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RAD

Sommer 2017

im Pott

Fahrradzeitschrift für Duisburg, Essen, Gladbeck, Mülheim und Oberhausen

● Sternfahrten ● Die Tour vor der Tür ● 84 geführte Sommerradtouren

Als ADFC-Mitglied finden Sie hier Ihren Adressaufkleber

Duisburg, Essen, Gladbeck, Mülheim, Oberhausen


Kurzurlaub mit Fahrrad und Schiff

UNSER ANGEB E OTE FÜR RADLE R

Linie + Panoramatour ins Bergische Land Ein besonderes „Plus“ der Linie gibt es in Richtung Heiligenhaus: Fahrradfahrer nutzen die Linienroute von Mülheim nach Kettwig und erradeln von dort per geführter Tour den PanoramaRadweg auf der einstigen Trasse der „Niederbergbahn“! Sa 24. Juni, Sa 8. Juli, Sa 26. August jeweils 11.00 h ab Mülheim Wasserbahnhof Erwachsene: 26,00 € > Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich.

Im Ruhrtal Die Fahrradmitnahme auf unseren Linienfahrten zwischen dem Mülheimer Wasserbahnhof und Kettwig ist von Montag bis Freitag für 3,00 € möglich.

Am Niederrhein Schiffspassage Xanten – Orsoy 27. Mai, 24. Juni, 29. Juli, 23. September > Voranmeldung erforderlich! Tickets für alle Sonderfahrten erhalten Sie … … in der Touristinfo im MedienHaus Synagogenplatz 3, 45468 Mülheim an der Ruhr Telefon 02 08 / 960 960 E-Mail: touristinfo@mst-mh.de mo. bis fr. 9 – 18 Uhr, sa. 10 – 14 Uhr … und an allen ADticket-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.adticket.de

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, gerade sprachen wir im Redaktionsteam darüber, dass unser langjähriger Anzeigenkunde, das Landkartenhaus Orgs, im Herbst schließen wird. Ein ganzes Fachgeschäft für Land-, Rad- und Wanderkarten! Es war doch irgendwie beruhigend zu wissen, dass es in der Welt von Internethandel und GPS noch so etwas wie eine (überwiegend) analoge Insel für Kartographie und Reisekultur gab. Dabei ist die analoge Fahrradkarte bisher noch nicht tot gesagt. Man geht weiterhin davon aus, dass diese für die Tourenplanung gerne Verwendung findet; auf der Tour selber ist die gute alte Karte aber bereits stark durch elektronische Endgeräte sowie durch den Trend zu immer attraktiveren und gut ausgeschilderten Radrouten stark in die Defensive geraten. Stark in die Defensive geraten ist aber – gestatten Sie mir eine kleine kulturpessimistische Spinnerei – damit auch der autonome Radfahrer. Ausgeliefert war man als Kartennutzer zwar hin und wieder den berüchtigten Fehlern in den Karten, war aber ansonsten sein eigener Entdecker und selber dafür verantwortlich, ob man einen schönen oder öden, einen unbequemen oder entspannten Weg nahm. Damit man nicht nur vom eigenen Spürsinn und Glück abhängig war, entwickelte sich bald ein großer Markt an Fahrradkarten, die bestimmte Routen empfehlen, aber gleichwohl durch die Abbildung aller Straßen und Wege dem Nutzer alle Freiheiten und Optionen offen ließen. Natürlich kann man auch seinen digitalen Track frei bestimmen, was meist vor dem Start am heimischen Bildschirm geschieht. Einmal gestartet, wird dann die Richtung vom Display am Lenker vorgegeben. Bisher war das Fahrrad ein Garant für die autonome Mobilität seines Nutzers. Während man in einem PKW ja nur durch den Antrieb des

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Automobils vom Fleck weg kommt, ist man mit dem Fahrrad ja im eigentlichen Wortsinn automobil; das Rad ist hierbei mehr so etwas wie eine Prothese. Das diese immer öfter einen kleinen E-Motor hat – geschenkt. Können wir aber sicher sein, dass derzeitige Entwicklung zum autonom fahrende Auto nicht auch die Entwicklung des Fahrrades beeinflussen wird? Den Weg gibt ja bereits Ihr GPS vor, Sie brauchen demnächst nicht mehr lenken und nicht mehr balancieren und nicht mehr klingeln und bremsen. Wenn Sie mögen, können Sie für ihr autonomes Fahrrad, was ihnen fahrtechnisch überlegen sein wird, aber noch ihre Muskelkraft für dessen Antrieb beisteuern. Wenn Sie Ihrem Fahrrad nicht über den Weg trauen, sollten Sie aber nicht heimlich eine Fahrradkarte einstecken. Selbstfahrende Fahrräder können schnell beleidigt und sehr nachtragend sein.

Inhalt Im Pott4 Baustellenbeschilderung5 Tour de France7 NRW-Sternfahrt10

Touristik15 Karten22 Duisburg24 30 Jahre ADFC Duisburg26

Mülheim41 Baumaßnahmen in Mülheim42

Oberhausen46 Gladbeck49 Termine / Radtouren52 Kontaktadressen / Impressum66


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Im Pott

25 Jahre RiP Wie die RAD im Pott entstand Beinahe hätte es die RAD im Pott nicht gegeben. Die Mitgliederversammlung des ADFC Duisburg durfte 1992 wählen: ein lokales umwelt- und naturschutzorientiertes Blatt für Duisburg oder ein regionales Fahrrad-Magazin für das westliche Ruhrgebiet. Die Mitglieder entschieden sich für das Fahrrad-Magazin. Die RAD im Pott war geboren. Wie kam es überhaupt zu dieser Situation? In den ersten Jahren gliederte sich der ADFC in Bezirksvereine. Die Mitglieder aus Essen, Mülheim, Oberhausen und Duisburg gehörten wie alle übrigen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf zum gleichnamigen Bezirksverein. Er informierte mittels der vierteljährlich erscheinenden „radsam“. Die ADFC-Gruppen in den Städten wurden als Lobbyorganisation für das Radfahren immer aktiver und boten stetig mehr Radtouren an. Sie übernahmen mehr und mehr Verantwortung von den Bezirksvereinen, so auch die Informationen der Mitglieder. Waren es zunächst nur Beilagen zur „radsam“ und gesonderte Tourenprogramme, wuchs der Wunsch nach einem eigenständigen Informationsmedium. Der ADFC Duisburg kooperierte schon von Beginn an mit anderen Organisationen in der Stadt, die sich auch für einen umweltverträglichen Verkehr einsetzten. Aus dieser Zusammenarbeit erwuchs die Idee eines lokalen Umwelt-, Naturschutz- und Verkehrsmagazins. Soweit der eine Vorschlag für die Mitgliederversammlung. Als Alternative wurde die Idee der „RAD im Pott“ präsentiert: ein regionales Fahrradmagazin für das westliche Ruhrgebiet. Im Ruhrgebiet hatte kurz zuvor die Interna-

tionale Bauausstellung (IBA) Emscher Park ihre Arbeit aufgenommen. Der Niedergang von Bergbau und Stahlindustrie kennzeichnete die Region. Die IBA verlieh ihr neue Impulse. So verwandelte sich der Gasometer Oberhausen zu einem einmaligen Ausstellungsort, das Hüttenwerk Meiderich wurde zum heute berühmten Landschaftspark Nord und die Zeche Zollverein wurde zum Industriedenkmal und Weltkulturerbe. Explizit für die Radwanderer entstand der Emscher Park Radweg. Viele ADFC-Aktive aus dem Ruhrgebiet haben ihn damals mitentwickelt. So stärkte die IBA Emscher Park zum einen den Austausch der FahrradAktiven im Ruhrgebiet und schuf damit eine stabile Basis für ein gemeinsames Informationsmedium. Zum anderen förderte die IBA auch ein neues Selbstbewusstsein im Ruhrgebiet, das – zum Leidweisen zahlreicher Marketingexperten – wieder voller Stolz „Pott“ genannt wurde. Für die Gründer des Magazins aus Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen (Aktive im ADFC bzw. in der Essener Fahrrad Initiative), war der Titel somit sonnenklar: „RAD im Pott“. Markus Westphalen


Im Pott

Radfahrer*innen sind blöd! Baustellenbeschilderungen oft mangelhaft Ein regelmäßiges Beispiel schlechter Beschilderungen lässt sich an Baustellen finden. Die getroffenen Regelungen sind entweder die billigste Methode, wie das Schild „Radfahrer absteigen“, oder eine Verwendung von Schildern, die im besten Fall nur gut gemeint ist. Eine tatsächliche Prüfung der Rechtmäßigkeit solcher Beschilderungen ist wohl nur selten der Fall. Beispiel Mülheim: Da wird die Leineweberstraße in der Innenstadt mal eben in eine Richtung für den Radverkehr gesperrt. Gemeint war laut Auskunft der Verwaltung nur der tatsächlich wegen einer Baustelle nicht nutzbare Radweg. Nach immerhin fast drei Wochen wird die Beschilderung dann geändert. Ob ein irrtümlich aufgestelltes Verbot für PKW auch drei Wochen dort gestanden hätte? Erst kommt nur zusätzlich das Schild Fußweg an den Schilder-

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mast. Dann wird, nach erneuter Intervention, das Verbot des Radfahrens entfernt und das Zusatzschild „Radfahrer absteigen“ angebracht. Weil Radfahrer*innen eben doof sind, reicht die Beschilderung „Fußweg“ wohl nicht. Die Tatsache, dass die Verwaltungsvorschriften eine solche Kombination ausdrücklich verbieten, wird völlig ignoriert. Die bis zur Baustelle gültige Radwegbenutzungspflicht wird allerdings nicht aufgehoben. Es sei viel zu gefährlich, den Radverkehr auf die Fahrbahn zu führen. Die Sperrung einer Fahrspur für PKW ist wegen Staugefahr nicht zumutbar. Der Radfahrer könne ja schließlich absteigen und schieben. Abgesehen von der Unmöglichkeit, in der durch Absperrwände engen Baustelle bei Fußgängergenverkehr aneinander vorbei zu kommen, wird nur auf die erforderliche Rücksicht der Radfahrer*innen verwiesen. Dem PKW-Verkehr ist eine Einschränkung also nicht zuzumuten, dem Radverkehr aber schon. Zweites Beispiel Mülheim: Vor dem Rathaus ist wegen der Baustelle eine Sackgasse eingerichtet worden. Erfreulich das Zeichen „Sackgasse, Fußgänger und Radfahrer frei“. Wie aber sollen die Radfahrer an der Baustellenabsperrung vorbeikommen? Nur ein schmaler Fußweg am Rat-


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Im Pott

haus bleibt frei. Also illegal auf den Fußweg? Legal, Illegal, Sch…egal sind ja nur Radfahrer*innen. Die halten sich eh an keine Regeln. Beispiel Duisburg: Am Sternbuschweg wird mehrfach in Baustellenbereichen der legal auf der Fahrbahn radelnde Mensch auf den Gehweg gezwungen. Weil der nicht benutzungspflichtige Radweg wegen Baumaßnahmen gesperrt ist, müssen sich jetzt Radfahrer und Fußgänger neben parkenden Fahrzeugen auf nicht mal einem Meter Breite ins Gehege kommen. Zur Krönung beschildert man dann noch gleich beide Richtungen mit einer Radwegbenutzungsplicht! Zu wenige Mitarbeiter*innen, zu wenig Zeit für die einzelne Situation lassen die Verwaltungen offensichtlich rechtswidrige Anordnungen treffen, die zudem die Mitarbeiter nach außen hin leider nicht immer ganz sattelfest erscheinen lassen. So kann eine an das Gesetz gebundene Verwaltung ihre Pflichtaufgaben nicht erledigen. Eine Klage vor dem Verwaltungsgericht macht auch wenig Sinn, da sie vermutlich länger dauern würde als die Bauzeit. Deshalb verteilen die Bürger im Fahrradklimatest des ADFC auch regelmäßig miserable Noten für die Baustellenbeschilderungen. Das sollte den Verantwortlichen in Verwaltung und Politik nicht egal sein. Es muss nicht gewartet werden, bis eine Über-

Sinnfreie Beschilderung auch ohne Baustelle Fotos: Michael Kleine-Möllhoff

lastungsanzeige der Mitarbeiter den offensichtlichen Mangel dokumentiert. Aber gerade hier zeigt sich deutlich, wie fahrradfreundlich eine Stadt wirklich ist. Nur die gleichberechtigte Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer an Engstellen macht die Fußgänger- und Fahrradfreundliche Stadt aus. Die aktuellen Ergebnisse aus dem Fahrradklimatest 2016 gibt es unter: www. fahrradklima-test.de

Stadtradeln in der Metropole Ruhr Gemeinsam nehmen die Städte im Revier an der Aktion Stadtradeln teil. Wer noch mitmachen möchte, kann sich im Internet unter www.stadtradeln.de anmelden. Es zählen alle Fahrradkilometer (außer Radwettkämpfe), egal wo Sie fahren. Noch bis zum letzten Tag des Aktionszeitraumes, dem 09. Juni, können Sie sich anmelden. Am 9. Juni gibt es die Abschlussveranstaltung „NACHTRADELN“ in Essen. Unter allen Teilnehmer*innen werden attraktive Preise verlost. Als großes gemeinsames Ziel soll die 150.000-Kilometer-Marke geknackt werden!


Im Pott

Bonjour le tour Grand Départ in Düsseldorf Am 1. und 2. Juli 2017 blickt ein internationales Millionenpublikum auf den Grand Départ, den Start der 104. Tour der Tour de France, nach Düsseldorf. Der sportliche Teil des Grand Départ startet mit der Vorstellung der Mannschaften am Donnerstag, 29. Juni. Das Schloss Benrath Lichterfest bietet dem Publikum am Freitag klassische Musik unter freiem Himmel, ein romantisch illuminiertes Schloss und ein atemberaubendes Feuerwerk. Dort findet gleichzeitig der offizielle Empfang des Grand Départ Düsseldorf 2017 statt. www.schloss-benrath-lichterfest.de

Die 1. Etappe am 1. Juli Ziemlich unspektakulär ist der Prolog, ein Einzelzeitfahren auf einem Rundkurs von 13 km durch das Düsseldorfer Stadtgebiet, der von den rund 200 Fahrern im Minuten Abstand durchfahren wird. Als Ausgleich gibt es wunderschöne Panorama-Bilder von Düsseldorfs Schokoladenseite. Die Fahrer starten an der Messe Düsseldorf das Rheinufer entlang. Dabei streifen sie das Kulturzentrum Ehrenhof und sprinten über die Oberkasseler Brücke ins linksrheinische Oberkassel. Mit Blick auf den Rheinturm und den NRW-Landtag geht es

über die Rheinkniebrücke zurück, am Medienhafen vorbei, in Richtung Innenstadt. Auf der bekannten Einkaufsmeile Königsallee geht die Jagd nach der Bestzeit weiter. Am Ende der „Kö“ wechseln die Fahrer auf die Heinrich-Heine-Allee, um an der Deutschen Oper vorbei wieder ans Rheinufer zu gelangen. Die jetzt folgende Zielgerade von 3,3 km Länge entlang des Rheins führt zurück zur Messe. Sie bietet beste Voraussetzungen für die Zeitfahrspezialisten, die auf diesem Stück das erste gelbe Trikot unter sich ausmachen werden. Die Länge des Zeitfahrens verspricht außerdem einen ersten Fingerzeig auf die Form der Gesamtwertungsfahrer.

Die 2. Etappe am 2. Juli Am Sonntag 2. Juli geht die Post ab für Sprinter und Kletterer, wenn bei der zweiten Etappe von Düsseldorf nach Lüttich das

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rot gepunktete Trikot für den besten Kletterer vergeben wird. Das Ziel für den Bergsprint befindet sich oben an der RennbahnStraße in Grafenberg, wo das Schild steht “Achtung Rennpferde!“ Ausgangspunkt der 2. Etappe ist das Tonhallenufer, an dem auch das Village für die Ehrengäste und Partner der Tour de France aufgebaut ist. Über das Joseph-Beuys-Ufer rollen die Teams am 2. Juli 2017 in Richtung Burgplatz, wo sie sich offiziell einschreiben und dem Publikum präsentieren. Hier erfolgt der neutralisierte Start, ein langsames Einrollen der Fahrer. Die acht Kilometer lange Neutralisation zieht sich über die Altstadt in Richtung Medienhafen und ist für die Zuschauerinnen und Zuschauer eine besondere Gelegenheit, die Radsportler ganz nah zu erleben. An der Living Bridge, die das Hafenbecken überspannt, hält das Fahrerfeld für eine offizielle Zeremonie, bevor es durch die Düsseldorfer Innenstadt fährt und sich zum offiziellen Start auf der Fischerstraße aufstellt. Ab hier nimmt das Feld Fahrt auf. Nach den ersten flachen Kilometern durch die Landeshauptstadt geht es hinauf Richtung Galopprennbahn - am Grafenberger Wald kämpfen die Profis um die ersten Punkte für das Bergtrikot 2017. Von Grafenberg führt der Kurs durch Gerresheim und in die Stadt Erkrath. Anschließend schlängelt sich die 2. Etappe der Tour de France 2017 durch das Neandertal bis hinauf nach Mettmann, ehe die Fahrer Ratingen durchqueren und von dort zurück nach Düsseldorf gelangen. Es folgt die Querung des Rheins über die Theodor-Heuss-Brücke in den Stadtteil Oberkassel. Bei Streckenkilometer 52 verlassen die Fahrer wieder das Düsseldorfer Stadtgebiet und gelangen durch den Rhein-Kreis Neuss, über Meerbusch nach Neuss. Das Feld durchquert die Neusser Innenstadt und erreicht dann die nordrheinwestfälische Radsporthochburg KaarstBüttgen.

Auf dem folgenden Weg von Korschenbroich nach Mönchengladbach über die L 381 bereiten sich die Teams auf die erste Sprintwertung der Tour de France 2017 vor, die bei Kilometer 83 im Mönchengladbacher Stadtzentrum abgenommen wird. Durch den Kreis Heinsberg, vorbei am Tagebau Garzweiler 1, gelangen die Fahrer in den Kreis Düren zur historischen Stadt Jülich, die von 1794 bis 1814 zum französischen Staatsgebiet im Département de la Roer gehörte. Nach der Städteregion Aachen mit den Städten Alsdorf und Würselen ist die Domstadt Aachen die letzte deutsche Stadt, durch die das Feld der Tour de France 2017 rollt. Über die B264 passieren die Radprofis anschließend die deutsch-belgische Grenze. Die letzten 51 Kilometer der Etappe bestreiten sie auf belgischem Boden zum Zielort Lüttich.

Rahmenprogramm zum Grand Départ Bis zum Grand Depart wird ein umfangreiches Rahmenprogramm die Stadt beleben. Zudem umfasst die Ausrichtung des Grand Départ in der ersten Jahreshälfte 2017 viele weitere Aktionen in Düsseldorf zu den Themen „Förderung des Radverkehrs“ und „Ausbau zur Fahrradstadt“. Die Veranstaltungsserie läuft bereits seit Februar - als „Appetitanreger“ für das große Tour-Spektakel am Rhein und als Werbung für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel. Hier ein paar Beispiele: 19.5-23.7. Foto-Ausstellung: „Mythos Tour de France” im NRW-Forum 9.6.-23.6. Foto-Ausstellung: „Die Welt hat Pedale” im Rathaus 17.6.-2.7. Ausstellung im Stadtmuseum: „Fahrradgerechte Stadt“ 17.6. RADaktiv feiert „Fête du Vélo“


Im Pott Die Tour de France war schon immer ein Medienspektakel par excellence. Angefangen hatte alles 1903 mit der Gründung durch einen Pariser Verleger, um die dahin siechende Sport-Zeitung „L‘Auto-Velo“ vor dem Bankrott zu retten. Et voila: Die Zeitung geht weg wie warme Semmeln und die Tour durchläuft alle Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz: Triumph und Leidenschaft, Fälschungen, Betrug, Abstürze und mysteriöse Todesfälle. Hier einige Zitate … 1910 „Ihr seid alle Mörder, jawohl Mörder!“ schrie der Sieger auf dem Col d’Aubisque den sensationsgeilen Rennkommissaren ins Gesicht, bei der ersten Pyrenäen-Passage durch Schnee und Geröll. 1950 „OPK“ ein alkohol-unerfahrener Algerier, der nach einer Attacke in der Gluthitze des Languedoc eine Flasche zuge-

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reichten Weißwein leert und nach einem Nickerchen in die falsche Richtung weiterfährt. 1962 „Hätt ich misch doch dä Fisch nit jejesse!“ der Niederrheiner Hennes Junkermann am Fuße des Tourmalet, als er und 13 weitere wegen einer mysteriösen Fischvergiftung aufgeben mussten. 1967 „On – on –on!“ (immer weiter) der Engländer Tom Simson fällt bei mörderischer Hitze am Mont Ventoux vom Rad und stirbt an einer Überdosis Aufputschmittel. 1997 „Quäl dich, du Sau!“ Udo Bölts an seinen Kapitän Jan Ulrich, als dieser bei seinem Toursieg vorübergehend schwächelt und beim Anstieg auf den Ballon d’Alsace den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst. Alle Informationen rund um das Tour-Spektakel sind zu finden auf den Seiten: www.duesseldorf.de/letour.html


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Sternfahrt Tausende demonstrierten für das Fahrradland NRW Am 7. Mai 2017 demonstrierten wieder dreitausend Radfahrer*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen für das „Fahrradland NRW“. An diesem Tag strömten Menschen aus rund 40 Orten mit dem Rad auf die Landeshauptstadt Düsseldorf zu – mit viel Spaß, einem familienfreundlichen Tempo und einer politischen Botschaft. Eine Woche vor der Landtagswahl stand die NRWFahrrad-Sternfahrt passenderweise unter dem Motto „Fahrrad wählen“. Der ADFC NRW fordert mehr Platz für Fahrradfahrer. „Um die Verkehrswende vom Auto zum Fahrrad hin zu schaffen, benötiAnja Vorspel führte die Runde wieder über die Rheinbrücken und durch den Rheinufertunnel Fotos: Michael Kleine-Möllhoff

gen wir sichere Wege für das klimafreundlichste Verkehrsmittel der Welt, ob zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit“, so Thomas Semmelmann, Landesvorsitzender des ADFC NRW. Damit Nordrhein-Westfalen auch das Fahrradland wird, das seinen Namen verdient, hat der ADFC NRW sechs zentrale Forderungen an die nächste Landesregierung in NRW formuliert: • eine priorisierte Förderung und zügige Umsetzung der RadschnellwegeProjekte in NRW • Tempo 30 in Innenstädten als Regelgeschwindigkeit


Im Pott •

eine Kaufprämie für (E-)Lastenräder, um Einkaufsfahrten mit dem Auto zu reduzieren • Fahrradfreundliche Schulen, um das Fahrrad als Verkehrsmittel erster Wahl bei Kindern und Jugendlichen zu etablieren • Mehr Mobilitätsstationen, um die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel zu verbessern Detaillierte Informationen zu den einzelnen Forderungen gibt es auf der Seite des ADFC NRW: www.fahrradland-nrw.de

NRW-Fahrrad-Sternfahrt Die Düsseldorfer Fahrrad-Sternfahrt fand 2017 zum zehnten Mal statt und ist gleichzeitig die zentrale NRW-Fahrrad-Sternfahrt des ADFC NRW, die zum nunmehr fünften Mal stattfand. Der Name „Sternfahrt“ ergibt sich daraus, dass vom Niederrhein, dem Mittelrhein, dem Bergischen Land und aus dem Ruhrgebiet die Teilnehmer sternförmig auf Düsseldorf zufahren, um für mehr Fahrradfreundlichkeit einzutreten. Ziel- und Startpunkt in Düsseldorf war der Johannes-Rau-Platz, wo es um 15 Uhr eine Kundgebung gab. Nachdem im Vorjahr die Rundtour durch die Innenstadt von der Polizei abgebrochen wurde, konnte die Demonstration in diesem Jahr die ganze Runde nehmen. Bei geplanten Zwischenstopps wurde das 2,5 Kilometer lange Teilnehmerfeld wieder etwas zusammengeführt. So konnte die Polizei die Begleitung besser organisieren und die Behinderungen des Verkehrs in Grenzen halten. Auf der Bühne am Johannes-Rau-Platz betonten alle Politiker die Wichtigkeit der Radverkehrsförderung und die notwendige bessere Finanzierung. Bleibt abzuwarten, wieviel davon von der neuen Landesregierung umgesetzt wird. Skepsis ist da wohl angebracht.

