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D i e Z e i t u n g de r S c h we i z

Mi tS PA R Wetter Seite 24

Montag, 30. Juni 2008 – Nr. 124

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Das Geheimnis der perfektesten Hausfrauen!

ein eR eis e Luzern

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Spanien ist Europameister

1:0-Triumph gegen Deutschland: Spanien ist in Wien Fernando Torres in der 33. Minute. zum zweiten Mal Fussball-Europameister. Die Deutschen waren schwächer und der Den einzigen Treffer schoss gestern Abend Sieg der Spanier verdient. seiten 34 + 35

Festhütte Luzern Gestern ging das Eidgenössische Jodlerfest 08 bei ­prächtigem

­Wetter zu Ende. Weit über 300 000 Personen feierten das «rüüdige Fäscht». Bild: Keystone

seiten 8/9

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Bundesrat Schmid: Hinweise auf ein Euro-08-Attentat seite 3

people

Noëmi Nadelmann: Star des Classic Open Air seite 16

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Lehrermangel: ­Lösungen sind ­umstritten seite 2

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30. Juni 2008

fraunörgeli

Also dieser Sämi, da muss er

auf der Titelseite der «Weltwoche» und drei Tage später auf jener des «Sonntags-Blicks» lesen, was für ein mieser Wehrminister er ist. Dabei hat der Sämi doch die Zeit genutzt und am Ende der letzten EMWoche etwas Neues geschmiedet: Während der Euro soll Terrorgefahr geherrscht haben, sagt er jetzt. Woher diese Gefahr genau kam und wie akut sie war, will er natürlich nicht verraten. Also wenn Sie mich fragen: Das mit der Terrorgefahr ist doch Mumpitz. Die Gefahr für unsere Armee kam von innen. Fünf Tote auf der Kander haben die EM-Wiederholungskurse gekostet – ohne jegliche Feindeinwirkung. Und ich sage Ihnen: Da kann Cover-Boy Sämi jetzt lange von Terrorgefahr schwafeln – so etwas wie Sinn bekommen die fünf Todesfälle in seiner Armee dadurch nicht.

fragedestages Euro 08: Finden Sie, dass die r­ ichtige Mannschaft Europa­ meister geworden ist? SMS A ja B nein C weiss nicht Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

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Open Air Life

Übers Wochenende fand für einmal bei Traumbedingungen das St. Galler Openair statt. Im Sittertobel traten unter anderem Acts wie Lenny Kravitz auf. Bild: Keystone

Schule Umstrittene Lösung für den Lehrermangel Von Lukas Mäder

Kantone mit Lehrermangel machen Druck: Primarlehrer sollen einfacher in die Oberstufe wechseln können. Der Lehrermangel lässt die Päda­gogischen Hochschulen handeln. Sie wollen mit flexiblen Nachdiplomstudiengängen Primarlehrern den Übertritt in die Oberstufe erleichtern. In Zürich haben fünf bis zehn Prozent der Lehrer nur eine Ausbildung für die Primarschule. Vollzeit-Studiengang «Dass Primarlehrer auf der Oberstufe unterrichten, hat Tradition», sagt Martin Wendelspiess vom Zürcher Volksschulamt. Der Einsatz ist aber beschränkt: Nach drei Jahren müssen sie zurück in die Primarschule oder ein Diplom nachholen. Doch diese Weiter­bildung

dauert drei Jahre und ist nicht berufsbegleitend. Das hält viele Primarlehrer ab. Das wollen mehrere Kantone ändern. Die Pädagogi-

sche Hochschule des Kantons St. Gallen will ab Herbst 2009 einen Vollzeit-Studiengang anbieten, der nur zwei Jahre dauert. «Es handelt sich nicht um eine Schnellbleiche, sondern um eine konzentrierte Ausbildung», sagt Rektor Erwin Beck. Eine andere Möglichkeit ist ein berufsbegleitendes Studium, wie es die Pädago-

Primarlehrer sollen vermehrt Oberstufe unterrichten. Key

gische Hochschule Bern geprüft hat. «Ein solcher Kurs kostet relativ viel», sagt Rektor Hans Peter Müller. Der Entscheid über die Einführung liegt beim Erziehungsdirektor. Ebenfalls aktuell ist das Thema in den Kantonen Zürich und Thurgau. Wieder Kantönligeist? Für eine nationale Anerkennung der Studiengänge braucht es die Zustimmung der Erziehungsdirektorenkonferenz EDK. Diese kommentiert die Pläne der Kantone noch nicht. Gibt die EDK kein grünes Licht, gilt das Diplom nur im jeweiligen Kanton. Zurück zu diesem Kantönligeist will niemand, da die Lehrerausbildung erst seit 2001 harmonisiert ist. Aber: «Wenn alle Stricke reis­sen, müssen wir an eine kantonale Lösung denken», Rektor Beck aus St. Gallen.


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Terror Polizei weiss nur von «unspezifischem Hinweis» freundschaft

Gab es Pläne für ein Attentat an der Euro? Bundesrat Samuel Schmid spricht von neuen Hinweisen.

Die Euro 08 hat die Schweiz und Österreich näher zusammenge­ bracht. «Aus Nachbarn sind Freunde gewor­ den», sagte Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Bundesrat Samuel Schmid dankte seinerseits für die «kon­ struktive» Zusammen­ arbeit. (sda)

Obwohl es an der Euro 08 nie zu Problemen gekommen ist, mussten die Sicherheitsdienste volle Arbeit leisten. Diesen Eindruck jedenfalls erweckt Samuel Schmid. In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» sagt der Sicherheitsminister: «Es gab Hinweise aus dem Ausland, dass gewisse Vorbereitungen für ein Attentat getroffen würden.» Neuer Hinweis Wie Schmid weiter ausführt, hätten sich die Grenz­ organe als auch die Polizei und die Nachrichtendienste der Sache auf «allen Ebenen» angenommen. «Es wurde danach nicht zum konkreten Problem», würdigt Schmid die Arbeit seiner Institutionen. Gegen wen sich die Vorbereitungen gerichtet hatten, wollte Schmid nicht sagen. Auf jeden Fall habe es sich nicht um jenen angeb-

Bern Mit seiner Sitzung am 2. Juli verabschiedet sich der Bundesrat in die Sommerpause. Bundes­ präsident Pascal Couchepin ver­ bringt zuerst einige Tage in seinem Ferienhaus in Südfrankreich und im Wallis. Auf den ­8. August reist ­Couchepin nach P ­ eking, um der ­Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele beizuwohnen.

lichen Terrorplan gehandelt, über den es bereits vor dem Turnier Spekulationen im Internet gab.

Einsatz auf «allen Ebenen»: Samuel Schmid. Bild: Keystone

Spuhler: «Spaltung hätte vermieden werden können» Die Spaltung der Berner SVP war laut SVP-Nationalrat Peter Spuhler nicht nötig. Von ihm geführte Gespräche scheiterten jedoch, weil die Dissidenten «unverständliche» Forderungen stellten. Man sei einer Lösung nahe gewesen, sagte Spuhler in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Doch dann habe Nationalrat Hans Grunder den Rücktritt von Fraktions-

Der Bundesrat verreist in die Ferien

chef Caspar Baader und den Ausschluss Christoph Blochers aus der Fraktion gefordert. Schwächung der Partei Ohne diese Forderung hätte man gemeinsam die Spaltung verhindern können, zeigte sich Peter Spuhler überzeugt. Die Spaltung sei eine Schwächung: «Kritische Geister sollen sich in der Partei und in der Fraktion einbringen.» (sda)

Keine Seltenheit Wer gestern bei den EuroVerantwortlichen mehr über den Hinweis erfahren wollte, erhielt eine überraschende Antwort: «Es gab nie konkrete Hinweise auf eine konkrete Gefährung», stellt Guido Balmer klar. Laut dem Pressesprecher des Bundesamtes für Polizei gab es bloss «einen anonymen, unspezifischen Hinweis, den die Polizei nicht verifizieren konnte». Solche Hinweise habe es immer wieder gegeben – auch schon vor den Spielen der Euro 08. (das)

SBB-Rekord: Fünf Prozent mehr Passagiere Die SBB verzeichnet einen neuen Rekord: Noch nie sind in sechs Monaten so viele Menschen Zug gefahren. Dies entspricht gegenüber der Vorjahresperiode einem Zuwachs von rund 5 Prozent, wie SBB-Chef Andreas Meyer im «Sonntag» erklärte. Der Rekord habe nicht entscheidend mit der Euro 08 zu tun, sagte Meyer. Die SBB befördere jeden Tag gegen 900 000 Reisende. Für

Pascal Couchepin. Bild: Keystone

Camionneure planen grossen Streik Bern Der Schweizerische Nutzfahr­

zeugverband ASTAG hat laut der «SonntagsZeitung» beschlossen, wegen der hohen Dieselpreise ­einen grossen Lastwagen-Streik zu unterstützen. Heute Montag will die ASTAG mit der Planung beginnen. Still stehen sollen die Lastwagen an einem Tag Ende Juli.

Milliarden-Auftrag für Stadler Rail Altenrhein Der Thurgauer ­ chienenfahrzeug-Hersteller S ­Stadler Rail hat von der SBB den ­Zuschlag für 50 neue DoppelstockZüge für das Zürcher S-Bahn-Netz erhalten. Das Auftragsvolumen ­beläuft sich auf gegen eine Milliarde Franken. Die Firma gehört dem SVP-Nationalrat Peter Spuhler.

FDP unterstützt Hanfinitiative

Andreas Meyer. Bild: Key

die EURO wurden eine Million zusätzliche Passagiere befördert. (sda)

Olten Hauchdünnes Ja zur ­ anfinitiative: Die Delegierten der H FDP haben überraschend mit 86 gegen 83 Stimmen die Ja-Parole beschlossen. An der Versamm­ lung am Samstag haben sich vor allem die Westschweizer Dele­ gierten gegen die Initiative ­gewehrt. (sda)


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wirtschaft

Arbeitgeberchef: Zu früh für Lohnrunden Bern Für Lohnforderungen der Gewerkschaften sei es noch viel zu früh, sagte der Arbeitgeberpräsident Rudolf Stämpfli im Interview mit dem «Sonntag». Dies sei reine Effekthascherei. Zwischen heute und Oktober könne noch viel passieren. Zudem sprach sich Stämpfli gegen den vollen Teuerungsausgleich aus. Die Teuerung sei eine willkürlich definierte Grösse, die nicht den effektiven Konsum des Einzelnen abbilde, sondern eine gesamtwirtschaftliche Entwicklung aufzeige.

Schweizer trinken weniger Eistee Zürich Der Eistee-Absatz ist im

letzten Jahr um 8 Millionen Liter auf 114 Millionen Liter geschrumpft. Dies sind 6,7 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, wie die Zeitung «Sonntag» meldete. Grund seien das schlechte Wetter und die Entwicklung anderer Getränkesegmente. So finden Energydrinks reissenden Absatz. Der Absatz stieg um 30 Prozent auf 22 Millionen Liter.

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Migros Kinder lassen die Kassen klingeln Von Dorothea Schläpfer

Mit einem Murmelspiel will Migros die ganz Kleinen auf ihre Seite ziehen. Denn Mami kann mit jedem Einkauf Murmeln sammeln. Pro 20 Franken Einkauf gibt es eine Murmel gratis fürs Kind: Mit einem Murmelspiel will Migros ab morgen die Kinder in ihre Filialen locken. «Wir wollen eine richtige Murmel-Ma-

nia auslösen», sagt Migros-Sprecherin Monika Weibel. Kinder entscheiden Eine clevere Marketingmassnahme, findet Marketing-Experte Stefan Vogler: «Kinder sind eine ganz wichtige Zielgruppe für Detailhändler», so Vogler. Denn sie beeinflussen die

Käufe ihrer Eltern entscheidend. «Nicht nur bei Produkten für den täglichen Bedarf ist ihr Einfluss gross», sagt Vogler. Auch bei Heimelektronik-Geräten entscheiden die Kleinen nachweislich mit. Botschafter für das Murmelspiel sind die Lilibiggs – Kinderfiguren, die Migros schon vor einigen Jahren eingeführt hat. Die kleinen Botschafter erreichen bei Eltern und Kindern inzwischen einen Bekanntheitsgrad von 80 Prozent . «Die Detailhändler wollen eine lebenslange Bindung erreichen», betont

Vogler. Und Kinder sind die Kunden der Zukunft. Gemüse für Kinder Das weiss auch Coop: Der Detailhändler hat letztes Jahr die Marke Jamadu lanciert. Das Label mit dem Äffchen soll die kleinen Kinder dazu bewegen, gesünder zu essen und so Fettleibigkeit bekämpfen. So wird zum Beispiel Gemüse fertig zubereitet in kleinen Portionen mit dem Äffchen auf der Verpackung verkauft. Coop hat schon verschiedenste Jamadu-Produkte im Sortiment – und will es mittelfristig noch weiter ausbauen.

Swiss Re mit neuen Verlusten Zürich Swiss Re muss

im zweiten Quartal weitere 350 Mio. Fr. auf Kreditausfallversicherungen abschreiben. Dies gestand Konzernchef Jacques Aigrain vor Anlegern in Lon don ein, wie der «Sonntag» schrieb. Die Abschreiber fallen 150 Mio. Franken höher aus als noch Anfang Mai angekündigt. (sda/sfo)

Unzufrieden: Swiss-Re-Chef Jacques Aigrain. Bild: Keystone

Statt Cumulus-Punkte Murmeln sammlen: Pro 20 Franken gibt es eine Kugel aus der «Murmel-Tankstelle».

UBS steht vor weiteren Milliardenabschreibern Heute geht das zweite Quartal bei der UBS zu Ende: Ein Ende des Schreckens ist indes noch nicht in Sicht. Die Grossbank muss voraussichtlich weitere Milliarden abschreiben, wie die Sonntagszeitung meldete. Die Verlustprognosen der Experten schwanken zwischen vier und sieben Milliarden Franken. Hauptgrund für das schlechte

Ergebnis sind weitere Milliardenabschreiber auf Ramschhypotheken. Kurz vor dem Abschluss befinden sich die Verhandlungen für einen Sozialplan. Laut Sonntagszeitung sollen die Angestelltenverbände in Kürze über das Ergebnis orientiert werden. Die UBS will bis Ende Jahr weltweit 5500 Stellen streichen, 1500 davon in der Schweiz. (sfo)

Kahlschlag bei Siemens: 17 000 Stellen fallen weg Ein Jahr nach seinem Amtsantritt startet Siemens-Chef Peter Löscher einen enormen Stellenabbau: Weltweit will der Konzern in Vertrieb und Verwaltung 17 150 Stellen streichen. Dies sickerte am Wochenende aus dem Konzernumfeld durch. Betroffen sind vor allem Führungskräfte des oberen und mittleren Manage-

ments, nachdem Siemens bereits Tausende einfache Jobs in der Produktion gestrichen hatte. Der Konzern schweigt bislang zu den Details des vor längerem angekündigten Sparprogramms, mit dem bis 2010 1,2 Milliarden Euro gespart werden soll. Siemens beschäftigt weltweit 400 000 Mitarbeiter. In der Schweiz arbeiten 7200 für den Konzern. (sda


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ausland

30. Juni 2008

Ebay Australier versteigert seine Existenz Ein 44-jähriger Teppichverkäufer hat in Australien sein Haus, sein Auto, seinen Job und seine Freunde im Internet versteigert. Will Öl-Transportweg blockieren: Irans Aussenminister Mottaki. Key

Iran warnt Israel und die Weltgemeinschaft Teheran Der Ton im Streit um das iranische Atomprogramm wird schärfer: Der iranische Aussenminister Manutschehr Mottaki stösst wilde Drohungen in Richtung Israel aus – und in Richtung Weltgemeinschaft. Sollte Israel angreifen, ­wollen die iranischen Seestreitkräfte einen der wichtigsten Transportwege für Öl blockieren.

«Ich bin mein Leben leid! Nimm es!» hatte Ian Usher vor ein paar Monaten angekündigt. Den Einwanderer aus Grossbritannien packte nach seiner Scheidung die Midlife Crisis und er wollte einen Schlussstrich ziehen.

Umgerechnet 391 000 Franken bringt Usher sein Leben ein. Der Bieter bekommt dafür ein Haus in Perth samt Einrichtung, Fernseher, Computer sowie neben einem Auto, ein Motorrad, einen Jetski und eine

ganze Paragliding-Ausrüstung – ein Schnäppchen, weil schon allein das Haus die Summe wert ist. Zu früh gefreut Verkäufer Ian Usher hatte mit mehr Geld gerechnet. Etwas vorschnell liess er die Champagnerkorken knallen, nachdem Millionenangebote eingegangen waren. Es handelte sich aber nicht um ernsthafte Bieter, wie Ebay feststellte.

Bieter Nummer 52 mit dem Online-Pseudonym «mslmcc» scheint nun aber seriös zu sein. Es könnte sich um einen cleveren Geschäftsmann handeln, der nun die Einzelteile gewinnbringend verscherbelt. Dieser würde natürlich auf den Job als Teppichverkäufer verzichten. Auch Ushers Freundeskreis, der angeboten hatte, den «Neuen» aufzunehmen, wartet gespannt. (sda)

Tibet: China kündigt neue Gespräche an Peking Die chinesische Führung

hat eine neue Gesprächsrunde mit den Gesandten des geistigen Oberhauptes der Tibeter – dem Dalai Lama – für Anfang Juli angekündigt. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua gestern, allerdings ohne ein genaues Datum für den Dialog zu nennen.

