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UNITED

Das Queere Magazin f端r Les-Bi- Schwul- Trans* & Inter*

Ausgabe 01/16

Eheverbot? Nein danke! Seite 22-23

Role Models f端r uns in der Bibel Foto: 4.bp.blogspot.com

In Kooperation mit

rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

Preis: 0,75 Euro

Seite 14-15


EDITORIAL Ich darf Euch herzlich zu unserer ersten Ausgabe im neuen Jahr begrüßen. Neu für unser Magazin konnten wir die Buchhandlung Löwenherz gewinnen, die ab jetzt auch in jeder Ausgabe mit 2 Seiten neues vom Büchermarkt für euch präsentieren wird, als Ersatz für den smjg der Aufgrund von Zeitproblemen leider keine Beiträge für unser Magazin mehr schreiben kann.

mal zu Ostern passende Bäckereien und auch was deftiges. Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen Euer Nico Ps.: Wünsche, Anregungen oder Kritik, schreibt mir bitte unter „redaktion@rainbowunited.at“

Auch waren 2 Vertreterinnen der Hosi-Tirol am Regenbogenball in Wien und haben ein paar Fotos für euch gemacht. In der Kochecke gibt es dies-

IMPRESSUM

Offenlegung laut §25 Mediengesetz Medieninhaber: Verein HOSI Tirol / ZVR: 071298153 Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel. & Fax: 0512/587 586 Mail: office@hositirol.at www.hositirol.at Mitglieder des Vorstands: Ing. Markus Aigner Jürgen Preisegger Mario Haas Brigitte Fender Nicole Katsch Gerd Staffler

Chefredaktion: Jürgen Preisegger (Nico) redaktion@rainbowunited.at Redaktions- und Erscheinungsort: Innsbruck Grafik/Layout: Gerd Staffler

Nächste Ausgabe: Redaktionsschluß: 20. April 2016 Erscheinung: 16. Mai 2016 Bankverbindung: Bank für Tirol und Vorarlberg IBAN: AT57 1600 0001 1918 1186 BIC: BTVA AT22

Druckerei: online Druck GmbH A 2351 Wr. Neudorf

Redaktion/Mitarbeiter&Mitarbeiterinnen: Jürgen Preisegger, Nicole Katsch, Löwenherz, Mag. Lars Müller-Marienburg, Gabi Schiffer, Connie Hilber, Matthäus Recheis, Nora Eberharter, Herwig Milch, Mag. Michael Peintner, Mag. BEd. Dipl.-Päd. Bettina Pendl, InTra* Beratung, Herwig Milch rainbow UNITED ist das periodisch erscheinende Vereinsmagazin der HOSI Tirol. Gemäß den Statuten bezweckt der gemeinnützige Verein die Angleichung der Rechte Homosexueller und Transidenter Menschen an die in der Menschenrechtskonvention festgelegten Grundrechte, sowie die Beseitigung gesellschaftlicher Diskriminierung. Druckauflage 1000 Exemplare mit zusätzlicher Veröffentlichung auf www.rainbowunited.at (Onlineblättermagazin). Die Beiträge, sowie Anzeigenschaltungen geben die Meinung des Verfassers/der Verfasserin und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und/oder der Hosi Tirol wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person ist kein Hinweis auf deren Sexuelle Orientierung und/oder sexuelle Identität. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Ein Recht auf Abdruck besteht nicht. Bei allen Beiträgen behält sich die Redaktion das Recht auf Kürzungen vor. Vorbehaltlich Druckfehler.

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INHALT rainbow UNITED Queerattack Special Regenbogen Splitter Regenbogenball Wien United Cooking Stadtplan Adressen Termine Rainbow Shop

Evangelische Kirche 7 8 28-29 30 31 32-34 36

Hosi Tirol Heimat bist du großer Söhne, Töchter ... Wo sind unsere Vorbilder? Generalversammlung

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Role Models für uns – in der Bibel

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SoHo Tirol Don´t ask don´t tell?

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AIDS Hilfe Tirol Sex - zwischen Spaß und Risiko! Gay Mountain Fire Fit for Live

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AFLZ Lesben sind immer und überall 20-21

Löwenherz Die Suche nach unserer Geschichte

GRÜNE Andersrum Tirol 10-11

Eheverbot? Nein danke!

22-23

Courage InTra* Beratung

24-26

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Immer am Laufenden! rainbowUNITED findest Du auch online zum Blättern auf unserer Webseite www.rainbowunited.at oder bestelle Dir dein persönliches Abo um 6,40 Euro pro Jahr (Versandkosten) Neben den gesamten Ausgaben findest Du auf unserer Webseite nützliche Informationen und alle Termine auf einem Blick rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

rainbow

UNITED

Das Queere Magazin für Les-Bi- Schwul- Trans* & Inter*

Ausgabe 01/16

Eheverbot? Nein danke!

WE &A B BO

Seite 22-23

Role Models für uns in der Bibel Seite 14-15

Foto: 4.bp.blogspot.com

Preis: 0,75 Euro

Coming-Out und Going-Public

Familie ist ...

In Kooperation mit

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Hosi Tirol

Heimat bist du großer Söhne, Töchter... Wo sind unsere Vorbilder? Wir leben doch in einem Land der Glücksseeligen? Homosexualität wurde bereits 1971 in Österreich zwischen Erwachsenen legalisiert, das Schutzalter 2002 nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofes von 18 auf 14 Jahre gesenkt, ab 1. Jänner 2010 folgte die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft und die Adoption von Kindern ist für gleichgeschlechtliche Paare seit 1.1.2016 möglich. Die Bürgerinitiative „Ehe-gleich“ kämpft noch bis Mitte 2016 für die Möglichkeit, vor dem Gesetz genauso als verheiratet angesehen zu werden, wie heterosexuelle Paare. Es gibt in jedem Bundesland Anlaufstellen für Menschen, welche sich der LGBT-Community zugehörig fühlen. Eine bereits im Jahr 2006 durchgeführte EurobarometerUmfrage in allen Mitgliedsstaaten der EU zeigte auch, dass Österreich zu einem der aufgeschlossensten Ländern der EU gegenüber den Rechten von Schwulen und Lesben gehört. Von diesen Zuständen können andere Länder nur träumen!? Dennoch bleibt für mich ein bitterer Beige-

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schmack. In der täglichen Arbeit in der Hosi Tirol lerne ich immer wieder Leute kennen, welche nach Außen nicht zu ihrer Homosexualität stehen können oder wollen. Immer noch gibt es in Tirol Unternehmen, wo es als verpönt angesehen wird, offen über seine sexuelle Orientierung zu stehen. Immer noch stehen Betroffene nach einem Outing Anfeindungen von Familie und Freunden gegenüber. Jugendliche kämpfe in der Schule mit Mobbing und Ausgrenzung. Das Deutsche Jugendinstitut führte ab März 2013 eine Umfassende Studie zum Thema „Coming-out und dann?“ durch. Die Ergebnisse der Studie, welche gerade veröffentlicht wurden, sind erschreckend. Von über 5000 Teilnehmern der Studie berichteten fast 64% der LGBT-Jugendlichen (1427 Jahre), dass Eltern und Geschwister ihre sexuelle Orientierung nicht ernst nehmen würden (63,5%) oder bewusst ignorieren (47%). Ja, Deutschland ist nicht Österreich. Dennoch sind ähnliche Ergebnisse auch bei uns anzunehmen. Doch woran liegt es? Warum werden 2016 immer noch andersliebende angefeindet, ignoriert oder nicht ernst genommen? Fehlen uns in Österreich www.rainbowunited.at


www.hositirol.at positive Vorbilder, gerade für Jugendliche? Wo sind unsere Role Models? Wo sind (Spitzen-) Sportler, Musiker, Schauspieler und Politiker die offen zu ihrer Sexualität stehen? Nur um die 23% der Mitglieder der LGBTCommunity outen sich am Arbeitsplatz. Zu groß ist nach wie vor die Angst vor Ausgrenzung und Diffamierung. Gerade für Jugendliche sind Vorbilder in der Entwicklung sehr wichtig. Man kann davon ausgehen, dass ca. 60% der Jugendlichen Vorbilder haben. Conchita Wurst ist sicherlich als positives Beispiel der letzten 2 Jahre zu nennen. Aber was kommt dann? Es gibt zwar immer wieder vereinzelte Outings von Personen des öffentlichen Lebens, dennoch wird oft nur unter der Hand von ihnen gesprochen. In Österreich gibt es keine Ellen DeGeneres, welche eine eigene Talkshow besitzt und offen zu ihrer Frau steht und kein Problem

