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Wetter: Über dem Nebel wird heute der Sonnenschein wohl grenzenlos sein. seite 12

Tanja Dankner Die Sängerin bringt das Eis zum Schmelzen seite 15

Donnerstag, 29. Januar 2009 Ostschweiz Nr. 19

Doherty Pete lässt die Party-Sau raus

Als der Rocker ausgefeiert hatte, war seine Wohnung ein Bild des Grauens – schauen Sie selbst seite 15

St. Gallen Das Warten hat ein Ende Nun ist es amtlich: Die ersehnte Facebook-Party steigt am 7. März im «Glow-Club» seite 10 Nastuch

heute

-1°

morgen

Musicstar Max Loong: «Es wird sicher auch wieder Tränen geben» seite 14

Yes, he can! Obama tanzt mit der Welt Rock ’n’ Roll Schläft dieser Mann eigentlich nie? Rasend schnell packt Barack Obama die Probleme an.

Speedy Obama, der schnellste Präsident der USA: Kaum hatte er seine Rock-’n’-Roll-Plattensammlung ins Weisse Haus gezügelt, gab Obama der Welt den Takt vor. Als Kandidat hat er den Wechsel monatela ng

angekündigt – als Präsident führt er ihn mit Vollgas herbei. Den Muslimen hat Obama die Hand gereicht und den militanten Abtreibungsgegnern eine Abfuhr erteilt. Die Schliessung von Guantanamo hat er beschlossen und die Förderung

Brad braust dem Oscar entgegen

Auch bei Nastüchern vergeht die Zeit in hohem Tempo

Heute vor 80 Jahren wurde das legendäre Papiernastuch zum Patent angemeldet seite 23 www.punkt.ch Anzeige

Nach der Disco ist vor dem Nachtwind. nachtwind.ch

Heute startet der grosse Oscar-Favorit in den Schweizer Kinos: Hollywood-Beau Brad Pitt (mit Cate Blanchett auf dem Sozius) spielt in «The Curious Case of Benjamin Button» einen Mann, der als Greis zur Welt kommt und immer jünger wird. Für diese Rolle ist er als bester Hauptdarsteller nominiert. Daneben heimste der Film weitere zwölf Nominationen ein. seiten 18+19

erneuerbarer Energien eingeleitet. Den automobilen Dreckschleudern hat er den Kampf angesagt und ein 825-Milliarden-Konjunkturpaket auf den Schlitten gebracht. Und das alles in der ersten Woche als US-Präsident! seite 3

Daniel Vasella. Bild: Key

Novartis-Rekordgewinn

Topverdiener Daniel Vasella 20,5 Millionen Franken hat Novartis-CEO Daniel Vasella im letzten Jahr laut offiziellen Angaben verdient. Die Anlagestiftung Ethos geht allerdings davon aus, dass er sogar auf den doppelt so hohen Lohn kam, wenn man alle Nebenleistungen mitrechnet. Wie dem Chef geht es auch dem Basler Pharma-Multi gut: 2008 fuhr Novartis einen Rekordgewinn von 8,2 Milliarseite 3 den Franken ein.


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Frau Nörgeli

A

lso dieser Josef, der war nach einem harten Arbeitstag auf dem Dach doch nicht so schlapp wie bisher angenommen. Gelehrte Christen haben nämlich herausgefunden, dass dieser Zimmermann der leibliche Vater von Jesus Christus ist. Also ich lüge Sie nicht an: Die wundersame Geschichte von der unbefleckten Empfängnis ist auf einen simplen Übersetzungsfehler zurückzuführen. Im hebräischen Bibeltext heisst es: «Siehe, die junge Frau wird schwanger werden und einen Sohn gebären.» Also diese Gelehrten behaupten jetzt, dass später bei der Übersetzung der Bibel ins Griechische die junge Frau zu Jungfrau-Ehren kam wie einst die Jungfrau zum... Herrgott, jetzt kann man diese Metapher ja nicht mehr gebrauchen! Dafür gibt es jetzt nebst der Heiligen Mutter Maria auch den Heiligen Vater Josef, nebst der Mutter Gottes auch den Vater Gottes. Also eigentlich müsste das den Papst ja freuen. Denn so verlieren die Frauen in seiner Kirche noch die letzte Bedeutung.

Feedback an: fraunoergeli@punkt.ch

Aufsteller des Tages

Cola bei Übelkeit – seit jeher ein Geheimtipp. Jetzt ist es offiziell: Das Getränk fördert die Verdauung. Magen-Darm-Spezialisten haben dies bei einer Studie herausgefunden. Dabei tranken 15 Patienten mit einem Knäuel fast unverdaulicher Materialien im Magen Unmengen Coca-Cola. Bei allen Probanden wurde das Knäuel komplett aufgelöst oder zumindest teilweise verdaut.

Am Tatort in der Innenstadt von Locarno: Blumen und letzte Grüsse für Damiano. Bild: Keystone

Ist das Urteil gegen die Totschläger gerecht?

«Urteil zu hoch»

Die Anwälte der Täter halten die Urteile für zu hoch. Sie prüfen eine Beschwerde beim kantoErfolg für die Tessiner Staatsnalen Appelanwältin Rosa Item: Das Gelationsgericht, wie Francesca Pericht folgte ihren Anträgen fast rucchi (Bild) und Yasar Ravi nach vollständig. Der Anwalt von dem Prozess sagten. Die drei AnDamianos Familie ist erleichgeklagten verprügelten in der tert. «Die Schläger sind extrem Nacht des 1. Februar in einer Seihart bestraft worden», sagt Ditengasse von Locarno den ego Olgiati. 22-jährigen Studenten DamiDas Prügel- Was meinen Sie dazu? ano. Danach trio muss Ist das Urteil zu hart, zu mild oder gefesteten sie in Damianos Fa- rade richtig? SMS mit dem Stichwort LESER und Ihren Anmerkungen an die einem Fastmilie unter an- Nummer 970. Oder dann per E-Mail nachtszelt weiderem 260 000 an leserbrief@punkt.ch. ter, während F r a n k e n Damiano im Spital ums Leben Schmerzensgeld zahlen. Die kämpfte. Die drei waren schon Summe fliesst in eine Stiftung vorher in Prügeleien verwickelt. für Gewaltprävention. (blu/sda)

Zehn Jahre Knast für die Peiniger von Damiano – Experten sind sich uneins Immer wieder schob das Geschworenengericht das Urteil hinaus. Die Richter taten sich offenbar schwer bei den Strafen für die drei jungen Kroaten. An der Fasnacht in Locarno hatten sie Damiano (22) totgeschlagen. Mit sechs Stunden Verspätung fiel endlich der Urteilsspruch: Zehn Jahre Gefängnis für die zwei Hauptangeklagten, zweieinhalb für den dritten. «Ein hartes Urteil», sagt der Basler Soziologe Ueli Mäder. Doch ein vertretbares: «Das Gericht statuiert ein Exempel,

das andere Jugendliche vom Prügeln abhalten könnte.» Der normale Tarif Strafrechtsprofessor Franz Riklin sieht es anders. «Zehn Jahre sind nicht besonders viel. Ein hartes Urteil wären 20 Jahre, die Höchststrafe für vorsätzliche Tötung.» Der emeritierte Strafrechtsprofessor Günter Stratenwerth pflichtet bei: «Für ein Delikt, bei dem der Tod in Kauf genommen wurde, sind zehn Jahre der normale Tarif.» Jedenfalls ist der Prozess ein

Hans Kopp: Gestern beigesetzt Hans W. Kopp (77) ist am Wochenende im Unispital gestorben. Der einst angesehene Medien- und Wirtschaftsanwalt wurde laut «Blick» gestern in Zumikon ZH im engsten Familienkreis beigesetzt. Kopp war der Ehemann der ersten Schweizer Bundesrätin Elisabeth Kopp. Obwohl er selber nie ein politisches Amt belegte, prägte er die Schweizer Politik in den Achtzigerjahren entscheidend mit. Elisabeth Kopp stolperte über ihren Ehe-

mann, als sie ihn vor kriminellen Machenschaften einer Firma warnte, der er als Verwaltungsrat angehörte. Daraufhin trat sie 1989 als Bundesrätin zurück.

Hans W. Kopp. Bild: Key

Personenfreizügigkeit: Gegner holen auf

Mehrwertsteuer: Urnengang verschoben

Im letzten Monat haben die Gegner und die Befürworter der Personenfreizügigkeit zugelegt – die Gegner allerdings um drei, die Befürworter nur um ein Prozent. Die Gegner der Personenfreizügigkeits-Vorlage haben also aufgeholt. Dennoch sind die Befürworter im Vorsprung, wie die Umfrage der SRG zeigt. Hätte die Abstimmung am letzten Wochenende stattgefunden, wäre die Vorlage mit 50 zu 43 Prozent angenommen worden.

Der Bundesrat verschiebt die Volksabstimmung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer vom Mai auf den September. Das Parlament hatte eine Erhöhung um 0,4 Prozent beschlossen, um mit dem zusätzlichen Geld die Invalidenversicherung zu sanieren. Wegen der Wirtschaftskrise müsste die Mehrwertsteuer aber eher gesenkt werden, um die Konjunktur anzukurbeln. Nun soll das Parlament den Entscheid nochmals überdenken.


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Obama krempelt im Eiltempo US-Politik um

In seinen ersten acht Tagen startete der US-Präsident wie keiner seiner Vorgänger

Mit einem Lächeln gibt Obama von der ersten Minute an Vollgas. Bild: Keystone

Mit Spannung wurde Ba- Geheimgefängnisse beenden rack Obamas Start als und muss, wie die Armee, stren44. US-Präsident er- gere Verhör-Regeln befolgen. wartet. Seine KritiMit George Mitchell für den ker warfen ihm Nahen Osten und Richard S h o w t a l e n t Holbrooke für Afghanistan und und leere Wor- Pakistan ernennt Obama zwei thülsen vor neue US-Sondergesandte. und konnten Freitag: Internationale Organisasein Schei- tionen, deren Programme für tern nicht Familienplanung und Frauenabwarten. gesundheit möglicherweise O b a m a Abtreibungen anbieten, werenttäuschte den nicht mehr boykottiert. sie. Kaum im Samstag: Obama wirbt in seiner Amt, gab er ersten Wochenansprache beim Vollgas. Lesen Sie, Kongress um Unterstützung was Obama in nur und gleist ein 825-Milliardeneiner Woche erle- Dollar-Konjunkturpaket auf, digt hat: das eine Verdoppelung der Mittwoch: Obama Kapazitäten für erneuerbare weist Militärermitt- Energien enthält. ler an, die 21 hängigen Montag: Die US-Bundesstaaten Verfahren im Gefangenen- sollen strengere Schadstofflager Guantanamo für 120 vorschriften als bundesweit Tage auszusetzen. vorgeschrieben erDie Armeefüh«Obama bietet lassen dürfen. rung soll einen Plan der muslimischen Dienstag: Demonstfür einen verantrativ bietet Obama Welt in einem wortungsvollen Abim ersten Interview Interview zug innert 16 Monaseiner Amtszeit mit ten aus dem Irak demonstrativ die dem Sender «Alausarbeiten. Arabija» der musliHand an.» Regierungsmitmischen Welt «eine arbeitern, die über neue Partnerschaft 100 000 Dollar pro in gegenseitigem Jahr verdienen, Respekt» an. wird das Gehalt Wenn Barack eingefroren. Obama dieses TemDonnerstag: Obama ordnet die po beibehält, bleibt sein WahlSchliessung von Guantanamo kampfslogan «Change» nicht innerhalb eines Jahres an. Die nur heisse Luft, sondern wird CIA soll das Programm der zur «Chance» für die USA. (red)

Bruni: Historisches Geschenk Die französische Präsidentengattin Carla Bruni (41) schenkt ihrem Mann Nicolas Sarkozy einen Brief von Charles de Gaulle zum Geburtstag. Sarkozy, der 54 Jahre alt wird, sammelt Briefe von historischen Persönlichkeiten, wie Bruni in einem Fernseh-Interview verriet. Ausserdem eröffnete der französische Präsident im Oktober zusammen mit Angela Merkel eine Gedenkstätte für den früheren Präsidenten Charles de Gaulle. Am kommenden Montag

jährt sich zum ersten Mal der Hochzeitstag des Präsidenten mit der italienischen Sängerin Bruni. Diese hat inzwischen beide Staatsbürgerschaften.

Carla Bruni. Bild: Key

Grippe: Virus breitet sich weiter aus Die Zahl der Grippe-Erkrankten nimmt weiter zu. In allen Teilen der Schweiz, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt. Ende Januar wurden pro 100 000 Einwohner 503 Grippeverdachtsfälle gezählt. In der dritten Januarwoche waren es 369. Von einer Epidemie spricht man aber bereits bei 48 Verdachtsfällen pro 100 000. Schon in den ersten Wochen des Jahres 2009 wurde dieser Schwellenwert klar überschritten.

Daniel Vasella, Konzernchef von Novartis. Bild: Keystone

Milliarden für Novartis, Millionen für Vasella Konzernchef profitiert vom Rekordgewinn Daniel Vasella, Konzernchef und Verwaltungsratspräsident von Novartis hat gut lachen: Sein Lohn für 2008 beträgt 20,5 Millionen Franken, oder 40,3 Millionen, je nach Bewertung. Laut Novartis verdiente Vasella 20,544 Millionen. Der Grundlohn beträgt dabei drei Millionen. Beim Rest - 115 768 Aktien, die auf zehn Jahre gesperrt sind und weitere Aktien und Optionen- handelt es sich laut Novartis-Geschäftsbericht 2008 um «variable und weitere Entschädigungsbestandteile». Novartis weise lediglich den Steuerwert aus, kritisiert die

Anlagestiftung Ethos. Das entspreche nicht der internationalen Best Practice. Zum Marktwert habe Vasella 40,3 Millionen verdient. Vasella gehört so oder so zu den Topverdienern der Schweiz. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen machte die Novartis in der Finanzkrise einen Rekordgewinn. Der Basler Pharmakonzern konnte den Reingewinn um satte 25 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar steigern und geht auch für 2009 von einem Rekordergebnis aus. Stellen würden voraussichtlich keine gestrichen. (sda/red)


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Kritik statt Party, das WEF im Zeichen der Finanzkrise Die Welt- und Wirtschaftsführer wollen in Davos eine neue Finanzwelt gestalten Nachdenkliche Töne zu Beginn des 39. Weltwirtschaftsforums WEF in Davos: Gründer Klaus Schwab rief gestern dazu auf, die Finanzwelt neu zu gestalten. Gier habe zu Entscheidungen geführt, deren Konsequenzen «schrecklich» seien. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz ermunterte die Teilnehmer zu einer «neuen Wertediskussion». Und der russische Ministerpräsident Wladimir Putin sagte bei seiner Eröffnungsrede, die künftige Weltwirtschaft müsse «eine Wirtschaft der reellen Werte sein». «Mutter aller Rezessionen» Die Partylaune ist verflogen, die Teilnehmer sind auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Viele der 1400 angereisten Wirtschaftsführer sind pessimistisch. «Wir können die Herausforderungen nicht unterschätzen, denen wir 2009 gegenüberstehen», sagt MorganStanley-Banker Stephen Roach. Im Vorjahr hatte er an-

Prosteste in Basel

400 demonstrierten gegen das WEF Gestern um 18.30 Uhr gingen 400 WEF-Gegner in Basel auf die Strasse. Am Bankenplatz warfen sie einige PET-Flaschen, Farbbeutel und ein paar Dutzend Schuhe gegen das UBS-Gebäude. Das mittelalterliche Rathaus wurde mit dem Spruch «Wipe out WEF» besprayt. Zudem feuerten die Demonstranten einige Petarden in Richtung Polizei ab. Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass sagte dennoch, dass die bewilligte Demonstration alles in allem «relativ diszipliniert» verlief, im Gegensatz zu früher.

Finanzminister Hans-Rudolf Merz und Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin. Bild: Keystone

gesichts des Einbruchs des USKonsums die «Mutter aller Rezessionen» vorhergesagt. Der amerikanische Milliardär George Soros hält die jetzige Finanzkrise für schlimmer als jene in den 1930er Jahren. Eine andere Krise könnte

am Rande des WEF etwas entschärft werden. Laut der Zeitung «Le Matin» soll Bundesrätin Micheline Calmy-Rey Saif al-Islam, den Sohn des Libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, zu Gesprächen über die diplomatischen Span-

nungen zwischen der Schweiz und Libyen treffen. Proteste gab es auch: 200 Tibeter haben vom chinesischen Premier Wen Jiabao einen Wechsel in der Tibet-Politik gefordert. Die Demonstration in Davos verlief friedlich. (mfa)

Auf den Hund gekommen. Bild: Keyo

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Tempo: Autofahrer mit 239 km/h unterwegs Der Kantonspolizei Bern gingen am Dienstag auf der A6 mehrere Temposünder in die Radarfalle. Ein Autofahrer bretterte mit 239 km/h statt der erlaubten 120 Richtung Thun. Ein anderer war mit 164 km/h unterwegs. Beide Lenker werden angezeigt. Von 722 Fahrzeugen waren 59 zu schnell. Auch zwischen Schönbühl und Münchenbuchsee schnappte die Polizei Temposünder. Der Schnellste war mit 197 km/h unterwegs.

14.1.2009 13:31:40

Kühe: Mehr Milch dank Namen Milchkühe mit Namen sind produktiver als ihre Artgenossinnen. Laut einer Studie der Universität Newcastle geben Kühe, die persönliche Zuwendung erfahren, rund 250 Liter mehr Milch im Jahr. «So wie Menschen fühlen sich auch Kühe glücklicher und entspannter, wenn ihnen ein bisschen mehr Zuwendung zuteil wird», schreiben Forscher im Fachmagazin «Anthrozoos». «Wenn wir besser auf jede einzelne Kuh eingehen, sie zum Beispiel bei ihrem Namen nennen,

erhöhen wir nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch die Milchproduktion». Befragt wurden 516 Milchbauern. Die Hälfte hat ihren Kühen Namen gegeben.