Kinderschänder in Portugal gefasst Lissabon Ein mutmasslicher Deut-

scher Kinderschänder ist in Portugal gefasst worden. Laut Medien­ berichten handelt es sich um einen 59-jährigen New-Age-Musiker. Er gilt als einer der meistgesuchten Verbrecher Deutschlands. Ihm werden über 100 Fälle von Kindsmissbrauch vorgeworfen

Bei einem Busunfall sterben 9 Menschen Moskau Bei einem Busunfall in

Russland sind mindestens neun Menschen getötet und 16 Insassen schwer verletzt worden. Das Fahrzeug stiess auf der Strecke von Moskau nach St. Petersburg mit ­einem Lastwagen zusammen, meldete die Agentur Interfax. (sda/red)

Wer wird die Schönste im ganzen Universum?

Die Kandidatinnen der «Miss Universe 2008» präsentieren sich im Bikini. Unter den neun Schönen ist auch Miss Schweiz Amanda Amman (3.v.l.) Die Wahl findet am 14. Juli in Nha Trang, Vietnam, statt. Keystone

Israel ist für Austausch von Hisbollah-Gefangenen Nach langen Beratungen hat die israelische Regierung gestern einen Gefangenenaustausch mit der libanesischen Hisbollah-Miliz gebilligt – dies, obwohl die beiden zum Austausch vorgesehenen israelischen Soldaten vermutlich tot sind.

Regierungschef Ehud Olmert hatte die Minister aufgefordert, der Vereinbarung zuzustimmen. 22 Minister votierten für den Tausch unter deutscher Vermittlung, drei dagegen, wie israelische Medien berichteten. (sda)

Pakistanische Armee geht gegen Rebellen vor Bei einer Offensive gegen militante Islamisten haben pakistanische Sicherheitskräfte am Wochenende ein Gebiet nahe des strategisch wichtigen KhyberPasses gesichert. Damit soll versucht werden, die Landverbindung

nach Afghanistan unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz habe am Samstag begonnen und sei gestern ausgeweitet worden. Mindestens drei Rebellenverstecke sind zerstört und ein Kämpfer getötet worden. (sda)


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Libanon: Bildung der Regierung gefordert Beirut Libanons neuer Präsident Michel Suleiman hat die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit innerhalb der nächsten 48 Stunden gefordert. Alle Parteien müssten «sofort zusammenarbeiten», um bis am Dienstag eine neue Regierung zu bilden, sagte er gestern.

Italien verschärft Einwanderungspolitik Rom Italien hat im Zuge der VerWeltweiter Proteste zum Trotz: Robert Mugabe liess sich gestern offiziell als Präsident vereidigen. Bild: Keystone

Simbabwe Mugabe gewinnt dubiose Präsidentenwahl Robert Mugabe erklärt sich zwar offiziell zum Sieger der Wahlen. Die weltweite Empörung über die fragwürdige Abstimmung wächst. Da hatte es offensichtlich jemand eilig: Nachdem das Wahlergebnis schon nach 48 Stunden verkündet wurde – zur Erinnerung: im März dauerte das Prozedere noch fünf Wochen – legte Sieger Robert Mugabe auch schon den Amtseid ab.

Derweil werden die internationalen Proteste immer lauter: Scharfe Kritik kam vor allem von den Wahlbeobachtern. Es habe vor der Wahl Tote gegeben, und Menschen seien auf der Flucht, so Chef-Wahlbeobachter Marwick Khumalo.

US-Aussenminsterin besucht Erdbebengebiet US-Aussenministerin Condoleezza Rice hat gestern die zerstörten Erdbebengebiete im Südwesten Chinas besucht. «Ich bin zutiefst beeindruckt (...) von der Belastbarkeit der Menschen», sagte Rice. Bei dem Erdbeben vom 12. Mai waren 88 000 Menschen ums Leben gekommen oder werden seitdem vermisst. Fünf Millionen sind obdachlos. (sda)

Betroffene Rice. Keystone

US-Präsident George W. Bush kündigte verschärfte Sanktionen an und forderte ein Waffenembargo. Er sprach von «gefälschten Wahlen» und einer «eklatanten Missachtung des demokratischen Willens des simbabwischen Volkes». Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der britische Premier Gordon Brown forderten die Afrikanische Union auf, Konsequenzen zu ziehen. Und auch der südafrikanische

Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bittet die Afrikanische Union, Mugabes Wahlerfolg nicht anzuerkennen. Stimmen für Tsvangirai Laut der Wahlkommission erhielt Mugabe 90,2 Prozent der Stimmen. Auf Oppositionsführer Morgan Tsvangirai, dessen Name trotz seinem Rückzug auf den Wahlzetteln stand, entfielen 230 000 Stimmen. (sda/red)

USA: Geheimdienste ­ weiten sich im Iran aus Die USA haben nach einem Bericht der Zeitschrift «New Yorker» auf Anordnung von Präsident George W. Bush die Geheimdienstoperationen im Iran massiv ausgeweitet. Ziel der verdeckten Aktionen sei es, die Regierung in Teheran zu destabilisieren und das umstrittene Atomprogramm zu Fall zu bringen. Dabei würden Mitglie-

schärfung seiner Einwanderungspolitik 38 Ägypter ausgewiesen. Innenminister Roberto Maroni von der Lega Nord zeigte sich zufrieden über den Schritt. Zugleich verteidigte der Minister sein umstrittenes Vorhaben, die Fingerabdrücke von Roma-Kindern zu registrieren.

der iranischer Spezialtruppen getötet und entführt. Wie die Zeitschrift unter Berufung auf Quellen bei Militärs, Geheimdiensten und im Kongress berichtete, bewilligten Kongressführer für die Geheimaktionen insgesamt 400 Millionen Dollar. Der US-Botschafter im Irak, Ryan Crocker, wies die Behauptungen energisch zurück. (sda)

Will Fingerabdrücke von Roma-Kindern registrieren: Roberto Maroni. Key

Südkorea: Hunderte Verletzte bei Protesten Seoul In Südkorea sind bei neuen

Strassenschlachten zwischen der Polizei und Gegnern von US-Rindfleischimporten gestern mehrere hundert Menschen verletzt worden. Es waren die bisher schwersten Zusammenstösse seit Beginn der Proteste gegen das Abkommen zur Wiederzulassung der Importe.

Bush erklärt in Kalifornien Notstand Washington US-Präsident George

W. Bush hat wegen der schweren Waldbrände in Kalifornien den Notstand erklärt. Mehr als 12 000 Feuerwehrleute kämpfen mit bislang wenig Erfolg gegen die Brände, die zum Grossteil durch Blitzeinschläge ausgelöst wurden. (sda)


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Jodlerfest 08 Erinnerung

«Rückschlag in der Integrationspolitik» Luzern «Der Basler Fichenfall von sechs türkischstämmigen Mitgliedern des Grossen Rates ist ein herber Rückschlag in der Integrationspolitik», teilen die Second@s Plus Luzern mit. Sie befürchten nun, dass auch Luzerner ParlamentarierInnen mit Migrationshintergrund fichiert werden könnten. Der Luzerner SP-Kantonsrat Lathan Suntharalingam versichert: «Ich werde auf allen Ebenen nachfragen und im Parlament eine Interpellation einreichen. Ich will wissen, ob auch bei uns so etwas gemacht wird.»

Fahrerflucht nach ­einem Selbstunfall Emmenbrücke Ein unbekannter Fahrzeuglenker hat in der Nacht auf Samstag in Pfeffikon einen Selbstunfall verursacht. Er prallte gegen eine Gartenmauer. Doch der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern. Er montierte zudem die Kontrollschilder ab und liess seinen Wagen mit Totalschaden stehen. Die Kapo Luzern sucht nun Zeugen.

Von Sandra Monika Ziegler

Ein Fest der Superlative: Knapp 360 000 Besucher, zwei Nachtspektakel, Freinächte – die Stadt erlebte einen friedlichen Jodelrausch. Der Ball ist out, der Jodel in: So das Fazit des 27. Eidgenössischen Jodlerfestes. Die grösste Festhütte der Schweiz konnte letztes Wochenende eine durchwegs positive Bilanz ziehen. Und OK-Chefin Ursula Stämmer­

-Horst konnte Juchzen vor Freude: «Es hat alle Erwartungen übertroffen, die musikalische Festlaune war grenzenlos und friedlich. » «Petrus muss ein Jodler sein», ist Bärti Schuler überzeugt und kann den Fest-

umzug mit seinen 50 Nummern kaum erwarten: Fahnenschwinger, Alphornbläser, Hundeparade und zahlreiche Kleinformationen aus allen Ecken der Schweiz zogen bei stahlblauem Himmel über die Seebrücke. Als Höhepunkt konnten auch die Nachtspektakel mit Feuerwerk gewertet werden. Tausende Besucher stimmten zum Finale in den Beichle-Jutz ein.

Ausbau Reusswehr: Ausschreibung läuft Luzern Ab vergangenem Samstag

läuft die Ausschreibung der Arbeiten für den Ausbau der Reusswehranlage. Ausgeschrieben sind unter anderem die Bauarbeiten für ein neues Seiten- und Längsnadelwehr. Der Start der Bauarbeiten ist im nächsten November vorgesehen. Die Arbeiten sollen mit der teilweise gleichzeitigen Um­ gestaltung des Mühlenplatzes mit Werkleitungserneuerung und der Instandsetzung der Spreuerbrücke kordiniert werden.

Beim Abbiegen einen Töff übersehen Hergiswil Gestern Morgen sind bei

einer Kollision mit einem Personenwagen der Lenker eines Motorrades sowie die Soziusfahrerin verletzt worden. Der Autolenker hatte beim Abbiegen das Motorrad übersehen. Der Sachschaden ­beträgt 10 000 Franken. (sda/jk)

Eine leckere Verschnaufpause gönnt sich die Kindergruppe aus Winzenberg-Tubertswil.

Gejodelt wird nicht nur in der Schweiz Das ganze Wochenende stand Luzern im Zeichen des Jodels. Doch kaum jemand weiss, woher der eigentümliche Gesang eigentlich stammt. Wer glaubt, Jodeln sei eine schweizerische Erfindung, der irrt sich. Gejodelt wird auf der ganzen Welt: Im Tirol, in den Steppen Zentralasiens, den Tropenwäldern Afrikas und auf der ozeanischen Inselwelt. Dort ist eine ähnliche Ge-

sangstechnik gebräuchlich», sagt der Entlebuecher Ruedi Renggli, selbst Jodler und Komponist. Jodeln anstatt SMS Seit wann das Jodeln existiert, lässt sich nicht genau sagen. Sicher hingegen ist, dass bevor Jodeln zu einem Kunstgesang wurde, es eine einfache Verständigungssprache war. «In den Bergen trennte die hügelige Landschaft Wohn- und Arbeits-

platz der Bergbewohner. Um zu kommunizieren, mussten sie sich etwas Spezielles einfallen lassen: Sie nutzten ihr Stimmwerk, um sich per Jodel einfache Botschaften zu übermitteln», erklärt Renggli. Die eigentliche Anfangsform ist aber das «Kuhreihen». Dieser Begriff wurde 1531 erstmals überliefert und bezeichnet das melodiöse Schreien, Rufen und Johlen beim Eintreiben der

Kühe. «Da diese Melodien nicht aufgeschrieben wurden, können wir nur ahnen, wie das Jodeln vor 1800 geklungen hat», so Renggli. Schweizer Eigenheit Erst um 1900 sind dann die typischen Schweizer Jodellieder entstanden. Diese zeichnen sich durch eine eigene Vokalisation (jo, lu, jü, lü) sowie den Wechsel zwischen Kopf- und Bruststimme aus. (Janine Kopp).


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Drei Tage, die in bleiben werden

luzern 9 Festticker Bilanz Jodlerfest  Neuer Rekord Über 360 000 Perso-

nen haben am Festwochenende ­Luzern besucht – so viele wie noch nie an einem Eidgenössischen Jodlerfest. OK-Präsidentin Ursula Stämmer-Horst und ihr Team sind sehr zufrieden: «Das war eines der schönsten Feste, die Luzern je erlebt hat! Einfach es rüüdigs Fäscht!» Jodlerstädtli erfolgreich

Tonnenweise Wurst und Bier Das

Jodlerstädtli rund um das See­ becken und entlang der Bahnhofstrasse war für 13 000 Sitzplätze ­eingerichtet. An den 35 Jodlerbeizli, drei Bars und 80 Jodlerständen ­wurden rund 1000 Hektoliter Bier, 1000 Hektoliter alkoholfreie ­Getränke, 40 000 Bratwürste und 20 Tonnen Fleisch verkauft. Bundesrat Grüsst

Festrede von Merz Der Bundesrat

Hans-Rudolf Merz überbrachte den Jodlern, Alphornbläsern und Fahnenschwingern die Grüsse des ­Bundesrates. Selbst der Bundesrat könne davon etwas lernen: «Wir sollten in der schweizerischen Politik wieder vermehrt den guten Ton pflegen», sagte Merz in seiner Rede. Polizei zufrieden

Kaum Zwischenfälle Gemäss der

Polizei verlief das Fest trotz des ­Rekordandrangs und den beiden Freinächten friedlich. Auch die Sperrung der Seebrücke führte zu keinen grös­seren Verkehrsproblemen. ­Wegen der hohen Temperaturen mussten jedoch einige Personen mit Kreislaufproblemen in Spitalpflege eingewiesen werden. Feststimmung bei den Entlebuechern aus Ebnet: Ein Prosit auf die Folklore an der Reuss. Bilder: Emanuel Ammon/Aura

Über 80 Prozent mit Öv Grossansturm Dank den Spezial­

Auch ernste Töne am Jodlerfest Die Stimmung am Eidgenössischen Jodlerfest war heiter und ausgelassen. Dennoch gab es auch traurige Jodlerlieder, die mit ­ihren Moll-Akkorden und ernsteren Texten zum Nachdenken anregten. Dies bestätigt auch der Jodler und Komponist Ruedi Renggli: «Die Lieder haben sich verändert. Vor 50 Jahren waren die meisten Lieder fröhlich und aufmunternd. Heute dominie-

ren oft Lieder mit besinnlichen Texten. Das Leben ist ja auch nicht immer Holdrio und Chilbi.» Deshalb ergeben sich auch andere Harmonien, geprägt von Gefühlen wie Trauer, Angst oder Liebeskummer. Zu Ehren der Berge So habe sich die Vielfalt der besungenen Themen ständig ausgeweitet. Gesungen wird zu Ehren der Landschaft, der Alpen oder Blu-

men. «Daneben werden eben auch Träume oder Schicksalsschläge im Gesang verarbeitet», sagt Renggli, der sich von seinem Leben inspirieren lässt. Er selbst ist Autor von über 100 Kompositionen. Mit dem Titel «TannezapfeSammler» hat er den Wettbewerb «Jodel Plus» gewonnen. Neben der Ernsthaftigkeit zeigt sich noch ein weiterer Trend: Der Gesang

wird mit verschiedenen Instrumenten kombiniert, die eher modern als volkstümlich klingen. Es sei hier wie bei der Mode, bestimmte Stile kommen und gehen, sagt Renggli. Deshalb steht er den «neumodischen» Liedern auch etwas kritisch gegenüber, beunruhigt ist er aber nicht: «Die neue Kombination wird sich nicht durchsetzen, vielmehr wird das Altbewährte zurückkehren.» (Janine Kopp)

angeboten der SBB und vbl haben über 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher den öffentlichen ­Verkehr genutzt. Der Grossansturm wurde mit zusätzlichen Zügen und Personal bewältigt. Die Nacht-­ S-Bahnen mussten teils kurzfristig doppelt geführt werden. Schlussabrechnung folgt

Budget Das Organisationskomitee

rechnete für den Anlass mit einem Budget von rund 5,7 Millionen ­Franken. Dieses setzte sich aus Leistungen der öffentlichen Hand, 30 Sponsoren, Vermietung der ­Festwirtschaft und Beiträgen der Aktiven zusammen. (pd/jk)


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«Ich habe es gern, wenn ich alles bis zum Letzten planen kann.» Renzo Blumenthal wird trotzdem überraschend Vater.

30. Juni 2008

Superman Von Christina Varveris

Batman, Spiderman und Wonder Woman können einpacken. Superman schlägt sie alle. Obwohl er inzwischen, mit 70 Jahren, einige seiner Superkräfte verloren hat. Einst böse Superman war einst ein kahler Bösewicht, der mit seinen mentalen Fähigkeiten die Herrschaft über die Welt erringen wollte. Aber wie bitte soll man mentale Fähigkeiten in einem Comic darstellen? Die beiden Teenager Jerry Siegel und Joe Shuster unterzogen Superman bald nach ihren ersten Skizzen einer Generalrevision. Der gute Mann für alle Fälle liesse sich besser vermarkten, dachten sie sich. Und körperliche Superkräfte besser darstellen als mentale. Dann gut Superman, wie wir ihn kennen, war geboren. Doch der muskulöse Mann im blauen Pyjama und roten Unterhosen kam nicht an. «Naiv», «unreif» und «kindisch» lauteten die Verdikte der Verlage. Vier Jahre dauerte es, bis National Publications 1938 bereit war, Superman eine Chance zu geben. Der Verlag sollte es nicht bereuen. «Action Comics #1» – ein Comic mit diversen Figuren und

kopfdestages Superman Geboren im Juni 1938 Vor ihm: Inspiriert ist die Figur unter anderem von Tarzan und Zorro. Nach ihm: Begann die Ära der Superheroes mit 160 verschiedenen Helden.

