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Das Magazin für Mitglieder und Kunden der Südtiroler Raiffeisenkassen

30. Jg., Jänner/Februar 2007

Versand in PA – 70 %, Filiale Bozen

Ethical Banking

Etwas bewegen, nicht nur sparen Über Ethical Banking können Mitglieder und Kunden Spargelder in Fördersparbriefe anlegen, mit denen soziale, kulturelle und ökologische Projekte zu zinsgünstigen Krediten finanziert werden.

Raiffeisenkasse Ritten Über 100 Jahre von einer Familie geführt

Seite 12

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Abfertigung Arbeitnehmer stehen vor Entscheidung

Seite 18

Jugendwettbewerb Entdeck, was in dir steckt

Seite 22

www.raiffeisen.it 1


Werbemitteilung

Rein ins Wohnen.

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Meine Bank


Editorial

Panorama 4

Aktuelles aus der Raiffeisen-Welt. Pluspunkt. Gastkommentar.

Thema: Ethical Banking

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

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Ein neues Jahr hat begonnen, geblieben sind jene Fragen, worauf man beim Bleigießen auch keine eindeutige Antwort fand: „Was wird mir die Zukunft bringen?“ Eines steht fest: Der Staat schleicht sich aus der sozialen Verantwortung. Die Errungenschaften der 70er Jahre werden zunehmend in Frage gestellt. Das Sozialsystem hat Risse bekommen. Einer der Hauptgründe ist die demografische Entwicklung und das veraltete Rentensystem. Private Zusatzvorsorge wird zum Schlagwort. Um den gewohnten Lebensstandard im Alter dennoch zu halten, braucht es eine zusätzliche Vorsorge. Bisher mussten sich nur Freiberufler damit auseinandersetzen. Nun trifft es auch Lehrer und Lehrerinnen, Handelsangestellte, Landhäusler. Die italienische Regierung hat die Bestimmungen bezüglich Abfertigung neu geregelt. Im Zeitraum vom 1. Jänner bis 30. Juni 2007 können alle Arbeitnehmer entscheiden, was mit ihrer künftig anreifenden Abfertigung geschieht. Bisher wurden am Ende der beruflichen Laufbahn die gesamten Abfertigungsbezüge auf das Konto überwiesen. Das gilt nun nicht mehr. Die Abfertigung wird zur Zusatzrente. Mehr Selbstverantwortung des Einzelnen ist gefragt und das ist gut so – über die Details der Abfertigungsreform informieren wir Sie auf Seite 18.

Etwas bewegen, nicht nur sparen. Spargelder als Förderbriefe anlegen und damit sinnvolle Projekte fördern. Interview. Helmut Bachmayer: „Eigentum der Indios sichern“

Banken & Wirtschaft 9

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Ethical Banking. Kredite zinsgünstig vergeben.

Bonitätsanalyse mit Basel II. Neue Kreditkonditionen für Unternehmen ab 1. Jänner 2007.

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Internationale Finanzmärkte. Börsenkommentar. Aktienmärkte. Indexentwicklung. Währungen. Fonds.

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Interview. Im Gespräch mit Bankier Josef Senn.

Versicherung 14

Rechtsschutzversicherung. Rundumschutz, falls ohne Anwalt nichts mehr geht.

Arbeit & Recht 17

Erbschafts- und Schenkungssteuer. Seit Ende November wird wieder Steuer geschuldet.

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Zusatzrente. Neue Regelung der Abfertigung.

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Mediation. Neue Streitkultur in der Konfliktbewältigung.

15 Autoversicherung. Unfallfreies Fahren wird finanziell belohnt.

Technik & Medien 20

Mobiles Breitband in Südtirol. Neue Technologien ermöglichen Anbindung über Funk.

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Bargeldlos sicher bezahlen. Informationen und Tipps zum sicheren Umgang mit Bankomatkarte & Co.

Land & Leute Dr. Stefan Nicolini Leiter Presseabteilung Raiffeisenverband

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Erbschafts- und Schenkungssteuer. Ab sofort wieder fällig.

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Jugendwettbewerb. Berufliche Zukunft planen.

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Bank The Future. Rege Beteiligung am Gewinnspiel.

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Rundblick. Aktivitäten in den Raiffeisenkassen Südtirols.

Rat & Unterhaltung 28

Schneeschuhwandern.

Das Mühlbachtal als Wintererlebnis.

Impressum: Herausgeber: Raiffeisenverband Südtirol Genossenschaft; Raiffeisenstr. 2, I-39100 Bozen. Presserechtlich verantwortlicher Direktor: Dr. Stefan Nicolini (sn). Leitender Redakteur: Mag. Thomas Hanni (th). Mitarbeiter/innen: Irmgard Egger (ie), Dr. Esther Kammerer (ek), Brigitte Linger (bl), Dr. Sabine Lungkofler (sl), Dr. Martin von Malfer, Markus Nöckler (mn), Christa Ratschiller (cr), Christian Tanner, Dr. Jürgen Volgger, Dr. Thomas Weissensteiner. Fotos: Titelseite: Hermann Maria Gasser, Archiv (S. 3, 4, 5, 7, 15, 21) Privat: 8, 19, 30. Layout und Produktion: EGGER & LERCH, Wien. Druck: Karo Druck KG, Frangart. Kontakt: Presseabteilung Raiffeisenverband, Tel. +39/0471/945454, E-Mail: magazin@raiffeisen.it.

18 Zusatzrente. Arbeitnehmer entscheiden über Abfertigung.

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Tipps. Veranstaltungen. Buchtipp. Rückblick.

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Freizeit. Steckenpferd. Rezept. Cartoon. Rätsel. Immobilienbörse.

Tipps & Rubriken: 5 15 16 19

Frage des Monats Versicherungstipp Steuertermine Was ist eigentlich ...?

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Foto: BOCLASSIC

Panorama | Aktuelles aus der Raiffeisen-Welt

Der Silvesterlauf „Boclassic 4 all“ hat sich endgültig zu einem Volkslauf entwickelt. Doppelt so viele Amateure als im Vorjahr waren am Start.

Boclassic

Silvesterlauf für alle Bevor die hochdotierten Profis ins Rennen gingen wurde im Rahmen des Bozner Silvesterlaufs bereits zum dritten Mal der „Boclassic 4 all“ ausgetragen. Ob groß, ob klein, jung oder alt – 230 Läuferinnen und Läufer standen am Bozner Waltherplatz am Start.

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euer waren es doppelt so viele Amateure wie im Vorjahr, ein Beweis für den gestiegenen Bekanntheitsgrad des Silvesterlaufes. Zahlreiche Schaulustige und Fans säumten den Weg in Bozens Innenstadt, die von den Platzsprechern Bürgermeister Luigi Spagnolli und Vizebürgermeister

Elmar Pichler Rolle angefeuert wurden. Die Amateure mussten den 1250 Meter langen Parcours in der Bozner Innenstadt viermal bewältigen. Sarner hat die Nase vorn

Der Sieg ging an den Sarner Titelverteidiger Manfred Premstaller.

Bei den Damen kam Annalauro Mugno aus der Toskana als Erste ins Ziel. Nicht weniger als 27 Athleten benötigten für die 5,1 Kilometer lange Strecke weniger als 18 Minuten. Der Silvesterlauf hat sich endgültig zu einem wahren Volkslauf entwickelt. (sn)

Gastkommentar

Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit Beim Thema „Chancengleichheit“ geht es häufig nicht nur um das Merkmal „Geschlecht“, sondern auch um andere Merkmale wie ethnische Herkunft oder Alter. „Geschlecht“ ist untrennbar mit den anderen Merkmalen verbunden. Es geht nicht um „Vielfalt“ oder „Geschlecht“, sondern um die Vielfalt von Männern und Frauen.

Sigrid Prader, Leiterin des Frauenmuseums in Meran

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Auch in Südtirol braucht es ein Konzept einer Gleichstellungspolitik, die eine Verwirklichung der Gleichberechtigung als prozessorientierte Aufgabe betrachtet. Diese Strategie basiert auf der Erkenntnis, dass es angesichts der unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Die Politik ist verpflichtet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern zu analysieren und zu berücksichtigen.

Es muss die ganze Vielfalt von Frauen- und Männerleben betrachtet werden. Gleiche Chancen von Frauen und Männern mit und ohne Kinder, in allen Altersstufen und Lebensphasen ebenso wie in besonderen Lebenssituationen. Wenn man die gleichstellungspolitischen Defizite analysiert, so bleibt die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Familie und im Erwerbsleben eine durchgängige Herausforderung und ist Ursache für viele Ungleichbehandlungen. Diese Zuschreibung basiert auf Rollenklischees, schlägt sich auch in der Berufswahl von Mädchen und Jungen nieder. Ohne eine Aufhebung der geschlechtsspezifischen Verantwortlichkeiten in Familie und Beruf und ohne das Bereitstellen der hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen ist Gleichstellung nicht durchsetzbar. www.raiffeisen.it


Tagung

Die Dinosaurier sind tot, die Ameisen leben noch

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it diesen Worten beendete Karl Waltle, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, seinen Vortrag bei der 1. Cross Border Conference in Lindau am Bodensee. Welche sind die strategischen Herausforderungen, wie können Genossenschaftsbanken im globalen Markt bestehen? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung, die

von der Akademie Deutscher Genossenschaften, der Raiffeisen Gruppe Schweiz, der Raiffeisenakademie Wien und des Raiffeisenverbandes Südtirol organisiert wurde. Verbandsdirektor Konrad Palla ging in seinem Referat auf die rechtliche Situation der Genossenschaftsbanken in Italien ein. Palla sprach sich u. a. gegen die Einführung von Provisionen für Bankberater aus.

Pluspunkt

Finden Sie Ihre passende Wohnung! Das von den Raiffeisenkassen getragene Immobilienportal „Wohnen in Südtirol“ zeigt sich jetzt im neuen Design und hat noch mehr Details und Bilder zu den Objekten. 255 Südtiroler Makler und Bauträger als auch viele Private bieten an die 2.000 Häuser, Wohnungen, Büros und Grundstücke an. 10.000 Benutzer haben sich bisher auf der Internetseite registriert. www.wohnen-in-suedtirol.it

Privatvorsorge topaktuell Die mit Jahresanfang in Kraft getretene Rentenreform rückt die private Altersvorsorge in den Mittelpunkt. Die finanzielle Absicherung etwa über einen Pensionsfonds wird auch für junge Menschen zur absoluten Notwendigkeit. Die „Bank The Future News 1/07“ (erscheinen im Februar) informieren alle 15- bis 25-jährigen Raiffeisen-Kunden über Zusatzrente, Abfertigung und die wichtigen Terminfristen. www.BankTheFuture.it

Eine Delegation von Führungskräften der Südtiroler Raiffeisen-Organisation am Hafen von Lindau

Frage des Monats

„Soll ich meine künftig anreifende Abfertigung in einen Pensionsfonds einzahlen oder im Betrieb belassen?“ Helmut Unterpertinger, Kundenberater der Raiffeisenkasse Niederdorf, antwortet:

Man unterscheidet von Fall zu Fall. Hat der Arbeitnehmer nur noch wenige Jahre bis zum Pensionsantritt, so kann er die künftige Abfertigung im Betrieb belassen. Dort wird sie im Ausmaß von drei Viertel der Inflation plus 1,5 Punkte jährlich aufgewertet. Hat der Arbeitnehmer hingegen noch mehr als zwei Drittel des Berufslebens vor sich, kann es sinnvoll sein, die Abfertigung in einen Pensionsfonds (z. B. Raiffeisen Pensionsfonds) einzuzahlen, wo sie zwar Wertschwankungen unterliegt, aber langfristig dennoch wesentlich höhere Renditen erzielen wird. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass man zwei Jahre vor dem Ruhestand um die Garantie „Absicherung des angereiften Kapitals“ bei PensPLAN ansuchen kann. Rendite der Pensionsfonds im Vergleich zur Aufwertung der Abfertigung seit Ende 2002

130 125 120 115 110

Auch für junge Leute ist die Zusatzrente ein Thema

Alles in Ordnung mit dem Scheck? Vergewissern Sie sich, dass ein Scheck nicht wegen Verlust oder Diebstahl gesperrt ist. Das Programm „Cai-Pass“ auf der Raiffeisen-Internetseite ermöglicht die Abfrage der nicht personenbezogenen Daten von gestohlenen, gesperrten oder als verlustig gemeldeten Bank- und Postschecks. www.raiffeisen.it/bank/ mein-konto/schecksperre

105 Geschlossene Pensionsfonds

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Gesetzliche Aufwertung der Abfertigung

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Offene Pensionsfonds

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Quelle: COVIP

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Thema | Ethical Banking Bestes Material. Bauer Paul Mairvongroßpeinten und sein Sohn Daniel kühlen die Saatkartoffeln jetzt mit ihrem eigenen Solarstrom.

