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www.punkt.ch

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Wetter Seite 42

18 Seiten Wohntrends Alles, was das Leben zu Hause noch schÜner macht seiten 24 bis 41 Dienstag, 30. September 2008 – Nr. 189

DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

St. Gallen

Schweizer Babyboom aus dem Reagenzglas

Schweizer Kinder werden vermehrt im Labor und nicht Babys, die aus dem Reagenzglas kamen. Das ist Rekord. mehr im Schlafzimmer gezeugt. Grund ist die zunehmende Das Durchschnittsalter der Frauen, die sich kßnstlich Unfruchtbarkeit der Männer. Im letzten Jahr waren es 1995 befruchten lassen, liegt bei fast 36 Jahren. seite 3

Bahnhof-Oper Eva Mei und Vittorio Grigolo probten schon mal. Heute

ßberträgt das Schweizer Fernsehen La Traviata live aus dem Zßrcher HB. seite 13

ausland

US-Abgeordnete schmettern Finanzplan ab seite 9

wirtschaft

Rezession: DĂźstere Prognosen fĂźr die Schweiz seite 6

people

Bruce Darnell: Heute erstmals der Star auf 3+ seite 17

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09.09.2008 11:50:38 Uhr


schweiz

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fraunörgeli

30. September 2008

Kirche Sabo und Koch haben Frieden geschlossen Auch bei der Terminsuche für das Einigungsgespräch kam es zum Streit.

Franz Sabo ist wieder im Amt, Kurt Koch darf mit Loyalität gegenüber der Kirche rechnen. Ein jahrelanger Streit wird beigelegt. Also diese Verbote! Nach

dem Essen muss ich jetzt also vor der Beiz das Trottoir machen. Also ich sage Ihnen: So krebst der Lungenkrebs bei mir auf jeden Fall zurück. Denn bei dieser Affenkälte rafft mich eine Lungenentzündung dahin, bevor der Arzt auch nur das kleinste Tumörchen entdecken konnte. Den Offroader wollen sie mir auch wegnehmen und auf den Skipisten ist ein Alkoholverbot im Anmarsch. Also ich bin ja schon mal auf die nächsten Verbote gespannt. Wie wäre es mit einem Verbot langer Fingernägel? Die könnte ich ja als Waffen einsetzen. Oder mit einem Verbot vorehelichen Geschlechtsverkehrs? Davon wäre ich wenigstens nicht betroffen. Oder mit einem Verbot von Miss-Wahlen, wie es Kambodscha plant? Also da muss ich ja schon zugeben: Jedes Verbot sollte man dann doch nicht verbieten.

fragedestages Was halten Sie davon, dass immer mehr Kinder im Reagenzglas gezeugt werden? SMS A Das ist erfreulich B Das ist erschreckend C Das ist mir egal Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

votingvongestern Soll Christoph Blocher wieder in den Bundesrat zurückkehren? 45% Ja 50% Nein 5% Weiss nicht

Sechs Jahre lang hat der Streit gedauert. Nun haben Priester Franz Sabo und Bischof Kurt Koch Frieden geschlossen. Sabo bekundet in der gemeinsamen Mitteilung seine «Treue zum katholischen Glauben und seine Loyali-

tät gegenüber dem Bischof von Basel.» Er verspricht zudem, bei Problemen künftig den direkten Weg zum Bischof zu suchen, statt an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Gegenzug hebt das Bistum Basel die Suspendierung gegen Sabo auf.

Der deutsche Priester Franz Sabo. Bild: Keystone

Zuvor haben sich der aufmüpfige Priester und der Bischof jahrelang bekämpft.

Kritik an Vorgesetzten Sabo begann seinen Dienst in Röschenz vor zehn Jahren. 2002 wurden ihm pädophile Neigungen vorgeworfen, die nicht erhärtet wurden. Später griff Sabo in Interviews und Gottesdiensten seine Vorgesetzten in der katholischen Kirche an, worauf er vom Amt suspendiert wurde. (sda)

Verkehrsminister ärgert sich über volle Züge Thomas Hurter gelangte in der Fragestunde an den Verkehrsminister Moritz Leuenberger: «Kann die SBB zwischen Schaffhausen und Zürich nicht mehr Sitzplätze schaffen?», wollte der Schaffhauser SVP-Nationalrat wissen. Es habe genügend Sitzplätze, meinte Leu-

enberger. Allerdings stiegen fast alle Passagiere in den vorderen Zugteil und könnten wegen der zwischengeschalteten Lokomotive nicht in den hinteren leeren Teil des Zuges wechseln. «Darüber ärgere ich mich auch etwas», sagte der SPBundesrat. (blu)

Frühzeitig in einem Verein: Ein kleiner Hockeyaner. Key

Sport für Fünfjährige «Jugend + Sport» soll auf Kinder ab fünf Jahren ausgedehnt werden. Swiss Olympic unterstützt den Vorschlag des Bundes für eine Revision des Sportförderunggesetzes. «J+S» für

Fünfjährige sei sinnvoll, weil Kinder so in die Bewegung geführt werden, so Swiss Olympic. Die Ausdehnung soll allerdings nicht mit privaten Sponsoren finanziert werden. (sda)

Rüstungsprogramm: Stöckli auf Schmids Linie Der Ständerat hält am Rüstungsprogramm fest. Mit 33 zu 3 Stimmen hat er sich gestern gegen den Nationalrat gestellt, der das Programm in einer unheiligen Allianz von SVP und LinksGrün versenkt hatte. Auch ein Antrag der SPStänderätin Gisèle Ory, die umstrittene Anschaffung der Kampfjets zu verschie-

ben, fand in der Kleinen Kammer kein Gehör. Der Nationalrat soll bis zur Dezembersession einen Kompromiss suchen, forderte Hans Altherr, FDP. Das Rüstungsprogramm von Armeeminister Samuel Schmid sieht Ausgaben von 917 Millionen Franken vor. Einen grossen Teil davon für Kampfjets. (sda)

Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Bild:Keystone


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30. September 2008

Fulehung vertrieben Die Schweiz, ein Land des Brauchtums. Gestern wurde in Thun wieder einmal der «Fulehung» (fauler Hund) durchs Städtchen gejagt. Dieser Brauchtum gründet in der Schlacht von Murten, als die Thuner den Hofnarren Karl des Kühnen festnahmen. Bild: Keystone

Rekord Immer mehr Kinder werden im Glas gezeugt Rekord in der Fortpflanzungsmedizin: 2007 wurden 1995 Babys in Schweizer Labors gezeugt. Die Schweizer Männer sind in einer Fruchtbarkeitskrise. Krankheiten, Rauchen, Stress und fortgeschrittenes Alter schaden der Spermaqualität. Der unerfüllte Kinderwunsch treibt immer mehr Paare zur künstlichen Befruchtung. Waren es 2003 noch 3500, sind es 2007 bereits 5400. Bei der

Hälfte der behandelten Paare liegt das Fruchtbarkeitsproblem beim Mann. Tiefe Erfolgsquote Die Zeugung im Reagenzglas gelingt aber nicht immer. Nur jede dritte Behandlung führt zu einer Schwangerschaft. Diese Quote verharrt seit Jahren auf gleichem Niveau. Und nur 70 Prozent der Schwangerschaften halten bis zur Geburt. So entstehen von rund 73 000 Neugeborenen pro Jahr 2000 aus einer künstlichen Befruchtung. Und die Mütter der künstlich gezeugten Kinder werden immer älter. «Un-

Brigitte Greutmann.

Oliver Stock Journalist

Schon aufgegallen? Unsere Banken sprechen inzwischen ungern vom Investmentgeschäft. Vermögensverwaltung ist dagegen schwer in Mode. Dabei geht es bekanntlich darum, Geld von privaten und institutionellen Kunden einzusammeln, es zu bewahren und zu mehren. Klingt gut, oder? Klingt nach begabten Bankern, die in einem soliden Land leben, das bislang noch jeder Krise erfolgreich getrotzt hat. Gier? Nein danke! Althergebrachtes und Kundenpflege sind in. Allenfalls hier und da darf mal bei einem Deal geholfen werden.

«Den Banken geht die Puste aus» ders sehen. Machen wir uns nichts vor: Investoren und Märkte geben den Banken kein Geld, weil die zu viel davon verspielt haben. Unsere Notenbank kann nicht ewig die Finanzbranche mit Liquidität überschwemmen. Die Geduld der Steuerzahler lässt sich auch nicht ohne Ende strapazieren. Und auf die Chinesen oder die Herren aus Singapur war noch nie Verlass.

Oft im Labor gezeugt: Das ersehnte Kind. Bild: Keystone

nen behandelt. «Oft lassen sie den Tränen erst draussen freien Lauf.» In der Regel seien es gut verdienende Paare, die sich eine künstliche Befruchtung leisten, sagt Greutmann. «Doch es sind auch weniger Wohlhabende darunter. Diese

punkt

Man kann die Sache auch an-

sere Patientinnen sind im Schnitt etwa 38 Jahre alt», sagt Brigitte Greutmann, Laborantin einer Fertilisationspraxis (siehe unten). Statistisch liegt das Alter der künstlich befruchteten Frauen bei 36 Jahren. Das Durchschnittsalter der Frau bei der Geburt des ersten Kindes ist fünf Jahre tiefer. Die Männer, die zusammen mit der Partnerin einen Arzt aufsuchen, sind im Schnitt etwas über 38 Jahre alt. (blu)

Enttäuschte Gesichter nach Schwangerschaftstest Brigitte Greutmann sieht täglich enttäuschte Gesichter. «Nach dem Schwangerschaftstest geht es den Patientinnen häufig schlecht», sagt die Laborantin bei der In-vitroFertilisations-Praxis Fehr in Schaffhausen, die pro Jahr etwa 200 Patientin-

auf den

sparen eben für die Behandlung und verzichten auch mal auf die Ferien.» Eine künstliche Befruchtung kostet zwischen 5000 und 10 000 Franken. Manchmal übernimmt die Krankenkasse einen Teil, jedoch auf freiwilliger Basis. (blu)

Damit geht der Branche die Puste aus. Woher soll das Geld nun kommen? Übrig geblieben sind die Reichen, die Sparer und jene Institutionen, die das Geld ihrer Kunden oder Mitarbeiter anlegen müssen, um zum Beispiel deren Altersvorsorge zu finanzieren. Sie sollen unseren Banken jetzt brav ein paar Milliarden Stutz rüberschieben, nachdem der Rest der Welt das Vertrauen verloren hat. Aber wer glaubt ernsthaft, dass mit der grossen Finanzkrise Gier und Spekulation gestorben sind? Kein Mensch. Es geht munter weiter. Nur das Umfeld ändert sich gerade ein bisschen. Oliver Stock, Journalist der Wirtschaftszeitung «Handelsblatt». Der Deutsche lebte lange in Zürich.


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schweiz

30. September 2008

Pervers Knecht wegen Sex mit Kälbern verurteilt Weide, ein weiteres verendet zwei Tage später.

Der Tierquäler misshandelte auf einem Basler Bauernhof drei Kälber auf brutale Weise. Zwei Tiere starben daran.

Eine Mirage. Bild: Keystone

Samuel Schmid gegen Touristen in Kampfjets

Dem Bauern aus Oberwil BE zeigt sich in der Nacht vom 30. auf den 31. August auf seinem Hof ein Bild des Grauens. Als er nachts nach

einem Jodlerausflug zurückkommt, liegen drei seiner Kälbchen schwer verletzt im Jungtiergehege. Eines stirbt noch auf der

Bundesrat ist gegen legales Kiffen

Bern Samuel Schmid hält Kampfjetflüge für Touristen für ein «fragwürdiges Freizeitverhalten». Dies antwortete der Verteidigungsminister auf eine Frage von Nationalrätin Franziska Teuscher (Grüne). Hintergrund der Frage: Das Musée de l`Aviation Militaire in Payerne bietet Mirage- und Hunterflüge an.

Die Hanfinitiative gehe zu weit und regle nur das Kiffen, klammere aber andere Drogen aus, sagt Gesundheitsminister Pascal Couchepin. Für die Abstimmungen am 30. November empfiehlt der Bundesrat ein Nein. Ausserdem komme die Abstimmung zu früh, da die Liberalisierung eben erst abgelehnt worden sei. Die Hanfinitiative verlangt, dass der Konsum von Cannabis straffrei wird. Für den Eigengebedarf soll der Besitz, Erwerb und Anbau erlaubt sein.

Töfffahrer aus Italien tödlich verunfallt Tschierv Ein 28-jähriger Töfffahrer aus Italien ist im Münstertal GR mit einem Postauto zusammengestos­ sen. Er starb noch auf der Unfallstelle. 27 Jugendliche, die im Postauto sassen und auf dem Weg in ein Ferienlager waren, mussten nach dem Unfall psychologisch betreut werden.

Ja zur Revision Zur Revision des Betäubungsmittelgesetztes empfiehlt der Bundesrat ein Ja. Das Referendumskomitee stört sich besonders an der

Die Luftfahrt soll Geld bekommen Bern Die Erträge aus der Kerosinsteuer sollen neu der Luftfahrt zugutekommen. Der Nationalrat hat die Vorlage zur Schlussabstimmung am Freitag verabschiedet. Zurzeit fliesst die Hälfte der Gelder aus der Besteuerung in die Bundeskasse. Die anderen 50 Prozent gehen an den Strassenverkehr.

Heroinabgabe an Schwerstsüchtige. Die kontrollierte Abgabe von Heroin wurde 1999 vom Stimmvolk befristet zugelassen. (sda)

Illegales Kiffen. Bild: Key

Bild: Keystone

Mit Tempo 121 durch das Dorf gerast

Schläger verbreiten Angst in Thusis Thusis In der Bündner Gemeinde

Thusis verbreiten Jugendliche und junge Erwachsene Angst und Schrecken. Zuletzt haben diese über das Wochenende fünf Personen spitalreif geschlagen. Die Behörden wandten sich nun mit einem Hilfegesuch an den Kanton. (sda)

Stummer Täter Das Statthalteramt Arlesheim hat nun einen 21-jährigen Mann zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen und einer Busse von 1500 Franken verurteilt und ihn aus der Schweiz ausgewiesen. Der junge Mann aus Po-

len hat sich in der Untersuchungshaft vier Wochen nicht zur Tat geäussert. Bei einem der Kälber ist aber nachgewiesen, dass es zu Sex gekommen war. Der Mann war Knecht auf einem Pferdehof in der Region. Schon 2007 hatte er auf zwei Höfen in der Schweiz als Knecht gearbeitet, damals illegal. (sda)

Nasser Spass

Drinnen im Bundeshaus sassen die Politiker gestern und kauten trockene Themen. Draussen auf dem Bundesplatz genoss dieser Hund das nasse Vergnügen.

Die neue fixe Radaranlage der Kantonspolizei Fribourg auf der A12 bei Bösingen kommt mit Blitzen kaum noch nach: In der Nacht auf Montag hat sie einen Autofahrer geblitzt, der mit 241 km/h unterwegs war. Erlaubt sind 120. Der gleiche Radar erfasste am vergangenen Samstag zwei Autos, die mit 200

bzw. mit 212 km/h über die Autobahn rasten. Auch im St. Gallischen Eschenbach wurde gerast. Ein 25-jähriger Autofahrer ist am Sonntag mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h durch das Dorf geblocht. Erlaubt sind dort 50 km/h. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle entzogen. (sda)


Die Pfeffer- oder Chilischote gehört nicht zur Gattung Pfeffer. Einheizen tut sie trotzdem tüchtig. Also Vorsicht, Samen und Scheidewände sollten Sie entfernen. Chili eignet sich gut für Gulasch, Schmorfleisch, Eintöpfe, fernöstliche oder lateinamerikanische Gerichte.

Schwarzer Pfeffer entsteht aus unreifen grünen Früchten, die durch Trocknen runzlig und schwarz werden. Er passt zu sehr vielen Gerichten. Probieren Sie ihn auch mal mit Erdbeeren oder Schokolade.

Grüner Pfeffer behält die ursprüngliche Farbe der unreifen Frucht dadurch, dass er frisch in Salzwasser eingelegt oder schnell bei hohen Temperaturen getrocknet wird. Er hat eine mildere Würze als schwarzer Pfeffer. Szechuan-Pfeffer ist ebenfalls streng genommen kein Pfeffer, sondern die getrocknete Beere des Gelbholzbaumes. Er schmeckt beissend scharf, hat ein leichtes Zitronenaroma und kann eine betäubende Wirkung auf Zunge und Lippen haben.

Roter Pfeffer ist eher selten. Er besteht aus vollkommen reifen, ungeschälten Früchten und wird meist in salzige oder saure Lake eingelegt. Seine Schärfe ist eher mild.

Weisser Pfeffer ist eigentlich roter Pfeffer. Also vollreif, jedoch in fliessendem Wasser eingeweicht, wodurch sich die rote Schale löst. Dadurch wird er kleiner und sein Geschmack ist reiner und aromatischer. Er passt gut zu Fisch und hellen Saucen.

Gehört ins Sauerkraut und nicht in diese Pfeffermühle: Wacholder.

Wie scharf sind Sie? Besser selber kochen (6): Welcher Pfeffer ist der richtige für welches Gericht? Mehr Infos gibt’s auf unserer KOCHEN-Internetseite. Und das Magazin an fast jedem Kiosk oder im Probeabo für nur 10 Franken: 0800 013 013 oder www.wildeisen.ch/pfeffer


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wirtschaft finanzkrise

WALL STREET STÜRZT AB New York Die Ablehnung des US-Ret-

tungsplans liess den Dow Jones um fast 7 Prozent abstürzen. Schon Europas Börsen schlossen tiefrot. Die UBS-Aktie sackte um 13,6 Prozent auf 18,15 Fr. ab. Das schürt neue Übernahmegerüchte.

30. September 2008

Konjunktur Schweiz rutscht in eine Rezession Ende des Optimismus: Erstmals reden Experten von einer Rezession. Die Flaute dauert aber nicht lange.

