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Q U I T T E N B AU M Kunstauktionen M端nchen

Auktion 115 B

Afrikanische Kunst aus der Sammlung Ulrich Klever 3. Juni 2014


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Q U I T T E N B AU M Kunstauktionen München

Auktion 115 B Theresienstraße 60 Dienstag 3. Juni 2014, ab 18.00 Uhr

Afrikanische Kunst aus der Sammlung Ulrich Klever Vorbesichtigung: Theresienstraße 60 Donnerstag 29. Mai 13 - 17 Uhr Freitag 30. Mai 10 - 18 Uhr Samstag 31. Mai 13 - 17 Uhr Sonntag 1. Juni 13 - 17 Uhr Montag 2. Juni 10 - 15 Uhr

Q U I T T E N B A U M Kunstauktionen GmbH Geschäftsführer: Askan Quittenbaum Theresienstraße 60 · D-80333 München Tel. (+49)-89-27 37 02 10 · Fax (+49)-89-27 37 02 122 Öffnungszeiten: Di.-Fr.: 10-13 / 15-18 Uhr Donner & Reuschel AG, Konto-Nr. 0226 8802 00, BLZ 200 303 00 IBAN DE57 2003 0300 0226 8802 00, Swift/BIC: CHDBDEHHXXX


Auktion 115 B

Afrikanische Kunst aus der Sammlung Ulrich Klever Dienstag 3. Juni 2014, ab 18.00 Uhr Figuren und Masken Ibedji Aus unterschiedlichem Besitz Perlen Fachliteratur

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Erklärung zu den Katalogeinträgen anhand eines Beispiels / Explanation of catalogue entries by this example: BAMANA

Ethnie oder Land / Ethnic group or country

Antilopen-Tanzaufsatz 'tjiwara'

Objekt / Titel / Item / Title

Männliche Antilope mit breiter, durchbrochen gearbeiter Mähne und hohen Hörnern, die im oberen Drittel durch einen Steg verbunden sind. Alte Patina, feine Ritzornamente auf Körper, Mähne und Ohren. Kopf mit Metallblech auf rotem Gewebe belegt. Holz, H. 114,5 cm.

Beschreibung / Material / Maße / Description / Material / Measurements

Gebrauchsbedingte Bereibung, die Spitzen der Hörner minimal abgebrochen.

Zustand / Zusatzinformationen / Condition / additional information

Provenienz: 1969 im Münchner Handel erworben, seitdem in Privatbesitz.

Provenienz / Provenance

Vgl. Dominique Zahan, Antilopes du Soleil, Wien 1980, Tafel 2-6.

Literaturhinweis / References

E 4.500 - 5.500

Schätzpreis (Aufgeld wahlweise mit Differenz- oder Regelbesteuerung) / Estimate (buyer’s premium with either Differential taxation or Standard taxation). (Detaillierte Informationen zum Aufgeld siehe Versteigerungsbedingungen Punkt 9) / (detailed information on buyer’s premium please confer conditions of sale, subparagraph 9)


3. Juni 2014 | A frikanische K unst F iguren und M asken

1 DOGON Kultstab Im oberen Drittel des Stabes ein nebenein­ ander hockendes Figurenpaar, mit einer Schlaufe an den Köpfen verbunden. Eine Figur verdeckt ihr Gesicht mit den Händen, die andere, mit Bart, hält sich die Ohren zu. Messing. Glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 31 cm. Vgl. Ausst.-Kat. Dogon-Meisterwerke der Skulptur, Johann-Karl Schmidt (Hrsg.), Galerie der Stadt Stuttgart, Ostfildern-Ruiz 1998, S. 105, Abb. 26. E 300 - 400

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3 BAMANA Maske des 'komo'-Bundes Helmmaske mit halbkugeligem Kopfteil, zwei aufgenagelte, unterschiedlich große Antilopenhörner. Zwei Reststücke eines weiteren Hornes auf dem Kopfgrat. Lange, geöffnete Schnauze mit geschnitzten Zahnreihen (Schnauze des Krokodils). Versprengte kleine rostige Nägel auf dem Kopf. Holz, Horn, Eisennägel. Krustige Schlammpatina. L. 44,5 cm. Am Maul links Fehlstelle, Fehlstellen an beiden Ohren, Wurmlöcher. Vgl. Ausst.-Kat. Jürgen Zwernemann, Wulf Lohse, Ahnen-Geister-Götter aus Afrika, Hamburgisches Museum für Völkerkunde, Hamburg 1985, S. 78.; Klaus Volprecht, Sammlung Clausmeyer - Afrika, Köln 1972, Nr. 26, Abb. 17. E 500 - 600

2 DOGON Miniaturfigurine Auf einem Hocker mit angewinkelten Beinen sitzend. Die Arme bilden ein rechteckiges Dreieck, vom Schultergürtel ausgehend bis hin zu den am Nabel liegenden Händen. Holz. Mittelbraune Gebrauchspatina. H. ca. 9,3 cm. Spannungsrisse an der rechten und linken Seite in der unteren Hälfte. Weiterführende Literatur: Hélène Leloup, William Rubin, Danièle Amez, Dogon Statuary, Strassburg 1994. E 100 - 150

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4 LOBI Figur 'bateba' Männliche Wächterfigur mit langem Hals und überlangen Beinen. Arme und Hände seitlich flach am Körper anliegend. Rechteckiger, weit vorspringender Mund, prominenter Penis. Reste schwarzer Einfärbung an Gesicht und Körper, sowie rötliche, pudrige Pigmentreste. Helles Holz, Gebrauchspatina. Provenienz: Galerie Stolper, München 1969 H. ca. 102 cm. Fraßspuren, Erosionen am rechten äußeren Bein und Fuß, kleiner Riss an der linken Halsseite, Bereibungen. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, S. 151, Abb. 137; weiterführende Literatur: Giovanni Franco Scanzi, Lobi Traditional Art, Mailand 1993; Katsouros, Herkenhoff, Anonyme Schnitzer der Lobi, Hannover 2006. E 2.000 - 2.200


3. Juni 2014 | A frikanische K unst F iguren und M asken

5 BOBO Zoomorphe Maske Schlankes, stilisiertes Maskengesicht einer Pferdeantilope mit großen, nach vorn gewölbten Hörnern. Feine Ritzornamente auf dem Gesicht. Maskenrand eng gelocht. Grau-braunes Holz mit Resten weißer Pigmentierung. Gebrauchspatina. L. ca. 43 cm. Fraßstellen, Riss am Hinterkopf, zwei minimale Spannungsrisse am rechten Horn, Bereibungen. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, S. 171, Farbabb XIV. E 800 - 900

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6 NGERE / GUERE Maske Kubistische Maske. Schwarz-rot-weiß pigmentiert. Fellbezogene Mundpartie, Zunge aus Stoff, Zähne aus Metall, Bart aus Menschenhaar, Haupthaar aus gedrehter Wolle. Mit magischen Emblemen, wie geschnitzten Leopardenzähnen, Metallglöckchen sowie Eisennägeln. Hochgradig magisch geladen. Maskenrand engmaschig gelocht. Holz, Fell, Stoff, Wolle, Haar, Metall. Provenienz: Kegel und Konietzko, Hamburg 1969. Alte Inventarnummer der Firma Kegel und Konietzko, Hamburg. Teils krustige, teils glatte Gebrauchspatina. H. ca. 29 cm. Minimaler Wurmfraß am rückwärtigen Maskenrand, minimale Risse. Weiterführende Literatur: Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960, Abb. 144; Ernst Winizki, Gesichter Afrikas, Luzern 1972, S. 48f. E 800 - 900

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7 BAULE Maske Spitzovales Gesicht auf einem massiven Unterbau mit je drei Durchbohrungen. Das Gesichtsfeld rot-schwarz, der Frisurenaufbau schwarz eingefärbt. Tatauierungen an den Wangen und Mundwinkeln. Schweres, helles Holz, Gebrauchspatina. Provenienz: Emil Storrer, Zürich, 1970er Jahre. H. ca. 26,7 cm. Unterbau leicht bestoßen. Weiterführende Literatur: Susan Mullin Vogel, L'art boule du visible et de l'invisible, New Haven/Paris 1997. E 400 - 500 7


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8 BAULE Weibliche Figur Auf rundem Sockel stehend. Tatauierungen auf Stirn, Schläfen, Wangen, Hals, Bauch und Rücken. Kleines Perlenkettchen am Frisurenaufbau. Holz, Perlenkettchen. Mittelbraune, leicht glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 44,5 cm. Risse am Kopf, Oberkörper und Sockel. Susan Mullin Vogel, L'art boule du visible et de l'invisible, New Haven/Paris 1997. E 1.500 - 2.000

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9 BAULE Weibliche Figur Mit zweigeteiltem Frisurenaufbau. Reich tatauiert an Stirn, Schläfen, Hals, Bauch, Rücken und Armen. Geschnitzter Oberarmreif am rechten Arm. Holz, Reste von Kaolin. Gebrauchspatina. H. ca. 41,5 cm. Kleine Spannungsrisse am Hals, zwischen den Brüsten und am Rücken. Ausbrüche am Sockel. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, Abb. 111. E 2.500 - 3.000

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10 BAULE Ahnenfigur, Hermaphrodit Sehr starker Schultergürtel, insgesamt mächtiger Oberkörper mit kurzen Beinen, ohne Füße, auf rundem Sockel hockend. Brüste und prominenter Penis. Holz, glänzende, alte, dunkelbraune Patina. H. ca. 45 cm. Ausbrüche und Fraßstelle an Sockel, kleine Spannungsrisse an Hinterkopf und Sockel. Weiterführende Literatur: Susan Mullin Vogel, L'art boule du visible et de l'invisible, New Haven/Paris 1997. E 6.000 - 7.000


3. Juni 2014 | A frikanische K unst F iguren und M asken

11 DAN Miniaturmaske Oberarmmaske. Schutzfunktion bei Krankheit oder auf Reisen. Holz. H. ca. 6,8 cm. Vgl. Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960, S. 161, Abb. 127f. E 150 - 200