Ethical Banking

Etwas bewegen, nicht nur sparen Immer mehr Südtiroler möchten ihr erspartes Geld auch bewusst einsetzen. Mit Ethical Banking werden die Spargelder in verschiedene Fördersparbriefe angelegt und damit soziale, kulturelle und ökologische Projekte mit zinsgünstigen Krediten finanziert.

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euer können wir die Saatkartoffeln erstmals mit unserem eigenen Strom „ kühlen“, sagt Paul Mairvongroßpeinten. Der Gemüsebauer aus Aufhofen bei Bruneck ist kürzlich ins „Energiegeschäft“ eingestiegen. Auf Anregung seines Sohnes Daniel nutzte er die neuen staatIn Südtirol gibt es an die 500 Fotovoltaikanlagen. Sie erzeugen 14 Millionen Kilowattstunden sauberen Solarstrom. Damit werden 2.750 Tonnen Rohöl und etwa 7.700 Tonnen an CO2Emissionen eingespart. 6

lichen Solarstrom-Förderungen und konnte dank eines zinsgünstigen Förderkredites von Ethical Banking eine Fotovoltaikanlage auf seinem Wirtschaftsgebäude errichten. Die 160 Quadratmeter große Anlage bringt es auf eine Jahresleistung von 22.000 Kilowattstunden, was in etwa dem Jahresverbrauch von sieben Haushalten entspricht. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist und mit dem entnommenen Strom aufgerechnet. Zudem garantiert das staatliche Förderdekret für

20 Jahre eine Einspeisevergütung auf die gesamte Stromproduktion von 46 Cent/Kilowattstunde. Verantwortungsvolles Kreditsystem

Die Fotovoltaikanlage in Aufhofen ist nur eine von bisher 150 verschiedenen Ethical-Banking-Finanzierungen. Seit fünf Jahren bietet Raiffeisen dieses ethische Sparund Kreditgeschäft an. „Wir sehen es als Aufgabe, zukunftsorientierte Finanzinstrumente zum Nutzen der Gesellschaft zu entwickeln“, sagt Helmut Bachmayer, Promowww.raiffeisen.it


Foto: Hermann Maria Gasser

Entwicklung der Spargelder und der Förderkredite in Euro 12.000.000

Ethical-BankingPromotor Helmut Bachmayer: „Eigentum der Indios sichern“

Kleinkredite für Ecuador

„Regenwald ist

10.000.000 8.000.000

die Urmutter des Lebens“

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—— Spargelder —— Förderkredite

2.000.000 0 2000

1 2001 2 2002 3 2003 4 2004 5 2005 6 2006 7

Mit Kleinkrediten unterstützt Ethical Banking die Ureinwohner Ecuadors bei der Sicherung der Bodenrechte im Amazonas-Regenwald. Herr Bachmayer, worum geht es bei dieser Finanzierung?

Helmut Bachmayer: Der Regenwald ist seit Menschengedenken Gemeinschaftseigentum der Ureinwohner Ecuadors. Es gilt, diese Eigentumsrechte zu verbriefen, damit ihnen der Boden nicht streitig gemacht wird. Der Staat gibt ihnen dazu jetzt die Möglichkeit. Wie hoch ist die Mikrokredit-Summe?

Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG finanziert bis zu 2 Millionen Dollar und die einzelnen Raiffeisenkassen garantieren für diese Finanzierung jeweils mit Summen zwischen 50.000 und 200.000 Dollar. Was motiviert Ethical Banking, hier zu helfen? Jungbauer Daniel Mairvongroßpeinten kontrolliert mit Ethical-Banking-Berater Markus Nöckler die neue Fotovoltaikanlage auf seinem Wirtschaftsgebäude.

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Doppelter Mehrwert

Dieser Bankzweig bietet jenen Sparern eine Alternative, für die nicht allein die Rendite im Vordergrund steht. Kunden, die Geld in Ethical-Banking-Sparanlagen anlegen, entsteht ein doppelter Mehrwert. Sie müssen nicht auf die Zinsen verzichten, sondern können den Zinssatz bis zu einer angegebenen Obergrenze selbst wählen und haben zudem die Kontrolle darüber, wo diese Gelder eingesetzt werden. Die Kunden können die Wirkung ihrer Anlageentscheidung transparent mitver-

Wie günstig sind die Kleinkredite?

Der Genossenschaftsverbund Credito Codesarrollo garantiert, dass die Kleinkredite zwischen 3.000 und 20.000 Dollar einzelnen Familien bzw. ganzen Dorfgemeinschaften zugute kommen. Hier geht es jeweils um 10.000 bis 15.000 Hektar. Die Kredite kosten bei Codesarrollo ca. 12 Prozent an Jahreszins, während konventionelle ecuadorianische Banken handelsübliche 36 Prozent verlangen. Credito Codesarrollo ist für Indios und Campesinos die einzige Möglichkeit, Mikrokredite aufzunehmen und wieder zurückzubezahlen.

tor und Koordinator von Ethical Banking in der Raiffeisenkasse Bozen. Die Raiffeisenkassen leisten damit einen Beitrag zur sozialen Sicherheit und für die Umwelt. „Ethical Banking verteilt keine Spenden, sondern fördert durch ein verantwortungsvolles Kreditsystem die Hilfe zur Selbsthilfe und die Selbstverantwortung“, sagt Ethical-Banking-Berater Markus Nöckler. Konkret werden dabei Initiativen und Projekte aus dem sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich mit Krediten zu Förderzinssätzen finanziert.

Für die Indios ist der Regenwald die sogenannte „madre terra“, die Urmutter allen Lebens. Im Geiste des Genossenschaftsgedankens unterstützen wir den legitimen Eigentumsanspruch der indigenen Dorfgemeinschaften. Nur sie können den Regenwald in seiner ursprünglichen Form bewahren.

Interview: Thomas Hanni

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| Ethical | ???????????????????? Coverstory Thema Banking

▲ Norbert Lantschner, Direktor der Klimahaus-Agentur: „Ethical Banking ist nachhaltig und sozial.“ Ein Drittel der Südtiroler Raiffeisenkassen führen mittlerweile die ethischen Fördersparbriefe in ihrem Produktsortiment. Wipptal

Tauferer Ahrntal Vintl

Naturns

Eisacktal

Prad a. St.

Meran Lana Ulten-St. Pankraz-Laurein

Bruneck Niederdorf Welsberg-Gsies-Taisten

Terlan Kastelruth

Überetsch

Bozen Karneid-Steinegg

Branzoll-Auer

folgen. „Ethical Banking ist eine gute Sache, weil es die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllt und darüber hinaus soziale Aspekte berücksichtigt“, sagt Norbert Lantschner, Direktor der Klimahaus Agentur und ein überzeugter Sparkunde von Ethical Banking. Bankzweig mit Breitenwirkung

diese Idee startete, haben sich bisher ein Drittel aller Südtiroler Raiffeisenkassen und auch drei Genossenschaftsbanken im norditalienischen Raum dem Projekt angeschlossen, um Mitgliedern und Kunden ethische Finanzprodukte anzubieten und nachhaltige Finanzierungen wie jene von Paul Mairvongroßpeinten zu ermöglichen. Wenn seine Fotovoltaikanlage in zwölf Jahren abbezahlt sein wird, möchte sich der Bauer mit dem Verkauf des sauberen Solarstromes seine Zusatzrente sichern. Mairvongroßpeinten: „Unsere Pension ist alles andere als üppig, also musste eine besondere Alternative her.“ (th)

Ethical Banking wirkt mittlerweile nicht nur im örtlichen, sondern auch im internationalen Umfeld. Jüngstes Projekt ist die Finanzierung des Genossenschaftsverbundes Codesarrollo in Ecuador, der im südamerikanischen Land Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Innerhalb der Südtiroler Raiffeisenkassen hat sich Ethical Banking in den ver- „Ethical Banking verteilt keine gangenen Jahren etab- Spenden, sondern fördert durch ein liert. War es im Jahr verantwortungsvolles Kreditsystem 2000 noch die Raiff- die Hilfe zur Selbsthilfe und die eisenkasse Bozen, die Selbstverantwortung.“

Ethische Fördersparbriefe

Kredite für soziale und umweltnahe Projekte Mit dem zweckgebundenen Geld von Ethical Banking werden Kredite zu Förderzinssätzen für soziale und umweltnahe Projekte und Initiativen vergeben. Kunden können Spargelder u. a. in folgende Fördersparbriefe anlegen. Gerechter Handel: in Zusammenarbeit

mit der Genossenschaft ctmaltromercato in Bozen und den Weltläden Biologische Landwirtschaft: Finanzierungen für biologische Landbetriebe, deren Kreditanträge durch Bioverbände zertifiziert und begutachtet werden Erneuerbare Energie: Finanzierungen für Solar-, Fotovoltaik-, Biogas-, Erdwärme-, Wasserkraft-Anlagen Menschen helfen – BNF: mit dem Bäuerlichen Notstandsfonds (BNF) werden Kredite bäuerlicher Betriebe umgeschuldet, die durch Unglück, Krankheit, Todesfall in finanzielle Not geraten Weniger Handicap: ständiger Betriebskredit der HandiCar-Sozialgenossenschaft in Bozen für ein lebenswerteres Leben von Menschen mit Behinderung Mehr dazu unter: www.ethicalbanking.it

Über 11 Millionen Euro haben Mitglieder und Kunden der Raiffeisenkassen bisher zweckgebunden in den verschiedenen Fördersparbriefen von Ethical Banking angelegt. Sparbrief Summe alle Kassen Gerechter Handel 3.389.793,01 Bäuerlicher Notstandsfonds 1.660.588,62 Biologische Landwirtschaft 1.288.535,93 Erneuerbare Energien 1.111.602,60 Sozialgenossenschaft HandiCar 531.378,18 Filmclub 127.000,00 SGK UIL Gewerkschaftssitz 55.500,00 Frauenmuseum 6.000,00 Konto Sonne: soziale & kulturelle Projekte 2.886.065,22 Summe 11.056.463,56

1,15 % Filmclub 4,81 % Sozialgenossenschaft HandiCar 10,05 % Erneuerbare Energien

11,65 % Biologische Landwirtschaft

0,50 % SGK UIL Gewerkschaftssitz 0,05 % Frauenmuseum 26,10 % Konto Sonne: soziale & kulturelle Projekte 30,66 % Gerechter Handel

15,02 % Bäuerlicher Notstandsfonds

Stand: November 2006 8

www.raiffeisen.it


Foto: Hermann Maria Gasser

Banken & Wirtschaft | Südtirol

Wirtschaft aktuell Neue Genossenschaftsbroschüre

Wollen Sie mehr über die Unternehmensform „Genossenschaft“ wissen? Was eine Genossenschaft ist, wie sie gegründet wird, welche Vorteile sie bietet? Dann konsultieren sie die neue Broschüre „Grundwissen Genossenschaft“ des Landesressort für Genossenschaftswesen. Die Broschüre bietet auf 56 Seiten die wichtigsten Informationen zum Thema. Zudem finden Sie Informationen zu den öffentlichen Beihilfen für Genossenschaften und zum gesetzlichen Rahmen. Broschüre beziehen per E-Mail: gen@provinz.bz.it

Wollen Unternehmen Kredite aufnehmen, werden sie mehr denn je von ihrem Kreditinstitut geprüft werden, um das Ausfallrisiko zu minimieren.

3,5 Millionen Euro im Raiffeisen Pensionsfonds

Rating

Bilanz nach einem Jahr Raiffeisen Pensionsfonds: Über 1.200 Personen haben den Rentenzusatzfonds gezeichnet und 3,5 Millionen Euro eingezahlt. Zwei Drittel sind Männer, etwa ein Drittel Frauen und 8 Prozent Kinder, weil viele Eltern für sie einzahlen. 75 Prozent der Mitglieder wählen die Investitionslinie „Activity“ (40 Prozent Aktien), die übrigen nutzen die Linie „Safe“ (nur Anleihen). Die Jahresgebühr beträgt 10 Euro und die Verwaltungskosten 0,95 Prozent p. a. für die Linie „Safe“ bzw. 1,15 Prozent p. a. für die Linie „Activity“.

Neue Kreditkonditionen mit Basel II Mit dem 1. Jänner ist auch in Italien das Abkommen „Basel II“ in Kraft getreten. Die Bonitätsanalyse, das sogenannte Rating, erhält bei der Vergabe von Bankkrediten an Unternehmen eine größere Bedeutung. Die Umsetzung von Basel II wird dazu führen, dass die Kreditkonditionen sich ausdifferenzieren. Gesunde Unternehmen werden bessere Kreditkonditionen erhalten, Unternehmen mit schlechteren Ratingnoten auch schlechtere Kreditkonditionen. Dadurch werden Unternehmen zu mehr Transparenz und zu einer engeren Zusammenarbeit mit ihrem Geldinstitut angehalten.