Glückliche Kuh. Bild: Keystone

Raubversuch: Täter mit Sturmgewehr erfolglos

Scheidung: Beide sollen das Sorgerecht haben

Mit einem Sturmgewehr bewaffnet versuchte gestern ein Unbekannter, einen Lebensmittelladen in Basel auszurauben. Kurz nach sieben Uhr betrat er das Geschäft am St. Alban-Ring und verlangte ein Pack Bier. Die Verkäuferin ging es im hinteren Raum holen. Der Mann folgte ihr, bedrohte sie mit dem Gewehr und verlangte Bargeld. Als er neue Kunden im Verkaufsraum sah, flüchtete der Mann ohne Beute.

Das gemeinsame Sorgerecht soll künftig bei Scheidungen die Regel sein. Der Bundesrat will mit dieser Revision des Zivilgesetzbuches die Grundlage dafür schaffen, damit Kinder auch nach der Trennung der Eltern optimale Voraussetzungen haben. Die geltende Rechtslage stuft der Bundesrat als problematisch ein: Mit der Scheidung verliert ein Elternteil, meist der Vater, seine Rolle als Erzieher und Vertreter des Kindes. Das wird sich ändern.


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Donnerstag 29. Januar 2009

Wunderkind Ainan (9) studiert schon Chemie

«Ist das eine Giraffenhitze!»

45,5 Grad im Schatten – in der südostaustralischen Metropole Adelaide ist es so heiss wie seit 70 Jahren nicht mehr. Diese Giraffe im städtischen Zoo kühlt sich mit Eis ab. Bild: Keytone

Im Alter von vier Wochen sprach er, mit sechs Monaten lief er und mit acht Monaten konnte er lesen.

Auch motorisch war Ainan ein Wunder-Baby. Bereits mit sechs Monaten stand er auf und begann zu laufen. Normale Kids lernen frühestens mit 12 Monaten aufrecht zu gehen. Und im Alter von acht Monaten lernte Ainan lesen.

Für gewöhnlich gehen neunjährige Jungen in die dritte Klasse. Ainan Cawley aber besucht bereits das College und studiert Chemie. Der Blitzgescheite hat die ersten 518 Stellen der Zahl Pi im Kopf. Ainan, der mit seinen Eltern in Singapur lebt, war schon als Baby seinen Altersgenossen weit voraus. Wie sein Vater auf

Trotz Begabung viele Freunde Wie sein Vater im Blog weiter schreibt, hat das Wunderkind trotz seiner Begabungen viele Freunde. Und wenn die ihn mal nicht verstehen sollten, kann er immer noch mit seinen jüngeren Brüdern sprechen. Denn auch Fintan (5) und Tiarnan (3) gelten als hochbegabt. (red)

Ainan Cawley. Bild: Keystone

einem eigens eingerichteten Blog – «The boy who knew too much» – berichtet, hat der Junge im Alter von knapp vier Wochen angefangen zu sprechen. Das erste Wort war «Wasser» auf Malaysisch.

Holocaust: Israel bricht Beziehungen zu Papst ab

Bangkok: Rocksänger soll Brandstifter sein

Schuhwerfer: Iraker enthüllen Skulptur

Israels Grossrabbinat bricht die Beziehungen zum Vatikan ab. Grund ist die Aufhebung der Exkommunikation von Bischof Richard Williamson durch Papst Benedikt XVI. Williamson leugnet den Holocaust. Der Vatikan betonte zwar, dass der Papst den Holocaust mehrfach verurteilt habe, doch die Israeli waren nicht umzustimmen.

Nomen est Omen: Gestern wurde der Sänger der thailändischen Rockband «Burn» (brenne) verhaftet. Er soll Schuld am Brand eines Bangkoker Nachtclubs sein, bei dem an Silvester 66 Menschen starben. Laut Polizeiangaben hatten ihn Zeugen beobachtet, wie er im Saal Feuerwerkskörper zündete.

In Tikrit, der Heimatstadt des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein, ist gestern eine Skulptur zu Ehren des «Schuhwerfers von Bagdad» enthüllt worden. Nach Angaben eines Augenzeugen wurde die drei Meter hohe Kupferskulptur, die einen Schuh darstellt, im Innenhof eines öffentliches Gebäudes aufgestellt.

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Euro Stoxx 2323

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CHF 1.515

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+ 0.75 %

+ 2.68 %

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«Diese Krise kam unerwartet. So unerwartet, wie der Winter jedes Jahr nach Russland kommt.» Wladimir Putin Russischer Ministerpräsident

Geheimplan: UBS soll zu ihren Wurzeln zurückfinden Mit einem radikalen Umbau will die UBS-Konzernspitze wieder den Boden unter den Füssen erreichen

Schweizer Säulen. Darüber hinaus soll die zweite UBSFührungsriege, das 60-köpfige Group Managing Board, abgeschafft werden.

Als globaler Finanzmulti ist die UBS mit viel Getöse gescheitert. Nun soll alles anders werden. Laut Recherchen der «Handelszeitung» steht der UBS ein radikaler Umbau bevor. So will die Grossbank zurück zum Heimmarkt Schweiz mit einem starken Retailgeschäft und einer rentablen Vermögensverwaltung für eine kapitalstarke, rund um den Globus verteilte Privatkundschaft. Group Managing Board abgeschafft? Zwei voneinander unabhängige Quellen mit Kenntnissen der Geheimpläne berichteten der «Handelszeitung», dass das verlustreiche Investment Ban-

Mitglieder der Juso entzündeten gestern auf dem Zürcher Paradeplatz 2000 Kerzen «für mehr Solidarität und weniger Boni». Bild: Key

king und das Asset Management, das unter Vermögensabflüssen leidet, zu Zulieferern

des Stammhauses degradiert würden. Damit stünde die UBS neu schwergewichtig auf zwei

«Konzentration aufs Kerngeschäft» UBS-Sprecher Christoph Meier wollte die Pläne nicht kommentieren: «Die UBS konzentriert sich unverändert auf ihre Kerngeschäfte.» Zudem habe die UBS erst am 12. August angekündigt, dass die Divisionen einen erweiterten operativen Entscheidungsspielraum und verstärkte Ergebnisverantwortung erhielten. Zu möglichen Umbauplänen an der Konzernspitze wollte sich Meier nicht äussern. (sda/red)

Donnerstag 29. Januar 2009 Presented by

Global biotechnology company with International Headquarters in Switzerland (NASDAQ: BIIB)

Altersvorsorge AHV ist ab 2017 nicht mehr gesichert Die Finanzierung der AHV ist mit den heutigen Einnahmequellen ab dem Jahr 2017 finanziell nicht mehr gesichert, wie aus einem Bericht vom Bundesrat hervorgeht. Angefordert worden waren die neuen AHV-Finanzperspektiven vom Grünen Luzerner Nationalrat Louis Schelbert mit einem Postulat.

Biometrischer Pass 100 Fotogeschäfte sehen sich gefährdet Die Fotos für die neuen biometrischen Pässe, über die am 17. Mai abgestimmt wird, sollen ausschliesslich in den kantonalen Passzentren gemacht werden. Der Verband Fotohandel Schweiz sieht dadurch die Existenz von schätzungsweise 100 Fotogeschäften ernsthaft gefährdet. Für Fotogeschäfte seien Passbilder das «Brot- und Butter-Geschäft».

Steinbrück wird kritisiert Deutsche Gesetzesinitiative zielt auf die Schweiz ab Das deutsche Wirtschaftsministerium lehnt die von Finanzminister Peer Steinbrück geplante massive Verschärfung des Steuerrechts ab. Steinbrücks Gesetzesinitiative richtet sich gegen Länder wie die Schweiz und Liechtenstein,

die seiner Ansicht nach die Ermittlungen deutscher Behörden gegen Steuerhinterziehung nicht unterstützen. Im äussersten Fall sollen Firmen Zahlungen in diese Länder in Deutschland nicht mehr als Betriebsausgaben absetzen können. (sda)

Der Preis, den keiner will

BKW bekommt Schmähpreis wegen Kohlekraftwerk Die Bernischen Kraftwerke (BKW) sind am Rande des WEF in Davos mit den «PublicEyeAwards» ausgezeichnet worden. Die BKW erhielten den Schmähpreis, weil sie sich am Bau eines Kohlekraftwerks im norddeutschen Dörpen beteiligen wollten. Kohle-

kraftwerke stossen klimaschädigendes CO2 aus. Für den «Swiss Award» nominiert waren auch die UBS für ihr «desaströses Risikomanagement» sowie Nestlé, weil der Konzern Globalisierungskritiker von Attac durch die Securitas bespitzelte. (sda)

Benedikt, der Löwenbändiger

Die Schäfchen hat der Papst mit seiner reaktionären Kirchenpolitik in den letzten Tagen richtig auf die Palme gebracht. Und jetzt legt er sich auch noch mit einem Kätzchen an. Aber man siehts auf den ersten Blick: Der Heilige Vater hat sofort gemerkt, dass dem Löwen aus dem Zirkus Medrano nichts heilig ist. Und Angst vor grossen Tieren hat der Kleine schon gar keine. Bild:Keystone


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Donnerstag 29. Januar 2009

Good News 7000 Jobs durch Supermarktkette Die britische Supermarktkette Asda will 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Mehr als die Hälfte davon entstünden in 14 neuen Einkaufsmärkten und in 15 Geschäften, die noch vergrössert werden, teilte die Tochterfirma des USKonzerns Wal-Mart mit.

Auto-Occasionen Drei Prozent mehr Halterwechsel Exakt 591 543 Halterwechsel registrierte Auto-i-DAT im Jahr 2008. Damit wurden 3,04 Prozent mehr gebrauchte Personenwagen als 2007 (574 087) verkauft. Der Gebrauchtwagenmarkt in der Schweiz ist mehr als doppelt so gross wie der Markt mit Neuwagen (2008 288 525 Einheiten/ Plus 1,4 Prozent).

Nationalbank macht die Kantone nervös Die Nationalbank schreibt rote Zahlen. Das könnte sich auch auf die Budgets der Kantone auswirken. Allein letztes Jahr verloren unsere Währungshüter 4,8 Milliarden Franken. Das könnte Auswirkungen auf Bund und Kantone haben: Eigentlich garantiert ihnen die Nationalbank bis 2017 jedes Jahr eine Gewinnausschüttung von 2,5 Milliarden. 800 Millionen, sind für den Bund, 1,7 Milliarden für die Kantone. Nur: Die Nationalbank macht keinen Gewinn. In diesem Fall müsse sie die

«Die Kantone verfolgen die Entwicklung genau.» Roland Mayer Konferenz Kantonsregierungen

Ausschüttungsreser ven anzapfen, heisst es im Finanzdepartement in Bern. Aktuell betragen diese Reserven 18 Milliarden, den Verlust von letztem Jahr nicht eingerechnet. Fallen die Reserven unter fünf Milliarden, kann die Nationalbank die Gewinnausschüttung verringern –

oder sistieren. Tritt der schlimmste Fall ein, «müssen die Kantone ihre Budgets zwangsläufigentsprechend anpassen», bestätigt Roland Mayer von der Konferenz der Kantonsregierungen. «Deshalb verfolgen die Kantone die Entwicklungen genau.» Denn diverse Kantone sind auf das NationalbankGeld dringend angewiesen. Der finanzschwächste Uri etwa erhält jährlich 7,6 Mio. Franken – rund 10 Prozent des Steuerertrags. «Bleibt diese Finanzhilfe aus, wäre dies eine massive Einbusse unseres Budgets», sagt Rolf Müller von der Urner Finanzverwaltung. (muv)

Stolpern wie die Banker?

Wenn die alte Wirtschaftsweisheit stimmt, wonach die Röcke kürzer werden, je schlechter es den Firmen geht, dann müssen wir keine Angst vor einer Rezession haben. Dieses Model an der Fashion Show in Paris trägt lang. Doch dann kommt sie plötzlich ins Straucheln – wie die Banker? Bild: Key

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Das Volk kämpft gegen den Berlusconi von Madagaskar Mehr als 100 Tote: In Madagaskar herrscht Ausnahmezustand. Die Gewalt gilt dem Präsidenten Marc Ravalomanana. Die Tropeninsel Madagaskar ist das, was wir Europäer als Paradies bezeichnen. Doch auf dem Eiland vor Afrikas ist die Hölle ausgebrochen. Tausende von Madagassen zogen am Wochenende wütend durch die Hauptstadt Antananarivo. Bei Gefechten mit der Polizei starben über 100 Menschen. Der Volkszorn gilt dem Präsidenten Marc Ravalomanana (59). Der Millionär ist der grösste Unternehmer des Landes. Ihm gehört unter anderem ein Medienkonzern mit TV, Radio und Zeitungen – wie Silvio Berlusconi in Italien. Das alles wäre okay, doch Madagaskar ist bitterarm, 70 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Und Ravalomanana ist für seine Kaufsucht bekannt. Den Kessel zum Überlaufen brachten dann die Ankündigungen, dass er sich einen 60

Auf den Philippinen ist eine ranghohe Politikerin mit den vor knapp zwei Wochen entführten IKRK-Mitarbeitern zusammengetroffen. Der Schweizer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die einheimische Mary Jean Lacaba seien in guter Verfassung, berichtete die stellvertretende Gouverneurin der Provinz Sulu, Anne Sahidula.

Irak-Krieg Protokolle müssen veröffentlicht werden Die britische Regierung soll gemäss einem Schiedsgericht die Protokolle von Sitzungen veröffentlichen, bei denen über die Beteiligung des Landes am Irak-Krieg beraten wurde. Bei den Sitzungen der Regierung unter Tony Blair ging es um die Frage, ob eine Invasion im Irak ohne UNOMandat mit internationalem Recht vereinbar wäre.

Antananarivo brennt.

Marc Ravalomanana.

Mio. Dollar teuren Jet anschaffen und die Hälfte allen verfügbaren Farmlandes dem koreanischen Autokonzern Daewoo verpachten wolle. Im Moment herrscht auf der Insel gespannte Ruhe. Nach einer am Dienstag verhängten Ausgangssperre stabilisierte sich die Lage weitgehend.

Bilder: Keystone

mario.borri@punkt.ch @punkt.ch

Bei einer Reise in Australien mit Prinz Philip hätte ihr Zug entgleisen sollen britische Zeitung «Daily Telegraph» berichtete, kam der Vorfall erst jetzt durch die Aussage des pensionierten Beamten ans Licht.

Elizabeth II. besucht Aborigines, die australischen Ureinwohner. Bild: Key

Truppenabzug Frankreich reduziert Ausland-Kontingente Frankreich will die Zahl seiner 13 000 Soldaten im Ausland um ein Fünftel verringern. Die französischen Kontingente sollen unter anderem in Bosnien, im Kosovo, im Libanon, in der Elfenbeinküste und im Tschad verkleinert werden.

Queen entging knapp einem Attentat Queen Elizabeth II. ist nach Aussage eines ehemaligen Kriminalkommissars vor knapp 40 Jahren in Australien einem Attentat entkommen. Wie die

Entführung Politikerin trifft IKRK-Mitarbeiter

Während eines AustralienBesuchs der Queen und Prinz Philips 1970 versuchten unbekannte Täter, den Zug, mit dem die beiden durchs Land reisten, entgleisen zu lassen. Nur weil der Lokführer sehr langsam gefahren war, sei die Entgleisung verhindert worden, sagte der damalige australische Kommissar Cliff McHardy (81). Die Täter hätten einen Holzklotz auf die Schienen gelegt, als das königliche Paar entlang des Gebirgszuges Great Dividing Range fuhr. McHardy sagte, der Vorfall sei von der australischen Regierung verschleiert worden. Die königliche Familie habe nichts von dem versuchten Attentat gewusst. (sda)

Sex schützt Männer über 50 vor Prostatakrebs Junge Männer sind aber enthaltsam besser dran Forscher der Universität Nottingham vermiesen jungen Männern die Freude am Sex. In einer Studie behaupten die Wissenschafter, dass Männer zwischen 20 und 40, die ihre Sexualität rege ausleben für späteren Prostatakrebs anfälliger waren als enthaltsamere Altersgenossen. Besonders gefährdet sind Männer, die im Alter von 20 bis 30 zwanzig Mal pro Monat oder öfter ejakulieren. Aktive junge Männer haben mehr Hormone, die regen wiederum das Krebswachstum an. Ab 40 kann Mann den Sex wieder be-

denkenlos geniessen. Und ab fünfzig schützt Sex sogar vor Krebs, so die Forscher. Sie vermuten, dass die Prostata beim Sex gesammelte Giftstoffe freisetzt und diese verhindern, dass sich Krebszellen um die Drüse bilden. Lustvoller ist da die Studie australischer Sexualforscher: Alkoholkonsum erhöht die Potenz, behaupten die Wissenschafter des Keogh Institute for Medical Research. Befragt wurden 1 580 australische Männer. Gelegenheitstrinker hatten bessern Sex als Abstinenzler. Na dann, prost. (red)


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Donnerstag 29. Januar 2009

Online-Bewerbung: Nicht mit einem Word-Dokument Immer mehr Schweizer bewerben sich per E-Mail auf ein Stellenangebot – dabei gilt es einige Regeln zu beachten. Bereits jeder dritte Schweizer bewirbt sich heute per E-Mail. Das ist nicht erstaunlich: Denn immer mehr Firmen schreiben ihre Stellenangebote nur noch im Internet aus. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch ökologisch. Doch bei OnlineBewerbungen kann vieles schief gehen – vom Format der Dokumente bis zu Tippfehlern. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, auch online einen guten Eindruck zu hinterlassen:

Online-Bewerbungen sollten als PDF-Datei verschickt werden. Bild: Fotolia

• Fehlerfrei: Ein Tippfehler ist schnell passiert – und werden besonders bei E-mail-Bewerbungen oft übersehen. Das

kann fatal sein. Lassen Sie deshalb auch eine virtuelle Bewerbung von jemand anderem gegenlesen.