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Geschichten – war ein Verkaufserfolg. Die anschliessende Marktstudie ergab: Superman war der Hauptgrund für den reissenden Absatz. Stets tollpatschig Superman war ein Geschenk des Himmels. Genauer gesagt des Planeten Krypton. Als dieser nämlich zu explodieren drohte, schickte der Vater seinen Sohn mit einer Rakete auf die Erde. Das kinderlose Ehepaar Kent aus Smallville nahm den kleinen Jungen bei sich auf. Clark Kent wächst zu einem tollpatschigen bebrillten Journalisten heran, der sich bei Bedarf in Superman verwandelt und die Welt rettet. Und Clark Kent verliebt sich in seine Arbeitskollegin Lois Lane. Diese aber fährt voll auf Superman ab. Plötzlich tot Superman ist schneller als eine Pistolenkugel, stärker als eine Lokomotive, kann fl iegen und ist nahezu unverwundbar. Etwas zu viel des Guten befand der Verlag DC Comics (der National Publications aufgekauft hatte) Ende der 1980er-Jahre und machte Superman menschlicher, indem er ihm ein paar seiner Kräfte nahm. 1992 liess der Verlag die Comic-Legende gar sterben – und das Heft «Superman #75» wurde zum Verkaufshit. Bald auferstanden Doch Superman wäre nicht super, wenn er nicht wieder auferstehen könnte. So lebt der Star in Comicserien, Hörspielen, Filmen und Computerspielen gewinnbringend weiter. Im Sommer 2009 soll der sechste Spielfilm in die Kinos kommen.


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30. Juni 2008

Marcia Cross «Desperate Housewives»-Star im Kino Von Nicole Göbel

Die rothaarige Marcia Cross steht zur Zeit für den Kinofilm «Peck» vor der Kamera. 2009 kommt die Komödie in unsere Kinos. Sie stand für «Unter der Sonne Kaliforniens», «Ally McBeal», «Profi ler» und «CSI» vor der Kamera – die 46-jährige Marcia Cross ist ein begehrter TV-Serien-Star. Die Frauenfiguren, die sie in den amerikanischen Fernseh-Produktionen spielt, haben meist einen Knacks. Schon in ihrer ersten Rolle mimte sie eine nymphomane Paläontologin («The Edge of Night», 1984), später in der TeenieSerie «Melrose Place» (1992–1997) eine durchgeknallte Psychologin. Ihre Rollenwahl kommt nicht von ungefähr: Das krankhafte Innenleben der Menschen interessiert die Schauspielerin schon früh, denn bevor sie an der New Yorker Juilliard School das Schauspielen erlernt, absolviert sie in Los Angeles ein Psychologiestudium. Erfolg als Hausfrau Zu Beginn des Jahrtausends bekommt Marcia Cross die Rolle ihres Lebens: die der spiessigen Hausfrau Bree

van der Kamp in der Serie «Desperate Housewives». Über Nacht wird die Serie zu einem Strassenfeger. Durch die Bekanntheit beginnt sich auch die Werbebranche für die Schauspielerin zu interessieren. Für Spar Schweiz bewirbt die Amerikanerin weisse Wäsche und klinisch sauberes Geschirr. Die perfekte Besetzung. Vom TV ins Kino Nun kann Marcia Cross ihren Siegeszug auf der Leinwand weiterführen. Die Rothaarige steht zur Zeit für die Komödie «Peck» vor der Kamera. Der Independentfilm handelt von einer ungewöhnlichen Freundschaft an einer amerikanischen Highschool und soll 2009 ins Kino kommen. Privat schwimmt die Schauspielerin ebenfalls im Glück: Seit zwei Jahren ist sie mit dem Börsenmakler Tom Mahoney verheiratet. Und im Februar 2007 gebar sie – im Alter von 44 Jahren – gesunde Zwillinge.

ITALIEN

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FABIO CANNAVARO, 34 Der schönste Spieler, trotz Platz auf der Ersatzbank.

Frisch gewagt Auch wenn weder Schläger noch Bälle passen: Die amerikanische Tennislegende Chris Evert und der australische Spitzen-Golfer Greg Norman gaben sich am Wochenende auf den Bahamas das Jawort, wie das «People»Magazin berichtet. Eine romantische Hochzeit sei der Empfang unter freiem Himmel mit rund 140 Gästen gewesen. Für die Braut ist es der dritte, für Gatte Greg der zweite Bund fürs Leben und beide sind doch auch schon 53-jährig.

•••

Gefürchtet und begehrt: Bald sorgt Marcia Cross auch im Kino für Ordnung.

Halb gewonnen Trennung jetzt, Scheidung bald oder alles ganz harmonisch? Guy Ritchie (39), so berichtet die englische Sonntagspresse, hänge an seiner Ehe mit Madonna (49) und sei darum am Wochenende nach New York geflogen. Mit einen konkreten Plan: in den kommenden Tagen wolle sich das Paar in New York bei einem gemeinsamen Dinner fotografieren lassen, um «das Geschwätz zum Schweigen zu bringen». Ein Klatsch, der sich überprüfen lässt, wir freuen uns auf das Bild.

Bild: Keystone

•••

Sieger in Sachen Schönheit Blaue Augen, strahlendes Lächeln. Die «.ch»-Leserinnen und Leser wählten Fabio Cannavaro (34) zum schönsten Fussballer der EM. Dabei zog sich der Real-Madrid Verteidiger einen doppelten Bänderriss am Sprunggelenk zu, ehe das Turnier überhaupt begonnen hatte. Nur dank einer Sondergenehmigung durfte der Kapitän der Squadra Azzurra auf der Ersatzbank sitzen, seine Ka-

klatsch tratsch

meraden anfeuern und zur grossen Freude der Zuschauerinnen ab und zu in die Kameras winken. Siegertyp 2006 wurde Cannavaro mit Italien Weltmeister und im gleichen Jahr zum Weltfussballer des Jahres gewählt. Mit 24 Prozent aller eingegangen SMS und E-Mails gewann er auch das «.ch»Voting locker vor dem Russen Alexander Kerschakow

und dem Rumänen Adrian Mutu. Richtig getippt hat Daniela Amrein (31) aus Luzern: «Cannavaro brachte mir schon vor zwei Jahren Glück», sagt sie. «In der Bürowette setzte ich wegen ihm auf Italien als Weltmeister.» Diesmal gewinnt Daniela Amrein ein Wellnesswochenende im Panorama Resort Feusisberg. Nicht mit Cannavaro zwar, dafür mit ihrer Schwester. (brü)

Gut gemacht Totgesagte leben bekanntlich länger und Halbtote erst recht, was Amy Winehouse (24) am Wochenende gleich dreifach bewies. Eineinhalb Wochen nach ihrem Zusammenbruch überzeugte sie am Freitag in London beim Geburtstagskonzert für Nelson Mandela 45 000 Fans. Einen Tag später begeisterte sie am Glastonbury Festival doppelt: am Nachmittag auf der grossen Bühne und in der Abenddämmerung bei einem Zusatz-Gig im intimeren Jazz-Zelt. Laut Augenzeugen geschah beide Male das Gleiche: die Sonne kam hinter den Regenwolken hervor.


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reisen

30. Juni 2008

Peking Von der zur modernen

essenund einkaufen

in Peking

Geheimtipps von SAS-Crew-Mit­ gliedern – exklusiv für «.ch»-Leser: The Courtyard:

95 Donghuamen Avenue «Ein elegantes und minimalistisches Restaurant, das über einem Graben hängt. Man hat einen tollen Blick auf die Verbotene Stadt. Wer dann das Essen mit einem Gang durch die Kunstgalerie im Keller und einer Pause auf dem ZigarrenDivan ausklingen lässt, vergisst den Abend nicht so schnell.»

Magnus E., Steward, SAS

Von Christina Gubler

Showtime für Peking: Die alte Kaiserstadt hat sich für die Olympischen Spiele zu einem ­Zentrum der Superlative aufgemotzt. An den olympischen Spielen dreht sich alles um Höchstleistungen. Und da kann Peking, vom 8. bis 24. August Austragungsort der Sommerspiele 2008, locker mithalten. In den vergangenen Jahren und Monaten

hat die Stadt ihre Muskeln gestählt, um künftig im Wettbewerb mit anderen Metropolen zu bestehen. Zeitgenössische Bauten von Stararchitekten, eine trendige Kunstszene, moderner Lifestyle: All das fin-

det der Reisende heute auch in Peking. Es fängt bereits beim Anflug an. Der Besucher erblickt unter sich ein gigantisches, rot-gelb leuch­ tendes Ufo. Es ist das neue Terminal, das grösste ­Gebäude der Welt. Aufregend sind auch andere neue Wahrzeichen der Stadt: Im Norden das Olympiastadion der Schweizer Herzog & de Meuron und die Schwimmhalle mit der leuchtenden Wasserbubble-

Soshow Shopping Mall:

Beijing Chongwenmen www.soshow.com.cn «Zehn Stockwerke voll mit Kleidern, Accessoires, Kinos und ­Essen. Der sechste Stock heisst Cartoon City. Dort findet man ­seinen Comic-Liebling als Plastik­ figur oder sogar als Kostüm.» Sun W., Hostess, SAS

CB Music:

86 Xin Hua South Street XuanWu District www.cbmusic.cn «Ich habe einen unglaublichen Ort für Replica-Gitarren gefunden. Ren Bin, der Manager von CB Music, kam sogar mit sechs E-Gitarren ins Hotel, damit ich sie testen konnte. Und wirklich: Sie haben einen tollen Sound und überzeugen auch qualitativ. Und das bei einem Preis von etwa 130 US-Dollar.»

Haut. Im Osten, aus modernen Bürohochhäusern und Wohnanlagen aufragend, die zwei geneigten Stahltürme des staatlichen Fernsehsenders. Beim Platz des Himmlischen Friedens schwebt wie eine Luftblase über einem künstlichen See das Nationaltheater. Kunst floriert Ein Muss für Freunde der international florierenden chinesischen Kunst ist das letzten Herbst im Dashanzi798-Viertel eröffnete «Ullens Center For Contemporary Art». Wer hippe Peking-People treffen will, besucht den «Klubb Rouge» oder das «China Doll». Die beiden neu eröffneten Nobellokale sind in der GongtiSanlitum-Zone zu finden. Es lohnt sich, aus der schillernden Konsumwelt auf- und in das historische Peking abzutauchen. Nicht nur zum herausgeputzten ehemaligen Kaiserpalast («Verbotene Stadt») und dem Himmelstempel. Sondern auch in die bisher vom Bauboom verschonten Altstadtviertel. Eine Zeitreise Dort scheint die Zeit still­ gestanden zu sein. Die ­schmalen Strassen säumen traditionelle Hutong-Häuser mit Innenhöfen, die Anwohner kaufen auf Märkten ein und essen in Garküchen. Am besten erkundet man die Quartiere zu Fuss oder per Fahrrad – und während der Spiele. Im August ist der Autoverkehr nämlich radikal reduziert.

John H., ­Pilot, Air Canada

Die Tipps stammen aus dem «SAS Crew Guide 2008». SAS ist der Kooperationspartner von «.ch». www.flysas.ch

Links Gigantische Kristalllampen über der Bar des neuen Clubs «Klubb Rouge». Bilder: Keystone

>>>www.punkt.ch


30. Juni 2008

Verbotenen Stadt Weltmetropole

reisen 15 reisenmit... Revolt Dynamo

Reisebegleiter Ist man auf Reisen und neigt sich der Handy-Akku dem Ende entgegen, braucht man nur einige Minuten den Revolt Dynamo anzukurbeln und schon hat das Handy wieder genug Saft für das nächste Telefonat. Auch andere USB-Geräte wie den iPod oder einen anderen MP3-Player kann man so überall und schnell wieder mit Energie versorgen. Erst wenn die Arme weh tun, ist die Grenze erreicht. Der Revolt Dynamo mit USBund Handy-Adapter, Handschlaufe, Kabeltrommel und deutscher Anleitung ist erhältlich für 13.90 Fr. unter www.pearl.ch. (mng)

Countdown für die Olympischen Spiele: Tänzer proben schon mal den Ernstfall vor dem Nationalstadion.

einereise nach7453

PEKING-TIPPS Reisebegleiter: «Polyglott On Tour: Peking». Sieben präzis beschriebene Touren, praktische Tipps und gute Übersichtskarte. 107 Seiten, Fr. 16.80. «Merian live! Peking». Kompaktes Büchlein mit herausnehmbarem Stadtplan. Namen von Topspots und Adressen sind auch in chinesischen Schriftzeichen aufgeführt. 128 Seiten, Fr. 17.90 Flüge mit SAS: Täglich von Zürich oder Genf über Kopenhagen oder Stockholm. Ab 1301 Fr. auf www. flysas.ch buchbar.

Verkäufer warten auf Kundschaft auf dem Pekinger Markt.

Infos: www.fac.de und www.beijing2008.cn

Das kleine Dorf Splügen im Kanton Graubünden liegt eingebettet in die mächtige Berg- und Gletscherlandschaft. In der Vergangenheit lag das nahe bei Italien gelegene Örtchen an der Verbindungsroute in den Süden. So bildete vom Spätmittelalter bis ins 19. Jahrhundert der Warentransport über den Pass die Haupteinkommensquelle für die Bevölkerung. Inzwischen hat sich Splügen zu einem kleinen Wintersportort entwickelt und zieht auch wegen seines intakten historischen Dorfkerns Touristen an. (mng)


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kultur

Helmut Thoma wird Verwaltungsrat bei 3+ Zürich Als TV-Pionier hatte

Helmut Thoma das deutsche Fernsehen revolutioniert und mit RTL das erste Privatfernsehen geschaffen. Nun wird der 69-jährige Verwaltungsrat beim Schweizer Privatsender 3+, wie Chef und Hauptaktionär Dominik Kaiser mitteilte.

Neuer Rekord beim Trucker-Festival Interlaken Grossandrang am Inter-

30. Juni 2008

Konzert Noëmi Nadelmann entführt und verführt Von Daniel Arnet

Vom 1. bis 12. Juli geht in Solothurn das «Classic Openair» über die Bühne. Allein von Verdi stehen vier Opern auf dem Programm. Keine kolossalen Kulissen – in Solothurn gibt es Opern in abgespeckten Varianten. Zum 18. Mal sind auf der Freilichtbühne in den Altstadtmauern szenische Auf-

führungen zu geniessen. Das Musiktheater konzentriert sich da auf den Klang. Für den sorgt dieses Jahr das Orchester der bulgarischen Staatsoper aus der

Stadt Russe. Am 1. und 3. Juli singt die Zürcher Sopranistin Noëmi Nadelmann dazu die entführte Tochter der Königin der Nacht aus Mozarts «Zauberflöte». Sieben weitere Opern stehen auf dem Programm, alleine vier von Giuseppe Verdi: «Nabucco», «Macbeth», «Don Carlo « und «Un Ballo in Maschera». www.classic-openair.ch

nationalen Trucker & Country-Festival Interlaken, das mit 1664 Trucks einen neuen Rekord erzielte. Einer der Höhepunkte war der erste Schweizer Auftritt der deutschen Band Texas Lightning - wie gewohnt mit dem Komiker Olli «Ringofire» Dittrich am Schlagzeug.

Keine Gnade für Schweizer Literaten Klagenfurt Der Berliner Tilmann Rammstedt erhielt an den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur den Bachmannpreis . Einziger Schweizer Vertreter war der Langenthaler Schriftsteller Pedro Lenz. Prompt wurde er von der Jury übel zerzaust – viel zu streng, wie das Publikum fand. (SDA)

Künstler Matias Spescha gestorben Chur Der Bündner Maler, Grafiker und Bildhauer Matias Spescha starb am Samstag 82-jährig in Zürich an einer Lungenentzündung, wie seine Tochter gestern bekannt gab. Spescha wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Bündner Kulturpreis und dem Kunstpreis des Kantons Zürich. (SDA)

Kunst als existentielle Herausforderung: Matias Spescha. Bild: Keystone

Noëmi Nadelmann singt in Solothurn die Pamina aus Mozarts «Zauberflöte». Bilder: pd/key

oscar und ted Aus Angst vor einem Schicksalsschlag Hüpfte die Kröte – panzergeil – Unter den Schild, der vor ihr lag, Und fand in seinem Schutz ihr Heil.

Sie schluckte an sich selber schwer Und suchte Trost beim Militär, Ein Panzer rasselte daher… jetzt stellt sich das Problem nicht mehr.

Doch als sie weiterhüpfen wollte, Da lief es gar nicht wie es sollte: Der Panzer blieb nicht an ihr kleben, Drum musste diese Kröte eben Sich selber eine Blösse geben Und weiterhin als Kröte leben.

Moral: Oft drängt sich beim Kompositum Die bange Frage auf: Warum?

Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.


auto 17

30. Juni 2008

Audi: Neuer V6Benziner mit 290 PS Ingolstadt Audi präsentiert die neue

Topversion seiner V6-Motorenreihe. Der 3.0 TFSI leistet 290 PS und verfügt über ein Drehmoment von 420 Nm. Er kombiniert die Benzin-Direkteinspritzung und die Aufladung per Kompressor. Der Hightech-V6 geht noch in diesem Jahr in Serie.

Schmale Fenster, grosse Räder: Der neue VW Scirocco ist ein Hingucker. Bilder: VW

Scirocco Dieser VW wirbelt Staub auf Von Mario Borri

Nach 16 Jahren Pause baut VW wieder einen Scirocco. Wie der namensgebende Wind will er in seinem Segment Staub aufwirbeln. Der Scirocco ist ein afrikanischer Wüstenwind. Der Scirocco ist aber auch ein Auto, dass als eines der ersten erschwinglichen und alltagstauglichen Sportwagen in die Geschichte eingegangen ist. So wurde das Coupé von 1974 bis Produktionsende 1992 stolze 800 000 Mal verkauft. Am 23. Oktober feiert der VW Scirocco in der Schweiz sein Comeback. Dank denselben Tugenden soll er so erfolgreich wie sein Vorgänger werden. «.ch» konnte er-

fahren, ob der neue Scirocco das Zeug dazu hat. • Sportlichkeit: Kaum ein anderer Kompaktwagen bietet so viel Fahrspass. Dank tiefem Schwerpunkt und tollem Fahrwerk zieht der schnittige Wagen wie auf Schienen durch Kurven. Die Motoren sind mittels Turbo aufgeladen, leisten 122 bis 200 PS. Vor allem der 1.4 TSI Benziner mit 160 PS überzeugt mit flottem Antritt (0-100 km/h in 8 s.) und tiefem Verbrauch (6,6 l/100 km, Werksangabe).

