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Nachhaltigkeit als Bildungsziel Qualifizierungsbausteine in der Aus- und Weiterbildung f端r nachhaltige Entwicklung und CSR


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Inhalt | Impressum

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Einleitung

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Unternehmensvorstellung Ausbildungsverbund Olefinpartner e.V. BAL Bildungs- und Beteiligungs GmbH Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V. Wittenberg Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V. Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH TÜV Rheinland Projektpartner

CSR-Bildungsmodule Unternehmensverantwortung im betrieblichen Alltag Integrierter Umweltschutz am Beispiel der Abfallverwertung Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz Stolperparcours für mehr Arbeits- und Umweltschutz Sozial und ökologisch verantwortungsbewusste Produktion Stärkung der Chancengleichheit Nachhaltigkeit im Alltag leben Bedeutung von Nachhaltigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Herausgeber Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH Sitz: Königsworther Platz 6 D-30167 Hannover Internet www.qfc.de Telefon +49 345 21768-0 Telefax +49 345 21768-41 Layout pandamedien GmbH & Co.KG www.pandamedien.de Förderung Die vorliegende Broschüre entstand im Rahmen des Projektes „CaeSaR – CSR Aktivitäten für ethische und soziale Lösungen zur Schaffung eines innovativen Arbeitsumfeldes und für nachhaltigen Ressourceneinsatz“. CaeSaR wird im Programm „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Gender-Erklärung Um die Lesbarkeit dieser Broschüre zu vereinfachen, kann es vorkommen, dass im folgenden Text auf die zusätzliche Ausformulierung des femininen Genus verzichtet wird. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass die Verwendung der maskulinen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll. Umweltfreundlich gedruckt Druck auf FSC® zertifiziertem und EU Ecolabel ausgezeichnetem Papier. Circle Silk Premium White ist eine Kombination von silk matt gestrichenem Bilderdruck und 100% Recycling.

Umschlaggrafiken: TrueMitra - FreeVectors.com


Einleitung

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Aktuell stellt das Deutsche CSR-Forum speziell in Sachen Corporate Social Responsibility fest, dass das Interesse am Thema CSR in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Themen wie Billigarbeit in Bangladesch, Bestechungen und Korruption, Einkommensgier und Boni von Geschäftsvorständen, Verbraucherbetrug wie das Beispiel des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. [ADAC], mangelndes Nachhaltigkeitsbewusstsein als auch mangelnder Umweltschutz nehmen immer mehr Raum in der öffentlichen Diskussion ein.

Beantwortung zur Frage der Machbarkeit der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Die Forderung nach gesellschaftlich verantwortlichem Handeln von Unternehmen ist auf der Verbraucherebene angekommen. Der Druck seitens der Politik, der Medien, der Social Communities im Internet und der Konsumenten drängt die Unternehmen immer stärker in die Defensive.

Auszubildende nehmen mit ihrer Doppelfunktion als Teilmenge der Verbraucher und künftige Funktionsträger in Unternehmen einen besonderen Stellenwert ein. Bereits heute lässt sich positiv prognostizieren, dass die frühzeitige Vermittlung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Sachverhalten und deren Zusammenhängen bei jungen Erwachsenen dazu beitragen kann, Vorteile einer verantwortlichen Unternehmensführung herbeizuführen. Die Nachhaltigkeits- und

Für Betriebe ist es an der Zeit, sich frühzeitig und vorausschauend mit ihrem eigenen Standpunkt zu beschäftigen und sich der

Hierbei helfen verschiedene Handlungsfelder bei der Strukturierung und Durchführung geeigneter Maßnahmen. Im Bereich der Nachhaltigkeit spielen Unternehmen künftig eine immer wichtigere Rolle. Als Instrument der praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeit ist Corporate Social Responsibility bereits in der Unternehmenspraxis angekommen. Dies gilt es nun auf einem fachlichen, aber auch kritischen Weg zu begleiten.

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CSR-Faktoren verankern sich im Bewusstsein der Auszubildenden und folglich lernen sie als mündige Verbraucher verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten von CSR kennen. In Kooperation mit erfahrenen Bildungsdienstleistern wurden daher Bildungsbausteine für die Aus- und Weiterbildung entwickelt, erprobt und erfolgreich durchgeführt, die in den zukünftigen Curricula der einzelnen Lehrgänge fest verankert werden sollen. Die vorliegende Broschüre bietet Ihnen eine Zusammenfassung der einzelnen Ansätze. Eine Nachahmung ist ausdrücklich erwünscht, denn eine frühzeitige Sensibilisierung der jüngsten Betriebszugehörigen kann nur zu Vorteilen führen – schließlich sind die Auszubildenden von heute die Entscheidungsträger von morgen!


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Unternehmensverantwortung im betrieblichen Alltag CSR-Bildungsmodul für Auszubildende aller Berufsgruppen

Zielgruppe: • Auszubildende des 1. Ausbildungsjahres aller Berufsgruppen Umfang: • 40 Unterrichtseinheiten Zu Beginn der Berufsausbildung werden die Auszubildenden mit einer Vielzahl von Veränderungen konfrontiert. Sie befinden sich nicht nur in einer neuen (Lern-)Umgebung sondern in einem komplett neuen Lebensabschnitt.

Die Auszubildenden werden mit der Begriffserläuterung CSR und den gängigen CSR Definitionen vertraut gemacht sowie auf die Bedeutung von CSR in den Bereichen Nachhaltigkeit, Umweltschutz, sozial verantwortliches Handeln und gesellschaftliches Engagement hingewiesen. Zudem erhalten die Auszubildenden einen Überblick über die Handlungsfelder Arbeit, Markt, Umwelt und Gemeinwesen. In den einzelnen Themenbereichen werden den Auszubildenden während der „Glashauswoche“ beispielhaft praktische CSR-Projekte näher gebracht.

Einer Umfrage am ersten Tag zu Folge gaben 97% der Auszubildenden an, dass ihnen der Begriff CSR unbekannt ist, 2% hatten bereits in ihrer Freizeit mit CSR zu tun und 1% wurden in ihrem Einstellungsgespräch mit CSR konfrontiert. 60% der befragten Auszubildenden sind zudem in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Diese Ergebnisse lagen im erwarteten Bereich.