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• Unterlagen ordnen: «Achten Sie auf die Anforderungen des Arbeitgebers», sagt Michel Ganouchi, Schweizer Marketing Manager der Stellenbörse Monster.ch. Manchmal reicht ein Anschreiben und der Lebenslauf. Zum Teil werden aber Zeugnisse und Diplome verlangt. «Diese sollten chronologisch eingescannt werden», so Ganouchi. Sie ersparen dem Arbeitgeber Aufwand.

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• Kein Word-Dokument: Die Bewerbung sollte als PDF-Datei und nicht als Word-Dokument verschickt werden. «Das wirkt professioneller», meint Ganouchi. Zudem sollten alle Unterlagen in ein einziges Zip-File zusammengefasst werden.

Rund 30 Prozent aller Schweizer leiden unter zeitweiligen Schlafproblemen. Dagegen hilft Orangenblütentee – Trinken Sie eine Stunde vor dem Einschlafen eine grosse Tasse. Quelle: Rezeptfrei gesund mit Schweizer Hausmitteln, Ruth Jahn, www.beobachter.ch/buchshop

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ostschweiz

Arbon Rentnerin rettet sich aus Feuerhölle Eine 81-jährige Frau konnte sich am Dienstagabend selbst aus ihrer brennenden Wohnung in Arbon retten. Sie blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. Die Brandursache ist unbekannt.

Au Velofahrerin prallt mit Auto zuammen

Eine 18-jährige Velofahrerin wurde gestern in Au beim Zusammenstoss mit einem Auto verletzt. Sie fuhr aus einer Neben- in eine Hauptstrasse und nahm dem korrekt fahrenden Auto den Vortritt.

St. Gallen Betrunkener Tourist zur Kasse gebeten

Ein Kanadier fiel der Polizei gestern während einer Kontrolle auf. Nach einem positiven Alkoholtest musste er ein Bussendepot hinterlegen und seinen internationalen Führerausweis abgeben.

Donnerstag 29. Januar 2009

St. Galler Facebook-Party: Das Warten hat ein Ende Lange musste sich die Ostschweizer Partygemeinde gedulden. Nun ist bekannt, wann und wo der Anlass steigt. Gefeiert wird am Samstag, 7. März, im «Glow-Club» im Westen der Stadt St. Gallen. Der Club hat einen über 100 m2 grossen Dancefloor und bietet Platz für rund 1200 Personen. «So viele Gäste erwarten wir in etwa», sagt Mitorganisator Bruno Indelicato. Verhandlungen laufen noch Noch nicht bekannt ist hingegen, welche DJs an der Party auflegen werden. Die Veranstalter verhandeln zur Zeit unter anderem noch mit Federico Scavo – besser bekannt unter dem Namen «DJ Miniking».

Ausgelassene Partygäste auf dem riesigen Dancefloor des St. Galler «Glow-Clubs». Bild: profotos.ch

Der italienische Star-DJ trat bereits an den Facebook-Partys in Rom, Mailand, New York und Zürich auf. Indelicato: «Am Anlass in St. Gallen wird sicher für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein – von Disco, Funk, und Hip Hop bis hin zu Soul, Latin

und natürlich den Hits aus den 70er, 80er und 90er-Jahren.» Freude bei «Glow-Club» Dass für die erste St. Galler Facebook-Party sein Club ausgesucht wurde, freut «GlowClub»-Inhaber Gionatan Capuano. Es sei eine gute Möglich-

Wintersportvergnügen dank neuer Kältewelle

In diesem Pub ist Barack Obama nicht erwünscht

Auf vielen Weihern ist das Eis wieder dick genug

Anklage: «O Five Pub» diskriminiert Ausländer

Der Bahnhofweiher in Berg wurde gestern nach einem kurzen Unterbruch wieder für Eisläufer freigegeben. Das Eis sei wieder dick genug, bestätigen die Verantwortlichen. Auch das Eis auf dem St. Galler Bubenweiher könnte bald wieder die nötige Dicke von 15 Zentimetern haben. Die Mes-

sungen von gestern sind laut Stadtkanzlei vielversprechend. Heute Morgen entscheiden Stadtpolizei, Feuerwehr und Strasseninspektorat über die Freigabe des Eisfelds. Fällt der Entscheid positiv aus, wird der Bubenweiher voraussichtlich ab 13 Uhr wieder zum Eislaufen freigegeben. (red)

Die St.  Galler Staatsanwaltschaft hat gestern gegen den Inhaber des «O Five Pubs», Maarouf Itani, wegen seiner rassistischen Einlasspraxis ein Strafverfahren eröffnet. In einem Interview mit Radio FM1 erklärte Itani am Dienstag: «Wir lassen grundsätzlich keine Albaner, Jugoslawen und Schwar-

ze in unseren Laden.» US-Präsident Barack Obama wäre also unerwünscht. Laut Untersuchungsrichter Max Imfeld hat Itani damit klar gegen die Antirassismusstrafnorm verstos­ sen. «Da dieser Verstoss ein Offizialdelikt ist, ist die Staatsanwaltschaft zum Handeln verpflichtet», so Imhof. (red)

keit, seinen relativ jungen Club noch bekannter zu machen. «Genau mit solchen Anlässen wollen wir uns weiter im Markt positionieren», erklärt er gegenüber «.ch». Tickets für die Party sind ab sofort online erhältlich und kosten 20 Franken. (stä) www.ilovefacebook.ch

Festspiele Seebühne im Stil der Freiheitsstatue Auf der Seebühne vor dem Bregenzer Festspielhaus wird das Bühnenbild für «Aida» aufgebaut. Die Verdi-Oper wird 2009 und 2010 am Bodensee zu sehen sein. Teile der neuen Seebühne gleichen der Freiheitsstatue von New York, wie Axel Renner, Mediensprecher der Bregenzer Festspiele, gestern sagte. Mit der Arbeit liege man im Zeitplan. Die Basis der Bühne samt Verkleidung soll bis Mitte Mai fertiggestellt sein.

Nackte wandern teuer

Innerrhoden will Nacktwanderer künftig büssen

Das Eis des Bahnhofweihers war gestern bereits dick genug. Bild: cb

Hüllenlose Alpinisten sollen ab Frühling an Ort und Stelle mit einer Busse von 200 Franken bestraft werden. Das sieht eine Vorlage der Innerrhoder Kantonsregierung vor. Anlass für die Gesetzesvorlage sind Vorfälle vom vergangenen Herbst, als sich im Alpstein Nacktwanderer herum-

trieben, von denen sich bekleidete Alpinisten gestört fühlten. Einer der Nackten ging der Polizei zwar ins Netz, gebüsst wurde er aber nicht, weil es dafür kein Gesetz gab. Mit dem neuen Paragraphen soll nicht nur das Nacktwandern, sondern auch das Littering unter Strafe gestellt werden. (sda)

Plakat «Aida». Bild: Bregenzer Festspiele


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Donnerstag 29. Januar 2009

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St. Gallen

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St. Gallen

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Bern

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Appenzell

-3° -1°

Luzern

Wattwil Chur

Fribourg -2° 1°

-3° 4°

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St.Moritz -3° 6°

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Genève

Sion

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Steinbock Liebe: Sie werden von jemandem überrascht. Wo und wie bleibt bis kurz davor sein grosses Geheimnis. Job: Versüssen Sie Ihren Arbeitskollegen den Tag, indem Sie etwas Leckeres zum naschen mitbringen. 23.12. – 20.1.


arena 13

Donnerstag 29. Januar 2009

Auf den Punkt

D

ie Regierungen auf der ganzen Welt gleichen Ärzten mit schwerkranken Patienten. Sie stehen unter massivem Druck, «etwas» gegen die Krise zu unternehmen, wissen aber gleichzeitig, dass ihre Kunst angesichts der Geschwindigkeit und des Ausmasses des Abschwungs wenig bringt.

Dies gilt besonders für ein Land wie die Schweiz, die jeden zweiten Franken im Ausland verdient und deren hochentwickelte Dienstleistungswirtschaft kaum auf traditionelle Therapien wie die Ankurbelung der Bautätigkeit reagiert. Garantiert sind nur die problematischen Nebenwir-

finden – oder zu «erfinden». Das ist insofern etwas ironisch, als von dort schon vor dem Beginn der Krise gute Vorschläge zur Stimulierung von Wettbewerb und Wachstum kamen.

thomas.held@punkt.ch kungen solcher Programme wie höhere Staatsverschuldung, mögliche inflationäre Wirkungen und die Erhaltung von Betrieben und Strukturen, die schlechter gewirtschaftet haben als andere – Detroit lässt grüssen!

Thomas Held ist Direktor von Avenir Suisse, dem Thinktank der Schweizer Wirtschaft.

«Garantiert sind Nebenwirkungen wie die höhere Staatsverschuldung.»

Der Bundesrat hat bisher mit ökonomisch gebotener Zurückhaltung agiert. Aber nun sind auch die Experten im EVD politisch angehalten, Stimulierungsprojekte zu

«Prüfungen sind deshalb so scheusslich, weil der grösste Trottel mehr fragen kann, als der klügste Mensch zu beantworten vermag», weiss Jack Point.

Die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips, das Freihandelsabkommen im Agrarbereich, die Harmonisierung der Baunormen müssten «nur» politisch umgesetzt werden. Ein Bruchteil der jetzt diskutierten Summen für Krisenprogramme könnte dann eingesetzt werden, um allfällige Verlierer solcher Reformen befristet zu kompensieren. Das wäre allemal günstiger und zukunftstauglicher als Verschrottungsprämien aller Art.

Also Frau Nörgeli Wollten Sie Frau Nörgeli schon immer einmal die Meinung geigen, sie loben – oder sie in die Pfanne hauen? Frau Nörgeli nimmt Ihre Anregungen gerne entgegen. Per E-Mail an fraunoergeli@punkt.ch

Das Leserfoto des Tages So klein, wie ich noch bin, ist die Welt eine einzige grosse Wundertüte voll mit vielen tollen Sachen, mit denen ich spielen kann! Mal sehen, ob diese Schnur geniessbar ist! Carolina Meier, Nürensdorf ZH Senden Sie ein MMS mit Foto und TEXT LESER sowie Angaben zu Bild und Person an 970 (1.50/MMS). Oder per E-Mail (Betreff Leserfoto) an leserfoto@punkt.ch. Die Bilder finden Sie auch auf www.punkt.ch.

Sags doch einfach schnell per SMS Du möchtest jemanden grüssen? Sende SALI und Deinen Text an 970 (70 Rp./SMS).

Sara min engel bish eifaach s beste wo mor je passiert ish... Bish eifoch eh hamo frau, luegsh guet uf di spads will di nid verliere Kussj din spatz AyMeN SALI ej iri, langsam hani mi erholt vom schock =) aber, ech zahls der zrog..chasch gift druf nä...spötestens am fritig ;)... mitem gjermanin ;)=) mpuq hoi mis KRÜMELCHEN liebe die mega fescht. danke für aueß wo du mir machsch und gisch. MERCI. kuß di fu....! Hey audrey, chum doch wieder mol uf rorschach. Isch huärä cool gsi. Wünsch dir än ganz schönä tag.

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Hej Arta min Schatz.. Ech Lieb Dich Öberalles uf dere Welt.. wet dich Neva verlüre.. freu mich so uf de fritig obe.. mpuq din Riki

nicii miin traummaa,biitte vergiib miir.=< wet diich doch hürate, iich Liieb diich meh als ich säge chönt.ti si moj zivot. Nur dini giuliia<3

Postadresse: Media Punkt AG, Thurgauerstr. 60, Postfach, 8050 Zürich

he BÖBBI , wet dir säge dasi di mega mega fesch liebe. Wet di nie verlüre. Kuß kuß dis PüPPI. He wo bisch du..w..outo smart..22.01..im interio schönbühl gsi....nr. 079 425 22 60 Hey min Shatz. Ich wot mich entschuldigä für all dä Schmerz wo ich dir scho gmacht han. Ich han halt angst dich z’verlührä. Du bisch für mich d’Frau fürs Läbe. I<3You dis hasibaby hey din kommentar zom satz `te dua per jet` muessi dir recht ghä, i sägs minere kolegin au immer widr, daß si ond ere schatz es schaffet, i han nämlech de fehler au gmacht ond mini gross liebi lo hocke lo. Lg fadela

E-Mails: leserbrief@punkt.ch / leserfoto@punkt.ch

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people

Hammer des Tages

Billy Bob Thornton (53) wünscht sich sehnlichst, wieder mit seiner Ex Angelina Jolie (33) vor die Kamera zu treten. «Wir sprechen die ganze Zeit darüber und suchen ein geeignetes Projekt», erklärte er in einem Interview. Ob Brad Pitt das gerne hört? Erst kürzlich behauptete ein Bodyguard, Angie habe Pitt schon mehrmals betrogen. Fact ist, dass Angie-Babe gern mit ihren jeweiligen Filmpartnern eine langfristige Beziehung eingeht (Brad Pitt, Jenny Shimizu)) – oder sie gleich heiratet, wie Johnny Lee Miller – oder eben Billy Bob Thornton. (brü)

Style Check

«Ich hab ja reich geheiratet», ist Ihr Lieblingssatz, liebe Jenny Elvers-Elbertzhagen (36). Zur Betonung hängen Sie sich einen überdimensionalen Klunker auf Ihre Stirn. Damit Beweisen Sie jedoch nur, dass Geschmack nichts mit Geld zu tun hat. Der Schmuck wirkt albern, der glänzende Fummel billig. Stellen Sie sich am Diva Award in München noch zwischen zwei zierliche Kolleginnen, wirken Sie vollends wie ein Knallbonbon. (brü)

Donnerstag 29. Januar 2009

«Musicstar»-Moderator Max Loong (29) über sein Engagement in der Schweiz und seine

«Es braucht sehr viel und Training, Tag und Er ist in Asien ein Star. Der Schauspieler und TV-Moderator Max Loong kann sich vor Jobangeboten kaum retten. Trotzdem: Für «Musicstar» ist ihm kein Weg zu weit. Max Loong, weshalb kommen Sie extra für «Musicstar» in die Schweiz? Mir liegt die Sendung am Herzen. Seit meiner Zeit bei Viva, habe ich mich für die Schweizer Entertainment-Szene engagiert. Ich finde es super, dass es etwas gibt wie «Musicstar». Toll, dass die Schweizer aus ihren Löchern kommen und auf der Bühne durchstarten. Ausserdem geniesse ich es, wieder für zwei Monate in der Schweiz zu sein, bei meiner Familie und meinen Freunden. Und ich geniesse die Berge, den Käse und die Schoggi.

Bild: SF

Könnten Sie sich vorstellen, wieder hier zu wohnen? Vielleicht einmal. Aber momentan steht das nicht zur Diskussion. Ich habe mir in Asien ein Fundament aufgebaut, auf dem ich weiterbauen will. Ausserdem mag ich neue Herausforderungen. Dazu gehören neue Märkte, neue Kulturen, neue Projekte. Deshalb bin ich hier, deshalb will ich aber auch wieder zurück. Am Mittwoch hatten die «Musicstar»-Kandidaten ihren ersten Auftritt. Sind Sie zufrieden mit der Auswahl?

Olivia Newton-John: Ihr Ex McDermott lebt

Jenny Elvers (m), Regina Halmich (l) und Sonja Kiefer (r).. Bild: Getty

Moderator Max Loong.

Der seit vier Jahren totgeglaubte Ex-Freund von Olivia Newton-John (60) ist laut «Gala.de» von amerikanischen Ermittlern in Mexiko gesichtet worden. Patrick McDermott (52) war schwer verschuldet, als er am 1. Juli 2005 bei einem Angelausflug verschwand. Die Ermittler sind überzeugt, dass der Kameramann seinen Tod vorgetäuscht hat. Von NewtonJohn («Grease»), die seit Juni 2008 verheiratet ist, gibt es noch keine Stellungnahme.

Nicollette Sheridan: Ehrengast Nicollette Sheridan (45) («Desperate Housewives») ist die diesjährige Begleiterin von Richard Lugner (76) am Wiener Opernball. Seit 18 Jahren wählt der österreichische Bauunternehmer einen berühmt-berüchtigten Weltstar als Ehrengast für die Ballnacht. Nicht selten sorgt er mit seiner Wahl für Furore. So teilte 2008 Marilyn Mansons Ex-Frau Dita Von Teese (36) die Loge Lugners und das Jahr davor schnappte er sich die Hotelerbin Paris Hilton (27). Das ehemalige

Playboy-Girl Pamela Anderson (41) war 2003 die Auserkorene. Wie hoch das Honorar für den mehrstündigen Auftritt Sheridans ist, gab Lugner nicht bekannt.

Nicollette Sheridan. Bild: Keystone

Zeta Jones: Honig und Bier machen sie schön Der Hollywood-Star Catherine Zeta Jones (39) verrät in einem Interview mit der «Daily Mail» persönliche Schönheitstipps. Damit ihre Haut seidig weich bleibe, reibe sie ihren Körper regelmässig mit Honig und Salz ein. Bei der Haarpflege schwört die Oscar-Gewinnerin auf Bier mit Honig und für ihr strahlendes Lächeln seien Äpfel verantwortlich: Ein Apfel nach jeder Mahlzeit lasse die Zähne wie frisch poliert aussehen.


