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INFORMATION FÜR ANLEGER

110 / JÄNNER - FEBRUAR 2014

WERTPAPIERE

Chancen _Risken Die Nadel im Heuhaufen? Das Jahr 2014 und die Suche nach Rendite

Mit Börsenkalender 2014!


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INHALT

AKTUELL

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Starke Börsenperformance im Jahr 2013, was folgt 2014? Ein Rück- und Ausblick zum Jahresbeginn

MARKT

Editorial Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, auch im vergangenen Jahr haben wir erneut gesehen, dass für ein Mehr an Rendite kaum ein Weg an Wertpapieren vorbeiführt. Die Aktienmärkte haben große Zuwächse erzielt und auch mit anderen Veranlagungsformen haben sich satte Gewinne erzielen lassen. Für Anleger ist es wie immer wichtig, sehr selektiv vorzugehen. Schließlich soll die eigene Veranlagung kein Blindflug durch die Börsenwelt sein. In dieser Ausgabe stellen wir daher wieder einige attraktive Investitionsmöglichkeiten vor, die unsere Experten sorgfältig ausgewählt haben und beleuchten sowohl Vorteile als auch mögliche Risiken. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre und auch im Jahr 2014 viel Erfolg bei Ihren Veranlagungen! http://www.boerse-live.at boerse-live@rlbooe.at Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Uwe Hanghofer, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr Layout, Gestaltung: Andrea Plank Druck: GDL Handels- und Dienstleistungs GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz

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Grünes Licht für 2014!

IM BLICKPUNKT

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Frischer Wind für Ihr Depot!

Die Aktienmärkte sind weiterhin attraktiv bewertet

Anlage-Check 2014

AKTUELL

IM BLICKPUNKT

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick MARKT

8 Aktienauswahl Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH

10 Österreich kann aufatmen – Zinsen bleiben aber weiter niedrig Die Prognosen für unser Land sind gut DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19 Anleihen Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

21 Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

Mit diesen Anlageideen kann 12 das neue Jahr beginnen! Der richtige Produktmix ist entscheidend

14 ATX®/EURO STOXX 50® Bonus von Raiffeisen Centrobank Zwei Indices mit Sicherheitspuffer

15 Junges Spitzenfeld beim OÖNBörsenspiel 2013 Siegeszug der Jugend

16 Happy Birthday, Fed! Die US-amerikanische Notenbank wird 100 Jahre alt

23 KEPLER-FONDS KAG erhält Asset Manager Awards Höchste Auszeichnungen für Fondstochter von Raiffeisen OÖ


AKTUELL

Ein Rück- und Ausblick zum Jahresbeginn

Starke Börsenperformance im Jahr 2013, was folgt 2014? 2013 war erneut ein ereignisreiches Jahr. Was Sie 2014 erwartet und welche Anlageideen heuer für Freude sorgen könnten, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Chancen_Risken.

Das Jahr 2013 ist versöhnlich ausgeklungen. Von der Konjunkturseite waren vor allem gegen Jahresende positive Nachrichten zu vernehmen. So arbeitet sich Europa langsam aus der Rezession und in den USA sind ebenfalls stete Fortschritte erkennbar. Vor allem die etablierten Aktienmärkte ließen im abgelaufenen Jahr Anlegerherzen höher schlagen. Der Nikkei 225-Index lag an seinen besten Tagen seit Jahresanfang mehr als 50 Prozent im Plus, die US-Indizes teils über 30 Prozent und die europäischen Pendants zwischen gut zehn Prozent (ATX) und deutlich über 20 Prozent (DAX). Schwierig hingegen war das Umfeld für die Emerging Markets. Ängste vor einer Konjunkturabkühlung in China und erste Hinweise auf ein Bremsen der Anleihenkäufe durch die Fed brachten sowohl die Aktienmärkte als auch die Währungen der BRIC-Staaten unter Druck.

! Gewinnspiel ! Beantworten Sie auf www.boerse-live.at/Gewinn die Gewinnfrage: Wie heißt die neue Chefin der US-amerikanischen Notenbank? A) Janet Yellen B) Michelle Obama C) Miss Moneypenny Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlosen wir dieses Mal drei Tankgutscheine in der Höhe von 50 Euro. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Glück!

2014 bringt Chancen, die genutzt werden wollen! Die Vorzeichen für das Jahr 2014 sind freundlich. Die Wirtschaft zieht sowohl in den USA als auch in Europa an. Dennoch bleiben die Leitzinsen niedrig, da die Konjunktur weiter angekurbelt werden soll und der Inflationsseite keinerlei Druck kommt. Die Inflationsrate des Euroraums soll heuer zwischen 1,0 - 1,5 Prozent schwanken. Das niedrige Zinsniveau bedeutet aber erneut: Um Renditen zu erwirtschaften, müssen Anleger auf risikoreichere Anlageklassen ausweichen. Zwar können die globalen Börsen an die Indexstände von 2013 voraussichtlich nicht mehr anknüpfen – positive Erträge sollten aber abgeworfen werden. Aus Bewertungssicht sind übrigens die europäischen Märkte noch immer attraktiver als die US-amerikanischen. Unternehmensanleihen haben 2013 noch beachtliche Erträge abgeworfen. Für 2014 ist aber etwas mehr Vorsicht geboten. So bieten die aktuellen Bewertungen oftmals keinen ausreichenden Puffer mehr für einen Anstieg der Ausfallsraten, ebenso gefährden steigende risikolose Staatsanleiherenditen die Ertragserwartungen. Daher gilt: Lassen Sie sich vor dem Kauf beraten bzw. mögliche attraktive Alternativen aufzeigen! Diese und weitere Tipps finden Sie wie immer kompakt und informativ in Chancen_Risken aufbereitet. Wir wünschen eine aufschlussreiche Lektüre. ANDREA PLANK

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AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen kompakt

USA

DEUTSCHLAND

Erster regulärer Staatshaushalt seit 1986

In den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich Demokraten und Republikaner erstmals seit Jahrzehnten auf einen regulären Staatshaushalt einigen können. Kommentatoren werteten die Einigung als Signal, dass die politische Blockade durch radikale Tea-PartyAnhänger unter den Republikanern ein Ende finden könnte. Noch im Oktober 2013 hatte der Konflikt zwischen Regierung und Opposition zu einem zweiwöchigen Verwaltungsstillstand geführt – hunderttausende Beamte mussten beispielsweise in den Zwangsurlaub. Doch der nächste Stolperstein wartet bereits: Im Februar steht die Erhöhung des Schuldenlimits an. Bis zum 7. Februar muss sich der Kongress erneut einigen, sonst droht den USA die Zahlungsunfähigkeit.

DOW JONES

Stand 31.12.2013

16.576,66

Stand 21.01.2014

16.458,56

Veränderung in %

- 0,71 %

Veränderung absolut

- 118,10

ifo-Institut sieht deutsche Wirtschaft brummen

Erstmals in ihrer Geschichte will die Bank of England Plastikgeldscheine produzieren und ausgeben. Wie das Institut im Dezember mitteilte, sollen im Jahr 2016 zunächst FünfPfund-Scheine auf den Markt kommen. Ein Jahr später folgt voraussichtlich die ZehnPfund-Note. Die Plastikgeldscheine weisen einige Vorteile auf: So bleiben sie länger sauber, halten mindestens zweimal so lange und sind auch schwerer zu fälschen.

Die deutsche Wirtschaft soll laut dem Münchner ifo-Institut im heurigen Jahr kräftig wachsen. Die Konjunktur dürfte um 1,9 Prozent anziehen und damit fast fünfmal so stark wie 2013, wo das Plus 0,4 Prozent betrug. Das ifo geht aber auch davon aus, dass die umstrittenen Leistungsbilanzüberschüsse weiter steigen. Hier werde der Überschuss im Verhältnis zur Wirtschaftskraft von 7,0 Prozent im vergangenen Jahr auf 7,3 Prozent im heurigen Jahr zulegen, so das Institut. Die EU-Kommission prüft Deutschland derzeit wegen dieser massiven Überschüsse. Es wird kontrolliert, ob dadurch in der Eurozone größere wirtschaftliche Ungleichgewichte entstanden sind.

