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30 LEIPZIG

Winter 2016 / 2017 Kostenfrei zur Mitnahme!

SPORTMEDIZIN

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TRAINING

Ein starker Nacken kann alles packen REISEBERICHT

IRAN

VEREINS-PORTRAITS

Leipziger Nachtwache SV Handwerk Leipzig

INTERVIEW

Olympiasiegerin

Christiane Reppe


PULSTREIBER MAG WINTER 2016

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INHALT

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PULSTREIBER #30 / 2016 4-7 Sportcuts 8-9 Sportgymnasium 10-13 Vereins-Portraits 14-19 Interview 20-27 Produktecke 28-31 Training 32 Wissen

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34-35 Menschen 36-39 PS-Welt 40-43 Reisen 44-49 Termine 50 Impressum

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SPORTCUTS LEIPZIG

Business-Champion-AwardVerleihung 2016 mit Stargast Katarina Witt

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Nach der Erstauflage im Oktober 2015 fand am 1.Dezember die Business-Champion-Award-Verleihung im LVZKuppelsaal statt. Über 150 geladene Gäste waren der Einladung von Concept4Sport e.V. und der IHK Leipzig gefolgt, um u.a. die Leipziger Olympiasiegerin Annekatrin Thiele (Rudern) und die ehemalige Eiskunstlaufolympiasiegerin Katarina Witt zu sehen. In Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Leipzig konnte der Vorstandsvorsitzende von Concept4Sport Karsten Tornow die Ergebnisse des erfolgreichen Projekts »Business Champion – Wirtschaft trifft Sport« liefern. Eine Sachleistung des Projekts, an dem sich über 700 Firmen beteiligten, wurde dem Leiter des OSP Leipzig, Dr. Winfried Nowack, überreicht: er erhielt eine Mikrozirkulationsmatte im Wert von 4.500 Euro, welche das physiotherapeutische Angebot des OSP aufwertet. Beim Höhepunkt des Abends, der anschließenden Award-Verleihung, wurden insgesamt sechs Preise vergeben. Alle Gäste waren natürlich gespannt, wann und wie sich Katarina Witt präsentieren würde. Und dass man einen Weltstar noch überraschen konnte, bewies die LVZ Post. Deren Geschäftsführer Andreas Erzkamp überreichte ihr eine Sonderbriefmarke »Katarina Witt«. Einen weiteren Auftritt hatte Witt als Laudatorin. Mit emotionalen Worten hielt sie die Rede für den ehemaligen Profifußballer von Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur, Steffen Freund. Zusammen mit Gerlinde Rohr, der Chefin des Sportmuseums Leipzig, präsentierte Katarina Witt außerdem ihr Weltmeisterkleid von 1987 und warb für mehr Vorbilder aus dem Sport und mehr Verlässlichkeit des Sports. Die einzelnen Business Champion Awards: • Kategorie Außergewöhnliches Sportsponsoring: Obstland Dürrweitzschen AG • Kategorie National: Steffen Freund (Ex-Fußballprofi) für seine Unterstützung des olympischen Sports • Kategorie Sportsponsoring: Sandra Neubert (Orthopädietechnikerin, Bad Düben) • Kategorie Sportler/ Unternehmer: Jan Benzien (Olympiavierer im Kanuslalom/ Leipziger Stadthafen) • Networking für den Sport: Uwe Teichert (Neontechnik Elektroanlagen Leipzig) • Charity Projekt: Markus Wulftange (Verein Elternhilfe für krebskranke Kinder)

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www.concept4sport.de


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2016 hat die Aktion »Kilos gegen Bares« bei seinen Teilnehmern bereits 2.353 kg Gewichtsverlust bewirkt und damit hat jeder teilnehmende Kunde im Schnitt 125 Euro zurückbekommen – dies entspricht durchschnittlich ca. 12% des Einkaufswerts. Der motivierteste Gewichtsverlierer kam sogar auf über 28 kg Gewichtsverlust und konnte sich über satte 830 Euro Rabatt freuen. Wer also beweisen möchte, dass die

Foto: PR

edes Jahr – spätestens an Silvester – kommen sie wieder, die guten alten Vorsätze, den ultimativen Kampf gegen unliebsame Kilos aufzunehmen. So groß dann die Motivation, es dem inneren Schweinehund so richtig zu zeigen, so groß dann wenige Wochen später oft die Ernüchterung auf der Waage. Damit der anfängliche Schwung etwas mehr Gewicht bekommt und sich nachhaltig auswirkt, hat die Firma Sport-Tiedje eine passende Aktion ins Leben gerufen. »Kilos gegen Bares« startet im Januar 2017 bereits zum fünften Mal und belohnt fettverbrennendes Sporttreiben mit einem finanziellen Bonus. Alle Kunden, die im Januar bei Sport-Tiedje ein Ausdauergerät (Laufband, Ergometer, Crosstrainer, Indoorbikes und Rudergeräte) in der Filiale kaufen, können sich vor Ort wiegen lassen. Das Ausgangsgewicht und die Personalien werden notiert und jeder Käufer kann sich innerhalb von drei Monaten nach dem Kauf ein zweites Mal wiegen lassen. Pro verlorenem Kilo Gewicht erstattet der Sportfachhändler dann 1% des Bruttokaufpreises zurück.

eigenen Vorsätze kein Strohfeuer sind, kann die Aktion nicht nur als Motivationsspritze nutzen, sondern sich auch zu vergünstigten Konditionen ein ordentliches Cardio-Gerät zulegen.

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Mehr zur Aktion auf der Webseite oder bei Sport-Tiedje in der Albert-Vollsack-Straße 3 in Leipzig.

www.sport-tiedje.de/kilos-gegen-bares


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Fünf Fragen an Manuela Riedel, Inhaberin »Queens of Sport« in Leipzig

Die »Queen« im Kreuzverhör 1. Wofür steht »Queens of Sport« eigentlich? Für ein ganzheitliches Trainingskonzept, was sehr individuell und effektiv ist. Ich kann auf jede einzelne Kundin und ihrer Bedürfnisse eingehen. Bei geringem zeitlichen Aufwand können schnell Erfolge erzielt werden. Da wir kein riesengroßes Studio sind, ist die Atmosphäre sehr entspannt. Ein Mitglied beschrieb es kürzlich als »Sport im Wohnzimmer«, das fand ich sehr schön und irgendwie trifft es das auch. Bei uns trainieren Jung und Alt zusammen, es gibt da keine Berührungsängste. 2. Was willst du mit deinem Konzept erreichen? Mir geht es darum, Frauen zu vermitteln, dass Sport Spaß macht. Es ist ein natürlicher Bewegungsdrang in uns, der in unserer schnelllebigen Gesellschaft leider oft verloren geht bzw. vernachlässigt wird. Diesen will ich wieder wecken.

3. Und wer steckt hinter der »Queen of Sport«? Ich, eine 31-jährige Jungunternehmerin, die endlich ihre Erfüllung gefunden hat. Ich habe früher als Immobilienmaklerin gearbeitet, den Sport aber schon immer sehr geliebt, war beispielsweise sehr aktiv im Judo. Irgendwann musste ich einsehen, dass ein Bürojob nichts für mich ist. Der Schritt zum eigenen Studio hat mir viel abverlangt, doch bereue ich es keine Sekunde. Als Selbstständige muss man ständig und oft sehr plötzlich Entscheidungen treffen, hat Verantwortung gegenüber anderen, die man als Angestellte natürlich nicht oder nicht in dem Maße hatte. Aber mit Herzblut ist das alles kein Problem. Generell sehe ich mich nicht als »die Chefin« im Sinne von über jemandem stehen, denn ohne Teamplay läuft bei uns gar nichts. 4. Welchen Sport machst du außerhalb deines

Studios am liebsten? Um den Kopf frei zu kriegen gehe ich gerne laufen. Aber auch Ball- und Teamsportarten wie Squash oder Volleyball find ich super – da gibt´s immer eine Herausforderung, man kann sich richtig auspowern und ich mag den »Battle«-Charakter. 5. Hast du auf die Schnelle einen umsetzbaren Fitnesstipp parat? Immer dran bleiben! Je länger man im Sport pausiert, desto größer wird das Motivationsproblem. Wer dran bleibt und regelmäßig trainiert, sieht nicht nur Erfolge, sondern wird den Sport wahrscheinlich schon bald nicht mehr missen wollen. Wenn es um Übungen geht, bin ich klarer Verfechter von funktionellem Training als die natürlichste und eine sehr abwechslungsreiche Trainingsweise mit dem größten Effekt.

www.queensofsport.de


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Fotos: Cali-Move, Enforce Leipzig

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Calisthenic Movement in neuer Location

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ufmerksame PULSTREIBER-Leser werden sicherlich das Team von »Calisthenic Movement« kennen, welches deutschlandweit mit ihren spektakulären Körpergewichtsübungen für Furore sorgt. Auch für unser Magazin konnten sie des Öfteren mit starken Trainingstipps aufwarten. In Leipzig gab es in ihrem alten Gym jedoch leider einen Brand, der es notwendig machte, sich nach neuen Räumlichkeiten umzusehen. Und sie sind fündig geworden. Seit dem späten Frühling ist Calisthenic Movement in den Räumlichkeiten von »Enforce Leipzig« beheimatet. Enforce ist ein Studio, welches auf funktionelles Training unter professioneller Betreuung setzt und somit perfekt zum Konzept von Calisthenic Movement passt. Gruppentrainings finden dreimal pro Woche statt und mitmachen kann jeder, der seinem Körper neue

Fähigkeiten verschaffen will. Trainiert werden in Gruppen von 15 bis 25 Leuten funktionelle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, angepasst an die individuelle Leistungsstufe der Teilnehmer. Ein kostenloses Probetraining kann natürlich in Anspruch genommen werden. Gruppentrainingszeiten: Mittwoch von 20 bis 21:30 Uhr Freitag von 19 bis 20:30 Uhr Sonntag von 18 bis 19:30 Uhr Adresse: ENFORCE-Leipzig Naumburger Str. 44 04229 Leipzig

www.cali-move.de www.enforce-leipzig.de ENFORCE ist die neue Heimat von Cali-Move

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SPORTGYMNASIUM

Auf diesen Seiten wird Schülern des Landesgymnasiums für Sport Leipzig von PULSTREIBER die Chance gegeben, ihre journalistischen Fähigkeiten zu testen und über ihre Sportart, Wettkämpfe und Erfolge, ihren Alltag zwischen Schule und Leistungssport, etc. zu berichten, wofür wir Danke sagen und viel Spaß beim Lesen wünschen. Weitere Infos zum Sportgymnasium auf: www.spogyma.de

Empfang der Olympioniken am Landesgymnasium für Sport

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oher Besuch in der Marschnerstraße: Am 29. August 2016 empfingen die Lehrer, Trainer und Schüler mit Annekatrin Thiele (Rudern), Tina Dietze (Kanu) und Simon Yacoub (Judo) drei von insgesamt elf Olympiateilnehmern, die einst am Sportgymnasium die Schulband drückten. Obwohl die drei erst seit wenigen Tagen wieder in Leipzig waren und einen prall gefüllten Terminkalender hatten, ließen sie es sich nicht nehmen, sich an ihrer ehemaligen Schule feiern zu lassen. Glänzend war die Stimmung auf dem Sportplatz, als die Athleten mit tosendem Applaus von allen Schülern begrüßt wurden. Tina Dietze präsentierte stolz ihre zwei Silbermedaillen, die sie im 500m-Kajak im Zweier und Vierer sensationell gewann. Und Ruderin Annekatrin Thiele ließ ihre Goldmedaille, die sie für den Sieg in einem wahren Ruder-Krimi im Doppelvierer erhielt, keine Sekunde aus den Augen. Eingeladen, aber aus unterschiedlichsten Gründen leider nicht anwesend, waren acht weitere ehemalige Schüler unserer Schule, die in Rio de Janeiro an den Start

gegangen waren und teils große Erfolge feiern durften. Dies erfüllt auch unsere Schüler, Lehrer und Trainer mit Stolz. So schafften Fußballerin Babett Peter (Gold) und Handballtorhüter Silvio Heinevetter (Bronze) den Sprung aufs Podest und bewiesen, dass sie und ihre Mannschaften zur absoluten Weltspitze gehören. Nur knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt ist der Leipziger Wasserspringer Stephan Feck: Im Synchronspringen mit seinem Partner Patrick Hausding reichte es am Ende »nur« zu einem undankbaren vierten Platz. Im Einzelspringen belegte er den 17. Rang. Hürdensprinter Alexander John zeigte in der Vorrunde Nerven und wurde am Ende 34., seine Teamkollegin Cindy Roleder machte es besser und sprintete im Finale auf den 5. Platz. Während Schwimmerin Lisa Graf über 200m Rücken auf den vierten Rang schwamm, schied Stabhochspringer Tobias Scherbarth bereits in der Qualifikation aus. Simon Yacoub, der für Palästina im Judo an den Start ging, wurde in seinem Kampf schon nach einer Minute disqualifiziert und

schied aus. Dennoch strahlte er am Montag mit den beiden Medaillengewinnerinnen um die Wette, schließlich erfüllte er sich mit der Teilnahme einen Kindheitstraum. Nachdem die Sportler die Schulpräsente erhielten (u.a. Erinnerungsmedaille der Schule und brasilianisches Geld für die nächste Shoppingtour), selbst ein paar Worte an die Schüler sprachen und auch ihre ehemaligen Tutoren lustige Anekdoten aus der Schulzeit zum Besten gegeben hatten, begaben sich die drei Olympioniken ins große Schulmuseum, wo sie sich ins Goldene Buch der Schule eintrugen. Anschließend gab es im Foyer großes Getümmel zur Autogrammstunde. Die vom Schulclub hergestellten Olympia-Postkarten gingen weg wie warme Semmeln und Tina Dietze, Annekatrin Thiele und Simon Yacoub schrieben sich die Finger wund. Auch Selfies mit den Sportlern waren sehr gefragt. Da kam das gemeinsame Mittagessen mit dem Schulleiter Herrn Rädler und Herrn Marscher und Frau Ritschel aus dem Förderverein gerade recht. Zur Stärkung und lockerem Smalltalk ging es in die Mensa der Schule, wo sich die Sportler bei Kartoffelsuppe und Wiener Würstchen in ihre vergangene Schulzeit zurückversetzt fühlten.


