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Wetter: Der Nebel leistet der Sonne heute erbitterten Widerstand. seite 12

Finanzkrise Keine Party für Hefners Häschen seite 17

Freitag, 30. Januar 2009 Bern Nr. 20

Brrrr! Die Kälte ist so cool

Da wird es einem richtig warm ums Herz: Tiefe Temperaturen haben für uns hohen Nutzen seite 3

Politik Der Kampf der Frauen

morgen

Rapperin Auf ihrer neuen CD schlägt Big Zis poetische Töne an seite 18

Der Gemeinderat investierte fünf Millionen in einen Hedgefonds – jetzt sind schon 1, 5 Millionen futsch Freienbach, am Schwyzer Ufer des Zürichsees. Hier ist die Dichte an Millionären so hoch, wie sonst fast nirgends in der Schweiz. Denn die Steuern sind niedrig, sehr niedrig. Trotzdem füllt sich das Gemeindekässeli immer mehr. Über 70 Millionen Eigenkapi-

tal hat die 15 000-EinwohnerGemeinde schon. Dann kam die Finanzkrise Den Gemeindeoberen war das zu wenig. Also investierten sie letzten Sommer Steuergelder in der Höhe von fünf Millionen Franken in einen Hedge-

fonds. Auch der ist in Freienbach zu Hause. Geführt wird er vom heutigen UBS-Verwaltungsrat Rainer-Marc Frey. Dann kam die Finanzkrise. Und statt der erwarteten Rendite wurde Freienbachs Geld immer weniger. Schon 1,5 Millionen Franken sind weg, be-

richtete die «Zürichsee-Zeitung». Aber die Verluste dürften wohl noch grösser werden. Seither ist im Steuerparadies die Hölle los. Der Gemeinderat habe «grob fahrlässig» gehandelt, schimpfen Politiker. Sie verlangen eine lückenlose Aufklärung. seite 2

Clinton ist von Obamas neuem Team begeistert Am WEF lobt der Ex-Präsident die neue US-Regierung

Bern Geständnis von Edith Olibet

Sozialdirektorin gibt endlich Fehler bei der Sozialhilfe zu – davon wollte sie lange nichts wissen seite 10 Essen

Altes Gemüse frisch auf dem Teller

www.punkt.ch

Steuerparadies Freienbach verzockt sich an der Börse

Als vor 50 Jahren das Frauenstimmrecht abgelehnt wurde – eine Zeitzeugin erzählt seite 5

Zurück zu den Wurzeln: Die Schweizer entdecken vergessene Gemüsesorten wieder neu seite 18

heute

Miss France macht bei uns Kasse In keinem Land werden Missen so sehr vergoldet wie in der Schweiz. Kein Wunder also, zieht es auch die gekrönten Schönsten aus dem Ausland zu uns. Miss France Chloé Mortaud wirbt jetzt für Schweizer Bertolucci-Uhren. seite 16

Bill Clinton hält grosse Stücke auf die Regierung von US-Präsident Barack Obama. Das sagte der ehemalige US-Präsident gestern am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Im Gespräch mit Gründer Klaus Schwab war Clinton zuversichtlich: «Ich glaube, dass wir die Krise überwinden, aber niemand weiss wann. Vielleicht in einem Jahr oder 15 Monaten, wenn wir Glück haben.» Man müsse alle vergifteten Wertpapiere bereinigen. Das Problem für Obama sei, dass die Investitionen, die sich langfristig am meisten ausza h lten, kurzfristig nicht sehr rentabel seien. Obama will mit einem MulEx-US-Präsident Bill Clinton. Bild: Keystone

t i m i l l i a r den-D ol l a r-P r o gramm die marode Infrastruktur und Energieversorgung aufbessern. Handeln tue Not. seite 7


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aktuell

Freitag 30. Januar 2009

Frau Nörgeli

A

lso jetzt muss ich Ihnen etwas beichten. Sollte ich auch Ihre religiösen Gefühle verletzt haben, dann bitte ich Sie um Absolution. Meine gestrige Kolumne hat mich nämlich bös in Teufels Küche gebracht. Also ich sage Ihnen: In unserem säkularen Staat darf man über alles nörgeln – nur nicht über Religion. Meine Gedanken über die Erkenntnis christlicher Gelehrter, dass vielleicht doch Joseph und nicht der Heilige Geist der biologische Vater von Jesus Christus ist, haben mir ein paar böse Briefe eingetragen. Auffallend an den Briefen war ja, dass ich mehrmals aufgefordert wurde, doch mal über andere Religionen zu lästern. Zum Beispiel über diese Juden. Oder über diese Moslems. Also für heute geht mir jetzt leider der Platz aus. Ich verspreche aber hoch und heilig: Bei nächster Gelegenheit werde ich einen Stein gegen eine dieser Weltreligionen werfen – in der Hoffnung, dieser Stein möge Balsam auf die verletzte christliche Seele sein.

Feedback an: fraunoergeli@punkt.ch

Aufsteller des Tages

Es gibt sie doch noch – die guten Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft. Der schwedische Bekleidungshersteller H&M will dieses Jahr trotz Wirtschaftskrise bis zu 7000 neue Jobs schaffen! Und es kommt noch besser: Das Modehaus hat letztes Jahr in der Schweiz expandiert. Insgesamt wurden sieben neue Boutiquen eröffnet.

Das schwyzerische Freienbach direkt am Zürichsee. Bild: Keystone

Freienbach: Teures Vertrauen in UBS-Frey

Rainer-Marc Frey. Bilder: Keystone

Gemeinderat fährt mit Hedgefonds 1,5 Millionen Franken Verlust ein Freienbach ist das Monaco der Schweiz. Viele Millionäre und Superreiche wohnen hier – vor allem wegen den tiefen Steuern. Ausserdem hat sich der Ort am Zürichsee zu einem Top-Standort für HedgefondsGesellschaften entwickelt. Das zahlt sich aus. 2007 freut sich Freienbach über Eigenkapital von rund 70 Millionen. Die Gemeinde könnte die Trottoirs vergolden. Das verleitet den Gemeinderat zu spekulativen Geschäften. Im Sommer 2008 investiert er fünf Millionen Franken in ein Hedgefonds-Produkt des Instituts Horizon 21.

Russland: Erster Besuch aus Kuba seit 1991 Beim ersten Besuch eines kubanischen Präsidenten in Russland seit dem Ende der Sowjetunion 1991 ist Staatsoberhaupt Raúl Castro gestern mit Kremlchef Dmitri Medwedew zusammengetroffen. Medwedew empfing Castro zu einem informellen Gespräch in seiner Residenz Sawidowo bei Moskau. Die offiziellen Verhandlungen beider Delegationen, in denen die Wirtschaftsbeziehungen im Zentrum stehen, finden heute statt.

Vorsitzender dort ist RainerMarc Frey, ein Freienbacher. Er wird kurz darauf in den UBSVerwaltungsrat berufen. Und sorgt schon national für Aufregung: Kaum im Amt, verkauft er eine Millionen UBS-Aktien. Das fördert das Vertrauen in die angeschlagene Bank nicht. Die Finanzkrise setzt auch den fünf Millionen Franken Freienbachs zu. Plötzlich sind sie nur noch 3,5 Millionen wert. Weitere Verluste drohen. Aufruhr im Dorf Die Freienbacher sind sauer. «Die Investition war grobfahrlässig», schimpft FDP-Präsi-

dent Marco Lutz. Und SVPPräsident Alexander Lache verlangt «lückenlose Aufklärung». Gemeindepräsident Kurt Zurbuchen (SP) rechtfertigt sich: «Die Zinsen waren sehr tief. Wir wollten eine gute Alternative.» Natürlich mache ihm der Verlust Bauchweh. Rechtlich hat Zurbuchen nichts zu befürchten. Im Kanton Schwyz darf man mit Steuergeldern spekulieren. Nicht so etwa im Kanton Zürich. «Hier würde das nicht toleriert», sagt Urs Baumgartner vom kantonalen Gemeindeamt. «Man zockt nicht mit Steuergeldern.»

Kurt Zurbuchen Gemeindepräsident von Freienbach

claudia.blumer@punkt.ch

Hans Erni: Briefmarke zum 100. Der Luzerner Hans Erni, der noch heute täglich Bilder malt, feiert am 21. Februar seinen 100. Geburtstag. Dieses Jubiläum würdigt die Post mit zwei Sondermarken. Erni habe sich rund acht Jahrzehnte lang weltweit einen Ruf als engagierter und kreativer Künstler gemacht, heisst es auf der Internetseite der Post. Die beiden von Erni entworfenen Marken tragen die Titel «Menschengeist» (1 Franken) und «Menschenhand» (1.30 Franken). Die Marken können schon jetzt

«Natürlich bereitet mir der Verlust auf Kosten der Steuerzahler Bauchschmerzen.»

online bestellt werden. Geliefert werden sie aber erst am 21.Februar.

Sondermarke Menschenhand.

WEF: Erdogan verlässt wutentbrannt den Saal Am WEF in Davos sind bei einer Podiumsveranstaltung über den Gazastreifen die Emotionen hoch gegangen. Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan warf dem israelischen Präsidenten Schimon Peres vor, Israel habe im Gazastreifen Mord begangen. Daraufhin verliess Erdogan wutentbrannt den Saal. Zuvor hatte Peres lautstark den israelischen Militäreinsatz in dem Palästinensergebiet verteidigt.


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Freitag 30. Januar 2009

Vorteil Kälte: Warum dieser Winter cool ist Frieren ist doof. Falsch. Kälte macht schlank, fit und schön. Und es gibt noch weitere Gründe, diesen Winter zu lieben. Frieren lässt die Pfunde purzeln. Bild: Keystone

Ist es wieder einmal so richtig kalt? Saukalt? Sehr gut. Denn Kälte hat viele Vorteile: Abnehmen: Bei Mäusen haben Wissenschafter schon nachgewiesen, dass ihr Fett bei Kälte schneller schmilzt. Menschen sind auch Säugetiere – Kälte hat Schlankmacherpotenzial. Schmerzmittel: ExtSchmerzmittel reme Kälte lindert Schmerzen. Vor allem R heu mapat ienten profitieren davon. Bessere Durchblutung: Die Venen ziehen sich bei Kälte zusammen, der Bluttransport in den Beinen funktioniert besser als inwarmen Tagen. Natürliches Dop i n g : S p or t l e r, die extreme Kälte aushalten konnten,

steigerten danach ihre Leistung um bis zu zehn Prozent. Schönere Haut: Mit extremer Kälte werden Warzen entfernt und Narben geglättet. Schuppenflechte und Neurodermitis werden auch mit Kälte therapiert. Abhärtung: Kälte macht widerstandsfähiger gegen Infektionskrankheiten. Muntermacher: Kalte Luft weckt die müden Geister und macht fit für den Tag. Natürlicher Kühlschrank: Getränke und Nahrungsmittel kann man für die Party einfach auf den Balkon stellen. Gutes Gewissen: Wenns so richtig kalt ist, kann man mit bestem Gewissen mal den Tag im Bett verbringen. Oder last Minute einen Flug buchen und an die Sonne verreisen. Schädlingsvernichter: Auch für Hobbygärtner und Landwirte bringt die Kälte coole News. Nacktschnecken und Blattläuser werden dezimiert. (mfa) Schnecken macht die Kälte den Garaus. Bild: Keystone

Sarkozys Ex: Dreister Diebstahl neuen Mann in Dubai lebt, Unbekannte haben der ehehabe noch keine Aussage gemaligen französischen Präsimacht. Den Diebstahl habe dentengattin Cécilia Attias eine Putzfrau entdeckt. Attias Schmuck im Wert von einer war im Herbst 2007 von Sarhalben Million Euro gestohkozy geschieden worden. len. Die Diebe seien Anfang des Monats in die Wohnung der 51-Jährigen Ex-Frau von Staatschef Nicolas Sarkozy im Pariser Nobelvorort Neuilly eingebrochen, hätten ein Fenster im ersten Stock des Stadthauses eingeschlagen und seien in das Appartement eingedrungen, berichtete die Tageszeitung «Le Parisien». Attias, die mit ihrem Sarkozys Ex-Frau Cécilia Attias.

Obama: Erstes Gesetz nach eineinhalb Wochen US-Präsident Barack Obama hat gestern sein erstes Gesetz unterzeichnet – und ein Signal für mehr Gerechtigkeit gesetzt. Der «Lilly Ledbetter Fair Pay Act» hebt ein Urteil des Obersten Gerichts auf, nach dem Beschäftigte nur sechs Monate Zeit haben, um gegen geringeren Lohn wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder Hautfarbe zu klagen. «An unseren Arbeitsplätzen gibt es keine Bürger zweiter Klasse», sagte Obama bei der Unterzeichnung.

Das arbeitende Volk marschiert gegen Sarkozy. Bild: Keystone

Rien ne va plus! Ganz Frankreich ist im Streik Auch die Deutschen legen die Arbeit nieder Frankreich steht still! Gestern traten Hunderttausende landesweit in den Streik. Dabei gab es in den Schulen keinen Unterricht, U-Bahnen, Busse und Züge verkehrten nur noch teilweise oder gar nicht mehr. Arbeitsniederlegungen gab es auch bei der Post, in Behörden, im Radio und in Theatern. Ausserdem riefen die Gewerkschaften in rund 200 Städten zu Demonstrationen auf. Demo gegen Sarkozy Mit der Arbeitsverweigerung demonstrierten die Menschen gegen die Wirtschafts- und So-

zialpolitik von Präsident Nicolas Sarkozy. Sie prangern seine ihrer Ansicht nach einseitige Unterstützung für die Bankund Finanzinstitute durch das staatliche Konjunkturprogramm an. Warnstreiks in Deutschland Auch in Deutschland kam es zu Warnstreiks. Insgesamt legten rund 400 Menschen in Nürnberg, München, Köln und Hamburg die Arbeit nieder. Durch die Behinderungen fielen 36 Regional- und sieben Fernverkehrszüge aus. (sda/red)


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Freitag 30. Januar 2009

Tonnen von Gras – direkt ab Bauernhof

Drogenbande machte mit Cannabisprodukten 40 Millionen Franken Umsatz Zufrieden traten Staatsanwältin Gabi Akalay und Betäubungsmittelspezialist Norbert Klossner von der Kantonspolizei Zürich gestern vor die Medien: Sie können einer Gruppe von 16 Personen – neun Schweizern, vier Türken aus Holland, zwei Serben und einem Italiener – den Handel mit fünf bis sieben Tonnen Cannabisprodukten in vier Jahren nachweisen. Die Gruppe setzte mit den Drogen bis zu 40 Millionen Franken um. Ausserdem haben die Behörden 1,1 Tonnen Marihuana und Haschisch, 608 000 Franken Bargeld und Uhren im Wert von 300 000 Franken sichergestellt. Laut Klossner sind die fünf bis sieben Tonnen eine aussergewöhnliche Menge Rausch-

gift für die Schweiz. Zum Vergleich: Laut Schmuggelstatistik der Schweizer Zollverwaltung war 2007 mit 777 Kilo beschlagnahmten Cannabisprodukten das absolute Rekordjahr. Cannabisfelder im Mais versteckt Zwei bis drei Tonnen Marihuana sollen die Händler direkt ab Hof – zwei Thurgauer Bauern hatten Tausende Cannabispflanzen in Maisfeldern versteckt – bezogen haben. Das übrige Marihuana und das Haschisch importierten sie aus dem Ausland. Das gesamte Rausch-

gift war für den Schweizer Markt bestimmt. Im Februar will die Staatsanwaltschaft Anklage erheben. Für alle 16 Angeklagten wird Staatsanwältin Akalay mehrjährige Freiheitsstrafen wegen gewerbs- und bandenmässigen Drogenhandels beantragen. Auch die beiden Landwirte gehören zu den 16 Festgenommenen. (sda)

«Mami, Mami, bleib bei mir!»