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hat über ihre Sexualität zu sprechen. Keine Ministerpräsidenten oder Regierungsmitglieder welche mit ihren Partnern auftreten oder wo auch nur bekannt wäre, dass sie Homosexuell sind. Luxemburgs Premier Xavier Bettel ist seit 2015 der erste Regierungschef in Europa mit einem Ehemann. Wowereit, Beust, Westerwelle – es gibt in Deutschland fast keine große politische Partei mehr, die nicht mindestens einen offen homosexuellen Spitzenpolitiker in ihren Reihen hat. Befinden wir uns im Gegensatz zu anderen Ländern immer noch im Mittelalter? Herr und Frau Österreicher treten zwar liberal und weltoffen auf. Aber von gelebter Toleranz, gelebter Öffentlichkeit der LGBTCommunity und dem vorhanden sein von Vorbildern für die Community können wir noch träumen! Aber Träume werden ja manchmal wahr? Text: Nicole Katsch Foto: pixabay.com, Rechtskomitee Lambda

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Hosi Tirol Die alljährliche ordentliche Generalversammlung der HOSI-Tirol findet am 17. März 2016 in den Vereinräumlichkeiten in der Kapuzinergasse 43 von 19:00 bis 20:00 Uhr statt. Auf der Tagesordnung stehen neben der Entlastung des Vorstandes durch die Rechnungsprüfer auch Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder. Der Obmann gibt Einblick in das aktuelle Geschehen und das vergangene Jahr durch den Jahresbericht 2015 und die Vorschau auf das aktuelle Jahr. Diesmal gibt es keine Neuwahl des Vorstands, da diese nur alles zwei Jahre stattfindet.

Generalversammlung der HOSI-Tirol

Eingeladen sind alle Mitglieder und jene, die es noch werden wollen. Ab 20:00 Uhr geht es dann in den gemütlichen Teil über und die Hosi ist wie immer am Donnerstag geöffnet.

Gerade stehen für mein Leben Einladung Diözesaner Begegnungstag heterosexueller, homosexueller, bisexueller, trans*sexueller Menschen mit Pierre STUTZ, spiritueller Begleiter, Autor und Theologe Freitag, 11. März 2016, 14.00-18.00 Uhr Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

INFOFON 0676 - 44 22 934 werktags von 11:00 bis 21:00 Uhr

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! K C A T AT

R E E U Q

S A M X-

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rol e (HOSI) Ti lle Initiativ

ue Š Homosex


REGENBOGEN Splitter

Regenbogenball

6 Wien 201

dabei r a w l o ir T die HOSI-

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REGENBOGEN Splitter

Komm zu uns und verbringe einen unvergesslichen Urlaub unter gleichgesinnten, im Gay only Hotel garni “HAUS ROMEO“, in Mitten der Skiwelt Wilder Kaiser, Österreichs größten zusammenhängenden Skigebiet!

Entspanne Dich in unserer Trockensauna, im Dampfbad, oder erlebe unseren Cruising-Bereich und lerne an der Bar die anderen Gäste kennen!

Ausgeruht, in einem unserer 15 komfortablen Zimmer, startest Du dann in einen neuen, erlebnisreichen Tag, bei einem leckeren Frühstück!

Haus Romeo

SMUK Haus Garni OG Blaiken 71 A-6351 Scheffau a. W. Kaiser www.hausromeo.net Telefon: 0043 5358 73062 rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

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Löwenherz

Die Suche nach unserer Geschichte

Robert Beachy: Das andere Berlin

Katharina Müller: Rosie und die Suffragetten

Die Erfindung der Homosexualität: Eine deutsche Geschichte 1867-1933. Dt. v. H. Freundl u. T. Pfeiffer. D 2015, 420 S. mit zahlreichen Abb., geb., € 25.69

D 2015, 224 S., Broschur, € 15.32

Wie kommt es, dass wir zu allen Zeiten und in allen Kulturen Sexualität unter Männern und unter Frauen finden, ein gesellschaftlich vermitteltes Bewusstsein einer lesbischen bzw. schwulen Identität jedoch erst seit dem späten 19. Jahrhundert in den städtisch geprägten Gesellschaften des Westens erkennbar ist. – Robert Beachy sieht Berlin als den Schmelztiegel, in dem sich ein Leitmuster ausgebildet hat, das sich weltweit verfestigt hat: Die Weise, in der ungehindertes städtisches Sexualleben, die Bereitschaft zum sexuellen Experimentieren und Fortschritte in der Gesundheit, wie sie gerade im kaiserlichen Berlin zusammentrafen, unser heutiges Verständnis von sexueller Orientierung und schwuler Identität geprägt haben sieht Beachy als Bedingungen für die Entstehung von schwulem Identitätsbewusstsein und die Ausbildung schwuler Infrastruktur in der modernen Großstadt. Ein großer historischer Wurf.

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Wenn demnächst der große Historienfilm über die Suffragetten-Bewegung ins Kino kommt, bleibt ein bedeutender Aspekt wieder einmal ein Randthema: Die wichtige Rolle der Lesben in dieser Bewegung. Katharina Müller hat sich hiermit intensiv befasst und einen historischen Roman darüber geschrieben. Rosie kommt als Dienstmädchen in den Haushalt der Emmiline Pankhurst und so in Kontakt mit den Machtzentren und –intrigen der Emanzipationsbewegung. Seite an Seite mit anderen Gleichgesinnten plant sie politische Aktionen und Anschläge und demonstriert nicht nur vor dem Frauengefängnis Holloway, in dem Emmeline Pankhurst in den Hungerstreik tritt. Und bei allen ihren Aktivitäten irritiert sie die hinreißende, sommersprossige Jane, die Rosie magisch in den Bann zieht. Doch neben dem einenden Interesse schleicht sich immer wieder das trennende Klassenbewusstsein in das Denken der politischen Frauen – letztlich auch der Grund dafür, dass lesbische Frauen auch in der Bewegung keinen leichten Stand haben. www.rainbowunited.at


www.loewenherz.at mehr Löwenherz-Themen auf: http://www.loewenherz.at/themenseiten.php

Francois Roux: Die Summe unseres Glücks Dt. v. Elsbeth Ranke. D 2015, 635 S., geb., € 24.70» Die Summe unseres Glücks« erzählt die packende Geschichte von 4 Jugendfreunden, die Anfang der 80er Jahre den Schulabschluss machen, sich aus den Augen verlieren und deren Schicksale sie ab 2010 wieder zusammen führt. Was aus ihnen und ihren Träumen wurde, ist zugleich eine scharfsinnige Analyse, warum unsere Gesellschaft sich zu dem entwickeln musste, was sie heute ist. François Roux beschreibt mit den vier Freunden nämlich vier große gesellschaftliche Systemzusammenhänge: Wirtschaft, Politik, Kunst und subventionierte Bohème – und außer dass ihm eine großartige weil minutiös recherchierte Darstellung gelungen ist, zeigt der Autor, dass unsere gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme und Lebenslügen nichts anderes sind als die wahr gewordenen spätpubertären Träume der Jungs aus den 1980ern.

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Markus Dullin: Im letzten Licht der Dämmerung D 2015, 240 S., Broschur, € 17.40 Seit den 80er Jahren hat sich unsere Selbst- wie unsere Fremdwahrnehmung als Schwule und Lesben massiv verändert. Markus Dullin führt dies in völlig überraschender Weise an einer offenbar parallel verlaufenden Veränderung in einem spannenden Bildungsroman vor, nämlich an der Verschiebung des europäischen Afrikabildes. Der Roman bezieht sich ausdrücklich auf Tania Blixens »Jenseits von Afrika« und vor allem die fast schon normative Verfilmung dieses Romans mit Robert Redford und Meryl Streep. Doch: »Ich hatte keine Farm in Afrika …« - so beginnt Markus Dullins Roman programmatisch und zeigt, dass hier ein Bild zurecht gerückt werden soll. Eine aufrührende schwule Lebens- und Liebesgeschichte über einen schwulen Lehrer an einer deutschen Schule in Kenia, der unseren Blick ebenso schärft wie erweitert.