FTSE 100

DAX

GROSSBRITANNIEN Großbritannien bekommt Plastikgeldscheine

Stand 31.12.2013

6.749,09

Stand 21.01.2014

6.834,26

Veränderung in %

+ 1,26 %

Veränderung absolut

+ 85,17

Stand 31.12.2013

9.552,16

Stand 21.01.2014

9.730,12

Veränderung in %

+ 1,86 %

Veränderung absolut

+ 177,96


AKTUELL

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CHINA ÖSTERREICH Industrie im Aufschwung, Jobmarkt hinkt aber noch hinterher

Umfragen zufolge beginnen die Geschäfte der heimischen Industrie wieder besser zu laufen. Die mehr als zwei Jahre andauernde Seitwärtsbewegung scheint nun in einen breiteren Wachstumstrend überzugehen. Die steigende Nachfrage spiegelt sich bereits in längeren Lieferzeiten, Auftragspolstern und steigenden Preisen wider. Für die Ausweitung der Produktionsleistung sorgte auch ein kräftiger Schwung an Neu- und Folgeaufträgen aus dem Ausland. Der Wermutstropfen: Immer noch gehen in Österreich Jobs verloren. Das Tempo des Abbaus hat sich jedoch mittlerweile eingebremst, bei einer weiteren Erholung der Geschäfte sollte es im Lauf des heurigen Jahres zur ersehnten Trendwende kommen.

ATX

Stand 31.12.2013

2.546,54

Veränderung in %

+ 5,88 %

Stand 21.01.2014

Veränderung absolut

2.696,15 + 149,61

China will zehn Milliarden USDollar in Osteuropa investieren

RUSSLAND

Die russische Notenbank tastet den Leitzins trotz des schwachen Wirtschaftswachstums nicht an. Dieser liegt seit 2012 bei 5,5 Prozent. Grund dafür ist die anhaltend hohe Inflation. Zu Jahresende lag die Inflation in Russland bei 6,5 Prozent und damit deutlich über dem Ziel von fünf bis sechs Prozent. Russland hat mit einem schwachen Wachstum zu kämpfen. Ende 2013 räumte Präsident Wladimir Putin erstmals öffentlich ein, dass die Probleme des Landes hausgemacht sind. Er beklagte unter anderem die niedrige Produktivität der Industrie und die Kapitalflucht.

China streckt seine Fühler in Richtung Osteuropa aus. Das Reich der Mitte will einen Kreditrahmen von bis zu zehn Milliarden US-Dollar für die Infrastruktur einiger Länder Mittel- und Osteuropas zur Verfügung stellen. Im Gegenzug erhofft sich China verstärkte Lebensmittelimporte aus Osteuropa angesichts des steigenden Bedarfs durch die wachsende Urbanisierung. Das schrieb der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang in einem in der rumänischen Tageszeitung „Adevarul“ erschienenen Gastbeitrag. Ende des vergangenen Jahres fand bereits der dritte China-Osteuropa-Gipfel statt, bei dem diese und weitere Themen besprochen wurden. Die EU ist Chinas wichtigster Handelspartner, bis jetzt entfallen jedoch nur etwa zehn Prozent des Volumens auf die osteuropäischen Länder.

RTX

HANG SENG

Russland tastet die Leitzinsen nicht an

Stand 31.12.2013

2.120,02

Veränderung in %

- 0,13 %

Stand 21.01.2014

Veränderung absolut

2.117,23

- 2,79

Stand 31.12.2013

23.244,87

Veränderung in %

- 0,91 %

Stand 21.01.2014

Veränderung absolut

23.033,12 - 211,75


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MARKT

Die Aktienmärkte sind weiterhin attraktiv bewertet

Grünes Licht für 2014! Wer im Jahr 2013 auf Aktien gesetzt hat, konnte sich großteils über satte Zuwächse freuen. Wie geht es nun heuer weiter? Die Notenbankpolitik und optimistischere Konjunkturprognosen sind auf jeden Fall vielversprechend. Die globalen Aktienmärkte haben sich im vierten Quartal 2013 weiter nach oben bewegt und markierten zum Teil neue historische Höchststände. Insbesondere die Aussicht auf eine anhaltende expansive Geldpolitik sowie die Hoffnung auf ein Anziehen der Weltkonjunktur – und damit einhergehende steigende Unternehmensgewinne – befeuerten die Aufwärtsbewegung. Wenn man die Performance einzelner Anlageklassen im vergangenen Jahr betrachtet, wird deutlich, in welchem Ausmaß „die Aktie“ einen breiten Mix von Anlageklassen übertroffen hat. Dabei hatte der außergewöhnliche Zuwachs des

japanischen Aktienmarktes hausgemachte Gründe (Reformprogramm des neuen japanischen Ministerpräsidenten Abe) und wird sicherlich in dieser Höhe nicht wiederholbar sein. Aber auch über die DAX- bzw. EURO STOXX 50-Zuwächse mit 20 Prozent bzw. 14 Prozent auf Jahressicht waren durchaus erfreulich. Analog gilt diese Aussage auch für den US-amerikanischen Aktienmarkt. Die Wertentwicklung des heimischen Aktienmarktes verlief in diesem Umfeld hingegen eher enttäuschend. Auf Jahressicht trat der ATX-Index letztendlich fast auf der Stelle.

INDEXENTWICKLUNG DER VERGANGENEN FÜNF JAHRE

Auffallend ist die schwache Entwicklung des Goldpreises mit einem Minus von über 20 Prozent. Grund hierfür ist insbesondere die nachlassende Attraktivität des Goldes als Versicherung gegen Inf lationsrisiken. Wenn man sich die deutlich abwärtsgerichteten Preistendenzen in der Eurozone vergegenwärtigt, stellt die Entwicklung des Goldpreises 2013 keine wirkliche Überraschung dar. Aufgrund der (leicht) schwächeren Konjunkturentwicklung vor allem in den großen Schwellenländern (China, Indien) verlief die Performance der Rohstoffpreise mit einem Jahresminus von etwa zehn Prozent enttäuschend. Darüber hinaus ist – vor allem im Vergleich zu den Aktienmärkten – die Durchschnittsrendite der globalen Hedge Fonds mit einem Zuwachs von ca. sieben Prozent eher ernüchternd. Notenbankpolitik weiter positiv für die Aktienmärkte Die wesentlichen Faktoren für eine positive Aktienmarktentwicklung gelten weiterhin. Der wichtigste Treiber ist vorerst die noch immer expansive Geldpolitik der Notenbanken. Auch wenn das Tapering, das heißt die sukzessive Einstellung der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank, den Kapitalmarkt bewegen wird, sollte dies nur kurzfristig belasten.

Quelle: Bloomberg, 20.01.2014. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Einerseits tritt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein, die Kapitalmärkte wird der Beginn des Taperings nicht mehr wirklich überraschen. Andererseits sollte ein hof-


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fentlich einigermaßen stabiler, selbsttragender Aufschwung letztendlich ein starkes Signal für den Aktienmarkt abgeben. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte in diesem Jahr ihren Instrumentenkoffer weiter öffnen, um dem Preisdruck in der Eurozone entgegenzuwirken. Das Kreditwachstum bleibt ungenügend. Darlehen an Haushalte wachsen mit einer Jahresrate von 0,3 Prozent, während Kredite an Firmen weiter schrumpfen. Insgesamt ist somit die Kreditvergabe an den Privaten Sektor rückläufig. Optimistische Konjunkturprognosen Nahezu alle Ampeln für die konjunkturelle Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsräume zeigen grünes Licht. Der globale Einkaufsmanagerindex bestätigt dies sowohl für den Dienstleistungssektor als auch für das Verarbeitende Gewerbe, beide Werte liegen über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Dies wird zudem durch den Economic Surprise-Index bestätigt, hier signalisieren besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten eine Aufwärtsbewegung. Das gilt auch für die Eurozone, doch wird hier das Wachstum vergleichsweise schwächer ausfallen. Für die Eurozone wird von der EZB ein moderater Wachstumspfad beim BIP von 1,1 Prozent in 2014 und 1,5 Prozent in 2015 erwartet. Gemäß der Wirtschaftsprognose der Deutschen Bundesbank soll Deutschland heuer mit 1,7 Prozent und 2015 mit zwei Prozent beim

BIP zulegen. Doch die hohe Verschuldung und das fortbestehende Strukturproblem werden die Krisenanfälligkeit der Eurozone vorerst hoch halten. Als neues Sorgenkind, zusätzlich zu den schon bekannten Ländern wie Italien und Spanien, könnte sich Frankreich herauskristallisieren. Dessen Einkaufsmanagerindex bewegt sich unterhalb der Expansionsschwelle und lässt ein unterdurchschnittliches Wachstum erwarten.

wenig bis keine Aktien halten, zukünftig Raum für eine höhere Aktienquote.

