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Das Kundenmagazin der Raiffeisen-Leasing Oktober 2012

Lebenselixier Genossenschaft Wasser gemeinsam | sicher | regional Postgeb端hr bar bezahlt, Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf

International Go East


Partnerschaft seit

125 Jahren*

Was einer nicht kann, schaffen viele. Was viele schaffen, lesen Sie in der Raiffeisenzeitung. Testen Sie jetzt die Raiffeisenzeitung. Kostenlos bis Jahresende, ohne Verpflichtung zum Weiterbezug. Senden Sie uns Ihre Adressdaten mit Kennwort „Leas.mich-Testabo“. E-Mail: sekretariat@raiffeisenzeitung.at Fax: 01/211 36-2551 Post: Raiffeisenzeitung, 1020 Wien, F.W. Raiffeisenplatz 1 Gerne erzählen wir Ihnen mehr. 01/211 36-2580

*und seit 108 Jahren informieren wir in der Raiffeisenzeitung darüber!


Inhalt | Editorial Leas•mich Oktober 2012

Editorial

Coverstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05 Werte.Leben.

Katharina Stögner Leitung Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing

Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08 Lebenselixier

Recht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Neues im Immobilienrecht Grundbuchs-Novelle 2012

Neue Medien

.....................................................

12

Expertentipps via Webfilm Blogger sind besser informiert

E-Mobilität

gemeinsam.einfach.machen. Oder mit anderen Worten: was

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14

Grenzenlos mobil Der ultimative Family-Elektroauto-Test

Fuhrparkmanagement

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15

Häuser fürs Leben

Nachhaltigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Gut auf Kurs mit leasing.einfach.machen.

Persönlichkeiten

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17

Veit Schmid-Schmidsfelden

Leasing sportiv

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18

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19

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20

In Bewegung bleiben

Leserbefragung Sektor

Interview mit Mag. Reinhard Karl

International

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22

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25

Go East

Immobilien

Guter Markt für Selbermacher Hotelverkauf finalisiert Motor und Karosserie Komfort auf 9.000 m² Gleichenfeier in der Grazer Laimburggasse Top-Objekt Krottenbachstraße Wien Ein Haus für Generationen Wohnen im Servitenviertel Mit Herz & Hirn Projekt Gesundheit und Erholung

Kommunales . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Im Lichte des Sparkurses

Liebe Leserin, lieber Leser!

einer nicht schafft, das schaffen viele. Ganz gleich ob in privaten oder beruflichen Belangen oder beispielsweise in karitativen Organisationen: gemeinsam ist man nicht nur effektiver, sondern auch effizienter. Zwei Menschen mit derselben Idee und einem gemeinsamen Ziel sind eine Gemeinschaft. Auch ein Team in einem Unternehmen, das Unternehmen selbst und natürlich eine Unternehmensgruppe repräsentieren eine Gemeinschaft. Raiffeisen ist dafür ein perfektes Beispiel, zumal die Sektoren sich selbst gerne als Teil der Raiffeisenfamilie bezeichnen. Je größer eine Gemeinschaft, desto mehr Interessen und Ideen sind unter einen Hut zu bringen. Aber je größer die Identifikation mit der Gemeinschaft, umso mehr Motivation, Begeisterung und letztendlich auch Erfolg kann diese aufweisen. Das lebt die Raiffeisenfamilie durch das gemeinsame Giebelkreuz, die Farben Gelb und Schwarz und abgestimmte Corporate Designs. Stets bestrebt, individuell im jeweiligen Geschäftsfeld, aber einheitlich als Gruppe aufzutreten. Daher wurde auch – Sie haben es bestimmt bemerkt – unser Raiffeisen-Leasing-Logo verändert und jenen der Raiffeisen Sektorunternehmen angepasst. Eine weitere Betonung der Gemeinsamkeiten ist auch unsere Kommunikationsinitiative. Erstmals wird das Leas•mich der Raiffeisenzeitung beigelegt, damit den Lesern der jeweiligen Medien ein noch größeres Spektrum an Informationen zur Verfügung steht. Identifikation, Engagement und Werte sind für den gemeinsamen Erfolg ebenso wichtig wie das Zusammenspiel, die Kooperation, ein gemeinsames Ziel. Sie finden in dieser Ausgabe viele Beispiele erfolgreicher Projekte, die durch eine Kooperation von Raiffeisenbanken und Raiffeisen-Leasing oder den regionalen Netzwerken der Raiffeisen-Leasing International entstanden. Und das zum Vorteil unserer Kunden und Partner, die wiederum ein wichtiger Teil dieser Gemeinschaft sind. Abschließend erlaube ich mir eine persönliche Bitte: Sagen Sie uns die Meinung! Da wir bestrebt sind, Ihren Erwartungen und Wünschen bestmöglich gerecht zu werden, würden wir uns über Ihr Feedback im Zuge unserer Leserbefragung (Seite 19) sehr freuen. Vielen Dank! Im Namen der Redaktion, Ihre Katharina Stögner PS: leasing.einfach.machen.

IMPRESSUM Medieninhaber: Raiffeisen-Leasing GmbH, Hollandstraße 11–13, 1020 Wien, Tel. 01 71601-8445, Fax: DW 98445, Internet-Adresse: http://www.raiffeisen-leasing.at, E-Mail-Adresse: leasing@rl.co.at Herausgeber: Katharina Stögner Koordination: Elisabeth Diglas, Bettina Gartner Produzent: Verlagsgruppe NEWS Gesellschaft m.b.H., FN 183971 HG, Taborstraße 1–3, 1020 Wien Geschäftsführung: Axel Bogocz (Vorsitz), Dr. Ekkehard Veser Objektleitung: Klaus Edelhofer Redaktionsbüro: act! – all communication tools, Vojtisek KG, E-Mail-Adresse: act.vojtisek@aon.at Grafische Gestaltung: Greiner & Greiner, 1050 Wien Fotos: Wo nicht anders angegeben: Raiffeisen-Leasing, Fotolia Herstellung: Sibylle Bauer Druck: Druckerei Berger, 3580 Horn Vertrieb: Mediaprint-Zeitschriftenvertriebsgesellschaft, 1235 Wien. Die Raiffeisen-Leasing GmbH übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Aus Gründen der Lesefreundlichkeit sind alle Formulierungen durchgängig geschlechtsneutral zu verstehen und richten sich daher gleichermaßen an Frauen und Männer.

Leas•mich OKTOBER 2012

03


Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit Vielen zur rechten Stunde vereint! Wir sind Genossenschaft.


Coverstory

Werte.Leben. 2012 wurde zum internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Eine spannende Zeitreise von den Ursprüngen bis zum Heute. Schon im Mittelalter gab es Verbindungen, die gegründet wurden, um gemeinsame Ziele, wie etwa die Nutzung von Weideflächen, zu erreichen. 1844 wurde in Großbritannien, mit dem Ziel, zu niedrigeren Preisen einkaufen zu können, die erste Einkaufsgenossenschaft von Textilarbeitern gegründet. Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zeichnen entscheidend für die Gründungen von Genossenschaften verantwortlich. Schulze-Delitzsch begründete mit Vorschuss- und Kreditvereinen für Handwerker die heutigen Volksbanken. Friedrich Wilhelm Raiffeisen versuchte zuerst die Not der ländlichen Bevölkerung mit karitativen Einrichtungen zu lindern. Jedoch musste er erkennen, dass nur durch karitative Unterstützungen keine nachhaltigen Verbesserungen möglich waren. Aus dieser Erkenntnis heraus wandelte er 1864 den Heddesdorfer Wohlthätigkeitsverein zum ersten Darlehenskassen-Verein um. Die erste Gründung eines Darlehnkassenvereins nach dem Prinzip Raiffeisen in Österreich erfolgte 1886 in Mühldorf bei Spitz in Niederösterreich. Bauern, Handwerker und Gewerbetreibende erhielten so Kredite, die ihnen sonst nicht zugänglich gewesen wären. An Sonntagen nach dem Kirchgang waren die Kassastunden. Solche Sonntagskassen entstanden österreichweit – bis zum Jahr 1896 über 600. Heute sind mehr als 500 Raiffeisenbanken und über 2.200 Bankstellen in Österreich der finanzielle Nahversorger und stehen wie einst im Besitz ihrer Mitglieder. Ihre Raiffeisenbank ist heute wie einst Teil des regionalen Wirtschaftskreislaufes nach dem Grundsatz: Geld aus der Region für die Region. Mit der Förderung, sowie Umsetzung innovativer Projekte und der Unterstützung von örtlichen Einrichtungen trägt Ihre Raiffeisenbank zur lokalen Weiterentwicklung bei. Auch heute besteht die Möglichkeit, aufgrund der genossenschaftlichen Eigentümerstruktur, die Zukunft nach dem Grundsatz mitzugestalten: Entscheidungen von Menschen aus der Region für Menschen aus der Region. Aber nicht nur die Verbundenheit mit Land und Leuten, sondern auch das verantwortungsbewusste Wirtschaften ist Auftrag und Aufgabe jeder einzelnen Raiffeisenbank. Die Mitarbeiter der Raiffeisenbank nehmen sich Zeit, um auf die Wünsche und Bedürfnisse, die persönliche Situation ihrer Kunden eingehen zu können. Auf diese Weise entstehen individuelle Lösungen und manchmal sogar mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Eine erfolgreiche Partnerschaft kann nur aus gegenseitigem Verstehen und Vertrauen wachsen. Das war seit der Gründung der ersten Raiffeisenbank in Mühldorf vor 126 Jahren so und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. ı

Engagement und Werte sind für den gemeinsamen Erfolg ebenso wichtig wie das Zusammenspiel, die Kooperation, ein gemeinsames Ziel.

Leas•mich OKTOBER 2012

05


Coverstory

Gemeinsam sind wir stark Raiffeisen ist seit mehr als 125 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Struktur Österreichs. Mit dem Ausbruch der Wirtschaftsund Finanzkrise zeigte sich deutlich, dass die von F. W. Raiffeisen formulierten Werte heute aktueller sind denn je.

Genossenschaftliche Unternehmen und deren Zusammenschlüsse erweisen sich vor allem in herausfordernden Zeiten als besonders anpassungsfähig, leistungsstark und wirtschaftlich stabil. Das Konzept Genossenschaft widerspricht somit allen, die die Ansicht vertreten, dass im Zeitalter der Globalisierung der Wirtschaft vor allem die Größe von Unternehmen oder Unternehmensgruppen Grundlage für den dauerhaften Erfolg auf den Märkten ist. Die Gegenthese lautet: Erfolg hat, wer sich den spezifischen Besonderheiten unzähliger lokaler Märkte anpasst und die Kräfte bündelt, um auch im Konzert der Großen mitspielen und bestehen zu können – und dafür steht Raiffeisen! Die Genossenschaft ist viel mehr als nur ein Geschäftsmodell oder eine Rechtsform. Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der am 30. März 1818 in Hamm/Sieg im deutschen Westerwald geboren wurde und 1888 starb, brachte die Idee der Genossenschaft auf einen einfachen Nenner: Gemeinsamkeit macht stark! Was ein Einzelner nicht erreichen kann, wird durch die Zusammenarbeit vieler Gleichgesinnter erst möglich. Die ersten Raiffeisen-Genossenschaften sind als Selbsthilfeorganisation in Zeiten der Not entstanden und gaben auch jenen Menschen eine Zukunft, deren Lage aussichtslos erschien. Aus der Notgemeinschaft heraus entwickelten sie sich im Laufe der Jahrzehnte zu modernen Leistungsgemeinschaften. Die Wurzeln der Raiffeisen-Erfolge liegen in den Grundsätzen, nach denen Raiffeisen Österreich arbeitet. Selbstverwaltung und Eigenverantwortung, solidarische Wirtschaftsgesinnung, Nachhaltigkeit und Subsidiarität. Entscheidende Triebfeder der Arbeit ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe für die Genossenschaftsmitglieder. Unverzichtbar, wo die regionale Identität von der Globalisierung zurückgedrängt wird und persönliches

06

Leas•mich OKTOBER 2012

Die Raiffeisen Wertewelt wird von Führungskräften und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgetragen.

Engagement und Solidarität des Einzelnen immer weniger Wertschätzung erfahren. Die seit 125 Jahren anhaltende solide und steile Aufwärtsentwicklung der Raiffeisen Bankengruppe Österreich ist kein Zufall, sondern Ergebnis der menschengerechten Organisation. Raiffeisen verkörpert sowohl internationale Stärke als auch lokale Verbundenheit. Die Selbstständigkeit vieler kleiner regionaler oder lokaler Einheiten ist ein wesentliches Erfolgsgeheimnis von Raiffeisen in Österreich.

Weltweite Bedeutung Die Grundprinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Namensgeber der Raiffeisenorganisation, gelten auf allen Ebenen der Gruppe. Nachhaltigkeit hat Vorrang vor Gewinnmaximierung. Die Bedeutung der Genossenschaften für die Zukunft wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass die Vereinten Nationen 2012 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ erklärt haben. Mittlerweile arbeiten in über 100 Ländern dieser Erde mehr als 900.000 Genossenschaften mit über 500 Millionen Mitgliedern nach den Prinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Diese Genossenschaften bilden in vielen Ländern eine wesentliche Basis für den Aufbau der Wirtschaft und eröffnen den Menschen die Chance zur Schaffung einer Existenzgrundlage für die ganze Familie und ganze Regionen. ı


Renaissance einer Bewegung Praktisch, innovativ und alles andere als angestaubt: Auf Initiative der Vorarlberger Raiffeisenbanken wurde das Projekt „Allmeinde Vorarlberg“ (Buch- und Filmdokumentation) realisiert, das einen Bogen von den dramatischen Anfängen in Großbritannien über die Gründung der ersten Genossenschaftsbanken bis hin zu neuen Ansätzen in Vorarlberg selbst spannt. Der Titel der Projekts lässt es erahnen: Als Allmeinde wurde und wird eine gemeinnützige Wiese/ Weide genannt, die sich Landwirte miteinander genossenschaftlich teilen, weil sie für den einzelnen nicht erschwinglich wäre. Das Projekt ist angesichts des internationalen UN-Jahres der Genossenschaften aber weit mehr. „Allmeinde Vorarlberg“ ist auch als solches eine kooperative Anstrengung. Eine Anstrengung, die das Ziel hat, das genossenschaftliche Image zu rehabilitieren. Natürlich nicht im rechtlichen Sinn, denn angestellt haben diese nie etwas, sondern im Bewusstsein einer breiten Masse, die darunter lange Jahre etwas Überkommenes, mitunter sogar Verstaubtes verband. Das Gegenteil ist der Fall, denn nie war die Idee des redlichen, kooperativen Tuns aktueller denn heute. In wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnt das Motto von Friedrich Wilhelm Raiffeisen noch mehr an Bedeutung: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Das Projekt von Rita Bertolini (Autorin) und Frank Mätzler (Regisseur) soll – auch als Denkanstoß – mehrerlei bewirken: Die Vergangenheit respektvoll würdigen, aber auch davon berichten, wie sehr sich die genossenschaftliche Wirklichkeit in den letzten Dekaden, speziell Jahren modernisiert hat. Regisseur Frank

Allmeinde Vorarlberg – das Buch Etwa 400 Seiten, 800 eigens dafür aufgenommene, noch nie veröffentlichte Fotografien Vorstellung von über 30 Genossenschaften inkl. Wandertipps Fachkundige Beiträge der Ko-Autoren Silke Helfrich, Simone Drechsel, Iain Macdonald, Michael Hausenblas, Meinrad Pichler, Hildegard Breiner, Bernhard Tschofen und Rudolf Berchtel