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Donnerstag 29. Januar 2009

Bild: Dukas

Tipps für die Kandidaten

Drill Nacht» Ja, ich finde sie super. Wir haben wohl die stärkste Truppe von allen vier Staffeln. Und es hat ein paar dabei, die auffallen – davon lebt die Show ja auch. Am Sonntag geht es los mit der ersten Sendung, worauf freuen Sie sich am meisten? Ich finde es spannend, die Entwicklung der Kandidaten zu beobachten. Zuzusehen, wie sie von heute bis in zwei Monaten weiterkommen. Und auf Andrea Jansen, Ihre Co-Moderatorin? Natürlich auch. Ich moderiere sehr gerne mit Andrea. Wir haben es immer lustig. Diesmal wird es bestimmt noch besser, weil wir aufeinander abgestimmt sind und gut harmonieren. Sie haben viel Erfahrung im Showbiz. Was können Sie den Kandidaten als Tipp mitgeben? Wenn man etwas erreichen will, muss man Vollgas geben. Es braucht viel Drill und Training, Tag und Nacht, ob man krank ist oder nicht. So ist das Business, das ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Da werden wohl ein paar auf die Welt kommen. Und es wird sicher auch wieder Tränen geben. christina.varveris@punkt.ch

Beckham: Victoria verdient mehr als David David Beckham (33) gefällt es beim Fussballclub AC Mailand so gut, dass er in Italien bleiben möchte. Dies würde ein Umzug der Familie bedeuten. Der Gedanke gefällt der Gattin Victoria (34) gar nicht. Sie liebt Los Angeles, wo sie durch ihre Mode und Parfümlinie ein grosser Star ist. Ihr Jahresumsatz beläuft sich in Amerika auf 270 Millionen Franken. Da wird der Fussballer mit seinen 30 Milliönchen wohl klein beigeben müssen.

Feiern, bis die Putzfrau kommt

So siehts aus, wenn Rockstars so richtig einen drauf machen: Pete Dohertys Bude in Durley nach einer wilden Partynacht.

Tanja Dankner bringt das Eis zum Schmelzen Für die Schweizer Sängerin ist der Auftritt bei «Art on Ice» der Start in ein Erfolg versprechendes Jahr Neben den Sugababes und Dani- Arbeit auf mich zukommt.» Die el Powter sorgt die Schweizer letzten Wochen hat die zweifaSängerin Tanja Dankner (33) an che Mutter täglich mit Proben der Eisgala «Art on Ice» für mu- im Hallenstadion verbracht sikalische Leckerbissen. «Für sowie dem Einüben von 60 Liemich geht ein Mädchentraum dern für die Aftershow-Party. in Erfüllung», sagt sie, «die Dort wird sie vier Stunden lang für die UnterhalKombination aus Musik und Eis«Für mich geht tung der VIPs auf der Bühne stehen. kunstlauf ist sehr ein MädchenFür Tanja Dankemotional und rotraum in ner ist der Auftritt mantisch.» Erfüllung» bei «Art on Ice» der Start in ein erfolgAufs Glatteis begeben Tanja Dankner Sängerin versprechendes Die Anfrage kam Jahr. Ab März für Dankner übernimmt sie ein neuraschend: «Ich habe es Projekt in Anmich aufs Glatteis griff: Sie gibt Kinbegeben.» Denn zudern Gesangsstunerst habe man sie den: «Viele Kinder gefragt, ob sie an der Afterparty singen könne, singen gerne, werden aber zu dann seien die Back-Vocals für wenig gefördert.» Und im April Daniel Powter hinzugekom- erscheint ihre neue CD «Tanja men und schliesslich die Frage Dankner’s Livingroom». (br) nach einem eigenen Song. «Ich sagte begeistert zu und «Art on Ice» ab heute bis Sonntag merkte erst dann, dass sehr viel im Hallenstadion, Zürich

Tanja Dankner will ab März Kindern Gesangsstunden geben.


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dolce vita

Donnerstag 29. Januar 2009

Lexikon: Was ist der Pixie-Cut? Pixie-Cut ist eine Frisur, die meist fünf Zentimeter Haarlänge nicht überschreitet. Dabei bleibt das Deckhaar etwas länger, wohingegen die Seitenpartien und Nackenhaare extrem kurz geschnitten werden. Den Haarschnitt kann man fransig frech oder auch elegant feminin tragen. Schon in den 1960er-Jahren hatte der Kurzhaarschnitt dank Schauspielerin Mia Farrow im Filmklassiker «Rosemary`s Baby» die Frauenwelt erobert. Nun haben Stars wie Viktoria Beckham und Rihanna dem Schnitt wieder neuen Glanz verliehen. Aber Vorsicht! Die Frisur steht hauptsächlich Frauen mit sehr feinen, femininen Gesichtern.

Beauty: Bald kommt der Frühling Allzu lange dauert es ja nicht mehr, bis der Frühling kommt und Frau den Rock aus dem Schrank holt. Um die Beine rechtzeitig von Haaren zu befreien, hat Babyliss einen neuen Epilierer entwickelt. Der «Sexyliss» sieht mit seinem «Spitzenlook» schon nach sexy Beinen aus. Zudem sollen seine neuen, sich gegenseitig drehenden Epilationsrollen die Enthaarung auch zu einer beinahe schmerzlosen Prozedur machen. Erhältlich bei: Manor oder Globus für 169.90 Fr.

Conny (42) mag Aerobic – und «schmüsälä»

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Name: Conny Alter: 42 Beruf: Receptionistin / Aerobic-Instruktorin Hobbys: Aerobic, Biken, Wandern

Das mag ich: «Schmüsälä» Das hasse ich: Lügen, Ungerechtigkeit Bei diesem Mann werde ich schwach: Only Roger Mein grösster Wunsch:

Gesundheit und Glück für meine Lieben und mich Hier findest du mich: Im Fitnesscenter Meine Kreditkarte überziehe ich für: nichts

Design: Der Hut auf dem Tisch

Edel: Mit Armani das Bad schmücken

Das Design der Schale «Bamboo Infinity» aus dem Möbelhaus Pfister erinnert stark an die Kopfbedeckung adeliger Damen. Aus echtem Bambusholz gefertigt, windet sie sich wie eine Acht und eignet sich für die Aufbewahrung von Äpfeln, Nüssen, Mandarinen und Birnen. Ob gefüllt mit Leckereien oder auch ganz schlicht als Dekoration, verschönert sie bestimmt jede Tafel.

Das Badeaccessoires-Set aus der Serie Boudoir von Armani Casa setzt sich zusammen aus einem Seifenspender, einem Zahnbecher, einem Untersatz und zwei Aufbewahrungs-

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boxen. Es besticht mit einem eleganten Design aus vielen Mosaiksteinchen. Wer sich besonders gerne im Bad aufhält, lässt sich vom hohen Preis bestimmt nicht abschrecken.

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Donnerstag 29. Januar 2009

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DONNERSTAG PARTYS

hotshot Fotos: Paolo Foschini www.smile-to-me.ch Styling: Gorica Atanasova www.goricaatanasova.com

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BLACK MUSIC Mixed Deep DJ Freex, R’n’B, Urban Beats, 21 Uhr, Baracca Bar, Teufenerstrasse 2/4 Krempel-Tanzbar DJ Largo, Funk, 20.30 Uhr, Krempel, Wiedenstrasse 48, Buchs MIX Memory Clear 22 Uhr, Backstage, Bahnhofstrasse 10 Abi United No.1 – Humboldt Gymnasium & Geschwister Scholl DJ John David, 22 Uhr, Die Blechnerei, Macairestr. 4, Konstanz Pinkel-Party DJ Greg, 21.30 Uhr, Down Town, Brühlgasse 28 Memory Clear DJs Unique, Drifter & Mortensen, Studentenparty, 22 Uhr, Elephant Club, Hintere Poststrasse 2 Ladies Night Janosch, 21 Uhr, Firehouse, Amriswilerstrasse 57, Weinfelden 6PM Afterwork Party DJ Edi, 18 Uhr, Relax Lounge, Am Bohl 4

KONZERTE MIX Ein kleines Konzert # 70 Henrik Belden, 22 Uhr, Grabenhalle, Magnihalden 13

BÜHNE COMEDY, MUSICAL Feldversuche fürs neue Programm Kabarett von und mit Simon Enzler, Musik: Daniel Ziegler, 20 Uhr, Kellerbühne, St. Georgenstrasse 3

DIVERSES

Freestyle-Bar Open-Mic, 19 Uhr, Flon, Davidstrasse 42 DoBar – Zokernight 19 Uhr, Zak, Werkstrasse 9, Jona

AUSSTELLUNGEN

Schweizer Bergleben um 1950 Von Peter Ammon, 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50 Franz Ackermann 10-17 Uhr, Kunstmuseum St. Gallen, Museumstrasse 32 Juerg Kilchherr Ein sinnliches Abenteuer durch Farben und Männer, 14-22.30 Uhr, Manno-mann, St. Jakobstrasse 91 Ignacio Carles-Tolrà zum 80. Geburtstag Hommage an Ignacio Carles-Tolrà, 14-18 Uhr, Museum im Lagerhaus, Davidstrasse 44 Z’Alp fahre Appenzeller und Toggenburger Bäuerliche Naive, 14-18 Uhr, Museum im Lagerhaus, Davidstrasse 44

Das andere Gesicht Maskenspiel und Heilritual in Sri Lanka, 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50 Kälte, Hunger, Heimweh – Sowjetische Kriegsgefangenschaft 1941-1956 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch | Keine Publikationsgarantie für kostenlose Grundeinträge | © Cinergy AG | Änderungen vorbehalten

ausgehtipp Henrik Belden Singer-Songwriter mit Band Henrik Belden ist Luzerner mit schwedischen Wurzeln, die in seiner Musik immer wieder hervor blinzeln. Der Multiinstrumentalist mit der einzigartige Stimme singt von der Liebe und deren Scheitern. Verträumt und verspielt erinnert seine bittersüsse Melancholie und Hilflosigkeit an Damien Rice oder Saybia. Heute, 22 Uhr, Grabenhalle

Konzerte

12.02. Pussycat Dolls | Zürich

05.02. 06.02. 06.02. 11.02. 15.02. 16.02. 01.03. 09.03. 21.03. 22.03. 29.03.

The Rasmus | Zürich André Rieu | Zürich Kaiser Chiefs | Zürich Reamonn | Zürich Tina Turner | Zürich Tina Turner | Zürich Oasis | Zürich The Prodigy | Zürich P!nk | Genève P!nk | Zürich AC/DC | Zürich


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kino

Donnerstag 29. Januar 2009

Brad Pitt im Kino: Mit «The Curious Case of Benjamin Button» von David Fincher kommt der

Cooler geht es fast nicht mehr: Frank Martin (Jason Statham). Bild: JMH

Wie James Bond – einfach viel lustiger «Transporter 3» ist etwas dümmlich, aber witzig Im dritten Teil des von Luc Besson produzierten Actionfilms geht nochmals ziemlich die Post ab. Frank Martin (Jason Statham) muss widerwillen eine fremde Schöne (Natalya Rudakova) in seinem Boliden von Frankreich in die Ukraine bringen. Sie ist die Tochter eines einflussreichen Regierungsbeamten, den die Müll-Mafia erpresst. Der etwas hölzerne, aber charismatische Hauptdarsteller Jason Statham macht in seinem perfekt sitzenden Anzug

stets eine gute Figur. Das ganze Setting erinnert an den aktuellen Bond «Quantum of Solace». «Transporter 3» kommt wohl weniger spektakulär daher als der 007-Streifen, ist aber um eine gehörige Portion Humor reicher. Also: Wem der letzte Bond zu ernst war, der soll sich «Transporter 3» zu Gemüte führen. (ben)

13-mal ist der Film mit Brad Pitt und Cate Blanchett in den Hauptrollen nominiert. Darunter in den wichtigsten Kategorien, bestes Drehbuch, beste Regie, bester Hauptdarsteller und bester Film: Drehbuch Die Story dreht sich um Benjamin Button (Pitt), der als alter Mann zur Welt kommt und von Jahr zu Jahr jünger wird. Als er rund 50 ist, lernt er die viel jüngere Daisy (Blanchett) kennen und lieben. Das Problem: Die beiden bewegen sich altersmässig in unterschiedliche Richtungen. Die Idee basiert auf der 20-seitigen Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald («The Great Gatsby»). Somit ist der Film für einmal länger als die Vorlage. Er dauerte nämlich 166 Minuten und ist im Gegensatz zum Buch weniger originell: Die witzig-kuriose Geschichte wandelten die Drehbuchautoren in ein Liebesepos um.

Regie/Film Thriller-Regisseur David Fincher («Fight Club», «Seven») versucht sich in einem anderen Genre: Seine Liebesgeschichte ist wunderschön inszeniert, enthält aber viele überlange, manchmal unnötige Szenen, die dem Streifen den Drive rauben. Hauptdarsteller Das Protagonistenpaar macht seine Sache solide. Doch das Augenmerk des Zuschauers richtet sich mehr auf die Verwandlungskünste des Make-up- und Special-Effects-Departments: Man fragt sich nicht unbedingt, wie Brad Pitt seine Rolle spielt, sondern wie er wohl ausschauen wird als Teenager Benjamin Button. benjamin.boegli@punkt.ch

The Curious Case of Benjamin Button Mit Brad Pitt, Cate Blanchett u.a. Bewertung:

Transporter 3

Mit Jason Statham, Natalya Rudakova, David Atrakchi u.a. Bewertung:

schauen ist wie eine Reise in die Vergangenheit.

Im Kino mit... Nella Martinetti

Sängerin und Komponistin Letzter Film? Da ich nur ganz selten ins Kino gehe, ist mein letzter Film etwas älter: «Mein Name ist Eugen». Ich hatte selber einen Kurzauftritt in dem Streifen. Erster Film? Das war ein Western, an den genauen Titel erinnere ich mich nicht. Ich war etwa sieben Jahre alt. Die Filmmelodie kann ich noch heute nachsingen. Liebster Film? «Ladri di biciclette» von Vittorio de Sica. Ein wunderschöner Film, der mich an meine eigene Kindheit erinnert. Den zu

Schönster Filmkuss? Clark Gable und Vivien Leigh in «Vom Winde verweht», ein Klassiker. Noch schöner fände ich zwar den küssenden James Dean, der war richtig sexy. Aber ich erinnere mich gerade an keine grosse Kussszene mit ihm. Traumrolle? Ich würde am liebsten eine traurige Rolle spielen. Das Tragische steht mir ebenso gut wie das Komische – und ich kann zudem sehr gut traurige Kriegslieder singen.

«Vom Winde verweht»: Clark Gable und Vivien Leigh. Bild: Key

Die Zeit läuft für einmal rückwärts: Der Greis Button ...

Spielberg: «Tim und Struppi» mit Craig

Kinoeintritte

Steven Spielberg setz in seinem neusten Streich auf einen weiteren prominenten Namen: In der Verfilmung des legendären Comics «Tim und Struppi» spielt neben Jamie Bell nun Bond-Darsteller Daniel Craig die zweite Hauptrolle. Er verkörpert den ruchlosen Red Rackham. Spielberg hat die erste Folge der geplanten Trilogie, «The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn» in Los Angeles in Angriff genommen.

1. (1.)

Australia

21 257 Besucher

2. (neu) Bolt

18 883 Besucher

... Button knapp vor der Pension ...

DVD-Verkäufe 1. (1.) 2. (neu)

3. (neu) Valkyrie

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4. (2.)

4. 5. 6. 7. 8. 9.

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Revolutionary Road 16 652 Besucher

5. (neu) Slumdog Millionaire 12 590 Besucher

6. (neu) Changeling

11 463 Besucher

7. (4.)

Seven Pounds

8. (3.)

Saw 5

9. (5.)

Madagascar 2

10. (7.)

Vicky Cristina Barcelona

11 045 Besucher 11 024 Besucher

(2.) (4.) (neu) (neu) (neu) (5.)

10. (8.)

Wanted Leg dich nicht mit Zohan an Mamma Mia! – Der Film The Dark Knight Keinohrhasen Saw IV Mensch, Dave! Jagdfieber 2 Die Mumie: Das Grabmahl des Drachenkaisers Kung Fu Panda

9304 Besucher 4568 Besucher

Quellen: SFV / SVV


kino 19

Donnerstag 29. Januar 2009

Der Greis ist heiss

Heute starten «La Classe» Regie: François Bégaudeau. «The Curious Case of Benjamin Button» Regie: David Fincher, mit Brad Pitt, Cate Blanchett u.a. «Ghost Town» Regie: David Koepp, mit Greg

grosse Oscar-Favorit in die Schweizer Kinos In der Blüte: Benjamin Button (Brad Pitt) und Daisy (Cate Blanchett).

Kinear, Tea Leoni u.a. «Transporter 3» Regie: Olivier Megaton, mit Jason Statham u.a. «Die wilden Hühner und das Leben» Regie: Vivian Naefe, mit Michelle von Treuberg u.a.

Alle meine Geister

Zahnarzt Pincus sieht in «Ghost Town» Tote Der mürrische Zahnarzt Dr. Pincus (Rick Gervais) hält sich seine Mitmenschen mit viel Unfreundlichkeit vom Hals. Mit der Ruhe ist es vorbei, als er nach einem Herzstillstand überall Geister sieht, die einige Dinge auf Erden zu klären haben. Einer von ihnen ist Frank (Greg Kinnear), der von ihm verlangt, die neue Ehe von Franks Witwe zu sabotieren. Dabei entdeckt der Menschenfeind ungeahnte Gefühle. «Ghost Town» hat alles, was eine romantische Komödie braucht – und mehr. Dank intelligenter Dialoge und dem wunderbar boshaften Rick Gervais, der in England mit seiner Satire-Show «The Of-

Dr. Pincus (Rick Gervais). Bild: Frenetic

fice» zum Star wurde, hebt sich der Streifen wohltuend von anderen seines Genres ab. (cat)

Ghost Town

Mit Rick Gervais, Téa Leoni, Greg Kinnear und Aasif Mandvi Bewertung:

Eindrückliche Mischung aus Fiktion und Realität Bilder: Warner

«La Classe»: Innovatives Kino aus Frankreich ... als Lebemann in seinen 50ern ...

Knightley: Verbrecherfilm mit Farrell Colin Farrell, der kürzlich mit seinem Auftritt in der schwarzen Komödie «In Bruges» einen Golden Globe gewann, wird mit Keira Knightley ein Verbrecherdrama drehen. Die beiden Stars übernehmen die Hauptrollen in «London Boulevard». William Monahan, der das Drehbuch für «The Departed» schrieb, gibt damit sein Regiedebüt, wie «Variety» berichtet. Farrell spielt in dem Krimi einen Verbrecher, der nach der Entlassung aus dem Gefängnis sein Leben än-

dern will. Er nimmt einen Job als «Mädchen für alles» im Haus einer Schauspielerin (Knightley) an, die das öffentliche Leben scheut.

