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Q U I T T E N B A U M Kunstauktionen MĂźnchen

Auktion 136 C Die Sammlung Ellen Sauter 13. Dezember 2017


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Die Sammlung Ellen Sauter

Auktion 136 C Mittwoch, 13.12.17 ab 17 Uhr Vo r b e s i c h t i g u n g : T h e r e s i e n s t r. 6 0 Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag

07.12. 08.12. 09.12. 10.12. 11.12.

Q U I T T E N B AU M Ku n s t a u k t i o n e n G m b H 10 10 13 13 10

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We i t e r e A u k t i o n e n : Auktion 136 A - Highlights: Dienstag, 12.12.17 ab 15 Uhr Auktion 136 B - Moderne Kunst: Mittwoch, 13.12.17 ab 15 Uhr

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Geschäftsführer: Askan Quittenbaum Theresienstraße 60 · D-80333 München Tel. (+49) 89-27 37 02 10 Fax (+49) 89-27 37 02 122 E-Mail info@quittenbaum.de Öffnungszeiten: Di.-Fr. 15-18 Uhr


DIE SAMMLUNG ELLEN SAUTER „DAS FASZINIERENDE AN MEINER SAMMLUNG, IST FÜR MICH DAS ZUSAMMENSPIEL ZARTFARBIGER JUGENDSTILOBJEKTE MIT DER IN LINIE, FARBE UND FLÄCHE ABSOLUT KLAREN KONKRETEN KUNST.“ Eine außergewöhnliche Sammlung, aufgebaut von einer bemerkenswerten Frau, einer Frau mit einem inneren Kompass, dem sie ihr Leben lang folgte, auch wenn das Ziel fern und nur mit Schwierigkeiten zu erreichen war. Mit sicherem Gespür und gedanklicher Klarheit verfolgte Ellen Sauter ihre vielfältigen Lebensaufgaben. So übernahm sie nach dem Tod ihres Mannes, der im Jahr 1978 starb, als Mutter zweier Teenager die Leitung der familieneigenen Strickwarenfabrik. Bereits zuvor war sie dort in der Kollektionsgestaltung, der Arbeitsvorbereitung und im Qualitätsmanagement tätig. Befähigt durch ihre Ausbildung zur Bekleidungsingenieurin konnte sie mit Hilfe ihrer treuen und hochqualifizierten Mitarbeiter die Firma erfolgreich weiterführen. In dieser Zeit gewann die Kunst für Ellen Sauter einen noch höheren Stellenwert als zuvor. Sie wurde zum notwendigen Bestandteil ihres Lebens. Auf der Suche nach neuen Werken nutzte die passionierte Kunstliebhaberin Geschäftsreisen in die Metropolen Europas oft auch für Atelierbesuche. So entstand Stück für Stück eine bedeutende Sammlung. Schließlich lernte sie Friedrich Becker, Goldschmied und Professor an der Fachhochschule Düsseldorf kennen. Dies war der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, die ihr spannende Einblicke in die magische Welt des Schmucks eröffnete. Kennzeichen der Arbeiten von Friedrich Becker sind deren noble und klare Schlichtheit, die vollendete Verarbeitung, ganz besonders jedoch seine unverwechselbaren kinetischen Schmuckstücke und Objekte. Die Treffen mit Friedrich Becker bedeuteten Inspiration und regen Gedankenaustausch, schufen aber auch Kontakte zu maßgeblichen Künstlern der Nachkriegszeit. Ellen Sauter lernte Gotthard Graubner, Adolf Luther, Erich Reusch und Jürgen Brodwolf kennen. Um zu erfahren, wie die Wahrnehmung von Farbe funktioniert, besuchte sie später auch junge Künstler wie Stefan Gritsch, der sich der konkreten Malerei verschrieben hatte.


„Das Faszinierende an meiner Sammlung“, so äußerte sich die gebürtige Sauerländerin selbst einmal, „ist für mich das Zusammenspiel zartfarbiger Jugendstilobjekte mit der in Linie, Farbe und Fläche absolut klaren Konkreten Kunst.“ Das ausgeprägte Farb- und Formempfinden der Sammlerin hat sie in ihren Raumkompositionen festgehalten. Ein Blick in ihre früheren Wohnräume lässt die äußerst gelungene Symbiose erkennen, die dort Arbeiten der ZERO-Künstlergruppe mit den Jugendstil-Vasen und -Lampen von Daum, Gallé, Schneider, Poschinger und Legras sowie mit Glasarbeiten aus der Kunstglasmanufaktur Joh. Lötz Witwe eingehen. Die in ihrer Lebendigkeit für den Betrachter faszinierenden kinetischen Objekte von Friedrich Becker runden die Sammlung perfekt ab. Auch für die Künstler waren die Kontakte mit der Sammlerin eine Bereicherung, was sie in Widmungen und Grußkarten zum Ausdruck brachten. Ein besonderes Erlebnis war es für Ellen Sauter, in ihrem Haus mit Phil Sims zusammen „die beste Wand“ für sein großformatiges „Türkisblau“ zu finden und ihm beim Hängen zu assistieren. Auch Marcia Hafif, Lali Johne, Ben Hübsch und Stefan Baumkötter waren gern gesehene Gäste in diesem für die Kunst geschaffenen Gebäude. Sie fanden es spannend, das speziell auf die Kunstsammlung zugeschnittene Bauwerk zu erleben. Schließlich hatte Ellen Sauter vor Baubeginn extra ein Modell des Hauses mit abnehmbaren Etagen anfertigen lassen, um diverse Hängungskonzepte auszuloten und so vorab die optimale Platzierung für ihre außergewöhnlichen Kunstwerke zu finden. Als Ellen Sauter von ihrer schweren Erkrankung erfuhr, war es ihr, die alles in ihrem Leben mit viel Bedacht und großem Organisationstalent anging, ein dringendes Anliegen, auch ihren Nachlass zu regeln. Ihre Kunstsammlung, die ihr so viel Kraft und Inspiration gegeben hatte, sollte nun ein Quell der Freude für andere werden. Da sie sich schon seit Ende der 1990er Jahre für die Arbeit des SOS-Kinderdorf e. V. begeisterte, war es bald beschlossene Sache, dass ihre Kollektion versteigert und der Erlös Kindern in Not zugute kommen sollte. Nun galt es, die geeigneten Partner für dieses Unterfangen zu finden. Nach der ersten erfolgreichen Kooperation von Ketterer Kunst und dem Auktionshaus Quittenbaum anlässlich der Sonderauktion Bauhaus im Jahr 2009 erschien es ihr ideal, ihre Sammlung unseren beiden, auf jeweils eigene Aspekte spezialisierten Häusern, für eine weitere Gemeinschaftsund in diesem Fall Benefizauktion anzuvertrauen. Es ist uns eine Ehre, dass wir Ellen Sauter mit Rat und Tat zur Seite stehen durften und Ihnen nun museale, bis dato der Öffentlichkeit nicht zugängliche Werke namhafter Künstler präsentieren können. Ihr Robert Ketterer und Askan Quittenbaum


FRIEDRICH BECKER „ J EDERMANNS SCHMUCK WOLLTE ICH NIE MACHEN, ÄSTHETIK, FUNKTION UND ÖKONOMIE DER FORM SIND DIE WICHTIGSTEN KRITERIEN MEINER ARBEIT“ Der in Ende bei Herdecke geborene Friedrich Becker (Ende bei Herdecke 1922 - 1997 Düsseldorf) gehört zu den prägendsten Persönlichkeiten der Goldschmiedekunst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Anliegen war es, etwas Neues zu erschaffen. Bekannt wurde er vor allem durch seine Entwürfe kinetischen Schmucks und kinetischer Großobjekte, die sein Gesamtwerk dominieren und mit denen er die Goldschmiedekunst um eine neue Dimension bereicherte. Ellen Sauters Gespür für besondere Entwürfe bildeten den Nährboden für eine lebenslange Freundschaft, die den herausragenden Schmuckkünstler und die Sammlerin miteinander verband. Kinetik – das ist die Lehre des Zusammenhangs zwischen Kräften und den daraus folgenden Bewegungen eines Körpers. Diesem Teilgebiet der Physik begegnete Becker bereits während seiner Lehrjahre. Sein Werdegang zum Goldschmied erfolgte nicht geradlinig. In seiner Jugend absolvierte er eine Ausbildung zum Maschinenbauer, die er mit Auszeichnung abschloss; dann schrieb er sich für ein Studium der Luftfahrttechnik ein. Nach dem Krieg fällte Becker, wie er es selbst einmal beschrieb, „die tollkühne Entscheidung Goldschmied zu werden.“ Nach der Goldschmiedelehre folgte das Studium an der Werkkunstschule, dann die Gründung einer eigenen Werkstatt in Düsseldorf. Internationale Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, Friedrich Becker wurde vielfach für seine Werke ausgezeichnet. Nicht zuletzt wirkte er als Professor an der Düsseldorfer Fachhochschule prägend für folgende Generationen. Heute sind seine Schmuckstücke und Objekte in den Sammlungen zahlreicher bedeutender Museen vertreten. Eine besondere Ehre war darunter seine Einzelausstellung in der Londoner Goldsmith’s Hall, die erste eines deutschen Künstlers überhaupt. Beckers Goldschmiedearbeiten sowie die kinetischen Großobjekte verkörpern Präzision und Klarheit, die beweglichen Elemente sorgen für einen Überraschungsmoment. Jedes Stück, jeder Ring, jede Brosche, jeder Armreif, strahlt Vollendung aus und versteht sich als Symbiose von Form, Farbe und Material. Ellen Sauters Sammlung zeigt einen Querschnitt durch sein Werk, angefangen bei Ringen, die Ende der 1950er Jahre datieren bis hin zu technisch überwältigend ausgeklügelten kinetischen Armreifen, die Ende der 1980er Jahre entstanden.


