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Wetter: Und Tschüss! Der Winter zieht sich schon wieder zurück. seite 12

Peter Sauber Interview über Spardruck, CS und Finanzkrise seiten 30 + 31

Freitag, 31. Oktober 2008 Zentralschweiz Nr. 212

USA warnen Banker vor Boni-Bezügen Elvis Der Rubel rollt noch immer

52 Millionen Dollar im Jahr: Kein toter Star verdient so viel wie der King of Rock'n'Roll seite 4

Berlusconi Das Volk geht auf die Strasse

Generalstreik in Italien gegen Bildungsreform – 60 Prozent der Schulen sind geschlossen seite 8

Von der Staatshilfe sollen nicht nur Banker und Aktionäre profitieren In der einst so neoliberalen amerikanischen Politik findet ein Umdenken statt. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten soll es den Banken nicht möglich sein, Milliarden an Staatshilfe zu beziehen und einen schönen Teil davon ihren Angestellten in Form von Boni auszuzahlen. Der New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo warnte gestern

die Banken vor hohen Boni-Zahlungen. Cuomo will innert einer Woche Auskunft über die anstehenden Auszahlungen für das Management.

Allein der Chef von Goldman Sachs kassierte 2007 einen Bonus von 68 Mio. Dollar

Für Aufregung sorgt auch ein Bericht der «Washington Post». Laut der Zeitung wollen die 33 teilverstaatlichten USBanken ihren Aktionären fürs laufende Jahr Dividenden in der Höhe von sieben Milliarden Dollar auszahlen. seite 4

heute

morgen

13°

Columbo Inspektor ermittelt schon seit 40 Jahren seite 21

Winterliche Stippvisite So viel Schnee wie gestern und vorgestern ist in der Schweiz im Oktober noch nie gefallen. Züge hatten Verspätung und Pneuservices Hochbetrieb. Doch schon heute ist es im Flachland mit dem weissen Spuk vorbei. Das Wochenende wird herbstseiten 2 + 3 lich mild.

Eisgekühlte Frucht in Zürich. Bild: Key

Heisse Dessous für kalte Tage Verführerische Dessous kaufen Frauen meistens für sich selbst. Wenns den Männern gefällt – umso besser! «.ch» zeigt, was frau diesen Winter drunter trägt.

Halloween

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aktuell

Freitag 31. Oktober 2008

Frau Nörgeli

A

lso dieser Schnee, der macht mich ganz konfus. Auf einmal ist die Welt in ein unschuldiges Weiss gehüllt, die Umgebung rieselt leise umher und alles wirkt irgendwie langsamer. In diesem Jahr hat man sich auf den ersten Schnee ja nicht einmal vorbereiten können. Eben war ich noch in der Badi und schon friere ich. Das Wochenende soll aber wieder wärmer werden. Also ich lüge Sie nicht an: In den Föhntälern können Sie im T-Shirt spazieren gehen. Auf und ab und rauf und runter und hüst und hott: Irgendwie scheint sich das Wetter den Börsen anzupassen. Aber dieser Kachelfrosch, der sagt die Veränderungen an der Temperaturbörse viel genauer voraus als irgend so ein Analyst die Veränderungen an den Aktienbörsen. Aber der glaubt wahrscheinlich auch nicht, dass der Markt alles und auch gleich noch das Wetter regelt.

Feedback an: fraunoergeli@punkt.ch

Aufsteller des Tages

Der Kanton Graubünden hat ein Herz für Eltern. Die Kinderzulagen werden auf Anfang 2009 erhöht. Pro Kind gibt es neu 220 Franken monatlich und 270 Franken als Ausbildungszulage für Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Nicht viel, aber immerhin: Graubünden geht damit über die landesweit geltenden Mindestvorschriften hinaus. Die betragen gemäss dem Familienzulagengesetz des Bundes, das Anfang nächsten Jahres in Kraft gesetzt wird, minimal 200 und 250 Franken.

Erster Schnee: Tiere hatten Auslauf, die Züge Verspätung Bäume stürzten auf Schienen und Strassen Der Donnerstag war als kältester Tag der Woche angekündigt worden – doch die Rekordmengen an Neuschnee im Oktober überraschten. In Andermatt UR schneite es 53 Zentimeter hoch, sogar im Mittelland bildete sich eine 25 Zentimeter dicke Decke. Der absolute Höchstwert von 60 Zentimetern wurde auf dem Lukmanierpass gemessen. Der erste Schnee brachte nicht nur die Freude an tanzenden Flocken und einer Schlittelunterlage mit sich, sondern auch Komplikationen.

Kongo: Uno unterbricht Lebensmittelhilfe Das Uno-Welternährungsprogramm (WFP) musste seine Hilfe um die Stadt Goma wegen der Kämpfe einstellen. WFP-Mitarbeiter verlegten das Nahrungsmittellager im Hinblick auf die Flüchtlingsströme nach Ruanda. 200 000 Menschen sind auf der Flucht. In weiten Teilen Ostkongos haben die Tutsi-Rebellen und ihr Chef Laurent Nkunda das Kommando übernommen. Die Uno-Truppen vor Ort konnten bisher nichts ausrichten.

In der Zentralschweiz drückten die schweren Massen zahlreiche Bäume auf die Strasse, der Verkehr zwischen Luzern und Zürich lag zeitweise lahm. Im Kanton Bern stürzten zudem Zäune ein, weshalb einzelne Tiere oder ganze Herden umherwanderten. Bäume und Äste fielen auch auf die SBB-Fahrleitungen und beschädigten diese. So gab es am Vormittag in der ganzen Schweiz Verspätungen, manche Strecken mussten zeitweise gesperrt werden. Ab Mittag herrschte Normalbetrieb. (red)

Bern: Staatsbesuch aus Ungarn Staatsbesuchs stehen die biSechs der sieben Bundeslateralen Beziehungen, Euratsmitglieder erwarteten ropa und weitere aktuelle ingestern hohen Besuch aus ternationale Themen. Ungarn. Mit militärischen Ehren wurde Präsident László Sólyom auf dem Bundesplatz empfangen. Die Militärkapelle spielte zuerst die ungarische, dann die schweizerische Nationalhymne. Dann schritten Sólyom und Bundespräsident Pascal Couchepin die Ehrenformation der Schweizer Armee ab. Im László Sólyom und Pascal Couchepin Zentrum des zweitägigen gestern in Bern. Bild: Keystone

Freude am ersten Schnee hatten auch das Blutbrustpavianweibchen mit ihrem Jungen im Zürcher Zoo. Bild: Keystone

Zuchwil: Sulex baut hundert Stellen ab Die Finanzkrise trifft den Textilmaschinenbauer Sultex hart: Wegen massiver Einbrüche auf dem weltweiten Markt für Webmaschinen baut die ehemalige Sulzer Textil in Zuchwil SO und Rüti ZH ein Viertel der rund 400 Stellen ab. Weil die Webmaschinenkäufer keine Kredite mehr erhielten, sei die Nachfrage um 70 Prozent eingebrochen. Eine weitere Reorganisation des Unternehmens sei daher unumgänglich, hiess es gestern.


aktuell 3

Freitag 31. Oktober 2008

Handgreiflicher Kampf um die Winterpneus Die Garagisten schieben Überstunden und die Kunden warten genervt Der Wintereinbruch kann noch so lange angekündigt werden: Die Winterpneus gehen meistens vergessen – bis der erste Schnee fällt. So erlebten die Autogaragen gestern einen Ansturm der Superlative. «Bis Ende nächster Woche sind wir ausgebucht», sagt Floriano Baroncelli von Pneu Egger in Zürich. «Wer will, kann sein Auto aber auch bei uns stehen lassen, dann montieren wir die Pneus am Abend. Das kann Mitternacht werden.» Überstunden lautete das Motto gestern auch beim Pneuservice Ramseier in Bern. «Das Telefon klingelt den ganzen Tag», sagt Peter Ramseier, der gestern dreimal soviel Kunden hatte wie üblich. Immerhin nehme er alle auf. Er wisse aber von Kollegen, die während der Stosszeiten das Telefon gar

Versicherung prüft Im Winter mit Sommerpneus fahren ist gefährlich, aber nicht verboten. Bei Unfällen mit Sommerpneus muss dies aber im Rapport vermerkt werden. Sind die Pneus am Unfall mitschuldig, prüft die Versicherung einen Grobfahrlässigkeitsabzug. Bei der Mobiliar beträgt dieser Abzug in der Regel mindestens 10 Prozent. Die Axa Winterthur übernimmt den Schaden im Extremfall nicht. nicht mehr abnehmen. Hingegen ärgern Ramseier Neukunden, die in mehreren Garagen anrufen und sich anmelden, dann den frühesten Termin wahrnehmen und die anderen Termine nicht absagen.

Beim Pneuservice Ciccone in Winterthur mussten sich die Kunden gestern gedulden. Die Wartezeit dauerte eine geschlagene Stunde. Schlangen gab es auch bei Pneu Egger in den Filialen, die Spontanservice anbieten. «Beim Schlangestehen geht es emotional zu und her», sagt Sprecher Daniel Birchler. «Da müssen wir einen Aufpasser einsetzen, weil sich die wartenden Leute immer wieder anschreien oder sogar handgreiflich werden.» Ein Tipp für nächstes Jahr Um solchen Situationen aus dem Weg zu gehen, sollten Autofahrer die Winterpneus bis Mitte Oktober montieren lassen. «So bleibt man von negativen Überraschungen verschont», sagt Birchler. claudia.blumer@punkt.ch

Tipps zum Reifenkauf • Aussuchen: Pneu, der beim TCS-Test (www.tcs.ch) mit mindestens «empfehlenswert» abschneidet. • Kaufen: drei Offerten vom gleichen Produkt einholen, Preisunterschiede sind riesig. • Achtung: Keine Noname-Reifen; Pneu darf nicht älter als zwei Jahre sein (Altersangabe auf Flanke, z. B. DOT 0108 = 1. Woche 2008.) (mbo) Akkord-Montage gestern bei einem Zürcher Pneuservice. Bild: Keystone

USA: Palin for President 2012 Sarah Palin, Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, strebt unabhängig vom Ausgang der Wahl eine dauerhafte Rolle in der USPolitik an. In einem Interview mit ABC News gab die Gouverneurin von Alaska zu verstehen, sie könnte 2012 für das Weisse Haus kandidieren. Sie habe nicht vor, vor den politischen Angriffen ihrer Gegner die Waffen zu strecken. «Ich mache das nicht umsonst», sagte Palin Sarah Palin. Bild: Keystone

auf die Frage, ob sie sich durch die Angriffe im Wahlkampf entmutigt fühle.

China: Melaminskandal jetzt auch bei Eiern In immer mehr Eiern entdecken chinesische Nahrungsmittelkontrolleure unzulässige Melaminwerte. Hühnerfutter wurde mit der Chemikalie gepanscht, um den Proteingehalt künstlich zu erhöhen. Wie bei der Entdeckung von Melamin in Milchpulver wurden Erkenntnisse über die belasteten Eier seit Wochen vertuscht. Noch immer sind 2390 Babys wegen verseuchter Milch im Spital. Ein Kind schwebt in Lebensgefahr.

Passanten in Guwahati suchen Hilfe für einen Schwerverletzten. Bild: Key

Anschläge in Indien – mindestens 65 Tote Innerhalb einer Stunde explodierten elf Bomben Laut der Polizei ereigneten Bei der Anschlagserie im Nordosten des Landes sind gestern sich die elf Explosionen innermindestens 65 Menschen getö- halb einer Stunde. Zu den Antet und mehr als 330 Menschen schlägen bekannte sich bisher niemand. zum Teil schwer verIm indischen In Assam kämpft letzt worden. die Rebellengruppe Fünf der elf ExploBundesstaat sionen ereigneten Assam starben in Vereinigte Front zur Assams sich in der Hauptden letzten 20 Befreiung (ULFA) seit 1979 um stadt des indischen Bundesstaates As- Jahren mindestens einen eigenen Staat sam, Guwahati. Wie 10 000 Menschen für die Adivasi gedie dortigen Behör- bei Anschlägen. nannten Ureinwohner. Beim Konflikt den mitteilten, trastarben bisher minfen die Bomben vor destens 10 000 Menallem belebte Märkschen. te. Mindestens 33 Seit im vergangeMenschen starben nen Jahr bei einem dabei. Die anderen sechs Bomben- Anschlag viele arme Wandergetötet wurden, attentate mit mindestens arbeiter 32 Toten wurden in drei westli- schwindet die Unterstützung chen Bezirken von Assam für die ULFA in der Bevölkerung aber zusehends. (sda) verübt.


Gesagt

aktuell

4 SMI 5842

- 0.65 %

Dow Jones 9180

+ 2.11 %

Stellenabbau American Express streicht 7000 Jobs Nach einem heftigen Gewinneinbruch streicht der Kreditkartenanbieter American Express (Amex) 7000 Jobs, rund 10 Prozent aller Stellen. Der US-Konzern leidet unter steigenden Zahlungsausfällen bei Kreditkartenschulden wegen der Finanzkrise.

Konjunktur US-Wirtschaft schrumpft stark Die US-Wirtschaft muss der Finanzkrise zunehmend Tribut zollen: Sie ist im Sommer so stark geschrumpft wie seit sieben Jahren nicht mehr. Hauptgrund dafür waren die sinkenden Ausgaben der Konsumenten und nachlassende Investitionen der Firmen.

Gewinnsteigerung Ölmultis dank hohem Ölpreis erfolgreich Die beiden weltgrössten Ölkonzerne Exxon Mobil und Royal Dutch Shell haben wegen der hohen Ölpreise im ablaufenden Quartal ihre Gewinne deutlich gesteigert. Exxon Mobil verdiente 14,83 Mrd. Dollar, Shell 10,9 Mrd.

Schliessung Air Berlin stellt Betrieb von dba ein Air Berlin stellt den Flugbetrieb der Münchener Tochter dba ein. Die rund 300 betroffenen Flugbegleiter und Piloten sollen an ihren bisherigen Dienstorten «adäquate Arbeitsplätze» erhalten.

Abkommen OECD-Länder einigen sich mit Steueroasen Im Kampf gegen Steueroasen haben mehrere OECD-Länder Abkommen mit den Jungferninseln in der Karibik und den Kanalinseln Jersey und Guernsey vereinbart. Die Abkommen seien ein «wichtiger Fortschritt» für die Zusammenarbeit im Finanzbereich.

Euro Stoxx 2528

+ 0.51 %

Dollar

Euro

Öl

CHF 1.141

CHF 1.472

CHF 63.40

+ 0.92 %

+ 0.56 %

- 3.12 %

«Wir haben deutlich mehr Cash in der Kasse als Schulden bei der Bank.» Jochen Zeitz (45) Chef von Puma

Freitag 31. Oktober 2008 Presented by

Global biotechnology company with International Headquarters in Switzerland (NASDAQ: BIIB)

US-Staatsanwalt greift in der Boni-Frage hart durch US-Banken müssen binnen einer Woche Boni für Topmanager offenlegen – die Schweiz streitet noch US-Behörden nehmen die Banker an die Kandare: New Yorks Staatsanwalt, Andrew Cuomo, warnt die teilverstaatlichten Banken davor, ihren Spitzenmanagern Ende 2008 zu hohe Boni auszuzahlen. Der Grund: Dies könnte gegen das Gesetz verstossen. Deshalb verlangt Cuomo von den betroffenen Banken einen Bericht über die anstehenden Bonuszahlungen – und zwar innert einer Woche. «Dieses Vorgehen ähnelt sehr demjenigen der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) in der Schweiz», sagt FDP-Ständerat Felix Gutzwiler zu «.ch» Levrat widerspricht SP-Präsident Christian Levrat sieht das anders: «Die Schweiz ist das einzige Land, welches

dass sie in dieser Frage künftig mitredet», so Levrat weiter, «aber wie genau, weiss dort kein Mensch.» Fakt ist, dass die EBK über die Lohnsysteme der Grossbanken informiert ist, wie Mediensprecher Tobias Lux auf Anfrage bestätigt: «Dieses System wird analysiert, und unter Berücksichtigung internationaler Konzepte werden neue Standards definiert».

Staat hilft Aktionären Die vom US-Rettungspaket in der Finanzkrise unterstützten Banken schütten laut einem Zeitungsbericht rechnerisch mehr als die Hälfte der Milliardenhilfen als Dividenden aus. Statt in die dringend nötige Wiederbelebung der Kreditvergabe fliesst das Geld so mit staatlichem Segen an die Aktionäre. Wirtschaftsexperten kritisieren die Praxis scharf. keine Regelung findet. Das gibt mir zu denken». Im Zuge des 68 Mrd. Franken Hilfspakets für die UBS hätte der Bundesrat die einmalige Chance gehabt, der «Abzockerei» ein Ende zu machen. «Die EBK sagt zwar,

«Jetzt ist nicht die Zeit für Populismus. Die UBS muss fundamental umdenken.» Martin Bäumle: Nationalrat, Grünliberale

UBS braucht Zeit Auch Martin Bäumle, Nationalrat der Grünliberalen und Mitglied der eidgenössischen Finanzkommission mahnt zur Zurückhaltung: «Jetzt ist nicht der Moment für Populismus.» Die UBS müsse fundamental umdenken. Doch dafür brauche sie vor allem eines: «Zeit». vasilije.mustur@punkt.ch

Elvis: Topverdiener unter den Toten Der King of Rock'n'Roll verdiente im letzten Jahr 52 Millionen Dollar Er ist seit 31 Jahren tot und gehört immer noch zu den Topverdienern: Elvis Presley nahm im vergangenen Jahr 52 Millionen Dollar ein, wie das USWirtschaftsmagazin «Forbes» jetzt meldete. Da können sogar sehr lebendige Musiker wie Justin Timberlake (44 Millionen Dollar) oder Madonna (40 Millionen Dollar) nicht mithalten. Auf Platz zwei landete der im Jahr 2000 gestorbene Zeichner der Peanuts, Charles M. Schulz, mit einem Jahreseinkommen von 33 Millionen Dollar. Platz drei belegte Hollywood-Star Heath Ledger (20 Millionen), der im Januar durch eine Medikamentenüberdosis

ums Leben kam und zur Zeit noch als Joker im neuen Batman-Film «The Dark Knight» zu sehen ist. Zu den Grossverdienern unter den Toten zählen aber nicht nur bekannte Stars, sondern auch

Leute wie US-Kinderbuchautor Theodor Seuss (13 Millionen). (red)

Sogar Keksdosen gibts von Elvis. BIld Keystone


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aktuell

Umweltverbände: Erfolg bei Beschwerden Als Urheber oder Ziel von Beschwerden haben Umweltverbände in den letzten Jahren in fast zwei Drittel aller Fälle Recht bekommen. Dies zeigt eine Erhebung vor der Volksabstimmung vom 30. November über das Verbandsbeschwerderecht.

