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Wetter Seite 24

Mona Vetsch Wegen einer Infektion muss die Moderatorin kürzertreten

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DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Montag, 4. August 2008 – Nr. 148

St. Gallen

Junge Männer greifen beim Suizid zur Armeewaffe Eine internationale Studie zeigt: In der Schweiz gibt es am Gewehr. «Armeewaffen sind hier von grosser Bedeutung», meisten Selbstmorde mit Schusswaffen. 44 Prozent aller sagt Co-Autor Thomas Reich, Oberarzt an der Psychiatri15- bis 24-Jährigen töten sich mit einer Pistole oder einem schen Universitätsklinik Bern. seite 3

Heisses Budapest Für Felipe Massa kam das Ende des Formel-1-GPs

von Ungarn drei Runden vor Schluss: Sein Ferrari-Motor ging in Rauch auf. Gewonnen hat das Rennen der Finne Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes. seite 28

schweiz

Toni Brunner: Bundesrats-Abwahl nein danke

seite 2

wirtschaft

Olympia: Zu wenig Tickets für Schweizer Fans seite 6

kultur

Exklusiv: Das sagt Taubman über seine neue Rolle Bild: Keystone

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schweiz

Mieter befürworten Solaranlagen Bern Fast 90 Prozent aller Mieter in der Schweiz würden Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung ­unterstützen. Dies ergab eine Umfrage des WWF. Zwei Drittel der Befragten wären bereit, Mehrkosten von bis zu zehn Franken pro Monat auf sich zu nehmen.

Adolf Ogi bleibt bei der alten SVP Bern Alt-SVP-Bundesrat Adolf Ogi hält nichts von der Neugründung der BDP, wie er im Interview mit der «SonntagsZeitung» sagte. Er würde gerne als Vermittler zwischen SVP und BDP agieren und hofft, dass wieder «Vernunft einkehrt». (sda)

fraunörgeli

4. August 2008

Brunner Abwahl eines Bundesrats wäre gefährlich Von Claudia Blumer

abwahl

Ein Absetzungsverfahren für Bundesräte schaffe noch mehr politische Unruhe: Die Parteien lehnen die Idee des SP-Chefs ab. Ein Absetzungsverfahren für Bundesräte sei nichts für die Schweiz, meinen die Vertreter der meisten gros­ sen Parteien. SP-Präsident Christian Levrat will die Einführung eines solchen Verfahrens prüfen, wie er der Zeitung «Sonntag» sagte. Eine schlechte Idee, findet SVPPräsident Toni Brunner. «Das wäre ganz gefähr­ lich.» Es würden die fähig­ sten Politiker abgewählt, weil sie den anderen nicht passen. «Christoph Blocher wäre keine zwei Jahre Bun­ desrat gewesen.»

Auch die CVP winkt ab. Generalsekretär Reto Nause: «Der Bundesrat ar­ beitet effizienter, wenn er nur alle vier Jahre Wahl­ kampf machen muss.» Die Nicht-Abwahl bewahre den Bundesrat vor Parteien- und Alltagsgeplänkel. Ein Amtsenthebungsver­ fahren entspricht dem Kon­ kordanzsystem der Schweiz nicht, sagt FDP-Generalse­ kretär Stefan Brupbacher. «Der Bundesrat wird als Kollegium gewählt, fällt die wichtigen Entscheide zu­ sammen und müsste wenn schon als Gremium abge­

SVP-Präsident Toni Brunner. Bild: Keystone

wählt werden». Die Schweiz brauche Stabilität, nicht noch mehr Unruhe. Grüne unschlüssig Nicht festlegen will sich der Grüne-Präsident Ueli Leu­ enberger. «Ein Instrument, das wir vielleicht irgend­ wann haben müssen.» Prio­ rität habe ein Amtsenthe­ bungsverfahren aber nicht. Martin Bäumle, Präsident

Mehrere Demokratien kennen das Amtsenthebungsverfahren. So wurde 1998 im Zuge der Lewinsky-Affäre eines gegen den US-Präsidenten Bill Clinton eingeleitet. Clinton blieb im Amt. Nicht so der litauische Präsident Rolandas Paksas, der 2004 wegen verschiedener Vergehen des Amtes enthoben wurde. (blu)

der Grünliberalen, würde einen solchen Vorschlag erst anschauen. «Die relevanten Verstösse müssten eng ein­ gegrenzt werden, sonst ver­ handeln wir am Ende jede zweite Session über die Ab­ wahl eines Bundesrats.»

Rechtsextreme feierten 1. August nach 300 Rechtsextreme haben gestern Nachmittag das Rütli in Beschlag genom­ men, um dort den 1. August nachzufeiern. Zur offiziel­ len Bundesfeier wurde ih­ nen der Zutritt zur Wiese verwehrt. Die Polizei beob­ achtete die Szene, griff aber nicht ein, weil sie keine Ge­ setzesverstösse feststellte. Zur angekündigten Gegen­ demonstration von links kam es nicht.

Frau Nörgeli ist diese Woche in den Sommerferien

fragedestages Gehen Sie noch nach Italien in die Ferien? SMS A ja B nein

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Rechtsextreme gestern auf dem Rütli. Bild: Keystone

Ungebetene Gäste Für die Schweizerische Ge­ meinnützige Gesellschaft (SGG), die das Rütli verwal­ tet, sind die Rechtsradika­ len «ungebetene Gäste». Sie hätten das Rütli ohne Bewilligung für einen par­ teipolitischen Anlass be­ nutzt, sagte SGG-Sprecher Martin Hofer. Auch er be­ stätigte aber, dass es keine Rechtsverletzung gegeben hat. Der Anlass wurde von der rechtsradikalen Partei PNOS organisiert. (sda)


schweiz 3

4. August 2008

Suizid Studie kritisiert Schweizer Waffenpolitik Die Hälfte aller Jugendlichen, die Suizid begehen, benützen eine Schusswaffe. Damit hält die Schweiz einen traurigen Rekord. In der Schweiz gibt es unter allen europäischen Ländern mit Abstand am meisten Schusswaffensuizide. 44 Prozent aller 15- bis 24-jährigen Männern, die sich töten, tun es mit einer Schusswaffe. Es folgen Finnland mit 28 Prozent und Frankreich mit 20 Prozent.

Die von der Zeitung «Sonntag» zitierte Studie ist die erste internationale Untersuchung über Selbstmord bei Jugendlichen. Die Autoren der Studien bringen die

Schweizer Rekordquote in direkten Zusammenhang mit der hohen Verfügbarkeit von Waffen. «Armeewaffen sind hier von grosser Bedeutung», sagt Co-Autor und Arzt Thomas Reisch. «Politische Absicht» SVP-Nationalrat Hans Fehr zweifelt an der Studie. «Da ist politische Absicht dahinter. Ergebnisse von Studien werden nun laufend publiziert, um Stimmung gegen Waffen zu machen.» Laut dem Bundesamt für Statis-

tik sterben in der Schweiz jährlich 365 Menschen durch Schusswaffen. Das Initiativkommitee «Schutz vor Waffengewalt» reicht bald eine Volksinitiative ein. Die Initiative hat das Ziel, Armeewaffen ins Zeughaus zu verbannen und alle übrigen Schusswaffen einzusammeln oder registrieren zu lassen. «Es geht um alle Schusswaffen, nicht nur um die der Armee», so Initiantin Chantal Galladé. (blu/sda)

Bundespräsident Pascal Couchepin. Bild: Keystone

Couchepin spricht mit Vietnams Präsidenten Hanoi Bundespräsident Pascal Couchepin ist in Vietnam gelandet. Heute Montag trifft er den Staatspräsidenten Nguyen Minh Triet und weitere politische Würdenträger. Nächste Station in Couchpins Asienreise ist China, wo er an der Eröffnungszeremonie der olympischen Spiele teilnimmt.

Mit Milliarden gegen das Bauernsterben Bern Der Bundesrat will drei bis fünf Milliarden Franken einsetzen, um das Bauernsterben so gut wie möglich zu verhindern. Dies gab Finanzminister Hans-Rudolf Merz laut «SonntagsZeitung» bekannt. Der EU-Agrarfreihandel wird bis 2012 erwartet und ein allfälliges WTO-Abkommen bis 2014.

Grünliberale feierten die ersten vier Jahre Rekruten mit Gewehr. Bild: Keystone

Radiostreit: Lebrument zeigt Schawinski an Der Bündner Verleger Hanspeter Lebrument hat gegen den Zürcher Radiopionier Roger Schawinski eine Strafanzeige wegen Ehrverletzung eingereicht. Schawinski soll Lebrument beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) schlecht gemacht haben. Dort bewerben sich beide um eine Radiokonzession für die Südostschweiz. Schawinski habe beim BAKOM zu einem

Roger Schawinski. Bild: Key

«Rundumschlag» gegen ihn ausgeholt, sagte Lebrument zu einem Bericht der «SonntagsZeitung». (sda)

Schweizer Gourmet auf Beizentour verschwunden Ein Feinschmecker aus der Schweiz ist auf einer Tour durch die besten Restaurants der Welt spurlos verschwunden. Der 46-Jährige hatte zuletzt am 12. Juni im berühmten Lokal «El Bulli» des spanischen Starkochs Ferran Adria an der Costa Brava zu Abend gegessen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Die spanische Polizei bestätigte am Wochenende die Aufnahme von Ermittlungen. Sie war

von Interpol informiert worden, nachdem Angehörige in Genf eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatten. Unfall oder Verbrechen? Der Gourmet wollte in allen 68 Restaurants speisen, die vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet worden sind. Laut Polizei ist unklar, ob er einem Verbrechen zum Opfer fiel oder einen Unfall erlitt. (sda)

Basel Martin Bäumle ist Präsident

der grünliberalen Partei. Die Delegierten haben den Gründungspräsidenten am ersten nationalen Parteitag gewählt. Die 2004 in Zürich gegründete Partei zählt heute 1600 Mitglieder in zehn Kantonalsektionen, drei Sitze im Nationalund einen Sitz im Ständerat.

Menschenhandel mit Minderjährigen Genf Auffallend viele minderjährige

Nigerianerinnen sind in den letzten Monaten eingereist und untergetaucht. Das Bundesamt für Polizei zählte dieses Jahr in Genf 18 Fälle. Das Amt vermutet Menschenhandel dahinter. Oft stünden die Opfer später unter anderem Namen als Prostituierte auf der Strasse. (sda)


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ausland

ETA-Terrorist de ­Juana freigelassen Madrid José Ignacio de Juana Chaos, einer der brutalsten Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA, ist nach 21 Jahren aus der Haft entlassen worden. Seine Freilassung erfolgte genau 40 Jahre nach dem ersten ETA-Anschlag. Die Frei­ lassung löste in Spanien eine Welle der Empörung aus.

Rechtspopulist Haider will an die Spitze Wien Der rechtspopulistische

Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider will in Österreich den Bundesvorsitz der von ihm gegründeten Rechtspartei Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) übernehmen. Haider soll als BZÖ-Spitzenkandidat bei den vorgezogenen Nationalratswahlen vom 28. September antreten.

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Bild: Keystone

Deutsche: Rauchverbot soll ­einheitlich werden Berlin Die Mehrheit der Deutschen

hat sich in einer Umfrage der ­Zeitung «Bild am Sonntag» für eine landesweit einheitliche Regelung des Rauchverbots in Gaststätten ausgesprochen. 81 Prozent der ­Befragten sind mit den von Bun­desland zu Bundesland ­unterschiedlichen Regelungen nicht ­einverstanden.

Sonderuntersuchung bei Qantas angeordnet Sydney Nach drei Zwischenfällen

bei Qantas innerhalb weniger Tage hat die australische Flugsicherheitsbehörde eine Sonder­ untersuchung bei der Fluglinie an­geordnet. (sda)

4. August 2008

Italien Fünf Millionen Touristen weniger Mitunter verzeichnen dieses Jahr auch Italiens Städte weniger Touristen: Der Rückgang in Rom, Venedig, Florenz und natürlich in ­Neapel, das wegen des Müllskandals nicht mehr aus den Negativ-Schlagzeilen kommt, wird mit 20 Prozent beziffert. Ein Sprecher des Verbandes der Fremdenführer nennt es kurz «die italienischen Übel», die sich die ­Feriengäste nicht mehr zumuten.

Negative Schlagzeilen, überteuerte Angebote: Italien rechnet dieses Jahr mit massiv weniger Feriengästen. 2008 werden in Italien rund fünf Millionen Gäste weniger erwartet als im Vorjahr. Dies geht aus den ersten Erhebungen des italienischen Statistikamtes hervor. Der harte Euro, die hohen Preise, der Müllskandal und ein schlechter Service, würden viele Ausländer abschrecken, zitiert die «NZZ am Sonntag» einen Bericht des italienischen Wochenmagazins «L'Espresso». Tourismusexperten rechnen mit einem Verlust von mehreren Milliarden Euro. Liegestuhl: 33 Euro Dem Bericht zu Folge zahlt man an Italiens Stränden für einen Sonnenschirm mit Liegestuhl 33 Euro pro Tag. Doppelt so viel wie beispielsweise auf der Iberischen Halbinsel. Mit ­Halb­tages-Angeboten zum halben Preis ab 14 Uhr sollen die Strände nun attraktiver gemacht werden.

Italiens Tourismus steckt in der Krise. Bild: Key

Wahlkampf: Obama will drei Debatten mit McCain Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama ist bereit, sich drei Mal in öffentlichen Debatten mit seinem republikanischen Konkurrenten John McCain zu messen. In einem Brief an die Kommission für Präsidentschaftsdebatten erklärte sich Obamas Lager einverstanden, vor dem Wahltermin am 4. November drei Debatten der Präsidentschaftskandidaten und eine

Barack Obama. Bild: Key

der Kandidaten für die ­Vizepräsidentschaft zu veranstalten. (sda)

«Weniger Qualität» Selbstkritisch gibt sich auch Elena David, die Präsidentin der Vereinigung der italienischen Hotelbesitzer: «Wir sind teurer als andere Länder und bieten dabei weniger Qualität», sagt sie. 50 Prozent der Hotels hätten keine Klimaanlage, 60 Prozent seien ohne Internetzugang. Ebenfalls wenig schmeichelhaft gegenüber dem italienischen Tourismus äus­sert sich der spanische Tourismusexperte Josep Ejarque: «Die Italiener haben es nie gelernt, auf die Wünsche der Reisenden zu hören. Sie bieten an, was sie schon immer angeboten haben.» (red)

Massenpanik: 145 Tote in indischem Tempel Ein Gerücht über einen angeblichen Erdrutsch hatte fatale Folgen: Bei einer Massenpanik in einem HinduTempel in Indien sind gestern deswegen über 140 Pilger getötet worden. Der Vize-Polizeichef des nordindischen Bundesstaats Himachal Pradesh sagte am Abend, 145 Leichen seien zur Identifizierung durch Angehörige in das nächstgelegene Spital gebracht worden. Möglicherweise seien

noch weitere Leichen in anderen Spitälern. Zehntausende Gläubige hatten sich zum zehntägigen Sharavan-Ashtami-Fest beim Tempel versammelt. Ein Gerücht, dass es einen Erdrutsch gebe und Felsbrocken den Hügel hinunterrollten, hatte zur Massenpanik geführt. Unter den flüchtenden Menschenmassen brach schliesslich ein langes Treppengeländer zusammen. (sda)


ausland 5

4. August 2008

USA HIV verbreitete sich stärker als angenommen Im Jahr 2006 infizierten sich rund 56 300 ­Menschen mit HIV. Das sind 40 Prozent mehr als in früheren Schätzungen vorhergesagt. «Die HIV-Epidemie ist und war immer schlimmer als bisher bekannt», sagte Kevin Fenton vom Zentrum für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (CDC) in Washington unter Berufung auf eine neue Studie.

