Page 1

Liturgiekalender - Auswahl

Pfarrverband Laim

März bis September

Heft 4 März 2014 Zu den hl. Zwölf Aposteln St. Ulrich Namen Jesu St. Philippus

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus Datum Zeit

Liturgie

Datum Zeit

11.00 Hl. Messe

Fortsetzung Mai So, 25.

9.30 11.00 18.00 18.00 Di, 27. 18.30 Mi, 28. 18.30 18.30 18.30

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht

Do, 29.

CHRISTI HIMMELFAHRT Beginn Wallfahrt Maria Eich Gottesdienst Maria Eich Hl. Messe Hl. Messe Hl. Messe Letzte Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien

6.00 9.00 9.30 9.30 11.00 Fr, 30. 18.30

Mo, 09. 9.30 9.30 11.00 11.00

9.30 11.00 18.00 18.00

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht

Do, 05.

9.00 Laudes mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg 18.30 Visitationsgottesdienst mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg Sa, 07. 9.00 Diakonenweihe unseres Priesteramtskandidaten Johannes Kappauf im Liebfrauendom So, 08..

PFINGSTSONNTAG 9.30 Hl. Messe 9.30 Hl. Messe J.Haydn Jugendmes se für Soli, Chor und Streicher 11.00 Hl. Messe

Heft 4 März 2014

PFINGSTMONTAG Hl. Messe Hl.Messe Hl. Messe Hl. Messe

Zu den heiligen Zwölf Aposteln (Sitz des Pfarrverbands)

FRONLEICHNAM 8.00 Große Stadtfronleichnamsprozession 9.30 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe

Do, 19.

PFARRFRONLEICHNAM 9.00 Hl. Messe in St. Ulrich anschl. Prozession nach Zwölf Apostel ca. 11.30 Ende in Zwölf Apostel

So, 29.

Juni So, 01.

Kontakte im Pfarrverband Laim www.pfarrverband-laim.de

Liturgie

Juli Do, 3.

20.00

Sa, 5.

15.00

So, 6.

9.30 11.00

So, 13. 10.00 So, 27.

Licht am Laimer Anger Ökumenische Feier mit Paul-Gerhardt Firmung in Zwölf Apostel mit Abt Johannes Festgottesdienst zum Patrozinium

So, 28.9.

Saherrstr. 15, 80689 München Tel: 089-546374-0, Fax: 089-546374-22 namen-jesu.muenchen@ebmuc.de www.namenjesu.de Pfarrbüro: Fr. Groh-Fiolka Öffnungszeiten: Di 15.00–17.00 Uhr, Do 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Fr 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins

Jede und Jeder ist berufen Gedanken zum allgemeinen Priestertum

Gelebtes Christentum in Laim Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnanlage

Unsere Seelsorger St. Ulrich

Festgottesdienst zum Patrozinium Hl. Messe beim Kreuz am Neufriedenheimer Platz Fahrzeugsegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband

August/September Fr, 15.8.

Siglstr. 12, 80686 München Tel: 089-547271-3, Fax: 089-547271-40 pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de Pfarrbüro: Fr. Steinleitner Verwaltungsleitung: Fr. Gerum Buchhaltung: Fr. Hummel, Fr. Sawczuk, Fr. Schuppler Öffnungszeiten: Di 11-13, Mi 9-12 u. 17- 20 Uhr, Do 15-18, Fr 8-10 Uhr Ansprechpartner: Pastoralreferent Robert Seisenberger

ialog

Namen Jesu

MARIÄ HIMMELFAHRT Kräutersegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband Bergausflug St.Ulrich mit Messe

45

St. Philippus

Lutzstr. 30, 80687 München Tel. 089-894597-0, Fax 089-894597-23 st-ulrich.muenchen@ebmuc.de www.st-ulrich-laim.de

Westendstr. 249 , 80686 München Tel: 089-547 001-0, Fax: 089-547 001-40 st-philippus.muenchen@ebmuc.de www.st-philippus.de

Pfarrbüro: Fr. Hinteregger Öffnungszeiten: Di 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fr 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Ansprechpartner: Diakon Christian Spahn

Pfarrbüro: Fr. Angermeier Öffnungszeiten: Di 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr, Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Fr 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Ansprechpartner: Pfarrvikar Bernhard Bienlein

Wie erreichen wir sie am besten?


Gottesdienstordnung

Inhalt 3 4 6 7 10 12 13 14 16 17 18 20 21 22 24

Sorge um Manna Im Porträt - Die Ansprechpartner unserer vier Pfarreien Im Gespräch - Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnsiedlung in Laim Ökumenischer Abschied / NEU: Lexikon „kirchisch“ Kirchenräume und Stadtteilspaziergänge - Laim im Dialog 2014 Hingucker - Die vier Orgeln in unseren Kirchen Umfrage - Ihre Meinung ist uns wichtig! Mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Pfarrverband ins Gespräch kommen Über die Schulter geschaut - Kirchenmusik in unserem Pfarrverband Erstkommunion und Firmung 2014 Angebote - Vom spannenden Wagnis der Klinikseelsorge Gremien - Haushalts- u. Personalausschuss / KiTa-Verbundausschuss Kurz gemeldet

26 28 29

Gruppen: Ministrieren - Das neue Hobby / PGR-Wahl Pfarrheim erhält einen Aufzug / Kirchvorplatz termingerecht neugestaltet Veranstaltungen

30 31 32 33

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Neue Heimat gefunden Stattgefunden: Sketche, Kulinarisches und smarter Anzug - Der Herbstball Veranstaltungen / Die Kirchweih lockte wieder viele

34 35 36 37

2

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Gottesdienste für Kinder Stattgefunden: Reger Austausch beim Titularfest / Kinderbibeltag Veranstaltungen / Sternsinger sammelten für Flüchtlingskinder

38 39 40 41

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Eine muntere, aktive Pfarrjugend Zeit verging wie im Fluge - Der alte Pfarrgemeinderat blickt zurück Veranstaltungen

42 43 46

Nützliche Adressen Gottesdienstordnung / Liturgiekalender - Auswahl Kontakte im Pfarrverband

Datum Zeit

ofern nicht ausdrücklich andere Gottesdienstzeiten im Wochenblatt oder liturgischen Kalender benannt werden, gilt für die Sonn- und Feiertage wie auch die Werktage die nachfolgende Gottesdienstordnung.

S

Tag

Zwölf Apostel

St. Ulrich

Namen Jesu

Liturgie

17.15 RK 18.00 GD Eucharistie

17.15 RK, Beichte 18.00 GD*

17.15 RK 18.00 GD*

11.00 GD

Mo

8.00 GD 8.30 RK

Di

8.30 RK

Mi

9.30 GD

11.00 GD

8.00 GD 8.30

18.30 GD

Heilige Messe Seniorengottesdienst mit Krankensalbung

18.00

Vesper

9.30

Festgottesdienst W.A.Mozart Spatzenmesse (für Soli, Chor, Orchester)

9.30

17.00 EA am 1. Do im Monat

Fr

Pfarrgottesdienst mit Segnung der Palmzweige und Palmprozession in allen vier Pfarreien

11.00

Festgottesdienst J. Haydn Paukenmesse für Soli, Chor und großes Orchester Festgottesdienst

11.00

Festgottesdienst

GRÜNDONNERSTAG

12.30

Emmausgang Pfarrverband

PALMSONNTAG

16.00

Kindergottesdienst

19.00

Abendmahlsgottesdienst in allen vier Pfarreien KARFREITAG

11.00

Kinderkreuzweg in allen vier Pfarreien

15.00

Karfreitagsgottesdienst in allen vier Pfarreien

18.30 GD EA

8.00 GD 8.30 RK

8.00 GD

Sa, 26. 10-18

KARSAMSTAG

Sa, 19. 21.00

Osternacht

21.00

Osternacht

8.30 – 22.30 EA

17.15 RK

OSTERSONNTAG

So, 20.

Zeichenerklärung: GD = Eucharistiefeier, RK = Rosenkranz, EA = Eucharistische Anbetung, Aussetzung, Stille Anbetung * im dreiwöchigen Wechsel: in der Regel in zwei Gemeinden als Eucharistie-, in einer Gemeinde als Wort-Gottes-Feier (in UL dann keine Beichtgelegenheit) Taufgottesdienste: in der Regel wechselnd in einer Gemeinde am Samstag 15.00 Uhr, in einer Gemeinde am Sonntag 12.00 Uhr. Näheres dazu erfahren Sie in den Pfarrbüros.

43

44

5.00

Ökumenisches Osterfeuer am Laimer Anger u. Osternacht

5.00

Osternacht

9.30

Familiengottesdienst mit Ostereiersuchen

9.30

Familiengottesdienst

Tag der Ewigen Anbetung

Mai Do, 1. Fr, 2. Di, 6. Mi 7. Fr, 9.

anschl. ½ Std.

17.45 RK 18.30 GD

Heft 4 März 2014

9.30

Fr, 18.

18.30 GD

Do

KrankensalbungsGottesdienst

9.30 GD

8.00 GD

OSTERMONTAG

Mo, 21.

14.00

So, 13.

18.00 RK

Festgottesdienst W.A.Mozart, Missa brevis B-Dur (für Soli, Chor und Orchester)

18.00 Do, 27. 14.00

Do, 8.

Am 1. Mi im Monat EA

Heilige Messe

Weltgebetstag der Frauen

Do, 17.

18.30 GD

11.00

Fr, 07.

St. Philippus

18.00 GD*

Liturgie

11.00

(fest am Sitz des PV)

So

Datum Zeit

März

April Sa

März bis September

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus

Gottesdienstordnung im Pfarrverband Laim

Editorial Titelthema - Jede und Jeder ist berufen - Gedanken zum allg.Priestertum

Liturgiekalender - Eine Auswahl

Mi, 14. Fr, 16. So, 18. Di, 20. Mi, 21. Fr, 23.

18.30 1. Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht am Feldkreuz 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.00 Dekanatsmaiandacht im Dom 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 11.00 Hl.Messe mit Band für die Firmlinge 18.30 Maiandacht der Schönstattmütter 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht

ialog

im Pfarrverband Laim


Editorial mit Jugendlichen und Ministranten sowie VierAugen-Gesprächen mit den Angestellten der Kirchenstiftung als auch mit den Seelsorgern/ innen wird es ein bunter, vielfältiger und sicher für alle Beteiligten auch anstrengender Tag werden. Ich lade Sie schon jetzt am Visitationstag zur Abendmesse um 18.30 Uhr in „Zu den heiligen Zwölf Aposteln“ ein.

Die Menschen und Zahlen, die Fakten und

Liebe Leserin, lieber Leser von dialog im Pfarrverband Laim! Wenn jemand seinen Besuch ankündigt, dann ist der zu Besuchende eingespannt zwischen Aufregung und Vorfreude, Unsicherheit und Glück! Am Donnerstag, dem 5. Juni 2014, haben unser Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg und sein Mitarbeiter im Regionalteam von München, Pastoralreferent Andreas Busse, ihren Besuch in unserem Pfarrverband angekündigt. Neben der vorbereitenden Arbeit für diese „Visitation“ herrscht vor allen Dingen das Gefühl, dass wir Beachtung finden bei „denen da oben“, und unser Laim den für die Seelsorge Verantwortlichen nicht egal ist.

Träume so eines großen Seelsorgebereichs ins Visier zu nehmen, ist ein ambitioniertes Unterfangen. Gerade deshalb wird es wichtig sein, möglichst verschiedene Standpunkte und unterschiedliche Leute mit Graf zu Stolberg in Kontakt zu bringen. Er vertritt in dieser Funktion den Erzbischof als dessen Vikar vor Ort und berichtet ihm auch von uns.

Ich wünsche mir Dialog an diesem Tag – und nicht nur an diesem! - Und schließlich im Gefolge der Pfarrgemeinderatswahlen engagierte, fest glaubende Räte in den Gremien der einzelnen Pfarreien, ferner im Pfarrverbandsrat (PVR), die uns Seelsorger/innen in den anstehenden Aufgaben und Entscheidungen beraten. Den ausscheidenden Pfarrgemeindeund Pfarrverbandsräten herzlichen Dank und Vergelt´s Gott für ihren großen Einsatz und die oftmals langjährige Tätigkeit zum Wohle des Reiches Gottes. Gesegnete Ostern und ein geistreiches Pfingsten 2014!

Mit Gottesdiensten und Gesprächsrunden, einem Mittagessen im Pfarrhaus, der Begegnung

Ihr Pfarrer Georg Rieger

3


Titelthema

Jede und Jeder ist berufen ! Wir sind das Volk Gottes - Gedanken zum allgemeinen Priestertum

Am 11. Oktober 1962 hat Papst Johannes XXIII.

das Zweite Vatikanische Konzil feierlich eröffnet. In seiner Eröffnungsrede sagte der Papst im Hinblick auf die sich wandelnde Welt und Kirche: „Sie reden unablässig davon, dass unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei. ... Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die überall das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse ... muss man vielmehr einen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen.“ Auch wenn der Papst dieses Wort im Blick auf die Welt als Ganzes gesprochen hat, lässt sich doch dieses Zitat ohne weiteres auf die Situation der Kirche im Heute deuten.

Immer dann, wenn die Form des „wir haben

das schon immer so gemacht“ angetastet wird, melden diejenigen sich zu Wort, die Angst vor einer sich wandelnden Zukunft haben. Da sind große Kirchenmänner ebenso betroffen, wie Gläubige, die es sich im religiös-katholischen Schaukelstuhl bequem gemacht haben. Fragt man heute Menschen, was sich mit dem letzten Konzil verbinden lässt, so begegnen einem Sätze wie: „Die Messe wird auf deutsch gelesen“, „Der Priester schaut ins Volk“, usw. Meist sind

4

es Äußerungen, die rein die Form betreffen, nicht aber den Kern und den Inhalt des Konzils selbst. Das aggiornamento – die „Verheutigung“ des Glaubens, wie es Papst Johannes XXIII. genannt hat, ist heute genauso wichtig wie vor 50 Jahren. Was hier zum Ausdruck kommt, ist, dass die Kirche immer wieder eine Reform braucht. Was aber ist unter Reform zu verstehen? – Re-form bedeutet zunächst nichts anderes als zurück zur Form.

Christus ist der Leib der Kirche. In diesem Sinn – wie ihn uns Paulus darstellt (vgl. 1 Kor 12,12ff.) - sollen wir christusförmig werden. Der Leib und die Glieder sind eine Einheit und bilden die Kirche. Für die Kirche im Gesamten und in einer kleineren Form als Pfarrei oder Pfarrverband heißt die Frage: Wie wird Kirche (vor Ort) christusförmiger? In der dogmatischen Konstitution über die

Kirche „Lumen gentium“ (Licht der Völker) steht einer der fundamentalsten Sätze, der zugleich Auftrag für die Kirche, gerade vor Ort, ist. Dort heißt es in LG 32,3: „Wenn auch einige nach dem Willen Christi als Lehrer, Spender der Geheimnisse und Hirten für andere eingesetzt werden, waltet dennoch unter allen wahre Gleichheit hinsichtlich der Würde und dem ialog

im Pfarrverband Laim


Titelthema Tun, das allen Gläubigen in Bezug auf die Auferbauung des Leibes Christi gemeinsam ist.“ Unter allen Getauften herrscht also die gleiche Würde und der gleiche Auftrag im Tun an der Auferbauung der Gemeinde(n). Jede/r trägt Verantwortung für die Kirche in dieser Zeit. Wahre Katholizität der Kirche gibt es nicht ohne die Gemeinschaft mit allen Getauften. Diese Einsicht aus dem Anliegen des Konzils verbietet eine einseitige Amtsüberhöhung der kirchlichen Amtsträger. Eine solche ungerechtfertigte Überhöhung kann durch den Amtsträger oder durch die Gemeinde(n) erfolgen.

Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt, dass sich der durch das Konzil eingeschlagene Weg – sicher auch durch die mangelnde Rezeption durch die Gemeinden – als rückläufig erweist. Der Weg der Kirchenleitung scheint sich mehr als eine Bewahrung vergangener Zeiten darzustellen. Vielleicht durch die Hoffnung oder das Verständnis gespeist, weil man meint, „früher sei alles besser gewesen.“ Bereits im Jahr 2000 hat der bedeutende Theologe Eugen Biser gesagt: „Wir leben ... in einer Phase, die ich ... als die Zurücknahme der Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils bezeichnen muss. Stück um Stück wird das, was jenes Konzil uns geschenkt hat, abgebaut und zurückgenommen. Und eine Kirche, die das tut, die derartige Akte der Selbstbeschädigung setzt, die braucht keine Feinde mehr, denn sie arbeitet selbst auf ihren Ruin und auf ihre mangelnde Akzeptanz hin.“ Dieses erschreckende Zitat muss uns aufrütteln, dass das Konzil nicht in die bloße Geschichtsschreibung eingeht, sondern seinen lebendigen Platz im Leben der konkret gelebten Kirche vor Ort, in den Pfarreien und Diözesen haben muss. Kirche versteht sich nicht als statisches Gebilde, sondern als pilgerndes Gottesvolk, das Heft 4 März 2014

gemeinsam unterwegs ist und die Botschaft Christi lebendig hält. Jede/r Getaufte ist somit gerufen, sich dem pilgernden Volk anzuschließen, denn alle haben wir an der gleichen Würde und Sendung durch die Taufe teil. Wer aber als Glaubender durch die Zeit pilgert, wird immer wieder auch Grenzen überschreiten müssen. Auch 50 Jahre nach der Eröffnung des Konzils bleiben noch viele Fragen offen. Eines aber stellt sich heute als die zentrale Aufgabe: die Reform der Kirche vor Ort. Wer will, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt! In der kirchlichen Großwetterlage kann man freilich als Gemeinde so schnell nichts verändern: Die Frage nach verschiedenen Zulassungswegen zum diakonalen und priesterlichen Amt, die Frage der Frauenordination sind sicher nur wenige, aber brennende Fragen, die die Kirchenleitung zu bearbeiten hätte. Wie wir aber die Annahme und die Aufgabe des Zweiten Vatikanischen Konzils Kirche lebendig halten, ist uns anheimgestellt.

