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Freitag, 27. Juni 2008 – Nr. 123

DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Luzern

Merz will Brot verteuern und Luxus verbilligen

Bundesrat Hans-Rudolf Merz will die Mehrwertsteuer ver- und verbilligt Luxus. Denn Lebensmittel werden heute einfachen. Kern der Reform: Der Steuersatz soll für alle wesentlich tiefer, Luxusprodukte höher besteuert. Merz` Produkte 6,1 Prozent betragen. Damit verteuert Merz Brot Vorschlag stösst von links bis rechts auf Kritik. seite 3

Viva España Die Spanier haben sich gestern die Russen zur Brust

marcello lippi

Italiens WM-Held ist wieder NationalCoach

genommen und sich mit einem 3:0-Sieg den Einzug ins Finale gesichert. seite 35

seite 34

Griechenland türkei

Am Bosporus ist man trotz Out im Halbfinal zufrieden

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26.05.2008

15:57 Uhr

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schweiz fraunörgeli

27. Juni 2008

Euro Schweizer TV rettet deutsches Fussballfest Von Markus Föhn

Also diese Nachbarn, mit denen hat man eigentlich nur Ärger. Meine liebe Nachbarin hat eine riesengrosse Katzenmacke, zwei Miezen in einer kleinen Wohnung und putzt nichts lieber als das Kistchen. Meine Putzfrau findet das Katzenkistchen nicht so super und Katzenpisse richtig unappetitlich. Deshalb will meine Nachbarin mitputzen. Bietet die doch meiner Putzfrau an, das Katzenkistchen für sie zu reinigen. Kommt die gute zwei Mal im Monat in meine Wohnung, sagt nichts, meldet sich nicht. Und als ich mal früher heimkomme, wer steht da mit Katzenpisse in der Hand in meinem Bad? Meine Nachbarin! Da haben wir beide Bauklötze gestaunt und ich habe sie aus der Wohnung geschmissen – und die Putzfrau hinterher. Geht doch nicht, so mir nichts dir nichts mein Katzenkistchen fremd putzen lassen.

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votingvongestern vongestern gestern Wie oft waren Sie diesen Sommer schon in der Badi? 73% Noch nie 23% 1 bis 3-mal 2% 4 bis 10-mal 2% Mehr als 10-mal

UEFA SAGT SORRY

Deutschland sah den Sieg seiner Nati nur dank SF. Europäische Sender wollen nun die Uefa belangen.

Die Uefa hat sich gestern für den Sendeausfall vom Mittwoch entschuldigt. Gründe für die schwarzen Bildschirme seien kurze Stromausfälle und Probleme beim Umschalten auf den Notstrom-Generator gewesen. Neben SF war einzig der Nachrichtensender El Dschasira vom Sendeausfall nicht betroffen. (mf)

Das Schweizer Fernsehen (SF) handelte schnell: Nachdem ein Stromausfall im Uefa-Sendezentrum in Wien weltweit für schwarze Fernsehschirme gesorgt hatte, versorgten Techniker von SF ihre ZDF-Kollegen mit eigenen Bildern. «Wir haben eine permanente Glasfaserleitung vom Stadion Basel ins Studio Zürich», sagt SFSprecher David Affentranger. «Im Gegensatz zu anderen Sendern mussten wir die Bilder nicht aus dem Uefa-Zentrum in Wien beziehen. Der Stromausfall dort betraf uns nicht.» Uefa gerät ins Visier So konnten immerhin Fussballfans in Deutschland die Halbfinalpartie zwischen ihrer Nationalelf und der Türkei mitverfolgen. Kurze Zeit später stellte SF ihr Signal auch der European Broadcasting Union zur Verfü-

Sendepause – mitten im Match. Bild: Keystone/Fotolia

Nutzen von Handys sind wichtiger als Schäden Mögliche Gesundheitsschäden durch Handys beschäftigen die Schweizer Bevölkerung weniger als früher. Für die Mehrheit überwiegt der Nutzen der Mobilfunktechnologie, wie eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs. bern zeigt.

Die Handytechnologie habe wieder jene Akzeptanz erreicht, die sie vor den grossen medialen Diskussionen der Jahre 2004 bis 2006 über Gesundheitsrisiken gehabt habe, schreiben die Meinungsforscher. Die Problematik möglicher gesundheitlicher Risiken bleibt aber wichtigster Kritikpunkt. Zunehmend kritisch äussert sich die Bevölkerung bezüglich permanenter Erreichbarkeit. (sda)

gung. Diese verbreitete die Bilder über Satellit an alle übrigen Stationen. 18 Minuten dauerte der Ausfall in Wien – dank SF schauten die Fussballfans bloss 6 Minuten in die Röhre. Ob SF diese Dienstleistung in Rechnung stellen kann, ist noch unklar. David Affentranger: «Für uns war Geld zu dem Zeitpunkt kein Thema.» ZDF und weitere Sender prüfen juristische Schritte gegen die Uefa. Sie hatten sich verpfl ichtet, einzig die offi ziellen Uefa-Fernsehbilder zu verwenden. Für ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz ist der Sendeausfall «die ärgerlichste anzunehmende Panne.»

Mädchenbeschneidung: Eltern verurteilt Ein aus Somalia stammendes Elternpaar ist vom Zürcher Obergericht wegen der Beschneidung seiner Tochter verurteilt worden. Es erhielt wegen Anstiftung zu schwerer Körperverletzung je zwei Jahre Freiheitsstrafe bedingt. Das Paar war in den 90erJahren in die Schweiz gekommen. Der Ankläger stand ihnen zu, nicht gewusst zu haben, dass die Beschneidung von Mädchen

hierzulande unter Strafe verboten ist. Andererseits hätten sie nach Ansicht des Gerichts mehr unternehmen müssen, um sich über die Rechtslage in der Schweiz zu informieren. Die Eltern versicherten, dass sie in der Zwischenzeit viel gelernt hätten. Es ist das erste Mal, dass sich ein Schweizer Gericht mit einer Beschneidung befasst hat, die sich hierzulande zugetragen hat. (sda)


schweiz 3

27. Juni 2008

Steuerreform Merz verärgert alle Parteien Von David Schaffner

Hans-Rudolf Merz will die Mehrwertsteuer vereinfachen, um Firmen zu entlasten. Die Kosten muss der Mittelstand tragen. Es scheint fast, als wolle FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz aus der Regierung heraus Opposition betreiben: Mit der Revision der Mehrwertsteuer hat er gestern eine Vorlage präsentiert, die sämtliche Parteien massiv kritisieren (siehe Artikel unten). Die Kernpunkte der Reform wären an sich unumstritten: Die Mehrwertsteuer ist viel zu kompliziert und soll entschlackt werden. Neben 50 Vereinfachungen beim administrativen Aufwand für Firmen hat Merz aber entschieden, dass künftig für alle Produkte der gleiche Steuersatz von 6,1 Prozent gelten soll. Luxus wird billiger Heute liegt der Satz für Lebensmittel und Leistungen des Gesundheitswesens deutlich tiefer. Der Grund: Es sind Produkte und Dienstleistungen, die sich jedermann leisten können soll – auch Menschen mit tiefem Einkommen. Im Gegensatz dazu ist auf Luxusprodukten eine Steuer von 7,6 Prozent fällig. Die Reform würde nun dazu führen, dass Lebens-

mittel wie Brot und Reis sowie die Krankenkassenprämien teurer würden, während eine Rolexuhr künftig billiger zu haben wäre. Bei den Kassenprämien droht ein Kostenschub von 2,5 Prozent.

ÄNDERUNGEN MIT EINHEITSSATZ 6,1 % Mehr- und Minderbelastung der privaten Haushalte Einkommens0– klassen (Fr/Jahr) 4499 Alleinstehende 81.50* Paar ohne Kind: 0 Paar mit 1 Kind 0 Paar mit 2 Kinder 0 Rentner 247.90*

4500– 6699 20.60* 179.00* 228.60* 337.00* 283.40*

6700– 8699 - 84.60 176.00 259.70 269.40 288.12

8700– über 11 699 11700 - 31.80 0 106.30 - 55.50 258.10 130.70 274.90 220.40 281.50 0

Mehrkostenausgleich Für die einkommensschwachsten 40 Prozent der Haushalte möchte der Bundesrat die Mehrkosten ausgleichen. Die Kantone sollen den Betroffenen via Prämienverbilligung pro Jahr 170 Franken auszahlen. Keinen Ausgleich gäbe es für den Mittelstand (vgl. Grafik). Menschen mit durchschnittlichem Einkommen müssten also die Zeche für die Vereinfachung der Mehrwertsteuer zahlen.

Bundesrat Samuel Schmid. Bild: Key

Bund schreibt 2009 schwarze Zahlen Bern Der Bundesrat rechnet für 2009 mit einem Überschuss von gut 1,4 Milliarden Franken. Bis 2012 soll der Bund schwarze Zahlen schreiben, doch bedrohen Kreditkrise und Rohstoffpreise das Szenario.

Ozonwerte im Tessin massiv überschritten Bern Im Tessin lag gestern Nachmittag die Ozonbelastung weit über dem Grenzwert von 120 Mikrogramm. In Lugano wurden 247 Mikrogramm, in der Magadinoebene 205 Mikrogramm gemessen.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Bild: Keystone

Sara Stalder, Stiftung Konsumentenschutz. Key

Bern Bundesrat Samuel Schmid ist nicht mehr Mitglied der SVP. Seine Heimatsektion im Kanton Bern, die SVP Rüti bei Büren tritt als erste Sektion des Kantons geschlossen zur neuen Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) über.

*Diese Mehrkosten würden durch die Prämienverbilligung durch den Bund getragen. Quelle: EFD

KRITIK VON FAST ALLEN SEITEN: REAKTIONEN AUF DIE STEUERREFORM • SP: «Der Einheitssatz löst einen massiven Preisschub aus, verschärft die Teuerung. Unsozialer gehts nicht.» • CVP: «Die Reform führt zu einer Mehrbelastung des Mittelstandes. Das können wir nicht akzeptieren.» • SVP: «Eine Steuererhöhung durch die Hinter-

Bundesrat Schmid tritt zur BDP über

tür, die vor allem Familien und schlechter Verdienende belastet, darf nicht hingenommen werden.» • FDP: «Wir begrüssen die Reform grundsätzlich. Wir werden uns im Parlament aber dafür einsetzen, dass es keine Mehrbelastung für die Bürger gibt.»

• Stiftung Konsumentenschutz: «Es ist unsinnig, dass Lebensmittel und Leistungen des Gesundheitswesens teurer werden sollen.» • Economiesuisse: «Die Einführung eines tieferen Einheitssatzes entlastet die Wirtschaft und trägt so zum Wachstum bei.»

Deutsche Bahn erhöht Anteil an BLS Cargo Bern Die Deutsche Bahn erhöht ihren Anteil an der BLS Cargo von 20 auf 45 Prozent. BLS und Deutsche Bahn wollen damit ihre Kooperation festigen. Die BLS will Mehrheitsaktionärin von BLS Cargo bleiben.

Zahl der Abtreibungen bleibt tief Neuenburg In der Schweiz stabilisiert sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche auf tiefem Niveau. 2007 wurden 10 525 Abbrüche gemeldet, 19 weniger als Vorjahr. Seit 2001, einem Jahr vor Einführung der Fristenregelung, sinkt die Zahl. (sda)


wirtschaft

EU-Kommission will Handy-Kosten senken Brüssel Günstiger Telefonieren:

Die EU-Kommission will Handyanbieter in der EU zwingen, die HandyTarife zu senken. Dazu will sie die Gebühren auf fremde Netze reduzieren. Damit könnten innert drei Jahren die Handy-Kosten um bis zu 70 Prozent günstiger werden, so die EU-Kommissarin Viviane Reding.

Grossbank will 9000 Stellen streichen Brüssel Die italienische Gross-

bank UniCredit will 9000 Stellen streichen, rund 5 Prozent der Belegschaft. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung, wie die viertgrösste Bank Europas gestern mitteilte. Vom Abbau betroffen sind Italien, Deutschland und Österreich.

Baut Stellen ab: UniCredit-Chef Alessandro Profumo. Bild: Keystone

Ölpreis durchbricht 140-Dollar-Marke Paris Die Ölpreise sind gestern

erstmals über die Marke von 140 Dollar gestiegen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg in der Spitze bis auf 140,05 Dollar. Die vergangene Rekordmarke lag vor gut einer Woche bei 139,89 Dollar. Die Opec geht davon aus, dass der Preis bis im Sommer auf 170 Dollar pro Fass hochschnellen wird.

Elcom: Strompreise unter der Lupe Bern Die Eidgenössische Elektrizi-

tätskommission (Elcom) überprüft die Tarife der Nutzung des Höchstspannungsnetzes. Sie reagiert damit auf Beschwerden, die gegen die Netzbetreiberin Swissgrid eingegangen sind. Diese fürchten höhere Strompreise. (sda)

Kosten Schweizer achten zu wenig auf die Preise Von Dorothea Schläpfer

Gerade mal vier Prozent der Schweizer kennen den Preis von Alltagsgütern. Schuld daran ist mangelnde Transparenz. Was kostet einen Liter Milch? – 71 Prozent der Schweizer kennen die Antwort darauf nicht. 1997 waren noch lediglich 40 Prozent unwissend. Eine Studie der Marktforschungsfi rma IHAGfK zeigt nun, dass nur noch rund 4 Prozent der Schweizer genau wissen, wie viel sie die Güter des täglichen Bedarfs kosten. Brot wird regelmässig zu teuer eingeschätzt, Zahnpaste dafür zu billig. Preis nicht auf Produkt «Das liegt an mangelnder Preistransparenz», begründet Andreas Tschöpe vom Konsumentenschutz dieses Phänomen. Ausser Migros schreibt in der Schweiz kein Detailist mehr die Preise auf seine Produkte. Meist wird er am Regal angebracht – aus Kostengründen. Dadurch hat die Preissensibilität der Schweizer abgenommen: «Würden die Konsumenten mehr auf die Preise achten, wären die Produkte in der Schweiz billiger», meint Tschöpe. Er

Dow Jones 11453 -3,03% Eurostoxx 50 3373 -2,51% Rohöl (USD) 140,12 +4,24%

Bild: Fotolia

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27. Juni 2008

DETAILHANDEL

Dadurch sind die Produkte billiger. Doch in der Schweiz ist Geiz nicht geil: «Viele müssen gar nicht auf den Preis achten», sagt Preisüberwacher Rudolf Strahm. Oft sei ihnen die Qualität wichtiger als der Preis.

vergleicht die Situation mit Deutschland. «Dort achten die Leute extrem auf die Preise», so Tschöpe.

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Der Detailhandel hat ein gutes Jahr hinter sich: Der Umsatz stieg 2007 mit 3,6 Prozent so stark wie seit 17 Jahren nicht mehr. Am stärksten legte der Bereich ausserhalb der Lebensmittel zu. Migros bleibt Marktführer, wächst jedoch langsamer als sein Konkurrent Coop. (sda)

Euro / CHF 1,6112 -0,64% Seite Dollar / CHF 1,0222 -1,24% Gold Kg (CHF) 30134 +2,15%


wirtschaft 5

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Milch Käser produzieren auf Sparflamme Nächste Woche wird die Milch teurer. Das trifft auch die Emmentaler-Käser. Sie müssen ihre Produktion um 15 Prozent senken. Ab nächstem Dienstag bekommen die Bauern 6 Rappen mehr für den Liter Milch. Die Preiserhöhung haben sie durch den Milchstreik Anfang Juni erreicht. Jetzt wird nicht nur die Milch in den Läden teurer – auch die Käsereien leiden. Die Emmentalerhersteller müssen ihre Produktion einschränken. «Nach der Milchpreiserhöhung haben wir beschlossen, die Pro-

duktionsmengen zu senken», sagt Arthur Fasel von der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland. Pro Quartal produzieren 195 Käsereien 8000 Tonnen Emmentaler. Von Mai bis Juli dürfen die Produzenten aber nur noch 85 Prozent davon herstellen. Für reine Emmentalerproduzenten bedeutet das den Betrieb 18 Tage stilllegen. Eine Käserei, die fünf Emmentaler täglich

herstellt, verpasst deswegen in den drei Monaten 75 000 Franken Umsatz. Harter Preiskampf Grund für die Einschränkungen ist der Exportmarkt. Zwei Drittel des Emmentalers wird ins Ausland verkauft. Weil dort der Schweizer Käse im freien

Wettbewerb steht, sind Preiserhöhungen nur schwierig weiterzugeben – zumal der Schweizer Emmentaler sowieso schon bis zu 25 Prozent teurer ist als beispielsweise der französische. Mit den aktuellen Einschränkungen reduziert Emmentaler Switzerland die Lager um im Preiskampf mit den ausländischen Produzenten die Position mindestens zu halten. Bei anderen Produzentenorganisationen steht ein Entscheid über Produktionseinschränkungen noch an. (bv)

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Bankenkommission prüft Fall UBS Zürich Die Steueraffäre der UBS in den USA ruft die Bankenkommission auf den Plan. Die Behörde klärt ab, ob die Grossbank Schweizer Aufsichtsrecht verletzt hat. Dies erfolge in eigenem aufsichtsrechtlichen Interesse. Einen direkten Zusammenhang zu den Aussagen von Ex-UBS Mitarbeiter Birkenfeld verneinte sie.