Freitag 31. Oktober 2008

Krankenkassen: Zahl geht zurück In der Schweiz gibt es immer weniger Krankenkassen, und die Konzentration wird laut Gesundheitsobservatorium Obsan weitergehen. Gab es vor 40 Jahren hierzulande noch knapp 1000 Krankenkassen, so sind es jetzt weniger als 100. Von 1986 bis 2006 ging die Zahl

der Kassen von 145 auf 87 zurück. In den zehn untersuchten Jahren seit Einführung des Krankenversicherungsgesetzes gab es 56 Übernahmen, sechs Auflösungen und zwei Fusionen. 90 Prozent der übernommenen Krankenkassen hatten weniger als 10 000 Versicherte.

SVP: Asylunterkunft in Zug ein Dorn im Auge

Urteil: Ex-Polizeikommandant schuldig

Zwei Zuger SVP-Kantonsräte werfen der alternativen Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard vor, sich nicht genügend stark gegen die Platzierung von Asylbewerbern in Menzingen gewehrt zu haben. Weichelt-Picard verweist auf den Bund.

Der ehemalige Kommandant der jurassischen Kantonspolizei wurde zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Er hatte Rabatte erschlichen, indem er Autos im Namen des Kantons immatrikulierte und dann den privaten Käufern übertrug.

Heroindeals: 15 Jahre Knast für Kosovaren

Interview mit Hans Grunder. Der Berner wird Präsident der Bürgerlich Demokratischen Partei. Das Bundesstrafgericht sprach gestern das höchste Strafmass seiner Geschichte aus

«Ich wäre froh, wenn Schmid sagen würde, was Sache ist» Wie viele Mitglieder hat die Bürgerlich Demokratische Partei (BDP) derzeit? Zwischen 3500 und 4000. Das Wählerpotential liegt bei 2 bis 3 Prozent. Ja, und das obwohl es die schweizerische Partei noch gar nicht gibt. Es dürfte aber mehr sein. Wir sind ja noch nicht in der ganzen Schweiz tätig. Darum ist es wichtig, dass wir national aktiv werden. Die BDP distanziert sich vorab in Stilfragen von der SVP. Wir werden uns ganz sicher auch in anderen Gebieten abgrenzen. Wir sind keine Oppositionspartei. In der Klima– und Energiepolitik werden wir bedeutend weiter gehen als die SVP. Dass die BDP zwei Bundesräte stellt, verstösst gegen die Zauberformel. Die SVP ist in die Opposition gegangen und hat beide Bundesräte rausgeschmissen. Die SVP hat die Formel verletzt. Wie lange bleibt Samuel Schmid im Amt ? Ich kann es nicht beur-

teilen, wäre aber froh, wenn er schnell sagen würde, was Sache ist. Wechseln Sie das Aushängeschild? Evelyne WidmerSchlumpf schlägt sich gut. Wenn man an die Zukunft der BDP denkt, sicher. Sie wird uns bis zu den nächsten Wahlen, viele neue Wähler und Mitglieder bringen.

Im grössten Drogenprozess der Schweiz kassierte ein 42-jähriger Kosovare 15 Jahre Gefängnis. Richter Jean-Luc Bacher sprach den Mann gestern schuldig, am Handel mit zwei Tonnen Heroin beteiligt gewesen zu sein. Der Kosovare, der sich als Autoverkäufer ausgab, führte einen Clan, der Mitte der Neunzigerjahre vom Kosovo aus den westeuropäischen Heroinmarkt versorgte. Mit dem Urteil verhängte Richter Bacher das höchste Strafmass in der knapp fünfjährigen Geschichte des Bundesstrafgerichts. Zusätzlich zu den Strafen werden

«Die Untersuchung der Bundesanwaltschaft war ein einziges Fiasko» Stefan Disch: Verteidiger

sämtliche Guthaben eingezogen. Dazu gehören neben fünf Luxusautos alle Liegenschaften im Kosovo, von den Familienimmobilien bis zu Einkaufszentren, Restaurants und Ladengeschäften.

Heroinhandel Das Heroin in Europa stammt laut Uno-Drogenbehörde aus Afghanistan. Jährlich exportiert das Land Drogen im Wert von 3 Milliarden Dollar. Über die Türkei und die Balkan-Route erreicht das Heroin Westeuropa und seine 3.3 Millionen Süchtigen. In der Schweiz ist der Handel fest in der Hand der türkischen und kosovoalbanischen organisierten Kriminalität. Schätzungsweise 2 Tonnen Heroin gelangen jährlich über Schweizer Grenzen.

Mit Drogendeals machte der Clan das grosse Geld. Die Polizei konnte 1400 Kilo Heroin im Wert von 25 Millionen Franken sicherstellen, unter anderem in der Schweiz. Vater freigesprochen Der Verteidiger des Verurteilten, Stefan Disch bezeichnete die Untersuchung als «einziges Fiasko». Er hatte mit einer milden Strafe gerechnet. Die kriegten der Vater und der jüngere Bruder des Kosovaren. Der 69-jährige Vater wurde freigesprochen. Der 28-jährige Bruder erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren.

«Evelyne Widmer-Schlumpf wird unser Aushängeschild »

Wenn Schmid geht, stellt die BDP einen Kandidaten? Nein, das wäre vermessen. Wir wehren uns nur, wenn Widmer-Schlumpf abgewählt werden soll. Wie viel Wähleranteil wollen Sie bei den Wahlen 2011 erreichen? 5 Prozent ist das Minimum. Wir wollen aus eigener Kraft Fraktionsstärke erreichen. Peter,Camenzind@punkt.ch

Hau ab, der Kürbis gehört uns Diese drei Kattas (Lemuren) im Hagenbeck Zoo von Hamburg sind mutige Kerle. Sie fürchten weder die Halloween-Fratze, noch den Fotografen. Die Äffchen mit dem schwarz-weiss geringelten Schwanz denken nur ans Essen. Bild: Keystone


aktuell 7 Am meisten spart die Bevölkerung bei Kleidern und Unterhaltungselektronik. Dies hat der Vergleichsdienst Comparis in einer Umfrage anlässlich des heutigen Weltspartages ermittelt.

Ötzi: Keine Nachfahren mehr Ötzi hat offenbar keine Nachkommen, die bis heute überlebt haben. Forscher in Italien haben Ötzis Erbgut entziffert und herausgefunden, dass die genetische Linie des Eismanns vor rund 300 Jahren ausgestorben ist. Ötzi starb vor etwa

5300 Jahren im Alter von 46 Jahren. Er wurde von einem Pfeil getroffen und dann erschlagen. 1991 fand man die mumifizierte Leiche nahe der italienisch-österreichischen Grenze, heute lagert sie in einem Südtiroler Museum.

highlights

Einbürgerung

Kein Pass für einen Behinderten Versuchshamster. Bild Keystone

Angst und Schmerz für Versuche Zahl der Versuchstiere ist gestiegen Letztes Jahr ist die Zahl der Versuchstiere in der Schweiz um 1,5 Prozent auf 726 000 gestiegen. Die meisten davon sind Mäuse, Ratten, Hamster oder Meerschweinchen. Am stärksten stieg der Bedarf an Versuchstieren in der Ausbildung: um 90 Prozent. Bei der Krankheitsdiagnostik wurden letz-

tes Jahr 20 Prozent mehr Tiere gebraucht. Beim «höchsten Schweregrad» meldet das Bundesamt für Veterinärwesen einen Anstieg von 10 Prozent. Dieser Schweregrad betrifft Versuchstiere, die starke Schmerzen, schwere Schäden oder andauernde Angst erleiden.

Eine Zuger Gemeinde weigert sich, einen behinderten Knaben einzubürgern. Die beiden Töchter der Familie S. aus dem Balkan wurden eingebürgert. Beim geistig und körperlich behinderten Jungen lehnt der Bürgerrat jedoch die Einbürgerung ab, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Das Argument: Wer eingebürgert wird, müsse urteilsfähig sein. Der Knabe könne Vor- und Nachteile einer Einbürgerung nicht abwägen. Die Fachstelle Egalité Handicap nimmt die Absage nicht hin. Sie widerspreche der Bundesverfassung, die Diskriminierung von Behinderten verbietet.

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Ruloff: «Schweiz kommt nicht auf die schwarze Liste» Professor kritisiert den deutschen Finanzminister Peer Steinbrück Bisher hat das Peitschenschwingen des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück nichts bewirkt. Es wird auch nichts bewirken, glaubt Dieter Ruloff, Professor für internationale Beziehungen an der Uni Zürich. «Die Schweiz kommt ganz sicher nicht auf die schwarze OECD-Liste der Steuerparadiese. Dafür bräuchte es einen Konsensbeschluss, der nicht zustande kommen wird.» Steinbrück trete

«Peer Steinbrück tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen» Dieter Ruloff: Professor

wie ein Elefant im Porzellanladen auf. So erreiche er in Bern natürlich

nichts, sagt Ruloff, der aus Nordrhein-Westfalen stammt. Steinbrück hat diese Woche in der Sendung «Beckmann» nachgedoppelt: «Wenn die Schweiz uns Steuerhinterziehung nicht aktiv meldet, müssen wir den Geschäftsverkehr belasten.» Eine diplomatische Tischbombe, die laut Ruloff auch bilaterale Pendenzen wie zum Beispiel das Fluglärmproblem belasten wird. (blu)

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aktuell

Freitag 31. Oktober 2008

Hohe Strafen Zwei Teenager töteten einen 25-Jährigen Weil ein 17- und ein 18-Jähriger ihren Mitbewohner (25) für einen Kinderschänder hielten, töteten sie ihn. Die Unschuldsbeteuerungen des Opfers waren vergebens. Jetzt wurden die beiden vom Landgericht Dessau-Rosslau (Sachsen-Anhalt) zu neun bzw. achteinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt.

Besuch Angela Merkel trifft die Queen Bei ihrer Visite in England besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Queen Elisabeth II. Anschlies­ send traf die Kanzlerin Premier Gordon Brown. Die beiden vereinbarten ein gemeinsames Vorgehen in der Finanzkrise.

Polizisten und Carabinieri halten die Demonstranten davon ab, das Bildungsministerium in Rom zu stürmen. Bild: Keystone

Italien: Schule gegen Staat Huntertausende demonstrierten im ganzen Land gegen die geplante Bildungsreform Fast eine halbe Million Menschen haben sich gestern in ganz Italien an einem Generalstreik im Bildungswesen beteiligt. Massive Demonstrationen gegen die Schulreform legten alle Grossstädten lahm. 60 Prozent aller Schulen blieben geschlossen. An der von den Gewerkschaften organisierten Grossdemonstration in Rom nahmen neben Schülern, Studen-

Merkel bei der Queen. Bild: Keystone

Bausünde Elbtal-Brücke in Dresden wird gebaut

ten, Eltern und Lehrern aus allen politischen Lagern auch Vertreter der Opposition teil. Die oppositionelle Mitte-Links-Allianz kündigte als Reaktion auf die am Mittwoch erfolgte endgültige Verabschiedung der umstrittenen Schulreform

Walter Veltroni: Oppositionsführer

eine Referendumskampagne an. Über eine halbe Million Unterschriften will Oppositionschef Walter Veltroni zur Abschaffung der Reform sammeln. Die Reform sieht die Streichung von 133 000 Stellen im Schulsystem vor.

Bill gibt Gas für Barack Barack Obama und Bill Clinton zelebrieren ihre Versöhnung Fünf Tage vor der Präsidentenwahl in den USA ist Ex-Präsident Bill Clinton erstmals gemeinsam mit dem demokratischen Bewerber Barack Obama

im Wahlkampf aufgetreten. In Orlando im US-Bundesstaat Florida bezeichnete Clinton seinen schwarzen Parteikollegen, als die «Zukunft Ameri-

Der Brückenbau im UnescoWeltkulturerbe Dresdner Elbtal kann von den Naturschutzverbänden nicht mehr gestoppt werden. Damit dürfte Dresden den WeltkulturerbeStatus verlieren.

Erdbeben Vermutlich mehr als 300 Tote in Pakistan Nach dem schweren Erdbeben in Pakistan rechnen die Behörden mit mehr als 300 Toten. Schätzungen zufolge sind rund 46 000 Menschen in der Region obdachlos geworden.

«Berlusconi begeht einen Fehler, wenn er nicht auf die Gesellschaft hört»

Barack Obama und Bill Clinton in Orlando (Florida). Bild: Keystone

kas». Obama habe nicht nur die bessere Philosophie und Politik, sondern auch die besseren Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen, sagte Clinton vor begeisterten Parteianhängern. Clinton war ein angespannte Verhältnis zu Obama nachgesagt worden, nachdem dieser Clintons Frau Hillary im erbittert geführten Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten ausgestochen hatte. Bill Clinton hatte Obama bereits auf dem demokratischen Nominierungsparteitag Ende August in Denver seine volle Unterstützung zugesagt. Zu einem gemeinsamen Auftritt war es im Wahlkampf bislang aber nicht gekommen. (sda)

«Berlusconi begeht einen grossen Fehler, wenn er nicht auf die Forderungen der Gesellschaft hört», sagte Veltroni, der sich an die Spitze eines Demonstrantenzugs in Rom setzte. Silvio Berlusconi liess sich von den Protesten nicht einschüchtern. Die Demonstrationen seien von der Linken angestiftet. Er sei zu keinen Änderungen der Reform bereit. (sda)

Haider-Unfall

Kein Gift, nur Alkohol Jörg Haider, der vor knapp drei Wochen tödlich verunglückte österreichische Politiker, hatte weder K.o.-Tropfen noch ein anderes Gift oder Drogen im Blut, nur jede Menge Alkohol. Das berichtete Rechtsmedizinerin Kathrin Yen gegenüber Bild-Online. Die Ärztin hatte die Leiche Haiders geöffnet und toxikologischen Untersuchungen veranlasst. (red)

Haiders Unfallauto. Bild: Keystone


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Freitag 31. Oktober 2008

Wer selber scannt, spart Zeit «Passabene» bewährt sich – Coop will das Selfscanning-System in allen grösseren Filialen anbieten Das Produkt aus dem Regal nehmen, mit einem handlichen Gerät einscannen und in der Einkaufstasche verstauen: Mit dem Selfscanning-System «Passabene» können im Coop die Produkte gleich selbst „eingetippt“ werden. An der Kasse muss dann nur noch der Gesamtbetrag bezahlt werden. Keine Wartezeit, kein Umpacken: Inzwischen bietet Coop das neue Kassensystem in 80 Filialen der Schweiz an. Weitere Filialen Die Bilanz ist positiv: «‹Passabene› findet bei den Kunden eine grosse Akzeptanz», sagt CoopSprecher Nicolas Schmied. Die Filialen mit «Passabene» erzielen damit bereits zwischen 15 und 20 Prozent ihres Umsatzes. In einigen Läden mussten die «Passabene»-Geräte sogar aufgestockt werden. So zum Beispiel im Einkaufszentrum Anzeige

Spar-Tipp

Niedrigere Prämien mit HMO und Telmed Wer nicht nur zur günstigsten Kasse wechselt, sondern sich auch für ein alternatives Modell entscheidet, spart zusätzlich: Vor allem in Städten wird das HMO-Modell angeboten. Mit diesem Modell kann man bis zu 25 Prozent an Prämien sparen. Als Gegenleistung verpflichtet man sich, im Krankheitsfall zuerst das HMO-Ärztezentrum aufzusuchen. Ausgenommen sind Notfälle. Andere alternative Versicherungsmodelle sind das Hausarzt- und das Telmed-Modell. Telmed-Versicherte wenden sich vor dem ersten Arztbesuch an eine telefonische Beratung. www.comparis.ch

Gerät fassen, Produkte einscannen und Zeit sparen: «Passabene» von Coop. Bild: Keystone

Coop-Grüze: Die Winterthurer Filiale startete mit 50 Geräten und bieten heute deren 120 an. «Am Wochenende reichte das Angebot nicht mehr aus», sagt

Daniel Steiner von Coop Ostschweiz. Was vor allem für Grosseinkäufe gedacht war, wird heute auch für kleinere Einkäufe genutzt. Schmied:

«Wir entscheiden 2009 über einen Ausbau.» Langfristig sollen alle grösseren Filialen «Passabene» anbieten. dorothea.schlaepfer@punkt.ch


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zentralschweiz

Kantonsingenieur Rolf Bättig ersetzt 2009 Fredy Rey Der Luzerner Regierungsrat hat Rolf Bättig zum neuen Kantonsingenieur und Leiter der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur gewählt. Bisher war der 52-jährige Bauingenieur dort Abteilungsleiter Bau. Er wird sein neues Amt am 1. Mai 2009 antreten und Fredy Rey, der nach siebenjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt, ersetzen.

Luzern Mehr Sicherheit für Velofahrer Die Haldenstrasse erhält auch stadteinwärts einen durchgehenden Velostreifen. So soll die Sicherheit für Fahrradfahrer verbessert werden. Schon mehrmals wurde beantragt, das Quai für den Radverkehr zu öffnen. Nach eingehender Prüfung wurde das Risiko bei einer Rückführung der Velos auf die Strasse im Bereich Schweizerhofquai jedoch als zu hoch eingeschätzt.

Freitag 31. Oktober 2008

Konzession: TeleTell oder Tele1 ? Zwei TV-Stationen wollen auf dem Platz Luzern Bilder in die gute Stube senden. Wer macht das Rennen?