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Foto: Privat

Kanu Marathon EM 2016 Erlebnisbericht mit Julia Dunkel (Bild links)

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ie Kanu-Marathon EM in Spanien/ Pontevedra vom 28. Juni bis 3. Juli, war für mich sehr erlebnisreich und vor allem erfolgreich. Es war mein erster internationaler Wettkampf und dass ich da so gut abschneide, hätte ich nicht gedacht. Mit meinem am Ende erkämpften zweiten Platz bin ich überaus zufrieden und glücklich. Doch kommen wir zunächst einmal zur Vorbereitung. Nachdem ich mich bei der deutschen Meisterschaft für die EM qualifiziert hatte, habe ich angefangen mich speziell für die Marathon Meisterschaft vorzubereiten. 1,5 Wochen vor meinem wichtigen Rennen bin ich eine Art Vorbelastung über 12km gefahren. Sehr fit habe ich mich dabei noch nicht gefühlt, so hatte ich natürlich Angst, dass es in Spanien auch der Fall sein würde. Am 28. Juni sind wir losgeflogen. Schon im Flugzeug verspürte ich große Vorfreude, wollte unbedingt die Strecke sehen und auf dem Gewässer paddeln um herauszufinden, wie hart bzw. weich das Wasser ist. Natürlich war ich auch sehr neugierig auf meine Gegnerinnen. Im Programm habe ich die Namen schon gelesen und wusste, dass die Ungarinnen und Spanierinnen sehr stark sein würden. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wollten wir sofort zur Strecke und ins Mannschaftszelt, um unsere Boote von der Firma Roman einzustellen. Ich konnte es gar nicht mehr erwarten, das Wasser zu testen. So habe ich mein Boot auf die Schulter gepackt und bin zum Steg gelaufen. Schon nach den ersten paar Schlägen habe ich mich total sicher gefühlt. Ich bin ca. 6km gefahren und habe zwei bis dreimal die Portage (Das Umtragen des Bootes von Hindernissen) geübt. Nun war ich sehr erleichtert und habe mich auf mein Rennen am nächsten Tag gefreut. Die Nacht vor meinem ersten internationalen Start war grausam. Als es dann endlich früh morgens war, habe ich schnell gefrühstückt und bin zur Strecke gegangen. Zwei Stunden vor dem Start meines Rennens habe ich mich eingefahren. Alle meine Gegnerinnen waren auch auf dem Wasser,

so bin ich noch aufgeregter geworden. Nach dem Einfahren habe ich mich in Ruhe umgezogen, ins Mannschaftszelt gesetzt und versucht, wieder ein wenig runterzukommen. 45min vor dem Start begann ich mit der Erwärmung, fuhr zwei bis drei kleine Sprints und dann wurde unser Rennen auch schon aufgerufen. Als ich meinen Namen hörte, habe ich sehr gezittert. Dann standen wir alle bereit an der Startlinie und der Startschuss fiel. Die 16km gingen los. Ich habe mich sofort in der ersten Gruppe eingefunden und wir haben uns Kilometer für Kilometer von den anderen entfernt. Unsere Gruppe bestand aus einer Ungarin, einer Spanierin und mir. Bei der ersten Portage konnte sich die Ungarin einen Vorsprung erarbeiten. Ich habe versucht wieder ranzufahren, habe es habe es nicht geschafft. Dafür konnte ich mich nach und nach von der Spanierin absetzen. So ging am Ende der zweite Platz an mich und ich konnte es kaum glauben. Meine erste Europameisterschaft und dann gleich Silber! Ich war so glücklich. Am Abend hatte ich die Siegerehrung. Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl auf dem Podest zu stehen. Ich habe von dem internationalen Kanu Präsidenten einen Kuss auf die Wange bekommen, er hat mir die Medaille umgebunden und hat uns drei Erstplatzierten einen Blumenstrauß geschenkt. Dann wurden noch Bilder von uns gemacht und dann war der tollste Moment leider schon vorbei. Es war ein hervorragendes und unvergessliches Erlebnis. Am letzten Abend fand noch eine Party mit allen Nationen statt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein und ich gebe mein Bestes, um dies nächste Saison wiederholen zu können. Dazu unterstützt mich auch meine Schule, das Sportgymnasium Leipzig, wo ich das Lernen und den Sport perfekt kombinieren kann. Ein großes Dankeschön geht auch an den Förderverein der Schule, der mich finanziell auf den Wegen meiner sportlichen Laufbahn unterstützt.

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Steckbrief Julia Dunkel Geburtsdatum: 25.01.1998 Geburtsort: Potsdam Wann hast du mit dem Kanu angefangen: mit 7 Jahren Größte Erfolge: 3x Gold bei der DM, Silber Kanu-Marathon EM, Teilnahme Marathon WM Warum Leidenschaft für Kanu: Man ist die meiste Zeit des Trainings auf dem Wasser unterwegs und kann somit die frische Luft genießen, die einem für die Gesundheit auch nur zugutekommt. Außerdem ist Kanu sehr abwechslungsreich. Späterer Beruf: am liebsten Grundschullehrerin Lieblingsplatz in Leipzig: Clara-Zetkin Park Deine Hobbies: Lesen, Barkeepern, Schwimmen Drei Charaktereigenschaften: zielstrebig, zuverlässig, spontan Was magst du gerne: Zeit mit der Familie und besten Freunden verbringen Womit kann man dich zur Weißglut bringen: Wenn man versucht, mich morgens zum Lachen zu bringen (->Morgenmuffel) Wünsche zu Weihnachten: Paddel, Parfüm und noch ein paar Kleinigkeiten


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VEREINS-PORTRAITS

SV Handwerk Leipzig

Schwimmen und noch mehr... gefördert. Zu den Mitgliedern des Vereins zählen auch Übungsleiter bzw. Trainer, Kampf- und Schiedsrichter. Damit kann der SV Handwerk Leipzig ein nach Alters- und Leistungsgruppen getrenntes Schwimmtraining im Sportbad an der Elster anbieten und eine regelmäßige Teilnahme an Wettkämpfen absichern. Zu der positiven Bilanz der Vereinsarbeit zählt neben den vielen sportlichen Erfolgen und der Durchführung eines

umfangreichen Trainingsbetriebs auch die Freizeitgestaltung für Kinder in den Schulferien. Mit hohem persönlichen Einsatz werden regelmäßig von den Übungsleitern bzw. Trainern Ferien- bzw. Schwimmtrainingslager für Kinder und Jugendliche organisiert. Das alljährliche Sommerfest des Vereins ist für Jung und Alt eine idealer Ort, sich auch außerhalb des Schwimmbeckens kennen zu lernen. Eine Spielstraße für die Kinder und ein Volleyballturnier runden das Sommerfest ab.

Fotos: Thomas Linke FloydPicx GmbH

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er 1968 gegründete SV Handwerk Leipzig bietet seinen etwa 670 Mitgliedern Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung in den Sektionen Schwimmen, Tischtennis und Triathlon. Für den Breitensport hat sich seit mehr als 10 Jahren zudem eine Trainingsgruppe »Nordic Walking« etabliert. Im Verein wird zum einen der Breitensport (Kinderschwimmen, Erwachsenen –und Seniorenschwimmen, Wassergymnastik), zum anderen aber auch der Nachwuchsleistungssport


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Der SV Handwerk Leipzig ist Talentestützpunkt im Sächsischen Schwimmverband. Sportler des Vereins überzeugen regelmäßig zu Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften im Schwimmen mit ihren Leistungen. Ebenso wird die Offene Sächsische Meisterschaft im Schwimmen seit fünf Jahren durch den Verein ausgerichtet. Dieses Arrangement findet große Anerkennung nicht nur in Sachsen.

Fotos: SV Handwerk Leipzig e.V.

Die Sportler der Sektion Triathlon als jüngste rasch gewachsene Sektion konnten bereits beachtliche Erfolge aufweisen. Das Damenteam startete in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga, das Herrenteam in der Landesliga bzw. das Masterteam in der Regionalliga. Ob Breitensportevent, Landesmeisterschaft, Weltmeisterschaft der sogar der Ironman in Hawaii - die Sportler des SV Handwerk Leipzig waren überall mit dabei.

Vereinsfakten SV Handwerk Leipzig e.V. Am Sportforum 3 04105 Leipzig Tel.: 0341 - 5293092 www.sv-handwerk-leipzig.de

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VEREINS-PORTRAITS

Leipziger Nachtwache

Hoch die Pompfen! »Jugger« ist ein ziemlich verrückter, aber äußerst spannender Mannschaftsport, der weltweit immer mehr begeisterte Anhänger findet. In Deutschland wird Jugger bereits seit 1998 gespielt, mittlerweile gibt es sogar ein Ligensystem und nationale und internationale Meisterschaften. Beim Jugger treten zwei Mannschaften bestehend aus fünf Feldspielern und bis zu drei Auswechselspielern gegeneinander an und versuchen

den »Jugg« ins gegnerische Tor zu platzieren. Der Jugg ist der Spielball und hat die Form eines Hundeschädels. Das Tor nennt sich beim Jugger »Mal« und ist ein Schaumstoffrichter in der Form eines Kegelstumpfes mit einem Loch, in das der Spielball platziert werden muss. Lediglich einer der fünf Feldspieler - Läufer genannt - darf den Ball aufnehmen und Punkte erzielen. Die anderen vier Feldspieler führen »Pompfen«, mit denen sie gegnerische Spieler abtippen können. Abgetippte Spieler dürfen für eine festgelegte Dauer nicht mehr am Spiel teilnehmen. So können die vier Feldspieler (die »Pompfer«) den eigenen Läufer beim Punkten unterstützen. Eine »Pompfe« kann eine Kette, ein Stab oder ein Schild sein. Bei den gepolsterten Stäben gibt es kurze und lange Pompfen sowie den (an ein riesiges Ohrenstäbchen anmutenden) »Q-Tip«. Nur wer sich für den kleinen Stab – die Kurzpompfe - entscheidet darf ein Schild oder zweite Kurzpompfe führen. Da die Spieler keine Schutzausrüstung tragen ist das Treffen des Kopfes verboten und zu

harter Kontakt wird geahndet. Das Regelwerk lässt auf den Blick an ein gladiatorenartiges Prügelspiel schließen, aber dies ist nicht der Fall. Mit dem Pompfen soll der Gegner berührt und nicht »umgehauen« werden. Jugger könnte man daher noch am ehesten mit Fangen vergleichen, auch wenn man als Laie aufgrund der exotischen Ausrüstung eher an eine Fantasy-Schlacht zwischen Orks und kämpferischen Zwergen denkt. Aufgrund der Dynamik und der hohen körperlichen Anforderungen an die Spieler dauert ein Spiel nicht sehr lange. Ein Juggerspiel hat zwei Halbzeiten und dauert zumeist zweimal 80 oder auch zweimal 100 »Steine«. Ein Stein bezeichnet im Jugger einen Taktschlag von rund 1,5 Sekunden. Zwischen den Halbzeiten gibt es eine Pause, in der die Mannschaften


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Fotos: Jonas Jorek und Privat

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die Seiten wechseln. Gespielt wird in der Regel auf einer ebenen Wiese.Jugger gibt es Leipzig bereits seit 2013, das Team nennt sich »Leipziger Nachtwache« und je nach Wetterlage trifft man sich regelmäßig im

Friedenspark am Ostplatz. Wie im Jugger üblich, spielen auch in der Nachtwache Männer und Frauen gemeinsam und durch die relativ kleine Community ist es einfach, Kontakte zu Juggerfans in ganz Deutschland – und darüber hinaus – zu knüpfen. Da die Sportgeräte der Jugger nicht im herkömmlichen Sportfachhandel zu haben sind, erfordert der Sport auch ein bisschen Spaß am Basteln, um Pompfen herzustellen, die Niemanden verletzen, aber trotzdem auch ein paar Spiele überdauern. Im Training üben die Jugger nicht nur Ausweichbewegungen und Sprints, sondern auch das »Fechten« mit den Pompfen und taktische Züge. In der Saison 2016 nahm die Leipziger Nachtwache unter anderem an der Thüringer und Mitteldeutschen, sowie der Deutschen Meisterschaft teil und richtete

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51. SUPER BOWL

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bereits zum zweiten Mal ein Heimturnier aus. Neugierige sind beim zwei- oder dreimal pro Woche stattfindenden Training herzlich willkommen und melden sich am besten vorher telefonisch oder auf der Facebookseite des Teams an. Das Training findet im Sommer im Friedenspark statt, im Winter in der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums 1 auf der Crednerstraße 1.

Vereinsfakten Leipziger Nachtwache Ansprechpartnerin: Flora Ihlau Tel: 0176 - 42080546 www.facebook.com/LeipzigerNachtwache


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INTERVIEW

Olympiasiegerin

CHRISTIANE

Fotos: Privat, Sunrise Medical, Roger Günther, Imago

REPPE


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INTERVIEW

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ls Schwimmerin war sie ein Ass und konnte bei zwei paralympischen Spielen eine Medaille erringen. Danach sollte eigentlich Schluss sein, aber die gebürtige Dresdnerin wollte es noch einmal wissen und begann eine neue leistungssportliche Karriere auf dem Handbike. Im aktuellen PULSTREIBER-Interview verrät sie uns, wie sie diese Umstellung schaffen konnte, wie sie Olympiasiegerin wurde, welche Anforderungen ihr Sport stellt, was die Spiele ihr bedeuten und auf welche skurrile Weise ihre hart erkämpfte Goldmedaille in fremde Hände geriet.

Durch einen bösartigen Nerventumor hast du als Fünfjährige dein rechtes Bein verloren. Hast du das in diesem Alter als Behinderung empfunden oder dich schnell in die neue Welt eingefunden? Ich kam von Anfang an sehr gut mit meiner Behinderung klar. Meine Freunde und Familie standen immer hinter mir. Ich denke, dass ich auch schon von Kindesbein an ein positiv denkender Mensch war und immer versucht habe, das Beste aus allem zu machen. Außerdem bin ich der Meinung, dass man immer an das denken sollte, was man kann und

Fotos: Privat, Sunrise Medical, Roger Günther, Imago

Bis zum Hals in Eiswürfeln: Wim Hof bei einem spektakulären Rekordversuch.

nicht, was man nicht mehr kann! Konntest du danach überhaupt Sport treiben? Warum hast du dich später nicht für etwas interessiert, bei dem körperliche Einschränkungen keine Rolle spielen wie z.B. Schach? Im Schulsport konnte ich einige Dinge mitmachen, andere nicht. Teilweise wurde ich freigestellt, um zum Schwimmtraining gehen zu können. Die Trainer dort haben mich dann bewertet. Warum sollte man es davon abhängig machen, ob man eine Behinderung hat,


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INTERVIEW

um Sport zu treiben. Gegenfrage: Würdest du einem NichtbehindertenSportler diese Frage fragen?

Warst du schon immer leistungssportlich orientiert? Auf alle Fälle.

Was war dein erster Verein? Die SG Dresden.

Wie kann man es überhaupt schaffen, in zwei Sportarten mehr als 16 Jahre lang zur Weltspitze zu gehören? Ich war 13 Jahre lang Schwimmerin im leistungssportlichen Bereich und habe dann nach einem Jahr Pause mit dem Handbiken angefangen. Dort ging es für mich recht schnell, weil ich mir bereits im Schwimmen eine gute Grundlage erarbeitet hatte. Als Schwimmer hat man einen ziemlich straffen Zeitplan, denn es

Wie bist du vom Schwimmen zum Handbike gekommen? Ich habe nach meiner 13 Jährigen Schwimmkarriere den Sport ganz an den Nagel hängen wollen. Nach einem Jahr Pause habe ich mich zurück in den Sport gesehnt. Das Handbiken war mir bereits bekannt und ich habe mich informiert, ob es für mich dort eine Startklasse gibt.