Eine von der Behörde entwickelte neue Labortechnik habe gezeigt, dass die bisherige Annahme von etwa 40 000 Neuinfektionen jährlich viel zu niedrig angesetzt gewesen sei. «Leider sind wir weit davon

entfernt, den Kampf gegen diese vermeidbare Krankheit zu gewinnen», sagte CDC-Leiterin Julie Gerberding. Beunruhigende Zahl Zwar sei die hohe Zahl von HIV-Infektionen beunruhigend, sagte ihr Kollege Richard Wolitski, doch dass die Zahl der Neuan­steckungen in jüngerer Zeit stabil sei, deute auf erste Erfolge bei der Prävention hin.

Der Studie zufolge sind vor allem schwule und bi­ sexuelle Männer sowie Afro-Amerikaner von HIV betroffen. 53 Prozent der Neuinfektionen gebe es ­unter Schwulen und Bisexuellen. Die Infektionsrate unter schwarzen US-Bürgern liegt sieben Mal so hoch wie bei Weissen: Auf 100 000 Schwarze kommen demnach 83,7 Infektionen, bei Weissen sind es 11,5. (sda)

Drama am K2: Expeditionsleiter lebt Der Leiter der Seilschaft, die am K 2 im Himalaja vermisst wird, ist gestern gerettet worden. Er wurde von anderen Bergsteigern, die sich bereits in Sicherheit gebracht hatten, entdeckt und in ein Höhenlager gebracht. Dem Holländer Wilco van Rooijen gehe es den Umständen entsprechend gut, er habe jedoch Erfrierungen an den Füssen erlitten. Man geht davon aus, dass noch etwa ein Dutzend Alpinisten an dem 8611 Meter hohen und damit zweithöchsten Berg der Erde vermisst werden. Sicher scheint, dass mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen sind, nachdem ein herabgestürzter Eisblock den Abstiegsweg mit den dort montierten Fixseilen versperrt hatte. (sda)

Iran will nicht «ein Jota» zurückweichen Teheran Der Iran hat zum Ablauf ­ iner informellen Frist westlicher e Mächte im Atomkonflikt auf seinen Rechten beharrt. Sein Land werde «nicht ein Jota» von seinen atomaren Rechten zurückweichen, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Bagdad: 12 Tote und 40 Verletzte Bagdad Die irakische Hauptstadt

Bagdad ist gestern von vier Anschlägen erschüttert worden. ­Dabei kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, gegen 40 Menschen wurden verletzt. Im Stadtteil Adamija wurden zwölf Menschen getötet, als ein Sprengsatz in einem Fahrzeug explodierte.

Bombenleger von ­Istanbul gefasst Istanbul Eine Woche nach dem Ter-

Wilco van Rooijen am K2: Knapp dem Tod entronnen. Bild: Keystone

Blair wirft Brown Ideenlosigkeit vor Die Veröffentlichung eines äusserst kritischen Memos des früheren Premierministers Tony Blair über seinen Nachfolger Gordon Brown hat die politische Führungskrise in Grossbritannien weiter angeheizt. Im Dokument, aus dem die Sonntagszeitung «Mail on Sunday» zitierte, warnte Blair schon vor einem Jahr,

Irans Präsident Mahmud Ahmadi­ nedschad. Bild: Keystone

dass der seit Ende Juni 2007 amtierende Brown der Labour-Partei erheblichen Schaden zufüge. Blair warf seinem Nachfolger in der Notiz vor, er verfolge als Premier eine «beklagenswerte» Strategie der Zurückweisung all dessen, was Labour in einem Jahrzehnt an der Macht erreicht habe. Brown habe

«Arroganz und Ideenlosigkeit» generiert und es ver-

Ex-Premier Blair. Bild: Key

säumt, eine politische Agenda für die Zukunft aufzuzeigen. Nach Einschätzung der Labour nahestehenden Sonntagszeitung «The Observer» droht durch das Blair-Memo in der Regierungspartei «ein offener Krieg» zwischen Verbündeten und Gegnern des Premierministers. (sda)

roranschlag von Istanbul, bei dem 17 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt wurden, hat die türkische Polizei die mutmasslichen Täter ­gefasst. Acht der zehn Festgenommenen, die der Kurdischen Arbeiterpartei PKK angehören, wurden in Untersuchungshaft genommen.

Tote und Verletzte im Gazastreifen Gaza Beim folgenschwersten Ausbruch der Gewalt im Gaza­streifen seit der Machtübernahme der ­radikalislamischen Hamas vor gut einem Jahr sind neun Menschen getötet und mehr als 90 ­verletzt worden. (sda)


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wirtschaft

4. August 2008

Auch LLB-Kunden müssen zittern Rostock Die Affäre um Steuerhinterziehung über Konten in Liechtenstein weitet sich aus. Das Landgericht Rostock prüft neue Hinweise auf bislang unbekannte Konten mutmasslicher deutscher Steuersünder im Fürstentum. Es geht um rund 1850 Kontenbelege, die dem ­Strafgericht überreicht wurden.

Lufthansa: Nun wollen die Piloten streiken

Nur wenige Schweizer Fans haben Tickets für das Olympiastadion. Bild: Keystone

Frankfurt Nach dem Ende des

Streiks beim Bodenpersonal drohen die Lufthansa-Piloten, die Arbeit niederzulegen. Wegen mehrerer offener Lohnfragen soll bald ein Beschluss über einen befristeten Streik von bis zu 5000 Kapitänen fallen. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, hiess es gestern.

Olympia Schweizer Fans bleiben im Regen stehen Von Marc Lustenberger

Reisebüros erhofften sich von Olympia das grosse Geschäft. Doch aus Peking kamen zu wenig Tickets. Reisende bleiben zu Hause. Maschinen der Lufthansa auf dem Flughafen von München. Bild: Key

Benzinverkauf steigt trotz Preishoch weiter Bern Trotz Höchstpreisen bei Benzin

und Diesel: In der Schweiz wird weiterhin viel Treibstoff verkauft. Laut der Nachrichtenagentur AP wurden im ersten Halbjahr 5,3 Prozent mehr Benzin, Diesel und Flugpetrol ab­ gesetzt als im Vorjahr. Hierzulande ist der Sprit nach wie vor günstiger als in den Nachbarländern.

EU-Länder sagen ja zu Gipfeli-Fusion Lupfig Die Wettbewerbsbehörden

von Polen, Deutschland und Irland haben der Fusion des Gipfeli-Produzenten Hiestand mit seinem ­irischen Grossaktionär IAWS ­zugestimmt. Damit haben alle ­zuständigen Kartellbehörden das Zusammengehen genehmigt. (sda)

Eine Reise an die Olympischen Spiele in Peking ist ein kostspieliger Spass. Eine Woche mit Flug, Hotel und Tickets für die Wettkämpfe kostet rund 10 000 Franken. Alleine für den Besuch der Eröffnungszeremonie sind 700 Franken zu berappen. Doch weder die gesalzenen Preise noch die Aufstände in Tibet, Erdbeben und rigide

Visapolitik konnten die Schweizer abschrecken. Am Schluss mangelte es schlicht an Tickets: «Wir hatten 500 Anfragen für die Eröffnungszeremonie. Doch wir konnten nur gerade sechs Billette liefern», sagt Stephan Römer von Tourasia, die in der Schweiz als einer von zwei offiziellen Veranstaltern Olympia-Reisen organisiert. Denn

Römer hat nur einen Drittel der verlangten Tickets erhalten. So werden nur rund 300 Schweizer Touristen an die Wettkämpfe reisen. Chinesen unter sich Offenbar wurde die Schweiz bei der Zuteilung der Kontingente eher stiefmütterlich behandelt. Swiss Olympics erklärt auf Anfrage, dass es nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit viel zu wenig Tickets gäbe. China hat nämlich drei Viertel der Tickets für die eigene Bevölkerung beansprucht. Nur gerade ein Viertel ist für die anderen 200

Nationen bestimmt, die mit rund 10 000 Athleten an den Wettkämpfen teilnehmen. Hinzu kommt, dass von den Tickets die in die Schweiz geliefert wurden, nur ein Drittel für die Öffentlichkeit bestimmt war. Ein weiteres Drittel ging an die Sportverbände und der Rest an die Sponsoren und Organisatoren des House of Switzerland. Doch auch abseits von Olympia läuft das Reisegeschäft ins Reich der Mitte eher zäh. Römer von Tourasia: «Wir verkaufen einen Drittel weniger Reisen nach China als im Vorjahr.»

Löhne: UBS-Chefökonom hilft Arbeitnehmern Heute präsentieren die Gewerkschaften Travail Suisse und Syna ihre Lohnforderungen für das nächste Jahr: Bei fünf Prozent und höher dürften die reklamierten Lohnerhöhungen liegen. Die aktuelle Teuerungsrate von über drei Prozent im Juli gibt den Arbeitnehmervertretern dabei Aufwind. Denn das gestiegene Preisniveau – vor allem von Alltags-

gütern – frisst den Schweizern die Kaufkraft weg. Kaum Gefahr Unterstützung bekommen die Gewerkschaften von prominenter Seite: UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff findet Lohnerhöhungen, die den Teuerungsausgleich übersteigen, in Ordnung: «Solange die Kirche im Dorf bleibt und die Arbeitnehmen-

Klaus Wellershoff. Bild: Key

den keine überrissenen Forderungen durchsetzen, sind Reallohnerhöhungen ökono-

misch vertretbar», sagt er im Interview mit der «SonntagsZeitung». Die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale sei eher gering. Das findet die FDP nicht. Sie hat laut der Zeitung «Sonntag» ein Papier erarbeitet, um die Inflation zu drosseln. So sollen unter anderem Vermieter die Mieten nur wenig heben und die Gewerkschaften auf den Teuerungsausgleich verzichten. (bv)


st. gallen 7

4. August 2008

Sauber St. Gallen versenkt den Abfall im Boden Von Roland Lieberherr

100 neue Mülleimer in der Innenstadt, 400 Unterflurbehälter für den Hauskehricht: Dank unterirdischen Behältern wird die Stadt sauberer. Sie gehören seit Jahren zum Stadtbild und sind meist bis zum Bersten vollgestopft: Bald sind die Stunden der grünen Abfalleimer in der St. Galler Innenstadt aber gezählt. Bis 2011 werden sie durch 100 neue Abfalleimer aus Chrom ersetzt. Die Kapazität der alten Müllbehäl-

ter ist sehr gering. Dank unterirdischen Tanks können die neuen Behälter bis 1000 Liter fassen – eine klare Verbesserung der ­Sauberkeit. Zudem ist die Entleerung (absaugen) gemäss Strasseninspektorat einfacher. Über 30 der neuen Eimer stehen bereits, 70 weitere folgen.

Abfallfüchse für Hauskehricht Bis 2015 sollen in St. Gallen 400 Unterflurbehälter des Typs «Trashfox» Kehrrichtsäcke aus den städtischen Haushalten schlucken. Das Stadtparlament hat dem 5,1-Mio.-Kredit zur Aufrüstung der unterirdischen Müllsammelstellen vor einem Jahr grünes Licht gegeben. Etwa 100 «Abfallfüchse» wurden bereits installiert. Die Erfahrungen sind bis-

her durchwegs positiv, wie das Strasseninspektorat bestätigt. In Gebieten mit solchen Behältern gibt es kaum mehr aufgerissene Abfallsäcke, die Haushaltungen können ihren Kehricht jederzeit entsorgen. Ein «Trashfox» kann so viel Abfall aufnehmen, wie in sechs Containern Platz hat. Die neuen Unterflurbehälter werden einmal pro Woche geleert. (rol).

Vier Verletzte nach Kollision Wiedehorn TG Ein 47-jähriger ­ utofahrer fuhr gestern in Richtung A ­Arbon. Zu spät bemerkte er, dass die Autos vor ihm abbremsten. Er wich nach links aus und krachte mit einem anderen Auto zusammen. Dessen Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr ­befreit werden. Vier Personen mussten ins Spital.

Bei Selbstunfall auf der A1 verletzt Mörschwil Am Sonntagmorgen sind

zwei Frauen bei der Ausfahrt Meggenhus Richtung Arbon so schwer verletzt worden, dass sie ins Spital eingeliefert werden mussten. Das Auto wurde aus unbekannten Gründen auf die Leitplanke gehoben und dann aufs Wiesland katapultiert. Es wurde eine Blutprobe angeordnet.

Motorradfahrer ohne Ausweis unterwegs

Ausgemustert: Die grünen Abfalleimer im Stadtzentrum.

Die Neuen: Mit unterirdischem Tank und Aschenbecher. rol

St. Gallen Am Samstag kontrollierte die Stapo einen Motorradfahrer. Dieser hatte keinen Führerausweis. Ausserdem hatte er Drogen genommen und ein fremdes ­Nummernschild angebracht. (red)

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«Viele dachten schon, ich sei gestorben.» Endo Anaconda, Sänger, musste wegen Herzrhythmusstörungen ins Spital und nahm über 30 Kilo ab.

4. August 2008

Retro Aushängeschild der neuen Dr.-

Martens-Kampagne ist das 19-jährige Model Daisy Lowe. Frech präsentiert sie den Schuh in diversen Farben. Ihre Topmodel-Freundin Agyness Deyn verbindet sogar ihr privates Outfit mit dem bald 50-jährigen Stiefel. Nun erreicht der Trend auch die Schweiz. «Die Marke kommt eindeutig zurück», sagt Fredi Jegerlehner von Zapato SA, dem offiziellen Distribuenten für Dr. Martens in der Schweiz und Österreich. «Die Schweiz hinkt den Trends zwar wie immer hinterher, aber auch hier ist stark spürbar, dass die alte Kultmarke wieder kommt.» Relaunch Nicht auf leisen Sohlen kam

im letzten Herbst der Relaunch des englischen Kultschuhes in seiner Heimat daher. Der 8-Knopf-Stiefel der Arbeiter und Politrebellen taucht auf dem Laufsteg, in japanischen Kollektionen und in Klatschspalten der Lifestylehefte auf. Schauspieler Johnny Depp kombiniert seine Docs mit Jeans oder

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Anzug, Rockgöre Avril Lavigne mit knalligen Minis und die Musiker von Gnarls Barkley («Crazy» 2006) haben in ihrem neuen Video «Going on» gar die ganze Crew mit Docs beschuht. So titelt denn auch die «US Weekly»: «Dr. Martens. Sie sind zurück!» Revival Der drohende Konkurs, der

auf die goldenen 1990er Jahre folgte, zwang das Label, sich eine Überlebensstrategie einfallen zu lassen. Als einschneidendste Folge schloss man alle Produktionsstätten in England und lagerte sie nach China und Thailand aus. «Made in England» gehört der Vergangenheit an. Der wiedergefundenen Popularität des Docs tut dies jedoch keinen Abbruch. In England, Amerika und Japan ist der luftgepolsterte Schuh bereits wieder in. Ob die modemuffeligen Schweizer ihn auch wieder anziehen, bleibt abzuwarten. Die Zapato SA jedenfalls wird Anfang 2009 eine grosse Werbekampagne in der Schweiz anstossen. Nicole Göbel

Doc Martens

Der klobige Arbeiterschuh an zarten Geschöpfen: Der Engländer kommt wieder in die Schweiz


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kultur

Erfolgreiche Oper an Salzburger Festspielen

4. August 2008

Anatole Taubman «Es ist eine Herausforderung»

Salzburg Charles Gournods Neuin-

Interview von Ruth Brüderlin

szenierung der Oper «Romeo et Juliette», die am Samstagabend Premiere hatte, gilt bereits als «das Ereignis» der diesjährigen Festspiele. Es sangen Rolando Villazon und – als Ersatz für die schwangere Anna Netrebko – die Georgierin Nino Machaidze.

Der Böse aus «Bond» hat eine neue Hauptrolle: Als Erzrivale in der Verfilmung von «Die Päpstin». Nach dem verschlagenen «Elvis» spielen sie nun den perfiden «Anastasius». Sind Sie auf den Bösewicht abonniert? Mit meinem kantigen Gesicht, dem bohrenden Blick und den tiefen Augenringen werde ich kaum je als Bergdoktor in einem RosamundePilcherFilm besetzt.

