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Wetter: Zuerst ist die Sonne etwas scheu, doch dann zeigt sie sich doch noch. seite 12

Fasten Das grosse Diätenhasser-Buch Eine Journalistin hat sich ihren Diätenfrust vom immer noch dicken Leib geschrieben seite 5

Nidwalden Polizei fasst Waffendieb

Grosse Augen machten Beamte bei einer Kontrolle: Ein Autokofferraum war voller Waffen seite 10

Hanna (27): Lucies Mörder machte sich auch an mich ran Dani H. hat ein Geständnis abgelegt – Hanna L. erinnert sich an ihre Begegnung mit dem Killer Hanna. L hatte ihn längst vergessen. Den freundlichen, jungen Mann. Im Ausgang im Zürcher Niederdorf sprach er sie an. Schlug ihr vor, doch für ihn Model zu stehen. 400 Franken wollte er pro Foto zahlen. Hanna war nicht abgeneigt. Doch als sie ihm sagte, sie käme mit ihrem Freund, liess der Unbekannte nichts mehr

von sich hören. Jetzt erinnert sich Hanna plötzlich wieder an die seltsame Begegnung. Als sie in den Medien die Bilder erblickt, auf denen der Mörder des 16-jährigen Au-pair-Mädchens Lucie zu sehen ist. Da realisiert Hanna: Sie hatte riesiges Glück. Dani H. (25), der drogenabhängige Koch. Gestern hat er

im Polizeiverhör gestanden. Ja, er hat Lucie umgebracht. Und dieser Killer ist Hannas freundlicher, junger Unbekannter aus dem Niederdorf. Bei Au-pair-Mädchen Lucie hat es Dani H. geschafft. Die 16-Jährige ging ihm in die Modelfalle. Und musste dafür mit ihrem jungen Leben beseiten 2 + 3 zahlen.

Hanna L. Bild: Monique Lehmann

Christa Rigozzi

Milliardenbetrüger

Die Ex-Miss wirft hohe Wellen

Madoff droht Lebenslang

Sie posiert, sie moderiert und sie präsentiert. Keine Ex-MissSchweiz ist so gut im Geschäft wie Christa Rigozzi (25). Schon gar nicht die amtierende Miss Whitney Toyloy, die völlig neben der quirligen seiten 14 + 15 Tessinerin verblasst.

Smoothies

Kunterbunt und erst noch gesund

Bild: AFP

Stabmixer an und schon geht es los – so einfach lassen sich aus Früchten Smoothies machen seite 18 www.punkt.ch

morgen

seite 25

seite 15

Zentralschweiz Nr. 48

Der DJ hat ein neues Album und legt an der Dance Night auf – «.ch»-Leser können dabei sein seite 20

Alle lieben Holger Neue Serie SF2 zeigt Der Sonderling heute verblüfft bei DSDS uns erstmals Fans und Kritiker sexy Anwälte

Mittwoch, 11. März 2009

Sir Colin 10 Tickets zu gewinnen

heute

Jetzt kommt es knüppeldick für den unter Betrugsverdacht stehenden US-Investor Bernard Madoff: Wegen insgesamt elf Anklagepunkten müsse der Milliardenbetrüger mit 150 Jahren Gefängnis rechnen, erklärte die Staatsanwaltschaft gestern. Laut dem Anwalt des berühmten Betrügers wolle sich Madoff morgen für schuldig bekennen Der 70-Jährige steht seit dem vergangenen Dezember in seinem Manhattaner LuxusPenthouse unter Hausarrest. Seine letzte Bleibe vor dem drohenden Gefängnis will Madoff nicht hergeben. Er bemüht sich, das sieben Millionen Dollar teure Appartement zusammen mit Anleihen und Bargeld im Wert von 62 Millionen Dollar behalten zu dürfen. Gemäss Madoff gehören diese Vermögenswerte seiner Ehefrau Ruth.


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aktuell

Mittwoch 11. März 2009

Geständnis: Ja, ich habe Frau Nörgeli

A

lso ich versteh diese Männerwelt endgültig nicht mehr. Im Aargau killt ein Schweizer Drögeler ein Au-pair und in Volketswil erschiesst ein Kosovar seine 16-jährige Freundin. Würde mich ja nicht wundern, wenn die Schweizerin bloss ein falsches Wort gesagt und sich der Macho in seiner Männlichkeit verletzt gefühlt hätte. Den Rest geben einem dann die Erzeuger dieser mordenden Bubis. Der Vater des Au-pair-Killers sagt, sein Bub sei zwar ein «Schlitzohr», er könne aber kaum glauben, dass der Daneli so was getan habe. Herrgott, sein Balg ist wegen versuchter vorsätzlicher Tötung einer Frau vier Jahre im Jugendknast gesessen! Das ist ja ein schöner Vater, der so was nicht mitbekommt! Noch schlimmer der andere Vater: «Es muss ein Unfall gewesen sein», sagt er. Will er uns etwa weismachen, dass sich im Auto seines Sohns aus einer zufällig herumliegenden Pistole zufällig ein Schuss gelöst und zufällig die junge Frau auf dem Beifahrersitz getroffen hat? Also es ist wohl schon so: Meistens erkennt man den Vater an dem Kind – und umgekehrt.

Feedback an: fraunoergeli@punkt.ch @punkt.ch

Forsche Forscher forschen Einen grossen Schritt wird die neuste Studie aus Italien die Menschheit nicht weiterbringen. Aber ein paar Zentimeter sind es schon. Ein Jahr lang hängten die Italo-Forscher 21 Probanden ein Gewicht an das primäre Geschlechtmerkmal. Jeden Monat erhöhte sich das Gewicht – von 600 Gramm auf 1200. Und tatsächlich, das beste wurde zum grossen Stück. Im Schnitt wuchs es um einen Drittel. Allerdings: Ein Viertel der Versuchsteilnehmer schied vorzeitig verletzt aus.

Dani H.s Leben: Er geriet schon früh auf die schiefe Bahn Daniel H. war kein unbeschriebenes Blatt. 2003 hätte er die ehemalige Arbeitskollegin E. (27) fast getötet, berichtet die «Aargauer Zeitung». Der damals 19-Jährige lauerte E. in Geroldswil ZH auf und bat sie, ihn an eine Party in Berikon AG zu fahren. Doch es gab keine Party. Vor der verschlossenen Tür warf er E. zu Boden, schlug sie wie ihm Wahn und würgte sie mit dem Jackenärmel. Mit Glück überlebte sie. Lucie hatte weniger Glück. Daniel H. hat das 16-jährige Au-pair-Mädchen getötet. Dies gestand er gestern dem Aargauer Untersuchungsrichter. «Heute ist es naheliegend zu sagen, H. hätte verwahrt werden müssen», sagt der Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder. H. kriegte für die versuchte Tötung von E. fünf Jahre Freiheitsentzug. Von einer Verwahrung wurde abgesehen. Mäder: «Diesmal wird es wohl eine längere Strafe absetzen.» Umgänglich und gmögig Was verleitet einen 25-Jährigen, grundlos zu töten? Die Ursachen sind laut Mäder in frühkindlichen unverarbeiteten Gewalterlebnissen zu suchen. Auch Scheidungskind Daniel H. hatte eine schwere, von Streitereien vergiftete Kindheit. Als 10-Jähriger wurde er laut Gerichtsberichterstattung sexuell missbraucht.

Nordirland: Weiterer tödlicher Anschlag Gestern wurde in Nordirland ein Polizist getötet. Er war mit Kollegen auf Streife in einem katholischen Viertel von Belfast. Als sie aus dem Auto stiegen, eröffnete jemand das Feuer gegen sie. Ein Polizist starb an einem Kopfschuss. Erst am Samstag sind in Nordirland zwei Soldaten erschossen worden. Zu dieser Tat bekannte sich die Terrorsplittergruppe «Wahre IRA». Sie wird auch hinter dem Anschlag auf die Polizisten vermutet.

Lucies Mörder Daniel H.

Daniel H.s Dachwohnung, in der Lucie gefunden wurde.

Früh rauchte er, kiffte er und nahm er harte Drogen. Trotzdem wurde er ein «kluger, umgänglicher und gmögiger» Mann. So beschreiben ihn Bekannte. Die Nachbarin, die H. aus der Waschküche kannte, hätte ihm eine solche Tat nie zugetraut. Und sein Vater Hermann sagt zu «Blick»: «Ein Schlitzohr ist er. Aber sicher kein Mörder.» Da irrt er sich offensichtlich. (red)

Blumen und Kerzen am Fundort der Leiche in Rieden AG. Bilder: Tele Züri

Sgarbi: Gigolo will Urteil anfechten Helg Sgarbi akzeptiert das Urteil nicht. «Ich lege Rechtsmittel ein, weil ich davon ausgehe, dass es die Staatsanwaltschaft auch macht», sagte Egon Geis, der Anwalt des 44-jährigen Schweizers Sgarbi, zur Zeitung «Bild». Sgarbi war am Montag in München zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte unter anderem der deutschen Milliardärin Susanne Klatten Geld abgeknöpft und sie mit Sex-Videos erpresst. Das Urteil lautet auf gewerbsmässigen Betrug

und versuchte gewerbsmässige Erpressung. Für Sgarbi sei die Sache noch nicht abgeschlossen. Er gelte in Italien immer noch als Beschuldigter, sagt der Anwalt.

Helg Sgarbi. Bild: Reuters

Nordkorea: Arbeiter dürfen wieder kommen Nordkorea lässt südkoreanische Arbeiter wieder die Grenze passieren. Somit kehrten gestern 220 Personen auf ihre Arbeitsplätze im nordkoreanischen Kaesong zurück. Sie sind für Nordkorea eine wichtige Einnahmequelle. Am Tag zuvor hat Nordkorea die Telefonhotline zwischen den beiden Ländern abgeschaltet und die Grenze geschlossen. Der Hintergrund: die amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver.


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Mittwoch 11. März 2009

Lucie getötet Dani H.s Masche: Er lockte auch Hanna mit Modelkarriere Hanna L. (27) ist schockiert über Lucies Tod. Dani H. hat sich auch an die «.ch»-Mitarbeiterin rangemacht. «An einem Donnerstag im November fragte mich Dani H. im Zürcher Niederdorf, ob ich Hand- und Fussmodel sein möchte für das Schmuckgeschäft seines Vaters. Ich war mit einer Freundin unterwegs und am Telefonieren, gab ihm zu verstehen, er soll warten, bis ich das Gespräch beendet habe. Ich war erstaunt, einfach so angesprochen zu werden, aber ich war im Ausgang und etwas beschwipst. Ich wollte mehr wissen und ging mit ihm in einem nahen Restaurant eine Cola trinken. Er sah jünger aus als 25, war sehr charmant und wirkte sympathisch und seriös. Er erzählte mir, dass er gerne Aufnahmen machen würde von Schmuck an meinem Handgelenk und an meinen Fussfesseln. Sein Vater würde pro Aufnahme 400 Franken zahlen, er bekäme als Provision 40 Franken. Dann unterhielten wir uns mit anderen Leuten. Ich wollte später ins Hive, er in die Tonimolkerei – beides Partylokale in der Nähe des Escher-Wyss-Platzes. Er fragte

mich, ob ich mit ihm und seinen Kollegen ein Taxi teilen will. Ich winkte ab; sagte ihm, wenn er mir die Homepage seines Vaters und die Adresse des Geschäftes angibt, würde ich am Samstag vorbeikommen. Er hat mir versprochen, mir eine Mail mit den Angaben zu senden – das hat er jedoch nie gemacht. Als ich ihm auf der Combox seines Handys eine Nachricht hinterlassen habe, ich käme mit meinem Freund, hat er sich nie mehr gemeldet, und das Handy war immer ausgeschaltet. Den Vorfall habe ich dann vergessen, bis ich die Berichte über Lucie las. Das ist mir sehr eingefahren.»

Hanna L. Bild .Monique Lehmann

Manuela R.: Eindeutige DNA-Spur Im Prozess um den Mord an Manuela R. hilft eine DNASpur weiter. Auf einem Kondom unweit des Tatorts im irischen Galway wurden die DNA-Spuren vom mutmasslichen Mörder sowie von Manuela R. gefunden. Bislang bestreitet der angeklagte 28-jährige Ire vor Gericht die Tat. Er gibt lediglich zu, der 17-jährigen Schweizerin aus Hinterkappelen BE das Handy und die Kamera gestohlen zu haben. Die KVSchülerin war im Oktober 2007 in der westirischen

Stadt vergewaltigt und erwürgt worden. Zum Prozessauftakt sind Manuelas Eltern sowie Verwandte, Lehrer und ein Schulkollege nach Irland gereist.

Manuela R.

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Fragen an... ...Anita Chaaban

Mit-Urheberin der Verwahrungsinitiative. Was geht Ihnen beim Fall Lucie durch den Kopf? Der Fall zeigt leider, dass Psychiater auch nur Menschen sind. Am meisten gestört hat mich, dass der Täter einfach entlassen wurde, mit der Auflage, sich einmal pro Woche zu melden. Das ist zu wenig. Was hätten die Behörden anders machen sollen? Wenn man schon wusste, dass der Täter unter Drogen gewalttätig werden kann, warum hat man ihn dann nicht besser kontrolliert? Man hätte ihn vor die Wahl stellen müssen: Therapie oder Verwahrung. Ohne kontrollierte Therapie wäre er drin geblieben. Dass man das versäumt hat, hat Lucie das Leben gekostet. Was erwarten Sie von der Justiz? Die Initiative wurde angenommen, jetzt muss sie umgesetzt werden. In Verwahrung kann man den Täter auch therapieren. Nur werden die zuständigen Richter wohl wieder zu feig sein, lebenslange Verwahrung auszusprechen. Lieber nehmen sie das Risiko eines weiteren Opfers in Kauf.

Tegel: Frau irrte durch den Flughafen Die Geschichte erinnert an den Hollywood-Film «The Terminal» mit Tom Hanks: Eine psychisch kranke Frau irrte drei Monate lang durch den Flughafen Berlin-Tegel. Die Frau kam aus Finnland und landete im Dezember 2008 auf dem Westberliner Hub. Völlig mittellos lebte sie bis Februar 2009 dort. Jetzt wurde die Frau vom Amtsgericht Wedding in einer psychiatrischen Klinik und in einem Obdachlosenheim in Berlin untergebracht.

Heidi als Barbie-Puppe

Heidi Klum huldigt der Barbie zum 50. Geburtstag. Das Model verkleidet sich an einer Party in Malibu als Barbie und kriegt mehr Beachtung als das Geburtstagskind. Bild: Reuters

Das Ei des Scottumbus?

Christoph Kolumbus soll Pedro Scott geheissen haben Christoph Kolumbus (1451 bis 1506) war der Sohn eines Webers aus der italienischen Hafenstadt Genua. Dies ist die am weitesten verbreitete Annahme über die Herkunft des Amerika-Entdeckers. Jetzt mischt ein spanischer Historiker die Geschichte auf: Gemäss Alfonso Ensenat de Villalonga hiess Kolumbus in Wirklichkeit Pedro Scotto. Die-

ser stamme nicht aus Italien, sondern aus Schottland. Davon zeuge sein Aussehen. «Er hatte helle Augen und Sommersprossen. Zudem war er blond, auch wenn er früh ergraute», sagt der Wissenschaftler der Zeitung «ABC». Den Namen «Kolumbus» habe Scotto angenommen, weil er für den Seeräuber Vincenzo Colombo gearbeitet hat. (red)


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Mittwoch 11. März 2009

Britischer Wissenschaftler will Google an den Kragen «Wolfram Alpha»: Eine neue Generation von Suchmaschinen soll bald das Internet erobern Mit 20 Jahren machte er in Oxford seinen Doktor in theoretischer Physik. Später entwickelte er am Institute of Technology in Kalifornien die Software «Mathematica». Das Programm ist inzwischen für viele Wissenschaftler ein Standardwerkzeug. Stephen Wolfram galt schon früh als Wunderkind. Nun tritt der britische Wissenschaftler an, die Vormachtstellung von Google zu brechen. «Wolfram Alpha» wird im Mai lanciert und soll eine neue Ära von Suchmaschinen einläuten. Nicht weniger als «ein neues Paradigma zur Nutzung des Computers und des Web»

verspricht der Brite in seinem Blog. Die Website soll vieles von dem können, was auch Google kann – nur besser.

«Wolfram Alpha ist eine berechnende Wissensmaschine.» Stephen Wolfram Wissenschaftler

Die letzte Bastion der Raucher fällt Im US-Bundesstaat Virginia darf man nicht mehr rauchen Aus den Zeiten, als die ZigaretVirginia ist aber in guter Getenschachteln noch nicht mit sellschaft, denn es ist der 23. Warnhinweisen zugekleistert von 50 Bundesstaaten, der sich waren, kennt wohl jeder Rau- der Nichtraucherfraktion ancher noch die Aufschrift: «Vir- geschlossen hat. Und es könnginia Blend». Der US-Bundes- ten bald noch mehr werden, staat ist der Tabakstaat denn im Nachbarstaat North schlechthin, denn seit 400 Jah- Carolina, Kansas, South Dakoren wird hier Tabak angebaut ta sowie Wyoming wird über und der Tabak-Konentsprechende Anzern Philip Morris «Die Raucher im ti-Qualm-Gesetze hat hier seinen Sitz. diskutiert. Staat mit der Jetzt hat aber grössten Zigaret- Tiefstes Mittelalter auch der Marlboroten-ProduktionsStaat die Zeichen Gegenüber Europa stätte sind der Zeit erkannt sind die USA aber und erliess ein Genoch im tiefsten geschockt.» setz gegen das RauAnti-Rauch-Mittelchen in Restaurants alter. Denn in der und Bars. Alten Welt darf ausser in den meisten Gesetz ab 1. Dezember Deutschschweizer Ab dem 1. DezemKantonen nur noch ber tritt das Nichtraucher- in Finnland und vielen osteuschutz-Gesetz in Kraft, und es ropäischen Ländern geraucht darf nur noch in abgetrennten werden. Räumen mit eigener Lüftung Allerdings gehören Tscheder Sucht gehuldigt werden. chien, Polen und Ungarn schon Die Raucher im Staat mit der zu den Nichtrauchern, in der grössten Zigarettenfabrik der Slowakei wird derzeit darüber Welt sind geschockt. politisiert. (lh)

Konkrete Antworten «Wolfram Alpha» erstellt nicht Listen mit Dokumenten, wie es Google oder andere Suchmaschinen tun. Die Wunder-Website kann vielmehr konkrete Antworten auf Fragen liefern respektive berechnen, die zudem in natürlicher Sprache gestellt werden können. Eine «berechnende Wissensmaschine» bezeichnet Wolfram seine Erfindung. Ein Team von rund hundert Spezialisten ist an der Entwicklung der

Soo gemütlich

Der Polarbär im Zoo von St. Felicien (Ka) fühlt sich richtig wohl, wenn er sich so streckt und reckt. 15 000 seiner etwa 23 000 Artgenossen leben in Kanada. Bild: Reuters

Suchmaschine beteiligt. Und schon viele wollten eine bessere Suchfunktion als Google programmieren, doch Wolfram traut man dies zu. «Wettbewerb ist gut und wir glauben, dass mehr Innovation in der Suche schlussendlich dem User zugutekommt», sagt Google-Sprecher Matthias Meyer gegenüber «.ch» – und fügt hinzu: «Wir arbeiten kontinuierlich daran, dem Sucher das beste Suchresultat an erster Stelle der Suchergebnisse zu liefern – sei dies als Text, Bild, Video oder Buchsuchresultat.» www.wolframalpha.com bartosz.wilczek@punkt.ch

Kriegsmaterial Nationalrat ist kritisch gegenüber Verbot Über drei Stunden debattierte der Nationalrat gestern über die Volksinitiative zum Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial, die die Gsoa lanciert hatte. Bürgerliche warnten vor einem Ende der Rüstungsindustrie und dem Verlust von 10 000 Arbeitsplätzen, SP und Grüne argumentierten mit dem guten Ruf der Schweiz als humanitäres Land. Ein Entscheid wird morgen gefällt.

