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RAD

Frühjahr 2016

im Pott

Fahrradzeitschrift für Duisburg, Gladbeck, Mülheim und Oberhausen

● NRW-Sternfahrt ● Stadtradeln ● Falschparker-App ● 71 geführte Radtouren

Als ADFC-Mitglied finden Sie hier Ihren Adressaufkleber


Der kleine Urlaub vor Ihrer Haustür … der große Spaß für die ganze Familie! Tägliche Linienfahrten vom 24.4. bis 9.10. Osterfahrten ab Charterangebote für viele Anlässe

Unsere Sonderfahrten 2016:

25.3. (Karfreitag)

Kurzurlaub für Genießer Frühlingshafte Spargelfahrt • Fahrt zum Baldeneysee mit Bergischer Kaffeetafel • Frühstücksfahrt auf der Ruhr Entspannen, Erleben & Entdecken Kaffeefahrt zur Ruhrschleuse • Fahrt zum Matjesfest nach Duisburg • Abenteuer Ruhrgebiet! Auf zur Kumpel-Riviera • Uerdingen mit historischer Brennerei • Ü30-Party • Ü40-Party • Ruhr-Disco 2016 • Ruhrort in Flammen • Chill-out in der Hafenoase • Single-Party • Rock the Boat mit Live-Band „Boat People” • Raffelberger Grillfest • Ruhrtalfahrt zum Sommerfest der Hespertalbahn Flussidylle & Hafencharme Schiffsparade Rhein-Herne-Kanal • Fahrt durch das reizvolle Ruhrtal • Rundfahrt durch das Mülheimer Hafengebiet • Hafenrundfahrt Duisburg • Tagesfahrt zum Xantener Dom Mölmscher Herbst Martinsgansessen • Kohl- und Pinkeltour • Rheinische Flussfahrt • Freete mack Spaas • Grubenfahrt Es weihnachtet sehr! 5. Mülheimer Schiffsweihnacht • Nikolausfahrten • Frühstück mit Nikolaus • Adventskaffeefahrt

www.weisse-flotte-muelheim.de Tickets für alle Sonderfahrten erhalten Sie … … in der Touristinfo im MedienHaus Synagogenplatz 3, 45468 Mülheim an der Ruhr Telefon 02 08 / 960 960, E-Mail: touristinfo@mst-mh.de mo. bis fr. 9 – 18 Uhr, sa. 10 – 14 Uhr … und an allen ADticket-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.adticket.de Mit freundlicher Unterstützung:

Betriebe der Stadt Mülheim an der Ruhr Alte Schleuse 1 45468 Mülheim an der Ruhr Schifffahrtsbüro: 02 08 / 960 99 96 E-Mail: weisseflotte@btmh.de


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, wir hoffen, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen und dass uns gemeinsam auch in 2016 wieder viele schöne Radkilometer bevorstehen. Wir hoffen auch, dass der ADFC an Mitgliedern und Bedeutung wächst und das Klima für Radfahrer im Ruhrgebiet und im Allgemeinen stetig besser wird. Der bisherige Erfolg des ADFC basiert auf dem ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder, die sich in ihrer Freizeit auf vielfältige Weise in den Verband einbringen. Diesem Engagement gebührt Anerkennung und ein großes Dankeschön! Damit der persönliche Einsatz aber nicht zur Belastung wird, bedarf es zum einen vieler aktiver Mitglieder und zum anderen einer vorausschauenden Betreuung und Organisation der Aktivitäten und Akteure. Vor diesem Hintergrund hat sich der ADFC Landesverband NRW für 2016 das Ziel gesetzt, ein professionelles Freiwilligenmanagement aufzubauen. Das unterstützen wir vor Ort gerne. Auch wenn der vergangene Winter seinem Namen keine Ehre gemacht hat und man eigentlich das Fahrrad nie wirklich im Keller einmotten musste: Jetzt geht es bald wieder richtig los: e-bike Festival in Dortmund Duisburger Radwanderung Mülheimer Fahrradfrühling Fahrradsternfahrt NRW Außerdem starten die bekannten Aktionen wie "Mit dem Rad zur Arbeit" und das "Stadtradeln in der Metropole Ruhr". Über all das informiert Sie diese Frühjahrsausgabe. Allen Mitgliedern und Freunden des ADFC ein gesundes und gutes 2016 und viele unfall- und pannenfreie Kilometer auf dem Fahrrad! Am liebsten natürlich auch als Teilnehmer unserer Stadtradelteams und bei der NRW-Sternfahrt.

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Inhalt Im Pott4 Stadtradeln4 Mehr Radfahren6 Mit dem Rad zur Arbeit7 Deutscher Fahrradpreis8 Fahrrad-Sternfahrt NRW10 Rheinische Bahn12 E-Bike Festival14 Falschparker-App15 Radwerkstatt mit Geflüchteten16 Wo parke ich mein Rad?18

Touristik20 Auf Schimmis Spuren20 Eifel und Ardennen22 Inseln im Norden26 Bett + Bike30

Technik34 Frühjahrscheck am Rad34

Duisburg38 Defekter Rheindeich38 Fehlende Kanalbrücke39 Pannenkurse40

Mülheim42 Umbau Werdener Weg42 Duisburger Straße44

Oberhausen46 Gladbeck47 Termine / Radtouren50 Impressum60 Kontaktadressen62


Im Pott

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Auf‘s Rad!

STADTRADELN Für die Gesundheit, für deine Stadt!     Die vom Klima-Bündnis koordinierte Kampagne hat auch im achten Jahr wieder deutlich an Masse und Klasse zugelegt. Nach einem erneuten Rekordjahr 2015 wird das STADTRADELN natürlich auch 2016 fortgeführt! 2015 fuhren 129.668 Menschen beim Stadtradeln in 341 Kommunen in mehreren tausend Teams gegeneinander und mitein-

2015 Gutes Ergebnis für die Metropole Ruhr

Im letzten Jahr haben 13 Städte der Metropole Ruhr gemeinsam an der Aktion des Klimabündnisses teilgenommen. 7.302 RadlerInnen legten insgesamt 1.556.791 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 224.178 kg CO2. Die Strecke entspricht der 38,85-fachen Länge des Äquators. Essen lag dabei vor Gelsenkirchen und Duisburg. Die kleineren Städte können da naturgemäß nicht mithalten, so lag Gladbeck innerhalb der Metropole Ruhr auf Platz 11 und Mülheim auf Platz 9. Die Rangfolge verschiebt sich allerdings, wenn man die gefahrenen Kilometer auf die Einwohner der Kommune bezieht. Hier liegt Gladbeck und Gelsenkirchen auf Platz 3. Essen und Oberhausen folgen dabei auf den Plätzen 8 und 9. Duisburg landet auf dem 12. Rang mit 0,357 km pro Einwohner. Das ist durchaus steigerungsfähig!

ander für ein besseres Klima - in ihrer Stadt und weltweit. In drei Kampagnenwochen wurden insgesamt knapp 25 Millionen Kilometer geradelt. Auch an Rhein und Ruhr startet wieder die dreiwöchige Aktion, die zum Umsteigen motivieren möchte. Der Regionalverband Ruhr (RVR) bietet die Möglichkeit einer gemeinsamen Teilnahme für ihre Mitgliedsgemeinden im Zeitraum vom 21. Mai bis 10. Juni. Auch die Städte Duisburg, Essen, Gladbeck, Mülheim und Oberhausen sind wieder dabei.

Radeln für ein gutes Klima

Die Vorteile des Radfahrens gegenüber dem Auto liegen auf der Hand: Keine Staus, keine Parkplatzsuche, man tut etwas für‘s Klima und auch seiner Gesundheit und Fitness etwas Gutes. Jeder kann teilnehmen und sich unter www.stadtradeln.de anmelden und ein Team gründen oder sich einem bestehenden Team anschließen. Der ADFC wird auf jeden Fall mit eigenen Teams an den Start gehen. Jeder gefahrene Kilometer zählt, schließlich soll das eigene Team, die eigene Stadt beim anschließenden Städteranking gut abschneiden! Mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit oder die Freunde besuchen. Mit dem Zweirad effektiv Stress abbauen. Sich in der Freizeit auf den Sattel schwingen und die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Spannende Radtouren durch Stadt und Land bietet auch der ADFC an. Zu finden in dieser RAD im Pott oder im Internet unter www.adfc-nrw.de/touren-und-tourismus. Zum Start am 21. Mai 2016 findet eine Sternfahrt zum Ringlokschuppen in Mülheim statt. Als Abschlussveranstaltung initiiert der ADFC Essen wieder ein Nachtradeln am 10. Juni, 21 Uhr ab Hauptbahnhof. Genaue Informationen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Weitere Infos folgen im Internet.


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...in der

Metropole Ruhr

DUISBURG ist dabei! Vom 21.05. bis 10.06.2016

Ansprechpartner in Duisburg Worum geht’s? Radeln Sie in drei Wochen möglichst viele Kilo-meter – egal ob beruflich oder privat, Hauptsache CO2-frei unterwegs! Setzen Sie mit Ihrer Teilnahme ein Zeichen für mehr Klimaschutz sowie mehr Radverkehrsförderung in Ihrer Kommune und„erfahren“ Sie die vielen Vorteile des Radfahrens. Wie kann ich mitmachen? Auf stadtradeln.de können Sie Ihr eigenes Team als TeamkapitänIn registrieren oder einem bereits bestehenden Team beitreten. Danach losradeln und die Radkilometer einfach im Online-Radelka-lender oder per STADTRADELN-App eintragen.

Lokale Unterstützer

Stadt Duisburg Stabsstelle Klimaschutz Karl-Heinz Frings Burgplatz 19 47051 Duisburg

stadtradeln@stadt-duisburg.de

Infos und Registrierung unter

www.stadtradeln.de Auf Facebook folgen

facebook.com/stadtradeln

Eine Kampagne des


Im Pott

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Potenziale des Radverkehrs

vis und des Instituts für Verkehr- und Entwicklungsstrategien in New York, die sich mit den Potenzialen des Radverkehrs weltweit befasst.

Zwei Szenarien Wenn mehr Menschen auf der ganzen Welt für ihre täglichen Wege aufs Fahrrad steigen, kann das große Wirkung haben. Bis 2050 könnten Städte weltweit insgesamt 24 Billionen US-Dollar sparen und der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen durch die Personenbeförderung um knapp elf Prozent sinken. Um das zu erreichen, müssten weltweit 23 Prozent der Wege mit dem Fahrrad oder Elektrorad zurückgelegt werden und auch insgesamt vor allem auf eine umweltfreundliche Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß gehen oder eben Fahrrad fahren gesetzt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Universität von Kalifornien in Da-

Die Wissenschaftler stellen dabei zwei Szenarien gegenüber: Das 'business as usual'Szenario und das sogenannte 'high-shift cycling'"-Szenario, das von einem drastischen Wechsel im Alltagsverkehr zu Gunsten des Fahrrads ausgeht. Es ist das erste Mal, dass sich eine wissenschaftliche Studie mit den Potenzialen einer gestiegenen Fahrradnutzung befasst und konkrete Zahlen liefert. Das Potenzial ist sehr groß. Bis 2050 könnten mit der richtigen Mischung aus Investitionen und öffentlichen Strategien Fahrräder und Elektrofahrräder durchschnittlich 14 Prozent der in Städten zurückgelegten Kilometer abdecken, so die Studie. Dabei unterscheiden sich die Möglichkeiten in den einzelnen Ländern. In den NiederlanSeit über 34 Jahren Ihr Buchholzer den und China sind 25 Prozent denkbar, die USA und Kanada könnten etwa auf sieben Prozent kommen. ■ ■ PaX-Fenster & Türen seniorengerechtes Wohnen Das Potenzial ist aber noch in Holz & Kunststoff ■in»Flexo« zweite Handlauf Holz & der Kunststoff viel größer: Mindestens 35 ■ Sicherheits-Nachrüstung ■ Möbelbau Prozent der zurückgeleg■ Wartung & Reparaturen ten Wege in Städten welt■ Fenster & Türen ■ Möbelbau & Möbelreparaturen weit sind kürzer als fünf Sicherheits-Nachrüstung Wohnen ■ ■ Seniorengerechtes Kilometer, etwa die Hälfkostenloser FenstercheckWartung Reparaturen te kürzer als zehn Kilomeder 2.&Handlauf ■ ■ FlexoSicherheitsüberprüfung! ter und könnten daher mit Schreinerwerkstatt für komfortables Möbelbau & Möbelreparaturen dem Fahrrad oder Elektrorad zurückgelegt werden. Seniorengerechtes Wohnen S und geschütztes Wohnen Zurzeit wird das Fahrrad für FFlexo- der 2. Handlauf Mitglied der Tischlerinnung Duisburg durchschnittlich etwa sieSitttardsberger Alle Sitttardsb Allee 163 • T Tel Tel. 02 03 - 70 11 78 ben Prozent der städtischen Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 7.15 - 16.00 Uhr o. n. Vereinbarung Wege weltweit genutzt. In www.schreinerei-michael-roth.de Deutschland liegt der Anteil bei gut 10 Prozent.

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Im Pott

Mit dem Rad zur Arbeit 2016 "Mit dem Rad zur Arbeit" startet in die neue Saison - machen Sie mit! Die gemeinsame Aktion von AOK und ADFC ist dabei offen für alle Arbeitnehmer – auch dann, wenn er kein AOK-Versicherter oder kein ADFC-Mitglied ist. Fahren Sie im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis 31. August 2016 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit (oder kombiniert mit Bus und Bahn) und tragen Sie online Ihre gefahrenen Kilometer ein oder senden zum Aktionsende Ihren Kalender ausgefüllt zurück. Sie nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise unserer Sponsoren und Partner teil. Die bundesweite Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" vom ADFC und der Gesundheitskasse AOK ist ein Gewinn für jeden Einzelnen. Denn: Regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält fit und ist gesund. Im letzten Aktionsraum 2015 haben sich etwa 150.000 Menschen angemeldet und sind mit dem Rad zur Arbeit gefahren.

Gut für Sie – und Ihren Betrieb! Ein großer Motivationsfaktor ist, neben verlosten attraktiven Preisen, das Fahren in Teams von bis zu vier Kollegen: Auf dem Weg zur Arbeit kann man sich so mit radelnden Kollegen messen, Erfahrungen austauschen – und sich besser kennen lernen. Die Idee, mehrmals wöchentlich "Mit dem Rad zur Arbeit" zu fahren, soll hierbei weder eine Eintagsfliege sein, noch ein Wettbewerb um sportliche Höchstleistungen – sondern will zum langfristigen, kontinuierlichen Radfahren anregen, das sich in den Alltag integrieren lässt.

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Denn genau in diesem Aspekt – "mäßig, aber regelmäßig" – sehen Mediziner einen immer höheren Stellenwert bei der wirksamen Prävention gegen Bewegungsmangel & Co. Studien zeigen: Das Fahrrad hat das Zeug zur alltäglichen Rundum-Gesundheitsmaschine. Mit ihm lässt sich schädliches Cholesterin abbauen, der Blutdruck senken, der Herzrhythmus optimieren – und selbst Rückenschmerzen können bei optimaler Sitzhaltung bekämpft werden. Und die positiven Effekte beginnen schon bei 20 bis 30 Minuten Bewegung täglich – ein Zeitpensum, das der tägliche per Rad zurückgelegte Arbeitsweg gut abdeckt. Diese gesundheitsfördernde Wirkung beim täglichen Radfahren weist ein enormes Potenzial zur Vermeidung von Erkrankungen und damit zur Entlastung des Gesundheitswesens aus. Mit Wirkung bis in die Arbeitswelt: niedrigere Krankenstände, mehr Arbeitszufriedenheit und als Folge eine größere Produktivität. Was gut ist für den Teilnehmer ist auch gut für seine Firma! Zudem kann das Fahrrad auch und gerade für diejenigen Menschen zum idealen


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Im Pott

Sportgerät werden, die sich lange nicht mehr körperlich betätigt haben. Und dabei spart man noch Zeit – denn der Radweg zur Arbeit ersetzt mitunter den Gang ins Fitness-Studio. Anmelden können Sie sich im Internet: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Der Deutsche Fahrradpreis Peter Lohmeyer ist die "fahrradfreundlichste Persönlichkeit" 2016 "Das Wunder von Bern"- Schauspieler Peter Lohmeyer wird als "fahrradfreundlichste Persönlichkeit" 2016 ausgezeichnet. Der leidenschaftliche Radfahrer besitze in mehreren Städten eigene Fahrräder und sei so gut wie immer mit dem Zweirad unterwegs, teilten die Initiatoren des Deutschen Fahrradpreises mit. „Das Fahrrad ist einfach das beste Verkehrsmittel. Es ist praktisch, eine Zeitersparnis und man kann ganz leicht Bewegung in den Alltag einbauen. Das ersetzt für mich den Sport“, so der Preisträger. Ganz besonders falle er aber durch seine Liebe zum Fahrrad auf: „Was mich am traurigsten macht, sind Fahrräder, die irgendwo verrotten. Das werde ich nie verstehen“, sagt Fahrradliebhaber Lohmeyer. Einmal habe er sogar ein verlassenes Fahrrad von der Straße mitgenom-

men, um es zu reparieren und es dann wieder zurückzustellen. Eine fahrradfreundliche Persönlichkeit entsprechend der Wettbewerbsregeln ist "eine meinungsbildende Person, die sich in der Öffentlichkeit als Fahrradfahrer bekennt und damit das Image dieses Verkehrsmittels in besonderer Weise aufwertet". Lohmeyer nimmt die Auszeichnung am 25. Februar 2016 auf der Preisverleihung des Deutschen Fahrradpreises in Essen entgegen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Inge Niedek, Michaela May, Wigald Boning, Wolke Hegenbarth und Christian Ude. Der Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS). Als Partner und Sponsoren des Wettbewerbs engagieren sich der Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) und der Verbund Service und Fahrrad g.e.V. (VSF). Der Preis für die "fahrradfreundlichste Persönlichkeit" wird seit 2003 verliehen. Foto: © Peter Lohmeyer


2016

14. bis 17. Juli 2016 Mit WestLotto das Land erfahren Anmeldung ab 16.03.2016 in jeder WestLotto-Annahmestelle oder unter www.nrw-radtour.de

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Im Pott

Alle aufs Rad Räder für alle! Die Demo für ein fahrradfreundliches NRW! Unter diesem Motto startet am Sonntag, dem 8. Mai wieder die NRW Sternfahrt nach Düsseldorf. Bei hoffentlich gutem Wetter fahren dann wieder aus allen umliegenden Städten viele 1000 Radfahrer in die Landeshauptstadt. Bei gutem Wetter schaffen wir vielleicht die 10.000 Teilnehmer. Erstmals treffen sich alle Radfahrer in Düsseldorf um 15 Uhr am Oberbilker Markt und fahren dann zusammen 16 km durch die Stadt. Highlights werden wieder die Rheinquerungen, die Fahrt über die Kö und durch den Rheinufertunnel sein. Gegen 17 Uhr treffen wir uns wieder am Oberbilker Markt zur Abschlusskundgebung. Die Sternchenfahrt für Kinder bis 10 Jahre, die im letzten Jahr eingeführt wurde, findet auch in diesem Jahr wieder statt.