Orang-Utan-Mädchen Ah Meng ist mamifixiert. Das am 12. Dezember 2008 im Zoo von Singapur geborene Äffchen lässt Mama Anita (24) nicht aus den Augen. Bild: Keystone

«.ch»-Leser sind empört über Totschläger-Urteil Auf der Redaktion gingen Dutzende SMS und E-Mails ein Zehn Jahre Knast für die Burschen, die den 22-jährigen Damiano in Locarno totschlugen. Ist das Urteil gerecht? Zahlreiche Mails und SMS erreichten die Redaktion. Die Kommentare zum Urteil des Geschworenengerichts vom Dienstababend sind deutlich – die Empörung ist gross. 15 bis 20 Jahre «Das Urteil ist viel zu mild. Ich hoffe, dass solche Taten mit harter Arbeit gesühnt werden müssen und nicht in einem schönen Gefängnis», schreibt Reto Völlmin. «Wer einen anderen niederschlägt und damit auch noch den Tod in Kauf nimmt, sollte im Minimum 15 bis 20 Jahre bekommen», meint Roman

Angst. «Es kann nicht sein, dass Prügeln Volkssport wird.» Heidi D. findet: «Die Peiniger von Damiano sind Mörder und sollten nicht nur 10 Jahre, sondern lebenslänglich erhalten.» Das findet auch Käthy Bondt. In ihrem E-Mail geht sie auch darauf ein, dass die Totschläger gebürtige Kroaten sind. «Wer so was macht, gehört lebenslänglich hinter Gitter oder noch besser ausgeschafft.» Lucius Husi vergleicht die Strafen für Betrug und Totschlag. Sein Fazit: «Zweimal betrügen ist gleich schlimm wie einmal töten.» Désirée Eberl sieht ein grundsätzliches Problem: «Harmlose Urteile animieren fast noch andere zu glauben, das Gleiche tun zu dürfen.» (red)

Die beschlagnahmten Waren: 1,1 Tonnen Marihuana und Haschisch sowie ein Teil des Bargeldes. Bilder: Keystone

Rassismus: Mitglieder der Pnos verurteilt

Asylbewerber: Lugano will sie nicht in Hotels

Laboranalysen: Neuer Tarif spart 200 Mio Fr

Wegen Rassendiskriminierung wurden fünf Mitglieder der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) vom Bezirksgericht Aarau zu Bussen verurteilt. Das frühere Parteiprogramm verstiess gegen die Antirassismusstrafnorm.

Das Unterbringen von Asylbewerbern in Hotels sorgt im Tessin seit Wochen für Polemiken. Luganos Stadtpräsident Giorgio Giudici (FDP) will nun Asylsuchende aus einem Hotel in der Prachtstrasse Via Nassa im Zentrum entfernen lassen.

Mit einem neuen Tarif für Laboranalysen will Gesundheitsminister Pascal Couchepin jährlich 200 Millionen Franken sparen. Gleichzeitig konnte er gestern Tarifanpassungen präsentieren, die den Hausärzten zugute kommen.


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Freitag 30. Januar 2009

Mörgele-Mengele Nationalrat hat sich mit Bundesrat geeinigt In der juristischen Auseinandersetzung um den «MörgeleMengele»-Vergleich haben sich SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli und die Eidgenossenschaft geeinigt. Über den Inhalt der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Pascal Couchepin hatte sich in der Sitzung der nationalrätlichen Wissenschaftskommission vom vergangenen 1. Februar den berühmt gewordenen «Mörgele-Mengele-Versprecher» geleistet.

Krankenkasse Riesen-Verlust bei der Helsana für 2008 Die Helsana schrieb 2008 einen Verlust von 215 Millionen Franken. Im Jahr davor erzielte die grösste Schweizer Krankenkasse noch einen Gewinn von 95 Mio. Fr. Der Versicherungs­ aufwand sei mit 8,3 Prozent stärker gestiegen als die Prämien, begründet die Helsana.

Milchwirtschaft 14 Millionen gegen überschüssige Mengen Vor dem Wegfall der Milchkontingentierung im Mai machen Bund und Milchwirtschaft reinen Tisch. Der Bund engagiert sich mit 14 Millionen Fr., um die überschüssigen Mengen loszuwerden. Die Milchwirtschaft übernimmt den Rest der Altlasten.

Nein zum Stimmrecht für Frauen ist 50 Jahre alt Lilian Uchtenhagen (81) erinnert sich an die Zeit des Kampfes für politische Gleichstellung In allen andern europäischen Ländern durften die Frauen längst wählen, als die Schweizer 1959 erstmals über das Frauenstimmrecht befanden. Und sie sagten ganz klar Nein. Eine grosse Enttäuschung für jene, die auf politische Gleichstellung gehofft hatten. Auch für Lilian Uchtenhagen, die als damals 30-Jährige im Abstimmungskampf fleissig Vorträge hielt. «Wir waren wahnsinnig enttäuscht», sagt Uchtenhagen, die später Nationalrätin wurde und 1983 als erste Frau für den Bundesrat kandidierte. «Als Kämpferin für das Frauenstimmrecht war man damals schon sehr isoliert. Man kämpfte allein gegen eine grosse Mehrheit.» Der Marsch auf Bern Aus heutiger Sicht kaum zu glauben: Der Widerstand war auch unter den Frauen riesig. Nach der Ablehnung des Frauenstimmrechts wurde der «Bund der Schweizerinnen gegen das Frauenstimmrecht» ins Leben gerufen. Auf das Nein von 1959 folgte ein Jahrzehnt des Kampfs. Immer mehr Vorstösse für das Frauenstimmrecht gelangten

«Ich war damals sehr isoliert als Befürworterin des Frauenstimmrechts.» Lilian Uchtenhagen Kämpferin für das Frauenstimmrecht

Plakat gegen die Einführung des Frauenstimmrechts von 1947. Bild: Key

an den Bundesrat. Die Jugendunruhen sowie die Frauen­ bewegung erreichten die Schweiz. 1969 fand der Marsch auf Bern statt: 5000 Männer und Frauen demonstrierten unter der Führung der späteren Zür-

cher Stadträtin Emilie Lieberherr vor dem Bundeshaus. Ein ­Aufmarsch, der die Politiker sehr beeindruckte. Kantone mit Vorbildfunktion Zwei Jahre später sagten die Schweizer Ja. Uchtenhagen

glaubt, dass der Durchbruch den Kantonen zu verdanken sei. Neuenburg führte noch im Herbst 1959 das Frauenstimmrecht ein. Weitere folgten. «Die Kantone hatten Vorbildwirkung», meint sie. 

claudia.blumer@punkt.ch

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aktuell

Freitag 30. Januar 2009

Vater wirft vierjährige Tochter von Brücke

Hintergrund für die grausame Tat in Australien könnte ein Sorgerechtsstreit sein

Die Opernball-Organisatorin Treichl-Stürgkh mit Debütantinnen.

Bald tanzen sie wieder...

Der Wiener Opernball ist immer noch heiss begehrt Trotz der Finanzkrise ist der Wiener Opernball in diesem Jahr schon ausgebucht. Für den Ball am 19. Februar gebe es keine Karten mehr, sagte die Organisatorin Desirée TreichlStürgkh gestern bei einer Pres-

sekonferenz, bei der sie von Debütantinnen begleitet wurde. Sie reagierte damit auf Berichte, nach denen zahlreiche Persönlichkeiten aus der Wirtschaft in diesem Jahr auf ein OpernballTicket verzichteten. (red)

Fritzl will Untersuchung

Der Inzest-Vater sucht Psychiater zur Seelenforschung Josef Fritzl will sich unsterblich machen und sich nach seinem Prozess im März in seiner Zelle von den besten Psychiatern und Profilern befragen lassen, «damit sie Einblicke in die tiefsten Abgründe meiner Seele bekommen – und daraus für künftige Kriminalfälle lernen».

Wer ihn interviewen darf, hat sich das Inzest-Monster auch schon ausgesucht. Obwohl es schon ein 130-seitiges Psychogramm von Fritzls Abgründen gibt, will er mit dem Seelenforscher Reinhard Haller und dem Profiler Thomas Müller sprechen. (red)

Wie verzweifelt ist jemand, der sein eigenes Kind tötet? Arthur F. (36) fährt gestern Morgen mit seinem Geländewagen auf die 58 Meter hohe West Gate Bridge in der australischen Stadt Melbourne, hält in der Mitte an, holt seine vierjährige Tochter Darcy aus dem Auto und wirft sie einfach über die Brüstung. Geschockte Zeugen alarmieren sofort die Polizei. Rettungskräfte bergen das Kind zehn Minuten später lebend aus dem Fluss Yarra. Das Mädchen wird zwar sofort mit dem Hubschrauber in eine hahe Klinik geflogen, es erliegt dort aber seinen schweren Verletzungen. Waren Brüder Zeugen der Tat? Etwa eine Stunde nach der Tat nimmt die Polizei Arthur F. fest. Im Fahrzeug sitzen auch die beiden zwei und sieben Jahre alten Brüder von Darcy. Offenbar mussten sie bei der schrecklichen Tat zusehen. Motiv für den Mord ist laut der Polizei möglicherweise ein Streit um das Sorgerecht für die Kinder, den die Eltern am Dienstag und Mittwoch vor Gericht ausgetragen hatten. Ein Urteil sei dabei nicht gefällt worden, da die Eltern sich geeinigt hatten. (red)

12 Jahre für Diebstahl

Am Einbrecher in Dieter Bohlens Villa wurde ein Exempel statuiert Ein 47-jähriger Mann ist wegen eines Einbruchs in die Villa des deutschen Musikproduzenten Dieter Bohlen und acht weiterer Straftaten zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Zudem ordnete das Gericht eine Sicherungsverwahrung an. Obwohl der Angeklagte den Einbruch bei Bohlen nicht gestanden hatte, sah es das Landgericht Lübeck als erwiesen an, dass er Gegenstände im Wert von rund 150 000 Euro aus der Villa in Tötensen bei Hamburg stahl. Insgesamt hatten der

Angeklagte und seine Mittäter bei den neun Taten Bargeld und Schmuck im Wert von 370 000 Euro erbeutet. Dem 47-Jährigen werden zudem Raubüberfälle zur Last gelegt, zum Beispiel auf eine Geschäftsfrau und auf ein Ve r s a n d h a u s . Dabei wurden die Opfer mit S chu s s w a f fen bedroht, gefesselt und geknebelt. (sda) Dieter Bohlen. Bild: Keystone

58 m

Grausam: Hier warf Arthur F. sein Mädchen runter. Bild: Keystone

Verfolgungsjagd Piraten Drei Buben fahren in Deutscher Tanker von ein Haus und sterben Somaliern gekapert Bei einer nächtlichen Verfolgungsjagd mit der Polizei sind in Kalifornien drei Jungen im Alter von 15, 11 und 9 Jahren ums Leben gekommen, als ihr Auto in ein Haus fuhr. Die drei waren in Fontana nahe Los Angeles laut der Zeitung «San Bernardino Sun» von einem Streifenwagen gestoppt worden. Der junge Fahrer raste davon und verlor die Kontrolle. Nach dem Aufprall waren der Fahrer und sein elfjähriger Beifahrer auf der Stelle tot. Der Neunjährige, der als Einziger angeschnallt war, erlag wenig später im Spital seinen Verletzungen.

Somalische Piraten haben im Golf von Aden einen deutschen Tanker gekapert. Die «MV Longchamp» hat 13 Besatzungsmitglieder – zwölf Philippinen und einen Indonesier.

Guantanamo Richter widerspricht US-Präsident Obama Ein Militärrichter auf Guantanamo hat US-Präsident Barack Obama darin widersprochen, alle Prozesse auszusetzen. Er will das Verfahren gegen einen mutmasslichen Drahtzieher eines Anschlags fortsetzen.


Gesagt

Freitag 30. Januar 2009

SMI 5273

- 2.68 %

Dow Jones 8149

- 2.70 %

Euro Stoxx

Dollar

Euro

Öl

2269

CHF 1.153

CHF 1.494

USD 45.40

- 2.30 %

+ 0.17 %

- 1.45 %

aktuell 7

«Die Investmentbanken haben über Jahre hinweg komplexe Produkte ohne Nutzen für die reale Wirtschaft entwickelt.»

+ 1.11 %

Edmund Phelps Wirtschafts-Nobelpreisträger

Clinton über Obama: Eine exzellente Arbeit gemacht Am WEF zeigte sich Clinton besorgt über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Armen und das Klima Der einstige US-Präsident Bill Clinton lobt Barack Obamas Regierung über den grünen Klee. Die Wirtschaftsequipe sei exzellent qualifiiziert, so Clinton gestern am World Economic Forum (WEF) in Davos. «Ich glaube, dass wir die Krise überwinden.» Schnelles Handeln sei wichtig. Man dürfe aber nicht vergessen, dass die neue Equipe – zu der auch Clintons Frau Hillary als Aussenministerin gehört – erst seit ganz Kurzem im Amt sei. «Sie hat bereits eine exzellente Arbeit geleistet». Traditionelles Finanzsystem nötig Um aus der Misere herauszukommen, brauche es unter anderem die Unterstützung von China, sagte Clinton. Nach der Krise müsse man zur früheren Art des Geldverdienens zurückkehren. Es brauche ein traditionelles Finanzsystem. Die Krise schlägt auf die Armen durch. Die Reichen hätten so viel Geld verloren, dass ihre

WEF-Splitter Gaddafi-Treffen: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat gestern Saif al-Islam Gaddafi im Posthotel in Davos getroffen. Danach sprachen beide von einer positiven Stimmung. Tibet-Fahne: Die Kantonspolizei Graubünden hat in einem Geschäft eine tibetische Flagge beschlagnahmt, damit der chinesische Premierminister Wen Jiabao sich nicht echauffieren muss. Hilfe für Gaza: Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon bat am WEF die internationale Gemeinschaft um Hilfe für die Menschen im Gazastreifen. Es brauche rund 613 Millionen US-Dollar. Motivation, den Benachteiligten zu helfen, gesunken sei. Sorgen macht sich Clinton auch um das Klima. Die globale Erwärmung sei nicht zu bekämpfen, ohne dass dies das Wachstum verringere. (sda/mfa)

Andere Netze nicht inbegriffen Ganz so verlockend, wie sich das Angebot anhört, ist es bei näherem Hinsehen allerdings nicht.

Schwarzer Donnerstag

Börse im freien Fall

Wieder ein schwarzer Tag an der Schweizer Börse. Allen voran die UBS-Aktien brachen im Verlauf des Tages phasenweise um 11 Prozent zusammen. Zu Börsenschluss kostete eine Aktie 14.36 Franken. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Minus von beinahe 10 Prozent. Auch die Papiere der Credit Suisse erlebten einen harten Tag. Am Ende des Tages notierte diese bei 31.52 Franken. Das sind 3,3 Prozent weniger als am Tag davor. Der «schwarze Donnerstag» erfasste auch die NovartisAktien. Diese fielen um 2,7 Prozent auf 47,32 Franken.

(red)

Flaute Ford rast in die Verlustzone Bill Clinton gestern am WEF. Bild: Keystone

«.ch» sagt, wie gut das brandneue Angebot von Sunrise ist Zehn Franken im Monat bezahlt nur, wer ausschliesslich im Sunrise-Mobilnetz telefoniert. Erst im Abo für 50

Global biotechnology company with International Headquarters in Switzerland (NASDAQ: BIIB)

SMI auf Talfahrt Die Börsenbaisse riss auch den SMI mit sich in die Tiefe. Er verlor während des Tages fast 2,5 Prozent und schloss bei 5286 Punkten.

Flatrate jetzt auch fürs Handy Flatrate heissen Pauschaltarife für Telefonie und Internetverbindungen. Gestern kündigte Sunrise an, demnächst Flatrate-Abonnemente anzubieten. Schon ab zehn Franken im Monat soll unbegrenztes Telefonieren möglich sein. Damit entfalle die lästige Rechnerei, so dass man endlich sorgenfrei telefonieren könne.

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Franken ist auch eine Stunde Telefonieren in andere Netze inbegriffen. Die erste Reaktion liess nicht lange auf sich warten: Nur kurz nach der Bekanntmachung von Sunrise konterte Comparis, dass es sich nicht um ein echtes Flatrate-Angebot handle, weil Anrufe in fremde Netze ja kosten würden. Comparis empfiehlt Sunrise-Zero-Kunden deshalb, ihr Abo beizubehalten. tobias.chi@punkt.ch

Stellenabbau

Starbucks streicht Jobs Starbucks muss weltweit 6700 Stellen streichen. Zudem schliesst die grösste Kaffeehauskette der Welt 300 Filialen, 100 davon ausserhalb der USA. Grund für die Massnahme ist der Gewinneinbruch um fast 70 Prozent auf 64 Millionen US-Dollar. «Wir wissen zur Zeit nicht, ob die Schweiz betroffen ist», sagt Starbucks-Schweiz-Sprecher Reto Zangerl. Die bestehenden Läden seien bisher erfolgreich und man wolle das Netz weiter ausbauen. (red)

Der US-Autohersteller Ford schrieb letztes Jahr einen Verlust von 15 Mrd. Dollar. Der Konzern rechnet frühestens 2011 wieder mit Gewinn.