Bild unten: Im Schwimmen erzielte Christiane Reppe bereits große Erfolge bevor sie zum Radsport wechselte.

wartet täglich sehr viel Training. In Spitzenzeiten trainierte ich bis zu sieben Stunden am Tag. Das war anfangs beim Handbiken ein großer Vorteil, denn ich brachte durch das Krafttraining viel Armkraft mit ein. Was ist das Besondere am Handbiken? Das Handbike ist ein flach über dem Boden fahrendes Liegebike, bei dem ich mit meinen Armen kurble, anstatt mit den Beinen zu treten. Rahmen und Gabel sind an einer Stelle verbunden, so dass ich über die Gabel lenke. Die Füße liegen in einer Fußraste vor der Gabel. Das


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INTERVIEW

Kurzbiografie Name: Christiane Reppe Geboren: 1987 in Dresden Wohnort: Dresden Verein: GC Nendorf Beruf: Studentin der Betriebswirtschaft Größte sportliche Erfolge (Auszug): Gold Paralympics 2016 (Handbike), 2x Bronze Paralympics 2004 (Schwimmen), Weltmeisterin 2014 & 2015 (Handbike), Mehrfache Weltcupsiegerin (Handbike) www.christiane-reppe.de

Besondere am Handbiken ist für mich, dass es ein Sport ist, den ich draußen ausüben kann. Außerdem ist man die meiste Zeit schnell unterwegs, was es für mich sehr attraktiv macht. In Straßenrennen geht es viel um Taktik und darum, meine Konkurrenten genau zu beobachten. Vorausschauendes Fahren kann nicht jeder. Du musst deine Konkurrenz lesen lernen. Des Weiteren musst du fähig sein, schnell zu reagieren und den eventuell vorgefertigten Rennplan schnell anzupassen. Wo kann man überhaupt mit dem Handbike trainieren? Ich trainiere meist auf der Landstraße. Leider sind die meisten Fahrradwege zu überfüllt mit Fußgängern und Inlineskatern, um gut trainieren zu können. Vereinzelt trainiere ich auch in der Höhenkammer. Das ist neben dem Rollentraining das einzige Indoor-Training. Auf der Bahn haben wir Handbiker keine Wettkämpfe. Hast du dich auch schon in anderen Sportarten versucht? Ja, ich habe schon andere Sportarten

ausprobiert, aber mehr aus Spaß. Ich habe nicht vor die Sportart zu wechseln. 2016 hast du bei den Paralympics Gold geholt. Hast du als erfahrene „Paralympianerin“ deine Ziele bereits im Vorfeld so hoch angesetzt? Nun, als mehrfache Weltmeisterin war mir durchaus bewusst, dass meine Chancen, bei den Paralympics den Titel zu holen, groß sind. Allerdings war von außen der Druck auch höher, denn die Meisten haben eine Gold-Medaille erwartet. Ich bin jedoch der Meinung, dass man nie mit Medaillen rechnen kann. Bis zum Ende war ich mir während des Rennens nicht sicher, ob ich es schaffe, Gold zu holen, denn das Rennen war das härteste meiner Handbike-Karriere. In den Medien wurde berichtet, dass dir deine Medaille bei einer Pressekonferenz gestohlen wurde. Das muss ein Witz sein, oder? Das ist leider kein Witz! Die Medaille wurde mir in Berlin aus meiner Tasche entwendet. Leider ist sie bisher auch nicht wieder aufgetaucht. Ich versuche aber gerade

gemeinsam mit meinem Verband eine Neue zu bekommen. Dies braucht jedoch ein wenig Zeit und die Erfolgschancen sind gering. Bist du mit der Wahrnehmung der Paralympics in der Öffentlichkeit zufrieden? Naja, es kann immer noch mehr werden. Man merkt, dass es aller vier Jahre ein wenig mehr Aufmerksamkeit seitens der Medien gibt. Doch diese ist nach dem Höhepunkt schnell verpufft und über Weltmeisterschaften berichten die Medien nur selten. Du kennst sicherlich den Kroaten Nick Vujicic, der ohne Beine und Arme auf die Welt gekommen ist und nun Motivationsseminare hält. Hast du selbst schon einmal Fälle erlebt, in denen du Menschen motivieren konntest, die durch Unfall oder Krankheit plötzlich tragische Einschränkungen erfahren haben? Natürlich. Mir ist durchaus bewusst, dass ich für viele Menschen - ob mit oder ohne Behinderung - ein Vorbild bin. Manchmal


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INTERVIEW

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d n u n e t t li h c s n n e R rg Bobbahn Altenbe

ist es mir unangenehm, denn ich bin auch nur ein Mensch, der sein Leben lebt. Doch dadurch, dass man mehr oder weniger in der Öffentlichkeit steht, muss man damit klar kommen. Bei Veranstaltungen, wie einer Messe bin ich z.B. als Botschafterin tätig. In dieser Situation habe ich immer beide Augen weit offen und suche nach Nachwuchs für unseren Sport. Darf man von dir noch eine Olympiateilnahme erwarten? Dies wäre dann meine Fünfte. Ja, ich denke, dass kann man von mir erwarten. Ich bin mir sicher, die Paralympics in Tokyo werden

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ganz tolle Spiele, an denen ich gern teilnehmen möchte. Du hast bisher eine wahnsinnig erfolgreiche Karriere hinter dir und es geht offenbar noch weiter. Kannst du uns sagen, wie der Sport dein Leben verändert hat? Was der Leistungssport in meinem Leben verändert hat, weiß ich nicht, denn ich bin damit groß geworden. Ich kenne mein Leben also nicht anders. Aber ich bin mir sicher, es war und ist MEIN Weg, der richtige Weg. Interview Stefan Mothes

rodel Weltcup & n n e R N N A M S S IE V taffel Weltcup -S m a e T N N A M S S VIE W präsentiert von BM 7 22.02. – 26.02.201

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20 | PULSTREIBER MAG Winter 2016

PRODUKTECKE

Schuhe

Damenlaufschuh Guide 10 von Saucony

Foto: Stefan MOTHES

und hat trotzdem einen sehr guten Bodenkontakt. Aber das Allerbeste waren meine Laufzeiten. Trotz Workout in den Beinen und nicht immer in körperlicher Höchstform, erzielte ich neue Bestzeiten. Die

Außerdem ist der Schuh mit seinem geringen Gewicht von unter 290 Gramm wunderbar leicht. Zu erwähnen ist, dass der Schuh kleiner ausfällt. Ich habe Schuhgröße 40 und trage bei Laufschuhen sonst die 41. Beim Saucony passt mir die Größe 42 am besten. Unterm Strich kann ich nur sagen, das ist mein neuer Laufschuh – volle Punktzahl! Manuela Brock Preis: 139,90 Euro www.saucony.de Foto: Stefan Brock

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er amerikanische SportschuhHersteller Saucony wirbt bei seinem Modell »Guide 10« für eine verbesserte Energierückgewinnung. Energierückgewinnung! Das hat mich neugierig gemacht. Das wollte ich testen. Schon beim Anziehen des HighTec-Modells war ich positiv überrascht. Der Schuh passt sich optimal an den Fuß an. Ein Hin- und Herrutschen ist ausgeschlossen. Auch beim Laufen ist der Guide 10 sehr bequem. Man spürt keine Unebenheiten, wie Steine oder Ähnliches,

leichten Hüftschmerzen, die sich früher beim Laufen bemerkbar machten, wahrscheinlich hervorgerufen von einer leichten Überpronation, waren wie weggeblasen.

Test

12/2016

Der Saucony Guide 10 besticht durch Leichtigkeit, sehr gute Dämpfung durch das EVERUN-System und optimalen Halt. Seine unterstützende Wirkung beim Laufen macht sich bezahlt und hat auf ganzer Linie überzeugt. Unser Testurteil:

Wanderschuh Hiker Firm Ground von Vivobarefoot

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arfußlaufen ist im Trend, nicht nur das »normale«, sondern auch das Laufen mit Schuhen, die das Barfußlaufen simulieren. Einer der namhaftesten Hersteller dieser Gattung ist die Firma »Vivobarefoot«. Mit dem »Hiker Firm Ground« haben sie auch ein robustes Modell für Outdooraktivitäten im Sortiment. Der tief geschnittene Halbstiefel verfügt über eine 3mm dicke, durchstichfeste

Sohle mit 3mm dicken Profilnoppen. Diese Sohlenkonstruktion ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Träger maximale Bewegungsfreiheit hat und die Beschaffenheit des Untergrunds fast schon hautnah spürt. Bei Nässe ist das Profil leider etwas rutschig, sonst aber recht griffig. Im Vorderfußbereich ist der leichte »Hiker« sehr breit, was natürliche Zehenfreiheit garantiert. Das Obermaterial des Schuhs ist atmungsaktiv und wasserdicht. Ein warmes Innenfutter und die (herausnehmbare) Thermoeinlegesohle sorgen dafür, dass die Füße warm bleiben. Sämtliche Materialien des Schuhs sind 100 Prozent vegan. Im Vergleich zu Zehenschuhen ist das Laufverhalten fast ähnlich direkt, aber das Gefühl fehlender Stabilität ist größer, da man subjektiv von einem Halbschuh mehr Stütze erwartet. Man kommt sich anfangs sehr plattfüßig vor, aber daran

gewöhnt man sich und lernt das natürliche Laufverhalten schnell schätzen. Trotzdem sollte man bereits vorher mit dem Konzept des Barfußlaufens warm geworden sein. Ein »normaler« Wanderschuh ist der Hiker nicht, auch wenn objektiv nichts gegen seinen Einsatzzweck spricht. Der Preis ist etwas zu hoch angesiedelt, aber dafür gibt es auch wenig Alternativen, die das Barfußlaufen in robuster, outdoortauglicher Form so gekonnt umsetzen können. Stefan Mothes Preis: 160 Euro www.vivobarefoot.de

Test

12/2016

Barfußlaufen mit Wanderschuhen? An diese Umsetzung hat sich Vivobarefoot mit dem Hiker Firm Ground gewagt. Das Ergebnis überzeugt durch eine zweckmäßige Mischung aus robuster Konstruktion, Bewegungsfreiheit und direktem Laufgefühl. Unser Testurteil:


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PRODUKTECKE

Bekleidung

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uch hier haben wir ein Produkt, welches sich über die Jahre im Portfolio des Herstellers als Verkaufsschlager erwiesen hat. Die Funktionshose »Nil« von Maier Sports besteht aus wasserabweisendem, sehr leichtem Gewebe und leitet Feuchtigkeit schnell nach außen weiter. Einmal nass geworden, trocknet sie extrem schnell und klebt auch nicht an den Beinen. Maximale Bewegungsfreiheit garantiert das elastische 4-WegeStrech-Material, welches trotzdem recht abriebfest ist. Für wärmere Temperaturen oder das Waten durch einen Bach lassen sich die Hosenbeine hochkrempeln und über einen Knopf fixieren. Zudem lassen sich die Hosenenden über einen Gummizug festziehen. Neben zwei Hosentaschen, einer

großen Beintasche und einer Gesäßtasche (alle mit dezenten Reisverschlüssen) besitzt die Funktionshose auch noch eine kleine Innentasche mit Reisverschluss. Der mitgelieferte Gürtel mit Klicksystem schließt gut und lässt sich schnell straffen. Als Wanderhose trägt sich das Modell »Nil« sehr, sehr angenehm, da die luftige Hose kaum spürbar ist und sich jeder Bewegung des Trägers anpasst. Dies ist auch für sportliche Wanderer mit strammen Waden und muskulösen Oberschenkeln ein Pluspunkt. Für den Sommer und das Frühjahr ist die Wanderhose »Nil« eine uneingeschränkte Empfehlung, für alpine Zwecke aber nicht geeignet. Stefan Mothes Preis: 89,95 Euro www.maier-sports.com

Fotos: Stefan Mothes

Funktionshose »Nil« von Maier Sports

Test

12/2016

Leichtigkeit und maximale Beweglichkeit sprechen für die elastische Wanderhose Nil, deren Materialmix sich angenehm trägt, sehr atmungsaktiv ist und schnell trocknet. Abseits des Bergund Wintersports eine uneingeschränkte Empfehlung. Unser Testurteil:

Ausrüstung

Schlafsack »Mount Everest Base 230« von Lestra die man schnell griffbereit haben möchte. Durch einen umlaufenden Reißverschluss ist der Schlafsack auch als Decke nutzbar. Die Möglichkeit, ihn auch in 2,30 Meter Länge zu erwerben, macht ihn für große Personen interessant. Leider ist der Schlafsack sehr schmal, so dass athletische oder etwas dickere Schläfer benachteiligt sind. Packmaß und Gewicht sind etwas über dem Durchschnitt, aber noch ok. Für etwas mehr als 100 Euro ist der Klassiker von Lestra definitiv ein sehr empfehlenswerter Allrounder, der lediglich etwas breiter geschnitten sein könnte. Stefan Mothes Temperaturbereich: Komfort: 2 bis 16 Grad Komfort Limit: -5 Grad Extreme: -20 Grad Maße (Länge, Breite, Fußbreite): 2,30m, 80cm, 50cm Packmaß: 38 x 25cm Gewicht: 1,9kg

Preis: 119,95 Euro (erhältlich in 2,10m und 2,30m Länge sowie als Junior-Version) www.lestra-sport.de

Fotos: Stefan Mothes

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er »Mount Everest« ist ein Dauerbrenner im Sortiment von Lestra. Zu Recht, denn er ist für ein breites Temperaturspektrum geeignet und bietet für einen fairen Preis viel Wärme und Komfort. Seine versprochene Temperaturbandbreite deckt er – wie versprochen – sehr gut ab. Trotz SynthetikObermaterial fühlt sich der Schlafsack sehr kuschelig an und wird auch durch Nachtschweiß nicht klamm. Der Fußraum ist extra dick gefüttert und im Kopfbereich ist der Schlafsack mit einem Wärmekragen, Stirnabdeckung und einer Einlage ausgestattet, in die man ein Kissen (oder zusammengerollte Wäsche) stecken kann. Sinnvoll ist auch die kleine verschließbare Tasche im Innenbereich, um dort Gegenstände zu verstauen,

Test

12/2016

Viel Komfort, Wärme und ein breites Temperaturspektrum sprechen für Lestra´s Mount Everest Base, der für einen schmalen Taler ein breites Nutzungsspektrum abdeckt. Unser Testurteil:


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PRODUKTECKE

Bekleidung

Outdoorjacke »Zamora« von VAUDE

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er nicht zur betuchten Käuferschicht gehört, die für jede Betätigung eine eigene Jacke erwerben kann, wird höchstwahrscheinlich nach Modellen Ausschau halten, die für alle Lebenslagen tauglich sind. Ein solches Modell ist die »Zamora« von VAUDE. Diese schicke Jacke macht im Alltag eine gute Figur, ist aber auch ein anspruchsvolles Bekleidungsstück für sportliche Outdooraktivitäten. Die Jacke

verfügt über eine abnehmbare Kapuze, die sich in der Weite regulieren lässt und über eine Lasche am Hinterkopf, die sich so anpassen lässt, dass die Kapuze dem Träger nicht über die Stirn rutscht. Es gibt links und rechts je eine Tasche mit Reißverschluss für die Hände und im Brustbereich links eine Tasche für Geldbeutel oder Ausweis. Die Seitentaschen sind angenehm gefüttert und verfügen über einen Kordelzug, über den man die Jacke im Hüftbereich enger stellen kann. Die Ärmel lassen sich im Handgelenkbereich in der Weite verstellen (Druckknöpfe). Zudem verfügen sie über Innenbündchen aus Lycra, die verhindern, dass Wind über die Armöffnung eindringt. Vor Wind und Wetter schützt auch der Steg im Mittelteil, der über Druckknöpfe geschlossen wird und den Reißverschluss verdeckt. Die Jacke ist innen wattiert und von außen wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Mit einem dicken Wollpullover ist sie auch bei Minusgraden noch angenehm war. Die körperbetont geschnittene Jacke trägt sich durch ihr geringes Gewicht, das weiche Innenmaterial und die Handgelenkbündchen sehr angenehm. Anzeige

