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INFORMATION FÜR ANLEGER

107 / JULI - AUGUST 2013

WERTPAPIERE

Chancen _Risken Frische Ideen für Ihr Wertpapierdepot! Diese Produkte verleihen den richtigen Kick


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INHALT

AKTUELL

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Sparbuch Top - Zinsen Flop Niedrige Zinsen machen Wertpapierbeimischungen immer interessanter!

MARKT

Editorial

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Die Höchststände sind vorerst in die Ferne gerückt

IM BLICKPUNKT

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Produkt für den sicherheitsorientierten Investor: Der neue TopZins Sparplan

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Aktienmärkte im Umfeld schwieriger Rahmenbedingungen

Solide Emission der Raiffeisenlandesbank OÖ

der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich wird von unseren Kunden großes Vertrauen entgegengebracht. Laut einer Spectra-Umfrage vom Herbst 2012 ist Raiffeisen Oberösterreich die sicherste, vertrauenswürdigste und bedeutendste Bankengruppe in unserem Bundesland. Diesem Anspruch möchten wir permanent gerecht werden. Die Veranlagungsprodukte, die wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, sind handverlesen und decken unterschiedliche Investmentbedürfnisse ab. Welche Chancen und welche Risken diese und andere Produkte bergen, können Ihnen unsere kompetenten Beraterinnen und Berater im Rahmen eines persönlichen Gesprächs gerne näher erklären. Wir freuen uns, wenn auch Sie uns beim Thema Veranlagungen Ihr Vertrauen schenken!

AKTUELL

IM BLICKPUNKT

Ihr Redaktionsteam

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick MARKT

8 Aktienauswahl Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH

10 Österreich behauptet sich im Euroland Stockerlplätze für Österreich

DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19 Anleihen http://www.boerse-live.at boerse-live@rlbooe.at Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Uwe Hanghofer, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr Layout, Gestaltung: Andrea Plank Druck: GDL Handels- und Dienstleistungs GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz

Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

21 Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

12 DAX und EURO STOXX 50 feiern Geburtstag Runde Geburtstage der Index-Schwergewichte

13 Europa Express von Raiffeisen Centrobank Jetzt in Zeichnung

14 Ein Blick auf die europäische Anleihenkarte Der KEPLER Europa Rentenfonds

15 Anlagetipps, die zum Erfolg führen Goldene Anlegerregeln: Letzter Teil der Serie

16 Entspannte Urlaubsgrüße von Ihrem Wertpapierdepot! Absichern mit Limits und Limitzusätzen


AKTUELL

Niedrige Zinsen machen Wertpapierbeimischungen immer interessanter!

Sparbuch Top Zinsen Flop Niedrige Zinsen sind ein Ärgernis für Sparer und Banken. Vielen Anlegern ist jedoch die Sicherheit des Geldes wichtiger, als das ein oder andere Prozent mehr Rendite. Was also tun, um die Rendite doch etwas aufzubessern? Die extrem niedrigen Zinsen helfen den Staatsschulden und der Wirtschaft. Nachdem die Konjunkturaussichten in der Eurozone nach wie vor trüb sind, will die EZB die Zinsen möglichst lange niedrig lassen. Sicherheitsbewusste Sparer können mit unterschiedlichen Laufzeiten auf Sparbüchern die Zinserträge etwas optimieren, z.B. bietet das FixZins Plus-Sparbuch eine überdurchschnittliche Einstiegsverzinsung von 1,375 Prozent.

Aktien als attraktive Beimischung Obwohl die meisten Sparer jederzeit zu 100 Prozent auf ihr Geld zugreifen wollen, wäre aufgrund der niedrigen Zinsen eine langfristige Aktien-Beimischung sinnvoll. Besonders wenn es sich um Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen, guten Bilanzen und Dividenden handelt, wie zB. OMV oder voestalpine mit einer Dividendenrendite von ca. 3,7 Prozent. Profitieren von Preisschwankungen Wenn man als Anleger ins Wertpapier-Geschäft einsteigen möchte, kann man das auch schrittweise tun, z.B. mit einem Vermögensaufbau. Bereits ab 30 Euro kauft man über mehrere Jahre hinweg je nach Wunsch entweder monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich ausgewählte Fondsanteile.

5555Sommergewinnspiel 5555 Unter allen Teilnehmern, die die Gewinnfrage auf www.boerse-live.at/Gewinn richtig beantworten können, verlosen wir zur Aufbesserung der Urlaubskasse 3 x 50 Euro Tankgutscheine der OMV!

Welche Goldene Anlegerregel gibt es tatsächlich? A) Alles auf eine Karte setzen, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen B) Teuer kaufen, günstig verkaufen C) Die Kennzahlen kennen

Wir wünschen Ihnen viel Glück und allen Lesern einen schönen, erholsamen Sommer 2013!

Je früher Sie einen Fixbetrag einzahlen, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszins-Effekt. Bei regelmäßiger Investition kaufen Sie bei niedrigen Preisen mehr und bei hohen Preisen weniger Fondsanteile. Somit erzielen Sie im Durchschnitt einen günstigeren Kaufpreis, was auch als Cost-Average-Effekt bezeichnet wird. „Eine gute Streuung in der Veranlagung ist immer noch der beste Weg, sein Vermögen zu sichern und zu mehren. Eine höhere Rendite ist stets mit vermehrtem Risiko verbunden. Besteht das Bedürfnis nach besonderer Wertsicherung, empfiehlt sich ein umfangreiches Beratungsgespräch“, so Dir. Günter Stadlberger, Geschäftsleiter der RAIFFEISENBANK WELS.

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AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen kompakt

USA

PORTUGAL

IWF: Zwangssparen schadet der US-Wirtschaft Das staatliche Zwangssparen in den USA bremst laut Internationalem Währungsfonds die Wirtschaft des Landes massiv aus. Der IWF hat seine BIP-Prognose für 2013 von 2,3 auf 1,9 Prozent reduziert. 2012 hatte die weltgrößte Volkswirtschaft noch um 2,2 Prozent zulegen können. Im März diesen Jahres traten dann jedoch die pauschalen Ausgabenkürzungen in Kraft, nachdem sich Präsident Obama und die Republikaner nicht auf einen neuen Haushalt einigen konnten. Dabei sieht der IWF Anzeichen dafür, dass es mit der US-Wirtschaft prinzipiell bergauf geht. Der Arbeitsmarkt erhole sich, es würden mehr Häuser gebaut und den Haushalten gehe es finanziell wieder besser.

DOW JONES

GROSSBRITANNIEN

Weitere Hilfstranche ausbezahlt

Die britische Handelskammer hat zum ersten Mal seit 2008 ihre Wirtschaftsprognose für das Königreich erhöht. Die British Chamber of Commerce (BCC) meldet, dass das BIP dieses Jahr wohl um 0,9 Prozent zulegen wird. Laut BCC dürfte das britische Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr sogar um 1,9 Prozent steigen und im Jahr 2015 um 2,5 Prozent. Beide Schätzwerte übertreffen die bisherigen Prognosen. Grund für die neue Zuversicht sind laut BCC Aussichten auf einen stärkeren Konsum und ein besseres Abschneiden des Dienstleistungssektors.