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Fahrradsternfahrten Auch nach der NRW-Sternfahrt und der Sternfahrt Ruhr (siehe Seite 55 und 56) geht es noch weiter. Hier sind die Sternfahrten in der Nachbarschaft und die beiden großen in Deutschland: In Berlin demonstrierten schon in den vergangen Jahren bis zu 250.000 Radfahrende für bessere Bedingungen für den Radverkehr. Am 11. Juni geht es auf die AVUS. www.fahrradsternfahrt.de Am 18.06. geht es in Hamburg gemeinsam zum Abschluss auf den Rathausmarkt. www.fahrradsternfahrt.org Ebenfalls am 18. Juni ist das Motto „StadtRad-Luft“ der 10. Kölner Fahrrad-Sternfahrt www.sternfahrt-koeln.de Unter dem Motto „Grüne Welle für den Radverkehr“ findet am 17. September zum vierten Mal die Mönchengladbacher Fahrradsternfahrt statt. sternfahrt-mg.de Auch „Karl Drais“ war auf der Sternfahrt in Düsseldorf dabei


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Fahrradschnellwege stärken urbane Mobilität 25 Mio. € für Radschnellwege „Die Bundesregierung will im laufenden Jahr 25 Millionen Euro zusätzlich für Fahrradschnellwege ausgeben. Das Fahrrad liegt im Trend. Gerade in den großen Städten schätzen immer mehr Menschen diese gesunde, umweltbewusste Fortbewegungsart. Wir unterstützen die Entscheidung der Bundesregierung, Radschnellwege stärker zu fördern. Die Fahrradautobahnen sind ein wichtiger Baustein für eine moderne urbane Mobilität. Viele Menschen, die täglich in die Stadtzentren pendeln, erhalten durch Radschnellwege eine echte Alternative, um stressfrei und ohne Stau zu ihrem Arbeitsort zu gelangen.“ so schreibt die CDU/CSU Bundestagsfraktion in einer Pressemeldung Anfang April. Doch 25 Mio. € für den Radverkehr – das gefällt nicht allen. Der selbsternannte Bund der Steuerzahler dazu: Weil die Kassen voll sind, hat die Bundespolitik flugs einen neuen Fördertopf aus dem Haushalts-Hut gezaubert. Ab 2017 stellt das Verkehrsministerium 25 Mio. Euro für sogenannte Radschnellwege bereit – eine Art Fahrrad-Autobahn –, die vor allem für Berufs-Pendler in Ballungszentren gedacht sind und Bundesstraßen entlasten sollen. Ziel ist es, eine „qualitativ hochwertige Infrastruktur“ zu schaffen. Doch was hier gefördert werden soll, gehört dem Bund gar nicht. Die rund vier Meter breiten Radschnellwege, die für mindestens 2.000 Fahrradfahrten pro Tag konzipiert werden, gehören zur Baulast von Ländern und Kommunen. Dennoch

spendiert der Bund großzügig MillionenZuschüsse für eine Aufgabe, für die er nicht zuständig ist – und das bis zum Jahr 2030. Dabei gibt er bereits jährlich 98 Mio. Euro für den Bau von üblichen Radwegen aus – von Radwegen, die sich an Bundesstraßen befinden. Volle Kassen führen also zu teuren Förderprogrammen. Der Bund baut bereits Radwege an Bundesstraßen, weil er für das Bundesfernstraßennetz verantwortlich ist. Für Radschnellwege besitzt er diese Kompetenz nicht, schenkt aber Ländern und Kommunen Geld, damit diese neue Fahrrad-Autobahnen neben Bundesstraßen und vielleicht sogar genau neben bereits vom Bund finanzierte Radwege setzen. Für dieses Förderprogramm strampelt sich der Steuerzahler nun ab – ein überflüssiger Sport! Stattdessen müssen hier Länder und Kommunen in der Verantwortung stehen.

Kommentar Ich bin auch ein Steuerzahler Es gibt Organisationen, die so tun, als würden sie für ganz Deutschland sprechen. Sie bewerten willkürlich und torpedieren oft schon kleinste Innovationen. Der Bund der Steuerzahler ist so ein Megafon des Falschen. Jetzt stellt der selbsternannte Anwalt der Steuerzahler das zarte Pflänzchen der Radverkehrsförderung an den Pranger. 25 Millionen Euro stellt das Bundesverkehrsministerium erstmals für überregionale Radschnellwege zur Verfügung. „Fragwürdig“ findet der Steuerzahler-Präsident Reiner Holznagel das. Der Bund sei dafür nicht zuständig. Zum Vergleich: Der niederländische Staat fördert Radschnellwege mit mehr als 700 Millionen Euro. Erklärter Zweck der niederländischen Zentralregierung: Stauvermeidung. Ich protestiere. Ich habe mit diesem gestrigen Verein nichts zu tun.


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Sein Credo: Jede Ausgabe des Staates ist von Übel. Er redet dem marktliberalen Modell von Staat und Wirtschaft das Wort. Der Markt soll alles richten, der Staat sich möglichst auf hoheitliche Aufgaben beschränken. Und das freie Spiel der Kräfte regelt alles zum Besten. Zu wessen Besten? Jedenfalls nicht zum Besten der Umwelt und der Menschen. Dabei gäbe es wahrlich Grundsätzliches zu kritisieren an der Subventionspolitik des Bundes. 57 Milliarden Euro betrugen laut Umweltbundesamt die umweltschädlichen Subventionen der Bundesregierung im Jahr 2012. Davon entfällt auf den Verkehrssektor gut die Hälfte mit 28,4 Milliarden Euro. Das ist das 1150-Fache der kleinen Radverkehrsförderung. Mit 12 Milliarden Euro allein sponsert der Staat den klimaschädlichen und lauten Flugverkehr: dadurch, dass Kerosin steuerfrei ist und internationale Flüge von der Mehrwertsteuer befreit sind. Aktuell kein Wort dazu vom Steuerzahlerbund. Mit 7,4 Milliarden subventioniert der Bund die gesundheitsschädlichen und betrügerisch manipulierten Diesel-Pkw. Die Grenzwerte für Stickoxide werden in deutschen Städten regelmäßig überschritten. Ursache sind zum überwiegenden Teil Dieselfahrzeuge. Diese Abgase mitten in unseren Städten und Dörfern machen Menschen nachweislich krank. Die insgesamt 21,9 Cent weniger Steuern pro Liter sind also durch nichts zu rechtfertigen. Hat man vom Steuerzahlerbund in der Diskussion um Dieselgate irgendwas gehört? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Mir würde dieser Steuerzahlerbund nicht fehlen. Was wir brauchen könnten in Deutschland, ist eine Institution, die staatliche Ausgabenund Steuerpolitik im Hinblick auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit bewertet. Experten nennen so etwas eine ökologisch-soziale Finanzreform. Auf das kleine Pflänzchen der dringend notwendigen Radverkehrsförderung auf Bun-

desebene zu treten, ist in diesem Sinne nun aber gerade unverantwortlich. Der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert (FDP) sagte auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Mannheim Anfang April: „Einige fordern zwar schon wieder, wir sollten mit dem Radverkehr mal langsamer machen. Denen kann ich nur entgegnen: Diejenigen Städte, die den Radverkehr ignorieren, werden zurückfallen. Wir haben gerade erst richtig angefangen.“ Einen schönen Radfrühling wünscht Ihnen Michael Adler Kommentar mit freundlicher Genehmigung von „fairkehr“, dem Magazin des VCD

Mit dem ADFC mobil Ein Erfahrungsbericht zur Pannenhilfe erreichte die RiP, hier der persönliche Bericht: Nach einem wunderbaren Sonntag auf der Strecke des 35. Duisburger Radwandertages ereilte uns auf dem abendlichen Heimweg eine Panne am Hinterrad. Ein etwa acht Zentimeter langer rostiger Nagel hatte sich in den Mantel eingedreht und widerborstig verhakt, ohne Zange ließ er sich nicht aus der Karkasse entfernen. Flicken vor Ort fiel damit aus. Überlegungen zur nächstgelegenen Stadtbahnhaltestelle oder dem nächstgelegenen Bahnhof wurden durch einen plötzlichen Geistesblitz ‚Es gibt doch jetzt die Pannenhilfe‘ mit dem nachfolgenden Gedanken ‚können wir doch in Anspruch nehmen und schauen, wie das klappt‘ unterbrochen. Durch den Mitarbeiter der Hotline wurde unser Anruf freundlich entgegengenommen und nach der Aufnahme der


Im Pott Mitgliedsdaten und des vorliegenden Problems zugesichert, sich um eine Reparaturoder Transportmöglichkeit zu bemühen. Die Möglichkeit der Reparatur allerdings wurde von dem Mitarbeiter für den Sonntagabend bereits nahezu ausgeschlossen. Kurz darauf erfolgte ein Rückruf von einem Unternehmen, welches sich allerdings nicht in der Lage sah, den Transport unseres Fahrrads durchzuführen. Das hat mich gewundert, schließlich waren auch alle Fahrraddaten durch den Hotline-Mitarbeiter aufgenommen worden. Danach dauerte es nochmals etwa 20 Minuten bis zum Rückruf des Abschleppunternehmens, welches den Auftrag bestätigte und dann nach 25 Minuten vor Ort war. Fix wurden das Fahrrad auf- und wir mit dem Gepäck eingeladen und nach Hause gefahren. Alles in allem waren wir etwa eineinhalb Stunden nach der Panne zu Hause. War ich vor zwei Jahren in der Diskussion um die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und der Einführung einer Pannenhilfe durch den ADFC strikt dagegen, habe ich meine Einstellung revidiert. Die durchgeführte Hilfe war für uns insgesamt eine sehr komfortable und zufriedenstellende Lösung. Auch so kann Pannehilfe aussehen. Foto: Doro Kleine-Möllhoff

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26. Niederrheinischer Radwandertag Die große Radrallye an Rhein und Maas Am ersten Sonntag im Juli (2.7.) kommen bis zu 20.000 Radfahrer an den Niederrhein, um die Region an Rhein und Maas auf dem Fahrrad zu „er-fahren“. Der Radwandertag wird jedes Jahr unter ein bestimmtes Motto gestellt. In Anlehnung an die große Frankreichrundfahrt, die nur einen Tag zuvor in Düsseldorf startet, lautet das Motto in diesem Jahr „Frankreich am Niederrhein“. Drei verschiedene Themenrouten wurden speziell dazu erarbeitet. Gestartet werden kann ab 10 Uhr in 63 Veranstaltungsorten. Man hat die Wahl zwischen 72 unterschiedlich langen Radrouten, die nur an diesem Tag markiert und ausgeschildert sind. In den meisten Orten wird ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Informationen angeboten und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um 17 Uhr erfolgt die Ziehung der Hauptgewinner der Tombola. Um an der Verlosung teilzunehmen, benötigt man lediglich zwei Stempel aus zwei verschiedenen Veranstaltungsorten auf seiner Startkarte. Die 72 Strecken gibt es schon online als pdf-Karten oder alsGPX-Routendaten unter niederrhein-tourismus.de/ radwandertag/ In der Walsumer Rheinaue und an der Rheinfähre Duisburg – Walsum erreicht die Radwanderung auch die RiP-Region.


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Im Pott

NRWRadtour 1.000 Teilnehmer erkunden die Region zwischen Wupper, Ruhr und Emscher WestLotto und die Nordrhein-WestfalenStiftung richten zum neunten Mal die NRW-Radtour aus. Die Tour findet vom 20. – 23. Juli statt, und der Routenschwerpunkt liegt im Bergischen Land und Ruhrgebiet. Das Besondere daran in diesem Jahr: Die Teilnehmer können viele historische Bahntrassenwege nutzen, die fast kreuzungsfrei und vollkommen flach  die einzelnen Regionen miteinander verbinden. Auf rund 200 Kilometern werden unterwegs von den Radfahrern ausgesuchte Kultureinrichtungen und Naturschutzgebiete angesteuert, die von der NRW-Stiftung auch mit Lotterieerträgen von WestLotto unterstützt wurden. An allen Tourtagen bietet auch in diesem Jahr WDR 4 an den Etappenzielen attraktive Abendveranstaltungen bei freiem Eintritt. Die NRWRadtour 2017 führt am ersten Tag über Teilstücke des Panorama-Radwegs und der Nordbahntrasse von Mettmann

über Wülfrath bis nach Wuppertal. Die zweite Etappe ist auch geprägt von stillgelegten Bahnstrecken und bietet den Radfahrern eine höchst attraktive Nord-SüdVerbindung zwischen Ruhr und Wupper. In Sprockhövel und Hattingen werden Pausen eingelegt, bevor es dann zum Etappenziel nach Bochum geht. Am dritten Tag pausiert die NRWRadtour in Herten und Gelsenkirchen und endet am Seaside Beach am Baldeneysee in Essen. Auch auf dieser Strecke werden u.a. mit Erzbahntrasse und Nordsternweg zwei historische Bahntrassen sowie der Ruhrtalweg eingebunden. Nach insgesamt rund 200 Kilometern erreicht die Tour am Sonntag, 23. Juli nach einem Stopp in Ratingen wieder den Startpunkt in Mettmann. Zu den Natur- und Kulturprojekten, die von der NRW-Stiftung auch mit WestLottoErträgen gefördert werden und die an der Route liegen, gehören etwa das Neanderthal Museum in Mettmann, der idyllisch gelegene Manuelskotten in Wuppertal, eine Walderlebnisschule in Bochum, die Zeche Zollverein in Essen und der „Dicke Turm“ an der historischen Stadtmauer in Ratingen . Unterwegs sorgen die Tour-Scouts des ADFC, ein Sanitätsdienst und eine Motorradstaffel der Polizei für einen reibungslosen Ablauf. Der Reparaturservice hilft bei Pannen und Rosbacher organisiert kostenfreie Getränke entlang der Strecke. Die Teilnahmegebühren für eine Tagesetappe liegen bei zehn Euro, für die komplette ViertagesTour einschließlich Übernachtungen, Verpflegung und weiteren Leistungen zwischen 150 und 310 Euro. Anmeldungen sind bei allen WestLotto-Annahmestellen oder unter der Homepage www.nrw-radtour.de möglich. Für Rückfragen steht zudem die Projektorganisation KOM3 mit dem NRW-Radtour-Telefon unter 0180/500 15 95 (14 Cent pro Minute, max. 42 Cent aus Mobilfunknetzen) montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung.


Im Pott

Tournatur Die Messe Tournatur in Düsseldorf ist eine Wander- & Trekkingmesse. Mehr als 270 Aussteller zeigen vom 1. bis 3. September auf der Messe ihre Produkte und Neuheiten in den Bereichen Wander- und Trekkingausrüstung. Zudem können sich die Besucher über zahlreiche Wanderziele informieren, Kartenmaterial kaufen und Reisen buchen. Die Aussteller stellen gerne individuelle Touren zusammen, empfehlen Unterkünfte und organisieren moderne Wanderservices wie Gepäcktransport, Wandertaxi oder GPS-Führer. Bei der Tournatur – Messe, die parallel zum Caravan Salon Düsseldorf stattfindet, gibt es vom Taschenmesser über Rucksäcke, Schuhe und Stöcke bis hin zu Zelten die komplette Ausrüstung für den Wanderurlaub und für Nordic Sports. Dabei ist Testen ausdrücklich erwünscht. www.tournatur.com

Biker-Party MTB-Rennen im Park Am 5. und 6. August ist es wieder soweit: Es gibt die größte Biker-Party des Jahres, das 24 Stunden Mountainbike-Rennen durch den Landschaftspark Duisburg-Nord. Am ersten Wochenende im August stehen die Stollenreifen zu keiner Zeit still. In Einer-, Zweier-, Vierer- oder AchterTeams sind die Teilnehmer permanent auf einem 8,5 Kilometer langen Rundkurs unterwegs und genießen die einzigartige Atmosphäre des zum Industriedenkmal umgebauten Hüttenwerks. Es siegt das Team mit den meisten Runden bzw. gefahrenen Kilometern. Weitere Informationen www.24h-duisburg.de

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RVR stellt ersten Wegweiser auf Radeln nach Zahlen: Der Regionalverband Ruhr (RVR) will die Routenplanung und Orientierung für Radfahrer weiter verbessern. Dafür baut er ein Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild auf. Der erste Wegweiser des neuen Netzes wurde am Dortmunder U aufgestellt. Das Knotenpunktsystem ist ein erweitertes Beschilderungssystem für Radfahrer. Mehr als 250 Pfeil-Wegweiser sollen künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes in der gesamten Metropole stehen. Sie sind durchnummeriert, so dass sich Radler künftig nicht mehr ausschließlich an Ortsbezeichnungen orientieren müssen. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken. Foto: RTG


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Technik

Das ökologische Fahrrad Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, zeigt sein grünes Image und tut etwas für die Umwelt. Und auch bei der Produktion von Fahrrädern und Zubehör sind nachhaltige Lösungen ein stetig wachsender Faktor. Der pressedienst-fahrrad zeigt ausgewählte Unternehmen, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen stark machen. Fahrradfahren ist in diesem Zusammenhang im täglichen Gebrauch nach dem ZuFuß-Gehen die umweltverträglichste Form der Fortbewegung. Der umweltschonende Charakter wird durch eine ökologische Produktion von Fahrrädern und Zubehör noch verstärkt. Unternehmen aus der Fahrradbranche achten mehr und mehr darauf, sich für den Umweltschutz zu engagieren.

Das beginnt bereits mit einfachen Schritten, wie das Beispiel von Busch & Müller zeigt. Der Beleuchtungshersteller nutzt gesammeltes Regenwasser für den Kühlungsprozess seiner Kunststoffspritzerei. Das heiße Wasser wird anschließend für die Fußbodenheizung genutzt.

Ein Fahrrad aus Bambus Warum die Rahmen nicht komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bauen, dachten sich die Gründer der jungen Fahrradmarke My Boo. Das Kieler Unternehmen verkauft Fahrräder aus Bambus. Diese werden in Ghana per Hand gefertigt und anschließend nach Deutschland verschifft. Von der Qualität unterscheidet sich der natürliche Rohstoff kaum von den gängigen Fahrrädern aus Aluminium oder Carbon. Der Vorteil von Bambus ist jedoch, dass das Rahmenmaterial schnell und einfach nachwächst. Binnen ca. zwei Jahren sind die Bambusrohre so weit, dass sie zum RahFoto: www.pd-f.de / my Boo


Technik

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erklärtes Ziel. Mit dem „Green-Shape“Label bietet Vaude deshalb funktionelle, umweltfreundliche Produkte aus nachhaltigen Materialien an. Der Ausschluss von PFC ist dabei ebenso wichtig wie der Einsatz von recyceltem Material. Doch Green Shape ist noch mehr: Es steht für die Einhaltung von fairen Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette. Zulieferer sowie Produktionspartner in Asien werden nach strengen Kriterien der Fair Wear Foundation ausgewählt und regelmäßig überprüft. Foto: www.ortlieb.com | Rudi Ott | pd-f

menbau verwendet werden können „Wir unterstützen zusätzlich soziale Projekte in Ghana und zahlen so einen Anteil an die dortige Dorfgemeinschaft zurück, indem wir z. B. den Bau einer Schule finanzieren. Nicht nur ökologische Nachhaltigkeit, sondern auch soziale Nachhaltigkeit ist für uns wichtig“, bekräftigt Habke.

Umweltfreundlicher Produktlebenszyklus Schwieriger als beim obigen Beispiel wird eine Überprüfung, wenn große Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit vielen Zulieferern angewiesen sind. Für den Bekleidungsspezialisten Vaude aus Tettnang ist ressourcenschonende Produktion ein

Haltbarkeit der Produkte verlängern „Reparieren statt wegwerfen“, ist außerdem ein großes Thema bei Vaude, das in ähnlicher Weise auch beim Taschenhersteller Ortlieb in Heilsbronn Anklang findet. „Hochwertige Produkte leben länger, sind im Einsatz überlegen und schonen Ressourcen. Noch dazu machen sie den Kunden glücklicher“. Ortlieb fertigt komplett in Deutschland, bezieht seine Rohstoffe und Materialien von Partnern vor Ort und achtet bei der Wahl der Zulieferer auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards. Über 70 Prozent des Materials stammt aus Deutschland. Ihr Engagement legen Vaude und Ortlieb in sogenannten Nachhaltigkeitsberichten offen.

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Technik

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Foto: www.pd-f.de / www.fahrer-berlin.de

Recycling statt Neugewinnung Lange Transportwege machen bei der Ökobilanz nur einen marginalen Teil der Gesamtrechnung des CO2-Ausstoßes aus. Viel stärker fällt die Materialherstellung ins Gewicht, wie beim Reifenhersteller Schwalbe. Die Reifenschläuche bestehen aus widerstandsfähigem Butyl-Kautschuk, dessen Herstellung äußerst aufwendig ist. Deshalb wurde ein spezielles Recyclingverfahren für Schläuche entwickelt. Hierfür wurde am Werk in Indonesien ein eigenes Devulkanisationsverfahren erstellt, das die Rohstoffe aus alten Schläuchen wieder nutzbar macht. Die gebrauchten Schläuche werden von Fahrradfahrern beim Fachhändler abgegeben, der sie dann an Schwalbe weiterleitet. „Die Energiebilanz ist unter Einbeziehung aller Transportwege sogar äußerst

positiv. Das Recycling braucht nur ein Fünftel der Energie im Vergleich zur Neuherstellung“, erklärt Marketingleiterin Doris Klytta. Europaweit sollen in Zukunft flächendeckend für alte und gebrauchte Akkus von E-Bikes in den EU-Ländern zurück genommen werden. Bei E-Bike-Akkus handelt es sich um ein Gefahrengut, das fachgerecht entsorgt werden muss bzw. wieder aufbereitet wird. Die verwendeten Seltenen Erden sind kaum umweltverträglich zu fördern und auch in naher Zukunft erschöpft. Deshalb ist ein aufwendiger Recyclingprozess notwendig.

