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17˚

Wetter Seite 24

Donna Summer Die Disco-Königin lanciert nach 17 Jahren neues Album seite 11 DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Freitag, 6. Juni 2008 – Nr. 108

Basel

Keine Entwarnung

Das Drama um Köbi Kuhn

Noch ein Tag bis zum EM-Eröffnungsspiel gegen Tschechien – und die Frau des Schweizer Nationalcoachs liegt noch immer auf der Intensivstation. Die offizielle Version des Fussballverbandes über den Gesundheitszustand von Alice Kuhn ist leider nicht die volle Wahrheit. Köbi Kuhn muss sich ernsthafte Sorgen um seine Frau machen. seite 29

Patrick Müller

Heute entscheidet sich, ob der Abwehrchef spielt seite 31

managergame Das spannende Onlinegame zur Euro mit tollen Preisen www.punkt.ch

sutter vs chappi

«.ch»-Kolumnisten blicken im Videoblog hinter EM-Kulissen

seite19

em-auftakt Nati-Verteidiger Philippe Senderos tröstet Köbi Kuhn. Bild: Keystone

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Schweiz – Tschechien

Sa 18.00

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Sa 20.45

Österreich – Kroatien

So 18.00

Deutschland – Polen

So 20.45


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schweiz

SVP Abspaltung auch in Glarus vollzogen

newsticker ÄRZTESTOPP VERLÄNGERT Bern Aus Angst vor einer Ärztewelle

aus der EU wird der Zulassungsstopp für neue Praxen bis Ende 2009 verlängert. Nach dem Einlenken des Nationalrates hat sich auch der Ständerat mit der verkürzten Geltungsdauer einverstanden erklärt. 5,4 MILLIARDEN FÜR EISENBAHN Bern Der Ständerat hat gestern einen Blick in die ferne Zukunft der Schweizer Bahnlandschaft gewagt. Gleichzeitig hiess er 5,4 Milliarden Franken für die dringendsten Ausbauprojekte im Schienennetz gut. RAUCHVERBOT-ABSTIMMUNG Sitten Die Walliserinnen und Walliser sollen über das vom Parlament beschlossene Rauchverbot an der Urne entscheiden. Gegen das Gesetz sind gestern 3832 Unterschriften auf der Staatskanzlei deponiert worden.

6. Juni 2008

Von Lukas Mäder

Die SVP kommt nicht zur Ruhe: Acht abtrünnige Politiker in Glarus wollen eine neue Partei – zusammen mit den Bernern und Bündnern. Die Abspaltungen in den SVP-Kantonalparteien gehen weiter. Acht Glarner Landräte haben der SVP den Rücken gekehrt, wie sie gestern mitteilten. Gleichzeitig schliessen sie sich im Landrat zu einer neuen Fraktion zusammen, vorläufig unter dem Namen «Liberale Fraktion».

TAMIFLU VERLIERT WIRKUNG Bern Der Bundesrat hat gestern be-

stätigt, dass in der Schweiz bei jeder achten Probe des Grippe-Erregers vom Typ A eine Tamiflu-Resistenz festgestellt wurde. GEGEN KRIEGSVERBRECHER Bern Der Nationalrat stimmte der

Verlängerung der Zusammenarbeit der Schweiz mit internationalen Kriegsverbrechertribunalen bis ins Jahr 2013 zu. (sda)

fragedestages Soll man Parallelimporte in der Schweiz weiterhin verbieten? SMS A Ja B Nein C Weiss nicht Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

votingvongestern Wer wird neuer amerikanischer Präsident? 74% Barack Obama 24% John McCain 2% Weiss nicht

Bärin Fränzi konnte den neuen Abfallbehälter nicht knacken. Bild: Keystone

Die Gründung einer eigenen Fraktion hätten sie schon vor zehn Tagen beschlossen, sagt Martin Landolt, früherer Vizepräsident der SVP Glarus. Er war bereits Mitte Mai aus der Partei ausgetreten. «Bisher hatten wir mit den Bündnern und Bernern noch keinen Kontakt», sagt Landolt. Man werde

«Gruppe ist grösser, als ich gedacht habe»: This Jenny.

die Gründung einer neuen Kantonalpartei nun aber mit ihnen absprechen. Den Glarner SVP-Ständerat This Jenny überrascht die Abspaltung nicht: «Die

Gruppe ist aber grösser, als ich gedacht habe.» Er sieht für die noch zu gründende neue Partei durchaus eine Zukunft auf Kantonsebene. Es hänge aber viel von Landolt ab. «Er ist das einzige politische Schwergewicht in der Gruppe», sagt Jenny. Die SVP Schweiz spielt die Entwicklung in Glarus herunter: «Das ist ein kantonales Problem», sagt der Sprecher Alain Hauert: «Es ist nicht negativ, dass die jüngsten Entwicklungen zur Klärung der parteiinternen Differenzen führen.»

Bärensichere Mülltonnen: Bündner sind skeptisch An leckere Abfälle zu gelangen, war für Bären in der Schweiz bis jetzt ein Kinderspiel. So auch für JJ3, dem seine Vorliebe für das Naschen und seine fehlende Scheu das Leben gekostet haben. Damit kein weiterer Abschuss nötig wird, wurden in den letzten zehn Tagen im Tierpark Goldau (SZ) zwei neue Abfallbehälter getestet. «Keiner der Bären konnte diese knacken», sagt WWFBärenexpertin Joanna Schoenenberger. Deshalb geben die Testverant-

wortlichen von WWF, der Konstruktionsfi rma und dem Tierpark Goldau grünes Licht für die Serienproduktion. Laut Schoenenberger ist das Interesse an den Behältern bereits sehr gross. Zumindest der Kanton Graubünden bestätigt dies: «Entlang der Kantonsstrassen stellen wir auf bärensichere Behälter um», sagt Regierungsrat Stefan Engler. Kostenfrage Weniger Begeisterung herrscht in den Gemeinden: «Ein neuer Kübel alleine nützt nichts», sagt Renato Lenz, Präsident von Lenz, wo schon JJ3 Spuren hinterliess. Skeptisch ist auch Renatus Casutt, Grossrat von Falera: «Je nachdem, wieviele Behälter nötig sind, wird es für uns teuer». Der günstigere Container soll rund 400, der robuste Edelstahl-Behälter um 2000 Franken kosten. Ob mit oder ohne neue Mülltonnen: Graubünden bekommt bald wieder Bärenbesuch. Schoenenberger sagt: «Die jungen Männchen im Trentino sind bereits auf dem Weg.» Jessica Pfister


schweiz 3

6. Juni 2008

von Kurt W. Zimmermann Unternehmensberater

Z Diskussion im Nationalrat: Peter Spuhler (links), SVP Thurgau, und Werner Marti, SP Glarus. Bild: Keystone

Importe SVP und FDP verteidigen Hochpreisinsel Von David Schaffner

Ein schwarzer Tag für die Konsumenten in der Schweiz: Der Nationalrat will günstige Parallelimporte weiterhin verbieten. Der Nationalrat will nicht dafür sorgen, dass Schweizer billiger einkaufen können. Eine Mehrheit aus SVP, FDP und Teilen der CVP entschied gestern, dass Parallelimporte von patentrechtlich geschützten Produkten auch künftig verboten sein sollen. Mit 93 gegen 88 Stimmen fiel der Entscheid knapp. Nun müssen die Konsumenten auf tiefere Preise verzichten (siehe Box).

Die Linken und Konsumentenschützer kritisieren den Entscheid: «Die Bürgerlichen politisieren zu Lasten der kleinen Leute und der kleinen Unternehmungen», sagte SP-Nationalrätin Hildegard Fässler (SG). Parallelimporte würden es der Wirtschaft erlauben, billiger zu produzieren. Die SVP und die FDP hingegen sahen die Eigentumsrechte der Unternehmer und

PREISE Parallelimporte würden es dem Handel erlauben, Produkte statt beim Alleinimporteur direkt im Ausland einzukaufen. Laut dem Preisüberwacher würden die Preise dadurch um rund 20 Prozent sinken. Heute ist der Parallelimport bei patentgeschützten Produkten verboten. Hersteller profitieren so nicht nur vom Verbot, ihr Produkt nachzuahmen, sie diktieren in jedem Land je nach Kaufkraft der Bevölkerung die Preise.

damit den Forschungsstandort Schweiz bedroht. Sie fürchten insbesondere, dass Parallelimporte die Pharmaindustrie schwächen. Die Detailhändler haben mit dem Entscheid ebenfalls Mühe. Die IG Detailhandel Schweiz mit grossen Händlern wie Migros, Coop und Denner hat zusammen mit der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) bereits eine Initiative für «tiefere Importpreise» vorbereitet. Als Konsequenz des gestrigen «Fehlentscheides» des Nationalrates werde die Arbeit an der Initiative nun mit Hochdruck vorangetrieben, teilte die SKS mit.

Identitätskarte bald mit Fingerabdruck Neben Schweizer Reisepässen sollen ab März 2010 auch die Identitätskarten mit biometrischen Angaben versehen werden. Mit der Neuerung hat der Nationalrat seinen früheren Vorschlag aufgegeben, weiterhin auch herkömmliche Ausweise abzugeben. Laut

Guido Balmer, Sprecher des Bundesamtes für Polizei (fedpol), würde eine doppelte Infrastruktur erhebliche Mehrkosten verursachen. «Überdies wäre es unpraktisch, wenn Schweizerinnen und Schweizer mittelfristig nicht mehr mit der Identitätskarte ins be-

nachbarte Ausland reisen könnten», sagt Balmer. Die Kombination Pass und Identitätskarte kostet in Zukunft 148 Franken für Erwachsene und 68 Franken für Kinder. Dies bedeutet nur einen minimalen Preisaufschlag. (fe)

uerst war es eher ein politischer Schabernack. Als CVP-Präsident Christophe Darbellay im Herbst zu sondieren begann, glaubte auch er nicht daran, dass man Blocher kippen könnte. Nun ist der Schabernack zum Systemwechsel geworden. Die Schweiz hat seit dieser Woche eine Mitte-Links-Regierung. Sie besteht aus zwei FDP- und zwei SP-Vertretern, einer CVP-Frau und zwei sogenannt Liberalen, für deren Partei noch ein Name gesucht wird. Ein-

«Ruiniert Darbellay die eigene Partei?» prägsam wäre sicher SCHSCHP, die Schlumpf-Schmid-Partei. Der Systemwechsel ist eine Chance, wenn die Parteien der Mitte-Links-Regierung ein gemeinsames Programm entwickeln und durchzusetzen versuchen. Es ist keine Chance, wenn sie – wie früher – gleichzeitig Regierungspartei und Oppositionspartei spielen wollen. Grüne Karte also für Darbellay, dass er immerhin eine Chance kreierte. Man muss der Konkordanz keine Tränen nachweinen, meist blockierte sie mehr, als dass sie bewegte. Darbellay hat hier immerhin verkrustete Strukturen aufgebrochen. Allerdings könnte auch ein Bumerang daraus werden. In Systemen von Regierung und Opposition werden immer die Parteien auf der linken und rechten Seite gestärkt, während die Mitte untergeht. Die Partei der Mitte ist die CVP. Es wäre ein schöner Treppenwitz, wenn Darbellay am Schluss die eigene Partei ruinierte. Kurt W. Zimmermann, Unternehmensberater und Kolumnist der Weltwoche.


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schweiz

6. Juni 2008

Pädophilie Kirche will keine neuen Richtlinien Der neue Cisalpino, der ETR 610, gestern in Zürich. Bild: Keystone

Neuer Cisalpino kommt Zürich Mit der neuesten Generation

von Hochgeschwindigkeitszügen, den ETR 610, will Cisalpino die Nummer 1 der Nord-Süd-Verbindungen werden. Ab Dezember 2008 sind sieben Züge im Einsatz, sieben weitere folgen bis Mitte 2009. Mit dem neuen Pendolino verkürzt sich die Fahrzeit von Zürich, Genf und Basel nach Italien und der Komfort für die Reisenden soll sich erhöhen.

EU mit Schweiz zufrieden Bern Für die EU ist der Schweizer Datenschutz «zufriedenstellend». Die EU-Minister beschlossen gestern, dass ab kommendem Montag Schengen-Daten in die Schweiz übermittelt werden dürfen. Der Zugang zur Datenbank erfolgt somit fristgerecht im Hinblick auf den Schengenbeitritt im Dezember. Nicht zufrieden ist die EU mit den finanziellen Mitteln des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten: Diese seien «ungenügend».

Stellenabbau bei SBB Bern Die SBB plant einen Stellen-

abbau auf den Rangierbahnhöfen Olten/Däniken und Biel. In Olten/ Däniken sollen noch in diesem Jahr 25 Arbeitsplätze verschwinden. Entschieden sei noch nichts, liessen die SBB zu einer Meldung von Radio DRS verlauten. Für die Betroffenen werde eine Lösung gesucht, entlassen werde niemand.

Paket-Streit geht weiter Bern Der Nationalrat bleibt dabei: Die Fortsetzung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU und die Erweiterung desselben auf Rumänien und Bulgarien sollen in zwei getrennten Bundesbeschlüssen vorgelegt werden. Das Geschäft geht damit wieder an den Ständerat, der nur einen einzigen Beschluss möchte. (sda)

Vorgehen bei Fällen, bei denen ein Verdacht besteht. Das sagte Bischof Kurt Koch, der Präsident der Bischofskonferenz, gestern vor den Medien in Bern. Dabei gehe es insbesondere um die Regelung der Zuständigkeiten.

Die katholische Kirche will weiterhin nicht bei jedem Pädophilie-Verdacht an die Justiz gelangen. Die katholische Kirche in der Schweiz wird auch in Zukunft nicht bei jedem Verdacht auf einen sexuellen Übergriff an die Justiz gelangen. Die Schweizer Bischofskonferenz will ihre Richtlinien nur präzisieren, aber nicht grundlegend ändern. Richtlinien überprüft Im Zusammenhang mit dem Pädophilieverdacht gegen Priester hatte die Bischofskonferenz im vergangenen Januar angekündigt, die internen Richtlinien für den Umgang mit sexuellen Übergriffen zu überprüfen. Mit der Aufgabe betraut wurde das Fachgremium, das die Richtlinien 2002 erstellt hatte. Das Gremium erarbeite derzeit eine Checkliste zum

Bischof Kurt Koch, Präsident der Bischofskonferenz. Key

Ziel der Selbstanzeige Nicht geändert wird laut Koch der Kern der Richtlinien. Demnach gelangt die Kirche weiterhin nur dann an die Justiz, wenn sich die Gefahr von Wiederholungstaten nicht auf andere Weise bekämpfen lässt. Die Opfer sollen – wie bisher – darauf hingewiesen werden, dass sie eine Strafanzeige einreichen können, und die Täter sollen zur Selbstanzeige bewogen werden. Exponenten der katholischen Kirche wie Norbert Brunner, der Bischof von Sitten, hatten angeregt, dass die Kirche bei jedem Verdacht die Justiz einschalten sollte. Nach Ansicht der Bischofskonferenz wäre eine Anzeigepflicht jedoch nicht mit dem Schutz der Opfer zu vereinbaren. (sda)

Krsko: Aufregung um falsche Kennzeichnung Atomalarm in Europa. Am Mittwochabend sorgte die Meldung über einen Zwischenfall im slowenischen Kernkraftwerk Krsko auch in der Schweiz für Aufregung. Nach einigen Stunden war klar, dass keine Das slowenische Atomkraftwerk Krsko. Bild: Key

Gefährdung bestand. Der Reaktor ist inzwischen ausgeschaltet. In der Schweiz hat die Nationale Alarmzentrale (NAZ) vorgestern um 18.15 Uhr eine magere Meldung erhalten. «Wir haben

schnellstmöglich Kontakt mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in Wien und den slowenischen Behörden aufgenommen», sagt Cindy Seiler, Informationschefin der NAZ. Rasch sei klar gewesen, dass keine Gefährdung bestehe. Das Team habe bis 23 Uhr gearbeitet. «Dann sind wir zum üblichen Pikett-Betrieb übergegangen.» Die NAZ ist an das europäische Warnsystem Ecurie angeschlossen: «Wir erhalten im Jahr zwei bis drei Meldungen über Ecurie», sagt Seiler. Für Schlagzeilen sorgte die Nachricht aus Slowenien, weil sie unnöti-

gerweise als Alarm gekennzeichnet war. «Wir haben jedenfalls lieber eine Meldung zuviel als eine zuwenig.» International bestehe der Konsens, dass man im Sinne von Transparenz über das Warnsystem Ecurie informiert, auch wenn ein Vorfall noch nicht gefährlich ist. Das Leck im primären Kühlsystem des Atomkraftwerks Krsko wird nun behoben, was nur wenige Tage dauern soll. «Wir werden ein Auge darauf haben», sagt Seiler. Die slowenischen Behörden würden sie zudem informieren, wenn das Werk wieder ans Netz geht. Lukas Mäder


wirtschaft 5

6. Juni 2008

Golf Touristen kommen mit Golfbällen im Gepäck Von Dorothea Schläpfer

Google zieht bei Nasa ein

Immer mehr Touristen kommen mit dem Golfschläger in die Schweiz. Das füllt im Engadin auch im Sommer die Betten. Die Schweizer Alpen vom Golfplatz aus geniessen – das wird von den Touristen immer öfter gewünscht. Und die Ski-Gebiete im Engadin profitieren davon, denn in den Bergen sind Golfplätze auch für Touristen zugänglich. Das ist in den privaten Golfclubs der Städte meist nicht der Fall. Umso mehr nutzen die Skigebiete den neuen Trend: «Das Golfangebot hier macht St. Moritz als Ferienort attraktiver», sagt Susi Cheshire, Sprecherin des Hotel Badrutts Palace in St. Moritz. Das Fünf-SterneHotel bietet den GolfTouristen diesen Sommer deshalb ein dreinächtiges Golf-Paket zum Preis von 2040 Franken an. Und das lohnt sich: Denn dank den umliegenden Golfplätzen hat das Hotel auch im Sommer volle Betten: Der 18-Loch-Platz in Samedan und der ChampionshipCourse in Zuoz-Madulain sorgen in den Sommermonaten für eine Auslastung von 73 Prozent. Zum Verlgeich: In der Haupt-