So werden sie bspw. auf das weiterführende CSR-Projekt „Soziales Lernen in der Ausbildung“ vorbereitet. Sie erfahren, welche Kompetenzen im persönlichen und beruflichen Handeln wichtig sind. Mit einem Perspektivwechsel sollen die Auszubildenden für Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Menschen sensibilisiert werden und es soll verdeutlicht werden, worauf es im Umgang miteinander und bei der Zusammenarbeit im Team ankommt. Hier liegt der Schwerpunkt bei der Entwicklung oder Vervollkommnung persönlicher Kompetenzen. Im Themenschwerpunkt „Arbeits- und Tarifrecht“ werden grundlegende Rechte und Pflichten im Ausbildungs- und Arbeitsprozess vermittelt. In Kleingruppen erarbeiten die Auszubildenden Poster zur ihrer Verantwortung als Privatperson und in der Ausbildung.

Die erste Ausbildungswoche beim AVO, auch „Glashauswoche“ genannt, wurde in verschiedene Schwerpunktbereiche geteilt. Alle Themenbereiche wurden mit dem Konzept der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen verknüpft.

Der Bereich „Selbstauskunft“ wird als Partnerinterview durchgeführt. Die Auszubildenden stellen sich gegenseitig der Gruppe vor. Dabei werden auch Fragen nach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und ehrenamtlichen Tätigkeit aufgegriffen.

Ziel des Bildungsmoduls ist es, den Begriff Nachhaltigkeit in den Ausbildungsalltag zu implementieren. Dabei wird den Auszubildenden vom ersten Ausbildungstag an verdeutlicht, dass CSR ein Ausbildungsbestandteil ist und sie werden dazu animiert eigene Ideen zum Thema CSR in ihre Unternehmen zu tragen.


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Beim Thema „Arbeitssicherheit“ erarbeiten die Auszubildenden gemeinsam mit dem Trainer die Arbeitssicherheitsregeln für die Ausbildungsstätte. In Gruppen erstellen sie mit Hilfe der Hausordnung eine Übersicht, welche Sicherheitsstandards über die geforderten gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Darüber hinaus nehmen die Auszubildenden zu zwei Fragen Stellung: 1. Was bedeutet gesellschaftliche und soziale Verantwortung für mich? 2. Wie kann ich gesellschaftliche und soziale Verantwortung in meiner Ausbildung umsetzen? Abgerundet wird die Glashauswoche mit einem Firmenbesuch in einem der Partnerunternehmen. Neben Fragen nach der Unternehmensstruktur, dem Produktportfolio, den Kunden und Geschäftspartnern sowie der Unternehmensentwicklung der letzten 10-15 Jahre informieren sich die Auszubildenden u. a. auch über die Wahrnehmung von gesellschaftlicher Verantwortung des Unternehmens.

Höhepunkt und Abschluss der Glashauswoche ist eine Präsentation jeder AzubiGruppe zu den Ergebnissen der Firmenbesuche. Außerdem bringen sie in Erfahrung, ob und welche CSR-Projekte durchgeführt werden. Fragen nach sozialverantwortlichem Handeln, Umweltschutz und gesellschaftlichem Engagement im Betrieb komplettieren die Firmenerkundung. Höhepunkt und Abschluss der Glashauswoche ist eine Präsentation jeder Azubi-Gruppe zu den Ergebnissen der Firmenbesuche. Ansprechpartner: Ausbildungsverbund Olefinpartner e.V. Bau G4 06258 Schkopau Andrei Kretschmer AVO Leiter externe Organisation Telefon: 03461 49 2553 E-Mail: andreikretschmer@avoinfo.de

Foto: AVO


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Integrierter Umweltschutz am Beispiel der Abfallverwertung CSR-Bildungsmodul für Berufe der chemischen Industrie

Zielgruppe • Aus- und Weiterzubildende für Berufe in der chemischen Industrie Umfang: • 56 Unterrichtseinheiten

um einerseits eine methodisch und inhaltlich folgerichtige und überzeugende Anknüpfung zur CSR-Thematik zu sichern und andererseits diese Thematik mit der Vermittlung spezifischer Fachkenntnisse sinnvoll verbinden zu können.

Ausgangspunkt und wegführend für die Entwicklung des Moduls war die frühzeitige Sensibilisierung von Schulungsteilnehmenden für das Thema CSR.

Schlussfolgernd bildet das Handlungsfeld Umwelt mit der Ausrichtung „integrierter Umweltschutz am Beispiel der Abfallverwertung“ den inhaltlichen Schwerpunkt.

Als erste Zielgruppe für die Phase der Implementierung wurden Erwachsene ausgewählt, die sich im Rahmen eines Weiterbildungslehrganges und im Rahmen einer Umschulung auf eine berufliche Tätigkeit in der chemischen Industrie vorbereiten.

Untersucht wurde das Spannungsfeld zwischen Technologie, Ökonomie, Politik und Recht zunächst für das Abfallwesen allgemein und dann am konkreten Beispiel einer Müllverbrennungsanlage - der SITA GmbH am Standort Zorbau.

Das Bildungsmodul wurde für einen zeitlichen Umfang von 56 Unterrichtseinheiten konzipiert. Dabei waren die folgenden Bedingungen zur Gewährleistung der Bildungsqualität zu beachten: • enge Verzahnung mit der Fachlichkeit der jeweiligen Bildungsgänge • sinnvolle Einbettung in die aktuelle stoffliche Problematik,

Wesentlich für die Teilnehmenden war u.a. die Erkenntnis, dass umwelttechnische Anlagen nicht nur Entsorger und Dienstleister sind, sondern als in das ökologische Konzept passende Betriebe umfassend tätig sind, angefangen von der Betriebssicherung bis hin zur Überwachung der Produktionsströme und Emissionen. Schwerpunktmäßig wurde in zwei Ausbildungsgruppen folgender inhaltlicher Ablauf realisiert:

• Projektauftakt zur Vorstellung des Anliegens des Bildungsmoduls und seiner Bedeutung für die eigene Tätigkeit • CSR definieren und verstehen; Erfordernis von CSR erarbeiten • gesetzliche Rahmenbedingungen und über diese hinausgehende Entwicklungen unternehmerischer Verantwortung kennen; Mitverantwortung generieren • Chancen und Risiken der Globalisierung bewerten • Handlungsfelder für CSR-Aktivitäten kennen und eigene Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten erarbeiten • Das Handlungsfeld Umwelt als Arbeitsschwerpunkt erarbeiten • Das Themenfeld Energie- und Ressourceneffizienz erarbeiten • Das Themenfeld Umweltschutz und Umweltbewusstsein in Unternehmen erarbeiten • Das Themenfeld nachwachsende Rohstoffe erarbeiten, und in der praktischen Laborarbeit dazu Versuche durchführen und auswerten • Ideen für relevante Projekte im Rahmen der Ausbildung gemeinsam entwickeln und zur Bearbeitung auswählen • Thematische Exkursion zur Projektarbeit • Projektarbeit in Arbeitsgruppen durchführen, Ergebnisse präsentieren und auswerten


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Gegenwärtig läuft die Phase der Evaluation. Es zeichnet sich ab, dass das Bildungsmodul entsprechend folgenden rechtlichen Rahmenbedingungen: • Verordnung über die Berufsausbildung zum „Chemikant/in“, Abschnitt I Pflichtqualifikationen: betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln (Responsible Care) und Abschnitt II Wahlqualifikationen: Umwelttechnik • Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf „Chemikant/in“ im Wahlpflichtlernfeld 8: Produkte mit biotechnischen Methoden gewinnen verstetigt wird.