Bild: Key

Dylan jr geht mit Eric Clapton auf Tour Berlin Jakob Dylan (38), Sohn des

legendären Rock- und Folkmusikers Bob Dylan, wird die «Summer Tour» 2008 von Eric Clapton im Vorprogramm in Deutschland begleiten. Er eröffnet die vier Open-Air-Shows von Clapton, der als einer der besten Blues- und Rockgitarristen der Welt gilt.

Madonna zeigt einen Dokumentarfilm Michigan Pop-Diva Madonna (49)

hat am Traverse City Film Festival ihre Dokumentation «I Am Because We Are» über Waisenkinder in Malawi gezeigt. Mitbegründer des Events, dessen prominentester Besucher Madonna war, ist der Filmer und Autor Michael Moore (54). (brü)

Kitsch-Künstler beleidigt Versailles Paris Fünf Wochen vor der Eröff-

nung sorgt die Ausstellung des amerikanischen Objektkünstlers Jeff Koons im Schloss von Versailles für heftige Polemik. Der französische Schriftstellerverband verlangt, die Ausstellung zu verbieten, weil sie eine Beleidigung für das Werk Ludwigs XIV. sei.

Anatole Taubman. Bild: Sony

«Mit meinem kantigen Gesicht werde ich kaum je einen Bergdoktor spielen.» John Goodman spielt den Papst, David Wenham («Herr der Ringe») den Liebhaber der Päpstin, Sönke Wortmann führt Regie. Alles grosse Namen. Haben Sie schon mal mit einem von ihnen gearbeitet? Nein, alles wird ganz neu. Der Film hat ein Budget von 20 Millionen Euro und ist das grösste deutsche Projekt, das dieses Jahr gedreht wird. Da können grosse Namen keinesfalls schaden.

oskar und ted «Hei!» jauchzt der Hai am Kai,der Schwimmer denkt: «Auwei!» Dem Hai ist’s einerlei, er beisst den Kerl entzwei und kaut ihn dann zu Brei. Bald wird der Hai gefi scht, gekocht, mit Öl vermischt

Majestätsbeleidigung an Ludwig XIV.: Künstler Jeff Koons.

Warum haben Sie die Rolle des Gegenspielers der Päpstin übernommen? Für mich ist es der

spannendste männliche Part im Film und eine riesige Herausforderung, auf die ich brenne. Anastasius ist berechnend, intelligent und neigt zu Grössenwahn. Aber er ist gleichzeitig auch sehr charmant. Man weiss einfach nie genau, woran man bei ihm ist. Die Figur hat viel Tiefe und Substanz.

und schliesslich aufgetischt. Er mundet dem Gourmet vorzüglich zum Diner. Moral: Was a uf dem Teller liegt ist klar. Ein Hai. Doch was im Haifisch drinnen war. Ja mei!

Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.

Warum wird in Marokko gedreht und nicht an den Originalschauplätzen in Rom? Das hat fi nanzielle Gründe. Marokko betreibt seit Jahrzehnten eine top funktionierende Industrie als Filmkulisse. «Troja» wurde dort gedreht. Das Buch war ein Bestseller. Die katholische Kirche wird jedoch auch am Film keine Freude haben. Befürchten Sie Konsequenzen? Keineswegs – und ich hoffe, Papst Benedikt unterscheidet zwischen meiner Person und der Rolle. Glauben Sie eigentlich an die Legende, dass Johanna von Ingelheim als Mann verkleidet Päpstin wurde? Sicher doch! Ich mag Legenden grundsätzlich. Das spannende an ihnen ist ja gerade, dass man nicht weiss, ob sie nun wahr sind oder nicht. «Die Päpstin», Regie Sönke Wortmann, mit Johanna Wokalek in der Titelrolle, kommt 2009 in die Kinos.


4. August 2008

RotkreuzBall

Glanz, Gloria, neue Gatten und Dauerfreundinnen Am Samstag fand in Monte Carlo der traditionelle Rotkreuz-Ball statt, einer der Höhepunkte auf der Agenda der Glamouristas. Nach dem Diner unter freiem Himmel im Garten des «Sporting»-Clubs baten Bee-Gees-Falsett Robin Gibb und Schmusesänger Donovan zum Konzert im Sternensaal. Klarer Mittelpunkt des Abends: Fürst Albert II. und seine fast schon Dauerfreundin Charlene Wittstock. Heiratsmuffel Zur Beunruhigung der Monegassen, die ihr Oberhaupt endlich unter die Haube bringen wollen, wurde die 30 Jährige zwei Wochen lang nicht gesehen. Nicht Mitte Juli beim Diner mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, nicht an der Latino-Americana-Gala ein paar Tage später. Dabei war die Spitzenschwimmerin bloss zu ihrer Familie nach Südafrika gereist. Weitere Themen: Ivana Trumps neue Oberlippe, die nicht recht zu ihren Oberarmen passt, dafür zu ihrem Frischangetrauten Rossano Rubicondi, und Prinzessin Stéphanie, die sich einmal mehr um den Dresscode foutierte und im kurzen Orangen kam. (brü)

people 11 der hammer des tages Fernsehmoderatorin Mona Vetsch (33) kann bis auf Weiteres keine Sendungen moderieren. Auch nicht die neue Quiz-Sendung «1 gegen 100», die am 1. September auf SF 1 startet. Offenbar leidet die Thurgauerin an einem Infekt, den sie sich im Frühsommer zugezogen hatte, als sie für die Reiseserie «Fernweh» des Schweizer Fernsehens im Mittelmeerraum unterwegs war. Um welche Art Infekt es sich handelt, sagte der Sender nicht – Nur das Vetsch auf Anraten ihres Arztes kürzer treten müsse.(SDA)

Eine fürstliche Familie: Prinzessin Caroline, Prinz Ernst August von Hannover, Charlene Wittstock, Fürst Albert II. und Prinzessin Stéphanie. Bilder: Keystone

ein geschenk für Barack Obama

Frisch getraut: Ivana Trump mit Gatte.

Stones Bassist: Bill Wyman, Frau Suzanne.

promibarometer im Hoch

im Tief

Die Frau bricht sämtliche Rekorde. Sie stellt mit Lichtgeschwindigkeit Kinder auf die Welt und verdient damit astronomische Summen. Heute Nacht um 01.00 erscheinen die ersten Fotos ihrer Zwillinge auf dem Internet und auf ihrem Bankkonto 15 Millionen Franken.

Sie ist eine der coolsten Schauspielerinnen, die es gibt und Vorbild für Millionen von Frauen auf der ganzen Welt. Nun beichtet der 38-jährige «KillBill»-Star der Internetplattform Female First, sie fürchte sich vor dem Alter. Das ist ein bisschen unwürdig und abgesehen davon schlicht sinnlos.

Angelina Jolie

Uma Thurman

Der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten feiert heute seinen 47. Geburtstag. Auch wenn es so klingt, als sei Obama mit einer Baracke zufrieden – diesem Mann gebührt mehr als eine Bretterbude, zumindest wenn es nach der Mehrheit der Schweizer geht. Die geben dem Demokraten viel mehr Kredit als seinem republikanischen Herausforderer John McCain. Deshalb schenken wir dem Geburtstagskind gleich das Weisse Haus. (net)a


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mode

Farbige Models sorgen für Aufruhr Die Juli-Ausgabe der italienischen Vogue fand solch reissenden Absatz, dass man nun sogar Exemplare nachdrucken musste. Der Grund: Chefredaktorin Franca Sozzani zeigte in der Ausgabe ausschliesslich dunkelhäutige Models – als Reaktion auf die grossen Modeschauen, an denen kaum farbige Models zum Einsatz kommen.

Vogue-Cover mit Naomi Campbell.

Stylingtipps von Patricia Field Jetzt gibt Patricia Field, «Sex and the City»-Kultstylistin, auch Normalsterblichen Modetipps: Auf www.hm.com/podcast zeigt sie in einem dreiminütigen Film, wie man sich typgerecht kleidet oder ein schlichtes, schwarzes Kleidungsstück aufpeppt – und das alles ohne teure Designerware.

Farbenfrohe Taschen aus fairem Handel Die Lausanner Designerin Nina Raeber lässt in Kambodscha aus Fischfuttersäcken bunte Taschen nähen – in Zusammenarbeit mit Fair-Trade-Organisationen, die den Näherinnen gute Bezahlung und Sozialleistungen garantieren. Das ganze Taschensortiment gibt es auf

4. August 2008

Transparenz Kleider für heisse Von Sonja Hugentobler-Zurflüh

Jetzt, da die Sonne richtig vom Himmel brennt, sind luftige Kleider fast so erfrischend wie ein kühler Drink. Transparente Stoffe wie Chiffon, Organza und Voiles sind das Thema dieses Sommers. Solche hauchdünnen Gewebe verbindet man automatisch mit Lingerie- und Feenkleidern – denn nichts ist naheliegender, als aus puderfarbenem Chiffon ein sexy Nichts zu schneidern. Doch so einfach haben es sich die Designer diesmal nicht gemacht. Dank neuer, anspruchsvoller Verarbeitungstechniken inszenieren sie die fragilen Stoffe mit geometrischer Nüchternheit und setzen der Romantik der Gewebe eine gewisse Sachlichkeit entgegen. Keine Rüschen Die Designer verzichten auf Rüschen im Zuckerbäckerstil und lassen dafür Volants durch diagonale Verarbeitung entstehen. Sie setzen dezente Farbkontraste – jedoch ohne Blümchenmuster, sondern lieber mit grafischen Akzenten wie bei Chloé. Martine Sit-

bon kombiniert für Rue du Mail verschiedene Materialien miteinander, Akris unterbricht die Transparenz mit im Origami-Stil handgefalteten Stoffbahnen. Mehrschichtig Überlagerte Stoffe gewähren nur andeutungsweise Durchblick. Designerin Anna Molinari unterlegt ihre Chiffonkleider mit einem Body. Und der Belgier Raf Simons überzieht seine hautengen LeggingOutfits mit einer durchscheinenden Organzawolke – das schönste Beispiel dafür, dass man enthüllen kann, ohne zu entblössen.

www.collpart.com

Neue Kampagne von Calvin Klein Calvin Klein hat seine neueste Unterwäschekampagne vorgestellt. Starfotograf Bruce Weber, der schon Mark Wahlberg ablichtete, hat jetzt Model Garrett Neff halbnackt fotografiert. Ab September in Modemagazinen zu bewundern. (jk)

Einblick gewähren, aber nicht entblössen: Jil Sander, Rue du Mail by Martine Sitbon, Akris, Anna Molinari und Chloé (v.l.n.r.). Bilder: Trendspot/S. Hugentobler


4. August 2008

Luftig-leichte Sommertage

mode 13 sonjas

spotlight Sonja HugentoblerZurflüh Moderedaktorin

Es ist Ferienzeit. Ich warte im Flughafen auf die Ankunft meiner Freundin und sehe Schreckliches. Da offenbart sich einem das personifizierte Grauen in der Gestalt von Billig-Touristen: Jeans-Hotpants zu hochgezogenen weissen Tennissocken in Plateau-Buffalos, Hammerzehen in Trekkingsandalen, gemusterte Shorts zu gemusterten Viskosehemden an Männern. Jogginghosen aus Ballonseide, Glitzergürtel, weisse Stiefeletten zu Jeans, Cowboyhüte und Stoffblumen im Haar bei den Frauen. Wie immer wenn ich Touristen in ihren Ferien-Outfits sehe, frage ich mich: Woher zum Teufel kommt diese Bündelung von Stillosigkeit für den Urlaub! Warum nur kleiden sich gewisse Menschen in den Ferien so hemmungslos, dass einen

«Wenn Menschen zu Touristen werden» unwillkürlich Fremdscham befällt? Ein Soziologe hätte dafür wohl eine sehr komplexe Erklärung, ebenso für das Phänomen, dass je schlechter Touristen gekleidet sind, desto mehr Koffer sie mit sich schleppen. Man kann sich lebhaft vorstellen, mit was für Gruseligkeiten sie die Ferienstimmung noch toppen, wenn es dann so richtig losgeht. Wenn sie das alles wieder mit nach Hause brächten, würde ich kein Wort darüber verlieren, doch zur kulturellen Tragik wird es dann, wenn einem mit rotem Lehm bemalte Frauen des Himba-Stammes in Namibia stolz ihre AdidasBauchtaschen zeigen, die sie gegen ihren Familienschmuck eingetauscht haben. Wenigstens sehen die Taschen an ihrem Bauch bedeutend schöner aus. Sonja Hugentobler-Zurflüh ist leidenschaftliche Modejournalistin und -fotografin – mit gesunder Distanz zur Trendwelt.


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auto

Toyota baut in Indien ein zweites Werk Bangalore Der weltgrösste Autohersteller Toyota baut in der indischen Stadt Bangalore eine zweite Produktionsstätte. Bereits seit 1997 produziert Toyota in Indien und will mit dem neuen Werk eine Kapazität von rund 100 000 Automobilen jährlich erreichen.

1. FC Köln wird von Ford gesponsert Köln Für die Bundesliga-Saison

2008/2009 habt der in Köln ansässige Automobilkonzern Ford mit dem Fussballklub 1. FC Köln einen Sponsoringvertrag abgeschlossen und beliefert die Fussballer mit insgesamt 32 Autos.

Hyundai leidet unter Olympischen Spielen Peking Weil während den Olympischen Spielen ein umfassendes Fahrverbot in Chinas Hauptstadt Peking verhängt wird, können nicht genügend Teile in ein JointVentureWerk des koreanischen Autoherstellers Hyundai geliefert werden. Dadurch wird Hyundai voraussichtlich 50 000 Autos weniger produzieren.

Tata will Daimler wiederbeleben London Wie die «London Times» berichtet, will die indische Automarke Tata das Nobel-Autolabel Daimler wiederbeleben. Daimler hiessen früher die exklusivsten Jaguar-Modelle. Der indische TataKonzern, neuer Besitzer der beiden britischen Marken Jaguar und Land Rover, erwägt damit, Bentley und Rolls Royce, aber auch deutschen Nobelmarken Konkurrenz zu machen.

Chrysler verhandelt mit Fiat und Tata Detroit Chrysler verhandelt laut dem «Wall Street Journal» über Kooperationen mit dem indischen Tata-Konzern und Fiat. Bei ersten Gesprächen sei es unter anderem darum gegangen, dass eines der amerikanischen Chrysler-Werke Autos für Fiat produziert. (mbo)

4. August 2008

Seat Ibiza Flotter Von Lukas Hasselberg

Nach dem Fünftürer präsentiert Seat das dreitürige Ibiza Coupé. Mit sportlichem Design treten die Spanier gegen die Konkurrenz an. In Zeiten explodierender Treibstoffpreise und Diskussionen um den Klimawandel werden sparsame Kleinwagen immer interessanter. Insbesondere dann, wenn Komfort und Fahrgefühl wie in einem Kompaktauto geboten werden. Nach dem erfolgreichen Start des neuen fünftürigen Seat Ibizas Ende Mai lanciert die spanische Volkswagen-Tochter ab September auch das sogenannte Sportcoupé. Mit maximal 160 Gramm CO2Ausstoss bei den Benzinern und 120 Gramm bei den Diesel model len gehört Seat mit der Neuauflage des ehemaligen Erfolgsmodells zu den vumweltfreundlichsten Vertretern seiner Klasse. Noch mehr als der Fünftürer zeichnet sich das Ibiza Sportcoupé durch

sein Äusseres aus. Die als «Arrow-Design» bezeichnete Linienführung lässt den Ibiza sportlich aussehen. «Pfeil»-schnell ist er deswegen aber nicht.

der günstige Preis von 17 500 Franken für das Einstiegsmodell «Reference» lockt, darf es schon etwas mehr sein. Wie zum Beispiel der 1.4 Liter mit 85 PS als Benziner oder als Diesel mit 80 PS. Dafür müssen dann auch knapp 4000 Franken mehr inves-

tiert werden. Noch souveräner fährt sich der 1.6 Liter. Mit seinen 105 PS ist der Spanier sogar auf kurvigen Bergstrassen flott unterwegs. Die Leistungsspitze markiert der 1.9 TDI ebenfalls mit 105 PS und wie der kleinere Diesel mit Partikelfilter ausgestattet.