Was heißt das für die Aktienmärkte?

Außerdem werden unterschätzte Gefahrenherde wie die Schuldenkrise oder die (Geo-)Politik sicherlich phasenweise zu höherer Unsicherheit führen. Zwar dürften diese Faktoren jedesmal nur kurzfristig belasten, dennoch könnte die aktuell niedrige Volatilität in den kommenden Monaten wieder anziehen und sich letztendlich auf einem höheren Niveau einpendeln.

Die Aktienmärkte haben weiter Potenzial, allerdings sind diese nicht mehr so günstig bewertet wie in den Vorjahren. Dennoch sind wir von den Bewertungen wie vor der letzten heftigen Kurskorrektur Ende 2007 noch ein gutes Stück entfernt. Darüber hinaus ist das Kapitalmarktumfeld im Hinblick auf die Renditeniveaus der Alternativanlagen nicht mit damals zu vergleichen. Eine Übertreibung ist also nicht festzustellen. Kurskorrekturen können natürlich immer auftreten, Aktienmärkte steigen nie stetig. Rentable Anlagealternativen bleiben unverändert Mangelware (Anlagenotstand), zumindest wenn man im soliden A-Ratingbereich unterwegs ist, daran sollte sich auf Jahresfrist wenig ändern. Für die Aktienmärkte spricht auch, dass die langfristige Umschichtung von institutionellen Investoren hin zu moderat höheren Aktienquoten bei weitem nicht abgeschlossen ist. Auch lässt die überwiegend einseitige Vermögensaufstellung der Privaten, die meistens

Allerdings stehen dieser Summe an positiven Argumenten einige mögliche Risikofaktoren gegenüber. Die größte Gefahr erkennen wir in möglicherweise übertrieben positiven Konjunktur- oder auch Gewinnerwartungen, zudem könnten Politik und Notenbanken immer wieder entscheidende Kurswechsel vornehmen.

Als bisher vernachlässigter Faktor könnte eine weitere Verfestigung des Euro den Unternehmen auf der Umsatzseite größere Probleme bereiten, zumal alle Krisenländer vorwiegend über den Export gesunden wollen und auch die deutsche Exportindustrie darunter merklich leiden würde. Unser Fazit Summa summarum geht der Großteil der Marktteilnehmer davon aus, dass wir heuer ein positives Börsenjahr sehen werden, auch wenn die Zuwächse nicht mehr ganz so markant wie 2013 ausfallen sollten. KLAUS PALMETZHOFER


MARKT

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Aktienauswahl

Hinweis gem. § 48f Abs 9 Z 1 BörseG: Aufsichtsbehörde ist die FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht

Der Weg an die Spitze ist schwer, aber machbar Der Volkswagen-Konzern ist der absatzstärkste Automobilhersteller Europas und kämpft mit Toyota und GM um den ersten Platz weltweit. Er besteht im Wesentlichen aus den acht PKW-Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Seat, Skoda und Volkswagen. Darüber hinaus schließt der Konzern die Geschäftsbereiche Nutzfahrzeuge (VW-Nutzfahrzeuge, Scania und MAN) sowie Finanzdienstleistungen ein.

Aktieninfo Volkswagen Vzg. Automobilbranche + Der globale Fahrzeugabsatz steigt aufgrund der Emerging Markets an. - Kaufanreizprogramme und milliardenschwere Investitionen in umweltfreundlichere Antriebstechnologien sorgen für zusätzlichen Kapitalbedarf.

Volkswagen Konzern + Im dritten Quartal hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal der Cashflow aus dem laufenden Geschäft sehr gut entwickelt (+62,5 % auf EUR 5,6 Mrd.). Deshalb ist auch die Nettoliquidität im Vergleich zum Vorquartal (Q2 2013: EUR 11,3 Mrd.) mit nunmehr EUR 16,6 Mrd. auf einem sehr komfortablen Niveau. + Die Einsparungen des modularen Querbaukastens liegen in den ersten neun Monaten 2013 bei EUR 1,1 Mrd. Weil aber der Großteil der Modelle auf der neuen Produktionsbasis erst noch kommt, sollten die Einspareffekte ab 2014 und darüber hinaus noch höher ausfallen. + 2014 dürfte der operative Gewinn über dem von 2013 liegen. + Der Konzern verfügt über ein hervorragendes Produktportfolio – vor allem im überproportional wachsenden und margenstarken Premiumsegment hat man mit Audi und Porsche zwei sehr heiße Eisen im Feuer. ο Die Fahrzeugauslieferungen sind im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 %, der operative Gewinn ist sogar um 19,9 % auf EUR 2,78 Mrd. angestiegen, was im Rahmen der Erwartungen lag. - Am gut laufenden und wichtigen US-Markt hinkt man bei den Verkaufszahlen mit der Kernmarke Volkswagen dem Gesamtmarkt hinterher. - Die Investitionsquote wird auch 2014 sehr hoch bleiben. In Zukunft werden daraus höhere Abschreibungen als bislang den Gewinn belasten.

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 10.01.2014, 17:35 MEZ ISIN: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.): Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Indexgewichtung DAX:

Quelle: Bloomberg, 20.01.2014, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Fazit Obwohl auch bei Volkswagen die Bäume nicht unendlich in den Himmel wachsen, so glauben wir, dass das Management die bevorstehenden Herausforderungen (u.a. Volumengeschäft am US-Markt weiter aufbauen, Konsolidierung der LKWMarken) schaffen sollte. Der Fahrplan bis 2018 (Nummer 1 weltweit) steht und die Ergebnisse in den nächsten Jahren sollten dies untermauern. Nachdem die Aktie noch immer moderat bewertet ist, bleiben wir bei der „Kauf “-Einschätzung. (Anmerkung: Das Finanzergebnis hat sich im Q3 2012 aufgrund der Vollkonsolidierung der Porsche AG inkl. Optionsneubewertungen nicht zahlungswirksam deutlich erhöht – durch diesen Einmaleffekt ist der Gewinn/Aktie 2012 außerordentlich angestiegen.) Analyst: Richard Malzer, Raiffeisen RESEARCH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 13. Jänner 2014

202,05 DE0007664039 www.volkswagen-ir.de 91.952 192.676 59,0 % 549.763 3,6 %

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2012

2013e

2014f

4,4 46,48 150,8 % 0,48 1,21 1,8 % 3,56

9,9 20,41  -56,1 % 0,47 1,17 2,0 % 4,08

8,6 23,52 15,2 % 0,45 1,04 2,6 % 5,17

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

Diese Berichte wurden von Raiffeisen RESEARCH ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesen Berichten enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wisse jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieser Berichte ist ausdrücklich untersagt. Raiffeisen RESEA werden folgende Quellen verwendet: Thomson Reuters, Factiva, Bloomberg, Value LIne, Hoppenstedt, Hoovers Handbook. Diese Berichte richten sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in d und stellen weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenr


MARKT

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Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH. Die Einschätzungen geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

2014 wird wieder besser Moët Hennessy - Louis Vuitton S.A. (LVMH) mit Sitz in Paris ist mit einem Portfolio von über 60 Prestige-Marken und über 3.000 eigenen Geschäften weltweit Branchenführer in der Luxusgüterindustrie. Das Unternehmen lässt sich in fünf Hauptgeschäftsbereiche untergliedern: Wein & Spirituosen, Fashion & Lederwaren, Parfum & Kosmetika, Uhren & Schmuck sowie Selective Retailing (Einzelhandel).

Luxusgüter + Die Luxusgüterindustrie profitiert vom Trend zu Markenware in den Schwellenländern und von vielerorts alternden Gesellschaften. Angesichts der Erwartung einer sich beschleunigenden Weltkonjunktur gehen wir von Wachstumsraten bei Luxusgüterumsätzen im mittleren einstelligen Prozent-Bereich aus.

