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Das Kundenmagazin der Raiffeisen-Leasing 1/12

Was man alles leasen kann ...! Ein Leitfaden f端r Unternehmer und Privatkunden

Menschen Neues Team Neuer Fokus

Umbau Recht Baumanagement Bauten auf f端r Kl旦ster fremdem Boden

Postgeb端hr bar bezahlt, Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf


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Inhalt | Editorial Leas•mich 1/12

Interview . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04

Editorial

Neues Team, neuer Fokus

Baumanagement

Katharina Stögner Leitung Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing

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Ein Job für Profis

Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert.

Kfz-Leasing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09 Hilfswerk setzt auf „saubere“ Mobilität Eisenstadt e-mobilisiert Leuchtendes Vorbild Keusch: Premium meets Premium

Giuseppe Tomasi di Lampedusa (1896–1957), ital. Schriftsteller

Liebe Leserinnen und Leser,

Fuhrparkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Leasing motiviert

für manche Menschen ist Veränderung eine Herausforderung, zwingt zum Verlassen der Komfortzone und stellt liebgewordene Sicherheiten infrage, für andere bedeutet es Chancen, neue Perspektiven und die Möglichkeit, festgefahrene Strukturen aufzubrechen. Aus alt mach neu – saniert man ein Haus, restauriert ein Bild oder gestaltet man im Frühling den Garten um, so ist das in unserer Wahrnehmung etwas Schönes und sehr Positives. Dennoch ist all das Neue mit Arbeit, Veränderung und Umdenken verbunden, was gleichzeitig Kreativität, Motivation, Engagement und Interesse an der Sache erfordert. In der Raiffeisen-Leasing ist vieles neu, wie unter anderem die Struktur, die Geschäftsführung, der Look und die Gliederung unseres Leas•mich, selbst das gesamte Marketing- und PR-Team. Dabei fällt mir auf, dass unser kleines Team ganz beispielhaft für den Titel, aber auch für die Neuausrichtung unseres Unternehmens steht: Denn wir sind das NEUE Team (Bettina Gartner, Elisabeth Diglas und Katharina Stögner), gleichzeitig waren wir alle ein Teil des ALTEN Raiffeisen-Leasing-Teams, teils in der ALTEN Marketingund PR Abteilung, aber auch in anderen Bereichen im Haus. Aus alt wurde neu, durchaus zweideutig in diesem Zusammenhang. Veränderungen, Neugestaltung: ein Thema, das sich durch das ganze Leas•mich zieht – die neue Geschäftsführung, der demografische Wandel, die neuen Führungselemente bis hin zur Gebäudesanierung – vieles kann man durchexerzieren, manches kommt dennoch ungeplant. So wie im richtigen Leben! Betrachten wir die Gesellschaft, die Wirtschaft, das Wetter, … jeder Tag ist eine Veränderung, keine Situation ist exakt so wie die vorherige. Wir erleben ständig und jeden Tag Veränderungen. Das ist nichts Unbekanntes, vielmehr ist es etwas, worin wir unglaublich geübt sind, weil wir es nur all zu gut kennen und deshalb nicht fürchten oder scheuen müssen – ganz im Gegenteil. Mir persönlich ermöglicht „AUS ALT MACH NEU“, Ihnen im Namen der Raiffeisen-Leasing Neu und unseres Marketing- und PR-Teams viel Freude beim Lesen unseres Leas•mich zu wünschen.

Immobiliennews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Ihre Katharina Stögner

DiTech: Computerleute unterwegs

Institutionelle Kunden

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14

Kommunalwirtschaftsforum 2012

Immobilien

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16

Am Lebenberg lässt sich’s leben Vertragsunterfertigung Österreichisches Rotes Kreuz Ramada Innsbruck Tivoli: Neues Wahrzeichen Legero: Schuh-Macher in Ungarn EKZ-Graz-Puntigam: Fitness in guter Lage Gleichenfeier Jacquingasse 16

Recht

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21

Bauten auf fremdem Grund

Coverstory

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22

Prolongierte Weiterentwicklung

Nachhaltigkeit

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26

Wohn- und Pflegeheim Pitztal: Die Kosten im Griff Führungsinstrument Performance-Gespräch Windparks Bulgarien: Frischer Wind Sterntalerhof: 350 Jahre-Geburtstagsfeier Eröffnung der Photovoltaikanlage in Buzitka Caritas: Kochen für die Gruft GrAT: Aus alt mach alt

Gesundheit

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32

Die Zuckerseite des Lebens

Persönlichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Andreas Rechberger

LeasEurope . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

OFFENLEGUNG GEMÄSS § 25 MEDIENGESETZ Eigentümer: Raiffeisen-Leasing GesmbH., Hollandstraße 11–13, 1020 Wien Gesellschafter: Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (57 %), sämtliche Raiffeisen Landeszentralen (43 %) Geschäftsführer: Mag. Alexander Schmidecker, Mag. Michael Hackl, Dr. Christoph Hayden Geschäftstätigkeit: Sämtliche Formen des Maschinenund Geräteleasings, Kfz- und Immobilien-Leasings, Bauträgergeschäfte und umfassende Dienstleistungen sowie Ökoenergieprojekte und Elektro-Mobilitätsangebote. IMPRESSUM Medieninhaber: Raiffeisen-Leasing GmbH., Hollandstraße 11–13, 1020 Wien, Tel. 01 71601-8445, Fax: DW 98445, Internet-Adresse: http://www.raiffeisen-leasing.at, E-Mail-Adresse: leasing@rl.co.at Herausgeber: Katharina Stögner Koordination: Elisabeth Diglas, Bettina Gartner Produzent: Verlagsgruppe NEWS Gesellschaft m.b.H., FN 183971 HG, Taborstraße 1–3, 1020 Wien Geschäftsführung: Axel Bogocz (Vorsitz), Dkfm. Johannes Werle Objektleitung: Klaus Edelhofer Redaktionsbüro: act! – all communication tools, Vojtisek KG, E-Mail-Adresse: act.vojtisek@aon.at Grafische Gestaltung: Greiner & Greiner, 1050 Wien Fotos: Wo nicht anders angegeben: Raiffeisen-Leasing, Fotolia Herstellung: Sibylle Bauer Druck: Druckerei Berger, 3580 Horn Vertrieb: Mediaprint-Zeitschriftenvertriebsgesellschaft, 1235 Wien. Die Raiffeisen-Leasing GmbH übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Aus Gründen der Lesefreundlichkeit sind alle Formulierungen durchgängig geschlechtsneutral zu verstehen und richten sich daher gleichermaßen an Frauen und Männer.

Leas•mich 1|APRIL 2012

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Neues Team, neuer Fokus Im Leas•Mich-Interview legen die Geschäftsführer Alexander Schmidecker, Michael Hackl und Christoph Hayden den neuen Kurs der Raiffeisen-Leasing fest. Ziel ist: Fokussierung auf die Kernkompetenzen sowie die klare Identifikation als das Spezialinstitut für Leasingmodelle der Raiffeisen-Bankengruppe. Leas•mich: Warum wurden die Aktivitäten der bisherigen Raiffeisen-Leasing in die RaiffeisenLeasing Management GmbH übertragen? Schmidecker: Die neu gegründete RaiffeisenLeasing Management GmbH fungiert als Dachgesellschaft und hat die Aufgabe, die drei operativen Leasingportfolios zu managen: die Raiffeisen-Leasing Österreich, die das Landesbankengeschäft verstärkt und sich dabei besonders den KMU und dem Privatkundengeschäft widmet. Das zweite Standbein ist die Eigenprojekt GmbH für alle Gewerbe- und Alternativenergieprojekte. Die dritte Gesellschaft ist die RBILeasing, die gemeinsam mit der Raiffeisen-Leasing International (RLI) das internationale Leasing-Großkundengeschäft der RBI managt.

Leas•mich: Wie setzt sich das Aufgabengebiet der einzelnen Geschäftsführer zusammen? Schmidecker: In meiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung bin ich unter anderem verantwortlich für den Vertrieb und für den Finanzbereich. Mein Geschäftsführerkollege Christoph Hayden ist für das Sanierungs- und Risikomanagement, das nunmehr zwei getrennte Bereiche umfasst, zuständig, und Michael Hackl, gleichzeitig auch Geschäftsführer der RLI, leitet die Verwaltung, den Organisations- und IT-Bereich.

und davor bei der BACA Leasing, der heutigen Unicredit Leasingruppe im In/Ausland als Geschäftsführer tätig. Die Attraktivität an meiner neuen Funktion in der Raiffeisen-Leasing ist das unternehmerische Umfeld, welches sich einem Manager im Sektor bietet. Die Raiffeisen-Leasing als einer der führenden Marktplayer in der Region profitiert letztendlich auch von der starken Verankerung des Raiffeisensektors in der österreichischen Wirtschaft und von der Regionalität des Raiffeisenbankennetzwerks. Damit sind wir mit unseren Produkten genau dort, wo unsere Kunden leben und wirtschaften.

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Leas•mich 1|APRIL 2012

Leasing, fokussiert auf Kernthemen, ist die Erfolgsstrategie der neuen Geschäftsführung (v.l.n.r.): Mag. Michael Hackl, Mag. Alexander Schmidecker und Dr. Christoph Hayden

Leas•mich: Wie war der Einstieg in dieser turbulenten Phase der Neuausrichtung der Raiffeisen-Leasing? Hayden: Wir hatten die Chance, während des Prozesses der Neuorganisation, der bereits Anfang 2011 gestartet wurde, unsere konkreten Ideen für die Neuausrichtung mit den Eigentümern abzustimmen. Auch die Mitarbeiter wurden in diese Prozesse bestmöglich eingebunden. Die Neustrukturierung konnte plangemäß im Dezember 2011 abgeschlossen werden. Die von den Eigentümern geforderte Kosteneinsparung von mehr als 20 % forderte neben personellen Maßnahmen auch eine hohe Disziplin bei den Sach- und Verwaltungskosten.

Leas•mich: Wurden Sie alle aus der Raiffeisenfamilie rekrutiert und was war Ihre letzte Position? Hayden: Mein Einstieg bei Raiffeisen war 1993, und zwar in der Kundenbetreuung der RZB. Im Jahr 2000 wechselte ich dann in den Bereich Risikomanagement. Dieser Bereich entwickelte sich entsprechend dem enormen Wachstum der Bank sehr dynamisch. Als stellvertretender Bereichsleiter und zuletzt als Bereichsleiter durfte ich hier am Auf- und Ausbau entscheidend mitwirken. Hackl: Nach langjähriger Erfahrung in der Leasingbranche, in Geschäftsführerfunktionen im Inund Ausland, habe ich 2006 als Geschäftsführer der RLI in den Raiffeisensektor gewechselt, eine Funktion, die ich neben der neuen Aufgabe in der RaiffeisenLeasing, seit Ende 2011, weiterhin innehabe. Schmidecker: Als „Neuling“ im Raiffeisensektor war ich bis vor Kurzem CEO der Bawag PSK Leasing

Foto: Raiffeisen-Leasing/Arman Rastegar

Interview

Geschäftsführung

Compliance

Interne Revision

M. Hackl | COO

Beteiligungen

A. Schmidecker |CEO

Vertrieb

Operations

Finanzen

Risikomanagement

Vertrieb Regional und Absatzkooperationen Ö

Verwaltung Standard

Finanzen

Credit Management

Human Resources Interne Kommunikation

Vertrieb Projekte & Sonderfinanzierung Ö + International

Verwaltung Individual und Eigenprojekte

Sanierungsmanagement

Marketing & PR

Vertrieb Eigenprojekte

IT, Beschaffung und Infrastruktur

Raiffeisen Energy & Environment RL-Fuhrparkmanagement Austria Leasing GmbH A-Leasing SpA RL-Nordic AB AIL Swiss-Austria Leasing AG Immoservice Polska

C. Hayden |CRO

Stabstellen

Stabstellen

Organisation, Prozess-, Projektmanagement Recht


sprechend zu beraten und deren Fuhrparks Öko-flottentauglich zu verwalten. Wir sind in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern nach wie vor in den Modellregionen tätig. Aber immer unter der Maßgabe einer zumindest mittelfristigen Wirtschaftlichkeit für unsere Kunden und die Raiffeisen-Leasing.

Leas•mich: Wie geht es der RLI in Zeiten wie diesen? Hackl: Der RLI geht es sehr gut. Wir sind in 17 Ländern gut

Leas•mich: Wo lagen/liegen die Stärken der RaiffeisenLeasing, was hat sich verändert gegenüber 2011? Wo liegt 2012 der Schwerpunkt? Hackl: Die Stärke der Raiffeisen-Leasing auf den Punkt gebracht: Wir sind der Leasing-Universalanbieter! Neben vielen innovativen Produkten bieten wir eine Reihe von Dienstleistungen wie Fuhrparkmanagement und Baumanagement an. Vor allem im Wind- und Photovoltaik-Energiebereich hat sich die Raiffeisen-Leasing ein hervorragendes Image und Know-how aufbauen können. Bei Wohnbauprojekten am österreichischen Markt haben wir in der Vergangenheit gute Qualität für unsere Kunden und letztendlich dadurch einen substanziellen Ertrag für unsere Eigentümer erwirtschaften können. Gemäß den mittelfristigen Ertragserwartungen unserer Eigentümer prüfen wir aktuell mit unseren Mitarbeitern jeden Geschäftsbereich hinsichtlich seines Beitrages zum Gesamtziel der RaiffeisenLeasing-Gruppe. Wir sind auch überzeugt, dass sich dabei die meisten unserer Dienstleistungen in die erwartete Profitabilität entwickeln werden. Der Kern unserer strategischen Ausrichtung wird immer die klassische Leasingfinanzierung im In- und Ausland über die Vertriebswege Raiffeisensektor, Absatzpartnerschaften und Direktvertrieb sein.

Leas•mich: Wer ist Ihre Zielgruppe: Kommunen, Großkunden, Sektor, alle zusammen? Hayden: Die bereits von Michael Hackl erwähnten drei Vertriebswege bedienen wir im Wesentlichen auch durch unterschiedliche Produktpakete: > Klassische Kfz- und Mobilien-Leasingfinanzierung für Private und KMU zeichnen sich in der Raiffeisen-Leasing durch schnelle Entscheidungen und effiziente Abwicklung aus. > Für komplexere Individuallösungen insbesondere im Immobilien- und Projektgeschäft stehen unseren Kunden Spezialisten mit hoher Lösungskompetenz zur Verfügung. Die RL als Universalleasinganbieter hat für jeden Leasingbedarf – Unternehmer, Privatkunde, Kommune – die entsprechende Leasinglösung, die wir im Direktvertrieb über Absatzpartner oder über den Raiffeisensektor anbieten.

