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Di., 8. Juli bis Sa., 12. Juli 2008

21˚ DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Wetter Seite 26

Montag, 7. Juli 2008 – Nr. 129

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Noch nie musste die Rega so viele Wanderer retten seite 2

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Schweizer Irak-Söldner bleibt straflos

Der alte und der neue Champion: Roger Federer (l.) und Rafael Nadal . Bild: Keystone

King Roger von Nadal entthront

Das Endspiel zwischen Titelverteidiger tischen fünf Sätzen und 4:48 Stunden Roger Federer und Rafael Nadal wird in die kassierte King Roger die erste WimbledonTennisgeschichte eingehen. Nach drama- Final-Niederlage seiner Karriere. seite 30 Projekt1:Layout 1

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7. Juli 2008

fraunörgeli

Alle Hände voll zu tun: Ein Rega-Helikopter im Einsatz. Bild: Keystone

Also diese Deutschen, 2006

haben sie die Welt zum friedlichen Fussballspiel eingeladen. SchwarzRot-Gold war in diesem sonnigen Juni einfach nur unbeschwert geil. Aber jetzt sind die Deutschen wieder in historischer Aufregung. Da hat doch tatsächlich so ein Altenpfleger ihren Hitler geköpft. Natürlich nicht den richtigen Hitler, nur eine Wachsfigur. Trotzdem wird jetzt wieder schwer diskutiert: Darf man den Hitler ausstellen? Darf man den Hitler köpfen? Eine enthauptete Wachsfigur – und die Vergangenheit hat die Deutschen wieder eingeholt. Also ich verstehe die Aufregung nicht: Den Hitler hätte man doch schon viel früher köpfen müssen. Was mir aber zu denken gibt: Die Spezialisten von Madame Tussauds sagen, den Hitler könne man problemlos nachgiessen. Also ich bin ja froh, dass das nur eine wächserne Diskussion ist.

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Rekord Rega musste noch nie so viele Wanderer retten Von Jessica Pfister

Das schöne Sommerwetter lockt Wanderer in Scharen in die Berge. Die Schattenseite: Die Rega verzeichnet mehr Einsätze als im Vorjahr. Es war ein hektischer Sommer-Auftakt für die Rettungsflugwacht (Rega): Zwischen 30 und 50 Mal pro Tag mussten die HeliPiloten im Juni ausrücken – insgesamt waren es 1005 Einsätze (2007: 995). Markant ist die Zunahme der Rettungsflüge im ersten Halbjahr 2008: Mit 5266 Einsätzen sind es 10 Prozent mehr als 2007 (4783). «Mit dem schönen Wetter haben sich unsere Einsätze verviel-

facht», sagt Rega-Sprecher Thomas Kenner. Mehr Gleitschirmunfälle Und die Saison hat erst begonnen. «Mit der Schneeschmelze wird auch die Zahl der Hochgebirgseinsätze zunehmen», sagt Philippe Imboden von Air Zermatt. Im Wallis sind Mitte Juni bereits ein 48-jähriger Schweizer und ein 62-jähriger Franzose tödlich verunglückt.

Neben verunfallten Wanderern müssen sich die Rettungsdienste immer öfter um Piloten von missglückten Gleitschirmflügen kümmern: Sie landen häufig in Bäumen, verheddern sich in Kabeln oder gar in Luftseilbahnen. «Der Helikopter-Wind macht die Rettung noch heikler als sie ohnehin schon ist», sagt Rega-Sprecher Kenner. Nur noch tot bergen konnte die Rega vergangene Woche einen 43-jährigen Gleitschirmfl ieger aus Luzern. Er ist aus unbekannten Gründen abgestürzt.

GUTE PLANUNG Die meisten Unfälle in den Bergen ereignen sich beim Wandern. Jährlich verunfallen in den Schweizer Voralpen und Alpen 6500 Wanderer – 30 davon tödlich. Fünf wichtige Regeln für Bergwanderer: • Jede Bergwanderung sorgfältig planen • Nie allein gehen • Dritte über die Tour informieren • Wetterentwicklung ständig beobachten • Im Zweifelsfall umkehren. Quelle:bfu

Wähleranteile: Die SVP muss Federn lassen Die Querelen nach den Bundesratswahlen haben bei der SVP Spuren hinterlassen: Laut einer Umfrage der «SonntagsZeitung» erreicht die Partei derzeit einen Wähleranteil von nur noch 23,3 Prozent. Bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst hatte die SVP noch einen Anteil von 29 Prozent erreicht. Nach dem Ausschluss der Bündner SVP und der Abspaltung eines Teils der Anhängerschaft sackte der Wert

nun gegenüber Oktober 2007 um 5,7 Prozent ab.

BLOCHER SIEGT

Verluste an die BDP Der Grossteil dieses Verlustes geht auf das Konto der neu gegründeten BDP, die mit 3,8 Prozent Wähleranteil klar stärker ist als die in letzter Zeit ebenfalls aufstrebenden Grünliberalen. Diese kommen auf 2,4 Prozent und konnten ihren Anteil gegenüber den Wahlen 2007 um ein Prozent steigern.

Die SVP ist an ihrer Delegiertenversammlung in Brig dem Rat Christoph Blochers gefolgt: Sie hat sich am Samstag gegen ein Referendum gegen die Personenfreizügigkeit ausgesprochen. Gut ein Drittel der Delegierten konnte Blochers Kurswechsel allerdings nicht nachvollziehen. (sda)

Vom gegenwärtigen Schwächeln der SVP profitieren die vier anderen grossen Parteien – wenn auch nur leicht. Sie alle können gegenüber dem Wahlherbst 2007 an Wähleranteilen zulegen. Die SP kommt laut Umfrage neu auf 21,2 Prozent (+ 1,7 Prozent), die FDP erreicht 16,6 Prozent (+ 1), die CVP steigert sich auf 15,8 Prozent (+ 1,2) und die Grünen verzeichnen derzeit 9,8 Prozent (+ 0,2). (sda)


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7. Juli 2008

Militär Irak-Söldner kommt ohne Prozess davon Von Lukas Mäder

Keine Strafe für einen Blackwater-Mann: Die Militärjustiz hat das Verfahren gegen einen Schweizer Söldner im Irak eingestellt. Söldnerdienst bei einer privaten Sicherheitsfirma ist nicht strafbar. Ein Militärgericht hat das Verfahren gegen einen Schweizer, der für die amerikanische Firma Blackwater im Irak war, eingestellt. «Trotz Ermittlungen konnte nicht nachgewiesen werden, dass Blackwater eine Organisation ist, die zu einer ausländischen Streitkraft gehört oder ihr angegliedert ist», begründet Silvia Schenker, Sprecherin der Militärjustiz, den Entscheid. Das Militärstrafgesetz verbietet Schweizern, in fremden Militärdienst einzutreten. In Kämpfe verwickelt Der Beschuldigte war von September 2005 bis Januar 2006 für Blackwater tätig und stand auch im Irak im Einsatz. Blackwater ist zwar eine private Sicherheitsfirma. Sie beschützt aber im Auftrag des amerikanischen Aussenministeriums unter anderem Einrichtungen der US-Armee im Irak und ist auch immer

wieder in Kämpfe verwickelt – was dem Unternehmen internationale Kritik eingebracht hat. Es sei schwierig gewesen, von der Schweiz aus die Ermittlungen zu führen, sagt Schenker. «Wir konnten dazu ja nicht einfach in den Irak reisen.» Für die Militärjustiz war es der erste Fall, in dem sie sich mit dem Söldnerdienst in einer privaten Organisation befassen musste. Zu einem Gerichtsurteil kommt es nun aber nicht, da der Auditor des Militärgerichts 6 gar keine Anklage erhoben hat.

Bastien Girod, Grüner Nationalrat und Mitinitiant. Bild: Keystone

Bild: Keystone

Offroader-Initiative kommt zustande Bern Die «Stopp-Offroader-Initiative» der Jungen Grünen ist aller Wahrscheinlichkeit nach zustande gekommen: Bis gestern wurden über 130 000 Unterschriften gesammelt. Weitere treffen laut dem Zürcher Nationalrat Bastien Girod laufend ein. Girod, der dem Initiativkomitee angehört, bestätigte eine Meldung der «NZZ am Sonntag».

Euro kommt Genf und Basel teurer zu stehen Bern Die Fussball-EM wird für die Host Cities Basel und Genf teurer als angenommen. Gemäss der «SonntagsZeitung» vergass Genf, die Platzmiete einer Fanmeile von 600 000 Franken zu budgetieren. In Basel sorgte der Ansturm der Holland-Fans für höhere Personal- und Infrastrukturkosten.

Busse wegen Legion Dennoch kommt der ehemalige BlackwaterSöldner nicht ganz straflos davon: Weil er sich im Frühjahr 2006 bei der französischen Fremdenlegion bewarb, hat ihn die Militärjustiz zu einer Busse von 1000 Franken verurteilt. Aufgenommen in ihren Dienst hat ihn die Legion dann jedoch nicht.

«Koalition der Mitte»: FDP gibt der CVP einen Korb FDP-Präsident Fulvio Pelli erteilt dem Koalitions-Vorschlag von CVP-Präsident Darbellay eine Absage. Die beiden Parteien führten zwar Gespräche, sagte er gestern gegenüber dem «SonntagsBlick». Aber: «Es geht nicht um eine Koalition, sondern um gemeinsame Positionen.» Christophe Darbellays Koalitions-Ankündigung kontert Pelli scharf:

BlackwaterSicherheitsmann.

Fulvio Pelli. Bild: Keystone

«Darbellay ist manchmal ein Schaumschläger, der redet, bevor er reden sollte.» (mf)

Calmy-Rey: Kandidatin für hohes UNO-Amt?

Sicherheitspapier: In der SP rumort es Vier Monate ist Christian Levrat als SP-Präsident im Amt, und bereits weht ihm parteiintern ein rauher Wind entgegen: Prominente SP-Parlamentarier kündigen Widerstand gegen sein Sicherheitspapier an. Die repressiven Forderungen in Bezug auf kriminelle Ausländer, Videoüberwachung oder Hooliganismus gehen vielen zu weit. Für

den Bündner Nationalrat Andrea Hämmerle verrät die SP damit gar ihre Grundsätze, wie er gegenüber dem «SonntagsBlick» sagte. Die St. Galler Nationalrätin Hildegard Fässler bezeichnete die Forderung nach Videoüberwachung in der «SonntagsZeitung» als «daneben». Die Jungsozialisten planen ein Gegenkonzept zu Levrats Papier. (mf)

Bern Aussenministerin Micheline Calmy-Rey soll offenbar doch für das Amt des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte kandidieren. Dies meldete laut «Sonntag» die israelische Zeitung «Ha'aretz» in ihrer Online-Ausgabe. Gemäss EDA ist eine Kandidatur Calmy-Reys jedoch kein Thema.

Bund plant drei Jugendgefängnisse Bern In der Schweiz sollen drei Ge-

fängnisse nur für jugendliche Straftäter entstehen. Dies meldet die «NZZ am Sonntag». Sie sollen Platz für 80 Insassen bieten und in den Kantonen Zürich, Basel-Land und Waadt gebaut werden. Kosten und Zeitplan sind noch offen. (sda/red)


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7. Juli 2008

Ferien Die Bahn punktet dank hohen Flugpreisen Von Sarah Forrer

Der hohe Ölpreis verteuert Flugreisen. Zur attraktiven Alternative mausert sich diesen Sommer deshalb die Bahn. Mit dem Start der Sommerferien haben sich die Bahnhöfe dieses Wochenende in Wespennester verwandelt: Väter steuern zielstrebig den richtigen Perron an, die Mütter hetzen schwerbepackt mit Kind und Kegel hinterher. Denn für Ferien-

reisen geben viele Schweizer der Bahn den Vorzug gegenüber dem Flieger. «Wir verkaufen 10 Prozent mehr Städtereisen mit der Bahn als im Vorjahr», sagt Pino Andreano von Hotelplan. Der Grund liegt beim steigenden Ölpreis: «Die massi-

ven Zuschläge auf Flugtickets machen das Zug­reisen wieder attraktiv», erklärt Andreano (vgl. Box) Deshalb ist es für ihn erst der Anfang: «Ich bin überzeugt, dass sich der Trend zu Bahnreisen fortsetzen wird.» SBB hat keine Angst Auf der Beliebtheitsskala der Schweizer Zugreisenden stehen Städte wie Berlin, Hamburg oder Paris ganz oben. Die Gardaseeregion ist ebenfalls im

Kommen. Bei den Interrail-Tickets ist Deutschland das mit Abstand beliebteste Land. Und auch hier steigt die Nachfrage: «Wir spüren, dass die Verkäufe anziehen», sagt SBBMedienprecher Roland Binz. Genaue Zahlen kann er aber nicht nennen. Angst vor überfüllten Zügen hat Binz trotz des gros­ sen Andrangs nicht: «Im Unterschied zu Pendlern reisen Ferienhungrige über den ganzen Tag verteilt.»

Kerosin Preise Der Ölpreis kennt nur eine Richtung: Nach oben. Deshalb haben viele Airlines ihre Treibstoffzuschläge teilweise massiv erhöht. Die Swiss hat acht Prozent aufgeschlagen. Und kassiert jetzt 39 Franken für einen Hinflug im Europasektor. Die Edelweiss Air verdoppelte ihre Zuschläge sogar. Bei Lufthansa hat man die Schraube in diesem Jahr schon dreimal nach oben gedreht. Letztes Mal erhöhte sie anfangs Juni um 14 Prozent auf 38 Franken Kerosinzuschlag für Kurzstreckenflüge. (sfo)

Raiffeisen profitiert von der Finanzkrise Bern Weil Kunden das Vertrauen

in Grossbanken verlieren, deponieren sie ihr Geld bei den Raiffeisen Banken. Im ersten Halbjahr 2008 habe der Neugeldzufluss rund 4 Milliarden Franken betragen. Dies sagte Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in der Sendung «Handelszeitung Börsenstandpunkte» im Schweizer Fernsehen SF2. Das entspricht einem Zuwachs von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Ex Libris mit Umsatzwachstum Dietikon Ex Libris ist gut ins Jahr

gestartet: Der Umsatz des Medienanbieters stieg in den ersten sechs Monaten 2008 um über 6 Prozent. CEO Peter Bamert gibt sich zufrieden: «Das Filialgeschäft ist sehr gut gelaufen und im E-Commerce-Geschäft ist der Zuwachs überdurchschnittlich», erklärt er. Ex Libris ist eine Tochtergesellschaft von Migros.