LVMH + Das Unternehmen brilliert mit einem breit diversifizierten Markenportfolio,

einer ausgezeichneten Marktstellung, beeindruckenden Margen und niedriger Verschuldung. ο Der Gesamtumsatz konnte in ersten neun Monaten im Vergleich zur Vorjahresperiode um mäßige 4 % auf EUR 20,7 Mrd. gesteigert werden, wobei auch negative Währungseffekte schlagend wurden. Das organische Umsatzwachstum hielt im Q3 mit 8 % die Dynamik des ersten Halbjahres. ο In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres überzeugte Selective Retailing (+19 %) mit im Vergleich zur Vorjahresperiode starken organischen Umsatzwachstumsraten. Dieser Bereich verfügt unserer Ansicht nach über ansprechendes Wachstumspotenzial, ist allerdings auch Geschäftsmodell bedingt unterdurchschnittlich profitabel. In Ordnung war auch das organische Wachstum in den Segmenten Wein & Spirituosen (+7 %) sowie Parfum & Kosmetika (+5 %). Fashion & Lederwaren (+4 %) als auch Uhren & Schmuck (+3 %) entwickeln sich aktuell unterdurchschnittlich. ο Der langjährige Creative Director der Marke Louis Vuitton Marc Jacobs verabschiedet sich aus dieser Position. Er kümmert sich fortan um sein eigenes Label, an dem LVMH beteiligt ist und das in einigen Jahren an die Börse kommen soll.

Fazit Während sich die Konsumlaune in Europa zuletzt sukzessive verbesserte, ist die konjunkturelle Schwäche in den für den Luxusgüterkonzern so wichtigen Schwellenländern ins Blickfeld gerückt. Das Konsumwachstum in diesen Regionen wird in Zukunft zweifelsohne etwas niedriger ausfallen, allerdings sollte auch hier die von den etablierten Märkten ausgehende Beschleunigung der Weltwirtschaft im Verlauf des nächsten Jahres wieder für Besserung sorgen. Das wird sich unserer Meinung nach auch in einer höheren Dynamik der Umsatz- und Gewinnwachstumsraten bei LVMH im Jahr 2014 widerspiegeln. Langfristig erachten wir das Unternehmen weiterhin als sehr gut positioniert, um von den großen globalen Trends zu profitieren. Auch aufgrund der zuletzt moderateren Bewertungen ändern wir unsere Einschätzung. „Kauf“-Einschätzung. Analyst: Christian Hinterwallner, Raiffeisen RESEARCH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 3. Jänner 2014

Aktieninfo LVMH Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 03.01.2014, 09:35 MEZ ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.): Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Indexgewichtung STOXX Europe 600:

131 EUR FR0000121014 Euronext Paris www.lvmh.com 66.642 28.103 20,80 % 106.348 n.v.

Quelle: Bloomberg, 20.01.2014, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2012

2013e

2014f

18,3 7,18 15,2 % 2,37 3,09 2,2 % 2,90

18,5 7,11 -1,0 % 2,26 2,45 2,4 % 3,11

16,4 8,00 12,5 % 2,07 2,22 2,7 % 3,48

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

ensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieser Berichte betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Raiffeisen RESEARCH behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, ARCH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der in den Berichten enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Im Wesentlichen der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Raiffeisen RESEARCH stützen. Diese Berichte sind unverbindlich research.at -> “Disclaimer”.


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MARKT

Die Prognosen für unser Land sind gut

Österreich kann aufatmen Zinsen bleiben aber weiter niedrig Endlich ist der Aufschwung in Sicht und die Wirtschaft erholt sich. Ein Aufschwung bei den Leitzinsen lässt aber noch auf sich warten. 2014 wird für Anleger daher noch einmal herausfordernd. Die Österreichische Nationalbank (OeNB) geht in ihrer aktuell vorliegenden gesamtwirtschaftlichen Prognose von einem steigenden, aber immer noch moderaten Wachstum der heimischen Wirtschaft aus. Vorhergesagt wird ein Wachstum von 1,6 Prozent und für das Jahr 2015 sogar ein Zuwachs von 1,9 Prozent. Bleibt es bei dieser Prognose, können die Österreicher wieder aufatmen, so der Chef der OeNB, Ewald Nowotny. Dies würde einen beachtlichen Anstieg verglichen mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Vorjahr bedeuten. Im Jahr 2013 konnte die Konjunktur nur um 0,4 Prozent zulegen. Nowotny begründet den Aufwärtstrend mit der stärker werdenden Konjunktur in den Vereinigten Staaten und auch der sich positiv entwickelnden Weltwirtschaft insgesamt. Starkes Plus bei Exporten Das schlägt sich in den Zahlen der österreichischen Exportindustrie nieder. Vor allem in diesem für Österreich sehr wichtigen Sektor gibt es Grund zur Freude. Die OeNB sieht hier ein Plus von 3,7 Prozent für 2014 und für das Folgejahr sogar einen Zuwachs von 5,2 Prozent. Das bestätigt auch der Chef der Außenwirtschaftsorga-

nisation der Wirtschaftskammer, Walter Koren, der heuer wieder mit einem Rekord bei den Exporten rechnet. Bereits im Vorjahr konnte die österreichische Exportwirtschaft soviel exportieren wie noch nie und erzielte ein Exportplus von 1,5 Prozent. Im Vergleich zu Gesamteuropa (0,7 Prozent) ein starkes Ergebnis. Diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Untermauert wird dieser positive Ausblick für 2014 auch vom österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und vom Institut für höhere Studien (IHS). Beide Institute gehen von einem Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent aus, für 2015 hält das IHS sogar eine Zunahme des BIP-Wachstums um zwei Prozent möglich. Unser Fazit Die Aussichten für die Konjunktur in Österreich sind gut. Ein Aufschwung auf breiter Basis ist laut den Prognosen der OeNB sehr wahrscheinlich. Um den Aufschwung der gesamten Eurozone nicht zu gefährden, werden die Leitzinsen aber noch länger unverändert niedrig bleiben. Die Anleger sind daher auch heuer gezwungen, sich auf die Suche nach Renditebringern zu begeben. Für sicherheitsorientierte Anleger eignen sich beispielsweise solide Raiffeisen Anleihen mit unterschiedlichen Ausstattungen und Laufzeiten. Ihr Berater informiert Sie gerne! WOLFGANG SCHÜRZ


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Anlage-Check 2014

Frischer Wind für Ihr Depot! Für Ihr Geld eröffnen sich laufend neue Möglichkeiten. Der Raiffeisen AnlageCheck hilft Ihnen dabei, diese zu entdecken und gewinnbringend zu nutzen.

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Der Jahreswechsel eignet sich sehr gut, um Geschehenes Revue passieren zu lassen und Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Ihrem Berater Ihre Geldanlagen persönlich zu besprechen und gegebenenfalls an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Sind Wertpapiere ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Zukunftsvorsorge oder möchten Sie regelmäßige Erträge erwirtschaften? Sind es vor allem steuerliche Aspekte die Sie interessieren oder möchten Sie vorwie-

gend sicher veranlagen? Viele Anleger haben bereits vom Raiffeisen Anlage-Check profitiert und bei Rendite und Risiko gute Optimierungsmöglichkeiten erzielt. Mit diesen fünf Schritten gelangen Sie zu einer zielgerichteten und ertragsorientierten Veranlagung, wir helfen Ihnen dabei: • •

Erstellung eines persönlichen Anlegerprofils Ganzheitlicher Blick über alle bestehenden Veranlagungen

Analyse Ihres Wertpapierdepots Festlegung einer nachhaltigen Anlagestrategie Vorschläge zur Umsetzung

Unsere Empfehlung Jetzt ist die richtige Zeit für die Überprüfung Ihrer Geldanlage! Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem persönlichen Berater/Ihrer persönlichen Beraterin, nehmen Sie Ihren Depotauszug mit und fragen Sie nach dem Anlage-Check. Mit dem Raiffeisen Anlage-Check bringen Sie wieder frischen Wind in Ihr Depot. ELISABETH PEER

Das Wertpapierjahr 2014 bringt Neuerungen, die Ihnen noch mehr Komfort und Übersicht über Ihre Wertpapier-Veranlagungen verschaffen. Depotauszug – Ergänzung der steuerlichen Anschaffungswerte Der Jahresenddepotauszug 2013 enthält eine Übersicht über die steuerliche Positionsführung inklusive der steuerlichen Anschaffungswerte. Die ausgewiesenen steuerlichen Anschaffungswerte dienen als Basis für die Ermittlung der Kapitalertragssteuer im Falle eines Kursgewinnes bzw. für eine eventuelle Anrechnung im automatischen Verlustausgleich durch die Bank. Die Vorteile im Überblick: • • •

Klare Übersicht aller Bestände inklusive der steuerlichen Positionen Konkrete Informationen zum steuerlichen Anschaffungswert Am Depotauszug ist sofort erkennbar, ob steuerlich ein Buchgewinn oder ein Buchverlust vorliegt

Moderne Banking-Lösung für Smartphones Mit Raiffeisen ELBA-internet haben Sie jetzt die Möglichkeit, Ihr Wertpapierdepot und Konto über Ihr Smartphone zu nutzen. Wertpapieraufträge, Überweisungen oder Depotabfragen können auch zwischendurch erledigt werden. Das neue Raiffeisen-App „Meine Bank“ ermöglicht Ihnen zusätzlich Zahlscheine zu scannen oder das Raiffeisen Zielsparen zu nutzen.


