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Di., 15. Juli bis Sa., 19. Juli 2008

21˚

Die Zeitung der Schweiz

Wetter Seite 26

Montag, 14. Juli 2008 – Nr. 134

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Basel

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Jetzt wird es eng für Bundesrat Schmid

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Wirbel um Armeechef Roland Nef: Zum Zeitpunkt seiner Er­ minister Samuel Schmid wusste davon. Jetzt hagelt es ­heftige nennung im Juni 2007 war gegen ihn eine Strafanzeige ­wegen Kritik von allen Seiten. Die Parteien setzen Schmid unter Nötigung seiner Lebenspartnerin hängig. Verteidigungs­ Druck und fordern eine Untersuchung der Wahl. seite 3

Tessin unter Wasser Heftige Unwetter verursachten am

­Wochenende im Tessin Überschwemmungen und unpassierbare Strassen.

ausland seite 2

Hohe PapstRechnung verärgert die Australier seite 7

basel

Diskussionen um Sicherheitspapier der SP seite 9

people

Überschwemmter Campingplatz am Ufer des Ceresio Sees in Agno. Bild: Keystone

Brangelina im Glück: Die Zwillinge sind da! seite 13


schweiz

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fraunörgeli

14. Juli 2008

Bundesgericht Signal gegen teure Medikamente Von Claudia Blumer

Ein Krebsarzt hat zu Recht mit einem nicht zugelassenen Medikament therapiert. Der Konsumentenschutz hofft auf Signalwirkung. Also die Frau Leuthard, die

ist doch 1999 auf recht freizügige Weise Nationalrätin geworden. Duschgel-Beutel mit ihrem Gesicht drauf hat sie verteilt. «Duschen mit Doris», hatte zwar nichts mit Politik zu tun, war politisch aber ein Erfolg. Heute ist Frau Leuthard längst eine Bundesrätin zum Anfassen. Aber wehe dem bösen Rus­sen, der die gute Doris anfassen will! Da wird sie zum prüden Huscheli, sozusagen zum früheren Prototypen einer CVP-Politikerin. Weil sie auf dem Moskauer Flughafen ihre Schuhe ausziehen musste, riskiert die Wirtschaftsministerin sogar einen neuen Kalten Krieg. Also ich kann mir das nur so erklären: Doris hatte vor ihrer Russlandreise keine Zeit gehabt, um neue Socken zu posten. Glauben Sie mir: Peinliche Löcher sind es, die zur diplomatischen Verstimmung zwischen Moskau und Bern geführt haben.

fragedestages Sind Samuel Schmid als Verteidigungsminister und Roland Nef als Armeechef noch tragbar? SMS A Beide sollen zurücktreten B Schmid soll zurücktreten C Nef soll zurücktreten D Beide sollen bleiben Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

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Das Bundesgericht hat letzte Woche ein Urteil gefällt, das sich auf die Verwendung von nicht zugelassenen, aber günstigen Medikamenten auswirken könnte. Das Gericht hat einen Basler Krebsarzt freigesprochen, der statt einer Standardtherapie ein nicht zugelassenes Medikament verwendet hatte. Die Kontroverse um teure Medikamente und Alternativen flammt immer wieder auf. Das Basler Urteil gibt Hoffnung auf einen

Richtungswechsel. «Wir sind glücklich darüber und sehen es als Zeichen an die Pharmaindustrie», sagt Sara Stalder, Geschäftsleiterin beim Konsumentenschutz. «Es darf nicht sein, dass sich die Hersteller mit solchen Wahnsinnspreisen ständig bereichern, günstigere Medikamente müssen auch zugelassen werden.» Avastin und Lucentis Ein Preisunterschied, der für besonders viel Ärger bei

Konsumentenschützerin Sara Stalder. Bild: Keystone

Volk und Konsumentenschutz sorgt, ist jener zwischen Avastin und Lucentis. Avastin wirkt unter anderem gegen Altersblindheit, eine Therapie kostet rund 500 Franken. Anfang 2007 warf Novartis das neue Lucentis auf den Markt. Eine

Lucentis-Therapie kostet aber 20 000 Franken. Das günstigere Avastin ist seither gegen Altersblindheit nicht mehr zugelassen. Mit Folgen für die Prämienzahlenden. Für Avastin gaben die Schweizer ­Krankenkassen 2005 und 2006 im Schnitt 8 Millionen Franken aus. Für ­Lucentis hingegen im ersten Jahr der Lancierung bereits 24 Millionen. Der Verdacht sei nicht von der Hand zu weisen, dass der Hersteller einen Wirkstoff geringfügig ­ändert und mit sehr hohen Margen profitiere, sagt ­Felix Schneuwly, Sprecher des Krankenkassen­verbands Santésuisse.

Schweizer Sonnenstube versinkt im Wasser Gesperrte Strassen, überflutete Keller und ein evakuierter Campingplatz: Wegen ausserordentlich starker Regenfälle war das Tessin gestern alles andere als ein Sommerferien-Paradies. Am heftigsten wüteten die Unwetter in der Region Bellinzona und Lugano. Seit Freitagabend fielen dort bis zu 130 Liter Wasser pro Quadratmeter, wie Meteoschweiz mitteilte. Verantwortlich für den intensiven Regen sei eine Kaltfront. Weitere Niederschläge Viele Tessiner, aber auch Südbündner Strassen mussten wegen Hochwasser, Erdrutschen oder umgefallenen Bäumen geschlossen werden. Vorübergehend geschlossen war die Autobahn A2 bei Lugano. Oberhalb von Agno wurden zahlreiche Keller und Gärten überflutet. Laut Felix Blumer von SF Meteo muss heute vor allem an den nördlichen Voralpen zum Teil mit weiteren intensiven Niederschlägen ­gerechnet werden. (jep/sda)

Radfahren unmöglich: Das überschwemmte Ufer des Ceresio Sees in Agno. Bilder: Keystone

Waten durch die Schuttmassen in Bellinzona. «Wasser-Bahn» A2 bei Lugano.


schweiz 3

14. Juli 2008

Armeechef Parteien fordern eine Untersuchung der Wahl Von Jessica Pfister

Samuel Schmid schlug Roland Nef trotz Strafverfahren zum Armeechef vor. Nun verlangen die Parteien von Schmid eine Erklärung. Das Verteidigungsdepartement VBS kommt nicht zur Ruhe. Einen Monat nach dem Drama auf der Kander berichtet die «Sonntagszeitung», dass Samuel Schmid Roland Nef zum Armeechef befördert hatte, obwohl er wusste, dass gegen diesen ein Strafverfahren wegen Nötigung lief (siehe Box). Das Vorgehen von VBSChef Schmid stösst bei den Parteien auf heftige Kritik:

VORWÜRFE Die Vorwürfe gegen Roland Nef waren laut «Sonntagszeitung» massiv. Er habe seine damalige Lebenspartnerin über längere Zeit bedrängt und in Angst versetzt. Wenige Wochen vor Nefs Wahl zum Armee-Chef im Juni 2007 dann die Kehrtwende. Die Anzeigenerstatterin unterzeichnete eine sogenannte Desinteressenerklärung. Wie es zu dieser kam, bleibt unklar. (jep)

«Zum damaligen Zeitpunkt hätte Schmid Nef auf keinen Fall zum Armeechef ernennen dürfen» sagt CVP-Generalsekretär Reto Nause. Zumal die Vorwürfe gegen Nef gravierend gewesen seien. Er fordert: «Samuel Schmid muss sich vor dem Gesamtbundesrat erklären.»

Eveline Widmer-Schlumpf.

Sterbetourismus unterbinden und Affekthandlungen vermeiden. (sda)

in Aussicht gestellt. Die Untersuchung sei im Herbst 2007 eingestellt worden. Zudem sei der Armeechef weder straf- noch zivilrechtlich vorbestraft.

Bern Der stellvertretende Staatssekretär Anton Thalmann wehrt sich gegen die kolumbianische Kritik am Schweizer Vermittler Jean-Pierre Gontard. «Uns liegen keinerlei Hinweise vor, dass er seine Aufgabe als Mediator verraten hat», sagte Thalmann gegenüber der «NZZ am Sonntag».

Neat-Angestellte streiken Sigirino Arbeiter auf der Neat-Baustelle in Sigirino streiken seit Samstag. Sie fordern höhere Entschädigung für Kost und Logis. Gespräche zwischen den Gewerkschaften und dem Konsortium Monte Ceneri verliefen gestern ohne Ergebnis.

VBS verteidigt Wahl Auch die SP verlangt eine Untersuchung des Wahlverfahrens und kritisiert zugleich die Kommunikationspolitik des VBS: «Die Antworten des VBS auf die Vorwürfe gegen Nef waren schlichtweg ungenügend», sagt SP-Pressesprecher Peter Lauener. Ebenfalls scharf gegen das VBS schiesst SVPSprecher Alain Hauert: «Die Geschichte zeigt einmal mehr, dass im VBS auf allen Stufen ein akuter Führungsmangel herrscht.»

Widmer-Schlumpf gegen Sterbetourismus Bundesrätin WidmerSchlumpf will dem Sterbetourismus einen Riegel schieben – mit längerer Bedenkzeit. «Heute kann jemand in die Schweiz kommen und schon am nächsten Tag in den Tod begleitet werden», so die Bundesrätin zur «Sonntagszeitung». Das sollte nicht mehr möglich sein. Mit einer Bedenkfrist möchte Schlumpf den

Das VBS verteidigte gestern die Wahl von Nef. Dieser habe Schmid im Juni 2007 eine bevorstehende Einstellung des Verfahrens

EDA weist Kritik aus Kolumbien zurück

Neue Haftanstalt für Jugendliche

Roland Nef mit Bundesrat Samuel Schmid. Bild: Keystone

Lausanne In der Waadtländer Gemeinde Palézieux kann eine Haftanstalt für Jugendliche gebaut werden. Die Stimmbevölkerung hat dem Projekt mit 307 zu 226 Stimmen zugestimmt. Sie folgte somit der Empfehlung der Gemeindeund Kantonsbehörden.

Deza-Leute müssen sich neu bewerben

Stromkonzerne ringen um eine AKW-Einigung Nicht nur Gegner und Befürworter neuer Atomkraftwerke (AKW) bekämpfen sich. Auch Axpo, BKW und Atel streiten um die richtige Strategie. Denn während sich BKW und Axpo für die Standorte Mühleberg und Benznau stark machen, beantragt Atel ein Rahmenbewilligungsgesuch für Gösgen. Drei Atomkraftwerke hält

aber niemand für realistisch. Deshalb ringen die Firmen um eine möglichst rasche Einigung. Axpo-Chef Heinz Karrer in einem Interview mit dem Sonntagsblick: «Die Verhandlungen laufen». Es sei wichtig, dass alle drei am gleichen Strang zögen. «Ansonsten ist das Risiko gross, dass die Abstimmung verloren geht.» (sda)

Bern 400 Deza-Angestellte müssen sich auf ihre Stelle neu bewerben. Im Rahmen der Reorganisation des Dezas werden ihre Stellen neu ausgeschrieben. Grund: Das Deza passt die Pflichtenhefter an. Kein einziger Arbeitsvertrag sei aber gekündigt worden, sagte ein Deza-Sprecher gegenüber dem «Sonntag». (sda)

Deza-Chef Martin Dahinden Key


ROSENSTOLZ: Erleben in Berlin «.ch» schickt 2 Leser an die Listening-Party des neuen Rosenstolz-Albums am 23. Juli in Berlin inkl. Flug und Übernachtung.

Nach einer kreativen Pause und intensiver Studioarbeit kehren AnNa R. und Peter Plate musikalisch zurück. Ihr letztes Album «Das große Leben» erreichte in der Schweiz mit 25’000 verkauften Alben Gold-Status und war über 42 Wochen in den Album Charts. In Deutschland wurde es mit Dreifach-Platin zum erfolgreichsten Album des Jahres gekürt. Bereits am 29. August erscheint die neue Single «Gib mir Sonne» und am 26. September kommt das neue Album «Die Suche geht weiter» in die Läden. Es ist das elfte Album der Band und zugleich die konsequente Fortführung der musikalischen Reise von Rosenstolz. Ab dem 7. November werden Rosenstolz auf ihre bisher grösste Konzert-Tournee (am 14. Januar 09 im Zürcher Hallenstadion) gehen. Mehr Infos unter www.universalmusic.ch

So nehmen Sie an der Verlosung teil: Per SMS: Senden Sie eine SMS mit Keyword ROSENSTOLZ sowie Ihrem Namen inkl. Adresse an 970 (CHF 1.– / SMS). Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 560 038 (CHF 1.– /Anruf) und hinterlassen Sie Ihren Namen inkl. Adresse. Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH52582 (nur mit Mobiltelefon möglich) Teilnahmeschluss: 16. Juli 2008, 24.00 Uhr


wirtschaft 5

14. Juli 2008

Euro UBS punktete nicht mit ihrem Sponsoring

San Francisco Yahoo hat ein Übernahmeangebot seines Grossaktionärs Icahn und Microsofts abgelehnt. Das Angebot sah einen Verkauf des Suchmaschinengeschäfts an ­Microsoft vor. Den restlichen Teil des Konzerns wollte Icahn über­ nehmen. Der Vorschlag sei jedoch schlechter als die bestehende Vereinbarung mit Google, so Yahoo.

Von Sarah Forrer

Die UBS wollte mit der Euro ihr Image verbessern. Doch das Sponsoring hatte nicht den gewünschten Erfolg. Ausgelassene Stimmung, tolle Fussballspiele und ein Millionenpublikum – davon wollten die Euro-Sponsoren profitieren. Auch die gebeutelte UBS. Doch die Rechnung ist nicht auf­gegangen. Zwar haben 58 Prozent der Schweizer die Grossbank als Sponsor des MegaEvents wahrgenommen. Ihr Engagement findet aber wenig Anklang, wie eine Studie des Marktforschungsinstitutes marketagent.com belegt (vgl. Box). Fast die Hälfte der Befragten sehen weder eine positive noch eine negative Wirkung für die Grossbank. Über zehn ­Prozent stufen das Spon­ soring sogar als eher negativ oder sehr negativ ein. Nur Carlsberg schneidet noch schlechter ab. UBS krebst zurück «Die Euro kam für die UBS zum falschen Zeitpunkt», begründet Marketing­ experte Carry Steinmann. Nach den Milliardenverlus-

Kunden werden zu Preisüberwachern Zürich Heute startet das Preistelefon

bei Migros. Kunden können dort zu hohe Preise melden, wie die «Sonntagszeitung» schreibt. Grund für die Aktion ist eine Werbekampagne. Migros warb im Mai, 300 günstigste Produkte im Regal zu haben. Dies stellte sich als falsch heraus.

Die UBS-Arenen verbesserten das Image der Grossbank kaum. Bild: Keystone

ten und massenhaft negativen Schlagzeilen, ärgerte sich die Bevölkerung über den teuren Sponsoring­ auftritt. Steinmann ist deshalb überzeugt: «Die Euro hat dem Image der UBS noch mehr geschadet.» Auch Andreas Venditti, Analyst der Zürcher Kantonalbank, stuft die Euro als «kontraproduktiv» für den Ruf der UBS ein. Sogar die Grossbank selbst krebst von den im Voraus verkündeten Erwartungen zurück. Sagte eine

Leuthard will gegen Betastungen protestieren Skandal am Flughafen in St. Petersburg: Sicherheitsleute kontrollierten Bundesrätin Leuthard nach ihrer Russland-Mission wie einen normalen Passagier. Sie musste ihre Schuhe ausziehen und sich abtasten lassen – trotz heftiger Proteste. Die Schweiz wird mit einem Protestbrief reagieren. Regierungsmitglieder stehen unter diplomatischer Immunität. (sda)

Yahoo will immer noch nicht verkaufen

Bundesrätin Doris Leuthard.