Auto im Vollbrand. Keystone

Fazit: Mit den Pulverlöschern liess sich der Versuchsbrand schnell und zu-

München Gemäss «Auto, Motor und Sport» beginnt bei BMW mit der nächsten 7er-Reihe, die im November vorgestellt wird, eine neue Design-Ära. Technisch hat das BMW-Flaggschiff neue Assistenzsysteme wie eine Kamera, die Verkehrszeichen liest und an den Fahrer weitergibt, zu bieten.

Alfa: Neuer Kleiner mit Ambitionen

Scirocco-Cockpit: Erstklassige Sitze, griffiges Lenkrad.

• Alltagstauglichkeit: Im 4,26 m langen Scirocco sitzt man bequem zu viert. Speziell das grosszügige Platzangebot im Fond erstaunt. Denn dort verfügen selbst Grossgewachsene über ausreichend Kopfund Kniefreiheit. Der Kofferraum fasst ausreichende 292 Liter. Die Ladekante ist allerdings viel zu hoch.

• Erschwinglichkeit: Die ge-

nauen Preise sind noch nicht bekannt. Gemäss VW-Importeur Amag beträgt der Grundtarif für den 1.4 TSI (122 PS) etwa 33 500 Franken. Das ist nicht so viel Geld für so viel Auto. Zumal Klimaanlage, 17-Zoll-Felgen, ESP und 6 Airbags vermutlich im Preis inbegriffen sein werden.

Fahrzeugbrand: TCS testet Löschmittel In der Schweiz geraten pro Jahr rund 2000 Fahrzeuge in Brand. Damit es nicht zum Vollbrand kommt, muss das Feuer schnell bekämpft werden. Der TCS hat vier Löschmittel getestet: Bei den Produkten handelt es sich um zwei Pulverfeuerlöscher (ab 69 Fr.) und zwei Feuerhemmer (ab 109 Fr.), die mit Kaliumaerosol (Rauchnebel) löschen.

BMW: Neuer Siebner mit viel Hightech

verlässig löschen. Mit den Feuerhemmern gelang dies den Testern nicht. Dafür sind die Hemmer kompakter gebaut und brauchen weniger Platz zur Verstauung im Fahrzeug. Da in der Schweiz Feuerlöscher im Auto nicht vorgeschrieben sind, ist ein Feuerhemmer allemal besser als gar kein Löschmittel. Ganzer Test: www.tcs.ch

Mailand Mit dem MiTo traut sich Alfa erstmals ins Segment der Kleinwagen. Dort wollen die Italiener dem Mini von BMW Käufer abspenstig machen. Der MiTo ist vier Meter lang, 120 bis 155 PS stark, kostet ab 27 900 Franken und ist ab Ende September erhältlich.

Mitsubishi: Neuer Lancer mit mehr Platz Kloten Mitsubishi baut die LancerReihe weiter aus: Nach Limousine und Evolution folgt nun der Sportback. Das neue Modell basiert auf der Limousine, verfügt aber über ein geräumigeres Heck. Die Motoren – Benziner und Diesel mit 109 bis 143 PS – bleiben gleich. Den Lancer Sportback gibts ab Herbst ab 25 990 Franken zu kaufen. (mbo)

BRAND WAS TUN? • • • •

Pannenstelle sichern Zündung aus Polizei verständigen Insassen retten – wichtig: es besteht keine Explosionsgefahr • Wenn Löschmittel vorhanden, löschen. Vorsicht: bei Motorbrand, Haube nie öffnen

Halb Kombi, halb Coupé: Der neue Mitsubishi Lancer Sportback.


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Lou Reed | Zürich Oscar D’León | Zürich The Dandy Warhols | Zürich Leonard Cohen | Montreux Céline Dion | Carouge GE Paul Simon | Montreux Vasco Rossi | Locarno Gnarls Barkley | Montreux The Bangles | Zürich Santana | Locarno Cypress Hill | Frauenfeld Jovanotti | Locarno Wu Tang Clan | Frauenfeld Tokio Hotel | Carouge GE Duran Duran | Zürich Gilberto Gil | Montreux Status Quo | Locarno Blondie | Zürich Herbie Hancock | Montreux João Bosco | Montreux Sigur Rós | Zürich Quincy Jones | Montreux Babyshambles | Montreux Lenny Kravitz | Montreux Alicia Keys | Locarno Alicia Keys | Montreux Katie Melua | Montreux Lenny Kravitz | Locarno Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Xavier Rudd | Zürich Erykah Badu | Luzern Deep Purple | Montreux Paul Simon | Locarno Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern K.D. Lang | Luzern Jethro Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Leonard Cohen | Lörrach Macy Gray | Luzern Paul Simon | Lörrach

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

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mableu – Mark Bleuler 08-20 Uhr, Parkhotel Zug, Industriestrasse 14, Zug Sammlung Rosengart 200 Werke von 23 verschiedenen Künstlern der klassischen Moderne, 10-18 Uhr, Sammlung Rosengart, Pilatusstr. 10

DIENSTAG PARTYS

JAZZ, LATIN, WORLD

MIX

Workshopkonzerte allgemeine Abteilung Jazz, 20.30 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8

Tropical Tuesday DJ Mirco Esposito, Ambiance & Atmosphere, 17 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 Martini Terrazza! Grill’n’Chill, 17 Uhr, Nectar-Bar, Inseliquai 12b

DIVERSES City Beach 09 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 Geführter Stadtbummel zu Fuss In Deutsch und Englisch, 09.45 Uhr, Tourist Information, Zentralstrasse 5

AUSSTELLUNGEN Weitblick in die Berge Perfekte Illusion im 3-DAlpenpanorama, 09-12.30, 13.30-18 Uhr, Alpineum, Denkmalstrasse 11 Rundbild Von Edouard Castres, Ereignis des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, 13-18 Uhr, Bourbaki Panorama, Löwenplatz 11 Music in Color Bilderausstellung von Martin Eberli, 07-00 Uhr, Hotel Continental-Park, Murbacherstr. 4

KONZERTE MIX Easy Listening Piano Live Music Zwei Sessions, 18 Uhr, Hotel Montana (Louis-Bar), Adligenswilerstrasse 22 Ambient Piano Live Music 20 Uhr, Hotel Montana (Scala Restaurant), Adligenswilerstrasse 22

DIVERSES City Beach 09 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 Tiere im Meer Öffentliche Führung, 18 Uhr, NaturMuseum, Kasernenplatz 6 Geführter Stadtbummel zu Fuss In Deutsch und Englisch, 09.45 Uhr, Tourist Information, Zentralstr. 5

AUSSTELLUNGEN Weitblick in die Berge Perfekte Illusion im 3-DAlpenpanorama, 09-12.30, 13.30-18 Uhr, Alpineum, Denkmalstrasse 11 Rundbild Von Edouard Castres, Ereignis des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, 09-18 Uhr, Bourbaki Panorama, Löwenplatz 11 Unfassbar fassbar Medien des Heils im Mittelalter, 14-17 Uhr, Burg Zug, Kirchenstrasse 11, Zug Shu Yong – Bubbles 10-18 Uhr, Galerie Urs Meile, Rosenberghöhe 4 Seelust Das Badeleben der 1920er und 1930er Jahre, 10-17 Uhr, Historisches Museum, Pfistergasse 24 Music in Color Bilderausstellung von Martin Eberli, 07-00 Uhr, Hotel Continental-Park, Murbacherstr. 4 Blasted Allegories Werke aus der Sammlung Ringier, 10-17 Uhr, Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1 Schweizer Meister 75-JahrJubiläum der Bernhard Eglin Stiftung, 10-17 Uhr, Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1 ...Alles Gold... Mit Ueli Berger, Ernst Buchwalder, Barbara Herbener, Anna Maria Kupper u.a., 10-12, 13.30-17 Uhr, Museum Bruder Klaus, Dorfstrasse 4, Sachseln Tiere im Meer Ausstellung der Familie CuthbertsonMerki aus Kriens, 10-17 Uhr, Natur-Museum, Kasernenplatz 6

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

Gewinnen Sie: 1 TOMTOM ONE XL T EUROPE im Wert von 449 Franken

So können Sie teilnehmen: Senden Sie ein SMS mit: CHGAME1 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder schicken Sie eine Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf.

Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME1 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 28.12.2008. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch

MITTWOCH PARTYS ELECTRONIC, HOUSE House Ba(g)ck DJs in rotation, House, 22 Uhr, Adagio, Seidenhofstrasse 5 MIX Beach Club DJ Mirco Esposito, Ambiance & Atmosphere, 17 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 Martini Terrazza! Grill’n’Chill, 17 Uhr, Nectar-Bar, Inseliquai 12b Superdiscount DJ N.D. Wave, 22.30 Uhr, Pravda, Pilatusstrasse 29

KONZERTE JAZZ, LATIN, WORLD Workshopkonzerte John Coltrane 1959-60, Jazz, 20.30 Uhr, Jazzkantine, Grabenstrasse 8 Old Time Jungle Cats Dixieland, Jazz, 20 Uhr, Unterdorf, Weggis MIX Musikalischer Sommerabend Offenes Singen, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Loreto Zug, Zug Easy Listening Piano Live Music 18 Uhr, Hotel Montana (Louis-Bar), Adligenswilerstrasse 22 Salonmusik – Traumschiff Martin Schaefer (Violine), Richard Decker (Piano), 20 Uhr, Hotel Montana (Scala Restaurant), Adligenswilerstrasse 22

DIVERSES City Beach 09 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 A Crude Awakening – The Oil Crash Filmvorführung. Anschliessend Verteilung von über 150 DVDs zum Weitergeben, 19.30 Uhr, Paulusheim, Moosmattstrasse 4 Geführter Stadtbummel zu Fuss In Deutsch und Englisch, 09.45 Uhr, Tourist Information, Zentralstr. 5

AUSSTELLUNGEN Weitblick in die Berge Perfekte Illusion im 3-DAlpenpanorama, 09-12.30, 13.30-18 Uhr, Alpineum, Denkmalstrasse 11 Shu Yong – Bubbles 10-18 Uhr, Galerie Urs Meile, Rosenberghöhe 4

Agenda >>>www.punkt.ch


kino 19

30. Juni 2008

LUZERN ATELIER

Theaterstr. 5 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

Molière

16:15 20:45 | Fd 14 J.

Once

18:45 | Edf 10 J.

BOURBAKI

Löwenplatz 11 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

1 Bienvenue chez les Ch‘tis 16:00 18:15 20:30 | Fd 12 J.

2 Interview

16:00 20:30 | Edf 16 J.

Immer nie am Meer 18:15 | D 16 J.

3 Caramel

16:15 20:45 | Odf 12 J.

El Orfanato

18:30 | Odf 16 J.

4 Die Welle

16:15 21:00 | D 14 J.

The Drummer

18:30 (Im Vorprogramm: The Little Samurai) | Odf 14 J.

CAPITOL

Zentralstr. 45 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Sex and the City: The Movie

14:00 17:15 Mo/Di 20:30 | Edf 14 J.

Hancock

Mi 20:30 (Vorpremiere) | Edf

2 The Game Plan

Kung Fu Panda

Mi 14:15 16:30 | D 8 J. Mi 20:00 | Edf 8 J.

IMAX

Lidostr. 5 | 041 375 75 75 | www.imax.ch

Abenteuer Grand Canyon 13:00 16:00 | D/F/I/E

Mission Mars

14:00 Di 11:00 | D/F/I/E

Deep Sea

15:00 Mo 12:00 Mi 11:00 | D/F/I/E

Bären

Mo 11:00 Di 17:00 Mi 12:00 | D/F/I/E

Die Alpen

Mo/Mi 17:00 Di 12:00 | D/F/I/E

LIMELIGHT

Stadthofstr. 5 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

18:00 Mo/Di 21:00 | Edf 12 J.

Sex and the City: The Movie Mi 20:30 | Edf 14 J.

3 Wegen Renovation geschlossen 4 Knut und seine Freunde 15:00 | D 4 J.

Dan in Real Life

18:00 21:00 | D 10 J.

5 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:15 | D 14 J. 17:30 20:45 | Edf 14 J.

6 Sommer

Mo/Di 14:15 | D 10 J.

Sex and the City: The Movie

Mo/Di 17:30 20:45 | D 14 J.

15:00 18:00 Mo/Di 20:45 | D 16 J.

Hancock

Mi 20:45 (Vorpremiere) | D

4 The Happening

14:45 17:30 20:00 | D 14 J.

5 21

14:00 17:15 20:15 | D 12 J.

6 Sex and the City: The Movie

14:00 17:15 20:30 | D 14 J.

7 Sommer

14:15 | D 10 J.

Die Welle

17:00 20:00 | D 14 J.

8 The Game Plan

Mo/Di 14:15 | D 8 J.

Made of Honor

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Mi 14:15 17:00 20:00 | D 14 J.

Bis 23. Juli

MODERNE

Pilatusstr. 21 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien Bis 16. Juli

KRIENS BROADWAY

Industriestr. 13 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien Bis 02. Juli

STATTKINO

Löwenplatz 11 | 041 410 30 60 | www.stattkino.ch

Pas douce

BAAR ZG LUX

21:00 | Fd

Dorfstr. 29b | 041 726 10 03 | www.kinozug.ch

EMMENBRÜCKE

21

Mo/Di 20:15 | D

Hancock

MAXX

Seetalplatz 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Urmel voll in Fahrt 15:00 | D 6 J.

What Happens in Vegas 18:00 Mo/Di 21:00 | D 12 J.

Überraschungsfilm

Mi 20:30 (Vorpremiere) | O

2 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Mo/Di 14:15 17:15 20:15 | D 14 J.

Kung Fu Panda

Vorpremiere | Mi 14:15 17:15 20:15 | D 8 J.

3 Nie wieder Sex mit

Mi 20:15 | D

kino premiere

SCHWYZ MYTHEN FORUM

Reichstrasse 12 | 041 818 60 55 | www.mythenforum.ch

Sex and the City: The Movie 20:30 | D 14 J.

Sommer

Mi 14:30 | D 10 J.

WILLISAU CINEBAR

Menzbergstr. 5 | 041 970 11 88 | www.cinebar.ch

Die Welle

Mo 20:15 | D 14 J.

Mo/Di 17:00 20:00 | D 10 J.

Betriebsferien

15:00 | D 8 J.

What Happens in Vegas

der Ex – Forgetting Sarah Marshall

ZUG GOTTHARD

Gotthardstr. 18 | 041 726 10 02 | www.kinozug.ch

Bird‘s Nest

Mo 20:00 (F LIZ Filmclub) | Od

Sex and the City: The Movie

Di/Mi 20:15 | Edf 12 J.

SEEHOF

Schmidgasse 8 | 041 726 10 01 | www.kinozug.ch

1 Bienvenue chez les Ch‘tis 18:00 20:15 Di 14:30 (Seniorenkino) | Fd 12 J.

Kung Fu Panda Mi 14:30 | D 6 J.

Interview Drama USA/Kanada (2007); Regie: Steve Buscemi; mit: Steve Buscemi, Sienna Miller, Michael Buscemi

Pierre Peders ist ein Journalist, der sich eigentlich als anspruchsvoller Politberichterstatter versteht, aber von seinem Chef dann doch nur dazu abbestellt wird, das SerienStarlet Katya zu interviewen. Sie ist zu spät und oberflächlich, er unvorbereitet und schlecht gelaunt, weswegen es kaum verwunderlich ist, dass das Gespräch der beiden ein schnelles, unfreundliches Ende findet. Doch eher zufällig landen die beiden schließlich doch noch in Katyas Loft, wo sich zwischen ihnen ein verbales und alkoholschwangeres Katz- und Maus-Spiel entwickelt, das Kleinkrieg und Flirt gleichermassen ist.

2 La Caja

18:00 | Od

top rating

Nie wieder Sex mit der Ex – Forgetting Sarah Marshall 20:30 | Edf

SARNEN SEEFELD

The Water Horse – The Legend of the Deep Mi 14:30 | D 6 J.

Seestr. 1 | 041 660 44 22 | www.kinoseefeld.ch

Le scaphandre et le papillon Mo 20:15 | Fd

Die Welle Di 20:15 | D

The Game Plan

Kino

Mi 14:30 (nur bei schlechter Witterung) | D

Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

Hancock

>>> www.punkt.ch

Mi 20:15 | D

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Bienvenue chez les Ch‘tis What Happens in Vegas Once Die Welle Into the Wild Shine a Light – The Rolling Stones in Concert Sommer Horton Hears a Who! Michael Clayton 21

Note 4.33 4.18 4.09 4.08 4.06 4.05 4.04 3.91 3.78 3.77

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Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

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Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 2.7.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


20

tv-programm fernseh tipps

21:00 | Arte | Lantana Drama AUS/D 2001; Regie: Ray Lawrence; Mit: Anthony LaPaglia, Geoffrey Rush

Eine Frau liegt tot im Gebüsch. In Rückblende wird erzählt, wie es dazu kam. Der Film blättert ein Beziehungsgeflecht zwischen neun Personen auf und fragt danach, was aus ihren Ehen geworden ist. Regisseur Ray Lawrence verteilt sein Interesse und seine Sympathie gleichermassen auf alle Figuren. Dass es ihm gelingt, dieses Gleichgewicht zu halten, ist eine der vielen Stärken des Films.