»Mit ,Allmeinde Vorarlberg‘ entsteht zum ersten Mal ein Werk, das die wunderbare Vielfalt und die Bedeutung unserer Genossenschaften beleuchtet. Es zeigt, welch große Bedeutung die Kraft des gemeinsamen Tuns für fast jeden von uns in Vorarlberg hat.« WILFRIED HOPFNER, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Mätzler: „Das genossenschaftliche Prinzip lebt nicht nur, es blüht! Teilweise in jungen Anfängen, mitunter im Verborgenen, geht es doch einen unbeirrten Weg: den nach vorne. Und es folgt, seit jeher, denselben ethischen Maximen – Grundsätze, die auf einem Bierdeckel Platz fänden, so kurz und einleuchtend sind sie.“ Für die professionellen Dreharbeiten der Dokumentation reiste Mätzler mit seinem Team unter anderem nach Großbritannien, befragte auf der Insel und in Vorarlberg 22 Interviewpartner. Parallel zur Filmproduktion arbeitete Rita Bertolini am dazugehörigen Buch. Auf rund 400 Seiten werden über 30 heimische Genossenschaften inklusive dazugehörigen Wanderwegen und -tipps in beeindruckenden Bildern vorgestellt – vom Alphornmacher, der Dirndlnäherin bis zum Schuh- und Schindelmacher. In Vorarlberg gibt es fast 6.900 km Wanderwege, viele davon auf genossenschaftlicher Basis (etwa Alpe Sera, wo das Bio-Alp-Schwein der Bio Vorarlberg Genossenschaft den Sommer verbringt, oder mit Alphornbläsern zum Genossenschafts-Vorsäß Schönenbach). Weiters wird auch auf die historischen Allmeinden, Gemeinsinn, Ressourcen wie Wassergenossenschaften, Allmeingut wie Sprache, Essen, Wissen usw. eingegangen. „Allmeinde Vorarlberg“ wird als Buch mit beigelegter DVD Ende Oktober im Buchhandel erscheinen. ı

Leas•mich OKTOBER 2012

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Gesundheit

Lebens elixier »WASSER! Du hast weder Geschmack, noch Farbe noch Aroma. Man kann Dich nicht beschreiben. Man schmeckt Dich ohne Dich zu kennen. Es ist nicht so, daß man Dich zum Leben braucht: Du bist das Leben!« ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY

Bewegung deutlich das Verlangen nach Wasser. Ein trockener Mund, die Zunge klebt am Gaumen, kein Speichelfluss. An anderen Stellen in unserem Körper nehmen wir Flüssigkeitsmangel nicht wahr. Einige Hormone steuern unseren Wasserhaushalt, verkürzt kann man sagen, dass ADH, auch Vasopressin oder Adiuretin genannt, den osmotischen Druck und das Flüssigkeitsvolumen im Körper steuert. ADH (antidiuretisches Hormon) ist ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung des osmotischen Drucks und des Flüssigkeitsvolumens des Körpers hat. ADH fördert die Rückresorption von Flüssigkeit von den Nieren in das Blut. Wenn ein Mensch längere Zeit nichts getrunken hat, erhöht sich der osmotische Druck im Blut. Das Blut wird dickflüssiger, konzentrierter. ADH wird von der Hypophyse ausgeschüttet und hilft dem Organismus, nun in der Niere

Wasseranteil am Körpergewicht

Gesamtkörperflüssigkeit in Prozent

IDM-Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

78,4 74

1 Tag

08

1-30 Tage

72,3

1–3 Monate

Leas•mich OKTOBER 2012

70,1

3–6 Monate

63,5

60,4

58,7

6–12 Monate

1–2 Jahre

2–3 Jahre

62,2

3–5 Jahre

61,5

5–10 Jahre

57,3

10–15 Jahre

Foto: Fotolia

Ein gesunder Mensch spürt an heißen Tagen bei

vermehrt Flüssigkeit an das Blut abzugeben. Der Flüssigkeitsanteil erhöht sich und der osmotische Druck sinkt wieder – somit ist das Blut wieder dünnflüssiger. Während der Wachstumsphase ist Wasser für den Körper extrem wichtig. Unsere Zellen vermehren sich und brauchen, da sie aus ca. 75 % Wasser bestehen, mehr davon. In dieser Entwicklungsphase ist ein bewusstes Umgehen mit der Art der Flüssigkeit wichtig. Zucker und kohlensäurehaltige Getränke sollen die Ausnahme, nicht das gewohnte Getränk sein. Im Erwachsenenalter trinken wir, wenn wir Durst haben. Es wird zunehmend die Meinung vertreten, dass dies nicht optimal ist. Wenn wir Durst verspüren, hat unser Regelsystem schon auf Wassersparmaßnahmen umgestellt. Im fortgeschrittenen Alter vermindert sich das Durstgefühl kontinuierlich. Trockene Haut, klarerweise auch Gewebe und Hirnanteile, haben zu wenig Flüssigkeit, um alle notwendigen Transport, Entgiftungs-, und Versorgungsaufgaben zu erfüllen, und stellen ihre normale Funktion ein. Die Erde besteht zu etwa 70 % aus Wasser. Der Mensch auch. Die Entwicklung der Lebewesen begann in den Meeren, und mit der Entwicklung der Landformen mussten sich die Organismen anpassen, um ihren wässrigen Körper außerhalb der Meere zu schüt-


»Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser; aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.«

Wasserverlust in Liter Wasserverlust in % des Symptome Körpergewichts

Kinder 10 Jahre, 30kg

Kinder 15 Jahre, 60kg

Erwachsene 70kg

NACH THALES VON MILET IN GOETHES FAUST

zen. Die Wasseraufnahme und Nahrungsaufnahme wurden zu den überlebenswichtigen Aufgaben. Durst und Hunger sind lebensbedrohlich. Zwei bis 4 Tage ohne Wasser führen zum Tod. Wasser ist überall in unserem Körper, sogar die Knochen haben einen Wasseranteil von 20 %. Wir können zwischen den „fließenden“ Bereichen wie Blutgefäße und Lymphgefäße und „stehenden“ Bereichen wie in den Zellen und außerhalb unterscheiden. Aber im Prinzip kommt es permanent zu einem Flüssigkeitsaustausch im ganzen Körper, nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dies ist für den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen auch notwendig. Die Bedeutung der Wasserregulation durch Hormone kommt in der Tabelle rechts gut zum Ausdruck.

Wie viel Wasser pro Tag? Wir brauchen pro Tag ca. 30/40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Sogar während des Schlafens gibt der Körper über Atmung und Schwitzen Flüssigkeit ab. In der Winterzeit ist das Durstempfinden deutlich reduziert, jedoch brauchen wir auch in der kalten Jahreszeit ausreichend Wasser. Das heißt, wir müssen den täglichen Wasserkonsum bewusst organisieren und planen. Wenn ein Mensch 3–5 % seines Körpergewichts ausscheidet, gerät er in einen kritischen Zustand. Dann wird hauptsächlich dem Blut Wasser entzogen.Das Blut in den Gefäßen „dickt“ ein und es können die ersten Symptome einer Dehydrierung entstehen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Verstopfung, Krämpfe. Ein Wasserverlust von etwa 10–15 % kann sogar zum Tod führen. Ebenso kann der Durst abhängig von Mineralien, vor allem Salzen, sein, die direkt oder über die Nahrung aufgenommen wurden. Ist der Salzgehalt höher als der Bedarf, wächst auch der Durst. Diesen Ausgleich von Salzen und Flüssigkeit nennt man osmotischen Druck bzw. Osmose. Eher normale und ungefährliche Ursachen für stärkeren Durst sind körperliche Anstrengungen und eine erhöhte Umgebungstemperatur, verbunden mit verstärktem Schwitzen. Vermehrter Durst kann auch bei Flüssigkeitsverlusten durch Fieber, Durchfall, Erbrechen, Verbrennungen und Blutverlust auftreten. Stark gesteigerter Durst beruht oftmals auch auf Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, auf Hormonstörungen, geschädigten Nieren oder einer Fehlfunktion der Schilddrüse. Auch psychische Belastungen können ein gestärktes Durstempfinden hervorrufen.

1%

Leichter Durst

0,3

0,3

0,7

2%

Verminderung der Ausdauerleistung, Neigung zu Muskelkrämpfen

0,6

1,2

1,4

trockene Haut und Schleimhäute, verminderter Speichel- und Harnfluss, Verminderung der Kraftleistung, Hautröte

0,9–1,5

1,8–3,0

2,1–3,5

5 %–10 %

erhöhter Puls, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, vermindertes Blutvolumen

1,5–3,0

1,5–3,0

3,5–7,0

10 bis ca. 15 %

Verwirrtheit, geschwollene Zunge, runzlige, empfindungslose Haut, Krämpfe

3,0–4,5

ca. 6,0–9,0

7,0–10,5

über 4,5

über 9,0

über 10,5

3 %–5 %

ca. 15 %

Tod

Ohne ausreichend Wasser keine Gesundheit Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist Grundlage für das geistige Leistungsvermögen von Kindern und Erwachsenen. Mit dem auf Wasser basierenden Blut werden alle Energiestoffe zu den Gehirnzellen transportiert, vor allem Sauerstoff und Glucose. Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr über Nahrung und Getränke ist entscheidend für den Zustand der Blutgefäße, die Fließeigenschaften des Blutes, den Blutdruck und die Durchblutung des Körper- und Hirngewebes. Eine gute Durchblutung des Gehirns gewährleistet die adäquate Versorgung aller Hirnzellen mit Energiestoffen. Ist dies nicht gegeben, lässt die Funktion der Hirnzellen nach oder kommt ganz zum Erliegen. Woran erkennen wir, dass wir ausreichend Wasser zu uns genommen haben? Im Prinzip gar nicht. Einziges Kriterium ohne Messgeräte ist die Farbe unseres Harns als Orientierungshilfe. Ziel ist es, einen möglichst hellen bis durchsichtigen Harn zu erreichen. Indirekt bemerken wir sehr wohl, dass sich unser Gesundheitszustand und unser Immunsystem deutlich stabilisiert und wir resistenter gegen alle Erkrankungen sind. Als kleine Anregung zum Thema Wasser ein lustiger Link: www.youtube.com, Suche: Michael Niavarani über Wassertrinken ı

DR. WALTER ÜBLEIS ist Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Arbeitsmedizin und absolvierte diverse Zusatzausbildungen sowohl im schulmedizinischen als auch komplementärmedizinischen Bereich. Der Klagenfurter Familienvater (zwei studierende Töchter) ist seit mehreren Jahren für die Raiffeisen-Leasing als Betriebsarzt tätig. Fragen und Meinungen an: walter.uebleis@r-it.at

Leas•mich OKTOBER 2012

09


Recht

leistungsansprüchen gegen den Verkäufer/Bestandgeber alternativ Schadenersatzansprüche direkt gegen den Ausweisersteller geltend gemacht werden. Der Käufer bzw. Bestandnehmer hat nunmehr die Möglichkeit, nach Vertragsabschluss die Erstellung Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012 (EAVG 2012) bzw. Übergabe des Energieaussetzt die neue EU-Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen weises mit Fristsetzung einzumahnen und ist nach Ablauf der Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Frist berechtigt, die Herausgabe Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden um und verschärft des Zertifikates gerichtlich durchdie Durchsetzbarkeit! zusetzen (alternativ können die entstandenen Kosten der Ersatzvornahme eingeklagt werden). Die alte Richtlinie 2002/91EG (leas.mich Ausgabe Als Sanktion für Verstöße gegen das Gesetz wur2/2008) hat prinzipiell die Vorlage eines Energieausden im EAVG 2012 zusätzlich Verwaltungsstrafen mit weises verlangt, es gab allerdings keine Sanktionen, Höchststrafen bis zu EUR 1.450,00 eingeführt. Die wenn kein Zertifikat über ein Gebäude erstellt wurde. Strafdrohung richtet sich gegen den pflichtverletzenEs wurde lediglich eine dem Alter und Gebäude entden Verkäufer, Bestandgeber und Immobilienmakler. sprechende durchschnittliche Gesamtenergieeffizienz Für die Kosten der Erstellung eines Energieausvorausgesetzt, ohne das tatsächliche Zertifikat zu verweises wurde das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) langen. In Österreich wurde die alte Richtlinie durch entsprechend adaptiert, sodass künftig der Hausverdas EAVG 2009 umgesetzt und es war Sache der walter der Wohnungseigentümergemeinschaft die Länder, den unbestimmten Begriff der durchschnittKosten des Energieausweises aus der Gemeinlichen Gesamtenergieeffizienz in den einzelnen Bauschaftskasse bedienen und vorhandene Rücklagen ordnungen festzulegen. In der Praxis wurde dadurch für die Erstellung verwenden kann. Auch das Mietdas Thema Energieausweis geschickt ignoriert. Die rechtsgesetz (MRG) hat im Vollanwendungsbereich EU hat darauf reagiert und die neue EU-Richtlinie das EAVG 2012 umgesetzt und verpflichtet den Ver2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des mieter zur Erstellung eines Energieausweises auf seine Rates vom 19. Mai 2010 erlassen, die in Österreich ab Kosten, die der Mieter über die (kostengünstigen) dem 1. Dezember 2012 mit dem EAVG 2012 umgeSchlichtungsstellen durchsetzen kann, die in ihrer Entsetzt wird. scheidungskompetenz den Gerichten vorgelagert sind. Der Energieausweis ist nunmehr einheitlich bunAusnahmen von der Informations-, Vorlage- und desweit nach den Regeln der Richtlinie des ÖsterreiAushändigungspflicht bestehen nur mehr für bechischen Instituts für Bautechnik (ÖIB RL 2011) zu erstimmte Gebäude (frostfreie Gebäude; objektiv abstellen und nicht mehr auf Basis der Parameter der einbruchreife Gebäude; Gebäude für Gottesdienste bzw. zelnen Bauordnungen der Bundesländer. religiöse Zwecke; Gebäude mit maximaler NutzungsDie Verkäufer und Bestandgeber (Miete, Leasing, dauer von zwei Jahren; Industrieanlagen, Werkstätten Pacht) sind künftig verpflichtet, bei Übergabe des geund landwirtschaftliche Nutzungsgebäude; Feriengenständlichen Gebäudes sowie einzelner Wohnunhäuser). gen und Geschäftsräume (ausgenommen Garagenplätze), unabhängig vom Gebäudealter, dem Käufer Zusammenfassung bzw. Bestandnehmer den Energieausweis auszuhänDie neue Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen digen. Unentgeltliche Übertragungen (Schenkung, Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 hat die Erbfall) fallen nicht darunter. Die Verpflichtung beginnt Schwächen der alten Richtlinie bei der Vorlage von bereits bei der Vermarktung von Immobilien. Bei Energieausweisen über Gebäude gut erkannt und Schaltung von Inseraten ist nach dem EAVG 2012 die durch gezielte Sanktionierung sowohl im Zivil- als genaue Energieeffizienzklasse der Objekte anzugeauch Verwaltungsstrafrecht deutlich besser geregelt. ben, das gilt für den Verkäufer, den Bestandgeber In Österreich wurde die Richtlinie mit dem EAVG 2012 und für den Immobilienmakler. umgesetzt. Die Parteien können die Verpflichtung zur AusDas EAVG 2012 tritt mit 1. Dezember 2012 in händigung des Zertifikats vertraglich nicht mehr ausKraft und ist auf sämtliche Immobilienverträge, die ab schließen, das ist nach dem neuen EAVG 2012 unzudiesem Zeitpunkt abgeschlossen werden, anzuwenlässig und ein diesbezüglicher Verzicht wäre unwirkden. Aufgrund der zwingenden Bestimmung ist eine sam. Um die Sorgfalt bei der Ermittlung der Kennzahvertraglich vereinbarte Abweichung nicht möglich. ı len effizient zu sanktionieren, können neben Gewähr-

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Leas•mich OKTOBER 2012

Foto: Fotolia

Neues im Immobilienrecht

Neben einer vereinfachten Abwicklung bringt die Grundbuchnovelle 2012 einige Neuerungen.