Fliegen ist zu teuer: Schweizer reisen wieder mehr mit dem Zug. Bild: Keystone

Nationalbank warnt vor höheren Löhnen Die Schweizerische Nationalbank (SNB) warnt die Gewerkschaften: Wenn im Herbst wegen der hohen Teuerung höhere Löhne ausgehandelt werden, werde sie ihre Geldpolitik verschärfen und die Zinsen erhöhen. Die teuren Lebensmittel und die hohen Erdölpreise seien gleichbedeutend mit einem realen Einkommens-

Gewinner der Finanzkrise: Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz .Key

verlust für die Schweiz. «Irgendjemand muss diese Schmälerung des Einkommens tragen», sagte SNBDirektionsmitglied Thomas Jordan im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Für die Schweizer Gewerkschaften ist die Ankündigung der Nationalbank eine «nicht tolerierbare Einmischung in die Lohnverhandlungen». (sda)

Finanzkrise: Die grossen Verluste kommen erst Die Finanzkrise ist noch lange nicht überstanden: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Bridgewater Associates – dem zweitgrössten Hedge Fund der Welt. Laut der Studie stehen den Banken weitere massive Verluste und Abschreiber bevor. Bridgewater berechnete die zu erwartenden Verluste von risikobehafteten US-Ver-

mögenswerten – denn was die Banken in den Büchern halten, sei bekannt. Die bevorstehenden Verluste betragen demnach 1600 Milliarden Dollar, steht in der «Sonntagszeitung». Die bisherigen Verluste beziffern 400 Milliarden Franken – lediglich ein Viertel von dem, was gemäss Bridgewater insgesamt noch bevorsteht. (sda)

Jetzt streicht die Industrie Stellen Zürich Die schlechte Wirtschaft

nimmt in der Industrie Einzug: Laut «Sonntag» streicht der Winterthurer Textilmaschinenproduzent Rieter 50 Temporärstellen (von 178) und ­verhängt einen Einstellungsstopp. Auch OC Oerlikon muss erheblich Personal abbauen – jedoch zum grössten Teil in Deutschland und Tschechien. Und der Basler Chemiekonzern Ciba leidet neben den ­hohen Rohstoffpreisen auch an der Wirtschaftskrise: Die Firma streicht dieses Jahr 1400 Stellen, davon 150 in der Schweiz. Und Konkurrent ­Clariant muss die Belegschaft um 10 Prozent reduzieren. (sda)


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ausland

7. Juli 2008

Betancourt Agenten nahmen kritik Schauspielunterricht

blatt

Von Karl Lüönd Publizist

Die Kunst des Journalisten besteht unter anderem darin, komplexe Dinge einfach zu sagen. Insofern war die Schlagzeile vom 27. Juni Kunst: «Merz will Brot verteuern und Luxus verbilligen.» Die Kunst bestand hier in der Zuspitzung. Wäre der Autor dem Anliegen von Bundesrat Merz gewogen gewesen, hätte er freilich auch titeln können: «Merz will uns 3 Milliarden zurückgeben!» Denn die Mehrwertsteuer bringt über ein Drittel der Bundeseinnahmen von 44,5 Milliarden. Rechne!

TV-Tricks, Schauspieltraining und Täuschungsmanöver: Ingrid Betancourts Farc-Befreiung gleicht einem Hollywood-Spionagethriller. Wie das New Yorker «Wall Street Journal» berichtete, half die US-Regierung beim Aufbau eines Trainingscamps in der Nähe von Bogotá. Dort gab es für die Undercover-Agenten, die die kolumbianische Politikerin Betancourt am Mittwoch befreiten, «Schauspielunterricht im Hollywood-Stil».

Farc-Aussteiger übten mit den Geheimdienstlern Sprache und Verhaltensweise der Guerilleros ein. Andere Teilnehmer der Befreiungsaktion wurden trainiert, sich wie TV-Journalisten zu bewegen. Ein Agent probte die Rolle eines australischen Linksaktivisten, der mit den Rebellen sympathisiert.

6 Jahre in Gefangenschaft: Ingrid Betancourt. Bild: Key

Betancourt äusserte sich indes konkreter zu ihrer Gesundheit: «Die Ärzte haben mich mit guten Nachrichten überhäuft», sagte

Höhenflug für einen Gartenstuhl

«Tendenziös zugespitzt» Die Schlagzeile war also kor-

150 gasgefüllte Luftballons, ein Luftgewehr und ein Gartenstuhl: Der wagemutige Amerikaner Kent Couch hat eine ungewöhnliche Ballonreise unbeschadet überstanden. Er legte eine Strecke von fast 500 Kilometern zurück.

rekt, aber tendenziös. Was hat «.ch» davon, wenn es in diesem frühen Stadium des Geschäfts ein Projekt niedermacht, das weniger Staat und einfachere Verwaltung verspricht? Jede Menge Bedenkenträger werden zitiert, aber Bundesrat Merz mit keiner Silbe. Kein Platz?

Einmal mehr stört mich an

«.ch» die gleichförmige Gewichtung der Themen: Fast alle werden auf eine einzige Seite zusammengepresst. Das ergibt eine relativ langweilige Dramaturgie. Dem Leser wird – in dieser Ausgabe, zum Beispiel – signalisiert: Das neue Mehrwertsteuerkonzept ist nicht wesentlich wichtiger als der Atomstreit in Nordkorea (Seite 6) oder das Filmfestival von Neuenburg (Seite 14).

«Hit the big story hard!» heisst das alte Erfolgsrezept der angelsächsischen Publikumspresse. Wenn ein Thema wirklich wichtig ist, dann richtig hinlangen! Dann kommt der ablehnende Drall einer solchen Geschichte auch nicht so zugespitzt und einseitig daher. Karl Lüönd, Publizist und Buchautor.

die 46-Jährige nach einer Untersuchung. Sie sei «überrascht», dass die Gefangenschaft im Dschungel an ihrem Körper keine bleibenden Spuren hinterlassen habe. Sie kündigte zudem an, «in einigen Tagen» nach Kolumbien zurückzukehren. Zuerst wolle sie aber Frankreich sehen. Die Franko-Kolumbianerin Betancourt war am Mittwoch nach über sechs Jahren aus der Gefangenschaft der kolumbianischen Rebellengruppe Farc befreit worden. (sda)

Bild: Keystone

Rugbyspiel am TV von Pornofilm unterbrochen Zur besten Sendezeit ist gestern im neuseeländischen Fernsehen Porno statt Rugby gezeigt worden. Mitten im Spiel wurde die Übertragung plötzlich durch einen harten Pornostreifen ersetzt. Drei Minuten und 50 Sekunden lang flimmerte das «unangebrachte Mate-

rial», wie der Sender den Pornofilm nannte, ungestört über die Bildschirme. Eltern riefen empört beim Sender an. Sein achtjähriger Sohn habe seine Unschuld verloren, beschwerte sich ein Vater. Der Sender entschuldigte sich und sprach von einem Fehler im System. (sda)

Verhandlungen: Israel öffnet Übergänge Israel hat gestern einige Übergänge zum Gazastreifen wieder geöffnet. Damit sollen offenbar die Verhandlungen mit der radikalislamischen Hamas um eine Herausgabe des gefangenen israelischen Soldaten Gilad Schalit vorangetrieben werden.

Die Kontrollpunkte von Sufa, Nahal Os und Eres seien nicht mehr geschlossen, teilte ein Militärsprecher mit. Waren wie Zement, Treibstoff und Grundversorgungsmittel dürften wieder in den Gazastreifen eingeführt werden. (sda)


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7. Juli 2008

Selbstmordanschlag fordert 19 Tote Islamabad Ein Jahr nach der

­ rstürmung der Roten Moschee E in der pakistanischen Hauptstadt ­Islamabad sind bei einem Selbstmordanschlag auf eine Gruppe von Polizisten unweit des ­Gebäudekomplexes mindestens 19 Menschen getötet worden.

Spanien: Zapatero setzt Kurs fort Madrid Zum Abschluss des ParFeuerwehrmänner bei den Santa Ynez Mountains in der Nähe von Goleta. Bild: Keystone

Kalifornien Der Kampf ­gegen das Feuer hält an In Kalifornien gibt es nur leichte Fortschritte bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände. Noch immer sind Hunderte Feuer aktiv. Die Rettungsmassnahmen konzentrierten sich gestern nach wie vor auf die ­Touristenstadt Big Sur und Goleta in der Nähe von Santa Barbara. Übers Wochenende besuchte auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger die Brandherde.

In der Nähe von Big Sur, fast 200 Kilometer südlich von San Francisco, sind nach ­US-Behördenangaben nur fünf Prozent der bedrohten Fläche eingedämmt. Fast 70 000 Hektar Wald sind verbrannt. 2000 Feuerwehrleute sind demnach im Einsatz.

George W. Bush: Absage an Olympia wäre Affront Der amerikanische Präsident Bush wird an der ­Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking am 8. August teilnehmen. Nicht zu kommen, wäre ein Affront gegen das chinesische Volk, sagte Bush gestern in Japan. Er traf dort vor Beginn des G-8-Gipfels mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fukuda zusammen. Auch

US-Präsident Bush. Bild: Key

Fukuda kündigte an, er werde an der Eröffnungszeremonie teilnehmen. (sda)

19 Häuser im Wert von 13,4 Millionen Dollar seien bereits zerstört worden. 1700 Anwohner hätten die Region verlassen, mehrere Luxushotels evakuierten aus Vorsichtsmassnahme ihre Gäste. 1200 Feuerwehrleute In Goleta mussten 2663 Häuser aus Furcht vor übergreifenden Flammen geräumt werden. 3380 Hektar Wald seien in der Umgebung bereits vernichtet. Fast 1200 Feuerwehrleute seien

dort noch im Einsatz. Ein Viertel der bedrohten Fläche ist eingedämmt. «Ich bin im gesamten Staat Kalifornien herumgefahren. Man kann sich vorstellen, dass der Staat eigentlich gut auf solche Feuer vorbereitet ist», sagte Schwarzenegger. «Aber die 500 Brände überall im Staat waren ein Schock für mich.» Die Zahl sei dann bis zu 1700 Brandherden gestiegen. «Niemand hat Ressourcen für 1700 Brände», sagte Schwarzenegger. (sda)

104 Kilo: Rekordmenge an Kokain sichergestellt Die israelische Polizei hat in der Hafenstadt Haifa eine Rekordmenge Kokain sichergestellt. Bei einer Zollkontrolle seien auf einem Schiff 104 Kilo reines Kokain in Kaffeesäcken aus Kolumbien entdeckt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Fund sei bereits im Mai gemacht worden. Um die folgenden Untersuchungen nicht zu gefährden, hielt

die Polizei die Mitteilung zunächst zurück. Neun Israelis, an die die Lieferung gehen sollte, wurden vorübergehend festgenommen, dann aber wieder freigelassen, da ihnen keine Verwicklung in den Drogenhandel nachgewiesen werden konnte. Das Kokain hat einen geschätzten Marktwert von umgerechnet etwa 16 Millionen Franken. (sda)

teitags der spanischen Sozialisten hat Parteichef José Luis Rodríguez Z ­ apatero angekündigt, seine «progressive» Politik für ­einen Umbau der Gesellschaft fortsetzen. Es gehe darum, die menschlichen Werte über Geld und Macht zu s­ tellen, sagte der Ministerpräsident in seiner Schlussansprache. «Das ist der Wandel, von dem wir sprechen».

Parteichef Zapatero: «Progressive Politik». Bild: Keystone

Studenten-Mord: ­Verdächtiger frei London Nach dem Mord an zwei

französischen Austauschstudenten in London hat die britische Polizei gestern einen vorübergehend als verdächtig festgenommenen Mann wieder freigelassen.

Italienische Bähnler streiken Rom Ein Bahnstreik in Italien droht Reisenden just zu Ferienbeginn das Leben schwer zu machen. Die Italienischen Eisenbahnen traten gestern um 21 Uhr in einen 24-stündigen Streik. Laut der SBB fallen viele Züge von und nach Italien aus. (sda)


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7. Juli 2008

Bundesplatz Ein Fest für Tibet und den Dalai Lama Von Katharina Schwab

Schweizer Musiker spielten, sangen und tanzten gestern auf dem Bundesplatz für ein freies Tibet. Auch ein Elefant war anwesend. Es ist eine farbige Gesellschaft, die sich am Sonntag auf dem Bundesplatz einfindet. Einige Leute schwingen die rot-blau-gelb-weissen Tibet-Fahnen. Die Organisatoren des SolidaritätsOpenairs «Swiss Artists for Tibet» wollen nicht nur auf die Situation in Tibet auf-

merksam machen, sondern auch den Geburtstag des Dalai Lama feiern. Der Tibeter Lobsang Tamdain lebt seit sechs Jahren in der Schweiz und begrüsst das Fest: «Ich finde es sehr schön, wie hier Tibeter und Schweizer zusammen feiern», sagt Tamdain. Er

schätzt, dass 6000 Tibeter extra nach Bern gekommen sind, um zu feiern. Den Elefanten füttern Quer durch die Masse rollt ein weisser Elefant. Auf seinem Rüssel ist eine TibetFahne befestigt, und er ist in allen möglichen Farben bemalt und beschriftet. Wer spenden will, kann das bei ihm erledigen – mit einem Wurf ins Maul. Auch Gerda Bieber hofft auf Spenden. Sie sitzt an ihrem Stand und sammelt für den Förderver-

ein für das Yuthok-Spital, in welchem arme Leute medizinisch versorgt werden. «Die Leute haben Interesse am Geschehen in Tibet, trotz des schlechten Wetters sind sie hier nach Bern gekommen.» Die Organisatoren des Openairs sprechen von rund 10 000 Menschen, die ihre Solidarität mit Tibet bekunden. Bei Bands wie «Swiss Jazz Orchestra» oder «The Young Gods» erstaunt dieser Aufmarsch trotz des Regens nicht.

Polizist auf Töff bei Kollision verletzt Autobahn Ein Motorradfahrer der Kantonspolizei Bern hat sich am Samstagmittag bei einer Kollision auf der Autobahn A1 verletzt. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Spital wieder verlassen. Der Motorradfahrer war mit Blaulicht und Sirene unterwegs. Als er auf der Überholspur fuhr, setzte vor ihm der Lenker eines Personen­ wagens zum Überholen an. Der Polizist konnte trotz Vollbremsung die Kollision nicht mehr verhindern, wie die Kantonspolizei mitteilte. Nach dem Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Chalet oberhalb Moutier abgebrannt Moutier In der Nacht auf Samstag ist oberhalb von Moutier ein Chalet durch ein Feuer vollständig zerstört worden. Die drei Personen, die sich im Chalet aufhielten, konnten sich in Sicherheit bringen. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend F ­ ranken, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Brandursache ist nicht bekannt.

