Page 1

Chancen. Risken. Was uns die Nordlichter voraus haben.

INFORMATION FÃœR WERTPAPIER-ANLEGER 138/SEPTEMBER - OKTOBER 2018


2

INHALT

AKTUELL

3

Editorial Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, sie sind regelmäßig an der Spitze, wenn es um Bildung, Lebensqualität oder Zufriedenheit geht: Die Länder im hohen Norden Europas. Auch beim Thema Investieren sind sie uns voraus. Das Vermögen der Österreicher etwa wächst vor allem deswegen, weil die Menschen Teile ihres Erwerbseinkommens zurücklegen. Die Rendite ihres Vermögens ist so mager, wie in fast keinem anderen europäischen Land. Seit 2003 erzielten die Österreicher demnach im Mittel eine jährliche, reale Rendite von 1,06 Prozent. Spitzenreiter sind hingegen die Finnen mit 4,3 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass die Finnen stark am Kapitalmarkt veranlagen: Hat Österreich eine Aktienquote von knapp fünf Prozent, weisen die Finnen eine beachtliche Quote von 34 Prozent auf. Die Kapitalmarktfreundlichkeit der Nordlichter trägt offensichtlich Früchte. Lassen Sie sich daher von Ihrem Berater in der PRIVAT BANK umfassend beraten und erarbeiten Sie gemeinsam eine individuelle Anlagestrategie. Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich service@privatbank.at Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Gerhard Lauss, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr Layout, Gestaltung: Andrea Plank Druck: Friedrich Druck & Medien GmbH

Sisu, Hygge und Lagom: Was uns die Nordlichter voraus haben

MARKT

6

Wo die Reise hingeht ... Bergauf oder bergab?

IM BLICKPUNKT

14

Goldener Herbst: Von Äpfeln und Buchstaben Die wertvollsten Unternehmen der Welt

AKTUELL

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick

IM BLICKPUNKT

10 Anleihen in allen Varianten Die gemächliche Basis der Geldanlage

ANALYSE

11 Zinsen, die klettern können. 8 Aktieninfo Positive Einschätzung von Raiffeisen RESEARCH DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19 Anleihen Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

21 Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

Aktuelle Top-Angebote: Variound StufenZins Anlage

12 Too hot or not? Welchen Einfluss hatte die Hitzewelle 2018 auf die Wirtschaft?

13 Europa Nachhaltigkeits Bond 3 Jetzt in Zeichnung!

16 Mein ELBA Österreichs persönlichstes Finanzportal ist da.

17 Digitalisierung im Private Banking Zwischen Mut und Mehrwert.


AKTUELL

3

Sisu, Hygge und Lagom: Was uns die Nordlichter voraus haben Die Finnen, Dänen oder Schweden haben uns oft einiges voraus. Nicht nur etwa bei der Bildung – auch in puncto Lebenseinstellung kann man sich etwas abschauen.

Kennen Sie das fi nnische Wort „Sisu“? Nach dem dänischen „Hygge“, das am ehesten für Gemütlichkeit steht und dem schwedische „Lagom“, das gesundes Maßhalten bedeutet, soll „Sisu“ das Erfolgsrezept der Finnen sein. Und die sind immerhin laut World Happiness Report der UN die glücklichsten Menschen der Welt. Das Wort lässt sich zwar nicht eins zu eins ins Deutsche übersetzen, aber man könnte es in etwa mit Willensstärke, Beharrlichkeit oder Kampfgeist umschreiben. Es soll eine mentale Eigenschaft sein, die angeblich nur die Finnen besitzen. Durchtauchen anstatt aufgeben. Nach der Sauna ab ins Eiswasser.

Auch das Redaktionsteam kann dieser Lebenseinstellung etwas abgewinnen. Gerade an den Aktienmärkten führen nämlich Beharrlichkeit und Ausdauer langfristig zum Erfolg. Mögliche Kursschwankungen durchstehen, anstatt gleich abzutauchen. Denn was kommt meist nach hitzigen Zeiten? Abkühlung und Entschleunigung. Nach einem heißen Sommer steht nun endlich der Herbst vor der Tür. Und gibt es ein schöneres Sinnbild für den Herbst als das Ernten der Früchte?

Der Herbst ist auch für Schüler eine aufregende Zeit. Die 26 Grundbuchstaben des deutschen Alphabets zu erlernen ist für alle die erste Herausforderung. Google ist wohl eine der bekanntesten Aneinanderreihung von Buchstaben. Die Suchmaschine ist eine Tochter von Alphabet, der Nummer Zwei der wertvollsten Unternehmen. Warum die fünf wertvollsten Konzerne der Welt allesamt Digital-Unternehmen sind und was ihren Erfolg ausmacht, lesen Sie auf Seite 14.

Apropos Früchte: Da wäre die Sache mit dem Apfel. Apple, der amerikanische Tech-Konzern, knackte im Sommer an der Börse die Eine-Billion-DollarMarke und ist aktuell die Nummer 1 der Börsenunternehmen weltweit. Mit einem dreizehnstelligen Betrag ist das Unternehmen deutlich mehr wert, als die zehn größten DAX-Unternehmen zusammen.

Schlichtes und elegantes Design, geradezu nordisch anmutend, bringt das neue Finanzportal Mein ELBA mit sich. Welche Vorteile auf Sie warten und welchen Einfluss die Digitalisierung auf das Private Banking hat, erfahren Sie auf den Seiten 16 und 17. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. ANDREA KLAMMER

Gewinnspiel Kakao bei Kerzenschein, warmes Licht, ein gemütliches Sofa. Hygge ist eine Haltung, die man lernen kann! Wie, verrät Autor Meik Wiking in diesem schönen Buch. Wir verlosen fünf Exemplare des kuscheligen Werks! Beantworten Sie einfach bis 25. Oktober 2018 die folgende Frage auf www.boerse-live.at/hygge: Welche Begriffe aus dem hohen Norden stehen für Lebenseinstellungen? 1. Tack, Hej, Ursäkta 2. Sisu, Hygge, Lagom 3. Velbekom, Værsgo, Efterår Wir wünschen Ihnen viel Glück!


4

AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen kompakt

DEUTSCHLAND

GROßBRITANNIEN

USA

Droht wirklich ein harter Brexit?

Größter Überschuss weltweit für Deutschland

Laut Ökonomen wird die US-Wirtschaft ihr derzeit noch hohes Wachstumstempo vermutlich nicht halten können. In einer Umfrage unter 100 Volkswirten sagten diese für das Sommerquartal ein Wachstum von drei Prozent voraus. Im Schlussquartal wird das Wachstum voraussichtlich bei 2,7 Prozent liegen. Das ist zwar immer noch zufriedenstellend, allerdings ein deutliches Abfallen zum zweiten Quartal, wo das Plus noch bei 4,1 Prozent gelegen hat. Anders als US-Präsident Donald Trump selbst glaubt übrigens keiner der befragten Experten, dass der Handelskonflikt den Vereinigten Staaten nützen wird.

Großbritannien verlässt nach heutigem Stand im März des nächsten Jahres die Europäische Union. Bis dato wurde dafür kein geordnetes Szenario festgelegt. Nun wappnen sich vorsorglich EU-Staaten wie Frankreich für den Fall des sogenannten „harten“ Brexits. Die Regierung erarbeitet einen Maßnahmenkatalog, um die Auswirkungen abzumildern, die diese Art von Abschied mit sich bringen würde. Dabei gehe es vor allem darum, derzeit in Frankfreich lebenden Briten den Verbleib im Land zu erleichtern. Auch reibungslose Grenzkontrollen stehen im Fokus. Die britische Premierministerin spielte indes das Thema herunter: „Ein harter Brexit wäre kein Weltuntergang“.

Deutschlands Handel floriert: Haupttreiber für die Ausfuhr an Waren im ersten Halbjahr war die Nachfrage aus der EU und aus den USA. Laut Prognose des IfoInstituts dürfte Deutschland daher auch 2018 global den größten Leistungsbilanzüberschuss aufweisen. Das wäre das dritte Mal in Folge. Der Überschuss dürfte sich auf rund 265 Milliarden Euro belaufen, so die Berechnungen der Forscher. Mit deutlichem Abstand folgt Japan mit 175 Milliarden Euro vor den Niederlanden mit rund 96 Milliarden. Dagegen dürften die USA wieder das Land mit dem größten Leistungsbilanzdefizit werden. Dieses beläuft sich auf knapp 368 Milliarden Euro, so die Ifo-Experten.