Cola stark Die Gewinner unter den Euro-Sponsoren sind McDonalds und CocaCola. Sie haben bei der Umfrage von Marktagent die höchsten Wiedererkennungswerte erreicht. Imagemässig konnten vor allem CocaCola und Adidas punkten. Die rund 1000 befragten Schweizer und Österreicher stuften sie am positivsten ein. (sfo)

Mediensprecherin im April noch: «Wir setzen auf die Imagefunktion der Euro», auf die Frage von «CashDaily», wie man die Reputationsprobleme in den Griff bekommen wollte. So heisst es heute von UBSSprecher Dominique Gerster: «Wir wollten so viele Leute wie möglich an der Euro teilhaben lassen. Dies haben wir erreicht. Wir sind deshalb sehr zufrieden.» Von einer Imagekampagne mag die UBS indes nicht mehr sprechen.

Finanzkrise fordert sein bisher grösstes Opfer Die US-Kreditkrise hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Mit der Hypothekenbank IndyMac ist einer der grössten Immobilien­ finanzierer der USA zusammengebrochen. Nach dem Ansturm besorgter Kunden auf ihr Geld musste die staatliche Einlagensicherungsbehörde die Kontrolle über die Bank übernehmen. Aus Angst um

die Zahlungsfähigkeit der Bank hatten Anleger binnen weniger Tage mehr als 1,3 Mrd. Dollar abgehoben. Dies stürzte die Bank in eine Liquiditätskrise. Es handelt sich dabei um den zweitgrössten BankenCrash in der USA – und dem Grössten seit dem Ausbruch der Finanzkrise. Die Branche erwartet weitere Zusammenbrüche. (sda)

Scharfe Kritik an der Bankenkommission Zürich Die Bankenkommission

(EBK) will die Eigenmittel-Vorschriften für Banken verschärfen. Das kommt nicht an: «Die EBK hat völlig verschlafen», so SVP-Mitglied Hans Kaufmann gegenüber dem «Sonntag». Sie müsse mehr ­kontrollieren und nicht einfach die ­Kapitalvorschriften verschärfen.

Migros legt trotz Finanzkrise erneut zu Bern Migros legte im ersten Halb-

jahr um fast fünf Prozent zu. «Ein so gutes Halbjahr hatten wir vermutlich noch nie», so Migros-Chef Herbert Bolliger zum «Sonntag». Für das zweite Halbjahr sieht er Wolken: Die Finanzkrise und hohen Rohstoffpreise werden sich auf den Konsum auswirken. (sda/red)

Gute Halbzeit: Migros-Chef Herbert Bolliger. Bild: Keystone


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ausland

14. Juli 2008

Entführung richtet sich gegen Merkel Ankara Die kurdische Untergrundorganisation PKK hat Deutschland gestern mit Angriffen auf dessen «Wirtschaftsinteressen» gedroht. Die Entführung der drei deutschen Bergsteigern am Berg Ararat richte sich nicht gegen das deutsche Volk, sondern gegen die Politik der ­Regierung unter Angela Merkel.

Schwere Unwetter in Norditalien: Drei Tote Mailand Schwere Unwetter mit Hagelschlag haben am Wochenende in Norditalien zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Drei Menschen kamen ums Leben. ­Zwischen Mailand und Pavia starben Vater und Sohn, als ein Baum umstürzte und sie in den Fluss riss. Nahe Bergamo kam ein 65-jähriger Mann um, der vom Dach stürzte.

Messerstecher sollen Opfer besuchen London Um die erschreckenden

Messerstechereien unter britischen Jugendlichen einzudämmen, will man künftig ertappte Messerträger mit Opfern konfrontieren. Laut ­einer Erhebung erleiden durchschnittlich fast 60 Menschen pro Tag Stichwunden oder werden mit vorgehaltenem Messer ausgeraubt.

Polen: Bronislaw Geremek gestorben Warschau Der frühere polnische

Aussenminister Bronislaw Geremek ist tot. Der 76-Jährige kam ­­ bei einem Autounfall ums Leben. Bekannt wurde Geremek, als er sich 1980 am Streik der Werftarbeiter beteiligte und damit die Arbeiter bei der Gründung der Gewerkschaft «Solidarnosc» unterstützte.

Irak hofft weiter auf US-Truppen Bagdad Die irakische Regierung

hofft weiter auf eine Einigung über eine Stationierung von US-Truppen im Land. Sie widersprach gestern einem Bericht der Washington Post, wonach die Verhandlungen bis zu den US-Wahlen auf Eis gelegt seien. (sda)

Gastgeber Nicolas Sarkozy (Mitte) mit Mahmud Abbas (l.) und Ehud Olmert. Bild: Keystone

Mittelmeer-Union 43 Länder rücken näher zusammen «Für Frieden und Fortschritt»: Unter der Führung von Nicolas Sarkozy wurde gestern die Mittelmeer-Union gegründet. Europa, Afrika und der Nahe Osten rücken näher zusammen: 43 Länder wollen in der Mittelmeer-Union Frieden, Demokratie und wirtschaftlichen Fortschritt voranbringen. Angestrebt wird eine Region ohne direkte oder indirekte Unterstützung von

Terrorismus und ohne Massenvernichtungswaffen. Dementsprechend setzte sich Initiant Sarkozy bereits am Gründungstag für neue Impulse im Nahost-Friedensprozess ein. So brachte er die Staatschefs Syriens und des Libanons an einen Tisch, ebenso

die politischen Führer Israels und der Palästinenser. Den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bat er überdies, dem Westen im Atomstreit mit dem Iran zu helfen. 26 Mrd. Fr. stehen bereit Die neue Partnerschaft zielt auf konkrete Projekte, wie die Säuberung des Mittelmeers, eine neue Strassenverbindung quer durch Nordafrika und den Ausbau der Solarenergie. Die Wirtschaft erhofft sich Auf-

träge in Milliardenhöhe. Geplant sind zudem schnelle Schiffsrouten für Lastwagen-Fähren. Den Vorsitz der Union haben zunächst Frankreich und Ägypten gemeinsam inne. Zur Finanzierung der Partnerschaft stehen bislang umgerechnet rund 26 Milliarden Franken bereit. Noch nicht einig ist man sich über den Sitz des ­Sekretariats der Union. Um ­dieses haben sich Tunesien, Marokko, Malta und ­Spanien beworben. (sda)

Brände: Schwarzenegger Niederländerin stirbt am fordert Hilfe aus Ausland seltenen Marburg-Virus Im Kampf gegen die schweren Waldbrände hat Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger das Ausland um Hilfe gebeten. Feuerwehrleute aus Australien, Kanada und Mexiko sind nun unterwegs. Sie sollen die mehr als 10 000 US-Feuerwehrleute unterstützen, die seit fast drei Wochen gegen die Flammen kämpfen. (sda)

Arnold Schwarzenegger. Key

Wenige Wochen nach einer Afrikareise ist eine 40-jährige Niederländerin an dem seltenen Marburg-Virus gestorben. Es ist das erste Mal, dass ein Mensch das 1967 entdeckte MarburgVirus von Afrika nach ­Europa einschleppte. Die Patientin erlag in der Nacht zuvor der Infektion, gegen die es kein Heilmittel gibt, teilte das Reichsin-

stitut für Gesundheit am ­Freitag mit. Erst am ­Donnerstag war der gefährliche Erreger identifiziert worden. Die Frau war im Juni nach Uganda gereist und hatte dort die für ihre ­Fledertiere berühmten Grotten im MaramagamboWald besichtigt. Das Virus ist vermutlich dort übertragen worden. (sda)


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14. Juli 2008

Papstbesuch Australier sind sauer wegen hohen Kosten

Haben Briten Iraker sexuell missbraucht? London Die Militärpolizei Grossbri-

tanniens geht Vorwürfen der sexuellen Demütigung junger Iraker durch britische Soldaten nach. ­Dabei soll unter anderem ein 14-jähriger Gefangener zu Oralsex mit einem anderen Gefangenen ­gezwungen worden sein, berichtete die Zeitung «The Independent».

Gestern ist der Papst in Australien gelandet, wo er ab Donnerstag den 23. Weltjugendtag feiert. Nicht alle sind glücklich darüber. Nicht, dass die Australier ungläubig wären. Immerhin gehört rund ein Viertel der 21 Millionen Einwohner der katholischen Kirche an. Es sind die Kosten für das einwöchige Katholikenfest, dessen Höhepunkt der Besuch von Papst Benedikt XVI. ist, die den Australiern sauer aufstossen. Viermal so viel wie Köln Gemäss Welt Online kostet es die Nationalregierung und den Staat New South Wales umgerechnet rund

Taliban töten Isaf-Soldaten

Die Internationale Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) hat die schwersten Verluste in diesem Jahr erlitten: Bei Kämpfen mit den Taliban im Osten des Landes kamen mindestens neun Isaf-­ Soldaten ums Leben. Wie die Isaf gestern weiter mitteilte, wurden bei dem Gefecht zudem 15 Soldaten der Nato-geführten Truppe sowie neun Soldaten der afghanischen Armee verletzt. Die Nationalität der Getöteten wurde wie üblich nicht genannt. Nach Angaben aus Nato-Kreisen in Brüssel handelt es sich um Amerikaner. Zahl der Toten gestiegen Knapp eine Woche nach dem schweren Anschlag auf die indische Botschaft in Kabul stieg die Zahl der Toten unterdessen auf mehr als 60. Das sagte der indische Botschafter Jayat Prasa gestern bei einer Gedenkfeier in der afghanischen Hauptstadt. (sda)

100 Millionen Euro (160 Mio. Fr.), damit alles reibungslos abläuft. Das ist rund viermal mehr, als deutsche Steuerzahler beim letzten Weltjugendtag 2005 in Köln aufbringen mussten. Grund für die gesalzene Rechnung sind die hohe Polizeipräsenz und die astronomisch hohen Kosten für den Papstbesuch. Doch es gibt auch Australier, die sich die Hände reiben. Viele Firmen werden vom grössten Publikumsmagneten Australiens aller

Papst Benedikt XVI. bei seiner Ankunft in Sydney. Bild: Key

Zeiten profitieren: Denn alleine bei der finalen Messe auf der Pferderennbahn von Sydney werden eine halbe Million Gläubige erwartet. Ausserdem rechnen die Veranstalter mit 125 000 internationalen Besuchern. Das stellt selbst die Olympischen Spiele 2000 in den Schatten.

Damals kamen 110 000 ausländische Touristen. Papst ruht sich aus Den Papst scheint dies alles nicht zu kümmern. Der 81-Jährige erholt sich in einem Studienzentrum der Organisation Opus Dei von der lange Anreise. (red)

Berlin-Rede: Jetzt spricht Obama Berlin Nach den Misstönen über die

mögliche Rede Barack Obamas vor dem Brandenburger Tor, hat sich der demokratische Präsidentschaftskandidat erstmals selbst zu Wort gemeldet. Er hoffe, die Bedenken könnten ausgeräumt werden. Ihm gehe es weniger um den Ort seiner Rede. «Ich will sichergehen, dass meine Botschaft gehört wird und damit keine Kontroverse auslösen», sagte er in San Diego

Lingerie statt Luftangriffe Zwei Jahre nach dem

Krieg zwischen der Hisbollah und Israel herrscht im Libanon wieder Normalität, wie diese Dessous-Modeschau in Jbeil zeigt. Bild: Keystone

Will in Berlin keine Kontroverse auslösen: Barack Obama. Bild: Key

Immer mehr falsche Fremdenführer Rom Innerhalb von zwei Monaten

hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am Kolosseum bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im 290 Franken Geldstrafe zahlen.

Korrigenda: Lukas, nicht Martin Beglinger Im «.ch»-Interview am Freitag mit dem Botschafter der neuen Niederlassung der Schweiz im Kosovo, ­haben wir einen falschen Vornamen geschrieben. Wie entschuldigen uns dafür. (sda/red)


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14. Juli 2008

SP Sicherheitspapier sorgt für hitzige Diskussionen Von Yen Duong

Noch steht nicht fest, wie die SP Basel zum Sicherheitspapier der SP Schweiz steht. Verständnis für Kritik hat sie aber bereits. Dass sich die SP Schweiz nun dem Thema Sicherheit widmet, wird nicht nur von der SVP kritisiert («.ch» berichtete), sondern auch ­innerhalb der eigenen Partei: «Wir ­haben Vorbehalte gegenüber dem Sicherheitspapier. So werden etwa Jugendliche im öffentlichen Raum deutlich als Gefährdung der Sicherheit angesehen», sagt Pascal Pfister, ­Vizepräsident der Juso Basel-Stadt.

Es sei klar, dass man die Anliegen der Wähler ernst nehmen muss, aber es bringe nichts, wenn man dabei auf ­Repression setze und verallgemeinere. Zuerst Prävention SP-Grossratskandidat und Präsident des Jungen Rates Sebastian Kölliker (18) ist da gleicher Meinung: «Die SP nimmt den Wählerauftrag ernst. Aber die Jugend-

SP-Vizepräsident Tobit Schäfer. Bild: md

lichen werden als Sündenböcke dargestellt.» Es könne nicht sein, dass die Jugend in eine böse Ecke gestellt wird. Sie sei ein Teil vom Ganzen. «Man muss zuerst die Prävention ausschöpfen, bevor man die

Repression einsetzt», verlangt Kölliker. Was für konkrete Auswirkungen das Sicherheitspapier der SP Schweiz auf die SP Basel hat, ist noch unklar: «Wir haben bis jetzt noch keine offizielle Position gefasst», sagt Vizepräsident Tobit Schäfer. Er verstehe aber, dass das Sicherheitspapier bei den Jungen auf Kritik stösst. Die SP Basel habe sich aber schon früher – unabhängig von der SP Schweiz – zu Sicherheitsthemen geäussert. «Das Papier der SP Schweiz muss Basel ja nicht eins zu eins übernehmen», so Schäfer.

Kinder begrünen den Barfi Elf Pflanzenkübel sorgen jetzt für Farbe und Fröhlich­ keit auf dem Barfüs­ serplatz. Das Baude­ partement und das Kinderbüro Basel haben die Kübel ­gemeinsam mit ­Kindern der Projekt­ gruppe «Green City» entwickelt. Bild: Yen Duong

Passant verletzt: Spanier verhaftet Basel Die Polizei hat am Wochen­ ende einen 30-jährigen Spanier festgenommen. Er wird verdächtigt, im März einen Passanten verletzt zu haben, der sich in einen Streit auf offener Strasse zwischen ihm und einer Frau eingemischt hatte. Die Frau hatte sich damals entfer­ nen wollen, wurde aber vom Mann zurückgehalten. Der Passant ver­ suchte zu schlichten. Darauf wurde er vom Täter mit einem Faust­ schlag zu Boden gestreckt. Das ­Opfer erlitt einen mehrfachen ­Kieferbruch.

Mann wird gestochen und ausgeraubt Basel Ein 35-jähriger Mann ist am

Samstagmittag mehrmals mit ­einer Glasscherbe gestochen und ausge­ raubt worden. Der Täter erbeutete mehrere Hundert Franken. Das ­Opfer war im Nachtigallenwäldeli unterwegs. Unterhalb des ehemali­ gen Gas- und Wasserwerks wurde der Mann von einem Unbekannten aufgefordert, ihm sein Geld zu ­geben. Danach griff der Täter den 35-Jährigen plötzlich an und stach ihm mehrmals mit einer grösseren Glasscherbe in den Arm, ehe er ihn ausraubte und flüchtete.