Fahrradhelme im Test Qualität muss nicht teuer sein Die Stiftung Warentest hat den Fahrradhelmen schon beim letzten Test gemeinsam mit dem ADAC mehr abverlangt als die

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Technik

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Normprüfung. Nun erweiterte sie die Stoß- sonders erfreulich, dass kein Helm durch prüfung noch einmal. Das Ergebnis: 7 von eine erhöhte Schadstoffbelastung auffiel. 15 getesteten Helmen für Erwachsene sind Das Tragen eines Helms schützt nicht nur gut (Preise: 30 bis 140 Euro). Viele Anbieter vor Kopfverletzungen, sondern hat auch haben beim Schläfenschutz nachgebessert. eine Vorbildfunktion. Diese ist insbesonEinige Helme zeigen jedoch Schwächen dere bei Kindern nicht zu unterschätzen. beim Unfall­schutz. Der einzige Falthelm im Der ADAC empfiehlt vor dem Helmkauf, Test belegt den letzten Platz. das Produkt einige Minuten zu tragen. Am besten schneidet das Modell Activ 2 des Falls möglich, sollte auch eine Probefahrt Herstellers Casco ab. Es bekommt ein "gut" mit dem Helm gemacht werden. Der Helm (1,7) und kostet 80 Euro. Dass ein guter muss auf die individuelle Kopfgröße angeHelm nicht teuer sein muss, zeigt der Zweit- passt werden können. Verbraucher sollten platzierte: Das ebenfalls "gute" Modell Pa- darauf achten, dass der Helm mit Reflektocer von Cratoni ist für 60 Euro zu haben. ren ausgerüstet ist und ein Rücklicht integAuf dem dritten Platz landete der Beam- riert hat. Bei der Wahl der Helmfarbe sollte MIPS von Lazer (Note 2,1) für 55 Euro. Die auf helle Farben geachtet werden - das verPreisspanne der getesteten Helme liegt bessert die Sichtbarkeit und sorgt für gezwischen 30 und 140 Euro. ringere Aufheizung bei direkter SonnenDie beiden günstigsten Helme, der Btwin einstrahlung. BH 500 (30 Euro) und der Prophete 770/771 Die ausführlichen Ergebnisse aller im (32 Euro), brauchen den Preis-Leistungs- ADAC-Fahrradhelmtest geprüften Modelle Vergleich mit einer Bewertung von jeweils finden sich unter www.adac.de 2,6 ("befriedigend") ebenfalls nicht zu scheuen. Eher enttäuFÜR JEDES ALTER schend schnitten dagegen die teuren Helme über 100 Euro ab: Der Bell-Annex MIPS erreicht als teuerster Helm im Test (140 Euro) gerade noch das Gesamturteil "gut" (2,5). Eine Besonderheit besitzt der Overade Plixi (85 Euro). Er lässt sich über einen raffinierten Klappmechanismus platzsparend zusammenklappen. Der Helm hat jedoch vor allem beim Unfallschutz und in der Handhabung so gravierende Schwächen, dass er mit der Note "ausreichend "(3,9) den letzten Platz belegt. Neben dem Unfallschutz und der Handhabung/Komfort wurden bei allen Helmen auch die Hitzebeständigkeit Wanheimer Str. 625 | 47249 Duisburg | Tel: 0203/701477 sowie die Schadstoffbelaswww.fahrradhaus-hardacker.de tung geprüft. Dabei war be-

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Bücher

GeoRoute Lippe Neuer Radwanderführer von Ahlen nach Sonsbeck Eiszeitliche Findlinge und Dünenfelder, historische Zechen und Ziegeleien, ehemalige Steinbrüche und Tongruben: Die GeoRoute Lippe nimmt Radfahrer und Wanderer mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch die nördliche Metropole Ruhr zu 147 Geostopps. Der erste geologisch ausgerichtete Radwanderführer ist ein gemeinsames Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und des Vereins GeoPark Ruhrgebiet. Er ist ab sofort im Handel erhältlich. Dazu RVR-Regionaldirektorin Karola GeißNetthöfel: "Der GeoPark Ruhrgebiet hält zahlreiche Schätze aus der Erd-, Natur- und Kulturgeschichte der Metropole Ruhr bereit. Das fasziniert nicht nur Wissenschaftler, sondern inzwischen immer mehr auch Touristen. Der neue Radwanderführer ist dabei der ideale Begleiter für geologische

Entdeckungstouren im nördlichen Ruhrgebiet." Auf rund 300 Kilometern Radwegen von Ahlen bis Sonsbeck erleben die Besucher die Erdgeschichte entlang des Lippetals im Zusammenspiel mit der Nutzung regionaler Bodenschätze. Die Fernradroute verläuft überwiegend links und rechts des Flusses von Westfalen zum Niederrhein und gliedert sich in eine Hauptroute von etwa 230 Kilometern und zwei Varianten von 25 und 40 Kilometern. Für 9,90 Euro ist die "GeoRoute Lippe" unter shop.rvr.ruhr oder www.gd.nrw.de sowie im Buchhandel erhältlich. Infos unter www.georoute-lippe.de

Westliches Ruhrgebiet Neue RVR-Radwanderkarte Seit Ende der 1980er Jahre gibt es die revierweiten Radwanderkarten des Regionalver­ bandes Ruhr. Jetzt hat man nach gut 10 Jah­ren (!) mit der Karte „RadTour Westliches Ruhrgebiet“ die Neuauflage aller vier Karten begonnen. Das Kartenbild hat sich nicht grundlegend geändert, außer dass es natürlich inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht wurde. Als Kartengrundlage dient in bewährter Weise das „Stadtplanwerk Ruhrgebiet“, welches in punkto Klarheit und Lesbarkeit eigentlich eine sehr gute Basis bildet. Eigentlich, denn leider ist seine Abbildung derart blass gehalten, so dass es unter schwachen Lichtverhältnissen kaum noch zu erkennen ist. Das ist in den Vorgän­ gerkarten bislang besser gewesen.


Bücher Beibehalten hat man den für alle vier Karten verwendeten Abbildungsmaßstab 1:40.000. Etwas kleiner geworden ist dagegen das Abbildungsgebiet. Linksrheinisch reicht es nun­mehr von Marienbaum im Norden bis Moers im Süden, rechtsrheinisch von Rees und Raesfeld bis DuisburgHamborn. Von West nach Ost reicht die Ausdehnung von Geldern bis nach Schermbeck. Nicht mehr enthalten sind dagegen Kalkar, Kevelaer, Bocholt sowie die innenstädtischen Bereiche von Duisburg und Oberhausen. Letztere wird man natürlich in der Neuauflage der Karte „RadTour Mittleres Ruhrgebiet“ finden, deren Erscheinungs­ datum aber noch nicht bekannt ist. Die dargestellten Radrouten beschränken sich auf das Radverkehrsnetz NRW sowie einigen radtouristische Radrouten wie z.B. die NiederRheinroute oder der EmscherPark-Radweg. Hinzu kommen ausgeschilderte Radrouten der Städte und Kreise. Innerhalb des Kartenbildes erkennt man die jeweiligen Routen anhand von Symbolen oder Buchstaben­ kürzeln. Größtes Manko war und ist jedoch die fehlende Darstellung von Radverkehrsan­ lagen. Daran hat sich leider nichts geändert. Man kann also nach wie vor nicht nachvoll­ziehen, ob die dargestellten Radrouten über separate Radverkehrsanlagen verlaufen oder ob man sich mit dem Autoverkehr auseinandersetzen muss. Das ist nicht nur innerhalb von Ortschaften problematisch, sondern auch außerorts, wo Autos oft mit sehr hohen Geschwindigkeiten fahren. Sicher radeln kann man dagegen auf den zu Radwegen um­ gestalteten Bahntrassen, die im Kartenbild gesondert gekennzeichnet sind. Völlig neu konzipiert wurde das Begleitbuch, welches in geradezu vorbildlicher Weise Hinweise zu den jeweiligen Radrouten, den Sehenswürdigkeiten sowie Freizeitangeboten enthält. Hier lohnt es sich in jedem Fall, vor einer längeren Tour ein-

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mal genauer reinzu­schauen. Beigefügt ist zudem ein Netzplan zum Schienenverkehr sowie ein separates Netzgitter für die Feineinteilung innerhalb des in der Karte enthaltenen UTM-Gitters. Letzteres kann auch als Basis für die GPS-Navigation genutzt werden. Schon allein die Informationsfülle seines Begleitbuchs macht den Kauf des Kartenwerks erstrebenswert. Wer allerdings eine reine Radkarte mit einem wesentlich differenzierteren Inhalt sucht, der ist mit einer ADFC-Regionalkarte durchaus besser bedient. Diese enthält allerdings kein Begleitbuch. Die Neuauflage der RVR-Radkarte „Westliches Ruhrgebiet“ kostet wie ihre Vorgängerin 10 Euro, ist also nicht teurer geworden. Erhältlich ist sie im gut sortierten Buch- und Kartenfachhandel sowie beim ADFC


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Duisburg

Schimmi-Touren starten wieder Auf den Spuren von Kommissar Horst Schimanski Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebten Schimmi-Touren per Rad von Dagmar Dahmen mit dem ADFC Duisburg. Seit 2013 führt die Schimmi-Tour nicht nur zu Fuß durch Ruhrort, sondern auch in andere Duisburger Stadtteile – und zwar per Fahrrad. Von Tourenleitern des ADFC Duisburg ausgearbeitet und geführt, "rollt" die Gruppe beispielsweise zu Schimmis legendärer ersten Wohnung in Wanheim (Südroute) oder zum (leider gesperrten) Matenatunnel im Stadtteil Bruckhausen (Nordroute). Seit 2016 gibt es auch die Westroute im DU Tours-Programm. Diese führt über Homberg bis nach Rheinhausen. Rund 25 bis 30 Kilometer bei 4 bis 5 Stunden warten auf die Tour-Teilnehmer - je nach Tourvariante. Preis pro Person: 29,- Euro (inkl. ADFCGuide und Currywurst). Mieträder können beim Duisburger Partner Little John Bikes auf Wunsch angefragt werden. Die Kosten für ein Cityrad liegen bei 10,- Euro sowie für ein E-Bike bei 25,- Euro (inkl. Anlieferung zum Treffpunkt der Tour). Die Mindestteilnehmerzahl für eine gebuchte Extra-Schimmi-Tour per Rad liegt bei 20 Personen. Die erste Tour führte bereits im Mai in den Duisburger Westen. Am 11. Juni geht es in den Duisburger Norden. Treffpunkt ist um 11 Uhr bei DU Tours im Hafen Ruhrort. Und am 9. Juli steht dann die Südroute auf dem Programm. Hier ist der Treffpunkt bei Little John Bikes am Sternbuschweg 95. Weitere Infos und Anmeldungen: du-tours.de

Freie Fahrt für Radfahrer Fahrradfahrer wollen zügig vorankommen. Sie wollen durchgängige Strecken und das zu Recht. Das Rad ist nur dann eine ernsthafte Alternative im Berufsverkehr, wenn ihm eigene sichere und hindernisfreie Verkehrsbahnen zugestanden werden! Daher ist es logisch und konsequent, auch in Duisburg eine optimale Radverbindung vom Norden in die Innenstadt zu realisieren, denn die zur Verfügung stehenden Verbindungen über Ruhrort oder die Ackerfährbrücke bedeuten kilometerlange Umwege mit langen Wartezeiten an zahlreichen Ampeln. Da die Trasse der A 59 die direkte und kürzeste Verbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen und der City darstellt, wäre ein parallel verlaufender Radweg geradezu ideal. So wäre die Innenstadt auch für Radfahrer zügig, kreuzungsfrei und ohne Umwege zu erreichen. Auch die Erreichbarkeit des künftigen Radschnellweges 1 vom Norden in die City macht die Verbindung erforderlich. Das wirklich Interessante ist, dass unter der künftigen 1,8 km langen Berliner Brücke der Radweg unter der seitlichen Brückenkonstruktion angebracht werden könnte. Die Radfahrer wären dadurch weitestgehend vor der Witterung und den Emissionen des Verkehrs geschützt und hätten einen herrlichen freien Blick über die Ruhr und Duisburgs Hafenanlage. Auch aus touristischer Sicht ein interessanter Aspekt. Im Bereich der Zu- und Abfahrten (A 59) befände sich der Radweg schon in einer entsprechenden Tieflage, so dass er dort mittels Durchlässen unter diesen Zu- und Abfahrten und weiter Richtung Norden in Seitenlage der A 59 geführt werden könnte.


Duisburg Die Arbeitsgemeinschaft Verkehr des ADFC Duisburg hat der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik diesen Autobahnradweg empfohlen. Angenommen hat sich diesem „innovativen Konzept“ inzwischen der Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und nach einer zwischenzeitlich eingeholten Einschätzung durch den Bundesverkehrsminister mit der Landesregierung NW ins Benehmen gesetzt. Auch von Seiten der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung, sowie den Landtagsabgeordneten Rainer Bischhoff und Frank Börner wird Zustimmung signalisiert. Der Zeitpunkt zur Unterbreitung des Vorschlages zum Planungsbeginn ist günstig, da jetzt mit dem Planfeststellungsverfahren zum 6-streifigen Ausbau der A 59 begonnen wird. Jetzt oder nie kann der Traum eines kreuzungsfreien Anschlusses an die City und damit auch an den künftigen Radschnellweg 1 realisiert werden und die Stadt Duisburg und das Land NRW einer fortschrittlichen und zeitgemäßen Verkehrsentwicklung, sowie den gesteckten Klimaschutzzielen ein gutes Stück näher kommen.

Auf den Spuren der Menschlichkeit Zu Erinnerungsorten des politischen Widerstandes Duisburg besaß zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft ein dichtes Netzwerk von Widerstandsgruppen vor allem im linken politischen Lager. Hamborn mit seiner Dominanz von Industrie und Arbeiterschaft bildete ein Zentrum dieses Widerstandes. Die Radtour führt entlang wichtiger Erin-

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nerungsorte. Dazu zählen in Hamborn das Dichterviertel und die ehemalige Brotfabrik Germania. Auch in Ruhrort gab es wichtige Protagonisten des Widerstandes. Vom Hafen führten zudem vielfältige Verbindungslinien bis in die benachbarten Niederlande. Stationen der Radtour sind unter anderem eine ehemalige Hafenkneipe, die ein Stützpunkt des kommunistischen Widerstandes war, sowie der Platz am Vinckeufer, der heute nach der sozialdemokratischen Lehrerin und Widerstandskämpferin Johanna Niederhellmann benannt ist. Zum Auftakt der Tour besuchen wir im Kultur- und Stadthistorischen Museum die Ausstellung „Das rote Hamborn. Politischer Widerstand in Duisburg 1933-1945“. In dieser Ausstellung spielt das Fahrrad als Verkehrsmittel der Arbeiterklasse eine prominente Rolle: Widerstandskämpfer nutzen Fahrräder mit präparierten Reifen, um illegale Schriften aus den Niederlanden ins Ruhrgebiet zu bringen. Die Tour findet in Kooperation von ADFC und dem Stadtarchiv Duisburg statt. Termin: Samstag, der 9.9.17, 13 Uhr, Stadthistorisches Museum am Innenhafen. Dauer: inklusive Führungen ca. 4 Stunden, ca. 32 Km, ca. 16km/h. Einfache Tour, flache Strecke, meist wenig Autoverkehr. Keine Einkehr, Selbstverpflegung. Tourenleiter: Dieter Linde, Dr. Andreas Pilger. Das Foto zeigt einen der Fahrradkuriere aus Duisburg, den 1915 in Hamborn geborenen Karl Kopavnik.


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Duisburg

30 Jahre ADFC Jubiläum in Duisburg Auch wenn seine erste Fahrt auf einem Fahrrad ein schnelles und jähes Ende in einem Straßengraben gefunden haben soll, entschloss sich Adam Opel, Fahrräder zu produzieren. Er kam zu dem Schluss, dass „… bei keiner anderen Erfindung das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden ist, wie beim Fahrrad“. Das mag allerdings damals auch der Vermarktung seiner Produkte gedient haben. Betrachtet man die Erfolgsgeschichte des Fahrrads aus heutiger Perspektive, dann gilt seine Feststellung nach wie vor. Um den Interessen der Alltags- und FreizeitradlerInnen auch in Duisburg wirksam Ausdruck verleihen zu können, schlossen sich am 22. Juni 1987 rund 15 Fahrradbegeisterte zur Ortsgruppe Duisburg des ADFC zusammen. Inzwischen sind drei Jahrzehnte vergangen und aus dem kleinen Häufchen, damals von vielen belächelt, ist inzwischen ein starker Kreisverband mit beeindruckenden rund 1000 Mitgliedern geworden. Nicht nur die stets steigende Zahl der organisierten Zweiradaktivisten zeigt, dass die Popularität des Fahrradfahrens von Jahr zu Jahr zugenommen hat. Immer mehr Menschen treten lieber in die Pedale statt auf das Gaspedal. Dabei sind die Gründe oftmals unterschiedlich: Ob wegen der Umwelt oder der Fitness und Gesundheit, weil’s preiswert ist oder Spaß macht – immer mehr nutzen das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder in der Freizeit. Rad fahren liegt im Trend. Und seit 30 Jahren unterstützt der ADFC Duisburg die Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer und versucht, die Bedingungen fürs Rad fahren in der Stadt zu verbessern. Der ADFC steht auch nichtorganisierten Radlern mit Rat und Tat zur Seite, berät

in Technikfragen ebenso wie bei der Planung einer Radtour und bei vielem mehr. Anlaufstelle dazu ist nicht zuletzt der Infoladen an der Mülheimer Straße 91 in Duissern. Und um hier noch zuverlässiger präsent zu sein, arbeitet ab sofort Dieter Linde als Honorarkraft stundenweise für den Verein. Das bedeutet zuverlässigere Öffnungszeiten, regelmäßige Beratung und Fahrradcodierungen und nicht zuletzt auch eine kleine Entlastung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Hier und in den kommenden Ausgaben der RiP werden wir auf die 30-jährige Geschichte des ADFC eingehen. Rund um den 22. Juni ist der Terminkalender des ADFC leider schon proppenvoll. Auf dem Umweltmarkt wenige Tage später wollen wir aus Anlass des Jubiläums einen besonders großen Bereich mit einer Ausstellung von Lasten- und Transporträdern und –anhängern sowie Sonderkonstruktionen vorstellen, die zum Teil auch Probe gefahren werden können. Feiern werden wir den runden Geburtstag des Fahrradclubs in Duisburg aber erst bei unserem Sommerfest nach den Ferien. Einzelheiten dazu sind derzeit noch in Planung.

Aus den Anfängen Am 22. Juni 1987 war die Gründungsphase des ADFC in Duisburg abgeschlossen. Auf der offiziellen Gründungsversammlung wurde mit Unterstützung des damaligen Bezirksvereins Düsseldorf e.V. das bereits ein Jahr zuvor gestartete Projekt der Ortsgruppe Duisburg abgeschlossen. Sprecherin wurde Christel Hittinger. Dietmar Boettcher, auf dessen Initiative die Gründung vorbereitet worden war, sah seinen Schwerpunkt zunächst in der Fahrradtechnik, band die Selbsthilfewerkstatt der fahrradinitiative Moers mit ein und übernahm im April den Vorsitz. Der dritte im Bun-


Duisburg de, Gerd Hüttmann, war zuständig für die Pressearbeit. Ergänzt wurde das Trio durch Konrad Steudner (Verkehr) und Hans Herbert Braßel (Radtouristik). Bereits am 12. Juli gab es das 1. Duisburger Fahrradfest, das auf ADFC Initiative in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg auf dem Parkplatz der Eissporthalle durchgeführt wurde. Hier befand sich auch Start und Ziel der 7. Duisburger Radwanderung. Schon im ersten Jahr des Bestehens gab es ein Duisburger Tourenprogramm und auch die Arbeit der heutigen AG Verkehr nahm ihren Anfang. Erste Aufgabe war die Bearbeitung des „Fahrradverkehrskonzepts“ der Stadt (ja, so etwas gab es damals!). Die erste Großveranstaltung der jungen Ortsgruppe war eine Dia-Reportage von Wolfgang Reiche, der in den Jahren 1981-85 die ganze Welt umradelt hatte. Wolfgang war mit seinem Vortrag beim Bezirksverein Düsseldorf zu Gast und hat seinen Aufenthalt kurzerhand um einen Abend in Duisburg ergänzt. Blauäugig wurde die Aula der Gertrud-Bäumer-Schule angemietet. DIN A2 – Plakate wurden gedruckt (die nur dadurch auffielen, dass sie schwarz-weiß waren) und großzügig verklebt, bevor man merkte, dass dies nicht überall gestattet ist. Noch mal Glück gehabt: Es gab kein Bußgeld, aber einen vollen Saal. In den Jahren 1986/87 stieg die Mitgliederzahl in Duisburg um 600 % auf 100. Im Herbst 1988 bekam der ADFC erstmals Gelegenheit, ein städtisches Verkehrskonzept zu kommentieren, für Neudorf-Nord. In der Zeit vor ERA (Empfehlungen zum Bau von Radverkehrsanlagen) von 1995 und der StVO-Novelle von 1997 waren die zu bohrenden Bretter noch dicker als heute und z.B. gegenläufig freigegebene Einbahnstraßen völlig undenkbar. Ein fehlender Wille zur Förderung des Radverkehrs konnte daher von Politik und Verwaltung leichter als heute mit dem Argument „Gute Idee, aber leider nicht zulässig“ kaschiert werden. Baukosten von 15.000 DM je Stell-

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platz im Parkhaus am Hauptbahnhof galten als akzeptabel, 2.000 DM für eine abschließbare Fahrradbox als unbezahlbar. Auf solche Boxen warten wir noch heute… Mehrere Ausgaben der Zeitschrift „radsam“ für den Bezirksverein Düsseldorf wurden in Duisburg zusammengeklebt („cut & paste“ im Sinne des Wortes). „radsam“ war der Vorgänger der heutigen Zeitungen RAD im Pott und Rad am Rhein. Daran beteiligt war das Redaktionsteam Thomas Lindinger, Gerd Hüttmann und Andreas Domanski aus Krefeld. Unvergessen blieb das engagierte Plädoyer von Ruth Specht für das Radfahren an sich und den rücksichtsvollen Umgang zwischen Radfahrern und Fußgängern auf dem Podium von Carmen Thomas‘ „Hallo Ü-Wagen“ auf WDR 2. Unterstützt wurde sie dabei vom Bundesvorsitzenden KarlLudwig Kelber, der extra dazu nach Duisburg kam.

Termine und Themen der RadlerTreffs RadlerTreff West 13.06. 11.07. 08.08.

Grillabend (abweichender Ort: Kaiserstraße 1 in Homberg!) ÜberraschungsTreff: Teilnehmer bringen Bilder ihrer Fahrradabenteuer mit. Radtour

RadlerTreff Nord 15.06. Fällt aus wegen Feiertag 20.07. Grillabend 17.08. Radtour

Zeit und Ort jeweils auf Seite 52


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Duisburg

Weitere Aktive kamen bald dazu und führten die Arbeit der Gründungsmitglieder weiter, Hier seien nur Hans-Herbert Braßel und die heute noch vielen bekannten Wolfgang Bönig, Markus Westphalen und Petra Sander (heute: Scholten-Reintjes). Christel Hittinger und Gerd Hüttmann verschlug es leider nach Mannheim.

