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Wetter Seite 22

Exotische Kinder für die Stars Wieso Madonna & Co Kinder anderer Kulturen adoptieren seite 11

DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

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Grossbrand: Drei Millionen gingen in Rauch auf seite 3

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Montag, 18. August 2008 – Nr. 158

Basel

Achtmal Gold! Phelps auf dem Olymp

Massenbesäufnis Botellón: Behörden sind überfordert seite 3

basel

Telebasel feierte sein 15-jähriges Bestehen seite 7

beauty

Sexy und cool: Die Schminktrends für den Herbst seiten 12 + 13

style

Heavy Metal: Die harten Jungs sind wieder angesagt seite 9

Der Amerikaner Michael Phelps (23) zeigt in den Himmel, es ist geschafft! Der überirdische Schwimmer hat in Peking acht Goldmedaillen gewonnen. Ein Rekord für die Ewigkeit? «Niemand ist unschlagbar. Rekorde sind da, um gebrochen zu werden», sagt er. seite 23


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fraunörgeli

18. August 2008

Politik Widmer-Schlumpf rechnet mit SVP-Grössen ab Parteipräsident Brunner, Alt-Bundesrat Ogi, Ständeratspräsident Brändel: Eveline WidmerSchlumpf lässt kein gutes Haar an ihnen. Sie hat lange geschwiegen zu den Angriffen der SVP – doch gestern schoss Bundesrätin Widmer-Schlumpf zurück. In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» rechnet sie mit führenden Köpfen der SVP ab: «Nicht die SVP, sondern die Parteileitung hatte mit mir ein Problem», sagt sie.

Also diese Golden Agers,

mitten im Leben werden sie frühpensioniert. Sie sind so fit, dass ihnen keine nette Spitex-Dame Gesellschaft leistet. Auch Kaffeefahrten sprechen sie noch nicht an. Also besetzen sie die Golfplätze, was ja bis jetzt harmlos ist. Gefährlicher wird es, wenn sie schon mal schauen, was sich im Himmel so tut. Denn dort will man sie noch nicht und darum stürzen sie mit ihren Segelfliegern auf Wohngebiete ab. Da hat Omkari Panwar ein für die Mitmenschen harmloseres Hobby entdeckt. Die Inderin ist mit 70 nochmals Mutter geworden. Nach drei Töchtern wollte sie unbedingt noch einen Sohn. Zwillinge brachte sie zur Welt – einen Buben und ein Mädchen. Das Positive an der Geschichte: Zumindest dieses Rentnerpaar muss jetzt keine überflüssige Zeit mit Segelfliegen totschlagen.

fragedestages Sollen die Behörden öffentliche Massentrinkgelage von Jugendlichen verbieten? SMS A Ja B Nein C Weiss nicht Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

votingvongestern Finden Sie Ausgangssperren für 16-Jährige ab 22 Uhr gut? 60% Ja 37% Nein 3% Weiss nicht

«Völlig daneben» Sie sei nicht der Grund für die Spaltung der SVP gewesen, sondern bloss der vordergründige Anlass, sagt Widmer Schlumpf. Für gewisse Exponenten sei die Trennung von liberalen Kräften der SVP schon beschlossene Sa-

che gewesen. Sie habe den Bruch verhindern wollen, aber bloss ein stündiges Gespräch mit Parteipräsident Toni Brunner zugestanden bekommen. Dieser habe seine Meinung bereits gefasst gehabt,soWidmer-Schlumpf: «Das war kein Gespräch mehr, bei dem man aufeinander zugegangen wäre und Lösungen gesucht hätte.» Sein Fett weg bekommt auch Alt-Bundesrat Adolf Ogi. «Er hätte sich in dieser Zeit melden können, um positiv einzuwirken», sagt sie. Für «völlig daneben» hält sie zudem die Kritik von Ständeratspräsident Christoffel Brändli. Dieser hatte der Leitung der neugegründeten BürgerlichDemokratischen Partei vorgeworfen, sie gehe «dilettantisch» vor. (mf)

Ticket-Fälscher wollten in Nef soll Bundesrat Gampel Geschäft machen Schmid angelogen haben Das ist den Organisatoren des Open Air Gampel noch nie passiert: Ticket-Fälscher wollten mit dem Walliser Open Air das grosse Geschäft machen. Am Donnerstag verkauften junge Männer die gefälschten Vier-TagesPässe. «Sie sind sehr gut gemacht», sagten die Veranstalter gestern zu «.ch». Sie glauben deshalb, dass ein Fälscherring dahinter steckt, der tausende von Billetten absetzen wollte. «Doch wir konnten den Verkauf rasch stoppen.» So seien nur 80 bis 120 falsche Billette verkauft worden. Die Polizei verhaftete am Donnerstag einen 19-jährigen Afghanen und einen

Open-Air-Fans in Gampel. Key

Hat der inzwischen suspendierte Armeechef Roland Nef Militärminister Samuel Schmid angelogen? Das haben laut «SonntagsZeitung» zumindest Personen gesagt, die in den heissen Tagen der Affäre Nef den Bundesrat berieten. Als Schmid – von der Zeitung mit den Vorwürfen aus dem Strafverfahren konfrontiert – von Nef Auskunft wollte, habe dieser wörtlich gesagt: «Das ist alles erstunken und erlogen.»

22-jährigen Türken, die die falschen Billette verkauften. Das OK hat für nächstes Jahr vorgesorgt: Es will nur noch Tix mit Strichcodes in den Verkauf bringen. (bv)

Rat nicht befolgt Es sei nur um unterschiedliche Auffassungen von Ehe und Sex gegangen. Nach den ersten Artikeln riet das VBS Nef, an die

Medien zu gehen und Klage einzureichen – da ja alles gelogen sei, schreibt die «SonntagsZeitung» weiter. Nef gab hingegen einige Tage später zu, Fehler gemacht zu haben. (red)

Roland Nef.


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18. August 2008

«Botellón» Trinkgelage überfordern Stadtbehörden Von Markus Föhn

Tausende von Jugendlichen verabreden sich zu Massenbesäufnissen in Schweizer Städten. Die Behörden reagieren völlig ratlos. Weit über 2000 Jugendliche haben sich auf der InternetPlattform Facebook für den «1. Offiziellen Züri-Botellón» angemeldet – ein Massenbesäufnis nach spanischem Vorbild. Stattfinden soll es am 29. August auf der Zürcher Blatterwiese. Die Behörden wissen indes noch nicht, ob sie die saufenden Jugendlichen gewähren lassen sollen. «Das Phänomen ist neu für uns», sagt René

Ruf, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. «Wir werden eine rechtliche Analyse und laufend eine Lagebeurteilung vornehmen.»

«Botellón»: Saufen bis zum Umfallen. Bild: Keystone

Gelage in der Romandie Massenbesäufnisse sind für den kommenden Freitag auch in Genf und am Samstag in Lausanne angesagt. Die erste «Botellón» der Schweiz fand Mitte Juli in Genf statt: Über 1000 Ju-

gendliche betranken sich gemeinsam im Parc des Bastions und hinterliessen einen verwüsteten Park. Als die Behörden von einem zweiten geplanten Gelage Wind bekamen, sperrten sie die Anlage kurzerhand. Verzweifelt

bemüht sich die Stadtregierung nun, für einen unvermeidbaren nächsten «Botellón» mit den Initianten wenigstens die Abfallent­ sorgung zu regeln. Das Phänomen des öffentlichen Massensaufens trat erstmals in den 90erJahren in Spanien auf. Der grösste «Botellón» fand 2004 in Sevilla statt: 70 000 Jugendliche betranken sich gemeinsam. Inzwischen hat das andalusische Re­ gionalparlament ein «AntiBotellón-Gesetz» besch­ lossen: Alkohol ist nur noch auf bestimmten Plätzen erlaubt, der Verkauf ist stark reglementiert.

Brandnacht hält Feuerwehr in Atem

Die Feuerwehr hatte in der Nacht auf gestern alle Hände voll zu tun – an mehreren Orten in der Schweiz wüteten Brände. Am verherendsten in Klingnau: Nach drei Uhr nachts fingen in ­einer Recyclingfabrik Karton, Grünabfälle, PET und Altöl an zu brennen. 180 Feuerwehrleute kämpften bis weit in den Sonntag hinein gegen den Grossbrand. Sie konnten nicht verhindern, dass mehrere Lagerhallen niederbrannten. Der Schaden beläuft sich auf gegen 3 Millionen Franken. 30 Stiere verbrannt Ein tragisches Bild bot sich der Feuerwehr in Massongex VS: Beim Brand ­einer Scheune und eines Stalls verbrannten 30 Stiere. Die Brandursache ist noch unbekannt. Glück hatten die 25 Passagiere eines Linienbusses bei Tomils im Kanton Graubünden: Der Chauffeur meldete kurz vor Mitternacht einen Motorenbrand. Der Bus stand kurze Zeit später vollständig in Flammen. Verletzt wurde niemand. (sda)

Couchepin will SpitalPraxis überprüfen Aarau Das Kantonsspital Aarau bietet seinen Patienten mit Grundversicherung an, sie für einen Aufpreis schneller zu behandeln. Dies schrieb gestern die Zeitung «Sonntag». Gesundheitsminister Couchpin kritisiert dies – und will prüfen, ob diese Praxis zulässig ist.

Nimmt das Kantonsspital Aargau unter die Lupe: Pascal Couchepin. Key

SP sucht Mehrheiten in der Militärpolitik Bern Die SP will mit CVP und FDP in Sachen Militärpolitik gemeinsame Sache machen: SP-Chef Christian Levrat unterbreitete den beiden Parteien vergangene Woche ein Gesprächsangebot. Ziel sei eine konstruktive Militärpolitik, nachdem die SVP angedroht habe, die Armee zu blockieren. CVP und FDP reagieren skeptisch auf das SP-Angebot.

Segelflieger kracht in Schreinerei – Pilot tot Buttwil AG Erneut ist in der Schweiz

Klingnau AG: 180 Feuerwehrleute bekämpfen einen Fabrikbrand. Bilder: Keystone

ein Segelflieger tödlich verunglückt – und wieder ist der Pilot ein älterer Mann. Der 65-Jährige geriet am Samstag über Buttwil ins Trudeln. Bevor sein Flugzeug ins Dach einer Schreinerei prallte, streifte es ein Wohnhaus. Seit Ende April sind 7 Segelflieger umgekommen.

Frau von Einbrecher sexuell missbraucht

Massongex VS: Bei einem Scheunenbrand ­verbrennen 30 Stiere.

Tomils GR: Ein Linienbus brennt­ vollständig aus.

Chur Eine 49-jährige Frau ist in der Nacht auf gestern von einem unbekannten Mann in ihrem Haus in Chur massiv sexuell missbraucht und verletzt worden. Der Täter drang gewaltsam in das dreistöckige Gebäude ein und fiel über ­die Frau her. Er ist flüchtig. (sda)


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ausland

blatt

kritik Von Roger Blum

Medienwissenschaftler

Medien können Grenzen überschreiten: Grenzen der journalistischen Ethik. Zum Beispiel dann, wenn sie nicht die Wahrheit sagen, Angeschuldigten eine Stellungnahme verweigern, nicht alle Fakten auf den Tisch legen, ohne gerechtfertigten Grund die Privatsphäre eines Menschen verletzen, Personen und Gruppen verhöhnen oder Bilder zeigen, die die Menschenwürde missachten. In solchen Fällen missbrauchen sie ihre Freiheit. Vor allem Medien, die aggressiv recherchieren oder Prominente jagen, verhalten sich so.

18. August 2008

Texas Lehrer dürfen im Unterricht Waffen tragen Weil sich die Lehrer an einer Schule im USBundesstaat Texas besonders vor Amokläufern bedroht fühlen, dürfen sie sich bewaffnen. «Die nächste Polizeistation ist eine halbe Stunde von unserer Schule entfernt. Die Cops können uns keinen ausreichenden Schutz vor Amokläufen bieten», begründet Schulinspektor David Thweatt gemäss «Spiegel Online» das neue Gesetz.

Im kleinen, abseits gelegenen Distrikt Harrold im Norden von Texas dürfen Lehrer ab sofort Handfeuerwaffen verdeckt bei sich tragen. Das beschloss die Schulgemeinde einstimmig. Laut Thweatt gab es auch seitens der Eltern keine Einwände.

«Wir haben ein Verriegelungssystem, wir haben Kameras – aber was, wenn es jemand schafft, in unsere Schule einzudringen? Das ist einfach gesunder Menschenverstand», sagt der Schulinspektor weiter. Nur mit Waffenschein Pädagogen, die eine Waffe bei sich tragen möchten, müssen allerdings einen Waffenschein besitzen und an einem Krisentraining der Schule teilnehmen.

Magische Momente

Dann greift jeweils der Schweizer Presserat ein und stellt fest, dass die ethischen Regeln verletzt wurden. Dies ist «.ch» noch nie

Das nächtliche Anfeuern der Brenner, wenn die Ballone am Boden festgezurrt sind, gehört jedes Jahr zu den Highlights der Magdeburger Balloon-Magic-Days. Bei der 10. Ausgabe des Events waren mehr als 40 Ballone aus ganz Europa mit von der Partie. Bild: Key

«Zu brav? Nein, ethisch korrekt» widerfahren. Das kann heissen: «.ch» ist zu brav, zu harmlos, recherchiert zu wenig aggressiv, riskiert nichts. Es kann aber auch heissen: Das Blatt hält sich an die Regeln der journalistischen Ethik. Und genau dies trifft zu.

Das ist erfreulich: Eine

Gratiszeitung, die nicht hetzt und verletzt, sondern die Ethik hochhält. Die in der vergangenen Woche nicht schockierende Bilder publizierte wie manche Medien zum Beispiel aus Georgien. Sondern Bilder originell und witzig präsentierte – von der Street Parade, von Männerhüten, von Superhelden. Die Interviews und Recherchen veröffentlichte, aber keine, die fertigmachen. Manchmal dürften die Geschichten zwar noch etwas mehr gepfeffert und gesalzen sein. Aber im Rahmen der journalistischen Ethik.

Roger Blum, Professor für Kommunikationsund Medienwissenschaft an der Uni Bern.

«Die Schiessereien an den Schulen fingen doch erst an, als die Schulen von der Regierung zu waffenfreien Zonen erklärt wurden. Warum sollte man es zulassen, dass es Leute dort draussen gibt, die sich nicht verteidigen können?», fragt Thweatt. Scharfe Kritik an der Massnahme kommt von der texanischen Lehrergewerkschaft. Ihr Präsident erklärte, Texas mache sich damit zum Gespött der gesamten Nation. (red)

Falsche Frisur: Drogenkrieg: Polizei geholt 800 Morde

In Bremen hat eine Frau die Polizei gerufen, weil sie mit dem Haarschnitt ihres Mannes nicht zufrieden war. Sie warf dem Friseur ihres Gatten Körperverletzung vor, weil er ihm zu viel von seiner «Vokuhila»Frisur (vorne kurz, hinten lang) abgeschnitten hatte. Die Beamten schlugen vor, der Mann könne sich ja wieder Haare ansetzen. (red)

Beim Drogenkrieg in der mexikanischen Stadt Ciudad Juarez sind in diesem Jahr bereits 800 Morde begangen worden. Laut Experten sind das drei Mal so viele wie im ganzen Jahr 2007. Die blutigen Auseinandersetzungen zwingen die Einwohner zur Flucht. In den vergangenen Monaten haben Tausende Familien die Stadt verlassen. (sda)

Gesunde Siebenlinge

Grosse Mutterfreuden in Ägypten: Eine 27-jährige Frau hat in einem Spital der ägyptischen Hafenstadt Alexandria Siebenlinge zur Welt gebracht. Sowohl die Mutter als auch die vier Jungen und drei Mädchen sind wohlauf. Die Säuglinge wiegen zwischen 1,45 und 2 Kilogramm und entwickeln sich gut, wie der Spitaldirektor sagte. (sda)

Tropensturm: Vier Tote

Auf der Karibikinsel Hispañola sind durch den Tropensturm «Fay» mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zudem richtete der Sturm schwere Schäden in der Dominikanischen Republik und Haiti an. Heftige Regenfälle lösten Überschwemmungen und Erdrutsche aus, wie die Zeitung «El Nacional» gestern berichtete. (sda)


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18. August 2008

Iran testet Rakete für Satellitenstart Teheran Der Iran hat gestern eine Rakete zum Abschuss eines Satelliten getestet. Präsident Mahmud Ahmadinedschad verfolgte den Start im iranischen Weltraumzentrum persönlich. Der Iran will demnächst seinen ersten eigenen Satelliten mit Namen «Omid» (Hoffnung) ins All schiessen.