Radio DRS 1 sendet live aus Liestal Liestal Die Baselbieter Hauptstadt ist am kommenden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr Austragungsort für eine Live-Sendung von Radio DRS 1: Für die Sommerserie «Treffpunkt Stadtgeschichten» besucht Mode­ rator Dani Fohrler Liestal. So will er erfahren, was es mit den ­urchigen Liestaler Bräuchen wie «Chienbäse» auf sich hat. (sda/ydu)

Streit vor Nachtclub: Mit Waffe gedroht Vor dem Basler Nachtclub «Mona Lisa» in der Steinenvorstadt ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung gekommen. Erste Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein dunkelhäuti-

ger und ein weisser Mann miteinander stritten und deshalb aus dem Lokal ­gewiesen wurden. Drei Verhaftungen Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung, ­welche auf der Strasse fortgesetzt

wurde, holte der Dunkelhäutige bei Kollegen eine Waffe, hielt sie seinem Kontrahenten an den Kopf und bedrohte ihn. Verletzt wurde niemand. Die Polizei konnte später den Mann mit der Waffe sowie zwei seiner Kollegen

festnehmen. Bei zwei der Festgenommenen handle es sich um Männer aus Ghana im Alter von 22 und 23 Jahren. Die dritte Person habe noch nicht identifiziert werden können. Der Grund der Auseinandersetzung sei noch unbekannt. (red)

DRS-Moderator Dani Fohrler besucht am Donnerstag Liestal. Bild: Key


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Erhältlich bei www.marionnaud.ch


«Endlich kann ich in Filmen mitspielen, in denen ich laut werden darf.» Liv Tyler, Schauspielerin, über ihre Rolle in «Hulk».

14. Juli 2008

DasEi Die Design-Ikone feiert ihren 50. Geburtstag und wirkt noch nach einem halben Jahrhundert wie frisch gelegt.

Ledersitz Zum Jubiläum des DesignKlassikers bringt der Hersteller eine Limited-Edition von 999 Stück heraus. Der Sessel tritt zu diesem Anlass in einem neuen Kleid auf. Die Vorderseite ziert dunkelbraunes Leder, die Rückseite braunes Wildleder und der Sockel ist aus handpolierter Bronze, die sich mit der Zeit verfärbt und sich farblich den Brauntönen des Leders anpasst. Unter dem Sitzkissen ist kurz die Entstehungsgeschichte eingraviert. Der Däne Arne Jacobsen ist der Vater des Sessels «Das Ei». Als er ihn 1958 für die Inneneinrichtung des SAS Royal Hotels Kopenhagen entwarf, ahnte er noch nichts von der grossen Popularität, die seine Erfindung einst erleben wird. Jacobsen starb 1971 im Alter von 69 Jahren. Betonhaus Schon als Kind fällt Jacobsen durch sein zeichnerisches Können auf. Ruhelos kritzelt er in der Schulzeit Blätter mit seinen Ideen und Darstellungen voll. Er will Maler werden. Sein Vater kann ihn aber überzeugen, ein Architekturstudium zu absolvieren. 1927 schliesst Jacobsen die Ausbildung an der Königlichen Dänischen Akademie der Schönen Künste ab und gewinnt zwei Jahre später gemeinsam mit einem Freund seinen ersten Architekturwettbewerb. «Haus der Zukunft» nennt er das Modell des runden Gebäudes aus Beton und Glas, das über einen Helikopterlandeplatz und eine Garage für Motorboote verfügt. Das Credo des künftigen Stardesigners: Die Funktion bestimmt die Form.

Metallstück Sich nur mit der Hülle eines Hauses zu befassen, interessiert den Dänen nicht. Seine Umsetzungen sind immer ein Gesamtkonzept. Neben der Architektur entwirft er auch gleich die passenden Möbel, Tapeten, Teppiche und das Geschirr für seine Häuser. Besonders angetan hat es ihm die Sitzgelegenheit. Noch während des Studiums entwirft er einen Stuhl, mit dem er im Jahr 1925 am Wettb ewerb einer Pa riser Ausstellung teilnimmt. Der Entwurf bringt ihm die Silbermedaille ein. Sie bleibt nicht das einzige Edelmetallstück in seiner Sammlung. Dass er Formen aus der Natur und der Tierwelt entlehnt, bringt er in den Namen seiner Stühle zum Ausdruck. Sie heissen Ameisenstuhl, Schwan- oder eben Ei-Sessel. Die letzten beiden gehören heute zu den Designklassikern des 20. Jahrhunderts und erfreuen sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Nicole Göbel


12

people

14. Juli 2008

promibarometer im Hoch

Karl Lagerfeld Den deutschen Unterhaltungspreis «Bambi» hat der deutsche Modeschöpfer schon zwei Mal erhalten. Nun will ihn die Modebranche für sein Lebenswerk ehren. Am 19. Juli erhält er deshalb während der Fashion Week in Berlin den neuen «Elle Fashion Star» in Platin. Überreicht bekommt er ihn von seiner einstigen Muse Claudia Schiffer.

Schöne Reise

Während die Miss-Universe-Teilnehmerinnen in Vietnam die Koffern packen können, kommen die Miss-Schweiz-Kandidatinnen von Vorbereitungen aus Spanien zurück. Bild: Keystone

im Tief

Ron Wood Der 61-jährige RollingStones-Gitarrist ist mit einer 18-jährigen Russin durchgebrannt und hat seine Frau verlassen. Wood soll mit ihr in Irland seinem Hobby, der Malerei frönen – die Russin steht ihm Modell. Ein Freund des Musikers berichtet allerdings, dass Wood wieder dem Alkohol verfallen sein. Da kam ihm die Russin recht, arbeitet sie doch in einer Bar.

Stephan Weiler «Ich bin nun viel fröhlicher» Interview von Barbara Ryter

Seit genau hundert Tagen ist er Mister Schweiz. Der Schönste im Land zieht eine Bilanz. Stephan Weiler, welche Bilanz ziehen Sie nach hundert Tagen? Stephan Weiler: Eine durchaus positive. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, war an Dutzenden spannenden Anlässen und durfte auch einige Reisen unternehmen. Sie mussten aber auch viel Kritik ertragen. Zuerst packte eine Ex-Freundin aus, dann nannte man Sie Langweiler und kürzlich hiess es, Sie seien eigentlich homosexuell.

Am Anfang verletzten mich diese Schlagzeilen. Vor allem, weil sie frei erfunden waren und unter die Gürtellinie zielten. Ich bin eher ein sensibler Mensch. Mittlerweile habe ich gelernt, mich abzugrenzen und über solche falschen Meldungen zu lachen. Was war die schlimmste Schlagzeile für Sie? Als geschrieben wurde, ich sei homosexuell. Das stimmt einfach nicht und hat auch meiner Freundin Jasmin sehr weh getan. Ich liebe sie und sie ist keine Alibi-Freundin. Sie haben sich Ihre Zahnlücke schliessen lassen. Auch darüber wurde eifrig berichtet. Ich bin extrem glücklich, dass mir diese Korrektur

«Meinen Eltern fehlte das Geld für eine Zahnspange als ich ein kleines Kind war.» ermöglicht wurde. Meinen Eltern fehlte das Geld für eine Spange als ich klein war. Ich hatte jahrelang Komplexe wegen der Zahnlücke, lachte fast nie, nuschelte, weil ich beim Sprechen den Mund ungern öffnete. Seit der Zahnoperation bin ich viel fröhlicher und habe ein grösseres Selbstbewusstsein.

Was hat sich in Ihrem Leben sonst noch verändert, seit Sie der schönste Schweizer sind? Privat nicht viel, ich habe immer noch dieselben Freunde und wohne zu Hause bei meinen Eltern. Als sozusagen neuer Prominenter werde ich an Anlässe eingeladen, an die ich vorher als unbekannter Stephan Weiler nie gekommen wäre. Zum Beispiel durfte ich als VIP-Gast Backstage ans Openair in St. Gallen oder an den Red Cross Ball in Genf. Davon konnte ich früher nur träumen. Wie viel haben Sie bis jetzt verdient? Nur so viel: In den ersten hundert Tagen verdiente ich mehr als meine beiden Vorgänger Tim Wielandt und Miguel San Juan.


14. Juli 2008

Brangelina

people 13

Die Zwillinge sind da: Angelina Jolie gebar am Samstag eine Tochter und einen Sohn. Doppelter erster Schrei in der Geburtsklinik Santa Maria in Nizza: Der Junge Knox Léon und seine Zwillingsschwester Vivienne Marcheline kamen am Samstagabend gegen 20 Uhr zur Welt. Während sie 2280 Gramm wog, brachte ihr Brüderchen knapp zehn Gramm weniger auf die Waage.

«Den Babys geht es gut», sagt der Arzt Michel Sussmann. Er hatte sie Angelina Jolie (33) per Kaiserschnitt entbunden. Elf Millionen für Bilder Die US-Schauspielerin hatte sich im Vorfeld eine natürliche Geburt gewünscht. Aus «medizinischen Gründen» entschied sich der Arzt für den Eingriff. «Die Operation ist einfach perfekt verlaufen», sagt Sussmann.

«Angelina Jolie ist wohlauf, Brad Pitt war die ganze Zeit an ihrer Seite.» Die ersten Bilder der Babys haben «Brangelina» bereits verkauft – für elf Millionen Dollar an ein USMagazin. Den Erlös wollen die beiden für einen guten Zweck spenden. Mit dem doppelten Nachwuchs ist die Kinderschar bei Familie Jolie-Pitt auf sechs angestiegen: Neben der leiblichen Tochter Shiloh (2) hatte das Schauspielerpaar bereits die adoptierten Kinder Maddox (6), Pax (4) und Zahara (3). (net)

der hammer des tages Mario Barth (35) bekommt nun einen Eintrag im «Guinness-Buch der Rekorde». Mit seinem Auftritt im ausverkauften Berliner O ly mp ia s t a dion stellte der deutsche Komiker am Samstagabend einen Rekord als «Live-Comedian mit den meisten Zuschauern» auf. Die Abschlussveranstaltung seiner zweieinhalbjährigen Tour «Männer sind primitiv, aber glücklich!» sahen rund 70 000 Zuschauer. Die alte Bestmarke von 15 900 Besuchern, die den US-Comedian Chris Rock im Mai 2008 in London gesehen hatten, hat der Berliner Blödler damit mehr als vervierfacht. Den Abend zeichneten 19 Kameras auf, eine davon per Helikopter. Das Showprogramm dröhnte aus 300 Boxen. Im Herbst soll der Abend als Aufzeichnung bei RTL laufen. (sda)

ein geschenk für Victoria

Nun zelebrieren sie das Familienglück zu acht: Brad Pitt und Angelina Jolie mit den adoptierten Kindern Maddox (l.) und Zahara (r.). Bild: Key

Die schwedische Kronprinzessin feiert heute ihren 31. Geburtstag. Dafür bekommt sie einen Rettungsring. Erst kürzlich rettete sie nämlich eine Fotografin, die während einer gemeinsamen Expedition auf Spitzbergen im Eis einbrach. Anstatt die königliche Hand zu reichen, kann sie nun den Ring hinwerfen. Und wenn sie ihn dafür nicht gebraucht, kann ihn Victoria ihrem langjährigen Lebenspartner Daniel Westling zuwerfen. Dann merkt er vielleicht, dass Victoria von ihm längst einen Verlobungsring erwartet. (net)


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beauty

14. Juli 2008

Parfum Mit der der Wohlgeruch

beautynews 1. Gesichtsreinigung für belastete Haut Die Gesichtsreinigung «Gelée Fondante Démaquillante» von Clarins entfernt Schmutz und hartnäckiges Make-up mit links. Das darin enthaltene Marulaöl entspannt und ist für jeden Hauttyp geeignet. 125 ml, ca. 38.90 Franken, in Apotheken.

Von Gaby Rothschild

Heute feiert Frankreich die Revolution von 1789. Damals entstand auch das erste Parfumhaus.

2. Feuchtigkeitspflege fürs Gesicht

Schon vor mehr als 5000 Jahren verbrannten die Ägypter auserwählte Duftstoffe zu Ehren ihres Sonnengottes Ra. Sie nannten die Wohlgerüche «per fumum», was aus dem Lateinischen übersetzt «durch den Rauch» bedeutet. Vom Vorderen Orient und dem Fernen Osten aus, trat das Parfum seinen Siegeszug um die Welt an. Gemäss Überlieferungen brachten vor allem Seefahrer Gewürze aus Indien, Blumen aus Madagaskar sowie Dufthölzer aus Amerika von ihren Reisen mit.

«Aqualia Thermal» – die neue Gesichtspflege von Vichy speichert Thermalwasser in Mikrokapseln. Die darin enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente verlangsamen die Hautalterung und wirken erfrischend. 50ml, 31.90 Franken, in Apotheken.

2 1

Flakon ebenso wichtig Etwa 1709 entwickelte Giovanni Maria Farina das erste Eau der Cologne, und in Frankreich entstanden mit Lupin (1789), Pinaud (1820) und Guerlain (1828) die ersten Parfumhäuser.

Einen Meilenstein in der Parfumgeschichte setzten der Korse François Coty und der französische Glaskünstler Lalique: Sie präsentierten 1910 einen einzigartigen Duft in einem einzigartigen Flakon und schufen damit eine Verbindung, die noch heute den Verkaufserfolg eines Parfums mitbestimmt. Wertvoller als Gold Seit den 1960er-Jahren erlebt die Riechstoffindustrie einen Boom, der auch in Zukunft anhalten wird, nicht zuletzt wegen moderner Hightech-Verfahren. Auch wenn sich die Parfumherstellung weiterentwickelt, die selbsternannte «Weltstadt der Düfte» ist und bleibt Grasse. Von den weltweit 200 Parfumeuren arbeiten 40 in dem südfranzösischen Städtchen. Grund dafür ist, dass in dem provenzalischen Hochland die Grundstoffe wie Rosen, Jasmin, Orangen und Mimosen am besten gedeihen. Daraus gewann man über komplizierte Verfahren die «Essence Absolue» – eine Duft-Essenz, wertvoller als Gold.

INTERNATIONAL PERFUME MUSEUM

3

Das im Serum enthaltene Vitamin C und die Himbeer-Extrakte wirken auf die Hautpigmente regulierend. Und gleichzeitig stimulieren ätherische Öle die Zirkulation der Haut. 30ml, 72 Franken, in L’Occitane-Boutiquen. (nic)

Bild: Fotolia

3. Gesichtsserum mit Vitamin C

Nach einer Renovierungspause eröffnet das International Perfume Museum in Grasse am 18. Oktober 2008 wieder seine Tore. Auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern sind mehr als 5000 verschiedene Objekte zu bewundern. Anhand dieser auserlesenen

Stücke erfährt der Besucher alles über die Entwicklung von Parfums, Seifen, Make-up- und Kosmetikprodukte der letzten 4000 Jahre. International Perfume Museum 8 place du Cours F – 06130 Grasse

ANNICK GOUTAL Die Düfte der Französin Annick Goutal gehören zweifelsohne zu den exklusivsten Parfums überhaupt. Das Besondere: Man kann die verschiedenen Düfte miteinander kombinieren und somit für sich ein einzigartiges Parfum kreieren. Doch Goutal kombiniert auch selber. 1980 schuf sie ihren bislang beliebtesten Duft: «Eau d`Hadrien». Eine frische, vitale, spritzigfruchtige Komposition die Männer und Frauen gleichermassen anspricht.

THIERRY MUGLER Der ehemalige Balletttänzer und bis heute weltbekannte französische Modedesigner Thierry Mugler bringt mit «Alien Eau Luminescente» dieses Jahr einen unverkennbaren Sommerduft auf den Markt. Das auffällig orangefarbene Flakon verrät schon, dass darin die Essenz von Mandarinen enthalten ist – gemischt mit exotischen Tiaré-Blüten und weisser Ambra. Das ergibt einen unverkennbar blumigen und sinnlichen Duft.