Sommerkino startet mit Vorpremiere

Loten Namling, Hausmusiker des Dalai Lama, sammelt mit dem Elefanten Geld für Tibet. Bild: Keystone

Erfolg für «artpicnic»: 6000 waren dabei Gestern war die Finissage der Kunstausstellung «artpicnic» in Wabern. Die Gemeinde Köniz zieht eine ­positive Bilanz dieses Skulpturen- und Installationenwegs. Sie schätzt, dass um die 6000 Personen den Weg besucht haben. Am meisten Diskussionen habe das Pferd aus Weidengeflecht am Turm der katholischen Kirche in Wa-

bern hervorgerufen, wie die Gemeinde Köniz mitteilte. Es thematisierte eine Lügengeschichte des Barons von Münchhausen. Wenig Vandalismus Es fanden 21 Führungen statt, davon 16 auf Anfrage. Der Vandalismus hielt sich in Grenzen. Was beschädigt wurde, konnte repariert oder ersetzt werden. (sda)

Mit 150 km/h über den Grimselpass: Ausweis weg Bei Geschwindigkeitskontrollen am Grimsel- und am Sustenpass hat die Berner Kantonspolizei am Wochenende fast 80 Schnellfahrer erwischt. Der schnellste war ein Töfffahrer, der am Grimsel mit 150 km/h unterwegs war. Erwischt wurde der Walliser im Bereich Tschingelmad. Erlaubt sind dort 80 km/h. Er musste den Führeraus-

weis an Ort und Stelle abgeben, wie die Kantonspolizei mitteilte. Insgesamt wurde das Tempo von 961 Fahrzeugen gemessen. 16 Auto- oder Motorradfahrer werden wegen zu schnellem Fahren angezeigt, 60 weitere Fahrzeuglenker mussten vor Ort eine Busse bezahlen oder werden den Einzahlungsschein per Post erhalten. (sda)

Grosse Schanze Vom 24. Juli bis 24. August findet auch in diesem Jahr das Orange-Cinema auf der ­Grossen Schanze statt. Das Sommerkino startet mit der Vorpremiere des Films «Das Geheimnis von Murk», welcher an den diesjährigen Solothurner Filmtagen den Publikumspreis erhalten hat. Das teilen die Veranstalter mit. Neu sei, dass auch bei den Getränken Mehrwegbecher nach dem System «Bring It Back» eingesetzt werden. (sda/mgt)

Bald gehts los mit dem Openair-Kino auf der Grossen Schanze.


Gewinnen Sie:

1 TOMTOM ONE XL T EUROPE im Wert von 449 Franken

So können Sie teilnehmen: Senden Sie ein SMS mit: CHGAME1 an 919 (CHF 1.50/SMS) oder schicken Sie eine Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Dies ist ein Gewinnspiel der Firma TIT-PIT GmbH www.smsplay.ch. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die ein SMS mit dem Wort CHGAME1 an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS). Gratisteilnahmemöglichkeit mit einer Postkarte (A-Post) an folgende Adresse: CHGAME1, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Teilnahmeschluss ist der 28.12.2008. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS oder Postkarte. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AGB unter: www.smsplay.ch


«Ich bin kurz davor, erwachsen zu werden.»

Will Smith, Schauspieler, über seinen anstehenden 40. Geburtstag.

7. Juli 2008

Mona Vetsch Von Christina Varveris

Klein, aber oho – auf keine Moderatorin trifft diese Aussage besser zu als auf die Thurgauerin. Morgen ist sie wieder mit «Fernweh» auf SF1 zu sehen. Ausschweifen Mona Vetsch hat sich einen Traumjob geangelt. Wochenlang am Mittelmeer herumkurven, neue Welten entdecken und dies dann als Arbeit deklarieren. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. «Ich ertrage die Sonne schlecht», sagt sie. Und wie hält sie es dann aus am Mittelmeer? «Ich beiss mich durch. Mit viel Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.» Abfallen Sympathisch, witzig, charmant – Mona Vetsch ist TV- und Radio-Liebling. Da steht der bissige Artikel im «Tagesanzeiger» über Kassel und Saarbrücken schräg in ihrem Portfolio. Der Text beginnt so: «Ein Penner, der durch den offenen Hosenschlitz sein Gemächt richtet, das ist das Erste, was ich von Kassel sehe.» Und er geht so weiter. Titel: «Kassel und Saarbrücken, zwei Städte, die man nicht gesehen haben muss.» Die Kasseler und Saarbrücker sind verletzt. Sie schreiben gehässige Briefe und annullieren Reisen in die Schweiz. Mona Vetsch sagt: «Ich finde es gut, wenn Leute das verteidigen, was sie lieben.»

kopfdestages Mona Vetsch Geboren am 23. Juni 1975 im Thurgau. Fernweh: Geht selber am liebsten nach Irland, Schottland oder England. Fernseh: Begann 1997 bei SF DRS mit der Jugendsendung Oops.

Auffallen Die Thurgauerin nimmt kein Blatt vor den Mund. Aufgefallen ist Mona Vetsch aber vor allem als Jugendliche. Schwarz umrandete Augen, schwarze Kleider und kalkweiss geschminktes Gesicht. Hattenhausen TG hatte einen Grufti. Mona Vetsch, zwar nur 155 Zentimeter, aber dorfbekannt. Ihre Mutter: «Ein normaler Vater, eine normale Mutter. Und dann so eine ausgefl ippte Tochter.» Abwechseln Die 33-Jährige möchte sich nicht 100 Prozent auf einen Job konzentrieren müssen. Auch ein Angebot für eine Samstagabend- S endung würde sie ausschlagen, wenn deswegen keine Zeit für andere Engagements bliebe. Und solche hat sie viele: DRS3-Morgenshows moderieren, Kolumnen schreiben, Diskussionen leiten, «Fernweh»-drehen und ab September durch die neue SF-QuizShow «1 gegen 100» führen. SF-Spezial Fernweh – rund ums Mittelmeer 8. Juli bis 19. August, jeweils Dienstags 20.50 Uhr.


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kultur

7. Juli 2008

Cut Copy Australische Hitparadenstürmer

«Friends» kommt doch nicht ins Kino New York Die international erfolgreiche TV-Serie «Friends» kommt doch nicht als Kinofilm auf die grosse Leinwand. Die amerikanische Filmgesellschaft Warner Bros. dementierte jetzt entsprechende Gerüchte. Die Hit-Serie mit Hollywoodstar Jennifer Aniston lief von 1994 bis 2004.

Von Jeanette Kuster

Cut Copy brechen mit ihrem Indie-Dance in Australien alle Rekorde. Bald werden wohl auch die Schweizer zu ihren Songs tanzen. Vielleicht liegts an der Distanz. Eine andere Erklärung gibts eigentlich nicht, weshalb es die drei Australier mit ihrer Musik noch nicht so richtig bis in die Schweiz geschafft haben. Zuhause in Down Under sind Cut Copy hingegen bereits ganz oben an-

Jennifer Aniston. Bild: Key

gelangt: Ihr zweites Album «In Ghost Colours» schoss auf Platz 1 der australischen Hitparade und wird demnächst mit Gold ausgezeichnet, die aktuelle Single «Hearts On Fire» bricht zur Zeit alle Rekorde. Dabei spielen Cut Copy eigentlich nur Rock und Electro. Aber eben beides gleichzeitig, zusätzlich garniert mit

New-Wave-Elementen aus den 1980er Jahren. Das Resultat sind eingängige Songs, die während der ersten paar Takte unaufgeregt tönen, einen aber doch langsam aber sicher zum Mitwippen zwingen. Tanzen am Strand Dan Whitford, Tim Hoey und Mitchell Scott liefern den perfekten Soundtrack für gemütliche Strandpartys mit Lagerfeuer, an denen man den Lautstärkeregler am Transistorradio nach einer Weile etwas lauter dreht und

barfuss im Sand zu tanzen beginnt. Cut Copy ist nichts für durchgestylte Clubs, dazu tönt die Musik zu unbeschwert. Mit den Australiern soll man Spass haben und einfach drauflos wackeln, sich im Kreis drehen, die Arme dazu schwingen – ganz egal, wie uncool man dabei aussieht. «In Ghost Colours», Cut Copy, Universal.

Sound >>>www.punkt.ch

ABBA will nie mehr auftreten London Die schwedische Pop-

gruppe ABBA will trotz des grossen Musical-Erfolgs «Mamma Mia» niemals wieder auf der Bühne zusammen singen. Die Fans sollten die Kult-Band als «jung, überschwänglich, voller Energie und Ambitionen» in Erinnerung behalten, sagte das frühere Mitglied Björn Ulvaeus der britischen Zeitung «Sunday Telegraph».

1700 Jahre altes Grab in Peru entdeckt Lima Ein kanadisches Archäologen-

Team hat in Peru das 1700 Jahre alte Grab eines Anführers der MocheKultur in der Nähe von Chiclayo an der Westküste ausgehoben. Die Moche-Kultur hatte ihren Höhepunkt im ersten Jahrhundert und erfasste damals alle Küstentäler Perus.

Autor Nicolaus Sombart verstorben Berlin Der deutsche Schriftsteller

und Kultursoziologe Nicolaus Sombart ist tot. Der 85-Jährige ist am Freitag in der Nähe von Strassburg gestorben. Sombart wuchs in Berlin auf und war Gründungsmitglied der legendären literarischen «Gruppe 47». (sda/cat)

Xxxxxxx. Bild: Xxxxxxx

oscar und ted Ein Bürger mit dem Namen Schaum Erlebte einen bösen Traum. Bei einer argen Schlägerei Schlug man ihn schlagfertig zu Brei. Dann stand man lang um ihn herum Und führte ein Kolloquium Um die kollateralen Schäden Mit viel Rhetorik schön zu reden. Moral: Das Reden um den heissen Brei Geht nicht ohne Schaumschlägerei. Oskar Freysinger ist Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Sitten und SVP-Nationalrat. Seine Alltagsgedichte in «.ch» werden vom im Kanton Bern lebenden und international bekannten Künstler Ted Scapa illustriert.

Filme aus Borat-Land

Das in der Filmsatire «Borat» veräppelte Kasachstan will seinen Ruf mit einem internationalen Filmfestival aufmöbeln. Es soll im September in der Hauptstadt Astana stattfi nden. Für das erste «Eurasia»-Kinofestival habe Hollywoodstar Jack Nicholson sein Kommen bereits zugesagt. Mit Sean Penn und Tommy Lee Jones liefen Verhandlungen. Im Wettbewerb sollen nur Filme aus Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan laufen. (sda)


people 13

7. Juli 2008

Madonna Die Popdiva betet für ihre Ehe Von Catharina Steiner

Den Scheidungs­ gerüchten zum Trotz zeigte sich Madonna mit Guy Ritchie im Kabbalah-Center. Im Bätterwald will es einfach nicht aufhören zu rauschen: Madonnas Ehe mit dem britischen Regisseur Guy Ritchie (39) stehe kurz vor dem Aus. Einen neuen Lover soll es mit BaseballStar Alexander Rodriguez (32) auch schon geben. Die Popdiva wolle nur noch das Ende ihrer Welttournee abwarten und danach die Trennung von ­R itchie offiziell bekannt ­geben. «Unsinn», meint Madonnas Mediensprecher. Doch die Gerüchteküche brodelt unterdessen heftig weiter. Betende Madonna Am Samstag nun ging die 49-Jährige in die Offensive. Mit Guy und den Kindern Lourdes (11), Rocco (7) und David (2) im Schlepptau trabte sie in New York zum Kabbalah-Unterricht an. In trauter Eintracht präsentierte sich die illustre Familie der wartenden Pappa-

Zölibatär Katie Price (30) gilt

­ emeinhin als unersättliche Sex­ g bombe. Doch nun enthüllte Ehe­ mann Peter Andre (35) Ungeheuerli­ ches: Seit geschla­ genen sechs Mo­ naten seien er und Katie ihren eheli­ chen Pflichten schon nicht mehr nachgekommen. Grund für die Flaute zwischen den Federn sei profaner Zeitmangel. «Es ist immer der falsche Moment dafür», liess sich der Sänger von der britischen Zeitung «The Sun» zitieren. Zwei­ mal scheint das Timing immerhin schon geklappt zu haben: Sie sind stolze Eltern von Töchterchen Princess und Sohn Junior.

••• Glücklich Die Geburt von Sohn

Yankee-Superstar Alexander Rodriguez und seine Gattin Cynthia.

razzi-Schar. Mit dem seltsamen Auftritt will Madonna der Presse den Wind aus den Segeln nehmen, die unisono berichtet, Alexander Rodriguez gehe in ihrem New Yorker Appart-

Alles nur Fassade? Popstar Madonna und Ehemann Guy Ritchie im Mai in Cannes. Bilder: Key

ment ein und aus. Auch die Ehe des Yankee-Stars sei mittlerweile zerrüttet. Ende letzter Woche wurde bekannt, dass seine Frau Cynthia (34), mit der der Sportler zwei kleine

Kinder hat, nach Europa geflüchtet ist, um sich bei Sänger Lenny Kravitz auszuweinen. Die Gerüchte um die Liaison ihres Gatten mit Frau Ciccone seien ihr einfach zu viel geworden.

Ex-Missen tanzten am Sommernachtsball Fröhliche Gesichter, heisse Rhythmen, erotisches Knistern, gefühlte 35 Grad: Im Zürcher Hauptbahnhof ging es am Samstagabend heiss zu und her. Nicht etwa wegen dem Caliente-Festival, sondern wegen dem Sommernachtsball vom Migros Kulturprozent – dem bereits siebten dieser Art. Alt und Jung schwebten über die provisorische Tanzfläche mitten im Bahnhof. Viele hatten sich entsprechend herausgeputzt, die

klatsch tratsch

Frauen trugen elegante Roben, die Männer Anzüge oder gar Smokings.

«Las Missticas»: Sonja Grandjean, Elja-Dusa Kedves und Anita Buri am Sommernachtsball. Bild: Andreas Messerli

Showeinlage Highlight um Mitternacht war der Auftritt der ShowGruppe «Las Missticas» mit den beiden eng befreundeten Ex-Missen Sonja Grandjean (28) und Anita Buri. «Wir haben quasi ­unser Hobby zum Beruf ­gemacht», sagte Buri, die vergangene Woche ihren 30. Geburtstag feierte. (ryt)

Kingston (2) hat sich positiv auf die Ehe von Gwen Stefani (38) und Ga­ vin Rossdale (42) ausgewirkt. «Fe­ maleFirst.co.uk» verriet die Sänge­ rin: «Seitdem wir ein Kind haben, sind wir noch en­ ger zusammenge­ wachsen. Wir sind noch romanti­ scher und kümmern uns um den anderen.» Ob man so viel Glück noch steigern kann? Bald wird es das Paar wissen: Nachwuchs Num­ mer zwei soll in wenigen Wochen auf die Welt kommen.

••• Unzufrieden Die Leser der «Esquire» kürten sie 2005 zur «Sexiest Woman Alive». Und den­ noch ist selbst Schauspielerin Jessica Biel (26) nicht vor Selbst­ zweifeln gefeit. Sie ist nämlich mit ihren unteren Ext­ remitäten unzu­ frieden. «Meine Beine gefallen mir am wenigsten an mir. Sie könnten dünner und länger sein. Meine sind nicht definiert und das werden sie auch nie sein», sagte sie. «Ich muss damit klarkommen, dass ich nie Volleyballer-Beine haben werde.» Wir haben eben alle unser Kreuz zu tragen.


14

design

7. Juli 2008

Sommer-Lounges sich unter freiem

sommerlounges Luzern: City Beach

1

Stadtstrand mit Bar und Pool Werftstrasse 6-12

www.city-beach.ch

Öffnungszeiten: täglich von 9 Uhr bis 24 Uhr.

2

Zürich: Floss

Auf dem See beim Bellevue

Basel: Noohn

Restaurant, Bar, Terrasse Henric-Petri-Strasse 12

www.noohn.ch

Öffnungszeiten: Mo bis Do 11.30 bis 24 Uhr, Fr 11.30 bis 2 Uhr, Sa 16 bis 2 Uhr.

4

Ausspannen in exklusiver Umgebung ist jetzt möglich. Hier sind die lauschigsten Plätze in Basel, Bern, Luzern und Zürich.

1

www.floss-bellevue.ch

Öffnungszeiten: bis zum 3. August 2008 täglich von 10 Uhr bis 24 Uhr.