Uhren Swatch trotzt der Wirtschaftskrise Swatch hat 2008 einen Umsatz von fast sechs Mrd. Franken erzielt (+0,4 Prozent). Der Umsatz erhöhte sich bei Uhren und Schmuck um 1,8 Prozent auf 4,8 Mrd. Franken.

Entlassungen Kodak greift zum Rotstift Der US-Fotokonzern Kodak erleidet im letzten Quartal 2008 einen Verlust von 137 Mio. Dollar. Nun streicht der Konzern weltweit bis zu 4500 Stellen.


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An bester Lage, mitten im Zentrum und in einem wunderschönen, denkmalgeschütztem Wohn- und Bürohaus vermieten wir 340m2 vollausgebaute Büroflächen. Diese verfügen über Parkettböden, integrierte Beleuchtung, WC, Einbauküche. Archivflächen können dazu gemietet werden.

Eduardo Silva, 044 317 99 51

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Zimmer: 4.5 | Wohnfläche: 145 m2 Bruttopreis: 2‘680.- CHF

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Neue Maisonette-Dachwohnung Modernster Ausbau, grosszügiger Grundriss, Parkettböden, Loggia, grosse Fenster, 2 Nasszellen.

Ruhig und familienfreundlich Nähe Schulen und Einkauf, grüne Umgebung, grosszügiger Grundriss, Parkett und Balkon.

Dörflistrasse 50, 8050 Zürich

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Patricia Lippuner, 044 317 99 52

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Freitag 30. Januar 2009

Schönes Wetter und Neuschnee in den Bergen Der ewige Hochnebel schlägt auf das Gemüt – da kommen die Skiferien gerade richtig. Wintersportler können sich auf viel Schnee auf den Pisten freuen. Seit Tagen wird «Am Samstag ist Neuschnee rechnen: «Schon am die Nordseite der es oberhalb von Sonntag ziehen auf Schweiz vom Hoch1200 Metern der Alpensüdseite nebel beherrscht. Fast vergessen ist überall sonnig» Wolken auf», so Hayoz. das Gefühl, als sich Christa Hayoz letztes Wochenen- Meteorologin, Meteo Schweiz Sonne im Norden de ein paar SonnenFür Sonnenanbeter strahlen den Weg heisst es dann: durch die Wolken Richtung Norden bahnten und unser ziehen um noch Gemüt erwärmten. die letzten SonnenWer auch dieses Wochenende die Sonne wieder strahlen zu geniessen. Bereits sehen möchte, reist am besten am Sonntag wird es zudem wieder kälter – in St. Moritz in die Berge. fällt das Thermometer über Nacht auf minus 21 Grad. (ds) Über einen Meter Schnee Egal ob Skiferien oder Wochenendtrip – ein Ausflug lohnt sich in jedem Fall: «Am Samstag ist Schneebericht es oberhalb von 1200 Metern Ort Höhe Piste Schneehöhe überall sonnig», sagt Christa Arosa 2653 m.ü.M. 125 cm Hayoz, Meteorologin von MeDavos 2540 m.ü.M. 150 cm teo Schweiz. Auch die SchneeFlims/Laax 2730 m.ü.M. 210 cm verhältnisse der beliebten Grindelwald 2500 m.ü.M. 125 cm Schweizer Skigebiete lassen Lenk 1943 m.ü.M. 101 cm sich sehen (siehe Box). Weniger St. Moritz 3000 m.ü.M. 205 cm als einen Meter Schnee hat es Verbier 2950 m.ü.M. 175 cm auf keiner grossen Piste. Und Zermatt 3883 m.ü.M. 679 cm ab Montag dürfen WinterQuelle: red sportler im Süden sogar mit

Kreditkarten – Verluste kosten Bezahlen per Kreditkarte ist praktisch und unkompliziert. Komplizierter wird es hingegen, wenn das kleine Stück Plastik abhanden kommt. Egal, ob man die Karte selber verliert oder ob sie gestohlen wird: Als Erstes gilt es, den Kreditkartenanbieter anzurufen um die Karte sperren zu lassen – am besten, Sie haben diese Nummer stets dabei, aber nicht im Portemonnaie. Danach erhält man eine Ersatzkarte, die das bargeldlose Einkaufen wieder möglich macht. Diese neue Karte ist aber nicht überall kostenlos. Gratis sind nur die Gold-Karten der diversen Anbieter (Ausnahmen: Goldkarten von Postfinance, Cornèrcard und Miles&More sind nicht gratis). Die Classic-Karten hingegen kosten zwischen 15 Franken (Coop Supercard Plus; M… Mastercard) und 30 Franken (Halbtax mit Visa Karte / SBB Visa Karte). Weitere Infos: www.comparis.ch

Migros

Mit Topten Strom sparen Snowboarder auf dem 2228 Meter hohen Crap Sogn Gion bei Laax. Key

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Spar-Tipp

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Die Migros lanciert ein neues Label für elektronische Geräte: Besonders energieeffiziente Produkte sind zukünftig mit Topten gekennzeichneten – das Label wird auf 150 Artikeln des Migros-Sortiments angebracht. Topten ist eine Initiative der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz, die vom WWF unterstützt wird. Bisher wurden auf www.topten.ch die energiesparenden Produkte von verschiedenen Anbietern aufgelistet. Jetzt funktioniert Topten nicht mehr nur als Online-Suchhilfe, sondern wird auch als Label auf Produkten verwendet. Ein Topten-Artikel ist nicht nur gut für das Gewissen, sondern auch für das Bankkonto: Die Produkte verbrauchen nämlich deutlich weniger Strom als andere. Wer im Haushalt nur Topten-Geräte verwendet, spart laut dem orangen Riesen pro Jahr rund 1500 Franken. (ds)


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bern

Reitschule Mader will zwischen Beteiligten vermitteln Regierungsstatthalterin Regula Mader will Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei und der Reitschule zu periodischen Gesprächen einladen. Wie die Stadt mitteilte, will der Gemeinderat die Gespräche im Herbst auswerten und das weitere Vorgehen bestimmen.

Kraftwerk Hagneck Doppelte Leistung dank neuem Wehr Die Bielersee Kraftwerke AG haben ein Gesuch für die Erneuerung des Wasserkraftwerks Hagneck eingereicht. Ein neues Wehr soll die Leistung von 11,3 auf insgesamt 21 Megavolt erhöhen. Neu sollen jährlich 112 Gigawattstunden Strom produziert werden. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 28 000 Haushalten.

Stadt Bern Geplant: 20 neue Tempo-30-Zonen Der Berner Gemeinderat möchte auf 20 weiteren Quartierstrassen Tempo-30-Zonen einführen. Dazu hat er einen Kredit von insgesamt 260 000 Franken bewilligt.

Freitag 30. Januar 2009

Olibet: «Wir haben Fehler gemacht» Der Gemeinderat legt den Bericht zur Sozialhilfe vor. Nach langem Widerstand räumt Edith Olibet Fehler ein.

Peter Camenzind Ressortleiter Bern

N

eulich auf der Polizeidirektion: «Du, HansJürg, die Polizei ist sauer auf dich. Du hast behauptet, sie könne nicht rechnen und hätten ein Problem mit brutto und netto.»

Der Gemeinderat gibt zu, dass die Überprüfung der Sozialhilfedossiers nötig war. Die Massnahmen zur Verbesserung der Missstände seien richtig. Damit zieht die Stadtregierung einen Schlussstrich unter die Affäre. Eine radikale Kehrtwende «Die Kritik war berechtigt», räumte Sozialdirektorin Edith Olibet (SP) ein, nachdem sie sich lange dagegen gewehrt hatte. «Wir haben Fehler gemacht, es waren Mängel und Lücken im Kontrollsystem.» Die Gründe dafür seien vielschichtig und liessen sich weder auf die Stadt noch auf bestimmte Personen reduzieren. Noch vor Kurzem habe man dem Missbrauch schweizweit

Bärentatze «Wir beweisen: Tschugger si dumm.»

Sozialdirektorin Olibet und Stadtpräsident Tschäppät. Bild: Keystone

wenig Beachtung geschenkt. Wegen der hohen Fallbelastung sei der Kontrollgedanke zu kurz gekommen, sagte Olibet. Verdachtsfälle würden heute viel gezielter verfolgt, ergänzte Stadpräsident Alexander Tschäppät. 2008 reichten die Sozialdienste 68 Strafanzeigen ein, mehr als eine Anzeige pro Woche. 2007 waren es deren 42 gewesen. (sda/red)

«BZ»-Journalist gebüsst Die «Berner Zeitung» hatte Auszüge aus geheimen Protokollen der Subkommission des Stadtrats veröffentlicht. Während des Verfahrens wegen Amtsgeheimnisverletzung wurde ein Journalist der «BZ» gebüsst, wie dieser gegenüber «.ch» bestätigte.

Berner Gemeinden

393 im Plus – Bern nicht

Housis Eisenplastik-Kurier liefert bis in die USA

Eisenplastiker Housi Knecht hat einen prominenten Auftraggeber: Jack Welch, früherer CEO von General Electric und Managerlegende. Die Skulptur ist jetzt unterwegs nach Florida. Bild: czd

Die Mehrheit der bernischen Gemeinden haben ihre Finanzen im Griff, wie der gestern veröffentlichte Bericht «Gemeindefinanzen 2007» aufzeigt. Nur noch drei Gemeinden wiesen Ende 2007 einen Bilanzfehlbetrag auf, vier weniger als im Vorjahr. Die verbliebenen Finanzsünder sind Ballmoos, Därligen – und die Stadt Bern – wobei in Ballmoos die Fusion mit der Nachbargemeinde Jegenstorf per 1. Januar 2010 bereits beschlossene Sache ist. 393 Gemeinden wiesen 2007 in ihren Jahresrechnungen Eigenkapital aus, davon 283 mehr als acht Steueranlagezehntel. 300 Gemeinden glänzten 2007 besonders und schlossen mit einem positiven Rechnungsergebnis ab – immerhin auch die Stadt Bern. (met)

«Ja das stimmt doch. Du siehst es ja bei den Demos. Mal haben sie zu viele Grenadiere aufgeboten, dann sind es wieder zu wenige. Die verhauen sich ja dauernd.» «Du meinst, es ist okay, dass wir ihnen unseren 1,5Millionen-Rechnungsfehler beim Euro-08-Budget in die Schuhe geschoben haben?» Sicher. Es kann doch nicht angehen, dass wir als vorgesetzte Behörde einen Fehler zugeben. Das würde den Glauben der Bevölkerung in unsere Rechenkünste arg erschüttern. So pflegen wir das Image der Polizei.»

«Wie meinst du das?» «Stell dich doch nicht so

an. Die Polizei sagt ja in den Stelleninseraten selber ‹Tschugger si dumm›. Jetzt haben wir ihnen dafür nur noch den Beweis geliefert.»

Narren-Tipp des Tages Lyss jubiliert: Heute beginnt die 25. Fasnacht, zudem feiert die Gemeinde ihr 1000-jähriges Bestehen. «3 Tage Poztuusig» lautet deshalb das Fasnachtsmotto. Der Umzug startet am Sonntag um 14.31 Uhr. Auch Burgdorf ist im Fasnachtsfieber. Der Umzug ist hier am Samstag ab 16 Uhr.


bern 11

Freitag 30. Januar 2009

Asylsuchende Nochmals sechs neue Durchgangszentren Der Kanton Bern wandelt in den kommenden Wochen sechs weitere Zivilschutzanlagen in Asylunterkünfte um. Wie die Polizei- und Militärdirektion mitteilte, werden die neuen Durchgangszentren in Reichenbach, Lützelflüh, Rüegsau, Krauchthal, Riggisberg und Bremgarten eröffnet.

Aufstand: Grossrat stellt sich gegen Bundesgericht Berner Legislative will Strassencafés acht Monate ohne Baubewilligung wirten lassen

Progr Variantenabstimmung über Künstlerofferte

Die Überraschung war perfekt: An der letzten Sitzung hat der Grosse Rat das Baurecht geändert. Aussenbestuhlungen von Restaurants sollen bis acht Monate pro Jahr ohne Baubewilligung aufgestellt werden können.

sen wirten. Da die Änderung des Gesetzes auf den 1. September in Kraft trete, «gilt bis dahin die Baubewilligungspflicht». Sicher sei, dass der Rat mit seinem Entscheid eine «grosse Rechtsunsicherheit» geschaffen habe.

Der Stadtrat wird entscheiden, ob sich das Stimmvolk am 17. Mai in einer Varianten­ abstimmung gleich zu zwei ­Progr-Projekten äussern kann. Der Gemeinderat legt dem Stadtrat auf dessen Wunsch auch die Kaufofferte einiger Künstler vor. Diese wollen den Progr in der heutigen Form ­erhalten. Der Gemeinderat möchte weiterhin, dass aus dem Künstlerhaus ein ­Gesundheitszentrum wird. EG-Ins_210x138_Wankdorf

Grosser Rat schafft Unsicherheit Baudirektorin Barbara EggerJenzer hatte den Rat vor diesem Schnellschuss gewarnt. «Die Änderung ist wohl bundesgesetzwidrig», sagt Egger. Das Bundesgericht verlange für Strassencafés mit 25 Plätzen eine Bewilligung wegen der Emissionen. Es sei nicht einsichtig, was sich daran ändern sollte, wenn die Lokale nur während acht Monaten draus­ Draussen zu wirten, ist mit Lärm verbunden, sagt das Bundesgericht. Key 19.1.2009 15:11 Uhr Seite 1

Bern zieht Verfahren durch Egger rät deshalb, Aussenbestuhlungen bewilligen zu lassen. Und genau das macht die Stadt Bern. Stadtschreiber Jürg Wichtermann sagt: «Wir werden die Baugesuche in den nächsten Tagen publizieren.» Das Angebot der Stadt, die Verfahren zu übernehmen, sei auf regen Zuspruch gestossen. «Die Wirte haben sich sehr kooperativ gezeigt.» (czd)

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wetter

Freitag 30. Januar 2009

Heute

Region Schaffhausen

Basel

-2° 0°

-1° 3°

St.Gallen

SWISS KREDIT

-2° 1°

Zürich

PRIVAT KREDITE BIS

-2° 1°

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Bern Chur

Fribourg

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Burgdorf

-3° -1°

Luzern

Bern

Aarwangen

-2° 1°

Biel

-2° 0°

-2° 1° -4° 3°

-1° 1°

-2° 1°

Thun Interlaken

St.Moritz

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-17° 1°

-8° 8°

043 344 05 40

Zweisimmen

Sion

Locarno

-5° 2°

0° 8° -9° 6°

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Aussichten Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

-2° 1°

-1° 2°

-1° 1°

0° 3°

-2° 4°

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Weekend

Temperatur

Regenrisiko

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Bergwetter

Ferienwetter

17:31

09:24

22:15

Sonnenstunden

09.02. 25.02.

Bangkok Bombay Buenos Aires Chicago Hongkong Johannesburg Kairo Los Angeles Manila Mexiko Stadt Miami Montreal Nairobi New York Peking Reykjavik Rio de Janeiro San Francisco Singapur Sydney

wolkig sonnig etwas Sonne viele Wolken heiter gew. Schauer sonnig heiter wolkig heiter regnerisch Schnee zeitw. heiter wolkig zeitw. heiter wolkig Regen kaum Wolken Regen kaum Wolken

33 ° 34 ° 28 ° -8 ° 20 ° 24 ° 19 ° 25 ° 31 ° 23 ° 21 ° -5 ° 28 ° 4° 4° -1 ° 33 ° 17 ° 29 ° 29 °

Jungfraujoch Lauberhorn Napf Pilatus Rigi Kl. Matterhorn Corvatsch

-8° sonnig 0° sonnig anfangs neblig 0° sonnig 1° sonnig 2° sonnig -8° sonnig -9°

3000m

-6 °

2000m

-3 °

1000m

-1 °

Nebelobergrenze Nullgradgrenze Schneefallgrenze

1500 m 900 m -- m

Kreditvergabe ist verboten falls sie zur Überschuldung führt (Art. 3UWG)

Horoskop

Wassermann

Liebe: Sie werden eine Enttäuschung überwinden, auch wenn es im Moment nicht danach aussieht. Job: Möchten Sie eine Weiterbildung machen? Wagen Sie den Schritt und sprechen Sie mit dem Chef darüber. 21.1. – 18.2.

Fische

Liebe: Erfüllen Sie selbst die Erwartungen, die Sie an Ihren Partner haben? Ansonsten wäre eine Unterhaltung angebracht. Job: Helfen Sie heute jemandem aus der Klemme, indem Sie für ihn schweigen. 19.2. – 20.3.

