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DIE ZEITUNG DER SCHWEIZ

Wetter Seite 22

Dienstag, 17. Juni 2008 – Nr. 115

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Bern

Wirtschafts-FĂźhrer attackieren SVP

Die grossen Wirtschaftsverbände haben den ein Referendum gegen die Vorlage plant. Die Kampf fßr die Personenfreizßgigkeit einge- SVP-Politik sei leichtfertig und gefährlich, läutet. Dieser richtet sich gegen die SVP, die sagen die Wirtschafts-Fßhrer. seite 3

Servus-PfĂźati Auch fĂźr den zweiten Gastgeber ist die EM vorbei. Das

Wunder von Wien fand nicht statt. Deutschland gewann gegen Ă–sterreich 1:0. seite 31

die matches Gestern spielten: Österreich – Deutschland 0:1 (0:0) Polen – Kroatien 0:1 (0:0) Heute spielen: Holland– Rumänien 20.45 Frankreich – Italien 20.45

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Bild: Keystone

In Italien steht der WM-Held schon in den StartlĂśchern

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seite 29 26.05.2008

15:57 Uhr

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schweiz fraunörgeli

17. Juni 2008

Schläge Garbani löst wieder Polizeieinsatz aus Erneute Eskapade der Neuenburger Gemeinderätin Valérie Garbani: Sie schrie am Fenster um Hilfe, nachdem ihr Partner sie geschlagen hatte.

Also dieses Wetter, da läuft es einem ja kurz vor dem Sommeranfang kalt den Rücken runter. Da soll mir noch einer mit Klimaerwärmung kommen! Eher steht die nächste Eiszeit vor der Tür. Deutsche Forscher wollen jetzt ja herausgefunden haben, dass die Erwärmung zwar stattfinde, wegen dem kühlen Wetter aber um zehn Jahre verschoben worden sei. Wahrscheinlich wird sie dann im Jahr 2018 ganz abgesagt – wie einst das Waldsterben. Also ich sage Ihnen: Den Frühlingsputz habe ich mangels Frühling schon mal gestrichen und im Garten wachsen nur die Schnecken. Welche Fans an unserer Wasserball-EM am längsten jubeln, interessiert mich sowieso nicht mehr. Die wahren Sieger dieses Tschutti-Turniers stehen für mich nämlich schon fest: Es sind die Engländer. Deren Taktik ist voll aufgegangen: Sie haben nicht ihre Nationalmannschaft in die Schweiz geschickt, sondern ihr Wetter.

Die Neuenburger Gemeinderätin Valérie Garbani kommt aus den Negativschlagzeilen nicht raus: Am Samstagmorgen musste die Neuenburger Polizei erneut bei der Umwelt- und Verkehrsdirektorin einschreiten. Ein Nachbar hatte diese gerufen, weil Garbani schreiend am Fenster gestanden hatte. Die Ende April als Gemeinderätin der Stadt

Häusliche Gewalt Der Einsatz habe nur kurz gedauert. Die Beamten hätten das Fenster geschlossen und sie gebeten,

Valérie Garbani, Gemeinderätin Neuenburg. Bild: Key

mit dem Geschrei aufzuhören. Weder Garbani noch die Nachbarn haben eine Klage eingereicht. Die Gemeinderätin sorgt mit privaten Problemen nicht das erste Mal für Negativberichte. Im Frühling,

Wolf beschert Uri einen heissen Sommer Zweimal innerhalb von 14 Tagen haben Wildhüter einen männlichen Wolf im Kanton Uri herumstreifen sehen. Probleme gab es mit dem Raubtier bisher nicht – doch das könnte sich ändern: Kommende Woche beginnt für die ersten der rund 16 000 Urner Schafe der Sommer auf der Alp.

fragedestages Finden Sie es gut, dass es in der Schweiz Wölfe gibt? SMS A Ja B Nein C Weiss nicht Senden Sie eine SMS an 919: Keyword CHV und Antwort. Bsp. CHV A (50 Rp./SMS) oder stimmen Sie ab auf www.punkt.ch

votingvongestern Wer wird Fussball-Europameister? 72% Holland 9% Portugal 5% Deutschland 0% Spanien 14% Ein anderer

Neuenburg wiedergewählte Garbani sagte den regionalen Medien, sie sei durch Schläge ihres Partners geweckt worden. «Ich hatte Panik, bin ans Fenster gerannt und habe um Hilfe geschrien», sagte sie.

kurz vor den Gemeindewahlen, war bekannt geworden, dass die SP-Politikerin schon mehrmals in betrunkenem Zustand gegenüber Polizisten ausfällig geworden war. Sie begründete die Vorfälle unter anderem mit psychischen Problemen infolge von häuslicher Gewalt ihres Lebenspartners. Damals kündigte sie an, bis Ende Jahr aus dem Gemeinderat zurückzutreten, falls sie ihre privaten Probleme nicht lösen könne. Nach der erneuten Eskapade dürften die öffentliche Rücktrittsforderungen wieder aufkeimen. (sda/jep)

Erhitzt die Urner Gemüter: Der Wolf. Bild: Keystone

Uri will Herdenschutz Uri bereitet sich auf einen heissen Sommer vor: Gestern Abend trafen sich Kantonsvertreter mit Schafhaltern am Oberalppass, um Schutzmassnahmen für Schafherden zu diskutieren. «Der Wolf ist hier, und er ist geschützt», sagt Jagdverwalter Josef Walker. «Also müssen wir dafür sorgen, dass die Schafhalter und der Wolf gut aneinander vorb ei kom men werden.» Die Lösung scheint einfach: Kleine Herden sol-

len zusammengelegt und von Hirten mit Herdenschutzhunden beaufsichtigt werden. Erfahrungen dazu gibt es aus anderen Kantonen – im Tessin, in der Waadt, im Wallis und im Bündnerland leben mindestens fünf Wölfe. «Sofort abschiessen» Bei den Urner Schafhaltern aber regt sich Widerstand gegen das Konzept des Kantons. «Natürlich, wenn wir Herden zusammenlegen, können wir sie leichter schützen», sagt Eduard Baumann, Präsident des Kleintierzuchtverbands. «Aber gleichzeitig müssten wir zahlreiche kleine Alpen einfach aufgeben.» Die Folge: Immer mehr Alpen würden nicht mehr bewirtschaftet und zunehmend verganden – mit «fatalen Folgen» für den Tourismus», sagt Baumann. Und: «Der Wolf wird so Herr im Land.» Baumann fordert rabiate Methoden. «Für den Wolf gibt es keinen Platz im Kanton Uri», sagt er. «Reisst er Schafe, sollten wir ihn sofort abschiessen.» Markus Föhn


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17. Juni 2008

EU Die Wirtschaft rüstet zum Kampf gegen Blocher

Lugano Die Flüchtlingsfamilie aus der Ukraine, die im Januar im Tessin vor dem Erfrieren gerettet wurde, ist empört, vom ablehnenden Asylentscheid aus der Presse erfahren zu haben. Sie wird höchstwahrscheinlich Beschwerde einreichen.

Von David Schaffner

Die Wirtschaft findet keinen Gefallen mehr an der SVP. Sie startet ihre Kampagne für die Personenfreizügigkeit.

Uefa weist Kritik von Armin Walpen zurück

Die SVP gerät immer mehr ins Abseits: Die mächtigsten Schweizer Wirtschaftsverbände haben gestern ihre Kampagne für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit und deren Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien lanciert. Damit haben sie zum direkten Kampf gegen die Oppositionspolitik von Christoph Blocher geblasen. Gefährliche Politik Die Referendumspläne der SVP seien «leichtfertig und gefährlich», kritisierte ­Gerold Bührer, der Präsident von Economiesuisse. Noch einen drauf gab sein Kollege vom Arbeitgeberverband, Rudolf Stämpfli: Gegen die Freizügigkeit könne nur sein, wer ein «Eigenin­teresse am NichtFunktionieren der Schweizer Wirtschaft» habe. Die SVP schade der Wirtschaft – das sind starke Worte an eine Partei, die immer wieder den An-

Ukrainische Familie empört über Bund

Bern Die Kritik wegen zensurierten Fernsehbildern entbehrt laut der Uefa jeglicher Grundlage. Die Bilder seien verfügbar gewesen. SRGGeneraldirektor Armin Walpen hatte die Uefa deswegen kritisiert.

Keine Vorverurteilung beim Armee-Unglück Bern Die nationalrätliche Sicher-

heitskommission will die Armee wegen des Bootsunfalls nicht vorverurteilen. Die Militärjustiz müsse die offenen Fragen abklären, wie SVPNationalrat Bruno Zuppiger sagte.

Gerold Bührer: Jeder dritte Arbeitsplatz hängt von der EU ab. Bild: Keystone

geeinter kampf Der Gewerkschaftsbund hat sich gestern gegen ein Referendum gegen die Personenfreizügigkeit entschieden. Eine Abstimmungsempfehlung sei dies aber nur, wenn die flankierenden Massnehmen verbessert würden. (das)

spruch erhebt, die wahre Interessenvertreterin der Wirtschaft zu sein. Die SVP wies den Vorwurf der Wirtschaftsfeindlichkeit gestern entschieden von sich. SVP unsicher Dennoch: Das angedrohte Referendum sorgt selbst in den eigenen Reihen für Zoff: Vor einigen Wochen galt es noch als beschlossene Sache.

Nach der Kritik der eigenen Wirtschaftsvertreter will sich die SVP nun nicht mehr festlegen. Ein Entscheid falle erst am 5. Juli, heisst es. Die Wirtschaftsverbände haben mit der Lancierung der Kampagne gestern ein frühes Datum gewählt. Dies sei gerechtfertigt, da jeder dritte Arbeitsplatz in der Schweiz direkt oder indirekt von der EU abhänge.

Leuenberger will Umweltzonen prüfen Basel Umweltminister Moritz Leuenberger prüft die Einführung sogenannter Umweltzonen in von Feinstaub und Ozon geplagten Regionen. In diesen dürfen nur noch saubere Autos fahren. Deutschland kennt seit Anfang Jahr 13 solcher Zonen.

Graubünden: Ehemalige SVP heisst BPS 37 Jahre nach der Gründung der SVP ist die Abspaltung der Bündner Sektion perfekt. Die aus der Mutterpartei rausgeworfene Kantonalpartei macht unter dem Namen «Bürgerliche Partei Schweiz» (BPS) weiter. Vollzogen ist der Bruch, weil der ausserordentliche Parteitag der Bündner SVP gestern Abend in Landquart einen Rekurs gegen den Ausschluss durch den Zentralvorstand der SVP

Schweiz mit 139 zu 39 Stimmen ablehnte. Der Zentralvorstand hatte den Rauswurf am 1. Juni mit 81 zu 5 Stimmen beschlossen. Der neue Parteiname und die Statutenänderungen genehmigten die Delegierten mit 149 zu 5 Stimmen. Die SVP Graubünden heisst neu somit BPS Graubünden. Der Name wurde mit den Partnern in Bern und Glarus abgesprochen, wie Interimspräsident Ueli Bleiker

in Bern gegründet wird, diesen Namen tragen. Der BPS Graubünden wird auch Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf angehören.

Der designierte BPS-Präsident Markus Hasler. Bild: Key

sagte. Damit wird auch jene Partei, die von SVP-Dissidenten am nächsten Samstag

Hasler ist bereit Die BPS Graubünden hat bereits einen designierten Präsidenten. Markus Hasler, 49-jähriger Grossrat und Bergbahndirektor aus Waltensburg, erklärte sich gestern bereit, das Präsidium zu übernehmen. (sda)

Bundesrat Moritz Leuenberger. Key

Millionen-Forderung gegen Bundesrat Merz Herisau Ein Privatmann will 12,28

Millionen Franken von Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Die Klage hängt mit der Liquidation einer Luzerner Bank vor gut 15 Jahren zusammen. Das Urteil steht noch aus. (sda)


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geld

Gasche

testet

Urs P. Gasche ehem. Leiter «Kassensturz»

Tipp der Woche Kompakte Kamera:: Canon Digital Ixus 860 IS Völlig unabhängig von den Herstellern und Anbietern hat die irische Konsumentenvereinigung 29 Digitalkameras gründlich getestet. Die Canon Digital Ixus 860 IS hat die zweithöchste Punktzahl erreicht und dank dem Online-Preis von rund 350 Franken das beste PreisLeistungs-Verhältnis. Der Test untersuchte vor allem die Qualität der Bilder und die leichte Bedienung.

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17. Juni 2008

SMS Heisser Chat kann teuer zu stehen kommen Von Sarah Forrer

Die Welt aufs Handy laden: SMS-Dienste liegen im Trend. Genau hinschauen zahlt sich aber aus. Zugverbindung suchen, Musik downloaden, Fotos vom Idol bestellen oder Lotto spielen: Dienste per SMS prägen den Alltag. Die Schweizer greifen dafür tief in die Tasche. Rund 250 Million Franken gaben sie für «Mobile Content» aus. Das Potenzial ist noch viel grösser: «Wir schätzen das mögliche Marktvolumen auf über 900 Millionen Franken», sagt Stefan Thommen von der Beratungsagentur Publicom. Schwarze Schafe Der lukrative Markt zieht aber auch schwarze Schafe an: «Wir erhalten sehr häufig Reklamationen», sagt Sara Stalder, Präsidentin vom Konsumentenschutz. Grund seien meist überteuerte SMS-Dienste oder Abos, aus welchen die Betroffenen nicht mehr rauskommen. Denn die Anbieter agieren geschickt: Sie verpacken die Geschäftsbedingungen im Kleingedruckten oder in ellenlangen, komplizierten

Dow Jones 12269 –0,31% Eurostoxx 50 3533 –0,84% Rohöl (USD) 134,84 +0,63%

Erklärungen. Auch die Preise sind meist nicht ersichtlich. «Damit werden die Kunden in die Irre geführt», sagt Stalder. Dazu kommt, dass viele Anbieter auf Jugendliche zielen, die schnell auf scheinbar coole Angebote anspringen. Diese sind meist auf TV-Sendern wie MTV, Viva und Co. geschaltet. Teuer kommen vor allem Flirts übers TV: Ein SMSChat mit der «heissen Susanne» kostet schnell mal 300 Franken. Dienste sperren «Die Kunden werden mit SMS zugemüllt», sagt Ralf Beyeler, Telecom-Spezialist von Comparis. Natürlich auf Kosten des Users. Und vielfach steckt hinter der heissen Susanne, ein armer Student, der damit sein Studium finanziert. Um aus dieser SMS-Falle herauszukommen, hilft lautes Reklamieren. «Am besten ruft man den Mobilfunkanbieter an», so Beyeler. Dieser kann unerwünschte Dienste sperren. Wer schon im voraus genau hinschaut, kann sich der Ärger danach sparen. Denn der einfachste Weg bleibt laut Stalder: «Hände weg von unsauberen Angeboten.»

Bild: fotolia.com

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17. Juni 2008

Löhne Manager sahnen auch in kleinen Firmen ab Von Dorothea Schläpfer

3,3 Sitzungen Ob sie auch so viel mehr leisten, ist fraglich. Klar ist: Die KMU-Verwaltungsräte der Banken haben durchschnittlich 3,3 Sitzungen im Jahr – im Schnitt über alle Branchen sind es 3,1 Sitzungen. Das hat die 6. Verwaltungs-

Quelle: BDO Visura

91 103

ratshonorar-Studie des Wirtschaftsprüfers und Beraters BDO Visura ergeben. Doch nicht nur unter Ihresgleichen stehen die Banker gut da. Auch verglichen mit dem Durchschnittsverdiener schneiden sie mit ihrer Lohnerhöhungen von über 30 Prozent in drei Jahre viel besser ab. Diese bekamen in den letzten zwei Jahren eine Lohnerhöhung von lediglich 2,3 Prozent. Im

Banken

Übrige DL

24 176

23 181

Handel

32 036 16 685

Industrie

25 758

Gewerbe

Grossverdiener unter den Kleinen: Verwaltungsräte kleiner und mittleren Banken verdienen im Schnitt 91 103 Franken pro Jahr – ein Drittel mehr als noch 2005. Damit erhalten sie fast dreimal so viel wie Kollegen anderer Branchen (siehe Grafik).