Dow Jones

FTSE 100

DAX

US-Wirtschaft wird ihr Wachstumstempo nicht halten können

24.719,22

Stand 29.12.2017

7.687,77

Stand 29.12.2017

12.917,64

Stand 11.09.2018

25.971,06

Stand 11.09.2018

7.273,54

Stand 11.09.2018

11.970,27

Veränderung in %

+ 5,06 %

Veränderung in %

- 5,39 %

Veränderung in %

- 7,33 %

Veränderung absolut

- 414,23

Veränderung absolut

- 947,37

Stand 29.12.2017

Veränderung absolut

+ 1.251,84


AKTUELL

ÖSTERREICH Immer mehr Deutsche urlauben in Österreich Immer mehr deutsche Touristen verbringen ihren Urlaub in Österreich, wie die Statistik Austria mitteilte. In den Monaten Mai bis Juli wurden 13,78 Millionen Übernachtungen von deutschen Gästen gezählt, das ist ein Plus von knapp sieben Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Österreicher selbst haben 11,35 Millionen Übernachtungen gebucht, dann folgen auf dem dritten Platz mit großem Abstand die Niederländer mit 1,89 Millionen Übernachtungen. Zuwächse werden auch aus Polen und Tschechien verzeichnet. 2018 könnte insgesamt ein Rekordjahr für den Tourismus in Österreich werden: Von Jänner bis Juli wurden 93,96 Millionen Übernachtungen registriert. Das ist der höchste Wert seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen.

ATX

5

CHINA

JAPAN

Weiter kein Durchbruch im Handelsstreit mit den USA

Japan überholte China als zweitgrößten Aktienmarkt der Welt

Die ersten direkten Gespräche zwischen China und den USA haben keinen Durchbruch gebracht. Man sprach zwar von einem konstruktiven Austausch, doch zugleich machte Chinas Finanzminister Liu Kun klar, dass die Volksrepublik neue US-Zölle auch künftig mit gezielten Gegenmaßnahmen kontern. Kun meinte außerdem, dass die US-Zölle bisher keine drastischen Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft hätten. Allerdings würden die Effekte deutlicher, falls sich der Konfl ikt fortsetze. Besorgt zeigte sich der Finanzminister bezüglich des Arbeitsmarktes: Durch Exportausfälle würden Mitarbeiter überflüssig. Die Pekinger Führung erhöhe deshalb die Ausgaben zur Unterstützung Arbeitsloser.

Laut aktuellen Analysen des Finanzdienstes Bloomberg liegt der gesamte Börsenwert chinesischer Aktien bei 6,09 Billionen US-Dollar. Der japanische Marktwert hingegen beläuft sich laut den Berechnungen auf 6,17 Billionen US-Dollar. Damit rangiert Japan nun auf Rang zwei in der Rangliste der größten Aktienmärkte direkt hinter den USA. Der Abstieg Chinas sei Ursache des Handelskonfl ikts mit den USA, erklären Experten. Für die chinesische Führung ist die Schwäche des Aktienmarktes ein Problem: Pekings erklärtes Ziel lautete zuletzt, vermehrt ausländische Investoren anzulocken. Der schwankungsfreudige Markt bedeutet für potenzielle Geldgeber mehr Risiko.

Hang Seng

Nikkei 225

Stand 29.12.2017

3.420,14

Stand 29.12.2017

29.919,15

Stand 29.12.2017

22.764,94

Stand 11.09.2018

3.280,93

Stand 11.09.2018

26.422,55

Stand 11.09.2018

22.664,69

Veränderung in %

- 4,07 %

Veränderung in %

- 11,69 %

Veränderung in %

- 0,44 %

Veränderung absolut

- 139,21

Veränderung absolut

Veränderung absolut

- 100,25

- 3.496,60


6

MARKT

Bergauf oder bergab?

Wo die Reise hingeht ...


MARKT

Das erste Halbjahr 2018 war an den internationalen Aktienmärkten von hohen Schwankungen geprägt. In dem Mix aus politischen Einflussfaktoren und anhaltend guten Konjunktur- und Unternehmensdaten stellen sich viele Anleger die Frage, wie die Reise weitergeht.

Das Aktienjahr 2018 war bis dato nichts für schwache Nerven. Kursschwankungen, die wir in diesem Ausmaß aus unserem Gedächtnis verdrängt haben, bestimmten die Kapitalmärkte. Die Stimmung unter den Investoren hat sich deutlich verändert. 2017 war noch von positiven Wachstumsüberraschungen, einer verhaltenen Inflation sowie von außergewöhnlich geringen Schwankungen geprägt. In diesem Marktumfeld konnten mit Aktien überdurchschnittlich hohe Erträge erzielt werden. Blickt man im Vergleich auf das heurige Jahr, so haben sich die Rahmenbedingungen geändert bzw. werden sich noch ändern. Die Anleger müssen sich auf restriktivere Notenbanken (vor allem in den USA), eine Rückkehr der Inflation (ebenfalls vor allem in den USA) und zudem auf eine größere Unsicherheit hinsichtlich des Fortgangs der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung einstellen. US-Präsident Trump und die mögliche Eskalation des Handelskonflikts, die sich durchaus bis zu den Zwischenwahlen im Herbst hinziehen könnte, tragen dabei eine Mitschuld. Dementsprechend fielen die Reaktionen an den Aktienmärkten aus. Zumindest die Konzerne überzeugen mit ihren Zahlen Die veröffentlichten Daten der Unternehmen waren bis auf wenige Ausnahmen sehr gut und haben seit Anfang Juli für eine leichte Gegenbewegung an den Aktienmärkten gesorgt. In Europa war diese Gegenbewegung aber nur von kurzer Dauer. Speziell die US-Konzerne konnten mit ihren Zahlen überzeugen. Von den

Unternehmen, welche im S&P 500 Index gelistet sind, konnten fast 85 Prozent die Umsatz- und Gewinnerwartungen übertreffen. Das erwartete Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal liegt nunmehr bei rund 24 Prozent. In Europa fiel der Start in die Berichtssaison verhalten aus. Erst zuletzt konnten sich die meisten Unternehmen mit ihren Zahlen hervortun. Mittlerweile blicken wir auf ein durchschnittliches Ergebnis, wobei bis dato immerhin klar mehr als die Hälfte der Unternehmen des STOXX Europe 600 die Gewinnschätzungen der Analysten überholt hat. Unterstützung kam zuletzt auch von einem zum US-Dollar schwächer werdenden Euro.

Eine weitere drastische Zuspitzung der Thematik könnte das Wirtschaftswachstum nachhaltig beeinf lussen. Zum einen könnte ein schlechteres Geschäftsklima Unternehmen dazu veranlassen, geplante Investitionen zu verschieben oder zur Gänze zu streichen. Zum anderen könnten die Zölle zu steigenden Kosten und sinkender Nachfrage führen. Nichtsdestotrotz gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass weder die USA noch China einen ausgewachsenen Handelskrieg anpeilen. In einem derartigen Szenario würde es weltweit nur Verlierer geben. Weitere politische Risikofaktoren, wie etwa der Dauerbrenner Brexit oder die US-Sanktionen gegen Russland, den Iran oder gegen die Türkei werden auch in der näheren Zukunft immer wieder für Rücksetzer an den Aktienmärkten sorgen. Unser Fazit

In puncto Wirtschaftsdaten kamen in den vergangenen Wochen dies- und jenseits des Atlantiks gleichermaßen positive wie negative Überraschungen herein. In Summe blieben diese aber als Einflussfaktor für die Börsen eindeutig in der zweiten Reihe. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Konjunkturprognosen zuletzt etwas nach unten angepasst wurden. Allerdings gehen die Volkswirte weiterhin von einer guten Wirtschaftsentwicklung aus. Politische Entscheidungen sorgen für Unruhe US-Präsident Donald Trump hat in der vergangenen Zeit wiederholt die Märkte kräftig aufgemischt. Auch wenn es immer wieder scheint, dass Europa im Handelskonf likt mit den USA außen vor ist, wird das Thema auch die europäischen Unternehmen in den nächsten Wochen intensiv verfolgen.

