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PULSTREIBER MAG Frühjahr 2017

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Kapstadt, Garden Route und Safari für Genießer

Ü

ber den Wolken war die Sonne aufgegangen als der Pilot zum Landeanflug ansetzte. Johannesburg, Südafrikas Wirtschafts- und Finanzzentrum, breitete sich unter uns aus wie ein riesiges Geflecht aus Straßen, Häusern, Industrieanlagen, Sportplätzen und Grünflächen. Der Flughafen empfing uns mit ebenso regem Treiben wie zuvor das Gewusel in den Straßen unter uns. Es blieb noch etwas Zeit, bevor der Anschlussflug nach Kapstadt startete. Die kommenden Tage stand Sightseeing auf dem Programm. Mit unserem Mietwagen waren wir flexibel und konnten uns den Tag frei einteilen. Das Wahrzeichen der Stadt, den Tafelberg, erklommen wir bei herrlichem Sonnenschein mit der Seilbahn. Eine gute Entscheidung. Zu Fuß hätten wir das Plateau erst erreicht, wenn der Berg bereits in sein berühmtes weißes Tischtuch aus Wolken gehüllt gewesen wäre. So eröffnete sich uns jedoch ein herrlicher Ausblick auf die Stadt, den Signal Hill und Lions Head und auch die Bergkette der 12 Apostel. Den Nachmittag schlenderten wir die Victoria & Alfred Waterfront (die Hafenanlage der Stadt) entlang. Es finden sich hier zahlreiche Cafés, Restaurants, Souvenirläden und Geschäfte. Zwischendrin sorgen immer wieder Artisten und Straßenmusiker für Unterhaltung. Am Ende der Waterfront liegt der Clock Tower, der regelmäßig einen frischen Anstrich bekommt und dieses Mal rot leuchtete. Hier befand sich auch der Ausgangspunkt für die Überfahrt auf Robben Island. Wir buchten ein Ticket für den Folgetag. Die Insel, etwa 12 km vor Kapstadt im Atlantischen Ozean gelegen, war für Apartheidgegner und Freiheitskämpfer für viele Jahre ein unentrinnbares Gefängnis. Der berühmteste Häftling unter ihnen war Nelson Mandela. Heute ist die Insel wichtiges Naturdenkmal und Gedenkstätte. Ein Besuch startet mit einer Fahrt über die Insel, bevor ehemalige Häftlinge und Wärter anschließend durch die Gefängnistrakte führen. Den nächsten Tag nutzen wir für die Erkundung der Kap-Halbinsel. Erster Halt war das Städtchen Muizenberg, das berühmt für seine lange Strandpromenade und die kleinen bunten Holzhäuschen, die Edwardian Beach Houses, ist. Sie dienen als Umkleidekabinen. Auch wenn das Baden hier an der False Bay mit rund 20 Grad noch immer nichts für Warmduscher ist, ist es zumindest wärmer als an der Atlantikküste. Etwas südlich von Simon’s Town erreichten wir den Boulders Beach. Zwischen den abgerundeten Felskuppen lebt eine BrillenpinguinKolonie. Als Besucher kommt man hier ganz nah an die Tiere heran und kann sie beim Baden und Putzen beobachten. Ein tolles Erlebnis! Nächstes Ziel auf unserer Fahrt gen Süden auf der Kap-Halbinsel war das Kap der Guten Hoffnung. Von vielen Seefahrern einst gefürchtet, ist es heute beliebter Anziehungspunkt und steht bei nahezu jedem Besucher auf dem Programm. Vom Leuchtturm am Cape Point aus kann man bei gutem Wetter Seevögel, Wale, Delfine und Robben beobachten. Das Kap liegt im wunderschönen Cape of Good Hope Nature Reserve, in dem nicht nur die einheimische Fynbos-Vegetation zu sehen ist, sondern auch Wildtiere wie Zebras, Strauße, Buntböcke und Paviane.

PULSTREIBER Dresden Ausgabe 39 - Frühling 2017  

Frühlings-Ausgabe des Dresdner Sportmagazins PULSTREIBER

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