CHF 100 000 90 000 80 000 70 000 60 000 50 000 40 000 30 000 20 000 10 000 0

Gesamtdurchschnitt

Verwaltungsräte von KMU-Banken verdienen dreimal mehr als Verwaltungsräte anderer Industrien.

TIEFLÖHNE

VR-Löhne in KMU 2008

Schnitt verdienen sie gemäss dem Bundesamt für Statistik 5674 Franken im Jahr. «Die Manager haben sich in den vergangenen Jahren sehr gut verkauft», begründet Daniel Lampart, ChefÖkonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) die überproportionale Lohnzunahme der oberen Etage. «Zudem sind sie oft an Aktienwerten der Firma beteiligt.» Und diese

In der Schweiz erhalten rund 320 000 Menschen einen Tieflohn von weniger als 3783 Franken. Fast 70 Prozent davon sind laut dem Bundesamt für Statistik Frauen. Weil diese jedoch oft einen erwerbstätigen Partner haben, entkommen sie der Armut und zählen deshalb nicht zu den «Working Poor» des Landes. (ds)

stiegen in der Vergangenheit dank der guten Wirtschaftslage stark an. Gegenmittel Steuern Deshalb will die SGB weiter gegen die horrenden Managerlöhne vorgehen. Gehälter über einer Million Franken sollen von den Firmen als Unternehmensgewinn versteuert werden.

Adidas jubelt jetzt schon Die deutschen Sportausrüster Adidas und Puma spüren einen Schub durch die Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich. Bei Adidas ist der Umsatz der Kernmarke verglichen zum EM-Jahr 2004 bisher um über 50 Prozent gestiegen. Der Umsatz liegt im Heimmarkt Deutschland sogar 10 Prozent über je-

Deutscher Stürmer Mario Gomez in Adidas. Bild: Keystone

nem im WM-Jahr 2006. «Damit sind wir – sportlich ausgedrückt – nicht nur eine Runde weiter, sondern bereits jetzt Gewinner der Europameisterschaft», sagte Adidas-Chef Herbert Hainer gestern. Adidas rüstet unter anderem die Deutsche und Spanische Nationalmannschaft aus. Auch Puma Konkurrent Puma, der die Schweizer und Österreichische Nati sponsert, steigerte die Umsätze im FussballGeschäft heuer ebenfalls. Bisher liegen die Verkäufe um mehr als zehn Prozent über dem Vojahresniveau, wie Puma-Fussball-Chef Filip Trulsson sagte. Den «Heimvorteil» in Österreich und der Schweiz habe man klar gespürt. (sda)

Von Opel stellt Jelmoli-Split in Frage Zürich Zwei Tage vor der GV ist die Zukunft von Jelmoli ungewiss: Wegen des Widerstands von Aktionären stellt Mehrheitsaktionär Georg von Opel die geplante Aufspaltung in Frage. Er werde den Split nicht mehr unterstützen, wenn dieser wegen der Opposition einiger Minderheitsaktionäre nicht durchsetzbar sei.

Trotz höherer Menge: Ölpreis steigt weiter London Der Ölpreis hat trotz Aus-

sichten auf eine höhere Fördermenge mit knapp 140 Dollar Rekordstände verbucht. In New York kostete ein Fass der Sorte Light Sweet Crude gestern bis zu 139,89 Dollar. Zuvor hatte Saudi-Arabien angekündigt, seine Produktion zu steigern.

Immer noch wenig Frauen im Chefsessel Zürich An der Spitze der hundert

grössten Schweizer Firmen sitzen nach wie vor wenig Frauen. Nur 4 Prozent beträgt der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen. Bei den Neueintritten erhöht sich der Anteil auf 6 Prozent. Die Frauen sind besser ausgebildet als ihre männlichen Kollegen: 100 Prozent der Frauen, aber nur 90 Prozent der Männer haben einen Hochschulabschluss.

Detailhändler verkaufen mehr Bern Die Detailhändler haben im April von ausgabefreudigen Konsumenten profitiert. Ihre Umsätze legten um 3,9 Prozent zu. Teuerungsbereinigt beträgt das Plus 2,4 Prozent. Werden die drei zusätzlichen Verkaufstage, die der April 2008 hatte, abgezogen, sanken die Umsätze nominal um 8,1 Prozent.

Internet-User rufen zu Stop-Trichet auf Paris Im Internet formiert sich Wi-

derstand gegen die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet. Fast 1500 Menschen schlossen sich unter www.stoptrichet.com einer Petition gegen die für Juli in Aussicht gestellte Zinserhöhung an. (sda)


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ausland

auf den

punkt

Oliver Stock Journalist

Heute ist ein Trauertag

für Angehörige jener Männer, die an der Kander ihr Leben verloren haben. Während die Betroffenen mit ihrem Schmerz umgehen, fragt sich der Rest der Welt: Was ist los in der Schweizer Armee? Im Ausland galt sie als untadelig. Politiker, wie der deutsche Ex-Aussenminister Joschka Fischer erzählen gerne Anekdoten, wie die aus dem Kosovo, wo ein deutsches Flugzeug versagte und ein Schweizer Helikopter den Minister aus heikler Lage herausfliegen musste. Inzwischen schweigt er. Denn die Schweizer Armee dezimiert sich selbst. Und zwar nicht bei gefährlichen Auslands­einsätzen. Sondern bei überflüssigen Ausflügen in die Jungfrauregion und auf die Kander.

«Der Staat im Staat» Das eine hat mit dem anderen zu tun, denn niemand hat aus dem ersten Unglück so viel gelernt, dass er das zweite verhindert hätte. Das liegt daran, dass es zwar eine Untersuchung aber bislang keine Ergebnisse gibt. Die beiden Bergführer vom Jungfraujoch sind wieder unterwegs. Ihre Vorgesetzten einschliesslich Bundesrat Schmid sind erschüttert – aber im Amt. Dahinter steckt das Verständnis eines Staates im Staat, der sich nicht in die Karten gucken lassen will und niemandem Rechenschaft schuldig ist. Dahinter steckt auch das Denken von Militärs, die die Sicherheitslage als Totschlagargument ­gegen kritische Fragen verwenden. Die Folge? Die Armee als Arbeitgeber ist unattraktiv. Sie verschlingt Geld und keiner weiss wofür. Und einer Rechnung wie der, dass ohne Zutun der Armee elf Menschen überlebt hätten, hat sie rein gar nichts entgegenzusetzen. Oliver Stock, Journalist der Wirtschaftszeitung «Handelsblatt».

17. Juni 2008

US-Wahlen John McCain sucht den richtigen Ton Das Problem bei den Republikanern: Populäre Rockoder Popsongs und deren Schöpfer lassen sich meistens nicht mit der konservativen Partei-Agenda vereinbaren. Auch George W. Bush hatte bei seiner Wiederwahl-Kampagne 2004 Pech, als er voreilig auf den Klassiker «Still the One» setzte. Es stellte sich heraus, dass der Songschreiber John Hall ein Umweltaktivist war.

Von Benjamin Bögli

Der Republikaner McCain sucht für den Wahlkampf einen knalligen Song. Bisher hatte er kein Glück. Zuletzt wollte Präsidentschaftskandidat McCain mit dem Chuck-Berry-Klassiker «Johnny B Goode» und dem passenden Refrain «Go Johnny, go, go!» seine Auftritte musikalisch aufpeppen. Pech für den Re­ publikaner: Chuck Berry ­unterstützt McCains demokratischen Konkurrenten Barack Obama. Keine Freude bei Abba Wie die britische Zeitung «The Independent» schreibt, bekundete McCain schon zu Beginn des Wahlkampfes Mühe mit dem richtigen Song. Abbas «I Have a Dream» spielte er nur wenige Male. Es regten sich nämlich Widerstände bei den Abba-Gründern Benny Andersson und Björn ­Ulvaeus. Dasselbe galt für «Take a Chance on Me», ebenfalls von der schwedischen Popgruppe Abba.

Präsidentschaftskandidat McCain. Bild: Keystone

Gesetzesänderung soll Berlusconi retten Der italienische Premier ­Silvio Berlusconi will ein ­Gesetz durchbringen, von dem er als Angeklagter in einem Korruptionsprozess in Mailand selbst profitieren könnte. Dies berichtete die Tages­zeitung «La Repubblica» gestern. Demnach sollen alle ­Prozesse vorläufig gestoppt werden, bei denen es um Vergehen geht, die vor dem Jahr 2001 geschehen sind – ausgenommen Delikte wie Terrorismus und Mafia­ verbrechen. (sda)

Wegen Korruption angeklagt: Silvio Berlusconi. Bild: Key

Reagan griff daneben Eine ähnliche Episode ­ereignete sich bereits vor rund 25 Jahren. Damals setzte US-Präsident Ronald Reagan Bruce Springsteens ironisch gefärbte Rocknummer «Born in the USA» für seine Wiederwahlkampagne ein. Er glaubte, das Stück sei eine patriotische Hymne. Springsteen forderte daraufhin von Reagan, den Song nicht mehr zu verwenden. Da haben es die US-­ Demokraten einfacher: ­Präsidentschaftskandidat Barack Obama lässt sich bei seinen grossen Auftritten ­jeweils mit dem U2Song «Beautiful Day» inszenieren – und hat dabei die volle Zustimmung von U2-Frontmann Bono.

Schwule Priester getraut – Kirche in Aufruhr Die anglikanische Kirche von England steht vor einer Zerreissprobe. Grund ist die Eheschliessung zweier homosexueller Priester. Der Bischof von London, Richard Chartres, hat eine Untersuchung angeordnet, nachdem zwei anglikanische Priester im vergangenen Monat in einer traditionellen Hochzeitszeremonie getraut wurden. Die Trauung der homo­ sexuellen Pfarrer sei weder von der Diözese noch von

der Church of England London genehmigt worden, hiess es in einer Erklärung des Londoner Bischofs. Bisher haben die Bischöfe gleichgeschlechtliche Trauungen stets ignoriert, da diese in einem kleineren Rahmen geschlossen wurden und nicht an eine traditionelle Hochzeitsmesse erinnerten. Bei der Trauung der Priester seien aber Ringe getauscht und Treueschwüre abgegeben worden. (sda)


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17. Juni 2008

EU-Krise Keine rasche ­Lösung zu erwarten Die EU geht nach dem Volksnein zum EU-­ Reformvertrag demonstrativ auf Irland zu. ­Lösungen anzubieten, sei aber noch zu früh. Die EU-Aussenminister sprachen sich gestern in Luxemburg dafür aus, Dublin nicht in die Ecke zu stellen und das irische Nein zum Vertrag zu respektieren. Dimitrij Rupel, slowenischer Aussenminister und Vertreter der Ratspräsidentschaft, betonte, die

Staaten der Europäischen Union wollten gemeinsam einen Ausweg ­finden. Doch man müsse nun «ausreichend Zeit ­lassen für eine sorgfältige Analyse», sagte Rupel und erteilte damit Hoffnungen auf Lösungsansätze bereits beim EUGipfel eine Absage.

«Es ist noch viel zu früh, Lösungen anzubieten», sagte auch der irische Aus­ senminister Micheal Martin. Der irische Ministerpräsident Brian Cowen steht unter Druck, beim Gipfeltreffen am Donnerstag Ideen zu präsentieren, wie das Land doch noch dem Vertrag von Lissabon zustimmen könnte. Fast alle anderen EULänder sind nicht bereit, das Nein der Iren als letztes Wort hinzunehmen. Dennoch wollte sich der franzö-

sische Aussenminister Bernard Kouchner nicht darauf festlegen, ob noch unter französischem Vorsitz ein Ausweg aus der Krise gefunden werden könne. 9 Staaten ausstehend Verschiedene Minister riefen erneut dazu auf, die Ratifizierung des neuen Vertrags fortzusetzen. Diese steht in neun Staaten noch aus. Der Brite David Miliband bekräftigte, dass seine Regierung die Ratifizierung morgen abschliessen will. (sda)

Brown und Bush gegen den Iran Lockeres Händeschütteln zwischen dem englischen Premier Gordon Brown (l.) und US-Präsident George W. Bush. Handfest wollen die beiden auch im Atomstreit gegen den Iran vorgehen: Brown drohte mit Ölund Gas-Sanktionen.  Bild: Keystone

Handy-Strahlen: Studien sorgen für Verwirrung Zu den Auswirkungen von Mobiltelefon-Strahlen sorgen Wissenschaftler für Verwirrung: Während eine deutsche Studie für ­E rwachsene mehr oder ­weniger Entwarnung gibt, haben 20 andere ­Forscher dazu aufgerufen, Kinder nicht mit Handys telefonieren zu lassen.

Die Forscher und Krebsärzte aus den USA, Frankreich, Italien und den ­Niederlanden erklärten gestern, bei Kindern sei wegen möglicher Gesundheits­ gefahren beim mobilen ­Telefonieren Vorsicht geboten. Kinder unter zwölf Jahren sollten gänzlich vom Handy lassen. (sda)

Frankreich: Armee soll verkleinert werden Angesichts des angestrebten Ausbaus der EU-Verteidigung will Frankreich seine Armee stärker verkleinern als erwartet. Das Weissbuch zur Armee-Reform sieht die Streichung von 54 000 Stellen in den kommenden sechs bis sieben Jahren vor. Damit fielen 17 Prozent der 320 000 Stellen bei Sol-

daten und Zivilbeschäftigten durch die Armeereform weg, hiess es gestern aus Regierungskreisen in Paris. Präsident Nicolas Sarkozy will das Weissbuch am Dienstag vor 3000 Soldaten offiziell vorstellen. Die Stellenstreichungen sind die stärksten seit Ende der Wehrpflicht im Jahr 2001. (sda)

Der österreichische Kanzler Alfred Gusenbauer. Bild: Keystone

Kanzler Gusenbauer nicht mehr Parteichef Wien Der österreichische Kanzler

Alfred Gusenbauer hat einen entscheidenden Match verloren, bleibt aber im Spiel: Der unbeliebte Politiker wird als Parteichef der SPÖ ­abgelöst, darf aber Regierungschef Österreichs bleiben. Gestern beschloss der Parteivorstand der Sozialdemokraten (SPÖ), dass Verkehrsminister Werner Faymann neuer Parteichef werden soll.

Schiff gekentert: Über 150 Tote Kairo Bei Flüchtlingsdramen im Mittelmeer sind weit über 150 ­Menschen ertrunken, unter ihnen mehrere Kinder. Ein mit rund 150 Flüchtlingen überfülltes Schiff war vor knapp 10 Tagen auf seinem Weg nach Italien vor der Küste Libyens gekentert.

Bosnien-Herzegowina: EU in Sichtweite Luxemburg Bosnien-Herzegowina ist der Europäischen Union ein Stück näher gerückt. Einen Monat nach Serbien hat die EU gestern in Luxemburg auch mit Bosnien ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen ­unterzeichnet.

Einbrecher schlief auf Sofa ein Kempten Von seiner «Arbeit» völlig geschafft ist ein Einbrecher im bayerischen Kempten in der Wohnung seines Opfers eingeschlafen. Als der Sohn der Bewohnerin das Anwesen am Samstagmorgen betrat, entdeckte er den Schlafenden auf dem Sofa. Die Polizei nahm den 20-jährigen Einbrecher nach einem Fluchtversuch fest. (sda)


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17. Juni 2008

Oranje Bevor der Vorhang fällt, wird nochmals gefeiert Von Katharina Schwab

Heute ist der letzte Spieltag in Bern. Die orange Horde verlässt uns. Aber vorher wird noch einmal tüchtig in Orange gefeiert. «Wir rechnen mit 30 000 Holland-Fans am letzten Spieltag», sagte Stadtpräsident Alexander Tschäppät gestern. Denn viele seien schon abgereist oder kämen erst auf den Viertelfinal in Basel wieder. Sicher ist, dass auch heute die Stadt

zum dritten Mal fest in orangen Händen ist. Beizer beklagen sich Wie schon am letzten Spieltag wird es heute auf dem Kornhausplatz wieder eine dritte Fanzone geben. Dort und auf dem Bundesplatz

wird das Spiel Holland – Rumänien übertragen; auf dem Waisenhausplatz kommen die italienischen und französischen Fans auf ihre Kosten. Obwohl Weltmeister und Vize-Weltmeister dort aufeinander treffen, seien die Beizer rund um den Waisenhausplatz nicht zufrieden mit dieser Lösung. Es geht ums liebe Geld: «Die Wirte haben sich beklagt, weil sie lieber die Fans aus Holland bewirtet hätten», sagte Marcel

Brülhart, Projektleiter Euro 08 der Stadt Bern. Auch Rumänen kommen: «Die rumänische Polizei rechnet mit 10 000 Fans», sagte Tschäppät. Public Viewings seien für die Rumänen etwas Neues, deshalb könne man nicht voraussagen, wie viele kommen würden. Aber auch sie haben ein Fest: Zwei rumänische Bands treten auf dem Waisenhausplatz auf – «Fanfare de la Chetris» und «Zdob si Zdub».