Rückblick eines langjährigen Vorsitzenden Reichlich Öffentlichkeits- und viel Lobbyarbeit für das Radfahren sowie jede Menge Radtouren: Auf diese gute Mischung setzte der ADFC seit seiner Gründung. Ein Höhepunkt in der 30-jährigen Geschichte war 1993 die Eröffnung der ersten kleinen Geschäftsstelle an der Fuchsstraße in Wanheimerort. Neben den zahlreichen Informationsständen, die der ADFC in der wärmeren Jahreszeit durchführte, gab es jetzt eine feste Adresse für Fahrradinfos aus erster Hand. Zusätzlich bot die Lokalität die Möglichkeit für die Zusammenkünfte der Aktiven. Der monatliche Aktiventreff fand eine Heimstätte wie die Arbeitsgruppe Verkehr und das Verkehrsforum, ein Zusammenschluss von Verbänden (ADFC, BUND, Fuss e.V., Papillon, Robin Wood und VCD), die sich gemeinsam für eine umweltfreundliche Gestaltung des Verkehrs in Duisburg einsetzten. Die Gründer des Vereins hatten für Neudorf Vorschläge zu einer fahrradfreundlichen Gestaltung entwickelt. Dazu gehörten schon damals die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung und professionelle Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Hauptbahnhof. Bereits in den späten 80-er Jahren nutzten viele Pendler das Fahrrad für den Weg von und zum Bahnhof, wie damalige Zählungen des ADFC zeigten. Doch es war keineswegs so, dass Politik und

Verwaltung mit Begeisterung auf die Vorschläge des ADFC reagierten. Während der VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) schon mit dem Slogan „Tagesticket statt Parkticket“ warb, galt in Duisburg noch das umgekehrte Motto. Die Fahrbahnen sollten frei sein von allem, was den fließenden und parkenden Autoverkehr behindern könnte: Radler sollten schmale Flächen auf dem Gehweg direkt neben parkenden Autos (Achtung: öffnende Autotüren!) nutzen und die Straßenbahn unter die Erde, um Raum für mehr Parkplätze zu schaffen. Für das Verkehrsforum war dies Anlass genug, nicht nur für Neudorf, sondern für ganz Duisburg Vorschläge für ein Rahmenverkehrskonzept zu erarbeiten. Moderne Radverkehrspolitik mit Radfahrstreifen, ausgeschildertem Routennetz und optimale Umstiegsmöglichkeiten auf Busse und Bahnen (z.B. Radstation) gehörten zu den zentralen Forderungen. Mit diesem Katalog zog das Verkehrsforum dann durch Duisburg und stellte die Ideen den Ortsgruppen verschiedener Parteien und Organisationen vor. Zur Gründung des Kreisverbands Duisburg als Nachfolger der Ortsgruppe im Jahre 1991 zählte der ADFC in Duisburg bereits 250 Mitglieder. Mit der ADFC-Strukturreform und den drei Ebenen (Bund/Land/ Kommune oder Kreis) sollte auch die lokale Lobbyarbeit gestärkt werden. Die regionale Kooperation im ADFC litt darunter aber nicht. 1992 erschien die erste „RAD im Pott“ für die Radler aus Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen. Das fünfjährige Bestehen des ADFC in Duisburg wurde im gleichen Jahr im Biegerpark gebührend gefeiert. Mit der Förderung des Landes NRW veranstalteten ADFC-Landesund Kreisverband 1993 auch die zweitägigen Fahrradaktionstage mit einem bunten Programm am Kuhtor. Das Stadtplanungsamt bekam ein Dienstfahrrad geschenkt, um noch mehr mit dem Rad „erfahren“ zu können. Erste Überlegungen zu einem


Duisburg Fahrradstadtplan für Duisburg wurden angestellt. Und: Über 1000 Teilnehmer zählten die rührigen Tourenleiter auf ihren Ausflügen. Aus den vielen Aktiven der damaligen Zeit nur einige herauszugreifen ist eigentlich ungerecht. Immer noch oder wieder dabei sind u.a. Christian Martin, Wilhelm Scholten-Reintjes und Heinz Stadie. Meiner Heimatstadt Duisburg wünsche ich einen weiterhin erfolgreichen ADFC-Kreisverband. Viel Freude beim feiern dieses Jubiläums! Dr. Markus Westphalen

Vor 20 Jahren Zum 10 jährigen Jubiläum hatte der ADFC Duisburg eine Orientierungsfahrt organisier. Nicht nur die Sektkorken knallten zum Jubiläumsfest am 16. August 1997. Auch die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und brachte zahlreiche Luftballons, die die Fuchsstraße vor der damaligen Geschäftsstelle in den damaligen Vereinsfarben blau und weiß schmückten, zum Platzen. Aber bei der Feier war die Luft noch lange nicht raus. So viele Menschen in Feierlaune hat die Geschäftsstelle bis dato höchstens bei der Eröffnung gesehen. Kurz nach 15 Uhr startete Bürgermeisterin Monika Busse (SPD) unüberhörbar mit einer Fahrradklingel die Orientierungsfahrt, an der 15 RadlerInnen teilnahmen. Viele VIPs nutzten die Feierlichkeiten für eine Radtour. Ratsfrau Claudia Leisse (Grüne) kam mit Begleitung, Günter Braun, Chef der Entwicklungsgesellschaft Marxloh und die ADFC-Landessprecherin Ulrike Dörscheln erschienen ebenfalls mit dem Rad. CDU-Ratsherr Dirk Görtz kam mit Begleitung auf einem Tandem und machte sogar die Fahrradrallye mit. Glückwünsche überbrachten außerdem der Leiter des Umweltamtes Dr. Dirk Schenker und der Vorsitzende des Wanheimerorter Bürgervereins. Per Post gratulierten neben anderen die drei

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Gründungsmitglieder Dietmar Böttcher, Dr. Christel Hittinger und Dr. Gerd Hüttemann. Zum Abend hin verlagerte sich das Geschehen in die Nähe der Ruhr zu einer Grillparty in der Waldklause des CVJM. Dort endete auch die Orientierungsfahrt, in deren Verlauf Fragen über die Route, den ADFC und Duisburg beantwortet werden mussten. Zur Belohnung gab es viel Spaß und attraktive Preise, die Unternehmen und der ADFC zur Verfügung gestellt hatten. Im Jubeljahr 1997 gab es aber natürlich auch weitere Aktivitäten. So wurde an einer attraktiven Radroute zwischen Großenbaum und Marxloh gearbeitet. Sie sollte dazu dienen, das Radfahren zwischen den einzelnen Stadtteilen, z.B. von Buchholz zur Stadtmitte oder von Marxloh nach Meiderich zu erleichtern und attraktiver zu machen. Gute Wegeoberflächen, Linksabbiegemöglichkeiten ohne Zeitverluste, Rampen statt Stufen: solche Maßnahmen schlug der ADFC damals vor. Die Maßnahmen hätten knapp 8 Mio. DM gekostet, die mit bis zu 90 % vom Land bezuschusst worden wären. Diese Route sollte zugleich Vorbild für ein stadtweites Radroutennetz sein, welches der ADFC bereits einige Jahre zuvor angeregt hatte. Es sollte noch ein Jahrzehnt dauern, bis erste Velorouten in unserer Stadt umgesetzt werden… Dabei hatte Duisburg alleine in diesem Jahr knapp 6 Mio. DM für die Sicherheit und Qualität des Radverkehrs vom Land bekommen. Der größte Teil davon ist aber in einen Radweg durch die Ruhrauen und die Rad- und Fußgängerbrücke über den Verbindungskanal nahe der Schleuse Meiderich geflossen. Wirkliche Knackpunkte wie die Radverbindung zwischen der Innenstadt und Neudorf oder die katastrophale Oberfläche vieler Radwege wurden nicht angegangen. An der Papiermühlenstraße wurden davon sogar Radwege gefördert, die nicht einmal die untersten Qualitätsanforderungen erfüllten.


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Duisburg

Mehr Feinstaub für Radfahrer bitte! Die Stadt Duisburg kämpft gegen die Feinstaubbelastung ihrer Bürger und hat pflichtgemäß eine Umweltzone eingerichtet. Mit großen Lücken zwar, denn auf den Autobahnen gilt sie nicht. Und davon haben wir reichlich in der Stadt: A3, A40, A42, A57, A524. Durch Logport und den Duisburger Hafen fahren reichlich LKW zu uns und lassen ihre Dieselabgase in die Luft. Auch die Bremsen der Züge und Straßenbahnen tragen ihren Teil zur Feinstaubbelastung bei. Ebenso der PKW-Verkehr, insbesondere Dieselmotoren. Nicht zu vergessen die Binnenschiffe und die Stahlwerke. Aber auch der Hausbrand liefert sein Scherflein ab. Das sind die großen Quellen der gesundheitsgefährdenden Belastung. Doch „auch Kleinvieh macht Mist“, sagt der Volksmund. Warum sollte da nicht der bisher als umweltfreundlich und gesundheitsfördernd beleumundete Radverkehr seinen Teil dazu beitragen? Entlastet doch das schlechte Gewissen der anderen Verursacher ungemein! Und es gibt eine pfiffige Idee, wie das gelingen kann. Mehr noch, denn sie ermöglicht, dass die verursachenden Radler selbst die Hauptbetroffenen sind. Selbstschädigung durch Radfahren. Da sollte man sich genau überlegen, ob man das Radfahren doch besser einstellt. Der geneigte Leser dieser Zeilen wird sich fragen, wie das möglich sein soll. Ganz einfach: Radfahren an trockenen Tagen auf „wassergebundene Decke“. Wassergebundene Decke? Was ist denn das? Eine Bezeichnung aus unserem Verwaltungsdeutsch für die nicht asphaltierten Radwege, also umgangssprachlich Schotter. Stadtverwaltung, Teile der Politik und Um-

weltverbände befürworten diesen Oberflächenbelag, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Kommune, weil er in der Anschaffung besonders billig ist. Die Umweltverbände, weil er als besonders käferfreundlich gilt. Denn an besonders heißen Tagen können sich gewisse Vielbeiner auf Asphalt die Füßchen verbrennen. So wie auf Steinen aus Basalt oder Granit. Das gilt es zu verhindern, auch wenn es zu Lasten radfahrender Menschen geht. Jüngstes Beispiel ist der vom Umweltbeirat der Stadt Duisburg abgelehnte Ausbau des Radweges am Ruhrdeich in Asphalt. Wohin das führt, kann man exemplarisch am Rheinradweg in Rheinhausen erleben. Wenn es einige Tage trocken ist, staubt es gewaltig, weil Wind und Laufräder den Belag aufwirbeln. Das Rad und die Beine sehen dann nach kurzer Zeit aus wie Sau. Ist viel los oder fährt man in der Gruppe, zieht man sich den Feinstaub mit jedem Atemzug in die Lunge. Das Meiste davon ist als Mineralstaub in der Lunge nicht abbaubar, erhöht folglich das Krebsrisiko erheblich. Dann bekommt die Bemerkungen „man sei an der frischen Luft gewesen“ einen bitteren Beigeschmack. Man fragt sich dann, ob es besser ist, nicht in der freien Natur ohne Autobelastung zu fahren, sondern auf Straßen, wo einen der Autoverkehr umringt. Da gibt es dann reichlich Abgase und das Unfallrisiko ist deutlich höher. Oder doch das Rad besser im Keller verstauben lassen? Gesundheitsförderung sieht anders aus. Aber auch die Umwelt- und Kostenbilanz der wassergebundenen Decke ist schlecht, wenn man etwas genauer darüber nachdenkt. Es stimmt, in der Anschaffung ist die wassergebundene Decke billiger. Jedoch ist die Haltbarkeit deutlich schlechter, weil sie eben nicht dauerhaft wassergebunden ist, wie der Name fälschlicherweise suggeriert. Die Oberfläche trocknet durch Sonneneinstrahlung und Wind rasch aus und der


Duisburg Staub weht sie als feine Partikel davon. Rotierende Laufräder haben den gleichen Effekt. Je mehr eine so gestaltete Strecke genutzt wird, um so schneller wird der Belag grob und von Furchen durchzogen. Bremsmanöver haben ebenfalls eine starke Abnutzung zur Folge. So ist alle zwei bis vier Jahre neu zu Schottern, um die Verluste auszugleichen. Das kostet und macht über die Jahre diesen Oberflächenbelag teurer als Asphalt. Aber da hat die Stadt Duisburg einen kleinen Trick bereit, um die Kosten zu senken. Einfach sich nicht um den schlechten Zustand kümmern und ausgefahrene Wege ihrem Schicksal überlassen. Augen zu und durch. Auch ein Kehrdienst ist auf der Schotterpiste nicht möglich, da das Kehrfahrzeug sonst die Oberfläche mit abfegen und einsaugen würde. Also lässt man es gleich bleiben. Glasscherben und Laub bleiben liegen. Spart weitere Kosten! Und den Plattfuß zahlt ja der Radfahrer nicht die Stadt. An den Übergängen zum Betonsteinpflaster oder Asphalt der Straßen kann man die Abnutzung des Oberflächenbelags gut sehen: Dort entstehen die berüchtigten Kan-

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ten, über die man leicht stürzen kann. „Selber schuld, dummer Radler, hättest du doch mit rechnen müssen. Aber du wirst schnell lernen, denn die wassergebundene Decke hilft dir, den Sturz nicht so schnell zu vergessen. Die kleinen Steinchen und der Dreck in den Sturzwunden lässt sie nur langsam heilen, sodass du lange davon hast. Und so sicherst du durch deinen Sturz noch Arbeitsplätze im Gesundheitswesen. Also hab dich nicht so und lerne den wahren Wert der Billiglösung schätzen. Du meinst, durch den Schmutz verschleißen deine Kette, Ritzel, Reifen und Bremsen schneller? Stimmt, das kostest und die Pflege deines Rades macht mehr Arbeit, weil du häufiger putzen musst. Aber erhöhter Verschleiß schafft doch Arbeitsplätze in der Fahrradbranche! Was, deine Kleidung wird schnell dreckig und du musst sie nach jeder Tour waschen? Stimmt, das kostest Energie, Waschmittel und extra Zeit. Bist du denn nicht bereit, mal ein Opfer zu bringen? Und in guten Klamotten kannst du auf wassergebundener Decke nicht fahren, weil du dann auf der Arbeit verschmutzt ankommst und dein Chef das nicht akzeptiert? Nun hab


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Duisburg

dich nicht so, lieber Radfahrer und hör auf zu nörgeln! Wie, du bist noch nicht fertig? Du bist auch mit der wassergebundenen Decke unzufrieden, wenn sie nicht staubt? Was passt dir denn da nicht? Du meinst, bei Regenwetter bilden sich Pfützen und es wird matschig? Dann siehst du und dein Rad nur nicht nur staubig, sondern richtig verdreckt aus? Wer fährt denn schon bei schlechtem Wetter! Ach, noch Tage danach ist der Weg schlammig und voller Pfützen, obwohl die Feuchtigkeit durch den Belag rasch versickern soll? Nun ja, das liegt daran, dass wir dort nicht fegen können und sich die Blätter und andere organische Abfälle mit dem Schotter verbinden und dann entsteht Matsch, der kaum noch Wasser durchlässt. Das lässt sich nicht verhindern, nimm es hin and shut up!“ Entschuldigen Sie bitte, verehrte Leserinnen und Leser, jetzt habe ich beim Schreiben etwas die Contenance verloren, aber nach so vielen Jahren der Verteidigung der wassergebundenen Decke durch Verwaltung, Politik und Umweltverbände, musste es heraus. Denn so gelingt es nicht mehr, Menschen dazu zu bewegen, eine vom Grundsatz her gesunde Form der Mobilität zu wählen. Aber ohne deutliche Steigerung des Radverkehrsanteils werden wir weder die Klimaziele erreichen noch die urbane Lebensqualität nachhaltig verbessern. Und bevor sich bei den Kritisierten wieder Empörung breit macht: Niemand sollte persönlich angegriffen werden, denn ich glaube an die Kraft der Argumente und die Einsichtsfähigkeit der Menschen. Sonst können wir das Projekt der Aufklärung abschreiben. Daher meine Bitte: Keine wassergebundene Decke auf wichtigen Radstrecken, sondern solide Lösungen mit Asphalt oder Betonsteinpflaster. In der Gesamtbilanz ist es die für Umwelt, Mensch und Geldbeutel bessere Lösung. Dieter Linde

Glatteis im Sommer? Radweg in die Duisburger City gesperrt Am Morgen des 18. April stürzte ein 57-jähriger Radfahrer, als er die Ruhrorter Straße und die Karl-Lehr-Brücke in Richtung Innenstadt befuhr. Der Rheinberger war auf dem vereisten Radweg weggerutscht und mit seinem Fahrrad gegen einen Mast geprallt. Dabei verletzte er sich und wollte selbst zum Arzt gehen. Noch während der Unfallaufnahme stürzte ein weiterer Radler, der seine Fahrt aber fortsetzten konnte. Daraufhin sperrte die Polizei den glatten Geh- und Radweg und informierte die Stadt, die die Sicherung übernahm. Die Brücke obliegt aber der DVG, die dann trotz andersartiger Anweisung durch die Straßenverkehrsbehörde das Verkehrszeichen 254 „Verbot für Radfahrer“ aufstellte. Damit wurde die einzige direkte Verbindung zwischen Ruhrort und der Innenstadt für Radfahrer gleich komplett gesperrt. Offensichtlich rechnete man bei der DVG bis auf weiteres mit frostigen Temperaturen. Eine Umleitung wurde selbstverständlich wieder einmal NICHT ausgewiesen, obwohl hier sowohl das Landesveloroutennetz wie auch touristische Radrouten über diese Brücke führen. Einen anderen Weg – sowohl für Alltagradler oder ortsunkundige Radtouristen (und die Teilnehmer an der bevorstehenden Radwanderung) gibt es eigentlich nicht. Sie müssten entweder über Meiderich und die Aakerfähr-Brücke oder sogar linksrheinisch geführt werden – beides eigentlich keine zumutbare Alternative, denn sie bedeuten einen Umweg von 9,5 bis 10,5 km für die Überquerung


Duisburg von Kanal und Ruhr an dieser Stelle. Erst knapp zwei Wochen später, kurz vor der 35. Duisburger Radwanderung (die über diese Brücke führen sollte) und nach Intervention des ADFC wurde dies endlich korrigiert. Nun steht hier (wohl dauerhaft) in beiden Fahrtrichtungen das Verkehrszeichen 101 „Gefahrenstelle“, denn der Belag des Radwegs ist offensichtlich so verschlissen, dass hier nicht nur bei Glatteis eine erhöhte Rutschgefahr besteht. Es ist zu befürchten, dass sich daran bis zum Neubau der Brücken nichts ändern wird. – Und wann dies geschehen wird, steht trotz bewilligter Fördergelder in den Sternen, denn die Verwaltung hat noch immer keine Pläne vorgestellt, wie sie den anschließenden Knoten mit dem heutigen Kreisverkehr tatsächlich neu regeln will.

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ADFC Duisburg begrüßt 1000. Mitglied 2017 gibt es beim Duisburger ADFC viel zu feiern. Passend zum 30. Jahrestag des ADFC in Duisburg konnte das 1000. Mitglied begrüßt werden. Familie Weisenbach hatte den passenden Zeitpunkt für eine Neumitgliedschaft im ADFC getroffen. Als kleines Willkommensgeschenk überreichte Vorstandssprecher Klaus Hauschild einen Blumenstrauß und einen Gutschein für ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft. Die begeisterten Freizeitradler erzählten, dass Herr und Frau Weisenbach nahmen gerne die Präsente zur 1000. Mitgliedachaft entgegen. Fotos: Michael Kleine-Möllhoff


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der Mix aus Tourenangebot und Engagement für ein fahrradfreundliches Duisburg sie zum Beitritt bewegt hat. Das wollen sie durch ihre Mitgliedschaft unterstützen und die Angebote des ADFC und den vielfältigen Service für Mitglieder nutzen. Der ADFC Duisburg heißt Familie Weisenbach und alle Neumitglieder noch einmal herzlich willkommen, wünscht allzeit eine gute, pannenfreie Fahrt und viel Spaß bei schönen Radtouren. Geehrt werden konnten auch 17 Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein. Walter Alflen, Herbert Fürmann und Dieter Linde konnten eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft, Uwe Bensch sogar für 30 Jahre entgegennehmen. Die übrigen Jubilare bekommen ihre Urkunden mit dieser RAD im Pott zugestellt. Zu Beginn der letzten Mitgliederversammlung stellte Michael Kleine-Möllhoff zunächst Dieter Linde als neuen Mitarbeiter für den Infoladen vor. Nach den Ehrungen gab es natürlich noch die notwendigen Urkundenübergabe an die langjährigen ADFC-Mitglieder

Vereinsgeschäfte. Der Vorstand und die Referenten standen zur Wahl. Klaus Hauschild bedankte sich bei den ausscheidenden Aktiven, die ihr Amt abgeben und bei allen Aktiven, die sich im ADFC engagieren. Er warb dafür, sich aktiv im ADFC einzubringen. Klaus will auch eine Tourismus AG aufbauen. Auch im Technikbereich und bei Infoständen und Codieraktionen kann der ADFC Duisburg weitere Unterstützung gebrauchen. Bei der Wahl der Vorstandssprecher und des Finanzvorstands trat die bewährte Troika aus Herbert Fürmann, Klaus Hauschild und Michael Kleine-Möllhoff wieder an und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Der langjährige Schriftführer Wilhelm Scholten-Reintjes trat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Für diese Position fand sich leider kein neuer Bewerber. Weitgehend wurden auch bei den Referent*innen die bisherigen Amtsinhaber wieder gewählt. Lediglich bei der Mitgliederbetreuung gab es mit Susanne Kron und für die Pressearbeit mit Dieter Linde


Duisburg Neubesetzungen. Der lange Zeit vakante Bereich Infostände konnte mit Bernd Fastabend ebenfalls neu besetzt werden. Christian Martin wird auch in den kommenden zwei Jahren den Verein auf Landesebene vertreten. Ersatzdelegierter wurde Dietmar Augele, der sich gegen Klaus Hauschild knapp durchsetzen konnte.

Duisburg. Nachhaltig 2017 "Umbrüche Umwelt macht Zukunft" Die Duisburger Umwelttage haben in diesem Jahr einen neuen Namen bekommen. Sie werden aber wie immer am Tag der Umwelt (Mittwoch, dem 7. Juni) starten und bis einschließlich Samstag, 24. Juni andauern. Unsere Gesellschaft steht vor gravierenden Umbrüchen, denn zur Begegnung von z.B. Klimawandel und Ressourcenknappheit bedarf es einer Änderung der gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der Mitgestaltung durch uns. Mit Duisburg. Nachhaltig 2017 sollen die Zukunftsperspektiven dieser UMBRÜCHE deutlich gemacht werden und die Gesellschaft Gelegenheit erhalten, sich mit den UMBRÜCHEN auseinander zu setzen und folgende Frage für sich zu beantworten: Welche Zukunft hat unsere Umwelt? "Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden", war eine Forderung von Willy Brandt aus dem Jahr 1961 zu UMBRÜCHEN in der Umweltpolitik der Bundesrepublik Deutschland und gilt als Kehrtwende im umweltpolitischen Denken in Deutschland. Damit rückte Brandt -

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lange bevor es die Begriffe Umweltschutz oder Umweltpolitik gab - ein regionales und bis dahin vernachlässigtes Problem ins Blickfeld gesellschaftspolitischer Debatten. Er machte aufmerksam auf die Schattenseiten des deutschen Wirtschaftswunders. 50 Jahre später leitete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Ausstieg aus der Atomenergie im Sektor der Energieversorgung ein. Zitat: "Das Restrisiko der Kernenergie habe ich vor Fukushima akzeptiert, weil ich überzeugt war, dass es in einem Hochtechnologieland mit hohen Sicherheitsstandards nach menschlichem Ermessen nicht eintritt. Jetzt ist es eingetreten". Wie politische und gesellschaftliche UMBRÜCHE betrachtet werden, hängt naturgemäß von der Perspektive des Betrachtens ab. Dass technologische Entwicklungen wie die "industrielle Revolution" oder die "digitale Revolution" zu UMBRÜCHEN in unserem Alltag geführt haben und weiterhin führen werden, gilt heute als unbestritten. Inwieweit diese UMBRÜCHE und ihre


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Folgen unser Leben und unsere Umwelt beeinflussen, prognostiziert die Wissenschaft mit zahlreichen Studien. Klimawandel, Ressourcenknappheit, Abfallberge und Meeresverschmutzung beschäftigen viele Menschen und suchen Lösungsvorschläge. In den Bereichen Konsumwandel, Fairer Handel, Energiewende, Smart-Home, Elektroautos und E-Mobilität zeigen sich Ansätze für neue UMBRÜCHE. Konkrete Vorschläge und Beschlüsse sind sogar auf internationaler Ebene gefasst worden, um zu zeigen, welche Wege wir gehen, um die Welt zu retten und ihr eine Zukunft zu sichern. Die Welt erlebt hoffnungsvolles Handeln. In erneuerbare Energien wird global bereits mehr Geld investiert als in die fossilatomaren Energieträger. Beispiele hierzu sind: Indiens Regierung hat soeben ein Milliardenprogramm für Solarenergie gestartet. China allein baut so viele Windräder wie

der Rest der Welt zusammen. Und in den USA wollen Milliardäre mit Elektroautos künftig viel Geld verdienen. Auf dem Pariser Autosalon war zu hören: Jetzt kommt die Wende. Die Zukunft fährt elektrisch und erneuerbar. Konkrete Ansätze für hoffnungsvolle UMBRÜCHE bietet die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Die Agenda schafft die Grundlage, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen ökologischer Grenzen der Erde zu gestalten. Wie kann Deutschland die Ziele der von den Vereinigten Nationen beschlossenen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen? Die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2016 ist ein erster wichtiger Schritt, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

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Duisburg Ein Themenschwerpunkt ist dabei Mobilität: Wie sollen unsere Städte und Regionen mit Blick auf 2050 gestaltet und entwickelt werden, damit Menschen ihre Mobilitätsbedürfnisse vor Ort erfüllen können? Welche Rolle spielen E-Autos, WasserstoffAutos im Verkehrs-Mix der Zukunft? Was ist für deren Förderung zu tun (Technik, Kosten, Infrastruktur)? Wie kann eine intelligente Verknüpfung klimaschonender Mobilitätsformen (Fuß-/ Radverkehr, Öffentlicher Verkehr, Carsharing, Leihräder etc.) gefördert werden, damit die Menschen ihre Ziele auch ohne Auto schnell, komfortabel und preiswert erreichen? Die Stadt verzichtet dieses Mal auf ein gedrucktes Programm und beschränkt sich auf Postkarten, die mit einem QR-Code versehen sind. Dieser führt direkt auf die Homepage des Umweltamtes, auf der das Programm einsehbar ist.

