{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade.

Page 1

rainbow

UNITED

Das Queere Magazin fĂźr Les-Bi- Schwul- Trans* & Inter*

Ausgabe 03/18

Vom Misstrauen zum Miteinander? Seite 16

Selbstbestimmung statt Pathologisierung Preis: 0,75 Euro

Seite 22-23

In Kooperation mit

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018


EDITORIAL Hallo an alle Leser Trotzt der Sommerhitze haben wir es wieder geschafft und für euch ein Magazin zusammengestellt. Neben Impressionen von der CSD-Parade findet Ihr natürlich viele interessante Artikel, sowie Empfehlungen von der Buchhandlung Löwenherz. Neu gibt es in der Hosi-Tirol ab August einen Girls Treff (Girls only), sowie Workshops rund um das Thema SM. Und bei den Rezepten ein paar Tipps zum Einkochen und Einmachen für den Winter Aber lest am besten selber... Viel Spaß bei Lesen wünscht euch Euer Nico

IMPRESSUM

Offenlegung laut §25 Mediengesetz Medieninhaber: Verein HOSI Tirol / ZVR: 071298153 Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel. & Fax: 0512/587 586 Mail: office@hositirol.at www.hositirol.at Mitglieder des Vorstands: Ing. Markus Aigner Jürgen Preisegger Mario Haas Armin Götsch Thomas Lechleitner Gerd Staffler

Chefredaktion: Jürgen Preisegger (Nico) redaktion@rainbowunited.at Redaktions- und Erscheinungsort: Innsbruck Grafik/Layout: Gerd Staffler

Nächste Ausgabe: Redaktionsschluß: 20. Oktober 2018 Erscheinung: 15. Novemer 2018 Bankverbindung: Bank für Tirol und Vorarlberg IBAN: AT57 1600 0001 1918 1186 BIC: BTVA AT22

Druckerei: online Druck GmbH A 2351 Wr. Neudorf

Redaktion/Mitarbeiter&Mitarbeiterinnen: Jürgen Preisegger, Markus Aigner, David Frischmann, Petra Müller, Christine Roner, Matthäus Recheis, Klaus Schöngruber, Lars Müller-Marienburg, Löwenherz, Michael Peintner rainbow UNITED ist das periodisch erscheinende Vereinsmagazin der HOSI Tirol. Gemäß den Statuten bezweckt der gemeinnützige Verein die Angleichung der Rechte Homosexueller und Transidenter Menschen an die in der Menschenrechtskonvention festgelegten Grundrechte, sowie die Beseitigung gesellschaftlicher Diskriminierung. Druckauflage 1000 Exemplare mit zusätzlicher Veröffentlichung auf www.rainbowunited.at (Onlineblättermagazin). Die Beiträge, sowie Anzeigenschaltungen geben die Meinung des Verfassers/der Verfasserin und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und/oder der Hosi Tirol wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person ist kein Hinweis auf deren Sexuelle Orientierung und/oder sexuelle Identität. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Ein Recht auf Abdruck besteht nicht. Bei allen Beiträgen behält sich die Redaktion das Recht auf Kürzungen vor. Vorbehaltlich Druckfehler.

2

www.rainbowunited.at


INHALT rainbow UNITED

SoHo Tirol

Impressionen CSD 2018 6-7 Regenbogen Splitter 8 United Cooking 24-25 Stadtplan & Adressen 26-27 Termine 28-29 Workshop: 50 Shades of what? 30 Queerattack 31 Regenbogenshop 32

Hosi Tirol Unbeschwertes Coming Out?

4

10-11

Evangelische Kirche Vom Misstrauen zum Miteinander? Bischof Krautwaschls Grußwort zum CSD Graz

16 17

Lesben und Schwule auf Reisen

18-19

Courage Sexualisierte Gewalt – (k)ein Thema in (pädagogischen) Einrichtungen?!

AIDS Hilfe Tirol Der Tripper ist zurück Aquamarin – erfolgreicher schwuler Youtuber aus Österreich Fit for Love

14-15

Löwenherz

AFLZ Politischer Rechtswind contra kreative Lösungen

Warum Antifaschismus jetzt wichtiger denn je ist…

12 13 13

20-21

GRÜNE Andersrum Tirol Selbstbestimmung statt Pathologisierung

Immer am Laufenden! rainbowUNITED findest Du auch online zum Blättern auf unserer Webseite www.rainbowunited.at oder bestelle Dir dein persönliches Abo um 6,00 Euro pro Jahr (Versandkosten)

22-23

WE &A B BO

www.rainbowunited.at

Neben den gesamten Ausgaben findest Du auf unserer Webseite nützliche Informationen und alle Termine auf einem Blick

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

3


Hosi Tirol

Unbeschwertes Coming Out? Eine kritische Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation. (Teil 2)

Ging es in der letzten Ausgabe der rainbow united darum, wie ein Coming Out von den Menschen selbst erlebt werden kann und welche persönlichen Strategien im Umgang mit sich selbst hifreich sein können, soll es in dieser Fortsetzung des Artikels zum selbenThema darum gehen: Wie hängen die gesellschaftlichen Vorstellungen mit der persönlichen Situation für das Coming Out von LGBTI-Menschen zusammen? Inwieweit bestimmt der Umgang miteinander, ob ich mich traue zu mir zu stehen? Bei vielen Reaktionen der Leute darauf, wenn ihnen offenbart wird dass die gegenüberstehende Person homosexuell ist, wird das Gefühl vermittelt, ausgegrenzt zu sein. Sei es, wie es mir vor kurzem passiert ist, ob beim Friseurbesuch gesagt wird, daß ich aber „trotzdem“ noch kommen dürfe, oder aus den Reihen der Verwandten der Hinweis kommt, daß ich damit rechnen müsse, diskriminiert zu werden wenn ich zu einer Minderheit gehöre.

4

Sind dies meistens die nett gemeinten Kommentare, die einen weit verbreiteten Vorbehalt gegenüber Minderheiten zeigen, so eben auch bei vermeintlichen Unterschieden in der sexuellen Orientierung bzw. in der Geschlechteridentität. Dabei ist aber auch wichtig zu sehen, wie es gemeint wurde. Sicher wollte mein Verwandter nur Gutes für mich und mir helfen indem er versucht hat mir zu erklären, daß die Welt nun mal so sei. Ebenso wie die Friseuse mir eigentlich mitteilen wollte, daß ich bei ihr willkommen bin. Und wenn dies ungeschickt getan wurde, eben im Fehlen des Hintergrundes, wie diskriminierende Sprache funktioniert. Auch wenn eine sprachliche Ausgrenzung passiert, muss ich mich deswegen nicht unbedingt ausgegrenzt fühlen, was allerdings eine Sicherheit voraussetzt, mich über meine Gefühle und Bedürfnisse äußern zu können. Bei aller Theorie und Bewertungen, was Diskriminierung ist, bzw. wann sie wie empfunden werden kann, bleibt im täglichen Umgang immer die Tatsache, daß

www.rainbowunited.at


www.hositirol.at wir Menschen begegnen. Und oft nur die Unerfahrenheit oder das reine Fehlen von Erlebnissen mit Menschen, die von der Gemeinschaft kategorisiert werden und als Minderheiten gesehen werden, verursachen im Hintergrund diese Angst vor etwas Fremden. Eine nicht gewollte und gelebte Konfrontation mit den bereits existierenden Umständen lässt erst die Ängste und die Leiden aufkommen, die durch Vorurteile und Ablehnung entstehen. Grundsätzlich kann gesagt werden, Dinge zu bewerten, um es mal allgemein zu halten, sie abzulehnen oder zu wollen, ist eine zutiefst menschliche Anglegenheit. Eine Sache des menschlichen Verstandes. Wenn es jedoch darum geht, Menschen zu bewerten, gestaltet sich die Sache etwas schwieriger. Denn den Menschen so anzunehmen wie er ist, ohne zu bewerten, ist eine höhere Kunst, eine Sache des Herzens. Du bist in Ordnung, so, wie du bist! Das hören wir leider viel zu selten. Sei stolz auf dich selbst! Auf deine Gefühle, deine Bedürfnisse, wie du sein möchtest, wie du aussehen möchtest, wie du leben möchtest.

lich konstruierten und das Individuum stark einschränkenden Kategoriesierungen und Vorstellungen gesehen zu werden, sondern vielmehr als gleichwertiger Mensch mit all den gleichen uns verbindenden Facetten des Mensch Seins, mit all den Emotionen, Sehnsüchten und Bedürfnissen! Mutig zu sein bedeutet zu seinen Gefühlen zu stehen und diese mitzuteilen, andere daran teilhaben zu lassen. Erst wenn du dein Herz öffnest, kann dir dein Gegenüber seine Menschlichkeit und Herzlichkeit zeigen. Falls du Lust hast nette Leute kennenzulernen und evtl. darüber zu reden was dir auf dem Herzen liegt, bietet die HOSI Tirol mehrere Möglichkeiten, z.B. beim Grillen am Offenen Abend, jeden Donnerstag ab 19 Uhr in der Kapuzinergasse 43 in Innsbruck. Im nächsten Teil dieser Reihe wird es entweder einen Artikel darüber geben, wie „Normalität“ entsteht um der Entwicklung von Normen innerhalb unserer Gesellschaft auf den Zahn zu fühlen, oder ich werde Euch über meine privaten Coming Out Erlebnisse ein bisschen aus dem Nähkästchen erzählen,) Lasst Euch überraschen!