100 Verhaftet Am letzten Freitag wur­ den in Bern rund 100 Personen angehalten und wegen verschiede­ ner Delikte, wie etwa Diebstählen, vorüberge­ hend festgenommen. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, waren darunter Personen aus verschiedenen europäi­ schen Herkunftslän­ dern. Dass Schweizer in orangen T-Shirts über­ mässig negativ aufge­ fallen wären, könne man nicht bestätigen, sagte ein Polizeisprecher. Der grösste Teil der Ange­ haltenen sei wieder ent­ lassen worden, so der Sprecher weiter. (czd)

Weniger Steuern Der Rechnungsfehlbetrag kann durch das Eigenkapital aufgefangen werden,

Mauer und Damm gegen Hochwasser Lyss Eine Mauer und ein Damm

entlang dem Lyssbach sollen den nördlichen Teil des Industriequar­ tiers von Lyss besser vor Hochwas­ ser schützen. Die Bauarbeiten be­ ginnen nächsten Montag, wie es in einer Mitteilung heisst. Nachhalti­ gen Schutz wird der Entlastungs­ stollen erst ab 2011 bieten.

Baubeginn am neuen Wankdorfplatz Nordquartier Gleich nach dem Ende der Euro ist Baubeginn für den neuen Wankdorfplatz. Während den nächsten vier Jahren werden der Platz und die Zufahrten neu ge­ staltet, wie es in einer Mitteilung heisst. Zentrale Projekte sind der unterirdische Kreisel und die Ver­ längerung der Tramlinie 9.

«Easy» Abstimmfibel wird ausgezeichnet Bern Die kantonale Jugendkom­ Wenen via Bern. Heute zieht der orange Tross zum letzten Mal Richtung Wankdorf. Bild: czd

Burgdorfs Rechnung besser als erwartet Die Rechnung der Stadt Burgdorf schliesst bei einem Aufwand von fast 80 Millionen Franken mit einem Verlust von 760 000 Franken ab. Sie ist damit um 1,6 Millionen besser ausgefallen als budgetiert.

Eine Mauer und ein Damm werden ab nächstem Montag gebaut. Bild: Key

das nun noch 10,4 Millionen Franken beträgt, wie aus dem gestern präsentierten Geschäftsbericht der Stadt hervorgeht. Der Steuerertrag überstieg zwar die Erwartungen, doch gingen weniger Steuern natürlicher Personen ein. Auch die der juristischen Personen sanken trotz guter Konjunktur um 11 Prozent. (sda)

20 Millionen für das Eissportzentrum Emme Zwei Eisfelder, eines davon gedeckt, eine Curlinghalle mit zwei Rinks, zehn Garderoben und etwa 200 Parkplätze. Das sind die Eckdaten des neuen Eissportzentrums Burgdorf, für welches nun Geldgeber gesucht werden. Total kostet das regionale Eissportzentrum 20 Millionen Franken. Den Löwenanteil, nämlich 9 Millionen

Franken, soll die Stadt Burgdorf bezahlen. 15 Prozent der Summe oder 3 Millionen Franken «erwartet Burgdorf von den umliegenden Gemeinden», wie es in einer Mitteilung heisst. Die erste Hürde Der Burgdorfer Stadtrat soll kommenden Montag einen 450 000 Franken Planungskredit sprechen. (mgt)

mission vergibt den mit total 5000 Franken dotierten Mitwirkungs­ preis 2008 an vier Projekte, darun­ ter das «Easy»-Abstimmungsbüch­ lein, wie die Komission mitteilte. Das Büchlein wurde von 14 Jugend­ lichen aus Jugendparlamenten ­erarbeitet. Das Büchlein soll nun auch in Zukunft erscheinen.

Nach dem Unfall zu Fuss geflüchtet Lyss Zwei Männer sind am Sonntag

nach einem Autounfall auf der Au­ tobahn bei Lyss zu Fuss geflüchtet. Der Lenker hatte die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren. Beide konnten das Wrack verlassen und sich aus dem Staub machen. Die Polizei sucht Zeugen. (sda/mgt)


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«Ich hatte während des Vorsprechens keinen BH an.» Pamela Anderson, Schauspielerin, lüftet das Geheimnis, wie sie zu ihrer Rolle bei «Baywatch» kam.

17. Juni 2008

RichardSerra Von Daniel Arnet

Seine riesigen, rostenden Eisenplastiken auf öffentlichen Plätzen sorgen stets für Aufsehen. In Bregenz zeigt der amerikanische Bildhauer seine zeichnerischen Qualitäten.

Auffällig Heute stehen Serras geschwungene Stahlplatten auf öffentlichen Plätzen auf der ganzen Welt – so auch vor dem Theater in Basel. Sie sind meterhoch und unübersehbar. Auch der Künstler ist eine stattliche Erscheinung und fällt ins Auge. Als Kunststudent trug er noch lange Haare. «Ich sah ein bisschen wie ein Algerier aus», sagte Serra. Mitten in der Algerienkrise ging er so nach Paris, um den Louvre zu besuchen. Prompt steckte ihn die französische Polizei ins Gefängnis. Unauffällig Seither nimmt sich Serra zurück. Und auch seine Stahlplastiken sind manchmal unscheinbar. «Wer meine Arbeit nicht kennt, wird diese Skulptur nicht als solche erkennen», sagte Serra 1988 bei der Einweihung von «Maillart Extended», einer Stahlkonstruktion über den Röstigraben bei Freiburg. Letztes Jahr mussten drei SBB-Angestellte ein Geländer an der Brücke anbringen, über die auch Serras Werk führt. Und natürlich schweissten sie den Handlauf nichts ahnend an den rostigen Kunstbalken an.

Gefällig Bei allem Widerspruch: Richard Serra ist heute einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler. Nicht zuletzt wegen der Druckgrafiken, mit denen er sich seit den 70erJahren ebenso stark beschäftigt wie mit den Skulpturen. Das Kunsthaus Bregenz zeigt nun 60, meist grossformatige Zeichnungen des Künstlers. Richard Serra Drawings, bis 14. September im Kunsthaus Bregenz.

kopfdestages Richard Serra Geboren am 2. 11. 1939 San Francisco Frühwerk: Serra goss 1968 Ecken des WhitneyMuseums in New York mit Blei aus. Spätwerk: «The Matter of Time» (2005) schuf er fürs Guggenheim Museum Bilbao.

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Bild: Keystone

Zufällig Künstler war ursprünglich nicht der Traumberuf von Richard Serra (68). 1957 begann er in Kalifornien mit dem Studium der englischen Literatur. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitete er in einem Stahlwerk. Das prägte ihn: Ein Kunststudium in Yale folgte. Als Serra dann im Atelier des Künstlers Jasper Johns arbeitete, stellte er achtlos eine Metallplatte in eine Ecke des Raums – und siehe da, das schwere Stück blieb stehen. Serra hatte seine künstlerische Berufung gefunden.


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kultur

frischgepresst

17. Juni 2008

Tony Awards Musical von 1949 gewinnt erneut Von Lorenz Keller

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1 Buch: Volker Klüpfel,

Michael Kobr

«Laienspiel», Piper, 368 S., 25.70 Fr., ISBN 3-492-05073-9 Gepunktet: Ausgerechnet im schönen Allgäu erschiesst sich ein mutmasslicher Terrorist auf der Flucht. Ärger ist programmiert. Vor allem Kommissar Kluftinger tobt, muss er doch einen Tanzkurs absolvieren und erst noch fürs Laientheater üben. Letzteres gereicht der Geschichte zu einem fulminanten Showdown. Frechfröhliche Schmonzette, die es nicht an Action fehlen lässt.

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2 Game: Everybody's Golf 2

Sony Computer Entertainment, 48 Franken für PSP Gepunktet: Viel Neues bietet der zweite Teil von «Everybody's Golf» nicht. Sogar einige Bahnen und Charaktere sind dieselben wie im Vorgänger. Das Abschlagen mit den Comic-Spielern und fantasievollen Golfkursen macht grossen Spass: Weil man mit gutem Putten Ausrüstung gewinnt und seine Figur weiterentwickeln kann. (str/lk)

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«Illuminati» erhält Kirchen-Verbot Rom Vatikan contra Dan Brown:

Der Heilige Stuhl hat ein Machtwort gesprochen und Dreharbeiten in Roms Kirchen bei der Verfilmung des Bestsellers «Angels And Demons» (deutscher Titel: «Illuminati») verboten. «Normalerweise lesen wir uns erstmal die Drehbücher durch», erklärte der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt, Marco Fibbi. «Aber dieses Mal hat ein Name gereicht: Dan Brown.» Die kirchlichen Set-Locations sollen jetzt in den HollywoodStudios nachgebaut werden. Der Vatikan-Thriller mit Tom Hanks in der Hauptrolle kommt im Frühling 2009 ins Kino. (sda)

Die Amerikaner lieben den MusicalKlassiker «South Pacific». Bei uns ist er fast unbekannt. 1950 räumte das Musical «South Pacific» neun Tony Awards ab. Gestern konnte die Neuinszenierung schon wieder gross auftrumpfen: Sie erhielt vor einem prominenten Publikum weitere sieben der begehrten Broadway-Trophäen. Die Amerikaner lieben die Story über zwei Paare, deren Liebe während des Zweiten Weltkrieges im Pazifik harten Belastungsproben wie etwa Rassismus ausgesetzt ist. Fast 2000 Mal war «South Pacific» bisher in New York zu sehen. In Europa konnte sich das Musical nie durchsetzen. Da dürfte ein anderer Gewinner bessere Chancen haben. Das feurige Latino-Musical «In The Heights» (vier Tony Awards) hat das Potential für einen Exportschlager.

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Feierten «South Pacific»: Liza Minnelli, Daniel Radcliffe, Brooke Shields. Bilder: Key

Schweizer bringt Cate Blanchett nach Wien

Luc Bondy. Bilder: Key

Luc Bondy, der in der Schweiz geborene Intendant der Wiener Festwochen, hat grosse Pläne für nächstes Jahr: Er will Botho Strauss' Theaterstück «Gross und Klein» mit dem australischen Hollywood-Star Cate Blanchett inszenieren. «Das war Cates Wunsch», so Bondy in einem Interview mit der Tageszeitung «Kurier». Auf die Frage, was ihn als Kosmopolit so an Wien reize, antwortet

Bondy: «Die Frage müsste lauten: Was reizt Wien so an mir? Im Ernst: Solange ich diese kreative Atmosphäre spüre und etwas bewegen kann, bleibe ich gern.» Drei Mal Verdi Danach plant Bondy vor allem Musiktheater. Er setzt für die Zeit ab 2010 die Verdi-Trias «La Traviata», «Troubadour» und «Rigoletto» auf den Spielplan des Theaters an der Wien. (sda)

Cate Blanchett.


people 13

17. Juni 2008

Euro Ein Zoodirektor als Stadionsprecher gehe beim Elefantenreiten zur Hand», sagt er. Heute aber muss der Zoo noch einmal ohne seinen Direktor auskommen. Sinniger hofft auf einen fulminanten Abschluss im Letzigrund: «Schliesslich geht es für die zwei Teams um alles.» Die Stimmung beim ersten Spiel in Zürich sei «ganz schwach» gewesen, bei Italien-Rumänien hätten die Fans mehr gejubelt.

Von Jeanette Kuster

Benjamin Sinniger tritt heute zum dritten und letzten Mal als Euro-Speaker im Letzigrund auf. Die Fans können heute Abend beim Spiel Frankreich-Italien noch so laut schreien, Benjamin Sinniger werden sie nicht übertönen. Der 47-Jährige ist die offizielle Stimme im Zürcher Letzigrund während der Euro. Mitjubeln geht in seiner Position als Stadionspeaker allerdings nicht. «Die Uefa schreibt sekundengenau vor, was ich wann sagen muss», erklärt Sinniger. Das war anders, als er noch im Hardturm für seinen Lieblingsverein GC vor dem Mikrofon sass. «Da durfte ich richtig Stimmung machen und auch mal parteiisch sein.» Bei der Euro fehlt ihm das aber nicht. «Der Fussball soll im Vordergrund stehen, nicht irgendein ‹Brüeli› am Mikrofon.» Engagierter Direktor In Sinnigers normalem Arbeitsalltag spielen eigentlich nicht Fussbälle, sondern eher «Rossbölle» die Haupt-

Fussballfan und Tierfreund Benjamin Sinniger. Bild: Keystone

rolle: Er ist Direktor in Knies Kinderzoo in Rapperswil. Das Mikrofon für Durchsagen überlässt er

dort den Mitarbeitern. «Dafür helfe ich ab und zu bei der Eingangskontrolle und im Restaurant mit oder

Enttäuschter Fan Apropos Fans: Was wäre passiert, wenn er bei einem Schweiz-Match als Speaker hätte auftreten müssen? «Ich hätte mich genauso neutral verhalten», sagt Sinniger, «da muss man das Herz ignorieren». Privat tut er das natürlich nicht – und ereifert sich beim Thema Nati: «Die Schweiz hat mich total enttäuscht. Jetzt heisst es wieder: Ende gut, alles gut. Dabei haben sie die Mission nicht erfüllt.» Auch mit der Leistung der Schiedsrichter ist er nicht zufrieden. Begeistert haben ihn dafür die Spanier: «Es würde mich nicht wundern, wenn die Europameister werden.» Dann gäbe es bei Sinniger zu Hause doch noch ein Siegerfest: Seine Lebenspartnerin ist Spanierin.

Keiner will Mariahs Bilder Man stelle sich vor, Prominente heiraten, doch kein Reporter geht hin. So erging es jetzt der sonst erfolgsverwöhnten Pop-Diva Mariah Carey (38). Nachdem sie

ihrem jungen Lover, USRapper Rapper Nick Cannon (27), Ende April heimlich und ohne Gäste auf den Bahamas geehelicht hatte, wollte sie nun ein gigantisches Hochzeitsfest für Freunde und Familie ausrichten. Party abgesagt Doch die grosse Sause sagte sie nun ab, wie der Internetdienst «Entertainmentwise» unter Berufung auf das

US-Magazin «In Touch» vermeldet. Der Grund: In Amerika bekundete keine einzige Klatsch-Postille Interesse an Exklusiv-Fotos von der Hochzeitsfeier. Das Geld aus dem Verkauf der Bilder hatte das illustre Paar eingeplant, um das Megafest zu finanzieren. Nun müssen die beiden wohl kleinere Brötchen backen – oder ihre Gäste bitten, einen Salat mitzubringen. (sda/cat)

klatsch tratsch Verwöhnt Es geschehen noch

Zeichen und Wunder. Ausgerechnet Liam Gallagher (35), der böseste Bube der Britpop-Band Oasis, erweist sich in Liebesdingen als Kavalier. Um seiner Gattin Nicole Appleton (33) die Fahrt mit der Fähre zu ersparen, charterte er für rund 10 000 Franken einen Hubschrauber, der die Ex-«All Saints»-Sängerin auf die Isle of Wight brachte. Dort wollte sie mit Kollegin Melanie Blatt das Musikfestival besuchen. Mehr noch, Gallagher orderte eine Limousine zum Flugplatz – in der Champagner und Erdbeeren bereitstanden.

••• Verzweifelt Tief gezeichnet von seinem Liebswahn ist hingegen Rhys Ifans (39). Der walisische Schauspieler kommt kaum darüber hinweg, dass ihn Kollegin Sienna Miller (26) kürzlich verlassen hat. Laut der britischen «Sun» versucht Ifans in bester britischer Manier seinen Kummer in Alkohol zu ertränken. Viel Kummer braucht viel Alkohol, das scheint logisch. Folgerichtig wurde Ifans in absolut desolatem Zustand vor einem Londoner Pub am Strassenrand kauernd gesichtet.