12 ASHANTI Zierkamm Mit Aufsatz und geometrischen Kreuz- und Strichmustern. Acht Zinken. Holz. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 26 cm. Vgl. African Art in American Collections, Warren Robbins, S.119. E 300 - 350 13 ASHANTI Zierkamm Oberteil mit unterschiedlichen Emblemen: Vogel, Stuhl, Gewehr, Schere. 12 Zinken. Holz. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 27 cm. E 300 - 350

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14 WURKUM Figurine Stark reduzierte figürliche Darstellung. Helles, leichtes Holz, halb weiß, halb rot pigmentiert. H. ca.11 cm. Vgl. François Neyt, Miniatuur Sculpturen van Zwart Afrika, Tilburg 1990, S. 38, Abb 24. E 100 - 120

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15 YORUBA Kultstab 'osanyin' Fruchtbarkeitskult für Pflanzen bzw. Regen. 16 kleinere Vögel um einen großen Vogel in der Mitte gruppiert. Eisen. H. ca. 81 cm. Leichter Flugrost. Vgl. Ausst.-Kat. Black Gods and Kings, ­Robert Farris Thompson (Hrsg.), University of California, Los Angeles 1976, Abb. X70139; Arnold Bamert, Afrika, Olten 1980, ­ S. 136, Abb. 93. E 400 - 500 16 YORUBA Kultstab 'osanyin' Fruchtbarkeitskult für Pflanzen bzw. Regen. Mit einem üppig gefiedertem Vogel bekrönt. Eisen. H. ca. 123 cm. Leichter Flugrost. Vgl. Ausst.-Kat. Black Gods and Kings, ­Robert Farris Thompson (Hrsg.), University of California, Los Angeles 1976, Abb. X70133. E 400 - 500

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17 YORUBA Zwei Kultstäbe Ein Kultstab von acht Vögeln, der andere von einer Sichel bekrönt. Eisen. H. ca. 26,2 cm und ca. 29,2 cm. Flugrost Vgl. Ausst.-Kat. Black Gods and Kings, Robert Farris Thompson (Hrsg.), University of California, Los Angeles 1976, Abb. X70-133ff. E 500 - 600 17


3. Juni 2014 | A frikanische K unst F iguren und M asken

18 YORUBA Bronzefigur des 'ogboni'-Geheimbundes Kniende männliche Figur eines 'edan-ogboni'Paares mit übergroßem Kopf und Gesicht, die Fäuste übereinander, kleiner Stirnring. Tatauierungen auf Wangen, Bauch und Rücken, fein ausgearbeitet. Bronze. H. ca. 13,5 cm. Minimaler Gussfehler am rechten Knie. Vgl. Th.A.H.M. Dobbelmann, Der OgboniGeheimbund, Berg en Dal 1976, Abb. 97. E 400 - 500

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19 YORUBA Schürhaken des 'ogboni'-Geheimbundes Ritualobjekt 'edan'. Darstellung eines Sitzenden mit verschiedenen Kultgegenständen: Messer, Keule, Kopfschmuck, Pektoral. Bronze, Eisen. H. Figur ca. 11,7 cm, gesamt ca. 16,7 cm. Weiterführende Literatur: Th.A.H.M. Dobbelmann, Der Ogboni-Geheimbund, Berg en Dal 1976. E 400 - 500 19

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20 YORUBA Ife Orakelbrett mit Deuterstab Rundes Brett mit Eshu-Gesicht und fein reliefierten Randornamenten. Deuterstab am oberen Rand fein reliefiert. Holz, Gebrauchspatina. Brett, Dm. ca. 25,5 cm. Deuterstab, L. ca. 21 cm. Längs verlaufende Spannungsrisse und ein rundes Bohrloch im Deuterstab. Kleiner, radial verlaufender Spannungsriss im Brett. Vgl. Ausst.-Kat. Black Gods and Kings, Robert Farris Thompson (Hrsg.), University of California, Los Angeles 1976, Abb. 12.X70-648. E 1.100 - 1.200

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21 YORUBA Ife Orakelköpfchen Verwittertes Elfenbein. H. ca. 6 cm. Spitze des Kopfaufsatzes minimal abge­ brochen. Vgl. Katalog des OÖ. Landesmuseums, Neue Folge 119, Kulte, Künstler, Könige in Afrika, Hrsg. Stefan Eisenhofer, Linz 1997, S. 203, Abb. III/1.29 - III/1.31. E 300 - 400

22 YORUBA Ife Orakelköpfchen Elfenbein. Mittelbraune Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 8,5 cm. Minimale Bestoßung am linken Ohr. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, Abb. 11; Katalog des OÖ. Landesmuseums, Neue Folge 119, Kulte, Künstler, Könige in Afrika, Hrsg. Stefan Eisenhofer, Linz 1997, S. 203, Abb. III/1.29 - III/1.31. E 600 - 700

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23 YORUBA Ife Orakelschale Vierbeiner (Hund) mit Halsbändern. Holz, blaue, braune und weiße Pigmentreste. Feine Patina. H. 17,3 cm, Dm. Schale mit Rand, 15,7 cm. Risse bzw. kleine Fehlstelle am Sockel. Vgl. Katalog des OÖ. Landesmuseums, Neue Folge 119, Kulte, Künstler, Könige in Afrika, Hrsg. Stefan Eisenhofer, Linz 1997, S. 193, Abb. III/1.1. ff. E 500 - 600

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24 YORUBA Ife Orakelstab Weibliche, kniende Figur, fein reliefierter Halsund Kopfschmuck, kreisförmige Tatauierungen im Gesicht, auf dem Nacken sowie auf dem Rücken. Alte Elfenbein-Schnitzerei mit honigfarbener Patina. Gebrauchspuren. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 36,9 cm. Minimale Fehlstellen am unteren Rand. Vgl. Katalog des OÖ. Landesmuseums, Neue Folge 119, Kulte, Künstler, Könige in Afrika, Hrsg. Stefan Eisenhofer, Linz 1997, S. 202, Abb. III/1.28. E 3.000 - 3.500

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25 YORUBA Kopfaufsatz Naturalistischer Kopf 'ere egungun' mit aufgefächertem Frisurenaufbau, einem kleinen Lederamulett in der Mitte der Frisur, senkrecht verlaufende Tatauierungen auf den Wangen. Textile Reste am Hals. Fünf Durchbohrungen am unteren Rand des Aufsatzes. Holz, alte krustige Patina. H. ca. 34,7 cm. Weiterführende Literatur: Ausst.-Kat. Black Gods and Kings, Robert Farris Thompson (Hrsg.), University of California, Los Angeles 1976, S. Ch. 15 / 4 ff. E 1.000 - 1.500

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26 YORUBA Maternité Kniende Maternité auf rundem Sockel. Holz, dunkle Opferungspatina. Bruchstück eines Aufsatzes auf den Köpfen beider Figuren. H. ca. 26,4 cm. Spannungsriss im Aufbau. Weiterführende Literatur: Katalog des OÖ. Landesmuseums, Neue Folge 119, Kulte, Künstler, Könige in Afrika, Hrsg. Stefan Eisenhofer, Linz 1997. E 900 - 1.000 26


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27 BENIN Kniende Figur Kniende weibliche Figur mit hohem Kopf­ aufsatz. Elfenbein, honigfarbene glänzende Patina. H. ca. 14,5 cm. Vgl. Armand Duchateau, Benin-Kunst einer Königskultur, Ausst.-Kat. Museum für Völkerkunde Wien, Paris 1989, S. 123, Abb. 64.761. E 1.500 - 2.000 27

28 BASSA-NGE Tierdarstellung Langgestreckter Tierkörper, fragmentarische, torbogenförmige Beine, spitz zulaufender Kopf mit zwei angedeuteten Ohren, ovoide Augen. Holz mit krustiger Patina. L. ca. 17,8 cm. Vgl. Ausst.-Kat. Nigeria - 2000 Jahre Plastik, William Fagg, Städtische Galerie München, München 1961, Abb. 65, Kat.-Nr. 276. E 300 - 350

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29 EKOI Tanzaufsatz des 'ekpo'-Geheimbundes Holzkopf, mit Leder überzogen (Antilopenhaut). Drei runde, schwarz gefärbte Schläfen-Tatauierungen. Frisurenaufsatz, dreigeteilt, mit rundköpfigen Holz­ stiften simulierte Frisur. Die Augen sind mit Blech unterlegt. Holz, Leder, Naturfasern, Blech. Gebrauchspatina Provenienz: Ludwig Bretschneider, München 1975. H. ca. 37,8 cm. Bereibungen, minimale Ausbrüche am Frisurenaufbau, Risse im Leder an den Wangen, am Nasengrat, den Lippen und am Hals. Ein Holznagel fehlt. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, Abb. 63. E 1.500 - 1.750

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30 EKOI Tanzaufsatz des 'ekpo'-Geheimbundes Hölzener Korpus, lederbezogen (Antilopenhaut). Selten in Form und Größe. Übergroßer totenkopfähnlicher Schädel auf einem kleinen, nur durch einen prominenten Nabel betonten stilisierten Körper. Metallzähne, Augenhöhlen mit Metall unterlegt. Weiß-silbrig pigmentiert. Holz, Antilopenhaut, Metall. Gebrauchspatina H. ca. 26 cm. Fehlstellen im Lederbezug. Weiterführende Literatur: Hans Himmelheber, ­Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960. E 800 - 1.000 30


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31 IBIBIO Maske Darstellung eines von Pocken befallenen Gesichtes. Sogenannte 'Krankheitsmaske'. Mittelbraunes Holz, schwarz und weiß pigmentiert. Reste von Textil und Kordel am dicht ­gelochten Maskenrand. Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 21 cm. Risse in der linken Gesichtshälfte und am Unterkiefer, alte Reparaturen mit Kordelschnürung. Bereibungen. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, Abb. 56. E 1.000 - 1.200

