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21˚

Wetter Seite 24

Heidfeld auf dem Podest Der BMW-Sauber-Pilot wurde im Regen auf Rang 2 gespült

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DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Montag, 8. September 2008 – Nr. 173

Bern

Immer mehr Frauen schlagen ihre Männer

«Frauen sind viel selbstbewusster geworden und lassen licher Gewalt gibt es immer mehr Männer. Mehrere sich nicht mehr alles bieten», sagt Paartherapeut Klaus Kriminalstatistiken belegen, dass auch Frauen zunehseite 3 Heer. Die Kehrseite der Medaille: Unter den Opfern häus- mend zu schlagkräftigen Argumenten greifen.

bern

Makaber Vor elf

Jahren starb Prinzessin Diana in einem Mercedes. Jetzt fordert der Besitzer des Autos von der Polizei das Wrack zurück. Er will es dem Meistbietenden verkaufen. Der Franzose rechnet damit, dass ihm der makabere Deal zwei Millionen Franken eintragen wird. seite 7

Bild: Keystone

Dead End: Schluss mit Feiern bis in alle Nacht seite 9

wirtschaft

Hohe Strompreise: Jetzt sind Jobs in Gefahr seite 5

kultur

Mickey Rourke: «The Wrestler» holt Preis in Venedig seite 14

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Also diese Männer, sie beklagen sich, wir Frauen würden zu viel reden. Ein Mann, ein Wort – eine Frau, ein Wörterbuch: Über solche Sprüche lache ich schon lange nicht mehr. Also ich verstehe, dass sich viele Frauen sagen: Reden ist Silber, Schlagen ist Gold! Aber wehe uns Frauen, wenn wir die Worte sein lassen und zu schlagenden Argumenten greifen! Das passt den Herren der Schöpfung dann natürlich auch nicht. Dabei soll es ja Exemplare dieser Spezies geben, denen Schläge durchaus ein paar Hunderter wert sind. Aber das sei ein anderes Thema, sagt meine Freundin Trudi. Trotzdem verstehe ich das Theater um die schlagenden Frauen nicht. 80 Prozent der häuslichen Schläge gehen immer noch von Männerhand aus. Und 20 Prozent Frauenanteil, das sollte doch längst in allen Lebensbereichen selbstverständlich sein.

fragedestages Sind Sie mit der Leistung der Schweizer Fussball-Nati gegen Israel zufrieden? SMS A Ja, sehr B Teilweise C Nein, überhaupt nicht

Fall Nef Parteien planen Schmids Nachfolge Samuel Schmids Nachfolge ist Thema der Parteistrategen. Und im Fall Nef gibt es neues Ungemach. Der angeschlagene Verteidigungsminister Samuel Schmid will nicht von Rücktritt sprechen, doch die Parteistrategen sind laut «NZZ am Sonntag» daran, seine Nachfolge vorzubereiten. Unter den Bundesratsparteien herrsche Einigkeit: Präsentiert die SVP einen wählbaren Kandidaten, so wird dieser Bundesrat. Beharrt die SVP jedoch auf Christoph Blocher, wird ein CVP-Vertreter Schmids Nachfolger. In den Startlöchern steht Fraktionschef Urs Schwaller. Neues im Fall Nef Inzwischen sind schon wieder Ungereimtheiten im Fall von Ex-Armeechef Roland Nef aufgetaucht. Der Sonntagspresse liegt ein vertrauliches Protokoll der sicherheitspolitischen Kommis­sionen (SiK) des Parlaments

Bild: Keystone

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8. September 2008

Sportminister

Samuel Schmid ist in China gelandet. Dort wurde er von der Spitze des Schweizer Paralympics-Team herzlich empfangen. vor. Darin sagt Nef, dass Schmid nicht überrascht reagiert habe, als er ihn im April 2007 über das Strafverfahren orientierte. «Herr Schmid hat darauf geantwortet, das wisse er», so

Nef zur SiK. Schmid widerspricht sich laufend. Vergessen, oder was? Erst sagte er, er habe im April 2007 vom Verfahren gegen Nef erfahren. Dann gab

Sintflutartiger Regen hat das Tessin im Griff

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er zu, bereits im November 2006 durch die Militärjustiz informiert worden zu sein. Er habe dies aber «vergessen». Jetzt wird diese Version durch Nefs Aussage im Protokoll erschüttert. (red)

Räumungsarbeiten auf der Gotthard-Kantonsstrasse oberhalb von Giornico. Bild: Keystone

Im Tessin, in Graubünden und im Wallis haben am Wochenende sintflutartige Regenfälle Erdrutsche und Steinschläge ausgelöst. Die Gotthard-Bahnlinie war gestern Nachmittag stundenlang unterbrochen. Verschiedene Strassen und Alpenpässe mussten wegen der Niederschläge gesperrt werden. Auch die Rega hatte alle Hände voll zu tun. Am Sonntag musste sie einen 55-jährigen Mann, der im Val Redorta von einem Blitz getroffen worden war, ins Spital fliegen. (sda)


schweiz 3

8. September 2008

Schläge Auch Männer sind Opfer häuslicher Gewalt Von Mona Fahmy

Schlagkräftige Argumente sind zunehmend auch Frauensache. Denn frau lässt sich nicht mehr alles bieten.

Bild: Fotolia

Botschafterin im Iran

Livia Leu Agosti (47) wird Schweizer Botschafterin in Teheran. Sie wird Ende Jahr Philippe Welti ablösen. Im Iran hat erst Sierra Leone eine Frau an der Spitze der diplomatischen Vertretung. Dass sie von Gesetzes wegen ein Kopftuch wird tragen müssen, stört Leu Agosti nicht. Wenn sie als Botschafterin im Iran wirke, setze sie ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Frauen in der Männerwelt. (mfa)

Livia Leu Agosti. Bild: Key

Auf Abwegen

Kriminalstatistiken aus verschiedenen Kantonen zeigen: Die Anzahl der Frauen, die Männer oder Frauen schlagen, ist in den letzten Jahren markant gestiegen. In den Kantonen Zürich und St. Gallen, so die «Sonntags-Zeitung», habe sich die Zahl der gegen Frauen eröffneten Verfahren innerhalb von vier Jahren fast verdreifacht. «Diese Zahlen erstaunen mich gar nicht», sagt Paartherapeut Klaus Heer. «Frauen sind viel selbstbewusster geworden, sie lassen sich nicht mehr alles bieten und wehren sich entschiedener als früher.» Es sei natürlich nicht so, dass Frauen einfach dreinschlagen, für eine Eskalation brauche es immer zwei. Paartherapeut Heer: «Heute ist aber mehr zufällig, wer zuerst schlägt.»

Mit Autos fährt man am besten auf der Strasse – Hecken und Hühnerhäuser sind nicht der geeignete Platz für die Gefährte. •1 Bild oben: Der 19-jährige Lenker ist in Erlen TG bei einer Kollision auf Abwege geraten und in einem Garten gelandet. Er hat sich dabei nur leichte Verletzungen zugezogen. • Bild unten: Ebenfalls nach einer Kollision ist ein Auto bei Grosswangen LU in einen Hühnerstall geprallt. Beim Unfall wurde zudem ein Gartenhaus um rund dreissig Meter verschoben. Bilder: Keystone

Frauen sind zwar immer noch in 80 Prozent der Fälle Opfer von häuslicher Gewalt. Zunehmend sind aber auch Männer Opfer. Dass dies auffalle, habe mit der Sensibilisierung der Polizei zu tun, so Fabrizio Ruscelli, Leiter der Fachstelle Häusliche Gewalt der Kapo St. Gallen in der «Sonntags-Zeitung». Lange habe man nicht in Betracht gezogen, dass ein Mann von einer Frau geschlagen werden könnte. Kein Verständnis «In Beziehungen gibt es heute häufiger Auseinandersetzungen», sagt Klaus Heer. «Weil Frauen auch selbstgerechter geworden sind, kommt das Verständnis für den Mann zum Teil zu kurz.» Heer nimmt Männer damit keinesfalls in Schutz: «Häuslicher Gewalt gehen immer verletzende Respektlosigkeiten voraus – von beiden Seiten.»

Roger Federer hilft Strassenkindern Bern Diese Woche finden in der Schweiz Aktionen zugunsten von Strassenkindern in aller Welt statt. Zum Patronat der Aktionswoche gehören Bundespräsident Pascal Couchepin und Tennisstar Roger Federer. Die Spenden kommen vollumfänglich Unicef-Projekten für Strassenkinder zu Gute.

Roger Federer. Bild: Keystone

Junge SVP uneins mit Mutterpartei Bern Die Junge SVP Schweiz und sechs Kantonalsektionen werden ein Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit Schweiz-EU unterstützen. Sie stellen sich damit gegen den Entscheid ihrer Mutterpartei. Die Kantonalsektionen sind: St. Gallen, Luzern, Schwyz, Solothurn, Tessin und Zug.

Calmy-Rey: Volk soll Bundesrat wählen Bern Micheline Calmy-Rey plädierte im «SonntagsBlick» für eine alte SVP-Idee: «Das Volk sollte den Bundesrat wählen.» Sie sagte dies als Reaktion auf den Druck der Parteien auf einzelne Bundesräte. Es sei gefährlich, einfach zuzulassen, dass einzelne Mitglieder der Regierung geschwächt würden, sagte die Aussenministerin.

Gammelfleisch in Oltener Imbiss? Olten Der Hammer-Imbiss an der Hammerallee in Olten SO ist in der Nacht auf Sonntag auf Verfügung der Behörden geschlossen worden. Vier Personen, die im Lokal unabhängig voneinander Döner gegessen hatten, erlitten eine Lebensmittelvergiftung. (sda/red)


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wirtschaft 5

8. September 2008

Strom Preisaufschlag gefährdet Arbeitsplätze Politiker und Wirtschaftsvertreter kritisieren die höheren Strompreise. Sie fürchten um Arbeitsplätze. Über 20 Prozent wollen die Stromlieferanten mehr: Das stösst auf harsche Kritik. Politiker und Wirtschaftsvertreter bangen gar um Jobs. «Der massive Preisaufschlag gefährdet Tausende Arbeitsplätze und würgt den Konsum ab», sagt der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen. Ähnlich tönt es bei gros­ sen Unternehmen. Migros

Politiker werden aktiv

Der FDP-Nationalrat Otto Ineichen setzt sich mit dem Projekt «Türöffner» für energiefreundliund Lonza rufen die Strombarone zur Vernunft auf und warnen vor Stellenabbau. Strompreiserhöhungen von teilweise 40 ­Prozent

ches Bauen ein. 200 ­Pensionäre sollen Hausbesitzer auf das Thema sensibilisieren. Und der SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner fordert, die Netzgebühren auf dem Stand von 2008 einzufrieren. Zudem will er die Netzgesellschaft Swissgrid personell von den Stromproduzenten entflechten. (sfo) gingen ans Ein­gemachte, betont Migros-Chef Herbert Bolliger in der «SonntagsZeitung». «Jede Kostenerhöhung, die nicht mit

Chefs Sahnen ab Die Chefs der Energiekonzerne haben in den letzten drei Jahren um bis zu einem Drittel mehr Lohn erhalten. Am meisten verdient laut dem «Sonntag» heute der Atel-Chef Giovanni Leonardi mit 1 270 000 Franken im Jahr. Daneben muten die 684 000 Franken von Axpo-Chef Heinz Karrer schon fast bescheiden an. (sfo)

einem Mehrwert verbunden ist, tangiert die Wettbewerbsfähigkeit und begünstigt R ationalisier u ngsmass­ nahmen.» (sfo)

Steuergelder retten Fannie und Freddie Washington Die US-Regierung

übernimmt die Kontrolle über die angeschlagenen US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Steuergelder in Miliardenhöhe sollen die maroden Hypobanken stabilisieren. Damit soll ein Zusammenbruch des US-Kreditmarktes vermieden werden.

Boeing: 27 000 Mechaniker streiken Seattle Der Flugzeugbauer Boeing steckt in einem teuren Arbeitskampf: Am Wochenende sind 27 000 Mechaniker in einen unbefristeten Streik getreten. Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen von 13 Prozent. Der Zeitplan für das ­Prestigeprojekt «787-Dreamliner» gerät dadurch ins Rutschen.

Lidl zahlt Bussgeld für ihre Spionagen Stuttgart Lidl ist bereit, Bussgelder

wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern zu bezahlen. Die obersten Datenschützer mehrerer Bundesländer verlangen laut dem «Spiegel» Bussen in Millionenhöhe. Beim deutschen Discounter sind die Mitarbeiter mit zahlreichen Kameras ausspioniert worden.

Pendler bezahlen mehr für den Kaffee Zürich Wer im Zug einen Kaffee

UBS ist jetzt auch im ­Visier der Schweizer Justiz

trinken will, greift ab Ende Jahr ­tiefer in die Tasche. Elvetino-Ceo Yvo Locher geht davon aus, dass der Kaffeepreis bei den Railbars um 10 Rappen auf 3,80 Franken aufschlagen wird, schreibt die «SonntagsZeitung». (sda/red)

Die Klagewelle gegen die UBS erreicht die Schweiz. Die erste Beschwerde eines enttäuschten Anlegers liegt beim Zivilgericht Basel auf dem Tisch. Die UBS bestätigt: «Uns liegt eine juristische Klage vor», sagt eine Sprecherin der «SonntagsZeitung». Der Grund: Der Kläger hatte von der Grossbank spezielle Wertpapiere ge-

Elvetino-Chef Yvo Locher Bild: Key

Strompreise schlagen in der Schweiz durchschnittlich um über 20 Prozent auf. Bild: Keystone

Experten warnen vor Wissensmonopol Google Mit dem Browser Chrome hat sich Google noch mehr in unserem Alltag eingenistet. Das ruft Kritiker auf den Plan: «Google beherrscht den Markt von Suchmaschinen, Geo-Software und sozialen Netzen immer stärker», sagt Professor Max Mühlhäuser. Nun komme noch der Angriff auf den Browser. Die Kartellbehörden sollten spätes-

tens jetzt Googles Verhalten genauestens überwachen. Unmengen von Daten Auch die Massen von Daten, welche die Suchmaschine besitzt, lösen Ängste aus: «Google ist dabei, der weltweit grösste Herausgeber, Händler und Archivar von Informationen zu werden», sagt Google-Experte Gerald Reischl. (sda)

kauft, welche in der Finanzkrise rapide an Wert verloren hatten. Die UBS habe ihm die Papiere als sicher verkauft. Er verlangt Schadensersatz. Die UBS weigerte sich bisher, in der Schweiz auf Rückforderungen von Kunden einzugehen. In den USA klagten bereits mehrere enttäuschte Kunden erfolgreich gegen die Grossbank. (sfo)


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ausland

blatt

kritik Von Sylvia Egli von Matt Journalistin

Zeitungen verbreiten vor allem schlechte Nachrichten, Journalisten sind Miesmacher, bauschen auf, skandalisieren alle Themen. Und bringen kaum je gute Nachrichten. So die gängige Meinung. Stimmt sie wirklich? Schauen wir die Titelschlag­ zeilen von «.ch» der letzten Woche an: «Schmid sucht den neuen Ar­ meechef per Inserat» – eine neut­ rale Aussage, ein Faktum; «WebGigant Google greift nach der ganzen Welt» – hier kommt es auf die Optik an: Ist man Google-Fan und hat nichts gegen dominierende Grösstunternehmen, ist der Aus­ bau eine gute Nachricht, für die anderen wohl eher eine negative; «Dicke Post für fette Kinder: Krankenkassen zahlen nicht»

«Medien als Miesmacher?» und «Pädophilen-Ring: Auf Tä­ ter warten milde Strafen» – auch bei diesen beiden Titeln be­ stimmt der eigene Standpunkt, ob hier gute oder schlechte Infos verbreitet ­werden.

8. September 2008

Deutschland Politisches Erdbeben bei der SPD Frank-Walter Steinmeier wird Kanzlerkandidat, Parteichef Kurt Beck tritt zurück, Franz Müntefering soll sein Nachfolger werden. Die deutschen Sozialdemokraten werden kräftig durchgeschüttelt: Die geplante Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Steinmeier führt überraschend zu einem Austausch der Parteispitze. Der Vorsitzende Kurt Beck trat gestern in einer chaotisch verlaufenen Führungsklausur zurück. Der frühere Vorsitzende Franz Müntefering soll an die Spitze zurück. Bis zu seiner Wahl auf einem Sonderparteitag übernimmt der Vizevorsitzende Frank-Walter Steinmeier die Führung. Steinmeier vs. Merkel Aussenminister Steinmeier wird zudem bei der Bundestagswahl 2009 als SPDKanzlerkandidat gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) antreten. Dies teilte Steinmeier bei der Klausur der SPD-Spitze in Werder bei Potsdam mit.