Die Rahmenbedingungen für die internationalen Aktienmärkte sind also nach wie vor fordernd. Trotz der erwähnten politischen Risikofaktoren führt aber noch immer kaum ein Weg an den Aktienmärkten vorbei. Die robusten Fundamentaldaten (starke Konjunktur, solide Gewinnzuwächse der Unternehmen) und das niedrige Zinsniveau in Europa, sollten für Unterstützung sorgen. Nichtsdestotrotz sollte in diesem Umfeld der Stellenwert der Risikostreuung noch stärker ins Kalkül gezogen werden. Je breiter ein Portfolio aufgestellt ist, umso besser sollte sich dieses auch in volatilen Marktphasen entwickeln. THOMAS BRUNNMAYR

77


ANALYSE

8

Aktieninfo

Dieser Bericht wurde von der Raiffeisen Bank International AG erstellt und wird Ihnen in unveränderter Form von der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich zur Verfügung gestellt (Aufsichtsbehörde: FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht). Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Rückseite dieser Broschüre.

nur über alle Regionen sondern auch über alle Divisionen hinweg Wachstum. Selbst die (Sub-)Sparte Medium Voltage (Umsatzbeitrag: 16 %) fand zurück zum Wachstum (organische Umsatzsteigerung: +0,4 %) und profitierte von starker Nachfrage aus den USA und China. Das konzernweite adjustierte EBITA belief sich in der ersten Jahreshälfte auf EUR 1,77 Mrd. (Konsens: EUR 1,79 Mrd.; Quelle: Schneider) und steigerte sich um solide 3 % ggü. dem Vorjahr. Dieses Ergebnis profitierte vom gestiegenen Absatzvolumen und von Produktivitätssteigerungen, wurde allerdings v.a. von negativen Währungseffekten gebremst. In Summe konnte somit auch die konzernweite adjustierte EBITA-Marge gesteigert werden (14,4 %; Vj.: 14,1 %).

Schneider zeigt auch in Q2 ungebremstes Wachstum Schneider Electric SE (Schneider) ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Transformation und Innovation von Energiemanagement, der Herstellung von Maschinen- & Industrieausrüstung und bei der Bereitstellung von Automatisierungslösungen für Gebäude, Rechenzentren, Infrastruktur und Industrie. Der Konzern gliedert sich in die zwei Segmente Industrial Automation und Energy Management, wobei sich letzteres noch in Low Voltage, Medium Voltage sowie Secure Power unterteilt.

Branchentrends: Investitionsgüterbranche + Talsohle bei den Investitionen der Energie- und Minenunternehmen scheint durchschritten. + Die Digitalisierung des Industriesektors schreitet voran. Schneider Electric + Nachhaltigkeit: Schneider Electric ist im Dow Jones Sustainability Index, wie auch im Bloomberg Gender-Equality Index und im Global 100 Index gelistet und gilt letzterem zufolge als eines der einhundert nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Eines der konkreten Ziele des Konzerns ist es, die eigenen CO2-Emissionen bis 2050 um 50 % ggü. dem Vergleichsjahr 2015 zu reduzieren.

+

Das organische Umsatzwachstum beschleunigte sich in Q2 abermals und belief sich im ersten Halbjahr auf +7 % und kam damit über den Erwartungen (+6 %; Quelle: Schneider) zu liegen. Dabei verzeichnete Schneider nicht

+

Schneider dreht die Räder an den richtigen Stellen. Bei Industrial Automation (Umsatzbeitrag: 25 %) und Low Voltage (Umsatzbeitrag: 46 %) handelt es sich nicht nur um die umsatzstärksten Segmente, sondern auch um die profitabelsten (adj. EBITA-Marge: 17,3 % bzw. 20,9 %). Oben drein sind es jene beiden Segmente, die konzernweit auch die stärksten (organischen) Wachstumsraten (+10 % bzw. +9,1 %) verbuchen. Ferner sollten die getätigten Akquisitionen (Asco, AVEVA und IGE+XAO) dort für zusätzliches Wachstum sorgen.

Raiffeisen RESEARCH-Nachhaltigkeitsstern


ANALYSE

9

Positive Einschätzung von Raiffeisen RESEARCH. Die Einschätzung gibt einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Stärken/Chancen

Einschätzung: Kauf Kursziel: 80 EUR (auf Sicht 12 Monate) Kurs 10.09.2018, 09:21 MESZ: ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkap. in Mio. EUR: Umsatz in Mio. EUR: Verschuldungsgrad: Anzahl der Mitarbeiter: Index:

Finanzkennzahlen Umsatz in Mio. EBITDA-Marge Gewinn je Aktie Gewinn je Aktie bereinigt Dividende je Aktie Dividendenrendite Kurs/Gewinn-Verhältnis Kurs/Buchwert-Verhältnis Kurs/Umsatz-Verhältnis

65,36 EUR FR0000121972 Euronext Paris schneider-electric.com 39.879 24.743 26,8 % 153.124 STOXX Europe 600

2017 24.743 n.v. 3,81 4,26 2,20 3,2 % 16,2 1,9 1,6

 ggü. Vj. 0,2 % 23,3 % 13,0 % 7,8 %

+ Attraktive Ausschüttungspolitik (inkl. Aktienrückkaufprogramm bis Oktober 2019) + Diversifiziertes Produkt- und Dienstleistungsangebot (inkl. Cross-Selling-Potenzialen) sowie regionale Diversifikation + Entrümpelung des Portfolios bislang erfolgreich + Engagement in Bereich IoT (Internet of Things) durch Schneiders EcoStruxure-Plattform

Schwächen/Risiken - Positive Effekte durch Restrukturierungen und Effizienzsteigerungen auf die Margensituation könnten abflachen - Geopolitische Risiken und rechtliche Risiken - Exekutionsrisiken bei Akquisitionen sowie Gefahr von niedrigeren Synergieeffekten als ursprünglich erwartet

2018e 25.593 17,2 % 4,31 4,53 2,35 3,4 % 15,2 1,9 1,6

 ggü. Vj. 3,4 % 13,1 % 6,3 % 6,9 %

2019f 26.852 17,8 % 4,78 4,99 2,51 3,6 % 13,8 1,8 1,5

 ggü. Vj. 4,9 % 11,0 % 10,3 % 6,8 %

Quelle: Thomson Reuters, RBI/Raiffeisen RESEARCH

Fazit: Schneider Electric setzte auch im zweiten Quartal seinen Wachstumspfad fort und hob – wie erwartet – den Ausblick an. Daneben sprechen die progressive Dividendenpolitik, die Innovationskraft, die Preisdurchsetzungskraft des Konzerns, die erfolgreiche Straffung des Portfolios in der Vergangenheit und die konsequente Verbesserung der Margen für Schneider. Durch den Kauf des „Electrical & Automation“Geschäfts eines führenden indischen Industriekonzerns könnte – vorausgesetzt einer kartellbehördlichen Freigabe – Schneider seinen Marktanteil im wachstumsstarken Markt Indien bedeutend ausweiten, dort zum Marktführer avancieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von den entwickelten Märkten reduzieren. „Kauf-Einschätzung“. Das ermittelte Kursziel von EUR 80 basiert auf einem DCF-Modell, beruhend auf Bloomberg-Konsensschätzungen. Finanzanalyst: Dieter Pozar, Raiffeisenbank International, Datum Erstellung/Erstveröffentlichung: 10. September 2018. Ausführlicher Disclaimer unter http://www.raiffeisenresearch.at -> „Disclaimer Finanzanalyse“.

VERGLEICH Schneider Electric vs. EURO STOXX 50

Quelle: Teletrader, 13. September 2018, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


10

IM BLICKPUNKT

Anleihen in allen Varianten

Anleihen bilden die gemächliche Basis der Wertpapierveranlagung. Was gibt es zu dieser Anlagevariante zu wissen?