Keira Knightley. Bild: Keystone

... und als blutjunger Beau.

Oscars: Posthume Ehre für Pollack/Minghella? Neben Schauspieler Heath Ledger («The Dark Knight») könnten auch die beiden Hollywood-Regisseure und Produzenten Sydney Pollack und Anthony Minghella posthum einen Oscar gewinnen. Die beiden sind als Co-Produzenten für «The Reader» nachträglich auf die Nominierungsliste gesetzt worden, hiess es. Der Film ist unter anderem auch in der Kategorie «Bester Film» nominiert, die den Produzenten auszeichnet.

«La Classe» (Originaltitel: «Entre les murs») gewann den wichtigsten Festivalpreis der Welt: die goldene Palme von Cannes. Die Geschichte dreht sich um eine Pariser Schule im eher armen 20. Arrondissement. Im Mittelpunkt steht der junge Lehrer François Marin (François Bégaudeau), der seine schwierige Klasse durch die Höhen und Tiefen eines Sommersemesters führt. Es ist nicht unbedingt die Story, die den Film ausmacht, sondern die Art und Weise, wie sie inszeniert wurde. Bei den Darstellern handelt es sich nämlich vorwiegend um die wahren Schüler der porträtierten Schule. Dadurch wirkt der Film trotz Drehbuch unglaublich authentisch – fast wie ein spannender Dokumentarfilm.

Multi-Kulti-Unterricht. Bild: Filmcoopi

Man kann bei «La Classe» also durchaus von einer neuen Art von Filmemachen sprechen: Die Grenze zwischen Realität und Fiktion wird auf eindrückliche Weise gesprengt. (ben)

La Classe

Von Laurent Cantet und François Bégaudeau Bewertung:


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kino

Donnerstag 29. Januar 2009

die Sendung die letzte Chance, seine große Liebe Latika in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden. Boyle versteht es in «Slumdog Millionaire» zuweilen sarkastisch verspielt, zuweilen mit aller Brutalität in die oft widersprüchliche Welt der Armen in den verwinkelten Slums von Mumbai und ihrer Herren einzuführen.

SELECTION Die beliebtesten Filme unserer Leser und Leserinnen – Höchstnote: 5.00 (Stand: 28. Januar 2009)

BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS Leser-Rating: 4.34 Comedy France (2008); Regie: Dany Boon; mit: Kad Merad, Dany Boon

smsverlosung Seiner depressiven Frau Julie zuliebe versucht der Postangestellte Philippe eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erschummeln. Er fliegt auf und wird zur Strafe für zwei Jahre in ein kleines Dorf in Nordfrankeich versetzt. Um den Umzug vorzubereiten reist Philippe zuerst alleine nach Bergues. Schon bald geniesst er sein neues Leben dort so, dass er seine Frau im Glauben lässt, dass es nirgends schrecklicher ist als in Nordfrankreich. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

LET’S MAKE MONEY Leser-Rating: 4.13 Documentary Austria (2008); Regie: Erwin Wagenhofer

The Curious Case of Benjamin Button Zu gewinnen: 3 mal 1 schwarzes und 3 mal 1 weisses Long Sleeve T-Shirt, 3 mal 2 Tickets.

ner im Pazifik vordringen, versucht eine britische Aristokratin die australische Farm ihres verstorbenen Mannes durch einen grossen Viehtreck zu retten. Dabei verliebt sie sich in einen rauen Viehtreiber und versucht einen Aborigine-Jungen vor der rassistischen Politik der australischen Behörden zu schützen, doch die mit der Bombardierung Darwins auch Australien erreichenden Kriegswirren sorgen für eine (melo)dramatische Wendung.

CHANGELING Leser-Rating: 3.93

Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

AUSTRALIA Leser-Rating: 3.94 Drama Australia/USA (2008); Regie: Baz Luhrmann; mit: Nicole Kidman

Während in Europa schon der 2. Weltkrieg tobt und die Japa-

SAW 5 Leser-Rating: 3.89 Horror USA (2008); Regie: David Hackl; mit: Costas Mandylor, Scott Patterson

Senden Sie eine SMS mit dem Keyword KINO inkl. Ihrem Namen und Adresse an 970 (CHF 1.50/SMS). Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH52668 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Donnerstag, 29. Januar, 24.00 Uhr.

Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

Erwin Wagenhofer und Lisa Ganser analysieren und illustrieren, wer den Gewinn bezahlt, den Investoren im internationalen Finanzsystem erzielen. Sie besuchen Investitionsobjekte, Finanzdienstleister und Opfer rund um den Globus. Die abstrakten globalen Finanzströme bekommen so ein Gesicht, der Blick auf die mörderischen Folgen vermitteln substantielle Erkenntnisse.

Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

Mystery USA (2008); Regie: Clint Eastwood; mit: Angelina Jolie, John Malkovich, Jeffrey Donovan

MADAGASCAR ESCAPE 2 AFRICA Leser-Rating: 3.91 Animation USA (2008); Regie: Eric Darnell, Tom McGrath; mit: Sacha Baron Cohen, Cedric the Entertainer

Mit einem selbst gebauten Flugzeug und einer Gang von Pinguinen am Steuer wollen Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria Madagaskar hinter sich lassen und in den New Yorker Zoo zurückkehren. Nach einer nicht ganz freiwilligen Zwischenlandung in der afrikanischen Savanne findet sich die Clique plötzlich zwischen lauter Artgenossen wieder.

Der Detective-Routinier Mark Hoffman ist dem tödlichen Verwirrspiel des Fallenstellers Jigsaw schon lange auf der Spur. Nun hat er sich aber als williger Schüler des Serienkillers entpuppt. Scheinbar allein führt er Jigsaws Vermächtnis fort. So finden sich auch im neusten Horrorszenario fünf Menschen in einer mörderischen Versuchsanordnung wieder. Das Spiel ist einfach: Es gibt nur ein Entkommen, wenn sich alle an die Regeln halten. Agent Strahm ermittelt währenddessen auf eigene Faust. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

SEVEN POUNDS Leser-Rating: 3.77 Drama USA (2008); Regie: Gabriele Muccino; mit: Will Smith, Rosario Dawson, Woody Harrelson

Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

SLUMDOG MILLIONAIRE Für die alleinerziehende Mutter Christine bricht eine Welt zusammen, als sie eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt und ihr 9-jähriger Sohn Walter verschwunden ist. Die Polizei gibt sich alle Mühe, ihn zu finden, doch das Kind, das sie ihr schliesslich nach Hause bringen, ist nicht ihr Sohn. Weil der Junge allerdings das Gegenteil behauptet und der Ruf der Polizei auf dem Spiel steht, glaubt keiner der verzweifelten Frau; ausser der Prediger, der sich auch für Christine einsetzt, als man sie in die Psychiatrie einweist. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

Leser-Rating: 3.90 Drama/Romance UK/USA (2008); Regie: Danny Boyle, Loveleen Tandan; mit: Dev Patel, Anil Kapoor

Während der Sendepause der indischen Version von «Wer wird Millionär?» wird der achtzehnjährige Waise Jamal festgenommen. Es scheint zu unwahrscheinlich, dass ein Jugendlicher aus den Slums von Mumbai so weit hat kommen können. Dabei geht es Jamal nicht ums Geld. Für ihn ist

Nach dem von ihm verschuldeten Unfalltod seiner Frau übt sich Ben Thomas in ganz besonderer Art der Schuldreinwaschung: Als Finanzbeamter hilft er hoch verschuldeten Existenzen heimlich mit grosszügigen Steuererleichterungen. Mehr noch: Kranken Menschen spendet er Teile der eigenen Organe und funktioniert so seinen Astralkörper zu einem Ersatzteillager um. Ausgerechnet sein neuer Schwarm Emily wartet nicht auf eine Spenderniere, sondern auf ein neues Herz. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

BODY OF LIES Leser-Rating: 3.75 Drama USA (2008); Regie: Ridley Scott; mit: Leonardo DiCaprio, Russell Crowe

Roger Ferris ist der beste Mann des US-Geheimdienstes. Bei seinen Einsätzen zwischen dem Nahen Osten und Washington hängt Ferris’ Leben oft von der Stimme am anderen Ende einer Telefonverbindung ab: Sie gehört dem CIA-Agenten Ed Hoffman. Hoffman führt seinen Krieg per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht. Läuft in: Bern, Zürich

WALTZ WITH BASHIR Leser-Rating: 3.70 Animation France/Germany/Israel (2008); Regie: Ari Folman

Boaz, ein alter Freund von Regisseur Ari Folman, erzählt ihm eines Nachts in einer Bar von seinem Albtraum: 26 blutrünstige Hunde jagen ihn Nacht für Nacht. Den Traum führt er auf Erinnerungen an seine Erlebnisse im Libanonkrieg zurück. Ari stellt derweil fest, dass ihm jegliche Erinnerung an den Krieg fehlen. Auf Anraten seines befreundeten Psychiaters sucht er Freunde und Kameraden auf, um die Lücken in seinem Gedächtnis zu schliessen. Allmählich kehrt seine eigene schmerzhafte Erinnerung an das Geschehene zurück. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, Zürich

GOMORRA Leser-Rating: 3.68 Crime/Drama Italy (2008); Regie: Matteo Garrone; mit: Salvatore Abruzzese, Simone Sacchettino

Macht, Geld, Blut – damit werden die Einwohner der Provinzen von Neapel und Caser-


kino 21

Donnerstag 29. Januar 2009

ta tagtäglich konfrontiert. Die süditalienische Mafiaorganisation Camorra mischt mit im internationalen Drogenhandel und hat Geschäftsbeziehungen, die von Deutschland bis nach China reichen. Der italienische Regisseur Matteo Garrone erzählt vom Kampf ums tägliche Überleben. Läuft in: Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

LEMON TREE � ETZ LIMON Leser-Rating: 3.68 Drama France/Germany/Israel (2008); Regie: Eran Riklis; mit: Hiam Abbass, Doron Tavory, Ali Suliman

Seit vielen Jahren schon dreht sich das Leben der palästinensischen Witwe Salma nur um ihren kleinen Zitronenhain in der West Bank. Als allerdings der israelische Verteidigungsminister auf das Grundstück nebenan zieht, sieht er in den Obstbäumen ein Sicherheitsrisiko, in dem sich potentielle Attentäter verbergen könnten und veranlasst ihre Abholzung. Doch die zurückhaltende Salma entdeckt ihren Kampfgeist und zieht mit Hilfe ihres jungen Anwalts bis vor den Obersten Gerichtshofs Israels. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

VALKYRIE Leser-Rating: 3.67 Thriller USA (2008); Regie: Bryan Singer; mit: Tom Cruise

«Valkyrie» erzählt die Vorgeschichte und den Ablauf des gescheiterten Attentates auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944. Geschildert werden die Abläufe rund um den Bombenanschlag. Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg neben Adolf Hitler platzierte Bombe ging zwar hoch, tötete den Diktator aber nicht. Der folgende Staatsstreich war ohne Chance und wurde von den Nazis schnell niedergeschlagen. Minutiös werden in «Valkyrie» die Geschehnisse rund um Stauffenberg nachgezeichnet.

den Sommer in Barcelona. Bei einer Vernissage lernen sie den Künstler Juan Antonio kennen, der die beiden schönen Frauen für ein leidenschaftliches Wochenende nach Oviedo einlädt. Vicky, bodenständig und bereits verlobt, ist empört. Cristina, offen für jedes Abenteuer, ist begeistert und überredet ihre beste Freundin schließlich. Prompt werden die beiden Frauen Teil von Juan Antonios chaotischem Liebesleben, zu dem auch seine impulsive Ex-Frau Maria Elena gehört. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

WILD CHILD Leser-Rating: 3.57 Comedy/Romance France/UK/USA (2008); Regie: Nick Moore; mit: Emma Roberts

Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

VICKY CRISTINA BARCELONA Leser-Rating: 3.66 Comedy/Romance Spain/USA (2008); Regie: Woody Allen; mit: Scarlett Johansson

Die beiden Amerikanerinnen Vicky und Cristina verbringen

Poppy ist jung, hübsch und mit allem nur erdenklichen Luxus ausgestattet – und eine verzogene Göre. Als sie es zu weit treibt, verbannt ihr Vater sie in ein spiessiges Mädchen-Internat in England. Poppy ist fest entschlossen, so schnell wie möglich von der Schule und wieder heim nach Kalifornien zu fliegen. Doch die anfänglich verhassten Klassenkameradinnen und der süsse Sohn der Di-

rektorin bringen Poppys Entschlossenheit nach und nach ins Wanken.

upcoming

Läuft in: Bern, St. Gallen, Zürich

REVOLUTIONARY ROAD Leser-Rating: 3.56 Drama UK/USA (2008); Regie: Sam Mendes; mit: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Kathy Bates

04.02 Twilight Vampirromanze nach der Serie von Stephenie Meyer. Horror/Romance USA (2008); Regie: Catherine Hardwicke; mit: Kristen Stewart

Das Ehepaar April und Frank Wheeler lebt Mitte der 1950er Jahre mit seinen zwei Kindern in der Nähe von New York. Frank arbeitet in einem uninspirierenden Bürojob, April ist Hausfrau und fühlt sich in dem idyllischen Vorort eingesperrt. Am Anfang war ihre Beziehung von einer Aufbruchseuphorie erfüllt, so dass April in einem Moment der Rückbesinnung beschliesst, dass die Familie nach Paris umziehen soll. Doch das erstickende gesellschaftliche Klima der Zeit beeinflusst die beiden mehr als sie denken. Läuft in: Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

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05.02Hotel for Dogs Kinder bringen streunende Hunde in einem verlassenen Hotel unter. Comedy USA (2009); Regie: Thor Freudenthal; mit: Emma Roberts, Don Cheadle

05.02The Spirit Frank Miller hat den legendären Comic von Will Eisner verfilmt. Action/Drama USA (2009); Regie: Frank Miller; mit: Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Eva Mendes

05.02Bride Wars Kate Hudson und Anne Hathaway werden zu besten Feindinnen. Comedy/Romance USA (2009); Regie: Gary Winick

Änderungen vorbehalten | © Cinergy

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kino

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5 Changeling

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Revolutionary Road

Brühlgasse 37 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

14:45 17:30 | D 8 J.

14:45 17:30 20:15 | D 12 J.

Australia 20:15 | D 12 J. 7 The Transporter 3

KINOK

Grossackerstr. 3 | 071 245 80 68 | www.kinok.ch

14:45 17:30 | D 14 J. Bolt 20:15 | D 6 J.

The Kautokeino Rebellion (Kautokeino-opprøret) Tokyo Sonata

Do/Fr 17:30 Sa 20:00 | Odf

Lake Tahoe Fr 20:30 | Odf Patti Smith: Dream of Life Fr/Sa 22:30 | Ed

Die drei Räuber Sa 15:00 | D Loos Ornamental Sa 18:00 | D Solaris So 17:00 | Odf

Tausend Ozeane So 20:30 | D

REX STUDIO

Zwinglistr. 2 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

1

Entre les murs (La classe)

14:30 17:30 20:30 | Fd 12 J. 2 Valkyrie 14:15 20:15 | Edf 12 J.

Seven Pounds (weiterhin) Drama USA (2008); Regie: Gabriele Muccino Nach dem von ihm verschuldeten Unfalltod seiner Frau übt sich Ben Thomas in ganz besonderer Art der Schuldreinwaschung: Kranken Menschen spendet er Teile seiner Organe. Ausgerechnet sein neuer Schwarm Emily wartet nicht auf eine Spenderniere, sondern auf ein neues Herz.

3 Revolutionary Road

14:00 17:00 20:15 | Edf 12 J.

14:00 20:00 | Edf 14 J.

5 Slumdog Millionaire

17:15 | Od 14 J.

6 Buddenbrooks

Let‘s Make Money

SCALA

Bohl 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

The Curious Case of Benjamin Button

Do/Fr 15:00 20:00 Sa/So 13:30 17:00 20:30 | Edf 12 J. 2 Australia 14:45 20:00 | D 12 J.

17:15 20:15 | D 12 J.

14:30 17:30 20:30 | Ed 14 J. 14:00 17:15 20:30 | D 12 J.

STORCHEN

Magnihalden 7 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

Bolt 14:15 | D 6 J. The Curious Case of Benjamin Button 16:45 20:15 | D 12 J.

Australia Do/Fr/So 20:15 Sa 16:30 | D 12 J.

CINEDOME

Bildstrasse 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

1

The Curious Case of Benjamin Button

Do/Fr 15:00 20:00 Sa/So 13:30 17:00 20:30 | D 12 J. 2 Bolt 14:45 17:30 | D 6 J.

The Transporter 3

20:15 Fr/Sa 23:00 | D 14 J.

3 Madagascar Escape 2 Africa 14:00 16:15 | D 6 J. Saw 5 18:30 20:45 Fr/Sa 23:15 | D 16 J.

4 Seven Pounds 14:15 17:15 20:15 Fr/Sa 23:00 | D 12 J.

Twilight Fr/Sa 23:00

Do 17:00 So 15:00 | D 6 J.

Inkheart

Fr/Sa 17:00 | D 8 J.

WERDENBERG

Australia

20:00 Sa/So 16:45 | D 12 J.

Twilight

LEUZINGER

Australia

20:15 So 14:30 | D 12 J.

SCHLOSSKINO

Fischmarktstrasse | 055 210 74 44 | www.cinema-leuzinger.ch

Changeling Do/Sa/So 20:15 Fr 21:15 | D 12/14 J.

Revolutionary Road Fr 18:30 Sa/So 17:15 | D

Sa/So 14:30 | D 6 J.

Sa 16:45 | D 12 J.

KIWI TREFF

1

Obere Bahnhofstr. 46 | 055 210 73 33 | www.cinema-leuzinger.ch

20:30 Fr/Sa 23:15 | D 12 J.