Beck verliess das Treffen bereits unmittelbar nach seiner Rücktrittsankündigung. Seinen überraschenden Schritt begründete er mit Intrigen gegen seine Person. Durch «gezielte Falschinformationen» in Medien sei der vereinbarte Ablauf bei der Entscheidung über die Kanzlerkandidatur durchkreuzt worden. Der 14. SPD-Chef Müntefering als Becks Nachfolger war von Steinmeier vorgeschlagen worden. Der frühere Vizekanzler Müntefering wäre nach Matthias Platzeck, Kurt Beck und nach Steinmeiers Überbrückungsphase auf dem Parteivorsitz der 10. und zugleich 14. Chef der Sozialdemokraten seit Kriegsende. Allein innerhalb der vergangenen fünf Jahre wäre Müntefering damit der sechste Vorsitzende. (sda)

die Welt besonders negativ dar­ stellt und ist damit nicht alleine. Das gängige Medienbild ist falsch. In Schweizer Medien stehen, ­statistisch und wissenschaftlich ­betrachtet, zu einem grossen Teil Meldungen, die verlautbaren, was Unternehmen, die Politik und Stars verbreiten.

Sylvia Egli von Matt, Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ.

Kanzlerkandidat Steinmeier. Bilder: Keystone

Mindestens 31 Schwerverletzt Tote in Kairo nach «Parfüm»

«.ch» ist also kein Blatt, das

Das ist nicht rühmlich. Medien haben die Aufgaben, kritisch zu hin­ terfragen, zu erklären, einzuordnen. Doch uns Lesern bleiben Skandale eben besser haften als die guten News. Und wir interessieren uns tendenziell auch mehr dafür – vor allem wenn sie andere betreffen.

Beck (vorne) tritt ab, Müntefering wird übernehmen.

Gefärbt

Dieser Eisbär des japanischen Higashiyama-Zoos erwischte beim täglichen Bade eine zu hohe Algendosis. Bild: Keystone

Beim Einsturz einer Felswand in einem Slum von Kairo sind am Samstag Hunderte von Menschen in ihren Häusern begraben worden. Bis gestern wurden 31 Tote und 47 Verletzte geborgen. Weitere 150 Einwohner werden nach offiziellen Angaben vermisst. In den Medien war von bis zu 500 Verschütteten die Rede. Fieberhaft suchten die Menschen nach Überlebenden – meist mit blossen Händen. Die Rettungsarbeiten kamen jedoch aus Mangel an schwerem Räumgerät nur langsam voran. (sda)

Ein 13-jähriges Mädchen aus Bayern ist fünf Meter tief aus einem Fenster gestürzt und verletzte sich schwer. Sie hatte am Freitagabend zusammen mit einer Freundin den Film «Das Parfüm» angeschaut. Gemäss «Spiegel online» sperrten sie sich danach aus Furcht im Schlafzimmer ein. Die Mädchen glaubten, Geräusche zu hören, gerieten in Panik und wollten sich abseilen. Die Tochter der Hausbesitzer erschreckte sich dabei aber vor einer Spinne auf dem Fensterbrett und stürzte in die Tiefe. (red)


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8. September 2008

Diana Besitzer will ­Millionen für Unfallwagen

England: Fünf Tote wegen Hochwassers London Tagelange Regenfälle

­ aben am Wochenende Teile Grossh britanniens unter Wasser gesetzt und fünf Menschen das Leben ­gekostet. Wegen Überschwemmungen wurden am Wochenende vor ­allem im Nordosten Englands Tausende Häuser evakuiert.

Prinzessin Dianas Unfallwagen steht seit Jahren bei der Polizei. Nun fordert der Besitzer den Mercedes zurück. Er will ihn verkaufen. Auch elf Jahre nach ihrem Unfall-Tod reissen die Schlagzeilen um Prinzessin Diana nicht ab. Diesmal möchte Jean-François Musa, Besitzer des Unfallwagens, Profit aus der Tragödie schlagen. Wie die englische Zeitung «Mail on Sunday» berichtet, fordert der Chef des Pariser Limousinen-Services Etoile das Wrack des Mercedes S280, das seit fünf Jahren bei der Londoner Polizei gelagert

ist, zurück. Musa glaubt, damit eine Million Pfund (gut zwei Millionen Franken) verdienen zu können. ­Angeblich liegen ihm Angebote aus der ganzen Welt – vor allem aus den USA – vor. Der Franzose selber hat bereits mögliche Käufer angegangen. Darunter ausgerechnet Mohammed Al Fayed, Vater von Dianas Freund Dodi, der beim Unfall am 31. August 1997 ebenfalls ums Leben kam.

Bankenkrise holt John McCain ein Washington Der Zusammenbruch Das Wrack nach dem Unfall vom 31.8.97. Bild: Keystone

Al Fayed habe das Angebot allerdings zurückgewiesen. Er finde es abscheulich, dass Musa sich mit dem blutverschmierten Wrack bereichern möchte.

Tag des Drachens Im holländischen Den Haag fand gestern

der erste K ­ itsurfer-Tag statt. Ein Highlight war dieser Drachen. Bild: Keystone

Supermarkt in Frankreich eingestürzt – 12 Verletzte Am Rande der französischen Alpen sind am Samstag schwere Unwetter niedergegangen. Das Dach eines Supermarktes nahe Grenoble hielt den Wassermassen nicht stand und stürzte ein. Zwölf Menschen wurden dabei

verletzt, drei von ihnen schwer. Hunderte Menschen wurden in der Region vorsorglich in Sicherheit gebracht. Erst am späten Abend gaben die Behörden in den betroffenen Gebieten Entwarnung. (sda)

Dianas Söhne, die Prinzen William und Harry, verlangten gemäss der Zeitung indes, der Wagen solle «diskret und privat» entsorgt werden. (red)

Olmert: Polizei für Anklage

Die israelische Polizei hat sich für eine Anklageer­ hebung wegen Korruption und anderer Vergehen gegen den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert ausgesprochen. Die Entscheidung liegt nun bei der Staatsanwaltschaft. Neben den Korruptionsvorwürfen habe die Polizei auch Hinweise auf Betrug und Geldwäscherei gefunden. Olmert hatte im Mai zugegeben, Ende der 90erJahre Wahlkampfspenden von einem New Yorker Geschäftsmann angenommen zu haben. (sda)

der Silver State Bank aus Nevada könnte auch Wellen im ameri­ kanischen Präsidentschafts-­ Wahlkampf schlagen: Ein Sohn des ­Republikaner-Kandidaten John McCain sass bis vor Kurzem im Verwaltungsrat der Bank und war unter anderem mit für die Aufsicht über die Finanzen zuständig.

Neuer Präsident will der Demokratie dienen Islamabad Nach seiner Wahl am Samstag zum Präsidenten Pa­kistans hat der umstrittene Politiker Asif Ali Zardari seinen Einsatz für Demokratie zuge­ sichert. «Dieser Präsident wird der Demokratie d ­ ienen», sagte Zardari in ­einer Fernsehansprache.

Irak: Petraeus noch eine gute Woche Bagdad Der US-Kommandant der

multinationalen Truppen im Irak, General David Petraeus, wird das Kommando am 16. September an General Raymond Odierno abgeben. Petraeus wird Ende Oktober sein neues Amt als Oberbefehlshaber aller US-Streitkräfte im Nahen Osten und in Zentralasien antreten. (sda)

Hurrikan-Saison: Angst vor Ike nach Hanna Nach dem Wüten des Sturms Hanna schürt der wieder­ erstarkte Hurrikan Ike in der Karibik und in Florida die Angst vor weiteren Zerstörungen. Ike ist von Meteorologen gestern als «sehr gefährlich» eingestuft worden. Kuba und Florida berei-

teten sich auf das Eintreffen des Hurrikans vor. Auf Haiti stieg die Zahl der Todesopfer durch Hanna auf mehr als 500. In dem Karibikstaat sind 650 000 Menschen von den Folgen der Unwetter betroffen. (red)

Wird bald Oberbefehlshaber im Nahen Osten: General Petraeus. Bild: Key


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bern

Gedenkfeier 100 Jahre nach Unglück Lötschberg. Rund 500 Personen

haben an einer Gedenkfeier in Kandersteg des Todes von 25 ita­ lienischen Gastarbeitern beim Bau des Lötschbergtunnels vor 100 Jahren gedacht. In Goppenstein VS, auf dem Kandersteger Friedhof und an der Unglücksstelle im Tun­ nel wurden Kränze niedergelegt.

Lysspo-Macher leitet neu Bieler Messe Biel Der Verwaltungsrat der Mes­

seN Biel AG hat den bisherigen Or­ ganisator der Lysser Messe, Jürg Michel, zum Hauptverantwortlichen der Bieler Messe bestimmt. Diese wird voraussichtlich im Herbst 2009 durchgeführt. Wann genau und wo die Messe stattfindet, ist noch nicht klar.

8. September 2008

Kairo Vom Arbeiterlogis zur Kulturoase Von Peter Camenzind

In zehn Jahren hat sich das Kairo einen festen Platz in der Beizenszene erkämpft. Am An­ fang stand der Kampf gegen den Schwamm. Frühjahr 1997: Das Haus am Dammweg 43, wo sich heute das Kairo befindet, hatte jahrelang als Unterkunft für Gastarbeiter gedient. Öffnete man eine der Türen zum Dachstock, kam eine Wand aus Staub, Dreck und alten Möbeln zum Vorschein. Auch sonst war das

mehr als 100-jährige Haus akut bedroht. Im Keller hatte sich der Hausschwamm eingenistet. Ohne sofortige Massnahmen wäre das Gebäude nicht zu retten gewesen. Die Wohnbaugenossenschaft «Giebel» sanierte das Haus. Ihr Ziel war die

Schaffung von preisgünstigem und ökologischem Wohnraum. Kultur satt Als Gegensatz zum alten Schindelhaus errichteten die Architekten eine Glas und Stahlkonstruktion. Im Parterre wurde ein Restaurant eingerichtet, hinzu kam ein öffentlicher Waschsalon. Und schon bald fanden im Kairo die ersten Konzerte und das legendäre Gartenfestival statt: «Das Gurtenfestival

hat vor zehn Jahren erfolglos versucht, das Festival zu unterlaufen», so die Betreiber selbstbewusst. Feiern mit James T. In die Jahre gekommen ist das Interieur, entsprechend versprüht das kleine Kulturlokal Retro-Chic. Nun wird es also ein Jahrzehnt alt. Und entsprechend heftig wird gefeiert. So hat David Langhard alias Admiral James T. gleich vier Auftritte. www.cafe-kairo.ch

Schweizer Alant im Gäbelbachdelta Bern Die Pflanzung des Schweizer Alants im Gäbelbachdelta ist der Auftakt zu einem Wiederansied­ lungsprogramm der Stadtgärtne­ rei. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem Pflanzen anzusiedeln, die in der Schweiz ihren Verbreitungs­ schwerpunkt haben. (sda)

Die Sesselbahn fährt nicht mehr zum See Oeschinensee Die Sesselbahn fuhr am Wochenende zum letzten Mal. Die alten Holzsessel werden nach Stilllegung der Bahn an die Meistbietenden versteigert, wie auf der Homepage der Bahn zu lesen ist. Die neue Gondelbahn soll an Weihnachten in Betrieb gehen. Bis Ende Oktober fährt ein Bus zum Oeschinensee.

Die Sesselbahn hat ihren Betrieb eingestellt. Bild: Keystone

Das Cafe Kairo in der Lorraine. Auch der Schriftsteller Pedro Lenz sitzt hier gerne an der Sonne. Bild: Keystone

BKW will 49 Prozent der Energie Thun AG In Thun wird erneut der Teilverkauf der Energie Thun AG an die BKW diskutiert. Ein neuer Vertrag sieht vor, dass die BKW maximal 49 Prozent der Aktien kaufen darf. Spätere Zukäufe wären im Gegensatz zum früheren Vertrag nicht mehr erlaubt. Gehässige Diskussion Der geplante Teilverkauf sorgt in Thun seit Bekanntwerden für heftigen Streit.

Das Parlament lieferte sich zweimal teils gehässige Diskussionen und wies das Geschäft zurück. Das Geschäft schlug derart hohe Wellen, dass der damalige Verwaltungsratspräsident der Energie Thun AG gemeinsam mit weiteren Verwaltungsratsmitglieder zurücktrat. Auch der seit vergangenem September neu ausgehandelte Vertrag ist unter Beschuss geraten. Die SP be-

urteilt ihn als «miserabel für die Energie Thun AG». 75 Millionen Franken Der Teilverkauf an die BKW würde der Stadt 75,46 Millionen Franken einbringen. Für den Gemeinderat der finanziell nicht auf Rosen gebetteten Stadt ein Lichtblick. Thun hat Schulden von rund 200 Millionen. Die Gegner des Teilverkaufs bevorzugen den Alleingang der Energie Thun

AG und werfen dem Gemeinderat kurzfristiges Profitdenken vor. Thun dürfe nicht sein «Tafelsilber» verscherbeln. Am 18. September wird sich das Stadtparlament mit dem Geschäft befassen. Da die Ratslinke bereits das Referendum angekündigt hat, käme es bei einem positiven Stadtratsentscheid voraussichtlich im Februar 2009 zu einer Volksabstimmung. (sda)


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8. September 2008

Dead End Schluss mit Feiern bis in alle Nacht Von Peter Camenzind

Die Meldepflicht für Vereinslokale hat es in sich. Wer wie der Sleeper als Verein eine Lücke im Gesetz nutzte, darf das nicht mehr. Der Sleeper an der Neu­ brückstrasse ist bedroht. Das Dead End, die Berner Adresse für Nachtschwär­ mer, wird als Vereinslokal betrieben. Die einschlägi­ gen Regeln des Gastge­ Anzeige

werbegesetzes gelten hier nur beschränkt. Vor allem, wenn es um die Öffnungs­ zeiten geht. Entsprechend kann der Sleeper offen blei­ ben, wenn alle anderen längst dicht gemacht haben.

Bedingung für den Eintritt, war eine Mitgliedskarte im Verein. Doch damit ist nun Schluss. Polizeistunde Im Amtsanzeiger werden die Vereine aufgefordert, ihre Lokale zu melden. Nicht mehr gestattet ist es für Vereinslokale, «regel­ mässig über die Polizei­ stunde geöffnet zu sein». Das dürfte das Ende des

Dead End bedeuten, wo derzeit gegen 900 Nacht­ schwärmer Mitglied sind. Existenzen bedroht Fragt sich, welche Folgen die neue Regelung für die Betreiber des Sleepers hat. Neu darf auch der Umsatz 50 000 Franken nicht über­ steigen. Im Dead End dürfte es einiges mehr sein. Es geht um die Existenz der DropOuts im Sleeper.

Dominik von Flüe beim Bau des ausgezeichneten TV-Möbels.

19-jähriger Sarner ist bester Metallbauer Thun Dominik von Flüe hat an der

OHA die «Swiss Skills» der Metallbauer gewonnen. 2009 nimmt er an der Berufsweltmeisterschaft in Kanada teil. «In insgesamt 24 Stunden baute ich ein TV-Möbel», so der glückliche Sieger, der sich gegen 14 Mitbewerber aus der ganzen Schweiz durchsetzte. Rapper Bligg überreichte ihm das Siegerdiplom.

Kritik am neuen Berner Baugesetz Kanton Die vorberatende Kommis-

sion des Grossen Rats kritisiert die geplante Revision des Baugesetzes. Sie ist dagegen, dass künftig die eine öffentliche Hand der anderen den Planungsmehrwert nicht mehr abgelten muss, wenn ein Stück Land in öffentlichem Besitz den Besitzer wechselt.

85-­Millionen-Neubau von Galexis eingeweiht Niederbipp Galexis, die Pharmalogistik-Tochter der Berner Galenica, weihte am Wochenende ihr neues Distributionszentrum in Niederbipp ein. Im 85 Millionen Franken teuren Bau werden über 500 Mitarbeitende beschäftigt. Das neue Zentrum verfügt über eine Gebäudefläche von 29 000 Quadratmetern.

6,6 Millionen für Hochwasserschutz Aare. Der Regierungsrat beantragt

dem Grossen Rat, für die Planung der Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen zwischen Thun und Bern 4,2 Millionen Franken zu genehmigen. Weitere 2,4 Millionen möchte der Kanton für Landkäufe ausgeben. (met/sda)


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«Ich habe mich nie während der Arbeit in einen Filmpartner verliebt. Es geschah stets nachher.» Penelope Cruz, Schauspielerin, konzentriert sich bei den Dreharbeiten offenbar nur auf den Film.