Bunt wie der Karneval in Düsseldorf waren auch in den vergangenen Jahren die unterschiedlichen Teilnehmergruppen und Radtypen. Die "Origami"-LiebhaberInnen mit ihren Falträdern, die Cruiser mit ihren tiefergelegten Bikes, die Lastenräder und die vollverkleideten Liegeräder in Raketenform zeigten die Vielfalt unter den RadfahrerInnen. Düsseldorfs ADFC-Vorsitzende Iris Kösters sagte zur Sternfahrt im letzten Jahr: „Wir haben gezeigt, wie viele Menschen jeden Alters und Familien sich

für bessere Bedingungen für das Fahrradfahren in NRW einsetzen – die Politik muss handeln: Schafft niederländische Verhältnisse in NRW!“ Die Abfahrtstermine in der Region finden Sie im Tourenteil und weitere Infos auf: adfc-sternfahrt.org Foto: Michael Kleine-Möllhoff


16 0 2 i a M . 8 Sonntag, Wesel

ALLE AUFS R R ÄDER FÜR A AD – LLE! rg w w w.adfc-sternfahrt.o

Dortmund Bottrop Oberhausen Essen Mülheim

Duisburg

Krefeld

Heiligenhaus

Velbert

Tönisvorst Willich

Korschenbroich

Wülfrath

Ratingen

Düsseldorf

Meerbusch Kaarst

Mönchengladbach

Ruhr

Erkrath Neuss

Wuppertal

Haan

Remscheid

Solingen

Hilden

Langenfeld Jüchen

Grevenbroich

Dormagen

Monheim

Wermelskirchen Burscheid

Leverkusen

DIE DEMO FÜR EIN FAHRRADFREUNDLICHES NRW:

Köln

Sternförmig nach Düsseldorf, neue Innenstadtroute Zwei Tunnel, zwei Rheinbrücken, 5.000 Highlights SternCHENfahrt für Kinder wieder dabei!

Bergisch Gladbach


Im Pott

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Rheinische Bahn Am 27. November wurde feierlich ein weiterer Streckenabschnitt der Rheinischen Bahn eröffnet. Das neue Teilstück führt von der Stadtgrenze Essen/Mülheim bis zum Hauptbahnhof in Mülheim. Die Eröffnung wurde von Landesverkehrsminister Michael Groschek vorgenommen. Bei der Veranstaltung erklärte er auch die Aufnahme von Radschnellwegen in das Landesverkehrsrecht. Damit ist der Ausbau, aber auch der Unterhalt von Radschnellwegen zukünftig auch als Aufgabe des Landes möglich. Der neue Abschnitt ist ein Teil des geplanten Radschnellwegs Ruhr. Er ist zwar schon in der geplanten Breite von 4 Metern für den Radverkehr als Asphaltstrecke ausgebaut, andere Dinge wie die Beleuchtung sind aber noch nicht realisiert. Bei der Eröffnung war auch der fehlende Winterdienst deutlich spürbar. Die Eröffnungsgesellschaft wurde von der Stadtgrenze Essen aus über den vereisten Radweg zum Hauptbahnhof geführt. Am Mülheimer Bahnhof angekommen stellte sich promt die Frage: Wie komme ich

Amt für Stadtplanung und Bauordnung Generelle Verkehrsplanung

jetzt weiter? Das Ausbauende ist nämlich ein nicht freigegebener Fußweg. Eine regelgerechtes Verlassen oder Erreichen der Trasse ist daher nicht möglich. Die Anbindung an das Verkehrsnetz der Stadt fehlt, offenbar weil ein Tranformator nicht versetzt werden sollte. Die noch bestehenden Baustellen auf der Strecke mit teilweisen Vollsperrungen sind ebenfalls radverkehrstypisch. Baustellenabsicherungen oder gar Umleitungsbeschilderungen gibt es nicht. So wird der ortsunkundige Radfahrer einfach seinem Schicksal überlassen.

Fahrradzählung Rheinische Bahn – Brücke Helenenstraße Von 23.04.2015 - 08.05.2015

Lage der Zählstelle

Eröffnungsfahrt mit Minister Groschek, den Oberbürgermeistern von Mülheim und Duisburg und vielen weiteren Gästen. Foto: Michael Kleine-Möllhoff

(16 Tage)

Stundenverteilung Mo. – Fr.

Richtung Essen City

Richtung Mülheim Hbf.

Verteilung der Fahrten nach Wochentagen Stundenverteilung Sa. und So.


Im Pott So merkt man hier deutlich, dass nicht nur der Bau von ein paar Metern Radweg erforderlich sind, sondern eine Kultur des ernsthaften Bemühens um Radverkehrsförderung. Ein Grund für die häufigen baulichen Aktivitäten in den vergangenen Wochen war das Aufbauen von stählernen Pergolen über der Radwegetrasse. Diese waren eine Forderung der Deutschen Bahn. Sie befinden sich im Bereich der Spannseile und sollen im Falle eines Defektes die Nutzer des Weges schützen.

Fahrradzählstelle Auf der Rheinischen Bahn führt die Stadt Essen seit 2015 regelmäßig Zählungen des Radverkehrs durch. Mit einer mobilen Zählstelle kann an verschiedenen Orten die Anzahl der RadfahrerInnen erhoben werden. Für die Verkehrszählung werden

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zwei Gummischläuche über den Radweg gespannt. Der veränderte Luftdruck in den Schläuchen beim Überfahren wird durch ein angeschlossenes Zählgerät erfasst und ausgewertet. Auch wenn diese Zählstationen im Autoverkehr längst üblich sind, werden sie für den Radverkehr vom Bund der Steuerzahler als Steuerverschwendung kritisiert. Wie aber soll eine gute Planung für Radfahrer ohne Kenntnis der tatsächlichen Nutzung erfolgen? Verkehrszählung wird hier nun auch im Radverkehr zum Teil des Planungsprozesses: Die Erhebung der Verkehrsströme und die Prüfung, inwieweit Investitionen in die Verkehrsanlagen auch durch die VerkehrsteilnehmerInnen angenommen werden. Neben der Erhebung der absoluten Nutzungszahlen lässt sich in Zukunft nach mehrmaliger Zählung an gleicher Stelle auch die Entwicklung der Frequentierung


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Im Pott

aufzeigen. Die ersten Ergebnisse der bisherigen Auswertungszeiten 2015 zeigen, dass die Nutzung bei Regen zurückgeht. Bei schönem Wetter an Wochenenden werden die höchsten Verkehrszahlen an einer Zählstelle erreicht. Dies legt nahe, dass auf diesen Strecken derzeit noch der Freizeitverkehr dominiert. Die Zählung auf der Trasse der Rheinischen Bahn in Höhe der Brücke über die Helenenstraße zeigt aber auch werktags eine beim Autoverkehr typische Nutzungskurve mit ausgeprägten Morgen- und Nachmittagsspitzen in unterschiedliche Fahrtrichtungen als Merkmal für Berufsverkehr.

Weiterbau Der nächste Bauabschnitt vom Hauptbahnhof bis an die neue Fachhochschule soll sich unmittelbar anschließen, im Bereich der Mülheimer Innenstadt allerdings verkehrsberuhigt (siehe RiP Herbst/Winter 2015/16). Schon bis Ende 2017 soll die Verlängerung bis zum Rheinpark in Duisburg stehen. Zumindest hat das der Duisburger Oberbürgermeister bei der Eröffnung in Mülheim gesagt: „Ich bin begeistert über die Einfachheit dieses Plans. Man fragt sich, warum hat man das nicht schon vor 30, 40 Jahren gemacht?“

E-Bike Festival in Dortmund In Dortmund wird im April das erste Festival rund ums Trendthema E-Bike eröffnen. Und zwar direkt das größte in Europa. Vom 15.-17. April kann man in mehreren Erlebnis-Welten wie "Gesundheit", "E-Bike Tourismus" oder "Lasten- und TransportE-Bike" alles rund ums Thema Elektrorad erfahren. Die BesucherInnen erwartet an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm rund ums Thema Elektrorad. Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad Industrie Verbands, freut sich, dass Deutschland nun eine angemessen große E-Bike Veranstaltung bekommt. Schließlich ist die Nation schon jetzt der größte Absatzmarkt für E-Bikes in Europa. Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist selbst begeisterter Fahrradfahrer und setzt sich auf vielen Ebenen für die E-Mobilität ein. Kein Wunder also, dass er die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat. Das Veranstaltungsgelände des E-Bike Festivals liegt in der Innenstadt. Das Publikum kann sich auf Teststrecken und -parcours über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

0 Jahre

über 3 Heinrich Praß Johannesstr. 35 45964 Gladbeck Tel.: 02043-67052 www.radreisengladbeck.de

10. - 24.05. Vom Neusiedler See zum Plattensee, 26. - 29.05. Mit dem Rad nach Rom, 06. - 20.09. Von der Ostsee zum Riesengebirge, durchs Land der 100 Seen


Im Pott von E-Bikes informieren. Deutsche und internationale Hersteller präsentieren ihre neuesten Modelle und laden zu Probefahrten ein. Die E-Bikes dürfen in der Innenstadt getestet werden, aber auch jenseits der Stadtgrenzen. Hier werden spezielle Touren angeboten, um die Off-Road-Fähigkeiten von Motoren und Modelle selbst zu überprüfen. Die Organisatoren kündigen außerdem ein „spektakuläres“ Rahmenprogramm mit Bühnenshows, Workshops und Schnupperkursen an. Mehr Informationen unter ebike-festival.org

Falschparker-App Mit dem Smartphone den Fahrradweg räumen Falsch parkende Autos erhitzen bisweilen die Gemüter. Autofahrer argumentieren mit "Ist ja nur kurz!" oder "Es ging halt nicht anders.", Radfahrer sind genervt und sehen ihre Sicherheit im Straßenverkehr gefährdet. Im Kampf gegen Falschparker gibt es inzwischen sogar eine SmartphoneApp. „Die Umwelt schützen, Spaß dabei haben und davon leben können“ – das ist das Berufsmotto von Heinrich Strößenreuther, der die Wegeheld-App ins Leben rief. Seit 20 Jahren ist der studierte Wirtschaftsinformatiker als Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsexperte in der Verkehrs- und Klimaschutzwelt unterwegs. 2010 entwickelte er für die Stadt Hamburg die Klimaschutzstrategie für den Verkehrsbereich. Ergebnis: 40% der CO2-Emissionen können nur eingespart werden, wenn es mehr Rad- und Gehwege gäbe. Eigentlich hätte im Bericht stehen müssen, dass dieses

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Ziel nur mit dem Umbau von Parkplätzen und Straßen zu erreichen ist ... Aus dieser – äh – Ungenauigkeit keimte der Gedanke, etwas auf die Beine zu stellen, das Politikern in der Auseinandersetzung mit der Autolobby den Rücken stärkt: Die Wegeheld-App. Mit dieser App greifen wir aktiv in den Flächenkonflikt zwischen falschparkenden Autofahrern und allen anderen Verkehrsteilnehmern ein. Denn: Zugeparkte Radund Gehwege sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine rücksichtslose Gefährdung und Behinderung für Kinder, Ältere, Rollifahrer, Radler, Eltern mit Kinderwagen, Notarztwagen und Busfahrer. Nach dem Heinrich Strößenreuther ein halbes Jahr seinen Job an den Nagel hängte und 20.000 Euro Erspartes reinsteckte, steht die kostenlose Android-App seit dem 28. März 2014 zum Download bereit. In den ersten 48 Stunden zwangen die mehr als 5.000 Downloads den Server in die Knie: Sorgen, die man gerne hat. Inzwischen ist die sympathische Wegeheld-App die Nr. 5 im Google Play–Store Verkehr, schon vor den städtischen Verkehrsapps und direkt hinter der ADAC-App für billigeres Tanken. Das zeigt, dass es Handlungsbedarf in unseren Städten gibt und dass wir schon längst im Übergang sind: Weg von autogerechten Städten, hin zu lebenswerteren StädInitiator Heinrich Strößenreuther


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Im Pott

ten, in denen sich Kinder, Senioren, Fußgänger und Rolli-Fahrer, Radfahrer und Busfahrgäste sicher und frei von A nach B bewegen können. Mit der Wegeheld-App kommen wir unseren notwendigen Klimaschutzzielen einen Schritt näher.   „Mal eben“ kurz anhalten bei der Apotheke, beim Bäcker, am Geldautomaten. Mit dem Auto, mal eben auf dem Radweg parken... ist ja nur für eine Minute! So machen das einige Autofahrer und ignorieren dabei drohende Bußgelder: Zehn Euro für das Halten auf dem Radweg, 20 € für Parken, 35 € für das Behindern von Anderen. Das wird aber viel zu wenig kontrolliert und die Bußgelder sind zu lasch, findet Konrad Krause vom ADFC: „In keinem Land ist das Falschparken so billig wie in Deutschland. Es muss wahrscheinlicher werden, dass man, wenn man sein Auto irgendwohin parkt, wo es verboten ist, auch bezahlt. Momentan ist das Risiko nicht besonders hoch – und es wird gern in Kauf genommen, weil der Kontrast zwischen Parkgebühren und dem Strafzettel nicht besonders stark ist.“ Auf einer Karte ist öffentlich zu sehen, wo Falschparker stehen. Seit über einem Jahr ist die App verfügbar, wurde 40.000 Mal heruntergeladen. Ein Geschäft macht Entwickler Heinrich Strößenreuther damit übrigens nicht. Die "Wegeheld"-App ist kostenlos, generiert keine Werbeeinnahmen. Heinrich Strößenreuther betont, er wolle lediglich dafür sorgen, dass Radfahren in deutschen Innenstädten sicherer werde.

Radwerkstatt als Integrationsmodell AWO-Integration und ADFC-Kreisverband Duisburg kooperieren, um künftig Flüchtlinge in die Lage zu versetzen, Fahrräder zu reparieren. Eine wichtige Voraussetzung für die Integration in eine Gesellschaft sind unter anderem soziale Kontakte, das Kennenlernen von üblichen Gepflogenheiten, Qualifizierung und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Auf Grund dieser Erkenntnis arbeiten die AWO-Integrations gGmbH und der Duisburger Kreisverband des ADFC zusammen. Bei einem Pressetermin auf dem Bauspielplatz an der Duisburg-Neumühler Alexstraße unterschrieben Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integration und Klaus Hauschild, Vorstandssprecher des ADFC Duisburg, am 14. Januar einen Kooperationsvertrag. Der Kooperationsvertrag gilt erst einmal für ein Jahr. In einem Container, der von der Baufirma Maas aus Moers zur Verfügung gestellt wurde, haben AWO und ADFC eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Hier werden künftig einige Bewohner von Flüchtlingsunterkünften unterwiesen, Fahrräder zu reparieren und in Stand zu setzen. Hilfe zur Selbsthilfe ist die Maxime. Ziel des Projektes ist es auch, vor allem alleinstehenden männlichen Asylbewerbern eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. Darüber hinaus trägt die Werkstatt dazu bei, erste Schritte auf dem Weg zu einer beruflichen und sozialen Integration zu gehen und die Chancen für die spätere Jobsuche zu erhöhen. Da sind sich AWO und ADFC einig.