Hotel for Dogs 20:15 | D 12 J.

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RAPPERSWIL SG

Sa/So 17:00 | D 12 J.

2 Bolt 14:30 | D 6 J. Valkyrie

Madagascar Escape 2 Africa Do/Fr/So 14:15 | D 4 J. Australia Do/Fr/So 16:30

Grabenstr. 1 | 081 771 60 70 | www. kiwikinos.ch/werdenberg/

Sa 14:00 So 14:30 | D 6 J.

17:00 19:30 | D 12 J.

3 Revolutionary Road

Twilight

Fr/So 17:15 Sa 20:15 | D 12 J.

ABTWIL SG

14:00 16:45 | D 6 J.

Do/Fr/Sa 17:00 So 15:00 | D 6 J.

20:15 So 17:00 | Ed 12/14 J.

MADLEN

Bolt 3D

20:15 So 17:00 | D 10/12 J.

Madagascar Escape 2 Africa

HEERBRUGG

1

The Curious Case of Benjamin Button

2 Vicky Cristina Barcelona

Fr/Sa 22:45 | D 12 J.

Auerstr. 18 | 071 722 25 32 | www.kinomadlen.ch

Buddenbrooks Bolt

14:00 17:00 20:00 | D 12 J.

The Curious Case of Benjamin Button

Bahnhofplatz 7 | 071 913 90 90 | www.cinewil.ch

Auweg | 071 988 60 50 | www. kinopasserelle.ch

1

Sa/So 17:00 | Edf 12/14 J.

WIL SG

WATTWIL

8 Valkyrie

kinotipp

Elegy

CINEWIL

PASSERELLE

Fr/Sa 23:00 | D 14 J.

17:45 | Edf 12 J.

3 Changeling

1

Righteous Kill

4 Madagascar Escape 2 Africa 15:00 | D 6 J. Seven Pounds

Vicky Cristina Barcelona

Sa/So 14:30 | D 6 J.

17:00 Fr/Sa 23:15 | D 12 J.

6 Die wilden Hühner und das Leben

Ghost Town

Do 20:30 | Od

12/14 J.

Madagascar Escape 2 Africa

14:00 20:00 | D 14 J.

Saw 5 Fr/Sa 23:00 | D 18 J. Wolke Neun Sa 14:30 | D 14 J. 4 Seven Pounds 20:30 Do/Fr 14:30 17:30 Fr/Sa 23:15 | D 12 J.

Fr/Sa 23:00 | D 12/14 J.

Bolt

Sa/So 14:30 | D 6/8 J. 20:00 Fr/Sa 23:00 Sa/So 17:00 | D 16 J.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren.

Sa/So 14:30 | D 6 J.

Programm gültig bis: Sonntag, 29. Januar 2009

20:00 Fr/Sa 22:30 Sa/So 14:30 17:00 | D 12/14 J.

Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

2 Changeling

Madagascar Escape 2 Africa 3 Valkyrie

4 Revolutionary Road

20:00 Fr/Sa 22:30 Sa/So 14:30 | D 12/14 J.

kino www.punkt.ch

Impressum Auflage gesamt 370 000 (Regionalausgaben in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen und Luzern) Erscheint Montag – Freitag Herausgeberin Punkt ch AG, Zürich CEO Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 Fax. 058 680 45 01 E-Mail verlag@punkt.ch, anzeigen@punkt.ch vertrieb@punkt.ch, online@punkt.ch

Divine Comedy

Redaktion Fax. E- Mail

058 680 45 35 058 680 45 36 redaktion@punkt.ch

Redaktion St. Gallen Kornhausstrasse 3, Postfach 1324, 9001 St. Gallen, Tel: 071 222 35 53, E-Mail: redaktion.stgallen@punkt.ch Redaktion Basel Drahtzugstrasse 22, 4057 Basel, Tel: 058 680 45 84, E-Mail: redaktion.basel@punkt.ch Redaktion Bern Fabrikstrasse 7, Postfach 7262, 3012 Bern, Tel: 058 680 45 92, E-Mail: redaktion.bern@punkt.ch Redaktion Luzern Winkelriedstrasse 47, 6003 Luzern, Tel: 058 680 45 88, E-Mail: redaktion.luzern@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Mittelland Zeitungsdruck AG Vertrieb Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich Tel: 058 680 45 00, E-Mail: vertrieb@punkt.ch Nachrichtenagenturen Schweizerische Depeschenagentur SDA, Sportinformation SI Bildagenturen Keystone, Getty Images


life&style 23

Donnerstag 29. Januar 2009

Ein kleines Stück Papier für grosse Gefühle Runder Geburtstag: Heute vor 80 Jahren meldete Tempo das Papiertaschentuch zum Patent an.

Tempo-Reklame aus den 1920er Jahren. Bilder: Tempo

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir fristen laut Statistik fast drei Jahre unseres Daseins mit einer triefenden Nase. Dazu kommen ungezählte Tränen, verschuldet durch Herzensbrecher, Abschiede und HollywoodSchnulzen. So kommt es, dass seit nunmehr achtzig Jahren ein quadratisches Stück Papier Zeuge grosser Gefühle und kleiner Wehwehchen ist: Das Papiertaschentuch. Und seine Erfindung ist die gute Nachricht.

Die Schweizer verbrauchen rund 4,8 Milliarden Taschentücher pro Jahr.

die Herstellung aus Papier und die damit verbundene hygienische Einmalbenutzung. Die Tücher nach dem Gebrauch wegzuwerfen, um sich so vor Wiederansteckung durch benutzte Stofftaschentücher zu schützen, galt für die damalige Zeit als bahnbrechende Innovation. Heute, 80 Jahre später, ist Tempo in Europa immer noch Ma rkt f ü hrer: Allein die Schweizer verbrauchen jährlich rund 4,8 Milliarden Taschentücher.

Siegeszug der Hygiene Seine Geschichte begann am 29. Januar 1929. An jenem Tag liessen die Vereinigten Papierwerke Nürnberg unter der Marke «Tempo» das erste Einmaltaschentuch aus reinem Zellstoff patentieren. Das Revolutionäre an den neuen Taschentüchern war

catharina.steiner@punkt.ch catharina.steiner

Das Tempo Taschentuch, wie man es heute kennt.

Kamera, die auch etwas «meh Dräck» verträgt

Fotos schiessen und filmen Die rauhe Schale lässt aber keineswegs auf einen weichen Kern schliessen: Die FT1 schiesst Bilder mit 12 Megapixel, besitzt ein 2,7 Zoll grosses LCD-Display und 4,6-fachen optischen Zoom.

Musik «Blowin' In The Wind» in Reklame Bob Dylan hat erstmals seine Friedenshymne «Blowin' In The Wind» für Werbezwecke in Grossbritannien hergegeben. Der Musiker erlaubte dem Handelskonzern The Cooperative, zu dem auch ein Bestattungsunternehmen gehört, die Nutzung. Dylan gab damit zum ersten Mal in England einen seiner Songs für kommerzielle Zwecke frei.

Internet Gmails jetzt auch offline lesen Google bietet für seinen Gratis-E-Mail-Dienst Gmail einen neuen Service an: Mails kann man ab sofort auch ohne bestehende InternetVerbindung lesen. Dieser Dienst steht momentan aber nur jenen Nutzern zur Verfügung, die Englisch als Sprache für ihr Gmail-Postfach eingestellt haben.

Rockerbueb Stefan Gubser Gubser

Daneben nimmt sie auch Filme in HD-Qualität auf. Die Kamera wird ab März in den Farben Orange, Silber, Grün und Blau lieferbar sein. Der Preis ist noch nicht bekannt. (chi)

Die Lumix DMC-FT1 ist wasserund staubdicht und sehr robust.

Der irische Schriftsteller und Dramatiker Sebastian Barry hat den mit 25 000 Pfund (40 000 Franken) dotierten Costa-Literaturpreis gewonnen. Die Jury zeichnete den 53-Jährigen für seinen Roman «The Secret Scripture» aus.

Neues Programm

Die erste Outdoor-Kompaktkamera von Panasonic Wer bei Schlamm-Orgien an Open-Airs, Schnorchelgängen oder Gipfelbesteigungen gerne eine Kamera dabei hat, ist mit Panasonics neuem OutdoorModell gut bedient. Die Lumix DMC-FT1 ist staubdicht, bis drei Meter Tiefe wasserfest und hält eine Fallhöhe bis zu eineinhalb Metern aus.

Literatur Sebastian Barry gewinnt Costa-Preis

Rockig: Müller-Drossaart, Gubser (oben), Kish (unten), Zogg. Bild: pd

Die «Alten Freunde» sind jetzt «Rockerbuebe». Kaum haben Stefan Gubser, Hanspeter Müller-Drossaart, Laszlo I. Kish und Andrea Zogg zum letzten Mal ihre Midlife-Komödie «Alte Freunde» aufgeführt (am Samstag, 20.10 Uhr zu sehen auf SF1), sind sie bereits wieder an einem neuen Projekt. «Rockerbuebe» heisst die neue Komödie. In den 80er Jahren schaffen vier harte Jungs als «Failling Rocks» den Durchbruch, vermasseln aber die grosse Sause. 30 Jahre später wollen sie es nochmals versuchen. Premiere ist am 12. März im Kurtheater Baden. (var) www.rockerbuebe.ch


24

tv

SF2 Der Untergang 20.00 Uhr, (D 2004), Drama, Regie: Oliver Hirschbiegel, Mit: Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara

Als Traudl Junge zur Privatsekretärin des FĂźhrers erkoren wird, liegt die Nazi-Diktatur bereits im Sterben. â&#x20AC;&#x201C; Oliver Hirschbiegel inszeniert ein erschĂźtterndes Kriegsdrama um die letzten Tage im FĂźhrerbunker. Die Handlung folgt Traudl Junge von ihrer Einstellung im Jahr 1945 bis zur morbiden Selbst-Vernichtung der Nazi-FĂźhrerschaft wenig später.

VOX Die BourneIdentität 20.15 Uhr, (USA 2002), Thriller, Regie: Doug Liman, Mit: Matt Damon, Franka Potente

Ohne Gedächtnis wird der Geheimagent Jason Bourne vor der KĂźste SĂźdfrankreichs aus dem Mittelmeer geďŹ scht. Begleitet von der deutschen Herumtreiberin Marie wird Bourne von den Häschern des CIA in die Enge getrieben, ohne zu wissen, was er fĂźr eine Rolle dabei spielt. â&#x20AC;&#x201C; Energiegeladener erster Teil der Bourne-Trilogie.  

Donnerstag 29. Januar 2009

SF1

SF2

ARD

ZDF

ORF1

15:05 kulturplatz 15:40 kino aktuell 16:05 Um Himmels Willen, Wolf im Schafspelz 16:55 Wege zum GlĂźck 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5gegen5 18:40 glanz & gloria, People-Magazin 18:59 Tagesschau-Schlagzeilen 19:00 Schweiz aktuell 19:25 SF BĂśrse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo 20:05 DOK: Sancho der kleine Riesenotter Die Geschichte einer ungewĂśhnlichen Adoption 21:00 Einstein Themen: GehĂśrlosigkeit/Idiotikon/ Solothurn/Tampon u.a. 21:50 10vor10 22:15 Meteo 22:20 Aeschbacher Extrem 23:15 NZZ Format Heisse Nummern â&#x20AC;&#x201C; Luftakrobaten 23:50 NZZ Swiss made 00:00 Tagesschau

15:10 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 15:45 Der rosarote Panther 16:05 LazyTown â&#x20AC;&#x201C; Los geht's 16:30 Martin Morge 16:40 Lauras Stern 17:00 Alle lieben Raymond 17:25 Die Simpsons 17:50 Mein cooler Onkel Charlie 18:15 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 18:40 Whistler, Das Leben geht weiter 19:30 Tagesschau 20:00 Der Untergang (D 2004) Drama von Oliver Hirschbiegel mit Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Corinna Harfouch 22:55 sportaktuell Moderation: Sascha Ruefer 23:20 Flucht oder Sieg (USA 1981) KriegsAction von John Huston mit Sylvester Stallone, Michael Caine, Max von Sydow 01:20 Veronica Mars Ahoi, Kameraden

15:00 Tagesschau 15:10 Sturm der Liebe 16:00 Tagesschau 16:10 Panda, Gorilla & Co. 17:00 Tagesschau um fßnf 17:15 Brisant, Boulevard Magazin 18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 Tßrkisch fßr Anfänger 19:20 Das Quiz 19:45 Wissen vor 8 19:50 Das Wetter 19:55 BÜrse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Das unglaubliche Quiz der Tiere Moderation: Frank Elstner 22:00 Monitor Moderation: Sonia Mikich 22:30 Tagesthemen Moderation: Tom Buhrow 22:58 Das Wetter 23:00 Schmidt & Pocher Gast: Alfred Biolek 00:00 Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich Comedytalk 01:00 Nachtmagazin

15:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Sport 15:15 NĂźrnberger Schnauzen 16:00 heute â&#x20AC;&#x201C; in Europa 16:15 Wege zum GlĂźck 17:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Wetter 17:15 hallo deutschland 17:40 Leute heute 17:55 Ein Fall fĂźr zwei, Doppelgänger 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Notruf Hafenkante, Familiengeheimnisse 20:15 Der Bergdoktor Väter 21:00 Die WĂślfe â&#x20AC;&#x201C; Nichts kann uns trennen (D 2009) TV-Drama von Friedemann Fromm mit Vincent Redetzki, Neel Fehler, 1/3 22:30 heute-journal 23:00 Maybrit Illner Thema: Stolz und Vorurteil: Patriotismus, Gäste: Julia Bonk, Guido Knopp 00:00 Johannes B. Kerner Gäste: Maike Tatzig, JĂźrgen Vogel, Maddin Schneider u.a.

15:00 Bezaubernde Jeannie 15:25 Eine schrecklich nette Familie 15:50 Hallo Holly 16:10 ZIB Flash 16:15 Gilmore Girls 17:00 Jim hat immer Recht! 17:20 Malcolm mittendrin 17:40 Die Simpsons 18:30 Anna und die Liebe 18:55 ZIB Flash 19:00 Scrubs â&#x20AC;&#x201C; Die Anfänger 19:30 Mein cooler Onkel Charlie 20:00 ZIB 20 20:07 Wetter 20:15 Dr. House Zwietracht 21:00 C.S.I. â&#x20AC;&#x201C; Den Tätern auf der Spur KopďŹ&#x201A;os 21:45 ZIB Flash 21:55 Dorfers Donnerstalk 22:40 Willkommen Ă&#x2013;sterreich Mit Stermann & Grissemann 23:30 Little Britain Abroad Comedy, 1/2 00:00 ZIB 24 00:20 Sport mit Eishockey

ORF2

PRO7

SAT.1

RTL

RTL2

15:10 Sturm der Liebe 16:00 Die Barbara Karlich Show, Verliebt in einen Häftling 17:00 ZIB 17:05 Heute in Ă&#x2013;sterreich 17:40 Winterzeit 18:30 Konkret: Das Servicemagazin 18:51 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Der Bergdoktor Väter 21:05 Universum Unsere einzigartige Welt 22:00 ZIB 2 22:30 â&#x201A;Źco 23:00 Ein Fall fĂźr zwei Tod im Fahrstuhl 00:00 Der Brandstifter (USA 2002) Krimi von Newton Thomas Sigel mit Ray Liotta, John Leguizamo, Colm Feore 01:20 Der Bergdoktor Väter

14:00 We are Family! So lebt Deutschland, Ich hau' ab, jetzt muss du dich um die Kinder kĂźmmern 15:00 Lebe Deinen Traum 15:56 Funky Kitchen Club 16:08 U20 17:00 taďŹ&#x20AC; 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons, SpringďŹ eld-FilmFestival 18:40 Die Simpsons, Lisas Hochzeit 19:10 Galileo 20:15 The Biggest Loser Ă&#x153;bergewichtige im Kampf gegen Pfunde und um 100'000 Euro, Moderation: Katharina Witt 22:15 red! Stars, Lifestyle & More SocietyMagazin 23:15 TV total Moderation: Stefan Raab, Gäste: Cassandra Steen 00:10 talk talk talk â&#x20AC;&#x201C; Die Late Show 00:55 red! Stars, Lifestyle & More SocietyMagazin

15:15 Richterin Barbara Salesch 16:10 Richter Alexander Hold 17:05 Niedrig und Kuhnt â&#x20AC;&#x201C; Kommissare ermitteln 18:00 Celebrations, Wo sind die Helden? 18:30 Anna und die Liebe 19:00 Lenssen & Partner, Die Liebesfalle 19:30 K 11 â&#x20AC;&#x201C; Kommissare im Einsatz, Nur ein kleiner Fehler 20:00 Sat.1 Nachrichten 20:15 Der rosarote Panther (USA 2006) KomĂśdie von Shawn Levy mit Steve Martin, Jean Reno, Kevin Kline 22:15 Klinik am Alex Herz Ăźber Kopf, Start der neuen Ă&#x201E;rzte-Soap mit Jana Voosen, Andreas Brucker, Tobias Kay 23:15 Navy CIS Falsche Fährten 00:15 Forbidden TV 01:15 Das Making of

15:00 Mitten im Leben! 16:00 Mitten im Leben! 17:00 112 â&#x20AC;&#x201C; Sie retten dein Leben 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv â&#x20AC;&#x201C; Das Magazin 18:30 Exclusiv â&#x20AC;&#x201C; Das Star-Magazin 18:45 RTL Aktuell 19:03 RTL Aktuell â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Alarm fĂźr Cobra 11 â&#x20AC;&#x201C; Die Autobahnpolizei Heldentage 21:15 CSI: Den Tätern auf der Spur KopďŹ&#x201A;os 22:15 Bones â&#x20AC;&#x201C; Die Knochenjägerin Der Schädel in der WĂźste 23:10 Prison Break StĂśreinďŹ&#x201A;Ăźsse 00:00 RTL Nachtjournal Moderation: Ilka EssmĂźller 00:27 RTL Nachtjournal â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter 00:35 CSI: Den Tätern auf der Spur KopďŹ&#x201A;os