8. September 2008

Trend Zurück in die 90er Von Jeanette Kuster

Fernsehserien, Boygroups und Spiele: Die Stars der Neunziger sind zurück. Kaum vorbei, sind sie schon wieder zurück: Die Neunziger erleben zur Zeit ein Revival – und dies gleich in allen Lifestyle-Bereichen. Das TV-Ereignis des vergangenen Jahrzehnts, die Serie «Beverly Hills 90210», wurde wiederbelebt und flimmert seit letzter Woche unter dem verkürzten Titel «90210» über amerikanische Fernsehbildschirme. Wieder mit dabei: Shannon Doherty als Brenda Walsh und Jennie Garth in der Rolle der Kelly Taylor. Gleich in der kompletten ehemaligen Besetzung treten die New Kids on the Block an, die Herzen der Teenie-Mädchen und ihrer Mütter erneut zu erobern. Ihr Album

«Beverly Hills 90210», New Kids on the Block und Tamagotchi Mitte der 1990er-Jahre. Bilder: Key, sonybmg

ist seit Freitag auf dem Markt und dürfte rasch die Hitparade stürmen. Schliesslich haben Take That gerade vorgemacht, dass Neunzigerjahre-Boygroups wieder schwer angesagt sind. Und Girlgroups ebenso: Die Spice Girls haben auf ihrer Reunion-Tour mehr Geld eingespielt als irgendeine andere UK-Band 2007. Natürlich darf das Tamagotchi beim aktuellen Revival keinesfalls fehlen. Seit 2004 gibt es das elektronische Küken wieder, gerade ist das neue Modell erschienen – und das Tierchen zu hegen macht auch 2008 noch Spass.

Aktuelle Fotos >>>www.punkt.ch

Mode und Beauty: Reise in die Vergangenheit in allen Bereichen Supermodels

Docs

Bob

Linda Evangelista (Bild), Christy Turlington, Claudia Schiffer, Nadja Auermann: Die Supermodels der Neunziger bekommen zur Zeit alle grossen Aufträge – trotz ihres fortgeschrittenen Alters.

Der Grunge machte Doc Martens und Holzfällerhemden in den Neunzigern zum Modehit. 2008 sind beide wieder voll im Trend – zu sehen etwa an Model und Stilvorbild Agyness Deyn.

Uma Thurman trug die Frisur 1994 in «Pulp Fiction» und löste einen BobBoom aus. Jetzt ist der Haarschnitt zurück: Posh (Bild), Katie Holmes und Eva Longoria sind die Vorreiterinnen.


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spotlight Sonja HugentoblerZurflüh

Moderedaktorin

Wenn ich Ihnen meinen Lieblingsduft verrate, gerate ich in Erklärungsnotstand. Niemand kann meine Vorliebe nachempfinden, weil mein Lieblingsduft für die meisten Menschen Gestank ist. Das heisst nicht, dass meine Riechschleimhaut geschädigt ist oder ich ähnlich pervers bin wie Jean-Baptiste Grenouille in Süskinds Roman «Das Parfum». Meine zugestandenermassen «abartige» Vorliebe ist eng mit Emotionen verknüpft. Nicht von ungefähr leiten die Geruchszellen ihre Impulse ohne Nervenzellvermittlung direkt ans Hirn und machen Meldung an das limbische System, den Sitz von Emotionen und Erinnerungen. So kann Ge-

8. September September 2008 2008 8.

Test Finden Sie welcher Dufttyp Sie Von Gaby Rothschild

Jedes Jahr gibt es eine Vielzahl neuer Duftkreationen. Kein Wunder also, dass sich viele Frauen fragen: «Welches Parfum passt eigentlich zu mir?» Die folgenden Fragen sollen Ihnen helfen, Ihren eigenen Duft zu finden. n Jahren? Wo sehen Sie sich in zeh

«Ich liebe den Duft der Pariser Métro» stank zum Duft werden, wenn er positive Assoziationen weckt. Deshalb liebe ich den «Duft» der Pariser Métro. Mit ihm überkommt mich ein Wohlgefühl, identisch demjenigen, das mich während meines dreijährigen Studiums in Paris begleitete. Damals beflügelte mich das Gefühl der neuen Freiheit, endlich wieder studieren zu können. Ich war in der Schweiz einer Beziehung entronnen, die mich in eine falsche Richtung geführt hatte. Ich genoss die Unabhängigkeit, neben meinen Verpflichtungen als Englischlehrerin die Vorlesungen an der Sorbonne zu besuchen, eine neue Kultur und neue Menschen kennen zu lernen. Ich war frisch verliebt und der Himmel hing voller Geigen. Heute ist mein Leben nicht schlechter, aber anders. Der Duft der Métro hingegen ist derselbe geblieben. Deshalb liebe ich ihn so sehr.

a b c d

Wie sieht Ihr perfekter Tag aus? a b c d

ausschlafen und Freunde treffen neue Fitnesstrends ausprobieren mit der Familie einen Ausflug unterneh men shoppen ohne Rücksicht auf das Bank konto

et Ihre beste Freundin heirat en einen äusserst attraktiv ? Sie tet Mann. Wer beglei a b c d

ihre Schwester r ihr momentaner Par tne te ann Bek e hrig gjä eine lan in der Ex Ihrer besten Freund

a b c d

Bilder: Fotolia

Welche Fil mrolle würden S ie gerne sp ielen?

die naive K indfrau den männ ermorden den Vamp die unbeir rbare Karr ierefrau die nette H ausfrau vo n nebenan

a b c d

l ne bestimmtes Zie Abenteuer trip oh s Land he sc oti ex s, ne fer eine Reise in ein ess-Hotel n in einem Welln erholsame Ferie iff ch ss xu Lu em Kreuzfahr t auf ein

Wie feiern Sie Ihren Geburtstag am liebs ten?

unft keine Gedanken mache mir über die Zuk Mutter und u als glückliche Ehefra Land n ere and em ein als Single in ehmerin ern Unt he reic olg erf als einer grossen Firma

a b c d

Ferien. Sie planen ihre n Sie sich? seziel entscheide Für welches Rei

auf einer rauschend en Party mit Freunden bei einem romantisc hen Dinner zu zweit zu Hause im Kreise der Familie im Luxusrestaurant mit einflussreichen Le uten

Sie gerne Was würden ern? an sich änd ts a nich ne Figur ei m b en mein Auftret c and nen Kontost ei m d

Mit welchem m ännlichen Star könnten Sie sich ein romantisches Din er vorstellen? a b c d

Brad Pitt Leonardo DiCapr io Roger Federer Pierce Brosnan

typ Welcher Frauen Vorbild? ist ihr grosses a b c d

Paris Hilton ow Gw yneth Paltr af Steffi Gr Iris Berben

gsstück Auf welches Kleidun s verzichten? könnten Sie keinesfall a b c d

s meine Lieblingsjean he hu gsc gin Jog meine meinen Hosenanzug s mein kleines Schwarze


8. September September 2008 2008 8.

heraus, sind Ergebnis Haben Sie überwiegend mit Antwort a geantwortet, dann sind Sie ein Frühlingstyp: Sie sind gerne unterwegs, haben viele Freunde und nehmen die Dinge wie sie kommen. Zu Ihnen passen blumige Düfte, die Sie anstelle eines Parfums auch als Bodylotion oder Körperpuder verwenden. Haben Sie überwiegend mit Antwort b geantwortet, dann sind Sie ein Sommertyp: Sie lieben die warme Jahreszeit und halten sich viel im Freien auf. Deshalb sollten Sie stets leichte, frisch-fruchtige Düfte wählen, die man auch während des Sonnenbadens verwenden kann.

beauty 1313 beauty Am offiziellen «Tag der Düfte», dem 13. September, stehen sowohl die besten Gerüche, Parfüms und Duftkreationen als auch die Createure – die in der Branche charmant «die Nase» (le nez) genannt werden – im Mittelpunkt. Erfahren Sie mit «.ch» und Marionnaud viel Wissenswertes aus der Parfümwelt oder erleben Sie ausgewählte Düfte live in den Marionnaud Parfümerien, wo Sie viele tolle Angebote und Überraschungen bis zum «Tag der Düfte» erwarten. presented by:

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Haben Sie überwiegend mit Antwort c geantwortet, dann sind Sie ein Herbsttyp: Familie und ein schönes Zuhause stehen für Sie im Mittelpunkt. Duftklassiker von Chanel oder Dior sind geradezu ideal für Sie.

So nehmen Sie teil: Senden Sie eine SMS mit dem Keyword Ihres Dufttyps inkl. Ihrem Namen und Adresse an 970 (CHF 1.–/SMS).

Haben Sie überwiegend mit Antwort d geantwortet, dann sind Sie ein Wintertyp: Sie lieben die Exklusivität und stehen auf Designerklamotten und Highheels. Ihr bevorzugter Duft ist sexy, sinnlich - aber vor allem von unverkennbarem Wiedererkennungswert.

Keyword: FRÜHLINGSTYP SOMMERTYP HERBSTTYP WINTERTYP

Gehen Sie mit dem Testergebnis zu einer Marionnaud-Filiale und lassen Sie sich beraten, welches Parfum am besten zu Ihnen passt. Ein Überraschungsgeschenk erwartet Sie.

Z.B. FRÜHLINGSTYP, Hans Muster, Musterstrasse 1, 1111 Muster.

Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ PCH52634 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Samstag 13. September 2008, 24.00 Uhr.


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kultur

Alain Delon wollte zu viel Geld für Auftritt Paris Eines der grössten französi-

schen Theaterereignisse der kommenden Saison ist abgesagt: Die von Filmstar Alain Delon (73) und Schauspiel-Legende Line Renaud (79) geforderten Gagen übersteigen das Budget des Theatre de Paris. Geplant war die Aufführung der Komödie «Le bateau pour Lipaia».

Der Filmstar Alain Delon wird nicht auf der Theaterbühne stehen. Key

Pendo veröffentlicht Mohammed-Roman München Der Münchner Pendo-

Verlag hat sich die Rechte an der Veröffentlichung des umstrittenen Mohammed-Romans «Aisha, das Juwel von Medina» der amerikanischen Autorin Sherry Jones in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesichert. Das Buch kommt im Oktober auf den Markt.

Stummfilmstar Anita Page gestorben Los Angeles Im Alter von 98 Jahren

ist Anita Page in ihrem Haus in Los Angeles entschlafen. Page war Schauspielerin des Hollywoodstudios MGM und stand unter anderem mit Joan Crawford und Buster Keaton vor der Kamera. «Our Dancing Daughters» machte Page 1928 zu einem Filmstar.

Letzte Vorstellung für Musical «Rent» New York Beim Rock-Musical «Rent» ist nach über zwölf Jahren am New Yorker Broadway der Vorhang gefallen. Die Geschichte über junge Leute, die im New Yorker East Village leben, zählt damit zu den zehn am längsten laufenden Produktionen am Broadway. (sda/net)

8. September 2008

Venedig Mickey Rourke als alternder Show- Ringer Von Daniel Arnet

«The Wrestler» gewann am Filmfestival den Goldenen Löwen für den besten Film. Der New Yorker Regisseur Darren Aronofsky hat beim Filmfestival in Venedig den Goldenen Löwen gewonnen. Er erhielt den Preis für «The Wrestler» mit Mickey Rourke in der Hauptrolle als alterndem Show-Ringer. Die Auszeichnung als bester Schauspieler bekam der Italiener Silvio Orlando, als beste Schauspielerin galt der Jury die Französin Dominique Blanc. Der deutsche Regisseur Werner Schroeter bekam von Jurypräsident Wim Wenders den Spezial-Löwen für sein Gesamtwerk.

Bildergalerie >>>www.punkt.ch

Mickey Rourke mit seinem Hund (oben), Wim Wenders und Werner Schroeter (unten links), Dominique Blanc und Silvio Orlando (rechts).

oskar und ted Zwei Cowboys schwadronierten dumm Und kamen zum Duelle drum, da macht‘ es hier und drüben „Bum“! und beide Helden fi elen um. Doch wenn vom Schnaps die Hände beben Dann schiesst man öfters mal daneben. Die beiden Schützen fi elen drum Vom Schall nur (und vom Rauche) um. Sie blieben dann nicht lange liegen Und sind zum Saloon hochgestiegen, um sich vom Schreck mit den Pistolen bei einem Whisky zu erholen. Moral: Wer viel verspricht und wenig hält Ist lang noch kein Revolverheld.

Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.

«Like a Virgin» für den Papst

Popstar Madonna hat mit einem provokanten Auftritt im Rahmen ihrer Welttournee erneut für Wirbel gesorgt: In Rom widmete die Sängerin dem Papst ausgerechnet ihren Megahit «Like a Virgin», ein laszives Lied über Jungfräulichkeit. «Ich widme dieses Lied dem Papst, weil ich ein Kind Gottes bin», sagte Madonna am Samstagabend vor 60 000 Zuschauern im Olympiastadion. «Ihr alle seid Kinder Gottes.» Bereits in Cardiff sorgte sie für Aufruhr, weil sie in einer Fotoserie US-Präsidentschaftskandidat John McCain in einer Reihe mit Adolf Hitler zeigte. (sda)


people 15

8. September 2008

Fernsehpreis Lilo Pulver will keine Rolle spielen Von Jeanette Kuster

Am Freitag ehrten die Zeitschriften «Tele» und «TVStar» die Schweizer Fernsehstars. Zum ersten Mal vergaben «Tele» und «TV-Star» am Freitagabend gemeinsam den schweizerischen Fernsehpreis – und die Stars und Sternchen strömten in die Zürcher Maag Halle. «Lindenstrasse»-Bewohner Joris Gratwohl war direkt aus Köln angereist und froh, nicht in der Jeans über den roten Teppich gehen zu müssen: «Ich habe meinen Anzug im Zug liegen lassen und ihn zum Glück gerade noch rechtzeitig wieder bekommen.» Auf der Bühne kam das gute Stück dann aber nicht zum Einsatz: Sein 18-jähriger Konkurrent Joel Basman schnappte Gratwohl die Auszeichnung in der Kategorie «Film» weg. Den Preis für ihr Lebenswerk durfte Lilo Pulver entgegen nehmen. Die 78-Jährige zeigte sich topfit. Wer auf eine Rückkehr auf die Leinwand hoffte, wurde aber enttäuscht: «Ich bin im Ruhestand», sagte sie.

Preisträger 2008: Rainer Maria Salzgeber, «Tele Züri», Lilo Pulver, Joel Basman, «Giacobbo/Müller Late service public» (v.l.n.r.).

der hammer des tages Seit 2007 ist der «Desperate Housewives»Star Eva Longoria mit Basketball-Spieler Tony Parker verheiratet. Und immer wieder stellt die Klatschpresse Vermutungen an, wann es mit dem Nachwuchs beginnt. Nun musste Longoria einmal mehr Gerüchte entkräftigen, dass sie in anderen Umständen sei. «Ich bin nicht schwanger, ich bin nur fett», sagte sie. «Ich habe über den Sommer fünf Pfund zugenommen und trage nun anstelle Size zero Size one.» Longoria verabschiedete sich also von der Kleidergrösse für Magersüchtige – und bezeichnet sich schon als fett. (net)

ein geschenk für Pink

Joris Gratwohl, Renzo Blumenthal (oben), Sheril Leemann, Andrea Jansen (unten), Salzgeber, Sven Epiney (rechts) und Lilo Pulver. Bilder: Johannes Heinzer

promibarometer im Hoch Katy Perry

im Tief Ashton Kutcher

Die «I Kissed a Girl»-Sängerin ist noch ganz high. So sagte sie: «Ich habe ein Mädchen geküsst – und es war entzückend.» Gleichzeitig betont sie, nicht lesbisch zu sein. Kürzlich sah man sie mit Gym-ClassHeroes-Star Travis McCoy – der ist Hip-Hopper und ziemlich männlich.

Der Schauspieler gab zu, in Las Vegas 750 000 Dollar verspielt zu haben. Die hatte er zuvor mit Sportwetten gewonnen. Kutchers Bilanz: «Nichts bleibt in Las Vegas, ausser deinem Geld und deiner Jungfräulichkeit.»