B&B WIRD VERSTAATLICHT London Die britische Regierung

DEUTSCHE REGIERUNG HAFTET Berlin Die deutsche Regierung

übernimmt das Risiko von Kreditausfällen bei der Hypo Real Estate: Zusammen mit Privatbanken tritt sie für insgesamt 35 Mrd. Euro ein. WACHOVIA ZU CITIGROUP New York Die Citigroup übernimmt

das operative Geschäft der angeschlagenen Regionalbank Wachovia. FORTIS TEILVERSTAATLICHT

Brüssel Die Benelux-Staaten haben

für 11,2 Mrd. Euro die Hälfte am holländisch-belgischen Finanzkonzern Fortis erworben. Belgien beteiligt sich zudem an der Kapitalerhöhung des Immobilienkonzersn Dexia. GELD FÜR MORGEN STANLEY

New York Die zu den führenden

japanischen Banken zählende Mitsubishi-Bank investiert 9 Mrd Dollar in die US-Bank Morgan Stanley.

Das Bier wird nächstes Jahr teurer Zürich Feldschlösschen erhöht die Preise. Ab Januar 2009 wird das Bier im Schnitt um 4,5 Prozent teurer, wie «10vor10» berichtet. Hauptgründe seien die gestiegenen Preise für Hopfen und Malz. Die Stange wird damit 10 bis 20 Rp. teurer.

Alitalia: Rettungsplan in Reichweite Rom Endlich Einigung: Nach zähen

Verhandlungen haben die letzten zwei verbleibenden Gewerkschaften dem Rettungsplan für die marode Alitalia zugestimmt. Damit ist eine grosse Hürde für ihren Verkauf an die italienische Investorengruppe CAI ausgeräumt. (sda)

Wirtschaftsflaute: Kein Geld mehr in den Taschen. Bild: Key

TRÜBE AUSSICHTEN FÜR LOHNHERBST Die miese Wirtschaftslage stärkt die Macht der Arbeitgeber bei den anstehenden Lohnverhandlungen. Die KOF geht für 2009 nur noch von einer nominalen Lohnerhöhung von 2,8 Prozent aus. 2010 werden die Löhne um 1,7 Prozent wachsen. Der Arbeitgeberverband sieht sich damit für die Lohnrunde im Herbst bestärkt: «Wir mahnen wegen den schlechteren Aussichten

Dow Jones 10365,45 -6,98% Eurostoxx 50 3008 -4,69% Rohöl (USD) 93,83 -9,37%

zu erhöhter Vorsicht», sagt Präsident Thomas Daum. Die Gewerkschaften hingegen halten an ihren Forderungen fest. «Gerade bei abschwächender Wirtschaft muss die Kaufkraft gestärkt werden», sagt Unia-Sprecher Hans Hartmann. «Zudem besteht Nachholbedarf - daran ändern eine Prognose gar nichts.» Sie pocht weiterhin auf Erhöhungen von rund 4,5 Prozent. (sfo)

Nach Hiobsb ot s ch a ften aus den USA sorgt jetzt die Konjunktur für Katerst i m mu ng. Die Schweiz rutscht in eine Rezession, meldet die Forschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Sie erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in den nächsten zwei Quartalen leicht schrumpft – damit sind die Kriterien einer Rezession erfüllt. Für das gesamte Jahr 2009 schraubt die KOF die Prognosen ebenfalls stark zurück: Ging sie im Juni noch von einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 1,8 Prozent aus,

Ergebnis

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Prognose KOF

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6800 6700

6500 Inserat.qxp:Layout SMI 1 25.9.2007 9:26 -4,63% 6600

Di

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Tief hält nicht an Doch das Tief hält nicht lange an: Schon für 2010 sind die Wachstumsprognosen mit 1,5 Prozent wieder im Bereich des Potenzialwachstums. Roth: «In den USA gibt es erste positive Anzeichen. Auch das Rettungspaket wird die Wirtschaft ankurbeln.» (sfo)

4

6900

6500

spricht sie jetzt nur noch von 0,3 Prozent. «Der Grund für die rasante Verschlechterung ist der dramatische Stimmungsumschwung in der EU», sagt Willy Roth von der KOF. «Die Finanzkrise und der starke Euro haben den Nachbarländern überraschend stark zugesetzt.» Das dämpft die Schweizer Exportindustrie enorm.

Das Schweizer Wirtschaftswachstum

Veränderung des BIP in %

verstaatlicht die Hypobank Bradford & Bingley (B&B). Das ist nach Northern Rock bereits die zweite Verstaatlichung 2008 in Grossbritannien.

Do

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Presented by

Global biotechnology company (NASDAQ: BIIB) with International Headquarters in Switzerland

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Euro / CHF 1,5696 -1,49% Seite Dollar / CHF 1,0847 -0,51% Gold Kg (CHF) 31813 +3,26%


wirtschaft 7

30. September 2008

Telekom Sunrise kauft Problemkind Tele2

440 Holzarbeiter verlieren ihren Job Luterbach SO Aus für die Zellstofffa-

Von Dorothea Schläpfer

Sunrise-CEO Christoph Brand kauft sich für 50 Millionen Franken neue Kunden. Trotz dem moderaten Preis sind Experten skeptisch. Mit dem Kauf von Tele2 gewinnt Sunrise vor allem eines: Ein weiteres Stück Marktanteil der stark umkämpften Schweizer Telekom-Branche. Doch Telekom-Experten reagieren zurückhaltend: «Tele2 ist keine Perle», sagt Richard Frei, Telekom-Analyst der ZKB. Denn die skandinavische Firma rutschte im ersten Halbjahr 2008 erneut in die roten Zahlen. Gerade

im wichtigsten Geschäftsfeld, dem Festnetz-Bereich, verlor Tele2 viele Kunden. Von den insgesamt 420 000 Tele2 Kunden haben noch 300 000 einen Festnetz-Anschluss. «Dieses Geschäftsfeld wird weiter schrumpfen», sagt Frei. Sunrise bleibt derweilen optimistisch. Sunrise-Sprecher Gottardo Pestalozzi sagt: «Wichtig für uns ist der Kundenstamm.» Dieser

Sunrise-Chef Christoph Brand. Bild: Keystone

kann die Nummer zwei auf dem Markt auf rund 2,7 Millionen steigern. Die neuen Kunden von Tele2 übernimmt Sunrise mit den

bestehenden Verträgen – für sie ändert sich also nichts. Auch der Name Tele2 bleibt laut Sunrise vorerst so bestehen.

brik des norwegischen Konzerns Borregaard in Luterbach/Riedholz. Das Werk wird geschlossen. 440 ­Angestellte verlieren ihren Job. Das im Juli eingeleitete Kostensenkungsprogramm reiche nicht. Die Lage habe sich wegen markant gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen sowie eines starken Preis- und Absatzeinbruches in den Hauptmärkten Asiens weiter ver­schlechtert. Laut Stefan Meili, Chef der Borregaard Schweiz, wird für die 440 Mitarbeiter und 45 Lehrlinge ein Sozialplan ausgearbeitet und ein Job-Center eingerichtet. Neben Abgangsentschädigungen würden auch vorzeitige Pensionierungen angeboten. Die Gewerkschaften fordern eine Alternative zum Kahlschlag. (red)

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ausland

30. September 2008

China Hat verseuchte Milch auch Schokolade vergiftet?

Manipulierte Wahlen in Weissrussland Minsk Bei der Parlamentswahl in

Weissrussland hat die Opposition keinen einzigen Sitz gewonnen. ­Internationale Wahlbeobachter ­erkannten Unregelmässigkeiten bei der Stimmenauszählung. Das ­Versprechen von Präsident Lukaschenko einer demokratischen Abstimmung sei nicht eingehalten worden, erklärten die Wahlbeobachter.

Verhaftungen

Der Milch-Skandal weitet sich aus: Auch in China hergestellte Schokolade könnte verseucht sein. Ein Hersteller zog seine Produkte schon zurück. Der Skandal um verseuchtes Milchpulver in China verdirbt jetzt auch den Genuss von Schokolade: Der internationale Süsswarenhersteller Cadbury zog elf Schokoladenprodukte zurück, die in Peking hergestellt worden sind und in Hongkong verkauft werden. Cadbury sprach von einer reinen «Vorsichtsmassnahme». Das Hongkonger Zentrum für Nahrungsmittelsicherheit rief die Bevölke-

Regierungsbildung in Simbabwe steht bevor Harare Simbabwes Präsident

Robert Mugabe hat die Bildung einer neuen Einheitsregierung bis Ende der Woche in Aussicht gestellt. Mit der Opposition sei mittlerweile weitgehende Einigkeit über die Besetzung der Ministerposten erzielt worden. (sda)

rung dazu auf, den Konsum der betreffenden Schokoladenprodukte einzustellen. Der Handel solle den Verkauf stoppen. Die Schokoladen würden getestet. Drei Tote bestätigt In dem Skandal um die Chemikalie Melamin, mit der minderwertige Milch aufgebessert worden war, sind mehr als 50 000 Säuglinge an Nierensteinen erkrankt. Rund 10 000 Kinder liegen

Schokoladenausstellung in Peking. Bild: Keystone

noch im Spital. Drei Todesfälle sind bestätigt. Ob in den zurückgerufenen Schokoladen in Hongkong tatsächlich Melamin entdeckt worden ist, blieb zunächst offen. (sda/red)

Die Polizei in der Provinz Hebei hat 22 Verdächtige festgenommen, die ein Netzwerk für den Vertrieb von Melamin betrieben oder selbst Milch damit gepanscht haben sollen. Es handle sich meist um Leiter von Milchstationen oder Viehzuchtbetrieben. Milchbauern wehren sich allerdings gegen den Vorwurf der Panscherei und beschuldigen den grossen Milchkonzern Sanlu, hinter den betrügerischen Aktivitäten zu stecken. (sda)

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30. September 2008

Finanzkrise Abgeordnete lehnen Rettungspaket ab

Priester wegen 101 Straftaten vor Gericht Freiburg Wegen 101 Straftaten

muss sich seit gestern ein katholischer Priester im deutschen Freiburg vor Gericht verantworten. Der Geistliche soll sich unter anderem mit unwahren Angaben Darlehen von über 200 000 Franken erschlichen haben. Ausserdem soll er eine Frau, mit der er eine Beziehung führte, geschlagen haben.

Rückschlag für US-Banken: Das Repräsentantenhaus schickte den 700 Milliarden Dollar Rettungsplan für die Finanzmärkte bachab. Es war eine knappe Entscheidung: 228 Abgeordnete stimmten nach dreistündiger Debatte gegen das Hilfspaket, nur 205 Abgeordnete votierten dafür. Vor allem Republikaner, die staatliche Eingriffe grundsätzlich ablehnen, waren gegen das Programm. Die Demokraten stimmten in ihrer Mehrheit dafür.

Präsident George W. Bush reagierte nach Angaben eines Sprechers mit «grosser Enttäuschung» auf die Niederlage.

Abstimmung im Parlament: Knappe Entscheidung. Bild: Key

Neuer Rettungsplan? Bush wolle bereits in Kürze mit seinen engsten Beratern zusammentreffen, um weitere Schritte zu beraten, hiess es weiter.

Ziel des Plans war es, mit den 700 Milliarden Dollar weitere Turbulenzen auf den Finanzmärkten zu verhindern. Laut Experten wird nun genau dies passieren.

Der US-Fernsehsender CNN berichtete jedoch gestern, dass das Weisse Haus bereits an einem neuen Rettungsplan arbeite. (sda/red)

Ein Schiff im Garten Auf seinem Weg von der Werft im deutschen Papenburg Richtung Nordsee passiert die Celebrity Solstice ein Haus am Deich. Das 315 Meter lange und 2852 Passagiere fassende Kreuzfahrtschiff lässt den Backsteinbau wie ein Puppenhaus aussehen. Key

Mord in der Gamerszene

Ein 21-jähriger Deutscher hat laut www.express.de im britischen Nottingham einen Studenten erstochen – aus Eifersucht. Der Deutsche hatte in einem Gameforum die Freundin des Opfers kennengelernt und sich verliebt. Doch die Angebetete wollte offenbar nichts von ihm wissen. (wil)

Polen: Lech Walesa ist 65 Jahre alt geworden

Lech Walesa (65). Bild: Key

Der frühere polnische Arbeiterführer und ExPräsident Lech Walesa beging gestern seinen 65. Geburtstag. In einer Feierstunde im Warschauer Königsschloss ist er als Symbol der demokratischen Revolution in Mitteleuropa gewürdigt worden. (sda)

ÖVP-Chef tritt zurück

Nach den Verlusten seiner Partei bei der österreichischen Parlamentswahl ist ÖVP-Chef Wilhelm Molterer von seinem Amt zurückgetreten. Molterer hatte die konservative Partei in die Wahl geführt. Die ÖVP fuhr dabei mit 25,6 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis ein. (sda)

Frankreich: Immer mehr sind arbeitslos Paris Die Arbeitslosenzahl in

Frankreich ist im August so stark gestiegen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Menschen auf der Suche nach einem Vollzeitjob wuchs im Vergleich zum Vormonat um 41 300 und nähert sich damit der Zwei-Millionen-Marke.

Ägypten: Verschleppte Touristen sind frei Kairo Die vor über einer Woche in der Sahara verschleppten europäischen Touristen sind frei und wohlauf. Das ägyptische Fernsehen zeigte gestern ihre Ankunft auf einem Militärstützpunkt östlich von Kairo. Lösegeld sei keines geflossen, wie die Behörden versicherten.

Merkel zieht Lehren aus CSU-Wahlschlappe Berlin Die Bundeskanzlerin und

CDU-Chefin Angela Merkel will als Folge des Wahl-Fiaskos der CSU in Bayern ihren Wahlkampf auf die Zukunftsthemen Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Integration ausrichten. Die CDU und ihre Schwesterpartei CSU werden sich bemühen, den Bürgern eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen und ihnen Halt zu geben, sagte die Kanzlerin gestern. (sda)

Angela Merkel. Bild: Keystone


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st. gallen

Pilotprojekt zur besseren Integration St. Gallen Migrantinnen und Migranten sollen sich dank des Internets in ihrer neuen Heimat besser zurechtfinden. Der Kanton startet dafür ein Pilotprojekt für Gemeinde-Websites. Die ersten zehn Gemeinden, welche in dieses Projekt miteinsteigen, erhalten einen Unterstützungsbeitrag.

Änderung des Volksschulgesetzes Weinfelden Der Kanton Thurgau will im Kindergarten und in der Primarschule Blockzeiten einführen. Der Grosse Rat berät derzeit über die dafür notwendige Änderung zweier Paragraphen im Volksschulgesetz. Durch die Einführung der Blockzeiten entstünden Mehrkosten von vier Millionen Franken. (red) Anzeige

30. September 2008

Brunner «Glasfasernetz ist Technologie der Zukunft» netzes begonnen werden. Dies, weil die Technischen Betriebe schon heute Wasser, Strom, Gas oder Fernwärme in die Häuser liefern und entsprechende Leitungen bis zum Endverbraucher bereits bestehen.

Die Stadt St. Gallen soll für knapp 78 Millionen Franken ein leistungsfähiges Glasfasernetz erhalten. Das letzte Wort dazu hat das Volk. Bis 2018 sollen rund 90 Prozent aller Wohnungen und Firmen in St. Gallen an ein schnelles Glasfasernetz angeschlossen sein. Dafür beantragt der Stadtrat dem Parlament einen Rahmenkredit von 78 Millionen Franken. Das sagte der zuständige Stadtrat Fredy Brunner gestern vor den Medien. Die Vorlage wird am 28. Oktober vom Stadtparlament behandelt. Geht sie dort durch, wovon Brun-

ner überzeugt ist, kommt der Kredit am 5. Februar 2009 vor das Stimmvolk. Kein Monopol Der Stadtrat will kein Glasfaser-Monopol durch die Swisscom. Er möchte ein Netz, dass allen zugänglich ist und durch tiefe Preise für die Nutzer besticht. Sagt das Volk Ja zum Rahmenkredit, könnte laut Brunner bereits bald mit dem Ausbau des Glasfaser-

Ein städtischer Arbeiter verlegt Glasfaserkabel. Key

Pilotprojekt In Zusammenarbeit mit dem Kommunikationsanbieter Orange hat die Stadt ein mehrmonatiges Pilotprojekt durchgeführt, an dem sich 50 Haushaltungen und 13 Firmen beteiligten. Die Erfahrungen seien durchwegs positiv gewesen, sagte Fredy Brunner. Es sei die Technologie der Zukunft. (red)


st. gallen 11

30. September 2008

Bergbahnen Sicherheit steht an erster Stelle pro Jahr gewartet und kon­ trolliert. Bei der SäntisSchwebebahn haben die Techniker zudem eine spe­ zielle Checkliste, nach der sie die Bahn täglich auf Mängel kontrollieren. Kein Wunder also, kam es noch nie zu ernsthaften Zwi­ schenfällen. «Wir mussten noch nie je­ manden vom Berg oder aus der Luftseilbahn evakuie­ ren», sagt der technische Leiter der Säntis-Schwebe­ bahn, Roland Streule, nicht ohne Stolz.

Von Patrick Stämpfli

Ostschweizer Luftseilbahnen sind ­sicher – auch wenn die Technik nicht immer ganz mitspielt. Wegen einer technischen Störung musste die Rega am vergangenen Wochen­ ende 58 Personen vom Ho­ hen Kasten evakuieren. «Die Techniker haben ein seltsames Geräusch in der Steuerung der Luftseilbahn festgestellt. Daraufhin ha­ ben wir den Bahnbetrieb aus Sicherheitsgründen vor­ übergehend eingestellt», sagt Emil Koller, VR-Präsi­ dent der Hoher Kasten Seil­ bahn AG gegenüber «.ch». Die Gäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Hohe Sicherheit Rettungsaktionen wie diese vom vergangenen Wochen­ ende haben in der Ost­ schweiz glücklicherweise Seltenheitswert. «Die Luft­ seilbahnen sind alle auf ei­

Luftseilbahnen werden regelmässig kontrolliert.

nem guten technischen Stand. Solche Einsätze sind daher sehr selten», bestätigt Rega-Mediensprecher Gery Baumann.