Dow Jones 12604 +1,73% Eurostoxx 50 3683 -0,44% Rohöl (USD) 127,40 +4,42%

saison im Winter liegt die durchschnittliche Auslastung bei 82 Prozent. 6 Millionen Golfer Und die Nachfrage dürfte in den nächsten Jahren noch zunehmen. Denn Marlen Gelmi, Produktmanagerin der Organisation Swiss Golf weiss: «Immer mehr Touristen entdecken die Schweiz als Golfland.» Der Grund: Mit den insgesamt 93 Golf-

GOLF-SERVICE Mit dem Helikopter direkt auf den Golfplatz: Das ist jetzt für jedermann möglich. Seit dem 1. Juni 2008 bringt Golfliner.ch seine Kunden per Car, Limousine oder Helikopter von Zürich direkt auf den Golfplatz nach Brigels in Graubünden. Die Carfahrt kostet inklusive 9-Loch-Spiel, Kaffee und Croissants 120 Franken. Bei der Luxusversion mit Limousine und Helikopter folgt der Preis auf Anfrage. (ds)

c l u b s kann die S chwei z mittlerweile auch im Europäischen Vergleich gut mithalten. Dadurch wächst das Marktpotenzial von rund 70 000 Spielern in der Schweiz auf über 6 Millionen Golfspieler in Europa an. Doch die Golfer kommen nicht nur aus Europa: «Unsere Kunden sind Amerikaner, Asiaten und Kanadier», sagt Roly Petermann, G eschäf tsführer vom Golfreisenveranstalter Greengolf in Luzern. Seit vier Jahren verdient er sein Geld mit dem Golftourismus. Inzwischen organisiert er in der Schweiz über tausend Golfreisen pro Jahr. Auch bei ihm steigt die Nachfrage stetig an. Immer mehr Golfer kommen in die Schweiz. Bild: Key

Euro / CHF 1,619 7400 +0,68% 7567 SMI 7300 +0,70% Inserat.qxp:Layout 1 25.9.2007 9:26 Uhr Seite Dollar / CHF 7200 Fr Mo Di Mi Do 1,038 Presented by -0,40% Gold Kg (CHF) 29234 Global biotechnology company (NASDAQ: BIIB) -0,72% with International Headquarters in Switzerland 7600

7500

San Francisco Google mietet von der Nasa ein 24 Fussballfelder grosses Areal, um seine Bürofläche am Konzernsitz verdoppeln zu können. Für die 17 Hektar auf dem Ames-Forschungsgelände in Kalifornien zahlt der Internet-Konzern 3,66 Mio. Dollar im Jahr.

Kaufangebot abgelehnt Paris Knapp zwei Monate nach den ersten Gerüchten macht France Télécom Nägel mit Köpfen: Der französische Gigant will den skandinavischen Telekomkonzern TeliaSonera für fast 50 Mrd. Fr. schlucken aufsteigen. Doch dieser bewertete die Offerte als zu tief. Der VR lehnt den Kauf ab.

PC-Markt wächst Taipeh Der PC-Markt wird heuer

stärker wachsen als erwartet. Die weltweit grosse Nachfrage nach Laptops kurble den Verkauf an, heisst es in einer Studie einer Marktforsuchungsfirma. Die Auslieferungen werden um 15,4 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. Bisher hatten die Experten ein Plus von 12,8 Prozent erwartet.

EU-Zinsen unverändert Frankfurt Der Rat der Europäi-

schen Zentralbank (EZB) entschied, den Leitzins für die EuroZone vorerst bei 4 Prozent zu belassen. EZB-Präsident JeanClaude Trichet räumte ein, dass sich die 21 Mitglieder nicht einig gewesen seien. Er schloss eine Zinserhöhung für Juli nicht aus. «Es ist nicht sicher, aber möglich», sagte er. (sda)

Jean-Claude Trichet Bild: Keystone


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ausland

6. Juni 2008

US-Wahlen Clinton sagt morgen Ja zu Obama Hillary Clinton wird Barack Obama ihre Unterstützung aussprechen. Auf das mögliche ­Vizepräsidentenamt verzichtet sie aber. Bundeskanzlerin Merkel und Russlands Präsident Medwedew. Bild: Key

Merkel trifft Medwedew Berlin Der neue russische Präsident Dmitri Medwedew und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel wollen trotz der Widerstände der Anrainer-Staaten die geplante Ostsee-Gaspipeline vorantreiben. Die Vorbehalte gegen das Milliardenprojekt sollten überwunden werden, sagte Medwedew gestern nach einem Gespräch mit Merkel in Berlin.

Einigung in Belfast

«Am Samstag werde ich Senator Obama gratulieren und meine Unterstützung für seine Bewerbung verkünden», schrieb Clinton in einem gestern veröffentlichten Brief an ihre Anhänger. Ursprünglich hatte die 60-jährige Senatorin ihren Rückzug auf heute angesetzt, verschob ihn dann aber, damit mehr Anhänger an der Abschiedsveranstaltung teilnehmen können.

Ihr demokratischer Parteikollege Obama begrüsste

die Ankündigung Clintons. Er bescheinigte ihr erneut, eine herausragende Kampagne geführt zu haben. Zwist beigelegt Nachdem der innerfamiliäre Zwist beigelegt sei, können sich die Demokraten

Obama-Förderer schuldig Ein US-Bundesgericht in Chicago hat einen früheren Unterstützer und Geschäftspartner von Barack Obama wegen Betrugs und Korruption für schuldig befunden. Obama hatte sich vor Monaten von Antoin

«Tony» Rezko distanziert. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass der Geschäftsmann Amtsträger bestochen und seine Beziehungen zu Politikern betrügerisch zum eigenen Vorteil ausgenutzt hat. (sda)

darauf konzentrieren, was bis November noch getan werden müsse, sagte Obama in New York. Clinton hatte es nach Ende des Vorwahlmarathons am Dienstag noch abgelehnt, ihre Niederlage einzugestehen. Obama hat indes ein Gremium zusammengestellt, das ihm bei der Suche nach einer Person für das Amt des Vizepräsidiums helfen soll. Auch Hillary Clinton war im Gespräch. Gestern erklärte ihr Wahlkampf-Team allerdings, dass Clinton nicht als Bewerberin für das Vizepräsidentenamt unter Obama antreten möchte. (sda/red)

Belfast Der Fortbestand der nord­ irischen Zweier-Koalition aus Protestanten und Katholiken ist gesichert. Die bisherige Machtteilung an der Regierungsspitze wird fortgesetzt. Darauf einigten sich die Democratic Unionist Party (DUP) und die katholische Sinn Féin in Belfast. Der neue DUP-Chef Peter Robinson wird Erster Minister, der bisherige Vize, Martin McGuinness, bleibt Stellvertreter.

Einreise verweigert Athen Wegen des anhaltenden Streits um die Bezeichnung der ­Republik Mazedonien hat Grie­ chenland jetzt dem mazedonischen Präsidenten Branko Crvenkovski die Einreise verweigert. Crven­kovski wollte in Athen an ­einer von der UNO organisierten Konferenz über Wasser-Ressourcen ­teilnehmen.

Berlin: Klagen aus Rom Rom Auf Deutschland kommen

möglicherweise zahlreiche Schadensersatzklagen von früheren­ ­italienischen Zwangsarbeitern aus der NS-Zeit zu. Das Kassationsgericht in Rom hat die Klagen von etwa 50 ehemaligen Zwangsarbeitern wegen ihrer Leiden als legitim erklärt. Wie die Zeitung «La Republica» berichtete, drohe damit jetzt ein neuer Streit ­z wischen Berlin und Rom. (sda)

Hillary Clinton und Barack Obama haben Frieden geschlossen. Bild: Keystone

Kopftuch-Gesetz ungültig Milchpreis-Streit zu Ende Das türkische Verfassungsgericht hat das umstrittene Kopftuch-Gesetz für un­gültig erklärt, das Frauen das Tragen von Kopf­tüchern an Universitäten ­erlaubt. Das Gesetz verletze das Prinzip der Trennung von

Staat und Religion, teilte das Gericht gestern mit. Mit dem Entscheid des Verfassungsgerichts spitzt sich der Konflikt zwischen der religiös-konservativen Regierungspartei AKP und den säkular orientierten Kräften weiter zu. (sda)

Auch in Deutschland und Österreich geht wie in der Schweiz der Streit um den Milchpreis zu Ende. So rief der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) die Bauern gestern zum Ende des Lieferboykotts auf. «Ich for-

dere Sie auf, ab heute Abend wieder Milch zu liefern», sagte der Verbandsvorsitzende Romuald Schaber vor mehreren tausend Bauern am Brandenburger Tor in Berlin. «Die letzte Bastion bei den Discountern wird bald fallen.» (sda)


ausland 7

6. Juni 2008

Leicht radioaktiv Hamburg In Hausmüll aus Italien, der zur Verbrennung nach Deutschland geliefert wurde, ist radioaktive Strahlung nachgewiesen worden. Der italienische Abfall aus der Region Neapel soll in Hamburger Anlagen verbrannt werden. Wie die Hamburger Stadtreinigung gestern mitteilte, schlugen die hochsensiblen Messgeräte gleich bei zwei in den vergangenen Tagen eingetroffenen Containern aus.

Chauffeur im Verdacht Paris Nach dem Schulbusunglück

Nicolas Sarkozy (l.) mit seiner Gattin Carla Bruni in der Kirche Saint-Roche. Bild: Keystone

Paris Letzte Ehre für Yves Saint Laurent Viele Frauen trugen einen Hosenanzug als Hommage an den Modemacher, der als Erster Frauen in Hosen auf den Laufsteg geschickt hatte und den Damensmoking erfand. Auf dem Vorplatz spendeten rund tausend Menschen dem Modeschöpfer einen letzten Applaus, als sein Sarg in die Kirche gebracht wurde. Ein Grossbildschirm übertrug die auf knapp zwei

Millionen dank Knut

Trauert: Schauspielerin Catherine Deneuve. Bild: Key

Stunden angesetzte Trauerfeier nach draussen, nachdem dort zuvor noch die

letzten Modeschauen des weltberühmten Designers gezeigt worden waren. (sda)

9/11-Drahtzieher: Prozess US-Airforce-Chef tritt ab Über sechs Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat das erste US-Gerichtsverfahren gegen mutmassliche Drahtzieher der Al-Kaida-Attentate begonnen. Der Hauptangeklagte Khalid Sheikh Mohammed aus Pakistan nutzte seinen Auftritt vor dem Militärtri-

bunal im US-Gefangenenlager Guantanamo gestern für ein Loblied auf den Islam und eine Verdammung der US-Kultur. Mit ihm stehen vier Komplizen vor Gericht, die, wie er, wegen des Mordes an den 2973 Todesopfern der Anschläge angeklagt sind. Den Männern droht die Todesstrafe. (sda)

Prozess beginnt im März Galway Der 28-jährige Ire, der eine Berner Sprachschülerin umgebracht haben soll, muss sich am 9. März 2009 vor Gericht verantworten. Diesen Termin hat das zentral­ irische Kriminalgericht in Dublin festgelegt, wie ein Sprecher gestern sagte. Der Angeklagte soll die 17-jährige Bernerin am vergangenen 8. Oktober erwürgt haben.

Die Modewelt nahm Abschied von Yves Saint Laurent: Hunderte Trauergäste versammelten sich gestern in der Pariser Kirche Saint-Roche. Neben Kollegen des Modeschöpfers wie Vivienne Westwood, Kenzo Takada, Christian Lacroix und John Galliano befand sich unter den Trauergästen auch die Schauspielerin Catherine Deneuve, eine Freundin von Saint Laurent. Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni erwiesen dem am Sonntag Verstorbenen ebenfalls die letzte Ehre.

in den französischen Alpen ermittelt die Justiz wegen fahrlässiger Tötung gegen den Buschauffeur. Der 49-Jährige steht im Verdacht, ein Warnsignal übersehen zu haben. Das teilte Staatsanwalt Hervé Robin in Thonon-les-Bains mit. Er verwies auf neun Zeugenaussagen, unter anderem von vier Autofahrern, die am Montag hinter dem Schulbus gefahren waren.

Wegen der irrtümlichen Lieferung von Komponenten atomarer Sprengköpfe an Taiwan gibt der Chef der US-Luftwaffe seinen Posten ab. General T. Michael Mosley habe gestern seinen Rücktritt eingereicht, hiess es von Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums in Washington.

Der Irrtum hatte für diplomatische Reibereien im Verhältnis mit China gesorgt. Im März hatte das Pentagon bekannt gegeben, dass im Jahr 2006 statt der von Taiwan bestellten Helikopterbatterien versehentlich Zünder für atomare Sprengköpfe an Taiwan geliefert worden waren. (sda)

Berlin Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein aussergewöhnliches Jahr beschert: Der Gewinn betrug 2007 rund 6,8 Millionen Euro, wie die Zoo Berlin AG gestern mitteilte. In den Vorjahren hatte der Zoo nur mit Hilfe von Landessubventionen von jeweils mehr als zwei Millionen Euro ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht. (sda)

Eisbär Knut bescherte dem Berliner Zoo ein Glanzergebnis. Bild: Keystone


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basel

Ölschlieren verursacht Augst Wegen Ölschlieren auf der Ergolz unweit der Mßndung in den Rhein hat am Mittwochabend die Ölwehr ausrßcken mßssen. Die ausgelaufene Menge war gering; Schäden wurden laut BehÜrden keine festgestellt. Der Verursacher wird gesucht. Ein Passant habe wegen den Schlieren auf dem Wasser Alarm geschlagen, teilte die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion gestern mit. Die Ölwehr errichtete schwimmende Ölsperren und band das Öl.

Chemikalien gefunden Basel Greenpeace bezweifelt die

Wirksamkeit der wegen Chemikalien-Spuren im Basler Trinkwasser in Betrieb genommenen Aktivkohlefilter. Acht zusätzliche Chemikalien, wie sie auch in den Muttenzer Deponien vorkämen, seien neu im Wasser gefunden worden. Greenpeace kritisiert die Aussage der Industriellen Werke Basel (IWB) als verfrßht, der neue TrinkwasserAktivkohlefilter funktioniere.

6. Juni 2008

Euro 08 Fussball bietet mehr als nur Sport Von Yen Duong

Mit neuem Plakat und Videospot wird während der Euro gezeigt, dass Fussball nicht nur Fussball ist, sondern einiges mehr. Im Sport wie im Leben. Fairness und Respekt sind keine Fragen der Nationalität. Mit diesem Slogan wirbt jetzt der FCB-Captain Ivan Ergic fßr die Kampagne Aller Anfang ist Begegnung. Dass Fussball Menschen verbindet, soziale Grenzen

durchbricht und die Integration fÜrdert, droht aber in Vergessenheit zu geraten: Bei all den Vorbereitungen darf man den Hauptzweck der Euro nicht vergessen – die Begegnung zwischen Menschen, sagte Erziehungsdirektor Christoph Eymann gestern. Um dies

den Besuchern bewusster zu machen, wird während der Euro 08 auch der Videospot Fussball verbindet am Bahnhof zu sehen sein. Teil des Teams Dass Fussball mehr als Sport ist, bestätigte die seit drei Jahren in Basel lebende Britin Permi Jhooti, auf deren Geschichte der Erfolgsfilm Bend it like Beckham basiert. Ich bin in England aufgewachsen. Ich sah anders aus, mein Name war an-

ders, mein Essen war anders – ich fßhlte mich als Aus­senseiterin. Aber beim Fussballspielen fßhlte ich mich als eine von ihnen, auch ich war Teil des Teams, erzählte die Informatikspezialistin. Auch jetzt noch spielt die Engländerin indischer Abstammung Fussball – beim Frauenteam des FC Congeli. Sie freue sich ganz speziell darauf, dass die Euro in Basel stattfindet. Hier wurde sie nämlich sehr herzlich empfangen.