Insgesamt fühlt man sich in der vorgestellten Jacke von VAUDE sehr wohl, was dadurch verstärkt wird, dass man nicht nur einmal »Schickes Jäckchen, ist die neu?« hört. Die »Zamora« konzentriert sich auf das Wesentliche, verzichtet auf unnötigen »SchnickSchnack« und tritt dezent, aber hochwertig auf. Dies ist nicht nur der optische Eindruck, sondern trifft auch auf die Verarbeitung zu. Stefan Mothes Preis: 250 Euro www.vaude.com

Test

12/2016

Wer nicht auf bunte Bergsportkleidung steht, sondern eine hochwertige Jacke für Alltag, Freizeit und Outdoor sucht, trifft mit dem Modell Zamora von VAUDE eine richtige Wahl. Verarbeitung, Funktionalität und Optik sind bei dieser Jacke einwandfrei umgesetzt. Unser Testurteil:


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PRODUKTECKE

Bücher

Buch »Handbuch des Helden«

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hristopher McDougall, Autor des gefeierten Titels »Born to Run«, versucht mit »Handbuch des Helden« erneut, längst vergessene »Geheimnisse« aufzudecken und diesmal den Stoff zu erkunden, aus dem der perfekte Athlet respektive Held - gemacht ist. Die Geschichte beginnt mit der rätselhaften Entführung des deutschen Generals Henrich Kreipe auf Kreta. Über die Frage, wie und durch wen der Befehlshaber auf der besetzten Insel entführt werden konnte, spinnt sich der Mythos des Helden, der tagelang ohne Nahrung durch die Berge wandert, eisenhart und unverwundbar ist. Von da

an springt die Geschichte von Agenten zu Guerilla-Kämpfern, von Faszien zum Parkour, von Präsident Theodor Roosewelt zu Herakles und der griechischen Mythologie und von da an wieder zurück zum Kampf der Kreter gegen die Nazis. Als Leser fällt es schwer, dieser wirren Mischung zu folgen. Eingestreute Anekdoten, wissenschaftliche Versuche, Ernährungsmodelle und antike Trainingsmethoden ergänzen die verwirrende Lektüre, der jeglicher roter Faden fehlt. Es ist weder ein Roman, noch ein Handbuch. Ein Nutzwert entsteht lediglich daran, dass der gut recherchierte Inhalt zum Nachdenken

anregt. Wer sich durch dieses schwergängige Werk plagt, wird etwas daraus mitnehmen können, aber das Gefühl der Enttäuschung trotzdem nicht los. Stefan Mothes Handbuch des Helden Autor: Christopher McDougall Blessing Verlag ISBN: 978-3-89667-491-3 Preis: 19,99 Euro

malen. Ein bisschen erinnert »Zatopek« an die Mosaik-Hefte der damaligen DDR, die ja ebenfalls mit viel Bild und wenig Text wertvolles Wissen emotional und bildstark vermittelt haben. Die Persönlichkeit des charismatischen Läufers wird genauso gut dargestellt, wie sein unkonventionelles, eisenhartes Training, seine nie dagewesenen Rekorde und sein Kampf gegen ein politisches Regime, dessen Härte ihn trotzdem nie beugen konnte. Ein vollständiges Portrait des Ausnahmeathleten kann »Zatopek« nicht bieten. Das Buch liefert dafür aber eine liebevolle Darstellung und eine Verbeugung

vor der Persönlichkeit des Wunderläufers, der mit 18 Welt- und vier Olympischen Rekorden einer der Größten seiner Zunft war. Stefan Mothes

Test

12/2016

Das Handbuch des Helden von Christopher McDougall versucht sich in einem spannenden Ansatz, schafft es aber nicht, einen roten Faden zu bewahren und bleibt am Ende eine enttäuschende Lektüre. Unser Testurteil:

Buch »Zatopek«

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mil Zatopek ist in Laufsportkreisen eine Legende und sein Laufstil und seine Trainingsmethodik sind legendär. Die beiden Prager Künstler, Jaromír Švejdík und Jan Novák, haben sich an das Experiment gewagt, sein bewegtes Leben in einem Comic zu illustrieren. Aufgrund der geringen Textmenge darf der Leser natürlich keine echte Biografie erwarten, dafür fehlt es einfach an Inhalten, die dem Leser mehr über die »tschechische Lokomotive« erfahren lassen. Trotzdem schaffen es die Macher, ein künstlerisches Portrait eines der größten europäischen Sporthelden Europas zu

Zatopek Autoren: Jaromír Švejdík, Jan Novák Verlag: Voland & Quist ISBN: 978-3-863911-38-6 Preis: 24,90 Euro

Test

12/2016

Im Comicstil wagt sich Zatopek an die Illustration des bewegten Lebens von Lauflegende Emil Zatopek. Eine Biografie darf man nicht erwarten, wird jedoch mit einem künstlerischen Portrait der »tschechischen Lokomotive« belohnt. Unser Testurteil:


Für dich werde ich

e n o n a k s t r o p S r zu

So ein Käse!

Der Weitsch von Käse Lehmann www.kaese-lehmann.com

Sportlich, richtig lecker, fettarm und mit viel Eiweiß. So muss Käse schmecken.

seit 1898


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PRODUKTECKE

Bekleidung

Skilanglaufbekleidung von La Sportiva

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er italienische Hersteller »La Sportiva«, angesiedelt in Ziano di Fiemme am Fuße der Dolomiten, produziert seit nunmehr 85 Jahren hochwertige Trekkingschuhe, Höhenbergschuhe, Kletterschuhe und Mountain-Running Schuhe. Zudem beinhaltet das Portfolio auch Produkte aus dem Skitourenbereich. In diesem Segment angesiedelt ist die neue Trainingslinie, zu der auch die Skilanglaufhose »Devotion Pant« und die Langlaufjacke »Task Hybrid JKT« zählen. Beide Kleidungsstücke gibt es für Damen und Herren. Da Skilanglaufen weitaus schweißtreibender ist und mehr Bewegung beinhaltet als Abfahrtslaufen, werden auch andere Anforderungen an die Bekleidung gestellt. Dem tragen sowohl Hose als auch Jacke Rechnung. Beide Textilien sind sehr leicht und das verwendete Stretch-Gewebe bietet gute Bewegungsfreiheit für Arme und Beine. Beide Bekleidungsstücke sind hoch atmungsaktiv und in der äußersten Schicht wasserabweisend. Die Jacke wirkt zwar extrem dünn, ist aber im Rumpfbereich gut gefüttert und hält die Bereiche des Körpers, die sich nicht bewegen (aber dem Wind ausgesetzt sind) gut warm. Die Hose ist etwas dicker und ebenfalls sehr

gut auf körperliche Aktivitäten im Winter abgestimmt. Die dünne Kapuze besitzt eine besondere Form, die die Halspartie vor Wind schützt. Die Hose besitzt einen Beinabschluss, der sich für das Tragen von Skischuhen in der Weite verstellen lässt. Beide Artikel sehen sportlichmodisch aus und besitzen für das Training in der Dämmerung reflektierende Elemente. Bis hierher kann man von einem fast perfekten Bekleidungsset sprechen. Leider gibt es auch Kritikpunkte. Der Reißverschluss im Schritt (Modell Männer) ist zwar gut versteckt, hat sich bei unserem Testmodell jedoch beim Bücken bzw. langen Ausfallschritten (Dehnen) manchmal geöffnet. Dann mit steifen Fingern den Reißverschluss wieder neu nach unten ziehen und zu schließen, ist eine fummelige und nervige Angelegenheit. Weiterhin fehlt dem Zugverschluss am Bund etwas Kraft. Man kann ihn zwar für einen straffen Sitz der Hose festziehen, aber er lockert sich dann wieder. Die Hose hat einen guten Schnitt und sitzt auch entsprechend, aber wer es um den Bund herum straffer mag, wird sich über diese Kleinigkeit ärgern. Eigentlich schade, denn die verwendeten Materialien, der Tragekomfort und die Anpassung an

die Ausrichtung des Skilangläufers sprechen eindeutig für die Kollektion von La Sportiva und hätten auch den hohen Preis von insgesamt 300 Euro gerechtfertigt. So bleibt zumindest bei der Hose ein immer noch überdurchschnittliches Produkt, dem kleinere Mängel aber etwas den Glanz rauben. Stefan Mothes Langlaufhose »Devotion Pant« & Langlaufjacke »Task Hybrid JKT« Preis: je 149 Euro www.lasportiva.com

Test

12/2016

Beste Materialien und Verarbeitung treffen auf Leichtigkeit und Funktionalität. Bei der Langlaufhose Devotion Pant & der Langlaufjacke Task Hybrid JKT von La Sportiva trüben lediglich kleinere Mängel den positiven Gesamteindruck Unser Testurteil:

Last but not least chon wieder hat uns kurz vor Redaktionsschluss ein Produkt erreicht, welches in gewisser Weise auch eine sportliche Zielgruppe anspricht. »Black Forest Jerky« aus dem Schwarzwald ist ein kalt geräucherter, frisch verpackter Dürrfleisch-Snack mit einem hohen Proteingehalt. Für die Produktion wird ausschließlich Rindfleisch aus nachhaltiger und lokaler Produktion verwendet. Die 25g-Packungen können online für 2,99 Euro bestellt werden. Die angebotenen Geschmacksrichtungen sind alle sehr deftig, würzig und schmecken massiv nach FLEISCH. Neben den Trockenfleischsnacks gibt es bei Black Forest Jerky auch »Schinken Jerky«, welches nicht so trocken ist und ebenfalls einen unverwechselbaren Geschmack bietet. Zum Probieren bieten die Schwarzwälder Metzger auch Testboxen mit verschiedenen Geschmackrichtungen an. www.blackforestjerky.com

Unser Testurteil:

Foto: Stefan Mothes

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PRODUKTECKE

Schuhe

Freizeitschuh HAIX »Black Eagle Adventure 2.0« vernäht, so dass der »Black Eagle« eine hohe Lebenserwartung verspricht. Hier kann man mit der Lupe suchen und findet keine Mängel. Praktisch ist der Schnellverschluss, der es erlaubt, den Schuh schnell festzuziehen und die Schnürsenkel unter einer Lasche zu versenken. In der Praxis ist der Schuh sehr bequem und hält Nässe erfolgreich fern. Die Füße schwitzen kaum und was an Feuchtigkeit entsteht wird schnell nach Außen abtransportiert. Zudem verfügt der Allrounder von HAIX über eine

antibakterielle Einlage. Optisch erinnert der »Black Eagle« ein wenig an einen Arbeitsschuh, aber das ist Geschmackssache. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist es nur das Gewicht des Schuhs, der durch seine gute Verarbeitung und die starke Sohlenkonstruktion leider ein paar Gramm zu viel auf die Waage bringt. Stefan Mothes Preis: 149,90 Euro www.haix.de

Test

12/2016

Der HAIX Black Eagle Adventure 2.0 ist ein sehr komfortabler und hervorragend verarbeiteter Allrounder für sämtliche Freizeitaktivitäten und Wetterlagen. Dieser Schuh wurde zu 100% auf Funktion getrimmt und dies merkt man ihm an. Unser Testurteil:

Foto: Stefan Mothes

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er »Black Eagle Adventure 2.0« der Firma HAIX ist ein stabiler Halbschuh aus wasserdichtem und atmungsaktivem Gore-Tex-Obermaterial. Er ist zum Wandern und Spazieren geeignet, kann durch seine feste Sohle aber auch beim Mountainbiken zum Einsatz kommen. Die verwendete Gummimischung der Sohle überzeugt auch bei Nässe durch eine sehr gute Haftung. Absolut überzeugend sind die Passform, der Tragekomfort und die Dämpfung. Die vorgeformte Zwischensohle bettet den Fuß angenehm ein und die Gesamtkonstruktion bietet ordentlich Stabilität. Sohle und Oberschuh sind sauber verklebt, der Rest ist ebenso hochwertig

Buch »Olympisches Gewichtheben«

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as ultimative Handbuch…« bei so viel Vorschusslorbeeren stellen sich mir die Nackenhaare auf. Aber diesmal bleibt die Enttäuschung aus. Greg Everetts Leitfaden für das Olympische Gewichtheben ist wirklich sehr umfassend und deckt so ziemlich alles ab, was ein Buch abseits eines Trainers aus Fleisch und Blut vermitteln kann. Der Leser erfährt einleitend Wissenswertes über die Anatomie und Mechanik des Gewichthebens, welche ja bekanntlich auf Technik und Beschleunigung und weniger auf roher Kraft basiert. Die Auswirkungen der eigenen Körperproportion werden genauso unter die Lupe genommen wie die

notwendige Ausrüstung und Hilfsmittel dieser Sportart. Vorbereitende Übungen für die notwendige Beweglichkeit bilden den Einstieg in den Praxisteil. Der Leser erfährt danach die Besonderheiten des Reißens und des Stoßens. Beide Disziplinen werden in Teilschritte zerlegt und in jeder Phase verständlich erklärt. Zweckmäßig ist auch das nachfolgende Kapitel, welches Fehler und notwendige Gegenmaßnahmen aufzeigt. Ein großer Teil des Buches widmet sich der Trainingsmethodik und liefert professionelle Trainingspläne für alle Leistungsstufen. Dem anschließend werden auch praktikable Techniken zur Steigerung

der Beweglichkeit vorgestellt. Der mehr als 650 Seiten dicke »Wälzer« liefert zudem Insiderwissen zur Thema Ernährung und Wettkampfvorbereitung. Dieses Buch liefert nicht nur für Interessenten am Olympischen Gewichtheben, sondern für Kraftsportler jeglichen Couleurs maximalen Nutzwert. Stefan Mothes Olympisches Gewichtheben Autoren: Greg Everett Verlag: riva Verlag ISBN: 978-3-86883-548-9 Preis: 49,99 Euro

Test

12/2016

Lernen von den Besten. Genau dies setzt das umfangreiche Kompendium Olympisches Gewichtheben von Greg Everett bestmöglich um. Ein Titel mit hohem Nutzwert, der in keiner Kraftsport-Bibliothek fehlen sollte. Unser Testurteil:


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PRODUKTECKE

Perfekte Bodenhaftung W er in der glücklichen Lage ist, einen freien Raum zu besitzen, den man für das Kampfsportbzw. allgemeine Training nutzen kann, steht oft vor der Frage, wie man diesen auch für ein sicheres Training ausstatten kann. Sicherlich gibt es Objektausstatter, die den Raum professionell mit einer Mattenkonstruktion auslegen, aber dies rechnet sich meist erst bei größeren Quadratmeterzahlen. Die zweite Lösung ist ebenfalls unbefriedigend. Sich mit einzelnen Matten etwas zusammenzustückeln, ist am Ende nur ein unsicheres und unkomfortables Provisorium. Spätestens, wenn sich der erste Sportler beim Umknicken das Sprunggelenk gebrochen hat, ist man von dieser Idee geheilt. Aber es gibt noch eine dritte Lösung und diese vereint

professionelle Ansprüche an Budget und Bedarf kleinerer Raumgrößen.

