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INFORMATION FÜR ANLEGER

111 / MÄRZ - APRIL 2014

Chancen _Risken Wertvolle Extras für Anleger Dieses Paket macht Sie börsenfit

WERTPAPIERE


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INHALT

AKTUELL

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Exklusive Serviceleistungen für unsere Wertpapier-Kunden Raiffeisen Oberösterreich bietet Rundum-Paket

MARKT

Editorial Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, bei Raiffeisen Oberösterreich wird Service großgeschrieben. Daher setzen wir gerade im Wertpapiergeschäft immer wieder attraktive Akzente um uns von Mitbewerbern abzuheben. So wie etwa unsere Wertpapier-Seminarreihe learn&invest, die Ende April startet. Hunderte Kunden haben in den vergangenen Jahren bereits teilgenommen und sich einen Wissensvorsprung für ihre Geldanlage verschafft. Auch während des restlichen Jahres runden besondere Highlights das Geschehen ab. Unser boerselive.at-Schwerpunkt im Mai oder Produktschwerpunkte im Frühsommer und Herbst geben immer wieder Anlass, die eigene Veranlagung zu überprüfen und günstig zu optimieren. Sprechen Sie mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater! Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Generaldirektor-Stellvertreterin der RLB OÖ http://www.boerse-live.at boerse-live@rlbooe.at Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Uwe Hanghofer, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr Layout, Gestaltung: Andrea Plank Druck: GDL Handels- und Dienstleistungs GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz

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Fehlstart zu Jahresbeginn?

IM BLICKPUNKT

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Fit für die Börse!

Holpriger Beginn an den Aktienmärkten im neuen Jahr

Mit Schwung in den Wertpapier-Frühling

AKTUELL

IM BLICKPUNKT

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick MARKT

8 Aktienauswahl Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH

10 Hilfe bei der Kaufentscheidung von Anleihen Die Arbeit der Ratingagenturen DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19 Anleihen Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

21 Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

KEPLER Fonds: Geprüft und für 11 sehr gut befunden Auszeichnungen für die Fondsgesellschaft von Raiffeisen Oberösterreich

learn&invest 2014 startet Ende 12 April in Linz! Tolles Programm verspricht interessante Abende

13 Im Mai noch attraktivere Konditionen auf boerse-live.at Ankündigung für Börsenfüchse

14 Krisen schaffen Chancen Turbulente Zeiten für die Schwellenländer

16 Zwei Fonds für Anleger mit Fernweh Die Emerging Markets-Story lebt


AKTUELL

Raiffeisen Oberösterreich bietet Rundum-Paket

Exklusive Serviceleistungen für unsere Wertpapier-Kunden kennen. Mit learn&invest bieten wir hier Abhilfe an: In den für Raiffeisenkunden kostenlosen Seminaren erfahren Sie mehr über die Grundlagen von Wertpapieren und können sich mit unseren Experten über Markt und Produkte austauschen.

Kompetenz, Verlässlichkeit, Seriosität und Kundenorientierung. Diese Schlagworte sind für Raiffeisen Oberösterreich keine Worthülsen. Einige besonders attraktive Serviceleistungen unseres Rundum-Pakets im Überblick.

Finanzielle Weiterbildung für Anleger: Studien zeigen, dass sich ein Großteil der österreichischen Bevölkerung sehr unsicher ist, was das Thema Geldanlage betrifft. Beinahe die Hälfte, nämlich 44 Prozent, gibt an, sich mit diesen Dingen nicht auszu-

Attraktive Vergünstigungen: All jenen, die sich bereits am Börsenparkett bewegen, bieten wir immer wieder attraktive Vergünstigungen an – so auch dieses Jahr im Mai. Nähere Details dazu auf Seite 13.

Aufbereitung aktueller Themen für unsere Kunden: In der vergangenen Zeit sorgten die Emerging Markets eher für Negativschlagzeilen und viele Kunden haben sich nähere Informationen gewünscht. Auf den Seiten 14 und 15 finden Sie daher ein Update von Bettina Hametner, einer erfahrenen Volkswirtin von Raiffeisen Oberösterreich. Auch unsere kompetenten Berater und Beraterinnen stehen Ihnen für Auskünfte zu den unterschiedlichsten Veranlagungsthemen jederzeit zur Verfügung!

GEWINN Money World am 3.4.2014 im Linzer Design Center Der Informationstag für Geld und Vorsorge Am 3. April findet bereits zum dritten Mal die GEWINN Money World im Linzer Design Center statt. Stellen Sie den zahlreichen renommierten Ausstellern aus der Finanzbranche Ihre Fragen zum Thema Veranlagung und Vorsorge! Parallel dazu finden ganztags spannende Vorträge zu unterschiedlichsten Themen statt, wie etwa: • Dividendenfrühling: Wo die höchsten Ausschüttungen blühen • Mischfonds als Kerninvestment: Der solide Anlageweg der Mitte • Österreichischer Bankengipfel: Die Manager der starken Regionalbanken auf der Bühne • Um 17 Uhr: Stargast Außenminister Sebastian Kurz im Gespräch Um 18 Uhr findet als krönender Abschluss das GEWINN Investmentforum statt: (Inter)nationale Börsentipps aus erster Hand! Melden Sie sich noch heute kostenfrei auf www.moneyworld.at/registrierung an.

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AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen kompakt

DEUTSCHLAND

USA

SCHWEIZ

Notenbanker drängen auf Eindämmung der Geldflut

Schweizer Notenbankchef denkt laut über Negativzinsen nach

Trotz des schwachen Starts der US-Konjunktur in das Jahr 2014 will die US-Notenbank die Geldflut konsequent weiter eindämmen. Einige Notenbanker drängen bereits auf einen Automatismus beim Abbau der Konjunkturspritzen, wie aus Sitzungsprotokollen hervorgeht. Es wurde vorgeschlagen, die Anleihenkäufe pro Zinssitzung jeweils um zehn Milliarden Dollar zu reduzieren, falls die Wirtschaft weiter auf Erholungskurs bleibe. Die USA hat zur Jahreswende eine ungewöhnlich heftige Kältewelle erfasst, was insbesondere der Einzelhandel und die Industrie zu spüren bekamen. Auch die Erholung am Arbeitsmarkt wurde merklich gedämpft.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bekräftigt ihr Festhalten am Euro-Mindestkurs von 1,20 sfr. Nötigenfalls werde sie aber auch die Einführung von Negativzinsen erwägen, sagt Thomas Jordan, Präsident des SNBDirektoriums. Im Zuge der Krim-Krise hat sich der Franken gegenüber dem Euro deutlich verteuert. Für den Bedarfsfall schließt Jordan weitere Maßnahmen nicht aus, um für die Schweizer Wirtschaft „adäquate monetäre Bedingungen sicherzustellen“. Der Präsident des Direktoriums machte klar, dass die SNB noch auf lange Zeit am Mindestkurs festhalten wird, um das Land vor dem Abgleiten in die Deflation zu bewahren.

Lange haben sich die Ökonomen gewundert: Warum ist der private Konsum in Deutschland so schwach? Jetzt zeigen Statistiken, dass die Reallöhne auch in Deutschland gesunken sind – trotz robustem Arbeitsmarkt und niedriger Inflation. So stiegen im vorigen Jahr zwar die deutschen Bruttomonatsverdienste um 1,3 Prozent. Da die Inflationsrate aber bei 1,5 Prozent lag, ergibt sich ein realer Lohnverlust von 0,2 Prozent. Ein Grund, so das Statistische Bundesamt, sind zum Beispiel die erfolgsabhängigen Sonderzahlungen, die 2013 zurückgegangen sind. Aber auch die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen oder die Deregulierung des Arbeitsmarktes schlagen sich in diesem Trend nieder.