Der IWF hat Portugal Fortschritte bei seinem Sparkurs bescheinigt und daher der Auszahlung der bereits siebten Tranche in Höhe von 657 Millionen Euro zugestimmt. „Die portugiesischen Behörden haben ein Programm geschaffen, das ökonomisch ausbalanciert ist und das Wirtschaftswachstum sowie den Stellenaufbau in den Mittelpunkt stellt“, lobte IWF-Direktor John Lipsky. Portugal musste vor zwei Jahren mit 78 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt werden. Im Rahmen des Hilfspakets wurde ein umfassender Reformkurs vereinbart. Demnach muss in diesem Jahr das Haushaltsdefizit auf 5,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (von 6,4 Prozent im vergangenen Jahr) sinken.

FTSE 100

PSI 20

Bessere Wirtschaftsprognose für Großbritannien

Stand 31.12.2012

13.104,10

Stand 31.12.2012

5.897,81

Stand 28.12.2012

5.655,15

Stand 09.07.2013

15.224,69

Stand 09.07.2013

6.450,07

Stand 09.07.2013

5.529,02

Veränderung in %

+ 16,18 %

Veränderung in %

+ 9,36 %

Veränderung in %

- 2,23 %

Veränderung absolut

+ 552,26

Veränderung absolut

- 126,13

Veränderung absolut

+ 2.120,59


AKTUELL

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DEUTSCHLAND Deutsche Unternehmen wollen heuer 250.000 Stellen schaffen Trotz schleppender Konjunktur wollen die deutschen Unternehmen im Jahr 2013 100.000 Stellen mehr schaffen als geplant man rechnet mit einem Zuwachs von 250.000 Stellen. Viele neue Arbeitsplätze sollen vor allem in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Tourismus entstehen. Führende Köpfe warnen allerdings vor der zunehmenden Tendenz einer Lohnungleichheit. Deutsche Unternehmen sollen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht vorrangig durch billige Arbeit stärken, sondern ihren Fokus auf technischen Fortschritt und Bildung richten, so der renommierte US-Ökonom Adam Posen.

DAX

ÖSTERREICH Ökonomen haben Abschwung unterschätzt

ITALIEN

Die BIP-Prognosen für 2013 wurden sowohl von der OeNB, als auch Wifo und IHS nach unten revidiert. Alle Wirtschaftsforscher hätten die Dynamik des Abschwungs unterschätzt, sagte OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Grund für die Abwertung seien schwächere Exporte und Investitionen. Das Land schlage sich angesichts der momentanen Lage in der Eurozone aber „bemerkenswert“. Der Tiefpunkt sollte außerdem erreicht sein, alle Institute sagen eine Verbesserung um die Jahresmitte voraus.

Italien legt milliardenschweres Konjunkturprogramm auf

ATX

FTSE MIB

Um die schwer in Mitleidenschaft gezogene Wirtschaft aufzupäppeln, hat Italiens Regierung ein Konjunkturpaket geschnürt. Mit Hilfe von drei Milliarden Euro sollen Straßen, Brücken, Tunnel und Schulen saniert werden. Mit dieser Maßnahme erhofft man sich die Schaffung von 30.000 neuen Arbeitsplätzen in der Baubranche. Mit weiteren Maßnahmen sollen außerdem die Bürokratie abgebaut und die Jugendarbeitslosigkeit verringert werden.

Stand 28.12.2012

7.612,39

Stand 28.12.2012

2.401,21

Stand 28.12.2012

16.273,38

Stand 09.07.2013

7.968,54

Stand 09.07.2013

2.266,91

Stand 09.07.2013

15.799,62

Veränderung in %

+ 4,68 %

Veränderung in %

- 5,59 %

Veränderung in %

- 2,91 %

Veränderung absolut

+ 356,15

Veränderung absolut

- 134,30

Veränderung absolut

- 473,76


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MARKT

Aktienmärkte im Umfeld schwieriger Rahmenbedingungen

Die Höchststände sind vorerst in die Ferne gerückt Konnten sich die internationalen Aktienmärkte zunächst noch über Liquidität, niedrige Zinsen und gute Unternehmensergebnisse freuen, ist im Frühsommer ein großer Teil der Gewinne verpufft. Wie geht es nun weiter für DAX, Dow Jones und Co? Zur Jahresmitte hat sich die Dynamik an den internationalen Aktienmärkten etwas eingebremst. Ein Großteil der zuvor erzielten Gewinne musste wieder abgegeben werden. Im Chart ist ersichtlich, dass sich viele Aktienindizes, wie etwa der deutsche Leitindex DAX oder der Dow Jones, von ihren Höchstständen wieder entfernt und aktuell eine volatile Seitwärtsentwicklung eingeschlagen haben. Somit stellen sich für viele Investoren folgende Fragen: Handelt es sich nur um eine kurze Schwächephase des Marktes oder geht es in der zweiten Jahreshälfte mit den Kursen weiter nach unten? Sind die Aktienmärkte nach dem Erreichen neuer Rekordstände bereits überbewertet und macht es jetzt noch Sinn, in Aktien zu investieren?

Juni stellten die US-Notenbanker aber klar, dass die Käufe zunächst unvermindert fortgesetzt werden.

Die Notenbanken werden auch weiterhin für Unterstützung sorgen

Notenbank-Chef Bernanke äußerte sich allerdings erstmals konkret zum Zeitplan für den Ausstieg. Sollten künftige Konjunkturdaten im Großen und Ganzen erwartungsgemäß ausfallen, ist eine erste Reduzierung der Käufe „später in diesem Jahr“ möglich. In der Folgezeit könnten die Wertpapierkäufe Schritt für Schritt verringert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden.

Die internationalen Notenbanken haben bis weit ins erste Halbjahr 2013 für viel Schwung an den Börsen gesorgt, indem sie die Märkte mit ausreichender Liquidität versorgt haben. So kaufte beispielsweise die US-Notenbank Fed monatlich Anleihen in der Höhe von 85 Milliarden US-Dollar. Gegen Jahresmitte kamen jedoch Befürchtungen auf, dass dieses Kaufprogramm reduziert werden könnte. In ihrer Sitzung im

Ihren hochexpansiven Kurs will die Fed aber auch dann noch beibehalten, wenn die Anleihenkäufe bereits eingestellt sind und sich die Konjunkturerholung beschleunigt. Da die Analysten der Meinung sind, dass die Leitzinsen in den USA und Europa noch länger nicht nachhaltig ansteigen, werden die Bemühungen der Notenbanken daher auch weiter für Unterstützung an den Aktienmärkten sorgen.

Renommierte Analysten sind der Meinung, dass es für einen Einstieg in Aktien noch nicht zu spät ist. Zur Beurteilung der weiteren Marktentwicklung sollten daher folgende Punkte genau beobachtet werden.