••• Verblendet Dem Grössenwahn

verfiel Kevin Federline (30): Er hält sich für den besten Vater der Welt. Nahrung für diese Selbstüberschätzung ist der Titel «Vater des Jahres», mit dem man den Ex von Britney Spears zum zweiten Mal ausgezeichnete. Die Verdienste von K-Fed sind in der Tat beeindruckend: Er hat keinen Beruf und lebt vom Geld seiner Ex, die er in eine Nervenkrise trieb, um ihr dann die Kinder wegzunehmen. Während Papi Federline in Las Vegas seinen Preis entgegennahm, betreute übrigens eine Nanny die beiden Söhne.


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reisen

17. Juni 2008

Länderspiel gegen «Allez

gewinnspiel

Trikot des Weltmeisters Im Spiel gegen Rumänien war er der Held der Stunde: In der Schlussphase des hart umkämpften Matchs hielt der Torhüter Gianluigi Buffon (30) einen Elfmeter und bewahrte den Weltmeister so vor dem vorzeitigen Aus bei der Fussball-Europameisterschaft. «.ch» verlost nun exklusiv ein Puma-Trikot mit der OriginalUnterschrift des Italieners, der als einziger Schlussmann viermal den Titel des Welttorhüters des Jahres nach Hause nehmen durfte. (cat)

Vom Style-Ressort

Heute Abend stehen sich Frankreich und Italien an der Euro gegenüber. «.ch» liess die beiden Nationen schon mal im Lifestyle gegeneinander antreten.

innen: Zu gew

RE I N G SI TES T TRIKO

1:0 1. BELLUCCI : BÉART An schönen Frauen mangelt es beiden Ländern nicht. Das gilt auch fürs Kino, wo sich Monica Bellucci und Emmanuelle Béart ein heisses Duell um Platz Eins der erotischsten europäischen Filmdiven lie-

WETTBEWERB So nehmen Sie teil: Senden Sie ein SMS mit Keyword BUFFON sowie Ihrem Namen inkl. Adresse an 970 (CHF 1.-/SMS). Oder nehmen Sie per WAP teil: http://wapteilnahme-online.vpch.ch/PCH52575 (nur mit Mobiltelefon möglich). Teilnahmeschluss: Mittwoch, 18. Juni 2008, 23:59 Uhr.

2:1 3. VERDI : BIZET Guiseppe Verdi ist das klingende Italien: Leidenschaft und Schönheit in einem. Ob «Rigoletto», «Un ballo in maschera» oder «La traviata» – Verdis Töne sind die beste Werbung für das Dolce Vita. Und mit «Nabucco» hat er ein Nationalheiligtum komponiert – auch

wenn die Oper in Jerusalem spielt. Georges Bizets «Carmen» spielt ebenfalls im Ausland, nämlich in Sevilla. Doch trotz den Ohrwürmern bleibt die schmissige Oper ein spanischer Traum des Parisers. Dabei verpennt er den italienischen Sturmlauf.

fern. Zwar ist die Ausgabe der «Elle» 2003 mit der nackten Béart auf dem Cover die meistverkaufte Ausgabe der Zeitschrift. Dennoch geht der erste Treffer an Italien: Denn die Franzosen selbst kürten Bellucci 2004 zur schönsten Frau der Welt. Ein Eigentor.


17. Juni 2008

«Forza Italia» les Bleus»

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dem Urlaubsstempel

Grüsse im Akkord Wer kennt die Situation nicht, sei es nun auf einem Strandtuch irgendwo am Meer oder im Strassenkaffee einer Grossstadt: Man saugt sich mühsam eine möglichst zufrieden klingende Urlaubsbotschaft aus den Fingern, weil man doch der halben Welt eine Postkarte versprochen hat. Der Urlaubsstempel entbindet einen von dieser lästigen Pflicht: Stempel mit vorgedrucktem Text ansetzen, kurz unterschreiben, Briefmarke aufkleben und fertig. Für 19.90 Fr. über

1:1 2. GUCCI : CHANEL Gucci oder Chanel, Frankreich oder Italien? Gucci und die italienische «Squadra Azzurra» neigen notorisch zu instabilen Leistungen. Heute trendy und Weltmeister, morgen altbacken und an der EM in Portugal in der Vorrunde stecken geblieben. Frankreich hingegen zeigt Kontinuität. Chanel

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3:2

4. KOLOSSEUM : EIFFELTURM hen. Ganz anders das Kolosseum in Rom, das Kaiser Vespasian im Jahre 72 für die Ewigkeit bauen liess – mit einem revolutionären Eingangssystem, durch das 73 000 Zuschauer in 15 Minuten hineinströmten. Ein Vorbild für heutige Stadien – ein Treffer für Italien.

5. PANETTONE : MADELEINE Der Weihnachtshorror hat einen Namen: Panettone. Der trockene Brotkuchen wurde im 15. Jahrhundert von einem Bäckerlehrling namens Toni (Pane di Toni) in Mailand erfunden und schmeckt wie ein Unentschiedenspiel ohne Torchancen: fade. Ganz

anders die süssen kleinen muschelförmigen Madeleines: Etwas fette, aber wunderbar zarte Rührteiggebäcke aus Mehl, Zitronenschale und Puderzucker. Der Legende nach benannte König Louis XV die Küchlein nach der Köchin seines Schwiegervaters.

Bilder:Fotolia, Keystone

3:1 Der Eiffelturm ist schön anzusehen, keine Frage. Allerdings nur dank der 60 Tonnen Farbe, die die Franzosen alle sieben Jahre dick über das rostende Stahlgerüst pinseln. Ursprünglich sollte das 1889 fertiggestellte Wahrzeichen eben nur zwanzig Jahren lang ste-

ist ein Klassiker in Familienbesitz und dank Lagerfeld und dem neuen Gesicht Emma Watson trotzdem frisch. Zwar fallen selbst «les Bleus» gelegentlich in ein Formtief, das geht jedoch nie so weit, dass sie ihre Fähigkeiten auch nur im geringsten anzweifeln würden.

Erste Station in der idyllischen Gemeinde des Amtsbezirks Interlaken ist der 300 Meter hohe Staubbachfall. Der Wasserfall, durch den sich bereits Goethe zu seinem «Gesang der Geister über den Wassern» inspirieren liess, bezaubert. Wer danach von reissenden Wassern noch nicht genug hat, kann sich die Trümmelbachfälle vornehmen. Die zehn Gletscherwasserfälle befinden sich im Berginnern und sind mit einem Tunnel-Lift begehbar. Nach so viel Abenteuer kann man sich dann gemütlich einen feinen Zvieri in einer der Gaststätten Lauterbrunnens gönnen. (sk)


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ausgehen konzerte upcoming

17. Juni 2008

SPIELE Frankreich–Italien 20.45 Uhr, Letzigrund Stadion, Zürich Holland–Rumänien 20.45 Uhr, Stade de Suisse, Bern

PUBLIC VIEWING

28.06. Beck | St. Gallen 21.06. 23.06. 23.06. 24.06. 24.06. 24.06. 25.06. 27.06. 29.06. 02.07. 04.07. 05.07. 06.07. 08.07. 09.07. 09.07. 10.07. 10.07. 10.07. 11.07. 11.07. 12.07. 12.07. 12.07. 13.07. 14.07. 16.07. 16.07. 17.07. 17.07. 18.07. 18.07. 18.07. 18.07. 19.07. 19.07. 19.07. 20.07. 20.07. 20.07. 21.07. 21.07. 22.07. 22.07. 23.07. 23.07.

Wise Guys | Zürich Kiss | Zürich Stereophonics | Solothurn Motörhead | Frauenfeld Céline Dion | Zürich Operator Please | Zürich Judas Priest | Huttwil Lenny Kravitz | St. Gallen Gentleman | St. Gallen Lou Reed | Zürich Oscar D’León | Zürich Sheryl Crow | Montreux The Dandy Warhols | Zürich Leonard Cohen | Montreux Céline Dion | Carouge GE Vasco Rossi | Locarno Gnarls Barkley | Montreux The Bangles | Zürich Santana | Locarno Cypress Hill | Frauenfeld Jovanotti | Locarno Wu Tang Clan | Frauenfeld Duran Duran | Zürich Status Quo | Locarno Blondie | Zürich Sigur Rós | Zürich Lenny Kravitz | Montreux Alicia Keys | Locarno Alicia Keys | Montreux Lenny Kravitz | Locarno Beverley Knight | Luzern R.E.M. | Locarno Xavier Rudd | Zürich Erykah Badu | Luzern Deep Purple | Montreux Paul Simon | Locarno Justin Nozuka | Luzern Cassandra Wilson | Luzern Juanes | Locarno Stereo MCs | Luzern k.d. lang | Luzern Jethru Tull | Luzern George Benson | Luzern The Neville Brothers | Luzern Billy Idol | Zürich Keb’Mo & The Robert Cray Band | Luzern 23.07. Söhne Mannheims | Luzern 24.07. Söhne Mannheims | Luzern 25.07. Leonard Cohen | Lörrach Weitere Informationen zu diesen Konzerten und Ticketverlosungen auf punkt.ch und moonwalk.ch

Bild: Keystone

Euro 2008 Alle Public Viewings und EM-Events auf

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DIENSTAG PARTYS POP, ROCK Oldies & Schlager DJ Kosh, 22.30 Uhr, Restaurant/Bar Quasimodo, Rathausgasse 75

ELECTRONIC, HOUSE Eurlektro DJ Blazer, Minimal, 23 Uhr, Bar/Restaurant Lötschberg, Zeughausgasse 16 Coyote Ugly Night DJ B. One, House, Electro, 22 Uhr, Liquid, Genfergasse 10

JAZZ, LATIN, WORLD Salsa Night 18 Uhr, Colosseo, Thunstrasse 64, Münsingen

Public Viewing Bundesplatz Stadionstimmung und Riesenleinwand, Euro08-Fanzone Bern Bundesplatz Public Viewing Feldschlösschen-Areal UBS Arena, Feldschlösschen-Areal, Biel/Bienne Public Viewing Grabengut UBS Arena, Grabengut, Thun Public Viewing Waisenhausplatz Stadionstimmung und Riesenleinwand, Euro08-Fanzone Bern Waisenhausplatz Euro 08 Grossleinwand, Biergarten, Food-Corner & Töggelikasten, Bierhübeli, Neubrückstrasse 43

MIX K.o.roke Presents – Surprise Party II A-Team DJs, 22.30 Uhr, Fri-Son, Route de la Fonderie 13, Fribourg Football Party 21 Uhr, Mad Wallstreet, Parkterrasse 16

KONZERTE JAZZ, LATIN, WORLD Jazz Bachelor Thesis Sara Rutz (voc), Nyna Cantieni (voc), 19.30 Uhr, Mahogany Hall, Klösterlistutz 18

Schlachthaus Theater Im Juli (Bellevue) Junkere Bar Marzilibrücke Restaurant Räblus Restaurant Schützenhaus (Burgdorf) Zur Brücke (Biel/Bienne) Restaurant Löwen (Langenthal) Anthra Bar Lounge (Thun) Café Kairo Caffè Bar Il Delfino Colosseo (Münsingen) Du Théâtre Propeller-Bar Walter Wankdorf St. Gervais (Biel/Bienne) Mad Wallstreet Subway – die Bar Breitenrainplatz Fri-Son (Fribourg) Euro08-Fancamp Dieterswil (Dieterswil) Klavier Rezital Lehrdiplom von Maren Gamper, 13 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Klavier Rezital Lehrdiplom von Yana Uzuno, 15 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Klavier Rezital Konzertdiplom von Lena Sattler, 18 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36 Oboe Rezital Orchesterdiplom von Martin Bliggenstorfer, 20 Uhr, Konservatorium für Musik Bern, Kramgasse 36

KLASSIK

MIX

Cake, Tea and Organ 16 Uhr, Heiliggeistkirche, Spitalgasse 44

Konzert Bachelor Thesis 19.30 Uhr, musigbistrot, Mühlemattstrasse 48

Veranstaltungen mit wurden mit gebucht. | Einträge in die Agenda auf www.eventbooster.ch | Für eine Publikation wird keine Gewähr geleistet. | © Cinergy.ch Anzeige

EVENTS Fan-Fest Holland 11 Uhr, Euro08-Fanzone Bern Bundesplatz Rumänische Band 18 Uhr, Euro08-Fanzone Bern Waisenhausplatz Steelband Lyss 18.45 Uhr, UBS Arena, FeldschlösschenAreal, Biel/Bienne Kingsize Stilltone, DJs Share, Bogi Touch, 19 Uhr, Breitenrainplatz Juraya 20 Uhr, Euro08-Fancamp Dieterswil, Dieterswil Die Schlachthausbummler Fussballspiele mit Kommentar und Musik, 20.45 Uhr, Schlachthaus Theater, Rathausgasse 20/22 Euro Time DJ Pia, 21 Uhr, Cowboys Restaurant/Bar, Speichergasse 37 Berne, Baby, Berne DJs Aleno, Oliver Basko, After-game-Party, 22 Uhr, Du Théâtre, Hotelgasse 10

BÜHNE THEATER Der Beobachter Von Sabine Krappweis, Regie: Markus Keller, 20 Uhr, Das Theater an der Effingerstrasse, Effingerstrasse 14

DIVERSES Altstadtbummel Sprachen: D/E/F, 11 Uhr, Bahnhof (Tourist Center) Carte blanche Vortrag mit Dorothea Loosli, Grossratspräsidentin, 19 Uhr, Heiliggeistkirche, Spitalgasse 44

AUSSTELLUNG Karl der Kühne (1433–1477) 10-20 Uhr, Historisches Museum, Helvetiaplatz 5 Gerwald Rockenschaub 10-19 Uhr, Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1 Ferdinand Hodler Eine symbolistische Vision, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Form, Color, Illumination Suzan Frecon, Malerei, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Intermezzo Die Sammlung – neu aufgemischt, 10-21 Uhr, Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12 Bilder, die lügen 10-17 Uhr, Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16 Spinner Spanner Schwärmer 09-17 Uhr, Naturhistorisches Museum, Bernastrasse 15

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Mi 15:00 | Odf 12/14 J.

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Mi 17:30 | Odf 12/14 J.

Into the Wild

Mi 20:00 | Edf 12/14 J.

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Laupenstr. 2 | 031 386 17 17 | www.quinnie.ch

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

14:30 | D 10/12 J. 17:30 20:15 | Edf 10/12 J.

CINECAMERA

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Wegen Renovation geschlossen

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CINECLUB

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Sex and the City: The Movie 14:00 17:00 20:00 | Edf 12 J.

CINÉMATTE

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CINEMOVIE

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1 La fille coupée en deux 14:30 17:30 20:00 | Fd 14/16 J.

2 Kirschblüten – Hanami 14:00 16:40 | D 12/14 J.

Once 19:20 21:15 | Edf 10/12 J.

3 Caos calmo 14:10 20:30 | Idf 14/16 J.

Märzmelodie 16:30 18:30 | D 12/14 J.

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Wegen Renovation geschlossen

CITY

Aarbergergasse 30 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien 9. Juni bis 22. Juni 2008

GOTTHARD

Bubenbergplatz 11 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Sex and the City: The Movie

14:00 | D 12/14 J. 17:15 20:30 | Edf 12/14 J.

JURA

Bankgässchen 6 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

1 Nie wieder Sex mit der Ex – Forgetting Sarah Marshall

15:00 17:45 20:30 | Edf 14/16 J.

2 Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 14:30 17:15 | D 10/12 J. 20:00 | Edf 10/12 J.

3 The Game Plan 14:30 | D 6/8 J.

Die Welle

Mi 20:00 | Odf

Madagascar

Mi 20:00 (im Anschluss an Quiérme y veras) | Odf

LICHTSPIEL

Bahnstrasse 21 | 031 381 15 05 | www.lichtspiel.ch

Keine Vorstellung

REX

Schwanengasse 9 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

The Happening

15:00 | D 12/14 J. 18:00 21:00 | Edf 12/14 J.