Im Pott Zuständig für die technische Unterweisung der Freiwilligen ist Zweirad-Mechanikermeister Achim Arians (2. v.l.), Technik-Referent des Duisburger ADFC: „Ich werde die Leute so lange unterweisen, bis sie selbstständig in der Lage sind, alle erforderlichen Arbeiten zu erledigen“, sagt Achim Arians. Neben alle Werkzeuge hat er die deutschen Namen in Druckbuchstaben geschrieben, damit die Flüchtlinge nicht nur lernen, wie die Werkzeuge funktionieren, sondern auch, wie sie heißen. So werden schrittweise neben technischen auch sprachliche Kompetenzen vermittelt. Harald Höbusch (3.v.l) vom Duisburger ADFC, der bereits erfolgreich mehrere Radfahrschulkurse geleitet hat, wird auch für die Flüchtlinge Fahrrad-Fahrlehrer und Sicherheitsunterweiser sein: „Viele dieser Menschen können vermutlich kein Fahrrad fahren“, sagt Harald Höbusch, „also werden sie es lernen müssen.“ Idealerweise

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natürlich so, dass sie sicher am Straßenverkehr teilnehmen können. Dabei helfen vor Ort auch die mittlerweise in 7 Sprachen verfügbaren Flyer des ADFC, die die wichtigsten Verkehrsregeln in Wort und Bild darstellen. Mit diesen Maßnahmen wird es ermöglicht, dass die Menschen ihren Stadtteil verlassen können und ihr Umfeld kennen lernen. Deshalb sind für die Zukunft, auch um Kommunikation und soziale Kontakte zu fördern, gemeinsame Radtouren geplant. „So schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe“, sagt Karl-August Schwarthans. „Für mich ist es ein Schritt in Richtung ,Stadtteil-Räder’, die denen zu Gute kommen, die sich kein Neues leisten können.“ Unterstützt wird das Projekt aus dem landesgeförderten Programm "Zusammenkommen und Verstehen" des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW. KH Foto: Oxana Wolf – AWO-Integrations gGmbH


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Im Pott

Kein Platz für Fahrräder Das kennt man aus jeder Stadt: Abgestellte Fahrräder tummeln sich auf Gehwegen, in Fußgängerzonen, vor S- und U-Bahnhöfen. Dabei ist das Problem hausgemacht: Es gibt zu wenig Abstellanlagen für Radfahrer. Aber dürfen Radfahrer bei Platzmangel auf freie Auto- oder Motorradparkplätze ausweichen? Welche Alternativen haben Radfahrer? Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) gelten Fahrräder als Fahrzeuge und müssen auf der Fahrbahn fahren. Aber abstellen darf man sie auf dem Gehweg, solange Fußgänger nicht behindert werden. Aber auch längs am Fahrbahnrand, was aber in der Regel niemand macht. Auf dem Gehweg steht das Rad relativ geschützt vor möglichen Kollisionen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Autofahrer auf Parkplatzsuche ein Fahrrad einfach wegtragen, wenn es ihnen im Weg steht. Eine Alternative wäre auch ein kostenpflichtiger Autoparkplatz. „Theoretisch ist es möglich, sein Rad dort abzustellen, da die meisten Parkplätze nicht für spezielle Fahrzeuge gekennzeichnet sind”, sagt ADFC Rechtsexperte Roland Huhn. “Dort dürfen alle Fahrzeuge parken – auch FahrMünster Hauptbahnhof Foto: Klaus Hauschild

räder. Sie brauchen dann aber auch ein Parkticket.” Alltagstauglich findet Huhn eine solche Lösung jedoch nicht. Schließlich muss der Parkschein dann irgendwo am Rad befestigt werden. Noch stärker gegen das Parken auf Autoparkplätzen spricht allerdings Paragraf 12, Absatz 6 der StVO, den der Rechtsexperte anführt. Diese Regelung schreibt vor: “Es ist platzsparend zu parken…” Dadurch ist das Abstellen genau betrachtet grundsätzlich nur auf den Gehweg möglich. Der Paragraph besagt, dass es Radfahrern verboten ist, einen Pkw-Stellplatz zu besetzen, wenn in der Nähe ein anderer Fahrradstellplatz vorhanden ist. Und die existieren überall in Form des Gehwegs. Zwar gebe es die Einschränkung, dass Fußgänger nicht durch abgestellte Räder behindert werden sollen, sagt Huhn. Aber in dem Punkt ist die Rechtsprechung vage. Im Alltag macht es letztlich die Masse: Viele abgestellte Fahrräder stören Fußgänger – sei es auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone.

Kein Parkverbot für Räder Einschränken dürfen Kommunen das Parkrecht der Fahrräder aber nicht. Das Abstellen von Fahrrädern auf Gehwegen wird von dem in Paragraph 12 Absatz 4 StVO enthaltenen grundsätzlichen Verbot des Haltens und Parkens auf Gehwegen nicht erfasst. Dazu existiert ein wegweisendes Urteil des Verwaltungsgericht Braunschweig.

Parken vor der eigenen Haustür Das Urteil löst jedoch das eigentliche Problem nicht. Die vielen wild parkenden Räder vor der eigenen Haustür nerven ihre


ADFC Mülheim/Oberhausen lädt ein:

Radreisevortrag

Iron Curtain Trail Mit Sabine und Herbert Gubbels Der Europaradweg „Iron Curtain Trail“ verläuft von der Barentssee an der finnisch-russischen Grenze immer entlang des einstigen Eisernen Vorhangs durch Mitteleuropa bis zur bulgarisch-türkischen Grenze am Schwarzen Meer (Eintritt frei, Spende erbeten).

Donnerstag, 17.03.2016, um 19 Uhr vom bayrischen Hof bis zum Schwarzen Meer Katholisches Stadthaus Althofstraße 8 45468 Mülheim an der Ruhr Info: Tel.: 0208/ 80 60 50 kv-muelheim@adfc.de


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Touristik

Nijmegen Hauptbahnhof Foto: Herbert Fürman

Besitzer, Hauseigentümer und Fußgänger gleichermaßen. Es mangelt an einer praktikablen Alternative, insbesondere in den Großstädten. Die Hinterhöfe sind voll, die Kellertreppen zu steil. Oder es gibt erst gar keinen Keller. Rein theoretisch ist es möglich, einen Autoparkplatz in einen Fahrradstellplatz umzuwandeln. „Die Landesbauordnungen legen fest, wie viele ‘notwendige Stellplätze’ – also Pkw-Stellplätze – ein Haus oder eine Wohnung haben muss”, sagt ADFC-Rechtsexperte Huhn. „Diese Stellplätze dürften nicht zweckentfremdet werden. Habe man allerdings mehr Stellplätze als vorgeschrieben, könne man diese selbstverständlich umwidmen.“ Das klingt einfach, ist aber je nach Stadt ein langwieriger Prozess.

Fahrradhäuschen selber kaufen Die Hansestadt Hamburg versucht das Parkproblem auf andere Weise zu lösen. Sie bietet Privatleuten an, Fahrradhäuschen für zwölf Räder aufzustellen. Der Haken: Die Nutzer müssen die Abstellanlage selbst bezahlen. Außerdem sollen die Häuschen, so-

fern möglich, "vorrangig auf Privatgrund" errichtet werden. "Nur wenn dies nicht möglich ist, können die Häuschen auch auf öffentlichem Grund aufgestellt werden", heißt es auf der Website der Hansestadt. Je nach Ausstattung kosten die Abstellanlagen zwischen 7.000 und 10.000 Euro. Auch in Dortmund und Düsseldorf gibt es solche Fahrradhäuschen. Fahrradparken wird als Thema in den Städten immer wichtiger. Der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr soll laut Bundesregierung weiter steigen. Aber wohin mit den Massen an Rädern? Ist es wirklich Aufgabe der Radfahrer, selbst für gute Parkplätze zu sorgen? Es ist an der Zeit, dass mehr Autoparkplätze für Fahrräder umgewidmet werden. Nicht nach dem Gießkannen-Prinzip, wie es bislang der Fall ist, sondern entsprechend ihrem Anteil am Gesamtverkehr. Der Bedarf dafür ist da.

Schimmi-Tour per Rad Am 28. Juni 2016 feiert 'Horst Schimanski' seinen 35. Geburtstag. Am 28. Juni 1981 tauchte der ungehobelte, schlecht rasierte, aber mega-charmante Duisburger Kommissar erstmals im "Tatort" auf – und seitdem schreibt "Schimmi" Geschichte. Kein Kommissar ist auch heute noch so beliebt – das Wort "Scheiße" hat er salonfähig gemacht. Seine Schmuddeljacke ist Kult. Seit März 2013 führt der Reiseveranstalter DU Tours Touren auch per Rad "Auf Schimmis Spuren" durch Duisburg. In Zusammenarbeit mit dem ADFC Duisburg sind bis dato zwei Routen ausgearbeitet worden – einmal gen Norden, einmal gen Süden. Bei-


r auf de T K R it MA HRRAD nenstadt m A F R E n I SS „GRO raße in der zu Fahrrad n t s e h g d c er Köni nsstän , Fahrradsi n“ o i t a Inform , Tourismus miestände o ik techn ie Gastron w o s heit

34. DUISBURGER RADWANDERUNG Sonntag, 24. April 2016 Unsere Start- und Zielkontrollstellen (u.a. Innenstadt, Königstraße) sind von 9 – 17 Uhr geöffnet Teilnehmerpässe sind (ca. 14 Tage vor dem Start) beim Stadtsportbund Duisburg, dem RUHR.VISITORCENTER Duisburg im CityPalais, der Hauptstelle der Sparkasse Duisburg (Königstraße) und am Veranstaltungstag an den jeweiligen Startpunkten kostenlos erhältlich.

Stadtsportbund Duisburg

L


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Touristik

de führen zu den Originaldrehschauplätzen der Schimanski-Tatorte. Am 8. Mai feiert jetzt die mit Spannung erwartete Westroute ihre Premiere. Start ist in Duisburg-Ruhrort – am Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum. Von dort aus geht es über die Friedrich-Ebert-Brücke gen Homberg und dann zu den Drehschauplätzen, die per Rad linksrheinisch zu erreichen sind. Natürlich wird unterwegs wieder eine Currywurst verputzt. Rund 35 Kilometer sind die maximal 30 Teilnehmer unterwegs – von Reiseregisseurin Dagmar Dahmen mit Anekdoten und Fakten zu Schimmi, Thanner & Co. gefüttert. Tickets sind buchbar unter www.du-tours.de Der Preis pro Person beträgt 29,- Euro inkl. Currywurst, Reiseregisseur und ADFC-Guides. Mieträder können von Little John Bikes auf Anfrage gestellt werden (Cityrad 8,-Euro / E-Bike 15,- Euro). Die weiteren Termine für die Schimmi-Radtouren – auch Nord- und Südroute – finden Sie unter www.du-tours.de

Auf großer Fahrt durch Deutschland Nach vielen Jahren der Familienzeit hatten Doro Kleine-Möllhoff und Klaus Vohwinkel wieder einmal Lust auf eine längere Rad-

reise. Sie kauften ein kleines Zelt und modernes Equipment, wälzten einschlägige Radliteratur und entschieden sich für eine Radreise an den Bodensee. Mitte Mai 2015 reisten sie mit dem Zug nach Aachen. Dort beginnt ihre dreiwöchige Reise, von der sie in drei Ausgaben der RiP erzählen wollen.

Teil 1: Auf der Vennbahn durch die Eifel und die Ardennen von Aachen bis Trier Mittwoch, 13.05.2015 Aachen - Bütgenbach/Belgien (74 km / sonnig, kalt) Erst spät nach Mittag startet unsere Radreise am Bahnhof Aachen-Rote Erde (175 m NN). Unmittelbar dort befindet sich der


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stellen wir in Belgien fest, dass Radfahrende an kleinen Querstraßen vorfahrtberechtigt sind - geht doch! Ein Traum von Radweg! Zwischen Kalterherberg und Sourbrodt werden wir über drei Kilometer umgeleitet, den Grund finden wir im Internet: Brut– und Schutzgebiet der seltenen Braunkehlchen. Bei Brand wechseln wir auf den genauso gut ausgebauten Radweg Ravel L 45a. Dieser Abzweig führt zum Kyll Radweg und uns zum nahen Campingplatz Bütgenbach. Zubringer zur Vennbahn. Die Trasse führt mit einer 2 bis 3%igen Steigung 38,5 km stetig bergauf bis Monschau (550 m NN). Bald schon treffen wir Jon auf seinem Weg nach Santiago de Compostella. Er wohnt in Zwolle, ist Rentner und seit 45 Jahren verheiratet. „Da darf ich auch mal 6 Wochen wegfahren“, sagt er. Jon hatte bisher noch nichts von Radwegen auf stillgelegten Bahntrassen gehört. Dieser gute Tipp eines Dachgebers ist für ihn Gold wert, denn die ostbelgische Mittelgebirgslandschaft ist selbst unter Radsportlern berühmt und berüchtigt. Über Viadukte fahrend überqueren wir tief unter uns liegende Täler. Auf den Wiesen blühen die Blumen in der Sonne, wir blicken auf Moorwasserbäche und -teiche. Viele originelle Einkehrmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Oft radeln wir einsam durch die Landschaft, weit weg von jeder Straße und jedem Lärm. Staunend

Die erste Nacht im neuen Zelt ist gewöhnungsbedürftig. Niedrig, schmal, der Vorraum vom Gepäck ausgefüllt. Ist das so richtig? Es bleiben Zweifel, in unserem Alter wieder zu zelten. Donnerstag, 14.05.2015 - Bütgenbach/Belgien - Neuerburg (80 km ) Wir radeln wieder bei Sonnenschein durch die abwechslungsreichen Landschaften der

Die Vennbahn (125 km) ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke zwischen Aachen-Rothe Erde bis Troisvierges in Luxemburg mit verschiedenen Anschlüssen z.B. nach Prüm in der Eifel. Sie diente der Industrie und dem Militär. 1882 wurde mit dem Bau begonnen und 1885 das erste Teilstück eröffnet. Ab 1984 wurden erste Teilstrecken stillgelegt und 2004 endete die Eisenbahngeschichte. 2013 wurde die Fernradstrecke eingeweiht und in das belgische RaVel Netz (frz.: Réseau Autonome de Voies Lentes, unabhängiges Netz langsamer Wege) integriert. Treidelwege und ehemalige Bahnstrecken werden als kombinierte Wander, Reit– und Radwege nutzbar gemacht.


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Eifel und der Ardennen. Lange gleichmäßige Anstiege und Abfahrten wechseln sich heute ab. Die ehemaligen Bahnstrecken sind bis auf kurze Abschnitte asphaltiert. Zunächst fahren wir nach St. Vith/Belgien. Die Kirche St. Vitus ist einen Besuch wert. Sie wurde 1944 wie auch der Rest der Stadt durch Bomben zerstört, aber liebevoll wieder aufgebaut. Auf die Hinterlassenschaften der beiden Weltkriege treffen wir immer wieder. Mir fällt unweigerlich die Geschichte meines Vaters ein. Er wurde in den Ardennen zum Ende des Krieges als Soldat eingesetzt. Immer wieder hat er uns erzählt, dass er sich hier in den Fuß geschossen hat um zu überleben und dem sicheren (Helden-) Tod zu entfliehen. Kurz hinter St. Vith verlassen wir die Vennbahn, eine der längsten Bahnradtrassen Europas. Wir wollen zur Mosel und wechseln deshalb auf den Eifel-Ardennen Radweg/ RAVeL L  46 zum ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt Pronsfeld. Dort stoßen wir wie so oft auf Bahngeschichte: die "Prons-

felder Abzweigungen". Hier verzweigen sich heute der Prüm- und der Enzradweg. Auf einem Gleis ist für Eisenbahnnostalgiker die Kleinlokomotive 'Köf II' mit Flachwagen abgestellt. Wir folgen dem Enzradweg. In der Eifel und in den Ardennen lässt es sich mittlerweile für jeden Anspruch gut radeln, sportlich oder familientauglich. Ein tolles Radwegenetz ist in den letzten Jahren entstanden. Freitag, 15.05.2015 - Neuerburg - Echternach (44 km ) In Neuerburg verlassen wir den Enzradweg, um über die Berge auf direktem Weg nach Echternach in Luxemburg zu fahren. Auf kleinen und ruhigen Straßen erreichen wir die Sauer und folgen ihrem Lauf bis Echternach. Die Stadt besticht durch eine beeindruckende Architektur, eine mittelalterliche Stadt mit monumentalen Bauwerken. Wir besichtigen die sehenswerte Basilika. In der Nähe Echternachs liegt das Mullerthal, ein


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einzigartiges, mit Felsen durchsetztes Biotop. Unser Campingplatz ist übrigens der Hit: Terrassenplatz mit dem besonderen Charme der 50er. Neu geht immer, aber alt und gepflegt ist selten. Samstag, 16.05.2015 - Echternach - Trier (40 km) Entlang der Stadtmauer verlassen wir Echternach in Richtung Wasserbillig. Den Übergang auf die andere Seite der Mosel

nach Minden verpassen wir und damit leider auch das Hopfenanbaugebiet. An der Mosel entschließen wir uns kurzfristig links nach Trier abzubiegen. In der 'Weinstube Kesselstatt' am Dom stärkten wir uns bei

Liveauftritt eines Blasmusikorchesters vor der Türe mit 'Himmel und Äad', einem traditionellen rheinischen Gericht aus Kartoffeln und frischen Äpfeln, die gemeinsam gekocht werden. Weine führen hier Namen wie Guthriesling, Marienlag, Sommerpalais, alles sehr zu empfehlen. Nach der Pause in Trier radeln wir morgen entlang der Mosel nach Frankreich. Aus gutem Grund, denn wir wollen noch ein paar Kilometer sammeln: Wir sind im Stadtradel-Zeitraum unterwegs und radeln für unsere Teams in Mülheim und Essen. Unsere Teamchefs informieren regelmäßig über den Stand der Dinge und feuern uns an. Das tut gut. In den nächsten Ausgaben berichten wir weiter über den Weg zur Moselquelle und nach Basel bis hin zum Bodensee.

Besuchen Sie das Lächeln im Münsterland!! Unsere Stadt Rhede, ausgezeichnet als eine der fahrradfreundlichsten Städte in NRW.