Und wer von uns wünscht sich nicht, nicht nur in den beschränkten, gedank-

Text: David Frischmann

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

5


Impressionen CSD 2018 CHRISTOPHER STREET DAY

MEILEN STEINE

PARADE & PARKFEST

02.06.2018 RAPOLDIPARK - INNSBRUCK

Kundgebung vor dem Rathaus

Puppy´s vom LMC Wien Unter dem schützenden Blick von Schwester Rosa

Lederkerle vom Münchner Löwen Club

6

www.rainbowunited.at


Impressionen CSD 2018

Kundgebung vor dem Rathaus

Bereits ihr zweiter CSD

Parkfest am Rapoldipark

Wir danken unseren Sponsoren und Partnern

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

7


REGENBOGEN Splitter

Buntes aus aller Welt LUXEMBURG Luxemburg vereinfacht die amtliche Geschlechtsanpassung für Trans- und Intersexuelle Die Luxemburger Abgeordnetenkammer hat gestern mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, mit dem es für Trans- und Intersexuelle leichter wird, ihr amtliches Geschlecht zu ändern. Künftig sind für eine Anpassung keine medizinischen Eingriffe mehr nötig. Auch der Gutachterzwang fällt. Für die Neuregelung sprach sich unter anderem auch Premierminister Xavier Bettel aus.

Oberbürgermeister Sven Gerich von der SPD und sein Adoptivvater Gustav haben in einer Doppelhochzeit ihre Männer geheiratet.

ÖSTERREICH „Drittes Geschlecht“ in Österreich: Das sind die rechtlichen Auswirkungen Die Republik Österreich muß in ihren Dokumenten neben „männlich“ und „weiblich“ auch eine dritte Möglichkeit beim Geschlechtseintrag einführen. Das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) am Freitag entschieden. Er gab damit einer Beschwerde des Intersex-Aktivisten Alex Jürgen statt.

KANADA & SCHWEDEN Kanada und Schweden sind die besten LGBT-Urlaubsziele Kanada und Schweden sind die besten Urlaubsländer für Angehörige von sexuellen Minderheiten – zumindest, wenn es nach dem Spartacus Gay Travel Index geht. Deutschland hat die Öffnung der Ehe auf den dritten Platz katapultiert, Österreich liegt mit einem Punkt weniger auf Platz 15, die Schweiz auf Platz 21.

DEUTSCHLAND Deutscher Gesundheitsminister kündigt PrEP auf Krankenschein an Die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP), ein wirksamer Schutz gegen eine HIV-Infektion, soll in Deutschland für Risikogruppen ab 2019 von der Krankenkasse bezahlt werden. Das sagte Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU dem Deutschen Ärzteblatt.

OSTEUROPA Aids-Epidemie aus Homophobie – Elton John klagt an Deutliche Worte gab es am Dienstag von Sir Elton John bei der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam. Die Fortschritte im Kampf gegen HIV und Aids würden nichts bringen, solange im Osten Europas noch Homophobie weit verbreitet sei, erklärte der 71-Jährige.

Wiesbadener Oberbürgermeister und sein Vater heiraten ihre Männer An diesem Wochenende hat die wohl außergewöhnlichste Eheschließung des Jahres stattgefunden: Der Wiesbadener

Quelle: ggg.at

8

Bayern: Frau verliebt sich in gute Freundin und tötet deren Partner Tödlich endete eine lesbische Schwärmerei in Bayern: Weil sie den Lebensgefährten ihrer Angebeteten getötet hatte, muß sich eine 39-Jährige vor dem Landgericht in Hof verantworten. Das berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung.

www.rainbowunited.at


REGENBOGEN Splitter

Nach langen Jahren des Lesens (und wegen unpassender Orientierung Überlesens) der Gay Friday Termine in der Rainbow United, kam uns an einem lauschigen Donnerstag beim Grillen in der HOSI eine revolutionäre Idee: Es ist Zeit für einen WomenOnly Treff Wo sich sofort das erste Problem ergab, Zeit und Datum; was wiederum, wie sich herausstellen sollte nur eines von vielen Problemen war, vom passenden Namen über passende Aktivitäten bis hin zu passenden Organisatorinnen. Nachdem sich dies alles und noch mehr nun nach vielerlei Überlegungen gefunden hat, präsentieren wir euch nun stolz das neue Event der HOSI Tirol:

LEZZTALK

Am zweiten Mittwoch des Monats öffnen wir das Vereinslokal um 18 Uhr für ein gemütliches Afterwork! Bei guter Musik, Getränken und Snacks lassen wir den Tag angenehm ausklingen. rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

LEZZDOIT

Der vierte Samstag im Monat bietet sich dagegen an, um den Abend ruhig anklingen zu lassen, um danach in guter Stimmung in die Stadt weiterzuziehen. Zur geistigen Anregung und Unterhaltung währenddessen bieten sich Filme, Vorträge, gemeinsames Kochen und Essen (um dem einen oder anderen Klischee zu entoder widersprechen), Karaoke, Minispiele oder Quizabende an. Den Möglichkeiten sind wenig Grenzen gesetzt, für Anregungen und Ideen sind wir jederzeit offen (office@hositirol.at), wir freuen uns und sind ab Mittwoch, den 08.08. um 18 Uhr für euch da :) „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ - Sappho (haha)

9


Frauenzentrum AFLZ

Politischer Rechtswind contra kreative Lösungen Wir schreiben das Jahr 2018 …. in Öster-

der Ohnmacht oder nehmen wir die Situa-

reich feiern wir 100 Jahre Wahlrecht für

tion zum Anlass, neue Kräfte zu mobilisie-

Frauen - durchaus ein Grund zum Feiern!

ren? Das autonome FrauenLesbenZentrum

Gleichzeitig finden wir uns – wieder ein-

Innsbruck hat eine lange Tradition.

mal - in einer politischen Situation wieder, in der die regierenden Parteien spaltende

Bereits seit 35 Jahren fungiert das AFLZ

und trennende Ansichten vertreten und Fe-

als Kommunikations- und Kulturzentrum

minismus sicher nicht zu einem Ziel erklärt

und ist der einzige Veranstaltungsort ex-

hat. Das geht bereits ganz klar aus dem Re-

klusiv für FrauenLesben in ganz Westöster-

gierungsprogramm hervor:

reich, an dem Frauen und Lesben verschiedener Generationen und Lebensentwürfe

„Die Verschiedenheit von Mann und Frau

zusammen kommen. Die Räumlichkeiten

zu kennen und anzuerkennen, ist ein Be-

des AFLZ bieten außerdem den Rahmen

standteil menschlichen Lebens und damit

und sind Veranstaltungsort für das reich-

unantastbar mit der Würde des Menschen

haltige Kurs- und Veranstaltungsangebot

verbunden.“

des Vereins. Es entstehen Filme, Fotocollagen; Ausstellungen, Lesungen, Vorträ-

Kein Mensch wird in Abrede stellen, dass

ge, Erzählcafés, Diskussionsabende und

es zwischen Mann und Frau biologisch ge-

Schenkmärkte werden organisiert, Bene-

sehen eine Verschiedenheit gibt, aber gin-

fizveranstaltungen, wie Deutschkurse oder

ge es um diesen Punkt, wäre es wohl kaum

Gymnastik für Flüchtlingsfrauen werden

nötig, dies explizit in einem Regierungspro-

angeboten; Yoga-, Feldenkrais- oder Mal-

gramm niederzuschreiben. Neben zahlrei-

Kurse, Karaoke-Abende und gelegentliche

chen anderen alarmierenden Beschlüssen

Partys finden statt. Die Veranstaltungsor-

der neuen Regierung, haben feministische

ganisation wird weitgehend ehrenamtlich

Organisationen und Vereine massive Kür-

durchgeführt, häufig auch in Kooperation

zungen in den Subventionen erfahren und

mit anderen Vereinen und Organisationen.