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation gibt heute bekannt, wer in der Zentralschweiz künftig auf Sendung geht. Um eine Konzession beworben haben sich der Lokalsender TeleTell und die LZ Medien mit Tele1. TeleTell-Geschäftsführer Bruno Hollenweger nimmt es gelassen, von Nervosität keine Spur:

«Wir haben ein Nein und ein Ja durchgespielt. Wir sind bereit. Mit oder ohne Konzession.» Bei einem negativen Entscheid würde er sich jedoch den Gang ans Bundesgericht vorbehalten, betont Hollenweger. Erwin Bachmann, CEO LZ Medien, nimmt es ebenfalls ­locker und erklärt: «Wir haben ein gutes Gesuch eingereicht. Die Chancen stehen fifty-fifty.» Bekommen die LZ Medien den Zuschlag, könnte Tele1 frühestens nächsten Herbst auf Sendung gehen. Langes Warten auf Entscheid Nicht ganz so locker beschreiben die beiden Bewerber die lange Wartezeit. Denn das Da-

TeleTell-Geschäftsführer Bruno Hollenweger. Bild: sub

tum der Bekanntgabe wurde dreimal verschoben. «Ein Bremsklotz für Planung und Projekte», ärgert sich Hollenweger. Auch Bachmann muss mit der Studioeinrichtung zuwarten. Wie würde er auf ein Nein

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ICH BIN AUF GUTEM WEG. > Koch EFZ > Dipl. Hôtelier-Restaurateur

HF

«Gastfreundschaft neu erfinden»

Eine Initiative von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt

reagieren? «Wie schon gesagt, das Gesuch ist gut. Ich bin optimistisch.» Bei einem Nein werde es politisch, meint Bruno Hollenweger. «Dann kommt die Frage der Marktdominanz.» sandra.ziegler@punkt.ch


zentralschweiz 11

Freitag 31. Oktober 2008

Busfahrer bleibt cool – trotz zertrümmerter Frontscheibe Turbulenter Tag gestern bei den Luzerner Verkehrsbetrieben Die Angestellten der Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) waren gestern gefordert. Der Schneefall stürzte den Pendlerverkehr der Leuchtenstadt in ein Chaos. Mittendrin «.ch»-Journalistin Sandra Ziegler. Zerborstene Frontscheibe Glück im Unglück hatten die unverletzten Fahrgäste der Linie 25. Auf der Höhe des englischen Friedhofs krachte es um 7.40 Uhr laut. Busfahrer Hans Bossert legte eine Vollbremsung hin. Ein dicker Ast hatte die Frontscheibe des Wagens zerborsten und den Seitenspiegel abgerissen. Bossert blieb die Ruhe selbst, stieg aus, zog sein Handy aus der Tasche und fotografierte das Malheur. Danach stieg er zurück in den Bus und setzte die Fahrt fort. «Hätte ich keine Nerven, wäre ich im falschen Beruf!» Neben guten Nerven besitzt vbl-Chauffeur Hans Bossert

Nichtraucherschutz

Qualmen ja, aber...

Im Kanton Zug darf in kleinen Restaurants weiterhin geraucht werden. Der Kantonsrat hat gestern das Gesundheitsgesetz verabschiedet. Befürworter eines stärkeren Nichtraucherschutzes fassen eine Initiative ins Auge. Gemäss dem neuen Gesetz sind in grösseren Gaststätten bediente Raucherräume gestattet. In Beizen, die kleiner als 80 Quadratmeter sind, soll dagegen weiterhin geraucht werden dürfen. Der entsprechende Antrag von vier Parlamentariern aus der SP, CVP, FDP und SVP wurde mit 46 zu 32 Stimmen gutgeheis­ sen. Rund 25 Prozent der knapp 450 Zuger Restaurants sind kleiner als 80 Quadratmeter. Werbung für Tabakwaren und alkoholische Getränke wird jedoch verboten, sofern sie von öffentlichem Grund her einsehbar ist. (sda)

«Hätte ich keine Nerven, wäre ich im falschen Beruf.»

Wintereinbruch 80 Einsätze und kein Strom in der Region Die grossen Nassschneemengen haben gestern an verschiedenen Orten im Kanton Zug und im luzernischen Littau Stromausfälle verursacht. In Walchwil floss am Morgen während mehr als einer Stunde kein Strom. Im Kanton Luzern gingen rund 80 Meldungen über umgestürzte Bäume und Verkerhsbehinderungen ein. Unter anderem wurden auch Busoberleitungen beschädigt. Insgesamt waren im Luzernischen 21 Feuerwehren bei Räumungsarbeiten im Einsatz

Uri Wegen Schnee von Strasse abgekommen

Hans Bossert: vbl-Chauffeur

Die Frontscheibe von Bosserts Bus wurde total zerborsten. Bild: sam

auch Charme. Trotz schwierigsten Fahrverhältnissen blieb der Chauffeur aus Leidenschaft stets freundlich und zuvorkommend. «Wenn der erste Schnee kommt, brauchts halt

Zeit», betonte Hans Bossert. Auf der Linie 1 kam es gestern ebenfalls zu einem Unfall. Der Trolleybus prallte mit einem Auto zusammen. Auch in diesem Fall wurde niemand ver-

Tödlicher Faustschlag Geständiger Täter wollte nicht töten In Anbetracht der Folgen scheint das Tatmotiv des 23-jährige Tibeters zu banal, um wahr zu sein. «Er hat uns verbal beleidigt. Das wollte ich mir nicht gefallen lassen. Deshalb habe ich ihn geschlagen. Ich wollte ihn aber sicher nicht umbringen.» Das gab der Angeschuldigte laut Polizei zu Protokoll. Letzten Samstag

wurde ein 28-jähriger Engländer vom mutmasslichen Täter mit einem Faustschlag niedergestreckt. Das Opfer ist am Sonntag im Spital gestorben. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung hat die Kantonspolizei Luzern am Montag den tatverdächtigen Tibeter in Kriens festgenommen. Seither sitzt er in Untersuchungshaft. (red/sub)

Kerzen, Briefe, Blumen an der Siedenhofstrasse. Bild:sam

letzt. Ende gut, alles gut? Fast. «Frau Holle kostete uns einige tausend Franken», zog vbl-Direktor Norbert Schmassmann eine erste Bilanz. sandra.ziegler@punkt.ch

Internetbetrüger

Falsches Spiel im Netz Seit Anfang Jahr sind bei der Kantonspolizei Schwyz rund 30 Betrugsanzeigen im Zusammenhang mit Internetgeschäften eingegangen. Laut Mitteilung von gestern soll unter anderem ein vermeintlicher Anbieter eines Oldtimerfahrzeuges angegeben haben, die Vorauszahlung über das Internet-Auktionshaus eBay abwickeln zu wollen. Nach Eingang der Zahlung wurde der Termin für die Übergabe des Autos abgesagt. Der Käufer erfuhr erst danach, dass die Aufforderung zur Kauf­ abwicklung gefälscht worden war. Deshalb warnt die Kantonspolizei davor, bei InternetAngeboten von unbekannten oder internationalen Geschäftspartnern eine Vorauszahlungen zu leisten. Sie rät, ausschliesslich Ware gegen Geld zu tauschen. (sda/sub)

Aufgrund der Schneefälle hatte die Kantonspolizei Uri allerhand zu tun. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es zu vier Verkehrsunfällen. Bei allen kamen die Fahrzeuge jeweils auf der verschneiten Strasse ins Schleudern und kollidierten mit den Leitplanken. Verletzt wurde dabei niemand – der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Schwyz Vierjährige von Auto angefahren Gleich zwei Mal wurden am Mittwochabend im Kanton Schwyz Fussgänger auf dem Zebrastreifen angefahren. In Siebnen war es ein vierjähriges Mädchen, in Goldau eine 87-jährige Frau. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurden beide leicht verletzt und mussten hospitalisiert werden.

Support für den FCL Kinder dürfen gratis an den Match Die CSS ist nicht nur Sponsor des Fussballclubs Luzern, sondern will künftig auch beim «Füllen des Stadions» mithelfen. Pressesprecherin Sandra Winterberg: «Das bringt Stimmung und spornt an. Deshalb bekommen Kids bis 16 Jahre in unserer Filiale an der Seidenhofstrasse ein Gratisticket für den Match am Sonntag.» Dann spielt der FCL gegen Bellinzona. Die Aktion sei gut angelaufen, von den 650 Tickets sei die Hälfte bereits weg.


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wetter

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Heute

Region Schaffhausen

Basel

1° 7°

3° 9°

St.Gallen

-1° 8°

Zürich

Sursee

-1° 9° -1° 9°

Bern

Jörg Kachelmann: „Meteocentrale.ch: Damit in der Schweiz niemand mehr vom Wetter überrascht wird. Mit 200 ExtraWetterstationen in Stadt und Land.“

1° 8°

Luzern

-2° 7°

Chur

Fribourg 0° 8°

St.Moritz 2° 11°

Genève

Sion

Luzern

1° 9°

3° 12°

1° 9°

4° 8°

Hochdorf

Willisau

Schüpfheim

1° 9°

-4° 4° 1° 9°

Locarno 7° 9°

www.meteocentrale.ch

Aussichten

Sonnenseite für Ihre Werbung. Wetter 39 x 60 mm CHF 750.– Regionalausgaben auf Anfrage Infos: 058 680 45 10 oder anzeigen@punkt.ch

Horoskop

Wassermann

Liebe: Wissen Sie nicht recht, ob Sie Ihrem Partner eine Aussage abnehmen wollen? Vertrauen Sie ihm. Job: Nicht immer läuft alles nach Ihren Wünschen. Gewöhnen Sie sich schnellstmöglich an eine Situation. 21.1. – 18.2.

Fische

Liebe: Unternehmen Sie etwas gemeinsam mit Ihrem Partner. Zweisamkeit schenkt Ihnen Energie. Job: Ihr Chef überträgt Ihnen eine wichtige Aufgabe? Sie sind wie gemacht für diesen Auftrag. 19.2. – 20.3.

Widder

Liebe: Heute werden Sie eine interessante Bekanntschaft machen. Flirten liegt auch drin. Job: Mischen Sie sich nicht in die Aufgaben einer Kollegin ein. Sie muss selber lernen, wie sie Fehler umgeht. 21.3. – 20.4.

Bergwetter

Ferienwetter

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

4° 13°

6° 13°

6° 14°

6° 12°

5° 12°

Weekend

Temperatur

Regenrisiko

Nächstes Übernächstes

max 15 ° °C max 10 °

10 % 40 %

5 Std 4 Std

Mond

Mondphasen

Kalendarium

Sonne

Namenstag Melanie Wolfgang

07:08

17:12

Stier

Liebe: Fühlen Sie sich mit Ihren Gedanken und Gefühlen allein gelassen? Ihr Partner soll Ihnen helfen. Job: Wissen Sie nicht Recht, ob Sie ein Angebot annehmen sollen? Fragen Sie Ihren Chef um ehrlichen Rat. 21.4. – 20.5.

10:01

18:03

Sonnenstunden

13.11.

Happy Birthday!

Zwillinge

Liebe: Auch eine Beziehung soll Grenzen kennen. Sie sollten sich bemühen, diese einzuhalten. Job: Jemand versucht Ihnen Ihre Aufgaben wegzunehmen? Sorgen Sie für klare Richtlinien. 21.5. – 21.6.

Krebs

Liebe: Haben Sie einen potenziellen Partner im Auge? Finden Sie soviel wie möglich über ihn heraus. Job: Diesmal lohnt es sich nicht, nach Perfektion zu streben. Es wird Schnelligkeit verlangt. 22.6. – 22.7.

27.11.

Bangkok Bombay Buenos Aires Chicago Hongkong Johannesburg Kairo Los Angeles Manila Mexiko Stadt Miami Montreal Nairobi New York Peking Reykjavik Rio de Janeiro San Francisco Singapur Sydney

dichte Wolken sonnig sonnig heiter wolkig heiter sonnig wolkig Wolken heiter wolkig bewölkt heiter kaum Wolken sonnig Regen wolkenreich dichte Wolken etwas Sonne heiter

Löwe

Liebe: Sie sollten ein Angebot Ihres Partners annehmen und gemeinsam übers Wochenende verreisen. Job: Überlassen Sie die nervenaufreibenden Aufgaben anderen. Sie haben sich Ihre Freizeit verdient. 23.7. – 23.8.

Jungfrau

Stefanie Kloss (24) Die am 31. Oktober geborene Stefanie ist die Stimme der deutschen Rockband Silbermond (Das Beste). Weiter feiern heute: John Candy (1950), kanadischer Komiker und Schauspieler. Marco van Basten (1964), holländisches FussballDenkmal.

Liebe: Sind Sie mit Ihrer aktuellen Situation nicht mehr zufrieden? Dann wird es Zeit, etwas daran zu ändern. Job: Folgen Sie dem Rat eines Arbeitskollegen. 24.8. – 23.9.

Waage

Liebe: Sie fühlen sich von den Komplimenten eines Bekannten geschmeichelt? Bitten Sie ihn um ein Date. Job: Sie sollten mit einer Entscheidung nichts überstürzen. Sie haben noch Zeit. 24.9. – 23.10.

31 ° 35 ° 26 ° 19 ° 32 ° 31 ° 27 ° 25 ° 31 ° 21 ° 25 ° 11 ° 30 ° 19 ° 18 ° 8° 26 ° 21 ° 32 ° 37 °

Pilatus Rigi Titlis Jungfraujoch Lauberhorn Kl. Matterhorn Corvatsch

3° wolkig 4° wolkig -2° wolkig zeitw. Schnee -8° bedeckt 2° bedeckt -10° zeitw. Schnee -5°

3000m

-4 °

2000m

1000m

Nebelobergrenze Nullgradgrenze Schneefallgrenze

----- m 2400 m ---- m

Skorpion

Liebe: Im Moment geht es Ihnen wunderbar. Sie sollten die Situation nutzen, um Pendenzen zu erledigen. Job: Arbeiten Sie mit einem Bürokollegen zusammen. Dies bringt Ihnen beiden nur Vorteile. 24.10. – 22.11.

Schütze

Liebe: Lassen Sie sich nicht von Aussagen verunsichern, die man Ihnen nicht persönlich mitgeteilt hat. Job: Erfolg braucht Zeit. Sie sollten sich selbst nicht unter Druck setzen. 23.11. – 22.12.

Steinbock

Liebe: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und erzählen Sie davon einer Freundin. Sie wird es bestätigen. Job: Nehmen Sie sich eine Woche frei. Sie haben es sich wahrlich verdient. 23.12. – 20.1.


arena 13

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D

er Zeitgeist, wie man weiss, wandelt sich schnell. Die Achtzigerjahre etwa waren die Zeit der Exhibitionisten – auffallen um jeden Preis. Die Neunzigerjahre waren die Zeit der Hedonisten – Genuss um jeden Preis. Nun leben wir im Jahrzehnt der Moralisten.

Klaus Schwab, der

Gründer des Davoser Weltwirtschaftsforums (WEF) ist nun auch unter die Moralisten gegangen. An seinem Gipfeltreffen der Spitzenmanager, so beklagt er, sei es nur noch um flotte Partys gegangen. Champagner und Gänseleber statt Rettung der Welt.

Rote Karte Grüne Karte kurt.zimmermann@punkt.ch

Die rote Karte für Schwab ist unvermeidlich. Sie ist dunkelrot. Er wirft sich dem aktuellen Zeitgeist opportunistisch an den Hals, der nun auf alle Exzesse der Managerkaste eilfertig spuckt. Dabei hat genau das WEF die Selbstüberschätzung dieser Spezies gezielt gefördert.

Kurt W. Zimmermann, Unternehmensberater und Kolumnist der Weltwoche

«Schwab machte Davos zum Schauplatz der Eitelkeiten.»

Schwab machte Davos

zum selbstgefälligen

Leserfoto des Tages Der Spiegel an der Strasse zeigt, dass es bei uns Winter geworden ist.

Schauplatz der Eitelkeiten. Die Anwesenden aus aller Welt sonnten sich in der prickelnden Gewissheit, hier und nur hier werde die Zukunft der Welt entschieden. Darum prickelte es natürlich auch abends im Glas.

Leid tun mir nur die

wackeren Demonstranten, die Jahr für Jahr in der Davoser Kälte gegen die Elite am WEF protestierten. Sie protestierten, wie sie glaubten, gegen die arroganten Entscheidungsträger über die Zukunft der Welt. Wie wir nun wissen, protestierten sie aber nur gegen Champagner und Gänseleber.

Senden Sie ein MMS mit Foto und TEXT LESER sowie Angaben zu Bild und Person an 970 (1.50/MMS). Oder per E-Mail (Betreff Leserfoto) an leserfoto@punkt.ch. Die Bilder finden Sie auch auf www.punkt.ch

Ana Schnider, Herisau Anzeige

Also Frau Nörgeli Liebe Frau Nörgeli

Meinungen zum neuen «.ch»

Ich meine, dass das neue «.ch» die spannendste Pendlerzeitung der Schweiz ist. Was meinen Sie?

Und was ist Ihre Meinung? www.punkt.ch/restart

Also ich lüge Sie nicht an, aber ich muss Ihnen nun wirklich einmal zu Ihrer Kolumne herzlich gratulieren. Sie sind immer eine wirkliche Aufstellerin, oft auch die des Tages. Sie nörgeln positiv und putzen auch unter den Teppich gekehrtes hervor! Sie pflegen alle Räume und Höhlen und bringen Missstände ans funkelnde Licht. Sollten diese, wider unser beiden positivem Erwarten, wieder untertauchen, bleibt sicher etwas haften! Ich wünsche Ihnen weiterhin grossen Elan und kräftige Putzwut! Zum Wohle und zur Gedankenanregung aller! Einen schönen Tag und Hopp de Bäse! Urs Amiet

Leserbrief des Tages

Lust vergangen Kolumne Evas Paradies Mittwoch, 29. Oktober

Grüezi Frau Camenzind Sehr wohltuend, Ihre Aussage in «.ch», dass es Ihnen ob der Beschreibungen in Charlotte Roches «Feuchtgebiete» fast übel wurde. Auch mir verging die Lust am Lesen sehr schnell. Lieber lese ich wieder etwas von ihnen. Machen Sie also weiter so, ich freue mich drauf! Brigitte WeidmannHäusermann, Degersheim

Sags doch schnell per SMS Du möchtest jemanden grüssen? Du suchst die geheimnisvolle Woman in Red aus dem Zug? Sende SALI und den Text an 970 (70 Rp./SMS).

ech grüeße meni beschte arbetzkolleginne vom wäsmeli fele und manu er sind so zwägi froue! ha euch meeega gärn und schafä gärn met euch zämmä!!!grueß säbi Ich grüße meine beste kollegin Nermin vo Glattfelden und möchte ihr sagen das ich sie auch sehr lieb habe und das leben auch ohne sie langweilig wäre. Bin froh das ich dich habe. Seni seviyorum öptüm canim benim, Nihan. LORE TRISHA UND SHANNON:HA EU LIEB.PAPI

liebe den du liebst, haße den du haßt, aber haße niemals den du geliebt hast. Feedback bitte an 0765268450 danke. marc s. min shaadz will dr nur sega das alles fuer mi bish te quiero Wer möchte und kann einem Invalidenrentner 37 gi aus Hauptwil (TG) eine Arbeit geben damit er etwas dazuverdienen kann? Freue mich auf Antwort D. Leu


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people

Duffy: Endlich Treffen mit Goldberg New-Soul-Star Duffy (24) begegnete vor laufenden Kameras einem ihrer Kindheitsidole. Die britische Sängerin («Mercy») war zusammen mit Schauspielerin Whoopi Goldberg (52) Gast in der amerikanischen Talkshow «The View».