ROYAL

Laupenstr. 4 | 0900 556 789 (1.10/Anr. 1.10/Min.) | www.kitag.com

Betriebsferien

9. Juni bis 22. Juni 2008

17:15 | D 12/14 J.

21

WORB

20:00 | Edf 10/12 J.

KELLERKINO

Kramgasse 26 | 031 311 38 05 | www.kellerkino.ch

Geschlossen

KINO IN DER REITSCHULE

Neubrückstr. 8 | www.reitschule.ch

WORB

Hauptstr. 21 | 031 839 58 68 | www.cinergie.ch

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull 20:30 | D 10/12 J.

Vivement dimanche! Mi 21:00 | Fd

KINO KUNSTMUSEUM

Hodlerstr. 8 | 031 328 09 99 | www.kinokunstmuseum.ch

Die Mörder sind unter uns Di 18:30 | D

kino premiere

Quiéreme y verás...

Kino Trailer, Kritiken und alle Spielzeiten auf

Nie wieder Sex mit der Ex – Forgetting Sarah Marshall Komödie USA 2008; Regie: Nicholas Stoller; Mit: Jason Segel, Kristen Bell, Mila Kunis

Peter hat sechs Jahre damit verbracht, seine Freundin Sarah Marshall anzuhimmeln und ein unauffälliges Leben im Schatten ihrer Schönheit und ihres Ruhms als Fernsehstar zu führen. Umso härter ist der Aufprall, als sie sich von ihm trennt. Peter nimmt sich eine emotionale Auszeit und macht einen Besinnungsurlaub auf Hawaii. Anstelle von Abstand und Ablenkung wartet auf Peter jedoch der schlimmste Alptraum: Seine Ex und ihr neuer Lover verbringen ihre Liebesferien im gleichen Hotel. – Eine «etwas andere» romantische Komödie von den Machern von «Knocked Up».

top rating

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1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Nach dem Film ist vor dem Film

What Happens in Vegas Once Die Welle Into the Wild Sex and the City: The Movie Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull Kirschblüten – Hanami The Game Plan 21

Note 4.23 4.14 4.09 4.08 3.78 3.64 3.47 3.44 3.39

Jetzt auf Punkt.ch Note abgeben! Die Lieblingsfilme der Kinogänger werden aufgrund der auf Punkt.ch und Cineman.ch abgegebenen Noten ermittelt, Höchstnote ist die 5.

Altersangaben: z.B. 12/14 J. = gesetzliches/empfohlenes Mindestalter. Bei Kindern bis 12 Jahre Erwachsenenbegleitung empfohlen, ab 21 Uhr obligatorisch. Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr generell erst ab 18 Jahren. Programm gültig bis Mittwoch, 18.6.2008 Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch


tv-programm NEWS + INFO

DOK + WISSEN

SPORT

21:05 | SF1 | Kassensturz

19:00 | Arte | Auf Entdeckerreise...

20:40 | SF2 | Euro: Frankreich–Italien

06:30 SF1 News-Schlagzeilen und Meteo 07:30 SF1 Wetterkanal 09:00 ZDF heute 09:00 ORF2 ZIB 09:00 RTL Punkt 9 10:00 ARD heute 10:55 Vox vox nachrichten 11:05 SF1 ECO 12:00 RTL Punkt 12 - Das RTL-Mittagsjournal 12:00 ARD heute mittag 12:45 Arte Info 14:00 ARD Tagesschau 15:00 ORF1 News 16:00 ZDF heute - in Europa 16:00 ARD Tagesschau 16:05 K1 kabel eins news 17:00 ARD Tagesschau um fünf 17:45 SF1 Telesguard 17:45 3sat schweizweit 18:00 Pro7 Newstime 18:00 SF1 Tagesschau 18:10 SF1 Meteo 18:45 RTL Aktuell

12:15 ARD Buffet 12:20 3sat Überlebensstrategien im Andenhochland 12:30 3sat Feldversuche - Spargelland in Polenhand? 13:00 ZDF Mittagsmagazin 13:15 3sat Teneriffa 14:00 3sat Der Meister von Wudangshan 14:00 BR anno 14:45 3sat Chop Suey - Nein Danke! 15:00 SWR Planet Wissen 15:30 SF1 Total Phänomenal 15:30 3sat Chinatown am Golden Gate 16:15 3sat China 17:00 Pro7 taff 17:00 BR Welt der Tiere 17:35 Arte Verliebt in ein altes Schloss 17:45 K1 Abenteuer Leben 18:00 Vox Wissenshunger 18:00 3sat ZDF.reportage 18:30 3sat nano 18:45 SWR Landesschau

08:30 EuSp Xtreme Sports 09:00 EuSp Fussball 09:00 DSF Bundesliga Pur Klassiker 09:30 EuSp Fussball 10:03 ARD Waldis EM-Club 10:30 CNN World Sport 11:30 EuSp Fussball 11:45 ORF1 Euro 2008: ÖFB Pressekonferenz 12:30 SF1 Euro 2008 - Am Mittag 13:30 EuSp Fussball 14:00 SFi Euro 2008 - Am Mittag 14:00 EuSp Fussball 14:00 DSF ... dann laufen wir! - mit Victory 14:30 DSF Das Sportquiz 14:30 CNN World Sport 16:00 EuSp Fussball 17:00 SF2 Rad: Tour de Suisse , 4. Etappe17:30 DSF Poker Exklusiv 18:00 EuSp Fussball 18:30 DSF Aktuell 18:45 DSF Bundesliga Hits

19:00 SF1 ZDF 19:25 SF1 19:30 SF1 ORF2 19:45 Arte 19:55 SF1 ARD 20:00 ARD Sat.1 ORF1 3sat 21:05 SF1

19:00 Arte

Bild: Keystone

fernseh tipps

Bild: Keystone

18

17. Juni 2008

20:15 | K1 | Am wilden Fluss – The River Wild Abenteuerthriller USA, 1994; Regie: Curtis Hanson; Mit: Meryl Streep, Kevin Bacon, Stephanie Sawyer, David Strathairn

Mitreissender Abenteuerfilm mit Meryl Streep und Kevin Bacon, die für ihre Leistung beide für den Golden Globe nominiert wurden. – ExWildwasser-Führerin Gail Hartman überrascht ihren Sohn Roarke mit einer Rafting-Tour. Doch die Situation eskaliert, als die zwei Raubmörder Wade und Terry die Familie samt Boot kidnappen.

21:00 | Arte | Die Tochter des Richters Dokumentarfilm Regie: William Karel

Geiselnahme im Libanon, blutige Terroranschläge in Paris, politischer Druck, Medien- und Justizmaschinerie. – Der Dokumentarfilm beruht auf dem autobiografischen Buch der französischen Autorin Clémence Boulouque. Sie erlebte als 13-Jährige den Selbstmord ihres Vaters, des Untersuchungsrichters Gilles Boulouque.

my tv das schaut Christian, Horgen DI 17:15 19:20 20:00 20:40

3sat 3sat SFi SF2

Kunst & Krempel Kulturzeit Tagesschau EURO 2008 Vorrunde Gruppe C MI 18:30 3sat nano – Die Welt von morgen Machen auch Sie Ihr persönliches TV-Programm auf punkt.ch oder teleboy.ch und werden Sie unser TV-Guide der Woche! Änderungen vorbehalten | © Cinergy.ch

Schweiz aktuell heute SF Börse Tagesschau Zeit im Bild ARTE Info Meteo Börse im Ersten Tagesschau Nachrichten ZIB 20 Tagesschau Kassensturz Botox/ Auto-Feuerlöscher 21:45 ARD Plusminus 21:50 SF1 10vor10 22:00 ORF2 ZIB 2 22:15 SF1 Meteo ARD Tagesthemen 22:20 SF1 Club Freie Schulwahl für alle? 23:40 SF1 Tagesschau 00:00 ORF1 ZIB 24 Vox nachrichten

Auf Entdeckerreise durch Kanadas Norden Riffe und Wasserwüsten BR Gesundheit! 19:10 Pro7 Galileo 20:15 Arte Planet Erde Wasserwelten 3sat Der Feuersturm Bombenkrieg 1/2 21:00 Arte Die Tochter des Richters 3sat Der Feuersturm Der Weg nach Dresden 21:45 3sat Schätze der Welt – Erbe der Menschheit Das Opernhaus von Sydney, Australien 22:00 SWR Fahr mal hin 22:05 Vox stern TV-Reportage Billigreisen 22:15 RTL2 Exklusiv Deutschlands Pendelkinder K1 Abenteuer Leben Deutschlands gemeinste Kontrolleure 22:20 Arte Wattstax

19:00 SF2

KINDER

KULTUR

MUSIK

12:20 SF2 Die Gameshow 12:30 KiKa Martin Morgen 12:50 SF2 Kim Possible 13:00 KiKa Mimis Plan 13:00 ORF1 Lucky Luke 13:15 SF2 Typisch Andy! 13:25 ORF1 Lilo & Stitch 13:40 KiKa Rocket & Ich 13:45 ORF1 Hotel Zack & Cody 14:00 Vox Wildes Kinderzimmer 14:05 KiKa Willi wills wissen 14:10 KiKa Schloss Einstein 14:10 ORF1 Drachenschatz 14:35 ORF1 SpongeBob Schwammkopf 15:00 KiKa Ein Fall für B.A.R.Z. 15:50 SF2 Neues aus Entenhausen 15:50 KiKa logo! 16:00 KiKa Jacob 2/2 16:05 SF2 Tom und Jerry Theatricals 16:30 SF2 Franklin 16:45 SF2 Chlini Prinzässin 17:00 KiKa Die Schule der kleinen Vampire 17:35 KiKa Yakari 18:00 KiKa Paddington Bär 18:15 KiKa Nils Holgersson 18:40 KiKa Golo 18:50 KiKa Unser Sandmännchen

10:20 SF1 Ich werden: Einzelbeitrag aus dem «Dossier Ich» 11:25 Arte Künstler hautnah: Marc Newson 11:30 SFi Sternstunde Religion: Röm.-kath. Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag aus Genf 12:25 ORF2 Orientierung 12:30 SFi Sternstunde Philosophie: Dick Marty, was soll die Unvernunft der Staatsräson? 13:00 Arte Künstler hautnah: Ben - Bildender Künstler 13:30 SFi Sternstunde Kunst: Sportbilder, Sieger und Mächte 17:00 3sat Form und Farbe 17:15 3sat Kunst & Krempel 17:20 Fr3 Un livre, un jour 19:20 3sat Kulturzeit 20:00 Arte Kultur 22:25 3sat Foyer 22:30 ORF2 kreuz und quer: Schadensfall Kind? 23:00 SWR Der Sohn der Pharaonen 23:05 ORF2 kreuz und quer: Studiodiskussion 23:40 Fr3 Ce soir (ou jamais!)

06:00 VIVA Wecker 09:00 VIVA Clip Trip 10:00 MTV Hot Music 10:40 Fr2 CD’aujourd’hui 10:45 MTV Soundtrip 11:00 MTV Hot Music 11:55 Fr2 CD’aujourd’hui 14:00 BBC-Prime The Vicar Of Dibley: Dibley Live 14:35 SRTL beFour 15:00 MTV Ego Trip’s: Miss Rap Supreme 15:30 SF2 Roboclip 16:05 MTV Urban TRL 19:00 MTV Noise 19:00 VIVA Swissmat 19:30 VIVA Swiss. Space 20:00 VIVA 100 Greatest Songs Of The 80s 20:05 MTV Rockzone: Rock am Ring 2008 20:15 SRTL The Dome 23:00 MTV Rock of Love 00:19 Fr2 CD’aujourd’hui 00:50 Arte Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler

19:10 19:15 19:25 19:30 20:00

ORF1 DSF ZDF DSF EuSp DSF

20:10 Fr3 20:15 ORF1 20:35 ORF1 20:40 SF2 SFi 20:45 EuSp ZDF 22:00 DSF 22:40 SF2

Euro 2008: Countdown Moderation: Rainer M. Salzgeber Euro 2008 EM Studio Bundesliga Hits Euro 2008 EM-Studio NBA Finals Finalspiel 5 Fussball Poker Exklusiv Poker Den: The Big Game II Tout le sport Euro 2008: Countdown Euro 2008: Frankreich –Italien, Niederlande –Rumänien Gruppe C Euro 2008: Frankreich –Italien, Niederlande –Rumänien Gruppe C, aus Zürich und Bern Boxen ZDF EM live SmackDown Best of RAW- 15th Anniversary Euro 2008: Magazin Moderation: Rainer M. Salzgeber

Abkürzungen: TCci = Teleclub Cinema | TCst = Teleclub Star | TCsp1 = Teleclub Sport | SRTL = Super RTL | BBCw = BBC World


tv-programm 19

17. Juni 2008

SPIELFILME

SERIEN

UNTERHALTUNG

20:15 | 3+ | Message In A Bottle

22:00 | MTV | South Park

19:20 | ARD | Das Quiz

10:30 TCci Urmel aus dem Eis 10:30 ARD Die Landärztin 10:55 ScFi So gut wie tot 11:20 TCst 102 Dalmatiner 11:50 13th Fatal Contract - Tßr an Tßr mit dem Tod 11:55 TCci Mitten ins Herz - Ein Song fßr Dich 12:35 ScFi Die Eroberung des Weltalls 13:00 SWR Mit einem Rutsch ins Glßck 13:05 TCst Kalender Girls 14:55 Arte The Greatest 15:00 TCst Homerun 15:15 TCci Step Up 15:35 ScFi So gut wie tot 16:35 Arte Szenarien gegen Diskriminierung 16:55 TCci The Fountain 17:05 TCst Der Appartement Schreck 18:30 TCci The Marine 18:40 TCst Die Herbstzeitlosen

11:30 SF1 Wege zum GlĂźck 12:00 Arte Roots 12:40 BR Rote Rosen 13:15 3+ McLeods TĂśchter 13:30 BR Dahoam is Dahoam 13:40 ORF2 Bianca 14:10 ARD Rote Rosen 14:25 ORF2 Wege zum GlĂźck 14:40 SF1 Der Bergdoktor 14:45 SF2 Voll daneben, voll im Leben 15:10 ARD Sturm der Liebe 15:10 ORF2 Sturm der Liebe 16:05 SF1 Dr. Stefan Frank 16:15 ZDF Wege zum GlĂźck 16:20 ORF1 Gilmore Girls 16:55 SF1 Wege zum GlĂźck 17:30 RTL Unter uns 17:55 ORF1 Die Simpsons 18:00 ARD Verbotene Liebe 18:10 Pro7 Die Simpsons 18:25 ARD Marienhof 18:55 ARD Berlin, Berlin

14:00 RTL Die O. Geissen Show 14:15 ZDF Die Kßchenschlacht 14:30 Sat.1 Zwei bei Kallwass 14:30 SWR Brisant 15:00 BR Sßdwild 15:20 Sat.1 Richterin B. Salesch 15:50 SF1 glanz & gloria 16:00 ORF2 Die B. Karlich Show 16:05 SWR Kaffee oder Tee? 16:05 RTL2 Takeshi’s Castle 16:15 Sat.1 Richter A. Hold 17:00 RTL Einer gegen Hundert 17:15 ARD Brisant 17:30 Sat.1 Joya rennt 17:40 ORF2 Sommerzeit 17:45 ZDF Leute heute 17:50 Sat.1 Joya reist 18:00 RTL Explosiv 18:15 SF1 5gegen5 18:30 RTL Exclusiv 18:40 SF1 glanz & gloria 18:45 K1 Das Fast Food-Duell

20:15 3+

Message In A Bottle – Der Beginn einer grossen Liebe (USA 1998) LiebesďŹ lm mit K. Costner Sat.1 Reine Formsache (D 2006) LiebeskomĂśdie Pro7 Category 7 – Das Ende der Welt (USA 2005) TV-Katastrophendrama K1 Am wilden Fluss (USA 1994) Abenteuerthriller mit Meryl Streep ARD Die Landärztin (D/A ’06) TV-HeimatďŹ lm 22:00 Pro7 Running Man (USA 1987) Sci-Fi-Action mit Arnold Schwarzenegger 23:00 3sat Dem Paradies ganz nah (F/E/CDN 2002) Liebesdrama mit Catherine Deneuve 23:25 BR Sprich mit ihr (E 2002) Melodrama von Pedro AlmodĂłvar 00:00 SWR High Heels – Die Waffen einer Frau (E/F 1991) TragikomĂśdie von Pedro AlmodĂłvar