Deutschland: Kommt Müntefering zurück? Berlin Nach dem Tod seiner Frau Baldiger Abzug? Ein russischer Panzer in der georgischen Stadt Gori. Bild: Keystone

Kaukasus-Krieg Russland verspricht raschen Rückzug Der Druck der EU zeigt Wirkung: Nach einem Anruf von Nicolas Sarkozy sollen heute erste Einheiten aus Georgien abgezogen werden. Die Botschaft des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy an seinen Amtskollegen Dmitri Medwedew war unmissverständlich: Sollte die russische Armee nicht wie im Waffenstillstandsabkommen vereinbart aus Georgien abziehen, werde das für die Beziehung

zwischen der EU und Russland ernsthafte Folgen haben. Darauf sagte Medwedew Sarkozy zu, am heutigen Montag mit dem Truppenabzug zu beginnen. Die Massnahme betreffe jene Einheiten, die zur Verstärkung der russischen Friedenstruppen an der

158 000 FlücHten Der bewaffnete Konflikt im Kaukasus hat nach UNO-Angaben mehr als 158 000 Menschen in die Flucht getrieben. Dabei gibt es in Georgien gut 100 000 und in Südossetien 30 000 Vertriebene. Nochmals 30 000 Menschen sind nach Russland geflohen. Zu 15 000 weiteren Vertriebenen konnten die Helfer bisher nicht vordringen. (sda

Offensive in Georgien teilgenommen hätten, sagte Medwedew. Für Nato-Beitritt Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel war gestern zu Besuch beim georgischen Staatschef Michail Saakaschwili in Tiflis. Sie betonte dabei, die Option für einen Nato-Beitritt bleibe erhalten: «Georgien wird – wenn es will – Mitglied der Nato sein.» Russland lehnt einen Nato-Beitritt Georgiens strikt ab. (red)

US-Wahlkampf: Barack Bombenanschläge in Obama trifft John McCain südspanischen Ferienorten Beim ersten gemeinsamen Auftritt der US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain haben sich die verschiedenen gesellschaftspolitischen Ansichten gezeigt. Vor allem das Thema Abtreibung trennt die beiden Rivalen – Obama unterstützt Abtreibungen, McCain bekräftigte seine Haltung als entschiedener Abtreibungsgegner. (sda)

Freundschaftliche Geste. Key

Mit zwei Bombenanschlägen in Ferienorten an der Costa del Sol hat die bask­ ische Untergrundorgani­ sation ETA gestern in ­Südspanien Tausende von Badegästen in Angst und Schrecken versetzt. Bei der Explosion der Sprengsätze wurde nach Angaben der Polizei aber niemand verletzt. Es entstand auch nur wenig Sachschaden.

kehrt der ehemalige Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) offenbar auf die politische Bühne zurück. Er werde seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter wieder in vollem Umfang aufnehmen, meldete die «Rheinische Post» unter Berufung auf die SPD-Bundestagsfraktion.

Eine Bombe detonierte am Badestrand von Guadalmar in der Nähe des Flughafens von Málaga. Der zweite Sprengsatz explodierte wenige Stunden später im Jachthafen des ­Badeorts Benalmádena. Die Polizei hatte aufgrund einer telefonischen Warnung den Strand und das Hafengebiet vorher räumen lassen. (sda)

Rücktritt vom Rücktritt? Der ExVizekanzler Franz Müntefering. Key

Pakistan: Ultimatum für Rücktritt gestellt Islamabad Im Machtkampf in Paki-

stan hat die Regierungskoalition aus Pakistanischer Volkspartei (PPP) und Muslim Liga (PML-N) Präsident Pervez Musharraf ein zweitägiges Ultimatum für seinen Rücktritt gestellt. Lenkt Musharraf nicht ein, kommt es zum Amtsenthebungsverfahren im Parlament.

Attentat im Irak: Mindestens 15 Tote Bagdad Ein Selbstmordattentäter

hat gestern Abend in Bagdad mindestens 15 Menschen getötet. Unter den Todesopfern ist auch einer der Anführer der sogenannten SahwaKomitees, die mit finanzieller Unterstützung der US-Armee gegen Al Kaida kämpfen. (sda)


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wirtschaft

Swisscom baut Glasfasernetz aus Zürich Die Swisscom baut ihr Glasfasernetz für Haushalte zuerst in den Städten Zürich, Basel und Genf. Die Telekomfirma will noch dieses Jahr den Ausbau beginnen und sucht nun Kooperationspartner. Swisscom habe mögliche Partner angeschrieben, sagt ein Sprecher zu einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Mehr Benzingeld für Mitarbeiter Zürich Unternehmen reagieren auf

den hohen Benzinpreis. Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitern, die beruflich mit dem Privatauto unterwegs sind, ab nächstem Jahr 70 statt 65 Rappen pro Kilometer, wie «Sonntag» berichtete. SVP-­ Nationalrat Ulrich Giezendanner fordert derweil grössere Steuer­ abzüge für Autokosten.

Bob Lutz bleibt für GM optimistisch Detroit Der Zustand von GM sei nicht kritisch aber besorgnis­ erregend. Das sagt GM-Vizepräsident Bob Lutz in einem Interview mit «Sonntag». Der Schweizer bezeichnet Berichte, wonach GM kurz vor dem Bankrott stehe, als Schwarzmalerei.

Die UBS will 2009 wieder Profit machen Zürich Im nächsten Jahr wird die UBS laut Präsident Peter Kurer wieder profitabel sein. Ein Verkauf der Investment Bank zieht Kurer in Betracht, falls es sich für die Aktionäre der Grossbank auszahlt. Das Investment Banking mache zwar einen wesentlichen Bestandteil der Ausstrahlung der UBS aus, sagte er im Interview mit der «Basler Zeitung».

UBS-VR-Präsident Peter Kur Keystone

18. August 2008

Aebi «Zu wenig Strom zu haben, ist gleich Krieg» swissgrid

Der Strom wird teurer und knapper. Swissgrid-Chef Aebi sagt warum – und wieso AKWs die Lösung sind.

Hans-Peter Aebi ist bis Ende Januar 2009 Chef der Swissgrid. Die Netzgesellschaft wird ab 2009 die Betriebsverantwortung der Höchstspannungsnetze von Atel, BKW, CKW, EGL, EOS, EWZ, und NOK übernehmen, denen die Firma gehört.

2009 übernimmt Swissgrid die Verantwortung für die Hochspannungs­ leitungen. Deshalb steigen jetzt die Strompreise. Sie sind ein Preistreiber. Hans-Peter Aebi: Nein, an den Preiserhöhungen ist Swissgrid nicht Schuld. Die Gebühren, die wir den Stromproduzenten für die Netznutzung verrechnen, haben wir nicht selber bestimmt. Und bei anderen Dienstleistungen, die wir neu auch erbringen, müssen wir Marktpreise verrechnen. Das schreibt das Gesetz vor. Weshalb wird dadurch der Strom teurer? Einerseits ist der Markt­ preis in letzter Zeit mar­ kant gestiegen. Das ver­ teuert die Systemdienstleistungen, die wir ab 2009 erbringen, enorm. Diese Dienstleistung sorgt dafür, dass immer genügend Strom im Netz fliesst. Und andererseits? Bei den Netzgebühren herrschte bisher gar keine Transparenz. Bislang haben die HochspannungsnetzBetreiber die Gebühr selber erhoben. Nach welcher Berechnung weiss niemand. Unsere Berechnung basiert auf den Unterhalts- und Kapitalkosten, die die Betreiber uns vorlegen. Schuld an den Preiserhö­ hungen sind also die Hoch­ spannungsnetz-Betreiber, die keine Vollkostenrech­ nung machten ? Ja, das ist ein Versäumnis. Schuld ist aber auch der Zeit­

Gibt es noch andere Gründe? Ja, dank der Marktöffnung spüren wird die Signale der Energieknappheit jetzt schon und können reagieren. Wie denn? Wir müssen Kraftwerke bauen, um die Stromversor­ gungssicherheit zu gewähr­ leisten. Denn zu wenig Strom ist für ein Land wie die Schweiz gleich Krieg. Das klingt dramatisch. Das ist es. In den nächsten zehn Jahren können wir alle Energiequellen brauchen, die da sind.

Swissgrid-Chef Hans-Peter Aebi. Bild: Keystone

punkt des Systemwechsels: Die Marktöffnung fällt mit hohen Preissteigerungen bei Erdöl und Erdgas zusam­ men. Hätten wir den Markt vor fünf Jahren geöffnet, als die Preise noch tief wa­ ren, würden sie jetzt sinken. Steigen die Preise weiter ? Ja, auf jeden Fall. Dafür verantwortlich sind etwa die Förderbeiträge für er­ neuerbare Energien. Und auch die Erdöl- und Erd­ gaspreise treiben die Strom­ tarife weiter in die Höhe. Es ist deshalb möglich, dass durch die Marktöffnung Folgekosten entstehen.

Weshalb? Wir wissen heute noch nicht, wie hoch die Markt­ preise nächstes Jahr tatsäch­ lich sind. Die aktuell von uns budgetierten Kosten liegen deshalb wohl zu tief. Die Liberalisierung bringt den Konsumenten also nichts? Das stimmt so nicht. Denn ohne Liberalisierung würden die Strompreise langfristig noch stärker steigen. Ich bin überzeugt: In drei bis vier Jahren werden wir mit der Öff­ nung bessere Preise haben als im Monopol.

Sie denken aber vor allem an AKWs? Ja. Ich bin aber auch für Gaskraftwerke und erneu­ erbare Energien. Das Prob­ lem bei Solar- oder Wind­ strom ist aber, dass er nicht immer zur Verfügung steht. Deshalb retten uns nur genügend Kraftwerke. Was heisst genügend? Zwei Atomkraftwerke. Welches Projekt bevor­ zugen Sie, jenes von Atel oder jene von Axpo/BKW? Das spielt keine Rolle. Es müssen jene bauen kön­ nen, die in der Region, Zustimmung finden. Den momentanen Standort­ kampf finde ich überhaupt nicht gut. Das verhindert eine schnellst mögliche Umsetzung. (bv/sfo)


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18. August 2008

Telebasel Jubiläum im Zeichen der Wahlen

Aesch Die Baselbieter Polizei

Von Yen Duong

stoppte am Samstagabend auf der Ettingerstrasse einen Personenwagenlenker, der die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 55.03 km/h überschritt. Der Führerausweis wurde dem 21-jährigen Schweizer an Ort und Stelle abgenommen.

Mit vielen Prominenten feierte der Lokalsender Telebasel am Samstagabend den 15. Geburtstag. Telebasel feierte mit den rund 250 Gästen nicht nur Jubiläum, sondern weihte mit ihnen auch das neue Studio ein. Mit einer dreieinhalbstündigen TVLive-Show liess der Sender die vergangenen 15 Jahre revue passieren. Politiker schlüpften in die Rolle von Journalisten und die Telebasel-Redaktoren standen ihnen Rede und Antwort. Ein grosses Thema am Apéro riche: Die kommenden Gesamterneuerungswahlen.

55 km/h zu schnell unterwegs

Auffahrkollision vor dem Rotlicht Silvia und Hanspeter Gass.

Basel Am Samstag, um etwa 22.10

Uhr, ereignete sich an der St. Jakob-Strasse vor der Birsstrasse eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Der unfallverursachende, unbekannte Lenker eines weissen Kleinwagens mit französischen Kontrollschildern fuhr ohne sich um den Schaden zu kümmern, weiter. Die Polizei sucht Zeugen.

Anschluss H18 total gesperrt Basler SF-Moderatoren: Nicole Salathé und Georg Halter .

Gastgeber Willy Surbeck.

Reinach Wegen Reparatur der Leit-

planken muss der Anschluss H18 Richtung Basel morgen von 9 Uhr bis etwa 15 Uhr total gesperrt werden. Der Verkehr wird via Anschluss Birsfelden umgeleitet.

Mann fährt gegen zwei Bäume Oberdorf Ein 21-jähriger Auto­

Werner Blatter, Carlo Conti.

Tamara Wernli, Fidel Stöhlker Sabine Pegoraro und Adrian Ballmer. Bilder: Yen Duong

Rund 1160 Tiere aus dem Abwasser gerettet Die in der Pro Rheno zusammengefassten Basler Abwasserreinigungsanlagen (ARA) haben 2007 mit insgesamt 36,1 Mio. Kubikmeter 4,75 Prozent weniger Abwasser gereinigt als 2006. Das Geschäft entwickelte sich positiv, doch die Reinigung könnte besser sein. Der Betriebsaufwand sank auf netto 12,5 (Vorjahr: 13,4) Mio.

Franken.Die Mitarbeitenden der Pro Rheno retteten ferner rund 1160 (1549) lebende Kröten, Frösche, Molche und Salamander aus dem Abwasser, darunter 505 Erdkröten und 490 Gras- und Wasserfrösche. Die extremen Hochwasser im August 2007 spülten auch zahlreiche Weissfische lebend bis in die Nachklärbecken. (sda)

Ex-Grossratssekretär Franz Heini gestorben Franz Heini, von 1968 bis 2005 erster Ratssekretär des baselstädtischen Grossen Rates, ist gestorben. Er erlag am Dienstag im Alter von 75 Jahren einer schweren Krankheit, wie einer am Samstag publizierten Todesanzeige des Parlamentspräsidiums zu entnehmen ist. Generationen von Parlamentsmitgliedern profitier-

ten von seiner Sachkenntnis und seinem Engagement, wie Heini gewürdigt wird. Das Parlamentssekretariat war indes nur Heinis Nebenjob: Hauptamtlich war er bis zur Pensionierung 1997 Leiter des Ressorts Dienste beim Erziehungsdepartement. Der freisinnige Heini war auch Gründungsmitglied des Vereins Regio Basiliensis. (sda)

lenker hat am Samtag kurz vor ­Mitternacht einen Selbstunfall verursacht. Der Mann verlor unterhalb des Hofes «Grien» auf der teilweise mit Splitt bedeckten Strasse die Herrschaft über das Fahrzeug und kollidierte frontal mit zwei Baumstämmen. Der Lenker und die drei Mitfahrer blieben unverletzt. Alkohol war nicht im Spiel. (red)

Das Auto kollidierte frontal mit zwei Baumstämmen. Bild: Polizei BL


GEWINNEN SIE: TICKETS FÜR MADONNA ODER TINA TURNER Spielen Sie mit und gewinnen Sie: 2 Tickets für das Madonna Konzert

am 30.8.2008 in Dübendorf

Senden Sie ein SMS mit CHGAME7 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

oder:

2 Tickets für das Tina Turner Konzert

am 15.2.2009 im Hallenstadion in Zürich

Senden Sie ein SMS mit CHGAME8 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

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«Amor zu spielen ist meine Lieblingsbeschäftigung.» Dannii Minogue, geschiedene Sängerin, verkuppelt ihre Freunde gerne – bisher allerdings ohne Erfolg.

18. August 2008

Heavy Metal Die harten Jungs sind wieder angesagt Von Nicole Göbel

Gestern rockten Metallica die Schweiz – und es geht im gleichen Musikstil weiter. Während der nächsten Monate rollt eine regelrechte Metal-Lawine über unser Land. Die musikalischen Urgesteine Iron Maiden, Metallica und Slayer rocken die Schweiz ebenso wie Slipknot, Disturbed, Bullet for my Valentine und die Senkrechtstarter Trivium. Etablierte Metal-Bands erleben ein Revival. «Zur Zeit kommt nicht viel Gescheites nach, darum greifen die Leute auf Altbewährtes zurück», sagt Harry Spenger vom Konzertveranstalter Free&Virgin. Der 60-jährige Schockrocker Alice Cooper etwa ist seit zwei Wochen mit seiner neuen CD «Along Came A Spider» in den Schweizer Charts, AC/ DC stehen nach acht Jahren Pause wieder im Studio.

In den Musikläden haben sich die Metal-Scheiben ebenfalls in den Vordergrund gekämpft und sind jetzt prominenter ausgestellt. «Endlich spürt der Metal wieder den Wind in den Segeln», freut sich Susanne Binzegger von der Plattenfi rma Univer-

sal, «die CD-Verkäufe haben zugenommen.» Eine klare Altersgruppe ist unter den Fans nicht auszumachen. Die reiferen, langjährigen Anhänger vermischen sich mit der neuen Generation Metaller – die alten Bands sind bei den Jungen hip. Auch Schweizer Bands Doch die Schweiz hört nicht nur zu, sie macht auch selber Musik. Die Zürcher Gruppe Celtic Frost zählt zu den Urvätern des harten Metals, Bands wie Nirvana liessen sich von ihr beeinflussen. Auch die Trash-Metaller Coroner aus der Limmatstadt gehörten in den Neunzigern zu den ganz Grossen. Und nun ist erneut Nachwuchs am Start: Die Winterthurer Band Eluveitie kombiniert keltische Klänge mit Metal und spielt dieses Jahr gegen 50 Konzerte an wichtigen Festivals. Die Metal-Lawine dürfte also nicht so leicht zu stoppen sein.

Die US-Stars Metallica.

Viele Konzerte und neue Alben: Die Musiksparte Metal lebt

Iron Maiden

Slipknot

Disturbed

Mötley Crüe

Die Metal-Legenden haben letzten Donnerstag die St. Jakobshalle in Basel zum Beben gebracht.

Am 22. August erscheint ihr neues Album «All Hope Is Gone». Live in Winterthur am 17. November.

Die US-Band spielt am 24. Oktober im Zürcher Volkshaus. Ihr aktuelles Album ist im Juni erschienen.

Die Glam-Metaller gibts seit 1981. Im Juni haben sie die CD «Saints Of Los Angeles» veröffentlicht.


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kultur

Die Musikwelt trauert um Ronnie Drew Dublin Die irische Folk-Legende Ronnie Drew ist am Samstag 73-jährig an den Folgen von Kehlkopfkrebs gestorben. Drew hatte 1962 die Band The Dubliners gegründet, mit der er weltweit Erfolge feierte. «Ronnie wird seine Tour im Himmel fortsetzen», sagte U2-Sänger und Dubliners-Fan Bono Vox.

Ronnie Drew verstarb am Samstag im Alter von 73 Jahren. Bild: Key

Jared Leto und Band in den USA verklagt New York Das Musiklabel Virgin Records verklagt die US-Band 30 Seconds to Mars auf 30 Millionen Dollar Schadenersatz, weil sie statt der vereinbarten fünf bloss zwei ­Alben produziert hat. Frontmann und Schauspieler Jared Leto ist ­bekannt aus Filmen wie «American Psycho» und «Girl, interrupted».

18. August 2008

Locarno Der Goldene Leopard geht nach Mexiko Von Jeanette Kuster

Am Samstag verlieh das Filmfestival Locarno seine Preise. Auch ein Schweizer ist unter den Siegern. Das schlechte Wetter hat dem 61. Filmfestival Locarno heftig zugesetzt: «Die Kassen weinen», sagte Festivalpräsident Marco Solari am Sonntag. Bis zu 40 000 Franken kostete die Organisatoren jeder Regentag. Am Samstag gab es trotzdem strahlende Gesichter bei der grossen Preisverleihung. Den Goldenen Leoparden durfte der Mexikaner Enrique Rivero für «Parque Viá» entgegennehmen. Der Publikumspreis ging wie erwartet an Garth Jennings für «Son of Rambow», den Spezialpreis der Jury erhielt Malgoska Szumowska. Und im Wettbewerb «Cinéastes du Présent» gewann der Schweizer Fernand Melgar.