14. Juli 2008

Revolution kam nach Frankreich HERMES Das altehrwürdige französische Traditionshaus Hermes hat sich verjüngt, vor allem wenn es um seine neueste Duftkreation geht. Für «Un Jardin après la Mousson» ging der Hauptparfumeur des Hauses, Jean-Claude Ellena, zu den Wurzeln der Duftwasserherstellung und liess sich von der immensen Duft- und Aromavielfalt Indiens inspirieren. Daraus ist ein extra vaganter blumig-würziger Pflanzenduft für Damen und Herren entstanden.

DIOR «Ich schuf diesen Duft, um jede Frau in erlesene Weiblichkeit zu hüllen, geradeso, als entschlüpfe jedes von mir entworfene Couturekleid dem edlen Flakon.» Mit diesen schwülstigen Worten präsentierte der französische Modeschöpfer Christian Dior am 1. Dezember 1947 sein erstes Parfum: «Miss Dior». Die Wirkung ist nachhaltig: Der unverkennbare, unveränderte, blumige Duft zählt noch heute zu den beliebtesten aus Frankreich.

CHANEL N°5 1921 kreierte Ernest Beaux im Auftrag der exzentrischen Mademoiselle Chanel ein Parfum für Frauen aus dem Duft der Frauen und nannte es «Chanel N°5». Der Parfumeur verarbeitete zum ersten Mal synthetische und natürliche Essenzen miteinander und schuf einen Duft, der sich jeder Frau individuell anpasste und somit einzigartig war. Die blumig Kreation in dem avantgardistischen Flakon ist bis heute die meistverkaufte der Welt.

GUERLAIN Pierre-François-Pascal Guerlain komponierte für Kaiserin Eugénie im Jahre 1853 den Duft «Eau de Cologne Impérial». Die frische, aromatische Kreation aus Orange, Bergamotte, Zitrone, Lavendel und Rosmarin brachte Guerlain den begehrten Titel «Offizieller Parfumeur ihrer Majestät» ein und machte ihn über die Grenzen hinweg bekannt. Noch heute ist der exklusive Duft im Originalflakon erhältlich.

beauty 15 sonjas

spotlight Sonja Hugentobler Zurflüh

Moderedaktorin

Früher nannte man es Spazieren. Doch Spazieren hat den Anstrich von Müssiggang. Und mit Müssiggang haben wir so unsere Mühe. Anders ist es mit Sport. Sport treiben ist in und deshalb spaziert man nicht mehr, sondern man walkt. Das wäre an sich gut, ein leichter Einstieg für Menschen, die sich nie bewegt haben, mit konstanten Bewegungen, die den Kreislauf in Gang bringen. Das Problem aber ist, dass diese Neo-Sportler nicht

«Der Wanderweg als Kampfzone» einfach herkömmlich walken, sondern nordisch, also mit Stöcken bewaffnet. Ja, bewaffnet. Diese aufgerüsteten Spaziergänger dokumentieren nämlich die Ernsthaftigkeit ihrer neu entdeckten Dynamik nicht damit, dass sie ein Lauflernbuch kaufen, das ihnen beibringt, ihrer Stöcke Herr zu werden und einen sportlichen Nutzen aus der Ski-ImitationsBewegung zu ziehen. Nein, sie machen in teuren und unheimlich sportlich aussehenden Nordic-Walking-Jacken, NordicWalking-Schuhen, Nordic-Walking-Hemden und mit NordicWalking-Trinkfl aschen den Waldweg zur Kampfzone, indem sie mit ihren Stöcken um sich fuchteln oder sie im Schlepptau hinter sich herziehen – eine Herausforderung für Jogger oder Radler, die ein Rudel solcher Soft-Ironmen im Unterholz überholen wollen. Bitte, liebe Nordic Walker, wenn schon Nordic Walking als Trainingsmittel, dann bitte richtig. Ihr wollt doch nicht, dass auch ihr eine Halterbewilligung braucht für eure Stöcke.


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ausgehen konzerte upcoming

14. Juli 2008

MONTAG

OPEN AIR AUF DER SILOTERRASSE

PARTYS

Aussichtsterrasse des Bernoulli-Silos, Hafenstrasse 7, Basel

MIX

Emil und die Detektive

Postillon d’ amour 22 Uhr, Plaza Club, Clarastrasse/ Messeplatz

Mi 21:30 | D

OPEN AIR KINO Kaistenbergstrasse 5, Parkplatz, Frick, 062 871 04 44

BÜHNE

18.07. Erykah Badu | Luzern 15.07. 16.07. 16.07. 17.07. 17.07. 17.07. 17.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07. 23.07. 23.07. 23.07. 24.07. 25.07. 25.07. 26.07. 26.07. 26.07. 27.07. 14.08. 17.08. 20.08. 21.08. 23.08. 30.08. 06.09. 13.09. 16.09. 16.09. 20.09. 21.09. 22.09. 23.09.

Babyshambles | Montreux Lenny Kravitz | Montreux Alicia Keys | Locarno Miss Platinum | Bern Alicia Keys | Montreux Jan Garbarek Group | Zürich Katie Melua | Montreux Lenny Kravitz | Locarno N.E.R.D. | Bern Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Xavier Rudd | Zürich Paul Simon | Locarno Deep Purple | Montreux Bagatello | Bern Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern K.D. Lang | Luzern Jethro Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Leonard Cohen | Lörrach Macy Gray | Luzern Paul Simon | Lörrach Peter Cincotti | Luzern Shaggy | Luzern R.E.M. | Nyon Iron Maiden | Basel Metallica | Jonschwil Eric Clapton | Zürich Neil Young & His Electric Band | Zürich The Stray Cats | Zürich Madonna | Dübendorf Wise Guys | Basel Sido | Zürich Jason Mraz | Zürich Snoop Dog | Zürich Sophie Zelmani | Zürich R.E.M. | Genève Sophie Zelmani | Genève Bryan Adams | Zürich

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

La reina del condón

American Gangster Mi 21:30 | Edf

OPEN AIR KINO MIT UBS Kurpark Bad Zurzach, Bad Zurzach

The Kite Runner Mi 21:45 | Odf

OPEN AIR KINO MIT UBS

THEATER

Mi 21:45 | Odf

bei der Kantonsschule, Wohlen AG, 041 240 20 62

Kasperli’s neue Abenteuer Schauspiel, Eugen Urfer und sein Basler-Ensemble, 15 Uhr, Restaurant Lange Erlen, Erlenparkweg 55

OPEN AIR KINO

Unsere Erde

Feldackerstrasse 1, Schöftland, 062 721 18 78

Mo 21:30 | D

Get Smart

American Gangster Di 21:30 | Edf

AUSSTELLUNGEN Installation von Lukas Bürgin 16-01 Uhr, Cargo-Bar, St. JohannsRheinweg 46 Fotoausstellung – Leszek Andzel 09-19 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Fernand Léger: Paris – New York 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen Project Sarah Morris – Black Beetle 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen Günter Grass – Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen Monografische Ausstellung zu Günter Grass, 11-17 Uhr, Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11, Arlesheim Gründe & Essenzen Barbara Maria Meyer und Markus Gadient, 08-18 Uhr, Kantonale Psychiatrische Klinik, Bienentalstrasse 7, Liestal

Mo 21:45 | D

Juno

Keinohrhasen

Komödie, Drama, Liebesfilm; USA (2007); Regie: Jason Reitman

Di 21:45 | D

P.S. I Love You Mi 21:45 | D

Openair-Kino Alle Openair-KinoProgramme auf

OPEN AIR KINO MIT UBS Pferderennbahn Schachen, Aarau, 062 832 30 20

DIENSTAG JAZZ, LATIN, WORLD Salsaloca DJ Samy, 21 Uhr, Kuppel, Binningerstrasse 14 Tango Mittagsmilonga DJ Martin, 12 Uhr, Tanzpalast, Güterstrasse 82

KONZERTE MIX Steve Lukather Gitarrist/ Sänger von Toto, 20 Uhr, Z7, Kraftwerkstrasse 7, Pratteln

American Gangster Mi 21:30 | D

BÜHNE

Basel Tattoo 21 Uhr, Kaserne

Kasperli’s neue Abenteuer Schauspiel, Eugen Urfer und sein Basler-Ensemble, 15 Uhr, Restaurant Lange Erlen, Erlenparkweg 55

DIVERSES Krieg und Tanz – Eine Choreographie für die Ahnen und das Leben Führung in «Rot» mit Alexandra Wessel, 12.30 Uhr, Museum der Kulturen, Münsterplatz 20

GEWINNEN SIE: TICKETS FÜR MADONNA ODER TINA TURNER

Senden Sie ein SMS mit CHGAME7 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

am 30.8.2008 in Dübendorf

2 Tickets für das Tina Turner Konzert

Mo 21:30 | D

Di 21:30 | CH

Anzeige

oder:

Juno

Der Freund

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch

Spielen Sie mit und gewinnen Sie: 2 Tickets für das Madonna Konzert

OPEN AIR KINO MIT UBS Gemeindeschulhaus, General-Guisan-Str., Zofingen

Death at a Funeral

THEATER

PARTYS

Mi 21:30 | Od

The Kite Runner Mo 21:30 | Odf

>>> www.punkt.ch

As It Is in Heaven

Di 21:30 | Edf

AUSSTELLUNGEN Homer Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst, 10-17 Uhr, Antikenmuseum und Sammlung Ludwig, St. Alban-Graben 5 Installation von Lukas Bürgin 16-01 Uhr, Cargo-Bar, St. JohannsRheinweg 46 Fotoausstellung – Leszek Andzel 09-19 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Fernand Léger: Paris – New York 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen Project Sarah Morris – Black Beetle 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen Günter Grass – Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen Monografische Ausstellung zu Günter Grass, 11-17 Uhr, Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11, Arlesheim Armando Andrade Tudela – Gamblers Die Broke 11-18 Uhr, Kunsthalle Basel, Steinenberg 7 Guido Van Der Werve – On Parity of Days 11-18 Uhr, Kunsthalle Basel, Steinenberg 7 Word Event 11-18 Uhr, Kunsthalle Basel, Steinenberg 7

Senden Sie ein SMS mit CHGAME8 an 919

am 15.2.2009 im Hallenstadion in Zürich (CHF 1.50/SMS) oder per Postkarte (A-Post)

Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME7 oder CHGAME8 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME7 oder CHGAME8, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss für Madonna ist der 24.8.2008. Teilnahmeschluss für Tina Turner ist der 8.2.2009. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, bei SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch

Agenda >>>www.punkt.ch


kino 17

14. Juli 2008

BASEL CAPITOL

Steinenvorstadt 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

KULT.KINO CAMERA

5 Kung Fu Panda

1 Rusalka – Mermaid

6 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Rebgasse 1 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch 16:15 21:00 | Odf 13 J.

La fille coupée en deux 18:30 | Fd 16 J.

1 Hancock

14:15 16:30 18:45 21:00 | Edf 11/14 J.

2 Knut und seine Freunde 14:30 | D 3/6 J.

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 17:30 | Edf 11/14 J.

What Happens in Vegas 20:30 | Edf 9/12 J.

2 Married Life

16:30 21:15 | Edf 14 J.

Julia

18:20 | Edf

Steinenvorstadt 67 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 Bienvenue chez les Ch‘tis 14:30 17:45 20:15 | Fd 8/11 J.

2 Sex and the City

13:30 17:00 20:30 | Edf 10/13 J.

KULT.KINO ATELIER

Theaterstr. 7 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Lotta zieht um 16:00 | D 6 J.

Savage Grace

17:25 21:20 | Edf 16 J.

Interview

KULT.KINO CLUB

Marktplatz 34 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Miss Pettigrew Lives for a Day

KULT.KINO MOVIE

Clarastr. 2 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Die Welle

16:00 18:30 | D 14 J.

Hotel Very Welcome 21:00 | D 14 J.

PATHE KÜCHLIN

19:25 | Edf 14 J. Mi 12:30 | Odf

15:45 19:30 21:15 | Odf 14 J.

14:15 20:15 | Edf 12/15 J.

The Happening 17:45 | Edf 15 J.

Once

3 Nim‘s Island

Molière

4 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:00 17:45 20:45 | D

17:45 | Edf 12 J. Mi 12:15 | Fd 14 J.

3 Bienvenue chez les Ch‘tis 16:30 18:45 21:00 | Fd 11 J.

PLAZA

Steinentorstr. 8 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.)

Hancock 14:00 16:30 20:45 | D 11/14 J.

REX

Steinenvorstadt 16 | 0900 556 789 (1.10 Min./Anr.) | www.kitag.com

1 Kung Fu Panda 14:00 16:15 18:30 Mo/Mi 20:45 Di 20:30 | D 3/6 J.

2 The Game Plan 15:00 | D 4/7 J.

Di 21:00 (Cinecard Night) | Edf

2 21

14:30 17:30 20:30 | D 11/14 J.

Hancock

Mo/Mi 20:00 | D 10/12 J.

Kung Fu Panda Mi 15:00 | D 4/6 J.

LIESTAL

8 Sex and the City

1 Kung Fu Panda 14:00 | D 3/6 J.

FRICKS MONTI

Kaistenbergstr. 5 | 062 871 04 44 | www.fricks-monti.ch

17:30 20:00 | D 3/6 J.

Kung Fu Panda

18:30 21:00 | Edf 11/14 J.

2 A Thousand Years of Good Prayers

Kung Fu Panda

Steinenvorstadt 55 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

Hancock

Salonica

15:00 | Edf 11/14 J.

14:00 17:30 21:00 | D 10/13 J.

16:45 19:00 21:15 | Edf

ELDORADO

14:15 17:30 20:30 | Edf 11/14 J.

7 Hancock

17:45 Mo/Mi 20:15 | Edf 3/6 J.

Mamma Mia! The Movie

STADTKINO BASEL

Klostergasse 5 | 061 272 66 88 | www.stadtkinobasel.ch

Sommerpause Bis 21. August

STUDIO CENTRAL

Gerbergasse 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.)

Sex and the City 17:15 20:30 | Edf 10/13 J.

top rating

FRICK

14:30 18:00 20:30 | Edf 3/6 J.

LANDKINO BASELLAND

Poststr. 2 | 061 921 14 13 | www.stadtkinobasel.ch

Sommerpause Bis 21.8.2008

ORIS

Kanonengasse 15 | 061 921 10 22 | www.oris-liestal.ch

Nim‘s Island

14:30 (nur bei schlechter Witterung) 18:30 | D 7/10 J.

Kung Fu Panda

16:30 (nur bei schlechter Witterung) | D 3/6 J.

Hancock

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Bienvenue chez les Ch‘tis What Happens in Vegas Kung Fu Panda Nim‘s Island Once Into the Wild Sommer Die Welle 21 Hotel Very Welcome Horton Hears a Who! Sex and the City Kirschblüten – Hanami Indiana Jones

Note 4.34 4.18 4.16 4.13 4.09 4.08 4.04 4.03 3.94 3.90 3.85 3.77 3.64 3.58

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

20:30 | D 11/14 J.