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IM BLICKPUNKT

Der richtige Produktmix ist entscheidend

Mit diesen Anlageideen kann das neue Jahr beginnen! Während sich Häuslbauer über niedrige Zinsen freuen, sind Anleger weiterhin gefordert. Wir stellen drei Investitionsmöglichkeiten vor, die Ihrem Depot Freude bereiten könnten und decken ein breites Spektrum ab: Solide Anleger werden hier ebenso fündig wie risikobewusstere Investoren. Über diese und weitere Ideen informieren Sie unsere Beraterinnen und Berater jederzeit gerne.

VarioZins Anlage Mit der VarioZins Anlage setzen Sie auf eine fünfjährige Anlage der RLB OÖ, die im ersten Jahr fix mit zwei Prozent p.a. verzinst ist. Ab dem zweiten Veranlagungsjahr wird die Anlage in Höhe des 3-MonatsEuribors verzinst, wobei die Mindestverzinsung 1,80 Prozent p.a. und die Höchstverzinsung vier Prozent p.a. beträgt. Sie möchten: • 5,5 Jahre Laufzeit, im 1. Veranlagungsjahr 2,00 % p.a. fixe Zinsen • danach Verzinsung in Höhe des 3-Monats-Euribors bei vierteljährlicher Anpassung, mit einer Mindestverzinsung von 1,80 % p.a. und Höchstverzinsung von 4,00 % p.a. Zu beachten: Während der Laufzeit sind Kursschwankungen möglich, bei vorzeitigem Verkauf kann es daher zu Kursverlusten kommen. Die Höchstverzinsung von 4,00 % gilt auch, wenn der 3-Monats-Euribor diesen Wert in Zukunft übersteigt.


IM BLICKPUNKT

KEPLER Mix Solide Die Kapitalmärkte bieten eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten. Anleihen, Aktien oder Rohstoffe sind aber Schwankungen ausgesetzt und entwickeln sich mitunter sehr unterschiedlich. Um später ausgesorgt zu haben, ist daher eine breite Mischung sinnvoll. Risiken werden so gestreut und Ertragschancen bestmöglich genutzt. Es bedarf aber langjähriger Erfahrung, um die attraktivsten Anlagekategorien in einem Portfolio optimal zu kombinieren. Der KEPLER Mix Solide ist ein konservatives Mischportfolio zum Anlegen und Vorsorgen. Anleger partizipieren breit und ausgewogen an den Ertragschancen der internationalen Geld- und Kapitalmärkte. Das Portfolio veranlagt dynamisch in verschiedenen Anlageklassen. Die strategische

Ausrichtung erfolgt zu ca. 80 Prozent in Anleihen-Investments und zu ca. 20 Prozent in Aktien-Investments. Es können auch Alternative Investments (Rohstoffe, Wandelanleihen) beigemischt werden. Außerdem werden volkswirtschaftliche Daten und Bewertungskennzahlen analysiert. Da auch die Stimmung der Investoren die Finanzmärkte wesentlich beeinflusst, sind im KEPLER Mix Solide zusätzlich marktpsychologische Faktoren berücksichtigt. In diesem Bereich kooperiert das Fondsmanagement seit Jahren mit Univ.Prof. Dr. Teodoro Cocca von der Johannes Kepler Universität in Linz. Zu beachten: Beim Verkauf der Fondsanteile kann es aufgrund marktbedingter Kursschwankungen zu Kursverlusten kommen. Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 15.01.2014

Fidelity Global Consumer Industries Konsum ist kein kurzlebiger Trend und beschränkt sich nicht auf Regionen. Alleine in den USA macht der private Konsum beispielsweise etwa 70 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts aus. Der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern ist ebenfalls ein gigantischer Motor – die Menschen können und wollen sich immer mehr leisten. Konsum ist ein starker Treiber der Wirtschaft und dabei weniger zyklisch, als man zunächst denkt. Dieser Fonds investiert weltweit in die attraktivsten Unternehmen aus den Bereichen Grundbedarfsgüter und Konsumgüter. Gerade Erstere sind in der Regel weitgehend unabhängig von Wirtschaftszyklen, während Letztere grundsätzlich von wirtschaftlicher Erholung beflügelt werden. So kann der Fidelity

Ein entspanntes Gefühl, investiert zu sein. Hinweis: Im Rahmen der Anlagestrategie kann in beträchlichem Ausmaß in Investmentfonds investiert werden.

Global Consumer Industries Fund in vielen Marktphasen profitieren. Die größten Einzeltitel in diesem Aktienfonds sind derzeit Unternehmen wie Nestlé, Procter&Gamble oder Coca Cola. Für Anleger ist dabei zu beachten, dass Investmentfonds an den Kapitalmärkten veranlagen und Kursschwankungen unterliegen. Der Fidelity Global Consumer Industries veranlagt außerdem in Fremdwährungen, das heißt, dass auch Wechselkursschwankungen möglich sind. Unser Berater und Beraterinnen informieren Sie gerne näher! Quelle: Fidelity, 15.01.2014

Hinweis: Aufgrund der Zusammensetzung des Fonds oder der verwendeten Managementtechniken weist der Fonds eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

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Zwei Indices mit Sicherheitspuffer

AT X®/EURO STOXX 50® Bonus von Raiffeisen Centrobank Auf den Punkt gebracht: Mit dem ATX®/EURO STOXX 50® Bonus-Zertifikat von Raiffeisen Centrobank erzielen Anleger zum Laufzeitende (Februar 2018) eine Bonusrendite von 22 Prozent, wenn jeder der zugrundeliegenden Indizes während des Beobachtungszeitraums immer oberhalb der Barriere von 50 Prozent seines Startwerts (Schlusskurs am Ersten Bewertungstag) notiert.

Auch wenn der Bonusmechanismus außer Kraft gesetzt ist, bleibt der maximale Auszahlungsbetrag mit EUR 1.220 begrenzt und Anleger nehmen nicht an Kursanstiegen der Indizes über den Cap hinaus teil.

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Jene Länder, deren Wirtschaft auf einer soliden Basis steht, können auch in ökonomisch herausfordernden Zeiten gut bestehen. Anleger, die im überschaubaren Zeitraum der nächsten vier Jahre für die Wirtschaft Österreichs und der Eurozone eine zumindest stabile Entwicklung erwarten und Kurseinbrüche von 50 Prozent oder mehr an den Aktienmärkten für unwahrscheinlich halten, können mit dem Bonus-Zertifikat ATX®/EURO STOXX 50® Bonus ihre Marktmeinung umsetzen.