Grundbuchs-Novelle 2012 Endlich gibt es eine für den Rechtsanwender bedienerfreundliche Novelle, die nunmehr auch raschere Verfahren und leichtere IT-Abwicklungen im Grundbuch erwarten lässt! Die Novelle ist seit Mai 2012 in Kraft. Eine Reform des Grundbuchsrechtes war dringend erforderlich, vor allem deshalb, weil die letzte Novelle 2008 seit der Umstellung des gesamten Grundbuchssystems auf webERV (elektronischer Rechtsverkehr) noch einige „altmodische“ Hürden nach sich zog und die Übermittlung von Anträgen im webERV die Entscheidungen in Grundbuchsverfahren ziemlich erschwert hat. Eine für die Praxis wichtige Änderung ist die neue Rangordnung beim Rechtserwerb (Eigentum, Pfandrecht) von Liegenschaften, die bisher ausschließlich vom Eigentümer ausgestellt werden konnte. Seit der letzten Novelle bestand bereits die Möglichkeit, die Urkunden nicht mehr im Original, sondern eingescannt mit dem Grundbuchsgesuch per webERV an das zuständige Gericht abzusenden. Lediglich die Rangordnung für die Sicherung des zu erwerbenden Rechtes an der Liegenschaft war im Original auf dem Postweg an das Gericht zu schicken. In der Praxis war das nicht nur umständlich, da mittlerweile sämtliche Gesuche elektronisch eingebracht werden konnten, sondern auch fehleranfällig. Der oftmals damit verbundene Verlust der Rangord-

nung als Originalurkunde bedeutete in Folge, dass die darauffolgende Einverleibung des eingeräumten Rechtes (Eigentum, Pfandrecht) nicht mehr im zugesicherten Rang erfolgen konnte. Die Grundbuchs-Novelle 2012 hat diese langjährige Hürde nunmehr beseitigt. Der Eigentümer kann seit der Einführung der Novelle die Anmerkung der Rangordnung nicht nur im Gesuch selbst, sondern auch in einer gesonderten Urkunde, der Rangordnungserklärung, abgeben. Die Rangordnungserklärung wird in Folge nicht mehr wie bisher als Urkunde im Original auf dem Postweg eingebracht, sondern eingescannt dem Anmerkungsgesuch angehängt. Die neue Rangordnungserklärung kann zudem wahlweise direkt auf den neuen Eigentümer (Eigentümerrangordnung) oder auf den Treuhänder (Treuhänderrangordnung) ausgestellt werden, sodass zusätzlich auch der Treuhänder im Rahmen seines Auftrags das zu erwerbende Recht für den neuen Eigentümer eintragen kann. Insgesamt bleibt noch abzuwarten, ob mit der Reform wirklich alle Probleme seit der Umstellung des Grundbuchs auf webERV beseitigt wurden. ı

MAG. ALEXANDER TONKLI Rechtsabteilung Raiffeisen-Leasing

Leas•mich OKTOBER 2012

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Neue Medien

Raiffeisen-Leasing setzt verstärkt auf Social Media und informiert Kunden und Interessierte auch mit Webfilmen über ihr umfangreiches Produktportfolio. Ungewohnte Szenen im Büro von Alfred Berger, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagements: Ein Kameramann ist vor dessen Schreibtisch in Position gegangen, blendet einen Scheinwerfer auf und bittet den Manager zu erklären, wie Fuhrparkmanagement funktioniert, welche Vorteile das Outsourcing für Unternehmen hat und welche Kosten dadurch eingespart werden können. Kamera ab, Ton ab, Klappe die erste. Alfred Berger beginnt zu sprechen und wirkt dabei sehr entspannt. Doch leider passt mit dem Mikrofon etwas nicht. Also Cut. Das Mikro wird neu eingestellt, die Sequenz von Anfang an wiederholt. Mit der Zeit eine durchaus schweißtreibende Arbeit. Aber der Fuhrparkmanager bleibt cool. Zum Abschluss noch ein paar Szenen mit dem Segway vor dem Bürohaus im Freien. Auch das eine Herausforderung. Die Belichtung muss passen, die Dynamik der Bewegungen und nat��rlich darf der Wind nicht im Mikro rauschen. Nach knapp zwei Stunden ist alles „im Kasten“. Jetzt wird der Kurzfilm professionell geschnitten und in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ im Internet veröffentlicht. Parallel dazu erscheint in der Printausgabe der Presse ein Begleitartikel, in dem als Hinweis auf den Film ein QR-Code abgebildet ist.

Foto: Raiffeisen-Leasing/Bettina Gartner

Expertentipps via Webfilm

Beim Dreh zum Webfilm „Einfach mobil“ mit Alfred Berger vor der Raiffeisen-LeasingZentrale in der Wiener Hollandstraße

Für alle Interessierten: www.youtube.com, Suche –> Raiffeisen-Leasing

„Einfach mobil mit dem Fuhrparkmanagement von Raiffeisen-Leasing“

„Besser fahren mit Raiffeisen-Leasing“

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Über diesen Code haben Leser mit Smartphone Zugang zum Internet und können sich den Film dort unmittelbar ansehen. Wozu diese neue Form der Kommunikation? „Das Thema Fuhrparkmanagement ist für die herkömmlichen, einfachen Präsentationsmedien sehr komplex. Wir haben daher eine alternative Lösung gesucht, die sowohl die Sachinformation vermittelt als auch emotional ansprechend ist“, sagt Berger. „In einem klassischen Inserat mit drei Zeilen Text lässt sich das umfassende Dienstleistungsprodukt Fuhrparkmanagement nicht erklären“, ergänzt Katharina Stögner, Leiterin Marketing & PR der Raiffeisen-Leasing, „und fünf dichtbedruckte Seiten mit detaillierter Backgroundinformation in einem Magazin liest niemand. Wenn sich aber ein Mitarbeiter der Raiffeisen-Leasing aus seinem Alltagsumfeld heraus in einem durch Szenenwechsel kurzweilig gestalteten Film zu Wort meldet, erzeugt das hohe Aufmerksamkeit.“ „Wir wollten bewusst keine Schauspieler engagieren, sondern alles selbst machen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbinden. Damit können wir uns aus unserem Arbeitsalltag heraus ganz natürlich darstellen. Das ist ehrlich, authentisch und macht uns glaubhaft“, so Berger. Bislang wurden zwei Webfilme zu den Bereichen Fuhrparkmanagement und Kfz-Leasing produziert, zwei weitere Filme zu den Themen Immobilien und Nachhaltigkeit sind in Vorbereitung. „Bei unseren Kunden stoßen diese audiovisuellen Botschaften auf großes Interesse. Unmittelbare Auswirkungen auf das Geschäft können freilich nicht gemessen werden, aber sicher ist, dass wir uns durch diese Form der Kommunikation von den Mitbewerbern abheben und damit auffallen“, ist Berger überzeugt. ı


Blogger sind besser informiert Der ÖkoEnergie-Blog unter www.oekoenergie-blog.at bietet eine Plattform zum Wissensaustausch. reich Nachhaltigkeit über den „ÖkoEnergie-Blog, powered by Raiffeisen-Leasing“ kommuniziert. Der Blog bietet Kunden, Partnern, Journalisten und ÖkoInteressierten eine Diskussionsplattform rund um die Themen alternative Energieträger, Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften. Rund 27.500 Leser pro Jahr, sogenannte „Unique Visitors“, besuchen den Blog, der vor allem in Deutschland und in der Schweiz immer beliebter wird. In Deutschland rangiert er bereits unter den Top-Blogs. Er wird vorwiegend von externen Autoren aus den verschiedensten Unternehmensbereichen bespielt. Die monatlichen Zugriffe auf ingesamt mehr als 360 Beiträge liegen aktuell bei 2.700 Lesern. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 8 Minuten, Tendenz steigend. Auf den SocialMedia-Plattformen Twitter und Facebook hat der Blog derzeit 590 Follower und 220 Freunde. Rund 160 Websiten verlinken auf den Blog. Vor Kurzem lief auf www.oekoenergie-blog.at die 2. Blogparade, bei der alle Autoren an einer Verlosung teilnehmen konnten. „Weil das Geld der Konsumenten immer stärker in nachhaltige Bereiche fließt, haben wir uns ein Thema einfallen lassen, welches auch für Nicht-Energieblogger interessant sein könnte“, erklärt Cornelia Daniel, Head-of-Blog. Unter dem Titel „Sag

Fotocredit: Raiffeisen-Leasing/Elisabeth Diglas

Seit 2008 wird umfassendes Know-how im Be-

uns, wohin dein Geld geht!“ konnten deutschsprachige Bloggerinnen und Blogger erzählen, ob und wie sie ihr Geld ausgeben oder anlegen (wollen). Zu gewinnen war ein iO E-Scooter Florenz. ı

Die Gewinnermittlung fand am 23. September 2012 durch Raiffeisen-Leasing-CEO Alexander Schmidecker statt. Einen E-Scooter gewonnen hat Hans-Peter Waldbauer.

Was ist ein Blog? • Blog kommt ursprünglich von dem Begriff Web-Log und das waren früher Online-Tagebücher • Heutzutage sind Blogs „Minieditorials“, in denen vor allem die Meinung der Autoren in den Vordergrund rückt und verschiedene Themen mithilfe der Kommentarfunktion offen und transparent diskutiert werden können. • Blogs nehmen in der Medienlandschaft einen immer wesentlicheren Part ein, da unabhängige Meinung von den Lesern als glaubwürdiger eingeschätzt wird. • Blogs sind außerdem ein toller Informationskanal, in dem man unkompliziert mit den Lesern in Verbindung treten kann.

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E-Mobilität

Grenzenlos mobil Drei Staaten, 25 Elektroautos, 330 Kilometer: Die Elektrorallye „e-via24“ stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass Elektroautos nicht nur etwas für Tüftler und Mobilitätspioniere sind, sondern in unserem Alltag einen festen Platz eingenommen haben. Über 330 Kilometer von der Steiermark bis nach Ungarn und über Slowenien wieder zurück nach Feldbach machte die e-via 24 an zwei Tagen Elektromobilität sichtbar und erlebbar. In fünfzehn Städten warteten verschiedenste E-Fahrzeuge zum Testen und Ausprobieren, die Besucherinnen und Besucher wurden zudem mit einem interessanten Rahmenprogramm unterhalten. Unterstützung erhielten die Veranstalter auch von der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. „Wir unterstützen die Mobilitätsrallye, weil sie wesentliche Zukunftsthemen auf unterhaltsame, spannende und informative Weise einem breiten Publikum näherbringt“, betont dazu RLB Generaldirektor Markus Mair. „Gerade in der stark touristisch geprägten Grenzregion zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien sind umweltschonende Fortbewegung und nachhaltige Energieversorgung Grundvoraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaften“, so Mair weiter. Darüber hinaus wurde die e-via24 zusätzlich mit fünf im „Raiffeisen Look“ gebrandeten Elektroautos der Raiffeisen Leasing unterstützt.

Für den Sieg zählte bei der e-via24 nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern gleichmäßiges energiesparendes Fahren sowie auf der Strecke zu erfüllende Geschicklichkeitsund Fotoaufgaben. Die Gesamtwertung gewannen schließlich Martin Auer und Niklas Pichler vom Team Almenland auf einem Citroën C-Zero. Die heuer erstmals durchgeführte Rallye soll in den kommenden Jahren zu einem Fixpunkt im regionalen Veranstaltungskalender werden. Hinter der e-via24 standen das EURegionalmanagement Oststeiermark, die Energieregion Oststeiermark, das regionale Tourismuskompetenzzentrum sowie die Agentur media event. Deren Geschäftsführer Alexander Flegar unterstreicht einen weiteren wichtigen Aspekt: „Elektromobilität ist die effizienteste und umweltfreundlichste Form des Individualverkehrs. Vor allem dann, wenn der erforderliche elektrische Strom aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen wird.“ ı

Der ultimative Family-Elektroauto-Test Tag 1: Ich bin mit meinem Sohn Adrian unterwegs zum Raiffeisen-Leasing-Gebäude in Wien 2. Furchtbar viel Verkehr und der Treibstoffverbrauch schlägt gnadenlos zu im nachmittäglichen Stadtverkehr. Endlich angekommen werden wir freundlich von Herrn Fleischhacker empfangen, der uns gleich zu unserem Testauto, einen Citroën C-Zero, führt. Ein „der ist aber cool!“ kommt gleich mal von Adrian. Nach einer kurzen Einschulung geht’s auch schon los. Das Auto setzt sich lautlos und spritzig in Be-wegung, mein Sohn ist begeistert … Radio an, flotte Musik, und sonst ist außer ein bisserl Rollgeräusch nichts, aber auch gar nichts zu hören. Wir starten mit einer prognostizierten Tages-Reichweite von 136 km, während der Fahrt gewinnen wir jeden Ampelstart. Macht Spaß, der Kleine. Wir sind sichtlich das einzige Gefährt auf der Tangente, das emissionsfrei unterwegs ist. Am Gießhübl angekommen zeigt die Reichweite noch 86 km an. Gleich an die Steckdose vorm Haus – Ende für heute. Die Nachbarn beäugen das Auto und stellen Fragen. Viele Ah’s und Oh’s … Tag 2: Los geht’s Richtung Schule. Die Reichweite zeigt heute 107 km an. Lautlos gleiten wir dahin – den Kindern taugt’s … Schule 5 km, danach 7 km zum Kindergarten und wieder 2 km zurück nach Hause. Reichweitenanzeige danach: 91 km. Durch das Bergauffahren verbrauchte es mehr Strom als im flachen Gelände. Später zum Heurigen, dann zum Testen auf die Autobahn nach Brunn – bergab 5 km gewonnen. Bergauf auf der A 21 von Brunn nach Gießhübl einen Audi A4 locker überholt. Nach 1,5 Stunden am Strom daheim ging’s noch nach Mödling zum Friseur und danach an die Steckdose in der Garage. Ende für heute. Foto: Raiffeisen-Leasing

Resümee nach vier Tagen E-Auto: Absolutes Fahrvergnügen, orts- und stadttaugliche Reichweite und vor allem jede Menge interessierte Gesichter bestätigen meine Vermutung: Die Autos müssen endlich auf die Straße, wo sie gesehen werden und wo man sie angreifen kann … ı V.l.n.r.: Mag. Josef Fleischhacker (Raiffeisen-Leasing), Kevin Hermann (AUA-Captain), Eva Kuchler (Mitarbeiterin Raiffeisenbank Gießhübl), Ulrike Lauder (Filialleiterin Raiffeisenbank Gießhübl), Eugen Krammer (Gemeindeverband Mödling)

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Fuhrparkmanagement

Das neue Haus von ELK. Der neue Fuhrpark von Raiffeisen-Leasing. Als Europas größter Produzent von Fertigteilhäusern im B2C- und B2B-Bereich hat sich das Unternehmen, das 670 Mitarbeiter in Österreich beschäftigt, einen hervorragenden Namen gemacht. Um den Spitzenplatz zu verteidigen, bedarf es natürlich regelmäßiger Investitionen, nicht nur in der Produktion. So war im Laufe der Zeit der Fuhrpark in die Jahre gekommen und ELK entschloss sich auch hier, neue Wege zu gehen. Mit einem externen Berater hat ELK den Fuhrpark analysiert und das Handlungspotenzial erhoben. Die Analyse umfasste die Kosten, die Prozesse, den Stand der Flotte und vieles mehr. Für die 120 Fahrzeuge – vornehmlich Firmenautos und Klein-Lkw bis zu 3,5 t – wurde jeder Aspekt des Fuhrparkmanagements durchleuchtet. Im Zuge einer Ausschreibung hat sich ELK schließlich für die Finanzierung und das Fuhrparkmanagement von Raiffeisen-Leasing entschieden. „Bis vor Kurzem haben wir das Flottenmanagement selbst betrieben“, erläutert CEO Erich Weichselbaum. „Aber aufgrund der Größe und Weiterentwicklung wurde der Aufwand für den ELK-Fuhrpark einfach zu groß, um es weiterhin in Eigenregie zu machen. Das Raiffeisen-Leasing-Team hat uns kompetent beraten und mittlerweile läuft es wirklich sehr rund. Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut.“ Sämtliche Fahrzeuge wurden in die Raiffeisen-

