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Prüfstelle Die

für Brandschutztechnik

Nachrichten der Prüfstelle des Österreichischen Bundesfeuer wehrverbandes

AUSGABE

5/2011

Feuerwehr Die Österreichische

im Heft 6/2011

Kompetenz vor Ort – lernen Sie die Außenstelle Steiermark kennen Pumpen – das Sachgebiet und sein Leiter stellen sich vor

Prüfungen = Qualitätsgarant Pumpen aller Art werden in Lebring nach Europanormen geprüft Für den Inhalt dieses Heftes verantwortlich: Prüfstelle für Brandschutztechnik des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes GesmbH


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Die Zukunft ist exibel

FlexEs control – nun ist die Zukunft Wirklichkeit Einst eine Vision...heute erfüllt unsere neue Brandmelderzentrale FlexES control Ihre Anforderung einer passgenauen Konguration und einem bedarfsorientierten Ausbau sowie der exiblen Erweiterung um neue Funktionen und Komponenten. Selbstverständlich ist die Zentrale auch rückwärtskompatibel und darüber hinaus erfüllt sie Ihre Wünsche eines anspruchsvollen Gehäusedesigns, Benutzerfreundlichkeit und geringer Betriebs- und Wartungskosten. Hohe Ausfallsicherheit Redundante CPU, Netzteil und Bedienteilbus Integrierte Softwareredundanz Notbetrieb von Ringleitungen Geringe Betriebs- und Wartungskosten Hot-plug-fähige Module Nur wenige Bauteile für Errichtung und Instandhaltung Ästhetisch und funktional Kontext-abhängige Bedienführung Frei programmierbare Funktionstasten Schmutzresistente Bedienoberäche Attraktives Nachtdesign Viele weitere Vorteile und Infos nden Sie unter www.hls-austria.at.

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VORSTELLUNG 3

Die Prüfstelle für Brandschutztechnik 5/2011

Sachgebiet 5 „Pumpen“ – Was verbirgt sich dahinter? Das Sachgebiet 5 „Pumpen“ hat eine lange Geschichte und es gibt dazu eine Vielzahl an Informationen, wie es zu vorgeschriebenen Prüfungen gekommen ist und welche Normen und Richtlinien diesen Umfang und die Notwendigkeit festlegen. All dies sind die Grundlagen für die Arbeiten des Prüfers und seiner Assistenten im Prüflabor in Lebring (Steiermark). Text: Sachgebietsleiter Dipl. Ing. Gerald Kubiza

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nter der kur zen Bezeichnung „Pumpen“ für dieses S achgebiet kann sich der Laie sicher keine Vorstellung machen, um welche Aufgaben es sich handelt. Primär geht es um Feuerlöschpumpen, die ein unabdingbarer Bestandteil jeder F euerwehrausrüstung sind. Die Zuverlässigkeit und B rauchbarkeit dieser Geräte muss gewährleistet sein um den gewünschten Löscherfolg auch er zielen zu können. NORMEN & RICHTLINIEN

Seit ca. 80 Jahren bestehen einschlägige N ormen für die verschiedensten Arten von Löschpumpen. N ach 1945 wurden für viele A usrüstungsteile eigene österreichische N ormen geschaffen, die sich an die deutschen DIN-Normen anlehnten. Weiters wurden von S eiten des Österr eichischen Bundesfeuerwehrverbandes Richtlinien und Normalienblätter herausgegeben, damit konnte eine F lexibilität hergestellt werden. Dies reichte bspw. von den „Baurichtlinien für F euerwehrfahrzeuge“ bis zum N ormalienblatt „Tauchpumpe“. Seit dem B eitritt zur EU hat sich die einschlägige Normungsarbeit zur europäischen N ormungsorganisation CEN verlagert und fast alle N ormen sind zu Europanormen (ÖNORM EN) geworden. Mittlerweile bringen viele H ersteller ihre Produkte nicht nur nach den EN geprüft heraus sondern auch nach NFPA geprüft – damit hat sich auch eine Internationalisierung ergeben und um dafür einheitliche Regeln zu schaffen, werden im Feuerwehrbereich eine Reihe von N ormen in das N ormenwerk ISO (International Standard Organisation) eingearbeitet.