Die Ostschweizer Luft­ seilbahnen werden gemäss Vorschriften des Bundes­ amts für Verkehr und der Bahn-Hersteller mehrmals

Grosse Investitionen Die Luftseilbahn Wasser­ auen-Ebenalp ersetzt aus Si­ cherheitsgründen sogar Ge­ räte, die noch voll funktionsfähig sind. So wird 2009 für rund zwei Millionen Franken eine neue Steuerung eingebaut, bestätigt Bahn-Verwal­ tungsrat Hanspeter Koller. Kleinere Störungen könne es aber trotz aller Vorkeh­ rungen immer wieder ge­ ben. Meist seien Unwetter oder Blitzeinschläge dafür verantwortlich, so Koller.

CVP muss ihr Restmandat abtreten Wil Bei der Wahl des Stadtparlaments vom Sonntag hat es einen Fehler gegeben. Gewinnerin eines Restmandats ist nicht die CVP, sondern die CSP. Die CVP hat somit zehn, die CSP zwei Sitze. Weil die Software für die Sitzverteilung nur zwei Stellen nach dem Komma ­berücksichtigte, sei es zu einer falschen Zuweisung gekommen, ­ teilte die Stadtkanzlei gestern mit.

Diebe plündern Sport-Garderoben St. Gallen/Gossau Unbekannte ha-

ben am Samstag in den Sportanlagen Kreuzbleiche und Buechenwald Garderoben aufgebrochen und diverse Portemonnaies, Handys und Schmuck gestohlen. Ein Teil des Diebesguts wurde später im Breitfeld von Passanten gefunden und von der Polizei sichergestellt.

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr Eschenbach Ein 25-jähriger Autofahrer ist am Sonntag mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h durch Eschenbach gerast, wie die Polizei gestern bekannt gab. Erlaubt sind 50 km/h. Dem Mann wurde der Führerausweis entzogen. (red)

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Ultimate Texas Hold'em Poker Turnier! Jeden Dienstag ab 20 Uhr, Anmeldungen unter 071 394 30 12.

Täglich von 12 bis 3 Uhr, Freitag und Samstag bis 4 Uhr. Eintritt frei, ab 18 Jahren, mit amtlichem Ausweis. Gepflegte Kleidung erwünscht, Herren mit Kragen. St. Jakob Strasse 55, 9000 St. Gallen, Tel. 071 394 30 30, www.grandcasinostgallen.ch. Ein Unternehmen der Swiss Casinos Gruppe.


Was in der Lounge stört, stört auch auf dem Trottoir. IGSU Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt und für mehr Lebensqualität. www.igsu.ch Eine Kampagne unterstützt von


«Ich creme Hände und Füsse vor dem Schlafen dick ein und trage Handschuhe und Socken darüber.» Victoria Beckham, Sängerin und Ehefrau von David Beckham, versucht so den Alterungsprozess zu stoppen.

30. September 2008

TV-Oper Grosses Drama im Zürcher Hauptbahnhof von ihrer grossen Liebe Alfredo Ausdruck geben. So hat es Giuseppe Verdi in der Partitur zu seiner «La Traviata» festgeschrieben.

Von Christina Gubler

Heute Abend verlegt das Schweizer Fernsehen Verdis «La Traviata» von der Bühne in die Realität. Unendlich leise und in äusserstem Schmerz soll die Kurtisane Violetta dem erzwungenen Abschied

Wie ein Meteorit im Alltag In der heute ab 20 Uhr im Schweizer Fernsehen live ausgestrahlten Inszenierung mit der beliebten Sopranistin Eva Mei (Violetta) und der Tenorhoffnung Vittorio Grigolo (Alfredo) könnte der bewegende Solopart empfindlich gestört werden: Sie spielt im Zürcher HB, dessen lärmender Betrieb prägt das Geschehen mit. Das ist Konzept. Co-Regisseur Adrian Marthaler, bekannt

für seine aussergewöhnlichen Musikfilme, will dem TV-Publikum weder ein perfektes Klangerlebnis noch eine Neuinterpretation des Bühnenwerks bieten. Gezeigt werden soll «was passiert, wenn eine Oper wie ein Meteorit in das Alltagsgefüge eines Bahnhofs einschlägt». Neben der tragischen Geschichte der todkranken Violetta stellen die Reaktionen der Passanten einen wichtigen Erzählstrang dar. «La Traviata im HB» heute 20.05 Uhr, SF1

Eva Mei (l.) und Vittorio Grigolo im HB Zürich. Bild: SF

Operninszenierungen an ungewöhnlichen Orten Liebesdrama im Museum

Auto-Opus in der Garage

Helden-Epos im Café

Nach der spektakulären «Zauberflöte» in der U-Bahn-Station beim deutschen Bundestag in Berlin inszeniert der deutsche Regisseur Christoph Hagel jetzt die tragische Liebesgeschichte «Orpheus und Eurydike» (Bild links). Gezeigt wird die Haydn-Oper in passend barocker Umgebung: In der Basilika des monumentalen Berliner Bode-Museums. Ab 14. November.

In der Reihe «Zeitoper» bespielt die Staatsoper Stuttgart Orte im öffentlichen Raum wie Bunker und Strassenbahnen. Diese Saison ist die Schwabengarage dran. «Die Jagd» von Marios Joannou Elia dreht sich um den Männertraum Auto, neben Sängern, Musikern und Schauspielern wirken auch sechs sonor brummende Karossen mit. Ab 18. Dezember.

Amadis ist eine heroische Ritterfigur des Mittelalters; Jean Baptiste Lully, der ihr 1684 eine Oper widmete, war der Liebling der französischen Barock-Oper. Das Theater Biel-Solothurn erweitert «Amadis» nun zur modernen Saga des Startums – das Entree fi ndet getarnt als Pressekonferenz im Bieler Café du Théâtre statt. Ab 13. Februar 2009.

www.orpheusimbode.de

www.staatstheater-stuttgart.de

www.theater-biel.ch


14

multimedia hardware

M

it dem GT735 schickt MSI einen multimediales Schwergewicht in den Ring. Dieser Laptop, dessen Leistung locker an die eines Desktops heranreicht, eignet sich nicht nur hervorragend zum Gamen. Der 17-Zoll-Bildschirm und die mitgelieferte DolbySurround-Anlage machen ihn auch zum portablen Kino. Popcorn sind im Lieferumfang allerdings nicht enthalten. Preis: ca. 2000 Franken

«Ich bin auch ein Kino»: Die portable Multimedia -Station GT735. Bild: MSI

30. September 2008

Auto Gadgets für die auch 007 nicht

Von Tobias Chi

Viele mögen High-Tech-Autos, doch nur wenige können sich eines leisten. Für all jene gibt es hier einige High-Tech-Häppchen. Wer heutzutage ein neues Auto kauft, kann sich eigentlich nicht beklagen, gehören doch Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Zentralverriegelung oder Airbag zur Grundausstattung. Weil der Mensch aber dazu neigt, sich nach oben zu orientieren, beklagen viele die Kluft, die zwischen dem eigenen Auto und jenen der obersten Preisliga herrscht. Pimp My Ride Glücklicherweise ist es längst keine Zukunftsmu-

sik mehr, sein Auto mit nützlichen und ebenso erschwinglichen Gadgets aufzurüsten. So möchten viele auf den Komfort, der ihnen durch Navigationssysteme, Freisprechanlagen oder fernsteuerbare Musikanlagen beschert wird, nicht mehr verzichten. Auch wenn man sich keinen James-Bond-Flitzer leisten kann, kommt man heute auch mit wenig Geld ganz schön weit. «.ch» stellt vier Geräte vor, die jedes Auto dem High-Tech-Olymp ein Stück näher bringen.

Es muss kein Aston Martin sein. Obwohl, schön wärs halt schon. Bild: Keystone

software

E

s ist die Jahreszeit, in der man sich gerne an die heissen Sommertage zurückerinnert. Ehe Wehmut aufkommt, sollte man schnell Segas «Samba De Amigo» in die Wii-Konsole schieben. Zu den Rhythmen von «Macarena» oder «La Bamba» darf man im Takt die Rasseln schwingen und auf der Sensormatte Tanzschritte hinlegen. Wer dabei nicht ins Schwitzen kommt, muss wohl ein Latino sein. (chi)

Preis: ca. 95 Franken

FREISPRECHANLAGE HCB-108

Dieses Game macht Herbstabende zu Sommernächten. Bild: Nintendo

Die Zeit auf langen Autofahrten eignet sich gut dazu, wichtige Telefonate oder Konferenzen mit Geschäftspartnern abzuhalten. Die attraktive Bluetooth-Freisprechlösung von Sony Ericsson lässt sich einfach an der Sonnenblende anklippen und

benötigt weder Kabel noch aufwändige Installationen. Mit 25 Stunden Gesprächszeit, exzellenter Soundqualität und zeitgemässem Design schüttelt die HCB-108 die Konkurrenz locker ab. Preis: ca. 89 Franken

ELEKTRONISCHER BEIFAHRER FAS 100 Dieses Gerät hätte James Bond bestimmt schon vor manchem Crash bewahrt: Das FAS 100 von Albrecht ist ein Fahrassistenzsystem, das brenzlige Situationen vermeiden hilft. Eine auf die Fahrbahn gerichtete Videokamera wertet die Bilder innert

Sekunden aus. Bei unbeabsichtigtem Verlassen der Spur ertönt ein Warnton. Auch im Stau und an Ampeln leistet einem der Assistent Hilfe. Im Falle eines Aufpralls fungiert das FAS 100 als Blackbox. Preis: ca. 1000 Franken


multimedia 15

30. September 2008

unterwegs, auf verzichten würde WAS IST DAB? DAB steht für «Digital Audio Broadcasting» und bezeichnet ein Verfahren zur störungsfreien digitalen Über tragung von Radio pro gr ammen. Neben der einwandfreien Soundqualität verfügt DAB über den grossen Vorteil, dass sich Programme anhalten, vor- und zurückspulen lassen. In der Schweiz bieten bereits zwölf Sender den Empfang über DAB an, darunter auch das Internet-Radio DRS Virus. (chi)

innen: Zu gew

5 DABOS RADI

Ricardo lanciert Show mit Guy Landolt Unterhaltung In der «Ding-Dong-

Show» sucht Guy Landolt, bekannt vom Trio Eden, für den Online-Händler Ricardo ungewöhnliche Auktionsgegenstände. Die vier- bis fünfminütige Show gibt es ab dem 2. Oktober jede zweite Woche auf ricardo.ch, Youtube und iTunes zu sehen.

way» E High «PUR ert von je im W ranken 199 F

WETTBEWERB So nehmen Sie teil:

Besuchen Sie unsere Website www.punkt.ch. Dort wartet ein Audio-Rätsel auf Sie. Hören Sie sich den gesprochenen Text an und zählen Sie zusammen, wie oft darin die Buchstabenfolge D A B vorkommt. Senden Sie Ihre Lösung bis Sonntag, 5. Oktober, an wettbewerb@punkt.ch oder verwenden Sie das Formular auf der Homepage. www.punkt.ch

Guy Landolt sucht nach ungewöhnlichen Auktionsgegenständen. Bild: pd

Sony Ericsson zeigt sich musikalisch Mobile Der Handyhersteller Sony Ericsson lanciert einen eigenen Dienst für Musikdownloads und arbeitet dabei mit den vier grossen Musiklabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner zusammen. «Playnow plus» gibt es ab dem vierten Quartal zunächst in Schweden und 2009 auch in der Schweiz.

Ebay entlässt jeden zehnten Mitarbeiter Wirtschaft Gemäss dem deutschen Nachrichtenmagazin Fokus plant das Online-Auktionshaus Ebay eine Kürzung seiner Belegschaft um zehn Prozent. Von der Sanierungsmassnahme betroffen wären etwa 1500 Mitarbeiter. Der Konzern wolle sich vorrangig von Managern trennen, teilte Fokus mit.

CD-TUNER RENKFORCE AN-8006 Mit der Fernbedienung des Renkforce CD-Tuners, die sich bequem am Lenkrad befestigen lässt, hat man gleich mehrere Funktionen immer in Griffnähe: Über Bluetooth können Musikdateien vom Handy auf der Anlage abgespielt werden. Auch

dient das Gerät als HandyFreisprechanlage, und natürlich sind auch ein Radio und ein CD-Player integriert. Der Verstärker sorgt mit einer Leistung von 4 x 40 Watt für einen druckvollen Sound. Preis: ca. 190 Franken

DAB-DIGITALRADIO PURE HIGHWAY Der Radioempfänger «PURE Highway» empfängt sämtliche DAB-Sender der Schweiz über eine UKW-Frequenz (mehr Informationen zu DAB siehe oben). Das Empfangsgerät lässt sich leicht an der Windschutzscheibe befestigen. Damit lassen sich

auch Musiktitel direkt ab MP3-Player abspielen. Dank DAB kann man verpasste Verkehrsmeldungen noch einmal anhören und im Radioprogramm nach Belieben vor- und zurückspulen. Preis: ca. 199 Franken

Jugendliche flirten gerne per Handy Studie 88 Prozent der deutschen

Teenager über 12 Jahren nutzen regelmässig das Mobiltelefon – und zwar immer häufiger auch zum Flirten, wie aktuelle Studien der Firma Statista und der Uni Erfurt zeigen. Die Jugendlichen setzen dabei auch auf Online-Flirtdienste wie jupidi.de. (wil)


16

kultur

30. September 2008

Die Coverband Rain vermittelt den Beatles-Groove.

modeparis Sonjas Sicht auf den Laufsteg

Nach Mailand geht der SchauenMarathon in Paris in die Endphase. Der Wechsel vom kommerziellen Mailand zum innovativen Paris hätte nicht deutlicher zum Ausdruck kommen können als mit der Kollektion Gareth Pugh. Modeinteressierten Schweizern ist der Engländer Pugh seit seiner Teilnahme am letztjährigen Swiss Textiles Award bekannt, an dem er der heimliche Sieger des Publikums war, die Jury aber einem etablierteren Designer den Vorzug gab. Doch Gareth Pugh bleibt seinem extravaganten Ansatz zur Mode treu. Unter utopisch anmutenden, rüstungsähnlichen Arm- und Beinschützern

Rain Die Beatles sind zurück auf der Bühne Von Christina Varveris

Jetzt können auch jüngere Fans die Beatles live erleben. Die Coverband Rain ist sogar noch ein bisschen besser als das Original.

Gareth Pugh Rüstungsähnliche Armschützer machen Models unverletzlich.

aus Leder wirkten die Models unverletzlich wie Robocop. Überdimensionierte Halskrausen zu enganliegenden Jerseykleidern, Hosen und Catsuits in Leder und Satin, in Falten gelegte und gerüschte Kleider zeugten von Pughs exquisitem Couture-KnowHow. Es wäre kein Wunder, wenn dieses Ausnahmetalent demnächst zu einem HauteCoutureHaus berufen würde, das seinen eigenen Weg in die Zukunft sucht. Sonja Hugentobler ist Journalistin und berichtet von der Pariser Modewoche.

Auch wer sie nie live gesehen hat, kennt John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr. Und obwohl Lennon und Harrison bereits verstorben sind – die Beatles leben weiter. Unzählige Coverbands haben sich der Musik der vier

Pilzköpfe angenommen und lassen den BeatlesMythos auferstehen. Alle Songs live Die beste aller Coverbands ist Rain. Die vier Männer aus den USA beherrschen das gesamte Spektrum der Beatles-Songs, die von 1963

bis 1970 auf Schallplatte erschienen sind. Und sie spielen auch die schwierigen Stücke live, die selbst die Beatles nur im Studio aufgenommen haben. Bis zum 5. Oktober gastieren «Rain – The Beatles Experience» im Theater 11 in Zürich-Oerlikon. In fünf Akten lassen Joey Curatolo (als Paul McCartney), Joe Bithorn (George Harrison), Ralph Castelli (Ringo Starr) und Steve Landes (John Lennon) die Geschichte der Beatles Revue passieren.

Mit Videoeinspielungen historischer Aufnahmen verstärken sie den Eindruck einer Zeitreise. Und begeistern die Massen. Die «Denver Post» bezeichnete die Show als «das beste Erlebnis nach den Beatles». «Rain – The Beatles Experience» bis 5. Oktober täglich 19.30 Theater 11, Zürich.

Videos >>>www.punkt.ch

Inspector Rebus' letzter Fall Der Countdown läuft: Zehn Tage verbleiben Inspector John Rebus aus Edinburgh bis zur Pensionierung. Der bärbeissige Ermittler ist 60 und reif für den «Schrottplatz», wie er seinen Ruhestand zu titulieren pflegt. Doch von leiser Treten keine Spur. Der wüste Mord am russischen Dichter Alexander Todorow lässt das Raubein in «Ein Rest von Schweigen» nochmals zu Hochform auflaufen – und

damit einige Mafiosi sowie korrupte Politiker ganz schön alt aussehen. Ende nach 16 Krimis Der schottische Bestsellerautor Ian Rankin bereitet seinem Serienhelden Rebus nach 16 mehrfach preisgekrönten Krimis einen würdigen, weil verflixt vertrackten Abgang. Nach über 30 Dienstjahren darf Rebus ein letztes Mal als Enfant terrible der

britischen Kriminalliteratur brillieren. Und wie! Kaum ein Fettnapf, in den Rebus nicht lustvoll stapft. Kaum ein Vorgesetzter, sprich: vornehmer Pinkel, dem er nicht beherzt in den Ehrenwerten tritt. Seine Fans werden ihn vermissen. Bleiben in Zukunft bloss noch Malt Whisky und ein Pint Bitter Ale, um in die Welt des schottischen Don Quichotte abzutauchen. (str)

Ian Rankin «Ein Rest von Schuld», Manhattan, 544 S., 34.90 Fr., ISBN 3-442-54639-8

Gepunktet:

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people 17

30. September 2008

Bruce Darnell «Wir mögen uns wahnsinnig gut» Von Jeanette Kuster

Heute Abend startet «Supermodel» auf 3+. Der grosse Star ist Bruce Darnell. Sie waren bei «Germany’ss Next Topmodel» (GNTM) die Attraktion und werden wohl auch bei «Supermodel» allen die Show stehlen. Bruce Darnell: Das glaube ich nicht. Nur wenn man als Team arbeitet, wird die Sendung gut.

nen ein? Hat eine das Zeug zum Topmodel? Fakt ist, dass sie alle toll aussehen. Doch das Äussere zählt heute nur noch zu zehn Prozent. Wer es schaffen will, muss vor allem diszipliniert und ehrgeizig sein. Ich glaube, es hat einige darun-

ter, die diese Voraussetzungen mitbringen. Mir ist aber etwas ganz anderes aufgefallen bei den Schweizerinnen. Und das wäre? Sie unterstützen einander. Wenn eine nicht mehr kann, gehen die anderen zu ihr hin und helfen ihr, anstatt sie wegzuschubsen. Das hat mich überrascht.