Untersucht wurde das Spannungsfeld zwischen Technologie, Ökonomie, Politik und Recht zunächst für das Abfallwesen allgemein.

Ansprechpartner: BAL Bildungs- und Beteiligungs GmbH Emil-Fischer-Straße 20 06237 Leuna Ing.-Ök.-Päd. Birgit Dragon Projektleiterin Telefon: 03461 824641 E-Mail: dragon@bal.de

Foto: BAL


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Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz CSR-Bildungsmodul für alle Berufsgruppen

Zielgruppe: • Auszubildende und Weiterbildungsteilnehmende aller Berufsgruppen Umfang: • 40 Unterrichtseinheiten Mit dem Bildungsmodul werden die Schulungsteilnehmenden an die Grundlagen der Corporate Social Responsibility herangeführt und mit gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen konfrontiert. Der Begriff Nachhaltigkeit wird häufig noch immer vorrangig mit ökologischen Themen verknüpft. Im Rahmen des Moduls sollen darüber hinausgehende Verbindungen hergestellt werden. Themen des Bildungsmoduls sind dabei neben klassischen Umweltthemen wie dem Klimawandel, Ressourcenknappheit und dem (persönlichen) ökologischen Fußabdruck, auch gesellschaftliche Herausforderungen

wie Globalisierung, Bevölkerungswachstum und dessen Folgen, Menschenrechte und Nahrungsmittelverschwendung. Ergänzt wird das breitgefächerte Themenfeld durch den Schwerpunkt „Nachhaltige Entwicklung und CSR“ als Umsetzung von Nachhaltigkeit in Unternehmen in Form von CSR-Projekten der Auszubildenden für ihre eigenen Unternehmen. Auch der praktische Aspekt soll dabei nicht zu kurz kommen, darum wird eine Photovoltaikanlage aufgebaut und anschließend auf ihre Funktion getestet. Die Methoden des Moduls sind dabei genau so vielfältig wie die Themen. So kommen neben der klassischen Präsentation auch Filme, Gruppenarbeiten und -diskussionen, ein Quiz und eine am Thema ausgerichtete Exkursion in ein Kraftwerk zum Einsatz. Bei der Erprobung des Bildungsmoduls nahmen neben Auszubildenden aus dem zweiten

Ausbildungsjahr auch Beschäftigte des BBW teil, die das Bildungsmodul zukünftig in den einzelnen Lehrgängen durchführen werden. Mithilfe von Feedbackrunden sowohl mit den Auszubildenden als auch den Ausbildern wurden die Erkenntnisse aus der Erprobungsphase in das Modulkonzept eingearbeitet und ggf. Themenschwerpunkte abgeändert oder ergänzt. Auch wenn die Evaluationsphase zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Broschüre noch nicht abgeschlossen ist, kann bereits jetzt festgehalten werden, dass sich Auszubildende für das Thema CSR und das in diesem Modul behandelte Handlungsfeld Umwelt interessieren und begeistert aktiv mitarbeiten, sodass das Bildungsmodul bei allen Auszubildenden verstetigt wird. Die breit gefächerte Aufbereitung der Thematiken lässt ebenso eine Implementierung des Moduls in Weiterbildungsqualifizierungen zu.


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Auszubildende interessieren sich für das Thema CSR sowie das in diesem Modul behandelte Handlungsfeld Umwelt und arbeiten begeistert aktiv mit.

Ansprechpartner: Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e. V. Wittenberg Dessauer Straße 134 06886 Lutherstadt Wittenberg Sabine Helling Geschäftsführerin Telefon: 03491 42990 E-Mail: sabine.helling@bbw-wittenberg.de

Foto: BBW


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Stolperparcours für mehr Arbeits- und Umweltschutz CSR-Bildungsmodul für gewerblich-technische Berufe

Zielgruppe: • Auszubildende des 2. Ausbildungsjahres in gewerblich-technischen Berufen Umfang: • 80 Unterrichtseinheiten (aufgeteilt in zwei Projektwochen) Ziel des Moduls ist es, die Prävention zu verbessern und Gefahren am Arbeitsplatz nach Möglichkeit von vornherein auszuschließen. Die Auszubildenden sollen den Arbeitsschutz nicht nur auf Unterweisungen und Belehrungen reduzieren, sie sollen ihn verinnerlichen. Aus diesem Grund beginnt im Bildungszentrum jede Ausbildung mit dem Tag der Arbeitssicherheit, an dem alle Auszubildenden, mit Unterstützung vieler Partner, auf das Thema aufmerksam gemacht werden.

Im 2. Ausbildungsjahr finden Projektwochen unter dem Titel „Arbeitsschutz vor Ort und im Kopf“ statt. Im Rahmen dieser Projektwochen bauen die Auszubildenden ein Modell eines Stolperparcours und recherchieren Gefahren in der (Arbeits-)Umwelt (Werkstatt/Labor/Arbeitsweg). Dabei wird das Modul mit selbstständigen Internetrecherchen zu CSR und Stolperparcours eingeleitet und mit vielseitigen Expertenvorträgen abgerundet. Zur Umsetzung eigener Projekte teilen sich die Auszubildenden in verschiedene Teams auf. Innerhalb der Gruppe sollen sie sich gegenseitig unterstützen und anleiten, um so den Lerneffekt zu erhöhen. Die Ausbilder greifen dabei so wenig wie möglich ein. Die dabei entstandenen Arbeiten werden dokumentiert und das Ergebnis in der Gruppe vorgestellt.