Finanzstatistik Milliarden-Überschuss bei den Kantonen Die Kantone haben 2007 einen Finanzierungsüberschuss von 3,5 Milliarden Franken erwirtschaftet. Auch die Städte und Kantonshauptorte schliessen mit einem positiven Finanzierungsergebnis von 0,5 Mrd. Fr. ab. Dies ergibt einen Überschuss von 2,8 Mrd. Franken.


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Mittwoch 11. März 2009

Nur die Diäten kriegen hier ihr Fett weg Eine vollschlanke Buchautorin rechnet mit dem Schlankheitswahn ab Da schien ihr die AtkinsIn der Pubertät fing es bei Margit Schönberger an. Seither Diät als Erlösung. Alles ist erwird sie es nicht mehr los – ihr laubt, ausgenommen KohlenÜbergewicht. hydrate. Drei Wochen hielt Dutzende Schlankheitsku- Schönberger durch. «Plötzren hat die Wuchtbrumme lich kamen Sehnsüchte nach probiert. Hollywood-Diät, einem Wiener Schnitzel.» Schlankheitstees, Eier-Diät, Einzig die Rohkost-Diät hat Friss die Hälfte sich die Deutsche und Atkins-Diät. «Plötzlich kamen Journalistin nie anAbgenommen hat Sehnsüchte nach getan. «Wenn ich höchstens ihre zu viel rohes Obst einem Wiener Lust am Leben. und Gemüse esse, Schnitzel.» Ihren Frust hat werde ich in nur Margit Schönberger wenigen Stunden Margit Schönberger jetzt in einem Diäzum Dampfdruckt e n-H a s s e r bu c h topf, dessen Ventil niedergeschrieben. klemmt.» Über die Eier-Kur Kein Furz, die steht da: «Am dritFrau hat genug vom ten Tag kam ich mir irgendwie Abnehmstress. «Rund – na schon selber vor wie ein hartes und?» heisst heute ihr Motto. Ei. Mein Magen fühlte sich an Ihren Lesern rät sie: «Pfeifen Sie wie ein Medizinball, mein einfach auf das, was angeblich Bauch war hart wie Granit, in ist». Wer mit sich selber eins meine Mundhöhle fühlte sich sei, solle das Leben geniessen. staubig und trocken an.» «Wenn ich bedenke, wie

viel Energie und Hirnschmalz ich durch die Leidenszeit meiner unzähligen Diäten verwendet habe, könnte ich mir nachträglich noch in den Hintern beissen.»

Das Cover des neuen Buchs.

Bauriese Implenia steigert Gewinn um zwei Drittel Nach einer Gewinnsteigerung um fast zwei Drittel ist der Schweizer Baukonzern Implenia für 2009 verhalten zuversichtlich. Grund dafür ist eine gute Auftragslage. Implenia wies gestern für das vergangene Jahr einen um 64,3 Prozent höheren Gewinn von 41,9 Millionen Franken und einen Umsatz auf Vorjahreshöhe aus. Die Anleger reagierten verhalten. Der ImpleniaAktienkurs stieg an der Schweizer Börse leicht bis auf 22.75 Franken und damit um 1,56 Prozent über dem Vorabendkurs.

Atomkraftwerk 69 Brennelemente aus Leibstadt überführt Ein Transport- und Lagerbehälter mit 69 ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Leibstadt ist ins Zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) überführt worden. Der Transport, der bereits in der Nacht auf vergangenen Samstag stattfand, verlief planmässig und ohne Zwischenfälle.

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Klimawandel Forscher warnen vor Meeresspiegel-Anstieg Die Klimaforscher melden sich wieder: Sie befürchten nach neuesten Schätzungen einen Anstieg der Meeresspiegel um mehr als einen Meter bis zum Ende des Jahrhunderts. Wenn es nicht gelinge, die Emission von Treibhausgasen einzuschränken, könnten die Meeresspiegel um das Doppelte der bisherigen Vorhersagen steigen, erklärten die Wissenschaftler zum Auftakt einer Konferenz in Kopenhagen. Die bisherigen Annahmen seien zu konservativ und ein Anstieg von weniger als 50 Zentimetern unwahrscheinlich.

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Verletzten Freund im Stich gelassen Nach einem Selbstunfall bei Augst BL ergreifen zwei Männer ohne ihren schwer verletzten Kollegen die Flucht Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde: Kurz nach der Verzweigung A2/A3 in Fahrtrichtung Rheinfelden fuhr ein Autolenker mit seinen zwei Kollegen zuerst die Baustellensignalisation um und geriet dann mit dem Auto auf die schweren Betonelemente, welche die Baustelle absichern. Dadurch hob der Wagen ab und krachte in einen auf dem Baustellenbereich abgestellten Wassertank-Anhänger, der durch den Aufprall rund zwei Meter nach vorne geschoben

wurde. Die A3 blieb bis gestern Morgen um 2.30 Uhr zwischen Augst und der Einfahrt A2 für rund fünf Stunden gesperrt.

In diesem total zerstörten Auto überlebte der 25-jährige Mann. Bild Kapo BL

Polizei sucht Zeugen des Unfalls Der unbekannte Lenker und einer der Mitfahrer ergriffen nach dem Selbstunfall die Flucht und liessen ihren schwer verletzten und eingeklemmten Kollegen im Fahrzeug zurück. Der 25-jährige Kroate wurde mit schwersten Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei Basel-Landschaft


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Sidney: Nazi wehrt sich gegen Abschiebung Ein 87-Jähriger wehrt sich vor einem australischen Gericht gegen die Abschiebung nach Ungarn. Die ungarische Justiz wirft ihm vor, 1944 in Budapest einen jüdischen Jungen getötet zu haben, der sich geweigert hatte, den gelben Stern zu tragen.

Michelle

Mörder war Praktikant Der mutmassliche Mörder der achtjährigen Michelle aus Leipzig hat als Sozialassistent in Ausbildung an Michelles Schule gearbeitet. Der 18-jährige Daniel V. hatte früher selber diese Grundschule besucht. Am Sonntag stellte er sich in Begleitung seiner Mutter der Polizei, kurz bevor er eine Speichelprobe abgeben sollte. Im August 2008 hat er versucht, das Kind sexuell zu missbrauchen. Als Michelle sich wehrte, erwürgte er sie.

Michelle (†).

Mittwoch 11. März 2009

Russland: Gas-Deal mit Ungarn Russland und Ungarn haben sich auf eine gemeinsame Erdgasleitung geeinigt. Die beiden Ministerpräsidenten Wladimir Putin und Ferenc Gyurcsany beschlossen gestern die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Joint-Venture-Partner sind der russische Energiekon-

zern Gazprom und die ungarische Entwicklungsbank. Das 10-Milliarden-Projekt heisst South Stream und ist als Alternative gegen die Nabucco-Pipeline gedacht. Diese wird von der EU und den USA unterstützt, um die Abhängigkeit vom russischen Gas zu verringern.

Paris: Gewalttätige Bande stürmt Schule

Teheran: Konkurrenz für Ahmadinedschad

20 Jugendliche drangen gestern in eine Berufsschule nördlich von Paris ein. Vermummt und mit Eisenstangen und Messern bewaffnet prügelten sie auf Schüler und Lehrer ein. Vier Verletzte mussten ins Spital. Sechs der Täter wurden verhaftet.

An der Präsidentenwahl vom 12. Juni im Iran kandidiert ein einflussreicher Reformer. Mir Hossein Moussavi, ehemaliger Ministerpräsident, will gegen den Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad antreten. Beobachter räumen ihm gute Chancen ein.

Thailand: Kaum Hoffnung für vermisste Schweizer Nach dem Tauchboot-Unglück vor Phuket wurde gestern die Leiche einer Österreicherin geborgen Zwei Tage nach dem Tauchboot-Unglück in Thailand wurde die Leiche einer Österreicherin geborgen. Die Hoffnung, die sechs weiteren Vermissten – darunter zwei Schweizer – lebend zu bergen, ist auf den Nullpunkt gesunken. Die Marine vermutet die Opfer im Wrack des Boots. Die «Choke Somboon» war am Sonntag auf der Retourfahrt von einem viertägigen Tauchausflug von den SimilanInseln nach Phuket bei rauer See gekentert, nachdem kurz vor Mitternacht ein Notsignal des Boots empfangen worden war. «Ich flüchtete an Deck», erzählt der Australier Michael Sampson gegenüber Andaman

der Falle», sagt Sampson. An Bord befanden sich 30 Menschen. 23 überlebten. Als vermisst gelten neben den Schweizern zwei Österreicher, ein Japaner und der Koch.

Tauchschiff Dive Asia 1 vor den Similan-Inseln. Bild: Dive Asia

News. «Schwimmweste, Geld, Pass, ich liess alles zurück.» Die Überlebenden verteilten sich auf zwei Rettungsboo-

ten, trotzten Wellengang und Kälte, bis ein Fischerboot sie aufnahm. «Die Vermissten waren wohl in ihrer Kabine in

Tibeter trugen Särge durch Bern 2500 Demonstranten gingen zum 50. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands auf die Strasse Rund 2500 Tibeter reisten gestern aus der ganzen Schweiz nach Bern. In Kirchenfeldquartier versammelten sie sich zum Protestmarsch, bei dem auch Särge durch die Stadt getragen wurden. Zuerst führte der Umzug zur abgeriegelten chinesischen Botschaft. Dort schwenkten die Demonstranten Fahnen und sangen die tibetische Nationalhymne. Weiter ging es auf den Bundesplatz, wo sie an den Bundesrat appellierten, die Interessen Tibets zu vertreten. Der tibetische Volksaufstand gegen die chinesische Herrschaft wurde vor 50 Jahren niedergeschlagen. (ap/red)

Tibeter tragen an einer Demonstration Särge durch Bern. Bild: newspictures.ch

Hoffnung und Betroffenheit «Aussergewöhnliches Wetter» habe das Unglück verursacht, sagt Jürgen Schenker von der Tauchbasis Dive Asia, bei der jährlich viele Schweizer Tauchausflüge buchen. Das Boot sei von «zwei kurz hintereinander laufenden Wellen» getroffen worden. Die Hoffnung aufgeben mag Schenker nicht: «Bei einer Wassertemperatur von 30 Grad besteht die Chance, dass sie noch leben». (mfa)

Guantanamo

Häftlinge preisen 9/11 Fünf Gefangene im Militärlager auf Guantanamo gestehen, an den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York mitgewirkt zu haben. Und nicht nur das: Die fünf sind auch stolz darauf. Dies berichtet die «New York Times». Ihre Taten bezeichnen sie als Opfergabe für Gott, und die Anschuldigungen gegen sie betrachten sie als Abzeichen der Ehre. Zu den Männern gehört auch Khalid Sheik Mohammed, der sich als oberster Drahtzieher der Anschläge bezeichnet. Die fünf Gefangenen sehen sich als «Terroristen bis auf die Knochen». (ap/red)


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Mittwoch 11. März 2009

Rumänien braucht dringend EU-Gelder

Eingependelt

Nach Ungarn und Lettland steht Rumänien kurz vor der Zahlungsunfähigkeit Die EU-Kommission darf zur Unterstützung von Staaten ausserhalb der Eurozone, die von Zahlungsunfähigkeit bedroht sind, Darlehen bis zu 25 Milliarden Euro aufnehmen und diese an die betroffenen Länder weiterreichen. Ungarn erhielt bereits einen EU-Kredit über 6,5 Milliarden Euro, Lettland bekam 3,1 Milliarden Euro. Es stehen also noch rund 15 Milliarden Euro

für andere Länder zur Verfügung. Um sein Land in Zeiten der Krise widerstandfähiger zu machen, benötige Rumänien Auslandskredite, liess der rumänische Staatschef Traian Basescu verlauten. Noch vor wenigen Tagen hatte sich

«Wir müssen den Gürtel enger schnallen.» Traian Basescu Rumänischer Staatschef

Yvonne Scherrer, 40, Hilfsarbeiterin, Bütschwil SG

Basescu gegen neue Schulden ausgesprochen. Stattdessen wolle man den «Gürtel enger schnallen». Experten gehen davon aus, dass Rumänien sieben bis 15 Milliarden Euro braucht, um der Zahlungsunfähigkeit zu entgehen. (red)

Meine Strecke: Täglich, Bütschwil – Wil Hin: Ab Bütschwil, 7.15 Uhr Zurück: Ab Wil, 12.02 Uhr Nie ohne: Flasche Wasser, Handtasche, oft Gratiszeitungen Lieblingsplatz: Ich sitze immer im ersten Abteil neben dem Eingang – da kann ich schnell aussteigen und bin beim Zielort in Wil in der Nähe der Bushaltestelle. Wie ergattern sie diesen? Dank Pendlererfahrung. Stehe immer an jenen Standorten, wo sich die Türen befi nden. Zudem steige ich morgens immer

in den vordersten, abends immer in den hintersten Wagen – aus Gewohnheit und weil es dort am meisten freie Plätze hat. Reden sie mit Zugnachbarn? Kaum, ich vertreibe mir die Zeit meist, indem ich aus dem Fenster schaue, etwas «tagträume». Flirten Sie unterwegs? Nein, dazu habe ich keine Lust. Das ist gar nicht mein Ding, wildfremde Männer anzusprechen. Ausserdem bin ich nicht auf Flirt-Suche. Schönste Pendler-Geschichte? Über nervige Zug-Erlebnisse könnte ich eher Auskunft gebe. Über Jugendliche, die Radau machen. Betrunkene, die pöbeln. Oder unfreundliches Zugpersonal. (rol)

Stammzellen: Vatikan kritisiert Der Vatikan hat die Entscheidung von US-Präsident Barack Obama zur staatlichen Förderung der embryonalen Stammzellenforschung scharf kritisiert. Die Aufhebung bisheriger Beschränkungen sei «ein Sieg der Politik über die Moral», sagte Monsignor Rino Fisichella, der Leiter der päpstlichen

Den ganzen Tag muss der Prinz die Hände schütteln

Auf seiner Südamerika-Reise besuchte Prinz Charles die britische Feuerwehr, benannt nach ihrem Gründer «George Garland» in Valparaiso City in Chile. Bei seiner Tour setzt sich der Thronfolger besonders gegen den Klimawandel ein und zeigt sogar seine Spanischkenntnisse in seinen Reden. Bild: Reuters

Akademie für das Leben. Washington habe sich vermutlich «von mehreren Arzneimittelherstellern oder irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen» beeinflussen lassen, sagte Fisichella. Obama hatte von seinem Vorgänger George W. Bush verfügte Stammzellenforschungs-Beschränkungen aufgehoben.

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«Kein Problem kann durch dasselbe Bewusstsein gelöst werden, das es erzeugt hat.»

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Albert Einstein

Physiker (1879-1955)

Höchstes Plus Citigroup lässt die Börsen jauchzen Der Dow-Jones-Index hat gestern das höchste Plus seit Jahresbeginn verzeichnet. Um 379 Punkte nahm der wichtigste Aktienindex zu. Zuvor hatte bereits der Deutsche Aktienindex DAX einen kräftigen Satz gemacht. Auslöser waren gute Nachrichten von der USKrisenbank Citigroup: Sie hatte von einem operativen Gewinn vor Steuern und Sonderfaktoren in den ersten zwei Monaten 2009 von 8,3 Milliarden Dollar berichtet.

Krisengipfel Verheugen lädt Opel und Politiker ein Wegen der schwierigen Lage bei Opel hat EU-Industriekommissar Günter Verheugen zu einem Krisengipfel nach Brüssel eingeladen. Zu dem Treffen am Freitag würden ranghohe Vertreter von OpelMutterkonzern General Motors und Politiker der betroffenen Länder erwartet.

Erfolgreichstes Jahr Audi glänzt mit Rekordzahlen

Ein Bundesvertreter im Verwaltungsrat. Limitierte Bankerlöhne. Der Nationalrat will die UBS an die Kandare nehmen. Das sagen drei Experten.

Global biotechnology company with International Headquarters in Switzerland (NASDAQ: BIIB)

Mittels der am Montag überwiesenen Motion will der Nationalrat die UBS zerschlagen. Hans Geiger, emeritierter Bankenexperte der Uni Zürich: «Die UBS-Bilanzsumme beträgt rund 2000 Milliarden Franken. Das ist vier Mal mehr als das Schweizer Bruttoinlandprodukt. So gesehen, stellt die UBS eine Gefahr für unsere Volkswirtschaft dar. Deshalb lautet das langfristige Ziel: Die UBS muss so klein werden, dass die Schweiz sie im schlimmsten Fall fallen lassen kann.» WalterWittmann,ex-Wirtschaftsprofessor der Uni Fribourg: «Es ist nötig, dass die UBS kleiner wird. Ausserdem muss die grösste Schweizer Bank ihre Investmentbank in den USA endlich verkaufen. Denn dort liegt nämlich die Wurzel allen Übels!»

Der Nationalrat verlangt, dass als Gegenleistung für das Staatsengagement ein Bundesvertreter im UBS-Verwaltungsrat sitzt. Franz Jäger, emeritierter Wirtschaftsprofessor der Uni St. Gallen: «Das ist keine gute Idee. Die Finanzmarktaufsicht Finma hat die Instrumente, die UBS wirksam zu kontrollieren. Die Finma tut es aber nicht. Nimmt sie ihre Aufsichtspflicht wahr, erübrigt sich ein Bundesvertreter im Verwaltungsrat. In meinen Augen könnte nur eine Person den Bund im UBS-Verwaltungsrat würdig vertreten und das ist Peter Siegenthaler. Er hat einen hervorragenden Leistungsausweis und versteht etwas vom Bankengeschäft.» Wittmann: «Wird die Schweiz 2011 UBS-Aktionär, ist ein Verwaltungs-

ratssitz legitim. Als Miteigentümerin hat der Bund das Recht zu wissen, was bankintern vor sich geht. Peter Siegenthaler wäre für diese Aufgabe prädestiniert. Er ist heute Chef der eidgenössischen Finanzverwaltung und war massgeblich an der Vorbereitung der Staatshilfe für die UBS beteiligt.»

«Bankmanager müssten ihre AktienBoni mindestens fünf Jahre lang halten.» Franz Jäger emeritierter Wirtschaftsprofessor der Uni St. Gallen

In den Mund gelegt

Lufthansa Keine Streiks dank Gehaltserhöhungen Mit einem Tarifabschluss hat die Lufthansa drohende Streiks ihrer 16 000 Flugbegleiter abgewendet. Die Airline einigte sich mit den Gewerkschaften auf eine Gehaltserhöhung von 4,2 Prozent plus eine Ergebnisbeteiligung von bis zu drei Prozent für vergangenes Jahr, wie die Lufthansa gestern in Frankfurt am Main mitteilte.

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Finanzexperten: Die UBS ist für die Schweiz eine Gefahr

Mon Petit! Du siehst heute Abend richtig scharf aus. Sag, liegts an den Burritos?

Audi hat im vergangenen Jahr noch einmal mit Rekordzahlen geglänzt. Der Gewinn stieg um 30,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz legte 1,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro zu. Konzernchef Rupert Stadler sprach vom erfolgreichsten Jahr in der Firmengeschichte.