An den MTV Video Music Awards vergangener Nacht gab Pink ihren neuen Song «So what» zum Besten. Wegen des Auftritts musste Pink mit Stars wie Lindsay Lohan, Jessica Simpson und Paris Hilton in ihren Geburtstag hineinfeiern. Diese hatte Pink vor zwei Jahren im Videoclip zu «Stupid Girls» parodiert. Damit die bedauernswerte Pink die Party mit den «Stupid Girls» erträgt, schenken wir ihr eine Flasche Jack Daniels. (mng)


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ausgehen konzerte upcoming

MONTAG KONZERTE POP, ROCK Faust (D) Rock, 21 Uhr, Dampfzentrale, Marzilistr. 47 JAZZ, LATIN, WORLD Vera Kappeler Trio Blues, Jazz, Folk, 20.30 Uhr, Ono – Bühne/Galerie/Bar, Kramgasse 6

24.10. Amy Macdonald | Zürich 13.09. 14.09. 16.09. 16.09. 20.09. 21.09. 21.09. 22.09. 23.09. 24.09. 28.09. 29.09. 29.09. 02.10. 20.10. 25.10. 25.10. 26.10. 26.10. 27.10. 27.10. 28.10. 29.10. 31.10. 01.11. 01.11. 02.11. 08.11. 08.11. 10.11. 11.11. 15.11. 18.11. 19.11. 20.11. 21.11. 24.11. 01.12. 01.12. 02.12. 02.12. 02.12. 03.12. 16.12. 19.12. 14.01.

Sido | Zürich Colbie Caillat | Zürich Jason Mraz | Zürich Snoop Dogg | Zürich Sophie Zelmani | Zürich R.E.M. | Genève Sophie Zelmani | Bern Sophie Zelmani | Genève Bryan Adams | Zürich R.E.M. | Zürich Coldplay | Zürich !!! (chk chk chk) | Zürich Queen & Paul Rodgers | Zürich Alpha Blondy | Zürich Heather Nova | Zürich Leonard Cohen | Zürich Reinhard Mey | Basel Reinhard Mey | Zürich Keziah Jones | Fribourg Keziah Jones | Zürich Leonard Cohen | Genève Bushido | Zürich Bushido | Bern Nneka | Zürich James Blunt | Basel Nneka | Luzern Klee | Bern DJ Bobo | Bern 22 Uriah Heep | Zürich The Legends of Rock’n’Roll | Zürich Lambchop | Basel The Subways | Zürich Deep Purple | Basel Cold War Kids | Zürich A Fine Frenzy | Bern A Fine Frenzy | Zürich Randy Newman | Luzern Die Toten Hosen | Zürich Orishas | Zürich Kid Rock | Zürich Orishas | Zürich Tracy Chapman | Zürich Farin Urlaub & Special Guest | Winterthur Thomas D | Zürich Boney M Feat. Liz Mitchell | Bern Rosenstolz | Zürich

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

MIX Diplomkonzert HKB Jazz: Nina Thöni Wilking, 20 Uhr, HKB – Musik (Grosser Konzertsaal), Papiermühlestr. 13 Diplomkonzert HKB Jazz: Rama Bozzini Wave Project, 21.30 Uhr, HKB – Musik (Grosser Konzertsaal), Papiermühlestrasse 13

BÜHNE

8. September 2008

AUSSTELLUNGEN Schauhäuser und Gartenanlage 08-17.30 Uhr, Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21 Berns Wappentiere 09 Uhr, Bärengraben Bachelor-Ausstellung Visuelle Kommunikation 12-19 Uhr, HKB, Fellerstr. 11 Swiss Press Photo 07 Die besten Pressebilder des Jahres 2007, 08-18 Uhr, Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67 Goethes Faust auf Schweizer Bühnen Sonderausstellung der Schweizerischen Theatersammlung Bern, 10-17 Uhr, Schlossmuseum, Schloss, Thun Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren, 14-17.30 Uhr, Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4

DIENSTAG

THEATER Stella Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Urs Häberli, mit Ivana Bach, Peter Bamler, Micaela Bara, 20 Uhr, Das Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14

DIVERSES Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center) Das Ende eines ganz normalen Tages Lesung mit Franz Hohler, 20 Uhr, Thalia im Loeb, Spitalgasse 47/51

PARTYS JAZZ, LATIN, WORLD Salsa Night 18 Uhr, Colosseo, Thunstrasse 64, Münsingen MIX Noche cubana 22 Uhr, Du Théâtre, Hotelgasse 10

KONZERTE MIX Diplomkonzert HKB Jazz: Lukas Frei Ayane, 19.30 Uhr, HKB – Musik

(Grosser Konzertsaal), Papiermühlestrasse 13

BÜHNE THEATER Stella Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: Urs Häberli, mit Ivana Bach, Peter Bamler, Micaela Bara, 20 Uhr, Das Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14

DIVERSES Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center) Eishockey NLA: Biel – FR Gottéron 19.45 Uhr, Eisstadion Biel, Länggasse 71, Biel/Bienne Eishockey NLA: SCL Tigers – Kloten Flyers 19.45 Uhr, Ilfis-Stadion, Langnau i. E. Tacheles XXXV Podiumsdiskussion über die Zielsetzungen der Kunsthalle Bern, mit Philippe Pirotte u.a., Moderation: Werner Brück, 14 Uhr, Progr, Waisenhausplatz 30

AUSSTELLUNGEN Schauhäuser und Gartenanlage 08-17.30 Uhr, Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21 Jim Avignon 14.30-18.30 Uhr, Galerie Martin Krebs, Münstergasse 43 Oase im All Fotoausstellung, 10-18.30 Uhr, Heiliggeistkirche, Spitalgasse 44 Bachelor-Ausstellung Visuelle Kommunikation 12-19 Uhr, HKB, Fellerstr. 11

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

No Leftovers 10-19 Uhr, Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1 Form, Color, Illumination Suzan Frecon, Malerei, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Intermezzo – Die Sammlung in Bewegung Die Sammlung – neu aufgemischt, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 I’m Full of Byars James Lee Byars in Bern – eine Hommage, 18.30 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Dirk Skreber – Blutgeschwindigkeit 10-18 Uhr, Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, Burgdorf C’est la vie Dem Rätsel Leben auf der Spur, 09-17 Uhr, Naturhistorisches Museum, Bernastr. 15 Spinner Spanner Schwärmer 150 Jahre Entomologischer Verein Bern 1858 bis 2008, 09-17 Uhr, Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15 Swiss Press Photo 07 Die besten Pressebilder des Jahres 2007, 08-18 Uhr, Polit-Forum Käfigturm, Marktgasse 67 Illusoria-Land Museum und Galerie für optische Täuschungen und Holographien, 14-17 Uhr, Sandro Del-Pretes Illusoria-Land, Gewerbezone Ey 5, Ittigen Goethes Faust auf Schweizer Bühnen Sonderausstellung der Schweizerischen Theatersammlung Bern, 10-17 Uhr, Schlossmuseum, Schloss, Thun Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren, 10-17.30 Uhr, Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4 Tierpark & Vivarium Anlage mit Gehegen, 09-17 Uhr, Tierpark Dählhölzli, Tierparkweg 1 Der Vorgarten zum Fruchtland Jenseits von Eden, eine Gartenschau, 10-17 Uhr, Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3 Papa Papillon 09-17 Uhr, Zentrum Paul Klee (Kindermuseum Creaviva), Monument im Fruchtland 3 Berns Wappentiere 09 Uhr, Bärengraben

Agenda Alle Tage, alle Regionen auf Gleiche Gewinnchancen bei SMS und Fax. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: 31.12.08. Teilnahmebedingungen: www.919.ch/agb

>>> www.punkt.ch


kino 17

8. September 2008

BERN ALHAMBRA

Maulbeerstr. 3 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Wanted

14:30 17:15 20:00 | Edf 14/16 J.

CAPITOL

Kramgasse 72 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 The Dark Knight

14:00 17:15 20:30 | D 12/14 J.

2 You Don‘t Mess With the Zohan

14:00 17:15 20:30 | Edf 12/14 J.

CINECLUB

Laupenstr. 17 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Bienvenue chez les Ch‘tis 15:00 17:45 20:30 | Fd 10/12 J.

CINÉMATTE

Wasserwerkgasse 7 | 031 312 45 46 | www.cinematte.ch

A Clockwork Orange Mo 21:00 | E

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

1 happy-go-lucky 14:30 17:30 20:15 | Edf 10/12 J.

2 La graine et le mulet

CINEABC

Moserstr. 24 | 031 332 41 42 | www.quinnie.ch

14:00 17:15 20:30 | Fd 12/14 J.

3 Trip to Asia

14:00 18:30 | Odf 6/8 J.

Mongole

17:30 | Od 12/14 J.

In Bruges

20:15 | Edf 14/16 J.

Before the Devil Knows You‘re Dead Mo/Mi 15:00 | Ed 14/16 J.

Tsatsiki, Tintenfische und erste Küsse Di 14:15 | Odf 7/9 J.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

The Dark Knight 14:00 17:00 20:00 | Edf 12/14 J.

CINECAMERA

Seilerstr. 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Young @ Heart

15:00 17:30 20:00 | Edf 10/12 J.

CINECINEMASTAR

Bollwerk 21 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Das Geheimnis von Murk 14:45 17:15 20:00 | CH 12 J.

XXY

16:30 21:00 | Odf 14 J.

CINESPLENDID

Von Werdt-Passage 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

1 Wanted

14:10 16:20 18:30 20:40 | Edf 14/16 J.

2 Mamma Mia! The Movie

14:30 17:30 20:30 | Edf 6/8 J.

CITY

Aarbergergasse 30 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/ Min.) | www.kitag.com

1 Mamma Mia! The Movie 14:30 17:30 20:15 | D 6/8 J.

2 The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor 15:00 | D 10/12 J.

All the Boys Love Mandy Lane

17:45 20:30 | D 14/16 J.

3 The Chronicles of Narnia: Prince Caspian 14:30 | D 8/10 J.

Superhero Movie

18:00 20:15 | D 12/14 J.

GOTTHARD

Bubenbergplatz 11 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/ Min.) | www.kitag.com

The Dark Knight

20:15 Mo/Di 13:45 17:00 | Edf 12/14 J.

ROYAL

The Nanny Diaries 15:00 20:30 | D 8/10 J. 17:45 | Edf 8/10 J.

JURA

Bankgässchen 6 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 You Don‘t Mess With the Zohan

14:30 17:30 20:30 | D 12/14 J.

2 Kung Fu Panda 14:45 | D 4/6 J.

kino premiere

Laupenstr. 4 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

WORB WORB

Hauptstr. 21 | 031 839 58 68 | www.cinergie.ch

Mamma Mia! The Movie 20:30 | D 4/6 J.

Mamma Mia! The Movie

Hana Komödie Japan (2006); Regie: Hirokazu Koreeda; mit: Junichi Okada, Rie Miyazawa, Arata Furuta

17:15 20:15 | Edf 6/8 J.

3 Meet Dave

14:00 16:15 18:30 | D 10/12 J.

Hirokazu Koreeda zeichnet mit zarten Farben und scharfen Konturen ein Sittengemälde Japans in den Jahren nach 1700. Die im heutigen Japan wohlbekannte Geschichte der 47 verwaisten Samurais ist hier nicht Zentrum, sondern nur sporadisch eingeflochten, während der gesellschaftliche Hintergrund zum Vordergrund aufgewertet ist. Der Ensemble-Film um Sinn und Tücken der Rachepflicht eines Samurais lebt von den präzisen Details und der Spielfreude seiner Akteure, überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Komik und Ernst und verwöhnt das Auge mit erlesenen Kostümen und markanten Gesichtern.

The Bank Job

21:00 | Edf 14/16 J.

KELLERKINO

Kramgasse 26 | 031 311 38 05 | www.kellerkino.ch

Bergauf, Bergab 18:00 | CH

Hana

20:00 | Odf

KINO KUNSTMUSEUM

Hodlerstrasse 8 | 031 328 09 99 | www.kinokunstmuseum.ch

Cul-de-sac

Mo 18:30 | Fd

Drawing Restraint 9 Mo 21:00 Di 20:30 | Oe

Nuit et brouillard Di 18:30 | Fe

LICHTSPIEL

Bahnstrasse 21 | 031 381 15 05 | www.lichtspiel.ch

top rating

The Last Blast Mo 20:00 | Od

REX

Schwanengasse 9 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/ Min.) | www.kitag.com

Wanted

14:30 17:30 20:45 | D 14/16 J.

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8. 9. 10.

Note The Dark Knight 4.66 Bienvenue chez les Ch‘tis 4.37 Mamma Mia! The Movie 4.34 XXY 4.13 Kung Fu Panda 4.12 J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster 4.12 Before the Devil Knows You‘re Dead 4.04 In Bruges 3.94 The Bank Job 3.90 The Nanny Diaries 3.85

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 10.9.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


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   

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Wenn Alltag schmerzt

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8. September 2008

Cadillac CTS Ein Amerikaner für die Schweiz

Safenwil Verlockendes Angebot: Wer im September und Oktober ­einen neuen Toyota kauft, erhält Benzin oder Diesel für 10 000 Kilometer geschenkt. Rechenbeispiel: Bei einem Modell mit sieben Litern Benzinverbrauch pro 100 km (z. B. Toyota Auris 1.6) ist das Angebot beim momentanen Benzinpreis (1.90 Fr.) 1330 Franken wert .

Von Mario Borri

4x4 und eine LuxusAusstattung: Die Schweizer fahren auf den neuen Cadillac CTS ab. Die Nobelmarke des USAutoriesen General Motors ist in der Schweiz im Aufwind. Von Januar bis Juli 2008 wurden 256 Cadillacs verkauft. Das ist dreimal so viel wie 2007. Den Aufwärtstrend hat Cadillac vor allem der neuen Oberklasse-Limousine CTS zu verdanken. Denn alleine von ihr setzten die Amerikaner schon 100 Stück ab. Guter Qualitätseindruck Trotz über 4,80 Meter Länge ist das Platzangebot allerdings nicht gerade üppig. Im Fond zum Beispiel wird es für 1,80-m-Menschen eng um die Knie. Auch der Kofferraum bleibt mit 373 Litern unter dem Klassenstandard. Dafür können es Verarbeitung und Qualitätseindruck des CTS mit deutschen Konkurrenten aufnehmen. Ein schickes Detail im Interieur ist auch

Lancia: Der neue Delta ist gestartet Zürich Diesen Frühling am Autosa-

lon von Genf hatte er seinen ersten Auftritt. Seit diesem Wochenende steht der neue Lancia Delta bei den Schweizer Händlern. Der elegante Kompaktwagen ist vorerst mit ­einem 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit 150 PS lieferbar. Der Preis: ab 32 390 Franken.

Ein Typ mit Ecken und Kanten: Der Cadillac CTS ist unkonventionell gestylt. Bilder: Cadillac

der teilversenkbare Monitor des Infotainmentsystems, der auch eingefahren noch ein Fenster mit den Radiostationen freilässt. Ebenfalls toll ist das Soundsystem mit Festplatte und USB-Schnittstelle für MP3Player. Der Clou: Der angeschlossene iPod wird geladen und lässt sich über den Monitor bedienen. Der Motor unseres Testwagens hat uns weniger überzeugt. Im Normalbe-

trieb läuft der V6 zwar ruhig, beim Kickdown zum Überholen wird er aber laut. Dafür ist der Antritt wirklich stark. Aber: Fast 13 Liter Verbrauch im Schnitt sind definitiv zu viel. Stets sicher unterwegs Gute Noten erhält das CTSFahrwerk. Cadillac ist ein guter Kompromiss zwischen Komfort und Sport gelungen. Zudem sorgt der Allradantrieb für ein siche-

res Fahrverhalten auf rutschigem Untergrund. Fazit: Der Cadillac CTS ist eine Alternative in der Oberklasse. Wermutstropfen ist der durstige Motor. Das Warten auf den sparsameren 2,9-Liter-V6-Diesel (250 PS), mit dem der CTS ab Frühjahr 2009 kombinierbar ist, könnte sich deshalb durchaus lohnen. Übrigens: Ebenfalls ab dann wird es den CTS auch als Kombi geben.

Auf den Punkt Gebracht Marke/Typ: Cadillac CTS 3.6 V6 4x4 Motor/Antrieb: Benzin, V6-Zylinder, 3564 cm3, 311 PS, 374 Nm, 4x4, 6-Gang-Automat. Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h 6,7 Sekunden, Spitze 225 km/h. Umweltdaten: Testverbrauch 12,9 l/100 km, CO2-Ausstoss 267 g/km, Energieeffizienzkat. F. Karosserie: 4 T., 5 P. LxBxH 4,86 x 1,84 x 1,46 m. Kofferraum 373 Liter.