Weihbischof Wolfgang Bischof erwähnte in einem Gespräch einmal, dass in den kommenden Jahren in der Seelsorgsregion Süd so viel wegbrechen werde, wie in der ganzen Zeit seit der Säkularisation nicht. – Das trifft ins Mark. Angst muss man aber nur bekommen, wenn man keinen Mut aufbringt, sich auf eine sich äußerlich verändernde Kirche einzulassen. Verantwortung für die Kirche vor Ort übernehmen heißt nicht in ein lautes Wehklagen einzustimmen, weil kein Priester mehr da ist. Verantwortung für die Kirche vor Ort übernehmen heißt nicht, den liturgischen Feiern fern zu bleiben, weil keine Messe mehr stattfinden kann, und eine andere Form das gottesdienstliche Leben bereichert. Verantwortung für die Kirche vor Ort heißt nicht, kirchliche Mitarbeiter als Seelsorger erster und zweiter Klasse einzuteilen. Verantwortung für die Kirche vor Ort übernehmen heißt: Kirche 5


Titelthema

als lebendige Gemeinschaft erfahrbar werden zu lassen, ungewohnte Wege beschreiten, die Fähigkeiten verschiedener Menschen wahrzunehmen und in die Gemeinde einzubinden.

Das Volk Israel kam zur Freiheit, weil es sich aufgemacht hat im Vertrauen darauf, dass Gott es führt. Auch wenn das Volk in der Wüste gemurrt hat – es gelangte in die Freiheit und in das Gelobte Land. Dieses Volk hatte den Mut, Neues zu wagen und hat sich nicht im „es war schon immer so“ verkrochen. Der Auszug aus Ägypten war der Prototyp des aggiornamento von Papst Johannes XXIII. Im Sinne dieses Bildes vom Exodus könnte das heißen: Altes zurück zu lassen und Neues zu wagen. Ein wesentlicher Teil des Zweiten Vatikanischen Konzils – alle Gläubigen einzubinden – hat vor 50 Jahren begonnen. Es stellt sich mir die Frage: „Was ist umgesetzt und was blieb bisher offen und unerfüllt?“ Seit 50 Jahren wird die Messe nicht mehr gelesen, sondern gefeiert und der Priester ist als Teil der Gemeinde mit dieser um den Altar versammelt. Mir scheint, dass zwar die Zukunft begonnen hat, die Vergangenheit aber noch nicht beendet ist. Was der 50. Jahrestag der Eröffnung dieses wegweisenden Konzils aussagen kann ist: Machen wir uns neu auf den Weg und gehen weiter nach vorne. Wo aber ein bedächtiger Schritt keinen Fortschritt bringt, muss ein Sprung nach vorne gewagt werden! 6

Wenn wir alle das beherzigen, kann man mit dem leider schon verstorbenen Kardinal JeanMarie Lustiger aus Paris beherzt sagen: Das Christentum hat seine große Zeit noch vor sich. Ralph Regensburger (Nachdruck aus Pfarrbote PV Warngau 2/2012)

Sorge um MANNA

Beim Caritas-Integrationsprojekt MANNA am Caritaszentrum Laim-Sendling organisieren die Lebensmittelbezieher mit und helfen sich gegenseitig. Das Projekt gibt es seit 1998. Jetzt ist die Weiterführung von MANNA gefährdet. Menschen aller möglichen Nationen, Religionen und jeder Bildungsschicht, die von einem ganz geringen Einkommen leben müssen, können beim Caritas-Projekt MANNA kostenlose Lebensmittel durch die Münchner Tafel erhalten. Aber diese Menschen sind nicht nur „arm“ – jeder hat auch Fähigkeiten. Und diese Fähigkeiten werden bei MANNA gefordert und gefördert. Jeder kann und soll sich - entsprechend seiner Möglichkeiten - bei MANNA einbringen, z.B. in Form von Mitarbeit im Projekt oder bei Aufgaben für Pfarreien aus dem Dekanat. So entsteht das Gefühl, auch noch gebraucht zu werden und nicht nur arm zu sein! Auch sind alle auf diesem Weg zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, die ihnen sehr wichtig ist. Die Beratungsstelle der Projektleiterin Brigitte Sobetzko wird mit ihrem Übertritt in den Ruhestand ersatzlos gestrichen. Zwar hat sie ialog

im Pfarrverband Laim


Im Porträt

angeboten, MANNA im Rahmen einer 400 € - Stelle noch für eine gewisse Zeit weiterzuführen, aber die Finanzierung dieser geringfügigen Stelle ist nicht gesichert.

Verzweifelt denken die Beteiligten darüber nach, wie dieses Geld aufgebracht werden könnte, hatten schon eine Besprechung mit der Zentrumsleitung. Aber bis jetzt haben sie noch keine positive Rückmeldung erhalten. MANNA ist für sie ein ganz wichtiger Teil ihres Lebens und sicher auch ein Wert für Caritas und Kirche. Die Betroffenen sind in großer Sorge und hoffen sehr, dass MANNA erhalten bleiben kann. Ein Antwortschreiben von Caritas-Direktor Prälat Hans Lindenberger von Mitte Febrar macht nun Hoffnung, dass es für Manna doch weitergehen könnte. Helmut Lastin, Sandra Fikirli, Stefan Troll (im Namen aller MANNA-Teilnehmer)

Kontakt: Brigitte Sobetzko, E-Mail: gsa-laim@caritasmuenchen.de

Die Ansprechpartner unserer vier Pfarreien Für alle Belange vor Ort Ein Pfarrverband – vier Pfarreien, das ist auch eine Herausforderung für das Seelsorgsteam. Wie schafft man es, alle anfallenden Arbeiten zu koordinieren und wie kann man trotz vielfältiger Aufgaben in Organisation und Verwaltung den Menschen nahe sein? Ein Element dieser Aufgabe ist das Modell der Ansprechpartner, die in den einzelnen Pfarreien präsent sind und viele der wichtigen Aufgaben vor Ort übernehmen. War im klassischen Pfarreiensystem der letzten Jahrzehnte oft der Pfarrer in allen relevanten Aufgaben erste Anlaufstation und Entscheider, bietet sich jetzt die Chance der größeren Mitverantwortung anderer pastoraler Berufe. Da der Pfarrverband auch nicht alles zentralisieren und gleich organisieren, sondern vielmehr das Gewachsene und Bewährte der Pfarreien aufgreifen und allen zur Verfügung stellen will, soll und kann nicht alles auf eine höhere Ebene verlagert werden. Deshalb gibt es Heft 4 März 2014

neben dem Pfarrverbandsleiter Pfarrer Georg Rieger in jeder Pfarrei Ansprechpartner, die in seinem Namen Leitungs- und Verwaltungsaufgaben ausführen.

Ihre Aufgabe ist es vor allem, in allen Belangen

vor Ort ansprechbar zu sein. Das heißt sowohl, repräsentative Aufgaben in und für die jeweilige Pfarrei zu übernehmen, wie auch die Anliegen und Nöte der einzelnen Pfarreien für das ganze Seelsorgsteam wahrzunehmen und ins Gespräch zu bringen.

Eine weitere große Aufgabe kommt den Ansprechpartnern mit den Verwaltungsaufgaben zu. Alle vier sind offiziell delegierte Vorstände der jeweiligen Kirchenverwaltungen. Sie vertreten so Pfarrer Rieger in diesen Gremien. Einiges, wie z.B. die Personalverantwortung, wurde zwar auf den Haushalts- und Personalverbund 7


Im Porträt des Pfarrverbands übertragen, trotzdem bleibt eine Vielzahl an Aufgaben bei den einzelnen Kirchenverwaltungen und in der Verantwortung der einzelnen Pfarreien. All diesen Aufgaben widmen sich die Ansprechpartner zusammen mit ihren Kirchenpflegern und den Kirchenverwaltungen. Die Ansprechpartner sind also das, was ihre Bezeichnung ausdrückt: Ansprechbar in allen Belangen vor Ort, sei es die einzelne Pfarrei betreffend, sei es in Bezug auf den ganzen Pfarrverband. Ich habe jeden Ansprechpartner gebeten, ein paar persönliche Worte zu seiner Aufgabe zu schreiben. Johannes Kappauf Pastoralreferent Robert Seisenberger, Ansprechpartner Zwölf Apostel Kontakt: Pfarramt Zu den hl. Zwölf Aposteln, Siglstr. 12, Tel. 089/547271-3 seisenberger12apostel@yahoo.de

Eine erste Erfahrung der vergangenen Monate ist, dass die Aufgaben rund um die Kirchenverwaltung den allergrößten Teil meiner Arbeit in Anspruch nehmen. Bei der Verantwortlichkeit für die Finanzen der Kirchenstiftung vor Ort, bei zwei Kindertagesstätten, Kirche, Pfarrheim und Pfarrbürogebäude kommen hier täglich neue Vorgänge auf meinen Schreibtisch. Ein weiterer wesentlicher Bereich ist die Arbeit in und mit den verschiedenen Gremien auf Pfar8

rei- und Pfarrverbandsebene und die Mitarbeit an der Schaffung neuer Strukturen und (Büro-) Abläufe, die aufgrund der Pfarrverbandsbildung notwendig sind. So ist meine Tätigkeit fast ausschließlich von Büro- und Hintergrundarbeiten geprägt: moderieren, organisieren, vernetzen. Eine zweite Erfahrung ist, dass mir daher kaum mehr Zeit für seelsorgliche und pastorale Dienste und Aufgaben bleibt. Diese Erfahrungen verbinde ich mit der Hoffnung, dass in meinem Tätigkeitsbereich Seelsorge/Pastoral und Verwaltung künftig wieder in ein gutes Verhältnis kommen; gemäß meiner kirchlichen Sendung als Pastoralreferent: Verkünde und lebe das Evangelium Christi, damit Glaube, Hoffnung und Liebe in den Menschen geweckt und gestärkt werden. Diakon Christian Spahn, Ansprechpartner St. Ulrich Kontakt: Pfarramt St. Ulrich, Lutzstr. 30, Tel.: 089/894597-0, cspahn@ebmuc.de

Im Rahmen der Umstrukturierung der Seelsorge in unserer Erzdiözese ist dem Leiter größerer Pfarrverbände bei Mangel an Priestern die Möglichkeit an die Hand gegeben, die einzelnen Pfarreien mit Seelsorgern zu besetzen, die als sog. Erstansprechpartner vor Ort fungieren sollen. Im Laufe der letzten beiden Jahre hat sich gezeigt, dass diese Bezeichnung eher irreführend ist. De facto hat sich nämlich die Aufgabe des Ansprechpartners sehr schnell zu ialog

im Pfarrverband Laim


Im Porträt dem entwickelt, was bisher als Pfarradministrator bezeichnet wurde: dem tatsächlichen Leiter der Pfarrei. Der Begriff des Ansprechpartners ist dabei eher unkonkret und hat keine kirchenrechtliche Relevanz. Er ist Seelsorger, Verwaltungskraft, Gremienverantwortlicher und delegierter Kirchenverwaltungsvorstand in einem. Er ist zuständig für alles, was vor Ort geschieht und dabei verantwortlich gegenüber der Pfarrgemeinde einerseits und dem Pfarrverbandsleiter andererseits. Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins, Ansprechpartnerin Namen Jesu Kontakt: Pfarramt Namen Jesu, Saherrstr. 15, Tel.: 089/546374-0, ischeidl-martins@ebmuc.de

für mich stellt zum einen die Verantwortung als stellv. Kirchenverwaltungsvorstand dar, zum anderen die Notwendigkeit zu erklären, dass ich nicht der „Pfarrer-Ersatz“ bin, sondern als Gemeindereferentin eine zusätzliche Aufgabe wahrnehme. Pfarrvikar Bernhard Bienlein, Ansprechpartner St. Philippus Kontakt: Pfarramt St. Philippus, Westendstr. 249, Tel. 089/547001-0, bbienlein@ebmuc.de

Da ich ja schon mal Pfarrer in einer kleinen

Seit September 2013 bin ich beauftragt, Ansprechpartnerin für die Pfarrgemeinde Namen Jesu zu sein. Das bedeutet für mich, für Mitarbeiterschaft, Gemeindemitglieder, Gruppierungen und Gremien ein fester Bezugspunkt in den vielen seelsorglichen und verwaltungstechnischen Aufgaben mit meiner Person zur Verfügung zu stehen. Diese Aufgabe nehme ich einerseits in der Kollegialität mit dem Leiter des Pfarrverbands und dem Seelsorgteam wahr, zum anderen in Kooperation mit den pfarrlichen Gremien und Einrichtungen. Daher verstehe ich meine Rolle primär in der Weise, Bindeglied zwischen PV-Leitung und Pfarrgemeinde zu sein. Eine neue und zugleich große Herausforderung Heft 4 März 2014

Gemeinde war und zeitweise mehr oder weniger als einziger hauptamtlicher Seelsorger vor Ort, wusste ich schon, was es bedeutet, wegen allem Möglichen angesprochen zu werden und diese Anfragen auch irgendwie zu klären oder weiterzuleiten. Das ging, glaube ich, ganz gut, weil es damals - wie auch heute - ehrenamtliche Leute in der Pfarrei gab, die viel Ahnung von Dingen haben, bei denen ich mich nicht auskenne und die jenseits der Seelsorge liegen (Welche Sicherheitsvorschriften muss man im Kindergarten beachten? Welche Formulare müssen wie ausgefüllt werden, damit wir eine Chance haben, einen Zuschuss zu bekommen? usw. usw...) Es macht mir Freude, zumindest ein wenig Einblick in die vielfältigen Angelegenheiten des Pfarreilebens zu haben. Ich habe dadurch den Eindruck, mehr mit der Pfarrei verbunden zu sein.

9


Im Gespräch

Mitreden, mitentscheiden, mitverantworten

Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnsiedlung in Laim

Auf dem Pfarreigebiet von Zwölf Apostel steht

eine Wohnsiedlung, die sicher nicht alle Menschen im Pfarrverband kennen. Dabei zählt sie mit insgesamt 600 Wohneinheiten nicht gerade zu den kleinsten ihrer Art in Laim: Die Alte Heimat-Wohnanlage zwischen Zschokkestraße, Burgkmairstraße und Kiem-Pauli-Weg, auch das Thomas-Wimmer-Haus gehört dazu. Die Siedlung wurde Ende der 50er Jahre unter Oberbürgermeister Thomas Wimmer gegründet, um ausgebombten Münchnern ein Zuhause zu geben. Seither wird sie von einer Stiftung getragen mit dem Zweck, älteren, sozial benachteiligten und behinderten Bürgern der Stadt München bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Im Frühjahr 2013 nun hat die Stadt München eine Sanierung und Weiterentwicklung der Siedlung beschlossen und die Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG mit der Planung beauftragt.

Seither sind die Menschen hier zusammengerückt, weil sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Wohnumfeldes machen. Ängste haben sich breitgemacht, die Siedlung könnte einem Neubau zum Opfer fallen mit dem Ziel einer Nachverdichtung der bislang für Münchner Verhältnisse noch recht lockeren Bebauungsstruk-

10

tur. Unter den Bewohnern der Anlage hat sich eine Interessensvertretung, der Alte HeimatArbeitskreis (AHA), gegründet. Große Solidarität in der Siedlung Die Stadt München hatte sich bereit erklärt, die Bürger zu befragen und in die Beratungen einzubeziehen, was im Bezirksausschuss auch einstimmig beschlossen wurde. Seither trifft sich die Kerngruppe des AHA einmal wöchentlich zum Austausch, einmal im Monat ist Vollversammlung für alle interessierten Anwohner.