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InTra* Beratung

Coming-Out und Going-Public Wie, Wo, Wann, Warum … Allein? Du bist nun also soweit, dass Du Dich öffnen und nach außen treten möchtest? Gut, sehr gut sogar… Nach Deinem ganz persönlichen ComingOut ist nun vor allem eines wichtig: Offenheit, denn jetzt kommt der zweite schwierige Schritt: Dein Going-Public, also der Schritt nach außen auf die Menschen zu, die Dich umgeben. Auch wenn es sich hier leicht schreiben lässt, so ist es wohl am besten, wenn Du freimütig und positiv an die vor Dir liegende Aufgabe heran gehst. Du musst keine Angst vor diesen Situationen haben, die oft etwas fälschlich als Outing bezeichnet werden. Wenn Du mit einem Dir lieben Menschen beginnst, wird wohl jedes weitere Mal ein bisschen leichter. Am unkompliziertesten ist es erfahrungsgemäß, wenn Du Dir immer nur eine oder zwei Personen zum Gespräch zur Seite nimmst. Außerdem solltest auch Du di*erjenige sein, di*er den Ort und die Zeit auswählt. Es geht um Dich und daher hast Du jedes Recht, auch über die Abläufe und Voraussetzungen zu bestimmen. Ganz wichtig ist es, Deine Achtsamkeit auf eine Dir wohltuende und sichere Gesprächsatmosphäre und Umgebung zu legen, denn Du gibst immerhin etwas sehr persönliches von Dir preis. Plane den Ablauf der Gespräche schon einmal vor und

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gib Dir ausreichend Zeit, um mit den an Dich gerichteten Fragen und Aussagen einen guten Umgang zu finden. Es sollte so möglich sein, Dir Platz für Deine Gefühle, aber auch für die, Deines*r Gegenüber einzuräumen. Bereite Dich am besten auf alles vor und stell Dich darauf ein, dass eine Situation auch unangenehm sein kann oder Dich vielleicht sogar verletzt. Übe dann Nachsicht, da Du unter Umständen jemanden vor Dir sitzen hast, di*er bisher mit Deinem Thema kaum bis keine Berührungspunkte hatte. Bei Begriffen, die in den Medien Verwendung finden, kläre sie auf, denn die meisten Menschen nutzen zu Beginn diese eins zu eins für Dich, ohne die genauen Definitionen dafür zu kennen. Daher bereite Dich darauf vor, dass Du nicht nur von Trans- oder Intersexualität hören wirst oder gebärdet bekommst. Auf Begriffe wie Transe, Transvestit, zur Frau bzw. zum Mann werden, Geschlechtsumwandlung, Zwitter, Hermaphrodit oder ähnliches wirst Du dann immer wieder stoßen. Bitte, nimm es Deinem Gegenüber nicht übel. Nutze die Chance, hier ins Gespräch zu kommen und die Begriffe richtig zu stellen. Bei Wem öffne ich mich Wann? Den „richtigen“ Zeitpunkt gibt es nie. Den Erfahrungen nach können wir eines sagen: Je früher desto besser. Vor allem in Deinem engeren Freund*innenkreis und Verwandtschaft solltest Du Dich möglichst früh öffnen, da viele Dich sehr gut kennen und schon recht bald bemerken, dass sich etwas ändert. Leider neigen meist Familie und Vertraute dazu, sich benachteiligt oder ausgegrenzt zu fühlen und beleidigt zu reagieren, wenn sie zu lange außen vor gelassen werden. Ähnlich verhält es sich meist auch bei Kolleg*innen, bei Vorgesetzten und teilweise sogar Kundschaft. Sofern es einen Betriebs- oder Personalrat in Deinem Unternehmen gibt, suche diesen als erstes auf, denn dort sollte Dir die Hand gereicht werden, um Dein Going-Public auch in der Firma für Dich angenehm zu gestalten. www.rainbowunited.at


www.intra-beratung.org Solltest Du noch in der Schule / Berufsschule sein, wende Dich an Deine*n Vertrauenslehrer*in. Sie sind meist geschult und können Dir weiterhelfen.

Was sollte ich bedenken? • Das Thema Schuld, auch wenn es immer wieder Thema sein wird, hat niemand und am wenigsten Du. • Gib den Menschen Zeit. Überlege, wie lange Du brauchtest, um an dem Punkt zu stehen, wo Du heute bist. Sie waren nicht in Deinem Findungsprozess dabei. • Sei nachsichtig bei der Verwendung Deines Namens und Pronomens durch andere, sie werden es lernen. • Du darfst auf Deine Wünsche und Deinen Forderungen nach Toleranz, Akzeptanz und Respekt bestehen, denn es betrifft nur und ausschließlich Dich. Wenn sie dies nicht annehmen, ist das sehr verletzend, jedoch werden auch sie sich nur schwer durch ein Gegenargument sofort von ihren Ängsten und Befürchtungen abbringen lassen. • Teilweise werden sie versuchen, Dich auf ihre Art schützen zu wollen, obwohl Du dies gar nicht wünschst. So blöd sich der Rat auch lesen mag: Fühle Dich nicht persönlich angegriffen, denn Dein*e Gegenüber wissen es nicht besser und Zeit wird somit Deine Verbündete.

Wie öffne ich mich oder stelle ich es an? Der beste Rat ist wohl auch hier: Höre auf Dein Herz und Deinen Bauch. Meist kennst Du ja bereits den Menschen, dem Du gegenüber sitzt und dieser lässt sich somit schon ein bisschen besser einschätzen. Leider gibt es den idealen Satz zum Einstieg in ein solches Gespräch nicht, aber sei einfach Du selbst und Du wirst sehen, dass es fast von allein funktioniert. Wie viel gebe ich von mir preis? Dazu wollen wir Dir keinen Ratschlag geben, außer: So viel oder so wenig, wie es für DICH okay ist! Es wird immer wieder Situationen geben, bei denen sehr intime Fragen auftauchen können, wie z.B. bei Bewerbung oder in Diskussionen. Hier obliegt es Dir, wie viel Du preis geben möchtest. Unsere persönlichen Erfahrungen sind, je offener und selbstsicherer Dein Auftreten ist, umso mehr kannst Du das Gespräch steuern und zu Deinen Gunsten gestalten. Wer kann mich unterstützen? Unserer Meinung nach, ist es durchaus sinnvoll, eine Dir vertraute Person als Unterstützung mit einzubinden. Dies kann jemand aus Deinem näheren Umfeld oder auch gerne eine Person aus der Beratung sein. Je nach Deinen Vorstellungen, Wünschen und Befürchtungen nehmen wir dann den Platz neben Dir ein und werden für Dich als Stütze, Begleitung, Aufklärer*in, Schlichter*in, Sprecher*in und wenn nötig auch als Deine Schutzperson tätig. Wir passen uns hier absolut DEINEN Bedürfnissen und Anliegen an und klären mit Dir, ALLE DIR wichtigen Details bereits im Vorfeld. Kontakt zu InTra* Beratung: eMail: info@intra-beratung.org Hotline: +49 (171) 62 735 29 Internet: www.intra-beratung.org

Text: InTra* Beratung - Foto: InTra* Beratung

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Evangelische Kirche

Role Models für uns – in der Bibel?

Die Bibel ist eine Sammlung unkonventioneller Familienmodelle. Was wir LGBTQI* – und unsere Kritiker – daraus lernen könnten. Kein Zweifel: Die Bibel ist ein heteronormatives und patriarchales Buch. Sexuelle Orientierungen und Identitäten, Gleichberechtigung usw. waren im Vorderen Orient zur Zeit, als die Bibel entstand (also vor ca. 2000 bis 3000 Jahren), wohl kein offen diskutiertes Thema. Die biblischen Figuren werden, mit wenigen Ausnahmen, ganz selbstverständlich als heterosexuell (und überwiegend als männlich) gezeichnet. Aber: Die Bibel ist bestimmt KEIN Buch des heute herrschenden traditionellen Familienbildes. Die Vorstellung der modernen Kleinfamilie kennt die Bibel praktisch nicht. Weshalb diese Familienform, bestehend aus einem sich liebenden Hetero-Paar und seinen Kindern, zum christlichen Familienbild schlechthin wurde, ist aus dem biblischen Zeugnis heraus eigentlich nicht verständlich. Denn die Bibel ist voll von Beziehungs- und Familienentwürfen, die die Vorstellung der meisten modernen Menschen des 21. Jahrhunderts weit übertrifft. Jakob, der Stammvater Israels, hatte 13 Kinder mit 4 Frauen, den Schwestern Lea und Rahel und ihren beiden Mägden (1. Mose 25-50). Jesus, der Herr der Christenheit, war das Kind einer unverheirateten

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Frau. Vor 2000 Jahren ein Unding: Maria hätte nach damaligem Recht gesteinigt werden können (5. Mose 22,23f.). Als erwachsener (Single-)Mann stößt Jesus dann seine Mutter und Brüder vor den Kopf, als er sagt: Die Blutsverwandtschaft mit ihnen ist weniger wichtig als die geistliche Verwandtschaft mit seinen Jünger_innen (Markus 3,31ff.). Paulus, der erste große christliche Missionar, war eingefleischter Single. Unzählige Beispiele gäbe es noch zu nennen.