Foto: ELK

Häuser fürs Leben Der Vorstand und Bereichsleiter von ELK und das Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagementteam bei der Übergabe der ersten Fahrzeuge vor der ELK-Zentrale in Schrems. V.l.n.r.: Martin Balek, Ing. COO Walter Fischl, Jürgen Schaden, CEO Erich Weichselbaum, Sabine Brandel, Wolfgang Steflicek, CFO Gerhard Schuller, Mag. Alfred Berger

Leasing-Fuhrpark-Verwaltung übernommen. Gemäß dem neuen Raiffeisen-Leasing-Leitmotto fuhrpark. einfach.managen konnte ELK die Vorteile sofort nutzen: Übersicht über anfallende Kosten inkl. Tankabrechnungen und regelmäßige Reportings. Sukzessive werden alle alten Lkw ausgetauscht und neue, von der Raiffeisen-Leasing finanzierten Fahrzeuge in das Fuhrparkmanagement eingegliedert. Im Zuge dieser Umstellung wurde in Zusammenarbeit mit Peugeot Österreich, Gefco Österreich und Sortimo eine maßgeschneiderte Lösung für alle neuen ELK-MontageFahrzeuge entwickelt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn ELK profitiert wiederum von Kostensowie Prozessvorteilen im Managen des Fuhrparks, der Verwaltungserleichterung, Transparenz bei der Kostenerfassung und durch einen geringeren CO2Ausstoß ihrer Fahrzeuge. Im nächsten Jahr soll ein Review und Vergleich der Kosten und des Aufwandes erfolgen, um in Folge eine jährliche Vergleichsrechnung zu erstellen. Hinzu kommt noch ein quasi amtliches Qualitätskriterium. „Die Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement wurde nach dem Qualitätsstandard ISO 9001 re-zertifiziert bzw. erstmals nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert, wodurch optimale Prozessabläufe gewährleistet sind“, ergänzt Mag. Alfred Berger, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement. ı

FleetNews

Die FleetNews erscheinen ab nun mit neuem Konzept und in neuem Design. Abonnieren Sie den E-Mail-Newsletter rund um Fuhrparkmanagement kostenlos unter: fleetnews@rl.co.at

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Nachhaltigkeit

Gut auf Kurs mit leasing.einfach.machen. Es ist jetzt ein Jahr her, seit im Oktober 2011 ein neues Führungsteam unter Alexander Schmidecker die Leitung der Raiffeisen-Leasing übernommen hat. Ein Anlass, um zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen. ecker. „Die gesamte Leasingbranche war in der Vergangenheit sehr stark marktanteilsgetrieben. Die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten sind vorbei – eine Umstellung der Raiffeisen-Leasing auf eine maximale Seitwärtsbewegung ist voll im Gange. Folglich müssen wir stärker auf eine zielgerichtete Produkt- und Preisgestaltung achten, gleichzeitig lenken wir unsere Verkaufsaktivitäten in eine echte Kundennutzen-Diskussion“, sagt Schmidecker. „Es muss uns noch besser gelingen, die Anfragen und Wünsche unserer internen und externen Kunden/Partner einfach und rasch – mit kommerzieller und risiko-politischer Umsicht – zu entscheiden und entsprechend umzusetzen“, beschreibt Christoph Hayden die Neuausrichtung. Für die Zukunft bedeutet das eine Veränderung im Dialog mit den Kunden und Partnern sowie in der Optimierung von internen Prozessen. „Es muss vieles einfacher werden“, so Hackl, der seine Vision im neuen Leitmotiv von Raiffeisen-Leasing – leasing.einfach.machen. – zusammenfasst. „Leasing wird von den Kunden als moderne und praktische Lösung wahrgenommen. Das erfordert raschen Service sowie Klarheit in Entscheidung, leasing.einfach.machen. Kommunikation und Umsetzung.“ Michael Hackl – Mit der Neuordnung erfolgte auch eine KursanCOO der Raiffeisen-Leasing – meint dazu, dass passung. „Im Leasinggeschäft hat man die Tatsa„Die Einfachheit sowie die Convenience der Leache, dass unser Produkt Liquidität und langfristige singprodukte – egal ob für ein Auto, eine Mobilie, Sicherheit für den Kunden bringt, lange nicht auseine komplexere Immobilie oder für ein Eigenproreichend in der Preisgestaltung berücksichtigt“, jekt – sollen immer mehr zum Wettbewerbsvorteil sagt Raiffeisen-Leasing-CEO Alexander Schmidder Raiffeisen-Leasing werden.“ leasing.einfach.machen. bedeutet Umfassendes Angebot mit auch, die Entscheidungen und Proinnovativen Dienstleistungen zesse innerhalb des Unternehmens, Raiffeisen-Leasing ist ein markenunabhängiger Universalleasing-Anbiesowie die Zusammenarbeit untereinanter mit erprobten Lösungen im klassischen Kfz- und Mobilien-Leasing. der, immer unter dem Aspekt einer Für komplexere Individuallösungen – insbesondere im Immobilien- und Projektgeschäft – stehen Spezialisten mit langjähriger Erfahrung zur Vertransparenten und schnellen Kundenfügung. Darüber hinaus bietet Raiffeisen-Leasing eine Reihe von Dienstkommunikation möglichst unkomplileistungen wie Fuhrparkmanagement und Baumanagement an, die auch ziert zu halten. unabhängig vom eigentlichen Kfz- bzw. Immobilien-Leasing in Anspruch Alexander Schmidecker: „,Eingenommen werden können. Zusätzlich hat sich Raiffeisen-Leasing in den vergangenen Jahren verstärkt dem Thema erneuerbare Energien fach‘ heißt, die Kunden konkret zu zugewandt und zählt in diesem Segment zu den größten Investoren in fragen, was sie brauchen, was ihnen Österreich. Vor allem im Windenergie- und Photovoltaik-Bereich hat sich besonders wichtig ist und es dann einRaiffeisen-Leasing ein hervorragendes Image und Know-how erarbeitet. fach machen! ı

Der Oktober 2011 begann wie ein Hochsommer

mit angenehm warmen Tagen. Doch bald sackte die Temperaturkurve in den Keller und es wurde ungewöhnlich regnerisch. Vorübergehend kam es zu einem Wintereinbruch, der es bis in Tallagen schneien ließ. Alles in allem gab es aber in diesem Monat mehr Sonnenstunden als üblich. Ähnlich wie im Oktober 2011 ging es in den letzten Jahren – bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise – in der Leasing-Branche zu. Sonne und Regen wechselten ebenso rasch wie Hitze- und Kältewellen. Um sicherzustellen, dass sich Raiffeisen-Leasing auch in den kommenden Jahren in einem anhaltend volatilen Marktumfeld weiterhin als einer der Top-Leasinganbieter in Österreich behaupten kann, wurde eine strukturelle Neuausrichtung vorgenommen und das Management neu besetzt. Seit Oktober 2011 zeichnen Alexander Schmidecker, Christoph Hayden und Michael Hackl für die Leitung des Leasing-Geschäfts der Raiffeisen-Bankengruppe verantwortlich.

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Mag. Michael Hackl COO Raiffeisen-Leasing

Dr. Christoph Hayden CRO Raiffeisen-Leasing

Mag. Alexander Schmidecker CEO Raiffeisen-Leasing

www.raiffeisen-leasing.at


Persönlichkeiten ganz persönlich

Wem die Natur Berge gibt Workaholic oder genauer Planer mit Platz für Freizeit? Während der Arbeitswoche kenne ich keine zeitlichen Begrenzungen meiner Arbeit – ich habe das Glück, mit einer äußerst entgegenkommenden und verständnisvollen Frau glücklich verheiratet zu sein, die über Jahrzehnte spätabends meine bürobedingte Abwesenheit von zu Hause toleriert hat – Freizeitplanung ist leider nicht meine Stärke.

Was können Sie gut – was interessiert Sie gar nicht? Ich denke auch aufgrund meiner humanistischen Ausbildung einschließlich Griechisch kann ich mich in komplexe Zusammenhänge relativ schnell hineindenken und trenne den Kern des Problems von unwesentlichen Überdeckungen. Ich kann dann Wesentliches auch ganz gut rhetorisch verpacken. Überhaupt nicht interessiert es mich, in Disputen Recht zu behalten, wenn es um die Sache geht. Auf dem Standpunkt beharren und diesen zu verteidigen, ist schad um die Zeit und demotiviert die anderen.

Foto: privat

Was machen Sie besonders gerne?

Veit Schmid-Schmidsfelden, Managing Director der Metallproduktionsfirma Rupert Fertinger, hat vor kurzem im ecoplus-Gewerbepark Wolkersdorf mit der Errichtung des neuen Headquarters begonnen; und ist vom Raiffeisen-Leasing-Baumanagement begeistert. Wie und wann sind Sie zum Klimaanlagen- und Armaturenproduzenten Rupert Fertinger GmbH gekommen?

Strategische Planungsprozesse voranzutreiben oder zu begleiten, weil mich der dazu notwendige ganzheitliche Zugang fasziniert. Grundsätzlich arbeite ich sehr gerne mit Teams zum Beispiel in Projektgruppen; die Interaktionen, Spontaneitäten, auch die intellektuelle Anspannung solcher Zusammenkünfte ist herausfordernd und man wird als Manager unmittelbar belohnt, wenn Ergebnisse erzielt werden konnten.

Im Urlaub: Gartengenießer, Bergfex, Globetrotter? Es macht meiner Frau und mir große Freude, im Urlaub einige Tage in den niederösterreichischen Voralpen Bewegung, Bergerlebnis und intensiven Kontakt mit der Natur im Jagdrevier zu erleben. Ich reise beruflich viel, deshalb ist es wichtig im Urlaub, Ruhe zu genießen, dazu eignen sich besonders Apulien oder Santorin.

Was tun Sie für Ihre Fitness? Joggen, werktags immer sehr zeitig, unabhängig davon, wo oder bei welcher Witterung. Wenn man im Winter Spuren in den unberührten Schnee gelaufen hat, ist man für einen herausfordernden Tag gut aufgeladen.

Familienmensch oder abenteuerlustiger Individualist?

Vor 11 Jahren, 2001, hatte die zweite Generation der Gründerfamilie Fertinger beschlossen, die Unternehmensanteile zu verkaufen. Ich war nach einigen Jahren Auslandstätigkeit auf der Suche nach Übernahme eines Produktionsbetriebes, aus vielen geprüften Projekten hat RF die unternehmerisch interessanteste Herausforderung geboten.

Familie ist mir sehr wichtig – meine eigene besonders (ich bin stolz auf meine beiden Söhne) – aber auch die Großfamilie. Eine nachhaltige Familienkultur erfordert in großen Familien einen sorgfältigen Umgang mit Werten – eine Aufgabe für alle Mitglieder, ich versuche daran zu arbeiten.

Was war Ihr ursprünglicher Berufswunsch bzw. was war der Wunsch Ihrer Eltern für Sie?

Rehrücken mit Kroketten und Blaukraut, dazu Rotwein zum Beispiel den Zweigelt 2010 vom Weingut Pleil in Wolkersdorf. Leider verstehe ich „nur“ relativ viel vom guten Essen und wenig vom Kochen, für das Rezept bitte meine Frau fragen, die hilft gerne weiter.

Meine Familie ist in Niederösterreich seit 300 Jahren ohne Unterbrechung in der Metallindustrie engagiert – ich wollte immer Unternehmer werden. Meine Eltern haben mich unterstützt, mussten mich aber nicht überzeugen.

Teammensch oder Einzelkämpfer? Weder noch oder beides: ich arbeite gerne im Team, und kann, denke ich, auch ganz überzeugend motivieren, lege aber gleichzeitig Wert auf meinen eigenen roten Faden.

Ihr Lieblingsessen?

Ein Lokaltipp? Wer es noch nicht kennt, sollte beim nächsten New YorkBesuch das River Café (One Water Street, Brooklyn, New York 11201) besuchen. Man sieht über den East River nach Manhattan, auch kulinarisch erste Klasse. ı

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Leasing sportiv

In Bewegung bleiben Die Raiffeisen-Leasing stellt seit 1987 eine Fußballmannschaft und nimmt seither jedes Jahr am Leasing-Fußballturnier teil. In den 90er-Jahren kamen dann zusätzlich noch andere Sportarten auf. Der Teamsport Fußball blieb jedoch bis heute eine gern genutzte Gelegenheit, KollegInnen über Abteilungsund Firmengrenzen hinweg kennenzulernen. Wir fassen die Highlights des heurigen Jahres zusammen.

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Die Ergebnisse der 16. Bankenlaufmeisterschaft der Wiener/Niederösterreichischen Geldinstitute vom 23. 5. 2012 sind aus Raiffeisen-Leasing-Sicht sehr erfreulich. Elisabeth Pöltner erreichte dabei den Gesamtsieg bei den Damen (mit einer unglaublichen Zeit von 25:14 über 6 Kilometer). Damit belegte sie auch den 1. Platz der Klasse W40.

Raiffeisen-Schimeisterschaften Wiener und Niederösterreichische Raiffeisen-Schimeisterschaften 21. 1. 2012 Am 21. 1. 2012 fanden am Zauberberg Semmering die Wiener und Niederösterreichischen Raiffeisen Schimeisterschaften statt, an denen insgesamt 177 Raiffeisen-Mitarbeiter/innen aus Niederösterreich und Wien teilnahmen. Veranstaltet und organisiert wurde der Bewerb dieses Jahr von der RLB NÖ/Wien und RRB Mödling. Ivo Unterdorfer startete für die Raiffeisen-Leasing und berichtet: „Nach meiner Knieoperation im Juni war dieser Wettbewerb für mich ein erstes Ausprobieren und deshalb meine Erwartungen sehr gering. Vor dem Start des ersten Durchgangs war ich noch recht nervös. Doch kaum gestartet, habe ich schnell in den Rhythmus gefunden und mit 36,03 Sek. lag ich in meiner Altersklasse an zweiter Stelle. Ich konnte meine Zeit im zweiten Durchgang noch einmal verbessern. Am Ende bedeutete das den 2. Rang in der Alterklasse 1 und drittschnellste Zeit des Tages. Mir ging’s dabei nicht nur um die sportliche Leistung – der olympische Gedanke des Dabeiseins war im Vordergrund.“

Wien Energie Business Run Am 6. September 2012 fand zum 12. Mal der Wien Energie Business Run statt. Start war um 19 Uhr. 27 MitarbeiterInnen der Raiffeisen-Leasing, alle im gelben Raiffeisen-T-Shirt, haben an diesem schon traditionellen Happening teilgenommen und teilweise hervorragende Plätze belegt und persönliche Bestleistungen erreicht. ı