Chancen: • Transparente Basiswerte für eine Investition in die größten Unternehmen Österreichs und der Eurozone. • Attraktive Rendite in Seitwärtsmärkten sowie bedingt fallenden Märkten • Partielle Absicherung gegen Kursverluste durch den Sicherheitspuffer – Barriere bei 50 Prozent • Optimierung des Chance/Risiko-Verhältnisses • Flexibilität durch permanente Handelbarkeit, kein Verwaltungsentgelt

Das Zertifikat ermöglicht – bezogen auf den Emissionspreis – die Chance auf eine attraktive Bonusrendite von 22 Prozent (entspricht 5,1 Prozent p.a., Erwerbs- und Veräußerungskosten, wie z.B. Ausgabeaufschlag, nicht berücksichtigt) mit bedingtem Absicherungsmechanismus für das eingesetzte Kapital. Der Abstand bis zur Barriere (Sicherheitspuffer) beträgt zu Laufzeitbeginn 50 Prozent. Die Funktionsweise Am Ersten Bewertungstag wird der Startwert von jedem der beiden zugrundeliegenden Indizes festgehalten (Schlusskurs des ATX® bzw. des EURO STOXX 50®) und die Barriere (50 Prozent des jeweiligen Startwerts) ermittelt. Beide Indexkurse werden kontinuierlich mit der Barriere verglichen: Solange keiner der beiden In-

dizes jemals 50 Prozent oder mehr seines Startwerts verliert, bleibt der Bonusmechanismus intakt und am Rückzahlungstermin wird der Bonusbetrag ausbezahlt. Am Laufzeitende sind zwei Szenarien möglich Szenario 1: Beide Indizes notierten immer über der Barriere. Notierten die Kurse des ATX® und des EURO STOXX 50® während des Beobachtungszeitraums immer über 50 Prozent des jeweiligen IndexStartwerts, erfolgt die Rückzahlung zu 122 Prozent. Das heißt, fällt keiner der beiden Indizes jemals um 50 Prozent oder mehr im Vergleich zum Startwert, erhalten Anleger am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag von EUR 1.220 pro EUR 1.000 Nominalbetrag ausbezahlt. Dieser Betrag stellt gleichzeitig den Höchstbetrag (maximaler Auszahlungsbetrag) dar. Szenario 2: Zumindest einer der Indizes hat die Barriere berührt bzw. unterschritten. Wird die Barriere von 50 Prozent des jeweiligen Index-Startwerts vom ATX® und/oder vom EURO STOXX 50® berührt oder unterschritten, erfolgt die Auszahlung am Rückzahlungstermin entsprechend der Wertentwicklung jenes Basiswerts, der die geringere Wertentwicklung aufweist (prozentuelle Entwicklung vom Startwert bis zum Schlusskurs am Letzten Bewertungstag) – „Worst of “.

Risiken: • Sollte die Barriere des Bonus-Zertifikats von zumindest einem der beiden zugrundeliegenden Indizes verletzt werden, sind Anleger eins zu eins und ohne Schutzmechanismus dem Marktänderungsrisiko ausgesetzt. • Das Bonus-Zertifikat ATX®/EURO STOXX 50® ist ohne laufende Erträge ausgestattet. • Die Gewinnchance ist in jedem Fall durch den Cap begrenzt, d.h. der Anleger kann maximal 22 Prozent Ertrag in vier Jahren lukrieren. • Die Rückzahlung ist abhängig von der Bonität und Liquidität der Raiffeisen Centrobank (Emittentenrisiko). Im Falle einer Insolvenz des Emittenten kann es zu einem Totalverlust der Forderungen des Anlegers kommen.

Quelle: Raiffeisen Centrobank, Jänner 2014 Veröffentlichter Prospekt sowie allfällige Nachträge sind bei der RLB OÖ und der Emittentin erhältlich. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt.


IM BLICKPUNKT

Siegeszug der Jugend

Junges Spitzenfeld beim OÖN-Börsespiel 2013 Beim OÖN-Börsespiel 2013 hatte eindeutig die junge Generation die Nase vorne. Eine 32-jährige Siegerin an der Spitze, auf den drei folgenden Plätzen junge Herren Anfang 20. Bis zum Schluss waren die Spitzenplätze heiß umkämpft. Selten gab es beim OÖN-Börsespiel bis zum Ende so viele Führungswechsel wie dieses Mal. Erst am allerletzten Handelstag konnte sich die Siegerin, Samira Cohen aus Walding, schlussendlich durchsetzen. Die 32-Jährige, die vor 20 Jahren aus dem Iran geflohen ist und heute in Wien eine Ausbildung zur Krankenschwester macht, setzte auf eine breite Streuung und kaufte Titel aus Österreich, Deutschland und den USA. Sie darf sich dank ihrer Performance von 16,63 Prozent über den Hauptpreis, einen neuen Citroën DS3, freuen. Bester Student auf dem zweiten Platz Auf dem zweiten Platz landete mit 16,15 Prozent Benjamin Podlesnig aus Kefermarkt. Der junge Mann gewann nicht nur Goldbarren von Schroders im Wert von 3.000 Euro, sondern als bester Student der Wertung auch den Sonderpreis für Studierende, einen Reisegutschein im Wert von 1.000 Euro! Schüler erreichten tolle Ergebnisse Während Samira Cohen für ihre Performance von guten 16 Prozent 36 Transaktionen tätigte, erreichte der beste Schüler der Wertung, Patrick Klement von der

HTBLA in Andorf, mit nur sechs Transaktionen beachtliche 14,91 Prozent. Er kaufte gleich zu Beginn seine favorisierten Titel und behielt diese bis zum Schluss. Ihm verhalf das klassische Buy and Hold zum Sieg. Siegerklasse kommt aus dem Mühlviertel In der Kategorie der Schulklassen siegte die dritte Klasse Wirtschaftsingenieurwesen der HTL Neufelden. Die Schüler haben laut Klassenvorstand Peter Fischer völlig selbstständig agiert. Montag bis Mittwoch seien Kurse beobachtet, Donnerstag und Freitag sei gehandelt worden, so der Klassenvorstand, der sich über den Sieg und den Imagegewinn seiner Schule freut. Deutsche Titel Bestperformer Die drei Titel mit der besten Performance während des Spielverlaufs kamen aus Deutschland. Die eher unbekannte mit-

telständische LPKF Laser & Electronics AG aus Garbsen bei Hannover konnte in acht Wochen ganze 28,8 Prozent zulegen, gefolgt von der Bechtle AG, einem IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg. Die Titel des ehemaligen Studenten Start-Ups gewannen 24,9 Prozent dazu. Auf Platz Drei dann die Continental AG, die im Spielzeitraum immerhin noch um 22,2 Prozent gestiegen ist. Gut besuchte Abschlussveranstaltung Mitte Jänner fand die traditionelle Abschlussveranstaltung im Forum der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich statt, bei der nach spannenden Vorträgen von Dr. Valentin Hofstätter von der RBI und Dkfm. Joachim Nareike von Schroders die Preise übergeben wurden. Vielleicht stehen ja mit etwas Glück nächstes Jahr Sie auf der Bühne: Nehmen Sie einfach am OÖN-Börsespiel 2014 teil! ANDREA PLANK

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IM BLICKPUNKT

Die US-amerikanische Notenbank wird 100 Jahre alt

Happy Birthday, Fed! Die einflussreichste Notenbank der Welt feierte am 23. Dezember ihren 100. Geburtstag. Seit ihrer nebulösen Gründung ranken sich die wildesten Verschwörungstheorien um die USNotenbank. Chancen_Risken wagt eine Reise durch die geldpolitischen Hochs und Tiefs der letzten 100 Jahre. „Operation Entenjagd“ Den Anstoß für die Gründung der Fed gab die Große Panik von 1907 – eine Finanzund Bankenkrise, die klar machte, dass das Finanzsystem der USA eine Institution benötigte, die im schlimmsten Fall als ultimative kreditgebende Instanz („lender of last resort“) einspringen kann. In einer legendären Nacht- und Nebelaktion traf sich im November 1910 eine illustre Runde von sieben Bankern zu einem Geheimtreffen auf Jekyll Island, um das Konzept zur Gründung der ersten Notenbank der USA auszuarbeiten, den Federal Reserve Act, der am 23.12.1913 von Präsident Wilson in Kraft gesetzt wurde. Damit unterscheidet sich die Gründung der Fed wesentlich von der anderer Notenbanken, deren vorrangige Gründungsidee meist die Finanzierungswünsche der Könige und ihrer Kriege war, nicht aber um Finanzkrisen zu verhindern und private Geschäftsbanken im Krisenfall vor der Pleite zu bewahren. Das System Fed – ein privatwirtschaftliches Konstrukt mit staatlicher Einflussnahme Das Federal Reserve System (Fed) besteht aus zwölf regionalen Zentralbanken, die pri-

vatwirtschaftlich geführt werden und rund 3.000 Mitgliedsbanken gehören, die die jeweiligen Führungsgremien der regionalen Fed-Banken mitbestimmen. Der Einfluss der Finanzbranche auf das US-Zentralbanksystem ist damit weltweit einzigartig. Dennoch übt auch der Staat Kontrolle aus: Der Fed-Chef und die sieben Mitglieder des Board of Governeurs werden durch den US-Präsidenten ernannt und vom Kongress bestätigt. Letztere sitzen mit vier der zwölf regionalen Zentralbankchefs im Offenmarktausschuss, der die Geldmenge und den Leitzins bestimmt. „Große“ Episoden des ersten Fed-Jahrhunderts Mehrere Abschnitte der letzten 100 Jahre verdienen das Adjektiv „groß“, brachten Herausforderungen und neue geldpolitische Erkenntnisse. •