Dann sieht Sie Moderatorin Franziska Knuppe nicht als Konkurrenz? Nein, wir mögen uns wahnsinnig gut. Sie ist bescheiden, ehrlich, korrekt und nicht verbissen.

Sie sind bekannt dafür, öfters mal vor der Kamera in Tränen auszubrechen. Haben Sie keine Hemmungen, Ihre Gefühle so offen zu zeigen? Nein, so bin ich nun mal und ich will mich nicht verstellen. Ausserdem finde ich es wichtig, seine Gefühle zu zeigen. Die Menschen sollten generell mehr über ihre Emotionen sprechen.

Im Gegensatz zu Heidi Klum, die Sie aus GNTM geworfen hat? Ich will nicht schlecht über Heidi Klum reden. Man darf nicht vergessen: Ohne sie wäre ich heute nicht hier in der Schweiz.

Über Ihr Privatleben sprechen Sie dafür gar nicht. Weil das die Öffentlichkeit nichts angeht. Sie würden ja auch nicht vor die Kamera stehen und erzählen mit wem Sie gestern Sex hatten, oder?

Wie schätzen Sie die «Supermodel»-Kandidatin-

«Supermodel» heute, 20.15 Uhr, 3+.

promibarometer im Hoch Jack Osbourne

im Tief Heather Locklear

Ehrlich, dem jungen Osbourne (22) traut man viel zu. Aber eine Heldentat? Letzten Samstag zeigte Ozzis Sohn während eines Shoppingtrips in London Courage. Er sprintete auf offener Strasse einem Handtaschendieb nach und rang ihn zu Boden. Chapeau.

Die Schauspielerin wurde wegen Verdachts auf Fahren unter Alkoholeinfluss verhaftet – und wieder laufen gelassen. Nicht Alkohol sei im Spiel gewesen hiess es, sondern Tabletten. Doch nicht etwa bunte Partypillen? Von denen bekommt man sonst so tellergrosse Pupillen.

der hammer des tages Das hat sie nun von ihrer Unpünktlichkeit, Madame Madonna. Exakt 249 750 Franken muss sie als Busse zahlen, weil sie ihr «Sticky & Sweet»-Konzert am 11. September im Wembley Stadion London 40 Minuten zu spät beendet hatte. Das macht genau 92 500 Franken pro fünfzehn Minuten Verspätung. Um die Lärmemissionen für die Anwohner möglichst gering zu halten, wendet das Wembley Stadion die Sperrstundenregelung äusserst strikte an und macht auch beim einzigen Konzert der Queen of Pop in England keine Ausnahme. Das ist zwar konsequent, aber irgendwie unsympathisch, auch wenn Madonna die Verspätung selber verschuldet hat. (brü)

ein geschenk für Udo Jürgens

Udo Jürgens war immer berühmt für seinen Hang zu Sahne und sehr jungen Mädchen. Mit den Jahren aber wandelt sich der Gusto. Statt Sahne bevorzugt Udo nun fettarme Rama-Creme und von Frauen habe er scheinbar auch genug. Das mag an seiner kürzlichen Scheidung liegen, damit Herr Jürgens aber nicht ganz auf den Anblick einer hübschen Blondine verzichten muss, schenken wir ihm zum 74. Geburtstag eine, die garantiert nicht nervt. (brü)


18

kino

ST. GALLEN CORSO

Brühlgasse 37 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Paris

14:30 17:30 | Fd 14 J.

The Bank Job 20:30 | D 14 J.

KINOK

Grossackerstr. 3 | 071 245 80 68 | www.kinok.ch

Bill – Das absolute Augenmass Di 20:30 | D

Actrices

Mi 20:30 | Fd

REX STUDIO

Zwinglistr. 2 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

14:30 17:30 20:00 | D 12 J.

2 Young @ Heart

15:00 17:45 20:30 | Edf 10 J.

3 happy-go-lucky

14:45 20:15 | Edf 12 J.

Mongole

17:15 | Od 12 J.

SCALA

Bohl 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Wall-E

14:30 17:30 20:15 | Edf 6 J.

2 Tropic Thunder

14:45 Di 20:30 | D 16 J.

Wanted

17:45 | D 16 J.

Überraschungsfilm Mi 20:30 | Edf 16 J.

3 Mamma Mia! The Movie 14:15 17:15 | Edf 6 J.

The Dark Knight 20:00 | D 14 J.

4 Schönheiten des Alpsteins

15:00 18:00 20:45 | D 8 J.

5 Bienvenue chez les Ch‘tis

14:45 17:45 20:30 | Fd 12 J.

6 Son of Rambow

14:30 17:15 20:15 | Edf 10 J.

STORCHEN

Magnihalden 7 | 0900 556 789 (1.10 /Anr. + 1.10/Min.) | www.kitag.com

Wall-E

15:00 17:30 20:15 | D 6 J.

30. September 2008

4 Son of Rambow

14:45 17:30 | D 10 J.

The Dark Knight 20:00 | D 14 J.

5 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

CINEDOME

Bildstrasse 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Wall-E

14:00 17:15 20:00 | D 6 J.

2 Tropic Thunder

14:15 17:00 20:30 | D 16 J.

3 Wanted

14:45 17:30 20:15 | D 16 J.

Wanted

Once

Babylon A.D.

Mi 14:30 17:15 | D 6/10 J. Mi 20:15 | Ed

UZNACH

14:15 | D 10 J.

You Don‘t Mess with the Zohan

17:30 20:15 | D 14 J.

6 Mamma Mia! The Movie 14:30 17:30 20:30 | D 6 J.

7 Kung Fu Panda 13:45 | D 6 J.

Rec

16:15 18:30 20:45 | D 16 J.

8 Wall-E

REX

Eisenbahnstr. 2 | 055 280 25 00 | www.kino-uznach.ch

Wall-E

14:00 20:30 | D 6 J.

Schönheiten des Alpsteins 18:30 | CH 4/6 J.

Babylon A.D.

UZWIL

21:00 | D 14 J.

HEERBRUGG MADLEN

Auerstr. 18 | 071 722 25 32 | www.kinomadlen.ch

CITY

1 You Don‘t Mess with the Zohan 18:15 | D 10 J.

Wall-E

The Celestine Prophecy

Schönheiten des Alpsteins

Mi 18:00 | D 12 J.

HEIDEN ROSENTAL

Schulhausstr. 9 | 071 891 36 36 | www.kino-heiden.ch

Schönheiten des Alpsteins 20:15 | CH 8 J.

HERISAU CINETREFF

Bahnhofstrasse 2 | 071 352 66 22 | www.cinetreff.ch

1 Schönheiten des Alpsteins 20:00 | D 8 J.

Wall-E

Di 17:00 Mi 14:00 | D 6 J.

Bergauf, Bergab Mi 17:00 | CH 8 J.

2 Mamma Mia! The Movie Di 17:30 | D 10 J.

Wall-E

Di 20:30 Mi 17:30 | D 6 J.

Kung Fu Panda Mi 14:30 | D 6 J.

Nur ein Sommer Mi 20:30 | D 12 J.

RAPPERSWIL SG Obere Bahnhofstr. 46 | 055 210 73 33 | www.cinema-leuzinger.ch

Wall-E

20:15 | D 6/10 J.

SCHLOSSKINO

Fischmarktstrasse | 055 210 74 44 | www.cinema-leuzinger.ch

Schönheiten des Alpsteins Di 20:15 | CH 6/8 J.

21:15 | D 16 J.

Nim‘s Island

Di 16:30 Mi 14:00 | D 6 J.

Freche Mädchen Mi 14:00 | D 6 J. Mi 16:30 | D 6 J.

WERDENBERG KIWI TREFF

Grabenstr. 1 | 081 771 60 70

1 Wall-E

14:30 Di 20:00 | D 6/8 J.

Schönheiten des Alpsteins

Mi 20:00 | CH 6/10 J.

Bahnhofstr. 85 | 071 951 54 42 | www.kinocity.ch

Wall-E

14:30 20:15 | D 6 J.

kino premiere

21:15 | D 16 J.

Mamma Mia! The Movie

13:30 16:00 18:30 | D 6 J.

LEUZINGER

ABTWIL SG

Wall-E

20:30 Mi 14:00 | D 6 J.

Mi 16:00 | D 6 J.

2 Bienvenue chez les Ch‘tis 18:15 | Fd 10 J.

Schönheiten des Alpsteins 20:30 | D 6 J.

Nur ein Sommer Mi 14:00 | CH 12 J.

Mamma Mia! The Movie Mi 16:00 | D 10 J.

2 Mamma Mia! The Movie 14:30 | D 6/10 J.

Tropic Thunder 20:00 | D 16 J.

3 You Don‘t Mess with the Zohan

14:30 20:00 | D 12/14 J.

4 Kung Fu Panda 14:30 | D 6/8 J.

Babylon A.D.

20:00 | D 12/14 J.

WIL SG CINEWIL

Bahnhofplatz 7 | 071 913 90 90 | www.cinewil.ch

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe Komödie/Liebesfilm Deutschland (2008); Regie: Leander Haußmann; mit: Tom Schilling, Maruschka Detmers, Detlev Buck

Einmal mehr versucht sich Leander Haußmann an einer Kinokomödie – und kommt erneut kaum über plumpes SchenkelklopferNiveau hinaus. Die Gags sind altbacken und zotig, die Handlung vorhersehbar und zwischen den Hauptdarstellern Tom Schilling und Maruschka Detmers stimmt die Chemie zu keinem Zeitpunkt. Nicht einmal die neuen Songs von Element of Crime können diese schlichte «Graduate»-Hommage retten.

1 Wall-E

14:30 17:15 Di 20:00 Mi 20:00 (Movie Card Night) | D 4 J.

2 Freche Mädchen

WATTWIL PASSERELLE

Auweg | 071 988 60 50 | www. kinopasserelle.ch

1 Bergauf, Bergab Di 20:15 | CH 6 J.

16:30 | D 12 J.

Tropic Thunder 20:30 | D 14 J.

3 Kung Fu Panda 14:45 | D 6 J.

Wall-E

Mamma Mia! The Movie

Mamma Mia! The Movie

Wanted

Mi 15:00 17:00 | D 6 J. Mi 20:15 | D 6 J.

2 Wall-E

Di 20:15 | D 6 J.

Nim‘s Island

Mi 15:00 | D 8 J.

Nur ein Sommer

17:30 | D 6 J.

20:15 | D 16 J.

4 Son of Rambow 14:00 | D 6 J.

Schönheiten des Alpsteins 16:30 19:45 | D 6 J.

Mi 17:00 | D 12 J.

Bergauf, Bergab Mi 20:15 | CH 6 J.

WEINFELDEN LIBERTY

16:30 18:45 | D 6 J.

Wall-E

16:30 18:45 21:15 Mi 14:00 | D 6 J.

Bienvenue chez les Ch‘tis 18:45 | Fd 12 J.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Young @ Heart The Dark Knight Wall-E Bienvenue chez les Ch‘tis Mamma Mia! The Movie Kung Fu Panda Il y a longtemps que je t‘aime In Bruges XXY The Bank Job Son of Rambow

Note 4.67 4.55 4.40 4.39 4.30 4.12 4.10 3.93 3.92 3.90 3.80

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Amriswilerstr. 106b | 071 622 00 33 | www.liberty-weinfelden.ch

Schönheiten des Alpsteins

top rating

14:00 | D 6 J.

You Don‘t Mess with the Zohan

Kino Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

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Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 01.10.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


ausgehen 19

30. September 2008

konzerte upcoming

PartyPics Samstag, 27.09.08 Miss Schweiz 2008 Lido di Lugano, Lugano

DIENSTAG

20.10. Heather Nova | Zürich

PARTYS MIX Juicy Tuesday DJ Elkaphone, 21 Uhr, Relax Lounge, Am Bohl 4

KONZERTE 31.10. Nneka | Zürich 01.11. Nneka | Luzern

BLACK MUSIC K Ring Brothers Hip-Hop, 21.30 Uhr, Freihof, Rorschacherstrasse 2, Altstätten JAZZ, LATIN, WORLD

01.11. James Blunt | Basel 01.10. 02.10. 17.10. 19.10. 19.10. 22.10. 24.10. 24.10. 25.10. 25.10. 26.10. 26.10. 27.10. 27.10. 02.11. 08.11. 08.11. 08.11. 10.11. 11.11. 12.11. 15.11. 17.11. 18.11. 19.11. 20.11. 21.11. 24.11. 01.12.

Fish | Winterthur Alpha Blondy | Zürich Calexico | Zürich Dynamite Deluxe | Zürich Tricky | Zürich Renaud Garcia Fons & Jean Louis Matinier Fuera | Zürich Amy Macdonald | Zürich Lambchop | Zürich Leonard Cohen | Zürich Reinhard Mey | Basel Reinhard Mey | Zürich Keziah Jones | Fribourg Keziah Jones | Zürich Leonard Cohen | Genève Klee | Bern DJ Bobo | Bern Lambchop | Luzern Uriah Heep | Zürich The Legends of Rock’n’Roll | Zürich Lambchop | Basel The Streets | Zürich The Subways | Zürich The Roots | Zürich Deep Purple | Basel Cold War Kids | Zürich A Fine Frenzy | Bern A Fine Frenzy | Zürich Randy Newman | Luzern Die Toten Hosen | Zürich

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

Christoph Stiefel Trio Christoph Stiefel (p), Patrice Moret (b), Marcel Papaux (dr), Jazz, 20 Uhr, Eisenwerk, Industriestr. 23, Frauenfeld Generations Jazz Club Jam Sessions, 22 Uhr, Pianobar, Schlossmühlestrasse 1, Frauenfeld KLASSIK Vor Sechzig Jahren Deutsche Radio Philharmonie, Leitung: Christoph Poppen, Werke von Sutermeister, Liebermann, Prokofjev u.a., 18.30 Uhr:

Vorkonzert «Zauber des Augenblicks», 20 Uhr, Tonhalle, Museumstr. 25 MIX Dä Ziischtig Dominik Kesseli & Steffi & Pascal, 21 Uhr, Kugl – Kultur am Gleis, Güterbahnhofstrasse 4

BÜHNE OPER, TANZ Il mondo della luna Oper von Joseph Haydn, Regie: Aron Stiehl, musik. Leitung: David Stern und Stéphane Fromageot, 19.30 Uhr, Theater St. Gallen (Grosse Bühne), Museumstr. 1/24

DIVERSES Stadt(ver)führungen Themenführung: Kunst und Architektur, auf Deutsch, 14 Uhr, Tourist Information, Bahnhofplatz 1a

AUSSTELLUNGEN Das andere Gesicht Maskenspiel und Heilritual in Sri Lanka, 10-17 Uhr, Histori-

sches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50 Kindermuseum 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstr. 50 Kostbarkeiten ans Licht geholt – Münzen und ihre Geschichte 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstr. 50 Schweizer Bergleben um 1950 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50 Auf dem Estrich abgelegt Ausstellung im Rahmen der Ittinger Wissenswerkstatt 2008, 14-18 Uhr, Kartause Ittingen (Obere Sakristei), Warth A Town (Not a City) International besetzte Gruppenausstellung zum Thema der Mittelstadt, 12-18 Uhr, Kunst Halle Sankt Gallen, Davidstrasse 40 Carl Walter Liner in Paris 14-17 Uhr, Kunsthalle Ziegelhütte, Ziegeleistrasse 14, Appenzell Moralische Fantasien Künstlerische Strategien in Zusammenhang mit der Klimaerwärmung, 14-18 Uhr,

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch. Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

Gewinnen Sie: 1 TOMTOM ONE XL T EUROPE im Wert von 449 Franken

So können Sie teilnehmen: Senden Sie ein SMS mit: CHGAME1 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder schicken Sie eine Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf.

Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME1 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 28.12.2008. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch

Kunstmuseum des Kantons Thurgau (Kunstmuseum), Kartause Ittingen, Warth Zilla Leutenegger – Zilla und das 7. Zimmer 14-18 Uhr, Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Kartause Ittingen, Warth Franz Ackermann 10-17 Uhr, Kunstmuseum St. Gallen, Museumstr. 32 Ladies Only! Zeitgenössische Künstlerinnen und ihre Sicht auf die Frau, 10-17 Uhr, Kunstmuseum St. Gallen, Museumstrasse 32 Spieldosenkabinett 09-12, 14-18.30 Uhr, Labhart-Chronometrie, Marktgasse 23 Collection de l’Art Brut 3. Jubiläumsausstellung: Art Brut, 14-18 Uhr, Museum im Lagerhaus, Davidstrasse 44 Jim Dine 52 Bücher, 14-17 Uhr, Museum Liner, Unterrainstrasse 5, Appenzell Napoleon III. – Der Kaiser vom Bodensee 10-13 Uhr, Napoleon-Museum, Schloss Arenenberg, MannenbachSalenst Stadtfuchs – Kulturfolger mit Biss Sonderausstellung über Füchse in der Stadt, 10-17 Uhr, Naturmuseum St. Gallen, Museumstr. 32 Wasser und Sonne by Varga 25 Acrylgemälde von der freischaffenden Künstlerin Irene Varga aus Berg SG, 08.30-22 Uhr, Sportzentrum, Kasernenstrasse 71, Herisau Geheimnisse auf Pergament Jahresausstellung, 10-17 Uhr, Stiftsbibliothek St. Gallen, Klosterhof 6d Secrets – Dessous ziehen an Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung der intimsten Kleidung der Frau, 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstrasse 2 St. Galler Stickerei Dauerausstellung, 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstr. 2

Agenda Alle Tage, alle Regionen auf

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20

tv-programm fernseh tipps

20:05 | SF1 | La Traviata im Hauptbahnhof Oper live Moderation: Sandra Studer

Grosse Kunst zwischen Würstchenstand und Geleisen: SF inszeniert Verdis «La Traviata» als Live-Fernsehereignis im Zürcher Hauptbahnhof. Ein klingendes Spektakel für Pendler und auch für die Fernsehgucker zu Hause. Sandra Studer präsentiert die Livesendung.

22:55 | 3sat | Die Liebenden von Axos Dokfilm D 2007; Regie: Nicos Ligouris

Der Schäfer Jorgos und Maria sind seit über 50 Jahren verheiratet, aber ihr Alltag ist immer noch von allergrösster Zuneigung geprägt. Doch nun droht eine schwere Krankheit Jorgos’ dem vertrauten Leben und der Liebe ein Ende zu setzen. – Preisgekrönter Dokfilm.

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:45 | ARD | Maischberger

22:15 | Vox | Dirndl, Durst, Dauerstress

20:30 | SF2 | UEFA Champions League

19:00 ZDF SF1 19:25 SF1 19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 ARD ORF1 Sat.1 21:00 ZDF ORF1 21:45 ZDF SF1 21:50 ARD 22:00 3sat 22:15 ARD 22:45 ARD 23:35 SF1 00:00 ZDF

19:00 19:10 19:30 19:45 20:15

Arte Pro7 Sat.1 ARD ZDF

21:05 21:15 21:45 22:15

ORF2 SRTL ORF2 BR 3sat Vox

19:55 ORF2 Sport 20:00 DSF Handball: 1. Bundesliga Live Moderation: P. Kohl 20:25 TSR2 Football Ligue des champions UEFA 20:30 SF2 UEFA Champions League Bayern München–Lyon EuSp Boxen Schwergewicht; Francesco Pianeta (I)– Scott Gammer (GB) 21:00 EuSp Boxen Leichtgewicht; Antonio De Marco (MEX)– Jose Reyes (PUR) 22:00 DSF Aktuell Live Moderation: Daniela Fuss 22:15 DSF Bundesliga Pur II Saison 2008/2009 22:30 CNN World Sport 22:45 ORF1 UEFA Champions League Highlights 23:00 EuSp WRC Rallye Sanremo 23:15 DSF Sportquiz

In einem Südstaatenkaff bringt die Leiche eines Transvestiten den örtlichen Sheriff gehörig ins Schwitzen. – Billy Bob Thornton als kauziger Sheriff und Patricia Arquette als geheimnisvolle Witwe machen aus «Behind the Badge» einen stimmiges Thriller.

TV-Programm >>> www.punkt.ch Made by Teleboy.ch © Cinergy

ZDF RTL2 22:40 K1 22:55 3sat 23:15 RTL2

Das perfekte Chaos Galileo Marmorkuchen Das Magazin Wissen vor 8 Franz Josef Strauss Eine deutsche Geschichte Universum Genie d. Natur Die Story von Mr. Bean Thema Vor Ort Taxi!/München Schätze der Welt Dirndl, Durst und Dauerstress! Das Oktoberfest Schwere Last auf schmalen Schultern Schüler Exklusiv Wenn Einsamkeit das Leben diktiert Abenteuer Leben «Der Harley-Millionär» u.a. Die Liebenden von Axos Exklusiv Doppelleben

ARD

ORF 1

PRO 7

18:00 18:15 18:40 19:00 19:25 19:30 20:05

18:00 18:25 18:50 19:20 19:45 19:50 19:55 20:00 20:15

18:10 Die Simpsons Sicherheitsdienst «Springshield» 18:30 ZIB Flash 18:35 Scrubs Mein Rückzieher 19:00 Anna und die Liebe 19:30 Friends Die Liebesspender 20:00 ZIB 20 20:07 Wetter 20:15 Soko Kitzbühel Nachrichten vom Tod 21:00 ZIB Flash 21:10 Trautmann: Das Spiel ist aus (A 2003) TV-Krimi 22:45 Fussball UEFA Champions League Highlights 00:00 ZIB 24

18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons Am Anfang war die Schreiraupe 18:40 Die Simpsons Sicherheitsdienst «Springshield» 19:10 Galileo 20:15 Singing Bee Die unfairste Musikshow der Welt 21:15 Die ProSieben Märchenstunde Schneewittchen – 7 Zipfel und ein Horst 22:20 Switch Reloaded 22:50 Quatsch Comedy Club Moderation: Thomas Hermanns 23:25 TV total Moderation: Stefan Raab

21:45 22:00

23:35 23:55

Thriller USA 2002; Regie: Robby Henson; Mit: Billy Bob Thornton, Patricia Arquette

heute Schweiz aktuell Börse Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo Tagesschau ZIB 20 Nachrichten Frontal 21 ZIB Flash heute-journal Tagesschau Plusminus ZIB 2 Tagesthemen Maischberger Tagesschau heute nacht

SF 1

23:05

23:15 | SF2 | Behind the Badge

30. September 2008

Tagesschau 5gegen5 glanz & gloria Schweiz aktuell SF Börse Tagesschau La Traviata im Hauptbahnhof Verdis Oper als LiveFernsehereignis, Moderation: Sandra Studer Tagesschau La Traviata im Hauptbahnhof La Traviata im Hauptbahnhof Das Gespräch Tagesschau Der letzte Zeuge Tod des weissen Ritters

21:05 21:50 22:15 22:45 00:00

Verbotene Liebe Marienhof Türkisch f. Anfänger Das Quiz Wissen vor 8 Wetter Börse im Ersten Tagesschau Die Stein Zwischen Baum und Borke In aller Freundschaft Plusminus Tagesthemen Maischberger Kapitalismus am Ende Wo der Terror wohnt Eine Reise zu den Taliban

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT.1

17:50 Eishockey: Testspiel SC Bern–New York Rangers aus Bern 20:30 Fussball: UEFA Champions League Bayern München– Lyon; aus München, Moderation: Sascha Ruefer 23:15 Behind the Badge – Mord im Kleinstadtidyll (USA 2002) Thriller von Robby Henson mit Billy Bob Thornton, Patricia Arquette, William Devane 01:00 CSI: Miami Nie wieder im Rampenlicht

18:00 19:00 19:20 19:25

18:30 Konkret Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Universum Das Genie der Natur 21:05 Thema 22:00 ZIB 2 22:30 kreuz und quer Der Charme Allahs 23:05 kreuz und quer Ist Wahrheit absolut? 00:00 Die unbarmherzigen Schwestern (GB/IRL ’02) Drama von Peter Mullan

18:00 Lenssen & Partner Mutter im Drogensumpf 18:30 K 11 – Kommissare im Einsatz Alle hassen Kalle 19:00 Anna und die Liebe 19:30 Das Magazin 20:00 Nachrichten 20:15 Man liebt sich immer zweimal (D 2008) TV-Liebeskomödie von Holger Haase 22:20 AKTE 08/40 Moderation: Ulrich Meyer 23:20 24 Stunden Schrott im Pott! Suchen, sammeln, Schnäppchen jagen 00:20 Forbidden TV

20:15 21:00 21:45 22:12 22:15 22:45 00:00 00:15 00:20

SOKO Köln heute Wetter Die RosenheimCops Reiche Säcke, arme Schweine Franz Josef Strauss Eine deutsche Geschichte Frontal 21 heute-journal Wetter Schwere Last auf schmalen Schultern Johannes B. Kerner heute nacht Neu im Kino The Gathering – Blicke des Bösen (USA/GB ’02) Thriller


tv-programm 21

30. September 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

23:15 | BR | Letzte Ausfahrt Brooklyn

20:15 | ARD | Die Stein

20:15 | 3+ | Supermodel

20:05 StTV Creepshow (USA 1982) Horror mit Hal Holbrook 20:15 3sat Nichts ist vergessen (D 2007) TV-Drama Sat.1 Man liebt sich immer zweimal (D ’08) KomÜdie K1 Last Action Hero (USA 1993) Action 21:10 ORF1 Trautmann – Das Spiel ist aus (A 2003) TV-Krimi 23:15 SF2 Behind the Badge – Mord im Kleinstadtidyll (USA 2002) Thriller 23:25 BR Letzte Ausfahrt Brooklyn (USA/GB/D 1989) Drama von Uli Edel mit Stephen Lang, Jennifer Jason Leigh 00:00 ORF2 Die unbarmherzigen Schwestern (GB/IRL ’02) Drama von Peter Mullan 00:20 ZDF The Gathering – Blicke des BÜsen (USA/GB 2002) Thriller mit Christina Ricci

19:00 RTL2 HÜr mal wer da hämmert! ORF1/ Anna und die Liebe Sat.1 Mit Jeanette Biedermann 19:05 RTL Alles was zählt 19:30 RTL2 HÜr mal wer da hämmert! ORF1 Friends Liebesspender 19:40 RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 ARD Die Stein Zwischen Baum und Borke 21:00 MTV Family Guy 21:05 ARD In aller Freundschaft 21:15 RTL Dr. House 21:30 MTV Family Guy 21:50 3+ Ugly Betty Flucht n. vorn 22:00 MTV South Park 22:15 RTL Monk 22:30 MTV American Dad 22:40 3+ Samantha Who Das Eishockeydate 00:00 MTV South Park

19:00 19:20 19:25 19:50 20:05

Vox ARD K1 Vox SF1

20:15 3+ Pro7 Vox RTL2 21:15 Pro7 21:20 SRTL 22:00 SF1 22:20 SRTL Pro7 22:45 ZDF 22:50 Pro7 23:05 SF1 23:25 Pro7

Das perfekte Dinner Das Quiz JÜrg Pilawa Achtung Kontrolle! Unter Volldampf La Traviata im Hauptbahnhof Live-Oper im HB Supermodel Singing Bee Musikshow Goodbye Deutschland! Zuhause im Glßck Märchenstunde Olm! La Traviata im Hauptbahnhof voll total Wiedersehen Switch Reloaded Johannes B. Kerner Quatsch Comedy Club La Traviata im Hauptbahnhof Das Gespräch TV total Stefan Raab

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv Magazin 18:30 Exclusiv Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 CSI: Miami WĂślfe zur SonnenďŹ nsternis 21:15 Dr. House Auf Biegen und Brechen 22:15 Monk Mr. Monk schiesst auf den Weihnachtsmann 23:10 Law & Order Redaktioneller Mord 00:00 RTL Nachtjournal 00:35 Dr. House Auf Biegen und Brechen 01:25 Monk ...schiesst auf den Weihnachtsmann

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:15 Last Action Hero (USA 1993) Action von John McTiernan mit Arnold Schwarzenegger, Austin O’Brien, F. Murray Abraham 22:40 Abenteuer Leben Der Harley-Millionär 23:35 K1 Discovery Luxusyachten – Die Spielzeuge der Superreichen 00:25 K1 Reportage Die Spar-Schrauber

19:00 Das perfekte Chaos Mit den Dabbawalas unterwegs in Mumbai 19:45 Info 20:00 Meteo 20:05 La Traviata im Hauptbahnhof ZĂźrich Verdis Oper als Live-Fernsehereignis, Moderation: Sandra Studer 21:40 Kultur 22:00 La Traviata im Hauptbahnhof ZĂźrich Verdis Oper als Live-Fernsehereignis, Moderation: Sandra Studer 23:15 Amerika made in Hollywood

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Eiskalt 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Die Krieger 18:35 CSI – Las Vegas Ein sauberer Schnitt 19:25 CSI – Las Vegas Die Angst im Nacken 20:15 Supermodel Mit Topmodel Franziska Knuppe; Start der zweiten Staffel, Folge 1 21:50 Ugly Betty Flucht nach vorn 22:40 Samantha Who Das Eishockeydate 23:05 SwissQuiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Andy im Abseits/ Das Geld anderer Leute 19:00 HĂśr’ mal, wer da hämmert! Seelenverwandte/ Jills Ăœberraschungsparty 20:00 News 20:15 Zuhause im GlĂźck Unser Einzug in ein neues Leben 22:15 Exklusiv – Die Reportage Keiner liebt mich! – Wenn Einsamkeit das Leben diktiert 23:15 Exklusiv – Die Reportage Geheimnis Doppelleben 00:15 News

18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner Tag 2: Yvonne/Hamburg 19:50 Unter Volldampf Tag 2: Restaurant Villa SophienhÜhe in Kerpen 20:15 Goodbye Deutschland! Die Auswanderer 22:15 stern TV-Reportage Dirndl, Durst und Dauerstress! – Das Oktoberfest 23:15 Spiegel TV Extra Die Rßckkehr des Glamours – Von Korsetts, Nylons und Pin-up-Mädchen 00:10 nachrichten

18:00 ZDF.reportage Raus aus dem Alltag 18:30 nano 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Nichts ist vergessen (D 2007) TV-Drama von Nils Willbrandt mit JÜrg Schßttauf 21:45 Schätze der Welt Erbe der Menschheit 22:00 ZIB 2 22:25 Kennwort Kino 22:55 Die Liebenden von Axos 00:15 10 vor 10 00:45 Neues aus der Anstalt Politsatire mit Priol und Schramm

16:05 Bordertown (USA 2006) Drama mit Antonio Banderas, Jennifer Lopez 17:55 Ocean’s 13 (USA ’07) Thriller von Steven Soderbergh mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon 20:00 One Way (D/CDN ’06) Krimi mit Til Schweiger, Lauren Lee Smith 21:55 Keeping Up With the Steins (USA ’06) KomÜdie von Scott Marshall mit Jami Gertz, Daryl Hannah, Garry Marshall 23:25 Komm mit mir! (USA 2004) Erotik mit Sunrise Adams

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13 22

rätsel rätsel

4. Februar 2008 2008 30. September

Wir suchen: BEGRIFFE DIE «BAU» BEINHALTEN Tipp: Ein gesuchtes Wort beginnt mit «BAU»!

50 Fr. OPERATOR (E. Minoui, Zürich), 100 Fr. PIRAT (E. Minoui, Zürich), 300 Fr. RATINIEREN (G. Furter, Zürich), 500 Fr. RATTENPINSCHER (G. Furter, Zürich), 1000 Fr. LEKTORAT (J.R. Estermann, Luzern), 2000 Fr. ERRATBAR (ungelöst)

3950

Täglicher Supertipp: START HINT an 970 (CHF 0.70/SMS)

FRANKEN

Zu welcher Hotelgruppe gehört das Claridge Zurich Hotel? A Limmat Hotels B Swiss Quality Hotels International Per SMS Schicken Sie PREISFRAGE gefolgt von Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer Adresse an die 970 (CHF 1.50/SMS). Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http:// wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH51516 Teilnahmeschluss ist der 5. OKtober 2008 24.00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort wird der Preis verlost.

Auflösung der letzten Woche, Thema Begriffe die «RAT» beinhalten:

Das Spiel wird bis 5. Oktober 2008 um 24.00 Uhr gespielt. Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. Auflösungen werden in der Folgewoche publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Die Nutzung technischer Hilfsmittel (Dialer, etc.) bei der Teilnahme ist gegenüber anderen Mitspielern unfair und somit untersagt. Die Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung führt zum sofortigen Ausschluss von der Teilnahme- bzw. Gewinnberechtigung.

Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

Zu gewinnen:

preisfrage

diewand

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND SATZBAU an die 970.

Zu gewinnen:

1 X EINE ÜBERNACHTUNG FÜR 2 PERSONEN

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Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage).

Sudoku leicht

9 5

3

4 8 1

9 6 9 2 5

7 5

7 6 1

8

2 7 6 1 5

6 3 1

8 9 8

Kreuzworträtsel Täglich 50 Fr. zu gewinnen oder diese Woche

5 X EINE PULSUHR T1C VON SUUNTO

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179 FRANKEN Per SMS Schicken Sie PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse per SMS an die 970 (CHF 1.–/SMS). Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf). Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute, 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschl. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 26.09.: PORTIER

Gewinner vom 26.09. (50 Franken):: Alexander Chappuis, Langenthal Wochenpreisgewinner letzter Woche: e: werden schriftlich benachrichtigt. t.

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30. September 2008

comic 23


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wohnen

30. September 2008

Trends Zu Hause solls am schönsten sein

Sich die eigene Wohnung möglichst schön, gemütlich und vor allem individuell einzurichten, ist ein neuer Nationalsport. Wenn draussen in der bösen, weiten Welt Wirbelstürme toben und Banken zusammenbrechen, hat man es gern zumindest zu Hause gemütlich. Das Cocooning, was bedeutet, dass man sich in seine eigenen vier Wände wie in einen Kokon zurückzieht, bleibt aktuell. Und wer es sich leisten kann, gibt fürs Wohnen auch gern etwas mehr aus.

Sehr aktuell sind dabei natürliche, ehrliche Materialien: Holz für Möbel und Böden, Stoffe wie Baumwolle und Leinen oder Korbgeflecht. Auch auf Herkunft und Herstellungsweise wird heute mehr Wert gelegt als noch vor vielleicht zwanzig Jahren – Nachhaltigkeit ist zu einem Kriterium geworden.