D ie S ammlung E llen S auter | 13. Dezember 2017 S chmuck

1      FRIEDRICH BECKER Ring, 1958 Fast spiegelgleich glänzt die Oberfläche des polierten Hämatits. Der opulente Stein, kombiniert mit Gelbgold zeigt sich als extravaganter Ring. 750er Gelbgold, Hämatit, 28 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1958). € 1.500 - 1.800 2      FRIEDRICH BECKER Brosche und Ring, 1958 Ein traumhaftes Duett bilden diese beiden Schmuckstücke. Warmes Gelbgold steht im starken Kontrast zur kräftigen Farbe des Türkis, eine ins Auge springende Kombination. 750er Gelbgold, Türkis, Brosche 23 Gramm, 4,8 x 5 cm; Ring 15 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1958). € 4.000 - 5.000 1

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3      FRIEDRICH BECKER Ring, um 1959 Minimalistisches Design zeichnet diesen Ring in schlichtem Weißgold aus. Eine simple Quaderform dient hier als dekoratives Element. 750er Weißgold, 14 Gramm, Ringgröße 54. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät ­Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1959). € 1.000 - 1.800

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5      FRIEDRICH BECKER Ring mit Perle, 1960 Eine imposante tropfenförmige Perle durchbricht die Schlichtheit dieses schmalen Rings aus Weißgold. 750er Weißgold, Kulturperle, 6 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.000 - 2.000

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4      FRIEDRICH BECKER Ring, um 1959 Bei diesem Ring in Gelbgold handelt es sich um eine besondere Variante des Entwurfs. Becker überrascht mit vier winzigen Brillanten auf der Unterseite des Rings. 750er Gelbgold, Brillanten, 15 Gramm, Ringgröße 54. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät ­Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1959). € 1.000 - 1.800

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6      FRIEDRICH BECKER Ring mit drei austauschbaren Einsätzen, um 1960 Ein Wechselspiel der Farben bietet dieser 'Ring im Ring'. Die U-förmige Halterung aus Gelbgold kann nach belieben in einen der drei Edelsteinringe geklemmt werden. 750er Gelbgold, Bergkristall, Korund, Nephrit, Ring 10 Gramm, Ring­ größe 57. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.800 - 2.000

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7      FRIEDRICH BECKER Halsschmuck Dieser Halsschmuck besticht durch den filigranen Halsreif und den zarten Anhänger mit beweglichen Elementen. Der ovale Opal schimmert in Violett, Grün- und Blautönen, die kleinen Brillanten veredeln die Optik, sogar am Verschluss des Schmuckstückes ist ein einzelner gefasst. 750er Weißgold, Opal, Brillanten, 17 Gramm, Dm. Halsreif: 12 x 13,5 cm, Anhänger: 4,5 x 3 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 3.000 - 5.000


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8      FRIEDRICH BECKER Halskette Ein Traum in Violett ist diese lange Kette aus Amethyst. Amethyst, 253 Gramm, Kugel-Dm. 14 mm, L. 103 cm. Nicht sign. € 300 - 400

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9      FRIEDRICH BECKER Halskette Zarte Farbigkeit macht diese Kette aus Amethyst zu einem eleganten Schmuckstück. Rosenquarz, 265 Gramm, Kugel-Dm. 15 mm, L. 86 cm. Nicht sign. € 300 - 400

10      FRIEDRICH BECKER Ring, 1962 Zwei Kugeln, ein Chrysopras und ein Hämatit, werden in perfekter Balance von einem U-förmigen Ring in Weißgold gehalten. Dieses Modell ist so konzipiert, dass die Kugeln ausgetauscht werden können. 750er Weißgold, Chrysopras, Hämatit, 17 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 19511983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1962). € 1.500 - 2.500

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11      FRIEDRICH BECKER Armreif, um 1961 Die unterschiedliche Stärke des Reifs erzeugt eine perspektivische Illusion. Die schmalste Stelle wird von einem Brillanten durchbrochen. 750er Weißgold, Brillant ca. 0,44 ct, 20 Gramm, Dm. 7 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 3.000 - 3.000


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12      FRIEDRICH BECKER Ansteckschmuck, 1962 Dieses Gebilde aus zarten Golddrähten mit austauschbaren Kappen in geometrischen Formen ist als Ansteckschmuck konzipiert. Variabel kann diese Brosche in den Stoff der Kleidung eingesteckt werden. 750er Gelbgold, 6 Gramm, L. 22,5-31,5 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1962). € 1.500 - 2.000

13      FRIEDRICH BECKER Brosche, 1964 Der hauchdünne Streifen aus Weißgold bildet eine geschwungene Linie, die nur durch den kleinen Brillanten durchbrochen wird. Fast schwebend wirkt dieser in der präzisen Zweipunktfassung. Weißgold, Brillant ca. 0,5 ct, 7 Gramm, 11,5 x 0,4 cm. Bez.: Künstlersignatur F. BECKER. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1964). € 1.500 - 4.000


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14      FRIEDRICH BECKER Brosche Eine komplexe Struktur, ähnlich einem Schaltplan oder Molekül, bilden diese schmalen Streben aus Weißgold auf denen zwölf ovale und kreisförmige Turmaline gefasst sind. 750er Weißgold, Turmalin, 27 Gramm, 5 x 9,7 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 2.000 - 3.000

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15      FRIEDRICH BECKER Ring Ein Handschmeichler ist dieser Ring, dessen grüner Turmalin die Optik dominiert. 750er Weißgold, Turmalin, 18 Gramm, Ringgröße 56. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.000 - 2.000

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16      FRIEDRICH BECKER Kette, um 1965 Diese Kette vereint eine spannende Kombination aus Farben und Formen. Ovale und kreisförmige Ringe aus Karneol und Gelbgold werden von zarten Perlen aus Mondstein unterbrochen. Gelbgold, Karneol, Mondstein, 153 Gramm, L. ca. 71 cm. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 19511983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1965). € 1.500 - 2.000 17      FRIEDRICH BECKER Armband Sechs schmale, gewölbte Ringe aus Gelbgold bilden die Glieder dieses eleganten Armbands. 750er Gelbgold, 75 Gramm, L. 18,8 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 2.000

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18      FRIEDRICH BECKER Kinetische Brosche, 1966 Variabilität war für Friedrich Becker ein zentrales Thema. Zart und fi ­ ligran kommt diese Brosche mit ihrer konkaven Spiegelfläche daher. In der beweglichen Spirale ist ein gelber Brillant gefasst, der um die Achse selbiger wandert. 750er Weißgold, 19 Gramm, 3,6 x 4 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1966). € 8.000 - 9.000


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19      FRIEDRICH BECKER Wandelbare Brosche, um 1966 Ab 1964 vollzog Friedrich Becker einen weiteren Schritt von dem durch den Träger veränderbaren variablen Schmuck hin zu kinetischem Schmuck, der beim Tragen in ständiger Bewegung ist. Beim Experimentieren auf diesem Gebiet kam ihm sein umfassendes technisches Wissen aus den Bereichen Maschinenbau und Luftfahrttechnik zugute. Wie eine Blüte lässt sich diese Brosche entfalten. Die einzelnen blattförmigen Scheiben sind je mit einem unterschiedlichen Stein besetzt und lassen sich beliebig verstellen. Durch eine aufwändige Federtechnik bleibt jedes Blatt in der gewünschten Position. 750er Gelbgold, diversen Schmucksteine, 21 Gramm, 4,3 x 7 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. Ausst.-Kat. Friedrich Becker, Goldsmith's Hall, London 1966, o.S. (Abb. 1966). € 1.800 - 2.800


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20      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Armschmuck, 1969 Immer im Paar tanzen auf diesem Armschmuck die Kugeln in entgegengesetzter Richtung. Sie scheinen in der Drehung einander fast zu berühren, doch können sie niemals aufeinander treffen. 750er Weißgold, Chrysopras, Hämatit, 114 Gramm, 4,6 x 5,8 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1969). € 6.000 - 10.000


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21      FRIEDRICH BECKER Armreif In kräftigen Blau- und Grüntönen schimmert dieser ovale Opal, gefasst in Weißgold und am Rand des schmalen Reifs aufgesetzt. 750er Weißgold, Opal, 41 Gramm, 6 x 6,8 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 2.500 - 3.000


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22      FRIEDRICH BECKER Ring Eine spannungsreiche Kombination bilden der matte Stein in sanftem Grau kombiniert mit warmen Gelbgold. 750er Gelbgold, Chalcedon, 19 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 1.800

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23      FRIEDRICH BECKER Ring Der milchige Mondstein ist stark nach oben gewölbt und scheint fast spitz zuzulaufen. Trotz der starken Erhebung beweist er schlichte Eleganz an der Hand. 750er Gelbgold, Mondstein, 11 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 1.800

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24      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Armreif In kreisender Bewegung gleitet die Halbkugel auf ihrem runden Oberfläche. Becker arbeitete bewusst mit synthetischen Steinen und machte diese für die Schmuckkunst hoffähig. Für den Betrachter war schon anhand der Größe und Form der Steine sichtbar, dass es sich nicht um Originale handelte. Becker kombinierte die Synthesen mit Edelstahl. 750er Gelbgold, 94 Gramm, 5 x 5,7 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 6.000 - 8.000


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25      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Ring, um 1970 Zwei rote Halbkugeln drehen kreisförmig auf der kreisförmigen Scheibe aus Edelstahl. An der Hand ist der Ring durch die natürliche Gestik des Trägers stets in Bewegung. Edelstahl, synthetischer roter Spinell, 29 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: Künstlersignet, Nummerierung 2/20. € 2.000 - 2.400


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26      FRIEDRICH BECKER Ring Eine einfach Kreisform ziert diesen eleganten Ring aus Gelbgold. 750er Gelbgold, 15 Gramm, Ringgröße 54. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.000 - 1.800

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27      FRIEDRICH BECKER Ring Der ovale grüne Chrysopras fügt sich im harmonischen Farbspiel in das warme Gelbgold des Rings ein. 750er Gelbgold, Chrysopras, 11 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 1.800

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28      FRIEDRICH BECKER Paar Manschettenknöpfe Spiegelgleich glänzt die Oberfläche des kreisförmigen Hämatits, der in Gelbgold gefasst ist. 750er Gelbgold, Hämatit, Paar 30 Gramm, Dm. 2,1 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 600 - 1.000

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30      FRIEDRICH BECKER Paar Manschettenknöpfe Dünne Stäbe aus grauem Spinell bilden einen eleganten Kontrast zum Gelbgold der Fassung. 750er Gelbgold, Paar 16 Gramm, L. 2,4 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 600 - 1.000