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Inselhopping Sternfahrt im Norden

Nach individueller Anreise trafen wir uns um 12 Uhr im Hotel in Norden. Unser Quartier war ein Vier-Sterne-Wellness-Hotel mit Schwimmbad und Sauna. Die meisten Teilnehmer der Gruppe waren vorsorglich schon am Tag zuvor angereist. Neun TeilnehmerInnen konnte die Tourenleiterin begrüßen. Die Sonne kam pünktlich zum Vorschein. Zur ostfriesischen Teezeremonie konnte die Gruppe gemütlich ins 15 km entfernte Marienhafe fahren und bei Ostfriesentorte und Ostfriesentee den ersten Tag der Tour genießen. Am nächsten Tag fuhren wir zum Fähran-

leger nach Neßmersiel, allerdings bei Regen. Außerdem musste sich die 10-köpfige Radgruppe durch einen aufgeweichten und matschigen Feldweg kämpfen. Zuvor hatte es tagelang geregnet. Unser Ziel war Baltrum, das wir nach einer halbstündigen Überfahrt erreichten. Wir verbrachten 3,5 Stunden auf der Insel und waren zu Fuß, wie das Wort schon sagt, bald rum. Die Sehenswürdigkeiten - Inselglocke, Marktplatz, die Kirchen und der Strand - waren schnell abgeschritten. In einem kleinen Fisch-Imbiss im Alten Ostdorf stärkten wir uns mit Fischbrötchen. Unsere Insel am nächsten Tag war Juist. Die Überfahrt dauerte 90 Minuten. Juist haben wir mit unseren Fahrrädern besucht und sind die Sehenswürdigkeiten, Hammersee, Bill Domäne, Loog, das eigentliche Dorf mit dem Kurhaus, das heute ein Hotel ist, mit dem Fahrrad abgefahren. Am Donnerstag ging unsere Tour mit den Fahrrädern zur Insel Norderney. Durch die


RADREISEN in der Gruppe Radtour Paris-London 16.-24.7.16 1250,-/ Bus, HP, Guide, Eintritte Radtour Brenner-Pustertal-Dolomiten-Drau 13.-20.6.16 910,-

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Vorschau Radreisen 2017: 1) Paris-London 2) Schlösser der Loire 3) Reschen-Gardasee-Verona-Padua-Venedig

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Touristik Nordsee war 19 Grad warm, die Außentemperatur betrug 17 Grad und die Sonne schien nur für uns. Fünf anregende Stunden verbrachten wir auf Norderney und haben die Zeit dort sehr genossen. Aber auch die Zeit im Hotel haben wir genossen. Unter anderem wurden wir jeden Abend mit einem 3-Gänge-Menü verwöhnt. Am Abreisetag, dem Freitag, war uns das Wetter nicht hold. Der Himmel war grau Fortos: Gisela Brands

Dünen fuhren wir auf der Wattseite zum Flughafen, zum Leuchtturm und zum Inselende. Hier machten wir eine Kaffeepause und fuhren anschließend in die Stadt. Auch hier gab es viel anzusehen. Die Informationen hierzu erhielten wir von unserer Tourenleiterin Gisela. Das Wetter war so schön, dass wir unsere Füße in der Nordsee baden konnten. Die 2016 bietet der ADFC Duisburg diese schöne Tour letztmalig an.

Sternfahrt im Norden mit Inselhopping Norderney, Juist, Baltrum Vom 15. 8. bis 19. 8. 2016 Anreise individuell. Tagestouren zwischen 40 und 60 km, Gesamtstrecke ca. 200 km. Vier-Sterne-Wellness-Hotel mit Sauna, Schwimmbad, Spa etc. Preise 700,00€ bis 789,00€. Anmeldeschluss: 31. März 2016 bzw. evtl. Restplätze bis 01.05.2016. Weitere Informationen, Tourenbeschreibungen, Anmeldungen sind möglich bei Tourenleiterin Gisela Brands, email: gisela.brands@ gmx.de, telefonisch unter 0171/2817022 oder unter www.adfc-duisburg.de

in grau, es nieselte und Gewitter war angesagt. So nahmen wir statt der Fahrräder die Autos zur Seehundestation nach Norddeich. Dort schauten wir der Fütterung der Seehunde zu. Anschließend fuhren wir nach Greetsiel, einer kleinen Hafenstadt. Nach einem Rundgang und ausgiebigem Fisch-Mittagessen kehrten wir zum Hotel zurück, tranken noch gemeinsam einen Kaffee und verabschiedeten uns voneinander. Wir hatten uns in den 5 Tagen alle sehr gut verstanden. So war der Abschied sehr emotional. Man hatte das Gefühl, gar nicht auseinandergehen zu wollen. Auch Irene aus München, die die längste An- und Abreise von 14 Stunden im Zug zu bewältigen hatte, um diese schöne Inselhopping-Tour mit uns mitzufahren, fiel der Abschied nicht leicht.


Touristik

ADFC-Broschüre Radurlaub 2016 auch online Radreise-Inspirationen für 2016 gesucht? Jetzt gibt es wieder eine prall gefüllte Planungshilfe für den Radurlaub vom ADFC. Zum dritten Mal haben die ADFC-Radreiseexperten Broschüre und Online-Plattform "Radurlaub" aufgelegt – mit über 100 Radreise-Angeboten in Deutschland, Europa und weltweit. Spektakuläre Reisen quer durch Asien, an die Rocky Mountains, durch Indien oder Afrika locken die Abenteurer. Für Wellnessinteressierte und Genussmenschen gibt es

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kombinierte Angebote mit Thermenbesuch, Sauna oder Weinverkostung. Kombinierte Rad- und Schiffsreisen sind ebenfalls im Angebot. Auch einige ADFC-Qualitätsradrouten lassen sich pauschal entdecken. Bei vielen Reisen sind Elektroräder buchbar. ADFC-Expertentipps zu Planung und Ausrüstung runden das Angebot ab. Das komplette Angebot gibt es auf der Service-Seite www.radurlaub-online.de. Die 36-seitige Broschüre gibt es dort kostenlos zum Download. Außerdem ist sie in vielen ADFC-Infoläden erhältlich. ADFC-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 25 Euro auf ausgewählte Angebote. Urlaub auf dem Rad wird immer beliebter. Vier Millionen Bundesbürger haben 2014 eine Radreise mit drei oder mehr Übernachtungen gemacht – und dabei mindestens 2,5 Milliarden Euro für Übernachtung, Verpflegung und Kulturgenuss ausgegeben.

Warum mit dem Rad zur Arbeit?

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Los geht’s! Fahren Sie zwischen dem 1. Mai und dem 31. August an mindestens 20 Tagen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gewinnen Sie attraktive Preise. Alles zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de oder bei der AOK in Ihrer Nähe. Eine Gemeinschaftsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. und Ihrer AOK – Die Gesundheitskasse.

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Touristik

20 Jahre Bett+Bike Fahrradfreundliche Gastbetriebe Bett+Bike macht es Fahrradurlaubern leicht, ein passendes Quartier zu finden. Hier kann man aktuell aus 6.000 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundehäusern  und Campingplätzen wählen, die sich besonders auf die Bedürfnisse von Rad fahrenden Gästen einstellen. Diese Unterkünfte erfüllen die ADFC-Qualitätskriterien und dürfen damit werben, wie beispielsweise: Sicherheit: Fahrräder können diebstahlsicher in einem überdachten Raum bequem untergestellt werden. Technik: Es gibt einen geeigneten Raum für Reparaturen und Einstellarbeiten am Rad. Zur Ausstattung gehören neben Ersatzschläuchen, Flickzeug und Basiswerkzeug auch Spezialwerkzeuge für Sporträder. Pflege: In einem Trockenraum kann feuchte Sportbekleidung wieder trocken werden. Um Kleidung zu waschen, steht eine Waschmaschine oder der Wäscheservice des Hotels zur Verfügung. Ebenfalls kann das Rad an einem separaten Waschplatz gesäubert werden. Wenn man am Abreisetag nach dem Auschecken noch aktiv sein möchte, steht noch bis zum Nachmittag eine Duschmöglichkeit bereit. Service: Es gibt aktuelle, lokale Wetterinformationen; aber auch radspezifische Karten zu leihen oder zu kaufen. Zudem kann man sich mit Energienahrung und Getränken versorgen. Ob Sie auf einer Radtour ein Quartier nur für eine Nacht suchen oder vom Urlaubsort

aus Fahrradausflüge in die Umgebung unternehmen - Bett+Bike – Unterkünfte sind die richtige Wahl. Vom komfortablen Hotel bis zur gemütlichen Pension - sie alle erfüllen die vom ADFC vorgeschriebenen Mindestanforderungen und bieten manche Annehmlichkeiten für ihre Gäste.

Tourenplanung mit neuer Bett+Bike App Mit einer neuen App erleichtert Bett+Bike die Tourenplanung der Radurlauber per Smartphone. Ab März 2016 soll die kostenfreie, online-basierte App Bett+Bike für Android und iOS-Systeme verfügbar sein. Sie enthält tagesaktuell alle zertifizierten Bett+Bike-Betriebe in Deutschland und Europa. Durch Suchfunktionen lassen diese sich je nach Wunsch und Bedürfnis filtern und auf einer Karte anzeigen. Passende Betriebe können direkt für eine Buchung angerufen werden. So können Radtouristen einfach und schnell von zu Hause oder unterwegs eine geeignete, fahrradfreundliche Unterkunft suchen, buchen und direkt zum Gastbetrieb navigieren. Die App ersetzt das bisherige gedruckte Bett+Bike-Verzeichnis. Außerdem kann man sich auf www.bettundbike.de zu jedem aufgeführten Radfernweg eine Liste der Bett+Bike-Gastbetriebe entlang der Route ausdrucken oder als POI herunter laden. Wer mehr sportlich mit Mountainbike oder Rennrad unterwegs ist, hat ganz bestimmte Ansprüche an seine Unterkunft. Gemeinsam mit den Experten der Deutschen Initiative Mountain Bike (DIMB) hat der ADFC die Bett+Bike-Sport-Kriterien entwickelt. Es garantiert Radsportgästen besondere Qualitäten der Unterkunft. – Zusätzliche Leistungen, von Haus zu Haus unterschiedlich, zeigt das Profil jedes Bett+Bike-SportGastbetriebes auf der Website.


Touristik

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Gut ankommen, gut unterkommen!

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Bett+Bike Hier sind Sie willkommen – auch für eine Nacht. Ihr Rad ist sicher abgestellt, Ihre Kleidung trocknet im Schlaf. Ein vitales Frühstück bringt Sie morgens in Schwung. Finden Sie bequem Ihre Unterkunft mit der neuen, kostenlosen App „Bett+Bike“ für iOS und Android, mit komfortablen Suchmöglichkeiten, Kartenanzeige, Routing zum Gastbetrieb und Favoritenliste. In Deutschland, Österreich, Dänemark und Luxemburg.

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Technik

Frühjahrscheck am Fahrrad Jetzt im Frühjahr beginnt wieder die Fahrradsaison: ein guter Zeitpunkt, um den Drahtesel gründlich zu säubern und durchzuchecken, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Dabei geht es weniger um die Optik als vielmehr um die Sicherheit. Wenn das Rad lange im Schuppen oder im Keller gestanden hat, sind vielleicht die elektrischen Kontakte der Beleuchtung korrodiert. Wenn es im Winter gefahren wurde, trägt es möglicherweise noch Reste von Streusalz. Oft sind die Reflektoren verschmutzt und Verschleißteile abgenutzt. „Natürlich muss man jederzeit darauf achten, dass das Fahrrad verkehrstüchtig ist“, erklärt Lars Welk, Verkehrsexperte der BGW. „Trotzdem empfiehlt sich mindestens einmal im Jahr eine gründliche Inspektion.“ Auch Betriebe, die ihren Beschäftigten Fahrräder für dienstliche Wege zur Verfügung stellen, müssen diese regelmäßig warten.

Acht Punkte für den Fahrradcheck Wer das Fahrrad nicht in die Werkstatt geben, sondern selbst durchchecken möchte, sollte unter anderem auf folgende acht Punkte achten: - Funktioniert die Beleuchtung und ist der Frontscheinwerfer richtig ausgerichtet? Sein Lichtkegel muss leicht nach unten geneigt sein. Dann leuchtet er genügend Strecke aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Der ADFC empfiehlt, bei der Beleuchtung auf LED-Lampen zu setzen, da diese deutlich heller sind und sehr lange halten. - Befinden sich am Rad ausreichend Reflektoren und sind diese sauber? Vorgeschrieben sind vorne ein weißer Reflektor, der in den Frontscheinwerfer integriert sein darf, hinten ein roter Reflektor, der in das Rücklicht integriert sein darf, und ein roter Großflächen-Rückstrahler, seitlich am Vorder- und Hinterrad mindestens zwei gelbe Speichenreflektoren oder auf beiden Seiten umlaufende weiße Reflektorstreifen sowie an den Pedalen nach vorne und hinten strahlende gelbe Rückstrahler. - Bremsen überprüfen: Sind die BremsbeEin regelmäßiger Lichtcheck ist nötig. Ist der Scheinwerfer fest verschraubt? Trifft der hellste Teil des Lichtkegels ca. zehn Meter vor dem Rad auf den Boden? Gerade moderne LEDBeleuchtung kann den Gegenverkehr blenden, ist sie falsch eingestellt. Foto: www. pd-f.de / Kay Tkatzik


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Duisburg Hauptbahnhof Kammerstraße 3 (Ostausgang) 47057 Duisburg Telefon 0203 / 80 71 790

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Essen Hauptbahnhof Am Hauptbahnhof 5 45128 Essen Telefon

Öffnungszeiten

Mo-Fr Sa So + Feiert.

0201 / 83 914 594 5:30 – 22:30 Uhr 10:00 – 18:00 Uhr 10:00 – 16:00 Uhr

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Mo-Fr Sa, So + Feiert.

5:30 – 22:30 Uhr 8:00 – 18:30 Uhr

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5:30 – 22:30 Uhr 8:00 – 18:30 Uhr

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7:00 – 20:00 Uhr 10:00 – 16:00 Uhr Geschlossen

Öffnungszeiten


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Technik

Foto: www.pd-f.de / Kay Tkatzik

läge abgenutzt, müssen sie erneuert werden. Greifen die Bremsen gut? Wenn nicht, sind vielleicht die Beläge abgenutzt oder die Züge müssen nachjustiert werden. Aber Achtung: Die Bremsbeläge dürfen nicht am Rad schleifen. - Ist die Kette frei von Rost, einigermaßen sauber und noch gut gespannt? Andernfalls sollte sie je nach Zustand gesäubert oder ausgetauscht werden. - Sitzen alle Schrauben fest? Am besten zieht man sie kräftig nach. - Funktioniert die Klingel? Auch sie ist vorgeschrieben.

- Reifen und Luftdruck checken: Gut gefüllte Fahrradschläuche beugen Pannen vor und reduzieren den Rollwiderstand. Am besten den Reifendruck mit einer Pumpe mit Druckangabe messen. Wie hoch der Druck sein soll, ist auf der Flanke des Reifens vermerkt. - Sind die Reifen in Ordnung? Wenn sie rissig sind oder Schnitte aufweisen, sich Fäden oder Drähte aus dem Gewebe zeigen, gehören sie ausgetauscht. - Sind Rahmen und Lenker rostfrei und unbeschädigt? Und haben die Lager kein Spiel? Im Zweifel holt man hier besser den Rat von Fachleuten ein. - Extratipp für E-Rad-Fahrer: Wurde der Akku lange nicht benutzt, muss geprüft werden, ob er wieder die gewohnte Kapazität erreicht. Sollte sich die Reichweite drastisch verringert haben, ist ein Besuch im Fachhandel empfehlenswert. „Auch beim Fahrradhelm kann ein Frühjahrscheck nicht schaden“, fügt Welk hinzu. „Wenn zum Beispiel im Winter eine Mütze darunter getragen wurde, sitzt er nun wahrscheinlich zu locker. Dann müssen die Riemen oder Stellschrauben eingestellt werden.“ Richtig schützen kann der


Technik

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Helm nur, wenn er waagerecht auf dem Kopf aufliegt und bei einem Aufprall nicht verrutschen kann.

Frühjahrsputz für Pedale & Co Zum Frühjahrscheck gehört auch ein Frühjahrsputz. Wer das Fahrrad gründlich mit einem Lappen und warmem Wasser reinigt, bringt nicht nur die Reflektoren wieder zum Leuchten. Man spült so auch etwaige Salzreste ab und findet leichter verschlissene Teile. „Aber bitte nicht mit dem Hochdruckreiniger anrücken“, rät der Verkehrsexperte der BGW. „Mit ihm würde man im Nu die Lager fettfrei spülen.“ Bei starken Verschmutzungen hilft oft etwas Seifenlauge. Die Zahnräder lassen sich gut mit einer ausrangierten Zahnbürste reinigen. „Und nicht vergessen: Nach dem Putzen muss die Kette ausreichend gefettet werden“, ergänzt Welk. „Dann ist das Fahrrad startklar für den Weg zur Arbeit oder zur Schule, für den betrieblichen Einsatz oder für Touren in der Freizeit.“ Jetzt ist das Fahrrad wieder startklar. Und wir selbst? Sowohl für die Radfahrenden

Foto: www.pd-f.de / gregor bresser

als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmenden gilt es, gegenseitige Rücksichtnahme, respektvollen Umgang und das Einhalten der Verkehrsregeln zu beachten.