Mittwoch 11. März 2009

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni heben beim Staatsbesuch in Mexiko ihr Glas zum Toast. Bild: Reuters

Der Nationalrat verlangt, dass Bankmanager künftig nur noch so viel wie ein Direktor eines Staatsbetriebes verdienen dürfen. Wittmann: «Mit diesen Forderungen machen sich Politiker beim Volk beliebt. Statt einer Lohnobergrenze würde ich aber gesetzliche Schranken bevorzugen. Boni sollen künftig direkt vom Gewinn abhängen.» Jäger: «Statt die variablen Lohnanteile cash auszuzahlen, soll die Bank Boni in Form von Aktien auszahlen. Diese müssten Manager mindestens fünf Jahre halten. Das könnte das Parlament gesetzlich verankern.» vasilije.mustur@punkt.ch

Generalversammlung

15,2 Mio für Roche-Humer Die Aktionäre des Pharmakonzerns Roche haben gestern in Basel die Millionensaläre der Roche-Topmanager durchgewinkt. Roche-Verwaltungsratspräsident Franz B. Humer erhielt letztes Jahr nach der Abgabe der KonzernchefFunktion im März 2008 eine Entschädigung von insgesamt 15,2 Millionen Franken, nach 21,6 Mio. Franken im Jahr zuvor. Severin Caramba! Schwan, RocheKon zer nchef Chérie! Jetzt weisst du, seit 4. März weshalb sie mich auch Speedy 2008, erhielt Sarko nennen. Ich bin die schärfste eine GesamtMaus von Mexiko. entschädigung von 8,0 Mio. Franken. (ap)


service 9

Mittwoch 11. März 2009

Mehr Sicherheit in Hotspots Passwordklau, Virenangriff, Trojaner: Wer unterwegs ins Internet will, lebt gefährlich – diese Tipps helfen Absolute Sicherheit gibt es nicht. Dies gilt für die InternetVerbindung zu Hause genauso wie für jene im öffentlichen Raum. Wer an der Universität, im Café oder im Park mit dem Laptop ins Internet geht, setzt seinen Computer aber höheren Risiken aus. Folgende Punkte gilt es zu beachten: • Geschützten Standort wählen Achten Sie darauf, dass Ihnen niemand auf Bildschirm und Tastatur schauen kann. Sitzen Sie nach Möglichkeit mit dem Rücken zur Wand. Lassen Sie Ihren Laptop nie unbeaufsichtigt. • Den Hotspot prüfen Vergewissern Sie sich, dass Sie mit einem sicheren Hotspot verbunden sind. Stehen zwei Hotspots mit demselben Namen zur Auswahl, ist höchste Vorsicht geboten.

Kostenlose Schulung Im Rahmen des «Swiss SecurityDay 2009» werden vom 18. März bis 6. April in der ganzen Schweiz Sicherheits-Schulungen durchgeführt. Dort können sich Privatanwender über aktuelle Gefahren im Internet informieren und erfahren, wie man sich dagegen schützt. Die Kurse dauern zwei Stunden und sind kostenlos. Die Anmeldung und die genauen Kursdaten sind unter der unten angegebenen Internet-Adresse abrufbar. www.swisssecurityday.ch Besser wäre mit dem Rücken zur Wand: Surferin in einem Café. Bild: Reuters

Wählen Sie auf jeden Fall denjenigen, der eine SSL-Verbindung gewährleistet. Diese ist am «Schloss»-Symbol neben dem Passwort-Eingabefeld erkennbar oder besser

noch daran, dass die WebAdresse mit «https» beginnt.

Passwörter, Kreditkartennummern oder Ihre Personalien angeben müssen, am besten nur zu Hause. Vermeiden Sie wenn möglich auch E-Mail-Verkehr. (chi)

• Riskante Aktivitäten vermeiden Erledigen Sie Aktionen, bei denen Sie sensible Daten wie

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zentralschweiz

Mittwoch 11. März 2009

Kommissar Zufall fasst Nidwaldner Waffendieb Polizei findet in abgelegenem Waldversteck ein Kriegsarsenal mit gestohlenen Waffen und Munition Die Falle schnappte bei einer Routinekontrolle der Verkehrspolizei am 17. November 2008 zu. «Die Polizisten staunten, als sie im Kofferraum eines 27-jährigen Nidwaldners eine militärische Grundtrageinheit vollgestopft mit Munition fanden», sagt Kripochef Jürg Wobmann. Es dauerte allerdings noch mehrere Monate, bis Verhörrichterin Carmen Kaufmann dem Verdächtigen ein Geständnis abringen konnte. Verdächtiger fühlt sich bedroht «Es ist sehr schwierig, ihm etwas zu entlocken. Man muss Schritt für Schritt vorgehen», sagt Kaufmann. Anfang März führte er die Polizei zu seinem Waffenversteck in einem unwegsamen Waldgelände. Dort hatte er in der Kaserne Wil gestohlene Maschinengewehre (MG), einen Grabenwerfer, Nachtsichtgeräte und mehrere Tausend Gewehrpatronen vergraben. Für die MG und den Granatwerfer hatte er keine Munition. Die Waffen sind zudem stark verschmutzt und kaum mehr funktionsfähig. «Es war sehr aufwändig, die beiden je 35 kg schweren MG zu bergen», sagt Kripochef Wobmann. Der 27-jährige Nidwaldner befindet sich in Unter-

Brunnen Mit Soft-Air-Gun auf Minderjährige gezielt Ein 18-jähriger Schweizer hat am Montag mit einer Soft-AirPistole auf drei minderjährige Mädchen gezielt. Diese verständigten die Polizei. Der Schütze wird jetzt wegen Drohung und Verstoss gegen das Waffengesetz angezeigt. Für Soft-Air-Pistolen gilt ein Tragverbot.

Alpnach Dorf Zwei Italiener auf frischer Tat ertappt Bei der Kapo Obwalden ging Anfang März eine Meldung ein, wonach ein Einbruch in ein Einfamilienhaus im Gange sei. Die ausgerückte Polizei konnte einen Italiener in einem Fahrzeug anhalten. Einen zweiten Italiener konnte die Polizei kurze Zeit später stellen.

Seetal Bank verkauft Tickets für Pyjama-Express Verhörrichterin Kaufmann und Kripochef Wobmann mit dem beschlagnahmten Diebesgut. Bild lw

suchungshaft. Er ist bereits wegen anderer Delikte vorbestraft. Die Verhörrichterin hat zudem ein psychiatrisches Gutachten angeordnet. Zum Motiv sagte Carmen Kaufmann, der Täter fühle sich bedroht. Es bestehe jedoch kein Zusammenhang zur Armee oder zu Waffenhandel.

Mehrfacher Waffen- und Munitionsklau Am 29. September 2004 brach der Täter ins Schützenhaus Herdern ein, schnitt mit Trennscheiben den Tresorschrank auf und stahl 25 000 Gewehrpatronen. Am Wochenende vom 8. bis 11. Oktober 2004 durchtrennte der Täter den Zaun des Waffenplatzes

Wil. Aus zwei Radschützenpanzern 93 entwendete er MG, Nachtsichtgeräte und den Grabenwerfer. Anfang März 2006 drang er ins Schützenhaus Hostetten ein, schnitt wiederum den Tresor auf und stahl 3000 Gewehrpatronen und drei Stutzer-Gewehre.

Für Luzerner Nachtschwärmer ist der Pyjama-Express fester Bestandteil des Ausganges. Am Freitag und Samstag fährt er sie sicher zurück ins Seetal. Neu sind die Tickets unabhängig von der Fahrt erhältlich und werden von der Luzerner Kantonalbank in den Filialen Hochdorf und Hitzkirch angeboten.

lukas.wedekind@punkt.ch

Beide Gruppen schossen

Kriens: Ein Serbe und ein Kosovare bleiben in U-Haft

Nach 57 Jahren zum Alteisen

1952 nahm die alte Brunni-Bahn ihren Dienst auf. Jetzt weicht ein Stück Engelberger Geschichte der neuen Seilbahn. Bild: akomag

Zwei Ausländergruppen liefer- len Beteiligten war das Tragen ten sich am 24. Februar im Res- von Schusswaffen verboten», taurant Dany’s in «Allen Beteiligten sagt Mediensprecher Simon Kopp. Kriens eine Schies­ war das Tragen Die Polizei konnte serei. Ein 28-jährivon Waffen die Tatwaffe noch ger Kosovare blieb vor Ort sichersteltot liegen. verboten.» len. Die beiden KoSein 23-jähriger Simon Kopp verletzter Bruder Strafuntersuchungsbehörden sovaren waren mit einer Schreckund ein 28-jähriger schusspistole und Serbe, der die tödlieinem Schlagstock chen Schüsse abgebewaffnet. In ihrem feuert hatte, bleiben Auto konnte eine weiterhin in UnterPistole mit Munitisuchungshaft. Vier weitere Ex-Jugoslawen wurden on sichergestellt werden. Das aus der U-Haft entlassen. «Al- Tatmotiv ist nicht geklärt. (lw)

Pyjama-Tickets neu bei LUKB.

Luzern Kantonsrat lehnt Mieterinitiative ab Die vom Luzerner Mieterverband eingereichte Volksinitiative «Für zahlbares und attraktives Wohnen» wurde gestern vom Kantonsrat mit 55 zu 47 Stimmen abgelehnt. Damit lehnt der Rat die Unterstützung des gemeinnützigen Wohnungsbaus ab. Nun wird das Volk am 27. September an der Urne darüber entscheiden müssen.


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wetter

Mittwoch 11. März 2009

Heute

Region Schaffhausen

Basel

1° 8°

4° 10°

St.Gallen

1° 8°

Zürich

Sursee

1° 8° 1° 8°

Bern

Jörg Kachelmann: „Meteocentrale.ch: Damit in der Schweiz niemand mehr vom Wetter überrascht wird. Mit 200 ExtraWetterstationen in Stadt und Land.“

0° 4°

Luzern

1° 6°

Chur

Fribourg 1° 9°

St.Moritz 3° 10°

Genève

Sion

Luzern

1° 8°

1° 7°

1° 7°

3° 11°

Hochdorf

Willisau

Schüpfheim

1° 7°

-6° -1° 1° 7°

Locarno 1° 17°

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Aussichten

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Horoskop

Wassermann

Liebe: Zügeln Sie Ihre Neugier und spielen Sie mit offenen Karten. Sie gelangen sonst nur an falsche Informationen. Job: Nicht jeder versteht Ihre Art zu arbeiten. Das ist egal, Sie müssen damit klar kommen. 21.1. – 18.2.

Fische

Liebe: Sie dürfen sich nach einer Enttäuschung nicht zurück ziehen. Gehen Sie aus und auf Menschen zu. Job: Glauben Sie bedenkenlos an Ihre Ziele. Dies ist schon die halbe Miete auf dem Weg zum Erfolg. 19.2. – 20.3.

Widder Liebe: Nicht immer werden Sie die Erwartungen Ihres Partners erfüllen können. Lernen Sie, damit umzugehen. Job: Wenn Sie jemand um Ihren Rat bittet, sollten Sie der Person auf jeden Fall helfen. 21.3. – 20.4.

Donnerstag

-3° 8°

Bergwetter

Ferienwetter Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

3° 13°

1° 16°

3° 12°

2° 11°

Weekend

Temperatur

Nächstes Übernächstes

max 17 ° °C max 15 °

Kalendarium

Sonne

Namenstag Rosine Küngold

06:48

Niederschlagsrisiko Sonnenstunden

18:27

Stier Liebe: Sind Sie eifersüchtig? Sprechen Sie Ihren Partner darauf an, vielleicht möchte er einfach nur Zuwendung! Job: Versuchen Sie heute Menschen aus Ihrem Umfeld zu helfen, das sehr wird geschätzt. 21.4. – 20.5.

50 % 60 %

8 Std 7 Std

Mond

Mondphasen

19:17

06:35

11.03. 26.03.

Happy Birthday!

Krebs Liebe: Schenken Sie Ihrem Partner heute viel Liebe und Zärtlichkeit, wenn er mit Problemen im Beruf zu kämpfen hat. Job: Glauben Sie, was eine Kollegin erzählt. Sie würde Sie bestimmt nie belügen wollen. 22.6. – 22.7.

wolkig sonnig Regenschauer heiter wolkig Schauer heiter bedeckt wenig Wolken viel Sonne zeitw. heiter Schnee einz. Schauer bedeckt Regen Schauer wolkig zeitw. heiter Schauer Regen

Löwe Liebe: Ist sich Ihr Partner seiner Gefühle Ihnen gegenüber nicht mehr sicher? Suchen Sie nach möglichen Gründen. Job: Hat man Sie absichtlich getäuscht? Wehren Sie sich gegen diese unfaire Vorgehensweise. 23.7. – 23.8.

Zwillinge Liebe: Ein Konflikt mit Ihrem Partner schlägt eine unerwartete Richtung ein. Seien Sie dem unsichtbaren Helfer dankbar. Job: Halten Sie die Augen auf nach zu erledigenden Pendenzen und erledigen Sie sie. 21.5. – 21.6.

Bangkok Bombay Buenos Aires Chicago Hongkong Johannesburg Kairo Los Angeles Manila Mexiko Stadt Miami Montreal Nairobi New York Peking Reykjavik Rio de Janeiro San Francisco Singapur Sydney

Jungfrau

Bild SF

Nina Hagen (54) Die Deutsche wurde am 11. März 1955 als Catharina Hagen im ostdeutschen BerlinFriedrichshain geboren. Die Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin polarisiert und provoziert mit TV-Auf­ tritten und ihren UFO-Theo­ rien immer wieder die Öffentlichkeit. Zwischenzeitlich geriet sie etwas in Vergessenheit, bugsierte sich aber als schrilles Jury-Mitglied bei der CastingShow «Popstars» wieder ins Scheinwerferlicht zurück.

Liebe: Nehmen Sie ein unverständliches Wunder an und geniessen Sie die Zeit, die daraus resultiert. Job: Glauben Sie an den Erfolg einer Arbeitskollegin. Dies stärkt ihr Selbstwertgefühl und baut sie auf. 24.8. – 23.9.

Waage Liebe: Sind Sie müde und deshalb sparsam mit Ihren Beiträgen zu Ihrer Beziehung? Sagen Sie dies Ihrem Partner. Job: Bereuen Sie eine Entscheidung? Besinnen Sie sich auf die Beweggründe zurück. 24.9. – 23.10.

34 ° 35 ° 24 ° 0° 23 ° 23 ° 22 ° 15 ° 32 ° 26 ° 26 ° 5° 30 ° 16 ° 11 ° 4° 33 ° 14 ° 31 ° 24 °

Pilatus Rigi Titlis Jungfraujoch Lauberhorn Kl. Matterhorn Corvatsch

Schneeschauer -6° Schneeschauer -5° Schneeschauer -13° Schneeschauer -16° Schneeschauer -7° Schneeschauer -14° Schneeschauer -14°

3000 m

-13 °

2000m

-7 °

1000m

Nebelobergrenze Nullgradgrenze Schneefallgrenze

--- m 1100 m 400 m

Skorpion Liebe: Hat Ihr Partner eine Entscheidung noch immer nicht gefällt? Machen Sie ihm bewusst, dass es eilt. Job: Beurteilen Sie eine Arbeit ohne Hintergedanken. Das hat die erstellende Person auch so verdient. 24.10. – 22.11.

Schütze

Liebe: Eine Kollegin hat Sie belogen. Meiden Sie sie besser in nächster Zeit. Job: Versuchen Sie nicht, Ihren Chef von etwas unmöglichem zu überzeugen. Sie verschwenden Ihre Zeit. 23.11. – 22.12.

Steinbock Liebe: Macht Ihnen seit einigen Tagen jemand eindeutige Komplimente? Gehen Sie der Sache näher auf den Grund. Job: Sie haben es nicht nötig, ewig auf eine Antwort zu warten. Arbeiten Sie weiter. 23.12. – 20.1.


arena 13

Mittwoch 11. März 2009

N

eulich im Quartierladen. Zwischen Möbelschieberei und Kistenkampf finde ich Zeit, um das Nötigste gegen den knurrenden Magen und die gestresste Stimmung einzukaufen. Pasta, Tomatensauce und Schokolade. Ein Segen, dass das Lädeli um die Ecke so spät noch offen ist!

Noch ist alles neu für mich. Die Anordnung der Regale, die Produkteauswahl, die fremden Gesichter. Und alle, ausser ich, scheinen sich hier bestens auszukennen. In einer Selbstverständlichkeit steuern sie auf die Regale zu, um ihre Büchsenthunfische und Salzstängeli souverän in den Korb zu legen. Ich hingegen weiss nicht einmal, wo ich mit der Suche anfangen soll. Diese Erfahrung grenzt an Ohnmacht – gerade

Evas Paradies eva.camenzind@punkt.ch heutzutage, wo sich alles flink per Mausklick im Netz finden und gleich nach Hause liefern lässt. Verloren schleiche ich durch die Gänge und guck` mit suchendem Blick Löcher in die Regale. Ich könnte mir genauso gut ein Post-it auf die Stirn kleben mit der Aufschrift «Ja-aaa, ich bin neu hier!».

Eva Camenzind (28) ist TV- und RadioModeratorin in Zürich

«Ob dieses Lädeli jetzt eher Segen oder Fluch ist? Die Waage wirds zeigen...»

Dann die Erlösung. Zwi-

schen Hundefutter und Schafskäse habe ich nicht nur die Naschkatzenabteilung gefun-

den, sondern gleich noch meine absolute Lieblingsschokolade entdeckt: Dolphin – mit Rosa-Pfeffer-Goût. So selten diese belgische Schoggi in Zürich verkauft wird, so wenige Liebhaber sind bisher auf ihren Geschmack gekommen. Was gefälligst auch nach Veröffentlichung dieser Kolumne so bleibt – weshalb ich hier bestimmt nicht den Namen des Quartierladens verrate. Sollten Sie dennoch eines Tages vor meinem Glücksspender stehen – Finger weg!

In Bruchteilen von Sekunden ist meine Hilflosigkeit verflogen und Zufriedenheit macht sich breit. Welch süsse Begrüssung in meiner neuen Nachbarschaft! Ob dieses Lädeli jetzt eher Segen oder Fluch ist? Die Waage wird’s zeigen...

Leserbriefe an Frau Nörgeli Wollten Sie Frau Nörgeli schon immer einmal die Meinung geigen, sie loben – oder sie in die Pfanne hauen? Frau Nörgeli nimmt Ihre Anregungen gerne entgegen. Per E-Mail an fraunoergeli@punkt.ch

Leserfoto des Tages Ich bin die schrecklichste Katze aller Zeiten. Trotzdem muss ich immer lachen…

«Wussten Sie, dass Wachhunde ganz verlogene Biester sind? Sie schlafen ja doch hin und wieder», witzelt Jack Point.

Foto: Ana Schnider Herisau

Senden Sie ein MMS mit Foto und TEXT LESER sowie Angaben zu Bild und Person an 970 (1.50/MMS). Oder per E-Mail (Betreff Leserfoto) an leserfoto@punkt.ch. Die Bilder finden Sie auch auf www.punkt.ch.

Sags doch einfach schnell per SMS Du möchtest jemanden grüssen? Sende SALI und Deinen Text an 970 (70 Rp./SMS).

Vor 33mönet han ich dr bescht und gröscht schatz gfunde. Snoopy Hey jessica ich wünsch dir gueti besserig... Hoffendlich bisch schnell wieder gsund... xD lysm kuß fläve Hey farr... I vermiß di voll! Dich und din bith! Lieb di min geliebte lesh! hey hiwad min schatz bi so froh dass ich di han bisch mr mega wichtig lieb dich über alles. dini fabienne hoi min schatz ir punkt ch zitig händ mer üs kenne glernt und au liebe glernt i be froh das i de darf kenne! ICH LIEBE DICH Kuss dini 2 fraue us zofi

suche Leute ab 40j. die in der Region Olten eine Seniorengugge gründen möchten. Anfragen an PF 1341 4600 0lten. W 26 JAHRE AUS SG, SUCHT PARTNER AUS SG ZWISCHEN 26 UND 30 JAHREN FÜR ERNSTE BEZIEHUNG. Lieber Schatz im nachhinein wünsch ich dir noch alles gute zum Geburtstag. Vielen dank für deine grosse Geduld während den letzten Jahren meiner Krankheit 59-jähriger mann sucht bei einer frau im raum baden aarau oder wohlen eine private ubernachtsmoglichkeit an wochenende vom 1 bis 3 mai nur sms danke 076 450 13 82

Ciao Gianni us Goldach Ti Amo tanto!!! Bacio Rosa us Goldach.