DOW JONES

SMI

DAX

Stand 31.12.2013

16.576,66

Veränderung in %

- 3,08 %

Stand 14.03.2014 Veränderung absolut

16.065,67 - 510,99

Stand 31.12.2013

8.202.98

Veränderung in %

- 1,08 %

Stand 14.03.2014

Veränderung absolut

8.114,02 - 88,96

Deutschlands sinkende Löhne

Stand 31.12.2013

9.552,16

Stand 14.03.2014

9.056,41

Veränderung in %

- 5,19 %

Veränderung absolut

- 495,75


AKTUELL

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ITALIEN Italien leidet an Deindustrialisierung

GRIECHENLAND

Die Republik Österreich bleibt weiterhin erstklassig geratet. Fitch hat Ende Februar das Spitzenrating AAA für Österreich bestätigt. Auch Moody‘s bewertet die Kreditwürdigkeit Österreichs weiter mit einem Triple-A und hebt trotz Hypo Alpe Adria-Krise den Ausblick von negativ auf stabil. Moody‘s habe Österreichs AAA-Rating wegen seiner fortgeschrittenen und diversifizierten Wirtschaft sowie der langandauernden, stabilitätsorientierten Wirtschaftspolitik bestätigt, heißt es in der dazugehörigen Aussendung.

Die jahrelange Fokussierung auf den Dienstleistungssektor Italiens und die gleichzeitige Vernachlässigung der Industrie zeigen Auswirkungen. Viele Traditionsbetriebe ziehen ab. In den vergangenen drei Jahren ist die Industrieproduktion um acht Prozent gesunken. Die Gründe für den Trend sind vielfältig: Die Wettbewerbsfähigkeit ist gesunken, Steuern, Lohnnebenkosten und Betriebskosten wie etwa Strom sind sehr hoch. Die Gewerkschaften haben übermäßig starke Positionen inne. Ein weiteres Hindernis ist die sehr langsame Justiz. Einzig der Textil- und Modesektor hat einen neuen Weg gefunden. Der Trend zur Qualität, zur Fertigung von Luxuswaren macht sich bezahlt. Das „Made in Italy“ habe sich zur Markenware entwickelt und sei im Ausland stärker gefragt als andere Marken, so ein großer Textilproduzent.

ATX

FTSE MIB

ÖSTERREICH Fitch und Moody´s bleiben beim AAA für Österreich

Stand 31.12.2013

2.546,54

Veränderung in %

- 6,27 %

Stand 14.03.2014

Veränderung absolut

2.386,96

- 159,58

Stand 31.12.2013

18.967,71

Stand 14.03.2014

20.346,57

Veränderung in %

+ 7,27 %

Veränderung absolut

+ 1.378,86

Griechenland schafft erstmals positive Leistungsbilanz

Seit 1948 erhebt Griechenland seine Leistungsbilanz – und immer war das Ergebnis negativ. Jetzt steht fest: 2013 schaffte das Euro-Krisenland erstmals ein Plus in der Höhe von 0,7 Prozent. Dies gelang vor allem dank des florierenden Tourismus, wie die Zentralbank mitteilte. Er sorgte für Rekordeinnahmen in der Höhe von zwölf Milliarden Euro – keine andere Branche holte mehr ausländisches Geld nach Griechenland. Zudem brachten sinkende Einfuhren die Bilanz ins Lot. Für 2014 erwarten Experten eine Fortsetzung dieser erfreulichen Entwicklung. „Die Importe werden schwach bleiben, während sich Tourismus und Exporte weiter gut entwickeln dürften“, so ein Eurobank-Ökonom.

Athex

Stand 31.12.2013

1.162,68

Stand 14.03.2014

1.318,94

Veränderung in %

+ 13,44 %

Veränderung absolut

+ 156,26


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Holpriger Beginn an den Aktienmärkten im neuen Jahr

Fehlstart zu Jahresbeginn?

An den internationalen Aktienmärkten war zum Jahreswechsel viel Optimismus spürbar. Der Start ins neue Jahr ist aber eher holprig verlaufen und die Börsen haben ab Mitte Jänner deutlich korrigiert. Auch die Krim-Krise verlangte von den Aktienmärkten einiges ab.

gen aufgewiesen haben und einige Märkte teuer geworden sind. Der Chart zeigt das langfristige Verhältnis von Bullen (steigende Kurse) und Bären (fallende Kurse). Die Mehrheit für die Bullen war zu Jahresbeginn so groß wie seit Ende 2010 nicht mehr. Diese Situation machte die Märkte anfällig für mögliche Kurskorrekturen.

Die Aussicht auf eine Konjunkturbelebung, die Erwartung steigender Unternehmensgewinne und die anhaltend üppige Liquiditätsversorgung der Notenbanken haben zum Jahreswechsel für viel Euphorie unter den Anlegern gesorgt. Allgemeiner Tenor war, dass die Märkte den Schwung des vergangenen Börsenjahres auch ins neue Jahr mitnehmen können. In dieser euphorischen Stimmung wurde jedoch ausgeblendet, dass manche Stimmungsindikatoren bereits Überhitzungserscheinun-

Rückläufige Wirtschaftsdaten – überwiegend aus den USA und aus China – waren schlussendlich der Auslöser, der die Stimmung kurzfristig drehen ließ. Viele Investoren haben die erzielten Gewinne ins Trockene gebracht und vorübergehend eine abwartende Haltung eingenommen. Gut in dieses Bild passt auch der Economic Surprise-Index der Analysten der Citigroup. Dieser misst bei sämtlichen für die USA veröffentlichten Wirtschaftsdaten die Anzahl jener Daten, die im Ver-

VERHÄLTNIS BULLEN UND BÄREN

Quelle: Bloomberg, 13.03.2014. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

gleich zu den Schätzungen besser als erwartet ausgefallen sind. Auch dieser Index verzeichnete fast zeitgleich mit dem vorhin beschriebenen Verhältnis von Bullen und Bären einen sehr hohen Stand. Mittlerweile liegt der Index im negativen Bereich, das heißt, die Anzahl der negativen Überraschungen übersteigt wieder die Anzahl der positiven Überraschungen. Auf Jahressicht sind die Konjunkturprognosen optimistisch Analysten gehen davon aus, dass es sich bei den schwächeren Konjunkturdaten aus den USA nur um eine Delle in der insgesamt positiven Entwicklung handelt. Diese Delle wurde hauptsächlich durch die Wetterkapriolen im Jänner und Februar ausgelöst. Für das Gesamtjahr wird damit gerechnet, dass die USA unter den Industrienationen mit einem starken Wachstum wieder die Führungsrolle übernehmen werden. In Europa wird weiterhin am moderaten Wachstumspfad festgehalten. Sogar in Frankreich (dem jüngsten Sorgenkind in der Eurozone) waren die zuletzt veröffentlichten Daten wieder deutlich im positiven Bereich. Eine weitere konjunkturelle Abkühlung sollte im ersten Quartal aber China durchwandern. Für das Gesamtjahr wird mit einem Wirtschaftswachstum von sieben bis 7,50 Prozent gerechnet. Dies ist zwar im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Wachstumsrate. Für China bedeutet das aber doch eine deutliche Abschwächung. Diesem Trend können sich auch andere Emerging Markets nicht