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Duisburg

Defekter Rheindeich Ausbau des Rheinradwegs verzögert sich Ende letzten Jahres sind Mängel an der Standsicherheit des Rheindeichs in Laar aufgefallen und müssen dringend behoben werden. Ursache sind wohl Bergschäden. Dadurch gerät der Zeitplan für das Projekt der Stadtteilerneuerung, das eigentlich bis 2019 abgeschlossen sein sollte, mächtig aus dem Takt. Die vorgezogene Deichsanierung verzögert die geplanten Maßnahmen bis 2024. Drei behindertengerechte Aufgänge sollten von der Deichstraße aus hoch zum Deich gebaut werden. Die Deichkrone selbst würde zum Fernradwanderweg (Rheinradweg) ausgebaut. An beiden Zielen halten die Planer zwar fest, nur können sie aus dem bis 2019 bewilligten Erneuerungsprogramm nicht mehr finanziert werden. Der geplante Deichpark kann nur vom Rheinufer aus bis zu zehn Meter an den heutigen Deichfuß herangeführt werden. Andere Arbeiten können sich erst später anschließen. „Dabei müsste mit den Fördergeldgebern geklärt werden, ob nach diesem Zeitraum auch weiterhin Fördermittel, gegebenenfalls aus anderen Fördertöpfen, zurückgestellt werden“, heißt es in der Antwort der Stadt. Auch Verbesserungen an der Deichstraße müssen nun auf Jahre zurückgestellt werden, weil sie vom Baustellenverkehr genutzt werden muss. Der Radverkehr wird während der Bauzeit sicher stark behindert. Auf der Deichstraße sind drei Querungshilfen und eine Verkehrsberuhigung geplant.

GPS-Seminare GPS für Einsteiger am 04. Juni 2016 Sie möchten gerne in die digitale Navigation für Fahrradtouren einsteigen oder erst mal sehen, ob diese Technik etwas für Ihren Bedarf ist? Sie haben noch kein Gerät oder möchten die Funktionen besser nutzen? Dieses praxisorientierte Seminar bietet allen einen leichten Einstieg in die Welt der selbstbestimmten Tourenfahrer. Es werden wichtige Grundlagen durch die Anwendung vermittelt. GPS-Geräte stehen zur Verfügung. Auf die ergänzende oder alternative Nutzung von Smartphones mit geeigneten Apps wird auch eingegangen. Die Seminarteilnehmer können sich anschließend GPS-Geräte zum Ausprobieren günstig beim ADFC-Duisburg ausleihen. Eine Hilfe kann nach dem Seminar im Rahmen der GPS-Treffen stattfinden. GPS-Aufbauseminar am 11. Juni 2016 In diesem Praxisseminar geht es hauptsächlich um die Tourplanung. Am PC kann das sehr gut mit den Programmen BaseCamp von Garmin (wird gemeinsam mit einer Karte auf mitgebrachten Rechnern installiert) und dem Tour Explorer von MagicMaps geübt werden. Die Kombination mit Internetportalen wie GPSIES und Radroutenplanern wird zusätzlich behandelt. Außerdem werden Touren aus dem Internet heruntergeladen und weiter verarbeitet. In einer abschließenden Übung wird eine gemeinsame Tour geplant mit einer kombinierten Erprobung der erlernten Inhalte. Ort: Infoladen des ADFC-Duisburg, Mülheimer Str. 91, jeweils von 13:30 bis 20 Uhr Anmeldungen sind per Mail an GPS@adfc-duisburg.de, telefonisch unter 0203 774211 oder im Infoladen möglich. Kosten p. Teilnehmer: 25,00 € für ADFCMitglieder, 35,00 € für Nichtmitglieder.


Duisburg

Brücke erst 2017 fertig Die Bauarbeiten an der Gartroper Straße in Duisburg-Obermeiderich verzögern sich immer weiter. Die fünf Millionen Euro teure Kanalbrücke wird deutlich später fertiggestellt als ursprünglich geplant. Statt, wie zuletzt geplant, im Herbst diesen Jahres werden die Bauarbeiten wohl noch bis Sommer 2017 dauern. Die alte marode Brücke wurde vor rund sieben Jahren komplett gesperrt. 2011 wurde sie dann abgerissen. Wie die Behörde mitteilt, hatte sie bei Beginn der Bauarbeiten zur neuen Brücke keine Kenntnis davon, dass Versorgungsleitungen für die angrenzenden Wohnhäuser im Brückenbereich

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Newsletter Der ADFC Duisburg versendet die neuesten Informationen per Newsletter an Interessenten. Die Anmeldung zum Newsletter des ADFC Duisburg ist über die Homepage möglich. liegen. Außerdem ist die Gründung der Brücke schwerer als gedacht, so dass mehr Bohrpfähle gesetzt werden müssen. Die nun länger erforderliche Umleitung ist ärgerlich – besonders für den Radverkehr. Für die Umleitungen wurden Anliegerstraßen zu Einbahnstraßen, sodass sich auch für RadfahrerInnen der Umweg noch einmal unsinnigerweise verlängert. Auch die Ausschilderung der Umleitung des Kanaluferwegs lässt an einigen Punkten immer noch zu wünschen übrig.

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Duisburg

Da bin ich aber platt! Pannenkurse beim ADFC Duisburg Wie repariere ich eigentlich einen Fahrradplatten? Die Reifenpanne ist der am häufigsten vorkommende Defekt am Fahrrad, doch nicht jeder und jede kann ihn selbst beheben. Deshalb bietet der ADFC Duisburg - passend zum Beginn der Fahrradsaison und den ersten schönen warmen Tagen des Jahres- einen Pannenkurs an. Wir erklären und zeigen die Handgriffe zum Beheben einer Reifenpanne und jeder Teilnehmer kann selbst mit anpacken und üben. So wird die nächste Panne kein Problem mehr sein. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Fahrradtechnik werden verschiedene praktische Arbeiten durchgeführt. Unter anderem werden Demontage und Montage von Vorder- und Hinterrad, Schlauchwechsel bzw. das Flicken eines Schlauches, Einstellung von Gangschaltung und Bremsen, Reparatur der Beleuchtung sowie ein Sicherheitscheck des Fahrrades erklärt und geübt. Für die Arbeiten steht ein Testfahrrad zur Verfügung. Weil jeder Fahrradtyp seine Eigenarten hat, können die Übungen aber besser direkt an den Fahrrädern der Teilnehmer durchgeführt werden. Der Pannenkurs für Einsteiger findet am Samstag, 23. April zwischen 13 und 17 Uhr im ADFC-Infoladen, Mülheimer Straße 91 in Duissern statt. ADFC Technikreferent und Zweiradmechaniker-Meister Achim Arians leitet den Kurs und zeigt, wie sich der technisch ungeübte Fahrradfahrer im Falle des Falles helfen kann.

Fahrradtechnik für Fortgeschrittene Radlerinnen und Radler, denen das technische Wohl ihres Fahrrades am Herzen liegt können nun die notwendigen Fähigkeiten erlernen. Dieser Aufbaukurs wird sich mit den spezielleren Themenbereichen der Fahrradtechnik beschäftigen: Speichenwechsel, zentrieren und spannen von Laufrädern, Wartung und Reparatur von Hydraulikbremsen, Wartung und Instandsetzung von Lagern, Kettenwechsel mit Nietwerkzeug, Wechsel von Zahnkranzkassetten. Die einzelnen Punkte in diesem Kursprogramm sind schon recht anspruchsvoll, so dass der Kurs sich eher für technisch versierte Hobbyschrauber eignet. Der Kurs findet am Samstag, 21. Mai von 13 bis 19 Uhr im Infoladen des ADFC, Mülheimer Str. 91 statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt. Anmeldungen zu den Kursen können ab sofort unter reparatur@adfc-duisburg.de sowie im Infoladen vorgenommen werden. Die Kosten belaufen sich auf 10,- Euro für Mitglieder und 20,- Euro für Nichtmitglieder.

Mitgliederversammlung Der ADFC Duisburg lädt zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung am Freitag, den 15. April 2016 in die Gaststätte 'Haus Kontakt', Scharnhorststraße 32 in Duisburg - Kaßlerfeld ein. Ab 19:30 Uhr stehen ein Rückblick sowie der Tätigkeits- und Kassenbericht und die Entlastung des Vorstands auf der Agenda. Zu Beginn der Versammlung sollen aber auch langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club geehrt werden.


19. Mülheimer Fahrradfrühling Donnerstag, 5. Mai 2016 „Himmelfahrtstag“ 9 bis 17 Uhr – Wasserbahnhof

Unterhaltung, Information und Spaß rund ums Rad  10 Uhr Eröffnung des 19. Mülheimer Fahrradfrühlings  Fahrradmesse der Mülheimer Fachhändler  Fahrradtourismus im Ruhrgebiet: Touren, Infos, Karten  Fahrradwaschstraße  Essen und Trinken zu familienfreundlichen Preisen  Aktuelles zur Radverkehrsplanung und - politik  Kunstrad-, Rennrad-, MTB-Präsentationen  Sonderräder zum Probefahren  Laufradrennen und Hüpfburg  Durchgängiges Bühnenprogramm  gute Livemusik

mit dem 63. Volksradfahren

über neue Routen mit RS 1 und Grugabahntrasse Start (9 Uhr bis 13 Uhr) & Ziel: Wasserbahnhof Mülheim Strecken: ca. 25 und 40 km Startgeld: 2.50 Euro einschl. Versicherung und Medaille

Der Mülheimer Fahrradfrühling ist eine gemeinsame Veranstaltung fahrradbewegter Mülheimer Initiatoren, u.a. des ADFC.


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Mülheim

Werdener Weg Umbau mit Radfahrstreifen beginnt Der Werdener Weg wird von der Kaiserstraße bis zur Oberen Saarlandstraße (B 1) in den nächsten Monaten für rund 1,4 Millionen € vollständig umgebaut. Kraftfahrzeuge und Straßenbahn fahren danach gemeinsam auf jeweils einem Fahrstreifen pro Richtung. Das laute und unebene Pflaster wird durch Asphalt ersetzt. Beidseitig werden 1,85 m breite Radfahrstreifen bzw. auf kürzeren Abschnitten lediglich auch 1,50 m breite Schutzstreifen angelegt. Zu den beidseitigen Parkstreifen grenzt immer ein 0,50 m breiter Sicherheitsstreifen an. Da die Haltestelle Kuhlendahl barrie-

refreie Kapbahnsteige erhält (die Gehwege werden bis zum Gleis herausgezogen), wird der Radverkehr im Bereich der Haltestellen hinter dem Wartebereich vorbeigeführt. Konflikte mit Fußgängern sind hierdurch nicht auszuschließen. Der Ausbau war hinsichtlich des verschlissenen Gleismaterials auch für einen gesicherten Straßenbahnbetrieb überfällig. Der Werdener Weg wird damit das zweite Teilstück der städtischen Radroute vom Radschnellweg Ruhr in Richtung Holthausen und Raadt sein. Im vergangenen Jahr wurde lediglich ein kurzer Abschnitt auf der Kaiserstraße zwischen Weißenburger Straße und Südstraße realisiert. Der Weiterbau in Richtung Tilsiter Straße soll im Jahr 2017 erfolgen. Erst dann wird auch die sogenannte Oppspringkreuzung mit der Bundesstraße in Angriff genommen. Der ADFC setzt sich dafür ein, dass die Route bis zum Hauptbahnhof in wenigen Jahren durchgängig befahrbar sein wird.


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Mülheim

metropolrad ruhr Gemeinsam Anmelden und auf Tour gehen! Zunächst wird das Leihradsystem vorgestellt und Hilfestellung bei der Registrierung und Ausleihe geleistet. Die Ausleihe an dem Tag ist für Teilnehmer der geführten Radtour von rund 25  km kostenlos. Ebenso ist für einen kleinen Imbiss gesorgt. Nähere Informationen und erste Termine werden ab 11. April 2016 unter www.agfsnrw.de/mitglieder/muelheim oder telefonisch bei der Stadtverwaltung 0208 4556622 bekannt gegeben.

Duisburger Straße Zweirichtungsradweg wird aufgehoben Immer wieder kommt es auf dem zwischen Gehweg und einem Parkstreifen geführten Zweirichtungsradweg an Einmündungen und Zufahrten zu gefährlichen Situationen. Die Einmündung der Jakobstraße ist sogar eine laut polizeilicher Unfallauswertung offizielle 'Unfallhäufungsstelle'. Typisch für Zweirichtungsradwege ist, dass insbesondere einbiegende Kraftfahrer nicht mit Radfahrern von der vermeintlich falschen, rechten Seite rechnen. Auch aufgrund der asymmetrischen Lage der Straßenbahngleise, Straßenbahnkaps und Gleiswechsel war bisher eine Benutzung der Fahrbahn in Richtung Duisburg nicht gestattet. Mit der durch die Bezirksvertre-

tung 3 beschlossenen Aufhebung des Zweirichtungsradwegs zwischen Karlsruher Straße und Akazienallee rechnet die Verwaltung gleichwohl mit einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Denkbar ist dies überhaupt erst, nachdem vor einigen Jahren durchgängig die groben Schlackensteine durch Asphalt zwischen den Schienen ersetzt wurden. Auch der ADFC Mülheim sieht in der Gleisproblematik im Vergleich zum Zweirichtungsradweg noch das kleinere Übel. Zusätzlich wird der nördliche Gehweg geringfügig umgebaut, erhält Furten und darf von Radfahrern alternativ zur Fahrbahn durch entsprechende Beschilderung mit geringer Geschwindigkeit genutzt werden. Wenn auch Fußgänger außerhalb der Haltestellen nicht sehr zahlreich sind, ist dies aufgrund der geringen Breite allerdings kein attraktives Angebot. Bessere Aussichten hat der Radverkehr hingegen stadteinwärts. Sollte die Maßnahme wie erhofft zu einer dauerhaften Senkung der Unfallzahlen führen, könnte der Radfahr- mit dem Parkstreifen getauscht werden und im Ergebnis entstünde endlich ein zeitgemäßer Radfahrstreifen. Der ADFC Oberhausen/Mülheim ist nun auch bei Twitter zu finden: @adfc_ob_mh

Stadtradeln 10 Radtouren! Das Stadtradeln findet in der Metropole Ruhr im Zeitraum vom 21. Mai bis 10. Juni statt. 10 in diesem Zeitraum geführte ADFCTouren, mit Startpunkten in Oberhausen und Mülheim geben zusätzlich reichlich Möglichkeiten Stadtradelkilometer zu sammeln. Die Touren sind für unterschiedli-


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Mülheim / Oberhausen

che Geschmäcker und Zielgruppen geplant, von gemütlich bis anspruchsvoll. Ein Highlight wird zur Stadtradeleröffnung eine kleine Sternfahrt mit Ziel MÜGA (Ringlokschuppen) in Mülheim sein. Den Abschluss der Aktion bildet das schon traditionelle "Nachtradeln" in Essen in Kooperation mit benachbarten Städten. Auch geht es während des Stadtradelns u.a. 'zur Kur' in einen Gesundheitspark und zum Einkauf auf einen Biohof. Geradelt wird auch über den RuhrTalRadweg und den neuen zukünftigen Radschnellweg 1 (Rheinische Bahn) sowie zur neuen Urbanität am Mülheimer Ruhrufer. Aber auch der Rhein-Ruhr-Hafen und das Laufwasserkraftwerk Raffelberg werden besichtigt, und der Genuss kommt beim Feierabendradeln und auf einer Tour mit Brauereiausschank nie zu kurz... Genaue Infos im Tourenteil und auf unserer Homepage: www.adfc.de/oberhausen oder www.adfc.de/mülheim

ADFC Lastenrad in der Radstation In Köln, Dortmund und anderen großen deutschen Städten gibt es sie schon länger: Lastenräder zum Ausleihen. Wer nur gelegentlich schwere oder sperrige Lasten transportieren möchte, für den ist die Anschaffung eines solchen Spezialrades wohl kaum eine Option. Zudem mangelt es meistens am Wohnort an geschützten Abstellmöglichkeiten, da z.B. Kellertreppen für solche Räder eine fast unüberwindbare Barriere darstellen. Auch der ADFC-Kreisverband nutzt sein Lasten-Dreirad (Christiania Bike) nur gelegentlich. Was lag also näher, als es in der Radstation im Oberhausener Hauptbahnhof für Jedermann bereit zu halten.

ADFC-Mitglieder können es mit dem Mitgliedsausweis kostenlos ausleihen; für alle anderen gelten die üblichen Ausleih-Konditionen der Radstation (Reservierung tel. unter 0208 855174).

Offenes ADFC-Treffen Die ADFC-Aktiven in Oberhausen laden Velo-Begeisterte zum Austausch ein. In lockerer Runde möchten wir über Fahrradthemen klönen und Erfahrungen teilen. Außerhalb der Vereins-Tagesordnung können wir Ideen entwickeln und Pläne schmieden: Wie kann man zum Beispiel Migranten in Oberhausen das Fahrradfahren näher bringen? Wo fährt es sich gut und wo sind in Oberhausen Verbesserungen für den Radverkehr nötig? Dazu treffen wir uns am 15. März ab 18 Uhr im Cafe Restaurant M am OTHC Vereinsgelände, Arenastr. 3 (neben der Arena in der Nähe des Gasometers). Weitere Treffen werden in Zukunft an jedem 3. Dienstag des Monats ab 18 Uhr am gleichen Ort stattfinden. Vielleicht sehen wir uns am 15. März?


Gladbeck

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Beim letzten turnusmäßigen Gespräch des ADFC mit der Verwaltung bat der Fahrradbeauftragte die Vertreter des ADFC, ihre Ideen dazu einzubringen. Für eine solche Ideensammlung lud der ADFC alle am Radfahren in Gladbeck interessierten BürgerInnen zu einem Workshop ein, der am 20. Februar 2016 stattfand. Über die Ergebnisse wird in der nächsten RIP berichtet.

Neue Radständer vor dem CityCenter

Neue Brücke an der Ringeldorfer Straße

Nach der Umgestaltung der Hochstraße in der Innenstadt sind auch wieder vor dem City-Center Radständer installiert worden. Es sind neun, an denen notfalls je 2 Räder abgestellt werden können. Sie erfüllen die Voraussetzungen für sicheres Abschließen von Rädern und sehen optisch gut aus. Doch hätte der ADFC sich für die fahrradfreundliche Stadt mehr gewünscht und hofft, dass an der Horster Straße nach erfolgtem Umbau eine größere Zahl Ständer aufgebaut werden.