WIE KAM ES ZU PRÜFLABORS?

In den angeführten Normenwerken wurden zunehmend P rüfvorschriften, insbesondere für die sogenannte „Typprüfung“ aufgenommen und das Normblatt gleichzeitig zu einer Prüfnorm im Sinne des §3 Abs. 2 des N ormengesetzes 1971 erklärt. Damit durften die H ersteller – beispielsweise die Löschpumpe nur als „ÖNORM geprüft“ verkaufen. Diese Prüfung hat durch eine „Staatlich anerkannte Prüfstelle“ zu erfolgen. Die geeigneten Voraussetzungen wurden damals in der Landesfeuerwehrschule Burgenland in Eisenstadt geschaffen. D er Österreichische Bundesfeuerwehrverband erhielt damals bereits die „Staatliche Akkreditierung“. Bis zum Beginn der 80er Jahre erfolgten somit die P umpenprüfungen in Eisenstadt. Danach wechselte man den Standort nach Lebring in die Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark. Da dort bereits, für die eigenständig durchgeführten Auslieferungskontrollen, eine notwendige Prüfhalle für die Prüfung zur Nutzung stand, waren eine modernere Prüfeinrichtung und die notwendigen personellen R essourcen verfügbar. Seither werden Pumpen der verschiedensten Art in Lebring geprüft. Ein Prüfbericht unserer Prüfstelle wird als international offizielles G utachten anerkannt. AUSSTATTUNG DES PRÜFLABORS

Das Kernstück in der rund 90m2 großen Prüfhalle bildet die fix installier te Pumpenprüfanlage. Diese besteht aus einem „Saugbrunnen“, einem Wasserbehälter mit 11m Tiefe, aus w elchem mit der Prüfpumpe, das Wasser angesaugt und über die Druckausgänge zu der Messstation, an w elcher die Wassermenge und der Förderdruck gemessen werden, geleitet wird. N ach der M essung gelangt

Prüflauf einer Tragkraftspritze bei 15 % Schräge

das Wasser in einen Ausgleichsbehälter, was einerseits eine Beruhigung des Wasserflusses herbeiführt und ander erseits dadurch der Rückfluss in den Saugbrunnen über die R egelanlage so gesteuer t wird, dass das Niveau des Wasserspiegels im Brunnen konstant bleibt. N ur dadurch sind labormäßige, reproduzierbare Bedingungen zu err eichen. Bei Wiederholungen unter gleichen Anordnungen müssen immer gleiche Ergebnisse, vor allem Er gebnisse innerhalb der zulässigen Messfehlergrenzen, erreicht werden. Bei diesen P rüfungen entstehen dur ch die Verbrennungsmotoren beachtliche Mengen an Abgasen und eine erhebliche Wärme – diese werden mit einer entsprechend dimensionierten Abgasabsaugung und einer L uftabsauganlage verbracht. Weiters entsteht eine enorme Lärmbelastung für das P rüfpersonal. Um diese einiger maßen in Gr enzen zu


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4 VORSTELLUNG halten, und auch zum Schutz der Prüfinstrumente, insbesondere der Messelektronik, ist der Arbeitsplatz des P rüfers mit den Anz eigeinstrumenten in einer eigenen „Glaskammer“ untergebracht. Zudem ist diese G laskammer eine S icherheitseinrichtung für die P rüfer, da es leider gar nicht so selten vorkommt, dass unter extr emen Prüfbedingungen, bei hohen För derdrücken, eine Schlauchleitung platzt u nd alle Anw esenden ein unfreiwilliges Vollbad in einigen 100 l Wasser nehmen. AKKREDITIERUNGSUMFANG