Leas•mich: Hat man sich damit von der Elektromobilität verabschiedet? Schmidecker: Mit dem Thema Elektromobilität befassen sich unsere Kollegen im Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement. Da das Thema Elektromobilität eine immer wichtigere Rolle in Firmenfuhrparks spielen wird, sehen wir es als unsere Aufgabe im Rahmen der FPM, unsere Kunden zu diesem Thema ent-

verankert. Darunter gibt es viele Perlen und ein paar kleine Kieselsteine. Man muss die Länder und Regionen differenziert betrachten. Die CEE-Leasingeinheiten haben einen sehr positiven Ausblick und eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Leasing. Unser konkretes Ziel und Auftrag ist es, durch Kooperationen und Nutzung des Raiffeisen-Netzwerkes in den CEE-Ländern noch erfolgreicher zu sein. Auch in CEE liegt der Fokus auf dem Standardgeschäft: Finanziert werden hauptsächlich Fahrzeuge, neben Mobilien und Immobilien. Um Synergien zu schöpfen, ist es wichtig, gleiche oder sehr ähnliche Systeme zu verwenden. Wir sind dabei, innerhalb des RLI-Netzwerks eine einheitliche EDV-Plattform zu schaffen und überlegen, dieses schlanke und innovative System auch in Österreich zu implementieren.

Leas•mich: Es gibt in der Schweiz, Deutschland, den nordischen Staaten und Italien ebenfalls Tochtergesellschaften. Gibt es auch da Änderungen oder neue Schwerpunkte? Schmidecker: Unser Markt erstreckt sich vom Bodensee bis Wladiwostok. In Deutschland und Schweden wickeln wir die laufenden Projekte ab, wobei wir den Wohnbaubereich künftig von Österreich aus betreuen. Nach der Akquisitionsphase sind wir bei diesen Beteiligungen nun in der Konsolidierungsphase. Hayden: Bei der A-Leasing Italien steht derzeit noch das wirtschaftliche Umfeld auf dem Prüfstand. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich momentan auf die Gestionierung des bestehenden Geschäftsvolumens sowie die Sicherung problematischer Assets. Hackl: Die Raiffeisen-Leasing wird sich künftig auf jene Märkte fokussieren, wo ein Raiffeisen-Netzwerk und Know-how bereits vorhanden sind. Dadurch sind uns die rechtlichen und steuerlichen Gegebenheiten vor Ort bekannt und müssen nicht erst recherchiert werden. Wie erwähnt, setzen wir einen starken Fokus auf die Kooperation mit den Raiffeisen Sektor- und Netzwerkbanken.

Leas•mich: Der Wettbewerb wird härter. Wie wird die neue Geschäftsführung auf die veränderten Anforderungen des Marktes reagieren? Schmidecker: Eine der großen Stärken der RL ist die Innovationskraft, Begeisterungsfähigkeit und Loyalität der Mitarbeiter, diese Assets finden sich in der neuen Struktur wieder. Diese Stärke in Kombination mit den Erfahrungen der RL als reiner Financier, Dienstleistungsanbieter bis hin zum Eigenprojektentwickler lässt uns weiterhin für unsere Kunden die erste Adresse zum Thema Leasing sein.

Danke für das Gespräch. ı Leas•mich 1|APRIL 2012

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Member of the Raiffeisen-Leasing-Group Austria

FĂźr alle, die sich entschieden haben saubere Energie zu erzeugen: Kontaktieren Sie den Experten im Bereich Akquisition, Entwicklung, Errichtung und Betrieb. Wenn‘s um Erneuerbare Energie geht, ist nur ein Partner mein Partner. Bei den Aktivitäten der REE steht vor allem der nachhaltige Beitrag zu einer langfristig verbesserten Umweltund Energiesituation im Vordergrund. Alle Details unter 01 71601-, per E-Mail an energy@ree.at oder unter www.ree.at.


Baumanagement für Klöster

Baumanagement der besonderen Art: Die Bautechniker der Raiffeisen-Leasing GmbH werden auch für nicht alltägliche Projekte herangezogen, zum Beispiel bei Sanierung von Klöstern. Das Provinzialat der Franziskaner als Eigentümer

Foto: Raiffeisen-Leasing

beabsichtigte, das bestehende 300 Jahre alte, denkmalgeschützte Kloster in Telfs umzubauen und generalzusanieren. Zielsetzung des Umbaues war es, ein zeitgemäßes Kloster in funktioneller, technischer und architektonischer Hinsicht für die Brüdergemeinschaft herzustellen. Die äußerst knappe Bauzeit von nur einem Jahr setzte eine absolut sorgfältige Vorbereitung in Planung und Ausführung des Projektes voraus. Die Planung erfolgte durch das Architekturbüro Architekturhalle König + Wulz aus Telfs in Tirol. Der Dialog zwischen der schlichten Mendikantenarchitektur der Franziskaner, dem Denkmalschutz und einer zeitgemäßen Architektursprache war ein großes Anliegen. Das Raumkonzept und das Funktionsprogramm wurde in enger Zusammenarbeit mit den im Kloster lebenden Brüdern erarbeitet. Umbauten in alten Bestandsobjekten und denkmalgeschützten Gemäuern bergen immer ein großes Kostenrisiko. Als Partner und verantwortlich für die Kosten und das Projektmanagement entscheiden sich viele institutionelle Kunden für das Bautechnikerteam

Foto: Architekturhalle

Ein Job für Profis

Ort der Stille: Das Franziskanerkloster Telfs ruht inmitten eines prachtvollen Gartens mit Labyrinth

Eröffnung der Don Bosco Provinzleitung in Salzburg mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser

rund um DI Walter Soier der Raiffeisen-Leasing gemeinsam mit der PPP – Private Public Partnership, einem Unternehmen der Raiffeisengruppe in Tirol. Die Vermittlung und Betreuung dieser Kunden erfolgt meist durch die Spezialabteilung der RLB-Tirol AG unter der Leitung von Dir. Mag. Josef Brandauer. Bei den institutionellen Kunden spielt „Vertrauen und Diskretion“ eine wesentliche Rolle. So sind meist die Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing Ing. Andreas Sprenger, Ing. Friedrich Tussetschläger und Ing. Gerhard Senfter die von den Orden meist gewünschten Projektleiter, wenn es um eine professionelle Bauabwicklung geht. Nicht nur die Franziskaner bedienten sich der Baumanagementteams der RaiffeissenLeasing (bestehend aus Ing. Andreas Sprenger, Ing. Gerhard Senfter, Ing. Friedrich Tussetschläger), auch Jesuiten- und Kapuzinerorden, Don Bosco Schwestern, Tertiarschwestern, Kreuzschwestern oder die Barmherzigen Schwestern zählten zu den Auftraggebern von Baudienstleistungen. Neben Klosterrenovierungen wurden in den letzten Jahren von der Baumanagementabteilung auch Schulneubauten, ein Behindertenheim, Behindertenwerkstätten sowie ein Heim für verhaltensauffällige Kinder abgewickelt. Wohnhausprojekte, Alten- und Pflegeheime für Ordensleute, Liegenschaftsbewertungen und die Unterstützung der Eigentümer beim Verkauf von Immobilien (darunter ein Schloss in Salzburg …) zählen ebenfalls zu dem umfassenden Aufgabengebiet. Die Orden stellen meist selbst ein Baugremium zusammen, und das kann schon einmal ausschließlich aus Klosterschwestern oder Mönchen bestehen. Es gab noch einige weitere sympathische Besonderheiten: So ist es zum Beispiel durchaus üblich, dass eine Projektsitzung mit einem Lied oder Gebet eingeleitet wird. ı

Leas•mich 1|FEBRUAR 2012

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Der Preis ist entscheidend wir machen Ihr Unternehmen e-mobil! Erstmals der Berlingo electrique günstiger als das baugleiche Modell mit Verbrennungsmotor. Nähere Informationen finden sie unter www.rl-mobil.at

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Kfz-Leasing

Hilfswerk setzt auf „saubere“ Mobilität Im Februar 2012 fand die Übergabe der ersten 15 Fahrzeuge statt – die Flotte soll sukzessive auf umweltschonende und sparsame Modelle umgestellt werden.

schen Hilfswerk abgestimmten, maßgeschneiderten Finanzierungslösung stellte die Raiffeisen-Leasing im Burgenland erneut ihre Kompetenz in Sachen Fuhrparkmanagement unter Beweis. Bei der Erweiterung ihres Fuhrparks um weitere 15 Autos entschied sich das Hilfswerk für das Full-Service-Fuhrparkmanagement der Raiffeisen-Leasing, die auch die Finanzierung im Gesamtvolumen von EUR 150.000 übernahm. Wesentlich zur raschen Umsetzung der zukunftsweisenden Investition trug die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Burgenländischen Hilfswerk, der Raiffeisenlandesbank Burgenland und der Raiffeisen-Leasing bei. Die Raiffeisen-Vertreter, Vorstandsdirektor Friedrich Nikolaus und Landesgeschäftsstelle BurgenlandLeiterin Irene Hrdlicka-Hakel freuten sich mit dem Obmann des Hilfswerk, Abg.z.NR Oswald Klikovits bei der Übergabe der neuen Dienstautos. 15 weitere Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr folgen. Das Burgenländische Hilfswerk ist der größte Anbieter sozialer Dienstleistungen im Burgenland und beschäftigt zurzeit an die 150 MitarbeiterInnen in der mobilen Hauskrankenpflege, die täglich rund 1.000 Kunden in deren eigenen vier Wänden betreuen. Eine wesentliche Voraussetzung für diese Arbeit ist ein sicheres und kraftstoffsparendes Fahrzeug. „Unser langfristiges Ziel ist es, unsere Dienstflotte in den nächsten Jahren schrittweise auf kraftstoffsparende und umweltschonende Fahrzeuge umzustellen. Damit kommen wir als vielfahrendes Dienst-

Foto: Raiffeisenlandesbank Burgenland

Mit einer auf die Bedürfnisse des Burgenländi-

Bei der Übernahme (v.l.n.r.): Hilfswerk GF Prok. Walter Hofherr, GD-Stv. Dr. Rudolf Könighofer, Raiffeisen-Leasing LGS-Burgenland-Leiterin Irene Hrdlicka-Hakel, Raiffeisenlandesbank Burgenland VDir. Friedrich Nikolaus, GD Dr. Julius Marhold, Hilfswerk Landesobm. Abg.z.NR Oswald Klikovits, GD Dr. Julius Marhold, Pflegedirektorin Bettina Kiefl

leistungsunternehmen auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung für eine saubere Umwelt nach“, so Hilfswerk-Obmann Abg.z.NR Oswald Klikovits. Für das Burgenländische Hilfswerk, dessen Mitarbeiter im Jahr über 1 Million Kilometer zurücklegen und einen Jahresverbrauch von ca. 70.000 Liter Benzin erreichen, sind die 15 neuen KIA Picanto daher eine saubere und zugleich sparsame Alternative. ı

Der 3. Unternehmer-Mobilitäts-Tag hat am 31.03.2012 im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Teesdorf stattgefunden, unter dem Titel

„Mobilität heute – die Zukunft hat schon begonnen!“ Die ersten Serien-Elektrofahrzeuge, neue Hybrid-Lösungen, Fuhrpark-Downsizing, die besten Flotten- und Nutzfahrzeuge, die aufregendsten Individualisten, ... konnten exklusiv „auf Herz und Nieren“ getestet werden.

www.uik-mobil.at Leas•mich 1|APRIL 2012

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Kfz-Leasing

Eisenstadt e-mobilisiert Die burgenländische Landeshauptstadt ist als Modellregion ein Zentrum der Elektromobilität. Auf dem Weg in eine e-mobile Zukunft bedarf es jedoch einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Das Druckzentrum Eisenstadt konnte als erstes Unternehmen in der Modellregion dafür gewonnen werden, seinen Fuhrpark klimafreundlich umzustellen.

Foto: Raiffeisen-Leasing

Bei der Pressekonferenz von „Eisenstadt e-mobilisiert“ (v.l.n.r.): Bgm. LAbg. Mag. Thomas Steiner, BEWAG Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Reinhard Schweifer, DI Roman Michalek (Mobilitätszentrale Burgenland, Bgm. a.D. Andrea Fraunschiel, BEWAG Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits

„Das Elektroauto ist die Zukunft“, ist HC Harnisch, Geschäftsführer des Eisenstädter Druckzentrums, überzeugt. „Jeder Einzelne kann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ich sehe das sogar als umweltpolitische Verpflichtung. Daher bin ich stolz, dass wir durch diesen Schritt nachhaltiges Umweltengagement demonstrieren. Wir reduzieren tatsächlich und nachweisbar CO2. Dieser gesamtheitliche Nachhaltigkeitsansatz ist Teil unserer Unternehmensphilosophie.“ Innerhalb des Stadtgebiets legt das Druckzentrum rund 19.000 Kilometer im Jahr zurück, um seine Kunden mit Druckwerken zu beliefern. Diese Wege werden mit den neu erworbenen Renault Kangoo ZE ab sofort CO2 neutral befahren, wodurch ein deutlicher Umwelteffekt erzielt wird. „Der Kangoo ist ein mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenes Fahrzeug und damit absolut emissionsfrei. Es entstehen während der Fahrt keine schädlichen Abgase. Das E-Car schafft im Idealfall eine Reichweite von 170 km und ist somit das ideale Fahrzeug für Lieferungen im städtischen Bereich und im näheren Umfeld“, erklärt Gerhard Skrbetz, Verkaufsleiter des Autohauses Koinegg. Sein Arbeitgeber zählt übrigens zu den neun „Z. E. Experten“ in Österreich, die sich