ESP nur als Extra Besonders die 1.2-LiterBasis-Motorisierung mit 51 kw (70 PS) erfordert viel Schaltarbeit. Obwohl

Marco Solari: «Am Prius gefällt mir alles» Marco Solari, Sie wurden für Termine vor und während dem Filmfestival Locarno mit einem Toyota Prius ausgestattet. Was ist Ihr erster Eindruck? Marco Solari: Ich bin hell begeistert. So sehr, dass ich mich endlich von meinem alten Rover 75 trennen werde und mich auch privat für einen Toyota Prius entschieden habe.

Susten von Locarno nach Bern. Ich brauchte hin und zurück im Schnitt nur 5,3 Liter. Aber auch Sicherheit und Komfort sind aussergewöhnlich. Nur der kleine Kofferraum stört mich.

Was begeistert Sie besonders am Hybrid-Auto? Ich übertreibe nicht, wenn ich sage – alles. Vor allem aber der Verbrauch. Ich fuhr kürzlich über den

Extra fürs Festival haben Sie sie einen Prius im Leoparden-Look erhalten. Mögen Sie es schrill? Nein, eigentlich überhaupt nicht. Als Präsident bin ich

lieber diskreter unterwegs. So habe ich das Leoparden-Auto dem jungen Sponsorchef gegeben. Er findet das Auto «mega geil». Ich bin nun mit einem unauffälligeren Prius unterwegs.

«Dank dem Toyota Prius werde ich mich von meinem alten Rover 75 trennen»

Hatten Sie Anfangs Mühe mit der komplexen Hybrid-Technik des Toyota? Nein, überhaupt nicht. Besonders nachdem ein deutsches Automagazin den Toyota Prius über 100 000 Kilometer getestet und für gut befunden hat. (br) Leoparden-Look: Marco Solari im Toyota Prius.

Marco Solari Präsident des Filmfestivals Locarno.


4. August 2008

Flitzer aus Spanien Das Fahrwerk zeichnet sich durch direkte Lenkung und sicheres Fahrverhalten aus. ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist allerdings nur als Extra für 656 Franken zu ordern. Im Gegensatz zum europäischen Ausland, wo ESP zur Serienausstattung ge-

hört, die Preise aber auch dementsprechend höher sind. Die Federung ist straff, aber trotzdem noch komfortabel, die Schaltung ist knackig und die Bremsen verzögern ordentlich. Der Innenraum zeichnet sich durch eine klare Gestaltung aus. Das

Cockpit ist leicht zum Fahrer geneigt und die Bedienung der Instrumente geht einfach von der Hand. Nur wenn – wie im Bild unten dargestellt – helle Oberfl ächen für das Cockpit geordert werden, stört bei starker Sonneneinstrahlung de-

ren Spiegelung in der Windschutzscheibe. Ende Jahr liefern die Spanier neben den erwähnten Motoren einen besonders sparsamen «ecomotive» nach und 2009 folgen auch die leistungsstärkeren «Cupra» und «FR»-Modelle des neuen Ibiza.

auto 15 Land Rover testet Hybrid-Freelander London Von wegen alle SUV sind

Umweltverpester: Dank Hybridantrieb mit Diesel- und Elektromotor soll der Land Rover Freelander dereinst bis zu 30 Prozent weniger CO2 ausstossen. In diesen Tagen haben Prototypen den Versuchsbetrieb auf der Strasse aufgenommen. Ab wann es die Hybrid-Freelander zu kaufen gibt, steht noch in den Sternen. Gut zu wissen: Die eingebaute Start-Stopp-Automatik wird schon 2009 zum FreelanderSerienstandard gehören.

Saab bietet neue Allradmodelle an Glattbrugg Saab erweitert sein Angebot an Allradmodellen: Zusätzlich zum 280 PS starken 2.8 V6 Turbo steht der praktische XWDAntrieb nun auch dem klassischen Saab Vierzylinder-Turbo – 2,0-Liter, 210 PS – zur Verfügung. Für die kleineren XWD-Varianten gibt es ausserdem optional ein Sportfahrwerk mit härteren Federn und Stossdämpfern, grösseren Bremsscheiben und Leichtmetallrädern. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Honda legt den Jazz neu auf Der neue Seat Ibiza als Sportcoupé (links), als Fünftürer und von innen Bilder: Seat

Affenhitze: So bleiben Sie im Auto cool Temperaturen von über 30 Grad und strahlender Sonnenschein: Der Sommer 2008 ist in Höchstform. Doch wer jetzt im Auto ohne Klimaanlage unterwegs ist, erlebt einen echten Albtraum. Unfallrisiko steigt Das T-Shirt klebt, der Schweiss tropft – die hochsommerliche Autofahrt ohne Aircondition ist nicht nur mühsam, sondern auch gefährlich. Grund: Der Hitzestress fördert das Unfallrisiko. Denn steigt die Temperatur von 25 auf 35 Grad,

trübt sich die Sinneswahrnehmung, warnen Verkehrsmediziner. Das fühlt sich dann etwa so an, als hätte man 0,5 Promille Alkohol im Blut. Am besten wäre es natürlich, Ihr Auto hätte eine Klimaanlage. So bleibt das Konzentrationsvermögen auch bei extremen Aussentemperaturen gut. Aber Achtung: nicht zu stark abkühlen. Durch den Temperaturunterschied können beim Aussteigen Kreislaufprobleme entstehen. So bewahren Sie aber auch ohne Klimaanlage einen kühlen Kopf:

• vor der Abfahrt Fenster und Türen öffnen, um die angestaute Hitze entweichen zu lassen. • nicht zu viel essen.

• viel Wasser trinken – mindestens 2 Liter pro Tag • einen Karton oder eine Sonnenschutzmatte auf die Frontscheibe legen. (mbo)

Genf Mit dem Jazz ist Honda in der

Schweiz ein Volltreffer gelungen. Lange war das kompakte Raumwunder bei uns meistverkaufter Honda. Jetzt folgt die Neuauflage. Highlights: Geschärftes Design, mehr Platz und überarbeitete Motoren mit mehr Leistung bei weniger Verbrauch. CH-Markteinführung des neuen Honda Jazz ist im November. Preise: noch unbekannt.

Riesenverlust bei General Motors

So nicht: Füsse aus dem Fenster halten ist gefährlich. Key

Detroit 15,5 Milliarden Dollar Verlust verzeichnete der US-Automobilhersteller General Motors nach dem zweiten Quartal des Jahres. Bei den verkauften Autos ging es mit 20 Prozent weniger als im Vorjahr, bzw. 2,29 Millionen Fahrzeugen, ebenfalls bergab. Nur in Europa legte GM dank dem boomenden russischen Automarkt mit 19 Prozent mehr verkauften Autos kräftig zu . (lh)


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ausgehen konzerte upcoming

16.08. Sinead O’Connor | Avenches 05.08. Adam Green | Rorschach 09.08. Die Fantastischen Vier | Zofingen 10.08. Wir sind Helden | Zofingen 12.08. Zucchero | Avenches 12.08. Killswitch Engage | Zürich 13.08. Maximo Park | Avenches 14.08. Die Fantastischen Vier | Gampel 14.08. Iron Maiden | Basel 15.08. Stereo MC’s | Gampel 16.08. Fettes Brot | Gampel 17.08. Mando Diao | Gampel 17.08. Metallica | Jonschwil 20.08. Eric Clapton | Zürich 21.08. Neil Young & His Electric Band | Zürich 23.08. The Stray Cats | Zürich 23.08. CH-Rap Night | Winterthur 28.08. Peter Maffay & Band | Zürich 29.08. Madrugada | Dietikon 30.08. Madonna | Dübendorf 03.09. Morcheeba | Thônex 06.09. DJ Bobo | Genève 06.09. Wise Guys | Basel 07.09. DJ Bobo | Luzern 13.09. Sido | Zürich 16.09. Jason Mraz | Zürich 16.09. Snoop Dogg | Zürich 20.09. Sophie Zelmani | Zürich 21.09. R.E.M. | Genève 22.09. Sophie Zelmani | Genève 23.09. Bryan Adams | Zürich 24.09. R.E.M. | Zürich 28.09. Coldplay | Zürich 29.09. Queen & Paul Rodgers | Zürich 02.10. Alpha Blondy | Zürich 20.10. Heather Nova | Zürich 24.10. Amy Macdonald | Zürich 25.10. Reinhard Mey | Basel 26.10. Reinhard Mey | Zürich 27.10. Keziah Jones | Zürich 28.10. Bushido | Zürich 29.10. Bushido | Bern 02.11. Klee | Bern 08.11. DJ Bobo | Bern 22 15.11. The Subways | Zürich 18.11. Deep Purple | Basel Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

4. August 2008

MONTAG PARTYS JAZZ, LATIN, WORLD Dance Night DJ Janosch, Taxi-Dancers, Latin, 80s, 90s, Boogie Woogie, Swing, 21 Uhr, Firehouse, Amriswilerstrasse 57, Weinfelden Blue Monday DJ Johnny Lopez, Jazz, Funk, Soul, 21 Uhr, Relax Lounge, Am Bohl 4

10-17 Uhr, Stiftsbibliothek St. Gallen, Klosterhof 6d Secrets – Dessous ziehen an 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstrasse 2 St. Galler Stickerei Dauerausstellung, 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstrasse 2 Stephan Balkenhol Skulpturen, 08-20 Uhr, Wolfsberg, Ermatingen

OPEN AIR KINO MIT UBS Quaianlagen, Arbon

Once

Mo 21:15 | Edf

Into the Wild Di 21:15 | Edf

OPEN AIR KINO MIT UBS Sportwiese (bei Badi), Weinfelden, 071 622 00 33

The Kite Runner

Drama; USA (2007); Regie: Marc Forster

DIENSTAG

Openair-Kino

DIVERSES

PARTYS

Stadt(ver)führungen Klassischer Rundgang, auf Deutsch und Englisch, 14 Uhr, Tourist Information, Bahnhofplatz 1a

MIX Juicy Tuesday DJ Elkaphone, 21 Uhr, Relax Lounge, Am Bohl 4

AUSSTELLUNGEN

KONZERTE

Auf dem Estrich abgelegt Ausstellung im Rahmen der Ittinger Wissenswerkstatt 2008, 14-18 Uhr, Kartause Ittingen (Obere Sakristei), Warth Moralische Fantasien Künstlerische Strategien in Zusammenhang mit der Klimaerwärmung, 14-18 Uhr, Kunstmuseum des Kantons Thurgau (Kunstmuseum), Kartause Ittingen, Warth Spieldosenkabinett 14-18.30 Uhr, Labhart-Chronometrie, Marktgasse 23 Napoleon III. – Der Kaiser vom Bodensee 13-17 Uhr, Napoleon-Museum, Schloss Arenenberg, MannenbachSalenst Geheimnisse auf Pergament Jahresausstellung,

MIX Dä Ziischtig 21 Uhr, Kugl – Kultur am Gleis, Güterbahnhofstrasse 4 Adam Green (USA) 20.30 Uhr, Kulturlokal Mariaberg, Hauptstrasse 45, Rorschach

BÜHNE THEATER Heidi – Das Musical – Teil 2 Johanna Spyri’s Geschichte geht weiter, 19.45 Uhr, Openair-Bühne, Walenstadt

DIVERSES Stadt(ver)führungen Themenführung: Enge Gassen – prunkvolle Erker, auf Deutsch, 14 Uhr, Tourist Information, Bahnhofplatz 1a

Alle Openair-KinoProgramme auf

>>> www.punkt.ch Stadt(ver)führungen Klassischer Rundgang, auf Deutsch und Englisch, 14 Uhr, Tourist Information, Bahnhofplatz 1a

AUSSTELLUNGEN Das andere Gesicht Maskenspiel und Heilritual in Sri Lanka, 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstrasse 50 Kindermuseum 10-17 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, Museumstr. 50 Auf dem Estrich abgelegt Ausstellung im Rahmen der Ittinger Wissenswerkstatt 2008, 14-18 Uhr, Kartause Ittingen (Obere Sakristei), Warth Ryan Gander – Something Vague 12-18 Uhr, Kunst

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

GEWINNEN SIE: TICKETS FÜR MADONNA ODER TINA TURNER

Spielen Sie mit und gewinnen Sie: 2 Tickets für das Madonna Konzert oder:

Senden Sie ein SMS mit CHGAME7 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

am 30.8.2008 in Dübendorf

2 Tickets für das Tina Turner Konzert

Death at a Funeral Mo 21:15 | Edf

The Kite Runner Di 21:15 | D

OPEN AIR KINO WERDENBERG MIT UBS Reitplatz Werdenberg, Buchs SG

The Kite Runner Mo 21:15 | D

The Bucket List Di 21:15 | D

Halle Sankt Gallen, Davidstrasse 40 Carl Walter Liner in Paris 14-17 Uhr, Kunsthalle Ziegelhütte, Ziegeleistrasse 14, Appenzell Moralische Fantasien Künstlerische Strategien in Zusammenhang mit der Klimaerwärmung, 14-18 Uhr, Kunstmuseum des Kantons Thurgau (Kunstmuseum), Kartause Ittingen, Warth David Claerbout – After the Quiet Videoinstallation, 10-17 Uhr, Kunstmuseum St. Gallen, Museumstr. 32 Ladies Only! Zeitgenössische Künstlerinnen und ihre Sicht auf die Frau, 10-17 Uhr, Kunstmuseum St. Gallen, Museumstr. 32 Spieldosenkabinett 09-12, 14-18.30 Uhr, Labhart-Chronometrie, Marktgasse 23 Jim Dine 52 Bücher, 14-17 Uhr, Museum Liner, Unterrainstrasse 5, Appenzell Napoleon III. – Der Kaiser vom Bodensee 10-13 Uhr, Napoleon-Museum, Schloss Arenenberg, MannenbachSalenst Stadtfuchs – Kulturfolger mit Biss Sonderausstellung über Füchse in der Stadt, 10-17 Uhr, Naturmuseum St. Gallen, Museumstr. 32 Geheimnisse auf Pergament Jahresausstellung, 10-17 Uhr, Stiftsbibliothek St. Gallen, Klosterhof 6d Secrets – Dessous ziehen an 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstrasse 2 St. Galler Stickerei Dauerausstellung, 10-17 Uhr, Textilmuseum, Vadianstr. 2

Senden Sie ein SMS mit CHGAME8 an 919

am 15.2.2009 im Hallenstadion in Zürich (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME7 oder CHGAME8 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME7 oder CHGAME8, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss für Madonna ist der 24.8.2008. Teilnahmeschluss für Tina Turner ist der 8.2.2009. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, bei SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch

Agenda >>>www.punkt.ch


kino 17

4. August 2008

ST. GALLEN CORSO

Brühlgasse 37 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien Bis 18. August

KINOK

Grossackerstr. 3 | 071 245 80 68 | www.kinok.ch

Rusalka – Mermaid Mo/Mi 20:30 | Odf

Khadak

Di 20:30 | Odf

REX STUDIO

Zwinglistr. 2 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Before the Devil Knows You‘re Dead 17:30 20:15 | Edf 16 J.

2 La Misma Luna

17:15 20:00 | Odf 12 J.

3 Miss Pettigrew Lives for a Day 17:45 | Edf 12 J.

In Bruges

20:30 | D 16 J.

SCALA

Bohl 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 14:00 17:00 20:15 | Edf 10 J.

2 Mamma Mia! The Movie 15:00 17:45 Mo/Di 20:30 | Edf 6 J.

Überraschungsfilm Mi 20:30 | Edf 16 J.

4 Kung Fu Panda

17:15 20:00 | D 14 J.

5 Freche Mädchen 14:30 | D 10 J.

Get Smart

17:15 20:15 | D 12 J.

5 Bienvenue chez les Ch‘tis 14:45 17:45 20:30 | Fd 12 J.

6 Hancock

14:30 20:00 | D 12 J.

The X-Files: I Want to Believe 17:15 | D 14 J.