kämpfen ums Überleben. Wir haben die Wahl uns von einem ProbDas sind die Fakten, mit denen wir uns kon-

lem einschüchtern zu lassen oder aber es

frontiert sehen. Nun geht es um die Frage,

als Herausforderung zu sehen und unsere

wie wir damit umgehen. Lassen wir uns

Energien auf kreative Lösungen zu kon-

entmutigen und fallen in eine Stimmung

zentrieren. Eine Herausforderung bietet

10

www.rainbowunited.at


www.frauenlesbenzentrum.at immer die Möglichkeit zu wachsen und

Vereinen und spezielle neue Veranstaltun-

uns bewusst zu werden, dass wir nicht

gen, wie z.B. Mottoveranstaltungen etc. im

ohnmächtig sind, sondern dass wir etwas

autonomen FrauenLesbenZentrum Inns-

tun können. In diesem Prozess erscheint

bruck.

es wichtig, positiv zu bleiben und trotz widriger Umstände das Ziel nicht aus den Au-

Auch wenn das Jahr 2018 uns vor einige

gen zu verlieren. Es gilt neue Strategien zu

Herausforderungen stellt, werden wir mit

entwickeln, sich mehr mit Gleichgesinnten

viel Engagement und neuen Ideen für un-

zu vernetzen und auf diesem Wege auch

sere Werte und Ziele einstehen und allem

mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft zu

voran, allen Widrigkeiten zum Trotz, selbst-

erzeugen.

bewusst und positiv in die Zukunft schauen.

Dazu gehören auch größer angelegte Spendenaufrufe, Vernetzung mit anderen

Text: Petra Müller, Christine Roner Bilder: AFLZ Innsbruck

Öffnungszeiten Freitag -19.30-24.00 Dienstag - 19.00-23.00 wieder ab 18.09.2018

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

11


AIDS Hilfe Tirol

Der Tripper ist zurück

Geschlechtskrankheiten häufen sich wieder, weil viele unvorsichtig werden. Neben HIV und Syphilis ist gerade Tripper riskant. Gonorrhö, oder Tripper, ist eine bakterielle Erkrankung, die den Genitalbereich, den After, aber auch den Mund- und Rachenraum befallen kann. Klassischerweise wird sie beim Sex als Schmierinfektion übertragen und führt dann nach spätestens zwei Wochen zu einem Jucken und Brennen beim Wasserlassen und massivem eitrigem Ausfluss. Oft verläuft die Infektion aber auch asymptomatisch, gerade wenn sie Mund und Rachen befällt. Das ist gefährlich, denn die Infizierten suchen keine Behandlung und geben die Bakterien weiter, ohne davon zu wissen. Seit Jahren stecken sich mehr und mehr Männer und Frauen an – europaweit. Das

belegen Daten des europäischen Zentrums für Krankheitsprävention und –kontrolle. Und nicht nur das: Gonokokken, die Bakterien, die den Tripper verursachen, sind stetig schwieriger zu behandeln. Bald, fürchten Medizinerinnen, könnte es keine Antibiotika mehr geben, die die Infektion in Schach halten. Das ist kein Horrorszenario mehr. „Gonokokken sind zu einem ernst zu nehmenden Problem für die öffentliche Gesundheit geworden“, sagt Klaus Jansen, der als Epidemiologe am Robert Koch-Institut für sexuell übertragbare Krankheiten zuständig ist.

Das Risikoverhalten beim Sex nimmt wieder zu Es gibt vermutlich mehrere Gründe für die Anstiege, sagt Victoria Miari, GonokokkenExpertin an der renommierten London School of Hygiene and Tropical Medicine: „Zuerst einmal sehen wir, dass sich das Sexualverhalten in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.“ Oralsex zum Beispiel sei häufiger geworden, und damit auch die Zahl der Patienten, die eine Gonokokken-Infektion im Rachenraum haben. Diese verläuft asymptomatisch, also zunächst ohne Beschwerden. Das ist besonders gefährlich. Denn so wird die Infektion ohne Wissen des Infizierten weitergegeben. Racheninfektionen seien auch deshalb problematisch, weil viele der gängigen Antibiotika dort, anders als im Genitalbereich, nicht so gut ins Gewebe eindringen würden. Ein weiterer Punkt ist, dass

12

es „wieder mehr riskantes Verhalten beim Sex gibt“, sagt Miari. Vor allem Männer, die auch Sex mit Männern haben, sind häufiger mit Tripper infiziert. Und sie würden wieder öfter auf Kondome verzichten. Möglicherweise hängt das mit einer sinkenden Angst vor dem HI-Virus und der unheilbaren Immunschwäche Aids zusammen. Miari: „Die Therapien funktionieren so gut, dass bei vielen die Viruslast im Blut niedrig ist und damit die Übertragungswahrscheinlichkeit gleich null.“ Auch nutzen mehr Menschen die Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Sie schlucken Medikamente, um sich vor der Ansteckung mit HIV zu schützen. Gekürzter Artikel aus Zeit Online. Autor: Jakob Simmank

www.rainbowunited.at


www.aidshilfe-tirol.at

Aquamarin – erfolgreicher schwuler Youtuber aus Österreich Auf seinem Youtube-Kanal spricht Aquamarin auch über sein Schwulsein – vom Coming-Out, über seine erste Beziehung bis zum HIV-Test. Der erfolgreiche Youtuber aus Österreich arbeitet auch an seiner Kariere als Sänger. Früher war er viel in Lokalen und auf Gay-Events unterwegs. Ein wichtiger Schritt, um seine Identität zu fin-

den. Aquamarin zu HIV: „Lasst euch testen. Wir sind inzwischen so weit, dass, wenn ihr den Virus habt, wir den Virus unterdrücken können und ihr unbeschwert weiter leben könnt. Ihr könnt dann die Infektion auch nicht weiter geben.“

Texte: Matthäus Recheis

Der GROSSE FIT FOR LOVE CHECK Testung auf HIV – Syphilis – Tripper – Chlamydien. AIDS-Hilfe Tirol - der Checkpoint für die Gesundheit von Männern, die Sex mit Männern haben. Beratung und Testung anonym – kein Ausweis, keine E-Card erforderlich. Testzeiten: Montag 17 – 18.30 Uhr, Dienstag 13.30 – 15 Uhr. Kostenloser Labortest auf HIV. Kostenpflichtiger SyphilisLabortest . Schnelltest: Kostenpflichtiger HIV- Test mit Befund innerhalb von 30 Minuten. Neu: Kostenpflichtiger Tripper/Chlamydien-Labortest – Test mit Rachen – und Analabstrich möglich. Für Pinkeltest zur Feststellung einer Infektion in der Harnröhre vorher zwei Stunden kein Wasser lassen. Für einen HIV-Schnelltest mindestens eine halbe Stunde vor dem Ende der Testzeit zur Anmeldung kommen. Weitere Tests wie Check auf Hepatitis-B/C möglich und kostenpflichtig. rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

13


SoHo Tirol

Warum Antifaschismus jetzt wichtiger denn je ist… Am 12. März 1938, also vor 80 Jahren, verkündete Adolf Hitler den „Anschluss“ Österreichs an Nazi- Deutschland und übernahm mit Wehrmacht und SS das Kommando. Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten bedeutete den Niedergang der Demokratie und in weiterer Folge die systematische Tötung von 6 Millionen Juden und Jüdinnen, 500.000 Roma und Sinti und 100.000 Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung [sowie eine unbekannte Anzahl an Homosexuellen; Anm. SoHo Tirol]. Es war ein Völkermord von unvergleichbarer Grausamkeit, der auf ewig in das kollektive Gedächtnis unseres Landes eingebrannt sein sollte. Doch immer häufiger hört man heutzutage: “Lasst endlich die Vergangenheit ruhen!“ oder „Was hat das mit mir zu tun?“ oder „So etwas passiert sowieso nie wieder!“ Besonders jungen Menschen fehlt oft der Bezug zu diesem Thema, sind sie doch in der glücklichen Lage, in Frieden