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32 BINI Maske Zoomorphe Maske mit Tatauierungen auf den Wangen. Holz, Reste von Indigoblau und Kalk. Gebrauchspatina, Maskenrand durchbohrt. H. ca. 34,5 cm. Alter Ausbruch am rechten Maskenrand, einzelne Fraß­ löcher, Bereibungen. Vgl. Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960, S. 270, Abb. 202. E 600 - 700

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33 PUNU Maske Weibliche Totengeistmaske. Hoher, schwarz eingef채rbter Frisurenaufbau. Tatauierungen an Stirn und Schl채fen. Zwei Durchbohrungen am Maskenrand. Holz, mit Resten von Kaolin. H. ca. 26,5 cm. Zwei minimale Risse am unteren Maskenrand und winziger Ausbruch. Minimaler Riss am hinteren Frisurenaufbau. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, M체nchen 1975, Abb. 189. E 3.500 - 4.000


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34 FANG Maske des 'ngil'-Geheimbundes Langgestrecktes Maskengesicht, herzförmig angelegt, mit kleinen Augenschlitzen und langem Nasengrat. Maskenrand jeweils seitlich viermal durchbohrt. Holz, mit Kaolin weiß eingefärbt. Alte Gebrauchspatina. H. ca. 66 cm. Minimale Spannungsrisse. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, S. 154; vgl. François Neyt, Fleuve Congo, Ausst.-Kat. Musée du quai Branly Paris, Paris 2010, Farbtafel 8f. E 30.000 - 35.000

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35 BAMILEKE Elfenbeinfigur Stehende männliche Figur mit hohem Frisurenaufbau. Elfenbein, honigfarbene alte Patina. H. ca. 13 cm. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, S. 84 Farb.-Abb. 8. E 1.800 - 2.000

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36 BAMILEKE Karyatidenhocker Affe mit vorgestreckten Armen und geöffnetem Maul auf rundem Sockel. Mittelbraunes Holz, mit leicht glänzender alter Patina. H. ca. 41,5 cm. Ausbruch am rechten Ohr, Spannungsrisse an Sitzplatte, Kopf, Oberkörper und Sockel. E 600 - 700 36


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37 TEKE Magische Figur Männliche Figur mit magischer Ladung. Leib mit Stoff umwickelt, mit Resten von Rotholzpaste. Holz, Stoff, Rotholzpaste. Alte Gebrauchspatina Provenienz: Peter Wengraf, London. H. ca. 31 cm. Fehlstellen am Hutrand hinten, an beiden Füßen fehlende Zehen, Bereibungen. Weiterführende Literatur: Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960, S. 310, Abb. 246; Joseph Cornet, Afrikanische Kunst-Schätze vom Zaire, Brüssel 1973, S. 60f, Abb. 30. E 1.200 - 1.400

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38 SUKU Figurine Magisches Objekt mit ausgeprägtem Kopf, spitz zulaufendem Gesicht. Parallel reliefierte Frisur mit Resten blauer Pigmentierung. Mittelbraunes Holz mit feiner, leicht glänzender alter Patina. H. ca. 16 cm. Vgl. François Neyt, Les Sculptures Miniatures Du Zaire, München 1984, Abb. 28. E 600 - 700 38

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39 OSTPENDE Maske 'pania ngombe' Große Büffel-Maske mit weit abstehenden Ohren und ellipsenförmigen Augen. Tatauierungen auf den Wangen. Bezahnter Mund. Ockerfarben gepudertes Maskengesicht, ornamental schwarz-weiß verziert. Der Maskenrand ist rundum dicht gelocht, üppiger Raphiabart. Holz, Raphia. Provenienz: Kegel und Konietzko, Hamburg 1969. Alte Inventarnummer der Firma Kegel und Konietzko, Hamburg. Maske, H. ca. 26 cm, Bart, H. ca. 23 cm. Einige Durchbohrungen am oberen Maskenrand ausgebrochen, das rechte Ohr an der Spitze abgebrochen. Weiterführende Literatur: Joseph Cornet, A Survey in Zairian Art - The Bronson Collection, Raleigh 1978, S. 140, Abb. 75. E 1.400 - 1.600


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40 SALAMPASU Maske Das menschliche Gesicht einer männlichen Maske mit Bart und schlitzartigen Augen ist netzartig geknüpft und von fünf Wülsten bekrönt. Dunkel eingefärbtes vegetabiles Netz- und Flechtwerk. Der Frisurenaufbau wird von hellen geflochtenen Rohrfasern zusammengehalten. H. ca. 48 cm. Vgl. Joseph Cornet, A Survey of Zairian Art - The Bronson Collection, Raleigh 1978, S. 189, Abb. 103. E 350 - 400 41 LULUA Mörser Hockender Mann auf großen Füßen mit angewinkelten Armen und Händen hinter den Ohren. Hellbraunes Holz, schwarz eingefärbt an den Augenbrauen, Ellbogen und Handgelenken. H. ca. 15,3 cm. Stößel fehlt. Kleiner Bruch an rechter Schulter. Vgl. Gustaaf Verswijver, Els De Palmenaer, u.a., Treasures from the Africa-Museum Tervuren, Tervuren 1995, S. 154. E 400 - 450 42 KUBA Trinkhorn Horn, fein ornamental verziert. Seitlich vier stilisierte Krokodile, paarweise zueinander gewandt. Gebrauchspatina. Ca. 17 x 23 cm. Alter Einriss mit alter Reparatur, beidseitig des Hornrandes. Vgl. Gustaaf Verswijver, Els De Palmenaer, u.a., Treasures from the Africa-Museum Tervuren, Tervuren, 1995, S. 165. E 150 - 200

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43 SONGYE Magische Figur 'nkisi' Stämmige, kurzbeinige Figur mit großen Füßen auf ebensolchem Sockel. Gesicht, Kinnbart und Brust mit Kupferblech beschlagen, auf dem Kopf ein großes Antilopenhorn und als Anhänger viele kleine magische Elemente, wie Federn, Messer, Zähne und Nägel. Ellipsenförmige Augen mit Kupferpupillen. Antilopenhörnchen im Nabel. Verwittertes Lederstück auf dem Hinterkopf, Perlenschnüre um den Hals, Schlangenleder an den Armen und über der Brust. Kleine Songye-Figur (H. ca. 13 cm) und zwei Antilopenhörnchen als Anhänger am rechten Arm. Mittelbraunes Holz, schwarz eingefärbt. Leicht glänzende Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. H. ca. 98 cm. Riss an Hinterkopf und Rücken sowie am S­ ockel, Fraßstellen am Sockel, Bereibungen. Vgl. John Mack, Africa - Arts and Cultures, ­London 2000, S. 160; Klaus Volprecht, Sammlung Clausmeyer - Afrika, Köln 1972, Abb. 167ff. E 6.000 - 7.000


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44 SONGYE Magische Figur 'nkisi' Männliche Figur mit langem Hals. Prominenter Penis, prominenter Kinnbart, weit hinten angebrachte Ohren mit durchbohrten Ohrmuscheln und Mund in '8'-Form. Gürtel mit magischer Füllung. An den Oberarmen eingepflockte Raphiafasern. Holz, Horn, Messingnagel, Raphia. Reste von hölzernen Nägeln im Frisurenaufbau. Oberfläche, Patina braun grau verwittert. Brandspuren im Gesicht. H. ca. 32,3 cm. Linker Unterschenkel und linker Fuß fehlen, rechter Unterschenkel und rechter Fuß stark zerfressen. Vgl. Vittorio Carini, A Hidden Heritage, Mailand 2004, Abb. 238243. E 1.200 - 1.500

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45 SONGYE Magische Figur 'nkisi' Kniende männliche Figur. Holz, Horn. Mittelbraune, leicht glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 14,2 cm mit Horn. Beschädigung am Horn. Vgl. François Neyt, Songye, o. O., o. J., Abb. 252; vgl. François Neyt, Les Sculptures du Zaire, München 1984, S. 42f. E 230 - 250 45

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47 KONGO Sanza Acht Metalltasten. Holz, Metall, Leder. 32 x 13,4 cm. E 120 - 150

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46 SONGYE Androgyne magische Figur 'nkisi' Gesicht, Arme und Frisurenaufbau mit Holznägeln verziert, Ledergurt. Mit großem und kleinem Horn in der Mitte des Kopfes (ca. 10 cm / ca. 2 cm). Holz, Horn, Leder. Alte Sammlungsnummer. Gebrauchspatina. H. ca. 25 cm mit Horn. Minimale Fraßstellen an der linken Halshälfte. E 1.000 - 1.200

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48 LEGA Figurine Konkaver, herzförmiger Gesichtsaufbau. Elfenbein. Honigfabene, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 9,6 cm. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, S. 84, Farbtafel VIII. E 900 - 1.000

50 LEGA Löffel Im Zickzack-Muster ausgearbeiteter Löffelstil mit Lochdekoration. Honigfarbenes Elfenbein, glänzende Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. L. ca. 15,7 cm. Weiterführende Literatur: Ernst Winziki, Afrikanische Löffel, Museum Rietberg Zürich 1990. E 500 - 600

49 LEGA Löffel Schlichter, langer Löffelstil, nach unten sich verbreiterend, im oberen Bereich drei parallele, schräg verlaufende Strichgravuren. Elfenbein, helle bis honigfarbene Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. L. ca. 20 cm. Weiterführende Literatur: Ernst Winziki, Afrikanische Löffel, Museum Rietberg Zürich 1990. E 500 - 600

51 LEGA Löffel Im Zickzack-Muster ausgearbeiteter Löffelstil. Dunkelbraunes Elfenbein, Gebrauchspatina. Provenienz: Ludwig Bretschneider, München. L. ca. 19,1 cm. Minimale Ausbrüche an der Laffe, Bereibungen. Weiterführende Literatur: Ernst Winziki, Afrikanische Löffel, Museum Rietberg Zürich 1990. E 500 - 600