Schweizer Firmen mit gutem Kreditprofil Zürich Die Finanzkrise hat den

Schweizer Firmen kaum zugesetzt. Die Kreditwürdigkeit der wichtigsten Firmen am Kapitalmarkt blieb stabil. Die guten Betriebsergebnisse sowie die Zurückhaltung bei Investitionen und Akquisitionen haben die Kreditprofile gestärkt. (sda)


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ausland

von Kurt W. Zimmermann Unternehmensberater

Dass Samuel Schmid einer

der grössten politischen Opportunisten des Landes ist, das wissen auch seine Parteifreunde. Doch sie reden lieber nicht darüber. Genauso wissen die Parteifreunde von Micheline Calmy-Rey, dass sie eine der grössten politischen Selbstdarstellerinnen des Landes ist. Und die Parteifreunde von Pascal Couchepin wissen, dass er einer der grössten politischen Egomanen des Landes ist. Sie reden lieber nicht darüber.

27. Juni 2008

Atomstreit Nordkorea gewährt Einblick Nordkorea hat einen Bericht über Nuklearaktivitäten vorgelegt und damit den Weg für ein Ende des Atomstreits frei gemacht. US-Präsident George W. Bush kündigte daraufhin eine Aufhebung von Sanktionen und die Streichung des Landes von der den Terrorismus unterstützenden Staaten an (siehe Box). Gleichwohl verlangte er gestern in Washington eine Offenlegung aller nu-

klearen Aktivitäten und den vollständigen Abbau aller atomaren Einrichtungen in dem kommunistisch regierten Land. Nach Angaben des USAussenministerium übergab Nordkoreas Botschafter in China, Choe Jin Su, in Peking ein «Paket» von

SCHWARZE LISTE Länder, die den Terrorismus unterstützen, fassen die USA auf einer Liste von «Schurkenstaaten» zusammen. Nach der Besetzung des Iraks und dem Verzicht Libyens auf Massenvernichtungswaffen sind dies noch fünf Staaten auf der Liste: Syrien, Kuba, Iran, Nordkorea und der Sudan. (sda)

Dokumenten, in denen Pjöngjang die Eckdaten seiner Plutoniumproduktion und der Urananreicherung offenlegt. Wirtschaftshilfen Nordkorea hat sich Ende vorigen Jahres gegenüber Südkorea, China, Japan, Russland und den USA zur atomaren Abrüstung verpflichtet. Im Gegenzug soll das verarmte und isolierte Land Wirtschaftshilfen und diplomatische Konzessionen erhalten. (sda)

«Man zerzaust sich nicht, man schont sich»

Todesfähre: Abdankung am Meer

In der Schweizer Politik,

Verzweifelt werfen Angehörige der Opfer des philippinischen Fährenunglücks Blumen ins Wasser. Bei der Tragödie von letztem Samstag sind vermutlich über 800 Menschen ertrunken. Gestern fand eine Abdankung statt. Bild: Keystone

anders als etwa in Deutschland oder England, gibt es kaum öffentliche Personaldebatten in den eigenen Reihen. Man zerzaust sich nicht, man schont sich. Ein Kurt Beck oder ein Gordon Brown sind da einiges mehr an interner Kritik gewohnt als Schmid, Calmy-Rey oder Couchepin.

Darum ist es dem altgedienten Berner SVP-Nationalrat Hermann Weyeneth hoch anzurechnen, dass er dem «Tages-Anzeiger» ein bemerkenswertes Interview gab. Er bezeichnete darin Schmid unverhohlen als das, für was ihn auch seine Freunde halten – für einen der grössten politischen Opportunisten des Landes. Grüne Karte also für Weyeneth, grüne Karte für politische Zivilcourage. Weyeneth ist zwar schon 65 Jahre alt. Gemessen an der ansonsten üblichen Verwedelei und Duckmäuserei in den Schweizer Parteien war sein Auftritt geradezu von erfrischend jugendlichem Übermut. Kurt W. Zimmermann, Unternehmensberater und Kolumnist der «Weltwoche».

Österreich: Gusenbauer macht EU-Kehrtwende Österreichs in Bedrängnis geratener Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) hat gestern in der Europapolitik seiner Partei eine Kehrtwende vollzogen. Die SPÖ werde für eine Volksabstimmung plädieren, falls der EU-Reformvertrag noch einmal aufgeschnürt werde.

Dies erklärte Gusenbauer in einem «offenen Brief» an das als EU-feindlich geltende Boulevardblatt «Kronenzeitung». Bisher hatte sich die SPÖ wie auch die mit ihr regierende Volkspartei (ÖVP) immer gegen Volksabstimmungen über Europa ausgesprochen.

USA: Der Waffenbesitz ist nun ein Grundrecht Grosser Sieg für die mächtige Waffenlobby in den USA: Der Oberste Gerichtshof hat den Bürgern des Landes erstmals ein Grundrecht auf Waffenbesitz zugesprochen. Die höchsten Richter der Nation erklärten gestern ein Gesetz in Washington für verfassungswidrig, das

Handfeuerwaffen für Privatbürger verboten hatte. Sie entschieden, dass jeder Bürger ein Recht zum Jagen und zur Selbstverteidigung habe. Gegner von Waffenkontrollgesetzen kündigten an, dass sie auch gegen geltende Beschränkungen in anderen Staaten und Städten vorgehen würden.


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27. Juni 2008

Air India 100 Passagiere an Bord – Piloten schliefen Zwei Piloten sind auf dem Flug nach Bombay im Cockpit eingeschlafen – und ­verpassten den Zielflughafen um einige Kilometer. Das Flugzeug der Air India mit rund hundert Passagieren an Bord sei aus Dubai gekommen und in der nordindischen Stadt Jaipur zwischengelandet, berichtete die Zeitung «Times of India» gestern. Die nächste Landung sollte in der Millionenmet-

ropole Bombay sein – doch als die Bodenkontrolle ihre Landeanweisungen gab, waren die Piloten bereits eingedöst, und der Passagierjet flog auf die Touristenregion Goa zu. «Nach einem Nachtflug erreicht der Grad der Übermüdung den Höhepunkt»,

sagte ein nicht namentlich genannter Informant der Zeitung. Die Piloten hatten den Angaben zufolge den Autopiloten eingeschaltet, nachdem sie in Jaipur gestartet waren. Entführung geprüft «160 Kilometer vor Bombay hätte das Flugzeug zum Landeanflug ansetzen müssen», sagte der Informant. «Aber es flog immer noch in voller Höhe. Wir haben eine Entführung geprüft.» Schliesslich habe die Boden-

kontrolle die Piloten mit einem Alarmsignal geweckt. Air India sagte der Zeitung, das Unternehmen ­bemühe sich um die Aufklärung des Falls. Der Geschäftsführer des Bombayer Flughafens betonte, niemand sei eingeschlafen, es habe ­lediglich einen «Kommunikationsausfall» gegeben. Die «Times of India» will jedoch vernommen haben, dass die Behörden versuchten, den Zwischenfall bei der staatlichen Fluglinie zu vertuschen. (sda)

McCain und Obama unterstützen Todesstrafe Die beiden Bewerber um das US-Präsidentenamt, John McCain und Barack Obama, haben sich für die Todesstrafe für Kinderschänder ausgesprochen und damit ein Urteil des Obersten Gerichtshofes der USA vom Mittwoch kritisiert. Die Vergewaltigung eines kleinen Kindes sei ein «abscheuliches Verbrechen», sagte der Demokrat Obama. Wenn ein Bundesstaat unter «streng definierten Umständen» die Todesstrafe für Kinderschänder als möglich ansehe, sei dies kein Verstoss gegen die Verfassung. «Schwerste Strafe» Der Republikaner McCain erklärte, es sei «beunruhigend», dass es Richter gebe, die die Vergewaltigung eines Kindes nicht als Verbrechen ansähen, das «die schwerste Strafe verdient». Der Oberste Gerichtshof der USA hatte die Verhängung der Todesstrafe für Kinderschänder zuvor untersagt. Die Richter des Supreme Court entschieden, dass die Vergewaltigung Minderjähriger nicht mit dem Tode bestraft werden darf, wenn sie nicht «zum Tode des Kindes geführt hat und nicht dieses Ziel hatte». (sda)

Leonid Hurwicz erhielt mit 89 Jahren den Nobelpreis. Bild: Keystone

Nobelpreis: Ältester Gewinner gestorben Washington Der älteste Mensch,

der jemals mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ist tot. Der US-Wirtschaftswissenschaftler ­Leonid Hurwicz starb im Alter von 90 Jahren. Hurwicz erhielt den Preis im vergangenen Jahr für seine Theorie der Allokationsmechanismen. Dabei geht es um die optimalen Mechanismen zum Erreichen bestimmter wirtschaftspolitischer Ziele wie privatem ­Gewinn oder sozialem Wohlstand.

EU: Airlines sollen für CO2-Ausstoss zahlen Brüssel Fluggesellschaften sollen

ab 2012 für den Ausstoss von Treibhausgasen bei Flügen innerhalb der Europäischen Union oder in die EU zur Kasse geben werden. Darauf verständigten sich Vertreter der EU-Staaten und des EU-Parlaments, wie die Nachrichtenagentur Reuters gestern aus Verhandlungskreisen erfuhr. Der Einigung muss das EU-Parlament in zweiter ­Lesung im Juli noch zustimmen.

Tote Maus lag in einer Tomatendose Trient Da vergeht auch dem

Für einmal gleicher Meinung: Konkurrenten McCain (l.) und Obama. Bild: Keystone

grössten Pasta-Fan der Appetit: Eine Hausfrau aus dem nord­ italienischen Trient hat eine tote Maus in einer Tomatendose ­gefunden. Die 60-Jährige wollte die roten ­Gemüsefrüchte zur Sauce geben, da fiel zusammen mit den geschälten Tomaten der tote N ­ ager in den Topf. Wie italie­nische Medien gestern berichteten, fehlten der Maus auch noch Kopf und Schwanz. (sda)


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luzern

27. Juni 2008

Teure 52 Kilometer für Porschefahrer Luzern Der Raser wurde im Januar

bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A14 ertappt: mit satten 52 Stundenkilometer über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrer wurde bereits mehrfach wegen zu schnellem Fahren erwischt. Die zuständige Amtsstatthalterin hat den Mann aus Deutschland, der in Zürich wohnt, mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 400 Franken bestraft. Diese wurde unbedingt ausgesprochen. Er musste den Fahrausweis abgeben und muss die Untersuchungskosten und eigenen Anwaltskosten bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Junge jodeln um die Wette Eröffnet wurde gestern das Eidgenössische ­Jodlerfest mit einem Nachwuchsjodler- und Jungmusikanten-Wettbewerb.

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Xundheit Stadtrat ­verteidigt den Verkauf Der Luzerner Stadtrat hat sich erneut mit dem Verkauf der Krankenkasse Xundheit ­befasst. Er lehnt jedoch das SVP-Postulat ab.

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Yves Holenweger wollte im Namen der SVP-Fraktion eine erneute Ausschreibung erreichen. Der Stadtrat lehnt dies und die Einholung von Konkurrenzoffer-

ten ab. Er ist überzeugt, dass der von der Concordia gebotene Preis unter Berücksichtigung der aktuellen Probleme der Xundheit marktgerecht ist. Auch

Evolutionsleugner auf dem Vormarsch

Neu in Zürich:

06.06.2008 13:13:49

Bild: keystone

Der Kreationismus, dessen Anhänger Darwins Evolutionslehre ablehnen, gewinnt auch in der Innerschweiz immer mehr an Aktualität. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007 der Ökumenischen Beratungsstelle Religiöse Sondergruppen und Sekten hervor. Insgesamt 254 Personen haben letztes

Jahr telefonisch, persönlich oder via Mail um Rat nachgefragt. Ein Schwerpunkt der Beratungen galt neben den Gruppierungen Zeugen Jehovas und Scientology, dem Kreationismus. Diese Bewegung ist in der Schweiz mit dem Verein «Pro Genesis» vertreten. (red) www.sektenberatung.ch

würden weitere Verhandlungen verunsichern und der Krankenkasse Xundheit weder zuträglich und noch zumutbar sein. Keine Stadtaufgabe Auch lehnte er es, ab ­Versicherungsmodelle zum Zweck der Prämienreduktion zu entwickeln. Dies sei klar die Aufgabe der Gesellschaft und nicht die der

Stadt. Vorstellen kann sich der Stadtrat jedoch, den Verkaufserlös zugunsten der Schuldentilgung einzusetzen. Dies zu bestimmen, sei jedoch Sache des Gros­ sen Stadtrates. Mit dem Verkauf der Xundheit an die Krankenkasse Concordia will der Stadtrat eine sozialverträgliche und volkswirtschaftlich sinnvolle Lösung erreichen. (sam)

Luzerner Frauenhaus platzt aus allen Nähten 87 Frauen und 93 Kinder fanden letztes Jahr im Frauenhaus Luzern Schutz, Unterkunft und Beratung. Dabei war das Frauenhaus überbesetzt und 59 Frauen mussten an andere Institutionen verwiesen werden. Wie der Verein zum Schutz misshandelter Frauen gestern mitteilte,

stammen die Frauen aus den Kantonen Luzern, Obund Nidwalden, Schwyz, Zug, Aargau, Bern, Wallis und Zürich. Zudem wurden 498 Telefonate mit ­betroffenen Frauen registriert. Der Verein hat eine Website mit Informationen in 13 Sprachen. (sda/red) www.frauenhaus-luzern.ch.


luzern 11

27. Juni 2008

Bildung Kleinklassen ­sollen abgeschafft werden Von Susanne Bonnaire

Bis in sieben Jahren soll es im Kanton praktisch keine Kleinklassen mehr geben. Grund: Die Kinder werden individuell gefördert. «Am liebsten würden wir gleich ganz darauf verzich­ ten. Doch für verhaltens­ auffällige Kinder wird es dieses Angebot auch künf­ tig brauchen», sagt Charles Vincent, Vorsteher Amt für Volksschulbildung Kanton. 113 Kleinklassen für leistungsschwächere und verhaltensauffällige Schüler gibt es derzeit auf der Primarschulstufe. Das sind 14 weniger als noch

im Schuljahr 2005/06. In Zukunft soll die Zahl aber auf zirka 20 Kleinklassen schrumpfen.

Charles Vincent.

Individuell fördern Integrative Förderung (IF) heisst das Rezept, mit wel­ chem das Ziel erreicht wer­ den soll. Dabei werden Schüler mit Teilleistungs­ schwächen wie etwa Legas­ thenie aus den Hilfsklassen genommen und in eine Re­

gelklasse integriert. «Kom­ men Kinder aufgrund einer einzigen Schwäche in eine Kleinklasse, bleiben sie auch in Fächern zurück, welche sie unter Umständen be­ herrschen», so Vincent. Durch die IF falle auch die soziale Abstempelung weg.

Evaluation Fixerraum trotz Abbruch Luzern Der Grosse Stadtrat hat das

Die Lehrpersonen erhalten bei der IF Unterstützung von Heilpädagogen. Diese kümmern sich während ei­ ner Lektion um die Kinder und helfen ihnen beim Lern­ stoff mitzuhalten oder üben individuell mit ihnen. Die IF wurde bereits in 60 Gemeinden eingeführt – knapp 1000 Schüler profi­ tieren davon. Luzern und Kriens sind zwei Grossge­ meinden, in welchen dieser Schritt erst noch folgen soll. Vincent: «Geplant sind fünf bis sechs Lektionen pro Klasse und Woche. Je nach Gemeinde und Ausganglage werden dadurch kaum Mehrkosten entstehen.»

dringliche Postulat «Evaluation des Versuchsbetriebs Fixerraum Geissmättli trotz Abbruchs» gestern für dringlich erklärt. In seiner Stellungnahme schreibt er, dass die Auswertung ungeachtet eines allfälligen Abbruchs des Projekts fortgesetzt und abgeschlossen wird.