Keine FĂśrderabgabe Liestal Der Baselbieter Landrat

will statt einer FĂśrderabgabe auf Strom mehr Gelder aus der Staatskasse fĂźr erneuerbare Energien: Er hat gestern von der Regierung einstimmig eine entsprechende Vorlage verlangt. (sda/ydu)

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Der Erfolgsfilm ÂŤBend it like BeckhamÂť basiert auf der Lebensgeschichte der Britin Permi Jhooti. Bild: Yen Duong

Kommission ist erfreut Betrunken im Lastwagen Die Finanzkommission des Basler Grossen Rats zeigt sich ßber die Staatsrechnung 2007 erfreut. Die laufende Rechnung schliesst mit einem Rekordßberschuss von 380 Millionen Franken. Das erzielte Ergebnis sei auch im historischen Vergleich sehr gut, sagte Finanzkommissions-Präsident Baschi Dßrr gestern vor den Medien. Die Kommission beantragt dem Par-

lament die Genehmigung der Rechnung. Nur gerade die SVP ist dagegen. Trotz der guten Rechnung mahnt die Kommission zu Vorsicht: Die bisherige Finanzdisziplin dßrfe wegen der abflachenden Konjunktur und den ausfallenden UBSSteuereinnahmen nicht gelockert werden. Zudem werde die Staatsrechnung kßnftig zusätzlich mit 170 Mio. Fr. durch die Steuersenkungen belastet. (sda)

Schweizer ZĂśllner haben in der Region Basel innerhalb von zwei Tagen zwei alkoholisierte Lastwagenchauffeure aus dem Verkehr gezogen. Der eine wurde in Rheinfelden mit 1,5 Promille erwischt, der andere in Basel mit 0,8 Promille. Bei dem am GrenzĂźbergang Rheinfelden-Autobahn erwischten Chauffeur handelt es sich um einen Deutschen, wie die Zollkreisdirektion Basel

gestern mitteilte. Der Chauffeur hatte nicht nur getrunken, sondern auch diverse Ruhezeitvorschriften missachtet. Einen weiteren angetrunkenen Chauffeur schnappten die ZÜllner gestern morgen beim Zollinspektorat Basel/St. Louis-Autobahn. Der Franzose fiel wegen seiner gerÜteten Haut und seiner Alkoholausdßnstung auf. Der Mann wurde der Polizei ßbergeben. (sda)


basel 9

6. Juni 2008

Villa Rosenau «Hier stören wir sicher niemanden» Von Caspar Reimer

Jetzt wollen die Besetzer der Villa Rosenau über die Kosten verhandeln. Grossräte helfen. Mitten im Industriegebiet zwischen Kannenfeldpark und Flughafen steht neben der Autobahn die Villa Ro­ senau. Das bunte Haus ist in Basel «eine der letzten Oasen autonomer Gegen­ kultur», wie Punks, Alter­ native oder Sympathisanten den Ort an der Neuendorf­ strasse bezeichnen. Diese Woche kehrte die Villa Rosenau wieder ins Bewusstsein der Öffentlich­ keit zurück. Als Antwort zu einer Interpellation von Ruth Widmer (SP) hatte die Regierung erklärt, dass die Villa nicht abgerissen werde und die Besetzer am Ort bleiben können. Die Be­ wohner müssen aber ab ­sofort Strom und Wasser bezahlen. Zuvor war ge­ plant, das Haus Ende Juni zu räumen. Das Vorhaben erntete Kritik von Akti­ visten und Politikern. Zehn Besetzer «Hier stören wir nieman­ den. Es hat sich nie jemand

Liestal Der Baselbieter Landrat hat gestern den Bildungsbericht 2007 der Regierung zur Kenntnis genommen. Der vom Bildungsgesetz alle vier Jahre verlangte Bericht war erstmals vorgelegt worden. Der Rat beschloss die Kenntnisnahme ohne Gegenstimme und bei zwei Enthaltungen. Zwar äusserten ­einzelne Fraktionen Kritik an gewissen ­Aspekten des Berichts. Die SP kritisierte die Bildungskommission, weil sie anhand des ­Berichts keine Grundsatzdebatte zur Bildungspo­litik geführt hatte.

Kritik an Kraftwerk Zwingen Die zweite Bauausschrei-

Die Villa Rosenau ist seit 2004 besetzt und alternativer Treffpunkt. Bild: Caspar Reimer

beschwert», sagt ein Be­ wohner. Auch deshalb wurde um das seit 2004 be­ setze Haus nicht viel Politik gemacht. «Wenn die Stadt uns aber rauswirft, wird es schwieriger», sagt der Haus­ besetzer weiter. Dann würde sich die Gruppe einen anderen Ort suchen: «Dieser wird dann in der Stadt liegen. Dann gibt es wieder Probleme mit Lärm.» Die Besetzer veran­ stalten am Ort Konzerte und Feste und sie können vom Restaurant Hirsche­

Ein Prozent für Jugend Das Junge Grüne Bündnis hat gestern ein Konzept für eine Initiative betreffend ei­ nem Jugendkulturprozent vorgestellt. Nun folge die Vernehmlassung, teilte die Partei gestern mit. Die kantonale Initiative beinhaltet zwei Kernpunkte. Einerseits will sie ein neues finanzielles Gefäss schaffen, mit dem Jugendkultur ge­ fördert werden kann. Die Summe soll zwei Prozent des Staatsbudgets für Kul­

Bildungsbericht 2007

turförderung ausmachen. Der zweite wichtige Punkt sei die Schaffung eines Gre­ miums zur Verteilung dieser Gelder. Das Gremium soll als Kommission organisiert sein. Die Mitglieder sollen kulturell aktiv und nicht ­älter als 30 sein. «Man muss Jugendlichen Möglichkeiten geben, sich sinnvoll zu beschäftigen», sagen die Initianten. Die Unterschriftensammlung startet im Herbst. (mm/car)

neck bis zu Teilen der SP auf Unterstützung zählen: «Die SP und das Grüne Bündnis freuen sich über den Ent­ scheid der Regierung, die Villa stehen zu lassen», schrieben die SP und das Grüne Bündnis. Entscheid überrascht «Ich war überrascht und er­ freut», sagt Grossrätin Ruth Widmer (SP). Sie hätte nicht mit dem positiven Entscheid der Regierung gerechnet. Ein Abriss der Villa hätte die Politik aber unglaub­

würdig gemacht: «Man kann sich nicht als offene Stadt geben und dann einen solchen Ort verbieten.» Widmer hofft, dass sich der «Freiraum entwickeln und verankern kann.» Eine Aktivistin der Villa Rosenau äussert sich zu den bevorstehenden Verhand­ lungen: «Wir müssen schauen, wie viel für Strom und Wasser verlangt wird. Ich kenne den Betrag noch nicht.» Die Aktivisten ha­ ben Kontakte zu Grossrä­ ten, die vermitteln werden.

Streitpunkt Gebühren Der Baselbieter Landrat hat gestern einer SP-Initiative gegen Schulgebühren einen indirekten Gegenvorschlag gegenübergestellt. Dieser war von der Regierung ein­ gebracht worden. Gemäss dem Gegenvorschlag soll die Sekundarschulverord­ nung geändert werden. Der Kanton soll bisherige Ge­ meindebeiträge überneh­ men, und Elternbeiträge an obligatorische Schulveran­ staltungen sollen auf Ver­

pflegungs- und Transport­ kosten begrenzt werden. Für die Umsetzung sind Budgetgelder von 1,8 Mio. Franken vorgesehen. Die von der SP anno 2004 ein­ gereichte Volksinitiative for­ dert den Verzicht auf Schul­ gebühren an Volksschulen und auf der Sekundarstufe 2. Die SP wehrte sich dage­ gen, dass mit dem Ja zum Gegenvorschlag die SP-Ini­ tiative zur Ablehnung emp­ fohlen werden sollte. (sda)

bung für ein Kraftwerk in der Birs sei mehrfach unkorrekt und unklar, wirft der WWF der Elektra Baselland (EBL) vor. Er hat deswegen erneut Einsprache eingereicht, wie er gestern mitteilte. Wolle man das Projekt weiterverfolgen, seien das neue Bau- und Konzessionsgesuch inhaltlich abgestimmt neu aufzulegen. Materiell kritisiert der WWF das Fehlen von ökologischen Ersatzmassnahmen und Verbesserungen bei der Neuauflage. Die EBL will mit ihrem zweiten Wasserkraftwerk 1,9 Mio. kWh Strom im Jahr produzieren. (sda/car)

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«Wenn man zwei, drei Jahre zusammen ist, dann reicht die Liebe.» Charlize Theron, Filmstar, will partout nicht heiraten.

6. Juni 2008

DonnaSummer keit. Heute lebt Summer in zweiter Ehe, ist inzwischen dreifache Mutter und Grossmutter.

Von Nicole Göbel

Heute kommt nach 17 Jahren das neue Studioalbum der Disco-Königin in die Plattenläden – the queen is back.

Lady of the night Kurz nur muss die attraktive Sängerin in den 1970er Jahren gegen die Reduktion auf ihr Äusseres ankämpfen. Nach einem Duett mit Barbara Streisand und der Synthesizer lastigen Hitsingle «I Feel Love» (1977), hat sie ihren Status gesichert und erreicht Weltruhm. Sie gewinnt als erste afroamerikanische Artistin den Grammy in der Kategorie Rock, hat mittlerweile über 120 Millionen Tonträger verkauft, nennt elf Gold- und Platin-Scheiben ihr eigen und hatte in Amerika in vier Jahrzehnten Singles in den Top 10.

I Remember Yesterday In einem halben Jahr feiert die Powersängerin ihren 60. Geburtstag. Doch obwohl sie 17 Jahre keine neue Platte herausgebracht hat, sind die Hits der Afroamerikanerin alles andere als vergessen. Noch heute ist eine richtige 70sParty ohne einen Dancefloor-Hit Summers fast undenkbar. Sei es der Hair-Song «Aquarius» (1968), «Hot Stuff» (1979) oder «She Works Hard for the Money» (1983) – die Ohrwürmer animieren noch immer Alt und Jung zum Tanzen.

Be Myself Again Dieses Versprechen hält die Sängerin auf der neuen Platte leider nicht. Die Balladen und Tanzsongs sind mit Spezialeffekten so überladen, dass die Qualität Summers Stimme untergeht und die Nachbearbeitung der Fotos im Booklet hat aus der fast 60-Jährigen ein hübsches, junges Mädchen gemacht. Bleibt zu hoffen, dass sie auf ihrer Welttournee eine authentische Show bietet.

She works hard for the Money Die ersten Gesangserfahrungen sammelte die junge Sängerin im Gospelchor und in einer PsychedelicRock-Band. Als sie sich für eine Rolle im Musical «Hair» bewirbt überzeugt ihre Stimme und die 20-Jährige zieht nach München. «Hair» ist ihr Sprungbrett ins Showgeschäft. «Aquarius» – von ihr eingesungen – kommt als Single heraus. Ein Erfolg. Jahrelang spielt sie in Musicals und singt in einem Münchner Popchor.

kopfdestages kopf LaDonna Andrea Gaines Geboren am 31. Dezember 1948 in Boston 1. Skandal: Gestöhne in «Love to Love You Baby» 2. Skandal: Äussert sich an einem Konzert negativ über Homosexualität Bild: Keystone

I Feel Love Im Hair-Ensemble lernt sie den Österreicher Helmuth Sommer kennen. Sie heiraten und neben einer Tochter wird auch ihr Künstlername geboren. Der Bund hält nicht für die Ewig-

Donna Summer, «Crayons», Sony BMG

Songs >>>www.punkt.ch


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kultur

6. Juni 2008

Euro Musikern statt Fussballstars zujubeln

frischgepresst

Von Jeanette Kuster

2

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Buch: Jan Hensel

«Neue deutsche Mädchen» Rowohlt, 205 Seiten, 30.60 Fr. ISBN 3-498-02994-4 Gepunktet: Zwei Berliner Medienfrauen um die Dreissig – eine mit westdeutschem, eine mit ostdeutschem Hintergrund – schreiben über ihre Weigerung erwachsen zu werden, die Unverbindlichkeit in Beziehungen und ihr Selbstverständnis als Frau. Jana Hensel und Elisabeth Raether erzählen sehr offen von ihrem Leben.

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2 CD: Cassandra Wilson

«Loverly», EMI Gepunktet: Kein Bombast, kein Kitsch: Cassandra Wilson hat ihr neuestes Album in ihrem Haus in Jackson, Mississippi, mit kleiner Band aufgenommen. Die aufs Nötigste reduzierten Arrangements bringen die warme Stimme der Sängerin voll zur Geltung. Ein unaufgeregtes, schönes Album. (vil/lk)

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Die Euro 2008 bietet auch Fussballmuffeln einiges: Im ganzen Land gibts unzählige Konzerte – und die meisten sind gratis. Internationalen Stars zujubeln Melanie C: 6. Juni, 22 Uhr, Fanzone Zürich Reamonn: 6. Juni, Kasernenareal Basel Yannick Noah: 6. Juni, 22.30 Uhr, Fanzone Genf

Für die Musicstars kreischen

Piero Esteriore: 17. Juni, 17 Uhr, AthleticumArena Rapperswil-Jona Carmen Fenk Band: 21. Juni, 18.30 Uhr, Hechtplatz Zürich Kandlbauer: 27. Juni, Kasernenareal Basel Börni: 27. Juni, 17 Uhr, Bundesplatz Bern

Klassischer Musik lauschen

Noëmi Nadelmann und Zürcher Kammerorchester: 6. Juni, 20.15 Uhr, Fanzone Zürich Verdi-Gala: 28. Juni, 20.30 Uhr, Fanzone Genf

In Mundart mitsingen Patent Ochsner: 6. Juni, 21.30 Uhr, Bundesplatz Bern Züri West: 6. Juni, 23.30 Uhr, Bundesplatz Bern Mundart Rap Projekt: 11. Juni, 16.30 Uhr, General-Guisan-Quai Zürich Baschi: 14. Juni, 16.15 Uhr, UBS-Arena Aarau (und diverse weitere Orte) Sina: 27. Juni, 18.45 Uhr, Bundesplatz Bern

Stiller Has: 27. Juni, 20.30 Uhr, Bundesplatz Bern Gölä: 28. Juni, 22.30 Uhr, Bundesplatz Bern

Voll abrocken

Phébus: 10. Juni, Münsterplatz Basel Redwood: 18. Juni, 18.25 Uhr, Fanzone Zürich Fucking Beautiful: 22. Juni, 18.25 Uhr, Kasernenareal Basel

Die Schweiz musikalisch anfeuern Bo Katzman: 7. Juni, Fanzone Basel Philipp Fankhauser Fankhauser: 22. Juni, 13 Uhr, Bundesplatz Bern Heinrich Müller & Band: 26. Juni, 18.30 Uhr, Hechtplatz Zürich Adrian Solo: 27. Juni, Kasernenareal Basel

DJ Bobo: 27. Juni, 20 Uhr, 9. Stadion Basel Gotthard, Pegasus und Börni: 28. Juni, UBSArena Buchs

Zur Volksmusik mitschunkeln

Sarah Jane: 27. Juni, 18.45 Uhr, Bundesplatz Bern Leonard: 27. Juni, 20.30 Uhr, Bundesplatz Bern Francine Jordi: 28. Juni, 20.30 Uhr, Bundesplatz Bern

Den Rhythmus spüren DJ Tatana: 7. Juni, 22.45 Uhr, Fanzone Zürich Fiji: 12. Juni, 15.15 Uhr, Waisenhausplatz Bern Seven: 29.Juni, 18.15 Uhr, Fanzone Zürich

Gekrönte Kunst Basel Der Berliner

Künstler Tino Sehgal hat den Zurich Art Prize (80 000 Franken) bekommen. Die Zeremonie fand im Rahmen der Art Basel statt.

Geplanter Film Los Angeles Der britische

Regisseur Guy Ritchie will einen Film über den legendären Detektiv Sherlock Holmes drehen. Der Ehemann von Popstar Madonna will den Streifen 2010 in die Kinos bringen.

Gefundene Bilder Marseille Bei einer Razzia im

Bandenmilieu hat die französische Polizei vier gestohlene Werke von Jan Brueghel, Claude Monet und Alfred Sisley sichergestellt (sda/net)

Links >>>www.punkt.ch

Euro-Stars: Baschi, Sarah Jane und Melanie C. Bilder: Keystone


people 13

6. Juni 2008

Der Match Dämpfer für Schweizer Promis vor EM Von Catharina Steiner

Aus dem Sieg ist wieder nichts geworden: Die Schweizer Promis unterliegen den Ösi-VIPs mit 2:4. Vor dem Anpfiff gaben sich die SF-Moderatoren Roman Kilchsberger und Andy Egli noch siegessicher: Wir bringen ihn heim! Doch daraus wurde nichts: Im österreichischen Altach verloren unsere Promis gegen die Kicker des österreichischen Match-Pendants. Beach-Soccer-Profi Stephan Meier traf zwar nach 15 Minuten zur Führung, danach jubelten aber meistens unsere Nachbarn. Zu fett gegessen? Lag es an der falschen Verpflegung? Gilbert Gress fand auch gestern wieder ein Haar in der Suppe. Das Frühstücksbuffet – zu üppig. Am Mittag dann der Supergau: Käse auf den Spaghetti der Spieler. Ein Sabotageakt der Österreicher? Der Trainer war jedenfalls sauer – und liess den Parmesan von der Pasta kratzen. «Für uns ist das einfach eine grosse Gaudi», sagte ÖsiTrainer Hans Krankl vor

klatsch tratsch Heiraten? Wenn Männer um sie herum sind, kann Pamela Anderson (41) für nichts garantieren. Da kann es schon mal passieren, dass die ehemalige «Baywatch»-Nixe einen von ihnen heiratet. Beim Dreh ihrer Reality-TVShow sagte sie: «Wir hatten noch keine Hochzeit während des Drehs, aber ich werde es nicht ausschliessen. Denn manchmal kann ich mich nicht u ­ nter Kontrolle halten.» Die Blondine war schon mit Tommy Lee und Kid Rock verheiratet. Wohl im ­Affekt ehelichte sie auch mal Rick Solomon, annullierte die Ehe aber wieder.