Anleihen bieten die Möglichkeit, vor allem sicherheitsorientiert zu investieren. Die aktuell steigende Inflation macht es mehr denn je notwendig, zumindest solide Veranlagungen in Betracht zu ziehen. Staatsanleihen Die am meisten gehandelten Anleihen sind jene der öffentlichen Hand, auch Bundesanleihen genannt. Sie dienen zur Finanzierung des Kapitalbedarfs der einzelnen Länder. Diese Bundesanleihen weisen innerhalb der Eurozone großteils ein hohes Maß an Sicherheit auf, was sich auch in einer guten Bonitätsbeurteilung (Rating) niederschlägt. Weil diese Ratings für die einzelnen Staaten aber dennoch unterschiedlich ausfallen, ergeben sich entsprechende Zins- bzw. Renditeunterschiede. Je besser die Bonität oder das Rating eines Landes, desto weniger Zinsen muss der Herausgeber für seine Anleihen bezahlen. Die Republik Österreich hat innerhalb der Eurozone ein sehr gutes Rating (Moody´s: Aa1). Das heißt, Kapital ist hier sicher investiert – das bedeutet aber gleichzeitig eine überschaubare Rendite. Bankanleihen Bankanleihen werden von Finanzinstituten ausgegeben um einerseits den kurz- bis mittelfristigen Geldbedarf zu decken. Andererseits um den Anlegern eine besser verzinste Alternative zu den klassischen Sparformen und den angesprochenen Bundesanleihen zu bieten. Ausgewählte Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich finden Sie übrigens kompakt auf Seite 19 dieser Ausgabe.

Unternehmensanleihen Werden Anleihen von österreichischen oder internationalen Unternehmen begeben, so spricht man von Unternehmensanleihen oder auch Corporate Bonds. Die Bonität oder ein vorhandenes Rating des Unternehmens beeinf lusst hier ebenso die Renditen. Gerade bei Anleihen unbekannter Unternehmen gilt es daher aufzupassen: Ein unverhältnismäßig hoher Kupon deutet auf eine nicht optimale Finanzlage eines Unternehmens hin. Was sollten Anleihen-Anleger generell wissen? • Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt in der Regel zu 100 Prozent vom Nennwert am Ende der Laufzeit. • Kursgewinne oder –verluste bei Kauf oder Verkauf der Anleihe sind während der Laufzeit möglich. Je länger die gewählte Laufzeit, desto größer können solche Schwankungen sein. • Je höher die Rendite zu vergleichbaren Anleihen ist, desto schlechter ist in der Regel die Bonität. • Fällt das Marktzinsniveau, so steigen die Anleihekurse – und umgekehrt. • Je stabiler der Schuldner, desto besser ist auch die Handelbarkeit an der Börse. Unser Fazit Gerade im Herbst rückt Behaglichkeit wieder mehr in den Fokus der Menschen. Solide Anleihen entsprechen dieser Eigenschaft in der Geldanlage vermutlich am ehesten. Sie bilden jedenfalls die Basis einer ausgewogenen Anlagestrategie. Ihr Berater zeigt Ihnen gerne interessante Produktvarianten in einem persönlichen Gespräch. WOLFGANG SCHÜRZ


IM BLICKPUNKT

11

Aktuelle Top-Angebote: Vario- und StufenZins Anlage

Zinsen, die klettern können. Raiffeisen Oberösterreich hat eine kleine, aber feine Palette an Anleihen im Angebot. Interessierte Anleger finden Anleihen mit kürzeren und längeren Laufzeiten, für die einmalige Anlage sowie das regelmäßige Investment. Wir stellen zwei Ideen vor, bei denen die Zinsen auch nach oben klettern (können).

5 J. VarioZins Anlage

Mindestverzinsung von 0,75 % p.a. und Höchstverzinsung von 2,75 % p.a.

Mit fi xem Mindestzins und der Chance auf „Mehr“ veranlagen Mit der VarioZins Anlage legen Sie Ihr Geld in eine solide Raiffeisen Anleihe zum jeweils aktuellen Ausgabekurs an. Ihr Kapital wird im ersten Jahr fi x mit 0,75 % p.a. verzinst. Danach richtet sich die Zinszahlung nach der Höhe des 12-Monats-Euribors. Die Mindestverzinsung beträgt in der variablen Zinsperiode 0,75 % p.a. und die Höchstverzinsung 2,75 % p.a. Ein vorzeitiger Verkauf zum aktuellen Marktpreis ist jederzeit möglich. Sie möchten • Eine überschaubare Laufzeit der Anleihe von 5 Jahren • Im 1. Veranlagungsjahr 0,75 % p.a. fi xe Zinsen • Ab dem 2. Jahr eine Verzinsung in Höhe des 12-Monats-Euribors bei jährlicher Anpassung, mit einer

StufenZins Anlage Von steigenden Zinsen profitieren Mit der StufenZins Anlage investieren Sie Ihr Kapital für acht Jahre in eine solide Anleihe von Raiffeisen Oberösterreich. Sie erhalten dafür jährlich steigende Zinsen, die jeweils am 24. Juli ausbezahlt werden. Der Zinssatz reicht von 0,70 % p.a. bis 2,10 % p.a. im letzten Veranlagungsjahr. Am 24. Juli 2026, dem Laufzeitende, wird Ihr Investment zur Gänze zurückbezahlt. Ihr Kapital ist dabei zu keiner Zeit gebunden, ein vorzeitiger Verkauf zum aktuellen Marktpreis ist jederzeit möglich. Das Mindestinvestment beträgt 1.000 Euro. Sie möchten • Eine Laufzeit von 8 Jahren

Zu beachten • Der Kurs der Anleihe ist während der Laufzeit marktbedingten Schwankungen unterworfen. Bei Verkauf vor Laufzeitende sind daher Kursverluste möglich. • Die Höchstverzinsung von 2,75 % p.a. gilt auch, wenn der 12-Monats-Euribor diesen Wert in Zukunft übersteigt. • Der Investor trägt mit dem Kauf der Anleihe das Bonitätsrisiko der Emittentin.

Der am 30.05.2018 gebilligte und veröffentlichte Basisprospekt samt aller Nachträge und die „Endgültigen Bedingungen“ können bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft kostenlos bezogen werden und sind im Internet unter www.rlbooe.at verfügbar. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Die Kurse sind freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen. Das Angebot mit den angeführten Konditionen gilt nur für Kaufaufträge bis max. EUR 500.000,–.

• •

Jährlich steigende Zinsen Verkauf zu aktuellen Kursen jederzeit möglich

8 J.

Zu beachten • Der Kurs der Anleihe ist während der Laufzeit marktbedingten Schwankungen unterworfen. Bei Verkauf vor Laufzeitende sind daher Kursverluste möglich. • Der Investor trägt mit dem Kauf der Anleihe das Bonitätsrisiko der Emittentin.

Der am 30.05.2018 gebilligte und veröffentlichte Basisprospekt samt aller Nachträge und die „Endgültigen Bedingungen“ können bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft kostenlos bezogen werden und sind im Internet unter www.rlbooe.at verfügbar. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Die Kurse sind freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen. Das Angebot mit den angeführten Konditionen gilt nur für Kaufaufträge bis max. EUR 500.000,–.


12

IM BLICKPUNKT

Welchen Einfluss hatte die Hitzewelle 2018 auf die Wirtschaft?

Too hot or not? Überschwemmungen im Süden, Dürre im Norden. Auch hierzulande litten viele unter dem außergewöhnlichen Sommer 2018.

Getreidebauern vertrocknete die Ernte, Hörndlbauern hatten nicht genug Grünfutter für ihr Vieh, der Borkenkäfer vermehrte sich rasant, Wasserkraftwerken fehlte es an Wasser, die Wälder brannten und Arbeitskräfte waren deutlich weniger produktiv. Freud und Leid sind wie so oft aber nicht weit auseinander: Dafür jubelten die Touristiker über eine gute Auslastung, Weinbauern sehen einer guten Ernte entgegen. Was bedeutet die Mischung nun für die heimische Wirtschaft? Effekte auf die Gesamtwirtschaft vernachlässigbar – zumindest kurzfristig Die extreme Trockenheit wie etwa in Ober- und Niederösterreich traf die Landwirtschaft hart und führte für einzelne Betriebe bis zur Existenzgefährdung. Die Schäden sind enorm: Die österreichische Hagelversicherung spricht von einem Rekordwert von rund 210 Mio. Euro, davon 80 Mio. bei Getreide und 130 Mio. bei Grünland, Herbsternten noch nicht eingerechnet. Da aber der Anteil des Agrar- und Forstsektors an der gesamten Bruttowertschöpfung stetig sinkt und 2017 schon nur noch bei gut einem Prozent lag, ist der Effekt auf die Gesamtwirtschaft minimal. Stellt sich die Frage nach möglichen Preiseffekten. Führen schlechtere Ernten, die sich in diesem Sommer quer über Europa zogen, zu höheren Preisen, auch auf Konsumentenebene? So ist etwa der Preis für Weizen angestiegen. Der Gesamteffekt ist zwar vernachlässigbar, da der Anteil von Brot- und Getreideerzeugnissen am gesamten VPI-Warenkorb nur bei knapp über zwei Prozent liegt. Andererseits häufen sich Extremwetterlagen weltweit, was generell die Nahrungsmittelversorgung beeinflusst. Das kann dazu führen, dass die Nahrungsmittelkomponente im VPI noch volatiler wird, was die Gesamtteuerungsrate sehr