STORCHEN

Magnihalden 7 | 0900 556 789 (1.10 /Anr. + 1.10/Min.) | www.kitag.com

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 13:45 17:00 20:15 | D 10 J.

ABTWIL SG CINEDOME

3 The Incredible Hulk

15:00 17:30 20:15 | D 12 J.

Mi 18:30 | D 6 J.

HEERBRUGG MADLEN

Auerstr. 18 | 071 722 25 32 | www.kinomadlen.ch

Caos calmo

Mo 20:15 | If 14 J.

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian Di/Mi 20:15 | D 10 J.

Kung Fu Panda Mi 14:30 | D 6 J.

UZWIL CITY

Bahnhofstr. 85 | 071 951 54 42 | www.kinocity.ch | Bei schönem Wetter öffnet das Kino erst um 17:15

1 Kung Fu Panda

13:30 18:15 | D 6 J.

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 15:30 20:15 | D 6/10 J.

2 Nim‘s Island 15:45 | D 6 J.

Hancock

18:00 | D 12 J.

HEIDEN ROSENTAL

Schulhausstr. 9 | 071 891 36 36 | www.kino-heiden.ch

Bergauf, Bergab 20:30 | CH 8 J.

CINETREFF

20:00 Mi 16:30 | D 10 J.

Die Drachenjäger Mi 14:00 | D 8 J.

2 Bergauf, Bergab

Mo/Di 20:30 | CH 10 J.

WIL SG CINEWIL

Bahnhofplatz 7 | 071 913 90 90 | www.cinewil.ch

1 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

14:00 (nur bei schlechter Witterung) 17:00 20:00 | D 6 J.

2 Kung Fu Panda 14:15 | D 6 J.

Mamma Mia! The Movie 16:30 19:45 | D 6 J.

3 DWK 5 – Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont 14:00 (nur bei schlechter Witterung) | D 6 J.

Die Drachenjäger

The X-Files: I Want to Believe

Mi 13:30 | D 6 J.

16:15 | D 6 J.

WATTWIL PASSERELLE

Auweg | 071 988 60 50 | www.kinopasserelle.ch

1 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 20:15 | D 10 J.

Kung Fu Panda Mi 15:00 | D 6 J.

2 Bergauf, Bergab

Mo/Mi 20:15 | CH 6 J.

Get Smart

Get Smart

Hancock

Mo/Mi 20:30 | D 12 J.

Überraschungsfilm

Di 20:00 (Sneak Preview) | D

4 Horton Hears a Who! 14:00 (nur bei schlechter Witterung) | D 6 J.

Get Smart

15:45 | D 10 J.

Bienvenue chez les Ch‘tis 18:15 Di/Mi 20:30 | Fd 10 J.

El Orfanato

Mo 20:00 | Od 16 J.

Di 20:15 | D 10 J. Mi 15:00 | D 10 J.

Hancock

Mi 20:30 | D 12 J.

RAPPERSWIL SG LEUZINGER

Obere Bahnhofstr. 46 | 055 210 73 33 | www.cinema-leuzinger.ch

Mamma Mia! The Movie 20:15 | D 6/10 J.

SCHLOSSKINO

The X-Files: I Want to Believe 20:15 | D 12/14 J.

2 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

Kung Fu Panda

3 Mamma Mia! The Movie

Nim‘s Island

Mi 14:30 | D 6 J. Mi 17:15 | D 6 J.

The Incredible Hulk Action/Fantasy USA (2008); Regie: Louis Leterrier; mit Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth

Gerät Dr. Bruce Banner (Edward Norton) zu sehr in Rage, wird er zum grünhäutigen Monster Hulk. Nun sucht er nach einem Mittel, eben diese Verwandlung zu verhindern. General Thaddeus Ross (William Hurt) will das Gegenteil: Nämlich Banner fangen und das Geheimnis seiner Transformation für militärische Zwecke nutzen. Dabei soll ihm der Söldner Emil Blonsky (Tim Roth) helfen. Blonsky lässt sich schliesslich selbst zum Monster machen und trifft im Showdown auf den Hulk.

Mo/Mi 18:15 | D 14 J.

Hancock

Mi 17:30 | D 10 J.

20:00 Mi 14:30 | Fd 12 J.

Nim‘s Island

Mo/Di 13:30 | D 6 J.

Kung Fu Panda Mi 14:30 | D 6 J.

20:00 Mi 14:30 | D 12/14 J.

The Game Plan

Sommerpause

Bis 8. AugustHERISAU

20:00 Mi 14:30 | D 6/10 J.

4 Bienvenue chez les Ch‘tis

15:00 19:30 | D 10 J.

1 The Incredible Hulk

14:45 17:30 20:30 | D 6 J.

Di 18:30 | D 12 J.

8 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

Fischmarktstrasse | 055 210 74 44 | www.cinema-leuzinger.ch

14:00 17:30 20:45 | D 10 J.

Mi 14:30 | D 6/8 J.

Mamma Mia! The Movie

Bildstrasse 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com 14:15 17:15 20:15 | D 12 J.

20:00 | D 6/10 J.

kino premiere

Kung Fu Panda

7 Hancock

1 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

20:15 | D 14 J.

Mo 20:15 Di/Mi 20:30 Mi 14:00 | D 8 J.

1 Mamma Mia! The Movie

Hancock

14:30 17:00 20:00 | D 6 J.

4 Kung Fu Panda

14:45 17:30 | D 6 J.

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

KIWI TREFF

Grabenstr. 1 | 081 771 60 70

6 Kung Fu Panda

Bahnhofstrasse 2 | 071 352 66 22 | www.cinetreff.ch

Forgetting Sarah Marshall

REX

Eisenbahnstr. 2 | 055 280 25 00 | www.kino-uznach.ch

WERDENBERG

2 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

3 The Incredible Hulk

14:30 17:15 20:00 | D 12 J.

UZNACH

15:00 | D 6 J.

The X-Files: I Want to Believe

WEINFELDEN LIBERTY

Amriswilerstr. 106b | 071 622 00 33 | www.liberty-weinfelden.ch

Get Smart

top rating 1. Bienvenue chez les Ch‘tis 2. J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster 3. Le scaphandre et le papillon 4. Mamma Mia! The Movie 5. Before the Devil Knows You‘re Dead 6. What Happens in Vegas 7. Interview 8. Kung Fu Panda 9. Die Welle 10. La Misma Luna 11. The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

Note 4.34 4.31 4.20 4.18 4.17 4.15 4.08 4.05 4.01 3.88 3.88

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

15:00 | D 8 J.

Kung Fu Panda

15:00 18:00 | D 6 J.

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 15:00 20:00 | D 10 J.

Hancock

17:30 19:30 | D 12 J.

Mamma Mia! The Movie 17:30 20:00 | D 6 J.

The Incredible Hulk 21:30 | D 14 J.

The X-Files: I Want to Believe 22:30 | D 16 J.

Kino Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

>>> www.punkt.ch

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis MIttwoch, 6.8.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


18

tv-programm fernseh tipps

20:15 | Arte | Die wilden Seventies Doku-Reihe Teil 1/5

Die fünfteilige Dokumentationsreihe lässt bekannte Deutsche und Franzosen zu Wort kommen, die «die wilden Seventies» als Jugendliche erlebt haben. Sie erzählen von Träumen, Visionen und Enttäuschungen. Der erste Teil befasst sich mit der sexuellen Revolution.

22:15 | ZDF | Mein erster Mord Komödie USA 2004; Regie: Nick Guthe; mit: Alec Baldwin, Nikki Reed, Jeff Goldblum

Mini hasst Routine. Immer wieder überschreitet der schrille Teenager aus Los Angeles Grenzen, erlebt ein «erstes Mal» – und schreckt auch vor Mord nicht zurück, denn auch hier gibt es ein erstes Mal. Eine rabenschwarze Komödie mit prominentem Cast.

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

19:25 | ZDF | WISO

21:00 | ARD | Unbequem und ...

20:00 | EuSp | Skispringen

19:00 SF1 ZDF 19:25 SF1 ZDF

19:00 19:10 19:30 20:15

19:30 DSF CNN 19:45 EuSp 19:55 ORF2 20:00 EuSp

19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 Sat.1 ORF1 ARD 21:45 ORF1 ZDF ARD 21:50 SF1 22:15 ARD SF1 23:45 SF1 23:55 Vox

Der Babystricher Neil und der verstörte Brian gehen auf der Suche nach ihrem eigenen Ich Wege, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als sie aufeinander stossen merken sie, dass die gemeinsame Aufarbeitung ihrer Kindheit die Lösung zu ihren Problemen sein könnte.

TV-Programm >>> www.punkt.ch

Arte Pro7 Sat.1 Arte ARD

3sat 21:00 ARD 3sat 21:05 ORF2 SF1 21:15 RTL 21:30 3sat 22:15 RTL 22:20 SF1 22:30 ORF2 SWR

Chinas wilder Westen Galileo Das Magazin Die wilden Seventies 1/5 Das Geheimnis der Andenbären 100 Millionen Karat Unbequem und unbestechlich Investigativer Journalismus in China Schlau wie ein Fuchs Thema DOK: Kriminalfälle – Wenn Frauen töten Umzug in ein neues Leben hitec Talsperren-Reparatur Chinas gestohlene Kinder DOK: Stress im Paradies Jana Caniga in der Karibik Shanghai mon amour betrifft

StTV DSF 21:00 EuSp DSF 22:00 DSF EuSp 22:20 SF2 22:30 CNN 23:00 DSF EuSp

Bundesliga Hits Living Golf Olympische Spiele Sport Skispringen FIS 4-Nations Grand Prix Fussball: Challenge League Poker World Series of Poker 2005 Main Event Skispringen FIS 4-Nations Grand Prix Poker World Series of Poker SmackDown Wrestling Kampfsport K-1 World GP aus Fukuoka sportaktuell World Sport Das Sportquiz Poker

ARD

ORF 1

PRO 7

18:40 19:00 19:25 19:30 19:55 20:00

18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:55 Grossstadtrevier Zukunftspläne 19:50 Das Wetter 19:55 Börse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Unter Verdacht! Das Geheimnis der Andenbären 21:00 Unbequem und unbestechlich Investigativer Journalismus in China 21:45 Report München 22:15 Tagesthemen 22:43 Das Wetter 22:45 Haus der Wünsche (D 2008) Drama 00:25 Nachtmagazin

18:20 Die Simpsons 18:45 Scrubs Mein grosser Bruder 19:10 Emergency Room Grabenkämpfe 20:00 ZIB 20 20:15 C.S.I. Miami Leo & Sienna 21:00 C.S.I. Miami Sturmfront 21:45 ZIB Flash 21:50 Men in Trees Die Nacht im Freien 22:35 The Closer Bis der Tod euch scheidet 23:20 Las Vegas Bombenalarm 00:00 ZIB 24 00:20 Damages – Im Netz der Macht Die Entscheidung

18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons Marge als Seelsorgerin 18:40 Die Simpsons Homer hatte einen Feind 19:10 Galileo 20:15 Moonlight Die Blutbeichte 21:15 EUReKA – Die geheime Stadt Ansteckende Träume 22:10 24 18:00 – 19:00 Uhr 23:10 24 19:00 – 20:00 Uhr 00:05 24 20:00 – 21:00 Uhr 01:00 Moonlight Die Blutbeichte

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT.1

18:05 Alle hassen Chris Chris hasst die Wahl 18:25 Der Job Kopf im Topf 18:50 O.C. California Was die Zukunft bringt 19:35 King of Queens Zickenalarm 20:00 Men in Trees Cash für Cash 20:45 CSI: Miami Dämpfer 21:30 CSI: Miami Letzte Klappe 22:20 sportaktuell 22:30 Mysterious Skin (USA 2004) Drama von Gregg Araki mit Joseph Gordon-Levitt 00:15 Heroes Genesis

18:05 SOKO 5113 Auf Messers Schneide 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 WISO 20:15 Nachtschicht – Tod im Supermarkt (D 2005) TV-Krimi mit Katharina Böhm, Armin Rohde 21:45 heute-journal 22:12 Wetter 22:15 Mein erster Mord (USA 2004) Komödie mit Alec Baldwin, Nikki Reed 23:40 Auftauchen (D 2006) Drama mit Henriette Heinze, Golo Euler, Sabine Bach

18:30 Konkret Das Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Oben ohne Der verlorene Sohn 21:05 Thema 22:00 ZIB 2 22:30 Kulturmontag mit art.genossen: Shanghai mon amour 00:00 Die Tiefseetaucher (USA 2004) Komödie von Wes Anderson mit Bill Murray, Owen Wilson

18:00 Lenssen & Partner Rabenmutter auf der Flucht 18:30 K 11 – Kommissare im Einsatz Vergewaltigung im Plattenbau/Letzter Ausweg: Mord 19:30 Das Magazin 20:00 Nachrichten 20:15 Ein ungleiches Paar (USA 2003) Komödie von Andrew Fleming mit Michael Douglas, Albert Brooks 22:15 Toto & Harry 22:45 Focus TV-Reportage 23:15 Nip/Tuck Conor McNamara, 2026 00:15 Forbidden TV

21:05 21:50 22:15 22:20

23:45 00:00

Drama USA 2004; Regie: Gregg Araki; mit: Joseph Gordon-Levitt, Brady Corbet, Michelle Trachtenberg

Schweiz aktuell heute SF Börse WISO Förderung von Solaranlagen Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo Nachrichten ZIB 20 Tagesschau ZIB Flash heute-journal Report München 10vor10 Tagesthemen Meteo Tagesschau Nachrichten

SF 1

23:15

22:30 | SF2 | Mysterious Skin

4. August 2008

glanz & gloria Schweiz aktuell SF Börse Tagesschau Meteo bsuech in Visperterminen im Oberwallis DOK: Kriminalfälle – Wenn Frauen töten Am helllichten Tag 5/7 10vor10 Meteo DOK: Stress im Paradies Jana Caniga ankert in der Karibik Von Liebe, Sex und anderen Katastrophen Der Guru von Nennigkofen Tagesschau nachtwach


tv-programm 19

4. August 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Ein ungleiches Paar

22:10 | Pro7 | 24

20:15 | 3+ | Bauer, ledig, sucht...