ENTWICKLUNG INDIZES SEIT JÄNNER 2013 IN PROZENT

Quelle: Bloomberg, 08.07.2013. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen, gerade auch bezogen auf einen derart kurzen Zeitraum, keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Stabilisierung der Konjunktur in Sicht Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten waren noch nicht überwältigend. Aber es ist die Tendenz erkennbar, dass die globale Wirtschaftsentwicklung einen Boden gefunden hat und für die zweite Jahreshälfte 2013 eine leichte Stabilisierung zu erwarten ist. Die Mehrheit der Volkswirte rechnet zwar für die kommenden Monate immer wieder mit schwachen Daten zur Realwirtschaft. Allerdings beziehen sich diese Daten immer auf zurückliegende Monate. Nach vorne gerichtete Indikatoren wie Konjunkturumfragen sollten sich dagegen schon verbessern. Auch von Seiten der Inflation ist mit keinen beängstigenden Zah-


MARKT

len zu rechnen. Beispielsweise erwarten die Analysten der EZB für das laufende Jahr eine Preissteigerung von 1,4 Prozent, im Jahr 2014 wird in Europa mit einem Rückgang auf 1,3 Prozent gerechnet. Unternehmen sind großteils gut gerüstet Im ersten Quartal 2013 haben die Unternehmen zufriedenstellende Zahlen veröffentlicht. Mehr als zwei Drittel aus dem S&P 500 Index konnten die Prognosen übertreffen. Rund zehn Prozent der Konzerne lagen genau im Rahmen der Erwartungen. Mit Anfang Juli startete die Berichtssaison in die nächste Runde. Aufgrund der Stabilisierung der Konjunktur und der Tatsache, dass viele Unternehmen ihre Hausaufgaben gut gelöst haben, geht die Mehrheit der Analysten von einer Fortsetzung der freundlichen Tendenz aus. Für 2014 wird bei einigen Aktienindizes wieder mit einem Gewinnwachstum von mehr als zehn Prozent gerechnet. Unser Fazit Mangels attraktiver Alternativen – es wird erwartet, dass zumindest die Geldmarktzinsen auf längere Sicht auf niedrigen Niveaus verharren – wird auch in der zweiten Jahreshälfte 2013 für den risikobewussten Anleger kaum ein Weg an den Aktienmärkten vorbeiführen. Aufgrund der wachsenden Nervosität an den Anleihenmärkten und Stolpersteinen in der Eurozone wird es allerdings in den nächsten Monaten ein holpriger Weg werden. Dadurch wird es immer wieder günstige Gelegenheiten zum Einstieg in Aktien oder Aktienfonds geben. THOMAS BRUNNMAYR

Trotz volatilem Umfeld führt für ein Mehr an Rendite kaum ein Weg an den Aktienmärkten vorbei

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MARKT

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Aktienauswahl

Hinweis gem. § 48f Abs 9 Z 1 BörseG: Aufsichtsbehörde ist die FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht

Weiterhin auf dem richtigen Weg Der größte Arzneimittelhersteller der Welt ist schwerpunktmäßig im Pharmageschäft tätig und liegt international mit seinen verschreibungspflichtigen Präparaten auf Platz eins. Die wichtigsten Umsatzträger sind Lipitor (Cholesterinsenker), Enbrel (rheumatoide Arthritis), Lyrica (Epilepsie) und Prevnar (Lungenentzündung).

Pharma & Biotechnologie + Zunehmende Alterung der Bevölkerung + Starkes Wachstum in den Emerging Markets + Kosteneinsparungen - Bedrohung noch laufender Patente durch Generika und Patentausläufe Pfizer Ƞ Der US-Konzern verbuchte im Q1 auf Jahresbasis einen operativen Umsatzrückgang von 9 % auf USD 13,5 Mrd. und verfehlte damit die Konsensschätzungen von USD 14 Mrd. deutlich. Hauptverantwortlich hierfür zeigt sich nach wie vor der Patentverlust von Lipitor, dessen Umsätze weltweit um 55 % einbrachen. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf USD 0,54 und lag im Rahmen der Markterwartungen. Ƞ Die Sparten Primary Care und Specialty Care, die zusammen knapp 50 % der Umsätze ausmachen, gingen um 20 % bzw. 11 % zurück. Dies konnte von den anderen Sparten nicht aufgefangen werden, obwohl die Sparte Emerging Markets (18 % der Umsätze) mit einem Plus von 6 % sogar deutlich zulegte. + Pfizer erhält im Patentstreit um das Magenmittel Protonix eine Milliardensumme von seinen Konkurrenten Teva und Sun Pharmaceutical überwiesen. Von der Gesamtzahlung in Höhe von USD 2,15 Mrd. kommt Pfizer der größte Teil zu Gute, USD 774 Mio. gehen an Takeda. Mit dem japanischen Partner hatten die Amerikaner Protonix entwickelt. Damit wird nun ein Schlussstrich unter ein Gerichtsverfahren, das vor mehr als einem Jahrzehnt begonnen hatte, gezogen. - Nachdem das Unternehmen bis zuletzt für das laufende Geschäftsjahr von einem Gewinn pro Aktie von USD 2,20 bis 2,30 ausgegangen war, musste dies nun auf USD 2,14 bis 2,24 revidiert werden. Der Umsatz wurde ebenfalls nach unten angepasst und liegt nun in einer Spanne von USD 55,3 Mrd. bis USD 57,3 Mrd. Rund die Hälfte der USD 900 Mio. Umsatzreduktion beruht auf der zuletzt schwachen Entwicklung des JPY ggü. dem USD.

Aktieninfo Pfizer Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 18.06.2013, 02:04 MEZ ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.):

29,16 USD US7170811035 New York www.pfizer.de 154.956 44.190

Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Indexgewichtung DJIA:

31,40 % 91.500 1,50 %

Quelle: Bloomberg, 08.07.2013, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Fazit Das schwache erste Quartal zeigt nach wie vor die Abhängigkeit des Konzerns von einigen wenigen Produkten. Der eingeschlagene Weg zur Kostenoptimierung und Fokussierung auf Kernkompetenzen ist daher umso wichtiger. Nach dem erfolgreichen IPO der Tiergesundheitssparte erwägt der Konzern nun auch die restlichen 80,2 % an die Börse zu bringen. Auch eine mögliche weitere Aufspaltung des Konzerns ist nach wie vor ein Thema. Ziel sei es, patentgeschützten Arzneien und Generika getrennt voneinander zu betreiben. Wir sind von Pfizers Management und der eingeschlagenen Strategie überzeugt. „Kauf “-Einschätzung. Analysten: Connie Schümann, Christine Nowak, Raiffeisen RESEARCH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 18. Juni 2013

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2012

2013e

2014f

13,3 2,19 -5,20 % 3,51 3,20 3,00 % 0,88

13,2 2,21 0,70 % 3,69 2,78 3,20 % 0,94

12,5 2,34 5,80 % 3,78 2,31 3,40 % 0,99

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

Diese Berichte wurden von Raiffeisen RESEARCH ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesen Berichten enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wiss jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieser Berichte ist ausdrücklich untersagt. Raiffeisen RESEA werden folgende Quellen verwendet: Thomson Reuters, Factiva, Bloomberg, Value LIne, Hoppenstedt, Hoovers Handbook. Diese Berichte richten sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in d und stellen weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenr


MARKT

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Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH. Die Einschätzungen geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Destination: Digitales Zeitalter Deutsche Post DHL ist ein global agierender Post- und Logistikkonzern mit Hauptsitz in Bonn. Neben dem traditionellen Brief-Geschäft in Deutschland ist das Unternehmen weltweit in den Bereichen Express (Paketbeförderung), Global Forwarding, Freight (Frachtführung) und Supply Chain (Lager und Distribution) tätig.