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Leas•mich 1|APRIL 2012

auf Verkauf, Service und Reparatur von E-Fahrzeugen spezialisiert haben. Die Anschaffung und Förderabwicklung wurde gemeinsam mit der Eisenstadt e-mobilisiert GmbH als Betreibergesellschaft der Modellregion durchgeführt. Die Fördermittel werden vom Klima- und Energiefonds zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung übernimmt die Raiffeisen-Leasing. Nicht nur die Umwelt freut sich über diese Zukunftsinvestition. „Bei einer Jahresleistung von 19.000 Kilometern ersparen wir uns fast EUR 2.000 jährlich im Betrieb des E-Cars, Tendenz steigend, wenn man sich die Entwicklung der Spritpreise ansieht“, so Harnisch weiter. Der DZE-Chef fühlt sich auch privat dem Klimaschutz verpflichtet: Ab sofort wird er seinen täglichen Weg von und zur Arbeit mit dem neuen E-Auto zurücklegen. Neue Lebensqualität durch Elektromobilität Seit 2010 ist Eisenstadt eine von acht E-MobilitätsModellregionen in Österreich. Ziel des Projekts „Eisenstadt e-mobilisiert“, eine Initiative von BEWAG, Landeshauptstadt Eisenstadt und Raiffeisen-Leasing, ist es ein innovatives und umweltfreundliches Mobilitätssystem für die Landeshauptstadt zu entwickeln und umzusetzen. In Modellregionen werden wichtige Erfahrungen für die breite Markteinführung von E-Mobilität gewonnen. „Elektromobilität ist für Städte das Zukunftsthema“, ist Eisenstadts Bürgermeister Mag. Thomas Steiner überzeugt. Der Einsatz von E-Fahrzeugen ist ein wichtiger Schritt zu einer noch höheren Lebens-


qualität in den Städten. Bereits jetzt können E-Autos in den Kurzparkzonen in Eisenstadt kostenlos parken. „Auch die Anschaffung von alternativ betriebenen Fahrzeugen fördern wir kräftig, um für Betriebe und Bürger Anreize zum Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge zu bieten. Denn Klimaschutz ist uns sehr wichtig: Mit dem Projekt Eisenstadt e-mobilisiert bauen wir unsere starke Position im Bereich der E-Mobilität weiter aus und bringen Innovation auf die Straße.“ In den kommenden drei Jahren werden in Eisenstadt 250.000 fossile City-Taxi-Fahrten Schritt für Schritt elektrifiziert. Die Verknüpfung von Wohnen und Mobilität durch zentrale E-Mobilitätsfuhrparks bei Wohnhausanlagen wird fossilen innerstädtischen Verkehr durch kostengünstig gemietete E-Bikes, Scooter und City-Cars ersetzen. Durch die Mehrfachnutzung von Fahrzeugen werden sich attraktive Preismodelle für die Bürger ergeben. Eine zentrale Maßnahme des Projekts „Eisenstadt e-mobilisiert“ wird die nachhaltige Implementierung eines vollautomatischen E-Bike-Verleihsystems sein. Der Vollausbau startet im Juli 2012 und wird an 15 Standorten bis zu 60 E-Bikes bereitstellen. Zeitgleich wird die Bürgerkarte zur E-Mobilitätskarte ausgebaut, mit der vom E-City-Taxi bis zum E-City-Bike alle Leistungen zu beziehen sind. Alles in allem wird in Eisenstadt ein Fuhrpark von 23 Elektroautos, 20 Elektromopeds, 69 Elektrofahrrädern und anderen E-Fahrzeugen angeschafft. Dazu kommen 53 Ladestationen. Der Strombedarf soll aus zusätzlichen erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt EUR 2,3 Mio und wird vom Projektkonsortium, bestehend aus BEWAG, Stadt Eisenstadt und Raiffeisen-Leasing, aufgebracht. 560.000 Euro schießt der Klima- und Energiefonds zu. Bereits seit Anfang des Jahres wird Essen auf Rädern in Eisenstadt CO2-neutral serviert. Ein eigens dafür angeschaffter Fiat Fiorino Elektro elektrifiziert 11.000 bisher fossil zurückgelegte Kilometer pro Jahr. ı

Leuchtendes Vorbild Der Klima- und Energiefonds unterstützt technologieorientierte Leuchtturmprojekte im Themenbereich E-Mobilität in Österreich. Österreich verpflichtete sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu einer Verringerung der Treibhausgas(THG)-Emissionen um 13 % bis 2012. Hierzulande sind Industrie, produzierendes Gewerbe und Verkehr die stärksten THG-Quellen. Deren Emissionen sind bis 2009 um 2,4 % Prozent gegenüber 1990 angewachsen – die Entfernung zum Kyotoziel liegt daher bei 15,4 %. Am weitesten entfernt von der Zielerreichung ist der Sektor Verkehr, der den stärksten Anstieg seit 1990 verzeichnete. Darum bieten gerade hier alternative Kraftstoffe, Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und Umstieg auf energieeffiziente Antriebe (etwa Elektromobilität) enormes Reduktionspotenzial. Mit der Einführung von Elektromobilität können wesentliche Emissionsreduktionen im Verkehrssektor erreicht werden. Genau hier setzt das Projekt emporA an: Ziel ist es, Elektromobilität über die gesamte Wertschöpfungskette – vom Fahrzeug bis hin zu den Mobilitätsangeboten für Kunden – abzudecken und Entwicklungslösungen zu erarbeiten. Im Leuchtturmprojekt emporA arbeiten 21 Leitbetriebe aus Industrie und Forschung eng zusammen. Dabei kommt emporA die Vielfalt der Projektpartner mit jeweils sehr spezifischem Wissen zugute: Erst durch die Zusammenschau der Erfahrungen und Kompetenzen entsteht der Mehrwert für die erarbeiteten Lösungen. ı

Premium meets Premium

Foto: Raiffeisen-Leasing/Katharina Stögner

Am 2. März 2011 wurde das Wiener Autohaus Keusch von Amedeo Felisa und Enrico Galliera am Autosalon in Genf zum neuen Generalimporteur der mystischen Marke ernannt. Am ersten Jahrestag als „Official Ferrari Dealer“ wurde eine weitere weitreichende Kooperation beschlossen.

Der familiengeführte Betrieb unter Leitung der Geschäftsführer Jürgen Keusch und KR Willibald Keusch kann bereits auf eine 20-jährige Erfahrung im automobilen Premium-Segment zurückblicken. Letztes Jahr erfolgte der Spatenstich für den Bau eines neuen Schauraumes an der Wiener Ringstraße, im Frühjahr 2012 erfolgt dann die Eröffnung einer der weltweit exklusivsten Ferrari-Repräsentanzen am Kärntner Ring 10. Hier kann der Flair der „Roten aus Maranello“ auf 250 m² hautnah präsentiert werden und die Kunden entsprechend beraten werden. Am Standort Helgolandgasse in Wien 20 wurden bereits die letzten Adaptierungsarbeiten an einer der modernsten Werkstätten in Österreich abgeschlossen, fortan wird diese exklusiv für Ferrari genutzt. Für sämtliche Karosseriearbeiten, Lackierarbeiten, Service und Reparatur bietet die Firma Keusch Premium ihren Kunden ein von Ferrari ausgebildetes und zertifiziertes Team von Spezialisten, das die Kunden mit maximalem Engagement betreut. Dazu gehört auch der richtige Finanzierungspartner. Exakt am ersten Jahrestag als „Official Ferrari Dealer“, am 2. März 2012, schließt Jürgen Keusch eine weitere für das Unternehmen bedeutende Kooperation. Raiffeisen-Leasing, langjähriger Partner in allen Finanzierungsbereichen sowohl für das Unternehmen selbst als auch für dessen Kunden, wird auch das Premium-Segment übernehmen. „Zwei Unternehmen mit Handschlagqualität und maximalen Ansprüchen hinsichtlich Dienstleistung für ihre Kunden“, freut sich Keusch. ı

Ferrari-Partner Keusch bietet nicht nur den Vertrieb, sondern auch die Betreuung der Kunden auf dem österreichischen Markt (im Bild General Manager Jürgen Keusch, Raiffeisen-Leasing-GF Mag. Alexander Schmidecker)

Leas•mich 1|APRIL 2012

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Raiffeisen Kfz-Leasing + Raiffeisen Kfz-Versicherung = die ersten 3 Monatsprämien werden gutgeschrieben! *

Wenn’s um mein Kfz-Leasing und meine Kfz-Versicherung geht, ist nur eine Bank meine Bank. Mehr Info bei Ihrem Raiffeisenberater oder unter www.raiffeisen-versicherung.at

* Vorausgesetzt das Auto wird bei Raiffeisen-Leasing geleast und eine Kfz-Haftpflicht und Vollkasko wird bei der Raiffeisen-Versicherung für mindesten 3 Jahre abgeschlossen. Aktion läuft bis 31. 12. 2012. Produkte in der Steiermark nicht erhältlich.


Fuhrparkmanagement

Computerleute unterwegs Nicht selten werden PC als Massenware verkauft. Dabei steht PC für Personal Computer. DiTech nimmt diese Bedeutung ernst und unterstützt nun bereits seit 12 Jahren Privatund Businesskunden bei individuellen Hardwarelösungen. Seit Jänner 2011 managt DiTech seinen Fuhrpark über die Raiffeisen-Leasing. Foto: DiTech

Mit 880.877 km hat DiTech im vergangenen Jahr fast 22-mal für seine Kunden den Globus umrundet. „Unsere Fahrzeuge übernehmen die Warenlieferungen von unserem Zentrallager in alle Fachmärkte österreichweit sowie die Zustellungen innerhalb des Filialnetzes“, beschreibt DiTech-Gründer und Geschäftsführer Damian Izdebski die Bedeutung des Fuhrparks. „Außerdem wird er für das von DiTech angebotene Express-Service DiTex, das die Zustellung bestellter Waren innerhalb von fünf Stunden im Großraum Wien garantiert, eingesetzt.“ 2011 hat das Unternehmen 7.948 DiTex-Zustellungen gezählt. Insgesamt wurden 2,1 Millionen Produkte verkauft. Die Angebotspalette des Unternehmens ist dementsprechend umfangreich. Aktuell sind 7.480 Artikel aus den Bereichen PC-Systeme, Notebooks, Monitore, vertragsfreie Smartphones, Tablets sowie Software und Zubehör verfügbar. Ein 5.000 m² großes Versandlager gewährleistet die rasche österreichweite Verfügbarkeit. Damian Izdebski ist stolz auf sein Konzept. Gegründet 1999 verzeichnete DiTech im vergangenen Jahr 450.000 namentlich registrierte Kunden mit 611.000 Aufträgen. 2011 erzielte der Computerspezialist, der 2009 zum besten Computergeschäft Österreichs ernannt wurde (Gallup), einen Umsatz von 105 Mio €. Neben der individuellen Betreuung sind die heimische Produktion der Eigenmarke „dimotion“ sowie die Bereitstellung einer eigenen Businesskunden-Abteilung Faktoren für den Erfolg von DiTech.

Paket Fuhrparkmanagement Die Hunderttausende Kilometer für Warenlieferungen sowie die zunehmende Größe des Fuhrparks gaben im Dezember 2010 den Ausschlag zur Auslagerung des Fuhrparkmanagements (FPM) an die RaiffeisenLeasing. „Ab einer gewissen Größe des Fuhrparks erfordert eine firmeninterne Administration zusätzlichen Personalaufwand. Dennoch gibt es keine Sicherheit, ob alle Leistungen und Arbeitsstunden, die verrechnet wurden, auch tatsächlich mit den gestellten Rechnungen übereinstimmen. Bei einer Auslagerung kümmern sich erfahrene Profis um den Fuhrpark und

sorgen dafür, dass administrative Tätigkeiten wie Versicherungsmeldungen, Garantiereklamationen usw. prompt und unkompliziert erledigt werden. Mit der Auslagerung des Fuhrparks entfallen zudem zusätzliche Personalkosten“, merkt Damian Izdebski an. „Wir haben unseren gesamten Fuhrpark an die Raiffeisen-Leasing ausgelagert. Hauptpart der 33 Fahrzeuge bilden dabei Zustellfahrzeuge.“ Eine Vergrößerung des Fuhrparks ist laut DiTech aktuell kein Thema. Da die 880.877 km war der meisten Fahrzeuge auf dem neuesten Stand sind, ist DiTech-Fuhrpark im auch kein Fuhrparktausch vorgesehen. Izdebski zeigt vergangenen Jahr unterwegs (im Bild: sich mit dem FPM-Angebot sehr zufrieden. „Nach unDiTech-Mitarbeiter seren Erfahrungen können wir das Raiffeisen FPM Martin Kofler vor einem der 33 Zusehr empfehlen. Wir nutzen die Kostenberatung stellfahrzeuge). ebenso wie die Fuhrparkadministration, Rechnungskontrollen durch KFZ-Technikermeister, den Reifenersatz, das europäische Tanknetz, Versicherungsmanagement, Reporting mit Managementinformation und die Leasingfinanzierung.“ DiTech ist via Raiffeisen-Leasing erstmals in Kontakt mit externem Fuhrparkmanagement gekommen. „Davor haben wir den Fuhrpark selbst verwaltet“, erinnert sich der DiTech-Chef. Bereut hat er seine Entscheidung für die Auslagerung nicht. „Die FPM-Mitarbeiter sind stets erreichbar, sehr freundlich und bemüht und stehen immer mit guten Lösungen zur Seite.“ Der Kostenfaktor sei ein weiteres Plus. „Raiffeisen verwaltet und betreut eine Vielzahl an Flotten und Fuhrparks. Bei Werkstätten, beim Treibstoff, bei Reifen und vielen anderen Produkten rund um Firmenflotten erzielen sie DiTech deutliche Preisvorteile im Einkauf. Gründung 1999, Wien Dieser Vorteil wird 1:1 an uns weiter300 MitarbeiterInnen gegeben. Fuhrparkmanagement ist 19 Fachmärkte und Shops unbedingt zu empfehlen, vor allem in ganz Österreich 450.000 namentlich registrierte dann, wenn die kritische Menge an Kunden (davon 105.000 Fahrzeugen überschritten ist und sich gewerbliche Kunden) eine Eigenadministration nicht mehr Über 220 Lieferanten aus Europa und Asien rechnet“, betont er überzeugt. „Wir Fuhrpark mit 33 Fahrzeugen haben bisher keine Wünsche geäuUmsätze 2011: EUR 104,9 Mio ßert, die von Raiffeisen FPM nicht (2010: EUR 96,2 Mio) abgedeckt werden.“ ı

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Institutionelle Kunden

Kommunalwirtschaftsforum 2012

Foto: Michael Hetzmannseder

Die Initiatoren des zweiten Kommunalwirtschaftsforums provozierten mit der Frage Rien ne va plus? – das Expertentreffen in Velden widmete sich vor allem den Herausforderungen der Kommunen unter den gravierend demografischen Veränderungen wie auch der brisanten budgetären Situation.

Mit klugen Investitionen gegen die Krise: Alexander Schmidecker, Raiffeisen-Leasing GmbH, Josef Stadlinger, Siemens AG Österreich, Johannes Karner, Porr, Wolfgang Vasko, Vasko+Partner

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Über 200 Teilnehmer kamen vom 21. bis 22. März 2012 zum Kommunalwirtschaftsforum „Rien ne va plus? Herausforderung demografischer Wandel“ nach Velden. Die Veranstaltung wurde von der Porr, Raiffeisen-Leasing, Siemens AG Österreich und Vasko+Partner ins Leben gerufen und fand 2011 das erste Mal in Krems statt. Das Kommunalwirtschaftsforum hat sich als Netzwerktreffpunkt für Gemeindevertreter der höchsten Entscheidungsebene wie auch für andere Teilnehmer der öffentlichen Hand etabliert, die vom Austausch mit der Planer- und Technologiebranche für die Entwicklung ihrer Kommune profitieren. Heinz Fassmann, Professor für angewandte Geografie, Raumforschung und Raumordnung am Institut für Geografie und Regionalforschung der Universität Wien, beschrieb das Österreichische Raumentwicklungskonzept (ÖREK) als ein strategisches Steuerungsinstrument für die gesamtstaatliche Raumordnung und Raumentwicklung: „Dabei ist der demografische Wandel Österreichs ein wesentliches Thema. Ein Einwanderungsland auf dem Weg zur Einwande-

rungsgesellschaft, Sicherung der lokalen und regionalen Daseinsvorsorge und demografisches Wachstum qualitätsorientiert bewältigen, lauten dabei die entsprechenden Handlungsfelder.“ Margarete Czerny, Fachtagsleitung Wohnen und Integration, Department Migration und Globalisierung, Donau-Universität Krems, brachte – unterlegt mit neuesten Forschungsergebnissen – die Bedeutsamkeit der Kooperation von Privat und Öffentlich auf den Punkt: „Nur so ist ein qualitativ hochwertiger Lebens- und Wohnraum für die Zukunft der wachsenden Bevölkerung möglich. Darin liegen aber auch enorme Chancen für die Kommunalwirtschaft – steuernd und gezielt mitzuwirken, um den sich ändernden Wohn- und Lebensbedingungen unserer globalisierten, umweltbewussten, aber auch zunehmend multikulturellen und auch alternden Gesellschaft Rechnung zu tragen.“

Trend: Gemeinsam neue Wege finden Harald Pitters, Trendexperte und Kommunalforscher, präsentierte seine druckfrische Studie zur Lage der österreichischen Gemeinden. Pitters hat in einer repräsentativen Untersuchung, befragt wurden 470 Bürgermeister und Amtsleiter, den Ist-Zustand in Österreichs Gemeinden evaluiert. Dabei kristallisierten sich strukturelle Reformen bzw. Maßnahmen heraus, die greifen könnten. Viele Gemeinden stehen vor der Notwendigkeit, ihre Haushalte langfristig zu konsolidieren. „In diesem Zusammenhang ist die Forderung nach mehr Einbindung wichtiger Entscheidungsträger und Stakeholder allgegenwärtig. Insbesondere auf der kommunalen Ebene ist die Berücksichtigung von ,vox populi‘ demnach mehr denn je geboten“, erklärt Harald Pitters. Interkommunale Zusammenarbeit und sogenannte „Shared Service Center“ spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Daneben erkennen Gemeinden die meiste Substanz in der Ausgabenoptimierung durch Betreibergesellschaften, Outsourcing und in strategischem Beschaffungsmanagement. Eine weitere Möglichkeit, effizienter und billiger vorzugehen, stellen Public-Private-PartnershipProjekte dar.