Toyota: Gratis-Sprit für 10 000 Kilometer

Ausstattung (Sport Luxury): 8 Airbags, ESP, Parkassistent, Kurvenlicht, Klima, Ledersitze, Navigation, Bose-Soundsystem mit CD/IPOD, u.a. Preis: Testwagen ab 72 090 Fr., Basispreis ab 54 990 Fr. (2.8, 2WD, 211 PS). Plusminus: Plus – Design, Komfort, Ausstattung. Minus – Verbrauch, Platzangebot für Passagiere und Gepäck. www.cadillac.ch

Top-Verarbeitung, viel Luxus: CTS-Cockpit.

Ab Frühjahr 2009 erhältlich: Cadillac CTS Wagon.

Weiter Radstand, hohes Dach: Im neuen Lancia Delta gibt es viel Platz.

Suzuki: Sondermodell für Wintersportler Safenwil Der Suzuki SX4 «Piz Sulai» ist für wintersportbegeisterte massgeschneidert. Im Preis inbegriffen sind unter anderem ein Skiträger und ein Bobschlitten. Die Zusatzausstattung hat einen Wert von 2900 Fr., der Kunde bezahlt 500 Fr. Der Spezial-Suzuki kostet ab 29 490 Fr., erhältlich ist er ab sofort.

Smart: Ab 2012 gibt es Elektroantrieb Hambach Der Smart, der gerade seinen 10. Geburtstag feiert, soll in vier Jahren serienmässig mit einem leistungsfähigen Elektroantrieb erhältlich sein. Ab 2012 sollen Lithium-Ionen-Batterien die herkömmlichen Nickel-Metall-HybridBatterien ablösen und die Reichweite klar erhöhen. (mbo)


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tv-programm fernseh tipps

20:15 | Arte | Europas Erbe – Die grossen Dramatiker Dokumenation D 2008

Arte sucht den Super-Dramatiker. Zehn herausragende europäische Theatermacher von der Antike bis in die Moderne werden in einer Sendereihe vorgestellt, die 2500 Jahre Kulturgeschichte umspannt. Den Anfang macht der griechische Dichter Sophokles.

22:50 | SF1 | Kalaschnikows und Kokain Dokumentation GB 2007

Musiker Alex James hat zeitweise unmengen Geld für Kokain und Alkohol ausgegeben. In Kolumbien trifft der ehemalige Junkie Kokabauern, Dealer und Leute von der Drogenbekämpfung. Auf seiner Reise stellt er fest, dass Drogenhandel und Gewalt Kolumbien fest im Griff haben.

23:55 | SF2 | Road to Guantanamo Doku-Drama GB 2006; Regie: Michael Winterbottom; mit: Riz Ahmed

Vier pakistanstämmige Briten geraten ins Kampfgebiet Afghanistans. Einer verschwindet spurlos, die drei anderen werden an die US-Streitkräfte ausgeliefert. Eine zermürbende Gefangenschaft im Straflager von Guantanamo beginnt. Nach einer wahren Begebenheit.

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8. September 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

22:20 | SF1 | Eco

20:15 | ARD | Wölfe auf dem Vormarsch

20:00 | EuSp | Kampfsport

19:00 SF1 ZDF 19:25 SF1 ZDF 19:30 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD 20:00 Sat.1 ARD ORF1 21:45 ZDF ARD ORF1 21:50 SF1 22:15 ARD 22:20 SF1 22:25 3sat 23:40 3sat 23:50 SF1 00:00 RTL

19:00 19:10 19:30 20:15

19:00 DSF StTV EuSp 19:30 DSF

Schweiz aktuell heute Börse WISO Tagesschau Info Börse im Ersten Nachrichten Tagesschau ZIB 20 heute-journal Report Mainz ZIB Flash 10vor10 Tagesthemen ECO Thema u.a: Die Post Bühler Begegnungen 10 vor 10 Tagesschau Nachtjournal

Arte Pro7 Sat.1 ARD Arte

3sat 21:00 ARD 3sat 21:05 21:10 21:30 22:30

SF1 ORF2 3sat ORF2

22:35 Arte 22:50 SF1 Sat.1 00:10 Pro7

Leben auf dem Fluss 1/3 Galileo Das Magazin Wölfe auf dem Vormarsch Europas Erbe – Die grossen Dramatiker 1/10 Der Physiker der Mullahs Der Tag, als die Feuerwalze kam Cäsar der Polizeihund, Dienstort Wien Puls Report Spezial hitec Hafencity Hamburg Kulturmontag Cybersexsüchtig Werther DOK: Kalaschnikows und Kokain Kolumbien Focus TV-Reportage Galileo Mystery Roswell

19:55 ORF2 20:00 EuSp 20:15 DSF 22:00 StTV 22:15 DSF 22:20 SF2 22:30 CNN DSF 22:45 WDR 23:00 EuSp DSF 23:25 SFi

Reportage Ribery FreeStyle Fussball WM-Qualifikation Bundesliga Pur Klassiker FC Bayern München Sport Kampfsport Fight Club K-1 GP in Taipeh Bundesliga Pur Klassiker Highlights FreeStyle Aktuell Live sportaktuell Moderation: Jann Billeter World Sport Ultimate Football – Legendäre Tore Sport inside Fussball WM-Qualifikation Das Sportquiz sportaktuell

SF 1

ARD

ORF 1

PRO 7

18:15 18:40 19:00 19:25 19:30 19:55 20:05 21:05 21:50 22:15 22:20

5gegen5 glanz & gloria Schweiz aktuell Börse Tagesschau Meteo al dente Puls 10vor10 Meteo ECO Die Post/Losinger/Assistenten aus Indien 22:50 DOK: Kalaschnikows und Kokain Eine Reise ins gefährlichste Land der Welt 23:50 Tagesschau 00:05 nachtwach

18:00 Verbotene Liebe 18:25 Marienhof 18:50 Grossstadtrevier Hallo Chef 19:50 Das Wetter 19:55 Börse im Ersten 20:00 Tagesschau 20:15 Wölfe auf dem Vormarsch Zwischen Ostsee und Alpen 21:00 Der Tag, als die Feuerwalze kam Brandkatastrophe in Griechenland 21:45 Report Mainz 22:15 Tagesthemen 22:43 Das Wetter 22:45 Beckmann Mit Gerd Ruge, Sigmar Solbach 00:00 Nachtmagazin

18:10 Die Simpsons 18:30 ZIB Flash 18:35 Scrubs Mein grosser Fehler 19:00 Anna und die Liebe 19:30 Friends Aufgeblasen! 20:00 ZIB 20 20:07 Wetter 20:15 C.S.I. Miami Vor der Mauer auf der Lauer 21:05 Grey’s Anatomy Ein Teil meines Herzens 21:45 ZIB Flash 21:55 Men in Trees Vom Blitz getroffen 22:40 Criminal Intent Blutsbrüder 23:25 Las Vegas Der letzte Wunsch 00:10 ZIB 24

18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons Kill den Alligator und dann ... 18:40 Die Simpsons Sie wollte schon immer Tänzerin werden 19:10 Galileo 20:15 Moonlight Das Heilmittel 21:15 EUReKA – Die geheime Stadt Das Tor zur Ewigkeit 22:15 EUReKA – Die geheime Stadt Unwiderstehlich 23:15 TV total Moderation: Stefan Raab 00:10 Galileo Mystery 01:00 Moonlight

SF 2

ZDF

ORF 2

SAT.1

18:15 American Dad 18:40 One Tree Hill Gefährliche Nachhilfe 19:30 King of Queens Das Gemälde des Grauens 20:00 Grey’s Anatomy Lernprozesse 20:50 Dr. House 97 Sekunden 21:35 Dr. House Schauplatz der Merkwürdigkeiten 22:20 sportaktuell 22:55 Dexter Cherry on Ice 23:55 The Road to Guantanamo (GB 2006) Drama von Michael Winterbottom

18:00 SOKO 5113 Eine feine Gesellschaft 19:00 heute 19:20 Wetter 19:25 WISO 20:15 Der Heckenschütze (D 2008) Krimi von Manfred Stelzer mit Fabian Busch, Karl Kranzkowski 21:45 heute-journal 22:12 Wetter 22:15 Mord nach Plan (USA 2002) Thriller von Barbet Schroeder mit Sandra Bullock 00:05 heute nacht 00:20 Der Pfad des Kriegers In der Reihe «Glaubenskrieger»

18:30 Konkret Das Servicemagazin 18:50 Infos und Tipps 19:00 Bundesland heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport 20:05 Seitenblicke 20:15 Die Millionenshow 21:10 Report Spezial 22:00 ZIB 2 22:30 Kulturmontag mit art.genossen Cybersex-süchtig 00:00 Digital Shorts Best of Prix Ars Electronica 2008 00:45 Was kommt nach dem Copyright?

18:00 18:30 19:00 19:30 20:00 20:15

22:20 22:50 23:20 00:40

Lenssen & Partner K 11 Vertrauter Feind Anna und die Liebe Das Magazin Nachrichten Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag (USA 2003) Komödie von Mark Waters mit Jamie Lee Curtis, Lindsay Lohan, Chad Murray Toto & Harry Focus TV-Reportage Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis McNamara/Troy Freaky Friday (USA 2003) Komödie


tv-programm 21

8. September 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Freaky Friday

20:15 | Pro7 | Moonlight

21:15 | RTL | Rach

20:15 Sat.1 Freaky Friday (USA 2003) KomĂśdie mit Lindsay Lohan K1 Werner – Das muss kesseln (D 1996) ZeichentrickďŹ lm SWR Liebe ist das schĂśnste Geschenk (D ’07) Romanze ZDF Der HeckenschĂźtze (D 2008) Krimi 21:00 Arte Christine (F/I 1958) Drama 22:10 K1 Braddock: Missing in Action III (USA 1987) Action mit Chuck Norris 22:15 ZDF Mord nach Plan (USA ’02) Thriller mit Sandra Bullock 22:30 SWR Reine Geschmacksache (D 2006) KomĂśdie 22:35 Arte Werther (D 2008) Drama mit Stefan Konarske 23:55 SF2 The Road to Guantanamo (GB 2006) Drama von Michael Winterbottom

19:00 Sat.1 ORF1 19:05 RTL 19:30 SF2 ORF1 19:40 RTL

19:00 RTL2 Vox 19:25 K1 19:50 Vox 20:05 SF1 ORF2 20:15 RTL 3+ RTL2 ORF2 21:15 RTL RTL2 21:25 3+ 22:00 SWR 22:10 SRTL 22:15 RTL 22:20 Sat.1 22:45 ARD 23:15 RTL2 Pro7

20:00 SF2 20:15 Pro7 20:50 SF2 21:05 ORF1 21:15 Pro7 21:35 SF2 21:55 ORF1 22:00 MTV 22:15 Pro7 22:30 MTV 22:55 SF2 23:00 MTV 23:20 Sat.1 23:25 ORF1

Anna und die Liebe Anna und die Liebe Alles was zählt King of Queens Friends Aufgeblasen! Gute Zeiten, schlechte Zeiten Grey’s Anatomy Moonlight Das Heilmittel Dr. House 97 Sekunden Grey’s Anatomy EUReKA Tor zur Ewigkeit Dr. House Men in Trees South Park EUReKA Unwiderstehlich American Dad Surro-Gate Dexter Cherry on Ice Drawn Together Nip/Tuck McNamara/Troy Las Vegas

Schau dich schlau! Das perfekte Dinner Achtung Kontrolle! Unter Volldampf al dente Seitenblicke Wer wird Millionär? Bauer, ledig, sucht... Die KochproďŹ s Die Millionenshow Rach, d. Restauranttester Der Bluff Bauer, ledig, sucht... Sag die Wahrheit voll total Extra – Das Magazin Toto & Harry Beckmann Gerd Ruge Cheaters TV total

RTL

KABEL 1

ARTE

3+

18:00 Explosiv Das Magazin 18:30 Exclusiv Das StarMagazin 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:15 Wer wird Millionär? 21:15 Rach, der Restauranttester Restaurant Weserlust/ Brake 22:15 Extra Das Magazin 23:30 30 Minuten Deutschland 00:00 Nachtjournal 00:35 10 vor 11 01:00 Vermisst Peter (Deutschland)/ Hilde (USA)

18:45 Das Fast Food-Duell Spitzenkoch gegen Lieferservice 19:25 Achtung Kontrolle! Einsatz fĂźr die OrdnungshĂźter 20:15 Werner – Das muss kesseln (D 1996) ZeichentrickďŹ lm von Gerhard Hahn, Michael Schaack, Udo Beissel 22:10 Braddock: Missing in Action III (USA 1987) Action mit Chuck Norris 00:05 Angel – Jäger der Finsternis Die letzte Schlacht 01:05 Filmquiz

19:00 Leben auf dem Fluss Vom Rhein zur Donau 19:45 Info 20:00 Kultur 20:10 Meteo 20:15 Europas Erbe – Die grossen Dramatiker Sophokles 1/10 21:00 Christine (F/I 1958) Drama mit Alain Delon, Romy Schneider 22:35 Werther (D 2008) Drama mit Stefan Konarske, Hannah Herzsprung 00:00 Der Mann, der vom Himmel ďŹ el (GB ’76) Drama mit David Bowie

17:00 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Unter Druck 17:45 Criminal Intent – Das Verbrechen im Visier Die sechste Plage 18:35 CSI – Las Vegas Bis auf die Knochen 19:25 CSI – Las Vegas Spur aus Blut 20:15 Bauer, ledig, sucht... 21:25 Bauer, ledig, sucht... 22:35 Navy CIS Sarg aus Eisen 23:20 SwissQuiz 2Night

RTL 2

VOX

3 SAT

TC CINEMA

18:00 Immer wieder Jim Nicht ohne meine Tochter 18:30 Immer wieder Jim Der Sexmarathon 19:00 Schau dich schlau! Pasta fantastica – Die Nudel erobert die Welt 20:00 News 20:15 Die KochproďŹ s – Einsatz am Herd 21:15 Der Bluff Vom Schafscherer zum Promifriseur 23:15 Cheaters Beim Fremdgehen erwischt! 00:10 News 00:25 Akte Mord

18:00 Wissenshunger 19:00 Das perfekte Dinner Tag 1: Sandra/Karlsruhe 19:50 Unter Volldampf Tag 1: Restaurant Liedberger Landgasthaus/Korschenbroich 20:15 CSI:NY Abgetaucht 21:10 Criminal Intent – Verbrechen im Visier Die Rabenmutter 22:05 Shark Ein teuischer Gegner 23:00 The District – Einsatz in Washington Der Taxi-Krieg 00:00 Nachrichten

18:00 Wut im Bauch Hass im Hirn 18:30 nano 19:00 heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Der Physiker der Mullahs Irans Atomprogramm 21:00 Cäsar der Polizeihund, Dienstort Wien 21:30 hitec 22:00 ZIB 2 22:25 Bßhler Begegnungen Jßrgen Riemann 23:10 65. Internationale Filmfestspiele Venedig 2008 23:40 10 vor 10

16:05 Tekkonkinkreet (J 2006) ZeichentrickďŹ lm von Michael Arias 17:55 Rob-B-Hood (HK 2006) Action von Benny Chan mit Jackie Chan 20:00 Black Snake Moan (USA 2006) Drama mit Samuel L. Jackson, Christina Ricci, Justin Timberlake 21:55 The Gravedancers (USA 2005) Horror von Mike Mendez mit Dominic Purcell 23:35 Hannibal Rising – Wie alles begann (USA 2006) Thriller mit Gaspard Ulliel, Veronica Bellova

 

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rätsel rätsel

4. Februar 2008 2008 8. September

Wir suchen: Begriffe zum Thema Schweizer Fussballnati

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Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND VALENTIN STOCKER an die 970.

Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Felder auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

Zu gewinnen:

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preisfrage Was gibts bei alltickets.ch? A Tickets ausverkaufter Events B Kochkurse für Fortgeschrittene Per SMS Schicken Sie PREISFRAGE gefolgt von Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer Adresse an die 970 (CHF 1.50/SMS). Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http:// wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH51516 Teilnahmeschluss ist der 14. September 2008 24.00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort wird der Preis verlost.

Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970 Das Spiel wird bis 14. September 2008 um 24.00 Uhr gespielt. Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. Auflösungen werden in der Folgewoche publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht! Max. 100 Teilnahmen/Kalendertag.

Supertipp: Um täglich einen Tipp zu erhalten, senden Sie START HINT an 970 (CHF 0.70/SMS) Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage).