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Hej mis ein und alles bish es beste wa mir je paßiert ish! Ich lieb dich so unbeshrieblich fest! Bruch dich fürs lebe canim! Keine chan dich ersetze! Bish so einzigartig und dä shönst wo es git für mich! Muah dis bebü! <3 soydan & annamaria <3 .29.09.06. 4-ever! Bis spöter

hallo zäme! mer suechid för oise kolleg (28) e fröhlechi bekanntschaft wo os em ag, zg odr lu esch. mer freuid ois of veli sms :-) 078 892 86 43

EhJjj kristin mi Shatz lieb di so sehr bi froh ha i lehrekenne:-):-) lieb di 4-ever!!! Kizz dini t. He ramona, wo idä migros im textil zamriswil schafft! i find di mega süeß wür di sehr gern kennelerne!

Postadresse: Punkt ch AG, Thurgauerstr. 60, Postfach, 8050 Zürich

di 3. März bah. olten 23.30uhr. Ein lächeln im wartsaal. Dann bist im regio nach zofingen entschwunden. Wir haben gewunken. 079 665 44 15 Jedä morgä sitzì im Zügli nach Winterthur: dänn chunsch Du hübschä mittel schlanka dunkli Typ, mitäma Tattoo am Hinter-Kopf. Du stiegsch in Rüti ih+ in Wald us! Würd dich gern känna lärna, bin jung hübsch und ha dunkelbruni längi Haar. hoffe sehr du sprichisch mich ah! Ich freuä mi uf Dich :-*Bacio

E-Mails: leserbrief@punkt.ch / leserfoto@punkt.ch

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people

Mittwoch 11. März 2009

Hammer

Umtriebige stiehlt allen

des Tages

Unglaublich, aber wahr: Rihanna (21) nimmt ein Liebesduett mit Chris Brown (19) auf – dem Mann, der sie erst vor wenigen Wochen krankenhausreif geprügelt hat. Derzeit sollen die beiden Musiker in einem Tonstudio in Santa Monica stehen, um das Liebeslied einzusingen. Zu hören sein wird es auf Browns neuem Album, das noch dieses Jahr in den Handel kommen soll. Den Song hört Brown dann vielleicht im Knast-Radio. Sollte er nämlich für die Attacke auf Rihanna verurteilt werden, drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. (cat)

Christa Rigozzi moderiert, posiert und präsentiert Die Berichterstattung vom Genfer Autosalon in der aktuellen «Schweizer Illustrierten» sagt mehr als tausend Worte: Im Mittelpunkt steht eine strahlende Christa Rigozzi (25) im sexy Mini-Kleid. Die neue Miss Schweiz Whitney Toyloy (18) hingegen übersieht man fast. Ihr Bild ist viel kleiner. Nicht nur am Autosalon stahl Miss Schweiz 2006 Christa Rigozzi allen die Show. Die umtriebige Tessinerin ist sich für keinen Auftritt zu schade und entsprechend allgegenwärtig. Für eine Kampagne des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz waltete sie kürzlich als Sirene.

Style Check

Seit Monaten wirbt sie für Mastro Lorenzo, Mastercard Pay Pass, Angel by Cardinal sowie Seat, nimmt fleissig in Jurys Einsitz, defiliert an Modeschauen und verteilt Küsschen an Siegerehrungen. Mehr und mehr schnappt Christa Rigozzi ihren Konkurrentinnen auch begehrte Moderations-Jobs weg. So wird sie am 2. Mai die «Mister Schweiz Wahl» in Lugano moderieren. Was macht sie so begehrt? «Christa ist ein Phänomen», sagt ihr Manager Raffy Locher. «Sie sprüht vor Charme und ist sprachlich gewandt.» Ausser in der Mastro-Lorenzo-Werbespot. Barbara Ryter

Was ist denn da aus dem Nestchen gefallen? An der New Yorker Premiere von des Spielfilms «Knowing» stolzierten Sie, liebe Rose Byrne (29),in rosa Federkleid über den roten Teppich und erinnert dabei fast ein wenig an ein flauschiges Flamingoküken. Süss, aber total out. Naja, vielleicht hat Schauspieler Nicolas Cage,, an dessen Seite Sie in «Knowing» zu sehen sind, mit Ihnen noch ein Hühnchen zu rupfen. (rez)

Rigozzi moderierte die Miss-Schweiz-Wahl 08 und wirbt für Zivilschutz.

Bilder: Reuters, GettyImages

Drew Barrymore: Kein Kontakt zur Mutter

Rose Byrne an der Premiere von «Knowing» in New York.

Drew Barrymore (34) hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Oder besser gesagt gar keines. Denn die begehrte Hollywood-Schauspielerin brach den Kontakt zu ihrer Mama schon vor einigen Jahren ab. In einem Interview mit dem amerikanischen «W»-Magazine sagte Drew jetzt dazu: «Meine Mutter und ich haben uns getrennt, als ich noch sehr jung war. Wir haben die Differenzen auch nie wirklich beigelegt.»

Keira Knightley: Sieht sich ungern Keira Knightley (24) hat nach eigenen Angaben bisher weder ihren neuen Film «The Duchess» noch «Fluch der Karibik» gesehen: «Ich werfe fast nie einen Blick auf meine eigenen Filme – es ist nicht besonders toll, sich selbst zwei Stunden zuzuschauen», sagte die 24-jährige Schauspielerin in einem Interview mit der «Vogue». Ihre Eitelkeit hält sie davon ab. «Zum Beispiel wenn ich schreie, gebe ich ein furchtbares Bild ab. Wenn ich dann wieder so eine Szene drehe,

stelle ich mir vor, wie furchtbar ich dabei ausschaue, und das ist kaum hilfreich.» «The Duchess» ist in der Schweiz voraussichtlich ab 2. April in den Kinos zu sehen.

Keira Knightley.

Roger Cicero: Keine Schlummerlieder Swing-Musiker Roger Cicero (38) singt seinem Sohnemann keine Schlaflieder vor. «Das funktioniert überhaupt nicht», sagte der Deutsche in einem Interview. «Wenn ich ihm etwas vorsinge, guckt er mich mit ganz grossen Augen an und denkt gar nicht daran, einzuschlummern», sagte der Sänger weiter. Er und seine Lebensgefährtin Kathrin haben einen gemeinsamen, zehn Monate alten Sohn namens Louis und leben in Hamburg.


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Mittwoch 11. März 2009

Ex-Miss die Schau

Heisser Kaffee: Rigozzi wirbt für Mastro Lorenzo.

Vom Sonderling zum Publikumsliebling Holger Göpfert ist schon jetzt der neue Superstar Raubein Dieter Bohlen hat Noch sind bei «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) Holger so sehr ins Herz geneun Kandidaten im Rennen. schlossen, dass er nun sogar Doch einer gilt bereits als Sie- eine Freundin für ihn sucht. ger: Holger Göpfert. Als der Der DSDS-Kandidat hat näm27-Jährige in seinem grauen- lich seit zehn Jahren keine Frau haft gemusterten Hemd und mehr geküsst. Letzte Woche mit dem alten Keyboard unter arrangierte RTL ein dem Arm zum Casting er- Date mit Miriam schien und irgendetwas vor Wimmer, Wimmer einer sich hin stammelte, hielt ihn jeder für «Ich konnte nicht einen klassischen mehr schlafen, «Leider nein»-Kanweil ich immer an didaten. Den sie denken Beatles-Song «Oh musste.» Darling» legte er aber überraschenHolger Göpfert derweise so toll hin, Verliebter DSDS-Kandidat dass er weiterkam. «Da dachte ich mir, vielleicht schaffe ich es unter die Top 37», sagt Göpfert, «dass ich in die LiveShow komme, hätte T V-Moderator i n ich jedoch nie erwartet.» Mittlerweile hat man ihn und Göpferts Traumfrau. schon zweimal live gesehen. «Das war der Höhepunkt Und heute steht ein völlig neu- der Woche! Ich konnte er Göpfert auf der Bühne: Der nicht mehr schlafen, weil verschüchterte Sonderling ist ich immer an sie denken zur Rampensau mutiert. Trotz musste.» Aber eigentlich Übergewicht wirbelt und zuckt hat er jetzt sowieso keier über die Bühne «wie Joe Co- ne Zeit für eine Freuncker auf Speed», so die Jury – din: «Ich muss mich Autogrammeund ist dadurch zum absoluten aufs Liebling der Zuschauer und Ju- geben konzentrieren.» roren geworden. jeanette.kuster@punkt.ch

DSDS-Star Holger Göpfert. Bild: RTL / Stefan Gregorowius

Ein Küsschen in Ehren an der Tour de Suisse.

Michael J. Fox: Ist ein unheilbarer Optimist

Sandy Meyer-Wölden: Wirbt für Billigfummel

Der an Parkinson erkrankte Schauspieler Michael J. Fox (47) («Back to the Future») will trotz seiner schweren Krankheit Optimismus verbreiten. Für den TV-Sender ABC dreht er eine Sendung über die Natur des Optimismus. Nach eigenen Worten seien die letzten zehn Jahren seit seiner Diagnose mit die glücklichsten seines Lebens gewesen. Die Sendung «Michael J. Fox: Abenteuer eines unheilbaren Optimisten» soll im Mai zu sehen sein.

Boris Beckers Ex-Verlobte Sandy Meyer-Wölden (25) macht jetzt Werbung für Billigklamotten. Wie die über das Internet vertriebene Kleidermarke Jungstil mitteilte, posierte sie für Werbeaufnahmen im US-Bundesstaat Kalifornien. Auf den Bildern ist sie zum Beispiel mit einem Top für 8,68 Euro (umgerechnet knapp 13 Franken) zu sehen. Die Billigmarke gehört zum OttoVersand und vertreibt die Produkte über das Internet.

Bei Karl Lagerfeld ist der Sommer 2009 vorbei

Der deutsche Modedesigner präsentierte an der Pariser Modewoche seine Herbst-/Winter-Mode des kommenden Winters – und der aktuelle ist noch nicht mal vorüber. Bild: Reuters


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dolce vita

Mittwoch 11. März 2009

Lexikon: Was ist ein Spa? Beinahe jedes Hotel rühmt sich mit einem Spa-Bereich. Doch was genau versteht man darunter? Der Name leitet sich vom belgischen Badeort Spa ab, der schon seit dem 16. Jahrhundert wohlhabende Engländer anlockte. Diese importierten den Namen und wendeten ihn allgemein für Heilbäder an. Schnell wurde er im 20. Jahrhundert zum generellen Begriff für Angebote im Wellnessbereich. Das Spa kann von klassischen Saunen, Bädern, über Beautyanwendungen bis hin zu Fitnessbereichen alles beinhalten. Was dem Wohlfühlen, der Gesundheit und der Schönheit dienlich ist, wird unter diesem Oberbegriff zusammengefasst.

Beauty: Indischer Augenaufschlag Die Paletten «Ombres 5 Lumières» von Yves Saint Laurent sorgen für ein aussergewöhnliches Augen-Make-up. Jede der sechs neuen Paletten bietet ein ideales Zusammenspiel, von fünf aufeinander abgestimmten Farben. Intensive Farbnuancen zum Konturen zeichnen und weichere Töne für die Highlights. Die Palette Nr. 2 «Indian Rose» passt wunderbar zu grünen und braunen Augen. Erhältlich: im Fachhandel für ca. 64 Fr.

Simone (35) wird bei ihrem Sohn schwach Name: Simone Alter: 35 Jahre Beruf: Familienmanagerin und Qualitätsleiterin Hobbys: Familie, Guggemusig, Tanzen, Töff

Das mag ich: Wenn es mir und meinen Liebsten gut geht Das hasse ich: Ungerechtigkeit, warten Bei diesem Mann werde ich schwach:

Bei meinem kleinen Sohn Mein grösster Wunsch: Mehr Zeit und Raum Hier findest du mich: Zwischen Zug und Bern Meine Kreditkarte überziehe ich für: Geschenke

hotsh Fotos: Paolo Foschini www.smile-to-me.ch Styling: Gorica Atanasova www.goricaatanasova.com

Design: Krönchen für den modischen Fifi

Edel: Individuelle Siegelringe kreieren

Genuss: Tee t

Die drei Meter Rollleine für bis zu sieben Kilogramm schwere Hunde kommen in sechs knalligen Designs daher. Hat Fifi einen Hang zur Aggression, passt das militärische Tarndesign namens «Rambo», ist es ein Prinzesschen, sollte es an die abgebildete «Couture Princess»-Leine. Das lila Krönchen ist ein stilsicheres Accessoire für einen modischen Vierbeiner.

Siegelringe sind wieder im Trend. Vor allem Männer schmücken sich gerne mit den individuellen, symbolträchtigen Ringen. Das Haus «Code Royal» verbindet traditionelle Goldschmiedkunst mit modernem Design. Aus zahlreichen Sujets und Materialien, kann man sich seinen ganz persönlichen Ring kreieren. Wie diesen Froschkönig aus Gelbgold.

«Kusmi Tea» verbind sche Tradition aus z hunderten mit glam Design. Ihre leckeren in farbigen, barocke verpackt. Nebst «Prin mir», einem Tee nach rezept, gibt es auch G chere. Dieser hier aus und Minze, hat eine gende Wirkung.

Erhältlich: auf www.herzpiraten.com für 65 Fr.

Erhältlich: auf www.code-royal.com für ca. 1890 Fr.

Erhältlich: bei Jelmoli Zü 14 Fr.


dolce vita 17

Mittwoch 11. März 2009

partypics

MITTWOCH PARTYS BLACK MUSIC B59 Funky Night DJ Wurst & Schenkel, Funk, 23 Uhr, Bar 59 (Bar), Industriestrasse 5 JAZZ, LATIN, WORLD Fantasia latina DJs El Nino, Theo, Salsa, Merengue, Bachata, 20 Uhr, The Loft, Haldenstrasse 21 Hot Shot www.punkt.ch

trinken wie Prinz Vladimir

ürich für ca.

Fotos: David Seyller

Ausgehen www.punkt.ch

hot

det russizwei Jahrmourösem Tees sind en Dosen nz Vladih GeheimGewöhnlis Verveine e beruhi-

The Loft Electro Grooves 07.03.2009

Powered by

MIX Stud.unilu – Uni-Party Luzern DJs Kid Sleazy, Chimpanzee, Emel, 22 Uhr, Hotel Anker Luzern, Pilatusstrasse 36 Budget-Party Div. DJs, 19 Uhr, Opera, Hallwilerweg 14 Superdiscount DJ Jean Luc Piccard, 22.30 Uhr, Pravda, Pilatusstrasse 29 Loungesoundz DJ MiniMac, 20 Uhr, Schüür (Bar), Tribschenstrasse 1 Wocheteilete Mit Sound zum Abspannen, 17 Uhr, Tschuppi’s Wonderbar, Burgerstrasse 21

POP, ROCK

ausgehtipp

Burst City (SWE) Rock, Garage, Alternative, 21 Uhr, Bar 59 (Club), Industriestr. 5 Pegasus Rock, 20.30 Uhr, Restaurant Stadtkeller, Sternenplatz 3

Animal Collective (USA) Sound-Verortungen

KONZERTE

JAZZ, LATIN, WORLD Jam Session Jazz, 20.30 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8 KLASSIK Beyond the Horizon 2 Luzerner Sinfonieorchester LSO, Vadim Repin (Violine), Leitung: Jonathan Nott, Werke von Kurtág, Schönberg, Beethoven, 19.30 Uhr, KKL (Konzertsaal), Europaplatz 1

Die 1999 in Baltimore gegründete ExperimentalBand schuf mit «Merriweather Post Pavilion» ein Album, das ebensogut am Tag über Kopfhörer funktioniert wie als Soundtrack für frühe Morgenstunden. Aber am eindrücklichsten ist ihr Sound natürlich, wenn man ihn live in der Schüür erleben kann.

Heute, 20 Uhr, Schüür

MIX

3X2 S TICoKf tEheT80s anm

dio st für Be rz im Hallensta f 13. Mä rich. Infos au in Zü nkt.ch u www.p

So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Keyword AUSGANG inkl. Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 970 (CHF 1.–/SMS). Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH41324 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Mittwoch, 11. März, 24 Uhr.

Konzerte

Piano Live 21 Uhr, Havanna Café & Bar, Habsburgerstr. 16 Ambient Piano Live Music 20 Uhr, Hotel Montana (Scala Restaurant), Adligenswilerstrasse 22 Animal Collective (USA) Support: Pantha Du Prince, 20 Uhr, Schüür, Tribschenstr. 1

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch | Keine Publikationsgarantie für kostenlose Grundeinträge | © Cinergy AG | Änderungen vorbehalten

innen: Zu gew

28.03. Mando Diao | Laax

18.03. 18.03. 20.03. 21.03. 21.03. 22.03. 24.03. 26.03. 28.03. 28.03. 29.03.

Jane Birkin | Zürich The Killers | Zürich John Legend | Zürich P!nk | Genève Peter Maffay | Zürich P!nk | Zürich Noa | Zürich Madcon | Zürich Franz Ferdinand | Zürich Los Van Van | Zürich AC/DC | Zürich


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life&style

Mittwoch 11. März 2009

Vitaminreiche Flüssignahrung Endlich mal ein gesundes Trendgetränk: Smoothies liefern Vitamine und Mineralstoffe – und man kann sie einfach selber machen.

Christensen mit der Tasche.

Mode Hilfiger bringt Tasche für guten Zweck Tommy Hilfiger lanciert eine Tasche in limitierter Auflage zugunsten der Organisation Breast Health International. Als Botschafterin fungiert Supermodel Helena Christensen. Die Tasche ist für 539 Franken im Tommy Hilfiger Store erhältlich, wobei die Hälfte des Geldes an die Brustkrebsforschung geht.

Fünf Portionen Obst und Gemüse sollte man jeden Tag essen. Wer aber am Morgen statt eines Müeslis mit frischen Äpfeln lieber Cornflakes verdrückt, kann die gesunden Früchte auch in flüssiger Form aufnehmen: Als Smoothie. Smoothies sind sogenannte Ganzfruchtgetränke. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften wird beim Smoothie das ganze Fruchtfleisch verarbeitet. Damit das Getränk nicht zu dickflüssig wird, fügt man dem Fruchtmus manchmal noch etwas

frisch gepressten Saft, Wasser oder Milch bei. Das gesunde Trendgetränk kann man ganz einfach selber herstellen. Alles, was es dazu braucht, ist ein Mixer oder Stabmixer. Jede beliebige Frucht lässt sich für Smoothies verwenden – und den Mischungen sind keine Grenzen gesetzt. Die Früchte einfach schälen, entkernen, klein schneiden, mit dem Mixer fein pürieren – und das Mus je nach Vorliebe verdünnen. Etwas Honig versüsst die Mischung,

ein Spritzer Zitronensaft verleiht ihr eine frische Note. Aber Smoothies müssen nicht zwingend süss sein: Auch aus Gemüse lassen sich leckere Getränke herstellen. Jede Gemüsesorte, die man roh essen kann, eignet sich für Smoothies. Ein paar beigefügte Kräuter oder Gewürze runden das Ganze ab. jeanette.kuster@punkt.ch

Stabmixer: 139 Fr., von Globus. Gläser aus gefärbtem Kunststoff: je 1.90 Fr., von Fly. Krug mit Kühlstab: 8.95 Fr., von Ikea.

Pflanzen Töpfe auf der Ostseite platzieren Es wird höchste Zeit, sich wieder einmal den Zimmerpflanzen zu widmen. Damit sie nach dem grauen Winter kräftig wachsen, platzieren Sie ihre Lieblinge jetzt am besten auf der West- oder Ostseite der Wohnung – auf der Südseite wäre die Sonneneinstrahlung zu stark. Und geben Sie immer ein bisschen Dünger ins Giesswasser, den braucht das Grünzeug im Frühling.

Antiker Schmuck Grabschätze im Niltal gefunden Archäologen haben im ägyptischen Niltal nahe Luxor fünf goldene Ohrringe und zwei Fingerringe gefunden. Beim antiken Fundort handle es sich um das Grab eines hohen Beamten unter Pharaonin Hatschepsut, die Ägypten vor 3500 Jahren regierte.