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29      FRIEDRICH BECKER Paar Manschettenknöpfe Der dunkelgrüne Nephrit bildet mit dem warmen Gelbgold eine wirkungsvolle Kombination. 750er Gelbgold, Nephrit, Paar 18 Gramm, Dm. 1,7 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 600 - 1.000

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31      FRIEDRICH BECKER Paar Manschettenknöpfe Simple quadratische Scheiben mit Vertiefungen zieren die Manschettenknöpfe. Die Form scheint fast S-förmig. 750er Gelbgold, Paar 30 Gramm, 1,9 x 1,9 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 600 - 1.000

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32      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Ring, 1971 Zwei Halbkugeln bilden das bewegliche Elemente dieses schlichten Rings in Weißgold. Kreisförmig bewegt sich die kleine Halbkugel auf der ebenen Fläche ihres Pendants. 750er Weißgold, 28 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1971). € 2.500 - 5.000


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33      FRIEDRICH BECKER Balkenbrosche Wie ein Pfeiler wirkt der schmale Balken aus Gelbgold mit spitzem Ende. Eine schlichte, geradlinige Brosche. 750er Gelbgold, 22 Gramm, L. 8,9 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 2.000

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34      FRIEDRICH BECKER Balkenbrosche Eine schmale geradlinige Brosche in Balkenform mit spitzem Ende. 750er Gelbgold, 9 Gramm, L. 3,3 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 2.000

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35      FRIEDRICH BECKER Balkenbrosche Eine schmale geradlinige Brosche in Balkenform mit spitzem Ende. 750er Weißgold, 14 Gramm, L. 5,5 cm. Bez.: 750, Künstlersignet. € 1.500 - 2.000

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36      FRIEDRICH BECKER Armreif und Brosche, 1979 Ein Ring, ein Kreis, eine Halbkugel, runde Formen dominieren dieses Ensemble. Der rote Korund zieht im Mittelpunkt der Komposition den Blick auf sich. Edelstahl, Korund, Armreif 60 Gramm, Dm. 8,8 cm; Brosche 22 Gramm, Dm. 4,5 cm. Bez.: Künstlersignet, Künstlersignatur F.BECKER, 18/20, 1979. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o. S. (Abb. 1980). € 2.000 - 2.400


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37      FRIEDRICH BECKER Zweifingerring, 1980 Eine geschwungene Linie aus Weißgold, die sich fast über vier Finger erstreckt. Dieser Ring setzt mit einer minimalistischen Form ein starkes Statement. 750er Weißgold, 30 Gramm, Ringgröße ca. 57. Bez.: 750, Künstlersignatur F.BECKER. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1980). € 1.000 - 2.000

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38      FRIEDRICH BECKER Zweifingerring, 1980 Eine geschwungene Linie aus Gelbgold, die sich fast über vier Finger erstreckt. Dieser Ring setzt mit seiner minimalistischen Form ein starkes Statement. 750er Gelbgold, 30 Gramm, Ringgröße ca. 57. Bez.: 750, Künstlersignatur F.BECKER. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1980). € 1.000 - 2.000


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39      FRIEDRICH BECKER Ring, 1980 Ein simples Quadrat mit mittiger Aussparung bildet das geometrische Element dieses schlichten Rings. 750er Gelbgold, 19 Gramm, Ringgröße 58. Bez.: 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1980). € 1.000 - 1.800 40      FRIEDRICH BECKER Armreif, 1980 Ein breiter Reif aus Gelbgold, dessen Stärke sich von Innen nach Außen verjüngt. 750er Gelbgold, 116 Gramm, Dm. 8,8 cm. Bez.: 750, Künstlersignet, Künstlersignatur F.BECKER. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1980). € 2.500 - 3.500

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41      FRIEDRICH BECKER Armreif, 1980 Dieser massive Armreif aus Edelstahl fasst einen blauen Spinell in Kugelform, der in die Öffnung des Reifs geklemmt ist. Edelstahl, Spinell, 113 Gramm, Dm. 8,5 cm. Bez.: Künstlersignatur F. BECKER. € 1.200 - 2.000 42      FRIEDRICH BECKER Ring, um 1980 Ein schmaler Stab aus Gelbgold ziert diesen Ring, der in der Breite den Trägerfinger überragt. 750er Gelbgold, 15 Gramm, Ringgröße 58. Bez.: 750, Künstlersignet. Fügt sich optisch in die Reihe um 1980 entworfene Modelle ein: Friedrich Becker (Hrsg.),Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1980). € 1.000 - 1.800

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43      FRIEDRICH BECKER Ring In der U-förmigen Fassung des Rings liegt diese farblose Kugel, es scheint als könne sie jeden Augenblick wegrollen. Edelstahl, Spinell, 19 Gramm, Ringgröße 55. Bez.: Künstlersignet. € 600 - 800

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44      FRIEDRICH BECKER Ring Ein synthetischer blauer Spinell in Würfelform trifft auf glänzenden Edelstahl. Edelstahl, blauer Spinell, 22 Gramm, Ringgröße 54. Bez.: Künstlersignet, Künstlersignatur: F. BECKER. € 1.000 - 1.300

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45      FRIEDRICH BECKER Armreif, um 1980 Die Enden dieses geöffneten Rings aus Edelstahl werden von zwei runden Korunden bekrönt. Sie sind jeweils in einer Edelstahlhalbkugel gefasst und somit, anders als das ähnliche Modell, nicht zum Austausch gedacht. Edelstahl, Korund, 127 Gramm, Dm. 8 cm. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER. Vgl. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o. S. (Abb. 1980). € 1.200 - 2.000


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46       FRIEDRICH BECKER Brosche Rund trifft auf Eckig. Der langgezogene blaue Quader trifft auf eine halbrunde Edelstahlfassung und überzeugt durch kühle und geradlinige Optik. Edelstahl, Spinell, 19 Gramm, 1,3 x 4,9 cm. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER. € 1.800 - 2.200

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47      FRIEDRICH BECKER Ring Eine extravagante Form zeichnet diesen Ring aus, der durch hochwertiges Material überzeugt. Das Weißgold steht im Kontrast zu einer dunklen Perle, der kleine Diamant im Baguetteschliff funkelt im Hintergrund. 750er Weißgold, Diamant, Kulturperle, 6 Gramm, Ringgröße 45. Bez.: 750, Künstlersignet. € 2.000 - 2.400

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48      FRIEDRICH BECKER Armreif, 1982 Ein Highlight der Sammlung ist dieser umwerfende Armreif, der, gefertigt aus besonders hochwertigen Materialien, gleichzeitig stilsichere Zurückhaltung beweist. Der gleichmäßige Reif aus Platin verbirgt einen Brillanten, der nur im richtigen Winkel sichtbar wird. Ein direkter Blick in die tunnelartige Fassung enthüllt den extravaganten Stein. 750er Platin, Brillant ca. 2 ct, 46 Gramm, Dm. 7 cm. Bez.: PT + 750, Künstlersignet. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o.S. (Abb. 1982). € 12.000 - 14.000


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49      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Armschmuck, 1987 Dieser Armschmuck zählt in seiner Bewegung zu einem der Meisterwerke ­Beckers. Jede Bewegung der beiden Balken scheint unvorhersehbar, als ­würden sie einen Tanz vollführen, kreisend und konternd. Edelstahl, 61 Gramm, 5 x 5,8 cm. Bez.: Künstlersignet, Künstlersignatur F.BECKER, 4/19, 87. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o. S. (Abb. 1982). € 4.000 - 4.500


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50      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Zweifingerring, 1987 Wie ein Tropfen wirkt die gewölbte Oberfläche aus Plexiglas. Im Inneren wandert auf einer Spiegelfläche eine kreisförmige Scheibe in unkoordinierten Bewegungen umher. Edelstahl, Plexiglas, 52 Gramm, Ringgröße 57. Bez.: Künstlersignet, 2/20, 87. € 2.000 - 2.400


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51      FRIEDRICH BECKER Zweifingerring, 1988 Dreiecke sind das wiederkehrende geometrische Motiv dieses gewagten Zweifingerrings. Edelstahl, Spinell, 25 Gramm, Ringgröße ca. 56. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER, 3/88. € 1.800 - 2.200 52      FRIEDRICH BECKER Brosche, 1988 17 Würfel aus rotem Korund bilden aneinander gereiht und in Edelstahl gefasst diese schlichte Brosche. Edelstahl, Korund, 34 Gramm, 11,9 x 1 cm. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER, 1988. € 1.800 - 2.200

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53      FRIEDRICH BECKER Zweifingerring mit Hologramm, 1993 In schillernden Farben rotiert die unter Glas angebrachte Platte und erzeugt so den Effekt eines Hologramms. Edelstahl, Glas, 57 Gramm, Ringgröße ca. 58. Bez.: Künstlersignatur F. BECKER 1993. € 2.000 - 2.400


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54      FRIEDRICH BECKER Kinetischer Zweifingerring, 1996 Auf gelbgoldener Fassung rotierten die zwei flachen Kegel aus Lapislazuli und Chrysopras. Durch die asymmetrische Anordnung der Farbfelder scheint die Bewegung sehr unregelmäßig, obwohl die Objekte stets um eine Achse kreisen. 750er Gelbgold, Lapislazuli, Chrysopras, 82 Gramm, Ringgröße 57. Bez.: 750, Künstlersignet, Künstlersignatur F.BECKER, 1996. € 7.000 - 8.000


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55      FRIEDRICH BECKER Kinetische Skulptur (Kurvenkinetik) An einer Stele aus schwarz lackiertem Metall rotieren Scheiben unterschiedlicher Form. Sie scheinen jeden Moment zu kollidieren, doch ­weichen sie in Perfektion einander aus. Metall, schwarz und rot lackiert, H. ca. 52 cm. Nicht sign. Elektrifiziert; Befestigt auf Päsentationspfeiler, Holz, Plexiglas, H. 165 x 35 x 35 cm. € 2.500 - 3.500


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56      FRIEDRICH BECKER Kinetisches Wandobjekt (Kurvenkinetik), nach 1968 Auf runder Platte umkreist eine asymmetrische Form ein Quadrat. Sie scheinen jeden Moment zu kollidieren, doch weichen sie in ­Perfektion einander aus. Edelstahl, Plexiglas, Kunststoff, Dm. 72 cm. Nicht sign. Elektrifiziert. € 4.000 - 6.000


