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Siemens Wind Power A/S wird die 30 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 108 MW liefern. Die gesamte Logistik, der Bauablauf, die Anlagen- sowie die Fundamentkonzepte werden durch die vorliegenden Bauerfahrungen gefördert. Das bei „alpha ventus” eingesetzte EWE-Projektteam betreut in Zusammenarbeit mit ENOVA auch die Errichtung des „Offshore-Windpark RIFFGAT”. Die gesammelten Erfahrungen durch den schrittweisen Gang in tiefere Gewässer hat die Entwicklung von technischen Lösungen ermöglicht, die lange Zeit als unüberwindliche Hindernisse für den Bau von OffshoreWindparks galten. Heute lässt sich sagen, dass die technische Umsetzbarkeit und Beherrschbarkeit mittlerweile gegeben ist, aber trotzdem jeder einzelne Windpark eine Herausforderung darstellt. Das gilt auch für die logistischen Herausforderungen, die bei Projekten in küstenfernen Gewässern entstehen. Mit aus anderen Offshore-Einsätzen erprobten Arbeits- und Wohnplattformen sind intelligente Lösungen für die Errichtung der HochseeWindparks entwickelt worden, die eine wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Arbeit in der Bau- sowie in der Betriebsphase ermöglichen. Verlässliche gesetzliche Grundlage Die Politik in Deutschland hat mit der Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahr 2009 zudem eine verlässliche

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ENOVA OFFSHORE NORTHSEA WINDPOWER

finanzielle Grundlage für den Ausbau der Offshore-Windenergie geschaffen. Für Windenergieanlagen im Meer, die mindestens drei Seemeilen seewärts der Küstenlinie errichtet werden, sieht das EEG erhöhte Vergütungssätze vor. Diese betragen 13 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde Strom für die ersten zwölf Jahre nach Inbetriebnahme. Für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2016 errichtet werden, gibt es zudem einen sogenannten Sprinter-Zuschlag von 2 Cent pro Kilowattstunde. Mit steigender Entfernung zur Küste und größer werdenden Wassertiefen verlängert sich der Zeitraum der erhöhten Vergütung zusätzlich nach fest definierten Sätzen - für jede abgeschlossene Seemeile, die eine Basisentfernung von 12 Seemeilen übersteigt, um 0,5 Monate und pro abgeschlossenem Meter Wassertiefe, die über 20 Meter hinausgeht, um 1,7 Monate. Zudem hat der Gesetzgeber eine klare Regelung zum Netzanschluss ans Festland aufgestellt, für den die Netzbetreiber verantwortlich sind. Damit bestehen gute planungsrechtliche Rahmenbedingungen für den langfristigen Ausbau der OffshoreWindenergienutzung in der deutschen Nordund Ostsee.

ENOVA - Beteiligungsangebot  

HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

ENOVA - Beteiligungsangebot  

HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

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