Vom Sekretär zum ­Direktor Luzern Der 49-jährige Martin

Bucherer wird neuer Direktor der Stiftung für Schwerbehinderte. Er tritt auf den 1. Dezember die Nachfolge von Stephan Bachmann an. Martin Bucherer ist Jurist und seit 1999 Sekretär des kantonalen Finanz­departementes. (sda/sub)

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«Ich liebe ihn nach sieben Monaten immer noch, das ist ein gutes Zeichen.» Jessica Simpson, Sängerin, denkt übers Heiraten nach.

27. Juni 2008

Marc Forster Von Nicole Göbel

Bild: Keystone

Der erfolgreiche Schweizer Filmregisseur wird endlich Eidgenosse. Ehrenbürger von Davos ist er bereits. Morgen wird ihm nun auch das Davoser Bürgerrecht verliehen. Illertissen Das Licht der Welt erblickt Marc Forster im bayerischen Städtchen Illertissen. Knappe 16 500 Nasen zählt die deutsche Stadt, die 25 Kilometer von Ulm entfernt liegt. In den frühen 1970er-Jahren ziehen die Eltern, ein Arzt und eine Architektin, mit ihren drei Söhnen in die Schweiz. Davos ist von da an die Wahlheimat der deutschen Familie.

Los Angeles Im Jahr 2000 zieht es den jungen Regisseur in die Metropole des grossen Kinos, wo er einen glatten Senkrechtstart hinlegt. Sein erster Kinofilm «Everything Put Together» (2000) wird fürs Sundance Film Festival nominiert und sein zweiter Film «Monster's Ball» (2001) katapultiert ihn an die Oscarverleihung und in die Reigen der gefragten Regisseure.

Davos Die beruflichen Erfolge des Vaters ermöglichen Forster und seinen zwei Brüdern ein unbeschwertes Leben im Wohlstand. Kindheit und Jugend verbringt der künftige Regisseur in den Bündner Bergen, das Gymnasium absolviert er in einer renommierten Schule auf dem Zugerberg. Den Wunsch Filmregisseur zu werden hat Forster seit seinem ersten Kinobesuch: Coppolas Vietnam-Film «Apocalypse Now» (1979) sieht sich der 12-Jähriger hinter dem Rücken seiner Eltern an.

Davos Seit vergangenem November ist der Starregisseur jüngster Davoser Ehrenbürger und morgen wird ihm anlässlich einer offiziellen Feier im Rathaus der Gemeinde auch das Davoser Bürgerrecht verliehen. Bevor der offizielle Teil mit Reden von Landammann Hans Peter Michel und Regierungsrat Martin Schmid in der grossen Stube des Amtshauses beginnt, begrüsst das Alphornduo Dischma den Geehrten auf dem Rathausplatz und jeder Interessierte kann ihm zujubeln. Nun können wir vorbehaltlos sagen: unser Regisseur, ein richtiger Eidgenosse.

New York Die New Yorker Filmschule soll es sein. Doch bevor Forster über den Atlantik reist, erschüttern Krisen die Familie. Sie verliert viel Geld. Es ist nicht möglich dem Sprössling das Studium zu finanzieren. Dann diagnostizieren Ärzte beim Vater Krebs – unheilbar. Kurz darauf nimmt sich Marcs Bruder Wolfgang das Leben. Forster hält trotz allem an seinem Traum fest und findet einen privaten Förderer. Finanziell muss er auch nach der New Yorker Studienzeit unten durch. Projekte, die ihn nicht interessieren, lehnt er trotzdem ab, egal wie viel Geld man ihm bietet. Er will nur Filme drehen mit denen er sich auch identifizieren kann.

kopfdestages Marc Forster Geboren am 30. November 1969 in Illertissen/Ulm Verspielt: Nennt seine Mutter liebevoll «Muffi» Verschwiegen: Spricht nicht öffentlich über seine Liebesbeziehungen

Videos >>>www.punkt.ch


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kultur

27. Juni 2008

Filmfestival Neuenburg lockt mit Fantastischem Von Benjamin Bögli

George A. Romero, Ridley Scott und Hideo Nakata: Das kultige Filmfestival NIFFF in Neuenburg wartet mit grossen Namen auf.

«Danseuse»: Für rund 31 Millionen Franken ersteigert. Bild: Keystone

Rekordpreis für Bild von Futurist Severini London Ein Gemälde des italien-

schen Künstlers Gino Severini ist das teuerste futuristische Bild. An einer Versteigerung in London bot ein Kunstliebhaber umgerechnet 31 Millionen Franken für das Gemälde «Danseuse» aus dem Jahre 1915. Damit lag der Erlös um das Doppelte über dem Schätzpreis.

Normalerweise steht Neuenburg nicht im Interesse der internationalen Filmwelt. Ausser einmal im Jahr. Dann nämlich findet das Internationale Festival des Fantastischen Films (NIFFF) statt. Heuer zum achten Mal. Das NIFFF hat

sich zu einem wichtigen Film-Treffpunkt gemausert: Im letzten Sommer zählte es rund 17 000 Besucher. Unter «fantastisch» verstehen die Veranstalter «alles, was von der naturgesetzlich definierten Realität abweicht». Für dieses Jahr

vom 1. bis 6. Juli bedeutet das zum Beispiel: Premiere des neuen Films von Meister-Regisseur George A. Romero, Openair-Screening von Ridley Scotts «Blade Runner» in der Final-Cut-Version oder die Schweizer Premiere von «Change the World» des japanischen Horror-Meisters Hideo Nakata («Ring»). Zur Eröffnung zeigen die Festivalmacher die dänische Sci-Fi-Komödie «The SubsInfos: www.nifff.ch titute».

WETTBEWERB So nehmen Sie teil: Senden Sie ein SMS mit Keyword NIFFF sowie Ihrem Namen inkl. Adresse an 970 (CHF 1.-/SMS). Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch. ch/PCH52579 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Heute 15.00 Uhr.

innen: Zu gew

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– plus nburg Neue orführung in F IFF eV fürs N ets für ein l. ick Wah h c 3x2 T a n

Steven Spielberg dreht Abenteuer-Serie Los Angeles Nach seinem Erfolg

mit der vierten «Indiana Jones»Folge nimmt US-Regisseur Steven Spielberg eine neue Abenteuer-Serie in Angriff. Er sicherte sich die Filmrechte an «39 Clues». Das ist die Geschichte der Cahill-Familie, die Berühmtheiten wie Napoleon oder Houdini hervorbrachte.

Dirigent Harnoncourt führt erstmals Regie Graz Der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt tritt erstmals als Regisseur in Erscheinung: Beim Festival «Styriarte» in Graz inszeniert der 78-Jährige am 1. Juli mit seinem Sohn Philipp Mozarts «Idomeneo». Harnoncourt dirigiert häufig am Zürcher Opernhaus.

Produzenten gegen Filmfestival Venedig Rom Italienische Filmproduzenten

drohen mit einem Boykott des Filmfestivals von Venedig. Sie protestieren damit gegen die Streichung von Steuerbegünstigungen durch die Regierung Berlusconi. Sie erhielten bisher Reduktionen von 40 Prozent. (sda/net)

Eröffnet das Festival: Die Sci-Fi-Komödie «The Substitute». Bild: NIFFF

Marquess singen vom süssen Leben Kein Sommer ohne Sommerhit: Jedes Jahr gibt es einen Song, der einem während der heissen Jahreszeit aus allen Radios entgegendudelt. Gut möglich, dass der Hit 2008 «La Vida es Limonada» der deutschen Band Marquess sein wird. Das Quartett lieferte schon letztes Jahr mit «Vayamos Compañeros» den Sommer-Ohrwurm. Das Lied stieg in sieben europäischen Ländern in die Top

Ten der Hitparade. In der Schweiz lag der spanische Spasssong sogar auf Platz 1, das dazugehörende Album erreichte Goldstatus. Zum Mitschunkeln Angespornt vom europaweiten Erfolg versuchten die vier Jungs dieses Jahr ihr Glück am Eurovision Song Contest, kamen aber nicht über die Vorrunde hinaus. Heute veröffentlichen Marquess ihr neues Album

«¡Ya!», auf dem die Single «La Vida es Limonada» zu finden ist. Der Song ist absolut simpel, geht aber genau dadurch sofort ins Ohr – und setzt sich fest. Der passende Soundtrack für unbeschwerte Stunden am Strand – wenn man nicht viel nachdenken, sondern nur lachen, zur Musik mitschunkeln und mit seinen rudimentären Spanischkenntnissen ein bisschen mitsingen will. (jk)

CD: Marquess «¡Ya!», Warner

Gepunktet:

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people 15

27. Juni 2008

VIP-Woche Hollywoods schmutzigstes Geheimnis Von Catharina Steiner

Die Stunde der Wahrheit: Prominente machten dieser Tage mit Geständnissen von sich reden. Montag Selbst umwerfend schöne Hollywood-Grazien sind vor fiesen Selbstzweifeln nicht gefeit. Jüngstes Opfer: Liv Tyler (30), die anmutige Elbin aus «Herr der Ringe». Ihre Liebesszene, die sie mit Edward Norton (38) für «Incredible Hulk» abliefern musste, fiel fast aus – weil Liv sich angesichts des sexy gestählten Körpers ihres Filmpartners für ihren eigenen Körperbau genierte. «Es gab Momente, wo ich rief: ‹Wir können diese Szene nicht drehen. Sein Körper sieht neben meinem doch viel zu gut aus.›» Wegen der Lobhudelei auf Nortons anatomische Vorzüge wird der Actrice nun eine Affäre mit dem Hollywoodstar nachgesagt. Möglich wäre das durchaus. Immerhin gelang es Norton schon vor seiner neuen Muskelpracht die heissblütige Superfrau Salma Hayek für sich gewinnen. Dienstag Als Geburtstagsmuffel outtete sich Götz George. Für den deutschen Schauspieler sei sein anstehendes 70. Wiegenfest «einfach nur ein Stressmoment», wie er der Zeitschrift «Bunte» anvertraute. Er wisse nicht einmal, wo er besagten Tag verbringen werde. Wahrscheinlich bei seiner Tochter in Australien, denn das sei am weitesten weg. Wie sein Ehrentag ablaufen soll, davon hat er aber schon genaue Vorstellungen: «Einfach nur volllaufen lassen.»

Liv Tyler fühlt sich weniger attraktiv als Superheld Hulk.

Zuviel Sex hat seinem Rücken geschadet: Hugh Hefner.

Mittwoch Spass im Bett hat Hugh Hefner seit über einem halben Jahrhundert. Das ist natürlich höchst erfreulich, würde es sich nicht langsam negativ auf die Gesundheit des rüstigen Rentners auswirken. Der 82-Jährige Playboy-Gründer habe Rückenprobleme, weil er «zu lange mit Freunden im Bett getobt» habe. Mit Freunde meint er höchstwahrscheinlich seine drei blonden Bunnys, die mit ihm in der berüchtigten Playboy-Mansion in Los Angeles eine Kommune deluxe teilen. Derweil gestand Hefner auch, dass seine kreuzbiedere Familie einst gar keine Freude an seinen Karriereplänen als Sex-Verleger hatte. Und dass Mami ihren Sohnemann äussert sparsam mit Küsschen und Umarmungen belohnt hat. Wer hätte das jemals für möglich gehalten. Donnerstag In «Monster» bewies Charlize Theron (32) bereits Mut zur Hässlichkeit. Als schmuddelige Massenmörderin war die blonde Südafrikanerin derart überzeugend, dass sie prompt einen Oscar erhielt. Nun aber gestand sie, es auch privat nicht immer so genau mit der Körperpflege zu nehmen. «Ich bin ein hartgesottenes Mädchen und kann eine Woche ohne Dusche auskommen», sagte sie laut «nydailynews.com». Damit aber nicht genug – sie sucht den Dreck ganz aktiv. «Wenn ich Zeit habe, mache ich mich gern ein bisschen beim Camping schmutzig.» Immer nur bei Gucci und Chanel shoppen ist ja auf die Dauer auch wirklich langweilig.

Bildergalerie Charlize Theron mags schmutzig. Bilder: Key

>>>www.punkt.ch

Oh-Ton «Ich dachte, bevor es noch mehr hängt, drehe ich den Kilometerzähler zurück.» BRIGITTE NIELSEN (44) Unter dem Motto «Aus alt mach neu» unterzog sich die Schauspielerin für den Privatsender RTL in der Beautyklinik einer Generalüberholung. Das Thema Aussehen stand bei der Dänin schon immer hoch im Kurs:

«Ich mag es, wenn Männer mich von oben bis unten ansehen.»

•••

«Ich ziehe mich aus, aber nur damit die Leute etwas Schönes zu sehen bekommen.»

•••

«Mein Ex Sylvester Stallone war besessen von meinem Aussehen.»

••• «Ich bin ein Busenwunder.»

Brigitte Nielsen. Bild: Key


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essen mitfleisch Most-Rippchen

Zutaten: 3 TL Senfpulver, 1 ½ TL Apfelessig, 500 ML Apfelsaft, 1 TL geriebener Ingwer, 2 gehackte Knoblauchzehen, 700 Gramm Spareribs.

27. Juni 2008

Grillieren Ganz ein wenig Zeit

Das überschüssige Fett und die rückseitige Haut von den Rippchen abziehen, damit die Marinade besser einwirken kann. Für die Marinade: 3 Teelöffel Senfpulver, 1 ½ Teelöffel Apfelessig und 500 ml frischen Apfelsaft. Alles verrühren und mit 1 Teelöffel geriebenem Ingwer und 2 gehackten Knoblauchzehen würzen. Rippchen für einige Zeit in der Marinade ziehen lassen. Grill aufheizen und die Rippchen zwischen Rand und Mitte auf dem Rost platzieren. Nach einigen Minuten die Hitze reduzieren. Die Rippchen für etwa 30 Minuten grillieren. Danach die Hitze auf das Minimum reduzieren und die Rippchen rund 30 Minuten ziehen lassen, bis sie schön saftig sind.

DUTCH OVEN ab ca. 150 Franken Der Dutch Oven ist ein dickwandiger Kochtopf aus Gusseisen, den man mitten in die Kohlen stellt. Vorteil: Attraktion an jedem Fest. Eintöpfe, Braten usw. möglich. Nachteil: Komplizierte und aufwändige Pflege.

Rezept von www.outdoorchef.com, der Webseite des Grill-Herstellers aus Ebikon (LU).

ohnefleisch

Cremige Mangoldstiele Zutaten: Mangoldstiele, 2 El Olivenöl, 2 El Zitronensaft, 2 Knoblauchzehen, 100 g Edelschimmelkäse, 100 g Quark, 50 g gehackte Mandeln, Zitronensaft, Meersalz Pfeffer.

Rezept aus «Vegetarisch grillen – Vollwertige Rezepte» von Jutta Grimm, Pala-Verlag, 155 S., 17.30 Fr., ISBN 3-89566-140-6.

SWISS BARBECUE ASSOCIATION

Bild: Fotolia

Aus Olivenöl, Zitronensaft und feingehacktem Knoblauch eine Marinade bereiten. Die Mangoldstücke damit bestreichen und auf einem geölten Rost einige Minuten grillen. Bluecreme: In der Zwischenzeit den Käse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark mischen. Die gehackten Mandeln unterziehen und mit Zitronensaft, Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Die gegrillten Mangoldstiele vom Rost nehmen und mit der Bluecreme bestreichen.

Die Swiss Barbecue Association bringt die Schweizer GrillTeams zusammen und veranstaltet Meisterschaften. Die nächste am 17. August an der «Beef 08» in Wil (SG). Eine Inspirationsquelle für Hobbygriller. Für

den Wettkampf sucht die Vereinigung noch Juroren. Anmelden kann man sich auf der Webseite. Auf den Homepages findet man übrigens auch viele Tipps und Rezepte. (lk) www.barbecue.ch www.worldteam.ch

SMOKER ab ca. 2000 Franken Vorteil: Schonendes Grillen, Fleisch wird extrem zart. Nach Umgewöhnung sehr einfach zu handhaben. Nachteil: Braucht viel Platz, schwer und teuer, beansprucht viel Zeit, Rauchgeschmack nicht jedermanns Sache.