Die GEWOFAG lässt derzeit eine Mängelliste für den Sanierungsbedarf in der ganzen Siedlung erstellen. Das Ergebnis soll demnächst in einer Bewohnerversammlung vorgestellt werden. „Wir haben beantragt, Einsicht in die Liste zu erhalten“, so AHA-Mitglied Dieter Wieczorek. Auch wenn man sich mit der GEWOFAG darin einig ist, dass einiges zu tun sei: Wenn es nach Wieczorek und wohl nach den meisten Anwohnern ginge, sollte die Siedlung in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben, vor allem auch ihre schönen Grünanlagen. Der überwiegende Teil der Anwohner fühlt sich hier wohl und befürwortet einen Erhalt der Siedlung. ialog

im Pfarrverband Laim


Im Gespräch Eine Modernisierung könne auf das Notwendigste beschränkt bleiben, meint auch Wieczorek und verfolgt für die Anwohner damit natürlich auch das Ziel, die günstigen Mieten zu erhalten. Der Arbeitskreis erstellt derzeit seinen eigenen Katalog der notwendigen Sanierungsmaßnahmen. Aber, so gibt Hans-Christian Polt, ebenfalls Mitglied im AHA, zu bedenken, es müsse schon auch die wirtschaftliche Seite aus Sicht des Trägers gesehen werden. Und diese decke sich naturgemäß nicht zwangsläufig in allen Punkten mit der der Anwohner. Integration statt Isolation In letzter Zeit stellt das Wohnungsamt freiwerdende Wohnungen verstärkt auch Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung. Nicht alle Anwohner sehen das nur positiv, sie bezweifeln,

Dieter Wieczorek (li) und Hans-Christian Polt - zwei starke Stimmen im Alte Heimat-Arbeitskreis AHA

dass das auch dem Stiftungswillen entspricht. Doch die Stadt München hält nach eigenem Bekunden an dem Stiftungswillen fest. Das würde eben auch damit zusammenhängen, dass es wenig deutsche Mietinteressenten für die sanierungsbedürftigen Wohnungen gäbe. Wieczorek sieht die Neuankömmlinge in der Siedlung als Bereicherung: „In meiner unmittelbaren Nachbarschaft leben nun eine Familie aus Mazedonien, ein Mann aus Afghanistan und eine sehr sympathische Nachbarin afrikanischer Abstammung. Wir kommen sehr gut miteinander aus.“ Hans-Christian Polt ergänzt: „Wir gehen offen auf die Immigranten zu. Anfangs sind sie häufig ängstlich und zurückhaltend, wir Heft 4 März 2014

bieten ihnen Hilfe an und so ist meist das Eis schnell gebrochen.“ Steht der Arbeitskreis also auch ein Stück weit für Integration? „Unbedingt“, meint Polt. Beispielsweise gäbe es eine monatliche Kaffeerunde im Alten- und Service-Zentrum, für alle Anwohner, da seien in letzter Zeit auch schon vereinzelt Neuhinzugezogene gekommen. Ein weiteres zartes Pflänzchen der Integration beginnt ebenfalls mit Hilfe des Arbeitskreises gerade zu wachsen: Erstmals seit vielen Jahren des Nebeneinanders gibt es einen Austausch mit den behinderten Mitbewohnern der Anlage und deren Betreuern aus dem Verein Lebenshilfe München. Helfen und Freude bereiten Fragt man die Mitglieder des Arbeitskreises der Alten Heimat nach dem persönlichen Anliegen für ihr Engagement, so nennen sie einstimmig sehr christliche Werte: Die alten Menschen seien eben oftmals hilfsbedürftig. Schon mit der Reparatur eines Wasserhahns könne man helfen und Freude bereiten. „Und das gibt einem auch persönlich sehr viel zurück.“, sagt Polt. Oder die alte Frau im Rollstuhl – sie kann selbst ihre Erdgeschosswohnung nicht mehr verlassen, weil der Zugang nicht barrierefrei ist. „So ist sie froh, wenn wir Nachbarn ihr immer wieder dabei helfen“, so Wieczorek. Der Arbeitskreis stellt aber auch größere Aktionen auf die Beine, zum Beispiel Rama Dama zur Säuberung der Grünanlagen – und viele packen mit an. Auch gibt es – mit Unterstützung des regionalen Netzwerks für soziale Arbeit REGSAM - seit 2012 gemeinsame Brunnenfeste. Benannt sind sie nach dem Brunnen neben dem ASZ, der dort zu Erinnerung an die Stifter der Siedlung steht. Und noch einen Förderer gibt es: Anlässlich des Jubiläumsjahrs haben Studenten der Stiftungsfachhochschule eine Ausstellung zur

11


Im Gespräch historischen Entwicklung der Siedlung auf die Beine gestellt. Wie geht es weiter? Die Mitglieder des AHA wünschen sich noch mehr solcher Mitstreiter, Mitmenschen im Pfarrverband. Politisch, sozial und vielleicht sogar finanziell. Denn bislang muss das Meiste – ob Büromaterial oder Veranstaltungen - aus eigener Tasche bezahlt werden. Wieczorek: „Aber wir wollen auch zeigen, dass wir in der Lage sind, finanziell etwas auf die Beine zu stellen.“ Denn jammern und betteln will der AHA ganz gewiss nicht. „Uns ist erst einmal wichtig zu erfahren, welchen Sanierungsbedarf die GEWOFAG nun genau feststellt“, so AHA-Sprecher Wieczorek. Generell wollen die Bewohner in die weiteren

Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Wo früher viele Gerüchte im Umlauf waren, und Anonymität unter den Bewohnern der Siedlung herrschte, haben sich mit dem Arbeitskreis AHA aufmerksame und mutige Gesprächspartner gefunden. Dies mag manch Einem noch ungewohnt und mühsam erscheinen. Wenn sich aber durchsetzt, dass die Betroffenen nicht nur gehört werden, sondern auch mitentscheiden dürfen, werden Lösungen am Ende auch tragfähiger sein. Und das könnte auch anderswo im PV Schule machen – nicht nur in der WohnUli Koller siedlung. Kontakt:

Ökumenischer Abschied

Lexikon „kirchisch“

Dieter Wieczorek, E-Mail: info-aha-2012@gmx.de Gemeindereferentin Birgit Gammel, E-Mail: bgammel@ebmuc.de

„Folgenden Dialog zweier Herren

Nach fast 15jähriger Dienstzeit in unserer Schwestergemeinde Paul-Gerhardt wurde Pfarrer Carsten Klingenberg am Sonntag, den 16. Februar im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in St. Ulrich verabschiedet. Pfr. Klingenberg hat von jeher ganz im ökumenischen Geist den Kontakt zu St. Ulrich gepflegt und die Zusammenarbeit mit unserer Pfarrei und Gemeinde geprägt. Wir bedauern seinen Weggang und sind gleichzeitig dankbar für sein Wirken hier in Laim. Wir wünschen Pfr. Klingenberg und seiner Familie Kraft und Gottes Segen für seinen Neuanfang in der Gabrielkirche in Ismaning und der Raphaelkirche in Unterföhring. Diakon Christian Spahn

12

konnte ich am Segensaltar der Fronleichnamsprozession mithören: Was ist das eigentlich hier?“ - „Das ist eine Messe.“ - „Aha. Danke.“ Nun, war das wirklich eine „Messe“? Das Wort „Messe“ leitet sich ab von dem lat. Schlusswort der Feier: „Ite missa est“, das heißt: „Geht, es ist Aussendung“ – „Geht, ihr seid ausgesandt“. Im Laufe der Zeit ist daraus die Bezeichnung der gesamten Feier geworden. Ein anderes Wort für diese höchste Gottesdienstform der Kirche ist „Eucharistiefeier“. Damit erfüllt die Kirche dankend den Auftrag Jesu von seinem letzten Mahl mit seinen Jüngern: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Es gibt noch eine Reihe von anderen Gottesdienstformen: Wort-Gottes-Feiern, Andachten, das Stundengebet (die Vesper gehört dazu) - und Prozessionen, wie die Fronleichnamsprozession, die die beiden Herren für eine Messe gehalten hatten. Mit Start eines neuen kleinen „Lexikons“ wollen wir in Kurzform Begriffe aus dem Leben der Kirche erläutern, deren Bedeutung nicht so vertraut ist.

ialog

Reinhilde Lohmöller

im Pfarrverband Laim


Angebote im Pfarrverband

Kirchenräume und Stadtteilspaziergänge Laim im Dialog 2014 Das Projekt „Laim im Dialog“ geht auch im Jahr 2014 weiter. Ein aktueller Schwerpunkt werden in diesem Jahr Führungen und Erkundungen der vier Kirchen im Pfarrverband sein. Das Bildungsteam im Pfarrverband lädt Sie in Zusammenarbeit mit dem Münchner Bildungswerk herzlich ein, miteinander die einzelnen Kirchen anzuschauen, ihre Besonderheiten zu entdecken und etwas über ihre Entstehungsgeschichte zu erfahren. Auch die Streifzüge durch den Stadtteil gehen weiter – bei den „Laimer Begegnungen“ gibt es geführte Stadtteilspaziergänge und einen Blick hinter die Kulissen. Weitere Infos zum Projekt Laim im Dialog: www.pfarrverband-laim.de

Kirchenräume 4

Laimer Begegnungen Streifzüge durch den Stadtteil und zu den Menschen Samstag, 29. März, 15.00 – 17.00 h Stadtteilspaziergang Laim Süd zwischen Namen Jesu und St. Philippus Mit Norbert Winkler, Historisches Archiv Laim Treffpunkt: Namen Jesu, Saherrstr. 15. Der Spaziergang endet bei St. Philippus. Mittwoch, 4. Juni 14.00 – 16.00 h Stadtteilspaziergang in der Kurparksiedlung Mit Alexander Brust (Anmeldung unter Tel: 717272) Treffpunkt: Stadtsparkasse München (Fürstenrieder Str., Ecke Ammerseestraße)

24. Mai 16.30 h, Pfarrsaal Namen Jesu Was macht einen Kirchenraum zum Kirchenraum? Orte und Zeichen, Rituale und Symbole - Auftakt zu den Kirchenräumen mit Pfarrvikar Ralf Regensburger Termine: 5.7., 16.30 h, Kirche St. Ulrich 20.9., 16.30 h, Kirche Namen Jesu 18.10., 16.30 h, Kirche Zwölf Apostel 15.11., 16.30 h, Kirche St. Philippus Heft 4 März 2014

Freitag, 27. Juni von 11.00 – 12.30 h Fraunhofer-Gesellschaft Besuch bei der Zentrale der größten Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa Treffpunkt: Hansastr. 27c Anmeldung erforderlich, bis jeweils eine Woche vorher bei Monika Kluy, Tel.: 700 22 64, Gebühr pro Treffen 3.- €

13


Hingucker

Zu den heiligen Zwölf Aposteln Die von der Firma Schuke in Berlin gebaute neue Orgel von Zwölf Apostel wurde am

29.6.1997, dem Fest Peter und Paul, unserem Patrozinium, von Prälat Dr. Gerhard Gruber mit einem Festgottesdienst feierlich eingeweiht. Sie hat 38 Register, verteilt auf zwei 2 Manuale und Pedal.

Namen Jesu Die Orgel der Namen-Jesu-Kirche ist

ein Werk des Hamburger Orgelbauers Christian Lobback. Sie wurde im Juli 1996 fertiggestellt und von Prälat Max Eham geweiht. Der Klang französischer Orgeln des 19. Jahrhunderts beeinflusste die Disposition, grundsätzlich hatte der Orgelbauer aber das gesamte Spektrum der Musik im Blick.

14

ialog

im Pfarrverband Laim


Hingucker

St. Ulrich Die Orgel von St. Ulrich ist ein zwei-

manualiges Instrument, gebaut ca. 1970 von Schreibmayer, München. Sie hat 21 Register. Bereits ein Jahr nach ihrer Fertigstellung wurde eine Generalrenovierung notwendig. Seit ihrer Wiederinstandsetzung durch einen wirklichen Orgelbauer ist sie eine robuste Orgel. Eine Besonderheit: Der Organist sitzt praktisch zwischen den Pfeifen, man kann deshalb die kompositorischen Feinheiten exakt hören.

St. Philippus Die Orgel von St. Phi-

lippus ist ein Werk der Firma Jann. Sie hat 30 Register auf zwei Manualen, Pedal und eine mechanische Traktur. Die Disposition entwarf Domorganist Prof. Dr. Franz Lehrndorfer in Zusammenarbeit mit dem Orgelbaumeister Thomas Jann. Eingeweiht wurde sie 1997 von Prof. Dr. Heinrich Fries mit einem Festgottesdienst.

Heft 4 März 2014

15


Umfrage

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Sie halten gerade die vierte Ausgabe unserer Pfarrverbandszeitung dialog in der Hand. Zeit, uns Ihre Meinung zu den Informationswegen im Pfarrverband zu sagen! Bitte trennen Sie diese Seite heraus, geben sie in einem der vier Pfarrbüros ab oder schicken sie uns per E-Mail! Sie können aber auch online an der Umfrage teilnehmen - den Fragebogen finden Sie unter www.pfarrverband-laim.de. Die Auswertung folgt in der nächsten Ausgabe. Vielen Dank für´s Mitmachen! Woher bekommen Sie vorrangig Informationen über unseren Pfarrverband? (bitte ankreuzen) Pfarrwochenbriefe ___ Schaukästen ___ Menschen aus der Pfarrei ___ Pfarrverbandszeitung dialog ___ Sonstiges :______________________________________________________ Was gefällt Ihnen an unserer Pfarrverbandszeitung dialog mehr, was weniger? (Noten von 1–6) Format (DIN A 5) ___ Pfarrverbandsteil ___ Pfarreiteile ___ Titelseitengestaltung ___ Liturgischer Kalender und Gottesdienstordnung zum Heraustrennen ___ Bemerkungen: __________________________________________________ Wie gefallen Ihnen die Rubriken des Pfarrverbandsteils von dialog? (Noten von 1-6) Titelthema (hier: Allg. Priestertum) ___ Interviews mit Menschen aus dem Pfarrverband ___ Interviews mit Menschen außerhalb des Pfarrverbands ___ Über die Schulter geschaut - Vorstellung von Gruppen ___ Stattgefunden - Bericht über Veranstaltungen, Ereignisse... ___ Hingucker - Bilder aus dem Pfarrverband (hier: Orgeln) ___ Hilfreiche Adressen ___ Bemerkungen dazu: ________________________________________________ Sind die vier Pfarreien des Pfarrverbands in dialog ausreichend dargestellt? (bitte ankreuzen) Vier Seiten pro Pfarrei genügen ___ Die Pfarreiteile sollten mehr Platz erhalten ___ Zwei Seiten pro Pfarrei würden reichen ___ Bemerkungen dazu: _________________________________________________________ Zu welchen Themen würden Sie gerne mehr erfahren? ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________

16

ialog

im Pfarrverband Laim


Seelsorge

Mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Pfarrverband ins Gespräch kommen Wie sind sie zu erreichen? Unser großer Pfarrverband ist weniger überschaubar als es die vier Pfarreien waren. Alle Seelsorger zu kennen, ist ein bisschen schwieriger geworden, auch wenn sie mit Bild auf unserer Homepage (www.pfarrverband-laim.de) wie auch im dialog vorgestellt wurden. In den Gottesdiensten sind sie zu erleben: Die Priester rotieren bei den sonntäglichen Eucharistiefeiern, die pastoralen MitarbeiterInnen bei den Wort-Gottes-Feiern und sind auch sonst in vielen Gottesdiensten präsent. Die zufällige Begegnung auf der Straße, der kleine Ratsch – das gibt es (fast) nicht mehr. Die guten Wünsche zum Sonntag an der Kirchtür lassen sich auch nicht zu sehr ausdehnen, entweder muss der Priester zur Zelebration in die nächste Pfarrkirche oder der Mesner möchte gern aufräumen und die Kirche schließen. Es gibt ein Dilemma: Was ist wünschenswert und was ist möglich? Für Gespräche stehen die Seelsorger während ihrer Sprechzeiten zur Verfügung: Georg Rieger, Priester, Pfarrverbandsleiter. Sprechstunde: Mi 15-17 Uhr, Fr 9-10 Uhr, nicht in den Ferien, grieger@ebmuc.de, telefonisch am besten Di bis Fr 10-12 und 15-17 Uhr (Tel.: 547271-53) Bernhard Bienlein, Priester, Sprechstunde n. V. bbienlein@ebmuc.de, Tel. 54700112 (auch AB) Ralph Regensburger, Priester, Sprechstunde n. V., rregensburger@ebmuc.de Tel. 5463740 (auch AB) und 54637420 Birgit Gammel, Pastoralreferentin, Sprechstunde n. V., bgammel@ebmuc.de, Tel. 547271-3 (auch AB), am besten Di und Do Mareile Hartl, Gemeindereferentin, Sprechstunde n. V. mareile-mc@gmx.de, Tel. 74494944 (auch AB) Johannes Kappauf, Priesteramtskandidat, Sprech-

Heft 4 März 2014

stunde n. V., jkappauf@ebmuc.de, Tel. 547271-3, am besten Do und Fr Maria Nittmann, Pastoralassistentin, Sprechstunde n. V., mnittmann@ebmuc.de Tel. 54700113 (auch AB), am besten Do und Fr Georg Riepel, Diakon, Sprechstunde n. V., griepel@ ebmuc.de, Tel. 8945970 Isabel Scheidl-Martins, Gemeindereferentin, Sprechstunde Fr 10-11 Uhr und n.V., ischeidl-martins@ebmuc.de, Tel. 546374-11, am besten Di, Do, Fr Robert Seisenberger, Pastoralreferent, Sprechstunde n. V., Tel. 54727158 seisenberger12apostel@yahoo.de Christian Spahn, Diakon, Sprechstunde n. V. cspahn@ebmuc.de, Tel. 8945970, am besten Di, Do, Fr

Für Trau-, Tauf- und Trauergespräche werden eigens Termine vereinbart. Wenn Sie ohne einen dieser Anlässe Bedarf nach einem Seelsorgegespräch haben, können Sie sich über die Pfarrbüros für die Sprechstunde eines Seelsorgers anmelden. Da alle SeelsorgerInnen für den ganzen Pfarrverband angewiesen sind, suchen Sie sich ruhig die- oder denjenigen aus, von dem Sie annehmen, dass Sie mit ihm oder ihr am besten ins Gespräch kommen. Was ist Seelsorge, wer ist Seelsorger? Die Sorge um den Anderen, die Aufmerksamkeit füreinander, der Mut, den Anderen anzusprechen oder sich ansprechen zu lassen, ergibt sich schon aus dem Christ-Sein. Und so ist jeder einzelne Christ durch seine Berufung ein Seelsorger, nicht nur die hauptamtlichen und eigens dazu ausgebildeten. So manches Mal ergibt sich wie nebenbei ein Gespräch, bei dem beide Teilnehmer sich öffnen und das gut tut. Reinhilde Lohmöller und Maria Nittmann

17


Über die Schulter geschaut

Wer singt, betet doppelt

Kirchenmusik in unserem Pfarrverband

„Wer singt, betet doppelt“, so sagte schon

Augustinus – und fasst damit die Bedeutung der Kirchenmusik für die Kirche in wenige Worte. Was verbirgt sich dahinter? Musik spricht die Tiefe im Menschen an, seine Emotionen. Sie hat also eine zweifache Zielrichtung: Kirchenmusik als Lob Gottes (so steht es schon in den Psalmen des Alten Testaments) und auch zur Erbauung der Gemeinde.

