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Wetter Seite 20

Céline Dion Gewinnen Sie Tickets für das einzige Schweizer Konzert seite 12

Montag, 23. Juni 2008 – Nr. 119

DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Basel

Todesfähre sinkt mit 845 Menschen an Bord

Ein schwerer Taifun fegte am Wochenende über die Philippi- sofort. An Bord der Fähre waren 845 Personen. 10 Tote konnnen hinweg. Mittendrin die Fähre «Princess of the Star»: Sie ten bisher geborgen werden. Wegen des schlechten Wetters lief wegen eines Maschinenschadens auf Grund und sank besteht kaum noch Hoffnung auf Überlebende. seite 5

holland-fans

Olé Spanien hat es im Penaltyschiessen geschafft: Im EM-Viertelfinal besiegten

die Iberer Italien nach 88 Jahren das erste Mal in einem Turnierspiel.

Nach der Party von Bern der Frust von Basel

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«.ch»-kolumnist

Für Alain Sutter ist klar: «Deutschland kommt in den Final» seite 30

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Setzt Coach Fatih Terim jetzt im Angriff einen Goalie ein? Bild: Keystone

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seite 28 02.06.2008

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schweiz fraunörgeli

23. Juni 2008

Euro 08 Armee verschweigt Zwischenfall mit F/A-18 Von Lukas Mäder

Nach dem Bootsunglück steht die Armee bereits in der Kritik. Nun verschweigt sie zudem grosszügig negative Ereignisse bei der Euro. Also mein Mann, der hat ge­

jubelt, als dieser Petric und dieser Rakitic ihre Penaltys für Kroatien verschossen. Schnuderbuebe seien das, sagte er. Die seien bei uns auf­ gewachsen, hätten den Schweizer Pass bekommen und spielten jetzt trotzdem für Kroatien. Also ich habe dann gemeint, die würden ja bestens zu unserer Nati passen, wenn sie vom Penaltypunkt aus kein Tor zustande bringen. Am Samstag hat sich mein Mann dann beruhigt. Da stürzte doch dieser holländische Russen-Trainer seine ganze Heimat ins kollektive Elend. Und gefreut hat er sich, dieser ­Hiddink! Da könne sich der Yakin ein Beispiel nehmen, sagte mein Mann. Fast entschuldigt hätte der sich bei den Türken nach seinem Tor. Also ich habe den Yakin dann in Schutz genommen. Der steht wenigstens für die Schweiz auf dem Platz herum.

Noch am Donnerstag zog die Armee eine positive Bilanz: Während des Einsatzes der Armee im Rahmen der Euro 2008 sei es zu keinen sicherheitsrelevanten Ereignissen gekommen, schrieb sie in einer Mitteilung. Gestern dann eine etwas andere Nachricht: Im Luftraum über Genf kam es während eines Trainigsflugs für die Euro zu einer BeinaheKollision zwischen einer F/A-18 und einem Geschäftsflugzeug, einem sogenannten Near Miss. Das schrieb die «SonntagsZeitung». Wollte die Armee unangenehme Ereignisse verschweigen?

Stefan Hofer vom Führungsstab der Armee ist für die Mitteilung vom Donnerstag verantwortlich. Er wusste nichts von der Annäherung der Flugzeuge über Genf. «Ich habe unter anderem die Luftwaffe angefragt, ob es im Rahmen des Euro-Einsatzes zu sicherheitsrelevanten Ereignissen gekommen ist», sagt er. Die Antwort war negativ. Interne Abklärung Die Luftwaffe ist sich keines Fehlers bewusst. «Der Near Miss ereignete sich nicht während der Euro», sagt Sprecher Jürg Nussbaum.

Kaderselektion korrigieren Nachdem die Armee Regelverstösse bei der Kaderselektion in der Luftwaffe festgestellt hat, sind auch die anderen Teilstreitkräfte überprüft worden. Dabei seien keine Verstösse aufgetaucht, sagte Armeechef Roland Nef im «Blick». Bei der Kaderselektion in den Generalstab will Nef dennoch Korrekturen anbringen: Er hat streng genommen recht: Der Trainingsflug fand am 4. Juni statt, drei Tage vor Euro-Beginn. Doch die Piloten waren bereits im Euro-Einsatz: Im Normalfall überfliegt die Luftwaffe keine Städte.

«Kaderselektion ist Chefsache.» Die Suche nach dem vermissten Soldaten des Bootsunglücks lief über das Wochenende weiter. Sie konzentrierte sich wegen der hohen Pegelstände der Kander auf die Mündung und das angrenzende See- und Ufergebiet. Dabei kamen auch zwei Leichensuchhunde zum Einsatz. (sda) Zwar nicht schuldbewusst, aber immerhin ein wenig selbstkritisch zeigt sich der oberste Armeesprecher, Felix Endrich: «Wir klären intern ab, ob die Armee in diesem Falle sinnvoll kommuniziert hat.»

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Sommerhitze Endlich ist der Sommer da: Mit über 30 Grad im Flachland war gestern

der bisher wärmste Tag in diesem Jahr. Die Kinder im Lido Weggis geniessen ihr Glace.

Bild: Keystone


schweiz 3

23. Juni 2008

Euro Sicherheitsmänner ohne Ahnung vom Job

Basel Nach der Niederlage Hol­ lands im Viertelfinal gegen Russ­ land kam es in der Nacht auf Sonn­ tag in Basel zu zwei bis drei dutzenden Schlägereien. 30 Perso­ nen wurden festgenommen. Die Sa­ nität versorgte bis Mitternacht 800 Personen medizinisch. 65 Personen mussten ins Spital gebracht werden.

Von Markus Föhn

Protectas hat für die Euro 500 deutsche Sicherheitsleute ­angeheuert. Insider halten sie für unfähig. Insider aus Security-Kreisen schütteln den Kopf angesichts der deutschen Sicherheitsleute, die Protectas für den Einsatz in den Euro-Stadien in Basel und Bern angeheuert hat. «Viele von ihnen sind völlig ungeeignet für den Job», bestätigen gut informierte Quellen. «Wenige Minuten vor Einsatzbeginn an der Eingangskontrolle kommen sie zum Schweizer Personal und fragen: Wie geht das eigentlich?» Mehr Last als Hilfe Die Vorwürfe an die deutschen Security-Leute: Sie tasten die Fans beim Stadioneingang falsch ab – was dazu führe, dass unter anderem verbotene Stangen und Fahnen in die Stadien gelangen. «Zudem drücken sie sich unfreundlich aus und wirken häufig ungepflegt», sagt ein Insider. «Sie besitzen weder Sozialkompetenz, noch psychologisches Gespür.» Er schliesst daraus: «Viele von

Jugendorganisation ergreift Referendum Zürich Die überparteiliche Jugend­ organisation Young4FUN.ch ergreift das Referendum gegen die Paketlö­ sung zur Personenfreizügigkeit mit der EU. Nach dem einstimmigen Entscheid der Delegierten am Samstag, soll bereits diese Woche mit der Unterschriftensammlung begonnen werden. Vorwürfe an deutsche Protectas-Angestellte. Bild: Keystone

ihnen haben weder Erfahrung noch eine Ausbildung im Sicherheitsbereich.»

Lohndumping Private Sicherheitsfir­ men der Euro halten sich nicht ans Arbeitsrecht: Bei 80 Prozent der kont­ rollierten Unternehmen besteht laut der Paritä­ tischen Kommission ein Verdacht, vor allem auf Lohndumping, schreibt der «Sonntag». (mdr)

Berner SVP Abspaltung hat Partei gegründet Nach Graubünden hat auch Bern eine neue bürgerliche Partei: Die Berner-SVP-Abspaltungswilligen um die «Gruppe Bubenberg» haben am Samstag in Münsingen die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) gegründet. Präsidentin der neuen Partei ist die Berner Grossrätin Beatrice Simon. Die 239 bis zum Ende der Gründungsversammlung beige-

Schlägereien nach Viertelfinal in Basel

Beatrice Simon. Bild: Key

tretenen Parteimitglieder wählten sie einstimmig und unter Applaus. (sda)

Eine Unterstützung für die Schweizer Security-Leute seien sie nicht – im Gegenteil: «Die Schweizer müssen sie ständig im Auge behalten und notfalls einschreiten. Es ist ein Glück, dass es bisher kaum zu Zwischenfällen gekommen ist.» Protectas weist die Vorwürfe zurück. «Unsere deutschen Mitarbeiter sprechen kein Schweizerdeutsch, das ist der einzige Unterschied zum einheimischen Personal», sagt Sprecher Roman Lehmann. «Die Security-

Leute wurden von deutschen Sicherheitsfirmen rekrutiert. Sie sind ausgebildet und haben in den meisten Fällen auch Erfahrung von der Fussball-WM 2006.» Ihm seien keine Beanstandungen bekannt – weder aus den Stadien, noch aus den UBS-Arenen, in denen ebenfalls Protectas-Leute im Einsatz stehen. Lehmann räumt aber ein: «Bei den Eingangskontrollen gibt es keine 100-prozentige Garantie, dass keine verbotenen Ge-

Atompläne lagern weiterhin in St. Gallen Im Tinner-Fall hat der Bund nicht alle Akten vernichtet. Die «NZZ am Sonntag» hat im Staatsarchiv St. Gallen eine Akte eingesehen, die Pläne für Gaszentrifugen zur Urananreicherung enthält. Die Akte stammt von einem Verfahren gegen die Metallwerke Buchs Mitte der 80er-Jahren. Das Bundesamt für Energie hat die Pläne als sensibel klassi-

fiziert. Inzwischen hat sie die St. Galler Staatsanwaltschaft versiegelt. Der Vater der pakistanischen Atombombe, Abdul Q. Kahn, streitet in der «NZZ am Sonntag» zudem ab, der Familie Tinner Pläne eines Atomsprengkopfs gegeben zu haben. Die Tinners seien aufrechte, ehrliche und kompetente Persönlichkeiten, sagt er. (mdr)

Garbani erhält Vertrauen der SP Neuenburg Die SP der Stadt Neu­ enburg hat ihrer Stadträtin Valérie Garbani erneut das Vertrauen aus­ gesprochen. Zuvor hatte die Partei mit Garbani, die privat immer wie­ der ins Rampenlicht gerät, gespro­ chen. Die Unterstützung Garbanis sie nicht bedingungslos, sagte Par­ teipräsident Matthieu Béguelin.

Volk soll entscheiden über Parallelimporte Zürich Die Initiative für Parallel­ importe kommt. Noch im Juli wollen Detailhändler, Konsumentenorgani­ sationen und Krankenversicherer den Initiativtext bei der Bundeskanz­ lei zur Prüfung einreichen, bestätigt SP-Ständerätin einen Bericht des «Sonntag». Danach beginnt die Un­ terschriftensammlung. (sda/mdr)

Kampf gegen hohe Preise: Ständerätin Simonetta Sommaruga (SP). Key


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wirtschaft

Gewerkschaft Unia reduziert Verlust

23. Juni 2008

Ölpreis Ein Krisengipfel ohne Folgen

Bern Die Gewerkschaft Unia hat

2007 einen Verlust von einer halben Million Franken verbucht. Das Defizit sei damit wesentlich kleiner ausgefallen als das budgetierte Minus von 3 Millionen Franken. Für 2008 ist eine ausgeglichene Rechnung vorgesehen. Die 130 Delegierten sprachen sich bei der Personenfreizügigkeit mit der EU klar gegen eine Lancierung oder Unterstützung eines allfälligen Referendums aus.

Air Berlin muss weiter Kosten senken Berlin Deutschlands zweitgrösste

Um den Ölpreis-Anstieg zu bremsen, sollen Golfstaaten ihre Ölförderung erhöhen. Doch damit sind nicht alle einverstanden.

falls die Nachfrage steigen sollte, betonte er. Auch Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate bekundeten ihre Bereitschaft, mehr Öl zu fördern.

Thema des gestrigen ÖlKrisengipfels war der seit Wochen fast ungebremste Anstieg des Ölpreises. An der Konferenz nahmen führende Vertreter von rund drei Dutzend Ländern sowie der weltweit führenden Ölkonzerne teil. König Abdullah von Saudi-Arabien

Opec will nicht Andere Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) lehnten eine Erhöhung der weltweiten Ölförderung ab. Darunter Algerien und Venezuela. Die auf den Märkten gezahlten Preise hätten abso-

hatte zuvor die bereits erwartete Steigerung der ÖlProduktion seines Landes auf 9,7 Millionen Barrel pro Tag angekündigt. Ölförderung erhöhen Saudi-Arabien sei überdies zu einer weiteren Erhöhung der Förderung bereit,

lut nichts mit dem Angebot und der Nachfrage zu tun, sagte Opec-Präsident und algerischer Ölminister Tschakib Chelil. Ein Sondertreffen der Opec-Staaten lehnte Chelil ab. Das nächste reguläre Treffen finde im September statt, dann solle erneut über die Fördermenge des Erdölkartells beraten werden. Entsprechend war in der Schlusserklärung des Gipfels von einer unmittelbaren Erhöhung der Fördermenge nicht die Rede. (sda)

Fluggesellschaft Air Berlin plant weitere Schritte zur Kostensenkung. So sei mit weiteren Streichungen im Streckennetz auch für den Sommerflugplan 2009 zu rechnen, sagte ein Unternehmenssprecher dem Magazin «Focus». Das in der vergangenen Woche vorgestellte Paket sei «nur ein erster Schritt». Dem Bericht zufolge steht auch die Einführung der neuen Business Class für Geschäftsreisende vor dem Aus. «Es wird noch geprüft», sagte der Sprecher dazu.

Wirtschaftspreis für EU-Kommissarin Kiel EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, SAP-Mitgründer Dietmar Hopp und Nobelpreisträger Edmund Phelps haben den Kieler Weltwirtschaftlichen Preis erhalten. Mit der Auszeichnung ehren das Institut für Weltwirtschaft, die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft. (sda)

Die Siegerin Neelie Kroes, EU-Wettbewerbskommissarin. Bild: Keystone

Grossbritanniens Premierminister Gordon Brown mit Saudi-Arabiens Aussenminister Prinz Saud al-Faisal. Bild: Keystone

UBS-Steueraffäre: FBI kommt in die Schweiz In der Steueraffäre der Grossbank UBS könnten amerikanische Beamte der US-Bundespolizei FBI die Untersuchungen in der Schweiz überwachen und hier Kundendaten einsehen. «Im Rahmen eines Rechtshilfeverfahrens ist es möglich, dass ausländische Beamte bei Untersuchungen anwesend sind», sagte Folco Galli, Spre-

cher des Bundesamtes für Justiz, auf Anfrage zu einer Meldung der Zeitung «Sonntag». «Sie dürfen die Handlungen aber nicht selber durchführen, das obliegt den Schweizer Behörden.» Allerdings könnten sie bei Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen von Dokumenten oder Einvernahmen dabei sein. (sda)

Jelmoli-Aktionär Von Opel befürchtet Liquidation Im Machtkampf bei Jelmoli wirft Hauptaktionär Georg von Opel gegnerischen Hedge Funds vor, den Konzern liquidieren und damit kurzfristig Kasse machen zu wollen. Es sei zu befürchten, dass einige Minderheitsaktionäre den Konzern schrittweise über Sonderdividenden, Aktienrückkäufe, den Verkauf kleinerer ­Unternehmensteile und

schliesslich des gesamten Immobilienportfolios auflösen möchten, sagte Von Opel gegenüber der «SonntagsZeitung». Er kontrolliert mit einem Viertel des Kapitals mehr als die Hälfte der Aktionärsstimmen. Der geplanten Einführung einer Einheitsaktie bietet er Hand. Vorausgesetzt, die Entschädigung für den Kontrollverzicht stimme. (sda)


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23. Juni 2008

Waffenruhe – Israel lockert Blockade Tel Aviv/Gaza Drei Tage nach Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israel gestern mehrere Übergänge für den Güterverkehr in das Palästinensergebiet geöffnet. Bislang hat die Waffenruhe trotz Skepsis beiderseits gehalten.

CDU-Frau Orosz setzt sich in Dresden durch Überschwemmung in Manila. Bild: Keystone

Taifun Notstand auf den Philippinen Der Taifun «Fengshen» fegte über die Philippinen. Eine Fähre mit über 800 Personen an Bord sank. Im Land wurde der Notstand ausgerufen. Beim Untergang der Fähre «Princess of the Star» am Samstag vor der philippinischen Küste sind möglicherweise mehr als 800 Menschen getötet worden.

Nach Angaben des lokalen Roten Kreuzes starben bei dem Sturm und dem Untergang des Schiffes mindestens 155 Menschen. Die Fähre war in schwerer See

nach einem Maschinenschaden auf Grund gelaufen. Bis gestern Abend wurden 10 Tote geborgen, an Bord waren 845 Personen. 28 Menschen konnten bislang gerettet werden. ­Philippinens Präsidentin Gloria Ma­capagal Arroyo kritisierte den Chef der Küstenwache. Die Fähre habe trotz einer Taifun-Warnung auslaufen können.