27. Juni 2008

einfach mit und viel Fantasie Von Lorenz Keller

Egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse, egal ob mit Kohle, Gas oder im Rauch: Mit ein paar Tricks wird jeder zum Grillmeister.

Elektrogrill ab ca. 100 Franken Vorteil: Kein Rauch, nur wenig Geruchsemissionen, auch für Innenräume oder gedeckte Balkone geeignet, einfach zu reinigen. Nachteil: Kein richtiges Grillfeeling, normaler «Br atpfannen» -Geschmack.

«Viele Hobbygriller machen einen grossen Fehler», sagt Barbecue-Experte Peter Bräcker: «Sie nehmen sich zu wenig Zeit.» Bräcker ist Präsident der Swiss Barbecue Association und Mitglied des World Barbecue Team Switzerland, das schon mehrere Male den Europa- und Weltmeistertitel holte. Wenn man sich zu wenig Zeit nimmt, sind die Temperaturen beim Grillen zu hoch – egal ob auf dem Holzfeuer oder dem Gasgrill. «Viel besser ist sowieso indirektes Grillen», sagt Bräcker. Dazu braucht

es kein spezielles Gerät: Einfach die Glut oder die Grillsteine um ein feuerfestes Gefäss drapieren. Im Bier-Dampf Dieses kann man mit Bier, Orangensaft, Weisswein oder anderem füllen. Das Fleisch legt man auf den Rost direkt darüber: So gart es im Dampf und tropfendes Fett verbrennt nicht mit qualmendem Rauch. Ebenfalls guten, intensiven Geschmack geben Pellets, die in Fachgeschäften erhältlich sind. Sie sind aus speziellem Holz oder in Whiskey getränkt. Wichtig

ist, dass der Deckel des Grills geschlossen ist und das Fleisch so bei 100 bis 140 Grad garen kann. Der Grillexperte selber nutzt einen Smoker – und empfiehlt ihn wärmstens weiter. «Das indirekte Grillen mit Rauch ist das einfachste System», sagt er. Das Fleisch gelinge fast automatisch. Aufwändige Marinaden sind laut Peter Bräcker nicht unbedingt nötig. Olivenöl einmassieren und eine Würzmischung darüberstreuen, das reiche vollkommen aus. «Wenn man mit wenig Hitze grilliert, kann man so viele tolle Sachen machen», sagt er. Fisch und Fleisch natürlich, aber auch Käse, Früchte oder Gemüse. «Ein guter Grillmeister braucht Fantasie, das ist das wichtigste», sagt Bräcker.

Holzkohlegrill

Kugelgrill

Gasgrill

ab ca. 100 Franken Vorteil: Überall einsetzbar, bei geschlossenen Systemen indirektes Grillen möglich, richtiges Grillerlebnis. Nachteil: Rauchimmissionen, das Anfeuern braucht etwas Zeit, Fleisch kann verkohlen.

ab ca. 200 Franken Vorteil: Geschlossenes System, indirektes Grillen, schönes Design, klein und praktisch, mit Gas oder Kohle lieferbar, dank Luftzufuhr einfach anzufeuern. Nachteil: Eher kleiner Rost, Markengeräte mit Gas sind relativ teuer.

ab ca. 250 Franken Vorteil: Schnell bereit zum Grillen, Luxusmodelle mit mehreren Brennern, auch für Beilagen, indirektes Grillen möglich, nur wenig Rauch. Nachteil: Kein richtiges Grillfeeling, braucht Gasflaschen.

essen 17

Mehr als ein Spiel: Der Kochkurs für die Nintendo DS Konsole. Bilder: pd

Programm

Konsole als Chefkoch Kochen für alle Manche greifen nicht selber zum Kochlöffel, weil ihnen Rezepte zu ungenau sind – und der Vorkocher in den TV-Shows viel zu schnell. Wer eigentlich gerne etwas Feines auf den Teller zaubern würde, sich aber ohne Anleitung eines Profis nicht traut, der sollte zum neuen Programm für die portable Nintendo-Konsole greifen. Privater Küchenchef «Kochkurs» hat über 200 Rezepte von Sauerbraten bis Moussaka integriert. Der Clou: Ein virtueller Küchenchef erzählt Schritt für Schritt, wie man das gewählte Menü zubereitet. Jeden Arbeitsschritt, jeweils mit einem Bild illustriert, kann man auch auf dem Display nachlesen. Clever gemacht Damit man das Gerät nicht mit fettigen Fingern berühren muss, steuert man es mit Worten. Auch sonst ist «Kochkurs» sehr clever gemacht: Rezepte kann man sich zum Beispiel nach Ländern, aber auch nach Zutaten suchen. So kann man im Kühlschrank vorhandene Vorräte in ein Essen einbauen. (lk) «Kochkurs: Was wollen wir heute kochen?», Nintendo, 58 Fr. für Nintendo DS


ausgehen

23.07. 23.07. 23.07. 24.07. 25.07.

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PARTYS

EVENTS

POP, ROCK

GÜlä 19 Uhr, Swiss Life Arena, Eisfeldstrasse 2

Discogrill Garantiert fussballfreie Zone, Indie, Electro, Rock, Punk, 19 Uhr, Industrie 45, Industriestrasse 45, Zug Ă&#x153;-40 Party DJ Someone, ab 40 Jahren, Pop, Disco, 20.30 Uhr, ThÊâtre La Fourmi, Tribschenstrasse 61

SONNTAG SPIELE Grande Finale 20.45 Uhr, Ernst Happel Stadion, Wien PUBLIC VIEWING Public Viewing Stierenmarktareal UBS Arena, Stierenmarktareal, Zug EM-Lounge Nautilus, Inseliquai 12c Public Viewing FanArena 83m2-Leinwand und Kinderhort, Swiss Life Arena, Eisfeldstrasse 2 Wurst & Spiele Schßßr, Tribschenstrasse 1 Tschuppiâ&#x20AC;&#x2122;s Wonderbar Burgerstrasse 21

BLACK MUSIC Covergirlz DJ Touch & guest, ab 20/Girls ab 18 Jahren, Hip-Hop, Râ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;B, 22 Uhr, Adagio, Seidenhofstrasse 5 Funkyyy Chicks DJ Bobesch, Funk, 22 Uhr, Bar 59, Industriestrasse 5 Pure Hip-Hop DJs in rotation, Hip-Hop, 22 Uhr, Knascht (Alcatraz), LĂśwengraben 18 ELECTRONIC, HOUSE Housekiss DJ Lord Lamail u.a., House, 22 Uhr, Mad Wallstreet (CU-Club), Industriestrasse 9, Kriens PPM-Night DJs Sir Colin, Owen, Sven Luv, G-One, Stevie S., House, Electro, 22.30 Uhr, Pravda, Pilatusstrasse 29 Yes I Am DJs Dirty Pilix feat. MC X-Large, William Parker, David La Palma & Andrew Leone, Del Ciel & G.M.A, El-Bey, Jaxon Deejay & U-Gene, Tino Brass, 20th B-Day Bash of DJ Dirty Pilix, House, Electro, 22 Uhr, The Loft, Haldenstrasse 21

Bild: Keystone

Euro 2008 Alle Public Viewings und EM-Events auf

>>> www.punkt.ch MIX Fresh Friday DJ Mirco Esposito, 17 Uhr, City Beach, Werftstrasse 6-12 Stereo Disco DJ Jean Luc Picard, 22 Uhr, Das schwarze Schaf, Frankenstrasse 2 Maturaparty KSL Alpenquai DJs Deux M & Ecko, Gichou, Moveman & Rebel, 23 Uhr, Grand Casino Luzern, Haldenstrasse 6 Flirt City DJ And X, LJ Marco, 21 Uhr, Mad Wallstreet, Industriestr. 9, Kriens Tuga Night at the Beach DJs Jeff, A-Less, 22 Uhr, Nautilus, Inseliquai 12c

10 Jahre JUPA â&#x20AC;&#x201C; Die Jubiläumsparty BBQ-Party + Ă&#x153;berraschung, 19.30 Uhr, Treibhaus, Spelteriniweg 4

KONZERTE POP, ROCK Amtsbladt Mundart, Rock, 80s, Wave, Electronic, 22 Uhr, Chollerhalle, Chamerstrasse 177, Zug Tiefseelentaucher Sobriety, special guest, Rock, 20 Uhr, Kulturwerk 118, Sappeurstrasse 6, Sursee Sir Psyko & His Monsters Psychobilly, 21 Uhr, Musikzentrum Sedel, Sedelstrasse

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Fßr eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | Š Cinergy.ch

Hotel Schweizerhof Schweizerhofquai 3a Hotel Hermitage Seeburgstrasse 72 Shine Bar Sempacherstr. 16 CafĂŠ Parterre Mythenstr. 7 Weinrausch Sankt-Karli-Strasse 13c Allmend Luzern Hotel Continental-Park Murbacherstrasse 4 Parkhotel Zug (Zug) Industriestrasse 14 Chollerhalle (Zug) Chamerstrasse 177 Euro08-Fancamp Sarnen (Sarnen) Gersag Zentrum (EmmenbrĂźcke) RĂźeggisingerstr. 20a KKL Waterfront Europaplatz 1 Bahnhof Luzern UfschĂźtti Sentitreff Baselstrasse 21 JAZZ, LATIN, WORLD Palace Jazz Robi Weber, Jazz, 21 Uhr, Hotel Palace, Haldenstrasse 10 Big Band der Hochschule Luzern Big Band, 20.30 Uhr, Jazzkantine, Grabenstr. 8 MIX Ambient Piano Live Music 20 Uhr, Hotel Montana (Scala Restaurant), Adligenswilerstrasse 22 Piano Live Music Evergreens aus Schlager und Jazz, 21.30 Uhr, Hotel Montana (Louis-Bar), Adligenswilerstrasse 22 Kickâ&#x20AC;&#x2122;nâ&#x20AC;&#x2122;Rush Warm-Up Tomazobi, DJ Tschuppi, Gartenbar und Grill ab 20 Uhr geĂśffnet, 22 Uhr, Schßßr, Tribschenstrasse 1

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SAMSTAG

wi nÂŽ

29.06. 02.07. 04.07. 05.07. 06.07. 08.07. 09.07. 09.07. 09.07. 10.07. 10.07. 10.07. 11.07. 11.07. 12.07. 12.07. 12.07. 12.07. 12.07. 13.07. 13.07. 13.07. 14.07. 14.07. 15.07. 16.07. 16.07. 17.07. 17.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07.

FREITAG

PARTYS

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28.06. Beck | St. Gallen

FREITAG

Beatnight

DJs Cricket, Stoopid, Funk, Reggae, Hip-Hop, 22 Uhr, Nautilus, Inseliquai 12c

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Š by www.horisen.com

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27. Juni 2008

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KONZERTE X-Elle

Anschl. Disco Fourmidable mit DJ Tablizm und DJ Dan, 20.30 Uhr, ThÊâtre La Fourmi, Tribschenstr. 61

Agenda >>>www.punkt.ch


kino 19

27. Juni 2008

LUZERN ATELIER

Theaterstr. 5 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

Molière

16:15 20:45 | Fd 14 J.

Once

18:45 | Edf 10 J.

10 Questions for the Dalai Lama So 14:00 | Edf 12 J.

BOURBAKI

Löwenplatz 11 | 041 419 99 99 | www.kinoluzern.ch

1 Bienvenue chez les Ch‘tis 16:00 18:15 20:30 So 13:45 | Fd 12 J.

Into the Wild

Fr/Sa 22:45 | Edf 14 J.

2 Interview

16:00 20:30 | Edf 16 J.

Immer nie am Meer 18:15 Fr/Sa 22:30 So 14:00 | D 16 J.

3 Caramel

16:15 20:45 | Odf 12 J.

El Orfanato

18:30 Fr/Sa 23:00 | Odf 16 J.

Giorni e nuvole So 13:30 | Idf 14 J.

4 Die Welle

16:15 21:00 | D 14 J.

The Drummer

Im Vorprogramm: The Little Samurai 18:30 Fr/Sa 23:15 | Odf 14 J.

The Kite Runner So 13:30 | Od 14 J.

CAPITOL

Zentralstr. 45 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Sex and the City: The Movie

14:00 17:15 20:30 | Edf 14 J.

2 The Game Plan 15:00 | D 8 J.

What Happens in Vegas 18:00 21:00 | Edf 12 J.

4 Knut und seine Freunde 15:00 | D 4 J.

Dan in Real Life

18:00 21:00 | D 10 J.

5 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:15 | D 14 J. 17:30 20:45 | Edf 14 J.

6 Sommer

14:15 | D 10 J.

Sex and the City: The Movie 17:30 20:45 | D 14 J.

IMAX

Lidostr. 5 | 041 375 75 75 | www.imax.ch

Abenteuer Grand Canyon

13:00 16:00 Fr/Sa 20:00 | D/F/I/E

Mission Mars

14:00 Fr 12:00 21:00 Sa 18:00 | D/F/I/E

6 Sex and the City: The Movie

14:00 17:15 20:30 | D 14 J.

7 Sommer

14:15 | D 10 J.

Die Welle

17:00 20:00 Fr/Sa 22:45 | D 14 J.

8 The Game Plan 14:15 | D 8 J.

Deep Sea

Made of Honor

Die Alpen

Sex and the City: The Movie

15:00 Sa 11:00 21:00 | D/F/I/E 17:00 Fr 11:00 Sa/So 12:00 | D/F/I/E

17:00 20:00 | D 10 J.

Fr/Sa 22:45 | D 14 J.

Bären

Fr 18:00 Sa 19:00 So 11:00 | D/F/I/E

LIMELIGHT

Stadthofstr. 5 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien

9. Juni bis 23. Juli 2008

KRIENS BROADWAY

Industriestr. 13 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien

9. Juni bis 2. Juli 2008

MODERNE

Betriebsferien

9. Juni bis 16. Juli 2008

STATTKINO

Löwenplatz 11 | 041 410 30 60 | www.stattkino.ch

ARTH THEATER�KINO

Rathausplatz 10 | 041 855 34 20 | www.arth-online.ch/kino

Die Welle

Fr/Sa 20:15 Sa/So 17:00 (nur bei Regen) | D

The Game Plan

Sa/So 14:30 (nur bei Regen) | D

SCHWYZ MYTHEN FORUM

Reichstrasse 12 | 041 818 60 55 | www.mythenforum.ch

Komödie Frankreich (2008); Regie: Dany Boon; mit: Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix

Sommer

Seiner depressiven Frau Julie zuliebe versucht der Postangestellte Philippe eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erschummeln. Er fliegt auf und wird zur Strafe für zwei Jahre in ein kleines Dorf in Nordfrankeich versetzt. Um den Umzug vorzubereiten, reist Philippe zuerst alleine nach Bergues. Schon bald lernt er die Freundlichkeit der Einwohner schätzen, amüsiert sich unter der Woche mit seinen Arbeitskollegen und lässt sich am Wochenende von seiner Frau verwöhnen, die er im Glauben lässt, dass es nirgends schrecklicher ist als in Nordfrankreich.

Fr/Sa 20:30 So 17:00 | D 14 J. So 13:30 | D 10 J.

WILLISAU CINEBAR

Die Welle

20:15 | D 14 J.

Sommer

Sa/So 14:00 (nur bei Regen) | D 9 J.

ZUG

20:00 | D 14 J.

GOTTHARD

21:00 | Fd

BAAR ZG

EMMENBRÜCKE MAXX

Seetalplatz 1 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Urmel voll in Fahrt 15:00 | D 6 J.

What Happens in Vegas 18:00 21:00 Fr/Sa 23:30 | D 12 J.

2 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:15 17:15 20:15 Fr/Sa 23:15 | D 14 J.

3 Forgetting Sarah Marshall

15:00 18:00 20:45 Fr/Sa 23:30 | D 16 J.

LUX

Dorfstr. 29b | 041 726 10 03 | www.kinozug.ch

21

20:15 Sa/So 14:30 | D

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull Sa/So 17:00 | D 12 J.

BUOCHS KINO BUOCHS

Dorfplatz 7 | 041 620 48 88 | www.kinobuochs.ch

What Happens in Vegas Fr/Sa 20:15 | D

4 The Happening

17:30 20:00 Fr/Sa 14:45 22:30 | D 14 J.