15:10 Yu-Gi-Oh! GX 15:35 My Pokito 15:40 One Piece 16:05 Ninja Warrior 16:30 Hinterm Sofa an der Front, Das VerďŹ&#x201A;ixte 17. Jahr 17:00 Still Standing, Das Vorbild/Du sollst nicht lĂźgen 18:00 Immer wieder Jim, Hilfe, die Kinder sind weg!/Die Ă&#x153;berraschungs-Party 19:00 Big Brother 20:00 RTL II News Nachrichten 20:15 Law & Order: New York Verhandlungsfähig 21:10 Frauentausch 23:10 Exklusiv â&#x20AC;&#x201C; Die Reportage Aus alt mach neu! â&#x20AC;&#x201C; Letzte HoďŹ&#x20AC;nung Skalpell 00:10 RTL II News 00:25 Law & Order: New York Todessehnsucht 01:20 Law & Order: New York Verhandlungsfähig

K1

VOX

ARTE

3SAT

3+

13:05 Everwood, Phase drei 14:05 O.C., California, Glßcksspiele 15:05 Gilmore Girls, Die letzte Klappe 16:00 Wildes Wohnzimmer 17:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner, Tag 4: Gernot/Hamburg 19:50 Unter Volldampf, Tag 4: Restaurant Maximilian in Bad Griesach 20:15 Die Bourne-Identität (USA 2002) Thriller von Doug Liman mit Matt Damon, Franka Potente 22:30 Copykill (USA 1995) Thriller von Jon Amiel mit Sigourney Weaver, Holly Hunter, Dermot Mulroney 00:40 vox nachrichten 01:00 Die Bourne-Identität (USA 2002) Thriller von Doug Liman mit Matt Damon, Franka Potente

5:00â&#x20AC;&#x201C;19:00 Ăźber Satellit /Digital 14:45 Endstation Schafott (F/I 1973) Drama 16:15 Der grosse Derdiedas 16:55 X:enius 17:25 ARTE Kultur 17:40 Vier Frauen und ein Todesfall, Schutzengel 18:30 ARTE Expeditionen 19:00 Das Geheimnis der Atombombenversuche 19:45 ARTE Info 20:00 ARTE Kultur 20:15 Die letzte KĂśnigin von Liuwa Ă&#x153;berleben in Afrikas Wildnis 21:00 Wild at Heart â&#x20AC;&#x201C; Die Geschichte von Sailor und Lula (USA 1990) Roadmovie von David Lynch mit Nicolas Cage, Laura Dern 23:00 Es war einmal ... Wild at Heart analysiert 23:55 Paris Berlin â&#x20AC;&#x201C; Die Debatte Kapitalismus â&#x20AC;&#x201C; Die Krise als Chance? 00:55 Kika (E/F 1993) Satire von Pedro AlmodĂłvar

15:00 Das Geheimnis der verlorenen Atombomben, Moderation: Guido Knopp 15:45 Mythos ÂŤAtlantikschlachtÂť â&#x20AC;&#x201C; Die Wahrheit Ăźber Hitlers Seekri 16:30 Russlands Helden der Kälte 17:15 Ländermagazin 17:45 schweizweit 18:00 Kuckuckskinder 18:30 nano 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Yazd WĂźstenoase im Iran, Länder â&#x20AC;&#x201C; Menschen â&#x20AC;&#x201C; Abenteuer 21:00 scobel Moderation: Gert Scobel 22:00 ZIB 2 22:25 Das Piano (AUS/F '93) Drama von Jane Campion mit Holly Hunter, Harvey Keitel, Anna Paquin 00:20 10 vor 10 00:50 Rundschau

13:15 Malcolm mittendrin, Der SĂźndenbock/Cheerleader 14:00 Swiss DayQuiz 17:00 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Das Verbrechen im Visier, Die Hormonfalle 17:45 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Das Verbrechen im Visier, Verwechslungsopfer 18:35 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Der Tote im Fahrstuhl 19:25 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Scherbenhaufen 20:15 Criminal Intent TĂśdliche Täuschung 21:05 CSI â&#x20AC;&#x201C; New York KopďŹ&#x201A;os 21:55 CSI â&#x20AC;&#x201C; New York Eine Ladung Schrot 22:45 SwissQuiz 2Night

15:15 King of Queens 16:10 kabel eins news 16:20 Abenteuer Alltag â&#x20AC;&#x201C; Wir wandern aus! 17:15 Abenteuer Alltag â&#x20AC;&#x201C; so leben wir Deutschen 17:45 Abenteuer Leben â&#x20AC;&#x201C; täglich  Wissen 18:45 Das Fast Food-Duell 

   â&#x20AC;&#x201C; Spitzenkoch gegen Lieferservice  ! 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter $$!$'"! '&!$!  ! 20:15 Mein neues Leben ! !!%! Ich heirate eine Familie â&#x20AC;&#x201C; #%!  Der Liebe wegen nach 





  /(, Texas   (3$2(6'-4 21:15 Hagen hilft! Friseurin    -5#$$5$/ Tina Russo aus LĂśrrach  (1"*(00(+22:15 K1 Magazin Fakten,  ()$'(3" die bewegen ($!2)2,%1' 23:15 K1 Doku Die kleinsten  *.$,4$**$ Menschen der Welt 2,1$/4$&0 00:15 K1 Reportage  ()$'(3" Die Kirmes kommt â&#x20AC;&#x201C; ($!2)2,%1' Unterwegs mit Schau $%!$#$%! stellern !!#(&#% 01:12 kabel eins late      #! news  /-1(#(&'1 01:15 Forbidden TV

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media 25

Donnerstag 29. Januar 2009

youtube

Nordkorea: Den Mond auf die Erde holen Aus dem Nordkorea des Kim Jong Il kommen ja immer wieder mal unglaubliche Meldungen. Diese sprengt nun aber den Rahmen: Der geliebte Führer will bis ins Jahr 2015 Koreaner auf den Mond schicken. Ziel ist

es, den Trabanten auf die Erde zu holen, natürlich nach Pjöngjang. Witzige Parodie oder reale Propaganda? (mrg)

Video www.punkt.ch

Wall-E betrachtet sein Lieblingsfundstück aus der Müllhalde. Bild: Disney

dvd

Sci-Fi: Das Grauen nimmt kein Ende

Species 4: Das Erwachen

mit Helena Mattsson, Fox, 94 Min Unsere Einschätzung:

Schon Teil 1 von «Species» war Trash, allerdings auf hohem Niveau. Mit jedem Sequel wurde der Sci-Fi-Horror allerdings schäbiger. Wie zu Erwarten bietet auch Teil vier nichts Neues. Die junge Professorin Miranda (Helena Mattsson) findet heraus, dass sie im Labor erschaffen wurde und begibt sich daraufhin auf einen Rachefeldzug gegen die Wissenschaftler, die sie erschaffen haben. Müde Story, schlechte Darsteller – zum Abschalten. (cat)

«Wall-E»: Der beste Film des Jahres 2008 Ab heute ist die Roboter-Romanze von Pixar als DVD in den Läden erhältlich. Der verlotterte Roboter Wall-E rollt durch eine Welt, die einer Müllhalde ähnelt. Er räumt auf und presst den Abfall zu Schrottwürfeln. Sein einziger Freund ist eine Kakerlake, denn die Menschen haben den Planeten vor 800 Jahren verlassen und kurven seither in einem Raumschiff durchs Weltall. Als eines Tages ein unbekanntes Flugobjekt auf

der Erde landet und die schnittige Roboter-Frau Eve absetzt, ändert sich der Alltag von Wall-E schlagartig. Er verliebt sich unsterblich. Liebe auf den ersten Blick Zuschauer und Kritiker hat der gefühlsvolle Roboter mit seinen Kulleraugen schon in der Tasche, bevor er um die Liebe seiner Eve buhlt. «Wall-E», der nicht nur

Liebesgeschichte, sondern auch Ökosatire ist, heimste zu 96 Prozent positive Kritiken ein. Der in Los Angeles ansässige Verband der Filmkritiker hat den Animationsfilm aus Disneys Produktionsstätte Pixar Ende Dezember gar zum besten Film des Jahres erkoren. Eine Ehrung, die einem Trickfilm nur selten zuteil wird.

web

Nach dem Erfolg des ersten Teils war klar, dass EA ein Sequel liefern würde. Dieses setzt das Konzept des realistischen Skateboard-Vergnügens konsequent fort. In «Skate 2» warten mehr erlernbare Tricks, verschiebbare Objekte und eine grössere Spielwelt auf die digitalen Funsportler. (mrg)

Nicht alles, was Spass macht, wirft auch einen grossen Nutzen ab. So zum Beispiel die Applikation iFog für das iPhone und den iPod touch. Man kann auf das iPhone hauchen und beobachten, wie sich die Oberfläche beschlägt.

Apps: Das iPhone nebelt ein

Skate 2

Playstation 3, für 99.Electronic Arts Unsere Einschätzung:

gesprochen von Ben Burtt, Elissa Knight, u.a. Walt Disney, 95 Min. Unsere Einschätzung:

nicole.goebel@punkt.ch

game

Skate 2: Virtuelles Rollbrettfahren

Wall-E

apple.com/itunes Screenshot: «.ch»

Anschliessend kann man auf der virtuell beschlagenen Oberfläche Nachrichten verfassen. Die Applikation gibt es für 1.10 Franken im iTunes Store. (wil)


26

rätsel

20.–

«Buffet» V. Class, Hausen am Albis

Donnerstag 29. Januar 2009

100.– 500.– 1000.–

50.–

«Putzequipe» M. Shin, Wohlen

100.–

50.–

Täglicherr SMS-Tipp START HINT an 970 Wir suchen ((CHF 0.70 pro SMS) Begriffe zum Thema

2000.–

«TGV» M. Purtschert, Aesch

20.– 300.–

«am Bahnhof»!

1 6 6

Wortspiel 4230 Franken

50.–

Wir suchen Begriffe zum Thema «am Bahnhof»! (Bsp.: Lift)

«Bankomat» R. Cohen, Kloten

20.–

«Bahnsteig» K. Lienhard, Zürich

Infodienst Senden Sie GELOEST an die 970, um die gelösten Wörter per SMS zu erhalten! (CHF 0.50/Anfrage)

Tagestipp: Die findet man auch an Tramhaltestellen!

Sudoku leicht 8

«Schliessfach» C. Gasser, Amriswil

20.–

«Bücherladen» E. Simsek, Lichtensteig

Sudoku schwer

4 2 3 1 8 5 8 5 2 7 3 3 2 2 9 5 4 7 3 9 1 6 7

5

6

2

7

5

8

1

5

7 9 5 1 3

6

9

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Hinter 13 Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag, unter dem das Wort versteckt ist!

Teilnahmeschluss 1.2.2009, 24.00 Uhr. Lösung kann aus mehreren Wörtern bestehen. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben! Die Nutzung techn. Hilfsmittel (Dialer etc.) ist bei der Teilnahme ist untersagt. Die Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung führt zum sofortigen Ausschluss von der Teilnahme- bzw. Gewinnberechtigung.

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sport 29

Donnerstag 29. Januar 2009

Nach Spielmacher Nejc Hojc fällt bei Pfadi Winterthur auch der deutsche Topskorer Alexander Mierzwa bis Saisonende aus. Der Flügel muss sich einer Operation am Handgelenk unterziehen und fällt rund drei Monate aus. Damit befindet sich Pfadi in akuter Personalnot, denn auch der Südkoreaner Lee Jun-Hee sowie Captain Erich Studer sind angeschlagen.

Zweierbob Baumann holt sich ersten Europacup-Sieg Im italienischen Cesana hat Gregor Baumann (25) sein erstes Rennen im Europacup gewonnen. Der frühere Junioren-Weltmeister aus dem Toggenburg setzte sich im ­Saisonfinale mit dem Zweierbob 0,14 Sekunden vor dem deutschen Gesamtsieger Manuel Machata durch. Baumann beendete die Saisonwertung als Zweiter.

Andy Rihs: «Wir wollen ein sauberes Team» Andy Rihs hat beim BMC Racing Team die Mehrheit übernommen. Ziel ist vorerst die Teilnahme an der Tour de Suisse, die Tour de France bleibt noch ein Traum. Trotz der zahlreichen Enttäuschungen, die ihm als TeamBesitzer widerfahren sind, hat Andy Rihs dem Radsport die Treue nicht aufgekündigt. Auf die anstehende Saison hin hat er gemeinsam mit seinem langjährigen Berater Jim Ochowicz die Mehrheit beim zweitklassigen BMC Racing Team übernommen. Anders als mit Phonak begnügt er sich heute damit, kleine Brötchen zu backen. Rihs: «Wir wollen ein sauberes Team. Das liegt mir am meisten am Herzen.» Vorrangiges sportliches Ziel des Teams ist es, junge

Neuer Golf-Captain Montgomerie führt Tigers suchen Ersatz Europa zum Ryder Cup Colin Montgomerie wurde zu Europas Captain für den Ryder Cup 2010 bestimmt. Der 45-jährige Schotte folgt in ­diesem Posten auf Nick Faldo (Eng), der im September im prestigeträchtigen Teamwettbewerb gegen die Amerikaner eine Niederlage einstecken musste.

Neuer Keeper Italiener im Kasten von Bellinzona Der Axpo-Super-League-Klub Bellinzona engagierte den früheren italienischen U21Nationalgoalie Carlo Zotti (26) bis Ende Juni 2011. Zotti ist als neuer Nummer-1-Goalie vorgesehen.

Saison-Aus für Jeff Toms Die SCL Tigers müssen für den Rest der Saison auf Stürmer Jeff Toms verzichten. Der 34-jährige Kanadier hat am vergangenen Freitag in Rapperswil-Jona einen Meniskusschaden sowie einen Innenbandriss im linken Knie erlitten. Er wird sich nun einer Operation unterziehen müssen. Wegen Adduktorenproblemen hatte Toms bereits rund die Hälfte der Regular Season verpasst. Die Emmentaler wollen nun bis zum Ende der Transferfrist (31. Januar) einen Ersatzausländer für Toms verpflichten.

Fahrer an die Spitze heranzuführen: Neben amerikanischen haben auch sechs einheimische Talente sowie die beiden Routiniers Markus Zberg und Alexandre Moos in der von John Lelangue geführten 17-köpfigen Truppe Unterschlupf gefunden. An der Tour de Suisse soll der Nachwuchs den Nachweis für die Tauglichkeit des Konzepts ablegen. Noch zieren sich die Organisatoren, BMC die Startberechtigung zu erteilen. Rihs bleibt zuversichtlich: «Wir wollen sehen, ob die Organisatoren ein Team, das mit acht Schwei-

Hoffnungsträger: Rihs und Schweizer Meister Zberg. Bild: Keystone

zern antreten würde, links liegen lassen können.» Die ganz grosse Bühne visiert Rihs noch

nicht an: «Die Teilnahme an der Tour de France wird vielleicht in zwei Jahren zum Thema.» (mh)

Nach zwei Jahren DopingSperre: Landis in Sicht

Ab heute darf der gewesene Tour-Sieger von 2006 wieder in die Pedalen treten

Floyd Landis. Bild: Keystone

Floyd Landis hat einen langen Atem. Das bewies er nicht nur in den Steigungen der Tour de France 2006, sondern auch in den verschiedenen Verfahren gegen die Aberkennung des Tour-Sieges, die ihn beinahe ruinierten. Nie hat der Amerikaner ein Geständnis abgelegt, beharrlich zweifelt er noch heute die Arbeit der Justiz und der Anti-Doping-Behörden an. Mit Ablauf seiner zweijährigen Sperre wegen Testosteron-

missbrauchs will der 33-Jährige mit seiner Vergangenheit abschliessen: «Ich will einfach nur noch Rennen fahren.» Pikant: Wenn Landis am 14. Februar an der KalifornienRundfahrt für das US-Team Ouch sein Comeback gibt, wird auch das neue Team seines früheren Arbeitgebers Andy Rihs am Start stehen. Mehr noch: Auch der Phonak-Patron hat für den Termin sein Kommen angekündigt. (mh)

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Küngs zweiter Triumph

Fünf Schweizer unter den ersten zwölf

Der 34-jährige Stürmer Patrick Oppliger verlängerte beim EV Zug seinen Vertrag um ein Jahr bis 2010. Der Defensivcenter wird damit im Herbst seine zwölfte Saison in Serie mit dem EV Zug in Angriff nehmen.

Patrick Küng gewann in Les Orres (Fr) seine zweite Europacup-Abfahrt. Im Dezember hatte der 25-jährige Glarner, der in Wengen sein Weltcup-Debüt gab (19. in der Superkombination), schon am Patscher-

Jeff Toms. Bild: Keystone

kofel in Innsbruck triumphiert. Mit dem drittplatzierten Vitus Lüönd schaffte es ein weiterer SwissSki-Fahrer aufs Podest. Insgesamt klassierten sich fünf Schweizer unter den ersten zwölf.

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sport

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Donnerstag 29. Januar 2009

Bärenstarker Nadal stürmt ins Halbfinal

Neuer Rekord Van der Sar seit 1032 Minuten ohne Gegentor Edwin van der Sar hat am Montagabend beim 5:0 von Manchester United gegen West Bromwich Albion einen Rekord aufgestellt. Der holländische Torhüter ist in der Premier League seit nunmehr 1032 Minuten ohne Gegentor.

Noch keinen Satz verloren – jetzt trifft er auf Landsmann Verdasco

WM-Absage Holaus mit Kniebeschwerden Die österreichische Abfahrerin Maria Holaus wird wegen Knieproblemen nicht an den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d'Isère (3 bis 15. Februar) teilnehmen.

Cup-Achtelfinale Alex Freis Tor für Dortmund nutzlos

Rafael Nadal.

Der Schweizer Nati-Captain Alex Frei traf im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen in der 11. Minute aus rund elf Metern Entfernung. Der Treffer reichte Dortmund aber nicht: Der Portugiese Hugo Almeida (62.) und Claudio Pizarro (80.) drehten die Partie noch.