Aktieninfo Deutsche Post DHL Transport-/Luftfahrtbranche + Steigende Volumina im Paketversand. - Schwache Nachfrage für Luftfracht. Deutsche Post DHL Ƞ Im ersten Quartal 2013 hat Deutsche Post DHL bei einem in etwa stabilen Umsatz von EUR 13,4 Mrd. ein Betriebsergebnis von EUR 711 Mio. ausgewiesen, was einer Umsatzmarge von 5,3 % entspricht. Der Berichtszeitraum enthielt 2,6 Arbeitstage weniger als in 2012. + Das Management hat die Generierung des Cashflows nun vermehrt im Fokus. Durch Umsatzwachstum und Kostenkontrolle wird dieser aller Voraussicht nach in den nächsten Quartalen steigen. + Der amerikanische Konkurrent Fedex hat angekündigt, seine Flugzeugkapazitäten auf transpazifischen Routen um zehn Prozent zu kürzen. Stattdessen will man sich verstärkt auf den US-Heimmarkt konzentrieren. Für DHL, die Marktführer in Asien sind, ist das ein willkommener Schritt, um ihre Position weiter zu zementieren. Der internationale Expressmarkt in China hat in den letzten Jahren starkes Wachstum gezeigt und wird auch in Zukunft u.a. vom Trend des steigenden Internethandels profitieren. Ƞ Der deutsche Bundesrat hat die Verwendung von De-Mail durch die öffentliche Verwaltung abgesegnet. De-Mail ist ein sicheres, auf E-Mail-Technik beruhendes Format zur Kommunikation im Internet. Es bildet einen wichtigen Bestandteil des E-Government-Gesetzes. Die Zertifizierung für De-Mail wurde privaten Unternehmen (u.a. Deutsche Telekom und United Internet) erteilt. Deutsche Post hat bereits vor drei Jahren ein Konkurrenzsystem lanciert, den E-Postbrief, in dessen Entwicklung das Unternehmen etwa EUR 500 Mio. investiert hat. Dieser stellt auf umfassendere Identifizierungsmaßnahmen (z.B. Postident-Verfahren) ab. Bislang konnte Deutsche Post ca. 1 Million Nutzer gewinnen. Die Entscheidung des Bundesrats hat kurzfristig keine substantiellen Auswirkungen auf Deutsche Post DHL. Langfristig könnte es ein strategischer Nachteil sein, wenn das Produkt E-Postbrief keine breite Akzeptanz findet.

Fazit Deutsche Post DHL lieferte abermals solide Ergebnisse. Die Unternehmenstransformation schreitet voran, einige Effizienzen lassen sich noch erzielen, um das Wachstumspotential zu heben. Wir bleiben bei unserer Einschätzung „Kauf“. Analysten: Magdalena Wasowicz, Helge Rechberger, Raiffeisen RESEARCH, Datum Erstellung und Erstveröffentlichung: 20. Juni 2013

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate) Kurs 19.06.2013, 17:35 MEZ ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkapitalisierung (EUR Mio.): Umsatz (EUR Mio.):

19,80 EUR DE0005552004 Frankfurt www.dp-dhl.com/de 23.875 55.512

Verschuldungsgrad: Anzahl Mitarbeiter: Indexgewichtung DAX:

28,40 % 473.626 2,60 %

Quelle: Bloomberg, 08.07.2013, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

KGV Gewinn/Aktie Gewinnwachstum Kurs/Umsatz Kurs/Buchwert Dividendenrendite Dividende/Aktie

2012

2013e

2014f

15,00 1,32 9,10 % 0,43 2,00 3,50 % 0,70

13,60 1,46 10,20 % 0,41 2,30 3,80 % 0,76

12,60 1,57 7,80 % 0,40 2,06 4,10 % 0,81

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

ensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieser Berichte betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Raiffeisen RESEARCH behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, ARCH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der in den Berichten enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Im Wesentlichen der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Raiffeisen RESEARCH stützen. Diese Berichte sind unverbindlich research.at -> “Disclaimer”.


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MARKT

Stockerlplätze für Österreich

Österreich behauptet sich im Euroland Obwohl die Rezession in weiten Teilen der Eurozone andauert, steuert die Wirtschaft auf eine schrittweise Erholung gegen Ende des Jahres hin.

Fenster für weitere Zinsmaßnahmen offen Die Sparziele der Länder mit den höchsten Haushaltsdefiziten werden weitgehend eingehalten und der Preisauftrieb bewegt sich im Rahmen der Zielvorstellungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Somit hält die EZB an dem Szenario fest, dass gegen Ende des Jahres eine „sehr langsame“ Erholung einsetzen werde. Präsident Mario Draghi merkt allerdings an, dass im Fall einer nochmaligen Konjunktureintrübung ein weiterer Zinsschritt folgen könnte. Diese unterstützende Haltung der EZB sorgt für Beruhigung und Vertrauen am Markt. Österreichische Wirtschaft in „guter Form“ Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) erwartet für Österreich für das laufende Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent und für 2014 von 1,7 Prozent. Für die Eurozone wird vergleichsweise im Jahr 2014 ein Wachstum von 1,1 Prozent erwartet. Österreich konnte auch trotz der schwierigen

internationalen konjunkturellen Entwicklung den Export von Waren und Dienstleistungen im Jahresvergleich steigern. Für heuer wird ein Exportplus von 3,5 Prozent erwartet. Somit schlägt Österreich sogar den Exportweltmeister Deutschland. In puncto EU-Beschäftigungsquote befindet sich Österreich auf einem guten vierten Platz. Laut Eurostat lag Österreich mit 73,7 Prozent Beschäftigungsquote hinter den Niederlanden (75,8 Prozent), Schweden (75,1 Prozent) und Deutschland (74,2 Prozent). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in der Eurozone liegt aktuell bei 12,2 Prozent. Im Vergleich mit anderen Euroländern weist Österreich die geringste Arbeitslosenquote auf (aktuell 4,9 Prozent). Angesichts der Rezession im Euroraum kann sich Österreich bemerkenswert behaupten und wird laut Befragung österreichischer Führungskräfte als sehr attraktiver Wirtschaftsstandort gesehen. MICHAELA SCHAUMBURG-LIPPE

Österreich ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort, weil ... 90,32 % - hohe Rechtssicherheit/geringe Kriminalität 85,71 % - gut ausgebildete, motivierte Arbeitskräfte 83,41 % - geringe Steuern/Abgabenbelastung 82,49 % - Infrastruktur und Logistik 75,58 % - zentrale Lage/Nähe zu Osteuropa 75,58 % - Lebensqualität/Freizeit/Kultur 53,00 % - Fördersystem Quelle: Wirtschaftsblatt, Mai 2013


IM BLICKPUNKT

Solide Emission der Raiffeisenlandesbank OÖ

Produkt für den sicherheitsorientierten Investor: Der neue TopZins Sparplan Eine längerfristige Bindung ist für Sie kein Problem? Sie möchten gerne regelmäßig veranlagen und den fixen Auszahlungsbetrag bereits im Vorhinein kennen? Dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen TopZins Sparplan und sichern sich das attraktive Zinsniveau. Mit dem neuen TopZins Sparplan mit verlängerter Laufzeit können Sie bereits ab 70 Euro pro Monat in eine fixe RaiffeisenAnlage ansparen. Der Auszahlungsbetrag ist Ihnen im Vorhinein bekannt. Mit diesem Produkt können Sie sich ein attraktives Zinsniveau sichern, denn laut Experten wird die aktuelle Niedrigzinsphase noch über einen längeren Zeitraum hinweg andauern.