Jede Arbeitsgruppe geht ihren eigenen individuellen Weg. Doch jeder dieser Wege schärft die Sinne für das Ziel. Um dabei den Umweltaspekt besonders hervorzuheben, werden alle im Modul verwendeten Materialien daraufhin untersucht, was wie hergestellt, transportiert und gelagert wird, welche Kosten verursacht werden usw. Die Ergebnisse der bisherigen Durchführungen können sich sehen lassen und die Auszubildenden sind stolz auf ihre Projekte. Mit den erarbeiteten Stolperparcours-Modellen können die Auszubildenden ihren Firmen das Projekt, Arbeitssicherheit und das Thema CSR vorstellen und einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Ausbildung zum Facharbeiter gehen.


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Ansprechpartner: Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V. Saarstraße 6, Ortsteil Wolfen 06766 Bitterfeld-Wolfen Olaf Richardt Geschäftsführer Telefon: 03493 76421 E-Mail: info@bildungszentrum-wobi.de

Foto: Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld


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Sozial und ökologisch verantwortungsbewusste Produktion CSR-Bildungsmodul für naturwissenschaftliche, kaufmännische, gewerbliche und technische Berufe

Zielgruppe: • Auszubildende in naturwissenschaftlichen, kaufmännischen, gewerblichen und technischen Berufen (die Erprobung erfolgte bei Chemielaborantenauszubildenden des Jahrgangs 2014, die begleitend durch Provadis ausgebildet werden) Umfang: • zweitägiger Sensibilisierungsworkshop • vierwöchige Selbstlernphase mit anschließender Nachbereitung Zur Einführung und Bearbeitung der CSR-Thematik in der Ausbildung wurde dieses Modul in zwei Abschnitte aufgeteilt: - Abschnitt 1 – Berufliche Annäherung. Es wurden Auszubildende an die Gesamtthematik CSR herangeführt und nachhaltig dafür sensibilisiert. - Abschnitt 2 – Die CSR-Thematik „sozial und ökologisch verantwortungsvoll produzieren“ wurde von Auszubildenden praktisch umgesetzt. Die Auszubildenden lernten, was Unternehmensverantwortung bedeutet, warum sie an Bedeutung zunimmt und wie CSR definiert ist,

was es umfasst und wie es in der Praxis aussieht. Anhand des Abschnittes 2 erfuhren sie, wie „ihr“ Unternehmen CSR anwendet und was sie dazu beitragen können. Abschnitt 1 Im Rahmen der Unternehmensverantwortung in der globalisierten Welt unter transparenten Marktentwicklungen wurde die ganzheitliche CSR-Thematik im Rahmen eines zweitägigen Seminars bearbeitet.

Während des Seminars wurden neben Vorträgen auch Kurzworkshops, Gruppenarbeiten und Rollenspiele eingesetzt. Ziel ist es, dass die Auszubildenden die komplexe CSR-Thematik verstehen, nachvollziehen und nachhaltig anwenden können.

Abschnitt 2 Unter der Themenstellung „Sozial und ökologisch verantwortungsvoll produzieren“ wird insbesondere der Aspekt der Energieeffizienz vertieft. Unternehmen sollen im Rahmen der CSR sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsvoll produzieren. In Unternehmen sind es vor allem die Mitarbeiter/innen selbst, die ihre Prozesse sozial, ökonomisch und ökologisch abarbeiten sollten. Um Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu reduzieren, können die Auszubildenden (spätere Mitarbeiter/in) „im Kleinen“ bereits anfangen und nicht nur das Unternehmen an sich. Durch einen speziell entwickelten Lehrbrief wurden hier die Auszubildenden auf mögliche Einsparpotentiale im Umgang mit Energien hingewiesen, um die Energieeffizienz im Unternehmen nachhaltig zu steigern. Durch mitgelieferte Fragenpools und die Möglichkeit das Wissen über einen online COACH zu wiederholen, wurden die Selbstüberprüfung und der Lernerfolg sichergestellt.


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Evaluation Das Projekt wurde u.a. über verschiedene Evaluationsbögen (Fragebögen) durch die Teilnehmer/innen und durch die Coaches dokumentiert und reflektiert. Alle Dokumentationen, Ergebnisse und Feedbacks sind zusammengefasst und statistisch ausgewertet.

„Durch den Wor kshop b ich jetzt in in der La ge an meinem Arbeitsp latz im Unterne hmen en t s prechen de Zusa mmenh ä n ge zu erkenne n und d as Wiss en auch an zuwend en.“

Ansprechpartner: Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH Industriepark Höchst Rudolf-Amthauer-Straße 65926 Frankfurt am Main Dipl. Ing. Jürgen Möller Projektleiter Telefon: 069 305 83622 E-Mail: juergen.moeller@provadis.de B.Sc. Marny Schröder Ausbilderin für Chemielaboranten Telefon: 069 305 4226 E-Mail: marny.schroeder@provadis.de Foto: Provadis, Zitat: Miguel Pardal Gonales, 20 Jahre, Auszubildender Chemielaborant, Duales Studium Chemical Engineering


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Stärkung der Chancengleichheit CSR-Bildungsmodul für Chemieberufe

Zielgruppe: • Jugendliche in der Erstausbildung zur/zum Chemielaborant/-in (CL) • Tutoring-Programm; leistungsstärkere Auszubildende begleiten Auszubildende mit kognitiven Defiziten Umfang: • vierstündiges Tutoringseminar • 24-wöchige Selbstlernphase mit Reflexionsphasen und anschließender Nachbereitung Zur Bearbeitung der CSR-Thematik „Stärkung der Chancengleichheit“ in der Ausbildung ist ein Modell entwickelt, umgesetzt und evaluiert worden, welches teilweise aus einzelnen Bildungsmodulen (Lehrbriefe) besteht. Dabei wurde ein neuer didaktischer und methodischer Ansatz gewählt, den die Provadis selbst entwickelt hat (Lehrbriefmethodik in der Ausbildung; Lehrbrief = Bildungsmodul). Innerhalb des CSR-Rahmens sind die Unternehmen gefragt, für eine Stärkung der Chancengleichheit zu sorgen. Insbesondere erhält dieser Anspruch einen hohen Wert bei der Berufsausbildung. „Verstärkt in Bildung in-

vestieren – Stärkung der Chancengleichheit in der gesamten Gesellschaft“ wurde als eine aus mehreren Bildungsmodulen (Lehrbriefe) bestehende Maßnahme in der Ausbildung von Chemielaboranten/Chemielaborantinnen etabliert. Ziel ist es, die schwächeren Auszubildenden wieder an die leistungsstärkeren heranzuführen. Damit kann beim zukünftigen Eintritt in den Arbeitsmarkt eine größere Chancengleichheit gewährleistet werden. Für die Chancengleichheit als spätere Mitarbeiter/innen ist es für die Auszubildenden sehr wichtig, dass diejenigen, welche sich mit den zur Zeit angebotenen Unterrichtsmethoden nicht zurechtfinden, durch eine neuartige Ausbildungsmethodik eigenmotiviert und selbstgesteuert fehlende Inhalte nachholen und bekannte Inhalte festigen können. Bestärkt wurde diese Vorgehensweise durch spezifische Tutoring-Maßnahmen von kognitiv stärkeren Auszubildenden eines höheren Jahrgangs. Auch über online Netzwerke (COACH), Chat sowie E-learnings wurde die Lehrbriefmethode unterstützt.