Foto: Raiffeisen-Leasing/Katharina Stögner

Foto: www.bankenlauf.at

16. Laufmeisterschaft der Wiener/ Niederösterreichischen Geldinstitute

Foto: privat zVg

Foto: Raiffeisen-Leasing/Charly Weingrill

25. Leasing-Fußballturnier „Am 1. Juni 2012 fand das 25. Leasing-Fußballturnier statt“, berichtet Charly Weingrill vom diesjährigen Bewerb, bei dem nicht nur das Wetter abwechslungsreich war. „Die insgesamt acht Mannschaften teilten sich in zwei Gruppen. Zum Auftakt spielten wir gegen die EBV. Es gelang uns nach einem abwechslungsreichen Angriffsspiel von beiden Mannschaften die 2:0-Führung. Wir konnten im Zuge des Spiels den Anschlusstreffer nicht vermeiden, so stand es vier Minuten vor Spielende nur mehr 2:1. Glücklicherweise gelang uns in der Schlussminute das 3:1, sodass wir das erste Spiel motiviert beendeten. Unser nächster Gegner war die Leaseplan, der Vorjahressieger. Die ersten Minuten in dieser Partie waren problemlos. Dann knallte ein Spieler von Leaseplan den Ball an die Latte und dieser sprang auf den Rücken unseres Tormanns und von dort in unser Tor. Ein unglückliches Tor und am Schluss des Spieles stand es dann 3:0 für Leaseplan. Unser letztes Gruppenspiel gegen die Immorent begann sehr hoffnungsvoll – wir Liegend: Tormann Michael Probst; 1. Reihe v.r.n.l.: Alexander gingen 1:0 in Hauenschild, Gottfried Waldhör, Matthias Steinkogler, Sebastian Höfinger, Michael Gartner; 2. Reihe v.r.n.l.: Michael Böse, Philipp Führung; hielten Hiesböck, Christoph Rahming, Philipp Reiterits, Alexander Tonkli, dieses Resultat Thomas Luyer, Andreas Gugl, Charly Weingrill; weiters im Team: Alex Hartner, Robert Wurth sehr lange; leider kurz vor Spielende traf ein Spieler von Immorent doch noch in unser Tor, sodass wir mit 1:1 endeten. Unter „höchster Beobachtung“ von unserem Geschäftsführer Mag. Schmidecker gingen wir um den dritten Platz voll motiviert in die Partie gegen die BAWAG-PSK-Leasing. In der Hälfte der ersten Spielzeit lagen wir in Führung. In der zweiten Spielhälfte kam es leider zum Ausgleich und kurz darauf auch zu einer 2:1-Führung durch die BAWAG-PSK. Wir gaben jedoch nicht auf und kamen zum Anschlusstreffer. Wir glaubten schon an ein Elfmeterschießen um den dritten Platz – nur leider, kurz vor dem Ende des Spieles, schoss die BAWAG-PSK zum 3:2 ein, sodass wir beim 25. Leasing-Turnier den 4. Platz von acht Teilnehmern einnahmen.“


Leserbefragung

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˜ Zur Gewinnung allgemeiner Fachinformationen ˜ Als Nachschlagewerk für konkrete Fragestellungen ˜ Die Ausgaben werden zur späteren Nutzung gesammelt ˜ Zur Unterhaltung Bitte beurteilen Sie das Leas•mich anhand der folgenden Kriterien: 1 = trifft zu, 2 = trifft teilweise zu, 3 = trifft gar nicht zu

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Cover-Geschichten Recht, Steuern Unternehmensporträts, Interviews Immobilien-Projekte Raiffeisen-Leasing-News (z. B. Events, etc.) Persönlichkeiten ganz persönlich/Lifestyle

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Sektor

»Wir müssen unsere Kunden jeden Tag positiv überraschen!« Mag. Reinhard Karl, Aufsichtsrat und Beiratsvorsitzender der Raiffeisen-Leasing, im Interview.

Leas•mich: Wie haben Sie, bevor Sie zu Raiffeisen kamen, den Sektor wahrgenommen – und wie erleben Sie ihn als Mitglied der Raiffeisen-Familie? Karl: Die besondere Stärke von Raiffeisen lag immer schon in der starken regionalen Verankerung. Persönlicher Kontakt zum Kunden und damit die Kenntnis der unmittelbaren Bedürfnisse des Kunden sind und waren für mich immer ein Konkurrenzvorteil, der von den Kunden eng mit der Marke Raiffeisen verbunden wurde bzw. wird. Das inkludiert natürlich auch die Entscheidungskompetenz vor Ort, die dem Kunden gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten besonders wichtig ist. In früheren Jahren haben andere Institute sicherlich mit mehr Internationalität gepunktet. Heute können die Mitglieder der Raiffeisengruppe, soferne die Expertise nicht ohnehin im eigenen Haus vorhanden ist, auf das internationale Knowhow und die Kontakte der Raiffeisenbank International zurückgreifen. Speziell im Leasingbereich wurde über die Tochtergesellschaften der Raiffeisen-Leasing International ein tolles Netzwerk aufgebaut. Leas•mich: Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist die führende Regionalbank der Centrope-Region. Welche Bedeutung hat das Auslandsgeschäft zur Absicherung des inländischen Bank- und Leasinggeschäfts? Karl: Die Centrope-Region – das ist der Osten Österreichs und die angrenzenden Gebiete Tschechiens, der Slowakei und Ungarns – definieren wir als unseren Heimmarkt. Vor allem weil viele österreichische Unternehmen dort aktiv geworden sind, weil es entweder ein interessanter Absatzmarkt für ihre Produkte und Dienstleistungen ist oder weil Produktionskapazitäten geschaffen wurden. Im Sinne einer umfassenden Im Porträt Kundenservicierung muss ich als Mag. Reinhard Karl ist seit drei Jahren Bank oder Leasinggesellschaft eials Vorstandsdirektor der Raiffeisennen Kunden auch bei seiner Auslandesbank Niederösterreich-Wien AG für das Kommerzgeschäft zuständig. landsexpansion begleiten können. Er ist zudem Aufsichtsrat der RaiffeisenDas sichert letztlich auch die KunLeasing sowie Beiratsvorsitzender der denbeziehung im reinen ÖsterRaiffeisen-Leasing Österreich. Davor war er als Aufsichtsrat der Immorent mit reichgeschäft. Darum erachte ich dem Leasinggeschäft betraut, so wie es auch als sehr wichtig, dass die auch schon während seiner Zeit als Raiffeisen-Leasing in diesen MärkKundenbetreuer. ten, aber auch in anderen CEE-

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Märkten mit eigenen Tochtergesellschaften aktiv und erfolgreich ist. Leas•mich: Wo sehen sie den Vorteil des Leasingproduktes für den Raiffeisen-Bankenbereich? Gibt es Synergien? Karl: Grundsätzlich müssen einmal die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden im Vordergrund stehen. Wenn heute in Österreich jedes dritte Kfz über Leasing finanziert wird, ist klar, dass Leasing im Produktportfolio eines Bankberaters nicht fehlen darf. Das schließt natürlich eine Kreditfinanzierung nicht aus, aber letztlich muss der Kunde die Entscheidungsmöglichkeit für die eine oder andere Finanzierungsform haben. Dass ich als Unternehmer neben dem klassischen Leasing dann auch noch die Vorteile eines RaiffeisenLeasing-Fuhrparkmanagements ergänzend nutzen kann, mag in vielen Fällen entscheidend für die Kundenbindung sein. Leas•mich: Können Sie ein konkretes Beispiel für eine, Ihren Vorstellungen entsprechende, Zusammenarbeit zwischen Raiffeisenlandesbank und Raiffeisen-Leasing nennen? Karl: Die Frage Kredit oder Leasing beantwortet grundsätzlich der Kunde nach seinen Bedürfnissen. Er muss aber auch im Angebot die Auswahl haben! Daher erinnere ich mich gerade an einen Fall, bei dem Leasing- und Bankbetreuer ein gemeinsames, alternatives Finanzierungsanbot für eine Immobilienund Mobilieninvestition gelegt haben oder an jene Fälle, wo bei einer Kreditfinanzierung die Baufortschrittskontrolle durch Leasingmitarbeiter gemacht wird. Leas•mich: Welchen Mehrwert muss die Raiffeisen-Leasing Ihren (Bank-)Kunden bringen? Karl: Die steuerlichen oder bilanztechnischen Vorteile von Leasing sind in den Hintergrund getreten. Kundennutzen oder Mehrwert drückt sich heute anders aus: ein Privatkunde, der eine Kaufentscheidung für ein Auto getroffen hat, möchte die Finanzierung möglichst rasch und unkompliziert zur Verfügung haben – es zählt also die Schnelligkeit. Ein Unternehmenskunde, der in eine neue Halle investiert, möchte sich weiter auf sein Geschäft konzentrieren und Sicher-


Foto: RLB Nö-Wien

»Ich bin überzeugt, dass die RaiffeisenLeasing, vor allem durch das Know-how ihrer Mitarbeiter, sehr gut aufgestellt ist.« heit bei den Investitionskosten – für ihn zählen alle Dienstleistungen rund um das Baumanagement. Für beide Beispiele gilt: rund um die reine Finanzierungsleistung kann und muss Leasing mit Zusatzdienstleistungen beim Kunden punkten. Leas•mich: In welchen Bereichen hat die Raiffeisen-Leasing noch Entwicklungspotenzial? Karl: Ich bin überzeugt, dass die Raiffeisen-Leasing, vor allem durch das Know-how ihrer Mitarbeiter, sehr gut aufgestellt ist. Aber wie es so schön heißt: das Bessere ist der Feind des Guten. Stetige und konsequente Weiterentwicklung sind immer notwendig. Wir müssen unsere Kunden jeden Tag positiv überraschen!

Leas•mich: Mit welchen Produkten wird die Raiffeisen-Leasing im Kommunalgeschäft in Zukunft punkten können? Karl: Neben der klassischen Finanzierungsleistung, ist auch im Bereich des Kommunalgeschäftes die vielfältige Zusatzexpertise der Raiffeisen-Leasing-Mitarbeiter gefragt: die Aufgaben der öffentlichen Hand werden im Infrastrukturbereich vom Kindergarten über Wohn- bis zum Kanalprojekt immer komplexer werden – aktives, professionelles Baumanagement ist hier meines Erachtens genauso gefragt wie Beratung bei Kosteneinsparungen. Ich denke hier vor allem an den Bereich Energieeffizienz, zum Beispiel bei der öffentlichen Beleuchtung. Da kann die Raiffeisen-Leasing mit ihren Dienstleistungen punkten. Leas•mich: Die Raiffeisen-Leasing hat sich dem Leitmotiv „leasing.einfach.machen“ verschrieben. Wie erleben Sie das in der Zusammenarbeit mit den Raiffeisenbanken? Karl: Der Slogan ist genial und beinhaltet bereits die Antworten: Erstens ist es Aufgabe der Raiffeisen-

Leasing, die Leasingprodukte für den Kundenbetreuer einfacher in der Abwicklung zu machen. Zweitens ist Leasing ein vom Kunden nachgefragtes Produkt. Wenn wir als Bank ein umfassender Finanzdienstleister sein wollen, müssen wir als professionelle Kundenbetreuer Leasing einfach nur machen. Leas•mich: Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die Raiffeisenzeitung als gemeinsames Kommunikationsmedium des Sektors? Karl: Kommunikation und Information sind sehr wichtig, vor allem, wenn es auch abseits des Bankgeschäftes darum geht, die vielfältigen Aktivitäten des Sektors unter anderem im Bereich Kultur, Sport oder Soziales, mit denen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung und damit unserem Gründungsgedanken nachkommen, aufzuzeigen. Die Raiffeisenzeitung ist dafür ein ganz wesentliches Medium. Leas•mich: Für welche Werte stehen Sie persönlich und welche Unternehmenskultur ist Voraussetzung, dass Sie diese Werte auch leben können? Karl: Solidarität ist für mich persönlich ein sehr wichtiger Wert. Gemeinsam mit meiner Frau unterstütze ich derzeit eine Familie, damit sich diese wieder ein ordentliches Zuhause leisten kann. In diesem Fall habe ich durch die Unterstützungsleistungen von Kunden und Sektorunternehmen auch gelebte Solidarität erfahren dürfen. Es zeigt, dass zu einer ordentlichen Unternehmenskultur neben allem Gewinnstreben auch eine ordentliche Portion „Menschlichkeit“ gehören muss. Persönlich sind mir darüber hinaus Offenheit und Ehrlichkeit wichtig. Das erfordert eine Unternehmenskultur, die auch positive und konstruktive Kritik ermöglicht. Nur so können wir Dinge hinterfragen, uns weiterentwickeln und insgesamt besser werden. ı

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International

Go East Leasing ist in Zentral- und Osteuropa eine gut etablierte und beliebte Finanzierungsform. Die Raiffeisen-Leasing International bietet über ihre CEE-Leasinggesellschaften bedarfsgerechte Lösungen an und arbeitet eng mit den lokalen Instituten der Raiffeisen Bank International zusammen. Die Liste der Länder ist lang, in denen Raiffeisen-Leasing

Foto: Raiffeisen-Leasing/Arman Rastegar

in Zentral- und Osteuropa vertreten ist. Sie reicht von A für Albanien bis U für Ukraine. In den insgesamt 17 Ländern gilt Leasing als eine der beliebtesten Finanzierungsvarianten und wird die Raiffeisen-Leasing als eine der führenden Leasinggesellschaften geschätzt. „Wir sind nahezu überall als herstellerunabhängige Universalleasinggesellschaft positioniert, die die gesamte Produktpalette von Kfz-Leasing über Mobilien-Leasing bis hin zu Immobilien-Leasing anbietet. In fast allen Ländern rangieren wir unter den Top 3-Anbietern am Markt“, sagt Mag. Michael Hackl, Managing Director der für die Steuerung des CEE-Geschäfts verantwortlichen Raiffeisen-Leasing International (RLI). Diese Spitzenpositionen sind das Ergebnis konsequenter Aufbauarbeit und kontinuierlichen Wachstums aus eigener Kraft. „In einigen Ländern ist Leasing schon seit vielen Jahren gut etabliert und von Anbeginn eine Erfolgsstory. Besonders stark ist die Nachfrage in den EU-Ländern Polen, Tschechien und der Slowakei. In anderen Ländern ist Leasing noch verhältnismäßig jung, die Entwicklung dafür umso dynamischer, zum Beispiel in Russland“, so Hackl.

Mag. Michael Hackl, Managing Director der RLI: „Das Netzwerk der RLI erreicht mit 17 lokalen Gesellschaften einen Markt von mehr als 320 Millionen potenzieller Kunden.“

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank tätig ist, und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. In CEE verfügt die RBI über ein engmaschiges Netzwerk von Tochterbanken, Leasinggesellschaften und zahlreichen spezialisierten Finanzdienstleistungsunternehmen in 17 Märkten (inkl. Österreich). Die RBI ist als einzige österreichische Bank nicht nur in den Weltfinanzzentren, sondern mit Filialen und Repräsentanzen auch in Asien, dem weiteren geografischen Schwerpunktmarkt des Konzerns, präsent. Insgesamt betreuen rund 60.000 Mitarbeiter circa 14 Millionen Kunden in rund 3.000 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Die RBI ist eine voll konsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RZB hält indirekt rund 78,5 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die RBI-Aktie notiert an der Wiener Börse. Die RZB ist Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich, der größten Bankengruppe des Landes, und Konzernzentrale für die gesamte RZB-Gruppe einschließlich der RBI.

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RBI Leasing – Partner für RBI-Kunden in Österreich, Mittel- und Osteuropa RBI Leasing ist die Gesellschaft, die Leasinggeschäfte für Firmenkunden der Raiffeisen Bank International AG (RBI) abwickelt. In Österreich deckt RBI Leasing die gesamte Palette an Leasingprodukten, wie Fahrzeuge, Ausrüstung und Immobilien, ab. In Mittel- und Osteuropa ist sie auf Immobilienleasing (inkl. Projektentwicklung) und die Finanzierung von Flugzeugen spezialisiert. „Alles aus einer Hand“ ist das Leitprinzip zur Servicierung multinationaler Kunden mit Geschäftsbeziehungen in mehr als einem Land, die durch die Niederlassungen der Raiffeisen-Leasing-Gruppe betreut werden.