Laut Studie von Pitters P) KommunalTrend benötigen mehr als vier Fünftel der Befragten diese Modelle zunehmend in fast allen Infrastrukturbereichen der Gemeinden. Kluge Investitionsstrategien sind dabei für die klare Mehrheit eine Forderung zur Krisenbekämpfung. Die privaten Firmenpartner führen wirtschaftlich reizvolle und häufig auch prestigeträchtige Projekte durch. Und für die betroffene Gemeindebevölkerung entsteht pünktlich moderne und bedarfsgerechte Infrastruktur. Die Initiatorengruppe Porr, Raiffeisen-Leasing, Siemens AG Österreich und Vasko+Partner bietet mit dem Kommunalwirtschaftsforum Lösungen für aktuelle Fragen und Bedürfnisse der öffentlichen Hand und konfrontiert die Wirtschaft mit der Wissenschaft und Politik. Die Referentenrunde wurde auch heuer wieder sorgfältig ausgewählt: Bürgermeister mit erfolgreichen Konzepten, Industrie sowie Projektentwickler, Investoren, Konsulenten und FacilityManagement-Unternehmen. Sektionschef Dr. Gerhard Steger, Leiter der Präsidialsektion im Bundesministerium für Finanzen, folgte der Einladung, über die wichtigsten Highlights zu den Themen Sparpaket, Finanzausgleich und finanzielle Zukunft der Gemeinden zu referieren. Steger betonte, dass die Gemeinden wie alle anderen Gebietskörperschaften vor großen Herausforderungen stehen: „Sie müssen ihre Aufgaben vor dem Hintergrund zunehmenden Konsolidierungsdrucks bewältigen. Dieser ergibt sich einerseits aus strengeren EU-Vorgaben zur Wahrung der erforderlichen Budgetdisziplin, aber auch aus der Notwendigkeit, künftigen Generationen keine unfinanzierbaren Schuldenberge zu hinterlassen. Diese Herausforderungen werden nur bewältigbar sein, wenn alle Gebietskörperschaften bereit sind, Steuermittel effizienter einzusetzen und traditionelle Verhaltensmuster zu hinterfragen. Eine unveränderte Fortsetzung der Vergangenheit ist finanziell nicht tragfähig.“ Zu den wesentlichen Elementen bei der Lösung

der Finanzprobleme zählt laut Steger einerseits die Zusammenführung der Ausgaben-Aufgaben und Finanzierungsverantwortung und andererseits das Nützen von Synergieeffekten zwischen verschiedenen Ebenen der Gebietskörperschaften, aber auch zwischen Gemeinden. Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer verwehrte sich gegen Verallgemeinerungen und betonte die Vorbildwirkung der Gemeinden in vielen Bereichen. Auch in puncto Gemeindezusammenlegungen konterte er: „Wir haben nachgewiesen, dass Gemeinden unter 5000 Einwohnern die Beschäftigung betreffend die Besten sind – die sollen wir mit anderen, vielleicht nicht so erfolgreichen Ortschaften zusammenlegen? Deshalb: Zusammenlegungen, ja, aber nur dort, wo es sinnvoll ist.“ Steger verwies auf das Beispiel einer 4000-Einwohner-Gemeinde – mit sieben Feuerwehrautos, und hinterfragte den Sinn, stellte jedoch gleich klar: „Ich habe größten Respekt vor der freiwilligen Feuerwehrarbeit – aber gerade die Gerätschaften betreffend sehe ich einiges an Einsparungspotenzial.“ Eine lebhafte und konstruktive Diskussion bildete den Abschluss des Kommunalwirtschaftsforums. Einigkeit herrschte darüber, dass PPP-Modelle nichts für finanzmarode Gemeinden sind, sondern für kluge Denker, die genau abgewogen haben, welche Bereiche für die Ausgliederung tatsächlich lohnenswert sind. Für Steger klar: „PPP-Modelle müssen sich der Konkurrenz herkömmlicher Vorgehensweisen stellen – denn nur so gibt es einen Kostendruck und ein Effizienzpotenzial.“ Weiters befürwortete Steger Kooperationen z. B. bei der allgemeinen Versorgung wie etwa Müllabfuhr oder Energie. Das positive Feedback der Teilnehmer des KWF 2012 bestätigte den richtigen Weg der Initiatoren, die bereits auf der Suche nach dem nächsten Veranstaltungsort für das KWF 2013 sind, wie Alexander Schmidecker in seinem Schlusswort betonte. ı

»Insbesondere auf der kommunalen Ebene ist die Berücksichtigung von ,vox populi‘ mehr denn je geboten.“ HARALD PITTERS Trendexperte und Kommunalforscher

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Immobilien

Am Lebenberg lässt sich’s leben

Fotocredit: Raiffeisen-Leasing

Neben der Seitenblicke-Society zieht es auch eine andere, dezentere Klientel in das Winter- und Sommer-Dorado Kitzbühel: zurückhaltende, eher unauffällige, aber betuchte Kitz-Connaisseurs. Für diese Zielgruppe errichtet die Raiffeisen-Leasing Immobilien Management derzeit drei Häuser mit 22 Wohnungen der Extraklasse.

„Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, schwärmen Gesamtprojektleiter Christian Babler, der kaufmännische Leiter Philipp Hiesböck und RaiffeisenLeasing-Immobilienspezialist Karlheinz Sandler von der Lage der drei der Fertigstellung (Ende November 2012) entgegenwachsenden Objekte. Die drei Immobilienexperten waren vor Kurzem als eine Art „Soko Kitzbühel“ vor Ort, um gemeinsam mit Kunden den Baufortschritt zu begutachten und offene Fragen zu erörtern. Das Terrain: Am Lebenberg, etwa 80 Höhenmeter über Kitzbühels Stadtzentrum. Kennern der StreifStadt braucht man die Vorzüge dieser ersten Adresse nicht lange auseinanderzusetzen: in unmittelbarer Nähe das mondäne Hotel Schloss Lebenberg mit seiner mehr als fünfhundertjährigen Geschichte; nur zehn Gehminuten zum Zentrum, etwa ebenso viele Minuten zum Ganslernlift und zum Golfplatz und nur wenige hundert Meter entfernt der sommerliche Anziehungspunkt Schwarzsee. Dazu ein Bilderbuchblick auf die Stadt, auf das Kitzbüheler Horn, den

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Attraktiver Sitz in Kitz – die Raiffeisen-Leasing baut exklusive Eigentumswohnungen

Hahnenkamm bis hin zum Pass Thurn. „Von jeder Wohnung, auch von den Erdgeschoßwohnungen aus, ergibt sich ein attraktiver Blick“, weiß Projektleiter Babler. Ein Drittel der 22 Wohnungen mit Flächen von 120 bis 300 Quadratmetern ist bereits verkauft. Interesse an einem Logis in der innerhalb des Städtedreiecks München – Salzburg – Innsbruck liegenden Gamsstadt herrscht vor allem im süddeutschen Raum. „Von Nürnberg nach Kitzbühel sind es gerade einmal drei Autostunden“, erzählt ein Ehepaar, das sich schon mächtig auf die neue Adresse freut. Wenn die drei Häuser zu Beginn der Wintersaison 2012 fertiggestellt sein werden, wollen Sandler, Babler und Hiesböck etwa 70 Prozent der Wohnungen – Preis ab etwa 1,2 Millionen Euro – verkauft haben. „Kitzbühel ist und bleibt ein Hotspot“, zeigt sich Karlheinz Sandler optimistisch. In den vergangenen fünf Jahren seien die Immobilienpreise in Kitzbühel um 30 Prozent gestiegen und „es herrscht eine Nachfrage wie noch nie, während auf der anderen Seite ein immenses Angebotsdefizit besteht“, ergänzt der kaufmännische Leiter Philipp Hiesböck. Vielen Kunden gehe es nicht allein um den Freizeitwert und die landschaftliche und sportliche Attraktivität Kitzbühels, sondern schlicht und einfach auch um die prestigeträchtige Postleitzahl 6370, wissen Insider. Großen Wert legt man bei Raiffeisen-Leasing darauf, das Projekt im Detail gemeinsam mit den Kunden zu entwickeln. „Im Gegensatz zu Mitbewerbern beziehen wir unsere Käufer in den Bau ein, denn sie sollen bei der Übergabe der Wohnungen das bekommen, was sie gewollt haben“, erläutert Babler. Ganz und gar keine Selbstverständlichkeit: Viele Interessenten fliegen via Salzburg, Innsbruck oder München ein, kaufen fix-fertige Objekte und investieren dann nochmals in die ihnen genehme Adaption. Da kann es schon vorkommen, dass ganze Böden oder nagelneue Küchen herausgerissen und ersetzt werden: Peanuts, what else? „Wir sind hingegen fest davon überzeugt, dass wir genügend Interessenten finden, die das Projekt mit uns gemeinsam entwickeln wollen,


www.amlebenberg.at

Foto: Raiffeisen-Leasing/Sylvia Holzmüller

ihre Ideen schon während der Bauzeit einbringen und von uns auf einem sehr hohen Level betreut werden wollen. Hier ist unser technischer Leiter, Hr. Ing. Andreas Sprenger vom Baumanagement West, besonders gefordert“, erläutert Babler die Geschäftsphilosophie. Das Investment am Lebenberg umfasst rund 37 Millionen Euro, wovon etwa ein Viertel auf das von der Gemeinde Kitzbühel erworbene Grundstück entfällt. Zusätzlich besteht die Option, auf den insgesamt 7.500 Quadratmetern bei Bedarf noch zwei Villen zu errichten. „Alpiner Baustil, modern interpretiert“, lautet die Devise bei der Gestaltung der Objekte. Die drei derzeit in Bau befindlichen Häuser bieten Wohneinheiten mit je zwei bis fünf Zimmern, mit insgesamt 1.000 Quadratmetern Terrassenfläche, 1.650 Quadratmetern Gartenfläche, Keller und je zwei Stellplätze in der Garage. Jede Wohneinheit wird mit einem individuell gestaltbaren Spa ausgestattet. Gemeinsam genutzt werden können ein rund 250 Quadratmeter großer Fitnessbereich mit Indoor-Golf und Cardio-Trainingsgeräten, ein Hauskino und ein Spielraum für den Nachwuchs. ı

Vertragsunterfertigung Österreichisches Rotes Kreuz In der ersten Jännerwoche 2012 wurden die Verträge für die Sale-and-lease-backTransaktion des Pflegeheimes samt Hospiz in Salzburg-Morzg mit einem Finanzierungsvolumen von EUR 4 Millionen unterfertigt. Das Pflegeheim wird vom Österreichischen Roten Kreuz betrieben. Es wurde im Jahr 1958 errichtet und im Jahr 2000 generalsaniert sowie um ein Hospiz erweitert. 31 Pflegewohnungen und 10 Hospizzimmer stehen zur Verfügung. Die Sale-and-lease-back-Variante hatte den Zweck, stille Reserven der Liegenschaft und des Gebäudes aufzudecken. ı Foto: Bertl Menegoni

Neues Wahrzeichen Ende letzten Jahres fand die offizielle Eröffnungsfeier des Ramada Innsbruck Tivoli statt. Sowohl die Finanzierung als auch die begleitende Baukontrolle wurden von der Raiffeisen-Leasing gestellt. Das 3-Sterne-Superior-Hotel mit 159 Zimmern wurde am 1. Dezember 2011 eröffnet. Highlights des zwölfstöckigen Bauwerks sind Terrasse, Frühstücksrestaurant und Seminarräume auf der elften Etage sowie die Sauna- und Fitnessräume auf der obersten Ebene. Von hier eröffnet sich den Gästen eine fantastische Aussicht auf die Stadt und die Tiroler Bergwelt. Das jüngste Hotel der Marke Ramada liegt ausgesprochen verkehrsgünstig. Sowohl vom Flughafen als auch vom Hauptbahnhof Innsbruck aus ist das Gebäude in wenigen Fahrminuten erreichbar. Die Innsbrucker Innenstadt erschließt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem gemütlichen Spaziergang. Durch modernes Ambiente, überdurchschnittliche Ausstattung, beste Verkehrslage und attraktive Preisgestaltung werden vor allem Geschäftsreisende sowie Städte-, Kultur- und Sporttouristen angesprochen. Bereits im Vorfeld erregte der architektonisch interessante Baukörper große Aufmerksamkeit. Als Höhe-

punkt und Abschluss der „Wohnbau- und Stadtentwicklung Tivoli“ zählt es zu den höchsten Gebäuden Innsbrucks. Das Bauprojekt wurde von der PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH umgesetzt. Die Finanzierung (EUR 17,5 Mio.) erfolgte über das Projektteam von Peter Stitz, Raiffeisen-Leasing Wien, das Projektcontrolling wurde vom Technikerteam um Dipl.-Ing. Walter Soier in Tirol durchgeführt. Pächter und Betreiber ist die bereits seit über 20 Jahren weltweit tätige RIMC-Gruppe. Die weltweit vertretene Ramada-Marke gehört der Wyndham-WorldwideGruppe an, welche mit ihren rund 6500 Hotels und mit insgesamt über einer halben Million Zimmern zu den größten Hotelkonzernen der Welt zählt. Mit der Eröffnung des Hotels Ramada Innsbruck Tivoli entstanden 40 neue Arbeitsplätze. ı

Aufsehenerregend: Das Hotel Ramada Innsbruck Tivoli überzeugt mit einem architektonisch interessanten Baukörper und modernem Ambiente

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Immobilien

Schuh-Macher in Ungarn Das österreichische Schuhunternehmen Legero unterzeichnete Mitte Jänner 2012 einen langfristigen Mietvertrag für ein Eigenprojekt der Raiffeisen-Leasing in Körmend.

Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Thomas Schwald (GF Legero Ungarn), Eva Bano (RL), Karl Weingrill (RL), Elemer Elo (Kühne+Nagel, Vormieter)

Seit mehr als 130 Jahren werden Qualitätsschuhe unter der Marke Legero an verschiedenen Standorten gefertigt. Neben Legero gehören auch die Marken Superfit und Think! zum Traditionsbetrieb Legero, der 1872 in Wien durch M. Strakosch gegründet wurde. Bereits seit vielen Jahren wird das Unternehmen von einer Dreiergeschäftsführung – bestehend aus dem Eigentümer und Vorsitzenden DI Stefan Stolitzka sowie Dr. Clemens Kellner und Rudolf Hampl – geleitet. Allen drei Marken gemeinsam ist der hohe Anspruch an Qualität, Design und Funktion, gekoppelt mit Ressourcenschonung – chromfrei gegerbtes Leder – und Gesundheit. Die Marke Legero steht für superleichte, bequeme, aber modische Damenschuhe mit hohem Funktionsanspruch. So sind beispielsweise alle geschlossenen Schuhe mit GORE-Membranen ausgestattet, wodurch eine hohe Atmungsaktivität bei angenehmer Fußtemperatur gewährleistet ist. Trotzdem sind die Schuhe dabei auch wasserdicht.

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Firmensitz der Legero Schuhfabrik ist Graz, das auch Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens ist. Weitere Niederlassungen sind in Rumänien und Ungarn. „Wir haben bereits ein Logistikzentrum in Ungarn, dieses wurde jedoch dem Wachstum unserer Unternehmensgruppe nicht mehr gerecht“, erläuterte Kellner. Bei der Suche nach geeigneten Standorten (wichtige Kriterien: Nähe Österreich, Anbindung an die internationalen Logistikhighways, Personalverfügbarkeit, Preis) ist Legero auf ein Eigenprojekt der Raiffeisen-Leasing in Körmend gestoßen. Mitte Jänner 2012 erfolgte die Vertragsunterzeichnung und offizielle Übergabe der Logistikhalle, wodurch das Raiffeisen-Leasing-Eigenprojekt auf weitere zehn Jahre an einen bonitätsstarken Kunden der Raiffeisenbankengruppe vermietet wurde. Und Kellner ergänzt: „Das Objekt war einfach ideal, und so konnten wir eine für alle Parteien befriedigende Lösung der Verwertung des Objektes finden.“ ı


Fitness in guter Lage Das Einkaufszentrum EKZ-Graz-Puntigam (inklusiv Bürogebäude ca. 9.000 m²) wurde 2004 eröffnet und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Strabag und der Raiffeisen-Leasing (50/50).

Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Der Standort Triester Straße 367–369 liegt direkt an der Autobahnauffahrt und weist durch Mieter wie Merkur, Kik, Klipp, BIPA einen guten Branchenmix mit beträchtlicher Kundenfrequenz auf. Mit dem letzten Mieter, dem Fitnesscenter Happy Fit, ist das Objektes fast zur Gänze vermietet. Bereits Mitte Dezember wurde eine Gesamtfläche von 1200 m² an den Studiobetreiber übergeben. Mitte Jänner 2012 konnten sich erstmals die Eigentümervertreter – Mag. Wurzer von der Strabag, Karl Weingrill von der Raiffeisen-Leasing – davon überzeugen, wie dieser Fitnessbetrieb ausgebaut wurde und welche Ziele sich Sven Decker, Eigentümer der Fitnesscentergruppe, gestellt hat. Der deutsche Unternehmer betreibt schon seit einem Jahrzehnt erfolgreich mehrere Standorte in Österreich und Deutschland. Mit diesem Verwertungsstand sind bis auf 180 m² Büronutzfläche alle zur Verfügung stehenden Flächen von 8.254,10 m² ausgelastet. ı

Fotos: Raiffeisen-Leasing/Elisabeth Diglas

Gleichenfeier Jacquingasse 16 Mitte Jänner 2012 wurde auf Einladung des Generalunternehmers Strabag AG die Dachgleiche für das Objekt Jacquingasse gefeiert. Nach einer Baustellenführung, bei der man dank guter Wetterbedingungen die fantastische Aussicht vom Schloss Belvedere bis zum Kahlenberg bewundern konnte, begann der offizielle Teil der Veranstaltung. Neben den Vertretern und Mitarbeitern der Strabag waren sämtliche Konsulenten, das Projektteam, die Kollegen der Marketingabteilung sowie Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Alexander Schmidecker vor Ort. Nach den feierlichen Ansprachen wurde der Gleichenspruch – wie es die Tradition vorsieht – vom jüngsten Arbeiter der Baustelle vorgetragen. Anschließend erfreuten sich die Gäste am Buffet. In der Jacquingasse werden 62 hochwertige Eigentumswohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 50 und 200 m² mit großzügigen Freiflächen errichtet. Die teils zur Vorsorge, teils zur Eigennutzung konzipierten Wohnungen werden voraussichtlich im Herbst 2012 fertiggestellt sein. Für das von der Abteilung „Eigenprojekte“ entwickelte und in Zusammenarbeit mit dem Baumanagement der Raiffeisen-Leasing errichtete Wohnhaus wird eine hervorragende Nachfrage verzeichnet. Nachdem der Verkauf in der Karwoche gestartet wurde, war zum Zeitpunkt der Gleichenfeier nur mehr eine Dachgeschoß-Maisonettewohnung verfügbar. ı V.l.n.r: Mag. Andreas Gugl (Projektteam: Recht), Ing. Erwin Steiger (Abteilungsleitung Projektentwicklung), Mag. Alexander Schmidecker (Geschäftsführung Raiffeisen-Leasing), Mag. Karlheinz Sandler (Geschäftsführung Eigenprojekte), Mag. Michaela Orisich (Projektteam: Verwertung), Ing. Emre Bayraktaroglu (Projektteam: Bautechnik), Mag. Ines Lirsch (Projektteam: Verwertung), Bmst. Herbert Vanzo (Strabag), Arch. DI Christian Heiss (Architekturbüro Heiss), DI Severa Horner (Architekturbüro Heiss), Ing. Alexander Cwiertniowitz MSc. (Projektteam: Gesamtleitung)

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Wer wie ich täglich auf seine Baumaschinen baut, weiß: rundum abgesichert sein beruhigt. Wenn’s um das Produktbündel „Mobilien All Inclusive“ geht, ist nur ein Partner mein Partner. Jetzt das markenunabhängige Kombipaket aus Finanzierung & Versicherung für Baumaschinen und -geräte nützen. Mit einer Finanzierung samt Maschinenbruch- und Vollkaskoversicherung – inklusive weitreichender Zusatzdeckungen – ist man auch im Schadensfall gut abgesichert. Infos unter 01 71601-8161 oder per E-Mail: leasing@rl.co.at


Recht

Bauten auf fremdem Grund Auch beim Superädifikat oder bei einem Baurechtsvertrag können die Bilanz- und Steuervorteile des Leasing genutzt werden.

Nicht immer ist es sinnvoll oder möglich, bei der Anschaffung einer Immobilie Grund und Gebäude im Eigentum zu erwerben. Dann wird häufig auf die Miete als Nutzung einer fremden Immobilie zurückgegriffen. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, die Nutzung einer fremden Immobilie und das Eigentum zu kombinieren, in dem man ein Baurecht begründet oder ein Superädifikat errichtet. Beide sind sog „Bauten auf fremdem Grund“ und haben eine wesentliche Gemeinsamkeit: Sie bieten die Möglichkeit, dass das Eigentum am Bauwerk und jenes an der Liegenschaft verschiedenen Personen zusteht. In der rechtlichen Konstruktion sind sie aber sehr verschieden. Superädifikate entstehen durch Bauführung auf fremdem Grund in der Absicht, dass das Bauwerk nicht stets daraufbleiben soll. Diese mangelnde Belassungsabsicht, die anhand der Bauweise, der Zweckwidmung des Baues und des Grundnutzungsverhältnisses zum Ausdruck kommt, muss im Zeitpunkt der Bauführung bereits gegeben sein. Anders als beim Baurecht bedarf die Begründung eines Superädifikates keiner besonderen Form, insbesondere keiner Eintragung im Grundbuch. Die Übertragung von Rechten an Superädifikaten erfolgt durch Urkundenhinterlegung. Das Superädifikat gilt als flexibel, gegenüber dem Baurecht bestehen jedoch Nachteile beim Rechtsschutz: Insbesondere besteht kein Schutz des Vertrauens auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Urkunden. Auch ist stets zu prüfen, ob die mangelnde Belassungsabsicht auch tatsächlich vorliegt. Anders ist die Rechtslage beim Baurecht. Durch einen Baurechtsvertrag wird der Bauberechtigte zum nach allgemeinen grundbuchsrechtlichen Regeln geschützten Eigentümer am Bauwerk und zum Nutznießer am Grundstück. Für das Baurecht wird dabei eine eigene Grundbuchseinlage geschaffen, die jene des Grundeigentümers belastet und auf der nach allgemeinen Prinzipien Eigentumsrechte, aber auch Lasten eingetragen werden können. Durch diese rechtliche Konstruktion werden die Voraussetzungen geschaffen, dass dem Bauberechtigten eine zum

klassischen Liegenschaftseigentum möglichst ähnliche Rechtsstellung geschaffen wird. Der Baurechtsvertrag ist ein befristeter Vertrag. Das Baurecht kann auf die Dauer von 10 bis 100 Jahren bestellt werden. Anders als Superädifikate können Baurechte auch an bestehenden Gebäuden begründet werden. Immobilienleasing ist auch bei Bauten auf fremdem Grund möglich: Der Leasinggeber erwirbt Rechte an Grundstücken durch langfristige Miete (beim Superädifikat) oder durch Einräumung eines Baurechtes. Danach wird nach den Wünschen und Bedürfnissen des Leasingnehmers ein Gebäude errichtet und nach Fertigstellung desselben das Grundstück samt dem Gebäude an den Leasingnehmer zur Nutzung übergeben. Alternativ kann auch eine bestehende Immobilie bzw ein Baurecht erworben werden, das Gebäude eventuell renoviert oder adaptiert werden und dem Leasingnehmer zur Nutzung übergeben werden. So können die Bilanz- und Steuervorteile des Leasings auch genossen werden, wenn ein Eigentumserwerb am Grundstück nicht möglich oder sinnvoll ist bzw. lassen sich die Vorteile des Leasings mit jenen der Bauten auf fremdem Grund vereinen. ı

Immobilienleasing ist auch bei Bauten auf fremdem Grund möglich

DR. VERONIKA HÖBINGER Rechtsabteilung der Raiffeisen-Leasing

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Coverstory

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Prolongierte Weiterentwicklung „Leas mich“ – der Name der Kundenzeitung der Raiffeisen-Leasing ist Programm: Doch woher stammt der Begriff „Leasing“ überhaupt? Ein kurzer Einblick in die Entwicklung dieser beliebten, mittlerweile allgegenwärtigen Finanzierungsform und ihrer zahlreichen Varianten. Bereits im 19. Jahrhundert wurde Leasing im englischen Sprachraum angeboten. Die innovative Idee hatte damals Alexander Graham Bell im Jahre 1877. Mr. Bell verleaste seine Telefonanlagen an Kunden in Amerika. Dies brachte der Telefongesellschaft den großen Durchbruch, da diese einfach ersetzt werden konnten, wenn verbesserte Modelle entwickelt wurden. Im Jahre 1963 taucht das Produkt „Leasing“ dann auch in Österreich auf. Im Jahre 1970 wurde Raiffeisen-Leasing als Tochter der RZB gegründet, und mit ihr eine Reihe von Leasinggesellschaften, die gemeinsam eine lose Interessengemeinschaft bildeten. Im Jahre 1983 wurde schließlich der Verband Österreichischer Leasinggesellschaften gegründet. 42 Jahre nach Gründung von Raiffeisen-Leasing verzeichnet der Verband bereits 42 Mitglieder. „To lease“ bedeutet „vermieten, verpachten“ und beschreibt die Nutzungsüberlassung von Investitionsgütern (Automobile, Maschinen, …). Es stellt somit eine Form der Miete dar. Der Kunde nutzt das Leasingobjekt wie ein Eigentümer und zahlt dafür ein (meist monatliches) Entgelt. Mit der Genehmigung der Finanzierung tritt der Leasinggeber in den Kaufvertrag bzw. in die Bestellung des Kunden beim Lieferanten ein. Damit bleibt der Leasinggeber während der gesamten Vertragsdauer Eigentümer des Objektes. Dies ist eines der wesentlichen Kriterien der Leasingfinanzierung. Die Rate wird vierteljährlich an den Geldmarkt (3-Monats-Euribor) angepasst. Die Zahlung setzt sich aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil zusammen. Eine Variante stellt die Fixverzinsung dar. Die Leasingrate bleibt während der Grundleasingdauer konstant. Neben der Leistung des Entgeltes ist der Kunde verpflichtet, den Gegenstand instand zu halten und eventuell gegen Schäden und Untergang zu versichern. Beim Kfz-Leasing wird eine Vollkaskoversicherung – zum Schutz des Kunden – stets vorausgesetzt. Aus Bilanzsicht stellt die Leasingfinanzierung aufgrund der Eigentümerstellung des Leasinggebers

eine Aufwandsposition dar. Das Leasingobjekt scheint in der Bilanz des Leasingnehmers nicht auf. Leasing ist in Österreich nicht eigens gesetzlich geregelt. Für Leasingverträge gelten die Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches bzw. das Verbraucherkreditgesetz, wenn es um Leasing mit Konsumenten geht. Im Steuerrecht wird Leasing in den Einkommensteuerrichtlinien geregelt, welche im Jahre 1988 erstmals veröffentlicht wurden. Diese Richtlinien definieren die Finanzierungsform Leasing und grenzen diese von alternativen Finanzierungsformen ab.

Die Richtlinien im Detail Generell handelt es sich um eine Leasingfinanzierung, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Ist nur eine Bestimmung nicht erfüllt, wird das wirtschaftliche Eigentum von Beginn an dem Kunden zugerechnet. Folgende Kriterien charakterisieren einen Leasingvertrag: > Laufzeit des Leasingvertrages > Die Laufzeit des Leasingvertrages (Grundleasingdauer) darf 90 Prozent der betriebsgewöhnlichen Nutzungdauer nicht übersteigen. > Die Laufzeit des Leasingvertrages (Grundleasingdauer) darf 40 Prozent der steuerlichen Abschreibung nicht unterschreiten (bei Vollamortisationsleasing).

Steuerliche Abschreibung Derzeit gibt es in Österreich im Regelfall keine gesetzlich vorgeschriebene Abschreibung für mobile Güter. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bemisst sich nach der Gesamtdauer der Verwendung oder Nutzung. Ausnahme stellen dabei Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen war. Dabei ist gemäß EStG die Nutzungsdauer von mindestens acht Jahren zugrunde zu legen.