SPUTNIK

Poststr. 2 | 061 921 14 17 | www.palazzo.ch

Sommerpause

PATHÉ BASEL KINOPROGRAMM VOM 14. JULI BIS 16. JULI 2008 0900 00 40 40 (CHF 0.50/min)

Bis 30. Juli

GELTERKINDEN MARABU

Schulgasse 5 | www.marabu-bl.ch

Sommerpause

Kino >>>www.punkt.ch

NIM‘S ISLAND – DIE INSEL DER ABENTEUER

Dauer 1:36; Gerard Butler, Jodie Foster, Abigail Breslin D 14.00/17.45/20.45

KUNG FU PANDA

Dauer 1:35. ab 6/3 Jahren D 14.00/17.30/20.00(ausser Di) Edf 14.30/18.00/20.300

HANCOCK

Dauer 1:32; mit Will Smith, Charlize Theron Edf 15.00/18.30/21.00

THE HAPPENING

Dauer 1:30, ab 15 Jahren; mit Mark Wahlberg Edf 17.45

Anzeige

BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS SÉLE CTIO N PATH É Dauer 1:46, ab 11/8 Jahren; mit Kad Merad, Dany Boon Od 14.30/17.45/20.15

eventbooster * Ihre Events in den Medien: eventbooster.ch

HANCOCK

Dauer 1:32; mit Will Smith, Charlize Theron D 14.00/16.30/20.45

TICKETS & WEITERE FILME: www.pathe.ch/basel

PATHÉ KÜCHLIN, ELDORADO & PLAZA

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 16.7.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


18

kultur

frischgepresst

14. Juli 2008

Rhodes «Würde ich Ski fahren, käme ich öfters her» Interview von Jeanette Kuster

1

1 Buch: Yvon Mutzner und

Peter Donatsch

«Emma», Appenzeller-Verlag, 227 Seiten, 34 Franken ISBN 3-85882-473-8 Gepunktet: Emma Kunz (1892-1963) ist eine der bekanntesten Figuren, die unser Land im letzten Jahrhundert prägten. Die Heilerin und Visionärin aus dem aargauischen Brittnau musste sich als Hexe brandmarken und von den Behörden quer durch die Schweiz hetzen lassen. Yvon Mutzner und Peter Donatsch zeichnen ihr Leben nach. Die ergreifende Lektüre gibt Einblick in das bis dato unentschlüsselte Werk der hochspirituellen Frau, die unbeirrt ihren Weg ging. (str)

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US-Schauspielerin Evelyn Keyes tot Los Angeles Die amerikanische

Schauspielerin Evelyn Keyes ist, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits am 4. Juli im kalifornischen Montecito im Alter von 91 Jahren gestorben. Ihre bekannteste Rolle war die von Suellen O'Hara, Scarletts Schwester, in der Romanverfilmung «Vom Winde verweht» aus dem Jahre 1939. Keyes war unter anderem mit dem Regisseur John Huston verheiratet.

140 000 Besucher am Frauenfelder Openair Frauenfeld Das Openair Frauenfeld

ist am Sonntag mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Rund 140 000 Fans jubelten Cypress Hill, dem Wu Tang Clan oder Jay-Z zu. Je zwischen 43 000 und 49 000 Besucher wohnten vom Freitag bis Sonntag den Konzerten bei. Im vergangenen Jahr waren noch insgesamt 105 000 Fans nach Frauenfeld gekommen. (sda/net)

Duran Duran spielten am Samstag in Zürich. Keyboarder Nick Rhodes über zukünftige Projekte der Band. Sie verbrachten nur einen Tag in Zürich. Waren Sie schon mal länger hier? Nick Rhodes: Schon mehrmals. Es gibt fast nichts Besseres als Zürich bei Sonnenschein. Ich mag die Schweiz generell sehr. Würde ich Ski fahren, käme ich öfters hierher. Aber ich habs einmal versucht, das hat gereicht. Duran Duran würden zusammen mit Produzent Mark Ronson gerne den Titelsong für den neuen Bond-Film aufnehmen. Das war nur so eine Idee, wir haben noch mit niemandem vom Bond-Team geredet. Aber wir würden unsere Sache bestimmt extrem gut machen. Mal schauen, die wissen ja, wo sie uns finden.

Duran Duran am Samstag in Zürich mit Keyboarder Nick Rhodes (r.). Bild: Tom Pavletic

Besten Kontakt zu Ronson haben Sie bereits. Anfang Juli sind wir in Paris gemeinsam aufgetreten – ein einzigartiges Konzert. Wir würden gerne wieder mit ihm arbeiten und reden schon darüber, zusammen neue Songs aufzunehmen. Dürfen wir also bald ein neues Album erwarten? Wenn ich das wüsste. Das Musikgeschäft hat sich enorm verändert. Ich bin

mir nicht sicher, ob das Albumformat in Zukunft noch eine grosse Rolle spielen wird. Einzelne Songs werden relevanter. Beunruhigt Sie diese Entwicklung? Nein, ganz im Gegenteil: Das macht die Sache interessanter. Das sehen viele Musiker anders. Ach, die sollen aufhören, zu nörgeln, und lieber ihre

oskar und ted Sagt zur Rübe einst der Mixer: «Spring doch rein, du alter Wichser, Brauche dringend neue Kunden, komm sonst nicht über die Runden.»

Im Getriebe ward es trübe, aufgerieben war die Rübe, denn die hohe Umlaufzahl wurde ihrer Form fatal.

Und die Rübe sprang hinein, fühlte etwas Lust, dann Pein, blieb so lang es ging auf Trab, nahm bei jeder Drehung ab, bis es keine Rüb’ mehr gab in des Mixers kühlem Grab.

Unten kam noch Saft heraus, sah nicht mehr nach Rübe aus. Moral: Mancher hat sich aufgerieben Weil er es zu wild getrieben.

Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.

Arbeit machen. Wir Musiker können uns glücklich schätzen, wir dürfen uns selber verwirklichen. Ich kann diese Jammerer nicht ernst nehmen. Im Herbst erscheint die Biographie Ihres ehemaligen Bandkollegen Andy Taylor. Fürchten Sie sich vor Enthüllungen? Nicht im Geringsten. Haben Sie noch Kontakt? Nur über unsere Anwälte.


auto 19

14. Juli 2008

Abarth Der Skorpion sticht den Fiat 500 Von Mario Borri

135 PS, 17-Zoll-Räder, dicker Frontspoiler: Fiats Sportabteilung Abarth – Markenzeichen Skorpion – motzt den Kleinwagen 500 auf. Dass er es faustdick unterm Blech hat, ist dem Fiat 500 Abarth von Weitem anzusehen. Im Vergleich zu seinen braven Brüdern rollt der Sport-Zwerg auf 17-ZollFelgen, liegt einige Zentimeter tiefer und verfügt über einen bulligeren Frontspoiler mit grösseren Lufteinlässen.

Gebraucht wird die zusätzliche Luft für die Kühlung des 135 PS starken 1,4-Liter-Turbomotors, der aus dem Fiat 500 eine kleine Rakete macht – wie wir auf

einer ersten Probefahrt erfahren haben. Der 500 Abarth sprintet wie vom Skorpion gestochen los, Tempo 100 ist nach nur 7,9 Sekunden erreicht (Spitze: 205 km/h). Geschaltet wird etwas altertümlich per 5-Gang-Getriebe. Dafür gibt es wie im Rennsport eine digitale Anzeige für den optimalen Schaltpunkt.

Dank tollem Sportfahrwerk lassen sich auch schnelle Kurven stabil und sicher durchfahren. Und trotz dieser Sportlichkeit begnügt er sich mit 5,4 Liter Benzin pro 100 km (Werksangabe). Preis: ab 28 490 Franken Verkaufsstart des Fiat 500 Abarth ist am 18. Juli. Der Basispreis beträgt stolze 28 490 Franken. Die Serienausstattung ist jedoch reichhaltig: 17-Zoll-Räder, ESP, Klimaautomatik, Hifi-System mit USB-Anschluss, Sportsitze und Sportfahrwerk. Rennzwerg: Fiat 500 Abarth. Bild: Fiat

Wer erkennt den Unterschied? Opel Insignia mit Fliess- (l.) und Stufenheck.

Opel: Insignia kommt auch mit Fliessheck London Opel feiert mit dem Insignia

gleich eine doppelte Weltpremiere: Neben der Stufenheckvariante stellt Opel an der Londoner Motorshow (23. Juli bis 3. August) auch die Fliessheckversion mit grösserer Heckklappe vor. Schweizer Markteinführung beider Modelle ist im Januar 2009. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Kaufhilfe: neuer Verbrauchskatalog Emmen Der TCS-Verbrauchskatalog 2008 ist die ideale Entscheidungshilfe für den Neuwagenkauf. Enthalten sind Verbrauch, CO2-Emissionen und Energieeffizienz-Kategorie von 4 642 Modellen. Das umfassende Werk kann in jeder Garage gratis bezogen oder auf www.infotechtcs.ch heruntergeladen werden.

Rekordpreis: Jaguar für 4,5 Mio. Franken

Studie: Autofarbe verrät, wies um den Fahrer steht Sag mir, was für eine Farbe dein Auto hat, und ich sage dir, was für ein Typ du bist: Bisher dachte man, dass die Wahl der Autofarbe nur eine Frage des Geschmacks ist. Forscher der US-Firma CNM Marketing Research glauben, dass die Auswahl aufgrund der generellen psychischen Verfassung des Fahrers geschieht. Demnach kaufen Menschen, die mit sich selbst zu-

frieden sind, in der Regel ein grünes Auto. Auch Fahrer von dunkelblauen und silbernen haben ein gesundes Selbstvertrauen. Schwarz lässt zweifeln Ebenfalls selbstsicher sind normalerweise Fahrer von weissen Autos. Wer allerdings einen schwarzen Wagen besitzt, der zweifelt laut der Studie oft an sich. (mbo)

Kindersitztest 2008: Vier Sitze aus 25 fallen durch Seit 1968 testet der TCS nun schon Kindersitze. In den 40 Jahren wurden mehr als 300 Produkte unter die Lupe genommen. Alleine in der neusten Testreihe sind es 25. Geprüft wurde die Sicherheit bei einer Kollision, die Bedienungsfreundlichkeit und der Komfort. Erfreulich:19 Sitze erhielten mindestens das Prädikat «empfehlenswert».

Vier Produkte musste der TCS aber mit «nicht empfehlenswert» beurteilen. Gefahr von der Seite Grund: Die Sitze bieten keinen oder zu wenig Seitenaufprallschutz. Den Test im Detail und viele nützliche Tipps gibts in der kostenlosen TCS-Broschüre «Auto-Kindersitze 2008» oder im Internet. ww.tcs.ch/Sicherheit. (mbo)

London Ein Jaguar D-Type ist in England für den Rekordpreis von 2,2 Millionen Pfund (rund 4,5 Mio. Franken) versteigert worden. Damit ist der Rennwagen aus dem Jahre 1955 der teuerste Jaguar, der je bei einer Auktion ersteigert wurde. Von der Serie wurden insgesamt nur 90 Stück gebaut.

BMW überarbeitet die Dreier-Reihe München Zum Modelljahr 2009 hat BMW die 3er-Reihe überarbeitet. Zu den Modifikationen zählen ein überarbeitetes Design, eine geänderte Seitenlinie sowie ein verfeinertes Interieur, zusätzliche Varianten und verbrauchsoptimierte Motoren. (mbo/sda)


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tv-programm fernseh tipps

21:00 | Arte | Purple Rain Musikfilm USA 1983; Regie: Albert Magnoli; mit: Prince, Apollonia Cotero, Morris Day

«The Kid», gespielt von Prince, ist ein junger begabter Musiker, jedoch ohne grosses Publikum. Bei seinen Versuchen aufzusteigen, trifft er auf die schöne Sängerin Apollonia. Der kultige Musikfilm wurde 1985 mit einem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet.

21:30 | 3sat | hitec: Bewusstsein Dokumentarfilm Regie: Andrea Hauner

Die Hirnforscher sind dabei, das Phänomen «Bewusstsein» zu untersuchen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche und Pläne. Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu erforschen, ist eine wissenschaftliche Herausforderung, die selbst die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts übertrifft.

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

19:55 | SF1 | Meteo

20:15 | Arte | Die neuen Paradiese

19:30 | EuSp | Fussball – U19 EM

19:00 3sat SF1 19:25 ZDF SF1 19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 SF1 ARD 20:00 ARD Sat.1 21:45 ZDF ARD 21:50 SF1 22:15 SF1 ARD 22:25 3sat 23:50 SF1 Vox

19:00 19:10 19:30 20:15

19:00 StTV FreeStyle 19:30 EuSp Fussball U19 Europameisterschaft 19:51 ARD Gesichter Olympias 19:55 ORF2 Sport 20:00 StTV Beachvolleyball Coop Beach Tour 20:15 DSF Poker Exklusiv Bube gegen Dame 21:00 StTV Triathlon Zürich Ironman Switzerland 21:30 EuSp Radsport VIVA Der Match 21:45 BR Blickpunkt Sport vor 20 Jahren 22:00 StTV FreeStyle 22:15 DSF SmackDown The New and Improved DX 22:20 SF2 sportaktuell 22:30 CNN World Sport

Spanien in den 1970er-Jahren. Vor die Wahl gestellt, entweder den Job zu verlieren oder zusammen mit seiner Ehefrau Super-8-Homepornos für den skandinavischen Markt zu drehen, entscheidet sich der scheue Handlungsreisende Alfredo (Javier Cámara) für Letzteres.

TV-Programm >>> www.punkt.ch

Arte Pro7 Sat.1 Arte ARD 3sat 21:00 ARD 3sat 21:05 SF1 ORF2 21:30 3sat 22:15 RTL2 22:20 SF1 22:55 Sat.1 23:10 3sat 23:20 SF1

Nilkrokodile Galileo Das Magazin Die neuen Paradiese Der Rothirsch Drei mit Mut Legenden Die Kängurus von Mecklenburg Kriminalfälle – Wenn Frauen töten Thema hitec Bewusstsein Welt der Wunder DOK: Die Deutschen kommen Spiegel TV – Reportage Ärzte im Armenhaus Von Liebe, Sex und anderen Katastrophen

ARD

ORF 1

PRO 7

19:00 19:25 19:30 19:55 20:00

18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:55 Grossstadtrevier Prüfungen 19:51 Gesichter Olympias 19:55 Börse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Der Rothirsch – König der Alpen 21:00 Legenden 21:45 Report München 22:15 Tagesthemen 22:45 Die fetten Jahre sind vorbei (D 2004) Drama mit Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg 00:45 Nachtmagazin 01:05 Alfons und Gäste

18:45 Scrubs Meine Beziehung 19:10 Emergency Room Von Helden und Gefallenen 20:00 ZIB 20 20:15 C.S.I. Miami Zusammenstösse 21:00 C.S.I. Miami Ohne Bewährung 21:40 ZIB Flash 21:50 Men in Trees Die Babyparty 22:35 The Closer Chinatown 23:20 Las Vegas Die Belohnung 00:00 ZIB 24 00:20 Damages – Im Netz der Macht

18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons Filmstar wider Willen 18:40 Die Simpsons Bart verkauft seine Seele 19:10 Galileo 20:15 Moonlight Ewige Jugend 21:10 EUReKA – Die geheime Stadt Stürmische Zeiten 22:10 24 12:00 Uhr – 13:00 Uhr 23:10 24 13:00 Uhr – 14:00 Uhr 00:05 Alias – Die Agentin Nichts für ungut 01:00 Moonlight

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT .1

18:45 O.C. California Volchoks Revanche 19:30 King of Queens Bonuspunkte 20:00 Men in Trees Vom Blitz getroffen 20:45 CSI: Miami Kopfgeldjäger 21:30 Damages – Im Netz der Macht Die Beweise 22:20 sportaktuell 22:35 City of Men Der Abschlussball 23:20 Torremolinos 73 (E/DK ’04) Komödie von Pablo Berger mit Javier Cámara, Candela Peña