An Land verursachte der Taifun «Fengshen» grosse Schäden. 360 000 Menschen wurden in zahlreichen Provinzen obdachlos. Allein in der zentralen Provinz Iloilo, südlich der Hauptstadt Manila, starben nach Behördenangaben mindestens 101 Menschen. Mehrere Städte der Region seien überflutet. Der Gouverneur rief den Notstand aus. (sda)

Nicolas Sarkozy will Gas-Unfall: 50 Verletzte in ­einen P ­ alästinenserstaat deutschem Schwimmbad Bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel hat sich der französische Präsident ­Nicolas Sarkozy für die Gründung eines Palästinenserstaats ausgesprochen. Er sei überzeugt, dass ein solcher Staat der Unterpfand für Israels Sicherheit sei. Dies sagte Sarkozy gestern nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Tel Aviv bei seiner Begrüssung durch den israelischen Präsidenten Schimon Peres und Regierungschef Ehud Olmert. Peres nannte Sarkozy

Nicolas Sarkozy. Bild: Key

einen «vertrauten Freund» Israels und begrüsste dessen Äusserung der «atomaren Bedrohung des Weltfriedens» durch den Iran. (sda)

Ein fröhlicher Sommernachmittag hat gestern für Hunderte von Schwimmbad-Besuchern im bayerischen Kulmbach ein jähes Ende gefunden: Etwa 50 bis 60 Badegäste wurden durch austretendes Ammoniak-Gas verletzt, einige davon schwer. Unter den Schwerverletzten war auch ein Baby. Es wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen, wie ein Polizeisprecher sagte. Rund 250 Rettungskräfte kümmerten sich um

die Verletzten und die übrigen Schwimmbad-Gäste. Lebensgefahr habe bei niemandem bestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich rund 2500 Menschen im Bad. Ammoniak (NH3) ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Wird es eingeatmet, kommt es zu Reizungen der Atemwege. Das Gas trat vermutlich aus einem defekten Sicherheitsventil in einem Technik-Gebäude aus. (sda)

Dresden Die deutsche CDU hat bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Dresden nach sieben Jahren das Rathaus der sächsischen Stadt ­zurückerobert. Bei der Wahl gestern setzte sich CDU-Kandidatin Helma Orosz mit 64 Prozent der Stimmen klar durch.

Helma Orosz: Die neue ­Oberbürgermeisterin. Bild: Keystone

US-Hochwasser: Keine Entspannung Washington Nach neuen Regenfällen

im US-Bundesstaat Illinois wächst die Angst der Menschen vor weiteren Deichbrüchen am Mississippi. Die Hoffnung, das Wasser würde abflies­ sen, wurden in den Hochwassergebieten des Mittleren Westens meist enttäuscht. Vor allem in Illinois und im Nordosten Missouris stiegen die Pegelstände entgegen der Voraus­ sagen der Experten wieder an.

Libanon: Drei Tote bei Gefechten Beirut In der libanesischen Stadt Tripolis sind gestern bei Gefechten zwischen Anhängern der pro-­ westlichen Parlamentsmehrheit und der von der schiitischen Hisbollah angeführten Opposition drei Menschen getötet worden, darunter ein Polizist. (sda)


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ausland

Simbabwe Opposition ­boykottiert Stichwahl

Selbstmordattentäter tötet 18 Menschen Bakuba Ein Selbstmordattentäter hat vor dem Gouverneurssitz in der irakischen Stadt Bakuba gestern 18 Menschen mit in den Tod gerissen. 38 Menschen wurden nach ­Angaben von Ärzten verletzt. Augenzeugen und Polizisten berichteten, der Attentäter habe sich mit seinem Auto in die Luft gesprengt.

Zu wenig sicher: ­Startverbot für Airline Nairobi Gut zwei Wochen nach einem schweren Flugzeugunglück hat die sudanesische Fluggesellschaft Sudan Airways Startverbot erhalten. Auf Anweisung der Luftaufsichtsbehörde wurden die nationalen und internationalen Flüge der Gesellschaft vorerst eingestellt. (sda)

23. Juni 2008

Tsvangirai sagte gestern, seit der ersten Runde der Präsidentenwahl im März seien 86 MDC-Anhänger getötet worden. 200 000 Menschen seien vertrieben, fast 10 000 Menschen verletzt und mehr als 20 000 Häuser in Brand gesteckt worden.

­ ppositionsführer Tsvangirai fordert die UNO O zum Eingreifen auf – um in Simbabwe den ­drohenden V­ ölkermord zu verhindern. Die Opposition in Simbabwe hat sich für einen Boykott der Stichwahl um das Präsidentenamt entschieden. Eine freie und faire Abstimmung sei wegen der grassierenden Gewalt nicht möglich, sagte MDC-Chef Morgan Tsvangirai gestern in Harare. Der Staatsapparat bereite den Sieg von Amtsinhaber Robert Mugabe vor, sagte der Chef der Bewegung für

Demokratischen Wandel (MDC) weiter. Seine Partei könne von ihren Wählern nicht verlangen, «ihr Leben aufs Spiel zu setzen». Mit seinen Äusserungen, wonach «die Kugel den Stimmzettel ersetzt», habe Mugabe «den Krieg erklärt». Tsvangirai betonte, der MDC-Parteivorstand habe einstimmig für einen Boykott entschieden. Noch am Samstag hatte er in einem

Will keine Stichwahl: ­Morgan Tsvangirai. Bild: Key

offenen Brief erklärt, er wolle sich der Stichwahl stellen. Angesichts der Gewalt gegen ihre Anhänger waren innerhalb der MDC die Forderungen nach einem Boykott aber immer lauter geworden.

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Aufruf an die UNO Tsvangirai rief die UNO, die Afrikanische Union und die Südafrikanische E nt w ick lu ng sgemei nschaft (SADC) auf, «einzugreifen und den Völkermord zu verhindern». Er habe die UNO um eine Intervention gebeten. (sda)


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23. Juni 2008

Nicht nur das Fest, sondern auch die Busse mit den Fans sind angekommen. Bild: Keystone

Bestimmungen für ausländische Firmen Liestal Die Regierung hat geän­ derte Bestimmungen im Gesamt­ arbeitsvertrag GAV des Ausbau­ gewerbes für verbindlich erklärt. Demnach gilt der GAV ab 1. Juli auch für ausländische Firmen, die im Baselbiet tätig sind, wie die Volkswirtschafts- und Gesund­ heitsdirektion mitteilte.

Velofahrer flüchtete nach Unfall Basel Gestern kurz nach 3 Uhr

Euro 08 Das Fest geht auch ohne Holländer weiter Von Caspar Reimer

Am Samstag erlebte Basel ein Fest, wie nie in der Geschichte zuvor. Trotz Niederlage der Holländer ist Basel aus dem Schlaf erwacht. Sonntag, der Morgen da­ nach. Der Asphalt in den Strassen lässt ahnen, dass am Rheinknie vergangene Nacht die Post abging – dunkle Flecken auf dem Bo­ den und noch schwebt der Geruch von Bier in der Luft. Wenige Holländer sitzen vor Kleinbasler Beizen:

«Den Titel haben wir ver­ passt. Aber wir wollen nicht gleich wieder gehen. Es ist schön und man hat mit uns gerechnet», sagt David. 24 Stunden zuvor: Schon am Vormittag füllt sich die Stadt mit festfreudigen hol­ ländischen Fans. Marsch­ musik, Schunkelklänge und

Bier in Unmengen. «Es ist wunderbar», schreit ein Bursche und springt von der Mittleren Brücke aus verbo­ tenerweise in den Rhein. Doch Verbote interessieren niemanden. Basel befindet sich im Ausnahmezustand. Abend mit Wende Die Oranjes machen um ihre Mannschaft ein riesi­ ges Spektakel. Der Marsch zum Stadion gleicht einem Karneval in Südamerika. «Dagegen ist der Morgen­ streich grad ein kleines Fest­

lein», sagt eine Baslerin. Das Fussballspiel wird vom Festtaumel begleitet, bis der Sieger feststeht – Russland. Es ist die harte Wende, kurz nach 23 Uhr. Die ­Russen, die auf die Leis­ tung ihrer Mannschaft stolz sind, gehen unter. Das Fest ist jäh zu Ende, die Stimmung dreht. Doch nichts davon am Sonntag: Einige Fans ver­ schiedener Nationen genies­ sen das schöne Wetter. Es ist klar – die Euro-Begeiste­ rung hat Basel erreicht.

800 Personen von der Sanität behandelt Mit der Niederlage Hol­ lands im Spiel gegen Russ­ land ist das Fest in Basel ge­ stoppt worden. In der Nacht auf gestern kam es zu dutzenden Schlä­ gereien. 30 Personen wur­ den festgenommen. Die üb­ lichen Samstagsschlägereien hätten sich mit dem Frust der holländischen Fans vermischt, sagte Nicolas Drechsler, Sprecher des Si­ cherheitsdepartements Ba­ sel-Stadt. Es sei zu zwei bis

drei dutzend Schlägereien gekommen, aber zu keiner Massenschlägerei. Die Poli­ zei habe ständig überall Prä­ senz markieren müssen. Gefragt war auch die Sa­ nität: Bis Mitternacht seien 800 Personen medizinisch versorgt worden, hiess es in einer Mitteilung des Sicher­ heitsdepartements. 65 Per­ sonen mussten ins Spital gebracht werden. Die ver­ sorgten Personen hätten Mühe mit der Hitze, mit

dem Alkohol oder mit bei­ dem gehabt. Einige hätten lebensbedrohliche Kreis­ laufprobleme gehabt. Ge­ fährliche Verletzungen hät­ ten Personen auch von Stürzen davongetragen. Meist friedlich Zum grossen Teil sei der Riesenanlass jedoch in sehr geordneten, friedlichen Bahnen abgelaufen, bilan­ zierte das Sicherheitsdepar­ tement. Mit gegen 180 000

Gästen hatte Basel den bis­ her grössten Fan-Aufmarsch an der Euro erlebt. Dabei waren die Oranje-Fans in der Überzahl. Vor der Niederlage gegen Russland hatte der orange Fan-Tross für ein Fest der Extraklasse gesorgt. Auf dem Marsch der OranjeFans zum Stadion zählten die Behörden 20 000 Perso­ nen. Um die Route herum spazierten zehntausende Schaulustiger. (sda)

morgens hat ein Velofahrer eine Fussgängerin angefahren und verletzt. Der Radfahrer fuhr von der Unfallstelle weg, ohne sich um die verletzte Frau zu küm­ mern. Diese musste mit mittel­ schweren Verletzungen in der Notfallstation behandelt werden.

Töfffahrer stürzt in einer Rechtskurve Waldenburg Am Samstag ist ein

Motorradfahrer in einer Kurve gestürzt und verletzt worden. Der 24-Jährige war auf der Haupt­ stras­se unterwegs. Kurz vor dem Dorfeingang stürzte der Töfffahrer in einer Rechtskurve, wie die Kan­ tonspolizei mitteilte. Er wurde von der Sanität ins Spital gebracht.

LDP informiert über ihren Wahlkampf Basel Jetzt macht die Liberal-­ demokratische Partei LDP ihren Wahlkampf dingfest. Mitte nächster Woche will die LDP die Zusammen­ setzung der Listen für die Gross­ ratswahlen bekannt geben, wie die Partei am Freitag mitteilte. Auch über Ziele wird informiert. (car/sda)

Fraktionsleiterin C. Wirz v. Planta ist bisherige LDP-Vertreterin. Bild: MD


GOTTHARD: Live ans Konzert der erfolgreichsten Schweizer Rockband! «.ch» verlost: 5 x 2 Tickets sowie 1 x 2 VIP-Dinner (mit Apéro, Stehdinner und Tribünenplatz) für den 28. Juni in der UBS Arena Buchs SG.

Nach der erfolgreichen «Domino Effect»-Tournee mit über 60 Konzerten (u.a. in Tokyo, Osaka und Seoul) steht die Schweizer Rockband Gotthard am spielfreien Samstag, 28. Juni kurz vor dem grossen Finale der Euro 08 live in der UBS ARENA Buchs (SG) auf der Bühne. Begleitet werden Gotthard von den DRS 3 Swiss Top Award Gewinnern Pegasus und der jungen Börni. Unaufhörlich haben Gotthard über viele Jahre hinweg einen Stein nach dem anderen gesetzt und sind daher nicht umsonst die erfolgreichste Band, die die Schweiz seit Jahren zu bieten hat (zehn Nummer-Eins-Alben, ein Diamant-Award für 1 Million verkaufter Alben, dreimal Dreifachplatin, viermal Doppelplatin, viermal Platin, eine vergoldete Single).

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«Nach ein paar WodkaShots lief es bestens.» Keira Knightley, Schauspielerin, muss sich erst Mut antrinken, wenn sie vor der Kamera singen soll.

23. Juni 2008

NicolasCage Nicolas Von Catharina Steiner

Was er anfasst, wird zu Gold: Als Abenteurer im Film «National Treasure 2» lockte der Hollywoodstar Millionen ins Kino. Am Donnerstag erscheint der Streifen auf DVD. Abenteurer 20 Millionen Dollar war es Disney 2004 wert, den Hollywoodstar auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd zu schicken. «National Treasure» spielte 350 Millionen Dollar ein. Eine Fortsetzung lag auf der Hand. Diese geriet 2007 zum noch grösseren Kinohit: 450 Millionen Dollar wanderten in die Kasse des Konzerns. Als intellektueller Schatzsucher mit einem Faible für schöne Wissenschaftlerinnen bewies Nicolas Cage einmal mehr seine Sogwirkung aufs Kinopublikum.

Bild: Dukas

Ehrenmann Mit Deutschlands schönstem Hollywood-Export Diane Kruger jagt er im Abenteuer-Spektakel einer versunkenen Stadt aus purem Gold nach. Dabei geht es seiner Filmfigur Ben Gates aber nicht um den Zaster: Einer seiner Ahnen steht im Verdacht, am Attentat auf Präsident Lincoln beteiligt gewesen zu sein. Das lässt ein guter Amerikaner natürlich nicht auf sich sitzen. So macht er sich auf, den Namen der Familie reinzuwaschen. Familienmensch Für seinen eigenen Namen musste sich Nicolas Coppola, wie er eigentlich heisst, nie rechtfertigen. Im Gegenteil: Onkel Francis Ford Coppola zählt zu den grössten Regisseuren, Grossvater Carmine komponierte die Musik für den Film

«The Godfather» und Cousine Sofia Coppola gilt als Wunderkind der Branche. Trotzdem wollte der 44-Jährige die Hollywood-Traumfabrik auf eigene Faust erobern. Superheld Deshalb nannte er sich Cage – nach der Comicfigur Luke Cage, einem Superhelden. Als solcher erweist sich der charismatische Schauspieler auch an der Kinokasse: Seine Action-Knaller der 1990erJahre wie «Face Off» oder «Con Air» waren allesamt Blockbuster. Doch er überzeugt auch in leisen Rollen. Als depressiver Trinker in «Leaving Las Vegas» holte er 1996 den wohlverdienten Oscar. Kein Wunder also, gehört Cage zu den bestbezahlten Darstellern. Was er sich von dem vielen Geld Schönes kauft? Ein Schloss in Bayern etwa. National Treasure 2 – Das Vermächtnis des geheimen Buches Actionfilm USA 2007. Von Jon Turteltaub mit Nicolas Cage und Diane Kruger. Ab Donnerstag auf DVD.

kopfdestages Nicolas Cage Geboren am 7. Januar 1964 in Long Beach, Kalifornien Schwäche: Leidet an Höhenangst. Stärke: Verspies für seine Rolle in «Vampire’s Kiss» eine Kakerlake.

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mode

23. Juni 2008

Giorgio Armani für nahezu jeden

grosseehrung

Armani Le Légionnaire

Von Sonja Hugentobler-Zurflüh

Der Name Giorgio Armani steht für Mode. Doch der italienische Designer kreiert viel mehr als nur Kleider und Schuhe. Giorgio Armani ist Herr über ein Lifestyle-Imperium, das weit über die Mode hinaus geht und dessen Wert auf 5 Milliarden Euro geschätzt wird. Am 11. Juli feiert der erfolgreichste Modeunternehmer Italiens seinen 74. Geburtstag – doch er macht

Bilder: Sonja Hugentobler-Zurflüh, pd

Am kommenden Montag wird Frankreich den Designer Giorgio Armani in den Rang der Französischen Ehrenlegion aufnehmen. Diese Ehrung kommt einer Rehabilitation gleich, hat doch der französische Chauvinismus dem Maestro aus Milano bisher das Leben in Paris sehr schwer gemacht. Als er 1997 anlässlich der Eröffnung seiner Boutique am Boulevard Saint Germain seine Kollektion vorführen wollte, verwehrte ihm die Pariser Feuerpolizei die Zulassung dafür – und dies am Abend vor dem geplanten Ereignis. Die Präsentation der Kollektion platzte. Dabei hatte das extra aufgebaute Zelt seit fünf Tagen für die Inspektion bereit gestanden. Paris goutierte es nicht, dass ausgerechnet ein Italiener dort seinen Laden eröffnete, wo früher eine Kult-Buchhandlung gestanden hatte. Armani hatte den Buchhändlern so viel Geld geboten, dass sie nicht Nein sagen konnten. Schon bei einem Anlass ein paar Monate zuvor war es dem Italiener nicht besser ergangen. Als er sein neues Parfüm mit einem Feuerwerk an der Place du Trocadero beim Eiffelturm lancierte, tauchten zwar einige geladene Journalisten und Freunde von Armani auf. Doch Promis wie französische Designer oder Leute aus der Wirtschaft, die solche Anlässe normalerweise gerne besuchen, blieben der pompösen Lancierung fern. Man blieb erzwungenermassen im kleinen Kreis – und aus der grossen Parfümpromotion wurde ein Fest fürs Volk, das sich immerhin über das unerwartete Feuerwerk freute. Aber damals war die First Lady keine geborene Italienerin und der Präsident kein bekennender Hedonist und Anhänger von Luxuslabels. Jetzt ist alles anders – ganz anders: Nicolas Sarkozy wird Giorgio Armani den Orden nicht im Kulturministerium überreichen, das eigentlich für solche Anlässe vorgesehen wäre. Nein, die Zeremonie wird in der präsidialen Residenz, dem Elysee Palast, stattfinden. Ehrenvoller könnte man Giorgio Armani nicht rehabilitieren.

keine Anzeichen, in Rente zu gehen. Zurzeit lässt er sich in Mailand vom japanischen Stararchitekten Tadao Ando sein eigenes Museum bauen. Und 2010 wird Armani zwei Luxushotels in Mailand und Dubai sowie ein Resort in Marrakesch eröffnen.