Das Prüflabor in Lebring ist im Rahmen des Sachgebietes „Pumpen“ berechtigt: • Feuerlöschkreiselpumpen mit Entlüftungseinrichtung nach ÖN ORM EN 1028 • Tragkraftspritzen nach ÖN ORM EN 14466 • Fest eingebaute Ausrüstungen in Feuerwehrfahrzeugen nach ÖN ORM EN 1846-3, (insbesondere ist die löschtechnische Ausrüstung mit der E inbaupumpe gemeint) • Tragbare Tauchmotorpumpen mit Elektroantrieb nach DIN 14425 und dem N ormalienblatt Tauchpumpen des ÖBFV • Schmutzwasserkreiselpumpen mit Elektro- oder Verbrennungsmotor nach Normalienblatt des ÖBFV einer Prüfung zu unterziehen. Ergänzend dazu wurde das Inspektionsverfahren für • Allgemeine Anforderungen an Feuerwehrfahrzeuge nach ÖN ORM EN 1846-2 in den akkreditierten Bereich aufgenommen. Um ein Inspektionsverfahren handelt es sich, weil keine labor mäßigen Messergebnisse erstellt, sondern „nur“ vorhandene Ausführungen auf N ormgerechtheit kontrolliert werden. Wegen der komplexen Zusammenhänge zwischen den Baugruppen eines Feuerwehr-Einsatzfahrzeuges kann es vorkommen, dass Gutachten außerhalb der Akkreditierung erstellt w erden. So wird häufig ein in das F ahrzeug eingebauter Lichtmast mitbewertet, oder auch eine eingebaute Rahmenseilwinde getestet. DURCHFÜHRUNG DER PRÜFUNGEN

Ein großer Vorteil für die Tätigkeit ist es, dass in jeder der genannten N ormen präzise Anweisungen für die D urchführung der P rüfungen enthalten sind.

Die Prüfstelle für Brandschutztechnik 5/2011

Es besteht dadur ch kaum Er messensspielraum für den P rüfer, der nachträglich zu Diskussionen oder Beanstandungen führen könnte. Das Prüfergebnis lässt fast immer zweifelsfrei die Aussage zu, ob das P rüfobjekt der B ezugsnorm entspricht oder nicht. 1. Förderleistung Das Kernstück jeder Pumpenprüfung ist die Feststellung der Förderleistung der Pumpe, also wie viel Liter Wasser jeweils bei verändertem Druck an den Pumpenausgängen zur Verfügung steht. Jeder, der mit Löschwasser förderung zu tun hat, will diese P arameter möglichst genau kennen. 2. Dauerbelastbarkeit Ein weiteres wesentliches Kriterium ist die Dauerbelastbarkeit. Jede Pumpe muss, abhängig von der Bauart und dem Verwendungszweck, einen D auerlauf von zwei bis sechs Stunden, unter Einhaltung vorgegebener Parameter, überstehen. 3. Belange der Sicherheit N eben den Leistungsanfor derungen wird in den Regelwerken der EU ganz großes Augenmerk auf die Belange der Sicherheit für den B etreiber und B ediener des Gerätes , in den letzten 15 Jahren aber auch für den Schutz der Anrainer und der U mwelt gelegt. D ie diesbezüglich vorgeschriebenen Beurteilungen reichen von der Scharfkantigkeit von Teilen, über ergonomisch zulässige Abstände zwischen Bedienund Stellteilen bis hin zur Lärmpegelmessung im Abstand von 1 m vom Prüfobjekt. 4. Technische Dokumentation Ein hoher Zeitaufwand entfällt auf die Prüfung und Begutachtung der technischen Dokumentation des H erstellers, der einschlägigen Zertifikate und Zeugnisse, der dem Gerät oder Fahrzeug mitzugebenden B enutzerinformation und der Anweisungen für Wartung und Instandhaltung, einschließlich des Ersatzteildienstes. Es handelt sich zumeist um motorisch betriebene Geräte, auf w elche die M aschinensicherheitsverordnung anzuwenden ist, die eine EG-Richtlinie umsetzt (M aschinenrichtlinie 2006/42/EG). D ie Prüfung muss deshalb alles umfassen, was Bezug zu dieser Richtlinie hat. Der Hersteller ist seinerseits verpflichtet, zu bestätigen, dass er alle Vorgaben eingehalten hat. Wenn dies tr otz der Bestätigung nicht der Fall sein sollte und der G utachter seinerseits erkennbare Abweichungen nicht bemerkt, und nicht darauf hinweist,

dann ist nicht nur die Q ualität des Gutachtens schlecht, sonder n es könnte sogar zu einer Haftungsfrage werden. AUFWAND FÜR EINE PRÜFUNG