Nim‘s Island

So 14:45 (Vorpremiere) | D 10 J. 14:00 17:15 20:15 Fr/Sa 23:15 | D 12 J.

Gotthardstr. 18 | 041 726 10 02 | www.kinozug.ch

Sex and the City: The Movie

20:15 | Edf 12 J. Sa/So 17:00 | D 12 J. Sa/So 14:30 | Od

SEEHOF

Schmidgasse 8 | 041 726 10 01 | www.kinozug.ch

1 Bienvenue chez les Ch‘tis

20:15 Fr 18:00 Fr/Sa 22:30 Sa/So 14:30 17:00 | Fd 12 J.

2 Forgetting Sarah Marshall

20:30 Fr/Sa 23:00 | Edf

La caja

Fr 18:00 Sa/So 17:30 | Od

The Water Horse – The Legend of the Deep

MUOTATHAL MUOTATHAL

Infos siehe Website

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www.teleboy.ch

top rating

Bird‘s Nest

Sa/So 14:30 | D 6 J.

St. Josefshalle Wil | www.kinomuotathal.ch

Bienvenue chez les Ch‘tis

Sex and the City: The Movie

Die Welle

Pas douce

5 21

SEEFELD

Seestr. 1 | 041 660 44 22 | www.kinoseefeld.ch

Menzbergstr. 5 | 041 970 11 88 | www.cinebar.ch

Pilatusstr. 21 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

kino premiere

SARNEN

Kino >>>www.punkt.ch

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.

Caos calmo What Happens in Vegas Once Die Welle Into the Wild Shine a Light Sommer Horton Hears a Who! Michael Clayton 21 Sex and the City Indiana Jones

Note 4.20 4.20 4.09 4.08 4.06 4.05 4.04 3.91 3.78 3.77 3.75 3.62

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Sonntag, 29.6.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


20

special

frischgepresst

27. Juni 2008

T O P 5

1

1

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1 Buch: Eliot Pattison

«Das Ritual», Rütten & Loening, 542 Seiten, 38.60 Fr., ISBN 3-352-00754-5 Gepunktet: Die Engländer verurteilen den jungen Schotten Duncan und deportieren ihn in die Neue Welt. Während der Überfahrt kommt es zu mehreren Morden. Duncan soll den Täter finden, man legt ihm aber Steine in den Weg. Erst in Amerika kommt Duncan dem Verbrecher auf die Schliche; prompt muss er selber um sein Leben bangen. Abenteuer pur plus eine Prise Spiritualität machen den historischen Krimi einzigartig.

•••••

2 CD: The Subways

«All Or Nothing», Warner Gepunktet: Sie sind junge und wild. Frische Musik ist auch auf dem zweiten Album des Trios aus Hertfordshire (nördlich von London) zu hören. Die lauten Gitarren und die raue Produktion wirken nicht gekünstelt, sondern sind Lebensgefühl. Diese Authentizität gefällt auch Regisseuren und Werbern: Die Songs der Band sind in diversen Filmen und Spots zu hören, obwohl The Subways den grossen Durchbruch noch nicht geschafft haben.

2

3

4

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5

Gelb wie die Sonne

Endlich Sommer! Zeit, die dunklen Kleider einzumotten und dem Alltag einen bunten Anstrich zu geben. Am Besten in Gelb, der Trendfarbe des Sommers 2008. Lackieren

Zugegeben, bürotauglich sind leuchtend gelbe Nägel nicht. Aber in den Ferien darf man auch als erwachsene Frau den Zehen etwas mehr Farbe verleihen. Und das Minifläschchen nimmt im Necessaire kaum Platz weg. «Yellow Sparkle»-Nagellack, 5.90 Fr., von Nivea, im Warenhaus

Spazieren

1

Ballerinas sind bequem wie Finken, dabei aber topmodisch – die idealen Schuhe für den Flug in die Ferien oder einen Stadtbummel. Dieses Modell aus Baumwolle ist dank offener Kappe perfekt für heisse Tage. Ballerinas mit offener Kappe, 19.90 Fr., von www.laredoute.ch

Beobachten

Wer den Gelb-Trend mitmachen möchte, sich aber noch nicht richtig an die knallige Farbe heranwagt, sollte es zuerst einmal mit einem Accessoire versuchen. Zum Beispiel mit dieser Piloten-Sonnenbrille. Aviator Sunglasses, 100 Fr., von Pepe, bei www.asos.com

Bedecken

Kluge Köpfe schützen sich – auch vor der Sonne. Der zitronengelbe Hut ist aus einem papierartigen Material gefertigt und steht Modemutigen beiden Geschlechts gleich gut. Straw Hat, 79 Fr., von www.mousseshop.de

Aufheitern

Das Trägeroberteil sieht nicht nur hübsch aus, sondern stimmt die Trägerin und ihre Umgebung auch fröhlich. Denn Sonnengelb hellt erwiesenermassen die Stimmung auf. Anziehen und den Sommer geniessen!

2

Trägershirt, 19.95 Fr., von New Yorker

5

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3 Game: Das Bourne

Komplott

Sierra, 98 Fr. für Xbox und PS3 Gepunktet: Es ging lange, bis man die Romane und die Filme mit Hauptfigur Jason Bourne in ein Game verwandelt hat. Er spielt wie im Kino Katz und Maus mit seinen Gegnern. Das Bourne-typische, rasante Feeling vermittelt das Spiel sehr gut, wenn auch das Spielprinzip etwas eintönig ist: Bournes Gegner verwickeln ihn an jeder Ecke in einen Faustkampf, der mit einem spektakulären K.o. endet. (str/lk)

•••••

3


digital 21

27. Juni 2008

Netzkunst Internetzensur in China wird ausgetrickst Von Bartosz Wilczek

Zwei Schweizer Künstler schlagen mit dem Onlineprojekt Picidae Löcher in die chinesische Firewall und überlisten so die Zensur. Picidae ist die lateinische Bezeichnung für Spechte. So benennen Christoph Wachter und Mathias Jud auch ihr Onlineprojekt. Als Vorlage dienen die sogenannten «Mauerspechte», die 1989 die ersten Löcher in die Berliner Mauer klopften. Heute bohren sich die

beiden Zürcher Künstler mit Erfolg durch die chinesische Firewall. Bilder sind immun Mit Hilfe der Website ­«picidae.net» können chinesische Internetuser auf gesperrte Websites zugreifen. Möglich macht dies

eine Lücke in der staatlichen Internetzensur. Die automatischen Filter durchsuchen zwar Texte von Websites nach verdächtigen Begriffen. Bilder hingegen sind immun. Hier setzt das Projekt Picidae an. Auf der Website von Picidae geben Internetuser die gewünschte Webadresse ein. Anschliessend sendet Picidae eine Bildversion der Website zurück. Die Links bleiben aber erhalten. Surfen ist also auch auf diesen Bildversionen möglich. Die

Website von Picidae selbst ist aber weiterhin auch in China frei zugänglich. Kein globales Dorf «Mit unserem Projekt wollen wir zeigen, dass das Internet kein globales Dorf ist. Die endlosen, virtuellen Weiten existieren nur scheinbar», sagt Mathias Jud. Viele Länder kennen Formen der Internetzensur, auch die Schweiz. «Man denke nur an den eingeschränkten Webzugang in zahlreichen Firmen.»

web2print Liebling, ich habe die URL geschrumpft Webdienst Sie möchten jemandem einen Link schicken. Der ist aber so hoffnungslos lang, dass er kaum ins Textfeld der E-Mail passt. Zum Glück gibt es Online-Dienste, die sich die Verkürzung solcher Links – auch URLs genannt – auf die Fahnen geschrieben haben. So eine ist «Tinyurl.com». Fügen Sie den ­langen Link ins Eingabefeld ein, und im Gegenzug erhalten Sie einen kurzen Link, der auf dieselbe Seite verweist. www.tinyurl.com

Microsoft-Office-Klon für unterwegs Office-Anwendung Zoho nennt sich das Online-Pendant zu Microsoft Office. Damit können Sie von jedem Computer aus Texte erfassen, ­Kalender führen, mailen und noch vieles mehr. Besonderes Lob verdient die PowerPoint-Entsprechung «Zoho Show»: Dank der intuitiven Benutzerführung lassen sich damit im Handumdrehen Präsentationen erstellen und verwalten. www.zoho.com

Game-Klassiker der 80er online spielen Game-Plattform Gerne erinnert

Christoph Wachter (l.) und Mathias Jud überlisten mit dem Projekt Picidae die chinesische Internetzensur. Bild: Picidae

Apple verdient am neuen iPhone mehr Am 11. Juli kommt das neue iPhone. Das KultHandy hat viele neue Funktionen, soll aber mit 199 Dollar nur halb so viel kosten wie das Vorgängermodell. Wie kann sich Apple diese Preissenkung leisten? Spezialisten des USMarktforschungsinstituts iSuppli haben nachgerechnet: Apple wird am neuen Modell sogar noch mehr verdienen. Apple konnte trotz vieler neuer Funktio-

nen die Herstellungskosten senken, wie «heise.de» schreibt. Kostete das UriPhone noch 280 Dollar das Stück, so muss Apple für das neue Modell nur noch 173 Dollar investieren.

Billiger und besser.

Teure Komponenten Zu den teuersten Komponenten im neuen iPhone gehört laut iSuppli der FlashSpeicher, der im 8-GB-Modell knapp 23 Dollar kostet. Touchscreen

und Display kosten jeweils 20 Dollar und das HSDPAModul kostet 15 Dollar. Hinzu kommt: Die 199 Dollar sind nur der Preis für den Endkunden. Netzbetreiber, die das iPhone anbieten, werden pro Handy 499 Dollar an Apple zahlen. (wil)

man sich an die 80er-Jahre zurück, als die virtuelle Welt noch aus zwei Dimensionen bestand. Sinnbild jener Ära ist der Commodore 64, der so heisst, weil sein Arbeitspeicher bloss 64 Kilobytes umfasst. Entsprechend kultig muten aus heutiger Sicht die Games an, die sich damals grosser Beliebtheit erfreuten. Viele dieser Klassiker können jetzt online gespielt werden, nach Gusto auch mit Joystick. (chi)

www.c64s.com

iPhone-News >>> www.punkt.ch

Unvergesslich: «The Great Giana Sisters» von 1987. Screenshot: «.ch»


22

tv-programm fernseh tipps

20:00 | SF2 | Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen TV-Premiere GB/USA 2005; Regie: Nick Park

Kaninchen sind niedlich. Wenn sie aber riesengross und extrem hungrig sind und die Nachbarn sowie die lokale Gemüse-Ausstellung terrorisieren, sieht die Sache anders aus. Wallace & Gromit bieten Schutz und sind ihrer Zeit wie immer technisch weit voraus. SF2 zeigt im Anschluss an den brillianten Trickfilm die beiden ebenfalls sehr empfehlenswerten 30-minütigen Vorgängerfilme.

20:15 | 3sat | Das Rätsel von Tunguska Dokumentarfilm Regie: Ute MüggeLauterbach und Christoph Schuch

Vor 100 Jahren gab es in Sibirien ein zerstörerisches Naturereignis, das die Kraft von 1.000 HiroshimaBomben hatte und ein Waldgebiet von der Grösse des Saarlands auslöschte. Eine Explosion, ein Meteoriteneinschlag? Bis heute weiss keiner genau, was passiert ist. – Die Dokumentation begleitet eine Expedition nach Sibirien.

my tv das schaut Fabienne FR 15:30 16:15 18:45 18:50 19:15 SA 09:35 11:30

MTV Life of Ryan SRTL Mensch, Derek! Nick Zoey 101 SF2 Veronica Mars Nick Drake & Josh SF2 Drake & Josh Nick Zoey 101

Machen auch Sie Ihr persönliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch

27. Juni 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:20 | SF1 | Arena – Problemjugend

20:15 | Arte | Planet Erde

20:15 | EuSp | Volleyball

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 09:00 ARD Tagesschau 09:00 RTL Punkt 9 09:00 ORF2 ZIB 10:00 ARD Tagesschau 10:50 Vox Nachrichten 12:00 ORF2 Weltjournal 12:00 RTL Punkt 12 12:00 ARD Tagesschau 13:00 ORF2 ZIB 13:00 ARD Mittagsmagazin 14:00 ZDF heute 14:00 ARD Tagesschau 15:00 ARD Tagesschau 15:00 ORF1 News 15:50 ORF1 ZIB Flash 16:00 ZDF heute 16:00 ARD Tagesschau 16:05 K1 News 17:00 ARD Tagesschau 17:00 ORF2 ZIB 17:45 SF1 Telesguard 17:50 ORF1 ZIB Flash 18:00 Pro7 Newstime 18:00 SF1 Tagesschau 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

09:30 SF1 Geniale Maschinen 10:05 BR Giraffe, Erdmännchen & Co 10:10 K1 Abenteuer Leben 10:30 SF1 DOK: Der Traum vom Weltrekord 11:10 SWR Wolf, Bär & Co. 12:00 SWR Landesschau 12:15 ARD ARD-Buffet 12:30 ORF2 Bauer sucht Hof 13:45 SF1 Einstein 14:00 BR anno 14:35 3sat Tansania 15:00 SWR Planet Wissen 16:10 ARD Giraffe, Erdmännchen & Co. 17:00 BR Bergauf-Bergab 17:30 3sat Brasiliens fliegende Edelsteine 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 3sat ARD-exclusiv 18:00 Vox Wissenshunger 18:15 SWR Endlich Abi 18:30 3sat nano spezial 18:45 SWR Landesschau

06:00 DSF Poker 08:00 DSF Das Sportquiz 08:30 EuSp Olympische Spiele 09:00 EuSp Fussball 09:30 EuSp Fussball 10:03 ARD Waldis EM-Club 10:30 CNN World Sport 12:30 SF1 EURO 2008 13:30 EuSp Fussball 14:00 DSF Bundesliga Hits 14:00 EuSp Motorrad 14:00 SFi EURO 2008 14:30 CNN World Sport 14:30 DSF Das Sportquiz 15:00 EuSp Motorrad 16:00 EuSp Fussball 16:15 EuSp Beachvolleyball 17:00 EuSp Volleyball 17:30 EuSp Volleyball 17:30 Sat.1 Kickoff 17:30 DSF Poker Exklusiv 18:00 EuSp Fussball 18:15 EuSp Volleyball 18:30 DSF DSF Aktuell 18:45 DSF Bundesliga Pur

19:00 SF1 ZDF 19:25 SF1 19:30 ORF2 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 Sat.1 ORF1 ARD 21:00 3sat ORF1 21:30 3sat 21:50 SF1 22:15 SF1 22:20 SF1

Schweiz aktuell heute SF Börse Zeit im Bild Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo Nachrichten ZIB 20 Tagesschau Auslandsjournal extra ZIB Flash 3satbörse 10vor10 Meteo Arena Problemjugend – Jetzt reichts 23:00 ORF2 ZIB 23:15 ARD Tagesthemen 23:45 SF1 Tagesschau 00:00 ORF1 ZIB 24 RTL RTL Nachtjournal

19:00 BR Arte

Unser Land Zoom Europa Sekten in Europa, welche Strategien? 19:10 Pro7 Galileo 19:30 Sat.1 Das Sat.1-Magazin 20:15 3sat Das Rätsel von Tunguska Arte Planet Erde Dschungelwelten 11/11 22:00 3sat Yahoo – Verrat im Internet Weltjournal extra 22:10 Vox SPIEGEL TV Thema Leben im Brennpunkt – Teil 1: Dortmund Nordstadt 22:15 Pro7 Galileo Mystery Exorzismus – Teufelsjagd in Deutschland 23:10 Pro7 FOCUS TV ORF2 Lebens-Künstler Alfred Hrdlicka 00:30 Vox SPIEGEL TV Auf Biegen und Brechen – Stuntmen 01:05 3sat nano spezial