MARKT

entziehen. Trotzdem leisten sie auch 2014 wieder einen wichtigen Beitrag zum Weltwirtschaftswachstum. Korrektur günstig für die Bewertung der Aktienmärkte Einige Faktoren sprechen dafür, dass die Schwäche an den Aktienmärkten nur von kurzer Dauer war. Durch die Korrektur bis Anfang Februar hat sich die übergekaufte Situation wieder abgebaut. Dazu verweisen wir nochmals auf den bereits angeführtenen bereits angeführten Vergleich zwischen Bullen und Bären. Der Überhang an bullish gestimmten Anlegern hat sich im Februar deutlich abgebaut. Der zu Jahresbeginn sehr kräftig ausgeprägte Optimismus unter den Investoren scheint nun wieder verflogen zu sein. Gleichzeitig ist durch die Korrektur auch die Bewertung der Aktien ein Stück weit zurückgegangen. Sie liegt wieder unter dem langjährigen Durchschnitt. Aktuell weisen von den westlichen Industrienationen europäische Aktien gegenüber dem US-Markt eine attraktivere Bewertung auf. Global am günstigsten bewertet sind zurzeit die Aktienmärkte der Emerging

Markets. Dieser Bewertung stehen natürlich aber höhere Risiken gegenüber. Attraktivität gegenüber Anleihen gestiegen Gleichzeitig mit dem Minus an den Aktienmärkten sind auch die Renditen von Staatsanleihen in den USA und in Europa zurückgegangen. In den USA liegt die Rendite zehnjähriger US-Treasuries mittlerweile wieder deutlich unter drei Prozent, in Deutschland ist die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen unter zwei Prozent gefallen. Durch diesen Renditerückgang hat sich die Attraktivität von Aktien gegenüber Anleihen erhöht. Das bedeutet: Attraktive Alternativen zu Aktien bleiben unverändert Mangelware. Fusionen und Übernahmen nehmen zu Besonders interessant: Ein Indikator für gute Stimmung am Markt sind die Aktivitäten in puncto Unternehmensfusionen und –übernahmen. In den vergangenen Jahren sind diese Transaktionen signifikant zurückgegangen. Seit dem Jahr 2013 ist allerdings eine Trendwende zu erkennen. Das globale Volumen von Übernahmen und Fusionen ist

ECONOMIC SURPRISE INDEX

Quelle: Bloomberg, 13.03.2014. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

gegenüber 2012 deutlich angestiegen. Für 2014 wird mit einem weiteren Plus gerechnet. Die Bilanzen vieler börsenotierter Konzerne weisen derzeit sehr geringe Schuldenstände auf. Somit besteht hohes Potenzial, durch gezielte Fusionen und Übernahmen die Ertragskraft zu steigern und die Positionierung am Markt zu festigen. Wohl prominentestes Beispiel der vergangenen Zeit: Die Übernahme von Whats App durch Facebook, ein 19-MilliardenDollar-Deal. Weiters wird Volkswagen den Aktionären von Scania ein Angebot zur Komplettübernahme unterbreiten – MAN könnte bald folgen. Auch im Pharmabereich wird ein neuer Riese entstehen. Actavis, einer der weltweit größten Generikahersteller, hat die Übernahme des amerikanischen Pharmakonzerns Forest Laboratories bestätigt. Zusätzlich laufen bei vielen Unternehmen derzeit auch Aktienrückkaufprogramme. Dies bestätigt ebenfalls die gute Verfassung der Unternehmensbilanzen und schlägt sich in der Regel auch positiv auf die Entwicklung des Aktienkurses nieder. Unser Fazit Trotz der kurzfristigen Turbulenzen zu Jahresbeginn bleibt das Umfeld für die internationalen Börsen attraktiv. Analysten gehen unverändert davon aus, dass das Börsenjahr 2014 positive Renditen an den Aktienmärkten bringen wird. Grundlegende Einflussfaktoren untermauern diese These. Kurzfristig stehen die Aktien aber momentan stark im Einfluss die aktuellen Unsicherheiten in der Ukraine. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie ein möglicher Staatsbankrott der Ukraine erweisen sich als Belastungsfaktor für die Finanzmärkte. Dies könnte auch in den kommenden Wochen weiter zu erhöhten Schwankungen an den Börsen führen. GERHARD LAUSS

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MARKT

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Aktienauswahl

Diese Berichte wurden von der Raiffeisen RESEARCH GmbH erstellt und werden Ihnen in unveränderter Form von der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich zur Verfügung gestellt (Aufsichtsbehörde: FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht). Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Rückseite dieser Broschüre.

Vorsichtiger Blick ins neue Jahr Der viertgrößte Pharmakonzern der Welt konzentriert sich vor allem auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Diabetes, seltene Erkrankungen Herz- und Gefäßerkrankungen und Krebs. Die wichtigsten Medikamente sind Lantus (Insulin), Plavix (Blutverdünnung) und Lovenox (Thrombose). Das Unternehmen hat eine sehr gute Position in den Emerging Markets. Dazu kommt ein sehr profitables Geschäft in der Tiergesundheit (Merial). Außerdem hat das Unternehmen eine gute Stellung bei Impfstoffen und bei Gesundheitsprodukten.

Aktieninfo Sanofi Gesundheit + Zunehmende Alterung der Bevölkerung. + Starkes Wachstum in den Emerging Markets. + Kosteneinsparungen. - Bedrohung noch laufender Patente durch Generika und Patentausläufe. Sanofi ο Das Unternehmen konnte das erste Mal seit vier Quartalen die Erwartungen

der Analysten treffen. Dieses Mal konnten keine Sonderfaktoren das Bild trüben. Im Vergleich zum dritten Quartal konnten die Umsätze um mehr als sechs Prozent zulegen. Der Gewinn pro Aktie stieg sogar um 17 Prozent. Damit hat das Unternehmen das Patentcliff endgültig hinter sich gelassen. Für das Gesamtjahr konnte Sanofi die Umsätze somit stabil halten, der Gewinn pro Aktie ging 2013 um knapp zehn Prozent zurück. ο Wie die meisten anderen Pharmakonzerne hat auch Sanofi einen sehr vorsichtigen Ausblick für das Jahr 2014 gegeben. Das liegt wohl im Fall des französischen Pharmakonzerns auch am Track-Record des vergangenen Jahres, das Unternehmen möchte auf Nummer sicher gehen. Sanofi erwartet ein Gewinnwachstum von vier bis sieben Prozent, der Markt ging von zweistelligem Wachstum aus. + Nachahmerprodukte für Sanofi’s wichtigstes Medikament Lantus werden sich deutlich verzögern. Statt im Februar 2015 kann Eli Lilly das Konkurrenzprodukt erst Mitte 2016 lancieren. + Spekulationen, dass Sanofi die von L‘Oreal gehaltenen Aktien zurückkauft, haben sich bis jetzt nicht bewahrheitet. Das könnte der Aktie aber weiteren Auftrieb geben.

Fazit Sanofi hat das gefürchtete Patentcliff nun durchtaucht, leidet aber aufgrund der starken Positionierung in den Emerging Markets sehr unter der nachteiligen Währungsentwicklung. Die wichtigen Wachstumstreiber, das Diabetes Geschäft und Genyzme (seltene Erkrankungen), laufen weiterhin gut. Dazu kommt die günstige Bewertung. Die Einschätzung der Aktie lautet daher unverändert: „Kauf “. Analysten: Connie Schümann, Christine Nowak, Raiffeisen RESEARCH GmbH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 12. März 2014. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenresearch.at -> “Disclaimer”.