Hammer

des Tages Brad Pitt und Angelina Jolie weilen derzeit in Berlin. Mit dabei: ihre sechs Kinder und deren sechs Kindermädchen. Damit die Nannys die Kleinen in der deutschen Hauptstadt herumkutschieren können, hat die Firma Volkswagen dem schwerreichen HollywoodPaar nicht weniger als 20 Autos zur Verfügung gestellt. (cat)

Style

Check Ja, wir lieben Amerika – auch wenn die Pommes frites von den Franzosen erfunden wurden. Die Flagge ihrer Wahlheimat als schlecht geschnittenes Hemd an einem öffentlichen Anlass zu tragen, geht aber doch zu weit, liebe Rachel Griffiths. Australier sind in Hollywood bekanntlich gut gebucht – da müssen Sie sich nicht mehr einschleimen. (cat)

Vic Beckham: Unterwäschemodel Für den italienischen Designer Giorgio Armani wird sich Victoria Beckham (34) bis auf die Unterhose ausziehen. Wie die US-Zeitschrift «Us Weekly» berichtete, ist das frühere Spice Girl zum Model von Armanis WäscheKollektion auserkoren worden, die im Frühjahr vorge-

stellt werden soll. Als «StilIkone» und «dynamische Lady» sei Beckham genau die Richtige, schwärmte der Designer in einer Pressemitteilung. Sie tritt damit in die Fussstapfen ihres Gatten David Beckham, der sich kürzlich für die Winter-Kollektion des Italieners auszog.

Jennifer Aniston: Total sauer auf Pink

Madonna: Wieder Kontakt mit Ritchie

Zickenkrieg unter VIPLadys: Jennifer Aniston soll ausser sich vor Wut sein, weil Pink sie angeblich als dumm bezeichnet hat. Die Schauspielerin hat ihren Freunden jetzt sogar verboten, jemals wieder mit der Sängerin zu sprechen.

Die amerikanische Popdiva Madonna soll zum ersten Mal seit Wochen mit NochEhemann Guy Ritchie telefoniert haben. Im Gespräch sei es laut Insidern darum gegangen, Details zum Scheidungsverfahren freundschaftlich zu klären.

Heute Arzt, morgen Bauer und Fluglotse Schauspieler Leonardo Nigro wird von Angeboten überhäuft Erst vorgestern klingelte es bei Leonardo Nigro. Eine Anfrage für eine Hauptrolle in «Tatort». «Und das Schöne ist», sagt Nigro, «ich soll für einmal im deutschen Fernsehen nicht den Kriminellen, sondern einen Kommissar spielen.» Leonardo Nigro ist in der Schweiz schon lange nicht mehr nur als Italiener oder Secondo gefragt. In der Ärzte-Serie «Tag und Nacht» auf SF 1 spielt er Doktor Aebi, als hätte er nie etwas anderes getan. Im Film «Sennentuntschi», den Regisseur Michael Steiner («Mein Name ist Eugen», «Grounding») zurzeit dreht, wird Nigro als verwahrloster Bündner Bauer zu sehen sein. Schon abgedreht ist «Der Fürsorger», der nächstes Jahr in die Kinos kommt. Dort verkörpert Nigro den einzigen Freund eines Hochstaplers. Als Sprungbrett in die grosse Filmwelt sieht der 35-Jährige

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Schauspielerin Rachel Griffiths an der Eröffnung des Neil Lane Stores in Los Angeles. Bild: Getty

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alloween ist auch in Hollywood eine todernste Sache. Wer etwas auf sich hält, tummelt sich an einer der vielen VIP-Partys, die Tinseltown in der Nacht auf Allerheiligen feiert. Kultstatus hat etwa die alljährliche Sause bei Model Heidi Klum. Bei wem sonst? Die notorische Frohnatur aus Köln ist für ihren Kostüm-Fetisch bekannt. Letzte Fasnacht steckte sie sich und den armen Seal ganz ungeniert in ein Krokodilskostüm. Egal, wenn Heidi ruft, kommen sie alle.

Leonardo Nigro: Heute Abend wieder als Doktor Aebi in «Tag und Nacht» auf SF 1. Bild: SF

aber seine Rolle in einer italienisch-deutschen Grossproduktion. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die sich als Buch «Maria, ihm schmeckts nicht!» bereits über

zwei Millionen Mal verkauft hat. Dort dreht Nigro mit dem italienischen Superstar Lino Banfi. Banfi spielt einen Schwiegervater, Nigro verkörpert ihn in jungen Jahren.

Catharinas VIP-Woche

Nächste Woche steht Nigro für «Das Unglück von Überlingen» vor der Kamera. Er spielt einen Arbeitskollegen des Lotsen, der umgebracht wurde. christina.varveris@punkt.ch

sein. Man nehme eine braune Perücke, ein langweiliges Deux-Pièces und eine hohe Piepsstimme – voilà, so erschreckt man seine liberalen Künstlerkollegen glatt zu Tode.

vip@punkt.ch

Konkurrenz für die coolste Party hat sie mittlerweile von Kate Hudson bekommen. Um allfälligem Zickenterror vorzubeugen, hat die ihre Fete schon letzten Samstag gefeiert. Für den gruseligsten Moment sorgte Cindy Crawford: Sie

verkleidete sich als Amy Winehouse – weisser Puder auf der Nasenspitze inklusive.

Am beliebtesten beim «Promis erschrecken Promis im Promi-Kostüm» dürfte dieses Jahr aber Sarah Palin

Unfreiwillig vorgefeiert zu haben scheint indes Mickey Rourke. Der Schauspieler torkelte am Mittwoch mit offenem Hosenstall und pinken Unterhosen durch London. Und eine perfekte «Mike Myers»-HalloweenMaske trägt er wegen zu vieler Facelifts ohnehin jeden Tag.


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Dr. Beat Richner, Kantha Bopha Children’s Hospitals Siem Reap Angkor /Phnom Penh, den 31.10. 2008

47 Fälle von Hirnhautentzündungen 61 Fälle von Hirnstammentzündungen allein am 25.Oktober 2008 47 Kinder lagen mit eitrigen und tuberkulösen Hirnhautentzündung, 61 Kinder mit Hirnstammentzündung, am 25. Oktober 2008 in unseren 5 Spitälern. Wer kümmerte sich sonst um diese Kinder, ist die bange Frage! Kantha Bopha ist der einzige Ort, wo diese Kinder in Kambodscha korrekt und effizient behandelt werden. Zudem kostenlos, denn 85% der Kambodschaner könnten eine solche Hospitalisation nicht bezahlen. Sie müssten dazu Geld ausleihen, Ochs, Pflug und Land veräussern und würden daran schliesslich wirtschaftlich zugrunde zu gehen. Im Falle der japanischen Hirnstammentzündung, die in unseren Spitälern 30% aller Hirnstammentzündungen ausmacht, ist eine gute und wirksame Impfung erhältlich. Alle Kinder in Vietnam, alle Kinder in Thailand werden kostenfrei geimpft. Nur in Kambodscha nicht!Warumnicht,istdiebangeFrage!KanthaBophaimpftseitzwei Jahren 1500 Kinder pro Tag, kostenfrei. (Uns kostet diese Kampagne 7 Millionen). Was sind die Gründe, die zu dieser faktischen Diskriminierung des kambodschanischen Kindes führen? Die unsägliche Korruption? Kantha Bopha ist ohne Korruption. Seit 17 Jahren. U.a. auch darum weisen die Spitäler das weltweit beste Verhältnis Kosten/Heilungsrate aus. Korruption ist im Gesundheitswesen ein Killer. Und arg verbreitet in Kambodscha. Darum wird auch der Beitrag der kambodschanischen Regierung, nun 2 Millionen pro Jahr, auf Geheiss von Premierminister Hun Sen unserer Stiftung, mit Domizil in Zürich, überwiesen. Korruption ist des Teufels! Nur muss man in der Beurteilung auch gerecht bleiben: es waren die europäischen Kolonialmächte, die diese in fernen und ”schwächeren” Ländern eingeführt haben. Mit der Art und Weise wie sie da regierten, wie sie da lebten und wie sie das Land ausbeuteten. Am 9. November feiert Kambodscha 55 Jahre Unabhängigkeit von der damaligen Kolonialmacht Frankreich. Eine nicht so lange Zeitdauer, schliesslich. Zu erwägen, ob zu dieser faktischen Diskriminierung des kambodschanischen Kindes auch geopolitische, strategische und wirtschaftliche Beweggründe von irgendwem und irgendwoher führen, fehlt mir die Kompetenz. Ich bin und bleibe Kinderarzt.

Bond-Girl liebt auch privat schnell Das neue Bond-Girl Olga Kurylenko hat in ihren 28 Jahren schon viel erlebt. Zweimal hat sie sich im Hafen der Ehe niedergelassen und zweimal hat sie die Anker wieder gelichtet. Sie empfindet die Scheidungen aber nicht als trauriges Erlebnis, wie sie im Interview mit der «Sun» sagt. Die Ukrainerin wurde im zarten Alter von 13 Jahren als Model entdeckt. Der Erfolg kam schnell. Doch damit macht man sich nicht nur Freunde. Die russischen Kommunisten werfen Kurylenko nun Verrat der sozialistischen Bild: Getty Ideale vor, weil sie den englischen Spion Bond küsst.

Nur dank den Spenden in den vergangenen 17 Jahren aus der Schweiz, bereits über 300 Millionen USD, konnte diese faktische Diskriminierung verhindert werden, konnten Hunderttausende von Leben gerettet werden und Abertausende von Kindern vor Invalidität oder chronischer Krankheit bewahrt werden. Wir danken Ihnen für Ihre weitere und dringende finanzielle Unterstützung. Jede Ihrer Spenden hilft heilen, retten und vorbeugen. Dr. Beat Richner, PC 80-60699-1 http://www.beat-richner.ch

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dolce vita

Aufgefallen: Jagdtrophäe Gygax Die Werbeagentur TBWA Zürich inszeniert Fussballer Daniel Gygax für die Lancierung der Playstation Network als Jagdtrophäe. In der virtuellen Liga kann sich jedermann mit dem Nati-Kicker messen – und ihn laut Kampagne «an die Wand spielen». Der gamebegeisterte Fussballprofi tritt in der Playstation-Liga unter dem Namen «Gygax 7» an.

Freitag 31. Oktober 2008

Bewerben Sie sich jetzt! Sie sind mindestens 18-jährig und wollen sich sexy stylen und professionell fotografieren lassen? Senden Sie Bild, Adresse und Angaben zu Ihrer Person mit dem Betreff HOTSHOT per MMS an 970 (1. 50 Fr. /MMS). Oder per E-Mail mit dem Betreff Hot Shot an hotshot@punkt.ch

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Agentur/Auftrag: TBWA Zürich/Sony Playstation Schweiz

Die belgische Grossstadt Antwerpen ist nicht bloss eine der schönsten Städte Europas. Hier ist auch alles zu Hause, was einen schön macht: Modeschulen, Kleidergeschäfte, Diamantwerkstätte und Schmuckläden. Wer hier ein unvergessliches Wochenende verbringen will, der sollte das grosse Portemonnaie mitnehmen. Weitere Infos: www.flandern.com, tägliche Flüge ab Basel und Zürich über Brüssel

Angesagt: Dots Gloves fürs iPhone Mit diesen Handschuhen kann man sein iPhone auch in der kalten Jahreszeit bedienen, ohne kalte Hände zu bekommen. Dank den Metallplättchen an den Fingern lassen sich damit auch andere Touchscreen-Geräte wie der iPod Touch oder die Nintendo DS benutzen. Gesehen für ca. 25 Fr. auf www.dotsgloves.com

Oase: Planschen im Seerosenbad

Erhältlich für 25 Fr. im Fachhandel

Es gibt weiss Gott nichts Betörenderes als das erfrischende Bad im verwunschenen Teich. Inmitten eines Meers von Seerosen steigt Frau und Mann danach wie neu geboren aus dem Nass. Jetzt gibt es die Seerose auch virtuell für die Wanne zu Hause – als Stöpsel, passend auf jeden Abfluss.

Fotos: Paolo Foschini, Styling: Gorica Atanasova

Unterwegs: Flanderns funkelnder Diamant

Ariane (19) wünscht sich eine Reise um die Welt Name: Ariane Alter: 19 Beruf: Informatik Applikationsentwicklung Hobbys: Tanzen, Basketball Das mag ich: Aufgestellte Personen,

Essen, Reisen Das hasse ich: Lügen Bei diesem Mann werde ich schwach: Michael Copon Mein grösster Wunsch:

Einmal um die Welt reisen Hier findest du mich: In Zürich Meine Kreditkarte überziehe ich für: Essen und Ferien

Das Ding: Diamant-Nuggi für den Nachwuchs

Sound: Klein Jimi Blue macht auf grossen Rapper

Man muss die Kleinen ja rechtzeitig an die Standards gewöhnen: Beispielsweise mit einem Diamant-Nuggi aus 278 Kleinststeinen – und damit der kleine Snob das Ding auch jederzeit wieder fi ndet, ist noch der Name miteingraviert – das Teil hat schliesslich auch seinen Preis. Gesehen bei www.personalizedpacifiers.com für knapp 20 000 Fr.

An Selbstbewusstsein mangelt es Uwe Ochsenknechts Sohn nicht: «The King is Back» rappt er gleich im ersten Song. Um seine grossen US-Vorbildern vom Thron zu stossen, müsste Jimi Blue aber noch Klassen besser werden. Die Teenieherzen dürfte der 16-Jährige trotzdem erobern. CD: Jimi Blue, «Sick Like That», Universal.


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ausgeh tipps

Pure Hip-Hop Mixtape Release Party Pure Hip-Hop ist die Party, an der Hip-Hop gross geschrieben wird. Auf dem Plattenteller drehen Hochkaräter wie 2Pac, The Roots, De La Soul, Notorious B.I.G. und viele mehr. DJ At-Aki & Pad Riot stellen das neue Mixtape vor und TFM sorgen für Live-Spektakel. Für alle, die gerne auf die goldene Ära zurückblicken. Freitag, 31. Oktober, 22 Uhr, Knascht, Luzern

FREITAG PARTYS POP, ROCK Solitaire Rocks DJ JayJay, Rock, Pop, Oldies, 22 Uhr, Solitaire Event Pavillon, Zellgut 5, Schenkon BLACK MUSIC Mixtape Release Pure Hip-Hop DJs At-Aki, Pad Riot, TFM Crew, live: TFM, Hip-Hop, 22 Uhr, Knascht, Löwengraben 18 En Vogue DJs El Dragon, Resign, Touch, R’n’B, 23 Uhr, Pravda, Pilatusstrasse 29 Groove On DJ Motie (Loungesound bis Mitternacht), Reggae, Afro, Latin, Boogaloo, 21 Uhr, Schüür (Bar), Tribschenstrasse 1 ELECTRONIC, HOUSE Halloween Minimal DJs Perry Pierce, Shabba, Daitan, Lalas, Minimal, 20 Uhr, Bar 59 (Bar), Industriestrasse 5 Grandluxe DJs Salar, P. Carrado, House, Electro, 22 Uhr, Das schwarze Schaf, Frankenstrasse 2 1 Year Backs Performance – Birthday Party House, Electro, 22 Uhr, Nautilus, Inseliquai 12c Superstars Special DJs Mad Morris, Player & Remady, Master Chris, Playa & Sylas, the voice MC Stephen Davis, House, 22 Uhr, The Loft, Haldenstrasse 21 JAZZ, LATIN, WORLD Salsa-Party Div. DJs, Merengue, Bachata, Reggaeton, 22 Uhr, Vasco da Gama, Bürgenstrasse 34

Hot Shot www.punkt.ch

Genuss: Wackel-Buddha für spirituelle Nachspeisen Das musste ja kommen: Für die spirituelle Erleuchtung der Nachspeise gibt es jetzt ein ultimatives Puddingformen-Set – sozusagen als «leibgewordene Verinnerlichung». Erhältlich bei www.sibler-shop.ch; 4 Stück für 49 Fr.