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57      FRIEDRICH BECKER Kinetische Bodenkugel, 1981 Die untere Hälfte der Kugel ist aus Edelstahl, hier legt der Schwerpunkt des Objekts. Wird sie aus dem Gleichgewicht gebrachte, beginnt das Prisma unter Plexiglas auf der Spiegelfläche zu wandern. Edelstahl, Plexiglas, Dm. 74 cm. Nicht sign. Leichte Kratzspuren. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 1951-1983, Düsseldorf 1984, o. S. (Abb. 1981). € 4.000 - 6.000


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58      FRIEDRICH BECKER Kinetisches Handobjekt, 1983 Unter Plexiglas wandert der Scheibenkörper aus Edelstahl in unkoordinierten Bewegungen über die Spiegelfläche. Edelstahl, Plexiglas, Dm. 14 cm, H. 5 cm. Bez.: Künstlersignatur F. BECKER 61/150 83. Friedrich Becker (Hrsg.), Friedrich Becker. Schmuck - Silbergerät - Kinetische Objekte 19511983, Düsseldorf 1984, o. S. (Abb. 1983). € 1.000 - 1.300

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59      FRIEDRICH BECKER Kinetisches Handobjekt, nach 1983 Die kleinere Halbkugel aus Glas rotiert auf ihrem größeren Pendant aus Achat und reflektiert die Umgebung. Achat, Glas, Dm. 10,5 cm, H. 8 cm. Nicht sign. € 1.000 - 1.500

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60      FRIEDRICH BECKER Kinetisches Objekt 'Entwurf zum Edelstahlpreis', 1991 Eine schlanke Säule aus Edelstahl bildet den Körper dieses Objekts. Im oberen Drittel schwenken zwei Abschnitte des Objektes in rotierenden Bewegungen aus, sobald sie angestoßen werden. Edelstahl, H. 29 cm, Dm. 13,5 cm. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER, 91. Befestigt auf Päsentationspfeiler, Holz, H. 102 x 30 x 30 cm. € 2.000 - 2.400

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61      FRIEDRICH BECKER Kinetisches Handobjekt, 1993 Ein ovales Hologramm wandert auf der Spiegelfläche im Inneren der Kugel. Durch Ungleichgewicht wird die Rotation ausgelöst. Edelstahl, Plexiglas, Hologramm, Dm. 10 cm. Bez.: Künstlersignatur F.BECKER, 93. € 1.000 - 1.300

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62      DAUM FRÈRES, NANCY Martelé-Vase 'Pavots noirs', 1900-03 In der Art einer Pilgerflasche mit stark abgeflachten Schauseiten. H. 25,7 cm. Entwurf: Henri Bergé. Überfangglas, grün, farblos und tiefrot (fast schwarz). In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, symbolistisches Motiv mit Schlafmohnpflanzen in mehreren Wachstumsstadien, Knospe, offene Blüten bis zur Kapsel, der Grund in Martelé-Technik überarbeitet. Am Boden sign.: DAUM ­NANCY, Lothringer Kreuz (großer ornamentaler Schriftzug, graviert und vergoldet). Schon 1894 hatte Daum eine von Jacques Gruber entworfene Vase mit ähnlichem Dekor auf der Exposition de l'art décoratif et industriel lorrain vorgestellt (Reproduktion bei Ricke/Schmitt, Sammlung Gerda Koepff, S. 58, Nr. 3) dort ebenfalls eine formgleiche Vase (ebenda, S. 58, Nr. 11); der Dekor wurde später von Henri Bergé wieder benutzt (Ricke/Schmitt, Sammlung Gerda Koepff, Nr. 103); das Musée des Beaux Arts de Nancy besitzt eine Vase mit vorliegendem Dekor in verwandter Ausführung. € 8.000 - 15.000


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63      DAUM FRÈRES, NANCY Schale 'Insectes et cabochon', um 1910 Weite Trichterform. H. 8,9 cm, Dm 19 cm. Überfangglas, farblos, gelbe, blaue und grüne Pulvereinschlüsse. Zwei aufgelegte Käfer, graviert, mit Goldfolien hinterlegt und ein großer Cabochon in ähnlicher Ausführung. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 1.800 - 2.200 64      DAUM FRÈRES, NANCY Kanne 'Monnaie du Pape', 1912-13 Mit stark ausgezogenem Ausguß. H. 28,4 cm. Überfangglas, farblos und milchig opaleszierend, hellockerfarbene und blaue Pulvereinschlüsse, grünliche und rostbraune Emailaufschmelzungen. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit Zweigen des Judaspfennigs (Lunaria annua). Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (hochgeätzter Schriftzug). Vgl. Daum, Daum maîtres verriers, Lausanne 1980. S. 115 (Dekor). € 1.800 - 2.200

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65      DAUM FRÈRES, NANCY Vase 'Lys', 1910-15 Schlanke Balusterform. H. 32,7 cm. Überfangglas, farblos, bernsteinfarbene und rosafarbene Pulvereinschlüsse, grüne und braune Emailaufschmelzungen. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit wilden Lilien, drei blühende Rispen als gravierte blaue Auflagen ('Plaquettes gravées à la roue'). Am Fußrand sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 2.500 - 3.000


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66      DAUM FRÈRES, NANCY Vase 'Capucines, mouche', um 1910 Balusterform mit stark vorgewölbter Schulter. H. 26,5 cm. Überfangglas, farblos, rosafarbene, hellblaue und bernsteinfarbene Pulvereinschlüsse, weißliche, grüne, rote, violette und gelbe Emailaufschmelzungen. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit blühender Kapuzinerkresse und einer Fliege. Am Boden sign.: Daum Nancy, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 3.000 - 4.000


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67      DAUM FRÈRES, NANCY Tischleuchte, um 1910-15 Bauchiger Schaft über gewölbtem Rundstand, Schirm vierseitig mit verdicktem Abschluß. H. 40,8 cm. Überfangglas, farblos, leicht rosa, milchigweiße Pulvereinschlüsse, Emailaufschmelzungen, milchigweiß, gelblichgrün und blau, mattiert. Schirm sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 3.000 - 3.500 68      DAUM FRÈRES, NANCY Tischleuchte, um 1910 Balusterschaft mit Kugelnodus auf leicht gewölbtem Rundstand, leicht exzentrischer Schirm mit abgesetztem Abschluß. H. 58 cm. Überfangglas, farblos, mit rosafarbenen und violetten Pulvereinschlüssen, mattiert. Sign.: Lothringer Kreuz, DAUM NANCY (gravierter Schriftzug). Montierung aus geschwärztem Schmiedeeisen. € 2.000 - 2.500

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69      DAUM FRÈRES, NANCY Tischleuchte, um 1910 Dicker, schwingender Schaft auf gewölbtem Rundfuß, flacher, einfach abgesetzter Schirm. H. 64,5 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Rosa, Gelb und Orange, mattiert. Schirm und Fuß sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 4.000 - 5.000


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71      DAUM FRÈRES, NANCY Henkelvase, um 1910 Schlanker Baluster auf Ballenfuß, eckig angesetzte Henkel. H. 32 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschmelzungen in Orange- und Braun­ tönen, Emailaufschmelzungen in Grün, mattiert. Henkel farblos, ­mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 1.000 - 1.300

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70      DAUM FRÈRES, NANCY Henkelvase, um 1910-15 Schlanker Korpus sich an der Schulter ausweitend mit steiler Schulter und runder Mündung auf einfach abgesetzem, gewölbtem Rundfuß. Steil angesetzte Henkel. H. 35,7 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Zitronengelb und Violett sowie Orange, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt). Kleiner Riss in einem Henkel. € 1.000 - 1.300

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72      DAUM FRÈRES, NANCY Neun Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 14,3-17,2 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt bzw. graviert). Wenige mit winzigen Bestoßungen am Mündungsrand. € 2.200 - 3.000


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73      DAUM FRÈRES, NANCY Zehn Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 14,6-16,5 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt bzw. graviert). Wenige mit winzigen Bestoßungen am Mündungsrand. € 2.500 - 3.000 74      DAUM FRÈRES, NANCY Zehn Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 14,2-17,5 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt bzw. graviert). Wenige mit winzigen Bestoßungen am Mündungsrand. € 2.500 - 3.000

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75      DAUM FRÈRES, NANCY Zehn Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 15,2-17,5 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt bzw. graviert). Wenige mit winzigen Bestoßungen am Mündungsrand. € 2.500 - 3.000

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76      DAUM FRÈRES, NANCY Zehn Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 15-17,6 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt bzw. graviert). Wenige mit winzigen Bestoßungen am Mündungsrand. € 2.500 - 3.000


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77      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, um 1910 Sich verjüngend auf quadratischem Stand. H. 29,5 cm. Überfangglas, farblos, Emailaufschmelzungen in Weiß, Gelb, Rosa und Dunkelblau, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 1.000 - 1.300 78      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, um 1910-15 Gewölbter Korpus mit engem Hals und leicht ausgestellter Mündung über trichterförmigem Schaft mit Nodus und rundem, einfach abgesetztem Fuß. H. 19,4 cm. Überfangglas, farblos, weißliche Pulvereinschlüsse. Emailaufschmelzungen in Violett, Rosa, Gelb, Braun und Grün, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 1.000 - 1.300

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79      DAUM FRÈRES, NANCY Krug, um 1910 Linsenform mit blattartiger Mündung und angesetztem, spitzem Henkel. H. 12 cm. Überfangglas, farblos, weiße, blauviolette und braune Pulvereinschlüsse, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 1.000 - 1.400

80      DAUM FRÈRES, NANCY Henkelvase 'Insectes', um 1910 Stark bauchiger ovoider Korpus. H. 13,2 cm. Überfangglas, farblos, weiße, blaue und bernsteinfarbene Emailaufschmelzungen. Dekor aus drei gravierten, mit Edelmetallfolien hinterlegten Käfern, der Grund partiell in Martelé-Technik überarbeitet. Am Boden sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (ornamentaler Schriftzug, graviert). € 1.600 - 2.000