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Fussball-Legende Stéphane Chapuisat im harten Zweikampf. Bilder: Keystone

Der Flitzer von Altach.

dem Match. Vielleicht war diese Lockerheit genau das Erfolgsrezept. Ein herber Dämpfer für die Schweizer, zwei Tage vor Anpfiff der Fussball-Europameisterschaft. Gilbert Gress schreibt die Niederlage vor allem den starken österreichischen Legenden zu. Auch Joris Gratwohl war enttäuscht, zeigte sich aber fair. «Sie haben ver-

dient gewonnen», sagte der Captain über den Gegner. Obs dafür bei der echten EM zum Triumph kommt? Der deutsche Comedian Oliver Pocher, der die hochdeutsche Version von Baschis 'Bring en hei' singt, glaubt nicht daran. «Jetzt singt das Lied endlich mal ein Land, das reelle Chancen auf den Turniersieg hat», frotzelte er. Autsch.

Heiraten! Ernst mit dem Heiraten ist es Ethan Hawke (37). Der Schauspieler will seiner Freundin Ryan Shawhughes (28) bald das JaWort geben. Die beiden haben laut der «New York Post» am Dienstag eine Heiratserlaubnis in New York beantragt. Das Paar erwartet ausserdem das erste gemeinsame Kind. Doch auch für Ethan Hawke ist es nicht die erste Ehe. Einst war Uma Thurmann (38) die Frau an seiner Seite. Sie schenkte ihm zwei Kinder. Und stellte dummerweise ein Kindermädchen an: Ryan ­Shawhughes.

Carl Hirschmann prügelt sich mit einer Frau

Sorgte in Basel für Aufruhr: Carl Hirschmann.

Millionärssohn und Clubbesitzer Carl Hirschmann (27) gibt gerne den Gentleman. In Basel hat der Zürcher sich jetzt aber von einer ganz anderen Seite gezeigt: An seiner «Zurich rocks Basel»-Party im edlen Sushi-Lokal Noohn hat Hirschmann am Mittwochabend auf eine Frau und einen Mann eingeschlagen. «Wir mussten wegen Carl Hirschmann ausrücken», bestätigt Nicolas Drechsler,

Sprecher der Polizei BaselStadt. Weshalb es zum Streit gekommen sei, konnte er nicht sagen. Krankenwagen nötig Gerüchten zufolge soll Hirschmann die Freundin des betroffenen Mannes – angeblich ein Mitglied des Jungen Rats Basel – übel angemacht und die Schlägerei so provoziert haben. Das Resultat: Neben der Polizei musste nachts um drei Uhr

auch ein Krankenwagen vorfahren. Die Party hat man deshalb aber nicht abgebrochen. Eine Anzeige hat Hirschmann laut Markus Melzl von der Basler Staatsanwaltschaft vorläufig keine am Hals. Das könnte sich noch ändern: Die Opfer haben drei Monate Zeit, den prügelnden «Saint Germain»-Besitzer wegen Tätlichkeit oder Körperverletzung anzuzeigen. (jk)

Germanys Next Topmodel. Die Entscheidung ist gefallen: Jennifer Hof (17) gewann gestern das Finale von Heidi Klums Casting-Show.


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multimedia Drahtlos

Ersatz für Bluetooth Wer eine Maus, ein Headset oder sogar Lautsprecher drahtlos irgendwo anschliessen will, kann konventionelle Funktechnik oder Bluetooth nutzen. Im Handybereich hat sich Bluetooth durchgesetzt. Doch diese Technik ist nicht ganz problemlos. Wlan, Funk und sogar Mikrowellenherde senden auf der gleichen Frequenz Wellen, so dass Bluetooth eher störanfällig ist . Die US-Firma Ozmo will nun Wlan-Netzwerke nutzen, um Peripherie-Geräte anzuschliessen. Unterstützung erhält die Firma dabei von Chiphersteller Intel. Der Vorteil von Wlan: Die Hersteller bauen diese drahtlosen Module in immer mehr Geräte ein, bei Laptops gehören sie bereits zur Grundausstattung. Ozmo verspricht zudem, dass mit Wlan der Stromverbrauch sinkt und die Verbindungen schneller sind. Noch in diesen Jahr kommt die Technik auf den Markt. (lk)

Google&Euro

Kinofilm aus Fan-Clips Zur Fussball-Europameisterschaft lanciert Google ein ganz spezielles Projekt. Auf dem Euro-Portal www. google.ch/23tage können die Fans ihre Videos rund um die EM in der Schweiz und Österreich hochladen. So entsteht eine Art YouTube-Tage-

6. Juni 2008

Neue Laptops vom Preis bis S.BOOK

Von Lorenz Keller

Sie sind klein, sie sind günstig und sie sind die neuen Stars: Hersteller bringen immer mehr Surf- und Arbeitsnotebooks auf den Markt. Hersteller Asus hats zwar nicht erfunden, aber den Boom der Mini-Notebooks ausgelöst. Ihr EeePC steht schon in der zweiten Generation in den Läden. Das Prinzip ist genial: Für weniger als 700 Franken erhält der Benutzer einen Computer, der seine Grundbedürfnisse bei Internet, Multimedia und Office abdeckt. Das Gerät ist leichter und kleiner als die Konkurrenz – und daher ideal für den Einsatz unterwegs, zum Beispiel als mobile Surfstation. Vor allem in den USA, wo es in jedem Café Internet via WLan gibt, war der EeePC ein Renner. Ein Zweitgerät Nun bringen immer mehr Hersteller ähnliche Notebooks auf den Markt. Sie eignen sich grundsätzlich nur als Zweitgerät, da sie meist kein DVD-Laufwerk und nur wenig Speicher-

platz haben. Die Grafikleistung reicht kaum für Games oder Filmbearbeitung aus. Zudem laufen einige Laptops nicht mit Windows , sondern nur mit Linux. Hier muss man auf Word & Co. verzichten, dafür braucht das alternative Betriebssystem nur wenig Ressourcen und startet extrem schnell. Bis 2012 sollen die Verkaufszahlen der Spar-Laptops von heute 500 000 auf neun Millionen Einheiten steigen. Dazu werden auch Schulen beitragen, welche die günstigen Geräte als Lerncomputer einsetzen – gerade in Entwicklungsund Schwellenländern.

Ohne Abstriche Das S.Book von Belinea kostet zwar etwas mehr, bietet aber den vollen Funktionsumfang inklusive 80 GB Harddisk, Windows XP und integriertem Skype-Telefon. Für 1104 Fr. bei Digitec (www.digitec.ch) oder im Handel.

ASPIRE ONE Zukunftsweisend Acer setzt auf den neuen, stromsparenden Intel Atom Prozessor. Später soll der Aspire One direkt über UMTS und 3G aufs Internet zugreifen können.

EEEPC

Ab Juli für ca. 500 Fr. im Handel erhältlich.

Klassiker reloaded Der ca. 1 Kilogramm leichte EeePC läuft mit abgespecktem Windows, hat nun einen grösseren 9-Zoll-Display und mehr Speicherplatz. Schnell und stylisch. Für 679 Fr. bei Digitec oder im Handel.

Handy als Organizer und als Fotokamera Die multimediale Fanwebseite von Google zur Euro 2008. Bild: pd

buch des Grossanlasses. Der deutsche Regisseur Detlev Buck will daraus den ersten Film machen, der ausschliesslich aus Online-Filmchen besteht. Er soll im Spätsommer in die Kinos kommen. Zudem hat der Suchmaschinenanbieter verschiedene kleine Programme für die Fans aufgeschaltet, zum Beispiel alle Stadien in 3D. (lk)

Gleich vier neue Handys bringt Sony Ericsson in diesen Tagen auf den Markt. Zwei für den Bereich mobiles Büro und zwei als Digicam-Ersatz. G700 und G900 Beim UMTS-Handy G700 (599 Fr.) kann der Benutzer alle Organizer-Funktionen mit einem Fingerdruck öffnen. Über den Touchscreen lassen sich Memos ganz einfach aufzeichnen: Einfach

mit dem elektronischen Stift direkt aufs 2,4-Zoll grosse Display schreiben. Der grosse Bruder, das G900 für 699 Fr., hat zusätzlich eine bessere Kamera mit fünf Megapixeln und verbindet sich kabellos über WLan mit dem Internet.

Ein Organizer: G700. Bild: pd

C702 und C902 Auch bei den Kamerahandys bietet Sony Ericsson ein Einsteiger- und ein Profimodell an. Das C702 (599 Fr.) hat eine

3,2-Megapixel-Kamera, ist staubdicht und spritzwassergeschützt. Zudem ist ein GPS integriert, so lassen sich Bilder nach Aufnahmeort sortieren. Ins C902 (749 Fr.) hat der Hersteller eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut. Dieses Modell ist etwas ausgefeilter designt – mit ausziehbarem Objektivschutz und beleuchteten Tasten. So sind die Bedienungselemente der Kamera gut zu erkennen. (lk)


multimedia 15

6. Juni 2008

Alles ist mini, zum Display

dasgadget

E

rstaunlich, was für ausgeklügelte Funktionen Hobbyknipser für wenig Geld erhalten. Zum Beispiel bei der Kamera DSC-W150 von Sony. Sie kostet rund 300 Franken und macht gute Bilder auch bei wenig Licht. Zudem bietet sie eine ganze Reihe von Zusatzfunktionen. Zum Beispiel eine Gesichtserkennung. Sobald dieser Menüpunkt eingeschaltet

MINI INSPIRON Der Unbekannte Auch Dell will in den MiniMarkt einsteigen: Wohl mit einem 9-Zoll-Notebook für unter 500 Franken, inklusive Cardreader und wahlweise mit Linux oder Windows.

Knipst, wenn man lacht

Preis und Erscheinungsdatum noch unbekannt.

ist, stellt die Digitalkamera auf Gesichter scharf. Sogar zwischen Kindern und Erwachsenen kann das Programm unterscheiden. Zusätzlich kann man einstellen, dass die Kamera erst auslöst, wenn die Person im Fokus lächelt. Das funktioniert erstaunlich gut und ist beim Fotografieren von Portraits eine echte Hilfe. Schade nur, dass man die Smile- und Gesichtserkennung an zwei verschiedenen Orten auswählen muss. Die manchmal etwas komplizierte Menüführung ist denn auch die einzige Schwäche der Sony Digicam. (lk)

HP 2133 SHIFT Grenzgänger Handyhersteller HTC verwischt die Grenzen zwischen Mobiltelefon und Laptop. Viel Funktionalität auf engstem Raum hat aber seinen Preis – im Moment noch.

Voll ausgestattet Das Mini-Notebook von HP bietet 9-Zoll-Display, 120 GB Festplatte und ein schnelles Linux-Betriebssystem, ist aber mit 1,2 Kilogramm et w as schwer.

Für 1687 Fr. bei Digitec oder im Handel.

Für 749 Fr. bei Digitec oder im Handel.

Schräges Adventure zum Herunterladen

Mischung aus Comic-Atmosphäre und viel Humor. Bild: pd

So witzig und trotzdem spannend war schon lange kein Game mehr. Leider ist

«On the Rain-Slick Precipice of Darkness» («Am regennassen Abgrund der

Dunkelheit») nur auf der Xbox herunterladbar – und das nur in englischer Sprache. Das wichtigste Element des Spieles ist Humor: Das beginnt bei der comicartigen Grafik im Design der 1920er-Jahre und geht bis zu den aberwitzigen Dialogen und einem geschwätzigen Erzähler. Die Hauptfigur macht sich mit Gefährten auf die Suche nach Robotern, welche die Stadt New Arcadia

bedrohen. Dazu durchsucht man die Strassen, sammelt nützliche Dinge und muss in rundenbasierten Kämpfen mit einem Laubrechen auf Roboter-Blechhaufen eindreschen. (lk) Penny Arcade Adventures: On the Rain-Slick Precipice of Darkness Xbox 360, nur über Xbox live für ca. 30 Franken.

Gepunktet:

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Sony DSC-W150

Erhältlich ab 299 Fr. bei Digitec (www.digitec.ch) 8.1-Mio.-Pixel, 5fach Zoom, 2,7-ZollBildschirm, optischer Bildstabilisator, Gesichts- und Smileerkennung, intelligente Motiverkennung, 142g. Gepunktet:

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ausgehen konzerte upcoming

27.06. Lenny Kravitz | St. Gallen 16.07. Lenny Kravitz | Montreux 17.07. Lenny Kravitz | Locarno 12.06. 21.06. 23.06. 23.06. 24.06. 24.06. 25.06. 28.06. 29.06. 02.07. 04.07. 05.07. 08.07. 09.07. 09.07. 10.07. 10.07. 10.07. 11.07. 11.07. 12.07. 12.07. 16.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07. 23.07. 23.07. 23.07. 24.07. 25.07. 25.07. 26.07. 26.07. 26.07.

The Police | Zürich Wise Guys | Zürich Stereophonics | Solothurn Kiss | Zürich Motörhead | Frauenfeld Céline Dion | Zürich Judas Priest | Huttwil Beck | St. Gallen Gentleman | St. Gallen Lou Reed | Zürich Oscar D’León | Zürich Sheryl Crow | Montreux Leonard Cohen | Montreux Céline Dion | Carouge GE Vasco Rossi | Locarno Gnarls Barkley | Montreux The Bangles | Zürich Santana | Locarno Cypress Hill | Frauenfeld Jovanotti | Locarno Wu Tang Clan | Frauenfeld Status Quo | Locarno Alicia Keys | Locarno Alicia Keys | Montreux Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Erykah Badu | Luzern Deep Purple | Montreux Paul Simon | Locarno Justin Nozuka | Luzern Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern k.d. lang | Luzern Jethru Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Leonard Cohen | Lörrach Macy Gray | Luzern Paul Simon | Lörrach Peter Cincotti | Luzern Shaggy | Luzern

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

6. Juni 2008

FREITAG

EVENTS

PARTYS POP, ROCK Dancefloor ClassiX DJ Raph E., Oldies, 23 Uhr, Atlantis, Klosterberg 13 Psychodelic Rock Night DJ Ringo, Rock, 21 Uhr, Krypta Music Bar, Leimgrubenweg 6 Back to the Rootz DJ Donald, Oldies, Rock, 23 Uhr, Route 66, Freienstrasse 52 ELECTRONIC, HOUSE Club Revival Techno, Drum’n’Bass, House, Electro, 22 Uhr, BarRouge, Messeplatz 10 Playground & Ed Banger DJs Trevor Jackson (GB), Feadz (F), So Me (F), Electro, Techno, Disco, Funk, 23 Uhr, Das Schiff, Westquaistr. 19 S AM Live Party DJs 8steps (D), Planning to Rock (UK), Tiefschwarz (D), Electro, Dance, 23 Uhr, Osteria Acqua, Binningerstrasse 14 Elektro-Minimal Night 22 Uhr, The Devel Club – Hotel Alexander, Riehenring 83/85 JAZZ, LATIN, WORLD Oriental-Night – 1001 Nacht DJ Rafik, World, 22 Uhr, Allegra-Club, Aeschengraben 31 MIX Ostcargo DJ Lada, 8753km Tonspur, 21 Uhr, Cargo-Bar, St. Johanns-Rheinweg 46

Euro 2008 Alle Public Viewings und EM-Events auf

>>> www.punkt.ch Pure Fame DJ Force, 22 Uhr, Fame Disco Basel, Clarastrasse 2 25up DJ lukJlite, ab 25 Jahren, 22 Uhr, Kuppel, Binningerstrasse 14 Energy Friday DJ Whiteside, 21 Uhr, Musikpark A2, Brüglingen 33 Ratartouille 22 Uhr, Nordstern, Voltastrasse 30 Friday Special 22 Uhr, Plaza Club, Clarastrasse/ Messeplatz Groovy Friday 22 Uhr, Singerhaus, Marktplatz 34 Swing and Dance DJ Stephan W., 20.15 Uhr, Tanzpalast, Güterstrasse 82

KONZERTE POP, ROCK Showcase – Thomas Moeckel’s Centrio Pop, 18.30 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Piero Esteriore Pop, Rock, 20 Uhr, New York Café, Seewenweg 5, Reinach Agon Assorted Nails, Metal, 21 Uhr, Villa Rosenau, Neudorfstrasse 93

Fussball 2008 n. Chr. 09 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse 3 Hyundai Eurofest Baschi, Reamonn, grosses Unterhaltungsprogramm und Feuerwerk, Moderation: Andrea Jansen und Björn Hering, 15 Uhr, Kasernenareal JAZZ, LATIN, WORLD Michael Zisman Bandoneónology Jazz, 20.30 Uhr, The Bird’s Eye Jazz Club, Kohlenberg 20 KLASSIK Diplomkonzert Andrea Loetscher (Flöte), Klasse Kiyoshi Kasai, 17.30 Uhr, Musik-Akademie der Stadt Basel (grosser Saal), Leonhardsstrasse 6 Diplomkonzert Milica Radojkovic (Flöte), Klasse Felix Renggli, 20.15 Uhr, Musik-Akademie der Stadt Basel (grosser Saal), Leonhardsstrasse 6 Rezital Simone Flück (Violine) Klasse David Plantier und Tamar Halperin (Cembalo) Klasse Jesper Christensen, 20.15 Uhr, Musik-Akademie der Stadt Basel (kleiner Saal), Leonhardsstrasse 6 Vortragsstunde Orgelklassen Wolfgang Zerer, Andrea Marcon, Lorenzo Ghielmi und Jörg-Andreas Bötticher, 18 Uhr, Predigerkirche, Totentanz 19

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

EuroCamp Metal Day & Song Contest Tranquilizer, Fuzzbox, Shakra, Metal, A Lauras Mind u.a., 20 Uhr, Euro08Fancamp Pratteln, Pratteln EM Countdown Party DJs Johny Holiday, Steel, Töggeliturnier, Hip-Hop, 21 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstrasse 1 Stravaganze Aspecte, Brian Franklin (Viola da Gamba), Werke von G.B. Viviani, A. Falconiero, A. Zohrabian u.a., 20 Uhr, Schmiedenhof, Im Schmiedenhof 10 MIX NightTrain Oldies, Rock’n’Roll, 21.30 Uhr, Music Bar Galery, Rütiweg 9, Pratteln Los Banditos 19 Uhr, Swing Cats Bar & Lounge, Riehenring 75

BÜHNE THEATER Männerschlussverkauf Komödie, mit Duygu Eser 20 Uhr, Galli Theater Basel, Kleinhüningerstrasse 55 Wer hat’s erfunden? – Eine Schweiz-Revue Schauspiel, 20 Uhr, Schauspielhaus Theater Basel, Steinentorstrasse 7 Viel Theater um Identität 2. Secondo Theatertournee, 20.15 Uhr, Theater Basel (Kleine Bühne), Theaterstrasse 7 Die Leiden des jungen Werther Von Goethe, 23 Uhr, Theater Basel (Nachtcafé), Theaterstrasse 7 Gdeo Schauspiel, 20 Uhr, Theater Roxy, Muttenzerstrasse 6, Birsfelden OPER, TANZ Die bitteren Tränen der Petra von Kant Oper von Gerald Barry, in fünf Akten, 20 Uhr, Theater Basel (Grosse Bühne), Theaterstrasse 7

DIVERSES

www.knie.ch

S AM Cup 2008 Fussballturnier 10 Uhr, Schweizerisches Architekturmuseum, Steinenberg 7

Agenda Basel, Rosentalanlage 6. bis 18. Juni

Alle Tage, alle Regionen auf

>>> www.punkt.ch


kino 17

6. Juni 2008

BASEL CAPITOL

Steinenvorstadt 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:15 17:15 20:15 | Edf 11/14 J.