Bemerkenswert weiter, dass sich Farbe in die früher meist weissen oder hellbeigen Schweizer Wohnungen ausgebreitet hat. Vorhänge, Bettwäsche, ja sogar Tapeten sind bunt geworden und zeigen Pflanzenmotive oder Ornamente. Die zunehmende Individualität der Gesellschaft zeigt sich auch im Privatbereich: Erlaubt ist, was gefällt. Modern und klassisch wird nach B elieben u n d

nach Geschmack gemischt, Design neben Nostalgie, kitschiger Plastik neben schlichtem Holz – es darf frisch drauflos kombiniert werden, Hauptsache, es gefällt demjenigen, der hier wohnt. Die früher klaren Raumstrukturen zeigen Auflösungserscheinungen: offene Küchen, die in den Wohnraum übergehen, Badezonen im Schlafzimmer bringen eine Loft-Atmosphäre in «normale» Wohnungen. Kein Zweifel, das Zuhause und seine möglichst perfekte Ausgestaltung haben einen grossen Stellenwert. Wohnen ist in, könnte das Motto lauten.

Bild: fotolia.de

Von Heini Lüthy


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30. September 2008

Wohnzimmer Ein Tisch mit eigener Persönlichkeit Von Heini Lüthy

Wenn es «ehrliche» Möbelstücke gibt, dann die Tische von Suessholz: Von Hand gefertigt, aus Massivholz und mit klaren Formen. «Wir sind der Meinung, jeder sollte sich ein stilvolles, exklusives und zeitloses Möbelstück leisten können», sagt Goran Vukota, Chef von Suessholz, einem jungen Unternehmen, das Sitzbänke und Tische aus Massivholz herstellt. Ursprünglich als Verkaufsleiter bei einem Verlag tätig, hat er in den letzten Jahren damit begonnen,

diese Produktion aufzubauen, und seit einiger Zeit spürt er, «dass die Käufe von massiven Holztischen stark anziehen». Ein Trend, den auch die grossen Möbelhäuser feststellen. «Das liegt wohl daran, dass ein Holztisch ein sehr warmes und gemütliches Ambiente verströmt und nicht so steril wirkt wie beispielsweise ein Glastisch.»

Ein Holztisch bekommt zudem mit der Zeit so etwas wie eine eigene Persönlichkeit, verliehen durch die Spuren, die beim täglichen Gebrauch entstehen. Will man diese Spuren wie Kratzer und Dellen auslöschen, lässt sich der Tisch einfach abschleifen, was Vukota allerdings schade findet: «Ein Tisch entfaltet genau durch kleine Missgeschicke seinen eigenen Charakter.» Ein Merkmal der Suessholz-Tische ist auch das Material: «Wir verwenden ausschliesslich europäische Hölzer von guter Qualität,

wie Nussbaum, Kirschbaum, Eiche, Ulme oder Buche, sagt Vukota, besonders gefragt seien Kirsche und Nussbaum. Ausserdem werden die Möbel alle in Handarbeit hergestellt. Passend dazu in Form und Material gibt es Sitzbänke und Stühle zu kaufen – alles in verschiedenen Grössen und genau nach Kundenwünschen gefertigt. Die Tische können zu Preisen ab 2200 Franken im Onlineshop bestellt oder nach Vereinbarung im Showroom in Zürich individuell ausgesucht werden.

Ein Möbelhaus nur für Holzprodukte Ein Spezialist für Möbel aus Massivholz ist die Spreitenbacher Reseda Home. Das Sortiment umfasst Betten, Tische, Stühle, Regale, Kleinmöbel. Aussergewöhnlich die Konzentration von Fertigung, Ausstellung und Verkauf an einem Ort. www.resedahome.ch

www.suessholz.ch Heimelig und gleichzeitig modern: Holzbett von Redesa Home.

Möbelkonfigurator im Internet Artmodul aus Veltheim AG stellt Regale, Schränke und Tische aus Modulen her, die nach Wunsch kombiniert werden können. Und dies im Internet: Auf der Website www.artmodul.com findet sich ein «Möbelkonfigurator», mit dem die Einrichtung nach Mass virtuell zusammengebaut werden kann.

Dezente Farben als Wohnzimmerschmuck Die neue Kollektion des Schweizer Textilherstellers Création Baumann mit dem Namen «Vivendi» liegt voll im Trend: Hochwertige Stoffe in dezenten Farben oder mit üppigen Stickereien bringen Farbe in die Wohnräume. Für Vorhänge, DekoElemente und Bezüge.

Klare Form, massive Konstruktion: Tisch aus europäischem Nussbaumholz von Suessholz.

TIPPS FÜR DIE PFLEGE VON MASSIVHOLZ-MÖBELN • Möbel aus Massivholz können lackiert oder geölt werden. Geölte Möbel kann man selber nachölen. Damit bleiben sie besser vor Flecken geschützt. • Zur Reinigung verwendet man ein trockenes

oder leicht feuchtes Tuch, aber keine aggressiven und scheuernden Mittel. • Ungünstig für Massivholzmöbel ist zu trockene oder zu feuchte Luft, da sich das Holz verziehen kann. Im Win-

ter sind regelmässiges Lüften und allenfalls ein Luftbefeuchter zu empfehlen. • Möbel aus Massivholz sind in der Regel teurer als furnierte, können aber nachgeschliffen werden und sehen dann

wieder wie neu aus. Ausserdem sind sie Unikate, das heisst, die Maserung unterscheidet sich bei jedem Stück. Furnier erkennt man daran, dass die Maserung über die Kanten nicht weiterläuft.

Spiel mit dem Licht: Vorhangstoff von Création Baumann.


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wohntrends Design So wohnt die Die meistverkauften 30. September 2008

INTERIO MASSIVHOLZ IST IN

Von Heini Lüthy

1

Bett «Azalea», 166 x 206 x 62 Zentimeter. Nussbaumholz massiv, geölt. 1149 Franken.

2

3

Tisch «Orpheus», 220 x 90 Zentimeter. Nussbaumholz massiv, Oberfläche geölt. 1790 Franken.

Stuhl «Olivia», Sitz und Lehne mit schwarzem Leder überzogen. 259 Franken.

Welche Möbel werden am meisten verkauft? Wir zeigen die aktuellen Bestseller dreier grosser Händler. Wissen, wie es bei Familie Schweizer zu Hause aussieht, ohne deren Wohnung zu betreten – das ist möglich. Die Präsentation der meistverkauften Stücke der drei bekannten Möbelhäusern Pfister, Ikea und Interio erlaubt diesen Einblick, denn sie zeigt ja, wie viele helvetische Wohnund Schlafzimmer möbliert sind. Dieses Bild zeugt durchaus von Stil- und Trendbewusstsein: Klare Formen dominieren, ehrliche Materialien wie Massivholz sind beliebt, Funktionalität, aber auch Komfort werden offensichtlich geschätzt. Nichts von muffiger Biederkeit, der Begriff «Design» ist definitiv bei der breiten Bevölkerung angekommen. Die Anbieter tragen dem Rechnung, für schöne Stücke muss man nicht mehr ins Spezialgeschäft gehen. Und, ach ja, das fällt noch auf: Die Zeit der beiden nebeneinandergestellten Einzelbetten scheint auch vorbei zu sein …

1

Stuhl «Gilbert», 47 x 47 x 84 Zentimeter . Gestell aus verchromten Stahlrohren, Sitz furniert oder lackiert. 49.95 Franken.

4

Sofa «Joko», 262 x 103/146 x 67 Zentimeter. Mit Microfaserbezug. 898 Franken.


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30. September 2008

Schweiz: Möbel

PFISTER SCHWEIZER CHIC

1

Bett «Vue des Alpes», 160 x 200 Zentimeter. Aus europäischer Fichte, weiss lasiert. 890 Franken.

4

Schrank «Milano», 225 x 221 x 67 Zentimeter (auch in anderen Grössen erhältlich). Zwei Schiebetüren. 1390 Franken.

3

Clubtisch «Ponte». 120 x 70 x 38 Zentimeter. Klarglas, aus einem Stück gebogen. 499 Franken.

2

Auszugstisch «Pura Plus», 220 x 100 x 73,5 Zentimeter. Glasplatte satiniert mit integrierter Klappeinlage, Gestell Aluminium eloxiert. 4990 Franken.

IKEA NORDISCHER STIL BLEIBT GEFRAGT

3

3er-Sofa «Ektrop», 590 x 370 x 110 Zentimeter. Mit abnehmbarem und waschbarem Baumwollbezug. 699 Franken.

2

Ausziehtisch «Bjursta», 174/215/20 x 95 x 74 Zentimeter. Tischplatte aus furnierten Spanplatten, Beine aus furniertem massivem Kiefernholz, acryllackiert, 279 Franken.

4

Bettgestell «Malm», 160 x 200 Zentimeter. Hartfaserplatten, Spanplatten und Birkenfurnier, acryllackiert. 219 Franken.


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30. September 2008

Farbig kochen macht mehr Spass

Sieht so eine Küche aus? Die drei Module von «A la Carte».

Die Küchenmaschine kMix von Kenwood sieht mit ihrem knallroten Gehäuseoberteil erst mal gut aus. Daneben verfügt sie über einen starken 500-Watt-Motor, die wichtigsten Zusatzgeräte und ein automatisches Sicherheitssystem. Für 855 Franken im Fachhandel.

Küche Kombination zum Mitnehmen und Verlieben Schlichte, schlanke Form, liegt gut in der Hand: Besteck «40» von Alessi.

Von Roger Wernli

Die mobile Küche «A la Carte» wurde entwickelt für Leute, die öfter zügeln. Aber nicht nur beim Umzug macht sie eine gute Figur. Die Globalisierung macht viele Leute zu Nomaden, die immer wieder von einem Ort zum anderen ziehen. Für sie haben die Industriedesignerin Linda Altmann und der Schreiner Oliver Karpf unter dem bezeichnenden Label «Stadtnomaden» die mobile Bausatz-Küche «A la Carte» entwickelt. Damit die Elemente öfters demontiert und wieder zusammengesetzt werden können, gibt

Alessi legt einen Klassiker neu auf Auf Herbst/Winter bringt Alessi eine grosse Zahl an Neuheiten für die Küche. Darunter eine moderne Version der Besteckserie «40», die in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts entworfen wurde – ein Vertreter des sogenannten lombardischen Klassizismus.

es keine Schrauben, die ausleiern, die Teile werden ohne Werkzeuge zusammengesteckt. Drei Einzelelemente Das Set besteht aus drei Elementen: je eines für den Herd, für das Spülbecken und zur Aufbewahrung von Material. Auch eine Spülmaschine lässt sich einbauen. Die Module messen 93 mal 74 mal 60 Zentimeter. Sie stehen entwe-

der auf festen Füssen oder können mit Rollen versehen werden. «A la Carte» eignet sich auch für Büros oder Haushalte, die nicht ständig gezügelt werden. Die mobile

Küche ist ab 1600 Euro (ohne Geräte) pro Modul im Onlineshop auf www. stadtnomaden.com erhältlich, für den Verkauf in der Schweiz wird noch eine Vertretung gesucht.

KERAMIKMESSER BLEIBEN VIEL LÄNGER SCHARF Eines der wichtigsten Werkzeuge in der Küche ist das Messer. Und hier zählt vor allem eines: die Schärfe der Klinge. Messer, die nicht gut schneiden, sind eine Qual beim Kochen. Einen echten Fortschritt stellen Keramikmesser dar, die viel länger scharf bleiben als Stahlmesser. Die Technik stammt aus Japan, wo die

Köche seit je im Schneiden des Kochguts und im Umgang mit Messern hohe Kunstfertigkeit beweisen und auch entsprechend hohe Ansprüche stellen. Marktführer in der Herstellung von Hightech-Keramikmessern ist denn auch

der japanische Konzern Kyocera, dessen Messer in der Schweiz über www. ceco.ch erhältlich sind. Zu günstigen Preisen sind Keramik-

messer aber auch beispielsweise bei Coop zu kaufen.

Ergonomic-Keramikmesser von Kyocera.

Kupferpfannen für Küchenprofis Kochgeschirr aus Kupfer hat Vorteile. So lässt sich die Hitze darin gut und rasch dosieren. Der Nachteil ist, dass eine Kupferpfanne nicht für Induktionsherde und für die Geschirrwaschmaschine geeignet ist. Besonders hochwertige von Hand hergestellte Pfannen sind erhältlich bei www.manufactum.ch.

Salat trocknen mit einer Hand Zyliss, die Schweizer Traditionsmarke für Haushaltgeräte, erleichtert die Salatzubereitung: Die neue Salatschleuder Smart Touch lässt sich mit einer Hand bedienen. Der Boden ist rutschfest, damit steht das Gerät sicher. Mit 5 Jahren Garantie. Im Fachhandel, Informationen bei www.zyliss.ch.


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30. September 2008

Bad So bringen Sie die Wellness-Oase zum Blühen Von Roland Wernli

Das Bad wird für viele Menschen immer wichtiger. Mit modernen Materialien kann es viel attraktiver gestaltet werden als früher. Wohl kein anderer Raum in den hiesigen Häusern und Wohnungen hat sich in den vergangenen Jahren so verändert wie das Bad. Wars früher eine kleine, kahle und kühle Nasszelle, in der man möglichst rasch sein hygienisches Geschäft erledigen wollte, so ist es heute zur eigentlichen privaten Wellnessoase geworden. Moderne Bäder sind grosszügig, hell und laden zum Bleiben, zum sich Pflegen und zum Geniessen ein. In vielen neuen Bauten wird es gar mit dem Schlafraum verbunden, so dass eine einzige Erholungszone entsteht. Und auch farbig ist es geworden: Bunte Wandbe-

läge, Vorhänge und DekoElemente lassen auch diesen Raum warm und fröhlich wirken. Ja, sogar die wicht ig sten Einrichtungselemente wie Wanne oder Waschbecken müssen nicht mehr unbedingt weiss sein. Dafür eignet sich besonders gut ein Material namens Corian, hergestellt aus natürlichen Mineralien und Acrylpolymer. Dessen Besonderheit ist, dass es sich zum einen in fast jede Form

bringen und zum anderen fast beliebig gefärbt werden kann – ab Hersteller ist es in über hundert Farben und Mustern erhältlich. Wird es in geringer Stärke verwendet, wirkt es sogar leicht transparent. Farbige Wanne Aus Corian können elegant geschwungene Badewannen ebenso geformt werden wie genau ins Ambiente eingepasste Staumöbel. Wandbeläge, Korpusabdeckungen und Platten können statt aus Keramik, Holz oder Kunststoff alle aus Corian gefertigt und dadurch in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit perfekt aufeinander abgestimmt werden. Eine weiterer Charakteristik des Materials ist, dass es zwar ähnlich aussieht wie etwa Keramik, sich aber weniger kühl anfühlt. Zudem ist es sehr

w id e r standsfähig gegenüber Flecken wie auch gegenüber Schimmelbefall. Ebenso gegenüber mechanischen Beschädigungen durch Schläge oder Kratzer.

Der Wasserhahn als Kunstwerk Der Teil mit dem Bügel kommt einem doch bekannt vor? Richtig, es ist eine Badarmatur, auch als Wasserhahn bekannt. Der Hersteller Arwa hat ihn vom Designer Florin Baeriswyl neu interpretieren lassen, herausgekommen ist der «Twinflex», der den Designpreis Red Dot Design Award 2008 gewann.

Cooler Becher für die Zahnbürste

Selbst grosse Flächen können damit realisiert werden, da sich die einzelnen Elemente nahtlos verkleben lassen. Selbstverständlich ist Corian nicht nur im Bad verwendbar, sondern auch beispielsweise in der Küche oder für Büroinstallationen.

Wenn schon das ganze Bad farbig ist, kann man zumindest mit dem Zahnputzbecher aus Aluminium mit Keramikeinsatz aus der MinimalSerie des italienischen Designerlabels Boffi einen coolen Akzent setzen. Für ca. 168 Franken im Fachhandel .

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Elegant: Boffi-Zahnbürstenbecher.

Der Wandschmuck, der Tücher trocknet Auch Heizkörper müssen nicht aussehen wie Heizkörper: Der neue «Puzzle» von Runtal besteht aus farbigen Flachelementen, die sich verschieben lassen und so immer wieder ein neues Bild ergeben. Und trocknet, wie es sich gehört, im Bad aufgehängte Frottiertücher. Form und Farbe frei gestaltbar: Farbige Waschbecken und Wanne aus Corian. Auch der Teppich ist aus diesem Material.

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30. September 2008

Minergie Energieeffizienz ist eine gute Investition niert werden. 10 000 Gebäude in der Schweiz sind bereits entsprechend zertifiziert worden. Und zu­sätzlich zum «normalen» MinergieStandard gibt es auch die strengeren Normen Minergie P und Minergie Eco.