3

Von Christina Varveris

Bern: Kleine Schanze Park-Café und Restaurant Bundesgasse 7

www.kleineschanze.ch

Öffnungszeiten: täglich von 10 Uhr bis 24 Uhr

martiniterrazza Wo der Jetset absteigt

Zürich, Bern, Lugano und Lausanne haben schon eine, jetzt ist auch die «Nectar Bar» in Luzern mit einer Martini Terrazza gerüstet. Seit 60 Jahren ist dieses Label der Inbegriff für stilvolles Feiern. An exklusiven Orten direkt am Wasser oder hoch über den Dächern, vergnügen sich die Gäste auf Designermöbeln. Der Ursprung der Martini Terrazza findet sich 1948 an den Pariser Champs Elysées, wo sie Treffpunkt der feinen Pariser Gesellschaft war. In den folgenden Jahrzehnten eröffneten in vielen weiteren internationalen Metropolen Martini Terrazzas – von London, Barcelona bis São Paulo, Zürich, Bern und nun Luzern. (var)

Die Luzerner chillen seit diesem Sommer in der «City Beach». Der Name ist Programm: Ein Strand in der Stadt. Durch Sand gehen, unter Palmen fläzen, kühle Drinks geniessen oder abends mit einem Wok-Gericht den Hunger stillen. Morgens stehen YogaKurse auf dem Programm und später kann man sich auch massieren lassen. Berner, Basler, Genfer und Zürcher können sich freuen: Nächstes Jahr sollen auch in ihren Städten City Beaches entstehen. Das Floss auf dem See Die Topadresse in Zürich ist derzeit das «Floss» beim Bellevue. Wo sich an der Fussball-EM 08 die VIPs tummelten, können nun auch Normalbürger ausspannen. Auf dem Floss kann man ab 10 Uhr

2

im Restaurant, in der Bar oder in der Lounge verweilen. Ab 18 Uhr gibt es Musik und Live-Acts. Die Oase in Bern In Basel muss man hoch hinaus, um eine SommerLounge zu finden. Die Dachterrasse des Restaurants Noohn bietet dafür einen umso schöneren Ausblick auf die Stadt. Zum Essen bietet das Noohn euro-asiatische Küche von Sushi bis Lammrücken. Bern hat eine Oase. Nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt und an einer der Hauptverkehrsachsen gelegen, ist die «Kleine Schanze». Die mediterrane Küche zu erschwinglichen Preisen geniesst man in Liegestühlen. Und bei schönem Wetter tanzt Bern jeweils donnerstags an der «Party im Park».

3


7. Juli 2008

So schön lässt es Himmel chillen

design 15 gutesstück

1981

D

ieser Klassiker mischt jedes Wohnzimmer auf: Das Bücherregal Carlton von Ettore Sottsass erhält seine Dynamik durch den Einsatz farblich unterschiedlicher Laminate und Muster. Das Regal erschien in der ersten Memphis Ausstellung von 1981, dem Gründungsjahr der jungen Designergruppe um Ettore Sottsass. Memphis gilt als eine der innovativsten Gruppen der italienischen Designbewegung, welche mit ihren unkonventionellen und provokanten Entwürfen den Nerv einer Generation traf, die des seriösen Designs überdrüssig geworden war. Heute sammeln renommierte Museen wie das MOMA in New York Werke von Sottsass. (mng)

«Carlton» von Ettore Sottsass.

4

Zeitgenössisches Schmuckdesign Lausanne «De main à main» – von

Hand zu Hand – nennt sich eine wunderbare Ausstellung im Lausanner Designmuseum Mudac. Sie zeigt das Schaffen von Meistern und ihren Schülern aus zehn verschiedenen europäischen Schulen. So sind jetzt die schmucken Stücke von 58 Goldschmieden aus drei Generationen zu bestaunen. Manchmal muss man auch schmunzeln, etwa beim Betrachten des ScampiBracelet von David Bielander. (net)

«De main à main», Schmuckausstellung im Mudac Lausanne, bis 5. Oktober, www.mudac.ch


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ausgehen konzerte upcoming

7. Juli 2008

MONTAG PARTYS Swing Out Lindy Hop, 18 Uhr, Musikpavillon, Kleine Schanze

08.07. 09.07. 09.07. 09.07. 10.07. 10.07. 11.07. 11.07. 12.07. 12.07. 12.07. 12.07. 13.07. 13.07. 13.07. 14.07. 14.07. 15.07. 16.07. 16.07. 17.07. 17.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07. 23.07. 23.07. 23.07. 24.07. 25.07. 25.07. 26.07. 26.07. 26.07. 27.07. 14.08.

Leonard Cohen | Montreux Céline Dion | Carouge GE Paul Simon | Montreux Vasco Rossi | Locarno Gnarls Barkley | Montreux Santana | Locarno Cypress Hill | Frauenfeld Jovanotti | Locarno Wu Tang Clan | Frauenfeld Duran Duran | Zürich Gilberto Gil | Montreux Status Quo | Locarno Blondie | Zürich Herbie Hancock | Montreux João Bosco | Montreux Sigur Rós | Zürich Quincy Jones | Montreux Babyshambles | Montreux Lenny Kravitz | Montreux Alicia Keys | Locarno Alicia Keys | Montreux Katie Melua | Montreux Lenny Kravitz | Locarno Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Xavier Rudd | Zürich Erykah Badu | Luzern Deep Purple | Montreux Paul Simon | Locarno Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern K.D. Lang | Luzern Jethro Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Söhne Mannheims | Luzern Leonard Cohen | Lörrach Macy Gray | Luzern Paul Simon | Lörrach Peter Cincotti | Luzern Shaggy | Luzern R.E.M. | Nyon Iron Maiden | Basel

Bergauf, Bergab

Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

Abenteuer, Komödie, Drama; USA (2007); Regie: Rob Reiner

Openair-Kino Alle Openair-KinoProgramme auf

>>> www.punkt.ch

DIENSTAG PARTYS

OPEN AIR KINO

Mi 21:30 | D

OPEN AIR CINÉMA Place de sport de ChampMartin, Malleray-Bévilard, 032 492 26 80

3:10 to Yuma Mi 21:45 | F

OPEN AIR KINO MIT UBS Stadtgraben, Murten, 041 240 20 62

Circo Morelli 20.15 Uhr, Gemeindepark, Herzogenbuchsee

AUSSTELLUNGEN

Oldies & Schlager DJ Pia, 20 Uhr, Restaurant/Bar Quasimodo, Rathausgasse 75

Schauhäuser und Gartenanlage 08-17.30 Uhr, Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21

Oldies Total 18 Uhr, Colosseo, Thunstrasse 64, Münsingen

DIVERSES Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center)

Karl der Kühne (1433-1477) 10-20 Uhr, Historisches Museum, Helvetiaplatz 5 Mittelalter im Park Handson-Parcours für Familien und Schulen, 10-20 Uhr, Historisches Museum, Helvetiaplatz 5

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

Mi 21:30 | Edf

Waldhaus Hochwacht, Reisiswil

POP, ROCK

MIX

Death at a Funeral

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull Kung Fu Panda The Bucket List

Di 21:30 | D

Mo 21:30 | CH

Di 21:30 | D

AUSSTELLUNGEN Schauhäuser und Gartenanlage 08-17.30 Uhr, Botanischer Garten Bern, Altenbergrain 21 Illusoria-Land 14-17 Uhr, Sandro Del-Pretes IllusoriaLand, Gewerbezone Ey 5, Ittigen Goethes Faust auf Schweizer Bühnen Sonderausstellung der Schweizerischen Theatersammlung Bern, 10-17 Uhr, Schlossmuseum, Schloss, Thun Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren, 14-17.30 Uhr, Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4

Speed Racer

Bärenparkplatz, Zweisimmen

Lovely Monday DJ Grenzwert, 18 Uhr, Bar Wohnzimmer Les Amis, Rathausgasse 63

Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center) Circo Morelli 20.15 Uhr, Gemeindepark, Herzogenbuchsee Verena Lang 17 Uhr, Kloster St. Urban, St. Urban

Mo 21:30 | Edf

Ensemble c’est tout KINO OPENAIR

MIX

10.07. The Bangles | Zürich

Michael Clayton

Mo 21:45 | Fd

JAZZ, LATIN, WORLD

DIVERSES

CINÉTÉ OPENAIR�KINO Schützenhaus, Burgdorf

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull Mi 21:30 | D

OPEN AIR KINO MIT UBS Spiezer Bucht, Rogglischeune, Spiez, 033 650 72 72

The Bucket List Di 21:45 | D

Sex and the City Mi 21:30 | D

Gerwald Rockenschaub 10-19 Uhr, Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1 Ferdinand Hodler Eine symbolistische Vision, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Form, Color, Illumination Suzan Frecon, Malerei, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Intermezzo Die Sammlung – neu aufgemischt, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Dirk Skreber – Blutgeschwindigkeit 10-18 Uhr, Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, Burgdorf Spinner Spanner Schwärmer 150 Jahre Entomologischer Verein Bern 1858 bis 2008, 09-17 Uhr, Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15 Goethes Faust auf Schweizer Bühnen Sonderausstellung der Schweizerischen Theatersammlung Bern, 10-17 Uhr, Schlossmuseum, Schloss, Thun Wand und Wagnis Risiko am Berg seit der Eiger-Erstbesteigung vor 150 Jahren, 10-17.30 Uhr, Schweizerisches Alpines Museum, Helvetiaplatz 4 Sensorium Das Erfahrungsfeld der Sinne, Anfassen und Ausprobieren in der erlebnispädagogischen Dauerausstellung, 09-17.30 Uhr, Sensorium im Rüttihubelbad, Rüttihubelstrasse, Walkringen

Agenda >>>www.punkt.ch


kino 17

7. Juli 2008

BERN ALHAMBRA

Maulbeerstr. 3 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Hancock

14:00 16:15 18:30 21:00 | Edf 10/12 J.

CAPITOL

Kramgasse 72 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Hancock

15:00 17:30 20:00 | D 10/12 J.

2 Knut und seine Freunde 15:00 | D 4/6 J.

What Happens in Vegas 17:30 20:00 | D 10/12 J.

CINEABC

Moserstr. 24 | 031 332 41 42 | www.quinnie.ch

Actrices

16:10 20:40 | Fd 16 J.

CINECINEMASTAR

Bollwerk 21 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

J‘ai toujours rêvé d‘être un gangster 15:00 17:45 20:30 | Fd 10/12 J.

CINECLUB

Laupenstr. 17 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Bienvenue chez les Ch‘tis 14:45 17:45 20:15 | Fd 10/12 J.

CINÉMATTE

Wasserwerkgasse 7 | 031 312 45 46 | www.cinematte.ch

Léon

Mo 21:30 (Directors Cut) | Edf

CINEMOVIE

Kirschblüten – Hanami 18:00 | D 12/14 J.

Seilerstr. 4 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Once

1 Savage Grace

20:40 | Edf 10/12 J.

Into the Wild

Mo/Mi 15:00 | Edf 12/14 J.

CINEBUBENBERG

Laupenstr. 2 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:15 | D 10/12 J. 17:15 20:45 | Edf 10/12 J.

CINECAMERA

Seilerstr. 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

La Traductrice

14:00 18:30 | Fd 12/14 J.

16:25 18:35 20:45 Mo 14:15 | Edf 14/16 J.

2 Dan in Real Life

16:20 20:50 | Edf 10/12 J.

Tocar el cielo

18:30 Mo 14:00 | Odf 10/12 J.

3 Rusalka

17:30 20:15 Mo 14:30 | Odf 14 J.

CINESPLENDID

Von Werdt-Passage 8 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

1 Julia

14:15 17:15 20:15 | Edf 14/16 J.

2 Sex and the City

14:00 17:00 20:00 | Edf 12 J.

CITY

Aarbergergasse 30 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Sommer

14:45 | D 8/10 J.

Sex and the City

17:15 20:30 | D 12/14 J.

2 Urmel voll in Fahrt 14:45 | D 6 J.

21

17:15 20:30 | Edf 10/12 J.

3 Horton Hears a Who! 15:00 | D 4/6 J.

Forgetting Sarah Marshall

17:45 20:45 | Edf 14/16 J.

GOTTHARD

Bubenbergplatz 11 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Kung Fu Panda

15:00 17:45 20:30 | Edf 4/6 J.

JURA

Bankgässchen 6 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

KINO KUNSTMUSEUM Sommerpause Bis 30. August

LICHTSPIEL

Bahnstrasse 21 | 031 381 15 05 | www.lichtspiel.ch

Performance Mo 21:00 | E

REX

Schwanengasse 9 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

The Game Plan 15:30 | D 6/8 J.

The Happening

18:15 Mo/Mi 21:00 | Edf 12/14 J.

ROYAL

Laupenstr. 4 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Die Welle

14:30 17:15 20:00 | D 12/14 J.

1 Kung Fu Panda

WORB

14:00 16:15 18:30 20:45 | D 4/6 J.

2 Sex and the City 14:15 17:15 20:30 | Edf 12/14 J.

3 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

WORB

Hauptstr. 21 | 031 839 58 68 | www.cinergie.ch

Hancock 20:30 | D 10/12 J.

14:15 17:15 | D 10/12 J. 20:30 | Edf 10/12 J.

KELLERKINO

Kramgasse 26 | 031 311 38 05 | www.kellerkino.ch

Kino

Hotel Very Welcome 18:30 | D

Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

Khadak

>>> www.punkt.ch

20:30 | Od

kino premiere

Hodlerstr. 8 | 031 328 09 99 | www.kinokunstmuseum.ch

Kung Fu Panda Animationsfilm USA (2008); Regie: Mark Osborne/John Stevenson; mit Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie

Der leicht übergewichtige Panda Po hat einen Traum: er möchte ein Kung-Fu-Meister werden. Als befürchtet wird, dass der schreckliche Tai Lung ausbrechen und sich an der Bevölkerung rächen könnte, erhält Po seine Chance. Meister Oogway bestimmt Po zum Drachenkämpfer, der das Tal vor dem Bösewicht beschützen soll. Der aufgebrachte Meister Shifu hat aber berechtigte Zweifel an den Fähigkeiten des Auserwählten. «Kung Fu Panda» ist durch eine gelungene Mischung von liebenswerten Figuren, herzhaftem Humor und rasanten Actioneinlagen ein animiertes Slapstick-Wunderwerk.

top rating

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Bienvenue chez les Ch‘tis What Happens in Vegas Die Welle Once Into the Wild Sommer Horton Hears a Who! 21 Sex and the City Kirschblüten – Hanami Indiana Jones Dan in Real Life

Note 4.22 4.14 4.10 4.10 4.07 4.04 3.84 3.82 3.73 3.64 3.60 3.43

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 9.7.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


18

tv-programm fernseh tipps

22:15 | ZDF | Matchpoint Drama GB/USA 2005; Regie: Woody Allen; Mit: Jonathan Rhys Meyers, Scarlett Johansson, Matthew Goode

Chris Wilton (J. R. Meyers) mausert sich vom Hausfreund der Familie Hewitt zum Ehemann der Tochter, wird zur rechten Hand des Chefs in der Firma des Schwiegervaters und vom Freund des Schwagers (M. Goode) zum Liebhaber von dessen Ex (S. Johansson). «Match Point» ist der erste Film, den Neurosenkavalier Woody Allen nicht in Manhattan drehte – und der beste seit Jahrzehnten.