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Coverstory

Spezialleasing Das Leasingobjekt muss jedenfalls auch von Dritten genutzt werden können. D.h. ein speziell den Bedürfnissen des Leasingnehmers maßgeschneidertes Produkt, welches nicht mehr verwendbar ist für andere Interessenten, entspricht nicht den Kriterien der Leasingfinanzierung. Eigenmitteleinbringung Die Leasingratenvorauszahlung ist mit einer Höhe von 30 % vom Anschaffungswert begrenzt. Eine Depotzahlung kann bis zu 50 % in die Finanzierung eingebracht werden.

Vertragsmodelle Leasingfinanzierungen werden grundsätzlich in zwei Vertragsmodelle unterteilt: Das bei Kfz-Finanzierungen vorrangige Restwertleasing sowie das Vollamortisationsleasing (auch Full-pay-out-leasing). Beim Restwertleasing verbleibt nach Ende der Grundleasingdauer ein bestimmter Restwert, welcher dem Marktwert bzw. hilfsweise dem Buchwert des Leasingobjektes entsprechen muss. Das heißt, es wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis abzüglich etwaiger Eigenmittel und dem Restwert getilgt. Zu Vertragsende kann eine Anschlussfinanzierung erfolgen, das Fahrzeug angekauft werden oder an die Leasinggesellschaft zurückgestellt werden. Oft nimmt der Kunde auch die Möglichkeit einer Neufinanzierung in Anspruch. Dabei wird das Altfahrzeug als Eintauschfahrzeug berücksichtigt und kürzt dadurch die monatliche Leasingrate. Der Restwert entspricht dem voraussichtlichen Schätzwert des Objektes zum Ende der Grundleasingdauer. Im Kfz-Bereich lehnt man sich für die Bemessung des Restwertes an den objektiven EurotaxGebrauchtwagenindex an. Der Restwert hängt somit von der vereinbarten Vertragsdauer und der geschätzten Kilometerleistung ab. Beim Vollamortisationsleasing wird das Leasingobjekt zur Gänze ausfinanziert. Die Leasingrate ist etwas höher als bei Restwertleasing mit dem Vorteil, dass zu Vertragsende kein Restwert mehr offen ist und somit keine weiteren Zahlungen anfallen. Dieses Modell wird meist bei Mobilien angewandt.

Form der Eigenmittel Je nach Eigenmitteleinbringung unterscheidet man zwischen Depotleasing und Leasing mit Leasingratenvorauszahlung. Beide Eigenmittelformen kürzen die zu finanzierenden Anschaffungskosten und haben eine Verringerung der Höhe der Leasingrate zur Folge. Während allerdings die Leasingratenvorauszahlung den Finan-

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Ständige Weiterentwicklung beim KfzLeasing und Fuhrparkmanagement: umweltfreundlich, mobil, flexibel und dabei berechenbar für den Kunden

zierungsbedarf in Summe kürzt und nicht rückzahlbar ist (es handelt sich um einen Aufwand in der Bilanz, welcher abgegrenzt werden muss), wird das Depot als Forderung des Leasingnehmers gegenüber dem Leasinggeber angesehen und wird im Falle der Rückstellung des Objektes zu Vertragsende dem Leasingnehmer zurückbezahlt bzw. während oder am Ende der Laufzeit mit etwaigen offenen Forderungen gegengerechnet. Das Depot dient somit als Sicherstellung während der Laufzeit. Ein weiteres Modell stellt das „Variable Depotleasing“ dar, wonach das Depot während des Vertrages aliquot zurückbezahlt wird und so monatlich die Zahlungsbelastung kürzt. Hinsichtlich der per Leasing zu finanzierenden Objekte unterscheidet man zwischen Mobilien, Kfz und Immobilien. Mobilien sind nicht standortgebunden. Typische Objekte sind Investitionsgüter wie Produktionsmaschinen, Stapler, Baumaschinen, aber auch Flugzeuge oder Schienenfahrzeuge und auch Kirchenorgeln. Kfz-Finanzierungen stellen das am häufigsten finanzierte Objekt dar. Dies reicht von reinen KfzFinanzierungen bis hin zu Flottenfinanzierungen sowie Lkw-Finanzierungen der Frächter. Die Leasingquote – das ist das Verhältnis zwischen leasingfinanzierten Kfz und Anzahl der Zulassungen pro Jahr – betrug im Jahr 2011 32,8 %. Im Immobilienbereich hat Raiffeisen-Leasing bisher 40 Wohnbauprojekte entwickelt mit rund 2.400 Wohnungen und einer Wohnnutzfläche von ca. 200.000 m². Weiters wurden bisher mehr als 20 Gewerbeprojekte mit einer Nutzfläche von insgesamt rund 220.000 m² entwickelt. Volumensseitig liegt der Finanzierungswert aller Immobilien bei 26 % des Neugeschäftsvolumens im Jahr 2011, im Vergleich dazu beträgt die Summe aller finanzierten Kfz rund 47 %.


lichen Informationspflichten für Verbraucherleasingverträge überreicht und schließlich der Leasingvertragsantrag erstellt. Der Kunde holt sein Fahrzeug vom Händler ab, unterfertigt das Übernahmeprotokoll und kann das Fahrzeug nun gegen Leistung des laufenden Entgelts über die gesamte Laufzeit wie ein Eigentümer nutzen. Um die üblichen Fragen vorwegzunehmen: Der Kunde kann sein geleastes Auto nach freiem Ermessen verborgen, natürlich in seiner Verantwortung. Auslandsfahrten sind genauso problemlos und übliche Einbauten wie Autoradio, Anhängerkupplung und Ähnliches dürfen jederzeit vorgenommen werden.

Mobilien-Leasing

So viel zur Theorie! Aber wie geht nun der typische Leasingkunde an die Sache heran? Am Anfang steht der Wunsch, mobil zu sein, aber auch flexibel. Und was liegt da näher als eine Kfz-Leasingfinanzierung mit laufender Ratenzahlung. Es werden keine unnötigen Eigenmittel gebunden und durch eine Restwertleasingvariante wird mit der Leasingrate nur der tatsächliche Wertverlust finanziert. Zusätzlich ist die Möglichkeit der Verwertung des Fahrzeuges zu Vertragsende bei einer Leasingfinanzierung größer. Auch bei Leasing sollte man zu Vergleichszwecken mehrere Angebote einholen. Nicht nur eine niedrige monatliche Rate ist ausschlaggebend, vielmehr gilt es, die Gesamtbelastung, den Restwert und sämtliche Nebengebühren zu vergleichen. Gerade das sogenannte Null-Prozent-Leasing kann im Einzelfall teuer werden. Dabei wird meist vom Listenpreis kalkuliert, das heißt der Kunde verzichtet dabei auf einen oft hohen Rabatt. Weiters zeigt sich, dass vereinzelt zu hohe Restwerte angesetzt werden und dadurch eine niedrigere Leasingrate dargestellt werden kann. Eine eventuelle Preisdifferenz zum tatsächlichen Wert des Autos ist dann aus eigener Tasche zu bezahlen. Und welche Angaben sollte der Kunde nun bereitstellen, um ein maßgeschneidertes Angebot zu erhalten? Marke, Type und Modell des Fahrzeuges inklusive der Angabe über PS, Treibstoff und NoVA-Satz sowie den Kaufpreis (unter Berücksichtigung der Rabatte des Händlers), gewünschte Eigenmittelhöhe und Kilometerleistung. Je nach Wunsch bietet die Raiffeisen-Leasing mehrere Varianten an, abhängig von Vertragsdauer, Eigenmitteleinbringung sowie Kilometerleistung. Nach Auswahl der Variante und einer kurzen Prüfung der Bonitätssituation werden dem Kunden die vorvertrag-

Für Unternehmer ist neben der Kfz-Finanzierung auch das Mobilien-Leasing von großer Bedeutung. Durch die fristenkonforme Leasing-Finanzierung und der individuellen Liquiditätsbelastung bleiben Kreditlinien frei, die betriebswirtschaftlichen Bilanzkennzahlen liegen auf einem besseren Niveau, wie zum Beispiel die bei der Kreditvergabe relevante Eigenkapitalquote, der Kapitalumschlag oder der ROI (Return on Investment). Eine Vollamortisationsvariante bringt weiters einen Steuervorteil, da die Leasingrate bei Einhaltung der Leasingrichtlinien zur Gänze als Betriebsausgabe geltend gemacht wird. Der steuerpflichtige Gewinn wird reduziert. Abgestimmt auf die steuerliche Gewinn- und Liquiditätssituation des Leasingnehmers erstellt Raiffeisen-Leasing ein maßgeschneidertes Leasingoffert, um die Vorteile der Leasingfinanzierung optimal ausnutzen zu können. Der Leasingeffekt oder auch Steuerstundungseffekt wird durch eine kurze Grundleasingdauer mit einer „beschleunigten Abschreibung“ erreicht. Das Leasingobjekt wird innerhalb einer Finanzierungsdauer von 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zur Gänze „abgeschrieben“. Die Leasingrate stellt einen Aufwand dar, somit sind die steuerlichen Aufwendungen pro Jahr entsprechend höher als durch die reguläre Abschreibung. Der steuerpflichtige Gewinn wird reduziert. Zielgruppe sind Unternehmen, welche sich derzeit in einer steuerlichen Gewinnsituation befinden und eine ausreichende Liquidität während der gesamten Laufzeit aufweisen. Auch eine Finanzierung von Objekten, welche bereits beim Kunden in Verwendung sind, kann Vorteile für den Leasingnehmer bringen. Nach Einbringung eines Gutachtens kauft RaiffeisenLeasing die Mobilie an und überlässt sie dem Interessenten zur weiteren Nutzung. So ist Leasing seit mehr als 40 Jahren eine attraktive Finanzierungsform, die sich stets optimal den Bedürfnissen des Marktes und der steuerlichen Rechtsprechung anpasst – zum Wohle der Leasingkunden. ı

MAG. ERIKA MELZER Produktmanagement Absatzkooperationen Mobilien & Kfz der Raiffeisen-Leasing

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Foto: Sitka + Kaserer ZT GmbH

Nachhaltigkeit

Die Kosten im Griff Der Gemeindeverband Wohn- und Pflegeheim Pitztal hat für die Finanzierung und energieeffiziente Umsetzung des Neubaus des Wohn- und Pflegeheimes Pitztal die Entscheidung getroffen. Zum Zug kam der Bestbieter aus dem zweistufigen Vergabeverfahren. Mit dem besten Konzept bezüglich Nachhaltigkeit, Qualität, Energieeffizienz und einem pauschalierten Fixpreis überzeugte die Bietergemeinschaft mit der Raiffeisen-Leasing, der örtlichen Raiffeisenbank Arzl im Pitztal und dem technischen Partner und Generalunternehmer WRS energie- und unternehmenslösungen gmbh. Grundlage für die Entscheidung war das Gesamtkonzept mit dem Produkt „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“. Dieses beinhaltet einen pauschalierten Fixpreis, Energieverbrauchsgarantie, Projektfinanzierung und die optimierte Projektumsetzung. Zentrales Anliegen aller Projektbeteiligten ist ein maximaler Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Raiffeisen und WRS werden in allen Bereichen, in denen dies möglich ist, örtliche und regionale Firmen mit den Arbeiten beauftragen. Baubeginn für das von Architekten Sitka + Kaserer ZT GmbH geplante Wohn- und Pflegeheim mit garantierten Herstellungskosten von 8,98 Millionen Euro war Ende März. Die Fertigstellung und Übergabe erfolgt voraussichtlich Ende Oktober 2013.

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Das hochwertige Gebäude soll dann Platz für über 50 pflegebedürftige Patienten bieten. Energieeffizientes Bauen und Sanieren sichert dem Gemeindeverband enorme Vorteile: Optimierung der Gesamtkosten, bedarfsgerechte Finanzierung, garantierte Reduktion des Energiebedarfes bzw. des CO2-Ausstoßes. Dadurch können Risiken wie steigende Betriebskosten oder Baukostenüberschreitung vermieden werden. Die Bietergruppe kann aufgrund der langjährigen Tätigkeit und Partnerschaft mit Kommunen im Inund Ausland die Bedürfnisse und Herausforderungen der Gemeinden mit ihrem maßgeschneiderten Produktspektrum abdecken. Der Raiffeisen-LeasingProjektleiter Ing. Friedrich Tussetschläger und WRS energie- & unternehmenslösungen gmbh verfügen über langjähriges Know-how in den Bereichen Energietechnik sowie Bau- und Projektabwicklung und bürgen als Garanten für verlässliche und termingetreue Projektabwicklung, Einhaltung der Baukosten sowie nachhaltige Energieeinsparungen im Betrieb öffentlicher Liegenschaften. ı

Die Fertigstellung und Übergabe des Wohn- und Pflegeheims Pitztal erfolgt voraussichtlich Ende Oktober 2013


Führungsinstrument Performance-Gespräch Vom Mitarbeiter- zum Motivationsgespräch: offene Kommunikation auf „Augenhöhe“ dient dazu, motivierende wie umsatzfördernde Ziele festzulegen. Veränderungen können entweder durch das Unternehmen selbst oder durch das Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist, veranlasst sein. Grundsätzlich wollen Menschen keine Veränderungen, sondern agieren gerne in einem bekannten Umfeld. Die Aussage von Henry Ford ist dazu sehr treffend: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Dem Mitarbeitergespräch kommt in der Phase von Veränderungen eine noch größere Bedeutung zu, da man dem Mitarbeiter damit Klarheit geben kann. Je mehr Klarheit Sie den Mitarbeitern geben können, desto stärker wird das Vertrauen zur Führungskraft und zum Unternehmen sein. Durch offene Kommunikation der Veränderungen und deren Gründe gibt man seinem Team die Möglichkeit, die neuen Gesichtspunkte offen zu diskutieren und dadurch auch Verständnis für die erfolgten Änderungen aufzubringen. Die Veränderungen müssen auch als solche dargestellt werden. Keinesfalls sollte man den Mitarbeitern das Gefühl geben, dass es ein ZURÜCK gibt. Wichtig ist auch zu zeigen, dass die Veränderungen für die Zukunft des Unternehmens von großer Bedeutung sind. Grundsätzlich muss die Frequenz der Gespräche bei Veränderungen erhöht werden. In dieser Phase ist auch die Kombination von Organisations-, Team- und Individualzielen sinnvoll, um das „WirGefühl“, die Identifikation und das koordinierte, übergreifende Handeln zu stärken. In den Gesprächen ist das „aktive Zuhören“ von besonderer Bedeutung. Die Führungskraft muss dem Mitarbeiter das Gefühl geben: > „Ich höre, was du fühlst.“ > „Ich verstehe, wie du die Dinge im Moment siehst.“ > Ich bin interessiert und nehme Anteil.“ Die Gespräche sollen auf „Augenhöhe“ erfolgen, um nachhaltig die Ziele und Veränderungsnotwendigkeiten umzusetzen. Dabei kommt der Gesprächsvorbereitung durch die beiden Gesprächspartner besondere Bedeutung zu. Zumindest eine Woche vor dem Gesprächstermin soll der Mitarbeiter die Ziele des Unternehmens und seiner Abteilung kennen, damit er sich selbst überlegen kann: „Welchen Beitrag kann

»Die Gespräche sollen auf „Augenhöhe“ erfolgen, um nachhaltig die Ziele und Veränderungsnotwendigkeiten umzusetzen.«

ich zu den Abteilungszielen und damit zur Erreichung der Unternehmensziele leisten.“ Unterstützung bringt eine klare und unmissverständliche Formulierung der Vereinbarungen, die mit dem Mitarbeiter getroffen werden. Daher ist die Überprüfung, ob die Ziele „S–M–A–R–T“ sind, von besonderer Bedeutung. Die Ziele müssen spezifisch für die Organisationseinheit sein, sie müssen messbar sein, der Mitarbeiter muss sie „aktiv beeinflussen“ können, bei entsprechender Anstrengung müssen sie erreichbar sein und es muss einen fixen Zeitpunkt für die Erreichung geben. Gut geführte Mitarbeitergespräche tragen zur Motivation, Zufriedenheit und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei. Mitarbeiter, die sich emotional mit dem Team und dem Unternehmen verbunden fühlen, bringen sich stärker ein und sind bereit, mehr als von ihnen verlangt wird zu leisten. Zusätzlich steigt damit die Kundenzufriedenheit, da zufriedene Mitarbeiter die Grundvoraussetzung für zufriedene Kunden sind. Trotz aller Bemühungen, Gespräche und Unterstützungen wird aber immer der Spruch von Thomas von Aquin gelten: „Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.“ ı

MAG. GÜNTHER FISCHER, MAS Executive Coaching – Management Training – Consulting 1010 Wien, Bartensteingasse 4/25 www.gf-executivecoaching.com

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Nachhaltigkeit

Foto: Rudi Plasil/Raiffeisen-Leasing

Windenergieanlagen des Windpark Kavarna

Frischer Wind Die Raiffeisen-Leasing sowie ihr Tochterunternehmen Raiffeisen Energy & Environment (REE) haben sich einerseits als Financier und andererseits als Betreiber von Ökoenergieprojekten über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht. Mit dem Verkauf zweier bulgarischer Windparks an Lukerg Renew wurde für REE der Beginn einer starken strategischen Partnerschaft fixiert.