2 Knut und seine Freunde 15:00 | D 3/6 J.

What Happens in Vegas 18:00 21:00 | Edf 9/12 J.

ELDORADO

Steinenvorstadt 67 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 Wegen Renovation geschlossen

KULT.KINO ATELIER

Theaterstr. 7 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Giorni e nuvole 16:00 | Idf 16 J.

Funny Games U.S. 18:30 | Edf 16 J.

Slumming

21:00 | D 14 J.

2 Bibi Blocksberg 15:45 | D 8 J.

La reina del condón 17:40 | Od 14 J.

L‘autre moitié 19:20 | Fd

Once

21:15 | Edf 12 J.

3 Die Welle

16:00 18:15 20:45 | D 14 J.

KULT.KINO CAMERA

Rebgasse 1 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Pure Coolness 16:40 | Od 13 J.

The Drummer 18:45 | Odf 14 J.

Las vidas posibles 21:15 | Odf 14 J.

2 Khadak

16:15 21:00 | Odf 14 J.

Kirschblüten – Hanami 18:30 | D

KULT.KINO CLUB

Marktplatz 34 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Betriebsferien

(während EM geschlossen)

KULT.KINO MOVIE

Clarastr. 2 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Betriebsferien

(während EM geschlossen)

NEUES KINO

Im Hinterhof, Klybeckstr. 247 | www.neueskinobasel.ch

Crossing the Bridge: The Sound of Istanbul Fr 21:00 | Odf

PATHE KÜCHLIN

Steinenvorstadt 55 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 Sex and the City: The Movie

13:30 17:00 20:30 Fr/Sa 00:01 | Edf 10/13 J.

2 Made of Honor

14:15 19:45 So 11:15 | D 9/12 J. 17:00 Fr/Sa 22:30 | Edf 9/12 J.

3 21

14:00 So 10:30 | D 12/15 J. 17:15 20:15 Fr/Sa 23:15 | Edf 12/15 J.

4 What Happens in Vegas 14:30 Fr/Sa 23:30 So 11:30 | D 9/12 J. 18:00 20:45 | Edf 9/12 J.

5 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:15 17:30 20:30 Fr/Sa 23:30 So 11:15 | Edf 11/14 J.

6 Sex and the City: The Movie

14:15 17:45 21:00 So 10:45 | Edf 10/13 J.

7 Sex and the City: The Movie

14:00 17:30 21:00 So 10:45 | D 10/13 J.

8 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

13:45 17:00 20:00 Fr/Sa 23:00 So 10:45 | Edf 11/14 J.

PLAZA

Steinentorstr. 8 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.)

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:30 17:30 20:30 | D 11/14 J.

REX

Steinenvorstadt 16 | 0900 556 789 (1.10 Min./Anr.) | www.kitag.com

1 Sex and the City: The Movie 14:00 17:00 20:30 | Edf 10/13 J.

2 The Game Plan

20:45 Sa/So 14:30 | Edf 9/12 J.

FRICK FRICKS MONTI

Kaistenbergstr. 5 | 062 871 04 44 | www.fricks-monti.ch

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

20:15 So 13:30 | D 10/12 J.

Die Welle

Fr/Sa 14:00 So 17:00 | D 12/14 J.

14:30 | D 4/7 J.

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 17:30 20:45 | D 11/14 J.

ROYAL

Schwarzwaldallee 179 | www.kino-royal.ch

Betriebsferien

(während EM geschlossen)

STADTKINO BASEL

Klostergasse 5 | 061 272 66 88 | www.stadtkinobasel.ch

La Strada

Fr 15:15 Sa 22:15 | Id

Le notti di Cabiria

Fr 17:30 Sa 20:00 | Idf

Derek

Fr 20:00 | E

Daft Punk‘s Electroma Fr 22:00 | O

Lust for Life

Sa 15:00 So 13:00 | Edf

LIESTAL LANDKINO BASELLAND

Poststr. 2 | 061 921 14 13 | www.stadtkinobasel.ch

ORIS

Kanonengasse 15 | 061 921 10 22 | www.oris-liestal.ch

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Sa 17:30 So 20:00 | Ed So 15:15 | Idf

I Vitelloni

So 17:30 | Id

Traité de bave et d‘éternité

Made of Honor

Sa/So 17:30 | D 9/12 J.

SPUTNIK

Kirschblüten – Hanami 20:15 Sa/So 17:30 | D 16 J.

GELTERKINDEN MARABU

Schulgasse 5 | www.marabu-bl.ch

Keine Vorstellung

STUDIO CENTRAL

Shine a Light – The Rolling Stones in Concert 18:00 | Edf 9/12 J.

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

PATHÉ BASEL KINOPROGRAMM VOM 5. JUNI BIS 11. JUNI 2008 0900 00 40 40 (CHF 0.50/min)

Poststr. 2 | 061 921 14 17 | www.palazzo.ch

So 22:00 | Fe

Gerbergasse 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.)

Note 1. What Happens in Vegas 4.20 2. Unser täglich Brot 4.17 3. Le scaphandre et le papillon 4.15 4. Once 4.10 5. Die Welle 4.09 6. Into the Wild 4.08 7. Iron Man 4.02 8. Street Kings 4.00 9. Sommer 4.00 10. Shine a Light – The Rolling Stones in Concert 4.00 11. Sex and the City: The Movie 3.97

20:15 Sa 22:45 Sa/So 14:30 | D 11/14 J.

Meet Me in St. Louis Amarcord

top rating

Made of Honor

Kino >>>www.punkt.ch

21

Dauer 2:03, ab 15/12 Jahren mit Jim Sturgess, Kevin Spacey, Kate Bosworth D 14.00 + So 10.30 Edf 17.15/20.15 + Fr/Sa 23.15

SEX AND THE CITY

Dauer 2:28, ab 13/10 Jahren mit Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis D 14.00/17.30/21.00 + So 10.45 Edf 13.30/14.15/17.00/17.45/20.30/21.00 + Fr/Sa 0.00 + So 10.45

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL

Dauer 2:02, ab 14/11 Jahren mit Harrison Ford, Cate Blanchett, Shia LaBeouf Edf 13.45/14.15/17.00/17.30/20.00(ausser Di)/20.30 + Fr/Sa 23.00/23.30 + So 10.45/11.15

VERLIEBT IN DIE BRAUT – MADE OF HONOR

Dauer 1:41, ab 12/9 Jahren; mit Patrick Dempsey D 14.15/19.45 + So 11.15; Edf 17.00 + Fr/Sa 22.30

WHAT HAPPENS IN VEGAS Anzeige

Dauer 1:39, ab 12/9 J.; mit Cameron Diaz, Ashton Kutcher D 14.30 + Fr/Sa 23.30 + So 11.30; Edf 18.00/20.45

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL

Dauer 2:02, ab 14/11 Jahren; D 14.30/17.30/20.30

TICKETS UNTER: www.pathe.ch/basel PATHÉ KÜCHLIN, ELDORADO & PLAZA

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 8.6.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


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digital 19

6. Juni 2008

EM-Webcast Näher dran mit Sutter und Chapuisat In ihren Video-Blogs gewähren die beiden ehemaligen Schweizer Profi-Spieler täglich Einblicke hinter die Kulissen der EM.

ten Wochen sind sie als Videoreporter für «.ch» im Einsatz. Täglich berichten sie aus EM-Stadien, Fanzonen oder von Parties mit Fussball-Berühmtheiten.

Es versteht sich von selbst, dass Alain Sutter, seines Zeichens Fussballexperte des Schweizer Fernsehens, Zugang zu Bereichen hat, wo Fans normalerweise nicht hinkommen. Auch Stéphane Chapuisat in seiner Funktion als Botschafter der EURO 08 verfügt

Filmen und hochladen Chapuisat und Sutter sind beide mit dem multimedialen Alleskönner Nokia N95 ausgerüstet, womit sich Videos aufnehmen und in Echtzeit im Internet abspielen lassen. Während der EM nehmen sich beide täglich Zeit, um die Fans an ih-

Von Tobias Chi

über eine Menge interessanter Kontakte und darüber hinaus sicherlich auch über einen ganzen Stapel Einladungen zu VIP-Anlässen. Glücklicherweise behalten die beiden Altstars des Schweizer Fussballs ihre Erlebnisse während der EM nicht für sich. In den nächs-

ren Erlebnissen hinter den Kulissen des Fussball-MegaEvents teilhaben zu lassen. Übrigens geben die beiden Fussballkenner per Video auch ihre Tipps zum «Most Valuable Player» ab, einem Wettbewerb, bei dem es drei Hauptpreise sowie Weingutscheine im Wert von insgesamt 10 000 Franken zu gewinnen gibt.

Video-Blog www.punkt.ch/kyte

web2print

Die richtige Aufstellung und die passende Taktik?. Screenshot: «.ch»

Los gehts... ...mit der Euro 08: Das passende

Game im Internet liefert «.ch»: Den ultimativen Fussballmanager. Alle Kritiker von Köbi Kuhn dürfen hier beweisen, dass sie es besser können. Die echten EM-Resultate flies­ sen in die Wertung des Online-Managers ein. Auch eine eigene Liga kann gegründet werden. Mit der richtigen Taktik und der passenden Aufstellung reicht es so vielleicht zum Sieg und zu tollen Preisen.

www.punkt.ch/sportcommunity

Fremdsprachen lernen Lern-Tool Viele Sprachen zu spre-

Sind während der EM als Videoreporter für «.ch» unterwegs: Stéphane Chapuisat (l.) und Alain Sutter. Bild: EQ-TV

chen ist eine tolle Sache, beruflich als auch privat hat man dadurch viele Vorteile. Das Problem ist nur: Das Lernen einer Fremdsprache ist aufwendig und mühsam. Abhilfe schaffen soll da die neue Community «palabea.net»: Mit Hilfe von Videochats, Podcasts und virtuellen Klassenräumen soll das Lernen Spass machen. Die Anzahl der verschiedenen Sprachen reicht jetzt schon von Abchasisch bis Zulu und wächst mit jedem weiterem Benutzer. Palabea ist kostenlos, eine einfache Anmeldung reicht.

www.palabea.net

Ihre EM-Fotos auf «.ch» Die besten Fussball-Bars Werden Sie Handy-Reporter für «.ch» und senden Sie uns Ihre EM-Fotos per MMS oder E-Mail zu. Wir veröffentlichen die Bilder auf unserer Website unter www.punkt.ch/ nachtnetz. Dort erscheinen sie als Slideshow und können von anderen Usern bewertet werden. Unter den Fotografen und den Teilnehmern am Voting wird je ein attraktiver Preis verlost. Die am besten

Slideshow 2.0. Bild: «.ch»

bewerteten Bilder schaffen es in die Zeitung. Und so einfach gehts: Foto knipsen und an mms@punkt.ch schicken (Betreff: snap euro). (chi) www.punkt.ch/nachtnetz

Bars, die während der EM zu Mini-Stadien umfunktioniert werden, wo man ­zusammen Bier trinken, grölen und nicht zuletzt Fussball gucken kann, spriessen dieser Tage wie Pilze aus dem Boden. Bei der Wahl der geeigneten EM-Bar bietet eine speziell für die Euro 08 realisierte Website die nötige Hilfe. Auf «embars.ch» haben sich schweizweit bereits über 200 Lokale eingetra-

gen, die Fussballfans ihre Fernseher und Leinwände zur Verfügung stellen. Die Website ist nach Kantonen gegliedert. Informiert wird über die Anzahl Fernseher und Leinwände, über die Inund Outdoor-Ausstattung sowie über das Biersortiment. Wie gut einem eine Bar gefallen hat, kann man anderen per Rating oder Kommentar mitteilen. (chi) www.embars.ch

Personen-Finder Suchmaschine Das Verb «googeln»

hat es bis in den Duden geschafft. Kaum einer hat noch nicht Bekannte, Arbeitskollegen oder den Chef gegoogelt. Eine Suchmaschine hat sich nun auf die Personensuche spezialisiert. Im Gegensatz zu Google werden bei «123people.ch» die Suchergebnisse sortiert angezeigt. So finden sich einfach und schnell E-Mail-Adressen, Fotos, Weblinks und Einträge bei Social Networks wie etwa Facebook. Wer weiss, was beim eigenen Namen alles so gefunden wird. (mrg)

www.123people.ch


20

tv-programm fernseh tipps

22:25 | 3sat | Blue Velvet Psychothriller USA 1986; Regie: David Lynch; Mit: Isabella Rossellini, Kyle MacLachlan, Dennis Hopper, Laura Dern

Schwarzer, mysteriöser Thriller von Kultregisseur David Lynch: Nach dem Tod seines Vaters kehrt Jeffrey in sein Heimatdorf zurück, um im FamilienLaden mitzuarbeiten. Inmitten einer Idylle aus weissen Reihen-Einfamilienhäusern und gepflegten Vorgärten schlummert das Böse. Jeffrey findet auf einer Wiese ein abgetrenntes Ohr. – Lynch gelang mit «Blue Velvet» der internationale Durchbruch.

Bild: Keystone

22:35 | ORF1 | Das Wunder von Wien: Wir sind Europameister

Dokumentarfilm Regie: David Schalko

Österreich schafft das Unglaubliche und wird im eigenen Land Europameister. Wir sehen alle wichtigen Bilder, die Emotionen, und natürlich die entscheidenden Tore. Ausführlich zu Wort kommen neben dem Trainer der Jahrhundertmannschaft, Josef Hickersberger, Prominenz aus Politik, Sport und Gesellschaft. ORF 1 zeigt die Dokumentation eines Wunschtraumes.

my tv das schaut Eyrin, Düdingen FR 20:15 TCst About Schmidt – Komödie 22:25 SF1 Arena SA 23:35 SF1 Heaven SO 21:45 3sat Warten auf die Zukunft Vier junge Albaner erzählen aus ihrem Alltag im Kosovo Machen auch Sie Ihr persönliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch

6. Juni 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:25 | SF1 | Arena: SVP-Spaltung

20:15 | 3sat | Kluge Vögel

20:05 | SF1 | EURO 2008 – Ein Traum...