22:20 | SF1 | DOK: Sex – was wirklich läuft Doku CH 2007 Von: Pino Aschwand

Das Schlafzimmer der Deutschschweiz ist neu vermessen worden. Eine aktuelle Sexstudie, an der rund 6500 Schweizerinnen und Schweizer teilnahmen, legt Erstaunliches über das Liebesleben offen: Singles sind sexuell unterversorgt, Lustlosigkeit ist bei Paaren weit verbreitet. Ein (in-)diskreter Augenschein in Deutschschweizer Schlafzimmern.

my tv das schaut Mirko MO 15:50 SF2 Rad: Tour de France 3. Etappe 22:20 SF2 sportaktuell DI 15:15 SF2 Rad: Tour de France 4. Etappe, Einzelzeitfahren 17:35 SF2 Tennis: Suisse Open Gstaad 1. Runde Machen auch Sie Ihr persönliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch

7. Juli 2008

NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

19:25 | ZDF | WISO

SF1 | 21:05 | Wenn Frauen töten

15:50 | SF2 | Tour de France

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 09:00 ARD Tagesschau 09:00 RTL Punkt 9 09:00 ZDF Tagesschau 10:00 ARD Tagesschau 11:00 Vox Nachrichten 12:00 ARD Tagesschau 12:00 RTL Punkt 12 12:55 SF1 Meteo 13:00 ARD Mittagsmagazin 13:00 SF1 Tagesschau 14:00 ARD Tagesschau 14:00 ZDF heute 15:00 ARD Tagesschau 15:50 ORF1 ZIB Flash 16:00 ARD Tagesschau 16:05 K1 News 17:00 ARD Tagesschau 17:45 3sat schweizweit 17:50 ORF1 ZIB Flash 18:00 Pro7 Newstime 18:00 SF1 Tagesschau 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

11:00 SF1 DOK: Schweizer entdecken Allah 12:00 SWR Praxis Dr. Weiss 12:15 ARD Buffet 12:30 ORF2 Wochenschau 12:30 SWR Landesschau 12:45 3sat Schätze der Welt – Erbe der Menschheit 13:15 3sat Die South Downs 14:00 3sat Borneo 14:45 3sat Walfänger von Lamalera 15:00 SWR Planet Wissen 15:30 3sat Sumba 16:10 ARD Elefant, Tiger & Co. 16:15 3sat einfachluxuriös 17:00 3sat total phänomenal 17:00 BR Sanfter wilder Fluss 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 Vox Wissenshunger 18:00 3sat Für eine Handvoll Dill 18:30 3sat nano 18:45 SWR Landesschau

08:30 EuSp Motorsport 08:45 EuSp Radsport 09:00 DSF Bundesliga Pur Klassiker 09:45 EuSp Olympische Spiele 10:00 EuSp Beachvolleyball 10:30 CNN World Sport 11:00 EuSp Volleyball 12:00 EuSp Radsport 12:15 EuSp Summer Biathlon 13:00 EuSp Radsport 14:15 ZDF Tour de France 14:30 CNN World Sport 14:30 DSF Das Sportquiz 14:30 EuSp Radsport 15:30 CNN Living Golf 15:50 SF2 Rad: Tour de France 17:30 DSF Poker Exklusiv 17:30 EuSp Volleyball 18:00 EuSp Fussball 18:15 EuSp Volleyball 18:30 DSF Bundesliga Hits 18:45 DSF Bundesliga Pur

19:00 3sat SF1 19:25 SF1 ZDF

19:00 19:10 19:30 20:15

Der Flug des Waldrapp Galileo Das Magazin Tiefen des Pazifiks Der letzte Umzug Mutter geht ins Heim Arte Mit dem Zug auf... Das Dach der Welt BR Lebenslinien 21:00 ARD Legenden Jane Fonda 3sat Sagenhafte Schwäne 21:05 SF1 Wenn Frauen töten Die Parkhausmörderin 1/7 21:15 RTL Umzug in ein neues Leben Mainz nach Florida 21:30 3sat hitec Genmanipulation 22:20 SF1 DOK: Sex – was wirklich läuft Aus Schweizer Schlafzimmern 22:30 SWR betrifft Urlaub 23:00 Sat.1 Spiegel TV – Reportage Heinrich Himmler 23:10 3sat 175 Jahre Ringier 23:20 SF1 Von Liebe, Sex und anderen Katastrophen

19:00 StTV FreeStyle EuSp Sport Viking-Highlights 19:10 ORF1 Internationale Österreich-Rundfahrt 2008 19:30 CNN Living Golf EuSp Sport Viking-Highlights 19:55 ORF2 Sport 20:00 EuSp Kampfsport Muay Thai «Beast of the East» 20:15 DSF Poker Exklusiv World Series of Poker 2007 Europe 21:30 VIVA Der Match (WH) 21:45 BR Bayerischer Sportpreis 22:00 EuSp Radsport Tour de France Highlights 22:15 DSF SmackDown The Legacy of the AWA, Wrestling 22:20 StTV FreeStyle SF2 sportaktuell 22:30 CNN World Sport 23:00 DSF Das Sportquiz EuSp Summer Biathlon

KINDER

KULTUR

MUSIK

12:30 SF2 Hannah Montana 12:50 SF2 Kim Possible 12:55 KiKa Mimis Plan 13:00 ORF1 Lucky Luke 13:15 SF2 Typisch Andy! 13:25 ORF1 Der rosarote Panther 13:30 ORF1 Lilo & Stitch 13:35 KiKa Rocket & Ich 13:35 SF2 Dragon Hunters 13:50 ORF1 Zack & Cody 14:10 KiKa Schloss Einstein 14:15 ORF1 Meine peinlichen Eltern 14:40 ORF1 SpongeBob Schwammkopf 14:58 KiKa Platz für Helden! 15:00 KiKa Die Pfefferkörner 15:50 KiKa logo! 16:00 KiKa Jacob 2/2 16:50 KiKa Gloria und ihre Familie 17:35 KiKa Yakari 18:15 KiKa Nils Holgersson 18:40 KiKa Angelina Ballerina 18:50 KiKa Unser Sandmännchen 19:00 KiKa Tom 19:25 KiKa pur+ 19:50 KiKa logo! 20:00 KiKa Ki.Ka Live 20:15 SRTL Max Keebles grosser Plan 20:15 KiKa Rosas Leben 20:40 KiKa Das grosse Kribbeln

06:00 Arte Kultur 06:40 Arte Karambolage 08:00 Arte Georges Aperghis: Rotkäppchen 08:45 Arte Kultur 09:05 3sat Kulturzeit 09:25 Arte Dornröschen 12:00 hr Lesereisen: Reinhold Ziegler 12:15 3sat sonntags: TV fürs Leben 13:00 Arte Künstler hautnah 15:15 hr Gerichte aus Hessen 19:20 3sat Kulturzeit 20:00 Arte Kultur 22:30 ORF2 Kulturmontag mit art.genossen 22:30 NDR Kulturjournal Sommertour 23:50 3sat PHOTOsuisse: Michael von Graffenried 00:10 BR LeseZeichen 00:30 3sat Seitenblicke 00:35 RTL 10 vor 11 00:40 Arte Der unsichtbare Tanz 01:30 3sat Kulturzeit

09:55 Arte Jessye Norman 10:00 MTV Hot Music 10:30 SRTL beFour 10:45 MTV Soundtrip 11:00 MTV Hot Music 12:30 MTV brand:neu 15:30 SF2 Roboclip 16:30 VIVA 100 Greatest Teen Stars 17:00 MTV Noise 17:30 VIVA Get the Clip 18:30 Arte Top of the Pops 18:30 VIVA Soundtrack des Sommers 19:00 MTV Noise 19:00 VIVA Swiss Get the Clip 19:30 VIVA Swiss. Space 20:05 MTV Urban 23:00 NDR Bigband 23:15 SWR Buena Vista Social Club 23:50 Arte Heitor Villa-Lobos 00:00 NDR Heimliche Hits 00:45 NDR Von Benny Goodman bis Jimi Hendrix

19:30 ORF2 SF1 19:45 Arte 19:55 ARD SF1 20:00 ORF1 Sat.1 ARD 21:45 ORF1 ARD ZDF 21:50 SF1 22:00 ORF2 22:15 ARD SF1 23:55 Vox SF1 00:00 RTL

heute Schweiz aktuell SF Börse WISO VersicherungsProvisionen/Klein-PCs Zeit im Bild Tagesschau Info Börse im Ersten Meteo ZIB 20 Nachrichten Tagesschau ZIB Flash Report Mainz heute-journal 10vor10 ZIB 2 Tagesthemen Meteo Nachrichten Tagesschau RTL Nachtjournal

Arte Pro7 Sat.1 ARD 3sat

Abkürzungen: TCci = Teleclub Cinema | TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport | SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World

TV-Programm >>>www.punkt.ch


tv-programm 19

7. Juli 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | Sat.1 | Unter der Sonne der ...

20:15 | Pro7 | Moonlight

20:00 | SF1 | Bsuech in Zermatt

06:55 Pro7 Die Prinzessin und der Marine-Soldat 08:15 TCst Mr. & Mrs. Smith 08:30 TCci Spider-Man 3 08:30 Pro7 Die Hochzeitsfalle 10:00 13th The Hard Word 10:05 Pro7 Sex Up – Jungs haben’s auch nicht leicht 10:40 ORF1 Wedding Date 10:50 TCci Die Freunde des Bräutigams 11:45 13th The Lake 12:05 TCst Under Control 12:25 ScFi Ein Riss in der Welt 12:35 TCci Man Of The Year 13:45 TCst Flubber 14:35 TCci Inland Empire 15:20 TCst Star Trek II 16:40 Arte Paarungszeit 17:10 TCst Asterix und die Wikinger 17:35 TCci Babel 18:30 TCst The Hole

11:15 ZDF Reich und SchĂśn 11:55 SF1 Wege zum GlĂźck 12:05 Vox Gilmore Girls 12:15 ORF1 Baywatch 13:00 Vox Everwood 13:15 3+ McLeods TĂśchter 13:40 ORF2 Bianca 14:00 Vox McLeods TĂśchter 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Bianca 15:10 ARD/ORF2 Sturm der Liebe 15:10 SF2 American Campus 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:20 SF1 Edel & Starck 17:30 RTL Unter uns 17:35 SF2 Die Simpsons 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:20 SF2 American Campus 18:25 ARD Marienhof 18:40 Pro7 Die Simpsons 18:45 SF2 O.C. California

13:40 Sat.1 Britt 13:45 SF1 Hopp de Bäse 14:00 RTL O. Geissen Show 14:25 SF1 SF bi de Lßt 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 15:10 SF1 SommerLacher 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 15:45 SF1 G&G Weekend 16:00 ORF2 B. Karlich Show 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:05 RTL2 Takeshi’s Castle 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 Pro7 taff 17:00 RTL 1 gegen 100 17:15 ARD Brisant 17:15 3sat Wild Cooking 17:40 ORF2 Sommerzeit 17:45 ZDF Leute heute 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 Fasnachts Special 18:30 RTL Exckusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:00 StTV

Die neun Pforten (USA 1999) Thriller mit Johnny Depp 20:15 Sat.1 Unter der Sonne der Toskana (USA 2003) Drama mit Diane Lane SWR Sehnsucht nach Rimini (D 2007) KomĂśdie K1 Otto – Der LiebesďŹ lm (D 1992) KomĂśdie von und mit Otto Waalkes 21:00 Arte Rocco und seine BrĂźder (I/F 1960) Drama von Luchino Visconti 22:15 ZDF Match Point (GB/USA 2005) Drama von Woody Allen mit Jonathan Rhys Meyers, Scarlett Johansson 22:45 ARD Prinzessin (D 2006) Drama 23:10 SF2 Paradise Now (NL/D/F 2005) Drama von Hany Abu-Assad 23:30 ORF2 Die fetten Jahre sind vorbei (D/A 2004) Drama mit Daniel BrĂźhl 00:55 ARD HĂśhe Null (USA 1935)

19:05 RTL 19:40 RTL

Alles was zählt Gute Zeiten, schlechte Zeiten 20:00 SF2 Men in Trees Die mit dem Wolf tanzt 20:15 Pro7 Moonlight Fieber RTL Doctor’s Diary Marc will Sex ORF1 Doctor’s Diary Dr. Kaan ist doch sßss! ORF2 Oben ohne Kßndigung 21:10 Pro7 EUReKA Gefangen im Kraftfeld 21:30 SF2 Damages – Im Netz der Macht Der Informant 21:50 ORF1 Men in Trees Männersorgen 22:00 MTV South Park 22:10 Pro7 24 10:00 – 11:00 Uhr 22:15 K1 Charmed 22:30 MTV American Dad 22:35 SF2 City of Men 23:00 MTV Drawn Together 23:10 Pro7 24 11:00 – 12.00 Uhr 23:15 K1 Buffy

19:00 Vox

KRIMI

SITCOM

REALITY

17:00 3+ Criminal Intent 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:10 SF1 Vier Frauen und ein Todesfall 17:30 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:45 3+ Criminal Intent 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:05 ZDF SOKO 5113 18:35 3+ CSI – Las Vegas 18:55 ARD Grossstadtrevier 19:25 3+ CSI – Las Vegas 20:15 3+ Navy CIS 20:15 ORF1 C.S.I. Miami 20:15 Vox CSI:NY 20:15 ZDF Unter anderen Umständen 20:45 SF2 CSI: Miami 21:00 NDR Tatort 21:00 ORF1 C.S.I. Miami 21:05 3+ Navy CIS 21:10 Vox Criminal Intent 21:50 3+ Navy CIS 22:05 Vox Shark 22:35 ORF1 The Closer 22:40 3+ Navy CIS 23:00 Vox The District 00:15 Vox Criminal Intent 01:00 ORF1 C.S.I. Miami 01:10 Vox Shark 01:40 ORF1 C.S.I. Miami 01:50 SF2 CSI: Miami 01:55 Vox ProďŹ ler

09:55 ORF1 Malcolm mittendrin 10:15 ORF1 Scrubs 11:05 Vox Die Nanny 11:10 K1 King of Queens 11:40 K1 King of Queens 11:55 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 12:10 K1 Bill Cosby Show 13:10 K1 Roseanne 14:00 SF2 Friends 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 14:25 SF2 King of Queens 14:45 SF2 Alle hassen Chris 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 K1 King of Queens 15:05 ORF1 Sabrina 15:30 ORF1 Hallo Holly 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:00 RTL Mitten im Leben! 16:30 RTL2 Der Prinz von BelAir 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 17:30 RTL2 Rodney 18:00 SF2 Alle hassen Chris 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:45 ORF1 Scrubs 19:30 SF2 King of Queens

14:00 Pro7 We are Family! 14:55 Vox Die Rßckwanderer 15:00 MTV Pimp My Ride 15:00 Pro7 U20 15:00 VIVA Most awesome makeouts 15:30 MTV Rob & Big 15:55 Vox auf und davon 16:00 Pro7 Frank – der Weddingplaner 16:00 VIVA Simple Life 1 16:15 K1 Abenteuer Alltag 16:55 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 17:30 MTV Charm School 18:30 Sat.1 K 11 – Kommissare im Einsatz 19:00 RTL2 Big Brother 19:00 Sat.1 K 11 – Kommissare im Einsatz 19:25 K1 Achtung Kontrolle! Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:00 VIVA Extreme Holllywood 21:00 VIVA Simple Life 1 21:15 RTL2 Big Brother 22:15 SRTL voll total 22:30 Sat.1 Toto & Harry 22:45 SRTL voll total 00:25 RTL2 Akte Mord 01:25 RTL2 Autopsie

19:50 Vox 20:00 SF1 20:05 ORF2 20:15 RTL2 21:45 21:55 22:00 22:05 22:15

SRTL SFi SWR SFi RTL

22:25 3sat 23:20 SRTL 23:35 SFi 00:10 SF1 00:25 ARD

Das perfekte Dinner Tag 1: Felix/Hamburg Unter Volldampf Tag 1: Restaurant Landhaus Pfaffenberg/Solingen Bsuech in Zermatt im Oberwallis 1/7 Seitenblicke Die 2000er – The Pop Years Das Jahr 2000 Ist doch nur Spass glanz & gloria Sag die Wahrheit glanz & gloria Extra – Das RTLMagazin Gero von Boehm begegnet Regisseur und Autor Michael Haneke T.V. Kaiser Ich bin dßmmer, als ich dachte glanz & gloria Nachtwach Thema Im Taxi Richling – Zwerch trifft Fell



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Gesucht werden: Studentinnen oder Studenten als Kolumnisten! Du studierst an einer Schweizer Uni oder Fachhochschule? Du weisst, welche Themen die Schweizer Jugend bewegen? Du verfügst über eine frische Schreibe und willst für emotionalen Gesprächsstoff sorgen? Dann melde dich! Neben Ruhm und Ehre winken ein Honorar, ein Arbeitszeugnis von «.ch» und eine Chance auf einen Stage bei «.ch».