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81      DAUM FRÈRES, NANCY Sieben Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 60,5-74,9 cm. Überfangglas, farblos, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (graviert bzw. blankgeätzt). Hals einer Vase leicht schief. € 3.500 - 4.000


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82      DAUM FRÈRES, NANCY Sechs Berluzen, 1910-15 Unterschiedliche Formen. H. 45-55 cm. Überfangglas, polychrome Pulvereinschlüsse und Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (graviert bzw. blankgeätzt). Boden der dunkelblauen Vase etwas uneben. € 3.000 - 3.500


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83      DAUM FRÈRES, NANCY Tischleuchte, um 1910 Sich verjüngender Schaft über quadratischem Stand, vierseitiger, leicht gewölbter Schirm. H. 40,5 cm. Überfangglas, farblos, Emailaufschmelzungen, weißlich, zitronengelb und dunkelviolett, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). Schaft mit Spannungsriss im unteren Viertel. € 1.800 - 2.200


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84      DAUM FRÈRES, NANCY Krug, 1910-15 H. 19 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Milchigweiß, Hellgrün, Emailaufschmelzungen in Blaugrün und Blau. Angesetzter Henkel in Gelbgrün. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 700 - 1.000 85      DAUM FRÈRES, NANCY Pokalvase, 1910-15 Sich rund erweiternder Korpus mit leicht eingezogener Mündung auf langem, einschwingenden Schaft und Rundstand. H. 32 cm. Überfangglas, farblos, Emailaufschmelzungen in Zitronengelb und Dunkelviolett, mattiert. Sign.: Lothringer Kreuz, DAUM NANCY (gravierter Schriftzug). € 600 - 800

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86      DAUM FRÈRES, NANCY Schale 'Nautilus', 1910-15 In Form einer Muschel mit Volute. H. 14,5 cm, 24,5 x 10 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Zitronengelb, Orange und Dunkelviolett. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, Nancy (gravierter Schriftzug). € 800 - 1.200 87      DAUM FRÈRES, NANCY Bechervase, 1910-15 Sich leicht erweiternde Wandung mit zwei hochgezogenen Spitzen auf leicht ausgestelltem Rundstand. H. 16,8 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Milchigweiß und Gelb, Emailaufschmelzungen in Grün und Rostrot, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 900 - 1.200

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88      DAUM FRÈRES, NANCY Henkelvase, um 1925 Bauchige Form mit geradem Hals und ausgestellter Mündung, angesetzte, spitze Henkel. H. 25,3 cm. Überfangglas, farblos, leicht orange, mit orangefarbenen, flockigen Pulvereinschlüssen und Luftblasen. Henkel orangerot. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY, FRANCE (nadelgeätzt). € 800 - 1.000

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89      DAUM FRÈRES, NANCY Vide-poches 'Angélique', 1905-10 Muschelform. H. 5,7 cm, 13 x 14 cm. Überfangglas, farblos und milchigweiß, gelbe Pulvereinschlüsse, blaue und grüne Emailaufschmelzungen. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit Angelika-Dolden. Am Boden sign.: Daum Nancy, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 800 - 1.200 90      DAUM FRÈRES, NANCY Große Berluze, um 1910 Vierkantig. H. 74 cm. Überfangglas, farblos, gelbliche Pulvereinschlüsse, braune Emailaufschmelzungen im unteren Bereich. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (gravierter Schriftzug). € 600 - 800

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91      DAUM FRÈRES, NANCY Stangenvase, um 1910 Auf gebogt eckigem Stand sich rechteckig verjüngend. H. 43 cm. Überfangglas, farblos, orangefarbene Pulvereinschlüsse, grüne Emailaufschmelzungen, mattiert. Sign.: DAUM NANCY, Lothringer Kreuz (blankgeätzt). € 800 - 1.000 92      DAUM FRÈRES, NANCY Stangenvase, um 1910 Auf gebogt eckigem Stand sich rechteckig verjüngend. H. 50 cm. Überfangglas, farblos, Emailaufschmelzungen in Blautönen mit gelbbraunen Tupfen und Streifen, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, Nancy (gravierter Schriftzug). € 400 - 500 93      DAUM FRÈRES, NANCY Cachepot, 1910-15 Fünfeckig gewölbt auf rundem Stand. H. 16,3 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Zitronengelb, Blau und Violett, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 600 - 800

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94      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, 1910-15 Zweiseitig abgeflachte Ovalform mit eckiger Mündung. H. 11,4 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in gelblich Grün und Blau, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 300 - 400

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95      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, 1910-15 Zweiseitig abgeflachte Ovalform mit eckiger Mündung. H. 11,2 cm. Überfangglas, farblos, ­Pulvereinschlüsse in Vanillegelb, Gelb und Orangebraun, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 300 - 400

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96      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, um 1910-15 Zweiseitig abgeflachte Ovalform mit eckiger Mündung. H. 11,7 cm. Überfangglas, farblos, ­Pulvereinschlüsse in Blautönen mit gelben Tupfen, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 300 - 400

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97      DAUM FRÈRES, NANCY Vase, um 1910-15 Gewölbter Korpus über eingezogenem Rundstand. H. 8,1 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Hell- und Türkisblau mit gelben Flecken, mattiert. Sign.: DAUM, Lothringer Kreuz, NANCY (gravierter Schriftzug). € 250 - 300

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98      EMILE GALLÉ, NANCY Bodenvase 'Erable à feuilles de Frène', 1902-05 Hohe tropfenförmige Balusterform mit Trompetenmündung. H. 78,3 cm. Überfangglas, farblos, rosa, milchigweiß, gelblich und grün. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit rankenden Zweigen des Eschenahorns. Sign.: Gallé (ornamentaler, japonisierender Schriftzug, hochgeätzt). Vgl. Hilschenz-Mlynek/Ricke, Glassammlung Hentrich, Kunstmuseum Düsseldorf 1984, S. 251, weitere Vasen mit dem beliebten Dekor. € 3.000 - 3.500


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99      EMILE GALLÉ, NANCY Große Henkelvase 'Hortensias', 1902-05 Mit stark abgeflachten Schauseiten. H. 28,9 cm. Überfangglas, farblos, milchigweiß, lachrosa, violett und grün. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor. Motiv mit blühenden Hortensien. Sign.: Gallé (großer ornamentaler Schriftzug, hochgeätzt). Vgl. Hilschenz-Mlynek/Ricke, Glassammlung Hentrich, Kunstmuseum Düsseldorf 1984, Nr. 327 ff., weitere Vasen mit diesem Dekor. € 1.500 - 2.000

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100      EMILE GALLÉ, NANCY Henkelvase 'Hortensias', 1905-08 Mit stark abgeflachten Schauseiten. H. 20,4 cm. Überfangglas, farblos, milchigweiß, lachsrosa, violett und grün. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor. Motiv mit blühenden Hortensien. Sign.: Gallé mit Stern (hochgeätzter Schriftzug). € 1.200 - 1.500

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101      EMILE GALLÉ, NANCY Henkelvase 'Berce des prés', 1908-16 Mit stark abgeflachten Schauseiten. H. 13,4 cm. Überfangglas, lachsrosa, farblos, grün und braun. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit Dolden des Herkuleskrautes. Sign.: Gallé (hochgeätzter Schriftzug). € 700 - 1.000 102      LEGRAS & CIE., SAINT-DENIS Große Stangenvase 'Glycines', 1900-14 Schlanke Trompetenform mit knospenartiger Mündung. H. 55 cm. Überfangglas, farblos, milchigweiße Pulvereinschlüsse, violett und braun. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor, Motiv mit Glyzinienranken. Sign.: Legras (hochgeätzter Schriftzug). Vgl. Hilschenz-Mlynek/Ricke, Glassammlung Hentrich, Kunstmuseum Düsseldorf 1984, Nr. 409, weitere Vase mit diesem Dekor. € 1.000 - 1.200

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103      VERRERIES SCHNEIDER, EPINAY-SUR-SEINE Pokalvase, 1918-24 Hohe Ovalform auf oben und unten leicht verdicktem zylindrischen Schaft, gewölbter Rundfuß. H. 35,3 cm. Überfangglas, farblos, milchigweiß und gelbbraun verlaufend, Fuß dunkelviolett. Sign.: Schneider mit Amphore (Nadelgravur). € 800 - 1.200

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104      VERRERIES SCHNEIDER, EPINAY-SUR-SEINE Tischleuchte 'Coqueret', 1919-21 Pilzform, hochovaler Schaft auf gewölbtem Rundfuß, Schirm rund mit abgesetztem Abschluß. H. 49 cm. Überfangglas, farblos, zitronengelbe Pulvereinschlüsse, Emailaufschmelzungen, orangerot und dunkelgrün. In mehreren Arbeitsgängen geätzter Dekor mit Kapstachelbeere. Fuß sign.: Le Verre Français (Nadelätzung). Montierung aus geschwärztem Schmiedeeisen. Bertrand, Schneider maître verrier, Dijon 1995, S. 34f. € 2.500 - 3.000

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D ie S ammlung E llen S auter | 13. Dezember 2017 G las

105      VERRERIES SCHNEIDER, EPINAY-SUR-SEINE Fußschale 'Coupe à pied noir', 1920-22 Weite, glockige Schale über geradem Schaft mit Wulstnodus, Tellerfuß. H. 28,5 cm, Dm. 35,8 cm. Überfangglas, farblos, weiße und rosafarbene Pulvereinschlüsse, Fuß violett mit Streifen, mattiert. Sign.: Schneider (Nadelgravur). € 800 - 1.200

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106      VERRERIES SCHNEIDER, EPINAY-SUR-SEINE Pokalvase 'Coupe à pied noir', 1924-33 Weite Schale über geradem Schaft und Tellerfuß. H. 25,5 cm. Überfangglas, farblos, Pulvereinschlüsse in Rosa und Orangerot. Fuß dunkelviolett mit Streifen. Sign.: SCHNEIDER (sandgestrahlt). € 800 - 1.200

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107      JOHANN LÖTZ WWE., KLOSTERMÜHLE Schale, 1908 Weite, sich vorwölbende Form. H. 9 cm, Dm. 28,4 cm. Entwurf: Marie Kirschner, Berlin. Überfangglas, farblos und blau, schief gewalzt, perlmuttfarben mattlüstriert. Im ausgeschliffenen Abriß sign.: ligiertes Künstlersignet (graviert). Ricke/Ploil, Lötz Böhmisches Glas, Kunstmuseum Düsseldorf 1989, Bd. II, Schnitt-Nr. 1090/200. € 1.000 - 1.300

