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§4 Gewinn- und Verlustbeteiligung 1. Der stille Gesellschafter nimmt an eventuellen Verlusten der Beteiligungsgesellschaft nicht teil. 2. Der stille Gesellschafter ist am Gewinn, nicht jedoch an den stillen Reserven und dem Gesellschaftswert, der Beteiligungsgesellschaft für die Dauer der stillen Gesellschaft beteiligt. Der stille Gesellschafter erhält auf seine eingezahlte Einlage folgenden Gewinnanteil: a. bei einem Beitritt im Jahre 2010: in den Jahren 2010 und 2011: 5% seiner Einlage p.a. in den Jahren 2012 und 2013: 5,5% seiner Einlage p.a. ab dem Jahr 2014: 6% seiner Einlage p.a. im letzten Jahr seiner Beteiligung: 12% seiner Einlage p.a. b. bei einem Beitritt im Jahre 2011: in den Jahren 2011 und 2012: 5% seiner Einlage p.a. ab dem Jahr 2013: 5,5% seiner Einlage p.a. im letzten Jahr seiner Beteiligung: 10% seiner Einlage p.a. Die Erhöhung des Gewinnanteils im letzten Jahr der Beteiligung erfolgt nicht, wenn die stille Gesellschaft von der Beteiligungsgesellschaft aus wichtigem, vom stillen Gesellschafter zu vertretenden Grund, gem. § 7 Abs. 3 gekündigt wird.

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Die Berechnung des Gewinnanteils des stillen Gesellschafters beginnt mit dem Tag der vollständigen Einzahlung der Einlage nebst etwaigem Agios. Der nach Abzug des Gewinnanteils verbleibende Restgewinn der Beteiligungsgesellschaft steht allein der Beteiligungsgesellschaft bzw. deren Gesellschaftern zu. 3. Erwirtschaftet die Beteiligungsgesellschaft in einem Geschäftsjahr einen Verlust, der nicht durch Gewinnvorträge aus Vorjahren ausgeglichen werden kann, steht dem stillen Gesellschafter für dieses Geschäftsjahr ein Gewinnanteil nicht zu. Es erhöht sich jedoch sein Gewinnanteil für das nachfolgende Geschäftsjahr entsprechend (Vortrag). Erzielt die Beteiligungsgesellschaft in einem Geschäftsjahr zwar einen Gewinn, reicht dieser zuzüglich etwaiger Gewinnvorträge aus Vorjahren aber nicht zur vollständigen Gewährung der Gewinnanteile sämtlicher stiller Gesellschafter (einschließlich etwaiger Vorträge aus Vorjahren) aus, sind die Gewinnanteile aller stillen Gesellschafter insoweit – untereinander im Verhältnis aller gewinnberechtigten Einlagen stiller Gesellschafter – anteilig zu kürzen. Der Gewinnanteil des stillen Gesellschafters für das nachfolgende Geschäftsjahr erhöht sich während der Dauer dieses Vertrags um den gekürzten Betrag (Vortrag). Gewinn bzw. Verlust der Beteiligungsgesellschaft im Sinne dieses Vertrages ist der sich aus dem steuerlichen Jahresabschluss der Beteiligungsgesellschaft ergebende Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag vor Ertragsteuern (Körperschaftsteuer,

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HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

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