"Umweltmarkt" und "ÖkoMarkt und Eine Welt Bazar" In diesem Jahr laden der Umweltmarkt, "Öko-Markt und Eine Welt Bazar" am 24. Juni in die Innenstadt, um unter anderem das Thema "Umbrüche - Umwelt macht Zukunft" in vielen Facetten zu präsentieren. Hier wird der ADFC wieder mit großem Aufgebot vertreten sein. Es gibt einen großen Stand mit vielen Informationen rund ums Rad und aktuellen Radwanderkarten aus der Region. Außerdem bietet der Fahrradclub Beratung und Fahrradcodierungen an. Daneben wird wieder ein Gebrauchtmarkt für Räder, Anhänger, Zubehör und Ersatzteile von Privat an Privat organisiert. Außerdem versucht der ADFC örtliche und überörtliche Aussteller zu gewinnen, die Spezial- und Lastenfahrräder und -anhänger präsentieren, die auch Probe gefahren werden können.

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35. Duisburger Radwanderung Fast 5000 Teilnehmer*innen erlebten am letzten Aprilsonntag einen tollen Ausflug auf dem Rad. Der ADFC Duisburg hat eine 25 Kilometer lange Strecke für Familien und eine 60 Kilometer lange Tour durch den Duisburger Norden ausgearbeitet und jede Kreuzung oder Abzweigung mit gelben Pfeilen markiert. So konnten die Mitfahrer*innen die reizvolle Landschaft entlang von Rhein, Emscher und Ruhr genießen. Die kleine Runde ging von der Innenstadt über Rheinhausen nach Homberg und über Ruhrort und Meiderich wieder zurück. Die große Runde führte von Homberg aus über Baerl und Walsum nach Dins-


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laken. Für viele Radfahrer*innen war die kostenlose Fährpassage über den Rhein ein Highlight. Über Schwelgern und Laer traf die Runde wieder auf die Familientour in Ruhrort. Nach vielen kalten Tagen war der angekündigte Sonnentag für viele Menschen ein Grund, das Rad mal wieder an die frische Luft zu schaffen. Für manchen wurde dann die stärker werdende Brise vor allem auf der Rückfahrt auf dem Rheindeich eine echte Herausforderung. Sind doch auch 60 Kilometer oft mehr als die gewohnten Streckenlängen. Der Stadtsportbund als Veranstalter hatte mit mehreren Sportvereinen Haltepunkte auf der Strecke angeboten. An diesen Stellen gab es nicht nur etwas zu Essen und Trinken, auch Spiel und Spaß wurde geboten. Wer an diesen Haltepunkten seinen Teilnehmerpass abstempeln ließ, nahm automatisch an einer Verlosung von zahlreichen Sachpreisen der Sponsoren teil. Hauptpreise waren wieder Fahrräder, die von den Radhändlern Hardacker und Little John Bikes gestiftet wurden. In der Stadtmitte gab es für die Teilnehmer einen abwechslungsreichen Fahrradmarkt mit vielen Informations- und Verkaufsstän-

den. Auch eine Pedelec-Teststrecke war vorhanden. In diesem Jahr gab es erstmals einen speziellen Parcour für Radfahranfänger. Das Motto von "Radparcours.de" ist nicht der erhobene Zeigefinger der klassischen Verkehrserziehung, sondern Spaß, Erlebnis und Nervenkitzel. Der Radparcours fördert die motorische, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in besonderem Maße. Kinder können hier lernen, sich sicher mit dem Fahrrad zu bewegen. Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Fahrrades rundete das Angebot ab. Gesucht war das Lieblingsfahrrad. Besonders gefragt waren alte und historische Räder, Selbstgebautes und Umgebautes, liebevoll Restauriertes und Skurriles. Die Teilnehmerzahlen blieben leider hinter den Erwartungen zurück. Der ADFC Duisburg präsentierte sich mit einem großen Aufgebot vieler aktiver Helfer*innen an der Kontrollstelle der Radtour und an einem großen Infostand mit Gebrauchtradmarkt. Vor allem die Nachfrage zu Fahrradcodierungen führte zu längeren Wartezeiten. Am Ende des Tages war aber klar: Die vielen zufriedenen Gesichter haben die Mühe gelohnt. Fotos: Michael Kleine-Möllhoff


Mülheim

Leserbrief Karl-Lehr-Brücke Ich fahre 3-4 Mal in der Woche aus der Richtung Schwanentor Richtung Ruhrort und zurück. 1. Der Ruhrradweg ist ja jetzt neu gemacht. Warum wurde das Abbiegen von der Brücke aus Ruhrort kommend in den neu gestalteten Bereich fast schon lebensgefährlich gestaltet: Wildpflaster, scharfe Rechtskurve und noch Poller! Das ist nicht nur bei Nässe absolut unmöglich! Es bietet sich doch geradezu an, den Kreisel und das weitere Gemurkse mit der Umleitung zu meiden und durch den neuen Park zu der Ampel Am Brink/Kaßlerfelder Str. zu fahren! Man hätte das schön ausschildern können. Ist mir ein absolutes Rätsel. 2. Die Kreuzung Am Brink/Kaßlerfelder Str. ist eine unglaubliche Zumutung. Man wartet ewig auf Grün. Das ist die einzige Ampel, die ich kenne, bei der der Autoverkehr in einer Phase 2 Mal (!) Grün hat (Am Brink Geradeaus-Verkehr) bevor die Fußgänger- und Radampel Grün bekommt. Ich wollte das nicht glauben. Und dabei steht man in allerdickstem LKW-Verkehr. LKWs, die vom Kreise kommend in die Kaßlerfelder Str. rechts einbiegen, fahren regelmäßig über den Radweg. Im Berufsverkehr ist dann noch meistens die Fahrbahn Am Brink in Richtung Kreisel mit LKWs blockiert, wenn die FußgängerAmpel denn endlich mal grün ist. Der ADFC sollte sich diese Stelle nochmals genau ansehen. Da sich ja der Brückenbau noch hinzieht, sollte da ganz schnell eine kurzfristige Lösung gesucht werden. Den alten Teil der Brücke mit dem Rad zu befahren ist absolut lebensgefährlich. Der LKW-Verkehr nimmt permanent zu, insbesondere biegen immer mehr LKWs in die Seitenstraßen ab bzw. kommen von dort:

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Pontwert, Speditionsinsel, Alte Ruhrorter Strasse, das sind ganz gefährliche Kreuzungen. Die Geister-Räder sind ja gut, aber das ist kein wirklicher Schutz. Und es gibt ja keine Alternativen, die man fahren könnte. Wolfgang Dewald

Ruhrtalradweg zwischen Kettwig und Mintard ist saniert Innerhalb weniger Tage verwandelte sich Ende März der steinige und staubige Feldweg in einen passablen Radweg, der aber weiterhin auch mit Traktoren befahren werden darf.

Essener Straße erhält Radverkehrsanlagen Im Rahmen der Rumbachsanierung und Erneuerung der Fahrbahndecke werden auf der Essener Straße Radfahrstreifen angelegt. Da die Rumbachsanierung über mehrere Jahre erfolgt, wird auch die Straßenneugestaltung nur schrittweise erfolgen. Die Bezirksvertretung 1 fordert außerdem, zwischen Kattowitzer Straße und B1 einen gemeinsamen Geh- und Radweg entlang der hier anbaufreien Straße anzulegen, um an den Radweg der B1 anzuschließen. Dieser führt über die Rumbachbrücke nach Holthausen. Leider endet dieser Weg in Richtung Heißen aber bereits unweit, nämlich an der Straße Mühlenfeld. Ein Weiterbau neben der vielbefahrenen Bundesstraße bis Heißen, für den eigentlich der Bund zuständig wäre, ist nicht abzusehen.


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Mülheim

RS1 in Mülheim Planungen für Broich und Ruhrbrücke gehen in die Umsetzung Die Stadt Mülheim hat die Planungen für diesen Abschnitt wie folgt konkretisiert: Anschlüsse an das bestehende Straßen- und Wegenetz wird der RS1 bis zum Herbst 2018 an der Fährstraße (Stadthallenparkplatz), an der Bergstraße, an die Stichstraße Am Schloß Broich (Parkplatz an der Camera Obscura) und an die bisherige Sackgasse Zur Alten Dreherei (Feuerwehr) erhalten. Die Duisburger Straße kann außerdem über den Campus der Hochschule Ruhr West erreicht werden, da hier bereits 4 Zugänge zum zukünftigen RS1 vorhanden sind. Für Fußgänger sind außerdem zwei Zugänge zum Darlingtonpark (MüGa) vorgesehen. Von der Innenstadt bis zur Hochschule Ruhr West wird erstmalig der Standardquerschnitt des Landes für Radschnellwege realisiert. Es wird also ein 4 m breiter Radweg und daneben 2 m breiter Gehweg gebaut. Dazwischen befindet sich ein „taktiler Trennstreifen“ von 30 cm. Im

Hinblick auf den geplanten Winterdienst soll der Weg über die gesamte Breite asphaltiert werden, wobei auf der Ruhrbrücke und den Broicher Vorlandbrücken wieder der bereits auf der Hochpromenade vorgesehene, hellbeige Asphalt eingebaut werden soll. Der Weg wird beleuchtet, wobei die Brücken eine LED-Beleuchtung in den Geländerhandläufen erhalten. Hiermit hofft die Verwaltung, eine Lichtverschmutzung im Bereich der Ruhr zu vermeiden. Der später angebaute, wie die eigentliche Eisenbahnbrücke, denkmalgeschützte Fußgängersteg kann aufgrund des schlechten Zustandes nur im mittleren Brückensegment erhalten werden. Hier soll ein Sitzbereich mit Ruhrblick geschaffen werden. Während man auf der Hochpromenade zwischen Bahnhof und Ruhr versucht, den naturschutzrechtlichen Belangen in Form von „Stepping Stones“ , d.h. einzelnen Grünbeeten im gemeinsamen Fußund Radweg, Rechnung zu tragen, wird auf der Ruhrbrücke und den Broicher Vorlandbrücken nördlich des Radweges eine durchgängige Biotpopvernetzung in Form eines bis zu 2 m breiten Schotterstreifens geschaffen. Mit der Planung des Abschnitts zwischen Duisburger Straße und der Stadtgrenze zu Duisburg soll der Landesbetrieb Straßen NRW im Herbst beginnen.


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Kostenlose Probefahrt Erstklassiger Service


Mülheim

44

he parallel zu den Bahngleisen ersetzt. Anstelle der weniger genutzten Fahrradständer neben dem Bahnhofsausgang soll noch dieses Jahr eine eingezäunte Fahrradabstellanlage für 56 Räder entstehen. Die Anlage ist Teil des VRR-weiten Projektes für innovative Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und wird aus dem Klimafonds Man möchte die Fläche unter der Brücke des Bundesumweltministeriums gefördert. des Tourainer Ringes zwischen Eppingho- Die Fahrräder werden auf zwei Ebenen in fer Straße, Parallelstraße und dem nörd- Doppelstockparkern, die in vielen Radstalichen Bahnhofsausgang zu einem Bahn- tionen üblich sind, abgestellt. Für E-Bikes hofsvorplatz aufwerten. Fußgänger sollen werden Plätze mit Stromversorgung vorgeungehindert von der nördlichen Eppingho- halten. Der Zugang wird tagsüber vor Ort fer Straße quer über den Platz in Richtung vom Personal der Radstation kontrolliert. Bahnhof laufen. Die bisherigen Nutzun- Die Anlage kann aber 24h am Tag genutzt gen müssen deshalb verlagert werden. Der werden, soweit man sich mit einer Smartphone-App oder seinem VRR-Ticket an der Taxenstand wird östlich des 44.21 44.11 44.10Bahnhofsaus44.22 46.55 48.14 44.17 46.91 44.53 44.06 44.06 44.58 automatischen Schließanlage personifizieganges unter die Brücke verlegt. Die Fahr44.05 45.70 44.13 47.44 ren kann. Die Tarife sollen denen der Radradständer parallel zur Eppinghofer Stra44.01 44.02 47.63 47.66 44.00 44.18 48.11 44.26 44.19 44.21station entsprechen. 44.08 ße stehen den Fußwegebeziehungen 44.01 auch 45.80 44.17 48.18 43.99 44.01 44.04 44.00 43.96 im Weg und werden durch 44.56 43.95 43.91 eine Abstellreiingh

ofer

Stra ß

e

Bike&Ride auf dem nördlichen Bahnhofsvorplatz

44.00

48.18

43.96

43.91

44.51 44.47

43.92

43.94

48.86 43.47 43.56

43.61 43.62

43.67 43.68 43.70

43.54 43.63

43.33

Standort metropoleruhr - rad

<-DN

150

1, 10

1, 10

1, 10

1, 10

1, 10

1, 10

43,39

43.42 1, 50 43.82 1, 10

2,7%

43.35 43.35

1, 10

43.60

1, 86 1, 10

43,88

43.33

1, 10

1, 10

1, 50

44,78 o. 44,76 u.

44.77

150

44.76

44.39

44.50

44.55

44.56 44.55

44.36

6, 60

44.64

44,28 44.42 44.44 44.37 44.22 44.27 44.32

44.19 44.28

0, 50

1,5% 44,46

44.46 44.46

44.35

44,58 o.

44.42 44.4344.45

44.48 <-DN44.56 150 44,48 o. 44.46

44,56 u.

B

45.16 45.07

45.19 45.10 45.11

45.05 44.97 aus Abgrenzung mit Sitzwürfeln Sichtbeton und Bankelementen, - für Reisende, Wartende ein 44.88 Aufenthaltsangebot unter der Lichtinstallation 44.99

44.91

44.73 44.73

B 44.49

44.70

45 45.12 45.10

Ausrundung mit Tiefbord R= 2,0 m, Asphalt und Pflanzfläche anarbeiten nach örtlicher Angabe

44,46 u.

44.56

OK 44.35 44.46 44.48 44.50 44,50 o.

45.45 45.55

44.89

44.26 44.26 44.26

44,35

46.45

45.58 45.67

P

44.92

44.61

44,68 o. 44,66 u.

45.69 45.7 45.72

Zufahrtsbreite auf 7,00 m verengt, Radius der Bordsteinkante 6,00 m, Bord abgesenkt an der Fußgängerquerung, Fortsetzung nach Süden als Rundbord 2 cm.

44,48

44.10

1, 20

2, 20 3, 00

43.96 44.04

DN 300 50.34

44.31

43,91

43,98

46.43

44.62

150

45.59 44.68 43.98

42.58

45,04 u.

1, 10

50.66

46.46

45,06 o. 44.76 44.74 44.72

44.38

2,7%

2,0%

46.96

Vorhandenen Plattenstreifen bis in den Tunnel verlängern; am Bahnhofseingang bis in die Flucht der neuen Kante der Zufahrt verlängern, dort vorhandenen Einlauf versetzen und um einen weiteren Einlauf ergänzen.

44,58

44.51

<-DN

42 Radständer als einfache Bügel in einem Raster aufgestellt; mit Durchgangsbereichen für Fußgänger 1, 10

45.09

44.89 44.80

44.53

44.41

2,7%

43.76

45.39

45.06

44.58 44.68

44.44

44,03

45.35 45.40

45.12

44.97

OK 45,20 44,85

44.60 44.58 44.55

Platzfläche in Asphalt, mit Zuschlag oder Abstreu aus reflektierenden Splitten, Leitlinien für seheingeschränkte Menschen im Heißklebeverfahren aufgebracht

44,90 o. 44,88 u.

45.01 45.09

<-DN

46.42

46.21

1, 50

43.34 P 43.37 43.32 43.40

42.77 42.61

43,48

43.90

46.95

42.82

46.41 42.73

1, 10

43.50

42,82

42,82 o.

42.70

Mit Sitzmauer aus Betonfertigteilen einseitig gefasstes Hochbeet, Aufkantung platzseitig ca. 40 cm, Auflagen aus HPL, 2 Abfallkörbe. Flächige Begrünung mit Rasen, Pflanzung von 3 Säulenhainbuchen 2,7%(wie am Dieter-aus-dem Siepen-Platz)

9 1, 10

43.46 43.48

43.83 43.42 43.76

43.54

44.88 44.94

45.02 45.08

44,90

2,0%

43.36 43.38

42,93 o.

2.80

2,7%

43.38 43.43 43.45 43.50

9, 75

2,7%

41.69

.83

49.87

Kastenrinne mit Gussrost als Platzentwässerung

13 ,9

<-DN 150

43.12

43.09

44,12

43.52

43,57

150

44,95 44.40 44.31

1,7%

<-DN

43.35

43.13 43,13 o.

43.10

42.80

43.82

43.17

DN 300

DN 3 00

41.76

43.28

44.23 44.14

44,22

0, 50

43.29

43.85

43.35

45.15 44.44

44.78 44.91

44,91 o.

41.76

2,7%

43.70

45.25

45.15

44.60

44.17 44.08

2, 70

43.33 43.26 43.26

DN

43.29

43.01

43.67

30

2,7%

0

43.10

43.42

1,5%

43.59 43.62

46.58

45.25

1, 70 0, 50

43,66 43.54

43.90

44.49 44.53

A

43.46

43,33 o.

46.58

43.66

Sitzauflage 60 x 30cm Hochdrucklaminat

0, 80

43.20

43.78

43.62

aße

44.55

4

46.68

43.82

43.56

43,75

43.56

44,24 o.

43.92

1, 20 0, 80

43.22 43.21

llelstr

44.55

44.09 44.24

2, 70

43,75

OK 44.35

0, 50

43.77

43,51 o.

43.40 43.40 43.43

43.18 43.22 43.14

44.04 44.06

43.74

43.51 43.49 43.41 43.50

Para 43.80

48.2

45.66 45.66 45.60 45.60 45.65 45.65 45.49 45.49

44.63

43,85 43,82

43.55

43.39

43.34

45.06 45.06 44.91 44.91 44.63

43.82 43.73

43.55 43.52

43.28 43.28

46.83 46.68 46.83

45.04 44.99

43.70

43.58 43.62 43.58

43.61 43.60

45.04

43.94

43.52

43.69 43.81

43.81o.

43.61 43.48 43.43

46.22

1, 70

43.58 43.56 43.58 43.58

43.73

48.50 48.50 48.44 48.32 48.32

46.22

1, 70 0, 50

43.79

43.67 43.54

46.00

44.47 44.30

44.99

1, 28 0, 30

43.57 43.65

43.72

44.03

43.77

43.77

43.74

43.77 43.73

44.30

44.03

43.76 43.67

1, 70

43.92

43.98

43.86

46.00

44.56 44.51

43.86

1, 70 0, 50

43.95

43.78

45.80

1, 70 0, 50

43.69 43.70 43.73

48.11

47.66

44.0044.01 44.17

44.04

43.80 43.75

47.63

44.19 44.26

44.01 43.99

1, 71 0, 50

43.72

47.44

45.70

44.02 44.01

44.08

47.72

1, 45

43.69 43.69

46.91

44.58

A

43.66 43.69

48.14

44.53

44.06 44.06 44.05

3, 00

43.66

43.73 43.78

46.55

44.21

Epp

43.67 43.70

44.61 44.62 44.61 44.61 44.74 44.83

44.83

44.88 45.13 45.10 45.26

44.98 45.27

45.37 45.38


Mülheim

Mülheimer ADFC-Newsletter – immer informiert, was läuft in Sachen Fahrrad! Mit einem Newletter (E-Mail) informiert der ADFC Mülheim beispielsweise über Reisevorträge, Technikkurse, Radverkehrsplanungen und -politik, Gefahrenstellen und ausgewählte Radtourentermine in Mülheim und der Region. Hierfür einfach eine E-Mail mit dem Betreff ADFC-Newsletter an kv-muelheim@adfc.de senden. Der ADFC verwendet die E-Mailadresse nur für den Newsletter und gibt sie nicht weiter. Legende

1072

Kataster

Leineweberstraße einen Monat Nadelöhr für den Radverkehr

Pfeiler Hochstraße /Fundament Gehwegplatten 40/40

Asphaltdecke m. Abstreu

Entwässerungsrinne mit Gussrost

26

8.26 Straßeneinlauf 300/500

Leitlinie Kunststoff weiß

46.88 Aufmerksamkeitsfeld Noppenplatten Betonfertigteil als Bank / Sitzwürfel Sitzauflage / Abfallkorb

46.20 Rasenfläche Lichtinstallation

Die Fernwärme-Baustelle der medl auf der Leineweberstraße fordert die Geduld der Radfahrer noch bis Ende Mai heraus. Auf der wichtigen Ost-West-Radverbindung durch das Stadtzentrum heißt es für Radfahrer absteigen. Zwischen Ruhrstraße und Friedrich-Ebert-Straße endet der Radweg abrupt und wird als Gehweg weitergeführt. Ein Wiedereingliedern in den Verkehrsraum im Anschluss an die Baustelle ist erst über die Fußgängersignalanlagen am Berliner Platz bzw. der Friedrich-EbertStraße möglich. Eine Einfädelung in den fließenden Verkehr in Höhe der Ruhrstraße ist für Radfahrer nicht vorgesehen. Mit einer Fahrtzeitverlängerung von 5 Min. ist zu rechnen. Der Autoverkehr kann die Engstelle Stadt Mülheim an der Ruhr weitgehend ungehindert passieren. Dieser Text ist so oder ähnlich oft in der Bahnhofsvorplatz Parallelstraße Zeitung zu lesen, nur mit dem kleinen Un-

Fahrradbügel

Baumpflanzung

Schnitt A-A Hochbeet, Einfassungen M 1:10

45.81

9 70 2

5.23 2 0

Asphalteinfassung Großpflaster Beton 16/16/14 Beton C12/15 B 10, D 15 cm

44.75

44.30

44.40

44.25

Sanierung Asphalt 4 cm Deckschicht mit Zuschlag 8-10 cm bit. Tragschicht vorhandener Unterbau

130

50

44.25

Randeinfassung Vegetationsfläche Großpflaster Beton 16/16/14 Aufbau Pflanzstreifen Beton C12/15 B 10, D 15 cm 30 cm Oberboden 35 cm Bodenaustausch / Baumsubstrat vorhandener Baugrund (Baumgruben tiefer) Sitzmauer Betonfertigteile Sichtbeton glatt, B 50 H 70 L 100 cm Fundament 20 cm Beton C 12/15 20 cm Schottertragschicht 0/45 mm Baugrund

300

185

30

Leitlinien im Heißklebeverfahren

Änderungen

Datum, Index

Bauherr

Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung Hans-Böckler-Platz 5, 45468 Mülheim an der Ruhr

45.02 Bauvorhaben 45.02

"Nördlicher Bahnhofsvorplatz"

Gestaltung des verkehrsfreien Bereiches

Alle Maße sind verantwortlich zu prüfen; Unstimmigkeiten sind der Planung und Bauüberwachung sofort bekanntzugeben

Entwurf

M 1:100

1666_BBF_E | 21.10.2016

0

2

5

jürgensmann landers

10

m

45

terschied, dass das Verkehrsmittel Fahrrad durch Auto auszutauschen ist. Was ist passiert und warum ist es eine Meldung wert? Anfang April wurde auf der Leineweberstraße in Höhe der Sparkasse der Gehweg wegen einer Baustelle gesperrt. Der daneben liegende Radweg als Gehweg umfunktioniert, dieser für Radfahrer mit dem Vorschriftzeichen Nr. 254, Verbot für Fahrradfahrer, versehen. Das Vorschriftzeichen Nr. 254 gilt für Straße, Radweg und Gehweg. Weiterfahrt für Radfahrer verboten. Erst nach Überquerung der anschließenden Kreuzung darf weitergeradelt werden. Wie wurde die neue Situation angenommen? Viele Radfahrer fuhren einfach weiter, in den neuen Gehweg/alten Radweg. Unbeabsichtigt gefährdeten sie damit Fußgänger. Am Ende der Absperrung wechselten die Radfahrer verbotswidrig auf die Straße. Oder nutzen den zurecht nicht zugelassenen linksseitigen Radweg. Nach Protest des Allgemeinen Deutschen


46

Mülheim / Oberhausen

Fahrrad-Club wurde die Sperrung nach fast zwei Wochen aufgehoben. Weitere Gespräche waren nötig, um eine eindeutige und fahrradfreundliche Regelung zu finden. Die Stadtverwaltung hat sich inzwischen bereit erklärt, das kombinierte GehRadweg Schild abzudecken und durch ein Radfahrer frei Schild zu ersetzen. Somit kann der Fußweg vorsichtig befahren werden, Fußgänger haben Vorrang und versierte Radfahrer nutzen die Fahrbahn, leider ist dort keine verdeutlichende Markierung für den Radverkehr zum sicheren Einfädeln aufgebracht. Irreführende und falsche Ausschilderung führen oft dazu, dass Radfahrer sich unbeabsichtigt falsch oder gefährdend verhalten. Eine Hauptverkehrsachse für den Radverkehr über Wochen komplett zu sperren, ist ein Unding. Die Stadtverwaltung reagierte erst nach mehreren Gesprächen, lokale Zeitungen halten die Situation für nicht erwähnenswert. Dagegen sind Artikel über Umleitungen und Baustellen für den Autoverkehr regelmäßig in Zeitungen zu lesen. Die hohen Belastungen durch Baustellen wie in der Innenstadt oder in Styrum, durch den Bau der neuen Brücke, belasten erheblich den alltäglichen Radverkehr. Fahrradfreundliche Stadt geht eindeutig besser! (dkm)

Top-Thema Radverkehr Das Thema Radfahren hat es endlich geschafft. Auf vielen politischen Ebenen wird über den Beitrag des Radfahrens bei der Lösung unserer Verkehrsprobleme nachgedacht. Wo wollen wir verkehrspolitisch hin? Diese Frage lassen sich die Oberhausener Lokalpolitiker gerade von Verkehrsexpert*innen beantworten, in Form von Konzepten und Gutachten. Für Oberhausen entsteht ein „Kommunales Mobilitätskonzept“, das Aussagen zu allen Verkehrsträgern enthalten wird, nicht nur zum PKW-Verkehr. In einem eigenen Baustein Radverkehrsentwicklung werden Entwicklungsmöglichkeiten für das Fahrrad erörtert, schließlich gilt es, das Ziel von 25 % Radverkehrsanteil zu erreichen. Über Radwegenetze, E-Mobilität, Öffentlichkeitsarbeit, Radinfrastruktur oder Förderung des Alltagsverkehrs und Radtourismus wird es Aussagen geben. Es wird ein großer Wurf erwartet mit mittelfristigen und langfristigen Zielen und Maßnahmen. Schon kurzfristig (2017) werden Nahmobilitätskonzepte für Sterkrade und Osterfeld vorgestellt. Hier geht es um die Belange von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Und auch städteübergreifend gibt es große Pläne. Beflügelt vom medialen Erfolg des RS1 hat der RVR Aufträge zur Planung eines regionalen Radwegenetzes im Ruhrgebiet vergeben. Der RS1 soll mit anderen schnellen und komfortablen Radwegen verbunden werden. Besonders interessant sind Überlegungen zu einem zweiten Radschnellweg im nördlichen Ruhrgebiet, also der Emscherzone. Noch in diesem Jahr werden Bürger*innen zu 3 regionalen Konferenzen eingeladen, um über die Vorhaben zu diskutieren. Es wird in Zukunft also viel zu berichten geben.