Enrique Rivero: Goldener Leo- Die Polin Malgoska Szumowska erhielt für «33 Sceny z pard für sein Spielfilmdebüt. Zycia» den Spezialpreis der Jury. Bilder: Key

Der Brite Garth Jennings ­gewann den Publikumspreis.

oskar und ted

Tell-Inszenierung überzeugt Altdorf Am Samstag starteten die Tellspiele 2008 – und das Publikum war begeistert von Volker Hesses Inszenierung. Kommenden Mittwoch erwartet die Zuschauer ein weiterer Höhepunkt: «Comeback Tell» des Urners Theo Ziegler wird uraufgeführt, mit Hanspeter Müller-Drossaart in der Rolle des Tell.

Ben-Stiller-Film ­verdrängt Batman Los Angeles Nach vier Wochen an

der Spitze der US-Filmcharts musste sich der neue BatmanStreifen «The Dark Knight» am ­Wochenende von der Komödie ­«Tropic Thunder» geschlagen geben. Der Film von Ben Stiller spielte 26 Millionen Dollar ein. (sda/jk)

Fernand Melgar bekam einen Leoparden für seinen Dokumentarfilm über Asylsuchende in der Schweiz.

Der Himmel hängt zwar ­voller Feigen, doch können sich diese nicht zeigen, denn grad vor ihnen, grün und satt, hängt stets ein keusches ­Feigenblatt.

Doch wenn im Wind die Blätter wehn, kann man oft keine Frucht mehr sehn, denn beide, Blatt und Gaumenschmaus, die fallen meist gemeinsam aus.

Die Feige denkt: «Kommt Zeit, kommt Rat, ich zeig mich wenn der ­Winter naht, dann sieht auch der, der mich verlacht, das volle Ausmass meiner Pracht.»

Moral: Es gibt sich die ­verjährte Grösse ganz ohne Hülle eine Blösse und das ist freilich äusserst peinlich.

Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.


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18. August 2008

Adoption Exotische Kinder für die Stars Von Dana Grigorcea

Madonna hat ein neues Wunsch-Adoptivkind gefunden – in Malawi, laut ihrer geliebten Kabbalah-Lehre ein Land mit guter Energie. Erneut ist Malawi Schauplatz einer Madonna-Show: Ein Schwesterchen für den 2006 aus demselben Land adoptierten David muss her. Die Pop-Queen hat sich bereits in Waisenhäusern umgeschaut und sich für Mercy James (3) entschieden. Die Grossmutter der Kleinen stellt sich zwar noch quer, doch Madonna wird sie schon irgendwie überzeugen. Und sollte sich das Prozedere zu lange hinziehen, droht die Sängerin bereits, in Indien weiter zu suchen. «Bunt und fröhlich» Immer mehr Stars adoptieren Kinder aus anderen Kulturen. Angelina Jolie hat Babys aus Kambodscha, Äthiopien, Vietnam und will sich demnächst ein Mädchen aus China holen. Ihr Vorbild ist Mia Farrow,, die zehn Kinder aus der ganzen Welt adoptierte. Allerdings musste die Schauspielerin später zusehen, wie ihr Gatte Woody Allen mit Adoptivtochter Soon-Yi durchbrannte.

Familienzuwachs plant jetzt auch Latino-Sänger Ricky Martin: «Ich will von jedem Kontinent mindestens ein Kind». Seine Begründung? «Ich mag es eben richtig bunt und fröhlich».

der hammer des tages Pöbel-Papst Noel Gallagher (41) hat wieder mal zu einem Rundumschlag gegen die Musik welt ausgeholt. In einem Live-Interview verkündete der offensichtlich angetrunkene Oasis-Star, Sängerin Amy Winehouse sei ein «hilfloser Gaul» und Produzent Mark Ronson solle «besser mal eigene Lieder schreiben, anstatt die aller anderen zu ruinieren». Auch die Kaiser Chiefs seien schlicht untalentiert. Vielleicht sollte Mister Gallagher in Zukunft besser die Klappe halten und die Musik sprechen lassen. (jk)

ein geschenk für Edward Norton

Madonna mit David und Lourdes, Angelina Jolie mit Maddox. Bilder: Keystone

promibarometer promi im Hoch Christa Rigozzi

im Tief Cristiano Ronaldo

Die Ex-Miss (25) liess gestern verlauten, dass sie seit dem 3. August verlobt ist. Als ihr Zukünftiger um ihre Hand angehalten habe, sei sie sprachlos gewesen vor Glück. Das «Ja, ich will» hat sie aber offensichtlich doch noch herausgebracht.

In England wurde der 23-jährige Fussballstar jetzt zur «ultimativen Schwulen-Ikone» gewählt. Der portugiesische Macho, der zuletzt vor allem als unermüdlicher Frauenabschlepper Schlagzeilen machte, dürfte über seinen neusten Titel wohl weniger erfreut sein.

Schon in Filmen wie «American History X», «Fight Club» und «Red Dragon» brannten dem amerikanischen Hollywood-Schauspieler Edward Norton in der Vergangenheit ordentlich die Sicherungen durch. In der Rolle des Hulk im neuen Kinostreifen «The Incredible Hulk» nimmt Nortons Wut nun so beängstigende Dimensionen an, dass wir dem grünen Rohling zu seinem 39. Geburtstag eine Büchse Bachblüten-Pastillen zur Beruhigung seiner strapazierten Nerven schenken. (mng)


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beauty

18. August 2008

Make-up Sexy, die Schminktrends DUNKLE LIPPEN

Von Christina Varveris Beautyexpertin Bea Petri.

Nachgefragt

Dunkle Lippen, verführerische Augen: An grauen Herbsttagen setzt das Make-up die Glanzpunkte.

Pflaume, Brombeere, Nuss, Schokolade – nicht zum Essen, aber trotzdem ganz nah am Mund: Die Lippenfarben des Herbstes. Nach den hellen, glossigen Lippenstiften des Sommers gilt jetzt wieder: dick auftragen. Mit den zehn neuen, satten Farben von Clarins wird der Mund zum Blickpunkt.

Bea Petri, Schminkbar Darf man mit Smokey Eyes im Büro aufkreuzen? Bea Petri: Wenn man die Augen ganz fein schminkt, passt der Look zu jeder Tageszeit. Wichtig ist, dass man keine harten Linien aufträgt, sondern die Farbe verwischt. Nur so entsteht der rauchige Effekt und das Auge erhält Tiefe. Wie trägt man die Farbe auf? Am einfachsten geht es mit einem Kajal. Am oberen und unteren Wimpernkranz auftragen und mit dem Finger gegen aussen verwischen. Dann Lidschatten über die Lidfalte hinweg verwischen. Was muss man bei den dunklen Lippen beachten? Dunkle Farben wirken streng, weil sie die Lippen verschmälern. Deshalb eignet sich dieser Look nur für Frauen mit vollen Lippen. Den anderen empfehle ich dunklen Gloss. Der kräftige Nude-Look steht aber allen Frauen? Nude schon, aber sobald Farbe ins Spiel kommt, muss man aufpassen. Make-up, Kleidung und Haarfarbe müssen aufeinander abgestimmt sein. Blondinen sollten darauf achten, dass ihr Look nicht kitschig wird, Schwarzhaarige, dass sie nicht zu hart wirken. Noch ein Tipp für das orientalische Make-up? Nie zu viel Glitzer auftragen! Ein kleiner Tupfer Gold oder Silber im inneren Augenwinkel reicht, um das Auge zu öffnen. (var) Bea Petri (52), Maskenbildnerin und Inhaberin der Schminkbars in Zürich.

DARK NUDE Make-up, das man kaum sieht und das trotzdem wirkt: Den Nude-Look kennen wir bereits. Im Sommer war er dezent und zart, jetzt aber darf man etwas dicker auftragen. Mit der Mauve-Collection von Bobbi Brown bekommt der natürliche Look eine spezielle Note. Die Face Palette bietet drei Lidschatten, einen Rouge-Ton und drei Lippenfar-

ben. Die Grundierung aber nicht vergessen: Mit dem losen Puder von Bourjois bekommt man den etwas dunkleren NudeLook hin. Mauve Face Palette von Bobbi Brown für ca. 80 Fr. Poudre Libre de Soleil von Bourjois für 24.90 Fr.

ORIENTAL GLAMOUR Leuchtende Saris, kräftige Farben, glänzender Schmuck: Die orientalische Kultur liefert die Vorlage für diesen Herbst-Look. Das Make-up-Ei von Lancôme vereint je zwei glitzernde Farben für Lippen und Augen. Für den orientalischen Look darf aber vor allem eins nicht fehlen: der Eyeliner. Gut gelingt der

schwarze Strich mit dem Khôl Mineral von L'Oreal. Für den leichten Schimmer auf den Wangen sorgt der Lancôme Kompaktpuder, der gleichzeitig auch Blusher und Bronzer ist . Make-up-Set Warm Keva von Lancôme für 95 Fr. Khôl Mineral von L'Oreal für 20.90 Fr. Poudre Elefant Teint Sunny Manorama von Lancôme für 58 Fr.

Wichtig beim Auftragen von dunklem Lippenstift: Lippen erst mit Liner umranden, damit die Farbe nicht verschmiert. Wers noch intensiver mag, trägt zusätzlich dunklen Gloss auf. Joli Rouge Lippenstifte von Clarins für je 34 Fr. Defining Liner for Lips inkl. Spitzer von Clinique für 26 Fr. Juicy tubes by Nature, Cherry Almond für 33 Fr.


18. August 2008

dramatisch, cool –

beauty 13 sonjas spotlight

für den Herbst

Sonja Hugentobler Zurflüh

Moderedaktorin

Die Sonne strahlt vom Himmel und herrliche 29 Grad Celsius versetzen mich in Ferienstimmung. Ich habe eine Woche am Lago Maggiore vor mir und Lust auf einen neuen Bikini. «Bikini?» fragt mich die Verkäuferin so entsetzt wie die Besitzerin der Molkerei, in der ich im Frühling einst nach einem winterlichen Kastanienjoghurt verlangte.

«Lammfellmäntel verdrängen die Sommerartikel» In den Modegeschäften, wo mittlerweile das ganze Jahr über Ausverkauf ist, wird der Saisonwechsel nach eigenen Gesetzen vollzogen. Dort hat der Winter schon den Sommer abgelöst. Meter für Meter verdrängen Lammfellmäntel und Anoraks die reduzierten Sommerartikel.

Ich will aber nicht nach

Grönland und auch nicht auf die Diavolezza zum GletscherSkilaufen. Deshalb versuche ich mein Glück am Wühltisch, wo Ladenhüter-Bikinis mit Flip-Flops und Strohhüten auf verlorenem Posten kämpfen. Erfolglos: zu gross, zu klein oder die falsche Farbe. Soll ich die Ferien verschieben oder vielleicht doch nach Grönland verreisen? Ich wähle eine dritte Option, lasse die BikiniJagd bleiben und konzentriere mich auf Weihnachtsgeschenke.

SMOKEY EYES und mit dunklem Lidschatten nachfahren. Zum Schluss mit viel Tusche den Wimpern Dichte und Länge verleihen. Flüssig-Make-up von Nivea für 19.90 Fr. Palette 5 Couleurs Iridescentes von Dior für ca. 80 Fr. Define A-Lash Volume Mascara von Maybelline für 17.90 Fr. Crayon Khôl Noir extrême von Clarins für 24 Fr.

Bild: Fotolia

Die dunkel umrahmten Augen sind schon eine Weile im Trend. Jetzt aber wird das Make-up noch einen Tick pathetischer. Für den dramatischen Augenblick ist ein ebenmässiger Teint Voraussetzung. Am besten gelingt dieser mit Flüssig-Makeup. Anschliessend mit schwarzem Eyeliner das Auge umrahmen

Nie ist die Auswahl an Cashmere-Schals und Lammfellmützen grösser als jetzt. So kann ich im Dezember dem Geschenk-Stress gelassen zuschauen. Und wenn es dann im Februar heisst «Schnee bis in die Niederungen», werde ich die Erste sein, die sich nach Bademode erkundigt. Wieso werden eigentlich Osterhasen nicht an Weihnachten feilgeboten?


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auto 15

18. August 2008

Raid Suisse-Paris startet Donnerstag Basel Schon zum 18. Mal setzt

sich am kommenden Donnerstag ein Tross von Oldtimern ab Basel in Richtung Paris in Bewegung. Dieses Jahr sind rund 180 historische Fahrzeuge am Start, darunter 17 Autos die vor 1939 gebaut wurden. Paris soll, wenn auf der 900 km langen Strecke alles gut geht, am Sonntag erreicht werden. www.raid.ch

Wie ein Coupé, einfach mit vier Türen: Jaguar XF. Bild: Jaguar

XF Jaguar schärft die Krallen für die Oberklasse Von Lukas Hasselberg

Alles ist neu: Mit dem XF schneidet Jaguar alte Zöpfe ab und will in der automobilen Champions-League vorne mitspielen. Die Zeiten, in denen Jaguar in der Oberklasse mit Retro-Charme punkten will, sind vorbei. Denn der XF und sein Vorgänger S-Type haben nicht einmal mehr den Namen gemein. Der neue Oberklasse-Jaguar wirkt wie ein Coupé, hat aber vier Türen. Viertü-

rige Coupés liegen seit Mercedes CLS, Maserati Quattroporte, VW Passat CC und in Erwartung von Porsche Panamera voll im Trend. Neben der schicken Optik hat diese Karosserieform einen weiteren Vorteil: Sie beschert dem Jaguar eine perfekte Aerodyna-

mik. Mit einem Luftwiderstandswert (cW) von 0,29 ist der XF der windschnittigste Jaguar den es gibt. Der Nachteil: Im entsprechend flachen Heckabteil mangelt es Menschen ab 1,80 m an Kopffreiheit. Ganghebel fährt herauf Dafür werden die XFInsassen mit Luxus verwöhnt: feinstes Leder, poliertes Aluminium, belüft- und beheizbare Sitze und eine perfekte Geräuschdämmung.

Startet man den Motor, fährt ein Aludrehknopf aus der Mittelkonsole. Mit dem Drive-Selector lässt sich die sanft schaltende SechsgangAutomatik steuern. Der V6-Diesel passt gut zum XF. Er läuft ruhig, bietet aber dennoch genügend Reserven für zügige Überholmanöver. Fazit: Der Jaguar XF ist eine gute Alternative in der Oberklasse, mit der man sich vom vorherrschenden Audi-BM W-MercedesEinerlei abhebt.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Feinste Materialien verwöhnen die Insassen. Der DriveSelector (Konsolenmitte) ist ein Eyecatcher. Bild: Jaguar

Marke/Typ: Jaguar XF 2.7 V6 Premium Luxury Motor/Antrieb: Diesel, 6 Zylinder, 2720 cm3, 207 PS, 435 Nm, Heckantrieb, 6-Gang-Automatik. Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h 8,2 Sekunden, Spitze 229 km/h. Umweltdaten: Testverbrauch 9,2 l/100 km, CO2-Ausstoss 199 g/km, Energieeffizienzkat. D. Karosserie: 4 T., 5 P. LxBxH 4,96 x 1,88 x 1,46 m. Kofferraum 500 Liter.

Ausstattung: 6 Airbags, ESP, kühlender Getränkehalter, Rückfahrkamera, Leder, Soundsystem mit CD/iPod-Anschluss, Bi-Xenon mit Abbiegelicht und Leuchtweitenregulierung, u.a. Preis: Testwagen ab 82 910 Fr., Basispreis 74 900 Fr. Plusminus: Plus – Individualität, Komfort. Minus – Preis, Kopffreiheit. www.jaguar.ch

Suzuki legt den Alto komplett neu auf Safenwil Noch am Genfer Autosalon diesen März gab es den neuen Suzuki Alto erst als Studie. Im kommenden Oktober am Pariser Autosalon präsentieren die Japaner den Kleinwagen nun in Serienreife. Der neue Alto ist kleiner, leichter und hübscher als sein Vorgänger. Mehr ist aber noch nicht bekannt.

Der neue Suzuki Alto. Bild: Suzuki

Hyundai stellt erstes Gas-Hybridauto vor Dietlikon Der koreanische Autobauer Hyundai gibt sich innovativ: Auf Basis des Elantra entsteht das erste Hybridauto mit kombiniertem Gas- und Elektroantrieb. Das Fahrzeug soll laut Hersteller nur 103 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Markteinführung soll 2009 sein – vorerst aber nur in Korea.