Widder Liebe: Es macht auf die Länge keinen Sinn, Ihre Gefühle zu unterdrücken. Irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht. Job: Bleiben Sie ruhig, falls eine Arbeitskollegin einen Streit anzettelt und halten Sie sich raus. 21.3. – 20.4.

Stier Liebe: Beziehungen sind nicht immer einfach. Dennoch lohnt es sich für die unzähligen schönen Seiten zu kämpfen. Job: Sie fühlen sich heute pudelwohl und strahlen dies auch aus. Man wird Ihnen folgen. 21.4. – 20.5.

Happy Birthday!

Zwillinge Liebe: Nehmen Sie ein Geschenk von Ihrem Partner an, auch wenn Sie es übertrieben finden. Job: Ihr Chef sucht eine besondere Persönlichkeit für eine Aufgabe und weiss noch nicht, dass Sie alles dafür besitzen. 21.5. – 21.6.

Krebs Liebe: Sie sollten aus einer Laune heraus nichts übereifriges entscheiden. Lassen Sie sich dafür noch etwas Zeit. Job: Mit etwas Sport heute Morgen, überstehen Sie den Arbeitstag ohne jegliche Probleme. 22.6. – 22.7.

Löwe Liebe: Haben Sie sich kürzlich neu verliebt? Stellen Sie den Volltreffer bald all Ihren Freunden vor. Job: Sie sollten heute zeitig im Büro sein. Nur so sichern Sie sich den nächsten interessanten Auftrag. 23.7. – 23.8.

Jungfrau

Phil Collins (58) Das Multi-Talent wurde am 30. Januar 1951 bei London als Philip David Charles Collins geboren. Er ist Sänger, Schlagzeuger, Komponist und Schauspieler. Collins lebt in der Schweiz und ist sowohl als Solokünstler als auch als Frontmann und Schlagzeuger der Gruppe Genesis bekannt. Collins verzeichnete zwischen 1984 und 1989 sieben NummerEins-Erfolge in den amerikanischen Single-Charts.

Liebe: Müssen Sie Ihrem Partner etwas beichten? Überlegen Sie ausgiebig, wie Sie ihm die Nachricht mitteilen wollen. Job: Helfen Sie einer Freundin, einen neuen Job zu suchen. Eine Hand wäscht die andere. 24.8. – 23.9.

Waage Liebe: Ihr Partner wagt ein Vorstoss und überrascht Sie mit etwas Unkonventionellem. Seien Sie offen für Neues. Job: Stressen lassen sollten Sie sich heute als Letztes. Nehmen Sie alles Schritt für Schritt. 24.9. – 23.10.

Skorpion Liebe: Ihre Ausstrahlung brilliert heute unaufhaltsam. Sie werden von Fremden darauf angesprochen. Job: Ist Ihr Vorgesetzter im Moment verreist? Erledigen Sie für ihn alle möglichen Pendenzen. 24.10. – 22.11.

Schütze

Liebe: Bedanken Sie sich bei Ihrem Partner für Komplimente, auch wenn Sie nicht gleicher Meinung sind. Job: Jemand möchte Sie heute testen. Lassen Sie sich nicht provozieren und verhalten Sie sich ruhig. 23.11. – 22.12.

Steinbock Liebe: Planen Sie Urlaub zusammen mit Ihrem Partner? Diskutieren Sie nochmals über die Destination. Job: Heute wird ein spannender Tag. Sie werden mit viel abwechslungsreicher Arbeit beschäftigt sein. 23.12. – 20.1.


arena 13

Freitag 30. Januar 2009

D

ie SRG machte 2008 Verluste. Die SRG wird öffentlich finanziert. Es ist darum klar, dass kein einziger SRG-Mitarbeiter nun einen Bonus bekommt.

Rote Karte Grüne Karte

Wäre das wirklich gerecht?

kurt.zimmermann@punkt.ch

Haben die wirklich alle einen lausigen Job gemacht?

Viele Angestellte haben

heute einen variablen Lohnanteil, Bonus genannt. Wenn sie ihre Ziele erreichen, haben sie ein Recht auf den Bonus oder zumindest auf einen Teil davon. Nur bei der UBS soll das nicht gelten. Hier fordert der Volkszorn ein totales Bonus-Verbot.

senhändler, der 2008 toll gearbeitet und seine Ziele erreicht hat, auch jetzt das Recht auf einen Bonus. Das ist nicht mehr als gerecht.

Kurt W. Zimmermann, Unternehmensberater und Kolumnist der Weltwoche

Grüne Karte darum für

Bundesrat Hans-Rudolf Merz, grüne Karte, weil er sich von der Hysterie nicht anstecken liess. Natürlich hat ein regionaler UBS-Filialleiter, der 2008 toll gearbeitet und seine Ziele erreicht hat, auch jetzt das Recht auf einen Bonus. Natürlich hat ein UBS-Devi-

«Merz liess sich nicht von der Hysterie anstecken.»

Bundesrat Merz hat ge-

zeigt, dass er nicht zu den Politikern gehört, die in hektischen Zeiten zu hemmungslosen Populisten werden. Das gibt zwar eine gute Presse, hilft aber in der Sache nicht weiter. Merz hat hier differenziert. Er will nicht, dass man sämtliche UBS-Angestellten bestraft, nur weil ein paar Idioten in der Geschäftsleitung Mist gebaut haben.

Das ist vielleicht nicht sehr populär, aber fair.

Das Leserfoto des Tages

«Legt euer Geld in Alkohol an. Wo sonst gibt es über 40 Prozent?», fragt Jack Point.

Warum bloss immer alle von einem Hundeleben sprechen? Ich bleib da ganz entspannt und geniesse mein Katzendasein. Hugo Meier, Nürensdorf

Also Frau Nörgeli Ich beziehe mich auf Ihre Kolumne vom 29. Januar 2009: Sie erlauben sich, über die «Heilige Schrift» der Christen zu schreiben, das heisst, sich lustig zu machen. Rein wegen dieser Tatsache, aber auch wegen dem Inhalt, fühle ich mich in meinen religiösen Gefühlen zutiefst verletzt. Ich schäme mich für Sie, dass Sie nicht die nötige Sensibilität haben, zwischen guter und verletzender Satire zu unterscheiden. Frage: Würden Sie auch in dieser Art über den Koran und den Islam schreiben? In Zukunft wünsche ich Ihnen mehr Takt und Einfühlsamkeit. S. Baumann

Leserbriefe an Frau Nörgeli Wollten Sie Frau Nörgeli schon immer einmal die Meinung geigen, sie loben – oder sie in die Pfanne hauen? Frau Nörgeli nimmt Ihre Anregungen gerne entgegen. Per E-Mail an fraunoergeli@punkt.ch

Senden Sie ein MMS mit Foto und TEXT LESER sowie Angaben zu Bild und Person an 970 (1.50/MMS). Oder per E-Mail (Betreff Leserfoto) an leserfoto@punkt.ch. Die Bilder finden Sie auch auf www.punkt.ch.

Sags doch einfach schnell per SMS Du möchtest jemanden grüssen? Du suchst die geheimnisvolle Woman in Red aus dem Zug? Sende SALI und den Text an 970 (70 Rp./SMS). 29 1., 08.30h, römerhof/zh: wir haben uns angelächelt und mehrmals zueinander umgedreht. du (w, blond) liefst in richtung ubs. sehe ich dich bald wieder? Vorsecht ech bisse, aber nor die böse Girls *smile*. Be 27, usem Ruum LU. Wenn Du dänksch, chasches met mer ufnäh, schriib uf 076 595 11 23. Sunnyboy hei min aure spatz bisch de best lieb di eifach zu fest best friends 4 ever kuzz dini Mali

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he ciccio han dir nume welle säge das du mis läbe versüeßt hesch, ben froh das mer körsch t.a patatina

Hey min Schnüggel bin mega froh das i die han und könt mir nüma vorstella ohni die liaba die mega fest dicka kuß dini chli

ich sehe meine kinder mit ihren freunden und meine eltern sehr wenig. Dank dieser seite im .ch bin ich immer nah bei ihnen. Danke dem team vom .ch. Gruss jrma

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Hasan min SCHATZ ich han dir nur welle sege das ich dich über alles LIEB! Du shum jeta jem!! Te puth gruja jote! Mpuq!! heij family danke för euei jeglichi understützig das ich am mäntig e neue wäg i mim bruefsläbe cha ago. euchi sina liab eu I M40ig möcht ä Schlanki Frau Kännälärnä. Bisch zw 35ig-45ig und vom Tg/Sg/ Zh? Dänn Schrieb uf 079 430 56 13. I Freue mi uf dis SmS. Lg sportliche italiener 31 johr 185 cm 83kg suecht hübbschi ladys zum verführen und spass

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dolce vita

Freitag 30. Januar 2009

Wählen Sie die Miss Hot Shot des Monats Januar

Netbook für die Gewinnerin Auf die Siegerin der Wahl wartet am Ende ein toller Preis: Das MEDION Akoya Design Netbook mit über 300 CRYSTALLIZED™-Swarovski Elements im Wert von 690 Franken.

Bestimmen Sie mit, wer im Januar die erste Miss Hot Shot des Jahres 2009 wird. Die zehn Frauen, die bis am Montag, 2. Februar, um 16 Uhr am meisten Stimmen haben, schaffen es ins grosse Finale. Voten Sie auf www.punkt.ch.

Alexandra (27) hasst Arroganz

Arbresha (20) träumt von einer Familie

Alina (24) mag Sonne und Squash

Andrea (21) hasst Ungerechtigkeit

Sonimar (21) mag Architektur

Ariane (28) Nadia (28) mag das Leben geniessen wünscht sich Millionen

Sarah (18) Chantal (21) hasst den Montagmorgen träumt von der Heirat

Andrea (27) mag Reisen und Shopping

Conny (42) mag Aerobic – und «schmüsälä»

Fatimire (22) mag Schwimmen und Reisen ans Meer

Bouchara (30) träumt von einer Weltreise

Fotos: Paolo Foschini www.smile-to-me.ch Styling: Gorica Atanasova www.goricaatanasova.com


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Freitag 30. Januar 2009

ausgeh tipps Simona (22) denkt an den Lehrabschluss

Old Seed Mit Mütze, Bart und Gitarre

Sara (19 hasst Spinnen und Regen

Herzen öffnen, das kann nicht jeder. Der kanadische Singer-Songwriter Craig Bjerring alias Old Seed gehört auf jeden Fall dazu. Seine folkigen Melodien und sein Gesang erinnern an Bonnie «Prince» Billy, seine Texte handeln von der Liebe, vom Suchen, Finden und vom Verlieren. Sie treffen einen genau ins Herz. Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, Café Kairo

FREITAG PARTYS POP, ROCK Cripsy Ehstrawlogy DJs J. Sayne, Dimlite, Rock, Soul, Funk, World, 23 Uhr, Sous Soul, Junkerngasse 1 BLACK MUSIC Groove Night DJs Busta Flex, Credik, Luciano, MK, Prostaff, Zoumanto, Steve Supreme, Tony Mac, Hip-Hop, R’n’B, Funk, 23 Uhr, Hype Club, Rue Centrale 54, Biel/Bienne Friday Hit-Mix DJones, Dancehall, 80s, 90s, Charts, 22 Uhr, Pascha Dance Club, Zürichstrasse 10, Bützberg ELECTRONIC, HOUSE Birthdayparty Januar DJs M-Pire, Junior.Stue, Ricco, House, Charts, 21 Uhr, Colosseo, Thunstrasse 64, Münsingen Moscow Ladies’ Night DJs The Good Guys, Eleganza Boys, Nu-Man, MC 9eleven, House, 22 Uhr, Du Théâtre, Hotelgasse 10 RaBass DJs André b2b Oliv, Deejay MF b2b, Lockee, Ryck, Drum’n’Bass, 23 Uhr, Formbar, Sandrainstrasse 10 Killing on the Dancefloor Playgroundkidz DJs, Disco, Electro, Pop, 22 Uhr, ISC Club, Neubrückstrasse 10 Charts DJ Scaloni, House, Charts, 20 Uhr, Schuetzenhouse, Wangen an der Aare MIX Barstreet Bern – Coca Cola Night DJs Sir Colin, Tomcat, Flair, ab 16 Jahren, dance animation by Cola Dancers, 21 Uhr, BEAexpo (Festhalle), Guisanplatz/Allmend Eltern John Rock- und OldieDisco mit Jüre Hofer, 21.30 Uhr,

Sonja (18) mag aufgestellte Menschen

Michela (23) mag sportliche Männer

Bären Buchsi, Bernstrasse 3, Münchenbuchsee Ladies First DJs Aystep, Rosales, 23 Uhr, Castellino, Ipsachstrasse 11, Ipsach Best of House & R’n’B DJ Phil B, 22 Uhr, CUclub, Parkterrasse 16 Billionaire DJs Cut Supreme, D-Soul, MC Spider, dance animation by Datt Style Dance Crew, 23 Uhr, Liquid, Genfergasse 10 Freaky Friday DJs Double-B, Kosh, 21 Uhr, Mad Wallstreet, Parkterrasse 16 Words Are Not Enough Sister’s Funky Tounge feat. Die Rosastunde mit Rosa & Munde, 21 Uhr, Reitschule (IDA – Der Frauenraum), Neubrückstrasse 8 Provocation-Fasnacht 09 DJs René S., Jesse Jeys, Luca Fortuna, Erox, Flair, Javier Moreno, 22 Uhr, Saint Trop, Obere Hauptgasse 29, Thun Allstar Jam DJs Mike Miller, Erox, She-DJ Acee, Chiggy & MC Karim, Ray Thomas, Kool Cut u.a., 21 Uhr, WankdorfClub, Papiermühlestrasse 79

KONZERTE POP, ROCK Old Seed (CAN) Ad-Hoc, Pop, 21 Uhr, Café Kairo, Dammweg 43 Rhys Chatham’s Bern Project (USA/CH) Unhold, Rock, 22 Uhr, Dampfzentrale, Marzilistrasse 47 Dizzy by Fortune Pornolé, Rock’n’Roll, Punk, 21.30 Uhr, Mokka, Allmendstr. 14, Thun Joo Joo Eye Ball Rock’n’Roll, Country, 20 Uhr, Restaurant Grock, Aarbergergasse Rock in Bümpliz Ihresgleichen, 19 Uhr, Sennetuntschi Musikbar, Gotenstrasse 21

Ausgehen www.punkt.ch JAZZ, LATIN, WORLD No Square CD-Release-Tour «Le Pendu», Jazz, 20.30 Uhr, BeJazz Club (Vidmarhallen), Könizstrasse 161, Liebefeld Claude Diallo Trio (USA/CH) Jazz, 21 Uhr, Blue Note Club, Wyttenbachstr. 4, Biel/Bienne MIX Tomazobi DJ Dannyramone, 21.30 Uhr, Alte Taverne, Dorfstr. 68, Adelboden 25 Years Rodeo Ranchers Rodeo Ranchers, Country, 20.30 Uhr, Alti Moschti, Moosstrasse 1, Mühlethurnen Lord Bishop (USA) 22 Uhr, Bar Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63 Sina & Stucky 21 Uhr, Bärensaal, Bärenplatz 2, Worb Ugly Duckling (USA) 22 Uhr, Fri-Son, Route de la Fonderie 13, Fribourg Bluegrass Night 20 Uhr, Mahogany Hall, Klösterlistutz 18 Hiromi’s Sonicbloom 19.30 Uhr, Marians Jazzroom, Engestrasse 54 Roses Kings Castles (GB) Patrick Bishop, 20.30 Uhr, Ono – Bühne/Galerie/Bar, Kramgasse 6 Sonarraum U64 DuQtuç, 21 Uhr, Progr (Sonarraum U64), Waisenhausplatz 30 Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. Einträge in die Agenda und Promotionen auf www.eventbooster.ch | Keine Publikationsgarantie für kostenlose Grundeinträge | © Cinergy AG | Änderungen vorbehalten.

Diskoquake Radioclit & Round Table Knights

Brothertunes Soulige Klänge aus Bern

Radioclit (Bild) ist das derzeit heisseste Soundsystem und Produktionsteam in London. Das Duo Johan Karlberg und Etienne Tron ist aus dem neuen Global Underground um M.I.A., Bonde Do Role und Edbanger aufgestiegen. Nennt es Ghettopop, Bongo Dance, Tropcial World Clash oder die grösste Block Party ever.