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Ulrich Klever und die Ibedjis 1960 begnete ich Ulrich Klever zum ersten Mal, als er in die Galerie Kegel und ­Konietzko, Hamburg, kam. Er wolle Afrikanische Kunst sammeln und bat um Beratung. Wir sahen uns gemeinsam in der Galerie um. Die ausdrucksstarken Masken der Dogon und die der Songye machten von allen ­Exponaten auf ihn den grössten Eindruck, ebenso die figürlichen Darstellungen ­dieser Ethnien. Und dann die kleinen Figuren der Yoruba – die Ibedjis. Wir sprachen über den Ibedji – Kult, erzählten viel von dem, was wir darüber wussten und hatten einen sehr aufmerksamen Zuhörer. Wie sehr ihn dieser Kult faszinieren würde, zeigten uns die späteren Jahre, als er seine Sammlung auf- und ausbaute. Ich zitiere aus dem „Ibedji“ Buch von Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich ­Klever: ­„Zwillingsfiguren (...) im äusseren Bild sehr ansprechend für einen Mittel­ europäer, der sein Auge an abendländischer Ästhetik geschult hat. Hinzu kommt, dass auch der Unerfahrene, der Anfänger, in der Beurteilung plastischer Qualität einen Ibedji ­leichter auf handwerkliche Ausführung begutachten kann, als zum Beispiel eine ­Bamileke- oder Lobi-Figur.“ (S. 9) Bei einem seiner späteren Besuche in der Galerie Kegel und Konietzko erzählte er mir, dass er nie ohne seine Ibedjis verreisen würde. Er nähme immer vier davon mit auf Reisen und würde diese dann im Hotelzimmer aufstellen. „Meine Kinder, meine Glücksbringer.“


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52 YORUBA Ibedji mit Perlenkleid Weibliche Zwillingsfigur, Region Ilorin. Tatauierungen auf Stirn, Wangen, Bauch und Beinen. Die Kontur des Gesichtes durch langjährigen Gebrauch stark berieben. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen. Perlenkleid ist an Vorder- und Rückseite mit Glasperlen und Glasröhrchen in ver­schiedenen Farben bestickt. Dunkelblau eingefärbter Frisurenaufbau. Starke Rotholzverkrustungen am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27,8 cm. Insektenfraß am Frisurenaufsatz und Körper, stark beriebenes Gesicht, rechte Brust abgefressen. Vgl. Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich ­Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 279ff. E 650 - 700

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55 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, kurze Beine mit überproportional großen Füßen und besonders kleinen Händen, durchbrochener Frisurenaufbau. Stark reliefierte, dreifach aufgefächerte Tatauierungen an den Wangen. Helles Holz. Spuren einer Lehmverkrustung am Körper, Gebrauchs­ patina. H. ca. 22,3 cm. Wurmfraß hinten am Sockel, Wurmlöcher und Bereibungen, Riss am Sockel, minimaler Riss am Bauch, minimale Fehlstelle am Oberarm. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 700 - 750

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53 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Region Oyo. Tatauierungen auf Wangen, Brust und Bauch. Holz, Perlenkettchen, Metall, Pupillennägel. Reste indigoblauer Färbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 24 cm. Minimale Bereibungen. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, IbejiZwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 166, Abb. 63. E 450 - 500 54 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Stirn, Schläfen und Wangen. Holz, Baumrindenperlkettchen. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 23,7 cm. Minimaler Ausbruch am Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500 54


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56 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Wangen. Helles Holz, Hüftkette aus Murano-Glasperlen, Pupillennägel. Reste von indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Waschpatina. Alte Warenbuchnummer der Firma Kegel und Konietzko, Hamburg. H. ca. 21,8 cm. Daumenkuppe an der rechten Hand abgebrochen, Risse am hinteren Frisurenaufbau und Sockel. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500 57 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Ibadan. Kurzbeinig und mit kurzen Armen, ein verhältnismäßig großer Kopf, durchbrochener Frisurenaufbau. Tatauierungen auf Hals und Rücken. Holz, Lederschnur. Reste von Lehmverkrustung an Körper und Frisurenaufbau, dunkle Rauchpatina. H. ca. 21,5 cm. Ein Nagel im linken Auge fehlt, Ausbrüche an den Füßen, Gebrauchsspuren. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, IbejiZwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 332, Abb. 239. E 450 - 500

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58 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Region Ila-Orangun Tatauierungen auf Wangen. Holz, Glasperlenkettchen, Muranoperlchen, Kaurischnecken. Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 24,5 cm. Bereibungen und Fraßstellen am Frisuren­ aufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 700 - 800 59 YORUBA Ibedji Zwillingsfigur, Region Oyo (Ogbomo). Hermaphrodit, Tatauierungen beidseitig des Penis. Holz, Messing. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufba, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 25,5 cm. Minimaler rückseitiger Riss. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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60 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Ijebu / Shagamu. Auf quadratischem Sockel, Spitzbauch, ­Tatauierungen auf Stirn und Wangen. Holz, Glasperlenkettchen. Reste von indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau. Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 23 cm. Winziger Riss zwischen rechter Brust und Arm, ebenso winzige Bereibungen am Hinterkopf. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 150, Abb. 49. E 450 - 500


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61 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Stirn, Schläfen und Wangen. Holz, mit Resten indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau. Rotholzreste am Körper, helles Gesicht (Waschpatina), Gebrauchs­ patina. H. ca. 27,2 cm. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 650 - 700 62 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Igbomina / Ila. Tatauierungen auf Wangen, Kinn und Rücken. Geschnitztes Amulett und Hüftgürtel. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Pupillennagel. ­Minimale Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, ­Gebrauchspatina. H. ca. 25,5 cm ohne Sockel. Ein Pupillennagel fehlt, minimale Bereibungen an Frisurenaufbau und Arm. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, IbejiZwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 304, Abb. 204. E 700 - 800

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63 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf den Wangen. Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlchen, Metallarmreifen. Dunkel glänzender Frisurenaufbau. Rotholzreste am Körper, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 28,3 cm. Minimaler Ausbruch am linken Auge, minimale Fraßspuren an Körper und Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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64 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Egba. Auf quadratischem Sockel, mit freihängenden Armen, Tatauierungen auf Stirn und Wangen. Helles Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlchen, Baumrindenperlkettchen, beidseitig Ohrlöcher, Glasperlen Ohrring, Pupillennagel, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 27,3 cm. Ein Pupillennagel im linken Auge fehlt, rechte Brustspitze abgebrochen. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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65 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, beidseitig Ohrlöcher. Tatauierungen auf Stirn, Wangen und Armen. Holz, Baumrindenperlkettchen, Pupillennagel. Reste der indigo­blauen Einfärbung am Frisurenaufbau, Lehmverkrustungen am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27,8 cm. Pupillennagel im rechten Auge fehlt. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 250 - 300 65


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66 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf dem Bauch Holz, Glasperlenkettchen, teils Murano­ perlchen. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27 cm. Minimale Fraßspuren am hinteren Sockel. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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67 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Oyo / Oshogbo. Mit extrem langen Armen, Tatauierungen auf Wangen und Bauch. Holz, Glasperlenkettchen, Muranoperlchen, Baumrindenperlkettchen, Kaurischnecken. Minimale Spuren indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, ­Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27,5 cm. Bereibungen am Frisurenaufbau. Vgl. Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillings­ figuren der Yoruba, München 1980, S. 210, Abb 97. E 550 - 600 68 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Shaki. Tatauierungen auf dem Bauch, Zickzack-Ornamente rund um den Sockel. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen. Reste von indigo­ blauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 28,5 cm. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-­ Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 245, Abb. 134 rechts. E 650 - 700 68

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69 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur auf dunkelblau eingefärbten Plateausandalen. Tatauierungen auf Wangen. Auffällig betonte Wimpernschnitzerei, Ohrlöcher. Holz, Baumrindenperlkettchen, Aluminium-Armreifen, Pupillennagel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Gebrauchspatina. H. ca. 27,3 cm. Ein Pupillennagel fehlt, Risse am Rücken. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann´s Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500 70 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Stirn, Wangen und Bauch. Leicht geöffneter Mund mit herausgestreckter Zunge. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Raphiaschnüre, Kaurischnecken, Pupillennägel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, leicht glänzende, dunkle Gebrauchspatina. H. ca. 30 cm. Insektenfraß am gesamten Frisurenaufbau, teilweise an Gesicht und Sockel. Starke Bereibung der Brustwarzen, Riss im Sockel. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann´s Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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71 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Wangen und Bauch Holz, Glasperlenkettchen. Dunkelblau eingefärbter Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 27,5 cm. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich ­Klever, Bruckmann´s Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500 72 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Region Shaki. Tatauierungen auf Stirn, Wangen und Bauch, Zickzack-Ornamente rund um den Sockel. Holz, Glasperlenkettchen. Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 26 cm. Insektenfraß an Körper und Sockel, Ausbruch am hinteren Sockel, Bereibungen. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, IbejiZwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 245, Abb. 134. E 450 - 500


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73 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur, Region Alode Überlange Arme, Tatauierungen auf Wangen und Schläfen. Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlchen, Baumrindenperl­ kettchen, Leder. Kaurischnecke. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, leicht glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 27,5 cm. Gesicht stark berieben, kleine Fehlstelle an der Spitze des Frisuren­ aufbaus. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975, Abb. 97. E 650 - 700 74 YORUBA Ibedji Weibliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf dem Bauch, ZickzackOrnamente rund um den Sockel. Holz, Glasperlenkettchen, Metallreifen. Reste indigoblauer Einfärbung des Frisurenaufbaus, Rotholzreste am Körper, alte Waschpatina. H. ca. 22,3 cm. Starke Bereibungen im Gesicht, Fraßspuren an der Scham und minimal oberhalb des rechten Auges. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Bruckmann; Ulrich Klever, Bruckmann´s Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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75 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur, Region GbonganModakeke. Tatauierungen auf Schläfen und Wangen. Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlchen, Baumrindenperlkettchen. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27 cm. Minimale Bereibungen am rechten, hinteren Bein und hinteren Sockelrand. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 196, Abb. 88. E 450 - 500