14

aufzuwachsen. Sie beschäftigen sich zwar im Geschichtsunterricht mit der Thematik, doch ein wirklicher emotionaler oder individueller Bezug wird dabei oft nicht hergestellt. Doch als antifaschistische Jugendorganisation wissen wir, dass der „Anschluss“ und der darauffolgende Holocaust nicht über Nacht passierten. Er geschah nicht plötzlich, sondern schleichend. Rassismus, Neid und Hass nisten sich geduldig in den Köpfen der Menschen ein. Tag für Tag wurden Grenzen, von dem was man aus moralischen, ethischen oder schlichtweg menschlichen Gründen nicht sagen oder tun darf, durch Hitler und seine Schergen ein wenig weiter ausgedehnt. So lange bis die Macht der Worte so stark geworden war, dass sie in unbeschreibliche Gewalt ausartete. Systematisch wurde das Vertrauen in Medien und Demokratie so geschwächt, sodass viele ÖstereicherInnen dem Bösen sogar zujubelten und es begrüßten als es in ihr Land einmarschierte. www.rainbowunited.at


www.soho.or.at

Und heute? 80 Jahre später? Wie schaut es da aus? Heute im Jahr 2018, werden die Medien wieder als „Lügenpresse“ bezeichnet. Berichterstattungen, die nicht gefallen, werden als „Fake-News“ abgestempelt. Es wird die Abschaffung von öffentlich-rechtlichen Sendern gefordert, während Internetseiten wie die FPÖ-nahe Plattform unzensuriert. at im Netz Falschinformationen und Hetze verbreiten und es gerade für junge Menschen immer schwerer wird abzuschätzen, welche Informationen wahr und welche gelogen sind. 73 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges wird wieder Politik auf dem Rücken von Sündenböcken gemacht. Waren es im NS-Regime Juden und Jüdinnen, so sind es heute Muslime bzw. „AusländerInnen“. Wieder wird eine Art Rassenlehre in den Köpfen der Menschen etabliert, die besagt, dass ÖsterreicherInnen besser sind als Nicht-ÖsterreicherInnen und dass sie deshalb mehr verdient haben. Mehr >Geld, mehr Sozialleistungen, mehr Bildung, mehr Leben. Rassismus, Hass und Neid ist wieder Teil des österreichischen Geistes und bildet eine latente Gefahr für den Frieden in ganz Europa. Und auch heute werden die Grenzen von Moral, Ethik und Menschlichkeit wieder von rechtsextremen Parteien immer weiter ausgedehnt. Während die AFD in Deutschland den Schießbefehl auf Flüchtlinge an der Grenze fordert, bezeichnet der jetzige Vizekanzler von Österreich Heinz-Christian Strache den politischen Gegner als „Staatsfeind“ und Komplizen von Schlepperbanden. Während das Liederbuch einer Burschenschaft mit grauenhaften Nazitexten kurz für Aufruhr in der Bevölkerung

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

sorgt, besetzen immer mehr und mehr deutschnationale Burschenschafter wichtige Schlüsselfunktionen im Parlament und in den Ministerien. Die Liste würde sich noch lange fortsetzen lassen. Doch eines steht damit fest: Die Demontage der Demokratie und des Friedens ist bereits in vollem Gange. Deshalb ist es heute wichtiger denn je, AntifaschistIn zu sein und für das Gute in der Welt zu kämpfen. Es ist an der Zeit aufzustehen und zu sagen: NEIN! Nicht mit uns! Wir, die für Menschlichkeit, Solidarität und Frieden stehen, können, wollen und dürfen die Zerstörung unseres Sozial- und Gesellschaftssystems nicht zulassen. Wir, die aus der Geschichte gelernt haben, werden nicht schweigen, sondern lautstark für eine Welt des Miteinanders und des Mitgefühls einstehen. Wir, die das Glück haben, in einem der privilegiertesten und friedlichsten Länder der Welt aufwachsen zu dürfen, werden für die kämpfen, denen es schlechter geht, weil jeder Mensch ein gutes Leben verdient hat und weil die Armut vieler Menschen oft auf unseren Reichtum zurückzuführen ist. Es liegt in unserer Hand diese Welt besser zu machen. Es ist unsere Verantwortung gegen Rassismus, Sündenbockpolitik und Hetz aufzustehen. Und es ist unsere Pflicht zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Wehret den Anfängen!

Text: Klaus Schöngruber Quelle: WIR Rote Falken Österreich (Ausgabe 1/2018 Seite 12-13) Abgedruckt mit der freundlichen Genehmigung der „WIR“ Redaktion und der „Roten Falken“ der Österreichischen Kinderfreunde

15


Evangelische Kirche

Vom Misstrauen zum Miteinander? Können Community und Kirchenchefs Verbündete werden? Kirchen und andere Religionsgemeinschaften haben seit sie existieren alles getan, um sich das Misstrauen von LGBTQI* zu verdienen. Sie waren und sind verantwortlich für Nichtakzeptanz, für üble Rhetorik, Verfolgung und den Tod von vielen von uns. Sie haben verhindert, dass Menschen als die leben, die sie sind. Sie haben Familien in ihrer Meinung unterstützt, dass ihre Kinder nicht von Gott gewollt oder geliebt sind, wenn sie nicht der heterosexuellen Norm entsprechen. Sie haben „Therapien“ angeboten, um sich von einer vermeintlich gotteswidrigen sexuellen Orientierung „heilen“ zu lassen. Und sie haben das gesellschaftliche Klima vergiftet und Staaten dazu ermuntert, LGBTQI* strafrechtlich zu verfolgen. Daher kann ich das Misstrauen von vielen in der Community gegenüber Kirchen und Religionen voll verstehen. Hoffentlich haben viele Leserinnen Ausnahmen vor Ort erlebt, wenn sie eine aufgeklärte Religionslehrerin oder einen weltoffenen Pfarrer hatten, mit denen sie offen und ehrlich reden konnten und von denen sie unterstützt wurden – obwohl die Kirchen oder die Kirchenleitungen etwas an-

16

deres vertreten haben. Erst seit Kurzem gibt es ein paar Kirchen„obere“, die offen FÜR LGBTQI* Stellung beziehen. Ich meine nicht Papst Franziskus, dessen Äußerungen mal das eine, mal das andere sagen und daher mehr verwirren als helfen. Ich meine in Österreich einerseits Michael Bünker, Bischof der lutherischen Kirche in Österreich, und andererseits Wilhelm Krautwaschl, Bischof der römisch-katholischen Diözese Graz-Seckau. Bünker (Foto links) hat das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs zur Ehe für alle im Dezember 2017 deutlich begrüßt. Krautwaschl (Foto rechts) hat im Juni 2018 ein Grußwort an den CSD Graz verfasst, der gleichzeitig mit dem dortigen 800-jährigen Diözesanjubiläum gefeiert wurde (es gab übrigens auch ein Grußwort des CSD an das Diözesanjubiläum). Er schreibt im ungewohnt „normalen“ (also nicht übermäßig „kirchlichen“) Ton und würdigt die Menschen, die sich in der katholischen Kirche engagieren, obwohl die offizielle katholische Kirche ihre „Lebensund Liebesformen“ nicht akzeptiert. Und – man höre und staune – er entschuldigt

www.rainbowunited.at


www.sichtbar-evangelisch.at sich für den mangelnden Respekt und die „Ab-Wertung“ von Seiten der Kirche. Wie sollen nun LGBTQI* damit umgehen? Ist nun auf einmal alles gut – und das wohlverdiente Misstrauen aus Jahrhunderten der Beleidigungen kann sich elegant in ein harmonisches Miteinander verwandeln? Nein. Das kann man erstens von niemandem verlangen, denn Verletzungen sitzen oft tief und heilen nicht von einem Moment auf den anderen. Und zweitens wäre der Jubel verfrüht, weil ja noch lange nicht sicher ist, ob die Unterstützenden in den Kirchen auf Dauer die Oberhand behalten werden. Aber es ist wichtig zu wissen: Selbst wenn Bischöfe mächtige Personen sind und selbst wenn sie ganz einfach ihrer Überzeugung folgen und deshalb für die Akzeptanz und Gleichstellung von LGBTQI* sprechen, hat es sie Mut gekostet. Denn mit jedem Statement oder jeder Entscheidung FÜR die Community stellen sie sich gegen einen Teil ihrer Mitglieder, die ganz und gar anderer Meinung sind. Sie mögen ganz und gar von ihren Worten überzeugt sein, aber eines ist sicher: Sie werden mit wütenden Briefen, Emails und Facebookpostings aus den ablehnenden Reihen ihrer eigenen Kirche bombardiert werden. Darum glaube ich: Das Beste, was die Menschen der Community machen können, ist, auch Kirchenleitenden zu sagen, wenn man etwas gut findet. Ein kurzes Mail, ein Facebookposting, ein kurzes Wort und schnell Anstoßen, wenn man jemanden persönlich trifft. Das brauchen alle Menschen, wenn sie einmal mutig waren. Das brauchen auch Kirchenchefs, wenn sie anfangen etwas anderes zu sagen oder zu tun als man es in ihrer Kirche seit Jahrhunderten gewohnt war. Lars Müller-Marienburg ist offen schwul. Seit September 2016 ist er evangelischer Superintendent für Niederösterreich. Das Amt eines Superintendenten entspricht in etwa dem eines römisch-katholischen Diözesanbischofs.