Fussballclub eröffnet eigene Tankstelle Bielefeld Der deutsche BundeligaVerein Arminia Bielefeld eröffnet als erster Fussballclub eine eigene Tankstelle. An ihr sollen Clubmitglieder den Sprit einen Cent pro Liter günstiger erhalten und einen Euro pro Autowäsche sparen. Die Tankstelle heisst «12. Mann». (mbo)


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ausgehen konzerte upcoming

MONTAG PARTYS JAZZ, LATIN, WORLD Salsa-Nacht DJ NoĂąo, 21 Uhr, Allegra-Club, Aeschengraben 31 MIX Chillout & Unplugged 17 Uhr, BarRouge, Messeplatz 10

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

AUSSTELLUNGEN Auftritt einer KĂśnigin 09-17 Uhr, Botanischer Garten der Universität Basel, SchĂśnbeinstrasse 6 Fernand LĂŠger: Paris – New York 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen GĂźnter Grass – Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen MonograďŹ sche Ausstellung zu GĂźnter Grass, 11-17 Uhr, Forum WĂźrth Arlesheim, Dornwydenweg 11, Arlesheim Michael Thompson Basel – Photographie Naked nature black & white, 12-19 Uhr, Galerie Pep & No Name, Unterer Heuberg 2 Auf den Spuren der jĂźdischen Landgemeinden im Aargau 14-17 Uhr, JĂźdisches Museum der Schweiz, Kornhausgasse 8 GrĂźnde & Essenzen Barbara Maria Meyer und

Markus Gadient, 08-18 Uhr, Kantonale Psychiatrische Klinik, Bienentalstrasse 7, Liestal In die Pedale fertig los Sonderausstellung ßber historische Tretautos, 10-18 Uhr, Puppenhausmuseum, Steinenvorstadt 1 Puppen, Drachen, Roboter – Spielzeug aus Japan 11-17 Uhr, Spielzeugmuseum, Baselstrasse 34, Riehen Bilderausstellung – Arif Sevinc Einblick in die Geschichte der Kurdinnen und Kurden, 10-00 Uhr, Union, Klybeckstrasse 95

ORANGECINEMA MĂźnsterplatz, Basel

Into the Wild Mo 21:10 | Edf

OPEN AIR KINO The Bucket List

KomĂśdie/Drama; USA (2007); Regie: Rob Reiner

JAZZ, LATIN, WORLD Salsaloca DJ Samy, 21 Uhr, Kuppel, Binningerstrasse 14 Tango Mittagsmilonga DJ Martin, 12 Uhr, Tanzpalast, GĂźterstrasse 82 Tango 22 Uhr, Templum-Bar, Steinenring 60

KONZERTE JAZZ, LATIN, WORLD Cargowanserai World, 21 Uhr, Cargo-Bar, St. Johanns-Rheinweg 46 KLASSIK Junge Philharmonie KĂśln 20 Uhr, Offene Kirche Elisabethen, Elisabethenstrasse 10

Alle Openair-KinoProgramme auf

Au Château, DelÊmont

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The Bucket List Mo 21:15 | D

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Workshop FotograďŹ e: Bildgestaltung 15.30 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Präsentation Galvanic Spa II 19 Uhr, Harmini Vo, Salmenstrasse 14, Birsfelden Textil Technik Design Funktion FĂźhrung in der Ausstellung ÂŤTextilÂť mit Ursula Klingelfuss, 12.30 Uhr, Museum der Kulturen, MĂźnsterplatz 20 Circus Monti 20.15 Uhr, Rosentalanlage, Messeplatz

AUSSTELLUNGEN Teatro amazĂ´nico FotograďŹ en von Beat Presser, 14-18 Uhr, Brasilea, Westquaistrasse 39 Philippe Krauer: Portraits imaginaires Fotoausstellung, 09-19 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Project Sarah Morris – Black Beetle 10-18 Uhr,

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Fßr eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | Š Cinergy.ch

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18. August 2008

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Steinenvorstadt 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor 14:30 | D 17:30 Mo 20:45 | Edf

The Dark Knight

Di/Mi 20:30 (Vorpremiere) | Edf

2 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 14:00 | D 10/13 J. 17:15 Mo/Di 20:30 | Edf 10/13 J.

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor Mi 20:30 | Edf

ELDORADO

Steinenvorstadt 67 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 Mamma Mia! The Movie

14:15 17:45 20:15 | Edf 7/10 J.

2 Bienvenue chez les Ch‘tis

14:45 17:15 20:00 | Fd 8/11 J.

KULT.KINO ATELIER

Theaterstr. 7 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Once

14:30 | Edf 12 J.

Actrices

16:15 | Fd 16 J.

J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster 18:30 20:50 | Fd 13 J.

Salonica

Mo 12:15 | Odf

2 XXY

15:15 19:15 Mo 12:15 | Odf 15 J.

Shotgun Stories

17:15 21:15 | Edf 16 J.

3 Vi på Saltkråkan 14:45 | D 6 J.

Bienvenue chez les Ch‘tis

16:30 18:45 21:00 | Fd 11 J.

KULT.KINO CAMERA

Rebgasse 1 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Bergauf, Bergab

15:15 19:15 | CH 10 J.

La maison jaune

17:15 21:15 | Odf 13 J.

2 Welthund

15:00 19:00 | CH 13 J.

Nur ein Sommer 17:00 21:00 | D 13 J.

KULT.KINO CLUB

Marktplatz 34 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Mongole

15:15 18:00 20:45 | Odf 15 J.

KULT.KINO MOVIE

Clarastr. 2 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Miss Pettigrew Lives for a Day 16:30 | Edf

In Bruges

18:50 21:15 | Edf 15 J.

PATHE KÜCHLIN

Steinenvorstadt 55 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor 14:00 17:00 20:00 | Edf 10/13 J.

2 Kung Fu Panda

13:30 16:00 | D 3/6 J.

The Incredible Hulk

18:30 21:15 | Edf 11/14 J.

3 Freche Mädchen 14:30 | D 9/12 J.

The Dark Knight

Di 20:30 (Cine Club Pathe Card Vorpremiere) Mi 20:30 (Vorpremiere) | Edf

6 Superhero Movie

13:30 16:00 | D 9/12 J. 18:30 21:00 | Edf 9/12 J.

7 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian

13:45 17:15 20:45 | D 10/13 J.

8 The Nanny Diaries

14:45 17:30 Mo/Mi 20:15 | Edf 8/11 J.

Tropic Thunder Di 20:30 | Edf

PLAZA

Steinentorstr. 8 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.)

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor

14:30 17:30 20:30 | D 10/13 J.

REX

Steinenvorstadt 16 | 0900 556 789 (1.10 Min./Anr.) | www.kitag.com

LANDKINO BASELLAND

Poststr. 2 | 061 921 14 13 | www.stadtkinobasel.ch

Sommerpause Bis 21. August

ORIS

Kanonengasse 15 | 061 921 10 22 | www.oris-liestal.ch

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor 20:15 | D 11/14 J.

The Chronicles of Narnia: Prince Caspian Mi 14:30 | D 10/13 J.

SPUTNIK

Poststr. 2 | 061 921 14 17 | www.palazzo.ch

Welthund 20:15 | CH 10/13 J.

1 Kung Fu Panda

4 Star Wars: The Clone Wars

14:30 17:45 | D 8/11 J. Mo 20:30 | Edf 8/11 J.

The Dark Knight

Di 20:30 (Ciné Club Pathé Night Vorpremiere) Mi 20:30 (Vorpremiere) | D

5 Mamma Mia! The Movie 14:00 17:15 Mo 20:00 | D 7/10 J.

Note Bienvenue chez les Ch‘tis 4.37 Mamma Mia! The Movie 4.33 XXY 4.25 Kung Fu Panda 4.13 La Misma Luna 4.10 Into the Wild 4.07 J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster 4.07 8. Shine a Light - The Rolling Stones in Concert 4.05 9. Rusalka - Mermaid 4.00 10. The Bank Job 4.00 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

14:15 | D 3/6 J.

The Nanny Diaries 17:00 20:00 | D 8/11 J.

2 The Bank Job

17:15 20:15 Mo/Di 14:45 | D 12/15 J.

PATHÉ BASEL KINOPROGRAMM

Die Drachenjäger

VOM 14. AUGUST BIS 20. AUGUST 2008 0900 00 40 40 (CHF 0.50/min)

Mi 14:45 | D 5/8 J.

STUDIO CENTRAL

Gerbergasse 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.)

THE DARK KNIGHT

Dauer 2:32; mit Christian Bale, Heath Ledger D & Edf Di 20.30 Ciné Club Pathé Card Nights D & Edf Mi 20.30 Öffentliche Vorpremiere

Mamma Mia! The Movie

14:00 18:00 20:45 | Edf 7/10 J.

The Bank Job

17:30 20:30 | Edf 12/15 J.

top rating

LIESTAL

THE MUMMY: TOMB OF THE DRAGON EMPEROR

FRICK

Dauer 1:52, ab 13/10 J.; mit Brendan Fraser, Jet Li Edf 14.00/17.00/20.00 + Fr/Sa 23.00 + So 11.15

FRICKS MONTI

Kaistenbergstr. 5 | 062 871 04 44 | www.fricks-monti.ch

The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor

Mo 20:15 Mi 15:00 | D 10/12 J.

The Dark Knight

Mi 20:30 (NAB Moviecard Night) | D 10/12 J.

THE NANNY DIARIES

Kino Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

>>> www.punkt.ch

Anzeige

Dauer 1:44, ab 11/8 J.; mit Scarlett Johansson Edf 14.45/17.30/20.15(Ausser Di) + Fr/Sa 23.00 + So 11.45

SUPERHERO MOVIE

Dauer 1:25, ab 12/9 Jahren; mit Leslie Nielsen D 13.30/16.00 + Fr/Sa 23.30 + So 11.00 Edf 18.30/21.00

STAR WARS: THE CLONE WARS

Dauer 1:38; D 14.30/17.45 + So 11.45 Edf 20.30(Ausser Di/Mi)

THE BANK JOB

Dauer 1:52, ab 15/12 Jahren; mit Jason Statham Edf 17.30/20.30 + Fr/Sa 23.30

THE MUMMY: TOMB OF THE DRAGON EMPEROR Dauer 1:52, ab 13/10 J.; mit Brendan Fraser, Jet Li D 14.30/17.30/20.30

TICKETS & WEITERE FILME: www.pathe.ch/basel PATHÉ KÜCHLIN, ELDORADO & PLAZA

Das grösste Schweizer Kino-Portal www.cineman.ch

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 20.8.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


18

tv-programm olympick

18. August 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

21:50 | SF1 | 10vor10

20:15 | Arte | Traumhafte Küsten

19:00 | EuSp | Turmspringen

19:00 ZDF SF1 19:25 ZDF SF1 19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 ARD Sat.1 ORF1 21:45 ARD ZDF ORF1 21:50 SF1 22:15 ARD SF1 22:25 3sat 23:45 ZDF 23:50 SF1

19:00 19:10 19:30 20:15

19:00 19:10 19:30 19:45

Das Beste von Olympia live 08:05 ZDF Tischtennis 08:10 ORF1 Segeln, Rad, Synchronschwimmen 09:05 ZDF Wasserball, Kanu 10:05 ZDF Rad (F), Tischtennis 12:05 ZDF Turnen, Fussball 12:00 SF2 Kunstturnen (F), Leichtathletik (F), Reiten (F) 12:15 ORF1 Leichtathletik 13:05 ZDF Reiten, Gewichtheben (F), Handball, Tischtennis (F) 14:05 ZDF Beachvolleyball 16:05 ZDF Hürdenlauf (F), Fussball (HF), Tischtennis (F), Basketball

tvtipps

20:15 | Sat.1 | Das Netz Thriller USA 1995; Regie: Irwin Winkler; mit: Sandra Bullock, Jeremy Northam

Angela (Sandra Bullock) ist Computerspezialistin und deckt die kriminellen Machenschaften auf, die hinter einem Anti-Hacker-Programm stecken. Damit macht sie die übermächtigen Gegner auf sich aufmerksam. Diese setzen nun einen Killer auf Angela. Ihre Identität wird gelöscht und einsam kämpft sie um ihre Zukunft...

Das Aussetzen des Nilbarsches im Viktoriasee brachte das Ökosystem des afrikanischen Gewässers durcheinander und ein ganzes Land aus dem Gleichgewicht. Während russische Piloten Fischfilets aus Tansania nach Europa und Japan fliegen, leiden Millionen Menschen Hunger. Der Dokumentarfilm wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

TV-Programm >>> www.punkt.ch

ARD 3sat 21:00 ARD 3sat 21:05 SF1 21:30 3sat 22:20 SF1 22:30 SWR 23:05 SF2 Sat.1 23:20 SF1

Die Bergamotte Galileo Das Magazin Traumhafte Küsten Die Okinawa-Inseln 1/10 Der Berg der Haie KGB in Deutschland Duelle Kohl–Strauss Wer hat Angst vorm bösen Wolf? DOK: Kriminalfälle – Wenn Frauen töten 7/7 hitec Die Saubermacher DOK: Zwischen Schule und Knast betrifft Darwins Alptraum Focus TV-Reportage Von Liebe, Sex und anderen Katastrophen Die Mutter der Prinzessin

EuSp ORF1 EuSp DSF

20:00 StTV SF2 20:15 ZDF DSF 20:30 EuSp 20:45 EuSp SF2 22:00 EuSp 22:15 DSF 22:20 SF2 22:45 DSF 23:00 EuSp 00:00 EuSp

Turmspringen Olympia Olympia Studio Tag 10 Olympische Spiele Hattrick: 2. Bundesliga Vorbericht 1. Spieltag Challenge League Peking aktuell Olympia-Magazin Olympia Highlights Hattrick: 2. Bundesliga Olympische Spiele Leichtathletik Olympia Peking lounge OlympiaTalk mit Highlights Turnen Olympia Aktuell Live Peking aktuell OlympiaMagazin Premier League Olympische Spiele Fussball Olympia

ARD

ORF 1

PRO 7

18:40 19:00 19:25 19:30 19:55 20:00

18:00 18:25 18:55 19:50 19:55 20:00 20:15

18:20 Die Simpsons 18:45 Scrubs Seine Geschichte 19:10 Olympische Sommerspiele 2008 Peking Olympia Studio Tag 10 20:00 ZIB 20 20:15 C.S.I. Miami Mörder auf Kreuzfahrt 21:00 C.S.I. Miami Big Brother 21:45 ZIB Flash 21:50 Men in Trees Schlammschlacht 22:35 The Closer Auf der Flucht 23:20 Las Vegas Traumatisiert 00:00 ZIB 24 00:20 Ghost Whisperer

18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons Die Kugel der Isis 18:40 Die Simpsons Die Gefahr, erwischt zu werden 19:10 Galileo 20:15 Moonlight Dornröschen 21:15 EUReKA – Die geheime Stadt Voll blöd 22:15 24 00:00 Uhr – 01:00 Uhr 23:15 24 01:00 Uhr – 02:00 Uhr 00:10 24 02:00 Uhr – 03:00 Uhr 01:00 Moonlight Dornröschen

21:05

21:50 22:15 22:20

23:50 Dokumentarfilm F/A/B 2004

Arte Pro7 Sat.1 Arte

SF 1

23:20

23:05 | SF2 | Darwins Alptraum

heute Schweiz aktuell WISO Börse Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo Tagesschau Nachrichten ZIB 20 Report Mainz heute-journal ZIB Flash 10vor10 Tagesthemen Meteo Bühler Begegnungen heute nacht Tagesschau

glanz & gloria Schweiz aktuell Börse Tagesschau Meteo bsuech in Blatten im Lötschental DOK: Kriminalfälle – Wenn Frauen töten Frauen hinter Gittern 7/7 10vor10 Meteo DOK: Zwischen Schule und Knast Wenn Jugendliche ausrasten Von Liebe, Sex ... Die Mutter der Prinzessin Tagesschau

21:00 21:45 22:15 22:43 22:45

00:10

Verbotene Liebe Marienhof Grossstadtrevier Das Wetter Börse im Ersten Tagesschau Der Berg der Haie Die Kokosinsel vor Costa Rica Duelle Helmut Kohl gegen Josef Strauss Report Mainz Tagesthemen Das Wetter Alles Lüge – Auf der Suche nach Rio Reiser (D ’07) Drama mit Mark Herloff, Jana Pallaske Nachtmagazin

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT.1

18:20 Der Job Die lieben Kollegen 18:45 O.C. California Schlaflos 19:30 King of Queens Der geborgte Job 20:00 Peking aktuell Olympia-Magazin 20:45 Peking lounge Olympia-Talk; Gäste: Bernhard Russi, Benedikt Weibel 22:20 Peking aktuell Olympia-Magazin 23:05 Delikatessen: Darwins Alptraum Die Folgen der Globalisierung 00:55 Heroes Ausgelöscht

18:05 SOKO 5113 Ritt in den Tod 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 WISO 20:15 XXIX. Olympische Sommerspiele Peking 2008 Olympia Highlights 21:45 heute-journal 22:12 Wetter 22:15 Liberty Stands Still – Im Visier des Mörders (CDN/D 2001) Thriller mit Linda Fiorentino, Wesley Snipes, Oliver Platt 23:45 heute nacht 00:00 Reconstruction (DK 2003) Drama

18:30 Konkret Das Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Schön, dass es dich gibt (D/A 2005) Romanze von Reinhard Schwabenitzky mit Elfi Eschke, Heio von Stetten, Michael Niavarani 21:50 Seitenblicke Spezial 22:00 ZIB 2 22:30 Kulturmontag mit art.genossen 00:00 Berliner Reigen (D 2006) Erotik

18:00 Lenssen & Partner 18:30 K 11 – Kommissare im Einsatz 19:30 Das Magazin 20:00 Nachrichten 20:15 Das Netz (USA 1995) Thriller von Irwin Winkler mit Sandra Bullock, Jeremy Northam, Dennis Miller 22:35 Toto & Harry 23:05 Focus TV-Reportage Auf Piratenjagd?! Die «Emden» im gefährlichen Einsatz am Horn von Afrika 23:25 Nip/Tuck Reefer 00:35 Das Netz (USA 1995) Thriller


tv-programm 19

18. August 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | K1 | Der Guru

21:50 | ORF1 | Men in Trees

21:15 | RTL2 | Der Bluff

20:15 K1

19:05 RTL 19:30 SF2 19:40 RTL

19:00 RTL2 Sat.1 Vox 19:25 K1 19:50 Vox 20:00 SF1

Sat.1 SWR ORF2 RTL 21:00 Arte 22:15 ZDF 22:45 ARD 23:15 SWR

Der Guru (USA 1998) KomĂśdie mit Eddie Murphy, Jeff Goldblum Das Netz (USA ’95) Thriller mit Sandra Bullock Nora Roberts – TĂśdliche Flammen (CDN/USA 2007) Drama SchĂśn, dass es dich gibt (D/A 2005) Romanze mit ElďŹ Eschke Lattenknaller – Männer wie wir (D 2003) KomĂśdie Der alte Mann und das Kind (F 1967) Drama Liberty Stands Still (CDN/D 2001) Thriller mit Wesley Snipes Alles LĂźge – Auf der Suche nach Rio Reiser (D 2007) Drama Der Clou (USA ’71) KomĂśdie mit R. Redford