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www.sichtbar-evangelisch.at In der Bibel gilt also: Gott beruft geeignete Menschen, um für seine Sache zu kämpfen. Ob sie für Gottes Sache geeignet sind, hängt offensichtlich nicht davon ab, für welches Partnschafts- oder Familienmodell sie sich entschieden haben. Gibt es also Role Models für LBTQI* in der Bibel? Auf den ersten Blick nicht. Die in lesbischer Beziehung lebende altisraelitische Königin mit Adoptivkindern fehlt. Genauso wie schwule, trans oder andere Führungspersönlichkeiten. Ein Role Model für LGBTQI* ist die Haltung der Bibel: Wenn es Gott bei den wichtigsten Personen egal ist, ob sie in einer heterosexuellen Ehe leben oder nicht, kann das ermutigen, sich auch als LGBTQI* etwas zuzutrauen. Menschen ALLER Orientierung

und Identitäten können Gutes tun. Keine Position kann zu „hoch“ oder verantwortungsvoll sein. So verstehe ich die Bibel. Daran dürfen wir uns selbst erinnern, wenn wir Zweifel daran haben, ob wir es als die, die wir sind, zu etwas bringen können. Natürlich können wir das! Es gilt, auch die Personalchefs dieser Welt daran zu erinnern. Und die Menschen, die fragen, ob LGBTQI* gut arbeiten können. Eignung hat mit sexueller Orientierung und Identität nichts zu tun. Gott hat das schon vor Tausenden von Jahren erkannt. Senior Mag. Lars Müller-Marienburg ist Pfarrer der Evangelischen Auferstehungskirche in Innsbruck und Stellvertreter des Superintendenten

Ehegleichstellung

nun auch im Rheinland Mit überwältigender Mehrheit hat die Synode (das „Kirchenparlament“) der Evangelischen Kirche im Rheinland die Gleichstellung der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit heterosexuellen Trauungen beschlossen (211 Stimmen dafür, 7 dagegen, 9 Enthaltungen).

Text: Mag. Lars Müller-Marienburg Fotos: pixabay.com

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SoHo Tirol

Don´t ask don´t tell? Ein Role Model ist ein idealisiertes Muster ohne Wert? Es gibt keine Garantie, dass ein Role Model den in es gesetzten Erwartungen tatsächlich gerecht wird. Was wir von ihm wissen, wissen wir meistens vom Hörensagen. Für selbstbewusste Menschen ist es selbstverständlich, die eigene Meinung von sich nicht von der Meinung anderer über sich abhängig zu machen. Ein selbstbewusster Mensch ist sich über seine Stärken und Schwächen im Klaren und braucht keinem plakativen Vorbild nachzueifern. Dennoch gibt es in der Öffentlichkeit stehende homosexuelle Menschen, die keinen Hehl aus ihrer sexuellen Orientierung machen, sich mutig und oft mit entwaffnendem Humor den Anfeindungen stellen, und doch nicht jeder Lesbe beziehungsweise jedes Schwulen beste Freundin oder bester Freund sein wollen. Gibt es wohl wichtigeres, das zwei Menschen miteinander verbindet als die sexuelle Orientierung, sieht man von der Partnerwahl ab.

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Leider sind auch heute noch so viele homosexuelle Menschen nicht selbstbewusst genug, um ohne Vorbilder ihren eigenen Weg zu finden, oder noch schlimmer, sich selbst zu akzeptieren. Es sollte in unser aller Interesse sein, Menschen zu eben diesem Selbstbewusstsein zu bilden. Geschichtlich betrachtet gibt es keine Epoche der Menschheitsgeschichte, aus der es keine Belege für Homosexualität gibt. Einzig der Umgang der Gesellschaft mit Homosexualität ist einem Wandel unterworfen. War es in der Antike chic für jederMANN sich homoerotischen Abenteuern zu widmen, spannt sich ein Bogen von strengstem Verbot über Pathologisierung bis hin zur momentanen Duldung in unseren Breiten. Anzumerken ist, dass sich, abgesehen von der Antike, Lesben immer freier ihrer Liebe widmen konnten, als Schwule. Duldung ist uns aber zu wenig. Wir wollen Gleichberechtigung und Gleichbehand-

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www.soho.or.at lung. Das ist unser selbstverständliches Recht, so wie wir es verstehen. Um diese Ziele durchzusetzen, sind Prominente Menschen, die sich outen, wichtig. Um hier nur einige zu nennen: Günter Tolar, Alfons Haider, Conchita Wurst, Johanna Dohnal, Hella von Sinnen, Dirk Bach, Hape Kerkeling, Klaus Wowereit, Jodie Foster, Ellen DeGeneres, Neil Patrick Harris, Martina Navratilova…. All diese Prominenten und noch viele mehr haben unglaublich viel für die Community getan, indem sie einfach ihren Job gut beherrschen, und aus der Öffentlichkeit nicht mehr wegzudenken sind, selbst wenn noch immer sehr viele Vorbehalte gegenüber Schwulen und Lesben herrschen. Aber sie beweisen, dass ein Mensch nicht auf seine sexuelle Orientierung reduziert werden kann und darf. Trotz oder vielleicht gerade wegen all dieser Role Models gibt es noch immer unzählige homosexuelle Menschen, die sich gegen ein Outing entscheiden. Im besten Fall tun sie das, weil sie der Meinung sind,

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dass ihre sexuelle Orientierung nun mal ihre Privatsache ist – im schlechtesten Fall aus Angst vor dem gesellschaftlichen Tod. Beide können die Einbahnstraße ihrer Entscheidung nicht mehr verlassen, denn wenn sie ihre Meinung ändern, dann können sie nicht mehr zurück „in den Schrank“. Ein Role Model kann unglaublich hilfreich sein, für einen jungen homosexuellen Menschen, zu sich zu stehen. Nichts ist so anstrengend und so deprimierend, wie ein Leben „im Schrank“. An und für sich ist die sexuelle Orientierung tatsächlich Privatsache. Trotzdem sind sich öffentlich zu ihrer Homosexualität bekennende Prominente wichtig, um die Akzeptanz zu erhöhen und damit einen Grundstein für die künftige Gleichberechtigung und Gleichbehandlung homosexueller Partnerschaften zu legen. Davon sind wir nämlich leider noch meilenweit entfernt. Text: Gabi Schiffer, Connie Hilber Fotos: Gabi Schiffer

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AIDS Hilfe Tirol

Sex - zwischen Spaß und Risiko!

Sex kann eine der schönsten Sachen dieser Welt sein. Leider ist die Lust auch mit Risiken verbunden. Safer Sex – „immer“ oder „niemals“!? Auf die Frage nach der Kondomverwendung geben auf dem Datingforum Gayromeo immer mehr Burschen „nach Absprache“ oder auch „niemals“ an. Das Schutzverhalten wird brüchiger. Auch jemand, der vorhat sich zu schützen, kann im Bett im Rausch der Gefühle vielleicht dennoch auf den Schutz vergessen. Manchmal sind da bei einem Spontandate gleichzeitig zwei Stimmen vorhanden: „Ich will einen Gummi nehmen, um auf mich aufzupassen.“ Und: „Ein Gummi stört doch jetzt nur, es ist gerade so geil.“ Wenn man frisch verliebt ist, sagt man sich vielleicht: „Der Partner liebt mich doch. Wenn er HIVpositiv wäre, würde er eh einen Gummi nehmen.“ Oder: „Wenn ich jetzt einen gemeinsamen HIV-Test machen will, bevor wir Sex ohne Gummi haben - hält er das vielleicht für ein Zeichen von mangelndem Vertrauen?!“ Auch in Liebesbeziehungen

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finden HIV-Infektionen statt. Die AIDS-Hilfe Tirol bietet kostenlose und anonyme Beratung zum Thema HIV und sexuelle Gesundheit an. Wenn Sex auf die Leber geht – Hepatitis C Eine Infektion mit Hepatitis C kann unbehandelt zum Tod führen. Der Erreger von Hepatitis C, ein Virus, wird über das Blut übertragen. Eine Übertragung kann deshalb über den gemeinsamen Konsum von Drogen stattfinden. Wenn eine gebrauchte Spritze oder ein gebrauchtes Röhrchen ( z. B. zum Sniefen von Kokain) verwendet wird, können Blutreste vom Vorbenutzer in die eigene Blutbahn gelangen. Deshalb immer nur die eigenen Utensilien verwenden. Auch bei der gemeinsamen Verwendung von Sextoys und Analduschen können Infektionen erfolgen. Spielzeug deshalb am Besten nur alleine verwenden oder mit speziellen Mitteln aus der Apotheke sorgfältig