Sie möchten: R5 Durchschnittlich 4,00 % p.a. Rendite über die gesamte Laufzeit von 15 Jahren R5 eine monatliche Einzahlung ab 70 Euro R5 einen fixen Auszahlungsbetrag bei monatlicher Einzahlung Zu beachten: R5 Während der Laufzeit sind Kursschwankungen möglich. Bei einem

vorzeitigen Verkauf kann es daher zu Kursverlusten kommen, außerdem entfällt der Bonus. Für Kunden mit einem kürzeren Veranlagungshorizont existiert parallel natürlich auch weiterhin der bereits bekannte TopZins Sparplan mit sieben Jahren Laufzeit, der aktuell eine durchschnittliche Rendite von drei Prozent p.a. aufweist. Ihr Berater oder Ihre Beraterin informiert Sie gerne über diese beiden exklusiven Veranlagungsvarianten. MICHAELA SCHAUMBURG-LIPPE

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IM BLICKPUNKT

Runde Geburtstage der Index-Schwergewichte

DAX und EURO STOXX 50 feiern Geburtstag Mit dem DAX und dem EURO STOXX 50 feierten 2013 zwei der bekanntesten Indizes Geburtstag. Der DAX wurde am 1. Juli 25 Jahre alt, der EURO STOXX 50 feierte bereits im Februar seinen 15. Geburtstag. Die beiden Indizes sind auch hierzulande sehr beliebt, denn der österreichische Anleger orientiert sich hauptsächlich an der Heimat und schweift eher selten in die Ferne. Und wenn, dann gerne in deutsche oder europäische Gefilde. Die zwei Geburtstagskinder haben große Vorteile zu bieten - sie zeichnen sich durch ein transparentes Regelwerk aus und sind sehr liquide. Beide, der DAX und der EURO STOXX 50, werden als Preis- und Performanceindex berechnet. Und während beim Europäer meistens die Variante als Preisindex herangezogen wird, kennen die Anleger den DAX als Performanceindex. Neben der reinen Kursentwicklung berücksichtigt dieser also auch Erträge aus Dividendenzahlungen. Höchststand im DAX? Eigentlich nicht. Seit seinem Start am 1. Juli 1988 hat sich der Indexstand des DAX vervielfacht und vor kurzem verzeichnete er ein Allzeithoch von über 8.500 Punkten. Allerdings eignet sich der Performanceindex nicht für einen Vergleich historischer Indexstände, da dieser natürlich von dem Dividendenzuckerl profitiert. Für fundierte Vergleiche ist daher die preisbasierte Variante des Deutschen

Leitindex besser geeignet. Sie liegt mit etwa 4.100 Punkten noch ein gutes Stück unter dem Kursrekord von über 6.266 Punkten, der im März 2000 erzielt wurde. In Wirklichkeit hat der DAX also, der trotz einiger Kurseinbrüche eine jährliche Durchschnittsrendite von beachtlichen 8,3 Prozent erzielt hat, gar keinen neuen Höchststand erreicht. Längerfristig Luft nach oben Kurzfristig ist sowohl beim DAX als auch beim EURO STOXX 50 in der nächsten Zeit mit Schwankungen zu rechnen. Die Aussagen der Notenbanker dies- und jenseits des Atlantik werden bei den Jubilaren immer wieder für Volatilität sorgen. Längerfristig gesehen ist aber durchaus Platz nach oben, vor allem im Falle einer endlich wieder anziehenden Konjunktur. Wer sich übrigens nicht in Einzeltiteln engagieren will, sondern beispielsweise einen der beiden Indizes zur Gänze kaufen möchte, für den sind Indexzertifikate eine interessante Anlageidee. Renommierte Emittenten wie die Raiffeisen Centrobank bieten diese an und legen außerdem auch immer wieder Zertifikate auf Grundlage des EURO STOXX 50 oder des DAX auf (siehe Seite 13). Sprechen Sie mit Ihrem Berater oder Ihrer Beraterin - sie können Ihnen die aussichtsreichsten Varianten gerne näher vorstellen. Diese Produkte können in der andauernden Niedrigzinsphase durchaus eine interessante Depotbeimischung darstellen. Happy Birthday!


IM BLICKPUNKT

Jetzt in Zeichnung

Europa Express von Raiffeisen Centrobank Bei dem Europa Express-Zertifikat besteht die Chance auf eine Tilgung zu 107 Prozent bereits nach einem Jahr, wobei für die vorzeitige Tilgung der EURO STOXX 50® gleich bleiben oder steigen kann. Notiert der Index unter dem Startwert, verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr, wobei der mögliche Auszahlungspreis jährlich um sieben Prozentpunkte steigt. Die maximale Laufzeit beträgt drei Jahre und der Sicherheitspuffer am Laufzeitende (August 2016) beläuft sich auf 40 Prozent.

Funktionsweise Am Anfänglichen Bewertungstag wird der Startwert des EURO STOXX 50® (Schlusskurs) festgehalten und die Barriere (60 Prozent des Startwerts) ermittelt. Der Startwert wird ebenfalls als Auszahlungslevel fixiert. Am jährlichen Bewertungstag (Juli 2014, Juli 2015, Juli 2016) wird der Schlusskurs des EURO STOXX 50® mit dem Auszahlungslevel verglichen: Liegt der Kurs des Index auf oder über dem Auszahlungslevel, kommt es zur (vorzeitigen) Rückzahlung des Zertifikats zum definierten Auszahlungspreis.

Das Express-Zertifikat verbindet die Chance eines attraktiven Ertrags mit der Möglichkeit der vorzeitigen Tilgung. Als Basiswert für das Anlageprodukt dient der EURO STOXX 50®. Der Kurs des Leitindex der Eurozone hat in den vergangenen Wochen nachgegeben – von dem Jahreshoch im Mai hat sich der EURO STOXX 50® wieder deutlich entfernt.

Je länger die Laufzeit, desto höher der Auszahlungspreis

Interessanter Einstiegszeitpunkt Für Anleger, die diesen Rückschlag als interessanten Einstiegszeitpunkt wahrnehmen wollen, kann das Europa Express-Zertifikat Renditechancen eröffnen. Es eignet sich für Investoren die davon ausgehen, dass der Index in einem, zwei oder längstens drei Jahren auf oder über dem aktuellen Niveau notiert. In diesem Fall beläuft sich die Rendite auf sieben Prozent p.a. (Zinseszins und Anschaffungskosten, wie beispielsweise der Ausgabeaufschlag, sind bei der Renditeberechnung nicht berücksichtigt). Die Laufzeit des Zertifikats beläuft sich auf mindestens ein und maximal drei Jahre.

Ist es im ersten oder zweiten Laufzeitjahr nicht zu einer vorzeitigen Tilgung gekommen und liegt der Basiswert auch am dritten, Finalen Bewertungstag (Juli 2016) nicht auf oder über dem Auszahlungslevel, ist ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus aktiv: Notiert der Index über der Barriere von 60 Prozent des Startwerts (40 Prozent Sicherheitspuffer), wird am Fälligkeitstag zu 100 Prozent des Nominales getilgt. Liegt der Kurs des Index jedoch auf oder unter der Barriere, erfolgt die Auszahlung 1:1 entsprechend der Indexentwicklung (prozentuelle Entwicklung des Index vom Startwert bis zum Schlusskurs am Finalen Bewertungstag). Chancen R5 Ertragschance bei gleichbleibendem oder steigendem EURO STOXX 50®. R5 Vorzeitige Rückzahlung zu dem im Vorhinein festgelegten Auszahlungs-

R5 R5

R5 R5

preis, wenn der Index an einem der Bewertungstage auf oder über dem Auszahlungslevel notiert. Maximale Laufzeit: drei Jahre. Sollte keine vorzeitige Rückzahlung stattfinden, besteht am Laufzeitende ein Sicherheitspuffer von 40 Prozent (Barriere bei 60 Prozent). Optimierung des Chance/Risiko-Verhältnisses Flexibilität durch permanente Handelbarkeit, keine Managementgebühren

Risiken R5 Notiert der EURO STOXX 50® an keinem der drei Bewertungstage auf oder über dem Auszahlungslevel, erfolgt keine (vorzeitige) Rückzahlung zum definierten Auszahlungspreis und Anleger erzielen keine Rendite. R5 Sollte die Barriere des Express-Zertifikats am Finalen Bewertungstag verletzt sein, sind Anleger eins zu eins und ohne Schutzmechanismus dem Marktrisiko ausgesetzt. R5 Anleger partizipieren nicht an Kursanstiegen des Index über den für das entsprechende Laufzeitjahr definierten Auszahlungspreis hinaus. R5 Das Europa Express-Zertifikat ist ohne fixe laufende Erträge, wie beispielsweise Kuponzahlungen, ausgestattet. R5 Die Rückzahlung ist abhängig von der Bonität und Liquidität der Raiffeisen Centrobank (Emittentenrisiko). THOMAS BRUNNMAYR

Veröffentlichter Prospekt sowie allfällige Nachträge sind bei der RLB OÖ und der Emittentin erhältlich. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt.