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

Bischof Krautwaschls Grußwort zum CSD Graz (Auszug) Wir alle wissen, die katholische Kirche tut sich nicht immer leicht mit Liebesformen, die nicht dem traditionellen Bild „ein Mann und eine Frau“ entsprechen. Und wir alle wissen, die katholische Kirche und die LesBiSchwulTrans-Community haben sich miteinander oft nicht leicht getan. Aber viele bemühen sich um gegenseitige Offenheit und Wertschätzung, und man ist einander nicht egal: Vielen von Ihnen ist Kirche wichtig oder mancher Wert, für den sie steht. Und umgekehrt gibt es Menschen, die sich katholisch engagieren und in Beziehungen, in Lebens- und Liebesformen leben, die vom traditionellen katholischen Bild abweichen. Leider gibt es immer wieder „Wertung“ von verschiedener Seite und wir leiden gemeinsam darunter, weil diese den gegenseitigen Respekt verdunkelt. Wertung wird auch allzu leicht zur Ab-Wertung. Für die gilt es sich zu entschuldigen, oder, um es mit Papst Franziskus zu sagen: „Die Christen sollten dafür um Vergebung bitten, dass sie viele falsche Entscheidungen begleitet haben.“ Klare Worte – überhaupt öffnet und belebt Franziskus die Diskussion, innerkirchlich und weit darüber hinaus.

Text: Lars Müller-Marienburg Fotos: https://evang.at/kirche/bischof-buenker/ pressefotos/ Fotocredit: Josef Kuss, foto-kuss@aon.at

17


Löwenherz

»Lesben und Schwule auf Reisen« Andrew Sean Greer: Mister Weniger Dt. v. Tobias Schnettler. D 2018, 336 S., geb., € 22.62 »Mister Weniger« ist eine witzige schwule Liebeskomödie, die sich nicht um Konventionen schert. Der schwule Schriftsteller Arthur Weniger hat von allem ein bisschen zu wenig. Während anderen ein dickes Fell gewachsen ist, hat er bloß eine zarte Schale. Als er von der Hochzeit seiner Langzeitaffäre Freddy hört, macht er sich kurzerhand aus dem Staub. Das würde er nicht ertragen. Da bleibt nur Davonlaufen - Hauptsache weg. Er nimmt jede Einladung an, die ihm der Literaturbetrieb in den letzten Monaten beschert hat. New York, Berlin, Mexico City, Kyoto. Doch seine Reise bietet nicht die Ablenkung, die Weniger sich erhofft hatte. Der liebenswerte Tollpatsch tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste, er trifft alte Bekannte und denkt bei all dem unentwegt über die Liebe nach.

Karen-Susan Fessel: Bronko, meine Frau Mutter und ich D 2014, 224 S., Broschur, € 15.32 IBronko ist nicht gerade eine Schönheit, aber darauf kommt es ja schließlich nicht an. Bei ihrer Mutter hat er es auf jeden Fall besser als im Gnadenhof, findet Mai-Britt. So nimmt sie ihn kurzerhand mit. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen, nicht nur für Bronko und die skeptische Mutter, sondern auch für

18

Mai-Britt selbst. Denn dank Bronko steht sie kurz darauf einer außergewöhnlichen Frau gegenüber. Mai-Britt muss sie unbedingt wiedersehen und begibt sich auf eine turbulente Reise in die Schweiz. Allerdings nicht allein. Die Anschaffung des unansehnlichen Hundes hat ungeahnte Folgen, und es entspinnt sich eine Tragikomödie über Zweibeiner, Vierbeiner und die komplizierten Beziehungen, die sie untereinander pflegen.

Marko Martin: Umsteigen in Babylon D 2016, 230 S., Broschur, € 20.56 »Linoleum-Thais« und »KuckucksuhrenOsteuropäer«, Iraner mit Rolex und Kubaner mit Kapuzenshirt - Marko Martin reist um die Welt, flaniert durch Berlin und lässt sich mitnehmen, aufpicken, abschleppen. Der Blick in die Wohnungen, in die Schlafzimmer fremder Länder fördert manche Wahrheit zutage, die sexuellen Gewohnheiten, Lebenslügen und Sehnsüchte seiner Dates erst recht: »Aber wovon sie alle schwärmen, alle, ist Tel Aviv. Stell dir vor, ausgerechnet das verbotene, ihnen unzugängliche Tel Aviv, der Traum von nackten Israeli-Soldaten.« Wenn der Weg zum Kennenlernen auch erst einmal durchs Bett führt, taugt diese geballte Ladung internationaler Affären kaum als Porno, denn seine Geschichten sind umrankt und durchdrungen von vielfältigen literarischen Inspirationen.

www.rainbowunited.at


www.loewenherz.at mehr Löwenherz-Themen auf: http://www.loewenherz.at/themenseiten.php Neu: Löwenherz-Themenseiten haben jetzt Filterfunktionen!

Simone Thorne (ed.): Tales of Travelrotica for Lesbians USA 2006, 263 pp., brochure, € 14.79 The thrill of the unexpected: a warm kiss on the ledge of a boat, a stolen moment on a train, a foot massage in a piazza. No one knows your name. There are no rules. An erotic adventure is yours for the taking. You won‘t forget this vacation soon. The journey begins where Sapphic love began, then continues on to all points - from Odessa to Bangkok, Mexico City to the Caribbean, Paris to the Alps, and onward toward many more lush lands. This fresh, sexy collection of erotic stories for women who love women will take you to places you‘ll very much want to visit. So, unwind, unpack, and undress! Contributing authors were Rachel K. Bussel, Andrea Dale, and Katherine Stewart, among others.

Mackenzi Lee: Cavaliersreise Dt. v. Gesine Schröder. D 2017, 496 S., geb., € 20.55 Gab es je ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als den schwulen Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken. Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille verlieren Monty, sein Freund Percy und Montys kleine Schwester Felicity auch noch ihren Hofmeister, kämpfen ge-

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

gen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Aber am Ende dieser abenteuerlichen Reise finden sie alle drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.

Lovis Cassaris: Ein letztes Mal wir D 2016, 192 S., Broschur, € 15.32 Für manche wäre eine 180km-Wanderung durch Lappland nur eine sportliche Herausforderung. Für Alexandra Roth ist der 5-tägige Extrem-Treck durch den Kebnekaise-Nationalpark jedoch das Einlösen eines Versprechens und das Aufarbeiten des Verlusts ihrer großen Liebe. Eine gute Zuhörerin findet die lesbische Berlinerin Alex in der attraktiven schwedischen Fotografin Emma Holmqvist. Während der Etappen der Wanderung, im Tempo ihrer Schritte über Stege, Steine und Pfade, über Bergmassive und Bäche, erzählt sie die Geschichte ihrer Zürcher Ehefrau Meike Janowsky, die nach schwerer Krankheit selbstbestimmt ihrem Leben ein Ende setzen wollte. Temporeich und mit einer Prise Humor erzählt die Schweizer Autorin diese ungewöhnliche Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer atemberaubenden schwedischen Landschaft.

19


Courage

Sexualisierte Gewalt – (k)ein Thema in (pädagogischen) Einrichtungen?! In den letzten Jahren wurden wir immer wieder mit Fällen sexualisierter Gewalt konfrontiert. Erschreckend ist, dass viele dieser Fälle in pädagogischen Einrichtungen stattgefunden haben. Es ist eine neue Dynamik in die gesamte Missbrauchsdebatte gekommen: viele Missbrauchsfälle und Grenzverletzungen werden angezeigt, Opfer decken auf, Täter*innen werden zur Rechenschaft gezogen das Tabu fällt. Neben aller positiven Entwicklungen, sind aber auch negative Trends aufgrund vermehrt bekannt werdender Fälle von sexualisierter Gewalt in pädagogischen Einrichtungen erkennbar. Männlichen Pädagogen wird grundsätzlich misstraut und diese wiederum sind in ihrem täglichen professionellen Umgang mit Kindern und Jugendlichen massiv verunsichert. Eltern und Erziehungsberechtigte begegnen pädagogischen Einrichtungen häufig mit genereller, meist unbegründeter, Skepsis. Die heutige Pädagogik versucht durch eine präventive Erziehungshaltung alle realistischen Möglichkeiten zur Verhinderung von sexualisierter Gewalt auf Seiten der Opfer und der zukünftigen potenziellen Täter*innen zu nutzen. Damit dies gelingt, müssen Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten Menschen erzogen werden. Die sieben folgenden Präventionsregeln sollen dabei helfen (zusammengestellt nach einer Vorlage von „Strohhalm e.v.“): 1. Dein Körper gehört dir.