Von Heini Lüthy

Am meisten Energie und damit Geld spart man, wenn man richtig bauen oder renovieren kann. Der Preis des Heizöls hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht, der Preis für Strom soll allein im nächsten Jahr um 25 Prozent steigen – Energiesparen lohnt sich immer mehr. Rund ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs geht auf das Konto Wohnen, deshalb lohnt es sich, hier anzusetzen. Am Anfang ist der Bau Am besten ist es, wenn man dies da tun kann, wo alles anfängt: beim Bauen. Eine der bekanntesten Möglichkeiten ist das Bauen nach dem Minergie-Standard. Dieser verlangt vereinfacht ausgedrückt, dass ein Gebäude eine dichte und gut isolierte Hülle hat, damit Wärme nicht hinaus geht und Kälte nicht hinein kommt, und als technische Massnahme eine kontrollierte Lüftung, die dafür sorgt, dass die Bewohner trotzdem atmen können. Das Minergie-Label können Neubauten erhalten, aber auch Gebäude, die sa-

Die Lüftung, ein wichtiges Minergie-Element. Bild: Keystone

Massive Einsparungen Ein Minergie-Bau verbraucht im Vergleich zu einem konventionellen Neubau etwa zwei Drittel weniger Energie, ein Minergie-P-Bau ist noch einmal doppelt so energieeffizient. Minergie Eco heisst, dass ein Bau zusätzlich auch Kriterien der Ökologie erfüllt und dass keine Materialien verwendet werden, die die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen können. Damit hat man auf die frühere Kritik am MinergieStandard reagiert, dass ­dieser nur die reinen Energiewerte berücksichtige, nicht aber, wie diese zustande kommen. Wie effizient der Minergie-Standard ist, zeigte eine Publikumsaktion im ­September dieses Jahres: In mehreren Schweizer Städten wurden kleine Minergie-Häuser aufgestellt mit einem Eisblock drin. Nach drei Wochen waren immer noch 40 bis 50 Prozent des Eises vorhanden – ohne zusätzliche Kühlung, versteht sich.

energiesparen das können mieter tun Wer als Mieter das Glück hat, in einem gut isolierten Haus zu wohnen, etwa einem nach dem MinergieStandard, kann sich über eine tiefe Energiekostenrechnung freuen. Den anderen bleibt nichts anderes, als die Kosten durch ihr Verhalten zu beeinflussen. Laut Michael Töngi, dem stellvertretenden Geschäftsleiter des

Schweizerischen Mieterverbandes, spart ein Grad weniger Heizen rund sechs Prozent Energie. Dies bedeutet, so rechnet Töngi vor, für eine Vierzimmerwohnung eine Einsparung von rund 120 Liter Heizöl, bei den aktuellen Preisen etwa 120 Franken. Eine weitere Möglichkeit ist, den Stromverbrauch der Elektrogeräte mög-

lichst tief zu halten. Wenn man ein neues Gerät kauft, sollte man auf die Energieeffizienz achten. Diese kann seit einigen Jahren ganz einfach mit einem Blick auf die Energie­ etikette beurteilt werden. Mit dem Kauf etwa einer Waschmaschine oder eines Tumblers der besten Energieklasse kann man über die gesamte Lebens-

dauer des Geräts einige hundert oder gar tausend Franken an Stromkosten sparen. Eine weitere Möglichkeit, die Kosten zu reduzieren, ist das Abschalten von Elektrogeräten wie Fernsehern oder ADSLModems bei Nichtgebrauch, anstatt sie in nur den Stand-by-Modus zu versetzen.

Gibt an, wie viel Strom und Geld geflossen ist: Messgerät PM 230.

Stromverbrauch und -kosten im Griff Wollen Sie genau wissen, wie viel Strom ein Gerät verbraucht und was Sie das kostet? Spezielle Messgeräte wie das PM 230 von Brennenstuhl geben darüber Auskunft. Das Ding zeigt auch an, während welcher Zeit der Strom verbraucht wurde. Für 35 Franken bei www.conrad.ch.

Mehr Taschengeld fürs Energiesparen Die Aktion «50:50» will Jugendliche fürs Energiesparen motivieren: Sie sollen mit ihren Eltern einen Vertrag schliessen, in dem sie sich zu energiesparenden Massnahmen verpflichten. Die Hälfte der gesparten Kosten sollen sie als Taschengeld bekommen. www.5050.ch

Schaffhausen war 1991 die erste Schweizer Energiestadt.

Gemeinden werden energiebewusst Im Oktober 2008 erhält die 150. Gemeinde das Label «Energiestadt». Es wird Gemeinden verliehen, die eine nachhaltige Energiepolitik verfolgen. Dazu gehören entsprechende Massnahmen beim Bau und Betrieb der Infrastruktur, aber auch Angebote für die Bevölkerung. www.energiestadt.ch


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wohntrends

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LumiArt: Leuchten von Künstlern Lumimart, der zu Coop gehörende grösste Beleuchtungsfachmarkt der Schweiz, bietet mit dem Projekt LumiArt jungen Schweizer Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, innovative Lichtlösungen zu entwickeln. Daraus entstehen jeweils besondere Designleuchten. www.lumimart.ch

Für hohe Ansprüche: Licht nach Mass Die Alternative zu Lampen und Leuchten «von der Stange» sind individuelle Lösungen. Der Luzerner Christian Deuber etwa bietet selbst entwickelte Produkte an und plant und realisiert Beleuchtungen nach Mass, die auf den jeweiligen Raum und die Situation zugeschnitten www.lichtprojekte.ch. sind.

Richtig ausgeleuchtet ist wohnlich – einzelne Leuchtkörper wirken zusätzlich dekorativ. Bild: fotolia.de/Belux

Beleuchtung Setzen Sie die Wohnung ins rechte Licht Von Roger Wernli

Bringt Farbe und Licht ins Wohnzimmer: Blossom von Belux.

Schick, auch wenn sie nicht leuchten Die Hängelampen «Blossom» von Belux machen auch im ausgeschalteten Zustand eine gute Figur: Sie sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich und lassen sich beliebig untereinander kombinieren. Dimmbar, Kabellänge 3 oder 8 Meter. Auch als Stehleuchte.

Wenn man sich in einer Wohnung nicht wohlfühlt, könnte es an der falschen Beleuchtung liegen. Normalerweise ist es einfach da, deshalb nimmt man es meist gar nicht bewusst wahr: das Licht. Allerdings kann es e i n e m auffallen,

Der Blumentopf ist auch eine Stehlampe

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ten verschiedene Lichtquellen: Rundum streuende Lampen sorgen für eine Grundausleuchtung, die den ganzen Raum sichtbar macht. Einzelne Spots beleuchten gezielt die wichtigen Stellen wie die Zubereitungsflächen in der Küche, den Esstisch, den Arbeitsplatz oder die Leseecke.

Die Grundausleuchtung soll nur so hell sein wie nötig, damit zusammen mit den Punktbeleuchtungen ein Spiel von Licht und Schatten entsteht. Ein allgemeiner Tipp: Dunkle Stellen machen einen Raum kleiner. Gemütlicher, hell ausgeleuchtete Ecken vergrössern kleine Räume.

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Einen ganz besonderen Leuchtkörper hat der italienische Hersteller Serralunga mit «Ming High Light» im Programm: Einen Pflanzentopf von einem Meter Höhe aus weissem, transparentem Kunststoff, der von innen beleuchtet ist.

wenn ein Raum schlecht ausgeleuchtet ist. Denn richtig eingesetztes Licht trägt wesentlich zum Wohlfühlen bei. Dies beginnt schon an der Haustür, ein gut beleuchteter Eingang wirkt einladend auf heimkehrende Bewohner wie auf Gäste. Hier empfehlen sich Wandleuchten, die ein klares aber nicht gerichtetes Licht ausstrahlen. In den Innenräumen kombiniert man am bes-

Energiesparbirne EcoClassic von Philips.

Konventionelle Glühlampen gehen mit der Energie sehr verschwenderisch um: Nur 5 Prozent davon werden in Licht, die restlichen 95 Prozent in Wärme umgewandelt. Ab 2009 sollen deshalb besonders ineffiziente und ab 2012 alle Glühlampen verboten werden. Ab dann sind nur noch Energiespar-

lampen erlaubt, die technisch anders funktionieren. Doch schon heute kann sich die Umstellung lohnen, denn da Sparbirnen nur einen Fünftel so viel Strom verbrauchen und zudem eine rund zehn Mal so lange Lebensdauer haben wie konventionelle Lampen, lohnt sich der höhere Anschaffungspreis.

Und waren die ersten Sparlampen noch unförmig, so ist dies heute nicht mehr der Fall: Sie sehen aus wie gewöhnliche Birnen. Auch das früher kalte Licht ist kein Hinderungsgrund mehr für den Kauf, Energiesparlampen sind in verschiedenen Lichtfarben erhältlich – übrigens auch zum Ersatz von Halogenglühlampen.


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Miete Es geht auch ohne Kaution Wer das Geld für die Mietzinskaution nicht flüssig hat, kann diese gegen einen jährlichen Zins von einer Agentur bezahlen lassen. Wer eine Wohnung mietet, muss zahlen, bevor er einen Tag drin gewohnt hat: die Mietzinskaution, die bis zu drei Monatsmieten betragen kann. Das kann bei knappem Budget durchaus schmerzen. Doch es gibt auch eine andere Möglichkeit: Die Firma Swisscaution übernimmt gegenüber dem Vermieter die Bürgschaft für die Kaution, dafür bezahlt man eine Prämie.

In der Romandie ist Swisscaution seit 1991 tätig, im Juni wurde jetzt auch ein Büro in Zürich eröffnet. 90 000 Garantien Das Unternehmen garantiert nach Auskunft der Marketingverantwortlichen Sophie Onkelinx bereits die Kautionen von 90 000 Mietverträgen im Wert von total 300 Millionen Franken. Diese Garan-

tieleistungen unterstehen dem Versicherungsvertragsgesetz und der Kontrolle des Bundesamts für Privatversicherungen. Eine Mietzinsgarantie bei Swisscaution kostet eine ein-

malige Gebühr von 231 Franken und dann pro Jahr 5 Prozent der Kaution plus eine kleine Verwaltungsgebühr und Stempelsteuer. Wie hat sich das Geschäft in der Deutschschweiz entwickelt? Sophie Onkelinx: «Es ist noch zu früh für eine Bilanz. Aber das Interesse der Vermieter ist gross, das der Mieter noch weniger, wir sind einfach noch zu wenig bekannt.» Rechtlich ist Swisscaution eine AG, als Investor beteiligt ist die Schweizer Filiale der französischen Grossbank Cédit Agricole. www.swisscaution.ch www.hev-schweiz.ch

+ Es ist wie beim Autoleasing: Wer das Geld für die Kaution nicht aufbringen kann oder das Geld anders verwenden will, für den kann die Kautionsübernahme durch Swisscaution eine gute Lösung sein.

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Von Heini Lüthy

SWISSCAUTION VORTEILE UND NACHTEILE

- Über längere Zeit ist die Lösung mit Swisscaution teuer. Und nicht vergessen: Die Zahlungen an Swisscaution sind «verloren» wie eine Versicherungsprämie, die Mietzinskaution bekommt man – sogar mit einem kleinen Zins – zurückbezahlt.

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wetter

30. September 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 8°/15°

Basel 7°/16°

St.Gallen 6°/13°

Zürich 7°/15° Luzern 8°/15° Bern 7°/15°

Fribourg 7°/15°

Altdorf 8°/15°

Chur 7°/16°

Barcelona

schön

23°

Rom

schön

21°

Wien

Regenschauer

18°

Paris

Regenschauer

14°

Nizza

schön

22°

Gran Canaria

schön

23°

Havanna

Regenschauer

32°

London

Regenschauer

14°

Athen

schön

24°

Bangkok

Regenschauer

30°

Kreta

schön

24°

Mallorca

Regenschauer

22°

Berlin

regnerisch

12°

Rio de Janeiro schön Genève 6°/16°

Sion 6°/16° Lugano 10°/18°

Prognose: Über dem Mittelland einzelne Frühnebelfelder mit Obergrenze bei 600Meter. Sonst veränderlich bewölkt und noch etwas Sonne. Am Nachmittag aus Nordwesten Bewölkungsverdichtung und ganz im Norden wenig Regen.

Aussicht

Mi

Do

24°

New York

schön

21°

Los Angeles

schön

22°

Stockholm

Regenschauer

11°

Sydney

sonnig

19°

Tunis

Regenschauer

23°

Allgemeine Lage: Das wetterbestimmende Hoch über Mitteleuropa schwächt sich weiter ab und verlagert sich zum nahen Atlantik.

Fr

Sa St. Gallen Bodensee West Bodensee Mitte Bodensee Ost Obere Zürisee Walensee

St. Gallen 6°/13°

7°/12°

2°/7°

0°/7°

12°/18°

11°/17°

11°/17°

12°/21°

Süden

Badewetter

Wasser 14° 14° 14° 15° 13°

Wind W 10-20 km/h W 10-15 km/h W 10-15 km/h W 10-15 km/h W 10-20 km/h

UV Index schwach schwach schwach schwach schwach

Wetterlexikon

Mondphasen Nebeltag 29 Okt

7 Okt

Sonnenaufgang: 7:24 Uhr Sonnenuntergang: 19:07 Uhr

14 Okt

21 Okt

27 Nov

Mondaufgang: 8:41 Uhr Monduntergang: 19:07 Uhr

Region heute

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Als Nebeltag wird in der Klimatologie ein Tag bezeichnet, an dem die horizontale Sichtweite mindestens in einem Sektor von 90° irgendwann zwischen 00.00 und 24.00 Uhr gesetzlicher Zeit weniger als 1 km beträgt. Der Rekord der maximalen Anzahl der Tage mit Nebel in einem Jahr liegt bei 330 Tagen aus dem Jahr 1958.

St. Gallen 6°/13°

Wattwil 6°/14° Rapperswil-Jona 7°/15°

Säntis Schwägalp Churfirsten

-6°/2° 3°/11° -5°/3°

Appenzell 6°/13° Walenstadt 7°/15°

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«Es ist ein anderes Leben, eine andere Dimension.» Der holländische Fussballer Rafael van der Vaart schwärmt von seinem Arbeitgeber Real Madrid.

30. September 2008

dummgelaufen Wo auch immer der Brasilianer Ailton in letzter Zeit spielte – es gab Ärger. So auch jetzt beim österreichischen Bundesligisten Altach. «Für mich ist das keine Profimannschaft, das ist nicht Profifussball», sagte der 35-jährige «Kugelblitz» nach dem 0:1 gegen Ried. Sein Schweizer Trainer Longo Schönenberger hatte ihn nach 60 Minuten ausgewechselt und erklärt: «Auch er muss dafür arbeiten, dass er Bälle bekommt.» Ailton denkt jetzt darüber nach, nach nur einem Monat bei Altach seine Zelte wieder abzubrechen. (am)

gutgemeistert WM-Titel weg? Massa rast mit dem Tankrüssel davon – bei der Ferrari-Crew hinten regiert das Chaos. Bild: Keystone

Ferrari Massa tröstete – Durchhalteparolen vom Chef Von Andy Maschek

«Einer der Jungs machte einen Fehler, das ist menschlich», sagte Ferrari-Pilot Felipe Massa nach dem Tank-Pfusch. Es waren grosse Worte des Brasilianers, der bei der Nacht-Premiere in Singapur einen Albtraum erlebte. Millionen von TV-Zuschauern trauten ihren Augen nicht, als Massa von den Boxen losraste, obwohl der Tankschlauch in seinem Boliden steckte. Zum Pfusch war es gekommen, weil Ferrari die automatische Boxen-Ampel auf Handbetrieb umgeschalten hatte. «Normalerweise ist es besser, einen Lollipop zu haben, wenn in einer Safety-Car-Phase viele Autos gleichzeitig an die Boxen kommen», sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Aber leider sei ein Fehler unterlaufen, als man die Ampel manuell betrieb.

PRESSESTIMMEN

Weil ein Teammitglied zu früh das grüne Licht leuchten liess, wurde der Sonntag für Ferrari zum rabenschwarzen Tag. Massa, der nach dem Rennen den «Knopf-Drücker» tröstete, liegt in der WM drei Rennen vor Schluss sieben Punkte hinter Leader Hamilton. Und in der Teamwertung führt McLaren-Mercedes jetzt einen Punkt vor den Roten aus Maranello.

• Gazzetta dello Sport: «Ferrari, was für ein Chaos. Ferrari-Rot färbt sich schwarz.» • L Equipe: «Ein jämmerliches Bild, als Massa mit dem Tankrüssel am Auto losfährt.» • The Daily Mail: «Sollte Hamilton Weltmeister werden, wird er sich an den GP von Singapur nicht wegen der Flutlichter erinnern. Er wird sich nur an ein grünes Licht erinnern: Das ‹Go›Signal von Ferrari für Massa.»

«Nicht am Boden zerstört» «Wir hatten die Chance auf einen Doppelsieg, holten aber keinen Punkt. Wir sind enttäuscht, aber nicht am Boden zerstört», erklärte Domenicali. Und liess Durchhalteparolen folgen:

«Es sind noch drei Rennen zu fahren, und wir werden sie mit der Tatsache im Hinterkopf angehen, dass wir jedes Mal Erster und Zweiter werden können. Wir verfügen über das Potenzial. Das Ziel ist ganz klar.»

Die Golf-Profis Camilo Villegas und Vijay Singh haben beim Tour-Finale der besten 30 der US-Geldrangliste in Atlanta abgesahnt. Der Kolumbianer Villegas erhielt für seinen Sieg im Stechen am ersten Extraloch gegen den Spanier Sergio Garcia 1,26 Mio. Dollar und sicherte sich mit seinem zweiten Erfolg in Serie in einer Saisonsonderwertung noch den mit drei Millionen Dollar dotierten zweiten Platz. Singh, der Mann von den Fidschi-Inseln, feierte trotz Rang 22 in Atlanta den Tourgesamtsieg und kassierte dafür zehn Millionen Dollar. (si)

schöngeredet Tennisstar Andy Roddick zeigte sich nach seinem Turniersieg in Peking spendabel. Der Amerikaner hat 25 000 Dollar des Preisgelds für die Opfer des Erdbebens in der südwestchinesischen Provinz Sichuan gespendet. «Ich dachte schon länger an die Möglichkeit, das zu tun», erklärte Roddick nach seinem 26. Turniererfolg. «Es ist das Privileg, aber auch die Verantwortung eines Athleten, etwas zurückzugeben.» (si)


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sport 45

30. September 2008

SCB Historisches Duell ­gegen New York Rangers Zwei Spieler des SCBTeams sind am «Broadway» keine Unbekannten: Christian Dubé und Phlippe Furrer sind Rangers-Drafts. «Die Rangers und der SCB haben etwas gemeinsam: die Tradition», so Verteidiger Furrer, der bislang erst in Trainingscamps war, aber die Hoffnung auf den Sprung in die NHL noch nicht aufgegeben hat.