So einfach kannst du mitmachen:

Probetext von maximal 1300 Zeichen bis spätestens 14. Juli 08 mittels Formular unter www.punkt.ch/studisurf eingeben. Zusammen mit einer Fachjury küren unsere Leserinnen und Leser per Voting den Sieger. Im Spätsommer erscheint dann die erste Kolumne in «.ch». Viel Erfolg.

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und


auto 21

7. Juli 2008

Der kleine C4 Picasso ist am Knick in der Gürtellinie zu erkennen. Bilder: Citroën

Der G8-Gipfel fährt mit Wasserstoff-Auto Toyako Teilnehmer des heute in

Japan beginnenden G8-Gipfels können das mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeug Honda FCX Clarity Probe fahren. Ausserdem hat Honda eine Flotte von neun Civics mit Hybridantrieb vor Ort. Diese werden für den Shuttleservice eingesetzt.

Erstes Bild: Der neue Siebner von BMW

Picasso Ein Kunstwerk von einem Familienauto Von Lorenz Keller

Auf den Grand C4 Picasso mit sieben Sitzen lässt Citroën eine kompaktere, fünfplätzige Version folgen. «.ch» prüfte den 2-Liter-Diesel. Ein Auto nach dem Maler Pablo Picasso zu benennen ist zugleich Anspruch und Verpflichtung. Citroën ist aber eine Marke, die schon immer versuchte, aus den Konventionen der Automobilbranche auszubrechen. Beim kleinen C4 Picasso gelingt das den Franzosen zumindest teilweise.

Was beim ersten Einsteigen sofort auffällt, ist die Helligkeit im Innenraum. Viel Licht gibt einem das Gefühl, in einem grossen Raum zu sitzen. Dafür ist die zwei Quadratmeter grosse Panoramafrontscheibe verantwortlich. Positiver Nebeneffekt dieser «luftigen» Bauweise: Die

Rundumsicht ist für ein Fahrzeug dieser Grösse hervorragend. Vorbildlich ist auch die Preisgestaltung von Citroën: So hat auch die C4Basisversion «X» das ganze Sicherheitspaket inklusive ESP und Knieairbag für den Fahrer an Bord. Viele nützliche Extras Trotzdem lohnt es sich, etwas mehr zu investieren: In der von uns getesteten Version «Exclusive» sind viele nützliche Helfer für den Autoalltag dabei: Vom Park-

sensor über elektrisch verstellbare Sitze bis zum Spurassistent. Schade, dass die Verarbeitungsqualität im Innenraum nicht über alle Zweifel erhaben ist. Der 2-Liter-Dieselmotor und das Fahrwerk erfüllen ihre Pflicht. Der Wagen fährt sich allerdings etwas träge. Dafür wird das Wohlfühlklima im Innenraum nicht beeinträchtigt. Fazit: Trotz dem Namen ist der Citroën C4 Picasso nicht surrealistisch, sondern ein clever gemachter Van mit wenigen Schwächen.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT Marke/Typ: : Citroën C4 Picasso 2.0 HDI Automat Motor/Antrieb: Diesel, Russfilter, 4 Zyl., 1997 cm3, 138 PS, 320 Nm, Vorderradantrieb, 6-Gang-Automatik. Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h 12,1 Sekunden, Spitze 190 km/h. Umweltdaten: Testverbrauch 7,6 l/100 km, CO2-Ausstoss 195 g/km, Energieeffizienzkat. C. Karosserie: 5 Türen, 5 Plätze. LxBxH 4,47 x

1,83 x 1,66 m. Kofferraum 500 bis 1734 Liter. Ausstattung Exclusive: 9 Airbags, ESP, Xenonlicht, Klimaautomatik, Parfumspender, u.a. Preis: Testwagen ab 45 950 Fr. (Basispreis: 27 990 Fr., 1.8i , 127 PS). Plusminus: Plus – heller Innenraum, gute Rundumsicht, clevere Details. Minus – träges Fahrgefühl, teilweise mässige Verarbeitung. www.citroën.ch

München Am 15. November 2008 rollt der neue Siebner zu den BMWHändlern. Die 5. Generation ist nicht mehr so extrovertiert gestylt wie der Vorgänger. Unter dem eleganteren Blechkleid steckt Hightech: z. B. Verkehrszeichenerkennung und Nachtsichtgerät. Motoren: 245 bis 407 PS. Preis: ab rund 110 000 Fr.

Flaggschiff: Der neue Siebner ist mit 5,07 m drei cm länger als der alte.

Ford: Kuga erhält beim Crashtest «5 Sterne» Wallisellen Das könnte für den Verkauf förderlich sein: Bei der neusten Serie der EuroNcap-Crashtests erzielte der Ford Kuga die Maximalbewertung «5 Sterne». Damit ist der kompakte Geländewagen das sicherste Fahrzeug seiner Klasse. Der Ford Kuga ist in der Schweiz ab 39 900 Franken erhältlich.

BMW: Grösste Garage Europas eröffnet Adliswil Mit einer Feier hat BMW

Die Panoramafrontscheibe lässt viel Licht in den Innenraum.

am vergangenen Wochenende seine grösste und modernste Garage in Europa eröffnet. Das Autocenter Zürich-Süd liegt in Adliswil verfügt über Werkstätten, Showrooms von BMW und Mini, Occasionscenter und Tankstelle. (mbo)


22 22

rätsel rätsel

XX. Datum 7. Juli2007 2008

Win ane iPhon

Das heissbegehrte iPhone der neuesten Generation (3G) ist ab 11. Juli offiziell in der Schweiz erhältlich. Mit .ch haben Sie die Möglichkeit, eines dieser Wundergeräte zu gewinnen – beantworten Sie einfach die Preisfrage und mit etwas Glück gewinnen Sie ein iPhone!

iPhone-Preisfrage In welcher Farbe gibt es das iPhone? A Schwarz B Olivgrün

So nehmen Sie am iPhone-Gewinnspiel teil: Teilnahme per SMS: Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an 423 (CHF 1.50/SMS): IPHONE, Lösungsbuchstabe, Name und Adresse. Beispiel: IPHONE A Eva Meier, Im Feld, 8008 Zürich Teilnahme per WAP: Gratis-Teilnahme unter http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51513 (Teilnahme nur per Mobiltelefon möglich, da WAP).

Teilnahmehinweise: Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 13. Juli 2008 um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Unter allen Teilnehmern mit der jeweils richtigen Antwort des entsprechenden Tages wird ein iPhone verlost.Das Gerät wird versendet, sobald dieses verfügbar ist.

quizrätsel Ermitteln Sie für alle Fragen den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die 8 Lösungsfelder eingetragen ergibt sich das gesuchte Lösungswort. Teilnahme per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): QUIZ, Lösungswort, Name & Adresse. Teilnahme per Telefon Wählen Sie die 0901 560 002 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Teilnahme per WAP http://wapteilnahme-online. vpch.ch/PCH51514 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

1. Wie nennt man eine unbeschriebene CD? A Rohling

P Grobian

Q Rüpel

S Barbar

2. Wer moderiert die Quizshow 5 gegen 5 auf SF1? A H. Margot

B S. Epiney

U A. Maier

C J. Billeter

3. Welche dieser Abkürzungen bezeichnet eine Radsportart? E BMX

L BBC

A BSE

H BLS

4. In welchem Kanton wuchs Melanie Winiger auf? R Zürich

I Graubünden

N Tessin

U Waadt

5. Wie heisst die Esel-Puppe des Schweizer Bauchredners Kliby? E Maja

S Paola

T Cornelia

D Caroline

R Reissorte

T asiat. Volk

6. Was ist «Basmati»? E Währung

A Hunderasse

7. Welcher Nadelbaum ist hochgiftig? D Arve

O Eibe

T Fichte

Z Legföhre

S Holz

T Gold

8. Was wird „geschürft“? A Messing 1

2

N Kautschuk 3

4

5

6

7

8

50

FRANKE N!


rätsel 2323 rätsel

XX.Juli Datum 7. 2008 2007

diewand

Teilnahme per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Bsp.: WAND TISCHLER an 970. Teilnahme per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/WAND970

Wir suchen Wörter die «Tisch» beinhalten! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag.

Infodienst: Sie möchten wissen, welche Felder bereits gelöst sind? Senden Sie einfach das Keyword GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 pro Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

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EN! FRANK Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): SCHWEDEN, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 003 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51515 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 13. Juli 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 9 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

Wir suchen: WÖRTER MIT «TISCH»

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FRANK EN!


13 24

rätsel rätsel

4. Februar 2008 7. Juli 2008

sudoku 50

Lösen Sie das Sudoku und senden Sie uns Ihre Lösung. ! N E FRANK Unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösungszahl werden täglich 50 Fr. verlost!

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Per SMS Schicken Sie SUDOKU gefolgt von der Lösungszahl an die 970 (CHF 1.–/SMS). Beispiel: SUDOKU 734 an 970.

Teilnahmeschluss ist heute um 24:00 Uhr. Korrespondenz wird nicht geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es müssen alle 3 Zahlen in der richtigen Reihenfolge eingesendet werden.

Lösungszahl:

Sudoku leicht

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3 1 5

3 8 2

5 1 5 2

7 3 8 2

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FRANKEN! Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–SMS): PUNKT, Lösungswort, Name und Adresse. Per Telefon Wählen Sie die Nummer 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Lösung 03.07.: LIZENZ

Gewinner 50 Franken: Michael Zwahlen, Bibern

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Teilnahmemöglichkeiten:

Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51512

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Kreuzworträtsel

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Kakuro mittel

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Sudoku mittel

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Kakuro leicht

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4

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comic 25

7. Juli 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Finden Sie die Ursache für eine Meinungsverschiedenheit zweier Freunde heraus. Nur wenn Sie wissen, um was es geht, können Sie den beiden helfen.

Fische 19.2.–20.3.

Heute werden Sie im Büro von einer anspruchsvollen Aufgabe überrascht, die für Sie bestimmt ist. Machen Sie sich voller Elan sofort an die Umsetzung.

Widder 21.3.–20.4.

Sie haben grossen Einfluss auf Ihre Familie und man schätzt Ihre Meinung. Diese wird heute Abend gefragt sein. Geben Sie ehrlich Antwort.

Stier 21.4.–20.5.

Es hat gedauert, bis Sie Ihr Gleichgewicht im Leben gefunden haben. Sie haben es jedoch geschafft, heute Gleichheit zwischen Beruf und Privatem zu schaffen.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Sind Sie auf der Suche nach einem Abenteuer? Dann sollten Sie unbedingt schon heute Pläne für das bevorstehende Wochenende schmieden.

Krebs 22.6.–22.7.

Versuchen Sie heute Ihren schlecht gelaunten Arbeitskollegen aus dem Weg zu gehen. Sie sollen alleine aus Ihrem Schlamassel herausfinden.

Löwe 23.7.–23.8.

Haben Sie das Gefühl, in die Enge gedrängt zu werden? Darüber sollten Sie mit Ihrem Partner unbedingt sprechen, falls er der Grund dafür ist.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Halten Sie sich im Moment zurück mit überflüssigen Ausgaben, damit Sie Ende Sommer genügend gespart haben, für eines Ihrer grossen Ziele im Leben.

Waage 24.9.–23.10.

Zeigen Sie heute Ihren Kollegen, wie man Arbeit zielstrebig und effizient erledigt und helfen Sie ihnen, Ihr gemeinsames Gruppenziel zu erreichen.

Skorpion 24.10.–22.11.

Zeigen Sie einem guten Freund gegenüber Sensibilität. Er weiss im Moment nicht, wo er steht und möchte von Ihnen lediglich Verständnis für seine Situation.

Schütze 23.11.–22.12.

Stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas nicht klar erscheint. Ansonsten könnte es passieren, dass ein Konkurrent mehr Informationen hat, als Sie.

Steinbock 23.12.–20.1

Machen Sie heute eine Ausnahme und gehen Sie früher von der Arbeit nach Hause, falls sich die Chance ergibt. Es wird sich lohnen.


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wetter

7. Juli 2008

Schweiz heute Basel 14°/22°

Ferienwetter

Schaffhausen 14°/21°

St.Gallen 12°/17°

Zürich 14°/20° Luzern 14°/20° Bern 14°/21°

Fribourg 13°/21°

Genève 15°/22°

Altdorf 15°/19°

Chur 14°/20°

Sion 15°/25° Lugano 17°/25°

Prognose: Im Flachland mit zeitweise mässigem Westwind veränderlich und einzelne Regenschauer. In den Alpen noch stärker bewölkt und besonders am Nachmittag erneut gewittrige Regengüsse. Im Tessin und den Bündner Südtälern gewitterhaft.

Aussicht Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

10°/24°

15°/27°

16°/28°

13°/25°

Freitag Bern Aare Marzili Bielersee Brienzersee Murtensee Thunersee

14°/28°

Süden 18°/28°

Regenschauer

25°

Rom

sonnig

31°

Wien

Regen

22°

Paris

Regenschauer

21°

Nizza

leicht bewölkt

29°

Gran Canaria

sonnig

26°

Havanna

Gewitter

31°

London

Regenschauer

19°

Athen

sonnig

35°

Bangkok

bedeckt

32°

Kreta

sonnig

30°

Mallorca

leicht bewölkt

29°

Berlin

Gewitter

24°

Rio de Janeiro leicht bewölkt

24°

New York

Gewitter

30°

Los Angeles

leicht bewölkt

26°

Stockholm

Regen

15°

Sydney

stark bewölkt

19°

Tunis

sonnig

40°

Allgemeine Lage: Der Alpenraum bleibt weiterhin im Einflussbereich einer Störungszone. Im Flachland mit Westwind etwas freundlicher.