Zu gewinnen:

1 x ZWEI TICKETS FÜR COLDPLAY

28.09.08, Hallenstadion ZH im Wert von

490 FRANKEN Seit ihrem Debütalbum «Parachutes» gehören die englischen PopRocker um Coldplay zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Während ihrer Viva La Vida-Tour machen sie am 28. September 2008 Halt im Zürcher Hallenstadion. Sei live mit dabei… alltickets.ch, der Ticketshop für ausverkaufte Events, verlost 2 Tickets für den Top-Act des Jahres. www.alltickets.ch

Sudoku leicht

1 4 2

3 1 5 2 9 7 5 4 7 6 9 2 3 7 5 6 3 9 1 2 3 2 6 1 8 2

Kreuzworträtsel Twinclean – der beutellose Staubsauger, der die manuelle Reinigung des HEPAFilter überfl flüssig macht. Noch wichtiger chtiger ist jedoch, dass ss Ihnen die manuelle Reinigung des HEPA-Filter -Filter erspart bleibt. bt. Beim Twinclean ist jeweils ein Filter in n Betrieb – der zweite ite steht in Reserve. e. Wenn der aktive Filter verschmutzt zt ist, macht eine Anzeige darauf aufmerksam. Einfach das Gehäuse öffnen, die Einheit mit dem Griff heraus ziehen, umdrehen, um die Filterseiten zu wechseln.

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Per SMS Schicken Sie PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse per SMS an die 970 (CHF 1.–/SMS). Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf). Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute, 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Rechtsweg ausgeschl. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 04.09.: PETRUS

Gewinner vom 04.09. (50 Franken): Kurt Brunsko, Gossau


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8. September 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2. Halten Sie sich auf Ihrem Weg zu Ihrem Ziel an die Richtlinien, die man Ihnen vorgibt. Dadurch kommen Sie bestimmt nicht vom richtigen Weg ab.

Fische 19.2.–20.3. Sie sollten heute auf Ihren Chef hören. Was dieses Projekt angeht, hat er ganz bestimmt den richtigen Riecher. Schenken Sie ihm Ihr Vertrauen.

Widder 21.3.–20.4. Zeigen Sie Ihrem Partner Ihre Zuwendung mal auf eine andere, kreative Art. Er wird sich sehr über die Überraschung freuen und seine Gefühle mitteilen.

Stier 21.4.–20.5.

Unternehmen Sie in Ihrer Freizeit etwas mit Freunden. Sie werden zusammen unterhaltsame Stunden erleben, die Sie nicht so schnell wieder vergessen.

Zwillinge 21.5.–21.6. Sie haben grossen Einfluss auf Ihre Familie und man schätzt Ihre Meinung. Diese wird heute Abend gefragt sein. Geben Sie ehrlich Antwort.

Krebs 22.6.–22.7. Freuen Sie sich über eine Herausforderung, der Sie sich in den nächsten Tagen stellen dürfen. Sie werden dabei einige wichtige Erfahrungen machen.

Löwe 23.7.–23.8.

Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihren Partner miteinbeziehen in Entscheidungen, die Sie beide betreffen. Sie zeigen ihm damit, dass seine Meinung zählt.

Jungfrau 24.8.–23.9. Heute ist ein guter Tag, Verhandlungen über Ihre Weiterbildung im Beruf zu führen. Sie wirken selbstbewusst und treten überzeugend auf.

Waage 24.9.–23.10. Sie stecken heute mit Ihrer positiven Einstellung alle Ihre Arbeitskollegen an und gemeinsam erarbeiten Sie einen Vorschlag, der Ihren Chef überzeugt.

Skorpion 24.10.–22.11.

Sie verfügen im Moment über die nötigen Nerven und die nötige Kraft, ein nicht ganz problemloses Ereignis in Angriff zu nehmen. Auf ins Abenteuer!

Schütze 23.11.–22.12. Planen Sie einen Entspannungstag zusammen mit Ihren besten Freunden und sprechen Sie mal wieder über alte Zeiten. So entkommen Sie dem Alltag.

Steinbock 23.12.–20.1 Sie sind immer wieder auf der Suche nach neuen Abenteuern und unerforschten Plätzen? Heute wäre ein guter Tag, neue Reisepläne in Angriff zu nehmen.


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wetter

8. September 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 11°/21°

Basel 12°/22°

St.Gallen 8°/19°

Zürich 10°/21° Luzern 11°/21° Bern 10°/21°

Fribourg 11°/21°

Genève 11°/22°

Altdorf 11°/21°

Chur 10°/22°

Sion 11°/23° Lugano 14°/25°

Prognose: Den Voralpen und Alpen entlang ausgedehnte Restbewölkung, im Flachland Nebelfelder. Im Laufe des Vormittags zunehmend sonnig. Am Nachmittag trotz Quellwolken meist sonniges Wetter. Die Nullgradgrenze steigt auf 3800 Meter an.

Aussicht

Di

Mi

Do

Barcelona

schön

29°

Rom

schön

30°

Wien

schön

23°

Paris

schön

20°

Nizza

schön

27°

Gran Canaria

schön

23°

Havanna

Regenschauer

30°

London

schön

20°

Athen

schön

32°

Bangkok

Regenschauer

32°

Kreta

schön

27°

Mallorca

schön

26°

Berlin

schön

20°

Rio de Janeiro Regenschauer

21°

New York

schön

26°

Los Angeles

schön

23°

Stockholm

Regenschauer

15°

Sydney

Regenschauer

15°

Tunis

schön

36°

Allgemeine Lage: Zunehmender Hochdruckeinfluss sorgt für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmassen von oben her.

Fr Bern Aare Marzili Bielersee Brienzersee Murtensee Thunersee

Bern 10°/25°

12°/23°

13°/25°

14°/24°

14°/26°

14°/26°

15°/26°

17°/23°

Süden

Badewetter

Wasser 19° 20° 17° 20° 19°

Wind VAR 5-10 km/h W 10-15 km/h VAR 5-10 km/h NW 5-10 km/h

UV Index hoch hoch hoch hoch hoch

Wetterlexikon

Mondphasen Starkregen 29 Sep

7 Okt

Sonnenaufgang: 6:54 Uhr Sonnenuntergang: 19:52 Uhr

15 Sep

22 Sep

Mondaufgang: 16:20 Uhr Monduntergang: --:-- Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

29 Okt

Starkregen ist definiert als Niederschlag hoher Dichte pro Zeiteinheit. Starkregen kann zu schnell ansteigendem und abfliessendem Hochwasser oder Überschwemmungen führen. In Zahlen bedeutet das: Niederschlag > 5 mm/5 min. Niederschlag > 7,1 mm/10 min. Niederschlag > 10 mm/20 min. Niederschlag > 17,1 mm/60 min.

Biel 11°/22°

Aarwangen 11°/22°

Gstaad Gurten Stockhorn

7°/18° 9°/17° 5°/10°

Burgdorf 10°/21° Bern 10°/21° Thun 11°/22° Zweisimmen 8°/18°

Interlaken 11°/21°

7G6C9C:GI6A:G6@I>K =:G7HIÄL6C9:GCH>: >C9:CD@ID7:G=>C:>C <Zc^Z›ZcH^ZYZc=ZgWhildZg VbhX]ŽchiZc^hiÄ^cYZg7Zg\lZai YZh7gVcYZgiVah# JchZgZjchX]aV\WVgZcLVcYZg" eVjhX]VaZc[“gY^Z\VcoZ;Vb^a^Z ÒcYZcH^ZjciZg lll#VaeZcgZ\^dc#Vi$V`i^k]ZgWhi


«Ich rede täglich mit Gott. Beten ist ein Bestandteil meines Christ-Seins.» Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund.

8. September 2008

Stucki Der Koloss machte alle platt Von J. Erwin Brazerol

Christian «Chrigu» Stucki (23) lebt nicht nur auf grossem Fuss, er ist auch im Sägemehl der Grösste: Sieg am Kilchberger Schwinget! Er ist 1,98 Meter gross und 137 Kilogramm schwer. Für seine Füsse braucht er Schuhe der Grösse 51. Christian Stucki ist ein Koloss. Und erst noch ein erfolgreicher. Gestern legte er seine Gegner gleich reihenweise auf den Rücken und gewann den traditionsreichen Kilchberger Schwinget. Für Stucki, mit zehn Kränzen hinter dem Nordwestschweizer Bruno Gisler (11) der erfolgreichste Schwinger 2008, war es am Höhe- und gleichzeitigen Schlusspunkt über dem Zürichsee die Krönung seines ertragreichen Jahres. Als Siegespreis darf der gelernte Forstwart den 5000-fränkigen Muni «Silvio» nach Ottiswil BE entführen. Heile Momente im Schlussgang «Es lief mir den ganzen Tag super. Grandios!», freute sich Stucki. «Erst im Schlussgang gegen meinen Verbandskollegen Matthias Sempach hatte ich einige heikle Momente zu überstehen. Nach seinen fünf gewonnen Gängen hätte er den Festsieg auch verdient gehabt.» Niedergeschlagen war der 22 Jahre alte, noch ledige Metzger Sempach: «Ich versuchte im Schlussgang alles. Aber gegen die Naturgewalt Stucki ist es sehr schwer anzugreifen. Ich hatte zwar einen guten Tag, bin aber nach dem Schlussgang doch enttäuscht.» Das Schwingfest war nach der verletzungsbedingen Absage von Schwingerkönig Jörg Abderhalden in Berner Hand. Alle Mitfavoriten wie Nöldi Forrer, Martin Grab, Stefan Fausch, Philipp Laimbacher oder Bruno Gisler mussten vor 13 700 Schwingerfreunden ins Sägemehl beissen.

pluspunkt des wochenendes Der Snowboarderin Sina Candrian gelang beim Weltcup-Prolog in Cardrona (Neus) ein Exploit. Die 19-jährige Flimserin stand als Zweite hinter der Japanerin Nakashima erstmals auf dem Weltcup-Podest. Candrian hatte zuvor primär auf der Ticketto-Ride-Tour sowie an NachwuchsTitelkämpfen auf sich aufmerksam gemacht. Bei den Juniorinnen gewann sie zweimal WM-Gold im Big Air (2006/2007) und zweimal WMBronze in der Halfpipe (2005/2006). Candrian bringt alle Voraussetzungen mit, um ähnlich erfolgreich zu werden wie Manuela Pesko. Die Weltmeisterin leidet seit Wochen am Pfeifferschen Drüsenfieber und verzichtete deshalb auf einen Einsatz in Cardrona. (si)

minuspunktdes wochenendes

Naturgewalt Stucki drückt im Schlussgang Sempach ins Sägemehl. Bild: Keystone

Die Saison ist für Töff-Pilot Randy Krummenacher (18) bisher total verkorkst verlaufen. Jetzt wurde dem Zürcher, der sich körperlich und mental müde fühlen soll, von seinem KTM-Team eine Pause verordnet: Er wird die nächsten GP in Indianapolis (14.9.) und Motegi (28.9.) nicht bestreiten. Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Zusammenarbeit mit KTM trotz weiterlaufenden Vertrags vorzeitig beendet wird. Randys Manager Robert Siegrist hat den Markt sondiert und von einem «sehr guten Team» eine Zusage erhalten. Einziger Haken: Das Duo Krummenacher/Siegrist muss für den Startplatz im neuen Team bis Mitte Oktober 250 000 Euro an Sponsorgeldern auftreiben. (si)


26

sport

lottozahlen

Ziehung vom 6. September 2008 11 19 20 29 42 45 10 Replay 4 Gewinnquoten: 70 x 5 3 638 x 4 62 323 x 3 Nächster Jackpot: Jokerzahl 6 8 3 x 5 18 x 4 206 x 3 1784 x 2 Nächster Jackpot:

4 987.70 50.00 6.00 2 200 000 Fr. 1

Extra-Joker 2 2 15 x 4 164 x 3 1507 x 2 Nächster Jackpot:

5

7

6

10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 370 000 Fr. 0

5

9

5

1 000.00 100.00 10.00 840 000 Fr.

euromillions Ziehung vom 5. September 2008 7

12 16 17 39

3

8

Gewinnquoten: 2 95 384 285.05 5+ 13 799 718.80 5+ 5 17 173 870.75 221 9 553.35 4+ 3 386 415.70 4+ 4 5 199 192.85 11 860 118.70 3+ 168 776 42.55 3+ 174 471 35.50 2+ 3 257 757 25.65 891 660 15.95 1+ 2 491 357 13.55 2+ Nächster Jackpot: 24 Millionen Fr. Ohne Gewähr

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag­–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken

8. September 2008

Golf Julien Clément schafft historischen Coup Von Peter Lerch

Clément (27) schrieb mit seinem 3. Platz in Crans-Montana Geschichte. Sogar der Sieg lag drin. Ein oder zwei Millimeter fehlten ihm zum Triumph am European Masters in Crans-Montana – aber auch mit seinem dritten Platz hat der Genfer Julien Clément am Wochenende Schweizer Golfgeschichte geschrieben. Er beendete die vier Runden des renommierten Schweizer Turniers der Europa-PGA-Tour nur einen Schlag hinter dem französischen Sieger Jean-François Lucquin und dem nordirischen Jungstar Rory McIlroy. Clément: «Es war ein aussergewöhnliches Wochenende für mich.» Nie zuvor hat ein Schweizer Golfprofi am European Masters besser abgeschnitten. Die einzigen Top-TenKlassierungen hatte der Tes-

Vollgas im Regen

Es regnete in Strö­ men, doch die Bi­ ker gaben beim «Red Bull Road Rage» am Gur­ni­ gel Vollgas. Im Training waren noch Tempi von über 100 km/h an­ gesagt. Im Rennen lag der Topspeed bei 71,32 km/h – und das trotz einer nassen Strecke!  Bild: Alex Buschor

siner Paolo Quirici in den Jahren 1989 und 1991 als Vierter respektive Fünfter herausgespielt. Julien Clément durfte sich zuletzt über das schöne Preisgeld von 95 000 Euro freuen und über eine konstante Leistung auf hohem Niveau mit vier Runden in den Sechzigern (69, 68, 67, 68). Dennoch musste er sich zuletzt fragen: Was wäre gewesen, wenn... Millimeter fehlten Am 16. Loch der Schlussrunde blieb der BirdieVersuch zwei Zentimeter vor dem Loch stehen. Am 17. und am 18. Loch hatte Clément weitere Chancen auf Birdies. Beide Male strich der Ball einen Millimeter am Loch vorbei. «Ich sah den Ball jeweils praktisch bis zuletzt im Loch», sagte der Genfer. Wäre nur einer dieser drei Putts gefallen, wäre Clément ins Stechen gelangt. Wären zwei Putts gefallen, wäre er zum alleinigen Sieger ausgerufen worden.

Julien Clément spielte sich an die Spitze. Bild: Keystone

Buemi testet im Toro Rosso

Der Westschweizer Sébastien Buemi heimste beim GP2-Wochenende in Belgien insgesamt sieben Punkte für die Plätze fünf und vier ein. Die Chancen, im kommenden Jahr einen Platz im Formel-1-Team Toro Rosso zu ergattern, sind intakt. Für den 17. September wurde er zu einem Test im spanischen Jerez aufgeboten. Romain Grosjean gewann das Hauptrennen. Im Sprint landete der Genfer nach einem Dreher auf dem neunten Platz. Für den FrancoSchweizer war es der zweite Saisonsieg nach jenem im Sprint in der Türkei. Im Gesamtklassement liegt er nun auf Platz vier. (si)


sport 27

8. September 2008

Gamache «Die schönsten Tage meines Lebens» Interview von Andy Maschek

Simon Gamache (27) freut sich über das totale Glück. Zwischen den SCB-Siegen gegen Biel und die ZSC Lions wurde er erstmals Vater. Wie fühlen Sie sich? Simon Gamache: Ich bin überglücklich. Es ist schön, dass wir beide Spiele gewonnen haben – aber noch schöner ist es, dass ich Vater geworden bin. Es ist ein unglaubli­ ches, ein wunderbares ­Gefühl, bei meiner Freun­ din Judith im Spital zu sein und meine Tochter Rosa im Arm zu halten. Und dass es beiden gut geht.

Es war ein unbeschreib­ liches Erlebnis. Frauen sind unheimlich stark. Es waren die schönsten Tage meines Lebens. Haben Sie vor dem Spiel am Samstag gegen die ZSC Lions geschlafen?

Ich bin um 7.30 Uhr heim­ gekommen und habe dann vier Stunden geschlafen. Das war in Ordnung so, besser als nichts.

ist, dass Judith und Rosa in guter Verfassung sind.

«Ein unbeschreibliches Gefühl. Frauen sind ­unheimlich stark»

Bleiben Sie die nächsten Tage im Spital? Ich wohne nur zehn Minu­ ten entfernt und schlafe daheim. Aber ich bin so oft wie möglich hier.

Sie haben gegen Biel und gegen Zürich getroffen. Dass ich Tore erzielt habe ist schön, aber wichtiger ist, dass wir gewonnen ­haben. Und noch wichtiger

Wie stark ist der SCB? Wir haben zwei gute Spiele gemacht, aber waren nicht top. Wir müssen uns von Spiel zu Spiel steigern. Es ist ein stetiger Lernprozess.