Rezepte Bananen-Kiwi-Smoothie Zwei Bananen und drei Kiwis schälen, klein schneiden und pürieren. Zwei Spritzer frisch gepressten Zitronensaft beifügen, mit etwas Wasser oder Milch verdünnen. Avocado-Smoothie Eine halbe Avocado mit Zitronensaft beträufeln. Avocado und 1/4 gelbe Peperoni schälen, klein schneiden und mit 50 Gramm Magerquark, zwei TL Sonnenblumenkernen und drei EL gecrushtem Eis im Mixer pürieren. Mit Salz oder ein wenig Sojasauce würzen.

Nachwuchsfilmer im Fokus

58 Kurzfilme an vier Tagen: Heute starten im Theater der Künste in Zürich die 33. Jugendfilmtage Die Jagd auf die Springenden Leoparden ist eröffnet. 58 Kurzfilme, allesamt von Schweizer Jugendlichen erdacht und realisiert, kämpfen um eine Auszeichnung an den 33. Jugendfilmtagen. Im Zürcher Theater der Künste werden ab heute bis Sonntag Spielfilme, Dokumentarfilme und Animationsfilme gezeigt, die eine Vorjury aus über 200 Beiträgen ausgewählt hat. Am Sonntagabend geht das Festival mit der Preisübergabe zu Ende. Neben den Wett-

Im Programm: «Der Gast» von Jungfilmer Michael Krummenacher.

bewerbsfilmen bieten die Jugendfilmtage ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, darunter etwa ein Schauspiel-Symposium mit «Quartz 2009»-Gewinner Dominique Jann. Eines der Highlights ist die Slam-Movie-Night am 12. März. Hier messen sich die Filme ähnlich wie an einem Poetry-Slam: Es liegt allein am Publikum, welcher Streifen wie lange die Leinwand für sich beanspruchen darf. (cat) www.jugendfilmtage.ch


ein . t s i s a D thie o o m S t innocen

Aus 100%

(Fein gemix Obst. gepresst, s t, liebevoll anft pŸrie rt.)

per u s t k c e m Sch esund. g t s i d n u

innocent Smoothies sind Obst zum Trinken. Und zwar nur Obst, Obst und Obst. Das Einzige, was wir dazu tun, ist der Heiligenschein.

Der Sitznachbar auch fertig? Dann können Sie jetzt umblättern.

www.innocentsmoothies.ch

Noch nicht umblättern, Ihr Nachbar liest mit.


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life&style

Mittwoch 11. März 2009

Zürich verliert den feinsinnigen Zeichner Nie mehr Stricheleinheiten: «Zürich by Mike»-Macher Mike Van Audenhove ist gestorben Nie war Zürich beliebter als in den Zeichnungen von Mike Van Audenhove. Die ComicReihe «Zürich by Mike» sorgte auch in Basel und Bern für Lacher. Nicht etwa aus Schadenfreude, denn Van Audenhove brachte die allzu menschlichen Schrullen der Bevölkerung mit viel Sympathie zu Papier. Es war ein Glücksfall, dass der gebürtige Amerikaner und Weltenbummler ausgerechnet

Mike Van Audenhove (51)

Audenhove-Comics zu kaufen. Nun haben sie einen Anlass weniger, für eine Kaufzeitung Geld aufzuwerfen. David Basler vom ComicVerlag Edition Moderne ist traurig: «Mit dem Tod von Mike Van Audenhove verliere ich nicht nur meinen erfolgreichsten Autor, sondern auch einen Freund – es ist für mich unfassbar.» Basler sammelte die «Züritipp»-Comics und publizierte sie in bisher zwölf «Zürich by Mike»-Bänden. Der 13. Band erscheint nun posthum Ende Monat.

Zürich zeichnerisch verewigte. Die prüde Zwinglistadt stachelte seinen Humor an. Nun hat der Ort seinen feinsinnigen Beobachter verloren: Mike Van Audenhove ist am Sonntag im 52. Lebensjahr einem Hirnschlag erlegen. Van Audenhove war Donnerstag für Donnerstag für viele ein Grund, den «Tages Anzeiger» wegen des «Züritipps» und wegen des darin enthaltenen Van-

daniel.arnet@punkt.ch

«Zürich by Mike, Band 13»:Edition Moderne, erscheint am 26. März.

Dramatik im Alltag: Ausschnitt aus einem Comic, in dem ein ganzes Tram eine entlaufene Katze jagt.

«Moon and Stars»

Gölä, Duffy und Placebo Bereits zum sechsten Mal geht im Sommer das «Moon and Stars»-Festival vor der malerischen Kulisse auf der Piazza Grande in Locarno über die Bühne. Der Reigen beginnt am 8. Juli mit dem Auftritt von Laura Pausini und endet am 19. Juli mit dem Konzert der Rockband Placebo. Dazwischen sorgen Deep Purple, Gölä, Gloria Estefan, Duffy, Amy Macdonald, Tracy Chapman sowie Katie Melua für musikalische Akzente. Tickets gibts ab Freitag bei Ticketcorner, www.ticketcorner.ch

Gerüchte

Netbook von Apple? Letzten Herbst hatte AppleBoss Steve Jobs noch gesagt, Netbooks seien zwar eine nette Sache, aber vorerst kein Thema für Apple. Doch jetzt berichten verschiedene Quellen, dass die Firma bereits fleissig an einem Mini-Laptop mit 9,7oder 10-Zoll-Bildschirm arbeite. Angeblich soll das AppleNetbook eine Art überdimensionales iPhone werden – mit einem Touchscreen, der die Tastatur ersetzt. Auf den Markt kommen soll das Wunderding Gerüchten zufolge bereits gegen Ende des Jahres.

When House meets Rock

DJ Sir Colins neues Album ist ein gewagter, aber gelungener Stilbruch DJ Sir Colin veröffentlicht am Freitag sein erstes Album, das ausschliesslich aus Eigenkompositionen besteht. Die 23 Tracks auf «The Album» bieten eine gelungene Mischung aus diversen Stilrichtungen. Neben seinen renommierten House-Hits, mit denen er bereits die Schweizer ClubSzene aufmischte, ist auf dem Album auch viel Rock, R'n'B, Rap und Electro vertreten. Im Track «Rock Over You» beispielsweise überrascht der Zürcher Star-DJ mit Gitarreneinlagen.

Für seine neue Scheibe arbeitete er mit bekannten internationalen und nationalen Musikern wie den Berliner Rappern Sido und Harris, dem Dancehall-Act Papemann oder dem Bündner Hip-Hop-Star Gimma zusammen. Mundart-Rap Ein Highlight des Albums ist die Mundart-Ballade «Die Woche», gerappt von den Newcomern Kingsize und O-Luv. Parallel zur Albumveröffentlichung wird Sir Colin am Freitag an der «Dance Night» in der

Papierfabrik Horgen auflegen. Dort kann man nicht nur tanzen, sondern auch ShowKampfeinlagen bejubeln. (rez) Tickets: www.ticketino.ch So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Keyword COLIN, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an 970 (Fr. 1.50.- / SMS) oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ PCH52758. (nur mit Mobiltelefon möglich) Teilnahmeschluss: 11. März 2009, 24 Uhr

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Sir Colin legt am Freitag an der «Dance Night» auf.


MEETING POINT.

Publireportage von

Damit die Kunden pünktlich abfahren und rechtzeitig ankommen, müssen die Zugverkehrsleiter vollen Einsatz zeigen und schnell reagieren.

Zugverkehrsleiter: Dirigenten der SBB Zugverkehrsleiterinnen und Zugverkehrsleiter sorgen dafür, dass im Streckennetz der SBB alles reibungslos läuft. Ein toller Job für alle, die eine verantwortungsvolle Herausforderung suchen! Im Zentralstellwerk Zürich ist es nie dunkel. Hier, in der Betriebszentrale des Zürcher Hauptbahnhofs, wird sichergestellt, dass die SBB-Fahrgäste pünktlich und komfortabel an ihre Reiseziele kommen. Ohne den Einsatz der im Zentralstellwerk beschäftigten Zugverkehrsleiterinnen und Zugverkehrsleiter wäre das nicht möglich – sie überwachen und regeln mit Hilfe des automatisierten Verkehrsleitsystems das

RAILAWAY. Revoluzzer im Museum Landauf, landab debattiert man die Slogans, Errungenschaften und Fehlschläge der «Revoluzzer» von 1968. Das Museum.BL in Liestal holt die Schweizer 68er jetzt ins Museum. Aber sind die Ideen von 1968 tatsächlich schon museumsreif und wie sieht es mit dem Revoluzzen eigentlich heute aus? In Workshops fragen wir Jugendliche: Seid Ihr mit der Welt zufrieden? Wogegen rebelliert Ihr? Die Antworten werden laufend in die Ausstellung integriert. www.railaway.ch/revoluzzer

INFORMATIONEN. Informationen zu allen aktuellen Angeboten der SBB und der Freizeittochter RailAway gibt es an allen Bahnhöfen und beim Rail Service: 0900 300 300 (CHF 1.19/ Min.). Oder per Mausklick: www.sbb.ch oder www.railaway.ch

Schienennetz und greifen wo nötig ein. Natürlich geschieht das in verschiedenen Schichten, womit eine Anforderung für diesen Beruf schon mal genannt ist: Man sollte unregelmässige Arbeitszeiten mögen. «Wer zudem für die Fahrgast-Information auch noch möglichst viele Landessprachen und die Basics in Englisch beherrscht, teamfähig, belastbar und äusserst pünktlich ist, und zudem über ein gutes Seh-, Hörsowie räumliches Vorstellungsvermögen verfügt, ist für die vielfältigen Aufgaben gewappnet», sagt Dominique Schlegel, der Leiter des Zentralstellwerks. Zum Job des Zugverkehrsleiters und der Zugverkehrsleiterin gehört viel mehr als nur das Über-

wachen von Schienenabschnitten – bei Unstimmigkeiten oder Vorfällen muss auch gleich die Lösung herbeigeführt werden. Daniel Schütz, erfahrener Zugverkehrsleiter und zuständig für die Ausbildung neuer Mitarbeiter, gibt einen Einblick: «Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ein Anschlusszug länger als geplant auf die Ankunft der eigentlich abzuwartenden Züge warten muss. Wird die Verspätung zu gross, ist es unsere Aufgabe, richtig abzuwägen und den Anschlusszug eventuell doch schon loszuschicken, weil der nächste Zug bald folgt.» Ein Zugverkehrsleiter hat quasi die Rolle des Verkehrspolizisten

auf der Schiene und deshalb viel Kompetenz. Ob Lokführer, Rangierarbeiter oder Zugbegleitungspersonal: Alle sind auf die Instruktionen und Infos der Zugverkehrsleiter angewiesen. Deshalb lernt man während der Zweitausbildung zum Zugverkehrsleiter auch viel über die Aufgaben aller anderen SBB-Mitarbeiter. Die Hälfte aller Zugverkehrsleiter kommt aus dem eigenen Nachwuchs der SBB. Aber Erfahrung im öffentlichen Verkehr ist absolut kein Muss. «Viele Damen – Zugverkehrsleiter ist natürlich kein reiner Männerberuf – und Herren unseres Teams haben in einer anderen Branche gearbeitet und sind erst später zu uns gekommen, um die Ausbildung zum

Zugverkehrsleiter zu absolvieren. Sie dauert ein Jahr und ist sehr praxisorientiert», bestätigt der Ausbildner Daniel Schütz.

Die SBB sucht Frauen und Männer! Pünktlich abfahren und rechtzeitig ankommen. Diesen Kundenwunsch täglich bei 7000 Reise- und 2000 Güterzügen umzusetzen, ist das Kerngeschäft der Betriebsführung. Fühlen Sie sich fit, den Bahnverkehr im Herzen Europas zu meistern? Haben Sie Lust auf eine Zweitausbildung zum vollen Lohn? Infos gibts online unter www.sbb.ch/zvl

GLEIS7.CH

Season End: Mitmachen und tolle Preise gewinnen! Sonne, Schnee und jede Menge Spass auf der Piste: Mach jetzt mit bei der grossen Winterendverlosung auf gleis7.ch, gewinne ein fettes Season End Package und reise gratis an die Style Session in Saas-Fee. Der Frühling kommt. Aber bevor es soweit ist, laden dich gleis7.ch und Nitro Snowboards dazu ein, den Winter noch einmal zu geniessen – mit allem was dazugehört. Bei der Verlosung auf gleis7.ch kannst du tolle Preise gewinnen. Auf den Gewinner des Hauptpreises warten ein brandneues Nitro-Snowboard mit Bindung, ein schicker Kapuzenpullover und ein Snowboard-Weekend an der Style Session in SaasFee für zwei Personen – inklusive Anreise mit der Bahn und zwei Übernachtungen im Doppelzimmer. Damit nicht genug: Das Gleis-7-Kombiabo gibts gratis dazu! Gehst du am Wochenende gerne auf die Piste? Dann ist das Gleis-7-Kombiabo dein idealer Begleiter. Denn mit dem Gleis-7-Kombiabo bist du jeden Abend ab 19 Uhr bis Betriebsschluss auf dem ganzen Streckennetz der SBB und mit vielen Privatbahnen gratis unterwegs. Du fährst am Freitagabend nach 19 Uhr los, geniesst das ganze Wochenende im Schnee und fährst am Sonntagabend gratis nach Hause. Weitere Infos auf www.gleis7.ch/seasonend


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rätsel

Mittwoch 11. März 2009

20.– 100.– 500.– 1000.– 20.– Wortspiel 4230 Franken 50.– 100.–

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«Kassel» K. Beuchat, Oberuzwil

20.– 300.– Sudoku leicht 8

«ZDF» C. Schweizer, Brittnau

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Wir suchen Begriffe zu «Deutschland»! 9 2

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Infodienst Senden Sie GELOEST an die 970, um die gelösten Wörter per SMS zu erhalten! (CHF 0.50/Anfrage)

Sudoku schwer

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Conceptis Puzzles

Täglicher SMS-Tipp START HINT an 970 (CHF 0.70 pro SMS)

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Conceptis Puzzles

Wir suchen Begriffe zu «Deutschland»! (Bsp.: Hamburg) Hinter 13 Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag, unter dem das Wort versteckt ist!

Teilnahmeschluss 15.3.2009, 24.00 Uhr. Lösung kann aus mehreren Wörtern bestehen. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben! Die Nutzung techn. Hilfsmittel (Dialer etc.) ist bei der Teilnahme ist untersagt. Die Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung führt zum sofortigen Ausschluss von der Teilnahme- bzw. Gewinnberechtigung.

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND HAMBURG an die 970.

Auflösung der letzten Woche (Wörter mit «TAL»): 20 Fr. ITALOWESTERN ungelöst; 20 Fr. INSTALLATEURIN ungelöst; 20 Fr. STALLMEISTER K. Isler, Rotkreuz; 20 Fr. TOTAL K. Furter, Zürich; 50 Fr. INSTRUMENTALISIEREN ungelöst; 50 Fr. TALSOHLE D. Mock, St. Gallen; 50 Fr. TEXTGESTALTER K. Furter, Zürich; 100 Fr. METALL U. Vetterli, Wil; 100 Fr. STALAKTIT K. Isler, Rotkreuz; 300 Fr. HORIZONTALE ungelöst; 500 Fr. TOTALVERLUST ungelöst; 1000 Fr. MONUMENTALFILM ungelöst; 2000 Fr. RISIKOKAPITAL ungelöst

Alternativ Sie können auch chancengleich mit Ihrem Mobiltelefon unter 0848 844 000 (8 Rp./Min plus allfällige Mobilfunkgebühren) teilnehmen.

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Die Kollektion der preisgekrönten Designerprodukte. Wählen Sie Ihren Liebling. So einzigartig, wie Ihr Geschmack ist, so vielfältig designt sind unsere Uhren. Alfex steht für individuellen Umgang mit Materialien, Design und Ideen, ebenso wie für die höchste Anzahl internationaler Preise. Feiern Sie mit uns unseren 60. Geburtstag und erleben Sie ein Feuerwerk an Kreationen.

Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon) Teilnahmeschluss heute um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 9.3. MARDER

Gewinner vom 9.3. (50 Franken): Heinrich Steiger, Oberglatt


kino 23

Mittwoch 11. März 2009

The Reader

LUZERN

17:15 20:15 | D 14 J.

BOURBAKI

2 Yes Man

Löwenplatz 11 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

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15:00 17:45 20:30 | D 12 J.

3 Marley and Me

14:30 17:15 20:00 | D 8 J.

Slumdog Millionaire

4 Role Models

15:45 18:15 20:45 | Od 14 J.

14:15 20:15 | D 12 J.

2 Home

Defiance

16:00 18:15 20:45 | Fd 16 J.

3 The Wrestler

4 Entre les murs (La classe) 18:00 | Fd 14 J.

Bienvenue chez les Ch‘tis 20:30 | Fd 12 J.

CAPITOL

Zentralstr. 45 | 0900 556 789 (1.50/Anr.+1.50/Min.) | www.kitag.com

1

Marley and Me

15:00 18:00 21:00 | Edf 8 J. 2 Bolt 14:15 | D 6 J. Defiance 17:15 | Edf 16 J.

Mord ist mein Geschäft, Liebling

6 Hexe Lilli, der Drache und das magische Buch 13:30 | D 6 J.

Genre Action Land USA (2009); (Jahr); Regie: Regie: Zack Snyder Die «Anti-Superhelden-Geschichte» «Watchmen» erzählt von einer Welt, in welcher die ehemaligen Superhelden nichts mehr zu sagen haben. Einige haben ihren Namen zu Geld gemacht, andere führen ein verarmtes Leben auf der Strasse.

Watchmen

15:45 19:15 | D 16 J.

7 Bolt

17:15 | Edf 14 J.

He‘s Just Not That Into You 20:15 | Edf 14 J.

4 The Curious Case of Benjamin Button 14:00 20:15 | Edf 12 J.

Doubt 17:30 | Edf 14 J. 5 Hexe Lilli, der Drache und das magische Buch 14:30 | D 6 J.

Watchmen

17:00 20:30 | Edf 16 J. 6 Twilight 14:30 | D 12 J.

Gran Torino

17:45 20:45 | Edf 14 J.

MODERNE

Pilatusstr. 21 | 0900 556 789 (1.50/Anr.+1.50/Min.) | www.kitag.com

11:00 13:00 | D/F/I/E

Dinosaurier 3D 12:00 15:00 | D

Fly Me to the Moon

17:00 | D 12 J.

LIMELIGHT

Stadthofstr. 5 | 0900 556 789 (1.50/Anr.+1.50/Min.) | www.kitag.com

Milk

14:00 17:00 20:00 | Edf 14 J.

Gran Torino 20:00 | D

8 Twilight

14:00 20:00 | D 12 J.

He‘s Just Not That Into You

14:30 17:30 20:30 | Edf 14 J.

17:00 | D 14 J.

STATTKINO

Löwenplatz 11 | 041 410 30 60 | www.stattkino.ch

Pausenlos 19:00 21:00 | Of

14:00 | D

Abenteuer Grand Canyon 16:00 | D/F/I/E

17:30 20:15 | Edf

LUX

EMMENBRÜCKE MAXX

Seetalplatz 1 | 0900 556 789 (1.50/Anr.+1.50/Min.) | www.kitag.com

1

Die wilden Hühner und das Leben 14:30 | D 8 J.

SEEHOF

Schmidgasse 8 | 041 726 10 01 | www.kinozug.ch

1

20:15 | D 9 J.

Twilight

14:30 | D 12 J.

Recep Ivedik 2 17:30 | Od

SARNEN

Gran Torino 20:15 | Edf

SEEFELD

Seestr. 1 | 041 660 44 22 | www.kinoseefeld.ch

The Curious Case of Benjamin Button 20:15 | D

2 Die wilden Hühner und das Leben 14:30 | D 6 J.

Slumdog Millionaire 17:30 20:30 | Ed 12 J.

14:00 | D 6 J.