Die genannten Kriterien zeigen, dass die Dauer einer derartigen Prüfung einerseits davon abhängt, um w elchen Prüfungsgegenstand es sich handelt, andererseits davon, welcher Prüfumfang in A uftrag gegeben wur de. Weiters ob der Verlauf störungsfrei erfolgt, die Dokumente vollständig vor gelegt wurden und der Inhalt der Dokumente eine rasche Beurteilung zulässt. Neben der praktischen Erprobung ist jedenfalls ein nicht zu unterschätzender Aufwand an Büroarbeit erforderlich. RESSOURCEN – PERSONAL UND GERÄTE

Das Team der Außenstelle in Lebring besteht derzeit aus einem P rüfer und zwei Prüfungsassistenten, die alternierend an Prüfungen mitwirken. Bei den meisten Tätigkeiten muss man mindestens zu zweit sein, um die Einrichtungen handhaben zu können. Zudem wird das Prüfteam von anwesenden Angehörigen der auftr aggebenden Lieferfirma bei der Anbringung von Schläuchen und Armaturen unterstützt. Die notwendigen Revisions- und I nstandhaltungsarbeiten der P rüfhalle werden dankenswerter Weise von der Leitung der F euerwehr- und Z ivilschutzschule bzw. dem Landesfeuerwehrverband Steiermark an Fremdfirmen vergeben. Die Kalibrierung und Justierung der fix installier ten Druckund Durchflussmessgeräte erfolgt gemeinsam mit der Liefer- und Wartungsfirma als E igenkalibrierung der Prüfstelle. Das bedeutet, dass die Verantwortung für die Rückführbar keit der Messungen auf Bezugsnormale bei der Prüfstelle selbst liegt. Für die handgeführten Messgeräte, wie Drehzahlmesser, Thermometer u. ä., hat die Prüfstelle einen Vertrag mit K alibrierstellen des österreichischen Kalibrierdienstes ÖKD abgeschlossen. Das regelmäßige N achkalibrieren ist dadurch gesichert. Für die A usarbeitung der P rüfprotokolle und Niederschriften steht im Anlassfall zusätzlich eine Schr eibkraft abrufbereit. Die Archivierung sämtlicher Unterlagen über die durch die Akkreditierung vorgegebene Aufbewahrungsdauer erfolgt in der A ußenstelle Steiermark in Graz.


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Die Prüfstelle für Brandschutztechnik 5/2011

VORSTELLUNG 5

Kompetenz vor Ort: Außenstelle Steiermark Seit den Anfängen der Prüfstelle für Brandschutztechnik werden auch im Bundesland Steiermark brandschutztechnische Anlagen wie Brandmeldeanlagen, Brandrauchentlüftungsanlagen, Sprinkleranlagen und Wandhydrantenanlagen abgenommen und revisioniert. Als Prüfer fungierten Offiziere und Techniker der Berufsfeuerwehr Graz und es handelte sich hauptsächlich um Anlagen im Raum Graz. Der übrige Bereich der Steiermark wurde damals von den Brandschutztechnikern der Landesstelle für Brandverhütung betreut.

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b dem J ahre 2000 wur den immer mehr Anlagen nicht nur in Graz, sondern auch in der übrigen Steiermark und auch in den angrenzenden Bundesländern betreut. Durch diese steigende Anzahl an B etreuungen diverser Anlagen und in den unterschiedlichen R egionen konnte 2005 auch ein eigenes Bür o in Graz (Andritzer Reichsstraße 18, 8045 Graz) eröffnet werden. Seit dem Jahre 2008 ist das Büro ständig durch eine Mitarbeiterin während den Bürozeiten besetzt, damit konnte eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit und –betr euung hergestellt werden. Im Jahr 2005 wurde der ehemalige Direktor -Stv. der Landesstelle für Brandverhütung Ing. Friedrich N echutny zum Leiter der Außenstelle Steiermark bestellt, welcher weiterhin mit seinem Team für die Z ufriedenheit der K unden verantwortlich ist.