Das Berner Duo veröffent veröffentlichte Anfang Februar 2008 sein neues Album «A Million Things to Say». Zwei Jahre nach dem erfolgreichen Debüt «Come Close» geben Philly Hansen (Gitarre) und Rich Fonje (Gesang) noch einen drauf: Brothertunes Soulklingen nun wie eine Soul band mit internationalem Breitwand-Sound.

Samstag, 31. Januar, 23 Uhr, Reitschule Dachstock

S Samstag, 31. Januar, 20.30 Uhr, Alti Moschti, Mühleturnen A


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people

Hammer des Tages

Die PR-Berater von Tom Cruise (46) wollen ihm ein «Anti-Peinlichkeitstraining» verpassen. Legendär ist sein irres Hüpfen auf Oprahs Talkshow-Couch. Nicht weniger bizarr ist seine öffentliche Scientology-Propaganda und der ruppige Umgang mit Gattin Katie Holmes (30). Jeder würde sofort die Notwendigkeit eines Imagewechsels unterschreiben, weg vom König der Peinlichkeit und zurück zum Frauenschwarm aus «Top Gun»-Zeiten. Es bleibt aber zu befürchten, dass dies eine «Mission Impossible» ist. (mav)

Freitag 30. Januar 2009

Die Schönen Europas drängen in die Schweiz

Ausländische Missen wollen vom hohen Ansehen ihrer eidgenössischen Kolleginnen profitieren Der Uhrenhersteller Bertolucci fabriziert wunderbare Bijoux fürs Handgelenk und Miss France Chloé Mortaud (19) ist eine wunderschöne Frau. Passt perfekt und verspricht eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Bis auf einen kleinen Schönheitsfehler. Warum engagiert ein Schweizer Unternehmen mit einem italienischen Namen ausgerechnet eine Französin als Werbeträgerin? Ist Miss Schweiz Whitney Toyloy etwa nicht gut genug?

Style

«Keineswegs», sagt Béatrice Rouhier, Marketing-Direktorin von Bertolucci. «Wir knüpfen vielmehr an eine Tradition an: Die allererste Schönheitskönigin Europas wurde 1920 in Frankreich gekürt. Seither gelten Französinnen als Inbegriff von Eleganz.» Trot zdem hat eine Miss France in ihrem Heimat la nd bei Wei-

Check

tem nicht den Stel«Französinnen Chloé Mortaud, Miss France 2008, lenwert, den eine gelten als warb für Bertolucci. Miss Schweiz hierInbegriff von Und Österreich verzulande hat. Whitsucht im selben ney Toyloy und ihre Eleganz.» Jahr, uns ihre ExVor g ä nger i n nen Béatrice Rouhier Miss-Austria, Céline sind Stars und verMarketing-Direktorin Roschek (25) unterdienen viel Geld. zujubeln. Sie kam Das hat sich herumnicht in den Final. gesprochen. Am 3. Februar Die Vermutung kommt Chloé Mordrängt sich auf, taud für ein Fotodass auch andere Nationen ein Stück vom Ku- shooting nach Genf. Neben chen wollen und darum den Fotosujets sind etliche ihre Missen in die Auftritte an Uhrenmessen in Schweiz ex- der ganzen Welt geplant. Franp o r t i e r e n . zösischer Charme präsentiert PräzisionshandBereits die Schweizer Vorgänge- werk – das passt doch perfekt. rin von ruth.bruederlin@punkt.ch

Ihre neuen Rundungen, liebe Jessica Simpson (28), stellen eine klassische Win-Win-Situation dar: Sie sind besser gelaunt, weil Sie nicht ständig hungern müssen. Und wir sind besser gelaunt, weil wir unsere Speckröllchen jetzt als trendy verkaufen können. Bei aller Euphorie darf man aber nicht vergessen, die Kurven in passende Gewänder zu hüllen. Denn Arsch-frisst-Hose ist selbst in der Dorf-Disko ein Verbrechen. (cat) Man trifft sich in der Schweiz: Miss France Chloé Mortaud, Miss Schweiz Whitney Toyloy und Miss Austria Céline Roschek (v.l.n.r.). Bilder: Keystone

Kanye West: Rapper fährt auf Schuhe ab

Sängerin Jessica Simpson bei einem Auftritt. Bild: Getty Images

Der US-Rapper und Musikproduzent Kanye West (31) ist ein Schuhfetischist. Über 450 Paare besitzt er laut der «Sun». Er habe sogar speziell jemanden für die Betreuung seiner Treter eingestellt, denn diese müssen ja geputzt und gepflegt werden. Seine Lieblinge stapeln sich aber nicht etwa in einem Schrank, sondern in Kartons. Auf jedem hat er ein Polaroid-Foto angebracht, damit er sich nicht dumm und dämlich suchen muss.

Johansson: Ihre Beziehungstipps Stecken Freunde von Scarlett Johansson (24) in Beziehungsproblemen, ist die Schauspielerin laut contactmusic. com die Erste, die um Rat gefragt wird. Gerne berate der verheiratete Star ihre Busenfreundinnen in Liebesfragen. Ihr häufigster Tipp lautet: «Wenn dich eine Person wahnsinnig nervt oder dich dazu bringt, dass du an dir zweifelst, dann verlasse sie.» Über sich redet Johansson allerdings nicht so gerne. Bei einem Interview zu ihrem neuen Film «The Spirit» woll-

te sie sich nicht zu ihrem Image als Sexsymbol äussern. «Ich schere mich nicht darum, was die Leute über mich denken», antwortete die schöne Amerikanerin. Scarlett Johansson. Bild: Keystone

Patrick Swayze: Schluss mit Krebs-Therapie Die Ärzte des an Bauchspeicheldrüsen-Krebs erkrankten Schauspielers Patrick Swayze (56) schätzen die Heilungschancen des «Dirty Dancing»-Stars als sehr gering ein. Laut «National Enquirer» hat Swayze nun sämtliche Medikamente abgesetzt und die Chemotherapien beendet. Die Mutter des Schauspielers ruft die Fans ihres Sohnes dazu auf, für ihn in dieser schweren Zeit zu beten, berichtet «Female-First».


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Freitag 30. Januar 2009

Catharinas VIP-Woche

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s gab einmal eine Zeit, da waren Promi-Villen eine sichere Wertanlage. Auf demselben Töpfchen wie Madonna zu sitzen, war potenziellen Käufern eine Million extra wert. Wer sich im Bett von Brad Pitt und Angelina Jolie wälzen durfte, berappte gern einen VIPAufschlag.

Hat Berger einen neuen Mann? Auf Facebook verkündet sie, mit Sandro Bross vermählt zu sein Seit gestern ist die Missen-Mutter Karina Berger (40) mit einem Mann namens Sandro Bross verheiratet – laut Facebook. Erst trennte sich Chelsy Davy (23) anfangs Woche via Internetplattform von Prinz Harry (24), und nun verkündet Karina Berger ihren FacebookFreunden den Namen ihres Neuen. Er ist Haar-

stylist, heisst Sandro Bross und fotografiert gerne schöne Leute, vor allem knackige Jünglinge. Denn er interessiert sich beziehungstechnisch nicht für Frauen. Alles nur Spass Was also hat es mit dem Eintrag auf sich? Handelt es sich um einen Werbegag? «Nein, sicher nicht»,

sagt Berger auf Anfrage von «.ch». «Als mir Bross kürzlich erzählte, er sei wieder Single, sagte ich aus Jux, er könne ja mich heiraten.» Um zu sehen, wie schnell Medien und Freunde reagieren, hätte sie kurzerhand den Eintrag geändert. Ihr echter Gatte, Thomas Russenberger (41), ist in die Geschichte eingeweiht. (nic)

Marceau will Kinder nicht verwöhnen Rinderzunge und Langeweile schaden Kindern nicht Nicht überall isst man im Land des Starkochs Bocuse («Nouvelle Cuisine») gut. Die französischen

Schulkantinen zum Beispiel lassen zu wünschen übrig. Für den «La Boum»-Star Sophie Mar-

Schauspielerin Sophie Marceau. Bild: Keystone

ceau (42) ist es aber ok, dass ihre Kinder auch mal schlecht essen. Sie selber habe damals «Rinderzunge mit widerlicher Sosse reingehauen», sagt sie der Zeitschrift «Paris Match». Auch müssen ihre Kinder nicht immer mit Kursen beschäftigt sein, sondern dürfen sich auch mal langweilen. Ihre Mutterrolle habe sie trotz Beruf aber nie ­vernachlässigt. Tägliches Pausenbrote schmieren und Geschichten erzählen gehören dazu. (nic)

Die Finanzkrise

macht den Hollywoodstars jetzt aber ­einen Strich durch die Rechnung. Der Promifaktor zieht nicht mehr, wer seine Villa loswerden will, muss mit Verlust verkaufen. So erging es gerade Britney Spears und Christina Aguilera.

blonde Mitbewohnerinnen, die Zwillinge Karissa und Kristina, die Strapse enger zu ziehen. Richtig kritisch wird es aber erst, wenn die Silikonimplantate liquidiert werden müssen.

Ob Bob Dylans VerSparen muss auch

Hugh Hefner. Der «Playboy»-Gründer und Hasenfan lässt erstmals seit Jahren seine legendäre Sause anlässlich des US-Superbowls ausfallen. Die schlechte Wirtschaftslage hat sein Firmenimperium letztes Jahr 100 Millionen Dollar gekostet. Nun heisst es auch für Hefners

mögen unter dem Börsencrash gelitten hat, ist unbekannt. Sein Friedensliedchen «Blowin' in the Wind» ist nun jedenfalls nicht mehr Alt-Hippies und Jungschargruppen vorbehalten. Er hat den Song erstmals für Werbezwecke freigegeben – an ein britisches Bestattungsunternehmen. Eine Branche, die ziemlich rezessions­ resistent sein dürfte.

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life&style

Kino Isabelle Huppert für Premiere in Zürich Vor dem regulären Deutschschweizer Kinostart von «Home» geben sich Hauptdarstellerin Isabelle Huppert und Regisseurin Ursula Meier am Montag die Ehre an einer Premiere in Zürich. In der Westschweiz war «Home» ein Kassenschlager und im vergangenen Jahr der mit Abstand erfolgreichste Schweizer Film.

Musik U2 wollen legendäres Tonstudio kaufen Die irische Rockband U2 will die Olympic-Studios im Südwesten Londons kaufen. In diesem Gebäude gingen Led Zeppelin, Jimi Hendrix und The Rolling Stones ein und aus. U2 haben dort ihr diesjähriges Album «No Line on the Horizon» aufgenommen.

Mode Tom Ford bringt Jeans auf den Markt Der US-Designer Tom Ford bringt eine luxuriöse Jeans-Linie auf den Markt. Die Hosen werden in Italien aus japanischem Denim-Stoff gefertigt. Die Knöpfe sind mit 18 Karat vergoldet. Die Jeans wird es in zwei Formen geben – TF001 sind weit, TF002 sind eng anliegend.

Musik Keyboarder von Lynyrd Skynyrd tot Billy Powell, der Keyboarder der legendären US-RockbandLynyrd Skynyrd, ist imit 56 Jahren gestorben. Powell, bekannt durch den Superhit «Sweet Home Alabama», hatte am Dienstag wegen Schwindel und Atemproblemen den Notdienst von Orange Park in Florida gerufen. Als die Sanitäter eintrafen, war er bereits tot.

Kunst Cranach-Altartafeln zurück in Sachsen Nach über 60 Jahren ist eine Altartafel aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren ins sächsische Torgau zurückgekehrt. Die Luzerner Galerie Fischer hatte das zu Kriegsende gestohlene Werk 2008 in einer Auktion angeboten und gibt es nun den Deutschen zurück.

Freitag 30. Januar 2009

Alte Gemüsesorten ganz neu entdecken

Die Grossverteiler bieten immer mehr alte Sorten an. Doch wie kocht man Pastinake und Co? Violette Kartoffeln und zweifarbig geringelte Randen? Keine Angst, mit Genmanipulation hat das nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um alte Sorten, die den Weg zurück in die Supermarktverkaufsregale gefunden haben. Die Stiftung Pro Specie Rara fördert den Anbau alter Sorten, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Seit 1999 kooperiert die Organisation mit Coop. Mit Erfolg: In den letzten fünf Jahren hat der Verkauf der alten Sorten um fast 40 Prozent zugenommen. Coop nimmt immer mehr der Produkte ins Sortiment auf. Und auch die Migros verkauft heute vermehrt alte Früchte- und Gemüsesorten. Doch viele Konsumenten trauen sich nicht an die alten Sorten ran. Denn wie bitte kocht man eine Pastinake? Und wie schmecken Eiszapfen-Radiesli? Alles kein Problem: Die Antworten darauf gibts online.

Rezept

Ungewöhnlich: Pastinaken-Lauch-Nester 250g Pastinaken schälen, dann mit dem Sparschäler möglichst lange Streifen abziehen. 200g Lauch längs halbieren und in Streifen schneiden. Die Pastinaken in 1 EL Bratbutter andünsten, mit einigen Esslöffeln Wasser ablöschen, aufkochen und auf kleinem Feuer 4 Minuten köcheln lassen. Lauch und Pastinaken wie Spaghetti portionenweise mit einer Gabel aufrollen, in 2 verquirlte Eier tauchen und im Mehl wenden. In etwas Bratbutter langsam beidseitig braten. Mit Pfeffer, Salz und grob gehackten Rosmarinnadeln würzen. Passt zu Wildreis mit Tomatensauce.

Kartoffel Blauer Schwede, Eiszapfen-Radiesli, Gezahnte Tomate, Rande Chioggia (im Uhrzeigersinn), rechts Pastinaken.

jeanette.kuster@punkt.ch

Infos: www.prospecierara.ch Rezepte: http://www.coop.ch/ prospecierara/geniessen-de.htm

Bild: Markus Zuber, Küttigen, ProSpecieRara, Fotolia

Ideal für Einsteiger: Der Camcorder von Rollei

Big Zis

Die grosse Franziska

Der handliche Movieline DV5 filmt in HD-Qualität

Zum ersten Mal war Franziska Schläpfer alias Big Zis auf dem Sampler «Zürislang» mit Bligg zu hören. Das ist zehn Jahre her. Bligg ist nun spitze und auch Big Zis strebt nach oben. Auf ihrem dritten Album «Und jetzt ...», das heute erscheint, kommt die freche Schnauze poetischer und melancholischer daher. Ihre schnellen Reime sind fein gedrechselt und liegen auf passenden Soundteppichen – mal jazzig, mal rockig, mal punkig. (net)

Big Zis

«Und jetzt . . . was hät das mit mir z tue?», Nation Music Bewertung:

Die Winterthurer Rapperin Big Zis und ihr Lieblingstier Biber.

So klein wie ein Rasierapparat und so leicht wie ein Handy: Der Camcorder Movieline DV5 von Rollei lässt sich überall hin bequem mitnehmen. Weil er zudem auch kinderleicht zu bedienen ist, werden insbesondere Einsteiger ihre Freude daran haben. Der DV5 dreht Filme in einer HD-Auflösung von maximal 1440 x 1080 Pixeln, die sich via USB auf den Computer übertragen lassen. Die Fotokamera ist mit 5 Megapixeln zwar etwas mager ausgefallen, reicht aber für den Alltagsgebrauch im

Grunde vollkommen aus. Der Camcorder wird ab Mitte Februar bei Manor und Mediamarkt in den Farben Rot, Blau und Schwarz für 375 Franken erhältlich sein. (chi)

Klein, leicht und hübsch: Der Camcorder Movieline DV5 von Rollei.


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Freitag 30. Januar 2009

Howdy Switzerland

Günter Grass

Verfassung reformieren Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass zieht nach bald 20 Jahren deutscher Einheit eine negative Bilanz. Es sei eine Einheit auf Pump gewesen, begleitet von einer beispiellosen Enteignung und Bevormundung der Ostdeutschen. Grass veröffentlicht diese Woche sein Tagebuch von 1990 «Unterwegs von Deutschland nach Deutschland». «In manchen Bereichen sind meine negativen Prognosen übertroffen worden», sagte er. Das Ausmass der Enteignungen habe er sich damals nicht vorstellen können. «Ich hätte mir auch nicht ausmalen können, dass noch 20 Jahre nach dem Einheitsvertrag in Ost und West ungleiche Löhne und Gehälter gezahlt werden.» Es wäre jetzt die Stunde, mit einer wirklichen Verfassungsreform eine neue Grundlage zu schaffen.

Yippee! Heute startet das längste Country-Festival der Welt mit grossen Namen in sein Jubiläumsjahr

Kommen nach Zürich: Cash-Tochter Rosanne (oben) und 1960erJahre-Legende Marty Stuart.