Abschnitt 1 Kognitiv leistungsstarke CL-Auszubildende wurden auf ihre Rolle als Tutor innerhalb eines halbtägigen Seminars vorbereitet. Dieses Seminar erfolgte u.a. mit sozial wissenschaftlicher Begleitung. CL-Auszubildende, die im Laufe ihrer Ausbildung als leistungsstärker eingestuft werden, können somit ihre Rolle in diesem Projekt als Tutor erfüllen. Ausbilder unterstützen innerhalb dieses Projektes die als Tutor benannten CL-Auszubildenden. Abschnitt 2 „1 x 1 der Chemie“ befasst sich mit grundlegenden Themen aus der allgemeinen und anorganischen Chemie. Diese Themen stellen die allgemeinen Grundlagen des Chemiewissens bei angehenden Laboranten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich dar.


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Das Projekt besteht aus sechs Lernphasen. Diese Lernphasen wurden durch Lehrbriefe mit didaktisch aufbereitetem Inhalt individuell bearbeitet. Durch mitgelieferte Fragenpools und der Möglichkeit das Wissen über ein online CoachSystem zu wiederholen, wurden die Selbstprüfung und der Lernerfolg sichergestellt. Evaluation Das Projekt wurde über Evaluationsbögen durch die Teilnehmer/innen reflektiert. Alle Ergebnisse wurden zusammengefasst und statistisch ausgewertet. Diese Evaluationen dienen grundsätzlich zur zielgerichteten und systematisierten Analyse und Bewertung des gesamten Projektes. In Bezug auf das Lernsystem sollte beurteilt werden, inwieweit die didaktisch-methodische Struktur des Projektes, die Seminare oder als auch die Lehrbriefe den Lernprozess hemmen oder fördern können. Hinsichtlich des fachlichen Inhaltes waren die Kursteilnehmer/innen aufgefordert, die Art und den Umfang der Lerneinheiten zu bewerten, um auf eine für sie unverständliche, zu komplexe und zu umfangreiche oder zu leichte inhaltliche Darstellung hinzuweisen.

Ansprechpartner: Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH Industriepark Höchst Rudolf-Amthauer-Straße 65926 Frankfurt am Main Dipl. Ing. Jürgen Möller Projektleiter Telefon: 069 305 83622 E-Mail: juergen.moeller@provadis.de B. Sc. Marny Schröder Ausbilderin für Chemielaboranten Telefon: 069 305 4226 E-Mail: marny.schroeder@provadis.de

Auszubildende, die im Laufe ihrer Ausbildung als leistungsstärker einge stuft werden, können somit ihre Rolle in diesem Projekt als Tutor erfüllen.

Fotos: Provadis


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Nachhaltigkeit im Alltag leben CSR-Bildungsmodul für die Bereiche Logistik, Büro und Verkauf

Zielgruppe: • Jugendliche in der Erstausbildung in den Bereichen Logistik, Büro und Verkauf • Die entwickelten Materialien sind geeignet für den Einsatz in Gruppen mit lernbenachteiligten Jugendlichen. Umfang: • jeweils Zwei-Tages-Module und zwei Halbtages-Module je Fachrichtung In der TÜV Rheinland Akademie GmbH wurden im Rahmen des Projektes CaeSaR insgesamt drei Module zur Integration in die Ausbildung Jugendlicher erarbeitet und erprobt. Die Module sind auf Jugendliche in den Ausbildungsbereichen Logistik, Büro und Verkauf zugeschnitten. Ein Schwerpunkt, der sich wie ein roter Faden durch alle Themenbereiche zieht, ist der Bezug zum CSR-Handlungsfeld Markt. Bei der praktischen Erprobung der Module wurde in Gruppen mit lernbenachteiligten Jugendlichen gearbeitet. Die Materialien enthalten Hinweise zum Einsatz in der Arbeit mit diesen Zielgruppen. Eine Sensibilisierung kann nur funktionieren, wenn der Bezug zur eigenen Lebensrealität gelingt. Deshalb wurde bei der Gestaltung der Seminare besonderer Wert auf einen Bezug zu

Ausbildungsinhalten und praktischen Erfahrungen in der Ausbildung gelegt. Die Inhalte orientieren sich an den Ausbildungsplänen, gehen teilweise aber über die Rahmenvorgaben hinaus und stellen eine Ergänzung dar. Die Module sollen den Ausbildungsalltag unterbrechen und Zeit zum Nachdenken und zur Reflexion eigenen Tuns bieten. Deshalb kann hier außerhalb von Leistungsdruck gelernt werden. Die Jugendlichen lernen, andere Perspektiven einzunehmen und mit Komplexität umzugehen. Der Fokus wurde bei allen Themenstellungen auf das Thema „Nachhaltigkeit“ gelegt. Corporate Social Responsibility wird begrifflich zwar eingeführt, erweist sich als Konzept für die Behandlung bei Jugendlichen aber als zu sperrig, da es eher auf das Management abzielt. Genutzt werden für die Behandlung der Themen vielfältige Anknüpfungspunkte aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der Jugendlichen, ob es um den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen, soziale Gerechtigkeit oder die Etablierung nachhaltiger Ideen am Markt geht. Das Konzept verfolgt insgesamt einen handlungsorientierten Ansatz. Im Mittelpunkt der Module steht nicht die reine Wis-

sensvermittlung, sondern die Motivation der Jugendlichen, sich mit den Themen rund um Nachhaltigkeit zu beschäftigen und eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu verändern. Deshalb wird der Fokus auf Diskussionen und die Arbeit an speziellen Übungen gelenkt. Alle Einzelthemen folgen dem Schema: Problem benennen – Lösungsmöglichkeiten erkennen – Umsetzungsideen entwickeln. Es wird versucht, immer an reale Arbeitserfahrungen anzuknüpfen und persönliche Interessen und Erfahrungen zu berücksichtigen. Die Jugendlichen sollen sich in der Vermittlung wieder finden. Theoretisches Wissen über CSR und Nachhaltigkeit wird nur soweit vermittelt, wie es zum Verständnis der Zusammenhänge unbedingt notwendig ist. Verzichtet wird auf Aufgaben, die Leistungsdruck erzeugen. Motiviert werden soll für einen offenen Austausch ohne vornehmliche Leistungsbeurteilung. Besonders herausgearbeitet werden positive Beispiele, an denen sichtbar wird, was Veränderungen bewirken können. Durch die Fokussierung der von den Jugendlichen wahrgenommenen Medien auf Probleme bis hin