Die Firma Foeldeak als der Mattenspezialist für Ringer- und MMA-Matten bietet eine Mattenkonstruktion an, die leicht verlegbar und auch für kleinere Raumgrößen individuell anpassbar ist. Sie nennt sich »MMA-Matte EasyRoll« und kann in Bahnen von 1,5m Breite und 6m Länge bzw. 12m Länge geordert werden. Der Clou ist, dass

sich die Matten (da sie keinen Kern haben) zusammenrollen und somit leicht in die entsprechende Position bringen lassen. Die einzelnen Bahnen werden mit einem durchsichtigen Spezialklebeband miteinander verbunden und können dann auch nicht mehr auseinander rutschen. Wer die Matten dauerhaft in seinen Räumlichkeiten verlegen und an den genauen Grundriss und etwaige Gegebenheiten (Wandvorsprünge, nicht rechteckige Grundfläche) anpassen möchte, kann die Rollmatten ganz leicht mit dem Tapetenmesser zuschneiden. Vorher sollte man lediglich genau ausmessen, welche Bahnen man bestellt, um nicht unnötig Material zu verschwenden.

Die Trainingsmatten sind relativ leicht (1,7kg pro laufenden Meter) und 40cm dick. Sie sind trittfest und somit auch für Gymnastik, Seilspringen und Turnübungen geeignet. Aufprallkräfte werden hervorragend


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PRODUKTECKE

Fotos: Foeldeak

für das Homegym

Produkthinweis Foeldeak® MMA-Matte EasyRoll Rollenbreite: 1,5m Rollenlänge: 6 bzw. 12 laufende Meter Dicke: 40mm

absorbiert, somit können auch Fall- und Wurfübungen verletzungsfrei ausgeführt werden. Das verwendete Material (Polyethylenschaum in SandwichAufbau) sorgt auch dafür, dass die auftretende Energie beim Fall in der Matte »verschwindet« und nicht den ganzen Raum zum Wackeln bringt. Die Oberfläche aus Kunstleder ist glatt, aber griffig und kann schnell mit Lappen oder Wischmop gereinigt werden.

Wie es sich für echte »Pulstreiber« gehört, haben wir natürlich auch einen Raum in unserem Redaktionsbüro für Trainingszwecke freigemacht und diesen mit einem schönen »Foeldeak-Teppich«, sprich der oben genannten Matte, ausgestattet. So kann man in der freien Zeit doch einmal ein paar Vorwärtsrollen machen, sich dehnen und bei Bedarf auch Freunde und Kollegen auf ein Mattentänzchen einladen. Stefan Mothes

Gewicht: ca. 1,7kg pro Laufmeter Verfügbare Farbvarianten: schwarz, grau oder rot Preisangebote können auf der Webseite des Herstellers (unter Menüpunkt Kampfsport, Unterpunkt MMA) angefordert werden. Preisrabatte für Vereine sind machbar. Ansonsten beginnen die Preise (ohne Zubehör und Versand) bei 438 Euro. Alle Matten sind aus eigener Produktion und »Made in Germany«. Für ergänzendes Kraft- bzw. Kraftausdauertraining auf der Matte bietet Foeldeak auch noch den »Bulgarian Bag« (siehe Foto) und Kettlebells aus Leder (sog. »Leather Bells«) an. Beide Trainingsgeräte könnt ihr auch einmal fallen lassen, ohne dass sie der Matte Schaden zufügen.

www.foeldeak.com

Mehr über den Bulgarian Bag (einfach in die Suchmaske eingeben) und weitere Trainingsgeräte für euer Homegym findet ihr auch auf unserer Webseite www.pulstreiber.de


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TRAINING

Ein starker Nacken kann alles packen E Fotos: PR, Stefan Mothes

in starker Nacken, somit maßgeblich die Ausbildung des Trapezmuskels, ist nicht nur ein optisches Attribut für alle Liebhaber des eigenen Körpers. Eine kräftige Nackenmuskulatur entlastet die Halswirbelsäule im Alltag und dient nicht nur Kampfsportlern als »Puffer« bei Fremdeinwirkungen (Stürze, Schläge, Griffe). Möglichkeiten, die entsprechende Muskulatur zu trainieren gibt es viele. Manche lassen sich ganz locker in der Mittagspause ausführen, manche sind es etwas extremer und bieten auch Fortgeschrittenen genügend Möglichkeiten den gewünschten Bereich fordernd zu beanspruchen.

Die Klassiker Die einfachste Möglichkeit, den Trapezmuskel zum Arbeiten zu bringen ist es, den Schultergürtel zu heben, also gewichtsbeschwertes »Schulterzucken«. Mit der Langhantel oder zwei Kurzhanteln ausgeführt, nennt sich diese Übung »Shrugs«. Die Ausführung ist kaum erklärungsbedürftig, man sollte nur darauf achten, die Schultern nicht nur nach oben zu ziehen, sondern auch leicht nach hinten zu rollen. Eine korrekte, langsame Bewegung ist dabei wichtiger als die Höhe des Gewichts. Kurzhanteln bieten bei dieser Übung mehr natürlichen Bewegungsspielraum. Rudern aufrecht – so der Name – ist eine weitere Bewegung, die den Trapezmuskel gezielt

Rudern aufrecht

»Shrugs« beansprucht. Hier wird eine Kettlebell oder Langhantel mit schmalem Griff eng am Körper geführt in Kopfhöhe gehoben. Die Ellenbogen gehen dabei seitlich nach oben. Diese Bewegung lässt sich auch an einem Kabelzug ausführen, ist jedoch mit Hanteln effektiver. Eine Grundübung, die ganz nebenbei ebenfalls den Nacken kräftigt, ist das Kreuzheben. Hier kann vergleichsweise sehr viel Gewicht bewegt werden, jedoch sollte man sich diese Übung unbedingt von einem Profi erklären lassen, da sie bei unsauberer Ausführung gefährlich für den Rücken werden kann.

Kreuzheben

Übungen für Zwischendurch Auch ohne viele Zeit, Ausrüstung oder ein Studio lässt sich der Nacken kräftigen. Und zwar mit isometrischen Übungen. Isometrisch heißt, dass man den Muskel unter Spannung bringt, ohne eine Bewegung auszuführen. Dies geht ganz einfach, in dem man z.B. bei gerader Kopfhaltung die Handfläche seitlich am Kopf platziert und diesen mit voller Kraft einige Sekunden gegen die (in die Gegenrichtung wirkende) Hand drückt. Alternativ kann die Hand auch auf der Stirn oder dem Hinterkopf


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TRAINING

Kettlebell in einer Überzugbewegung. Nicht übertreiben! Wer den Nacken gezielt mit schwerem Gewicht bearbeiten möchte, kann auch einen Nackentrainer verwenden. Dieser wird mit Lederbändern auf dem Kopf fixiert. Mit einer Art Gürtelschlaufe lässt er sich auf den Kopfumfang einstellen. Über eine Kette mit Karabiner kann eine Hantelscheibe, eine Kurzhantel oder eine Kettlebell eingehangen werden. Bei der Ausführung steht man schulterbreit, stützt sich mit den Händen auf den Oberschenkeln ab, hebt das Gewicht über den Rücken vom Boden und führt dann (langsam) eine nickende Bewegung aus. Der Nacken sollte immer unter Spannung sein, damit der Hals nicht überstreckt wird und man sich eine Zerrung zuzieht. Diese Übung sollte immer im submaximalen Bereich ausgeführt. Wer z.B. mit 16kg zehnmal »nicken« könnte, sollte spätestens bei der achten Wiederholung aufhören. Die Stimulation ist auch so ausreichend. Stefan Mothes Übung mit dem »Nackentrainer«. platziert werden. In beiden Fällen drücken Hand und Kopf ohne Bewegung, aber mit vollem Krafteinsatz in die Gegenrichtung. Nach dieser statischen Übung empfiehlt es sich, den Nacken leicht zu dehnen.

Übungen für Fortgeschrittene Die nachfolgenden Übungen erfordern nicht nur eine bereits stabile Nackenmuskulatur, sondern auch eine extrem vorsichtige und kontrollierte Ausführung. Zudem sollte der Nackenbereich durch Nackenkreisen, leichte isometrische Übungen und die

Ausführung mit keinem bzw. sehr leichtem Gewicht aufgewärmt sein. Die Ringerbrücke kommt (wie der Name schon sagt) aus dem Ringen. Auf dem Rücken liegend rollt der Sportler langsam über die Stirn nach hinten, stellt die Füße nach und hebt die Hüfte. Aus dieser Position schiebt man mit den Füßen langsam über den Nacken in einer Art Rollbewegung. Die Übung sollte man auf einer Matte ausführen. Fortgeschritte Athleten in dieser Übung können dabei mit der Nase den Boden berühren. Eine zusätzliche Erschwerung ist das gleichzeitige Balancieren einer Kurzhantel oder

Produkthinweis Der Nackentrainer wurde uns freundlicherweise von der Firma »Bad Company« zur Verfügung gestellt. In der »Deluxe«-Ausführung aus echtem Leder kostet er gerade mal 29,90 Euro. Die Verarbeitung ist einwandfrei und der Nackentrainer verträgt auch schwerstes Gewicht für echte Stiernacken. Auch sonst haben wir auf der Webseite des Onlineshops so einige gute Produkte gefunden. Reinklicken lohnt sich also.

www.badcompany.biz

Ringerbrücke


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TRAINING

Return to Activity

Individuelle Therapie für eine sichere Rückkehr

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m Rahmen der Nachbehandlung von Sportverletzungen war es lange Zeit die Regel, Rehabilitationsmaßnahmen in einen rein zeitlichen Rahmen zu packen. Im Konkreten also eine festgelegte Anzahl an Einheiten bzw. Wochen für therapeutische Übungen und daraus folgend ein festgelegter Termin für die Wiederaufnahme der Belastung. Individuelle Fortschritte bzw. das sportliche Profil des Patienten werden dabei kaum berücksichtigt. Eine Möglichkeit, die dem Rechnung trägt, ist der »Return to Activity Algorithmus« (RTAA), ein Algorithmus, der die Rehabilitation nach einer Verletzung bzw. einer OP objektiv und messbar darstellt und das sportliche Tätigkeitsfeld und die Zielfunktionen des Patienten in den Vordergrund stellt. Der RTA-Algorithmus wurde von den Münchner Therapeuten Matthias Keller

und Oliver Schmidtlein zusammen mit dem Sportwissenschaftler Eduard Kurz vom Universitätsklinikum Jena entwickelt. Der Algorithmus hilft, den funktionellen Status nach einer Verletzung oder einer Operation zu evaluieren und ist in der Lage, Defizite oder Asymmetrien aufzudecken, die Risiken für eine erneute Verletzung darstellen. Die Ergebnisse entscheiden darüber, ob der Athlet bereit für den Wiedereinstig in seine Sport ist. Jedem der vier Test-Level ist ein qualitativer und quantitativer Test zugeordnet. Beide Tests müssen erfolgreich absolviert werden, um das nächste Level zu erreichen. Werden die Kriterien nicht erreicht, bekommt der Patient korrigierende Übungen, um an seinen Defiziten zu arbeiten und sich auf den entsprechenden Level vorzubereiten. Bei jedem Test müssen außerdem die bereits bestandenen Test einwandfrei wiederholt werden. Eine Rückkehr zum Sport kann

nur uneingeschränkt empfohlen werden, wenn die entsprechenden Kriterien erreicht wurden. Die einzelnen Tests werden immer im Seitenvergleich durchgeführt, um die Belastbarkeit des verletzten Arms oder Beins in Relation zur gesunden Seite zu beurteilen. Somit kann für jeden Sportler individuell entschieden werden, auf welchem Level er sich funktionell befindet, welche sportlichen Aktivitäten schon wieder möglich sind und in welchen Bereichen noch Vorsicht geboten ist. Aus den Ergebnissen der verschiedenen Tests lassen sich auch therapeutische Konsequenzen ableiten. Springt ein Sportler z.B. mit seinem verletzten Bein deutlich kürzer als mit dem gesunden, muss der Therapeut abklären, ob noch an der funktionellen Beinkraft gearbeitet werden muss, oder ob Ängste des Patienten die geforderte Leistung blockieren. Ebenso wie


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in den Sport

Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention

in der Trainingsplanung werden Therapiemaßnahmen und entsprechende Übungen in einen Makro-, Meso- und Mikrozyklus unterteilt.

Nr. 1

Die chland s t u e in D

Ausgebildete Therapeuten, die nach dem RTAAlgorithmus arbeiten, brauchen weder viel Zeit noch viel Equipment. Der zeitliche Aufwand für die einzelnen Levels beträgt nicht länger als fünf Minuten. Somit ist es möglich, die gesamte Testreihe innerhalb von 20 Minuten durchzuführen. Für den Test wird ein maximaler Platzbedarf von 2 x 3 Metern benötigt. Um die Auswertung und Dokumentation noch professioneller und schneller zu gestalten, ist das OS Institut an der Entwicklung einer App beteiligt. Diese kann kostenlos von Therapeuten und Trainern getestet werden (www.rehab-app.de).

FÜR SIE. FÜR IHRE PRAXIS. FÜR IHRE PATIENTEN. Anzeige

Das Team des OS Institut hat die Algorithmen bereits für die untere und die obere Extremität beschrieben. Mit dem McKenzie Institut wird gerade der Algorithmus für die Wirbelsäule erforscht. Somit ist der RTA-Algorithmus ein komplettes Werkzeug für die Rehabilitation. Die Testbatterien lassen sich aber auch bei gesunden Kunden im Sinne eine Preinjury-Screening oder Stärken- und Schwächenanlyse anwenden.

AM BALL BLEIBEN!