ARMANI COSMETICS Fachgeschäfte und Parfümerien bieten seine Parfüms und Kosmetikprodukte an. Die Spa- und Wellnessartikel von Armani gibts im Ginza Armani Tower in Tokio. Seine berühmtesten Düfte: Armani Mania und Giò.

ARMANI PHONE

ARMANI CASA

ARMANI CAFÉ

Das Armani-Phone glänzt mit minimalistischem Design und Touchscreen-Bedienung à la iPhone. Natürlich fehlt auch der integrierte Musikplayer nicht. Das Modell bildet den Auftakt zu einer ArmaniProduktereihe in Kollaboration mit Samsung und wird demnächst in allen Armani-Boutiquen erhältlich sein.

In den weltweit 33 Armani-Casa-Boutiquen eröffnet sich dem Kunden die Armani-Welt des Wohnens: Lampen, Betten, Sofas, Heimtextilien und Deko-Artikel – alles, was das Einrichter-Herz begehrt. Die Spezialläden Armani Fiori und Armani Libri gibt es bisher nur in Taiwan, Hong Kong, Mailand und München.

Armani Nobu und Privé heissen die Sushi-Restaurants und ChilloutBars in Mailand und Hong Kong. Weltweit gibts zudem fünfzehn Emporio-Armani- und Armani-Jeans-Caffés. Und in der EmporioArmani-Boutique am Boulevard Saint Germain in Paris bekommt man Cucina Italiana vom Feinsten serviert.


23. Juni 2008

Ein Designer Lifestyle-Bereich ARMANI DOLCE

ARMANI UHREN In den 140 Emporio-Läden gibt es Uhren passend zu jedem Outfit der Damen- und Männerlinien des Labels Emporio Armani. Das grosse Sortiment umfasst klassische, sportliche und festliche Modelle aus Stahl, Silber und Gold. Und jede Saison gibts neue Zeitzeiger.

ARMANI MODE Seit 33 Jahren macht Giorgio Armani Mode. Man mag ihm nachsagen, er beziehe seine Inspiration heute vorwiegend aus seinem eigenen Lebenswerk, und sein Stil sei nicht sehr modern. Doch die Zahlen sprechen für ihn: 2007 erwirtschaftete er mit seinen Modekollektionen einen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro.

Nicht nur Augen-, sondern auch Gaumenfreuden bringt Armani unter die Leute. Feinste Confiserie und Schokolade finden sich in zwei Boutiquen in Dubai und Shanghai, sowie in Stores in Hong Kong, Mailand, München und Shanghai.

mode 11 sonjas

spotlight Sonja HugentoblerZurflüh

Moderedaktorin

Der Duden defi niert «nachhaltig» mit «dauerhaft, auf längere Sicht». In der Forstwirtschaft bedeutet Nachhaltigkeit, nicht mehr Holz zu schlagen, als bis zum nächsten Schlag nachwachsen kann. Jetzt wo wir begriffen haben, dass wir mit unseren natürlichen Ressourcen behutsam umgehen müssen, reagieren auch die Modeproduzenten: Sie produzieren Ökomode, die nicht nach Getreidestängeln, sondern nach Trend aussieht. Deshalb kaufen die Konsumenten jetzt Ökokleider – vor allem zu Billigpreisen, bei H&M und Coop.

Qualität wirkt nachhaltig Im Gegensatz zu anderen Industrieartikeln rezykliert man Billigkleider selten. Intakte Stücke schaffen es bestenfalls in SecondHand-Läden oder zur Caritas, doch in den Kreislauf zurück führt man die Bekleidungsrohstoffe nicht. Offensichtlich hat sich bei den meisten Modekonsumenten das grüne Gewissen noch nicht gemeldet. Sie rezyklieren Dosen, Flaschen und Zeitungen. Sie verwenden Sparlampen, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, essen weder Spargeln an Weihnachten noch Erdbeeren im Februar und düngen ihre Gärten nur spärlich. Doch sie kaufen billige Öko-Ware, die keine Saison überdauert – und die sie bald mit weiteren BilligT-Shirts ersetzen. Keine Buche (Viskose) und keine Baumwollpflanze kann in einer Saison nachwachsen. Der Baum braucht Jahre, die Baumwolle zwölf Monate. Die Lösung ist Qualität: Qualität ist nachhaltig, weil sie auch nach einer Saison noch hält. Sonja Hugentobler-Zurflüh ist leidenschaftliche Modejournalistin und -fotografin – mit gesunder Distanz zur Trendwelt.


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people

23. Juni 2008

klatsch tratsch Schöne Frisur Die englische ­ usikerlegende Paul Weller ist M entzückt ab der Haarpracht seines dreijährigen Sohnes Mac. «Er hat von Natur aus eine Mod-Frisur», sagt der 50-Jährige. Ganz klar, das muss an den Genen liegen. «Man hofft ja immer, dass man seinem Kind etwas Positives weitergibt», sagt Weller – in seinem Fall sei es eben die Kultfrisur aus den 1960erJahren, die der Musiker selber auch immer noch trägt. Vielleicht sollte Weller das Thema Genetik zukünftig den Experten überlassen.

••• Faltige Haut Während Weller

sein Aussehen immer noch absolut vererbenswert findet, ist Schauspielerin Sarah Jessica Parker mit ihrem Spiegelbild nicht mehr zufrieden. Sie sehe so alt aus, jammert die 43-Jährige. Deshalb cremt Parker jetzt, was das Zeug hält: «Ich gebe viel Geld für Anti-FaltenProdukte aus – je teurer, desto besser.» Vielleicht gibt es bald einen zweiten «Sex and the City»-Film, damit sich die Modeikone ihre Beautysucht finanzieren kann.

••• Hässliche Narbe Sienna Miller

kann getrost noch ein paar Jahre lang auf glättende Cremes verzichten. Ihren Körper zeigt die 26-jährige Schauspielerin trotzdem nicht gerne: «Ich mag Nacktszenen nicht, weil auf jedem Set irgendwo ein Perversling in der Ecke steht und zuschaut.» Vor Kurzem hat sie sich bei einem Stunt die Brüste leicht verbrannt, weil sie nach der Explosion in die falsche Richtung gerannt ist. «Es ist eine kleine Narbe zurückgeblieben», sagt Sienna Miller. Nach solchen Aussagen muss sie sich nicht wundern, wenn jemand beim nächsten Nacktdreh etwas genauer hinsieht.

Céline Dion vor zehn Jahren und heute (rechts). Bilder: Key

Céline Dion Superstar mit schlechter Presse Von Lorenz Keller

Ihre tolle Stimme ist morgen im Hallenstadion zu hören. Trotz des Erfolgs und der vielen Fans hat Céline Dion ein Imageproblem. An ihrer aktuellen CD kann es nicht liegen. «Taking Chances» verkaufte sich fast vier Millionen Mal und begeisterte Fans und Kritiker. Doch Céline Dion kommt seit Jahren nicht aus den Negativschlagzeilen. Mal verklagt sie ihren Architekten, weil er ihr keinen

achteckigen Raum baut. Mal macht sich die ganze Welt Sorgen um ihre Gesundheit, weil Fotos kursieren, auf denen sie wie ein Klappergestell aussieht. «Ich habe die vielen Gerüchte um meine Person satt», sagte die 40-jährige Kanadierin Anfang Jahr.

Doch die schlechte Presse schadet ihr nicht, solange die Sängerin mit tollen Bühnenshows und guten Alben antwortet. Manchmal beweist die Diva sogar Humor: Der Komikerin Ana GasWETTBEWERB So nehmen Sie teil: Senden Sie ein SMS mit Keyword CELINE sowie Ihrem Namen inkl. Adresse an 970 (CHF 1.-/SMS). Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch. ch/PCH52576 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Heute 24.00 Uhr.

teyer, die Dion regelmässig am TV parodierte, gewährte sie einen Gastauftritt bei einem Konzert.

innen: Zu gew

1x2 ts Ticke

line von Cé nzert hr im Halo K s a für d orgen 20 U (es sind Dion madion Zürich ältlich). lenst Tickets erh noch

Miss und Mister Körnchenpicker Anthony Kiedis, Frontmann der Red Hot Chili Peppers, und Sängerin Leona Lewis haben auf den ersten Blick nicht viel gemein: Während Kiedis mit seiner Band die Bühne rockt, singt Lewis mit Vorliebe langsame Herzschmerz-Nummern. Trotzdem haben Tierliebende aus der ganzen Welt nun dieses ungleiche Paar via Internet zu den sexiesten Vegetariern des Jahres gewählt.

Leona Lewis. Bild: Key

Anthony Kiedis. Bild: Key

Der 45-jährige Kiedis isst seit den Achtzigern kein Fleisch mehr. Vor Kurzem hat er sogar beschlossen, fortan veganisch zu leben,

also auf jegliche tierischen Produkte zu verzichten. Auch Leona Lewis ist der Meinung, kein Fleisch zu essen reiche nicht: «Ich kaufe

keine Lederprodukte, weil ich total gegen Tierquälerei bin», sagt die 23-jährige Engländerin, «ich bin auf einer Mission.» Ihr Eifer überzeugte die Abstimmenden, hat Lewis doch deutlich gesiegt. Bei den Männern ging die Wahl knapper aus. Kein Wunder bei der Konkurrenz: Coldplay-Sänger Chris Martin und Schauspieler Jared Leto kämpften auch um den ­Mister-Vegi-Titel. (jk)


auto 13

23. Juni 2008

TdV8 Der grosse Diesel hat viel Dampf und wenig Durst

Berlin 103 Modelle standen beim

Von Mario Borri

J.D. Power Report 2008 auf dem Prüfstand. Gesamtsieger ist der Toyota Prius mit einem Kunden­ zufriedenheitsindex (CSI) von 88,8 Prozent. Auf Platz 2 landet der Honda Accord, auf dem dritten der Toyota Avensis. Die rote Laterne hat Chevrolet mit seinem Matiz.

Den kleinen Range Rover gibt es auch mit dem grossen V8-Diesel – hier die Fahreindrücke. Er ist 2,8 Tonnen schwer und so windschlüpfrig wie ein Kleiderschrank: Dennoch kommt der Range Rover Sport TdV8 im Schnitt mit weniger als 13 Litern pro 100 km aus. Absolut gesehen ist das zwar viel, doch das gleiche Auto mit dem V8-Benziner unter der Haube braucht gut fünf Liter mehr. Allerdings ist der Range Rover Sport 4.2 SC mit seinen 390 PS auch klar sportlicher. 640 Nm und 272 PS Aber auch der TdV8 ist keine lahme Ente. Vor allem die Durchzugskraft des 640 Nm stemmenden (ab 2000 U/min) und 272 PS starken V8-Diesels ist enorm. Setzt der Schub voll ein, wähnen sich die auf komfortablen Ledersitzen ruhenden Passagiere in einem startenden Passagierflugzeug. Ebenfalls aussergewöhnlich sind die Fahreigenschaften des Nobel-SUV.

Prius gefällt den Käufern am besten

Die Welt von BMW in neuem Museum München In der BMW Welt in München ist seit diesem Wochenende das neue BMW-Museum offen. Auf 5000 Quadratmetern zeigt der Hersteller seine Geschichte von Design bis Motorsport. Das Museum befindet sich in einem architektonisch beeindruckenden Rundbau. Infos auf www.bmw-welt.com Luft gefedert: Der Range Rover Sport ist der perfekte Gleiter. Bilder: Landrover

Denn er schafft den beinahe perfekten Spagat zwischen Dynamik und Komfort auf der Strasse und kompromisslosen Kletterfähigkeiten im Gelände. Zum Beispiel flitzen wir auf einer Testfahrt in Deutschland in flottem Tempo über kurvige Landstrassen, gleiten komfortabel über die Autobahn und klettern danach auf einem Offroad-Parcour über Stock und Stein – und dies alles ohne einmal auszusteigen.

Möglich macht dieses aus­serordentliche Allroundtalent die aufwändige Technik. So minimiert ein Wank- und Neigungsausgleich die Seitenneigung bei Kurvenfahrten und erlaubt so höhere Tempi. Luftfederung und 4x4 Gleichzeitig bietet die Luftfederung besten Komfort und für die Kletterfähigkeiten das «Terrain Response»Allradsystem mit fünf vorwählbaren Programmen

«Normal», «Gras/Schnee», «Schlamm», «Sand» und «Felsen». Fazit: Der Range Rover Sport TdV8 ist ein Tausendsassa – er ist sparsam, kräftig, komfortabel, dynamisch, geländegängig und geräumig. Doch diese Talente haben ihren Preis. Denn schon der Grundtarif beträgt 105 100 Fr. Bestellt man ein Soundsystem, Winterräder und den adaptiven Tempomat dazu, werden nochmal 10 000 Fr. fällig.

Volkswagen mit einem Volksfest Interlaken Seit 60 Jahren kann man VW in der Schweiz kaufen. Zum Geburtstag lädt Importeur Amag zum Volksfest ein. Am 5. und 6. Juli feiern VW-Fans auf dem Flugplatz Interlaken. Neben Ausstellungen gibt es auch Festbetrieb und Konzerte – unter anderem mit Mundartrocker Polo Hofer.

Auf den Punkt Gebracht

Leder-Landschaft: Serie beim Range Rover Sport TdV8.

Marke/Typ: Range Rover Sport TdV8 Motor/Antrieb: Diesel, V8 Zylinder, 3628 cm3, 272 PS, 640 Nm, Allradantrieb, 6-Gang-Automat. Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h 9,2 Sekunden, Spitze 209 km/h. Umweltdaten: Testverbrauch 12,8 l/100 km, CO2-Ausstoss 294 g/km, Energieeffizienzkat. E. Karosserie: 5 Türen, 5 Plätze. LxBxH 4,79 x 1,93 x 1,81 m. Kofferraum

958 bis 2013 Liter. Ausstattung: 8 Airbags, Stabilitätskontrolle, Bergabfahrhilfe, Lederausstattung, Klima­ automatik, Navisystem, 3 Jahre oder 100 000 km Gratis-Service, u.a. Preis: Testwagen ab 105 100 Fr. (Basispreis). Plusminus: Plus – Motor, Fahrwerk, Komfort, Platzangebot, Sicherheit. Minus – Wendigkeit, Übersichtlichkeit, Preis. www.landrover.ch

Vom Käfer zum Golf: 60 Jahre gibt es VW in der Schweiz.

Brennstoffzelle für Jamie Lee Curtis Tochigi Honda hat mit der Produk-

tion eines Brennstoffzellen-Autos begonnen. Nie zuvor gab es eine Serienproduktion mit diesem noch ziemlich teuren, sauberen Antrieb. Erste prominente Kundin des Honda FCX Clarity ist Hollywood­ star Jamie Lee Curtis. (lk)


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tv-programm fernseh tipps

21:00 | Arte | Brazil Sci-Fi-Satire GB 1985; Regie: Terry Gilliam; Mit: Robert DeNiro, Jonathan Pryce

Sam Lowry (Jonathan Pryce), der in einem totalitären Ăœberwachungsstaat im Informationsministerium arbeitet, entdeckt einen grausamen Fehler. Ein zerquetschter Käfer fĂźhrt dazu, dass der falsche Mann hingerichtet wird. Lowry legt sich mit dem System an, steht jedoch bereits auf der Abschussliste. Terry Gilliam setzte in dieser Satire auf tiefschwarzen Humor und gelungene Spezialeffekte.