18:05 SOKO 5113 Ausgepowert 19:25 WISO 20:15 Die Mandantin (D 2005) TV-Thriller von Marcus O. Rosenmüller mit Barbara Rudnik, August Zirner, Jasmin Gerat 21:45 heute-journal Mit Michael Opoczynski 22:15 Lady Chatterley (F/GB/B 2006) Drama von Pascale Ferran mit Marina Hands 00:20 heute nacht 00:35 Weltmarktführer Die Geschichte des Tan Siekmann

18:30 18:50 19:00 19:21 19:30 19:55 20:05 20:15

18:00 Lenssen & Partner 18:30/ K 11 Kommissare 19:00 im Einsatz 19:30 Das Magazin 20:00 Nachrichten 20:15 Die Hochzeit meines besten Freundes (USA 1997) Komödie mit Julia Roberts, Cameron Diaz 22:25 Toto & Harry 22:55 Spiegel TV – Reportage 23:25 Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis Conor McNamara 00:25 Die Hochzeit meines besten Freundes (USA 1997)

21:05 21:50 22:15 22:20

23:50 00:00

Komödie E/DK 2004; Regie: Pablo Berger; mit: Javier Cámara, Candela Peña

heute Schweiz aktuell WISO SF Börse Tagesschau Info Meteo Börse im Ersten Tagesschau Nachrichten heute-journal Report München 10vor10 Meteo Tagesthemen Bühler Begegnungen Tagesschau Nachrichten

SF 1

23:20

23:20 | SF2 | Torremolinos 73

14. Juli 2008

Schweiz aktuell SF Börse Tagesschau Meteo bsuech in Münster im Oberwallis Kriminalfälle – Wenn Frauen töten 10vor10 Meteo DOK: Die Deutschen kommen Reporter Von Liebe, Sex und anderen Katastrophen 1/7 Tagesschau nachtwach TelefonTalk «Abtauchen» mit Barbara Bürer

21:05 22:00 22:30 00:00

Konkret Infos und Tipps Bundesland heute Money Maker Zeit im Bild Sport Seitenblicke Oben ohne Gustls Quarantäne Thema ZIB 2 Kulturmontag mit art.genossen Gegen die Schwerkraft Rhythm is it! Tanz-Projekt mit Teenagern von Sir Simon Rattle


tv-programm 21

14. Juli 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Die Hochzeit meines ...

22:10 | Pro7 | 24

21:15 | RTL2 | Jamies HĂźhnerhĂślle

20:15 Sat.1 Die Hochzeit meines besten Freundes (USA 1997) KomĂśdie mit Julia Roberts, Cameron Diaz SWR Freie Fahrt ins GlĂźck (D 2007) TV-KomĂśdie K1 Ballermann 6 (D 1997) KomĂśdie mit Tom Gerhardt ZDF Die Mandantin (D 2005) TV-Psychothriller 21:00 Arte Purple Rain (USA 1983) MusikďŹ lm mit Prince, Apollonia Cotero 22:15 ZDF Lady Chatterley (F/GB/B 2006) Drama 22:45 ARD Die fetten Jahre sind vorbei (D 2004) Drama mit Daniel BrĂźhl 23:15 SWR Bettgeßster (USA 1959) KomĂśdie mit Doris Day 23:20 SF2 Torremolinos 73 (E/DK 2004) KomĂśdie

19:05 RTL Alles was zählt 19:10 ORF1 Emergency Room 19:40 RTL Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:00 SF2 Men in Trees 20:15 RTL Doctor’s Diary Pro7 Moonlight Ewige Jugend 21:10 Pro7 EUReKA – Die geheime Stadt Stßrmische Zeiten 21:30 SF2 Damages – Im Netz der Macht Die Beweise 21:50 ORF1 Men in Trees 22:00 K1 Charmed MTV South Park 22:10 Pro7 24 12:00 Uhr – 13:00 Uhr 22:30 MTV American Dad 22:35 SF2 City of Men 23:00 K1 Buffy 23:10 Pro7 24 13:00 Uhr – 14:00 Uhr

19:00 Vox 19:50 Vox 20:00 SF1 20:05 ORF2 20:15 RTL2 21:15 RTL2 21:45 SRTL 22:00 SWR VIVA 22:15 RTL 23:15 RTL2 23:20 SRTL

Das perfekte Dinner Unter Volldampf bsuech in Mßnster im Oberwallis Seitenblicke Die 2000er – The Pop Years Das Jahr 2001 Jamies HßhnerhÜlle Ist doch nur Spass Sag die Wahrheit Sommerausgabe: Feuer und Eis Are u Hot? EXTRA – Das Magazin Moderation: Birgit Schrowange Cheaters Beim Fremdgehen erwischt! T.V. Kaiser Ich will meine Ehe retten

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv – Magazin 18:30 Exclusiv – Das Star-Magazin 18:45 RTL Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Doctor’s Diary Dr. Kaan ist doch sßss! 21:15 Umzug in ein neues Leben 22:15 Extra – Das RTLMagazin 23:30 future Trend Reportage 00:00 RTL Nachtjournal 00:35 10 vor 11 01:00 Doctor’s Diary

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter 20:15 Ballermann 6 (D 1997) KomĂśdie mit Tom Gerhardt, Hilmi SĂśzer, Diana Frank 22:00 Charmed – Zauberhafte Hexen TĂśdliche Träume 23:00 Buffy – Im Bann der Dämonen Ăœberraschender Besuch 23:55 Angel – Jäger der Finsternis Angriff der MĂśrderpuppen 00:50 Filmquiz

18:30 Top of the Pops Summer of the 70s 19:00 Nilkrokodile 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Die neuen Paradiese Brasilien 1/10 21:00 Purple Rain (USA 1983) MusikďŹ lm von Albert Magnoli mit Prince, Apollonia Cotero, Morris Day 22:45 Leonard Cohen Konzert vom Montreux Jazz Festival 2008 00:20 Winterreise Vom Tenor zum Opernsolit

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Das trojanische Pferd 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier MaďŹ osi 18:35 CSI – Las Vegas Knochenarbeit 19:25 CSI – Las Vegas Nasser Tod 20:15 Navy CIS Männer und Frauen 21:05 Navy CIS Wege zum Ruhm 21:50 Navy CIS Blau wie Kobalt 22:40 Navy CIS Bikini Girl 23:25 Swissquiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Auf der Jagd/Ruhig Blut, Jim 19:00 HÜr’ mal, wer da hämmert! Die Pechsträhne/Typisch Frau 20:00 News 20:15 Die 2000er – The Pop Years 21:15 Jamies HßhnerhÜlle 22:15 Welt der Wunder – Spezial 23:15 Cheaters Beim Fremdgehen erwischt 00:10 RTL II News 00:25 Akte Mord Ein Sommertag am See/Tßr an Tßr

18:00 19:00 19:50 20:15

18:30 nano Die Welt von Morgen 19:00 heute 19:20 Kulturzeit Kulturmagazin 20:00 Tagesschau 20:15 Drei mit Mut Engagierte Menschen 21:00 Die Kängurus von Mecklenburg 21:30 hitec Bewusstsein 22:25 Bßhler Begegnungen Peter Voss spricht mit Wibke Bruhns 23:10 Ärzte im Armenhaus Mit einem Chirurgenteam in Indien 23:55 10 vor 10 00:25 Seitenblicke Revue

18:15 The Reaping – Die Boten der Apokalypse (USA 2007) Horror mit Hilary Swank, David Morrissey 20:00 Rocky Balboa (USA 2006) Drama mit Sylvester Stallone 21:40 Hot Fuzz – Zwei abgewichste ProďŹ s (GB 2007) ActionKomĂśdie mit Simon Pegg, Nick Frost 23:40 Queer Duck: The Movie (USA 2006) Animation 00:55 Turistas (USA 2006) Thriller mit Josh Duhamel

21:05 22:00 22:55 23:50 00:10 01:05

Wissenshunger Das perfekte Dinner Unter Volldampf CSI:NY Die zersägte Jungfrau Criminal Intent – Verbrechen im Visier Gefesselt Shark Die Strandhaus-Affäre The District – Einsatz in Washington In der Zwickmßhle Nachrichten Criminal Intent – Verbrechen im Visier Gefesselt Shark Die Strandhaus-Affäre

 

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rätsel rätsel

XX. Datum 14. Juli2007 2008

innen: Zu gew

Wellness & Wellfeeling an traumhafter Lage Im Panorama Resort & Spa in Feusisberg, auf 700 m ü. M. findet man Ruhe und Erholung. Der Spa-Bereich «Akari» bietet auf 2000m2 eine vielfältige Wellnesslandschaft. Luxuriöse Zimmer, zwei gehobene Restaurants und die exklusive Zanzibar runden das Erlebnis ab. Weitere Informationen: 044 786 00 00 oder www.panoramaresort.ch

TIKN A M O 1R ENDE N E H C WO T VON R E W IM KEN N A R F rt & 2‘360 a Reso oram im Pan usisberg für Spa Fe rsonen 2 Pe

Preisfrage Welche Nationalmannschaft logierte während der EM 08 in Feusisberg?

Im Preis inbegriffen sind 2 Übernachtungen in der Asian Rooftop Suite, Willkommensdrink, reichhaltiges Champagner-Frühstücksbuffet, 1 exquisites Love-Dinner im Restaurant Zafferano sowie 1 Gourmet-Dinner im Restaurant Seasons, die freie Benützung des gesamten Spa-Bereichs sowie 1 Behandlung mit Baden im Rosenessenz-Whirlpool, Relax-Massage und anschliessender Honey-Packung im privaten Steam room.

A Englische B Schweizerische Teilnahme per SMS: Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an 970 (CHF 1.50/SMS): PREISFRAGE, Lösungsbuchstabe, Name und Adresse. Bsp.: PREISFRAGE A Eva Meier, Im Feld, 8008 Zürich Teilnahme per WAP: Gratis-Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH51513 (Teilnahme nur per Mobiltelefon möglich, da WAP).

Teilnahmehinweise: Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 20. Juli 2008 um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der jeweils richtigen Antwort wird das Package verlost.

quizrätsel Ermitteln Sie für alle Fragen den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die 8 Lösungsfelder eingetragen ergibt sich das gesuchte Lösungswort. Täglich werden 50 Franken verlost, in der Wochenauslosung können Sie eine Original Paris Hilton-Uhr Modell «Charme» im Wert von 250 Franken gewinnen!

Täglich

1. Nach einer durchzechten Nacht herrscht ... K Hammellaune E Eberklagen

G Erpeljammer S Katerstimmung

2. Wer war Gründungsmitglied der Gruppe «Les Sauterelles»? H Toni Vescoli

X Tinu Heiniger O Büne Huber

A Polo Hofer

3. Welchen Namen besitzt der Storch in der Fabeltradition? P Lütke

I Isegrim

O Adebar

R Merkenau

4. Wie heisst das Atmungsorgan der Fische? P Kieme

S Keime

N Kärnte

T Löwe

P Luchs

I Leopard

I Philosoph

E Theologe

Teilnahme per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): QUIZ, Lösungswort, Name & Adresse.

6. Arthur Schopenhauer war ...

Teilnahme per Telefon Wählen Sie die 0901 560 002 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen.

7. Welcher Kanton grenzt nicht an den Vierwaldstättersee?

Teilnahme per WAP http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51514 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP)

8. Woraus besteht Stahl zur Hauptsache?

Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 10.07: LAMPIONS Gewinner 50 Franken: U. Knöpfli, Bischofszell

T Komponist R Uri

G Luzern

G Eisen 1

A Poet

Z Messing 2

3

4

U Nidwalden R Chrom 5

6

zu gewinnen diese Woche eine

ORIGINAL PARIS HILTON-UHR im Wert von 250 Franken!

R Kilt

5. Was wird nicht als Preis eines europ. Filmfestivals vergeben? E Bär

50 FRANKodEerN

N Zug E Zinn 7

8

«Paris Hilton Watches» ist eine authentische Kollektion, die den Lebensstil und die Lebenslust von Paris Hilton verkörpert: Cool, attraktiv, verführerisch und prickelnd. Supertrendige Modelle für alle Frauen, die hohe Qualität und perfektes Design schätzen. Die ganze Kollektion ist erhältlich beim Traditionshaus www.urech.com


rätsel 2323 rätsel

XX. Juli Datum 14. 20082007

diewand

Wir suchen Wörter die «Ein» beinhalten! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND EINSICHT an 970. Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/WAND970

Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 20. Juli 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 9 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Max. 100 Teilnahmen/Kalendertag.

Wir suchen: WÖRTER, DIE «EIN» BEINHALTEN

4 45 FRANK 0 EN!

Infodienst: Sie möchten wissen, welche Felder bereits gelöst sind? Senden Sie einfach das Keyword GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 pro Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

kreuzwort Täglich werden 50 Franken verlost, in der Wochenauslosung haben Sie die Chance, einen von fünf Einkaufsgutscheinen von Fielmann im Wert von je 100 Franken zu gewinnen!

Täglich

50 FRANKEN zu gewinnen oder diese Woche

5 x 100 FR. FIELMANNGUTSCHEIN

Per SMS Senden Sie folgenden Inhalt an 970 (CHF 1.–/SMS): SCHWEDEN, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 003 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51515 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 10.07.: STARTEN

Gewinnerin 50 Franken: Heidi Schürch, Bern

Der Sommer 2008 verspricht exotische Ausblicke: Mit den aktuellen Sonnenbrillen von Fielmann in warmen Erd- und Savannentönen sind Sie als urbaner Trendsetter perfekt ausgestattet für den Grosstadtdschungel. Ethnomuster in ruhigen Farben und zarte Stoffe sind tonangebend.


13 24

rätsel rätsel

4. Februar 2008 14. Juli 2008

sudoku 50

Lösen Sie das Sudoku und senden Sie uns Ihre Lösung. ! N E FRANK Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösungszahl werden täglich 50 Fr. verlost! Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie SUDOKU gefolgt von der Lösungszahl, Name und Adresse an die 970 (CHF 1.–/SMS). Bsp: SUDOKU 245 Hans Muster, Musterstrasse 12, 8008 Zürich an 970. Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51512 Teilnahmeschluss: heute 24:00 Uhr. Korrespondenz wird nicht geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Schriftl. Gewinnerbenachrichtigung. Zahlen müssen in richtiger Reihenfolge eingesendet werden. Lösung 10.07.: 5�7�7

Gewinner 50 Franken: G. Recher, Finstersee

Lösung:

Sudoku leicht

5

9

8 3

3

3 2 6

7

6 3 8 2

8

4

50

FRANKEN! Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–SMS): PUNKT, Lösungswort, Name und Adresse. Per Telefon Wählen Sie die Nummer 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 10.07.: SPANGE

Gewinnerin 50 Franken: Luzia Flückiger, Splügen

4 6 5 1

8 5 9 2 1

2

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7

6 5 7 4

Kreuzworträtsel

9

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12

Sudoku mittel

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10 13

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6 24

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Kakuro mittel 13

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8 3

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8 2 9

5

Kakuro leicht

30 13

9

16

20

33


comic 25

14. Juli 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Achten Sie in den nächsten Tagen auf eine gesunde Ernährung. Damit verhelfen Sie sich zu viel Kraft und Energie für bevorstehende Aufgaben.

Fische 19.2.–20.3.

Falls man Sie um Ihre Mithilfe bei einer sozialen Aufgabe bittet, sollten Sie auf keinen Fall ablehnen und die einmalige Gelegenheit nutzen.

Widder 21.3.–20.4.

Unternehmen Sie in Ihrer Freizeit etwas mit Freunden. Sie werden zusammen unterhaltsame Stunden erleben, die Sie nicht so schnell vergessen.

Stier 21.4.–20.5.

Sie sollten sich in dieser Woche genügend Schlaf gönnen, um für eine Aufgabe gewappnet zu sein, die man Ihnen gegen Ende der Woche stellen könnte.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie eine richtige Entscheidung getroffen haben? Die Sterne werden Ihnen in den nächsten Tagen ein Zeichen geben.