108      JOHANN LÖTZ WWE., KLOSTERMÜHLE Zwei Miniaturschälchen, um 1908 Dm. 4,8 cm. Entwurf: Marie Kirschner, Berlin. Hellgrünes und blaues Glas, dichte silbergelbe Krösel, perlmuttfarben mattlüstriert. Mergl/Ploil/Ricke, Lötz Böhmisches Glas, Ostfildern 2003, Nr. 152, verwandte Form. € 400 - 600

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D ie S ammlung E llen S auter | 13. Dezember 2017 G las

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109      LAURA DIAZ DE SANTILLANA Acht Vasen 'Bambu', 1998 Schlanke Form mit gebogenen Hälsen. H. 55-56,5 cm. Ausführung: Arcade, Murano. Überfangglas, farblos und polychrom, mattiert. Sign.: Arcade Antologia Laura de Santillana, 300-N Italy (diamantgeritzt), Herstellerkunststoffetikett. € 1.800 - 2.200 110      PAOLO VENINI Vase 'Inciso', 1956 Zweiseitig abgeflachte Tropfenform mit langem Hals. H. 35,5 cm. Ausführung: Venini & C., Murano (zugeschrieben). Überfangglas, farblos und azurblau; flächendeckend mit feiner horizontaler Liniengravur. Nicht sign. Vgl. Ausst.-Kat. Paolo Venini, Le Stanze del Vetro, Venedig 2016, S. 263, Nr. 4816. € 600 - 800

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112      TEPPICH UND TEXTILMANUFAKTUR GMBH MÜNCHEN Wandteppich 'Ilse', 1950er Jahre 160 x 55,5 cm. Hochfloriges Eulan, schwarz und beige. Bez.: Waschzettel mit allen Angaben. Bambusrohr zur Befestigung. € 150 - 300

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111      ERICH VAN DEN DRIESCH Junge Frau, 1924 Nase keck in die Höhe gereckt, stehend, Hände in den Hosentaschen. H. 38,5 cm. Ausführung: Düsseldorfer Bronzebildgiesserei GmbH, Düsseldorf. Bronze, dunkelbraun patiniert. Plinthe sign.: E. v. V D 24 (bossiert, nicht identifiziert), DÜSSELDF -BRONZEBILDGIESSEREI G.M.B.H. € 800 - 1.200 112

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113      DEUTSCHLAND Sofatisch, 1950er Jahre H. 59,5 cm, 119 x 55 cm. Metallrohr, schwarz lackiert, Buchenholz, Tischplatte schwarz lackiert. € 500 - 600


D ie S ammlung E llen S auter | 13. Dezember 2017 M öbel – D iverses

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114      PESCH, KÖLN Tagesbett, 1955 H. 57 cm, 194 x 85 cm. Buchenholz, weißes Kunstschaffell. € 600 - 700 115      STAFF & SCHWARZ LEUCHTENWERKE, LEMGO Deckenleuchte, um 1970 H. 47 cm, Dm. 33,5 cm. Stahlblech, Stahlrohr, verchromt. € 900 - 1.200 116      STAFF & SCHWARZ LEUCHTENWERKE, LEMGO Hängeleuchte, 1970er Jahre H. 124 cm, Dm. 48 cm. Die Arme der Lampe können in alle Richtungen verstellt werden. Stahlrohr, Stahlblech, verchromt. € 900 - 1.200 117      STAFF & SCHWARZ LEUCHTENWERKE, LEMGO Stehleuchte, 1970er Jahre H. 122 cm, Dm. 36 cm. Stahlrohr, Stahlblech, verchromt. € 600 - 800

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Ansprechpartner / Impressum Geschäftsführer und Versteigerer: Askan Quittenbaum +49 89 273702-113 a.quittenbaum@quittenbaum.de Stellv. Geschäftsführung, PR: Dr. Claudia Quittenbaum +49 89 273702-113 c.quittenbaum@quittenbaum.de

Askan Quittenbaum

Dr. Claudia Quittenbaum

Experten: Pierre Brossard (Leitung Jugendstil-Art Déco) +49 89 273702-118 pierre.brossard@quittenbaum.de Faridah Younès M.A. (Kunsthandwerk) +49 89 273702-115 faridah.younes@quittenbaum.de Nadine Becker B.A. (Assistenz) nadine.becker@quittenbaum.de Office Management: Ingrid Ilgen +49 89 273702-10 ingrid.ilgen@quittenbaum.de

Pierre Brossard

Faridah Younès M.A.

Buchhaltung: Alicja Wika alicia.wika@quittenbaum.de Eduard Egger +49 89 273702-117 Katalog-Bestellung: Alicja Wika +49 89 273702-117 Logistik und Versand: Dirk Driemeyer +49 89 273702-112 dirk.driemeyer@quittenbaum.de M2 Logistik +49 8121 223015 service@m2logistik.de

Nadine Becker

Photographie: Kalan Konietzko Jochen Splett Design: Daniela Neumann


Q

Q U I T T E N B A U M Kunstauktionen München 136. Auktion

13. Dezember 2017

Die Sammlung Ellen Sauter Auf träge • Bids • C ommande s Rechnungsanschrift / Invoice address Firma / Company

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Selbstabholer / collect items on own

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Abholung durch eigene Spedition / collect via own shipper Versand durch M2 Logistik / shipping via M2 Logistik

Auktionsaufträge können nur mit Unterschrift anerkannt werden. Die Zuschläge erfolgen bestmöglich. Das Aufgeld beträgt 29,5% inkl. MwSt. (Differenzbesteuerung) bzw. 23% plus 19% MwSt. (Regelbesteuerung). Telefonisches Mitbieten ist möglich. Bitte schreiben Sie im Feld „Euro (max)“: „TELEFON“ und geben Sie oben die Telefonnummer an. Gebote und Gebotsänderungen werden nur bis 18 Uhr am Vortag der Auktion akzeptiert. Bids can only be accepted if signed by the bidder. The buyer’s premium is 29.5%, including VAT (=Differenzbesteuerung) or 23% plus 19% VAT (=Regelbesteuerung). You may register for telephone bidding. Please write „TELEPHONE“ in the field „Euro (max)“ and provide the phone number above. Bids and changes of bids can only be accepted until 6 p.m. on the day before the auction. Unter Anerkennung der abgedruckten allgemeinen Versteigerungsbedingungen biete ich: Acknowledging the conditions for sale I bid:

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Titel

Maßgeblich für die Gebote sind ausschließlich die Nummern. Aufträge werden nur soweit in Anspruch genommen, wie es konkurrierende Gebote erforderlich machen. / Only catalogue numbers are valid for written orders. We shall execute written bids for the lowest possible amount.

QUITTENBAUM Kunstauktionen GmbH Theresienstraße 60 • D-80333 München • Telefon 089-27 37 02 10 • Telefax 089-27 37 02  122 info@quittenbaum.de • www.quittenbaum.de


A l lg emein e Verste i ge rungsb e di ngung en / C onditions of S ale for Auctions