20:15 | 3sat | Grzimeks Erbe in Afrika DokumentarďŹ lm Regie: Christian Herrmann

Zum 20. Todestag Bernhard Grzimeks (1909 - 1987) im Jahr 2007 entstanden drei Dokumentationen ßber die aktuelle Entwicklung der von ihm in aller Welt initiierten Projekte. Der erste Film begleitet den Schweizer Biologen Markus Borner, der noch persÜnlich mit Grzimek gearbeitet hat, auf einem Rundug zu verschiedenen Projekten in Afrika.

my tv das schaut Fabienne MO 15:45 16:15 16:15 18:45 18:45 19:15 DI 15:45

Nick Zoey 101 Nick Unfabulous SRTL Mensch, Derek! SF2 Veronica Mars Nick Zoey 101 Nick Drake & Josh Nick Zoey 101

Machen auch Sie Ihr persÜnliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | Š Cinergy.ch

23. Juni 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:20 | SF1 | Eco

21:00 | ARD | Harald Juhnke

20:00 | DSF | Tennis: Wimbledon

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 09:00 ORF2 ZIB 09:00 ARD Tagesschau 09:00 RTL Punkt 9 10:00 ARD Tagesschau 10:55 Vox Nachrichten 12:00 ARD Tagesschau 12:00 RTL Punkt 12 13:00 ARD Mittagsmagazin 13:00 ORF2 ZIB 14:00 ZDF heute 14:00 ARD Tagesschau 15:00 ARD Tagesschau 15:00 ORF1 News 15:50 ORF1 ZIB Flash 16:00 ZDF heute 16:00 ARD Tagesschau 16:05 K1 News 17:00 ARD Tagesschau 17:00 ORF2 ZIB 17:45 3sat schweizweit 17:45 SF1 Telesguard 17:50 ORF1 ZIB Flash 18:00 Pro7 Newstime 18:00 SF1 Tagesschau 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

10:10 K1 Abenteuer Leben 11:10 SWR Wolf, Bär & Co. 12:00 SWR Praxis Dr. Weiss 12:15 ARD Buffet 12:30 ORF2 Wochenschau 12:30 SWR Landesschau unterwegs 12:45 3sat Schätze der Welt – Erbe der Menschheit 13:15 3sat Österreich in Farbe 14:00 BR anno 14:00 3sat Bali 14:45 3sat Cheju-Do 15:00 SWR Planet Wissen 15:30 3sat Lombok 16:10 ARD Giraffe, Erdmännchen & Co. 16:15 3sat einfachluxuriÜs 17:00 3sat total phänomenal 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 Vox Wissenshunger 18:00 3sat Die Zeit-Schenker 18:30 3sat nano 18:45 SWR Landesschau

06:00 DSF Poker 08:00 DSF Bundesliga Pur 08:30 EuSp Motorsport 09:00 EuSp Fussball 09:00 DSF EM Doppelpass 09:30 EuSp Motorrad 10:30 CNN World Sport 10:30 EuSp Rudern 11:30 EuSp Fussball 12:00 EuSp Olympische Spiele 12:15 EuSp Leichtathletik 12:30 SF1 EURO 2008 13:45 EuSp Fussball 14:00 DSF ...dann laufen wir! 14:00 SF2 Tennis: Wimbledon 14:00 SFi EURO 2008 14:30 DSF DSF 14:30 CNN World Sport 15:45 EuSp Fussball 16:00 EuSp Fussball 17:30 Sat.1 Kickoff 17:30 DSF Fussball Live 18:00 EuSp Fussball 18:15 SWR Sport am Montag 18:15 EuSp Fussball

19:00 ZDF SF1 19:25 ZDF SF1 19:30 SF1 ORF2 19:45 Arte 19:55 SF1 ARD 20:00 Sat.1 ARD ORF1 21:40 ORF1 21:45 ARD ZDF 21:50 SF1 22:00 ORF2 22:15 SF1 ARD 22:20 SF1

19:00 Arte BR 19:10 Pro7 19:30 Sat.1 20:15 3sat Arte BR 21:00 3sat

Die Gärten von New York Unkraut Galileo Das Sat.1-Magazin Grzimeks Erbe in Afrika Planet Erde Graswelten Lebenslinien Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Tansania ARD Legenden Harald Juhnke 21:05 SF1 Puls 21:10 ORF2 Thema 21:30 3sat hitec In den Himmel gebaut 22:30 SWR betrifft 22:45 BR Djangos Reise – AsĂźl bei den TĂźrken Berlin 22:50 SF1 DOK: Zum Dritten Pol Die Dyhrenfurths – eine Dynastie von BergďŹ lmern 23:05 Sat.1 Spiegel TV – Reportage 23:10 3sat Wo war eigentlich die Mauer? Zwischen Erinnern und Vergessen

19:10 ORF1 EURO 2008 EM Studio 19:55 ORF2 Sport 20:00 DSF Tennis: Wimbledon Zusammenfassung Tag 1, Moderation: Elmar Paulke, Sebastian Bernsdorff EuSp Fussball Euro 2008 20:15 EuSp Viking Sportspielshow 20:45 EuSp Viking Sportspielshow 21:15 EuSp Kampfsport K-1 World GP aus Yokohama 21:45 BR Blickpunkt Sport 22:00 DSF Motor – Das Automagazin 22:20 SF2 EURO 2008: Das Magazin Moderation: Rainer M. Salzgeber 22:30 CNN World Sport 22:45 DSF DSF Aktuell 23:00 DSF Das Sportquiz Moderation: Sascha Winkler EuSp Fussball Euro 2008 23:30 EuSp Fussball Euro 2008 01:35 Sat.1 Kickoff

KULTUR

MUSIK

22:25 3sat 23:45 SF1

heute Schweiz aktuell WISO SF BĂśrse Tagesschau Zeit im Bild Info Meteo BĂśrse im Ersten Nachrichten Tagesschau ZIB 20 ZIB Flash Report MĂźnchen heute-journal 10vor10 ZIB 2 Meteo Tagesthemen ECO Schweizer Biermarkt, UBS, Cannes-Lions BĂźhler Begegnungen Tagesschau

KINDER

12:20 SF2 Die Gameshow 12:25 KiKa 06:00 SFi kulturplatz 06:00 Arte KulSendung mit der Maus 12:50 SF2 Kim tur 06:40 Arte Karambolage 08:00 Possible 12:55 KiKa Mimis Plan 13:00 Arte Jordi Savall und die Stimme der ORF1 Lucky Luke 13:15 SF2 Typisch Gambe 08:40 Arte Kultur 09:05 3sat Andy! 13:25 ORF1 Lilo & Stitch 13:35 Kulturzeit 09:45 BBC-Prime Antiques SF2 Dragon Hunters 13:35 KiKa Rocket Roadshow: Kings College 09:50 Arte & Ich 13:45 ORF1 Hotel Zack & Cody Robyn Orlin12:15 3sat sonntags: TV          Arte KĂźnstler haut14:10 KiKa Schloss Einstein 14:10 ORF1 fĂźrs Leben 13:00   

 

Drachenschatz 14:35 ORF1 SpongeBob nah: Mario Botta 17:00 BR Bayeri    in Memmingen Schwammkopf 14:58 KiKa Platz fßr sche Feste: Fischertag Helden! 15:00 KiKa Ein Fall fßr B.A.R.Z. 17:40 France3 Un livre, un jour 19:20 15:50 SF2 Neues aus Entenhausen 3sat Kulturzeit 20:00 Arte Kultur 22:30 15:50 KiKa logo! 16:00 KiKa Jacob 2/2 ORF2 Kulturmontag mit les.art 23:15 16:10 SF2 Tom und Jerry 16:35 SF2 Arte Mary Wigman: Die Seele des TanFranklin 16:45 SF2 Chlini Prinzässin zes 00:25 3sat Seitenblicke 00:35 RTL 17:00 KiKa Die Schule der kleinen Vam- 10 vor 11 01:25 3sat Kulturzeit pire 17:35 KiKa Yakari 18:00 KiKa Paddington Bär 18:15 KiKa Nils Holgersson Abkßrzungen: TCci = Teleclub Cinema | 18:40 KiKa Golo, der Gartenzwerg 18:50 TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport |     KiKa Unser Sandmännchen SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World



 



 

06:00 MTV Kickstart 06:00 VIVA Wecker 09:00 MTV Kickstart 09:00 VIVA Clip Trip 10:00 MTV Hot Music 10:45 MTV Soundtrip 11:00 MTV Hot Music 12:30 MTV brand:neu 14:35 SRTL beFour: Das Star-Tagebuch 2008 16:00 VIVA Feat. Soundtrack des Sommers 17:15 MTV Noise 18:30 VIVA Baschi National 18:45 France2 CD’aujourd’hui 19:00 VIVA Swissmat 19:00 MTV Noise 19:30 VIVA Swiss.Space 20:00 VIVA Spezial Die 80er Show 20:05 TSR2 Musikantenstadl 20:05 MTV Urban 23:40 TSI2 Estival Jazz Lugano 2007 01:05 MTV Night Videos

    


tv-programm 15

23. Juni 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Genug

20:15 | Pro7 | Moonlight

20:05 | SF1 | al dente

06:30 TCci The Marine 06:45 Pro7 Ein Held auf Rollerblades 07:00 TCst Jede Sekunde zählt – The Guardian 08:25 Pro7 Nur mit dir 09:15 TCst Dante’s Peak 09:40 TCci The Fountain 10:20 Pro7 Klassenfahrt – geknutscht wird immer 10:30 ARD Liebe wie am ersten Tag 10:35 ScFi So gut wie tot 11:05 TCst Chicken Run – Hennen rennen 12:05 13th Durchgeknallt in Manhattan 12:15 ScFi Antibody 12:30 TCst Coyote Ugly 13:00 TCci Urmel aus dem Eis 14:10 TCst Eine Frage der Ehre 15:35 ScFi So gut wie tot 16:25 TCst Die Herbstzeitlosen 17:55 TCst Lolita 18:15 TCci Rocky Balboa

11:30 SF1 Wege zum GlĂźck 11:35 ZDF Reich und SchĂśn 12:15 ORF1 Baywatch 12:40 BR Rote Rosen 13:15 3+ McLeods TĂśchter 13:40 ORF2 Bianca 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Wege zum GlĂźck 15:10 ARD/ORF2 Sturm der Liebe 16:05 SF1 Dr. Stefan Frank 16:15 ZDF Wege zum GlĂźck 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:55 SF1 Wege zum GlĂźck 17:10 SF2 Die Simpsons 17:30 RTL Unter uns 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:25 ARD Marienhof 18:25 SF2 American Campus 18:45 SF2 Veronica Mars

14:00 RTL O. Geissen Show 14:15 ZDF Die Kßchenschlacht 14:20 SF1 SF bi de Lßt 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 14:30 SWR Brisant 15:00 BR Sßdwild 15:05 SF1 SommerLacher 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 15:35 SF1 g&g weekend 16:00 RTL Einer gegen Hundert 16:00 ORF2 B. Karlich Show 16:05 RTL2 Takeshi’s Castle 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 Pro7 taff 17:00 RTL Einer gegen Hundert 17:15 ARD Brisant 17:45 ZDF Leute heute 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 18:30 RTL Exclusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:15 Sat.1 Genug (USA 2002) Thriller mit Jennifer Lopez, Bill Campbell SRTL Jagd auf den Schatz der Riesen (Teil 1) (USA 2001) Abenteuer mit Bill Barretta K1 Voll normaaal (D 1994) KomÜdie mit Tom Gerhardt, Veronica Ferres 21:00 Arte Brazil (GB 1985) Satire von Terry Gilliam mit Robert De Niro, Jonathan Pryce 22:15 ZDF Taking Lives – Fßr dein Leben wßrde er tÜten (USA 2004) Thriller mit Angelina Jolie, Ethan Hawke 22:45 ARD Kahlschlag (D 2007) TVDrama mit Stipe Erceg, Nadeshda Brennicke 23:35 SF2 Das wandelnde Schloss (J 2004) Anime von Hayao Miyazaki 00:00 ORF2 Club der Cäsaren (USA 2002) Drama mit Kevin Kline

19:05 RTL 19:40 RTL

Alles was zählt Gute Zeiten, schlechte Zeiten 19:45 BR Dahoam is Dahoam 20:00 SF2 Men in Trees Eisbrecher 20:15 Pro7 Moonlight Vampire existieren nicht/Schatten der Vergangenheit RTL Doctor’s Diary ARD Der WinzerkÜnig 21:30 SF2 Damages – Im Netz der Macht Der Verräter 21:50 ORF1 Men in Trees Flohmarkt 22:00 MTV South Park 22:10 Pro7 24 06:00 Uhr – 07:00 Uhr K1 Charmed 22:30 MTV American Dad 23:00 MTV Drawn Together 23:05 K1 Buffy Pro7 24 07:00 Uhr – 08:00 Uhr SF2 City of Men 23:20 ORF1 Las Vegas 23:30 MTV Drawn Together 23:35 Sat.1 Nip/Tuck

19:00 Vox 19:50 Vox 20:05 SF1

KRIMI

SITCOM

REALITY

10:25 ORF1 Columbo 17:00 3+ Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:45 3+ Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:00 ZDF SOKO 5113 18:35 3+ CSI – Las Vegas 18:55 ARD Grossstadtrevier 19:25 3+ CSI – Las Vegas 20:15 3+ Navy CIS 20:15 NDR Tatort 20:15 ORF1 C.S.I. Miami 20:15 Vox CSI:NY 20:15 SWR Pfarrer Braun 20:15 ZDF Das Geheimnis im Moor 20:45 SF2 CSI: Miami 21:00 ORF1 C.S.I. Miami 21:05 3+ Navy CIS 21:10 Vox Criminal Intent – Verbrechen im Visier 21:50 3+ Navy CIS 22:05 Vox Shark 22:35 ORF1 The Closer 22:40 3+ Navy CIS 23:00 Vox The District – Einsatz in Washington 00:15 Vox Criminal Intent – Verbrechen im Visier

07:20 K1 Keine Gnade fĂźr Dad 08:50 K1 Eine schrecklich nette Familie 09:00 ORF1 Sabrina 09:25 ORF1 Reba 09:45 ORF1 Malcolm mittendrin 10:05 ORF1 Scrubs 11:10 K1 King of Queens 11:55 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 12:10 K1 Bill Cosby Show 13:10 K1 Roseanne 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 K1 King of Queens 15:05 ORF1 Sabrina 15:30 ORF1 Reba 15:35 K1 King of Queens 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:30 RTL2 Der Prinz von Bel-Air 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 17:30 RTL2 Rodney 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:00 SF2 Alle hassen Chris 18:45 ORF1 Scrubs 19:30 SF2 King of Queens

12:55 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 14:00 Pro7 We are Family! 15:00 MTV Pimp My Ride 15:00 Pro7 U20 15:00 Vox Goodbye Deutschland! 15:30 MTV Rob & Big 15:30 VIVA Fabulous Life Presents: The Olsen Twins 16:00 Pro7 Deine Chance! 16:00 Vox auf und davon 16:15 K1 Abenteuer Alltag 16:45 K1 Abenteuer Alltag 17:00 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 17:30 MTV Charm School: Flavor of Love Girls 18:30 Sat.1 K 11 – Kommissare im Einsatz 19:00 RTL2 Big Brother 19:25 K1 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 21:15 RTL2 Big Brother – Die Entscheidung 22:00 SRTL voll total 22:30 SRTL voll total 23:15 RTL2 Dog – Der Kopfgeldjäger 00:25 RTL2 Akte Mord 01:25 RTL2 Autopsie – MysteriÜse Todesfälle

ORF2 20:15 RTL2 ORF2 22:00 SWR 22:10 SFi 22:15 RTL 22:35 Sat.1 23:00 SRTL 23:30 RTL 00:00 SF1 00:35 ARD BR

Das perfekte Dinner Unter Volldampf al dente Die Koch- und Quizshow, Moderation: Sven Epiney Seitenblicke Die KochproďŹ s – Einsatz am Herd Die Millionenshow Sag die Wahrheit glanz & gloria Moderation: Nicole Berchtold Extra – Das Magazin Moderation: Birgit Schrowange Joya rennt/Joya reist T.V. Kaiser Hier ist ihr Herzblatt trend REPORTAGE nachtwach Thema: ÂŤIch kann nicht andersÂť KrĂśmer – Die internationale Show Comedytalk SĂźdwild

 

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16

ausgehen konzerte upcoming

23. Juni 2008

BühnenTipp

MONTAG PARTYS

Theatersport-EM

JAZZ, LATIN, WORLD

Montag, 20 Uhr, Theater Fauteuil. Die Bühne wird zum Stadion, der Theaterraum zur Fankurve. Theatersport ist pure Spielfreude an der Improvisation. Wie ein Fussballmatch ist auch diese Begegnung von Schnelligkeit und Teamgeist geprägt. Dabei zählen aber nicht die Tore, sondern die Pointen, die im Netz des Publikums zappeln. Fussball-Emotionen endlich auch im Theater.

Rauchfreie Disco Latin, Salsa, Merengue, Bachata, 21 Uhr, Allegra-Club, Aeschengraben 31 MIX

05.07. Sheryl Crow | Montreux 24.06. 24.06. 24.06. 25.06. 27.06. 28.06. 29.06. 02.07. 04.07. 06.07. 08.07. 09.07. 09.07. 10.07. 10.07. 10.07. 11.07. 11.07. 12.07. 12.07. 12.07. 13.07. 14.07. 16.07. 16.07. 17.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07. 23.07. 23.07. 23.07. 24.07. 25.07. 25.07.