Die Schweizer Country-Szene gilt als die grösste ausserhalb Amerikas. Zur 25. Ausgabe des Country Music Festivals im Schützenhaus Albisgütli Zürich erwarten die Organisatoren in den nächsten sechs Wochen über 30 000 Besucher. Legenden der 1960er-Jahre Längst hat sich der Anlass vom reinen Country-Fest zu einem Musikfestival entwickelt. Stilrichtungen wie Blue-Grass, Cajun, TexMex oder Rock’n’Roll gelten als artverwandt und haben ihren Platz und eine treue Fangemeinde. Heute Abend startet die Jubiläumsausgabe mit einem Knaller: Marty Stuart

und Connie Smith. «Endlich haben wir es geschafft, diese Legenden der 1960er-Jahre ins Albisgütli zu holen», sagt Organisator Albi Matter. Möglich wurde dies durch grosszügige Sponsoren. Das Festival verfügt 2009 über ein Budget von einer Million Franken. Genug, um mit weiteren grossen Namen aufzuwarten: Bellamy Brothers, Rosanne Cash oder Bill Haley und seine Original Comets. Deren Schlagzeuger ist mittlerweile 82, aber an der Trommel immer noch «schneller als jede Nasa-Rakete», so Matter. (brü) 25. Internationales Country Music Festival, bis 22. März im Schützenhaus Albisgütli, Zürich

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Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND LIFT an die 970.

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Freitag 30. Januar 2009

CINESPLENDID

BERN

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ALHAMBRA

Maulbeerstr. 3 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

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Valkyrie

14:30 17:30 20:30 | Edf 12/14 J.

Kramgasse 72 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

13:45 17:00 20:15 | D 10/12 J.

The Transporter 3 14:15 17:15 20:15 Fr/Sa 22:45 | D 12/14 J.

2 Madagascar Escape 2 Africa

14:00 16:15 | D 4/6 J. Saw 5 18:30 21:00 Fr/Sa 23:15 | D 16 J.

kinotipp

Drama/Fantasy USA (2008); Regie: David Fincher

Gomorra

Oscar nominiertes Drama von David Fincher mit Brad Pitt und Cate Blanchett: Benjamin Button altert auf seltsame Weise rückwärts.

14:00 16:00 | Od 10/12 J. 18:00 | Idf 14/16 J.

Burn After Reading 20:45 | Edf 12/14 J.

Slumdog Millionaire 14:30 17:30 20:30 Fr/Sa 23:15 | Od 12/14 J.

CINECAMERA

Seilerstr. 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Buddenbrooks

14:00 17:15 20:30 | D 10/12 J.

CINECINEMASTAR

Laupenstr. 17 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

The Curious Case of Benjamin Button 14:00 17:00 20:00 Fr/Sa 23:00 | Edf 10/12 J.

CINÉMATTE

Wasserwerkgasse 7 | 031 312 45 46 | www.cinematte.ch

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

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Entre les murs (La classe)

14:30 | D 6/8 J.

Seven Pounds

17:00 20:00 | Edf 10/12 J. 3 Bolt 14:45 | Edf 6/8 J.

James Bond 007: Quantum of Solace

17:30 20:15 | Edf 12/14 J.

FILMCLUB

Markuskirche, Tellstrasse 35 | www.markus.gkgbe.ch/aktuellfilm.html

So 10:40 | Odf 12/14 J.

2 Bienvenue chez les Ch‘tis 14:45 18:00 20:45 | Fd 10/12 J.

Schönheiten des Alpsteins

Vicky Cristina Barcelona Let‘s Make Money

Hinter den sieben Gleisen

Patti Smith: Dream of Life

Body of Lies

I Hired a Contract Killer

Le silence de Lorna

14:15 16:30 21:00 | Edf 12/14 J. 18:40 | D 10/12 J.

Fr/Sa 23:15 | Edf 14/16 J.

Sa 21:00 | Od

So 16:00 | CH So 18:30 | Ed

Fr 20:00 | CH

GOTTHARD

Bubenbergplatz 11 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

Changeling

15:00 17:45 20:30 | Fd 10/12 J.

Waltz with Bashir

Apnea Fr 18:30 | Id La Terra Sa 18:30 | Id The Match Factory Girl

Bollwerk 21 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Inkheart 14:45 | D 6/8 J. Ghost Town

Chrigu

CINECLUB

So 10:35 | CH 10/12 J.

3 Nomad‘s Land – Sur les traces de Nicolas Bouvier 14:00 18:30 | Fd 12 J.

So 10:30 | Ed 10/12 J.

16:10 20:40 | Fd 12/14 J.

Hodlerstrasse 8 | 031 328 09 99 | www.kinokunstmuseum.ch

Louise Bourgeois

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

So 16:00 | Odf

KINO KUNSTMUSEUM

1

2 Bedtime Stories

Tandoori Love

18:15 20:30 | Odf

Lemon Tree – Etz Limon

Toni Sa 18:30 So 16:30 | Fd À nous la liberté

17:30 20:15 | Edf 10/12 J.

Moserstr. 24 | 031 332 41 42 | www.quinnie.ch

Salt of This Sea

CITY

Aarbergergasse 30 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

The Curious Case of Benjamin Button (Premiere)

CINEABC

12:00 | Fd 14 J. Australia 14:00 | D 10/12 J. 17:15 20:30 | Edf 10/12 J.

2 The Curious Case of Benjamin Button

CAPITOL

1

L‘empreinte de l‘ange

KELLERKINO

Kramgasse 26 | 031 311 38 05 | www.kellerkino.ch

14:00 17:15 20:30 | Edf 12/14 J.

JURA

Bankgässchen 6 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

1

Bolt

14:30 17:15 20:00 | D 6/8 J.

2 Madagascar Escape 2 Africa

14:45 17:30 20:15 | D 4/6 J.

Sa 20:30 So 14:00 | Fd So 11:00 | E

Import/Export So 18:30 | Od

LICHTSPIEL

Bahnstrasse 21 | 031 381 15 05 | www.lichtspiel.ch

Filmische Leckerbissen aus dem Archiv So 20:00 | Odf

PATHÉ WESTSIDE

Riedbachstrasse 102 | 031 560 70 70 | pathe-bern.cine.ch

The Transporter 3

13:00 15:30 18:00 20:30 Fr/Sa 23:15 | D 11/14 J.

Slumdog Millionaire 13:00 15:30 18:15 21:00 Fr/Sa 23:45 | Ed 11/14 J.

Die wilden Hühner und das Leben 13:30 16:00

The Curious Case of Benjamin Button

15:30 19:45 Fr/Sa 23:15 Sa/So 11:00 | Edf 10/12 J. 16:00 20:00 Fr/Sa 23:30 Sa/So 11:30 | D 10/12 J. Ghost Town 16:00 18:30 21:00 Fr/Sa 23:30 | D 10/12 J. Seven Pounds 16:30 19:30 Fr/Sa 22:30 | D 10/12 J.

Valkyrie

17:15 Sa/So 11:30 | Edf 11/14 J. 20:15 Fr 14:15 Fr/Sa 23:00 | D 11/14 J.

Hotel for Dogs

Sa/So 14:30 | D 4/6 J.

REX

Schwanengasse 9 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

Valkyrie 17:45 21:00 Fr 14:30 | D 12/14 J.

Wild Child

Sa/So 14:30 | D 7/9 J.

ROYAL

Laupenstr. 4 | 0900 556 789 (1.10/Anr.+1.10/Min.) | www.kitag.com

Revolutionary Road 14:00 17:00 20:00 | Edf 12/14 J.

Bolt 14:00 16:30 19:00

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren.

Revolutionary Road

Programm gültig bis: Sonntag, 01. Februar 2009

13:45 Sa/So 11:15 | D 8 J.

Madagascar Escape 2 Africa

13:45 Sa/So 11:30 | D 3/6 J. Sa/So 11:30 | D 3/6 J.

14:45 17:30 | D 8/10 J. 20:15 | D 10/12 J.

21:30 Fr/Sa 23:45 | D 16 J.

Seven Pounds

14:15 20:15 | D 12/15 J. 17:15 Fr/Sa 23:30 Sa/So 11:15 | Edf 12/15 J.

18:30 Sa/So 11:00 | D 8/11 J.

Bedtime Stories

14:00 20:00 | D 11/14 J. 17:00 Fr/Sa 22:45 Sa/So 11:00 | Edf 11/14 J. Australia 21:00 | D 10/13 J.

3 Die wilden Hühner und das Leben

Changeling

Saw 5

Änderungen vorbehalten | © Cinergy AG

kino www.punkt.ch

Impressum Auflage gesamt 370 000 (Regionalausgaben in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen und Luzern) Erscheint Montag – Freitag Herausgeberin Punkt ch AG, Zürich CEO Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 Fax. 058 680 45 01 E-Mail verlag@punkt.ch, anzeigen@punkt.ch vertrieb@punkt.ch, online@punkt.ch

Divine Comedy

Redaktion Fax. E- Mail

058 680 45 35 058 680 45 36 redaktion@punkt.ch

Redaktion St. Gallen Kornhausstrasse 3, Postfach 1324, 9001 St. Gallen, Tel: 071 222 35 53, E-Mail: redaktion.stgallen@punkt.ch Redaktion Basel Drahtzugstrasse 22, 4057 Basel, Tel: 058 680 45 84, E-Mail: redaktion.basel@punkt.ch Redaktion Bern Fabrikstrasse 7, Postfach 7262, 3012 Bern, Tel: 058 680 45 92, E-Mail: redaktion.bern@punkt.ch Redaktion Luzern Winkelriedstrasse 47, 6003 Luzern, Tel: 058 680 45 88, E-Mail: redaktion.luzern@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Mittelland Zeitungsdruck AG Vertrieb Punkt ch AG, Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich Tel: 058 680 45 00, E-Mail: vertrieb@punkt.ch Nachrichtenagenturen Schweizerische Depeschenagentur SDA, Sportinformation SI Bildagenturen Keystone, Getty Images


22

tv

3SAT Die Farben des Paradieses 22.25 Uhr, (IRN 1999), Drama, Regie: Majid Majidi, Mit: Hossein Mahjoub, Mohsen Ramezani

Der achtjährige Mohammad wird bloss widerwillig von seinem Vater fĂźr die Sommerpause aus der Schule abgeholt. Der Witwer sieht seinen blinden Sohn als BĂźrde, die seiner geplanten Hochzeit im Weg steht. â&#x20AC;&#x201C; Mit wunderschĂśnen Bildern und grandiosen Laienschauspielern beweist Majid Majidi das Potenzial des iranischen FilmschaďŹ&#x20AC;ens.

SF2 Der verbotene SchlĂźssel 22.55 Uhr, (USA 2005), Horror, Regie: Iain Softley, Mit: Kate Hudson, Gena Rowlands, John Hurt

Ein gediegen besetzter Gruselthriller mit Kate Hudson, Gena Rowlands, John Hurt und Peter Sarsgaard: In ÂŤThe Skeleton KeyÂť gerät eine KrankenpďŹ&#x201A;egerin in den Bann ďŹ nsterer Mächte, die eine SĂźdstaatenvilla beherrschen. Stimmungsvoll und mit hĂźbschen Bildern erzählte Schauermär, besonders fĂźr GenreNeulinge geeignet.

  

       

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Freitag 30. Januar 2009

SF1

SF2

ARD

ZDF

ORF1

15:50 glanz & gloria 16:05 Um Himmels Willen, Gelegenheit macht Diebe 16:55 Wege zum GlĂźck 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5gegen5, Ski-WMSpecial 18:40 glanz & gloria 18:59 Tagesschau-Schlagzeilen 19:00 Schweiz aktuell 19:25 SF BĂśrse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo 20:05 SF bi de LĂźt Heimspiel Disentis GR 21:00 DOK Serien: Notfall in Davos Ein dramatisches Wochenende 21:50 10vor10 Moderation: Daniela Lager 22:15 Meteo 22:25 Arena Thema: Notstand Asyl, Moderation: Reto Brennwald 23:45 Tagesschau 00:00 Derrick KostloďŹ&#x20AC;s Thema 01:00 SF bi de LĂźt Heimspiel Disentis GR

15:05 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 15:30 Roboclip Selection 15:45 Der rosarote Panther 16:05 LazyTown â&#x20AC;&#x201C; Los geht's 16:30 Martin Morge 16:40 Lauras Stern 17:00 Alle lieben Raymond 17:25 Die Simpsons 17:50 Mein cooler Onkel Charlie 18:15 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 18:40 Whistler 19:30 Tagesschau 20:00 The Holiday â&#x20AC;&#x201C; Liebe braucht keine Ferien (USA 2006) Romanze von Nancy Meyers mit Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law 22:20 sportaktuell Moderation: SteďŹ&#x192; Buchli 22:55 Der verbotene SchlĂźssel (USA 2005) Horror von Iain Softley mit Kate Hudson, Gena Rowlands, John Hurt 00:40 Veronica Mars Freund oder Feind 01:20 Twin Peaks Der Einarmige

15:00 Tagesschau 15:10 Sturm der Liebe 16:00 Tagesschau 16:10 Panda, Gorilla & Co. 17:00 Tagesschau um fĂźnf 17:15 Brisant 18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 TĂźrkisch fĂźr Anfänger 19:20 Das Quiz 19:45 Wissen vor 8 19:50 Das Wetter im Ersten 19:55 BĂśrse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Fussball-Bundesliga Hamburger SVâ&#x20AC;&#x201C;FC Bayern-MĂźnchen, Sportschau live, Moderation: Reinhold Beckmann 22:45 Schimanski: Kinder der HĂślle (D 2001) TV-Krimi-Drama mit GĂśtz George, Denise Virieux, Julian Weigend 00:15 Nachtmagazin 00:35 Im Sternzeichen des Todes (USA 1997) Krimi von Doug Jackson mit Eric Roberts, Jacob Tierney

15:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Sport 15:15 NĂźrnberger Schnauzen, Geschichten aus dem Franken-Zoo 16:00 heute â&#x20AC;&#x201C; in Europa 16:15 Wege zum GlĂźck 17:00 heute â&#x20AC;&#x201C; Wetter 17:15 hallo deutschland 17:45 Leute heute 18:05 SOKO Wien, Wettlauf mit dem Tod 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 Der Landarzt, Intrige mit Folgen 20:15 Der Staatsanwalt Kriminalreihe, Der perfekte Mord 21:15 SOKO Leipzig Leichte Beute 22:00 SOKO Leipzig Privatsache 22:45 heute-journal Moderation: Marietta Slomka 23:10 Politbarometer 23:19 Wetter 23:20 aspekte Moderation: Luzia Braun 23:50 Lanz kocht Kochshow 01:00 heute

15:00 Bezaubernde Jeannie 15:25 Eine schrecklich nette Familie 15:50 Hallo Holly 16:10 ZIB Flash 16:15 Gilmore Girls 17:00 Jim hat immer Recht! 17:20 Malcolm mittendrin 17:40 Die Simpsons 18:30 Anna und die Liebe 18:55 ZIB Flash 19:00 Scrubs â&#x20AC;&#x201C; Die Anfänger 19:30 Mein cooler Onkel Charlie 20:00 ZIB 20 20:15 Starmania Die Songs 21:20 Starmania Die Entscheidung 21:45 Starmania Die letzten zwei 22:05 ZIB Flash 22:10 Starmania Die Entscheidung 22:30 Starmania Das war Starmania 22:50 Was gibt es Neues? 23:35 Sex and the City Im Tal der Mittzwanziger 00:00 ZIB 24 00:20 Euromillionen

ORF2

PRO7

SAT.1

RTL

RTL2

15:10 Sturm der Liebe 16:00 Die Barbara Karlich Show, Wo sind die Sterne, die du mir vom Himmel holen wolltest? 17:00 ZIB 17:05 Heute in Ă&#x2013;sterreich 17:40 Winterzeit 18:30 Konkret: Das Servicemagazin 18:51 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:49 Wetter 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Ein Fall fĂźr zwei Doppelgänger 21:15 Am Schauplatz 22:00 ZIB 2 22:25 Das zweite Leben des Monsieur Manesquier (F 2002) Drama von Patrice Leconte mit Jean Rochefort, Johnny Hallyday 23:50 Euromillionen 23:55 Mayerling (F/GB '68) Drama von Terence Young mit Omar Sharif, Catherine Deneuve