Mit der Teilnahme an der Versteigerung, die live im Internet übertragen wird, erkennt der Bieter nachstehende Bedingungen an: The translation of these terms and conditions of sale is provided for information only; the German original is the definitive version. Participation in the auction, which will be transmitted live online (for more information please visit our website) implies unconditional acceptance of the following terms and conditions of sale: 1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig. Sie wird im eigenen Namen und für Rechnung der Auftraggeber durchgeführt mit Ausnahme der besonders gekennzeichneten Eigenware. 2. Bieter und Käufer haben keinen Anspruch auf deren Bekanntgabe. 3. Die Versteigerung erfolgt in Euro. Der Aufrufpreis wird vom Auktionator festgelegt. Gesteigert wird im Regelfall um jeweils 5% - 10% des vorangegangenen Gebots in Euro. 4. Die zu versteigernden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden; sie sind ausnahmslos gebraucht und von einem gewissen Alter; manche entsprechen daher eventuell nicht mehr den heute geltenden gesetzlichen Sicherheitsstandards. Ihr dadurch bedingter tatsächlicher Erhaltungszustand, der im Katalog und im Internet durchgehend nicht ausdrücklich beschrieben wird, ist vereinbarte Beschaffenheit (§434 Abs. 1 Satz 1 BGB). Farbige Reproduktionen im Katalog müssen die Gegenstände nicht farbgetreu wiedergeben. Alle Katalogangaben, die nach bestem Wissen und Gewissen gemacht werden, dienen nur der Information; das gilt auch für Angaben über die geographische Herkunft von Objekten. Sie sind nicht vertraglich vereinbarte Beschaffenheit und enthalten keine Garantien im Rechtssinne; das gilt auch dann, wenn Gegenstände im Katalog optisch oder in sonstiger Weise hervorgehoben und / oder außerhalb des Kataloges werblich o.ä. herausgestellt werden. Vereinbarte Beschaffenheit sind nur die Katalogangaben über die Urheberschaft, Signatur, Material, Restaurierung und Provenienz, eine besondere Garantie, aus der sich weitergehende Rechte des Käufers ergeben, wird vom Versteigerer hinsichtlich der entspr. Beschaffenheit ausdrücklich nicht übernommen. Die Vereinbarung über die Urheberschaft, Signatur, Material, Restaurierung und Provenienz begründet auch keine strengere als die im Gesetz vorgesehene Haftung, vgl. §§ 276 Abs. 1, 443, 477 BGB. Für Funktionsfähigkeit und Sicherheit von elektrischen Geräten wird keine Haftung übernommen. Auf Wunsch des Interessenten abgegebene Zustandsberichte (Condition Reports) dienen nur der näheren Orientierung über den äußeren Zustand des Objekts nach Einschätzung des Versteigerers. Wird dem Versteigerer vom Käufer vor Ablauf der Verjährung, die – vorbehaltlich einer vorsätzlichen Rechtsverletzung – ab dem Tage der Übergabe des zugeschlagenen Gegenstandes läuft und ein Jahr beträgt, nachgewiesen, daß Katalogangaben über die ‘Urheberschaft’, ‘Signatur’,’Material’, ‘Restaurierung’ und ‘Provenienz’ unrichtig sind, wird dem Käufer auf Verlangen der gesamte Kaufpreis (Zuschlagsumme; Aufgeld; Mehrwertsteuer; Folgerechtsanteil) Zug um Zug gegen Rückgabe des Kaufobjektes zurückerstattet; alternativ ist nach Wahl des Ersteigerers der Kaufpreis zu mindern. Schadenersatzansprüche des Käufers wegen Sachmängeln sowie aus sonstigen Rechtsgründen (einschließlich: Ersatz vergeblicher Aufwendungen) sind ausgeschlossen, soweit nicht der Auktionator oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt oder vertragswesentliche Pflichten verletzt hat. Unberührt bleibt die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Für nicht vorhersehbare oder entfernter liegende Schäden haftet der Versteigerer in keinem Falle. Diese Grundsätze gelten bei Pflichtverletzungen von Erfüllungsgehilfen des Auktionators entsprechend. 5. Der Versteigerer hat das Recht, Katalognummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihe auszubieten oder zurückzuziehen. 6.  Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf ein Übergebot nicht erfolgt und der vom Einlieferer vorgesehene Limitpreis erreicht ist. Wird dieser Limitpreis nicht erreicht, kann der Versteigerer das Gebot ablehnen oder unter Vorbehalt zuschlagen; in diesem Fall ist der Bieter 4 Wochen an sein Gebot gebunden. Erhält er in dieser Zeit nicht den vorbehaltlosen Zuschlag, dann erlischt sein Gebot. Wird ein Vorbehalt nicht angenommen, kann die Katalognummer ohne Rückfrage an einen Limitbieter abgegeben werden. 7. Der Versteigerer kann ein Gebot ablehnen; in diesem Fall bleibt das unmittelbar vorher abgegebene Gebot gültig und verbindlich. Geben mehrere Personen das gleiche Gebot ab, so erhält das als erstes eingegangene Gebot den Zuschlag. Bei Meinungsverschiedenheiten und sonstigen Zweifeln am Zuschlag kann der Versteigerer den Gegenstand erneut ausbieten. Der Versteigerer darf für den Einlieferer bis zum vereinbarten Mindestverkaufspreis (Limit) auf das Lot bieten, ohne dies anzuzeigen und unabhängig davon, ob andere Gebote abgegeben werden oder nicht. Zum Schutz des eingelieferten Objekts kann der Versteigerer den Zuschlag unterhalb des Limits an den Einlieferer erteilen; in diesem Falle handelt es sich um einen Rückgang. 8. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr für etwaige Verluste, Beschädigungen, Verwechslungen etc. auf den Käufer über. Wird die Erwerbung des Käufers, unabhängig vom Zeitpunkt der Bezahlung, nicht innerhalb von zehn Werktagen nach dem Auktionstermin abgeholt, so gerät der Käufer in Annahmeverzug. Quittenbaum Kunstauktionen lagert die ersteigerten Objekte in diesem Fall auf Kosten des Käufers bei einer Spedition ein. Im übrigen ist der Auktionator nicht verpflichtet, den zugeschlagenen Gegenstand vor vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten Beträge an den Käufer bzw. den von ihm beauftragten Spediteur herauszugeben. 9. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus der Zuschlagsumme, dem Aufgeld von 23 % und der auf die Zuschlagsumme und das Aufgeld erhobenen Mehrwertsteuer in der jeweils gesetzlichen Höhe (Regelbesteuerung) oder aus der Zuschlagsumme und dem Aufgeld von 29,5 % inklusive MwSt, die nicht ausweisbar ist (Differenzbesteuerung). Nicht besonders gekennzeichnete Objekte werden grundsätzlich differenzbesteuert, besonders gekennzeichnete Objekte werden regelbesteuert. Außerdem ist vom Käufer ein Anteil an der vom Versteigerer zur Abgeltung des gesetzlichen Folgerechts (§ 26 UrhG) zu entrichtenden Abgabe an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst in Höhe von 1,5 % der Zuschlagsumme (zuzügl. MwSt.) zu bezahlen, wenn es sich um ein nach 1900 entstandenes Originalwerk der Bildenden Kunst (Ausnahme: Fotografien; Bild- und Siebdrucke; posthume Abgüsse von Plastiken) handelt. 10.  Ausfuhrlieferungen sind von der Mehrwertsteuer befreit, innerhalb der EU jedoch nur bei Unternehmen mit Umsatzsteueridentifikations-nummer. Sobald der Ausfuhrnachweis erbracht ist, wird dem ausländischen Kunden die Mehrwertsteuer vergütet. 11. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung. Irrtum vorbehalten. Mündliche Auskünfte ohne schriftliche Bestätigung sind unverbindlich. 12.  Der Kaufpreis, d.h. der Endpreis (Zuschlag + Aufgeld+ bzw. inkl MwSt. + anteiliges Folgerecht) ist fällig mit Zuschlag. Persönlich an der Auktion teilnehmende Ersteigerer haben den Endpreis sofort in bar in Euro an Quittenbaum Kunstauktionen GmbH zu entrichten. Bei späterer Abholung wird auch eine sofortige Überweisung des Rechnungsbetrages akzeptiert. Zahlungen auswärtiger Ersteigerer, die schriftlich, per Email oder telefonisch geboten haben, sind binnen 10 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Zahlbar in bar, per Verrechnungsscheck oder per Überweisung. 13. Verweigert der Käufer Abnahme oder Zahlung oder gerät er mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, kann der Versteigerer wahlweise entweder Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Käufer gerät 10 Tage nach Rechnungstellung in Verzug. Verlangt der Versteigerer Erfüllung, steht ihm neben dem Kaufpreis der Verzugsschaden zu. Dazu gehören auch ein etwaiger Währungsverlust, der Zinsverlust sowie der Kostenaufwand für die Rechtsverfolgung. Verlangt der Versteigerer Schadenersatz wegen Nichterfüllung, so ist er berechtigt, das Versteigerungsgut bei Gelegenheit noch einmal zu versteigern. Mit dem Zuschlag erlöschen die Rechte des Käufers aus dem früher ihm erteilten Zuschlag. Der Käufer haftet für jeden Ausfall, hat keinen Anspruch auf einen Mehrerlös und wird zur Wiederversteigerung nicht zugelassen. 14. Ersteigertes Auktionsgut wird erst nach geleisteter Barzahlung ausgeliefert. Geht eine Zahlung nicht rechtzeitig ein, so haftet der Käufer für alle hieraus entstehenden Schäden. Eine Stundung wird nicht gewährt. Bei Zahlungsverzug werden die bei der Hausbank des Versteigerers üblichen Bankzinsen für einen Überziehungskredit berechnet. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Käufer vorbehalten. 15. Der Versteigerer lagert alle Gegenstände während eines Zeitraumes von 10 Werktagen ab dem Tage nach der Auktion ein. Danach ist er berechtigt, verkaufte, nicht abgeholte Gegenstände im Namen und auf Rechnung des Käufers und auf dessen Gefahr bei einer Spedition einlagern zu lassen. Der Käufer kann wahlweise die ersteigerten Objekte selber abholen oder durch eine schriftlich bevollmächtigte Person abholen lassen, selber eine Spedition beauftragen oder den Versteigerer schriftlich bevollmächtigen, den Transport des Gegenstandes im Namen, auf Kosten und Gefahr des  Käufers durch eine  Spedition sachgerecht durchführen zu lassen. Bei Letzterem ermächtigt der Käufer den Versteigerer, dem Spediteur - allein zur Durchführung des Transportes und der Abwicklung des Kaufes - die hierfür erforderlichen Daten mitzuteilen. 16. In den Geschäftsräumen haftet jeder Besucher – insbesondere bei Besichtigungen – für jeden von ihm verschuldeten Schaden. 17.  Für Kunden, die an einer Auktion nicht persönlich teilnehmen können, werden schriftliche Gebote entgegengenommen und interessenwahrend durch den Auktionator ausgeführt. Die Gebote müssen bei Besichtigungsschluß vorliegen. Bei schriftlichen Geboten beauftragt der Interessent den Versteigerer, für ihn Gebote abzugeben. Wünscht der Kunde, telefonisch für eine Position mitzubieten, wird ein im Saal anwesender Telefonist beauftragt, nach Anweisung des Telefonbieters Gebote abzugeben. Telefonische Gebote oder Gebote über das Internet während der Auktion bedürfen der vorherigen Anmeldung beim Versteigerer und dessen Zustimmung. Das Auktionshaus übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit des Telefonund Online-Verkehrs und keine Haftung dafür, dass aufgrund technischer oder sonstiger Störungen keine oder unvollständige Angebote abgegeben werden. 18. Die vom Kunden angegebenen Daten werden in der Kundendatei der Firma Quittenbaum Kunstauktionen GmbH zur Durchführung / Abwicklung der erteilten Aufträge, für etwaige Rückfragen und zur Kundenpflege gespeichert und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (insbesondere Bundesdatenschutzgesetz) behandelt. Der Kunde kann der Nutzung seiner personenbezogenen Daten zu Marketingzwecken jederzeit sowie der Datenverarbeitung seiner Daten nach Abwicklung des Kaufes für die Zukunft durch eine formlose Mitteilung auf dem Postweg an Firma Quittenbaum Kunstauktionen GmbH, Theresienstraße 60, 80333 München oder durch eine E-Mail an info@quittenbaum.de widersprechen. 19. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. 20. Erfüllungsort und Gerichtsstand sind, soweit sie vereinbart werden können, München. 21.  Diese Versteigerungsbedingungen gelten entsprechend für alle Fälle des 4-wöchigen Nachverkaufs von Gegenständen, die auf der Versteigerung nicht zugeschlagen worden sind. Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung, bei der der Interessent entweder telefonisch oder schriftlich den Auftrag zur Gebotsabgabe mit einem bestimmten Betrag erteilt. In den vorgenannten Fällen finden die Bestimmungen über Fernabsatzverträge (§§ 312b - 312d BGB) keine Anwendung. Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. 22. Soweit die Versteigerungsbedingungen in mehreren Sprachen vorliegen, ist stets die deutsche Fassung maßgebend.