Motörhead | Frauenfeld Céline Dion | Zürich Operator Please | Zürich Judas Priest | Huttwil Lenny Kravitz | St. Gallen Beck | St. Gallen Gentleman | St. Gallen Lou Reed | Zürich Oscar D’León | Zürich The Dandy Warhols | Zürich Leonard Cohen | Montreux Céline Dion | Carouge GE Vasco Rossi | Locarno Gnarls Barkley | Montreux The Bangles | Zürich Santana | Locarno Cypress Hill | Frauenfeld Jovanotti | Locarno Wu Tang Clan | Frauenfeld Duran Duran | Zürich Status Quo | Locarno Blondie | Zürich Sigur Rós | Zürich Lenny Kravitz | Montreux Alicia Keys | Locarno Alicia Keys | Montreux Lenny Kravitz | Locarno Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Xavier Rudd | Zürich Erykah Badu | Luzern Deep Purple | Montreux Paul Simon | Locarno Justin Nozuka | Luzern Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern k.d. lang | Luzern Jethru Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Leonard Cohen | Lörrach Macy Gray | Luzern

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

Chill Out & Unplugged 17 Uhr, BarRouge, Messeplatz 10 Postillon d’ amour 22 Uhr, Plaza Club, Clarastrasse/ Messeplatz

KONZERTE

AUSSTELLUNGEN

KLASSIK

Facing Peace – Face à la paix Fotoausstellung: Im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden, 08-21 Uhr, Bildungszentrum 21 (Mission 21), Missionsstrasse 21 Installation von Lukas Bürgin 16-01 Uhr, Cargo-Bar, St. JohannsRheinweg 46 Fotoausstellung – Leszek Andzel 09-19 Uhr, Fnac Basel, Steinenvorstadt 5 Fernand Léger: Paris – New York 10-18 Uhr, Fondation Beyeler, Baselstrasse 101, Riehen Günter Grass – Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen Monografische Ausstellung zu Günter Grass, 11-17 Uhr, Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11, Arlesheim Gründe & Essenzen 08-18 Uhr, Kantonale Psychiatrische Klinik, Bienentalstrasse 7, Liestal

Rezital Pascal Valois (Gitarre), 20.15 Uhr, MusikAkademie der Stadt Basel, Leonhardsstrasse 6 Schlusskonzerte 2008 Sinfonieorchester Basel, 20.15 Uhr, Stadtcasino (Musiksaal), Steinenberg 14 MIX The Continentals (D) 20 Uhr, Euro08-Fancamp Pratteln, Pratteln

BÜHNE THEATER Theatersport EM 08 20 Uhr, Theater Fauteuil, Spalenberg 12

DIVERSES Cut Out EM Streetart Ausstellung, 16 Uhr, Sommercasino, Münchensteinerstrasse 1

Puppen, Drachen, Roboter – Spielzeug aus Japan 11-17 Uhr, Spielzeugmuseum, Baselstrasse 34, Riehen

DIENSTAG PARTYS POP, ROCK Oldies but Goldies Disco, Oldies, Rock, 21 Uhr, Plaza Club, Clarastrasse/ Messeplatz JAZZ, LATIN, WORLD Tango Mittagsmilonga DJ Martin, 12 Uhr, Tanzpalast, Güterstrasse 82 Tango 22 Uhr, Templum-Bar, Steinenring 60 MIX Chill Out & Unplugged 17 Uhr, BarRouge, Messeplatz 10

Party Tunes Div. DJs, 23 Uhr, Route 66, Freienstrasse 52

KONZERTE MIX The Rockaholixs Rease, The Continentals (D), 20 Uhr, Euro08-Fancamp Pratteln, Pratteln The BossHoss Bagatello, 18.25 Uhr, Euro08-Fanzone Basel Kaserne, Kaserne Origen – Apocalypse Ensemble Origen, Leitung: Clau Scherrer, szenisches Oratorium von Gion Antoni Derungs zu Bildern der Offenbarung des Johannes, Klassik, 20.30 Uhr, Martinskirche, Martinskirchplatz 4 Fim – Forum für Improvisierte Musik 20 Uhr, Unternehmen Mitte (Safe), Gerbergasse 30

BÜHNE THEATER

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch

Theatersport EM 08 20 Uhr, Theater Fauteuil, Spalenberg 12

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AUSSTELLUNGEN

Gewinnen Sie: 1 TOMTOM ONE XL T EUROPE im Wert von 449 Franken

So können Sie teilnehmen: Senden Sie ein SMS mit: CHGAME1 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder schicken Sie eine Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf.

Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME1 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 28.12.2008. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch

Homer Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst, 10-17 Uhr, Antikenmuseum und Sammlung Ludwig, St. Alban-Graben 5 ARTour Mit Peter Bonde, Victor Ash, Robert Kushner und Kathrine aertebjerg, 09-18.30 Uhr, Boutique Danoise, Aeschenvorstadt 36 Installation von Lukas Bürgin 16-01 Uhr, Cargo-Bar, St. JohannsRheinweg 46

Agenda Alle Tage, alle Regionen auf

>>> www.punkt.ch


kino 17

23. Juni 2008

BASEL CAPITOL

Steinenvorstadt 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:30 17:30 20:30 | Edf 11/14 J.

2 Knut und seine Freunde 15:00 | D 3/6 J.

What Happens in Vegas 18:00 21:00 | Edf 9/12 J.

KULT.KINO CAMERA

6 21

1 Kirschblüten – Hanami

7 Sex and the City: The Movie

Rebgasse 1 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch 18:30 | D

Khadak

21:00 | Od 14 J.

2 Tocar el cielo

18:15 20:45 | Odf 12 J.

KULT.KINO CLUB

Marktplatz 34 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Geschlossen

Während Euro 08

KULT.KINO MOVIE

ELDORADO

Steinenvorstadt 67 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

Wegen Renovation geschlossen Bis 3.Juli

KULT.KINO ATELIER

Theaterstr. 7 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

1 Der Räuber Hotzenplotz 15:00 | D 6 J.

Märzmelodie

Mo 19:30 Di/Mi 16:45 18:50 | D 13 J.

The Last Blast

Mo 21:15 Di/Mi 21:00 | Od

2 Molière

16:00 20:50 | Fd 14 J.

Once

19:00 | Edf 12 J.

3 Salonica

Clarastr. 2 | 061 272 87 81 | www.kultkino.ch

Geschlossen

Während Euro 08

PATHE KÜCHLIN

Steinenvorstadt 55 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.) | www.pathe.ch/basel

1 Sex and the City: The Movie 13:30 17:00 20:30 | Edf 10/13 J.

2 Nie wieder Sex mit der Ex – Forgetting Sarah Marshall 15:00 | D 11/14 J. 18:00 | Edf 11/14 J.

What Happens in Vegas 21:00 | Edf 9/12 J.

3 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:15 17:30 20:30 | Edf 11/14 J.

14:45 | Odf

Die Welle

16:30 21:10 Di/Mi 18:45 | D 14 J.

El rey de San Gregorio Mo 19:00 (Vorpremiere) | Odf 13 J.

4 Dan in Real Life

13:45 16:15 | D 10/13 J. 18:45 21:15 | Ed 10/13 J.

5 The Happening

13:30 16:00 18:30 21:00 | Edf 15 J.

14:00 | D 12/15 J. 17:00 20:00 | Edf 12/15 J.

14:00 17:30 21:00 | D 10/13 J.

8 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:30 17:30 Mo/Mi 20:30 | D 11/14 J.

Mi 21:00 | Idf

STUDIO CENTRAL

Gerbergasse 36 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.)

Shine a Light – The Rolling Stones in Concert

17:30 20:30 | Edf 9/12 J.

PLAZA

Steinentorstr. 8 | 0900 0040 40 (.-50 Min./Anr.)

The Happening

14:30 17:30 20:15 | D 15 J.

REX

Steinenvorstadt 16 | 0900 556 789 (1.10 Min./Anr.) | www.kitag.com

1 The Game Plan

14:15 17:15 | D 4/7 J.

Sex and the City: The Movie 20:15 | Edf 10/13 J.

2 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:45 17:45 20:45 | D 11/14 J.

ROYAL

Schwarzwaldallee 179 | www.kino-royal.ch

Geschlossen

Während Euro 08

FRICK FRICKS MONTI

Kaistenbergstr. 5 | 062 871 04 44 | www.fricks-monti.ch

Betriebsferien Bis 24. Juni

LIESTAL

8 1/2

Mo 18:30 | Idf

Sex and the City: The Movie 20:00 | D 10/13 J.

The Game Plan

8. 9. 10. 11.

Caos calmo What Happens in Vegas Once Sommer Die Welle Into the Wild Shine a Light – The Rolling Stones in Concert Horton Hears a Who! Sex and the City: The Movie Michael Clayton 21

Note 4.22 4.21 4.09 4.08 4.07 4.05 3.94 3.92 3.80 3.78 3.68

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Mi 14:30 | D 4/7 J.

SPUTNIK

Poststr. 2 | 061 921 14 17 | www.palazzo.ch

Promise Me This

PATHÉ BASEL KINOPROGRAMM VOM 23. JUNI BIS 25. JUNI 2008 0900 00 40 40 (CHF 0.50/min)

20:15 | Odf 14 J.

DAN IN REAL LIFE

Kino

The Band Wagon Mo 21:00 | Edf

Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

E la nave va

>>> www.punkt.ch

Mi 18:30 | Idf

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

ORIS

Kanonengasse 15 | 061 921 10 22 | www.oris-liestal.ch

STADTKINO BASEL

Klostergasse 5 | 061 272 66 88 | www.stadtkinobasel.ch

top rating

Satyricon

Dauer 1:38, ab 13/10 J.; mit Steve Carell, Juliette Binoche D 13.45/16.15 Edf 18.45/21.15

THE HAPPENING

Dauer 1:30, ab 15 Jahren; mit Mark Wahlberg Edf 13.30/16.00/18.30/21.00

FORGETTING SARAH MARSHALL – NIE WIEDER SEX MIT DER EX

Dauer 2:00, ab 14/11 J.; mit Jason Segel, Kristen Bell D 15.00; Edf 18.00

Anzeige

21

Dauer 2:03, ab 15/12 J.; mit Jim Sturgess, Kevin Spacey D 14.00; Edf 17.00/20.00

SEX AND THE CITY

Dauer 2:28, ab 13/10 J.; mit Sarah Jessica Parker D 14.00; Edf 17.00/20.00

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL

eventbooster * Ihre Events in den Medien: eventbooster.ch

Dauer 2:02, ab 14/11 Jahren; mit Harrison Ford D 14.30/17.30/20.30(ausser Di) Edf 14.15/17.30/20.30

THE HAPPENING

Dauer 1:30, ab 15 Jahren; D 14.30/17.30/20.15

TICKETS & WEITERE FILME: www.pathe.ch/basel PATHÉ KÜCHLIN, ELDORADO & PLAZA

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Tag, 25.6.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


13 18

rätsel rätsel

4. Februar 2008 23. Juni 2008

diewand

Gewinn: 3950 Franken Wir suchen: WÖRTER MIT «WERT»

Wir suchen Wörter die «WERT» beinhalten! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag. Nehmen Sie jetzt per SMS oder WAP teil!

Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Beispiel: WAND WERTESKALA an die 970. Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970 Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 29. Juni 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 6 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden jeweils die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

Sudoku leicht

6 8 9

2 3 1 2 9 3 4 5 4 2 1 7 8 3 3 1 5 8 4 2 9 Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie 50 Franken Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Lösung 19.06.: MUNDART

Gewinnerin 50 Franken: Eva Widmer, Biberstein

Sudoku mittel

5 8

4 3 5 7

2

Kakuro mittel

6 3 9 4

3 6 7 9 5 3 1 9 3 5 2 4 7 8 6 8

12

11

6

4

3

4

21

26

16

12

7 7

15 15 11

24 20

6

4

12 11

10 33 13

10

27 11 21

4

22 18 16 16

10 22

27 9

8

10

14


comic 19

23. Juni 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Ein harmloses Gespräch könnte schnell in einem heissen Flirt enden. Fall Sie einen Partner haben, sollten Sie Ihre Grenzen nicht überschreiten.

Fische 19.2.–20.3.

Suchen Sie heute nach neuen Kontakten. Der Tag ist optimal dafür, Beziehungen zu pflegen und Ihr berufliches Netzwerk weiter zu spannen.

Widder 21.3.–20.4.

Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihren Partner in Entscheidungen die sie beide betreffen, miteinbeziehen. Sie zeigen ihm damit, dass seine Meinung zählt.

Stier 21.4.–20.5.

Stecken Sie Ihre beruflichen Ziele hoch. Mit dem Elan und der Ambition, von der Sie im Moment profitieren, gelingt Ihnen alles, was Sie sich vornehmen.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Seien Sie heute achtsam, falls Ihnen jemand aus dem Büro seine Hilfe anbietet. Sie können sich nicht sicher sein, ob die Person es auch ehrlich meint.

Krebs 22.6.–22.7.

Überraschen Sie Ihre beste Freundin mit einer besonderen Aufmerksamkeit bei einem gemeinsamen Abend. Es wird Ihre Freundschaft noch vertiefen.

Löwe 23.7.–23.8.

Lassen Sie es nicht zu, dass die Routine sich in Ihr Leben schleicht und leiten Sie eine Sofortmassnahme dagegen ein. Abwechslung ist angesagt.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Wenn Sie sich weiterhin so gut um Ihren Körper kümmern, wie Sie das in letzter Zeit getan haben, sind Sie in Zukunft vor Erkältungen optimal geschützt.

Waage 24.9.–23.10.

Falls Sie ein Arbeitskollege bei einer Entscheidung beeinflussen möchte, sollten Sie nicht auf seine Ratschläge vertrauen und selbst Nachforschungen anstellen.

Skorpion 24.10.–22.11.

Fühlen Sie sich so wohl, wie schon lange nicht mehr? Das liegt unter anderem daran, dass Sie im Moment absolut im Einklang mit Ihren Gefühlen sind.

Schütze 23.11.–22.12.

Gönnen Sie sich diese Woche viel Erholung. Dann sind Sie bestens gewappnet für die anspruchsvolle Aufgabe, die Ende Woche auf Sie wartet.

Steinbock 23.12.–20.1

Im Moment ist für Sie ein guter Zeitpunkt, Bekanntschaften zu machen. Sie sind kommunikativ und gehen offen auf fremde Personen zu.


20

wetter

23. Juni 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 18°/28°

Basel 19°/29°

St.Gallen 19°/26°

Zürich 18°/28° Luzern 18°/28° Bern 18°/28°

Fribourg 17°/27°

Genève 18°/29°

Altdorf 18°/28°

Chur 18°/29°

Sion 17°/30° Lugano 20/28°

Prognose: Noch ziemlich sonnig und schwül. Besonders in der zweiten Tageshälfte grössere Quellwolken und vor allem über dem Relief erhöhte Schauer- und Gewitterbereitschaft.

Aussicht

Di

Mi

Fr Basel Birs Bodensee Doubs Rhein Basel Rhein Kaiseraugst

Basel 18°/29°

20°/30°

19°/30°

19°/29°

19°/28°

Süden 19°/29°

sonnig

25°

Rom

leicht bewölkt

31°

Wien

sonnig

32°

Paris

sonnig

25°

Nizza

sonnig

27°

Gran Canaria

leicht bewölkt

28°

Havanna

Regenschauer

33°

London

leicht bewölkt

21°

Athen

sonnig

31°

Bangkok

gewitterhaft

33°

Kreta

sonnig

28°

Mallorca

leicht bewölkt

31°

Berlin

leicht sonnig

22°

Rio de Janeiro bewölkt

22°

New York

bewölkt

28°

Los Angeles

leicht bewölkt

25°

Stockholm

Regenschauer

19°

Sydney

leicht bewölkt

18°

Tunis

sonnig

31°

Allgemeine Lage: Auf der Vorderseite einer Kaltfront fliesst feuchte und warme Luft von Spanien gegen die Schweiz.

Do

19°/31°

Barcelona

19°/29°

Badewetter

Wasser 15° 18° 15° 19° 18°

Wind SW 10-20 km/h

SW 5-10 km/h

UV Index hoch hoch hoch hoch hoch

Wetterlexikon

Mondphasen Globale Erwärmung 3. Juli

10. Juli

Sonnenaufgang: 05.30Uhr Sonnenuntergang: 21.26 Uhr

18. juli

26. Juni

1. Aug.

Mondaufgang: --.--Uhr Monduntergang: 10.03 Uhr

Region heute

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Der Bestimmung der globalen Erwärmung liegen die Temperaturmessungen von 1961 bis 1990 zugrunde. Das Mittel der Welttemperatur in diesem Zeitraum beträgt 14° Celsius. Wetterdaten werden seit 1856 systematisch gesammelt. An diesem Durchschnitt gemessen, war das Jahr 1998 das wärmste mit einer Abweichung von 0,58 °.

Mariastein Ruine Dorneck Sissacher Flueh

Basel 19°/29° Arlesheim 18°/28° Reinach 18°/28°

Laufen 17°/27°

Liestal 18°/28° Sissach 18°/27°

Waldenburg 17°/25°

16°/25° 16°/26° 15°/24°

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«Es wäre legitim, wenn Didier Deschamps Raymond Domenech ablösen würde.» Zinedine Zidane, französischer Welt- und Europameister, fordert einen neuen Coach für die Bleus.

23. Juni 2008

Militär sorgte für ruhigen Fackellauf Olympia Unter strengen Sicher-

heitsvorkehrungen ist der Fackellauf durch Tibets Hauptstadt Lhasa ohne Zwischenfälle verlaufen. Unter den Augen ausgewählter Zuschauer und viel Militär begann das tibetische Bergsteiger-Idol Gongpo den Lauf vor dem Palast Norbulingka, der früheren Sommerresidenz des Dalai Lama.