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IM BLICKPUNKT

Der KEPLER Europa Rentenfonds

Ein Blick auf die europäische Anleihenkarte „Anleger sollten einen Blick auf europäische Anleihen werfen“, meint Reinhold Zeitlhofer, Manager des KEPLER Europa Rentenfonds. Was bei der Veranlagung alles zu beachten ist und wie sich diese Assetklasse aktuell präsentiert, erläutert der Rentenspezialist exklusiv für Chancen_Risken. Europa steht seit jeher für seine Vielfalt. Von den Pionierleistungen deutscher Ingenieure über die clever genutzten Rohstoff-Ressourcen der nordischen Länder bis hin zu den herausragenden Kreationen italienischer Designer besticht der Alte Kontinent auf verschiedensten Ebenen. Genau so fragmentiert zeigt sich der Anleihenmarkt. Europa ist nicht gleich Europa Für Anleger in Anleihen gilt: Europa ist nicht gleich Europa. Es besteht ein kleiner, feiner Unterschied zwischen Euroland-Rentenfonds und Europa Rentenfonds. Erstere investieren meist klassisch konservativ in die bonitätsstarken Staatsanleihen der Euro-Kernländer. EuropaRentenfonds hingegen nehmen zusätzlich Staatsanleihen anderer europäischer Währungen (Pfund, Norwegische Krone, …) und sogar Unternehmensanleihen im Portfolio auf. Das Ertrag-/Risikoprofil ist daher im direkten Vergleich um einiges dynamischer angelegt. Anleihen-Experte Zeitlhofer hält viel auf diese höher rentierenden Beimischungen: „Angesichts des niedrigen Zinsniveaus in den Top-Industriestaaten mit einer Verzinsung von nicht einmal zwei Prozent für zehnjährige deutsche Bundesanleihen

macht es für Anleger Sinn, die ganze europäische Landkarte ins Auge zu fassen.“ Im KEPLER Europa Rentenfonds nutzt er unterschiedliche Zins- und Währungsentwicklungen, um das RenditePotenzial zu heben. Wichtig ist für ihn eine breite Streuung. Neben Staatsanleihen sind im KEPLER Europa Rentenfonds daher Pfandbriefe, Unternehmensanleihen und auch Bankanleihen vertreten. Wirtschaftliche Aufhellung sollte Euro stärken Vor allem in Großbritannien sieht Zeitlhofer im aktuellen Zinsumfeld attraktive Chancen. Investments in Norwegischer und Schwedischer Krone tätigt der KEPLER Europa Rentenfonds aktuell nicht. „Grund ist die sich aufhellende wirtschaftliche Lage in der Euro-Zone, die tendenziell den Euro gegenüber den nordischen Währungen stärken sollte“, erläutert Zeitlhofer. Sehr wohl behält er aber Osteuropa im Auge: „Diese Länder haben nach einer Korrektur Ende Mai wieder interessante Einstiegsrenditen erreicht.“ Die durchschnittliche Zinsbindung (Duration) des KEPLER Europa Rentenfonds liegt derzeit bei ca. 6,3 Jahren. Ein An-

lagehorizont von mindestens fünf Jahren ist bei diesem Produkt empfehlenswert, da aufgrund von Bonitäts- und Zinsänderungen zwischenzeitliche Schwankungen jederzeit möglich sind. KEPLER Europa Rentenfonds mehrfach ausgezeichnet Reinhold Zeitlhofer ist seit 15 Jahren an den Finanzmärkten tätig und hat sich international unter den besten Fondsmanagern für europäische Anleihen etabliert. Das zeigt ein aktuelles Ranking der global tätigen Bewertungsagentur Citywire. In der Kategorie „European Bonds“ wird er im Manager-Rating auf Platz eins gelistet. Und auch das Fondsanalysehaus Morningstar bewertet die Managementqualität seines Fonds mit der Top-Note von 5 Sternen. ANDREAS REHBERGER


IM BLICKPUNKT

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Goldene Anlegerregeln: Letzter Teil der Serie

Anlagetipps, die zum Erfolg führen „Man muss an der Börse nicht alles mitmachen, aber alles verstehen“. Im letzten Teil der Serie geht es vor allem darum, die wichtigsten Bewertungskennzahlen zu

verstehen und zu berücksichtigen. Diese können oft gute Hinweise geben, ob sich der Kauf einer bestimmten Aktie lohnt, oder ob sie möglicherweise schon viel zu

teuer ist. Wie immer gilt: Gut informiert zu sein ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Geldanlage. ANDREA KLAMMER

eienb Akt len“ „ : IPP nnzah HT Ke se BUC ng mit Hee u t r ktor i we V von

7. Die Kennzahlen kennen Natürlich - Bewertungskennzahlen sind eine trockene Materie. KGV, KBV, Dividendenrendite - oft wäre es viel einfacher, sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen und auf den Aktienzug aufzuspringen, auf dem schon tausende andere Anleger mitfahren. Mündige und verantwortungsbewusste Investoren sollten sich trotzdem zumindest mit den bedeutendsten Kennzahlen auseinandersetzen. Eine wichtige und bekannte Kennzahl ist beispielsweise das Kurs-GewinnVerhältnis (KGV). Das KGV setzt den Kurs der Aktie ins Verhältnis zum Gewinn. Je kleiner das KGV, desto besser. Ob der Titel nun günstig ist oder nicht, lässt sich dann am besten im Vergleich mit anderen Titeln von Unternehmen der gleichen Branche feststellen. Eine Zahl, die vor allem in Zeiten des niedrigen Zinsumfelds für viele Anleger interessant geworden ist, ist die Dividendenrendite. Die Dividendenrendite drückt die Höhe der Gewinnbeteiligung im Verhältnis zum Aktienkurs aus. Titel mit einer hohen Dividendenrendite sind bei Investoren beliebt, die regelmäßige Erträge suchen. Doch Vorsicht: Eine hohe Dividendenrendite heißt keinesfalls, dass das Unternehmen auch zum nächsten Termin eine hohe Dividende ausschüttet. Für interessierte Anleger ist es also notwendig, das aktuelle Nachrichtenumfeld des Unternehmens wie etwa Dividendenankündigungen zu beachten sowie zu prüfen, wie kontinuierlich die Gesellschaft bisher ihre Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet hat.


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IM BLICKPUNKT

Absichern mit Limits und Limitzusätzen

Entspannte Urlaubsgrüße von Ihrem Wertpapierdepot!