48

Oberhausen

Einkaufen mit dem Rad Fast jeder fünfte Weg dient dem Einkaufen. Einkaufen in den Innenstädten, in den Supermärkten oder den Discountern zählt damit neben dem Arbeitsweg zu den besonders großen Verkehrserzeugern in unserem Alltag. Wie kommt man zum Einkaufen in die Innenstadt oder zum Discounter? Die meisten Menschen benutzen dazu ihr Auto, wie Verkehrsstudien in Essen, Mülheim oder Oberhausen belegen. In Mülheim und Oberhausen kaufen knapp 60 Prozent der Menschen mit dem Auto ein, in Essen sind es knapp 50 Prozent. Besonders die Discounter locken autofahrende Kunden mit großzügigen Parkplätzen. Aber auch die Städte versuchen, am Rande oder in der Innenstadt,

möglichst viel Parkraum bereitzustellen. Nicht einmal jeder zehnte Kunde nutzt zum Einkaufen ein Fahrrad, obwohl die Wegelänge beim Einkauf im Schnitt nur 4 Kilometer beträgt. Besonders bei schönem Wetter entscheiden sich daher mehr Menschen zum Einkaufen mit dem Rad und finden oft wenig einladende Abstellmöglichkeiten für das Rad. Sichere und geschützte Fahrradabstellplätze sind beim Einkaufen meist Mangelware. Der Einzelhandel könnte Kunden binden, die lieber öfter und zwar kleine Mengen und frische Ware einkaufen wollen. Solche

Einkäufe lassen sich problemlos auf dem Rad bei relativ kurzen Strecken transportieren. Gute Parkstände für Fahrräder kosten vergleichsweise wenig, brauchen wenig Platz und entlasten die Stellplätze für Autokunden. Es wäre eine Investition, die sich lohnt. Wie die Situation heute aussieht, wollen wir in den nächsten Ausgaben in einer kleinen Reihe vorstellen.

Dauerbaustellen auf Radtrassen Umfangreiche Gleisarbeiten mit Brückenbauwerken beeinträchtigen für lange Zeit den Fahrkomfort für Radfahrer*innen in Oberhausen. Betroffen davon sind zum einen die HOAG-Trasse und zum anderen der Emscherradweg. HOAG-Trasse: Im Zusammenhang mit der Planung und dem Bau der Betuwe Linie finden Bauarbeiten in Sterkrade u.a. am Bahnübergang Rosastraße statt, was die Sperrung der HOAG-Trasse zwischen Emscher (Ende Grüner Pfad) und Rosastraße erforderlich macht. Wegen des Umfangs der Baumaßnahme ist an eine Öffnung des


Oberhausen / Gladbeck Weges in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Eine Umleitungsempfehlung durch den Ortsteil Schwarze Heide ist ausgeschildert. Emscherradweg: Ebenfalls wegen umfangreicher Bauarbeiten wird der Radweg hinter dem RWO-Gelände von der Lindnerstraße zur Emscher auf längere Zeit gesperrt sein. Umleitungsschilder leiten den Radverkehr weiter entlang der Lindnerstraße, dann rechts in die Max-Eyth-Straße bis der Anschluss an den Emscher-Radweg und dem Radweg an der Kleinen Emscher erreicht ist.

ADFC Gladbeck und Bottrop gemeinsam gegen geplante Trassenführung des RSMR zwischen Gladbeck und Bottrop Dem ADFC Gladbeck ist die vom RVR in Auftrag gegebene, aber noch nicht veröffentlichte Machbarkeitsstudie des geplanten Radschnellwegs „Mittleres Ruhrgebiet“ (RSMR) von Essen über Bottrop nach Gladbeck zugespielt worden. Danach verläuft die angedachte Wegeführung zwischen Bottrop und Gladbeck hauptsächlich

49

über vorhandene Straßen statt über autofreie ehemalige Bahntrassen. Obwohl der RVR betont, dass die auch in der WAZ bekannt gewordene bisherige Planung noch nicht der offizielle Wegeverlauf sei und es auch noch Änderungen gäbe, nutzten der ADFC Gladbeck gemeinsam mit Bottrop die Gelegenheit, ihrer Enttäuschung über diese Planung in Interviews ihrer Vorsitzenden in den Lokalteilen der WAZ von Bottrop und Gladbeck Ausdruck zu verleihen. Außerdem wandten sie sich gemeinsam sowohl an die Verantwortlichen im RVR wie auch an den Oberbürgermeister von Bottrop, Bernd Tischler, der auch Vorsitzender des Planungsausschusses im RVR ist. Auch die Stadtverwaltung Gladbeck ist informiert. Hier nun die Argumente von Heinz Brockmann (Bottrop) und Dr. Vera Bücker (Gladbeck): In Bottrop verläuft der geplante Weg über das vorhandene Straßennetz, teilweise als Fahrradstraße und teilweise sogar entlang von größeren Verkehrsstraßen. Er führt direkt in die Bottroper Fußgängerzone und dann erst über die Essener Straßen Richtung Essen (s. roter Track). Nur zwischen GLA-Ellinghorst und Kirchschemmsbach ist ein kurzes Stück über eine ehemalige Bahntrasse vorgesehen. Diese Hafenbahntrasse verläuft bis zum Rhein-Herne-Kanal in BOT-Ebel und weiter in Richtung Essen. Die vorgesehene Planung erscheint dem ADFC Gladbeck und ADFC Bottrop/Kirchhellen aus mehreren Gründen ungünstig: Die geplante Route dürfte nicht den RSStandard erreichen (Breite + begleitender Fußweg + autofreie Wegeführung). Auf der gewählten Strecke gibt es viele Ampeln, so dass es häufige Wartezeiten geben würde. Die Wegeführung entlang von größeren Verkehrsstraßen ist nicht attraktiv zu fahren, schöpft das Potenzial für Freizeitradler nicht aus und ist nur für Berufspendler interessant.


50

Gladbeck

Die Wegeführung entlang von größeren Verkehrsstraßen ist wegen der Abgasbelastung eher ungesund und dürfte nur im Notfall gewählt werden, wenn es keine Alternative gibt (die aber existiert). Die örtlichen ADFCs haben einen Alternativvorschlag entwickelt, der diese Nachteile nicht hat. Er führt über die alte Hafenbahntrasse und geht damit autofrei bis kurz vor den HBF Bottrop. (s. blauer Track auf der Karte). Ihre Variante führt am Tetraeder vorbei zum HBF Bottrop. Dort kann sie auf einen Stichweg von der Bottroper City stoßen (dunkelroter Track), sodass über diesen Teil des in der Machbarkeitsstudie geplanten RS die Bottroper Innenstadt angebunden wird. Von BOT-HBF kann der RS wie geplant nach Essen weiterführen. Unser Vorschlag über die ehemalige Hafenbahntrasse weist eine Reihe von Vorteilen auf: Der Standard für Radschnellwege kann auf der Bahntrasse umgesetzt werden. Es gibt kaum Straßenquerungen und kei-

ne Ampeln und ermöglicht so hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten. Der Radverkehr wird abgasfrei und lärmfrei geführt. Er bindet in Bottrop weitere Wohngebiete (Ebel, Welheim) an den RS an und hat damit ein größeres Einzugsgebiet. Er bindet Bottroper Attraktionen wie die Tetraeder-Halde, die Ski-Halde, den Malakowturm Prosper und die Gartenstadt Welheim an. Eine direkte Verbindung von Gladbeck und Bottrop erfolgt mittels des bereits bestehenden City-Trails. Es geht den beiden ADFC-Gliederungen dabei nicht um Details, sondern um die Grundsatzentscheidung, die auto-und abgasfreie Trassenvariante statt der Wegeführung über das vorhandene Straßennetz zu wählen. Mit der Wahl der bisher vorgesehenen Wegeführung würde eine große Chance für einen attraktiven RS und den ersten RS in Nord-Süd-Richtung im Ruhrgebiet vertan, der diesen Namen auch wirklich verdient.


Gladbeck

51

waren. Sie stellte die beiden bisher durchgeführten Kongresse in einem halbstündigen Vortrag vor. mß

ADFC Gladbeck beim Bundes-Forum in Münster

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Auf Einladung des Bundes-ADFC referierte die Sprecherin des ADFC Gladbeck, Vera Bücker, auf dem jährlich stattfindenden Bundes-Forum am 11. Februar diesen Jahres, das dem Austausch von Best-PracticeBeispielen und der Information dient, über die bisher zweimal durchgeführten Fahrradkongresse. Vor ca. 100 hochrangigen ADFC-VertreterInnen und Gästen aus ganz Deutschland erläuterte sie Konzepte, Inhalte, Wirkung und Kosten der Gladbecker Fahrradkongresse, die den Organisatoren als bundesweit nachahmenswerte Aktion aufgefallen

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Termine / Radtouren

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Regelmäßige Termine

Oberhausen/Mülheim •  Radler-Treff in den Start­hilfe-Räumen im Bürgerzentrum Altenberg: Aktiventreff jeden 1. Freitag im Monat ab 19 Uhr. • Offenes ADFC-Treffen in geselliger Runde in Oberhausen für Mitglieder und Interessierte an jedem 3. Dienstag im Monat ab 18 Uhr im Cafe Restaurant M am OTHC Vereinsgelände Arenastraße 3 (neben der Arena in der Nähe des Gasometers). • Radler-Treff Mülheim: jeden 3. Donnerstag im Monat (außer Feiertage) ab 18 Uhr in den Räumen der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. Löhberg  28, 45468 Mülheim an der Ruhr

Gladbeck • Gladbecker ADFC-Treff an jedem 3. Mittwoch

in den ungeraden Monaten (außer Januar und Juli). Wegen wechselnder Örtlichkeiten auf der Homepage nachschauen oder nachfragen unter adfcgla@email.de

Duisburg • Radler-Treff West: jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Kirche in Homberg-Hochheide, Kirchstraße 109 • Radler-Treff Nord: jeweils am 3. Don­nerstag im Monat um 19:30 Uhr, Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 38 (Eingang Karl-Marx-Str.) • AG Verkehr an jedem 2. Montag eines Mo­ nats, 19:30 Uhr im Infoladen • AG ÖPNV an jedem 3. Dienstag im Monat, 19 Uhr im Infoladen • Aktiventreff an jedem 4.  Dienstag eines Mo­nats, 19:30 Uhr im Infoladen • FahrRadio – das aktuelle Radmagazin des ADFC am 3. Sonntag im Monat ab 20:04 Uhr bei Radio Duisburg, auch im Internet unter http://buergerfunk-duisburg.podspot.de/?s=adfc

Hinweise zu den Radtouren Das gemeinsame Erleben der Natur, Kultur und der Spaß am Radfahren stehen bei unseren geführten Touren im Vordergrund. Ihr Rad muss für die ausgewählte Tour geeignet sein und der StraßenverkehrsZulassungs-Ordnung entsprechen. Sie benötigen ausreichend Getränke, Verpflegung, Kleingeld sowie Regenbekleidung und Flickzeug. Eine Anmeldung ist für ADFC-Radtouren in der Regel nicht notwendig. Kommen Sie bitte pünktlich zum Startpunkt. Bei schlechten Wetterverhältnissen kann eine Tour auch einmal ausfallen. Veranstalter und Tourenleiter haf­ten nicht gegenüber Teilnehmern oder Dritten für in Folge der Tour entstandene Schäden. Die Geschwindigkeit richtet sich grundsätzlich nach den Langsameren. Die genannten Schwie­ rigkeitsstufen und die ungefähren Strecken­ län­ gen sollten jedoch berücksichtigt werden. Kinder dürfen nur in Begleitung Erziehungsbe­ rechtigter mitfahren. Bei Jugendlichen über 14 Jahre muss eine schriftliche Einverständniserklä­rung eines Erziehungsberechtigten vorliegen. Dem Tourenleiter bleibt es auf jeden Fall vorbehalten, Personen von der Teilnahme an der Radtour auszuschließen. Für ADFC-Touren fällt in der Regel für Nicht-ADFCMitglieder ein Tourenbeitrag zwischen 1,50 € und 3 € an. Wird von Teilnehmern ein Zusatzbeitrag bzw. eine Gebühr für die Tour verlangt, so ist dies entsprechend vermerkt. Die Teilnehmer bezahlen zum Beispiel den Eintritt in ein Mu­seum oder die Benutzung der Bahn selbst. Fragen zur Tour beantwortet der jeweilige Leiter. Weitere Toureninfos finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Kreisverbände. für Ungeübte und Kinder geeignet, vorwiegend eben, Steigungen 0 - 2% für weniger Geübte geeignet, teilweise hügelig, Steigungen von ca. 2 - 6 % gute bis sehr gute Kondition erforderlich, starke Steigungen möglich, Kinderfreundlich, steigungs- und verkehrsarm Mountainbikeroute, naturnah und ggf. die Kondition fordernde Route


Radtouren Genaue Adressangaben der Startorte bitte bei Bedarf telefonisch erfragen oder nachlesen unter www.adfc-nrw.de/gefuehrteradtouren-in-nrw.html Fr. 09.06.17 Duisburg Tiger & Turtle

27 km

Stadtradeln: Mit dem Umweltdezernenten Dr. Ralf Krumpholz geht es auf einer Tour in den Duisburger Süden. Tiger and Turtle und Rheinpark sind unsere Ziele. Der Hinweg führt über den Sportpark Wedau. ADFC-Tourenleiter Michael Kleine-Möllhoff  0203-3439529 DU-Altstadt, Rathaus, 14:30 Uhr

Sa. 10.06.17 Duisburg 65 km Egelsberg, Hülserberg und Vluynbusch

Fahrt über die landschaftlich höchsten natürlichen Erhebungen am linken Niederrhein. In Vluynbusch Einkehr im Samannshof vorgesehen. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Heinz Stadie  0203-436126 DU-Ruhrort, Friedrich-Ebert-Brücke, 10 Uhr

So. 11.06.17 Essen 40 km Faltrad-Tour nach Marl-Sinsen

Tour für Faltrad-Liebhaber an den Südrand der Haard. Nördlich von Scherlebeck Einkehr in ein Café, die Rückfahrt vom Bhf Marl-Sinsen per Zug, < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Rüdiger Sang  0201-273326 E-City, Willy-Brandt-Platz, 10 Uhr

So. 11.06.17 Duisburg 25 km Marina-Markt im Innenhafen

Über Essenberg zum Marina Markt, dort etwa 3-stündiger Aufenthalt, zurück über Hochfeld, Stadtpark Rheinhausen. Rückkehr ca. 18 bis 19 Uhr. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 12 Uhr

Do. 15.06.17 Essen 65 km HOAG Trasse und Grüner Pfad

Überwiegend grüne Wege entlang des Rhein-HerneKanals und dem frisch asphaltieren „Grünen Pfad“

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bis zum Rhein in Duisburg-Beeckerwerth, zurück über die HOAG-Trasse, < 15 km/h. Fahrzeit mit Pausen ca. 5 Stunden. ADFC-Tourenleiter Mirko Sehnke  0151-67626159 E-City-Nord, Universitätspark, Eisdiele, 10 Uhr

Regelmäßig stattfindende Tourenangebote donnerstags ganzjährig Treffpunkt Rad DuisburgSüd

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Der ADFC stellt keinen Tourenleiter.  Ansprechpartner: Reiner Wilms (0203) 75 11 13 und Herbert Neuhaus (0203) 6 16 88  Start: Duisburg-Neudorf-Süd, Margareten­straße, Schwimmstadion, 14 Uhr

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Der ADFC stellt keinen mittwochs Tourenleiter. & freitags  Ansprechpartner: Hugo Barkhof ganzjährig (0203) 5 18 53 48 Treffpunkt  Ansprechpartner: Helmut Rad Lutomski (0203) 58 71 26 DU-Nord,  Start: Duisburg-Neumühl, mittleres Iltis­park, Kleingartenverein „Gut Tempo, Grün Bergbau e.V.“, Vereinshaus, 60 – 100 km Mai – September 9 Uhr Oktober – April 10 Uhr Jeden ersten Montag im Monat Feierabendtour

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Nicht bei Dauerregen. Länge ca. 20 km.  ADFC-Tou­renleiter Norbert Marißen (02043) 3 99 39  Start: Gladbeck, Willy-BrandtPlatz, 18 Uhr

Am zweiten Sonntag in jedem geraden Monat Liegeradtreff Duisburg

InteressentInnen können Liegeräder unter Anleitung aus­pro­bie­ren. Danach geht’s nach Absprache auf Tour.  ADFC-Tou­renleiter Uwe Schnell (0203) 34 35 29  Start: Duisburg, Le­bensretterbrunnen, Königstraße/ Düsseldorfer Straße, 11 Uhr


Radtouren

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So. 18.06.17 Duisburg Baumkreisroute

80 km

Wir fahren in die Natur hinein: Dinslaken - Walsum - Orsoy - Rheinberg - Kamp-Lintfort - Rheinberg Orsoy – Walsum. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9 Uhr DU-Walsum Bezirksamt, 9:30 Uhr Rheinberg, Rathaus, 10:30 Uhr

So. 18.06.17 Duisburg 65 km Schlösser - Burgen - Herrenhäuser

Vom Duisburger Süden in den Krefelder Osten. Moers - Duisburg - Uerdingen - Moers. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

Fr. 23.06.17 Duisburg 95 km Mittsommernachtstraum

Über abgelegene Wege durch die Sommernacht zu den Highlights der Industriekultur (Innenhafen, Zollverein usw.) und anderen Sehenswürdigkeiten bis nach Herne. Einkehr in Essen und Gelsenkirchen, Sonnenaufgang am Tetraeder, gemeinsames Frühstück am Ende der Tour. Nur mit intakter Fahrradbeleuchtung. Nicht bei Dauerregen. 15-18 km/h, flach bis hügelig. ADFC-Tourenleiter Herbert Fürmann  0179-5081889 DU-Stadtmitte, Lebensretter, 20 Uhr MH-Styrum, Radstation, ca. 20:45 Uhr

Sa. 24.06.17 Duisburg 105 km Brauerei Bolten

Über Traar, Forstwald und Neersen nach Mönchengladbach, zum Biergarten der Brauerei Bolten in Neersbroich. Rückweg über Kaarst, Meerbusch, Kaiserswerth und Wanheim. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 DU-Ruhrort, Friedrich-Ebert-Brücke, 10 Uhr

Sa. 24.06.17 Essen Extraschicht

40 km

Zu einigen Veranstaltungs-Standorten der „Nacht der Industriekultur“. Man kann die gesamte Route mit abfahren oder nur einen Teil, von Spielort zum nächsten „neuen“ Spielort. Dauer ca. 5 - 6 Stunden, < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Rüdiger Sang  0201-273326 E-Altenessen, Zeche Carl, 20 Uhr

Aktuelle Tourentermine auch unter www.adfc-nrw.de/gefuehrteradtouren-in-nrw.html So. 25.06.17 Duisburg 90 km Oldtimer der Lüfte

Der alte Traum vom Fliegen - in Mönchengladbach kann man ihn sehen. Moers - Krefeld-Traar - Willich - Mönchengladbach - Willich - Moers. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg Bismarckplatz, 8:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

So. 25.06.17 Duisburg 77 km Neanderthal-Museum

Verkehrsarme, weitgehend flache Tour durch Wälder und Felder über D-Grafenberg zum Museum mit Besuch, Angermund - Düsseltal bis Neanderthal und retour. Nach 38 km und 200 Höhenmetern Zug-Rückfahrt ab Bf. Neanderthal möglich. Dauer ca. 8 h, 400 Hm. Eintritt Museum 10 €. vorherige Anmeldung zwingend erforderlich! 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Neudorf-Süd, Jugendherberge Sportpark, 9:30 Uhr

So. 25.06.17 OB 40 km Innenhafen - Landschaftspark

Das Ruhrgebiet im Wandel der Zeit. Entlang des Rhein-Herne-Kanals zum Duisburger Innenhafen. Zurück über Landschaftspark Duisburg-Nord und die HOAG-Trasse. Einkehr vorgesehen. Vehrkehrsarme Streckenführung, 15-17 km/h, eben. ADFC-Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, Sterkrade, Bf, 9:30 Uhr OB, HBF, Standuhr, 10 Uhr

So. 25.06.17 Essen 20 km Atempause-Radtour die III.