19:05 RTL 19:40 RTL

Alles was zählt Gute Zeiten, schlechte Zeiten 19:45 BR Dahoam is Dahoam Gib dem Affen Zucker 21:00 MTV Family Guy Der verhängnisvolle Autounfall 21:15 RTL Dr. House BÜses Spiel 22:00 MTV South Park Die Rßckkehr der Gefährten des Rings zu den zwei Tßrmen 22:15 RTL Monk Mr. Monk und die schwarze Witwe 22:30 MTV American Dad Joint Custody 00:00 ORF2 Hart aber herzlich Operation Mord MTV South Park Todescamp der Toleranz 00:35 RTL Dr. House BÜses Spiel 01:10 K1 Psychic CSI Spurensuche im Jenseits 01:25 RTL Monk Mr. Monk und die schwarze Witwe

19:00 Vox 19:20 ARD

KRIMI

SITCOM

REALITY

10:20 ORF1 Columbo - Der erste und der letzte Mord 17:00 3+ Criminal Intent - Das Verbrechen im Visier 17:05 Sat.1 Niedrig und Kuhnt 17:45 3+ Criminal Intent - Das Verbrechen im Visier 18:00 ZDF SOKO Wien 18:00 Sat.1 Lenssen & Partner 18:35 3+ CSI - Las Vegas 19:25 3+ CSI - Las Vegas 20:05 SF1 Siska 20:15 SWR Tatort 20:15 RTL CSI: Miami 21:45 BR Tatort 22:30 3+ Criminal Minds 22:50 MDR Polizeiruf 110 23:10 RTL Law & Order 00:00 SF1 KDD - Kriminaldauerdienst 00:20 Vox CSI:NY

08:20 Pro7 Malcolm mittendrin 08:20 ORF1 Reba 08:40 ORF1 Malcolm mittendrin 08:45 K1 Eine schrecklich nette Familie 08:50 Pro7 Malcolm mittendrin 09:15 Pro7 Scrubs 09:15 K1 Eine schrecklich nette Familie 09:45 Pro7 Scrubs 11:10 K1 King of Queens 12:10 K1 Bill Cosby Show 12:40 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 13:05 K1 Roseanne 14:00 SF2 Friends 14:05 K1 Eine schrecklich nette Familie 14:25 SF2 Chaos City 15:00 RTL Mitten im Leben! 15:05 ORF1 Sabrina 15:05 K1 King of Queens 15:30 ORF1 Reba 15:55 ORF1 Eine schrecklich nette Familie 16:00 RTL Mitten im Leben! 16:30 RTL2 Der Prinz von Bel-Air 17:00 RTL2 Rodney 17:05 ORF1 Malcolm mittendrin 17:30 ORF1 Mein cooler Onkel Charlie 18:00 RTL2 Immer wieder Jim 18:45 ORF1 Scrubs

10:30 RTL Mein Baby 11:00 RTL Unsere erste gemeinsame Wohnung 11:00 RTL2 Big Brother 11:30 RTL Die Kinderärzte von St. Marien 12:55 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 14:00 Pro7 We are Family! 15:00 Vox Die Auswanderer 15:00 Pro7 U20 - Deutschland, Deine Teenies 16:00 Pro7 Deine Chance! 16:00 Vox Mein Auslandstagebuch 16:15 K1 Abenteuer Alltag 17:00 Vox Menschen, Tiere & Doktoren 17:30 MTV That’s Amore 18:30 Sat.1 K 11 Kommissare im Einsatz 19:00 RTL2 Big Brother 19:25 K1 Einsatz fßr die Ordnungshßter 20:15 RTL2 Geheimprojekt Traumhochzeit 20:15 Vox Die Auswanderer 21:00 VIVA The Girls Of The Playboy Mansion 3 21:15 Vox Grenzenlos verliebt 22:15 Sat.1 AKTE 08/25 23:00 SRTL voll total 00:30 RTL2 Autopsie

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Das perfekte Dinner Das Quiz mit JÜrg Pilawa 19:50 Vox Unter Volldampf Restaurant Wasserburg Haus zum Haus 20:05 ORF2 Seitenblicke 21:45 ORF2 Kulinarische Weltreise – Eckart Witzigmann präsentiert SpitzenkÜche AndrÊs Madrigal Garcia/Madrid 22:00 VIVA Fabulous Life Of Hugh Hefner 22:30 VIVA Fabulous Life Of Pamela Anderson 23:25 SRTL T.V. Kaiser Die grosse Liebe 23:30 ZDF Nachgetreten! Comedyshow zur Euro 08 23:45 Pro7 Stromberg Der Geburtstag 00:20 Pro7 Stromberg Die gute Tat 00:50 Pro7 Stromberg Diebstahl 01:05 3sat Stuttgarter Kabarettfestival 2007 Klaus Eckel



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rätsel rätsel

4. Februar 2008 17. Juni 2008

diewand

Gewinn: 3950 Franken Wir suchen: BEKANNTE FUSSBALLER

Teilnahmemöglichkeiten: Per SMS Schicken Sie WAND gefolgt von Ihrer Lösung an die 970 (CHF 1.50/SMS). Beispiel: WAND DAVOR SUKER an die 970.

Wir suchen bekannte Fussballer! Hinter verschiedenen Feldern haben wir Wörter versteckt. Lösen Sie als erster eines der gesuchten Feldern auf, gehört Ihnen der entsprechende Betrag. Nehmen Sie jetzt per SMS oder WAP teil!

Per WAP Kostenlose Teilnahme unter http://wapteilnahme-online.vpch.ch/ WAND970 Hinweise: Das Spiel wird bis am Sonntag, 22. Juni 2008 um 24:00 Uhr gespielt, oder bis alle 6 Felder aufgedeckt sind. Die Lösung kann auch aus mehreren Wörtern bestehen. In der Folgewoche werden jeweils die Auflösungen publiziert. Sie erfahren sofort, ob Sie gewonnen haben oder nicht!

Auflösung der letzten Woche, Wörter mit «FLUG» 50 Fr. TAGESAUSFLUG (K. Furter, Zürich), 100 Fr. BILLIGFLUGLINIE (S. Blaser, Luzern), 300 Fr. RETTUNGSFLUGZEUG (ungelöst), 500 Fr. HINFLUG (E. Bruhin, Dällikon), 1000 Fr. VORBEIFLUG (ungelöst), 2000 Fr. SUCHFLUGZEUG (ungelöst)

TIPP: Ein bekannter europäischer Spieler

Sudoku leicht

4 5 1 9 3

9 8

1 8 2 7

5 3 6

1 4

5 2

Kreuzworträtsel

Gewinnen Sie 50 Franken Per SMS Schicken Sie ein SMS mit folgendem Inhalt an die 970 (CHF 1.–/SMS): PUNKT, Lösungswort, Name & Adresse. Per Telefon Wählen Sie die 0901 560 001 (CHF 1.–/Anruf) und folgen Sie den Anweisungen. Per WAP http://wapteilnahmeonline.vpch.ch/PCH51511 (Teilnahme nur mit Mobiltelefon, da WAP) Teilnahmeschluss heute Abend um 24:00 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Lösung 13.06.: KROKUS

Gewinnerin 50 Franken: Marianne Giordano, Zürich

Infodienst: Sie können jederzeit erfahren, welche Wörter bereits gelöst wurden. Senden Sie einfach GELOEST per SMS an die 970 (CHF 0.50 / Anfrage). Für tägliche Supertipps senden Sie START HINT an die 970 (CHF 0.70 / SMS).

3 2 4

2 6 3 8 4 3

5

7 5 8 1

Sudoku mittel

1 5 4 2

1

6 1

2 3

6 9 2

Kakuro mittel

3 7 6 1

7 5 6

8 3 4

29

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17 23

4

3

28 16

17 26

11

23

17 20

22 10 17 10

6

7 24 26 10

12 18 3

20

18 19

4

9 4 5 2

20 17 14

15 24

24

7

22

11

20 16

13


comic 21

17. Juni 2008

Hägar

Pohls Unarten

Divine Comedy

Shit happens

Knallfroschs Freunde

Horoskop Wassermann 21.1.–18.2.

Nehmen Sie sich Zeit, zu überlegen, in welche Richtung es beruflich gehen soll. Es zwingt Sie niemand, einen spezifischen Weg einzuschlagen.

Fische 19.2.–20.3.

Sie sollten Ihren Partner in Ihre Gefühle einweihen und ihm sagen, falls Sie etwas bedrückt. Ansonsten hegt er falsche Vorstellungen.

Widder 21.3.–20.4.

Die Balance zwischen Ihrem Berufs- und Privatleben haben Sie fast erreicht. Jetzt geht es nur noch um den Feinschliff, was Ihre Hobbys anbelangt.

Stier 21.4.–20.5.

Verbringen Sie am liebsten gemütliche Stunden zusammen mit Freunden? Dann sollten Sie ein gemütliches Abendessen mit allen organisieren.

Zwillinge 21.5.–21.6.

Es bringt nichts, sich in Streitereien von Arbeitskollegen einzumischen. So riskieren Sie höchstens, dass Sie für einen Kollegen Partei ergreifen.

Krebs 22.6.–22.7.

Falls Sie sich von Ihrem Partner in die Enge getrieben fühlen, sollten Sie dringend mit ihm darüber sprechen, was für Sie Freiheit in einer Beziehung bedeutet.

Löwe 23.7.–23.8.

Schmieden Sie bereits heute Pläne für das bevorstehende Wochenende und nehmen Sie die Planung in die Hand, bevor jemand anderes Ihnen zuvor kommt.

Jungfrau 24.8.–23.9.

Man braucht sich für seine Gefühle nicht zu schämen. Jeder geht individuell damit um und Sie sind eher eine Person, die Ihren Empfindungen freien Lauf lässt.

Waage 24.9.–23.10.

Ihr Partner weiss, dass Sie eine besonders sensible Person sind und geht auch darauf ein. Danken Sie ihm einmal für seine Bemühungen.

Skorpion 24.10.–22.11.

Will ein Arbeitskollege Ihnen die Schuld in die Schuhe schieben? Lassen Sie sich auf keinen Fall unterkriegen und stehen Sie für die Wahrheit ein.

Schütze 23.11.–22.12.

Es ist eine grosse Ausnahme, wenn Sie einen Termin absagen. Falls dies trotzdem vorkommen soll, geben Sie den genauen Grund dafür an.

Steinbock 23.12.–20.1

Machen Sie einen Kompromiss, was Ihr Budget anbelangt. Wahrscheinlich gelingt es Ihnen nicht, soviel zu sparen, wie eigentlich geplant war.


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wetter

17. Juni 2008

Schweiz heute

Ferienwetter

Schaffhausen 12°/18°

Basel 12°/18°

St.Gallen 10°/16°

Zürich 10°/18° Luzern 11°/18° Bern 10°/17°

Fribourg 11°/19°

Genève 12°/18°

Altdorf 11°/17°

Chur 11°/18°

Sion 12°/20° Lugano 13°/20°

Prognose: Auf der Alpennordseite meist stark bewölkt und zeitweise Regen. In der zweiten Tageshälfte im Westen kurze Aufhellungen und einzelne gewittrige Regenschauer möglich. Auf der Alpensüdseite oft stark bewölkt und neblig mit Regen.

Aussicht

Mi

Do

Fr

11°/23°

13°/19°

13°/24°

14°/26°

15°/27°

Regenschauer

Rom

sonnig

27° 26°

Wien

Regenschauer

23°

Paris

sonnig

22°

Nizza

Regenschauer

22°

Gran Canaria

leicht bewölkt

25°

Havanna

Gewitter

30°

London

stark bewölkt

20°

Athen

sonnig

33°

Bangkok

Regenschauer

33°

Kreta

sonnig

28°

Mallorca

Regenschauer

27°

Berlin

sonnig

20°

Rio de Janeiro stark bewölkt

21°

New York

leicht bewölkt

26°

Los Angeles

leicht bewölkt

26°

Stockholm

Regenschauer

16°

Sydney

bedeckt

19°

Tunis

sonnig

37°

Allgemeine Lage: Ein Tiefdruckgebiet verlagert sein Zentrum nach Norditalien und lässt labile Luft in die Schweiz fliessen.

Sa Bern Aare Marzili Bielersee Brienzersee Murtensee Thunersee

Bern 11°/19°

Barcelona

10°/19°

Süden 14°/26°

Badewetter

Wasser 12.8° 16° 15° 16° 15°

Wind

SW 10 km/h var bis 10 km/h SW 10-20 km/h var bis 10 km/h

UV Index mittel mittel mittel mittel mittel

Wetterlexikon

Mondphasen Nebel 3. Juli

10. Juli

Sonnenaufgang: 05:28 Uhr Sonnenuntergang: 21:25 Uhr

18. Juni

26. Juni

Mondaufgang: 20:57 Uhr Monduntergang: 03:54 Uhr

Region heute

Ausflugstipps Sie wollen mit Freunden und Familie die Schweiz erkunden? «.ch» bietet Ihnen zahlreiche Ausflugtipps, etwa mit folgenden Features: • Städte-Tipps mit Hotels, Bars, Kunst und Kultur • Bergsommer-Tipps mit den schönsten Ausflügen in allen Landesteilen • Wellness-Tipps für ruhige Stunden im ganzen Jahr >>> www.punkt.ch

3. juli

Wenn in Bodennähe die Sicht unter 1000 Meter sinkt, spricht man von Nebel. Das kondensierte Wasser, das den Nebel ausmacht, verringert die Sicht z. B. beim Autofahren. Im Nebel nähert sich die relative Luftfeuchtigkeit 100 Prozent. Nebel entsteht durch Abkühlung der Luft mit gleichzeitiger Verdunstung z.B in Seenähe oder Flusstälern.

Biel 11°/18°

Aarwangen 11°/18°

Burgdorf 10°/17° Bern 10°/17° Thun 10°/17° Zweisimmen 1°/12°

Interlaken 10°/17°

Gstaad Gurten Stockhorn

8°/13° 5°/15° 1°/6°

Online-Wetter Sonne, Gewitter oder Regen? Mit «.ch» behalten Sie den Überblick. Unser WetterService bietet unter anderem folgende Features: • Regionale und internationale Vorhersagen • Prognosen für das nächste und übernächste Wochenende • Niederschlagsradar und Satellitenbilder >>> www.punkt.ch


«Ich habe die Hoffnung auf einen Wiedereinstieg in die Formel 1 nie aufgegeben.» Jacques Villeneuve (37), Formel-1-Weltmeister 1997, glaubt als Einziger an seine zweite Chance.

17. Juni 2008

Lakers verkürzen im NBA-Playoff-Final Basketball Die Los Angeles Lakers

zogen im Playoff-Final der NBA den Kopf vorerst aus der Schlinge. Das Team von Phil Jackson gewann gegen Qualifikationssieger Boston Celtics zu Hause 103:98 und verkürzte in der Best-of-7-Serie auf 2:3.

Favoriten patzen in WM-Qualifikation Fussball Nach Rekordweltmeister Brasilien (0:2 in Paraguay) patzte in der südamerikanischen WM-Qualifikation auch Argentinien. Die Equipe von Alfio Basile erreichte in Buenos Aires gegen Ecuador nur ein 1:1. In der Tabelle liegt Argentinien mit zehn Punkten hinter Paraguay (13) im 2. Rang. Nur Vierter nach fünf Runden ist Brasilien (8). Morgen kommt es zum Schlager Brasilien – Argentinien.