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zur Überhöhung soll damit der weit verbreiteten Resignation „wir können doch nichts tun“ entgegen gewirkt werden. Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit berührt immer auch die Wertvorstellungen der Teilnehmer/innen. Deshalb sind ein individueller Zugang und eine Atmosphäre der Wertschätzung wichtig. Es werden in den Modulen keine fertigen Urteile, sondern Ansätze zum Nachdenken vermittelt. Durch Pro- und Kontra-Diskussionen oder eine Lernlandschaft zum Für und Wider von bspw. Plastiktaschen wird das Denken in komplexen Zusammenhängen angeregt.

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Anprechpartnerinnen: TÜV Rheinland Akademie GmbH Alboinstr. 56 12103 Berlin Dr. Carmen Boltz Business Managerin Nachhaltigkeit Telefon: 030 7562 3650 E-Mail: carmen.boltz@de.tuv.com Birgitt Wählisch freie Mitarbeiterin Telefon: 030 4208 3425 E-Mail: birgitt.waehlisch@ergolog.de Fotos und Grafiken: TÜV


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Bedeutung von Nachhaltigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Modularer Workshop zur Sensibilierung

Zielgruppe: • Auszubildende unabhängig vom Ausbildungsjahr und Ausbildungsberuf • SchülerInnen ab der 8. Klasse Umfang: • durch den modularen Aufbau lässt sich der Workshop variabel gestalten (mindestens sind 6 UE empfehlenswert) Ausgangssituation Da ein Leitgedanke des Projektes CaeSaR die Sensibilisierung von Unternehmen für Corporate Social Responsibility ist und diese Sensibilisierung bereits so früh wie möglich erfolgen sollte, wurde ein Workshop konzipiert, der junge Erwachsene auf ansprechende Weise an die Thematik der Nachhaltigkeit heranführen soll. Hierbei ist anzumerken, dass der Workshop kein ganzheitliches Lehrmodul darstellt, welches durchgängig in den jeweiligen Ausbildungslehrjahren oder Schuljahren durchgeführt werden soll. Vielmehr handelt es sich bei dem Konzept um eine erste Heranführung an die Thematik.

Das Interesse von jungen Erwachsenen soll geweckt werden, um sie durch die Auseinandersetzung mit dem Thema auf eventuelle spätere Lehrfächer, die das Thema tiefgreifender behandeln, vorzubereiten.

Mit geeigneten praktischen Beispielen, in denen namhafte und bei jungen Erwachsenen beliebte Handelsmarken aufgegriffen werden, wird der Workshop aufgelockert.

Schwerpunkte des Workshops Nach einer ersten Einführung in die Begrifflichkeit der Nachhaltigkeit und dem damit verbundenen Schlagwort der Globalisierung werden die weiteren Schwerpunkte auf das Thema der Menschenrechte, des Verbraucherverhaltens und -bewusstseins sowie der Corporate Social Responsibility konzentriert.

Mit geeigneten praktischen Beispielen, in denen namhafte und bei jungen Erwachsenen beliebte Handelsmarken aufgegriffen werden, wird der Workshop aufgelockert. Wesentliches Augenmerk wird auch auf eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden gelegt, daher wurde der Workshop mit vielen Übungen angereichert, sodass die Themenschwerpunkte greifbarer werden und zum eigenen Nachdenken animieren. Ziele des Workshops Ziel dieses Workshops ist es, jungen Menschen einen Überblick über die Dimensionen der Nachhaltigkeit zu verschaffen und das berufsfeld- und unternehmensübergreifende Denken zu fördern. Zudem sollen sie die Ganzheitlichkeit der Nachhaltigkeit verinnerlichen, da oft nur einzelne Aspekte in der Öffentlichkeit beleuchtet werden. Durch den Workshop werden den Teilnehmenden auch ihr eigenes Handeln und die daraus entstehenden Folgen vor Augen geführt.


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Selbstreflexion spielt bei dem Workshop eine bedeutsame Rolle. Dabei werden diese Inputs niemals mit „erhobenem Zeigefinger“ vermittelt, sondern lediglich Impulse gesetzt, die zum Nachdenken anregen sollen. Fazit Mit dem Workshop „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ für Auszubildende und Schüler findet eine Sensibilisierung zum Thema Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility statt und führt gegebenenfalls auch zur Übernahme von Verantwortung im eigenen Handlungsbereich sowie im Unternehmen. Der Workshop wurde bislang mit etwa 170 jungen Erwachsenen durchgeführt. Zukünftige Veranstaltungen sind bereits geplant und werden mit Spannung erwartet. Durch die Erfahrungen bei der Durchführung lässt sich ausdrücklich festhalten: Junge Menschen nehmen Nachhaltigkeit als Trendthema wahr, sind gut informiert, scheuen sich nicht vor der Auseinandersetzung mit diesem Thema und möchten an einem positiven Veränderungsprozess in einer globalisierten Welt teilnehmen.

Sollten Sie als Unternehmen oder auch als Schule Interesse an diesem Workshop haben, freuen wir uns sehr auf Ihr Feedback. Ansprechpartnerin: Farah Klapproth Telefon: 0345 217 68 52 E-Mail: farah.klapproth@qfc.de Internet: www.qfc.de www.arbeit-umwelt.de

Fotos: QFC


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Unternehmensvorstellung Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

