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Offshore Windparks

ENOVA Zweite Offshore Projektbeteilgungs GmbH

Die europaweit gebauten Offshore-Windparks stehen bislang vor allem in küstennahen Gebieten mit überschaubaren Wassertiefen von bis zu zwölf Metern. Die dort gesammelten und wissenschaftlich ausgewerteten Erfahrungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die nächste Generation weit von der Küste entfernter Offshore-Parks in Wassertiefen mit rund 40 Metern bereits realisiert werden konnte. Dazu zählt unter anderem „alpha ventus“ als erster deutscher Hochsee-Windpark, der im April 2010 ans Netz gegangen ist. Neben der reinen Energiegewinnung dient „alpha ventus“ als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Der Hochsee-Windpark liefert zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und

die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie. „alpha ventus“ hat in Deutschland das Tor ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien somit weit geöffnet. Investoren, Anlagenhersteller und Netzbetreiber sind mit diesem Testfeld ein hohes Risiko eingegangen. Die beim Bau gesammelten Erfahrungen werden allen künftigen Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee zu Gute kommen. Bereits heute zeigt sich, dass „alpha ventus“ unmittelbaren Einfluss auf Folgeprojekte hat. Dazu zählt auch der „Offshore-Windpark RIFFGAT” rund 15 Kilometer vor Borkum, den die ENOVA-Unternehmensgruppe zusammen mit dem Oldenburger Energieversorger EWE realisiert. Der Baubeginn für das Projekt mit insgesamt 30 Windenergieanlagen und einem Investitionsvolumen im dreistelligen Millionenbereich ist für 2011 vorgesehen.

Offshore Windparks in Europa Europaweit gewinnt der Bau von OffshoreWindparks seit einigen Jahren zunehmend an Dynamik. Vorreiter sind Dänemark und Großbritannien. Insbesondere das Königreich hat jüngst mit der Realisierung von großen Projekten in der Nordsee wie „Robbin Rigg“ vor der Küste Schottlands mit bereits 60 installierten Vestas-Anlagen (180 Megawatt) sowie „Gunfleet Sands” in der englischen Nordsee mit bereits 48 Strom liefernden Siemens-

Windenergieanlagen (172 Megawatt) eine führende Rolle übernommen. Der nach wie vor größte Offshore-Windpark ist aber „Horns Rev” in Dänemark, der 2009 um 91 auf insgesamt 171 Anlagen mit einer installierten Leistung von 370 Megawatt erfolgreich erweitert worden ist. Auch Schweden, Belgien und die Niederlande nutzen bereits seit einigen Jahren das Windpotenzial auf dem Meer.

ENOVA OFFSHORE NORTHSEA WINDPOWER

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ENOVA - Beteiligungsangebot  

HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

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HINWEIS: Fond ist geschlossen und veräußert! Mit dem Fonds wird die Planung und Entwicklung von zwei Hochsee-Windparks in der Nordsee bis z...

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