Sogar schneller als die Brummis auf der Autobahn: Das Feld der Tour de Suisse auf der 3. Etappe. Bild: Keystone

Handy Sieger McEwen sorgt im Ziel für Wirbel Von Toni Nötzli

Im Massenspurt hat der Australier Robbie McEwen zum sechsten Mal eine Etappe auf der Tour de Suisse gewonnen. Nach der Zieldurchfahrt in Gossau SG kam es zwischen Robbie McEwen und dem Veranstalter der Tour de Suisse zum Disput, denn der Australier hatte noch im Auslauf sein Handy am Ohr. Renndirektor Armin Meier und der Technische Koordinator Kurt Betschart gingen von der Vermutung aus, der Australier habe sofort dem belgischen Fernsehen ein Interview gegeben, was im Widerspruch zur Verein-

barung mit dem Schweizer Fernsehen steht. Als Betschart danach auf die rasche Vornahme der Siegerehrung drängte, war das Fass voll. McEwen deckte den früheren Profi mit wenig druckreifen Ausdrücken eine. Schwieriges Jahr Für McEwen stand dieses Jahr bisher nicht unter dem besten Stern. Der Australier war im Februar in der Algave-

Rundfahrt gestürzt und wegen der sechswöchigen Pause mit seinem Formaufbau in Rückstand geraten. So gelang ihm erst am 1. Mai in Freiburg in der Tour de Romandie der erste Saisonsieg. Den Giro d’Italia verliess McEwen ohne Erfolgserlebnis. Immerhin erhöhte der 36-Jährige das Total seiner Profisiege auf 154. Die Regenfahrt hatte auf das Gesamtklassement keinen Einfluss. Der spanische Gesamterste Igor Anton und seine Helfer konnten darauf bauen, dass ihnen im Final die Teams mit den Sprintern Schützenhilfe leisten würden. Diese Annahme erwies sich als richtig.

Team High Road heisst bald Columbia Rad Das Team High Road wird ab

der Tour de France als Team Columbia firmieren. Der Sportbekleidungs-Hersteller aus Kalifornien hat mit der Sportgruppe von Bob Stapleton einen Vertrag über drei Jahre abgeschlossen.

Fässler durfte Spital wieder verlassen Auto Der im 24-Stunden-Rennen in Le Mans schwer verunfallte Marcel Fässler (32) hat das örtliche Spital verlassen können und ist nach Hause zurückgekehrt. Fässler war in einem CourageJudd mit rund 190 km/h rückwärts in eine Begrenzungsmauer geprallt. Untersuchungen im Spital förderten glücklicherweise keine inneren Verletzungen zutage. Diagnostiziert wurde eine Absplitterung an der Wirbelsäule. Ausserdem klagte der Schwyzer über Blutergüsse am Rücken, Sehstörungen und starke Kopfschmerzen. (si)


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sport 25

17. Juni 2008

Fechten Kein Startplatz für Olympiasieger Fischer Der Schweizer Olympiasieger von 2004 ­Marcel Fischer erhält für die Olympischen Spiele in Peking keine Wildcard. Marcel Fischer zeigte sich über den negativen Wildcard-Entscheid für Peking 2008 enttäuscht: «Es hat sich bestätigt, dass es darum geht, dass möglichst viele Nationen bei Olympia dabei sind.»

Die letzten drei Startplätze für «Nicht-Qualifizierte» wurden an andere FechterInnen vergeben. Die drei anderen Wildcards gingen an Fechter aus «exotischen» Ländern (u.a. Peru und Burkina Faso).

Für den Schweizer Nationaltrainer Rolf Kalich ist die ganze Angelegenheit «einfach Sportpolitik». Fischer besetzte am Stichtag (29. März) in der bereinigten Weltrangliste den zweiten sogenannten Europa-Startplatz, der zur Olympia-Teilnahme im Degen-Einzel in Peking berechtigt. Mit Michael ­Kauter befand sich jedoch ein Landsmann unmittelbar vor Fischer.

Marcel Fischer. Bild: Key

Als Nicht-Schweizer wäre Marcel ­Fischer ohne Nachrücken für Olympia qualifiziert g­ ewesen. (si)

sportticker rad  72. Tour de Suisse. 3. Etappe, Flums - Gossau SG (155,2 km): 1. McEwen (Au) 3:50:05 (40,472 km/h), 10 Sekunden Bonifikation. 2. Freire (Sp), 6 Sek. Bon. 3. Ciolek (De), 4 Sek. Bon. 4. Förster (De). 5. Napolitano (It). 6. Usow (WRuss). 7. Rojas (Sp). 8. Zabel (De). 9. van Avermaet (Be). 10. Dietziker (Sz). – Weitere Schweizer: 13. Wyss (Sz). 15. Moos (Sz). 28. M. Zberg (Sz). 31. Elmiger (Sz). 33. Albasini (Sz). 39. Rast (Sz). 46. Zampieri (Sz). 47. Zaugg (Sz). 50. Cancellara (Sz), alle gleiche Zeit. Gesamtklassement: 1. Anton (Sp) 12:32:34. 2. Kirchen (Lux) 0:06. 3. Cunego (It) 0:12. 4. Fränk Schleck (Lux) 0:16. 5. Zaugg 0:18. 6. Kreuziger (Tsch) 0:21. 7. Devolder (Be) 0:22. 8. Lövqvist (Sd) 0:25. 9. Andy Schleck (Lux) 0:40. 10. Klöden (De), gleiche Zeit. – Weitere Schweizer: 14. Albasini 1:07. 15. Moos 1:09. 17. Stalder 1:34. 23. Tschopp 1:48. 34. Morabito 3:20. 37. Bertogliati 3:37. 46. Schwab 5:40. 48. Bovay 6:26. 55. Dietziker 8:18. 57. Loosli 9:22. 59. Zberg 9:33.

tennis  Wimbledon. All England Championships. Grand-Slam-Turnier (Rasen). Qualifikation in Roehampton. Männer. 1. Runde: Stéphane Bohli (Sz/14) s. Lukasz Kubot (Pol) 6:4, 6:0. Matthias Bachinger (De) s. Michael Lammer (Sz) 4:6, 6:3, 6:3. Nicolas Todero (Arg) s. George Bastl (Sz) 6:4, 6:4.

Owomoyela wechselt zu Freis Borussia Fussball Patrick Owomoyela (28) wird Teamkollege von Alex Frei. Der deutsche Defensiv-Spezialist wechselt von Bremen zu Borussia Dortmund. Die Ablösesumme soll 2,5 Millionen Euro betragen.

Weitere vier Spieler für den FC St. Gallen

Woods musste ins Stechen Superstar Tiger Woods (32) hat in San Diego zum

dritten Mal das mit sieben Millionen Dollar dotierte US Open gewonnen. Er setzte sich erst am ersten Zusatzloch nach dem Stechen gegen Aussenseiter Rocco Mediate (45) durch. Bild: Keystone

Schweden-Häppchen für Gigi Oeri Der FC Basel rüstet weiter auf: Zum Trainingsauftakt präsentierte der Schweizer Meister neben Jürgen Gjasula und Orhan Mustafi mit Behrang Safari und Marcos Gelabert zwei weitere Neuverpflichtungen. Der Mittelfeldspieler Gelabert (Arg/26), der die letz-

ten zwei Jahre beim SuperLeague-Absteiger St. Gallen unter Vertrag gestanden hatte, unterschrieb ebenso für drei Jahre wie der Verteidiger Behrang Safari von Malmö FF (23), der in diesem Frühjahr in Schwedens Nationalteam debütiert hatte. Abwesend waren die

Nationalspieler Benjamin Huggel, Eren Derdiyok und Marco Streller sowie der Brasilianer Eduardo. Lokvenc zu Ingolstadt Nicht mehr im Kader des Double-Gewinners stehen der Senegalese Papa Malick Ba (noch ohne Verein),

­ avid Degen (zurück zu D ­Mönchengladbach), der Schwede Daniel Majstorovic (AEK Athen), SalzburgLeihgabe Vratislav Lokvenc (Tsch/­Ingolstadt) und der Japaner Koji Nakata, der in seine Heimat zu den ­Kashima Antlers zurück­ gekehrt ist. (si/mh)

Fussball Der Challenge-LeagueAbsteiger FC St. Gallen meldet vier Neuverpflichtungen. Stürmer und Rückkehrer Moreno Merenda (30/ Xamax), Verteidiger Lukas Schenkel (24/Wil) und Torhüter Reto Bolli (29/Schaffhausen) unterzeichneten Dreijahresverträge. Vom FC Zürich wurde Sebastian Kollar (22) bis zur Winterpause ausgeliehen.

Porto darf doch in die Champions League Fussball Der FC Porto darf doch wieder in der Champions League starten. Das gab Uefa-Medien­ direktor William Gaillard ohne Angabe von Gründen bekannt. Zuvor hatte die Uefa den Ausschluss wegen möglicher Schiedsrichter­ bestechung in der Saison 2003/04 aufgehoben und den Fall wegen neuer Ermittlungsergebnisse an die Kontroll- und Disziplinarkommission ­zurückverwiesen. (si)


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euro 08

17. Juni 2008

Basel: Einmal neuen Rasen, bitte Rehhagel weiterhin Griechen-Trainer Bestätigt Otto Rehhagel soll weiter Trainer von Griechenland bleiben. «Wir haben vor kurzem seinen Ver­ trag bis 2010 verlängert, und natür­ lich planen wir mit ihm für die Quali­ fikation für die WM 2010 in Südafrika. Die Trainerfrage stellt sich nicht», sagte der griechische Verbands­ präsident Vassilios Gagatsis.

Mutter Yakin erhält einen Pokal Beschenkt Von Sponsor Carlsberg erhielt Hakan Yakin als «Man of the Match» gegen Portugal einen Po­ kal. «Ich werde ihn meiner Mutter schenken. Sie hat schon ein schö­ nes Museum mit allen Pokalen und Trophäen eingerichtet», erklärte der dreifache EM-Torschütze. (si)

Das gab es noch nie: Mitten während der EM muss in einem Stadion der Rasen ausgetauscht werden. Die Uefa entschied am Sonnta, dass im Basler St. JakobPark wegen der heftigen Regenfälle die Spielfläche erneuert wird. Der «alte» Rasen ist damit schon nach sechs Wochen Biomüll. 26 Lastwagen Der neue Rasen wurde in Kühlcontainern auf 26 LKW von Holland nach Basel transportiert und sofort verlegt. Er soll schon in 24 Stunden bespielbar sein. Das nächste Spiel im St. Jakob-Park ist der Viertelfinal am Donnerstag (20.45 Uhr). Dazu kommt noch ein Viertel-, ein Halbfinal und die Trainings der teilnehmenden Teams. (si)

Mit Spezialmaschinen wird im St. Jakob-Park der neue Rasen verlegt. Bild: Keystone

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17. Juni 2008

Voting «.ch»-Leser wählen den besten EM-Spieler

toto-r

Ziehung vom 14./15. Juni 2008 112

2XX

1XX

12X

2

Gewinnquoten: 8 x 10 4841.30 Nächster Jackpot: 120 000 Fr.

Ronaldo, Villa oder Sneijder? Wählen Sie mit Sutter und Chapuisat den besten Spieler. Jetzt geht es los: Ab morgen sucht «.ch» zusam men mit Axpo und Denner den besten Spieler der EM. Viermal wird gewählt: nach den Gruppenspielen, nach den Viertel fi nals, nach den Halbfi nals

und natürlich ganz am Schluss, nach dem EM-Final am 29. Juni in Wien. Sechs Nominierte Die Jury, das sind Sie, liebe Leserinnen und Leser. Die «.ch»-Kolumnisten Alain Sutter und Stéphane Chapuisat werden in jedem Durchgang je zwei Spieler vorselektionieren. Hinzu kommen die beiden besten Spieler des Euro-ManagerGames, das Sie auf www. punkt.ch/sportcommunity spielen können. An Ihnen ist es dann, jeweils aus den Nominierten den EMTopshot zu wählen. Exklusives Dinner Machen Sie bei der Spielerwahl mit und gewinnen Sie den Hauptpreis, ein Nachtessen mit den beiden Ex-Nationalspielern Sutter und Chapuisat bei Starkoch Jacky Donatz. Nach jeder Runde gibt es zudem wertvolle Weingutscheine von Denner zu gewinnen. Morgen Mittwoch geht es los. (red)

Alain Sutter (links) und Stéphane Chapuisat. Bilder: Key

Das können Sie ab morgen Mittwoch gewinnen Hauptpreis: Ein Nachtessen mit Alain Sutter und Stéphane Chapuisat bei Starkoch Jacky Donatz

Weingutscheine im Gesamtwert von 10 000 Franken

Unter allen Tipps verlosen wir am Ende der Euro drei Nachtessen mit Stéphane Chapuisat und Alain Sutter im FIFA-Restaurant-Club Sonnenberg bei Starkoch Jacky Donatz in Zürich.

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toto-x 9

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35

Gewinnquoten: 1x5 4231.40 120 x 4 35.30 1867 x 3 3.00 Nächster Jackpot: 40 000 Fr. Ohne Gewähr

Koller und Galasek nicht mehr in der Nati Ausgedient Nach dem Ausscheiden

in der EM-Gruppenphase hat Jan Koller (35) wie erwartet seinen Rücktritt aus dem tschechischen Nationalteam bekannt gegeben. Der Stürmer von Bundesliga-Absteiger Nürnberg ist mit 55 Treffern in 90 Spielen Rekord-Torschütze seines Landes. Auch auf dessen gleichaltrigen Klubkollegen Tomas Galasek wird Tschechien fortan verzichten müssen. Der Abschied von Trainer Karel Brückner steht seit längerem fest. (si)

Dopingkontrolleure für Fairplay Untersucht Zwölf Dopingkontrolleure sind in Zweiergruppen während der EM in Österreich und der Schweiz unterwegs und untersuchen Blut- und Urinproben. (red)

impressum Auflage gesamt 430 000 (Regionalausgaben in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern). Erscheint Mo–Fr Herausgeberin Media Punkt AG, Zürich Verleger Sacha Wigdorovits Geschäftsführerin Caroline Thoma Chefredaktor Rolf Leeb Verlag und Redaktion Media Punkt AG, Thurgauerstrasse 60 Postfach, 8050 Zürich www.punkt.ch Verlag 058 680 45 00 E-Mail verlag@punkt.ch Redaktion 058 680 45 35 E- Mail redaktion@punkt.ch Druck Vorarlberger Medienhaus, Zehnder Druck Wil, Zofinger Tagblatt AG Zofingen, Sol Print Subingen Vertrieb Direct Mail Company, Reinacherstrasse 131, CH-4018 Basel Service-Line Vertrieb: 0840 840 842 Abonnements Preis 1 Jahr 85 Franken


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17. Juni 2008

Zitat des Tages

«Ich finde es seltsam, dass drei Tage vor einem Spiel der Rasen ausgetauscht wird.» Marco van Basten, Holland-Coach

Torschützenliste David Villa (Sp) Lukas Podolski (De) Hakan Yakin (Sz) Wesley Sneijder (Ho)  Zlatan Ibrahimovic (Sd)  Arda Turan (Tür)  Nihat Kahveci (Tür) 

4 3 3 2 2 2 2

s Torschütze Klasnic r Pole Dudka und Kroatien De ll? Ba n de ht isc erw r We pf. Bild: Keystone rhaltungen in den Zweikam rpe Kö en elb ns de kt exa t gehen mi

Synchron

Die Gruppenspiele Gruppe A Schweiz – Portugal Türkei – Tschechien 1. Portugal 2. Türkei 3. Tschechien 4. Schweiz

3/6 3/6 3/3 3/3

Tschechien – Portugal Schweiz – Türkei Schweiz – Tschechien Portugal – Türkei

2:0 3:2 (5:3) (5:5) (4:6) (3:3) 1:3 1:2 0:1 2:0

Gruppe B

Gruppe C

Österreich – Deutschland 0:1 Polen – Kroatien 0:1

Holland – Rumänien Frankreich – Italien

1. Kroatien 2. Deutschland 3. Österreich 4. Polen

1. Holland 2. Rumänien 3. Frankreich 4. Italien

3/9 3/6 3/1 3/1

(4:1) (4:2) (1:3) (1:4)

Kroatien – Deutschland Österreich – Polen Österreich – Kroatien Deutschland – Polen

2:1 1:1 0:1 2:0

Gruppe D 20.45 20.45

2/6 2/2 2/1 2/0

(7:1) (1:1) (1:4) (1:4)

Italien – Rumänien Holland – Frankreich Rumänien – Frankreich  Holland – Italien

1:1 4:1 0:0 3:0

Griechenland – Spanienmorgen Russland – Schweden morgen 1. Spanien 2. Schweden 3. Russland 4. Griechenland

2/6 2/3 2/3 2/0

(6:2) (3:2) (2:4) (0:3)