Mehr Transparenz der Unternehmen

Unterschiedliche Konditionen

Aufgrund der stetig geringer werdenden Zinsspanne ist es für die Bankinstitute umso wichtiger, ihr Ausfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. „Diese Entwicklung hat schon vor Jahren eingesetzt, unabhängig von Basel II“, sagt Hans Schmiedhofer von der Geschäftsleitung der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Mit der Umsetzung von Basel II variiert die Höhe des notwendigen Eigenkapitals der Bank für einen Kredit aufgrund der Ausfallwahrscheinlichkeit. Dies bedeutet, dass ein Kreditinstitut für ein Unternehmen mit einer besseren Bonität weniger Eigenkapital zurücklegen muss als für ein Unternehmen mit geringer Bonität bei gleicher Kredithöhe. (sn)

Mehr dazu unter: www.raiffeisenpensionsfonds.it

Konsumverhalten als Verschuldungsgrund Berufliche Selbstständigkeit, falsches Konsumverhalten und zu geringes Einkommen treiben viele Südtiroler in die Schuldenfalle. Zu diesem Schluss kommt die Caritas-Schuldnerberatung. Über 1.000 Familien und Einzelpersonen haben sich 2005 an sie gewendet. Die Hilfesuchenden waren im Schnitt mit 55.000 Euro verschuldet, darin eingerechnet u. a. Kleinkredite, Ratenzahlungen und Wohnbaudarlehen. Nur zu 40 Prozent der Fälle sind Banken und Finanzierungsgesellschaften die Gläubiger. Unüberlegte Ratenkäufe führen häufig in die Schuldenspirale.

Foto: MEV-Verlag

Rating bezeichnet ein Verfahren, anhand dessen die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens beurteilt wird. Dabei wird in erster Linie die Bonität des Unternehmens bewertet. Die Bonität eines Unternehmens gibt die Wahrscheinlichkeit wieder, mit der ein Unternehmen einen Kredit zurückzahlen kann. Je höher die Zahlungsfähigkeit ist, desto größer ist die Sicherheit für das Kreditinstitut.

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Banken & Wirtschaft | Internationale Finanzmärkte

Börsenkommentar

Foto: H. M. Gasser

Die Euphorie an den Börsen ist noch nicht verflogen, aber Vorsicht angesagt Toronto bis New York, Sydney bis Auckland, Madrid, Limassol, Sofia und Johannesburg konnten 2006 neue Börsenhöchststände erzielt werden. Im Mittel bedeut dies ein Plus von 27,5 %, ein beachtenswertes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass bereits die drei Jahre zuvor Zuwächse von 32 % bis 38 % verzeichnet worden waren.

2006 wird in die Geschichte als das Jahr eingehen, wo die Globalisierung als Konjunktur- und Finanzmotor erstmals ihre volle Kraft entfaltete. Die multipolare Welt erwies sich hierbei als Stabilitätsfaktor ersten Ranges, der in der Lage war, konjunkturelle Schwächen in einzelnen Weltregionen aufzufangen und zu dämpfen.

Für 2007 Prognosen nicht mehr so rosig

Dr. Martin von Malfér, Abteilung Konsulenz Raiffeisen Landesbank Südtirol AG

Die gestiegene Nachfrage nach deutschen Mechanikartikeln seitens der erdölproduzierenden Länder spielte für die europäische Konjunktur 2006 sicher die wichtigste Rolle. Die explosionsartige Nachfrage nach Rohstoffen seitens Chinas und Indiens half den lateinamerikanischen und afrikanischen Staaten auf die Reihe. Die Konsumenten in Indien sorgten bei den europäischen Unternehmen für satte Gewinne. Ebenso zogen die Finanzmärkte mit dieser Globalisierungswelle gleich. Ideologische Konflikte, so im nahen Osten, in Lateinamerika und Russland konnten dieser Entwicklung keinen Abbruch tun. 2006 boomten Börsen in aller Welt

Welches Szenario ist nun 2007 am wahrscheinlichsten? Die konjunkturelle Abschwächung wird nun unisono erwartet. Insbesondere in den USA dürfte es zu einer merklichen Konjunkturabkühlung kommen, wodurch eine wichtige internationale Konjunkturstütze ins Stottern gerät. Die durch steigende Energie- und Lebensmittelpreise ausgelösten Preisschübe dürften sich häufen und vor allem in den USA zu einer unsicheren Zinslage führen. Der Dollar dürfte weiter an Wert verlieren. Die Globalisierung wird aber abermals helfen, einem totalen Abbruch zu begegnen. Somit stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch 2007 ein gutes Aktienjahr wird. Prost und viel Glück!

So erzielten 2006 32 der 82 größten Börsenplätze der Welt neue Höchststände. Von Lima bis Caracas,

Aktienmärkte weltweit in Euro

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* Aussicht auf drei Monate

Indexentwicklung Börsenindex Stand: 02. 01. 2007

Abschluss

Veränderung in % 1 Monat

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Entwicklung 12 Monate 3 Jahre

Hoch

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Volatilität

Aktienmärkte MSCI World

USD

1.483,58

2,29%

17,14%

44,29%

DJ Euro Stoxx 50 Euro-Raum

Welt

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4.119,94

4,78%

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49,24%

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3.379,66

Dow Jones Ind.

USA

USD

12.463,15

2,21%

16,29%

19,22%

12.529,88

10.661,15

9,88

Nasdaq Comp.

USA

USD

2.415,29

0,09%

9,52%

20,56%

2.470,95

2.012,78

13,67

DAX

Deutschland EUR

6.596,92

5,70%

21,98%

66,37%

6.629,33

5.243,71

15,11

MIB 30

Italien

EUR

41.570,00

3,81%

17,53%

55,61%

41.645,00

34.518,00

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Nikkei 225

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5,54%

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61,34%

17.563,37

14.045,53

18,97

JPM Global

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Euro-Raum

Bundfutures

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Anleihenmärkte

EUR

359,52

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420,48

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Aktuelle Informationen über die Finanzmärkte im Internet (www.raiffeisen.it) 10

14,01


Zinsentwicklung im Vergleich Zinsentwicklung US-Dollar zu Euro 6,0 5,5 5,0

Inflationsentwicklung

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4,0

Zinsentwicklung in Euro

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AT0000785365

Anleihen Euro

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LU0035744829

Firmenanleihen

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Aktien Europa

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JB US Value Stock Fund

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3 Jahre

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Aktien

„Die besten Fonds aus der von den Südtiroler Raiffeisenkassen vertriebenen Fondspalette. Auswahl anhand der Performancezahlen der letzten 3 Monate, seit einem und drei Jahren und der Sharpe Ratio (Rendite-Volatilitätskennzahl)

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Die interessantesten Fonds nach Anlagebereich Bereich

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Für 1 Euro brauche ich ... Euro/USD

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Banken & Wirtschaft | Im Gespräch

Geschäftsführung

„Kredite werden sinnvoll vergeben“ Die Entwicklung der Raiffeisenkasse Ritten ist seit über 100 Jahren untrennbar mit der Geschichte der Familie Senn verbunden. Josef Senn, seit 1960 Geschäftsführer, erinnert sich.

Josef Senn, seit 1960 Geschäftsführer der Raiffeisenkasse am Ritten – der dienstälteste Geschäftsführer Südtirols.

Herr Senn, welche Erinnerung haben Sie an Ihren Großvater? Josef Senn: Leider habe ich mei-

nen Großvater nicht gekannt. Auch an meinen Vater erinnere ich mich nur wenig, da er, als ich acht Jahre alt war, gestorben ist. Meine Mutter war sicher das wichtigste Vorbild in meinem Berufsleben. Sehr ungewöhnlich, dass eine Frau knapp nach dem Zweiten Weltkrieg eine Raiffeisenkasse leitet. Josef Senn: Das stimmt. Der

Übergang war jedoch nicht problematisch, zumal meine Mutter bereits während des Krieges bei Abwesenheit des Vaters in der Raiffeisenkasse gearbeitet hat. Diese war im Gasthof Amtmann untergebracht, wobei das Geschäft sieben Tage in der Woche offen war; am Samstag und am Sonntag vormittags. Meine Mutter war eine sehr starke Frau, die mit der Einstellung lebte: „Können tut man alles, wenn man will und durchhält.“ Mit diesem Motto hat sie auch als Witwe fünf Kinder großgezogen und die Raiffeisenkasse zur Zufriedenheit der Mitglieder und Kunden geleitet. Sie haben 1960 die Geschäftsführung von Ihrer Mutter übernommen. Welche Aufgaben standen in den 60er Jahren an? Josef Senn: Ich habe bereits im

Sommer 1953 begonnen, in der Raiffeisenkasse zu arbeiten. Das gesamte Tagesgeschäft wurde über das sogenannte amerikanische Journal abgewickelt. Von da sind die Übertragungen auf die betreffenden Konten getätigt worden. Aufregend war es immer 12

www.raiffeisen.it


Foto: Hermann Maria Gasser

Josef Senn: „Meine Mutter war sicher das wichtigste Vorbild in meinem Berufsleben.“

Wie sieht es bei der Entwicklung der Marktanteile aus? Josef Senn: Die Raiffeisenkasse

hat mit der allgemeinen positiven Entwicklung der Wirtschaft in erfreulicher Weise Schritt gehalten. Der Marktanteil im Gemeindegebiet übersteigt die 90 Prozent. Die Raiffeisenkasse Ritten ist eine Genossenschaft. Was machen Sie für die Mitglieder? Josef Senn: Im Kundenstamm

sind 11.700 physische und juridische Personen eingetragen, die mit der Raiffeisenkasse Bankgeschäfte abwickeln; davon sind 403 Mitglieder. In der Raiffeisenkasse haben meiner Auffassung nach die Mitglieder entgegengesetzte Interessen: Mitglieder, die „Einleger“ sind, möchten möglichst viel Zinsen bekommen, und Mitglieder, die Geld leihen, möglichst wenig Zins dafür bezahlen. Im Normalfall liefern die Mitglieder ihre Produkte an. Dafür erwarten sie sich sicheres Geld über einen guten Preis, wobei die Investitionskosten den Mitgliedern aufgebürdet werden. Seitdem die Raiffeisenkassen durchwegs die unbeschränkte Haftung abgelegt haben, ist die Haftung der Mitglieder auf den eingezahlten Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Genossenschaftsanteil beschränkt. Die Mitglieder können eigens für sie entwickelte Produkte im Versicherungswesen nutzen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, in der Generalversammlung die strategische Orientierung mitzubestimmen. Die Raiffeisenkassen werden manchmal kritisiert, dass sie Kredite leichtfertig vergeben. Stimmt das? Josef Senn: Dem kann ich nicht

zustimmen. Mit den Krediten werden in der Hauptsache Investitionen in dauerhafte Güter finanziert. 70 Prozent der Südtiroler sind Eigentümer einer Wohnung. Wer mit offenen Augen durch das Land geht, kann erkennen, dass Firmengebäude, Hotels und Wohnhäuser in einem guten Zustand sind; daran ist auch zu erkennen, dass die Gelder sinnvoll investiert werden.

„Die Kunden kommen, weil das Produkt passt und der Preis stimmt.“

Wie wird sich die Raiffeisenkasse entwickeln? Josef Senn: Für die zukünftige

Entwicklung können nur die Voraussetzungen geschaffen werden, und diesbezüglich glaube ich, dass wir eine gute Ausgangsposition haben. Patentrezepte für die Anwerbung von Kunden gibt es nicht. Die Kunden kommen, weil das Produkt passt und der Preis stimmt. Die Kunden bleiben, weil sie der Raiffeisenkasse, den Leistungen sowie den Mitarbeitern vertrauen können und mit der Zusammenarbeit zufrieden sind. Die kostenlose Mundpropaganda sorgt für einen stetigen Zuwachs. Interview: Stefan Nicolini

Familiengeschichte im Zeichen Raiffeisens: Fotos aus: Raiffeisenkasse Ritten 1892–1992, Hrsg: Raiffeisenkasse Ritten, Athesia (1992), S. 103.

am Jahresende: dann mussten nämlich alle Konten einzeln in die Hand genommen werden, um die Zinsgutschrift bzw. Belastung vorzunehmen. Im Aufgabenbereich der Raiffeisenkasse hat sich gegenüber heute nicht so viel verändert. Die Hauptaufgabe war immer schon das Sammeln von Spargeldern, dessen ordnungsgemäße Verwaltung und die Vergabe von Krediten.

1900 –1936

1936–1947

1947–1960

Josef Senn sen., Zahlmeister der Raiffeisenkasse Lengmoos

Josef Senn jun., Zahlmeister der Raiffeisenkasse Lengmoos

Klara Senn, Geschäftsführerin der Raiffeisenkasse Lengmoos 13


| Rechtsschutz | ??? Banken & Wirtschaft Versicherung

Arbeit schlecht ausgeführt? Hier bietet die Rechtsschutzversicherung finanzielle Sicherheit, um sein Recht einzufordern.