20:15 Sat.1 Ein ungleiches Paar (USA 2003) KomÜdie mit Michael Douglas SWR Nora Roberts – Der weite Himmel (USA 2007) TV-Liebesdrama K1 Dumm und dßmmerer (USA 2003) KomÜdie ZDF Nachtschicht – Tod im Supermarkt (D 2005) TV-Krimi mit Armin Rohde SRTL Eine Familie namens Beethoven (USA 1993) KomÜdie 21:00 Arte Ein Hauch von Zen (TWN 1969) Action 22:15 ZDF Mein erster Mord (USA 2004) KomÜdie mit Alec Baldwin 22:30 SF2 Mysterious Skin (USA 2004) Drama 22:45 ARD Haus der Wßnsche (D 2008) Drama

19:00 19:05 19:10 19:35 19:40

19:00 Sat.1 K 11 Vox Das perfekte Dinner 19:25 K1 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 19:50 Vox Unter Volldampf 20:00 SF1 bsuech in Visperterminen im Oberwallis 20:05 ORF2 Seitenblicke 20:15 3+ Bauer, ledig, sucht... RTL2 Die 2000er – The Pop Years Das Jahr 2004 21:15 3+ Bauer, ledig, sucht... RTL2 Frauentausch 22:00 SRTL voll total Machos SWR Sag die Wahrheit 22:15 Sat.1 Toto & Harry 22:25 3sat Gero von Boehm begegnet Erika Pluhar 23:00 SRTL T.V. Kaiser 23:15 RTL2 Cheaters

RTL2 RTL ORF1 SF2 RTL

20:00 SF2 20:15 Pro7 RTL ORF2 21:15 Pro7 21:50 21:55 22:00 22:10 22:30 22:55 23:00 23:10 23:15

ORF1 K1 MTV Pro7 MTV K1 MTV Pro7 Sat.1

HÜr mal wer da hämmert! Alles was zählt Emergency Room King of Queens Gute Zeiten, schlechte Zeiten Men in Trees Moonlight Die Blutbeichte Doctor’s Diary Oben ohne EUReKA – Die geheime Stadt Ansteckende Träume Men in Trees Charmed South Park 24 18:00 Uhr – 19:00 Uhr American Dad Buffy Drawn Together 24 19:00 Uhr – 20:00 Uhr Nip/Tuck

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv Das Magazin 18:30 Exclusiv Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Doctor’s Diary – Männer sind die beste Medizin Brauche dringend Happy End 21:15 Umzug in ein neues Leben Vom Ruhrpott nach Holland 22:15 Chinas gestohlene Kinder Extra Spezial 23:30 30 Minuten Deutschland 00:00 Nachtjournal

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:15 Dumm und dßmmerer (USA 2003) KomÜdie mit Derek Richardson, Luis Guzman, Eugene Levy 21:55 Charmed – Zauberhafte Hexen Der Wahrheitszauber 22:55 Buffy – Im Bann der Dämonen Im Chaos der Gefßhle 23:50 Angel – Jäger der Finsternis Lindsey 00:45 Filmquiz

19:00 Chinas wilder Westen Erben der Seidenstrasse 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Die wilden Seventies Macht euch frei! 1/5 21:00 Ein Hauch von Zen (TWN 1969) Action von King Hu 23:50 Vom Schtetl zum Broadway Eine musikalische Ăœberfahrt 00:50 Shaft (USA 1971) Krimi mit Richard Roundtree, Moses Gunn

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Blutsbande 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Fluch der SchÜnheit 18:35 CSI – Las Vegas Wie Kain und Abel 19:25 CSI – Las Vegas Ein zweifelhafter Zeuge 20:15 Bauer, ledig, sucht... 21:15 Bauer, ledig, sucht... 22:15 Navy CIS Todeskuss 23:05 SwissQuiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Wer ist der beste Schwiegersohn?/ Das Sexualkundevideo 19:00 HÜr’ mal, wer da hämmert! Das Grosse Rennen/Grßsse vom Klapperstorch 20:00 News 20:15 Die 2000er – The Pop Years Das Jahr 2004 21:15 Frauentausch Das AschenputtelExperiment 23:15 Cheaters Beim Fremdgehen erwischt! 00:10 News

18:00 19:00 19:50 20:15

18:00 Discounter und ihre Methoden 18:30 TropenďŹ eber Killerviren und Bakterien 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 100 Millionen Karat Diamantendynastie Oppenheimer 21:00 Schlau wie ein Fuchs 21:30 hitec Die Reparatur einer Talsperre 22:00 ZIB 2 22:25 Gero von Boehm begegnet Erika Pluhar 23:10 Ydessa und die Teddybären 23:50 10 vor 10

16:10 Stomp the Yard (USA 2007) Drama mit Columbus Short, Meagan Good 18:05 Bordertown (USA 2006) Drama mit Antonio Banderas, Jennifer Lopez 20:00 Ocean’s 13 (USA 2007) GaunerKomÜdie mit George Clooney, Brad Pitt 22:00 Severance (GB 2006) HorrorSatire mit Danny Dyer 23:35 Zodiac – Die Spur des Killers (USA 2007) Thriller von David Fincher mit Jake Gyllenhaal

21:10

22:05 23:00 23:55 00:15

01:10

Wissenshunger Das perfekte Dinner Unter Volldampf CSI:NY Blutige Handschrift Criminal Intent – Verbrechen im Visier Letzter Ausweg Shark DÊjà Vu The District – Einsatz in Washington Der Nikolaus-Krieg Nachrichten Criminal Intent – Verbrechen im Visier Letzter Ausweg Shark DÊjà Vu

 

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20 22

rätsel rätsel innen: Zu gew

EINEN 22 DC DYSON LERGY L BABY AQUET PAR rt von im We ken n 629 Fra

XX.4.Datum August2007 2008

Der neue Dyson DC22 Baby allergy parquet ist kompakt und bis zu einem Drittel kleiner als seine Brüder. Er verlässt sich nicht auf Beutel oder Filter. Stattdessen trennen starke Zentrifugalkräfte Feinstaub und Schmutz aus der Luft. Dadurch verliert ein Dyson nie an Saugkraft. Die ausgeblasene Luft ist bis zu 150 Mal reiner als die normale Raumluft. Ausgezeichnet mit dem Zertifikat «Allergie Suisse» von aha!, dem Schweizerischen Zentrum für Allergie, Haut und Asthma, eignet sich der DC22 allergy parquet auch für Allergiker. Der Behälter wird einfach per Knopfdruck geleert. So kann Staub und Schmutz direkt im Abfalleimer entsorgt werden. www.dyson.ch.

Preisfrage Wie viele Jahre Garantie erhält man beim Kauf eines Dyson Staubsaugers? A 2 Jahre B 5 Jahre Teilnahme per SMS: Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an 970 (CHF 1.50/SMS): PREISFRAGE, Lösungsbuchstabe,, Name und Adresse. Bsp.: PREISFRAGE A Eva Meier, Im Feld, 8008 Zürich Teilnahme per p WAP: Gratis-Teilnahme unter http://wapteilnahme-onGratis-Teilna line.vpch.ch/PCH51516 (Teilnahme nur per Mobilline.vpch.ch/ telefon möglich, da WAP). mög Teilnahmehinwe Teilnahmehinweise: Teilnahmeschlus Teilnahmeschluss ist Sonntag, 10. August 2008 um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespon Korrespondenz geführt. Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird sschriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der jeweils rrichtigen Antwort wird das Gerät verlost.

quizrätsel Ermitteln Sie für alle Fragen den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die 8 Lösungsfelder eingetragen ergibt sich das gesuchte Lösungswort. Täglich werden 50 Franken verlost, in der Wochenauslosung können Sie eine Original Paris Hilton-Uhr «charm» im Wert von 250 Franken gewinnen!

O Tomatis

G Gurkis

K Selleris

S Carotis

2. Wie nennt man ein Gipfeli in Deutschland? T Hörnchen

E Öhrchen

O Hüfchen

R Schwänzchen

3. Wie heisst eine bekannte Schweizer Popband? R Plüsch

B Samt

A Flausch

N Gnusch

S Inge

T Ilka

4. Die Schwertlilie heisst auch ... A Irma

O Iris

5. In welchem Gebiet der Schweiz wird nach Gold geschürft? U Monte Brè

E Säntis

H Napf

M Dent Blanche

Teilnahme per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): QUIZ, Lösungswort, Name & Adresse.

6. Welcher Märchenheld bedient sich einer Zauberlampe?

Teilnahme per Telefon Wählen Sie die 0901 560 002 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen.

7. Was bedeutet «piano»?

Teilnahme per WAP http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51514 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP)

8. Wo steht das berühmte Restaurant «Piz Gloria»?

Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 30.07: OBERDECK Gewinnerin 50 Franken: Beatrice Schälchli, Zürich

Täglich

1. Welches ist der medizinische Name der Halsschlagader?

E Abu el-Hazan R Sindbad V hoch

D langsam

T Schilthorn 1

2

S Matterhorn 3

4

K Ali Baba

H Aladin

U leise

N harmonisch

E Bietschhorn L Schreckhorn 5

6

7

8

50 FRANKodEerN zu gewinnen e eine diese Woche

ORIGINAL PARIS UHR HILTON-U m Wert «charm» im anken! Fr 0 25 n vo

«Paris Hilton Watches» ist eine authentische Kollektion, die den Lebensstil und die Lebenslust von Paris Hilton verkörpert: Cool, attraktiv, verführerisch upertrendige und prickelnd. Supertrendige Modelle für alle Frauen, auen, die hohe Qualität und perfektes fektes Design schätzen. Die ganzee Kollektion ist erhältlich beim Traditionshaus ditionshaus www.urech.com


rätsel 2123 rätsel

XX.August Datum2008 2007 4.

diewand Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

THEMA: Wörter mit «TAG»

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND FASTTAG an 970. Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/WAND970

Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 10. August 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 9 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Max. 100 Teilnahmen/Kalendert Teilnahmen/Kalendertag.

Tagestipp: Um täglich einen Supertipp zu erhalten, senden Sie START HINT an 970 (CHF 0.70/SMS)

4 45 FRANK 0 EN!

Infodienst: Sie möchten wissen, welche Felder bereits gelöst sind? Senden Sie einfach das Keyword GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 pro Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

Täglich

kreuzwort

50 FRANKEN

Täglich werden 50 Franken verlost, in der Wochenauslosung haben Sie die Chance, einen Rollkühlschrank zu gewinnen!

1 ROLLKÜHLSCHRANK VON ELECTROLUX

Per SMS Senden Sie folgenden Inhalt an 970 (CHF 1.–/SMS): SCHWEDEN, Lösungswort, Name & Adresse.

zu gewinnen oder diese Woche

Wert: 765 Fr.

Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 003 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51515 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Lösung 30.07.: TROMMEL

Gewinnerin 50 Franken: Alice Wilhelm, Zürich

Der Rollkühlschrank RC 400 EGP von Electrolux eignet sich ideal für ein Picknick im Grünen. Mit einem Nutzinhalt von 33 Liter bietet der Rollkühlschrank genug Stauraum, um die mitgebrachten Getränke und Esswaren kühl zu halten. Der Anschluss des RC 4000 EGP für 220-240 V und Butan-/Propangas sorgt für die optimale Temperatur und dank dem ausziehbaren Teleskopgriff lässt er sich leicht und sicher transportieren. www.electrolux.ch


13 22

rätsel rätsel

4.4.Februar 2008 August 2008

sudoku 50

Lösen Sie das Sudoku und senden Sie uns Ihre Lösung. ! N E FRANK Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösungszahl werden täglich 50 Fr. verlost! Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie SUDOKU gefolgt von der Lösungszahl, Name und Adresse an die 970 (CHF 1.–/SMS). Bsp: SUDOKU 245 Hans Muster, Musterstrasse 12, 8008 Zürich an 970.

8

Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51512 Teilnahmeschluss: heute 24:00 Uhr. Korrespondenz wird nicht geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Schriftl. Gewinnerbenachrichtigung. Zahlen müssen in richtiger Reihenfolge eingesendet werden. Lösung 30.07.: Gewinnerin 50 Franken: 7�8�8 Nicole Berger, Winterthur

2 8 6

6

8 3 7

50

FRANKEN! Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–SMS): PUNKT, Lösungswort, Name und Adresse. Per Telefon Wählen Sie die Nummer 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 30.07.: TURBINE

Gewinner 50 Franken: Peter Brunner, Zürich

7

9

4 3

7 9 4 2 7 4 5 6 1

Kreuzworträtsel

4

1 4 9

7 3 2

9 5 8

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6 7 1 5 2 1

Sudoku mittel

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Lösung:

Sudoku leicht

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Kakuro leicht 17

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comic 23

4. August 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Gönnen Sie sich die nötige Ruhe, damit Sie mal wieder so richtig ausspannen können, ohne ständig von Ihren Bürokollegen gestört zu werden.

Fische 19.2.–20.3.

Mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Sport gelingt es Ihnen, Ihre Arbeitstage wieder in ein angenehmes Gleichgewicht zu schaukeln.

Widder 21.3.–20.4.

Sie sollten heute auf Ihren Chef hören. Was dieses Projekt angeht, hat er ganz bestimmt den richtigen Riecher. Schenken Sie ihm Ihr Vertrauen.

Stier 21.4.–20.5.

Planen Sie diese Woche Ihre Freizeitaktivitäten während der Woche ein, damit Sie am Wochenende ausreichend Zeit für Ihre Freunde haben.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Haben Sie das Gefühl, im Moment zu wenig zu schlafen? Diese Ahnung verschwindet in den nächsten Tagen, Ihre Energiereserve ist noch gross!

Krebs 22.6.–22.7.

Falls ein Bekannter jemanden aus Ihrer Familie angreift, sollten Sie sich zur Wehr setzen und nicht tatenlos zusehen.

Löwe 23.7.–23.8.

Nehmen Sie sich die nötige Zeit, um sich Klarheit über Bedenken bezüglich Ihrem Partner zu verschaffen und sprechen Sie mit ihm darüber.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Sie sollten Ihre Gedankengänge nicht für sich behalten. Treffen Sie sich doch heute Abend mit einer Freundin, der Sie alles erzählen können.

Waage 24.9.–23.10.

Versuchen Sie zu eruieren, was hinter Ihren Träumen steckt, damit Ihnen die Umsetzung der langersehnten Wünsche leichter fällt.

Skorpion 24.10.–22.11.

Lassen Sie sich nicht von kleinen Schwierigkeiten von Ihrem Ziel ablenken und arbeiten Sie weiterhin fokussiert auf Ihr Bestreben hin.

Schütze 23.11.–22.12.

Geben Sie einem guten und langjährigen Freund einen Tipp, wie er seine sportliche Karriere anpacken soll. Er weiss im Moment nicht weiter.

Steinbock 23.12.–20.1

Geben Sie Ihrem Partner noch mehr von Ihnen preis. Damit arbeiten Sie weiter an der Grundlage für eine erfolgreiche Beziehung.


24

wetter

4. August 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 16°/24°

Basel 17°/25°

St.Gallen 15°/21°

Zürich 16°/23° Luzern 16°/23° Bern 16°/23°

Fribourg 15°/24°

Genève 16°/25°

Altdorf 16°/23°

Chur 16°/24°

Sion 17°/26° Lugano 18°/30°

Prognose: Am Vormittag in Graubünden noch grössere Aufhellungen, sonst wechselnd bewölkt und vor allem am Nachmittag vermehrt Regenschauer, in den Alpen auch einzelne Gewitter. Im Flachland mässiger, in den Bergen starker Westwind.

Aussicht

Di

Mi

Do

Fr

13°/24°

14°/27°

17°/27°

15°/21°

St. Gallen Bodensee West Bodensee Mitte Bodensee Ost Obere Zürisee Walensee

18°/31°

19°/30°

20°/28°

19°/29°

Süden

31°

Rom

schön

32°

Wien

Regenschauer

29°

Paris

schön

24°

Nizza

schön

30°

Gran Canaria

sonnig

22°

Havanna

Regenschauer

33°

London

sonnig

22°

Athen

schön

33°

Bangkok

Regenschauer

32°

Kreta

schön

27°

Mallorca

schön

29°

Berlin

Regenschauer

23°

Rio de Janeiro Regenschauer

21°

New York

schön

28°

Los Angeles

schön

23°

Stockholm

Regenschauer

18°

Sydney

schön

17°

Tunis

schön

38°

Badewetter

Wasser 22° 22° 21° 22° 20°

Wind W 25-35 km/h W 25-35 km/h W 20-30 km/h W 20-30 km/h W 25-35 km/h

UV Index schwach schwach schwach schwach schwach

Mondphasen

Wetterlexikon

16 Aug

Land-Seewind-Zirkulation Die Land-Seewind-Zirkulation bildet sich an Meeresküsten oder grösseren Binnenseen. Während des Tages steigt die Luft über Land wegen der Erwärmung auf. Dies führt zur eine Sogbewegung der Luft vom See in Richtung Land. In der kühlen Nacht steigt die Luft über dem Wasser auf, was zu Landwind führt.

8 Aug

Sonnenaufgang: 6:08 Uhr Sonnenuntergang: 20:55 Uhr

24 Aug

29 Sep

Mondaufgang: 9:45 Uhr Monduntergang: 22:05 Uhr

Region heute

Ausflugtipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

schön

Allgemeine Lage: Heute steuern Westwinde vorübergehend feuchtere und etwas kühlere Luft gegen den nördlichen Alpenraum.

St. Gallen

30 Aug

Barcelona

Online-Wetter

St. Gallen 15°/21°

Wattwil 15°/21° Rapperswil-Jona 16°/22°

Säntis Schwägalp Churfirsten

2°/10° 11°/19° 3°/11°

Appenzell 15°/21° Walenstadt 16°/23°

Buchs 16°/23°

Sargans 16°/24°

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«Das IOC war bei der Vergabe der Spiele blauäugig.» Adolf Ogi, alt Bundesrat, ist den Olympischen Spielen 2008 ein kritischer Beobachter: mehr auf Seite 27.