22:50 | SF1 | DOK: Schweizer entdecken Allah Dokumentarfilm

«DOK» begleitet Walter Tarnutzer, der mit 18 Jahren zum Islam konvertierte und heute als Schweizer Oberhaupt der Ahmadiyya-MuslimGemeinschaft ein hohes Amt bekleidet, sowie Sonja Härri-Aboue Mara, die aus Liebe zu ihrem Mann zum Islam übertrat. Der Film gibt interessante Einblicke in ein Leben, das wesentlich von den Regeln und Ritualen des Islam bestimmt wird.

my tv das schaut Angela MO 19:00 Arte Essen wie Gott in Peru 22:55 Arte Play Your Own Thing Auf den Spuren des Jazz in Europa DI 20:15 Arte Mit dem Zug durch... Skandinavien MI 20:15 Arte Mit dem Zug durch... Japan Machen auch Sie Ihr persönliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch

30. Juni 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:20 | SF1 | ECO

20:15 | 3sat | Generation XXL

20:00 | EuSp | Kampfsport

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 07:30 SF1 Wetterkanal 09:00 ARD heute 09:00 ORF2 ZIB 09:00 RTL Punkt 9 10:00 ARD heute 10:50 Vox Nachrichten 12:00 ARD heute 12:00 RTL Punkt 12 13:00 ORF2 ZIB 14:00 ZDF heute 14:00 ARD Tagesschau 15:00 ARD Tagesschau 15:50 ORF1 ZIB Flash 16:00 ZDF heute 16:00 ARD Tagesschau 16:05 K1 News 17:00 ARD Tagesschau 17:00 ORF2 ZIB 17:45 SF1 Telesguard 17:45 3sat schweizweit 17:50 ORF1 ZIB Flash 18:00 SF1 Tagesschau 18:00 Pro7 Newstime 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

12:00 SWR Praxis Dr. Weiss 12:15 ARD Buffet 12:30 SWR Landesschau 12:30 ORF2 Wochenschau 12:45 BR Das Gesäuse 12:45 3sat Schätze der Welt – Erbe der Menschheit 13:00 ZDF Mittagsmagazin 13:15 3sat Griechenland 13:30 BR Schlemmerreise 14:00 3sat Hainan 14:45 3sat Ko Samui 15:00 SWR Planet Wissen 15:30 3sat Phuket 16:10 ARD Giraffe, Erdmännchen & Co. 16:15 3sat einfachluxuriös 17:00 3sat total phänomenal 17:00 BR Neuschwanstein 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 3sat Die jungen Pelés 18:00 Vox Wissenshunger 18:30 3sat nano 18:45 SWR Landesschau

06:30 SFi sportaktuell 08:30 EuSp Motorsport 09:00 DSF EM Doppelpass 09:00 EuSp Motorrad 10:00 EuSp Beachvolleyball 10:03 ARD Waldis EM-Club 10:30 EuSp Beachvolleyball 10:30 CNN World Sport 11:00 EuSp Volleyball 12:30 SF1 EURO 2008 13:30 EuSp Volleyball 14:00 DSF Bundesliga Hits 14:00 WDR Reiten im Westen 14:30 DSF Das Sportquiz 14:30 CNN World Sport 15:00 EuSp Snooker 17:00 EuSp Volleyball 17:30 DSF Stoke 17:30 Sat.1 Kickoff 18:00 StTV FreeStyle 18:00 DSF Bundesliga Hits 18:00 EuSp Volleyball 18:15 SWR Sport am Montag 18:30 DSF Aktuell

19:00 ZDF SF1 3sat 19:25 ZDF SF1 19:30 SF1 ORF2 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 Sat.1 ARD ORF1 21:45 ORF1 ZDF ARD 21:50 SF1 22:00 ORF2 22:15 ARD SF1 22:20 SF1 23:45 SF1 23:50 ZDF

19:00 19:10 19:30 20:15

Essen wie Gott in Peru Galileo Das Sat.1-Magazin Generation XXL Die jungen Dicken ARD Das Abenteuer der Eisbärenkinder BR Lebenslinien 21:00 ARD Legenden Udo Jürgens 3sat Tölpel & Co 21:05 SF1 Puls ORF2 Thema 21:15 RTL Umzug in ein neues Leben Paraguay 21:30 3sat hitec 22:30 SWR betrifft 22:45 BR Djangos Reise Istanbul 22:50 SF1 DOK: Schweizer entdecken Allah Konvertiten 22:55 Sat.1 Spiegel TV – Reportage Seefahrtsausstellung 23:15 SWR Charlie Charles Chaplin 23:30 RTL Future Trend Reportage 23:40 BR Pillar of Fire Israel – ein Staat entsteht

19:00 19:30 19:45 19:55 20:00

KINDER

KULTUR

MUSIK

12:20 SF2 Die Gameshow 12:25 KiKa Die Sendung mit der Maus 12:50 SF2 Kim Possible 12:55 KiKa Mimis Plan 13:00 ORF1 Lucky Luke 13:15 SF2 Typisch Andy! 13:25 ORF1 Der rosarote Panther 13:30 ORF1 Lilo & Stitch 13:35 SF2 Dragon Hunters 13:35 KiKa Rocket & Ich 13:50 ORF1 Hotel Zack & Cody 14:10 KiKa Schloss Einstein 14:15 ORF1 Meine peinlichen Eltern 14:40 ORF1 SpongeBob Schwammkopf 14:58 KiKa Platz für Helden! 15:00 KiKa Die Pfefferkörner 15:50 SF2 Neues aus Entenhausen 15:50 KiKa logo! 16:00 KiKa Jacob 2/2 16:10 SF2 Tom und Jerry 16:35 SF2 Franklin 16:45 SF2 Chlini Prinzässin 16:50 KiKa Gloria und ihre Familie 17:35 KiKa Yakari 18:00 KiKa Paddington Bär 18:15 KiKa Nils Holgersson 18:40 KiKa Angelina Ballerina 18:50 KiKa Unser Sandmännchen

08:00 Arte Rossini kulinarisch 08:45 Arte Kultur 09:05 WDR Fürstlich speisen 09:45 BBC-Prime Antiques Roadshow: HMS Victory Special 12:00 hr Lesereisen: Harald Grill 12:15 3sat Sonntags 12:30 hr Videolexikon 13:00 Arte Künstler hautnah: Jacques Monory 15:15 hr Gerichte aus Hessen 19:20 3sat Kulturzeit 20:00 Arte Kultur 22:25 3sat Kreuz & Ouer 22:30 ORF2 Kulturmontag Achtung, Fälschung! 22:55 3sat Kreuz & Ouer: Homo-Ehe 22:55 Arte Play Your Own Thing: Auf den Spuren des Jazz in Europa 23:55 Arte Images Mobiles: Le Ballet Mécanique 00:10 Arte Symphonie Diagonale 00:20 Arte Film ist Rhythmus 00:25 Arte Entr’acte 00:25 3sat Seitenblicke 00:30 BR LeseZeichen 00:35 Arte Ruttmann Opus 2,3,4 00:35 RTL 10 vor 11 00:45 Arte Dreiteilige Farbsonatine

09:00 MTV Kickstart 09:00 VIVA Clip Trip 10:00 MTV Hot Music 12:30 MTV brand:neu 14:35 SRTL beFour 15:30 SF2 Musicnight: Roboclip 16:00 VIVA Feat. Hot Girls 17:15 MTV Noise 18:00 VIVA Feat. Hot Boys 18:30 VIVA Baschi National 19:00 VIVA Swissmat 19:00 MTV Noise 19:30 VIVA Swiss.Space 20:00 VIVA All Access Michael Jackson 20:05 MTV Urban: West Coast Finest 20:15 hr ABC der Volksmusik 21:30 VIVA Jackos Videos 22:45 TSI2 Estival Jazz Lugano 2007 00:45 WDR Jazzline: E.S.T. Esbjörn Svensson Trio 01:05 MTV Night Videos

heute Schweiz aktuell heute WISO SF Börse Tagesschau Zeit im Bild Info Börse im Ersten Meteo Nachrichten Tagesschau ZIB 20 ZIB Flash heute-journal FAKT 10vor10 ZIB 2 Tagesthemen Meteo ECO Tagesschau heute nacht

Arte Pro7 Sat.1 3sat

StTV EuSp DSF ORF2 EuSp

FreeStyle Sport Aktuell Sport Kampfsport Muay Thai Gentleman Fight Night StTV Boxen D-CH Meisterschaft DSF Tennis: Wimbledon Zusammenfassung Tag 7, Moderation: Elmar Paulke, Sebastian Bernsdorff 21:00 EuSp Kampfsport K1 World Grand Prix 21:45 BR Blickpunkt Sport 22:00 StTV FreeStyle DSF SmackDown Wrestling 22:20 SF2 sportaktuell 22:30 CNN World Sport 22:45 DSF DSF Aktuell 23:00 DSF Das Sportquiz EuSp Fussball Euro 23:25 SFi sportaktuell 01:15 EuSp Fussball

TV-Programm >>>www.punkt.ch


tv-programm 21

30. Juni 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Matilda

21:10 | Pro7 | EUReKA – Die geheime...

19:00 | Vox | Das perfekte Dinner

06:10 Pro7 Das Dschungelbuch 07:00 TCst Dante’s Peak 07:50 TCci Lieben und lassen 08:10 Pro7 Auf der Suche nach dem goldenen Kind 09:40 TCci Mein verschärftes Wochenende 09:55 Pro7 Wie ein einziger Tag 10:05 ORF1 Goal! 10:15 13th Happy Birthday to Me 10:35 ARD Rot ist die Liebe 10:50 TCst Die Thomas Crown Affäre 11:15 TCci Find Me Guilty 12:20 ScFi Code 46 13:25 TCci Mr. Bean macht Ferien 14:30 TCst Homerun 14:55 Arte Monsieur Taxi 15:00 TCci Flicka 16:35 TCst Shanghai Knights 16:40 TCci Born to be Wild 18:25 TCci Prey 18:30 TCst Stay

11:30 SF1 Wege zum GlĂźck 11:35 ZDF Reich und SchĂśn 12:15 ORF1 Baywatch 13:15 3+ McLeods TĂśchter 13:40 ORF2 Bianca 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Wege zum GlĂźck 15:10 ARD Sturm der Liebe 15:10 ORF2 Sturm der Liebe 15:10 SF2 American Campus 16:05 SF1 Edel & Starck 16:15 ZDF Wege zum GlĂźck 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:55 SF1 Wege zum GlĂźck 17:10 SF2 Die Simpsons 17:30 RTL Unter uns 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:20 SF2 American Campus 18:25 ARD Marienhof 18:45 SF2 O.C. California

13:40 Sat.1 Britt 13:45 SF1 Hopp de Bäse! extra 14:00 RTL O. Geissen Show 14:15 ZDF Die Kßchenschlacht 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 14:30 SWR Brisant 14:50 SF1 SF bi de Lßt 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 16:00 ORF2 B. Karlich Show 16:05 RTL2 Takeshi’s Castle 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 Pro7 taff 17:00 RTL Einer gegen Hundert 17:15 ARD Brisant 17:40 ORF2 Sommerzeit 17:45 ZDF Leute heute 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 18:30 StTV Game TV 18:30 RTL Exclusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:15 Sat.1 Matilda (USA 1996) KomĂśdie mit Danny DeVito, Mara Wilson ZDF Liebe nach dem Tod (D 2005) TV-Drama SWR SchĂśne Aussicht (D ’07) TV-HeimatďŹ lm SRTL Jagd auf den Schatz der Riesen (USA 2001) Fantasy 2/2 K1 Otto – Der KatastrofenďŹ lm (D 2000) KomĂśdie mit Otto Waalkes 21:00 Arte Lantana (AUS/D 2001) Drama mit Anthony LaPaglia, Geoffrey Rush 22:15 ZDF Tod auf dem Meer (E/MEX 2003) Thriller 22:45 ARD Pingpong (D ’08) Drama mit Sebastian Urzendowsky, Clemens Berg 23:30 SF2 Shouf Shouf Habibi! – Schau ins Leben (NL 2003) KomĂśdie 00:00 ORF2 FrĂźhling fĂźr Hitler (USA 1968) KomĂśdie von Mel Brooks

19:05 RTL Alles was zählt 19:10 ORF1 E.R. – Emergency Room 19:40 RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten 19:45 BR Dahoam is Dahoam 20:00 SF2 Men in Trees Schlammschlacht 20:15 RTL Doctor’s Diary ORF2 Oben ohne Pro7 Moonlight Dr. Feelgood 21:10 Pro7 EUReKA Die brennenden Wissenschaftler 21:30 SF2 Damages Schweigegeld 21:50 ORF1 Men in Trees Tapetenwechsel 22:00 MTV South Park 22:10 Pro7 24 08:00 Uhr–09:00 Uhr K1 Charmed Formwandler 22:30 MTV American Dad 23:00 SF2 City of Men Gefährliche Worte MTV Drawn Together 23:10 Pro7 24 09:00 Uhr–10:00 Uhr K1 Buffy Manipulationen

19:00 Vox

KRIMI

SITCOM

REALITY

17:00 3+ Criminal Intent 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:00 ZDF SOKO 5113 18:35 3+ CSI – Las Vegas 18:55 ARD Grossstadtrevier 20:15 NDR Tatort 20:15 Vox CSI:NY 20:15 ORF1 C.S.I. Miami 20:15 3+ Navy CIS 20:45 SF2 CSI: Miami 21:00 ORF1 C.S.I. Miami 21:05 3+ Navy CIS 21:10 Vox Criminal Intent 21:50 3+ Navy CIS 22:05 Vox Shark 22:40 ORF1 The Closer 22:40 3+ Navy CIS 23:00 Vox The District 00:15 Vox Criminal Intent 01:05 ORF1 C.S.I. Miami 01:10 Vox Shark 01:25 Sat.1 Kommissar Rex 01:45 ORF1 C.S.I. Miami 01:55 Vox ProďŹ ler

08:35 ORF1 Sabrina 08:40 K1 Eine schrecklich nette Familie 09:00 ORF1 Hallo Holly 09:20 ORF1 Malcolm mittendrin 09:40 ORF1 Scrubs :10 K1 King of Queens 11:55 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 12:05 K1 Bill Cosby Show 13:05 K1 Roseanne 14:00 SF2 Friends 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 14:25 SF2 King of Queens 14:45 SF2 Alle hassen Chris 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 K1 King of Queens 15:05 ORF1 Sabrina 15:30 ORF1 Hallo Holly 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:00 RTL Mitten im Leben! 16:30 RTL2 Der Prinz von Bel-Air 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 RTL2 Rodney 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 18:00 SF2 Alle hassen Chris 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:45 ORF1 Scrubs 19:30 SF2 King of Queens

12:50 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 14:00 Pro7 We are Family! 14:55 Vox Die Rßckwanderer 15:00 MTV Pimp My Ride 15:00 Pro7 U20 15:30 MTV Rob & Big 15:30 VIVA Fabulous Life Of Nicole Richie 16:00 Vox auf und davon 16:00 Pro7 Deine Chance! 16:15 K1 Abenteuer Alltag 16:45 K1 Abenteuer Alltag 17:00 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 17:30 MTV Charm School: Flavor of Love Girls 18:30 Sat.1 K 11 19:00 RTL2 Big Brother 19:00 Sat.1 K 11 19:25 K1 Achtung Kontrolle! 20:15 RTL2 Requardt – Der Existenz-Retter 21:15 RTL2 Big Brother – Die Entscheidung 22:00 SRTL voll total 22:25 Sat.1 Toto & Harry 22:30 SRTL voll total 23:15 RTL2 Dog – Der Kopfgeldjäger 00:25 RTL2 Akte Mord 01:25 RTL2 Autopsie – MysteriÜse Todesfälle

AbkĂźrzungen: TCci = Teleclub Cinema | TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport | SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World

Das perfekte Dinner Tag 1: Mathias/Bonn 19:25 StTV Game TV 19:50 Vox Unter Volldampf Tag 1: Restaurant Kßchenwerkstatt/Hamburg 20:05 SF1 al dente Moderation: Sven Epiney ORF2 Seitenblicke 22:00 SWR Sag die Wahrheit 22:10 SFi glanz & gloria 22:15 RTL EXTRA – Das RTLMagazin Moderation: Birgit Schrowange 22:30 StTV Game TV VIVA All Access Show Us Your Tats 23:00 StTV Star News SRTL T.V. Kaiser Hau ab, du stiehlst mir die Show 00:00 SF1 nachtwach Telefon-Talk zum Thema Blinddates, Moderation: Barbara Bßrer 00:35 ARD Richling – Zwerch trifft Fell

 

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13 22

rätsel rätsel

4. Februar 2008 30. Juni 2008

Gewinn: 3950 Franken Wir suchen: » BEGRIFFE ZUM THEMA «FORMEL1

diewand Wir suchen Begriffe zum Thema «Formel1»! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag. Nehmen Sie jetzt per SMS oder WAP teil!

Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Beispiel: WAND NIKI LAUDA an die 970. Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970 Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 6. Juli 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 6 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden jeweils die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

Sudoku leicht

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3

5 3 8 9 3 7 6 1 4 6 5 1 7 8 1 9 3

9 3

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7

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie 50 Franken Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Lösung 26.06.: EINIGE

Gewinner 50 Franken: Markus Burger, Winterthur

3

Sudoku mittel

4 2

6

5

7 6 4 8 1 9 5 5 6 7 4 6 9 8 2 3 3 5 1 3 2 4 3 7 9 8 1

Kakuro mittel 20

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34 17 16

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23 32

20 17 21 27

13 30 23 22

32

17 8

12

27

27

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comic 23

30. Juni 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Garfield

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Venus verleiht Ihnen eine Ausstrahlung, mit der Sie das andere Geschlecht beeindrucken werden. Packen Sie die Gelegenheiten, die sich ergeben.

Fische 19.2.–20.3.

Versuchen Sie Ihre Gefühle für jemanden aufs Papier zu bringen. So werden Sie Ihr Inneres und Ihre Empfindungen am besten ausdrücken können.

Widder 21.3.–20.4.

Freuen Sie sich über eine Herausforderung, der Sie sich in den nächsten Tagen stellen dürfen. Sie werden dabei wichtige Erfahrungen machen.

Stier 21.4.–20.5.