Rechtliche Streitfragen

Wer kennt sie nicht, die Streitigkeiten mit dem Vermieter, dem Handwerker oder nach einem Verkehrsunfall. Immer öfter sind Gericht und Anwalt die einzige Möglichkeit, zu seinem Recht zu kommen. Hier bietet die Rechtsschutzversicherung finanzielle Rückendeckung.

H

erbert S. aus Meran hat eine Firma beauftragt, den Terrassenboden neu zu legen. Die Arbeit wird schlecht verrichtet, die Holzbretter schief und unregelmäßig verlegt. Daher fordert er die Firma auf, den Schaden zu beheben. Sie weigert sich aber mit der Begründung, der Boden sei ordentlich verlegt worden. Erst als Herbert S. einen Anwalt hinzuzieht, behebt die Firma den Schaden rasch. Kosten für Anwalt & Co.

Nicht immer enden derlei Situationen einvernehmlich. Häufig

ist der Gang zum Anwalt unumgänglich, um sein Recht einzufordern. „Viele Geschädigte scheuen diesen Schritt, weil eine gerichtliche Befassung teuer werden kann“, sagt Norbert Spornberger vom Raiffeisen Versicherungsdienst. In solchen Fällen ist eine Rechtsschutzversicherung sehr nützlich. Sie deckt die Kosten, die mit einem Rechtsstreit verbunden sind, unabhängig davon, ob der Versicherte den Rechtsstreit gewinnt oder nicht. „Die Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten für Anwalt, Gericht, Zeugen und Sachverständige so-

wie für außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren“, erklärt Spornberger. Kfz-Rechtsschutz

Immer öfter schließen Kunden zusätzlich mit ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung auch eine Rechtsschutzversicherung ab. In diesem Fall besteht der Rechtsschutz aber nur für Vorfälle mit dem versicherten Fahrzeug, nicht aber für sonstige Streitfragen im Privatleben. (sl/th) Mehr dazu unter: www.raiffeisen.it/versicherung

Unfall

Kunden automatisch versichert Inhaber eines Kontokorrentkontos und Kreditnehmer sind bei Raiffeisen automatisch unfallversichert. Die Kontounfallversicherung deckt Unfälle bei Arbeit und Freizeit ab, die den Tod

oder eine bleibende Invalidität von mindestens 65 Prozent zur Folge haben.

14

Stirbt der Kunde bei einem Unfall, erhält der Begünstigte den Betrag, der dem Kontostand des Kunden am Unfalltag entspricht, bis zu einem Einlagestand von maximal 60.000 Euro von der Versicherungsgesellschaft ausbezahlt. In jedem Fall erhält er 5.500 Euro, auch wenn der Kontostand geringer ist. Im Falle eines Kreditkontos wird der Kredit mitsamt Zinsen getilgt (bis max. 105.000 Euro). Bei einer bleibenden Invalidität wird die doppelte Versicherungsleistung erbracht. Die Kontounfallversicherung wird jährlich am Jahresende automatisch erneuert. Genauere Informationen erhalten Sie in Ihrer Raiffeisenkasse. (sl)

Foto: MEV-Verlag

Wenn man mit dem Anwalt kommt


Versicherung | Auto

Auto

Herr Pretto, sind die meisten Autofahrer ausreichend abgesichert?

Markus Pretto: Die gesetzliche Mindestversicherung beträgt nur 775.000 Euro. Der Raiffeisen Versicherungsdienst empfiehlt eine Mindestsumme von 2,6 Millionen Euro. Verursache ich einen Verkehrsunfall und jemand bleibt Invalide oder stirbt, brauche ich eine solche Summe. Warum zahlen junge Fahrer höhere Prämien als ältere?

Sie sind deutlich unfallgefährdeter als ältere Fahrer. Hingegen verursachen Frauen weniger Unfälle und zahlen daher eine niedrigere Prämie als Männer. Neben Alter und Geschlecht gelten für die Prämie natürlich Faktoren wie Hubraum, Steuer-PS und Versicherungssumme. Mit dem Bonus-Malus-System kann sich der Autolenker aber in eine niedrigere Prämienstufe „vorarbeiten“.

Gibt es andere Möglichkeiten, dass die Prämie nach einem Unfall nicht steigt?

Ich kann bei Jahresfälligkeit den Schaden, den mir die Versicherungsgesellschaft ausbezahlt hat, wieder zurückkaufen. Dann steige ich nicht um zwei Stufen, sondern bleibe in meiner Klasse oder gehe eine Stufe hinunter. Fällt man bei einem Wechsel der Versicherungsgesellschaft wieder in die Eingangsklasse?

Nein, ein Wechsel der Versicherungsgesellschaft hat keinerlei Auswirkung auf die aktuelle BonusMalus-Klasse des Versicherten. Interview: Sabine Lungkofler

Versicherer Markus Pretto: Hier gibt es 18 Stufen. Die Prämi- „Auf ausreichende enhöhe hängt von der RisikoklasVersicherungsse ab. Wer erstmals eine Kfz-Versumme achten“

sicherung unterzeichnet, fällt in die 14. Stufe, die Eingangsklasse. Wer unfallfrei fährt, wird jährlich in die nächstniedrigere Klasse versetzt. Nach einem gemeldeten Unfall steigt man aber zwei Klassen nach oben.

Frauen zahlen weniger Versicherungsprämie als Männer, weil sie vorsichtiger Auto fahren.

Versicherungsprämien ... ... für Führerscheinneulinge

Alex M., 18 Jahre, VW Polo, Benziner, 1.200 cm³, Versicherungssumme 2,6 Millionen Euro; BonusMalus, Einstiegsklasse 14. Versicherungsprämie: 948,26 Euro Karin T. hat genau dieselben Ausgangsbedingungen wie Alex M., zahlt aber als Frau „nur“ 792,47 Euro. ... nach 10 Jahren unfallfreier Fahrt

Anton F., 28 Jahre, seit 10 Jahren unfallfrei, VW Polo, Benziner, 1.200 cm³, Versicherungssumme 2,6 Millionen Euro; Bonus-Malus, 4. Prämienklasse. Versicherungsprämie: 369,35 Euro Sabine P. hat genau dieselben Ausgangsbedingungen wie Anton F., zahlt als Frau aber „nur“ 302,48 Euro. Führerscheinneulinge zahlen höhere Versicherungsprämien, Männer zahlen mehr als Frauen.

Versicherungstipp

Lohnt es sich dann, kleinere Unfallschäden selbst zu bezahlen?

Existenzbedrohende Risiken absichern!

Nach einem gemeldeten Unfall braucht man drei Jahre, um wieder die Prämienstufe vor dem Unfall zu erreichen. Bei kleineren Schäden kann es sich daher lohnen, selber zu zahlen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden.

Welche Versicherung brauche ich wirklich? Oberstes Prinzip: Sichern Sie sich in erster Linie gegen jene Risiken ab, die existenzbedrohend sein könnten. Und das kann je nach Lebenslage etwas anderes sein. Ein Berufseinsteiger etwa braucht einen anderen Versicherungsschutz als ein Familienvater. Einen Schadenfall von ein paar Tausend Euro kann man verkraften; Schadensfälle von einigen 100.000 Euro stürzen Menschen in diversen Lebenslagen aber in Schwierigkeiten. Lassen Sie daher ihren eigenen Versicherungsstatus regelmäßig vom Raiffeisen-Berater überprüfen!

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

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Quelle: Raiffeisen Versicherungsdienst/Assimoco

Die Einführung des Punkteführerscheins im Juni 2003 hat zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle geführt. Das ändert aber nichts an einem guten Versicherungsschutz, vor allem, wenn es zu schweren Unfällen kommt, sagt Versicherungsexperte Markus Pretto.

Foto: MEV-Verlag

Unfallfreies Fahren wird finanziell „belohnt“


Arbeit & Recht | Steuern

Wichtige Steuertermine im Februar und März 2007 16. 2.

MwSt.-Abrechnung Zahlung der MwSt.-Schuld des Vormonats (bzw. des vierten Trimesters 2006 für autorisierte Steuerpflichtige) mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

16. 2.

Steuerrückbehalt Zahlung der im Vormonat getätigten Steuerrückbehalte auf Vergütungen an Freiberufler, Provisionen usw. mittels Einheitsvordruck Mod. F24. Zahlung der im Vormonat getätigten Steuerrückbehalte auf Löhne, Gehälter und Abfertigungen mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

16. 2.

Sozialbeiträge Zahlung des Pflichtbeitrags zur Pensionsversicherung an das NISF für die im Vormonat für laufende Mitarbeit ausgezahlten Vergütungen mittels Einheitsvordruck Mod. F24. Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für den Vormonat an das NISF mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

20. 2.

Intra-Meldung Abgabe der den Vormonat betreffenden Intra-Listen beim Zollamt.

28. 2.

MwSt.-Jahresmitteilung Telematische Weiterleitung der MwSt.-Jahresmitteilung über das Jahr 2006.

2. 3.

Mietverträge Zahlung der jährlichen Registersteuer (2 Prozent) auf Mietverträge, die Ende Jänner verfallen sind. Die Einzahlung muss mittels Vordruck F23 „Einzahlungsvordruck für: Gebühren, Steuern, Strafgebühren und andere Einnahmen“ beim Konzessionär, bei einem Kreditinstitut oder einem Postamt erfolgen.

16. 3.

MwSt.-Abrechnung Einzahlung einer eventuellen MwSt.-Restschuld für das Jahr 2006, welche sich aufgrund der Jahreserklärung ergibt mittels Einheitsvordruck Mod. F24. Steuerpflichtige, die zur Abgabe der Einheitserklärung (Unico 2007) verpflichtet sind, können die Einzahlung innerhalb Einzahlungstermin der Steuern betreffend die Einheitserklärung vornehmen, wobei ein Zinszuschlag von 0,4 Prozent pro Monat oder angebrochenem Monat zu berechnen ist. Zahlung der MwSt.-Schuld des Vormonats mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

16. 3.

Steuerrückbehalt Zahlung der im Vormonat getätigten Steuerrückbehalte auf Vergütungen an Freiberufler, Provisionen usw. mittels Einheitsvordruck Mod. F24. Zahlung der im Vormonat getätigten Steuerrückbehalte auf Löhne, Gehälter und Abfertigungen mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

16. 3.

Sozialbeiträge Zahlung des Pflichtbeitrags zur Pensionsversicherung an das NISF für die im Vormonat für laufende Mitarbeit ausgezahlten Vergütungen mittels Einheitsvordruck Mod. F24. Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für den Vormonat an das NISF mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

16. 3.

Staatliche Konzessionsgebühr Einzahlung seitens der Kapitalgesellschaften (mit Ausnahme der Genossenschaften) der pauschalen Jahreskonzessionsgebühr für die Vidimation der Pflichtbücher (309,87 bzw. 516,46 Euro) mittels Einheitsvordruck Mod. F24.

20. 3.

Intra-Meldung Abgabe der den Vormonat betreffenden Intra-Listen beim Zollamt.

30. 3.

Mietverträge Zahlung der jährlichen Registersteuer (2 Prozent) auf Mietverträge, die Ende des vorhergehenden Monats verfallen sind. Die Einzahlung muss mittels Vordruck F23 „Einzahlungsvordruck für: Gebühren, Steuern, Strafgebühren und andere Einnahmen“ beim Konzessionär, bei einem Kreditinstitut oder einem Postamt erfolgen.

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Mehr dazu unter: www.raiffeisen.it/bank/mein-unternehmen

www.raiffeisen.it


Foto: MEV-Verlag

Freibetrag von 1 Million Euro

Erbschafts- und Schenkungssteuer wieder eingeführt Seit 29. November 2006 ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer wieder geschuldet. Für den Ehegatten und die Verwandten in direkter Linie gilt nun ein Freibetrag von 1 Million Euro.