Samstag, 6. September Biel - Rapperswil-Jona  (1:0, 2:1, 1:0) 4:1 4316 Fans. - SR: Popovic. - Tore: 4. Ling (Truttmann) 1:0. 22. Truttmann (Nüssli/ Ausschluss Lindström) 2:0. 28. Burkhalter (Berglund) 2:1. 32. Himelfarb (Tschannen) 3:1. 42. Ling (Truttmann) 4:1. - Strafen: 5x2 Minuten gegen Biel, 11x2 Minuten gegen Lakers. (0:0, 2:2, 0:1) 2:3 Lugano - Kloten  4727 Fans.- SR: Schmutz. - Tore: 22. Sannitz (Pohl /Ausschlüsse Du Bois, Von Gunten; Thoresen) 1:0. 25. Jenni (Stancescu) 1:1. 28. Sannitz (Pohl/Ausschluss Santala) 2:1. 35. Rintanen (Santala/Ausschluss Conne) 2:2. 59. Rintanen (Hamr/Ausschluss Nummelin) 2:3. - Strafen: 9x2 Minuten gegen ­Lugano, 8x2 Minuten gegen Kloten.

Servette - Ambri (0:0, 1:0, 1:1) 2:1 5581 Fans. - SR Kurmann.- Tore: 31. Vigier (Conz) 1:0. 46. Vigier (Déruns) 2:0. 54. Westrum (Celio) 2:1. - Strafen: 9x2 plus 10 Minuten (Bezina) gegen Servette, 9x2 plus 10 Minuten (Westrum) gegen Ambri.

Am Freitag gegen Biel ­verliessen Sie nach zwei Dritteln das Stadion... Wir sind schon am Mor­ gen ins Spital gegangen. Doch Judith hat gesagt, es sei alles in Ordnung, ich solle am Abend spielen. Die Frau von Sébastien Bordeleau war bei ihr. Nach zwei Dritteln haben wir telefoniert. Da hat sie gesagt, es wäre besser, wenn ich kommen würde. Am Samstag um vier Uhr morgens ist Rosa dann auf die Welt gekommen. Wie haben Sie die Geburt erlebt?

National League A

Zug - SCL Tigers  (0:1, 1:1, 2:1, 0:1) 3:4 n.V. 3636 Fans. - SR Reiber. -Tore: 8. Kariya (Stettler/Ausschluss Zeiter!) 0:1. 34. Holden (P. Fischer/Ausschluss F. Sutter) 1:1. 38. Setzinger (Joggi) 1:2. 54. Camenzind 1:3. 55. Back 2:3. 56. McTavish (Holden) 3:3. 61. Blum (Setzinger) 3:4. - Strafen: 3x2 Minuten gegen Zug, 10x2 Minuten gegen SCL. Fribourg - Davos  (1:1, 1:1, 1:0) 3:2 5910 Fans. - SR Prugger. - Tore: 11. Lauper (Knöpfli) 1:0. 12. Rizzi (J. von Arx/Ausschluss Seydoux) 1:1. 21. Leblanc (Gianola/Ausschluss Birbaum) 1:2. 24. Sprunger 2:2. 58. Snell (Bykow) 3:2. - Strafen: 9x2 plus 10 Minuten (Mowers) gegen Fribourg, 8x2 Minuten gegen HCD.

Gamache (rechts) lässt Biels Kparghai stehen – und geht kurz darauf ins Spital. Bild: Keystone

Ab heute gibts Tickets für die Hockey-WM

Mark Streit mit Tickets für die Eishockey-WM . Bild: EQ Images

Die neue Eishockey-Saison läuft – und schon denken viele Fans und Spieler an die WM 2009 in Bern und ­Kloten. Das Turnier mit den besten 16 Nationalteams beginnt am 24. April und dauert bis am 10. Mai. Heute Montag, am 08.09.08 um genau 08.09 Uhr, beginnt der Vorver­ kauf. Tickets sind übers In­ ternet (iihfworlds2009.com oder ticketcorner.com), über die Telefonnummer 0900

800 800 (1.19 Franken pro Minute) sowie an den rund 1400 Verkaufsstellen von Ticketcorner erhältlich. Das WM-OK will 90 Prozent des Budgets von gut 30 Mil­ lionen Franken über den Bil­ lettverkauf generieren. Ob Mark Streit an der WM dabei sein wird, ist fraglich. Der Schweizer Star-Verteidiger hofft, dass er dann mit den New York Islanders in den NHL-Play­ offs beschäftigt ist. (red)

ZSC Lions - Bern  (1:3, 0:1, 1:1) 2:5 7721 Fans. - SR Stricker. - Tore: 4. Grauwiler (Sejna) 1:0. 6. Josi (Jobin) 1:1. 13. Froidevaux (Abid) 1:2. 19. Gamache (Dubé) 1:3. 29. Bordeleau (Jobin/Ausschlüsse Alston, Forster) 1:4. 42. Trudel (Blindenbacher) 2:4. 42. Bordeleau (Ramzi) 2:5. -Strafen: 7x2 Minuten gegen ZSC, 9x2 Minuten gegen SCB.

Rangliste 1. Bern 2. Zug 3. Ambri-Piotta 4. Davos 5. Kloten Flyers 6. Genève-Servette 7. Fribourg 8. Lugano

2 2 2 2 2 2 2 2

10:4 5:5 7:4 6:5 4:4 4:5 5:8 7:5

6 4 3 3 3 3 3 3

9. Biel 10. SCL Tigers 11. ZSC Lions 12. Lakers

2 2 2 2

6:6 6:8 5:7 3:7

3 2 2 1


28

sport

sportticker Tennis  US Open Flushing Meadows. Grand-SlamTurnier. 19,643 Mio. Dollar/Hart. Einzel. Männer. Halbfinal: Federer (Sz/2) s. Djokovic (Ser/3) 6:3, 5:7, 7:5, 6:2. Final: Federer (2) - Nadal (Sp/1)/Murray (Scho/6). Frauen. Halbfinal: S. Williams (USA/4) s. Safina (Russ/6) 6:3, 6:2. Final: Jankovic (2) - S. Williams (4). Doppel. Halbfinal: Black/Huber (Sim/USA/1) s. Medina Garrigues/Ruano Pascual (Sp/5) 6:1, 6:4. Final: Black/Huber (1) s. Raymond/Stosur (USA/Au/10) 6:3, 7:6 (8:6). Junioren. Final: Dimitrov (Bul/3) s. Britton (USA/Q) 6:4, 6:3. Juniorinnen. Final: Vandeweghe (USA/WC) s. Paz Franco (Ven) 7:6 (7:3), 6:1.

Eishockey  NLB Qualifikation: Olten - Thurgau 4:5 (2:1, 2:2, 0:1, 0:0) n.P. La Chaux-de-Fonds - Langenthal 6:4 (2:0, 3:2, 1:2). GCK Lions - Ajoie 2:5 (0:2, 2:3, 0:0). Lausanne - Neuchâtel Young Sprinters 4:2 (2:0, 2:2, 0:0). Visp - Basel 2:3 (0:1, 2:2, 0:0). Thurgau - Visp 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Neuchâtel Young Sprinters - GCK Lions 5:2 (2:2, 3:0, 0:0). Ajoie - Lausanne 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Sierre - Olten 4:2 (2:1, 1:0, 1:1). Langenthal - Schweiz U20 7:2 (0:1, 4:1, 3:0). Rangliste: 1. Ajoie 2/6. 2. Lausanne 3/6. 3. La Chaux-de-Fonds 1/3 (6:4). 4. Sierre 1/3 (4:2). 5. Basel 1/3 (3:2). 6. Langenthal 2/3 (11:8). 7. Neuchâtel Young Sprinters 2/3 (7:6). 8. Visp 2/3 (4:4). 9. Thurgau 2/2. 10. Olten 2/1. 11. GCK Lions 2/0 (4:10). 12. Schweiz U20 2/0 (2:11).

Handball  NLA Qualifikation: RTV Basel - Pfadi Winterthur 17:17 (8:9). Grasshoppers - Wacker Thun 22:30 (9:15). GS Stäfa - Suhr 22:23 (12:11). Fortitudo Gossau - St. Otmar St. Gallen 26:34 (13:17). Kriens - BSV Bern Muri 27:39 (10:22). Kadetten Schaffhausen - Amicitia Zürich 29:30 (12:13). Rangliste (je 2 Spiele): 1. BSV Bern Muri 4 (71:55). 2. Amicitia Zürich 4 (68:56). 3. Wacker Thun 4 (59:47). 4. St. Otmar St. Gallen 4 (60:49). 5. Pfadi Winterthur 3. 6. Kadetten Schaffhausen 2 (64:53). 7. Suhr 2 (48:51). 8. RTV Basel 1. 9. Grasshoppers 0 (49:61). 10. GS Stäfa 0 (45:58). 11. Kriens 0 (50:65). 12. Fortitudo Gossau 0 (53:72).

Fussball  WM-Qualifikation Asien. 4. und letzte Phase. Gruppe A: Bahrain- Japan 2:3 (0:2). Katar - Usbekistan 3:0 (1:0). Rangliste: 1. Katar 1/3 (3:0). 2. Japan 1/3 (3:2). 3. Australien 0/0. 4. Bahrain 1/0 (2:3). 5. Usbekistan 1/0 (0:3). Gruppe B: Vereinigte Arabische Emirate - Nordkorea 1:2 (0:0). Saudi-Arabien - Iran 1:1 (1:0). Rangliste: 1. Nordkorea 1/3 (2:1). 2. Iran und Saudi-Arabien, je 1/1 (1:1). 4. Südkorea 0/0. 5. Vereinigte Arabische Emirate 1/0 (1:2). Modus: Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich für die WM-Endrunde. Die beiden Gruppendritten ermitteln in einer Barrage den Teilnehmer, der in einer weiteren Barrage mit dem Sieger der Ozeanien-Zone einen weiteren WM-Teilnehmer ermittelt. Südamerika: Kolumbien - Uruguay 0:1 (0:1). Peru - Venezuela 1:0 (1:0). Ecuador - Bolivien 3:1 (1:1). Argentinien - Paraguay 1:1 (0:1). Rangliste: 1. Paraguay 7/14. 2. Argentinien 7/12. 3. Uruguay 7/11. 4. Chile 6/10. 5. Kolumbien 7/10. 6. Brasilien 6/9. 7. Ecuador 7/8. 8. Venezuela 7/7. 9. Peru 7/6. 10. Bolivien 7/4.

8. September 2008

US Open Nur Federer war schneller als der Regen Von Julien Oberholzer

Mit einem überzeugenden Auftritt sicherte sich Roger Federer am US Open den Einzug ins Final. Heute will er seinen Titel verteidigen. Als Federer nach seinem 6:3, 5:7, 7:5, 6:2 gegen Novak Djokovic über seinen möglichen Finalgegner spekulierte, setzte der Regen ein. Die Ausläufer des Hurricanes Hanna hatten Flushing Meadows erreicht; der zweite Halbfinal zwischen Rafael Nadal und Andy Murray musste beim überraschenden Stand von 6:2, 7:6, 2:3 für den Briten abgebrochen und auf gestern Nacht (Stand 2:1 für Murray bei Redaktionsschluss) verschoben werden. Der sogenannte «Super Saturday» mit den beiden Männer-Halbfinals und dem

Frauen-Final wurde wegen des Sturms zu einer nicht ganz dreistündigen OneMan-Show von Federer. Spezieller gegen Nadal «Heute gab es Momente, da sagte ich mir, so spielst du normalerweise auf Hartplatz – Halbvolleys, Passierschläge, guter Service und Druck von der Grundlinie», sagte Federer. Gegen Djokovic feierte der Baselbieter seinen 160. Matchgewinn bei einem Grand-Slam-Turnier und wehrte damit dessen Angriff auf die zweite Weltranglisten-Position ab.

Federer wünscht sich Nadal als Final-Gegner. Bild: Keystone

Obwohl heuer bislang eher seine Niederlagen zu reden gaben, ist die Bilanz von Federer bei den vier grössten Turnieren mit einem Halbfinal (Australian Open) und drei Finals (French Open, Wimbledon, US Open) bereits beachtlich. Heute ab 23.00 Uhr Schweizer Zeit bestreitet Federer seinen 17. Grand-SlamFinal. In den bisherigen 16

Endspielen verlor er nur viermal, jeweils gegen Rafael Nadal. Dennoch äusserte sich der Schweizer dahingehend, dass er lieber gegen den spanischen Weltranglisten-Ersten spielen würde: «Es wäre spezieller gegen Nadal. Wir hatten so viele harte Duelle, es ist trotz negativer Bilanz immer schön gegen ihn zu spielen.» Von 18 Begegnungen verlor er 12.

Durch den Dreck gezogen Rollentausch: Statt wie üblich ihre Mannschaft anzufeuern, wagten sich die Cheerleader der «Merrimack Mudcats» gegen ihre Kolleginnen der «Carrabassett Valley Cats» an den Weltmeisterschaften im «Mud Bowl» im amerikanischen North Conway im Kampf um den Schlamm-Pokal selbst aufs Spielfeld. Bild: Keystone 


sport 29

8. September 2008

Heidfeld Mutiger Entscheid mit zweitem Platz belohnt Von Vanessa Georgoulas

42 von 44 Runden lief der GP Belgien gegen Heidfeld. Dank der richtigen Reifenwahl fuhr der BMW-Sauber-Pilot dennoch aufs Podest. Das BMW-Sauber-Team habe nochmals nachgefragt, ob Heidfeld, der auf dem siebten Platz noch einen Punkterang belegte, den Wechsel auf Regenreifen auch ernst meine. Zum Glück hielt dieser an seiner Entscheidung fest – und machte in der letzten Runde

ganze vier Plätze wett. «Es war eine Frage von Sekt oder Selters», räumte er strahlend ein. Zum zweiten Mal nach Silverstone konnte er der in Kritik geratene 31-jährige Teamkollege Robert Kubica, der sich nach einem missglückten zweiten Boxenstopp mit dem sechs-

ten Platz begnügen musste, hinter sich lassen. Glück im Unglück Dabei sah es zu Beginn des Rennens gar nicht gut aus für «Quick Nick», der auch das Qualifying-Duell gegen Kubica für sich entschied: McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen fuhr dem von Platz fünf gestarteten Deutschen ins Auto, ­worauf dieser fernab von den Punkterängen lange im dichten Mittelfeld-Verkehr festhing. Dank seines Rei-

fenpokers im Regen konnte er aber nicht nur Kubica, sondern auch Sebastian Vettel, Sébastien Bourdais (beide Toro Rosso) und Fernando Alonso (Renault) hinter sich lassen. Und damit nicht genug: Weil Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes wegen einer Abkürzung in der «Bus Stop»-Schikane nachträglich eine 25-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekam, landete Heidfeld sogar noch vor dem vermeintlichen GP-Sieger auf dem zweiten Platz.

formel1 Grand Prix von Belgien  Francorchamps. 44 Runden à 7,004 km/308,052 km: 1. Massa (Br), Ferrari, 1:22: 59,394 (222,715 km/h). 2. Heidfeld (De), BMW-Sauber, 9,383 Sekunden zurück. 3.* Hamilton (Gb), McLarenMercedes, 10,539. 4. Alonso (Sp), Renault, 14,478. 5. Vettel (De), Toro Rosso-Ferrari, 14,576. 6. Kubica (Pol), BMW-Sauber, 15,037. 7. Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari, 16,735. 8. Webber (Au), Red Bull-Renault, 42,776. 9.* Glock (De), Toyota, 67,045. 10. eine Runde zurück: Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes (nicht am Ziel). 11. Coulthard (Gb), Red Bull-Renault. 12. Rosberg (De/Fi), Williams-Toyota. 13. Sutil (De), Force India- Ferrari. 14. Nakajima (Jap), Williams-Toyota. 15. Button (Gb), Honda. 16. Trulli (It), Toyota. 17. Fisichella (It), Force India-Ferrari. 18. zwei Runden zurück: Räikkönen (Fi), Ferrari (nicht am Ziel). 20 Fahrer gestartet, 16 am Ziel, 18 klassiert. Schnellste Runde: Räikkönen (24.) mit 1:47,930 (233,618 km/h). * Bemerkungen: Hamilton nach dem Rennen wegen Abkürzens in der Schikane mit einem Zeitzuschlag von 25 Sekunden bestraft und vom 1. auf den 3. Platz zurückversetzt. Glock mit 25 Sekunden wegen Missachtens der gelben Flaggen bestraft und vom 8. auf den 9. Platz versetzt. Ausfallgründe: Nelson Piquet (Br), Renault (14. Runde/10. Platz): Unfall. Rubens Barrichello (Br), Honda (19. /17.): Getriebe. Räikkönen (43./1.): Unfall. Kovalainen (44./7.): Unfall. WM-Stand (13/18). Fahrer: 1. Hamilton 76. 2. Massa 74. 3. Kubica 58. 4. Räikkönen 57. 5. Heidfeld 49. 6. Kovalainen 43. 7. Trulli 26. 8. Alonso 23. 9. Webber 18. 10. Glock 16. 11. Piquet 13. 12. Vettel 13. 13. Barrichello 11. 14. Rosberg 9. 15. Nakajima 8. 16. Coulthard 6. 17. Bourdais 4. 18. Button 3. 19. Fisichella 0. 20. Sutil 0. 21. Sato 0 (4 Rennen). 22. Davidson 0 (4). Teams: 1. Ferrari 131. 2. McLaren-Mercedes 119. 3. BMW-Sauber 107. 4. Toyota 42. 5. Renault 36. 6. Red Bull-Renault 24. 7. Williams-Toyota 17. 8. Toro Rosso-Ferrari 17. 9. Honda 14. 10. Force India-Ferrari 0. 11. Super Aguri-Honda 0 (4 Rennen). Nächstes Rennen: GP von Italien in Monza am 14. September.