Bern 12°/20°

Barcelona

18°/27°

Badewetter

Wasser 18° 23° 19° 24° 19°

Wind SW 20-30 km/h W 10-20 km/h SW 20-30 km/h NW 10-20 km/h

UV Index mittel mittel mittel mittel mittel

Wetterlexikon

Mondphasen Blitzschutz 1. August

10. Juli

Sonnenaufgang: 05.38 Uhr Sonnenuntergang: 21.24 Uhr

18. Juli

25. Juli

Mondaufgang: 10.53 Uhr Monduntergang: 23.45 Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugstipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

1. August

Wird ein Mensch vom Blitz getroffen, kommt es zu schweren Verbrennungen. Im schlimmsten Fall ist ein Blitzschlag tödlich. Sehr guten Schutz gegen Blitze bieten geschlossene Gebäude oder das Auto. Wird man bei Wanderungen von einem Gewitter überrascht, bieten Mulden oder Gruben Schutz. Bäume sollte man vermeiden.

Biel 14°/22°

Aarwangen 13°/21°

Burgdorf 13°/21° Bern 14°/21° Thun 14°/22° Zweisimmen 10°/16°

Interlaken 14°/20°

Gstaad Gurten Stockhorn

9°/18° 10°/17° 4°/7°

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«Diese angeblich heile Welt ist in Gefahr!» Max Mosley, Präsident des Automobil-Weltverbands FIA, kritisiert die Geldverschwendung in der Formel 1.

7. Juli 2008

pluspunkt des wochenendes Drei Weltrekorde und die Qualifikation der 41-jährigen Dara Torres für die Olympischen Spiele in Peking sind die sensationellen Ergebnisse der amerikanischen Schwimm-Meisterschaften am Wochenende in Omaha. Michael Phelps (Bild) unterbot die Bestmarke von Ian Crocker über 100 m Delphin um über sieben Zehntel und schlug in 50,89 Sekunden an. Damit startet der 23-Jährige an Olympia in fünf Einzel- und drei Staffelrennen. Aaron Peirsol egalisierte über 200 m Rücken den Weltrekord seines Landsmannes Ryan Lochte von 1:54,32 und Margaret Hoelzer gewann über 200 m Rücken in Weltrekordzeit mit 2:06,09. (si) Der im Kanton Waadt wohnhafte Norweger Thor Hushovd (l.) beim Sprint zum Sieg der 2. Etappe. Bild: Keystone

Tour de France Hushovd rettet Ehre der Sprinter Von Daniel Good

Mit Valverde übernahm in der ersten Etappe der Tour de France gleich ein Favorit das gelbe Trikot und verteidigte es erfolgreich. Im ersten Teilstück der 95. Tour de France blieben die Sprinter im harten Finale nach 197 km chancenlos. In der zweiten Etappe rettete der in Gland im Kanton Waadt wohnende Norweger Thor Hushovd (30) die Ehre der Sprinter und verwies den Allrounder Kim Kirchen (Lux) auf den zweiten Platz. Gestern hätte auch Fabian Cancellara den Sprintern beinahe ein Schnippchen geschlagen. Vor dem

letzten der 164 km entwich der 27-jährige Berner dem Feld. Cancellara hielt mit Spitze mit Der Italiener Filippo Pozzato machte dem Zeitfahren-Weltmeister aber einen Strich durch die Rechnung. Er liess Cancellara nicht gewähren wie in der Frühlings-Classique Mailand–Sanremo und führte das Peloton 400 m vor dem Ziel an den Schweizer heran.

Bereits am Samstag hatte Cancellara mit den besten Fahrern mithalten können. Der letzte Kilometer, auf dem rund 100 m Höhendifferenz zu bewältigen waren, erwies sich aber als zu steil. Der 28-jährige Alejandro Valverde überholte 250 m vor dem Ziel den bis dahin führenden Kirchen und siegte vor dem Belgier Philippe Gilbert und dem Franzosen Jérôme Pineau. Valverde gehört mit Evans zu den Kronfavoriten auf den Gesamtsieg. Er gewann dieses Jahr auch schon die Classique Lüttich–Bastogne–Lüttich und die Dauphiné-Rundfahrt, das wichtigste Rennen im Vorfeld der Tour de France.

minuspunktdes wochenendes «Nicht konforme Fahrweise» lautete der Entscheid an der Marathon-WM im Mountainbike in Niederdorf (It). Gemeint war der Vorjahressieger Christoph Sauser (Bild), der zwar nach 119,9 km als Erster durchs Ziel fuhr, aber auf den zweiten Platz zurückgestuft wurde. Im Sprint 100 m vor dem Ziel stürzte Sauser zusammen mit dem Vorjahreszweiten Roel Paulissen, stand als Erster wieder auf und fuhr durchs Ziel. Paulissen protestierte erfolgreich und erbte den Sieg. Vorläufig, weil der Schweizer Verband auch protestierte. Thomas Frischknecht (38) erreichte an seinem letzten Grossanlass den starken 7. Rang. (lh)


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sport

Infarkt Präsident Dogan starb vor Terims Augen

lottozahlen Ziehung vom 5. Juli 2008 2

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Replay 9 Gewinnquoten: 6 x 5 + Zz. 87 x 5 4 869 x 4 83 355 x 3 Nächster Jackpot: Jokerzahl 7 3 5 x 5 25 x 4 223 x 3 2 085 x 2 Nächster Jackpot:

39 054.20 4 485.40 50.00 6.00 7 700 000 Fr. 8

Extra-Joker 0 7 1 x 6 1 x 5 12 x 4 180 x 3 1 713 x 2 Nächster Jackpot:

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zum Jahr 2012 zu verlängern. Dabei erwies sich der Verbandspräsident als hartnäckiger Verhandler. Terims Abgang zu einem ausländischen Klub stand schon so gut wie fest, ehe Dogan den Coach zum Bleiben überreden konnte.

Von Matthias Dubach

Der Präsident des türkischen Fussballverbandes sass mit Fatih Terim beim Essen. Dann erlitt Hasan Dogan einen Herzinfarkt.

0

10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 900 000 Fr. 8

7. Juli 2008

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243 380.00 10 000.00 1 000.00 100.00 10.00 100 000 Fr.

euromillions

Schock für den türkischen Fussball: Nur wenige Tage nach der erfolgreichen EMTeilnahme (Halbfinal) trauert das Land um Verbandspräsident Hasan Dogan. Der erst 52-jährige Funktionär erlitt am Samstag ­einen Herzinfarkt und ­verstarb trotz sofortiger Einlieferung ins Spital. Zum Augenzeuge wurde der türkische Nationaltrainer Fatih Terim, der zusammen mit Dogan im südtür-

kischen Bodrum in den Ferien weilte. Die beiden wichtigsten Figuren des türkischen Fussballs sassen zusammen beim Nachtessen, als der Präsident die Herzattacke erlitt. Hasan Dogan hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Nur fünf Monate im Amt Dogan hatte sein Amt erst im letzten Februar angetreten. Trotzdem werden die bloss fünf Monate Präsi-

Hasan Dogan. Bild: Keystone

dentschaft aber im kollektiven Gedächtnis der türkischen Fans bleiben. So gut wie an der EM im Juni war die Türkei noch nie an einer Euro. Und Dogan schaffte es vor wenigen Tagen, mit Erfolgstrainer Fatih Terim den Vertrag bis

Ziehung vom 4. Juli 2008 7

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UI-Cup: GC siegt nur 2:1

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Gewinnquoten: 1 24 187 500.00 5+ 8 546 715.05 5+ 5 3 413 730.30 209 4 184.45 4+ 2 164 269.40 4+ 4 2 704 150.95 8 878 65.65 3+ 89 867 33.10 3+ 113 846 22.55 2+ 3 111 137 24.65 497 551 11.85 1+ 1 186 135 11.80 2+ Nächster Jackpot: 24 Millionen Fr.

impressum

Die Grasshoppers sind mit einem zu knapp ausgefallenen Sieg in die Fussballsaison gestartet. Im Hinspiel der zweiten UI-Cup-Runde bezwang das Team von Hanspeter Latour im «Exil» in Wohlen den bescheidenen albanischen Vertreter Besa Kavaje nur mit 2:1. Auffälligster GC-Akteur war Neuzugang Senad Lulic, der beide Tore mit Distanzschüssen erzielte. (si)

Ohne Gewähr

Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Montag­–Freitag Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstr. 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Abonnementspreis 1 Jahr 85 Franken

Kritik an der Schweiz In der Schweiz hatte sich Dogan nach den Ausschreitungen beim WM-Barragespiel 2005 einen zweifelhaften Ruf eingehandelt. Die Strafe der Fifa – sechs Geisterspiele – fand er zu hart. Er kritisierte damals die angebliche Nähe der in Zürich beheimateten Fifa zum Schweizer Nationalteam.

AFG Arena ist eröffnet

Autsch

Die gute Nachricht für Sprinter Tyson Gay: Seine an den US-Trials erlittene Muskelverletzung gefährdet seinen Olympia-Start nicht. Die schlechte: Gay schied deswegen in der 200m-Quali aus und kann in Peking nur über 100m und mit der Staffel starten. Bild: Keystone

Der FC St. Gallen hat seine neue AFG Arena mit einem Programm aus Fussball, Show und Konzerten offiziell eröffnet. 14 300 Zuschauer waren am Samstag bei der Einweihung des jüngsten Schweizer Stadions dabei. Das Spiel zwischen der St. Galler ChallengeLeague-Mannschaft und einem Legenden-Team mit Ex-Weltklassestürmer Ivan Zamorano endete 5:1. (md)


sport 29

7. Juli 2008

Lehmann «Wir holen noch mehr Medaillen und Siege» Interview von Richard Hegglin

Urs Lehmann ersetzt Duri Bezzola als ­Präsidenten von Swiss Ski und verfolgt ehrgeizige Ziele.

Wie wollen sie das Geld hereinholen? Im klassischen Sponsoring befinden wir uns auf ­einem guten Niveau mit einem Etat von gut 28 Millionen Franken. Aber wir müssen noch besser werden mit kreativem Denken und neuen Ansätzen.

Sensation in Aachen

Der mit 350 000 Euro dotierte Grosse Preis von Aachen endete mit einer Überraschung. Der Holländer Albert Zoer siegte im Sattel seines Zweitpferdes Sam vor dem Deutschen Ludger Beerbaum auf All Inclusive. Steve Guerdat auf Tresor verpasste die Barrage wegen eines Zeitfehlers und wurde Neunter. Christina Liebherr auf No Mercy wurde 17. (si)

RAD  95. Tour de france 1. Etappe, Brest - Plumelec (197 km): 1. Valverde (Sp) 4:36:07 (42,916 km/h). 2. Gilbert (Be) 0:01 zurück. 3. Pineau (Fr). 4. Kirchen (Lux). 5. Ricco (It). 6. Evans (Au). 7. Schleck (Lux). 8. Pozzato (It). 9. Freire (Sp). 10. Pereiro (Sp). Ferner: 30. Elmiger (Sz) gleiche Zeit. 80. Bertogliati (Sz) 0:49. 133. Tschopp (Sz) 2:00. 180 Fahrer gestartet, 179 klassiert. 2. Etappe, Auray - Saint-Brieuc (164,5 km): 1. Hushovd 3:45:13(43,824 km/h). 2. Kirchen. 3. Ciolek (De). 4. Hunter (SA). 5. Zabel. 6. Trofimow (Russ). 7. Freire. 8. Caspar (Fr). 9. Elmiger. 10. Duque (Kol). Ferner: 65. Cancellara, alle gleiche Zeit. 132. Tschopp 2:10. 178. Bertogliati 7:18. 179 gestartet und klassiert. Gesamtklassement: 1. Valverde 8:21:20. 2. Kirchen 0:01. 3. Freire. 4. Cobo. 5. Evans. 6. Pineau. 7. Millar. 8. Ricco. 9. Schleck. 10. Pozzato, alle gleiche Zeit. Ferner: 14. Hushovd 0:07. 18. Elmiger. 33. Cancellara, alle gleiche Zeit. 141. Tschopp 4:10. 177. Bertogliati 8:07.

Der heute 39-jährige Abfahrtsweltmeister von 1993 wurde am Samstag auf der Delegiertenversammlung in Saas Fee zum neuen starken Mann des Skiverbandes gewählt. Mit Pirmin Zubriggen nimmt ein zweiter ehemaliger Aktiver Einsitz im Präsidium. Wo liegt bei Swiss Ski der grösste Handlungsbedarf? Urs Lehmann: Unser Hauptziel sind Medaillen und Siege. Damit wir den acht Sparten die nötige Infrastruktur bieten können, brauchen wir in den nächsten zwei Jahren etwa zwei Millionen Franken an ­zusätzlichen Einnahmen.

sportticker

Fussball  Testspiele Turnier in Kestenholz SO: Aarau - Concordia Basel (ChL) 2:0 (1:0). Basel Schachtjor Donezk (Ukr) 2:3 (2:2). Blitzturnier in Morbio (45 Minuten pro Spiel). Halbfinals: Chiasso (1.) - Stabio-Mendrisio (1.) 0:0; 4:1 n.P. Bellinzona - Locarno (ChL) 3:1. Um Platz 3: Locarno - Stabio-Mendrisio 1:0. Final: Bellinzona - Chiasso 5:0.

Swiss Ski: Neue Tenues für die Athleten und mit Urs Lehmann ein neuer Präsident. Bild: Key

Sie gelten als Macher. Können Sie Ihre Person zugunsten der Sache ­zurückstellen? Wenn ich überzeugt bin, dass das, was von meiner Seite kommt, das Richtige ist, dann vertrete ich meine Meinung mit Vehemenz. Aber es ist nicht so, dass ich mich über Team-­ Entscheide hinwegsetze. Sie übten Manager-Funktionen aus bei Athleten, waren Skikommentator bei Eurosport. Gehen diese Tätigkeiten weiter?

Sicher nicht in der Art und Weise wie bisher. Deshalb werde ich meine Tätigkeiten klar abgrenzen und in den nächsten Monaten definieren, wo was machbar ist. Das ist auch eine Frage der zeitlichen Ressourcen. Wo steht der Ski-Verband in vier Jahren nach ihrer ersten Amtszeit? Wir werden mehr Medaillen und Siege erringen als bisher. Nicht nur bei den Alpinen, auch bei den jungen Langläufern. Wir werden über mehr Finanzen

WM-Kandidatur St. Moritz gewann gegen Crans Montana den Ausstich um die nächste Schweizer WM-Kandidatur mit 1746 zu 908 Stimmen überraschend deutlich. Die Engadiner wollen die alpinen Titelkämpfe von 2015 durchführen. (mh)

verfügen als jetzt – und die Leute werden noch mehr Freude an uns haben als jetzt schon.