Fotos: Außenstelle Steiermark

KOMPETENZ DURCH BERUFLICHE TÄTIGKEIT

Die Kompetenz der M itarbeiter wird hauptsächlich durch ihre berufliche Tätigkeit aber auch über die fr eiwilligen Weiterbildungen und Schulungen gesichert. N eben dem A ußenstellen-Leiter Ing. Friedrich N echutny fungieren, Dipl.HTL- Ing. Karl Graßberger, Johann Kirnich, Ing. Jakob Peter, Dipl. Ing. Gerald Kubiza, Ing. Dieter N esper, Manfred Bacher, Bernd Raimann und P aul Graßberger als fr eiberufliche Prüfer der Prüfstelle für Brandschutztechnik. Vervollständigt wird das Team durch Sabrina Prezil im S ekretariat und I ngrid Seyer als Schreibkraft.

Durch die Techniker der A ußenstelle Steiermark wird das komplette S pektrum aller Brandschutztechnischen Anlagen abgedeckt. I nsbesondere stehen die Techniker auch für B eratungen im Vorfeld der Errichtung von Brandschutztechnischen Anlagen zur Verfügung.

V.l.n.r.: Hinten: Gerald Kubiza, Karl Graßberger, Friedrich Nechutny, Manfred Bacher, Dieter Nesper, Johann Kirnich, Vorne: Peter Jakob, Sabrina Prezil, Ingrid Seyer, Bernd Raimann, Paul Graßberger

REFERENZEN

Zu den bisher igen interessantsten bzw. bekanntesten Projekten und K unden, die von den Prüfern der Außenstelle Steiermark betreut wurden bzw. werden zählen u.a.: • Kunsthaus Graz • Schloss Eggenberg • Grazer Uhrturm • Magna Steyr Fahrzeugtechnik Graz • Unis: Technische Universität Graz, Karl Franzens Universität Graz, Medizinische Universität Graz, Kunstuniversität Graz

• Krankenhäuser: UKH Graz, LKH Graz, LKH Leoben • Zotter Schokoladen Manufaktur • Uni Credit Tower Seiersberg • u.v.m. Die Techniker sind im Grazer Büro per Telefon und F ax: 0316/ 722225 so wie auch über E-Mail: außenstellesteiermark@pruefstelle.at erreichbar.


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StĂśbich Brandschutz GmbH

Textiler Feuerschutzabschluss Innovationen fĂźr Ihre Sicherheit! Hidden Shield... der versteckte Feuerschutzabschluss (EI 30 / 90) Der weltweit erste Raumabschluss (textiler Feuerschutzabschluss) ohne FĂźhrungsschienen ist speziell fĂźr eine optisch anspruchsvolle Installation konzipiert und bietet Planern vĂśllig neue GestaltungsmĂśglichkeiten. Das System wurde bereits zweimal ausgezeichnet.

Die Herausforderung Bei der Aufrechterhaltung definierter Brandabschnitte innerhalb von Gebäuden spielen Raumabschlßsse eine Hauptrolle. In Zeiten moderner Architektur gewinnt jedoch neben effektiver Sicherheit auch die Ästhetik immer mehr an Bedeutung. Vor allem in Üffentlichen Gebäuden mit bewusst offenem und transparentem Charakter soll Brandschutz funktionieren, aber nicht auffallen. Hier haben konventionelle Brandschutztßren oder –tore immer noch ihre Defizite. Konstruktiv bedingt lassen sich Bestandteile wie Zargen oder Rahmen- und Fßhrungskonstruktionen nicht gänzlich verbergen. Bisher benÜtigten auch textile Brandschutzsysteme zur Sta-

bilisation ihrer Gewebeflächen unter Brandbelastung, also auftretenden DrĂźcken und Temperaturen, bislang immer noch seitliche FĂźhrungsschienen. Um neben den brandschutztechnischen vor allem auch den gestalterischen Anforderungen der Architekten gerecht zu werden hat StĂśbich den versteckten Feuerschutzabschluss Hidden Shield entwickelt. Das patentierte System ganz ohne FĂźhrungsschienen wird unsichtbar in abgehängte Decken integriert und ermĂśglicht eine dezente Umsetzung baulicher BrandschutzmaĂ&#x;nahmen besonders fĂźr optisch anspruchsvolle Architektur. „Produkt von besonderer architektonischer Qualität“ (AIT und xia) „Brandschutz des Jahres 2011“ (FeuerTRUTZ)