Entscheidend ist nach Meinung der Kirchenmusiker/innen in unserem Pfarrverband aber auch, dass neben der Wortverkündigung noch eine weitere Art der Verkündigung dazukommt: Geistliche Texte fügen sich entweder ohnehin harmonisch in den Messablauf oder sie intensivieren sogar noch die Aussagen von „vorne“. Durch die Musik kommt zudem Atmosphäre in die Kirche, will heißen, die erzeugten Harmonien bringen Wohlklang in die Seelen ihrer Zuhörer. Was dann die Kirchenmusiker/innen unseres Pfarrverbands aus der Fülle an Möglichkeiten letztlich in ihrer Pfarrei auswählen und anbieten, hängt von verschiedenen Dingen ab: Wie hoch ist etwa das Durchschnittsalter des Chors, 18

der Kirchenbesucher und der Pfarrgemeinde? Welche Stimmen und Instrumente sind in den Gruppierungen vertreten? Die Kirchenmusiker/innen führen zwar bislang noch weitestgehend ein Einzelkämpferdasein und holen aus den jeweiligen Gegebenheiten ihrer Pfarrei vor Ort das Beste raus. Betrachtet man aber einmal den Pfarrverband in seiner Gänze, so eröffnet sich eine riesige Vielfalt an Angeboten: Verschiedene Musikensembles quer durch alle Altersgruppen und Stilrichtungen, von der Schola mit ihren einstimmigen liturgischen Gesängen bis zum Kirchenchor mit der mehrstimmigen Musik des Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne. Vom Alpenländischen Singkreis mit seinen Liedern und Weisen bis zu den Nachwuchschören und Bands mit neuen geistlichen Liedern und Lobpreismusik - von vokal bis instrumental. Ein so großer Fundus an Möglichkeiten würde das Herz manch eines Kollegen „draußen“ sicher höher schlagen lassen. Als sie von der Entscheidung zur Errichtung unseres Pfarrverbands erfuhren, machten ialog

im Pfarrverband Laim


Über die Schulter geschaut sich natürlich auch bei den Kirchenmusikern/ innen zunächst einmal gemischte Gefühle breit. Letztendlich kam dann aber auch Optimismus ins Spiel - „Wunderbar - das wird auch eine Bereicherung für uns alle“. Und so schauen sie einigermaßen froh in die Zukunft: Denn in der Kirchenmusik engagieren sich nicht nur regelmäßige Kirchgänger, sondern auch Kinder und Erwachsene, die bisher in der Kirche nicht so beheimatet waren und durch die Kirchenmusik die Gemeinschaft der Kirche erleben. Deshalb wünschen sich die Musiker/innen, dass die Kirchenmusik im Pfarrverband auch in 25 Jahren noch ihren hohen Stellenwert behalten wird. Bernhard Eisen, Irmgard Feuerer, Sylvia Kraut, Martin Schwingshandl, Beatrice Maria Weinberger, Uli Koller

Porträts Sylvia Kraut (im Bild 1. von links) Seit 2000 Kirchenmusikerin in Zwölf Apostel „Alle musikalischen Ensembles zusammen machen die Kirchenmusik von 12 Apostel aus, daher sind mir persönlich alle Angebote gleich wichtig.“ Angebote: Orgeldienst und -konzerte; musikalische Gestaltung von Liturgie und Konzert durch Kirchenchor, Band, Kantoren, Damenschola, Herrenschola, Alpenländischer Singkreis, 3 Nachwuchschöre für unterschiedliche Altersstufen, 2 Flötengruppen für Anfänger und Fortgeschrittene, Blockflötenensemble und Orff-Gruppen; Kirchenchorprobe: Di, 19.00-20.30 Uhr Wichtiger Termin 2014: Ostermontag, 21.4. 11.00 Uhr Orchestermesse (W. A. Mozart: Spatzenmesse, G. F. Händel: Halleluja) Kontakt: E-Mail: sylvia.kraut@online.de, Tel.: 54727145 Irmgard Feuerer (im Bild 2. von rechts) Seit 1979 Kirchenmusikerin in St. Ulrich „Mein Anliegen als Musikerin ist es, bestmögliche Qualität zu bringen: am Instrument Orgel, als Lehrkraft und als Leiterin der Chöre und Heft 4 März 2014

Kantoren.“ Angebote: Orgeldienst und -konzerte, Kirchen-, Frauenchor, Orchestermessen, Kantorendienst und –schulung, Singen im Kindergarten, Flöten- und Orgelunterricht, Notenbearbeitung und –schreiben Kirchenchorprobe: Do 19.15-20.45 Uhr Wichtiger Termin 2014: Festgottesdienst am Ostermontag 21. April 9.30 Uhr: Spatzenmesse von W.A.Mozart für Chor, Orgel und Streicher Kontakt: E-Mail: i.feuerer@web.de, Tel.: 89647091 Martin Schwingshandl Seit 2006 Kirchenmusiker in Namen Jesu „Qualität ist mir in der Musik ein Herzensanliegen.“ Angebote: Musikalische Gestaltung von Gottesdiensten, Chorgemeinschaft Namen Jesu, Konzerte Kirchenchorprobe: Di 19.30-21.00 Uhr Wichtiger Termin 2014: Festgottesdienst am Ostersonntag, 20. April, 11.00 Uhr: Missa brevis in B von W.A.Mozart: für Soli, Chor und Orchester Kontakt: E-Mail m.schwingshandl@cablemail.de, Tel.: 32362236 Beatrice-Maria Weinberger (im Bild 2. von li.) Seit 1988 Kirchenmusikerin in St. Philippus „Mein Anliegen ist es, Sänger wie Zuhörer mit dem reichen Schatz der Kirchenmusik - von der großen Orchestermesse der Klassik und Romantik bis zu spannenden Kompositionen der Neuzeit, wie z.B. Jazzmessen - in Aufführungen von hoher Qualität zu begeistern. Wir alle freuen uns über neue Mitglieder im Erwachsenen- wie auch im Jugendchor.“ Angebote: Kirchenchor, kleines Ensemble (projektbezogen), Jugendchor, Orgelkonzerte, Kirchenkonzerte, musikalisch gestaltete Maiandachten, Kantorenschulung, Orgelunterricht Kirchenchorprobe: Mi, 19.45 - 21.30 Uhr

19


Über die Schulter geschaut Jugendchorprobe: Di, 19.00 - 20.15 Uhr Wichtiger Termin 2014: Karfreitag, 18.4. 15 Uhr: „Crucifixion“ eine Passionsbetrachtung nach Spirituals für Chor, Vorsänger, Sprecher, Posaune und Kontrabass von P.E.Ruppel Kontakt: E-Mail: prof.weinberger@web.de, Tel.: 5704834 Elisabeth Ruckgaber Seit 1994 Kirchenmusikerin in St. Philippus „Es ist mir ein Anliegen, Kinder und Familien über die musikalischen Aktivitäten im Kinderchor und Instrumentalensemble in das Gemeindeleben einzubinden.“ Angebote: Orgeldienst, Kinderchor, Instrumen-talensemble Kinderchorproben: Mi, 16.00 -16.45 Uhr/17.00 -17.45 Uhr Wichtiger Termin 2014: So. 25. Mai, Feier der Erstkommunion Kontakt: E-Mail: elisabeth.ruckgaber@freenet.de, Tel.: 570 61 82 Bernhard Eisen Seit 2006 musikalisch aktiv in St. Philippus „Die PhilippusBand (seit 2006 und die PV-Jugendband (seit 2012) wenden sich an Menschen, die durch moderne, rhythmische Lieder und Klänge angesprochen werden. Uns ist es ein Anliegen, die Gemeinde in das freudige und lebendige Lob Gottes mit hinein zu nehmen und zum Mitsingen (und evtl. Mitklatschen) zu be“Geist“ern.“ PhilippusBand-Probe: variiert - z.Zt. Do. 20 Uhr Jugendbandprobe: z.Zt. Mi., 19.00 Uhr Wichtiger Termin 2014: So, 18. Mai, 11 Uhr-Messe Namen Jesu (Saherrstr. 15) PhilippusBand. Kontakt: E-Mail: philippus.band@yahoo.de, Tel.: 41856770

20

Erstkommunion 2014 Die Erstkommunion bezeichnet den ersten Kommunionempfang der Kinder, bei dem sie das Sakrament der Eucharistie, den Leib Christi in der Gestalt des Brotes, vor der versammelten Gemeinde empfangen. Dies findet in einem feierlichen Gottesdienst statt. Termine für die Feier der Erstkommunion 2014 im Pfarrverband: Sonntag, 25.05.2014, 9.30 Uhr in St. Philippus und 11.00 Uhr in Namen Jesu Sonntag, 01.06.2014, 9.30 Uhr in St. Ulrich und 11.00 Uhr in Zwölf Apostel Kontakt: Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins Tel.: 089/5463740, E-Mail: ischeidl-martins@ebmuc.de

Firmung 2014 Bei der Firmung geht es um junge getaufte Menschen, die sich nochmals bewusst machen, dass Gottes Kraft (Hl. Geist) in ihrem Leben wirkt. Dass Christen in diesem Bewusstsein leben, ist der katholischen Kirche so wichtig, dass sie diese Menschen salbt und ihnen die Kraft Gottes, den Heiligen Geist in einem Zeichen (Sakrament der Firmung) zuspricht. Termin für die Firmung im Pfarrverband: 05. Juli 2014, 15.00 Uhr in Zwölf Apostel Kontakt: Pastoralassistentin Maria Nittmann Tel.: 54700113, E-Mail: mnittmann@ebmuc.de

ialog

im Pfarrverband Laim


Angebote

Vom spannenden Wagnis der Klinikseelsorge 50 Jahre Seelsorge in der Klinik Augustinum

50 Jahre Klinik Augustinum - das heißt auch

beiter miteinander ins Gespräch bringen. Nicht zuletzt bringen wir Gott ins Spiel. So 50 Jahre christlich getragene Begleitung und beten wir mit den Menschen und begleiten Seelsorge. Die christliche Geschwisterliebe ist das zentrale Motiv des Hauses für alle Mitarbei- sie auch rituell mit Segen und Sakrament auf ihrem Weg. Wir suchen mit ihnen nach ihrer tenden und im Besonderen für die Seelsorge. religiösen Deutung dessen, was ihnen widerJede Erkrankung bildet einen Einschnitt in fährt. Auch so versuchen wir die Nähe Gottes unserem Leben. Ein Klinikaufenthalt wirft uns spürbar werden zu lassen. komplett aus unserem Alltag: heraus aus der Familie, aus der Arbeit, aus dem Freundeskreis. Zwei hauptamtliche Seelsorgerinnen sind wir in der Klinik Augustinum: Karin Kobilke als Ein Patient begibt sich voll Hoffnung auf Heilung und Hilfe in die Abläufe einer Klinik hinein, hauseigene evangelische Seelsorgerin und Martina Schlüter, Pastoralreferentin der Erzdidie ihm fremd sind. Er muss sich Menschen özese, beide in Teilzeit. Wir arbeiten ökumeanvertrauen, die er nicht kennt. Unsicherheit, Einsamkeit, Hilflosigkeit und Angst sind deshalb nisch und in großer Achtung vor der jeweiligen oft die prägenden Gefühle am Anfang eines Kli- Weltanschauung unserer Patienten. Zusammen mit unseren sieben ehrenamtlichen Seelsornikaufenthalts. Es ist Auftrag aller Mitarbeitenden in der Klink, diese Gefühle wahrzunehmen, gerinnen können wir mit vielen Patienten ins ernst zu nehmen und die Patienten einfühlsam Gespräch kommen, uns im Team austauschen und unterstützen. Kranke zu besuchen scheint zu begleiten. oft eine große Mühe zu sein. Es ist aber zuIn der Zeit in der Klinik eröffnet sich für viele gleich eine unendliche Bereicherung. Patienten eine völlig neue Sicht auf ihr Leben. Wir freuen uns über jeden und jede, die sich Manche halten Bestandsaufnahme: Traurigkeit uns anschließen möchten. Grundvoraussetzung und Bitterkeit, aber auch Dankbarkeit und ist die Bereitschaft, sich mit seinem Leben und Wertschätzung kommen zum Vorschein. Viele Erkrankungen führen zu einer völligen Neuorien- seinem Glauben auseinandersetzen zu wollen. tierung im Leben. Häufig heißt es Abschiedneh- Eine halbjährliche Schulung hilft, die eigenen Motive zu klären und Kompetenz in der men von liebgewonnenen Gewohnheiten, von körperlichen Fähigkeiten oder von der uneinge- Gesprächsführung zu erwerben. Herzliche Einschränkten Selbständigkeit. Manchmal heißt es ladung an alle, die sich zusätzlich zu Beruf und Familie Zeit nehmen wollen, dem nachzugehen, endgültig Abschied zu nehmen. was Leben auch heißen kann. Ein unglaublich Unser Angebot als Seelsorge ist es, für Patispannendes Wagnis! enten, ihre Angehörigen und die Mitarbeiter in Pfarrbriefartikel für den PV Hadern Herbst 2013 (gekürzt) dieser Ausnahmesituation da zu sein. In Zeiten der Angst, der Umbrüche und Übergänge suKontakt: chen wir gemeinsam nach der verlorenen Kraft, Martina Schlüter, schlueter@med.augustinum.de Hoffnung und Lebensfreude. In schwierigen Pastoralreferentin im Augustinum, Entscheidungssituationen begleiten wir, indem Tel.: 7097-512 wir die Betroffenen und ihre Familien und Mitar- www.augustinum-kliniken.de/ Heft 4 März 2014

21


Gremien im Pfarrverband

Der Haushalts- und Personalausschuss (HPA) Zur Zusammenarbeit der weiterhin selbständigen vier Kirchenstiftungen im Pfarrverband Laim haben die beteiligten Kirchenverwaltungen vor mittlerweile gut einem Jahr einen Haushalts- und Verwaltungsverbund eingerichtet und bei der Pfarrkirchenstiftung Zu den hl. Zwölf Aposteln (Trägerin) einen beschließenden Ausschuss, den Haushalts- und Personalausschuss (HPA), gebildet. Der HPA ist das rechtliche Vertretungsorgan des Pfarrverbandes, vergleichbar der Kirchenverwaltung einer Kirchenstiftung.