Neuer Schweizer Rekord Zürcher Sieg im Swiss Bowl für 4x100-Meter-Staffel Die favorisierten Zurich Re-

Die Chancen, dass die Schweiz an den Olympischen Spielen in Peking über 4x100 Meter mit einer Männer-Staffel vertreten ist, sind gestiegen. Von 39,02 auf 38,99 In Madrid schaffte das Schweizer Quartett mit 38,99 erneut einen Landesrekord. Das Quartett And-

reas Baumann, Marc Schneeberger, Marco Cribari und Reto Amaru Schenkel verbesserte den Schweizer Rekord, den es Ende Mai in Genf aufgestellt hatte, noch einmal um 0,03. Im Weltranking gelang damit der Sprung vom 17. auf den 16. Platz, der zu einer Olympiateilnahme berechtigen würde. (si)

negades haben in der 23. Auflage der Swiss Bowl die Landquart Broncos mit 52:27 bezwungen und sind damit Schweizer Meister 2008. Running Back Urs Gersbach wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt, sein Teamkollege Quarterback Fabian Munoz zum wertvollsten Spieler der Saison. (mh/si)

Neuchâtel Xamax - Lausanne (ChL) 1:1 (1:1). Kriens (1. Liga) - Zürich 0:1 (0:1). SC Freiburg (2. Bundesliga) - Aarau 1:2 (0:1). Sion - Rapid Bukarest 1:1 (0:0). Luzern - Schötz (1.) 7:0. Vaduz - Lugano (ChL) 2:0. St. Gallen (ChL) - «all stars» (u.a. mit Zamorano, Bertelsen, Irizik, Zwyssig) 5:1 (3:0). Winterthur (ChL) - Baden (1.) 4:2 (2:1). Servette (ChL) - Yverdon (ChL) 2:1 (0:1). La Chaux-deFonds (ChL) - Baulmes (1.) 4:3. Echallens (1.) Nyon (ChL) 1:3 (1:2). Gossau (ChL) - NK Osijek (4. der letzten kroatischen Meisterschaft) 1:2 (0:2).

Tennis  Wimbledon Grand-Slam-Turnier (14,921 Mio Euro/Rasen). Männer-Einzel, Final : Roger Federer (Sz/1) u. Rafael Nadal (Sp/2) 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8), 7:9. Frauen-Einzel, Final: V. Williams (USA/7) s. S. Williams (USA/6) 7:5, 6:4. Männer-Doppel, Final: Nestor/Zimonjic (Ka/ Ser/2) s. Björkman/Ullyett (Sd/Sim/8) 7:6 (14:12), 6:7 (3:7), 6:3, 6:3. Frauen-Doppel, Final: S. Williams/V. Williams (USA/11) s. Raymond/Stosur (USA/Au/16) 6:2, 6:2. ATP Challenger-Turnier Lugano. (85 000 Euro/ Sand). Einzel, Halbfinals: Horna (Peru/5) s. Crivoi (Rum) 6:3, 7:5. Devilder (Fr/6) s. Patience (Fr) 6:4, 3:6, 6:4. Final: Horna s. Devilder 7:6 (7:1), 6:1. Doppel, Final: Junaid/Marx (Au/De) s. Hood/ Schwank (Arg/3) 7:6 (9:7), 4:6, 10:7.

Fässler und Deletraz auf dem GT-Podest Auto Das Schweizer Duo Marcel Fässler und Jean-Denis Deletraz fuhr in seiner Corvette Z06 im vierten Rennen der FIA-GT-Meisterschaft in Oschersleben (De) auf den dritten Platz. Mit 13 Punkten belegen die Schweizer in der Gesamtwertung nun den siebten Rang. (si)


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sport

Überraschung am ­Innerschweizerischen

7. Juli 2008

Federer Niederlage in einem Spiel für die Ewigkeit

Schwingen Das Innerschweizer

Schwingfest endete mit einer Überraschung: Der 29-jährige Thomas Achermann aus Wolfenschiessen sicherte sich in Wolhusen den Festsieg mit einem Erfolg durch Lätz in der 7. Minute des Schlussgangs gegen Christian Schuler (Rothenturm). Vor 7000 Fans triumphierte keiner der drei Favoriten Stefan Fausch, Philipp Laimbacher oder Martin Grab.

Vonarburg holte zwei Titel auf dem Rotsee Rudern In der Vorbereitung auf Olympia holte André Vonarburg an den Schweizer Meisterschaften auf dem Luzerner Rotsee standesgemäss zwei Titel. Zuerst triumphierte der 30-jährige Sempacher zum 5. Mal im Skiff, danach war er gemeinsam mit Klubkollege im Doppelzweier erfolgreich.

Lamon noch nicht in Olympia-Form Fechten Die für die Olympischen Spiele in Peking selektionierte ­Sophie Lamon scheiterte an den Fecht-EM in Kiew (Ukr) in den ­Achtelfinals an Hajnalka KiralyPicot (Weltnummer 13) mit 5:15.

Venus Williams siegte im Schwestern-Duell Tennis Am Samstag krönte

sich ­Venus Williams mit einem 7:5, 6:4 über ihre Schwester Serena zum fünften Mal zur Wimbledon-­Siegerin. (si)

In seinem sechsten Wimbledon-Final in Folge kassierte Federer seine erste Niederlage. Der fünffache WimbledonGewinner unterlag Rafael Nadal nach fast fünf Stunden 4:6, 4:6, 7:6, 7:6, 7:9. Die Partie zwischen den beiden besten Spielern der Gegenwart bot den Fans von Anfang an ein Spektakel. Nadal totalisierte in den ersten beiden Sätzen nur vier Punkte mehr, gewann aber fast alle wichtigen Punkte. Nach einem Regenunterbruch bei 5:4 im dritten Satz kam Federer dann aggressiver aus der Kabine. Ein sensationelles Tiebreak ermöglichte ihm dann den ersten Teilerfolg. Auch im vierten Satz spielte der Schweizer aggressiv, kam aber beim Service des Spaniers kaum zu Chancen. Bei 2:2, 40:40 und Aufschlag Federer mussten die beiden Spieler erneut wegen Regens in die Garderobe. Beide Spieler hatten anschliessend wiederum Chancen: Federer fehlten seinerseits bei 5:4 nur zwei

Federers Wimbledon-Höhenflug ist zu Ende. Bild: Keystone

Rasen-Serie beendet Für Federer war es die erste Niederlage auf Rasen seit sechs Jahren: 2002 hatte er in der 1. Runde gegen Mario Ancic verloren, seither war er in 65 Partien auf Gras ungeschlagen geblieben. Im Londoner Südwesten hatte er seit 40 Partien nicht mehr verloren, durch die Niederlage konnte er die Bestmarke von Björn Borg nicht egalisieren. Der Spanier hievte sich mit diesem Sieg auf eine neue Ebene: Erstmals hat er einen Grand-Slam-Titel ausserhalb des roten Sandes von Paris gewonnen. Er ist nach Manuel Santana (1966) der zweite Spanier, der im Rasenmekka triumphiert. In der Weltrangliste schmilzt damit der Vorsprung Federers auf 545 Punkte. Seine Regentschaft, die nunmehr seit 231 Wochen ununterbrochen andauert, könnte in den nächsten Wochen zu Ende gehen oder zumindest unterbrochen werden: Nadal hat bis zum US Open deutlich weniger Punkte zu verteidigen. (si)

Nadal: «Federer bleibt ein grosser Champion» Roger Federer: «Ich habe alles versucht. Aber Nadal hat sich als echter Champion erwiesen, er hat den Wimbledon-Titel verdient. Ich habe es trotz der Niederlage genossen, hier den Final spielen zu können. Die Regenunterbrechungen machten es nicht einfach, im Rhythmus zu bleiben. Im nächsten Jahr werde ich hierhin zurückkehren und versuchen, den Titel wieder zu holen.»

Wimbledon-Siegerin Venus Williams.

Punkte zum Sieg. Nach 4:48 Stunden landete schliesslich eine Vorhand Federers im Netz und Nadal konnte jubeln.

Rafael Nadal: «Es ist unmöglich für mich, den Moment nach dem letzten Ball zu beschreiben. Es ist einfach fantastisch. Früher habe ich davon geträumt, in Wimbledon zu spielen. Aber den Titel zu gewinnen, war für mich unvorstellbar. Es war ein Wahnsinn, heute gegen Federer diesen Final zu spielen. Er hat um jeden Ball gekämpft, für mich bleibt er die Nummer 1

Rafael Nadal im Moment des Triumphs. Bild: Keystone

und ein grosser Champion. Denn er hat hier schon fünf Mal gewonnen

und jetzt beim sechsten Mal hat er nur ganz knapp verloren.» (md)


sport 31

7. Juli 2008

formel1

Nick Heidfeld (l., 2.) und Rubens Barrichello (3.) fuhren überraschend aufs Podest. Bild: Keystone

GP von grossbritannien  Silverstone. (60 Runden à 5,141 km/308,355 km): 1. Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 1:39,09.440 (186,585 km/h). 2. Heidfeld (De), BMW-Sauber, 68,577 Sekunden zurück. 3. Barrichello (Br), Honda, 82,273. 4. eine Runde zurück: Räikkönen (Fi), Ferrari. 5. Kovalainen (Fi), McLaren-Mercedes. 6. Alonso (Sp), Renault. 7. Trulli (It), Toyota. 8. Nakajima (Jap), WilliamsToyota. 9. Rosberg (De/Fi), Williams-Toyota. 10. Webber (Au), Red Bull-Renault. 11. Bourdais (Fr), Toro Rosso-Ferrari. 12. Glock (De), Toyota. 13. zwei Runden zurück: Massa (Br), Ferrari. Schnellste Runde: Räikkönen (18.) mit 1:32,150 (200,842 km/h). WM-Stand (9/18). Fahrer: 1. Hamilton 48. 2. Massa 48. 3. Räikkönen 48. 4. Kubica 46. 5. Heidfeld 36. 6. Kovalainen 24. 7. Trulli 20. 8. Webber 18. 9. Alonso 13. 10. Barrichello 11. – Teams: 1. Ferrari 96. 2. BMW-Sauber 82. 3. McLaren-Mercedes 72. 4. Toyota 25. 5. Red Bull- Renault 24. 6. Williams-Toyota 16. 7. Renault 15. 8. Honda 14. 9. Toro Rosso-Ferrari 7. Nächstes Rennen: Grand Prix von Deutschland in Hockenheim am 20. Juli.

Regen-Tanz Heidfelds Antwort an seine Kritiker Von Vanessa Georgoulas

Während BMW-Sauber-Teamkollege Kubica in Silverstone von der Strecke rutschte, fuhr Nick Heidfeld fehlerfrei auf den 2. Platz. «Wir haben alles richtig gemacht», lautete Heidfelds Fazit von Silverstone. Der 31-jährige BMW-SauberPilot machte seinem Ruf als Regen-Spezialist alle Ehre und fuhr im teilweise chaotischen Grossbritannien-GP aus der dritten Startreihe

auf den zweiten Platz – sein dritter in dieser Saison. Mit dieser fehlerfreien Vorstellung lässt der unter Druck geratene Wahlschweizer aus Stäfa ZH kritische Stimmen verstummen. Dementsprechend gross ist der Stein, der ihm

vom Herzen kullert: «Ich habe meine Qualifying-Probleme in den Griff bekommen», ist er sich sicher. 1:7 im Qualifying-Duell Auch BMW-MotorsportDirektor Dr. Mario Theis­ sen schwärmt: «Er war sehr stark unterwegs und hat erneut spektakuläre Überholmanöver gezeigt.» Heidfeld sei mit der nötigen Mischung aus Souveränität und Kampfeslust ins Rennen gegangen.

Erstmals in diesem Jahr konnte Heidfeld im Qualifying-Duell gegen Teamkollege Robert Kubica bestehen. Letzterer zog ein schwarzes Rennwochenende ein. Erst musste er im dritten Qualifying-Segment wegen eines Defekts in der Box bleiben. Im Rennen flog er dann nach dem zweiten Boxenstopp ab: «Ich konnte das Auto geradeaus nicht auf der Strecke halten, die Hinterräder haben noch durchgedreht und das war es dann.»

Lokalmatador Lewis Hamilton holt Ferrari-Duo ein Das Wetter dominierte den Grossbritannien-GP in Silverstone. Unzählige Dreher, Ausrutscher und Ausfälle bestimmten das traditionsreiche Rennen, bei dem mit Lewis Hamilton zum ersten Mal seit David Coulthards Sieg 2000 ein Lokalmatador triumphierte. Für den Schotten war der letzte Heim-GP ein kurzes Rennen: Schon in

der ersten Runde landete er im Kiesbett. Weitaus souveräner zeigte sich Englands Nachwuchs-­ Talent Lewis Hamilton. Der McLaren-MercedesPilot startete vom vierten Platz und ging in der vierten Runde in Führung. Souverän baute er seine Führung aus und überquerte die Ziellinie schliesslich über eine Minute vor dem zweitplat- Lewis Hamilton.

Bild: Key

zierten Heidfeld. «Das war eines der härtesten Rennen, die ich jemals gefahren bin», freute sich der 22-jährige Brite, der nun mit dem Ferrari-Duo Felipe Massa und Kimi Räikkönen die WM-Tabelle punktgleich (48) anführt. Freuen durfte sich auch Honda-Pilot Rubens Barrichello, der sich dank der richtigen Reifenwahl den dritten Platz sicherte.

Bremsdefekt: Kallio hatte Glück im Unglück Motorrad Der Finne Mika Kallio

stürzte bei Testfahrten in Brünn (Tsch) schwer. An seiner 250ccmKTM war bei rund 250 km/h eine Bremsleitung kaputt gegangen, worauf der WM-Leader die Maschine nicht mehr verzögern konnte und in eine Leitplanke raste. Kallio überstand den Crash glimpflich: Er trug nur Prellungen und eine Hüftverletzung davon. (red)

Mika Kallio. Bild: Keystone

GP2: Buemis Dreher in der Aufwärmrunde Automobil Sébastien Buemi hat in

den GP2-Rennen in Silverstone (Eng) unterschiedlich abgeschnitten. Im Hauptrennen belegte der Waadtländer Platz 4, tags darauf im Sprint war er nach einem Dreher in der Aufwärmrunde nur Zuschauer. Auch für Romain Grosjean gabs nur im Hauptrennen Punkte. Der Genfer sicherte sich Platz 5. Gewonnen wurden die Prüfungen vom Italiener Giorgio Pantano und dem Brasilianer Bruno Senna. (si)


Montag, 7. Juli 2008

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Urs Lehmann hat mit Swiss Ski grosse Pläne seite 29

fussball

Türkei-Präsident Dogan überlebte Herzinfarkt nicht

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Der Silverstone-Zweite Heidfeld (r.) duscht S ­ ieger ­Hamilton mit C ­ hampagner. Bild: Keystone

Nick Heidfeld ist ­wieder im Rennen www.zamba.ch

Thor Hushovd rettet die Ehre der Sprinter seite 27

Der im Formel-1-Team BMW Sauber unter hinter Lewis Hamilton. Damit verschafft Druck geratene Nick Heidfeld fuhr im sich der Deutsche im teaminternen Duell ­Regenrennen von Silverstone auf Platz zwei mit Robert Kubica etwas Luft. seite 31

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BE, 07.07.2008  

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