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BRANDSCHUTZ


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Hidden Shield - StĂśbich Brandschutz GmbH

Die LĂśsung Der Feuerschutzabschluss Hidden Shield verzichtet durch seine auĂ&#x;ergewĂśhnliche Konstruktion und Wirkungsweise als weltweit erstes textiles System ganz auf seitliche FĂźhrungsschienen und lässt sich zudem unsichtbar in die jeweilige Einbausituation integrieren. Auf die Weise bietet der versteckte Raumabschluss mehr gestalterische Freiheiten fĂźr Planer und Architekten, realisiert gleichzeitig aber den notwendigen Brandschutz einer neuen Generation. Bisherige Systemvorteile, wie geringer Platzbedarf im Deckenbereich oder geringes Gewicht und somit eine geringe statische Belastung bleiben dabei erhalten. Ein weiterer Vorteil der Textilkonstruktion sind die sehr geringen Ausdehnungskräfte unter Wärmeeinfluss. Im Gegensatz zu Toren oder TĂźren aus massiven Metallbauteilen, welche unter Brandbelastung durch ihre Ausdehnung zu erheblichen Spannungen und Verwerfung fĂźhren, weist des flexible System im Brandfall eine sehr geringe statische Belastung der Brandwand auf.

Optionale BeleuchtungskĂśrper im Abschlussmodul

lässt sich bei Montage in Zwischendecken an die Oberfläche des Deckenspiegels anpassen. Neben einer individuellen Farbwahl sind dabei auch strukturierte Oberflächen und optionale Beleuchtungselemente mÜglich.

Anpassung an Deckenspiegel durch beschichtetes Abschlussmodul

Hidden Shield nutzt Laibung als FĂźhrung

Der Hidden Shield ruht im geĂśffneten Zustand zusammengefaltet und dadurch nahezu unsichtbar im Sturzbereich der zu verschlieĂ&#x;enden Ă–ffnung. Im Alarmfall schlieĂ&#x;t das System geschwindigkeitsgeregelt und ohne Fremdenergie. Spezielle Gleit- und Rollenelemente ermĂśglichen dabei eine FĂźhrung direkt in der Laibung. Konventionelle FĂźhrungsschienen sind somit ĂźberflĂźssig. Das wärmedämmende System ist als isolierender Raumabschluss der Feuerwiderstandsklassen EI 30 / EI 90 (T-Klassifikation) geprĂźft und fĂźr Ă–ffnungen bis 12 m x 5 m (lichte Breite x lichte HĂśhe) geeignet. Anspruchsvolle Optik Weil sich der Hidden Shield nahezu unsichtbar in die Einbausituation einfĂźgt, werden auch hĂśchste PlanungsansprĂźche erfĂźllt. Weder auf der Wand noch in der Laibung stĂśren FĂźhrungsschienen das Gesamtbild. Auch das Abschlussmodul

Fazit Dank der versteckten Installation und fehlenden FĂźhrungsschienen bietet der Hidden Shield Architekten und Planern vĂśllig neue GestaltungsmĂśglichkeiten und macht das System vor allem fĂźr ansprechende Architektur hĂśchst attraktiv. Besonders bei abgehängten Deckensystemen bietet der Raumabschluss eine vollständige Integration in die baulichen Gegebenheiten. Der Hidden Shield eignet sich daher speziell fĂźr eine offene und transparente brandschutztechnische Gebäudeplanung. Das System erzielt seinen isolierenden Feuerwiderstand ohne den Einsatz zusätzlicher KompensationsmaĂ&#x;nahmen, wie Wasserbeaufschlagung oder Sprinklertechnik und ist somit auch fĂźr Gebäudebereiche prädestiniert, die Ăźber keine brandschutztechnische Wasserversorgung verfĂźgen. www.stoebich.de/hiddenshield

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BRANDSCHUTZ


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Minimax Mobile Services Gmbh & Co KG Zweigniederlassung Austria Carlbergergasse 66B A-1230 Wien Tel.: +43 (0)1 8658161-0 Fax: +49 (0)1 8658161-59

E-Mail:mobil@minimax.at www.minimax-mobile.com

Die Prüfstelle - Ausgabe 5/2011  

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