20

2. Vertraue deinem Gefühl. 3. Unterscheide angenehme von unangenehmen Berührungen. 4. Kinder haben das Recht NEIN zu sagen. 5. Unterscheide gute und schlechte Geheimnisse. 6. Kinder haben ein Recht auf Hilfe 7. Kinder haben niemals Schuld Wie sollen Mitarbeiter*innen ihr (pädagogisches) Handeln professionell gestalten? Für ein professionelles pädagogisches Verhalten sind vor allem folgende Punkte wichtig: 1. Behandle alle Kinder und Jugendliche mit Respekt und anerkenne das Recht auf die Wahrung der Privatsphäre. 2. Gestalte die Atmosphäre in der Jugendeinrichtung so, dass es den Kindern und Jugendlichen möglich ist, ganz frei über ihre Sorgen, Wünsche und Ängste zu sprechen. 3. Achte vor allem auch auf nonverbale Körperreaktionen. 4. Gestalte ein professionelles Nähe/Distanz-Verhältnis. 5. Respektiere die Grenzen anderer. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten von Mitarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit sollten immer die Bedürfnisse, Wünsche und Interessen der Kinder und Jugendlichen und nicht die eigenen Interessen stehen. Klare Grenzen ermöglichen es das pädagogische Handlungsfeld professionell gestalten zu können und gleichzeitig auch Verunsicherung zu minimieren. www.rainbowunited.at


www.courage-beratung.at Welche präventiven Maßnahmen kann die Organisation setzen? Sexualisierte Gewalt in Institutionen aufzudecken erweist sich häufig als sehr schwierig. Es gibt keine Maßnahmen, die 100 % garantieren, dass sich ein* Mitarbeiter*in gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht grenzverletzend verhält. Aber die Organisation kann Konzepte entwickeln, die ein solches Risiko minimieren: Hilfreich erscheinen klare Leitungsstrukturen mit transparenten, vom Team erarbeiteten pädagogischen Konzepten und Regeln sowie einem fachlich reflektierten Umgang mit Nähe und Distanz und guter Kooperation mit Hilfseinrichtungen (Jugendämter, psychologische Dienste, Beratungsstellen, Kinder- und Jugendanwaltschaft, ...). Es empfiehlt sich die Erarbeitung klarer sexualpädagogischer Konzepte, die beinhalten, welchen Stellenwert das Thema „Sexualität“ in der Einrichtung hat, wie damit umgegangen wird und welche Konsequenzen sich daraus für den (pädagogischen) Alltag entwickeln. Bei der Erarbeitung solcher Konzepte kann die Beratungsstelle COURAGE sehr gerne behilflich sein. Am besten formuliert die Organisation eine Selbstverpflichtung, um das Anliegen und die Realisierung der Prävention sexualisierter Gewalt zu unterstützen. Dieser „Verhaltenskodex“ muss bei verschiedenen Gelegenheiten (Fortbildungen, Bewerbungsgesprächen, Supervisionen, Teamsitzungen, ...) mit den Mitarbeiter*innen besprochen werden, und auch nach außen (Eltern, Behörden,...) transparent kommuniziert werden. Ein Beispiel für einen Verhaltenskodex findet sich hier: https://www.bjr.de/fileadmin/ redaktion/allgemein/Praevention/Praetect_Materialien/Materialsammlung/Fachwissen_Schulungen/Praetect_Faltblatt_ Verhaltenskodex_300dpi.pdf Der Verhaltenskodex sollte als Zusatz zum Arbeitsvertrag als eigene Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden. Ein Beispiel dazu findet sich hier: https://www.frauennotruf-mainz.de/files/downloads/musterbetriebs-dienstvereinbarung-verdi.pdf rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

Die Organisation muss gezielt Fortbildungen für die Mitarbeiter*innen anbieten, in denen sexualisierte Gewalt thematisiert, Fallbeispiele besprochen und pädagogische Handlungsstrategien erprobt werden können. Ein abschließender Gedanke Eine klare und transparente Organisationsstruktur sieht im Falle des Verdachts auf sexualisierte Gewalt das Miteinbeziehen von externen Hilfskräften vor. Anders ist dem Spannungsfeld zwischen Bagatellisieren und Dramatisieren und der jeweiligen Team-Dynamik nur schwer zu begegnen und die sexualisierte Gewalt innerhalb der Einrichtung eventuell nur schwer aufzudecken und zu stoppen. Aber sie ist zu stoppen! Anders als innerhalb komplexer Familienstrukturen, wo durch das besondere Naheverhältnis und existentielle Abhängigkeiten, sexualisierte Gewalt oft über Jahre unentdeckt bleibt oder bewusst verschwiegen werden kann, sind Kinder und Jugendliche innerhalb pädagogischer Einrichtungen nicht im gleichen Ausmaß von den Täter*innen abhängig und ein Anstellungsverhältnis unkomplizierter aufzulösen als familiäre Beziehungen.

KONTAKT: COURAGE Innsbruck Salurner Straße 15 / 2. St./ (Casino-Hilton-Passage) A 6020 Innsbruck Tel.: +43(0)699/166 166 63 innsbruck@courage-beratung.at www.courage-beratung.at

Text: Michael Peintner, Bruneck/Innsbruck Erziehungswissenschaftler, Sexualpädagoge, Sexualberater, Psychotherapeut i.A.u.S. Bilder: huffingtonpost.de Literatur: über COURAGE erhältlich

21


GRÜNE Andersrum Tirol

Vor kurzer Zeit ist etwas ganz Großes passiert, das sich auf maßgeblich auf eine Person zurückführen lässt. Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden, dass Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig männlich oder weiblich ist, ein Recht auf eine entsprechende Eintragung im Personenstandsregister und in Urkunden haben. Ein Urteil, das keinem Menschen schadet, etwas wegnimmt oder sie*ihn einschränkt, aber einer nicht unerheblichen Zahl an Personen ein fantastisches Geschenkt ist, ein Befreiungsschlag. Großer Dank gebührt all jenen, die hierfür lange Zeit gekämpft haben, allen voran Alex Jürgen* So erfreulich die Entscheidung des VfGH auch sein mag, eines dürfen wir dabei jedoch nicht vergessen. Erneut hat ein Gericht und nicht die Politik über Gleichstellung und Anti- bzw. Nichtdiskriminierung entschieden. Unsere Bundesregierung ist ganz offensichtlich weder motiviert noch willens, von sich aus auch nur einen Schritt in diese Richtung zu tun…wenn sich überhaupt etwas regt, dann eher Gegenteiliges. Aber jetzt müssen sie zumindest mitarbeiten. Auch wenn es ihnen nicht passt, die Bundesregierung muss neben „männlich“ und „weiblich“ einen dritten Geschlechtseintrag schaffen. Und dabei geht es um mehr, als nur um die Anerkennung von geschlechtlicher Vielfalt. Es geht auch um

22

Rechtssicherheit und das Recht auf Unversehrtheit.