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 11.03.2014, 17:35 MEZ ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.): Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Index:

74,04 EUR FR0000120578 Euronext Paris www.sanofi.com 98.053 32.951 20,2 % 111.974 STOXX Europe 600

Quelle: Bloomberg, 14.03.2014, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2013

2014e

2015f

14,7 5,05 -18,5 % 2,98 1,72 3,8 % 2,80

13,9 5,33  5,6 % 2,88 1,68 3,8 % 2,82

12,6 5,86 9,8 % 2,74 1,64 4,1 % 3,04

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters


MARKT

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Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH. Die Einschätzungen geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Aktuelle Kursschwäche sorgt für günstige Bewertung General Electric (GE) ist der mit Abstand größte und wahrscheinlich am stärksten diversifizierte Industriekonzern der Welt. In einer ganzen Reihe von Industriesparten ist er seit Jahren die Nummer eins oder zwei am Markt. Der Konzern mit Sitz in Connecticut stellt Kraftwerkskomponenten aller Art (Generatoren, Turbinen, Atomreaktoren etc.) ebenso her wie Industrieprodukte und -systeme, Flugzeugmotoren und vieles mehr. Darüber hinaus ist General Electric im Finanzbereich (GE Capital) tätig.

Aktieninfo General Electric Investitionsgüterbranche + Viele Endmärkte (Luftfahrt, Transport) zeigen gute Dynamik. - Investitionszurückhaltung bei europäischen Versorgern. General Electric + Aufgrund der Kursverluste seit Jahresbeginn ist die Aktie von General Electric wieder relativ günstig bewertet. Auch die für 2014 erwartete Dividendenrendite von 3,5 Prozent kann sich sehen lassen. + Im vierten Quartal verzeichnete GE Auftragseingänge von rund USD 30,70 Mrd., was einem Wachstum ggü. dem Vorjahresquartal von 8 Prozent entspricht. + GE Capital setzt den Schrumpfkurs weiter fort. 2013 lag der Umsatz in diesem Bereich mit USD 44,07 Mrd. um 3 Prozent unter jenem des Vorjahres. Der Gewinn konnte hingegen um 12 Prozent gesteigert werden. Das Unternehmen plant den Rückzug aus dem nordamerikanischen Privatkundengeschäft, das laut Medienberichten noch heuer an die Börse gebracht werden könnte. ο Mit den Zahlen für das vierte Quartal konnte GE die Analystenerwartungen zwar größtenteils erreichen, aber nicht positiv überraschen. ο Die Aussichten für das Gesamtjahr 2014 bleiben vorläufig unverändert. Die Unternehmensleitung spricht von zuletzt guten Bedingungen in den USA und in den Schwellenländern, während die Lage in Europa als „gemischt“ bezeichnet wird. Das konzernweite Umsatzwachstum soll 2014 zwischen 0 und 5 Prozent liegen. - Der konzernweite Jahresumsatz lag mit USD 146,05 Mrd. knapp unter dem Vorjahresniveau, was sich vor allem auf den Umsatzrückgang in der Sparte Energie & Wasser (-13 Prozent) zurückzuführen ist. Deutlich stärker zeigten sich 2013 die Umsätze in den Sparten Luftfahrt (+10 Prozent), Öl & Gas (+11 Prozent) und Transport (+5 Prozent).

Fazit Die Zahlen des vierten Quartals waren nicht gerade berauschend und die GE-Aktie hat seit der Veröffentlichung auch Kursverluste hinnehmen müssen. Wir sehen in dieser Kurskorrektur allerdings eine gute Chance um bei diesem Qualitätstitel einzusteigen. Von der allgemeinen wirtschaftlichen Belebung in 2014 sollte auch GE profitieren können. Unterstützung bekommt die Aktie auch von der relativ attraktiven Bewertung und soliden Dividendenrendite. „Kauf“-Einschätzung. Analyst: Helge Rechberger, Raiffeisen RESEARCH GmbH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 19. Februar 2014. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenresearch.at -> “Disclaimer”.

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 19.02.2014, 02:04 MEZ ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.): Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Indexgewichtung DJIA:

25,65 USD US3696041033 New York www.ge.com/at 188.712 106.202 76,30 % 305.000 1,0 %

Quelle: Bloomberg, 14.03.2014, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2013

2014e

2015f

15,6 1,64 7,9 % 1,78 1,88 3,1 % 0,79

15,1 1,70 3,7 % 1,73 2,05 3,5 % 0,89

14,1 1,81 6,6 % 1,74 1,95 3,9 % 1,00

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters


MARKT

Die Arbeit der Ratingagenturen

Hilfe bei der Kaufentscheidung von Anleihen Bei der Veranlagung in Anleihen von Unternehmen, Banken und Staaten ist die Bonität der Schuldner für die Veranlagungsentscheidung ausschlaggebend. Ratingagenturen beurteilen die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Ländern und geben so dem Anleger eine Entscheidungshilfe. Ratingagenturen bewerten die Qualität von Unternehmen und Staaten, die sich Geld über die Emission von Anleihen ausborgen wollen. Dabei wird die Bonität dieser Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft und das Ergebnis in Form einer Notenskala veröffentlicht.

davon, dass sie Auskunft über die Bonität von diversen Schuldnern erteilen.

Das schlägt sich natürlich im Gegenzug in einer sehr niedrigen Verzinsung nieder.

Die Republik Österreich wird ebenfalls von diesen Ratingagenturen bewertet. Österreich hat bei Moody´s und Fitch jeweils die Höchstnote von Dreifach- oder Triple-A. Nur Standard & Poor´s hat unser Land im Jahr 2012 auf „AA+“ zurückgestuft. Österreich ist somit ein erstklassiger Schuldner, das heißt, österreichische Bundesanleihen gelten als sicher und sind deshalb bei Anlegern in aller Welt gefragt.

Unser Fazit

Für den Anleger bieten diese Ratings eine Orientierung, wie es um den Schuldner bonitätsmäßig steht. Die beste Note oder das beste Rating ist das „Dreifach A“, welches Schuldner bekommen, deren Ausfallsrisiko fast null ist. Anleger sollten im Regelfall darauf achten, nur Anleihen zu kaufen, die mit einem Investment Grade bewertet sind – also Anleihen, die ein Rating von Dreifach-A bis Dreifach-B aufweisen. Je schlechter das Rating eines Emittenten ist, desto mehr Zinsen hat dieser aufgrund des höheren Ausfallsrisikos zu bezahlen. Die größten Ratingagenturen heißen Standard & Poor´s (S&P), Moody´s und Fitch. Alle drei haben den Sitz in New York. Diese drei großen Agenturen haben einen Marktanteil von über 90 Prozent und leben

Investment Grade

Guter Schuldner oder Wackelkandidat?

Speculative Grade

10

Für Anleger sind die Ratings eine wertvolle Hilfe, gerade dann, wenn sie mit dem Emittenten weniger vertraut sind. Grundsätzlich sollte man sich für Anleihen mit einem Investment Grade entscheiden, da die hohe Verzinsung von spekulativen Anleihen oft das Ausfallsrisiko nicht abdeckt. WOLFGANG SCHÜRZ

Moody´s

S&P

Aaa Aa1 Aa2 Aa3 A1 A2 A3 Baa1 Baa2 Baa3

AAA AAA AA+ AA+ AA AA AA- AAA+ A+ A A A- ABBB+ BBB+ BBB BBB BBB- BBB-

Ba1 Ba2 Ba3 B1 B2 B3 Caa1 Caa2 Caa3 Ca C

BB+ BB+ BB BB BB- BBB+ B+ B B B- BCCC+ CCC+ CCC CCC CCC- CCCCC CC C C D D

Quelle: Raiffeisen RESEARCH, 25.02.2014

Fitch


IM BLICKPUNKT

Auszeichnungen für die Fondsgesellschaft von Raiffeisen Oberösterreich

KEPLER Fonds: Geprüft und für sehr gut befunden Renommierte unabhängige Analysehäuser bewerten Jahr für Jahr die Leistungen der Fondsbranche. Die KEPLER-FONDS KAG von Raiffeisen OÖ ist heuer in Österreich und Deutschland mehrfach als Sieger hervorgegangen.