14:00 We are Family! So lebt Deutschland, Jana Ina und Giovanni â&#x20AC;&#x201C; Kind, Karriere und ein kiebiger KĂśter 15:00 Lebe Deinen Traum! Jetzt wird alles anders, 260 Kilo â&#x20AC;&#x201C; jetzt muss der Speck weg! 16:00 U20 â&#x20AC;&#x201C; Deutschland, Deine Teenies 17:00 taďŹ&#x20AC; 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons 19:10 Galileo 20:15 Godzilla (USA 1998) Action von Roland Emmerich mit Matthew Broderick, Jean Reno, Maria Pitillo 22:55 Galileo Mystery Bigfoot â&#x20AC;&#x201C; Auf der Jagd nach dem AďŹ&#x20AC;enmenschen 23:45 Focus TV Reportage-Magazin 00:50 Godzilla (USA 1998) Action von Roland Emmerich mit Matthew Broderick, Jean Reno, Maria Pitillo (WH)

15:15 Richterin Barbara Salesch 16:10 Richter Alexander Hold 17:05 Niedrig und Kuhnt 17:30 GetOut, Das Trendsportmagazin 18:00 Das Sat.1-Magazin 18:30 Anna und die Liebe 19:00 Lenssen & Partner, Der Teufel und das Mädchen 19:30 K 11 â&#x20AC;&#x201C; Kommissare im Einsatz, Der Tod trampt mit 20:00 Sat.1 Nachrichten 20:15 Schillerstrasse Die Impro-Comedy, neue Folgen 21:15 Mister Perfect â&#x20AC;&#x201C; Der Männer-Test 22:15 Ladykracher Sketch-Comedy mit Anke Engelke 22:45 Die Dreisten Drei â&#x20AC;&#x201C; Die Comedy-WG 23:15 Two Funny Sketch Comedy 23:45 Hausmeister Krause â&#x20AC;&#x201C; Ordnung muss sein Der Sittenstrolch 00:15 Forbidden TV

15:00 Mitten im Leben! 16:00 Mitten im Leben 17:00 112 â&#x20AC;&#x201C; Sie retten dein Leben 17:30 Unter Uns 18:00 Explosiv â&#x20AC;&#x201C; Das Magazin 18:30 Exclusiv â&#x20AC;&#x201C; Das StarMagazin 18:45 RTL Aktuell 19:00 RTL Aktuell â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Wer wird Millionär? Moderation: GĂźnther Jauch 21:15 Die ultimative Chart Show Die erfolgreichsten Flower Power-Hits aller Zeiten, Moderation: Oliver Geissen, Gäste: Thomas M. Stein, Birgit Schrowange 00:00 RTL Nachtjournal Moderation: Ilka EssmĂźller 00:27 RTL Nachtjournal â&#x20AC;&#x201C; Das Wetter 00:35 Frei Schnauze XXL

15:10 Yu-Gi-Oh! GX 15:35 My Pokito 15:40 One Piece 16:05 Ninja Warrior 16:30 Hinterm Sofa an der Front, ReligiĂśse MĂźndigkeit fĂźr Mutige 17:00 Still Standing, Frohe Weihnachten/LĂźgen haben kurze Beine 18:00 Immer wieder Jim, Wichtig oder unwichtig /Autos und Frauen 19:00 Big Brother 20:00 RTL II News Nachrichten 20:15 Im Fadenkreuz â&#x20AC;&#x201C; Allein gegen alle (USA 2001) KriegsďŹ lm von John Moore mit Owen Wilson, Gene Hackman, Gabriel Macht 22:15 Training Day (USA 2001) Thriller von Antoine Fugua mit Denzel Washington, Ethan Hawke, Scott Glenn 00:35 Training Day (USA 2001) Thriller mit Denzel Washington, Ethan Hawke (WH)

K1

VOX

ARTE

3SAT

3+

15:15 King of Queens 16:10 kabel eins news 16:20 Abenteuer Alltag â&#x20AC;&#x201C; Wir wandern aus! 17:15 Abenteuer Alltag â&#x20AC;&#x201C; so leben wir Deutschen 17:45 Abenteuer Leben â&#x20AC;&#x201C; täglich Wissen 18:45 Das Fast Food-Duell â&#x20AC;&#x201C; Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter 20:15 Ghost Whisperer â&#x20AC;&#x201C; Stimmen aus dem Jenseits Horror-Show 21:10 Medium â&#x20AC;&#x201C; Nichts bleibt verborgen Eiskalt 22:10 Cold Case â&#x20AC;&#x201C; Kein Opfer ist je vergessen TĂśdliche Wette 23:05 Cold Case â&#x20AC;&#x201C; Kein Opfer ist je vergessen Querschläger 00:00 Ka$h (USA 2001) Erotik mit Nakita Kash 01:00 kabel eins nightquiz 01:15 Forbidden TV

13:05 Everwood, Kalte Tränen 14:05 O.C., California, Das DebĂźt 15:05 Gilmore Girls, Alles auf Anfang 16:00 Wildes Wohnzimmer 17:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner, Tag 5: Andria/Hamburg 19:50 Unter Volldampf, Tag 5: Restaurant ÂŤMaximilianÂť in Bad Griesach 20:15 Kocharena Enthusiasten gegen ProďŹ s, KĂśche: Mirko Reeh, Martin Baudrexel und Ralf Zacherl, Moderation: Florian KĂśnig, Kommentar: Heiko Wasser 22:15 Spiegel TV Thema Depression â&#x20AC;&#x201C; Wege aus der Dunkelheit 00:10 vox nachrichten 00:30 SĂźddeutsche Zeitung TV Vorhang auf â&#x20AC;&#x201C; Manege frei!

5:00â&#x20AC;&#x201C;19:00 Ăźber Satellit /Digital 13:00 Vier Frauen und ein Todesfall, KopfĂźber 14:00 Zu Tisch im ... Quercy 14:30 Der Zauberberg Drama 16:55 X:enius, Atemluft 17:25 ARTE Kultur 17:40 Vier Frauen und ein Todesfall, Rattengift 18:30 Global 19:00 Das Geheimnis des Aralsees 19:45 ARTE Info 20:00 ARTE Kultur 20:15 Die LĂśwen vom Krokodil-Fluss Der tägliche Ă&#x153;berlebenskampf in Afrika 21:00 FrĂźher oder später (D 2009) TV-Drama von Ulrike von Ribbeck mit Lola Klamroth, Peter Lohmeyer 22:30 Jekyll Mystery-Serie, 4/6 23:20 Tracks Damo Suzuki/ MGMT/A Place to Bury Strangers 00:15 KurzSchluss Filmfestival Clermont-Ferrand

15:25 Weg des weissen Golds, Salzburger Land 15:45 Reisewege Pyrenäen, Die Cerdagne â&#x20AC;&#x201C; Im Reich der Sonne 16:30 Engel in der HĂślle, ZDF-History 17:15 Zapp 17:45 schweizweit 18:00 ARD-exclusiv 18:30 nano, Die Welt von morgen 19:00 heute, 3sat-Wetter 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Showdown mit Iran 21:00 auslandsjournal extra 21:30 3satbĂśrse Wirtschaft im All 22:00 ZIB 2 22:25 Die Farben des Paradieses (IRN 1999) Drama von Majid Majidi mit Hossein Mahjoub, Mohsen Ramezani 23:50 Verborgene Stimmen (IRN 2003) KurzďŹ lm 00:05 Die stille Gefährtin (IRN 2004) KurzďŹ lm

13:15 Malcolm mittendrin, Rollerskates/Der Killer-Roboter 14:00 Swiss DayQuiz 17:00 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Das Verbrechen im Visier, Verwechslungsopfer 17:45 Criminal Intent â&#x20AC;&#x201C; Das Verbrechen im Visier, Die BĂźsserin 18:35 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Falsche Fährten 19:25 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas, Tod in Miami 20:15 CSI â&#x20AC;&#x201C; Las Vegas Happy Slapping 21:05 CSI â&#x20AC;&#x201C; New York Taxi in den Tod 21:55 CSI â&#x20AC;&#x201C; New York Blutiges Labyrinth 22:45 SwissQuiz 2Night

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media 23

Freitag 30. Januar 2009

youtube

PETA: Spot zu sexy für den Superbowl Die Tierschutzorganisation «PETA» ist schon mehrmals durch provokante Aktionen aufgefallen. Nun wollten die Tierschützer eine TVWerbung ausstrahlen, und zwar während dem Superbowl. Dem Fern-

sehsender NBC war der Clip allerdings zu sexy. Auf Youtube ist der Spot mit den schönen Frauen jedoch ein Hit. (mrg)

Video www.punkt.ch

dvd

Thriller: Totgeglaubte leben länger

Das Lazarus Projekt mit Paul Walker, Piper Perabo Bob Gunton, Impuls, 100 Min Unsere Einschätzung:

Ben (Paul Walker aus «The Fast and the Furious») wird nach einem tödlichen Raubüberfall zum Tode verurteilt und in Texas durch die Spritze hingerichtet. Scheinbar, denn im Gegensatz zu anderen Todeskandidaten erwacht er bald darauf in einem seltsamen Institut. Ist er im Jenseits? Oder einfach eine menschliche Laborratte? Der Thriller von John Glenn ist zwar elegant inszeniert – aber er lässt Spannung leider vermissen. (cat)

Jürgen Vogel wohnt nun im Fernsehen

Der deutsche Schauspieler ist der neue Star der Improvisations-Comedy «Schillerstrasse» Schillerstrasse 9 – das ist die beste Adresse für Spass im TV. Seit September 2004 stellt in dieser fiktiven WG die Elite der deutschen Comedy-Szene ihre Improvisationskunst unter Beweis. «Dir ist gerade ein Geist erschienen», sagt die Spielleiterin Maike Tatzig zum Beispiel einem der Schauspieler via Knopf ins Ohr. Geistesgegenwärtig muss er diese Regieanweisung in die Handlung einbringen. Der Blitzwitz hat eingeschlagen: Im deutschsprachigen Raum hat die «Schillerstrasse» eine riesige Fangemeinde und das Sendeformat ist mittlerweile in fast 20 Länder verkauft worden. Nachdem Cordula Stratmann, die erste Hauptmieterin der Wohnung, 2007 eine Kreativpause einlegte, startet die «Schillerstrasse» heute wieder mit neuen Bewohnern. Als Hauptdarsteller konnte man niemand Geringeren als Jürgen Vogel («Kleine Haie») gewinnen. Neben ihm werden Maddin Schneider, Lisa Feller und Oliver Pocher als Gast ihre spontane Seite zeigen. daniel.arnet@punkt.ch

«Schillerstrasse»: Ab heute jeweils freitags, 20.15 Uhr, Sat1

Das neue Team: Maike Tatzig, Maddin Schneider, Jürgen Vogel und Lisa Feller (v.l.n.r.).

game

web

Sammelkarten und Videospiele bedienen zum Teil die gleiche Klientel. Da verblüfft es nicht, dass die Industrie beides zu verbinden versucht. Das Strategiespiel «Battle Forge» erscheint mit dazugehörigen Trading Cards. Diese sollen dem Spieler schnelle Action ermöglichen und EA ein paar Franken mehr. (mrg)

Am Anfang hat man keinen Schimmer, was zu tun ist. Man betrachtet die Landschaft mit ihren sonderbaren Bauten und Apparaturen, klickt hier ein bisschen und dort ein bisschen, bis man begreift, dass

Spiel mit Karten: Battle Forge

Hapland: Skurrile Online-Knacknuss

Battle Forge Von Electronic Arts

Erscheint am 26. März zusammen mit den Sammelkarten für den PC.

www.foon.co.uk Screenshot: «ch»

alles miteinander zusammenhängt. Hapland ist ein Online-Game, über dem man stundenlang brüten kann und das mächtig Spass macht. Spielt sich wunderbar an langen Nachmittagen im Büro. (chi)


24

sport

Eistanzen Knast? Einspruch von Ex-Champion Der Bulgare Maxim Staviski hat Einspruch gegen seine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren eingelegt. Er hatte 2007 alkoholisiert einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mann getötet wurde.

Eishockey Samuelsson trainiert HC Sierre Der Mitte November bei den Lakers entlassene Schwede Morgan Samuelsson (40) ersetzt beim HC Sierre per sofort Bruno Aegerter.

Ski Alpin Doppelsieg im Europacup In der zweiten Abfahrt von Les Orres (Fr) siegte Patrick Küng aus Glarus vor dem Schwyzer Vitus Lüönd.

Freitag 30. Januar 2009

Neue Strecke – Cuche schon wieder schnell

Der Schweizer ist heiss auf den ersten Saisonsieg – Trainingsbestzeit in Garmisch Der Knopf ist noch nicht gelöst. Didier Cuche (34) wartet auf seinen ersten Saisonsieg – gelingt er ihm in Garmisch? Im ersten Training auf der umgebauten KandaharStrecke fand er sich bestens zurecht und stellte die Bestzeit auf. Die erstmals befahrene Piste zeigte sich gestern von der sanften Seite. Die Unterlage ist noch relative weich, «an einigen Stellen ist der Schnee wie Mus», so Cuche. «Deshalb war das Tempo relativ bescheiden. Im Rennen werden wir zwei bis drei Sekunden schneller sein.»

Didier Cuche: Bestzeit auf der WM-Strecke 2011. Bild: Key

Carlo Janka. Bild: Photopress

Ein Sieg in seinem letzten Rennen vor der WM wäre für Cuche optimal. Und er ist auch realistisch. Denn Cuche fühlt sich hier wohl, hat 2004 die Abfahrt gewonnen, war dreimal Zweiter und zweimal Dritter. Im Gegensatz zu Cuche gingen Didier Défago (16.) und Ambrosi Hoffmann (19.) die neue Aufgabe verhaltener an. «Ich bin an mehreren Passagen zu rund gefahren», erklärte Défago, der 1,8 Sekunden auf Cuche einbüsste. Hoffmann verlor gut zwei Sekunden und erklärte: «Ich habe mich erst herangetastet.» (si/red)

WM-Selektion

Super-G mit Janka Das Aufgebot für den WM-Super-G der Männer am nächsten Mittwoch steht: Neben Didier Cuche, Didier Défago und Ambrosi Hoffmann darf auch Carlo Janka starten. Er wurde Tobias Grünenfelder vorgezogen. Bei den Frauen (Dienstag) sind Lara Gut, Fabienne Suter und Andrea Dettling gesetzt. Über den vierten Platz wird nach dem Rennen in Garmisch entschieden.

Boulevard

Luca Toni: Affäre mit Beckers Ex ist angedichtet –er droht mit Klagen Mit dem FC Bayern läuft es Italo-Stürmer Luca Toni (31) nach Mass. Doch der Fussballstar ist stinksauer – weil ihm in der Münchner «Abendzeitung» ein Verhältnis mit Sandy MeyerWölden (25), der Ex von Boris Becker, nachgesagt wurde. Auf der Homepage der Bayern schiesst der Torjäger jetzt zurück: «Ich bin masslos enttäuscht über die Berichterstattung einer Münchner Zeitung. Ich wurde Opfer einer Spekulation, an der nichts, aber auch gar nichts wahr ist. So etwas habe ich noch nie erlebt.» Zudem droht Toni mit drastischen Massna hmen: «Jeder, der diese erfundene Geschichte weiter verfolgt, wird von meinen Anwälten und denen des FC Bayern München juristisch b e l a n g t werden!»

Gomez: Jubel ging in die Hose

Luca Toni und Sandy MeyerWölden. Bilder: Key/Montage .ch

Mario Gomez: Autsch! Bild: Getty

Stuttgart-Star Mario Gomez musste im Cup gegen Bayern doppelt leiden. Sein Klub verlor 1:5 – und sein Ehrentreffer war richtig schmerzhaft. Beim Jubeln holte Teamkollege Martin Lanig zum Tiefschlag aus – und traf Gomez voll zwischen die Beine. «Er wollte mir wohl auf den Schenkel hauen –und hat mich sehr gut getroffen», so Gomez. «Ich war sauer, weil ich wirklich Schmerzen hatte. Ich hätte ihn am liebsten gepackt, aber das ging nicht.»

Red Bull: Partys sind gestrichen! In der Formel 1 war Red Bull bekannt für die rauschenden Partys und die heissen Girls im Fahrerlager – aber das ist jetzt vorbei! Aus Kostengründen hat das Dosen-Team von Boss Dietrich Mateschitz knallhart entschieden: keine Partys mehr, keine Models mehr, keine Promis mehr. Da wird dem GP-Zirkus etwas Schönes fehlen – aber dafür kann sich Neo-Pilot Sebastian Vettel aus Walchwil ZG, der David Coulthard ersetzt, wenigstens voll auf seinen Job konzentrieren.