Herr und Frau Österreicher fahren in den wohlverdienten Urlaub. Die Nachbarn leeren den Postkasten, die Fenster werden geschlossen und die Alarmanlage aktiviert. Das Haus ist abgesichert - aber wie sieht es mit dem Wertpapierdepot aus? Tipps, damit Sie und Ihr Depot einen entspannten Sommer genießen können. „Die Konjunktur und die Aussagen der Notenbanker haben nach einem sehr erfreulichen Frühjahr wieder mehr Volatilität in die Märkte gebracht“, so Mag. Christian Ratz, Chef des Wertpapierbereiches der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Wer also länger unterwegs ist und möglicherweise keinen Zugriff auf sein Depot hat, sollte seine Werte gegebenenfalls absichern. „Professionelle Händler machen das natürlich permanent. Aber Kunden, die ihre Aufträge beispielsweise mit Limits absichern, sind leider noch immer in der Minderheit“, so Ratz, der hier einen großen Aufholbedarf ortet. Wie können Kunden nun vorgehen? Viele Hotels bieten heutzutage gratis WLAN an. Eine Möglichkeit, Veranlagungsentscheidungen am aktuellsten Stand zu treffen, bieten daher die Kurssignale in Raiffeisen ELBA-internet. Anleger können noch zuhause bei jedem beliebigen Wertpapier ein Kurssignal

TIPP! So funktioniert die Eingabe in Raiffeisen ELBA-internet: Im Menü beim Punkt „Wertpapiere“ über „Funktion“ die Kurssignale auswählen. Es können bei allen Wertpapieren beliebig viele Signale definiert werden.

setzen und bekommen bei Erreichen des definierten Kurses eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail. Sobald das Signal einlangt, können Kunden via Internet auf das Wertpapierdepot zugreifen und handeln. Rasch, unkompliziert und vor allem am aktuellsten Stand der Dinge. Auch Stop-Marken können sich als äußerst nützlich erweisen. Diese definieren einen Kurs, bei dem das Wertpapier geoder verkauft werden soll. Bei Erreichen des Kurses wird der Verkaufsauftrag automatisch an die Börse geschickt. Um die Funktionsweise besser zu erklären, möchten wir zwei Beispiele bringen. Einmal für einen Stop Market-Verkauf, einmal für einen Stop Limit-Verkauf. Stop Market-Verkauf: Ihre Aktie notiert aktuell bei 110 Euro. Sie wollen die Aktie abstoßen, wenn der

Kurs unter 100 Euro fällt. Sie entscheiden sich für einen Stop Market-Auftrag. Sie wählen das Limit „Stop Market“ und das Eingabefeld „Stopmarke“ wird aktiv. In das Eingabefeld „Stopmarke“ geben Sie 100 Euro ein. Fällt nun der Kurs von aktuell 110 auf 100 Euro, wird der Auftrag an der Börse aktiv und Ihre Aktie bestens verkauft. Sie haben einen „Stop Market“Verkaufsauftrag gegeben. Stop Limit-Verkauf: Ihre Aktie notiert aktuell bei 110 Euro. Sie wollen die Aktie abstoßen, wenn der Kurs unter 100 Euro fällt. Die Aktie soll aber nicht zu einem beliebigen Kurs verkauft werden, denn Sie wollen mindestens 95 Euro erhalten. Sie entscheiden sich für einen „Stop Limit“-Auftrag. Sie wählen das Limit „Stop Limit“ und die Eingabefelder „Stopmarke“ und „Limithöhe“ werden aktiv. In das Eingabefeld „Stopmarke“ geben Sie 100 Euro ein und im Eingabefeld „Limithöhe“ erfassen Sie den Wert 95 Euro. Fällt nun der Kurs von aktuell 110 auf 100 Euro wird Ihre Aktie zu mindestens 95 Euro verkauft (natürlich nur wenn sich ein Käufer zu diesem Kurs findet). Sie haben einen „Stop Limit“-Verkaufsauftrag gegeben. ANDREA PLANK


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Das Redaktionsteam von Chancen_Risken wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer 2013 und viel Erfolg bei Ihren Veranlagungen! Wenn auch Sie Ihr Depot auf Sommerfrische schicken möchten, stehen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater jederzeit gerne zur Verfügung.


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DATEN &FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer KONJUNKTUR ARBEITSLOSENRATE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHES DEFIZIT in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 10. Juli 2013

ROHSTOFFE ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 10. Juli 2013, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Anleihen Emissionen der Raiffeisenlandesbank OÖ EUR EUR EUR

Primärmarkt

1,50 % FixZins Anlage 1,50 - 2,25 % StufenZins Anlage 1,50 %/1,75 %/2,00 %/2,25 % 2,30 % VarioZins Anlage 2,30 % p.a. fix im ersten Jahr, danach vierteljährliche Anpassung an den 3-Monats-Euribor. Mindestverzinsung 1,60 % p.a., Maximalverzinsung 4,00 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

Kurs

Rendite pa

Nach-KESt Rendite pa

ISIN

13-09.07.2016

100,85

1,21

0,91

AT0000A10SN9

12-07.01.2017

102,00

1,33

0,96

AT0000A0X9F7

13-26.05.2018

101,45

AT0000A10GW5

EUR

1,50 - 3,00 % StufenZins Anlage 1,50 %/1,75 %/2,00 %/2,25 %/ 2,50 %/3,00 %

13-12.02.2019

100,95

2,02

1,51

AT0000A0ZCV9

EUR

2,50 % FixZins Anlage (monatl. Zinszahlung)

12-23.11.2019

101,70

2,20

1,58

AT0000A0XN50

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 10. Juli 2013. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

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Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten? Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg. Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der KEPLER-FONDS KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar. Die amerikanische Notenbank und China sorgten zuletzt für Turbulenzen an den Finanzmärkten. Fed-Chef Ben Bernanke hat anklingen lassen, dass die lockere Geldpolitik aufgrund der robusteren wirtschaftlichen Verfassung in den USA bald gestrafft werden könnte. Tatsächlich deuten das gestiegene Verbrauchervertrauen und verbesserte Zahlen vom Arbeits- und Immobilienmarkt darauf hin. Das angekündigte Ende

der massiven Liquiditätszufuhr bescherte nahezu allen Anlageklassen Kursverluste. Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe korrigierten deutlich nach unten. Das Thema Liquidität beschäftigt auch China. Nachrichten über Engpässe im Bankensektor sorgten weltweit für Unruhe. Am chinesischen Interbankenmarkt schnellten die Zinssätze rauf auf 28 Prozent. Exper-

KEPLER MUSTERPORTFOLIO: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 30.06.2013

ten schätzen, dass die Zentralbank diese Situation ausnutzt, um das Kreditwachstum etwas zu verlangsamen und die Banken zu einer vorsichtigeren Kreditvergabe zu zwingen. Die Lage im Reich der Mitte hat sich nun wieder etwas entspannt. Mittelfristig wirkt sich ein gedrosseltes Kreditgeschäft aber negativ auf das Wirtschaftswachstum aus. Dieses wird 2014 bei - für chinesische Verhältnisse - mäßigen 7,5 Prozent erwartet. Im KEPLER-Musterportfolio werden in diesem volatilen Marktumfeld folgende Anpassungen durchgeführt: Der untergewichtete Anteil inflationsgeschützter Anleihen hat Potenzial und erfährt aufgrund der extrem niedrigen Inflationserwartungen eine Anhebung auf neutral. Im Gegenzug wird die Cash-Quote aufgelöst. Interessant zeigen sich Aktien aus den Emerging Markets. Durch den massiven Ausverkauf in den letzten Wochen liefert die Behavioral Finance antizyklisch Kaufsignale. KEPLER ist hier bereits übergewichtet und interpretiert diese Kaufsignale als Bestätigung. Bei Aktien aus Industriestaaten befinden sich die marktpsychologischen Faktoren weiter im neutralen Bereich und sprechen daher nicht für einen Umbau des Portfolios. Insgesamt wird ein Anleihenanteil von 45 Prozent gehalten, Aktien sind mit 50 Prozent gewichtet. Eine Beimischung von 5 Prozent in Alternative Investments (Wandelanleihen) rundet die Asset Allokation des Muster-Portfolios ab.


DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

www.kepler.at

ISIN-A ISIN-T

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger

Währung

AGA in %

Auflagedatum

Performance in % pa 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

www.kepler.at

KEPLER Liquid Rentenfonds

Kurzlaufende Anleihen

A T

AT0000754668 AT0000722632

EUR

1,00

02.03.2000

1,74

1,77

2,72

KEPLER Vorsorge Rentenfonds

Mündelsichere österreichische Anleihen

A T

AT0000799861 AT0000722566

EUR

2,50

21.04.1998

4,62

4,78

7,10

KEPLER Europa Rentenfonds

Anleihen in europäischen Währungen

A T

AT0000799846 AT0000722673

EUR

2,50

21.04.1998

7,94

5,45

6,93

KEPLER Life Exklusivfonds

mit Wertsicherungsmechanismus

T

AT0000618913

EUR

3,00

21.09.2004

3,90

2,07

1,89

KEPLER Ethik Rentenfonds

Anleihen nach ethischen Kriterien

A T

AT0000815006 AT0000642632

EUR

3,00

05.05.2003

2,41

4,20

5,29

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Investment Grade

A T

AT0000653688 AT0000653696

EUR

3,00

12.07.2003

4,66

4,69

4,93

KEPLER Optima Rentenfonds

Internationale Anleihen

2,50

18.09.2007

4,20

3,67

5,18

ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

AT0000A066K2 AT0000A066L0 AT0000825468 AT0000722582

EUR

KEPLER Mix Solide

A T A T

EUR

3,00

15.01.1999

5,37

4,61

5,07

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger KEPLER Vorsorge Mixfonds

mind. 60 % Anleihen und mind. 30 % Aktien

A T

AT0000969787 AT0000722640

EUR

3,00

27.11.1995

12,85

7,60

5,64

KEPLER Mix Ausgewogen

ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds

A T

AT0000825476 AT0000722590

EUR

3,50

15.01.1999

6,94

5,24

3,91

KEPLER Emerging Markets Rentenfonds

Internationale Emerging Markets Anleihen

A T

AT0000718580 AT0000718598

EUR

3,00

05.03.2001

-0,62

5,62

6,44

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T

AT0000737085 AT0000722541

EUR

3,00

17.07.2000

6,46

8,32

8,07

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger KEPLER Mix Dynamisch KEPLER Risk Select

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Risikoreduzierter Managementansatz für Aktien

A T A T A T

AT0000825500 AT0000722608

EUR

4,00

15.01.1999

8,18

5,91

2,56

AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5

EUR

4,00

09.03.2011

5,17

-

-

AT0000647680 AT0000647698

EUR

4,00

23.04.2003

6,38

1,06

-7,80

KEPLER Österreich Aktienfonds

Österreichische Aktien

KEPLER Europa Aktienfonds

Europäische Aktien

A T

AT0000817788 AT0000722681

EUR

4,00

20.08.1998

9,46

5,32

-1,19

KEPLER Ethik Aktienfonds

Aktien mit Nachhaltigkeit und ethischen Kriterien

A T

AT0000675657 AT0000675665

EUR

4,00

01.07.2002

8,04

6,12

2,11

KEPLER Small Cap Aktienfonds

Internationale kleinkapitalisierte Aktien

A T

AT0000653662 AT0000653670

EUR

4,50

17.02.2003

6,77

8,85

5,63

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 05. Juli 2013, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung

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DATEN &FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A ISIN-T

Performance in % pa

Währung

AGA in %

Auflagedatum

EUR

1,00

04.05.1987

0,20

1,56

2,50

EUR

2,50

18.05.1987

0,33

2,79

5,68

EUR

2,50

16.12.1996

3,01

3,97

5,84

EUR

3,00

20.06.1988

-7,33

1,08

5,81

EUR

2,50

17.12.1985

0,56

3,14

4,61

EUR

3,00

14.05.2001

2,36

3,82

6,00

EUR

3,00

22.06.1998

0,25

2,69

3,63

EUR

3,00

03.05.2000

1,23

4,15

3,71

EUR

3,50

01.07.1998

-1,10

2,79

2,92

EUR

3,00

25.08.1986

0,54

4,81

5,70

EUR

4,00

22.06.1998

-1,41

2,99

1,77

EUR

4,00

16.10.1989

3,74

1,14

-7,70

EUR

4,00

17.06.1996

7,11

2,95

-1,27

EUR

4,00

15.11.1999

9,65

14,91

9,21

EUR

4,00

15.11.1999

4,39

6,95

3,59

EUR

5,00

02.05.2000

-5,44

-1,15

+1,47

EUR

5,00

21.02.1994

-3,61

0,89

-4,36

EUR

5,00

12.05.1999

-9,75

-1,53

4,21

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger Raiffeisen Euro-Short Term Rent RaiffeisenÖsterreich-Rent RaiffeisenEuro-Rent RaiffeisenGlobal-Rent RaiffeisenEuroPlus-Rent RaiffeisenEuro-Corporates RaiffeisenfondsSicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Anleihen österreichischer Schuldner Euro-Anleihen Globale Anleihen Euro-Anleihen, bis 30 % Fremdwährungen vorwiegend europäische Unternehmensanleihen ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000859541 AT0000822614 AT0000859533 AT0000805171 AT0000996681 AT0000805452 AT0000859582 AT0000805494 AT0000859509 AT0000805239 AT0000712518 AT0000712559 AT0000811633 AT0000822630

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger RaiffeisenOsteuropa-Rent RaiffeisenfondsErtrag RaiffeisenGlobal-Mix

Anleihen der Reformstaaten Osteuropas ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds Globale Anleihen und Aktien

A T A T A T

AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000822648 AT0000859517 AT0000805379

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger RaiffeisenfondsWachstum RaiffeisenÖsterreich-Aktien RaiffeisenEuropa-Aktien RaiffeisenUS-Aktien RaiffeisenPazifik-Aktien RaiffeisenEurasien-Aktien RaiffeisenOsteuropa-Aktien Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Aktien österreichischer Unternehmen Europäische Aktien US-amerikanische Aktien Südostasiatische Aktien, Schwerpunkt Japan Aktien der Reformstaaten Asiens Aktien der Reformstaaten Osteuropas Aktien aus Schwellenländern weltweit

A T A T A T A T A T A T A T A T

AT0000811609 AT0000822622 AT0000859293 AT0000805197 AT0000986377 AT0000805395 AT0000764741 AT0000764782 AT0000764154 AT0000764196 AT0000745856 AT0000745898 AT0000936513 AT0000805478 AT0000796404 AT0000796438

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 05. Juli 2013; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/Offenlegung


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Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www. boerse-live.at/Offenlegung Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die RLB Verbund registrierte Genossenschaft und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/ impressum abrufbar Vorstand Schaller Heinrich, Dr.; Schilcher Hans, Mag. Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Starzer Georg, Dr.; Vockenhuber Markus, Mag

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