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www.aidshilfe-tirol.at desinfizieren. Vorsicht auch beim Fisten. Dort gilt: Für jeden Partner einen neuen Handschuh und idealerweise nur sein eigenes Gleitgel verwenden. Die AIDS-Hilfe Tirol bietet Testung auf Hepatitis-C an. Durch den medizinischen Fortschritt ist Hepatitis-C heute zumeist heilbar. Poppers – wie harmlos ist der Spaß? Ein Teil der Männer verwendet beim Sex Poppers. Der Poppersdampf vertieft für kurze Zeit das sexuelle Erleben und entspannt die Muskulatur im After. Die kleine Flasche sollte eiskalt aufbewahrt werden – idealerweise im Tiefkühlfach. Nach dem Öffnen hält sich Poppers bei korrekter Lagerung etwa 2 Monate. Spätestens, wenn es nach alten Socken muffelt, ist es gekippt. Poppers hat aber teils riskante Nebenwirkungen. Durch ständigen Gebrauch kann sich eine psychische Abhängigkeit

entwickeln. Ganz nach dem Motto: „Nur Sex mit Poppers ist geiler Sex“. Im Extremfall kann Poppers zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen. Deshalb sollten Männer mit Blutdruckproblemen, schwachem Kreislauf und Herzerkrankungen generell auf Poppers verzichten. Poppers sollte nicht mit bestimmten Potenzmitteln wie Viagra und Cialis kombiniert werden. Bei Poppers wird nur der Dampf geschnüffelt. Der direkte Kontakt mit der Flüssigkeit auf Schleimhäuten (z. B. Nase, Auge, Mund) ist gefährlich. Es besteht das Risiko von schweren Verätzungen und Herzkreislaufkollaps. Neu ist der Verdacht, dass Poppers eine Rolle bei Augenerkrankungen spielt. Im Falle einer HIV-Infektion sollte man seinen Konsum mit dem behandelden Arzt besprechen. Poppers darf in Österreich nicht mehr frei verkauft werden. Es unterliegt dem Arzneimittelgesetz.

Die Faceboook-Seite für Schwule und Bisexuelle in Tirol und Vorarlberg. Mit wöchentlichen Veranstaltungstipps, Infos zum queeren Leben in den Bergen und zur Gesundheit. Aus erster Hand informiert sein! Like us on Facebook!

FIT FOR LOVE CHECK Anonyme Testung: Montag 17 – 18.30 Uhr, Dienstag 13.30 – 15 Uhr. Kostenloser Labortest auf HIV- und Syphilis. Kostenpflichtiger HIV-Test mit Befund innerhalb von 30 Minuten. Für einen Schnelltest mindestens eine halbe Stunde vor dem Ende der Testzeit zur Anmeldung kommen. Weitere Tests wie Check auf Hepatitis-C möglich und kostenpflichtig. Text: Matthäus Recheis Bilder: Aids-Hilfe Tirol

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Frauenzentrum AFLZ

Lesben sind immer und überall Bei der Internet-Recherche zu lesbischem Leben in der Öffentlichkeit erschien mir der Tenor der meisten Artikel und Berichte der zu sein, dass lesbisch lebende Frauen in der Öffentlichkeit unterrepräsentiert sind, dass viele lesbische Frauen ein Outing in der Öffentlichkeit eher meiden und dass es an Role Models, die die Vielfalt lesbischen Lebens zeigen, fehlt.

Belästigungen. Doch hier drängt sich schnell die Frage auf, ob dies nicht eine Realität vieler Frauen ist – ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung. Frauen und der öffentliche Raum ist nach wie vor ein Thema, das dringend Aufmerksamkeit braucht (und zwar ohne auf empörende Ereignisse zu warten bzw. ohne diese dann für allerlei andere Anliegen zu verwenden/missbrauchen).

Der öffentliche Raum – Ein gefährliches Terrain? Österreich, ein Land, in dem Menschenrechte grundsätzlich respektiert und hochgehalten werden (auch wenn es immer wieder zu erschreckenden Ausnahmen kommt), ein Land, in dem Menschen grundsätzlich ihr Privatleben frei von staatlichen/äußeren Repressionen gestalten können. Und doch scheinen sich auch hier in Österreich viele lesbische Frauen im öffentlichen Raum nicht wohlzufühlen. Es gibt Statistiken zu sexualisierten/sexuellen Übergriffen, zu verbalen Angriffen, zu tagtäglichen

Role Models – Wo sind sie? Was sind Role Models und warum scheinen diese unter lesbisch lebenden Frauen zu fehlen? Und wo ist die Vielfalt lesbischen Lebens? Es scheint manchmal, dass es nur sehr eingeschränkte und äußerst klar vorgezeichnete Wege gibt, eine „richtige Lesbe“ zu sein. Wenn unsere Gesellschaft über eines verfügt, dann sind das vorgefertigte Bilder von klassischen Stereotypen. Doch gerade hier lässt sich hinterfragen, wie solche Klischees entstehen, dass eine homosexuelle Frau sich speziell kleiden/bewegen, nur bestimmte Jobs ausüben darf

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und sich für spezielle Dinge interessieren muss, damit sie als eine „richtige Lesbe“ gelten kann? Wenn man davon ausgeht, dass die sexuelle Orientierung ein Charakteristikum unter vielen anderen ist, und darüber hinaus davon, dass sexuelle Orientierung weder mit Klasse, ethnischer Zugehörigkeit, Bildungsniveau o.ä. korreliert, dann haben wir mit der Gruppe der lesbischen Frauen wohl einen guten Querschnitt der Gesellschaft. Frauen also, die sich zwar das Merkmal der sexuellen Orientierung teilen, aber ansonsten so unterschiedlich sind, wie Menschen eben nun mal sind. Ziel sollte es sein, von vorgefertigten Stereotypen wegzukommen und somit eine sichtbare Vielfalt lesbischen Lebens zu ermöglichen. Diese Vielfalt ist nämlich schon da - nur eben nicht immer auf den ersten (vorgefertigten?) Blick sicht- und wahrnehmbar.

Text: Nora Eberharter - Foto: pixabay.com

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Öffnungszeiten Dienstag - 18.00-23.00 Freitag - ab 20.30 Uhr www.frauenlesbenzentrum.at Siehe z.B. eine Studie aus München: http:// www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/ Stadtverwaltung/Direktorium/Koordinierungsstelle-f-r-gleichgeschlechtliche-Lebensweisen/unterm_regenbogen.pdf

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GRÜNE Andersrum Tirol

Jetzt anpacken oder 15 Jahre warten Auch wenn du in den letzten Wochen oder sogar Monaten nicht viele von der parlamentarischen BürgerInneninitaitive EHEGLEICH.at gehört hast… sie läuft noch. Der Knackpunkt: Sie läuft noch zwischen sechs und neun Monaten. Und dann? Die Frage ist recht einfach beantwortet: • Entweder wir waren laut genug, stark genug und ausreichend viele. Das Eheverbot wird aufgehoben und diese unsägliche Diskriminierung hat ein Ende. Oder aber, das ist der mögliche Ausgang, bei dem hoffentlich nicht nur mir schlecht wird: • Wir waren zu leise, zu wenige und haben zu lange gewartet „dass jemand anderer was macht“. Das Eheverbot wird nicht aufgehoben und wir müssen zwischen 10 und 15 Jahre darauf warten, bis der Europäische Gerichtshof Österreich dazu zwingt, diese Diskriminierung endgültig zu beseitigen.

khol2016.at (Bundespräsidentschaftskandidat) hat uns kürzlich ein wenig frischen Wind beschert, das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft. Hast DU denn schon unterschrieben? Wenn nein, dann reiß dich bitte zusammen und opfere zwei Minuten der guten Sache. Ja jetzt – leg das Heft auf die Seite, schnapp dir dein Handy oder geh zum nächsten PC, tippe www.ehe-gleich.at ein und folge den drei simplen Schritten. Wenn ja – hast du schon deine FreundInnen, KollegInne und Familienangehörigen gefragt?

Die BürgerInnenInitiative ist mit bald 32.000 Unterschriften (online) auf einem guten Weg, verliert jedoch seit einiger Zeit an Schwung. Das Kapern der Homepage

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www.tirol-andersrum.at Es geht tatsächlich um jede einzelne Stimme! Wir, die GRÜNEN Andersrum, HOSI Tirol und die Aidshilfe, das FrauenLesbenzentrum und auch die Evanglische Pfarre Innsbruck arbeiten hochmotiviert zusammen, um die uns verbleibende Zeit möglichst effektiv zu nutzen. Zum Beispiel wirst du auf der nächsten Queerattack einen Tisch mit Laptops vorfinden, an dem du und deine FreundInnen eure „gute Tat des Tages“ leisten könnt. Zudem planen wir verschiedene Aktionen, Inserate, Veranstaltungen und vieles mehr. Der Knackpunkt dabei – ohne dich funktioniert das alles nicht.