Die Preise für die gesamte Produktpalette einer Kapitalanlagegesellschaft haben für Anleger eine besondere Aussagekraft. „Hier als Sieger hervorzugehen, freut uns ganz besonders, da neben Teilbereichen auch die Gesamtleistung der KAG honoriert wurde“, betont RLB-Vorstandsdirektorin Michaela Keplinger-Mitterlehner, in deren Verantwortungsbereich die KEPLER-FONDS KAG fällt. KEPLER wurde 2014 ausgezeichnet als: •

Bester Spezial- und Rentenfondsanbieter in Österreich und Deutschland – FERI Eurorating Services 1)

Bestes Fondshaus Renten in Deutschland – Morningstar 2)

Bester Universalanbieter in Deutschland – CAPITAL-Fondskompass 3)

1) FERI Eurorating Services ist eine führende europäische Ratingagentur für Anlageprodukte.

2) Morningstar Inc. ist ein weltweit operierendes Finanzinformations- und Analyseunternehmen. 3) CAPITAL ist ein renommiertes deutsches Finanzmagazin, das mit dem „Fondskompass“ die besten Anbieter auszeichnet. KEPLER Wachstumsmotor der heimischen Fondsbranche Die KEPLER-FONDS KAG wurde 1998 gegründet und ist einer der wachstumsstärksten Anbieter in Österreich. Aktuell wird ein Kundenvolumen von elf Milliarden Euro verwaltet. Sorgfältige Titelselektion, breite Streuung und die selektive Beimischung von attraktiv verzinsten kleinvolumigen Emissionen machten KEPLER zum führenden Anbieter von Rentenfonds. Bei Misch-Portfolios hebt sich die dynamische Asset Allokation von anderen Anbietern deutlich ab. Hier integriert das Fondsmanagement Behavioral Finance, die Psychologie der Anleger. ANDREAS REHBERGER Zu beachten: Investmentfonds veranlagen an den internationalen Geld- und Kapitalmärkten und unterliegen damit marktbedingten Kursschwankungen.

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Tolles Programm verspricht interessante Abende

learn&invest 2014 startet Ende April in Linz! Auf vielfachen Kundenwunsch findet heuer wieder die beliebte WertpapierSeminarreihe learn&invest in Linz statt. Auch dieses Mal warten besonders interessante Inhalte für Einsteiger und Wertpapier-Profis. Unsere hochkarätigen Referenten bringen mit ihrem Wissen einen echten Mehrwert für Ihre Investitionen – und das für Raiffeisenkunden völlig kostenlos! Neueste Anlagetrends, eine fundierte Beleuchtung der aktuellen Situation an

Modul 1

den internationalen Finanzmärkten, aber auch grundlegendes Wissen für Wertpapier-Einsteiger: Mit learn&invest erfahren interessierte Investoren im April und Mai mehr über die spannende Welt der Börsen und Finanzinstrumente. Gemeinsam mit unseren anerkannten Referenten bieten wir Ihnen fünf Module an, die Sie sowohl einzeln als auch in Serie absolvieren können. Zahlreiche begeisterte Kunden bestätigen den Weg, den Raiffeisen Oberösterreich schon vor

Modul 2

Jahren eingeschlagen hat: Kenntnisse über Finanzthemen sind ein wichtiger Bestandteil des Veranlagungserfolges. Noch heute anmelden! Werfen Sie einen Blick auf unser Seminarprogramm, notieren Sie sich die Termine und melden Sie sich ab Ende März auf boerse-live.at an! Auf unserer Homepage erfahren Sie dann auch alle weiteren, wichtigen Details. Wir freuen uns auf Sie! ANDREA PLANK

Modul 3

Modul 4

Modul 5

KEPLER-FONDS KAG - Werte für Ihr Depot

Stukturierte Produkte im Blickpunkt

WertpapierBasiswissen

WertpapierAufbauwissen

Kapitalmärkte unter der Lupe

Alle Grundlagen zum Thema Wertpapiere, Zusammenhang von Volkswirtschaft und Kapitalmärkten.

Von der Anlageidee zum Investment, selbständiger OnlineHandel auf www.boerse-live.at, richtiger Einsatz von Limits.

Märkte und Wirtschaftslage auf dem Prüfstand. Analyse durch Dr. Valentin Hofstätter von Raiffeisen RESEARCH.

29.4.2014, 18 Uhr

5.5.2014, 18 Uhr

für Einsteiger

für Einsteiger

Präsentation der einzigartigen Kernkompetenzen, Dynamisch Investieren zahlt sich aus, Marktpositionierung.

Alles Wissenswerte zum Thema Zertifikate. Strukturen, Aufbau und interessante Investmentideen als Bereicherung für Ihr Depot.

14.5.2014, 18 Uhr

19.5.2014, 18 Uhr

26.5.2014, 18 Uhr

für Einsteiger und Fortgeschrittene

für Einsteiger und Fortgeschrittene

für Einsteiger und Fortgeschrittene


IM BLICKPUNKT

Ankündigung für Börsenfüchse

Im Mai noch attraktivere Konditionen auf boerse-live.at Schnell. Flexibel. Clever. boerse-live.at ist Ihr direkter Zugang an die Börse! Mit boerse-live.at managen Sie Ihr Depot selbständig und sparen dabei auch noch Gebühren. Im Wonnemonat Mai zu noch interessanteren Konditionen! boerse-live.at ist Ihr Zugang zu den wichtigsten Börsen Europas und Amerikas. Aufträge werden sekundenschnell an den jeweiligen Börsenplatz weitergeleitet. Mit unserer Wertpapierplattform bleiben Sie außerdem immer auf dem Laufenden,

denn es steht ein umfassendes Informationspaket mit aktuellen Wertpapierkursen, Börsenachrichten und Analystenmeinungen zur Verfügung. Auch im Mai 2014 gibt es für Anleger wieder ein paar besondere Zuckerl: Für Aufträge an der Wiener

Börse fallen nur die halben Handelsspesen an und zusätzlich ist der außerbörsliche Handel über die Raiffeisen Centrobank gratis! Außerdem werden wir auch im Laufe des Jahres Freetrade-Aktionen mit anderen Emittenten anbieten. Nähere Infos gibt es dazu so schnell wie möglich auf boerse-live.at. ANDREA PLANK

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IM BLICKPUNKT

Turbulente Zeiten für die Schwellenländer

Krisen schaffen Chancen Als Ben Bernanke im Mai 2013 das erste Mal das Wort „Tapering“ in den Mund nahm und damit die Welt auf eine Reduktion der Anleihekäufe der US-Notenbank in absehbarer Zukunft vorbereitete, war die unmittelbare Folge für einige Schwellenländer beängstigend: Umgehend begannen Investoren Kapital abzuziehen und lösten damit starke Abwertungen einiger Emerging Markets Währungen aus.

Wie kann die US-Notenbank so mächtig sein? Seit Ende 2008 ist das US-Zinsniveau äußerst niedrig. Auf der Suche nach höheren Renditen floss viel Kapital in die aufstrebenden Schwellenländer, was dort einen Investitions- und Konsumboom auf Pump auslöste. Die Euphorie über das starke Wirtschaftswachstum in vielen Emerging Markets überdeckte die manchmal geringe Nachhaltigkeit dieser Entwicklung: Steigende Leistungsbilanzdefizite, wenig zielgerichtete öffentliche Ausgabenpolitik, Haushaltsdefizite, schleichender Verlust der Wettbewerbsfähigkeit durch übermäßige Lohnsteigerungen, wenig verankerte Inflationserwartungen etc. Jetzt, da sich ein Ende der ultraexpansiven US-Geldpolitik und damit der äußerst niedrigen US-Renditen abzeichnet, sind Investitionen in Schwellenländer bei gleichem oder gestiegenem Risiko (aber geringerem Renditedifferenzial) weniger attraktiv. Das begründet den seit einigen Monaten beobachtbaren Kapitalabfluss. Verstärkt wird der Effekt durch teilweise überzogene Reaktionen der Investoren aufgrund von Medienhypes, Hysterie und Herdenverhalten. Der Kapitalabfluss in großem Stil lässt die Schwellenländer-

währungen stark abwerten: Sie werden gegen US-Dollar verkauft – die Nachfrage nach US-Dollar steigt, die Nachfrage nach Währungen der Schwellenländer sinkt. Ein Teufelskreis beginnt Je stärker die Schwellenländerwährungen abwerten, desto unattraktiver werden (kurzfristige) Investments in diesen Ländern, da das Risiko steigt, während der Gegenwert in US-Dollar sinkt. Die Notenbank des betroffenen Schwellenlandes hat zwei Möglichkeiten, der Abwertung gegenzusteuern: 1.