MIX Ü30 DJs Djones, Ronaldo, ab 30 Jahren, 22 Uhr, Der Froschkönig (Mainfloor), Ringstrasse 20, Kriens

Halloween-Party DJs Team Nuno, Beetle, 20 Uhr, Festhalle, Willisau Polarnacht DJs Nico, Asdatown, 22 Uhr, Gewerbehalle, Baselstrasse 46 Tanzwerk 14 She-DJs Honey, Terminus, ab 30 Jahren, 21 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8 Hallo-Win DJs Di Miele, Son Prens, 22 Uhr, Luxuria Club, Oberneuhofstrasse 11, Baar ZG Halloween-Party: VinylMassaker II DJs Devil, Kelly Voltage, 21.30 Uhr, Metzgerhalle, Baselstrasse 1 Casa Obscuras HalloweenParty DJs Ancient, Slaughter House, live: Darkling Forst, 20 Uhr, Musikzentrum Sedel, Sedelstrasse Entlebucher Barfestival DJ Aspen, 21 Uhr, MZH im Ebnet, Escholzmatt Miller Halloween Night DJs Deux M, I.T.I., Big Mick, 20 Uhr, Penthouse, Pilatusstrasse 29 British DJs Speedwagon, Berwick, 23.30 Uhr, Schüür, Tribschenstrasse 1 UG-Bar 22 Uhr, UG, Winkelriedstrasse 10

KONZERTE POP, ROCK Hits der 90er-Jahre Pianist und Sänger Alexander Bakalov, mit Songs von Elton John, Mariah Carey u.a., 21.30 Uhr, Hotel Montana (Louis-Bar), Adligenswilerstrasse 22 Fään Presents Halloween Sybreed, Labia, Fanoe, Burlesqueshow mit Roxy Diamond & Trixie Divine, Industrial, Metal, Rock, Gothic, 20 Uhr, Industrie 45, Industriestrasse 45, Zug

Ausgehen www.punkt.ch Moë Pop, Songwriter, 20.30 Uhr, Kulturkeller im Schtei, Kronegass, Sempach Stadt Admiral James T. & The Bell Garden Four Rock’n’Roll, Pop, Punk, Country, 21 Uhr, Kulturwerk 118, Sappeurstrasse 6, Sursee Adrian Weyermann Special guest: Josh Royce, support: Dave Satellite, Rock, Pop, 19.30 Uhr, Schüür, Tribschenstrasse 1 A River Crossing Just Watch Him Die, Pluvia, Rock, 20.30 Uhr, Treibhaus, Spelteriniweg 4 BLACK MUSIC The Funky Dragonfly Funk, 22 Uhr, Bar 59 (Club), Industriestrasse 5 MIX Ambient Piano Live Music 20 Uhr, Hotel Montana (Scala Restaurant), Adligenswilerstrasse 22 Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten 19.30 Uhr, KKL (Konzertsaal), Europaplatz 1

SONNTAG PARTYS JAZZ, LATIN, WORLD Salsa-Nachmittagsparty DJ Loco, Salsa, Latin, 16.15 Uhr, Tanzschule Punto Rojo, Sankt -Karli-Strasse 4 Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch | Keine Publikationsgarantie für kostenlose Grundeinträge | © Cinergy AG | Änderungen vorbehalten.

En Vogue Pflicht für alle Blackmusic-Fans

Nneka Liebe, Wut und Leidenschaft

Nach einem fulminanten Start gehört «En Vogue» zu den Pflichtevents für jeden Blackliebhaber. Feinster R’n’B und Top-Artisten an den Decks zeichnen die Party im Pravda aus. Mit DJ Resign ist zum zweiten Mal der Gründer und DJ des Blacklabels «Bootynite» zu Besuch. Ihm zur Seite stehen El Dragon und Touch.

Eigenständiger kann eine junge Künstlerin nicht aufklingen. Die in Nigeria auf gewachsene Sängerin Nneka (Bild) sorgt mit ihrer eigenwilligen Mischung aus Hip-Hop, Soul und Dub für Wahl-HamAufsehen. Die Wahl-Ham burgerin mit viel Charisma wurde schon mit Erykah verBadu und Lauryn Hill ver glichen.

Freitag, 31. Oktober, 23 Uhr, Pravda, Luzern

Samstag, 1. November, 20 Uhr, Schüür, Luzern


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life&style

Freitag 31. Oktober 2008

Teuflische Zutaten zum Gruselabend Sechs Empfehlungen für ein schaurig-schönes Halloween-Erlebnis

The Co m bum: D plete Hallo we e ball. 16 r Soundtrack en Party Al.99 Euro fü bei ww r den Hexen w.ama zon.de

Ghost Mouse: Die Computermaus des Schreckens, schwarz oder weiss, für 19.90 Fr. bei www.enjoymedia.ch

Erotische Cover für lustvolle Literatur. Bild: Anais

Sadomaso-Spielchen aus weiblicher Sicht

«Kitty Bat» und «Plunky»: Gruseliges Spielzeug für die Katz, mit Katzenminze gefüllt, 7 bzw. 5 Fr. bei www.westpawdesign.com

Neue Buchreihe von Schriftstellerinnen Pauline verfällt der dominanten Ann und erlebt sexuelle Erfüllung und schmerzhafte Abhängigkeit. Franzi ist seit vier Jahren mit Marius liiert und mag Sadomaso-Spielchen und Raquel verführt den Freund einer Freundin. All diese Protagonistinnen stehen in den Büchern der «Anais – Lust und Literatur»Reihe, die der Berliner Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag neu lanciert hat. Die erotischen Romane sprechen Klartext, gehen gewaltig zur Sache und sind sehr weiblich.

Facettenreich zeigt sich Erotik und Sexualität in den Büchern, die ausschliesslich von Autorinnen geschrieben werden. Die jüngste ist gerade mal 18 Jahre alt. «Erotische Romane können wir Frauen selber am besten schreiben», sagt die Anais-Programmleiterin Jennifer Hirte. Die Namensgeberin der Reihe ist die französische Schriftstellerin Anaïs Nin, deren erotische Tagebücher schon in den 1940er-Jahren für Aufregung sorgten. Nicole.Goebel@punkt.ch

Duftkerze: Wohlgeruch im Raum Neu gibt es für die herbstliche Zeit in limitierter Auflage eine Aromatics Elixir Duftkerze von Clinique. Der erste Eindruck: Sandelholz und Rose; der bleibende Eindruck: Jasmin; der erinnernde Eindruck: Amber und Patchouli. Die Duftkerze schafft in Wohnräumen ein Erlebnis, das Körper, Geist und Seele besänftigt. Die klare Linie und das transparente Glas wirken puristisch und zeitlos elegant. Die Duftkerze gibt es für 59 Franken im Handel.

Duftkerze von Clinique. Bild: pd

Kürbis-Kochbuch: Rezepte rund ums Halloween-Gewächs, für 9.95 Euro bei www.husum-verlag.de

ue Fas Die ne portal – t is z s or ng Der Ex m Unterhaltu HorrorVo sten e b sung: m 5 u stern z . Für 10.9 HMV ge eiten gewählt e rZ film alle ww.amazon.d iw Euro be

Google: Vereinbarung ist «Trojanisches Pferd» Die Vereinbarung zwischen Google und den US-Verlegern über die Buchsuche im Internet ist aus der Sicht des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels eine Enteignung auf kaltem Weg. «Die Vereinbarung gleicht einem Trojanischen Pferd, mit dem Google antritt, die weltweite Wissens- und Kulturverwaltung zu übernehmen», sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, nach Mitteilung vom Donnerstag.

Teufelsblut Generika: Wahrhaft diabolisch! Für 33.30 Fr. auf www.sauces.ch

Marlies Möller: Bürste mit Glamour Zum 20-Jahr-Jubiläum der Marke bringt Marlies Möller eine Bürste in limitierter Auflage auf den Markt. Die Spezialbürste aus verchromtem Silber ist von Hand gefertigt und mit glitzernden Swarovski Kristallen veredelt – ein echter Blickfang fürs Badezimmer. Dazu gibt es im Set den «Essential Silver Shimmer Spray», der dem Haar einen Silberschimmer durch Licht reflektierende Glitzerpartikel verleihen soll. Das Set ist für 94 Franken im Handel erhältlich.

Bürste von Marlies Möller. Bild: pd


Gewinnen Sie:

1 TOMTOM ONE XL T EUROPE im Wert von 449 Franken

So können Sie teilnehmen: Senden Sie ein SMS mit: CHGAME1 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder schicken Sie eine Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME1 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 28.12.2008. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch


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life&style

Robbie Williams

Neue Songs über Ufos Robbie Williams (34) könnte mit seinem geplanten Album endlich wieder musikalischen Erfolg haben. Jedenfalls sollen seine ehemaligen Take-ThatKollegen davon überzeugt sein. Wie die «Sun» in ihrer Onlineausgabe berichtet, lud Robbie seine alten Kumpels zu einer Kostprobe ein, als sie kürzlich in Los Angeles weilten. Insbesondere Gary Barlow zeigte sich angetan von Williams’ neuem Material: «Wir hatten eine gute Zeit mit Robbie in L.A. und er hat uns seine neuen Sachen vorgespielt. Es war wirklich gut. Er hat mit uns zusammen angefangen, also werden wir immer eine Verbindung haben.» Scheinbar besinnt sich Williams jetzt wieder auf die Musik – auch wenn seine neuen Songs angeblich von seiner Obsession für Ufos geprägt sind.

Freitag 31. Oktober 2008

Verführerische Spitze Frauen kaufen ihre Dessous in erster Linie für sich selber. Unsere Auswahl gefällt aber mit Sicherheit auch den Männern. Bridget Jones hat im Kino für Lacher gesorgt, als sie zum Date ihre Bauch-flachdrückUnterhose anzog und sich erst wieder an das hässliche Teil erinnerte, als ihr Angebeteter sie bereits am Ausziehen war. Im richtigen Leben bleiben Männer vor solch schockierenden Überraschungen verschont: Laut einer neuen Studie der Zeitschrift «Vogue» schlüpfen die meisten Frauen vor einer wichtigen Verabredung in schwarze Spitzenunterwäsche. Der Verführungsklassiker, der jeden Mann ins Schwitzen bringt.

Trendig: Gepolsteter BH 119 Fr., Tanga 69 Fr., von Valisère, bei Beldona.

Im Alltag hingegen kümmert es Frau wenig, was Mann von ihren Dessous hält: Fast die Hälfte der Frauen geben an, die Wäsche nach dem eigenen Geschmack zu kaufen und sich nicht gross zu überlegen, ob der BH dem Partner wohl gefallen wird. Wohl deshalb gehen die meisten Damen am liebsten alleine auf Einkaufstour. Nur blöd, dass sie die teuren Teile selber bezahlen müssen. jeanette.kuster@punkt.ch jeanette.kuster

Sinnlich: Bügel-BH 29.90 Fr., String 13.50 Fr., Strumpfhalter 15.50 Fr., Strümpfe 13 Fr. von Manor.

Realityshow

Pech für Sheen, Glück für Richards Die TV-Schauspielerin Denise Richards (37) kehrt für eine zweite Staffel ihrer Realityshow «It’s Complicated!» auf die amerikanischen Bildschirme zurück. Dies gab der Sender E! nach Angaben der US-Zeitschrift «Us Weekly» bekannt. Mehr als eine Million Zuschauer schauten bei den ersten Episoden im Frühjahr zu. Die Sendung dreht sich um Richards’ Leben als alleinerziehende Mutter und Schauspielerin. Sheen, der mit Richards in einen Sorgerechtsstreit verwickelt ist, hatte sich vor Gericht darum bemüht, den Auftritt der gemeinsamen Töchter Sam (4) und Lola (3) in der Sendung zu blockieren. Doch im Januar hatte das frühere Bond-Girl von einem Richter grünes Licht erhalten, ihre Kinder in der Show zu präsentieren.

Goldig: Bügel-BH 19.90 Fr., Hipster 12.50 Fr., von Yes or No bei Manor.

Absage: Kein Konzert von Randy Newman Der amerikanische Sänger und Komponist Randy Newman hat seine Europatournee aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Auf ärztliches Anraten verzichte der 65-Jährige damit auch auf seinen Auftritt am 24. November im Luzerner KKL. Schwere Rückenschmerzen hätten den mehrfachen Grammy- und Oscar-Gewinner zu dieser Entscheidung gezwungen, teilte die Karsten Jahnke Konzertdirektion mit.

Weine: Gütesiegel für Hallauer Hallauer Weine legen im nationalen und internationalen Vergleich weiter an Qualität zu. Das beweist der Hallauer Barrique «Réserve du Patron» der Rimuss- und Weinkellerei Rahm, der bei zwei wichtigen Wettbewerben mit Gold dekoriert wurde. Der Hallauer Barrique «Réserve du Patron» bekam Gold – der 2005er in Zürich an der Expovina, der 2006er in Sierre am Mondial du Pinot Noir. Insgesamt fünf Gold und 22 Silbermedaillen

gingen an die Produkte aus dem Blauburgunderland, der Heimat der Hallauer Spitzenweine.

Barrique aus Hallau. Bild: pd

AC/DC: «Black Ice» von Null auf Platz eins Das aktuelle Album «Black Ice» der australischen Hardrockband AC/DC steigt in der Schweiz am Sonntag in den offiziellen Albumcharts auf Platz 1 ein und erreicht nur eineinhalb Wochen nach Veröffentlichung dreifachen Platinstatus. An der Spitze der Charts ist das Album in 29 Ländern, unter anderem in den USA, Irland, Italien, Neuseeland, Norwegen und Schweden. Alleine in den USA verkaufte es sich mehr als 780 000-mal.


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Freitag 31. Oktober 2008

für darunter

Der Inspektor jagt seit 40 Jahren Mörder Columbo-Fans sitzen am Wochenende vor dem TV

«Da wäre noch eine Kleinig- umschmeicheln, um ihn dann keit.» Der Satz hat schon etliche plötzlich mit dem Satz «Eine Verbrecher zur Weissglut ge- Frage hätte ich doch noch» zu bracht – und Inspektor Colum- überrumpeln. Eben genau so, bo berühmt gemacht. Seit 40 wie es Columbo seit 40 Jahren Fein: Bodydress 119 Fr., Jahren ermittelt der kauzige vormacht. (jk) Tanga 69 Fr., von Valisère, Kommissar am Fernsehen: Columbo-Special auf Super RTL: Fr., 22.15 bei Beldona. 1968 wurde sein erster Fall in Uhr, Sa, 22.10 Uhr und So, 22.25 Uhr. den USA ausgestrahlt. Die Episode kam so gut an, dass man Peter Falk alias Columbo gleich zum Star einer ganzen Serie machte. Der Inspektor im zerknitterten Trenchcoat hat nicht nur unter den TV-Zuschaumal anders ... ern eine treue Fangemeinde, TM ... mit dem rauchfreien ... Columbo und seine ungePartyservice wöhnlichen Ermittlungsmethoden sind Vorbild für Polizis31 mm ten: Der sogenannte «ColumDie Idee gehört für Ihr Fest! bo-Effekt» heute in der Bilder-Galerie: www.grill.ch Kriminalistik zu den anerkannten Verhörmethoden. Ziel ist es, sich dumm zu stellen und den Verdächtigen zu Columbo alias Peter Falk.

Sujet 1 103 x Sexy: Corsage 119 Fr., String 24.90 Fr., von Triumph, im Fachhandel.

Sujet 2 103 x 31 mm

Hörbuch: Den Tod besingen 16 Gedichte zu 16 Songs verarbeitet. Und 16-mal ist der Tod das Thema. Jan Graber kombiniert auf seinem Hörbuch sanft und düster gesprochene Gedichte mit melancholischem Rock. «Das Thema Tod fasziniert mich wegen seiner Tabuisierung», sagt der Schweizer Graber auf die Frage, warum er sich für seine Poesie das Thema ausgesucht hat. Ein Bijou ist das Hörbuch auch wegen des kunstvollen Booklet von Michel Casarramona. Passend zu Aller-

heilligen kommt das Werk am 1. November in den Handel (Graber Tod Gesagt, Salis-Verlag).

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Bijou-Booklet. Bild: pd

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Musik-TV lanciert die Internetplattform MTV Music

«Video Killed The Radio Star» auf: Michael Jackson, David singen The Buggles 1981 im Bowie, Duran Duran und Peersten Musikvideo auf MTV. ter Gabriel – MTV Music zeigt malnatürlich andersgibt ...es Heute verdrängt das Internet sie alle. Und auch den Clip von «Video den TV-Star. Wer den Sound TM ... vom sympathischen Buffet Partyservice The Radio Star» zu seoder die zahlreichen Reality- bisKilled zum topclass 7-Gänger Formate auf dem Musiksender hen. Die Clips sind als Flashvider ganzen Schweiz ! abrufbar. Die Qualität ist MTV nicht mag, findet im In- in deo mm oftmals besser als beim ternet einefür Alternative. Beratung: 0878 808 Video878 Die Idee Ihr Fest! portal Youtube. (wil) Duran Duran und Bowie Denn diese Woche startete die Betaversion des MuWallraff: Plante Aktion sikvideoportals MTV Muals Schwarzer in Afrika sic. Das Archiv umfasst mal anders ... derzeit rund 16 000 Musik«Zu Beginn der 1990er-Jahre videos, darunter auch Rahatte ich eine Rolle in SoweTM ... mit dem rauchfreien ... Partyservice ritäten aus der MTVto vorbereitet», sagte der Schatztruhe und KonzertEnthüllungsjournalist Günmitschnitte. Auf MTV Muter Wallraff. Er habe in die Videos auf www.mtvmusic.com. mm www.grill.ch sic leben der 80er Bilder-Galerie: Rolle eines Screenshot: «.ch» Die Ideedie fürIkonen Ihr Fest! schwarzen SüdafrikaAnzeige ners schlüpfen wollen. Die Freilassung von Nelson ManTM ... für 20 bis 1000 Gäste dela hatte die Partyservice Aktion verin der ganzen Schweiz ! hindert.

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«Christian Anders» L. Harder, Basel

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«Greis» K. Furter, Zürich

Freitag 31. Oktober 2008

500.–

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2000.–

100.–

«Rio Reiser» B. Hunziker, Zürich 20.– «Xavier Naidoo» K. Lienhard, Zürich

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«Stiller Has» G. de Roch, Basel

START HINT an 970 ((CHF 0.70 pro SMS)

Wir suchen e deutschsprachige Musiker!

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«Pur» Y. Schlup, Lengnau

Wortspiel 4230 Franken

50.–

Wir suchen deutschsprachige Musiker (Bsp.: Züri West)

«Phenomden» R. Schläpfer, Pfungen SMS-Tipp

Tagestipp: Ein gesuchter «Peter Orloff» Musiker ist auch Mitglied K. Furter, in einer bekannten Zürich Band.

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«Curse» R. Wittwer, Trimbach

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«Echt» K. Furter, Zürich

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Infodienst Senden Sie GELOEST an die 970, um die gelösten Wörter per SMS zu erhalten! (CHF 0.50/Anfrage)

Sudoku schwer 2 9 5 3 6

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Hinter 13 Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag, unter dem das Wort versteckt ist!

Teilnahmeschluss 2.11.2008, 24.00 Uhr. Lösung kann aus mehreren Wörtern bestehen. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben! Die Nutzung techn. Hilfsmittel (Dialer etc.) ist bei der Teilnahme ist untersagt. Die Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmung führt zum sofortigen Ausschluss von der Teilnahme- bzw. Gewinnberechtigung.