Auf der Umfahrungsstrecke des Radschnellwegs Ruhr nach Kray. Nach einem Zwischenstopp beim Naturtag im Volksgarten zur Halde Rheinelbe mit der Himmelstreppe. Über Mechtenberg und Zollvereinweg zum Bergmannsdorn in Katernberg, abschließende Andacht mit Pfarrer Jens KölschRicken. Rückfahrt individuell. Fahrtdauer ca. 2 Std. < 15 km/h EFI-Tourenleiter Rolf Fliß  0201-421802 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr


Radtouren Mi. 28.06.17 Duisburg 30 km Feierabendtour im Süden

Über Stock und über Stein durch Feld, Wald und Wiesen im Duisburger Süden - Ziel wird kurzfristig festgelegt. Für alle, die gern noch ein bisschen Stress abbauen wollen. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Martina Weibezahn  0178-8361411 DU-Großenbaum, Bahnhof, Ostseite, 17:30 Uhr

Sa. 01.07.17 Duisburg 102 km Gärten Schloß Dyck

Flache Tour über Kaiserswerth und Neuss zum bedeutendsten Landschaftsgarten NRWs. Inklusive offizielle Führung durch den historischen Baumbestand des Parks. Nach 60 km Rückfahrt ab Büttgen mit der Bahn möglich. Dauer 9-11 h, Parkeintritt und Führung 15 €. Selbstverpflegung, Einkehrmöglichkeit im Schloss Dyck oder in Liedberg. Vorherige Anmeldung zwingend erforderlich! 18-20 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Neudorf-Süd, Jugendherberge Sportpark, 9 Uhr

So. 02.07.17 Duisburg 90 km Venlo und zurück

Hinfahrt über Kempen und die Krickenbecker Seen nach Venlo. Rückfahrt verläuft etwas anders, aber ab Kempen ist der Kursverlauf identisch. Rückkehr ca. 18 bis 19 Uhr. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 8:30 Uhr

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So. 02.07.17 OB/MH 60 Km Fahrradsternfahrt Ruhrgebiet

Die „Sternfahrt Ruhrgebiet“ ersetzt die bisherige Sternfahrt nach Dortmund und führt in diesem Jahr nach Essen. „Mobil ohne Auto“ ist das Motto des Aktionstages „Autofreier Cityring“. Es gibt Zulaufrouten aus Städten und Gemeinden der Region. Dieser Weg führt uns über den Radschnellweg auf der ehemaligen Rheinischen Bahn (RS1) und die Grugabahn-Trasse zum Startpunkt nach Essen. ADFC-Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, Sterkrade, Bf,10 Uhr OB, HBF, Standuhr, 10:30 Uhr MH-Styrum, Bf, 10:45 Uhr MH, HBF, 11:15 Uhr

So. 02.07.17 Essen 15 km Fahrradsternfahrt Ruhrgebiet

Seit einigen Jahren gibt es die Fahrradsternfahrt durch‘s Revier nach Dortmund. 2017 führt sie anlässlich der „Grünen Hauptstadt“ erstmals nach Essen. Die Gruppen treffen sich mittags auf dem Messeparkplatz 1 vor der Grugahalle. Von dort erfolgt die gemeinsame ca. 2 stündige Rundfahrt durch Essen. Ziel ist die auf ihren Ringstraßen für den Autoverkehr gesperrte Essener Innenstadt, wo auch die Abschlusskundgebung erfolgt. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Jörg Althoff  0201-410766 E-Rüttenscheid, Parkplatz Grugahalle, 13 Uhr

Sternfahrt-Routen Start der Sternfahrt in Essen ist um 13 Uhr am Parkplatz P1, Messe Essen (vor der Grugahalle). Ziel der Route ist das „Grüne Hauptstadt“Fest auf dem gesperrten InnenstadtRing. Es gibt viele Zulaufrouten aus den Stadtteilen und umliegenden Städten. Sammelpunkte und Abfahrtszeiten können der Grafik auf der nächsten Seite entnommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko. Gefahrene Geschwindigkeit je nach Situation bequeme 10–15 km/h. Alle weiteren Infos im Internet unter : fahrradsternfahrt.ruhr


Sternfahrt RuhrgebietESSEN 2017 Radtouren

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Sa. 08.07.17 Duisburg 75 km Panoramaweg Niederbergbahn

Über Angermund und Lintorf ins Angerbachtal. Diesem folgend über Hofermühle nach Wülfrath. Auf einer ehemaligen Bahntrasse runter ins Ruhrtal nach Essen-Kettwig. Über den Mintarder Berg durch den Duisburg-Mülheimer Wald zurück. Gute bis sehr gute Kondition erforderlich! 19-21 km/h. Einkehr vorgesehen. (>600Hm). ADFC-Tourenleiter Andreas Brado  0173-8589496DU-Neudorf, Eisstadion, 10 Uhr

Sa. 08.07.17 Essen 44 km Schloss Wittringen

Über überwiegend grüne Wege entlang von Berne, Alte Emscher, Boye & Co zum Schloss Wittringen, zurück über Teile des Bottroper „City Trail“ Richtung Tetraeder und Berne-Park. Fahrzeit mit Pausen ca 4,5 Stunden. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Mirko Sehnke  0151-67626159 E-City-Nord, Universitätspark, Eisdiele, 10 Uhr

Mobil ohne Auto - GUT FÜRS KLIMA!

02. Juli 2017 - 13:00 Uhr

So. 09.07.17 Essen 30 km Säen, Ernten, Essen (Teil 2)

Parkplatz P1, Messe Essen

Startorte der Fahrradsternfahrt Ruhr am 02.07.2017

Anlässlich der „Grünen Hauptstadt Essen 2017“ zweite von drei Rundfahrten durch die Essener Kleingartenlandschaft. Ende gegen 17 Uhr.

Legende Hauptstrecke mit Polizeibegleitung Zulaufrouten ohne Polizeibegleitung 6

23

Kilometer bis zum Ziel

Alle Uhrzeiten sind Abfahrzeiten!

Marl Rathaus/ Josefa-Lazuga-Straße 9:00 38

54

Dorsten Bf/ZOB 9:45

Bottrop-Kirchhellen

46 Johann-Breuker-Platz

10:20

Gelsenkirchen-Buer Rathaus 46 10:00

Gelsenkirchen Hans-Sachs-Haus 11:05

E-Vogelheim Vogelheimer Straße Sankt-Thomas Morus 11:45 E-Altenessen 28 Bahnhof 12:00

Bottrop 11:20

E-Borbeck Bahnhof 11:55

OB-Sterkrade Bahnhof 10:00

Essen Willy-Brandt-Platz Hauptbahnhof 12:30 22

"Grüne Hauptstadt" Fest

Widumer Platz 8:55

Herne Europaplatz 10:15

Schwieringhauser Straße 57 DO-Mengede 9:00 Mengender Markt 9:15 Hamm Willy-Brandt-Platz/Hbf 7:00 104

Unna

78 Rathausplatz

Kamen 80 Lünener Straße/ Hochstraße 8:00

E-Nordviertel Am Freistein 12:15 E-Kray Krayer Straße/ Am Zehnthof 12:00 26

64 DO-Brechten

Bochum Rathaus 11:00 38

Dortmund Friedensplatz 9:00

61

7:15

Unna-Massen Bürgeramt 7:45 73 DO-Wickede Bahnhof/ Altwickeder Hellweg 8:00 70 DO-Asseln Ev. Kirche 8:15

49

31

BO-Wattenscheid Alter Markt/Seilscheibe 11:30

DO-Lütgendortmund Heinrich-Sondermann-Platz 10:00

74

66

DO-Brackel Kirche 8:30

E-Steele Kurt-Schumacher-Brücke/ "RuhrStop" 12:25

Rheinische Bahn/RS1 Abzweig Borbeck 25 12:05

41

DU-Meiderich Landschaftspark Nord 10:00 41

23

E-Gerschede Bahnhof 11:45

51

44

33

E-Stoppenberg 25 Barbarossaplatz 12:00

34 Berliner Platz

27

Castrop Rauxel Münsterplatz 9:45

Markt 11:35 27 Zollverein Haupteingang 11:45

Markt 11:00

Lünen Preußenhafen 8:30

71

DO-Schweiringhausen 61 Alfred-Lange-Straße/

28 E-Katernberg

26

37 Bottrop-Eigen

28

Waltrop Zeche Waltrop 8:15 67 Lünen-Brambauer Gewerbegebiet Acherbach 1/2, 63 Seilbahntrasse/Zechenstraße 8:45

24

31

Oberhausen Hbf 35 10:30

BO-Dahlhausen Schwimmbrücke 11:45

26

E-Horst St. Joseph 12:15

Bochum Königsallee/Markstraße Bochum 31 Dahlhauser Straße/ 11:25 Hattingen 36 Südholzstraße 38 Grünstraße/Trasse 23 Kemnader Stausee 11:45 34 MH-Styrum 31 11:10 41 Im Lottental BO-Weitmar 28 Bahnhof Rheinische Bahn/RS1 11:00 Schlosspark/ Niedersprockhövel 10:45 44 Abzweig Grugatrasse Mülheim LIDL Parkplatz Hattinger Straße 12:15 Witten Hbf 10:50 45 11:40 Schleusenwärterhaus Gruga/Messe 11:15 39 Duisburg 10:45 50 Sprockhövel Parkplatz P1 Messe Essen Bahnhof Schee Hbf 10:25 10:00 48 Witten-Bommern 13:00 46 Bahnhof DU-Rheinhausen 58 Wpt.-Wichlinghausen 10:30 "Wicked-Woods" 40 DU-Großenbaum Bergheimer Mühle 9:50 51 Bahnhof Wengern 9:10 10:10 64 Wuppertal Wittener Straße/Elbsche Mirker-Bahnhof/ 48 D-Kaiserswerth 10:15 Utopiastadt 70 56 Klemensplatz Wetter 9:30 9:10 77 Wpt.-Vohwinkel Düsseldorf 55 Bahnhof P+R Theodor-Heuss-Brücke/ Solingen-Gräfrath 10:00 9:00 Cecilienallee Kunstmuseum 8:30 8:30

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Radtouren ADFC-Tourenleiter Jörg Althoff  0201-410766 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 10 Uhr

So. 09.07.17 Essen 25 km Baustellenradtour „Südost“

mit Baudezernentin Simone Raskob und Bauausschussvorsitzendem Rolf Fliß. Besuch des Erweiterungsbaus der Hauptfeuerwache, die Radwerkstatt der Diakonie/Neue Arbeit in Frillendorf, die Brückenbaustelle Nünningstraße, sowie die EVAG Mobilpunkt am S-Bhf Steele. Entlang der Ruhr über die neue Promenade mit Abstecher zu den Stadtwerken/SWE. In Kupferdreh Besichtigung des Neubaus der Kampmannbrücke und des ZOB mit Radstation. Weiter zum Deilbachhammer, der historische Hespertalbahn, die Weiße Flotte bis zur neuen Steganlage/Badestelle am Seaside Beach am Baldeneysee. Fahrtdauer ca. 4 Std. Rückfahrt auch per S6 ab Bhf Hügel möglich. EFI-Tourenleiter Rolf Fliß  0201-421802 E-City, Willy-Brandt-Platz, 11 Uhr

Do. 13.07.17 Mülheim 70 km Entdeckertouren im Pott

Radfahren, Sightseeing und dabei etwas über die Orte entlang der Strecke erfahren. Gemütliche Tagestour über weitgehend autofreie Wege von MH über Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop, Oberhausen zurück nach MH. Einkehr ist vorgesehen. Rückkehr ca. 17 bis 18 Uhr, ca. 15 km/h. ADFC-Tourenleiter Bernhard Hehn  0157-8572 1883 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 10 Uhr

DO. 13.07.17 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim. Nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiter Klaus Vohwinkel  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

Sa. 15.07.17 MH/OB 100 km Große Bahntrassenrunde

Anreise mit S-Bahn bis Hattingen/Ruhr. Die 1. Bahntrasse (Kohlenbahntrasse) führt uns hoch bis Schee, weiter über Nordbahntrasse bis WuppertalVohwinkel. Es folgt ein kurzer Abschnitt über die Korkenzieherbahn, wo wir zur letzten Trasse, dem

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Aktuelle Tourentermine auch unter www.adfc-nrw.de/gefuehrteradtouren-in-nrw.html Panoramaradweg, der Niederbergbahn wechseln. Über Wülfrath, Velbert, Heiligenhaus bis Kettwig. Ab dort an der Ruhr entlang bis MH-Styrum bzw. OB Hbf. Gute Kondition erorderlich. Einkehr vorgesehen, Helm empfohlen, Licht wg. des Tunnels Pflicht. Anmeldung erforderlich. ADFC Tourenleiter Christian Hackler  0208-424027 OB, HBF, Standuhr, 9:30 Uhr MH-Styrum, Zustieg in S-Bahn, 9:52 Uhr MH-Hbf, Zustieg S-Bahn, 9:54 Uhr

So. 16.07.17 Duisburg 100 km Forsthaus Winkel

Eine Rundreise links und rechts des Niederrheins. Walsum - Wesel - Sonsbeck - Issum - Orsoy – Walsum. Fähre 2 €, 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DU-Walsum Bezirksamt, 8:30 Uhr DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9 Uhr

So. 16.07.17 Essen 100 km Rund um die Grüne Hauptstadt

Umrundung entlang der Essener Stadtgrenze durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Auf der Fahrt quer zu den üblichen Richtungen ergeben sich ungewohnte und reizvolle Perpektiven auf die Stadt und Umgebung. Die grüne Seite von Essen wird auf dieser Tour besonders deutlich sichtbar. Ganztagestour, mit 1000 Höhenmetern, die fast alle in der Südhälfte anfallen. Von vielen Stellen aus ist eine vorzeitige Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Georg Pepping  0160-3884589 E-City, Willy-Brandt-Platz, 9:30 Uhr

So. 16.07.17 Duisburg 65 km ‚M‘ wie Margarethenhöhe

Eine Siedlung mit Geschichte oberhalb des Nachtigallentals mit seinem Halbach-Hammer. Moers - Mülheim - Essen - Duisburg - Moers. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr DU-Ruhrort, Friedrich-Ebert-Brücke, 9:40 Uhr


Radtouren

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Genaue Adressangaben der Startorte bitte bei Bedarf telefonisch erfragen oder nachlesen unter www.adfc-nrw.de/gefuehrteradtouren-in-nrw.html So. 16.07.17 Essen 45 km 200 Jahre Fahrrad

Vor 200 Jahren erfand Karl Drais in Mannheim seine Laufmaschine. Aus der sogenannten Draisine entstand später das Fahrrad, wie wir es heute kennen. Mit dieser Tour soll nicht nur der Standort der einzigen Fahrradfabrik, die es je in Essen gegeben hat, angefahren werden, sondern auch der Fortschritt beim Radverkehr in Essen der letzten 25 Jahre vor Ort aufgezeigt werden. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City, Willy-Brandt-Platz, 11 Uhr

So. 16.07.17 OB 25 km Bio-Gemüse selbst angebaut

Es wird ein erfahrener Hobby-Biobauer besucht, der einige Quadratmeter Ackerland für den Eigenanbau gepachtet hat. Für gemeinsames Fachsimpeln steht ausreichend Zeit zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der VHS Oberhausen. VHSGebühr 5 €,ADFC Mitglieder des KV Oberhausen/ Mülheim erhalten einen Warengutschein ADFC-Tourenleiterin Vera Bücker  02043-39939 OB, Bert-Brecht-Haus, 14 Uhr

Sa. 22.07.17 Duisburg Arnheim (NDL)

80 km

den Rhein nach Orsoy zum Bauerncafé Heesenhof. Zurück über Loheider See nach Ruhrort zum RheinHerne-Kanal. Einkehr vorgesehen. Verkehrsarme Streckenführung,15-18 km, eben. ADFC-Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, HBF, Standuhr, 10 Uhr OB, Sterkrade, Bf, 10:30 Uhr

So. 23.07.17 MH 30 km Kleine Entdeckertouren

Die nähere Umgebung mit dem Rad auf verkehrsarmen Wegen erkunden. Über den RS1 nach Essen-Schönebeck, durch das Hexbachtal zum Haus Ripshorst. Hier lädt das Besucherzentrum Emscher Landschaftspark u.a. zur Besichtigung eines Bauerngartens ein. Über Dellwig und Borbeck zum Niederfeldsee, über den RS1 zurück. Für alle Altersgruppen geeignet, Eltern mit Kindern sind willkommen, 12 km/h, reine Fahrzeit 2,3 Std. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 14 Uhr

So. 23.07.17 Essen 20 km Atempause die IV.

Durch den Ökopark Segeroth zum Berneweg und weiter durch den Kaiser-Wilhelm-Park zur Schurenbachhalde, wo sich ein Blick auf mehrere Städte eröffnet. Entlang des Rhein-Herne-Kanals und der Berne nach Borbeck, wo Stadtdechant Dr. Jürgen Cleve die abschließende Andacht hält. Rückfahrt individuell. Fahrzeit ca. 2 Std. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Franz-J. Gründgens  0201-683809 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr

Mi. 26.07.17 Duisburg 75 km Müngstener Brückenpark

Auf der rechten Rheinseite über Tolkamer und den Freizeitpark De Bijland zur Fähre nach Pannenden. Auf dem Linge Fietspad nach Arnheim. Dort längere Pause mit Gelegenheit zum Marktbesuch und Besichtigungen. Rückfahrt an Ijssel, Neder-Rijn und am Pannerdenschen Kanal entlang nach Elten und zurück zum Startpunkt. Fährkosten, 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 Emmerich, Bahnhof, 10 Uhr

Auf stillgelegten Bahntrassen wie Niederbergbahn, Korkenziehertrasse, Panoramaradweg über Selbeck, Heiligenhaus, Velbert und Solingen zum Brückenpark. Bahn-Rückfahrt ab Solingen-Schaberg möglich. Dauer ca. 9 h, 650 Hm. Einkehrmöglichkeit. Anmeldung zwingend erforderlich! 17-19 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Neudorf-Süd, Jugendherberge Sportpark, 9:30 Uhr

So. 23.07.17 OB 65 Km Heesenhof/Niederrhein

Mi. 26.07.17 Duisburg 30 km Feierabendtour im Süden

Über den Grünen Pfad nach Sterkrade, weiter über die HOAG Trasse bis Walsum. Mit der Fähre über

Über Stock und über Stein durch Feld, Wald und Wiesen im Duisburger Süden - Ziel wird kurzfristig


Radtouren festgelegt. Für alle, die gern noch ein bisschen Stress abbauen wollen. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Martina Weibezahn  0178-8361411 DU-Großenbaum, Bahnhof, Ostseite, 17:30 Uhr

Do. 27.07.17 Mülheim 65 km Entdeckertouren im Pott

Radfahren, Sightseeing und dabei etwas über die Orte entlang der Strecke erfahren. Der immer noch stark industriell geprägte Duisburger Norden wird auf weitgehend autofreien Wegen erkundet. Einkehr ist vorgesehen. Rückkehr ca. 17 bis 18 Uhr, ca. 15 km/h ADFC-Tourenleiter Bernhard Hehn  0157-85721883 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 10 Uhr

DO. 27.07.17 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim. Nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiter Klaus Vohwinkel  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

So. 30.07.17 Duisburg 105 km Hariksee

Um den Elfrather See und an den Niepkuhlen entlang nach St. Tönis. Auf der Bahntrasse und über die Süchtelner Höhen zum Hariksee. Dort ausgiebige

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Pause mit Möglichkeit zur Bootsfahrt. Zurück über Dülken mit Rückfahrtmöglichkeit ab Viersen Bhf, oder mit dem Rad über Linn und Uerdingen. Einkehr am Nachmittag im Café vorgesehen, 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Helmut Mahrt  0151-41259426 DU-Duissern, Infoladen, 8:41 Uhr DU-Rheinhausen, Bahnhof, 09:15 Uhr

So. 30.07.17 Essen 60 km Orte der Industriekultur

Flotte Tour über den RS1 und Teilen des Ruhrtalradweges sowie dem grünen Pfad, dabei Vorbeifahrt am Aquarius-Wasserturm, Innenhafen Duisburg, Museum der Deutschen Binnenschiffahrt, Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen. Fahrzeit mit Pausen ca. 6 Std. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Mirko Sehnke  0151-67626159 E-City-Nord, Universitätspark, Eisdiele, 10 Uhr

So. 06.08.17 Duisburg 100 km Schloß Hülchrath

Am Düsseldorfer Rheinufer, der Erft und am Norfbach entlang zum Schloß Hülchrath. Dort ist eine Teilnahme an der Schloßbesichtigung möglich. Rückweg über Raketenstation, Neuss, Kaiserswerth sowie Tiger & Turtle. Einkehr am Nachmittag im Cafe vorgesehen, jedoch auch Selbstverpflegung erforderlich. 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Helmut Mahrt  0151-41259426 DU-Neudorf-Nord, Hauptbahnhof-Ost, 7:32 Uhr DU-Rahm, Bushaltestelle S-Bahnhof, 8:15 Uhr


Radtouren

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So. 06.08.17 OB Kirchhellen

55 km

Nach Grafenwald, Heidhofsee, Feldhausen zum Moviepark, Schloß Beck, Kirchhellen. Golfplatz Jacobi, Centro. Einkehr vorgesehen. Verkehrsarme Streckenführung, 15-17 km/h eben ADFC-Tourenleiter Fred Krieter Tel 01775891673 OB, HBF, Standuhr, 10Uhr OB, Sterkrade, Bf, 10:30 Uhr

vorgesehen, Helm empfohlen. Rückkehr ca.18:30 Uhr. Anmeldung erforderlich. ADFC-Tourenleiter Christian Hackler  0208-424027 OB, HBF, Standuhr, 8:50 Uhr MH-Styrum, Radstation, 9:10 Uhr

Sa. 12.08.17 Duisburg 100 km Essen in Essen-Werden

Eine gemütliche Rundtour über Uerdingen, Stadtwald Krefeld, Schwafheim, Asterlagen, Stadtpark Rheinhausen. Rückkehr ca. 18 bis 19 Uhr. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 12 Uhr

Zunächst auf ruhigen Wegen nach Düsseldorf, um am Grafenberg ins Gebirge einzuschwenken und in einem großen Bogen mit einem Stück Niederbergbahn zum Baldeneysee zu traversieren. Entlang der Ruhr geht es dann am späten Abend zurück (Beleuchtung erforderlich). Abendspeisung am Staadt, tagsüber Selbstverpflegung erforderlich. Ca. 900 Höhenmeter, 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Helmut Mahrt  0151-41259426 DU-Duissern, ADFC-Infoladen, 12:41 Uhr DU-Rahm, Bushaltestelle S-Bahnhof, 13:30 Uhr

Fr. 11.08.17 Mülheim 65 km Entdeckertouren im Pott

So. 13.08.17 Essen 78 km Orte der Industriekultur

So. 06.08.17 Duisburg 45 km Rundtour Krefeld/Moers

Auf weitgehend autofreien Wegen nach Kaiserswerth und in den Duisburger Süden mit seinen Schlössern und Wasserburgen. Einkehr vorgesehen. Rückkehr ca. 17 bis 18 Uhr, ca. 15 km/h ADFC-Tourenleiter Bernhard Hehn  0157-85721883 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 10 Uhr

Sa. 12.08.17 Duisburg 114 km Mittelgebirgstour Hohes Venn 1

Sportliche Tour auf der Vennbahntrasse und durchs Moor in großartiger Landschaft. An- und Abreise nach Aachen mit der Bahn. Radfahrzeit ca. 10 h + 4 h Zugreise, 970 Hm. Selbstverpflegung, Einkehrmöglichkeit in Kalterherberg. Vorherige Anmeldung zwingend erforderlich! 16-25 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Hauptbahnhof, Haupteingang, 7:15 Uhr

Sa. 12.08.17 MH/OB 80 km Wasserquintett-Runde

Die Wasserquintett-Runde verbindet 5 Talsperren und 6 Städte miteinander. Dieser sog. Themenweg beschäftigt sich mit der Wasser-, Natur- und Kulturgeschichte der Talsperrenlandschaft und verläuft teilweise auf alten Bahntrassen. Start/Ziel ist der Bahnhofsvorplatz Remscheid-Lennep. Es sind etliche Höhenmeter zu überwinden, die Steigungen sind moderat. Rast zur „Bergischen Kaffeetafel“ ist

Flotte Tour über Teile des Ruhrtalradweges vorbei an Eisenbahnmuseum Dahlhausen, Henrichshütte Hattingen und Zeche Nachtigall, Überquerung der Ruhr mit der Personenfähre (Entgelt auf Spendenbasis), Rückfahrt entlang des Kemnader Sees und über die Grugatrasse zum Ausgangspunkt. Fahrzeit mit Pausen ca. 6 Std. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Mirko Sehnke  0151-67626159 E-City-Nord, Universitätspark, Eisdiele, 9:30 Uhr

DO. 17.08.17 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim. Nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiter Klaus Vohwinkel  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

Sa. 19.08.17 Duisburg 89 km Mittelgebirgstour Hohes Venn 2

Sportliche und anspruchsvolle Tour auf der Vennbahntrasse und durchs Moor in großartiger Landschaft, An- und Abreise nach Aachen mit der Bahn. Radfahrzeit ca. 10 h + 4 h Zugreise, 780 Hm, Tempo 16-25 km/h. Selbstverpflegung, Einkehrmöglichkeit im Haus Ternell. Vorherige