Die Partnerunternehmen des AVO nutzen für die zukünftigen Facharbeiter die Möglichkeiten der Verbundausbildung, die eine optimale Ausbildung mit allen geforderten Inhalten garantiert. Im ersten Lehrjahr absolvieren die Auszubildenden im Training Center die Grundlagenbildung sowie erste Fachtrainings. Danach werden sie zunehmend in ihren Ausbildungsunternehmen eingesetzt und kommen zwischenzeitlich zur notwendigen Fachbildung ins Training Center. Diese Verbundausbildung zieht sich durch die gesamte Ausbildungszeit und schließt die Vorbereitungen auf die jeweiligen Prüfungen ein. Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung, entsprechend den Richtlinien der IHK Halle-Dessau, im Training Center ab. Alle dem AVO angehörenden Ausbilder sind diplomiert oder haben einen adäquaten Berufsabschluss und sichern somit eine fun-

dierte Wissensvermittlung und -aneignung. Gleichzeitig arbeiten sie in den Prüfungsausschüssen der IHK in ihrem jeweiligen Fachgebiet aktiv mit. Neben der fachlichen Wissensaneignung legt der AVO eine weitere Priorität auf die Vermittlung von Sozialkompetenzen. In berufsübergreifenden Projektwochen werden diese vertieft und gefestigt. Der Standort Schkopau ermöglicht durch seine Lage in der Industrieregion Halle/Leipzig eine hervorragende Zusammenarbeit mit den 55 Partnerfirmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Seit 1995 unterstützt der Ausbildungsverbund die Agentur für Arbeit und den Ausbildungsring e.V. Durch diese Zusammenarbeit können jährlich weitere 50 Ausbildungsplätze in der überbetrieblichen Ausbildung realisiert werden. So-

mit werden in jedem Ausbildungsjahr etwa 120 neue Azubis für ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Um sicher zu stellen, dass eine qualitativ wertvolle Ausbildung mit nachhaltiger Denkweise verbunden wird, ist der AVO nach Q3SQ zertifiziert. Firmenphilosophie Durch eine zukunftsorientierte Berufsausbildung in der Industrie machen wir Auszubildende fit für ihre berufliche Zukunft. Ansprechpartner Ausbildungsverbund Olefinpartner e.V. Training Center DOW Bau G4 06258 Schkopau Andrei Kretschmer Leiter Externe Organisation Telefon: 03461 492552 E-Mail: andreikretschmer@avoinfo.de


Unternehmensvorstellung

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Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

Die Bildungsakademie Leuna (BAL Bildungsund Beteiligungs GmbH & Co. KG) erweist sich seit 1993 als kompetenter Partner für Unternehmen in der Erstausbildung im dualen System, der Personalgewinnung und der Qualifizierung entsprechend dem konkreten Unternehmensbedarf.

Seit 1997 ist die BAL nach DIN EN ISO 9001 sowie seit 2012 nach der speziell für Lerndienstleister konzipierten DIN ISO 29990 durch CERTQUA zertifiziert und seit 2006 entsprechend AZWV bzw. seit 2012 nach AZAV trägerzertifiziert. Außerdem ist die BAL nach Q3SQ zertifiziert.

Die BAL beschäftigt ca. 40 festangestellte Mitarbeiter, Projektleiter und Ausbilder und bis zu 50 Honorardozenten. Damit bildet sie unter anderem Auszubildende der Partnerunternehmen zu Facharbeitern in 18 modernen Industrieberufen aus und unterstützt Arbeitsuchende in unternehmensbezogenen Qualifizierungen und Umschulungen. Desweiteren berät die BAL zahlreiche Unternehmen und führt diverse Firmenschulungen für Beschäftigte durch.

Firmenphilosophie Bildung entscheidet über die Zukunft. Ansprechpartner BAL Bildungs- und Beteiligungs GmbH Emil-Fischer-Straße 20 06237 Leuna Ing.-Ök.-Päd. Birgit Dragon Projektleiterin Telefon: 03461 824641 E-Mail: dragon@bal.de


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Unternehmensvorstellung Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

Das Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V. (BBW) ist ein erfolgreicher und regional verankerter Bildungsdienstleister in der Lutherstadt Wittenberg, der sich insbesondere für eine praxisnahe und teilnehmerorientierte Bildung in der Region und bundesweit einsetzt.

Ziel ist es, neue Ansätze in der beruflichen Bildung zu verwirklichen, beispielsweise durch die Entwicklung von neuen Lehrgängen in zukunftsweisenden Berufen, neuen Lehrinhalten in traditionellen Berufsfeldern und neuen Lernmethoden.

In verschiedenen Branchen werden Ausbildungen, Fortbildungen, Kurzlehrgänge, Seminare und berufsbegleitende Weiterbildungen in Ergänzung mit individueller Beratung nach dem Motto „Mehr als Bildung“ angeboten.

Das BBW ist als Bildungseinrichtung nach DIN EN ISO 9001:2008, AZAV und dem Qualitätssiegel Q3SQ für Nachhaltigkeit in der Ausbildung zertifiziert.

Firmenphilosophie Der Schlüssel für die Zukunft eines Unternehmens liegt in gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ansprechpartner Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e. V. Wittenberg Dessauer Straße 134 06886 Lutherstadt Wittenberg Sabine Helling Geschäftsführerin Telefon: 03491 42990 E-Mail: sabine.helling@bbw-wittenberg.de


Unternehmensvorstellung

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Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

Das Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld ist ein moderner, innovativer und leistungsstarker Dienstleister für Aus- und Weiterbildung im Herzen des mitteldeutschen Wirtschaftsraumes. 1994 als Partner der Verbundausbildung von und für Unternehmen am Standort Bitterfeld-Wolfen gegründet, ist das Zentrum heute ein überregional gefragter Bildungsträger. Den Lernenden steht ein erfahrenes, qualifiziertes und hoch motiviertes Ausbilder-Team zur Seite. Dessen Fachkompetenz basiert auf ausgezeichnetem berufs- und arbeitspädagogischem Fachwissen. Damit dies so bleibt, hat die Qualifizierung der Mitarbeiter einen besonders hohen Stellenwert.

Die Vision ist Lebenslanges Lernen mit dem Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld – Bildungsberatung und Kompetenzentwicklung von der Berufsorientierung bis zur Seniorenakademie.

Ansprechpartner Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V. Saarstraße 6, Ortsteil Wolfen 06766 Bitterfeld-Wolfen

Der Kundenzufriedenheit verpflichtet, werden höchste Qualitätsmaßstäbe gesetzt, so wird in allen Bereichen nach einem Qualitätsmanagementsystem zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 gearbeitet. Außerdem ist der Bildungsträger zertifiziert nach Q3SQ sowie nach AZWV/AZAV.

Olaf Richardt Geschäftsführer Telefon: 03493 76421 E-Mail: info@bildungszentrum-wobi.de

Firmenphilosophie Wir passen unsere Angebote den konkreten Bedarfen der Wirtschaft an, denn Individualität ist unsere Stärke!