1. The auction is voluntary and takes place in the name and on the account of the consignor, with the exception of items put up for sale by the auctioneers themselves, which are specifically identified as such. 2. Bidders and buyers have no entitlement to find out the name of the consignor. 3. The auction is conducted in euros. Starting prices are set by the auctioneer. Bids will normally be raised by increments of between 5 and 10%. 4. Objects to be auctioned may be viewed and inspected prior to the auction. They are, without exception, used and of some age. The actual condition of the objects – corresponding to their age and used state – is expressly never described either in the catalogue or on the Internet, but is agreed specification (Gaerman Civil Code Section 434 para. 1, sent. 1). Objects are sold “as is”. Coloured reproductions in the catalogue do not necessarily faithfully represent the true colour of the objects. All descriptions in the catalogue, including those pertaining to geographical provenance of items, have been made with due care and in good faith for informational purposes only. They do not constitute any agreement on the condition of goods and do not give rise to any guarantees in the legal sense. This applies even when objects are highlighted in the catalogue either visually or by other means and/or given special prominence beyond the catalogue for advertising or similar purposes. The only information in the catalogue deemed to be agreed specification is that concerning authorship‚ signature, material, restoration and provenance: on no account does the auctioneer assume any special guarantee regarding condition that gives rise to additional rights on the part of the buyer. The agreement concerning authorship‚ signature, material, restoration and provenance does not form the basis of any liability going beyond that laid down by statute (cf. German Civil Code, Section 276 para. 1, Sections 443 and 477). The auction house cannot be held liable for malfunction or non-function of electrical devices. Condition reports can be sent to interested parties on demand. They serve only to give a better idea of the object‘s external appearance, based on the auctioneer‘s assessment.If the buyer can prove to the auctioneer before expiration of the period of limitation, said period running – except in cases of legal infringement with wilful intent – from the date of transfer of the knocked down object and lasting for a year, that information in the catalogue regarding authorship, signature, material, restoration and provenance is incorrect, the buyer is entitled to claim a refund of the total purchase price (hammer price plus premium, value-added tax, and a proportion of artist resale rights) in exchange for the reciprocal and simultaneous return of the lot acquired. Alternatively, the successful bidder may choose a reduction of the purchase price. Claims for compensation made by the buyer based on material defects or any other legal grounds (including compensation for expenses incurred in vain) are excluded, unless they are based on intent or gross negligence or material breaches of contract on the part of the auctioneer or his vicarious agents. Liability for injury to life, limb or health is not affected. Under no circumstances does the auctioneer assume liability for unforeseeable or consequential damages. These principles apply correspondingly to breaches of duty by the auctioneer‘s vicarious agents. 5. The auctioneer reserves the right to combine or separate lots listed in the catalogue, to offer lots outside the specified sequence, or to withdraw any lot from the auction. 6. The bid is awarded if, after three calls, no higher bid is made and the consignor‘s reserve price has been reached. If this reserve price is not reached, the auctioneer may either reject the bid or knock down the lot under reserve; in this case, the bidder is held to his or her offer for the period of four weeks. If he or she does not receive unconditional acceptance of his or her offer within this period of time, the bid expires. The lot may be disposed of to a reserve bidder without further consultation. 7. The auctioneer is entitled to reject a bid: in this case, the bid immediately preceding remains the valid and binding offer. If several bidders submit identical bids, the lot will be sold to the person whose bid was received first. In cases of differences of opinion and any other doubts concerning the award, the auctioneer is entitled to re-offer the lot. The auctioneer is entitled to bid on the lot in the consignor‘s interest up to the arranged reserve without indicating this to the public and regardless of whether other bids are made or not. If the reserve cannot be reached, the auctioneer has the right to knock down the item to the consignor, to protect the consigned object(s); in this case the unsold lot is “bought in”. 8. The award of the bid imposes the obligation to buy and pay. With the award of the bid, the risk of accidental loss, damage, mix-ups, etc. shall pass to the buyer. If the buyer, independently of the date of payment, does not collect the item within ten working days after the auction, he or she will be in default of acceptance. In this case, Quittenbaum Kunstauktionen will warehouse the item purchased by auction with a shipper, at the expense of the buyer. The auctioneer is not obliged to hand over any items before the buyer has paid in full all the amounts due and payable, neither to the buyer him or herself nor to any party commissioned by the buyer to carry out shipping. 9. The purchase price is made up of the hammer price, a premium of 23% and value-added tax, which is be levied on the hammer price and premium at the current applicable statutory rate (standard tax treatment). Alternatively, it comprises the hammer price plus a buyer‘s premium of 29.5%, including statutory VAT that is not listed separately on the invoice (differential taxation). Unless otherwise indicated on the lots, the purchase price is, by default, subject to differential taxation; items subject to statutory value-added tax are specifically marked as such. Furthermore, the buyer is obliged to pay a proportion of the fees liable by the auctioneer to the Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst [German association for reproduction rights in the visual arts] as compensation for the droit de suite (artist‘s resale rights) (German Copyright Act, Section 26), in respect of all original works of fine art created after 1900 (with the exception of photographs, reproductions and serigraphs, and posthumous castings of sculptures), the sum payable being 1.5 % of the hammer price (plus VAT). 10. No value-added tax will be charged for objects that are to be shipped to countries outside the European Union (EU) or within the EU where the buyer is a company with a sales tax identification number. Value-added tax will be refunded to foreign customers upon receipt of proof of export. 11. As mistakes can easily be made in the bookkeeping department during and immediately after the auction, all invoices made out this time require particular scrutiny and possible correction. Errors excepted. Information given verbally without written confirmation is not binding. 12. The purchase or final price (hammer price plus premium plus value-added tax, as applicable, plus a pro-rata droit de suite charge) becomes due upon acceptance of the bid. Successful bidders taking part in the auction in person must pay the final price in euros in cash to Askan Quittenbaum Kunstauktionen München GmbH with immediate effect. If collection takes place at a later date, the bidder may also pay the invoiced amount by immediate bank transfer. Payments for bids accepted from bidders not present at the auction, i.e. in written form, by e-mail or on the phone become due within 10 days after the date of the invoice. Payment can be settled in cash, as an account-only cheque or via bank transfer. 13. If the buyer refuses to collect or pay or is in arrears with payment, the auctioneer has the right to demand either fulfilment of the sales contract or compensation due to non-fulfilment. The buyer is in arrears 10 days after the date of invoice. If the auctioneer demands fulfilment, he or she is entitled to the purchase price plus compensation for damage caused by delay. This includes any exchange rate losses, loss of interest and costs of legal action. If the auctioneer claims compensation due to non-fulfilment, he or she is entitled to re-auction the objects at some future point. Upon knockdown, the rights of the buyer arising from the previous award expire. The buyer is liable for any shortfall, has no claim to any surplus receipts and is not admitted to any further bidding. 14. Successfully auctioned objects shall be shipped only after cash payment has been effected. If payment is not received on time, the buyer is liable for any damage suffered as a result. Payment may not be deferred. In the case of payment arrears, interest is charged at the standard bank rate. The buyer reserves the right to prove minor damage. 15. The auctioneer is obliged to store all items for a period of ten working days from the date of the auction. Any objects that have not been claimed within this period may, after this period has been exceeded, be stored by the auctioneer with a shipping company in the name and for the account of the buyer, and at the buyer‘s risk. The buyer can choose to collect the items purchased by auction him or herself, have them collected by a person so authorised in writing, engage a shipper of his or her own choice or authorise the auctioneer in writing to organise the transport of his or her purchase by a shipping company in the name and at the cost and risk of the buyer. In the latter case, the buyer authorises the auctioneer to pass on such data to the shipper as is required to carry out shipment and completion of the purchase. Upon delivery, commercial buyers have a duty to examine the goods immediately for damage and inform the shipper accordingly. Subsequent claims relating to non-concealed damage are precluded. 16. Visitors to our premises, especially in the case of viewings, shall be liable for all damage caused. 17. For customers who cannot participate personally in the auction, written orders are accepted and executed by the auctioneer in the interest of the customer. Orders must be placed at the latest at the close of viewing. In the case of written bids, interested parties authorize the auctioneer to submit bids on their behalf. If customers wish to participate bidding by phone, a member of staff present in the auction room will be assigned to take instructions from the phone bidder and make bids accordingly. Bids by phone or Internet during the auction must be registered and approved in advance with the auctioneer. The auction house does not guarantee the availability of phone or online services and cannot be held accountable for bids not transmitted or that are incomplete due to technical or other malfunction. 18.  Quittenbaum Kunstauktionen GmbH stores the address supplied by the customer exclusively for purposes of transaction and execution of the orders placed, for further queries and customer support. The data, which are stored in Quittenbaum‘s customer database, are handled in accordance with the statuary provisions (in particular, the Federal Data Protection Act). The customer may withdraw his or her consent at any time to the use of his or her personal data for marketing purposes by sending informal written notice to that effect by post to Quittenbaum Kunstauktionen GmbH, Theresienstrasse 60, D-80333 München, or by e-mail to info@quittenbaum.de. This right of withdrawal applies equally to the buyer‘s consent to the future processing of his or her data after the purchase has been transacted. 19. The law of the Federal Republic of Germany shall apply exclusively. 20. Insofar as this is legally permissible, Munich is agreed as the place of performance and the place of jurisdiction. 21. These terms and conditions of sale shall apply correspondingly in all cases of the 4-week post-auction sales of lots not knocked down at the auction. The post-auction sale is deemed part of the auction in which interested parties place an order, by phone or in writing, for a bid to be submitted for a particular sum. The provisions of Sections 312b–312d of the German Civil Code concerning distance contracts shall not apply in the above named cases. If one or more provisions of these terms and conditions of sale are or become invalid, the validity of the remaining provisions will not be affected. 22.If the terms and conditions of sale are available in several languages, the German version shall always prevail.

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Auction 136 C | The Ellen Sauter Collection | Quittenbaum Art Auctions  

Catalogue of Auction 136 C - 13.12.2017 | The Ellen Sauter Collection | Quittenbaum Art Auctions Munich

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Catalogue of Auction 136 C - 13.12.2017 | The Ellen Sauter Collection | Quittenbaum Art Auctions Munich