20:15 Pro7 21:15 Pro7 21:50 ORF1 22:00 22:15 22:30 22:35 23:00 23:15 23:20 23:30 23:35 00:00 00:10 00:20

MTV Pro7 MTV K1 MTV Pro7 ORF1 K1 Sat.1 MTV Pro7 ORF1

Alles was zählt King of Queens Gute Zeiten, schlechte Zeiten Moonlight DornrÜschen EUReKA Voll blÜd Men in Trees Schlammschlacht South Park 24 00:00 Uhr – 01:00 Uhr American Dad Charmed Machtlos Drawn Together 24 01:00 Uhr – 02:00 Uhr Las Vegas Traumatisiert Buffy Wut Nip/Tuck Reefer South Park 24 02:00 Uhr – 03:00 Uhr Ghost Whisperer Der Sammler

20:15 RTL2 3+ 21:15 RTL2 21:25 21:50 22:00 22:10 22:35 23:15 23:30 00:05

3+ ORF2 SWR RTL SRTL Sat.1 RTL2 SRTL RTL SF1

Schau dich schlau! K 11 Das perfekte Dinner Achtung Kontrolle! Unter Volldampf bsuech in Blatten im LÜtschental (Oberwallis) Die 2000er 2006 Bauer, ledig, sucht... Der Bluff Vom Poeten zum Gangsta-Rapper Bauer, ledig, sucht... Seitenblicke Spezial Sag die Wahrheit Extra – Das Magazin voll total Toto & Harry Cheaters T.V. Kaiser 30 Minuten Deutschland nachtwach Telefon-Talk

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv Das Magazin 18:30 Exclusiv Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Lattenknaller – Männer wie wir (D 2003) KomÜdie mit Maximilian Brßckner, Lisa Maria Potthoff, Saskia Vester 22:10 Extra Das Magazin 23:30 30 Minuten Deutschland 00:00 Nachtjournal 00:35 10 vor 11 01:00 Lattenknaller – Männer wie wir (D 2003) KomÜdie

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:15 Der Guru (USA ’98) KomÜdie von Stephen Herek mit Eddie Murphy, Jeff Goldblum, Kelly Preston 22:35 Charmed – Zauberhafte Hexen Machtlos 23:30 Buffy – Im Bann der Dämonen Wut 00:25 Angel – Jäger der Finsternis Reise durch die Zeit 01:21 Late News

19:00 Die Bergamotte Kalabriens grßnes Gold 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Traumhafte Kßsten Die Okinawa-Inseln 1/10 21:00 Der alte Mann und das Kind (F 1969) Drama von Claude Berri mit Michel Simon 22:25 Happy Birthday Jazz in Marciac 23:25 Zhao & Yang – Die Unbeirrbaren 01:00 Emmanuelle (F 1973) Erotik mit Sylvia Kristel

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Verwechslungsopfer 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Fette Beute 18:35 CSI – Las Vegas Eisiger Tod 19:25 CSI – Las Vegas Tod im Tempel 20:15 Bauer, ledig, sucht... 21:25 Bauer, ledig, sucht... 22:35 Navy CIS Das Duell 23:25 SwissQuiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Cheryls grosser Fehltritt 18:30 Immer wieder Jim Jim als Hebamme 19:00 Schau dich schlau! 20:00 News 20:15 Die 2000er – The Pop Years Das Jahr 2006 21:15 Der Bluff Vom Poeten zum Gangsta-Rapper 23:15 Cheaters Beim Fremdgehen erwischt! 00:10 News 00:25 Akte Mord Das Testament/ Spur Nummer 16

18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner Tag 1: Armin/Essen 19:50 Unter Volldampf Tag 1: Restaurant Die Godesburg/ Bonn 20:15 CSI:NY Nachspiel 21:10 Criminal Intent – Verbrechen im Visier Die Spur des Bären 22:05 Shark Rotlicht 23:00 The District – Einsatz in Washington Schatten der Vergangenheit 00:00 Nachrichten 00:20 Criminal Intent 01:15 Shark

18:00 Rauskommen Und draussen bleiben? 18:30 nano 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 KGB in Deutschland Romeos und Residenten 21:00 Wer hat Angst vorm bĂśsen Wolf? WĂślfe in Brandenburg 21:30 hitec Die Saubermacher 22:00 ZIB 2 22:25 BĂźhler Begegnungen Mit Peter VoĂ&#x; 23:10 kulturplatz extra 23:30 Floh! (CH 2005) KurzďŹ lm

15:20 Broken Trail (USA 2006) Western von Walter Hill mit Robert Duvall 18:25 Der Bodyguard – Fßr das Leben des Feindes (USA 2006) Action von Gerry Lively mit Til Schweiger 20:00 Beneath (USA 2007) Thriller von Dagen Merrill mit Nora Zehetner 21:25 Apocalypto (USA 2006) Action von Mel Gibson mit Rudy Youngblood 23:45 Der Fluch der Betsy Bell (USA 2004) Horror



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rätsel rätsel

13 20

4. Februar 2008 18. August 2008

Wir suchen: BEGRIFFE, DIE «LICHT» BEINHALTEN

diewand

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND HAFTPFLICHT an die 970.

Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

3950

FRANKEN

Gibt es den iPod Shuffle auch in anderen Farben als rot? A Ja B Nein Per SMS Schicken Sie PREISFRAGE gefolgt von Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer Adresse an die 970 (CHF 1.50/SMS). Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http:// wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH51516 Teilnahmeschluss ist der 24. August 2008 24.00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort wird der Preis verlost.

Das Spiel wird bis 24. August 2008 um 24.00 Uhr gespielt. Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. Auflösungen werden in der Folgewoche publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Max. 100 Teilnahmen/Kalendertag.

Supertipp: Um täglich einen Tipp zu erhalten, senden Sie START HINT an 970 (CHF 0.70/SMS)

Zu gewinnen:

preisfrage

Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage).

Dank dem Speicher von 2 GB können Sie bis zu 5000 Songs auf das Leichtgewicht laden! Dank des Clips lässt sich der iPod shuffle praktisch überall befestigen – am T-Shirt, am Hemdkragen oder an der Hosentasche. entasche. Dank dem mitgelieferten n Dock können Sie Ihren iPod Shuffle ganz einfach laden und synchronisieren. Mit der iTunesFunktion «automatisch füllen» erleben Sie Ihre Musik nach jedem Synchronisieren neu!

Zu gewinnen:

iPOD SHUFFLE 2GB

Sudoku leicht

6

im Wert von

109 FRANKEN

8 1 3

5

2

7

1 9

6 2 4

5

7

8

7

9

6 1 3 9 7

8

3 2

1

7 9 2

Kreuzworträtsel Die Reiselust packt auch den CharminBär. Dieser ist mit einer grossen Sommerpromotion noch bis Oktober auf grosser Reise und hat tolle Gewinne im Gepäck. Charmin soft & fresh sind die idealen Begleiter für unterwegs. Die feuchten Toilettentücher sorgen für unübertroffene Sauberkeit und ein herrlich frisches Gefühl. Charmin feuchte Toilettentücher gibt es auch mit Kamille (soft & care) der Aloe (soft & fresh).

Täglich 50 Fr. zu gewinnen oder diese Woche

1 x EIN CHARMINKOFFERSET

(Trolley, Beautycase und Laptoptasche) im Wert von

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Per SMS Schicken Sie PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse per SMS an die 970 (CHF 1.–/SMS). Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf). Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute, 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschl. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 14.08.: SAFRAN

Gewinnerin vom 14.08. (50 Franken): Bernadette Hofstetter, Luzern


comic 21

18. August 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Distanzieren Sie sich von Freunden, von denen Sie das Gefühl haben, dass sie Ihnen in schwierigen Situationen nicht den Rücken stärken.

Fische 19.2.–20.3.

Verzeihen Sie einem Freund, wenn er Sie in letzter Zeit des Öfteren enttäuscht hat. Er hat es nicht so gemeint und bereut sein Verhalten.

Widder 21.3.–20.4.

Schlagen Sie Ihrem Partner einen Kompromiss vor, wenn er Sie heute mit einer Diskussion überrascht und hören Sie sich an, was er zu sagen hat.

Stier 21.4.–20.5.

Wissen Sie nicht recht, was Ihnen Ihre Gefühle im Moment mitteilen wollen? Ziehen Sie sich – falls nötig – in eine ruhige Ecke zurück.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Beginnen Sie Pläne zu schmieden für Ihre nächsten Ferien und überlegen Sie sich, wer diesmal eine angenehme Reisebegleitung wäre.

Krebs 22.6.–22.7.

Bringen Sie einem langjährigen Arbeitskollegen Verständnis entgegen. Er befindet sich in einer schwierigen Lagen und weiss nicht weiter.

Löwe 23.7.–23.8.

Teilen Sie Ihrem Partner Ihre bislang unerfüllten Bedürfnisse ruhig mit. Wenn er sie nicht kennt, kann er sie auch nicht erfüllen oder berücksichtigen.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Sie sollten sich heute bei der Arbeit keine Patzer leisten. Mit Ihrer Konzentrationsfähigkeit wird Ihnen dies aber nicht speziell schwer fallen.

Waage 24.9.–23.10.

Meiden Sie heute Arbeitskollegen, die schlecht gelaunt sind. Es könnte zu einer unschönen Diskussion mit ungewollten Folgen kommen.

Skorpion 24.10.–22.11.

Legen Sie sich einen Finanzplan zu, der Ihre nächsten Monate in finanzieller Hinsicht regelt. Damit haben Sie eine Sorge weniger im Alltag.

Schütze 23.11.–22.12.

Passen Sie sich heute der Arbeitsgeschwindigkeit Ihres Chefs an. Dem Haussegen zuliebe sollten Sie Konkurrenzspielchen mit ihm unterlassen.

Steinbock 23.12.–20.1

Mit Ihren sportlichen Fähigkeiten wird es ein Leichtes sein, einen Wettkampf zu gewinnen, für den Sie sich vor einer Weile angemeldet haben.


22

wetter

18. August 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 13°/25°

Basel 13°/26°

St.Gallen 13°/22°

Zürich 12°/26° Luzern 14°/26° Bern 11°/25°

Fribourg 11°/25°

Genève 13°/26°

Altdorf 14°/26°

Chur 14°/27°

Sion 13°/27° Lugano 16°/24°

Prognose: Meist sonniges und angenehm warmes Sommerwetter, über den Bergen am Nachmittag ein paar harmlose Quellwolken.

Aussicht

Di

Mi

Do

Fr

16°/24°

15°/19°

11°/24°

14°/23°

Basel Birs Bodensee Doubs Rhein Basel Rhein Kaiseraugst

16°/25°

16°/26°

16°/27°

17°/24°

Süden

Sonnenaufgang: 6:26 Uhr Sonnenuntergang: 20:32 Uhr

15 Sep

24 Aug

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Rom

schön

31°

Wien

schön

24°

Paris

Regenschauer

22°

Nizza

schön

28°

Gran Canaria

schön

23°

Havanna

Regenschauer

29°

London

Regenschauer

20°

Athen

schön

36°

Bangkok

Regenschauer

34°

Kreta

schön

39°

Mallorca

sonnig

26°

Berlin

Regenschauer

23°

Rio de Janeiro schön

31°

New York

schön

29°

Los Angeles

schön

21°

Stockholm

Regenschauer

16°

Sydney

schön

16°

Tunis

schön

33°

Badewetter

Wasser 20° 21° 19° 20° 20°

Für gutes Wetter: Roter Abendhimmel Fernsicht schlecht Morgennebel fällt Reichlich Morgentau Rauch steigt senkrecht empor Schwalben fliegen hoch

29 Sep

Mondaufgang: 21:01 Uhr Monduntergang: 8:06 Uhr

Region heute

Ausflugtipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps etwa mit folgenden Features:

29°

Wind Var 5-10 km/h W 5-10 km/h

UV Index hoch hoch hoch hoch hoch

Bauernregeln

Mondphasen 7 Sep

sonnig

Allgemeine Lage: Vor einem Tief über Irland strömt aus Südwesten warme und trockene Luft heran.

Basel

30 Aug

Barcelona

Mariastein Ruine Dorneck Sissacher Flueh

Basel 13°/26° Arlesheim 13°/26° Reinach 13°/26°

Laufen 12°/26°

Liestal 12°/26° Sissach 13°/26°

Waldenburg 11°/24°

12°/25° 12°/25° 10°/23°

Für schlechtes Wetter: Gelber Abendhimmel Fernsicht gut Morgennebel steigt Wenig Morgentau Rauch steigt nicht senkrecht empor Schwalben fliegen niedrig

Online-Wetter Schnee, Regen oder Sonnenschein. Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features: • Regionale und internationale Vorhersagen • Prognosen für das nächste und übernächste Wochenende • Niederschlagsradar und Satellitenbilder >>> www.punkt.ch


«Ich bin in der Form meines Lebens.» Triathlet Sven Riederer, der am Dienstag zu den Medaillen-Anwärtern gehört.

18. August 2008

pluspunktdes wochenendes

Der amerikanische Überschwimmer Michael Phelps in Peking – ein goldenes Märchen in acht Teilen. Bild: Keystone

Star «Bin der erste Phelps, nicht der zweite Spitz» Achtmal Gold an denselben Spielen: Michael Phelps (23) brach den Rekord von Mark Spitz, ist der Superstar von Olympia 2008. Sie haben hier Grösseres geleistet als Mark Spitz vor 36 Jahren in München. Sind Ihre Leistungen und Rekorde für die Ewigkeit? Michael Phelps: Ganz sicher nicht. Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Das wird auch mit meinen Bestleistungen passieren. Ausserdem habe ich immer gesagt, dass ich der erste Phelps und nicht der zweite Spitz sein will. Ich bin der Meinung, dass auch die Leistung von Spitz immer als wunderbar gelten wird. Können Sie uns sagen, wie viele Male Sie in Peking auf Doping kontrolliert worden sind?

Ich wurde in Peking in fast jeder Morgen- und Abendsession getestet. Schon in den Vorbereitungslagern in Singapur und in Kalifornien kamen die Kontrolleure regelmässig vorbei.

EIN REKORD FEHLT 14 Olympia-Goldmedaillen, davon acht an denselben Spielen, hat vor Phelps niemand geschafft. Ein Rekord fehlt ihm aber noch: jener der meisten Olympia-Medaillen: Der Amerikaner hat bisher 16 erobert, die Turnerin Larissa Latynina (Russ) zwischen 1956 und 1964 sogar 18.

Seit den US-Trials Anfang Juli absolvierte ich wohl an die 40 Tests. Die Acht gilt in China als Glückszahl. Sie haben acht Goldmedaillen gewonnen. Ist das nun auch Ihre Glückszahl? Ja, schon. Vielleicht musste es einfach so kommen. Doch es geht keineswegs nur um Glück. Es musste einfach alles stimmen, damit alles so kam, wie es kommen musste. Sie beabsichtigen, bis zu Olympia 2012 in London weiterzumachen. Welches sind Ihre nächsten Ziele? Die Weltmeisterschaften nächstes Jahr. Meine Mutter will nach Rom und hat mir gesagt, ich solle schauen, dass ich es ins Team schaffe. Ich habe keine Angst, dass ich für die nächsten vier Jahre nicht Ziele finden würde. (si)

Mit 9,69 Sekunden zauberte der Jamaikaner Usain Bolt am Samstag einen fabelhaften 100-m-Weltrekord auf die Bahn von Peking. Da er schon weit vor der Ziellinie jubelte und beim Sprint ein Schuhbändel fast aufging, sind viele Experten überzeugt, dass er diese Zeit noch weiter drücken kann. Vielleicht ist das ja in der Schweiz der Fall. Denn der 22-Jährige startet am 29. August bei «Weltklasse Zürich», wo er unter anderem auf Ex-Weltrekordhalter und Landsmann Asafa Powell trifft. Und vier Tage später greift Bolt auch bei der Athletissima in Lausanne an. Dort allerdings im 200-m-Rennen, das er in Peking noch gewinnen will. Schliesslich hält er mit 19,67 die Jahresweltbestzeit.

minuspunktdes wochenendes Olympia und Matthew Emmons, das ist ein Drama. Nach 129 von 130 Schüssen liegt der Amerikaner klar in Führung. Gold scheint ihm sicher. Doch dann der letzte Schuss. Nur 4,4 steht auf der Anzeigetafel, der mit Abstand schlechteste Schuss aller Finalisten – Rang 4. War er zu nervös? Grund dazu hatte er. Denn auch vor vier Jahren lag Emmons vor dem letzten Schuss in Front. Dann zielte er auf die falsche Scheibe: Platz 8 und viel Frust statt Jubel über Gold. Gestern hatte Emmons eine simple Erklärung für sein Versagen. Der Schuss hatte sich zu früh gelöst. «Ich gab zu viel Druck», sagte der 27-Jährige. Der Abzug seiner Olympia-Waffe ist 15-mal empfindlicher als der eines Jagdgewehrs. (si)


24

olympia

38-Jährige gewinnt den Frauen-Marathon Leichtathletik Überraschung im Marathon der Frauen. Die bereits 38-jährige Rumänin Constantina Tomescu-Dita siegte in 2:26:44 Stunden überlegen. Bei Kilometer 30, wo gemäss Aussagen vieler Experten der Marathon erst beginnt, erschien die Mutter eines 13-jährigen Sohnes bereits mit 57 Sekunden Vorsprung. Statt des erwarteten Einbruchs folgte aber eine Demonstration der ehemaligen Handballerin. Bitter verlief der Tag für Weltrekordhalterin Paula Radcliffe. Die Britin wurde von Krämpfen geplagt und musste kurz vor dem Ziel noch Stopps für Dehnungsübungen einlegen: fast sechs Minuten Rückstand, Rang 23.