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Unternehmensvorstellung Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

Die Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist eine 100% ige Tochtergesellschaft der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG. Sie wurde 1997 gegründet und ging aus der ehemaligen Hoechst AG hervor. Kennzahlen der Provadis: • Rund 160 MitarbeiterInnen • Rund 150 freie MitarbeiterInnen als DozentInnen und TrainerInnen • Rund 1.400 Auszubildende in über 50 verschiedenen Ausbildungsberufen • Rund 10.000 TeilnehmerInnen in Weiterbildungskursen und Seminaren • Rund 1.000 Kundenunternehmen, davon überwiegend KMU

Provadis bildet aus, qualifiziert und berät in Bildungsfragen international tätige Unternehmen mit Sitz im Industriepark Höchst, am Standort Marburg sowie namenhafte Firmen verschiedener Branchen mit dem Schwerpunkt in Hessen. Provadis zählt zu den größten Anbietern im Bereich Aus- und Weiterbildung im Rhein-Main-Gebiet. Die Provadis Gruppe besteht aus der Muttergesellschaft Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH und deren Töchter Provadis Hochschule, NOVIA und Provadis Professionals. Firmenphilosophie Menschen gewinnen, qualifizieren, binden und fit halten: Die Realisierung dieser Ziele ist die Grundlage für Ihr persönliches und unternehmerisches Weiterkommen und unseren Erfolg.

Ansprechpartner Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH Industriepark Höchst Rudolf-Amthauer-Straße 65926 Frankfurt am Main Dipl. Ing. Jürgen Möller Projektleiter Telefon: 069 305 83622 E-Mail: juergen.moeller@provadis.de B. Sc. Marny Schröder Ausbilderin für Chemielaboranten Telefon: 069 305 4226 E-Mail: marny.schroeder@provadis.de


Unternehmensvorstellung

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Projektbegleiter der CSR-Bildungsmodule

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten knapp 18.000 Menschen in 66 Ländern auf allen Kontinenten. Die unabhängigen Expertinnen und Experten stehen für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit im Zusammenspiel von Mensch, Umwelt und Technik. Der TÜV Rheinland bekennt sich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er ist seit Juli 2006 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen. Seit 2009 erstellt TÜV Rheinland einen Nachhaltigkeitsbericht, seit 2011 als sogenanntes Integrated Reporting, d.h. gemeinsam mit dem Geschäftsbericht. TÜV Rheinland gehört zu den Erstunterzeichnern der Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex und hat 2013 die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Die TÜV Rheinland Akademie GmbH gehört zum Unternehmensbereich Training & Consulting und ist ein kompetenter Partner für berufliche Bildung und Managed Training Solutions. In Deutschland führt die Akademie jährlich rund 15.000 Veranstaltungen mit rund 200.000 Teilnehmern durch. Damit zählt TÜV Rheinland in Deutschland zu den größten privaten Bildungsanbietern. Die TÜV Rheinland Akademie ist zudem in weiteren 17 Ländern vertreten. Zu den wichtigsten Standorten im Ausland gehören China, Indien, Polen, Russland, Spanien und Brasilien. Firmenphilosophie Wir wollen der weltweit beste nachhaltige und unabhängige Dienstleistungskonzern für Prüfung, Inspektion, Zertifizierung, Beratung und Training sein.

Anprechpartner TÜV Rheinland Akademie GmbH Alboinstr. 56 12103 Berlin Dr. Carmen Boltz Business Managerin Nachhaltigkeit Telefon 030/7562 3650 E-Mail: carmen.boltz@de.tuv.com Birgitt Wählisch freie Mitarbeiterin Telefon: 030/4208 3425 E-Mail: birgitt.waehlisch@ergolog.de


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Projektpartner IG BCE

Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC)

Die IG BCE ist 1997 aus der Fusion der IG Bergbau und Energie mit der IG Chemie-PapierKeramik und Gewerkschaft Leder entstanden. Sie ist die zweitgrößte Industriegewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und vertritt 680.000 Mitglieder der Branchen Bergbau, Chemie, Energie, Glas, Keramik, Kautschuk, Kunststoffe, Leder, Mineralöl, Papier und Wasserwirtschaft. Als Multibranchengewerkschaft tritt sie für die Leitwerte soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, betriebliche Mitbestimmung, Chancengleichheit und den Schutz der Umwelt ein. Sie orientiert sich dabei an dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft und sucht hierfür den kritischen und konstruktiven Dialog mit Arbeitgebern, politischen Parteien, der Regierung und Verbänden.

Die gemeinnützige GmbH wurde 1994 von der Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Kermaik gegründet. Seit der Gewerkschaftsfusion zur Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) ist diese alleinige Gesellschafterin. Hauptaufgabe der ersten Jahre war es, Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht waren, durch Qualifizierungen einen beruflichen Neubeginn zu ermöglichen. Heute ist QFC eine international agierende Projekt- und Qualifizierungsagentur, die vielfältige Projekte in den Bereichen Qualifizierungsförderung, Erstausbildung, Europakompetenz und Transfermanagement initiiert und betreut.

Kontakt Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Königsworther Platz 6 30167 Hannover Telefon: 0511 7631 0 www.igbce.de

Kontakt Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH Königsworther Platz 6 30167 Hannover Telefon: 0345 21768 0 www.qfc.de


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Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH (BWS) Die IG BCE hat ihre eigene Bildungsgesellschaft: die Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH – kurz: IG BCE BWS GmbH. Die BWS steht für ein modernes Bildungsangebot für Betriebsrätinnen und Betriebsräte, Schwerbehindertenvertrauenspersonen sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter. Dabei sind sie mehr als ein Anbieter von hochwertigen Veranstaltungen – die BWS versteht sich zudem als Bildungsberater. Die IG BCE BWS GmbH wurde zum 01. Juli 2005 gegründet. Im Zentrum der Aktivitäten steht die Abwicklung von 37.6-Seminaren. Kontakt Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE mbH (BWS) Königsworther Platz 6 30167 Hannover Telefon: 0511 7631 336 www.igbce-bws.de

Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE Die Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) wurde 1990 gegründet und ist bis heute die einzige Umweltstiftung einer Gewerkschaft. Seitdem engagiert sich die Stiftung mit ihrem Leitmotiv „Arbeit und Umwelt“ für eine nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft mit Projekten, Veranstaltungen und Studien. Die Stiftung wird sich im kommenden Jahr 2015 neu ausrichten und wird zukünftig als „Think Tank“ der IG BCE zu allen Themen der Nachhaltigkeit agieren. Kontakt Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE Königsworther Platz 6 30167 Hannover Telefon: 0511 7631 433 www.arbeit-umwelt.de


Nachhaltigkeit als Bildungsziel  

Qualifizierungsbausteine in der Aus- und Weiterbildung für nachhaltige Entwicklung und CSR

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