Heute Abend trifft der SC Bern als erstes Schweizer Team überhaupt auf einen Vertreter aus der NHL. Diese Woche wird in Bern Eishockey-Geschichte geschrieben. Zuerst mit dem Duell SCB gegen die Rangers. Und einen Tag später lanciert der Eishockey-Welt­ verband IIHF den Victoria Cup mit der Partie New York gegen Metallurg ­Magnitogorsk (Russ). Die New York Rangers, eines der sechs Gründungsteams der NHL, gehören zu den berühmtesten Eishockey-Teams der Welt und haben viermal den Stanley Cup gewonnen. Den letzten Titel holten sich die «Blueshirts» 1994. Der Meisterschütze damals hiess

Henrik Lundqvist, Aushängeschild der Rangers. Bild: Key

Mark Messier. Neben Wayne Gretzky, Pavel Bure, Mike Richter und Jaromir Jagr war er einer der grossen Stars, die in New York

spielten. Der bekannteste Name aus dem aktuellen Team ist der schwedische Torhüter und Olympiasieger Henrik Lundqvist.

Partie geniessen «Es ist eine gute Möglichkeit für unsere Spieler zu zeigen, wo sie im Vergleich mit den NHL-Stars stehen», sagt SCB-Trainer John van Boxmeer. «Es ist eine grosse Herausforderung für uns, denn wir repräsentieren auch die Schweiz und unsere Liga.» Aber sie wollen das Spiel auch geniessen. «Die Partie ist eine Erfahrung, die für viele von uns einmalig sein wird.» (si)

Der neue Streit: Montreal schwärmt von Yannick Weber Laurent Meunier. Bild: Key

Fribourg holt Meunier

Fribourg-Gottéron hat bis Ende Saison den Franzosen Laurent Meunier (29) verpflichtet. Der Stürmer ersetzt den Kanadier Marc Chouinard, der mit einer Halswirbelverletzung mehrere Wochen ausfällt. Meunier spielte in den letzten beiden Saisons für GenfServette und buchte dabei 56 Skorerpunkte in 83 Partien. Zuletzt war er in der weissrussischen Hauptstadt Minsk engagiert. (si)

Rechtzeitig vor dem Hundertjährigen 2009 sind die Montreal Canadiens letzte Saison zu neuer Blüte erstanden. Einer der Pfeiler des Erfolgs war Mark Streit. Doch mittlerweile ist Streit weg, den Millionen der New York Islanders erlegen. Gut möglich, dass sie in Montreal Streit nicht lange hinterhertrauern müssen. Mit Yannick Weber schickt sich nämlich der nächste «kleine» Schweizer an, die kanadische Metropole zu erobern: «Der Verein glaubt an mich. Ich weiss, ich kann es schaffen.» Seine Sporen in Nordamerika hat sich Weber in der Ontario Hockey League bei Kitchener abverdient. Vor einem Jahr zogen die Ca-

nadiens Weber im Draft als 73. Rookie; in diesem Sommer statteten sie den schussgewaltigen Offensivverteidiger schliesslich mit einem Dreijahresvertrag aus. Der Berner dankt es seinem Arbeitgeber mit Leistung: Am Samstag gelang ihm beim Testspiel gegen die Ottawa Senators ebenso ein Treffer wie tags darauf gegen die Florida Panthers. Fans wie Experten zeigen sich überzeugt, dass Weber das Zeug hat, seinen Weg in die NHL auch ohne den Umweg über Montreals Farmteam, die Hamilton Bulldogs, zu machen. Ob das seine Vorgesetzten bei den «Habs» genauso sehen, weist sich in den nächsten Tagen. (mh)

eishockey National League A Heute ZSC Lions – Biel

19.45

Rangliste 1. Davos 2. Bern 3. Kloten Flyers 4. Genf-Servette 5. Lugano 6. ZSC Lions 7. Fribourg 8. SCL Tigers 9. Ambri-Piotta Biel 0. Biel 1 11. Zug 12. Lakers

10 8 7 8 9 10 10 9

32:23 28:16 25:16 27:24 29:26 28:29 29:26 37:33

21 19 15 15 15 15 15 13

8 8 8 9

24:27 20:25 15:28 23:44

10 9 7 2

20 Monate Sperre für Dopingsünder Ricco? Rad Der Staatsanwalt des Italieni-

schen Olympischen Komitees (CONI) hat gegen Riccardo Ricco (25) wegen Dopings eine Sperre von 20 Monaten beantragt. Dem Italiener war nach der 4. Etappe der Tour de France die Verwendung des EPO-Produkts CERA nachgewiesen ­worden. Als strafmildernd wurde gewertet, dass der zweifache Etappensieger Ricco gestanden hatte, gedopt zu haben.

Mauresmo trennt sich von ihrem Trainer Tennis Die Französin Amélie Mauresmo hat sich nach zwei enttäuschenden Saisons und dem Absturz in der Weltrangliste auf Position 25 nach sechs Jahren von ihrem Trainer Loïc Courteau getrennt.

Kanadischer Bob-Star mit Schweizer Hilfe

Yannick Weber: Steht er bald in der NHL seinen Mann? Key

Bob Der langjährige Schweizer Sportchef Hans Hiltebrand (63) wird Berater des Kanadiers Pierre Lueders, Zweierbob-Olympiasieger von 1998. Hiltebrand hatte sich schon vor seiner Amtszeit in der Schweiz (1998 bis 2004) um die Kanadier ­gekümmert und Lueders in Nagano zu Olympia-Gold geführt. Lueders gehört auch 2010 in Vancouver zu den Medaillenanwärtern. (si)


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sport

Bayern Nicht nur die CSU steckt in der Krise

fussball Champions League 2. Runde

A

Morgen

Girondins Bordeaux - AS Roma CFR 1907 Cluj - Chelsea

B

Morgen

C

Morgen

D

Morgen

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F

Heute

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Heute

20.45 20.45

Inter Mailand - Werder Bremen Famagusta - Panathinaikos Athen

20.45 20.45

Schachtjor Donezk - Barcelona 20.45 Sporting Lissabon - Basel SF 2 20.45

Atletico Madrid - Olympique Marseille 20.45 Liverpool - PSV Eindhoven 20.45

Villarreal - Celtic Glasgow Aalborg - Manchester United

20.45 20.45

Bayern München - Lyon TSR 2 20.45 Fiorentina - Steaua Bukarest 20.45

Fenerbahce Istanbul - Dynamo Kiew20.45 Arsenal - Porto 20.45

H

Heute

Zenit St. Petersburg - Real Madrid 20.45 BATE Borisow - Juventus Turin 20.45

Übergriff? Pienaar festgenommen Fussball Der südafrikanische I­nternationale Steven Pienaar (26) ist wegen eines angeblichen ­«Übergriffs» auf eine Frau in ­Liverpool festgenommen worden. Der Mittelfeldspieler hatte sich freiwillig gestellt und wurde vorläufig wieder auf freien Fuss gesetzt. (si)

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30. September 2008

Von Marc Häfliger

Trotz Oktoberfest ist im Freistaat nichts mehr wie es war: Neben der CSU gehen auch die Bayern am Bettelstab. Die Wasserstandsmeldungen an der Münchner Säbenerstrasse verkünden Unheilvolles. Der Pegelstand ist auf einem Rekordhoch – letztmals 1977 waren die Bayern derart miserabel in die Bundesliga gestartet. Der Misserfolg blieb damals ein treuer Wegbegleiter: Die Münchner beendeten die Saison unstandesgemäss auf Platz zwölf. Coach Dettmar Cramer hatte sich bis in den Dezember hinein halten können, dann folgte ihm Nothelfer Gyula Lorant. Präsidialer Segen Die heutige ChampionsLeague-Partie gegen Olympique Lyon droht für Klinsmann bereits zur Schicksalspartie zu werden. Ob allerdings Lyon als Aufbaugegner taugt? Zweifel sind angebracht: Der französische Meister zieht an der

Tabellenspitze der Ligue 1 souverän seine Kreise. Präsident Beckenbauer bemüht sich, die Wogen zu glätten. Öffentlich erteilte er seinem Trainer die Absolution: «Mit einem holprigen Saisonstart bis Ende September hatte ich gerechnet.» Klar, das Sturmduo Klose/Toni verfügt im Augenblick nicht mehr über die Durchschlagskraft vom Vorjahr. Und Ribéry ver-

HC Lugano: Prozess um die schwarzen Kassen Am 8. Oktober beginnt vor dem Strafgericht Lugano unter der Leitung von Richter

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Klinsmann bewahrt Haltung, Manager Hoeness sieht die Zeit davonlaufen. Bild: Keystone

Kaufmann und Gaggini. Key

Claudio Zali der Prozess um die Schwarzen Kassen beim Hockey Club Lugano. Auf der Anklagebank sitzen ExPräsident Fabio Gaggini und Ex-Geschäftsführer Beat Kaufmann. Staatsanwältin Monica Galliker wirft dem Duo vor, zwischen Januar 1996 und Dezember 2005 insgesamt 3,5 Millionen Franken Steuern hinterzogen und rund 1,5 Millionen Franken zu wenig in die AHVKasse einbezahlt zu haben. Wie lange der Prozess dauert, ist noch nicht bekannt. (sda)

passte den Saisonstart. Dafür kann Klinsmann nichts. Nörgler sagen aber auch, Klinsmann habe kein System. Doch hat er: Er rotiert auf Teufel komm raus. Schüttelt nicht nur die Mannschaftsreihen, sondern auch die Spielsysteme munter durcheinander. Alles fauler Zauber? «Gas geben, viel flanken»: Klinsi liebt die einfache

Sprache. Sein Abgang als Teamchef der deutschen Nationalelf nach dem Sommermärchen bei der WM 2006 wurde von Mutmassungen begleitet, der Fussballlehrer habe sein Pulver bereits verschossen. Als Klubtrainer in der täglichen Routine tauge er nichts. Nun: Den Gegenbeweis hat der 44-Jährige in München jedenfalls noch nicht erbringen können.

Landis kämpft weiter gegen Windmühlen

Floyd Landis. Bild: Keystone

Obwohl die zweijährige Doping-Sperre von Floyd Landis Anfang 2009 abläuft, setzt der Radprofi seinen juristischen Marathon mit einer Klage vor einem US-Bundesgericht fort.

Der 32-jährige Amerikaner will, dass seine vom Internationalen Sportgerichtshof im Juni bestätigte Sperre aufgehoben wird und ihm die Verfahrenskosten von 100 000 Dollar erlassen werden, da sich die CAS-Richter in einem Interessenskonflikt befunden hätten. Landis war an der Tour de France 2006 der Einnahme von Testosteron überführt worden, worauf ihm der Gesamtsieg aberkannt wurde. 2009 will er seine Karriere fortsetzen. (si/mh)


sport 47

30. September 2008

Kaufmann «Ich sagte schon mit 16 Jahren Spiele voraus» Computer gewonnen und begann, Wahrscheinlich­ keiten für einzelne Spiele zu berechnen. Schnell ging ich dazu über, ganze Meis­ terschaften vorauszusagen.

Von Lukas Hasselberg

Der Mathematiker Roger Kaufmann sagt mit Hilfe seiner «Dynamischen Sport-Analyse» voraus, wer Meister wird und wer absteigt. Wie kommen Sie darauf, dass der FC Luzern mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit absteigt? Roger Kaufmann: Ich nehme die aktuelle Rang­ liste, die ausstehenden Be­ gegnungen, den Wunsch­ rang, der mich interessiert. Hinzu kommen noch histo­ rische Daten, wie zum Bei­ spiel die durchschnittliche Anzahl der vom Heimteam in der letzten Saison erziel­ ten Tore oder die Aus­ wärtstore. Verbunden mit der Anzahl Punkte bei den jeweiligen Direktbegegnun­ gen errechnet das Compu­ terprogramm damit jedes Spiel und den Schlussrang. Was ist die «Dynamische Sport-Analyse? Um Fussballresultate vor­ auszusagen, kann das in

YB sucht den Fackelwerfer

Die Young Boys sind daran, den Fan, der am Samstag im Basler St. Jakob-Park eine brennende Fackel in den Basler Zuschauerblock ge­ worfen hat, zu ermitteln. Mit Hilfe der zur Verfü­ gung stehenden Videoauf­ nahmen konnte ein Perso­ nenkreis im Umfeld des Täters identifiziert werden. Der FC Basel entschloss sich nach dem zweiten Vor­ fall innert weniger Monate, die Sicherheitsabstände zwi­ schen dem Gästeblock und den benachbarten Sektoren zu vergrössern und durch «flammenhemmende» Netze zu trennen. Auf eine Verle­ gung des Gästesektors in ei­ nen anderen Bereich, wird hingegen abgesehen. (si)

der Finanzwelt angesiedelte Konzept «Dynamic Finan­ cial Analysis» zu Hilfe ge­ zogen werden. Das benützt die Vergangenheit und Ge­ genwart, um Informatio­ nen über zukünftige Ent­ wicklungen zu gewinnen.

sen – denn das ist ja das, was am Ende zählt.

Fliessen auch Budget, Trainerwechsel oder Verletzte mit ein? Die DSA beruht aus­ schliesslich auf Ergebnis­

Wie lang betreiben Sie die Dynamische Sport-Analyse schon? Seit 1990. Damals hatte ich als 16-Jähriger einen

Mathematiker und Marathonläufer Roger Kaufmann.

Wie oft lagen Sie mit ­Ihren Prognosen richtig? Bei diversen Online-Tipp­ Spielen rangiere ich meist unter den Top-3. Haben Sie schon einmal ein Feedback von einem Sportler bekommen? Fussballspieler haben mich schon angefragt, Sponso­ ren, aber auch Trainer, die ihre Taktik dann umge­ stellt haben.

wer wird meister? wer steigt ab? Der Mathematiker Roger Kaufmann (34) hat nach der 10. Runde der Axpo Super League mit seiner «Dynamischen SportAnalyse» (DSA) bereits den Ausgang der Meisterschaft vorausgesagt.

Die Hauptaussagen seiner Analyse: Basel wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 53,2 Prozent Schweizer Meister. Der FCZ darf sich auch Hoffnungen auf den Titel machen (34,8 %). Auf der anderen Seite steigt

der FC Luzern zu 80 Prozent ab. Bellinzona und Vaduz schaffen zu 75 % den Ligaerhalt und mit Lugano könnte zu 70 % ein weiterer Tessiner Klub aufsteigen. St. Gallen schafft den Aufstieg zu 50 Prozent. (lh)

Schaffhausen stolpert über FCSG

Kathana (l.) und Nater greifen den St. Galler Jardim an. Bild: Key

Die Schaffhauser kämpften mit allen Mitteln gegen die Gäste aus St. Gallen und hätten sich einen Punkt auch verdient. Doch den Ost­ schweizern gelang dank ei­ nes geschenkten Penaltys der Treffer zum knappen Sieg. Moustapha Dabo traf al­ lerdings erst in der 86. Mi­ nute, zuvor hatte Moreno Merenda die Entscheidung schon in der 72. Minute auf dem Fuss. Doch der als sicherer Schütze bekannte St. Galler schoss den ersten Penalty für die Gäste über die Querlatte. Dank dem 1:0-Aus­ wärtssieg in Schaffhausen weisen die Ostschweizer nun weiterhin einen Punkt Rückstand auf Leader Lu­ gano auf. (red)

sportticker Eishockey  NHL Carolina (ohne Manzato) - Philadelphia 1:0.

Chicago - Dallas (mit Stephan/24 Paraden) 4:3. Montreal (mit Weber/Tor zum 2:2) - Florida 3:2 n.P. Anaheim (ohne Hiller) - Vancouver 4:5 n.P. Detroit - Atlanta 4:0. Buffalo - Minnesota 1:2 n.P.

fussball Challenge League Gestern, 8. Runde: Schaffhausen – St. Gallen

(0:0) 0:1

Rangliste 1. Lugano

8

27:10

22

2. St. Gallen

8

22:6

21

3. Winterthur 4. Yverdon 5. Thun 6. Biel 7. Lausanne-Sport 8. Wil 9. Schaffhausen 10. Concordia Basel 11. Wohlen 12. Stade Nyonnais 13. Gossau 14. Servette

8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

14:9 15:11 19:17 18:15 12:11 12:9 13:14 7:8 12:15 6:13 6:10 4:16

16 14 14 13 12 11 11 10 10 8 7 4

5. La Chaux-de-Fonds 8 1 16. Locarno 8

4:18 9:18

4 3

Iraner wird Präsident von Servette Genf Fussball Der iranische Unternehmer

Majid Pishyar ist neuer Präsident von Servette Genf. Pishyar, der vor knapp drei Monaten in Genf noch unerwünscht war, wird Nachfolger von Francisco Viñas, der am 17. September seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Genfer Didier Henriod ersetzt Sébastien Fournier, der Sportchef bleibt, als Vize-Präsidenten.

Irak darf an der WM 2010 nicht teilnehmen Fussball Die letzte Hoffnung von Asienmeister Irak auf eine WM-Teilnahme 2010 in Südafrika ist geplatzt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies einen irakischen Antrag zurück, Katar das 2:0 gegen den Irak wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs abzuerkennen. Der gebürtige Brasilianer Emerson spielte beim 2:0 im März im Team von Katar, obwohl er unter einem anderen Namen bereits für das U20-Nationalteam Brasiliens aktiv war. (si)


Dienstag, 30. September 2008

www.punkt.ch

klinsmann

Seine Weisswürste wollen heute Lyon vernaschen seite 46

van boxmeer Basels Eduardo (oben) und Luzerns Lambert: Schwebt der FCB am Schluss der Saison auf Wolke sieben und ist der FCL am Boden zerstört? Bild: Keystone

Der SCB freut sich auf das Duell mit den NHL-Giganten seite 45

massa

Nach dem TankPfusch tröstete er den Mechaniker

FCB wird Meister – Luzern steigt ab Sport ist keine exakte Wissenschaft. sagt, dass Basel zu 53,2 Prozent den Titel Mathematiker Roger Kaufmann wagt trotz- holt – und der FC Luzern mit 80-prozentidem seit Jahren sportliche Prognosen. Er ger Wahrscheinlichkeit absteigt. seite 47

seite 43

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punkt.ch SG, 30.09.2008