wohl signifikant beeinflussen würde: Lebensmittel und Getränke machen im Warenkorb ein Gewicht von elf Prozent aus und sind neben Energiepreisen die stärksten Preistreiber oder -dämpfer der kurzfristigen Inflationsentwicklung. Bei 13 Grad läuft es am besten Was viele an sich selbst in diesem Hitzesommer feststellten: Die Leistungsfähigkeit lässt ab einem gewissen Punkt nach. Ökonomen analysierten 166 Länder über einen Zeitraum von 1960 bis 2010 und stellten fest, dass zahlreiche Komponenten, die zum Wohlstand einer Volkswirtschaft beitragen, einen großen Zusammenhang mit der vorherrschenden Außentemperatur aufweisen. Ab einer Durchschnittstemperatur von rund 20 °C beginnen Produktivität, Aufnahmefähigkeit oder Ernteerträge abrupt abzusinken. Das Optimum liegt bei 13 °C. Dies dürfte erklären, warum sich alle OECD-Staaten (außer Mexiko) in gemäßigtem oder subtropischem Klima befinden und sich im Tropengürtel (mit Außnahme von Singapur) ausschließlich Schwellen- und Entwicklungsländer befinden. Wenige Gewinner, viele Verlierer Die Temperatur in Österreichs dichtbesiedelten Gebieten beträgt im Jahresmittel zwischen 8 und 10 °C. Erreicht die Wirtschaftsleistung wirklich wie in der vorhin erwähnten Studie bei 13 °C ihr Optimum, hat Österreich also noch einen Puffer nach oben. Steigt die globale Durchschnittstemperatur aber wie in vielen Schätzungen von Klimaforschern erwartet bis 2100 um 4 °C, werden etwa drei Viertel aller Länder gemessen am BIP pro Kopf infolge geringerer Produktivität ärmer. Und dies wird an einer kleinen offenen Volkswirtschaft wie Österreich sozial und wirtschaftlich gesehen nicht spurlos vorüber gehen. Dazu kommt, dass diese Betrachtungen nur die Temperatureffekte, nicht aber beispielsweise zunehmende Wasserknappheit berücksichtigen. BETTINA HAMETNER


IM BLICKPUNKT

13

Jetzt in Zeichnung!

Europa Nachhaltigkeits Bond 3 Mit dem Garantie-Zertifikat Europa Nachhaltigkeits Bond 3 erzielen Anleger am Laufzeitende eine Rendite von 20 % bzw. 40 %, wenn der STOXX® Europe ESG Leaders Select 30 Index am Letzten Bewertungstag auf oder über dem Startwert notiert. Bei einer negativen Kursentwicklung greift der Kapitalschutz von 100 % am Laufzeitende.

Ethisches, ökologisches und sozial verantwortliches Handeln hat sich in den letzten Jahren auch im Hinblick auf das Thema Veranlagung zu einem wichtigen Kriterium entwickelt. Um das Thema Nachhaltigkeit für sicherheitsorientierte Anleger einfach und mit Kapitalschutz investierbar zu machen emittiert die Raiffeisen Centrobank den Europa Nachhaltigkeits Bond 3 für Anleger, die weiterhin zumindest von einer moderat positiven Entwicklung nachhaltiger Unternehmen der Eurozone ausgehen. Mit diesem Zertifikat lässt sich eine Rendite von 20 % erwirtschaften, sofern der STOXX® Europe ESG Leaders Select 30 Index nach 8 Jahren auf oder über dem Startwert liegt. Die Rendite am Laufzeitende verdoppelt sich auf 40 %, wenn der Index im Vergleich zum Startwert um 20 % oder mehr „im Plus“ notiert. Im Falle einer negativen Kursentwicklung zum Laufzeitende erfolgt die Rückzahlung zu 100 % des Nominalbetrags. Wie funktioniert das Produkt? Am Ersten Bewertungstag wird der Schlusskurs des STOXX® Europe ESG Leaders Select 30 Index als Startwert festgehalten. Am Letzten Bewertungstag wird der Schlusskurs des Index mit dem Startwert verglichen und es tritt eines der folgenden Szenarien ein:

Szenario 1 – Index unverändert oder über dem Startwert A) Indexentwicklung +20 % oder mehr  40 % Rendite + 100 % Nominalbetrag: Liegt der Schlusskurs des Index am Letzten Bewertungstag 20 % oder mehr über dem Startwert, erfolgt die Auszahlung am Rückzahlungstermin zu 140 % des Nominalbetrags. Dies entspricht dem Höchstbetrag von 1.400 Euro pro 1.000 Euro Nominalbetrag. B) Indexentwicklung zwischen 0 % und +20 %  20 % Rendite + 100 % Nominalbetrag: In diesem Fall erfolgt die Rückzahlung zu 120 % des Nominalbetrags, dies entspricht 1.200 Euro pro 1.000 Euro Nominalbetrag. Szenario 2 – Index unter dem Startwert Notiert der Schlusskurs des Index am Letzten Bewertungstag unter dem Startwert, greift der Kapitalschutz und das Zertifi kat wird am Rückzahlungstermin zu 100 % des Nominalbetrags zurückgezahlt. Chancen: • Das Garantie-Zertifi kat Europa Nachhaltigkeits Bond 3 ist am Laufzeitende zu 100 % kapitalgeschützt, d.h. am Ende der Laufzeit (Oktober 2026) erhält der Anleger zumindest den Nominalbetrag zurück. • Anleger, die nicht auf Einzelaktien setzen wollen, können mit diesem Kapitalschutz-Zertifi kat bereits bei moderat steigendem bzw. gleichbleibendem Indexkurs eine attraktive Rendite erzielen. • Flexibilität durch Handelbarkeit am Sekundärmarkt, kein Verwaltungsentgelt

Risken: • Wenn die Wertentwicklung des STOXX® Europe ESG Leaders Select 30 Index zum Laufzeitende negativ ist, erzielt der Anleger keine Rendite. • Das Garantie-Zertifikat Europa Nachhaltigkeits Bond 3 ist ohne laufende Erträge, wie beispielsweise Zinszahlungen, ausgestattet. • Während der Laufzeit kann der Kurs des Zertifikats unter 100 % fallen; der Kapitalschutz gilt ausschließlich zum Laufzeitende. • Die Rückzahlung ist abhängig von der Zahlungsfähigkeit der Raiffeisen Centrobank AG (Emittentenrisiko) oder einer behördlichen Anordnung („Bail-in“). In diesen Fällen kann es zu einem Totalverlust der Forderungen des Anlegers kommen.

Basiswert: STOXX® EUROPE ESG LEADERS SELECT 30 • Beste „ESG-Unternehmen”: E - Environmental Leaders, S Social Leaders, G - Governance Leaders • Indexgewichtung nach Marktkapitalisierung: maximal bis zu 10 % pro Unternehmen • Ausschlusskriterien aus dem Index sind: Verstöße gegen eines oder mehrere UN Global Compact-Prinzipien • Die UN Global Compact-Prinzipien umfassen: Arbeitsnormen, Menschenrechte, Umweltschutz, Korruptionsbekämpfung

Quelle: Raiffeisen Centrobank, September 2018. Veröffentlichter Prospekt sowie allfällige Nachträge sind bei der RLB OÖ und der Emittentin erhältlich. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt.


14

IM BLICKPUNKT

de eine Untern

2008 war dent, Span Europameis Finanzinstitu Insolvenz an. ten US-Untern Mobil, General und Procter & G langer Geschicht schäftsmodellen.