4. August 2008

pluspunkt des wochenendes Sébastien Buemi hat seinen zweiten Saisonsieg in der GP2- Serie realisiert. Der Waadtländer gewann vor den Toren Budapests den Sprint, nachdem er tags zuvor im Hauptrennen Siebenter geworden war. Sein Glück war es, dass gemäss Reglement die ersten acht des Hauptrennens am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge in der Startkolonne Aufstellung nehmen dürfen. Im Rennen profitierte der 19-Jährige dann von einem Missgeschick des bis zu jenem Zeitpunkt führenden Andy Soucek; der Spanier, von seinem ersten Verfolger permanent unter Druck gesetzt, hatte sich in einer Kurve verbremst. In der Gesamtwertung liegt Buemi neu an 5. Stelle. (si)

Nadal: «In der Weltrangliste der Beste zu sein, das ist der grösste Lohn, den man bekommen kann.» Bild: Keystone

Weltrangliste Nadal neue virtuelle Nummer eins Von Marc Häfliger

Die Regentschaft von Tennis-König Roger Federer neigt sich nach viereinhalb Jahren dem Ende zu. Federer ist ab sofort eine Nummer eins auf Zeit. In zwei Wochen übernimmt Rafael Nadal nach 160 Wochen als Federers Thronfolger die Spitze der Weltrangliste. Wäre er in Cincinnati, wo Titelverteidiger Federer bereits in der 3. Runde gegen Ivo Karlovic seine Siebensachen zusammenpacken musste, im Halbfinal nicht in 85 Minuten mit 1:6, 5:7 am Serben Novak Djokovic geschei-

tert, der Spanier hätte die Krone schon heute in Händen gehalten. Nadals Freude über die erste Position im ATP-Ranking überwog den Ärger über die erste Niederlage nach einer Serie von 32 Siegen in Folge aber bei weitem: «Dass ich jetzt die Nummer eins auf sicher habe, ist ein wunderschönes Geschenk. Unter normalen Umständen hätte ich mit meinen gewonnenen Punkten längst die Num-

mer eins sein müssen. Aber ich hatte stets Roger vor mir, den grössten Tennisspieler aller Zeiten.» Federers Zeit läuft ab Ins olympische Tennisturnier startet Roger Federer noch als der Erste der Setzliste. Der grosse Favorit auf Gold ist er längst nicht mehr. Zumal auch Nadal Blut geleckt hat. Bereits gestern flog er von der amerikanischen Ostküste nach Peking: Im Kampf gegen die 13 Stunden Zeitunterschied mit China und den unweigerlichen Jetlag verliert er keine Minute. Zu wichtig ist auch ihm die Aussicht auf diesen Titel.

minuspunktdes wochenendes Dass neue Besen nicht immer besser kehren, ist auch im Fussball nicht neu. Bis zu den Verantwortlichen der Berner Young Boys ist diese Binsenweisheit jedoch noch nicht gedrungen. Am Donnerstag hatten sie nach zwei Niederlagen und einem Remis ihren Trainer Martin Andermatt, der die Mannschaft in der vergangenen Saison gegen den personell besser dotierten FC Basel bis zuletzt auf Titelkurs gehalten hatte, wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen. Ausbaden muss den Handstreich Andermatts bisheriger Assistent Erminio Piserchia. Sein Einstand gegen den FC Zürich jedenfalls ging schon einmal in die Hose. Der Vizemeister verlor im Letzigrund nach diskreter Dar bietung mit 1:2. (mh)


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sport 27

4. August 2008

Internet-Zensur Kritik an IOC-Kommunikation

TEnnis  ATP Los Angeles. 475 000 Dollar/Hart. Qualifikation. 1. Runde: Smyczek (USA) s. Bastl (Sz/8) 6:4, 7:5.

Schwingen

Von Marc Häfliger

Sörenberg LU 48. Bergschwinget (88 Schwinger, 900 Zuschauer). Schlussgang: Koch (Geuensee) besiegt Banz (Hasle) nach 4:10 Minuten mit Kurz. Rangliste: 1. Koch 58,50. 2. Emmenegger (Entlebuch) 57,75. 3. Schnider (Rothenburg) 57,50.

Nicht nur Chinas Machthaber, sondern auch das IOC stehen wegen der Einschränkung des freien Internet-Zugangs am Pranger. Die Welt fällt aus allen Wolken: Den 25 000 Journalisten, die vor Ort in China über Olympia berichten, soll kein freier, sondern nur «grösstmöglicher» Zugang zum Internet ermöglicht werden. Die Herren der olympischen Ringe beriefen flugs einen Krisengipfel ein, worauf am Samstag tatsächlich einige zuvor noch gesperrte Internet-Seiten wieder zugänglich waren. Alt-Bundesrat Adolf Ogi, der auf Einladung von IOCPräsident Jacques Rogge bei der Eröffnungsfeier in Peking dabei sein wird, kritisierte in der «SonntagsZeitung»: «Bei der Vergabe der Spiele war das IOC wohl zu blauäugig und hat der Welt

sportticker

Steinegg-Schwinget Himmelried. 34 Schwinger, 1200 Zuschauer). Schlussgang: A. Schillig (Walchwil) bezwingt Betschart (Walchwil) nach 3:40 Minuten mit Gammen. Rangliste: 1. A. Schillig 59,00. 2. Sutter (Hubersdorf) 58,00. 3. Henzer (Allschwil) 57,75.

zu viel versprochen.» Sein trockenes Fazit: «Die Kommunikation war nicht immer glücklich.» Blauäugig oder zynisch? Chefkoordinator Hein Verbruggen räumte jetzt ein, dass das IOC nie eine Zusage für einen vollumfänglichen Zugang zum Internet erhalten habe. China habe immer nur «ausreichenden» Zugang garantiert. «Ausreichend» – ein äusserst dehnbarer Begriff in diesem Zusammenhang. Rogge dagegen hatte gegenüber der Weltöffentlichkeit stets betont, dass es keinerlei Zensur gäbe. Die Kritik, die jetzt eingesetzt hat, tat er als «ein bisschen Theater» ab.

Davos 76. Sertig-Schwinget (55 Schwinger, 2900 Zuschauer). Schlussgang: Fausch (Seewis) besiegt Philipp (Untervaz) in der siebten Minute mit Kurz. Rangliste: 1. Fausch 58,75. 2. Günthardt (Landquart) 58,25. 3. Philipp 57,75. 4. Kündig (Ibach) 57,50. Fausch gewann SertigSchwinget zum 5. Mal.

SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Bild: Keystone

Mit einiger Sorge verfolgt auch SRG-Generaldirektor Armin Walpen das Ringen gegen Zensur und um freien Internet-Zugang. In einem Interview mit «Sonntag» verspricht der Walliser: «Wenn man die SRG in ihrer Berichterstattung tatsächlich schwerwiegend behindert, werden wir intervenieren.» Denk-

bar sei, dass die SRG anstelle eines Boykotts mit verstärkter Hintergrundberichterstattung auf mögliche Restriktionen reagiere. Zu weit wagt sich aber auch Walpen nicht vor: «Wichtig ist, dass beide Seiten fair bleiben. Die Medien dürfen nicht nur die anderen an ihre Pflichten erinnern.»

Swiss Inline Cup

Vorjahressieger Joey Mantia (USA, rechts) hat beim Weltcuprennen der Inline Skater in Zürich seinen Triumph aus dem letzten Jahr wiederholt. Bei den Frauen setzte sich die Kolumbianerin Cecilia Baena dank ihrer Spurtfähigkeit durch. Die besten Schweizer Skater waren Nadine Gloor (7.) und Severin Widmer (8.)  Bild: Key

Kippel Lötschentaler Schwing- und Älplerfest (37 Schwinger, 800 Zuschauer). Schlussgang: Pellet (Oberschrot) bezwingt Kindlimann (Avry-sur-Matran) nach zwei Minuten mit Boden­arbeit. Rangliste: 1. Pellet 59,50 Punkte. 2. Kindlimann und Grab (Rothenthurm), je 57,25. 3. Nydegger (Oberschrot) 57,00.

Ex-Fussball-Profi stirbt bei Tennis-Spiel Fussball Der Schweizer Ex-Interna-

tionale Toni Allemann ist am Sonntag im Alter von 72 Jahren verstorben. Der WM-Teilnehmer von 1958 erlag bei einem Tennisturnier in Klosters einem plötzlichen Herztod.

BMW Oracle will Streit mit Alinghi fortsetzen Segeln Nachdem am Dienstag dem

America's-Cup-Holder Alinghi das Recht zugesprochen worden war, die Rahmenbedinungen für die kommende Austragung zu bestimmen, rekurrierte Erzrivale BMW Oracle gegen dieses Urteil.

Ammann springt auf einen Podestplatz Skispringen In der Sommer-Grand-

Prix-Serie der Skispringer erreichte Simon Ammann in Courchevel (Fr) hinter Harri Olli (Fi) und Georg Späth (De) Platz 3. Andreas Küttel stiess auf den 11. Rang vor.

Jankovic löst Ivanovic an der WTA-Spitze ab Tennis Die Serbin Jelena Jankovic wird am 11. August ihre Landsfrau Ana Ivanovic als Nummer 1 des WTA-Rankings ablösen. (si)


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sport formel1

GP von Ungarn  Mogyorod 70 Runden à 4,381 km/306,630 km: 1. Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes, 1:37:27,067 (188,790 km/h). 2. Glock (De), Toyota, 11,061 Sekunden zurück. 3. Räikkönen (Fi), Ferrari, 16,856. 4. Alonso (Sp), Renault, 21,614. 5. Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 23,048. 6. Piquet (Br), Renault, 32,298. 7. Trulli (It), Toyota, 36,449. 8. Kubica (Pol), BMW-Sauber, 48,321. 9. Webber (Au), Red Bull-Renault, 58,834. 10. Heidfeld (De), BMW- Sauber, 67,709. 11. Coulthard (Gb), Red Bull-Renault, 70,407. 12. eine Runde zurück: Button (Gb), Honda. 13. Nakajima (Jap), Williams-Toyota. 14. Rosberg (De), Williams- Toyota. 15. Fisichella (It), Force India-Ferrari. 16. zwei Runden zurück: Barrichello (Br), Honda. 17. drei Runden zurück: Massa (Br), Ferrari (nicht am Ziel). 18. Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari. 20 Fahrer gestartet, 18 klassiert, 17 am Ziel. Schnellste Runde: Räikkönen (61.) mit 1:21,195 (194,243 km/h). Ausfälle: Vettel (23. Runde/20. Platz): Überhitzung/Motor. Sutil (63./19.): Bremsen/Reifen. Massa (68./1.): Motor. WM-STand (11/18) Fahrer: 1. Hamilton 62. 2. Räikkönen 57. 3. Massa 54. 4. Kubica 49. 5. Heidfeld 41. 6. Kovalainen 38. 7. Trulli 22. 8. Alonso 18. 9. Webber 18. 10. Glock 13. 11. Piquet 13. 12. Barrichello 11. 13. Rosberg 8. 14. Nakajima 8. 15. Coulthard 6. 16. Vettel 6. 17. Button 3. 18. Bourdais 2. 19. Fisichella 0. 20. Sato 0. 21. Sutil 0. 22. Davidson 0. Teams: 1. Ferrari 111. 2. McLaren-Mercedes 100. 3. BMW-Sauber 90. 4. Toyota 35. 5. Renault 31. 6. Red Bull-Renault 24. 7. Williams-Toyota 16. 8. Honda 14. 9. Toro Rosso-Ferrari 8. 10. Force India-Ferrari 0.

4. August 2008

Formel 1 Feuer und Flamme am Hungaroring Von Vanessa Georgoulas

Brennende Boliden und rauchende Motoren: Beim Ungarn-GP stiessen Menschen und Maschinen an ihre Grenzen. Mit einem Blitzstart sorgte Ferrari-Pilot Felipe Massa gleich zu Rennbeginn für Action. Der Brasilianer sauste vom dritten Startplatz an den McLaren-Mercedes von Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton vorbei und übernahm nach der ersten Kurve die Führung.

Während Teamkollege Kimi Räikkönen beim Start einen Platz an Renault-Fahrer Fernando Alonso verlor und in der Folge hinter diesem auf dem siebten Rang liegend feststeckte, baute Massa seine Führung aus. Lange Zeit fuhr er dem sicheren Sieg entgegen, zumal

Hamilton in der 41. Runde durch einen Bremsplatten zurückgeworfen wurde. Doch drei Runden vor Schluss forderte die ungarische Hitze ihren Tribut vom Ferrari-Motor, der in weis­ sem Rauch aufging. So erbte McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen die Führung und sicherte sich seinen ersten Formel-1Sieg. Der Finne, der bis zu Massas Unfall Nervenstärke gegen seinen drängelnden Landsmann Kimi Räikkönen im Ferrari bewies, ist

der 100. Grand-Prix-Sieger der Geschichte. Heisse Boxenstopps Auch neben der Strecke ging es richtig heiss her. Gleich bei vier Piloten schlugen beim Nachtanken Flammen empor: Zunächst erwischte es Timo Glock, der trotz des missglückten Boxenstopps vor Räikkönen auf den zweiten Platz fuhr, danach Sébastien Bourdais (Torro Rosso), Kazuki Nakajima (Williams) und auch HondaPilot Rubens Barrichello.

Nächster GP Europa in Valencia am 24. August.

Domina dementiert Mosley-Verschwörung Formel 1 Max Mosley, der wegen

eines Sex-Videos in die Kritik geratene Präsident des Automobilweltverbands FIA, ist nach wie vor überzeugt, Opfer einer Verschwörung geworden zu sein. Dies dementiert die Prostituierte, die das Video gedreht und an das Boulevard-Blatt «News of the World» verkauft hat. «Es war meine alleinige Entscheidung und das Resultat einer idiotischen Idee», versichert sie gegenüber «Mail on Sunday». (vgs)

Ungarn bleibt bis 2016 im GP-Kalender Formel 1 Der Grand Prix von Un-

garn in Mogyorod hat seinen Platz im Formel-1-Kalender mindestens bis 2016 auf sicher. Promoter Bernie Ecclestone hat den Vertrag vorzeitig um fünf Jahre verlängert.

