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Wesentliche steuerliche Grundlagen

Die steuerliche Konzeption dieser Vermögensanlage berücksichtigt das zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung aktuelle Steuerrecht. Stille Beteiligung im Privatvermögen Es wird davon ausgegangen, dass die stille Beteiligung an der Emittentin im Privatvermögen des Anlegers gehalten wird. Sofern sich die Beteiligung im Betriebsvermögen befindet, gelten für die Besteuerung andere Voraussetzungen. Ferner wird unterstellt, dass der Anleger in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist, so dass ausländische Besteuerungsfragen hier außer Betracht bleiben. Die Zahlung der aus der Beteiligung resultierenden Einkommensteuer nebst Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer sowie ggf. Erbschaft- und Schenkungsteuer obliegt dem jeweiligen Anleger. Die Zahlung von Gewerbesteuer und Umsatzsteuer hingegen obliegt ggf. der Anbieterin/Emittentin. Die Anbieterin/ Emittentin übernimmt keine Zahlung von Steuern zugunsten des Anlegers, mit Ausnahme der Kapitalertragssteuer, des Solidaritätszuschlages und ggf. der Kirchensteuer, die die Anbieterin/Emittentin einbehalten und für den Anleger an das Finanzamt abführen muss. Im Folgenden werden die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Vermögensanlage dargestellt. Aufgrund der Komplexität des deutschen Steuerrechts kann hier nicht auf alle Einzelheiten und individuellen Besonderheiten eingegangen werden. Die Inanspruchnahme eines steuerlichen Beraters vor dem Beitritt zur Anbieterin/Emittentin wird daher empfohlen.

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Einkommensteuer Bei einer Beteiligung als typisch stiller Gesellschafter steht der stille Gesellschafter dem Geschäftsinhaber (Beteiligungsgesellschaft) als Geldgeber und Gläubiger gegenüber. Demgemäß entspricht auch seine steuerrechtliche Stellung im Wesentlichen der eines Darlehensgebers. Er bezieht grundsätzlich Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG. Einnahmen Die Einnahmen des stillen Gesellschafters bestehen in erster Linie aus seinem alljährlich zu berechnenden Gewinnanteil bezogen auf seine geleistete Einlage (ohne Agio). Die Einnahmen (Gewinnanteile) werden nach § 11 Abs. 1 EStG steuerlich in dem Jahr erfasst, in dem sie dem stillen Gesellschafter zufließen. Das ist regelmäßig der Zeitpunkt, in dem die Gewinnanteile an den stillen Gesellschafter ausgezahlt werden. Kapitalertragsteuer / Abgeltungsteuer Die Einnahmen aus einer stillen Beteiligung unterliegen als Kapitalerträge der zum 01.01.2009 eingeführten Abgeltungsteuer für Privatanleger i.H.v. 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Der abgeltende Steuersatz ist auf die Bruttoeinnahmen anzuwenden. Von der Emittentin wird der abgeltende Steuersatz als sog. Kapitalertragsteuer grundsätzlich einbehalten und an die Finanzverwaltung abgeführt. Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer des Anlegers grundsätzlich abgegolten, so dass er die Einkünfte aus dem Kapitalvermögen – also die Einnahmen aus den stillen Beteiligungen – nicht mehr in seiner Einkommensteuererklärung angeben

ENOVA - Beteiligungsangebot  

HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

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