Der Nachholbedarf in Österreich ist groß, wenn es um die Rechte von trans-, und intergeschlechtlichen Personen geht. Noch immer gibt es im ganzen Land zwangszuweisende Geschlechtseingriffe, die sich meist, teils früher teils später, als schwere Belastung bzw. auch massiver Fehler erweisen. Diese medizinischen geschlechtsverändernden Eingriffe gehören sofort gestoppt. Was hier und heute mit intergeschlechtlichen Babys, Kindern und Jugendlichen gemacht wird, sind massive Menschenrechtsverletzungen. Wir setzen uns dafür ein, dass ein Konsens erzielt wird, solche Eingriffe in Österreichs Krankenhäusern nicht mehr durchzuführen. Die Aufgabe ist groß und kompliziert. Vor allem auch deshalb, weil es sowohl großen

www.rainbowunited.at


www.tirol-andersrum.at Widerstand, aber noch viel bedenklicher, keine offiziellen Zahlen dazu gibt. Aufgeben kommt jedoch nicht in Frage. Heute freuen wir uns über das Urteil, ab morgen wird wieder Druck gemacht und dafür gearbeitet, dass die Diskussion nicht einschläft. Erfreulich ist zu wissen, dass wir dabei nicht alleine sind. Die Community bietet ebenso Rückhalt, wie auch andere Aktivist*innen überall auf der Welt. Und das führt zu sichtbaren Erfolgen. Im Juni hat die WHO endlich entschieden, die Pathologisierung von Transpersonen durch die Kategorisierung in der ICD-11 zu beenden. • „Diagnosen“ die Trans-Identitäten betreffen werden fortan nicht mehr als „psychische Krankheiten“ geführt und das ist auch gut so, denn „trans“ zu sein, ist keine Krankheit! Ein längst überfälliger Schritt hin Richtung Selbstbestimmung und Gesundheit, weg von Stigmatisierung und Bevormundung. • Diese „Umkategorisierung“ kann jedoch nur ein Zwischenziel sein, wie auch die mit einhergehenden Entscheidungen der WHO nicht pauschal positiv zu betrachten sind. In Österreich müssen rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erst geschaffen werden, denn Diskriminierung und Hürden für trans- und intergeschlechtliche Personen lauern (meist nicht nur gefühlt) hinter zu vielen Ecken.

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

• „Wir sind noch nicht am Ziel.“ Der nächste Schritt muss sein, dass es in Österreich keine rechtliche Benachteiligung und keine Hürden mehr gibt, welche die Selbstbestimmung von Transpersonen erschweren oder behindern. VfGH-Urteile helfen, aber die Politik, maßgeblich auch für die Stimmung im Land verantwortlich, das gesellschaftliche Klima, Aufklärung und vieles mehr, muss noch einiges leisten. Die ersten großen Schritte sind getan, aber es liegt noch ein großes Stück des Weges vor uns.

Text: Herwig Milch Bilder: Grüne Andersrum

23


UNITED Cooking Noch sind wir zwar mittendrin im Hochsommer aber irgendwann kommt der Herbst und danach zwangsläufig der Winter. Noch gibt es frisches Obst und Gemüse im Überfluß, und genau jetzt ist es Zeit für die kalte Jahreszeit „vorzusorgen“…..

Marillenmarmelade Man nimmt 1 kg Marillen 1 kg Gelierzucker 1:1 oder wer es nicht so süß mag 1:2 1 TL Zitronensaft Hochprozentiger Rum

Die Marillen gut waschen, entkernen und durch den Fleischwolf drehen, danach mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermischen. Das ganze in einen sauberen Topf geben und erhitzen, den Schaum der sich dabei bildet immer wieder abschöpfen.

Sobald die Masse durchsichtig wird, ist die Marmelade fertig. In saubere und mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen, den Deckel mit Rum ausschwemmen, die Gläser verschließen und auf dem Kopf gestellt erkalten lassen.

Kürbis Chutney Man nimmt 1 kg 8 16 8 EL 2 TL

Kürbis Zwiebeln Knoblauchzehen brauner Zucker Teelöffel Kümmel (gemahlen) 1 l weißen Balsamicoessig Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Den Kürbis schälen und würfeln. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Alles zusammen in einem Topf anrösten und mit dem Zucker karamelisieren. Dann mit dem Essig ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Muskat abschmecken und noch heiß in Saubere Gläser füllen.

24

www.rainbowunited.at


UNITED Cooking Eingelegte Zucchini Man nimmt 500 g Zucchini (möglichst klein) 1 Zwiebel 5 Knoblauchzehen 0,25 l Weinessig 0,15 l Olivenöl 4 EL Kristallzucker Olivenöl, Pfefferkörner, Rosmarienzweige, Lorbeerblätter Die Zucchini waschen, die Enden wegschneiden und in ungefähr halbe Zentimeter dicke Scheiben schneiden und etwas salzen. Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauch-Zehen schälen und in kleine Stücke schneiden. Zucchini, Knoblauch und Lorbeerblätter im Olivenöl gut anbraten, wenn nötig in mehreren Arbeitsgängen. Sobald alles leicht gebräunt

ist, in die Vorratsgläser schichten und dazwischen die geschnittene Zwiebel und Rosmarinzweige einlegen. In einem den Essig mit Olivenöl, Zucker und Pfefferkörnen aufkochen und ein paar Minuten ziehen lassen. Diesen Sud heiß über die bereits geschichteten Zucchini in die Gläser einfüllen und gut verschließen.

Basilikum Pesto Man nimmt 100 g 4 8 EL 8 EL 200 ml

Frisches Basilikum Knoblauchzehen Pinienkerne geriebenen Parmesan Olivenöl Salz

Den Knoblauch schälen und grob hacken. Danach die frischen Basilikumblätter, Knoblauch, Parmesan, Olivenöl und die angerösteten Pinienkerne in den Mixer geben und fein pürieren. mit Salz abschmecken, in kleine Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken damit deine Luft dazukommt.

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

25


Stadtplan 1

GRUPPEN

15

1 HOSI-Tirol Homosexuelle Initiative Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/587 586 office@hositirol.at www.hositirol.at

14

6

1 Redaktion Rainbow UNITED c/o HOSI Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck redaktion@rainbowunited.at www.rainbowunited.at 1 Verein CSD-Innsbruck c/o HOSI Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/587 586 office@csd-innsbruck.at www.csd-innsbruck.at 2 SoHo Tirol Salurnerstraße 2/4/403 6020 Innsbruck Tel: 0699/12903606 soho-tirol@gmx.at www.soho.or.at 3 Grüne Andersrum Tirol Ing.-Etzel-Straße 9 6020 Innsbruck Tel: 0664/1869128 tirol-andersrum@gruene.at www.tirol-andersrum.at VAIR Verein für Akzeptanz, Inklusion und Respekt Technikerstraße 5/5 6020 Innsbruck www.vair.at

26

7

3

18 17

12 20 16 11 10 13

9

2

5

4

8

19

FRAUEN 4 Autonomes Frauen Lesben Zentrum & Café Anchorage Liebeneggstraße 15 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/58 08 39 info@frauenlesbenzentrum.at www.frauenlesbenzentrum.at

BERATUNG 5 Beratungsstelle Courage Salurnerstraße 15, 2. Stock 6020 Innsbruck Tel: 0669/166 166 63 innsbruck@courage-beratung.at www.courage-beratung.at 6 Männerberatung Mannsbilder Anichstraße 11 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/57 66 44 beratung@mannsbilder.at www.mannsbilder.at

© OpenStreetMap

7 Psychotherapiepraxis Dr. Ulrike Paul Neuhauserstraße 13a 6020 Innsbruck Tel: 0699/10 90 48 52 praxis@ulrikepaul.at www.ulrikepaul.at 8 Visionmove Institut für Bewegung und Entwicklung Dipl. Physiotherapeutin Mag.a Angela Popelar Schmiedgasse 9/1 6020 Innsbruck Tel: 0699/10 86 22 41 visionmove@gmx.at 9 Gleichbehandlungsanwaltschaft, Regionalbüro Tirol, Salzburg, Vorarlberg Leipziger Platz 2 6020 Innsbruck Tel: 0512/343032 Fax: 0512/343032-10 ibk.gaw@bka.gv.at www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at

www.rainbowunited.at


Adressen 10 Psychologische Beratungsstelle für Studierende Schöpfstraße 3 6020 Innsbruck www.studentenberatung.at Evangelische Auferstehungskirche Pfr.in Assunta Kautzky Gutshofweg 8 6020 Innsbruck Tel: 0512-34 44 11

GESUNDHEIT 12 Aids-Hilfe Tirol Kaiser-Josefstraße 13 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/563 621 tirol@aidshilfen.at www.aidshilfe-tirol.at