Lokales Know-how, internationale Kompetenz Die Leasingfinanzierungen werden über eigene Leasing-Gesellschaften vor Ort – Joint-Ventures zwischen der jeweils lokalen Raiffeisenbank und der RLI – abgewickelt. Die RLI ist hauptsächlich für die Vertriebssteuerung und Produktentwicklung, das internationale Vendor-Finance-Geschäft sowie das Asset Management verantwortlich. Die lokale Raiffeisenbank fungiert neben externen Kooperationspartnern und dem Direktvertrieb als wichtigster Absatzkanal. Hackl: „Die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Banken ermöglicht eine gesamtheitliche Kundenbetreuung sowie die Bereitstellung einer umfassenden Servicepalette.“ Kaum Unterschiede gibt es laut Hackl zwischen Österreich und CEE, wenn es um die Art der nachgefragten Leasingprodukte geht. „Der größte Bedarf besteht bei Kfz- und Mobilien-Leasing bzw. gehören diese Produkte zum Standardangebot.“ Letzteres wird

»In Polen hat sich Raiffeisen-Leasing über die letzten 12 Jahre dank eines umsichtigen Risikomanagements und einer hohen Portfolioqualität vom Start Up-Unternehmen zur zweitgrößten Leasinggesellschaft des Landes entwickelt. Unser Marktanteil liegt aktuell bei 9 Prozent. Trotz des sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums erwarten wir in den kommenden Jahren Zuwächse in der Leasing-Branche von 6 bis 8 Prozent.«

– in Abhängigkeit von der lokalen Nachfrage im jeweiligen Land – bei Bedarf erweitert. Für die Zukunft zeigt sich RLI-Chef Hackl optimistisch: „Wir sind überzeugt, dass Leasing als Finanzierungsvariante in unseren Ländern weiterhin an Bedeutung gewinnen wird. An die Erschließung zusätzlicher Märkte ist derzeit aber nicht gedacht.“

Nachhaltigkeit Dass Klimaschutz und Leasing auch in CEE gut zusammenpassen, zeigt sich in Tschechien. „Dort haben wir in den vergangenen Jahren einen wahren Boom

»Der russische Leasing-Markt erlebte im Jahr 2011 ein besonders starkes Wachstum im Bezug auf das Neugeschäftsvolumen und überbot damit sogar das Rekordjahr 2007. Für 2012 wird mit einem weiteren Wachstum des Leasingmarktes um bis zu 40 Prozent gerechnet. Begünstigt wird diese Entwicklung neben dem nationalen wirtschaftlichen Aufschwung auch durch die hohen Investitionen im Vorfeld des AsiaPacific Economic Cooperation-Gipfels 2012, der Olympischen Winterspiele 2014 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Raiffeisen-Leasing ist derzeit die drittgrößte ausländische Leasinggesellschaft am russischen Markt.« GALINA MAIER, Managing Director Raiffeisen-Leasing Russland

PRZEMYSLAW STANCZYK, Managing Director Raiffeisen-Leasing Polen

»Bulgarien ist einer der jüngsten Leasing-Märkte in Europa. Zwischen 2004 und 2008 gab es einen regelrechten Boom, danach einen starken Rückgang des Neugeschäftsvolumens aufgrund der internationalen Wirtschaftskrise. In den Jahren 2010 und 2011 konnte sich der Markt teilweise erholen und erreichte wieder ein Neugeschäftsvolumen von rund 580 Mio Euro. Für die kommenden Quartale rechne ich mit einer weiteren Zunahme des Neugeschäfts und einer Trendumkehr hin zu einem höherwertigen Leasing-Portfolio. Raiffeisen-Leasing Bulgarien ist der drittgrößte Leasinganbieter und hält einen Marktanteil von 9,1 Prozent. Wir zählen zu den dynamischsten, innovativsten und am stärksten Vendor-orientierten Anbietern auf dem Markt.“ DOBROMIR DOBREV, Managing Director Raiffeisen-Leasing Bulgarien

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International

Fact & Figures Das Netzwerk der Raiffeisen-Leasing steht für: • „Alles aus einer Hand“ für Kunden aus Mittel- und Osteuropa • Engagierte Mitarbeiter in allen Einheiten • Breites Produktspektrum • Länderabdeckung und solide Reputation • Profunde Kenntnis der Industrie und Märkte • Fachkompetenz in strukturierten Finanzierungen und Projektentwicklung • Umfassendes Service für unsere Kunden

bei Photovoltaikanlagen erlebt, vor allem im BusinessBereich war die Nachfrage enorm“, sagt RLI-Geschäftsführer Michael Hackl. „Viele der Projekte wurden über Raiffeisen-Leasing in Zusammenarbeit mit der lokalen Raiffeisenbank finanziert.“

Absatzpartnerschaften In vielen CEE-Ländern kann die RLI auf eine Reihe gut eingespielter Absatzpartnerschaften verweisen.

RLI-Chef Hackl: „Wir leben Kooperationen mit namhaften internationalen Produzenten wie beispielsweise aus den Sparten Transport, Medizintechnik und Landwirtschaft. Als Leasinganbieter kennen wir die Produkte unserer Absatzpartner sehr gut, wissen, wie sich die Produkte am Markt verändern und wie lange sich Technologien halten. Durch diesen Wissensvorsprung können wir einen echten Vorteil für unsere Leasingkunden generieren.“ ı

Top European Mit 40 Jahren, also im besten Alter, befindet sich die Leaseurope, der europäische Dachverband der nationalen Leasingvereinigungen. Bestens präsentiert sich auch Raiffeisen-Leasing im aktuellen Ranking von Leaseurope. Mit 56.493 im vergangenen Jahr in Europa neu abgeschlossenen Leasingverträgen und einem Umsatz von 2,43 Mrd. EUR nimmt Raiffeisen-Leasing Rang 19 unter 93 Leasingunternehmen ein, die von Leaseurope im mittlerweile 11. europäischen Ranking bewertet wurden. Die im Juni publizierte Studie umfasst Leasinggesellschaften aus 21 Ländern, EU- wie auch Nicht-EU-Staaten. Die Unternehmen sind Mitglieder der von Leaseurope vertretenen 44 Verbände mit insgesamt rund 1.300 Leasinggesellschaften. Leaseurope deckt damit 92 Prozent des gesamten europäischen Leasingmarktes, das Ranking ist daher repräsentativ für den europäischen Markt. Die Leasinggesellschaften gehören sowohl dem Banken- als auch dem Automobilsektor an. Mit dem Ranking sollen Volumina und Portfolios der größten Leasing-Unternehmen in Europa dargestellt werden. Daneben veröffentlicht Leaseurope den vierteljährlichen LeaseuropeIndex, der zusätzlich Rentabilität, Risikokosten, Return on Asset- und Return on Equity-Verhältnisse der Leasingcompanies berücksichtigt. Leader im Leaseurope-Ranking ist die französische Großbank BNP, Paribas Equipment Solutions mit 481.538 neu geschlossenen Verträgen und einem Umsatz von 13,17 Mrd. EUR (2011). Leaseurope führt u.a. auch 2x jährlich eine Umfrage unter Leasing-Experten betreffend deren Erwartungen der Entwicklung des europäischen Leasing-Marktes durch. Befragt wurden die teilnehmenden Unternehmen von Leaseurope ebenfalls nach ihrer Einschätzung bezüglich der künftigen Marktentwicklung (Zeitraum von sechs Monaten). Die Aussichten für das Neugeschäftsvolumen werden dabei als durchwegs positiv bewertet. 59 Prozent der Befragten erwarten ein Steigen des Neugeschäftsvolumens, nur 27 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Auf der Ebene der Forderungsausfälle prognostiziert die Mehrheit der Teilnehmer (52 Prozent) ein Einpendeln der Ausfälle. Zwei Drittel der Befragten erwarten eine Erhöhung ihres Nettogewinns gegenüber 49 Prozent im Vorjahr. Ob diese Prognosen halten, wird sich beim nächsten Leaseurope - Invigors EMEA Business Confidence Survey im Januar 2013 zeigen. ı Das aktuelle Leaseurope-Ranking ist die elfte jährliche Erhebung der Top European Leasing Unternehmen. Der Dachverband feiert heuer seinen 40. Geburtstag.

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Immobilien international

Guter Markt für Selbermacher in Cluj (Klausenburg), Rumänien, ein weiteres gemeinsames Projekt von Raiffeisen-Leasing und bauMax eröffnet. Der neue Standort wurde in nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt und verfügt über eine Fläche von rund 15.000 m². Die moderne Drive-In-Lösung, die sämtliche Artikel der umfassenden Produktpalette beinhaltet, bietet den Kunden vor Ort einen einzigartigen Komfort. Zudem punktet der 15. bauMax-Markt in Rumänien mit den neuesten Produktinnovationen und Serviceleistungen. Das international agierende österreichische Familienunternehmen errichtete bereits im Jahr 2007 einen Baumarkt im Süden der Stadt Cluj. Der zweite Standort wurde nun im östlichen Teil eröffnet. Die Stadt Cluj ist wirtschaftlich die zweitwichtigste Stadt in Rumänien und somit Ballungsraum für wirtschaftliche Expansion. Die neue Filiale liegt direkt an einer ver-

Foto: bauMax

Ende März 2012 wurde mit der neuen bauMax Filiale

kehrsgünstigen, überregionalen Hauptverkehrsader zwischen Stadtzentrum und Flughafen. Seit vielen Jahren verbindet bauMax und Raiffeisen-Leasing eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Zuge dieser Kooperation, die von Österreich über Tschechien und Kroatien bis nach Rumänien reicht, wurde von Raiffeisen-Leasing ein individuelles, maßgeschneidertes Investorenmodell für die bauMaxGruppe entwickelt, in dem der Betreiber als langfristiger Mieter auftritt und Raiffeisen-Leasing die Investorenrolle übernimmt. Darüber hinaus verbindet beide Partner auch das Thema Fuhrparkmanagement. ı

Auch der jüngste bauMax Rumäniens punktet mit Produktinnovationen und Service

Hotelverkauf finalisiert Die Raiffeisen-Leasing und ihr Projektpartner, die LS-Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft, haben das 4-Stern-Hotel Leonardo in Heidelberg an die Fattal-Gruppe verkauft.

Foto: Rainer Schmitt

Die Raiffeisen-Leasing hat im November 2007 gemeinsam mit ihrem 50%-Partner, der LS-Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft, über eine deutsche Tochtergesellschaft eine Hotelimmobilie in Heidelberg erworben. Im darauffolgenden Februar wurde mit der Sunflower Management Gesellschaft, einer Tochter der Fattal-Gruppe, ein 20-jähriger Pachtvertrag für ein 4-Stern-Leonardo-Hotel mit 124 Zimmern, drei Tagungsräumen und 64 Pkw-Stellplätzen abgeschlossen. Ende 2010 wurde auf Gesellschafterebene beschlossen, das Hotel zu verkaufen. Die Fattal-Gruppe zeigte großes Interesse am Erwerb der Hotelimmobilie. Erste Gespräche bezüglich eines Ankaufs wurden bereits im Sommer 2011 geführt. Hinsichtlich des Kaufpreises konnte Einigkeit erzielt werden. Nachdem die Finanzierung über die RLB NÖ-Wien weitestgehend gesichert war, begannen im Februar 2012 die Detailverhandlungen hinsichtlich des Kaufvertrages für die Hotelimmobilie. Am 11. Juli 2012 fand in Berlin die Beurkundung des Kaufvertrages statt, die Eintragung ins Grundbuch erfolgte Mitte September. Für die Raiffeisen-Leasing und ihren Partner war es ein sehr interessantes Eigenprojekt im Bereich Hotelimmobilien und ein gutes Bespiel für eine funktionierende Partnerschaft. ı

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Immobilien

Motor und Karosserie Bereits vor 10 Jahren lagen die Pläne für ein Innsbrucker Hotel am Tisch des Hotelentwicklers und -betreibers RIMC. Als zweites österreichisches Projekt wurde das Ramada Innsbruck schließlich Anfang Dezember 2011 eröffnet. Das Hotel-Potenzial in Österreich wird von RIMC als sehr hoch eingestuft. tionen und Wünsche der Investoren und handeln flexibel hinsichtlich der umsetzbaren Möglichkeiten.“

Foto: RIMC

Keine Verträge von der Stange

Das RIMC-Team (v.l.n.r.): Mag. (FH) Sandra Neukart, geschäftsführende Gesellschafterin, Hartmut Geese, Geschäftsführender Gesellschafter, Mag. Magdalena Froner, Direktorin Ramada Innsbruck

Fällt in der Hotel- und Gastronomiebranche der Name RIMC, wird vor allem eines damit verbunden: Vereinfachung und Verbesserung. „Wir sind wie ein Motor, entwickeln Hotelprojekte und betreiben sie später. Die Karosserie ist der Investor“, beschreibt Sandra Neukart, geschäftsführende Gesellschafterin von RIMC Austria, plastisch das Firmenkonzept. „RIMC tritt als stiller Betreiber im 3- bis 5-Stern-Segment auf. Dabei übernehmen wir alle administrativen und operativen Aufgaben, beginnend von der Personalsuche und -einstellung über Marketing bis zur Buchhaltung. Kerngebiete wie den Bereich Finanzen versuchen wir, vor Ort zu erledigen.“ Bei der Hotelentwicklung ist RIMC bestrebt, so früh als möglich an Bord geholt zu werden. „Dann können wir uns mit 20 Jahren hotelspezifischem Knowhow und unserer Erfahrung von über 100 Hotelprojekten ideal einbringen.“ Der optimale Zeitpunkt ist die Entwicklung des Betriebskonzeptes, die Erstellung der Raum- und Flächenanforderungen, die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Der Investor bestimmt bei RIMC über die Mitsprache. „Manche sind über Unterstützung froh, bei manchen steht die Hotelphilosophie absolut fest“, stellt Neukart fest, die in der Hotellerie groß geworden ist. „Unser letztes Projekt, das Ramada in Innsbruck, stand von der Hülle her bereits fest. Wir konnten aber operativ einiges verbessern, z. B. in der Gastronomie. Ursprünglich war ein exklusives Restaurant im oberen Bereich des Hotels geplant. Davon haben wir abgeraten, denn nach unserer Erfahrung bedeutet ein solcher Ort für die meisten Gäste eine Hemmschwelle. Außer-Haus-Gäste nutzen Hotelgastronomie erfahrungsgemäß selten.“ Flexibilität ist eine der Eigenschaften, durch die RIMC in der Hotelbranche brilliert. „Viele Hotelketten entwickeln ein Handbuch und weichen nicht davon ab. Wir verstehen die Inten-

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Für jedes Hotelprojekt entwickelt RIMC maßgeschneiderte Abkommen und Konzepte, die zu den individuellen und regionalen Gegebenheiten sowie den Vorstellungen des Investors passen. „Beim Projekt Seehotel Am Kaiserstrand in Lochau, Vorarlberg, fand etwa das Thema Denkmalschutz Eingang in das Betriebskonzept“, informiert Hotelprofi Hartmut Geese, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der RIMC Austria. Das Hotel Ramada in Innsbruck wurde in seiner Klassifizierung angepasst. „Die Altbürgermeisterin wollte 2002 ihr Wahlversprechen einlösen und ein 5-Stern-Hotel errichten. Wir haben den Standort analysiert und stattdessen ein gutes 3-Stern-Hotel empfohlen. 2008 ist die Hotelimmobilie wieder an uns herangetragen worden. Heute betreiben wir am Standort Tivoli das Ramada als 3-Stern-Hotel.“ Zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit arbeitet RIMC mit gängigen Hotel-Marktforschungsunternehmen wie Kohl & Partner, Horwath Consulting und Christie & Co zusammen. Wirtschaftlich profitiert der Hotelinhaber auf jeden Fall. Neben der Übergabe des administrativen und operativen Geschäftes und der gewonnenen Zeit, erwirtschaftet der Hotelinvestor durch die Auslagerung auch Pacht oder Miete. Bei RIMC laufen die Verträge langfristig auf 20 Jahre.