2.

Erhöhung der Nachfrage nach der eigenen Währung durch Kauf der eigenen Währung gegen Devisenreserven. Dies geht jedoch nur über einen beschränkten Zeitraum, da Reserven nicht in unbeschränkter Menge verfügbar sind. Erhöhung der Renditedifferenz zu US-Dollar-Investitionen durch Anhebung des Zinsniveaus. Dies wirkt allerdings dämpfend auf die Konjunkturentwicklung im eigenen Land, was bei den aktuell eher unterdurchschnittlichen Wachstumsraten und -prognosen ein unerwünschter Nebeneffekt ist.

Erlischt der Stern der Emerging Markets nun am Anlagehimmel? Die Schwellenländer sind weiterhin dabei sich wirtschaftlich zu entfalten, mit dem ultimativen Ziel, irgendwann zu den Industrieländern aufzuschließen. Es besteht Aufholbedarf in vielen Bereichen, das Wohlstandsniveau liegt noch deutlich unter dem der entwickelten Volkswirtschaften. Genau daraus ergeben sich die Chancen, die ein langfristig hohes Wachstumspotenzial begründen: •

Demografie: Allein in den größten sechs Schwellenländern lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Dazu ist das Durchschnittsalter sehr niedrig, es gibt also ein immenses Arbeitskräftepotenzial.

Steigender Lebensstandard und Konsumnachfrage: Durch Urbanisierung und zunehmende Erwerbsbeteiligung steigt der Anteil der Bevölkerung, der über ein geregeltes Erwerbsleben seinen Lebensstandard erhöhen kann. Die Mittelschicht in Emerging Markets wächst tendenziell, dies belebt das Wirtschaftswachstum über steigende Konsumnachfrage.

Infrastruktur: Der Investitionsbedarf ist in nahezu allen Bereichen sehr groß (Verkehrsnetze, Telefonnetze, Energieversorgung, Gesundheits- und Bildungswesen,…). Sowohl die Investitionen selbst als auch die positiven Folgeeffekte einer bes-


IM BLICKPUNKT

ser ausgebauten Infrastruktur erhöhen das Wachstumspotenzial dieser Volkswirtschaften. •

Günstige Rahmenbedingungen für Unternehmen: Trotz mancher rechtlicher und politischer Unsicherheit und teils großer Lohnsteigerungen in den vergangenen Jahren, bieten Emerging Markets für Unternehmen noch immer viel: Ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau bei steigendem Bildungsstandard, oftmals geringe rechtliche Voraussetzungen oder niedrige Steuersätze und schnell wachsende Absatzmärkte.

Unser Fazit Was in den vergangenen paar Monaten passierte, war weniger Überraschung als die eigentlich bekannte Tatsache, dass höhere Renditen auch höheres Risiko bedeuten. Schwellenländer warten zweifelsohne immer noch mit langfristig großen Wachstumschancen auf. Verschiedene Faktoren wie die oft wenig stabile politische Situation und die Abhängigkeit von ausländischem Kapital, können aber kurzfristig immer wieder zu Rückschlägen führen. Insgesamt sind die Chancen auf Kapitalrückflüsse in die

Schwellenländer sehr realistisch, sobald die Märkte die geldpolitische Wende in den Vereinigten Staaten akzeptiert haben und wieder das langfristig höhere Wachstumspotenzial dieser Länder in den Fokus rückt. Die aktuelle Krise hat so gesehen also für alle an Emerging Markets interessierten Anleger die Chance eines günstigen Einstiegszeitpunkts geschaffen. Auf der nächsten Seite stellen wir Ihnen daher zwei Fonds vor, mit denen Sie an der nach wie vor vorhandenen Wachstumsstory partizipieren können.

Auch der brasilianische Real wurde in Mitleidenschaft gezogen

BETTINA HAMETNER

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IM BLICKPUNKT

Die Emerging Markets-Story lebt

Zwei Fonds für Anleger mit Fernweh Dass die Wachstumsgeschichte der Emerging Markets keine Einbahnstraße ist, sollte den Anlegern bewusst sein. Dennoch: Die Schwellenländer werden sich weiter entwickeln und wachsen, aber auch Rückschläge müssen einkalkuliert werden. Anlegern, die an diesen Trend glauben und eine Beimischung für ihr Portfolio suchen, stellen wir zwei passende Fonds vor.

Raiffeisen-EmergingMarkets-LocalBonds

Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

Der Raiffeisen-EmergingMarkets-LocalBonds veranlagt in Emerging Markets-Anleihen in lokaler Währung. Durch die Korrekturen in den vergangenen Monaten können sich hier interessante Einstiegszeitpunkte ergeben.

Der Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien investiert überwiegend in Aktien von Unternehmen, deren Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt in den Emerging Markets der Regionen Asien, Lateinamerika, Afrika, Europa und Naher bzw. Mittlerer Osten liegt. Der Fonds wird aktiv verwaltet und ist nicht durch eine Benchmark eingeschränkt.

Der Fokus des Fonds liegt auf Staats- und Unternehmensanleihen. Der Raiffeisen-EmergingMarkets-LocalBonds eignet sich zur Diversifikation eines global ausgerichteten Anleiheportfolios. Er richtet sich an Anleger, die die höheren Chancen von Emerging Markets-Anleihen und Währungen nutzen wollen und die sich zugleich bewusst sind, dass damit entsprechend höhere Risiken in Kauf zu nehmen sind. Aktuell ist mehr als die Hälfte des Fondsvolumens in Russland, Mexiko, Brasilien, Malaysia, Polen und Südafrika veranlagt.

Hinweis: Im Rahmen der Anlagestrategie kann in wesentlichem Umfang in Derivate investiert werden. Quelle: Raiffeisen Capital Management, 10.03.2014

Aktuell liegt der Länder-Schwerpunkt in Südkorea, Russland, China und Taiwan. Branchenseitig wird derzeit vor allem in die Bereiche Finanz, Informationstechnologie, Energie und zyklische Konsumgüter investiert. Mit dem Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien setzen risikobewusste Anleger auf ein weiteres Aufschließen der Emerging Markets an die westlichen Industrienationen. Größere Kursschwankungen sind aber natürlich möglich.