Z Dr. Thomas Weissensteiner, Steuerabteilung Raiffeisenverband

ur Erinnerung: Die Erbschafts- und Schenkungssteuer wurde im Zuge des „100-Tage-Pakets“ der Regierung Berlusconi im Oktober 2001 abgeschafft. Die Regierung Prodi hat diese Steuer mit Begleitgesetz zum Haushaltsgesetz 2007 Ende November wieder eingeführt. Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage der herkömmlichen Erbschafts- und Schenkungssteuer, wie sie vor dem 25. Oktober 2001 bereits bestanden hat. Freibetrag für die Erben

Eine wesentliche Neuerung bildet der Freibetrag von 1 Million Euro für Ehegatten und Verwandte in gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel etc.). Der Freibetrag steht dabei jedem einzelnen

Erben/Beschenkte

Erben sowie Beschenkten zur Verfügung. Werte über 1 Million Euro je Erbe oder Beschenktem werden mit 4 Prozent besteuert. Mit dem Haushaltgesetz wurde u.a. verfügt, dass auch unter Geschwistern ein Freibetrag von 100.000 Euro geltend gemacht werden kann. Darüber hinaus beträgt der Steuersatz 6 %. Keinen Freibetrag gibt es hingegen für Verwandte bis zum vierten Grad sowie Verschwägerte in gerader Linie und in der Seitenlinie bis zum 3. Grad. Nachlass und Schenkung werden hierbei mit einer Erbschafts- und Schenkungssteuer von 6 Prozent belastet. Bei allen übrigen Erben und Beschenkten sieht der Gesetzgeber eine Steuer von 8 Prozent vor,

Freibetrag

wobei auch hier kein Freibetrag geltend gemacht werden kann. Hypothekar- und Katastersteuer

Handelt es sich beim Nachlass oder bei der Schenkung um eine Immobilie, so ist zusätzlich zur Erbschafts- und Schenkungssteuer auch noch die Hypothekar- und Katastersteuer von insgesamt 3 Prozent auf den entsprechenden Katasterwert geschuldet. Der erwähnte Freibetrag von 1 Million Euro kommt dabei jedoch nicht zur Anwendung. Im Falle der Erstwohnung gilt für beide Steuern jeweils ein Fixbetrag von 168 Euro. „Durch den Freibetrag von 1 Million Euro bleiben viele Erben von der neuen Erbschafts- und Schenkungssteuer verschont.“

Güter/Liegenschaften

Bei Liegenschaften zusätzlich:

Erbschafts- und Schenkungssteuer

Hypothekarsteuer

Katastersteuer

2 % auf Katasterwert bzw. bei Erstwohnung Fixbetrag von 168 Euro

1 % auf Katasterwert bzw. bei Erstwohnung Fixbetrag von 168 Euro

Ehegatte und Verwandte in gerader Linie

1 Million Euro für jeden Einzelnen Erben/Beschenkten

4 % für Werte über 1 Million Euro

Geschwister

100.000 Euro

6 % für Werte über 100.000 Euro

Verwandte bis zum 4. Grad, Verschwägerte in direkter Linie sowie Seitenlinie bis zum 3. Grad

Kein Freibetrag

6%

Andere Erben/Beschenkte

Kein Freibetrag

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Die neue Regelung der Erbschafts- und Schenkungssteuer

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

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Hermann Maria Gasser

| Vorsorge | ??? Banken& &Recht Arbeit Wirtschaft

Personal

Neue Regelungen für befristete Arbeitsverträge Bisher wurde die zeitliche Befristung von Arbeitsverträgen als Ausnahme angesehen. Das Legislativdekret Nr. 368/01 ermöglicht eine liberalere Handhabung der Thematik. Befristete Arbeitsverträge können immer dann abgeschlossen werden, wenn technische, produktionsbedingte oder organisatorische Gründe vorliegen. Des Weiteren können Arbeitsverträge zeitlich begrenzt werden, wenn Arbeitnehmer eingesetzt werden sollen, welche Anrecht auf die Erhaltung des Arbeitsplatzes haben (u. a. Krankheit, Unfall, Mutterschaft). Das Dekret Nr. 368/01 regelt, dass ein befristeter Arbeitsvertrag einmal verlängert werden kann, sofern die Beweggründe nach wie vor bestehen. Sollte ein befristeter Arbeitsvertrag über die vereinbarte Frist andauern, ist dies begrenzt mit einem Lohnzuschlag möglich. Für Arbeitnehmer mit befristetem Arbeitsvertrag ist festgelegt, dass sie nicht schlechter behandelt werden dürfen als Mitarbeiter mit vergleichbaren Aufgaben im unbefristeten Arbeitsverhältnis. Dementsprechend haben sie dasselbe Anrecht auf Urlaub, Zusatzgehälter, Abfertigung und andere Vergünstigungen, wenn auch meist im Verhältnis zu ihrer Beschaffungsdauer. Die vorliegende Regelung betrifft keine Leiharbeitsverträge, Eingliederungs- und Lehrverträge sowie Betriebspraktika. Auch die spezifischen Regelungen im Bereich der landwirtschaftlichen Fix- und Saisonarbeiter und der kurzzeitigen Beschäftigungen im Gastgewerbe bilden Ausnahmen. Christian Tanner, Leiter Personalabteilung Raiffeisenverband

18

Zusatzrente

Abfertigung in Italien neu geregelt Bisher konnte ein Arbeitnehmer am Ende seiner beruflichen Laufbahn seine bis dahin angereiften Abfertigungsbezüge in einem Aufguss auf sein Konto verbuchen. Das gilt seit dem 1. Jänner 2007 nicht mehr. Die italienische Regierung hat die Bestimmungen bezüglich Abfertigung neu geregelt.

I

m Zeitraum vom 1. Jänner bis 30. Juni 2007 können alle Arbeitnehmer entscheiden, was mit ihrer künftig anreifenden Abfertigung geschieht. Dabei ergeben sich folgende Möglichkeiten: Für Arbeitnehmer, die ihre Beschäftigung nach dem 28. April 1993 begonnen haben und ihre gesamte Abfertigung ab 1. Jänner 2007 in einen Rentenfonds einzahlen, ändert sich nichts. Arbeitnehmer, die bereits einen Teil ihrer Abfertigung nach Maßgabe der Kollektivverträge einem Fonds überweisen, müssen innerhalb 30. Juni 2007 oder innerhalb sechs Monate nach Einstellung eine Mitteilung an den Arbeitgeber richten, dass sie auch die restliche Abfertigung entweder in den Fonds einzahlen oder aber als

Rückstellung im Betrieb belassen. Die Entscheidung der zusätzlichen Überweisung an den Rentenzusatzfonds kann auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Arbeitnehmer, die in keinem Rentenfonds eingetragen sind und deren Erstbeschäftigung nach dem 28. April 1993 erfolgte, müssen innerhalb 30. Juni 2007 bzw. sechs Monate nach Arbeitsbeginn dem Arbeitgeber mitteilen, ob ihre Abfertigung weiterhin im Betrieb rückgestellt werden oder aber in einen Rentenfonds einfließen soll. Arbeitnehmer, die in keinem Rentenzusatzfonds eingetragen sind, deren Erstbeschäftigung vor dem 28. April 1993 bestand, müssen innerhalb 30. Juni 2007 die Option treffen, entweder die www.raiffeisen.it


Serie: Mediation – die neue Streitkultur (1)

Der kürzeste Weg zum Interessenausgleich Mediation bedeutet Vermittlung. Ein Mediator ist ein Vermittler in Konflikten. In den letzten Jahrzehnten hat sich diese Möglichkeit der Konfliktbewältigung aus Amerika kommend in Europa durchgesetzt.

Jeder Arbeitnehmer, jede Arbeitnehmerin muss sich bis Ende Juni entscheiden, was mit den Rückstellungen für die Abfertigung geschehen soll.

künftig anreifende Abfertigung in einen Rentenzusatzfonds einfließen zu lassen oder aber dieselbe weiterhin im Betrieb zu belassen. Für jene Mitarbeiter, die innerhalb 30. Juni 2007 keine Entscheidung treffen, wird die Abfertigung dennoch an einen Rentenzusatzfonds eingezahlt. Derzeit stehen neben den einschlägigen Kategorienfonds in Südtirol den Arbeitnehmern zum Beispiel der „Laborfonds“ als geschlossener und der „Raiffeisen Pensionsfonds“ als offener Fonds zur Verfügung. „Jeder Einzelne sollte seine Situation gut analysieren und eine Entscheidung treffen“, rät Christian Tanner, Leiter der Personalabteilung im Raiffeisenverband. (sn) Mehr dazu unter: www.raiffeisenpensionsfonds.it

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Mediation ist ein freiwilliges, durch einen klaren Ablauf geregeltes Verfahren, in dem die Konfliktparteien mithilfe allparteilicher Dritter versuchen, selbstbestimmte und von allen Beteiligten getragene Regelungen zu erarbeiten. Mediation lässt sich überall anwendet, wo es Konflikte gibt, ob in der Familie, in der Wirtschaftsund Arbeitswelt, Schule, Nachbarschaft, Strafrecht, Umwelt als auch im interkulturellen Bereich oder in der Politik. Zwischen den Parteien

Im Unterschied zu einem Gerichtsverfahren, wo ein Richter als „ober“ den Parteien sitzend entscheidet, wer Recht hat, versucht der Mediator als Vermittler die Konfliktparteien zu einer gemeinsam erarbeiteten Lösung zu führen. Der Mediator „sitzt zwischen“ den Parteien. Seine Aufgabe ist es, die Sichtweise beider zu verstehen und jeweils dem anderen verständlich zu machen. So kommen hinter scheinbar unabweichbaren Standpunkten versteckte Bedürfnisse ans Licht und eine gemeinsame Lösungsfindung wird möglich.

Weder Anwalt noch Richter

Der Mediator ist weder Anwalt noch Richter. Er ist am Inhalt der Lösung nicht interessiert, sondern daran, dass beide Parteien wirklich damit einverstanden sind und die Interessen aller Beteiligten gewahrt werden. Voraussetzung für das Gelingen einer Mediation ist, dass die Konfliktparteien sich freiwillig für das Verfahren entscheiden und sich aktiv und eigenverantwortlich in den Mediationsprozess einbringen. Zudem ist ein Mediationsverfahren schneller und billiger als ein Gerichtsverfahren.

Dr. Elisabeth Ladinser, Anwältin und Mediatorin, elisabeth.ladinser@tin.it

Lesen Sie in der nächsten Folge: Mediation in Ehe- und Familienkonflikten

Der Mediator vermittelt als neutraler Dritter zwischen den Parteien.

Was ist eigentlich ...

... der Internationale Währungsfonds? Der Internationale Währungsfonds (International Monetary Fund) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Zu seinen Aufgaben gehören: Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Ausweitung des Welthandels, Stabilisierung von Wechselkursen, Kreditvergabe, Überwachung der Geldpolitik, Technische Hilfe. Der IWF hat zur Zeit 184 Mitgliedsländer, deren Stimmrecht sich nach dem Kapitalanteil richtet. Beschlüsse im IWF müssen mit einer Mehrheit von 85 Prozent getroffen werden. (ie)

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Der neue Funkumsetzer für mobiles Breitbandinternet auf der Mut bei Meran ist seit Anfang Dezember in Betrieb.

Neue Technologie

Mobiles Breitbandinternet auch in Burggrafenamt Nach dem mehrjährigen Betrieb von erfolgreichen Funklösungen in Teilen Südtirols baut Raiffeisen OnLine die Breitbandanbindung nun weiter aus und versorgt ab Dezember auch Dorf Tirol und weite Gebiete von Burggrafenamt mit Highspeed-Internet über Funk.

M

it der Inbetriebnahme des Breitbandumsetzers auf der Mut bei Meran bietet Raiffeisen OnLine vielen Betrieben, aber auch Privatpersonen in Dorf Tirol und Umgebung eine schnelle, einfach zu handhabende und kostengünstige Internetanbindung. Neue Funkverbindung

Mit einer permanenten Anbindung über Breitband eröffnen sich Betrieben neue Potenziale und Chancen durch Automation und Nutzung von innovativen WebServices bis hin zur Internettelefonie. „Die Breitbandlösung setzt neue Maßstäbe in punkto Technologie, um der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung gerecht zu werden“, sagt Peter Nagler, Geschäftsführer von Raiffeisen OnLine. Surfen und telefonieren

Der Dienst bietet mobiles Highspeed-Internet, wobei keine umständliche Antenneninstallation

am Dach erforderlich ist. ROL WiFly beinhaltet außerdem das Telefonieren über Internet. Dadurch entfallen die Gebühren für die klassische Telefonleitung, da die gesamte Telefonie nur noch über Voice over IP (VoIP) abgewickelt wird. So genießt jeder ROL-Kunde die völlig kostenlosen Telefonate über Internet und die äußerst günstigen Konditionen, um ins nationale und vor allem internationale Fest- und Mobilfunknetz – und dies sogar bei ausgeschaltetem PC – zu kommen. (bl)

ROL Page

Die flexible Webseite

Peter Nagler, Geschäftsführer von Raiffeisen OnLine: „Wir setzen neue Maßstäbe.“

Die Vorteile von ROL WiFly „Surf & Phone“: Flächendeckende Breitbandanbindung Mobiles Highspeed-Internet Kein direkter Sichtkontakt erforderlich Keine umständliche Antenneninstallation am Dach Aktivierung innerhalb 48 Stunden Benutzerfreundliche Installation über Funkmodem Flat-Anbindung (keine variablen Kosten, keine Telefoneinheiten) Kostenlose Internettelefonie über VoIP Kostenloser Support Kostenlos und unverbindlich für 14 Tage „Probesurfen“ Mehr dazu: Raiffeisenkasse Dorf Tirol, Tourismusvereine im Burggrafenamt, über die grüne Nummer 800/031 031, E-Mail: info@raiffeisen.it.