Wir haben mit der Aktion EHE-GLEICH. at einen super Start hingelegt, aber jetzt, wo es eigentlich um die große Mobilisierung beim Endspurt gehen sollte, droht Stillstand. Das darf nicht passieren – wir kämpfen hier für eine große Sache. Wenn du über dein privates Umfeld hinaus aktiv werden willst, hol dir kostenlos Sticker und Post im GRÜNEN Büro (Museumstraße 11, 6020 Innsbruck - kurzes Mail an thomas. lechleitner@gruene.at, damit wir dir etwas vorbeireiten können, willkommen)

Sharing is caring Das Stichwort lautet TEILEN. Die Menschen da draußen, ob Homo-, Bi-, Transund Intersexuell, aber auch alle anderen, müssen vom immer noch bestehenden Eheverbot für gleichgeschlechtliche Paare und der Aktion EHE-GLEICH.at erfahren. Vor allem die anderen, die Heteros und Heteras da draußen, brauchen deine Hilfe. Sei du ihrE AufklärungsheldIn.

Raus aus den Schränken, hinaus auf die Straßen Als Faustregel gilt „mehr ist mehr – und überdimensional ist genau die richtige Größe“. Zeigt der Welt da draußen, dass ihr euch der Diskriminierung bewusst seid, dass ihr das so nicht akzeptieren könnt und wollt, sprecht darüber, seid präsent. Wir alle haben es in der Hand! Das Thema muss von uns auf politischer, sozialer, medialer und persönlicher Ebene bedient werden. Viele starke Stimmen, überzeugend, bunt und laut.

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Frei nach Mary Griffith: „Bitte gebt die Hoffnung nicht auf. Ihr alle seid etwas ganz Besonderes und wir arbeiten sehr hart daran, um die Welt zu einem besseren und sichereren Ort für euch zu machen.“ Und das tun wir gerne; aber packt verdammt nochmal auch selbst mit an!

Text: Herwig Milch Bilder: Grégorie Guillemin

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Courage

Familie ist Was bedeutet „Familie“? Was macht „Familie“ eigentlich aus? Angesichts der tendenziell steigenden Anzahl von Familienformen und neuen Vorstellungen rund um den Themenkomplex „Familie“ wird es zunehmend schwieriger, diesen Begriff universell zu fassen. Die Begrifflichkeit „Familie“ hat sich im Laufe der Zeit permanent gewandelt und erfreut sich inmitten aktueller gesellschaftspolitischer Statuten heutzutage einer flexiblen und insbesondere umfassenden Klassifikation in Wissenschaft, Recht und Literatur.

Pluralisierung familialer Lebensformen In früheren Zeiten bezeichnete der lateinische Begriff „familia“ die „Hausgemeinschaft“, also alle in einem Haus – inklusive Bediensteter und Versklavter – lebenden Personen. Damals war der Familienbegriff vorrangig durch wirtschaftliche Belange, weniger durch soziale Bindungen geprägt. Bis in die Neuzeit definierte sich die Kernfamilie – in der Ehepaare, Elternteile oder Lebensgemeinschaften mit/ohne Kind(er), leibliche Kinder sowie Stief- oder Adoptivkinder im gemeinsamen Haushalt leben – als das Grundlagenmodell einer Familie. Im Laufe des letzten Jahrhunderts wandelten sich partnerschaftliche und somit auch familiale Beziehungsgefüge auf Grund gesellschaftlicher und sozialpoliti-

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scher Erneuerungen in ihren strukturellen Ausprägungen. Neben der sogenannten traditionellen Kernfamilie zählen nun zahlreiche andere Familienmodelle als gängige Optionen des Zusammenlebens. Viele Menschen erfahren beispielsweise seit ihrer Kindheit mehrere Formen des familialen Miteinanders, beginnend mit der Kernfamilie, fortschreitend über eine zeitlich begrenzte Eineltern-Familie bis hin zur Patchworkfamilie.

Die Zunahme von gleich- und gegengeschlechtlichen, nicht- und ehelichen Paarbeziehungen mit/ohne Kind(er), allein erziehenden Elternteilen, Stieffamilien, Patchworkfamilien sowie Regenbogenfamilien führten zu einem die familialen Strukturen betreffend veränderten und insbesondere vielfältigeren Verständnis von „Familie“. In diesem Kontext spricht die Wissenschaft von der Pluralisierung familialer Lebensformen. www.rainbowunited.at


www.courage-beratung.at Familie als System Niklas Luhmann (1927-1998), einer der bedeutendsten Soziologen und Vertreter der Systemtheorie, erfasste das „System Familie“ als gesellschaftlich-soziale Institution, welche sich durch individuell konstituierte Eigenarten und Kommunikationsmuster der einzelnen Familienmitglieder inmitten verketteter Wechselwirkungs- und Koppelungsprozesse situiert. Das Familiensystem besteht ferner aus verschiedenen persönlich definierten familialen Subsystemen (Partnersystem, Großelternsystem, Kindersystem etc.), deren Mitglieder innerhalb individual festgelegter Systemgrenzen miteinander kommunizieren und zueinander Beziehungen pflegen. Die Steuerung des familialen Systems erfolgt anhand einer internalisierten und zugleich approbierten Normen- und Werteordnung, die sich sowohl nach aktuell individuellen als auch familial praktikablen Erfordernissen richtet. Die Institution Familie wandelt sich innerhalb familialer Systemgrenzen dementsprechend nicht nur (Kohäsion), sondern passt sich veränderten Bedingungen der Umwelt mit Hilfe systemimmanenter Resilienzen kontinuierlich an (Adaptabilität), um seine stabilisierende Wirkweise als Gleichgewichtszustand aufrecht zu erhalten. Familiale Strukturen werden laufend neu organisiert und konstituiert. Man könnte in diesem Kontext von einer systemdeterminierten stetigen Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des sozialen Systems Familie hinsichtlich sich wandelnder Gegebenheiten sprechen.

System Familie und Individualität Partizipation und Inklusion des Individuums inmitten korrelater (Sub)systeme bilden jene unabdingbaren Voraussetzungen, um das System Familie an sich nicht nur fortschreitend erhalten und reproduzieren zu können, sondern insbesondere auch, um individuelle Persönlichkeiten, die auf flexible Weise in die Gesamtheit sich rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

stetig wandelnder gesellschaftspolitischer Strukturen eingebunden sind, hervorzubringen. Eine Familie, irrelevant in welcher Form sie nun auftritt, kann somit als ein den stetigen gesellschaftlichen Wechselwirkungen und Koppelungsprozessen bedingtes, sich inmitten umfassender psychischer und sozialer Diskurse befindliches, flexibel wandelbares und komplexes multifunktionales soziales System beschrieben werden.

Entwicklungstendenzen pluralisierter systemischer Familienformen Die Entwicklungstendenzen pluralisierter Formen des familialen Zusammenlebens zeichnen sich meines Ermessens, in ihrer Prägnanz erläutert, durch folgende fünf Tendenzen ab. • Die fortschreitende Entwicklung der Institution „Kernfamilie“ in Richtung pluralisierter Lebensentwürfe kann als De-Institutionalisierungstendenz der Familie gedeutet werden. • Die Individualisierungstendenz beschreibt sowohl einen maßgeblichen Zugewinn individueller Freiheiten als auch die Entfaltung umfassender Wahlmöglichkeiten innerhalb eines Kontingents an diversen Ritualfixationen der modernen Gesellschaft. • Die Familie etabliert sich heutzutage zunehmend als emotional und sozial bedeutende Lebensinstitution um

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Courage • ihrer Selbst-Willen. Sie zeichnet sich ferner durch emotional getragene, optimal funktionale sowie chronologisch aktuell verhandelbare Beziehungskonstellationen, welche auf persönlicher Zustimmung und emotional tiefgreifender Bindung basieren, aus. • Die Institution Familie formiert ein Orientierung stiftendes und Entwicklung förderndes Nischen-System der gegenseitigen Fürsorge, Geborgenheit, Vertrautheit, Nähe und Intimität. • Das System Familie bietet umfassende Entwicklungspotentiale und Handlungsoptionen, um individuelle sowie soziale Kompetenzen inmitten gesellschaftsrelevanter Werte- und Normsysteme integrieren und effizient entfalten zu können.

seine eigene Familie eigentlich ausmacht. Familie ist … demnach jene Komplexität, wo eine Person nicht nur vollkommen und umfassend SEIN, sondern insbesondere auch durch fortlaufende Entwicklungen und liebevolles Wachstum vollkommen und umfassend WERDEN kann. Text: Mag. BEd. Dipl.-Päd. Bettina Pendl Literaturverzeichnis über Courage erhältlich Foto: Courage

Hinsichtlich der Erfordernisse aktueller Gesellschaftsstrukturen tendieren alle Systemgefüge zu Anpassung, Weiterentwicklung und sogar gänzlich neuer Orientierung, indem definierte Grenzen aufgebrochen, vorgefertigte Strukturen aufgeweicht und stabilisierende Systemkonstellationen neu geformt werden, um das System Familie mit der sich stetig wandelnden Welt von heute vollends in Einklang bringen zu können.