Hinweis: Im Rahmen der Anlagestrategie kann in wesentlichem Umfang in Derivate investiert werden. Aufgrund der Zusammensetzung des Fonds oder der verwendeten Managementtechniken weist der Fonds eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können. Quelle: Raiffeisen Capital Management, 10.03.2014


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Mit Schwung in den Wertpapier-Frühling

Fit für die Börse! Gewinne. Diese Neigung kann teuer werden. Die wohl bedeutendste Folge dieser Verlustabneigung der Anleger ist der sogenannte Dispositionseffekt: Anleger neigen dazu, Verliereraktien zu lange zu halten und Gewinneraktien zu früh zu verkaufen. Testen Sie sich selbst: Sie haben zwei Aktien im Portfolio, eine 100 Euro im Plus, eine 100 Euro im Minus, beide sind derzeit 1.000 Euro wert. Jetzt müssen 1.000 Euro Bargeld her. Welche Aktie verkaufen Sie: Den Verlierer oder den Gewinner? Im Zweifelsfall verkaufen Anleger lieber die Gewinneraktie und sitzen den Verlust noch länger aus. Genau das ist der Dispositionseffekt. Definieren Sie daher schon beim Kauf des Titels eine Untergrenze, bei der Sie sich konsequent von der Aktie trennen und machen Sie von automatischen Limits Gebrauch. Das schont Nerven und vielfach auch die Gesamtrendite.

Im Frühling liefern unzählige Magazine und Internetportale Tipps, wie man am besten in Schwung kommt, am schnellsten ein paar Kilo verliert oder endlich zum Marathonläufer wird. Chancen_Risken hingegen macht Sie fit für die Börse.

Der Frühling macht alles neu – nur nicht die Situation an den internationalen Kapitalmärkten. Da stellt sich die Situation nach wie vor für viele Anleger recht trist dar: Die Zinsen sind niedrig, Anlagemöglichkeiten mit einer interessanten Realverzinsung müssen gesucht werden.

das ihnen emotionales Handeln unmöglich macht. Und nicht etwa, weil sie hellseherisch veranlagt sind. Das Aufstellen von Regeln für das eigene Portfolio bedeutet in den meisten Fällen also sicher Pluspunkte. •

Und obwohl es an den Börsen tendenziell nach oben geht, zahlreiche Titel und Indizes immer wieder Rekordstände verbuchen, halten sich doch viele Anleger noch vornehm zurück. Die Gründe sind vielfältig. Manch einer hat noch die Finanzkrise im Hinterkopf, ein anderer hat vielleicht einmal mit einer Aktie Verluste erlitten, was die Zuneigung für diese Anlageklasse möglicherweise getrübt hat. Gesunde Vorsicht oder ... ? Verschiedene Studien zeigen, dass die Menschen Verluste viel stärker wahrnehmen, als Gewinne. Misserfolge machen vorsichtig und verbauen so oft zukünftige Chancen. Dabei bieten die internationalen Kapitalmärkte attraktive Möglichkeiten und es gibt einige Tipps und Tricks, wie man an der Börse agiert und dabei dennoch die eigenen Emotionen im Griff haben kann. Professionelle Anleger schneiden deshalb oft besser ab als Privatanleger, weil sie in ein strenges Regelwerk eingebunden sind,

Old but gold Nr. 1: Diversifikation. Eine Untersuchung aus Deutschland zeigt: 43 Prozent aller Depots enthalten nicht mehr als eine bis vier Aktien. Das heißt, die meisten jener Anleger, die Aktien besitzen, streuen wenig bis gar nicht. Und sollten sie doch auf mehrere Titel setzen, sind diese oft aus einem einzigen (dem eigenen) Land. Am besten achtet man aber auf einen guten Regionen- und Branchenmix – selbst wenn beispielsweise einzelne Sektoren noch so verlockend sind (siehe Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre). Experten sprechen bei einem gut diversifizierten Portfolio von etwa acht bis zehn Aktien. Reicht dafür das Kapital nicht, sollte man andenken, vielleicht eher in Aktienfonds oder Zertifikate zu investieren und so schon mit kleineren Beträgen eine breite Streuung zu erzielen. Old but gold Nr. 2: Limits setzen. Um Verluste zu vermeiden, würden wir alles tun – sogar Verluste machen. Studien beweisen: Menschen bewerten Verluste in etwa doppelt so stark, wie

Old but gold Nr. 3: Kaufen Sie, was Sie verstehen. Denken Sie etwa an Warren Buffett, der für seine Investments ebenfalls Regeln aufgestellt hat. So investiert er nur in Unternehmen die er versteht, die gute Zukunftsaussichten haben und die attraktiv bewertet sind. Buffett erzielt mit dieser Strategie konstant hohe Renditen. Solide Unternehmen versprechen zwar keine abenteuerlichen Gewinne, sind aber dafür vielmals die beruhigenderen Investments. ANDREA PLANK


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DATEN &FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer KONJUNKTUR ARBEITSLOSENRATE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHES DEFIZIT in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 13. März 2014

ROHSTOFFE ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 13. März 2014, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Anleihen Emissionen der Raiffeisenlandesbank OÖ

Primärmarkt

EUR

1,625 % FixZins Anlage

EUR

1,75 - 3,00 % StufenZins Anlage 1,75 %/2,00 %/2,25 %/ 2,50 %/2,75%/3,00%

EUR

Kurs

Rendite pa

Nach-KESt Rendite pa

ISIN

14-10.02.18

100,70

1,44

1,08

AT0000A15HE0

14-07.01.2020

102,25

1,97

1,45

AT0000A14JW1

2,00 % VarioZins Anlage 14-07.07.2019 2,00 % p.a. fix im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 07. Jänner 2015, danach vierteljährliche Anpassung an den 3-Monats-Euribor. Mindestverzinsung 1,80 % p.a., Maximalverzinsung 4,00 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

101,55

AT0000A14JV3

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 13. März 2014. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

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Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten? Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg. Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der KEPLER-FONDS KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar. Die angespannte Lage in der Ukraine sorgte für Nervosität an den internationalen Kapitalmärkten. Gewinnmitnahmen bei Aktien und die Flucht in „sichere Häfen“ waren die Folge. Rohstoffe und Staatsanleihen verzeichneten Kursgewinne. Eine Eskalation auf der Krim könnte weltweit Folgen für die Wirtschaft haben, da sich damit die Unsicherheiten für einen stabilen Aufschwung wieder verstärken. Diese Befürchtungen wurden vorerst von guten US-Konjunkturdaten überlagert. Die für

die US-Wirtschaft besonders wichtigen Konsumausgaben sind stärker als erwartet gestiegen. Und auch die Bilanzsaison lief gut. Wichtige Börsenindizes wie der DAX und der S&P 500 notierten daher bis vor kurzem auf neuen Höchstständen. Nun rechtfertigt die Krim-Krise anscheinend eine Korrektur an den Aktienmärkten. Weder Russland noch die westlichen Nationen haben Interesse an einem militärischen Konf likt in der Ukraine. Die

KEPLER MUSTERPORTFOLIO: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT Aktien Emerging Markets: 10 %

Geldmarkt: 5 % Staatsanleihen/Besicherte Anleihen: 18 %

Aktien Industriestaaten: 40 % Inflationsgeschützte Anleihen: 8 %

Unternehmensanleihen High Grade: 11 % Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 28.02.2014

Anleihen Emerging Markets: 4 %

Unternehmensanleihen High Yield: 4 %

gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit ist zu groß. Daher geht das Investment-Komitee von einer Deeskalation aus. Univ. Prof. Dr. Teodoro Cocca, der für KEPLER die marktpsychologischen Faktoren liefert, sieht aktuell Signale für eine Zurückhaltung: „Euphorisch ist der Markt zwar zurzeit nicht, die Sorglosigkeit ist aber ausgeprägt wie selten zuvor. Damit ist die Anfälligkeit gegenüber unerwarteten Ereignissen sehr hoch. Aus Behavioral-Finance-Sicht ist nun Zurückhaltung angebracht.“ KEPLER gewichtet Unternehmensanleihen guter Bonität weiter über. Hingegen bleiben Staatsanleihen und besicherte Anleihen im niedrigen Zinsumfeld untergewichtet. Attraktive Bewertungsniveaus sehen die Fondsmanager bei Emerging Markets Aktien. „Sehr viel Negatives ist bereits in den Kursen eingepreist. Die aktuellen Niveaus bieten günstige Kaufgelegenheiten“, rechtfertigt Uli Krämer, Leiter des KEPLER Investment-Komitees die starke Übergewichtung von Aktien aus Schwellenländern innerhalb des Aktiensegments. Und auch Anleihen aus diesem Bereich bieten wieder interessante Renditen. Vorerst werden Emerging Markets Anleihen weiter neutral gewichtet. Alternative Investments (Wandelanleihen, Rohstoffe) zeigen keine überdurchschnittlichen Ertragschancen. Sie sind daher kein Teil der aktuellen Anlagestrategie. ANDREAS REHBERGER