Potenzial Der Hotelmarkt ist in Österreich laut RIMC noch lange nicht ausgeschöpft. „Österreich verlangt nach neuen Hotels“, ist sich Geese sicher. Einerseits beginnt hierzulande langsam die Nachfolgeproblematik, dh Hoteliers kommen in die Situation, dass sie keine/n Nachfolger/in haben und einen Betreiber benötigen. Andererseits ist durch den CEE-Tourismus und Lücken im gesamten Businesssektor Hotelbedarf gegeben. Vielen Industriestädten fehlen laut Geese Unterkünfte für Geschäftsreisende, Tagungs- und Konferenzteilnehmer. „Vorerst bleiben wir Entwickler und Betreiber von Hotels“, zeichnet Neukart das Bild der Zukunft. „Das könnte sich aber in den nächsten Jahren ändern, denn die Schiene in Richtung Finanzierung von Hotels wird derzeit in Hamburg gelegt.“ In Österreich könnte dann auch die Raiffeisen-Leasing zum Zuge kommen. „Unsere Kooperation besteht bereits seit 2009.“ Das Innsbrucker Bauprojekt wurde etwa von PORR umgesetzt und von Raiffeisen-Leasing finanziert. Das Projektcontrolling wurde vom Technikerteam rund um DI Walter Soier durchgeführt. „Gemeinsame Projekte mit der Raiffeisen-Leasing sind auch in den nächsten Jahren durchaus vorstellbar“, so die beiden RIMC-Gesellschafter. ı


Foto: Signa/Rivergate

Komfort auf 9.000 m² Die Projektverantwortlichen des RIVERGATE – Signa Holding und Raiffeisen-Leasing – erzielten ihren bisher größten Vermietungserfolg. Der Technologieriese Thales übersiedelt mit Jahresende in die Büroimmobilie am Handelskai. „Bei der Wahl unseres neuen Standorts war uns unter anderem die ökologische Nachhaltigkeit ein besonderes Anliegen. Mit dem RIVERGATE konnten wir nicht nur ein hochqualitatives, modernes Gebäude finden, das nach neuesten Öko-Standards zertifiziert ist und somit diesem Anspruch voll gerecht wird. Ganz in Übereinstimmung mit unseren Hauptgeschäftsaktivitäten wird der neue Standort uns außerdem ein urbanes Mobilitätskonzept erlauben, das breit auf öffentlichen Verkehr setzt und zukunftsgerichtet für neue

Facts Thales ist ein weltweit führender Technologiekonzern in den Märkten Verteidigung und Sicherheit, Luft- und Raumfahrt und Transport. Im Jahr 2011 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 13 Milliarden Euro und beschäftigte 67.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 56 Ländern. Thales verfügt mit seinen 22.500 Ingenieuren und Forschern über die herausragende Fähigkeit, Produkte, Systeme und Dienstleistungen zu konzipieren, zu entwickeln und zu installieren, die den komplexesten Sicherheitsanforderungen entsprechen. Seit 2010 ist Thales Austria mit der Vertretung aller Agenden in Österreich sowie mit einem erweiterten Mandat für Griechenland und CEE-Länder wie Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Slowakei und Slowenien betraut.

Arten des umweltverträglichen Individualverkehrs offen ist“, so Dr. Alfred Veider, CEO Thales Austria. René Benko, Gründer und CEO der Signa Holding: „Wir heißen Thales im RIVERGATE herzlich willkommen und schätzen uns glücklich, mit Thales ein international renommiertes Unternehmen als Mieter gewonnen zu haben. Dass sich Thales für das RIVERGATE entschieden hat, bestätigt die hohe und mehrfach ausgezeichnete Qualität unseres Hauses.“ „Wir freuen uns, das Team der Firma Thales in ihren neuen Büroräumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Im RIVERGATE genießen die Mitarbeiter von Thales nicht nur den Komfort der perfekten Infrastruktur und hervorragenden Verkehrsanbindung, die ausgezeichnete Gebäudeökologie schafft zusätzlich eine Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz“, so Alexander Schmidecker, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing. Die mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Thales erwarten modern ausgestattete und lichtdurchflutete Arbeitsplätze, eine eigene Cafeteria und ansprechende Besprechungsräume. Am Standort direkt am Donauufer lassen sich zudem Arbeit und Freizeit optimal verbinden. ı

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Immobilien

Gleichenfeier in der Grazer Laimburggasse

Foto: Raiffeisen-Leasing/Gregor Eibner

Termingerecht wurde die Dachgleiche beim Raiffeisen-Leasing-Wohnbauprojekt Laimburggasse 40 erreicht, was traditionell mit den Bauarbeitern, Architekten und allen am Bau Beteiligten gefeiert wurde.

Lange vor der Fertigstellung im Frühjahr 2013 sind viele der Wohnungen bereits verkauft.

Noch vor dem offiziellen Teil wurden die interessierten Gäste durch die Baustelle geführt, wo sie sich selbst ein Bild vom Baufortschritt und der gelieferten Qualität machen konnten. Auch die bereits fertiggestellte Musterwohnung wurde ausgiebig inspiziert, die Hälfte der Wohnungen ist übrigens weit vor Fertigstellung im Frühjahr 2013 bereits verkauft. Danach übergab der Raiffeisen-Leasing-Projektleiter Baumeister Eibner coram publico das traditionelle Gleichengeld an den Polier. Die anschließenden Festansprachen von Dir. Steinberger, Strabag, und Mag. Karlheinz Sandler, Raiffeisen-Leasing, wurden nur von einer sehr gewissenhaft und lang vorbereiteten Rede des Vorarbeiters übertroffen, der in einer 15-minütigen launigen Rede über den Bauablauf erzählte, was von den annähernd 100 Gästen mit einem langen Applaus honoriert wurde. Danach wurde in gemütlicher Runde bei Spanferkel und Kuchen geplaudert und gefachsimpelt. Zur Entstehung des Projektes leistete die Abteilung Wohnbau rund um Ing. Steiger einen wesentlichen Anteil. Erst nach längeren Verhandlungen mit der Stadt Graz konnte die notwendige Umwidmung erreicht werden. Den anschließenden Architektenwettbewerb entschied schließlich das Architekturbüro Gangoly & Kristiner für sich, das auch mit der weiteren Planung beauftragt wurde. Der Strabag obliegt der Generalunternehmerauftrag, die Projektleitung koordiniert in bewährter Weise das Team der Raiffeisen-Leasing-Baumanagement. Im August 2011 wurde mit dem Bau der drei Wohnhäuser begonnen. Insgesamt werden an diesem attraktiven Standort in Graz-Geisdorf drei exklusive Objekte mit 65 Wohnungen errichtet. Die hochwertig ausgestatteten Einheiten haben zwischen 57 und 185 m² Wohnfläche, zudem stehen 72 Tiefgaragenabstellplätze zur Verfügung. Alle Wohnungen bieten großzügige Freiflächen wie Gärten, Balkone, Terrassen oder Dachterrassen, die den Blick über die Stadt freigeben. ı

Top-Objekt Krottenbachstraße Wien Auf der rund 5.550 m² großen Liegenschaft in der Krottenbachstraße 190 im 19. Wiener Gemeindebezirk errichtet die Raiffeisen-Leasing 34 Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2014. Die geplanten 34 Wohnungen zwischen 60 und 216 m² Wohnfläche sowie 34 Tiefgaragenstellplätze verfügen über eine hochwertige Gesamtausstattung unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte. Drei bis maximal zehn Wohnungen in jeweils fünf neuen Stadtvillen und der bestehenden, denkmalgeschützten Villa Paitl, in der ebenfalls drei Wohnungen geplant sind, schaffen ein hochwertiges, persönliches Ambiente. Um ein optimales Planungsergebnis für die Gestaltung dieser außergewöhnlichen Liegenschaft zu erzielen, wurden sieben renommierte Wiener Architekturbüros eingeladen, ihre Ideen vor einer hochrangigen Fachjury zu präsentieren. Das Projekt von bolldorf²architekten überzeugte schließlich aufgrund des hohen Anteils an zusammenhängenden Frei- bzw. Grünflächen in Form von Eigengärten. Außerdem ist die gesamte Anlage so ausgerichtet, dass die zentrale Sichtachse von der Krottenbachstraße auf die Villa Paitl, die in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt generalsaniert wird, erhalten bleibt. Alle Gebäude verfügen über maximal vier Wohngeschoße mit behindertengerechten Aufzügen. Die Häuser sind durch eine gemeinsame Tiefgarage, in der auch Energietankpunkte für Elektrofahrzeuge vorgesehen sind, verbunden. Am Dach eines der Gebäude wird eine Photovoltaikanlage installiert, die wesentlich zur Verbesserung der Energiebilanz der Immobilie beitragen wird. Die Beheizung der gesamten Anlage erfolgt über eine Niedertemperaturheizung, die von einer Wärmepumpenanlage gespeist wird. Zahlreiche hochwertige Ausstattungsdetails wie Fußbodenheizung in allen Wohnungen, Raumkühlung in den obersten Geschoßen und gläserne Balkongeländer unterstreichen die Attraktivität des Projekts. Die Wohnungen sind damit nicht nur hervorragend für stilvolles Wohnen im Grünen, sondern auch als steuerlich attraktive Vorsorgeobjekte geeignet. ı

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Foto: bolldorf²architekten

Nähere Infos zum Projekt: www.laimburggasse40.at


Spatenstich im Wohnbauprojekt Bisamberg: Ein Gemeinschaftsprojekt von Raiffeisen und der Gemeinde Bisamberg

Ein Haus für Generationen Auf Einladung der Raiffeisen-Leasing und der Raiffeisenbank Korneuburg wurde Anfang September der Spatenstich für das Zukunftsprojekt „Mit.Einander Wohnen – Generationen verbinden“ im Wohnpark Bisamberg gefeiert. Das Generationenhaus wird ab 2014 jungen Familien und älteren Menschen einen gemeinsamen Wohn- und Lebensraum bieten. Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeisterin Dorothea Schittenhelm, Obmann Dr. Werner Paulinz, Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Mag. Alexander Schmidecker sowie Direktor Mag. Andreas Korda und Direktor Helmut Stöckl von der Raiffeisenbank Korneuburg erfolgte gemeinsam mit Mag. Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, der offizielle Spatenstich. Im Anschluss hatten die interessierten Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einem rustikalen Buffet, zur Verfügung gestellt von der Freiwilligen Feuerwehr Bisamberg, mit den Projektverantwortlichen auszutauschen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Musikkapelle Bisamberg. Das Projekt im Überblick: Im Wohnbauprojekt Bisamberg in der Korneuburger Straße 6 werden ab Herbst 2012 in ca. 20-monatiger Bauzeit insgesamt 21 freifinanzierte Wohnungen in zwei Gebäuden mit Wohnflächen zwischen 50 und 200 m² im Eigentum errichtet. Zusätzlich befinden sich noch 11 Zwei-Zimmer-Wohnungen und allgemeine Aufenthaltsräume im vorderen Straßentrakt, die von der Gemeinde Bisamberg im Rahmen eines langfristigen Leasingvertrages angemietet und für „Betreutes Wohnen“ weitervermietet werden. Der Zugang zu allen Einheiten wird barrierefrei gestaltet. Zusätzlich verfügt jede Wohnung über ein Kellerabteil und einen eigenen Kfz-Abstellplatz. Das Gesamtprojekt zeichnet sich durch eine umweltschonende Niedrigenergiebauweise aus. Für die Planung des Projekts zeichnet das Architekturbüro DI Werner Zita verantwortlich. Bauerrichter ist die Mit.Einander Wohnen Bisamberg Projekterrichtungs GmbH. Das Baumanagement übernimmt die Raiffeisen-Leasing, der mit Herbst 2012 startende Vertrieb erfolgt über Raiffeisen Immobilien. „Zielsetzung des Gesamtprojekts ist die Errichtung eines Generationenhauses, in dem Menschen unterschiedlichen Alters neben- und miteinander wohnen. Knapp ein Drittel der verfügbaren Wohnungen wird an ältere Menschen vermietet. Diese Wohnungen werden so ausgeführt sein, dass sie auch den Bedürfnissen pflegebedürftiger Menschen gerecht werden“, sagt Raiffeisen-Leasing-Geschäftsführer Alexander Schmidecker. „Ich freue mich, dass wir dieses außergewöhnliche Projekt vor Ort unterstützen können. Für uns erfüllt sich damit einmal mehr der fortwährende Anspruch von Raiffeisen, für die Menschen in der Region da zu sein und gemeinsam mit ihnen ihre Zukunft zu gestalten“, sagt Direktor Andreas Korda, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Korneuburg. ı

Bei dem Raiffeisen-LeasingEigenprojekt Seegasse fanden vor Kurzem die ersten Wohnungsübergaben statt. Dank der professionellen technischen Projektleitung (durch Emre Bayraktaroglu), die von der hauseigenen Baumanagementabteilung wahrgenommen wurde, waren die Eigentümer vom Endergebnis der fertigen Appartements begeistert. 18 Wohnungen (Wohnflächen von ca. 45bis 180 m²) sowie acht Tiefgaragenplätze wurden in gewohnt guter Qualität vom Generalunternehmer DI Wilhelm Sedlak errichtet. Die Wohnung im Erdgeschoß verfügt über ein kleiner Eigengarten mit Gartenterrasse, die hofseitigen Einheiten haben sonnige Balkone. Im Dachgeschoß wurden zwei Maisonettewohnungen mit großzügigen Terrassen- und Dachterrassenflächen, die den Blick Richtung Wiener Innenstadt freigeben, errichtet. 15 Wohnungen sind mittlerweile verkauft. Aktuell ist noch eine Wohnung, die sich sehr gut für Vorsorgezwecke eignet, verfügbar. Aufgrund der zahlreich vorgemerkten Interessenten wurde von der RaiffeisenLeasing erstmals ein freies Bieterverfahren (koordiniert von Mag. Ines Lirsch) für dieses Projekt durchgeführt. ı

Foto: Irene Schanda

Foto: Pawlicki

Wohnen im Servitenviertel

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Raiffeisen Immobilien Vermittlung: Full-Service rund um Immobilien Die Raiffeisen Immobilien Vermittlung (RIV) ist das Immobilientreuhandbüro der Raiffeisen-Gruppe in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland und das führende Maklerunternehmen Ostösterreichs. Mit einem flächendeckenden Netzwerk von derzeit 30 Geschäftsstellen (Stand: Juni 2012) bietet sie umfassenden Service in allen Fragen rund um Immobilien – von der Objektsuche über Verkauf/Vermietung bis zu Bewertungsgutachten und Investmentimmobilien. Im Juni 2012 beschäftigte die RIV 53 MitarbeiterInnen. Darüber hinaus ist die RIV in Niederösterreich auch als Bauträger tätig: Gemeinsam mit lokalen Raiffeisenbanken und örtlichen Bauunternehmen entwickelt, finanziert, baut und verwertet sie kleinvolumige Wohnbauprojekte. Sie bietet belagsfertige Einheiten mit einer der jeweiligen Marktsituation angepassten Wohnfläche. Alle Objekte entsprechen zumindest dem Niedrigenergie-Standard und werden in guten, aber leistbaren Lagen errichtet. Durch die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Raiffeisenbanken kann das Prinzip „Alles aus einer Hand“ professionell umgesetzt werden.

Über 25 Jahre Erfahrung 1983 gegründet, steht die RIV seit beinahe 30 Jahren für kompetente Immobilien-Dienstleistungen. KundInnen schätzen die ausgezeichnete regionale Marktkenntnis und das Know How der RIV-MitarbeiterInnen, und sie profitieren von der österreichweiten Vernetzung innerhalb der Raiffeisen-Gruppe. Erfahrung und Können der RIV-MaklerInnen bringen wichtige Vorteile für die KundInnen: Fundierte Preiseinschätzungen erhöhen die Chancen von Immobilien-Abgebern auf rasche Verwertung ihrer Liegenschaft zu marktkonformen Preisen. Immobiliensuchenden bietet die Zusammenarbeit mit der RIV die Sicherheit, das für sie persönlich passende Objekt rasch und zu fairen Konditionen zu finden. Und last, but not least, sparen beide Kundengruppen Zeit und Nerven durch profunde und lösungsorientierte Beratung.