2018 stellt sich die W (gegründet 1976), A (2015) befinden sich vollsten Börseuntern geht es nicht mehr nu Grundbedürfnissen, Kommunikation. Die „digitale“ Unternehm len Güter produziert

Die wertvollsten Unternehmen der Welt

Goldener Herbst: Von Äpfeln und Buchstaben

An Apple a day…. Steve Jobs soll seinen Dollar und Steve Wo mierbaren Taschenre haben, um das Unte zu finanzieren. Der lich in größeren St war nach der bek benannt. Daher Ein Unternehm gründet wurd Unternehme Börse wert

Hinter der g De M


Die Welt verändert sich unaufhaltsam. Das zeigt sich auch daran, welche Unternehmen aktuell en Ton angeben. Wir werfen en Blick auf die wertvollsten nehmen.

r George W. Bush US-Präsinien wurde in Wien Fußballster und das US-amerikanische ut „Lehman Brothers“ meldete Damals hießen die wertvollsnehmen an der Börse Exxon Electric, Microsoft, Walmart Gamble. Unternehmen mit teils te und fundamentalen Ge-

Weltordnung anders dar: Apple Amazon (1994) und Alphabet h unter den „big five“ der wertnehmen. Nur zehn Jahre später ur um die Befriedigung von sondern um Faszination und e teuersten Unternehmen sind men. Obwohl teilweise keine reawerden, sprudeln die Gewinne.

n roten VW-Bus für 1.500 ozniak sogar seinen programechner um 250 Dollar verkauft ernehmen in seinen Anfängen r erste Computer, der schließtückzahlen produziert wurde, annten Apfelsorte Mac Intosh auch der heutige Name Apple. men, das 1976 in Cupertino gede und 42 Jahre später als erstes en eine Billion Dollar an der ist.

diesem Wert steckt vor allem roße Erfolg eines Produkts: m iPhone. Auch das neueste Modell, das „iPhone X“ wird stark nachgefragt. Nicht einmal der stolze Preis von 1.100 Euro kann die Begeisterung mindern und lässt Kritiker ver-

IM BLICKPUNKT

stummen, die zu Beginn meinten, Apple habe sich mit dieser Rechnung verschätzt. Fakt ist: Apple-Produkte sind scheinbar eine Art neuer Standard für Konsumenten – weltweit. Zweifellos ist das iPhone die Cash-Cow im Apple-Stall – doch das Unternehmen streckt seine Fühler in viele Richtungen aus. Dienstleistungen wie „Apple Music“ oder der „App Store“ haben Potenzial. Apple schafft für sich und seine Kunden ein eigenes Ökosystem – und die Abnehmer gelten als treu. Auch die Analysten sind dem Unternehmen aktuell freundlich gesonnen, die Mehrheit stuft die Aktie mit „Kauf “ oder „Halten“ ein. abc.xyz – Alphabet Alphabet Inc. ist eine US-Holding und Mutterkonzern der vormaligen Google LCC. Wie kein anderes Unternehmen weiß Google über unser Leben Bescheid, gleichzeitig wissen die wenigsten, was Alphabet alles macht. Dennoch schickt sich Googles Mutter an, die Welt zu verändern und vereint unter ihrem Dach innovative Firmen. Unternehmen, die es zum Ziel haben, das Altern der Menschen zu verlangsamen oder die das Internet in die Stratosphäre schicken wollen. Sieht man in die Geschäftsbücher von Alphabet wird aber klar, womit derzeit noch das Geld verdient wird. Und das sind die Werbeanzeigen. Larry Page und Sergey Brin trafen sich 1995 an der Universität von Stanford, im Epizentrum des Silicon Valley. In jenem Tal, wo Erfinder wie Magnete auf andere kreative Köpfe wirken, entwarfen sie in einer Garage die erste Testversion von Google und hofften auf den Erfolg ihrer neuen Suchmaschine. Ein Grund für den ersten Aufstieg von Google war, dass andere Suchmaschinen, vor allem AltaVista, ihre Seiten zu umfangreichen Webportalen ausbauten. Bei den damals langsamen Internet-Verbindungen hatte die einfach aufgebaute Google-Seite deutliche Vorteile. Heute erfolgen rund drei Viertel aller Suchanfragen im Netz über Google. Mit der Gründung der Alphabet Holding formten die Gründer schließlich die Rolle jenes Mischkonzerns, der in alle Bereiche des Lebens eindringen will. Dass das mit seiner breiten Aufstellung gelingen könnte, meinen auch Analysten. Sie beurteilen die Aussichten des digitalen Giganten mehrheitlich positiv. Von A bis Z – Amazon Möbel, Kino und Klopapier frei Haus. In 24 Jahren hat Gründer Jeff Bezos den Internetkonzern Amazon zum allumfassenden Dienstleister ausgebaut, der unser Leben von A bis Z verändern

möchte. 2018 liefert Amazon Lebensmittel, produziert Serien und stellt Kredite für noch mehr Konsum zur Verfügung. Eine Garage in Seattle, klapprige Holztische und die Idee, alles Mögliche über das Internet zu verkaufen: Mit diesen Requisiten legte das Amazon-Mastermind Jeff Bezos 1994 den Grundstein für eine der erfolgreichsten Geschichten der InternetÄra. Zunächst sollten es nur Bücher sein, die er an den Mann bzw. die Frau bringen wollte. Sie seien robust beim Versand und würden eine ordentliche Marge bieten. Nach rund einem Jahr Anlaufzeit und einem Namenswechsel von Cadabra.com zu Amazon wurde am 16. Juli 1995 das erste Buch an einen Kunden verkauft. Ein über 500 Seiten dickes Fachbuch über das Denken. Und heute? 2017 setzte das Unternehmen 178 Milliarden US-Dollar um. Jeff Bezos hat über Jahre hinweg in die Infrastruktur investiert, Quartalsverluste und frustrierte Investoren in Kauf genommen, um sein Unternehmen voranzutreiben. Der Konzern dominiert eine ganze Reihe an Branchen. Gewinnbringendste Sparte soll dabei das Geschäft mit den Servern sein. Rund 150.000 verschiedene Webseiten laufen über die Rechner von Amazon und ermöglichen es Unternehmen, Rechenkraft auszulagern. Sogar große Online-Konkurrenten wie Bekleidungshändler Zalando setzen auf Amazons Serverdienste (AWS). Geht es nach Analysten, sollte Amazons Strategie auch künftig weiter fruchten: Sie geben mehrheitlich eine Kaufeinschätzung ab. Unser Fazit Nicht mehr Versorger stehen an der Spitze, es sind die digitalen Riesen der Welt. Und sie alle erweitern ständig ihr Portfolio im Wettbewerb um Kunden und ihre Daten. Ob sich die Internetgiganten für Ihr Depot eignen, weiß Ihr persönlicher Raiffeisen-Berater. ANDREA KLAMMER

15


16

IM BLICKPUNKT

Österreichs persönlichstes Finanzportal ist da.

Mein ELBA Mit Mein ELBA hebt Raiffeisen das Online Banking auf einen neuen Level. Ob vom Computer aus, unterwegs mit dem Smart-

phone oder Tablet auf der Couch: Ihre Geldgeschäfte erledigen Sie jetzt noch bequemer.

So individuell wie Sie • • •

Gestalten Sie die Startseite nach Ihren Wünschen. Platzieren Sie die Module, die Sie oft benötigen. Verleihen Sie mit den vielen Personalisierungsmöglichkeiten Mein ELBA eine persönliche Note.

Einfach schnell • • •

Überall und jederzeit • • •

Erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte wo Sie wollen: am PC, auf Ihrem Smartphone oder Ihrem Tablet. Für eine optimale Bedienung passt sich Mein ELBA automatisch an jedes Gerät an. Mein ELBA sieht auf jedem Gerät immer genau so aus, wie Sie es möchten.

Ihre Finanzen immer im Griff • • •

Mit dem Finanzmanager von Mein ELBA haben Sie Ihre Finanzen immer im Blick. Sehen Sie übersichtlich Ihre Ein- und Ausgaben. Lassen Sie sich Ihre Geldbewegungen auf Knopfdruck für ein gewünschtes Zeitfenster anzeigen.

Erledigen Sie Ihre Geldgeschäfte noch rascher dank intuitiver Bedienung und schlanker Prozesse. Führen Sie die wichtigsten Transaktionen direkt von der Startseite aus. Kleine Helferlein machen es Ihnen einfach, noch mehr Zeit zu sparen.

Mit direktem Draht •

Auch das persönlichste Online Banking ersetzt den direkten Kontakt mit Ihrem Berater nicht. Mein ELBA bietet Ihnen neue Möglichkeiten, sich mit ihm über Ihre Fragen und Anliegen zu unterhalten.


IM BLICKPUNKT

Zwischen Mut und Mehrwert.