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND APPETITLOS an die 970.

Auflösung der letzten Woche (europäische Städte): 20 Fr. MANCHESTER S. Zgraggen, Chur; 20 Fr. GENT A. van Ransbeeck, Luzern; 20 Fr. NANTES A. Theile, Duggingen; 20 Fr. MURTEN ungelöst; 50 Fr. ODESSA K. Furter, Zürich; 50 Fr. TRONDHEIM K. Fischer, Luzern; 50 Fr. BREMEN P. Aegerter, Emmenbrücke; 100 Fr. PORTO K. Furter, Zürich; 100 Fr. BORDEAUX R. Lienhard, Zürich; 300 Fr. NIS ungelöst; 500 Fr. CHUR F. Eigensatz, Zürich; 1000 Fr. FOGGIA ungelöst; 2000 Fr. MÖNCHENGLADBACH ungelöst

Alternativ Sie können auch chancengleich mit Ihrem Mobiltelefon unter 0848 844 000 (8 Rp./Min plus allfällige Mobilfunkgebühren) teilnehmen.

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Gewinner vom 29.10. (Armbanduhr von Alfex): Ronny Kuhn, Zürich; Marie-Therese Gasser, Bilten; Robert Zuberbühler, Frauenfeld; Peter Niebaum, Zürich; Yvonne Hauser, Pfeffingen


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Freitag 31. Oktober 2008

LUZERN BOURBAKI

EMMENBRÜCKE MAXX

Löwenplatz 11 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

Seetalplatz 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Burn After Reading

1 Wall-E 14:45 17:30 | D 6 J. Eagle Eye

16:15 18:30 20:45 Fr/Sa 23:00 Sa/So 14:00 | Edf 16 J.

20:15 Fr/Sa 23:15 | D 14 J.

2 Burn After Reading

Happy-Go-Lucky

15:00 17:45 20:30 Fr/Sa 23:00 | D 14 J.

Sa/So 11:15 | Edf 12 J.

3 High School Musical 3: Senior Year 14:30 17:15

2 Gomorra 15:15 18:00

20:45 Fr/Sa 23:15 | Idf 16 J.

Bergauf, Bergab

Sa/So 11:00 13:00 | CH 10 J.

3 Bienvenue chez les Ch‘tis 16:00 20:30

Fr/Sa 22:45 Sa/So 13:45 | Fd 12 J.

Lemon Tree – Etz Limon

20:00 Fr/Sa 22:30 | D 10 J.

kinotipp

4 Blindness 14:15 20:15 | D 16 J. Nights in Rodanthe 17:15 Fr/Sa 23:15 | D 12 J.

5 Wall-E 14:30 | D 6 J. Mirrors 17:30 20:30

Mirrors (Premiere)

18:15 Sa/So 11:30 | Odf 12 J.

Horror Rumänien/USA (2008) Regie: von Alexandre Aja

18:15 Fr/Sa 22:30 | Idf 14 J.

Alexandre Aja vermischt in seiner Neuverfilmung des koreanischen Horrofilms «Geoul sokeuro» verschiedene Genres und Stilmittel, kombiniert atmosphärische Schaudermomente mit brutalen Horror-Szenen.

4 Non pensarci Wolke Neun

20:30 Fr/So 16:00 So 13:45 | D 16 J.

Trip to Asia

CAPITOL

1 High School Musical 3: Senior Year 14:30 17:15 20:00 | D 10 J. 2 Wall-E 15:00 | D 6 J.

Elegy

17:45 20:30 | Edf 14 J.

IMAX

Lidostr. 5 | 041 375 75 75 | www.imax.ch

Abenteuer Grand Canyon

12:00 15:00 Fr 21:00 | Dfie

Königreich der

Elefanten 13:00 Fr 20:00 Sa/So 17:00 | Dfie Die Alpen 14:00 Fr 18:00 | Dfie Deep Sea

3 Der Baader-Meinhof Komplex

16:00 Fr 11:00 19:00 | Dfie

4 Mamma Mia! The Movie

Fr 17:00 Sa/So 11:00 | Dfie

14:00 17:00 20:30 | D 16 J. 15:00 17:45 20:30 | D 10 J.

5 Krabat

14:45 17:30 20:15 | D 12 J.

6 Nordwand

14:45 17:30 20:15 | D 14 J.

Hägar

14:30 17:30 20:30 | D 12 J.

Tropic Thunder

Fr/Sa 23:15 | D 16 J.

7 Bienvenue chez les Ch‘tis 14:15 17:15 20:15 Fr/Sa 23:00 | D 12 J.

So 11:30 | D 12 J. Zentralstr. 45 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Fr/Sa 23:15 | D 16 J.

6 Krabat

Mission Mars

LIMELIGHT

Stadthofstr. 5 | 0900 556 789 (1.10/ Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Nights in Rodanthe

14:30 20:00 | Edf 12 J.

Blindness

17:15 | Edf 16 J.

MODERNE

Pilatusstr. 21 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Marcello Marcello

15:00 17:45 20:30 | Idf 10 J.

STATTKINO

Löwenplatz 11 | 041 410 30 60 | www.stattkino.ch

Joshua 18:30 | Edf Il y a longtemps que je t‘aime 21:00 | Fd Behinderung im Kurzfilm

So 11:00 (Programm 1) 14:00 (Programm 2) | Edf

8 Mamma Mia! The Movie 14:15 17:15 | D 10 J.

Hellboy 2: The Golden Army

20:15 Fr/Sa 23:00 | D 14 J.

KRIENS BROADWAY

Industriestr. 13 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 High School Musical 3: Senior Year 17:45 20:30 Sa/So 15:00 | D 10 J.

2 Mamma Mia! The Movie 17:30 20:15 Sa/So 14:45 | D 10 J.

3 You Don‘t Mess with the Zohan 17:30 20:15 | D 14 J. Wall-E Sa/So 14:45 | D 6 J.

4 Hellboy 2: The Golden Army

Wall-E

Sa/So 14:00 | D 8 J.

14:30 17:15 20:00 | D 14 J.

Freche Mädchen

So 16:30 | D 10 J.

ARTH KINO

Rathausplatz 10 | 041 855 34 20 | www.arth-online.ch/kino

Wanted 20:00 | D 14 J.

ZUG GOTTHARD

Gotthardstr. 18 | 041 726 10 02 | www.kinozug.ch

Nordwand 20:15 | D 12 J. Bienvenue chez les Ch‘tis Sa/So 14:30 | Fd 12 J. Young @ Heart

BAAR ZG LUX

Dorfstr. 29b | 041 726 10 03 | www.kinozug.ch

Krabat

20:15 Sa/So 17:00 | D 12 J. Wall-E Sa/So 14:30 | D 4 J.

Sa/So 17:00 | Edf

SEEHOF

Schmidgasse 8 | 041 726 10 01 | www.kinozug.ch

1 High School Musical 3: Senior Year 17:30 Sa/So 14:30 | D 6 J.

BUOCHS KINO BUOCHS

Burn After Reading

20:15 | Edf

Dorfplatz 7 | 041 620 48 88 | www.kinobuochs.ch

Schönheiten des Alpsteins Sa/So 20:15 | CH

Tropic Thunder

Fr/Sa 22:30 | Edf

2 High School Musical 3: Senior Year 20:30 | D 6 J. Marcello Marcello Fr 18:00 Sa/So 17:00 | Idf 12 J.

SCHWYZ MYTHEN FORUM

Eagle Eye

Fr/Sa 23:00 | D 12 J. Wall-E Sa/So 14:30 | D 4 J.

Reichstrasse 12 | 041 818 60 55 | www.mythenforum.ch

Mamma Mia! The Movie

20:30 So 17:00 | D Wall-E So 13:30 | D

WILLISAU CINEBAR

Menzbergstr. 5 | 041 970 11 88 | www.cinebar.ch

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis: Sonntag, 02. November 2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

Nur ein Sommer

kino www.punkt.ch

Fr/Sa 20:15 | CH 12 J.

Comrades in Dreams

Sa 17:30 So 20:15 | Od 10 J.

Impressum Auflage gesamt 400 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern) Erscheint Montag–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich CEO Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60, Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 Fax. 058 680 45 01 E-Mail verlag@punkt.ch, anzeigen@punkt.ch

Divine Comedy

Redaktion Fax. E- Mail

058 680 45 35 058 680 45 36 redaktion@punkt.ch

Redaktion St. Gallen Kornhausstrasse 3, Postfach 1324, 9001 St. Gallen, Tel: 071 222 35 53, E-Mail: redaktion.stgallen@punkt.ch Redaktion Basel Drahtzugstrasse 22, 4057 Basel, Tel: 058 680 45 84, E-Mail: redaktion.basel@punkt.ch Redaktion Bern Fabrikstrasse 7, Postfach 7262, 3012 Bern, Tel: 058 680 45 92, E-Mail: redaktion.bern@punkt.ch Redaktion Luzern Winkelriedstrasse 47, 6003 Luzern, Tel: 058 680 45 88, E-Mail: redaktion.luzern@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel. Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Nachrichtenagenturen Schweizerische Depeschenagentur SDA, Sportinformation SI Bildagentur Keystone


24

tv

RTL2 Die Mothman Prophezeiungen 20.15 Uhr, (USA 2001), Sci-Fi, Regie: Mark Pellington, Mit: Richard Gere, Laura Linney, Will Patton

In bester «X-Files»-Manier präsentiert Regisseur Mark Pellington eine Abwandlung der griechischen Sage von Kassandra, die zwar das Schicksal vorausahnen, es aber nicht abwenden kann. Ihre moderne Verkörperung ist Richard Gere, der sich einem übersinnlichen Todesboten zu stellen versucht. – Bildgewaltig, aber etwas seicht.

SF2 Syriana 22.55 Uhr, (USA 2005), Thriller, Regie: Stephen Gaghan, Mit: George Clooney, Jeffrey Wright

Ein Prinz vom Persischen Golf erweist sich als Risikofaktor für die Interessen der USA. Ein CIA-Agent wird damit beauftragt, für die Liquidierung des Mannes zu sorgen. Zunächst das übliche Agenten-Spiel. – Zu spät erkennt der altgediente Agent, dass er nur benutzt wird. George Clooney erhielt einen «Oscar» und einen «Golden Globe» für seine Rolle als Geheimdienstmann.

Pro7 Freddy vs. Jason 00.10 Uhr, (USA 2001), Horror, Regie: Ronny Yu, Mit: Robert Englund, Ken Kirzinger, Jason Ritter

Freddy Kruegers schlimmster Alptraum ist Wirklichkeit geworden: Niemand denkt mehr an den Schrecken der Elm Street. Er manipuliert die Träume von Jason Vorhees, dem Schlächter vom Crystal Lake, und schickt ihn, um die alten Wunden wieder aufzureissen. Innovative Kombination zweier Horror-Klassiker und der Halloween-Tipp im Free TV.

Freitag 31. Oktober 2008

SF1

SF2

ARD

ZDF

ORF1

15:25 Kaum bist du fort 15:55 glanz & gloria 16:05 Der Winzerkönig, Ein neues Testament 16:55 Wege zum Glück 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5gegen5 18:40 glanz & gloria 19:00 Schweiz aktuell 19:25 SF Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo 20:05 SF bi de Lüt Landfrauenküche Maienfeld GR 21:00 Tag und Nacht Ausgemustert 21:50 10vor10 Moderation: Susanne Wille 22:15 Meteo 22:20 Arena Moderation: Reto Brennwald, Thema: Abstimmungs-Arena, Initiative zum Verbandsbeschwerderecht 23:45 Tagesschau 00:00 Derrick Eine Endstation 01:05 SF bi de Lüt Landfrauenküche Maienfeld GR

15:10 King of the Hill 15:30 Roboclip 15:45 Der rosarote Panther 16:05 LazyTown – Los geht's 16:30 Martin Morge 16:40 Dokter Fieberbei 17:00 Die Simpsons 17:25 Die Simpsons 17:50 My Name Is Earl 18:15 American Dad 18:40 One Tree Hill, Der Schulball 19:30 Alle lieben Raymond, Hoch gepokert 20:00 Fluch der Karibik (USA 2003) Abenteuer von Gore Verbinski mit Johnny Depp, Geoffrey Rush, Orlando Bloom, Keira Knightley 22:20 sportaktuell Moderation: Paddy Kälin 22:55 Syriana (USA 2005) Thriller von Stephen Gaghan mit George Clooney, Christopher Plummer, Jeffrey Wright 01:10 Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis Cherry Peck

15:00 Tagesschau 15:10 Sturm der Liebe 16:00 Tagesschau 16:10 Nashorn, Zebra & Co. 17:00 Tagesschau um fünf 17:15 Brisant 18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 Türkisch für Anfänger 19:20 Das Quiz 19:45 Wissen vor 8 19:50 Das Wetter im Ersten 19:52 Tor der Woche / des Monats 19:55 Börse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Der Hochzeitswalzer (D 2008) TV-Romanze mit Chiara Schoras, Stephan Luca, August Zirner 21:45 Tatort: Ohne Beweise (D 2005) TV-Krimi mit Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe, Axel Pape 23:15 Tagesthemen Moderation: Caren Miosga 23:28 Das Wetter 23:30 Nicht alle waren Mörder (D 2006) TV-Drama mit Nadja Uhl, Aaron Altaras 01:05 Nachtmagazin

15:00 heute – Sport 15:15 Tierische Kumpel, Zoogeschichten 16:00 heute – in Europa 16:15 Wege zum Glück 17:00 heute – Wetter 17:15 hallo deutschland 17:45 Schulden – und trotzdem leben! 18:00 SOKO Wien, Der Fall Dr. Seiler 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Der Landarzt, Seelenfinsternis 20:15 Der Kriminalist Ruhe in Frieden 21:15 SOKO Leipzig Bernie 22:00 heute-journal Moderation: Marietta Slomka 22:27 Wetter 22:30 aspekte Moderation: Luzia Braun 23:00 Lanz kocht Gäste: Alexander Herrmann, Johannes King u.a. 00:05 heute nacht Moderation: Normen Odenthal 00:15 Spuren in den Tod (USA 2002) TV-Krimi von John Badham mit Jeanne Tripplehorn, Corin Nemec

15:00 Kiddy Contest 2008 15:25 Eine schrecklich nette Familie 15:50 Hallo Holly 16:10 ZIB Flash 16:15 Gilmore Girls 17:00 Jim hat immer Recht! 17:20 Malcolm mittendrin 17:40 Die Simpsons 18:05 Die Simpsons 18:30 Anna und die Liebe 18:55 ZIB Flash 19:00 Scrubs 19:30 Mein cooler Onkel Charlie 20:00 ZIB 20 20:07 Wetter 20:15 Starmania Die Songs 21:35 ZIB Flash 21:45 Starmania Die Entscheidung 22:05 Was gibt es Neues? 22:50 Monk Mr. Monk wird gejagt 23:35 Formel 1 Grosser Preis von Brasilien F1 Training Highlights 00:10 ZIB 24 00:30 Euromillionen 00:35 Fussball 1. Liga 01:00 Sport

ORF2

PRO7

SAT.1

RTL

RTL2

15:10 Sturm der Liebe 16:00 Die Barbara Karlich Show, Der Tod ist mein Geschäft 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Herbstzeit 18:30 Konkret: Das Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Ein Fall für zwei Tod der Arztfrau 21:15 Am Schauplatz 22:00 ZIB 2 22:30 Match Point (GB 2005) Komödie von Woody Allen mit Scarlett Johansson, Jonathan Rhys-Meyers, Emily Mortimer 00:25 Euromillionen 00:30 Big Heat (USA 1953) Film Noir von Fritz Lang mit Glenn Ford, Gloria Grahame, Jocelyne Brando

15:00 Lebe Deinen Traum! Jetzt wird alles anders 16:00 Deine Chance! 3 Bewerber – 1 Job 17:00 taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons, Ich weiss, was du getudel-tan hast 18:40 Die Simpsons, Hex and the City 19:10 Galileo, Thema u. a.: Trinkwasser-Qualität 20:15 Lost City Raiders (D 2008) TV-Abenteuer von Jean de Segonzac mit James Brolin, Ian Somerhalder, Bettina Zimmermann 22:20 Verflucht (USA 2005) Horror von Wes Craven mit Christina Ricci, Jesse Eisenberg, Portia de Rossi 00:10 Freddy vs. Jason (USA 2002) Horror von Ronny Yu mit Robert Englund, Ken Kirzinger, Jason Ritter

15:15 Richterin Barbara Salesch 16:10 Richter Alexander Hold 17:05 Niedrig und Kuhnt 17:30 Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln, Ein Jahr später 18:00 Das Sat.1-Magazin 18:30 Anna und die Liebe 19:00 Lenssen & Partner, Nur ein Spiel 19:30 K 11 – Kommissare im Einsatz 20:00 Sat.1 Nachrichten Moderation: Peter Limbourg 20:15 Die Comedy-Falle Gäste: Gedeon Burkhard, Jeanette Biedermann, Volker Michalowski, Janine Kunze, Oliver Petszokat, Moderation: Kai Pflaume 22:45 Sechserpack Extrem sportlich, Comedy 23:15 Mannsbilder Comedy 23:45 Schräge Kerle Comedy 00:15 Forbidden TV 01:15 Deich TV Comedy

15:00 Mitten im Leben! 16:00 Mitten im Leben! 17:00 112 – Sie retten dein Leben 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv – Das Magazin 18:30 Exclusiv – Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:03 Aktuell – Das Wetter 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Wer wird Millionär? Moderation: Günther Jauch 21:15 Otto live! Das Original Comedy 23:15 Alles Atze Biene macht Karriere 23:40 Alles Atze Lattenknaller 00:00 Nachtjournal Moderation: Ilka Essmüller 00:27 Nachtjournal – Das Wetter 00:35 Ritas Welt Die Streithammel 01:00 Ritas Welt Happy Birthday

15:10 Blue Dragon 15:30 My Pokito 15:40 Naruto 16:10 Tom und Jerry 16:30 Full House 17:00 Still Standing 17:30 Still Standing 18:00 Immer wieder Jim, Keiner bleibt ungeschoren 18:30 Immer wieder Jim 19:00 Hör' mal, wer da hämmert! 19:30 Hör' mal, wer da hämmert! 20:00 News Nachrichten 20:15 Die Mothman Prophezeiungen (USA 2001) Sci-fi von Mark Pellington mit Richard Gere, Laura Linney, Will Patton 22:35 Kein Entkommen (USA 2006) Thriller von Gideon Raff mit Marc Blucas, Joel Leffert 00:35 Düstere Legenden 2 (USA/CDN 2000) Horror von John Ottman mit Jennifer Morrison