Radtouren Anmeldung zwingend erforderlich! ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Hauptbahnhof, Haupteingang, 7:30 Uhr

Sa. 19.08.17 Duisburg Schloß Benrath

95 km

Über Lintorf, Ratingen, Grafenberg und Gerresheim zum Unterbacher See. Weiter über Hilden an der Itter entlang bis Benrath. Dort eine längere Pause mit Gelegenheit zum Imbiss und Erkunden des Schlossparks. Zurück durch Düsseldorf, Lichtenbroich, Angermund, Rahm und Großenbaum. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 DU-Neudorf-Nord, Hauptbahnhof-Ost, 10 Uhr

So. 20.08.17 Duisburg 75 km Grillen auf dem Heidhof

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So. 20.08.17 MH 25 km Kleine Entdeckertouren

Die nähere Umgebung mit dem Rad auf verkehrsarmen Wegen erkunden. In Saarn folgen wir dem Wambach bis zum Entenfang, auf den Wolfsberg, mit Blick vom Aussichtspunkt in das grüne, westliche Ruhrgebiet. Entlang der Regattabahn und durch das Nachtigallental zurück. Für alle Altersgruppen geeignet, Eltern mit Kindern sind besonders willkommen. 10-12 km/h. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 14 Uhr

Mi. 23.08.17 Duisburg 75 km Zeittunnel in Wülfrath

Grilltour zum ehemaligen Gutshof in der Kirchheller Heide. Moers - Orsoy-Fähre - Dinslaken - Heidhof - Walsum-Fähre - Moers. Fähre 3,50 €,10 € Pauschalbeitrag für Miete, Speisen und Getränke. 15-18 km/h, Anmeldeschluss 17.08.2017. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr DU-Walsum, Fähre, 10 Uhr

Entlang der historischen Bahnstrecke von Duisburg nach Wülfrath, wo der Kalk für die Stahlwerke abgebaut wurde. Mit Museumsbesuch und offizieller Führung im Zeittunnel. Dauer 8-10 h, Tempo 1719 km/h. Zusatzkosten: Museum 10 € zuzügl evtl. Bahnticket ab Bf Wülfrath-Aprath nach 37 km und 360 Hm. Selbstverpflegung. vorherige Anmeldung zwingend erforderlich! 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Neudorf-Süd, Jugendherberge Sportpark, 9 Uhr

So. 20.08.17 OB 65 km Alpen/Niederrhein

Do. 24.08.17 Mülheim 70 km Entdeckertouren im Pott

An der kleinen Emscher nach Walsum, Fähre nach Orsoy, über Eversaal nach Ossenberg. Auf dem neuen Radweg auf der Deichkrone nach Alpen. Rückweg über Rheinberg, Budberg. Einkehr vorgesehen. Verkehrsarme Streckenführung, eben, 15-18km/h. ADFC-Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, Sterkrade, Bf, 9:30 Uhr OB, HBF, Standuhr, 10 Uhr

Die im Duisburger Westen und in Moers liegenden Anlagen der Zeche Rheinpreußen (einschl. der Halde) werden auf weitgehend autofreien Strecken erkundet. Einkehr vorgesehen. Rückkehr ca. 17 bis 18 Uhr, ca. 15 km/h ADFC-Tourenleiter Bernhard Hehn  0157-85721883 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 10 Uhr

So. 27.08.17 Duisburg 80 km Caféfahrt für Jung und Alt

Entspannte Radtour nach Bislich über Walsum Dinslaken - Bislich - Xanten - Wesel – Dinslaken, 2 € Fähre, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DU-Walsum Bezirksamt, 9 Uhr DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9:30 Uhr

So. 27.08.17 Duisburg 85 km Düsseldorfer Altstadt

Flanieren durch Altstadt und über Rheinpromenade oder auf der Suche nach der längsten Theke der Welt


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Radtouren

- dies sei jedem unbenommen. Moers - Uerdingen Düsseldorf - Duisburg – Moers, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Wintgens  02841-31990 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

So. 27.08.17 Essen 85 km Grüne Wege nach Solingen

Nach Kettwig auf den Panoramaweg Niederbergbahn. Am Ende in Haan Wechsel auf die Korkenzieherbahn nach Solingen. Über die Bergbahntrasse ins Tal der Wupper bis nach Vohwinkel. Von dort Rückfahrt per Bahn. 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Andreas Wilke  0201-413221 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 10 Uhr

So. 27.08.17 Essen 81 km Orte der Industriekultur

Flotte Tour über Nordsternweg, Kray-WannerBahn, Erzbahntrasse, Emscherweg und Co. vorbei an Zollverein, Nordsternpark, Zeche Ewald, Umspannwerk Recklinghausen bis zum Schiffshebewerk Henrichenburg. Fahrzeit mit Pausen ca. 6 Std. Auch „halbe Strecke“ mit Rückfahrt per Zug ab Castrop-Rauxel möglich. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Mirko Sehnke  0151-67626159 E-City-Nord, Universitätspark, Eisdiele, 10 Uhr

So. 27.08.17 Essen 20 km Atempause-Radtour die V.

Zunächst vom Stadtgarten zur Grugatrasse mit Blick ins Mühlbachtal. Durchs Kesselbachtal geht es hoch nach Haarzopf, wo sich nahe der Stadtgrenze zu Mülheim ein weiter Blick auftut. Schließlich wird über den Kettwiger Stadtwald die Altstadt erreicht, wo Pfarrerin Petra Gunkel die abschließende Andacht hält. Rückfahrt individuell. Fahrtdauer ca. 2 Std. < 15 km/h ADFC-Tourenleiter H. von dem Bussche  0201-4309249 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr

DO. 31.08.17 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim. Nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiter Klaus Vohwinkel  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

So. 03.09.17 Duisburg 70 km Zur Sache mit den zwei „X“

Nach KliXdorf zum BruXhof. Moers - KR-Hüls Kempen – Moers, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg Bismarckplatz, 8:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

So. 03.09.17 OB 40 km Dampfbierbrauerei Essen

Zum Aquarius Wassermuseum und über den RS1 nach Essen-Borbeck zum Schloss Borbeck und zur Dampfbierbrauerei. Am Rhein-Herne-Kanal entlang über Haus Ripshorst zum Centro. Einkehr vorgesehen. Verkehrsarme Streckenführung 1517 km/ eben ADFC-Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, Sterkrade, Bf, 9:30 Uhr OB, HBF, Standuhr, 10 Uhr MH, HBF, 10:30 Uhr

So. 03.09.17 Essen 65 km Auf grünen Wegen nach Herten

Rundtour über die Zeche Nordstern zur Hugotrasse und weiter zum Schloss Westerholt. Über die ‚Allee des Wandels‘ (ehemalige Zechenbahn) führt die Trasse zur Zeche Ewald. Zurück über die Erzbahntrasse. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Andreas Wilke  0201-413221 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 10 Uhr E-City-Nord, Universitätspark, Eiscafe, 10:30 Uhr

So. 03.09.17 Duisburg 40 km Rundtour Duisburg

Über die Duisburger Innenstadt, Kaiserberg, Duisburger Stadtwald, Großenbaum, Huckingen, Rheinpark zurück. Rückkehr ca. 18 bis 19 Uhr. 1518 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64, Mühle,12 Uhr

So. 03.09.17 MH 20 km Kleine Entdeckertouren

Die nähere Umgebung mit dem Rad auf verkehrsarmen Wegen erkunden. Über Bahntrassen zum HalbachHammer ins Nachtigallental nach Essen. Hier können wir altes Schmiedehandwerk, das Hammerwerk, die Windanlage und das Schmiedefeuer bestaunen. Für alle Altersgruppen geeignet, Eltern mit Kindern sind


Radtouren besonders willkommen, 10-12 km/h. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 14 Uhr

Do. 07.09.17 Essen 30 km Grüne Wege nach Dahlhausen

Abendliche Rundtour über die Veltenbahn nach Eiberg und Dahlhausen. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Andreas Wilke  0201-413221 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 18:30 Uhr

Sa. 09.09.17 MH/OB 80 km Hart-aber Herzlich-Tour

Auf einsamen Wegen zur Gruga – Zornige Ameise – Essen-Überruhr – Essen-Byfang – Deile – EssenKupferdreh – Priehlbachtal, weiter über Zechenweg, Velbert, Panoramaradweg Niederbergbahn bis Kettwig und durch das Ruhrtal zurück. Die Tour weist starke Steigungen auf, entschädigt aber mit schönen Aussichten. Einkehr geplant, Helm empfohlen. ADFC-Tourenleiter Christian Hackler  0208-424027 OB, HBF, Standuhr, 9:30 Uhr MH-Styrum, Radstation, 10 Uhr

Sa. 09.09.17 Duisburg Erinnerungsorte

32 km

Entlang wichtiger Erinnerungsorte in Hamborn, dem Dichterviertel und der ehemaligen Brotfabrik Germania. Zum Auftakt der Tour Besuch des Kulturund Stadthistorischen Museums mit Ausstellung „Das rote Hamborn. Politischer Widerstand in Duisburg 1933-1945“. Dauer: Inklusive Führungen mit Dr. Andreas Pilger ca. 4 Stunden, ca. 16 km/h ADFC-Tourenleiter Dieter Linde  0203-371536 DU-Altstadt, Stadthistorisches Museum, 13 Uhr

So. 10.09.17 Essen 50 km Verborgene Bahntrassen

Rundtour über Stadtwald nach Kupferdreh und Burgaltendorf mit Erläuterungen zum ehemaligen Streckenverlauf und der bedienten Zechen. 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Andreas Wilke  0201-413221 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugaplatz, 10 Uhr

Sa. 23.09.17 Duisburg 110 km Rees und Xanten

Über Dinslaken, Voerde und Wesel nach Rees. Mit der Fähre auf die andere Rheinseite und durch

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Obermörmter und Vynen nach Xanten. Dort Pause mit Einkehr, bevor es über Birten, Alpen, Rheinberg und Baerl zurück zum Ausgangspunkt geht. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 DU-Obermeiderich, Landschaftspark Nord, 10 Uhr

So. 24.09.17 Duisburg Grafenmühle

70 km

Zum Fahrrad- und Motorrad-Treff nach Grafenmühle mit gemütlicher Einkehr. Von Dinslaken über Walsum zum Ziel und zurück über Lohberg nach Walsum ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9:30 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt , 10 Uhr

So. 24.09.17 Duisburg 65 km Streuobstfest Alpen

Erst zum Streuobstfest in Alpen, dann zur Dorfschmiede in Menzelen und nebenan gibt‘s Kuchen. Moers - Alpen - Menzelen - Moers. 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 10 Uhr

So. 24.09.17 Essen 20 km Atempause-Radtour die VI.

Die letzte Atempause-Tour führt zunächst zur Altendorfer Straße, die an diesem Tag mit vielen Pflanzkisten zum längsten Garten des Reviers wird, und auf dem RS1 nach Schönebeck und zum Schloss Borbeck mit seinem historischen Schlosspark. Über ehemalige Bahntrassen geht es dann zum Aussichtshügel im Krupp-Park und von dort zur Auferstehungskirche, wo Pfarrerin Hanna Mausehund die abschließende Andacht hält. Die Rückfahrt erfolgt individuell. Fahrzeit ca. 2 Std., < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Christian Wagener  0201-8861620 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr

Sa. 30.09.17 Duisburg 125 km Schloß Burg

Wir fahren auf Teilstücken der Niederbergbahn, unterhalb der Wuppertaler Schwebebahn und mit einer Schwebefähre zum Schloß Burg (dort alternative Aufstiegsmöglichkeit mit Schwebelift). Zurück durch das Wuppertal nach Hilden (dort Rückfahrtmöglichkeit mit der S-Bahn) und durch Düsseldorf sowie das Angerland zurück nach Duisburg. Einkehr am Nachmittag im Café


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Radtouren

Genaue Adressangaben der Startorte bitte bei Bedarf telefonisch erfragen oder nachlesen unter www.adfc-nrw.de/gefuehrteradtouren-in-nrw.html vorgesehen, jedoch auch Selbstverpflegung erforderlich. Ca. 1300 Höhenmeter, 19-21 km/h. Ab 1. Start 85-125 km, ab 2. Start 75-105 km, abhängig von der Rückfahrt ab Bf. Hilden ADFC-Tourenleiter Helmut Mahrt  0151-41259426 DU-Duissern, Infoladen, 8:41 Uhr DU-Bissingheim, Bahnbrücke, 9:20 Uhr

So. 01.09.17 Essen 75 km Elfringhauser Schweiz

Traditionelle sportlich schnelle Rundtour durch das frühherbstliche Niederbergische Land, Pause mit Einkehr am Bergerhof, 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Thomas Riechmann  0201-2799268 E-City, Willy-Brandt-Platz, 9:30 Uhr E-Steele, Kaiser-Otto-Platz, 10:15 Uhr

So. 01.09.17 Essen 30 km Säen, Ernten, Essen (Teil 3)

Anlässlich der „Grünen Hauptstadt Essen 2017“ dritte von drei Rundfahrten durch die Essener Kleingartenlandschaft. Ende gegen 17 Uhr wieder an der Gruga, < 15 km/h ADFC-Tourenleiter Jörg Althoff  0201-410766 E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 10 Uhr

Di. 03.09.17 Duisburg 72 km Töpfer- und Bauernmarkt Sevelen

von Ruhrort über Homberg und Schwafheim nach Moers-Kapellen und von dort über den Grafschafter Radwanderweg zu den Niepkuhlen. Über Schloss Bloemersheim wird Sevelen angefahren. Dort erwarten die Radler das Dorffest und der Töpfermarkt. 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Frank Bohl  0175-7411567 DU-Ruhrort, Friedrich-Ebert-Brücke, 9 Uhr

Di. 03.09.17 Duisburg 55 km Töpfer- und Bauernmarkt Sevelen

Handwerkssowie Flohmarkt im ganzen Ort. Moers - Sevelen - Moers. 15-18 km/h

ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 10 Uhr

Sa. 07.10.17 MH/OB 60 km Rheinbrückenrunde

Zum Ausklang der Radsaison eine leichte, flache Rheinrunde. Von OB durch die Müga über Schloss Heltorf nach Serm über den Rhein Krefeld-Uerdingen. Am Rhein entlang zur nächsten Rheinüberquerung nach Kaiserswerth, von dort über das Aschelöchsken zurück. Einkehr geplant, Helm empfohlen. ADFC-Tourenleiter Christian Hackler  0208-424027 OB Hbf, Standuhr, 9:30 Uhr MH-Styrum, Radstation, 10 h

So. 08.09.17 Essen 35 km Baustellentour „Mitte-Nordost“

...mit Baudezernentin Simone Raskob und Bauausschussvorsitzendem Rolf Fliß. Besucht werden Rüttenscheider Großbaustellen wie die Alte PH, die Messe Essen und Allbau am Holsterhauser Platz. Weiter geht es in die nördliche Innenstadt, dort Besichtigung der Kastanienhöfe, das Kreuzeskirchviertel, die Baustelle der Funke Medien Gruppe sowie über das Univiertel ins Eltingviertel. Danach geht es über die Naturroute zum Schulneubauprojekt der Gustav Heinemann Gesamtschule, dem Neubau der Folkwang Universität der Künste auf Zollverein und über den Zollvereinradweg zum GHE-Projekt Holzhotel „Warten auf den Fluss“ in der Emscheraue. Rückfahrt mit Besichtigung einer neuen barrierefreie Haltestelle der EVAG und einer Kita Fahrtdauer etwa 4 Stunden, < 15 km/h EFI-Tourenleiter Rolf Fliß  0201-421802 E-Rüttenscheid, Rüttenscheider Platz, 11 Uhr

ADFCFördermitglieder Durch ihre Fördermitgliedschaft unterstützen den ADFC: • Fahrradgeschäft Heigei, Duisburg • Fahrradgeschäft Little John Bikes, Duisburg • Paritätische Initiative für Arbeit, Mülheim • Stadt Gladbeck


Beitrittserklärung Liebe RAD im Pott-Leser, Sie brauchen komfortable Routen, sichere Wege, genügend Parkplätze oder gute Verbindungen für Fahrrad und Bahn? Von neuen Fahrradmodellen erwarten Sie mehr Qualität? Klasse - wir setzen uns für Ihre Interessen ein: in Brüssel, in Berlin, in Düsseldorf oder in Ihrer Stadt. Dafür braucht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Ihre Unterstützung. Über 160.000 Menschen sind bereits dabei. Mit Ihrer Mitgliedschaft schaffen wir das – für alle Radfahrer. Ihre Vorteile: Schützen Sie Ihr Fahrrad mit der ADFC-Diebstahlversicherung rund um die Uhr oder lassen Sie sich von unseren Rechtsexperten beraten. Für Mitglieder, die zu Fuß, per Rad, oder als Fahrgast im Straßenverkehr unterwegs sind, gilt automatisch unsere Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Die hilft, wenn es mal knallt. Damit unterwegs alles glatt läuft, stellt Ihnen der ADFC wichtige Tipps für Ihre Reise zusammen. Planen Sie Ihre Reise mit den ADFC-Radtourenkarten. Mitglieder erhalten Übernachtungstipps oder Informationen über Radreiseveranstalter organisierter Radtouren. Mit unserem Pannenschutz erhalten Sie rund um die Uhr Hilfe. Kommen Sie mit auf Feierabend- oder Wochenendtour, übernachten Sie in Bett + Bike-Hotels oder plauschen Sie am Radlerstammtisch. Nutzen Sie als Mitglied kostenlose oder ermäßigte ADFC-Angebote, wie die Teilnahme an Bildvorträgen, Reparaturkursen oder Codieraktionen. Über das ADFCMagazin Radwelt und die Zeitschrift RAD im Pott oder die Mitradelzentrale finden Sie Menschen, die auch gerne auf Tour gehen. Tauschen Sie Tourenund Urlaubstipps aus! Unsere Experten beraten Sie ehrenamtlich und mit viel Liebe zum Detail. Sprechen Sie uns direkt an! Wir kennen uns vor Ort und in Europa aus. Einige Mitglieder umradelten schon die ganze Welt.

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Beitritt

auch auf www.adfc.de Bitte einsenden an ADFC e. V., Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, oder per Fax an 0421/346 29 50, oder per E-Mail an mitglieder@adfc.de Name Vorname

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Ja, ich trete dem ADFC bei. Als Mitglied erhalte ich kostenlos die Zeitschrift Radwelt und genieße viele weitere Vorteile, siehe www.adfc.de/mitgliedschaft. Einzelmitglied

ab 27 Jahre (56 €)

unter 18 Jahren (16 €) ab 27 Jahre (68 €) 18 – 26 Jahre (33 €)

Familien- / Haushaltsmitgliedschaft

18 – 26 Jahre (33 €)

Bei Minderjährigen setzen wir das Einverständnis der Erziehungsberechtigten mit der ADFC-Mitgliedschaft voraus.

Zusätzliche jährliche Spende:

Familien-/Haushaltsmitglieder: Name, Vorname

Geburtsjahr

Name, Vorname

Geburtsjahr

Name, Vorname

Geburtsjahr

Ich erteile dem ADFC hiermit ein SEPA-Lastschriftmandat bis auf Widerruf: Gläubiger-Identifikationsnummer: DE36ADF00000266847 Mandats-Referenz: teilt Ihnen der ADFC separat mit Ich ermächtige den ADFC, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom ADFC auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Für die Vorabinformation über den Zahlungseinzug wird eine verkürzte Frist von mindestens fünf Kalendertagen vor Fälligkeit vereinbart. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Kontoinhaber/in

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Schicken Sie mir bitte eine Rechnung.

Datum

Unterschrift


66 ADFC Duisburg Infoladen Mülheimer Str. 91 47058 Duisburg  (0203) 77 42 11 Geöffnet: Di 17:30 – 19:00 Uhr Do   17:30 – 19:00 Uhr Sa 10:00 – 12:00 Uhr (Do + Sa nur nach Ankündigung im Internet, Dienstag Besetzung durch Pro Bahn) www.adfc-duisburg.de www.facebook.com/ ADFC.Duisburg info@adfc-duisburg.de Vorstandssprecher Herbert Fürmann (0179) 5 08 18 89 Klaus Hauschild (0203) 72 54 44

Kontaktadressen ADFC Mülheim / Oberhausen Geschäftsstelle Altenberg-Gelände in der Starthilfe e.V. Hansastr. 20 46049 Oberhausen  (0208) 80 60 50 Geöffnet: jeden 1. Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr www.adfc.de/oberhausen kv-oberhausen@adfc.de www.adfc.de/muelheim kv-muelheim@adfc.de Sprecher Burkhard Schmidt (0208) 9 93 93 61 Radverkehr Norbert Marißen (02043) 39939

Impressum RAD im Pott – Sommer 2017 (gegr. 1992, 25. Jahrgang, Nr. 2); ISSN 0942-6272; Herausgeber: RAD im Pott GbR im Auftrag von ADFC Duisburg e.V., ADFC Essen e.V. und ADFC Oberhau­sen/Mül­heim e.V. Rad im Pott GbR, Mülheimer Str. 91, 47058 Duisburg,  (0203) 51 88 03 1 Mail: redaktion@radimpott.de; www.radimpott.de IBAN: DE70 3601 0043 0647 6854 33 BIC: PBNKDEFF360 Aktuelle Auflage: 7.000 Exemplare printed by: Druck:

V.i.S.d.P.: Michael Kleine-Möll­hoff Mitarbeit: Vera Bücker, J­örg Brinkmann, Joachim Danzig, Herbert Fürmann, Gudrun Fürtges, Birgit Göttig, Klaus Hauschild, Doro Kleine-Möllhoff, Dieter Linde, Edith Lörcher, Norbert Marißen, Christian Mar­ tin, Mirko Sehnke, Heinz Stadie, Klaus Vohwinkel, Carsten Voß, Markus Westphalen. Layout: Michael Kleine-Möll­hoff Fotos: Wenn nicht anders angegeben, stammen

ADFC Essen Geschäftsstelle Kopstadtplatz 12 45127 Essen  +   (0201) 23 17 07 Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 16 bis 18 Uhr nicht in den Schulferien www.adfc-nrw.de/essen adfc@vuz-essen.de

ADFC Gladbeck Dr. Vera Bücker (02043) 3 99 39 adfcgla@email.de ADFC Bundesgeschäftsstelle Mohrenstraße 69 10117 Berlin  (030) 2 09 14 98-0  (030) 2 09 14 98-55 www.adfc.de

kontakt@adfc.de mitglieder@adfc.de

ADFC NRW Karlstr. 88 40210 Düsseldorf   (0211) 68 70 80  (0211) 68 70 82 0 www.adfc-nrw.de adfc-blog.de www.facebook.com/ADFC.NRW info@adfc-nrw.de

Radfahrer-Telefone der Städte Wenn Sie z. B. eine Stelle entdecken, die für Radfahrer gefährlich sein könnte, wenden Sie sich an die Ansprechperson Ihrer Stadtverwaltung: Duisburg Call Duisburg (0203) 94000 call@stadt-duisburg.de Essen Christian Wagener christian.wagener@ amt61.essen.de  (0201) 88-61 24 0,  (0201) 88-61 00 5 Mülheim Telefonzentrale (0208) 4 55-0 Oberhausen Reinigung: Herr Da Rold (0208) 8578-4715 Sonstiges: WBO-Zentrale (0208) 8578-30 bei Landes- und Bundesstraßen: Landesbetrieb Straßen, NL Essen (0201) 72 98-1

die Fotos von den jeweiligen Autoren. Fotos Tourenteil: Gudrun Fürtges und Michael Kleine-Möllhoff RAD im Pott erscheint im März, Juni und Oktober, nächster Redaktionsschluss: 02.09.2017.

Der Preis des Jahresabonnements ist im Mitgliedsbeitrag enthalten und beträgt 5 €. Leser­ zuschriften und Beiträge bitte an den Heraus­ geber senden. Namentlich gekennzeichnete Bei­träge entsprechen nicht unbedingt der Mei­ nung der Herausgeber oder der Redaktion. Der Nach­druck von Beiträgen ist auf Nachfrage möglich. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 11.


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