Sie müssen sich nichts von Ihren Arbeitskollegen gefallen lassen. Sie selbst wissen am besten, wie sehr Sie für Ihren Erfolg gearbeitet haben.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Halten Sie sich zurück, falls sich zwei Ihrer Freunde streiten. Die beiden Streithähne sollten die Gelegenheit haben, selbst zur Vernunft zu kommen.

Krebs 22.6.–22.7.

Heute ist ein guter Tag, Verhandlungen zu führen. Sie fühlen sich gestärkt und treten selbstbewusst auf. Optimale Voraussetzungen also.

Löwe 23.7.–23.8.

Machen Sie heute Abend das, was Ihnen Freude bereitet. Sie sollten sich nicht von einer Arbeitskollegin überreden lassen, auf eine Party zu gehen.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, um ein Fest zu organisieren. Der gute Wille zählt, nicht die Exklusivität.

Waage 24.9.–23.10.

Glauben Sie, dass Ihr Gefühl Sie bei einer Entscheidung im Stich gelassen hat? Gehen Sie noch einmal die Fakten durch, um Klarheit zu schaffen.

Skorpion 24.10.–22.11.

Es könnte sein, dass Sie heute Morgen mit einer inneren Unruhe aufwachen. Machen Sie sich keine Sorgen, diese verfliegt während des Tages.

Schütze 23.11.–22.12.

Gehen Sie auf Weltentdeckung. Es ist an der Zeit, dass Sie sich eine kleine Pause gönnen und sich den Traum von einigen Reisezielen erfüllen.

Steinbock 23.12.–20.1

Nutzen Sie den freien Abend, um einen alten Freund zu treffen. Er wird sich sehr über Ihren Besuch freuen und Sie mit tollen Neuigkeiten überraschen.


24

wetter

30. Juni 2008

Schweiz heute Basel 17°/26°

Ferienwetter

Schaffhausen 15°/25°

St.Gallen 16°/23°

Zürich 15°/24° Luzern 16°/24° Bern 15°/24°

Fribourg 16°/25°

Genève 17°/26°

Altdorf 16°/24°

Chur 17°/25°

Sion 16°/29° Lugano 21/29°

Prognose: anfangs wechselnd bis stark bewölkt und einige Regenschauer oder Gewitter. Im Laufe des Vormittags von Westen her abnehmende Niederschläge und dann rascher Übergang zu teilweise sonnigem Wetter.

Aussicht Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

17°/31°

19°/28°

19°/28°

sonnig

30°

Rom

sonnig

34°

Wien

Regenschauer

29°

Paris

sonnig

23°

Nizza

sonnig

27°

Gran Canaria

sonnig

29°

Havanna

Regenschauer

10°

London

sonnig

23°

Athen

sonnig

33°

Bangkok

bewölkt

34°

Kreta

sonnig

32°

Mallorca

sonnig

31°

Berlin

Regenschauer

23°

Rio de Janeiro leicht bewölkt

25°

New York

Regenschauer

30°

Los Angeles

sonnig

25°

Stockholm

Regenschauer

16°

Sydney

sonnig

21°

Tunis

sonnig

34°

Allgemeine Lage: Das Azorenhoch über dem Alpenraum hat sich etwas abgebaut. Ein Stötungsausläufer beeinflusst heute unser Wetter.

Freitag

Badewetter

Luzern 15°/30°

Barcelona

18°/30°

9°/17°

18°/26°

19°/26°

Süden

Luzern Ägerisee Alpnachersee Hallwylersee Luzern Seebecken Urnersee

Wasser 22° 20° 22° 22° 18°

Wind NW 10-15 km/h NE 20-30 km/h NW 10-20 km/h NW 10-15 km/h NW 20-30 km/h

UV Index hoch hoch hoch hoch hoch

Wetterlexikon

Mondphasen Golfstrom 3. Juli

10. Juli

Sonnenaufgang: 05.33 Uhr Sonnenuntergang: 21.26 Uhr

18. Juli

26. Juni

1. Aug.

Mondaufgang: 02.23 Uhr Monduntergang: 19.08 Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

Der Golfstrom macht es möglich, dass Europa in den Genuss milder Winter kommt. Er beginnt im Golf von Mexiko. Von dort fliesst er mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h der amerikanischen Atlantikküste entlang nach Norden. Östlich von Neufundland biegt ein Teil des Golfstromes Richtung Kanarische Inseln ab.

Sursee 16°/24° Willisau 15°/24°

Online-Wetter Sonne, Gewitter oder Regen? Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features:

Hochdorf 15°/24° Luzern 16°/24°

Schüpfheim 14°/22° Engelberg Pilatus Rigi

10°/21° 10°/13° 11°/18°

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«Ich habe vor, meine komplette Karriere bei McLaren zu verbringen.» Lewis Hamilton, Formel-1-Pilot, ist schon seit 1997 Teil des britischen Rennstalls.

30. Juni 2008

35 Millionen Dollar für NHL-Star Jagr Eishockey Der russische Klub Avangard Omsk lockt den tschechischen NHL-Star Jaromir Jagr in die neue russische Liga KHL. Laut Medienberichten bot Omsk dem Captain der New York Rangers, der in der Lockout-Saison für die Russen spielte, 35 Millionen Dollar für einen Dreijahres-Vertrag. Diese Summe ist mehr, als ein Spieler in der nächsten NHL-Saison höchstens verdienen darf. Nach Anhebung des «Salary Cap» darf ein NHL-Akteur maximal 11,34 Millionen Dollar pro Saison kassieren.

Iten und Widmer düpierten Inline-Elite Inline Die Schweizer Inline Skater

Lleyton Hewitt könnte für Roger Federer heute in Wimbledon ein Stolperstein sein. Bild: Keystone

Hewitt Gefallene Nummer 1 fordert Federer heraus Zwei Knüller heute in Wimbledon: Am «Marvellous Monday» tritt Hewitt gegen Federer an und Safin trifft auf Wawrinka. Die Tennis-Fans erwartet ein Wimbledon-Programm voller Leckerbissen, der «Marvellous Monday» macht seinem Namen im MännerTableau alle Ehre. Mit dem Australier Lleyton Hewitt und dem Russen Marat Safin warten dabei zwei zuletzt tief gefallene ehemalige Weltnummern 1 als Stolpersteine für Roger Federer (14 Uhr) und Stanislas Wawrinka (ca. 17.30 Uhr).

Lleyton Hewitt kämpfte 2008 mit einer Hüftverletzung und hat als Bestmarken nur gerade zwei Viertelfinals vorzuweisen. Hewitt weiss aber, wie man siegt: Er hat 26 Turniere gewonnen und war 80 Wochen die Nr. 1. Trotz elf Niederlagen in den letzten elf Vergleichen mit Federer glaubt Hewitt an seine Chance: «Ich werde extrem gut spielen müssen, viel wird aber auch davon abhängen, wie Federer

spielt. Ich werde einige Chancen bekommen und die muss man dann gegen einen Spieler wie ihn einfach nutzen.» Marat Safin will Revanche Noch Anfang April drohte Wawrinkas Gegner Marat Safin aus den Top 100 zu fallen. Seither hat er sich aber wieder gesteigert, 12 von 20 Partien gewonnen und sich auf Rang 75 vorgearbeitet. In Wimbledon hat Safin vor allem bei den Siegen gegen Novak Djokovic und Andreas Seppi überzeugt. Die 0:2-Bilanz gegen die ATP-Nummer 9 Wawrinka motiviert ihn eher: «Es ist Zeit für eine Revanche und ich denke, dass es hier geschehen kann.» (si)

Nicolas Iten und Severin Widmer feierten beim Engadin World Inline Cup überraschend einen Doppelsieg. Das Duo düpierte die Weltelite mit einem Zwischenspurt kurz vor dem Ziel. Die Verfolger waren sich kurzzeitig nicht einig und konnten die beiden Schweizer nicht mehr abfangen.

Prestigesieg in Kiel von Etter und Steiger Segeln An der Kieler Woche feier-

ten die Schweizer Tobias Etter und Felix Steiger einen PrestigeErfolg. Das Duo gewann vier von insgesamt elf Regatten der olympischen 470er-Klasse und damit souverän die entsprechende Gesamtwertung. (si)

Neuer Segel-Weltcup ab Dezember Segeln Für alle olympischen

Bootsklassen wird ab kommenden Dezember ein Segel-Weltcup eingeführt. Wie der Weltsegelverband ISAF gestern an der Kieler Woche verkündete, startet die Welttour in Melbourne; die weiteren Stationen sind Miami, Palma de Mallorca, Hyères (Fr), Medemblik (Ho), Kiel (De) und Weymouth (Gb). (lh)


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sport

sportticker Rad  Strassen-SM Gansingen. Elite (186 km): 1. M. Zberg (Oberhofen BE) 4:37:52 (40,163 km/h). 2. M. Elmiger (Oberwil ZG), gleiche Zeit. 3. M. Frank (Roggliswil) 0:16. 4. Bertogliati (Lugano) 0:28. 5. Ackermann (La Joux) 0:36. 6. Randin (Orbe, Meister Elite national) 2:06. 7. Moos (Miège). 8. D. Loosli (Bern). 9. Wolf (Genf, SMZweiter Elite national). 10. N. Rossi (Giubiasco), alle gleiche Zeit. U23 (139,5 km): 1. Beuret 3:35:06. 2. Wyss (Zollbrück) 0:30. 3. Schmäh (Wädenswil) 3:35. Junioren (108,5 km): 1. Frank (Pfaffnau) 2:57:54 (36,593 km/h). 2. Aubert (Orbe) 0:13. 3. JacotDescombe (Lugano, gleiche Zeit). Frauen (93 km): 1. Hohl (Marbach SG) 2:42:44. 2. Schnider (Flüeli) 0:05. 3. Aubry (Chevenez).

Cuche weiht seine Kitzbühel-Gondel ein Ski Alpin Der diesjährige KitzbühelSieger Didier Cuche ist wie alle Erstplatzierten Namensgeber einer Hahnenkammbahn-Gondel. Am Freitag weihte der 33-jährige Neuenburger die Gondel Nummer 83 ein. (red)

30. Juni 2008

Strassen-SM Elite-Titel bleibt in der Familie Zberg Nachdem sein Bruder Beat letztes Jahr den Elite-Titel gewonnen hatte, siegte diesmal Markus Zberg im Spurt vor Martin Elmiger. Auf der Gansinger Rundstrecke hatte sich Markus Zberg schon vor acht Jahren durchgesetzt. «Dieser Parcours liegt mir», erklärt der neue Meister. «Nach der Tour de Suisse fühlte ich mich gut. Meine Beine drehten gut. » Der gebürtige Urner hatte sich letztmals in der Saison 2006 als Erster feiern lassen können (7. Etappe Paris Nizza, Kriterium Thun). In seiner 13. Profi-Saison blickt

er auf 16 Siege und über 60 2. und 3. Plätze zurück. Zberg bleibt Team treu «Es ist ein schönes Gefühl, nochmals Meister geworden zu sein», freut sich Zberg. Er ist von seinem Team Gerolsteiner nicht für die Tour de France aufgeboten worden, möchte der Sportgruppe aber treu bleiben, sofern Manager Hans-Michael Holczer einen neuen Spon-

Zberg freut sich über seinen zweiten Meistertitel. Bild: Key

sor findet: «Ich habe mit anderen Teams schon informative Gespräche geführt, möchte aber bleiben. Es macht Spass, mit diesen jungen Fahrern zu arbeiten.»

So schön dieser Titelgewinn auch ist, für Zberg sind die Silbermedaille an der Stras­sen-WM 99 in Verona (It) sowie die Vuelta-Etappensiege 98 wichtiger. (si)

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sport 27

30. Juni 2008

Havelange Ex-Fifa-Boss spricht von Manipulation Laut Ex-Fifa-Präsident Joao Havelange wurden die Weltmeisterschaften von 1966 und 1974 manipuliert. In einem Interview mit der brasilianischen Zeitschrift «Folha» erhebt Joao Havelange, der von 1974 bis 1998 Fifa-Präsident war, harte Vorwürfe gegen die Veranstalter der WM 1966 und 1974. «Da es 1974 zu viel verlangt war, zum Präsidenten gewählt und im selben Jahr mit dem Nationalteam Weltmeister zu werden, hat man an meinem Stuhl

Böse Worte für Kurnikowa

Ex-Tennisprofi Justin Gimelstob, der bei der Spielergewerkschaft ATP einen Direktoren-Posten bekleidet, sorgte mit einem Radio-­ Interview für Furore. Der 31-jährige US-Amerikaner lästerte munter über die weibliche Tennis-Elite: Anna Kurnikowa, gegen die er nächsten Monat in einem Show-Mix antritt, nannte er eine Schlampe. Auf die Frage, ob er mit der Russin eine Affäre hatte, meinte er: «Natürlich nicht, sie ist ein Arschloch. Ich möchte sie hart mit dem Ball an der Taille treffen. Wenn sie nicht weinend vom Platz geht, habe ich meinen Job nicht richtig gemacht.» Zweifelhafter Humor Gimelstob, der sich umgehend entschuldigen musste, verteilte auch Komplimente: Die beiden Französinen Tatiana Golovin und Alize Cornet bezeichnete er als Sexbomben und auch die Tschechin Nicole Vaidisowa sei «gut gebaut». Letztere nahm es gelassen: «Ich kenne seinen Humor.» (vgs)

gesägt», erklärt sich der 92-jährige Brasilianer das Ende seiner Amtszeit. Eliminierung Brasiliens Auch 1966, als Deutschland und England im WM-Final standen, ortet er Manipulationen. «Damals war mit Sir Stanley Rous ein Engländer Fifa-Boss. Und die WM fand in England statt», kommentiert er den Titelkampf. Sieben Engländer und zwei

Ex-Fifa-Präsident Joao Havelange packt aus. Bild: Keystone

Deutsche pfiffen damals die Spiele Brasiliens. «Die Idee war, Brasilien zu eliminieren.» Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und England sei sogar noch

weiter gegangen: «Das Viertelfinale der Deutschen wurde von einem englischen Referee geleitet, das der Engländer von einem Deutschen.» (si)

Jubiläums-Kick Formel-1-Rentner Michael Schumacher (l.)

kämpft anlässlich des 70-jährigen Bestehens des FC Crissier gegen eine Auswahl von Ex-Xamax-Spielern, darunter Alain Vernier (Bild).  Bild: Keystone

sportticker Tennis  Wimbledon Grand-Slam.14,918 Mio. Euro/ Rasen. Männer-Einzel, 3. Runde: Nadal (Sp/2) s. Kiefer (De) 7:6 (7:3), 6:2, 6:3. Gasquet (Fr/8) s. Simon (Fr/28) 6:3, 6:3, 6:7 (3:7), 6:3. Murray (Gb/12) s. Haas (De) 6:4, 6:7 (4:7), 6:3, 6:2. Cilic (Kro) s. Mathieu (Fr/14) 6:7 (4:7), 6:3, 6:4, 7:6 (8:6). Achtelfinal-Tableau: Federer (1) - Hewitt (20), Verdasco (22) - Ancic, Safin - Wawrinka, Baghdatis (10) - Lopez (31); Tipsarevic - Schüttler, Cilic - Clément, Gasquet (8) - Murray (12), Juschni (17) - Nadal (2). Frauen-Einzel, 3. Runde: Jankovic (Ser/2) s. Wozniacki (Dä/31) 2:6, 6:4, 6:2. Dementiewa (Russ/5) s. Dulko (Arg) 7:6 (7:2), 7:5. V. Williams (USA/7) s. Martinez Sanchez (Sp) 6:1, 7:5. Peer (Isr/24) s. Safna (Russ/9) 7:5, 6:7 (4:7), 8:6. Achtelfinal-Tableau: Zheng - Szavay (15), Vaidisova (18) - Tschakwetaze (8), Kusnezowa (4) Radwanska (14), Mattek - Serena Williams (6); Dementiewa (5) - Peer (24), Petrowa (21) - Kudrjawzewa, Venus Williams (7) - Klejbanowa, Tanasugarn - Jankovic (2).

GC trifft im UI-Cup auf Besa Kavaje Fussball Das albanische Team Besa Kavaje setzte sich im UI-Cup gegen Ethnikos Achnas (Zyp) in der ersten Runde mit 1:1 durch (Hinspiel 0:0) und trifft nun in der zweiten Runde am 5./6. Juli in Zürich auf GC (Rückspiel 12./13. Juli).

Bacsinszky wieder auf Erfolgskurs Tennis Nach ihrem Out gegen Jelena Dementjewa in Wimbledon ist Timea Bacsinszky beim Turnier in Zermatt erfolgreich gestartet. Zuerst setzte sie sich 6:2, 6:3 gegen die Zugerin Lucia Kovarcikova (N2.20) durch. ­Danach besiegte sie die Luzernerin Sarah Moundir (N2.15) 6:2, 6:0.

Bolt und Powell lösen Olympia-Tickets Leichtathletik An den jamaikani-

schen Meisterschaften blieb die Hierarchie über die 100 m der Männer gewahrt. Weltrekordhalter Usain Bolt entschied den Wettkampf in 9,85 Sekunden für sich, Asafa Powell (9,97) löste mit Rang 2 das Olympia-Ticket ähnlich souverän.

Boxer Tschagajew im Training verletzt Boxen Der für den 5. Juli in Hannover geplante WBA-WM-Titelkampf zwischen Weltmeister Ruslan Tschagajew (Usb) und Nikolai Walujew (Russ) musste erneut verschoben werden. Tschagajew verletzte sich im Training an der Achillessehne. (si)


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sport 29

30. Juni 2008

Lüthi Das Ass von Assen muss wieder zum Arzt ver entschuldigt. Danach habe ich stark gepusht, um eine Lücke zu schaffen.

Von Valentin Oetterli

Assen hat Tom Lüthi oft Pech gebracht. Jetzt feiert er dort als Zweiter sein bestes 250-ccm-Resultat.