Lange war es ein oft geäußerter und nie erfüllter Wunsch der Gladbecker RadlerInnen und des ADFC: die marode und holprige Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die B 224 an der Ringeldorfer Straße auszubessern. Immer hieß es, dass sich eine Reparatur wegen der Planung des Ausbaus zur Autobahn nicht lohne. Nun aber, im vergangenen Herbst, hat sich die Stadt offensichtlich eines Besseren be-

Workshop für ein Radverkehrskonzept 2. Gladbecker Fahrradkongress Der Rat der Stadt Gladbeck hat 2015 Gelder für die Entwicklung eines neuen, modernen Radverkehrskonzeptes bereit gestellt und die Verwaltung beauftragt, ein solches zu entwickeln und dafür ein externes Büro zu beauftragen.

Foto: Ringeldorfer Brücke mit neuer Decke


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Gladbeck

sonnen: die Brücke hat an den besonders maroden Stellen an Ende und Beginn einen neuen Bodenbelag erhalten und die Umlaufsperren wurden weiter auseinander gerückt! Darüber könnten sich die Gladbecker RadlerInnen richtig freuen…, wenn, ja wenn dort nicht ein reines Fußgängerschild angebracht wäre! Die Brücke wurde schon immer von RadfahrerInnen mitbenutzt, ohne dass Klagen von FußgängerInnen oder gar Unfälle bekannt geworden sind. Einer fahrradfreundlichen Stadt würde es gut zu Gesicht stehen, eine solche notwendige und wichtige Brücke über die Schneise der B 224 nicht für den Radverkehr zu sperren. Daher der dringenden Appell an die Verantwortlichen: gebt sie schnellstmöglich für Radfahrer frei!

Es geht wieder los! Stadtradeln für ein besseres Klima Alle GladbeckerInnen sind wie in den vergangenen Jahren aufgerufen, vom 21. Mai bis zum 10. Juni 2016 möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Um die Motivation zu erhöhen, bleibt es beim Wettbewerbscharakter: Wer ist das beste Team in der Stadt? Das ADFC-Team möchte wie in den letzten Jahren seinen ersten Platz verteidigen. Welche Stadt hat in der Metropole Ruhr die Nase vorn? Alle TeilnehmerInnen tragen ihre gefahrenen Kilometer im Internet ein. Wir laden Sie wieder ein, auch als Nicht-Mitglied

beim Team „ADFC Gladbeck“ mitzufahren. So geht es: im Mai die Seite www.stadtradeln.de aufrufen, dann sich als TeilnehmerIn registrieren, danach die Stadt Gladbeck in der Metropole Ruhr und das ADFC-Team auswählen. Und nicht vergessen: alle gefahrenen Kilometer in der Freizeit oder zur Arbeit, Schule o.ä., allein oder in der Gruppe, auch außerhalb Gladbecks und im Urlaub, im Internet eintragen! Viel Spaß! Tourentermine des ADFC Gladbeck während des Stadtradelns im Tourenteil.

Einkaufen mit dem Fahrrad? Das Einkaufen mit dem Fahrrad wird immer beliebter, wie man gerade bei gutem Wetter an den gut belegten Radständern in der Innenstadt sehen kann. Und wie sieht es bei den großen Lebensmittelläden aus? Dort trifft man auf viel Schatten und etwas Licht. Fahrradabstellanlagen finden sich zwar überall, aber häufig handelt es sich um die schlichten Vorderradständer, in die Räder mit breiteren Reifen nicht hineinpassen, die so eng beieinander sind, dass ein Ständer leer bleiben muss und die vor allem keine Möglichkeit bieten, die Fahrräder am Rahmen abzuschließen. Einige Geschäfte wie Aldi oder Lidl scheinen allerdings in letzter Zeit bei neuen Filialen manchmal zu bewerten, dass diese unzeitgemäßen Ständer nicht ausreichend für die Bedürfnisse ihrer radelnden Kundschaft sind. Sie haben, z.B. in Brauck und in Butendorf, neue Bügelständer montiert, die es erlauben, die Räder am Rah-


Gladbeck men anzuschließen. Jedoch sind sie anscheinend von der Notwendigkeit doch nicht richtig überzeugt, da die Anzahl der Ständer lächerlich gering ist. Während für Autos große Parkplätze angelegt werden, geht man offensichtlich nicht von mehr als einem halben Dutzend radelnden KundInnen gleichzeitig aus, obwohl die Läden mitten in Siedlungsgebieten liegen. Das reicht offensichtlich häufig nicht aus, sodass Räder frei abgestellt werden oder die Kundschaft indirekt davon abgehalten wird, umweltfreundlich mit dem Fahrrad zu kommen. Daher ist zu hoffen, dass die Geschäftsleitungen bemerken, dass es nötig ist, die Anzahl der neuen Rahmen-Fahrradständer zu

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b S Wir berabertWeatirn en WirgSiee grernnee!! Sie

beraten erhöhen und den meist durchaus ne! vorSie gerdafür handenen Platz zu nutzen.

Foto: Aldi Horster Straße

In den nächsten Ausgaben werden wir starker über die Parksituation bei Ihr den Gladbecker Partner für's Discountern und Supermärkten berichten. Zweirad in Gladbeck-Zweckel

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Termine / Radtouren

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Regelmäßige Termine

Oberhausen/Mülheim • Radler-Treff in den Start­hilfe-Räumen im Bürgerzentrum Altenberg: Aktiventreff jeden 1. Freitag im Monat ab 19 Uhr. • Offenes ADFC-Treffen in geselliger Runde in Oberhausen für Mitglieder und Interessierte an jedem 3. Dienstag im Monat ab 18 Uhr im Cafe Restaurant M am OTHC Vereinsgelände Arenastraße 3 (neben der Arena in der Nähe des Gasometers). • Radler-Treff Mülheim: in der Regel jeden 3. Donnerstag im Monat ab 18 Uhr Ort: Mülheimer Klimabündnis, FriedrichEbert-Str. 48. Info unter www.adfc.de/muelheim

Gladbeck • Gladbecker ADFC-Treff an jedem 3. Mittwoch

in den ungeraden Monaten (außer Januar und Juli). Wegen wechselnder Örtlichkeiten auf der Homepage nachschauen oder nachfragen unter adfcgla@email.de

Duisburg • Radler-Treff West: jeweils am 2. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum der Ev. Kirche in Homberg-Hochheide, Kirchstraße 109 • Radler-Treff Nord: jeweils am 3. Don­nerstag im Monat um 19:30 Uhr, Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 38 (Eingang Karl-Marx-Str.) • AG Verkehr an jedem 2. Montag eines Mo­ nats, 19:30 Uhr im Infoladen • AG ÖPNV an jedem 3. Dienstag im Monat, 19 Uhr im Infoladen • Aktiventreff an jedem 4.  Dienstag eines Mo­nats, 19:30 Uhr im Infoladen • FahrRadio – das aktuelle Radmagazin des ADFC am 3. Sonntag im Monat ab 20:04 Uhr bei Radio Duisburg, auch im Internet unter http://buergerfunk-duisburg.podspot.de/?s=adfc

Hinweise zu den Radtouren Das gemeinsame Erleben der Natur, Kultur und der Spaß am Radfahren stehen bei unseren geführten Touren im Vordergrund. Ihr Rad muss für die ausgewählte Tour geeignet sein und der StraßenverkehrsZulassungs-Ordnung entsprechen. Sie benötigen ausreichend Getränke, Verpflegung, Kleingeld sowie Regenbekleidung und Flickzeug. Eine Anmeldung ist für ADFC-Radtouren in der Regel nicht notwendig. Kommen Sie bitte pünktlich zum Startpunkt. Bei extremen Wetterverhältnissen kann eine Tour auch einmal ausfallen. Veranstalter und Tourenleiter haf­ten nicht gegenüber Teilnehmern oder Dritten für in Folge der Tour entstandene Schäden. Die Geschwindigkeit richtet sich grundsätzlich nach den Langsameren. Die genannten Schwie­ rigkeitsstufen und die ungefähren Strecken­ län­ gen sollten jedoch berücksichtigt werden. Kinder dürfen nur in Begleitung Erziehungsbe­ rechtigter mitfahren. Bei Jugendlichen über 14 Jahre muss eine schriftliche Einverständniserklä­rung eines Erziehungsberechtigten vorliegen. Dem Tourenleiter bleibt es auf jeden Fall vorbehalten, Personen von der Teilnahme an der Radtour auszuschließen. Für ADFC-Touren fällt in der Regel für Nicht-ADFCMitglieder ein Tourenbeitrag zwischen 1,50 € und 3 € an. Wird von Teilnehmern ein Zusatzbeitrag bzw. eine Gebühr für die Tour verlangt, so ist dies entsprechend vermerkt. Die Teilnehmer bezahlen zum Beispiel den Eintritt in ein Mu­seum oder die Benutzung der Bahn selbst. Fragen zur Tour beantwortet der jeweilige Leiter. Weitere Toureninfos auf der Homepage der jeweiligen Kreisverbände. für Ungeübte und Kinder geeignet, vorwiegend eben, Steigungen 0 - 2% für weniger Geübte geeignet, teilweise hügelig, Steigungen von ca. 2 - 6 % gute bis sehr gute Kondition erforderlich, starke Steigungen, Kinderfreundlich, Steigungs- und verkehrsarm Mountainbikeroute, naturnah und ggf. die Kondition fordernde Route


Radtouren Sa. 12.03.16 Duisburg Gut Heimendahl

70 km

Bauernmarkt und Suppenküche. Heute serviert man 'Chili con Carne'. Moers - Neukirchen-Vluyn Kempen - Traar - Moers. Einkehrmöglichkeit auf Gut Heimendahl, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg, Bismarckplatz, 9:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 10 Uhr

Sa. 12.03.16 Duisburg 60 km Fit durch den Winter

Für alle, die in der kühleren Jahreszeit im Training bleiben wollen. Route und Streckenlänge abhängig von der Witterung. Nicht bei Dauerregen, Sturm, Schnee oder Eisglätte! 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Heinz Stadie  0203-436126 DU-Mittelmeiderich, Borkhofer Str., 11 Uhr

So. 20.03.16 Duisburg 80 km Bauerhofcafé Heesenhof

Süße Versuchung nach dem Winterschlaf. Teilweise Fahrt über ehemalige Bahntrassen: Voerde - Walsum - Oberhausen - Moers - Walsum – Voerde, Fähre 2 €, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9:30 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt, 10 Uhr

Fr. 25.03.16 Duisburg 80 km Bauerhofcafé Torenhof

Auch in diesem Café gibt's große Kuchenstücke. Voerde - Walsum - Kamp-Lintfort - Wesel – Walsum. Fähre 2 €, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 9:30 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt, 10 Uhr

So. 27.03.16 Duisburg 100 km Zum Zollverein nach Essen

Ostertour mit vielen Verstecken auf dem Zechengelände. Auf der Route der Industriekultur per Rad über die Stationen Voerde - Walsum Oberhausen - Bochum - Essen - Dinslaken - Walsum mit Fahrt zur Zeche Zollverein, Einkehr, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 8:30 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt, 9 Uhr

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So. 27.03.16 Essen 125 km Müngstener Brücke

Niederbergbahn, Korkenziehertrasse, Solinger Bergbahn zum Müngstener Brückenpark. Zurück über Samba- und Nordbahntrasse (Wuppertal). Über Kohlenbahn nach Hattingen, Ruhrtalradweg zurück bis Kupferdreh, ca. 1000 Höhenmeter, Fahrzeit ca. 7 Stunden, Ø 18 km/h. Liegeräder, Trikes und Pedelecs willkommen! Nur bei trockenem Wetter! ADFC-Tourenleiter Norbert Lorch  0201-465765 E-Kupferdreh, Radstation S-Bahnhof, 9 Uhr

Mo. 28.03.16 OB/MH 30 km Mülheimer Entdeckertour

Diese Tour richtet sich an Neubürger, Neugierige und Tourenanfänger. Mit den Schlössern Broich und Styrum und dem Kloster Saarn werden bedeutsame Orte für Mülheims Geschichte angefahren und Freizeitmöglichkeiten im Grünen vorgestellt. CaféEinkehr, Nicht bei Kälte oder Dauerregen! ADFC-Tourenleiterin Gudrun Fürtges  0208-9605991 OB, Hbf., Haupteingang Standuhr, 13:15 Uhr
 MH-Styrum, Bf/Radstation, 13:40 Uhr MH, Wasserbahnhof, 14 Uhr

Mo. 28.03.16 Duisburg 85 km Binnenheide am Ostermontag

Frühlingstour für Körper, Geist und Gaumen. Moers Kamp-Lintfort - Issum – Moers, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg, Bismarckplatz, 8:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

Sa. 02.04.16 Duisburg Drei-Haldentour

50 km

Kleine 3-Haldentour zum Saisonauftakt. Angefahren werden die Halden Norddeutschland, Pattberg und Rheinpreußen bei Steigungen bis zu 11 %. Nicht bei Dauerregen! 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Peter Kerkes  02066-32363 DU-Homberg, Friedrich-Ebert-Brücke/Königstr., 11 Uhr

So. 03.04.16 Essen 25 km Saisonstart mit Fahrradkalender

Auf grünen Wegen durch den Essener Nordwesten und Norden mit Präsentation des nagelneuen 2016er Essener Fahrradkalenders. Routenführung von der Innenstadt über Borbeck bis zum Rhein-Herne-Kanal, Rückfahrt über den Berne-Radweg, hügelig.


Radtouren

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ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City Nord, Park im Universitätsviertel, 11 Uhr

So. 10.04.16 Essen 25 km „Auf jüdischen Spuren“

So. 03.04.16 Duisburg 45 km Rundtour Krefeld/Moers

Eine gemütliche Rundtour über Uerdingen, Stadtwald Krefeld, Schwafheim, Asterlagen, Stadtpark Rheinhausen. Dauer ca. 6,5 Std. Einkehr vorgesehen. Nicht bei Dauerregen, Sturm. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 12 Uhr

Entlang vieler Stationen jüdischen Lebens in der Essener Innenstadt, im Nordviertel, in Steele und im Südviertel; mit Erläuterungen vor Ort durch den Leiter der „Alten Synagoge“, Dr. Uri R. Kaufmann. Bei Männern Kopfbedeckung erforderlich. Routenführung z.T. abseits großer Straßen, mitunter auch recht hügelig, Dauer inkl. Pause ca. 5 Stunden. ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City, Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz, 10 Uhr

Di. 05.04.16 Duisburg 68 km Kempener Grenzsteinweg

Do. 14.04.16 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Über Niederrheinroute, Rheinradweg, Bahnradweg Kreis Viersen, Kempener Grenzsteinweg und Grafschafter Radwanderweg von Duisburg über Krefeld und Tönisvorst vorbei an Kempen, zurück über Krefeld und Moers-Kapellen nach Duisburg. Einkehr vorgesehen, 15-16 km/h. ADFC-Tourenleiter Reiner Wilms  0203-751113 DU-Huckingen, Düsseldorfer Landstr. 361, 9:30 Uhr

Sa. 09.04.16 Duisburg 50 km Berg und Tal an der Ruhr

Durch den Duisburger Wald zum Auberg und weiter über Ruhr- und Forstbachtal nach Essen Kettwig. Entlang der Ruhr zum Mintarder Berg und zurück durch Mülheim über ruhige Nebenstraßen. Gute bis sehr gute Kondition erforderlich. 19-21 km/h ADFC-Tourenleiter Andreas Brado  0171-9227839 DU-Neudorf-Süd, Schwimmstadion, 10 Uhr Foto: Michael Kleine-Möllhoff

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim, nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

Sa. 16.04.16 Duisburg 65 km Egelsberg, Hülserberg

Fahrt über die landschaftlich höchsten natürlichen Erhebungen am linken Niederrhein. In Vluynbusch Einkehr im Samannshof vorgesehen. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Heinz Stadie  0203-436126 DU-Ruhrort, Friedrich-Ebert-Brücke, 10 Uhr DU-Rheinhausen, Toeppersee, Beekstr., 10:45 Uhr

So. 17.04.16 Duisburg Baumkreisroute

80 km

In die Natur hinein: Voerde - Walsum - Rheinberg Orsoy – Dinslaken, Einkehr, ca. 3,50 € für 2x Fähre. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 8:30 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt, 9 Uhr Rheinberg, Rathaus, 10:30 Uhr

So. 17.04.16 Oberhausen 45 km Wasserschloss Wittringen

Vom Centro über Sealife und Haus Ripshorst zur Burg Vondern. Nach Halt am Tetraeder weiter zum Wasserschloss Wittringen in Gladbeck. Rückweg am BernePark vorbei. Einkehr vorgesehen. Verkehrsarme Streckenführung, 15-17 Km/h. ADFC -Tourenleiter Fred u. Heidrun Krieter  0177-5891673 Sterkrade, Bf., 9:30 Uhr OB, Hbf., Haupteingang, Standuhr, 10 Uhr


Radtouren So. 17.04.16 Essen 15 km Schloss Hugenpoet

Erste Atempause-Tour. Über Brauereien in Rüttenscheid und Werden zur Andacht in Kettwig. Tourenleiter Günther Mayer  0201-406474 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr

Sa. 23.04.16 Duisburg 80 km Schloss Westerholt

Durchs nördliche Ruhrgebiet zu Schloss und Dorf Westerholt. Zurück über Polsum, Feldhausen, Kirchhellen und Grafenwald. Einkehr ist vorgesehen, 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 DU-Meiderich, Borkhofer Str./ Tönniskamp, 10 Uhr