Als Mitglieder mit Sitz und Stimme gehören dem HPA der Pfarrverbandsleiter als Vorstand und aus jeder Pfarrei je zwei Vertreter/innen der Kirchenverwaltungen an, außerdem die Verwaltungsleiterin mit beratender Stimme. Eine Delegierte des Pfarrverbandsrates hat in den nichtöffentlichen Sitzungen Gast- und Rederecht. Zu den Aufgaben des HPA zählen: - die Personalangelegenheiten, insbesondere der Pfarrsekretärinnen, Kirchenmusiker/innen, Mesner, Hausmeister und Reinigungskräfte (ausgenommen die Seelsorger/innen), einschließlich der Bewirtschaftung des Personalkostenbudgets, - die Bereitstellung der Mittel für Seelsorge, Gottesdienstgestaltung, Anschaffungen und Verwaltungsaufwand, damit Gemeindeleben im Pfarrverband stattfinden kann - die gewissenhafte Verwendung von Spenden, Kollekten und Haushaltszuschüssen der

22

Erzdiözese, - die dazu gehörenden Haushaltspläne und Jahresrechnungen. Die Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens, der Grundstücke und Gebäude bleibt in der Zuständigkeit der einzelnen Kirchenverwaltungen. Albert Limmer

Kontakt: Albert Limmer (Verbundpfleger), E-Mail: albert.limmer@freenet.de Die Mitglieder des HPA (im Bild v.li n. re): Pfarrer Georg Rieger (Vorstand), Peter Steer (12 Apostel), Christine Gerum, Verwaltungsleiterin (beratende Stimme), Christian Appel (Namen Jesu), Gertraud Deininger (Namen Jesu), Albert Limmer, Verbundpfleger (St.Philippus), Anton Kaiser (St. Ulrich), Peter-Karl Böhme (St. Ulrich) Nicht im Bild: Christian Floth (St. Philippus), Margot Murr (Delegierte des Pfarrverbandsrats) ialog

im Pfarrverband Laim


Gremien im Pfarrverband

Der Kindertagesstätten-Verbundauschuss (KVA) Ebenfalls mit dem Ziel einer fruchtbaren Zusammenarbeit haben vor knapp einem halben Jahr die vier Kirchenstiftungen neben dem Haushalts- und Verwaltungsverbund einen zweiten Verbund, den Kindertagesstättenverbund, eingerichtet und dazu den beschließenden Ausschuss, den Kindertagesstättenverbund-Ausschuss (KVA) gebildet. Mit Gründung des KiTa-Verbunds haben die Kirchenstiftungen die Betriebsträgerschaft ihrer insgesamt fünf Kindertagesstätteneinrichtungen an die Pfarrkirchenstiftung Zu den hl. Zwölf Aposteln übertragen, der KiTaVerbund ist in ihrem Namen für die Ausübung der bisherigen Aufgaben der vier Kirchenstiftungen zuständig. Dem KVA gehören neben Pfarrverbandsleiter Pfarrer Georg Rieger als Vorstand jeweils zwei Mitglieder aus jeder Kirchenverwaltung sowie Vewaltungsleiterin Christine Gerum (mit beratender Stimme) an. Zu den zentralen Aufgaben des KVA zählen in erster Linie die Erstellung und Bewirtschaftung des jährlichen Haushaltsplans sowie die personellen Angelegenheiten der KiTas. Abweichend von der Regelung im HPA trägt der KVA lediglich die sogenannte kleine Baulast, also Wartungsarbeiten und Kleinreparaturen zur Behebung kleinerer Schäden in den KiTas. Dagegen kommt die einzelne Kirchenstiftung jeweils als Eigentümerin für die Instandhaltung der Baulichkeiten und Anlagen auf. Urike Koller Kontakt: Ulrike Koller (KiTa-Verbundpflegerin) E-Mail: uli_koller@yahoo.de Heft 4 März 2014

Die fünf KiTas im Pfarrverband: Kindergarten Zwölf Apostel Kindertagesstätte Zwölf Apostel Kindergarten und Hort St. Ulrich Kindertagesstätte Namen Jesu Kindertagesstätte St. Philippus Weitere Informationen: www.pfarrverband-laim.de/kindertagesstaetten

Die Mitglieder des KVA (im Bild v.li n.re): Christa Socher (Namen Jesu), Ulrike Koller, KiTa-Verbundpflegerin (St.Urich), Hubert Vogt (St Ulrich), Hedwig Hanner (Zwölf Apostel), Albert Limmer (St.Philippus), Christine Gerum, Verwaltungsleiterin (beratende Stimme), Karlheinz Labus (Zwölf Apostel) Nicht im Bild: Pfarrer Georg Rieger (Vorstand), Gertraud Deininger (Namen Jesu), Ilse Jägle (St. Philippus)

23


Kurz gemeldet

Neue Männer gesucht Seit einiger Zeit gibt es im Pfarrverband Laim ein offenes Angebot nur für Männer. Im Reden miteinander wollen wir uns darüber austauschen, was uns als Mann gerade im Leben und im Glauben beschäftigt und uns dabei auch gegenseitig Hilfestellung geben. Doch auch das Tun soll nicht zu kurz kommen. Bei gemeinsamen Aktivitäten (Ausflügen, Wanderungen etc.) wollen wir uns als Männer in Bewegung setzen. Herzliche Einladung an alle Männer, die sich darauf einlassen können, dass wir in der Gruppe ein Stück Leben und Glauben teilen. Wir sind keine Gebetsgruppe, aber das Gespräch über unseren Glauben kommt nicht zu kurz. Schauen Sie doch einfach mal vorbei! Termine bis Juli Di, 18. März, 19.45, Pfarrheim St. Ulrich Frauen in der Bibel Karfreitag, 18. April, 9.00 Uhr U-Bahnhof Laimer Platz - Westausgang Auf den Spuren von Sophie Scholl und der weißen Rose durch München. Di, 13. Mai, 19.45, Pfarrheim St. Ulrich Reiseeindrücke aus Israel, China und Thailand Di, 24. Juni, 19.45, Pfarrheim St. Ulrich Wege zur Achtsamkeit und Lebensfreude Di, 22. Juli, Ab 19.00 Uhr im Hirschgarten Wir gehen in den Biergarten! Kontakt: Diakon Georg Riepel, E-Mail: griepel@web.de

24

Getauft, getraut, gestorben Taufen 2013 15 (ZA) + 31 (UL) + 14 (NJ) + 23 (PH) Erstkommunionkinder 2013 16 (ZA) + 26 (UL) + 24 (NJ) + 25 (PH) Firmlinge 2013 23 (PV) Trauungen 2013 1 (UL) + 3 (PH) Beerdigungen 2013 44 (ZA) + 45 (UL) + 37 (NJ) + 45 (PH)

Meditationsangebote Alle Wege der Meditation und Kontemplation wissen um die Kraft der Übung im Atem, der Körper, Seele und Geist verbindet. Körper-orientierte Spiritualität kann uns einen tiefen Zugang eröffnen zum menschgewordenen Gott. Atempause - Zeit zum Innehalten mitten im Alltag, still werden, sich spüren in einfachen Achtsamkeitsübungen mit dem Atem; und neue Kraft schöpfen aus der Anbindung an die eigene Mitte. Impulse aus der christlich-kontemplativen Tradition, Worte aus der Hl. Schrift und das Gespräch ergänzen und vertiefen das gemeinsame Üben mit dem Atem. Termine: 27.3., 8.5., 10.7., 18.9., 30.10., 27.11., 18.12., jeweils 17.00-18.15 Uhr und 7.6. 14.30-17.00 Uhr , Pfarrheim Zwölf Apostel, Paul-Lagarde-Str. Meditationen am Morgen und am Abend Freitags von 8.15 bis 8.45 Uhr und Dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr (außer feiertags und in den Ferien) Ort: Krypta von St. Philippus, Westendstr. 249 Kontakt: Sr. Mareile Hartl, E-Mail: Mareile-MC@ gmx.de, Pastoralassistentin Maria Nittmann, E-Mail: mnittmann@ebmuc.de ialog

im Pfarrverband Laim


Kurz gemeldet

Gemeinsam statt einsam Wandern im Pfarrverband

Eine Idee wurde in die Tat umgesetzt und erhält seit einigen Monaten im Pfarrverband immer mehr Zulauf: Wanderfreunde gehen lieber gemeinsam statt einsam. Daher treffen wir uns regelmäßig gemeinsam und machen uns auf den Weg zu eintägigen Wanderausflügen. Wann: An jedem ersten Dienstag im Monat Voraussetzungen: gutes Wetter und Ausdauer für jeweils etwa zwei mal zwei Stunden Wanderung Ziele: immer 14 Tage vorher online unter www. pfarrverband-laim.de, in den Schaukästen und im aktuellen Wochenbrief der Pfarreien. Kontakt: Anton Kaiser und Benedikt Gammel E-Mail: gabiundtoni.kaiser@t-online.de

Jugend - Wanderausstellung Talente. Aufbruch. Leben. Unter dem Titel „Talente. Aufbruch. Leben. hat der Jugendseelsorgekreis eine Wanderausstellung für das Dekanat Laim konzipiert. „Woran kann sich eine Pfarrei orientieren, wenn es um Jugendarbeit geht? Gibt es Leitlinien für kirchliche Jugendarbeit?“ Zu diesen Fragen entwickelten die Organisatoren mehrere Ausstellungsstücke, darunter Banner, eine Parkbank sowie eine Litfaßäule. Ziel der Ausstellung ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen über die Jugendarbeit vor Ort, Informationen über die Leitlinien weiterzugeben und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihr Engagement darzustellen. Vertreterinnen und Vertreter unserer Pfarrjugend kümmern sich jeweils vor Ort um die Ausstellung. Ausstellungstermine im Pfarrverband: 22.5.- 05.6. Namen Jesu 5.6.- 24.6. St. Philippus 23.6- 02.7. St. Ulrich 02.7.- 17.7 Zwölf Apostel Kontakt: Martina Weber E-Mail: mweber@jugendstelle-laim.de

Impressum

Herausgeber: Pfarrverband Laim, Leiter: Pfarrer Georg Rieger, E-Mail: grieger@ebmuc.de Anschrift: Pfarrei Zu den hl. Zwölf Aposteln, Siglstr. 12, 80686 München, Tel. 089/ 54 72 71-3 E-Mail : pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de Redaktionsteam: Anita Angermeier, Thomas Hermann, Eva-Maria Knappe, (Redaktion Pfarreiteile), Monika Kluy, Uli Koller (Redaktion PV-Teil), Reinhilde Lohmöller, Gerti Vogt, Pfr. Georg Rieger Layout: Eva-Maria Knappe, Ulrike Koller Fotos: Thomas Hermann, Toni Kaiser, Manfred Kluy, Eva-Maria Knappe, Ulrike Koller, Reinhilde Lohmöller, Josef Müller, fotolia, u.v.m. Druck: Irrgang GmbH, E-Mail: info@irrgangdruck.de Erscheinungsweise: Zweimal jährlich; E-Mail: pv-laim@ebmuc.de Nächste Ausgabe: September 2014 Redaktionsschluss: 31. Juli 2014 Heft 4 März 2014

25


Gruppen

Zu den hl. Zwölf Aposteln

Ministrieren - das neue Hobby Ein Beitrag von unseren Ministrantinnen Alyssa Queener, Rebecca Strieder und Eva-Maria Gaupmann Mittwoch, 18.30 Uhr, der Kirchenplatz von 12 Aposteln. Jeder, der hier vorbeigeht merkt, dass etwas anders ist als sonst. Eine Gruppe junger Leute steht neben der Kirche, sie unterhalten sich und lachen lautstark. Das können doch nur die Ministranten von 12 Apostel sein. Denn nicht nur das Ministrieren am Sonntag und der gemeinsame Glaube verbindet die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die wöchentliche Mini-Gruppenstunde; und die vielen Stunden, die man schon außerhalb des Gottesdienstes miteinander verbracht hat, z. B. auf Fackelwanderungen, Ausflügen zum Skyline-Park, oder beim jährlichen Ministranten-Grillen (bei dem natürlich nicht die Ministranten gegrillt werden). Sogar ganze Wochenenden waren wir - etwas mehr als 20 Mitglieder zählt die Ministranten-Gruppe - schon zusammen unterwegs, natürlich nicht ohne unseren „Mini“-Häuptling Robert Seisenberger, mit dem wir alle lachen und Spaß haben können, und der zusammen

mit den Oberministranten und „Halb-Leitern“ alle Ministranten-Aktionen sorgfältig plant. Bei unseren gemeinsamen „Mini“-Wochenenden fahren wir einmal im Jahr übers Wochenende in ein Jugendhaus, in dem wir gemeinsam Zeit verbringen, mit Spiel, Spaß, gemeinsamem Kochen, Lagerfeuer - und ein kleiner Gottesdienst darf natürlich auch nicht fehlen. Am Festtag Hl. Drei Könige zeigen die Ministrantinnen und Ministranten ihr Engagement für benachteiligte Kinder weltweit und sammeln für sie Spenden.

26

ialog

im Pfarrverband Laim


Zu den hl. Zwölf Aposteln Jedes Jahr im Mai haben wir die Ehre gemeinsam mit anderen Ministranten aus Laim zur Maiandacht im Münchner Dom zu ministrieren, was jedes Jahr aufs Neue spannend ist, vor allem für die neu dazugekommenen Ministranten. Das gemeinsame Pizzaessen danach, das schon fast zur Tradition geworden ist, darf natürlich auch nicht fehlen. Nochmal besonders beim Sternsingen jedes Jahr am 6. Januar zeigt sich unser Engagement für die Kirche. Hier versuchen wir nicht nur den Menschen vor Ort eine Freude zu bereiten, indem wir als Heilige Drei Könige und Sternträger den Segen an die Haustüren schreiben und unsere Lieder und Sprüche vortragen. Wir versuchen vor allem Spenden für benachteiligte Kinder weltweit zu sammeln – dieses Jahr zum Beispiel vor allem für Flüchtlingskinder in Malawi. Letztendlich heißt „Ministrant sein“ für uns nicht nur, sonntags in der Kirche zu sein, sondern Teil einer

Gruppen

Gemeinschaft zu sein, in der jeder willkommen ist. Einer Gemeinschaft, in der wir auch durch die Chance verbunden sind, etwas für andere zu tun und unseren Glauben zu teilen. Kontaktperson Ministranten: Robert Seisenberger, Pastoralreferent, E-Mail: seisenberger12apostel@yahoo.de Eine Reihe Freizeitaktivitäten macht den Jugendlichen Freude.

Zur aktuellen Pfarrgemeinderatswahl Für die Wahl des neuen Pfarrgemeinderates haben sich 12 Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt. Hieraus wurden am 15. und 16. Februar 8 Mitglieder gewählt. Diese wiederum wählen dann 4 weitere Mitglieder hinzu. Der neue PGR besteht dann aus 12 Mitgliedern. Heft 4 März 2014

Diese werden am 23. März im Pfarrgottesdienst der Gemeinde vorgestellt. Gleichzeitig werden die Mitglieder des letzten PGRs verabschiedet. Eine aktuelle Information über den neuen PGR erhalten Sie im Internet und in den Schaukästen der Pfarrei.

27


Veranstaltungen

Zu den hl. Zwölf Aposteln

Pfarrheim erhält einen Aufzug Der letzte Bauabschnitt beginnt /Zutritt ist ohne Hindernisse Der dritte und letzte Bauabschnitt wird jetzt auch umgesetzt. Die Baugenehmigung ist vorhanden, die Planungen sind abgeschlossen, sodass ab Mitte März die Bauarbeiten begonnen werden können. Die Baumaßnahmen beinhalten einen neuen Zugang von der Westseite (Gottfried-KölwelWeg) zum Pfarrheim auf Erdgeschoßniveau, damit ist der Aufzug in der Station „Erdgeschoß“ ohne Stufen erreichbar, er verbindet das Untergeschoß, in dem sich ebenfalls Gruppenräume befinden, das Erdgeschoß und das Obergeschoß mit dem Pfarrsaal. Eine Behinderten-toilette in einem Teilbereich der jetzigen Garderobe wird auch in dieser Phase eingebaut. Die Baumaßnahmen sind voraussichtlich, inklusive der Außenanlagen, Mitte Juli 2014 abgeschlossen, dann ist das gesamte Pfarrzentrum ohne Behinderungen oder Einschränkungen nutzbar. Es ist gewährleistet, dass während der Bauphase alle Gruppenräume

und der Pfarrsaal im Pfarrheim benutzbar bleiben. An dieser Stelle dürfen wir uns nochmals für Ihre Geduld und Nachsicht während der gesamten Bauarbeiten bedanken. Zur Finanzierung des Vorhabens wird die Pfarrei Zwölf Apostel mit einem Eigenanteil von ca. 97000 Euro belastet. Bisher wurde ein Betrag von 27600 Euro von den Gemeindemitgliedern gespendet, dafür herzlichen Dank! Für die restlichen 69400 Euro dürfen wir Sie bitten, uns weiter mit Ihren Spenden zu unterstützen, dafür ein herzliches DANKE ! Manfred Kluy

Kirchvorplatz termingerecht neugestaltet Der nächste Schritt zu einem weitgehend barrierefreien Pfarrzentrum Zwölf Apostel ist getan. Die Um-und Neugestaltung des Kirch-Vorplatzes und des Innenhofes wurden termingerecht abgeschlossen.