Die Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE) ist seit 2007 im Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien im In- und Ausland“ tätig und gehört mittlerweile zu den größten Windparkbetreibern Österreichs. Da seit Anfang 2010 im Zuge einer Novelle des Ökostromgesetzes wieder wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Windenergie hergestellt wurden, arbeitet REE derzeit an der Entwicklung und Realisierung weiterer Windparkprojekte. Die REE entwickelt, betreibt und investiert seit einigen Jahren in Windkraftprojekte in Österreich. Die derzeit in Betrieb befindlichen 40 Windkraftanlagen weisen eine Gesamtkapazität von 72,5 MW auf.

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Darüber hinaus ist das Unternehmen in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik auch in den zentral- und osteuropäischen Ländern, die wirtschaftlich und rechtlich ansprechende Rahmenbedingungen für Projekte bieten, tätig. Die Nutzung von Windkraft führt zur Erzeugung von umweltfreundlichem Strom, einer deutlichen Verringerung des CO2-Ausstoßes und einer Produktion, bei der fast keine umweltbezogenen Emissionen erzeugt werden. Die Mehrkosten für erneuerbare Energien von heute sind gesicherte Energie, vermiedene Umweltschäden und niedrige Energiekosten von morgen. In unserem Alpenland sind derzeit 663 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.100 MW im Einsatz, die den Jahresbedarf von ca. 628.000 Haushalten decken. Die REE hat in den vergangenen Jahren drei Windparks in Bulgarien mit insgesamt 25 Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 50 MW errichtet. Dies war aufgrund der ansprechenden wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Windenergie in Bulgarien möglich. Jährlich werden aus den 25 Windkraftanlagen ca. 35.000 Haushalte mit Elektrizität versorgt. Anfang Februar 2012 unterzeichneten die Raiffeisen Energy & Environment und LUKERG Renew einen Vertrag über den Verkauf zweier bulgarischer Windparks der REE mit einer Gesamtleistung von 40 MW. Die Transaktion unterliegt der Prüfung durch die bulgarische Wettbewerbsbehörde und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen. Der strategische Partner LUKERG Renew ist ein Joint Venture zwischen der russischen Lukoil und der italienischen ERG, zweier in der Energiebranche sehr erfahrener Unternehmen. „Für uns als REE ist es erfreulich und wichtig, dass wir einen starken strategischen Partner wie LUKERG gewinnen konnten“, freut sich Rudi Plasil, Geschäftsführer der REE. ı

Strategischer Partner Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE) und LUKERG Renew GmbH unterzeichneten die Übernahme zweier bulgarischer Windparks der REE mit insgesamt 20 Windenergieanlagen als Beginn einer langfristigen Kooperation. Die Leistung der Windparks beträgt insgesamt 40 MW. Der Gesamttransaktionswert liegt in der Höhe von etwa 52 Millionen Euro. Die Transaktion unterliegt der Prüfung durch die bulgarische Wettbewerbsbehörde und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen.


Der Betriebsrat der Raiffeisen-Leasing organisierte am 30. März in Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten und karitativen Organisationen den

Foto: Raiffeisen-Leasing

OsterKunstmarkt am Karmelitermarkt 350-Jahre-Geburtstagsfeier Der Sterntalerhof ist ein Kinderhospiz für Familien mit schwer-, chronisch bzw. sterbenskranken Kindern. Die Raststelle (ursprünglicher Begriff von Hospiz) begleitet ihre Schützlinge auch – und gerade dann –, wenn am Ende des Weges dieser Familien der Abschied von einem geliebten Menschen steht. Die täglich gelebte Mission lautet: Das Gefühl von Unbeschwertheit und Glück für Kinder und deren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemeinsames Morgen gibt! Für diesen gemeinnützigen Verein, 1999 im Burgenland gegründet, sammelten die insgesamt sieben „Fünfziger-Jubilare“ in der Raiffeisen-Leasing EUR 1.630. Karl Weingrill, Gottfried Heneis, Walter Kaufmann, Elisabeth Kautz, Andrea Jamnik, Alexandra Turnwald, Josef Stoitzner, die gemeinsam mit vielen Kollegen ihren 50er gefeiert haben, übergaben am 13. September 2011 die Spende an den Vorstand des Sterntalerhofs, Mag. Harald Jankovits (Bildmitte mit Spendenscheck), der sich im Namen der Kinder und deren Familien bei allen Spendern bedankte.

Das Ziel war: Freude schenken mit Kunsthandwerk, Menschen mit Behinderungen Sinn und Wertschätzung entgegenbringen – doppelt Freude schenken Fotos finden Sie unter www.raiffeisen-leasing.at

Aussteller: • Caritas Socialis • Jugend am Werk Begleitung von Menschen mit Behinderung GmbH: Werkstätte & Tagesstruktur Im Werd sowie Kuefsteingasse • Caritas der Erzdiözese Wien – Behinderteneinrichtung Retz • Sonderpädagogisches Zentrum Holzhausergasse • Lebenshilfe Wien – Werkstatt Schottengasse

Foto: REE

• Grünwerkstatt (für Menschen mit Behinderung) der Fa. Assist

Eröffnung der Photovoltaikanlage in Buzitka (Slowakei): Die Raiffeisen Energy & Environment GmbH (REE) errichtete im Jahr 2010 in Tschechien und der Slowakei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von (in Summe) 11,9 Megawatt Peak (MWp). Die Aktivitäten der slowakischen Tochtergesellschaft PV Lucenec beinhalten zwei Teilprojekte mit Standort im Bezirk Lucenec, von denen dieser Tage jenes in Buzitka eröffnet wurde: Die Gesamtinvestitionskosten für beide Projekte betrugen EUR 19 Mio., die REE ist nach der Errichtung nun auch für die technische und wirtschaftliche Betriebsführung zuständig. Dank der beiden PV-Anlagen werden nun pro Jahr 4.000 Tonnen CO2 eingespart. Die REE hatte im Zuge des Projektes einen Kinderspielplatz gesponsert, wofür sich die Gemeinde mit einer Gedenktafel auf dem Spielplatz und einen Eintrag ins Gemeindetagebuch von Buzitka bedankte. Das Präsent der Kinder waren selbstgebastelte Sonnenblumen, die sie allen Festgästen bei der offiziellen Eröffnung überreichten. Im Bild (v. I.): Manfred Lang (EFACEC), Norbert Gröger (Projektleitung REE), Rudolf Plasil (Geschäftsführer REE), HeIena Sevcikova (Bürgermeisterin von Buzitka) und Hans Welz (EFACEC).

Vielen Dank für die Unterstützung durch das Marktamt und die Bezirksvorstehung für den 2. Bezirk, sowie

GREINER & GREINER [KOMMUNIKATIONSGESTALTUNG]


Nachhaltigkeit

Kochen für die Gruft

Foto: Caritas

Sie ist wohl die bekannteste Obdachloseneinrichtung Österreichs: Die Gruft unter der Barnabitenkirche in Wien-Mariahilf. Menschen in Not erhalten hier ein warmes Essen, frische Kleider, einen Platz zum Schlafen, Waschmöglichkeit, medizinische Hilfe und Betreuung rund um die Uhr. Ein multiprofessionelles Team unterstützt sie dabei, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Doch nicht alle Menschen, die diese Hilfe brauchen, finden gleich den Weg in die Gruft. Die Gründe dafür sind vielfältig: Viele Obdachlose haben schlechte Erfahrungen gemacht oder sind psychisch krank. Dreimal pro Woche besuchen die Caritas-StreetworkerInnen auch in der Nacht Plätze in Wien, wo Obdachlose übernachten. „Eines ist klar: Niemand lebt freiwillig auf der Straße“, betont Gruft-Leiterin Judith Hartweger. „Wir verteilen die warmen Schlafsäcke und versuchen, langsam Vertrauen aufzubauen. Manchmal ist es ein langer Weg, bis Menschen bereit sind, Hilfe anzunehmen.“

Jeder kann helfen Die Gruft finanziert sich zur Hälfte aus Spenden. Helfen kann man ganz konkret sowohl durch Geld- als auch Warenspenden (haltbare Lebensmittel, Kleidung …), aber auch ehrenamtliche Tätigkeit und Kochen für die Gruft. Caritas Spendenkonto RBI 40 40 50 050, BLZ 31.000 http://www.gruft.at/spenden/sachspenden

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94.000 Mahlzeiten ausgegeben

Foto: Reiner Riedler

Das Caritas Betreuungszentrum Gruft bietet Menschen, die auf der Straße stehen, einen sicheren Zufluchtsort und menschliche Wärme – 365 Tage im Jahr rund um die Uhr.

Auch zwei Kochteams der Raiff-

Seit 25 Jahren bietet die Gruft Menschen in Not eine eisen-Leasing mit je 9 HobbyZuflucht. Im Vorjahr hat die Gruft rund 94.000 Mittagköchen schwingen und Abendessen an obdachlose und verarmte Menin der Gruft die Kochlöffel. schen ausgegeben – mehr als je zuvor. Und auch die Anzahl jener, die professionelle Hilfe bei ihrem Neubeginn suchten, ist wieder gestiegen. Der Gruft hat der Zahn der Zeit arg zugesetzt und es herrscht akute Platznot. Derzeit passiert alles in einem Raum ohne Tageslicht – Essen, Wärmestube, Kleiderausgabe, sogar geschlafen wird aus Platzmangel im selben Raum auf Matten am Boden. Deshalb errichtet die Caritas einen Zubau im Pfarrhof für den Tagesbetrieb der Gruft. Läuft alles nach Plan, wird der Bau Mitte 2013 fertiggestellt. Die Gruft ist vor allem eins: Ein beeindruckendes Beispiel für Solidarität und Mitmenschlichkeit. Tatkräftige Hilfe kommt heute von unzähligen Initiativen, Spendern und rund 60 freiwilligen Mitarbeitern. Die Initiative „Kochen für die Gruft“ verbindet Spaß am Die Gruft platzt bereits aus allen Kochen mit einem sozialen Anliegen. Auch RaiffeisenNähten. Deshalb Mitarbeiter kochen seit vielen Jahren regelmäßig in errichtet die Caritas einen Zubau im ihrer Freizeit für Menschen in Not. Sie bringen die Pfarrhof für den Zutaten mit, schwingen direkt in der Gruft den KochTagesbetrieb, der Mitte 2013 fertig löffel und helfen bei der Essensausgabe. gestellt sein sollte. 2005 haben Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad und Kurier-Herausgeber Peter Rabl die „Kardinal Franz König Patenschaft“ für das Betreuungszentrum Gruft ins Leben gerufen. Seit 2006 kochen Mitarbeiter der RLB Nö-Wien und der RH NÖ-Wien regelmäßig in der Freizeit in der Gruft. Über 150 Abendessen sind seitdem im Rahmen der Patenschaft bereits gekocht worden. Oft wird in der Raiffeisen-Leasing anlassbezogen und kurzfristig gesammelt, beispielsweise in der Kältephase, wo Not an Decken und Bekleidung war. Innerhalb von drei Tagen konnten insgesamt sechs Kartons mit Decken und beinahe neuwertiger Herrenbekleidung in die Gruft gebracht werden. Und auch die beiden Kochteams der Raiffeisen-Leasing sind ausgebucht, es gibt bereits eine Warteliste. In der Gruft mitzuhelfen, ein Thema, dass vielen ein Anliegen ist! ı


Aus alt mach alt

Foto: GrAT

„Renew Building“ steht für die Sanierung von Gebäuden mit ökologischen Bau- und Dämmstoffen und ist ein Projekt aus dem EU-LIFE-Programm, an dem auch die Raiffeisen-Leasing beteiligt ist.

Als Eigentümer eines Altbaus mit historischer, vielleicht sogar denkmalgeschützter Fassade wird man sich früher oder später mit der Instandhaltung auseinandersetzen müssen. Die Lebensdauer und das Erscheinungsbild sollen erhalten werden, und dafür ist es notwendig, die Eigenarten historischer Fassaden zu kennen. Denn die sprechen auf moderne Materialien und industrielle Techniken nicht unbedingt gut an, wie Ing. Erwin Krug, Mitarbeiter und Trainer im Projekt „Renew Building“, zu berichten weiß. Die GrAT als Projektleiter bringt im Zuge mehrtägiger Workshops Professionisten (Planende und Ausführende des Baugewerbes) die klimaschonende Sanierung mit Bau- und Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen nahe. Das Projekt zeigt in Trainings und an Demonstrationsbaustellen, dass die thermische Sanierung, die den Energiestandard von Immobilien verbessert, auch mit natürlichen Materialien wie Schilf, Hanf oder Kalk umgesetzt werden kann; sei es bei der Dämmung von Wand, Dach und Boden oder eben bei der Sanierung der Fassadenoberfläche. „Altbauten sind vorwiegend mit reinem Kalk als Bindemittel vermörtelt und verputzt und der ist mit Baustoffen neuer Art, die zementbasiert sind, nicht kompatibel“, erklärt Krug. Kalk nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab, bei Zement ist das nicht der Fall, und auch die Elastizität der Materialien ist unterschiedlich. So entstehen letztlich Schäden im Mauerwerk, wenn nicht wieder mit dem ursprünglichen Material saniert wird.