Mord ist mein Geschäft, Liebling

The Reader

Königreich der Elefanten

Gotthardstr. 18 | 041 726 10 02 | www.kinozug.ch

The Reader

Marley and Me

20:30 (Ladies Night) | CH

ZUG GOTTHARD

BAAR ZG

14:30 | D 6 J.

Die Standesbeamtin

Titel Watchmen (Premiere (Premiere) oder Weiterhin)

IMAX

16:15 20:00 | D 16 J.

17:00 | D 14 J.

kinotipp

Lidostr. 5 | 041 375 75 75 | www.imax.ch

4 Watchmen

Dorfstr. 29b | 041 726 10 03 | www.kinozug.ch

Gran Torino

20:15 | D 12 J.

3 Hotel for Dogs 14:15 | D 6 J. The International

16:30 20:15 | D 12 J.

17:00 | D 16 J.

5 Hotel for Dogs

18:00 20:30 | Edf 16 J.

3 Australia

KRIENS BROADWAY

Industriestr. 13 | 0900 556 789 (1.50/Anr.+1.50/Min.) | www.kitag.com

1

Marley and Me

17:45 20:30 | D 8 J.

2 The Curious Case of Benjamin Button 16:30 20:15 | D 12 J.

SCHWYZ MYTHEN FORUM

Reichstrasse 12 | 041 818 60 55 | www.mythenforum.ch

Zauberlaterne 13:30 | D

Bolt

16:00 | D

The Curious Case of Benjamin Button 20:30 | D

WILLISAU CINEBAR

Menzbergstr. 5 | 041 970 11 88 | www.cinebar.ch

Bolt

14:00 | D 6 J. Madrigal 20:15 | Od 16 J.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis: Mittwoch, 11. März 2009 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

kino www.punkt.ch

Impressum Auflage gesamt 370 000 (Regionalausgaben in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen und Luzern) Erscheint Montag – Freitag Herausgeberin Punkt ch AG, Zürich CEO Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 Fax. 058 680 45 01 E-Mail verlag@punkt.ch, anzeigen@punkt.ch vertrieb@punkt.ch, online@punkt.ch

Divine Comedy

Redaktion Fax. E- Mail

058 680 45 35 058 680 45 36 redaktion@punkt.ch

Redaktion St. Gallen Kornhausstrasse 3, Postfach 1528, 9001 St. Gallen, Tel: 071 222 35 53, E-Mail: redaktion.stgallen@punkt.ch Redaktion Basel Drahtzugstrasse 22, 4057 Basel, Tel: 058 680 45 84, E-Mail: redaktion.basel@punkt.ch Redaktion Bern Fabrikstrasse 7, Postfach 7262, 3012 Bern, Tel: 058 680 45 92, E-Mail: redaktion.bern@punkt.ch Redaktion Luzern Winkelriedstrasse 47, 6003 Luzern, Tel: 058 680 45 88, E-Mail: redaktion.luzern@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Mittelland Zeitungsdruck AG Vertrieb Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich Tel: 058 680 45 00, E-Mail: vertrieb@punkt.ch Nachrichtenagenturen Associated Press AP, Sportinformation SI Bildagenturen Reuters, EQ-Images, Getty Images


24

tv

Kabel 1 Das geheime Fenster 20.15 Uhr, (USA 2004), Thriller, Regie: David Koepp, Mit: Johnny Depp, John Torturro, Maria Bello

Der Schriftsteller Mort Rainey hat gerade die Scheidung von seiner Frau Amy hinter sich und ist infolgedessen von der Stadt in ein verlassenes Haus am See gezogen. Dort taucht eines Tages ein Fremder namens John Shooter auf, der ihn beschuldigt, eine Geschichte von ihm kopiert zu haben. â&#x20AC;&#x201C; Dichter Thriller mit engagierten Weltstars.

SF2 Scream 3 23.00 Uhr, (USA 2000), Horror, Regie: Wes Craven, Mit: Neve Campbell, David Arquette

In Hollywood wird der HorrorďŹ lm ÂŤStab 3Âť gedreht. Die Story des Films basiert auf den Morden von Woodsboro. Und schon bald wird die Fiktion von der brutalen Realität eingeholt. â&#x20AC;&#x201C; Auch im dritten Teil sind die Hauptdarsteller der beiden ersten ÂŤScreamÂť-Streifen wieder mit von der Partie. Dieses Mal mischt sich sogar etwas Mediansatire in den Horror.  

 

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Mittwoch 11. März 2009

SF1

SF2

ARD

ZDF

ORF1

15:50 glanz & gloria 16:05 Um Himmels Willen, Seitensprung 16:55 Alisa â&#x20AC;&#x201C; Folge deinem Herzen 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5gegen5 18:40 glanz & gloria 18:59 Tagesschauâ&#x20AC;&#x201C;Schlagzeilen 19:00 Schweiz aktuell 19:25 SF BĂśrse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo 20:05 Deal or No Deal 20:50 Rundschau Thema u.a.: Auf Piratenjagd: Was Schweizer Soldaten im Golf von Aden erwartet, Moderation: Sonja Hasler 21:50 10vor10 22:15 Meteo 22:20 Reporter Klatschtante mit Stil â&#x20AC;&#x201C; Mit Hildegard Schwaninger am ZĂźrcher Opernball auf Opfersuche 22:55 kulturplatz Moderation: Nicole SalathĂŠ 23:30 kino aktuell 00:05 Tagesschau

15:10 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 15:45 Der rosarote Panther16:05 Landmaus und Stadtmaus auf Reisen 16:30 Dr. Hund 16:40 Lauras Stern 17:00 Will & Grace 17:25 Die Simpsons 17:50 Mein cooler Onkel Charlie 18:15 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 18:40 Boston Legal 19:30 Tagesschau 20:00 Fussball: Champions League Magazin Moderation: Rainer M. Salzgeber 20:40 Fussball: Champions League AchtelďŹ nalâ&#x20AC;&#x201C;RĂźckspiel Manchester Unitedâ&#x20AC;&#x201C;Inter Mailand, Moderation: Bernard Thurnheer 23:05 Scream 3 (USA 2000) Horror von Wes Craven mit Neve Campbell, David Arquette, Courtney Cox-Arquette 01:05 Six Feet Under

15:00 Tagesschau 15:10 Sturm der Liebe 16:00 Tagesschau 16:10 Panda, Gorilla & Co. 17:00 Tagesschau um fĂźnf 17:15 Brisant, Boulevard Magazin 18:00 Biathlonâ&#x20AC;&#x201C;Weltcup, Sportschau live 18:25 Marienhof 18:50 Grossstadtrevier, Der doppelte Matthies 19:50 Das Wetter im Ersten 19:55 BĂśrse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Woche fĂźr Woche (D 2009) TV-KomĂśdie mit Tanja Wedhorn, Hansâ&#x20AC;&#x201C;Jochen Wagner, Jannis Michel 21:45 Hart aber fair Moderation: Frank Plasberg 23:00 Tagesthemen Moderation: Susanne Holst 23:28 Das Wetter im Ersten Mit Sven PlĂśger 23:30 Biathlonâ&#x20AC;&#x201C;Weltcup Sportschau live 01:15 Tagesschau 01:25 60 x Deutschland â&#x20AC;&#x201C; Die Jahresschau

15:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Sport 15:15 Tierische Kumpel 16:00 heute â&#x20AC;&#x201C; in Europa 16:15 Alisa â&#x20AC;&#x201C; Folge deinem Herzen 17:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Wetter 17:15 hallo deutschland 17:45 Leute heute 18:00 SOKO Wismar, Der Mann aus Calais 18:50 LOTTO Ziehung am Mittwoch 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 KĂźstenwache, Blackout 20:15 Wie schlau ist Deutschland? Spielshow, Moderation: Johannes B. Kerner 21:45 heuteâ&#x20AC;&#x201C;journal Moderation: Marietta Slomka 22:12 Wetter 22:15 Abenteuer Wissen Ausverkauf am Meeresgrund 22:45 auslandsjournal XXL Indien zwischen Gestern und Morgen 00:00 heute nacht 00:15 1â&#x20AC;&#x201C;2â&#x20AC;&#x201C;3 Moskau Musik-Dokumentation

15:25 Eine schrecklich nette Familie 15:50 Hallo Holly 16:10 ZIB Flash 16:15 O.C., California 17:00 Jim hat immer Recht! 17:20 Malcolm mittendrin 17:40 Die Simpsons 18:05 Die Simpsons 18:30 Anna und die Liebe 18:55 ZIB Flash 19:00 Scrubs â&#x20AC;&#x201C; Die Anfänger 19:30 Mein cooler Onkel Charlie 20:00 ZIB 20 20:15 Champions League Der Countdown 20:35 Fussball: Champions League AchtelďŹ nalâ&#x20AC;&#x201C;RĂźckspiel Manchester Unitedâ&#x20AC;&#x201C;Inter Mailand 22:50 Champions League Highlights 00:00 ZIB 24 00:20 Wie bitte? 00:45 Foolproof â&#x20AC;&#x201C; Einbrechen, ausbrechen, abrechnen! (USA '03) KomĂśdie von William Phillips mit Ryan Reynolds

ORF2

PRO7

SAT.1

RTL

RTL2

15:10 Sturm der Liebe 16:00 Die Barbara Karlich Show 17:00 ZIB 17:05 Heute in Ă&#x2013;sterreich 17:40 FrĂźhlingszeit 18:30 Konkret: Das Servicemagazin 18:47 Infos und Tipps 18:48 Lotto 6 aus 45 mit Joker 19:00 Bundesland heute 19:20 Dancing Stars 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Agathe kann's nicht lassen â&#x20AC;&#x201C; Alles oder nichts (D 2005) TV-Krimi von Helmut Metzger mit Ruth Drexel, Hans Peter KorďŹ&#x20AC; 21:45 SelfMan 22:00 ZIB 2 22:30 Weltjournal 23:00 CLUB 2 00:00 Seinfeld Clip-Show, 1/2 00:25 Seinfeld Clip-Show 2/2 00:50 Familienstreit de luxe Hanfdampf in allen Gassen

14:00 We are Family! So lebt Deutschland 15:00 Lebe Deinen Traum! Jetzt wird alles anders 16:00 U20 â&#x20AC;&#x201C; Deutschland, Deine Teenies 17:00 taďŹ&#x20AC; 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons, Die Gefahr, erwischt zu werden 18:40 Die Simpsons, Ein Jeder kriegt sein Fett 19:10 Galileo 20:15 Desperate Housewives Arme Seelen 21:15 Pushing Daisies Water and Power 22:15 Pushing Daisies Kerplunk 23:15 TV total 10 Jahre TV Total â&#x20AC;&#x201C; Die Highlights 00:15 Eli Stone Zwei Priester 01:15 Pushing Daisies Water and Power 00:00 Terminator: S.C.C. Der Todesbote 01:00 4400 â&#x20AC;&#x201C; Die RĂźckâ&#x20AC;&#x201C; kehrer Das Halluzinogen

15:15 Richterin Barbara Salesch 16:10 Richter Alexander Hold 17:05 Niedrig und Kuhnt â&#x20AC;&#x201C; Kommissare ermitteln 17:30 Move in! Die ZĂźgelsendung 18:00 Das Sat.1â&#x20AC;&#x201C;Magazin 18:30 Anna und die Liebe, Folge 138 19:00 Lenssen & Partner, Drogenskandal beim Bäcker 19:30 K 11 â&#x20AC;&#x201C; Kommissare im Einsatz 20:00 Sat.1 Nachrichten 20:15 Ein Zwilling ist nicht genug (D 2004) TV-KomĂśdie von Brigitte MĂźller mit Ann-Kathrin Kramer, Bernhard Schir, Tyron Ricketts 22:15 Stockinger Lebende Schiess-Scheiben 23:15 24 Stunden Die Sat.1â&#x20AC;&#x201C;Reportage 00:15 Forbidden TV 01:15 Quiz Night 01:20 Richter Alexander Hold

15:00 Mitten im Leben! 16:00 Mitten im Leben! 17:00 112 â&#x20AC;&#x201C; Sie retten dein Leben 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv â&#x20AC;&#x201C; Das Magazin 18:30 Exclusiv â&#x20AC;&#x201C; Das Starâ&#x20AC;&#x201C;Magazin 18:45 RTL Aktuell 19:03 RTL Aktuell â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter, Moderation: Christian Häckl 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Teenager ausser Kontrolle â&#x20AC;&#x201C; Letzter Ausweg Wilder Westen 21:15 Raus aus den Schulden Moderation: Peter Zwegat 22:15 stern TV Moderation: GĂźnther Jauch 00:00 RTL Nachtjournal Moderation: Ilka EssmĂźller 00:27 RTL Nachtjournal â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter 00:35 Extra â&#x20AC;&#x201C; Das RTLâ&#x20AC;&#x201C; Magazin Moderation: Birgit Schrowange

15:10 Yuâ&#x20AC;&#x201C;Giâ&#x20AC;&#x201C;Oh! 15:35 My Pokito 15:40 One Piece 16:05 Ninja Warrior 16:30 Hinterm Sofa an der Front, Nachts im Internet 17:00 Still Standing, Die Neue Frisur 17:30 Still Standing, Der BĂźcherzirkel 18:00 Immer wieder Jim, Der Swimmingâ&#x20AC;&#x201C; Pool 18:30 Immer wieder Jim, Prima eingelocht 19:00 Big Brother 20:00 RTL II News Nachrichten 20:15 Stargate Atlantis Reisende 21:10 Stargate Atlantis Tabula Rase 22:05 Torchwood Neue Serie, Wie alles begann 23:10 Battlestar Galactica Immun 00:05 RTL II News Nachrichten 00:15 Stargate Der Sturz des Sonnengottes 01:10 Stargate Atlantis

K1

VOX

ARTE

3SAT

3+

15:10 King of Queens, Die verkaufte Frau 15:40 King of Queens, Der Ruf der Strasse 16:10 kabel eins news 16:20 Abenteuer Alltag â&#x20AC;&#x201C; Wir wandern aus! 17:15 Abenteuer Alltag 17:45 Abenteuer Leben 18:45 Das Fast Foodâ&#x20AC;&#x201C;Duell 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter 20:15 Das geheime Fenster (USA 2004) Thriller von David Koepp mit Johnny Depp, Maria Bello, John Torturro 22:10 Final Destination (USA 2000) Thriller von James Wong mit Devon Sawa, Ali Larter, Seann William Scott 00:00 K1 Doku Amerikanischer Traum hinter Stacheldraht 01:00 kabel eins late news 01:05 kabel eins nightquiz

13:05 McLeods TĂśchter, Alles im Eimer 14:05 O.C., California, Wer mit wem? 15:00 Gilmore Girls, Zukunftsträume 16:00 auf und davon â&#x20AC;&#x201C; Mein Auslandstagebuch 17:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner 19:50 Unter Volldampf 20:15 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Verbrechen im Visier Ohne Gewissen 21:10 Life Neue Serie, Dienstbeginn 22:00 Life Die tote Braut 22:50 Crossing Jordan â&#x20AC;&#x201C; Pathologin mit ProďŹ l Der Racheengel 23:40 BBC Exklusiv Nackte Tatsachen â&#x20AC;&#x201C; Woher kommt das SchamgefĂźhl? 00:35 vox nachrichten 00:55 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Verbrechen im Visier Ohne Gewissen

5:00â&#x20AC;&#x201C;19:00 Ăźber Satellit /Digital 14:00 Fackeln im Sturm 14:45 Adel verpďŹ&#x201A;ichtet 16:25 Zu Tisch in ... Asturien 16:55 X:enius, Passivhaus 17:20 ARTE Kultur 17:40 Mit Schirm, Charme und Melone 18:30 Zu Tisch im ... Quercy 19:00 Im Etoshaâ&#x20AC;&#x201C;Nationalpark, Namibia 19:45 ARTE Info 20:00 ARTE Kultur 20:15 Fackeln im Sturm Einsam und verzweifelt 21:00 Mit der SS Hand in Hand Die franzĂśsische Miliz, Dokumentation 22:35 Zoom Europa Herausforderung und Klippen der nachhaltigen Entwicklung 23:20 Niemand ist perfekt (ESP 2006) KomĂśdie von JoaquĂ­n Oristrell mit Ferrnando Tejero, Santi MillĂĄn, JosĂŠ Luis GarcĂ­a PĂŠrez 00:55 Venus und Apoll

15:30 GleisEpisoden â&#x20AC;&#x201C; Genfersee 16:00 GleisEpisoden â&#x20AC;&#x201C; Dampfspektakel am Brienzersee 16:30 mare TV, Das Magazin der Meere 17:15 Bilder aus Deutschland 17:45 schweizweit 18:00 Heimliche Stars 18:30 nano, Die Welt von morgen 19:00 heute, 3satâ&#x20AC;&#x201C; Wetter 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Der globale Zoo Partnervermittlung fĂźr wilde Tiere, 2/2 21:05 Das Rote Kreuz im Dritten Reich Vom Versagen der Hilfe 22:00 ZIB 2 22:25 Adelheid und ihre MĂśrder Mord auf hĂśchster Ebene 23:15 1â&#x20AC;&#x201C;2â&#x20AC;&#x201C;3 Istanbul Musik-Dokumentation 00:00 10 vor 10 00:25 Liebesg'schichten und Heiratssachen

13:15 Malcolm mittendrin 13:35 Malcolm mittendrin, Das Familienâ&#x20AC;&#x201C; Duell 14:00 Swiss DayQuiz 17:00 Monk, Mr. Monk und der schlafende Verdächtige 17:45 Monk, Mr. Monk, ein Playboy und viele schĂśne Mädchen 18:35 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Die Angst im Nacken 19:25 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Hitzewelle 20:15 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas Tausend Tage Leben 21:05 Criminal Minds Das verlorene Ich 21:55 Criminal Minds Der Tag der Toten 22:45 SwissQuiz 2Night

Made by Teleboy.ch Š by Cinergy AG TVâ&#x20AC;&#x201C;Programm www.punkt.ch


media 25

Mittwoch 11. März 2009

youtube

Fussball: Einwurf, der voll ins Auge geht Dieser Clip zeigt ein Spiel in einer englischen Jung-Liga. Beim Einwurf kommt es zu einer schmerzhaften Szene: Nach einem zirkusreifen Salto schlägt der Einwerfer den Ball dem am Spielfeldrand stehenden

Spieler mit voller Wucht ins Gesicht. Dieser geht unter dem entsetzten Aufschrei der Menge zu Boden. (chi)

Video www.punkt.ch

Die neuen Anwaltskollegen: Lake Bell als Sally Heep und Mark Valley als Brad Chase Bild: SF

dvd

Drama: Leidenschaft im hohen Alter

Wolke 9

mit Ursula Werner, Horst Rehberg, Horst Westphal, Impuls, 95 Min Bewertung:

Schmetterlinge in schlaffen Bäuchen: Regisseur Andreas Dresen erzählt das Liebesdrama einer verheirateten Frau, die eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Eine 0815-Geschichte ist dies trotzdem nicht, denn Inge ist Ende Sechzig und ihr Liebhaber Karl (Horst Westphal) ist 78. Dresen schuf ein einfühlsames Drama über Sex im Alter und das Ausgeliefertsein gegenüber seinen Gefühlen – egal ob man 17 ist oder 70. (cat)

Sexy Anwälte beleben den Mittwochabend In der neuen SF2-Serie «Boston Legal» geht es nicht nur um Mord und Totschlag Ein paar gut aussehende Anwälte, ein paar noch besser aussehende Anwältinnen und zwei Chefs mit einer gemeinsamen Vergangenheit: Das ist «Boston Legal», die neue Anwaltsserie, die ab heute läuft. Klar, dass sie sich nicht nur um Mord und Totschlag dreht. Die zwischenmenschlichen Beziehungen geben be-

reits der ersten Folge Zündstoff. Alan Shore lässt neue Mitarbeiterinnen einen Vertrag unterzeichnen, dass sie sich von seinen sexuellen Belästigungen nicht gestört fühlen. Derweil beschäftigt sich der oberste Boss Denny Crane bestenfalls mit einem: sich selbst. Er war einst der erfolgreichste Anwalt

Bostons. Und er hält sich auch heute noch dafür. Tatsächlich hat Denny Crane mit wachsender Senilität zu kämpfen – er kann bei einer Gerichtsverhandlung schon mal einnicken. Frau Schmidt solls richten Da kommt Shirley Schmidt wie gerufen. Die Seniorenpartnerin ist aus New York zurückge-

game

web

Mit Bomberman kehrt einer der ältesten Videospielhelden zurück. Im Storymodus spielt man sich in altgewohnten eckigen Levels durch 100 verschiedene Karten. Und am Schluss wartet jeweils der Oberbösewicht auf seine Abreibung. Das Spiel ist ein Klassiker und macht definitiv Spass. (bae)

Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg unlängst angekündigt hat, sollen Prominente und grössere Organisationen mit über 5000 Kontakten spezielle Profile bekommen. Darüber hinaus kann

Bomberman 2: Explosiver Spass

Facebook: Heute wird alles anders

Bomberman 2

Ubisoft Nintendo DS, 46.Unsere Einschätzung:

www.facebook.com Screenshot: «.ch»

kehrt, um die Anwaltskanzlei wieder auf Vordermann zu bringen. Die Dame hat den Narzissmus ebenfalls im Blut, ausserdem ist sie knallhart. Schmidt kündigt unnützen Mitarbeiterinnen auf dem Flur. Sie hat aber auch Verbündete. christina.varveris@punkt.ch

«Boston Legal»: Heute, 18.40 Uhr, SF2

man neu auf der Startseite von Facebook Filterlisten erstellen und so Freunde oder Verwandte gruppieren. Und: Das weltweit grösste soziale Netzwerk kommt in einem überarbeiteten Layout daher. (wil)


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sport 27

Mittwoch 11. März 2009

Andy-Hug-Lehrling Xhavit Bajrami (32) bestreitet am Samstag seinen ersten Kampf als Profiboxer

«Ein Schlag genügt – und dann ist schon Feierabend» Ex-Dopingsünder Chambers.