Ince ist neuer Trainer bei Vogels Blackburn Fussball Johann Vogel wird in Blackburn künftig mit Paul Ince (40) zusammenarbeiten. Der Ex-Captain der englischen Auswahl unterschrieb als Coach einen Dreijahresvertrag. In der letzten Saison führte Ince Milton Keynes in die vierte Liga und wird Mark Hughes ersetzen, der zu Manchester City wechselt. Der Schweizer Fabian Cancellara jubelt bei seinem zweiten Etappensieg gestern in Bern. Bild: Keystone

Formtest Cancellara ist für Tour de France bereit 48 Stunden nach seinem Erfolg in Lyss entschied Fabian Cancellara gestern auch noch die Schlussetappe für sich.

direkten Gegnern und musste erst auf den letzten Kilometern etwas Federn lassen, als er vergeblich versuchte, den zwei Minuten vor ihm gestarteten Igor Anton (Sp) einzuholen.

Der Berner Fabian Cancellara jagte auf dem letzten Kilometer dem vorher ausgerissenen Philippe Gilbert hinterher und überspurtete den Belgier noch. Weil Oscar Freire am letzten Tag nicht mehr antrat, eroberte Cancellara sogar das gut dotierte Punkteklassement. «Jetzt stehe ich von meiner Form her da, wo ich hinwollte. Ich befinde mich auf dem richtigen Weg in Richtung Tour de France und Olympische Sommerspiele Peking», hielt Cancellara fest, der sich derart verausgabt hatte, dass er sich wegen Krämpfen auf den Boden setzen musste. Und was zählt

Anfänge in der Schweiz Roman Kreuzigers Erfolg kann auch ein bisschen der Schweiz gutgeschrieben werden. Sein Vater, ein Querfeldein-Spezialist, nutzte seine Kontakte. Deshalb startete Roman Kreuziger junior als Anfänger für den RV Sulz und als Junior für die Sportgruppe von Ueli Schumacher. Der Weg des Talentes nach Italien war jedoch vorgezeichnet, nicht zuletzt auch dank des Junioren-WM-Titels, den Kreuziger 2004 in Verona gewann. Schon seit drei Jahren ist der TdS-Gesamterste bei Liquigas unter Vertrag.

Von Toni Nötzli

mehr, das Maillot jaune oder olympisches Gold? «Die Goldmedaille, weil sie mir noch fehlt», sagte Cancellara. Unbekannter Gesamterster Mit Roman Kreuziger hat ein dem grossen Publikum noch unbekannter Fahrer die 72. Tour de Suisse gewonnen. Der Tscheche gilt als einer der ganz grossen Talente im Profiradsport. Die Entscheidung zu seinen Gunsten führte Kreuziger am Samstag im Bergzeitfahren auf den Klausen-Pass herbei. Der Tscheche lag schon nach 9 km über eine halbe Minute vor seinen

Fausch bezwingt den Schwingerkönig Schwingen Überraschung im

Schlussgang des 113. Nordostschweizerischen Teilverbandesfestes in Embrach: Der Bündner Schreiner Stefan Fausch (33) bodigte Schwingerkönig Jörg Abderhalden mit Knietätsch nach 68 Sekunden und gewann vor 5600 Zuschauern erstmals das NOS. – Das Bergkranzfest in Schwarzsee wurde eine Beute von Christian Stucki aus Ottiswil, der seinen Schlussgang-Gegner Simon Anderegg aus Meiringen nach fünf Minuten mit Kurz auf den Rücken legte.

Fausch jubelt nach seinem Sieg über Schwingerkönig Abderhalden. Key


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sport 23

23. Juni 2008

Kubica Podestplatz in der ersten Runde verloren das Team Ferrari, das mit Felipe Massa vor Kimi Räikkönen einen Doppelsieg feierte. Massa profitierte dabei vom Pech seines Teamkollegen. Dieser führte das Rennen souverän an, bis ihm ein abgebrochenes Auspuff-Endrohr die Motorenleistung drosselte und er seinen Teamkollegen ziehen lassen musste. Mit Massas Sieg führt erstmals seit Ayrton Senna ein Brasilianer die WM-Tabelle an.

Von Vanessa Georgoulas

In Magny-Cours fuhr Kubica auf Platz fünf. BMW-Sauber bleibt damit zweitbestes Formel-1-Team. Den anvisierten Podestplatz und damit auch die WMFührung verlor Robert Kubica praktisch in der ersten Runde: «Wir wussten, dass die erste Runde rennentscheidend werden würde», erklärte er. Doch der BMWSauber-Pilot, der seinem Team vor zwei Wochen in Kanada den ersten GP-Sieg der Teamgeschichte bescherte, schaffte es nach dem Start nicht an Jarno Trulli im Toyota vorbei. Trulli auf dem Podest Trulli freute sich schliesslich über den dritten Platz, den er dem in dieser Woche tödlich verunglückten

Kubica holte beim Frankreich-GP vier Punkte. Bild: Keystone

Ex-Teamchef Owe Andersson widmete. Es ist der erste Podestplatz für Toyota seit April 2006, als

Ralf Schumacher in Melbourne Dritter wurde. Der grosse Gewinner in Magny-Cours war jedoch

Strafen für Hamilton Keine Punkte holte Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld, der das Rennen enttäuscht auf dem 13. Rang beendete. Punktelos blieb auch McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (10.). Er wurde wegen seines Auffahr­unfalls in Kanada zehn Plätze zurückversetzt und musste nach einem Abkürzungsmanöver auch noch eine Durchfahrtsstrafe durch die Box hinnehmen.

Feuertod Bei 480 km/h explodierte der 7000 PS starke Motor von Scott Kalittas Toyota

Solara in New Jersey. Am Ende der Strecke krachte der Feuerball-Bolide ungebremst in eine Mauer. Der 46-jährige Pilot aus Amerika verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Bild: Keystone

formel1 gP von Frankreich  Magny-Cours. Grand Prix von Frankreich (70 Runden à 4,411 km/308,586 km): Massa (Br), Ferrari, 1:31:50,245 (201,608 km/h). 2. Räikkönen (Fi), Ferrari, 17,984 Sekunden zurück. 3. Trulli (It), Toyota, 28,250. 4. Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes, 28,929. 5. Kubica (Pol), BMW-Sauber, 30,512. 6. Webber (Au), Red Bull-Renault, 40,304. 7. Piquet (Br), Renault, 41,033. 8. Alonso (Sp), Renault, 43,372. 9. Coulthard (Gb), Red Bull-Renault, 51,072. 10. Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 54,521. 11. Glock (De), Toyota, 57,738. 12. Vettel (De), Toro Rosso-Ferrari, 58,065. 13. Heidfeld (De), BMW-Sauber, 62,079. 14. eine Runde zurück: Barrichello (Br), Honda. 15. Nakajima (Jap), Williams-Toyota. 16. Rosberg (De/Fi), WilliamsToyota. 17. Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari. 18. Fisichella (It), Force India-Ferrari. 19. Sutil (De), Force India-Ferrari. 20 Fahrer gestartet, 19 am Ziel und klassiert. Ausfall: Button (Gb/Honda/17. Runde/20. Platz): Aufhängungsdefekt nach Kollision mit Bourdais. Schnellste Runde: Räikkönen (16.) mit 1:16,630 (207,224 km/h). WM-Stand (8/18). Fahrer: 1. Massa 48. 2. Kubica 46. 3. Räikkönen 43. 4. Hamilton 38. 5. Heidfeld 28. 6. Kovalainen 20. 7. Trulli 18. 8. Webber 18. 9. Alonso 10. 10. Rosberg 8. 11. Nakajima 7. 12. Coulthard 6. 13. Glock 5. 14. Vettel 5. 15. Barrichello 5. 16. Button 3. 17. Piquet 2. 18. Bourdais 2. 19. Fisichella 0. 20. Sato 0 (4 Rennen). 21. Davidson 0 (4). 22. Sutil 0. - Teams: 1. Ferrari 91. 2. BMW-Sauber 74. 3. McLaren-Mercedes 58. 4. Red Bull-Renault 24. 5. Toyota 23. 6. WilliamsToyota 15. 7. Renault 12. 8. Honda 8. 9. Toro Rosso-Ferrari 7. 10. Force India-Ferrari 0. 11. Super Aguri- Honda 0 (4 Rennen). Nächstes Rennen: Am 6. Juli in Silverstone (Gb)

Crashpilot Fässler fährt auf Podest Auto Sieben Tage nach seinem schweren Unfall beim 24-Stundenrennen in Le Mans erreichte Marcel Fässler und sein Genfer Teampartner Jean-Denis Delétraz in ihrer Corvette beim dritten Lauf der ­FIA-GT-Meisterschaft in Adria (It) Platz 3. Gewonnen wurde das Rennen vom Duo Fabrizio Gollin/ Mike Hezemans.

Buemi gewinnt Sprint beim GP2-Rennen Auto Der Schweizer Rennfahrer

Sébastien Buemi gewann in MagnyCours (Fr) sein erstes GP2-Rennen. Der 19-jährige Waadtländer entschied sich bei schwierigen Witterungsbedingungen und feuchter Fahrbahn für die rillenlosen SlickReifen. Ein Wagnis, das sich bezahlt machte: Der am Vortag im Haupt­ rennen ausgeschiedene «Arden International»-Pilot gewann das Sprint-Rennen, das er vom 21. Startplatz aus in Angriff genommen hatte. Nach acht Rennen belegt er in der Gesamtwertung den dritten Platz. (si)


24

sport

sportticker Rad Tour de Suisse Bergzeitfahren Altdorf -Klausen- Pass (25 km): 1. Kreuziger (Tsch) 1:00:22 (24,848 km/h). 2. Rujano (Ven) 0:16. 3. Klöden (De) 0:18. 4. Cunego (It) 0:54. 5. F. Schleck (Lux) 1:27. 6. Voigt (De) 1:35. 7. Anton (Sp) 1:49. 8. Lövkvist (Sd) 2:08. 9. A. Schleck (Lux) 2:20. 10. Ten Dam (Ho) 2:50. Ferner: 12. Tschopp (Sz) 3:21. 14. Morabito (Sz) 3:24. 17. Albasini (Sz) 3:35. 19. Bertogliati (Sz) 3:50. 22. Zampieri (Sz) 4:26. 25. Dietziker (Sz) 4:41. 26. 28. Frank (Sz) 5:04. 33. Moos (Sz) 5:44. 47. Schwab (Sz) 7:01. 50. Kohler (Sz) 7:20. 60. Stalder (Sz) 7:45. 70. Zberg (Sz) 8:29. 72. Wyss (Sz) 8:35. 74. Elmiger (Sz) 8:49. 77. Schmäh (Sz) 8:54. 80. Cancellara (Sz) 9:10. 91. Rast (Sz) 9:50. 95. Loosli (Sz) 10:07. 119. Bovay (Sz) 12:01. 134 klassiert. 9. Etappe, Altdorf - Bern (168,4 km): 1. Cancellara 4:01:07 (41,905 km/h), 10 Sekunden Bonifikation. 2. Gilbert (Be) gleiche Zeit, 6 Sek. Bon. 3. Moreno 0:04, 4 Sek. Bon. 5. Zberg 0:08. 6. Van Avermaet (Be). 7. Iwanow. 8. Rojas (Sp). 9. Ballan (It). 10. Zabel (De). Ferner: 15. Elmiger. 25. Albasini. 28. Dietziker. 31. Bertogliati. 34. Moos. 40. Stalder. 61. Zampieri. 62. Morabito, alle gleiche Zeit. 69. Frank 0:33. 70. Wyss, gleiche Zeit. 71. Bovay 0:45. 76. Schmäh 0:51. 93. Loosli 1:10. 99. Kohler 1:36. 101. Tschopp 1:40. 121. Schwab 4:40. - 130 klassiert. Aufgegeben u. a.: Rast (Sz, Sturz). Schlussklassement: 1. Kreuziger 35:43:46. 2. Klöden 0:49. 3. Anton 1:55. 4. Cunego 2:11. 5. Lövkvist 2:37. 6. A. Schleck 2:57. 7. Kirchen (Lux) 2:58. 8. Fothen (De) 4:08. 9. Knees (De) 4:18. 10. Ten Dam 4:26. 11. Iwanow 4:38. 12. Albasini 5:10. 13. Moreno 6:39. 14. Kangert 7:03. 15. Caucchioli 7:14. 16. Moos 7:21. 17. Botscharow (Russ) 7:28. 18. Devolder 7:37. 19. Del Nero 7:59. 20. Gustow 12:22. Ferner: 21. Stalder 13:28. 23. Morabito 13:42. 26. Bertogliati 15:33. 34. Dietziker 21:24. 36. Frank 22:13. 41. Zberg 25:49. 43. Tschopp 26:29. 48. Zampieri 30:50. 51. Schmäh 34:44. 52. Elmiger 34:46. 60. Loosli 38:00. 66. Bovay 41:30. 68. Schwab 41:58. 79. Cancellara 48:53. 81. Wyss 49:20. 97. Kohler 59:12.

Fussball WM-Qualifikation Afrika-Zone. 2. Runde. Gruppe 1. Kamerun - Tansania 2:1 (0:0). - Eto'o zweifacher Torschütze. Gruppe 2: Simbabwe Kenia 0:0. Gruppe 3: Benin - Niger 2:0 (0:0). Angola - Uganda verschoben. Gruppe 4: Nigeria Äquatorial-Guinea 2:0 (1:0). Nigeria in der Finalrunde der Afrika-Qualifikation. Südafrika - Sierra Leone 0:0. Gruppe 5: Lybien - Lesotho 4:0 (1:0). Gruppe 6: Algerien - Gambia 1:0 (1:0). Senegal - Liberia 3:1 (2:0). Gruppe 7: Elfenbeinküste - Botswana 4:0 (2:0). Mozambique - Madagascar 3:0 (1:0). Gruppe 8: Marokko - Ruanda 2:0 (1:0). Äthiopien - Mauretanien 6:1 (1:1). Gruppe 9: Tunesien - Burundi 2:1 (2:0). Burkina Faso - Seychellen 4:1 (2:1). Gruppe 10: Kongo Tschad 2:0 (1:0). Gruppe 11: Sambia - Swaziland 1:0 (0:0). Gruppe 12: Kongo - Dschibuti 5:1 (1:0). - Hattrick von Shabani Nonda (ex-FCZ). Asien-Zone: Gruppe 1: Irak - Katar 0:1 (0:0). Australien - China 0:1. Gruppe 2: Oman - Thailand 2:1 (0:1). Japan - Bahrain 1:0 (0:0). Gruppe 3: Südkorea - Nordkorea 0:0. Jordanien - Turkmenistan 2:0 (0:0). Gruppe 4: Libanon - Singapur 1:2 (0:0). Gruppe 5: Vereinigte Arabische Emirate Syrien 1:3 (0:1). Iran - Kuwait 2:0 (1:0). Testspiele Wil - Winterthur 0:1 (0:0). Tor: 69. Bengondo 0:1. - St. Gallen - FC Lustenau (2. Liga Österreich) 2:0 (0:0). Tore: 75. Costanzo 1:0. 87. Costanzo 2:0. - Luzern - Zürich 2:2 (1:1). Tore: 18. Renggli 1:0. 36. Tahirovic 1:1. 72. Pacar 2.1. 81. Santana (U21- Spieler) 2:2. - Austria Lustenau (2. Liga Österreich) - Gossau 1:1 (0:0). Tore: 80. Salomon 1:0. 88. Foscini 1:1. - Brasov (Rum) - Grasshoppers 3:1 (1:0). Tor für GC: 57. Demba Touré 2:1.

23. Juni 2008

Mountainbike Schweizer Dreifach-Triumph an WM gut laufen könnte», so Vo­ gel, der bereits den EM-­Titel und den Weltcup-Wettbe­ werb in Fort William (Scho) gewonnen hat.

Mit Christoph Sauser vor Florian Vogel und Ralph Näf fuhren drei Schweizer aufs WMPodest in Val di Sole.

Tolle Saison von Vogel Die Olympiaselektion von Sauser ist nur noch Formsa­ che. Auch Florian Vogel ist in Peking dabei, wenn nicht noch etwas Aussergewöhn­ liches passiert. Er leistete wie Sauser Grossartiges. «Ich holte das absolute Op­ timum heraus. Ich hatte mir nicht erträumt, dass es so

Christoph Sauser auf dem Weg zum WM-Gold. Bild: Keystone

Näf kämpfte sich zurück Beinahe wäre die OlympiaDiskussion hinfällig gewor­ den. Ralph Näf startete so schwach ins WM-Rennen, dass er sich nach zwei Run­ den auf dem 27. Rang wie­ derfand. Zu diesem Zeit­ punkt dachte der Thurgauer sogar ans Aufgeben. Nachdem er diesen Ge­ danken verworfen hatte, begann er aber mit einer fulminanten Aufholjagd, welche auf dem 3. Platz en­ dete. «Nach all dem Un­ glück in dieser Saison bin ich mit Bronze überglück­ lich. Wie so oft in wichtigen Rennen bin ich über mich herausgewachsen. Trotz­ dem glaube ich bezüglich Olympia, dass drei andere Schweizer bessere Karten haben», sagte Näf. Die Olympia-Selektion sollte in zwei Wochen erfol­ gen. Für das dritte Ticket kommen realistisch be­ trachtet noch Ralph Näf und der U23-Weltmeister Nino Schurter in Frage. Der bisherige Saisonverlauf spricht für Schurter. (si)

ErstrundenDraft Sbisa

Heute ist Schweizer Tag zum Wimbledon-Auftakt

Kauter siegt in Buenos Aires

Im Val di Sole bot Chris­ toph Sauser von A bis Z eine eindrucksvolle Leistung. Mitte der dritten Runde (zu fahren waren sieben) hatte er sich von seinem letzten Verfolger Florian Vogel ab­ gesetzt. Im Ziel wies Sauser einen Vorsprung von fast drei Minuten auf. «Steile Aufstiege, tech­ nisch schwierige Abfahrten. Schon nach der Strecken­ besichtigung hatte ich ein Lachen im Gesicht. Ich habe viel Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele ge­ tankt», sagte Sauser.