Gedankeninput Immerzu unterhalten wir uns über die verschiedensten Definitionen und sozialen Lebensformen einer Familie. Wir erörtern den Wandel gesellschaftlicher Strukturen im Laufe der Zeit, erkennen umfassende gesellschaftspolitische Zusammenhänge und tendieren oftmals dazu, positive sowie negative Bewertungen rund um den Themenkomplex Familie vorzunehmen. Inmitten jener Diskurse vergessen wir zunehmend den Fokus auf das komplexe Wunderwerk Familiensystem, in welcher Form es auch immer erscheint, zu legen. Die Familie als System zu begreifen, impliziert nunmehr einen differenzierten Blickwinkel zu erlangen, wodurch individuell und frei bestimmt werden darf, wie eine jede Person seine eigene Familie definiert und was

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KONTAKT: Beratungsstelle COURAGE Innsbruck Salurner Straße 15 / 2. Stock Ost (Casino-Hilton-Passage) A6020 Innsbruck Termine nur nach Voranmeldung! Mo bis Do 9°°-15°° Uhr unter Tel.: +43(0)699/166 166 63 oder unter: innsbruck@courage-beratung.at WEB: www.courage-beratung.at www.homophobie.at

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Ostern kommt auch dieses Jahr Deshalb gibt es diesmal in der Kochecke ein paar Rezepte für den Ostertisch!

Süßer Osterfladen Man nimmt 500 g 30 g 1 1/4 l 100 g 2 1/2 kg

Mehl Germ Prise Salz Milch zerlassene Butter Eigelb Topfen

Aus Mehl, Germ, Milch, Butter und Eigelb bereitet man einen geschmeidigen Hefeteig, den man zum Aufgehen etwa 50 Minuten warmstellt. Dann rollt man den Teig auf einem bemehlten Backbrett aus, deckt ihn mit einem Tuch zu und läßt ihn nochmals 15 bis 20 Minuten gehen. Für den Belag verrührt man Topfen mit Eigelb, Sahne, Stärkemehl, Zucker und Butter, mischt dann die sehr fein geschnittenen

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3 1/8 l 30 g 2 100 g 50 g

Eier Schlagobers Stärkemehl Eßlöffel Zucker Rosinen Orangeat Saft und Schale einer Zitrone

Rosinen und das ebenfalls sehr fein geschnittene Orangeat dazu und zieht dann den steif geschlagenen Eischnee unter. In der Mitte des Teiges verstreicht man die Topfenmischung, schlägt zuerst die Schmalseiten und dann die Längsseiten des Teiges zur Mitte hin zusammen. Der Osterfladen wird mit verquirltem Eigelb bestrichen und auf einem gefetteten Blech bei mittlerer Hitze ca. 50 bis 60 Minuten gebacken. www.rainbowunited.at


UNITED Cooking Und für alle die eine Lamm- oder Hasenbackform haben hier ein Rezept das sicher gelingt: Man nimmt 4 Eier 120 g Zucker 1 Vanilleschote (oder 1 Pkg. Vanillezucker) abgeriebene Schale einer Zitrone 60 g Mehl 60 g Butter Stärkemehl 40 g aufgelöste Butter

Die Backform gut fetten und mit Mehl ausstreuen und das Backrohr auf 160 Grad vorheizen. Eier, Zucker, Vanille, Zitronenschale dickcremig aufschlagen, dann Mehl, Stärkemehl und die flüssige Butter locker unterheben. Die Masse in die vorbereitete Form füllen und 30 Minuten backen. Die Form vorsichtig stürzen, das Lamm (oder den Hasen) mit flüssiger Butter bestreichen, mit Staubzucker bestreuen und je eine Gewürznelke als Auge einsetzen.

Und zum Schluß noch etwas deftigeres das auch den Vegetariern sicher schmecken wird

Russische Eier mit Tomatenfüllung Man nimmt 6 100 g 30 g 1 1

Eier Frischkäse weiche Butter Tomate kleine Zwiebel

Eier ca. 10 Minuten hart kochen und zum schnelleren Abkühlen in kaltes Wasser legen. Die Eier nach dem Erkalten schälen, der Länge nach durchschneiden und das Eigelb vorsichtig herausheben. Das Eigelb durch ein Sieb streichen und mit Frischkäse und weicher Butter cremig rühren. Die Creme mit Pfeffer und Salz würzen und in den Kühlschrank stellen. Eine Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und die Schale abziehen. Die Tomate vierteln und die Kerne herauslösen. Das Fruchtfleisch in möglichst kleine Würfel schneiden und mit der sehr klein gewürfelter Zwiebel mischen. Schnittlauch in rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

1 Kopf Salat Schnittlauch Kresse Pfeffer Salz feine Röllchen schneiden, mit den Tomaten mischen und würzen. Etwas Tomatenfüllung für die Dekoration beiseite legen und die restliche Mischung in die Eihälften verteilen. Die Eiercreme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen, auf die Tomatenfüllung spritzen und mit der restlichen Tomatenfüllung dekorieren. Damit die Eier nicht verrutschen, richtet man sie am besten auf einem Salatnest an. Dafür Kopfsalat in feine Streifen schneiden, zu einem Nest formen und die Eier darauf setzen. Kurz vor dem Servieren mit frischer Kresse bestreuen. Fotos: fotolia

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Stadtplan 1 15 14 7

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© OpenStreetMap

GRUPPEN 1 HOSI-Tirol Homosexuelle Initiative Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/587 586 Infofon: 0676/44 22 934 office@hositirol.at www.hositirol.at 1 Redaktion Rainbow UNITED c/o HOSI Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck redaktion@rainbowunited.at www.rainbowunited.at

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1 Verein CSD-Innsbruck c/o HOSI Tirol Kapuzinergasse 43 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/587 586 office@csd-innsbruck.at www.csd-innsbruck.at 2 SoHo Tirol Salurnerstraße 2/4/403 6020 Innsbruck Tel: 0699/12903606 soho-tirol@gmx.at www.soho.or.at

3 Grüne Andersrum Tirol Museumstraße 11 6020 Innsbruck Tel: 0664/1869128 tirol-andersrum@gruene.at www.tirol-andersrum.at

FRAUEN 4 Autonomes Frauen Lesben Zentrum & Café Anchorage Liebeneggstraße 15 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/58 08 39 info@frauenlesbenzentrum.at www.frauenlesbenzentrum.at

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Adressen BERATUNG

10 Psychologische Beratungsstelle für Studierende Schöpfstraße 3 6020 Innsbruck www.studentenberatung.at

5 Beratungsstelle Courage Salurnerstraße 15, 2. Stock 6020 Innsbruck Tel: 0669/166 166 63 innsbruck@courage-beratung.at Evangelische Auferstehungskirche www.courage-beratung.at Pfr. Lars Müller-Marienburg 6 Männerberatung Gutshofweg 8 Mannsbilder 6020 Innsbruck Anichstraße 11 Tel: 0512-34 44 11 6020 Innsbruck pfarramt.innsbruck@auferstehungskirche.at Tel/Fax: 0512/57 66 44 www.auferstehungskirche.at beratung@mannsbilder.at www.mannsbilder.at GESUNDHEIT 7 Psychotherapiepraxis Dr. Ulrike Paul Neuhauserstraße 13a 6020 Innsbruck Tel: 0699/10 90 48 52 praxis@ulrikepaul.at www.ulrikepaul.at

11 Aids-Hilfe Tirol Kaiser-Josefstraße 13 6020 Innsbruck Tel/Fax: 0512/563 621 tirol@aidshilfen.at www.aidshilfe-tirol.at

8 Visionmove Institut für Bewegung und Entwicklung Dipl. Physiotherapeutin Mag.a Angela Popelar Schmiedgasse 9/1 6020 Innsbruck Tel: 0699/10 86 22 41 visionmove@gmx.at

LOKALE 14 Dom Café-Bar Pfarrgasse 3 6020 Innsbruck www.domcafe.at 15 M+M Bar Innstraße 45 6020 Innsbruck www.mm-bar.at 16 Uni-Café Innrain 55 6020 Innsbruck 18 EASY Bar Salurnerstraße 18 6020 Innsbruck

CLUBBING 17 Queerattack! VAZ Hafen Innrain 149 6020 Innsbruck Termine auf www.hositirol.at

