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M E I N E R FA H RU N G S & W I S S E N S S C H AT Z

BURNOUT PRÄVENTION

Ich verunglückte 2005 mit den Folgen einer kompletten Querschnittlähmung und weiteren zusätzlichen Komplikationen. Auf meinem Weg, wieder zu einem aktiven, lebensfrohen und das Leben bejahenden Menschen zu werden, durfte bzw. musste ich sehr viele Erfahrungen und Gefühlswelten eines Betroffenen er- und auch durchleben. „Nur wer für etwas brennt, kann ausbrennen.“ Meine Gesundung reicht vom künstlichen Tiefschlaf, der körperlichen u. psychischen Rehabilitation, begleitet von einigen Rückschlägen, bis zu meiner erfolgreichen gesellschaftlichen Wiedereingliederung. Mit ein paar kleinen Einschränkungen lebe ich wieder mein Leben. Seit 2009 begleite und unterstütze ich Betroffene und ihre Angehörigen im, von mir mitgegründetem, ersten Kompetenzzentrum Querschnitt Salzburg.

DGKP RICHARD SCHAEFER

geboren 1961 Diplom Krankenpfleger für Psychiatrie/ Neurologie, Fachpfleger für Psychosomatik, Krisenintervention und Traumabegleitung Psychosozialer Krisenmanager, Gründer und langjähriger Leiter des Psychologischen Notfallteams im Roten Kreuz Linz Stress- & Ressourcenmoderator, Burnout Präventionstrainer, Notfallseelsorger TIPP:

Registrieren Sie sich kostenlos in meinem Netzwerk für -Querschnittbetroffene www.querschnitt.net. Treffen Sie Menschen in ähnlichen Situationen und holen Sie sich viele Tipps aus meinem Erfahrungsschatz.

Seit 2011 baue ich in Linz das Netzwerk Querschnitt und eine Muster-START-Wohnung für Rollstuhlfahrer auf!

ICH INFORMIERE SIE GERNE: DGKP Richard S J. Schaefer Scharitzerstrasse 2-4/4/20 A-4020 Linz/Donau Tel: +43 676 9356144 Mail: netzwerk.quer-schnitt@liwest.at www.quer-schnitt.net

M I T P S YC H O H YG I E N E UND

STRESSVERARBEITUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE ODER/UND

PFLEGEPERSONAL


BRENNPUNKTE Von pflegenden Angehörigen bzw. dem Pflegepersonal im Krankenhaus wird große fachliche und menschliche Kompetenz erwartet. Besonders in Notfallsituationen ist die psychische Belastung der Angehörigen oder klinischen MitarbeiterInnen sehr hoch. Auch erfahrene HelferInnen/Pflegepersonen erleben, dass bestimmte Erlebnisse oder Eindrücke sie über längere Zeit begleiten bzw. belasten. Die bisher bewährten Bewältigungsmuster reichen oft in diesem speziellen Fall nicht mehr aus.

ANZEICHEN EINER AKUTEN BELASTUNGSREAKTION KÖNNEN SEIN:

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sich aufzwingende Wiedererinnerungen an den Einsatz

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Vermeiden von Erinnerungen an das Ereignis

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Versagensangst oder Selbstzweifel

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vermehrter Tabak- oder Alkoholkonsum, Appetitlosigkeit, Heißhunger

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Interessensverlust (Rückzugsverhalten)

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Schlafstörungen oder Albträume

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Konzentrationsstörungen

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Gereiztheit, Aggressivität

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Antriebslosigkeit oder gesteigertes Verhaltensmuster in und bei der Arbeit

Als besonders belastende Einsatz/Ereignis gelten:

Diese Symptome können unmittelbar nach dem kritischen Einsatz auftreten und klingen normalerweise nach drei bis vier Tagen wieder ab.

BURNOUT PRÄVENTION Burnout entsteht nicht nur durch einzelne Ereignisse. Es kann sich auch ein Entwicklungsprozess ergeben, der dann zu einem Burnout führen kann. Dies bedeutet nicht nur den Verlust des Wohlbefindens, sondern ist eine sehr schwere und lange Erkrankung die den ganzen Körper betrifft. Die Symptome sind denen einer akuten Belastungsreaktion sehr ähnlich; treten jedoch eher langsam, "schleichend" auf. Burnout-Prävention hilft:

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Tod von Kindern

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Tod oder (schwere) Verletzung eines Kollegen/einer Kollegin

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Ausfall oder Erkrankung weitere helfender Angehöriger

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Suizid eines Kollegen/Kollegin

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Einsätze bei Angehörigen, Bekannten und Freunden

Z U R S T R E S S B E W Ä LT I G U N G N A C H BELASTENDEN ERLEBNISSEN/ EREIGNISSEN (SVE) BIETE ICH AN:

Z U R B U R N O U T- P R Ä V E N T I O N BIETE ICH:

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Besondere Vorkommnisse im Dienst (verursachte Unfälle, Verletzungen, eine erfolglose Reanimation, Kontaminationen)

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Gewalt in der Pflege

Schulung bzw. Informationsveranstaltungen für pflegende Angehörige/Pflegepersonal ( über mögliche Stressbelastungen und deren optimale Bearbeitungsmöglichkeiten)

Information und Schulung über Entstehung und Bearbeitungsmöglichkeiten eines Burnouts

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Mobbing

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Persönliches Einzelgespräch

•#

Persönliches Einzelgespräch

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Gleichzeitig Probleme am Arbeitsplatz und in der Familie/Partnerschaft. Aber auch zunehmende Leistungserwartung und Leistungsdruck können nach einem belastenden Ereignis eine Kompensation auslösen

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SvE-Kurzbesprechung (Defusing) mit den beteiligten Einsatzkräften wenige Stunden nach dem belastenden Ereignissen und Erlebnissen

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Gemeinsames Erarbeiten Ihrer persönlichen Risikofaktoren

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Gemeinsame Entwicklung von Verbesserungsstrategien zur Wiedererlangung Ihres Wohlbefindens

Wenn Sie diese Symptome an sich feststellen, ist es wichtig, im Kollegen-, Freundes- oder im Familienkreis darüber zu sprechen.

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SvE-Nachbesprechung (Debriefing) wenige Tage nach dem belastenden Ereignis/Erlebnis.

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die Freude an Ihrem persönlichen und beruflichen Leben zu erhalten

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bei der Erhaltung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens

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die Erholung von bereits belastenden Gefühlen/Symptomen zu beschleunigen


Folder Burnout Prävention  

ODER/UND UND Seit 2009 begleite und unterstütze ich Betroffene und ihre Angehörigen im, von mir mitgegründetem, ersten Kompetenzzentrum Quers...

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