Mit der neuen ROL- Webseiten Page-Lösung von erstellt im ROLRaiffeisen OnLine Page-System haben Betriebe aller Wirtschaftszweige die Möglichkeit, auf einfache Weise und mit überschaubarem Aufwand ihren Kunden im Internet zu begegnen. Durch das ausgefeilte System wird eine optisch klar und übersichtlich strukturierte Webseite des Unternehmens erstellt. Je nach Layout erscheinen auf der Homepage Bild, Logo und Anschrift nach einem festen Muster. Sie können aber auch eine individuelle Startseite entwerfen lassen. Sie selbst entscheiden, welche Inhalte und Bilder Sie einfließen lassen. Zudem bestimmen Sie selbst, wann immer Sie Ihre ROL-Page-Webseite über einen eigenen Bereich aktualisieren und Inhalte austauschen oder abändern. Mehr dazu unter: www.rolpage.it oder telefonisch 0471/064 200.

Fotonachweis: ROL

Technik Technik && Medien Medien || ??? Internet


Zahlungsverkehr

Innovatives Erkundung der Erdoberfläche Die Erdoberfläche und Atmosphäre per Satellitenaufnahmen zu untersuchen, das ist die Aufgabe des neuen Instituts für Angewandte Fernerkundung an der Europäischen Akademie in Bozen. Ausgestattet mit einer Empfangsanlage auf dem Ritten, werden die Wissenschaftler ab 2008 von Satelliten gelieferte Daten verarbeiten und Anwendungen entwickeln. So werden der Klimawandel und Naturgefahren Forschungsschwerpunkte bilden. www.eurac.edu/

ROL mit neuem Gütesiegel ausgezeichnet

Foto: Hermann Maria Gasser

Das Cluster Alpine Network Südtirol hat in Zusammenarbeit mit der Universität Trient ein neues Gütesiegel geschaffen. Dieses zeichnet Unternehmen aus, die sich verpflichten, ihre Leistungen transparent nachzuweisen und die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden nach bestimmten Vorgaben abwickeln. „Raiffeisen OnLine erfüllt diese Kriterien zur Gänze“, sagte Projektmanagerin Karin Obertimpfler bei der Übergabe des Zertifikats.

Ein Schluck gegen die Arterienverkalkung.

Bargeldlos, aber nicht sorglos Bargeldlos bezahlen liegt im Trend. Immer mehr Menschen verwenden eine Bankomat- oder Kreditkarte auch für tägliche Einkäufe und Zahlungen. Man sollte damit aber nicht sorglos umgehen.

I

mmer mehr Menschen nutzen den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Leider ist auch die Kriminalität in diesem Bereich stark angestiegen. Denn allzu häufig gehen die Leute mit den bargeldlosen Zahlungsmitteln sorglos um. So werden immer noch Euroschecks und Scheckkarte zusammen aufbewahrt, Schecks oder Kreditkarten bleiben im Auto liegen oder stecken in der Kleidung, die an der Garderobe hängt. Für Diebe und Betrüger sind das willkommene Gelegenheiten. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht, dennoch gibt es Verhaltensregeln, die Schutz bieten.

B. in Kaufhäusern, in Bahnhöfen, auf Flughäfen oder bei Massenveranstaltungen, ratsam. (sn)

Geheimer Code

Damit die geheime Code-Nummer auch geheim bleibt, sollte diese auswendig gelernt werden, keinesfalls als Randnotiz in der Brieftasche aufscheinen. Sollte es zu einem Diebstahl von Schecks, Scheckkarten oder Kreditkarten kommen, dann sollte man sofort Anzeige erstatten. Zur Selbstkontrolle sollten alle Behebungen und mit Kreditkarten bezahlte Rechnungen als Kopie zu Hause aufbewahrt werden. Besondere Aufmerksamkeit ist bei größeren Menschenansammlungen, wie z.

Bargeldlos zahlen ist in, Vorsicht ist ratsam.

Rotwein senkt Blutdruck Traditionell gekelterter Rotwein senkt den Blutdruck sehr effektiv und beugt damit der Arterienverkalkung vor. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam der Universität London im Dezember. Die Forscher wiesen in Laborversuchen nach, dass Gerbstoffe die Herstellung des gefäßverengenden Eiweißes unterdrücken. Hoher Blutdruck schädigt die Innenwand der Arterien und ist einer der Risikofaktoren für Arterienverkalkung. http://science.orf.at/

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Richtige Aufbewahrung Bewahren Sie Schecks und Scheckkarte unbedingt getrennt voneinander auf. Bewahren Sie Scheck- oder Kreditkarten möglichst nur in zugriffsicheren Innentaschen Ihrer Kleidung auf. Lassen Sie Scheck- und Kreditkarten niemals in Ihrem Fahrzeug liegen. Achten Sie darauf, dass Scheck- oder Kreditkarten nicht in der Kleidung verbleiben, die Sie an der Garderobe abgeben oder im Lokal an Kleiderständern aufhängen. Schließen Sie am Arbeitsplatz Ihre Handtasche, Geldbörse oder ihr Scheckheft weg. Bewahren Sie auf Reisen und im Urlaub Ihre Scheck- und Kreditkarten möglichst in einem zugriffsicheren Brustbeutel oder einer Gürteltasche auf. Schutz bieten auch Kreditkartensafes: Beim Aufbrechen werden die Kredit- und Scheckkarte unbrauchbar.

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Land & Leute | Sponsoring

Abheben ins (Berufs-)Leben: Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, ihre persönlichen Interessen zu entdecken und in ihrer Fantasie berufliche Perspektiven zu entwickeln.

37. Internationaler Raiffeisen Jugendwettbewerb

Beruf – Entdeck, was in dir steckt! „Suche dir einen Beruf, der Freude macht, dann brauchst du nie mehr zu arbeiten“, sagte Konfuzius vor 2.500 Jahren. Die eigenen Fähigkeiten und Neigungen richtig zu erkennen, dafür möchte der Internationale Raiffeisen Jugendwettbewerb die Teilnehmer sensibilisieren.

D

er Jugendwettbewerb wird erneut von den Südtiroler Raiffeisenkassen in Zusammenarbeit mit den Schulen durchgeführt. Neben den Eltern sind es die Lehrer, die schlummernde Talente der Kinder erkennen und fördern können. „Wer in der Lage ist, die eigenen Begabungen richtig zu erkennen, hat für später einen verlässlichen Wegweiser durch die Berufswelt“, sagt Schirmherr Otto Saurer, Landesrat für deutsche Schule, Berufsbildung und Universität.

werden möchten und was sie gut können. „Das Motto lädt ein, selber kreativ und aktiv zu werden und dabei vielleicht mehr Erkenntnis über sich selbst zu erlangen“, meint Klaus Schwarz, Marketingleiter im Raiffeisenverband und Vorsitzender der internationalen Arbeitsgruppe des Raiffeisen Jugendwettbewerbes. Der Arbeitsgruppe gehören Vertreter aus den sieben teilnehmenden Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Finnland und Südtirol an.

Berufliche Zukunft planen

Start am 22. Jänner

Das Thema „Beruf – Entdeck, was in dir steckt!“ bietet Grund- und Mittelschülern viele Möglichkeiten, sich mit ihren Wünschen und Zukunftsplänen auseinanderzusetzen. Der Jugendwettbewerb will einen Ansporn auf dem Weg zur späteren Berufswahl geben. Die Schüler können das zeichnen und gestalten, was sie später gerne

Der Raiffeisen Jugendwettbewerb startet am 22. Jänner und läuft bis 5. April. Am 24. Mai werden im Rahmen der Schlussveranstaltung die Landessieger gekürt. Als Hauptpreise gibt es u. a. Wochenenden in Amsterdam und im Legoland (Günzburg/Bayern) zu gewinnen.

Marketingleiter Klaus Schwarz: „Selbst aktiv und kreativ werden.“

Schirmherr Otto Saurer: „Eigene Berufsinteressen richtig erkennen.“

Der Jugendwettbewerb Am Wettbewerb können alle Grund- und Mittelschüler teilnehmen. Für die Grundschüler gibt es einen Malwettbewerb („Male, was du gerne machst“). Für die Mittelschüler gibt es neben dem Malwettbewerb („Male ein Bild, das zeigt, was du gut kannst“) auch einen Kreativitätswettbewerb („Entdeck, was in dir steckt“), wo Videos, Musik- und Tonaufnahmen, Websites, Comics, Hörspiele usw. eingesetzt werden können. Zudem können sich alle Teilnehmer an einem Quizwettbewerb beteiligen. Mehr dazu unter: www.raiffeisen.it/bank/jugend

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Gewinnspiel

Dreiwöchiger Sprachkurs geht nach Brixen

M

iriam Wieland aus Brixen kann jetzt schon ihren Sommerurlaub buchen. Kurz vor Weihnachten zog sie beim 2. Bank The Future Gewinnspiel den Hauptpreis und darf einen dreiwöchigen Sprachkurs am Hilderstone College in Kent (England) besuchen. Die beiden zweiten Preise, ein Pocket-PC Samsung, gingen an den Sarner Thomas Gänsbacher und an Konrad Defranceschi aus Lana. Über einen iPod (iPod Video 30 GB + Radiowecker) freuten sich Brigitte Moscon aus Tramin, Katrin Karnutsch aus Lana und Simon Ortler

aus Schlanders. Mit einem neuen Handy Sony Ericsson W810i können Stefan Zingerle aus Schabs, Sarah Pardeller aus Deutschnofen, Katharina Widmann Schenna und Thomas Marietti aus Bruneck telefonieren. Neben den zehn Hauptpreisen gab es bei der Siegerehrung im Raiffeisenhaus Bozen noch eine Reihe von MP3Playern. An die 1.000 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren hatten sich am Gewinnspiel beteiligt und dabei die Internetseite www.BankTheFuture.it kritisch bewertet. (th) Daniel Boni, Leiter Klaus Schwarz und Petra Oberhuber (Marketing) gratulieren Miriam Wieland zum Hauptpreis.

Foto: Wirtschaftsassessorat

Exportpreis 2006

Kunstschnee und schöne Zähne TechnoAlpin und Zirkonzahn sind die Gewinner des Südtiroler Exportpreises 2006, der Ende November im Messner Mountain Museum überreicht wurde. Als Marktführer für Beschneiungsanlagen ist die Bozner Firma TechnoAlpin in 30 Ländern tätig. Die Brunecker Zirkonzahn vertreibt in 39 Ländern ein innovatives Zirkonfrässystem für Zahntechnik. Durch innovative Produkte und Leistungen zeichnen sich auch die Zweit- und Drittplatzierten aus:

Die Firmen TechnoAlpin und Zirkonzahn sind Südtirols Exporteure 2006.

Zeichentrick

Das Zirkusäffchen Bobby macht die Kinder glücklich.

Mehr dazu unter www.bobby.bz

Raiffeisen Magazin 1 | 2007

Foto: Huber&Benedetti

Bobby’s lustige Abenteuer Das Zirkusäffchen Bobby gibt es jetzt auch als Zeichentrickfigur. In Eppan präsentierten seine „Eltern“ Verena Huber und Robert Benedetti die neue DVD „Bobby und seine lustigen Abenteuer“. Bobby reist im Zeichentrickfilm, der von Raiffeisen mitfinanziert wurde, mit seinem Zirkus Halli Galli durch die Lande. In einem Dörfchen wird Bobby vom Kuckuck in den Wald gelockt und das Abenteuer beginnt. (th)

Jochum & Nesler GmbH (u. a. Kitesurfschirme), Vita GmbH (Skigebiet in der Ukraine), Dr. Schär GmbH (Glutenfreie Nahrung), Kunstdünger OHG (Visuelle Kommunikation). „Mit dem Wettbewerb wollen wir Unternehmen zum Export animieren“, sagte Wirtschaftslandesrat Werner Frick. Der Exportpreis ist mit 9.000 Euro je Kategorie dotiert und wurde von der Spedition Brigl AG, der Raiffeisen Landesbank und den Raiffeisenkassen gestiftet. (th)

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Land & Leute | Rundblick

Vinschgau

Mit einem „Vorsorgetag“ überraschten die Mitarbeiter ihre Kunden, hier am Sitz in Prad.

Raiffeisenkasse Obervinschgau

Schlappi, der kleine Ausreißer Raiffeisenkasse Prad am Stilfserjoch

Finanziell gewappnet bei Unfall und Krankheit Richtig vorgesorgt? Unter diesem Motto überraschte die Raiffeisenkasse die Mitglieder und Kunden Ende November mit einem „Vorsorgetag“ in allen Filialen. Im Mittelpunkt stand die Absicherung bei Krankheit und Unfall. So gibt es speziell für Raiffeisen-Mitglieder

eine eigene Krankenversicherung. Zudem zeigten die Mitarbeiter Lösungen auf, um Vorsorgelücken rechtzeitig zu schließen. Über 200 Kunden und Mitglieder ließen sich beim Vorsorgetag beraten, sodass ähnliche Aktionstage auch in Zukunft gestartet werden.