Schweden – Spanien Griechenl. – Russland Spanien – Russland Griechenl. – Schweden

1:2 0:1 4:1 0:2

Die Viertelfinals Portugal – Deutschland (VF1) Basel, Do. 19. Juni, 20.45 Uhr

Kroatien – Türkei (VF2) Wien, Fr. 20. Juni, 20.45 Uhr

Sieger VF1 – Sieger VF2 (HF1) Basel, Mi. 25. Juni, 20.45 Uhr

Holland – Zweiter D (VF3) Basel, Sa. 21. Juni, 20.45 Uhr

Die Halbfinals Der Final Sieger HF1 – Sieger HF2 Wien, So. 29. Juni 20.45 Uhr

Spanien – Zweiter C (VF4) Wien, So. 22. Juni, 20.45 Uhr

Sieger VF3 – Sieger VF4 (HF2) Wien, Do. 26. Juni 20.45 Uhr


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17. Juni 2008

Donadoni Sein Nachfolger steht schon bereit

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Von Stefan Wyss

Siegen oder fliegen: Bei einem Ausscheiden der Italiener wird Trainer Roberto Donadoni (44) gefeuert.

promitipp Karl Erb tippt:

Im italienischen Blätterwald scheinen Donadoni und die Mannschaft keinen Kredit mehr zu haben. Wie die Zukunft des Weltmeisters aussieht, ist am Reissbrett offenbar längst vorgezeichnet. In der Schublade von Verbandspräsident Giancarlo Abete soll seit Wochen ein Vertrag für Donadonis Nachfolger bereitliegen, gültig bis zur WM 2010. Marcello Lippi, der Weltmeister-Trainer, würde ihn gerne unterschreiben. Demütigung Dass die «Gazzetta dello Sport» dieses Szenario noch vor dem entscheidenden

Holland – Rumänien 2:1 Italien – Frankreich 2:2

Spiel gegen Frankreich (heute 20.45 Uhr) quasi offiziell machte, ist demütigend, passt aber zu Donadonis Amtszeit. Nie konnte sich der einstige Starspieler von Milan und Italien dem Schatten seines erfolgreichen Vorgängers

Wer kommt wann weiter? Rumänien

• mit einem Sieg gegen Holland. • mit einem Remis, wenn Italien gegen Frankreich ohne Sieger endet. • mit einer Niederlage, wenn Italien und Frankreich 0:0 spielen und es gegen Holland nicht höher als mit zwei Toren Differenz verliert. Falls es ein Tor schiesst, kann es sich sogar drei Minustore Differenz leisten. Italien

• wenn es gegen Frankreich siegt und Rumä-

nien gegen Holland maximal einen Punkt holt. • wenn es gegen Frankreich remis spielt, mindestens ein Tor schiesst (1:1, 2:2, etc.) und Rumänien verliert. • wenn es gegen Frankreich 0:0 spielt, Rumänien gegen Holland ebenfalls kein Tor erzielt und mit drei Toren Differenz verliert. Frankreich

• wenn es gegen Italien gewinnt und Rumänien gegen Holland remis spielt oder verliert. (si)

Coacht Roberto Donadoni heute Abend Weltmeister Italien zum letzten Mal? Bild: Keystone

entziehen. Auch weil er im wirren Sommer 2006 in ein Amt gehoben wurde, das ihm in den Augen der Öffentlichkeit nicht zustand. Handicap Donadoni war anders als seine Vorgänger Vicini und Maldini kein erfolgreicher Nachwuchstrainer im Verband und er war auch kein Trophäensammler im Klubfussball wie Sacchi, Trapattoni und Lippi. Sein Vertrag läuft bis 2010. Im Falle eines Scheiterns vor den EMHalbfinals kann der Verband den Vertrag kündigen. Er müsste Donadoni eine Abfindung von 550 000 Euro zahlen.

Die TV-Legende Karl Erb appelliert vor der letzten Runde der «Ham-mer»Gruppe an den Sportgeist der Holländer, die bereits für die Viertelfinals qualifiziert sind: «Wenn sie ein bisschen sportliche Ehre haben, spielen sie gegen Rumänien voll». Für Italien - Frankreich, die Neuauflage des WM-Finals von 2006, setzt der 82-Jährige auf ein 2:2. Weltmeister Italien wäre gemäss dieser Prognose weiter, Frankreich draussen. Die Spiele der Euro verfolgt Erb sämtliche im Fernsehen, allerdings nicht bei seinen früheren Kollegen vom Leutschenbach: «Das Geplauder auf SF halte ich nicht aus. Ich schätze einen versierten Kommentar mit der gebotenen Sachlichkeit.» Auch zu den Public-ViewingZonen hat Erb ein kritisches Verhältnis: «Das ist künstlich angeheizte Begeisterung. Da geht es in erster Linie ums Geschäft.» Angetan ist er hingegen vom bislang gebotenen Sport: «Bis jetzt hat man fantastischen Fussball gesehen, insbesondere auch von den Holländern.» (si/mh)

Höherer Beistand für das kroatische Team Gesegnet Der für seine Stigmata be-

kannte Priester Zlatko Sudac (37) besuchte auf Einladung von Trainer Slaven Bilic das kroatische Team im Hotel in Villach. Der Kroate, den Bilic persönlich vom Flughafen abholte, führte Einzelgespräche mit den Spielern und leitete eine heilige Messe in einer kleinen Kapelle im Hotel. (si)


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dummgelaufen Wahrlich keinen Teamgeist bewiesen die Italiener vor dem entscheidenden Duell mit Frankreich. Luca Toni und seine Teamkollegen haben an ihrem freien Abend vor dem Match Simone Perrotta in Wien vergessen. Der Mittelfeldakteur verpasste am Sonntagabend kurz nach 23 Uhr die Abfahrt des TeamBusses beim Hotel der Spielerfrauen und bat dann die Wiener ­Polizei um Hilfe. Zwei Beamte verfolgten daraufhin mit dem Italiener an Bord den Team-Bus und holten ihn schliesslich kurz vor dem Mannschaftshotel in Baden bei Wien ein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte keiner der Squadra Azzurra mitbekommen, dass Perrotta fehlte ... (si)

gutgemeistert Ein dickes Lob gebührt den Schweizer Fussball-Fans, die auch nach dem frühen EM-Aus hinter ihrem Nationalteam stehen: Obwohl es für die Eidgenossen im Spiel gegen Portugal am Sonntag nicht mehr um den Viertelfinal-Einzug ging, lockte die Partie viele Zuschauer vor den Fernseher. Das letzte Spiel der Schweiz als Gastgeber und den letzten Auftritt von Köbi Kuhn als Nationaltrainer verfolgten 1,48 Millionen Zuschauer allein auf SF2. Dies entspricht einem Marktanteil von knapp 63 Prozent. (si)

17. Juni 2008

Abreise Die Nati fährt den geplatzten Träumen davon Das Schweizer Nationalteam brach seine Zelte in Feusisberg ab. Nicht alle Spielerautos erinnerten indes an das frühe EM-Out. Das Wetter passte (erneut). Wie beim Waterloo gegen die Türkei weinte der Himmel, als das ausgeschiedene Schweizer Nationalteam gestern in Feusisberg seine Siebensachen zusammenpackte und heimkehrte. Im letzten EM-Tagesbefehl stand: Individuelle Rückkehr nach Hause. Keiner der Nationalspieler schleppte sein Gepäck aber zum Postauto. Die meisten brausten wie

­ ökhan Inler im SportwaG gen oder wie Marco Streller im teuren Geländewagen von den geplatzten Europa­ meister-Träumen davon. Johan Djourous Abgang aus dem Nati-Camp war da etwas besser an das EMAbschneiden angepasst. Mit seinem Fiat 500 bewies der Arsenal-Söldner Demut. Er packte Gepäck und Familienmitglieder in den vierrädrigen Winzling und fuhr heim nach Genf. (md)

Gökhan Inler im getunten Nissan-Sportauto. Bilder Keystone

Marco Streller und Eren Derdiyok im Porsche Cayenne.

schöngeredet «Österreich hat in den letzten 30 Jahren den Anschluss an die moderne Entwicklung verpasst. Die Leute hier waren zu lange mit dem zufrieden, was sie hatten», wetterte ­Irland-Trainer ­Giovanni Trapattoni in der deutschen Zeitung «Tagesspiegel». Er vermisst den Einfluss anderer Kulturen im alpenländischen Fussball. «Das hat dazu geführt, dass die Österreicher sich damit abgefunden haben, eine zweitklassige Fussballnation zu sein», ist sich der 69-Jährige Italiener sicher. Ob er in Irland mit ähnlichen Problemen kämpfen wird, steht noch aus. (si)

Johan Djourou füllt sein Kofferräumchen...

... und braust im Fiat 500 davon.

Frei: «Wir müssen das Nicht-Verlieren lernen» Einen Tag nach dem 2:0 über Portugal fielen an der Bilanz-Pressekonferenz des SFV erwartungsgemäss keine harten Worte. Die Verantwortlichen des Verbandes zogen eine positive Bilanz, trotz des enttäuschend frühen Ausschei-

dens an der Heim-EM. Der scheidende Trainer Köbi Kuhn: «Wir verloren zweimal unglücklich. Erst gegen Portugal konnten wir einen seltenen Moment des Glücks geniessen.» Der verletzte Alex Frei sagte am Abreisetag: «Ich

bin stolz, Captain dieser Mannschaft zu sein. Wir müssen lernen, nicht zu verlieren. Also auch mal ein 0:0 oder 1:1 zu akzeptieren.» Frei brachte damit das Problem der Schweizer in den ersten beiden EM-­ Partien auf den Punkt. Ab-

geschlossen ist die Europameisterschaft für den SFV aber noch nicht: «Wir werden eine exakte Analyse machen, wo wir was hätten anders machen und uns verbessern können», kündigte Präsident Ralph Zloczower forsch an. (si)


euro 08 31

17. Juni 2008

matchtele

Fritz, Torschütze Ballack und Friedrich im Freudentaumel. Bild: Keystone

Gruppe B Österreich – Deutschland 0:1 Ernst-Happel-Stadion, Wien. - 51 428 Zuschauer (ausverkauft).- SR Mejuto Gonzalez (Sp). Tor: 49. Ballack 0:1. Österreich:Macho; Garics, Stranzl, Hiden (55. Leitgeb), Pogatetz, Fuchs; Aufhauser (63. Säumel); Harnik (67. Kienast), Ivanschitz, Korkmaz; Hoffer. Deutschland: Lehmann; Friedrich, Metzelder, Mertesacker, Lahm; Fritz (93. Borowski), Frings, Ballack, Podolski (83. Neuville); Gomez (60. Hitzlsperger), Klose. Verwarnungen: 13. Stranzl. 31. Hoffer 48. Ivanschitz (alle wegen Fouls).

Partykiller Ballack schiesst Deutsche weiter Von Stefan Baumgartner

Kein versöhnlicher Turnierabschluss für Österreich: Der Co-Gastgeber verlor gegen Deutschland 0:1. Auch für ihn ist die EM vorbei. Die Österreicher beendeten ihre erste EM-Teilnahme ohne Sieg. Vom «Wunder von Cordoba» (3:2 an der WM 1978) waren die Österreicher gestern im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion weit entfernt. Für die Deutschen, die in Michael

Ballack den «Partykiller» in ihren Reihen hatten, endete mit dem verdienten Erfolg eine lange Negativserie. Seit dem dritten und letzten EM-Titel 1996 waren sie bei kontinentalen Titelkämpfen stets in der Vorrunde gescheitert.

Erich Ribbeck und Rudi Völler hatte das frühe Out jeweils den Job gekostet. Joachim Löws Arbeitsplatz steht dagegen nicht im Geringsten in Frage. Zwar überzeugte Deutschland erneut nicht, die Pflichtaufgabe ist nach 270 Minuten aber erledigt. Österreich – Deutschland 0:1 Mario Gomez hätte die Aufgabe schon in der Startphase (5.), als er den Ball

aus geschätzten zwei Metern nicht ins Tor brachte, erleichtern können. Die verpasste Torchance war Spiegelbild seiner bisher ungenügenden EM-Auftritte. Aufhausers Highlight In der Folge ebbte das Duell der Nachbarländer zumindest auf spielerischer Ebene ab. Für Österreich blieb Aufhausers Distanzschuss (21.) für lange Zeit das einzig (positive) Highlight.

Sogar Kroatiens B-Elf zu stark für Polen Noch hinter Gastgeber Österreich beendet Polen die Gruppenphase auf dem letzten Rang. Die Mannschaft von Trainer Beenhakker hat die «Mission impossible» auch wegen einer Angsthasen-Taktik nicht gelöst und ist nach einer weiteren enttäuschenden Leistung ausgeschieden. Kroatien, das fast ausschliesslich mit den Reserven antrat, siegte in

Klagenfurt dank eines Treffers von Comeback-Star Ivan Klasnic (52.) 1:0. Polen – Kroatien 0:1 Die Vorgabe war klar: Polen musste mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen und gleichzeitig auf österreichische Schützenhilfe hoffen. Doch Leo Beenhakker

wählte dafür eine reichlich ungewöhnliche Taktik: Er verbannte Ebi Smolarek auf die Ersatzbank. In Abwesenheit des Stürmers fühlte sich bei den Polen niemand für die Offensivproduktion zuständig und so konnte sich Kroatiens «B-Team» – Trainer Bilic hatte auf neun Positionen umgestellt – in aller Ruhe einspielen und siegen.

Polen – Kroatien 0:1 Wörthersee-Stadion, Klagenfurt. 30 460 Zuschauer (ausverkauft). SR Kassaras (Grie). Tor: 52. Klasnic 0:1. Polen: Boruc; Wasilewski, Zewlakow, Dudka, Wawrzyniak; Murawski, Lewandowski (46. Kokoszka); Krzynowek, Lobodzinski (55. Smolarek), Guerreiro, Saganowski (68. Zahorski). Kroatien: Runje; Simic, Vejic, Knezevic (26. Corluka), Pranjic; Leko, Vukojevic; Pokrivac, Rakitic; Klasnic (74. Kalinic), Petric (74. Kranjcar). Verwarnungen: 38. Lewandowski (Foul). 45. Vejic (Foul). 84. Zahorski (Foul). 86. Vukojevic (Foul).

Semak bleibt Russland-Captain Bewährt Trotz der Rückkehr von Andrej Arschawin bleibt Sergej Semak im letzten Gruppenspiel gegen Schweden Captain der russischen Mannschaft. Arschawin hatte die ersten beiden Partien der Russen wegen einer Spielsperre verpasst.

Schiri-Schelte wegen zu spätem Anpfiff Getadelt Weil Schiedsrichter Peter Fröjdfeldt (Sd) vor der Partie Türkei – Tschechien auf Abwehrspieler Servet Cetin, der seine Schuhe wechseln musste, wartete, und das Spiel zu spät anpfiff, gabs vom Schweizer ExSchiedsrichter Urs Meier Schelte: «Er hätte die Begegnung einfach mit zehn Spielern auf türkischer Seite beginnen müssen.»

Zu grosser Andrang im Schweizer Haus Abgeriegelt Am Montag ist das

Torschütze Klasnic. Bild: Key

Schweizer Haus im Wiener Prater geschlossen worden, weil sämtliche Räume hoffnungslos überfüllt waren. Dennoch warteten Hunderte vor den geschlossenen Gittertoren, um vielleicht doch Einlass zu erhalten. (si)


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17. Juni 2008

www.punkt.ch

italien

Kanzler unter sich: Angela Merkel und Alfred Gusenbauer. Bild: Key

Donadoni: Viertelfinals oder Abfindung seite 29

schweiz

Djourou: Abreise mit dem Cinquecento seite 30

basel

Premiere: Neuer EM-Rasen im St. Jakob-Park seite 26

Es gibt kein Wunder von Wien

Man kann gewiss nicht behaupten, die stattgefunden. Die Deutschen haben den Deutschen hätten Österreich dominiert. Co-Gastgeber 1:0 besiegt und sind in den seite 31 Aber es hat auch kein Wunder von Wien EM-Viertelfinal eingezogen. 

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17.03.2008 17:50:51 Uhr

punkt.ch BE, 17.06.2008  

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