Der Schweizer Verteidiger Luca Sbisa wurde im EntryDraft der National Hockey League (NHL) in Ottawa in der ersten Runde als Num­ mer 19 von den Philadel­ phia Flyers gezogen. Sbisa ist der dritte Schweizer Erstrunden-Pick der Ge­ schichte nach Michel Rie­ sen und Luca Cereda. Roman Josi (18) vom SC Bern ist von den Nashville Predators in der zweiten Runde als Nummer 38 ge­ zogen worden. (si)

Neben Titelverteidiger Roger Federer, der den Centre Court einweiht (14 Uhr, ge­ gen Dominik Hrbaty), stehen heute in Wimbledon auch Stanislas Wawrinka und Patty Schnyder im Einsatz. Der als Nummer 13 ge­ setzte Wawrinka trifft um etwa 17 Uhr Schweizer Zeit auf Platz 14 auf den Brasili­ aner Marcos Daniel (ATP 72). Schnyder, die Nummer 12 der Setzliste, misst sich ab etwa 15.30 Uhr mit der

Australierin Casey Dellac­ qua (WTA 41). Timea Bacsinszky (WTA 69) star­ tet erst morgen gegen Julie Ditty (USA, WTA 98).

Roger Federer. Bild: Keystone

Der Fechter Michael Kauter, Schweizer Hoffnungsträger für das Degen-Einzel in Pe­ king, gewann das Weltcup­ turnier in Buenos Aires. Er setzte sich im Final gegen den russischen OlympiaFahrer Anton Awdejew (Weltnummer 20) mit 15:12 durch. Für den Berner war es der zweite Weltcupturnier­ sieg seiner Karriere nach Lis­ sabon 2007. Kauter wird nun vor Peking noch die Eu­ ropameisterschaften in Kiew (4. bis 11. Juli) bestreiten.


sport 25

23. Juni 2008

England-GP Wieder fehlen Lüthi ein paar Sekunden motorrad-gp von england  Donington. 125 ccm (25 Runden à 4,023 km = 100,575 km): 1. Redding (Gb), Aprilia, 41:39,472 (144,858 km/h). 2. Di Meglio (Fr), Derbi, 5,324 Sekunden zurück. 3. Marquez (Sp), KTM, 5,806. 4. Gadea (Sp), Aprilia, 13,990. 5. Corsi (It), Aprilia, 16,855. 6. Koyama (Jap), KTM, 17,181. Ferner: 13. Krummenacher (Sz), KTM, 28,347. 19. Aegerter (Sz), Aprilia, 42,924. – WM-Stand (8/17): 1. Di Meglio 132. 2. Corsi 109. 3. Bradl (De) 77. 4. Terol (Sp), Aprilia, 75. 5. Espargaro (Sp), Derbi, 75. Ferner: 19. Aegerter 16. 24. Krummenacher 10.

Trotz verpatztem Start lag Lüthi zunächst vor Sieger Mika Kallio. Ins Ziel kam er als Fünfter. Einen Rennverlauf wie beim GP von England kennt Tom Lüthi schon zur Genüge. Wie schon oft in der 250ccm-Klasse fuhr er zeitweise die gleichen Rundenzeiten wie die Spitze. Doch am Ende fehlten wieder einmal einige Sekunden, um aufs Podest steigen zu können. Lüthi wurde Fünfter. Mühe beim Start «Ich vergab ein besseres Resultat am Anfang. Da gingen andere Fahrer extrem aggressiv zur Sache und ich fiel auf den zehnten Rang zurück», sagte der 21-jährige Aprilia-Fahrer. Nach der verpatzten Startphase hatte sich Lüthi wieder bis auf vier Sekunden an die führenden Bautista und Simoncelli zurückgekämpft.

250 ccm (27 Runden = 108,621 km): 1. Kallio (Fi), KTM, 42:14,410 (154,290 km/h). 2. Simoncelli (It), Gilera, 0,353. 3. Bautista (Sp), Aprilia, 1,237. 4. Barbera (Sp), Aprilia, 8,875. 5. Lüthi (Sz), Aprilia, 11,359. 6. Aoyama (Jap), KTM, 16,124. – WM-Stand (8/17): 1. Kallio 131. 2. Simoncelli 123. 3. Debon 101. 4. Pasini (It) 98. 5. Barbera 82. Ferner: 9. Lüthi 57.

Auch im Ziel lag Tom Lüthi (12) vor KTM-Pilot Aoyama. Bild: Keystone

Doch im Gegensatz zu Sieger Kallio – der nach Runde 1 noch hinter Lüthi war – konnte der WM-9. die Lücke nicht mehr schliessen. Bei den 125ern kam Randy Krummenacher nach vier Trainingsstürzen auf Rang 13, Dominique Aegerter wurde 19. (md/si)

MotoGP: Stoner souverän Mit einem Start-ZielSieg hat Casey Stoner (Ducati) den schon in den letzten Wochen angedeuteten Aufwärtstrend fortgesetzt. Der

Weltmeister distanzierte in Donington im MotoGP-Rennen Rossi (Yamaha) um sechs und Pedrosa (Honda) um acht Sekunden. (si)

Abraham revanchiert sich für Kieferbruch «Edison Miranda sieht wirklich gut aus – er hat ­einen schönen Körper», sagte der deutsche IBFWeltmeister Arthur Abraham nach dem Revanchekampf. Und empfahl dem unterlegenen Kolumbianer, es doch mal mit Bodybuilding zu versuchen. Debüt in Hollywood Es war der erste Auftritt des gebürtigen Armeniers in Amerika. Genauer in Hollywood. Nicht in Kalifornien, sondern in Florida, wo der Indianerstamm der Seminolen dabei ist, in seinem Reservat ein neues Glücksspielparadies wie Las Vegas aufzubauen.

Im September 2006 brach Miranda dem Deutschen noch doppelt den Kiefer und es floss viel Blut. Am Ende gewann Abraham nach Punkten. Da der Sieg für beide aber unbefriedigend war, strebten sie den Revanchekampf an, und Abraham kam zu seinem Debüt in Amerika. Abraham liess Miranda drei Runden lang anstürmen und an seiner Doppeldeckung abprallen. In der vierten Runde drehte «King ­Arthur» auf, drosch mit mehreren Links-RechtsKombinationen auf Miran­da ein, der dreimal zu Boden ging, ehe der Ringrichter den Kampf abbrach. (lh)

MotoGP (30 Runden = 120,69 km): 1. Stoner (Au), Ducati, 44:44,982 (161,820 km/h). 2. Rossi (It), Yamaha, 5,789. 3. Pedrosa (Sp), Honda, 8,347. 4. Edwards (USA), Yamaha, 12,678. 5. Dovizioso (It), Honda, 14,801. 6. Lorenzo (Sp), Yamaha, 15,690. – WM-Stand (8/18): 1. Rossi 162. 2. Pedrosa 151. 3. Stoner 117. 4. Lorenzo 104. 5. Edwards 82. 6. Dovizioso 68. Nächstes Rennen: GP von Holland in Assen am nächsten Samstag (28. Juni)

Vierter Schweizer fährt in Strassen-WM Motorrad Mit Bastien Chesaux wird ab dem GP auf dem Sachsenring (13. Juli) ein weiterer Schweizer in der Strassen-WM mitfahren. Der 16-jährige Waadtländer aus Mont-sur-Lausanne ersetzt in der 125-ccm-Klasse im WTR San ­Marino Team den Italiener Stefano Bianco.(si)

Schumi schon wieder neben der Strecke Motorrad In seinem dritten Einsatz

in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft belegte der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher auf dem Sachsenring nach einem Ausfall im ersten Rennen den 22. Rang.

Magny-Cours bleibt im Rennkalender Formel 1 Totgesagte leben länger:

Miranda (l.) hatte gegen Abraham keine Chance. Bild: Keystone

Die Landpartie im französischen Magny-Cours wird auch im nächsten Jahr über die Bühne gehen. Das hat Formel-1-Boss Bernie Ecclestone am Rennsonntag Journalisten gegenüber bestätigt. (vgs)


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euro 08

Ist ein Schweizer im EM-Final dabei?

23. Juni 2008

Fanzonen Schweiz besiegt Österreich klar

Schiedsrichter Die Uefa wird heute

die Schiedsrichter für die EM-Halbfinals am Mittwoch und Donnerstag sowie den Unparteiischen für das Endspiel am nächsten Sonntag in Wien bestimmen. Gute Chancen auf ein Aufgebot hat der Schweizer Massimo Busacca.

Früherer Goalie von Sunderland ist tot Manchester Der frühere Sunder-

land-Keeper Tim Carter ist in Manchester in einem Gebüsch tot aufgefunden worden. Seit Donnerstag wurde der 40-Jährige vermisst. Die Todesursache ist noch nicht geklärt. Erst kürzlich hatte Carter im Nachwuchs Sunderlands einen Trainerjob übernommen.

Zürich allerdings zwei Personen festgenommen, weil sie in der Menschenmenge pyrotechnische Gegenstände entzündet hatten.

Partystimmung in den Schweizer Fanzonen. Doch in Österreich war am Samstagabend tote Hose. Holland – Russland und dann endlich Sommer: Zehntausende von Fans haben am Samstag das Bad in der Menge gesucht. Über 170 000 Personen verfolgten den Match in den Schweizer Fanzonen – mehr als das Doppelte als in Österreich. Von den rund 180 000 Fans, die den Austragungs-

Zürcher Fanzone am Samstagabend. Bild: Keystone

ort Basel bevölkerten, haben 70 000 die Fanzonen gefüllt. In Bern und in Zürich fanden sich je rund 40 000 Personen in den Fanzonen

ein, in Genf kamen 25 000 Fans. Die Stimmung war ausgelassen und «absolut friedlich». Vor Ende der regulären Spielzeit wurden in

Pleite in Innsbruck Der Zulauf in den Schweizer Fanzonen steht in krassem Gegensatz zu den Fanzonen in Österreich. Laut Benedikt Weibel, dem EuroDelegierten des Bundesrates, verfolgten in Wien zwar 60 000 Personen Holland – Russland. In Klagenfurt fanden sich jedoch nur 4000 Personen in der Fanzone ein, in Salzburg 6500 und in Innsbruck waren es sogar weniger als 2000. (sda)

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23. Juni 2008

Zitat des Tages

«Wir sind jetzt wieder Favorit. Aber die Türken darf man nie abschreiben.» Arne Friedrich, deutscher Verteidiger

Torschützenliste

lländer. Gewonnen van Basten: Beide sind Ho Guus Hiddink (r.) und Marco r. Bild: Keystone ten sich die beiden Traine arm um iel Sp m de ch Na d! hat Hiddink – für Russlan

Landsleute

David Villa (Sp) 4 Roman Pawljutschenko (Russ) 3 Lukas Podolski (De) 3 Hakan Yakin (Sz) 3 Michael Ballack (De) 2 Wesley Sneijder (Ho) 2 Ruud van Nistelrooy (Ho) 2 Robin van Persie (Ho) 2 Andrej Arschawin (Russ) 2 Zlatan Ibrahimovic (Sd) 2 Ivan Klasnic (Kro) 2 Arda Turan (Tür) 2 Semih Sentürk (Tür) 2 Nihat Kahveci (Tür) 2

Die Gruppenspiele Gruppe A 1. 2. 3. 4.

Portugal Türkei Tschechien Schweiz

Gruppe B 3/6 3/6 3/3 3/3

Schweiz – Portugal Türkei – Tschechien Tschechien – Portugal Schweiz – Türkei Schweiz – Tschechien Portugal – Türkei

(5:3) (5:5) (4:6) (3:3) 2:0 3:2 1:3 1:2 0:1 2:0

1. 2. 3. 4.

Kroatien Deutschland Österreich Polen

Gruppe C 3/9 3/6 3/1 3/1

(4:1) (4:2) (1:3) (1:4)

Österreich – Deutschland Polen – Kroatien Kroatien – Deutschland Österreich – Polen Österreich – Kroatien Deutschland – Polen

0:1 0:1 2:1 1:1 0:1 2:0

1. 2. 3. 4.

Gruppe D

Holland Italien Rumänien Frankreich

3/9 3/4 3/2 3/1

(9:1) (3:4) (1:3) (1:6)

Holland – Rumänien Frankreich – Italien Italien – Rumänien Holland – Frankreich Rumänien – Frankreich Holland – Italien

2:0 0:2 1:1 4:1 0:0 3:0

1. 2. 3. 4.

Spanien Russland Schweden Griechenland

3/9 3/6 3/3 3/0

(8:3) (4:4) (3:4) (1:5)

Griechenland – Spanien Russland – Schweden Schweden – Spanien Griechenland – Russland Spanien – Russland Griechenland – Schweden

1:2 2:0 1:2 0:1 4:1 0:2

Die Viertelfinals Portugal – Deutschland

2:3

Kroatien – Türkei

Deutschland – Türkei (HF1) Basel, Mi. 25. Juni, 20.45 Uhr

1:3 n. P.

Holland – Russland

Die Halbfinals Der Final Sieger HF1 – Sieger HF2 Wien, So. 29. Juni 20.45 Uhr

1:3 n. V.

Spanien – Italien

Russland – Spanien (HF2) Wien, Do. 26. Juni 20.45 Uhr

4:2 n. V.


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Türkei Spielt jetzt ein Goalie als Mittelstürmer?

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23. Juni 2008

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mer umzufunktionieren. Terim: «Wir können uns nicht mehr den Luxus leisten, dass sich die Spieler aussuchen, wo sie spielen wollen.»

Von Marc Häfliger

Der Türkei gehen vor dem Halbfinal die Spieler aus. Jetzt will Trainer Fatih Terim seinen Ersatzgoalie zum Stürmer umfunktionieren. Für ihre drei Last-minuteSiege haben die Türken einen hohen Preis bezahlt: Nach zweieinhalb Wochen an der Euro steht zwar auf der Habenseite die Halbfinal-Qualifikation zu Buche, doch mit seiner Absenzenliste könnte Coach Terim beinahe eine zweite Mannschaft aufstellen. Am Mittwoch im Halbfinal gegen Deutschland sind gleich vier Spieler ge-

sperrt. Und auf der Verletztenliste stehen gegenwärtig fünf Namen, darunter auch jener von Nihat. Für den treffsicheren Captain ist die EM wegen eines Ödems in der Leiste bereits zu Ende. Kein Luxus Angesichts seiner Rumpftruppe überlegt sich der Coach jetzt laut, seinen Ersatzgoalie Tolga Zendin im Bedarfsfall zum Mittelstür-

Irrwisch an der Seitenlinie: Fatih Terim. Bild: Keystone

Deutsche Ruhe vor Türken-Sturm Mit dem starken Comeback gegen Portugal im Rücken und dem Halbfinal-Ticket in der Tasche fiel es Deutschlands Trainer Joachim Löw leicht, das Zuckerbrot auszupacken. Zurück im Trainingscamp in Ascona stellte der Schwarzwälder das Wochenende unter das Motto

«aktive Erholung». Statt auf Dauerläufe und Taktikschulung lautete der Tagesbefehl auf Yoga, Wasserball und eine Velotour. Frauen erwünscht Auf dem Programm stand auch ein Schäferstündchen: Den Spielerfrauen war ein

letztes Mal vor dem kapitalen Halbfinal gegen die Türkei der Zutritt zum Teamhotel gestattet. Die Ruhe vor dem Sturm. Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger warnt seine Mannschaft. «Die Türken sind erst besiegt, wenn sie in den Bus einsteigen.» (mh)

Ohne Gewähr

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag­–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken

Goalie Jens Lehmann geniesst den freien Tag im Tessin.. Bild: Keystone

Optimistisch Um seine Mannschaft ist dem 54-Jährigen dennoch nicht bange: «Ich glaube fest an mein Team und an den Final-Einzug.» Seinen unbedingten Siegeswillen haben die Spieler verinnerlicht. Hamit Altintop, in Deutschland aufgewachsen und auf dem Feld Terims verlängerter Arm, glaubt an den Titelgewinn: «Wenn wir so weitermachen, können wir das Turnier gewinnen.»