Mehr über Return-to-Activity und Weiterbildungsangebote für Therpeuten und Trainer finden Sie auf der Webseite des OS Institut www.osinstitut.de und sowie www.return-to-activity.de. Die OS Coaches haben alle Module eines Seminarsystems durchlaufen und mit einer Abschlussprüfung erfolgreich beendet. Die Coaches bilden ein Netzwerk aus Ärzten, Therapeuten, Sportwissenschaftler und Trainern. Sie sind beim OS Institut gelistet (www.osinstitut.de/os-coaches) und können hier direkt durch Kunden und Patienten kontaktiert werden. Stefan Mothes Als einziger Standort in Mitteldeutschland bietet das Bildungswerk des Landessportbundes Sachsen e.V. ausgewählte Module aus der Seminarreihe des OS Institutes in Dresden an. Termine:

Fotos: OS Institut

OS Functional Assessment & Functional Training 29.-30.04.2017 OS Functional Rehab-untere Extremität

17.-18.06.2017

OS Functional Rehab-obere Extremität

02.-03.09.2017

OS Functional Rehab-Wirbelsäule

28.-29.10.2017

Weitere Informationen unter www.bw-lsbs.de

16. bis 18. März 2017 Leipziger Messe

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facebook.com/therapie.leipzig

# therapieleipzig17

Leipziger Messe GmbH Messe-Allee 1, 04356 Leipzig, info@therapie-leipzig.de

www.therapie-leipzig.de


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WISSEN

Wie ein Ultraläufer mit dem Extremen lebt

O

ft werde ich gefragt, warum ich solch extreme Distanzen laufe, wenn doch schon ein Marathon für viele Menschen eine übertriebene Quälerei und Willensprobe darstellt. Ich sehe dies etwas anders. Ich bin nicht süchtig danach, mich zu quälen, sondern ich bin süchtig nach dem Leben, der Natur, den Menschen, der Bewegung und den Erfahrungen, die manch andere mitunter in ihrem ganzen Leben nicht machen. Daher bin ich auch glücklich und dankbar dafür, laufen zu können. Laufen hält mich körperlich und mental gesund und das Ausloten von Grenzen lässt mich immer weiter wachsen – es beeinflusst positiv meine Ausdauer und mein Selbstbewusstsein. Auf

gewisse Weise wird mir dadurch auch bewusst, was im Leben wirklich zählt: Gesundheit, Freunde, Familie, am Leben sein. Daher teile ich die Freude am Laufen mit meiner Familie und Freunden und freue mich immer wieder, wenn Leute durch mich zum Laufen kommen, denn es kommt nicht darauf an, wie schnell, wie weit oder wie viel man läuft, sondern dass man läuft. Ultraläufer sind grundsätzlich Menschen wie du und ich. Menschen, die sich besondere Ziele gesteckt haben und den Weg zu diesen leben. Lange Laufdistanzen kann fast jeder schaffen. Auch in der »Szene« haben alle mal klein angefangen und leben ansonsten eine normale bürgerliche Existenz. Aber was uns alle eint, ist der Sport, der uns zu so etwas wie einer Familie macht. Außerdem ist ein Läufer ein Läufer, egal wie lange und

Mein Training Aus Trainingssicht integriere ich meine Leidenschaft in mein Leben und laufe fast jeden Tag achtsam. Ich schaue aber auch auf vier Jahre Ultralauferfahrung zurück, sodass mein Körper bereits ein Stück weit daran gewöhnt ist. Für den ersten Marathon sollte man sich zwei Jahre Zeit nehmen und bis dahin langsame Schritte machen, doch wenn man danach dran bleibt, dann kann man weiter darauf aufbauen, auch wenn jeder Lauf über 60 Minuten eine Anstrengung bleibt. Man geht nur anders damit um und steckt sie besser weg. So laufe ich zur Vorbereitung vier bis fünf Tage pro Woche jeden Tag 20 km zur Arbeit hin und zurück, wo andere die Bahn oder das Auto nehmen. Dann laufe ich zu Freuden und Familie und nehme hier und da an Wettkämpfen oder Ultralaufevents teil, wie z.B. jüngst bei 661 km Goldsteig-Ultrarace, beim 118 km Malerweg-Nonstop-Lauf in der Sächsischen Schweiz oder beim 108 km Chojnik Karkonoski im Riesengebirge. Ich suche dazu die Höhenmeter auf den Strecken, um

Foto: Filipbasara.com

Achtsamkeit in Kopf und Beinen

weit man läuft, und deshalb gehört jeder dazu, der läuft und das sind mittlerweile sehr viele.


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WISSEN

ein klares Bewusstsein, sodass ich bisher ohne große Blessuren durch mein Training und meine Abenteuer gekommen bin.

Fotos: privat

Vom Extremen in den Alltag

mich an diese zusätzliche Belastung zur Länge zu gewöhnen und ergänze mein Training mit Kampfsport, Yoga, Radfahren, Klettern, Kraftsport und Schwimmen, also allem was mir zusätzlich zum Laufen Spaß und Freude macht. Außerdem befinde ich mich in physiotherapeutischer Betreuung und versuche damit Fehlentwicklungen durch falsche Haltung entgegen zu wirken. Nebenbei studiere ich noch andere Sportler, den Sport und deren Erfahrungen im positiven wie negativen Sinne, um mich damit darauf auch mental vorzubereiten.

Achtsamkeit und positives Denken Zu den körperlichen Anstrengungen kommen auch sehr große psychische Belastungen hinzu, denn der Geist ist stets gefordert und am Lernen. Durch das ständige und stetige Laufen gibt es viele Erfolge und Misserfolge und ich bin darauf angelegt mit den Erfolgen zu wachsen und schnell aus den Misserfolgen zu lernen. Dies ist nicht einfach und braucht manchmal seine Zeit, bis die Dinge richtig geordnet und aneinander gefügt sind. Aber auch dies kann man trainieren, in dem man es zum Alltag werden lässt. So kann ich dies, was ich täglich tue, auch bei meinen Ultralaufprojekten wieder abrufen. Mit den gewonnenen Erfahrungen und dem Bewusstsein »es schon einmal geschafft zu haben«, kann man sich von Ultralauf zu Ultralauf weiterentwickeln. Je länger die Strecke, desto wichtiger ist es auch, mental im positiven Bereich zu bleiben. Dabei helfen positive Affirmationen wie »Heute rock ich das«, »Start-Laufen-Finishen« oder »Mir geht’s gut, also tu ich es«. Mir persönlich hilft es, wenn ich beobachtet werde und mir Leute folgen, für die ich ein Vorbild

sein möchte. Oft denke ich an Familie, Freunde und Alltagssituationen im Kontext zu dem, was ich tue. Ansonsten denke ich natürlich immer wieder an mein Ziel, das Gesamtziel und die Etappen, aber auch kleine Zwischenziele, wie den aktuellen An- oder Abstieg, den nächsten Verpflegungspunkt, Schlaf oder meine Ausrüstung. Oftmals muss man sich auch körperlichen Problemen widmen, so wie beim Goldsteig-Ultrarace meinem verstimmten Magen. Da fragt man sich dann, warum das so ist und was man dagegen tun kann und wie man jetzt im Moment am besten damit umgeht. Trotzdem werden die kreisenden Gedanken stets vom Erreichen des Ziels beherrscht.

Pflege des Körpers und der Seele Ultralaufen ist per se keine körperfeindliche Schinderei, erfordert jedoch ein gesteigertes Bewusstsein für den Körper und seine Gesunderhaltung. Dies beginnt mit einer ausgewogenen gesunden Lebensweise. In meinem Fall vegetarische Ernährung, Naturprodukte zur Körperreinigung und Pflege sowie notwendige Pausen und Entspannung. Dazu spielt aber auch eine gewisse Abhärtung eine große Rolle, da ich bereits seit meinem 6. Lebensjahr kontinuierlich Sport treibe und mit Maß und Vernunft trainere. Dadurch und in Kombination mit ergänzenden Sportarten schafft man sich eine gesunde Basis, die einen trägt und am Laufen hält. Dazu ist aber auch Achtsamkeit ganz wichtig und man sollte immer auf seinen Körper hören und ihn ernstnehmen. Das heißt, wenn man merkt, die Belastung ist zu groß oder wenn es einem nicht gut geht, dann sollte man sich konsequent rausnehmen – so mache ich das zumindest. Ich bin vorsichtig und habe dafür

Neben dem Warum werde ich auch oft gefragt, ob man aus dem Ultralauf auch für den Alltag oder andere Sportarten lernen kann. Auf jeden Fall. Vor allem Zielstrebigkeit – sich ein klares Ziel zu stecken, einen Plan zu Erfüllung zu machen und diesen achtsam zu verfolgen. Sich dabei aber auch immer bewusst zu sein, dass der Weg keine Gerade ist, sondern das Berge auf der Strecke liegen und man manchmal einen Umweg gehen muss, um zum Ziel zu gelangen. Entweder, weil es den gedachten Weg gar nicht gab, einem ein Hindernis in den Weg gelegt wurde oder man schlicht und einfach falsch abgebogen ist, also einen Fehler gemacht hat. Doch das Wichtigste ist und bleibt immer das Ziel und dass man in Bewegung bleibt. Dass man auf dem Weg dahin lernen muss, zu verlieren und zu siegen – im Großen wie im Kleinen, immer wieder, egal was passiert. Man muss einfach immer weiter machen, achtsam mit sich und seiner Umwelt sein, dann wird man seine Ziele erreichen, egal ob im Sport, im Beruf oder im Privaten. Sebastian Schliwa

Autoren Info Sebastian Schliwa Sebastian Schliwa stieg als 12-Jähriger erstmals in seine »Adidas Marathon«, ist seit dem Läufer aus Leidenschaft. 2012 lief er seinen ersten Ultralauf. Im Folgejahr lief er von Dresden nach Eisenach und anschließend den Rennsteig-Supermarathon. Im selben Jahr lief er in sieben Tagen 526 km von Fellbach nach Meißen. Seine größte Herausforderung war der Goldtsteig-Ultrarace 2016, bei dem er in acht Tagen 612 km und 20.000 Höhenmeter bewältigte. Der gebürtige Meißner, der aus Überzeugung keinen Führerschein besitzt, engagiert sich karitativ für die Krebshilfe und die Refugee-Lauftreffs. Zum Jahreswechsel plant der 33-Jährige die Organisation von Vorträgen über das Leben und Laufen und die Verbindungen daraus. In Ergänzung dazu ist ein Buchprojekt geplant, dass Sebastian Schliwa voraussichtlich Anfang 2017 fertig stellen wird.

www.runconnection.de


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PS-WELT

m u a r b u H Das

S

eit fast 20 Jahren genießt die Dodge Viper als „Muscle Car“ in den USA Kultstatus. Auch hierzulande gibt es einen überschaubaren, aber sehr enthusiastischen Liebhaberkreis des unverwechselbaren

Dodge Viper SRT

Sportwagens aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Markenzeichen der Viper ist nicht nur das bullige Auftreten, sondern auch der hubraumstarke Zehnzylinder, der ursprünglich von einem LKW-Motor abgeleitet wurde. Was in der ersten Modellreihe mit 400

PS und 8 Litern Hubraum begann, ist mittlerweile auf 649 PS und 8,4 Liter Hubraum gewachsen. Als Zugeständnis an zeitgemäße Sicherheitsaspekte verfügt die aktuelle Modellreihe, die seit 2013 gebaut wird, mittlerweile auch über ESP und eine Traktionskontrolle. In allen anderen


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PS-WELT Dodge Viper SRT

r e T s N - mO Belangen ist die Viper jedoch immer noch eine der rohesten und unverfälschtesten Kampfmaschinen in seiner Liga. Optisch ist Amerikas Sportwagenklassiker so grazil wie Arnold Schwarzenegger. Ausladende Formen, eine gigantische

Motorhaube und ein dicker Heckspoiler dominieren den Auftritt. Ergänzt wird der dominante Auftritt durch voluminöse Laufeinlässe, seitliche Auspuffrohre und ultrabreite Reifen. Aber auch 355er Hinterreifen können rund 650 PS und mehr als 800 Newtonmeter Drehmoment nicht halten, wenn ungünstige Fahrbahnverhältnisse auf einen unvorsichtigen Gasfuß treffen. Während die meisten Sportwagen heutzutage auf

Allradantrieb setzen, liegt bei der Viper die gesamte Kraft einzig und allein auf der Hinterachse. Wer hier das Leistungspotenzial ausschöpfen will, braucht warme Reifen, eine trockene Fahrbahn und auch dann noch jede Menge Gefühl. Dies war auch der Grund, warum der Dogde Viper Experte Helmut Höllerich dezent fluchend den leichten Regen an diesem Tag kommentierte. Wer fast 20 Jahre Erfahrung mit diesem bissigen Sportwagen hat, weiß, dass diese extreme

Fotos: Stefan Mothes

Motor: V10 Leistung: 649 PS Hubraum: 8.382 ccm Maximales Drehmoment: 814 Nm Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 3,9 Sek. Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h Antrieb: Heckantrieb Leergewicht: 1.556 kg Grundpreis: 139.900 Euro


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IV PeR PS-WELT

Maschine keine Fehler verzeiht. Um mir dies zu zeigen, genügte schon ein dezenter Druck auf das Gaspedal und schon drängte das Heck nach außen und das ESP packte hämmernd und bockend zu. Ein Gefühl, dass ich als Fahrer nicht erleben möchte. Da hilft auch keine Elektronik, denn wenn diese einsetzt, kann es unter Umständen bereits zu spät sein, wenn man nicht zu 100% weiß, wie man hier gegensteuert. Aber auch bei vorsichtigem Fahren spürte ich als Co-Pilot die gewaltige Kraft, die auf der Hinterachse liegt. Auch wenn der Wagen für seine Klasse recht leicht ist, wirkt er deutlich schwerer als das angegebene Gewicht vermuten lässt. Verbunden mit den superben Fahrleistungen trägt dieses widersprüchliche Gefühl noch einmal mehr zu dem unverwechselbaren Charisma bei, welches die Dodge Viper berühmt gemacht hat. Trotz des suboptimalen Wetters möchte ich natürlich selbst einmal Viper fahren. Also rein in das sportwagentypisch sehr enge Cockpit. Zum Glück lassen sich die Pedale elektronisch verschieben, so dass ich am Ende doch eine ganz gute Sitzposition habe. Die schmale Frontscheibe - verbunden mit der riesigen Motorhaube - schränkt die Sicht sehr gewöhnungsbedürftig ein, vermittelt aber gleichzeitig feinstes Rennsportfeeling. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass hier noch per Hand geschalten wird. Keine Automatik, keine Schaltwippen. So muss es

sein. Die Schaltung überrascht durch sehr kurze, knackige Wege und lässt sich nach einer minimalen Eingewöhnungsphase sehr präzise schalten. Beim Starten des gewaltigen Motorblocks geht förmlich ein Ruck durch das Fahrzeug, danach verhält sich der äußerst laufruhige Zehnzylinder jedoch sehr zurückhaltend. Aber dieses Drehmoment! Selbst bei lächerlichen 1.600 Umdrehung im 6. Gang schießt das Hubraum-Monster noch nach vorne, wenn der Fahrer aufs Gas

tritt. Drehzahl braucht dieser Motor nicht, um seine Kräfte zu entfalten. Da die Viper auf Turbolader verzichtet, ist auch die Kraftentfaltung linear und ohne „Turboloch“. Auf Wunsch bis 330 km/h. Ich begnüge mich mit der halben Geschwindigkeit. Selbst auf der Autobahn-Geraden habe ich das Gefühl, auf Eis zu fahren. So bissig die breiten Walzen warmgefahren auch sein können, so schlüpfrig sind sie doch bei Nässe. Durch gelegentliches Beschleunigen kommt zwar

trotzdem ordentlich Fahrspaß auf, aber richtig auf die Tube drücken würde in der Leitplanke oder in der Böschung enden. Während meiner Testfahrt musste ich mir eingestehen, dass dieses „Urvieh“ deutlich kompromissloser und giftiger ist, als alle Sportwagen, die ich bisher gelenkt habe. Aufmerksame Leser dürften wissen, dass ich hier

nicht von Spielzeugen rede. Die Dodge Viper ist definitiv ein brutaler Sportwagen und keine weichgespülte Limousine mit viel PS. Verantwortungsbewusstsein ist für dieses Gefährt genauso unabdinglich, wie die genau Kenntnis des Fahrverhaltens im Grenzbereich. Dafür bedarf es eines Fahrsicherheitstrainings auf der Rennstrecke. Auch dann ist die Dodge Viper alles andere als alltagstauglich und daher sicher nur für Fahrer interessant, die gerade das Kompromisslose an dieser automobilen Ikone reizt. Stefan Mothes