K1

VOX

ARTE

3SAT

3+

15:05 King of Queens 15:35 King of Queens 16:05 News 16:15 Abenteuer Alltag – Jetzt bauen wir! 16:45 Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen 17:45 Abenteuer Leben – täglich Wissen 18:45 Das Fast Food-Duell – Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20:15 Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits Kranke Liebe 21:15 Medium – Nichts bleibt verborgen Kopf hoch! 22:10 Missing – Verzweifelt gesucht Countdown 23:05 The Nine – Die Geiseln Unter Beobachtung 00:00 Snow Job – Heiss im Eis (USA 2004) Erotik von Nicholas Steele mit Carmen Luvana

14:00 McLeods Töchter, The Show Must Go On 15:00 mieten, kaufen, wohnen 16:00 Wildes Wohnzimmer, Riesenschlangen im Röntgensaal 17:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner, Tag 5: Nicole/ Bonn 19:50 Unter Volldampf, Tag 5: Restaurant «Club Astoria» in Köln 20:15 Mein Restaurant Das Publikum entscheidet den Kampf ums eigene Restaurant 21:15 Ab ins Beet! Die Garten-Soap Vorsicht Hobbygärtner 22:15 Spiegel TV Thema Wa(h)re Schönheit – Besser aussehen um jeden Preis, 2/2 00:20 Nachrichten 00:40 Spiegel TV Wenn die Nacht zum Tag wird, Nachtarbeit

5:00–19:00 über Satellit /Digital 14:55 Hilfe, bei mir wird renoviert (F 2003) Komödie 16:20 Zapping International 16:50 Reportage 17:35 Die Popakademie, Entscheidung 18:05 WunderWelten, Brasilien – Das Delta der Büffel 19:00 Zoom Europa, Europa und die USA 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Die Loire Von den Schlössern bis zur Mündung, 2/2 21:00 Die Verzauberung (D 2007) TV-Drama von Wolfram Paulus mit Heio von Stetten 22:25 Saddam Hussein Der Prozess gegen den Diktator 23:40 Tracks Ben Stiller/ Trashmen/Napalm Death/Why 00:30 Edward II. (GB 1991) Drama von Derek Jarman

14:00 Mission Eureka, Griff nach den Sternen 15:30 Die schönsten Beine von Berlin, Geschichten aus dem Friedrichstadtpalast 15:45 Reisewege 16:30 ZDF-History 17:15 Zapp 17:45 schweizweit 18:00 ARD-exclusiv 18:30 nano, Die Welt von morgen 19:00 heute, 3sat-Wetter 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Der blutende See Expedition zum Grund des Alatsees 21:00 auslandsjournal extra 21:30 3satbörse Patient Erde – Amerika wählt! 22:00 ZIB 2 22:25 Wolken stehen am Himmel (D/GR/TUR 2004) Drama von Yesim Ustaoglu mit Rüchan Caliskur 23:50 Aus der Ferne Die Türkei 01:20 10 vor 10

13:15 McLeods Töchter, Wurm drin! 14:00 Swiss DayQuiz 17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier, Lösegold 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier, Tödlicher Abstieg 18:35 CSI – Las Vegas, Abgründe 19:25 CSI – Las Vegas, Ausgebeutet 20:15 CSI – Las Vegas Im Kugelhagel 21:05 CSI – New York Zimmer 333 21:55 CSI – New York Asche zu Asche 22:45 SwissQuiz 2Night

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media 25

Freitag 31. Oktober 2008

youtube

Horror: Michael Myers Stoisch läuft er den dunklen Gang entlang, in der Hand hält er ein riesiges Messer und vor sich sieht er sein Opfer. Michael Myers, der Protagonist in John Carpenters Horror-Klassiker Halloween, ist

immer wieder furchteinflössend. Eine wahre Freude für alle Horror-Fans. (wil)

Video www.punkt.ch

Stephanie Japp zusammen mit Christian Berkel in der ZDF-Serie «Der Kriminalist». Bild: Keystone

dvd

Zombie-Spass: Untote am Schulball

Dance of the Dead mit Jared Kusnitz, Chandler Darby Splendid, 84 Min. Unsere Einschätzung:

«American Pie» meets «Dawn of the Dead»: In einem Provinznest in den USA stellt sich nicht die Frage, mit wem man zum Abschlussball geht, sondern wie man ihn überlebt. Denn die Toten steigen aus ihren Gräbern und wollen auch abrocken – möglichst blutig. Eine gelungene Mischung aus völlig abgedrehtem Humor und blutrünstigem Zombie-Spass. (cat)

Höhenflug nach privatem Grounding Stephanie Japp (36) wurde eben zur besten Schauspielerin gekürt Die Tochter einer Luzernerin und eines Arztes aus Hamburg stand schon für ein Dutzend Kinofilme vor der Kamera und hatte unzählige Rollen in deutschen TVProduktionen. Seit der zweiten Staffel ist sie in der beliebten ZDF-Krimiserie «Der Kriminalist» zu sehen, wo sie neben Hauptdarsteller Christian Berkel die durchgehende Rolle der Kommissarin Jana Wag-

ner übernommen hat. Diese Woche gewann Stephanie Japp zudem den Preis für die beste weibliche Hauptrolle im Schweizer Film «Jimmie» am Genfer Filmfestival «Cinéma Tout Ecran». Ex von Michael Steiner Privat sucht die kühle Blonde, die in Berlin lebt, das Rampenlicht jedoch nicht. Wenig bis nie taucht sie an hiesigen VIP-Anlässen auf, über ihr Privatle-

game

ben ist kaum etwas bekannt. Nur, dass sie von 2003 bis 2005 mit ErfolgsRegisseur Michael Steiner verheiratet war, bevor das private Grounding kam. Doch die beiden sind immer noch freundschaftlich verbunden. Ein Beweis: Steiner holte Japp für sein neustes Projekt «Sennentuntschi» an Bord. Über die Auswahl ihrer Rollen sagte Stephanie Japp einmal, sie spiele

web

Marvin the Martian: Flashgame

Gewusst wie! www.howcast.com

Die putzigen Looney-Tunes-Charaktere geben sich ein munteres Stelldichein. Wer bei der witzigen Landeroberung gewinnen will, darf sich nicht von den Figuren aus der Ruhe bringen lassen. Das Flashgame gibt es exklusiv auf www. punkt.ch. Und täglich kommt ein neues Game dazu. (wil)

Wie bereitet man seinen Hund auf den Tierarztbesuch vor? Welche Zutaten braucht es für einen perfekten Burger? Und

Marvin the Martian Semikolon GmbH, gratis im Web Unsere Einschätzung:

Ratgeber für alle Fälle. Screenshot: «.ch»

am liebsten Figuren mit Inhalt und Tiefe. Das ist ihr bisher gut gelungen. Zu sehen ist sie übrigens ab 3. November auch auf SF 1 in der österreichischen ErfolgsSerie «Vier Frauen und ein Todesfall». Allerdings nur für Nachtschwärmer, die Serie wird jeweils montags um 2.45 Uhr ausgestrahlt. Barbara Ryter

«Der Kriminalist» Heute, 20.15 Uhr, ZDF

wie macht man einen Vampir unschädlich? Auf der US-Website howcast.com gibt es eine Vielzahl von Videos mit Anleitungen, die zum Teil nützlich, häufig aber einfach nur witzig sein sollen. (wil)


spinas|gemperle

Die Schweiz sucht die faulsten Klima-Ausreden. Denn Ausreden, die man kennt, ziehen nicht mehr. Mitmachen auf wwf.ch/klima Vielen Dank an die Redaktion f端r die kostenlose Schaltung dieser Anzeige.


sport 27

Freitag 31. Oktober 2008

Eishockey: Tuomainen wechselt die Klasse Marko Tuomainen (36) wechselt für den Rest der Saison vom EHC Biel in die NLB zum SC Langenthal, für den er bereits einige Spiele absolviert hat. Der finnische Stürmer war in Biel meist überzählig und absolvierte nur vier Spiele.

Formel 1: GP Australien vor Kollaps Der traditionelle Start in die Formel-1-Saison wird für die Veranstalter des Grossen Preises von Australien immer mehr zu einem finanziellen Fiasko. Den diesjährigen Verlust beim Rennen im März in Melbourne bezifferten die Organisatoren mit umgerechnet 20,3 Millionen

Euro. Das sind über zwei Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Trotz öffentlicher Kritik haben allerdings die Organisatoren im vergangenen Juli den 2010 auslaufenden Vertrag mit dem britischen Formel-1-Veranstalter Bernie Ecclestone um fünf Jahre bis 2015 verlängert.

Handball: Schweizer Nati gewinnt in Italien

Rad: Giro-Startschuss 2009 in Venedig

Die Schweizer Handballer starteten gut in die EM-Ausscheidung. Die SHV-Auswahl fertigte Italien in Brixen nach Startproblemen mit 30:23 ab. Auffälligster Akteur im Team von Goran Perkovac war Manuel Liniger mit zehn Treffern.

Die 92. Auflage des Giro d'Italia wird im kommenden Jahr am 9. Mai in der Lagunenstadt Venedig gestartet. Dies gab der Bürgermeister der Hauptstadt der Region Venetien, Massimo Cacciari, am Donnerstagabend bekannt.

Basel zurück auf dem Thron Dank dem 3:0-Erfolg gegen Sion hat der Meister zumindest bis Sonntag die Nase vor dem FC Zürich. Der FC Basel bezwang im St.-Jakob-Park in einem vorgezogenen Spiel der 13. Runde den FC Sion 3:0 und überholte in der Tabelle den FC Zürich, der allerdings erst am Sonntag im Spitzenspiel der Runde bei den Berner Young Boys antritt. Fünf Tage vor dem Champions-League-Rückspiel in Barcelona sorgten Marko Perovic mit einem herrlichen Freistoss, Benjamin Huggel mit einem sicher verwandelten Foulpenalty und Valentin Stocker für die Tore der Basler. Der FCB revanchierte sich damit erfolgreich für die

0:2-Niederlage in Sitten Anfang August. Für die Walliser war es bereits die sechste Saisonniederlage; seit sieben Partien ist das Team von Ulli Stielike mittlerweile sieglos. Busacca verwehrt Sion Penalty Die letztlich klare Angelegenheit vor der Basler Saison-Minuskulisse von 16 215 Zuschauern hätte allerdings einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Schiedsrichter Massimo Busacca das Foul von Reto Zanni in der 7. Minute an Olivier Monterrubio im Strafraum geahndet hätte. Aus unerfindlichen Gründen liess der gut postierte Unparteiische seine Pfeife jedoch stecken. Damit nicht genug für die bedauernswerten Sittener: Unmittelbar im Gegenzug fiel der Führungstreffer für die Basler. Das Unheil nahm seinen Lauf. (si)

Axpo Super League 13. Runde Basel – Sion (2:0) 3:0 St.-Jakob-Park. - 16 215 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 9. Perovic 1:0. 45. Huggel (Foulpenalty) 2:0. 62. Stocker 3:0. Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Marque, Safari; Ergic, Huggel (58. Gelabert); Stocker (75. Carlitos), Eduardo (84. Derdiyok), Perovic; Streller. Sion: El-Hadary (66. Vailati); Alioui, Vanczak, Bühler, Crettenand (46. Geiger); Serey Die, Ahoueya; Reset, Dominguez, Monterrubio; Adeshina (63. Saborio). Verwarnungen: 45. El-Hadary (Foul). 60. Gelabert (Foul). 64. Marque (Foul). Rangliste 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Basel Zürich Aarau Grasshoppers Young Boys Neuchâtel Xamax Sion Vaduz Bellinzona

10. Luzern

13 12 12 12 12 12 13 12 12

29:12 32:12 17:13 19:12 21:15 18:21 14:26 8:23 14:22

31 28 20 19 18 14 13 11 8

12

6:22

2

Samstag

Der Sittener Geiger packt gegen Carlitos die Grätsche aus. Bild: Keystone

Grasshoppers - Vaduz

17.45

Sonntag

Box-Fallobst Buckley wirft das Handtuch

FCL-Trainerduo komplett

Aleksandrov Fringer-Assi Petar Aleksandrov wird zumindest bis Ende Jahr Assistenztrainer von Rolf Fringer beim stark abstiegsgefährdeten FC Luzern. Damit kreuzen sich die Karrierewege des Bulgaren und des Österreichers ein weiteres Mal. Aleksandrov spielte 1993 unter dem Trainer Fringer beim FC Aarau und wurde Schweizer Meister. Im Herbst 2004 wurde der Schweizer Torschützenkönig der Jahre 1994/95 und 1995/96 Fringers Assistent bei PAOK Saloniki. Zurzeit ist der 45-jährige Aleksandrov als Assistenztrainer beim Erstligisten Baden und bei der bulgarischen Nationalmannschaft tätig. (si)

Der Welt erfolglosester Boxer beendet seine Laufbahn

Hiebe einstecken: Peter Buckley in seiner üblichen Pose. Bild: Keystone

Peter Buckley ist ein Zahlenmensch. Als Boxer hat er 31 Siege und zwölf Unentschieden erstritten und, naja, daneben hat er auch 256-mal auf die Mütze gekriegt. Allerdings haben ihm seine Gegner nie derart zugesetzt, dass er darüber das Zählen verlernt hätte. Sein 300. Fight wird sein letzter sein. «Ich hatte die Marke schon länger im Auge. Das ist ein kleiner Meilenstein für mich», erklärt der 39-jährige Engländer mit den unnachahmlichen Nehmerqualitäten. Eine Marke übrigens, die er sich im Spätherbst seiner Karriere regelrecht erdauern musste: Sein letzter Sieg liegt nicht weniger als fünf

Jahre und 88 Kämpfe zurück. Hoffnungsvoll in seine Karriere gestartet, verlegte sich Buckley mit zunehmendem Alter auf Kämpfe gegen aufstrebende Nachwuchstalente – die schlagen noch nicht derart hart zu wie die Arrivierten. Wenn ein junger Haudrauf einen Aufbaugegner benötigte, war Buckley jedenfalls immer schnell zur Stelle. Jetzt erntet er die verdienten Früchte: Mit einigen Jahren Verzögerung darf er sich rühmen, in seiner Karriere 42 späteren Welt-, Europa- und britischen Meistern als boxerischer Entwicklungshelfer gedient zu haben. (mh)

Aarau - Neuchâtel Xamax Luzern - Bellinzona Young Boys - Zürich

16.00 16.00 16.00

sportticker Tennis

Masters-Series-Turnier (2,27 Mio Euro/ Halle). Achtelfinals: Federer (Sz/2) s. Cilic (Kro) 6:3, 6:4. Nadal (Sp/1) s. Monfils (Fr/16) 6:3, 6:2. Tsonga (Fr/13) s. Djokovic (Ser/3) 6:4, 1:6, 6:3. Murray (Gb/4) s. Verdasco (Sp/15) 6:3, 7:6 (8:6). Roddick (USA/7) s. Simon (Fr/10) 6:3, 7:5. Nalbandian (Arg/8) s. Del Potro (Arg/9) 6:4, 6:0. Blake (USA/11) s. Kohlschreiber (De) 6:4, 6:4.

Eishockey

NHL. Mittwoch: Dallas (mit Stephan/19 Paraden) - Minnesota 4:2. Anaheim (ohne Hiller) Detroit 5:4 n.V. New Jersey - Toronto 5:6 n.P.

Basketball

NBA. Mittwoch: Orlando - Atlanta 85:99. Philadelphia - Toronto 84:95. Washington - New Jersey 85:95. New York - Miami 120:115. Detroit - Indiana 100:94. Minnesota - Sacramento 98:96. Oklahoma City - Milwaukee 87:98. San Antonio - Phoenix 98:103. Houston Memphis 82:71. Utah - Denver 98:94. Golden State - New Orleans 103:108. Los Angeles Clippers - Los Angeles Lakers 79:117.


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29.10.2008

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Freitag 31. Oktober 2008

«Habe interessante Filmaufträge» Nach zehn Jahren beendet Snowboarderin Manuela Pesko (30) ihre Karriere auf dem Höhepunkt Den Gesamtweltcup gewann sie vier Mal, davon die letzten drei in Folge, und an der Weltmeisterschaft 2007 in Arosa flog die Lenzerheiderin in der Halfpipe zu Gold: Manuela Pesko, die gestern nach 10 Jahren aktiven Wettkampfs ihren Rücktritt bekannt gab. Kurz vor dem ersten Halfpipe-Weltcup der Saison in Saas Fee überraschte Pesko mit dem unangekündigten Ende ihrer Wettkampfkarriere alle. «Ich möchte als amtierende Weltmeisterin und somit auf dem Höhepunkt meiner Kar­ riere aufhören», sagte die 30-jährige Freestyle-Snowboarderin, die sich diesen Schritt reiflich überlegt und auch den Zeitpunkt genau bedacht habe. Dem Snowboardsport bleibt Pesko aber trotzdem erhalten:

«Ich möchte nun die Herausforderung annehmen, eine zweite Karriere als Snowboardprofi im Bereich Film- und Fotoshooting zu verwirklichen», sagte Pesko, deren Eltern in Lenzerheide ein Sportgeschäft führen. «Ich habe von meinen Sponsoren interessante Filmund Werbeaufträge erhalten.»