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 07:30 SF1 Wetterkanal 09:00 ARD heute 09:00 RTL Punkt 9 09:00 ORF2 ZIB 09:00 ZDF heute 10:00 ARD heute 10:55 Vox nachrichten 12:00 ARD heute mittag 12:00 ORF2 Weltjournal 12:00 RTL Punkt 12 12:30 ORF2 €co 12:45 Arte Info 12:55 SF1 Meteo 13:00 SF1 Tagesschau 14:00 ARD Tagesschau 15:00 ORF1 News 16:00 ARD Tagesschau 16:00 ZDF heute 16:05 K1 news 17:00 ARD Tagesschau 17:45 SF1 Telesguard 17:45 3sat schweizweit 18:00 Pro7 Newstime 18:00 SF1 Tagesschau 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

11:00 SF1 DOK: Das Wetter und seine urchigen Propheten 11:30 3sat Aus anderer Sicht 12:00 SWR Landesschau 12:00 3sat Wo die Liebe fehlt, wächst die Wut 12:15 ARD Buffet 12:30 3sat Rabatz 13:00 ZDF Mittagsmagazin 13:15 3sat Bilderbuch 13:45 SF1 Einstein 14:00 BR anno 14:15 SWR Gauner, Gold und Geisterstädte 15:00 SWR Planet Wissen 15:15 3sat EM 2008 - Städteporträt 16:35 Arte Smoke Off 17:00 Pro7 taff 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 Vox Wissenshunger 18:00 3sat ARD-exclusiv 18:15 SWR Wirtshausgeschichten 18:30 3sat nano 18:45 SWR Landesschau

09:15 ORF1 Das Match 09:30 EuSp Tourenwagen 10:00 EuSp Fussball 10:00 DSF Motor 10:30 EuSp Fussball 10:30 CNN World Sport 11:30 EuSp Fussball 11:45 EuSp Tennis 11:45 ORF1 EURO 2008: ÖFB Pressekonferenz 12:45 EuSp Tennis 13:00 EuSp Tennis: French Open, Herren-Halbfinal 14:00 DSF Das Sportquiz 14:30 CNN World Sport 15:55 DSF Aktuell 16:00 DSF Formel 1: 1. Freies Training Live 16:15 TSR2 Adrénaline 17:30 Sat.1 Kickoff 17:35 DSF Poker Exklusiv 18:00 EuSp Tennis: French Open 18:00 TSR1 Fairplay 18:15 EuSp Snooker 18:35 DSF Aktuell

19:00 ZDF Arte

19:00 BR

Unser Land Milchstreik, Mutterkuhhaltung, Flächenfrass, Buchsbäume schneiden

19:10 Pro7

Galileo Thema u. a.: Die perfekte Grillparty

19:10 ORF1 EURO 2008 EM Studio 19:50 DSF Formel 1: GP von Kanada 2. Freies Training Live 19:52 ARD EM-Fieber Neues von der Nationalmannschaft 19:55 ORF2 Sport 20:00 EuSp Fussball Euro 2008, Aktuelle Meldungen 20:05 SF1 EURO 2008 – Ein Traum wird wahr Unterhaltungsshow mit Ticketverlosung, Moderation: Rainer M. Salzgeber 20:30 EuSp Tennis 20:45 EuSp Fussball Zsfg. der Testspiele 22:00 EuSp Fussball 22:20 SF2 EURO 2008 – Das Magazin Moderation: Matthias Hüppi 22:45 DSF DSF Aktuell 23:00 DSF Das Sportquiz 23:25 SFi EURO 2008 – Das Magazin Moderation:

SF1 19:25 SF1 19:30 SF1 ORF2 19:45 Arte 19:55 SF1 ARD 20:00 ORF1 Sat.1 ARD 3sat 21:00 3sat 21:30 3sat 21:50 SF1 22:00 ZDF ORF2 22:15 SF1 22:25 SF1 23:10 ARD 23:55 SF1

heute Zoom Europa Sind die Alpen noch zu retten? Schweiz aktuell SF Börse Tagesschau Zeit im Bild Info Meteo Börse im Ersten ZIB 20 Nachrichten Tagesschau Tagesschau auslandsjournal extra 3satbörse 10vor10 heute-journal ZIB 2 Meteo Arena SVP-Spaltung: Was jetzt? Tagesthemen Tagesschau

19:30 Sat.1 Das Sat.1-Magazin Mit Mareile Höppner 20:15 3sat

Kluge Vögel Die Kopfarbeiter

21:20 ORF2 Am Schauplatz Alfred Riedl, das Idol in Vietnam 22:15 Vox

SPIEGEL TV Thema Mehr als nur krumm – Bananen, die sensible Frucht

22:35 ORF1 Das Wunder von Wien: Wir sind Europameister 00:35 Vox

SPIEGEL TV Das Thema Jugend in Deutschland, von verschiedenen Seiten beleuchtet

01:15 3sat

nano Die Welt von morgen, Moderation: Kristina zur Mühlen

KINDER

KULTUR

MUSIK

12:20 SF2 Die Gameshow 12:30 KiKa Martin Morgen 12:50 SF2 Kim Possible 13:00 KiKa Tracey McBean 13:15 SF2 Typisch Andy! 13:20 KiKa Mimis Plan 13:40 KiKa Rocket & Ich 14:00 Vox Wildes Kinderzimmer 14:05 KiKa Willi wills wissen 14:10 KiKa Schloss Einstein Seelitz 15:00 KiKa Ein Fall für B.A.R.Z. 15:50 KiKa logo! 15:50 SF2 Neues aus Entenhausen 16:00 KiKa Platz für Helden! 16:10 SF2 Tom und Jerry 16:15 KiKa Jacob 2/2 16:35 SF2 Franklin 16:45 SF2 Chlini Prinzässin 17:00 KiKa Die Schule der kleinen Vampire 17:35 KiKa Yakari 18:00 KiKa Paddington Bär 18:15 KiKa Die Sendung mit dem Elefanten 18:40 KiKa Golo 18:50 KiKa Unser Sandmännchen 20:15 SRTL In einem Land vor unserer Zeit – Die Reise zum grossen Wasser (USA 2002)

06:40 Arte Karambolage 08:40 SFi kulturplatz extra: Die EM-Partner Schweiz und Österreich begegnen sich auf kulturellem Feld, mit Eva Wannenmacher und ORF-Moderatorin Clarissa Stadler 08:45 Arte Kultur 09:05 3sat Kulturzeit 09:45 BBC-Prime Antiques Roadshow: Witley Court 10:35 MDR artour 13:00 Arte Künstler hautnah: Fred Lebain 17:25 Fr3 Un livre, un jour 19:20 3sat Kulturzeit 19:45 BR Chiemgauer Volkstheater 20:00 Arte Kultur 22:00 SWR Nachtcafé 22:15 RTL2 Kino-Tipp 22:20 SF1 Bilder zum Feiertag: Porträt: Aylin Yanardöner, Alevitin 22:30 ZDF aspekte 22:55 Fr2 Esprits libres 23:30 SWR Nachtkultur 23:40 BR SüssStoff: Late-Night im Münchner Volkstheater 00:00 SWR besser lesen 01:45 3sat Kulturzeit

06:00 VIVA Wecker 06:00 MTV Kickstart 06:10 SF2 Roboclip 08:00 Arte Jean-Claude Casadesus dirigiert Ravel und Mahler 09:00 VIVA Clip Trip 10:00 MTV Hot Music 14:35 SRTL beFour: Star-Tagebuch 2008 15:20 MTV Live: Rock am Ring 08 - Culcha Candela 15:30 SF2 Roboclip 16:00 VIVA Feat. Hot Girls 16:30 MTV Special TRL: Best of Rock am Ring ever 19:00 MTV Noise: Rock am Ring 19:00 VIVA Swissmat 19:30 VIVA Swiss.Space 20:00 MTV Live: Rock am Ring 08 20:15 SWR Fröhlicher Alltag 20:15 Sat.1 Die Hit Giganten - Italia 22:25 Arte Tracks 22:30 MTV Rock of Love hui Abkürzungen: TCci = Teleclub Cinema | TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport | SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World


tv-programm 21

6. Juni 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:00 | SF2 | Drei Engel fĂźr Charlie 2

21:15 | K1 | Medium

20:15 | RTL | Happy Otto!

10:45 ScFi So gut wie tot 11:00 TCci Tagebuch eines Skandals 11:40 TCst 102 Dalmatiner 11:50 Arte Szenarien gegen Diskriminierung 12:10 13th Columbo: Ein grßndlich motivierter Mord 12:35 TCci Die Freunde des Bräutigams 13:00 SWR Colorado 13:20 TCst Agent Cody Banks 2: Mission London 14:00 3sat Das Ekel 14:15 TCci Gefallene Engel 3 14:55 Arte Die kleine Hoffnung 15:00 TCst Eine fast anständige Frau 15:35 ScFi So gut wie tot 16:25 Arte Szenarien gegen Diskriminierung 16:30 TCst Kalender Girls 17:35 TCci Briefe aus Iwo Jima 18:20 TCst Blood Work

13:35 SF2 Dragon Hunters 13:40 ORF2 Bianca 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Wege zum GlĂźck 14:45 SF2 Ausgerechnet Alaska 15:10 ARD Sturm der Liebe 15:10 ORF2 Sturm der Liebe 16:05 SF1 Dr. Stefan Frank 16:15 ZDF Wege zum GlĂźck 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:55 SF1 Wege zum GlĂźck 17:05 SF2 Die Simpsons 17:30 RTL Unter uns 17:55 SF2 Ausgerechnet Alaska 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:25 ARD Marienhof 18:40 Pro7 Die Simpsons 18:45 SF2 Veronica Mars 18:55 ARD Berlin, Berlin

14:00 RTL Die O. Geissen Show 14:15 ZDF Die KĂźchenschlacht 14:30 SF1 Aeschbacher 14:30 SWR Brisant 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 15:00 BR SĂźdwild 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 15:25 SF1 The Kumars at No. 42 16:00 ORF2 Die B. Karlich Show 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:05 RTL2 Takeshiâ&#x20AC;&#x2122;s Castle 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 RTL Einer gegen Hundert 17:00 BR Freizeit 17:15 ARD Brisant 17:40 ORF2 Sommerzeit 17:45 ZDF Leute heute 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 18:30 RTL Exclusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:00 SF2

Drei Engel fĂźr Charlie 2 (USA â&#x20AC;&#x2122;03) ActionkomĂśdie mit Cameron Diaz 20:15 ARD PlĂśtzlich Millionär (D 2008) TV-KomĂśdie RTL2 Merlin 2 â&#x20AC;&#x201C; Der letzte Zauberer (CDN/USA â&#x20AC;&#x2122;06) TV-FantasyďŹ lm mit Neill 21:00 Arte KĂźss mich, Kanzler (D 2004) TV-KomĂśdie mit Robert Atzorn 22:25 3sat Blue Velvet (USA 1986) Psychothriller von David Lynch 22:30 ORF2 Vanity Fair â&#x20AC;&#x201C; Jahrmarkt der Eitelkeit (USA 2004) Drama mit Reese Witherspoon 23:05 SF2 Godzilla (USA 1998) MonsterďŹ lm von Roland Emmerich 23:20 Arte Arabische Nächte (D 1979) KomĂśdie 23:25 ARD Bloch: Schwestern (D 2004) Drama 23:55 RTL2 Todesstille (AUS/USA 1988) Thriller mit Nicole Kidman

19:05 RTL

Alles was zählt

19:25 ZDF

Forsthaus Falkenau Paparazzi

19:40 RTL

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

19:00 19:20 19:50 20:05 20:15

20:15 Arte

Roots Kizzy

KRIMI

SITCOM

REALITY

17:00 3+ Criminal Intent 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:45 3+ Criminal Intent 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:00 ZDF SOKO KitzbĂźhel 18:35 3+ CSI - Las Vegas 19:25 3+ CSI - Las Vegas 20:15 ORF2 Ein Fall fĂźr zwei 20:15 3+ CSI - Las Vegas 20:15 ZDF Siska 21:05 3+ CSI - New York 21:15 ZDF KDD - Kriminaldauerdienst 21:45 ARD Tatort: Dreimal schwarzer Kater (D 2003) 21:50 3+ Criminal Minds 22:05 K1 Cold Case 22:40 3+ Criminal Intent - Das Verbrechen im Visier 23:05 K1 Missing - Verzweifelt gesucht

09:45 Pro7 Scrubs 11:05 K1 King of Queens 12:05 K1 Bill Cosby Show 12:40 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 13:05 K1 Roseanne 14:00 SF2 Friends 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 14:25 SF2 King of Queens 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 ORF1 Sabrina 15:05 K1 King of Queens 15:30 ORF1 Reba 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:00 RTL Mitten im Leben! 16:30 RTL2 Der Prinz von Bel-Air 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:45 ORF1 Scrubs 19:30 SF2 King of Queens 22:15 SRTL Die Nanny 22:45 SRTL Die Nanny 22:45 Sat.1 Hausmeister Krause - Ordnung muss sein 23:15 SRTL Die Nanny 23:45 SRTL Die Nanny 00:35 RTL Ritas Welt

09:35 K1 Abenteuer Alltag 10:30 RTL Mein Baby 11:00 RTL2 Big Brother 11:00 RTL Unsere erste gemeinsame Wohnung 11:00 MTV Pimp My Ride 11:30 RTL Die Kinderärzte von St. Marien 12:55 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 14:00 Pro7 We are Family! 15:00 Pro7 U20 - Deutschland, Deine Teenies 15:00 MTV Life of Ryan 15:00 Vox Goodbye Deutschland! 16:00 Pro7 Deine Chance! 16:00 Vox Mein Auslandstagebuch 16:05 MTV My Super Sweet 16 UK 16:15 K1 Abenteuer Alltag 17:00 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 18:30 Sat.1 K 11 18:30 VIVA Instant Star 1 19:00 Sat.1 K 11 19:00 RTL2 Big Brother 19:25 K1 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter 21:30 VIVA Americaâ&#x20AC;&#x2122;s Next Top Model 2 21:30 MTV Charm School: Flavor of Love Girls

TV-Programm >>>www.punkt.ch

K1

Medium â&#x20AC;&#x201C; Nichts bleibt verborgen Mord ist keine Kunst

21:35 BR

Der Kaiser von Schexing Gemein.de

00:30 MTV

South Park Imaginationland

01:25 SF2

Sex and the City Anker hoch!

01:55 SF2

Auf der Flucht â&#x20AC;&#x201C; Die Jagd geht weiter RĂźckblick

BR

Pro7

Ghost Whisperer â&#x20AC;&#x201C; Stimmen aus dem Jenseits Zeit zu sterben

21:15 K1

Dahoam is Dahoam EifersĂźchteleien

Vox ARD Vox ORF2 RTL

Vox ORF1

21:45 SF2 22:00 22:10 22:15 22:30 23:00 23:15

BR SFi Sat.1 BR ZDF Sat.1 RTL 23:45 Sat.1

Das perfekte Dinner Das Quiz JĂśrg Pilawa Unter Volldampf Seitenblicke Happy Otto! Wir haben Grund zum Feiern TV total Autoball Europameisterschaft 2008 Moderation: Oliver Welke Kocharena Dance for Europe Vorausscheidung fĂźr den Eurovision Dance Contest 2008 Kupetzky Der verlorene Sohn Kanal fatal glanz & gloria Joya rennt/Joya reist Kabarett aus Franken Lanz kocht Mensch Markus Comedy Gold Die dreisten Drei

 

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22 

rätsel 

6. Juni 2008   

diewand

Gewinn: 3950 Franken Wir suchen: WĂ&#x2013;RTER MIT ÂŤFUNKÂť

TeilnahmemĂśglichkeiten: Per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer LĂśsung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Beispiel: WAND RICHTFUNK an die 970.

Wir suchen WĂśrter die ÂŤFUNKÂť beinhalten! Hinter verschiedenen Feldern haben wir WĂśrter versteckt. LĂśsen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehĂśrt Ihnen der entsprechende Betrag. Nehmen Sie jetzt per SMS oder WAP teil!

Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970 Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 8. Juni 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 6 Felder aufgedeckt sind. Die LĂśsung kann auch aus mehreren WĂśrtern bestehen. In der Folgewoche werden jeweils die AuďŹ&#x201A;Ăśsungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

AuďŹ&#x201A;Ăśsung der letzten Woche, WĂśrter mit ÂŤLISTÂť 50 Fr. LISTIG (J. Schneider, ZĂźrich), 100 Fr. CEMBALISTIN (G. Tremp, ZĂźrich), 300 Fr. JUNGSOZIALIST (K. Lienhard, ZĂźrich), 500 Fr. WORTLISTE (ungelĂśst), 1000 Fr. UNIVERSALIST (M. Camponovo, ZĂźrich), 2000 Fr. FOTOJOURNALIST (ungelĂśst) Infodienst: Sie kĂśnnen jederzeit erfahren, welche WĂśrter bereits gelĂśst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage). FĂźr tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

Sudoku leicht

9 1 3

3

4 7

4 2 4 7 6 8

6 4 7 9

6 3 5 4 2 4

   

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie 50 Franken Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.â&#x20AC;&#x201C;/SMS): PUNKT, LĂśsungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (CHF 1.â&#x20AC;&#x201C;/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz gefĂźhrt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

LĂśsung 04.06.: REVOLTE

Gewinnerin 50 Franken: Heidi Wingeyer, Neuenhof

9 7

Sudoku mittel

5

3 6 7

3 5

9 6

1 2 7 3

7 9

1 6 8 3 9 5

Kakuro mittel

9 8 4 8





8

   

5





 









   









6 2









   

  

 



 



4 5









1



 

    




comic 23

6. Juni 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Überraschen Sie Ihren Liebsten mit einer speziellen Überraschung. Sie machen ihm damit eine grosse Freude und er wird sich revanchieren.

Fische 19.2.–20.3.

Reden Sie mit jemand Unbekanntem über Ihre Träume und Wünsche. Es könnte sein, dass Ihnen diejenige Person bei der Verwirklichung behilflich sein kann.

Widder 21.3.–20.4.