Krebs 22.6.–22.7.

Nehmen Sie sich genug Zeit, um Ihrem Hobby nachzugehen. Besonders falls Sie stressige Zeiten im Büro durchleben, sollten Sie sich daran halten.

Löwe 23.7.–23.8.

Teilen Sie Ihre Gedanken und Bedenken mit einem guten Freund. Er wird Ihnen dabei helfen, der Sache auf den Grund zu gehen.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Absolut keinen Grund geben Ihnen die Sterne, unzufrieden zu sein. Bei der Arbeit läuft alles bestens und Ihr Liebesleben hat sich auch zum Guten gewendet.

Waage 24.9.–23.10.

Beschäftigen Sie sich heute nicht mit Kleinigkeiten und widmen Sie sich stattdessen den wichtigen Aufgaben, die man Ihnen zugeteilt hat.

Skorpion 24.10.–22.11.

Hören Sie auf einen Ratschlag von einem Familienmitglied. Er sieht die Situation als Aussenstehender mit anderen Augen als Sie.

Schütze 23.11.–22.12.

Sie konnten sich schon lange nicht mehr auf die faule Haut legen? Planen Sie zusammen mit Ihrem Partner Ihren nächsten längeren Urlaub.

Steinbock 23.12.–20.1

Lassen Sie sich nicht durch Probleme Ihrer Arbeitskollegen von der eigenen Arbeit ablenken. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Arbeitspensum schaffen.


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wetter

14. Juli 2008

Schweiz heute Basel 15°/21°

Ferienwetter

Schaffhausen 14°/20°

St.Gallen 11°/16°

Zürich 13°/18° Luzern 14°/19° Bern 13°/18°

Fribourg 13°/18°

Altdorf 12°/17°

Chur 12°/18°

Barcelona

sonnig

26°

Rom

leicht bewölkt

29°

Wien

Regen

20°

Paris

leicht bewölkt

21°

Nizza

sonnig

26°

Gran Canaria

leicht bewölkt

25°

Havanna

Regenschauer

32°

London

leicht bewölkt

20°

Athen

sonnig

36°

Bangkok

bewölkt

34°

Kreta

sonnig

29°

Mallorca

sonnig

25°

Berlin

leicht bewölkt

20°

Rio de Janeiro sonnig Genève 13°/20°

Sion 12°/22° Lugano 14/25°

Prognose: Am Alpennordhang und in Nordbünden morgens kräftige Niederschläge, später nachlassend. Im Flachland allmählich trocken, kurze, im Westen längere Aufhellungen. Im Wallis recht, im Süden teils sonnig. Im Engadin bewölkt, zeitweise Regen.

Aussicht Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

18°/28°

15°/25°

15°/27°

15°/27°

16°/26°

Regenschauer

30°

Los Angeles

sonnig

22°

Stockholm

leicht bewölkt

20°

Sydney

leicht bewölkt

22°

Tunis

sonnig

33°

Allgemeine Lage: Mit auf Nordwest bis Nord drehenden Winden am Alpennordhang Wolkenstau. Aus Westen Hocheindruckeinfluss.

Freitag Basel Birs Bodensee Doubs Rhein Basel Rhein Kaiseraugst

Basel 15°/26°

23°

New York

15°/25°

Süden 15°/24°

Badewetter

Wasser 12° 20° 12° 18° 18°

Wind NW 10-20 km/h um N 5-10 km/h NW 10-20 km/h NW 10-20 km/h NW 10-20 km/h

UV Index schwach schwach schwach schwach schwach

Wetterlexikon

Mondphasen Wolkenart 1. Aug.

8. Aug.

Sonnenaufgang: 5.44 Uhr Sonnenuntergang: 21.19 Uhr

18. Juli

25. Juli

30. Aug.

Mondaufgang: 18.50 Uhr Monduntergang: 1.53 Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

Man unterscheidet hinsichtlich der Höhe der Wolkenuntergrenze zwischen hohen (Cirren), mittelhohen (Altocumulus, Altostratus) und tiefen Wolken (Cumulus). Ein zusätzliches Merkmal richtet sich nach dem Aussehen. Es gibt Quell- oder Haufenwolken (Cumuluswolken) und Schichtbewölkung (Stratus).

Mariastein Ruine Dorneck Sissacher Flueh

Basel 15°/21° Arlesheim 14°/20° Reinach 14°/20°

Laufen 14°/20°

Liestal 14°/20° Sissach 13°/20°

Waldenburg 13°/19°

13°/18° 13°/19° 11°/16°

Online-Wetter Sonne, Gewitter oder Regen? Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features: • Regionale und internationale Vorhersagen • Prognosen für das nächste und übernächste Wochenende • Niederschlagsradar und Satellitenbilder >>> www.punkt.ch


«Ein weiteres Ziel ist ein Stammplatz in der ­Nationalmannschaft.» Mario Eggimann (27), Verteidiger, will sich bei ­Bundesligaklub Hannover 96 durchsetzen und hofft dann auf einen Anruf von Naticoach Ottmar Hitzfeld.

14. Juli 2008

pluspunkt des wochenendes Der Grasshopper Club steht in der 3. Runde des UI-Cup. Nach dem 2:1 gegen Besa Kavaje im Hinspiel gewannen die Zürcher das Auswärtsspiel in der albanischen Hauptstadt mit 3:0. Zu schaffen gemacht hatte GC dabei weniger der Gegner als vielmehr die Umstände mit Temperaturen von beinahe 40 Grad. Zweimal unterbrach der Unparteiische wegen der Glutofenhitze die Partie. Herausragend beim Rekordmeister war der montenegrinische Doppeltorschütze Samel Sabanovic (Bild), der in der Sommerpause vom FC Wil gekommen war. Nächstes und letztes Hindernis auf dem Weg in die 2. Qualifikationsrunde des UefaCup ist am 19./26. Juli Chernomorets Burgas aus Bulgarien. (mh)

Auch vom Col d'Aspin hinunter nach Bagnères-de-Bigorre nicht mehr einzuholen: Riccardo Ricco. Bild: Keystone

Tour de France Ricco grosser Gipfelstürmer Riccardo Ricco heisst der Mann der Stunde in der Tour de France: Das Leichtgewicht gewann in den Pyrenäen seine zweite Etappe. Der nur 60 kg schwere Ricco, mit dem zweifelhaften Ruf behaftet, Italiens neuer Marco Pantani zu sein (siehe auch Artikel rechts), hatte schon die erste Bergankunft der «Grossen Schleife» für sich entschieden. Diesmal nutzte der 24-jährige Kletterspezialist den Col d'Aspin, um seine Überlegenheit am Berg aufzuzeigen. 30 km vor dem Ziel Bagnères-deBigorre liess der Giro-Zweite, im Ge-

samtklassement bis dahin mit 3:52 im Hintertreffen, mit einem trockenen Antritt alle seine Konkurrenten locker stehen. Minuten später, einen knappen Kilometer vor der Passhöhe, ­beendete er die 175-km-Flucht des Deutschen Sebastian Lang. Solosieger in Bagnères Nach 224 km traf Ricco mit 1:03 Vorsprung auf den Russen Wladimir

J­ efimkin und 1:17 auf das rund 50 Fahrer zählende Hauptgruppe als ­Solosieger im Etappenziel ein. Unter den Besten des Gesamtklassementes kam es kaum zu Angriffen. Einzig der Dritte, Stefan Schumacher, wagte es im Aufstieg zum Col d'Aspin, seinen Gegnern auf den Zahn zu fühlen. Der Luxemburger Kim Kirchen bewahrte aber die Ruhe und verteidigte seine Leaderposition. Top-Favorit Evans Sturzopfer Tour-Favorit Cadel Evans zog sich bei einem Sturz Prellungen und Schürfwunden an Ellbogen, der Hüfte und am Knie zu. (mh/si)

minuspunktdes wochenendes Immerhin eine Woche hat man in diesem Jahr bei der Tour de France auf die erste Doping-Meldung warten müssen. Am Freitag wurde ruchbar, dass der 37-jährige Manuel Beltran (Bild) vom Team Liquigas vor der 1. Etappe positiv auf EPO getestet worden war. Erhärtet sich der erste Befund, erwarten den Spanier zwei Jahre Sperre und das mutmassliche Karriereende. Kaum das Ende erreicht ist in der Doping-Problematik: Bei den vor der Tour vorgenommenen Analysen sollen in den Blutbildern von 20 Fahrern Unregelmässigkeiten festgestellt worden sein. Brisant: Einer der Verdächtigen ist Riccardo Ricco, mit seinen beiden Etappensiegen der aktuelle Überflieger der Tour. (mh)


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sport

sportticker

14. Juli 2008

Hubmann: Zum sechsten Mal auf dem Silberrang

RAD  95. Tour de France. 8. Etappe, Figeac - Toulouse (172 km): 1. Cavendish (Gb) 4:02:54 (42,610 km/h). 2. Ciolek (De). 3. Casper (Fr). 4. Freire (Sp). 5. Förster (De). – Ferner: 78. Elmiger (Sz). 84. Cancellara (Sz). 110. Bertogliati (Sz). 136. Tschopp (Sz), alle gleiche Zeit. 9. Etappe, Toulouse - Bagnères-de-Bigorre (224 km): 1. Ricco (It) 5:39:28 (39,591 km/h). 2. Efimkin (Russ) 1:04. 3. Dessel (Fr) 1:17. 4. Fofonow (Kas). 5. Knees (De). – Ferner: 32. Tschopp, alle gleiche Zeit. 89. Cancellara 16:57. 108. ­Elmiger 18:55. 130. Bertogliati 28:11. Gesamtklassement: 1. Kirchen (Lux) 38:07:19. 2. Evans (Au) 0:06. 3. Vandevelde (USA) 0:44. 4. Schumacher (De) 0:56. 5. Mentschow (Russ) 1:03. 6. Valverde (Sp) 1:12. 7. Devolder (Be) 1:21. 8. Pereiro (Sp), gleiche Zeit. 9. Sanchez (Sp) 1:27. 10. Sastre (Sp) 1:34. – Ferner: 21. Ricco 2:35. 75. Tschopp 33:06. 87. Cancellara 40:02. 120. Elmiger 56:49. 121. Bertogliati 57:05.

TRIATHLON  Ironman Switzerland Zürich (3,8 km Schwimmen/180 km Radfahren/42,195 km Laufen), Männer: 1. Schildknecht (Sz) 8:16:05. 2. Riesen (Sz) 16:04. 3. Vytrisal (De) 24:48. 4. Müller (De) 26:42. 5. Saunders (Gb) 31:17. Frauen: 1. Matter (Sz) 9:30:12. 2. Pätzold (De) 4:53. 3. Steffen (Sz) 7:12. 4. Norton (Ka) 13:34. 5. Lehmann (Sz) 14:59.

WM-Silber für Daniel Hubmann. Bild: Keystone

Daniel Hubmann gewann zum Auftakt der Orientierungslauf-WM im tschechischen Olomouc Edelmetall im Sprint. Der 25-Jährige mochte sich im Ziel ­dennoch nicht restlos über ­seinen ­Erfolg freuen. Auf Silber abonniert Seine bislang sechs Einzelmedaillen an Welt- und

­ uropameisterschaften sind E nämlich allesamt aus Silber. In Aarhus (Dä) war er 2006 um 1,3 Sekunden am Emil Wingstedt (Sd) gescheitert, diesmal stand ihm der ­Rus­se Andrej Chramow vor der Sonne. Zum Titel fehlten dem Thurgauer bei einer Laufzeit von 13:37 Minuten läppische 2,4 Sekunden. (si)

Triathlon: Schweizer Tag am Ironman Switzerland Ronnie Schildknecht und Sybille Matter sorgten für zwei ungefährdete Schweizer Siege am Ironman ­Switzerland. Schildknecht hatte den Wettkampf bereits im letzten Jahr gewonnen. Gestern nahm der 29-Jährige aus Thalwil dem zweitplatzierten Teamkollegen Stefan Riesen, dem Sieger von 2006, über 16 Minuten ab. Nach dem Schwimmen hatte Schildknecht noch knapp vier Minuten hinter der Spitze gelegen, doch auf der Radstrecke legte er eine beeindruckende Aufholjagd hin. «Ich habe einen per­ fekten Tag erwischt und dies schon beim ersten ­Pedaltritt gespürt», sagte Schildknecht im Ziel. Riesen sicherte sich auf der Laufstrecke unter

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Gleiche Gewinnchancen bei SMS und Fax. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: 31.12.08. Teilnahmebedingungen: www.919.ch/agb

Schmerzen und Krämpfen Platz zwei, nachdem er mit dem Rad zu Fall gekommen war. Aus diesem Sturz trug der Berner Schrammen am Ellenbogen und eine zerrissenen Hose davon. Matter dominiert Die 35-jährige Sybille ­Matter aus Plaffeien feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Ihre härteste Rivalin, die australische Vorjahressiegerin Rebecca Preston, musste wegen ­akuter Muskelbeschwerden aufgeben. Auch bei den Männern wurde einer der Favoriten im wahrsten Sinn des ­Wortes kalt erwischt: ­Mathias Hecht, 2006 und 2007 Zweiter, gab nach 40 Kilometern wegen Unterkühlung auf. (si)


sport 29

14. Juli 2008

K. o.: Titel bleibt bei Klitschko Wladimir Klitschko bleibt Weltmeister im SchwergewichtsBoxen. Der Ukrainer knockte Tony «Tiger» Thompson (USA) in der elften Runde aus. Zuvor hatte Klitschko mit seinem Ex-Sparringspartner mehr Mühe als erwartet. Konditionelle Schwächen beim Herausforderer verhinderten aber die Sensation. Bild: Keystone

Motorrad Nur Aegerter hatte Grund zum Jubeln Von Matthias Dubach

KTM wegen Motorschaden abstellen. Den gleichen Defekt beklagte auch der welsche WM-Debütant Bastien Chesaux (16): «Ich spürte, dass etwas nicht stimmte. So konnte ich einen Sturz verhindern, als der Motor definitiv kaputt ging.» Lüthi machte Plätze gut Im Gegensatz zur 125-ccmKlasse regnete es bei den 250ern. Tom Lüthi fuhr ein einsames Rennen ohne Infights und wurde Siebter. «Nach Startplatz zwölf war das eine Art Schadensbegrenzung», sagte Lüthi. Sieger Simoncelli übernahm vor der Sommerpause die WM-Führung.