12 Dr. med. Petra Lugger Fachärztin für Chirurgie - Viszeralchirurgie, Gesundheitswissenschaftlerin 18 Bacchus MEDICENT Innsbruck Salurnerstraße 18 Innrain 143 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck www.bacchus-tirol.at Tel: 0512/90 10 50 40 Mobil: 0664/23 45 828 UNTERKUNFT mail: chirurgie@dr-lugger.at 9 Gleichbehandlungswww.dr-lugger.at Haus Romeo anwaltschaft, Regionalbüro Blaiken 71 Tirol, Salzburg, Vorarlberg RECHT 6351 Scheffau am Wilden Leipziger Platz 2 Kaiser 6020 Innsbruck 13 Rechtsanwältin Tel: 05358/43 131 Tel: 0512/343032 Dr. Tanja Sporrer Fax: 05358/43 131 32 Fax: 0512/343032-10 LL.M. European Law info@hausromeo.at ibk.gaw@bka.gv.at Rechtsanwältin und www.hausromeo.at www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at Europarechtsexpertin Templstraße 22 Villa-Bella-Vista InTra* Beratung 6020 Innsbruck Reith 245 Brandenburg/Berlin Tel: 0512/ 58 11 64 6391 St. Jakob in Haus Josephine Beier Fax: 0512/58 11 65 Tel: 05354/88 792 Luisenaue 90 office@ra-sporrer.at info@villa-bellavista.com 15864 Wendisch Rietz www.ra-sporrer.at www.villa-bellavista.com Deutschland rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

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Termine FEBRUAR 2016 Donnerstag, 18.02.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Fleischlaibchen mit Kartoffelpüree HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 19.02.2016 ab 20:00 Uhr GAY FRIDAY (MEN only) Mexico: Tequilla & Nachos HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 20.02.2016 ab 15:00 Uhr JuB aktiv - die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

Samstag, 05.03.2016 22:00 - 04:00 Uhr QUEERATTACK! VAZ Hafen, Innrain 143, Innsbruck Donnerstag, 10.03.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Wiener Schnitzel vom Schwein mit Kartoffelsalat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 11.03.2016 ab 20:00 Uhr TRANSGENDERTREFF HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

Samstag, 20.02.2016 Einlass ab 19:30 Uhr Grazer Tuntenball Grazer Congress, Albrechtgasse 1, Graz

Freitag, 11.03.2016 20:00 - 22:00 Uhr ELTERNGRUPPENTREFF Selbsthilfe Tirol, Innrain 43, Innsbruck

Sonntag, 21.02.2016 09:00-14:00 Uhr BRUNCH - Time NEU jetzt an jedem 3. Sonntag Motto „Around the world“ mit Martin & Nicki HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

Freitag, 11.03.2016 14:00 - 18:00 Uhr Diözesanen Begegnungstag heterosexueller, homosexueller, bisexueller, trans*sexueller Menschen Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

Donnerstag, 25.02.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Berner Würstl HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

MÄRZ 2016 Donnerstag, 03.03.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Geschnetzeltes mit Reis und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

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Freitag, 04.03.2016 ab 19:00 Uhr Bi-, Pan & Polyamory - Treff HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

Samstag, 12.03.2016 ab 19:30 Uhr QUEER TANGO ABEND HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 17.03.2016 19:00 - 20:00 Uhr Generalversammlung der HOSI Tirol HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 17.03.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Lasagne al forno mit Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck www.rainbowunited.at


Termine Freitag, 18.03.2016 ab 20:00 Uhr GAY FRIDAY (MEN only) Bring your Fetish HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 19.03.2016 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Sonntag, 20.03.2016 09:00 - 14:00 Uhr BRUNCH - Time NEU jetzt an jedem 3. Sonntag HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 24.03.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Spinatknödel mit Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 31.03.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s:Putengulasch mit Spätzle und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

April 2016 Freitag, 01.04.2016 ab 19:00 Uhr Bi-, Pan & Polyamory - Treff HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 07.04.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Faschierten Braten mit Kartoffeln und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 08.04.2016 ab 20:00 Uhr TRANSGENDERTREFF HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

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Freitag, 08.04.2016 20:00 - 22:00 Uhr ELTERNGRUPPENTREFF Selbsthilfe Tirol, Innrain 43, Innsbruck Samstag, 09.04.2016 ab 19:30 Uhr QUEER TANGO ABEND HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 09.04.2016 22:00-04:00 Uhr QUEERATTACK! VAZ Hafen, Innrain 143, Innsbruck Donnerstag, 14.04.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Wiener Schnitzel vom Schwein mit Kartoffelsalat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 16.04.2016 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Sonntag, 17.04.2016 09:00 - 14:00 Uhr BRUNCH - Time NEU jetzt an jedem 3. Sonntag HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 21.04.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Majoranfleisch mit Bandnudeln und Salat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 22.04.2016 ab 20:00 Uhr GAY FRIDAY (MEN only) Bären Nacht HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 23.04.2016 ab 19:00 Uhr BONDAGE WORKSHOP HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

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Termine Donnerstag, 28.04.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Zum Essen gibt’s: Schweinsbraten mit Knödel und Krautsalat HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 30.04. 2016 ab 21 Uhr FRAUENLESBENDISCO Z6 - Dreiheiligenstraße 9, Innsbruck

MAI 2016 Donnerstag, 05.05.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Start der Grill Saison Es wird wieder gegrillt! HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 06.05.2016 ab 19:00 Uhr Bi-, Pan & Polyamory - Treff HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 07.05.2016 22:00-04:00 Uhr QUEERATTACK! VAZ Hafen, Innrain 143, Innsbruck Donnerstag, 12.05.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Leckeres vom Grill! HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 13.05.2016 ab 20:00 Uhr TRANSGENDERTREFF HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 13.05.2016 20:00 - 22:00 Uhr ELTERNGRUPPENTREFF Selbsthilfe Tirol, Innrain 43, Innsbruck

LEGENDE:

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HOSI Tirol

AIDS Hilfe Tirol

Samstag, 14.05.2016 ab 19:30 Uhr QUEER TANGO ABEND HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 19.05.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Leckeres vom Grill! HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Freitag, 20.05.2016 ab 20:00 Uhr GAY FRIDAY (MEN only) Back to the 80´s HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Samstag, 21.05.2016 ab 15:00 Uhr JuB aktiv –die Jugendgruppe HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Sonntag, 22.05.2016 09:00-14:00 Uhr BRUNCH - Time NEU jetzt an jedem 3. Sonntag HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck Donnerstag, 26.05.2016 ab 20:00 Uhr OFFENER ABEND Es gibt Leckeres vom Grill! HOSI Tirol, Kapuzinergasse 43, Innsbruck

04.06.16 CSD Parade und Parkfest am Rapoldipark

* CSD Wochenende * vom 02. - 05. Juni 2016 AFLZ

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DIE LES-BI-SCHWULE CLUBNACHT TIROLS ÖSTERREICH Szenecheck Splitter

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09.04. 07.05. 2016

2016

Black &

W hiteik

DJ HENRIK

Sweet &

mit

HARaD rc mit

DJ Henr

DJ M

jeweils von 22.00 bis 04.00 Uhr Vorverkaufskarten erhältlich während der Öffnungszeiten im HOSI Tirol Zentrum Kapuzinergasse 43 - Innsbruck

Eintritt Vorverkauf HOSI-Tirol Mitglieder

€ 7,00 € 4,00 € 2,00

QUEERATTACK! © Homosexuelle Initiative (HOSI) Tirol

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UNITED Das Queere Magazin für Les-Bi- Schwul- Trans* & Inter*

rainbowUNITED Ausgabe 16/01 vom 15.02.2016

www.rainbowunited.at


Regenbogenshop

„Winter Edition“

€ 11,00 Stockschirm (1540) mit HOSI Tirol Logo

€ 2,50 Schnürsenkel (7570) 2 Stück, je 105 cm lang

€ 10,00 Schal (1550) Länge ca. 150 cm

€ 10,00 Fingerlinge (7550) Universalgröße

€ 6,00 Gürtel (7610) ca. 3,5 mal 120 cm

€ 11,00 Overknees (7560) Universalgröße

€ 10,00 Strickmütze (7530) Universalgröße

€ 12,00 Hosenträger (7520) Universalgröße

DIREKT ZUM ONLINE SHOP Du kannst die Artikel unter www.rainbowunited.at/shop bestellen Dort findest du das gesamte Sortiment - auch erhältlich in der HOSI-Tirol, Kapuzinergasse 43, 6020 Innsbruck - jeweils Donnerstag ab 20 Uhr ALLE PREISE EXCLUSIVE VERSANDKOSTEN !!!

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Rainbow UNITED 2016/1 Nr. 5  

rainbow UNITED ist das periodisch erscheinende Vereinsmagazin der HOSI Tirol. Gemäß den Statuten bezweckt der gemeinnützige Verein die Angle...