«Schweizer» haben versagt

Überlegen gespielt und trotzdem verloren. Den Kroaten sass nach dem Ausscheiden gegen die Türkei der Schock in den Knochen. Neben dem neuen Superstar Luca Modric waren es mit Mladen Petric und Ivan Rakitic ausgerechnet zwei Spieler mit Schweizer Pass, die im Penalty-Roulette von Helden zu Versagern wurden. Nicht anders war es vor zwei Jahren unseren Kickern im WM-Achtelfinal gegen die Ukraine ergangen. Marco Streller, Tranquillo Barnetta und Ricardo Cabanas scheiterten alle an ihrem Unvermögen vom Elfmeterpunkt. Bilic: «Ein Schock» Kroatiens Trainer Slaven Bilic freilich ortet keinen ­direkten Zusammenhang mit der Herkunft des Duos Rakitic/Petric und ihrer fehlenden Treffsicherheit: «Der Ausgleich war wie ein Schock für uns», sagte Bilic. Und: «Für das Penalty­ schiessen lag der psychologische Vorteil bei den ­Türken.» (mh)


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23. Juni 2008

Eine holländische Anhängerin kann das Ende der orangen Party nicht fassen. Bild: Keystone

matchtele Viertelfinal Holland – Russland(0:0, 1:1) 1:3 n.V. St.-Jakob-Park. - 38 374 Zuschauer (ausverkauft). - SR Michel (Slk). Tore: 56. Pawljutschenko 0:1. 86. Van Nistelrooy 1:1. 112. Torbinski 1:2. 116. Arschawin 1:3. Holland: Van der Sar; Van Bronckhorst, Mathijsen, Ooijer, Boulahrouz (54. Heitinga); De Jong, Engelaar (62. Afellay); Kuyt (46. Van Persie), Van der Vaart, Sneijder; Van Nistelrooy. Russland: Akinfejew; Anjukow, Ignaschewitsch, Kolodin, Schirkow; Semak; Syrjanow, Semschow (69. Biljaledtinow), Sajenko (81. Torbinski); Arschawin; Pawljutschenko (115. Sytschew). Bemerkungen: Holland ohne Robben (Leistenprobleme). 97. Lattenschuss Pawljutschenko. Verwarnungen: 51. Boulahrouz (Foul), 55. Van Persie (Unsportlichkeit), 60. Van der Vaart (Reklamieren), 71. Kolodin (Foul, im Halbfinal gesperrt), 103. Schirkow (Foul), 111. Torbinski (Foul, im Halbfinal gesperrt).

Vorbei Russen kippten Holland wie Wodka Orange Von Matthias Dubach

Weit über 100 000 holländische Fans wollten in Basel eine orange Party feiern. Russland verhinderte es. Zur Freude eines Holländers. Die holländischen Festspiele in der Schweiz sind abrupt zu Ende gegangen. Im Vier­ telfinal gegen Russland lies­ sen die Oranjes vieles ver­ missen, was sie bei ihren drei glanzvollen Siegen in der Gruppenphase noch so stark gemacht hatte. Die Russen entzauberten den «Europameister der Vor­ runde». Das russische Spiel war vor allem in der Verlän­ gerung mit den beiden To­ ren ein Genuss – wie ein gu­ ter Wodka Orange. «Wir konnten unser Kön­ nen nicht abrufen. Regis­ seur Van der Vaart gelang fast nichts», sagte der frü­ here Holland- und SchalkeAngreifer Youri Mulder, der den Viertelfinal in Basel auf der Tribüne verfolgte.

Die Enttäuschung sass nicht nur bei Mulder tief. Gegen 150 000 Fans waren nach Basel gereist, um nach

den drei Partys in Bern eine weitere am Rhein zu feiern. Die 245 000 Liter Bier mus­ sten dann aber zur Frust­ bewältigung herhalten. Hiddink und der Wodka Für einen Holländer war das 1:3 aber ein Triumph. Russlands Trainer Guus Hiddink bejubelte nach

Spielende ausgelassen den Sieg über seine Landsleute. Etwas zurückhaltender ist der Erfolgstrainer (noch), wenn es um das russische Nationalgetränk geht: «Wodka trinke ich erst, wenn wir Europameister sind», sagte Hiddink vor zwei Jahren. Dafür fehlen nun nur noch zwei Siege.

Der Platzverweis, der keiner war Schiedsrichter Lubos Mi­ chel sorgte in der 91. Mi­ nute für Verwirrung im St. Jakob-Park: Wegen ei­ nes angeblichen Fouls an Sneijder zeigte der Ref dem Russen Denis Kolo­ din die Ampelkarte. Aber nur, um sie kurz darauf zurück zu neh­ men. Sein Assistent, der die Szene aus 60 Metern Entfernung sah, über­ zeugte den Slowaken vom Diese Rote Karte nahm LuFehlentscheid. Die Uefa- bos Michel zurück. Bild: Key

Schiedsrichterkommis­ sion: «Michel kam nach dem Gespräch mit dem Assistenten zum Schluss, dass kein gelbwürdiges Foul vorlag.» Deshalb war es irrelevant, dass der Ball beim Foul bereits im Seitenaus war. Für Massimo Busacca könnte Michels DochNicht-Platzverweis Gold wert sein: Beide kommen in Frage, den EM-Final in Wien zu pfeifen. (md)

Rund 1000 Sitzplätze waren nicht belegt Versäumnis Beim Spiel Holland – Russland in Basel sind erstmals an dieser EM Sitzplätze leer geblieben, obwohl der Viertelfinal ausverkauft war. Die Russen haben offenbar ihr Karten-Kontingent nicht ausgeschöpft und es danach versäumt, die nicht benötigten, aber schon ­bezahlten Tickets rechtzeitig an das EM-OK zurückzuschicken. Rund 1000 Sitze waren nicht belegt.

Russischer Pass liegt für Hiddink bereit Einbürgerung Russland-Coach

Guus Hiddink muss nach dem Viertelfinal-Erfolg seines Teams gegen sein Heimatland nicht zwangsläufig als Verräter nach Hause zurückkehren. Russlands Staatspräsident Dimitrij Medwedew hat dem 61-Jährigen die Einbürgerung angeboten.

Van der Sar egalisiert Thurams Rekord Rücktritt Mit seinem Einsatz ­ egen Russland egalisierte der g holländische Goalie Edwin van der Sar den Rekord des Franzosen Lilian Thuram. Beide bestritten je 16 Partien an EM-Endrunden. Der holländische Rekord-Inter­ nationale (128 Länderspiele) nahm an je vier EM- und WM-Endrunden teil und tritt nach dieser EM aus der «Elftal» zurück. (si)


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dummgelaufen Ein 75 Jahre alter Rentner ist in Lauingen im deutschen Landkreis Dillingen mit seinem Traktor unfreiwillig in einen Autokorso türkischer Fussballfans geraten. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der frühere Landwirt am Freitagnachmittag auf dem Nachhauseweg von einem Recyclinghof mit seinem Traktor verfahren. Familienangehörige meldeten den Mann gegen 21 Uhr als vermisst. Daraufhin starteten die Beamten eine Suchaktion und fanden den Vermissten inmitten jubelnder Fans. Die Beamten verständigten die Angehörigen, die den temporären TürkenFan samt Traktor sicher nach Hause brachten.

gutgemeistert Es gibt sie doch, die positive Meldung rund um das im Viertelfinal kläglich gescheiterte Oranje-Team. Dafür besorgt ist Ruud van Nistelrooy mit seinem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Russland. Damit zog der Stürmer der Holländer in Sachen Toren mit seinem Landsmann Patrick Kluivert und dem Franzosen Thierry Henry gleich. Alle drei waren an EM-Endrunden bisher je sechsmal erfolgreich. Während Henry für seine sechs Tore jedoch elf und Kluivert deren neun Spiele benötigte, schaffte es «RvN» in acht Partien. Noch erfolgreicher waren einzig Michel Platini (9 Tore in 5 Spielen) und Alan Shearer (7/9).

Final Sutter tippt auf Deutschland – Russland Deutschland – Türkei und Russland – Spanien: Die EM-Halbfinals stehen fest. Für Alain Sutter gibt es einen klaren Favoriten: Deutschland. Und den jungen Russen traut er auch gegen Spanien den Sieg zu.

von Alain Sutter

«.ch»-Kolumnist und Experte des Schweizer Fernsehens

Deutsche sind gegen Russland kann auch Türken die Favoriten gegen Spanien siegen

D

ie Ausgangslage speicher immer wieder anist für mich zapfen. Trotzdem sind die relativ klar: Deutschen kaum gefährDie Deutschen sind die det, dieses Halbfinale in ganz grossen Favoriten. den Schlussminuten zu Die Türken bewiesen verlieren. Bei ihnen ist es bis jetzt zwar eine unheim- eher umgekehrt: Sie sind liche Moral und haben es, die ein Spiel noch kehdrei ihrer ren können. Deutschland – Türkei Das ist ihre bisherigen (Mi, 20.45, Basel) vier Spiele Tugend. Wie im Schlussgesagt: Die spurt gewonnen. Sie haDeutschen sind klarer Faben in den letzten Spielen vorit, zumal sie gegen Poraber enorm viel Energie tugal stark gespielt haben. verbraucht. 0:1 gegen die Sie haben einmal mehr Schweiz, 0:2 gegen Tschegezeigt: Wenn es drauf anchien und 0:1 gegen Kroa- kommt, ist Deutschland tien: Das Aufholen dieser parat und vor allem menRückstände ging an die tal stärker als die Gegner. Substanz. Hinzu kommen Achtung, fertig, los gedie vielen gesperrten oder gen Portugal: Da sah man, verletzten Spieler. dass die Deutschen in eiDie Türkei ist nicht bes- nem K.-o.-Spiel die Risiser als die Schweiz, aber kobereitschaft steigern. die Mannschaft konnte an Mein Tipp: 2:1 für dieser EM ihren ZusatzDeutschland.

schöngeredet Wirbel um Lukas Podolski und seinen Arbeitgeber Bayern München. Der mit drei Toren treffsicherste Offensivspieler der deutschen EMAuswahl monierte in der «Bild am Sonntag», er habe nicht das Gefühl gehabt, dass ihm die Bayern Vertrauen geben. Meistens drückte er unter Trainer Ottmar Hitzfeld nur die Ersatzbank. Vertrauen will Podolski auch jetzt keines spüren, «weil der Verein nach andern Stürmern schaut». Darum schliesst «Prinz Poldi» eine Rückkehr zu seinem ex-Klub, dem Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln, nicht aus. (ain/si)

23. Juni 2008

Deutsche Tugenden: Trainer Joachim Löw. Bilder: Keystone

Erfolgreicher Trainer: Guus Hiddink feiert mit seinen russischen Spielern den Sieg gegen seine Heimat Holland.

M

it dem Einzug gesagt: Ich würde ihnen ins Halbfi nale den Finaleinzug von Herhaben die Spazen gönnen. nier bereits einen Erfolg Allerdings: Das junge erzielt: Sie haben einen russische Team hat mich ersten Schritt weg vom von seiner Spielweise her Fluch getan, an grossen am positivsten überrascht. Turnieren früh auszuEs spielt den Fussball der scheiden. Die MannZukunft: schnell, athleschaft hat tisch, alle laumit Torres fen viel und Russland – Spanien und Villa eidas mit einer (Do, 20.45, Wien) nen genialen bewundernsSturm, das Mittelfeld ist werten Leichtigkeit. unheimlich gut bestückt Keine Frage: Die Rusund hinten spielen aussen sind die positive Übernahmslos Akteure, die bei raschung dieser EM. Auch europäischen Spitzenverei- wenn sie in der Gruppennen unter Vertrag stehen. phase gegen Spanien 1:4 Die sind sich grosse Spiele verloren haben, traue ich gewöhnt. ihnen den Sieg in diesem Die Spanier haben geHalbfinal zu. gen Russland einen RouMein Tipp: 1:0-Sieg tinevorteil. Und ehrlich für Russland.


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23. Juni 2008

matchtele

Die Schrecksekunde für Italiens Weltklasse-Goalie Gianluigi Buffon: Bei einer missglückten Abwehr springt der Ball an den Pfosten. Bild: Keystone

Viertelfinal Spanien – Italien (0:0, 0:0) 4:2 n. P. Ernst-Happel-Stadion, Wien. - 51 178 Zuschauer (ausverkauft).- SR Fandel (De). Penaltyschiessen: Villa 1:0. Grosso 1:1. Santi Cazorla 2:1. De Rossi scheitert an Casillas. Senna 3:1. Camoranesi 3:2. Güiza scheitert an Buffon. Di Natale scheitert an Casillas. Fabregas 4:2. Spanien: Casillas; Sergio Ramos, Marchena, Puyol, Capdevila; Senna; Iniesta (60. Santi Cazorla), Xavi (60. Fabregas), Silva; Torres (85. Güiza), Villa. Italien: Buffon; Zambrotta, Panucci, Chiellini, Grosso; Aquilani (108. Del Piero), De Rossi, Ambrosini; Perrotta (58. Camoranesi); Cassano (75. Di Natale), Toni. Bemerkungen: Italien ohne Pirlo und Gattuso (beide gesperrt) sowie Barzagli (verletzt). 81. Pfostenschuss von Senna. Verwarnungen: 11. Iniesta. 31. Ambrosini (beide Foul). 72. Villa (Unsportlichkeit/«Schwalbe»). 113. Santi Cazorla (Reklamieren). Spanien trifft im Halbfinal auf Russland.

Franzosen-Goalie zu Atletico Madrid Transfer Torhüter Grégory Coupet

Halbfinal Torhüter Casillas ist der Held der Spanier Von Stefan Wyss

Erstmals seit 1984 stehen die Spanier wieder im Halbfinal eines grossen Turniers. Im ­Penaltyschiessen werfen sie Italien raus. Aufgrund der Spielanteile ist Spanien der richtige Sieger, weil es vor der finalen Kurzentscheidung mehr für den Erfolg getan hatte. Am Ende wurde dann Torhüter Iker Casillas zum Helden, als er die Schüsse von Daniele De Rossi und Antonio Di Natale parierte, während bei den Spaniern nur Daniel Güiza scheiterte. Im Halbfinal am Donnerstag trifft die Auswahl von Luis Aragones in Wien nun auf

Russland, das die Iberer im ersten Gruppenspiel klar mit 4:1 geschlagen hatten. Buffons Abpraller Die Entscheidung hätte trotz des ereignisarmen Patt durchaus auch vor dem Penaltyschiessen fallen können. Die letzte und beste Chance in der Verlängerung hatte David Villa buchstäblich in letzter Sekunde, er verzog seinen Schuss jedoch. Für den

grössten Aufreger sorgte so in den regulären 120 Minuten aber ausgerechnet Gigi Buffon, der beste und konstanteste Italiener bei dieser EM, mit einem Fehlgriff in der 81. Minute. Einen Schuss von Marcos Senna aus rund 25 Metern liess der Keeper Italiens von der Brust wegprallen und musste zusehen, wie der Ball an den Pfosten rollte. Spanien – Italien 4:2 n. P. Es war die Szene, in der die weitgehend überlegenen, im gegnerischen Strafraum aber harmlosen Spanier einem Tor am nächsten kamen. Und es war die einzige

Szene, in der den Fans hüben wie drüben der Atem für einen winzig kurzen Moment stockte. Perfekte Taktik Sonst erstickten die Weltmeister aus Italien mit ihrer perfekten Defensivtaktik die südländische «Fiesta» im Keim. Sie begegneten Spaniens Stürmern und Drängern nämlich wie erwartet überaus vorsichtig. Zwar überliessen sie der Mittelreihe der «Selección» durchaus mehr Ballbesitz – aber immer in gebührendem Abstand zum eigenen Tor. In der Gefahrenzone aber waren die Räume weitgehend zugestellt.

(35) wechselt für rund 2,3 Mio. Franken von Lyon zu Atletico Madrid. Der französische Inter­ nationale, der mit Lyon sieben Meister­titel gewonnen hatte, unterschrieb mit den Madrilenen einen Dreijahresvertrag.

Türken und Kroaten kommen an die Kasse Bussen Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im ersten Viertelfinal in Wien drohen sowohl dem türkischen als auch dem kroatischen Verband Bussen. Wegen ähnlicher Vorkommnisse waren die Kroaten nach dem Österreich-Spiel bereits zur Zahlung von 5000 Euro verurteilt worden. Trotz der Zwischenfälle wies die Uefa Kritik an den Sicherheitsvorkehrung zurück. «Bei 50 000 Menschen kann es eben passieren, dass der eine oder andere etwas versteckt», sagte der Uefa-Sprecher.

Spezieller Schutz für den Deutschen Frings Schutz Die medizinische Abteilung der Deutschen kämpft in Ascona weiter um die Spielfähigkeit von Torsten Frings im Hinblick auf den Halbfinal gegen die Türkei. Für Frings (Rippenbruch) wurde ein spezieller Schutz angefertigt. (si)


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23. Juni 2008

www.punkt.ch

Der Italiener Daniele De Rossi (links) im Zweikampf mit dem Spanier Marcos Senna. Bild: Keystone

Türken-Trainer hat kaum noch Spieler seite 28

hiddink

Russen-Trainer stürzt seine Heimat ins Elend seite 29

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Spanien eliminiert den Weltmeister

«.ch»-Kolumnist 24 Jahren steht Spanien wieder einsagt deutschen Nach mal unter den letzten vier eines grossen zamba Anzeige .ch Sieg voraus 209 x 25 mm (ohne Formatbegrenzungs-Linie) Turniers: Die Iberer schlugen Italien nach seite 30

ziemlich ereignislosen 120 Spielminuten 4:2 im Penaltyschiessen. Nun treffen sie im Halbfinal auf Russland.  seite 31

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BS, 23.06.2008  

BS, 23.06.2008

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