Loeb triumphiert erstmals in Finnland Rallye Der viermalige Weltmeister

Sébastien Loeb gewann erstmals die Finnland-Rallye. Der Elsässer setzte sich in seinem Citroën C4 vor dem einheimischen WM-Leader Mikko Hirvonen durch.(si)

Traumstart: Massa (r.) bremste WM-Leader Lewis Hamilton schon in der ersten Kurve aus. Bild: Keystone

Theissen: «Es war, als ob wir nicht da gewesen wären» Offene Fragen und ein WM-Punkt: Die karge Ausbeute hat das BMWSauber-Team überrascht: «Beide Fahrer waren nicht in der Lage, normale Rundenzeiten zu fahren. Die Ursache müssen wir analysieren, es war, als ob wir gar nicht da gewesen wären», so der enttäuschte BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen. Vor allem Ro-

bert Kubicas Probleme sind ihm ein Rätsel. Der Pole startete vom vierten Platz, kämpfte allerdings mit massivem Übersteuern und lenkte teilweise das langsamste Auto auf der Strecke. Nur dank Massas Ausfall fuhr er auf den letzten Punkterang. «Ich hatte GripProbleme und musste permanent kämpfen, um das Auto auf der Strecke zu

Nick Heidfeld. Bild: Key

halten.» Bei Nick Heidfeld hatten die Probleme schon im Qualifying begonnen: Der Deutsche schaffte keine schnelle Runde, weil er von Sébastien Bourdais aufgehalten wurde und ging schwer betankt vom 15. Startplatz ins Rennen. Seine Einstoppstrategie ging nicht auf, weil er zu lange hinter Fernando Alonso festsass. Er kam als Zehnter ins Ziel. (vgs)


sport 29

4. August 2008

lottozahlen Ziehung vom 2. August 2008 3

21 26 35 39 41 29

Replay 9 Gewinnquoten: 5 x 5 + Zz. 67 x 5 4003 x 4 63 676 x 3 Nächster Jackpot: Jokerzahl 8 4 1 x 5 18 x 4 159 x 3 1787 x 2 Nächster Jackpot:

Sion-Spieler Nwaneri (3.v.l.) schiesst auf FCB-Goalie Costanzo. Bild: Keystone

Sion Stielike kann dank schwachem FCB aufatmen Der FC Basel konnte im Wallis wieder nicht siegen und verhalf Sion zu einem verdienten 2:0-Sieg – und Uli Stielike zu etwas Luft. Drei Tage nach dem 1:1 bei IFK Göteborg in der Champions-League-Qualifikation präsentierten sich die Basler, die in der Meisterschaft die erste Niederlage seit dem 29. März kassierten, in einer

schwachen Form. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive passte wenig zusammen. Sion hingegen verdiente sich den Sieg mit einer couragierten Leistung. Erst traf der Portugiese Beto mit ei-

nem Weitschuss aus rund 30 Metern (36.), dann profitierte der Nigerianer Saidu Adeshina mit einem VolleySchuss von einer katastrophalen Abwehraktion von François Marque (45.). Gewalttätige «Fans» Die Walliser sind zu Hause top (zwei Siege), auswärts flop (zwei Niederlagen). Der Erfolg gegen den Meister kommt für den deutschen Trainer Uli Stielike zur rich-

tigen Zeit. Sein Chef Christian Constantin gilt nicht als besonders geduldig. Sion – Basel 2:0 Ein besonderes Ärgernis waren gewalttätige FCB»Fans», von denen rund fünfzig nach dem Spiel die Sicherheitsleute attackierten und zwei von ihnen krankenhausreif verletzten. Erst die Polizei konnte die Situation beruhigen. (lh/si)

Aarau grüsst als alleiniger Tabellenführer Wer hätte vor dem Saisonstart gedacht, dass sich im Spitzenkampf der vierten Runde der Tabellen­ dritte Xamax Neuchâtel und Tabellenführer FC Aarau gegenüber stehen? Xamax – Aarau 0:0 Im direkten Duell auf der Maladière verschafften sich die Neuenburger Vorteile. Mit dem Toreschiessen wollte es jedoch nicht klap-

pen. Den Matchball für Xamax vergab João Paulo nach einer Hereingabe von Julio Hernan Rossi. Die Aarauer waren nach zwei vergebenen Torchancen von Rogerio vor den 5575 Zuschauern mit dem Punkt wohl zufrieden und konzentrierten sich auf solide Abwehrarbeit. Dank der gleichzeitigen Niederlage des FC Basel grüsst der FC Aarau nun alleine von der Tabellenspitze. (red)

Aaraus Mario Mutsch stolpert über Xamaxien Taljevic. Bild: Key

31 005.00 3583.80 50.00 6.00 2 700 000 Fr. 0

Extra-Joker 2 4 2 x 5 10 x 4 145 x 3 1374 x 2 Nächster Jackpot:

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euromillions Ziehung vom 1. August 2008 1

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Gewinnquoten: 12 378 619.70 5+ 5 23 56 058.85 146 6039.65 4+ 2191 268.30 4+ 4 2998 137.25 5212 112.80 3+ 76 832 39.00 3+ 67 957 38.05 2+ 3 110 944 24.90 337 095 17.60 1+ 1 000 460 14.10 2+ Nächster Jackpot: 64 Millionen Fr. Ohne Gewähr

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag­–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken


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sport

4. August 2008

fussball Challenge League 2. Runde Lugano - La Chaux-de-Fonds (0:0) 3:0 Lausanne-Sport - Thun (1:1) 3:1 Winterthur - Servette (0:0) 1:0 Wil - Gossau (1:1) 2:1 Stade Nyonnais - Biel (1:1) 2:4 Schaffhausen - Locarno (1:1) 2:1 Concordia Basel - Yverdon (1:1) 2:2 Wohlen - St. Gallen Star TV 20.00

Rangliste 1. Lugano

2

7:1

6

2. Biel

2

8:3

6

3. Lausanne-Sport 4. Winterthur 5. Yverdon 6. St. Gallen 7. Gossau 8. Wil 9. Thun 10. Schaffhausen 11. Concordia Basel 12. Wohlen 13. Locarno 14. Servette

2 2 2 1 2 2 2 2 2 1 2 2

5:1 3:0 5:2 2:0 3:2 3:3 3:4 3:5 2:4 0:2 1:4 1:5

6 6 4 3 3 3 3 3 1 0 0 0

15. Stade Nyonnais 2 16. La Chaux-de-Fonds 2

2:7 0:5

0 0

Mario Gomez ist den Bayern 25 Mio wert Fussball Stuttgart bestätigte, eine

Offerte von Bayern München in der Höhe von 25 Millionen Euro für Mario Gomez ausgeschlagen zu haben.

Fulham-Goalie Niemi verpasst Saisonstart Fussball Fulham-Keeper Antti

Niemi muss sich erneut am Handgelenk operieren lassen. Der Finne wird damit wohl den Saisonstart verpassen. Bei Fulham ist auch Pascal Zuberbühler im Gespräch.

Sneijder verletzt sich bei Testspiel am Knie Fussball Der holländische Interna­

tionale Wesley Sneijder (24) von Real Madrid hat sich bei einem Testspiel in London gegen Arsenal (0:1) eine schwere Bänderverletzung am ­linken Knie zugezogen.

Luca Toni kämpft mit Muskelverhärtung Fussball Bayern-Stürmer Luca

Toni laboriert an einer Wadenmuskelverhärtung und fällt wohl für das Cupspiel (10. August) beim Dritt­ ligisten Rot-Weiss Erfurt aus. (si)

GC-Lulic (r.) im Laufduell mit dem Vaduzer Ritzberger. Bild: Keystone

Aufsteiger Vaduz holt ­ersten Punkt zu Hause Nach internationalen Einsätzen in der letzten Woche traf GC auf Vaduz und überliess den Liechtensteinern einen Punkt. Der FC Vaduz hat erstmals in der Axpo Super League vor heimischem Publikum Punkte geholt. Sehar Fej­ zulahi hatte Vaduz nach

rund einer Stunde mit ei­ nem herrlichen Weitschuss ins ­Lattenkreuz in Füh­ rung gebracht. Die Grasshoppers konnten ein

Chancenplus nicht in mehr Tore um­münzen. Die Liechtensteiner hät­ ten gegen die Zürcher gar gewinnen können. Aber die Mannschaft von Auf­ stiegstrainer Heinz Her­ mann musste noch nach ei­ nem Corner von Davide Calla und dem folgenden Eigentor des eingewechsel­ ten Willian Saroa den spä­

ten Ausgleich im Rhein­ park hinnehmen. Vaduz – Grasshoppers 1:1 Da Natispieler Ricardo Cabanas wegen muskulä­ rer Probleme nicht zur Verfügung stand, kam er­ stmals Davide Calla in die Start­aufstellung der Grasshoppers. (red)

Lustrinelli «klaute» Luzern den Sieg Die AC Bellinzona rettete gegen Luzern in extremis ein Unentschieden. Mauro Lustrinelli drückte in der 93. Minute aus offsidever­ dächtiger Position den Ball Bellinzona – Luzern 2:2 zum 2:2-Endresultat über die Linie. Bis eine Viertelstunde vor Schluss sah es beim Stand von 2:0 nach einem Aus­ wärtssieg für Luzern aus.

Davide Chiumiento war an beiden Treffern massgeblich beteiligt. Der Mittelfeldre­ gisseur traf bereits in der 4. Minute per Foulpenalty. Nach einer halben Stunde bereitete Chiumiento mit ei­ ner Flanke das Kopftor von Jacopo Ravasi vor. Bellin­ zona steckte aber nie auf. Das Freistoss-Tor von And­ rea Conti (75.) gab den Tes­ sinern neue Hoffnung. Am Ende hatte «Lustrigol» den richtigen Riecher. (si)

Sermeter (l.) kämpft mit Lambert um den Ball. Bild: Key


sport 31

4. August 2008

Interimstrainer YB ging beim FCZ trotzdem unter auf einen Punktgewinn hoffen. Der aufgerückte Verteidiger traf nach einem Freistoss von Mario Raimondi. Der FCZ reagierte jedoch umgehend. Der starke Almen Abdi verschaffte sich mit einer schönen Drehung Raum und bediente ideal Dusan Djuric; der Schwede erzielte mit einer Direktabnahme die neuerliche Führung für die Zürcher (83.). Rund zehn Minuten vor Spielende verpasste der zweite Schwede Tahirovic alleine vor Wölfli den 3:1 Führungstreffer und schoss den Schlussmann an. YB konnte froh sein um seinen Torwart, denn Wölfli zeigte einige gute Paraden, ohne die es ein deutlicheres Resultat gegeben hätte.

Trotz der Entlassung von Trainer Martin Andermatt spielten die Young Boys in Zürich nicht befreit auf. Die Berner Young Boys fanden auch im vierten Spiel der neuen Saison nicht zum Erfolg zurück und bleiben weiterhin auf einem einzigen Punkt sitzen. Der FC Zürich nahm das Spielgeschehen im zweiten Geisterspiel im Letzigrund von Anfang an in die Hand. Bereits in der dritten Minute setzte AlFC Zürich – Young Boys 2:1 men Abdi mit einer Direktabnahme ein erstes Ausrufezeichen. Die verdiente Führung gelang noch vor der Pause Silvan Aegerter, der mit einem Weitschuss aus rund 25 Metern hinter YB-Goalie Marco Wölfli ins Netz traf. Abdi bereitete vor Auch nach dem Seitenwechsel dominierte weiter die Heimmannschaft vor der gespenstischen Kulisse. Als Saif Ghezal zehn Minuten vor dem Ende praktisch aus dem Nichts der Ausgleich gelang, durften die Young Boys wieder

Der Zürcher Nikci (l.) springt höher als Schneider. Bild: Key

Wie vor zwei Jahren Weil sich die Berner im Aufbau zu viele Fehler leisteten, kamen sie in der Offensive nicht zu gefährlichen Szenen. Ein zweiter «Lucky Punch» gelang den schwachen Bernern nicht mehr. Wie bereits vor zwei Jahren (gegen St. Gallen) verlor Erminio Piserchia als temporärer Cheftrainer bei YB. Die rote Laterne teilen sich die Young Boys nun mit Aufsteiger Bellinzona und dem FCL, da die Mannschaft nach der Entlassung von Trainer Martin Andermatt nicht die von der Führungsetage erhoffte Reaktion gezeigt hat. (red)

Präsident Grimm hat noch eine «Longlist» Vor der Partie gab der YBVerwaltungsrat Thomas Grimm Auskunft zur Trainerwahl und Nachfolge von Martin Andermatt beim Berner Klub. So habe YB bis zum 20. August Zeit, einen neuen Trainer zu präsentieren. «Jetzt haben wir noch eine

Longlist, aus der dann eine Shortlist wird», sagte Grimm gegenüber «Teleclub». Weil der temporäre Trainer Piserchia nicht über eine Uefa-Pro-Lizenz verfügt, muss YB diese Frist einhalten. Piserchia war mit der Leistung sei-

ner Mannschaft nicht zufrieden. «Wir haben uns viel vorgenommen, aber waren zu gehemmt», sagte der Interimscoach. «Der Trainerwechsel ging nicht spurlos am Team vorbei.» Auch in der kurzen Zeit sei seine Handschrift wichtig. (lh)

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4. Runde 4. Runde, Samstag Sion - Basel (2:0) 2:0 Tourbillon. 14 800 Zuschauer. SR Messner (Ö). Tore: 36. Beto 1:0. 45. Adeshina 2:0. Bemerkungen: Sion ohne Brellier (gesperrt), Paito, Sarni, Vailati, Kali (alle verletzt) und Obradovic (nicht im Aufgebot). Basel ohne Eduardo, Streller (beide verletzt) und Hodel (nicht im Aufgebot). 77. Freistoss von Monterrubio an den linken Aussenpfosten. Verwarnungen: 16. Zanni. 26. Rubio. 45. Perovic (alle Foul). 51. Alioui (Unsportlichkeit). 64. Crettenand (Schwalbe). 77. Marque (Foul).

Neuchâtel Xamax - Aarau

0:0

Maladière. 5 575 Zuschauer. SR Kever. Bemerkungen: Xamax ohne Coly, Quennoz, Ferro (alle verletzt), Wüthrich, Jenny und Lang (alle nicht im Aufgebot). Aarau ohne Pejcic (nicht spielberechtigt) und Antic (nicht im Aufgebot). 68. Pfostenschuss Taljevic. Verwarnungen: 39. Rogerio (Foul). 42. Nushi. 86. Rossi (beide Reklamieren).

Sonntag Zürich - Young Boys

(1:0) 2:1

Vaduz - Grasshoppers

(0:0) 1:1

Bellinzona - Luzern

(0:2) 2:2

Letzigrund. 300 Zuschauer (Strafe wegen Ausschreitungen). SR Wermelinger. Tore: 34. Aegerter 1:0. 80. Ghezal 1:1. 83. Djuric 2:1. Bemerkungen: Zürich ohne Chikhaoui, Hassli, Schönbächler, Tihinen, Vasquez und Vergara (alle verletzt) sowie Kondé und Silvio (nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Varela (gesperrt), Doubai, Liechti, Schwegler und Yapi (alle verletzt). Verwarnungen: 81. Rochat (Foul), 91. Tico (Reklamieren). Rheinpark. 3 280 Zuschauer. SR Grossen. Tore: 57. Fejzulahi 1:0. 80. Bobadilla 1:1. Bemerkungen: Vaduz ohne Akdemir, Wieczorek und Wüthrich (alle verletzt). Grasshoppers ohne Dos Santos, Feltscher, Machado, Mikari, Cabanas und Sutter (alle verletzt). Verwarnungen: 42. Lulic. 62. Ritzberger (beide Foul). 62. Bobadilla (Unsportlichkeit). 67. Polverino (Foul). Comunale. 4 287 Zuschauer. SR Zimmermann. Tore: 4. Chiumiento (Foulpenalty) 0:1. 29. Ravasi 0:2. 75. Conti 1:2. 93. Lustrinelli 2:2. Bemerkungen: Bellinzona ohne Miccolis, Di Zenzo (beide verletzt), Kalu (nicht spielberechtigt) und Ferrazza (nicht im Aufgebot). Luzern ohne Diarra, Kukeli, Pacar, Tchouga und Zverotic (alle verletzt). Verwarnungen: 80. Wahab (Reklamieren). 91. Roux. 91. Seoane (beide Unsportlichkeit).

Rangliste

Bild: Key

YBs VR-Präsident Grimm.

1. Aarau 2. Zürich 3. Basel 4. Neuchâtel Xamax 5. Sion 6. Vaduz 7. Grasshoppers 8. Bellinzona

4 4 4 4 4 4 3 3

7:2 6:4 5:3 4:3 6:7 3:4 4:3 3:6

10 9 9 7 6 5 4 1

9. Luzern

4

3:6

1

10. Young Boys

4

3:6

1


Montag, 4. August 2008

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kovalainen

Der Finne fährt in Budapest zum 1. GP-Triumph seite 28

nadal

Der Spanier löst Roger Federer als Nummer eins ab seite 25

stielike

Sinnbildlich: Zürichs Barmettler steigt eine Etage höher als YB-Haeberli. Bild: Keystone

YB auch gegen FCZ unten durch

Der Deutsche Die Young Boys bekommen in der Super führt Sion zum League weiterhin kein Bein vors andere. zamba Anzeige .ch Sieg gegen Basel Trotz dem Trainer-Wechsel von Martin An209 x 25 mm (ohne Formatbegrenzungs-Linie)

dermatt zu Erminio Piserchia endete das Gastspiel beim FC Zürich für die Berner mit der dritten Saisonniederlage.seite 31

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punkt.ch SG, 04.08.2008