Pesko mit der Kristallkugel für den Halfpipe-Weltcup-Gesamtsieg. Key

Einsatz für den Nachwuchs Als Zwölfjährige stand Pesko zum ersten Mal auf den Snowboard und fuhr bereits drei Jahre später an den Juniorenweltmeisterschaften auf den zweiten Platz. Deshalb will sich die Bündnerin auch für ihre potenziellen Nachfolgerinnen einsetzen: «Ich möchte meine Erfahrungen gerne an unsere Nachwuchsfahrerinnen weitergeben und mich für unseren Sport einsetzen.» (lh)

Carlos Ruiz (l.), Brad Lidge. Bild: Key

Erster Titel seit 28 Jahren

Phillies sind MLB-Meister

Philadelphia ist im Freudentaumel: Erstmals seit 1980 sind die Phillies wieder Champions der Major League Baseball (MLB). Das Team aus Pennsylvania schlug auf heimischem Boden die Tampa Bay Rays 4:3 und entschied so die Best-of-seven-Serie mit 4:1 Siegen für sich. Zuvor war die Partie beim Stand von 2:2 wegen heftiger Regenfälle abgebrochen worden. (si)

Boulevard Poker: Nach der WM wird gezockt Nach dem Saisonabschluss in Brasilien geht der Kampf für Giancarlo Fisichella, Robert Kubica, Nico Rosberg, Adrian Sutil und Testfahrer Vitantonio Liuzzi weiter. Auf Einladung des Fernsehsenders

Publikumsmagnet: Illustre Zaungäste beim NBA-Start

«Sky» spielen sie nur einen Tag nach dem GP Brasilien zusammen mit den Formel-1-Veteranen Eddie Irvine und Alex Zanardi sowie GP2-Pilot Giorgo Pantano eine Partie Texas Hold'Em-Poker.

Kaum ist die NBA-Saison gestartet, säumen wieder etliche Stars die Spielfelder. Besonders die Partie zwischen den New York Knicks und Miami Heat (120:115) sorgte für illustre Zaungäste: Nicht nur Pop-Ikone Phil Collins (Bild l.), auch Regisseur Spike Lee (r.)feuerte die Knicks lautstark an. Auch im Süden spielten die NBA-Stars unter prominenter Beobachtung: An der Seite von Joe Torre, dem Manager des lokalen Baseballklubs L. A. Dodgers, verfolgte Schauspieler Billy Cristal das Los-Angeles-Derby zwischen den Lakers und den Clippers.

Scheck: 20 000 Franken für Federer Zusätzlich zum «normalen» Siegerscheck gab es für Roger Federer in Basel 20 000 Franken für seine Foundation, mit der er Kinderprojekte in der ganzen Welt unterstützt. Übergeben wurde ihm der

Scheck vom Verein GOFUS Suisse, bei dem Federer – neben Leuten wie Ottmar Hitzfeld oder Bernhard Russi – Botschafter ist. Bei GOFUS spielen VIPs regelmässig Golf für einen guten Zweck.

Von links: Speckmann (GOFUS), Federer und Seffinga (IBM).

Foto P. Hauck

11:3-Party: Ungewöhnliche Bestohlen: Christina Derby-Vorbereitung Surer vor Gericht

Übergangen: Fussballer stürzt sich in den Tod

Am 3. November 2002 bodigte der FC Wil den FC St. Gallen auf heimischem Rasen 11:3. Seither haben die Wiler Fans dieses Datum zum Feiertag erklärt. Am Montag ist es wieder soweit, ab 19 Uhr findet das «11:3-Fest» in der Wiler SportsBar statt. Auch das Team feiert als Vorbereitung auf das Derby in St. Gallen vom 10. November.

«Die Nichtberücksichtigung für den Kader war eine grosse Ungerechtigkeit», waren die letzten Worte von Yiannis Koskiniatis. Der 25-jährige Fussballer stürzte sich von einer zwölf Meter hohen Klippe, weil er vom griechischen Drittligisten Diagoras Rhodos bei der Partie gegen Olympiakos Piräus nicht eingesetzt wurde.

Schock für Christina Surer: Am 16. Februar wurde ihr Mercedes in Grünwald aufgebrochen. Der Dieb erbeutete unter anderem zwei Dessous-Sets der 34-Jährigen. Gestern sagte die Rennfahrerin in München gegen den geständigen Rumänen Danut C., dem 15 Monate auf Bewährung aufgebrummt wurden, als Zeugin aus.


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sport

Fussball: Tottenham will ein neues Stadion Der Premier-League-Klub Tottenham Hotspur will ein 60 000 Fans fassendes Stadion bauen. «Mit 22 000 Fans auf der Warteliste für eine Dauerkarte und über 70 000 Mitgliedern ist klar, dass wir ein grösseres Stadion brauchen», sagte Präsident Daniel Levy.

Freitag 31. Oktober 2008

Eishockey: SRG verlängert Vertrag Ganz nach dem Motto «Never change a winning System» werden Swiss Ice Hockey und die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ihre Partnerschaft in den kommenden drei Jahren weiterführen. Die SRG löste die Vertragsoption für die Saisons 2009/2010 bis

2011/2012 ein und wird die Partien der NLA, der Nationalmannschaft und des Spengler Cups im bisherigen Rahmen im TV und im Radio abdecken. Kürzlich hatte sich die SRG bereits die Übertragungsrechte für die Weltmeisterschaften bis 2011 gesichert.

Eishockey: Stephan siegt erstmals mit Dallas Stars Mehr als ein Jahr nach seinem ersten NHL-Einsatz ist Tobias Stephan (24) endlich zu seinem ersten Sieg im Dress der Dallas Stars gekommen. Der Zürcher Goalie war einer der Aktivposten bei Dallas› 4:2-Heimerfolg gegen Minnesota.

Tobias Stephan. Bild: Keystone

Interview mit Peter Sauber (65) über die Finanzkrise, Sponsoring und

«In der Formel 1 ist zu sparen grösser

Federer steht in Paris erstmals seit 5 Jahren im Viertelfinal. Bild: Keystone

Federer spannt bald auf der Lenzerheide aus In Paris trifft die Nr. 2 auf Olympia-Bezwinger Blake Roger Federer hat neben seiner Wohnung in Dubai und seinem Haus in Wollerau SZ eine Immobilie mehr und spannt in Zukunft öfter im Kanton Graubünden aus. Die Nummer zwei der Welt kaufte sich in Lenzerheide/Valbella ein Ferienhaus. Auch beim Masters-SeriesTurnier in Paris-Bercy erreichte der Baselbieter problemlos die Viertelfinals. Nach dem 6:3, 6:4-Erfolg gegen den Kroaten Marin Cilic (ATP 25) trifft der als Nummer 2 gesetzte Baselbieter nun auf James Blake.

Federer benötigte im ersten Vergleich mit dem hoch talentierten, aber noch etwas unkonstanten 20-Jährigen nur gerade 70 Minuten zum Sieg. Gegen Blake kommt es zu jener Revanche, die letzte Woche platzte, weil der Amerikaner im Viertelfinal von Basel überraschend an Feliciano Lopez scheiterte. Beim letzten Aufeinandertreffen kassierte Federer im Viertelfinal der Olympischen Spiele von Peking eine seiner bittersten Karriereniederlagen überhaupt. (si)

Beckham wird Rossonero

Der Superstar will sich Platz im Nationalteam sichern Der Wechsel von David Beckham zur AC Milan ist perfekt. Er wird während der Winterpause der amerikanischen MLS ab Januar drei Monate lang für den 17-fachen italienischen Meister spielen. «Beckham wird ab 7. Januar ein Rossonero», verkündete die

AC Milan auf ihrer Homepage. Der Glamour-Boy will mit dem Wechsel seinen Platz im englischen Nationalteam sichern. Denn Nationaltrainer Fabio Capello hatte gedroht, den 107-fachen Internationalen bei mangelnder Spielpraxis künftig nicht mehr zu nominieren.

Wie stark trifft die Finanzkrise die Formel 1? Wenn sie eine Rezession auslöst und diese so stark wie teilweise angenommen ausfällt, ist die Weltwirtschaft betroffen und auch die Formel 1. Es wird seit Monaten gemunkelt, dass die Credit Suisse bei BMW-Sauber aussteigt. Wir arbeiten seit acht Jahren sehr gut mit der CS zusammen. Die Gespräche über die Fortführung der Partnerschaft finden statt. Ich gehe davon aus, dass es Ende Jahr werden kann, bis man eine Antwort hat. Könnte sich das Team einen CSAusstieg erlauben oder würde alles in den Grundfesten erschüttert? Für BMW ist es wichtig, dass man auf der Einkommensseite das hat, was man erwartet. Und es gibt wohl kaum ein Team, das so gut finanziert ist wie wir. Auch wenn unser Budget nicht so hoch ist wie bei McLaren, Ferrari oder Toyota.

Als Besitzer eines Privatteams mussten Sie hart um jeden Franken kämpfen. Sind Sie froh, dass Sie das jetzt nicht mehr tun müssen? Der Kampf um Sponsoren ist harte Arbeit und geht einfacher mit einem Konzern im Rücken. Ich glaube, dass man immer Sponsoren finden wird. Aber klar, wenn die Wirtschaft floriert, sitzt das Geld lockerer. Können Sie diese Situation entspannter anschauen als früher? Operativ habe ich mit der Firma nichts mehr zu tun, ich besitze nur einen Beratervertrag. Aber ich habe mit den Sponsoren zu tun, die ich in die Partnerschaft mitgebracht habe. Obwohl ich keine Verantwortung mehr habe in Bezug auf das Erreichen der Budgets, was sicher angenehm ist. In der Formel 1 soll gespart werden. Ich weiss nicht, warum Max Mosley mit der Idee der Einheitsmotoren gekommen ist: Der eine oder andere Hersteller

«Die Hersteller sind sich einig: Die Formel 1 muss drastisch billiger werden!» Peter Sauber: Teilhaber BMW-Sauber

würde das nicht akzeptieren. Aber es gibt einen Zwischenweg. Das heisst? Wenn man in einem neuen Motorenreglement mehr Teile vereinheitlicht, ist der Schritt zum Einheitsmotor nicht mehr so gross. Aber jeder Hersteller baut seinen Motor und kann in der Entwicklung Einfluss auf die Leistung haben. Der Plan ist auch, dass ein Motor ab 2009 drei und später bis zu zehn Rennen halten muss. So kann man erheblich sparen. Die

WM-Krimi: Wer darf in Brasilien die Zielflagge schwenken? Wie im Vorjahr entscheidet sich die Formel-1-WM in Brasilien. Lewis Hamilton greift im McLaren-Mercedes mit sieben Punkten Vorsprung auf Ferrari-Pilot Felipe Massa nach der WM-Krone. Ihm reicht der fünfte Platz zum Titel. Sollte Felipe Massa den Titel gewinnen, dürfen seine Eltern Luiz Antonio und Ana Elena die Zielflagge schwenken. Bei Hamiltons Triumph hätten Vater Anthony und Bruder Nicolas die Ehre.

Lokalmatador Massa (l.) hofft auf einen Fehler von Hamilton. Bild: Key


sport 31

Freitag 31. Oktober 2008

Fussball: Lato neuer Verbands-Präsident

Turnen: Schärer kehrt Profisport den Rücken

Grzegorz Lato, der über 100-fache Internationale und WM-Torschützenkönig von 1974 (7 Tore), ist zum neuen Präsidenten des polnischen Verbandes, gewählt worden, der 2012 zusammen mit der Ukraine die Euro durchführen soll.

Christoph Schärer (28) setzt auf Ende Saison einen Schlusspunkt unter seine Karriere. Der zweifache Olympiateilnehmer und EMMedaillengewinner begründet seinen Rücktritt mit dem Weggang seines rumänischen Trainers Nicu Pascu.

Eishockey: Wertvolle Ahornblätter Die Toronto Maple Leafs sind zum dritten Mal in Folge zur wertvollsten NHL-Organisation gekürt worden. In der vom US- Magazin «Forbes» veröffentlichten Liste ist die kanadische Franchise 448 Millionen Dollar wert. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Maple Leafs

der Wille denn je»

Der 39-jährige ZSC-Stürmer skort am Laufmeter

Hersteller sind sich einig: Die Formel 1 muss drastisch billiger werden. Das sagt man seit Jahren – und doch gibt es immer ein Wettrüsten. Wenn das Geld vorhanden ist, wird es ausgegeben. Das ist das Problem. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Hersteller gibt, die den Gürtel enger schnallen müssen. Eine Rezession würde die Automobilindustrie stark treffen . Aber kann man in der Formel 1 in Zukunft wirklich sparen? Es ist ja möglich, dass man sparen muss. Der Wille ist momentan grösser denn je – wegen der wirtschaftlichen Situation. Spürt man im Fahrerlager eine latente Angst? Es ist eine Unsicherheit da, auch wenn man nicht so darüber spricht. Aber ich bin ganz sicher: Die Formel 1 wird diese Turbulenzen überstehen. (am/vgs)

Trotz Finanzkrise entspannt: Peter Sauber. Bild: Keystone

Banken in der Formel 1 grossem BMW-Sauber-Partner sind auch die Royal Bank of Scotland (bei Williams-Toyota), die spanische Santander (McLarenMercedes) und die niederländi-

Pedro Pompilio, Präsident der Boca Juniors Buenos Aires, erlag im Alter von 55 Jahren einem Herzinfarkt. Pompilio hatte sein Amt erst am 1. Juni dieses Jahres beim Stammklub von Diego Maradona, dem berühmtesten in Südamerika, übernommen.

«Oldie» Alston spielt wieder um Vertrag

die Folgen für den Rennsport

Die Grossbanken spielen in der Formel 1 eine wichtige Rolle und sind hinter der Telekommunikation der zweitgrösste Förderer. Neben der Credit Suisse als

führen die Rangliste vor den New York Rangers (411 Millionen), den Montreal Canadiens (334 Millionen) und dem Stanley-Cup-Sieger Detroit Red Wings (303 Millionen) an. Die New York Islanders (Mark Streit) liegen mit 154 Millionen Dollar auf dem 29. und vorletzten Platz.

Fussball: Pompilio stirbt an Herzinfarkt

sche ING-Gruppe (Renault) in der Formel 1 im Rampenlicht. Vor allem das Engagement der RBS bei Williams (14 Millionen Dollar jährlich) steht jetzt aber vor dem Aus.

Noch in der vergangenen Saison hatte der schweizerischkanadische Doppelbürger Jan Alston eine Klausel im Vertrag, die sein Engagement bei den ZSC Lions automatisch um ein Jahr verlängert, wenn die Zürcher Meister werden. Daher punktet der 39-jährige Stürmer immer noch für die Lions. Allein im Spiel gegen Slavia Prag vom Mittwoch versenkte Alston drei Penaltys und verbuchte einen Assist. In der NLAQualifikation kommt er auf 11 Skorerpunkte. Wie seine Zukunft aussieht, weiss der Hobbygolfer allerdings noch nicht. «Ich habe noch sehr viel Spass am Hockey und würde gerne eine weitere Saison für den ZSC spielen», sagte Alston. «Aber jetzt mache ich mir keine Gedanken. Bei so vielen Spielen habe ich gar keine Zeit, um über meine Zukunft nachzudenken.» Falls die Lions ihn nicht behalten wollen, würde Alston auch bei einem anderen Klub anheuern. Nach dem drei Monate älteren Goalie Ari Sulander ist der vierfache Vater Alston der zweitälteste Spieler der Lions, «aber auf dem Eis trete ich viel jünger auf». Peter Zahner bestätigt, dass Alstons Vertrag ausläuft. Der Lions-CEO wolle sich zu gegebener Zeit mit seinem Stürmer zusammensetzen. (lh/am) Alston spielt immer noch gerne Hockey. Bild: Keystone

National League A Heute spielen Biel - Davos Fribourg - Zug Kloten - Genève-Servette Lugano - Bern Rapperswil-Jona - Ambri-Piotta Langnau - ZSC Lions

19.45 19.45 19.45 19.45 19.45 19.45

Rangliste 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Bern ZSC Lions Kloten Flyers Davos Lugano Genève-Servette SCL Tigers Ambri-Piotta

17 20 17 19 19 18 19 18

62:38 69:61 58:41 69:51 70:61 56:54 67:68 48:59

38 36 35 35 33 30 29 21

9. 10. 11. 12.

Zug Fribourg Biel R’wil-Jona Lakers

18 19 19 19

57:68 50:60 59:75 47:76

21 20 20 15


Zitat des Tages «Ich bin kein Killer wie Viswanathan Anand Garri Kasparow!» Neuer alter Schachweltmeister

Federer Viertelfinal in Paris und neues Haus in der Schweiz Freitag, 31. Oktober 2008

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sport

BMW-Sauber: Kampf um CS-Millionen geht weiter Trotz der Finanzkrise hat Peter Sauber die Partnerschaft mit der Grossbank noch nicht abgeschrieben sagt Team-Teilhaber Peter Sauber im Interview mit «.ch». Er selber hat zwar keine operative Verantwortung mehr bei BMW-Sauber, setzt aber im Kampf um die CS-Millionen Bleibt der CS-Schriftzug auf dem Frontflügel? Bild: Keystone

als Berater seine guten Beziehungen ein. Die CS unterstützt den Rennstall jährlich mit mehreren Millionen. Bis Sauber 2005 sein «Lebenswerk» an BMW übergab, waren es pro Jahr 20 bis 30 Millionen Franken. seiten 30 + 31

Bild: Keystone

Seit Monaten geistert das Gerücht herum, die Credit Suisse steige Ende Saison bei BMWSauber aus. Doch Tatsache ist, dass die Verhandlungen immer noch am Laufen sind. «Ich gehe davon aus, dass es Ende Jahr werden kann, bis man eine Antwort hat»,

Pesko geht ins FilmBusiness

Die amtierende Snowboard-Weltmeisterin Manuela Pesko tritt auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ab. Nach 10 Jahren Spitzensport setzt die 30-jährige Bündnerin auf Filmund Werbeaufträge statt auf den Wettkampf in der Halfpipe. seite 29

Schöpferische Pause: John Daly mit Fluppe und Putter. Bild: Keystone

Golf-Rüpel im Knast

Daly wieder blau neben dem Grün Tiger Woods hielt ihn für eines der grössten Talente im Golf. Doch lange ist es her, dass John Daly als Sportler für Schlagzeilen gesorgt hat. Trotz zwei Siegen an Majors ist er besser bekannt für seine Eskapaden neben den Greens. Der bullige Amerikaner ist in jeder Lebenslage ein Hardhitter: Drei Ehen hat der 42-Jährige schon an die Wand gefahren. Dazu hat er an Spielautomaten gemäss eigenen Angaben über 50 Millionen Dollar verzockt. Vor allem aber trinkt Daly wie ein Grosser. Auch am Samstag wieder, als er bei einer Gastrokette, die zu seinen Sponsoren zählt, über die Stränge geschlagen hat. Am Ende des Abends wurde die Polizei gerufen. Diese steckte ihn kurzerhand für 24 Stunden in die Ausnüchterungszelle. (mh)

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