Während der Großen Depression der 30er Jahre unterschätzte die Fed die massiv steigende Liquiditätsnachfrage der Banken und blieb zu restriktiv, was einen extremen Rückgang der Geldmenge verursachte. Die Folge waren eine völlige Lähmung des Kreditwesens, eine Deflation, eine tiefe ausgeprägte Rezession und ein enormer Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Große Inflation der 70er Jahre wurde nicht nur vom Ölpreisschock, sondern von einer zu lange zu expansiven Geld- und Fiskalpolitik ausgelöst, mit der man die Wirtschaft auf den aus den 60er Jahren bekannten alten Wachstumspfad zurückzwingen woll-


IM BLICKPUNKT

te. Die Fed hielt den realen Leitzins fast das gesamte Jahrzehnt der 70er Jahre unter Null, was zu einem beispiellosen Anstieg der Inflationsraten führte. •

In den 90er Jahren erlebten die USA den längsten Aufschwung der Geschichte, die Große Moderation. Im Gegensatz zu vorhergehenden Boomphasen blieb die Inflationsrate niedrig, weshalb sich die Fed darauf konzentrierte, den Aufschwung möglichst zu verlängern. Die Rezession 2001 und eine anschließend sehr schleppende Erholung veranlassten sie, die Leitzinsen erst sehr spät und dann in kleinen vorhersehbaren Schritten anzuheben, was aber weder Wachstum noch Inflation ankurbelte. Dafür löste die Zentralbank damit Verwerfungen am Immobilien- und Kreditmarkt aus. Die Große Moderation endete mit einem Knall: der Finanzkrise 2008. Die Fed setzte die aus der Großen Depression gelernte Lektion um und reagierte sofort, indem sie dem Bankensystem jeden gewünschten Betrag an Liquidität zur Verfügung stellte, um einen Kollaps wie 1929 zu vermeiden. Der Erfolg war, dass sich die Wirtschaft ab 2009 stabilisierte und in einen zögerlichen Aufschwung überleitete. Diese aggressive Krisenpolitik stellt die Fed aktuell aber vor eine neue zu bewältigende Herausforderung: Dem „Exit“ aus der ultralockeren Geldpolitik.

Von Tauben, Falken und Erfolgen In der Wissenschaft herrscht Einigkeit darüber, dass eine Notenbank langfristig

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nur das Preisniveau, nicht aber das TrendFotos: Bilderbox.com wachstum der Wirtschaft, beeinflussen kann. Der Erfolg der Fed lässt sich somit am ehesten anhand der Inflationsentwicklung der letzten 100 Jahre beurteilen. Die durchschnittliche Inflationsrate seit 1913 liegt bei 3,3 Prozent, ein doch recht herzeigbares Ergebnis, verglichen mit Großbritannien, wo die durchschnittliche Teuerung der letzten 100 Jahre 4,5 Prozent beträgt oder mit Deutschland, das im gleichen Zeitraum zwei Mal eine völlige Entwertung der Währung erlebte. Die Stabilisierung der Inflationsrate auf niedrigem Niveau mit geringen Ausschlägen verdankt die US-Wirtschaft der geldpolitischen Rosskur von Paul Volcker, dem neben dem längstdienenden Fed-Präsidenten Alan Greenspan (1987-2006), wohl bekanntesten Vorsitzenden der US-Notenbank. Der „Falke“ (rigoroser Inflationsbekämpfer) Volcker schaffte es, mit eiserner Hochzinspolitik, die er trotz Rezession und hoher Arbeitslosigkeit durchzog, die Inflationsraten und -erwartungen auf niedrigerem Niveau zu verankern. Im neuen Jahrtausend wurde die Fed nun wieder zum Taubennest (für „Tauben“ sind Preisstabilität, Wachstum und Beschäftigung gleichberechtigte geldpolitische Ziele). Alan Greenspan ist bekannt für seine (zu) lange Niedrigzinspolitik und Ben Bernanke versorgt die US-Wirtschaft seit 2008 mit überbordender Liquidität und niedrigen Zinsen. Auch die neue Fed-Chefin Janet Yellen ist als Taube bekannt und dürfte den Kurs der lockeren Geldpolitik noch eine Weile fortsetzen. BETTINA HAMETNER


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DATEN &FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer KONJUNKTUR ARBEITSLOSENRATE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHES DEFIZIT in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 20. Jänner 2014

ROHSTOFFE ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 20. Jänner 2014, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Anleihen Emissionen der Raiffeisenlandesbank OÖ EUR EUR

Primärmarkt

1,75 - 3,00 % StufenZins Anlage 1,75 %/2,00 %/2,25 %/ 2,50 %/2,75%/3,00%

Kurs 14-07.01.2020

101,30

2,00 % VarioZins Anlage 14-26.05.2018 2,00 % p.a. fix im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 07. Jänner 2015, danach vierteljährliche Anpassung an den 3-Monats-Euribor. Mindestverzinsung 1,80 % p.a., Maximalverzinsung 4,00 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

101,05

Rendite pa 2,13

Nach-KESt Rendite pa 1,58

ISIN AT0000A14JW1 AT0000A14JV3

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 21. Jänner 2014. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

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Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten? Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg. Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der KEPLER-FONDS KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar. 2013 war mit Abstrichen ein gutes Jahr für Aktien, ein gemischtes Jahr für Anleihen und ein eher schlechtes Jahr für Alternative Investments. Die ultralockere globale Geldpolitik blieb unverändert. Tendenziell sank auch die Risikoaversion.

Makroseitig machten die USA mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum von rund 1,7 Prozent auf sich aufmerksam. Mit dem Wegfall von fiskalischen Bremsen für 2014 sollte das Plus sogar 2,5 Prozent ausmachen.

Positiv hervorzuheben sind verbesserte Konjunkturaussichten in der entwickelten Welt und die Stabilisierung der EuroZone. Hingegen zeigten die Emerging Markets Wachstumseintrübungen.

Die Heilungsprozesse in der Eurozone setzen sich fort. Die OECD bescheinigt den Peripherie-Ländern eine sehr gute Umsetzung der Reformschritte. Weiterhin kein Thema war die Inf lation – und

KEPLER MUSTERPORTFOLIO: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT Aktien Emerging Markets: 9 %

Geldmarkt: 5 % Staatsanleihen/Besicherte Anleihen: 18 %

Aktien Industriestaaten: 41 % Inflationsgeschützte Anleihen: 8 %

Unternehmensanleihen High Grade: 11 % Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 10.01.2014

Anleihen Emerging Markets: 4 %

Unternehmensanleihen High Yield: 4 %

wird es aller Voraussicht nach auch 2014 nicht werden. Dieses Umfeld erlaubte den Notenbanken in den entwickelten Ländern eine ultralockere Geldpolitik. Selbst die konservativere EZB senkte ihren Leitzinssatz auf nur noch 0,25 Prozent. Auch die Fed betonte, dass die Leitzinsen noch sehr lange niedrig bleiben werden. Die Marktpsychologie (Behavioral Finance) zeichnet ein weiterhin sehr positives Bild. Vor allem die SENTIX-Indikatoren für den europäischen Aktienmarkt und die Put-Call-Ratio für den US-Markt zeigen eine Rückkehr zu äußerst optimistischen Stimmungsmustern. Die Gesamtbetrachtung der Fundamentaldaten sowie der Bewertungs- und Behavioral Finance-Faktoren unterstützt weiterhin die aktuelle Positionierung im KEPLERMusterportfolio. Das Investmentkomitee gewichtet Unternehmensanleihen guter Bonität über. Hingegen bleiben Staatsanleihen und besicherte Anleihen im niedrigen Zinsumfeld weiter untergewichtet. Der Aktienanteil liegt unverändert bei 50 Prozent, wobei innerhalb dieser Assetklasse Emerging Markets gegenüber Industriestaaten übergewichtet sind. Aktuell wird sowohl für Wandelanleihen als auch für Rohstoffe keine überdurchschnittliche Entwicklung erwartet. Sie sind daher kein Teil der aktuellen Anlagestrategie. ANDREAS REHBERGER