19:10 19:30 19:45 19:55 20:00

KINDER

KULTUR

MUSIK

12:20 SF2 Die Gameshow 12:25 KiKa Martin Morgen 12:50 SF2 Kim Possible 12:55 KiKa Mimis Plan 13:00 ORF1 Lucky Luke 13:15 SF2 Typisch Andy! 13:25 ORF1 Lilo & Stitch 13:35 KiKa Rocket & Ich 13:35 SF2 Dragon Hunters 13:45 ORF1 Hotel Zack & Cody 14:10 KiKa Schloss Einstein 14:10 ORF1 Meine peinlichen Eltern 14:35 ORF1 SpongeBob Schwammkopf 15:00 KiKa Ein Fall für B.A.R.Z. 15:50 SF2 Neues aus Entenhausen 15:50 KiKa logo! 16:00 KiKa Jacob 2/2 16:10 SF2 Tom und Jerry 16:35 SF2 Franklin 16:45 SF2 Chlini Prinzässin 17:00 KiKa Die Schule der kleinen Vampire 17:35 KiKa Yakari 18:00 KiKa Paddington Bär 18:15 KiKa Nils Holgersson 18:40 KiKa Golo, der Gartenzwerg 18:50 KiKa Unser Sandmännchen 20:15 SRTL In einem Land vor unserer Zeit 2

06:30 3sat 3satbuchzeit 06:40 Arte Karambolage 08:40 SFi kulturplatz 08:45 Arte Kultur 09:05 3sat Ingeborg Bachmann-Preis 2008 09:45 BBC-Prime Antiques Roadshow: Manchester 10:33 MDR artour 13:00 Arte Künstler hautnah: Patrick Bouchain – Architekt 15:00 3sat 32. Tage der deutschsprachigen Literatur 19:20 3sat Kulturzeit 19:30 CNN The Screening Room 20:00 Arte Kultur 21:10 RTL2 Kino-Tipp 22:00 SWR Nachtcafé 23:10 RTL2 Kino-Tipp 23:30 SWR Nachtkultur 00:00 MDR Festival Theater der Welt 2008: artour spezial 00:00 SWR Literatur im Foyer 00:25 ZDF aspekte 01:00 SWR Helmut Schleich

06:00 U1 Music Box 06:00 M6 Music 06:00 VIVA Wecker 06:00 MTV Kickstart 08:00 U1 Alpensterne Musik Box 08:00 Arte Emmanuel Krivine dirigiert die dMoll Sinfonie von César Fra 09:00 VIVA Clip Trip 10:00 U1 Music Box 10:00 MTV Hot Music 10:05 M6 Star6 music 12:00 U1 U1 Music Box 14:00 U1 Alpensterne Musik Box 14:35 SRTL beFour: Das StarTagebuch 2008 15:30 SF2 Musicnight: Roboclip 16:30 MTV Special TRL: Soul Ladies 19:00 MTV Noise: Amy Winehouse 19:00 VIVA Swissmat 19:30 VIVA Swiss.Space 20:05 MTV Special: Amy Winehouse 20:30 MTV Live: Amy Winehouse 21:15 ZDF Domingo, Netrebko und Villazón 21:15 ORF2 Galanacht der Stars 22:00 MTV Rock of Love 22:35 Arte Tracks 23:00 TSI2 Estival Jazz Lugano 2007 23:30 ORF1 Johann K. – Pur!

Abkürzungen: TCci = Teleclub Cinema | TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport | SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World

ORF1 EuSp DSF ORF2 DSF

EuSp 20:15 EuSp 22:00 EuSp 22:20 SF2 22:30 CNN EuSp 22:45 DSF 23:00 DSF EuSp 23:25 SFi 23:30 EuSp 00:25 ORF1 SFi

EURO 2008 EM-Studio Volleyball Aktuell Sport Tennis: Wimbledon Zusammenfassung Tag 5 Fussball Volleyball Damen, Thailand–USA Timbersports Series EURO 2008: Das Magazin Moderation: Rainer M. Salzgeber World Sport Intercontinental Rallye Challenge DSF Aktuell Das Sportquiz Fussball EURO 2008: Das Magazin Fussball Austrian Bowl XXIV Turek Graz Giants– Swarco Raiders Tirol EURO 2008: Das Magazin


tv-programm 23

27. Juni 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Pro7 | Daredevil

19:40 | RTL | Gute Zeiten, schlechte...

20:15 | RTL | Die ultimative Chart...

07:35 TCst Harte Jungs 07:40 TCci TĂśdliche Diamanten 09:35 TCst Mord im Pfarrhaus 10:10 13th Mike Hammer: Kidnapping in Hollywood 10:20 ARD Mein Herz singt nur fĂźr dich 10:30 ORF1 Robinson Crusoe 11:15 TCst Louis Lâ&#x20AC;&#x2122;Amourâ&#x20AC;&#x2122;s 11:45 13th Dracula 12:20 ScFi Robinson Crusoe auf dem Mars 12:45 TCst An deiner Schulter 13:00 SWR Des Teufels Pilot 13:15 3sat Der Millionär 13:20 TCci Klang der Stille 14:40 TCst Der Bär 16:15 TCst Wild Wild West 16:40 TCci Relative Strangers 18:00 TCst Liebe braucht keine Ferien 18:15 TCci Step Up

12:15 ORF1 Baywatch 12:40 BR Rote Rosen 13:15 3+ McLeods TĂśchter 13:30 BR Dahoam is Dahoam 13:40 ORF2 Bianca 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Wege zum GlĂźck 15:10 SF2 American Campus 15:10 ORF2 Sturm der Liebe 15:10 ARD Sturm der Liebe 16:05 SF1 Dr. Stefan Frank 16:15 ZDF Wege zum GlĂźck 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:55 SF1 Wege zum GlĂźck 17:15 SF2 Die Simpsons 17:30 RTL Unter uns 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:25 ARD Marienhof 18:25 SF2 American Campus 18:50 SF2 Veronica Mars 18:55 ARD Berlin, Berlin

14:00 RTL O. Geissen Show 14:15 ZDF Die KĂźchenschlacht 14:30 SWR Brisant 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 14:30 SF1 Aeschbacher 15:00 BR SĂźdwild 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 15:25 SF1 The Kumars at No. 42 15:55 SF1 glanz & gloria 16:00 RTL Einer gegen Hundert 16:00 ORF2 B. Karlich Show 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:05 RTL2 Takeshiâ&#x20AC;&#x2122;s Castle 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 RTL Einer gegen Hundert 17:00 Pro7 taff 17:15 ARD Brisant 17:45 ZDF Leute heute 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 18:30 RTL Exclusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:00 SF2

Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen (GB/ USA 2005) Animation von Steve Box, Nick Park 20:15 Pro7 Daredevil (USA 2003) Superhelden-Action mit Ben AfďŹ&#x201A;eck, Colin Farrell RTL2 Richie Rich (USA 1994) KomĂśdie Vox Ausser Kontrolle (USA 1996) Thriller mit Keanu Reeves, Morgan Freeman ARD Eine Chance fĂźr die Liebe (D 2006) Drama 21:20 SF2 Wallace & Gromit: Die Techno-Hose (GB 1993) Animation von Nick Park 21:50 SF2 Wallace & Gromit: Alles Käse (GB 1989) Animation von Nick Park 22:15 RTL2 Exit Wounds (USA â&#x20AC;&#x2122;01) Action mit Steven Seagal 22:25 3sat HeissblĂźtig â&#x20AC;&#x201C; KaltblĂźtig (USA 1981) Thriller 23:05 SF2 Showtime (USA â&#x20AC;&#x2122;02) Action mit Eddie Murphy

19:05 RTL 19:25 ZDF

19:00 19:20 19:45 19:50 20:05

KRIMI

SITCOM

REALITY

17:00 3+ Criminal Intent 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:45 3+ Criminal Intent 18:00 ZDF SOKO KitzbĂźhel 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:35 3+ CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas 19:25 3+ CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas 20:15 3+ CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas 20:15 ZDF Siska 20:15 ORF2 Ein Fall fĂźr zwei 21:00 Arte Sally Lockhart 21:05 3+ CSI â&#x20AC;&#x201C; New York 21:10 ORF1 Pfarrer Braun 21:45 ARD Tatort: Wenn Frauen Austern essen 21:50 3+ Criminal Minds 22:10 K1 Cold Case 22:40 3+ Criminal Intent 23:10 K1 Missing 00:00 SF1 Derrick 01:15 Arte Der letzte Zeuge

09:50 ORF1 Malcolm mittendrin 10:10 ORF1 Scrubs 11:15 K1 King of Queens 11:55 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 12:10 K1 Bill Cosby Show 13:10 K1 Roseanne 14:00 SF2 Friends 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 14:25 SF2 Chaos City 14:45 SF2 Alle hassen Chris 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 K1 King of Queens 15:05 ORF1 Sabrina 15:30 ORF1 Hallo Holly 15:35 K1 King of Queens 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:30 RTL2 Der Prinz von Bel-Air 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:05 SF2 Alle hassen Chris 18:45 ORF1 Scrubs 19:35 SF2 King of Queens 22:15 SRTL Die Nanny 22:45 Sat.1 Hausmeister Krause 22:45 SRTL Die Nanny 23:05 RTL Alles Atze

09:00 RTL2 Frauentausch 09:30 RTL Familienhilfe mit Herz 09:40 K1 Abenteuer Alltag 10:30 RTL Mein Baby 11:00 RTL2 Big Brother 11:00 RTL Unsere erste gemeinsame Wohnung 11:00 MTV Pimp My Ride 11:30 RTL Die Kinderärzte von St. Marien 12:50 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 14:00 Pro7 We are Family! 14:55 Vox Die Rßckwanderer 15:00 Pro7 U20 15:30 MTV Life of Ryan 16:00 Pro7 Deine Chance! 16:00 Vox auf und davon 16:15 K1 Abenteuer Alltag 16:45 K1 Abenteuer Alltag 17:00 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 18:30 VIVA Instant Star 1 18:30 Sat.1 K 11 19:00 RTL2 Big Brother 19:00 Sat.1 K 11 19:25 K1 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 21:00 MTV Charm School: Flavor of Love Girls

TV-Programm >>>www.punkt.ch

19:40 20:15 21:15 21:35 00:00 00:30 00:40 01:05 01:10 01:40

Alles was zählt Die RettungsďŹ&#x201A;ieger Liebeskummer RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten K1 Ghost Whisperer â&#x20AC;&#x201C; Stimmen aus dem Jenseits Hexenkult K1 Medium â&#x20AC;&#x201C; Nichts bleibt verborgen Vergessen und begraben BR Der Kaiser von Schexing Alte Zeiten MTV South Park Imaginationland III MTV South Park Guter KrĂźppel, schlechter KrĂźppel SF2 Sex and the City Fang mich! SF2 Auf der Flucht â&#x20AC;&#x201C; Die Jagd geht weiter Der Bankraub BR Dahoam is Dahoam Fussball fĂźr alle ORF2 Wildbach JagdďŹ eber BR Dahoam is Dahoam Liebesleid und Diebesgut

Vox ARD BR Vox SF1

ORF2 20:15 RTL SWR ORF1 Sat.1

20:50 21:45 22:00 22:10 22:15 22:30 22:45 23:15

SF1 SRTL BR SFi Sat.1 BR ORF1 ZDF Sat.1

Das perfekte Dinner Das Quiz mit JĂśrg Pilawa Gut Aiderbichl Unter Volldampf SF bi de LĂźt Ă&#x153;ber Stock und Stein Seitenblicke Die ultimative ChartShow Die erfolgreichsten Sänger FrĂśhlicher Feierabend 1 gegen 100 Die Hit-Giganten â&#x20AC;&#x201C; Fussballhits Mit Wigald Boning, Giovanni Zarella u.a. Leben live Upps! Die Pannenshow Kanal fatal glanz & gloria Sketch for Fun Ottis Schlachthof Was gibt es Neues? Lanz kocht Mensch Markus

 

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rätsel rätsel

4. Februar 2008 27. Juni 2008

diewand

Gewinn: 3950 Franken Wir suchen: WÖRTER MIT «WERT»

Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Beispiel: WAND WERTESKALA an die 970. Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970

Wir suchen Wörter die «WERT» beinhalten! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag. Nehmen Sie jetzt per SMS oder WAP teil!

Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 29. Juni 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 6 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden jeweils die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

Auflösung der letzten Woche, Bekannte Fussballer 50 Fr. BOBBY MOORE (P. Schöni, Basel), 100 Fr. CIRIACO SFORZA (E. Woesch, St. Gallen), 300 Fr. DIDIER DROGBA (D. Skelic, Zürich), 500 Fr. MARK VIADUKA (ungelöst), 1000 Fr. ROBINHO (ungelöst), 2000 Fr. MICHAEL LAUDRUP (ungelöst) Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

Sudoku leicht

5

7

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6 7

2 7

9 1

3 4

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie 50 Franken Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Lösung 25.06.: GESELLE

Gewinnerin 50 Franken: Margeritha Huber, Bern

2 6

2

Sudoku mittel

6

8

4 3 1 7 3

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6

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3

Kakuro mittel

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20

26 19

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3 8

20

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11


comic 25

27. Juni 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Garfield

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Ihr Arbeitstag könnte sehr stressig werden heute, überstürzen Sie aber nichts, sonder verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick.

Fische 19.2.–20.3.

In Ihren Gedanken malen Sie sich viele Träume aus. Dabei soll es nicht bleiben. Picken Sie sich vorerst einen heraus und verwirklichen Sie ihn.

Widder 21.3.–20.4.

Sie kommen am besten voran, wenn Sie alleine arbeiten. Dennoch sollten Sie auf keinen Fall vergessen, genügend Ess- und Ruhepausen einzulegen.

Stier 21.4.–20.5.

Wenn man das Privileg hat, mit Ihrer positiven Einstellung durchs Leben gehen zu können, kann nichts mehr schief laufen. Die Sterne sind auf Ihrer Seite.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Falls Sie sich heute Abend zwischen zwei Personen entscheiden müssen, sollten Sie sich derjenigen zuwenden, der Sie mehr Vertrauen schenken können.

Krebs 22.6.–22.7.

Lassen Sie sich eine geplante Reise auf keinen Fall ausreden. Auch wenn das Abenteuer auf Sie wartet, Sie würden wertvollen Erfahrungen verpassen.

Löwe 23.7.–23.8.

Hat Sie Ihr Partner mit Neuigkeiten überrumpelt? Nehmen Sie sich die Zeit, um sich ebenfalls eine subjektive Meinung über das Thema bilden zu können.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Spüren Sie die frische Brise im Büro? Ab heute weht nämlich ein anderer Wind. Ihr Chef hat einen Entschluss gefasst und setzt diesen konsequent um.

Waage 24.9.–23.10.

Kennen Sie jemanden, der oft andere Personen manipuliert, um seine Ziele zu erreichen? Lernen Sie ihm, wie man mit Menschen respektvoll umgeht.

Skorpion 24.10.–22.11.

Heute sollten Sie zur Abwechslung mal nicht auf Ihr Bauchgefühl vertrauen, sondern auf Ihren Verstand hören. Dann treffen Sie die richtige Wahl.

Schütze 23.11.–22.12.

Kleine Probleme, mit denen Sie sich heute Morgen herumschlagen müssen, sind bereits am frühen Nachmittag gelöst und Sie haben Zeit für wichtige Dinge.

Steinbock 23.12.–20.1

Wie wäre es mal wieder mit einem neuen Schnitt beim Coiffeur oder einer Einkaufstour. Gönnen Sie sich etwas Neues. Dies passt im Moment zu Ihnen.


26

wetter

27. Juni 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 15°/25°

Basel 16°/26°

St.Gallen 14°/23°

Zürich 15°/25° Luzern 16°/25° Bern 15°/25°

Fribourg 16°/25°

Genève 16°/26°

Altdorf 17°/26°

Chur 15°/27°

Sion 15°/28° Lugano 19/30°

Prognose: Am Morgen noch ausgedehnte Restbewölkung und in den östliche Alpen letzte Regentropfen möglich. Am Alpenordhang langsamer, in den übrigen Gebieten rascher Uebergang zu recht sonnigem Wetter.

Aussicht

Sa

So

Mo

14°/27°

14°/28°

20°/29°

20°/27°

20°/25°

Di 16°/25°

20°/25°

Luzern Ägerisee Alpnachersee Hallwylersee Luzern Seebecken Urnersee

Wasser 22° 19° 22° 22° 18°

Nächstes

22 h

10%

Max 27°

Übernächstes

15h

30%

Max 31°

sonnig

34°

Wien

Regenschauer

27°

Paris

sonnig

23°

Nizza

sonnig

27°

Gran Canaria

sonnig

28°

Havanna

leicht bewölkt

34°

London

leicht bewölkt

21°

Athen

sonnig

33°

Bangkok

Regenschauer

34°

Kreta

sonnig

30°

Mallorca

sonnig

28°

Berlin

Regenschauer

18°

Rio de Janeiro bewölkt

24°

New York

bewölkt

33°

Los Angeles

leicht bewölkt

24°

Stockholm

sonnig

19°

Sydney

sonnig

19°

Tunis

sonnig

32°

Wind NW 5-10 km/h NE 10-20 km/h NW 5-10 km/h NW 5-10 km/h NW 15-30 km/h

UV Index mittel mittel mittel mittel mittel

Stürme haben Namen Damit Hoch und Tief, Orkan und Taifun eindeutig voneinander unterschieden werden können, erhalten sie Namen. Im pazifischen Raum wird die Namensgebung seit 1950 durchgeführt. Für die Europäischen Stürme und für Hoch und Tief ist die Freie Universität Berlin zuständig. Ihre Vorschläge werden europaweit übernommen.