„Schlappi, der kleine Ausreißer“ nennt sich eine Hörspiel-CD, die Schüler der Mittelschule St. Valentin gemeinsam mit ihren Lehrern aufgenommen haben. In einem Tonstudio in Tarsch wurden die von Musiklehrer Hubert Eberhöfer komponierten Lieder auf Band gebracht. Texte verfassen, Stimmbildung, Sprechübungen, Broschüre gestalten – für die Schüler ein großartiges Projekt, das von der Raiffeisenkasse unterstützt wurde. Bei der Sparwoche im Oktober erhielten alle SumsiSparer eine CD samt illustrierter Broschüre als Geschenk. Hörspiel-CD der Mittelschüler von St. Valentin

Standpunkt Soziale Beziehungen

„Vertrauen ist mehr als ein Bauchgefühl“ Über das ideale Maß an Vertrauen im Beruf wie im privaten Alltag sprach der Managementexperte Reinhard Sprenger im Forum Brixen. Die Raiffeisenkasse Eisacktal hatte dazu Mitglieder und Kunden eingeladen.

Unter dem Motto „Vertrauen führt: Worauf es im Leben wirklich ankommt!“ gab Reinhard K. Sprenger, Trainer und Berater für Personalentwicklung, Antworten auf Fragen wie „Was bringt es mir, anderen zu vertrauen?“ oder „Wie lebe ich Vertrauen?“ Gründe für Misstrauen lassen sich laut Sprenger immer leichter finden als solche für Vertrauen. Über Letzteres spricht man meistens zu spät; nämlich erst dann, wenn es nicht mehr da ist. Reinhard K. Sprenger, Zürich: Vertrauen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

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Das richtige Maß finden

Wie sieht ein optimales Vertrauensverhältnis aus? „Blindes Vertrauen ist

genauso ungesund wie volles Misstrauen“, meinte Sprenger. Die Kunst ist es, das richtige Maß zu finden. Nichts ist unsinniger als die Aussage „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Vertrauen und Kontrolle müssen sich gegenseitig ergänzen, ist Sprenger überzeugt. Kein Vertrauen ohne Selbstvertrauen

Als Voraussetzung für die Fähigkeit, dem anderen zu vertrauen, sieht Sprenger das Prinzip „Selbstvertrauen“. Wer besonders misstrauisch ist, hat oft auch Schwierigkeiten, sich selbst zu vertrauen. Ein typisches

Beispiel dafür sind Führungskräfte, die bei ihren Mitarbeitern zur Überzeugung gelangen: „An seiner Stelle hätte ich jetzt gelogen.“ Emotion und Logik

Vertrauen ist nicht nur ein irrationales Bauchgefühl, sagte Sprenger. Indem man sich über eine rationale Entscheidung zum Vertrauen entschließt, wird es an instrumentellem Wert gewinnen. So lässt sich Vertrauen nicht nur in den Mittelpunkt einer rationalen Unternehmenspolitik stellen, sondern es dient auch als zentraler Erfolgsfaktor in privaten Beziehungen. (ek)

www.raiffeisen.it


Eisacktal, Wipptal, Pustertal

Kurz notiert Sponsorvertrag verlängert Die Raiffeisenkasse Gadertal hat den Sponsorvertrag mit dem Tourismusverband Alta Badia um drei Jahre verlängert. Sie zählt zu den größten Sponsoren des Tourismusverbandes und steht ihm mit allen Bankdienstleistungen zur Seite. Bankdirektor Raimond Irsara, Tourismusverband-Präsident Hubert Dalponte

Raiffeisenkasse Welsberg-Gsies-Taisten

Fingierter Banküberfall zum runden Jubiläum Dass die Raiffeisenkasse genau an seinem 50. Geburtstag „überfallen“ wird, hätte Direktor Martin Niederwieser nicht gedacht. Am Montag, 6. November, 11.45 Uhr, „stürmen“ sieben als „Blues Brothers“ getarnte Männer in die Bank und fordern die Öffnung des „Tresors“. Zur Freude aller entnehmen die Täter gekühlten Sekt und Gläser, um mit dem aus dem Urlaub herbeigeeilten Direktor anzustoßen. Die Mitglieder des Welsberger Männerchors mit Obmann Peter Edler und Chorleiter Eugen Oberstaller verabschieden sich sodann mit einem Ständchen. Kunden und Mitarbeiter waren in den „Überfall“ eingeweiht.

Köpfe

Raiffeisenkasse Bruneck

Neuer Sitz mit Klimahaus-A-Standard Landeshauptmann Luis Durnwalder übergab Geschäftsführer Anton Kosta und Obmann Heinrich Renzler bei der Eröffnung des neuen Hauptsitzes der Raiffeisenkasse Bruneck die Klimahaus-APlakette. Er lobte die Raiffeisenkasse ob ihrer klimabewussten Einstellung. Besonders energiesparende Gebäude werden mit einer Klimahaus-Plakette ausgezeichnet. Liegt die Wärmekennzahl unter 30 kWh pro Quadratmeter und Jahr, erhält das Gebäude die Einstufung Klimahaus A.

Der überraschte Jubilar Martin Niederwieser inmitten der Welsberger „Blues Brothers“.

GF Anton Kosta, Obmann Heinrich Renzler und LH Luis Durnwalder.

Mitarbeiterwechsel in der Raiffeisenkasse Bruneck Firmenkundenberaterin Luise Eppacher (im Bild) leitet seit 1. Dezember die Geschäftsstelle am Hauptsitz; ihr zur Seite steht Serviceleiter Stefan Fauster. Günther Pichler, bisher Leiter der Servicestelle Rienztor, berät nun mit Günther Falkensteiner und Elke Rieder in der Servicestelle am Gilmplatz zum Thema „Bauen und Wohnen“. Roland Zonta leitet die Servicestelle „Rienztor“ und wird von Cornelia Mair und Antonia Taibon unterstützt. Er führte bisher die Servicestelle St. Georgen, wo Cindy Niederkofler nachfolgt und die Kunden mit Georg Pörnbacher betreuen wird.

Raiffeisenkasse Niederdorf

„Zusatzrente ist unverzichtbar“ Diese Meinung teilten viele Bäuerinnen und Hausfrauen bei einer Infoveranstaltung der Raiffeisenkasse mit Martha Stocker. „Neben der staatlichen braucht es heute eine Zusatzrente“, sagte die Vizepräsidentin der Region. Für deren Aufbau gibt es Steuervorteile und die Region gewährt Beiträge für Kindererziehung, Angehörigenpflege und freiwillige WeiterversiRaiffeisen Magazin 1 | 2007

cherung. „In Sachen Zusatzrente und Abfertigung halten wir unsere Kunden am Laufenden“, sagte Pensions- und Vorsorgeberater Helmut Unterpertinger. Als neue Dienstleistung bietet die Bank jetzt Sprechstunden des Patronats „Sozialer Beratungsring“ an, wo u. a. Zuschüsse, Rentenanträge und Inps-Angelegenheiten behandelt werden. Martha Stocker (Mitte) im Gespräch, rechts Helmut Unterpertinger

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Land & Leute | Rundblick Burggrafenamt

Raiffeisenkasse Marling

Von der Servicezur Beraterbank

Andreas Spitaler, Thomas Laimer und Florian Matzoll nehmen neue Aufgaben für die Kunden wahr.

„Um eine ganzheitliche Betreuung noch besser zu gewährleisten, wollen wir die Beratung verstärken“, sagt Direktor Wolfgang Rudig. Nun steht mit Rudig, Thomas Laimer und Andreas Spitaler ein qualifiziertes Beraterteam für alle Bank- und Versicherungsangelegenheiten bereit. Sie stehen den Mitgliedern und Kunden des Hauptsitzes als auch der Filiale Gampenstraße in allen finanziellen Anliegen zur Seite. Florian Matzoll leitet nun den Schalter am Sitz und die Wertpapierabteilung, Thomas Laimer hingegen die Filiale in der Gampenstraße. Die gewohnten Bankgeschäfte können wie bisher an den Bankschaltern abgewickelt werden.

Kurz notiert

„Ollerhond Leit 2007“

Raika-Geschäftsführer Klaus Gufler und Obmann Stefan Klotzner, Tourismus-Präsident Josef Mair und Direktor Franz Innerhofer

Raiffeisenkasse Schenna

Unterstützung für Tourismus und Sport Der Fremdenverkehr bildet Schennas wichtigsten Wirtschaftszweig. Jetzt hat die Raiffeisenkasse Schenna den Werbevertrag mit dem Tourismusverein und den Sponsorvertrag mit dem Südtirol Classic Club um weitere vier Jahre verlängert. Der Sportclub Schenna – aktiv besonders im Jugendbereich – wird für weitere drei Jahre finanziell unterstützt.

Mitglieder und Kunden der Raiffeisenkasse Lana freuen sich über einen einzigartigen Wochenkalender mit historischen Fotos von, für und über „Leit“ in Lana, Völlan, Tscherms, Burgstall, Gargazon und Vöran. Viele Fotoleihgeber und Chronisten haben daran mitgewirkt.

Fernseher und Kuschelecke Die Raiffeisenkasse Tisens hat der Grundschule Tisens ein neues Fernseh- und Videogerät für didaktische Zwecke finanziert und dem Kindergarten in Prissian eine Kuschelecke angekauft, die von Kindergartlern gleich als neuer Lieblingsplatz entdeckt wurde.

Die Kindergartler in der Kuschelecke

100 Jahre „Lana-Meran-Bahn“

Südtirols erste elektrische Straßenbahn 26

Bürgermeister Christoph Gufler, Chronistin Marlene Huber, Raika-Obmann Karl Innerhofer

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung „100 Jahre LanaMeran-Bahn“ in der Raiffeisenkasse Marling. Südtirols erste elektrische Straßenbahn verkehrte von 1906 bis 1950 zwischen Oberlana und Meran und belebte den Wirtschaftsraum Burggrafenamt.


Bozen Unterland Überetsch Geld für Ladakh, v. l.: Günther Cologna, Georg Pardeller, Alois Zelger, Raika-Direktor Walter Dejori, Vizedirektor Toni Stürz, Vizeobmann Johann Trenner

Köpfe

Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein

Solidarität mit Tibet Vertreter der Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein überreichten kürzlich dem Vorsitzenden der Tibetinitiative Italiens, Günther Cologna, einen Scheck von 7.500 Euro. Mit dem Geld wird in der Stadt Ladakh eine Mehrzweckhalle errichtet. Landtagsabgeordneter Georg Pardeller zeigte sich über

die Spende erfreut. Alois Zelger, Obmann der Raiffeisenkasse, erinnerte an die jüngere Geschichte Südtirols: „Unser Land hat in den letzten Jahrzehnten viel Unterstützung erhalten. Nun ist es auch unsere Pflicht, in Not Geratenen Hilfe anzubieten.“

Raiffeisenkasse Welschnofen

Manfred Mayr folgt auf Manfred Gelf Nach 33-jähriger Tätigkeit in der Raiffeisenkasse Überetsch trat Direktor Manfred Gelf Ende Oktober 2006 in den Ruhestand. 1973 trat er in die Bank ein, baute die Filiale Kaltern auf und leitete sie bis 1982. Als Filialleiter und Vizedirektor wechselte er in den Sitz nach St. Michael Eppan, wurde 1994 Marktbereichsleiter und ab 1997 Direktor. Nachfolger Dr. Manfred Mayr ist seit 9 Jahren in der Raiffeisenkasse tätig. Er arbeitete zuvor in der Raiffeisenkasse Salurn und war als Verbandsrevisor tätig. Ihm zur Seite steht nun Martin Kofler als Vizedirektor und Innenbereichsleiter. Stabübergabe, v. l.: Manfred Mayr, Manfred Gelf, Martin Kofler

Mitglieder informieren sich über Bersani „Das Bersani-Dekret – steuerliche Änderungen für Unternehmen und Private“, zu diesem Thema gab unlängst der Bozner Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Stefan Sandrini Einblick in die geänderte Gesetzeslage. Über hundert Mitglieder und Kunden kamen zu dem von der Raiffeisenkasse veranstalteten Vortrag ins neue Zivilschutzzentrum von Welschnofen, um sich über die wichtigsten Neuerungen des Gesetzespaketes zu informieren.