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76 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur, Tatauierungen auf den Wangen. Geschnitzte Armreifen. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Pupillennagel. Minimale Reste von indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 29,8 cm. Der gesamte Rücken stark von Insektenfraß befallen. Starke Bereibungen des Gesichts, ein Pupillennagel fehlt. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 550 - 600

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77 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Brust und Rücken. Holz, Glasperlenkettchen, Pupillennägel. ­Reste indigoblauer Einfärbung am durchbrochenen Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 26,8 cm. Starke Bereibungen des Gesichtes, minimale Bereibungen am Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 550 - 600


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78 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Augen, Wangen und Kinn. Holz, Glasperlenkettchen, teils Murano­ perlchen, Baumrindenperlkettchen. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27 cm. Sehr starke Bereibung des Gesichtes. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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79 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Strirn und Wangen. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Pupillennagel. Reste indigoblauer Färbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste an Körper, Gebrauchspatina. Alte Warenbuchnummer der Firma Kegel und Konietzko, Hamburg. H. ca. 26 cm. Linkes Ohrläppchen leicht ausgebrochen. An Wangen beidseitig leichte, oberflächliche Fraßspuren, ebenso am unteren Sockelrand, Bereibungen am hinteren Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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80 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur, Region Abeokuta. Auf rechteckigem Sockel stehend mit Lendenschurz, Tatauierungen auf Stirn und Wangen. Holz, Glasröhrchen- und Baumrindenperlkettchen, dunke, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 22,7 cm. Winziger Riss am rechten hinteren Teil des Kopfes. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 450 - 500

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81 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf den Wangen. Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlen, Rotholzreste am Körper. Stark beriebenes Gesicht, Gebrauchspatina. H. ca. 19,5 cm. Insektenfraß am Frisurenaufbau, minimaler Riss am Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 350 - 400

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82 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur. Tatauierungen auf Wangen, Hals und Bauch. Holz. Schwarz-indigoblaue Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 24 cm. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 350 - 400

83 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur auf Plateausandalen. Tatauierungen auf Stirn und Wangen. Dreieckiges Rücken- und Brustpektoral, geschnitzte Halskette, spitz vorspringender Bauch. Holz, Glasstäbchenkette, Pupillennägel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 27,8 cm. Minimaler Riss an linker Gesichtshälfte. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 650 - 700

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84 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur, Region Gbongan-Modakeke. Extrem kurzbeinig, Tatauierungen auf den Wangen. Holz, Glasperlenkettchen, teils Muranoperlchen, Baumrindenperlkettchen, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 24,8 cm. Minimaler Riss an der linken hinteren Gesichtshälfte, Bestoßungen am Frisurenaufbau. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, IbejiZwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 192, Abb. 83. E 550 - 600

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85 YORUBA Ibedji Männliche Zwillingsfigur, Region Ilorin. Schurzartiges Kleidungsstück mit Verzierungen. Holz, Murano-Glasperlenkettchen, Metall. Spuren indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 28 cm. Starke, fast völlige Bereibung des Gesichts und des Frisurenaufbaus. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 284, Abb. 175. E 450 - 500 85

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86 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich, Region Egba. Auf quadratischem Sockel, Tatauierungen auf Wangen und Bauch. Holz, Glasperlenkettchen. Minimale Spuren von indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, dunkle, glänzende Gebrauchspatina. H. ca. 19,8 und 20,3 cm. Minimale Fraßstellen an Kopf, Brust, Körperseite, Arm und am hinteren Sockel. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 139, Abb. 37. E 1.000 - 1.100

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87 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich, Region Egba/ Abeokuta. Auf rechteckigen Sockeln, Tatauierungen auf den Wangen. Helles Holz, Glasperlenkettchen, zum Teil Murano, Baumrindenperlkettchen, Gebrauchspatina. H. ca. 23,3 und 23,8 cm. Ein Sockel samt Vorderfüßen weggebrochen, leichte Fraßspuren an Kopf und Körper, beriebene Gesichter. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.000 - 1.100 87


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88 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich, Region Egba. Tatauierungen auf den Wangen, sehr üppig auf Brust, Bauch, Rücken und Armen. Zickzack-Ornamente rund um den Sockel. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, englische Münzen, Kaurischnecken, Pupillennägel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27,3 und 27,6 cm. Pupillennägel fehlen bei einer Figur, minimaler Ausbruch am linken Augenlid. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann´s Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.100 - 1.200

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89 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich, Region Egba. Auf quadratischen Sockeln, Tatauierungen auf Wangen und Bauch. Holz, Glasperlenkettchen, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 21,3 und 21,5 cm. Fraßspuren an weiblicher und männlicher ­Figur. Sockel der weiblichen Figur im vorderen Bereich stark zerfressen. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 139, Abb. 39. E 850 - 900

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90 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich, Region Abeokuta. Mit außergewöhnlich großen Händen, ­Tatauierungen auf Stirn, Wangen und Kinn. Holz, Glasperlenkettchen und Metallring. Reste indogoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, am Lendenschurz des Mannes und an Scham und Brust der Frau, Gebrauchspatina. H. ca. 22,2 und 22,7 cm. Vgl. Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 108 ff. E 900 - 1.000

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91 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich, Region Egba. Auf quadratischen Sockeln, unterschied­ licher Frisurenaufbau, Tatauierungen auf den Wangen. Holz, Gebrauchspatina. H. je ca. 24 cm. Minimale Fraßstellen, Bereibungen. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 139, Abb. 38. E 900 - 1.000 91


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92 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich. Extrem schlankes Ibedji-Paar. Holz, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27,3 und 28 cm. Beriebene Gesichter, Fraßspuren am hinteren Frisurenaufbau. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.300 - 1.400

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93 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, ein männlicher Ibedji und ein Ibedji ohne Geschlechtsmerkmale, Region Igbomina/Ila. Prominenter Penis der männlichen Figur. Hoher Frisurenaufbau, islamische Pektorale auf Brust und Rücken, Lippenpflock an der männlichen Figur. Holz, Glasperlenkettchen, Kaurischnecken. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau. Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina, Waschpatina am Gesicht. H. ca. 28,5 und 30,5 cm. Wurmfraß, Risse, Bereibungen. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.000 - 1.100

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94 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich, Region Igbomina/ Ila. Mit extrem hohem Frisurenaufbau, Tatauierungen auf Wangen und Bauch. Männliche Figur mit prominentem Penis. Islamische Pektorale auf Brust und Rücken, Schulterklappen. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Kaurischnecken. Indigoblaue Einfärbung am Frisurenaufbau, Minimale Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. je ca. 28,5 cm. Minimaler Riss am Frisurenaufbau der männlichen Figur. Abgebildet: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 300, Abb. 195. E 1.000 - 1.100

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95 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich. Voluminöser Körperbau, prominente Brüste. Tatauierungen auf Stirn, Schläfen und Wangen, Zickzack-Ornamente rund um den Sockel. Holz, Glasperlen- und Baumrindenperlkettchen, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina H. ca. 29 und 29,3 cm. Fraßstellen am Frisurenaufbau und Hinterkopf, am Rücken der männlichen Figur und am hinteren Teil des Sockels. Senkrechter Riß am Rücken bis hoch zum Frisurenaufbau der weiblichen Figur, Riß am Sockel der männlichen Figur. Vgl. Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 257, Abb 143. E 850 - 900

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96 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, weiblich und männlich, Region Egba. Auf Plateausandalen, Mit prominentem Penis. Tatauierungen auf Stirn, Wangen und sehr reiche Tatauierung auf dem Körper. Pektoral auf Brust und Rücken der männlichen Figur, geschnitzte Oberarmringe. Holz, Baumrindenperlkettchen und Metallarmreifen. Minimale Spuren von indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste und weiße Puderreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 28,2 und 28,5 cm. Alte Bruchstelle am linken Fuß der männlichen Figur. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.300 - 1.400 96

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97 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, männlich, Region Shaki/ Ilorin. Tatauierungen auf Wangen und Bauch, durchbrochener Frisurenaufbau. Holz, Perlenkettchen. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 20,8 und 22,5 cm. Ausbruch am Frisurenaufbau der kleineren ­Figur, Fraßstellen, kleiner Riß an größerer Figur. Abgebildet: Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der afrikanischen Kunst, München 1975, S. 109, Abb. 94. E 1.000 - 1.100

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98 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, männlich, Region Oyo. Tatauierungen auf Stirn, Schläfen und Wangen. Holz, Baumrindenperlkettchen, Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. je ca. 23,8 cm. Drei Ohrmuscheln mit leichten Ausbrüchen, ebenso an beiden Frisurenaufbauten, rechtes Lid des einen Ibedji minimal bestoßen, Bereibungen. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 850 - 900

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99 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, männlich, Region Oshogbo. Tatauierungen auf Wangen und Bauch. Holz, Pupillennägel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina. H. ca. 27 und 27,3 cm. Ein Pupillennagel fehlt. Bereibungen. Weiterführende Literatur: Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980; Ulrich Klever, Bruckmann's Handbuch der Afrikanischen Kunst, München 1975. E 1.100 - 1.200

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100 YORUBA Ibedji-Paar Zwillingsfigurenpaar, männlich, Region Oyo/ Ogbomosho. Großer kräftiger Kopf auf kurzem Hals, Tatauierungen auf Wangen und Bauch Holz, Pupillennägel. Reste indigoblauer Einfärbung am Frisurenaufbau, Rotholzreste am Körper, Gebrauchspatina, teilweise Waschpatina. H. je ca. 27,3 cm. Ein Pupillennagel fehlt. Kleiner Ausbruch am rechten Auge einer Figur, minimale Risse. Vgl. Mareidi und Gert Stoll, Mitarbeit Ulrich Klever, Ibeji-Zwillingsfiguren der Yoruba, München 1980, S. 238f. E 1.100 - 1.200