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PS-WELT

Unser Kooperationspartner Das Autohaus Höllerich mit Sitz in Helmbrechts, Oberfranken, wurde 1990 als Kfz-Meisterbetrieb gegründet und wurde 1992 offizieller Chrysler-Händler. Drei Jahre später kam Inhaber Helmut Höllerich erstmals mit der Dodge-Viper in Berührung, die ihn schnell in ihren Bann zog. Dies führt dazu, dass er sich mehr und mehr mit diesem reinrassigen Sportwagen auseinandersetzte und sich auf den Handel und die Leistungsoptimierung dieses Fahrzeugs spezialisierte. Der Viper-Fan machte sich dadurch schnell einen Namen, was mittlerweile Kunden aus ganz Europa in das kleine oberfränkische Städtchen lockt. Von der Leidenschaft und der Expertise her, kann man mit Fug und Recht sagen, dass das Autohaus Höllerich im Umkreis von mehr als 1.000 Kilometern, der Ansprechpartner schlechthin ist, wenn es um Import, Zubehör, Service und Tuning rund um den hubraumstarken Sportwagen namens Dogde Viper geht.

www.viperteam.de

Mehr aus der Serie: www.pulstreiber.de unter Menüpunkt »Unterwegs« / »Fahrberichte« Bentley Continental Supersports

Jaguar F-Type S AWD Coupè

Corvette C1

Nissan GT-R

Porsche 911 GT3 Cup

Corvette C7


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REISEN

Fotos: Paul Roloff/ AT-Reisen

Iran


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Der König des Orients und Kulturschätze des alten Persiens

A

ls Asien-Spezialist von AT REISEN ging es im Juni für mich mit sieben Gästen in den Iran zu einer Kultur- und Wanderreise der Extraklasse. Als absolutes Highlight der Reise sollte diesmal der höchste Gipfel Persiens gemeinsam erklommen werden: der 5.671 Meter hohe Vulkan Damavand! Da sich meine bisherigen Asien-Touren auf Ost- bzw. Südostasien beschränkten, war ich vor der Abreise umso gespannter und erwartungsvoller. Dass der Iran in den vergangenen Jahren aufgrund seiner politischen Führung und der Spannungen zu den USA und vor allem Israel eine schlechte Presse hatte, war mir nicht verborgen geblieben. Dennoch zog ich es vor, mir selbst ein Bild zu machen, anstatt vorgefertigte Meinungen Dritter zu übernehmen. Aus der Heimat starteten alle Teilnehmer in Richtung Istanbul, wo wir uns am Flughafen trafen und die Wartezeit damit überbrückten, uns besser miteinander vertraut zu machen. Nach einem entspannten Flug und der Ankunft am frühen Morgen des nächsten Tages in Teheran, wurden wir nach zügiger Einreisekontrolle am Imam-Khomeini Flughafen von unseren iranischen Partnern abgeholt und zum Hotel gebracht. Der internationale Flughafen Teherans »Imam Khomeini« liegt weit außerhalb der 15 Millionen Hauptstadt, sodass wir nach ca. zweistündiger Fahrt in der Morgendämmerung in Teheran einfuhren und bei verhältnismäßig wenig Verkehr den ersten Blick auf die Stadt werfen konnten. Am späten Vormittag starteten wir erholt und erfrischt zu einer Stadtbesichtigung. Auf dem Programm standen der beeindruckende Schah-Palast, die berühmte Ostad-Motahari-Moschee, das Nationalmuseum mit seinen überwältigenden Original-Exponaten aus der persischen Geschichte sowie das Wahrzeichen Teherans: der Azadi-Turm. Ein Abstecher auf den quirligen Hauptbasar mit ausgiebigen Verköstigungen persischer Spezialitäten schloss diese erste Stadtbesichtigung ab. Am Morgen des nächsten Tages wurden wir am Hotel von unserem iranischen Trekking-Guide Mehdi abgeholt, der uns in den kommenden Tagen auf diverse Gipfel lotsen sollte. Zur ersten Akklimatisierung nahmen wir zunächst den »Hausberg« Teherans, den Mount Tochal (3.961 m) in Angriff. Teheran ist umgeben von einem hohen Gebirgszug - dem Alborz-Gebirge - wovon der Tochal die höchste Erhebung und bereits vom Stadtzentrum aus sichtbar ist. Nach einer ca. sechsstündigen Wanderung erreichten wir die erste Unterkunft, das »Shirpala-Shelter«, wo wir gemeinsam aßen und vom ersten Wandertag erschöpft in unsere gemütlichen Betten sanken. Im Morgengrauen des folgenden Tages machten wir uns bereit für den Gipfel, den wir noch am Vormittag erreichten und ein Foto unseres ersten gemeinsamen Gipfelerfolgs schossen. Der Abstieg führte uns bei bestem Wetter durch eine herrliche und unberührte Landschaft durch ein Tal hinab zu den bereits auf uns wartenden Bussen. Erschöpft, aber


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REISEN

AT REISEN GmbH - Erlebnisse Weltweit! Helenenstraße 14 - 04279 Leipzig www.at-reisen.de glücklich über diese erste anstrengende, aber wunderschöne Wanderung bissen wir in die, von unserem Guide organisierten, frischen Melonen und stiegen in die Busse, um zum Gästehaus in Rudbarak zu fahren, wo wir die Nacht verbringen sollten. Am nächsten Tag machten wir uns per Kleinbus auf zum 4.850 m hohen Alam-Kuh, dem zweithöchsten Berg des Iran. Nach der Überfahrt durch eine tolle und abwechslungsreiche Landschaft erreichten wir unser Ziel am Fuße des Berges, warteten auf Muli-Lastentiere, die unser Gepäck tragen sollten und machten uns auf, unser »Basislager« am Fuße des AlamKuhs in malerischer Umgebung aufzuschlagen. Unser Guide und seine Frau überraschten uns an jedem der folgenden Tage, die wir im Zeltlager verbringen sollten, mit selbst zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten der persischen Küche. Gestärkt vom guten Essen und ausreichend an die Höhe akklimatisiert, machten wir uns am nächsten Tag schließlich auf, den zweithöchsten Gipfel Irans zu stürmen. Über traumhafte, duftende Wiesen und teils steile Hängen gelangten wir nach sieben Stunden auf den Gipfel und genossen die traumhafte Aussicht. Der Alam-Kuh steht in ca. 80 Kilometer Luftlinie entfernt zum Damavand – vom Gipfel des Alam-Kuhs aus kann man bei klarer Sicht den »König des Orients« deutlich erkennen. Nach den obligatorischen Gipfelfotos unserer zweiten Eroberung machten wir uns an den Abstieg und erreichten am Abend wieder völlig erschöpft, aber beseelt von den traumhaften Eindrücken unser Lager, wo bereits eine köstliche Mahlzeit zur Stärkung auf uns wartete. Nun hatten wir zwei Tage Pause bis zum nächsten Gipfelsturm. Nun war es erst einmal an der Zeit, eine Bade- und Erholungspause am Kaspischen Meer einzulegen, bevor wir den König des Orients in Angriff nahmen. Nach der Überfahrt übernachteten wir in einem gepflegten Gästehaus bei einer freundlichen iranischen Familie am Fuße des Damavands und brachen am nächsten Tag auf, um das erste Etappenziel, die Bargah-Sevon-Schutzhütte auf der Flanke des Damavands in 4.200 m Höhe zu erreichen. So langsam machte sich bei allen die Vorfreude und zugleich Anspannung breit. Mitten in der Nacht machten wir uns startklar. Mit Stirnlampen für die ersten

Stunden des Marsches, genügend Proviant und wahnsinniger Lust auf diesen Berg legten wir los. Die Aussicht während des Aufstiegs war grandios und wir stoppten von Zeit zu Zeit, um sie genießen und einen Happen zur Stärkung zu nehmen. Gegen 11 Uhr vormittags erreichten wir schließlich den Gipfel. Er kündigte sich bereits ein ganzes Stück unterhalb des Gipfels durch den charakteristischen Schwefel- »Duft« an. Für ca. eine halbe Stunde genossen wir das Gefühl, den König des Orients bezwungen zu haben, rasteten auf dem Gipfel und schossen so manches Erinnerungsfoto und gratulierten uns gegenseitig zum erreichten Erfolg. Mit dem Damavand endete unsere iranische »Berg-Trilogie« und wir freuten uns auf die bevorstehende Woche die ganz im Zeichen des persischen Kulturerbes sowie der Kunst und Kultur stehen sollte. Zurück in Teheran verabschiedeten wir uns von unserem engagierten Guide und flogen am nächsten Tag gemeinsam von Teheran nach Shiraz, der Kulturmetropole und Heimat der persischen Dichterikone Hafis. Wir wurden empfangen von unserem neuen Guide, der uns die persische Kulturgeschichte auf den Rundgängen und Besichtigungen während der nächsten Tage im Detail erklärte und näher bringen sollte. Die Stadt Shiraz liegt in einer grünen Oase und ist von Parks und Grünanlagen umgeben. Im iranischen Volksmund wird sie auch die »Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen« genannt. Wir besichtigten die wunderschönen Gärten von Eram und Naranjestan, den Hauptbasar von Shiraz, diverse architektonisch sehr reizvolle Moschee-Bauten sowie die berühmte Zitadelle mit ihren mächtigen Wehrmauern und -türmen. Natürlich durften auch die Mausoleen der weltberühmten persischen Dichter, Hafez und Saadi nicht im Programm fehlen. Nach Shiraz ging es zur UNESCO-Weltkulturerbestätte nach Persepolis, der Residenz- und Hauptstadt des antiken Perserreichs - ein atemberaubender Ort an dem man die Geschichte förmlich atmet. Es war faszinierend, die Historie und Geschichte dieses bedeutenden Ortes von unserem versierten Guide aus »erster« Hand erläutert zu bekommen, denn viele Details, z.B. der Inschriften und Verzierungen, bleiben dem normalen Touristen verborgen, während man auf einer professionellen Führung diese genau erklärt bekommt und regelrecht »eintaucht« in eine Kultur, die zu ihrer Blütezeit die


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damals bekannte Welt beherrschte und deren politisches und kulturelles Zentrum Persepolis war. Als nächstes stand das wundervolle Isfahan - die Perle Persiens und der »Garten Eden« - auf unserem Programm. Wir erreichten die Stadt nach der Überfahrt mit unserem Kleinbus und checkten in einem schönen Hotel im Stadtzentrum ein. Isfahan verfügt über eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten und man braucht mindestens vier Tage, um sich alles anzusehen. Wir haben dennoch versucht, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in zwei Tagen zu besichtigen. Isfahan ist keine riesige Stadt, die interessantesten Orte liegen alle in unmittelbarer Nähe zueinander und man gelangt bequem zu Fuß von einer zur nächsten. Absolute Highlights sind der Platz »Meydan-e Imam«, der Aliqapu-Palast, die Imam-Moschee und natürlich der lebhafte Bazar. Nach zwei Tagen und intensivem »Kultursightseeing« fuhren wir weiter nach Qom, der Heimat und Wirkungsstätte des im Iran sehr verehrten Gründungsvaters der Islamischen Republik Ayatollah Khomeini und wir hatten die Möglichkeit, den Schrein Fatimah Masoumehs (Schwester des achten schiitischen Imams) zu besichtigen. Anschließend ging es wieder zurück in die Hauptstadt nach Teheran und allen wurde bewusst, dass sich unsere schöne Reise nun langsam dem Ende neigte. Wir checkten ein letztes Mal in dem uns schon bekannten Hotel ein und verabschiedeten unseren Guide und dessen Helfern bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit typisch persischer Grillspezialitäten. Als Reiseziel ist der Iran noch lange nicht so stark im Fokus, wie es das Land eigentlich verdient hätte. Wie kaum ein anderes, kann es mit touristischen Highlights der Extraklasse aufwarten. Ob Trekking in einer atemberaubenden Hochgebirgslandschaft, Entspannung und Baden am Kaspischen Meer oder Kultur pur – der Iran kann Interessierten all dies bieten. Noch ist das Land ein Geheimtipp und wer unverfälschten Natur- und Kulturgenuss sucht, der liegt mit einer Reise in den Iran absolut richtig und man wird überrascht und erstaunt sein, wie gastfreundlich und aufgeschlossen sich der Iran und seine warmherzigen Menschen präsentieren. Paul Roloff Diese und ähnliche Touren werden von AT-REISEN GmbH angeboten und können direkt gebucht werden. Infos unter: 0341-5500940 oder

www.at-reisen.de

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TERMINE

Die Sparkassen-Challenge im verflixten siebenten Jahr acht Teilnahmen und einer Durchschnittsplatzierung von 2,1 auf das oberste Treppchen. Silber ging an »Mr. Sparkassen-Challenge« Henri Leuschner, Bronze an Gregor Bogen.

Voller Einsatz beim SparkassenTreppenspint im November 2016 Ein Rückblick Am 12. November stieg in Löhrs Carré das Finale der sechsten Sparkassen-Challenge. Beim SparkassenTreppensprint wagten sich über 80 Teilnehmer an die Herausforderung, die 343 Treppenstufen so schnell wie möglich hinauf zu sprinten. Dabei wurden wieder einmal herausragende Zeiten erzielt: Jan Fiebig benötigte nicht mehr als 1:34min für diese Sprintbelastung. Und als wäre dies nicht genug, betrug der Abstand zum Zweitplatzierten Alexander Martin nur drei Hundertstel. Auch Anna Kristin Fischer schaffte es, unter zwei Minuten zu bleiben und siegte bei den Damen. Bei Flutlicht-Atmosphäre und stimmungsvoller Musik verbrachten alle Anwesenden einen schönen Sparkassen-Challenge-Ausklang. Besonders stolz waren die Verantwortlichen im Rückblick auf die »Challenge-Langzeitbeziehungen«, die es wieder geschafft haben, in der Jahresgesamtwertung ganz vorn dabei zu sein. So z.B. Alexander Martin, der seinen Vorjahressieg der Männer Elite mit acht Teilnahmen und einer Durchschnittsplatzierung von 2,1 bestätigen konnte. Auf den zweiten Platz hatte sich erstmals Robin Espenhayn gekämpft. Auch für Lukas Mielack war sein dritter Platz der erste Gesamtwertungs-Triumph. Bei den Männer Masters konnte der Gesamtsieg aus dem Vorjahr ebenfalls bestätigt werden: Marc Werner kam dank seiner

Im Bereich der Frauen Elite gab es eine neue Siegerin: Bianca Bogen nahm erstmalig an acht Challenge-Wettkämpfen teil. Ihre fantastische Durchschnittsplatzierung von 1,1 brachte der 18-Jährigen den Gesamtsieg ein. Die Vorjahressiegerin und eifrige Challenge-Bestreiterin Anja-Regina Sing freute über Platz zwei. Romy Ehrlich, Siegerin Frauen Elite im Jahr 2012, krönte ihr Wettkampfcomeback mit Platz 3 im Abschlussklassement. Biancas Mutter, Kathrin Bogen wiederholte ihren Sieg bei den Damen Masters zum sechsten Mal. Leila Künzel, die im Jahr 2014 noch die Elitedamen anführte, konnte sich auch im Mastersbereich behaupten und Silber erkämpfen. Platz drei ging erstmals an Cornelia Steg. Die Sparkassen-Challenge 2017 2017 geht die Sparkassen-Challenge in das siebente Jahr ihres Bestehens. Entgegen dem Mythos gibt es im verflixten siebenten Jahr keinen Ehekrach, sondern die Teilnehmer werden wieder über sich selbst hinauswachsen und intensive Momente erleben. Die »Challenge« verspricht wieder spannende Wettkämpfe für Einsteiger und Ambitionierte. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer auch in Sportarten testen, die sie bisher nicht praktiziert haben. Warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren? Registrieren können sich Interessierte auf der Homepage der Sparkassen-Challenge. Wer an möglichst vielen Challenge-Wettkämpfen teilnimmt, hat die Chance, zum Champion aufzusteigen. Seine Ergebnisse kann jeder Teilnehmer online verfolgen. Am Ende werden die acht besten Platzierungen aus den einzelnen Wettbewerben addiert und die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler jeder Wertungsklasse ermittelt. www.s-bewegt.de