Dwain Chambers

Darf er in Berlin ran? Der umstrittene ehemalige Dopingsünder Dwain Chambers soll am 14. Juni beim Golden-League-Meeting in Berlin starten. Der Meeting-Verantwortliche Gerhard Janetzky verhandelt bereits mit dem 30-Jährigen, der am Wochenende bei der Hallen-EM in ­Turin mit 6,42 Sekunden einen Europarekord über 60 Meter aufgestellt hatte. «Warum soll man Chambers härter bestrafen als andere», fragt Janetzky, der sich gegen die Empfehlung der Vertreter von «Euromeetings» stellt, dem Zusammenschluss von rund 40 europäischen Veranstaltern. Die Gruppe hatte Chambers im Februar 2008 zur «Persona non grata» erklärt und ihm im vergangenen Jahr keine Startmöglichkeit gegeben. (si)

Am Samstag geben Sie in Horgen Ihr Debüt als Profi-Boxer. Sind Sie schon nervös? Xhavit Bajrami: Für einen guten Kampf sollte man immer ­nervös sein. Speziell ist für mich, dass es jetzt ums Boxen geht. Aber ich weiss, dass ich viel Potenzial habe.

sehen, wo ich stehe. Ich war letzte Woche in Berlin bei ­Sauerland im Training, habe Sparring gemacht. Wenn ich Glück habe und gute Kämpfe zeige, bekomme ich vielleicht einen Vertrag bei einem ­Promoter wie Sauerland. Ich glaube jedenfalls an mich.

Ihr Gegner ist der Rumäne Alexandru Manea. Er hat schon gegen «King Arthur» Abraham geboxt und soll hart im Nehmen sein. Im Schwergewichts-Boxen gibt es keine schwachen Gegner. Man muss extrem konzentriert sein. Ein Schlag genügt, und dann ist schon Feierabend.

Aber Sie sind schon 32… Ich fühle mich topfit und will noch fünf, sechs Jahre weitermachen. Mein Glück ist, dass ich in meiner Karriere noch nie k.o. ging und keine schweren Verletzungen hatte. Jeder K.o. ist ungesund, und wenn man an den Knochen schrauben muss, bleiben Spuren zurück.

Ist mit diesem Kampf Ihre Karriere als Kickboxer vorbei? Auf keinen Fall! Ich habe einfach schon immer viel geboxt und Sparring gemacht. Ich habe seit längerer Zeit daran gedacht, es mal zu versuchen – und jetzt ist der Zeitpunkt ­dafür gekommen. Was ist der Grund für den Wechsel vom K1 zum Boxen? Ich habe fast 50 K1-Fights als Profi bestritten und viel erreicht. Boxen ist etwas anderes, hat mehr Tradition und es gibt

Xhavit Bajrami lässt in der Papierfabrik Horgen die Fäuste fliegen.

da mehr Geld. In der Schweiz ist das K1 seit dem Tod meines Lehrmeisters Andy Hug aus dem Rampenlicht verschwunden, und das ist sehr schade.

Brawn-GP lässt alle rätseln

Ex-Honda-Team unerwartet schnell – erste Runden für Buemi im neuen Auto Während Weltmeister Lewis Hamilton im Buckingham Palace von Königin Elizabeth II. zum «Member of the Order of the British Empire» ernannt wurde, leistete Konkurrent Ferrari in Barcelona ganze Arbeit: Kimi Räikkönen dominierte den zweiten Testtag. Der Finne fuhr die schnellste Runde vor Williams-Pilot Kazuki Nakajima – trotz einiger Probleme: Unter den Augen seines Vorgängers Michael Schumacher legte er einen Dreher hin, auch die Rennsimulation musste er abbrechen – erneut überhitzte die Batterie des Energie-Rückgewinnungssystems Kers. Besser lief es

BMW-Sauber: Nick Heidfeld absolvierte seinen Longrun ohne Probleme, fuhr jedoch nur auf Platz 6. Für eine Überraschung sorgte Rubens Barrichello im

Brawn-GP mit der drittschnellsten Zeit. Und dies nicht etwa mit leerem Tank, um Sponsoren zu beeindrucken, wie Teamboss Ross Brawn versicherte. (vgs)

Überraschend schnell: Der jungfräulich weisse Brawn-Bolide. Bild: Reuters

Also geht es Ihnen ums Geld? Schauen Sie, Holyfield ist 46 und kassiert mit Tanzen im Ring viel Geld. Ich will jetzt ein paar Kämpfe bestreiten und

Kämpfen Sie auch in Zukunft mit dem Schweizer Kreuz auf der Hose? Ja, die Schweiz ist meine ­Heimat und ich bin Schweizer Bürger. 2002 wurde meine ­Einbürgerung in Emmen abgelehnt. Das habe ich verstanden, weil ich lange in Japan bei Andy Hug lebte, man mich in Emmen nicht kannte. Danach wurde das System geändert, ich habe Gespräche geführt und bin seit drei Jahren Schweizer Bürger. andy.maschek@punkt.ch

Ammann Zweiter hinter Senior Takanobu Okabe Der Toggenburger bleibt im Kampf um die Weltcup-Krone Simon Ammann wurde beim Weltcup-Springen in Kuopio nur vom Japaner Takanobu Okabe bezwungen. Dieser ist bereits 38 Jahre alt und auf dem Zenit seiner Karriere 1995 in Thunder Bay (Ka) Welt­ meister auf der Normalschanze geworden. Mit seinem 15. Podestplatz der Saison machte Ammann im Kampf um die Kristallkugel auf Leader Gregor Schlierenzauer 54 Punkte gut. Der Österreicher flog mit einem 10. Rang seine schlechteste Saisonklassierung ein und weist vier Springen vor

Saisonende noch ein Polster von 200 Punkten auf. Im Nordic Tournament hingegen steht der Schweizer an der Spitze. Im skandinavischen Pendant zur Vierschanzentournee, das sich aus den Springen von Lahti, Kuopio, Lillehammer und Vikersund zusammensetzt, werden zusätzlich zu den FIS-Preisgeldern 50 000 Euro ausgeschüttet, die Hälfte davon geht an den Sieger. In den bislang 23 Wettkämpfen der Saison hat Ammann bereits 309 000 Schweizer Franken an FIS-Prämien eingeflogen. (si)


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sport

Fussball Hoffenheim weiter mit Verletzungspech Chinedu Obasi von Bundesligist Hoffenheim fällt wegen eines Muskelfaserrisses bis zu vier Wochen aus. Erst Ende Februar kehrte der Nigerianer nach einer wochenlangen Pause wegen eines Muskelfaserrisses auf den Platz zurück.

Fussball Uefa will jugendliche Fussballer schützen Die Uefa hat eine Resolution zum Schutz jugendlicher Spieler verabschiedet. Alle vier anwesenden Gruppen (Verbände, Klubs, Ligen und Spieler) wollen, dass es keine internationalen Transfers von Spielern unter 18 Jahren nach oder innerhalb Europas geben soll.

Fussball Dortmund muss auf Boateng verzichten Borussia Dortmund muss vier Wochen auf Kevin-Prince Boateng verzichten. Er zog sich einen Teilanriss in Sehnenansatz und Gelenkkapsel im rechten Knie zu.

Mittwoch 11. März 2009

GC: «Air» Riedle is back – wie der Vater, so der Sohn

Alessandro Riedle (17) spielt in der U21 von GC – und lässt wie einst sein Vater Karl-Heinz Tore sprechen Zwei Goals gegen YF Juventus, beide per Kopf: Alessandro Riedle (17) schickt sich an, über die U21 von GC den Sprung zu den Profis zu schaffen. Ein Name als Programm: Wie sein berühmter Vater Karl-Heinz «Air» ist auch Riedle Junior ein Vollblut-Stürmer. Immer unterwegs, immer torgefährlich. «Meine Stärke ist der Abschluss. Mit dem Kopf bin ich auch ganz passabel. Bis ich da aber so stark wie mein Vater bin, muss ich noch hart trainieren», weiss der 17-Jährige. Name als Fluch Die Fussstapfen des Vaters sind gewaltig: Deutscher Meister, Champions-LeagueSieger und Weltmeister. Titel, die hemmen können. Ein berühmter Name ist manchmal auch ein Fluch: «Ich habe es

Eine typische Riedle-Pose: Alessandro beim Torjubel. Bild: EQ Images

Schiessen die Grasshoppers Aarau-Coach Komornicki ab? Fünfter gegen Vierter, Aarau trifft auf GC – Spannung herrscht nur auf der Bank Das Nachholspiel zwischen die Wende zu schaffen. Alles dem FC Aarau und den andere ist nicht meine EntGrasshoppers (heute, 18.45 scheidung. Was ich aber weiss: Uhr) zieht seine Spannung we- Ich leiste hervorragende Arniger aus der Tabellensituati- beit.» Doch gibt es gegen GC on. Vielmehr stellt wieder eine Klatsich die Frage: Wird «Wir wollen nach sche, dürfte dies das GC für AarauEnde des Polen wie vor den beim FCA sein. Coach Ryszard Kodritten Rang mornicki zum StolGegenüber Hanserreichen.» perstein? Der peter Latour ist 49-jährige Pole steht auch nicht vom ErHanspeter Latour GC-Coach heftig in der Kritik. folg gesegnet, doch Seit neun Spielen der 61-Jährige steht warten die Aargauausserhalb jeglicher er auf einen Erfolg, Diskussion. Nach nach gutem Saidem Aus im Cup sonstart steckt das geht es darum, das Team in einer tiefen Team wieder zu Schaffenskrise. Dazu ist Sport- motivieren, zieht GC als Vierter chef Fritz Hächler sauer auf doch einsam seine Kreise in seinen Coach, flirtete dieser der Tabelle. «Wir wollen nach zuletzte heftig mit 1860 Mün- wie vor den dritten Rang erreichen über ein Engagement. chen», sagt Latour. Doch selbst Noch gibt sich Komornicki ge- mit einem Sieg in Aarau bleibt lassen: «Ich arbeite hart, um das nur Wunschdenken. (toe)

Stark in der Kritik: Aarau-Coach Ryszard Komornicki steht kurz vor der Ablösung.

schwerer, weil ich Riedle heisse. Meine Gegner stachelt der Name unheimlich an.» Unterkriegen lässt sich der Youngster deswegen nicht. Er will bei GC Profi werden. Und sein grösster Förderer ist gleichzeitig auch sein schärfster Kritiker: sein Vater. «Er beobachtet meine Entwicklung ganz genau. Das ist aber gut so, schliesslich hat er Ahnung davon», sagt Riedle. Eines will der 17-Jährige aber auf keinen Fall: sich als Kopie seines Vaters verstanden wissen. «Ich habe eine eigene Persönlichkeit. Ich bin Alessandro, nicht Karl-Heinz. Ich muss meinen eigenen Weg gehen», betont Riedle. Wenn dieser aber genauso erfolgreich wie der seines Vaters sein sollte, wird er sicher nichts einzuwenden haben. (toe)

Erster Schweizer in China Kondé wechselt vom FCZ zu den Chengdu Blades China ist nicht gerade eine Fussball-Hochburg. Für Oumar Kondé ist es jedoch die Chance, wieder als Profi zu spielen. Der 29-jährige Defensiv-Allrounder war zuletzt beim FCZ ins Reserveteam degradiert. Jetzt wechselt er auf Leihbasis (bis 31.12.2009) in die 10-Millionen-Metropole Chendgu zu den Blades. Kondé ist damit der erste Schweizer Fussballer in China. (toe)

Ab nach China: Oumar Kondé.

Fussball: Irans Frauen spielen mit Schleier

Fussball: Vier Länder streiten um die EM 2016

Das iranische Frauen-Nationalteam will in Deutschland demnächst ein Freundschaftsspiel mit islamischem Outfit und Schleier bestreiten. «Das Spiel ist nicht nur fussballerisch ein guter Test, sondern auch eine Gelegenheit, unsere kulturellen Werte zu zeigen», sagte die Leiterin der iranischen Frauenfussball-Abteilung.

Mit Frankreich, Italien, der Türkei sowie der gemeinsamen Bewerbung von Norwegen und Schweden bekunden vier Kandidaten ihr Interesse an der Ausrichtung der EM 2016. Dies gab die Uefa nach Ablauf der Bewerbungsfrist bekannt. Am 27. Mai 2010 wird entschieden, wo die EM (erstmals mit 24 Teams) stattfindet.


sport 29

Mittwoch 11. März 2009

Imago im Zwielicht

Was weiss Pizarro? Nach Werder-Boss Jürgen L. Born gerät nun auch StarStürmer Claudio Pizarro in Bedrängnis. Sein Berater Carlos Delgado, Chef der Spieleragentur Imago, muss sich wegen des Verdachts der Geldwäscherei und der Steuerhinterziehung vor der Justiz in Lima verantworten. Auch Pizarros Vater und andere Firmen-Beteiligte wurden einbestellt. Pizarro selbst wird vorgeworfen, ebenfalls an der Agentur beteiligt zu sein und als Spielerberater fungiert zu haben, was die Fifa aktiven Spielern strengstens untersagt. Was weiss der Stürmer wirklich? «Ich weiss von nichts», sagt der 30-Jährige. Auch Born steht ob seiner Beziehungen zu Imago unter Verdacht. (toe) Werder-Star Claudio Pizarro geht in Deckung. Bild: Reuters

sportticker

Fernando Torres bejubelt sein 1:0 gegen Real. Bild: Reuters

Ski Nordisch

Kuopio (Fi). Weltcup-Springen (Grossschanze): Schlussklassement: 1. Okabe (Jap) 241,7 (123,5/123). 2. Ammann (Sz) 240,4 (119,5/126). 3. Malysz (Pol) 239,3 (119/127). 4. Olli (Fi) 234,9 (130,5/115). 5. Kasai (Jap) 231,2 (124,5/117). 6. Schmitt (De) 229,3 (116,5/124). 7. Yumoto (Jap) 222,8 (118,5/120). 8. Loitzl (Ö) 220,9 (120,5/115). 9. Morgenstern (Ö) 218,0 (119,5/115,5). 10. Schlierenzauer (Ö) 217,6 (116,5/118). - Ferner: 21. Küttel (Sz) 194,5 (112,5/112,5). Weltcup-Gesamtstand: 1. Schlierenzauer 1778. 2. Ammann 1578. 3. Loitzl 1300. 4. Morgenstern 733. 5. Schmitt 725. 6. Olli 706. Ferner: 13. Küttel 471

Radsport

Madrilene Torres kennt keine Gnade für Real Liverpool spielt ganz gross auf und besiegt Real Madrid hochverdient mit 4:0 Er ist in Madrid geboren. Trotzdem kannte Fernando Torres gegen Real Madrid kein Pardon. Der Liverpool-Star spielte ganz stark und sorgte für das 1:0 – es war der Anfang vom Ende für die Königlichen. Gerrard mit Doppelpack und Dossena sorgten für den klaren 4:0-Erfolg. Real-Coach Juande Ramos verfolgte konsterniert

Champions League Achtelfinals (dick markiert weiter) Liverpool – Real Madrid 4:0 Bayern – Sporting Lissabon 7:1 Juventus Turin – Chelsea 2:2 Panathinaikos Athen – Villarreal 1:2 Achtelfinals, heute (20.45 Uhr) ManU – Inter Mailand (Hinspiel: 0:0) AS Rom – FC Arsenal (0:1) Barcelona – Lyon (1:1) Porto – Atletico Madrid (2:2)

die Vorstellung seiner Stars. Ohne jegliche Gegenwehr verliessen sie die Anfield Road.

Zu einem erneuten Kantersieg kam der FC Bayern gegen Sporting Lissabon. Nach dem 5:0 in Portugal spielten die Münchner auch diesmal gross auf. Beim 7:1 hatte besonders Sporting-Verteidiger Anderson Polga die Lacher auf seiner Seite. Beim ersten, zweiten und fünften Gegentreffer stand er schön Spalier. Das 0:3 machte er gleich selbst per Eigentor. Die Gesamtsumme von 12:1 Toren aus zwei Spielen spricht eine deutliche Sprache. (toe)

«Longo» muss doch in den Scheidungskampf Schönenberger und Altach treffen sich vor Gericht Die «Ehe» zwischen Urs «Longo» Schönenberger und dem SCR Altach endete schon in der Winterpause. Doch jetzt wird der Scheidungskampf zwischen dem Trainer und dem Verein vor dem Arbeistgericht entschieden. Dabei sah es im Februar noch gut aus: Der 50-Jährige erlangte mit seinem Ex-Klub Einigkeit über die finanziellen Modalitäten einer Vertragsauflösung. Aber zwei Wochen später reduzierte der Tabellenvorletzte der österreichischen Bundesliga das ursprüngliche

Angebot drastisch, wie die Vereinigung der Fussballer (VdF) bekannt gab. Die VdF vertritt auch vor Gericht die Interessen von Schönenberger. «Altach will Zeit gewinnen, sonst nichts», weiss die Vereinigung. Als die VdF am 3. März ausstehende Gehälter einforderte, wurde «Longo» schriftlich entlassen. Der Coach selbst versteht das nicht: «Der Verein muss doch gewusst haben, welcher Vertrag unterzeichnet wurde. Der Präsident hat mir bestätigt, dass er wisse, dass der Vertrag bis 31. Mai läuft.» (toe)

Fernfahrt Paris - Nizza. 3. Etappe, Orval Vichy (178 km): 1. Chavanel (Fr) 4:33:12. 2. Flecha (Sp). 3. Langeveld (Ho). 4. Augé (Fr). 5. Seeldrayers (Be). 6. Garate (Sp). 7. Roelandts (Be), alle gleiche Zeit. 8. Burghardt De) 0:40. 9. Haussler (De) 1:09. - Ferner: 30. Schleck (Lux). 31. Contador (Sp) gleiche Zeit. 89. Loosli (Sz) 2:50. 135. Schär (Sz) 11:34. Gesamtklassement: 1. Chavanel 9:29:24. 2. Garate 0:33. 3. Flecha 0:36. 4. Seeldrayers 0:37. 5. Roelandts 0:40. Ferner: 19. Schleck 1:39. 84. Loosli 4:02. 145. Schär 14:27.