Zwischendurch begann es immer wieder leicht zu regnen. Wie nahmen Sie die sich ändernden Verhältnisse wahr? Ich wusste nicht, wie schnell ich fahren durfte und was bei diesen Bedingungen drin lag. Am Boden war nicht sichtbar, wie fest es regnete.

Sie führten während fast zwei Drittel des Rennens. Wie zufrieden sind Sie mit dem zweiten Platz? Thomas Lüthi: Ich bin glücklich, endlich geht etwas! Der 2. Platz ist für mich sehr, sehr wichtig und auch für das ganze Team. Als mich Bautista zum zweiten Mal überholte, konnte ich ihm unmöglich folgen. Am Ende wollte ich einfach Platz 2 sichern.

Wie fest schmerzten die Unterarme? Nur der rechte Unterarm tat weh. Am Freitag nach dem Training war es besonders schlimm. Ich suchte mehrmals, auch kurz vor dem Rennen, die

«Der zweite Platz ist für mich sehr, sehr wichtig.» In dieser Saison war oft der Start Ihr Schwachpunkt. In Assen gelang Ihnen ein Blitzstart. Was haben Sie geändert? Ich startete aggressiv, ich bremste vor der Kurve auch spät, fast zu spät. Es kam deshalb zum Kontakt mit Simoncelli. Zum Glück konnten wir beide weiterfahren. Nach dem Rennen habe ich mich bei ihm für das Überholmanö-

«Ich wusste nicht, wie schnell ich fahren durfte.»

Lüthi feiert seinen zweiten Rang. Bild: Key

Rennklinik auf. Die mir empfohlene Therapie half, die Schmerzen zu verringern. Doch nur wegen dem Podestplatz ist die Sache nicht gegessen. Die Schmerzen müssen weg. Weitere Arzttermine stehen in den nächsten Tagen an.

Weltmeister Stoner kommt näher an Spitze ran Mit dem zweiten Sieg innert sechs Tagen hat MotoGP-Weltmeister Casey Stoner (Au/Ducati) den Abstand im WMKlassement weiter verringert. Der Weltmeister überquerte die Ziellinie im GP von Holland elf Sekunden vor dem neuen

WM-Leader Dani Pedrosa (Sp/Honda). Nur gerade den 11. Platz belegte Valentino Rossi. Er war durch einen selbstverschuldeten Sturz nach dem Start entscheidend zurückgeworfen worden. Zu Saisonhälfte liegt Rossi vier Punkte hinter

Pedrosa (167:171). Nach dem dritten Saisonsieg hat Titelverteidiger Casey Stoner jetzt 142 Punkte. Aegerters Ärger Wenig Erfolg hatten die Schweizer 125-ccm-Fahrer. Obwohl im Training im vorderen Mittelfeld

klassiert, verpassten Dominique Aegerter (als 16. um 0,045 Sekunden) und Randy Krummenacher (19.) die Punkteränge. Aegerter: «Es ist sowas von ärgerlich. In der allerletzten Kurve wurde ich noch von einem Konkurrenten überholt.» (si)

GP VON HOLLAND 125CCM 5 Runden à 4,555 km = 22,775 km: 1. Talmacsi (Un), Aprilia, 9:04,520 (150,572 km/h). 2. Olive (Sp), Derbi, 0,128 Sekunden zurück. 3. Corsi (It), Aprilia, 0,255. 4. Cortese (De), Aprilia, 0,340. 5. Smith (Gb), Aprilia, 0,425. 6. Rabat (Sp), KTM, 0,568. 7. Di Meglio (Fr), Derbi, 0,846. Ferner: 16. Aegerter (Sz), Derbi, 4,592. 19. Krummenacher (Sz), KTM, 10,643. Schnellste Runde: Di Meglio (5.) in 1:46,661 (153,739 km/h). 32 Fahrer gestartet, 30 klassiert. WM-Stand (9/17): 1. Di Meglio 141. 2. Corsi 125. 3. Olive 94. 4. Talmacsi 93. 5. Terol 82. 6. Bradl 81. Ferner: 10. Cortese 58. 20. Aegerter 16. 24. Krummenacher 10. 250CCM 24 Runden = 109,32 km: 1. Bautista (Sp), Aprilia, 40:54,117 (160,363 km/h). 2. Lüthi (Sz), Aprilia, 4,597. 3. Simoncelli ((It), Gilera, 6,003. 4. Debon (Sp), Aprilia, 9,034. 5. Barbera (Sp), Aprilia, 9,079. 6. Aoyama (Jap), KTM, 11,515. 7. Kallio (Fi), KTM, 12,874. Ferner: 15. Pesek (Tsch), Aprilia, 43,037. Schnellste Runde: Bautista (12.) in 1:40,340 (163,424 km/h). 23 Fahrer gestartet, 20 klassiert; ausgeschieden u.a.: Pasini (It), Aprilia (12. Runde/Sturz). WM-Stand (9/17): 1. Kallio 140. 2. Simoncelli 139. 3. Debon 114. 4. Bautista 102. 5. Pasini 98. 6. Barbera 93. 7. Aoyama 90. 8. Takahashi 78. 9. Lüthi 77. 10. Simon 57. Ferner: 16. Pesek 22. MOTOGP 26 Runden = 118,43 km: 1. Stoner (Au), Ducati, 42:12,337 (168,361 km/h). 2. Pedrosa (Sp), Honda, 11,310. 3. Edwards (USA), Yamaha, 17,125. 4. Hayden (USA), Honda, 20,477. 5. Dovizioso (It), Honda, 27,346. 6. Lorenzo (Sp), Yamaha, 28,608. Ferner: 11. Rossi (It), Yamaha, 46,025. Schnellste Runde: Stoner (5.) in 1:36,738 (169,509 km/h). 16 Fahrer gestartet, 13 klassiert. WM-Stand (9/18): 1. Pedrosa 171. 2. Rossi 167. 3. Stoner 142. 4. Lorenzo 114. 5. Edwards 98. 6. Dovizioso 79. 7. Hayden 70. 8. Toseland 60. 9. Vermeulen 57. 10. Nakano 57. NÄCHSTES RENNEN: GP von Deutschland auf dem Sachsenring am 13. Juli

Mercedes dominiert DTM auf dem Norisring Auto Der Brite Jamie Green (26) hat in seinem fünften DTM-Einsatz Mercedes den sechsten Sieg in Folge auf dem Norisring beschert. (si)

Nur noch zwei Jahre Zweitakter in der WM Motorrad 2011 wirds in der Stras-

sen-WM eine neue Kategorie geben: Die bisherige Viertelliterklasse (Zweitakter) bleibt nur noch für zwei weitere Jahre bestehen und wird ab 2011 durch die 600-ccm-Klasse mit Viertakt-Vierzylinder-Motoren ersetzt. Diesen Beschluss fasste gestern in Assen (Ho) die GP-Kommission einstimmig. Die zwei anderen Klassen (MotoGP, 125er) bleiben unverändert.


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euro 08

30. Juni 2008

Zitat des Tages

«Bei der Hymne vor dem Spiel vergesse ich die Schmerzen.» Thorsten Frings, deutscher Spieler mit schmerzhaftem Rippenbruch.

Torschützenliste David Villa (Sp) 4 Roman Pawljutschenko (Russ)3 Lukas Podolski (De) 3 Semih Sentürk (Tür) 3 Hakan Yakin (Sz) 3 Michael Ballack (De) 2 Miroslav Klose (De) 2 Bastian Schweinsteiger (De) 2 Wesley Sneijder (Ho) 2 Ruud van Nistelrooy (Ho) 2 Robin van Persie (Ho) 2 Andrej Arschawin (Russ) 2 Zlatan Ibrahimovic (Sd) 2 Daniel Güiza (Sp) 2 Fernando Torres (Sp) 2 Ivan Klasnic (Kro) 2 Arda Turan (Tür) 2 Nihat Kahveci (Tür) 2

r EM in

te während de Das deutsche Team logier e ss Fü re eu : Key r he Zeigt Co. in Bronze verewigt. Bild die Füsse von Ballack & zt ­Ascona. Im Tessin sind jet

Die Gruppenspiele Gruppe A 1. Portugal 2. Türkei 3. Tschechien 4. Schweiz

Gruppe B 3/6 3/6 3/3 3/3

(5:3) (5:5) (4:6) (3:3)

1. Kroatien 2. Deutschland 3. Österreich 4. Polen

Gruppe C 3/9 3/6 3/1 3/1

(4:1) (4:2) (1:3) (1:4)

Schweiz – Portugal Türkei – Tschechien Tschechien – Portugal Schweiz – Türkei Schweiz – Tschechien Portugal – Türkei

2:0 3:2 1:3 1:2 0:1 2:0

Österreich – Deutschland Polen – Kroatien Kroatien – Deutschland Österreich – Polen Österreich – Kroatien Deutschland – Polen

Portugal – Deutschland 

2:3

Kroatien – Türkei

0:1 0:1 2:1 1:1 0:1 2:0

1. Holland 2. Italien 3. Rumänien 4. Frankreich

Gruppe D 3/9 3/4 3/2 3/1

(9:1) (3:4) (1:3) (1:6)

Holland – Rumänien Frankreich – Italien Italien – Rumänien Holland – Frankreich Rumänien – Frankreich  Holland – Italien

2:0 0:2 1:1 4:1 0:0 3:0

1. Spanien 2. Russland 3. Schweden 4. Griechenland

3/9 3/6 3/3 3/0

(8:3) (4:4) (3:4) (1:5)

Griechenland – Spanien Russland – Schweden Schweden – Spanien Griechenland – Russland Spanien – Russland Griechenland – Schweden

1:2 2:0 1:2 0:1 4:1 0:2

Die Viertelfinals

Deutschland – Türkei 3:2

1:3 n. P.

Holland – Russland

Die Halbfinals Der Final Deutschland – Spanien 0:1

1:3 n. V.

Spanien – Italien 

Russland – Spanien 0:3

4:2 n. P.


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30. Juni 2008

Voting «.ch»-Leser wählen den besten EM-Spieler Wählen Sie zusammen mit Stéphane Chapuisat und Alain Sutter den besten Spieler dieser EM – und gewinnen Sie wertvolle Preise. SUTTERS NOMINATIONEN

CHAPUISATS NOMINATIONEN

«Entschuldigen Sie sich bei Luis!» Abbitte Vor der EM hatte Spaniens Teamchef Luis Aragones kein leichtes Leben. Kritisiert wurde er unter anderem, weil er Real Madrids Star Raul nicht aufgeboten hatte. Mit dem Finaleinzug hat der Wind gedreht: Die Tageszeitung «El Mundo» hat im Internet die Aktion «Entschuldigen Sie sich bei Luis!» lanciert.

Kroatien wegen Rassismus gebüsst

A

David Villa (Sp)

B

C

Michael Ballack (De)

Andrej Arschawin (Russ)

Vor allem in den Gruppenspielen die dominante spanische Figur. Bis zu seiner Verletzung war er an allen Siegen massgeblich beteiligt.

Symptomatisch für diese EM: Er glänzte fussballerisch nicht, war aber die dominante Figur bei den erfolgreichen Deutschen und torgefährlich.

E

NOMINATIONEN AUS DEM FOOTBALLGAME08 Der gebürtige Pole «Poldi» eröffnete gegen Polen den EMTorreigen der Deutschen. Zusammen mit Schweinsteiger brachte er jugendliWesley che Frische ins Team Sneijder (Ho) von Trainer Löw.

Lukas Podolski (De)

Vor der EM dachte ich, Franck Ribéry könne der Star des Turniers werden. Jetzt wurde mit Arschawin eine Kopie des Franzosen gefunden.

F

D

Bastian Schweinsteiger (De)

Nach schwierigem Start ins Turnier hat er super reagiert. Er hat grossen Anteil daran, dass Deutschland überhaupt in den Final kam.

Der 1,70 m kleine Wirbelwind trug wesentlich zur Vorrunden-Euphorie der Holländer bei. Der Offensivspieler von Real Madrid ist schnell, torgefährlich und beweglich.

Bester Spieler der Euro 08 – abstimmen und gewinnen Hauptpreis: Ein Nachtessen mit Alain Sutter und Stéphane Chapuisat bei Starkoch Jacky Donatz

Weingutscheine im Gesamtwert von 10 000 Franken

Unter allen Tipps verlosen wir am Ende der Euro drei Nachtessen mit Stéphane Chapuisat und Alain Sutter im Fifa-Restaurant-Club Sonnenberg bei Starkoch Jacky Donatz in Zürich.

Wir verlosen nach jeder Spielrunde unter den richtigen Tipps 10 Weingutscheine von Denner im Wert von je 250 Franken.

So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit Keyword MVP und dem gewünschten Buchstaben inkl. Vorname, Name und Adresse an 970 (CHF 1.-/SMS). Beispiel: MVP A VORNAME NAME ADRESSE. – Gratis Online-Teilnahme unter www.punkt.ch/mvp. Teilnahmeschluss: Montag, 30. Juni, 17:00 Uhr.

Abseits Der kroatische Verband ist für das rassistische Verhalten einiger Fans im Viertelfinal gegen die Türkei mit einer Busse von 20 000 Franken belegt worden.

EM künftig wohl mit 24 Mannschaften Aufstockung An der Sitzung der

Präsidenten und Generalsekretäre der 53 Mitgliedsverbände der Uefa wurde am Samstag in Wien einstimmig für eine Aufstockung von 16 auf 24 Mannschaften votiert. Der endgültige Entscheid über eine Erweiterung der EM-Endrunde fällt am 25. und 26. September in Bordeaux. Der neue Modus soll 2016 eingeführt werden.

Giangiorgio Spiess hört auf Abdankung Giangiorgio Spiess be-

endet mit dem EM-Ende wie vorgesehen seine Tätigkeit für die Uefa. Der 74-jährige Tessiner Wirtschaftsanwalt war seit 1996 Mitglied des Exekutivkomitees, musste jedoch im Januar 2007 die Abwahl hinnehmen. Vor gut einer Woche wurde bekannt, dass Spiess im März 2007 wegen finanzieller Machenschaften zu einer 26-monatigen Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt worden war.

Berliner Fanmeile frühzeitig dicht Abschluss Die Berliner EM-Fanmeile musste am Sonntag bereits vier Stunden vor Beginn des Finals Deutschland - Spanien geschlossen werden. «Die Besucher stehen dicht an dicht», vermeldeten die Organisatoren. (si)


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euro 08

Bester Spieler «.ch»-Leser haben Lahm gewählt

lottozahlen Ziehung vom 28. Juni 2008 2

11 15 27 30 31 40

Replay 9 Gewinnquoten: 5 x 5 + Zz. 37 144.90 126 x 5 2321.20 4802 x 4 50.00 72 229 x 3 6.00 Nächster Jackpot:4 700 000 Fr. Jokerzahl 3 3 1x5 16 x 4 203 x 3 1894 x 2 Nächster Jackpot:

8

Extra-Joker 2 8 1x6 4x5 16 x 4 172 x 3 1738 x 2 Nächster Jackpot:

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10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 600 000 Fr. 7

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2 554 245.00 10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 100 000 Fr.

euromillions Ziehung vom 27. Juni 2008 5

20 26 44 50

5

30. Juni 2008

7

Gewinnquoten: 1 93 845 606.05 5+ 3 1 841 928.95 5+ 5 10 157 916.55 161 6957.10 4+ 1846 404.50 4+ 4 2424 215.65 7360 101.45 3+ 84 773 44.90 3+ 108 401 30.30 2+ 3 111 721 31.40 574 398 13.15 1+ 1 257 393 14.25 2+ Nächster Jackpot: 24 Millionen Fr.

Wie Alain Sutter und Stéphane Chapuisat wählten auch die «.ch»Leser Philipp Lahm zum besten Spieler der Halbfinals. Bereits an der Euro 2004 in Portugal und insbesondere an der WM 2006 in Deutschland zeigte der Linksverteidiger Philipp Lahm, dass er für die deutsche Nationalmannschaft unverzichtbar ist. Acht Jahre lang wurde der schmächtige Wirbelwind bei den BayernJunioren und im AmateurTeam der Münchner ausgebildet. Den Sprung in die Bundesliga schaffte Lahm aber erst beim VfB-Stuttgart, an den er von 2003 bis 2005 von den Bayern ausgeliehen wurde. Konstanz in Person So richtig männlich sieht Philipp Lahm aber auch als knapp 25-Jähriger noch nicht aus. Körpergrösse (170 cm) und

Ohne Gewähr

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken

lern wie vor dem 1:0 und 2:2 der Türken. Wenn Philipp Lahm nach seiner Meinung gefragt wird, haben die Worte sehr wohl Aussagekraft. «Dass ich intern Dinge anspreche wie etwa Michael Ballack, ist für mich inzwischen normal. Die Trainer fragen mich, ich spüre, dass da auf meine Meinung vertraut wird», sagt Lahm.

Gewicht (65 Kilo), gepaart mit der hellen Stimme und der kurz geschnittenen Lausbuben-Frisur, würden eher auf einen scheuen Studenten als auf einen der konstantesten deutschen Fussballer der letzten Jahre schliessen las-

Captain? «Ich bin ehrgeizig, ich will was erreichen – und das mit der Mannschaft zusammen.» Jüngst vernahm er via Medien, dass BayernManager Uli Hoeness seinen Namen für das nach Oliver Kahns Rücktritt vakante Amt des Captains ins Spiel brachte. Lahms Replik: «Ich würde mir das zutrauen.» (lh/si) sen. Der bereits 47-fache Internationale ist keiner, der sich selber durch extravagante Outfits, loses Mundwerk oder einen teuren Fuhrpark in den Mittelpunkt zu stellen versucht. Ungewohnte Fehler An der Euro 2008 avancierte Lahm zum «Mann des Spiels» mit einem Assist und dem Siegestreffer im Halbfinal gegen die Türkei. Allerdings zeigte er auch ungewohnte Abwehrfeh-

GEWINNER

VOTINGRESULTAT

Einen Weingutschein von Denner im Wert von 250 Franken gewonnen haben bei der Wahl des besten Spielers der EMHalbfinals: Isabel Henze (St. Gallen), Robert Buchs (Thun), Andrea Loeschmann (Basel), Sina Bucher (Luzern), Kai Weber (Luzern), Christina Rutz (Abtwil), Franz Oberholzer (Schaffhausen), Reto Buchs (Lyss), Maria Keller (Oberuzwil), Fritz Weibel (St.Gallen).