Die Events der Sparkassen Challenge 2017 im Überblick Sparkassen-BIKE & RUN 12. März 2017 www.sparkassen-bikexrun.de Sparkassen-Handicaplauf 19. März 2017 www.sparkassen-handicaplauf.de 7-Seen-Wanderung presented by Sparkasse 5. - 7. Mai 2017 www.7seen-wanderung.de Sparkassen-Rolandlauf 28. Mai 2017 www.sparkassen-rolandlauf.de Sparkassen-Seelauf 11. Juni 2017 www.sparkassen-seelauf.de Sparkassen-Sonnenwendlauf 23. Juni 2017 www.sparkassen-sonnenwendlauf.de Sparkassen-swim & run 2. Juli 2017 www.sparkassen-swim-run.de Sparkassen-Triathlon am Störmthaler See 9. Juli 2017 www.sparkassen-triathlon-stoermthal.de Sparkassen-TNT Schildau 12. August 2017 www.sparkassen-tnt.de Sparkassen-Tauchscher Stadtlauf 25. August 2017 www.sparkassen-tauchscher-stadtlauf.de Sparkassen-Kriterium 3. September 2017 www.sparkassen-kriterium.de Sparkassen-HeideRadCup 10. September 2017 www.sparkassen-heideradcup.de Sparkassen-neuseen mountainbike cup 17. September 2017 www.sparkassen-nmc.de Sparkassen-CROSS DE LUXE 23. - 24. September 2017 www.sparkassen-crossdeluxe.de Sparkassen-Teichelauf 1. Oktober 2017 www.sparkassen-teichelauf.de

Fotos: Stadt- und Kreissparkasse Leipzig

Sparkassen-paddle & run 3. Oktober 2017 www.sparkassen-paddle-run.de Sparkassen-Leipziger Südraum-Marathon 7. Oktober 2017 www.sparkassen-leipziger-suedraummarathon.de Sparkassen-Treppensprint 11. November 2017 www.sparkassen-treppensprint.de

Der Sparkassen-BIKE & RUN eröffnet die Saison 2017


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4. TK-Hochschulcup Ergometerrudern Der von der Techniker Krankenkasse (TK) ausgerichtete 4. TK-Hochschulcup findet 2017 gemeinsam mit der 2. Deutschen Hochschulmeisterschaft und der 3. Mitteldeutschen Ergometermeisterschaft statt. Damit ist das Event eines der größten Ruder-Indoor-Veranstaltungen Deutschlands. 2015 wurde der TK-Hochschulcup von Sachsen auf Mitteldeutschland ausgeweitet und seit dem können auch Hochschulen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen um den begehrten Pokal kämpfen. Das Event bietet vor allem eine tolle Startmöglichkeit für alle fitten Studentinnen und Studenten, die gerade erst in den Ruder- und Wettkampfsport eingestiegen sind oder in diese Sportart hineinschnuppern möchten.

Ausgeschrieben sind ein Herren- und ein Damen-Vierer. Die vier Athleten rudern auf einem Ergometer 2.000m. Nach jeweils 500m-Teilstücken gibt es einen fliegenden Wechsel. Somit bietet der 4. TK-Hochschulcup ein tolles Sportangebot für alle Novice- und Challenge-Athleten. Nicht zuletzt können erfahrenere Einsteiger natürlich auch einen Sprint im 350m-Mixed-Achter wagen. Wie in den Jahren zuvor wird sich sicherlich auch »rudersportliche Prominenz« in der Ernst-Grube-Halle der Sportmedizinischen Fakultät der Uni Leipzig blicken lassen und vielleicht auch selbst an den Start gehen.

Januar

trainieren«, so TK-Vertriebsleiter Dirk Reinhardt. »Wir brauchen kluge Köpfe, die von einem gesunden Körper getragen werden. Der TK-Hochschul-Cup ist ein großartiges Beispiel, wie viele Nachwuchskräfte sich mit Sport für den Gesundheitsgedanken begeistern lassen«. Meldeschluss für den TK-Hochschulcup ist der 11. Januar Startvoraussetzung ist, dass die Studenten noch keinen DRV-Aktivenpass besitzen. 4. TK-Hochschulcup Sa, 21. Januar 2017

»Rudern schult Kraft und Ausdauer gleichermaßen und jeder kann in seinem individuellen Leistungsbereich

Ernst-Grube-Halle, Jahnallee 59, 04109 Leipzig www.adh-rudern.de, www.rudern-in-leipzig.de

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Fotos: Techniker Krankenkasse / Hugo Herold

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TERMINE

Do

16 Februar

Messe »Dein Traum vom Boot« heißt es im kommenden Jahr auf der Beach & Boat«, verkündet Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. »Mitteldeutschland entwickelt sich rund um das Lausitzer Seenland und das Leipziger Neuseenland von Jahr zu Jahr immer mehr zu einer attraktiven Destination für Wassersportbegeisterte und der Wunsch nach einem eigenen Boot in der Region wächst. Auf der Beach & Boat finden Paddler, Segler oder Motorbootfahrer eine große Auswahl an Modellen.« Auch Taucher kommen in Leipzig auf ihre Kosten. Neben der notwendigen Ausrüstung können vor allem Anfänger im Tauchbecken eine erste Schnupperstunde unter Wasser absolvieren. Lust auf Bootsurlaub machen unter anderem Tourismusanbieter und Aussteller aus MecklenburgVorpommern, aber auch das Lausitzer Seenland und das Leipziger Neuseenland stellen sich vor. Die Landestauchsportverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg präsentieren gemeinsam besondere Tauchmomente in einer Fotoausstellung. Das Angebot der Wassersportmesse in Leipzig richtet sich nicht nur an versierte Wassersportler, sondern auch an Einsteiger: »Wir haben das Ziel, mit der Beach & Boat auch Neulinge an das Thema Wassersport heranzuführen«, sagt Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der Messe. »So zeigt die Sonderschau `Kleinkreuzer´ insbesondere Kajütsegelboote für Einsteiger. Außerdem präsentieren sich verschiedene Wassersportverbände, die interessierte Besucher mit wichtigen Informationen versorgen und alle Fragen rund um den Wassersport beantworten.« Vor Ort vertreten sind der Sächsische Kanu-Verband, der Deutsche Motorwassersportverband, der Segler-Verband Sachsen, die Landestauchsportverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sowie der Landesverband Sächsischer Angler. Über Regeln und wichtige Schifffahrtszeichen auf dem Wasser klärt die Wasserschutzpolizei auf. Gemeinsam mit der Küstenwache und Vertretern aus Tschechien berät sie zudem, was beim Überqueren der Grenze für Bootfahrer zum Beispiel auf der Elbe zu beachten ist.

Fotos: Pr

Beach & Boat

Beach & Boat Do, 16. bis So, 19. Februar 2017 Leipziger Messe, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig www.beach-and-boat.de


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Messehighlights und Themenschwerpunkte Action im Indoorpool Ab in die Fluten heißt es an allen vier Messetagen im 660.000 Liter fassenden IndoorPool der Beach & Boat. Bei zahlreichen Vorführungen stellen Profis ihr Können unter Beweis. Beim Segeln, Paddeln, Stand-up-Paddeln, Schlauchbootfahren und Kanupolo können Besucher selbst aktiv werden und die Gelegenheit nutzen, Wassersportluft zu schnuppern. Eine neue Attraktion in diesem Jahr ist »Wibit« – ein Abenteuer-Spielplatz im Wasser. Vortragsprogramm auf der MARINA Das Forum auf der MARINA bietet von Freitag bis Sonntag ein ganztägiges Programm. AQUA-TV zeigt beeindruckendes Filmmaterial, zudem gibt es ein breitgefächertes Vortragsprogramm zu den Messe-Themen Boote, Sport und Tourismus. Hand anlegen in der Beach & Boat WERKSTATT Bootsbesitzer und solche, die es werden wollen, erhalten in der Beach & Boat WERKSTATT wichtiges Know-how für die Aufarbeitung und Reparatur von Booten. Vier Tage lang haben Besucher die Möglichkeit, Bootsbauern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und unter Anleitung selbst Hand anzulegen. Jeder Messetag ist einem eigenen Schwerpunktthema gewidmet: »Holz«, »Elektrik«, »Oberfläche« sowie »Kleben, Dichten und Verfugen«. Historie, Liebe zum Detail und Geschwindigkeit verbindet die Sonderschau »Historische Motorrennboote«. Ehemalige Fahrer und Eigner präsentieren Klassik-Rennboote und machen so die Geschichte des Motorbootrennsports erlebbar. 9. Seenland-Kongress: Auf zu neuen Ufern So wie das Interesse an einer Freizeitgestaltung auf und am Wasser steigt, wachsen die Erwartungen an die Wassersportdestinationen in Mitteldeutschland. Der 9. SeenlandKongress am Messedonnerstag fördert den fachlichen Austausch zu allen Aspekten des Wassertourismus. Als Branchentreffpunkt des Wassersports bringt er Experten aus Politik und Wirtschaft, Vertreter von Verbänden, Aussteller sowie interessierte Besucher miteinander ins Gespräch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermarktung der Wassersportregionen Leipziger Neuseenland und Lausitzer Seenland. Jedoch steht nicht der Status quo der Destinationen im Mittelpunkt, vielmehr holt man sich unter anderem mit internationalen Referenten Kompetenz und Erfahrung auf den Kongress nach Leipzig und wirft einen Blick von außen auf die bisherige Entwicklung sowie die Potenziale für die Zukunft. Die Entwicklung der Binnenwasserwege in Deutschland und ihre Auswirkungen auf die mitteldeutschen Regionen stehen ebenfalls auf dem Programm. Ein Best-Practice-Vergleich zeigt, wie Wasserstraßen in Schottland organisiert und finanziert werden. Der Seenland-Kongress auf der MARINA ist für alle Besucher der Beach & Boat mit einer regulären Messetageskarte frei zugänglich. Interessenten wird empfohlen, sich vorab online zu registrieren.


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MIT KIESER TRAINING WIRD IHR RÜCKEN WIEDER STARK Wer sein Leben aktiv gestalten will, braucht einen starken Rücken. Unabhängig vom Alter. Eine kräftige Rückenmuskulatur ist eine Grundvoraussetzung für viele Freizeitbeschäftigungen, denn sie stützt die Wirbelsäule und beugt Abnutzungserscheinungen vor. Vereinbaren Sie jetzt telefonisch Ihr kostenloses Einführungstraining oder unter kieser-training.de/testen Chemnitz | KULT GmbH Chemnitz Am Rathaus 4 | Marktplatzarkaden Telefon (0371) 694 92 92

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Fotos: Leipziger Messe / Tom Schulze

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16 März

therapie Leipzig Fachmesse Die »therapie Leipzig« ist als Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland der wichtigste nationale Treffpunkt der Branche. Mehr als 300 Aussteller werden auf der Fachmesse erwartet, um ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends zu präsentieren. Eine zentrale Rolle der therapie Leipzig spielt der Kongress, der mit rund 3.000 Teilnehmern zu den größten Fortbildungsveranstaltungen der Branche in Deutschland zählt. Themen wie Gesundheit und Bewegung stehen spätestens seit der Verabschiedung des Präventionsgesetzes hoch im Kurs. Zunehmend halten neue Konzepte für das Training, die Rückengesundheit oder Sport als Rehabilitationsmaßnahme Einzug in deutsche Physiotherapien, Reha-Kliniken, aber auch Gesundheitssportvereine. Auch im Bereich der Medizin werden Bewegungskonzepte gezielt eingesetzt. Dazu zählen z.B. die Krebsvorsorge bzw. -nachbehandlung in der onkologischen Praxis, aber auch der Umgang mit Demenzkrankheiten. Letzterem Aspekt werden die Referate der Sporttherapeutin Dr. Grit Schöley sowie des Dipl. Heilpädagogen Sebastian von Tycowicz auf den Grund gehen. Wie effektiv das Training von Faszien tatsächlich ist, diskutiert die Wissenschaft spätestens mit Popularisierung dieses Therapieverfahrens. Zahlreiche Menschen nutzen Angebote von Therapeuten und Trainern oder haben selbst Faszienrollen erworben, um das Bindegewebe

zu »entkleben«. Doch was kann Faszientraining wirklich bewirken? Diese Frage nimmt Expertin Kristina Dietrich unter die Lupe und geht im Speziellen darauf ein, wie sich die Kombination aus Pilates und Faszientraining auf neurologische Beschwerdebilder auswirken kann. Dass Pilates außerdem nicht immer auf einer Matte durchgeführt werden muss, stellt Micheal E. Becker unter Beweis. Theorie im Seminarraum und Praxis in der Schwimmhalle, heißt es beim Seminar »Aqua-Pilates-Training: Von Soft bis Power!«. Alternative Behandlungsmethoden, die ebenfalls zur Messe eine Rolle spielen, sind beispielsweise Yoga und Qigong. Neben »Yoga im Seniorenalter«, einem »Praxiswirkshop Yoga« sowie einem Aktionstag des Leipziger Yoga Netzwerks werden weiterhin alltagswirksame Ansätze zur Erhaltung und Wiedergewinnung der psychischen Gesundheit aus dem Yoga und Ayurveda thematisiert. Weitere Seminare widmen sich dem Qigong sowie komplementärmedizinischen Faktoren wie »Akupunktur« und »Traditioneller Chinesischer Medizin in der Sportmedizin«. Abgerundet wird das Angebot durch verschiedene Sonderschauen. Zum Thema Sturzprophylaxe trägt z.B. der »5S-Koordinantionsparcours« in fünf Stationen dazu bei, das Gleichgewichtssystem zu fordern und fördern, in dem der Körper in unterschiedliche Situationen versetzt

wird. Einen weiteren Bewegungsparcours bietet die Sonderschau »Fit von Kopf bis Fuß«. Geräte für propriozeptives Ganzkörpertraining sowie Kleingeräte für vielfältige Bewegungsreize mit unterhaltsamen Übungsprogrammen sollen hier die Bewegung von Kindern und Jugendlichen fördern. Neue Therapiegeräte

für die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation bietet der »WorkPark«. Auf Grundlage einer Arbeitsplatzanalyse können dabei motorisch-funktionelle Übungsbehandlungen mit Berufsbezug durchgeführt sowie Fähigkeitsprofile und Leistungsanalysen erstellt werden.

therapie Leipzig - Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention Do, 16. bis Sa, 18. März 2017 Leipziger Messe, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig www.therapie-leipzig.de


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PULSTREIBER Leipzig Ausgabe 30 - Winter 2016  

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