Sa. 23.04.16 Essen 30 km Tour I Klimawoche RUHR.2022

Ganztägige Tour nach Zollverein und zum Landschaftspark Mechtenberg. Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz, über und unter der ehemals größten Zeche der Welt werden erläutert. Am Landschaftspark Mechten­ berg wird eine wachsende Klimainstallation besichtigt. Gemeinsame Rückfahrt möglich. Zumeist über grüne Wege. ADFC-Tourenleiter Jörg Althoff  0201-410766 E-City Nord, Park im Universitätsviertel, 11Uhr

Sa. 23.04.16 Essen Essen erfahren

35 km

Leichte Radtour für Beginner, Neu-Essener und alle, die sich nicht so richtig auskennen. Über Hauptbahnhof bis zum Girardet-Center, Gruga-Trasse, Rheinische Bahn bis Mülheim/Ruhr und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Vor Abfahrt besteht die Möglichkeit eines kostenlosen Fahrrad-Checks, ca. 15 km/h. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 Essen-Nordcity, Park im Universitätsviertel, 13 Uhr

So. 24.04.16 Oberhausen 30 km Entdeckertour Oberhausen

Die Tour richtet sich an 'Neu- und Altbürger', welche auch innerstädtisch entspannt und sicher radeln wollen. Grüne Schleichwege, sicheres Fahren auf der Fahrbahn und verkehrliche 'Knackpunkte' sind Bestandteil dieser 'Gebrauchsanleitung'. ADFC-Tourenleiter Michael Hickmann  0208-875763 MH-Styrum, Bf, Radstation, 9:30 Uhr OB, Hbf., Haupteingang Standuhr, 10 Uhr

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So. 24.04.16 Essen 45 km Tour II Klimawoche RUHR.2022

Ganztägige Tour nach Oberhausen. Über den neuen Radschnellweg nach Mülheim, entlang der Ruhr nach Duisburg sowie dem Rhein-Herne-Kanal nach Oberhausen zum Aktionsgelände im Kaiserpark (dort u.a. Schiffsparade). Rückfahrt entlang des Kanals sowie der Berne-Route. Zumeist über grüne Wege, ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City Nord, Park im Universitätsviertel, 11 Uhr

Sa. 30.04.16 Duisburg 100 km Rund um Duisburg

Meist dem Duisburg-Rundwanderweg folgend über Meiderich, Mattlerbusch, Walsum, Baerl, Homberg, Uerdingen, Witt­laer, Rahm zurück nach Wedau. 2 € für die Fähre, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Peter Kerkes  02066-32363 DU-Rheinhausen, Eisenbahn-Rheinbrücke, 8:30 Uhr DU-Neudorf-Süd, Schwimmstadion, 9 Uhr DU-Röttgersbach, Mattlerbusch, 11 Uhr

Sa. 30.04.16 Essen 55 km Schöne Tour um Essen herum

Flotte Radtour (19-21km/h) mit überwiegend sep. Radwegen und schöner Aussicht, Streckenverlauf: E-Hbf, Girardet, Zornige Ameise, Rote Mühle (Ruhr), Baldeney-See, Werden, Kettwig, MülheimWasserbahnhof, Essen Grüne Mitte. Unterwegs Kaffee und Kuchen-Pause. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 E-Nordcity, Park im Universitätsviertel, 11 Uhr Foto: Michael Kleine-Möllhoff


Radtouren

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Sonntag, 08.05.16 NRW Alle aufs Rad - Räder für alle!

Unter diesem Motto startet wieder die NRW Sternfahrt nach Düsseldorf. Bei hoffentlich gutem Wetter fahren wir wieder in die Landeshauptstadt, um dann mit vielen 1000 Radfahrern durch die Stadt zu fahren. Highlights werden wieder die Rheinquerungen, die Fahrt über die Kö und durch den Rheinufertunnel sein. Gegen 17 Uhr treffen wir uns wieder am Oberbilker Markt zur Abschlusskundgebung. Die Rückfahrt organisieren die Teilnehmer selber. Aktuelle Infos auf http://adfc-sternfahrt.org

So. 08.05.16 Essen NRW Sternfahrt

65 km

So. 08.05.16 Duisburg NRW Sternfahrt

56 km

Hinfahrt über den RS1 nach Mülheim und dem Duisburger Süden, dort jeweils Aufeinandertreffen und Weiterfahrt mit den dortigen ADFC-Gruppen. Rückfahrt nach Veranstaltungsende individuell. ADFC-Tourenleiter Thomas Riechmann  0201-2799268 E-City, Willy-Brandt-Platz, 10 Uhr E-Rüttenscheid, Vorplatz Grugahalle, 10:30 Uhr

Durch mehrere Stadtteile fahren wir nach Kaiserswerth und zum Oberbilker Markt, von dort aus geht es mit tausenden Radfahrern durch die Düsseldorfer Innenstadt bis zur Altstadt. Die Rückfahrt organisieren die Teilnehmer selbst. 1518 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bergheimer Mühle, 10:30 Uhr ADFC-Tourenleiter Christian Martin  0203 2981318 DU-Obermeiderich, Landschaftsp. Nord, 10:45 Uhr DU-Mitte, Hbf, Haupteingang, 11:30 Uhr DU-Großenbaum, Bahnhof, Ostseite, 12:30 Uhr

So. 08.05.16 OB/MH NRW Sternfahrt

60 km

Nach Duisburg Großenbaum und mit Polizeibegleitung über Kaiserswerth weiter durch Düsseldorf. Die Rückfahrt erfolgt individuell oder gemeinsam gegen 18 Uhr (37 km bis Schloss Broich). ADFC-Tourenleiterin Gudrun Fürtges  0208-9605991 OB, Hbf, Haupteingang Standuhr, 10:45 Uhr MH, Dieter-aus-dem-Siepen-Platz, Hbf, 11:30 Uhr

So. 01.05.16 Duisburg 35 km Familienfest des DGB

Eine gemütliche Radtour über Homberg zum Landschaftspark Nord, dort etwa 3-stündiger Aufenthalt und zurück über DU-Hochfeld, Stadtpark Rheinhausen. Rückkehr zwischen 18 und 19 Uhr. Einkehr vorgesehen. Nicht bei Dauerregen, Sturm, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 9:30 Uhr

So. 01.05.16 Oberhausen 50 km Spuren der Rheinischen Bahn

Mehrere eisenbahngeschichtliche Baudenkmäler liegen entlang dieser Strecke, welche vorgestellt werden. Zwischenzeitig als Trasse für eine Magnetschwebebahn, dann für den Rhein-RuhrExpress gehandelt, nimmt ihr Gleisbett im mittleren Abschnitt seit einigen Jahren einen beliebten Radweg auf. In Zusammenarbeit mit der VHS Oberhausen. VHSGebühr 5 €, ADFC Mitglieder des KV Oberhausen/ Mülheim erhalten einen Warengutschein. ADFC-Tourenleiter Helmut Voß  02151-791532 MH-Styrum, Bf., Radstation, 10:30 Uhr OB, Bert-Brecht-Haus, Paul-Reusch-Straße, 11 Uhr

Do. 05.05.16 Duisburg 85 km Sonsbecker Waldfrühstück

Radtour für Frühaufsteher. Rustikales Frühstück im Wald. Der Verkehrsverein Sonsbeck lädt zum gemütlichen Treffen ein. Beim gemeinsamen Frühstück gibt es auch die Gelegenheit, sich mit den anderen ADFC-Mitgliedern zu treffen. Anschließende Tagestour: Moers - Kamp-Lintfort - Sonsbeck - ??? Moers., Kosten für`s Frühstück ca. 7 €, 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg, Bismarckplatz, 6:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 7 Uhr Startpunkt Oberbilker Markt.

Foto: Michael Kleine-Möllhoff


Radtouren Do. 05.05.16 Essen 45 km Straußenfarm in Essen-Schuir

Hoch, steil, zügig und schöne Ausblicke – wat für Könner und Genießer. Eine Tour für Kletterer (Fahrrad mit Gangschaltung erforderlich – gerne auch Mountainbikes). Haarzopf, Bredeney, Schuir, Straußenfarm (Pause), Kettwig-Ickten, MH-Raadt, Rumbachtal, MH-Heißen, Borbeck-Bf. zügig / hügelig. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 E-Borbeck, Marktplatz am S-Bahnhof, 11 Uhr

Sa. 07.05.16 OB/MH 70 km In die Elfringhauser Schweiz

Mit der S-Bahn bis BO-Dahlhausen. Entlang der Ruhr über Hattingen – Nierenhof – Langenberg, Kletterpartien inklusive, zum Bergerhof (Rast). Danach über die Kohlenbahntrasse (Sprockhövel, Schulenberg-Tunnel) zurück nach Hattingen. Rückkehr mit der S-Bahn. ADFC-Tourenleiter Christian Hackler  0208-424027 Oberhausen, Hbf, Haupteingang, 9:30 Uhr, MH-Styrum, Zustieg 9:52 Uhr

Do. 12.05.16 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim, nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff / ADFC-Tourenleiter Klaus Vohwinkel  0208-6949508 MH, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

So. 15.05.16 Duisburg 110 km Kevelaer

Pfingst-Wallfahrt: Dinslaken - Walsum - Rheinberg Geldern - Kevelaer - Issum - Rheinberg – Walsum, mit Einkehr, ca. 3,50 € für 2x Fähre, 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Georg Gehring  0203-473315 DIN-Zentrum, Am Neutorplatz, 8 Uhr DU-Walsum, Bezirksamt, 8:30 Uhr

So. 15.05.16 Essen 15 km Dampfbierbrauerei

Atempause-Tour über Borbeck zur Andacht in die altkath. Friedenskirche Stadtmitte. Dauer ca. 2 Std. Tourenleiter Franz Josef Gründges  0201-683809 E-City, Willy-Brandt-Platz, 15 Uhr

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Regelmäßig stattfindende Tourenangebote Jeden Dienstag zwischen 3. Mai und 27. September 2016 ADFCPedalo-Treff Essen

Fahrtroute und Ziel werden jedes Mal vor Ort beschlossen. Die Länge beträgt bis zu 70 km. Es wird durchweg flott gefahren, gute Kondition und ein mehrgängiges Rad sind notwendig!  Tourenleiter Gert Bröring (0157) 72 99 06 88  Start: Essen-Schönebeck, Rheinische Bahn, Höhe Unterführung Kaldenhoverbaum, 10:30 Uhr

donnerstags ganzjährig Treffpunkt Rad DuisburgSüd

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Der ADFC stellt keinen Tourenleiter.  Ansprechpartner: Reiner Wilms (0203) 75 11 13 und Herbert Neuhaus (0203) 6 16 88  Start: Duisburg-Neudorf-Süd, Margareten­straße, Schwimmstadion, 14 Uhr

mittwochs & freitags ganzjährig Treffpunkt Rad DU-Nord, mittleres Tempo, ca. 60 km

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Der ADFC stellt keinen Tourenleiter.  Ansprechpartner: Helmut Lutomski (0203) 58 71 26  Start: Duisburg-Neumühl, Iltis­park, Kleingartenverein „Gut Grün Bergbau e.V.“, Vereinshaus, Mi. 10 Uhr, Fr. 10 Uhr

Jeden ersten Montag im Monat Feierabendtour

Die Teilnehmer bestimmen die Route selbst. Nicht bei Dauerregen. Länge ca. 20 km.  ADFC-Tou­renleiter Norbert Marißen (02043) 3 99 39  Start: Gladbeck, Willy-BrandtPlatz, 18 Uhr

Am zweiten Sonntag in jedem geraden Monat Liegeradtreff Duisburg

InteressentInnen können Liegeräder unter Anleitung aus­pro­bie­ren. Danach geht’s nach Absprache auf Tour.  ADFC-Tou­renleiter Uwe Schnell (0203) 34 35 29  Start: Duisburg, Le­bensretterbrunnen, Königstraße/ Düsseldorfer Straße, 11 Uhr


Radtouren

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Mo. 15.05.16 Essen 70 km See-Fluss-Stadt-Natur

Große Rundfahrt zum Entenfang, Rhein, Duisburg, DU-Innenhafen und an der Ruhr zurück zum Bf. Borbeck. Zügiges Tempo 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 E-Borbeck, Marktplatz am S-Bahnhof, 11 Uhr

Di. 17.05.16 Essen 35 km Jedermanntour mit OB Kufen

Die Strecke der Radtour wird abgeleitet aus dem Motto des diesjährigen Fahrradkalenders: dem 500. Jahrestag des Reinheitsgebots des Deutschen Bieres. Rundkurs über die aktiven Essener Brauereien zur Rüttenscheider Hausbrauerei, der Dampfbierbrauerei in Borbeck und dann mit Führung und Erfrischungsstopp zur Stauder Brauerei nach Altenessen. Über Wege der alten Bahntrassen von Gruga- und Rheinischer Bahn abseits der Hauptverkehrsstraßen. Dauer ca. 3-4 Stunden. Tourenleiter Christian Wagener  0201-8861240 E-City, Willy-Brandt-Platz, 16 Uhr,

Sa. 21.05.16 Essen 15 km Eröffnungstour zum Stadtradeln

Aufakt der 'Stadtradeln'-Aktion. Zum Mülheimer Hauptbahnhof, gemeinsame Fahrt durch die Stadt zur Eröffnung am Ringlokschuppen. Rückfahrt individuell. ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City Nord, Kopstadtplatz, 13 Uhr Foto: M. Wintjes

Sa. 21.05.16 MH/OB ? km Eröffnungstour zum Stadtradeln

Ziel: Ringlokschuppen in Mülheim. Informationen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Weitere Infos im Internet.

Sa. 21.05.16 Duisburg 30 km Eröffnungstour zum Stadtradeln

Über Ruhrtalradweg zum Hauptbahnhof Mülheim, gemeinsame Fahrt durch die Stadt zur Eröffnung am Ringlokschuppen. Mit Einkehr. Rückfahrt nach der Veranstaltung parallel zur Rheinischen Bahn. ADFC-Tourenleiter Michael Kleine-Mölhoff  0203-3439529 DU-Mitte, Opernplatz, 13 Uhr

Sa. 21.05.16 Oberhausen 25 km Gesundheitspark Quellenbusch

Der Gesundheitspark Quellenbusch am Rande des Revierparks Vonderort regt Gesunde und Kranke dazu an, wie schon bei Hippokrates durch das Erleben von Natur wieder 'ganz' zu werden. In Zusammenarbeit mit der VHS Oberhausen. VHSGebühr 5 €, ADFC Mitglieder des KV Oberhausen/ Mülheim erhalten einen Warengutschein. ADFC-Tourenleiterin Vera Bücker  02043-39939 OB, Bert-Brecht-Haus, Paul-Reusch-Straße, 14 Uhr

So. 22.05.16 Oberhausen 40 km Innenhafen - Landschaftspark

Das Ruhrgebiet im Wandel. Entlang des RheinHerne Kanals zum Duisburger Innenhafen mit seiner imposanten Kulisse inmitten einer Großstadt. Die Rückfahrt führt zum Landschaftspark Duisburg Nord - ein Stück Industriekultur. Überwiegend verkehrsarme Strecke, eben, 15-17 km/h. ADFC -Tourenleiter Fred u. Heidrun Krieter  0177-5891673 OB-Sterkrade, Bf/Busbahnhof, 9:30 Uhr OB, Hbf Haupteingang Standuhr, 10 Uhr

So. 22.05.16 Essen 30 km Baustellentour Westsüdwest

Mit Baudezernentin Simone Raskob und BauausschussVorsitzendem Rolf Fliß. Über verschiedene Baustellen der Innenstadt nach Altendorf. Danach besichtigen wir den Umbau der Haltestelle Kronenberg, das Areal ehemaliger „Real-Markt“ sowie den Krupp-Park-Süd und Niederfeldsee. Über Grugabahntrasse entlang des Emscher-Renaturierungsprojektes „Borbecker Mühlenbach“ - mit Abstecher zur neuen Radsatzhalle der EVAG - zu den Großbaustellen von Kölbe-Kruse


Radtouren auf der ehemaligen Festwiese, der Erweiterung der Messe Essen zum Neubauvorhaben des Allbaus am Holsterhauser Platz. Dauer: ca 4 Stunden, EFI-Tourenleiter Rolf Fliß  0201-421802 E-City, Willy-Brandt-Platz 11 Uhr,

Mo. 23.05.16 Gladbeck 25 km Feierabendradtour

GLA, Rathaus, 18 Uhr

Do.  26.05.16 Essen 45 km Wildpferde im Merfelder Bruch

Ab Borbeck-Bf. mit dem Zug bis Maria Veen. Radtour durch den Merfelder Bruch zu den Wildpferden (Eintritt 3,-€), Hausdülmen, Halterner Seen, Bf. Haltern. Rückfahrt mit dem Zug ab Haltern. Zügiges Tempo 19-21km/h. Anmeldung erforderlich. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 E-Borbeck, Marktplatz am S-Bahnhof, 9 Uhr

Do.  26.05.16 Gladbeck 65  km Radschnellweg in Mülheim

GLA, Wittringen, 10 Uhr

Do. 26.05.16 OB 45 km Zu Ruhrbania über den RS1

Die gemütliche Radtour stellt die neuen Mülheimer Sehenswürdigkeiten vor: das Wohnen am Fluss – mit Freizeitspaß mit einem Hafen für Freizeitboote und Gastronomie. Und natürlich zählt dazu ebenso der erste Radschnellweg, der RS1. Ende: CentrO ADFC-Tourenleiterin Vera Bücker  02043-39939 OB-Sterkrade, Bf., 11:30 Uhr OB, Hbf Haupteingang Standuhr, 12 Uhr