Digitalisierung im Private Banking Digitalisierung ist in aller Munde. Wir sprechen mit Direktorin Mag. Waltraud Perndorfer, Leiterin der PRIVAT BANK der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich über die Zukunft und digitale Strategien im Bankgeschäft.

Noch gibt es viele ungeklärte Aspekte der Digitalisierung – eines steht jedoch bereits fest: Es handelt sich nicht um einen vorübergehenden Trend, dem wir ausweichen oder den wir ignorieren können. Das Private Banking und Wealth Management ist im Umbruch. Warum führt kein Weg an einer individuellen Digitalstrategie mit höchster Kundenorientierung vorbei? Perndorfer: Die Digitalisierung betriff t inzwischen so gut wie alle Lebensbereiche. Die Mobilität unserer Kundinnen und Kunden ist heute wesentlich höher als früher und damit steigen sowohl das Bedürfnis als auch die Bereitschaft, immer mehr finanzielle Angelegenheiten digital abzuwickeln. Flexibilität und individuelle Lösungsansätze sind gefragt, eine dynamische Anpassung des gesamten Bankensektors ist damit unumgänglich. In welcher Ausprägung wird die Digitalisierung die Grundlage für das künftige Private Banking-Geschäft bilden? Perndorfer: Wir tragen den genannten Veränderungen durch Einsatz modernster digitaler Bankdienstleistungen Rechnung und stellen fest, dass deren

Nutzung ein massives Wachstum erfährt. Wir sehen dies auch als Aufgabe und Chance, weitere Innovationen voranzutreiben. Unabhängig davon versteht sich die PRIVAT BANK aber als verlässlicher Begleiter und vor allem persönlicher Berater ihrer Kundinnen und Kunden. Modernste Banktechnologien werden selbstverständlich eingesetzt, oberste Priorität hat aber immer die persönliche Betreuung. Bei welchen digitalen Services spürt der vermögende Privatkunde besonderen persönlichen Mehrwert? Perndorfer: An erster Stelle steht mit „Mein ELBA“ natürlich unser innovatives Online Banking-Portal. Dieses neue Finanzportal geht mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und einer intuitiven Navigation auf die modernen Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden ein und bietet neben maximalem Komfort auch Sicherheit und Schnelligkeit. So können zum Beispiel bequem von zu Hause aus und rund um die Uhr Überweisungen und Wertpapiertransaktionen getätigt werden, die Abfrage des Finanzstatus ist ebenso möglich wie die Erstellung von Portfolioanalysen. Moderne Apps bieten darüber hinaus Zugang zum Electronic Banking am Smartphone mit besonderen Zahlungsverkehrsfunktionen und der Möglichkeit, unkompliziert und in Echtzeit Geld von Smartphone zu Smartphone zu versenden.

„Die PRIVAT BANK versteht sich als verlässlicher Begleiter und persönlicher Berater ihrer Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig bieten wir aber selbstverständlich modernste Banktechnologie.“ Mag. Waltraud Perndorfer, Leiterin der PRIVAT BANK der Raiffeisenlandesbank OÖ

17


18

DATEN & FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer KONJUNKTUR ARBEITSLOSENQUOTE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHER BUDGETSALDO in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 13. September 2018

ROHSTOFFE ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 13. September 2018, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Anleihen Emissionen der Raiffeisenlandesbank OÖ

Primärmarkt

Kurs

EUR

0,70 % FixZins Anlage

18-24.07.2022

100,00

EUR

0,75 % VarioZins Anlage 18-24.07.2023 0,75 % p.a. fi x im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 23.07.2019, danach jährliche Anpassung an den 12-Monats-Euribor. Mindestverzinsung 0,75 % p.a., Maximalverzinsung 2,75 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

100,10

Rendite pa. nach Serviceentgelt

0,57

ISIN AT0000A22993 AT0000A229A7

EUR

0,75 - 1,40 % StufenZins Anlage

18-24.07.2024

99,75

1,01

AT0000A229B5

EUR

0,70 - 2,10 % StufenZins Anlage

18-24.07.2026

99,95

1,32

AT0000A229C3

3,50 % VarioZins Anlage in US-Dollar 18-17.01.2022 3,50 % p.a. fi x im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 16.01.2019, danach jährliche Anpassung an den 12-Monats-USD-Libor. Mindestverzinsung 3,25 % p.a., keine Maximalverzinsung

99,35

USD

AT0000A1Z8D1

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 13. September 2018. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

Der Investor trägt mit dem Kauf von Anleihen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft das Bonitätsrisiko der Emittentin. Diese Anleihen unterliegen besonderen Vorschriften, die sich bereits bei einem wahrscheinlichen Ausfall der Emittentin nachteilig auswirken können (zB.: Reduzierung des Nennwerts, Umwandlung in Eigenkapital, Aussetzung von Zinszahlungen). Näheres unter www.raiffeisen-ooe.at/Bankenabwicklung oder bei Ihrem Berater.

Unsere Beraterinnen und Berater informieren Sie gerne zu unserem breit gefächerten Angebot!

19


20

DATEN & FAKTEN

Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten?

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend. Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung des Investmentkomitees der Dynamik Strategie – der exklusiven Vermögensverwaltung der PRIVAT BANK – dar.

Am 23. August wurde an den US-Aktienbörsen ein Rekord gebrochen: Der seit März 2009 anhaltende Aufwärtstrend ist seit diesem Tag der längste in der Geschichte des S&P 500. Wird die Luft somit allmählich dünn? Langfristig treiben das globale Wachstum und auf Unternehmensebene solide Gewinne die Aktienkurse weiter an. Die zuletzt veröffentlichten Gewinne lagen sogar auf oder leicht über den ohnehin schon hohen Erwartungen. Skeptiker der langen Hausse bekamen bisher noch nicht Recht. In der Vergangenheit waren deutliche Zinsanhebungen der großen Notenbanken oft der Auslöser für kräftige Marktkorrekturen. Hier zeigt sich das Bild nicht eindeutig. Zuletzt mehrten sich die Stimmen, dass die US-Notenbank ihren Anhebungszyklus früher als angenommen beenden oder zumindest eine Pause einlegen könnte. Vonseiten der EZB ist noch länger kein Zinsschritt nach oben zu erwarten. Auch die Verhaltensökonomie liefert wenig Anhaltspunkte für eine markante Änderung der Marktlage. Trotz des lange anhaltenden Aufwärtstrends an den Börsen ist von Optimismus oder gar Euphorie derzeit wenig zu spüren.

In diesem Marktumfeld bleibt die Aktien/Anleihen-Gewichtung in der Dynamik Strategie weiter neutral ausgerichtet. Innerhalb der Aktien besteht eine Übergewichtung von defensiven Strategien. Stark untergewichtet bleiben Staatsanleihen, wo zuletzt im Kernbereich der Eurozone leichte Renditerückgänge und damit Kursgewinne verzeichnet wurden. Wegen der sehr günstigen Absicherungsmöglichkeit

vor stärker steigender Inf lation bleiben inf lationsgeschützte Anleihen übergewichtet. Unternehmensanleihen zeigen angemessene Risikoprämien und sind fixer Bestandteil im Anleihen-Segment. Ebenso Schwellenländeranleihen, deren Zinsaufschläge zuletzt anzogen. Wandelanleihen sind attraktiv bewertet und komplettieren die Vermögensaufteilung. ANDREAS REHBERGER

DYNAMIK INVEST: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT Wandelanleihen: 5,00 % Unternehmensanleihen High Grade: 9,60 %

Unternehmensanleihen High Yield: 4,80 % Geldmarkt: 5,00 %

Anleihen Inflationsgeschützt: 14,40 % Aktien Developed: 36,00 %

Staatsanleihen (vorw. Europa): 16,40 % Quelle: KEPLER-FONDS KAG, September 2018

Anleihen Emerging Markets: 4,80 %

Aktien Emerging Markets: 4 %


DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds Fondsbezeichnung

www.kepler.at

Anlageschwerpunkt

ISIN-A Wähwww.kepler.atrung ISIN-T

SE in %

Auflagedatum

Performance in % pa 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger KEPLER Liquid Rentenfonds