Sie sind im Moment nicht zu bremsen und immer unterwegs. Vergessen Sie dabei nicht, genügend zu schlafen, um Ihre Kräfte aufrecht zu erhalten.

Stier 21.4.–20.5.

Versuchen Sie, zwischen zwei Familienmitgliedern zu vermitteln, um einen Streit zu verhindern. Sie werden Ihnen im nachhinein sehr dankbar sein.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Sind Sie auf der Suche nach einer Antwort betreffend der Liebe? Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, es löst sich alles von alleine.

Krebs 22.6.–22.7.

Einer Ihrer Freunde ist im Moment unzufrieden mit seinem Leben. Machen Sie ihm mal wieder bewusst, an wie vielen Dingen er sich im Leben erfreuen kann.

Löwe 23.7.–23.8.

Nach einer anstrengenden Woche haben Sie heute endlich Zeit, sich mal wieder etwas zurückzulehnen. Gönnen Sie sich etwas Entspannendes.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Sorgen Sie für Ordnung in Ihrer Beziehung. Es bringt nichts, Probleme vor sich hin zu schieben – nehmen Sie es in die Hand.

Waage 24.9.–23.10.

Sie sind auf ein angenehmes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit angewiesen und sollten sich darum kümmern, dass nichts zu kurz kommt.

Skorpion 24.10.–22.11.

Lassen Sie sich nicht auf eine Kampfeinladung ein und lassen Sie Vernunft walten. Damit beeindrucken Sie nicht nur Ihre Arbeitskollegen.

Schütze 23.11.–22.12.

Bei der Planung Ihrer nächsten Ferien stellen Sie gewisse Probleme fest. Die Sterne helfen Ihnen dabei, alles wieder in Ordnung zu bringen.

Steinbock 23.12.–20.1

Sie sind eine ehrgeizige Person und haben sich hohe Ziele gesteckt. Lassen Sie sich auf keinen Fall durch Ihre Freunde von Ihren Zielen abbringen.


24

wetter

6. Juni 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 13°/16°

Basel 14°/17°

St.Gallen 10°/13°

Zürich 12°/15° Luzern 12°/15° Bern 13°/16°

Fribourg 12°/15°

Altdorf 12°/15°

Chur 13°/16°

Barcelona

bewölkt

20°

Rom

recht sonnig

21°

Wien

recht sonnig

22°

Paris

Regen

16°

Nizza

Gewitter

20°

Gran Canaria

recht sonnig

25°

Havanna

Gewitter

30°

London

bewölkt

18°

Athen

recht sonnig

26°

Bangkok

bewölkt

34°

Kreta

recht sonnig

27°

Mallorca

Regenschauer

20°

Berlin

recht sonnig

25°

Rio de Janeiro teilweise sonnig 29° Genève 14°/17°

Sion 15°/18° Lugano 14°/20°

Prognose: Im Norden meist stark bewölkt und zeitweise Regen, besonders in den Bergen. Im Flachland kurze Aufhellungen möglich. Im Süden wechselnd, zum Teil aber auch stark bewölkt und ebenfalls etwas Regen.

Aussicht

Sa

So

Di Basel Birs Bodensee Doubs Rhein Basel Rhein Kaiseraugst

Basel 15°/19°

14°/21°

14°/20°

14°/21°

15°/22°

14°/22°

Süden 15°/23°

Nächstes

4h

80%

Max 21°

Übernächstes

6h

70%

Max 19°

>>> www.punkt.ch

25°

Stockholm

sonnig

24°

Sydney

sonnig

22°

Tunis

sonnig

26°

Badewetter

Wasser 14.5° 17° 15° 17° 17°

Wind SW 10-20 km/h W 20 km/h SW 20 km/h W 10-20 km/h W 10-20 km/h

UV Index schwach schwach schwach schwach schwach

Wind Wenn Luft sich bewegt, sprechen wir von Wind. Die BeaufortSkala von eins bis zwölf beschreibt die Windstärke. Drei Beaufort sind zum Beispiel eine leichte Brise: Äste bewegen sich. Sechs Beaufort beschreiben einen starken Wind: starke Äste schwanken. Zwölf Beaufort entsprechen einem Orkan.

Region heute

Ausflugstipps

• Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr

25°

recht sonnig

Wetterlexikon

Welches Wochenende ist besser?

Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features:

Regenschauer

Los Angeles

Allgemeine Lage: Die flache Tiefdrucklage über Mitteleuropa bestimmt weiterhin auch das Wetter in der Schweiz.

Mo

15°/18°

New York

Mariastein Ruine Dorneck Sissacher Flueh

Basel 14°/17° Arlesheim 14°/17° Reinach 14°/17°

Laufen 14°/17°

Liestal 14°/17° Sissach 14°/17°

Waldenburg 13°/16°

12°/15° 12°/15° 10°/13°

Online-Wetter Schnee, Regen oder Sonnenschein. Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features: • Regionale und internationale Vorhersagen • Prognosen für das nächste und übernächste Wochenende • Niederschlagsradar und Satellitenbilder >>> www.punkt.ch


«Hertha Berlin ist ein interessanter Klub.» Yassine Chikhaoui, Noch-FCZ-Spieler, will nach England oder in die deutsche Bundesliga.

6. Juni 2008

pluspunkte der woche Usain Bolt. Bei vielen Leichtathleten ist das Aufstellen eines Weltrekordes von langer Hand geplant. Nicht so bei Bolt. Der Jamaikaner ist eigentlich 200m-Läufer und bestritt bloss zu Trainingszwecken einige 100mSprints. Das reichte aber, um zum schnellsten Mann der Welt zu werden: 9,72 Sekunden brauchte der 21-jährige Shootingstar. Tom Lüthi. Nach zwei Jahren Durststrecke stand der 250erTöfffahrer wieder auf dem Podest: Dritter beim GP von Italien. Michael Hüppi/Uli Forte. Der designierte VR-Präsident und der neue Trainer stehen für einen Neuanfang beim FC St. Gallen. (md)

Ein historischer Moment in der NHL: Detroits schwedischer Captain Nicklas Lidström mit dem Stanley-Cup. Bild: Keystone

Triumph Detroit holt zum elften Mal den Stanley-Cup Als erster Europäer überhaupt führte der schwedische Captain Nicklas Lidström Detroit zum Gewinn des NHL-Playoffs. Der Quali-Sieger schlug die Pittsburgh Penguins im sechsten Finalspiel auswärts 3:2 und entschied die Bestof-7-Serie mit 4:2 Siegen für sich. Mit dem elften Triumph in der Klubgeschichte und dem ersten seit 2002 ist Detroit die Nummer 3 hinter Montreal (23) und Toronto (13). Das siegbringende Tor zum 3:1 erzielte Henrik Zetterberg in der 48. Minute. Der Schwede benötigte dazu

ein wenig Glück: Der von ihm abgefeuerte Puck kullerte zwischen den Schonern von Pittsburghs Goalie Marc-André Fleury hindurch und blieb aber vor der Torlinie liegen. Als Fleury zu Boden ging, beförderte er die Scheibe selber ins Gehäuse. Mit seinem 13. Treffer und dem 27. Skorerpunkt setzte sich Zetterberg vor den punktgleichen Penguins-Superstar Sidney Crosby auf Platz 1 der

Playoff-Skorerliste. Als Belohnung erhielt der auch defensiv starke Center die Conne-Smythe-Trophy für den wertvollsten Spieler in der entscheidenden Meisterschaftphase – als zweiter Europäer nach seinem Teamkollegen Nicklas Lidström im Jahr 2002. Hossa vergab letzte Chance Als Marian Hossa 87 Sekunden vor Schluss den Penguins, die an Stelle von Fleury einen zusätzlichen Feldspieler aufs Eis gebracht hatten, das 2:3 bescherte, kehrte die Hoffnung zurück. Doch Hossa vergab praktisch gleichzeitig mit dem Ertönen der Schlusssirene die letzte Chance. (si)

minuspunkte der woche Marco Streller. In St. Gallen pfiffen einige Schweizer Fans den Stürmer aus: Zuviel für Streller. Er gab seinen Rücktritt aus der Nati bekannt. Eine Woche vor dem EMStart brachte Strel ler unnötig Hektik ins Umfeld der Nationalmannschaft. Zumal vom «. ch»-Kolumnisten Sutter bis zum Nati-Delegierten Lämmli alle glauben: Streller wird auch nach der EM Nationalspieler bleiben. Diebe des Zidane-Buchs. Das Manuskript einer Zinedine-ZidaneBiografie wurde gestohlen. Wegen der brisanten Doping-Vorwürfe? EM-Wetter. Wann wird Petrus Fussballfan? Die unmittelbare EMVorbereitung fiel ins Wasser. (md)


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sport 27

6. Juni 2008

French Open Ivanovic übernimmt Tennis-Thron Fast wäre die Vorjahresfinalistin Ana Ivanovic im Halbfinal des French Opens an ihrer serbischen Landsfrau Jelena Jankovic gescheitert. Ana Ivanovic verdiente sich ihren dritten Finaleinzug und den Sprung auf Platz eins der WTA-Rangliste durch ein makelloses letztes Game, als sie bei Aufschlag Jankovic vier glasklare Gewinnschläge aneinanderreihte. Vorher hatte das Serbinnen-Duell primär von der Spannung gelebt. Ivanovic führte zuletzt 6:4, 2:0, ehe sie es mit den Nerven zu tun bekam und massiv nachliess. Jankovic gewann dann acht der nächsten neun Games und sah bei 3:1 im Entscheidungssatz wie die sichere Siegerin aus. In einer Partie mit 13 Breaks reichte dies aber noch nicht. Am Schluss siegte Ivanovic doch noch mit 6:4, 3:6, 6:4. Überraschung Safina Die Wahl-Baslerin wird damit die 17. Spielerin, die das Ranking anführt. «Ich habe gar nicht gewusst, dass ich die Nummer 1 werden kann», sagte Ivanovic. Im Final trifft die 20-Jährige auf die Überraschungs-

spielerin Dinara Safina, die nun zwölf Partien in Serie gewonnen hat und mit riesigem Selbstvertrauen auftritt. Falls Safina der ganz

Bei den Männern trifft Roger Federer im Halbfinal heute auf den Einheimischen Gael Monfils. Dass der 21-Jährige in der 2. Turnierwoche überhaupt noch seine Spuren hinterlässt, grenzt an ein Wunder, hatte er doch vor Paris auf Stufe ATP-Tour heuer nie mehr als zwei Partien hintereinander gewonnen. (si)

tennis  GRAND-SLAM-turnier Paris: French Open. 15 575 960 Euro/Sand. Männer. Halbfinal-Tableau: Federer (1) - Monfils; Djokovic (3) - Nadal (2). – Frauen. Halbfinals: Ivanovic (Ser/2) s. Jankovic (Ser/3) 6:4, 3:6, 6:4. Safina (Russ/13) s. Kusnezowa (Russ/4) 6:3, 6:2. – Männer. Doppel. Halbfinals: Nestor/Zimonjic (Ka/Ser/2) s. Kunitsyn/Tursunow (Russ) 4:6, 6:4, 6:4. Cuevas/ Horna (Uru/Peru) s. Soares/Vemic (Br/Ser) 6:4, 6:7, 7:6. ATP-Challenger Surbiton (Gb): 42 500 Euro/ Rasen. 2. Runde: Bohli (Sz) s. Kuznetsov (USA) 6:4, 7:6.

fussball  länderspiele In San Diego: Mexiko - Argentinien 1:4 (0:3).- Tore: 11. Burdisso 0:1. 17. Messi 0:2. 29. Maxi Rodriguez 0:3. 61. Sinha 1:3. 71. Agüero 1:4. In Rancagua: Chile - Guatemala 2:0 (2:0). In Fort Lauderdale: Kanada - Panama 2:2 (1:1). In Santander: Spanien - USA 1:0 (0:0). - Tor: 79. Xavi 1:0.

kanu  wildwasser-wm auf der Dora Baltea: Frauen: 1. Eichenberger (Sz) 18:29. 2. Vacikova (Tsch) 0:05. 3. Stöberl (De) 0:06.

rad  luxemburg-rundfahrt 1. Etappe: Mondorf - Mondorf (177 km): 1. Haedo (Arg) 4:34:59. 2. Feillu (Fr). 3. Bozic (Sln). Ferner 35. Cancellara (Sz), alle gl. Zeit. - Gesamt: 1. Cancellara 4:37:37. 2. Engoulvent (Fr) 0:05 zurück. 3. Haedo 0:06.

Blaszczykowski fällt aus Fussball Polens Mittelfeldspieler Jakub Blaszczykowski (22) hat sich am rechten Oberschenkel verletzt. Für ihn rückt Stürmer Lukasz Piszczek (23) ins EM-Kader nach.

McMahon pausiert Triathlon Brigitte McMahon, die am

Ivanovic kann ihr Glück nicht fassen: Finaleinzug und neue Nummer eins. Bild: Keystone

Töff-Lüthi überfallen Bevor Motorradfahrer Tom Lüthi beim Grand Prix von Italien mit einem dritten Platz aufs Podest fuhr, machte er unangenehme Bekanntschaft mit einem Kriminellen. Lüthi und sein Mechaniker Stefan Gasser sind Ende Mai bei einem Überfall glimpflich davongekommen. Auf dem Weg zum 250er Rennen übernachteten die beiden in ihrem Wohnmobil in einer Rast-

grosse Wurf gelingen sollte, hätte sie einen Eintrag in den Geschichtsbüchern auf sicher. Sie würde auf gleicher Stufe genannt wie Bruder Marat, der am US Open 2000 und am Australian Open 2005 triumphierte. Zudem wären die Safin(a)s das erste Bruder-SchwesterPaar, bei dem beide MajorTitel aufweisen.

sportticker

stätte kurz nach Mailand. In der Nacht brach ein Unbekannter ins Wohnmobil ein und wurde dabei von Gasser überrascht. Der Dieb ergriff mit Gassers Handy und Portemonnaie die Flucht. Verletzt wurde keiner der beiden. Am nächstem Wochenende geht die Saison für Lüthi weiter. Er kann seine gute Form beim GP von Katalonien in Barcelona unter Beweis stellen. (si)

Papa Hamiltons Abflug Anthony Hamilton (47), der Vater von Formel-1Fahrer und Monaco-Sieger Lewis, hat in der Nähe seines Wohnhauses einen Unfall verursacht. Er kam mit einem über 600 PS starken Porsche Carrera GT von der Strasse ab und landete in einem Vorgarten. «Das war mein erster Unfall in 30 Jahren und er musste ausgerechnet mit einem geliehenen Auto passieren», sagte der unverletzt geblie-

bene Anthony Hamilton. «Zum Glück hat nur das Auto Schaden genommen. Und natürlich die Hecke, was mir sehr leid tut.» Abflug verboten Spötter fragen sich nun, ob Lewis das fahrerische Talent von seinem Vater geerbt hat. Sicher ist: Er darf sich keinen Abflug leisten, wenn er am Sonntag in Montreal Platz 1 in der Fahrerwertung verteidigen will. (si)

Sonntag im Ironman 70.3 in Rapperswil-Jona auf der Laufstrecke aufgeben musste, wird wegen einer Oberschenkelzerrung mehrere Wochen pausieren müssen.

Aziawonou zu «Winti» Fussball ChL-Klub Winterthur hat gemäss «Landbote» den letzte Saison vertragslose Mittelfeldspieler Yao Aziawonou (28) verpflichtet.

Fasel vor IOC-Wahl Eishockey Weltverbandspräsident René Fasel wird im August mit gros­ser Wahrscheinlichkeit ins Exekutivkomitee des IOC gewählt.

Bei Vuelta eingekauft Rad Der Organisator der Tour de France (ASO) hat sich mit 49 Prozent beim Organisator der Vuelta eingekauft. Zahlen wurden nicht publik. (si)


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6. Juni 2008

Polen: Team und Medien aggressiv impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Mo­–Fr Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag

058 680 45 00

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Das EM-Startspiel gegen Deutschland elektrisiert Polen. Die Spieler holten sich im Training schon mal die nötige Aggressivität, um am Sonntag gegen den Favoriten bestehen zu können. Vielleicht haben sich Wasilewski und Jop aber auch nur aus Wut über den österreichischen Regen traktiert: Polen musste wegen sumpfigem Terrain in Bad Waltersdorf auf einen anderen Platz ausweichen. Eine deplatzierte Portion Aggressivität brachte hingegen die polnische Zeitung «Super Express» ins Spiel: Die Front zeigte Polen-Trainer Beenhakker, der die abgehackten Köpfe der Deutschen Löw und Ballack in den Händen hält. Beide Seiten verurteilten diese Geschmacklosigkeit. (md)

Polens Marcin Wasilewski (l.) und Mariusz Jop teilen im Training aus. Bild: Keystone


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6. Juni 2008

Köbi Kuhn Sein wichtigster Kampf findet im Spital statt denn selbst als Ehepartner hat man sich an die Rechte des Patienten zu halten. Dazu Atilay Ileri, der führende Patientenanwalt der Schweiz: «Grundsätzlich hat Köbi Kuhn kein Recht, sich in der Öffentlichkeit zum Gesundheitszustand seiner Frau Alice zu äussern. Wenn er es dennoch tut, verletzt er ihre Rechte. Aber nur sie selbst könnte ihn deswegen verklagen.» Die offizielle Version des Fussballverbandes: Nach einer am Montag erlittenen Bewusstseinsstörung und eines epileptischen Anfalls befindet sich Alice Kuhn noch immer im Unispital Zürich.