28

Die neu gepflanzten Bäume, Büsche und Blumen werden dann im Frühjahr mit ihren Blättern und Blüten einen weiteren Akzent setzen und zu einem Besuch einladen. Manfred Kluy

ialog

im Pfarrverband Laim


Zu den hl. Zwölf Aposteln

Veranstaltungen

Wiederkehrende Termine Jeder 1. So im Monat ca. 12.00 Uhr Gemeindetreff mit Mittagstisch im Pfarrsaal

Do außer in den Ferien 15.00 bis 18.00 Uhr Bücherei im EG Pfarrheim Do außer in den Ferien 15.30 bis 17.30 Uhr Cafe JA Netzwerk Nachbarschaft in der Andreasstube So außer in den Ferien 11 Uhr Messe mit Kinderkirche

März So, 2. 3., 18 Uhr Orgelkonzert am Faschingssonntag in der Kirche Fr, 7. 3., 18 Uhr Weltgebetstag der Frauen 2014 in der Kirche, zum Thmea Ägypten - Wasserströme in der Wüste. Anschließend Begegnung mit Imbiss im Pfarrsaal Di, 11. 3., 14 Uhr Treffpunkt Ältere Generation im Pfarrsaal, Sinnspuren im Alter entdecken Vortrag von Gabi Stahnke Logotherapeutin Do, 20. 3., 9.30 Uhr Bibelfrühstück in der Philippusstube, Bibelteilen zum Sonntagsevangelium mit Pfr. Bernhard Bienlein Sa, 15. 3., 18 Uhr Offenes Singen in der Kirche für alle Interessierte mit Liedern aus dem neuen Gotteslob Do, 27. 3., 17.00 Uhr Atempause mit Sr. Mareile Hartl im Thomaskeller

April

Fr, 8. 4. 11 Uhr Kinderkreuzweg in der Kirche vor

Mai Mi, 8. 5. 17 Uhr Atempause mit Sr. Mareile Hartl im Thomaskeller Di, 3. 5. 13 Uhr Halbtagesausflug nach Kloster Schäftlarn

Juni Di, 3. 6., 14 Uhr Betreutes Wohnen - Info über Möglichkeiten und Dienste im Pfarrsaal, Referentin Fr. Vogt Do, 7. 6. 14.30 – 17 Uhr Besinnungsnachmittag im Pfarrsaal zur Einstimmung aufs Pfingstfest mit Atemübungen, geistlichem Impuls, Gebet und Austausch mit Sr. Mareile und Gabi Stahnke Anmeldung: 089/74494944

Juli Mi 10. 7. 17 Uhr Atemübungen im Thomaskeller, geistl. Impuls, Stille mit Sr. Mareile Di, 15. 7. 8.30 Uhr Buswallfahrt nach Altötting mit dem Seniorenkreis St. Ulrich

August Mo, 25.8. - Sa 30.8. Atemurlaub - Atemübungen in Maria Kirchental/Lofer Kirchentaler, Meditation, Gebet, Naturerleben, mit Sr. Mareile, Info: 089/74494944

September

Di, 8. 4. 14 Uhr Krankensalbungsgottesdienst in der Kirche (Treffpunkt Ältere Generation), anschließend Zeit für Cafe und Begegnung im Pfarrsaal

Di, 16. 9. 14 Uhr Begegnung und Spiel im Pfarrsaal, Zeit für Austausch, Gespräche und Brett- oder Kartenspiele

Do, 10. 4. 9.30 Uhr Bibelfrühstück in der Philippusstube mit Sr. Mareile Hartl, Thema „Gott spricht zu uns durch Träume“: Die Vision des Petrus (aus der Apostelgeschichte, Kap. 10)

Do, 18. 9. 17 Uhr Atempause mit Sr. Mareile Hartl im Thomaskeller

Heft 4 März 2014

29


St. Ulrich

Gruppen

Die neuen Pfarrgemeinderats-Mitglieder Zu der Wahl am Samstag, 15. 2. sowie Sonntag, 16. 2. waren die Gläubigen der Pfarrei St. Ulrich aufgerufen einen neuen Pfarrgemeinderat (PGR) zu wählen. Die untenstehenden acht Personen sind es geworden. Möglicherweise berufen die

Babel, Christian, 28 J. Lehrer

30

Zieger, Doris, 49 J. Krankenschwester

Eckart, Sophie, 44 J. Verlagsangestellte

Rodeike, Sabine, 51 J. Beamtin

Sr. Margareta, 63 J. Ordensschwester

gewählten PGR noch weitere Mitglieder in den Pfarrgemeinderat. Drei Mitglieder aus dem PGR werden in den Pfarrverbandsrat entsandt. Herzlichen Glückwunsch an die Gewählten sowie Gottes Segen für ihr Wirken in St. Ulrich.

Wenhardt, Anita, 57 J. Sekretärin

Zehetmaier, Ellen, 50 J. Zahnarzthelferin

Biederer, Thomas, 40J. Dipl. Physiker

ialog

im Pfarrverband Laim


St. Ulrich

Gruppen

Neue Heimat gefunden, aber noch ohne Wohnung Ramadan Hasan floh mit seiner Schwester und Familie aus Syrien „Wir müssen es in unserem Pfarrverband doch schaffen, wenigstens zehn Bewohnern von den Asylbewerberunterkünften eine eigene Wohnung zu ermöglichen!“ - Dies war die spontane Ansage von Pfarrer Rieger am 14. Oktober 2012 im Gründungsgottesdienst unseres Pfarrverbandes. Von der Zahl zehn sind wir leider noch weit entfernt, aber immerhin gibt es bei uns in St. Ulrich seit September 2013 einen Bewohner, der seine Heimat Syrien verlassen musste. Ramadan Hasan ist 23 Jahre alt und bewohnt ein Zimmer im Pfarrheim. Hasan floh aus seiner Heimat Syrien, aus einem kleinen Dorf nahe der Grenze zur Türkei. Dort lebte er mit seiner Familie und arbeitete als Kellner. Zusammen mit seiner Schwester und deren Kindern kamen sie im Jahr 2009 über Izmir nach Frankfurt und von dort direkt nach München. Zurückgelassen hat er seine Mutter sowie eine Schwester und einen Bruder. Nachdem sich Hasan im Juli 2013 in Grundqualifizierung zur Arbeitsaufnahme befand, musste er das Asylantenheim in der Landsbergerstraße verlassen und sich eine eigene Wohnung suchen. Hans Rotter stellte einen Kontakt zu Pfarrer Rieger, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat her. Nun wohnt Hasan bereits seit einem halben Jahr im Pfarrheim. Außer seinen Hobbys, Sport treiben, Musik hören und Freunde treffen, besucht er in St. Ulrich das Jugendcafé, hilft bei Veranstaltungen und war auch auf der Jugendfreizeit mit dabei. Er lernt fleißig Deutsch und arbeitet seit Anfang Dezember 2013 in Feldkirchen bei einer Schaumstofftechnikfirma im Versand. Hasan hofft, im September 2014 eine Lehre zum Heft 4 März 2014

Ramadan Hasan

Kfz-Mechatroniker beginnen zu können. Eine Lehrstelle fehlt jedoch noch. Sein größter Wunsch ist trotz alledem eine eigene, kleine Wohnung in München, das er inzwischen seine neue Heimat nennt und dass er seine Mutter und seine Geschwister nochmals treffen kann. Sie leben inzwischen in Damaskus - ein Kontakt zu ihnen ist seit längerem nicht mehr möglich gewesen. Es gibt verschiedenste Gründe, die Flüchtlinge zwingen, ihre Heimat zu verlassen. und es gibt mindestens ebenso viele Geschichten. Warum sie geflohen sind, was sie erlebt haben, wie sie überlebt haben und wie ehemalige Flüchtlinge heute leben. Bei den allermeisten können wir sicher sein, dass sie große Not dazugebracht hat, ihre Heimat zu verlassen - und wir sollten ihnen aus unserer christlichen Haltung helfen. Gerti Vogt

Wer von einer Wohnung für Ramadan Hasan weiß, kann sich im Pfarrsekretariat von St. Ulrich melden, Tel. 089-894597-0

31


Veranstaltungen

St. Ulrich

Sketche, Kulinarisches und smarter Anzug Mit viel Liebe gestaltet begeisterte der Herbstball aufs Neue Wieder trafen sich am 9. November 2013 rund 100 Tanzbegeisterte im herbstlich dekorierten, zum Ballsaal verwandelten Pfarrsaal von St. Ulrich zum alljährlichen Herbstball. Zahlreiche leidenschaftliche Tänzer aus dem gesamten Pfarrverband waren der Einladung der Jugend aufs Neue gefolgt. Denn so viele Gelegenheiten, im Jahr das „kleine Schwarze“ oder den smarten Anzug aus den Schrank zu holen,

Alicia und Charlotte spielen das Stück „Maulwurfn urlaubn“ von René Marlik.

32

hat man ja auch nicht. Gut gelaunt und altersmäßig bunt gemischt, wurde wieder ausgiebig gemeinsam gefeiert. Von einem charmanten Empfangsteam mit einem Glas Sekt begrüßt, nachdem man sich von freundlichen, hübschen Garderobieren seinen Mantel abnehmen lassen hat, begann der Abend - für den, der Appetit mitbrachte - mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten. Ein schön gestalteter Tisch und ansprechende Menü- und Getränkekarte luden dazu ein. Für die Verschnaufpausen sorgten unterhaltsame Sketcheinlagen der Jugend sowie die Tanzeinlage der Boogie-Crazy-Hoppers (siehe Foto oben). Alles in Allem wieder ein gelungenes Fest, das offensichtlich alle Gäste erfreute. Bleibt zu hoffen, dass dieser mittlerweile schon zur Tradition gewordene Ball auch in diesem Jahr stattfindet. Dem Organisationsteam an dieser Stelle ein ganz herzliches DANKESCHÖN! Gerti Vogt

ialog

im Pfarrverband Laim


St. Ulrich März Mi, 5. 3.19:00 Aschermittwoch – Wortgottesfeier mit Aschenkreuzauflegung Mi, 12. 3. 18:30 Stundengebet (Vesper) in der Fastenzeit Mi, 19. 3. 18:30 Stundengebet (Vesper) in der Fastenzeit Mi, 26. 3. 18:30 Stundengebet (Vesper) in der Fastenzeit April Mi, 2. 4. 18:30 Stundengebet (Vesper) in der Fastenzeit Mi, 9. 4.18:30 Stundengebet (Vesper) in der Fastenzeit So, 13. 4. 09:30 Palmsonntag-Familiengottesdienst mit Palmprozession Do, 17. 4. 20:30 Ölbergwache der Jugend im Pfarrheim So, 20. 4. 05:00 Ökumen. Osterfeuer am Laimer Anger, anschließend Osternachtfeier in der Kirche, Osterfrühstück im Pfarrheim

Veranstaltungen Mai

Do, 1. 5. 18:30 7. 5. 18:30 Mi, 21. 5. 18:30 So, 25. 5. Mi, 28. 5.18:30

Erste feierliche Maiandacht Maiandacht am Feldkreuz Maiandacht Pfarrausflug Maiandacht

Juni So, 1. 6. 09:30 Feierliche Erstkommunion Fr, 13. 6. - So, 15. Miniwochenende Sa, 21. 6. 09.00 – 18:00 Tag der ewigen Anbetung Juli Sa, 5. 7. 16.30 Kirchenführung durch St. Ulrich in der Reihe „Laim im Dialog“ So, 6. 7. 9:30 Patrozinium und Sommerfest Fr, 11.- So, 13. 7. Vater-Kinder-Wochenende August So, 3. - Fr, 8. 8. Zeltlager für Kinder und Jugendliche September So, 28. 9. 8:00 Bergausflug

Die Kirchweih lockte wieder viele Nach dem Kirchweihgottesdienst, den Pfarrvikar Ralph Regensburger am 20. Oktober vergangenen Jahres zelebrierte, versammelte sich die Gemeinde zum traditionellen Kirchweihnudelessen. Da Petrus es gut mit uns meinte, konnten die Gottesdienstbesucher bei Sonnenschein die leckeren Kirchweihnudeln mit Kaffee und Tee vor der Kirche genießen. Sabine Rodeike Heft 4 März 2014

33


Gruppen

Namen Jesu

Die neuen Pfarrgemeinderats-Mitglieder Für die nächsten vier Jahre: ein neues Team Am 15./16. Februar wurde gewählt, jetzt können wir Ihnen die Mitglieder unseres neuen Pfarrgemeinderats vorstellen. Eventuell werden noch weitere Mitglieder in den Pfarrgemeinderat berufen. Auf das Gremium kommen interessante Aufgaben zu, nicht zuletzt das Bemühen um ein weiteres gutes Gedeihen des Pfarrverbands

Dr. Hasholzner, Ute, 55 J. Laborärztin

Schuppler, Rosalinde, 55 J. Pfarrsekr.

Kraus, Yvonne, 31 J. Projektassistentin

34

und die Wahrung der Identität unserer Pfarrgemeinde Namen Jesu. Nachdenken, mitdenken, informieren und stets versuchen, die Menschen in der Pfarrei mitzunehmen: Auch dies ist Aufgabe des Pfarrgemeinderats. Dazu wünschen wir Kraft, Ausdauer, gute Ideen und eine glückliche Hand. Reinhilde Lohmöller

Leyendecker, Gabriele, 55 J. Oberstudienrätin

Frosch, Patrick, 17 J. Azubi, Industriemech.

Kudera, Michael, 44 J. Physiker, Patentanwalt

Holub, Monika, 50 J. Dipl. Betriebswirtin

Bischel, Matthias, 27 J. Prom.-Student

Binder, Sabine, 39 J. Sozialpäd. Fachkraft ialog

im Pfarrverband Laim


Namen Jesu

Gruppen

Auf kindgerechte Weise erfahren und erarbeiten sich Kinder die Geschichten aus der Bibel bei der Kinderkirche oder bei der Kindermitmachpredigt.

Gottesdienste für Kinder Heranwachsende erleben Kirchenraum und Liturgie auf erfrischende Weise Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung Kindermitmachpredigt oder Kinderkirche? Das wird sich vielleicht schon so manch einer gefragt haben. Die Kinderkirche ist ein Wortgottesdienst für Kinder, der im Pfarrheim parallel zum Pfarrgottesdienst beginnt. Im Mittelpunkt steht das Wort Gottes. Die Bibelgeschichten werden erzählt und mit kindgerechten Methoden veranschaulicht, so dass Kinder sie verstehen können. Dazu arbeiten die kleinen und großen Teilnehmer kreativ und singen gemeinsam. Nach Möglichkeit kommen die Besucher der Kinderkirche zur Kommunion in die Kirche und feiern zusammen mit der ganzen Gemeinde Eucharistie. Die Kinder-Mitmachpredigt ist ein Angebot innerhalb des Pfarrgottesdienstes. Nach dem Heft 4 März 2014

Tagesgebet gehen die Kinder in die Sakristei, hören das Wort Gottes in einer kindgerechten Fassung, sprechen darüber und überlegen, was es konkret in unserem Leben bedeuten kann. Zur Eucharistie kommen die Kinder wieder in die Kirche zurück. Ziel dieser Angebote ist einerseits die Heranführung der Kinder an Kirchenraum und Gottesdienst, andererseits der Gottesdienstgemeinde die Anwesenheit der Kinder bewusst zu machen. Isabel Scheidl-Martins

Die neue Ausgabe des Flyers Gottesdienste für Kinder und Familien liegt ab März wieder aus. Das Angebot für diese Zielgruppe ist vielfältig.

35


Stattgefunden

Namen Jesu Die Gemeindemitglieder wurden über Baumaßnahmen und die Arbeit des PGR informiert und hatten die Möglichkeit, Kritik und Wünsche zu äußern.

Reger Austausch beim Titularfest In Namen Jesu besteht seit Jahren der gute Brauch, alljährlich eine Pfarrversammlung durchzuführen. Dies tun wir stets am Titularfest. Da Namen Jesu keinen Heiligen als namensgebenden Patron hat, feiert es ein Titularfest, und zwar im Januar, am Sonntag nach dem Fest der Taufe Jesu. Nach dem Festgottesdienst gibt es schon seit ganz langer Zeit einen Frühschoppen und seit einer Reihe von Jahren eine Pfarrversammlung. In diesem Jahr, am 19. Januar, informierte die

Kirchenpflegerin Traudl Deininger zunächst über die laufenden Baumaßnahmen im Hof. Einen Überblick über die Tätigkeit des Pfarrgemeinderats in den letzten vier Jahren, den Jahren des Aufbaus unseres Pfarrverbands, gab die Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Zur Pfarrgemeinderatswahl informierte sie ausführlich und stellte auch die Kandidaten vor. Abschließend gab es die Möglichkeit, Anregungen, Wünsche und auch Kritik zu äußern. Davon wurde rege Gebrauch gemacht. Reinhilde Lohmöller

Kinder entdecken die Bibel Der Kinderbibeltag zum Thema „Jesus erzählt von Gottes Reich“ fand in Namen Jesu Anfang Oktober statt. Dazu wurde gebastelt, gespielt und gesungen. Die Ergebnisse dieses „fruchtbaren“ Tages wurden der Gemeinde am Sonntag darauf (6. Okt) im Gottesdienst vorgestellt. Im Anschluss daran gab es noch ein gemeinsames Essen im Pfarrheim. Isabel Scheidel-Martins

36

ialog

im Pfarrverband Laim


Namen Jesu Sa, 29.03. 15 – 17 Uhr: Stadtteilspaziergang mit Norbert Winkler, Historisches Archiv Laim: Zwischen Namen Jesu und St Philippus. Treffpunkt: Namen Jesu (siehe auch Gesamtprogramm im Pfarrverbandsteil) Fr, 11.04. 14.15 Uhr: Kreuzweg nach Maria Eich. Abfahrt mit der S6 um 13.59 Uhr ab Bhf. Laim. Ab Bhf. Gräfelfing über den Wallfahrerweg zum Kreuzweg nach Maria Eich Do, 29.05. (Christi Himmelfahrt): Pfarrwallfahrt nach Maria Eich. Beginn mit einer Einstimmung in der Kirche um 6 Uhr. Um 9 Uhr Gottesdienst in Maria Eich gemeinsam mit St. Willibald und St. Joachim. Anschließend Brotzeit bei „Heide Volm“, Planegg. Es ist möglich, sich ab 7.50 Uhr der Wallfahrt am Gräfelfinger Bahnhof anzuschließen, die Abfahrt in Laim (S6) ist um 7.39 Uhr. Man wartet aufeinander. Mi, 04.06., 14 – 16 Uhr: Stadtteilspaziergang mit Alexander Brust in der Kurparksiedlung. (siehe Gesamtprogramm) Sa, 19.07. ab 14 Uhr: Sommerfest der Gemeinde Namen Jesu, (Beginn mit einem KinderWortgottesdienst) Achtung: Im Hof finden derzeit noch Bauarbeiten statt. Wir hoffen sehr, dass sie bis zum Pfarrfest abgeschlossen sind. Falls dies nicht

Veranstaltungen

der Fall ist, muss das Fest je nach der Situation in verkleinerter Form stattfinden oder leider ganz ausfallen. Sie werden rechtzeitig informiert. Vorschau Im Rahmen der Reihe „Laim im Dialog“ werden Führungen durch die vier Kirchen des Pfarrverbands angeboten. Da Namen Jesu in diesem Jahr 80 Jahre alt wird, weisen wir jetzt schon auf die Führung in unserer Kirche am 20.09. hin. Am 24.09. zeigt Alexander Brust in einem Dia-Vortrag Bilder der alten Kirche. Regelmäßige Veranstaltungen im Pfarrheim Stürzerstr.37: Seniorenclub Montags um 14 Uhr Singen, Gymnastik, Kaffee und Kuchen, außerdem ein abwechslungsreiches Programm (wird im Schaukasten ausgehängt) Chorproben Jeden Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr in der Sakristei Ministrantenstunde Jeden ersten Freitag im Monat von 18 bis 19.30 Uhr (in der Sakristei) Diese Veranstaltungen entfallen in den Ferienzeiten.