Coulthard in Party-Laune. Bild: Key


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sport

Fussball Kein Samba-Fussball mehr in Lausanne Weil das Projekt «Campus Pelé» seit seiner Gründung im Februar 2007 kaum vorangekommen ist, legt der FC Lausanne-Sport den ursprünglich für zehn Jahre abgeschlossenen Partnervertrag mit der brasilianischen Firma «Sport Investments SCA» vorerst auf Eis. Die drei bisher aus Brasilien in die Romandie gestossenen Spieler Eli, Toscano und Soares sind nach der Winterpause gar nicht mehr in die Schweiz zurückgekehrt.

Handball Mazedonier bricht WM-Torrekord Der Mazedonier Kiril Lazarov hat bei der Handball-WM in Kroatien einen Torrekord aufgestellt. Der 28-Jährige erzielte beim 32:31-Sieg seiner Mannschaft im Spiel um Platz 11 gegen Südkorea 15 Treffer und traf damit in neun Begegnungen insgesamt 92 Mal. Die bisherige Bestmarke des Südkoreaners Yoon Kyung-Shin von der WM 1995 auf Island lag bei 86 Toren.

Fussball Japan und Indonesien schielen auf WM Japan und Indonesien haben bei der Fifa je eine offizielle Einzelbewerbung für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2018 oder 2022 eingereicht. Als Mitbewerber stehen bereits Spanien/Portugal, England, Katar und Russland fest.

Will den vierten Titel in Melbourne: Serena Williams. Bild: Key

Freitag 30. Januar 2009

Federer stürmt ins Finale – dort wartet ein Spanier

Nur 127 Minuten braucht Roger Federer, um den Amerikaner Andy Roddick aus dem Turnier zu schiessen Power-Roger auf dem Weg zum Australian-Open-Titel. Da konnte ihn selbst der runderneuerte Andy Roddick nicht aufhalten. Der machte sich extra fit, nahm zuletzt sieben Kilo ab. Aber Federer liess ihm null Gramm Chance. In drei Sätzen (6:2, 7:5 und 7:5) haute er den Amerikaner weg, nur 127 Minuten benötigte der Baselbieter bei seinem SchnellzugAuftritt. «Ich habe sehr

solide gespielt und konnte das Niveau während der ganzen Partie halten», war der Federer sehr zufrieden mit seiner Vorstellung. Kracheraufschlag Gegen das variable Spiel von Federer konnte Roddick nichts ausrichten. Nur sein Kracheraufschlag hielt ihn lange im Match. Überraschend kam die Niederlage nicht. Bei sieben Grand-Slam-Duellen zog der

Stark: Roger Federer. Bild: Keystone

Ami sieben Mal den Kürzeren. Federer ist heiss auf den Final am Sonntag (9.30 Uhr MEZ), sein Gegner wird heute ausgespielt zwischen Rafa Nadal und Fernando Verdasco. Und welcher Spanier ist ihm lieber? «Ich bin bereit für beide», sagt der 27-Jährige. Seinen 14. Major-Titel will sich Federer nicht nehmen lassen – und damit endlich den Rekord von Pete Sampras an GrandSlam-Titeln knacken. (toe)

Serena baut auf die Serie

Williams oder Safina – die Siegerin wird auch Weltranglisten-Erste

Geht es nach dem Gesetz der Serie, bräuchten Serena Williams und Dinara Safina den Final der Australian Open (Samstag, 9.30 Uhr MEZ) gar nicht erst beginnen. Denn die ungeraden Jahre, das sind die Siegesjahre der Amerikanerin: 2003, 2005 und 2007 triumphierte Williams in Down Under – jetzt greift sie nach dem vierten Titel.

Das will die Russin Dinara Safina verhindern. Die 22-Jährige will endlich ihren ersten Grand-Slam-Titel holen. Über die 3. Runde kam sie in Australien bisher nie hinaus. So liegt der Druck bei Williams, die als Favoritin in die Partie geht. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Rivalinnen bei einem MajorTurnier ist noch nicht lange her. Bei den US Open 2008 kam es im Halbfinale zum

Duell. Mit 6:3 und 6:2 behielt die Amerikanerin klar die Oberhand. Zusätzlich Brisanz bekommt das Finale dadurch, dass die Gewinnerin auch Jelena Jankovic an der Weltranglistenspitze ablösen wird. Für Williams ist das jedoch zweitrangig. «Das ist nur ein Bonus. Mein Ziel ist nicht, Nummer eins zu sein; mein Ziel ist es, den Titel zu holen.» Hält das Gesetz der Serie, hat Williams den Sieg fast schon in der Tasche. Doch Tennis wird noch immer auf dem Court entschieden, nicht durch Jahreszahlen. (toe)

Barack Obama setzt Big Ben unter Druck Super Bowl: Pittsburgh ist Favorit gegen Arizona Der 43. Super Bowl in Tampa (Sonntag, 24 Uhr MEZ) hat einen klaren Favoriten: die Pittsburgh Steelers. Selbst USPräsident Barack Obama tippt auf das Team von Quarterback Ben Roethlisberger. Doch aufgepasst: Gegner Arizona Cardinals überraschte in den bisherigen Play-Offs und zog erstmals in der Geschichte ins Finale ein. Ein Gewinner steht

Ben Roethlisberger. Bild: Keystone

schon fest: TV-Sender NBC. Ein 30-Sekunden-Werbespot kostet 3 Millionen Dollar. (toe)


sport 27

Freitag 30. Januar 2009

Internationale Presseschau

Lobeshymnen auf den ZSC

Dni.ru: «Auf dem Schweizer Eis sahen die russischen Hockeyspieler müde, zeitweise gar verwirrt aus. Die einheimischen ‹Löwen› zeigten ein mustergültiges Hockey, das keine Sekunde an Harmonie verlor und keinen einzigen gegnerischen Fehler zuliess.» Sport.ru: «Die Schweizer traten in der rauen, aggressiven Art der Kanadier auf. Sie bewegten sich viel sicherer auf der gegnerischen Seite. Den Magnitogorskern hingegen fehlte es an Schnelligkeit und, wie es schien, ebenfalls am Glauben an die eigene Stärke.»

Nicht nur Kimi Räikkönen wartete auf die Helden Die ZSC Lions feierten ihren Sieg die ganze Nacht lang. Auch der Ferrari-Pilot war mit von der Partie.

«New York Times»: «Es ist vorbei. Die Lions sind die Champions Europas. Die Fans zünden die Zigarren an. Ein kurzes Handshake und das enttäuschte Magnitogorsk schleicht vom Eis.»

In der Garderobe der ZSC Lions herrscht nach dem ChampionsLeague-Triumph Tohuwabohu. Trainer Simpson posiert mit dem Pokal, Gardner und Alston feiern mit Fans, die sich irgendwie Zugang verschafft haben, Pittis gibt Interviews, Down trinkt Champagner, Trudel Bier, Geering verputzt noch mit den Schlittschuhen an den Füssen eine Portion Spaghetti. Da erscheint in der Tür ein unscheinbarer Mann mit Baseballmütze: Es ist Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen, der seinem finnischen Freund und Landsmann Ari Sulander gratulieren will. Kaum jemand erkennt im Trubel den Ferrari-Fahrer, der geduldig wartet, bis der Goalie ein Interview beendet hat. Zwei Stunden später. Im Club Mascotte am Zürcher Bellevue versammeln sich immer mehr

sportticker

Mitfiebern per Teletext

Interfax: «Auf dem Eisfeld von Rapperswil verlor ‹Magnitka› alles, vor allem auch die Ehre.» Eurosport.ru: «2:0 nach dem zweiten Drittel. Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt... Doch ein weiteres Wunder geschah nicht. Die Schweizer, die die ersten Minuten noch abwartend in der Verteidigung verbracht hatten, realisierten das längst Überfällige.» «Canadian Press»: «Zürich gewinnt europäischen Titel und verdient sich ein Spiel gegen ein NHL-Team.» «Ilta-Sanomat» (Finnland): «Suloista (zuckersüss) - Sulander gewinnt mit Zürich die Champions Hockey League!»

Ski Alpin

Garmisch-Partenkirchen. Erstes Training für die Weltcup-Abfahrt der Männer vom Samstag: 1. Cuche (Sz) 1:45,25. 2. Dalcin (Fr) 0,11 zurück. 3. Streitberger (Ö) 0,17. 4. Svindal (No) 0,33. 5. Kröll (Ö) 0,39. 6. Walchhofer (Ö) 0,40. Ferner: 10. Büchel (Lie) 1,23. 16. Défago (Sz) 1,81. 18. Grünenfelder (Sz) 2,04. 19. Hoffmann (Sz) 2,09. 36. Zurbriggen (Sz) 3,19. 44. Miller (USA) 5,00.

Tennis

Melbourne. Australian Open. Grand-SlamTurnier (17,445 Mio. Franken/Hart). Männer. Halbfinal: Federer (Sz/2) s. Roddick (USA/7) 6:2, 7:5, 7:5. - Final. Sonntag (09.30 Uhr MEZ): Federer - Nadal (1)/Verdasco (14). Frauen. Viertelfinals: S. Williams (USA/2) s. Dementjewa (Russ/4) 6:3, 6:4. Safina (Russ/3) s. Swonarewa (Russ/7) 6:3, 7:6 (7:4). Final: Safina (3) - S. Williams (2). Doppel. Männer. Halbfinals: B. Bryan/M. Bryan (USA/2) s. Dlouhy/Paes (Tsch/Ind/4) 6:3, 6:3. Bhupathi/Knowles (Ind/Bah/3) s. Kubot/Marach (Pol/Ö) 6:3, 6:1. Frauen. Halbfinals: S. Williams/V. Williams (USA/10) s. Dellacqua/Schiavone (Au/It/12) 6:0, 6:2. Hantuchova/Sugiyama (Slk/Jap/9) s. Dechy/Santangelo (Fr/It) 6:4, 6:3.

Feuchtfröhliche Runde: Trudel, Alston und Pittis (v.l.) feiern ihren Sieg schon in der ZSC-Garderobe. Bild: Key

ZSC-Fans. Offiziell hatte sich das Team nicht festgelegt, wo die grosse Titel-Party steigen sollte. Aber unter den Fans war der Ort bereits durchgesickert. Auch Räikkönen ist wieder da

Auch Federer und Favre jubeln über den ZSC-Triumph Nicht nur in der Schweiz nahm man Notiz vom historischen Triumph der ZSC Lions in der Champions League. Lucien Favre, Coach beim FussballBundesligisten Hertha Berlin und früher als FCZ-Trainer selber in Zürich tätig, kam aus dem Staunen nicht heraus: «Als ich am Abend auf dem Teletext das 5:0 gesehen habe, konnte ich es kaum glauben.» Die Kunde wurde auch nach Australien getragen. Roger Federer bewies nach dem glatten Halbfinalsieg gegen Andy Roddick, dass er nicht nur ein Herz für den FC Basel hat: «Ich freue mich immer über gute Leistungen von Schweizer Klubs. Ich bin etwas zu weit weg, um die Bedeutung dieser Champions League richtig einzuschät-

Lucien Favre. Bild: Keystone

zen, aber auf jeden Fall ist es toll für den Schweizer Sport.» «Dieser Erfolg kann sehr positive Auswirkungen haben», glaubt auch Favre. Den Fussball nimmt er aber von seiner Einschätzung aus: «Es ist ­unmöglich. Die besten fünf Nationen Europas bilden eine eigene Liga.» (red)

und wartet, wie das überfüllte Mascotte, auf die Ankunft der Champions. Um 2 Uhr in der Früh ist es soweit. Den wummernden Bass aus den Boxen übertönen die ZSC-Fans spie-

Zweikampf am Strich

National League A Rangliste 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Kloten Flyers* Bern* ZSC Lions* Davos* Lugano* Genève-Servette Fribourg SCL Tigers

43 41 42 44 43 43 43 43

9. 10. 11. 12.

Zug Lakers Biel Ambri-Piotta

43 145:157 52 43 123:181 43 43 108:179 41 43 116:162 41

Heute, 44. Runde

Bern - Lugano Genève-Servette - SCL Tigers Kloten Flyers - Biel Zug - Fribourg

Morgen, 45. Runde

Kloten Flyers - Ambri-Piotta Biel - ZSC Lions Fribourg - Bern Lugano - Davos Lakers - Genève-Servette SCL Tigers - Zug

157:109 154:115 148:124 159:122 158:133 136:113 131:127 149:162

lend, als die Spieler im Lokal eintreffen. Für die Löwen ist der VIP-Bereich reserviert. Dort geht die feuchtfröhliche Party weiter: Die Helden feiern bis in die Morgenstunden. (md)

88 81 81 78 74 72 63 57

19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr 19.45 Uhr

Es wird eng für die Tiger Der Strichkampf in der NLA reduziert sich immer mehr auf ein Duell zwischen den SCL Tigers (8.) und dem EV Zug (9.), die in den verbleibenden sieben Runden noch zweimal aufeinander treffen. Fribourg (7.) weist bereits elf Punkte Vorsprung auf die Zuger auf. Und hinter den Zentralschweizern dürfen die RapperswilJona Lakers, Biel und Ambri nur noch theoretisch auf einen Platz in den Top 8 hoffen. Mit dem bescheidenen Polster von fünf Punkten wird Langnaus Kampf um den erstmaligen Playoff-Einzug eng, zumal die Emmentaler bis Saisonende auf ihren verletzten Leader Jeff Toms verzichten müssen. (red)


Zitat des Tages «Ich liebe die Formel 1 mit Dennis jeder Faser meines Körpers.» Ron Scheidender Formel-1-Teamchef

Garmisch Cuche wieder mit Bestzeit im Training – und im Rennen? seite 24

sport

Fedi-Express rollt ganz locker ins Finale! Nur 127 Minuten brauchte Federer für den Sieg gegen Andy Roddick. Jetzt freut er sich auf ein grossartiges Endspiel. Rafael Nadal oder Fernando Verdasco – auf welchen linkshändigen Spanier trifft Roger Federer im Final der Australian Open? Beide haben ihre jeweiligen Stärken und Schwächen. «Fernando serviert besser, Rafa macht aber weniger Fehler und spielt mehr Winkelbälle», analysiert der Baselbieter. Kann Federer seine Form konservieren, spielt der Gegner eh keine Rolle. Die Fans erwartet ein tolles Spiel, da ist sich der 27Jährige sicher: «Ich warte nun einmal ab, wer den Final erreicht und hoffe dann, dass mir

am Sonntag ein grossartiges Spiel gelingt.» Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Psychisch und physisch ist Federer in Topform. Starke Gegner schmiss er mal mehr (Del Porto), mal weniger (Berdych) locker aus dem Turnier. «Mental fühle ich mich besser. Ich bin gesünder und kann mich so mehr aufs Spielen konzentrieren. Mit meiner Leistung im Turnier bin ich bisher sehr zufrieden, die Auslosung war schwierig.» Und auch die Hitze macht dem Baselbieter nichts aus. Dazu kommt, dass er einen Tag länger Pause hat als sein Gegner – auch wenn er das selbst nicht als Vorteil sieht: «Rafa hatte bisher ziemlich klare Matches. Auch Fernando sieht fit aus. Die Fitness entscheidet also nicht am Finaltag.» seite 26

Albrecht: Lunge geschrumpft Die Ärzte lassen ihn weiter im Tiefschlaf – sind aber mit seinem Zustand zufrieden

Stéphane Lambiel - Artist on Ice Als Wettkampfsportler erlebt das Publikum Stéphane Lambiel nicht mehr, als Entertainer jedoch – so wie hier bei «Art on Ice» im Zürcher Hallenstadion – bleibt er seinen Fans erhalten. Bild: Key

Gestern wurde erstmals im täglichen Bulletin der Universitätsklinik Innsbruck über den Gesundheitszustand von Daniel Albrecht (25) die Formulierung verwendet, die Ärzte seien mit dem Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas «sehr zufrieden». Dagegen bereitet ihnen Albrechts Lunge gewisse Sorgen.

Der im HahnenkammTraining schwer verunfallte Skirennfahrer liegt nun bereits über eine Woche in Österreich im Spital. Auch die siebte Nacht verbrachte er gemäss den behandelnden Ärzten «ruhig und stabil». Erhöhte Aufmerksamkeit erfordert jetzt indessen die Lunge. Die Entzündung der

Lunge spreche auf die Antibiotika-Behandlung gut an, dagegen sei es im Bereich der Blutungen zu einer Schrumpfung der Lunge gekommen. Das mache eine weitere Pflege durch gezielt eingesetzte Beatmung notwendig. Aus diesem Grund bleibt Daniel Albrecht vorerst im künstlichen Tiefschlaf. (si)


BE, 30.01.2009