Die Ex-Internationalen Alain Sutter und Stéphane Chapuisat waren für die Nominierungen zuständig, die «.ch»Leser für die Wahl. Das Ergebnis: Der Deutsche Philipp Lahm wurde mit knappem Vorsprung zum besten Spieler der Halbfinals gewählt. Die Rangliste: 1. Lahm (De) 28% 2. Xavi (Sp) 27% 3. Schweinsteiger (De) 24% 4. Klose (De) 11% 5. Sentürk (Tür) 10%


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30. Juni 2008

Zloczower Die Vision von einer WM in der Schweiz der Holländer um Mitternacht noch auf den Bundesplatz und war begeistert von der friedlichen Party.

Interview von René Baumann

SFV-Präsident Ralph Zloczower ist zufrieden mit der EM. Er hat die Vision einer WM in der Schweiz.

Wurden Ihre Erwartungen erfüllt? Was wir erlebt haben, konnte man sich nur in den kühnsten Träumen erhoffen. Diese Begeisterung in unserem Land in den Stadien, Fanzonen und Städten war riesig. Trotz

Ralph Zloczower, überwiegt am Tag des Finalspiels Erleichterung oder Bedauern über das ­nahende Turnierende? Ralph Zloczower: Beides natürlich. Zum einen ist die Erleichterung gross, dass alles gut abgelaufen ist und trotz vielen negativen Unkenrufen die apokalyptischen Ereignisse nicht eingetroffen sind. Zum anderen bedauere ich, dass die Zeit nun zu Ende ist.

«Die holländischen Fans waren wirklich ein besonderes Ereignis.» dem anfänglich schlechten Wetter und dem frühen Ausscheiden des Nationalteams. Ich glaube, dass die Begeisterung nicht kleiner war, als sie hätte sein können, wenn unsere Mannschaft in die Viertelfinals gekommen wäre.

Wie viele Spiele haben Sie live gesehen? Benötigten Sie dazu auch einen Helikopter wie WM-Chef Franz Beckenbauer 2006?

«Zweimal durfte ich gar im Privatjet mit Michel Platini mitfliegen.» Nein, nein, so weit ging es dann doch nicht. Aber ich genoss auf meinen Reisen doch einige Erleichterungen. Zweimal durfte ich gar im Privatjet mit Uefa-Präsident Michel Platini mitfliegen. Mit dem Final sind es 15 Spiele, die ich live gesehen habe. Mit Ausnahme von Salzburg und Genf war ich in allen EM-Stadien. In Genf

Verbandspräsident Ralph Zloczower. Bild: Keystone

konnte ich nicht sein, weil gleichzeitig stets die Schweizer Spiele stattfanden. Was war Ihr schönstes persönliches Erlebnis in diesen drei Wochen?

Als Berner war ich speziell angetan von der tollen Stimmung in der Hauptstadt. Die holländischen Fans waren wirklich ein besonderes Ereignis. Ich ging nach dem ersten Spiel

Sie haben davon gesprochen, dass man in der Schweiz auch eine WM durchführen könnte. Hören Sie, das war einfach eine Idee. Eine Vision, ohne auf die Möglichkeit einer Realisation einzugehen. Natürlich müsste ein drittes oder viertes Land dazukommen. Grössere Stadien müssten her und so weiter. Aber eine solche Idee könnte frühstens in 20 Jahren angepackt werden. Und das wäre dann nicht mehr meine Angelegenheit. Ich bin nur noch ein Jahr im Amt.

Findet die Euro 2012 in Spanien statt? Uefa-Präsident Michel Platini hat der Ukraine und Polen erstmals mit dem Entzug der Gastgeberrolle der Euro 2012 gedroht. «Wir werden alles Erdenkliche tun, um die EM in Polen und der Ukraine austragen zu können. Aber wenn es in den Haupt-

Michel Platini. Bild: Key

städten der Länder keine Stadien gibt, dann findet die EM dort nicht statt», sagte Platini in Wien. Anfang Juli wird der Uefa-Chef die beiden Länder besuchen. Zuletzt hatte es wiederholt Berichte über Probleme in Polen und der

Ukraine gegeben. Vor allem die Infrastruktur be­ reitet beiden Ländern ­Probleme. Platini bestritt energisch, dass es mit dem spanischen Verband bereits Gespräche über eine eventuelle Ersatz-Gastgeberrolle gegeben habe. (si)

dummgelaufen Der Erfolg der spanischen Nationalmannschaft bei der Euro 2008 machte den Veranstaltern eines Festivals von Pornofilmen in Madrid einen Strich durch die Rechnung. Das 16. Internationale Festival des erotischen Kinos ging mit der enttäuschenden Zahl von 15 000 Besuchern zu Ende. Die Veranstalter hatten mit der dreifachen Anzahl Besuchern gerechnet. «Fussball ist eines der wenigen Dinge, die gegen Sex konkurrieren können», sagte der Veranstalter Juli Simon. Rund 17 Millionen Menschen sahen den 3:0-Sieg der Spanier gegen Russland am Donnerstag, als das Pornofestival die Türen öffnete. (lh)

gutgemeistert Der Stürmer der türkischen ­Nationalmannschaft, Nihat Kahveci, ist wegen seines im Viertelfinal gegen Kroatien erlittenen Sehnenrisses im rechten Oberschenkel erfolgreich operiert worden. Dies teilte sein Verein, der spanische ­Vizemeister FC Villarreal mit, bei dem der 28-Jährige unter Vertrag steht. Nihat werde drei bis vier ­Monate pausieren müssen. Damit wird der Türke seinem Klub nicht nur beim Saisonstart der spanischen Liga Primera Division, sondern wohl auch zu Beginn der Champions League fehlen. (red)

schöngeredet «Im Moment müsste schon ein ­Erdbeben passieren, damit die WM nicht in Südafrika stattfinden kann. Aber ich wäre ein fahrlässiger FifaChef, wenn nicht ein Plan B in der Schublade wäre», sagte der FifaPräsident ­Joseph S. ­Blatter (Bild) in einem «ORF»-­ Interview. Der Walliser hält grundsätzlich an der WM 2010 in Südafrika fest, hat aber erneut Probleme mit der Sicherheitslage und der Infrastruktur eingeräumt. Der Confederations Cup 2009 gilt laut Blatter als ultimative ­WM-­Generalprobe. (si)


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30. Juni 2008

Neuer Teamkollege für Blerim Dzemaili Wechsel Der schwedische Nationalstürmer Johan Elmander, der in allen drei EM-Vorrundenspielen seines Teams zum Einsatz kam, wechselt vom französischen Erstligisten FC Toulouse zum englischen Premier-League-Klub Bolton Wanderers, bei dem auch der Schweizer Internationale Blerim Dzemaile sein Geld verdient. Der 27-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2011 und kostet rund 12,6 Millionen Euro Ablöse. Damit ist Elmander für Bolton der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte.

Platini lobt Schweiz und Österreich Lobeshymne Uefa-Präsident ­ ichel Platini hat den Euro-2008M Gastgebern Österreich und Schweiz ein gutes Zeugnis ausgestellt. «Es waren zwei aussergewöhnliche Länder, die geholfen haben, diese EM mitzuorganisieren. Sie sehen einen glücklichen Präsidenten», meinte der Franzose im Rahmen ­einer Pressekonferenz in Wien. Laut Uefa-Generalsekretär David Taylor haben sich die EM-Einnahmen der Uefa im Vergleich zu der Europameisterschaft vor vier Jahren in Portugal um 56 Prozent und der voraussichtliche ­Nettogewinn um 5 Prozent erhöht.

Schwedens Captain Ljungberg hört auf Rücktritt Fredrik Ljungberg hat seinen Rücktritt aus Schwedens Nationalmannschaft bekannt ge­ geben. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler absolvierte für die «Tre Kronor» in den vergangenen elf Jahren 74 Länderspiele und erzielte dabei 14 Tore.

Fussballer und Model Ljungberg. Key

Spaniens Startelf im gestrigen Final. Bild: Keystone

Spanien «Furia Roja» bricht den Fluch 44 Jahre nach dem ersten Titelgewinn nimmt Spaniens Nationalteam wieder Platz auf Europas Fussball-Thron. Auf Nachwuchsstufe und auf Klubebene war der spanische Fussball schon immer ganz gross. Nach unzähligen Misserfolgen bei EM und WM stürmte jetzt auch das Nationalteam zum ganz grossen Triumph! Ausgerechnet bei ihrem schlechtesten Auftritt, im

Viertelfinal gegen die ultradefensiven Italiener, bewiesen die Spanier, dass sie reif sind für den Titel. Die aktuelle Auswahl hat nicht mehr Talent als frühere Equipen, aber sie vereint mehr Führungspersönlichkeiten, die bei spanischen Grossklubs den Ton ange-

Starke Ersatzbank «Es war über das gesamte Turnier das konstanteste Team», erkannte auch der deutsche Teammanager

Oliver Bierhoff. Aber die Mannschaft beeindruckte nicht nur durch ihre Konstanz. Der bald 70-jährgie Aragones liess seine Mannschaft auch den frischesten Fussball aller 16 EM-Teilnehmer spielen. Im Gegensatz zu anderen Nationen waren die Iberer auch nicht von einzelnen Namen abhängig. Aragones konnte sich den Luxus erlauben, Spieler vom Format eines Cesc Fabregas im Halbfinal vorerst auf die Ersatzbank zu setzen. (si)

EM kader

Zahlenspiele • Verbandsgründung: 1913. • Fifa-Beitritt: 1904. • Fifa-Ranking: 4. • Grösste Erfolge: EMTitel 1964, 2008; WMVierter 1950 • E M -Te i l n a h m e n: 6 (1980 Vorrunde, 1984 Finaleinzug, 1988 Vorrunde, 1996 Viertelfinals, 2000 Viertelfinals, 2004 Vorrunde. • WM-Teilnahmen: 12

ben oder sich im Ausland durchgesetzt haben. Was das Team von Luis Aragones im Gegensatz zu früheren Auswahlen zudem auszeichnet ist der Teamgeist. «Noch nie war es angenehmer, im Nationalteam zu spielen als jetzt», sagt Xavi, der im Halbfinal gegen Russland den Torreigen eröffnete.

Tor: Iker Casillas (Real

Trainer Aragones. Bild: Key

Madrid/27), Andres Palop (Sevilla/34), Pepe Reina (Liverpool/25). Verteidigung: Sergio Ramos (Real Madrid/22), Raul Albiol (Valencia/22), Alvaro Arbeloa (Liverpool/ Eng25), Joan Capdevila (Villarreal/30), Juanito (Betis/31), Carles Puyol (Barcelona/30), Carlos Marchena (Valencia/28), Fernando Navarro (Mallorca/26).

Mittelfeld: Cesc Fabregas

(Arsenal/21), Xabi Alonso (Liverpool/26), Santi Cazorla (Villarreal/23), Ruben De la Red (Getafe/23), Andres Iniesta (Barcelona/24), Marcos Senna (Villarreal/31), David Silva (Valencia/22), Xavi (Barcelona/28). Sturm: David Villa (Valencia/26), Daniel Güiza (Mallorca/27), Sergio Garcia (Saragossa/25), Fernando Torres (Liverpool/24).


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30. Juni 2008

Final Spaniens Tiefschlag in deutsche Fussballseele Von Matthias Dubach

Spanien ist Europameister. Ein Treffer von Fernando Torres genügte, um in Wien das glücklose Deutschland zu bezwingen. 44 Jahre Warten sind vorbei. Erstmals seit der Gründerzeit der Europameisterschaft holt Spanien wieder den Titel. Deutschland musste sich 0:1 geschlagen geben und konnte sich bei der sechsten Endspielteilnahme nur die Silbermedaillen umhängen lassen. Deutschlands Schreckgespenst hiess Fernando Torres: Der Liverpool-Stürmer schoss die bärenstarken Spanier mit seinem goldenen Treffer in der ersten Halbzeit in den europäischen Fussball-Himmel. Vorbei sind die Jahrzehnte, in denen das spanische Nationalteam eine Enttäuschung an die andere reihte. Spaniens fussballerischer Stolz waren stets die Vereine gewesen, die «Seleccion» fristete hingegen ein Mauerblümchendasein. Individualisten vereint Das hat Luis Aragones geändert. Der älteste Trainer der EM schweisste in seinen vier Amtsjahren die Individualisten aus Barcelona, Madrid, Villareal und Valencia zu einem technisch und taktisch brillanten Team zusammen. Dagegen half im Final der Euro 08 den Deutschen alle Willenskraft nicht mehr. Spanien war Jogi Löws Team über weite Strecken überlegen.

Der Sieg hätte sogar höher ausfallen können. Der Pfostenkopfball von Torres beim Stand von 0:0 war nur eine von diversen Möglichkeiten. Auch als sich in der

hitzigen Schlussphase die Kontermöglichkeiten häuften, schafften die Spanier die Vorentscheidung nicht. Darum konnte Deutschland Deutschland – Spanien 0:1 bis zum Schluss noch hoffen: Die Defensive vor dem souveränen Goalie Casillas erwies sich aber als unüberwindbar.

So wurde eine Szene in der zweiten Halbzeit zum Sinnbild für den Final. ­Spaniens Marchena traf den Deutschen Miroslav Klose bei einem Abwehrversuch mitten in die Weichteile. Zu beobachten, wie die Spanier mit dem EMPokal auf die Ehrenrunde gingen, musste für alle Deutschen ein ähnlicher Schmerz gewesen sein.

Final Deutschland – Spanien

(0:1) 0:1

Ernst-Happel-Stadion, Wien. 51 428 Zuschauer (ausverkauft). SR Rosetti (It). Tor: 33. Torres 0:1. Deutschland: Lehmann; Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm (46. Jansen); Frings, Hitzlsperger (58. Kuranyi); Schweinsteiger, Ballack, Podolski; Klose (78. Gomez). Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Marchena, Puyol, Capdevila; Senna; Iniesta, Xavi, Fabregas (63. Xabi Alonso), Silva (66. Santi Cazorla); Torres (78. Güiza). Bemerkungen: Spanien ohne Villa (verletzt). 23. Pfostenkopfball Torres. Verwarnungen: 43. Ballack (Foul), 43. Casillas (Unsportlichkeit), 74. Torres (Foul).

Kenton trainiert Costa Ricas Nationalteam Rückkehr Guatemalas bisheriger U20-Teamchef Rodrigo Kenton wird neuer Nationaltrainer von Costa ­Ricas Nationalmannschaft. Der 53-Jährige wird Nachfolger des zurückgetretenen Hernan Medford. Kenton war bereits 1990 und 2002 bei den WM-Endrunden-Teilnahmen Teamchef-Assistent von Costa Rica gewesen.

EM-Bälle von 1988 und 1992 geklaut Abgestaubt Der an sich aus polizeilicher Sicht sehr ruhige Samstagabend hatte laut dem Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl doch ein kriminalistisches Euro-Highlight zu bieten. Aus dem Uefa-Zelt im Votivpark wurden die Bälle der EM 1988 «Adidas Tango Europa» und 1992 «Adidas Etrusco» entwendet. Die Polizei stellte kurze Zeit später das Diebesgut sicher und nahm die Täter fest.

Schweiz sagt per TV «Auf Wiedersehen» Spaniens Weltklasse-Torhüter Iker Casillas stemmt den EM-Pokal. Bild: Keystone

captain Ballack der ewige zweite Der Captain der deutschen Nationalmannschaft, Michael Ballack, versinnbildlicht die Tragik der Deutschen: Immer nah dran, aber den Titel trotzdem nicht geholt. Mit sei-

matchtele

nem Verein Chelsea FC verpasste der 31-Jährige die englische Meisterschaft nur knapp und auch in der Champions League scheiterte er im Final an Manchester United.

«Es war enttäuschend. Die Mannschaft hat eine tolle EM gespielt. Aber heute haben wir ein bis zwei Fehler zu viel gemacht», sagte der Captain nach dem verlorenen Final. «Die Spa-

nier haben nicht unverdient gewonnen», zollte Ballack dem Gegner Respekt. Am Ende habe die Kraft gefehlt, um den 0:1-Rückstand noch aufzuholen. (lh)

Abschiedsgruss Die Schweiz will auch nach der Euro im ausländischen Fernsehen präsent sein. Nach drei Wochen Euro verabschiedet sie sich in Europa mit Fernsehspots von seinen Gästen. Unter dem Motto «Auf Wiedersehen» läuft der Werbe-Spot von diesem Wochenende an in verschiedenen europäischen Ländern. Der Spot soll ein Dankeschön an alle Besucher sein, erklärten Marketingexperten. Er drücke auch die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen aus. (si)


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30. Juni 2008

www.punkt.ch

Torres 端berspringt Goalie Lehmann und schiesst das einzige Final-Tor der Euro 08. Bild: Keystone

Torres knackt die deutsche Festung

1984 standen sie zum letzten Mal in einem EM-Final. Seit Deutschland verdient mit 1:0. Das einzige Tor schoss gestern sind sie Europameister. Die Spanier dr端ckten dem Liverpool-Star Fernando Torres in der 33. Minute. Es ist seiten 34 + 35 Final der Euro 08 ihren Stempel auf und gewannen gegen der zweite EM-Titel f端r die Spanier. Anzeige


LU, 30.06.2008