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

KEPLER Vorsorge Rentenfonds KEPLER Ethik Rentenfonds

KEPLER Europa Rentenfonds

KEPLER Optima Rentenfonds

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds KEPLER Life Exklusivfonds

KEPLER Mix Solide

Kurzlaufende Anleihen

Auflagedatum

EUR

1,00

02.03.2000

0,63

2,16

2,36

Mündelsichere österreichische Anleihen

EUR

2,50

21.04.1998

-1,21

5,14

5,45

Anleihen nach ethischen Kriterien

EUR

3,00

05.05.2003

-1,57

4,65

5,00

Anleihen in europäischen Währungen

EUR

2,50

21.04.1998

2,83

7,30

8,13

Globaler Mix von Anleihenklassen

EUR

2,50

18.09.2007

0,02

4,26

6,05

Unternehmensanleihen Investment Grade

AT0000653688 AT0000653696

EUR

3,00

12.07.2003

0,93

5,48

7,44

mit Wertsicherungsmechanismus Breiter Mix von Anlageklassen

T

AT0000618913

EUR

3,00

21.09.2004

3,08

3,62

3,32

A T

AT0000825468 AT0000722582

EUR

3,00

15.01.1999

2,32

4,53

7,39

AT0000969787 AT0000722640

EUR

3,00

27.11.1995

9,83

8,51

10,53

EUR

3,50

15.01.1999

7,25

4,69

9,10

EUR

3,00

05.03.2001

-6,12

3,89

11,99

EUR

3,00

17.07.2000

4,09

7,12

15,94

EUR

3,00

04.05.2011

5,64

-

-

EUR

4,00

09.03.2011

8,12

-

-

EUR

4,00

01.07.2002

16,99

4,08

12,56

EUR

4,00

20.08.1998

15,02

5,91

11,12

EUR

4,00

23.04.2003

7,40

-0,90

11,60

EUR

4,50

17.02.2003

13,54

7,17

14,51

A T

A T A T A T A T A T

ISIN-A ISIN-T

Währung

Performance in % pa

AGA in %

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger KEPLER Liquid Rentenfonds

www.kepler.at

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

www.kepler.at

AT0000754668 AT0000722632 AT0000799861 AT0000722566

AT0000815006 AT0000642632 AT0000799846 AT0000722673

AT0000A066K2 AT0000A066L0

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger KEPLER Vorsorge Mixfonds KEPLER Mix Ausgewogen

KEPLER Emerging Markets Rentenfonds

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

mind. 60 % Anleihen und mind. 30 % Aktien Breiter Mix von Anlageklassen

Internationale Emerging Markets Anleihen Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T A T A T A T

AT0000825476 AT0000722590 AT0000718580 AT0000718598

AT0000737085 AT0000722541

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger KEPLER Active World Portfolio KEPLER Risk Select KEPLER Ethik Aktienfonds

KEPLER Europa Aktienfonds

KEPLER Österreich Aktienfonds KEPLER Small Cap Aktienfonds

Globaler Mix von Anlageklassen Risikoreduzierter Managementansatz für Aktien Aktien mit Nachhaltigkeit und ethischen Kriterien Europäische Aktien Österreichische Aktien Internationale kleinkapitalisierte Aktien

A T A T A T A T A T A T

AT0000A0PDC8 AT0000A0PDD6 AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5

AT0000675657 AT0000675665

AT0000817788 AT0000722681

AT0000647680 AT0000647698 AT0000653662 AT0000653670

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 20. Jänner 2014, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung

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DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A ISIN-T

Performance in % pa

Währung

AGA in %

Auflagedatum

EUR

1,00

04.05.1987

-0,17

1,53

2,28

EUR

2,50

18.05.1987

-1,98

2,95

3,83

EUR

2,50

16.12.1996

0,24

5,04

5,54

EUR

3,00

20.06.1988

-7,64

0,78

2,49

EUR

2,50

17.12.1985

-1,53

3,67

4,54

EUR

3,00

14.05.2001

-0,22

4,47

6,86

EUR

3,00

22.06.1998

0,01

1,96

4,68

EUR

3,00

03.05.2000

-5,76

2,01

5,56

EUR

3,50

01.07.1998

1,30

0,77

6,34

EUR

3,00

25.08.1986

4,21

3,08

7,55

EUR

4,00

22.06.1998

2,28

-0,49

7,29

EUR

4,00

16.10.1989

6,63

-2,18

12,66

EUR

4,00

17.06.1996

15,78

2,90

12,78

EUR

4,00

15.11.1999

15,74

11,15

14,70

EUR

4,00

15.11.1999

5,98

0,89

12,76

EUR

5,00

02.05.2000

-14,90

-6,91

14,63

EUR

5,00

21.02.1994

-16,45

-6,62

16,14

EUR

5,00

12.05.1999

-14,71

-6,18

14,89

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger Raiffeisen Euro-Short Term Rent RaiffeisenÖsterreich-Rent RaiffeisenEuro-Rent RaiffeisenGlobal-Rent RaiffeisenEuroPlus-Rent RaiffeisenEuro-Corporates RaiffeisenfondsSicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Anleihen österreichischer Schuldner Euro-Anleihen Globale Anleihen Euro-Anleihen, bis 30 % Fremdwährungen vorwiegend europäische Unternehmensanleihen ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

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AT0000859541 AT0000822614 AT0000859533 AT0000805171 AT0000996681 AT0000805452 AT0000859582 AT0000805494 AT0000859509 AT0000805239 AT0000712518 AT0000712559 AT0000811633 AT0000822630

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger RaiffeisenOsteuropa-Rent RaiffeisenfondsErtrag RaiffeisenGlobal-Mix

Anleihen der Reformstaaten Osteuropas ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds Globale Anleihen und Aktien

A T A T A T

AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000822648 AT0000859517 AT0000805379

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger RaiffeisenfondsWachstum RaiffeisenÖsterreich-Aktien RaiffeisenEuropa-Aktien RaiffeisenUS-Aktien RaiffeisenPazifik-Aktien RaiffeisenEurasien-Aktien RaiffeisenOsteuropa-Aktien Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Aktien österreichischer Unternehmen Europäische Aktien US-amerikanische Aktien Südostasiatische Aktien, Schwerpunkt Japan Aktien der Reformstaaten Asiens Aktien der Reformstaaten Osteuropas Aktien aus Schwellenländern weltweit

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AT0000811609 AT0000822622 AT0000859293 AT0000805197 AT0000986377 AT0000805395 AT0000764741 AT0000764782 AT0000764154 AT0000764196 AT0000745856 AT0000745898 AT0000936513 AT0000805478 AT0000796404 AT0000796438

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 20. Jänner 2014; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung


Fondsmanagerin Marina Kamleitner steht wie das gesamte Team der KEPLER-FONDS KAG für

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Ausgezeichnete ManagementQualität.

KEPLER Fonds – prämiert von FERI zur Nummer 1 in Österreich und Deutschland. Beim diesjährigen „FERI Asset Manager Award“, einem der wichtigsten Fondspreise in Österreich und Deutschland, ist die KEPLER-FONDS KAG von Raiffeisen OÖ in den Kategorien „Spezialanbieter“ und „Rentenfonds“ als Sieger hervorgegangen. Die KEPLER-FONDS KAG ist Ihr erfolgreicher Asset Manager: Sorgfältig bei der Titelselektion und aktiv dynamisch bei der Gestaltung der Asset Allokation. Mehr unter www.kepler.at Diese Marketingmitteilung stellt kein Angebot, keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlung, Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf oder Finanzanalyse dar. Sie ersetzt nicht die Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) sind in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Zahlstellen sowie unter www.kepler.at erhältlich.

www.kepler.at


Chancen _Risken Chancen_Risken 110 / 2014 / 09Z038090F / P.b.b. Verteilzentrum 4000 Linz / Erscheinungsort 4020 Linz

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www. boerse-live.at/Offenlegung Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die RLB Verbund registrierte Genossenschaft und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/ impressum abrufbar Vorstand Schaller Heinrich, Dr.; Schilcher Hans, Mag. Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Starzer Georg, Dr.; Vockenhuber Markus, Mag

www.raiffeisen-ooe.at


Chancen_Risken 01-02 2014  
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