Constantina Tomescu-Dita (38): Alter schützt vor Gold nicht. Bild: Keystone

Positive Probe wegen Impotenz-Medikament Baseball Der gesperrte Taiwanese

Chang Tai-Shan hat in seinem Dopingfall die Fakten veröffentlicht. Er leide seit Jahren unter Impotenz. Deshalb habe der Sportler zu (im Wettkampf) unerlaubten Medikamenten gegriffen. Er entschuldigte sich beim Verband dafür, dass er das Image der Olympia-Equipe angekratzt habe.

Bierlaune – Quintett musste heimreisen Schwimmen Im Becken sind Stefan

Nystrand, Petter Stymne, Simon Sjödin, Christoffer Wikström und Marcus Piehl nie aufgefallen. Dafür aber im Tennisstadion. Sie unterstützten ihre Landsleute Aspelin/ Johansson gegen Federer/Wawrinka lautstark, wurden aber von einem Funktionär entdeckt, wie sie unweit vom schwedischen Königspaar ein Bier in der Hand hielten. Das Quintett wurde kurzerhand nach Hause geschickt. (si)

18. August 2008

Vergoldete Stars nach dem

Von Andy Maschek

Olympia-Gold ist die Krönung einer Karriere. In Peking jubeln auch die Top-Stars ausgelassen und manchmal laut schreiend. Die Tennisspieler Roger Federer und Rafael Nadal. Goldschwimmer Michael Phelps. Sprint-Rakete Usain Bolt. Sie haben an diesem Wochenende brilliert. Phelps eroberte in Peking bei acht Starts acht Goldmedaillen, schwamm in die Rekordbücher. Und er kassiert von Ausrüster Speedo eine Million Dollar, weil er US-Landsmann Mark Spitz übertraf, der 1972 in München siebenmal Gold gewonnen hatte. Bolt machte über 100 m seine Gegner zu Statisten. Die Zuschauer glaubten zu träumen, als er sich ihnen weit vor dem Ziel zuwandte. Er lief die letzten 20 Meter nur noch aus – und siegte in Weltrekordzeit (9,69). Nadal fegte im Final den Chilenen Gonzalez vom Platz, gewann als erster Mann das Triple Paris/ Wimbledon/Olympia. Und er löst heute Federer an der Weltranglistenspitze ab.

Federer gewann mit Stanislas Wawrinka Gold im Doppel. Er liess nach dem Triumph seinen Gefühlen freien Lauf, stiess einen Freudenschrei aus. Oder war es sogar ein Urschrei? In der Psychologie gibt es die UrschreiTherapie. In diesem Verfahren schreien die Patienten so laut wie sie können. So werden negative Erfahrungen aus der Kindheit und solche die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben aufgearbeitet. Und die Patienten erlangen ihr seelisches Gleichgewicht zurück. So wie Roger Federer nach dem Gold-Gewinn lachte und feierte, ist auch er wieder im Gleichgewicht. Der Schmerz vom Donnerstag, als er im Einzel gegen James Blake ausgeschieden war, ist vorbei. Und wohl fast vergessen.

Doppel-Gold nach dem bitteren Einzel-Out: Roger Federer umarmt Partner Stanislas Wawrinka. Bilder: Keystone

Jamaikas Frauen liefen auf und davon Nur 2,75 Millionen Menschen leben auf der KaribikInsel Jamaika. Dank Usain Bolt und Shelly-Ann Fraser auch die derzeit schnellsten Sprinter der Welt. 24 Stunden nach Bolt schlug auch die 21-jährige Fraser beeindruckend zu. Sie gewann in neuer Weltbestzeit (10,78) vor ihren zeitgleichen Landsfrauen Sherone Simpson und Kerron Stewart (10,98). Es war

über 100 m der erste olympische Dreifach-Sieg bei den Frauen.

Fraser hebt ab: Gold!

Riesige Steigerung Fraser gilt im Frauen-Sprint als Shooting Star der Saison. Ihre Bestzeit lag Ende 2007 bei 11,28. Jetzt ist sie eine halbe Sekunde schneller gelaufen. Da erhalten die um Jamaica kreisenden Dopinggerüchte wohl neue Nahrung.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Kenenisa Bekele, der seit 2003 über 10 000 m unbesiegt ist. Der Äthiopier gewann dank seines Angriffs zu Beginn der Schlussrunde. Haile Gebrselassie, Sieger 1996 und 2000 und inzwischen Weltrekordmann im Marathon, kam nur auf Rang 6. Er verzichtet aus Gesundheitsgründen auf den Marathon. (si)


18. August 2008

Der laute Jubel Triumph

olympia 25 Ein harter Gegner weniger für Röthlin? Leichtathletik Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini leidet gemäss des italienischen Verbandes an einer Oberschenkelzerrung. Sein Start am Sonntag ist fraglich. Der Italiener setzte sich an den EM in Göteborg 2006 vor Viktor Röthlin durch. Mit Mizuki Noguchi (Jap) hatte in Peking bereits die FrauenMarathon-Siegerin von Athen forfait gegeben.

Achillessehne zwickt Hürden-Ass Liu Xiang

Michael Phelps historisch: achtmal Gold!

Leichtathletik Unmittelbar vor dem Start zu den Vorläufen im Hürdenrennen über 110 m wurde bekannt, dass der Topfavorit Liu Xiang an einer Entzündung der Achillessehne leidet. Offenbar muss der Olympiasieger und Weltmeister dosiert trainieren. Gemäss der Homepage des Chinesen befürchtet dessen Trainer Sun Haiping, dass die Schmerzen bei voller Belastung noch schlimmer sein werden.

Chinesen sind im Badminton eine Macht Badminton China hat sich als beste Badminton-Nation der Welt behauptet. Lin Dans Finalsieg im abschliessenden Männer-Einzel gegen den Malaysier Lee Chong Wei war das dritte Olympia-Gold in fünf Konkurrenzen.

Dementjewa besiegte Nerven und Safina Rafael Nadal bodigte auch Fernando Gonzalez .

Usain Bolt: Weltrekord!

Schweizer Team reitet auf Gold-Kurs Die Schweizer Springreiter haben in Hongkong unter Flutlicht für eine LateNight-Show gesorgt und einen fantastischen ersten Umgang im Nationenpreis geritten. Zusammen mit den USA liegen Christina Liebherr, Pius Schwizer, Niklaus Schurtenberger und Steve Guerdat in Führung. «Noch haben wir nichts gewonnen. Wir müssen ruhig bleiben und dürfen

nicht abheben», war der Kommentar von Equipenchef Rolf Grass nach den konzentrierten Ritten seiner Schützlinge, die alle nur einen Fehler verzeichneten. Gibts heute Gold? Mit der gleichen Konzentration und der vorhandenen Klasse können die Schweizer heute eine TeamMedaille gewinnen. Sogar erstmals die goldene? (si)

Tennis Die bisher eher als nerven-

schwach geltende Jelena Dementjewa gewann den Frauen-Final gegen Dinara Safina 3:6, 7:5, 6:3. Den russischen Triumph komplettierte Vera Swonarewa mit Bronze. Im Doppel gewannen wie schon 2000 in Sydney Serena und Venus Williams Gold.

Erfolgreicher Russe gibt den Säbel ab Fechten Stanislaw Podznjakow (35),

In Top-Form: Christina Liebherr und No Mercy. Bild: Keystone

der erfolgreichste Säbelfechter aller Zeiten, tritt zurück. Der Russe gewann fünf olympische Medaillen, darunter Einzel-Gold 1996. In Peking blieb er ohne Medaille. (si)


26

olympia

18. August 2008

Sprung Ariella Kaeslin schreibt Geschichte

lottozahlen

Ziehung vom 16. August 2008

Replay 8 Gewinnquoten: 7 x 5 + Zz. 159 x 5 5 546x 4 74 704 x 3 Nächster Jackpot: Jokerzahl 2 0 2 x 5 19 x 4 138 x 3 1707 x 2 Nächster Jackpot:

22 921.00 1 408.30 50.00 6.00 1 900 000 Fr. 9

Extra-Joker 1 8 2 x 5 21 x 4 125 x 3 1276 x 2 Nächster Jackpot:

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10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 230 000 Fr. 3

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9

10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 170 000 Fr.

euromillions Ziehung vom 15. August 2008 11 17 18 26 31

5

Ariella Kaeslin hat Olympia als zweitbeste Europäerin auf dem fünften Platz abgeschlossen.

endlos viele Stunden harten Trainings.» Allein in den sogenannten «Tschussowitina», den sie seit ein paar Monaten springt, hat sie ­sieben Jahre investiert. «Ich weiss gar nicht, wie viele Sprünge ich gemacht habe, sicher weit über 1000.»

Nur an den Boykottspielen 1984 konnte mit Romi Kessler ebenfalls eine schweizer Kunstturnerin zweimal den fünften Platz (am Boden und am Balken) belegen. Die Medaillen lagen für Kaeslin jedoch ausser Reichweite. Die besten vier wiesen klar höhere Ausgangswerte (A-Note) aus. Damit sie diese Gegnerinnen hätte übertreffen können, wäre Kaeslin auf Stürze angewiesen gewesen. Das passierte aber nur der dreifachen Weltmeisterin Cheng Fei, die vor dem Heimpublikum ihre erste Niederlage seit 2005 erlitt. Dass es dank enorm hohen A-Werten trotzdem noch zu Bronze reichte, war für die 19-jährige Chinesin kein Trost. Der Titel ging an die gleichaltrige Nordkoreanerin Hong Un Jong. «Das ist ein geniales Ergebnis», freute sich die 20-jährige Luzernerin. «Das ist die Entschädigung für

Plan bis London 2012 Diese Leistung eröffnet Perspektiven für kontinentale Titelkämpfe. «Jetzt darf ich auch von einer Medaille träumen.» Vor einem Jahr war sie noch wegen des Aufstandes gegen ihren damaligen Trainer Eric Demay für die EM gesperrt worden. Mit ihrem neuen Trainer Zoltan Jordanov plant sie langfristig: «Ich habe so viel in den Turnsport investiert, dass ich mindestens bis London 2012 weitermachen will, auch wenn es in meinem Alter immer schwieriger wird.» Von ihren Gegnerinnen sind viele erst knapp 16-jährig und einen Kopf kleiner. Aber es gibt auch eine wie Oksana Tschussowitina. Obwohl die gebürtige Usbekin im Juni 33 wurde, hinderte sie ihr Alter nicht daran, Silber zu erringen - nur acht Hundertstel hinter Hong Un Jong.

Von Richard Hegglin

11 13 21 23 24 33 42

6

Gewinnquoten: 6 858 310.40 5+ 5 6 243 574.60 104 9 834.85 4+ 1 894 360.00 4+ 4 2 611 182.80 5 713 119.35 3+ 85 184 40.80 3+ 79 612 37.30 2+ 3 116 247 27.55 405 036 17.00 1+ 1 253 449 13.05 2+ Nächster Jackpot: 112 Millionen Fr. Ohne Gewähr

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Mo–Fr Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstr. 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Preis für 1 Jahr 85 Franken

Ariella Kaeslin erlebt den olympischen Höhenflug. Bild: Key

Wasser an Bord stoppte Brasilianer im Halbfinal – die Schweizer Star-Segler und im olympischen Dorf Das Starboot-Duo Flavio Marazzi/Enrico De Maria hatte bisher wenig Glück und segelte im Kampf um die Medaillen zumindest eine kleine Hypothek ein. Am Sonntag herrschten in Qingdao erstmals ruppige Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten von 18 bis 25 Knoten, bis zu zwei Meter hohen Wellen, teilweise strömendem ­Regen und stark eingeschränkter Sicht.

Marazzi steuerte das Boot auf dem ersten VorwindKurs nicht sauber durch die Wellen. An Bord sammelte sich zu viel Wasser an, aus der Führung bei der ersten Boje wurde der enttäuschende neunte Platz. Nach vier von elf Wettfahrten liegen der Berner und der Zürcher Ober­ länder an zehnter Stelle. Der Rückstand auf das ­«virtuelle» Podest beträgt elf Rangpunkte. (si)

Ronaldinho: Mit Brasilien im Halbfinal. Bild: Keystone

Drei Tage vor dem Schlagerspiel im Halbfinal gegen ­Ar­gentinien sind die Brasi­ lianer ins olympische Dorf gezogen. Zwei Wochen lang residierten die FussballFürsten in noblen Hotels. Nun müssen sie sich mit ­einfachen Zimmern begnügen. Essen wird die Seleção nicht mehr in der VIP-Zone, sondern am Tisch mit ­Bogenschützen, Ringern oder Land­hockeyspielern. Obs bekommt? (si)


olympia 27

18. August 2008

medaillenspiegel Land

Tauchgang

Obwohl die amerikanische Beachvolleyballerin Elaine Youngs im Viertelfinal vollen Körpereinsatz bewies, musste sie sich gegen Chinas Duo geschlagen geben. Bild: Keystone

Finals leichtathletik

Frauen. 4x100 m Lagen. Gold: Australien Silber: USA . Bronze: China

Männer. 100 m. Gold: Bolt (Jam). Silber: Thompson (Tri). Bronze: Dix (USA).

Frauen. 200 m Rücken. Gold: Coventry (Simb). Silber:Hoelzer (USA). Bronze: Nakamura (Jap).

Männer. Hammer. Gold: Kozmus (Sln). Silber: Dewjatowski (WRuss). Bronze: Tichon (WRuss).

Frauen. 800 m Crawl. Gold: Adlington (Gb). Silber: Filippi (It). Bronze: Friis (Dä).

Männer. 10 000 m. Gold: Bekele (Äth). Silber: Sihine (Äth). Bronze: Kogo (Ken).

Männer. 1500 m Crawl. Gold: Mellouli (Tun). Silber: Hackett (Au). Bronze: Cochrane (Ka).

Männer. 20 km gehen. Gold: Bortschin (Russ) . Silber: Pérez (Ecu). Bronze: Tallent (Au).

Männer.4x100 m Lagen. Gold: USA. Silber: Australien. Bronze: Japan.

(mit Schweizern)

Frauen. 3 000 m. Steeple. Gold: Galkina-Samitowa (Russ). Silber: Jepkorir (Ken). Bronze: Wolkowa (Russ).

Männer. 50m Crawl. Gold: Cielo Filho (Br). Silber: Leveaux (Fr). Bronze: Bernard (Fr).

Springen. Nationenpreis. 1. Umgang: 1. Schweiz (Liebherr/No Mercy, 4, Schwizer/Nobless, 4, Schurtenberger/Cantus, 4, Guerdat/Solier, 4) und USA (Ward/Sapphire, 0, Kraut/Cedric, 4, Simpson/ Carlsson vom Dach, 8, Madden/ Ninja, 11) beide 12. 3. Schweden (Eriksson/Jaguar Mail, 8, Schultz/ Calibra, 5, Lundbäck/Erbblume, 12, Bengtsson/Ninja, 0) 13.

Frauen. Drei. Gold: MbangoEtone (Kam). Silber: Lebedewa (Russ). Bronze: Devetzi (Grie).

Männer. 100 m Delfin. Gold: Phelps (USA). Silber: Cavic (Ser). Bronze: Lauterstein (Au).

turnen

Frauen. 100 m. Gold: Fraser (Jam). Silber: Simpson (Jam) und Stewart (Jam).

Frauen. Sprung. Gold: Un Jon (NKor). Silber: Tschussowitina (De). Bronze: Fei (China). Ferner: 5. Kaeslin (Sz).

Frauen. Siebenkampf. Gold: Dobrinska (Ukr). Silber: Blonska (Ukr). Bronze: Fountain (USA). Ferner: 31. Züblin (Sz).

tennis

Frauen. Marathon. Gold: Tomescu-Dita (Rum). Silber: Ndereba (Ken). Bronze: Chunxiu (China).

Männer. Doppel. Gold: Federer/ Wawrinka (Sz). Silber: Aspelin/ Johansson (Sd). Bronze: Bryan/ Bryan (USA).

Frauen. Kugel. Gold: MbangoEtone (Kam). Silber: Lebedewa (Russ). Bronze: Devetzi (Grie).

schwimmen Frauen. 50 m. Gold: Vili (Neus). Silber: Michnewitsch (WRuss). Bronze: Ostaptschuk (WRuss).

Männer. Einzel. Gold: Nadal (Sp). Silber: Gonzalez (Chile). Bronze: Djokovic (Ser).

Frauen. Einzel. Gold: Dementjewa (Russ). Silber: Safina (Russ). Bronze: Swonarewa (Russ). Frauen. Doppel. Gold: S. Williams/V. Williams (USA). Sil-

ber: Garrigues/Pascual (Sp). Bronze: Yan/Zheng (China).

schiessen Männer. Gewehr 50 m Dreistellungen. Gold: Jian (China). Silber: Suchorukow (Ukr). Bronze: Debevec (Sln). Ferner: 21. Müller (Sz). 35. Bürge (Sz).