Ausgezeichnete Service-Qualität Kompetenter Service wird bei der RIV groß geschrieben. Für die Qualität ihrer Dienstleistungen wurde die RIV im Jänner 2012 bereits zum dritten Mal (nach 2008 und 2010) mit dem IMMY Award in Gold ausgezeichnet. Dieser Award wird jährlich an die fünf besten Maklerunternehmen Wiens vergeben, die im Zuge eines mehrere Monate dauernden Mystery-ShoppingProzesses ermittelt werden.

Immobiliencard: transparente Qualitätskriterien Als eines der ersten Immobilientreuhandunternehmen hat die RIV ihre MitarbeiterInnen mit der Immobiliencard ausgestattet, die vom Fachverband der Immobilientreuhänder der WKO ausgestellt wird. Alle RIV-MaklerInnen in Wien und Niederösterreich können sich damit ausweisen.

Kontakt: Tel. 0517 517, E-Mail: office@riv.at Mehr Informationen und aktuelle Immobilienangebote finden Sie auf www.riv.at

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Exklusive Villa im Mostviertel Obj. 18927 auf www.riv.at

Großzügiges Herrenhaus in Breitenbrunn/Burgenland Obj. 18836 auf www.riv.at


Immobilien

Mit Herz & Hirn Sieben Jahre sind vergangen, seitdem Intersport Österreich den Entschluss gefasst hat, nach Ungarn zu expandieren. Seit sechs Jahren führt der erfahrene Intersport-Franchisenehmer und Aufsichtsrat von Intersport Österreich, Bernhard Pilz, neben den Standorten Nagykanizsa, Zalaegerszeg und Keszthely eine Filiale in Szombathely, mit großem Erfolg. „In den vergangenen vier Jahren haben wir über 17.000 Kundenkartenbesitzer akquiriert. Mit dieser Größenordnung haben wir nicht gerechnet.“ „Die erste österreichische Filiale wurde 1963 von meinem Vater gegründet. Nächstes Jahr haben wir 50-jähriges Firmenjubiläum.“ Pilz ist vor mittlerweile 25 Jahren aus seinem Medizinstudium quer eingestiegen, „weil Not am Mann war. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut.“ Auch der Schritt nach Ungarn ist eine Erfolgsschiene. „Dafür war und ist jedoch enorm viel Energie notwendig. Wir mussten eine bis dahin in Ungarn noch völlig unbekannte Marke von Grund auf aufbauen“, erzählt der begeisterte Allroundsportler, der quer durch’s Sportgemüsefeld auf der Suche nach Regeneration den Schläger schwingt, das Board anschnallt oder das MTB sattelt. In Szombathely, wo Intersport in einem von der Raiffeisen-Leasing errichteten Fachmarktzentrum eingemietet ist, kann Bernhard Pilz auf die tatkräftige Unterstützung durch die Raiffeisen-Leasing setzen. „Wir haben mit dem Centerleiter Herrn Weingrill ein ausgezeichnetes Verhältnis. Die Raiffeisen-Leasing zeigt sehr große Offenheit und unterstützt uns bei lokalen Marketingaktionen, wie Nightshoppings oder unserer Centerzeitschrift.“ Der Rücklauf ist laut Herrn Pilz ausgezeichnet, die im Center verfügbaren Geschäftsflächen mittlerweile ausgebucht. Aufgrund des großen ungarischen Erfolgs, der sich in der Regionalleiterszene herumgesprochen hat, wird die Idee der gemeinsamen FMZ-Events inzwischen auch in heimischen Fachmarktzentren erfolgreich umgesetzt. „Wir haben sehr gute Arbeit in Szombathely geleistet“, ana-

Foto: Raiffeisen-Leasing/Karl Weingrill

Seit 2008 bedient Intersport auch im ungarischen Szombathely die sportbegeisterte Kundschaft. Raiffeisen-Leasing ist Vermieter des Geschäftslokales und unterstützt das lokale Marketingkonzept.

lysiert Péter Csilléry, neben Pilz zweiter Geschäftsführer von Sport Pilz Ungarn. „Heute kennt uns in den Intersport-Städten jeder.“ Dafür waren allerdings der Aufbau eines Netzwerkes sowie umfangreiche Marketingmaßnahmen notwendig. „Wir drehen an vielen kleinen Schrauben, etwa als Mitveranstalter und Sponsor von Sportveranstaltungen. Im Geschäft arbeiten wir mit einem an den Markt angepassten Preisaufbau. Wir bieten einen größeren Anteil an Aktionsmarkenartikeln und Intersport-Markenartikeln. Mit freundlichen und kompetenten Mitarbeitern und einer guten Beratung arbeiten wir an der Steigerung unseres Images. Denn wir wollen uns nicht nur über unsere guten Preise profilieren, sondern vor allem mit Qualität, Kompetenz, Herz und Freundlichkeit punkten“, so Csilléry. Entgegen aller Gesundheitsratschläge ist der Gesamtsportmarkt derzeit rückläufig. Der österreichische Sporthandel verbuchte 2011 einen Rückgang von 2 Prozent, der ungarische, wo der Umsatzschwerpunkt auf Ski- und Wassersport liegt, sogar von 10 Prozent. Dennoch konnte Intersport seine Marktanteile ausbauen. Der Standort Keszthely verbesserte sich um 23 Prozent, Szombathely um 6 Prozent. Mit ein Grund dafür sind sicherlich die verlängerten Öffnungszeiten von Montag bis Samstag 9 bis 20 Uhr sowie die Sonntagsöffnung, aber vor allem die lokalen Marketingmaßnahmen. Die tatkräftige Unterstützung von Raiffeisen-Leasing in diesem Bereich war jüngst der entscheidende Grund für eine Verlängerung des Mietvertrages in Szombathely bis 2020. „Wir haben zur Raiffeisengruppe sehr enge Kontakte. Raiffeisen ist unsere Hausbank in Gleisdorf. Mit der RAIKA Landesbank arbeiten wir als Konsortialpartner zusammen. Und auch in Szombathely haben wir die Zusammenarbeit mit Raiffeisen kürzlich intensiviert. Aufgrund der erheblichen Kursschwankungen zwischen Forint und EUR haben wir eine Währungskurssicherungsvereinbarung abgeschlossen“, freut sich Pilz, der mit Raiffeisen nur Positives verbindet. ı

Intersport Österreich zählt als Gründungsmitglied zu den bis heute erfolgreichsten Organisationen der Intersport International Corporation. In Österreich lag der Umsatz 2011/12 von Sport Pilz bei 29,4 Mio EUR, in Ungarn wurden 4 Mio. EUR erwirtschaftet (bei der Vertragsverlängerung, v.l.n.r.: Susanne Ondricek, Karl Weingrill, RaiffeisenLeasing, Bernhard Pilz und Peter Csillery, Intersport.

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Immobilien

Projekt Gesundheit und Erholung

Architekten Zellinger Gunhold + Partner

Mitte Mai war der Spatenstich für das neue Rehabilitationszentrum Kitzbühel. Vamed als Errichter und Betreiber arbeitet eng mit Raiffeisen-Leasing zusammen, die mit der Dienstleistung des Baumanagements „begleitende Kontrolle“ beauftragt wurden.

Das Rehabilitationszentrum Kitzbühel wird über insgesamt 120 Betten verfügen (70 Betten für die orthopädische und 30 Betten für die unfall-, neurochirurgische Rehabilitation). Insbesondere mit den nahe gelegenen Krankenanstalten St. Johann/Tirol, Schwaz und Kufstein wird es eine enge Zusammenarbeit geben, indem Patienten dieser Häuser zur Rehabilitation übernommen werden. Die Investitionssumme für das Rehazentrum beträgt EUR 22 Mio., die Fertigstellung wird etwa zwölf Monate in Anspruch nehmen. Zusätzlich werden 70 neue Arbeitsplätze für hoch qualifiziertes medizinisches Personal geschaffen. Die Raiffeisen-Leasing zeichnet in diesem Projekt, in Zusammenarbeit mit der PPP (Private Public Partnership GmbH), für das Baumanagement verantwortlich. Tirols erste Therme, Aqua Dome in Längenfeld, baut sieben Jahre nach der Eröffnung 2004 kräftig aus. Es entstehen 60 zusätzliche Komfortzimmer (54 Zimmer und 6 Suiten), fünf Seminarräume sowie ein exklusiver Premium-Spa-Bereich. Dieser ist für die Hotelgäste reserviert und wird im Dezember 2012 auf das Dach des Thermengebäudes fertiggestellt. Auf mehr als 1.500 m² kommen Hotelgäste hier neben dem bestehenden Wellnessangebot in den Genuss neuer Highlights, darunter eine Kräuterwelt, eine Blüten- und Salzwelt sowie eine Steinsauna. Zusätzlich wurden eine frei liegende Kristallsauna, Whirl-Pools

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Die moderne Gesundheitseinrichtung mit Blick auf die Streif legt ihr medizinisches Hauptaugenmerk auf orthopädische, unfallchirurgische sowie neurochirurgische Rehabilitation

und großzügige Ruheräume eingerichtet. Auch hier arbeitet der Thermen-Betreiber Vamed eng mit der Raiffeisen-Leasing und der Raiffeisen-Landesbank Tirol zusammen. „Das Thema Gesundheit liegt Raiffeisen sehr am Herzen“, erklärt Dr. Hannes Schmid, Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol und des Vorstandes der Raiffeisen-Landesbank Tirol. „Deshalb bringen wir uns gerne in dieses Projekt ein, das einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leistet und gleichzeitig 70 neue Arbeitsplätze schafft. Auch in der regionalen Wertschöpfungskette wird das neue Rehazentrum an der Streif eine wichtige Rolle spielen.“ Die Baumanagement-Dienstleistung „begleitende Kontrolle“ stellt eine zeitnahe Prüfung bzw. unmittelbare Kontrolle der Unterlagen und Leistungen der Projektbeteiligten sicher. Aufbauend auf der Tätigkeit der begleitenden Kontrolle werden über den Weg des Auftraggebers steuernde Maßnahmen ausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen Qualitätssicherung, Kosten- und Termintreue und das Aufzeigen von Abweichungen im Sinne eines objektiven Soll-Ist-Vergleichs. „Seit vielen Jahren verbindet Vamed und Raiffeisen-Leasing sowie die Raiffeisen-Landesbank Tirol eine erfolgreiche Zusammenarbeit – dies wird auch bei diesem gemeinsamen Projekt bestärkt“, freut sich Raiffeisen-LeasingGeschäftsführer Mag. Alexander Schmidecker. ı


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Kommunales

Im Lichte des Sparkurses

Foto: Lokale Energieagentur – LEA GmbH

Das Forschungsprojekt „KOMM:Licht“, an dem RaiffeisenLeasing maßgeblich beteiligt war, ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz kommunaler Beleuchtung und Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum.

V.l.n.r.: DI (FH) Hannes Heinrich (LEA GmbH), Mag. (FH) Sandra Windbichler (Raiffeisen-Leasing), DI (FH) Alois Niederl (LEA GmbH)

Erstmals steht ein innovatives, modulartig aufge-

bautes Dienstleistungspaket zur Verfügung, mit dessen Hilfe Österreichs Gemeinden alte Beleuchtungsanlagen zu vertretbaren Kosten sanieren bzw. modernisieren können. Der Status quo: In 2357 Gemeinden österreichweit sind rund 600.000 Lichtpunkte installiert, wobei für ihren Betrieb rund 250 GWh an Energie pro Jahr aufgewendet werden. Dieser Energiebedarf entspricht circa 65.000 Tonnen an CO2-Emissionen, die durch die öffentliche Beleuchtung in Österreich entstehen. Durch die Umrüstung bestehender ineffizienter und lichttechnisch minderwertiger AnlaNachhaltigkeit wird belohnt gen auf eine energieeffiziente normDie Lokale Energieagentur (als Projektleiter) führte mit den gerechte StraßenProjektpartnern Raiffeisen-Leasing und 361 consulting group das Projekt „KOMM:Licht“ von Feber 2011 bis Mai beleuchtungsan2012 durch. Es wurde aus Mitteln des Klima- und Energielage können österfonds gefördert und im Rahmen des Programms „Neue reichweit rund 35 Energien 2020“ durchgeführt. GWh eingespart

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werden, was eine Einsparung von rund 9.000 Tonnen CO2 pro Jahr bedeutet. In einem Großteil der Gemeinden wird in absehbarer Zukunft eine Sanierung der Beleuchtungsanlage auf dem Programm stehen. Gründe dafür sind das meist hohe Alter der Anlage (bis zu 40 Jahre, und somit schon am Ende der Lebensdauer) und das, durch die EuP-Richtlinie definierte, Verbot von ineffizienten Leuchtmitteln (wie z.B. die Quecksilberhochdruckdampflampe) – die aber noch in hunderttausenden Stücken im Einsatz sind. Mit energieeffizienten Leuchtmitteln und Leuchten mit Reflektortechnik kann eine innovative normgerechte Straßenbeleuchtungsanlage bei minimalstem Energieaufwand installiert werden. Derartige energieeffiziente und normgerechte Projekte wurden aber vor allem aufgrund hoher Investitionskosten von Gemeinden kaum realisiert. Vor diesem Hintergrund haben Raiffeisen-Leasing und die Lokale Energieagentur – LEA GmbH – in Zusammenarbeit mit weiteren Projektpartnern von Februar 2011 bis Mai 2012 das Projekt „KOMM:Licht“ durchgeführt. Ziel war es, ein umfassendes innovatives Dienstleistungspaket zu erarbeiten, das es den Gemeinden ermöglicht, mit einem kompetenten Ansprechpartner eine moderne, energieeffiziente und normgerechte Straßenbeleuchtung bei gleichzeitig effizienter Betriebsweise zu leistbaren Kosten zu realisieren. Mit dem erfolgreichen Abschluss von KOMM:Licht steht nun ein ausgereiftes Dienstleistungspaket mit verschiedenen Modulen zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination beauftragt werden können. Raiffeisen-Leasing stellt dabei neben der produktunabhängigen Beratung durch ausgewählte Fachleute und der technischen Ausführung durch erfahrene Professionisten aus der jeweiligen Gemeinde gemeinsam mit der jeweiligen Raiffeisenlandesbank und den lokalen Raiffeisenbanken eine Finanzierungsvariante zur Verfügung, die für die Gemeinden schuldenstandsneutral und damit in Zeiten knapper Budgets besonders attraktiv ist. ı


Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement startete in Zusammenarbeit mit Wien-Energie eine neue Aktion für Erdgas-Autos. Wie Sie sich Ihren Gassprit-Preis die nächsten vier Jahre sichern können und welche Vorteile ein Gas-Auto gegenüber herkömmlichen Antrieben hat? Lesen Sie weiter!

einfach. gas. geben. 48 Monate Erdgas-Fahrzeuge leasen. Sie können an 17 Erdgas-Tankstellen in ganz Wien bequem per Tankkarte tanken. Die Abrechnung erfolgt einfach über das Raiffeisen-Leasing-Fuhrparkmanagement.

Erdgas-Preis für 4 Jahre garantiert. Wien Energie/Karl Schöndorfer

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10 gute Gründe, warum Sie sich für ein Erdgasauto entscheiden sollten.

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Erdgasautos sind sicher. Erdgasautos sind sauber. Erdgasautos sind sparsam. Erdgasautos sind leise. Erdgasautos sind preiswert. Erdgasautos fahren sich wie ganz normale Autos. Erdgasautos sehen aus wie ganz normale Autos. Erdgasautos haben immer eine Reserve. Erdgasautos sind schnell und sicher zu betanken. Erdgasautos können jetzt schon an 173 Tankstellen „zapfen“.

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Immobiliennews

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Baubeginn erfolgt Mag. Ines Lirsch

» (01) 716 01-8242 immobilien@rl.co.at www.krottenbachstrasse190.at

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