Kurzlaufende Anleihen

A T

AT0000754668 AT0000722632

EUR

1,00

02.03.2000

-1,32

0,13

0,58

KEPLER Vorsorge Rentenfonds

Mündelsichere österreichische Anleihen

A T

AT0000799861 AT0000722566

EUR

2,50

21.04.1998

-2,23

-0,02

1,52

KEPLER Ethik Rentenfonds

Anleihen nach ethischen Kriterien

A T

AT0000815006 AT0000642632

EUR

3,00

05.05.2003

-3,12

0,23

2,39

KEPLER Europa Rentenfonds

Anleihen in europäischen Währungen

A T

AT0000799846 AT0000722673

EUR

2,50

21.04.1998

-2,91

1,45

4,47

KEPLER Optima Rentenfonds

Globaler Mix von Anleihenklassen

A T

AT0000A066K2 AT0000A066L0

EUR

2,50

18.09.2007

-3,27

1,14

2,58

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Investment Grade Breiter Mix von Anlageklassen

A T A T

AT0000653688 AT0000653696 AT0000825468 AT0000722582

EUR

3,00

12.07.2003

-3,85

1,35

2,49

EUR

3,00

15.01.1999

-2,32

1,36

2,84

KEPLER Mix Solide

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger KEPLER Vorsorge Mixfonds

mind. 60 % Anleihen und mind. 30 % Aktien

A T

AT0000969787 AT0000722640

EUR

3,00

27.11.1995

-0,11

4,03

6,58

KEPLER Mix Ausgewogen

Breiter Mix von Anlageklassen

A T

AT0000825476 AT0000722590

EUR

3,50

15.01.1999

1,06

3,50

5,36

KEPLER Emerging Markets Rentenfonds

Internationale Emerging Markets Anleihen

A T

AT0000718580 AT0000718598

EUR

3,00

05.03.2001

-9,09

1,86

3,20

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T

AT0000737085 AT0000722541

EUR

3,00

17.07.2000

-4,35

3,08

3,77

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger KEPLER Active World Portfolio

Globaler Mix von Anlageklassen Risikoreduzierter Managementansatz für Aktien Aktien mit Nachhaltigkeit und ethischen Kriterien

A T A T A T

AT0000A0PDC8 AT0000A0PDD6

EUR

3,00

04.05.2011

1,24

3,60

4,14

AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5

EUR

4,00

09.03.2011

4,33

6,14

10,61

AT0000675657 AT0000675665

EUR

4,00

01.07.2002

2,36

8,72

10,26

KEPLER Europa Aktienfonds

Europäische Aktien

A T

AT0000817788 AT0000722681

EUR

4,00

20.08.1998

-0,65

2,20

4,80

KEPLER Global Aktienfonds

Globaler Branchenmix

A T

AT0000799820 AT0000722657

EUR

4,00

23.04.1998

3,21

7,11

10,52

KEPLER Österreich Aktienfonds

Österreichische Aktien

A T

AT0000647680 AT0000647698

EUR

4,00

23.04.2003

-2,50

12,19

5,90

KEPLER Small Cap Aktienfonds

Internationale kleinkapitalisierte Aktien

A T

AT0000653662 AT0000653670

EUR

4,50

17.02.2003

1,35

6,53

11,73

KEPLER Risk Select KEPLER Ethik Aktienfonds

SE = Service-Entgelt Quelle: KEPLER-FONDS KAG,10. September 2018, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. Service-Entgelt Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer

21


22

DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A ISIN-T

Performance in % pa

Währung

SE in %

Auflagedatum

EUR

1,00

04.05.1987

-1,52

-0,53

-0,10

EUR

2,50

18.05.1987

-3,06

-1,00

0,35

EUR

2,50

16.12.1996

-2,65

0,36

2,44

EUR

3,00

20.06.1988

-3,50

-1,07

2,45

EUR

2,50

17.12.1985

-5,35

-1,39

0,59

EUR

3,00

14.05.2001

-3,54

1,10

2,24

EUR

3,00

22.06.1998

-1,95

0,61

3,23

EUR

3,00

03.05.2000

-15,12

-2,82

-0,65

EUR

3,50

01.07.1998

-0,25

2,91

5,29

EUR

3,00

25.08.1986

2,68

4,05

5,82

EUR

4,00

22.06.1998

1,69

4,88

6,94

EUR

4,00

16.10.1989

4,30

14,46

9,70

EUR

4,00

17.06.1996

-0,89

5,72

6,17

EUR

4,00

16.10.1986

5,33

4,86

8,06

EUR

4,00

15.11.1999

14,44

12,43

13,89

EUR

4,00

15.11.1999

0,78

9,36

8,43

EUR

5,00

02.05.2000

-4,47

5,16

5,14

EUR

5,00

21.02.1994

-13,62

2,18

-3,57

EUR

5,00

12.05.1999

-7,64

4,01

1,62

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger Raiffeisen Euro-Short Term Rent RaiffeisenÖsterreich-Rent RaiffeisenEuro-Rent RaiffeisenGlobal-Rent RaiffeisenEuroPlus-Rent RaiffeisenEuro-Corporates RaiffeisenfondsSicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Anleihen österreichischer Schuldner Euro-Anleihen Globale Anleihen Euro-Anleihen, bis 30 % Fremdwährungen vorwiegend europäische Unternehmensanleihen ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000859541 AT0000822606 AT0000859533 AT0000805163 AT0000996681 AT0000805445 AT0000859582 AT0000805486 AT0000859509 AT0000805221 AT0000712518 AT0000712526 AT0000811633 AT0000811641

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger RaiffeisenOsteuropa-Rent RaiffeisenfondsErtrag RaiffeisenNachhaltigkeitsfonds-Mix

Anleihen der Reformstaaten Osteuropas ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds Globale Anleihen und Aktien

A T A T A T

AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000818927 AT0000859517 AT0000805361

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger RaiffeisenfondsWachstum RaiffeisenÖsterreich-Aktien RaiffeisenEuropa-Aktien Raiffeisen-GlobalAktienfonds RaiffeisenUS-Aktien RaiffeisenPazifik-Aktien RaiffeisenEurasien-Aktien RaiffeisenOsteuropa-Aktien Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Aktien österreichischer Unternehmen Europäische Aktien Globaler Branchenmix US-amerikanische Aktien Südostasiatische Aktien, Schwerpunkt Japan Aktien der Reformstaaten Asiens Aktien der Reformstaaten Osteuropas Aktien aus Schwellenländern weltweit

A T A T A T A T A T A T A T A T A T

AT0000811609 AT0000811617 AT0000859293 AT0000805189 AT0000986377 AT0000805387 AT0000859525 AT0000805205 AT0000764741 AT0000764758 AT0000764154 AT0000764162 AT0000745856 AT0000745864 AT0000936513 AT0000805460 AT0000796404 AT0000796412

SE = Service-Entgelt Quelle: Raiffeisen Capital Management, 10. September 2018; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer


23

Wenn Werte gesichert in der Familie bleiben, dann ist das echtes Private Banking.

Know-how trifft Familiensinn Die Beratung und Verwaltung großer Familienvermögen hat für uns als echte PRIVAT BANK der Raiffeisenlandesbank OÖ seit vielen Jahren Tradition. Es geht um ein finanzielles Lebenszykluskonzept, das so lebendig ist wie Ihre Familie selbst. Ihr Berater begleitet die gesamte Familie und lässt dabei auch die Nachfolgegeneration sukzessive hineinwachsen. Dabei steht die nachhaltige Absicherung des Familienvermögens über Generationen im Fokus.

W W W. P R I VAT B A N K . AT

|

ÖSTERREICH

|

SÜDDEUTSCHLAND

|

TSCHECHIEN

|

S E R V I C E @ P R I VAT B A N K . AT


Österreichische Post AG FZ 09Z038090 F Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, Europaplatz 1a, 4020 Linz

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35% im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.privatbank.at/Disclaimer Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die Raiffeisenbankengruppe OÖ Verbund eGen und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.privatbank.at/AGB und Impressum abrufbar Vorstand Schaller Heinrich, Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Sandberger Stefan, Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Vockenhuber Markus, Mag.

W W W.P R I VAT B A N K .AT

|

ÖSTERREICH

|

TSCHECHIEN

|

SÜDDEUTSCHLAND

|

S E R V I C E @P R I V A T B A N K . A T

Profile for Raiffeisen Oberoesterreich

PRIVAT BANK - Magazin Chancen. Risken.  

September-Oktober 2018

PRIVAT BANK - Magazin Chancen. Risken.  

September-Oktober 2018