Raiffeisenkasse Überetsch

Malwerkstatt mit Helga Bansch Vergangenen November war die Wiener Kinderbuchautorin und -illustratorin Helga Bansch zu Gast in Eppans Grundschulen und Bibliotheken. Sie präsentierte ihr neuestes Bilderbuch „Krone sucht König“. In einer MalwerkDie Kinder malen ihre Ideen zum Thema „König“.

statt brachten die Kinder ihre Ideen zu Papier, wenn sie selber Könige wären. Die Begegnung mit der Kinderbuchautorin, finanziert von der Raiffeisenkasse, hat die Leselust die Kinder neu geweckt.

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Fotos: Roland Pramstaller

Rat & Unterhaltung | Erlebnis Natur

Schlafen und träumen im Iglu, eingehüllt in Schafwolldecken.

Schneeschuhwanderung ins Mühlbachtal

Ein Wochenende wie bei den Eskimos Das Mühlbachtal – ein Geheimtipp für Schneeschuhwanderer und Familienrodler. Eine Übernachtung im Iglu Badl garantiert ein besonderes Wintererlebnis.

W

ann wird’s mal wieder richtig Winter? Ein Winter, wie er früher einmal war. Wo die Bäume mit Schneemützen vollgepackt sind und es so richtig unter den Schuhen knirscht. Um diesen Kindheitstraum erneut zu erleben, führt uns diese Wanderung ins Pustertal. Natur- und Landschaftsführer Olav Lutz, Olav.lutz@rolmail.net

Von Percha zweigen wir ab nach Amaten und Tesselberg und biegen rechts vor der Ortstafel Mühlbach die kleine Seitenstraße ins Mühlbachtal ein, bis wir nach zirka zwei Kilometer bei einem

Staubecken unser Auto stehenlassen. Von dort wandern wir zirka 15 Minuten den Forstweg entlang zum Badl, wo schon der Badlwirt Roland mit Schneeschuhen und Rodeln auf uns wartet. Vom Badl aus wandern wir zirka 10 Minuten die Rodelbahn entlang weiter. Dort trennen wir uns. Die Kinder sind kaum mehr zu bremsen und stapfen hinauf bis zur Huber-Alm, um von dort die gut präparierte Rodelpiste herunterzuflitzen.

weiter verlassen wir diesen Weg und queren links den Wald. Nach etwa einer weiteren halben Stunde längs dem vereisten Bach erreichen wir die WinterstallerAlm. Wir wandern noch etwa eine dreiviertel Stunde weiter von den unteren zu den oberen Böden, wo wir ein herrliches Panorama genießen. Geige, Chor, Zinsnock sind zum Greifen nah; die Sextner Dolomiten, Marmolata und Tofane grüßen von der Ferne.

Marmolata und Tofane grüßen

Eine Nacht im Iglu

Wir Schneeschuhwanderer überqueren links den Bach und gehen Richtung Winterstaller-Alm. Nach rund 15 Minuten kommen wir zu einer Rechtskehre, wo ein Naturparkschild steht. 50 Meter

Nun geht’s wieder zurück zur Winterstaller-Alm, von wo wir diesmal den Forstweg entlang bis zum Badl stapfen. Dort angekommen stärken wir uns mit einem saftigen Schnitzel von Marlenes selbstgezüchteten Bio-Truthennen, bevor wir uns müde in die blauen Iglus begeben. Eingehüllt in weiche Schafwolldecken und durch aufgeheizte Lehmziegel gewärmt, fühlen wir uns wie echte Eskimos und träumen schon vom nächsten Wintererlebnis im Mühlbachtal.

Route Nach der Wanderung die abendliche Stimmung bei der Kirche am Badl genießen.

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Höhenunterschied: 500 m Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden Infos zum Mühlbacher Badl unter Tel. 0320/309 27 22.

www.raiffeisen.it


Rat & Unterhaltung | Tipps

Veranstaltungen Biathlon Jugend/Junioren Weltmeisterschaft 2007 Die ersten Weltmeisterschaften in einer olympischen Disziplin, die im Vinschgau ausgetragen werden. 22. 1.–1. 2. 2007, Biathlonzentrum Martell www.biathlon-martell.com

Südtirolcup im Sportrodeln auf Naturbahn 27. 1., Latzfons, „Lahnwiesen“

Biathlon Weltmeisterschaft 2007 Das Antholzertal ist zum fünften Mal Austragungsort von Biathlon-Weltmeisterschaften. Über 30 Nationen werden die Wettkämpfe übertragen. 2.–11. 2., Antholz www.biathlon-antholz.it

EDV-Grundkurs Als Computerneuling werden Sie behutsam an den PC herangeführt. Sie erlernen Grundfunktionen eines Computers und erhalten Einblick in alle wichtigen Programme. Ab Mittwoch 7. 2., Filiale Kaltern der Raiffeisenkasse Überetsch; ab Montag 12. 2., Filiale Aldein der Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein

Gsieser Tal-Lauf Der Gsieser Tal-Lauf, seit zwei Jahrzehnten mit Raiffeisen als Hauptsponsor, ist Treffpunkt für die Langlauf-Amateure. 16.–18. 2., St. Martin – Gsies

Tabellenkalkulation mit Excel Tabellen verwalten und formatieren, Funktionen anwenden, Diagramme und Listen erstellen; Grundkenntnisse in Windows werden vorausgesetzt. Ab Montag 26. 2., Filiale Kaltern der Raiffeisenkasse Überetsch

Computerbenutzung und Dateimanagement mit Windows Umgang mit Datenträgern, Ordnern und Dateien, arbeiten mit Disketten, Software installieren, Dateien komprimieren, Computerviren eliminieren; Grundkenntnisse in Windows vorausgesetzt. Ab Dienstag 6. 3., Filiale Kaltern der Raiffeisenkasse Überetsch

EDV-Grundkurs 50+ PC-Grundlagen mit Internet und E-Mail für Personen ab 50. Lernen Sie Sicherheit mit dem PC. Briefe schreiben, über elektronische Post kommunizieren usw.; keine Vorkenntnisse erforderlich. Ab Mittwoch, 7. 3., Raiffeisenverband Südtirol, Raiffeisenstraße 2, Bozen

Südtirolcup im Sportrodeln auf Naturbahn 10. 3., Wengen, „Joel“

Seit 1955 werden in der Kellereigenossenschaft Terlan alle Jahrgänge aufbewahrt.

Im Rückblick

Zwischen Minze und Mango Menschen mit Weitblick gibt es wenige. Sebastian Stocker, Kellermeister der KG Terlan i. R., hat den Grundstein gelegt: Seit 1955 wird in der Kellerei ein Kontingent an Flaschen gehortet. Es zahlt sich aus. Der hohe Mineralgehalt der Porphyrböden verleiht den Weinen Langlebigkeit. Was die Raritätenverkostung für die geladene Fachpresse eindrucksvoll bewiesen hat: Zur Verkostung gelangten u. a. der Klassische Terlaner 1956 und 1969 sowie der Sauvignon Blanc 1979. Ersterer präsentiert sich in einem satten Goldgelb, an reifes Steinobst und Honig erinnernd, mineralisch auf der Zunge und rund im Abgang. Beim drei Jahre älteren Bruder dominierten exotische Früchte (Mango, Papaya) mit einem Anflug frischer Minze – wie ein warmer Sommerwind. Allein die Zeit für die Degustation verging im Nu.

Informationen zu allen EDV- und Computerkursen: Volkshochschule, Tel. 0471/061 444, info@volkshochschule.it

(sn)

Buchtipp

Lust am eigenen Stil Der RoutenJede Frau ist einzigartig und hat ihre persönliche Ausstrahlung und ihren planer für den Stil. Wie aber, bei all den bunten Klischees und Bildern, die von Werbung Modedschungel und Modeketten vorgegeben werden, soll frau jetzt herausfinden, was ihrer Lebensart entgegenkommt? Und wie soll frau sich im Modedschungel bloß zurechtfinden? Die auch in Südtirol bekannte Stil- und Imageberaterin Elisabeth Motsch hat gemeinsam mit der Journalistin Michaela Herzog ein Buch für Frauen verfasst, die Lust an gutem Aussehen und die vor allem Spaß und Freude an sich selbst haben. Lust am eigenen Stil, Raiffeisen Leykam Magazin Verlag, 1 |Graz 20072005, “ 19,90

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Rat & Unterhaltung | Freizeit

Freizeittipp

Ausflug zu den Sternen Die Sternwarte und der neue Planetenweg in Gummer im Eggental laden zur Erforschung unseres Sternenhimmels ein. Ein interessantes Ausflugsziel auch für Familien mit Kindern.

Foto: Dieter Seiwald

Fernste Galaxien, Sternhaufen und Nebel werden durch das 80cm-Spiegelteleskop sichtbar. Im Sonnenobservatorium können mit modernsten Filtern Sonneneruptionen live beobachtet werden. Die Sternwarte „Max Valier“ bietet einen Blick in die Tiefen des Nachthimmels sowie zu unserer Sonne. Die astronomischen Geräte erhöhen die Empfindlichkeit der Augen um das 10.000fache. Planetenwanderung

Von der Sternwarte „Max Valier“ in Gummer kann man den Kugelsternhaufen M3 im Sternbild der Jagdhunde gut erkennen.

Ein Planetenweg ist die maßstabsgetreue Wiedergabe der Größenverhältnisse im Sonnensystem. Im Maßstab 1 : 1 Milliarde angelegt, werden die knapp 6 Millionen Kilometer zwischen Sonne und

Das grüne Kochrezept mit Jürgen Santer, Romantikhotel Santer, Toblach

Kartoffel-Steinpilz-Tasche Zutaten für zwei Portionen: Kartoffelteig 250 g Mehlige Kartoffel 1 Esslöffel Kartoffelmehl 1 Esslöffel Parmesan 15 g Butter 1 Eigelb 1 Priese Salz Muskatnuss Steinpilzfülle 150 g Steinpilze 1/2 Zwiebel Schnittlauch Knoblauch 1 Zehe Knoblauch Priese Salz

Pluto auf 6 Kilometer reduziert. Ausgangspunkt für die zweistündige Wanderung ist die Kuppel der Sternwarte. Sie steht stellvertretend für die Sonne. Der Wegverlauf ist gut markiert und führt durch Wiesen, Wälder und Biotope. Aktive Mitarbeit

Die Sternwarte wird vom Verein der Amateurastronomen ehrenamtlich geführt. „Jeder, der an der Astronomie interessiert ist, kann Mitglied im Verein werden“, sagt Elmar Weiss, Vizepräsident des Vereins. (sn) Mehr dazu unter: www.sternwarte.it www.maxvalier.org

Steckenpferd Rudi Schweigkofler auf dem höchsten Berg der Ostalpen, dem Ortler (3.905 m Seehöhe)

Zubereitung:

Kartoffeln mit der Schale kochen. Die geschälten Kartoffeln passieren, mit den restlichen Zutaten verkneten. Für die Steinpilzfülle Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Etwas Öl in eine Pfanne geben; die in Würfel geschnittenen Steinpilze und Zwiebel leicht anrösten, den Knoblauch und die restlichen Zutaten dazugeben, kurz mitrösten. Den Teig 5 mm dick ausrollen und rund ausstechen (Durchmesser 13 cm, oder je nach belieben). Die Teigplättchen auf der Oberseite mit Eigelb bestreichen, die Steinpilzfülle in die Mitte geben. Den Teig überschlagen damit ein Halbmond entsteht und in Fett herausbacken. Als Vorspeise mit Lauchcrem, angebratenen Zucchinischeiben, frischen Kräutern und den marinierten Kirschtomaten servieren. Tipp: Man kann die Kartoffel-Steinpilz-Taschen auch als Beilage für Wildgerichte verwenden. Guten Appetit und gutes Gelingen!

50 Mal den Ortler bezwungen Rudi Schweigkofler, Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Tirol, ist auch in seiner Freizeitgestaltung sehr aktiv. Der Berg ruft ihn immer wieder. An Zahlensymbolik glaube ich nicht, aber bei Zielsetzungen sind sie manchmal recht interessant: Vor meinen 50. Geburtstag habe ich den Ortler das 50. Mal bezwungen. Es gibt Menschen, die Ruhe und Erholung suchen und keine größeren Anstrengungen auf sich nehmen. Dies trifft auf mich nicht zu. Beim Bergsteigen suche ich meistens eine bestimmte Herausforderung, mit einem kalkulierbaren Risiko. Ohne Anstrengung gibt es für mich auch keine Entspannung. Durchhalten bis zuletzt

Dabei spornen mich schwierige Routen an, die Faszination der Gletscher, das ewige Eis. An Durchhaltevermögen mangelt es mir nicht. Und Ziele habe ich noch eine ganze Menge. Ich weiß aber auch, dass ich bei weitem nicht alle erreichen werde. Mein Motto lautet: lieber viele Ziele und einige erreichen, als wenige oder gar nichts erreichen. 30

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Foto: Hermann Maria Gasser

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Raiffeisen Magazin 1 | 2007

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