Region heute

Ausflugstipps

>>> www.punkt.ch

Rom

Wetterlexikon

Welches Wochenende ist besser?

• Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr

30°

Badewetter

Süden

Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features:

sonnig

Allgemeine Lage: Hinter der Kaltfront, die am Morgen den Norden streift, verstärkt sich der Hochdruckeinfluss wieder.

Luzern 14°/26°

Barcelona

Sursee 17°/25° Willisau 15°/24°

Online-Wetter Sonne, Gewitter oder Regen? Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features:

Hochdorf 15°/25° Luzern 16°/25°

Schüpfheim 13°/23° Engelberg Pilatus Rigi

13°/21° 9°/13° 11°/15°

• Regionale und internationale Vorhersagen • Prognosen für das nächste und übernächste Wochenende • Niederschlagsradar und Satellitenbilder >>> www.punkt.ch


«Die Lücke zu Ferrari und McLaren ist gewaltig, in Magny-Cours war es fast eine Sekunde.» Robert Kubica, Formel-1-Rennfahrer, kritisiert seinen BMW-Sauber-Rennstall.

27. Juni 2008

Irakischer Verband feuert Nationalteam Fussball Nach dem frühen Scheitern des Asien-Cup-Siegers Irak in der Qualifikation zur WM 2010 entliess der Verband einen Tag nach dem Rücktritt von Trainer Adnan Hamad die komplette Mannschaft.

Fünf SpringreiterPaare selektioniert Reiten Der Selektionsausschuss

von Swiss Olympic hat fünf Springreiter-Paare für die Olympischen Spiele (8. - 24. August) selektioniert: Steve Guerdat, Jalisca Solier; Christina Liebherr, No Mercy; Beat Mändli, Ideo du Thot; Niklaus Schurtenberger, Cantus; Pius Schwizer, Nobless. Die Turniere finden in Hongkong statt. Eines der Paare wird als Ersatz bestimmt.

Figo bleibt weiteres Jahr bei Inter Timea Bacsinszky hatte den Sieg gegen die Russin Jelena Dementiewa in Griffnähe. Bild: Keystone

Wimbledon Bacsinszky verpasst Sensationssieg Gegen die Weltranglisten-5. Dementiewa hat es Bacsinszky verpasst, erstmals in die 3. Runde eines Major-Turniers einzuziehen. Mit 6:4, 3:6, 3:6 unterlag die Waadtländerin der Russin Jelena Dementiewa. Timea Bacsinszky hatte den bedeutendsten Sieg ihrer Karriere in Griffnähe: Im zweiten Satz hatte sie bei 3:3 zwei Breakchancen, im entscheidenden dritten Durchgang führte sie 3:0. In beiden Sätzen liess die 19-jährige Nummer 71 der Weltrangliste aber in diesen Situationen gewaltig nach und

holte kein Game mehr. Am Schluss beging sie so viele Fehler, dass die nicht überzeugende Weltranglisten-5. Dementiewa nur zuzugreifen brauchte. Eine weitere Favoritin bei den Frauen scheiterte sogar in der zweiten Runde: Die Nummer zwei Maria Scharapowa scheiterte an ihrer um 152 Plätze schlechter klassierten russischen Landsfrau Alla Kudrjawzewa mit 2:6, 4:6.

Auch der Federer-Verfolger Rafael Nadal hatte Mühe in der zweiten Runde. Vier Sätze brauchte der Spanier, um den lettischen Teenager Ernest Gulbis nach 2:50 Stunden mit 5:7, 6:2, 7:6 (7:2), 6:3 zu bezwingen. (lh)

Fussball Luis Figo hat seinen Vertrag bei Inter Mailand um ein Jahr verlängert. Der 35-jährige Portugiese kam letzte Saison wegen Verletzungen fast nicht zum Einsatz.

Thuram wechselt von Barça zu Paris SG Fussball Frankreichs RekordInternationaler Lilian Thuram (36) verlässt den FC Barcelona und wechselt mit einem Einjahresvertrag zu Paris St. Germain.

Elmiger bleibt beim Team AG2R Rad Martin Elmiger (29) bleibt eine

weitere Saison bei AG2R. Der Zuger verlängerte seinen Vertrag mit der französischen Sportgruppe um eine Saison bis Ende 2009.

Bühler wechselt von Thun nach Winterthur Rafael Nadal liegt am Boden. Bild: Key

Fussball Offensivspieler Julian Bühler (23) wechselt vom Absteiger FC Thun zum FC Winterthur. (si)


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sportticker TENNIS

WIMBLEDON The Championships. GrandSlam-Turnier (14,918 Mio. Euro/Rasen). Männer-Einzel, 2. Runde: Nadal (Sp/2) s. Gulbis (Lett) 5:7, 6:2, 7:6 (7:2), 6:3. Schüttler (De) s. Blake (USA/9) 6:3, 6:7 (8:10), 4:6, 6:4, 6:4. Murray (Gb/12) s. Malisse (Be) 6:4, 6:2, 6:2. Juschni (Russ/17) s. Galvani (It) 4:6, 6:4, 6:3, 3:6, 6:3. Haas (De) s. Robredo (Sp/23) 6:4, 6:4, 6:3. Kiefer (De/27) s. Vassallo Arguello (Arg) 6:0, 6:3, 6:1. Clément (Fr) s. Becker (De) 7:6 (9:7), 7:6 (7:3), 6:3. Melzer (Ö) s. Levine (USA) 4:6, 6:2, 3:6, 6:4, 6:1. Roddick (USA) s. Tipsarevic (Ser) 7:6 (7:5), 5:7, 4:6, 6:7 (4:7). Frauen-Einzel, 2. Runde: Kudryawzewa (Russ) s. Scharapowa (Russ/3) 6:2, 6:4. V. Williams (USA/7) s. Keothavong (Gb) 7:5, 6:2. Safina (Russ/9) s. Su-Wei (Taiwan) 6:3, 6:2. Tanasugarn (Thai) s. Swonarewa (Russ/13) 7:6 (12:10), 4:6, 6:3. Peer (Isr/24) s. Loit (Fr) 6:3, 6:4. Dulko (Arg) s. Davenport (USA/25) w.o. Shuai (China) s. Bammer (Ö/26) 7:6 (9:7), 4:6, 6:3. Wozniacki (Dä/31) s. Wozniak (Ka) 6:1, 6:1. Martinez Sanchez (Sp) s. Mirza (Ind/32) 6:0, 4:6, 9:7. Erakovic (Neus) s. Görges (De) 6:2, 7:6 (7:5). Mixed, 1. Runde: Szavay/Allegro (Un/Sz) s. South/Bogdanovic (Gb) 7:6 (8:6), 2:6, 9:7.

FUSSBALL

COPA LIBERTADORES Final. Hinspiel: Liga de Quito (Ecu) - Fluminense (Br) 4:2 (4:1). Tore: 2. Bieler 1:0. 11. Conca 1:1. 28. Guerron 2:1. 33. Campos 3:1. 45. Urrutia 4:1. 52. Neves 4:2. Rückspiel: 2. Juli.

Slowaken sind in Wechsel-Laune Eishockey Nur einen Tag nach der Trennung von Fussball-Nationaltrainer Jan Kocian wurde in der Slowakei auch der Trainer der Eishockey-Nationalmannschaft ausgewechselt. Julius Supler muss seinen Platz räumen und wird durch seinen Vorvorgänger Jan Filc abgelöst, der die Slowaken 2002 zum Weltmeistertitel führte.

Bayern München entlässt Dos Santos Fussball Der deutsche Meister

Bayern München hat den bis 2009 laufenden Vertrag mit dem Paraguayer Julio Dos Santos per sofort aufgelöst. Der 25-jährige Mittelfeldspieler war 2006 verpflichtet worden. Seitdem hat er nur fünf Partien in der Bundesliga bestritten.

Xamax verpflichtet Hodzic und Taljevic Fussball Neuchâtel Xamax verstärkt sich: Der bosnisch-schweizerische Verteidiger Selver Hodzic (29), zuletzt in Israel engagiert, unterschrieb einen ZweijahresVertrag. Der Deutsche Ifet Taljevic (Bellinzona) wechselt für drei Jahre nach Neuenburg. (si)

27. Juni 2008

Assen Lüthi fehlt eine Sekunde auf die Spitze lot gelassen: «Selbst wenn es im Abschlusstraining regnen sollte, habe ich immerhin einen guten Startplatz.» Die erste Startreihe verpasste Lüthi um gerade Mal 0,2 Sekunden. Besonders ärgerlich: Der viertplatzierte Aleix Espargaro (Sp) profitierte auf seiner schnellsten Runde vom Windschatten seines Landsmanns Hector Barbera.

Von Vanessa Georgoulas

Mit Schmerzen im rechten Arm ist Lüthi im 1. Qualifying auf den fünften Platz gefahren. Er verpasste die erste Startreihe nur knapp. Der provisorische Startplatz fünf aus der zweiten Reihe dürfte eigentlich ein Grund zur Freude sein. Doch Aprilia-Pilot Tom Lüthi bleibt nach dem ersten Qualifying skeptisch – mit Grund: Der 21-jährige Emmentaler fuhr fast eine Sekunde langsamer als der Tagesschnellste Alvaro Bautista (23/Sp), der ebenfalls eine WerksAprilia fährt. «Vor allem die Abstimmung beim Fahrwerk ist noch nicht so, wie sie fürs Rennen sein sollte», klagt der 125er-Weltmeister von 2005. Nicht nur sein Motorrad, auch die Schmerzen im rechten Unterarm machen dem 250er-Pilot zu schaffen. «Wie schon in Donington schmerzt es wieder, aber nur ein wenig», so Lüthi. Obwohl seine Hoffnungen nun auf dem zweiten Qualifying von heute Abend liegen, bleibt der 250er-Pi-

Thomas Lüthi. Bild: Keystone

Stinkefinger Weniger als eine Sekunde auf die Tagesbestzeit von Simone Corsi büssten die beiden Schweizer 125er-Piloten Randy Krummenacher (11./ KTM) und Dominique Aegerter (12./ Derbi) ein. Genau wie Espagaro in der Viertelliterklasse, wollte auch Krummenacher vom Windschatten Corsis profitieren. Doch der schnelle Italiener bemerkte den Versuch des Schweizer KTM-Pilots. Er bremste leicht ab und machte sich breit. «Als ich ihn endlich überholen konnte, hat er mir noch den Stinkefinger gezeigt», wunderte sich der listige Zürcher Oberländer.

Willy Rampf tritt bei BMW-Sauber kürzer Willy Rampf, der Technische Direktor des BMWSauber-Teams, wird sein Pensum nach dieser Saison reduzieren. Die operative Führung der Technikabteilung übernimmt Walter Riedl. Rampf fungiert seit April 2000 als Technischer Direktor von BMW-Sauber. «Das war eine sehr schöne, aber auch sehr intensive Phase. Schon seit einiger Zeit ist in mir der Gedanke

gereift, beruflich etwas kürzer zu treten», sagte der 55-jährige Bayer. Rampf bleibt dem Rennstall als Technischer Koordinator erhalten. In seiner neuen Funktion ist er für die Fahrzeugkonzeption und die Einsätze an den Rennstrecken verantwortlich. «Ich freue mich darauf, mich auf meine ursprünglichen Technikaufgaben konzentrieren zu können.» Rampf hat grossen Anteil

Rampf (M.) mit Sauber (r.) und Theissen. Bild: Keystone

an der Entwicklung zum Topteam, die BMW-Sauber in den bald drei Jahren seit dem Zusammenschluss durchgemacht hat.

Walter Riedl arbeitet seit 25 Jahren für BMW. Er ist seit 1999 verantwortlicher Manager für das Formel-1-Projekt.


euro 08 29

27. Juni 2008

Tickets «Wir haben Russland das Kontingent gekürzt» Der Schweizer Turnierdirektor der Euro 2008, Christian Mutschler, zieht eine positive Bilanz nach dem letzten EM-Spiel in Basel. Am letzten Mittwoch ging mit dem Halbfinal zwischen Deutschland und der Türkei das letzte EMSpiel auf Schweizer Boden über die Bühne. Wie sieht Ihr Fazit aus? Christian Mutschler: Die Schweiz war ein sehr guter Gastgeber. Dank den Host Citys, die sich herausgeputzt haben, den Team-Base-Camps und den UBS-Arenen hat die

EM landesweit stattgefunden. Die Schweiz hat eine sehr gute Visitenkarte abgegeben. Gab es auch Probleme? Natürlich gab es diese. Wir waren eine lernende Organisation. Beispielsweise kam es beim Eröffnungsspiel in Basel beim Einlass der Zuschauer zu Problemen. Wir haben daraus die Lehren gezogen

Christian Mutschler, der Schweizer Mr. Euro 08. Key

und sofort reagiert, weil wir in unserer Organisation sehr flexibel waren. Ich vergleiche uns mit den Mannschaften, die jetzt noch dabei sind. Auch sie haben sich im Laufe des Turniers gesteigert.

Für Unmut sorgte die Tatsache, dass beim Viertel­ final zwischen Holland und Russland in Basel rund 1000 Plätze im russischen Sektor frei geblieben waren. Hätte man da nicht reagieren können? Uns waren die Hände ­gebunden. Der russische Verband hatte das ganze ­Ticketkontingent gekauft. So war es uns nicht möglich, Personen kurzfristig gratis Einlass zu gewähren, da wir damit rechnen mussten, dass noch Leute kommen könnten. Aber wir haben reagiert und das russische Kontingent für den Halbfinal gekürzt. (si)

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27. Juni 2008

Voting «.ch»-Leser wählen den besten EM-Spieler Wählen Sie zusammen mit Stéphane Chapuisat und Alain Sutter den besten Spieler der Halbfinals – und gewinnen Sie wertvolle Preise. SUTTERS NOMINATIONEN

A

Philipp Lahm (De)

Der Verteidiger überzeugt vor allem offensiv. Er bereitet Tore vor und schoss den entscheidenden dritten Treffer gegen die Türkei gleich selbst.

D

B

CHAPUISATS NOMINATIONEN

A

Bastian Schweinsteiger (De)

Technisch versiert und vor allem bei stehenden Bällen torgefährlich. Er ist für das kreative und belebende Element im deutschen Spiel verantwortlich.

Philipp Lahm (De)

Der Verteidiger mit der grössten Offensiv-Power. Sah zwar beim 2:2 der Türken nicht gut aus, machte dies mit dem Siegtor aber sofort wett.

C

Xavi Hernandez (Sp)

Technisch stark, wie er das 1:0 gegen die Russen schoss. Er ist vor allem technisch stark und steht oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

NOMINATIONEN AUS DEM FOOTBALLGAME08 (die zwei führenden Spieler) Mann für späte Tore: Spielt unauffällig Traf gegen Kroatien und mit Köpfchen. in der 122. und geBrachte die Deutgen Deutschland in schen mit seinem der 86. Minute. Weil Haupt gegen die die Deutschen noch Türkei mit 2:1 in das 3:2 schossen, Führung und hat Semih Miroslav war es das letzte wesentlichen Anteil Sentürk (Tür) Klose (De) EM-Tor der Türken. am Finaleinzug.