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Nadal warnt vor Verdasco Im Duell gegen Landsmann Verdasco spricht die Statistik klar für Nadal: Er hat alle sechs Duelle gewonnen. «Seit dem Davis-Cup-Final spielt er auf einem anderen Niveau, das wird schwierig», warnt Nadal, der mit der Finalqualifikation eine Serie aufrechterhalten könnte: Seit seiner Melbourne-Premiere 2004 (3. Runde) hat er sich in jedem Jahr, in dem er gespielt hat, um eine Runde verbessert. (si)

Alinghi segelt wieder

Heute um 9.30 Uhr trifft Roger Federer in Melbourne im Halbfinal auf den Amerikaner Andy Roddick. Es ist das Duell zweier Spieler, die einander schätzen. «Roger muss nichts mehr beweisen. Er ist der Grösste. Er stand 2008 bei den GrandSlam-Turnieren zweimal im Final, in einem Halbfinal und er hat ein Turnier auch gewonnen. Trotzdem hiess es, er sei

ausser Form. Er verdient viel mehr Respekt», sagt Roddick. Der Amerikaner liegt im Direktvergleich zwar 2:15 hinten, hat aber das letzte Duell 2008 in Miami gewonnen. «Das schadet sicher nicht», sagt er. Gegen Federer zählt Roddick jetzt auf seine Lauffreudigkeit, denn unter seinem neuen Trainer Larry Stefanki hat er sieben Kilo verloren. (si)

Erstmals seit 2003 und dem ersten Sieg im America's Cup segelt Alinghi ab morgen wieder in Neuseeland. Auf Initiative des Teams New Zealand und des Sponsors Louis Vuitton lockert die zerstrittene CupSzene das juristische Hickhack mit einer Regatta auf. Vor Auckland treten die Teams erstmals

seit dem Cup 2007 auf je zwei Booten der Kiwis und von BMW Oracle bis zum 14. Februar gegeneinander an. Von den Schweizern sind Nils Frei und Yves Detrey (Alinghi) sowie Christian Scherrer und Enrico De Maria (K-Challenge) dabei. Alinghi-Boss Ernesto Bertarelli fehlt auf der Crew-Liste. (si/red)

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Ein schwerer Brocken

Der Weltranglisten-Erste Nadal hat bisher erst 40 Games abgegeben und ist wie im Vorjahr noch ohne Satzverlust. Im Halbfinal trifft er auf Verdasco, der Tsonga aus dem Weg räumte. Gut für Nadal, denn letztes Jahr hatte ihm der Franzose in Melbourne im Halbfinal nur sieben Games überlassen.

Roddick hat abgenommen und will Federer zusetzen Die America's-Cup-Syndikate treten in Neuseeland an

Ziehung vom 28. Januar 2009 9

Bild: Keystone

Die spanische «Filzball-Armada» gewann 2008 total 17 Titel und damit mehr als doppelt so viele wie die Franzosen, welche in dieser Statistik mit sieben Titeln den zweiten Platz belegten. Gestern untermauerten die Spanier ihre Vormachtstellung mit einem 2:0 gegen die Franzosen: Nadal bezwang Gilles Simon in drei und Verdasco schaltete JoWilfried Tsonga in vier Sätzen aus. Gewonnen hat «down under» aber noch kein Spanier. Nadal war gegen Simon nahe daran, den zweiten Satz zu verlieren. Er musste bei 4:5 im zweiten Durchgang einen Satzball abwehren, blieb aber insgesamt doch ungefährdet – auch deshalb, weil Simon sich durch viele leichte Fehler um die Früchte seiner Arbeit brachte.

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Keine Pause für Ammann Wegen dem Gesamtweltcup springt er in Sapporo Simon Ammann und Andreas Küttel gönnen sich keine Pause und werden am Wochenende zu den Weltcup-Springen in Sapporo antreten. Das Schweizer Duo liess bis gestern offen, ob es den Trip nach Japan auf sich nimmt oder für einen Trainingsblock aus Kanada nach Europa zurückkehrt. Ammann und Küttel blieben nach der Olympia-

Hauptprobe in Whistler, wo sie sich mit vier Betreuern auf die Spiele 2010 einstimmten. Auf der neuen OlympiaGrossschanze hatte Ammann am Wochenende die WeltcupFührung an Gregor Schlierenzauer abtreten müssen. Er liegt nun 108 Punkte zurück. Am Dienstag hatte sich auch der Österreicher für den Abstecher nach Japan entschieden. (si)

Das Team von Ernesto Bertarelli kämpft wieder zu Wasser. Key


sport 31

Donnerstag 29. Januar 2009

sportticker Fussball

Deutschland Cup. Achtelfinals: : Bayer Leverkusen - Energie Cottbus 3:1 (3:0). Borussia Dortmund - Werder Bremen 1:2 (1:0). Karlsruher SC - Wehen Wiesbaden (2. Bundesliga) 0:1 (0:0). Wolfsburg - Hansa Rostock (2.) 5:1 (0:0). – Viertelfinal-Auslosung am 1. Februar, Spiele am 3./4. März. Italien. Serie A. 21. Runde: Torino - Reggina 0:0. Fiorentina - Napoli 2:1. Chievo Verona Lecce 1:1. Atalanta Bergamo - Bologna 0:1. Udinese - Juventus Turin 2:1. Cagliari - Siena 0:1. AS Roma - Palermo 2:1. Sampdoria Genua - Lazio Rom 3:1. Catania - Inter Mailand 0:2. AC Milan - Genoa 1:1. Rangliste (je 21 Spiele): 1. Inter Mailand 49. 2. Juventus Turin 43. 3. AC Milan 41. 4. Genoa 37. 5. AS Roma 36. 6. Fiorentina 35. 7. Napoli 33. 8. Palermo 32. 9. Lazio Rom 31. 10. Cagliari 28 (26:23). 11. Siena 28 (16:19). 12. Atalanta Bergamo 27. 13. Udinese 26 (30:33). 14. Catania 26 (20:26). 15. Sampdoria Genua 23. 16. Bologna 22. 17. Lecce 19. 18. Torino 17 (21:36). 19. Chievo Verona 17 (14:30). 20. Reggina 14. England. Premier League. 23. Runde: West Bromwich Albion - Manchester United 0:5. Tottenham Hotspur - Stoke City 3:1. Portsmouth - Aston Villa 0:1. Sunderland - Fulham 1:0. West Ham United - Hull City 2:0. Everton - Arsenal 1:1. Blackburn Rovers - Bolton Wanderers 2:2. Wigan Athletic - Liverpool 1:1. Manchester City - Newcastle United 2:1. Chelsea - Middlesbrough 2:0. Rangliste: 1. Manchester United 22/50. 2. Chelsea 23/48 (44:13). 3. Liverpool 23/48 (37:15). 4. Aston Villa 23/47. 5. Arsenal 23/42. 6. Everton 23/37. 7. Wigan Athletic 23/32 (26:24). 8. West Ham United 23/32 (31:31). 9. Manchester City 22/28. 10. Hull City 23/27. 11. Fulham 21/26. 12. Sunderland 23/26. 13. Portsmouth 22/24. 14. Tottenham Hotspur 23/24 (24:28). 15. Bolton Wanderers 23/24 (24:32). 16. Newcastle United 23/23. 17. Blackburn Rovers 22/22. 18. Middlesbrough 23/21 (18:35). 19. Stoke City 23/21 (20:38). 20. West Bromwich Albion 23/21 (20:42). Holland. Cup. Letzter Achtelfinal: Den Haag - Twente Enschede (mit Nkufo/ 1:0 und 2:0) 1:5. Frankreich. Cup. Sechzehntelfinal: Lyon Marseille 1:0. - Achtelfinals (3./4. März): Dijon (2.) - Grenoble. Guingamp (2.) -Le Mans. Ajaccio (2.) - Monaco. Lille - Lyon. Rodez (3.) Paris St- Germain. Rennes - Lorient. Boulognesur-Mer (2.) - Toulouse. Sedan (2.) - Vitré (4.). Testspiele von Schweizer Klubs: Grasshoppers - Schaffhausen 4:1. Young Boys - Legia Warschau (Pol) 0:1. Sion - Aarau 3:1. Neuchâtel Xamax - Concordia Basel 3:3. Thun - La Chaux-de-Fonds 2:1. St. Gallen - FC Lustenau (2. Liga Österreich) 4:2. Gossau - Karlovac (2. Liga Kro) 3:3. Locarno - Bellinzona 3:2.

Tennis

Melbourne. Australian Open. Grand-SlamTurnier (17,445 Mio Franken/Hart). Männer. Viertelfinals: Nadal (Sp/1) s. Simon (Fr/6) 6:2, 7:5, 7:5. Verdasco (Sp/14) s. Tsonga (Fr/5) 7:6 (7:2), 3:6, 6:3, 6:2. Halbfinal-Tableau: Nadal (1) - Verdasco (14); Roddick (7) Federer (2). Frauen. Viertelfinals: S. Williams (USA/2) s. Kusnezowa (Russ/8) 5:7, 7:5, 6:1. Dementjewa (Russ/4) s. Navarro (Sp) 6:2, 6:2. HalbfinalTableau: Swonarewa (7) - Safina (3); Dementiewa (4) - S. Williams (2). Doppel. Männer. Viertelfinals: Dlouhy/ Paes (Tsch/Ind/4) s. Bolelli/Seppi (It) 6:1, 7:6 (7:5). Mixed. Viertelfinals: Garrigues/Robredo (Sp/7) s. Schnyder/Moodie (Sz/SA) 5:7, 6:4, 12:10.

«Sensationell!» Die ZSCHelden im Siegesrausch Nach dem bisher grössten Sieg in der Klubgeschichte gab es für die ZSC Lions nur eines: Feiern! Und dann wars geschafft. Die letzten zehn Minuten waren für die ZSC Lions und ihre Fans in Rapperswil nur noch ein ­Geduldsspiel gewesen – das Warten auf die Schlusssirene. Spätestens ab der 50. Minute und dem 4:0 von Alston gab es keinen Zweifel mehr, wer der Triumphator der Champions Hockey League ist. Nach der Sirene brachen alle Dämme. «Das ist sensationell!», schrie ZSC-Oldie Alston (39) ins TV-Mikrofon. Am Ort, wo sonst die graue Maus Rapperswil-Jona Lakers gegen den NLA-Abstieg spielt, feierte der ZSC den grössten Erfolg der Klubhistorie. «Wir sind verdient Europameister geworden», sagte nach der Ehrenrunde ein erschöpfter, aber überglücklicher Severin Blin-

1:0 – Blaine Down jubelt: «Das wichtigste Tor meiner Karriere!» Bild: Key

denbacher. Nach einem kräftigen Schluck aus der Bierdose ergänzte er: «An unserem Sieg sieht man, dass ein Team stärker ist als 25 Individuen.» In der Tat: Auf eindrückliche Art wies der Schweizer Underdog die russische Übermannschaft aus Magnitogorsk in die Schranken. Die Zürcher überliessen Metallurg keinen Quadratzentimeter Eis. Einer dieser emsigen, bisher unauffälligen Arbeiter war Blaine Down. Der GCK-Topskorer traf zum wichtigen 1:0. «Unglaublich! Ich bin froh, dass ich dem Team helfen konnte. Mein erstes Tor in der Champions League war auch das wichtigste meiner Karriere», sagte Down in den Katakomben und küsste die Goldmedaille. matthias.dubach@punkt.ch

Klitschko-Brüder im Kampf Nur zusammen glücklich Wladimir und Vitali Klitschko verteidigen ihre WM-Titel

Bruno Risi und Franco Marvulli sind wieder vereint

Wladimir Klitschko (Ukr) wird seine WM-Titel als nächstes gegen David Haye (Gb) verteidigen. Das bestätigte der Schwergewichts-Weltmeister nach WBO- und IBF-Version gestern in Kiew. Noch sind Verhandlungen im Gange. Der Titelkampf soll aber aller Voraussicht nach am 20. Juni in London stattfinden. Wladimirs älterer Bruder und WBC-Weltmeister Vitali

Nur gemeinsam sind sie stark. Das haben die Sixjours-Stars Bruno Risi und Franco Marvulli eingesehen. Auf Wunsch des Berliner Rennveranstalters starteten die beiden Pedaleure nach ihrer Trennung im Dezember erstmals wieder gemeinsam. Und gleich kam der Erfolg (2. Platz) zurück. Eine Trennung auf Zeit, die beiden gut tat. «Bruno hat gemerkt, was er an mir hat. Und

Vitali (r) und Wladimir Klitschko.

Klitschko tritt am 21. März in Stuttgart gegen den Kubaner Juan Carlos Gomes an. (si)

ich merkte, was ich an Bruno habe», weiss Marvulli. Denn beide ergänzen sich perfekt, übernimmt Risi doch die Rolle als Sprinter und Marvulli die des Tempobolzers. Die «Ehekrise» ist damit überwunden. «Einzig unsere Gegner profitierten von der Trennung und lachten sich ins Fäustchen», sagt Risi. Das Lachen wird den Kontrahenten schnell wieder vergehen. (toe)

Fünf Millionen für Beckham Milan will den englischen Star-Kicker behalten Gemäss Medienberichten will Milan David Beckham nicht mehr ziehen lassen. Mit Grund: Seit dessen Ankunft haben die Italiener kein Spiel verloren. Deshalb sollen sie die Verhandlungen mit Los Angeles Galaxy schon aufgenommen und die nicht gerade stolze Summe von fünf Millionen Euro für den Verbleib des geliehenen Kickers über den 8. März hinaus gebo-

ten haben. Dann nämlich endet das Gastspiel des Engländers. Milan würde Beckham gerne bis 2010 an sich binden. Am Montag schliesst das Transferfenster in Italien, bis dahin müsste der Wechsel perfekt sein. Für die «Rossoneri» ist er längst einer der ihren, wie der umschwärmte Beckham bestätigt: «Alle behandeln mich so, als sei ich schon seit Jahren hier.» (red)

Ihre Zeit ist nicht abgelaufen: Risi/Marvulli sind vereint. Bild: Keystone


Zitat des Tages «Ich bin auch glücklich, mir Berger die GPs als Fan anzuschauen.» Gerhard Ex-Formel-1-Teambesitzer

Nadal Der Spanier zieht ohne Satzverlust ins Halbfinale seite 30

sport

Therapie zeigt Wirkung

Daniel Albrecht spricht auf Antibiotika-Behandlung an Ski-Weltmeister Daniel Albrecht (25) liegt weiterhin in der Uniklinik in Innsbruck im künstlichen Tiefschlaf. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft ohne Komplikationen. Und die Ärzte sind daran, mit einer Antibiotika-Behandlung die Lungenentzündung unter Kontrolle zu bringen. Die Entzündung war entstanden, nachdem sich Blut in

beiden Lungenlappen angesammelt hatte. Das Universitätslabor hat den verantwortlichen Keim jedoch sehr früh identifizieren können. Die Therapie ist darauf abgestimmt worden und es gibt gemäss der Klinik Anzeichen, dass Albrecht gut darauf reagiere. Die Funktion der Lunge sei unter den aktuellen Beatmungsbedingungen stabil.

Robinho unter Verdacht: Ist er ein Vergewaltiger? Der Brasilianer sorgt weiter mächtig für Schlagzeilen Manchester City-Star Robinho sorgt abseits des Rasens mal wieder für negative Schlagzeilen. Erst haute der 25-Jährige unentschuldigt aus einem Trainingslager ab und flog heim nach Brasilien. Jetzt bekam der Stürmer «Besuch» von der Polizei. Der Verdacht: Robinho soll in einer Diskothek in Leeds eine junge Frau sexuell missbraucht haben. Chris Nathaniel, Mediensprecher des Brasilianers, dementiert: «Robinho weist alle Anschuldigungen über ein Fehl- oder kriminelles Verhalten zurück und ist bereit, weiter mit der Polizei zusammenzuarbeiten.» Für seine Flucht aus dem Trainingslager musste Robinho rund 320 000 Franken Strafe zahlen. Sollte sich der Verdacht der sexuellen Nötigung beBrasilienStar Robinho. Bild: Keystone

wahrheiten, wird er dafür sicher nicht mit einer Geldbusse davonkommen. (toe)

Der 40-jährige Ari Sulander mit dem «Silver Stone», der Trophäe für das beste Team in Europa. Bild: Keystone

ZSC Lions zelebrieren das Wunder Europas

Die Zürcher schlagen Magnitogorsk 5:0 und gewinnen die Champions League Punkt 22.06 Uhr ist es soweit. ZSC-Goalie Ari Sulander stemmt den Pokal in die Höhe. Den «Silver Stone», die Krone für die beste Eishockey-Mannschaft Europas. 96,5 Zentimeter hoch, sieben Kilo schwer. Der Finne ist einer der Eckpfeiler des Triumphes. Die Trophäe darf er in Empfang nehmen, weil ihm Captain Seger den Vortritt gibt: «Diesen Titel hatte er noch nicht. Ari hat es verdient!»

Und dann zeigt Mathias Seger seine Zahnlücke, lacht und sagt: «Super! Genial! Sensationell! Wunderschön! Wir sind die Nummer 1 Europas – was wollen wir mehr?» Und wie sich die Zürcher gestern in Rapperswil auf den Thron geschwungen haben: Den russischen Millionarios aus Magnitogorsk schenken sie keinen Raum. Sie sind bissig und cool. Kreativ und pflichtbewusst. Sie zelebrieren das

Wunder Europas, demütigen den Gegner mit 5:0 und schaffen die riesige Sensation. Mit dem historischen Triumph haben die Zürcher auch ihre Kasse gefüllt. 2,5 Millionen Franken Preisgeld hat der ZSC eingespielt, der Gewinn beträgt über eine Million Franken. Und es winkt ein weiteres Highlight. Im Herbst darf der ZSC gegen ein NHL-Team um den Victoria-Cup spielen. Vielleicht in Zürich. seite 31


SG, 29.01.2009