Fr. 27.05.16 Gladbeck 45 km Zu einem Bauerncafe im Ried

GLA, Wittringen, 14 Uhr

Sa. 28.05.16 Duisburg Maasduinen

80 km

Über Lüllingen und Twisteden in die Niederlande, wo wir den Nationalpark De Maasduinen durch- und umfahren. Im Norden bis Afferden und über Bergen, Well und Walbeck zurück. Einkehr mit Gelegenheit zu holländischem Imbiss auf dem Rückweg in NieuwBergen vorgesehen. 15-18 km/h. Eigenständige Anund Abreise. ADFC-Tourenleiter Dieter Ossenberg  0203-445103 Geldern-Mitte, Marktplatz, Drachenbrunnen, 10 Uhr

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Sa. 28.05.16 Mülheim 15 km Wasserkraftwerk Styrum

Zum Hafenbahnhof, weiter durch den Hafen zur Hesse-Werft. Dafür sind inklusive der Besichtigung des Kraftwerks rund zwei Stunden eingeplant. Im denkmalgeschützten Laufwasserkraftwerk an der Raffelberger Brücke liefern die historischen Francis-Turbinen aus den 20iger Jahren zuverlässig elektrische Energie für Mülheim. Erklärungen durch Herr Exner, Betriebsleiter der städtischen Betriebe. ADFC-Tourenleiterin Gudrun Fürtges  0208-9605991 MH, Hbf., Radstation, 10:30 Uhr

So. 29.05.16 Essen 200 km Bergische Bahntrassen

Hattingen, Kohlen- und Nordbahntrasse, Langerfeld, Marscheider Tal, RS-Lennep. WasserquintettRadweg nach Marienheide. Ziel: Unnenberg und Genkeltalsperre. Zurück Wasserquintett, Marscheider Tal, zur Nordbahntrasse, über Kohlenbahn nach Hattingen, Ruhrtalradweg zurück bis Kupferdreh. 1800 Höhenmeter. Fahrzeit ca. 11 Stunden, Ø 18 km/h. Längere Pause am Unnenberg. Liegeräder, Trikes und Pedelecs willkommen! Nur bei trockenem Wetter! Teilnahme nur mit Anmeldung. ADFC-Tourenleiter Norbert Lorch  0201-465765 E-Kupferdreh, Radstation S-Bahnhof, 7 Uhr

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Radtouren

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So. 29.05.16 Duisburg Zur Tante Ju

90 km

Zur legendären "fliegenden Wellblechkiste" in Mönchengladbach. Moers - Krefeld-Traar - Willich - Mönchengladbach - Neersen - Tönisvorst - Moers. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Horst Rayen  02066-13722 DU-Homberg, Bismarckplatz, 8:20 Uhr MO, Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15, 9 Uhr

So. 29.05.16 Essen 55 km Eisenbahnstadt Essen

Früher wurde Essen von einer Vielzahl von Bahntrassen durchzogen. Essen war auch bedeutender Produktionsstandort von Lokomotiven, Schienen und Eisenbahnrädern. Die Tour führt in großem Maße über ehemalige Bahntrassen und geht dabei auf Spurensuche, vor Ort erfolgen viele detaillierte Erläuterungen. Route: Weststadt – Altendorf – Bochold – Altenessen – Karnap – Katernberg – Kray – Steele – Rellinghausen – Rüttenscheid. Hügelig. ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City, Willy-Brandt-Platz, 10 Uhr

So. 29.05.16 Essen 70 km Wald - Kanal - Fluss - Café

Bf.-Borbeck, Bottrop, Hünxe, Krudenburg, Drevenack. Pause im Landhauscafé Selders - Wesel, Lippefähre, Bf. Voerde-Friedrichsfeld. Rückfahrt mit dem Zug. Zügiges Tempo 19-21 km/h. ADFC-Tourenleiter Alfred Fox  0173-6782536 E-Borbeck, Marktplatz am S-Bahnhof, 10 Uhr Foto: Doro Kleine-Möllhoff

Fr. 03.06.16 Duisburg Bürgerradeln

25 km

Sa. 04.06.16 Duisburg Entenfang

65 km

Im Rahmen der Aktion Stadtradeln geht die Tour zusammen mit Umweltdezernent Ralf Krumpholz durch die Stadt. 15-18 km/h ADFC-Tourenleiter Michael Kleine-Mölhoff  0203-3439529 DU-Altstadt, Rathaus, 14 Uhr

Über Mintarder Berg und Breitscheid zum Entenfang. Nach einer Pause am See weiter Richtung Flughafen Düsseldorf. Einkehr in Rahm oder Großenbaum vorgesehen, zurück über Wedau. 15-18 km/h. ADFC-Tourenleiter Heinz Stadie  0203-436126 DU-Neudorf-Nord, Hauptbahnhof-Ost, 10 Uhr

Sa. 04.06.16 MH/OB 30 km Zum Einkaufen auf den Biohof

Über RuhrTalRadWeg und die Rheinische Bahn (Radschnellweg 1) bis Heißen geht es am Flughafen vorbei zum Bio-Bauernhof in der Nähe des Galgenbergs. Von dort rollen wir runter zur Ruhr und über die MÜGA zurück. Einige Höhenmeter, aber gemütlich. ADFC-Tourenleiterin Gudrun Fürtges  0208-9605991 OB, Hbf., Haupteingang Standuhr, 9 Uhr MH, Hbf., Radstation, 10 Uhr


So. 05.06.16 OB/MH 50 km Dampfbierbrauerei Borbeck

Der neue Radweg verbindet Mülheim mit Essen, und die Brauereitradition im Ruhrgebiet verbindet er ebenso. Einkehr vorgesehen. Rückfahrt über Haus Ripshorst – CentrO. Verkehrsarme Streckenführung 15-17km/h. ADFC -Tourenleiter Fred Krieter  0177-5891673 OB, Bf Sterkrade, 9:30 Uhr OB, Hbf. Haupteingang Standuhr, 10 Uhr
 MH-Styrum, Bf., Radstation, 10:20 Uhr MH, Radstation am Hauptbahnhof, 10:45 Uhr

So. 05.06.16 Essen 25 km Sommer der Industriekultur

Nach Bochum zur Jahrhunderthalle zur Auftaktveranstaltung des Fahrradsommers der Industriekultur. Vor Ort umfangreiches Rahmenprogramm sowie viele Infound Verpflegungsstände. Die Routenführung erfolgt


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über zumeist grüne Strecken wie Zollverein-Radweg, Kray-Wanner-Bahn und Erzbahntrasse, gefahren wird in verhaltenem Tempo. Rückfahrt erfolgt nach Vereinbarung individuell oder wieder per Gruppe ADFC-Tourenleiter Jörg Brinkmann  0201-422104 E-City, Willy-Brandt-Pl. (gegenüber Hbf), 10 Uhr

Mo. 06.06.16 Gladbeck 25 km Feierabendradtour

GLA, Rathaus, 18 Uhr

Do. 09.06.16 Mülheim 30 km Genussradeln am Abend

Auf bekannten und weniger bekannten Wegen immer wieder Neues entdecken und den Wechsel der Jahreszeiten erleben. In gemütlicher Runde radeln wir 20 bis 30 km in und um Mülheim, nicht immer eben, dafür mit weiten Ausblicken. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 Mülheim, Radstation am Hauptbahnhof, 18 Uhr

Do. 09.06.16 Oberhausen 30 km Feierabendtour

ADFC-Tourenleiter Norbert Marißen OB, Haupteingang Standuhr, 18 Uhr


Fr. 10.06.16 OB/MH Nachtradeln

? km

Teilnahme an der Stadtradeln-Abschluss-Sternfahrt 'Nachtradeln' ab Essen. ADFC-Tourenleiterin Doro Kleine-Möllhoff  0208-6949508 ADFC-Tourenleiterin Gudrun Fürtges  0208-9605991 Informationen standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Weitere Infos im Internet.

Fr. 10.06.16 Gladbeck 50 km Genussradeln zum Café

Gla, Wittringen, 14 Uhr

So. 12.06.16 Duisburg 25 km Marina-Markt im Innenhafen

Eine gemütliche Radtour über Essenberg zum Marina Markt, dort etwa 3-stündiger Aufenthalt und zurück über DU-Hochfeld, Stadtpark Rheinhausen. Die Rückkehr zwischen 18 und 19 Uhr. 15-18 km/h, Nicht bei Dauerregen, Sturm. ADFC-Tourenleiterin Karin Hanske  0177-3107965 DU-Rheinhausen, Bonnacker 64 (Mühle), 12 Uhr

Impressum RAD im Pott – Frühjahr 2016 (gegr. 1992, 24. Jahrgang, Nr. 1); ISSN 0942-6272; Herausgeber: RAD im Pott GbR im Auftrag von ADFC Duisburg e.V. und ADFC Oberhau­sen/Mül­ heim e.V. RAD im Pott GbR, Mülheimer Str. 91, 47058 Duisburg,  (0203) 51 88 0311 Mail: redaktion@radimpott.de; www.radimpott.de IBAN: DE70 3601 0043 0647 6854 33 BIC: PBNKDEFF360 Aktuelle Auflage: 10.000 Exemplare printed by: Druck: V.i.S.d.P.: Michael Kleine-Möll­hoff Mitarbeit: Uwe Bensch, Vera Bücker, ­Joachim Danzig, Herbert Fürmann, Gudrun Fürtges, Birgit Göttig, Klaus Hauschild, Doro Kleine-Möllhoff, Edith Lörcher, Norbert Marißen, Christian Mar­tin, KarlLudwig Rimshub, Burkhard Schmidt, Heinz Stadie, Klaus Vohwinkel, Helmut Peter Voß. Layout: Michael Kleine-Möll­hoff Titelfoto: Michael Kleine-Möll­hoff Fotos: Wenn nicht anders angegeben, stammen die Fotos von den jeweiligen Autoren. RAD im Pott erscheint im März, Juni und Oktober, nächster Redaktionsschluss: 30.04.2016.

Der Preis des Jahresabonnements ist im Mitgliedsbeitrag enthalten und beträgt 5 €. Leser­ zuschriften und Beiträge bitte an den Heraus­ geber senden. Namentlich gekennzeichnete Bei­träge entsprechen nicht unbedingt der Mei­ nung der Herausgeber oder der Redaktion. Der Nach­druck von Beiträgen ist auf Nachfrage möglich. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10.


Beitrittserklärung Liebe RAD im Pott-Leser, Sie brauchen komfortable Routen, sichere Wege, genügend Parkplätze oder gute Verbindungen für Fahrrad und Bahn? Von neuen Fahrradmodellen erwarten Sie mehr Qualität? Klasse - wir setzen uns für Ihre Interessen ein: in Brüssel, in Berlin, in Düsseldorf oder in Ihrer Stadt. Dafür braucht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Ihre Unterstützung. Über 155.000 Menschen sind bereits dabei. Mit Ihrer Mitgliedschaft schaffen wir das – für alle Radfahrer. Ihre Vorteile: Schützen Sie Ihr Fahrrad mit der ADFC-Diebstahlversicherung rund um die Uhr oder lassen Sie sich von unseren Rechtsexperten beraten. Für Mitglieder, die zu Fuß, per Rad, oder als Fahrgast im Straßenverkehr unterwegs sind, gilt automatisch unsere Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Die hilft, wenn es mal knallt. Damit unterwegs alles glatt läuft, stellt Ihnen der ADFC wichtige Tipps für Ihre Reise zusammen. Planen Sie Ihre Reise mit den ADFC-Radtourenkarten. Mitglieder erhalten Übernachtungstipps oder Informationen über Radreiseveranstalter organisierter Radtouren. Mit unserem Pannenschutz erhalten Sie rund um die Uhr Hilfe. Kommen Sie mit auf Feierabend- oder Wochenendtour, übernachten Sie in Bett & Bike-Hotels oder plauschen Sie am Radlerstammtisch. Nutzen Sie als Mitglied kostenlose oder ermäßigte ADFC-Angebote, wie die Teilnahme an Bildvorträgen, Reparaturkursen oder Codieraktionen. Über das ADFCMagazin Radwelt und die Zeitschrift RAD im Pott oder die Mitradelzentrale finden Sie Menschen, die auch gerne auf Tour gehen. Tauschen Sie Tourenund Urlaubstipps aus! Unsere Experten beraten Sie ehrenamtlich und mit viel Liebe zum Detail. Sprechen Sie uns direkt an! Wir kennen uns vor Ort und in Europa aus. Einige Mitglieder umradelten schon die ganze Welt.

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Beitritt

auch auf www.adfc.de Bitte einsenden an ADFC e. V., Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, oder per Fax an 0421/346 29 50, oder per E-Mail an mitglieder@adfc.de Name Vorname

Geburtsjahr

Straße PLZ, Ort Telefon (Angabe freiwillig)

Beruf (Angabe freiwillig)

E-Mail (Angabe freiwillig)

Ja, ich trete dem ADFC bei. Als Mitglied erhalte ich kostenlos die Zeitschrift Radwelt und genieße viele weitere Vorteile, siehe www.adfc.de/mitgliedschaft. Einzelmitglied

ab 27 Jahre (56 €)

18 – 26 Jahre (33 €)

Familien- / Haushaltsmitgliedschaft

ab 27 Jahre (68 €)

18 – 26 Jahre (33 €)

Jugendmitglied

unter 18 Jahren (16 €) Bei Minderjährigen setzen wir das Einverständnis der Erziehungsberechtigten mit der ADFC-Mitgliedschaft voraus.

Zusätzliche jährliche Spende:

Familien-/Haushaltsmitglieder: Name, Vorname

Geburtsjahr

Name, Vorname

Geburtsjahr

Name, Vorname

Geburtsjahr

Ich erteile dem ADFC hiermit ein SEPA-Lastschriftmandat bis auf Widerruf: Gläubiger-Identifikationsnummer: DE36ADF00000266847 Mandats-Referenz: teilt Ihnen der ADFC separat mit Ich ermächtige den ADFC, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom ADFC auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Für die Vorabinformation über den Zahlungseinzug wird eine verkürzte Frist von mindestens fünf Kalendertagen vor Fälligkeit vereinbart. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

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62 ADFC Duisburg Infoladen Mülheimer Str. 91 47058 Duisburg  (0203) 77 42 11 Geöffnet: Di 17:30 – 19:00 Uhr Do   17:30 – 19:00 Uhr Sa 10:00 – 12:00 Uhr (Do + Sa nur nach Ankündigung im Internet, Dienstag Besetzung durch Pro Bahn)

Kontaktadressen ADFC Mülheim / Oberhausen Geschäftsstelle Altenberg-Gelände in der Starthilfe e.V. Hansastr. 20 46049 Oberhausen  (0208) 80 60 50 Geöffnet: jeden 1. Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr

www.adfc-duisburg.de www.facebook.com/ADFC.Duisburg info@adfc-duisburg.de

www.adfc.de/oberhausen kv-oberhausen@adfc.de www.adfc.de/muelheim kv-muelheim@adfc.de

Vorstandssprecher Herbert Fürmann (0179) 5 08 18 89 Klaus Hauschild (0203) 72 54 44

Sprecher Doro Kleine-Möllhoff (0208) 6 94 95 08 Burkhard Schmidt (0208) 9 93 93 61

Finanzvorstand Michael Kleine-Möllhoff (0203) 3 43 95 29

Kassierer/ÖPNV Axel Hercher (0208) 9 69 11 25

Schriftführer Gesundheit + Rad Wilhelm Scholten-Reintjes Burkhard Schmidt (0203) 70 36 33 (0208) 9 93 93 61 Radverkehr Touren Hubert Becker Gudrun Fürtges (0157) 36 23 60 45 (0208) 9 60 59 91 GPS Internetpräsenz Peter Flesch Dirk Stangneth (0176) 24 17 90 40 (0208) 6 10 44 90 Mitgliederbetreuung Radverkehr Heidi Kerkes Norbert Marißen (02066) 3 23 63 (02043) 3 99 39 Presse Spenden, abzugsfähig Frank Bohl (keine Beiträge!): (0175) 7 41 15 67 Technik Achim Arians (02065) 9 01 31 63 Touren Heinz Stadie (0203) 43 61 26

Stadtsparkasse Oberhausen IBAN: DE33 3655 0000 0000 0414 67

ADFC Essen Geschäftsstelle Kopstadtplatz 12 45127 Essen  +   (0201) 23 17 07 Geöffnet: Mittwoch bis Freitag 16 bis 18 Uhr In den Schulferien geschlossen www.adfc-nrw.de/essen adfc@vuz-essen.de

ADFC Gladbeck Dr. Vera Bücker (02043) 3 99 39 adfcgla@email.de ADFC Bundesgeschäftsstelle Friedrichstraße 200 10117 Berlin  (030) 2 09 14 98-0  (030) 2 09 14 98-55 www.adfc.de kontakt@adfc.de

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Radfahrer-Telefone der Städte Wenn Sie z. B. eine Stelle entdecken, die für Radfahrer gefährlich sein könnte, wenden Sie sich an die Ansprechperson Ihrer Stadtverwaltung: Duisburg Call Duisburg (0203) 94000 call@stadt-duisburg.de Essen Christian Wagener christian.wagener@ amt61.essen.de  (0201) 88-61 24 0,  (0201) 88-61 00 5 Mülheim Telefonzentrale (0208) 4 55-0 Oberhausen Reinigung: Herr Da Rold (0208) 8578-4715 Sonstiges: WBO-Zentrale (0208) 8578-30 bei Landes- und Bundesstraßen: Landesbetrieb Straßen, NL Essen (0201) 72 98-1

ADFCFördermitglieder Durch ihre Fördermitgliedschaft unterstützen den ADFC:

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• Fahrradgeschäft Heigei, Duisburg • Fahrradgeschäft Little John Bikes, Duisburg • Paritätische Initiative für Arbeit, Mülheim • Stadt Gladbeck


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RAD im Pott 2016-01  

Fahrradzeitschrift für Duisburg, Gladbeck, Mülheim und Oberhausen

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