Hohenstein-Ernstthal. 125 ccm (27 Runden à 3,671 km = 99,117 km): 1. Di Meglio (Fr), Derbi, 40:03,710 (148,446 km/h). 2. Bradl (De), Aprilia, 2,010 Sekunden zurück. 3. Talmacsi (Un), Aprilia, 2,733. 4. Smith (Gb), Aprilia, 2,847. 5. Corsi (It), Aprilia 9,117. 6. Cortese (De), Aprilia, 9,249. Ferner: 11. Aegerter (Sz), Derbi, 33,121. – Ausgeschieden: u.a. Krummenacher (Sz), KTM (3. Runde/Motorschaden), und Chesaux (Sz), Aprilia (10./Motorschaden). – WM-Stand (10/17): 1. Di Meglio 166. 2. Corsi 136. 3. Talmacsi 109. 4. Bradl 101. 5. Olive (Sp), Derbi, 94. 6. Terol (Sp), Aprilia, 91. – Ferner: 9. Cortese 68. 19. Aegerter 21. 24. Krummenacher 10. 250 ccm (29 Runden = 106,459 km): 1. Simoncelli (It), Gilera, 45:36,703 (140,041 km/h). 2. Barbera (Sp), Aprilia, 2,257. 3. Bautista (Sp), Aprilia, 2,423. 4. Kallio (Fi), KTM, 4,150. 5. Simon (Sp), KTM, 4,846. 6. Pasini (It), Aprilia, 8,132. 7. Lüthi (Sz), Aprilia, 38,302. – WM-Stand (10/17): 1. Simoncelli 164. 2. Kallio 153. 3. Bautista 118. 4. Debon 114. 5. Barbera 113. 6. Pasini 108. Ferner: 8. Lüthi 86. 17. Pesek 22. MotoGP (30 Runden = 110,13 km): 1. Stoner (Au), Ducati, 47:30,057 (139,108 km/h). 2. Rossi (It), Yamaha, 3,708. 3. Vermeulen (Au), Suzuki, 14,002. 4. De Angelis (San Marino), Honda, 14,124. 5. Dovizioso (It), Honda, 42,022. 6. Guintoli (Fr), Ducati, 46,648. – WM-Stand (10/18): 1. Rossi 187. 2. Pedrosa 171. 3. Stoner 167. 4. Lorenzo 114. 5. Edwards (USA), Yamaha, 98. Nächstes Rennen: GP der USA in Laguna Seca, Kalifornien, am 20. Juli (nur MotoGP-Klasse).

DTM: Audi in Holland ohne Gegner Auto Audi hat beim sechsten Lauf des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) in Zandvoort (Ho) wie schon im Vorjahr einen VierfachErfolg verbucht. Den Sieg sicherte sich Mattias Ekström (Sd), der heute 30 Jahre alt wird. Zweiter hinter dem Schweden wurde der Deutsche Timo Scheider, der damit seine Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen (Dä) und Martin Tomczyk (De) machten auf den Plätzen 3 und 4 den Audi-­ Triumph perfekt.

Vier Schweizer fuhren am Sachsenring. Aber nur 125-ccm-Fahrer Aegerter war am Ende zufrieden. Tom Lüthi fuhr nicht ganz vorne mit. Erstmals in dieser Saison standen in der 125-ccmKlasse drei Schweizer am Start: Aber nur Dominique Aegerter sah beim Deutschland-GP die Zielflagge. Der 17-Jährige fuhr auf den elften Rang und schaffte damit sein zweitbestes SaisonResultat. Der Berner hatte in der Zielkurve noch zwei Konkurrenten überholt. Noch etwas mehr zur Feierstimmung beim Derby trug aber Aegerters Teamkollege Mike di Meglio bei, der das Rennen auf dem Sachsenring gewann. Gar nichts zu feiern hatte Randy Krummenacher. Schon in der dritten Runde musste der 18-Jährige seine

Grand Prix von deutschland 

Dominique Aegerter freut sich über Rang elf. Bild: Keystone

Stoner schafft den Hattrick Auch das MotoGP-Rennen fand auf nasser Strecke statt. Der Australier Casey Stoner (Ducati) sicherte sich den vierten Saisonsieg, den dritten hintereinander.

Yamaha-Pilot Valentino Rossi übernahm als Zweiter wieder die WMFührung. Der bisherige Leader Dani Pedrosa (Honda) schied durch einen Sturz aus. (si)

Risi/Marvulli siegen auch in Italien Rad Bruno Risi und Franco Marvulli

haben am Sechstagerennen in ­Fiorenzuola (It) den Titel verteidigt. Das Schweizer Duo verwies die ­Belgier Iljo Keisse/Kenny De Ketele um acht Punkte auf den zweiten Rang. Für Risi war es der 56. Sixdays-Erfolg, Sein Partner Marvulli ist bei 23 Siegen angelangt. (si)


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sport

Gstaad Müder Wawrinka macht ohne Pause weiter

lottozahlen Ziehung vom 12. Juli 2008 5

10 27 32 35 42 24

Replay 10 Gewinnquoten: 1 x 6 2 x 5 + Zz. 87 x 5 3824 x 4 64 415 x 3 Nächster Jackpot: Jokerzahl 5 0 16 x 4 159 x 3 1806 x 2 Nächster Jackpot: Extra-Joker 2 8 8 x 4 141 x 3 1281 x 2 Nächster Jackpot:

1 095 290.60 84 643.60 3147.40 50.00 6.00 900 000 Fr. 3

6

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1 000.00 100.00 10.00 1 120 000 Fr. 7

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3

14. Juli 2008

0

1 000.00 100.00 10.00 300 000 Fr.

Nach der Niederlage für Stanislas Wawrinka im Halbfinal von Gstaad wartet ein Mammutprogramm auf den 23-jährigen Romand.

gegen Guillermo Canas und in der zweiten Runde gegen Landsmann und Doppelpartner Stéphane Bohli stand Wawrinka jeweils nur zwei Punkte vor dem Aus.

Als Topgesetzter stand ­Stanislas Wawrinka beim Allianz Suisse Open in Gstaad unter enormem ­Erfolgsdruck, denn noch nie zuvor ging die Nummer 10 der Weltrangliste als Favorit in ein Turnier. «Viele hatten mich schon vor dem

Teilnahme am Masters? Diese zwei Punkte fehlten Wawrinka gestern im Doppelfinal mit Bohli. Gegen das tschechisch-slowakische Duo Jaroslav Levinsky und Filip Polasek verloren die Schweizer das Champions-Tiebreak mit 9:11.

Von Lukas Hasselberg

Turnier im Endspiel gesehen», sagte Wawrinka nach dem Halbfinal-Aus gegen den späteren Turniersieger ­Victor Hanescu. Dass es der Romand bis unter die letzten Vier schaffte, war schon überraschend, denn im Viertelfinal

euromillions

gstaad final 35 Jahre nach Ilie Nastase hat sich wieder ein Rumäne ins goldene Siegerbuch in Gstaad eingetragen. Victor Hanescu verdiente sich den ersten Turniersieg seiner Karriere mit dem Halbfinal-Sieg gegen Stanislas Wawrinka und dem 6:3, 6:4 im Endspiel gegen Igor Andrejew (Russ, ATP 34). (si)

Ziehung vom 11. Juli 2008 9

11 13 19 37

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Gewinnquoten: 1 24 325 500.00 5+ 15 289 388.35 5+ 5 12 100 357.55 113 7612.45 4+ 2068 277.30 4+ 4 3026 132.65 5332 107.55 3+ 92 778 31.50 3+ 68 874 36.65 2+ 3 130 105 20.70 325 974 17.75 1+ 1 173 068 11.75 2+ Nächster Jackpot: 24 Millionen Fr.

impressum

Allianz Suisse Open. ATP-Turnier (389 000 Euro/Sand). Einzel. Halbfinals: Hanescu (Rum) s. Wawrinka (Sz/1) 3:6, 6:3, 6:4. Andrejew (Russ/7) s. GarciaLopez (Sp) 7:6 (7:2), 5:7, 7:6 (7:5). Final: Hanescu s. Andrejew 6:3,

Ohne Gewähr

Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag­–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken

«Ich bin enttäuscht. Aber ich war mental auch etwas müde», sagte Wawrinka, der jetzt bis Anfang September ein Mammutprogramm vor sich hat. Am Mittwoch fliegt er nach Toronto, dann geht es weiter nach Cincinnati, darauf folgen die Olympischen Spiele in Peking und die US Open. Vielleicht winkt ja Ende Saison das Masters in Schanghai, denn ab heute steht «Stan» auf Platz 8 in der Jahreswertung.

Stanislas Wawrinka ist nach den Erfolgen der letzten Monate ausgebrannt. Bild: Keystone

6:4. Doppel. Final: Levinsky/ Polasek (Tsch/Slk/4) s. Bohli/ Wawrinka (Sz) 3:6, 6:2, 11:9.

EM-Fünfter Heuscher: «Luft war draussen» Patrick Heuscher und Sascha Heyer haben an der Beachvolleyball-EM in Hamburg mit Rang fünf das beste Schweizer ­Resultat erzielt. Das als Nummer 6 gesetzte Duo scheiterte in der 6. Verlierer-Runde an Julius Brink/Christoph Dieckmann (De/12) mit 18:21, 11:21. Mammutprogramm «He-He» hatten am Samstag ein Mammutprogramm

Patrick Heuscher. Bild: Key

mit vier Spielen zu bewältigen. Nach einer knappen und vermeidbaren Niederlage in der 3. GewinnerRunde gegen die späteren

Europameister Reinder Nummerdor/Richard Schuil (Ho/3) wurden der Thurgauer und der Zürcher in die Verlierer-Runde verwiesen. In dieser resultierten zuerst zwei hart erkämpfte Drei-Satz-Siege, ehe gegen Brink/Dieckmann die Kraft fehlte. Gegen die Deutschen bekundeten Heuscher/ Heyer wie so oft Mühe: Im Head-to-Head stehts 1:7. Patrick Heuscher sagte nach dem Out: «Vier Spiele

an einem Tag und kaum Pause – am Schluss war die Luft draussen.» Für den 5. Platz erhielt das Schweizer Duo 5500 Euro Preisgeld. Unter Erwartungen Martin Laciga und Jan Schnider beendeten das EM-Turnier nach einer Niederlage in der 3. VerliererRunde gegen Söderberg/ Hoyer im 13. Rang und konnten ihre Erwartungen nicht erfüllen. (si)


sport 31

14. Juli 2008

sportticker fussball  Uhrencup Grenchen. Basel - Borussia Dortmund 2:2 (1:1). – Tore: 18. Santana (Eigentor) 1:0. 35. Kehl 1:1. 65. Gjasula 2:1. 85. Valdez 2:2. – Schlussrangliste (je 2 Spiele): 1. Basel 4. 2. Luzern 2. 3. Dortmund 2. 4. Legia Warschau 1. Weitere Testspiele: Sion - Everton 1:0 (0:0). Tor: 58. Crettenand 1:0. FC Zürich - Aston Villa 2:1 (1:1). - Tore: 3. Abdi (Foulpenalty) 1:0. 17. Agbonlahor 1:1. 79. Abdi (Foulpenalty) 2:1. - 2200 Zuschauer. Neuchâtel Xamax - Marseille 0:2 (0:2).- Tore: 17. Cissé 0:1. 45. Cana 0:2. St. Gallen (ChL) - Leverkusen 3:2 (1:1). - 6. Merenda 1:0. 24. Helmes 1:1. 54. Vidal 1:2. 70. Koubsky 2:2. 74. Merenda 3:2. - 6450 Zuschauer in St. Gallen.

Bolt auch über 200 m wie eine Rakete

Basel – Dortmund am Uhrencup in Grenchen: Eine Szene aus dem «Freundschaftsspiel». Bild: EQ-images

Fussball Sicherheitschef kritisiert die Politiker «Früher hat doch niemand Fackeln auf Menschen geworfen», ereifert sich Peter Landolt. Der Sicherheitschef der Swiss Football League befürchtet für die am Freitag beginnende Meisterschaft Schlimmes: «Wir rechnen damit, dass die Saison nicht friedlich verlaufen wird.»

Von Marcel Siegenthaler

Fussballschlacht statt Freundschaftsspiel: Die Chaoten sind schon in Hochform. Der Schweizer Sicherheitschef schlägt Alarm. «So etwas habe ich noch nie erlebt», sagte Dortmunds Goalie Roman Weidenfeller nach dem 2:2 gegen Basel am Grenchner Uhrencup. «Ein Skandalspiel!», schrieb die «Bild am Sonntag». Basler Hooligans hatten schon vor dem «Freundschaftsspiel» ein Dortmunder ­Fan-Mobil angegriffen. ­Papierkörbe flogen durchs Provinz-Stadion. Während dem Match dann die Rache

der Dortmunder: Sie feuerten Rauchpetarden ab. Seit dem Ende der EM sorgt der Schweizer Fussball für Negativschlagzeilen: • Ende Juni wurden 63 Basel-Fans in Zürich festgenommen. Sie hatten nach einem Testspiel randaliert. • Der FC Zürich muss wegen Ausschreitungen seiner Fans die ersten beiden Heimspiele der Saison vor leeren Rängen austragen.

«Jetzt ist die Politik gefordert. Es braucht auch in der Schweiz harte Gesetze.» Peter Landolt, Sicherheitschef der Swiss Football League und Stadionmanager im Letzigrund.

England: Die harten Gesetze greifen In England bewähren sich die harten Gesetze gegen Hooligans, wie sie Peter Landolt für die Schweiz fordert. Im früheren Hooligan-Paradies kann die

Polizei und die Justiz Bussen von über 10 000 Franken und Gefängnis bis zu 6 Monaten verhängen. Mit solchen Strafen, Stadion- und Reiseverboten

hat man die Gewalt an den Spielen eingedämmt. Weitere Anti-HooliganElemente sind verdeckte Ermittler und KameraÜberwachung. (md)

«Strafe ist richtig» «Jetzt sind die Politiker gefordert», sagt Landolt. «Während der EM gab man eine Menge Geld für die ­Sicherheit aus. Doch wenn es um den nationalen ­Fussball geht, macht die ­Politik nichts.» Harte Gesetze seien notwendig. Landolt: «Aber wahrscheinlich passiert erst etwas, wenn es Tote gegeben hat.» Landolt ist auch Manager des Letzigrund-Stadions. Was sagt er zu den Geisterspielen des FCZ? «Als Stadionmanager müsste ich ja ­anders reden. Aber diese Strafe ist richtig. Man muss endlich Zeichen setzen.»

Leichtathletik Der Jamaikaner Usain Bold, Weltrekordhalter über 100 m, hat gestern in Athen den 200-Meter-Lauf in 19,67 Sekunden gewonnen und damit die viertschnellste je über diese Strecke ­gelaufene Zeit erzielt.

Zuberbühler hielt gegen Zidane dicht Fussball Die französischen Welt-

meister von 1998 haben vor 78 000 Zuschauern im Pariser Stade de France eine Jubiläumspartie bestritten. Zinedine Zidane und Co. spielten gegen eine Weltauswahl (3:3), in der der Pascal Zuberbühler in der ersten Halbzeit zum Einsatz kam. «Zubi» liess kein Tor zu.

Alex-Frei-Copain wechselt ins Wallis Fussball Der FC Sion hat mit dem Zuzug von Olivier Monterrubio (32) von Ligue-1-Absteiger Lens einen veritablen Transfercoup gelandet: Der Franzose war drei Mal bester Assistgeber in der Ligue 1. Mit Alex Frei bildete er für Rennes von 2003 bis 2006 eines der effizientesten Angriffsduos Frankreichs. (si)

Daumen hoch beim FC Sion: Olivier Monterrubio. Bild: Keystone


Montag, 14. Juli 2008

www.punkt.ch

lüthi

Dank dem Regen wurde der Berner immerhin Siebter seite 29

klitschko

In Runde 11 setzte Dr. Eisenfaust zum K.-o.-Schlag an seite 29

wawrinka

Das Masters ist für den Romand in Reichweite

Szene aus dem «Freundschaftsspiel» Basel – Dortmund. Bild: Keystone

Chaos schon vor dem Saisonstart Seit die EM abgepfiffen ist, toben sich die mund in Grenchen. Am Freitag beginnt die Schweizer Fussball-Chaoten wieder aus. Axpo Super League. Der Sicherheitschef Jüngstes Beispiel: Der Match Basel – Dort- rechnet mit dem Schlimmsten. seite 31

seite 30

Bild: Photopress

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«Auch ich bin froh, im Ernstfall auf die Solidarität von Spendern zählen zu können. Deshalb trage auch ich eine Organspendekarte!» Simone Niggli-Luder, 14fache OL-Weltmeisterin

Die OrganspendeInitiative von Nationale Suisse

punkt.ch BS, 14.07.2008  

«.ch» - Die Zeitung der Schweiz