Workshops für Professionisten: Klimaschonende Sanierung mit Bauund Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

Aber auch Kalk ist nicht gleich Kalk, die Mischung macht den Unterschied. Fertigprodukte reagieren aufgrund verschiedener Zusatzstoffe anders bei der Verarbeitung als ein Putz, der direkt auf der Baustelle gemischt wird. Dort ist der Mischer dafür verantwortlich, die Zutaten im richtigen Verhältnis zu verarbeiten, und zwar genau so, wie der Baumeister es für das spezielle Gebäude vorsieht. Dafür müssen die Baufachleute – nicht zuletzt aus Gewährleistungsgründen – ihre Materie kennen, müssen wissen, was Kalkkreislauf und Sieblinie bedeuten und wie die Fassade auf ihre Mischung reagieren wird. „Noch vor 50 Jahren war so etwas Allgemeinwissen bei Maurern“, erzählt Krug, der gerade erst von einem Renew-Building-Kurs zur Revitalisierung historischer Fassaden zurückgekommen ist. „Mittlerweile ist dieses Wissen meist vergessen.“ Die Theorieund Praxiskurse sollen Handwerkern und Baumeistern, aber auch Planern und Architekten zeigen, wie ein Altbau ökologisch behandelt werden will. Denn um alte Gebäude zu erneuern, ist es oft sinnvoll, auch alte Handwerkstechniken und Materialien zu revitalisieren. ı

Kontakt GrAT – Gruppe Angepasste Technologie TU Wien Wiedner Hauptstraße 8-10, 1040 Wien Tel.: +43 (0)1 58801 49523 Fax: +43 (0)1 58801 49533 contact@grat.at www.grat.at www.renew-building.eu Projektförderung durch: EU LIFE+ Projektpartner: Raiffeisen-Leasing IHT – Institut für Hochbau und Technologie, TU Wien BMA – Beziehungsmanagement Austria Verein u. Co KG Kooperationspartner: Naturbaustoffe Scharinger

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Gesundheit

Die Zuckerseite des Lebens Der Zuckerverbrauch der Österreicher ist in den letzten 150 Jahren gewaltig gestiegen. Warum vernaschen wir so viel mehr Süßes als unsere Vorfahren? Brauchen wir überhaupt Zucker?

DR. WALTER ÜBLEIS ist Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Arbeitsmedizin, und absolvierte diverse Zusatzausbildungen sowohl im schulmedizinischen als auch komplementärmedizinischen Bereich. Der Klagenfurter Familienvater (zwei studierende Töchter) ist seit mehreren Jahren für die Raiffeisen-Leasing als Betriebsarzt tätig. Fragen und Meinungen an: walter.uebleis@r-it.at

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Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir damit normalerweise den Rüben- oder Rohrzucker. Der Fachbegriff dafür ist Saccharose. In unserer Ernährung sind neben Saccharose viele weitere Zuckerarten, wie z. B. Maltose (Malzzucker) oder Laktose (Milchzucker) enthalten. Alle Zuckerarten werden von unserem Organismus in Traubenzucker umgewandelt (Glucose). Glucose ist ein wichtiger Energielieferant des Körpers. Das Gehirn, die roten Blutkörperchen und auch unsere Muskulatur sind zur Energiegewinnung auf Glucose angewiesen. Unser GlucoseHaushalt wird durch ein umfangreiches Steuerungssystem aus Rezeptoren und körpereigenen Substanzen autonom geregelt. Ein gesunder Mensch nimmt diesen Vorgang bewusst gar nicht wahr. Den meisten von uns ist der sogenannte „Nüchternblutzucker“ bekannt. Der Normalwert des Nüchternblutzuckers liegt zwischen 80 und 120 mg pro dl. Wenn dieses Regelsystem aus dem Gleichgewicht gerät, treten kurz-, mittel- oder langfristig ernst zu nehmende Krankheiten auf. Ist der Glucoseanteil im Blut zu niedrig, sprechen wir von einer Unterzuckerung. Sie zeigt sich häufig durch Übelkeit, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit. Im Gegensatz dazu entstehen bei erhöhtem Blutzuckerspiegel langfristig Gefäßveränderungen mit diversen Begleiterscheinungen von Durchblutungsstörungen. In diesem Prozess nimmt Insulin eine Schlüsselrolle ein. Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Insulinrezeptoren in unserem Gehirn vermitteln uns Gefühle wie Hunger, Sättigung wie auch Zufriedenheit. Dabei wird das sogenannte Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. Im Volksmund sagt man: Zucker ist ein Liebesersatz. Gemeint ist damit, je weniger Zufriedenheit und Zuwendung ein Mensch erhält, desto mehr sucht er nach einem Ersatz. Eine Möglichkeit dafür ist die Ernährung, speziell der Verzehr von Süßem. Auch wenn hier nur einige Teile unserer körpereigenen Zuckerverarbeitung skizzenhaft beschrieben sind, wird deutlich, wie wichtig und vielfältig die Auswirkungen derselben sind.

Historisch gesehen hat sich unser Zuckerverbrauch in Österreich in den letzten 150 Jahren gewaltig gesteigert. Geht man im 19. Jahrhundert von einem Pro-Kopf-Verbrauch von einem halben bis zwei Kilogramm pro Person pro Jahr aus, liegen wir heute bei ungefähr 40 kg. Eines muss uns bewusst werden: der Mensch hat sich in den letzten 150 Jahren biologisch nicht wesentlich verändert und es gibt keinen Hinweis, warum wir soviel mehr Zucker benötigen. Im Bemühen Alternativen zum Haushaltszucker zu finden, hat die Lebensmittelforschung Zuckerersatzstoffe, die sogenannten Süßstoffe entwickelt. Sie haben einen eigenen Geschmack und sind oft in Getränken mit der Bezeichnung „light“ enthalten. Zuckerersatzstoffe sind für Diabetiker geeignet und sind extrem kalorienarm. Kritiker meinen jedoch, Zuckerersatzstoffe führten zu einem verstärkten Hungergefühl und seien somit Schuld an Übergewicht. Ein häufig angeführtes Argument ist, dass künstliche Süßstoffe auch als Mastmittel in der Tierzucht zugelassen sind. Anerkannte wissenschaftliche Arbeiten, die die kritischen Stimmen untermauern könnten, sind allerdings nicht vorhanden. Meine Anregung: Achten Sie aufmerksam auf Ihren Zuckerverbrauch. Halten Sie ihn so gering wie möglich und bevorzugen Sie natürliche Zuckerquellen. ı


Persönlichkeiten ganz persönlich

Foto: Rechberger

Naturverbundener Hobbykoch Der Jurist Andreas Rechberger ist bei Vasko+Partner, einem der Mitinitiatoren des jährlichen Kommunalwirtschaftsforums, für die Projektentwicklung verantwortlich und im Immobilienconsulting tätig. In seiner Freizeit ist er ein Genießer: beim Kochen und Reisen. Wie sind Sie in die Projektentwicklung/Immobilien- und Bauwirtschaft gekommen – was war Ihr Berufswunsch? Die ersten Berührungspunkte mit der Immobilienbranche gab es während meiner Zeit bei einer Linzer Rechtsanwaltskanzlei. Ich fand Gefallen am Immobilienrecht und beschäftigte mich sehr ausführlich damit. Als ich dann beschloss, die Juristerei an den Nagel zu hängen, lag für mich nichts näher, als auf die praktische Seite zu wechseln. Meine Lehrjahre verbrachte ich bei einem kleinen oberösterreichischen Projektentwickler. Was können Sie gut – was interessiert Sie gar nicht? Ein Projekt in den Mittelpunkt zu stellen, voranzutreiben und abzuschließen. Endlos dauernde Meetings als Selbstzweck ohne griffige Resultate kann ich überhaupt nicht ausstehen. Was machen Sie besonders gerne? Ich mag es, mit lieben Freunden und Bekannten bei gutem Essen und Wein einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. Ich genieße auch ein gutes Theaterstück oder Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Bücherwurm – wenn ja, welches Buch lesen Sie zurzeit? Ich war schon als Kind eine Leseratte, zu meinen besten Zeiten kam ich auf mehr als 100 Bücher pro Jahr. Das hat sich mit dem Berufseinstieg dann schlagartig geändert, aber ich lese noch immer sehr gerne, meistens mehrere Bücher gleichzeitig. Derzeit von Thilo Bode: „Die Essensfälscher“ und von John Strelecky: „Das Café am Rande der Welt“ (etwas zum Nachdenken). Reisen Sie gerne? Ich bin überzeugter Europäer, auch was das Reisen betrifft. Meine Lieblingsdestinationen sind Frankreich und vor allem Italien abseits der üblichen Reiserouten. Während meine Frau aufgrund ihrer beruflichen Vergangenheit in der Spitzenhotellerie auch ein gewisses Faible für schöne Hotels hat, bevorzuge ich die Unterkunft in Ferienhäusern oder kleinen Agri-

turismo-Bertrieben. Ich mag es nicht, wenn ich links und rechts und oben und unten von Zimmern umgeben bin und dann um halb sechs in der Früh von den Klospülungen rundherum geweckt werde. Ich verstehe bis heute nicht, warum auch in guten Hotels schalldämmenden Maßnahmen so wenig Augenmerk gewidmet wird. Was tun Sie für Ihre Fitness? Ich laufe regelmäßig, auch wenn mir das in der kalten Jahreszeit manchmal schwer fällt. Ich genieße es aber, früh am morgen die Praterallee entlangzulaufen und den Sonnenaufgang zu erleben. Ihre Hobbys? Kochen, Italien (dazu zählt auch das Lernen der italienischen Sprache), Skifahren. Thema Familie? Ich genieße die Zweisamkeit mit meiner Frau. Ihr Lieblingsessen? Die „Original Mühlviertler Speckknödel aus dem Ofen“ von meiner verstorbenen Oma und als Kontrastprogramm „Risotto al Cartizze con cuori rossi di Treviso“ (siehe Rezept). Ein Lokaltipp? Das „Gasthaus zum lustigen Bauern“ in Zeislmauer. Ich schätze die gemütliche Atmosphäre und vor allem die über viele Jahre währende Konstanz der Küche. International ist mir das Ristorante „Da Giacchetti“ in Portonovo südlich von Ancona in bleibender Erinnerung. ı GISELA GARY

Portonovo südlich von Ancona – einer der Lieblingsplätze von Andreas Rechberger

Risotto al Cartizze con cuori rossi di Treviso Zutaten: 200 g Radicchioherzen (echter Radicchio Trevigiano), 100 g Butter, 1 kleine Zwiebel, fein gehackt, 350 g Risottoreis Arborio, 40 ml Cartizze oder anderer trockener Weißwein, 80 g geriebener Parmigiano, Salz und Pfeffer aus der Mühle Zubereitung: Radicchio waschen, vierteln oder sechsteln, Hälfte der Butter erhitzen, die Zwiebel darin andünsten, sobald sie Farbe anzunehmen beginnt, Radicchio und Reis hinzufügen und eine Minute anschwitzen, mit Wein ablöschen und ein wenig einkochen lassen, Brühe angießen und umrühren, wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, erneut Brühe angießen und wieder einkochen lassen, umrühren und fortfahren, bis der Reis bissfest gegart ist, vom Herd nehmen und mit der restlichen Butter und Parmesan verfeinern, rasten lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. mit frischem Radicchio garnieren.

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LeasEurope

Leasing motiviert Als Dachverband der europäischen Leasingvereinigungen vertritt die LeasEurope derzeit 43 Mitgliedsorganisationen in 31 Ländern. Im November 2011 veröffentlichte der Verband einen Forschungsbericht über den Einsatz von Leasing bei europäischen KMU. Mit mehr als 90 % aller Unternehmen in Europa und nahezu 70 % der europäischen Erwerbstätigen stellen Klein- und Mittelbetriebe das Rückgrat der europäischen Wirtschaft dar.

Links: Die Leasingdurchdringung steigt mit der Größe der KMU Rechts: Die wichtigsten Vertriebskanäle für das Produktleasing waren 2010 die Absatzfinanzierungen

18,6 Prozent der Investitionen in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) wurden 2011 in Europa via Leasing finanziert – 2010 waren es lediglich 16,7 Prozent. Diese Steigerung ist ein wichtiges Signal Richtung Leasing, denn KMU bilden das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. 99,8 Prozent aller europäischen Unternehmen fallen unter die Rubrik Klein- und Mittelunternehmen und beschäftigen 67 Prozent der Erwerbstätigen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der LeasEurope, dem Repräsentanten der europäischen Leasingwirtschaft, durchgeführt von Oxford Economics mit Unterstützung der Linedata. Die Untersuchung basiert auf der Befragung von knapp 3.000 Klein- und Mittelunternehmen aus neun Branchen in acht Ländern: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Niederlande, Polen und Schweden. Diese Länder bilden 78 Prozent des europäischen Leasing-Marktes. Als Hauptfinanzierungsform nennt die Studie die Barzahlung mit 36,7 Prozent im Jahr 2010 und 39,4 Prozent im vergangenen Jahr. Einen bedeutenden Part stellen Bankdarlehen mit 31,2 Prozent (2010) bzw 28,3 Prozent (2011) dar. Darunter fallen kurz- und langfristige Kredite, Überziehungen und Kreditkartenzahlungen. Ein zentrales Schlüsselergebnis der Studie bestätigt, dass Leasing zur Investitionsbereitschaft von Unternehmen beiträgt. Leasingfinanzierte KMU investieren im Durchschnitt um 57 Prozent mehr als Nutzer anderer Finanzierungsvarianten. Damit bildet Leasing die Basis für Wirtschaftsimpulse und Wirt-

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schaftswachstum. Einen eindeutigen Branchensieger unter den Leasingfinanzierern gibt es nicht. Am häufigsten hat das Transportgewerbe 2010 auf Leasingfinanzierungen zurückgegriffen, dicht gefolgt von Unternehmen aus dem Bauwesen, der Zulieferindustrie und der Fertigung. Generell ist eine zunehmende Leasingbereitschaft mit dem Wachstum von Unternehmen festzustellen. Bezogen auf das Leasingobjekt führen Kraftfahrzeuge vor Maschinen- und IT-Equipment. Wie hierzulande gibt es auch für Unternehmen europaLeasEurope weit eine große Bandbreite an Gründen, sich für Leasing zu Als Repräsentant der europäischen Leasingwirtschaft vertritt LeasEurope entschließen. An vorderster Entrund 2.500 Leasingunternehmen, die scheidungsfront finden sich die jährlich etwa 40 Prozent des weltSchonung von Liquidität und weiten Leasingvolumens investieren. Eigenkapital, eine optimierte inZu den Verbandsmitgliedern zählen Österreich, Belgien, Bulgarien, nerbetriebliche Planung, hohe Zypern, die tschechische Republik, Flexibilität, ein geringer VerwalDänemark, Estland, Finnland, Franktungsaufwand sowie die preisreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Luxemburg, Malta, liche Wettbewerbsfähigkeit. Als Marokko, Niederlande, Norwegen, Vertriebskanal dominieren laut Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Studie Absatzfinanzierungen Serbien & Montenegro, Slowakei, mit 67 Prozent. Der gesamte Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tunesien, Ukraine sowie Bericht ist auf der Seite von das Vereinigte Königreich. LeasEurope unter www.leaseurope.org erhältlich. ı


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