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101 BEMBE Ahnenfigur 'muzidi' Sehr seltene weibliche Figur mit üppigen Brüsten. Sitzend, rechter Arm ausgestreckt, linker Arm angewinkelt. Figur aus getrockneter Naturfaser, mit einem ocker gefärbten Baumwollgewebe überzogen, d ­ unkle aufgemalte Tatauierungen auf dem Bauch sowie an Hals und Fingern, Brüste rot e­ ingefärbt, das Gesicht hell- bis dunkelgrau eingefärbt, dunkle Kopfbedeckung. Zähne weiss aus Holz. Aufgemalte Augen, scharz-weiss, abstehende Stoffohren.Stoff mit ­Weidenfüllung, Pflanzenfasern, Holz, evtl. Knochen und andere Naturmaterialien. H. des sitzenden Korpus ca. 42,5 cm. Beine ca. 28 cm. Provenienz: Sammlung P. Soubiès, Frankreich. Bis auf winzige Stoffbeschädigungen an Füßen, linker Brust, im Schritt und am Gesäß gut erhalten. Vgl. Ausst.-Kat. Alisa LaGamma (Hrsg.), Eternal Ancestors, The Art of the Central African ­Reliquary, The Metropolitan Museum of Art New York, New York 2007, S. 310 ff. E 4.000 - 5.000


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102 MURANO Chevronperle Unterschiedlich eingefärbte Glaslagen, blau, rot, weiß. Eiförmig, an einem Ende der Perle kleiner Metallhaken. L. 5 cm. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999, S.57. E 90 - 100 103 MURANO Chevronperle Unterschiedlich eingefärbte Glaslagen, blau, rot, weiß. Eiförmig, an einem Ende der Perle kleiner Metallhaken. L. 3,5 cm. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999, S.57. E 50 - 60 104 MURANO Fünf Chevronperlen Verschiedene Variationen in Farbe, Form und Muster. L. ca. 1,4 - 2,7 cm. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999, S. 65. E 70 - 80 105 MURANO Konvolut Muranoperlen 40 mittlere und größere Millefiori Glasperlen in unterschiedlichen Mustern. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999. E 70 - 80

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106 MURANO Konvolut Muranoperlen 30 große Millefiori Glasperlen, inklusiv einer sechseckigen flachen Perle und zwei ellenbogenförmigen Perlen. L. ca. 2,3 - 5,8 cm. Dm. 2,5 cm. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999. E 70 - 80

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107 MURANO Konvolut Muranoperlen 40 Millefiori Glasperlen. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999. E 40 - 50

109 MURANO Konvolut Muranoperlen 100 kleine Millefiori Glasperlen. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999. E 50 - 60

108 MURANO Konvolut Muranoperlen 25 kleine und mittlere Millefiori Glasperlen. L. 1-3,3, cm. Vgl. Peter Francis jr., Beads of the World, Atglen/Pa. 1999. E 20 - 25

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110 FACHLITERATUR African Art William Bascom, African Art in Cultural Respective, New York 1973. E 10 - 15 111 FACHLITERATUR Schmuck - Kostbarkeiten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika France Borel, Schmuck - Kostbarkeiten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika - Aus der Sammlung Ghysels, Ostfildern-Ruit 1999. Gebrauchsspuren am Schutzumschlag. E 55 - 60 112 FACHLITERATUR Afrikanische Kunst - Schätze vom Zaire Joseph Cornet, Afrikanische Kunst - Schätze vom Zaire, Genf 1973. Mit Schuber. Leinenumschlag erstklassig erhalten, Schutzumschlag mit Rissen. E 45 - 50 113 FACHLITERATUR Two Thousand Years Nigerian Art Ekpo Eyo, Two thousand Years Nigerian Art, Lagos 1977. Minimale Gebrauchsspuren am Schutzumschlag. E 65 - 70

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114 FACHLITERATUR Negerkunst und Negerkünstler Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler, Braunschweig 1960. Ausrisse am Schutzumschlag. E 140 - 150 115 FACHLITERATUR Armes Blanches de l'Afrique Noire Alain Jacob, Armes Blanches de l'Afrique Noire, Paris 1974. Minimale Gebrauchsspuren am Schutzumschlag. E 35 - 40 116 FACHLITERATUR Exotischer Schmuck Katrin und Ulrich Klever, Exotischer Schmuck, München 1977. Mit Widmung von Katrin Klever. Gebrauchsspuren am Schutzumschlag. E 10 - 15

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117 FACHLITERATUR Goldgewichte aus Ghana Brigitte Menzel, Goldgewichte aus Ghana, Museum für Völkerkunde Berlin (Hrsg.), Berlin 1968. Minimale Gebrauchsspuren. E 75 - 80 118 FACHLITERATUR Afrikanische Kunst aus der Sammlung Barbier-Mueller, Genf Werner Schmalenbach (Hrsg.), Afrikanische Kunst aus der Sammlung Barbier-Mueller Genf, München 1988. E 25 - 30 119 FACHITERATUR L'Art de l'Afrique Noire R. S. Wassing, L'Art de l'Afrique Noire, Fribourg 1969. E 65 - 70

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Impressum

Register

Geschäftsführer und Versteigerer

Ashanti12,13 Bamana3 Bamileke35,36 Basse-Nge28 Baule7,8,9,10 Bembe101 Benin27 Bini32 Bobo5 Dan11 Dogon1,2 Ekoi29,30 Fang34 Ibibio31 Kongo47 Kuba42 Lega48,49,50,51 Lobi4 Lulua41 Murano102,103,104,105 106,107,108,109 Ngere/Guere6 Ostpende39 Punu33 Salampasu40 Songye43,44,45,46 Suku38 Teke 37 Wurkum14 Yoruba15,16,17,18,19,20, 21,22,23,24,25,26,52-100

Askan Quittenbaum +49 89 273702-113 Experten Ellen Piper-Quittenbaum +49 89 273702-111 Assistenz Veit Volwahsen Presse- und Öffentlichkeits­arbeit Dr. Claudia Quittenbaum +49 89 273702-113 Office Management Ingrid Ilgen +49 89 273702-10 Julia Scheid M.A. (Assistenz der Geschäftsleitung) +49 89 273702-120 Logistik und Versand Dirk Driemeyer +49 89 273702-112 M2 Logistik +49 8121 223015 Buchhaltung Alicja Wika Eduard Egger Tina Chu +49 89 273702-117 Katalog-Bestellung Alicja Wika +49 89 273702-117 Photographie Peter Burgeff Kalan Konietzko Layout Daniela Neumann Produktion und Druck omb2 Print GmbH, München Website corporate design solutions, München

Kat.-Nr.


Q

Q U I T T E N B AU M Kunstauktionen München

Auktion 115 B

Afrikanische Kunst

3. Juni 2014

Versteigerungsbedingungen

Conditions of Sale for Auctions

Mit der Teilnahme an der Versteigerung, die live im Internet übertragen wird, erkennt der Bieter nachstehende Bedingungen an:

The translation of these terms and conditions of sale is provided for information only; the German original is the definitive version. Participation in the auction, which will be transmitted live online (for more information please visit our website) implies unconditional acceptance of the following terms and conditions of sale:

1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig. Sie wird im eigenen Namen und für Rechnung der Auftraggeber durchgeführt mit Ausnahme der besonders gekennzeichneten Eigenware. 2. Bieter und Käufer haben keinen Anspruch auf deren Bekanntgabe. 3. Die Versteigerung erfolgt in Euro. Der Aufrufpreis wird vom Auktionator festgelegt. Gesteigert wird im Regelfall um jeweils 5% - 10% des vorangegangenen Gebots in Euro. 4. Die zu versteigernden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden; sie sind ausnahmslos gebraucht und von einem gewissen Alter; manche entsprechen daher eventuell nicht mehr den heute geltenden gesetzlichen Sicherheitsstandards. Ihr dadurch bedingter tatsächlicher Erhaltungszustand, der im Katalog und im Internet durchgehend nicht ausdrücklich beschrieben wird, ist vereinbarte Beschaffenheit (§434 Abs. 1 Satz 1 BGB). Farbige Reproduktionen im Katalog müssen die Gegenstände nicht farbgetreu wiedergeben. Alle Katalogangaben, die nach bestem Wissen und Gewissen gemacht werden, dienen nur der Information; das gilt auch für Angaben über die geographische Herkunft von Objekten. Sie sind nicht vertraglich vereinbarte Beschaffenheit und enthalten keine Garantien im Rechtssinne; das gilt auch dann, wenn Gegenstände im Katalog optisch oder in sonstiger Weise hervorgehoben und / oder außerhalb des Kataloges werblich o.ä. herausgestellt werden. Vereinbarte Beschaffenheit sind nur die Katalogangaben über die Urheberschaft, Signatur, Material, Restaurierung und Provenienz, eine besondere Garantie, aus der sich weitergehende Rechte des Käufers ergeben, wird vom Versteigerer hinsichtlich der entspr. Beschaffenheit ausdrücklich nicht übernommen. Die Vereinbarung über die Urheberschaft, Signatur, Material, Restaurierung und Provenienz begründet auch keine strengere als die im Gesetz vorgesehene Haftung, vgl. §§ 276 Abs. 1, 443, 477 BGB. Für Funktionsfähigkeit und Sicherheit von elektrischen Geräten wird keine Haftung übernommen. Auf Wunsch des Interessenten abgegebene Zustandsberichte (Condition Reports) dienen nur der näheren Orientierung über den äußeren Zustand des Objekts nach Einschätzung des Versteigerers.
Wird dem Versteigerer vom Käufer vor Ablauf der Verjährung, die – vorbehaltlich einer vorsätzlichen Rechtsverletzung – ab dem Tage der Übergabe des zugeschlagenen Gegenstandes läuft und ein Jahr beträgt, nachgewiesen, daß Katalogangaben über die 'Urheberschaft', 'Signatur','Material', 'Restaurierung' und 'Provenienz' unrichtig sind, wird dem Käufer auf Verlangen der gesamte Kaufpreis (Zuschlagsumme; Aufgeld; Mehrwertsteuer; Folgerechtsanteil) Zug um Zug gegen Rückgabe des Kaufobjektes zurückerstattet; alternativ ist nach Wahl des Ersteigerers der Kaufpreis zu mindern.
Schadenersatzansprüche des Käufers wegen Sachmängeln sowie aus sonstigen Rechtsgründen (einschließlich: Ersatz vergeblicher Aufwendungen) sind ausgeschlossen, soweit nicht der Auktionator oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt oder vertragswesentliche Pflichten verletzt hat. Unberührt bleibt die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Für nicht vorhersehbare oder entfernter liegende Schäden haftet der Versteigerer in keinem Falle. Diese Grundsätze gelten bei Pflichtverletzungen von Erfüllungsgehilfen des Auktionators entsprechend. 5. Der Versteigerer hat das Recht, Katalognummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihe auszubieten oder zurückzuziehen. 6. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf ein Übergebot nicht erfolgt und der vom Einlieferer vorgesehene Limitpreis erreicht ist. Wird dieser Limitpreis nicht erreicht, kann der Versteigerer das Gebot ablehnen oder unter Vorbehalt zuschlagen; in diesem Fall ist der Bieter 4 Wochen an sein Gebot gebunden. Erhält er in dieser Zeit nicht den vorbehaltlosen Zuschlag, dann erlischt sein Gebot. Wird ein Vorbehalt nicht angenommen, kann die Katalognummer ohne Rückfrage an einen Limitbieter abgegeben werden. 7. Der Versteigerer kann ein Gebot ablehnen; in diesem Fall bleibt das unmittelbar vorher abgegebene Gebot gültig und verbindlich. Geben mehrere Personen das gleiche Gebot ab, so erhält das als erstes eingegangene Gebot den Zuschlag. Bei Meinungsverschiedenheiten und sonstigen Zweifeln am Zuschlag kann der Versteigerer den Gegenstand erneut ausbieten. 
Der Versteigerer darf für den Einlieferer bis zum vereinbarten Mindestverkaufspreis (Limit) auf das Lot bieten, ohne dies anzuzeigen und unabhängig davon, ob andere Gebote abgegeben werden oder nicht. Zum Schutz des eingelieferten Objekts kann der Versteigerer den Zuschlag unterhalb des Limits an den Einlieferer erteilen; in diesem Falle handelt es sich um einen Rückgang. 8. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr für etwaige Verluste, Beschädigungen, Verwechslungen etc. auf den Käufer über. Wird die Erwerbung des Käufers, unabhängig vom Zeitpunkt der Bezahlung, nicht innerhalb von acht Werktagen nach dem Auktionstermin abgeholt, so gerät der Käufer in Annahmeverzug. Quittenbaum Kunstauktionen lagert die ersteigerten Objekte in diesem Fall auf Kosten des Käufers bei einer Spedition ein. Im übrigen ist der Auktionator nicht verpflichtet, den zugeschlagenen Gegenstand vor vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten Beträge an den Käufer bzw. den von ihm beauftragten Spediteur herauszugeben.