ChillIn Oskar Pirlo-Straße 11 6330 Kufstein www.chillin.at

CLUBBING

19 Queerattack! VAZ Hafen 13 Dr. med. Petra Lugger Innrain 149 Fachärztin für Chirurgie 6020 Innsbruck - Viszeralchirurgie, GesundTermine auf www.hositirol.at heitswissenschaftlerin pfarramt.innsbruck@auferstehungskirche.at MEDICENT Innsbruck www.auferstehungskirche.at 17 Bacchus Innrain 143 Salurnerstraße 18 6020 Innsbruck Verein Vielfalt 6020 Innsbruck Tel: 0512/90 10 50 40 Verein zur Unterstützung www.bacchus-tirol.at Mobil: 0664/23 45 828 und Vernetzung von LGBT* mail: chirurgie@dr-lugger.at und Regenbogenfamilien in www.dr-lugger.at Vorarlberg und Tirol UNTERKUNFT www.vielfalt.or.at LOKALE Alpenhotel Tirolerhof office@vielfalt.or.at Clemens-Holzmeister Str. 38 14 Dom Café-Bar A-6166 Fulpmes Pfarrgasse 3 Tel: +43 5225 62422 RECHT 6020 Innsbruck Fax: +43 5225 62422161 www.domcafe.at info@tirolerhof-fulpmes.at 11 Rechtsanwältin www.tirolerhof-fulpmes.at Dr. Tanja Sporrer 15 M+M Bar LL.M. European Law Innstraße 45 Haus Romeo Rechtsanwältin und 6020 Innsbruck Blaiken 71 Europarechtsexpertin www.mm-bar.at 6351 Scheffau am Wilden Templstraße 22 Kaiser 6020 Innsbruck 16 Uni-Café Tel: 05358/43 131 Tel: 0512/ 58 11 64 Innrain 55 Fax: 05358/43 131 32 Fax: 0512/58 11 65 6020 Innsbruck info@hausromeo.at office@ra-sporrer.at www.hausromeo.at www.ra-sporrer.at 17 EASY Bar Salurnerstraße 18 Villa-Bella-Vista 6020 Innsbruck Reith 245 6391 St. Jakob in Haus 18 Schickeria Tel: 05354/88 792 Maria-Theresien-Straße 49 info@villa-bellavista.com 6020 Innsbruck www.villa-bellavista.com www.schickeria.party 20 Cafe-Bar DANZN Maximilianstraße 5 6020 Innsbruck rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

27


Termine AUGUST 2018 Donnerstag, 16.08.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 18.08.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 23.08.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 25.08.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZdoit - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 30.08.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

SEPTEMBER 2018 Samstag, 01.09.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 06.09.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Mittwoch, 12.09.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZtalk - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

28

Donnerstag, 13.09.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 15.09.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 20.09.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 22.09.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZdoit - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 27.09.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt reichlich schmackhaftes vom Grill, hausgemachte Saucen und Salatbuffet HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 29.09.2018 14.00 - 18.00 Uhr BDSM-Workshop: Nadelkurs Neben anatomischen Grundlagen und theoretischen Informationen steht vor allem das praktische Anwenden von Nadeln im Vordergrund. Anmeldung erforderlich unter: workshop@hositirol.at. Mehr Infos auf Seite 30. HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 29.09.2018 19.00 - 23.00 Uhr BDSM-Workshop: Bondage-Grundkurs Gezeigt werden Die Unterschiede zwischen Western Bondage und Shibari, geübt werden einfache Hand- und Fußfesselungen und eine Oberkörperfesselung. Mehr Infos auf Seite 30. HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

www.rainbowunited.at


Termine OKTOBER 2018 Donnerstag, 04.10.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Wiener Schnitzel vom Schwein mit Nicos Kartoffelsalat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 06.10.08.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Mittwoch, 10.10.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZtalk - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 11.10.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Lasagne al forno mit grünem Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Mittwoch, 17.10.201 ab 18 Uhr Infoabend HIV und Hirn Mit Dr. Martin Gisinger, HIV-Experte Klinik Innsbruck Moderation Magistra Birgit Leichenring Eintritt frei. ÖGB Haus Südtirolerplatz, Großer Saal im 7. Stock Donnerstag, 18.10.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt gefüllte Paprika mit Kartoffelpüree HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 20.10.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 25.10.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Paprikahendl mit Kartoffeln und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018

Samstag, 27.10.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZdoit - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Mittwoch, 31.10.2018 22.00 - 04.00 Uhr QUEERATTACK! - Halloween Tirols TranSchwuLesBische Clubnacht VAZ Hafen, Innrain 149, Innsbruck

NOVEMBER 2018 Donnerstag, 01.11.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Wiener Schnitzel vom Schwein mit Nicos Kartoffelsalat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 03.11.2018 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Mittwoch, 07.11.2018 NEU ab 18:00 Uhr LeZZtalk - Girls ONLY HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 08.11.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Fleischlaibchen mit Kartoffelpüree und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 15.11.2018 ab 19:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Hirtenmaccaroni mit Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

Radiosendungen der Aids Hilfe Tirol Radio FREIRAD (www.freirad.at) 23.08. / 27.09. / 15.10. / 29.11 jeweils 20 - 21 Uhr

29


50 Shades of what? oder: Gut gelernt ist mehr Genuss! Wir möchten mit euch wieder in die Dunkle Seite der Erotik eintauchen. Diesmal bieten wir euch 2 Workshops an.

Termin: 29. September 2018 in der Hosi Tirol, Kapuzinergasse in Innsbruck

Pieks, Pieks, Pieks,....

Neben anatomischen Grundlagen und theoretischen Informationen steht vor allem das praktische Anwenden von Nadeln im Vordergrund. Im Preis enthalten ist das Material für den Workshop und Unterlagen zum nach Hause mitnehmen. Dauer mit Pause ca. 4 h. Am besten bringt ihr euer Versuchskaninchen selbst mit, jedoch kann man sicher auch vor Ort ein Gegenüber finden.

Faszination Seile

Anschließend zum Nadel Workshop findet wieder ein Bondage Grundkurs statt. Gezeigt werden Die Unterschiede zwischen Western Bondage und Shibari, geübt werden einfache Hand- und Fussfesselungen und eine Oberkörperfesselung. Kosten inkl. Leihseile Mitglieder: 15 Euro Nicht-Mitglieder: 18 Euro

Kosten inkl. Material Mitglieder: 22 Euro Nicht-Mitglieder: 25 Euro

Dauer: 4 h (Getränke können vor Ort günstig erworben werden) Uhrzeit: 19 - 23 h

Dauer: 4 h (Getränke können vor Ort günstig erworben werden) Uhrzeit: 14 - 18 Uhr

Ein weiterführender Kurs für Bondage wird bei Interesse im Herbst stattfinden. Eine Anmeldung für den Nadel Kurs ist aufgrund der Materialbestellung bindend! Max. Teilnehmerzahl pro Workshop 12 Personen.

Euer Thema ist nicht dabei? Schreibt uns, welche Themen euch Interessieren! Anmeldung unter workshop@hositirol.at Es freuen sich Sebastian/Unbound, Martin/witfrost und Nicki/sumiso

30

www.rainbowunited.at


DIE LES-BI-SCHWULE CLUBNACHT TIROLS

HALLOWEEN

www.HosiTirol.a

31.10. 2018

22.00-04.00 i

i

Eintritt € 7,00 Vorverkauf € 4,00 HOSI-Tirol Mitglieder € 2,00

Vorverkaufskarten erhältlich während der Öffnungszeiten im HOSI Tirol Zentrum Kapuzinergasse 43 - Innsbruck Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Innsbruck und der Aids Hilfe Tirol

rainbowUNITED Ausgabe 18/03 vom 16.08.2018


Regenbogenshop

„SUMMER Edition“

€ 2,00 Magnetband (1865) 1,3 x 42 cm Versandkosten € 3,50

€ 6,00 Gürtel (7610) ca. 3,5 mal 120 cm Versandkosten € 3,50

€ 25,00 Strandtuch (4250) 70 x 140 cm Versandkosten € 5,50

€ 15,00 Handtuch (7210) 50 x 100 mm Versandkosten € 5,50

Versandkosten € 3,50

Hosenträger (7520) Universalgröße Versandkosten € 3,50

€ 3,50 Schlüsselband (1520) 90 cm lang, mit Karabiner Versandkosten € 3,50

€ 2,00

€ 15,00 Federboa (7640) ca. 180 cm lang

€ 12,00

Hawaikette (7650) Umfang 100 cm Versandkosten € 3,50

DIREKT ZUM ONLINE SHOP Du kannst die Artikel unter www.rainbowunited.at/shop bestellen Dort findest du das gesamte Sortiment - auch erhältlich in der HOSI-Tirol, Kapuzinergasse 43, 6020 Innsbruck - jeweils Donnerstag ab 19 Uhr

32

www.rainbowunited.at

Profile for rainbow UNITED

Rainbow UNITED 2018/3 - Nr. 15  

Rainbow UNITED ist das periodisch erscheinende Vereinsmagazin der HOSI Tirol. Gemäß den Statuten bezweckt der gemeinnützige Verein die Angle...

Rainbow UNITED 2018/3 - Nr. 15  

Rainbow UNITED ist das periodisch erscheinende Vereinsmagazin der HOSI Tirol. Gemäß den Statuten bezweckt der gemeinnützige Verein die Angle...

Advertisement