E

Bester Spieler der Halbfinals – abstimmen und gewinnen Hauptpreis: Ein Nachtessen mit Alain Sutter und Stéphane Chapuisat bei Starkoch Jacky Donatz

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dummgelaufen Er hatte sich länger als sein Nationalteam im EM-Turnier gehalten. Doch nun wurde einem polnischen Taschendieb in Basel das Handwerk gelegt. Der Halunke hatte sich für seinen letzten Raub die falsche Tasche ausgesucht: Sie gehörte einem Fahnder, der auf den Dieb angesetzt war. Der Täter wurde sofort festgenommen. Das wäre aber wohl ohnehin passiert. Ein Fahndungsteam von Basler und deutschen Beamten hatten den Polen schon seit Beginn der EM unter Verdacht. Er machte sich verdächtig, weil er immer die gleiche Tramlinie hin und her fuhr. Nun wurde er auf frischer Tat ertappt. (red)

gutgemeistert Überraschung, Überraschung: Es gibt tatsächlich Leute, für die Trix und Flix mehr sind als zwei rotweisse, stets grinsende und winkende Zwillinge unbekannten Geschlechts. Anders ist es nicht zu erklären, dass die beiden offiziellen EM-Maskottchen schon zuhauf über den Ladentisch gegangen sind: Bereits jetzt hat die Uefa mehr Trix- und Flix-Figuren verkauft als vor vier Jahren das Maskottchen Kinas. Bleibt zu hoffen, dass Trix und Flix dank des guten Absatzes nicht ganz so schnell in Vergessenheit geraten wie Kinas. Zur Erinnerung: Das war ein spitznasiger Bub im portugiesischen Trikot. (md)

schöngeredet «Wir sind enge Freunde», sagt der abtretende Holland-Trainer Marco van Basten über sein Verhältnis zu Johan Cruyff. Diese Freundschaft kommt offenbar ohne viel Worte aus. Denn seit Anfang März und einem Streit über die Neustrukturierung des AjaxNachwuchses sprachen die beiden nicht mehr miteinander. «Es ist nur eine Meinungsverschiedenheit unter Männern über Fussball», beschwichtigt Van Basten nun, nachdem sie sich in Lausanne ausgesprochen haben. (red)


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27. Juni 2008

Zitat des Tages

«Wir Münchner sagen ja: Never change a winning team!» Franz Beckenbauer, FC-BayernMünchen-Präsident.

Torschützenliste

die vielen russischen eine Attraktion reicher für Die ukrainische Krim ist um t. Bild: Keystone -Out eine Statue gewidme EM tz tro rde wu k din Hid Touristen: Trainer Guus

Verewigt

David Villa (Sp) 4 Roman Pawljutschenko (Russ)3 Lukas Podolski (De) 3 Semih Sentürk (Tür) 3 Hakan Yakin (Sz) 3 Daniel Güiza (Sp) 2 Michael Ballack (De) 2 Miroslav Klose (De) 2 Bastian Schweinsteiger (De) 2 Wesley Sneijder (Ho) 2 Ruud van Nistelrooy (Ho) 2 Robin van Persie (Ho) 2 Andrej Arschawin (Russ) 2 Zlatan Ibrahimovic (Sd) 2 Ivan Klasnic (Kro) 2 Arda Turan (Tür) 2 Nihat Kahveci (Tür) 2

Die Gruppenspiele Gruppe A 1. Portugal 2. Türkei 3. Tschechien 4. Schweiz

Gruppe B 3/6 3/6 3/3 3/3

(5:3) (5:5) (4:6) (3:3)

1. Kroatien 2. Deutschland 3. Österreich 4. Polen

Gruppe C 3/9 3/6 3/1 3/1

(4:1) (4:2) (1:3) (1:4)

Schweiz – Portugal Türkei – Tschechien Tschechien – Portugal Schweiz – Türkei Schweiz – Tschechien Portugal – Türkei

2:0 3:2 1:3 1:2 0:1 2:0

Österreich – Deutschland Polen – Kroatien Kroatien – Deutschland Österreich – Polen Österreich – Kroatien Deutschland – Polen

Portugal – Deutschland 

2:3

Kroatien – Türkei

0:1 0:1 2:1 1:1 0:1 2:0

1. Holland 2. Italien 3. Rumänien 4. Frankreich

Gruppe D 3/9 3/4 3/2 3/1

(9:1) (3:4) (1:3) (1:6)

Holland – Rumänien Frankreich – Italien Italien – Rumänien Holland – Frankreich Rumänien – Frankreich  Holland – Italien

2:0 0:2 1:1 4:1 0:0 3:0

1. Spanien 2. Russland 3. Schweden 4. Griechenland

3/9 3/6 3/3 3/0

(8:3) (4:4) (3:4) (1:5)

Griechenland – Spanien Russland – Schweden Schweden – Spanien Griechenland – Russland Spanien – Russland Griechenland – Schweden

1:2 2:0 1:2 0:1 4:1 0:2

Die Viertelfinals

Deutschland – Türkei 3:2

1:3 n. P.

Holland – Russland

Die Halbfinals Der Final Deutschland – Spanien Wien, Sonntag, 20.45 Uhr

1:3 n. V.

Spanien – Italien 

Russland – Spanien 0:3

4:2 n. P.


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27. Juni 2008

Türkische Presse «Die beste Mannschaft der EM» Von Marc Häfliger

Am Tag nach dem EM-Aus überwiegt bei den Türken der Stolz. Der verpasste Final ist kein Thema – aber Fatih Terims Zukunft. Luis Aragones. Bild: Keystone

Quo vadis, Luis Aragones? Absage Gestern hatte der türkische

Verein Fenerbahce Istanbul auf ­seiner Website den Wechsel von Luis Aragones als perfekt vermeldet. «Ich bin etwas verwirrt, weil ich noch nichts und bei niemandem ­etwas unterschrieben habe», stellte jetzt der 69-jährige Coach der Spanier an einer Pressekonferenz vor dem EM-Halbfinal klar.

Fussball paradox: In ihrem fünften und letzten EMSpiel gegen Deutschland stellte die Türkei erstmals die klar bessere Mannschaft auf dem Platz. Das belegten sowohl der Augenschein als

auch der Blick in die Statistik. Und doch reichte der Effort der Rumpfelf nicht zum ersten Finaleinzug an einem grossen Turnier. Dies entsprach der Logik der EM-Spiele mit türki-

scher Beteiligung – unter umgekehrten Vorzeichen. «In den letzten Spielen war der Gegner jeweils besser als wir, aber wir siegten. Heute waren wir besser und verloren trotzdem», fand Kazim Kazim, einer der Besten gegen die Deutschen, dafür eine griffige Formel. «Seid nicht traurig» Ähnlich sah es Fatih Terim, der ungestüme Trainer der

Rüstü tritt aus Nationalteam zurück Abschied Der türkische Goalie ­ üstü Recber hat nach dem 2:3 im R EM-Halbfinal gegen Deutschland seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Der 35-Jährige bestritt gegen Deutschland sein 118. Länderspiel. Den grössten ­Erfolg feierte Rüstü 2002, als die Türken bei der WM in Japan und Südkorea Platz 3 erreichten.

ZDF verfehlt absolute Rekordquote Strassenfeger Deutschlands 3:2

gegen die Türkei im Halbfinal hat den deutschen TV-Rekord knapp verfehlt. Im Schnitt verfolgten 29,54 Millionen Zuschauer die durch Bildausfälle gestörte ZDF-Übertragung. Der Marktanteil lag bei 81,8 Prozent. Mehr Zuschauer hatte nur der WM-Halbfinal 2006 zwischen Deutschland und Italien mit im Schnitt 29,66 Millionen erreicht.

EM-Final wird ein teures Vergnügen Teuer Für den EM-Final vom Sonn-

tag floriert der Schwarzmarkt. Im Internet werden Tickets für bis zu 4000 Euro angeboten. Unmittelbar vor dem Match dürften die Preise noch einmal ansteigen. (red/si)

Fatih Terim: Schmusekater erst nach Spielschluss. Bild: Keystone

Italien: Lippi übernimmt wieder Roberto Donadoni ist erwartungsgemäss nicht länger Coach der italienischen Nat ion a l m a n n s ch a f t . Nachfolger von Donadoni wird dessen Vorgänger Marcello Lippi. Der abgesetzte Coach ist vom Entscheid des Verbands enttäuscht, er hatte bleiben wollen: «Während zwei Jahren hat mein Team gute Arbeit geleistet. Schade, dass der Entscheid über meine Zukunft auf

Marcello Lippi. Bild: Key

Grund eines Penaltyschiessens gefällt wurde.» Marcello Lippi wird am Dienstag offiziell vorgestellt. Der langjährige

Trainer von Juventus Turin, der Italien 2006 zum vierten WM-Titel geführt hatte, soll einen Vertrag bis 2010 erhalten. Nach Angaben der «Gazzetta dello Sport» wird Lippi 1,2 Millionen Euro netto verdienen. Die Hauptaufgabe des neuen National­ coaches wird sein, das Team zu verjüngen. Italien bestreitet am 20. August in Nizza gegen Österreich sein nächstes Länderspiel. (si)

Türken: «Am Ende zählt das Resultat. Ob dieses gerecht war, will ich nicht beurteilen. Rein spielerisch war unser Fussball schöner und besser als jener der Deutschen.» Ins gleiche Horn stiess die Presse in der Heimat. «Seid nicht traurig – wir haben gewonnen. Ihr habt den Namen der Türkei bei der EM ehrenvoll vertreten», schrieb der «Hürriyet». Noch dicker trug die Tageszeitung «Sabah» auf: «Wir haben gezeigt, dass wir die beste Mannschaft der EM waren.» Terim geht wohl Ob der Höhenflug der Türken anhält? Der Motivationskünstler Terim hat nach dem EM-Aus seinen Rücktritt angekündigt. Der 54-Jährige sieht seine Zukunft als Vereinstrainer in Westeuropa. Ob er ausserhalb der ­Türkei allerdings glücklich wird? Beim Blick zurück kommen Zweifel auf: 2001 schmiss er bei Fiorentina nach Meinungsverschiedenheiten mit Präsident Cecchi Gori nach 20 Spielen den Bettel hin. Sein nächster Arbeitgeber, die AC Milan, entliess den «Imperatör» nach zwei Monaten wegen seines Führungsstils.

Busacca in der Kritik

Der Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca hatte im EM-Halbfinal nicht seinen besten Tag. Den Deutschen ist es wegen der Finalqualifikation egal: «Zum Glück war diese Szene nicht entscheidend», schrieb «Bild-Online» über das nicht geahndete Foul von Sabri an Lahm. Und die Türken? «Der Ref stand auf Seiten des Gegners», meinte die Zeitung «Sabah». (red)


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27. Juni 2008

matchtele Halbfinal Russland – Spanien

(0:0) 0:3

Ernst-Happel-Stadion, Wien. 51 428 Zuschauer. - SR De Bleeckere (Be). Tore: 50. Xavi 0:1. 73. Güiza 0:2. 82. Silva 0:3. Russland: Akinfejew; Anjukow, Beresuzki, Ignaschewitsch, Schirkow; Semak; Syrjanow, Semschow (56. Biljaletdinow), Sajenko (57. Sytschew); Arschawin; Pawljutschenko. Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Marchena, Puyol, Capdevila; Iniesta, Senna, Xavi (69. Xabi Alonso), Silva; Villa (34. Fabregas), Torres (69. Güiza). Bemerkungen: Russland ohne Kolodin und Torbinski (beide gesperrt). 34. Villa mit Muskelverletzung am Oberschenkel ausgeschieden, Torres danach einzige Sturmspitze, Fabregas leicht dahinter. Verwarnungen: 56. Schirkow (Foul), 60. Biljaletdinow (Foul). Für Russlands Arschawin (10) gabs gegen Puyol kein Durchkommen.

Rolfes und Frings fraglich für den Final

Bild: Keystone

Halbfinal Spanier fegten brave Russen vom Rasen Die Spanier überrannten in der zweiten Hälfte Russland. Mit dem 3:0 stehen sie erstmals seit 1984 im Final eines grossen Turniers. 16 Tage nach dem 4:1 im ersten Gruppenspiel waren die Spanier den Russen auch im EM-Halbfinal überlegen. Der Sieg war auch in dieser Höhe korrekt, derart frappant war die Dominanz der Iberer nach der Pause. Zur Pause stand es noch 0:0 – nach der Pause zerlegte Spanien die hochgelobten Russen. In der 50. Minute sprintete Xavi Hernandez vom FC Barcelona punktgenau in einen Pass von Klubkollege Andres Iniesta und erzielte, umringt von nicht weniger als fünf russischen Gegenspielern, das wegweisende 1:0 für Spanien. Ein Tor, das Russlands Defensiv-Verbund hätte verhindern müssen, doch ein kollektiver Konzentrations-

mangel raubte den Osteuropäern die Chance auf den Finaleinzug. Führung ausgebaut Die Führung war verdienter Lohn für die Spanier, weil sie schon vor der Pause besser gewesen waren. Vor allem aber liessen sie nach

dem 1:0 nicht locker und suchten sofort die Entscheidung. Allein Fernando Torres vergab drei hochklassige Chancen (52./63./68.) zum möglichen zweiten Tor. Doch aufgeschoben war nicht aufgehoben: Der spanische Torschützenkönig Russland – Spanien 0:3 Daniel Güiza enteilte nach einem Steilpass von Cesc Fabregas und bezwang Akinfejew sicher (73.). Die Spanier waren in der zwei-

ten Halbzeit ihrer Ideologie der steten Suche nach Ballbesitz und Kontrolle trotz Führung wohltuend treu geblieben. Die Dominanz des Gegners nahm teilweise demaskierende Züge an. Der russische Starstürmer Andrej Arschawin fand den Tritt nie und ging irgendwo zwischen spanischer Viererkette und Mittelfeld-Abräumer Senna verloren. Russland ging im heftigen Wiener Gewitterregen und im spanischen Sturm unter. (si)

Hiddink: «Spanien hat verdient gesiegt» Luis Aragones (Trainer Spanien): «In der ersten Halbzeit war es für uns schwer, erst danach haben wir zu unserem Spiel gefunden. Wir sind im Final, aber der Gegner heisst Deutschland. Das ist eine grosse Aufgabe. Ich glaube nicht, dass

­ avid Villa im Endspiel D wieder fit sein wird.» Andres Iniesta (Spanien): «Es ist unglaublich, fantastisch! Wir können es noch gar nicht fassen, dass wir im Final sind. Der Sieg war verdient. Der Final gegen Deutschland wird das Spiel meines Lebens.»

Guus Hiddink (Trainer Russland): «Wir haben gegen ein grossartiges Team verloren. Spanien hat verdient gesiegt. Ich bin zwar enttäuscht über das Ergebnis, aber trotzdem stolz auf mein Team. Der 3. Platz ist ein grossartiger Erfolg.»

Autsch Der Deutsche Simon Rolfes hat sich im EM-Halbfinal gegen die Türkei (3:2) eine Platzwunde über dem Auge zugezogen, die nach der Partie mit sechs Stichen genäht wurde. Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist wie Teamkollege Torsten Frings für den Final vom Sonntag fraglich. Frings spürte bei seinem 45-minütigen Einsatz erhebliche Schmerzen durch die angebrochene Rippe.

20 Prozent mehr Bier verkauft Getrunken Für die Rheinfelder Brauerei Feldschlösschen geht ein erfolgreicher Monat zu Ende. Im Vergleich zum Juni vor einem Jahr steigerte das Unternehmen den Absatz dank des Verkaufs in Fan-Zonen und Stadien um 20 Prozent. Die «Verursacher» der Steigerung nannte Feldschlösschen namentlich: die holländischen Fans. (si)

Wird der EM-Pokal beschlagnahmt? Verklagt Weil die Uefa und die

Schweizer Produktionsfirma Faro TV den Vertrag mit Michael Kriess als Stadionmoderator in Innsbruck und Klagenfurt zwei Tage vor EMAnpfiff einseitig kündigten, verklagt der Tiroler die beiden vor dem Wiener Handelsgericht auf 59 980 Euro. Und weil diese keine Vermögen in Österreich besitzen, verlangt er zur Sicherheit die Beschlagnahme des Euro-Pokals. (red)


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27. Juni 2008

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Das 2:0: Der Spanier Daniel Güiza überlobbt Russen-Keeper Akinfejew. Bild: Keystone

Türken-Coach trauert dem Final nicht nach seite 34

lippi

Die Italiener holen den WM-Trainer wieder zurück seite 34

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Spanien locker im EM-Final

Für Sutter und Alle redeten von Russland: Doch Spanien Chappi ist er entzauberte Andrej Arschawin und Co. in der zamba Anzeige .ch Beste 209 x 25der mm (ohne Formatbegrenzungs-Linie) zweiten Halbzeit. Mit drei Toren in 45 Minu­ seite 31

ten schossen die Spanier den Halbfinal­ gegner regelrecht ab. Das EM-Final 2008 heisst Deutschland – Spanien. seite 35

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punkt.ch LU, 27.06.2008