Olympia-Dritte Thürig gewinnt Zeitfahren

Sekt statt Selters: Heidfeld holte sich in der vorletzten Runde Regenreifen und liess die Konkurrenz stehen. Bild: Keystone

Hamilton bestraft – Räikkönen weint Ferraris Proteste wurden erhört: Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes kassierte eine 25-SekundenStrafe und wurde um den Sieg gebracht. Dies, weil der Brite bei einem Angriff auf Kimi Räikkönen in der vorletzten Runde von der Strecke rutschte und die «Bus Stop»-Schikane ausliess. Er liess sich zwar ein Stück hinter den Ferrari-Piloten zurückfallen, um den Vorteil zu kompensieren. Of-

fenbar aber nicht weit genug, schon in der folgenden Kurve konnte er den Weltmeister ausbremsen und das Rennen gewinnen. Massa erbt Sieg Für Räikkönen kam es aber noch dicker: Noch in der letzten Runde rutschte der Finne von der Strecke, landete in der Mauer und wurde auf dem 18. Rang als letzter der ins Ziel gekommenen Fahrer gewertet. Der

Lewis Hamilton. Bild: Key

Noch-Weltmeister musste erneut eine Nullrunde hinnehmen und hat damit wohl den Kampf um die ­Titelverteidigung vorzeitig verloren. Der sons t so coole «Ice Man» vergoss nach dem Rennen bittere Tränen. Lachender Dritter war sein Teamkollege Felipe Massa, der mit diesem Entscheid in der WM-Wertung auf zwei Punkte an den Führenden Hamilton herangekommen ist. (vgs)

Rad Karin Thürig, zweifache Olympia-Dritte im Zeitfahren, hat in Rogno (It) eine Prüfung gegen die Uhr über 23 km gewonnen. Die Luzernerin siegte mit 1:14 Minuten Vorsprung auf Vicki Whitelaw (Au).

Grosso, Gamberini und Gattuso verletzt Fussball Italien muss in der WM-

Qualifikation vorerst ohne die Verteidiger Alessandro Gamberini und Fabio Grosso sowie Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso auskommen. Gamberini (Schulterverletzung) und Grosso (zwei gebrochene Rippen) schieden im Spiel gegen Zypern aus und müssen drei bis vier Wochen pausieren. Gattuso erlitt im gestrigen Training einen Bruch des linken Handgelenkes. Der Milan-Spieler wurde bereits operiert. Wie lange er ausfällt, ist noch nicht bekannt. (si)


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sport

8. September 2008

fussball WM-Qualifikation Europa-Gruppe 2 1. Runde, Samstag Israel - Schweiz  (0:1) 2:2 Ramat-Gan, Tel Aviv. - 31 236 Zuschauer. SR Hansson (Sd). - Tore: 45. Yakin 0:1. 55. Nkufo 0:2. 73. Benayoun 2:1. 92. Sahar 2:2. Israel: Aouate; Kozokin, Ben Haim, Strul, Ziv; Kayal (62. Ohayon), Cohen; Benayoun, Golan (60. Barda), Toama; Colautti (46. Sahan). – Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Grichting, Magnin; Behrami (90. Spycher), Inler, Huggel, Barnetta (71. Vonlanthen); Yakin (74. Abdi); Nkufo. – Bemerkungen: Israel ohne Alberman und Baruchyan (beide verletzt). Schweiz ohne Frei (rekonvaleszent) und Derdiyok (verletzt). Verwarnungen: 16. Golan (Foul), 24. Huggel (Foul). Luxemburg - Griechenland (0:2) 0:3 Josy-Bartel, Luxemburg. - SR: Hermansen (Dä). - Tore: 36. Torosidis 0:1. 45. Gekas 0:2. 77. Charisteas (Foulpenalty) 0:3. Moldawien - Lettland  (0:2) 1:2 Tiraspol. - SR Courtney (NIrl). - Tore: 8. Karlsons 0:1. 22. Astafjews 0:2. 76. Alexejew 1:2.

Rangliste

Österreichs Janko (l.) trifft gegen die Franzosen Mexes und Goalie Mandana. Bild: Keystone

Euphorie Österreich sieht sich schon an der WM

1. Griechenland

1

3:0

3

Von Stefan Wyss

2. Lettland

1

2:1

3

3. Schweiz 4. Israel 5. Moldawien 6. Luxemburg

1 1 1 1

2:2 2:2 1:2 0:3

1 1 0 0

Österreich schafft eine Sensation und schlug Frankreich 3:1. Neo-Trainer Karel Brückner muss nun auf die Euphorie-Bremse treten.

2. Runde: Am Mittwoch Moldawien - Israel Lettland - Griechenland  Schweiz - Luxemburg

19.30 20.15 SF 2 20.30

Griechenland siegt mit den Oldies Fussball Der Schweizer Gruppen-

gegner Griechenland erfüllte in Luxemburg mit einem 3:0 die Pflicht. Trainer Otto Rehhagel nahm trotz drei Niederlagen an der EM keinen Generationenwechsel vor und ersetzte bloss den zurückgetretenen Goalie Nikopolidis durch den bisherigen Ersatzkeeper Chalkias.

An der Euro brachte Österreich in drei Spielen ein Tor zustande. Zum Auftakt der WM-Qualifikation traf die ÖFB-Auswahl gegen den

hört. Es war meine Familie, die gerufen hat.» Brückner hat Historisches geschafft. Erstmals seit einem Testspiel im Mai 1990 (3:2 gegen Holland) gewann Österreich gegen einen Grossen des Fussballs. Nun muss der Tscheche die Euphorie bremsen – die österreichischen Fans sehen sich schon in Südafrika.

Qualifikation für die WM 2010 Die Europa-gruppen Gruppe 1

Gruppe 3

Gruppe 4

Gruppe 5

Albanien - Schweden

0:0

Slowakei - Nordirland

2:1

Liechtenstein - Deutschland 0:6

Spanien - Bosnien-H.

1:0

Malta - Portugal

0:4

Polen - Slowenien

1:1

Wales - Aserbaidschan

Belgien - Estland

3:2

Ungarn - Dänemark

0:0

Armenien - Türkei

0:2

1:0

1. Portugal

1 4:0

3

1. Slowakei

1 2:1

3

1. Deutschland

1 6:0

3

1. Türkei

1 2:0

3

2. Albanien

1 0:0

1

2. Slowenien

1 1:1

1

2. Wales

1 1:0

3

2. Belgien

1 3:2

3

3. Finnland

0 0:0

0

3. Spanien

1 1:0

3

0 0:0

0

4. Estland

1 2:3

0

Dänemark

1 0:0

1

3. Polen

1 1:1

1

Schweden

1 0:0

1

4. San Marino

0 0:0

0

Ungarn

1 0:0

1

Tschechien

0 0:0

0

5. Aserbaidschan

1 0:1

0

5. Bosnien-H.

1 0:1

0

1 0:4

0

6. Nordirland

1 1:2

0

6. Liechtenstein

1 0:6

0

6. Armenien

1 0:2

0

6. Malta Gruppe 6

Verteidiger Kyrgiakos siegte mit Griechenland. Bild: Keystone

haushohen Favoriten Frankreich in Wien gleich dreimal. Nach dem 3:1 träumt Österreich von der ersten WM-Teilnahme seit 1998 –

und feiert den neuen Coach Karel Brückner. In der Schlussphase hallten die Karel-BrücknerRufe durchs Ernst-HappelStadion in Wien. Keine 90 Minuten hatte der Tscheche benötigt, um das kritische Wiener Publikum für sich zu gewinnen. Später kommentierte er trocken: «Ich habe die Sprechchöre ge-

Gruppe 7

Russland

Gruppe 8

Gruppe 9

Kroatien - Kasachstan

3:0

Österreich - Frankreich

3:1

Zypern - Italien

1:2

Norwegen - Island 

2:2

Andorra - England

0:2

Serbien - Färöer

2:0

Montenegro - Bulgarien

2:2

Mazedonien - Schottland 

1:0

Ukraine - Weissrussland

1:0

Rumänien - Litauen

0:3

Georgien - Irland

1:2

1. Kroatien

1 3:0

3

1. Litauen

1 3:0

3

1. Irland

1 2:1

3

1. Mazedonien

1 1:0

3

2. England

1 2:0

3

2. Österreich

1 3:1

3

Italien

1 2:1

3

2. Island

1 2:2

1

3. Ukraine

1 1:0

3

3. Serbien

1 2:0

3

3. Bulgarien

1 2:2

1

3. Norwegen

1 2:2

1

4. Kasachstan

2 3:3

3

4. Frankreich

1 1:3

0

4. Montenegro

1 2:2

1

4. Holland

0 0:0

0

5. Weissrussland

1 0:1

0

5. Färöer

1 0:2

0

5. Georgien

1 1:2

0

5. Schottland

1 0:1

0

6. Andorra

2 0:5

0

6. Rumänien

1 0:3

0

Zypern

1 1:2

0


sport 31

8. September 2008

Nati Lichtsteiner patzt und streitet mit Benaglio abgewehrt. Der bis zur Mittellinie aufgerückte IsraelGoalie Aouate spielte den Ball sofort wieder in die Gefahrenzone zurück – auf die linke Seite, wo der frühere Winterthurer Moshe Ohayon gänzlich ungedeckt den Ball annehmen und die Flanke zum Treffer von Sahar schlagen konnte.

Von Matthias Dubach

Das 2:2 der Israelis fiel erst in der 92. Minute: Ein ärgerlicher Abwehrfehler raubte der Schweiz den Sieg. An der EM war Stephan Lichtsteiner noch einer der besseren im Schweizer Team. Im ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Israel spielte der rechte Aussenverteidiger eigentlich auch nicht schlecht – aber zwei Stellungsfehler des 24-Jährigen reichten den Israelis, um den 0:2-Rückstand in ein 2:2 zu verwandeln. WM-Quali: Israel – Schweiz 2:2 Beim Anschlusstreffer des überragenden Yossi Benayoun stand der LazioSöldner nicht nahe genug beim Torschützen – allerdings liessen sich auch Huggel, Djourou und Grichting übertölpeln. Fatal war aber Lichtsteiners Fehler in der Nachspielzeit. Die Schweizer hatten einen Corner erfolgreich

Hitzige Diskussion: Spycher (17), Lichtsteiner (2) und Benaglio (1) sind nicht gleicher Meinung. Bild: Keystone

Uneinsichtig Lichtsteiner hatte sich ins Zentrum orientiert, statt auf der rechten Seite der Schweizer dicht zu machen. Der Lazio-Akteur wollte den Treffer nicht auf seine Kappe nehmen: «Wir liessen uns leider zu stark zurückdrängen und waren nicht mehr fähig, das Pressing weiter vorne anzusetzen.» Das sagte der Aussenverteidiger auch zu Goalie Benaglio, der Lichtsteiner nach dem Schlusspfiff für den späten Ausgleich verantwortlich machte. In der hitzigen Diskussion schwang aber auch die Enttäuschung mit, dass die Schweiz trotz der Treffer von Yakin und Nkufo nur einen Punkt aus Tel Aviv mitnehmen konnte.

NACHGEFRAGT

«Die Spieler müssen abgezockter auftreten» Ottmar Hitzfeld Schweizer Nationaltrainer

Ihre Equipe verspielte eine 2:0-Führung. Wie schätzen Sie das 2:2-Remis ein? Ottmar Hitzfeld: Natürlich ist die Enttäuschung gross, nicht drei Punkte gewonnen zu haben. Wir waren ja nahe dran. Aber wir schafften es nicht, das Spiel bis zum Ende zu kontrollieren. In der zweiten Hälfte hatten wir eine gute Phase, als der erste Ansturm von Israel vorbei war. Das 1:2 gab dem Gegner eine zweite Luft

und auch das Publikum erwachte wieder. Wo orten Sie das Hauptproblem? Wir machten Fehler im Defensivverhalten, rückten nicht auf einer Linie nach vorne. Zwei, drei Spieler machten Stellungsfehler. Es ist sehr ärgerlich, dass

es ein ganz einfacher Fehler war, der gravierende Auswirkungen hatte. Trotzdem müssen wir nichts dramatisieren. Ein Unentschieden beim heimstarken Israel ist an sich ein wichtiger Punkt. Der Spielverlauf erinnerte an das EM-Spiel gegen die Türkei. Das ist so, ja. Es fehlt vielleicht etwas das mentale Selbstbewusstsein. Die Spieler müssen abgezock-

ter auftreten. Sie müssen sich untereinander mehr anspornen. Mehr Selbstbewusstsein ist wichtig. Und wir müssen mit einer besseren Ordnung auftreten. Werden Sie am Mittwoch gegen Luxemburg Wechsel vornehmen? Es gibt schon Gedanken, den einen oder anderen auszutauschen. Das belebt den Konkurrenzkampf. Wir haben ja ausgeruhte Spieler auf der Bank. (si)

auf den

punkt

von Alain Sutter Ex-Nationalspieler

Die Schweizer Nati hat gegen Israel eine riesige Chance verpasst, schon einen Big Point zu landen. Die Erwartungshaltung bei den Israelis war unheimlich gross. Man hätte sie schon zu Beginn der WM-Qualifikation zurückbinden können. Mit einer bescheidenen Leis-

tung war die Schweiz nahe am Sieg und vergab diesen leichtfertig. Die Israelis konnten keinen allzu grossen Druck entwickeln, aus dem Nichts schossen sie dann aber das 1:2. Auch der Ausgleich in der Nachspielzeit war nicht zwingend. Es hätte gar nicht erst zur Flanke kommen dürfen, die dann zum Tor führte.

«Alle Faktoren sprachen für die Schweiz» Für mich bleibt ein schaler Nachgeschmack; vor allem, weil alles für die Schweiz lief. Der Schiedsrichter war kein Heimschiri, er verweigerte Israel einen klaren Penalty. Das Stadion war kein Hexenkessel, und der Gegner war alles andere als stark. All diese Faktoren sprachen für die Schweiz. Aber sie hat diese Chance leichtfertig vergeben. Zu Hause gegen Luxemburg muss Hitzfeld das Team anders aufstellen als gegen Israel. Am Mittwoch ist Angriff angesagt. Konkret heisst das: Alex Frei, der gestern zum Team gestossen ist, könnte zu einem Teileinsatz kommen – im besseren Fall beim Stande von 3:0 für die Schweiz; im schlechteren Fall, wenn es in der zweiten Halbzeit immer noch 0:0 steht und Alex der zweite Stürmer sein könnte. Alain Sutter, ehemaliger Spieler der Schweizer Nationalmannschaft und Experte beim Schweizer Fernsehen SF.


Montag, 8. September 2008

stucki

www.punkt.ch

Ottmar Hitzfeld. Bild: Keystone

Der Riese gewann den Kilchberger Schwinget seite 25

gamache

Der SCB-Stürmer wurde zwischen zwei Spielen Papi seite 27

clément

Der Golf-Profi schreibt in Crans Geschichte

Hitzfeld heizt den Kampf an Nach dem 2:2 der Schweizer in Israel war- Konkurrenzkampf beleben: «Möglich, dass tet nun Luxemburg. Nationaltrainer Ottmar ich Spieler austausche.» Trifft es LichtsteiHitzfeld will vor dem Mittwoch-Spiel den ner, der gegen Israel patzte? seite 31

seite 26

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BE, 08.09.2008