Sternsinger sammelten für Flüchtlingskinder Die Sternsinger waren heuer wieder am 6. Januar, dem Dreikönigstag, im Pfarrgebiet unterwegs. Mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ machten sie diesmal besonders auf das Schicksal von Flüchtlingskindern in aller Welt aufmerksam. Insgesamt Heft 4 März 2014

wurden bei der Aktion 450 € gesammelt. Ihnen ein „Vergelts Gott“ für die Spenden – und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr! Unter www.sternsinger.de finden Sie nähere Informationen über die (deutschlandweite) Aktion der Sternsinger.

37


St. Philippus

Gruppen

Die neuen Pfarrgemeinderats-Mitglieder Zu der Wahl am Samstag, 15.2., sowie Sonntag, 16.2., waren die Gläubigen der Pfarrei St. Philippus aufgerufen,einen neuen Pfarrgemeinderat (PGR) zu wählen. Je nach Größe einer Pfarrei besteht der Pfarrgemeinderat aus zwischen sechs und vierzehn Mitgliedern.

Tyllack, Michael, 36 J. Dipl.Ingenieur

Bellenhaus, Gertrud, 75 J., Rentnerin

Isermann, Ralf, 41 J. Redakteur

Kaindl, Stefanie, 31 J., Gymnasiallehrerin

38

Möglicherweise berufen die gewählten PGR noch weitere Mitglieder in den Pfarrgemeinderat. Drei Mitglieder aus dem PGR werden in den Pfarrverbandrat entsandt. Hier nun ein Überblick über die neuen Pfarrgemeinderatsmitglieder.

Bremsteller, Elke, 51 J., Beamtin

Jatzeck, Elisabeth, 66 J., Angestellte

Kohlmann, Monika, 66 J., Sekretärin

Linsmeier, Philipp, 41 J., Dipl.Ingenieur ialog

im Pfarrverband Laim


St. Philippus

Gruppen

Eine muntere, aktive Pfarrjugend Rund 90 Heranwachsende machen in den Gruppen von St. Philippus mit Wir sind stolz in einer so großen Jugend mitwirken zu dürfen und möchten diesen Erfolg gerne weiter festigen. Unsere Jugend zählt nahezu 90 „Grüpplinge“ im Alter von neun bis vierzehn Jahren, somit ist unsere Jugend eine der mitgliederstärksten im ganzen Dekanat. Dadurch ist es uns auch möglich, jedes Jahr ein riesiges Zeltlager auf die Beine zu stellen. Die geplanten Aktivitäten sind aber nicht jedes Jahr gleich, sondern werden immer wieder verändert, je nachdem wie viele Grüpplinge daran interessiert waren. So haben wir Ausflüge in den letzten Jahren ins Salzbergwerk, Alpamare, wie auch in die Bavaria Filmstudios gemacht. So manch einer wird sich fragen, wie man zu uns kommt. Zunächst einmal bilden sich die neuen Gruppen nach der Erstkommunion. Wir haben immer eine Mädchen- und eine JungenGruppe. Die Gruppenmitglieder treffen sich einmal die Woche und machen verschiedene Aktivitäten gemeinsam, von Ballspielen, Kochen, mal ins Kino gehen, im Sommer zum Baden gehen, Heft 4 März 2014

Räuber und Gendarm spielen und vieles mehr. Ziel ist es, den Kindern bzw. Jugendlichen Angebote zu bieten, die mit Bewegung, Freude und vor allem mit Gemeinschaft zu tun haben. Solltest du neu in der Gemeinde sein und auch Interesse haben mitzumachen, so bist du herzlich willkommen. Wenn du noch unter 16 bist, kannst du in unseren Gruppenstunden mitmachen. Wichtig ist, dass du regelmäßig kommen willst, vorausgesetzt es gefällt Dir wirklich. Solltest du schon über 16 sein, kannst du als Gruppenleiter mitzumachen. Im Namen der Pfarrjugend bedanken wir uns bei Ihnen/Euch für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf weitere oftmals anstrengende, aber schöne Jahre in unserer Pfarrei St. Philippus. Die Pfarrjugendleitung: Tanja Ackstaller, Philipp Ruckgaber und Sebastian Ruckgaber

Wer Interesse hat, bei einer Gruppe mitzumachen, kann eine Nachricht für die Pfarrjugendleitung im Pfarrbüro hinterlassen.

39


Veranstaltungen

St. Philippus

Zeit verging wie im Fluge Der alte Pfarrgemeinderat schaut dankbar auf vier spannende Jahre Der PGR v.l.n.r. (hinten): Ida Gallmeier, Andrea Seisenberger, Anita Angermeier, Maria Siebers, Philipp Linsmeier, Monika Kolmann, Maria Nittmann, Pfarrvikar Bienlein, Helmut Lastin; vorne v.l.nr. Elisabeth Jatzeck, Traudl Bellenhaus, Thomas Hermann; nicht auf dem Bild: Tanja Ackstaller, Monika Schmidt, Michael Tyllack Es sind schon wieder vier Jahre um … Man mag es kaum glauben, aber die Zeit verging wie im Fluge. Kaum hatte man angefangen, so ist die Periode schon wieder vorbei. Ja es ist Zeit, dass sich der aktuell amtierende Pfarrgemeinderat verabschiedet. Der Pfarrgemeinderat (PGR) kann auf vier spannende Jahre zurückblicken. Eine wichtige Aufgabe übernahm er im Zuge der Pfarrverbandsbildung. Das Vorgängergremium hatte für die Bildung eines „Vierer“–Verbands plädiert, so war klar, dass die Arbeit nicht wenig sein wird. Der Anfang unserer Amtszeit war von Abschieden geprägt, so gab es im Gremium Veränderungen, ebenso mussten wir uns vom Pastoralreferenten Michael Franke wie auch vom Pfarradministrator Patrick Koffi verabschieden. Aber schnell konnten wir die Lücke des Gremi-

ums durch sehr motivierte Gemeindemitglieder füllen, ebenso wurde die seelsorgerische Lücke durch Pfarrvikar Bernhard Bienlein und Pastoralassistentin Maria Nittmann geschlossen. Erstes großes Projekt seitens des PGR war die Ausrichtung des Weinfests mit allen vier Pfarreien, um ein Zusammenwachsen zu fördern. Das Projekt war ein voller Erfolg. Eine weitere wichtige Aufgabe war der Gedanke des Vernetzens, so wurde das Angebot in unserer Pfarrei durch diverse Veranstaltungen erweitert. Doch nun ist es an der Zeit „pfiat eich“ zu sagen. Wir bedanken uns vor allem bei Ihnen, den Gemeindemitgliedern, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben, und wünschen dem neugewählten Gremium alles Gute und viel Motivation auf dem Weg. DANKE. Thomas Hermann

Mitarbeiter fürs Redaktionsteam gesucht Thomas Hermann und Anita Angermeier bedanken sich bei allen ArtikelschreiberInnen und auch bei Ihnen, den Lesern. Damit St. Philippus weiter seinen Platz im Hef „dialog“ hat, werden dringend MitarbeiteriInnen für das Redaktionsteam des dialog gesucht. Das Dialog-Team

40

trifft sich für jede neue Ausgabe zwei bis drei Mal, um den genauen Aufbau einer Ausgabe zu besprechen. „dialog“ erscheint zwei Mal im Jahr. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Pfarrgemeinderat oder im Pfarrbüro. Thomas Hermann, Anita Angermeier

ialog

im Pfarrverband Laim


St. Philippus Bücherflohmarkt in St. Philippus Unser Bücherflohmarkt am 5. und 6. April ist ein gemeinsames Projekt, an dem jeder, der möchte, sich beteiligen kann. Jeder kann gebrauchte, gut erhaltene Bücher aller Art spenden und ist eingeladen, aus den gut sortierten Büchern zu wählen und zu kaufen. Beim aufwändigen Sortieren in der Woche vor dem Bücherflohmarkt ist jeder Helfer gern gesehen. Unsere gesamten Einnahmen gehen zur Hälfte an das Straßenkinder-Projekt AIDA e.V. „Regenbogen der Liebe“ in Brasilien und zur anderen Hälfte an ein inländisches Hilfsprojekt. Wir nehmen Ihre Bücherspenden in diesem Jahr von Montag, 31.3., bis Donnerstag, 3.4., zu den folgenden Zeiten an: Montag bis Donnerstag: 9 - 12.30 Uhr Montag bis Mittwoch: 15 - 18 Uhr Donnerstag nachmittags: 15 - 20 Uhr Der Bücherflohmarkt findet am Samstag, 5.4., 13.00 - 19.30 Uhr und am Sonntag, 6.4., 9.30 - 13.00 Uhr statt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Marianne Kirsch, Tel. 089-5805970 oder per Email an buecher-flohmarkt@t-online.de

Veranstaltungen

planen wir einen Emmaus-Gang. Zeit und Ziel werden noch bekannt gegeben, doch so viel steht fest, das Ziel liegt im S-Bahnbereich. Die genauen Daten werden im April in den jeweiligen Pfarrnachrichten bekannt gegeben sowie auf unserer Pfarrverbandshomepage (www. pfarrverband-laim.de). Bitte im Zentralbüro von Zwölf Aposteln voranmelden.

Erstkommunion: Die Erstkommunion findet am 25.05. unter Mitwirkung des Kinderchores unter der Leitung von Elisabeth Ruckgaber und mit dem Instrumental Ensemble statt.

Regelmäßige Veranstaltungen Karteln Wir (60+) freuen uns immer auf neue Mitspieler, die Lust haben, jeden 1. und 3. Montag im Monat mit uns im Clubraum des Pfarrheims St. Philippus zu karteln. Wir stärken uns ab 14 Uhr bei einer Kaffeerunde, bevor wir die Karten zücken und Canasta spielen.

Ostermarkt in St. Philippus Wir laden herzlich zum Ostermarkt ein: Sa. 12.04. 2014 15-19:30 Uhr So 13.04.2014 9:30-13 Uhr Der Erlös ist für das Waisenhaus Juja bei Nairobi/Kenya. Es freuen sich U. + T. Bellenhaus, Gruppe Manna, Töpfergruppe Fr. Feil.

Emmaus-Gang, Fahrt ins „Blaue“

Krankengottesdienste

Können Sie sich vorstellen, am Emmaus-Gang teilzunehmen, wie die Jünger Jesu es einst getan haben? Am Ostermontag, 21.04. 2014

Die Krankengottesdienste finden in St. Philippus zu folgenden Terminen statt: 27. 3. 2014 um 14:00 Uhr mit Krankensalbung 17. 7. 2014 um 14:00 Uhr

Heft 4 März 2014

41


Adressen

Nützliche Adressen Caritaszentrum Laim/Sendling Albert-Roßhaupter-Str. 65 81369 München, Tel. 7693912, Fax 7602703 czm-laim@caritasmuenchen.de Gemeindeorientierte Soziale Arbeit Tel. 547020-0 Caritas-Sozialstation Albert-Roßhaupter-Str. 65, 81369 München, Tel. 7437500

Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Dekanat München-Laim/Sendling Terofalstr. 66, 80689 München, Tel. 700766-74, Fax 700766-84

Kirchliche Dienste Telefonseelsorge (kath.) Tel. 0800 1110222 (ev.) Tel. 0800 1110111 Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung Tel. 5443110

Beratungsstelle für psychische Gesundheit Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 547020-30, spdi-laim@ caritasmuenchen.de Gerontopsychiatrischer Dienst Hansastr. 134, 81373 München, Tel. 7260950 gpdi-sued@caritasmuenchen.de

Erziehungsberatung Tel. 7104810 Erw., Wieder-Eintritt i. d. Kirche, Tel. 231706-33 Alleinerziehende, Tel. 2137-1236 Sozialdienst kath. Frauen (Schwangerenberatung) Tel. 55981-227

Tagesstätte für psychische Gesundheit Andreas-Voest-Str. 3, 81377 München, Tel. 7415640, tagesstaetteLAIM@caritasmuenchen.de Alten- u. Service-Zentrum Kleinhadern Blumenau Alpenveilchenstr. 42, 80689 München, Tel. 5803476 ASZkleinhadern@caritasmuenchen.de Freiwilligen-Zentrum Laim Westendstr. 245, 80686 München Tel. 547020-15, fwz-west@caritasmuenchen.de

Weitere kirchliche Einrichtungen im Dekanat Katholische Jugendstelle Laim St. Heinrich, Treffauerstr. 47, 81373 München Tel. 780167742, info@jugendstelle-laim.de Notfallhandy des Dekanats: 0176/67238269 Katholische Seelsorge im Klinikum Großhadern Marchioninistr. 15, 81377 München, Tel. 70954556 ml-seelsorge-rk-grh@med.uni-muenchen.de

42

Frauen beraten e.V., Tel. 747235-0 Johannes-Hospiz, Tel. 1797-2901 Beratung für Sekten und Weltanschauungsfragen, Tel. 5458130

Beratungsstellen sonstiger Träger Alten- und Service-Zentrum Laim, Tel. 575014 Ambulante Nichtsesshaftenhilfe (Städt. Unterkunftsheim), Tel. 62502-0 Anonyme Alkoholiker, Tel. 19295 Al-Anon Familiengruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern, Tel. 55029916 Frauennotruf bei (sexueller) Gewalt, Tel. 763737 Frauenhilfe/Frauenhaus, Tel. 354830 Deutscher Kinderschutzbund, Tel. 555356 Beratungsstelle für Schüler/innen, Tel. 55171250 Münchner Zentralstelle für Strafentlassene, Tel. 380156-0 Selbsthilfezentrum, Tel. 53295611 Suchthotline, Tel. 282822 Verein für verwaiste Eltern, Tel. 48088990

ialog

im Pfarrverband Laim


Gottesdienstordnung

Inhalt 3 4 6 7 10 12 13 14 16 17 18 20 21 22 24

Sorge um Manna Im Porträt - Die Ansprechpartner unserer vier Pfarreien Im Gespräch - Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnsiedlung in Laim Ökumenischer Abschied / NEU: Lexikon „kirchisch“ Kirchenräume und Stadtteilspaziergänge - Laim im Dialog 2014 Hingucker - Die vier Orgeln in unseren Kirchen Umfrage - Ihre Meinung ist uns wichtig! Mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Pfarrverband ins Gespräch kommen Über die Schulter geschaut - Kirchenmusik in unserem Pfarrverband Erstkommunion und Firmung 2014 Angebote - Vom spannenden Wagnis der Klinikseelsorge Gremien - Haushalts- u. Personalausschuss / KiTa-Verbundausschuss Kurz gemeldet

26 28 29

Gruppen: Ministrieren - Das neue Hobby / PGR-Wahl Pfarrheim erhält einen Aufzug / Kirchvorplatz termingerecht neugestaltet Veranstaltungen

30 31 32 33

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Neue Heimat gefunden Stattgefunden: Sketche, Kulinarisches und smarter Anzug - Der Herbstball Veranstaltungen / Die Kirchweih lockte wieder viele

34 35 36 37

2

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Gottesdienste für Kinder Stattgefunden: Reger Austausch beim Titularfest / Kinderbibeltag Veranstaltungen / Sternsinger sammelten für Flüchtlingskinder

38 39 40 41

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Eine muntere, aktive Pfarrjugend Zeit verging wie im Fluge - Der alte Pfarrgemeinderat blickt zurück Veranstaltungen

42 43 46

Nützliche Adressen Gottesdienstordnung / Liturgiekalender - Auswahl Kontakte im Pfarrverband

Datum Zeit

ofern nicht ausdrücklich andere Gottesdienstzeiten im Wochenblatt oder liturgischen Kalender benannt werden, gilt für die Sonn- und Feiertage wie auch die Werktage die nachfolgende Gottesdienstordnung.

S

Tag

Zwölf Apostel

St. Ulrich

Namen Jesu

Liturgie

17.15 RK 18.00 GD Eucharistie

17.15 RK, Beichte 18.00 GD*

17.15 RK 18.00 GD*

11.00 GD

Mo

8.00 GD 8.30 RK

Di

8.30 RK

Mi

9.30 GD

11.00 GD

8.00 GD 8.30

18.30 GD

Heilige Messe Seniorengottesdienst mit Krankensalbung

18.00

Vesper

9.30

Festgottesdienst W.A.Mozart Spatzenmesse (für Soli, Chor, Orchester)

9.30

17.00 EA am 1. Do im Monat

Fr

Pfarrgottesdienst mit Segnung der Palmzweige und Palmprozession in allen vier Pfarreien

11.00

Festgottesdienst J. Haydn Paukenmesse für Soli, Chor und großes Orchester Festgottesdienst

11.00

Festgottesdienst

GRÜNDONNERSTAG

12.30

Emmausgang Pfarrverband

PALMSONNTAG

16.00

Kindergottesdienst

19.00

Abendmahlsgottesdienst in allen vier Pfarreien KARFREITAG

11.00

Kinderkreuzweg in allen vier Pfarreien

15.00

Karfreitagsgottesdienst in allen vier Pfarreien

18.30 GD EA

8.00 GD 8.30 RK

8.00 GD

Sa, 26. 10-18

KARSAMSTAG

Sa, 19. 21.00

Osternacht

21.00

Osternacht

8.30 – 22.30 EA

17.15 RK

OSTERSONNTAG

So, 20.