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

KEPLER Vorsorge Rentenfonds KEPLER Ethik Rentenfonds

KEPLER Europa Rentenfonds

KEPLER Optima Rentenfonds

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds KEPLER Life Exklusivfonds

KEPLER Mix Solide

Kurzlaufende Anleihen

Auflagedatum

EUR

1,00

02.03.2000

0,43

2,22

2,31

Mündelsichere österreichische Anleihen

EUR

2,50

21.04.1998

-0,97

5,61

5,93

Anleihen nach ethischen Kriterien

EUR

3,00

05.05.2003

-0,58

5,38

5,78

Anleihen in europäischen Währungen

EUR

2,50

21.04.1998

4,34

7,36

8,74

Globaler Mix von Anleihenklassen

EUR

2,50

18.09.2007

0,96

4,61

6,68

Unternehmensanleihen Investment Grade

AT0000653688 AT0000653696

EUR

3,00

12.07.2003

1,77

5,68

8,76

mit Wertsicherungsmechanismus Breiter Mix von Anlageklassen

T

AT0000618913

EUR

3,00

21.09.2004

1,70

3,95

3,61

A T

AT0000825468 AT0000722582

EUR

3,00

15.01.1999

1,46

4,72

8,28

AT0000969787 AT0000722640

EUR

3,00

27.11.1995

8,62

8,99

12,05

EUR

3,50

15.01.1999

3,88

4,92

10,65

EUR

3,00

05.03.2001

-4,51

4,26

12,29

EUR

3,00

17.07.2000

5,44

7,00

17,40

EUR

3,00

04.05.2011

2,28

-

-

EUR

4,00

09.03.2011

0,25

7,26

-

EUR

4,00

01.07.2002

8,42

5,19

16,34

EUR

4,00

20.08.1998

9,55

6,33

14,27

EUR

4,00

23.04.2003

-2,92

-2,35

13,63

EUR

4,50

17.02.2003

8,40

8,28

17,07

A T

A T A T A T A T A T

ISIN-A ISIN-T

Währung

Performance in % pa

AGA in %

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger KEPLER Liquid Rentenfonds

www.kepler.at

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

www.kepler.at

AT0000754668 AT0000722632 AT0000799861 AT0000722566

AT0000815006 AT0000642632 AT0000799846 AT0000722673

AT0000A066K2 AT0000A066L0

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger KEPLER Vorsorge Mixfonds KEPLER Mix Ausgewogen

KEPLER Emerging Markets Rentenfonds

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

mind. 60 % Anleihen und mind. 30 % Aktien Breiter Mix von Anlageklassen

Internationale Emerging Markets Anleihen Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T A T A T A T

AT0000825476 AT0000722590 AT0000718580 AT0000718598

AT0000737085 AT0000722541

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger KEPLER Active World Portfolio KEPLER Risk Select KEPLER Ethik Aktienfonds

KEPLER Europa Aktienfonds

KEPLER Österreich Aktienfonds KEPLER Small Cap Aktienfonds

Globaler Mix von Anlageklassen Risikoreduzierter Managementansatz für Aktien Aktien mit Nachhaltigkeit und ethischen Kriterien Europäische Aktien Österreichische Aktien Internationale kleinkapitalisierte Aktien

A T A T A T A T A T A T

AT0000A0PDC8 AT0000A0PDD6 AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5

AT0000675657 AT0000675665

AT0000817788 AT0000722681

AT0000647680 AT0000647698 AT0000653662 AT0000653670

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 13. März 2014, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung

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DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A ISIN-T

Performance in % pa

Währung

AGA in %

Auflagedatum

EUR

1,00

04.05.1987

-0,11

1,49

2,52

EUR

2,50

18.05.1987

1,82

3,41

4,44

EUR

2,50

16.12.1996

1,49

5,65

6,29

EUR

3,00

20.06.1988

-7,43

1,38

2,87

EUR

2,50

17.12.1985

-0,87

4,09

5,26

EUR

3,00

14.05.2001

0,55

4,73

7,43

EUR

3,00

22.06.1998

-0,39

2,63

5,98

EUR

3,00

03.05.2000

-8,28

1,36

6,86

EUR

3,50

01.07.1998

-1,10

1,32

7,43

EUR

3,00

25.08.1986

-0,18

3,69

8,51

EUR

4,00

22.06.1998

-1,99

-0,07

8,79

EUR

4,00

16.10.1989

-2,42

-3,38

15,31

EUR

4,00

17.06.1996

11,26

2,54

15,46

EUR

4,00

15.11.1999

6,11

11,62

17,03

EUR

4,00

15.11.1999

-2,93

2,31

13,94

EUR

5,00

02.05.2000

-22,33

-6,56

12,95

EUR

5,00

21.02.1994

-28,17

-10,20

12,87

EUR

5,00

12.05.1999

-20,22

-5,51

14,65

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger Raiffeisen Euro-Short Term Rent RaiffeisenÖsterreich-Rent RaiffeisenEuro-Rent RaiffeisenGlobal-Rent RaiffeisenEuroPlus-Rent RaiffeisenEuro-Corporates RaiffeisenfondsSicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Anleihen österreichischer Schuldner Euro-Anleihen Globale Anleihen Euro-Anleihen, bis 30 % Fremdwährungen vorwiegend europäische Unternehmensanleihen ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000859541 AT0000822614 AT0000859533 AT0000805171 AT0000996681 AT0000805452 AT0000859582 AT0000805494 AT0000859509 AT0000805239 AT0000712518 AT0000712559 AT0000811633 AT0000822630

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger RaiffeisenOsteuropa-Rent RaiffeisenfondsErtrag RaiffeisenGlobal-Mix

Anleihen der Reformstaaten Osteuropas ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds Globale Anleihen und Aktien

A T A T A T

AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000822648 AT0000859517 AT0000805379

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger RaiffeisenfondsWachstum RaiffeisenÖsterreich-Aktien RaiffeisenEuropa-Aktien RaiffeisenUS-Aktien RaiffeisenPazifik-Aktien RaiffeisenEurasien-Aktien RaiffeisenOsteuropa-Aktien Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Aktien österreichischer Unternehmen Europäische Aktien US-amerikanische Aktien Südostasiatische Aktien, Schwerpunkt Japan Aktien der Reformstaaten Asiens Aktien der Reformstaaten Osteuropas Aktien aus Schwellenländern weltweit

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AT0000811609 AT0000822622 AT0000859293 AT0000805197 AT0000986377 AT0000805395 AT0000764741 AT0000764782 AT0000764154 AT0000764196 AT0000745856 AT0000745898 AT0000936513 AT0000805478 AT0000796404 AT0000796438

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 13. März 2014; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung


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Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www. boerse-live.at/Offenlegung Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die RLB Verbund registrierte Genossenschaft und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/ impressum abrufbar Vorstand Schaller Heinrich, Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Sandberger Stefan, Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Starzer Georg, Dr.; Vockenhuber Markus, Mag.

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Chancen_Risken März-April 2014