1772,4 (1174/98,4). 3. Debevec (Sln) 1271,7 (1176/95,7). 4. Emmons (USA) 1270,3 (1175/95,3). 5. Farnik (Ö) 1268,9 (1171/97,9). 6. Knögler (Ö) 1268,4 (1170/98,4). 7. Sauveplane (Fr) 1267,1 (1172/95,1). 8. Berg (No) 1266,5 (1172/94,5). Ferner: 21. Müller (Sz) 1164 (395/380/389). 35. Bürge (Sz) 1155 (396/373/386). 49 klassiert.

segeln

Qualifikationen reiten

Einzelklassement (Stand nach 2. Qualifikationsprüfung fürs Einzelfinale der besten 35): 1. Ward und Lamaze, beide 0 Punkte. 3. Pessoa (Br), Rufus, 1. 4. Lynch (Irl), Lantinus, Lansink (Be), Cumano, und Hansen, alle 2. 7. Houtzager 3. 8. Liebherr, Schurtenberger, Bengtsson, Endresen und Alexander, alle 4. 13. Guerdat und Maher, beide 5. 15. Al Duhami (Saudi- Arabien), Allah Jabek, 7. 16. u.a. Schwizer 8.

schiessen Gewehr 50 m Dreistellungen. Final: 1. Jian (China) 1272,5 (1173/99,5). 2. Suchorukow (Ukr)

Frauen. Star. 2. Regatta: 1. Rohart/Rambeau (Fr). 2. Dane/ Sperry (USA). 3. Domingos/Plantier (Por). Ferner: 7. Marazzi/De Maria (Sz). 3. Regatta: 1. Pickel/ Borkowski (De). 2. Percy/Simpson (Gb). 3. Pepper/Williams (Neus). Ferner: 9. Marazzi/De Maria. 4. Regatta: 1. Scheidt/ Prada (Br). 2. Kusznierewicz/Zycki (Pol). 3. Loof/Ekström (Sd). Ferner: 9. Marazzi/De Maria. Stand (4/11): 1. Kusznierewicz/ Zycki 21. 2. Rohart/Rambeau 22. 3. Loof/Ekström 23. Ferner: 10. Marazzi/De Maria 34. Männer. Laser. 5. Regatta: 1. Radelic (Kro). 2. Zbogar (Sln). 3. Ruth (No). Ferner: 40. Bottoni (Sz). 6. Regatta: 1. Alsogaray (Arg). 2. Karpak (Est). 3. Leigh (Ka). Disqualifiziert: Bottoni. Stand (6/11): 1. Goodison 34. 2. Zbogar 37. 3. Alsogaray 38. Ferner: 38. Bottoni 158. Frauen. Laser Radial. 5. Regatta: 1. Volungeviciute (Lit). 2. Aleh (Neus). 3. Clark (Gb). Ferner: 22. Brugger (Sz). 6. Regatta: 1. Steyaert (Fr). 2. Lijia (China). 3. Tunnicliffe (USA). Ferner: 10. Brugger. Stand (6/11): 1. Volungeviciute 17. 2. Tunnicliffe 23. 3. Aleh 24. Ferner: 10. Brugger 53.

1. China 2. USA 3. Grossbrit. 4. Deutschland 5. Australien 6. Südkorea 7. Japan 8. Russland 9. Italien 10. Ukraine 11. Frankreich 12. Rumänien 13. Spanien 14. Slowakei 15. Holland 16. Polen 23. Schweiz 46. Österreich

Gold Silber Bronze

35 19 11 9 8 8 8 7 6 5 4 4 3 3 2 2 2 0

13 21 6 6 10 9 5 12 6 3 9 1 3 1 4 3 0 1

13 25 8 7 11 5 7 12 6 6 12 3 1 0 4 1 3 2

programm Finals Gewichtheben: Männer. bis 105 kg ab 9.30 Leichtathletik: Frauen. Diskus 13.00 Frauen. Stab 13.20 Männer. Weit 14.10 Männer. 3 000 m Steeple 15.10 Frauen. 800 m 15.35 Männer. 400 m Hürden 16.00 Reiten: Springen. Team 13.15 Rad: Frauen. Bahn. Punktefahren 10.30 Männer. Bahn. 4 000 m. Teamverf. ab 15.35 Segeln: Männer. 470er. 7.00 Frauen. 470er 7.00 Tischtennis: Männer. Team. 13.30 Triathlon: Frauen. 4.00 Trampolin: Frauen. 14.25 Turnen: Männer. Ringe. 12.00 Frauen. Stufenbarren. 12.43 Männer. Sprung. 13.29

Schweizer im Einsatz Brunner/Schneider: 9.00 Synchronschwimmen Duett Marco Cribari: 4.05 Leichtathletik, 200 m Tobias Etter/Felix Steiger: 7.00 Segeln, 470er Magali Di Marco: 4.00 Triathlon Guerdat/Liebherr/Schurtenberger/Schwizer 13.15 Reiten, Springen, Teams Steve Guerdat 13.15 Reiten. Springen. Einzel Christina Liebherr 13.15 Reiten. Springen. Einzel E. Rol/Anne-Sophie Thilo: 7.00 Segeln, 470er Daniela Ryf: 4.00 Triathlon Marc Schneeberger: 4.05 Leichtathletik, 200 m Niklaus Schurtenberger 13.15 Reiten. Springen. Einzel Pius Schwizer 13.15 Reiten. Springen. Einzel Nicola Spirig: 4.00 Triathlon Richard Stauffacher: 7.00 Segeln, RS:X


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sport

18. August 2008

Motorrad Lüthi auf Podestkurs abgerutscht GP von Tschechien  125ccm 19 Runden à 5,403 km = 102,657 km: 1. Bradl (De), Aprilia, 41:05,176 (149,914 km/h). 2. Di Meglio (Fr), Derbi, 0,881. 3. Olive (Sp), Derbi, 4,070. 4. Talmacsi (Un), Aprilia, 4,118. 5. Terol (Sp), Aprilia, 7,048. 6. Smith (Gb), Aprilia, 9,334. 7. Cortese (De), Aprilia, 12,813. 8. Espargaro (Sp), Derbi, 16.491. 9. Iannone (It), Aprilia, 17.637. 10. 10. Corsi (It), Aprilia, 17,855. 11. Redding (Gb), Aprilia, 18.964. 12. Gadea (Sp), Aprilia, 29.920. 13. Rabat (Sp), KTM, 38.445. 14. Aegerter (Sz), Derbi, 54,637. Ferner: 23. Krummenacher (Sz), KTM, 1:11,701. 28. Chesaux (Sz), Aprilia, 1:33,222. Schnellste Runde: Di Meglio (11.) in 2:08,391 (151,496 km/h). 39 Fahrer gestartet, 31 klassiert. WM-Stand (11/17): 1. Di Meglio 186. 2. Corsi 142. 3. Bradl 126. 4. Talmacsi 122. 5. Olive 110. 6. Terol 102. 7. Smith 89. 8. Espargaro 83. 9. Cortese 77. 10. Redding 70. 11. Iannone 67. 12. Gadea 66. 13. Bonsey 39. 14. Marquez 33. 15. De Rosa 30. 16. Rabat 27. 17. Webb 26. 18. Aegerter 24. 19. Koyama 22. 20. Ranseder 19. 21. Vazquez 15. 22. Nieto 13. 23. Zanetti 10. 24. Krummenacher 10.

Von Vanessa Georgoulas

Auch nach der Sommerpause fährt Tom Lüthi auf seiner Werksaprilia in der Spitzengruppe mit, allerdings nur drei Runden lang. Mit einem nahezu perfekten Start schob sich Lüthi schon in der ersten Runde vom fünften auf den zweiten Platz und übernahm noch in der ersten Runde die Führung vom italienischen Gilera-Piloten Marco Simoncelli, mit dem er sich gleich

harte Zweikämpfe lieferte. Zu harte, denn in der vierten Runde kam das frustrierende Aus: «Ich war zu schnell und mir ist das ­Vorderrad eingeklappt, da musste ich die Bremse lösen und konnte nur noch geradeaus weiter. Auf dem nas-

sen Rasenstreifen neben der Strecke hat es mir dann ­das Hinterrad weggehauen», ­erklärt der enttäuschte 250er-Pilot, der sich beim Hei­mrennen seines Teams gute Chancen ausgerechnet hatte. Einziger Trost: «Es war wichtig zu sehen, dass wir ganz vorne mithalten können. Kein Setup für die KTM Auch Lüthis Landsmänner in der Achtelliterklasse hatten kein Glück, allen voran

Randy Krummenacher. Der Zürcher fand kein Rezept für seine Werks-KTM und musste von Platz 26 ins Rennen, das er auf dem 23. Platz beendete. Besser lief es Dominique Aegerter: Der Berner Derbi-Pilot machte ganze zehn Plätze wett und landete auf dem 14. Rang. Neuzugang Bastien Chesaux kam in seinem zweiten WM-Einsatz erstmals ins Ziel. Der Romand ging vom 34. Platz ins Rennen, das er als 28. beendete.

250 CCM 20 Runden = 108,060 km: 1. Debon (Sp), Aprilia, 41:08,168 (157,613 km/h). 2. Bautista (Sp), Aprilia, 0,280. 3. Simoncelli (It), Gilera, 0,325. 4. Barbera (Sp), Aprilia, 0,827. 5. Kallio (Fi), KTM, 1,249. 6. Takahashi (Jap), Honda, 13,713. 7. Pasini (It), Aprilia, 13,826. 8. Faubel (Sp), Aprilia, 16.026. 9. Locatelli (It), Gilera, 19.084. 10. Espargaro (Sp), Aprilia 20.629. Ferner: 14. Pesek (Tsch), Aprilia, 36,314. Ausgeschieden u.a.: Lüthi (Sz), Aprilia (4.), Sturz. Schnellste Runde: Debon (20.) in 2:02,354 (158,971 km/h). 23 Fahrer gestartet, 21 klassiert. WM-Stand (11/17): 1. Simoncelli 180. 2. Kallio 164. 3. Debon 139. 4. Bautista 138. 5. Barbera 126. 6. Pasini 117. 7. Aoyama 101. 8. Takahashi 95. 9. Lüthi 86. 10. Simon 72. Ferner: 16. Pesek 24. MotoGP 22 Runden = 118,866 km: 1. Rossi (It), Yamaha, 43:28,841 (164,025 km/h). 2. Elias (Sp), Ducati, 15,004. 3. Capirossi (It), Suzuki, 21,689. 4. Nakano (Jap), Honda, 25,859. 5. West (Au), Kawasaki, 29,465. 6. Vermeulen (Au), Suzuki, 30,608. 7. Melandri (It), Ducati, 36.453. 8. De Angelis (San Marino), Honda, 36.750. 9. Dovizioso (It), Honda, 38.822. 10. Lorenzo (Sp), Yamaha, 39,573. Ferner: 15. Pedrosa (Sp), Honda, 1:37,038. Ausgeschieden: Stoner (Au), Ducati (7.), Sturz. Schnellste Runde: Stoner (5.) in 1:57,199 (165,963 km/h). 17 Fahrer gestartet, 16 klassiert. WM-Stand (12/18): 1. Rossi 237. 2. Stoner 187. 3. Pedrosa 172. 4. Lorenzo 120. 5. Dovizioso 110. 6. Edwards, Yamaha, 102. 7. Vermeulen 99. 8. Hayden 84. 9. Nakano 83. 10. Capirossi 77. 11. Toseland 75. 12. Elias 66. 13. De Angelis 49. Nächstes Rennen: GP San Marino am 31. August

Siebter Sieg für Loeb, Saison-Aus für Galli Rallye Der vierfache Weltmeister

Sébastien Loeb (Fr) hat zum siebten Mal in Serie die Deutschland-Rallye in Trier gewonnen. Damit übernimmt er mit 76 Punkten die Führung in der WM-Wertung. Für Gigi Galli (It) ist die Saison hingegen zu Ende. Der Ford-Pilot brach sich ­in der fünften Prüfung bei einem Crash den Oberschenkelknochen. (si)

Enttäuscht: Lüthi sammelte auf der Heimstrecke seines tschechisch-schweizerischen Teams keine Punkte. Bild: Keystone

Überraschungssieger auf der Schwägalp Thomas Sempach hat überraschend den SchwägalpSchwinget gewonnen. Der 23-jährige Berner besiegte im Schlussgang seinen Verbandskollegen Christian Bürki in der vierten Minute mit linkem Gammen. Zu den Geschlagenen zählt­en am letzten Bergkranzfest der Saison die Favoriten Stefan Fausch, Arnold Forrer, Christian Stucki und Matthias Sempach. Fausch erlitt gar im Kampf

gegen Matthias Glarner eine Rippenverletzung, die ihn zur Aufgabe zwang. Ob der Prättigauer in drei Wochen beim Saison-Höhepunkt, dem KilchbergSchwinget, antreten kann, ist noch ungewiss. Für Thomas Sempach ist es der fünfte Kranzfestsieg seiner Karriere. Wegweisend war der Erfolg im 5. Gang gegen Andy Büsser. Die einzige Niederlage musste der Cousin von Matthias Sem-

Thomas Sempach. Bild: Key

pach im 2. Gang gegen Edi Philipp hinnehmen. Die Berner hatten auf der ­Schwägalp nicht nur dank Thomas

Sempach Grund zum Feiern: Sie holten 8 der 14 Kränze. Die Nordostschweizer bekamen am Fusse des Säntis die Abwesenheit des an der Schulter verletzten Jörg Abderhalden zu spüren. Der dreifache Schwingerkönig hatte auf der Schwägalp in den letzten beiden Jahren triumphiert. Einen Meilenstein konnte Toni Rettich setzen. Der Churer errang als Dritter seinen 100. Kranz. (si)


sport 29

18. August 2008

Transfer-Bombe Petric von Dortmund zum HSV

sportticker eishockey  TESTSPIELE: Ambri-Piotta - Kloten Flyers 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0) n.P. - Tore: Schönenberger, Duca; Bodenmann, Schlagenhauf. Rapperswil-Jona Lakers - Neftchimik Nischnekamsk (Russ) 4:7 (1:2, 2:3, 1:2). - Tore für Rapperswil-Jona: Vögele, Bütler, Geyer, Burkhalter.

Nach nur einem Jahr im Ruhrpott wechselt der Liebling der Borussen-Fans als Nachfolger von Rafael van der Vaart zum Hamburger SV. Mladen Petric wechselt mit sofortiger Wirkung zum HSV, der neben 4,5 Millionen Euro Ablöse Mohamed Zidan an die Dortmunder abgibt. Der kroatischschweizerische Doppelbürger soll beim HSV den Abgang des holländischen Spielmachers Rafael van der Vaart (zu Real Madrid) wettmachen und mit seinem Landsmann Ivica Olic ein torgefährliches Angriffs-Duo bilden. «Ich freue mich riesig», sagte Petric, der erst vor einem Jahr vom FC Basel in die Bundesliga zu Dortmund gewechselt hatte und jetzt bei den Hanseaten mit

ManU patzt zum Start

Manchester United musste sich zum Auftakt der Premier League mit einem Remis bescheiden. Der Meister, der auf den verletzten Cristiano Ronaldo verzichten musste, spielte daheim gegen Newcastle nur 1:1. Chelsea bescherte seinem neuen Coach Luiz Felipe Scolari mit einem 4:0-Erfolg bei Portsmouth einen perfekten Einstand; Arsenal und Liverpool gewannen ihre Partien beide 1:0. Neben Arsenals Djourou kamen nur noch zwei Schweizer zum Einsatz. Valon Behrami spielte bei seinem Premier-League-Debüt für West Ham als Rechtsverteidiger durch und feierte mit den Londonern einen 2:1-Heimsieg gegen Wigan. Gelson Fernandes stand beim 2:4 von Manchester City bei Aston Villa 81 Minuten lang auf dem Feld. (si)

Bern - Metallurg Nowokusnezk (Russ) 4:2 (0:0, 2:1, 2:1). - Tore für Bern: Roche, Pascal Berger, Josi, Furrer. Le Sentier. Hockeyades 2008. Final: GenèveServette - Nowgorod 6:5 (2:0, 2:3, 2:2). - Tore für Servette: Vigier (3), Aubin (2), Höhener.

einem Vertrag bis 2012 ausgestattet wurde. BVB: Start nach Mass Auch ohne Petric und den noch immer nicht zu 100 Prozent fitten Alex Frei ist Borussia Dortmund mit einem 3:2-Sieg bei Bayer Leverkusen erfolgreich in die Saison gestartet. Standesgemäss war auch der Auftakt von Dortmunds Erzrivalen Schalke 04. Die Knappen gewannen ihr Heimspiel gegen Hannover 96 nach einer überzeugenden Vorstellung mit 3:0. Nationalstürmer Kevin Kuranyi zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.

Um Platz 3: Fribourg - Litvinov (Tsch) 2:5 (1:2, 1:1, 0:2). - Tore für Fribourg: Wirz, Sprunger. Um Platz 5: Lausanne - Zug 1:3. - Tore: Trunz; Steinmann, di Pietro, McTavish.

schwingen  Neu im selben Team: De Jong und Petric (r.). Bild: Keystone

Optimal startete auch Aufsteiger Hoffenheim ins Abenteuer 1. Bundesliga. Der Klub aus dem 3300-Seelen-Ort, der auf die Unterstützung des IT-Milliardärs Dietmar Hopp zählen kann, siegte in Cottbus ebenfalls 3:0 und führt gemeinsam mit Schalke die Tabelle an.