Zeichenerklärung: GD = Eucharistiefeier, RK = Rosenkranz, EA = Eucharistische Anbetung, Aussetzung, Stille Anbetung * im dreiwöchigen Wechsel: in der Regel in zwei Gemeinden als Eucharistie-, in einer Gemeinde als Wort-Gottes-Feier (in UL dann keine Beichtgelegenheit) Taufgottesdienste: in der Regel wechselnd in einer Gemeinde am Samstag 15.00 Uhr, in einer Gemeinde am Sonntag 12.00 Uhr. Näheres dazu erfahren Sie in den Pfarrbüros.

43

44

5.00

Ökumenisches Osterfeuer am Laimer Anger u. Osternacht

5.00

Osternacht

9.30

Familiengottesdienst mit Ostereiersuchen

9.30

Familiengottesdienst

Tag der Ewigen Anbetung

Mai Do, 1. Fr, 2. Di, 6. Mi 7. Fr, 9.

anschl. ½ Std.

17.45 RK 18.30 GD

Heft 4 März 2014

9.30

Fr, 18.

18.30 GD

Do

KrankensalbungsGottesdienst

9.30 GD

8.00 GD

OSTERMONTAG

Mo, 21.

14.00

So, 13.

18.00 RK

Festgottesdienst W.A.Mozart, Missa brevis B-Dur (für Soli, Chor und Orchester)

18.00 Do, 27. 14.00

Do, 8.

Am 1. Mi im Monat EA

Heilige Messe

Weltgebetstag der Frauen

Do, 17.

18.30 GD

11.00

Fr, 07.

St. Philippus

18.00 GD*

Liturgie

11.00

(fest am Sitz des PV)

So

Datum Zeit

März

April Sa

März bis September

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus

Gottesdienstordnung im Pfarrverband Laim

Editorial Titelthema - Jede und Jeder ist berufen - Gedanken zum allg.Priestertum

Liturgiekalender - Eine Auswahl

Mi, 14. Fr, 16. So, 18. Di, 20. Mi, 21. Fr, 23.

18.30 1. Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht am Feldkreuz 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.00 Dekanatsmaiandacht im Dom 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 11.00 Hl.Messe mit Band für die Firmlinge 18.30 Maiandacht der Schönstattmütter 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht

ialog

im Pfarrverband Laim


Gottesdienstordnung

Inhalt 3 4 6 7 10 12 13 14 16 17 18 20 21 22 24

Sorge um Manna Im Porträt - Die Ansprechpartner unserer vier Pfarreien Im Gespräch - Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnsiedlung in Laim Ökumenischer Abschied / NEU: Lexikon „kirchisch“ Kirchenräume und Stadtteilspaziergänge - Laim im Dialog 2014 Hingucker - Die vier Orgeln in unseren Kirchen Umfrage - Ihre Meinung ist uns wichtig! Mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Pfarrverband ins Gespräch kommen Über die Schulter geschaut - Kirchenmusik in unserem Pfarrverband Erstkommunion und Firmung 2014 Angebote - Vom spannenden Wagnis der Klinikseelsorge Gremien - Haushalts- u. Personalausschuss / KiTa-Verbundausschuss Kurz gemeldet

26 28 29

Gruppen: Ministrieren - Das neue Hobby / PGR-Wahl Pfarrheim erhält einen Aufzug / Kirchvorplatz termingerecht neugestaltet Veranstaltungen

30 31 32 33

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Neue Heimat gefunden Stattgefunden: Sketche, Kulinarisches und smarter Anzug - Der Herbstball Veranstaltungen / Die Kirchweih lockte wieder viele

34 35 36 37

2

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Gottesdienste für Kinder Stattgefunden: Reger Austausch beim Titularfest / Kinderbibeltag Veranstaltungen / Sternsinger sammelten für Flüchtlingskinder

38 39 40 41

Gruppen: Der neue Pfarrgemeinderat Eine muntere, aktive Pfarrjugend Zeit verging wie im Fluge - Der alte Pfarrgemeinderat blickt zurück Veranstaltungen

42 43 46

Nützliche Adressen Gottesdienstordnung / Liturgiekalender - Auswahl Kontakte im Pfarrverband

Datum Zeit

ofern nicht ausdrücklich andere Gottesdienstzeiten im Wochenblatt oder liturgischen Kalender benannt werden, gilt für die Sonn- und Feiertage wie auch die Werktage die nachfolgende Gottesdienstordnung.

S

Tag

Zwölf Apostel

St. Ulrich

Namen Jesu

Liturgie

17.15 RK 18.00 GD Eucharistie

17.15 RK, Beichte 18.00 GD*

17.15 RK 18.00 GD*

11.00 GD

Mo

8.00 GD 8.30 RK

Di

8.30 RK

Mi

9.30 GD

11.00 GD

8.00 GD 8.30

18.30 GD

Heilige Messe Seniorengottesdienst mit Krankensalbung

18.00

Vesper

9.30

Festgottesdienst W.A.Mozart Spatzenmesse (für Soli, Chor, Orchester)

9.30

17.00 EA am 1. Do im Monat

Fr

Pfarrgottesdienst mit Segnung der Palmzweige und Palmprozession in allen vier Pfarreien

11.00

Festgottesdienst J. Haydn Paukenmesse für Soli, Chor und großes Orchester Festgottesdienst

11.00

Festgottesdienst

GRÜNDONNERSTAG

12.30

Emmausgang Pfarrverband

PALMSONNTAG

16.00

Kindergottesdienst

19.00

Abendmahlsgottesdienst in allen vier Pfarreien KARFREITAG

11.00

Kinderkreuzweg in allen vier Pfarreien

15.00

Karfreitagsgottesdienst in allen vier Pfarreien

18.30 GD EA

8.00 GD 8.30 RK

8.00 GD

Sa, 26. 10-18

KARSAMSTAG

Sa, 19. 21.00

Osternacht

21.00

Osternacht

8.30 – 22.30 EA

17.15 RK

OSTERSONNTAG

So, 20.

Zeichenerklärung: GD = Eucharistiefeier, RK = Rosenkranz, EA = Eucharistische Anbetung, Aussetzung, Stille Anbetung * im dreiwöchigen Wechsel: in der Regel in zwei Gemeinden als Eucharistie-, in einer Gemeinde als Wort-Gottes-Feier (in UL dann keine Beichtgelegenheit) Taufgottesdienste: in der Regel wechselnd in einer Gemeinde am Samstag 15.00 Uhr, in einer Gemeinde am Sonntag 12.00 Uhr. Näheres dazu erfahren Sie in den Pfarrbüros.

43

44

5.00

Ökumenisches Osterfeuer am Laimer Anger u. Osternacht

5.00

Osternacht

9.30

Familiengottesdienst mit Ostereiersuchen

9.30

Familiengottesdienst

Tag der Ewigen Anbetung

Mai Do, 1. Fr, 2. Di, 6. Mi 7. Fr, 9.

anschl. ½ Std.

17.45 RK 18.30 GD

Heft 4 März 2014

9.30

Fr, 18.

18.30 GD

Do

KrankensalbungsGottesdienst

9.30 GD

8.00 GD

OSTERMONTAG

Mo, 21.

14.00

So, 13.

18.00 RK

Festgottesdienst W.A.Mozart, Missa brevis B-Dur (für Soli, Chor und Orchester)

18.00 Do, 27. 14.00

Do, 8.

Am 1. Mi im Monat EA

Heilige Messe

Weltgebetstag der Frauen

Do, 17.

18.30 GD

11.00

Fr, 07.

St. Philippus

18.00 GD*

Liturgie

11.00

(fest am Sitz des PV)

So

Datum Zeit

März

April Sa

März bis September

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus

Gottesdienstordnung im Pfarrverband Laim

Editorial Titelthema - Jede und Jeder ist berufen - Gedanken zum allg.Priestertum

Liturgiekalender - Eine Auswahl

Mi, 14. Fr, 16. So, 18. Di, 20. Mi, 21. Fr, 23.

18.30 1. Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht am Feldkreuz 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.00 Dekanatsmaiandacht im Dom 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 11.00 Hl.Messe mit Band für die Firmlinge 18.30 Maiandacht der Schönstattmütter 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht 18.30 Maiandacht

ialog

im Pfarrverband Laim


Liturgiekalender - Auswahl

Pfarrverband Laim

März bis September

Heft 4 März 2014 Zu den hl. Zwölf Aposteln St. Ulrich Namen Jesu St. Philippus

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus Datum Zeit

Liturgie

Datum Zeit

11.00 Hl. Messe

Fortsetzung Mai So, 25.

9.30 11.00 18.00 18.00 Di, 27. 18.30 Mi, 28. 18.30 18.30 18.30

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht

Do, 29.

CHRISTI HIMMELFAHRT Beginn Wallfahrt Maria Eich Gottesdienst Maria Eich Hl. Messe Hl. Messe Hl. Messe Letzte Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien

6.00 9.00 9.30 9.30 11.00 Fr, 30. 18.30

Mo, 09. 9.30 9.30 11.00 11.00

9.30 11.00 18.00 18.00

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht

Do, 05.

9.00 Laudes mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg 18.30 Visitationsgottesdienst mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg Sa, 07. 9.00 Diakonenweihe unseres Priesteramtskandidaten Johannes Kappauf im Liebfrauendom So, 08..

PFINGSTSONNTAG 9.30 Hl. Messe 9.30 Hl. Messe J.Haydn Jugendmes se für Soli, Chor und Streicher 11.00 Hl. Messe

Heft 4 März 2014

PFINGSTMONTAG Hl. Messe Hl.Messe Hl. Messe Hl. Messe

Zu den heiligen Zwölf Aposteln (Sitz des Pfarrverbands)

FRONLEICHNAM 8.00 Große Stadtfronleichnamsprozession 9.30 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe

Do, 19.

PFARRFRONLEICHNAM 9.00 Hl. Messe in St. Ulrich anschl. Prozession nach Zwölf Apostel ca. 11.30 Ende in Zwölf Apostel

So, 29.

Juni So, 01.

Kontakte im Pfarrverband Laim www.pfarrverband-laim.de

Liturgie

Juli Do, 3.

20.00

Sa, 5.

15.00

So, 6.

9.30 11.00

So, 13. 10.00 So, 27.

Licht am Laimer Anger Ökumenische Feier mit Paul-Gerhardt Firmung in Zwölf Apostel mit Abt Johannes Festgottesdienst zum Patrozinium

So, 28.9.

Saherrstr. 15, 80689 München Tel: 089-546374-0, Fax: 089-546374-22 namen-jesu.muenchen@ebmuc.de www.namenjesu.de Pfarrbüro: Fr. Groh-Fiolka Öffnungszeiten: Di 15.00–17.00 Uhr, Do 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Fr 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins

Jede und Jeder ist berufen Gedanken zum allgemeinen Priestertum

Gelebtes Christentum in Laim Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnanlage

Unsere Seelsorger St. Ulrich

Festgottesdienst zum Patrozinium Hl. Messe beim Kreuz am Neufriedenheimer Platz Fahrzeugsegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband

August/September Fr, 15.8.

Siglstr. 12, 80686 München Tel: 089-547271-3, Fax: 089-547271-40 pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de Pfarrbüro: Fr. Steinleitner Verwaltungsleitung: Fr. Gerum Buchhaltung: Fr. Hummel, Fr. Sawczuk, Fr. Schuppler Öffnungszeiten: Di 11-13, Mi 9-12 u. 17- 20 Uhr, Do 15-18, Fr 8-10 Uhr Ansprechpartner: Pastoralreferent Robert Seisenberger

ialog

Namen Jesu

MARIÄ HIMMELFAHRT Kräutersegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband Bergausflug St.Ulrich mit Messe

45

St. Philippus

Lutzstr. 30, 80687 München Tel. 089-894597-0, Fax 089-894597-23 st-ulrich.muenchen@ebmuc.de www.st-ulrich-laim.de

Westendstr. 249 , 80686 München Tel: 089-547 001-0, Fax: 089-547 001-40 st-philippus.muenchen@ebmuc.de www.st-philippus.de

Pfarrbüro: Fr. Hinteregger Öffnungszeiten: Di 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fr 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Ansprechpartner: Diakon Christian Spahn

Pfarrbüro: Fr. Angermeier Öffnungszeiten: Di 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr, Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Fr 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Ansprechpartner: Pfarrvikar Bernhard Bienlein

Wie erreichen wir sie am besten?


Liturgiekalender - Auswahl

Pfarrverband Laim

März bis September

Heft 4 März 2014 Zu den hl. Zwölf Aposteln St. Ulrich Namen Jesu St. Philippus

Die Pfarreien: Hl. Zwölf Apostel | St. Ulrich | Namen Jesu | St. Philippus Datum Zeit

Liturgie

Datum Zeit

11.00 Hl. Messe

Fortsetzung Mai So, 25.

9.30 11.00 18.00 18.00 Di, 27. 18.30 Mi, 28. 18.30 18.30 18.30

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht Maiandacht

Do, 29.

CHRISTI HIMMELFAHRT Beginn Wallfahrt Maria Eich Gottesdienst Maria Eich Hl. Messe Hl. Messe Hl. Messe Letzte Feierliche Maiandacht in allen vier Pfarreien

6.00 9.00 9.30 9.30 11.00 Fr, 30. 18.30

Mo, 09. 9.30 9.30 11.00 11.00

9.30 11.00 18.00 18.00

Feier der Hl. Erstkommunion Feier der Hl. Erstkommunion Dankandacht Dankandacht

Do, 05.

9.00 Laudes mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg 18.30 Visitationsgottesdienst mit Bischofsvikar Graf zu Stolberg Sa, 07. 9.00 Diakonenweihe unseres Priesteramtskandidaten Johannes Kappauf im Liebfrauendom So, 08..

PFINGSTSONNTAG 9.30 Hl. Messe 9.30 Hl. Messe J.Haydn Jugendmes se für Soli, Chor und Streicher 11.00 Hl. Messe

Heft 4 März 2014

PFINGSTMONTAG Hl. Messe Hl.Messe Hl. Messe Hl. Messe

Zu den heiligen Zwölf Aposteln (Sitz des Pfarrverbands)

FRONLEICHNAM 8.00 Große Stadtfronleichnamsprozession 9.30 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe

Do, 19.

PFARRFRONLEICHNAM 9.00 Hl. Messe in St. Ulrich anschl. Prozession nach Zwölf Apostel ca. 11.30 Ende in Zwölf Apostel

So, 29.

Juni So, 01.

Kontakte im Pfarrverband Laim www.pfarrverband-laim.de

Liturgie

Juli Do, 3.

20.00

Sa, 5.

15.00

So, 6.

9.30 11.00

So, 13. 10.00 So, 27.

Licht am Laimer Anger Ökumenische Feier mit Paul-Gerhardt Firmung in Zwölf Apostel mit Abt Johannes Festgottesdienst zum Patrozinium

So, 28.9.

Saherrstr. 15, 80689 München Tel: 089-546374-0, Fax: 089-546374-22 namen-jesu.muenchen@ebmuc.de www.namenjesu.de Pfarrbüro: Fr. Groh-Fiolka Öffnungszeiten: Di 15.00–17.00 Uhr, Do 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Fr 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Isabel Scheidl-Martins

Jede und Jeder ist berufen Gedanken zum allgemeinen Priestertum

Gelebtes Christentum in Laim Starke Stimmen für die Alte Heimat-Wohnanlage

Unsere Seelsorger St. Ulrich

Festgottesdienst zum Patrozinium Hl. Messe beim Kreuz am Neufriedenheimer Platz Fahrzeugsegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband

August/September Fr, 15.8.

Siglstr. 12, 80686 München Tel: 089-547271-3, Fax: 089-547271-40 pv-laim@ebmuc.de; www.pfarrverband-laim.de Pfarrbüro: Fr. Steinleitner Verwaltungsleitung: Fr. Gerum Buchhaltung: Fr. Hummel, Fr. Sawczuk, Fr. Schuppler Öffnungszeiten: Di 11-13, Mi 9-12 u. 17- 20 Uhr, Do 15-18, Fr 8-10 Uhr Ansprechpartner: Pastoralreferent Robert Seisenberger

ialog

Namen Jesu

MARIÄ HIMMELFAHRT Kräutersegnung in allen Gottesdiensten im Pfarrverband Bergausflug St.Ulrich mit Messe

45

St. Philippus

Lutzstr. 30, 80687 München Tel. 089-894597-0, Fax 089-894597-23 st-ulrich.muenchen@ebmuc.de www.st-ulrich-laim.de

Westendstr. 249 , 80686 München Tel: 089-547 001-0, Fax: 089-547 001-40 st-philippus.muenchen@ebmuc.de www.st-philippus.de

Pfarrbüro: Fr. Hinteregger Öffnungszeiten: Di 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fr 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Ansprechpartner: Diakon Christian Spahn

Pfarrbüro: Fr. Angermeier Öffnungszeiten: Di 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr, Do 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Fr 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Ansprechpartner: Pfarrvikar Bernhard Bienlein

Wie erreichen wir sie am besten?


Dialog ausgabe 4 web klein  
Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you