1. The auction is voluntary and takes place in the name and on the account of the consignor, with the exception of items put up for sale by the auctioneers themselves, which are specifically identified as such. 2. Bidders and buyers have no entitlement to find out the name of the consignor. 3. The auction is conducted in euros. Starting prices are set by the auctioneer. Bids will normally be raised by increments of between 5 and 10%. 4.  Objects to be auctioned may be viewed and inspected prior to the auction. They are, without exception, used and of some age. The actual condition of the objects – corresponding to their age and used state – is expressly never described either in the catalogue or on the Internet, but is agreed specification (German Civil Code Section 434 para. 1, sent. 1). Objects are sold “as is”. Coloured reproductions in the catalogue do not necessarily faithfully represent the true colour of the objects. All descriptions in the catalogue, including those pertaining to geographical provenance of items, have been made with due care and in good faith for informational purposes only. They do not constitute any agreement on the condition of goods and do not give rise to any guarantees in the legal sense. This applies even when objects are highlighted in the catalogue either visually or by other means and/or given special prominence beyond the catalogue for advertising or similar purposes. The only information in the catalogue deemed to be agreed specification is that concerning authorship‚ signature, material, restoration and provenance: on no account does the auctioneer assume any special guarantee regarding condition that gives rise to additional rights on the part of the buyer. The agreement concerning authorship‚ signature, material, restoration and provenance does not form the basis of any liability going beyond that laid down by statute (cf. German Civil Code, Section 276 para. 1, Sections 443 and 477). The auction house cannot be held liable for malfunction or non-function of electrical devices. Condition reports can be sent to interested parties on demand. They serve only to give a better idea of the object's external appearance, based on the auctioneer's assessment.If the buyer can prove to the auctioneer before expiration of the period of limitation, said period running – except in cases of legal infringement with wilful intent – from the date of transfer of the knocked down object and lasting for a year, that information in the catalogue regarding authorship, signature, material, restoration and provenance is incorrect, the buyer is entitled to claim a refund of the total purchase price (hammer price plus premium, value-added tax, and a proportion of artist resale rights) in exchange for the reciprocal and simultaneous return of the lot acquired. Alternatively, the successful bidder may choose a reduction of the purchase price. Claims for compensation made by the buyer based on material defects or any other legal grounds (including compensation for expenses incurred in vain) are excluded, unless they are based on intent or gross negligence or material breaches of contract on the part of the auctioneer or his vicarious agents. Liability for injury to life, limb or health is not affected. Under no circumstances does the auctioneer assume liability for unforeseeable or consequential damages. These principles apply correspondingly to breaches of duty by the auctioneer's vicarious agents. 5. The auctioneer reserves the right to combine or separate lots listed in the catalogue, to offer lots outside the specified sequence, or to withdraw any lot from the auction. 6. The bid is awarded if, after three calls, no higher bid is made and the consignor's reserve price has been reached. If this reserve price is not reached, the auctioneer may either reject the bid or knock down the lot under reserve; in this case, the bidder is held to his or her offer for the period of four weeks. If he or she does not receive unconditional acceptance of his or her offer within this period of time, the bid expires. The lot may be disposed of to a reserve bidder without further consultation. 7. The auctioneer is entitled to reject a bid: in this case, the bid immediately preceding remains the valid and binding offer. If several bidders submit identical bids, the lot will be sold to the person whose bid was received first. In cases of differences of opinion and any other doubts concerning the award, the auctioneer is entitled to re-offer the lot. The auctioneer is entitled to bid on the lot in the consignor's interest up to the arranged reserve without indicating this to the public and regardless of whether other bids are made or not. If the reserve cannot be reached, the auctioneer has the right to knock down the item to the consignor, to protect the consigned object(s); in this case the unsold lot is “bought in”. 8. The award of the bid imposes the obligation to buy and pay. With the award of the bid, the risk of accidental loss, damage, mix-ups, etc. shall pass to the buyer. If the buyer, independently of the date of payment, does not collect the item within eight working days after the auction, he or she will be in default of acceptance. In this case, Quittenbaum Kunstauktionen will warehouse the item purchased by auction with a shipper, at the expense of the buyer. The auctioneer is not obliged to hand over any items before the buyer has paid in full all the amounts due and payable, neither to the buyer him or herself nor to any party commissioned by the buyer to carry out shipping.


9. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus der Zuschlagsumme, dem Aufgeld von 19,5% und der auf die Zuschlagsumme und das Aufgeld erhobenen Mehrwertsteuer in der jeweils gesetzlichen Höhe (Regelbesteuerung) oder aus der Zuschlagsumme und dem Aufgeld von 27,5% inklusive MwSt, die nicht ausweisbar ist (Differenzbesteuerung). Nicht besonders gekennzeichnete Objekte werden grundsätzlich differenzbesteuert, besonders gekennzeichnete Objekte werden regelbesteuert. Außerdem ist vom Käufer ein Anteil an der vom Versteigerer zur Abgeltung des gesetzlichen Folgerechts (§ 26 UrhG) zu entrichtenden Abgabe an die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst in Höhe von 0,95% der Zuschlagsumme (zuzügl. MwSt.) zu bezahlen, wenn es sich um ein nach 1900 entstandenes Originalwerk der Bildenden Kunst (Ausnahme: Fotografien; Bild- und Siebdrucke; posthume Abgüsse von Plastiken) handelt. 10. Ausfuhrlieferungen sind von der Mehrwertsteuer befreit, innerhalb der EU jedoch nur bei Unternehmen mit Umsatzsteueridentifikationsnummer. Sobald der Ausfuhrnachweis erbracht ist, wird dem ausländischen Kunden die Mehrwertsteuer vergütet. 11.  Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen wegen Überlastung der Buchhaltung einer besonderen Nachprüfung und eventuellen Berichtigung. Irrtum vorbehalten. Mündliche Auskünfte ohne schriftliche Bestätigung sind unverbindlich. 12.  Der Kaufpreis, d.h. der Endpreis (Zuschlag+Aufgeld+ bzw. inkl MwSt. + anteiliges Folgerecht) ist fällig mit Zuschlag. Persönlich an der Auktion teilnehmende Ersteigerer haben den Endpreis sofort in bar in Euro an Quittenbaum Kunstauktionen GmbH zu entrichten. Bei späterer Abholung wird auch eine sofortige Überweisung des Rechnungsbetrages akzeptiert.
Zahlungen auswärtiger Ersteigerer, die schriftlich, per Email oder telefonisch geboten haben, sind binnen 10 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Zahlbar in bar, per Verrechnungsscheck oder per Überweisung. 13.  Verweigert der Käufer Abnahme oder Zahlung oder gerät er mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, kann der Versteigerer wahlweise entweder Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Käufer gerät 10 Tage nach Rechnungstellung in Verzug. Verlangt der Versteigerer Erfüllung, steht ihm neben dem Kaufpreis der Verzugsschaden zu. Dazu gehören auch ein etwaiger Währungsverlust, der Zinsverlust sowie der Kostenaufwand für die Rechtsverfolgung. Verlangt der Versteigerer Schadenersatz wegen Nichterfüllung, so ist er berechtigt, das Versteigerungsgut bei Gelegenheit noch einmal zu versteigern. Mit dem Zuschlag erlöschen die Rechte des Käufers aus dem früher ihm erteilten Zuschlag. Der Käufer haftet für jeden Ausfall, hat keinen Anspruch auf einen Mehrerlös und wird zur Wiederversteigerung nicht zugelassen. 14. Ersteigertes Auktionsgut wird erst nach geleisteter Barzahlung ausgeliefert. Geht eine Zahlung nicht rechtzeitig ein, so haftet der Käufer für alle hieraus entstehenden Schäden. Eine Stundung wird nicht gewährt. Bei Zahlungsverzug werden die bei der Hausbank des Versteigerers üblichen Bankzinsen für einen Überziehungskredit berechnet. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Käufer vorbehalten. 15. Der Versteigerer lagert alle Gegenstände während eines Zeitraumes von 10 Werktagen ab dem Tage nach der Auktion ein. Danach ist er berechtigt, verkaufte, nicht abgeholte Gegenstände im Namen und auf Rechnung des Käufers und auf dessen Gefahr bei einer Spedition einlagern zu lassen. Der Käufer kann wahlweise die ersteigerten Objekte selber abholen oder durch eine schriftlich bevollmächtigte Person abholen lassen, selber eine Spedition beauftragen oder den Versteigerer schriftlich bevollmächtigen, den Transport des Gegenstandes im Namen, auf Kosten und Gefahr des Käufers durch eine Spedition sachgerecht durchführen zu lassen. Bei Letzterem ermächtigt der Käufer den Versteigerer, dem Spediteur - allein zur Durchführung des Transportes und der Abwicklung des Kaufes - die hierfür erforderlichen Daten mitzuteilen. 16. In den Geschäftsräumen haftet jeder Besucher – insbesondere bei Besichtigungen – für jeden von ihm verschuldeten Schaden. 17. Für Kunden, die an einer Auktion nicht persönlich teilnehmen können, werden schriftliche Gebote entgegengenommen und interessenwahrend durch den Auktionator ausgeführt. Die Gebote müssen bei Besichtigungsschluß vorliegen. Bei schriftlichen Geboten beauftragt der Interessent den Versteigerer, für ihn Gebote abzugeben. Wünscht der Kunde, telefonisch für eine Position mitzubieten, wird ein im Saal anwesender Telefonist beauftragt, nach Anweisung des Telefonbieters Gebote abzugeben.
Telefonische Gebote oder Gebote über das Internet während der Auktion bedürfen der vorherigen Anmeldung beim Versteigerer und dessen Zustimmung. Das Auktionshaus übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit des Telefon- und Online-Verkehrs und keine Haftung dafür, dass aufgrund technischer oder sonstiger Störungen keine oder unvollständige Angebote abgegeben werden. 18. Die vom Kunden angegebenen Daten werden in der Kundendatei der Firma Quittenbaum Kunstauktionen GmbH zur Durchführung / Abwicklung der erteilten Aufträge, für etwaige Rückfragen und zur Kundenpflege gespeichert und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (insbesondere Bundesdatenschutzgesetz) behandelt. Der Kunde kann der Nutzung seiner personenbezogenen Daten zu Marketingzwecken jederzeit sowie der Datenverarbeitung seiner Daten nach Abwicklung des Kaufes für die Zukunft durch eine formlose Mitteilung auf dem Postweg an Firma Quittenbaum Kunstauktionen GmbH, Theresienstraße 60, 80333 München oder durch eine E-Mail an info@quittenbaum.de widersprechen. 19. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. 20. Erfüllungsort und Gerichtsstand sind, soweit sie vereinbart werden können, München. 21.  Diese Versteigerungsbedingungen gelten entsprechend für alle Fälle des 4-wöchigen Nachverkaufs von Gegenständen, die auf der Versteigerung nicht zugeschlagen worden sind. Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung, bei der der Interessent entweder telefonisch oder schriftlich den Auftrag zur Gebotsabgabe mit einem bestimmten Betrag erteilt. In den vorgenannten Fällen finden die Bestimmungen über Fernabsatzverträge (§§ 312b - 312d BGB) keine Anwendung. Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. 22.  Soweit die Versteigerungsbedingungen in mehreren Sprachen vorliegen, ist stets die deutsche Fassung maßgebend.

9. The purchase price is made up of the hammer price, a premium of 19.5% and valueadded tax, which is be levied on the hammer price and premium at the current applicable statutory rate (standard tax treatment). Alternatively, it comprises the hammer price plus a buyer's premium of 27.5%, including statutory VAT that is not listed separately on the invoice (differential taxation). Unless otherwise indicated on the lots, the purchase price is, by default, subject to differential taxation; items subject to statutory value-added tax are specifically marked as such. Furthermore, the buyer is obliged to pay a proportion of the fees liable by the auctioneer to the Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst [German association for reproduction rights in the visual arts] as compensation for the droit de suite (artist's resale rights) (German Copyright Act, Section 26), in respect of all original works of fine art created after 1900 (with the exception of photographs, reproductions and serigraphs, and posthumous castings of sculptures), the sum payable being 0.95 % of the hammer price (plus VAT). 10. No value-added tax will be charged for objects that are to be shipped to countries outside the European Union (EU) or within the EU where the buyer is a company with a sales tax identification number. Value-added tax will be refunded to foreign customers upon receipt of proof of export. 11. As mistakes can easily be made in the bookkeeping department during and immediately after the auction, all invoices made out this time require particular scrutiny and possible correction. Errors excepted. Information given verbally without written confirmation is not binding. 12.  The purchase or final price (hammer price plus premium plus value-added tax, as applicable, plus a pro-rata droit de suite charge) becomes due upon acceptance of the bid. Successful bidders taking part in the auction in person must pay the final price in euros in cash to Askan Quittenbaum Kunstauktionen München GmbH with immediate effect. If collection takes place at a later date, the bidder may also pay the invoiced amount by immediate bank transfer. Payments for bids accepted from bidders not present at the auction, i.e. in written form, by e-mail or on the phone become due within 10 days after the date of the invoice. Payment can be settled in cash, as an account-only cheque or via bank transfer. 13. If the buyer refuses to collect or pay or is in arrears with payment, the auctioneer has the right to demand either fulfilment of the sales contract or compensation due to nonfulfilment. The buyer is in arrears 10 days after the date of invoice. If the auctioneer demands fulfilment, he or she is entitled to the purchase price plus compensation for damage caused by delay. This includes any exchange rate losses, loss of interest and costs of legal action. If the auctioneer claims compensation due to non-fulfilment, he or she is entitled to re-auction the objects at some future point. Upon knockdown, the rights of the buyer arising from the previous award expire. The buyer is liable for any shortfall, has no claim to any surplus receipts and is not admitted to any further bidding. 14. Successfully auctioned objects shall be shipped only after cash payment has been effected. If payment is not received on time, the buyer is liable for any damage suffered as a result. Payment may not be deferred. In the case of payment arrears, interest is charged at the standard bank rate. The buyer reserves the right to prove minor damage. 15. The auctioneer is obliged to store all items for a period of ten working days from the date of the auction. Any objects that have not been claimed within this period may, after this period has been exceeded, be stored by the auctioneer with a shipping company in the name and for the account of the buyer, and at the buyer's risk. The buyer can choose to collect the items purchased by auction him or herself, have them collected by a person so authorised in writing, engage a shipper of his or her own choice or authorise the auctioneer in writing to organise the transport of his or her purchase by a shipping company in the name and at the cost and risk of the buyer. In the latter case, the buyer authorises the auctioneer to pass on such data to the shipper as is required to carry out shipment and completion of the purchase. Upon delivery, commercial buyers have a duty to examine the goods immediately for damage and inform the shipper accordingly. Subsequent claims relating to non-concealed damage are precluded. 16. Visitors to our premises, especially in the case of viewings, shall be liable for all damage caused. 17.  For customers who cannot participate personally in the auction, written orders are accepted and executed by the auctioneer in the interest of the customer. Orders must be placed at the latest at the close of viewing. In the case of written bids, interested parties authorize the auctioneer to submit bids on their behalf. If customers wish to participate bidding by phone, a member of staff present in the auction room will be assigned to take instructions from the phone bidder and make bids accordingly. Bids by phone or Internet during the auction must be registered and approved in advance with the auctioneer. The auction house does not guarantee the availability of phone or online services and cannot be held accountable for bids not transmitted or that are incomplete due to technical or other malfunction. 18.  Quittenbaum Kunstauktionen GmbH stores the address supplied by the customer exclusively for purposes of transaction and execution of the orders placed, for further queries and customer support. The data, which are stored in Quittenbaum's customer database, are handled in accordance with the statuary provisions (in particular, the Federal Data Protection Act). The customer may withdraw his or her consent at any time to the use of his or her personal data for marketing purposes by sending informal written notice to that effect by post to Quittenbaum Kunstauktionen GmbH, Theresienstrasse 60, D-80333 München, or by e-mail to info@quittenbaum.de. This right of withdrawal applies equally to the buyer's consent to the future processing of his or her data after the purchase has been transacted. 19. The law of the Federal Republic of Germany shall apply exclusively. 20. Insofar as this is legally permissible, Munich is agreed as the place of performance and the place of jurisdiction. 21. These terms and conditions of sale shall apply correspondingly in all cases of the 4-week post-auction sales of lots not knocked down at the auction. The post-auction sale is deemed part of the auction in which interested parties place an order, by phone or in writing, for a bid to be submitted for a particular sum. The provisions of Sections 312b–312d of the German Civil Code concerning distance contracts shall not apply in the above named cases. If one or more provisions of these terms and conditions of sale are or become invalid, the validity of the remaining provisions will not be affected. 22. If the terms and conditions of sale are available in several languages, the German version shall always prevail.

Stand: 28. April 2014


QUITTENBAUM Kunstauktionen GmbH Theresienstraße 60 · D-80333 München · Telefon 089-27 37 02 10 · Telefax 089-27 37 02 122 info@quittenbaum.de · www.quittenbaum.de

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