Den Weg zu Hertha Berlins erstem Startsieg seit neun Jahren (2:0 bei Eintracht Frankfurt) ebnete der ehemalige FCZ-Goalgetter Raffael mit dem 1:0 kurz vor der Pause. In der zweiten Halbzeit doppelte Patrick Ebert für das Team von ­Lucien Favre nach. (si/mh)

Fussball Ausland frankreich

Paris St-Germain – Bordeaux1:0 Toulouse – Le Havre 2:1 St-Etienne – Sochaux 2:1 Nice – Nancy 2:1 Nantes – Monaco 1:1 Lille – Le Mans 1:3 Caen – Valenciennes 3:1 Grenoble – Rennes 1:0 Lorient – Lyon 0:0

Rangliste

england

Sunderland – Liverpool 0:1 West Ham – Wigan 2:1 Middlesbrough – Tottenham 2:1 Hull – Fulham 2:1 Everton – Blackburn 2:3 Bolton – Stoke 3:1 Arsenal – West Bromwich 1:0 Chelsea – Portsmouth 4:0 Aston Villa – Manchester City4:2 Manchester United – Newcastle 1:1

Deutschland

Bayern München – HSV Bielefeld – Werder Bremen Cottbus – Hoffenheim Karlsruhe – Bochum Leverkusen – Dortmund Wolfsburg – Köln Schalke – Hannover Gladbach – Stuttgart Frankfurt – Hertha Berlin

2:2 2:2 0:3 1:0 2:3 2:1 3:0 1:3 0:2

Rangliste

Rangliste

1. Grenoble 2. Lyon 3. Monaco 4. Lorient 5. Auxerre 6. Caen 7. Le Mans 8. Le Havre Bordeaux St-Etienne Nice 12. PSG 13. Valenciennes 14. Toulouse 15. Marseille 16. Rennes 17. Nantes

2 2 2 2 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2

3:1 3:0 2:1 1:0 2:1 4:2 3:2 2:2 2:2 2:2 2:2 1:1 2:3 2:4 4:4 4:5 2:3

6 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 1 1

1. Chelsea 1 2. Aston Villa 1 3. Bolton 1 4. Blackburn 1 5. Hull City 1 Middlesbrough 1 West Ham 1 8. Arsenal 1 Liverpool 1 10. Man. United 1 Newcastle 1 12. Everton 1 13. Fulham 1 Tottenham 1 Wigan 1 16. Sunderland 1 West Bromwich 1

4:0 4:2 3:1 3:3 2:1 2:1 2:1 1:0 1:0 1:1 1:1 2:3 1:2 1:2 1:2 0:1 0:1

3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 1 0 0 0 0 0 0

18. Nancy 19. Lille 20. Sochaux

2 2 2

1:2 1:3 2:4

1 1 0

18. Manchester City 1 19. Stoke City 1 20. Portsmouth 1

2:4 1:3 0:4

0 0 0

1. Hoffenheim 1 Schalke 1 3. Stuttgart 1 4. Hertha Berlin 1 5. Dortmund 1 6. Wolfsburg 1 7. Karlsruhe 1 8. Hamburger SV 1 Werder 1 Bielefeld 1 Bayern 1 12. Leverkusen 1 13. Köln 1 14. Bochum 1 15. Gladbach 1

3:0 3:0 3:1 2:0 3:2 2:1 1:0 2:2 2:2 2:2 2:2 2:3 1:2 0:1 1:3

3 3 3 3 3 3 3 1 1 1 1 0 0 0 0

16. Frankfurt

1

0:2

0

17. Cottbus 1 Hannover 96 1

0:3 0:3

0 0

Schwägalp SG. Bergkranzfest (90 Teilnehmer/7300 Zuschauer). Schlussgang: Thomas Sempach (Heimenschwand) bezwingt Christian Bürki (Eggiwil) in der 4. Minute mit linkem Gammen. - Ranglistenspitze: 1. Thomas Sempach 58,25. 2. Matthias Glarner (Meiringen) 57,75. 3. Arnold Forrer (Stein) und Toni Rettich (Chur) je 57,50. 4. Andy Büsser (Niederwil) 57,25. 5. Daniel Bösch (Zuzwil), Michael Bless (Gais), Beat Clopath (Bonaduz) und Christian Stucki (Ottiswil) je 57,00. 6. Bürki und Christian Dick (Koppigen) je 56,75. 7. Alexander Kämpf (Sigriswil) und Matthias Sempach (Alchenstorf) je 56,50. 8. Simon Anderegg (Meiringen) 56,25. Pratteln. 93. Basellandschaftliches Kantonalschwingfest (122 Schwinger/1800 Zuschauer). Schlussgang: Christoph Bieri (Untersiggenthal) bezwingt Martin Grab (Rothenthurm) nach 8:35 Minuten mit Fussstich. - Rangliste: 1. Bieri und Mario Thürig (Möriken) je 58,50. 2. Benjamin Gloor (Leutwil) 58,00. 3. Andreas Henzer (Allschwil) und Michael Gschwind (Hofstetten) je 57,75. 4. Bruno Gisler (Rumisberg) und Patrick Huber (Birrhard) je 57,50. 5. Grab und Marco Thomann (Mümliswil) je 57,25.

Ergic: Verletzung am linken Knöchel Fussball Basels Ivan Ergic erlitt in der Partie der Axpo Super League gegen den FC Zürich (4:1) eine Verletzung des Fussknöchels und musste in der 69. Minute ausgewechselt werden. Ob auch die Bänder verletzt sind, und wie gravierend die Blessur ist, wird erst ein MRI am Montag zeigen. «Im Moment sieht es nicht allzu tragisch aus», sagte FCB-Coach Christian Gross unmittelbar nach der Partie.

Mat Rebeaud nicht zu bremsen Motocross Der in Kalifornien sess-

hafte Schweizer Mat Rebeaud feierte in Wuppertal (De) vor 15 000 Zuschauern einen weiteren Sieg und führt in der X-fighters-Serie mit fast uneinholbarem Vorsprung. (si)


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sport fussball

Challenge League 4. Runde Winterthur - Thun Concordia Basel - Locarno Lugano - Gossau Lausanne-Sport - Wil St. Gallen - Biel Wohlen - Yverdon Stade Nyonnais - Servette

(1:1) 1:3 (0:0) 2:0 (3:0) 4:0 0:0 (0:0) 4:0 (0:0) 1:0 (1:0) 1:0

Heute Schaffhausen - Chaux-de-F. StarTV 20.00

Rangliste 1. St. Gallen

4

13:1

12

2. Lugano

4

15:5

10

3. Winterthur 4. Lausanne-Sport 5. Wil 6. Thun 7. Biel 8. Schaffhausen 9. Concordia Basel 10. Yverdon 11. Gossau 12. Locarno 13. Wohlen 14. Stade Nyonnais

4 4 4 4 4 3 4 4 4 4 4 4

6:3 5:1 6:3 10:9 9:8 5:6 5:5 5:7 3:6 4:6 2:8 3:10

9 8 7 7 7 6 5 4 4 3 3 3

0:7 2:8

0 0

15. La Chaux-de-Fonds 3 16. Servette 4

18. August 2008

Unterzahl FC Luzern schlug sich gegen YB selbst Von Lukas Hasselberg

Die Young Boys setzten sich dank dem Sieg in Luzern vom Tabellenende ab. Die Innerschweizer schlugen sich in Unterzahl selbst. Mit der fünften Niederlage im sechsten Saisonspiel fand Luzern auch nach der Entlassung von Trainer Ciriaco Sforza nicht aus der Krise.

Der Frust der mit vier Punkten Rückstand abgeschlagen am Tabellenende stehenden Innerschweizer machte sich schon zu Be-

ginn bemerkbar. Claudio Lustenberger sah nach einem Foul die gelbe Karte und verursachte den Freistoss, den Mario Raimondi via Schneuwlys Kopf zum Führungstreffer für die Gäste verwandelte. Nach dem Rückstand war dem FCL die Entschlossenheit anzumerken. Erst scheiterte Paquito alleine

Gygax und Conçalves spielten beide durch Debüt Die beiden Schweizer Daniel Gygax und José Gonçalves kamen mit Nürnberg zum Auftakt der 2. Bundesliga zu einem 2:1-Sieg ­gegen Augsburg. Beide Nürnberger Neuzugänge spielten im bayrischen Derby durch.

Burgmeier geht in die englische League Two Wechsel Franz Burgmeier wechselt

von Basel zu Darlington in die englische League Two (4. Division). Der 26-jährige Liechtensteiner unterschrieb mit dem nordenglischen Verein laut der Zeitung «Sonntag» einen Einjahresvertrag.

Valencia mit über einer Milliarde Schulden Geldsorgen Der FC Valencia steckt in einer tiefen Finanzkrise. Den spanischen Cupsieger und zwei­ maligen Champions-League-Finalisten drücken nach Angaben des ­Präsidenten Vicente Soriano ­Verbindlichkeiten in Höhe von über 1 Milliarde Franken. (si)

Carlos Varela zeigte eine gute Partie und war an zwei YB-Treffern beteiligt. Bild: Keystone

vor dem vorzüglich haltenden YB-Keeper Marco Wölfli (8.), dann fiel Lustenberger im Zweikampf mit Luzern – Young Boys 0:3 Miguel Portillo, als er kurz vor dem Abschluss im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Aber Schiedsrichter Laperrière beurteilte die Szene nicht als penaltyreifes Foul, was Lustenbergers Frust wohl erhöht haben dürfte. Denn in der 29. Minute – nach einem Pfiff für die Berner – warf Lustenberger den Ball weg und kassierte vom ohne Fingerspitzengefühl pfeifenden Referee die Ampelkarte. Petkovics Premiere In Überzahl hatten die Berner mit ihrem neuen Trainer Vladimir Petkovic bei seiner Super-League-Premiere an der Seite nun leichteres Spiel. Varela verwandelte nach einem Corner zum 0:2 und Zayatte erhöhte nach einer Ecke Varelas per Kopf zum 0:3-Schlussresultat. Auf der Tribüne in der Allmend sass bereits der neue Luzern-Trainer Roberto Morinini, der gestern vorgestellt wurde und heute zum ersten Mal das Training leitete.

Morinini übernimmt heute in Luzern Roberto Morinini (57) übernimmt beim FC Luzern überraschend die Trainernachfolge des vor einer Woche entlassenen Ciriaco Sforza. Der Tessiner unterzeichnete bei den Innerschweizern (vorerst) einen Vertrag bis Ende Saison. Gegen zehn Kandidaten seien zur Wahl gestanden, sagte der Luzern-Präsident Walter Stierli. «Wir stellten in mehreren Gesprächen eine identische Philosophie

Roberto Morinini. Bild: Key

fest. Wichtig für uns war, dass der neue Trainer unbelastet gegenüber dem aktuellen Spielerkader ist. Jeder Spieler beginnt bei ihm wieder bei Null. Das wäre bei anderen Kandidaten nicht der Fall gewesen.» Der neue FCL-Trainer ist zwar mehrsprachig, er beherrscht die deutsche Sprache aber noch nicht sehr gut. «Mein schlechtes Deutsch ist nicht das grösste Problem, sondern die Tatsa-

che, dass wir auf dem letzten Tabellenplatz sind», sagte Morinini. «Ich habe den FCL in Bellinzona beim 2:2 spielen gesehen und sah ein gutes Team. Ich bin überzeugt, mit dieser Mannschaft den Ligaerhalt zu schaffen.» Seine Arbeit nimmt der Tessiner heute auf. Gestern wurde der FCL gegen die Young Boys noch von Interimstrainer Jean-Daniel Gross betreut. (si/sub)


sport 31

18. August 2008

Axpo Super League powered by

6. Runde Vaduz – Sion (1:2) 1:2 Rheinpark. - 1920 Zuschauer. - SR Zimmermann. Tore: 9. Dzombic 1:0. 20. Adeshina 1:1. 30. Monterrubio 1:2. Bemerkungen: Vaduz ohne Akdemir, Rivaldo, Wieczorek und Wüthrich (verletzt), Sion ohne Nwaneri, Obradovic (nicht im Aufgebot), Beto, Paito und Sarni (verletzt). 11. Rote Karte gegen El Hadary (Notbremse). Verwarnungen: 21. Dzombic (Foul), 80. Serey Die (Foul), 91. Cerrone (Reklamieren).

Zürich – Basel

(1:2) 1:4

Xamax – Grasshoppers

(0:1) 1:1

Luzern – Young Boys

(0:1) 0:3

Letzigrund. - 14 200 Zuschauer. - SR Kever. Tore: 13. Stocker 0:1. 21. Chipperfield 0:2. 42. Abdi 1:2. 54. Carlitos 1:3. 91. Carlitos 1:4. Bemerkungen: Zürich ohne Leoni und Tihinen (gesperrt) sowie Chikhaoui, Schönbächler und Staubli (verletzt), Basel ohne Eduardo, Streller und Perovic (verletzt) sowie Zanni (krank). Verwarnungen: 44. Abdi. 72. Gelabert. 84. Morganella (alle Foul).

Mit zwei Treffern einer von Basels Matchwinnern: Carlitos (m.). Bild: Keystone

FC Zürich Lehrstunde vom Schweizer Meister Von Marc Häfliger

Das tut weh: Der FCZ gerät gegen seinen Erzrivalen FC Basel vor eigenem Anhang mit 1:4 unter die Räder. «Eine Lektion in Sachen Effizienz» war es, die der FCB dem FCZ erteilte, wie dessen Coach Bernard Challandes es ausdrückte. Der Meister übernahm im Letzigrund von Beginn weg die Initiative. Für viel Dampf sorgte vor allem der Scott Chipperfield, der unter der Woche in der Champions-League-Qualifikation

in Guimaraes noch geschont worden war. Die verdiente Führung markierte in der 13. Minute das Jungtalent Valentin Stocker auf Vorbereitung von Eren Derdiyok. Der Nationalstürmer, dem Abwanderungsgelüste in die Bundesliga nachgesagt werden, traf zwar auch gegen den FCZ nicht ins

Schwarze, erhielt aber nach der Partie für seine mannschaftsdienliche Spielweise von seinem Coach ein Sonderlob ausgesprochen. Der Platzklub raffte sich erst nach dem 0:2 durch Chipperfield (23.) zu einer Zürich – Basel 1:4 Reaktion auf. Kurz vor Halbzeit wurde er dafür mit dem Anschlusstreffer durch Almen Abdi belohnt. Der Regisseur verwertete einen Abpraller von FCB-Goalie Costanzo eiskalt von der Strafraumgrenze aus.

Die Zürcher Druckphase hielt nach der Pause an – die Gäste ihrerseits blieben mit Kontern gefährlich. Zugute kam den Baslern bei ihren Vorstössen, dass die FCZHintermannschaft ohne ihren gesperrten Chef Hannu Tihinen mitunter arg unbedarft auftrat. So auch in der 54. Minute, als Derdiyok die Abseitsfalle zum wiederholten Male aushebelte und Carlitos sein Zuspiel mühelos zum vorentscheidenden 3:1 verwertete. Das 4:1 für den neuen SuperLeague-Spitzenreiter war nur noch Resultatkosmetik.

GC in Schlussminute übertölpelt Drei Tage nach dem brutalen 0:6-Debakel in der UefaCup-Qualifikation bei Lech Poznan fanden die Zürcher Grasshoppers zu Gast beim harmlosen Xamax wieder zurück in die Beschaulichkeit der Super League. Obwohl sie etliche Chancen ausgelassen hatten, hätte ein frühes Tor

von Ricardo Cabanas (8.) in Neuenburg ihnen beinahe drei Punkte eingebracht. Hätte: Joao Paulo Xamax – Grasshoppers 1:1 sicherte Xamax in der 90. Minute mit dem Treffer zum 1:1 den glücklichen Punktgewinn. (mh)

Chancentod: GC-Topskorer Bobadilla (l.). Bild: Keystone

Maladière. - 5085 Zuschauer. - SR Grossen. Tore: 8. Cabanas 0:1. 90. Joao Paulo 1:1. Bemerkungen: Xamax ohne Quennoz (verletzt), Ferro und Lang (nicht im Aufgebot), GC ohne Colomba, Dos Santos, Feltscher, Gabriel, Sutter und Zarate (verletzt). Verwarnungen: 27. Salatic (Foul), 37. Mikari (Foul), 42. Taljevic (Schwalbe), 45. Nuzzolo (Foul), 45. Calla (Spielverzögerung), 53. Bobadilla (Unsportlichkeit), 81. Besle (Foul), 85. Cabanas (Foul). Allmend. - 7593 Zuschauer. - SR Laperrière. Tore: 4. Raimondi 0:1. 46. Varela 0:2. 63. Zayat­te 0:3. Bemerkungen: Luzern ohne Seoane (gesperrt), Diarra, Kukeli, Pacar, Renggli und Veskovac (verletzt), YB ohne Doubai, Häberli, Christian Schwegler (verletzt) und Liechti (rekonvaleszent). 29. Gelb-Rot gegen Lustenberger (Reklamieren). Verwarnungen: 3. Lustenberger, 26. Roland Schwegler, 35. Bastians, 38. Schneuwly, 42. Yapi (alle Foul), 55. Chiumiento (Schwalbe).

Rangliste 1. Basel 2. Aarau 3. Zürich 4. Sion 5. Neuchâtel Xamax 6. Young Boys 7. Grasshoppers 8. Bellinzona

6 6 6 6 6 6 5 5

13:4 9:3 9:10 8:10 6:6 8:7 7:6 6:7

15 14 10 9 8 7 6 5

9. Vaduz

6

4:10

5

10. Luzern

6

3:10

1

Sion holte AuswärtsPunkte in Unterzahl Fussball Mit einem Mann weniger holte sich Sion die ersten Punkte in dieser Saison auf fremdem Terrain. Vor nur 1920 Zuschauern im Vaduzer Rheinpark drehten die Walliser die Partie nach frühem 0:1-Rückstand (9.) und Platzverweis gegen Keeper Essam El Hadary (11.) und gewannen 2:1.


Montag, 18. August 2008

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Der Töff-Pilot ging übermotiviert ins 250er-Rennen seite 28

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Die Kunstturnerin wurde mit einem Diplom belohnt seite 26

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Das Doppel-Paar liess den Gefühlen freien Lauf seite 24

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Carlitos trifft an FCZ-Goalie Guatelli vorbei zum 4:1-Schlussresultat. Bilder: Keystone

Basler Ohrfeige für den FCZ

Mit einem 4:1-Sieg deklassierte der FC Ba- zweimal Carlitos führt der FCB die Tabelsel den FC Zürich im Letzigrund mit 4:1. lenspitze nun vor Aarau an. Beim FCZ Dank Toren von Stocker, Chipperfield und schoss Abdi den Ehrentreffer. seite 31

BS, 18.08.2008  

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