Basketball

NBA Atlanta- New Orleans 89:79. Detroit Pistons - Orlando 98:94. Miami - Chicago 130:127 n.V. Minnesota - Washington 99:110. Denver - Houston 95:97. Portland - LA Lakers 111:94.

Eishockey

NHL Ottawa - Toronto (ohne Martin Gerber/ Ersatz) 2:1. Carolina - NY Rangers 3:0. LA Kings - Vancouver 3:2.

Handball Zwei Gegenkandidaten für Hassan Moustafa Hassan Moustafa (64), der umstrittene ägyptische Präsident des Internationalen Handball-Verbandes IHF, wird sich im Juni bei seiner angestrebten Wiederwahl gegen zwei Kandidaten durchsetzen müssen. Nach dem Luxemburger Jean Kaiser hat nun auch der Isländer Gudmundur Ingvarsson seine Kandidatur eingereicht

Eishockey Montreal Canadiens entlassen Coach

FC-Basel-Fans auch in Sri Lanka Der Schweizer Fussball findet keine Beachtung? Von wegen! In Aluthgama in Sri Lanka fährt sogar ein FCB-Taxi. Der Töff gehört der «Villa Blue Rose» von Ruth Bauer. Foto: Daniel Haberthür

Die Montreal Canadiens haben überraschend ihren Trainer Guy Carbonneau (48) entlassen. Bis Ende Saison wird das Team von Generaldirektor Bob Gainey (55) betreut. Die Trennung kommt unerwartet. Die Canadiens sind in der Eastern Conference an 5. Stelle klassiert und haben sich nach einer erfolglosen Phase mit zuletzt fünf Siegen aus sieben Partien zurückgemeldet.


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sport

Mittwoch 11. März 2009

Didier Cuche behält Gesamtweltcup im Auge Glück für den Neuenburger: Noch nie gab es den Gesamtsieg so günstig wie heuer

Didier Cuche: Auf dem Weg zum Gesamtsieg? Bild: Reuters

Skiakrobatik Saison-Aus für Skicrossfahrer Mani Für den Skicrossfahrer Alois Mani (25) ist die Saison zu Ende. Der Spiezer zog sich vor zwei Wochen in Branäs (Sd) einen Kreuzbandriss am linken Knie zu. Mani stand im Weltcup bisher einmal auf dem Podest; im Januar 2008 wurde er in Kreischberg (Ö) Dritter.

reist. Im Kampf um die kleine Kugel im Riesenslalom ist Cuche mit 52 Punkten Vorsprung vor Benjamin Raich

Weltcup-Final in Åre Mittwoch, 11. März: Abfahrtstraining Männer 8.15 Uhr Abfahrt Frauen 9.30 Uhr Abfahrt Männer 12.30 Uhr Donnerstag, 12. März: Super-G Männer 9.30 Uhr Super-G Frauen 12.30 Uhr Freitag, 13. März: Slalom Frauen (1) 9 Uhr Riesenslalom Männer (1) 10 Uhr Slalom Frauen (2) 11.30 Uhr Riesenslalom Männer (2) 12.30 Uhr Samstag, 14. März: Slalom Männer, (1) 9 Uhr Riesenslalom Frauen, (1) 10 Uhr Slalom Männer (2) 11.30 Uhr Riesenslalom Frauen (2)12.30 Uhr Sonntag, 15. März: Teamwettkampf 9.30 / 12.00 Uhr

und 73 vor Ted Ligety indessen klar in der Pole-Position. Ratlosigkeit über Zeitverlust Die Abfahrten in Kvitfjell (13. und 15.) hat er resultatmässig abgehakt. «Dagegen möchte ich die Gründe für den grossen Zeitverlust kennen, obs wirklich an der hohen Luftfeuchtigkeit lag. Schon im Val Gardena hatten wir ähnliche Probleme. Das dürfte nicht passieren.» Markenkollege Marco Büchel ist auch ratlos: «Ich habe Cuches Fahrten zweimal auf Video angeschaut. Er ist genauso gut gefahren wie Walchhofer oder Osborne-Paradis. Es gibt noch zu viele Theorien.» Neben Cuche im Riesen greift im Super-G Didier Défago nach Kristall. Sollten die beiden Westschweizer erfolgreich sein, wären dies mit Carlo Jankas Sieg in der Super-Kombination insgesamt drei Kristallkugeln für das Schweizer Herren-Team. (si/vgs)

«Vonn-dergirl» ist fast durch

Kooperation Grenzüberschreitende Doping-Bekämpfung Riesch hat kaum noch Chancen, Vonn am Gesamtweltcupsieg zu hindern Die Anti-Doping-Organisationen Deutschlands, Frankreichs, Österreichs und der Schweiz haben eine Kooperation beschlossen. In Zukunft wollen sie bei Prävention, Rechtsfragen, Doping-Kontrollen und in der Forschung Informationen und Fachpersonal austauschen.

Saison-Aus für Behrami

Sechs bis neun Monate Pause wegen Kreuzbandriss Der Schweizer Internationale Valon Behrami erlitt am vorletzten Sonntag im Spiel mit West Ham United gegen Manchester City einen Kreuzbandriss im linken Knie. Er muss mindestens sechs Monate pausieren. Während mehr als einer Woche war die Schwere der Verletzung nicht klar. Weil sein Knie stark geschwollen war, konnten die Ärzte zunächst keinen definitiven

«Ich bin der Verlierer von Kvitfjell. Svindal, Raich und Kostelic stehen besser da», lautet das nüchterne Fazit von Didier Cuche nach dem missglückten Norwegen-Abstecher am letzten Wochenende. Trotzdem gibt Cuche sich im Kampf um die grosse Kristallkugel noch nicht geschlagen: «Ich behalte trotzdem den Gesamtweltcup im Auge. Mathematisch habe ich noch eine Chance. Die andern müssen auch etwas tun.» Für ihn spiele es ohnehin keine Rolle, ob es um den Gesamtweltcup gehe oder nicht, «ich gehe mit derselben Einstellung ins Rennen, egal ob es eine Kugel zu gewinnen gibt oder nicht.» Auch seinen Humor hat Cuche noch nicht verloren: Wenn er 300 Punkte gewänne, wäre er noch dabei, flachste er, der mit 74 Punkten Rückstand auf das Duo Raich und Kostelic sowie 66 auf Svindal zum Weltcup-Finale nach Schweden

Befund machen. Erst die gestrige Arthroskopie in Rom brachte das ganze Ausmass zu Tage. Wegen der schweren Verletzung ist für Behrami nicht nur die aktuelle Saison gelaufen, er wird wohl auch den Start der kommenden Spielzeit verpassen. Und selbst bei günstigem Heilungsverlauf dürfte er der Schweiz in der WMQualifikation kaum noch zur Verfügung stehen. (si)

Eine kleine Kristallkugel hat die US-Amerikanerin Lindsey Vonn schon auf sicher. In der Abfahrt steht die 24-Jährige bereits seit anderthalb Wochen als Weltcupsiegerin fest. Mit dem Gesamtweltcup hat die Frohnatur überdies eine weitere Kristall-Trophäe so gut wie in der Tasche. Die zweitklassierte Maria Riesch müsste beim Weltcup-Finale in Åre schon in allen vier Rennen siegen und Vonn ebenso oft ausfallen, damit die Deutsche die 369 Zähler, die sie im Hintertreffen liegt, noch wettmachen könnte. Kann Suter Vonn widerstehen? Doch damit nicht genug: Beste Chancen auf die Glaskugel kann sich Vonn auch im SuperG ausrechnen, auch wenn sie in dieser Disziplin am Donnerstag nicht aus der Pole-Position zum finalen Schlagab-

Lindsey Vonn: Die grosse Kristallkugel steht abholbereit. Bild: Reuters

tausch starten wird. Fabienne Suter hat als Führende zwar noch 15 Punkte Vorsprung auf Vonn, doch deren Formkurve deutet auch in dieser Sparte auf den totalen Erfolg. Die Schwy-

zerin jedenfalls sieht die Trümpfe bei ihrer Gegnerin: «Ich werde kämpfen, aber Lindsey wird schwer zu schlagen sein. Sie hat die vier letzten Super-G gewonnen.» (mh)


sport 31

Mittwoch 11. März 2009

NLA-Playoffs Viertelfinals, 7. Runde Lugano - Davos (Stand 3:3)

12.3., 20.15

Halbfinals, 1. Runde Kloten Flyers - Zug 14.3., 19.45 Lugano/Davos - Fribourg

14.3., 19.45

NLA-Playouts Die Telegramme Ambri-Piotta - Lakers  (1:0, 0:3, 0:0) 1:3 Valascia. 2839 Zuschauer. SR Mandioni, Kehrli/Stäheli. Tore: 1. Westrum (Kutlak, Duca) 1:0. 30. Rizzello (Eigentor Kutlak/ Lindström) 1:1. 31. Roest (Nordgren, Siren) 1:2. 40. Voegele (Bütler, Berglund) 1:3. Strafen: je 4x2 Min. Bemerkungen: Ambri ohne Bäumle, Mattioli (verletzt), Gautschi (krank) sowie Wahlberg (überzählig), Lakers ohne Voisard und Svensson (krank), Mitchell, Bucher und Friedli (überzählig). 49. Timeout Lakers. Biel - SCL Tigers  (1:2, 2:0, 1:1) 4:3 Eisstadion. 5125 Zuschauer. SR Kurmann, Mauron/Schmid. Tore: 5. Nüssli (Truttmann/Ausschluss Zeiter) 1:0. 8. S. Moser (Bieber) 1:1. 17. Bayer (Setzinger, Elik/Ausschluss Steinegger) 1:2. 30. D. Bärtschi (Peter, Lötscher) 2:2. 39. Tschannen (Tschantré, Neff) 3:2. 44. Banham (Nüssli/ Ausschluss Stettler) 4:2. 59. Kobach (Healey/Strafe angezeigt) 4:3. Strafen: 4x2 Min. gegen Biel, 6x2 plus 2 x 10 (Murphy, Setzinger) Min. gegen SCL Tigers. Bemerkungen: 500. NLA-Spiel Kobach. Pfosten: 1. Nüssli. Latte: 6. Zeiter, 30. Blum. 51. Timeout SCL Tigers, ab 59:19 ohne Torhüter.

«Van Boxmeer sagte, du musst mich entlassen» Köpferollen nach Playoff-Out: SCB-Sportchef Leuenberger kam mit Schrecken davon «Ich hatte meinen Stuhl zur Verfügung gestellt», verriet der erleichterte SCB-Sportchef Sven Leuenberger, nachdem er gestern Morgen von Vereins­ seite das Vertrauen ausgesprochen bekommen hatte. Im Anschluss daran gehörte auch Leuenberger zu jenen, die für das Ende der Zusammenarbeit mit John van Boxmeer votierten – er, der den damals 53-Jährigen 2006 in die Bundeshauptstadt gelotst hatte: «Es tut mir leid für John. Aber so sind die Mechanismen des Ge-

schäfts. Der Trainer bleibt halt das schwächste Glied in der Kette. 25 Spieler lassen sich nicht einfach so auswechseln.» Lüthis Stuhl wackelte Auch CEO Marc Lüthis Position hatte intern zu Diskussion gestanden; letztlich erhielt der starke Mann der Berner aber wie Leuenberger die Möglichkeit zur Wiedergutmachung eingeräumt. Blieb nur noch der Coach. Der nahm sein Schicksal sportlich. Als sich gegen den EV Zug das

neuerliche Aus in der 1. PlayoffRunde abzeichnete, habe ihn Van Boxmeer zur Seite genommen, erinnert sich Leuenberger: «Wenn ich es wieder nicht packe, Sven, dann musst du mich entlassen.» Für die SCB-Verteidigerlegende und die anderen Entscheidungsträger im Klub geht jetzt die Suche nach dem neuen Trainer los. Die Wahl will gut überlegt sein: Im nächsten Jahr wird sich die Führungsriege bei Misserfolg nicht mehr um die Verantwortung drücken können. marc.haefliger@gmx.ch

Rund drei Dutzend Fans von NLA-Qualifikationssieger Bern haben am späten Montagabend vor dem Zuger Eisstadion Herti die Rückfahrt des Cars mit den Spielern SCB-TeamCars verzögert. «Habt Ihr keinen Stolz?», skandierten die Anhänger. Auf einem Transparent wurden mit dem Trainer und dem Sportchef die Hauptschuldigen für die Wiederholung des Debakels im Vorjahr ausgemacht: «John van Boxmeer und Sven Leuenberger never come back!» Schliesslich nahm der Mannschaftsbus die Rückfahrt mit rund einer Viertelstunde Verzögerung in Angriff. (si)

Nicht schon wieder!

Gerber auf Ersatzbank

Handball Dinkel und Bundovic in die Bundesliga Die 55-fache Schweizer Internationale Nicole Dinkel (24/ Spono Nottwil) und Josipa Bundovic (24/St. Otmar St. Gallen) wechseln auf die nächste Saison hin zu Frischauf Göppingen in die deutsche Bundesliga.

Fussball David Beckham am Knöchel verletzt Zwei Tage nachdem David Beckham den Leihvertrag mit Milan bis im Sommer verlängert hatte, erlitt der Engländer im Training eine Verletzung am Knöchel. Gemäss einer ersten Diagnose soll die Blessur nicht gravierend sein, doch zumindest am kommenden Sonntag in Siena dürfte Beckham ausfallen. Nach dem Malheur behaupten böse Zungen, jetzt sei der «Popstar des Fussballs» definitiv ein Milan-Spieler. Die Verletztenliste war mit den Namen Kaka, Nesta, Ronaldinho, Seedorf, Gattuso, Ambrosini und Borriello nämlich schon vorher prominent besetzt.

Fans sauer Berner Bus an Abfahrt gehindert

Immer eine Stockspitze voraus: Lakers-Stürmer Stacy Roest lässt Ambris Fabian Stephan stehen. Bild: EQ Images

Ferien für die Rapperswil-Jona Lakers Die Lakers bleiben A-klassig – Biel erkämpfte sich im Berner Duell Showdown Die Rapperswil-Lakers sicherten sich durch einen souveränen 3:1-Sieg bei Ambri-Piotta den Klassenerhalt. Innert 61 Sekunden schafften die Lakers im Mitteldrittel nach einem frühen 0:1-Rückstand die Wende; Antonio Rizzello schoss beim 1:1-Ausgleich Ambri-Verteidiger Zdenek Kutlak an. Und Stacy Roest brachte die Gäste kurz darauf erstmals in Führung. Schliesslich führte Stefan

Voegele mit seinem Treffer zum 3:1 kurz vor Ablauf des Mitteldrittels die Entscheidung herbei. Dabei hatte Erik Westrum Ambri-Piotta bereits nach acht Sekunden in Führung gebracht. Es war das am zweitschnellsten erzielte Tor in der laufenden NLA-Saison. Ambri-Piotta muss zum zweiten Mal in Serie den Playout-Final bestreiten. Wer der Gegner sein wird, stellt sich

beim morgigen Showdown zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel heraus. Letzterer erkämpfte sich im sechsten Playout-Halbfinal mit einer überzeugenden Leistung einen 4:3-Heimsieg. Biel-Goalie Pascal Caminada, der im ersten Startdrittel noch gepatzt und eine 2:1-Führung der Gäste ermöglicht hatte, rettete den Sieg im Schlussdrittel mit Schlüsselparaden. (si)

Die Rückkehr nach Ottawa hätte sich Martin Gerber ­bestimmt anders gewünscht. Gegen seinen früheren Verein musste der Emmentaler im dritten Spiel für seinen neuen Klub Toronto Maple Leafs ­erstmals auf der Bank Platz nehmen. Gebracht hat die Massnahme von Coach Ron Wilson allerdings nichts: Die Ahornblätter verloren 1:2. Den Ausschlag dafür, dass die HCD-Legende Wilson auf den 41-jährigen Curtis Joseph setzte, hatte wohl Gerbers letzte Partie gegeben, bei der er gegen die Edmonton Oilers nur 14 von 18 Schüsse parierte hatte. Ottawa, das nach Gerbers Transfer drei Partien in Folge gewonnen hatte, drehte die Partie mit den beiden Treffern im Mitteldrittel. Joseph, der beim 1:1 sein 2500. NHL-Gegentor (im 951. Spiel) hinnehmen musste, parierte 24 Schüsse. (si/mh)

Im Regen: Martin Gerber. Reuters


Zitat des Tages «Ich habe eine neue Krummenacher Freundin. Sie heisst Aprilia.» Randy Motorrad-Pilot

Bajrami Der Schüler von Andy Hug versucht sich als Boxer

sport

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Playoff-Out kostet Van Boxmeers Kopf

Tennis-Thron als Fernziel

Jetzt greift Federer mit Cahill an

Erneutes Viertelfinal-Scheitern mit Folgen: Der SC Bern feuert seinen Coach Endstation Viertelfinals – jetzt kann SCB-Coach John van Boxmeer auf Jobsuche gehen. Einen Tag nach dem bitteren Playoff-Out gegen Zug hat der SC Bern seinen Headcoach Van Boxmeer und dessen Assistenten Konstantin Kurashew per sofort entlassen.

«Das Psychologische kam unter John zuletzt zu kurz», sagte VR-Präsident Walter Born. Und gab zu, dass es ein Fehler gewesen sei, an Van Boxmeer festzuhalten, als der SCB vor einem Jahr – ebenfalls in den Viertelfinals – gegen Gottéron ausgeschieden war.

Seinen Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen konnte Sportchef Sven Leuenberger. Obwohl in ihm viele Fans des Vereins einen der Hauptverantwortlichen für das Debakel ausmachen. Denn er hatte den kanadisch-amerikanischen Doppelbürger Van Boxmeer

Ka

vor drei Jahren zum MutzenTrainer bestimmt. Unangetastet blieb auch der starke Mann hinter den Kulissen, Manager Marc Lüthi. Über weitere Massnahmen will der SCB erst nach einer eingehenden Analyse der Saison entscheiden. seite 31

t bei war noch nich rina Bacchi (l.)

Ronaldos Mut

Heute beginnt in Indian Wells (USA) der erste Masters-Event der Tennissaison – und alle Augen werden auf Roger Federer (27) gerichtet sein. Der Schweizer tritt erstmals seit der Final-Niederlage Ende Januar am Australian Open wieder gegen Rafael Nadal an. Und in seiner Box wird wohl der Australier Darren Cahill sitzen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tennisstar und dem Coach beginne in Indian Wells und sei zeitlich nicht fixiert, meldeten gestern australische Agenturen. Klar ist, dass Federer voll angreifen wird. Letztes Jahr verlor er in Indian Wells im Halbfinal gegen Mardy Fish (USA), jetzt plant er Grosstaten, hat den Thron als Fernziel. «Denn eine Nummer 2 bin ich nicht.» (si/red)

tchen. Bilder: Getty

Wenn das Mami Ronaldo wüsste! Gemäss Englands Revolverblättern räumt Weltfussballer Cristiano Ronaldo in der Damenwelt ähnlich gnadenlos ab wie in des Gegners Strafraum. «Stimmt nicht», wendet die 54-jährige Mama Ronaldo jetzt ein. In ihren Augen ist ihr Herzchen nämlich nicht mit ganz so vielen Wässerchen gewaschen, wie es ihm die Presse andichtet: «Wenn ich

glauben würde, was andere sagen, müsste er mit mehr als 100 Frauen zusammen gewesen sein. Mein Sohn hat mir bisher aber nur zwei Freundinnen vorgestellt.» Karina Bacchi, mit der Ronaldo zuletzt gesichtet wurde, gehört übrigens nicht dazu. Wetten, dass der ManU-Star mit der feurigen Brasilianerin trotzdem nicht nur Händchen hält? (mh)

Roger Federer (27). Bild: Reuters

Punkt CH LU 11.03.2009  

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