Von Marcel Siegenthaler

Köbi Kuhn macht die schwerste Zeit seines Lebens durch. Seine Frau soll in Lebensgefahr schweben. Noch ein Tag bis zum EMEröffnungsspiel Schweiz – Tschechien. Und Köbi Kuhn (64) verliess das Nati-Camp auch gestern Mittag, um zu seiner Frau Alice ans Spitalbett zu fahren. Der Nationalcoach ist auf die schwerste Belastungsprobe seines Lebens gestellt. Für ihn geht es zurzeit nicht um EMPunkte, sondern um das Leben der Frau, mit der er seit 43 Jahren verheiratet ist. Lebensgefahr Der Zustand von Alice Kuhn sei stabil, teilt der Schweizerische Fussballverband SFV seit Tagen mit. Doch Recherchen von «.ch» haben ergeben: Alice Kuhn lag gestern noch immer auf der Intensivstation. Wegen Hirnblutungen soll sie in Lebensgefahr schweben. Auf die Hirnblutungen angesprochen, dementiert ein hoher SFV-Funktionär nicht. Dazu könne er sich schon rein aus juristischen Überlegungen nicht äus­ sern, sagt er nur. Zu recht,

Köbi Kuhn gestern Mittag in Feusisberg: Er verlässt das Nati-Camp, um ins Spital zu fahren. Bild: Keystone

Epilepsie als Symptom Das kann durchaus wahr sein. Denn nach einer Hirnblutung kommt es oft zu epileptischen Anfällen. Morgen um 20.45 Uhr wird im Basler St. Jakob-Park das Spiel Schweiz – Tschechien angepfiffen. Doch für Köbi Kuhn steht ein anderer Kampf im Vordergrund – jener seiner Frau Alice im Zürcher Unispital. Gegen aussen gibt sich der schwer geprüfte Schweizer Nationaltrainer gelassen. Doch sein Captain Alex Frei weiss: «Niemand kann in den Kopf von Herrn Kuhn blicken.»

CoachWechsel

Im Krisenfall würde Pont Chefcoach

«Ein Trainerwechsel ist jederzeit möglich», sagte der Europäische Fussballverband Uefa gestern auf Anfrage. Während ein Spieler des gemeldeten 23-Mann-Kaders nur bis zum ersten EM-Spiel und nur im Verletzungsfall ausgetauscht werden kann, ist die Auswechslung des Coaches ohne Angaben von Gründen möglich. (lh)

Im Haus des Fussballs ist der Gesundheitszustand von Alice Kuhn ebenso Gesprächsthema wie in Feusisberg. Hansruedi Hasler bestätigt auf Anfrage: «Seit der Einlieferung von Alice Kuhn ins Spital machen wir uns Gedanken.» Mehr will und kann der Technische Direktor des SFV nicht sagen. Weil

der Verband vor der Heim-EM für alle Szenarien gewappnet sein will, hat er aber schon entschieden: Sollte Köbi Kuhn sein Team tragischerweise nicht durch die ganze EM führen können, würde sein Assistent Michel Pont zum Cheftrainer befördert. Mit dem Job des As­ sistenzcoaches würde in

diesem Krisenfall der Nachwuchs­trainer Pier­ lui­gi Tami betraut. Kein Thema ist offenbar, dass im Krisenszenario Köbi Kuhns Nachfolger Ottmar Hitzfeld seinen Trainerjob früher als geplant antreten würde. Der Deutsche ist noch bis Ende Monat bei Bayern München unter Vertrag. (msi)

fussball Test-Länderspiel

Spanien – USA

(0:0) 1:0

Santander. - 15 000 Zuschauer. Tor: 79. Xavi 1:0. Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevila (52. Navarro); Xabi Alonso (46. Senna); Cazorla, Xavi, Fabregas (84. Arbeloa), Silva (58. De La Red); Torres (46. Güiza).

Spanier kamen als Letzte Nachzügler Spanien hat als letztes Team gestern sein EM-Quartier bezogen. Die Iberer landeten bei wolkenverhangenem Himmel und Temperaturen unter 20 Grad in Innsbruck und legten die 20 Kilometer zum Hotel Mildererhof nach Neustift im Stubaital im Car zurück.

Fussballlehrer Christ Jobwechsel Sven Christ, dessen

Vertrag beim FC Aarau nicht mehr verlängert wurde, geht neue Wege. Der 34-jährige Verteidiger aus Biel wird für zwei Jahre Trainer des FC Sursee in der 2. Liga interregional. Christ spielte als Profi für Aarau, die Grasshoppers, Lausanne und den deutschen Zweitligisten Mainz.

Regen in Österreich Niederschlagend Sintflutartige Regenfälle in Österreich haben zu Beeinträchtigungen der EM-Vorbereitung geführt. Sowohl die Polen als auch die Kroaten mussten die unbespielbaren Trainingsplätze wechseln.

Azzurri proben Ernstfall Champagner Italien probte in Oberwaltersdorf (Ö) bereits den Ernstfall. Bei der Eröffnung der «Casa Azzurri», dem Presse- und Infozent­rum, bespritzten Captain Gianluigi Buffon und Stürmer Antonio Cassano die geladenen Gäste mit Champagner. (si)

Italiens Torhüter Gianluigi Buffon beim Training. Bild: Key


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Spiele vom Wochenende Gruppe A: Samstag In Basel: Schweiz – Tschechien In Genf: Portugal – Türkei

18.00 20.45

Gruppe B: Sonntag In Wien: Österreich – Kroatien 18.00 In Klagenfurt: Deutschland – Polen 20.45 Alle Spiele auf SF 2 und www.sport.punkt.ch

promitipp Roger Federer tippt: Schweiz – Tschechien

Auch in RolandGarros bewegt die Euro. Roger Federer freut sich sehr auf den Grossanlass und wird mit dem Team von Köbi Kuhn mitfiebern. «Ich bin sehr zuversichtlich, da liegt einiges drin.» Für den passionierten Fussballfan ist die EM ein ganz spezieller Anlass: «Ich freue mich, dass es los geht. Es ist toll, dass wir zusammen mit Österreich dieses grosse Turnier durchführen können und ich hoffe, dass wir es auch zelebrieren werden.» Für das Startspiel gegen Tschechien ist er optimistisch: «Es gibt mindestens ein Unentschieden, wenn nicht sogar einen Sieg.»

6. Juni 2008

Cech «Die Schweiz ist mit Frei besonders gefährlich» Bei Tschechien, dem Schweizer Gegner am Samstag, steht der Star im Tor: Petr Cech (26), Goalie beim Premier-League-Verein Chelsea. Wie ist die Stimmung im tschechischen Team? Petr Cech: Sehr gut. Ich bin sehr ruhig und relaxt und warte mit Ungeduld auf das erste Spiel.

Auf der linken Seite ist die Schweizer Mannschaft sehr spielstark und dann natürlich im Sturmzentrum mit Alex Frei besonders gefährlich.

Wo sehen Sie die Hauptstärke beim Gegner aus der Schweiz?

Alle reden von Alex Frei, den Sie aus Ihrer Zeit in Rennes kennen. Von

Marco Streller aber spricht keiner. Geht von ihm keine Gefahr aus? Man wird im Spiel sehen, wie gefährlich die beiden Schweizer Stürmer sind. Ich bin aber überzeugt, dass sie topmotiviert in diese Partie gehen.

ber auslassen. Im Spiel wird man sehen, ob ich mich richtig auf den Gegner vorbereitet habe.

Kennen Sie die Stärken und Schwächen jedes Stürmers an dieser EM? Ich studiere regelmässig Videos und Matchübertragungen. Doch ich will mich jetzt hier nicht darü-

Wie beurteilen Sie die Schweizer Torhüter? Diego Benaglio hat mit Wolfsburg eine exzellente und fehlerfreie Rückrunde bestritten. Und wenn er wegen einer Verletzung ausfallen sollte, verfügt die Schweiz mit Pascal Zuberbühler noch immer über einen überaus erfahrenen Ersatz.

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Tabellen der EM-Gruppen START CH 803 (70 Rp./SMS) an 919 Um diesen Dienst zu stoppen, senden Sie STOP CH und die ­gewünschte Kennzahl an die Nummer 919. Beispiel: STOP CH 800

Der von Narben gezeichnete Chelsea-Torhüter Petr Cech für einmal ohne Maske. Bild: Key

Tschechen ausspioniert Trotz hermetischer Abriegelung des Übungsgeländes in Seefeld (Ö) haben tschechische Journalisten die Geheimtrainings ihres Teams ausspioniert und die voraussichtliche Startformation gegen die Schweiz publiziert. Reporter der Prager Zeitung «Sport» waren am Mittwoch mit Feldstechern versehen auf die Olympiaschanze geklettert und hatten von der nur hundert Meter Luftlinie entfernten

Anlage auf das Spielfeld schauen können. Die Journalisten gehen von einer 4-5-1-Startformation aus. Koller wäre die einzige Sturmspitze und Baros, Topskorer der EM 2004, nur Ersatz . In der Abwehr stehen Grygera, Ujfalusi, Rozehnal und Jankulovksi. Im Mittelfeld sind Polak und Galasek defensiv ausgerichtet. Sionko und Plasil riegeln die Flanken ab. Jarolim ist Spielmacher. (si)

«Die Frage ist, wie die Schweizer mit der riesigen Erwartungshaltung umgehen.»

Startspiele sind stets ­etwas Spezielles. Millionen von Menschen warten ungeduldig auf den EMBeginn und ein schönes Spiel. Verspüren Sie deswegen einen besonderen Druck? Der Druck liegt hauptsächlich beim Gastgeber. Die Frage ist nun, wie die Schweizer mit dieser riesigen Erwartungshaltung von ihrem Publikum umgehen können. Vermögen sie dem Druck standzuhalten oder zerbrechen sie daran? Am Samstag werden wir es sehen. (si)

Antwort für Österreich Österreich schwankt zwischen Hoffnung und Angst. Ist der Aufwärtstrend der letzten Testspiele ein Indiz, dass man gegen Deutschland, Kroatien und Polen bestehen kann? Oder ging es nur besser, weil die ÖFBAuswahl nach dem tristen 2007 (bloss ein Sieg) gar nicht tiefer fallen konnte? Eine Antwort darauf gibt es am Sonntag ab 18 Uhr im Startspiel gegen Kroatien. Fünf Exponenten und Ex-

perten des österreichischen Fussballs haben sich wenige Tage vor dem Kick-Off zur Lage der Nation geäussert. Ihre Ansichten könnten nicht weiter auseinander klaffen: Sie reichen von «ich denke, es ist möglich, Europameister zu werden» (Captain Andreas Ivanschitz) bis zu «jedes Tor aus dem Spiel heraus wäre eine Überraschung» («Österreich-zeigtRückgrat»-Initiant Michael Kriess). (si)


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6. Juni 2008

Nati Barnettas Verletzung ist definitiv ad acta gelegt ning werde sich nun die Zurückhaltung legen. Damit scheint klar: Barnetta wird gegen Tschechien in der Startformation stehen. Der Staff will nur noch die Reaktion des Knies abwarten, um über Barnettas Einsatz endgültig zu entscheiden. Falls es doch nicht geht, steht Johan Vonlanthen bereit. «Ich bin froh, dass wir mehrere Möglichkeiten haben. Gewisse Positionen doppelt besetzt zu haben, war früher nicht immer der Fall», so Barnetta.

Vor dem EM-Auftakt ist nur noch Müllers Einsatz ungewiss. Frei kann den Anpfiff kaum erwarten. Gestern titelte «.ch» über das Nationalteam: «Aktenzeichen Müller/Barnetta ungelöst». In der Zwischenzeit waren zwar keine Ermittler am Werk, doch die Akte mit ungelösten Fällen reduzierte sich auf den Namen «Patrick Müller». Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta hat sich rechtzeitig vor dem EM-Eröffnungsspiel im Team zurückgemeldet. Schweiz –Tschechien Morgen, 18.00 (SF 2) Der Leverkusen-Legionär trainierte 15 Tage nach seiner Knöchelverletzung, die er sich am zweiten Tag des Camps in Lugano bei einem Tackling von Gelson Fernandes zugezogen hatte, erstmals wieder mit der Mannschaft. «Es verlief sehr erfreulich», erklärte der 23-Jährige. Im ersten Training nach einer Verletzungspause

Wieder am Ball: Tranquillo Barnetta. Bild: Keystone

sei man wohl immer etwas zurückhaltender. «Ich ging jedoch ohne Bedenken in die Zweikämpfe. Erst hin-

terher ging mir jeweils die Verletzung durch den Kopf», erklärte Barnetta. Mit jedem weiteren Trai-

Frei: «Wir sind bereit» Noch keine Antwort gab es bezüglich der Einsatzfähigkeit von Patrick Müller. Das Gespräch mit Köbi Kuhn, das dem Coach Aufschluss über eine mögliche Nomination geben soll, findet erst heute statt. Obwohl hinter Müller noch ein Fragezeichen steht, sagt Captain Alex Frei: «Wir sind zu 100 Prozent parat. Alle warten nur noch darauf, von der Leine losgelassen zu werden.» Es sei noch keine Nervosität auszumachen, aber eine erhöhte Konzentration: «Die Spannung steigt. Der Druck wird erst kurz vor dem Spiel brutal zunehmen.» (si)

Ein Italiener pfeift das Eröffnungsspiel Neben den Teams aus der Schweiz und Tschechien gilt es morgen auch für Schiedsrichter Roberto Rosetti erstmals ernst. Der 40-jährige Italiener, Spitalmanager aus Turin und WM-Referee 2006, pfiff in dieser Saison unter anderem ein HalbfinalRückspiel der Champions League (Chelsea - Liverpool). In der zweiten Begegnung der Gruppe A zwischen Portugal und der

Türkei in Genf (20.45) kommt der Deutsche Herbert Fandel zum Einsatz. Auch für das zweite Schweizer Gruppenspiel gegen die Türkei am Mittwoch steht der Schiedsrichter bereits fest. Die Uefa betraute mit Lubos Michel (40) den erfahrensten der zwölf EM- Referees mit der Aufgabe. Der seit 1994 international engagierte Slowake pfiff zuletzt den Champi-

ons-League-Final Manchester United - Chelsea FC in Moskau.

Roberto Rosetti. Bild: Key

Busacca in Salzburg Für den Schweizer Unparteiischen Massimo Busacca geht die EM am Dienstag los. Der Tessiner wurde mit der Leitung der Partie Griechenland - Schweden am 10. Juni in Salzburg betraut. Die Reise nach Österreich wird er einen Tag zuvor per Flugzeug antreten. (si)

auf den

punkt von Alain Sutter Ex-Nationalspieler

S

eit zwei Jahren verfolge ich für das Fernsehen die Schweizer Nati. Seit zwei Jahren redet jeder von der Europameisterschaft im eigenen Land. Seit zwei Jahren wird über den Formstand der Nationalmannschaft wild spekuliert. Ich bin froh, dass es endlich los geht. Ich freue mich auf diese EM. Die Begeisterung der Schweizerinnen und Schweizer ist da. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit, hoffentlich verabschiedet sich der Dauerregen bis am Sams-

«Kuhn setzt Müller von Anfang an ein» tagabend. Die WM vor zwei Jahren in Deutschland hat gezeigt, dass das Wetter ein extrem wichtiger Faktor ist. Gerade in den Public-Viewing-Zonen ist schönes Wetter Voraussetzung für eine tolle Stimmung. Viele Menschen haben extrem viel Zeit und Energie in diese EM gesteckt. Vor allem ihnen wünsche ich, dass das Wetter in den nächsten Wochen mitspielt. Wie gesagt: Über die Schweizer Nati wurde in den letzten Monaten viel Spekulatives gesagt und geschrieben. Deshalb halte ich mich so kurz vor dem EM-Start gegen Tschechien bewusst zurück. Nur soviel: Ich gehe davon aus, dass Kuhn das Risiko eingehen und Patrick Müller von Anfang an einsetzen wird. Der Coach gewichtet Patricks positive Einflüsse auf das Team höher als dessen physische Defizite. Auch Barnetta spielt gegen Tschechien von Anfang an. Er ersetzt Vonlanthen. Ansonsten ist die Startformation identisch mit jener des Spiels gegen Liechtenstein. Alain Sutter, 63-facher Fussball-Nationalspieler, heute Experte beim Schweizer Fernsehen SF und «.ch»-Kolumnist.


Freitag, 6. Juni 2008

eishockey

www.punkt.ch

Alex Frei im Spiel gegen Liechtenstein. Bild: Keystone

Triumphiert: Detroit holt den Stanley-Cup seite 25

tennis

Eliminiert: Eine «Baslerin» im Paris-Final seite 27

fussball

Studiert: Cech kennt die Stürmer des Gegners seite 30

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Frei erwartet brutalen Druck Der Captain der Schweizer Nati ist noch Tschechien erwartet Alex Frei, dass der nicht nervös. Erst kurz vor dem Anpfiff Druck aufs Team zunimmt. Tranquillo Barzum EM-Eröffnungsspiel morgen gegen netta ist fit und wird spielen. seite 31 28.05.2008

11:21 Uhr

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punkt.ch BS, 06.06.2008  

Ausgabe punkt.ch BS vom 06.06.2008

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