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Mitarbeiter Magazin

Mein

Maschinenring TECHNIK 40-TONNEN-MULDENKIPPER

S. 6

SICHERHEIT ARBEITEN IN LUFTIGER HÖHE

S. 20

DURCHBLICK FLEXIBLER ZUVERDIENST

S. 22

Starker Einsatz MIT 500PS DURCHS KIESWERK AUSGABE 8 // FRÜHJAHR 2018

Frühjahr 2018


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EDITORIAL

Willkommen im Frühling!

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter! Es ist unübersehbar: Die Tage werden wieder länger und

beim Maschinenring ihren Leidenschaften nachgehen. Beim

die Temperaturen steigen. Bald können wir schon wieder

Grillen haben wir einer erfolgreichen Food-Bloggerin über die

das weiche Gras zwischen unseren Zehen spüren und uns in

Schulter geschaut – das Rezept zum Nachkochen findest du

den heimischen Seen und Flüssen abkühlen. Bevor wir uns

auf S. 25. Zum Gewinnen gibt es auch dieses Mal etwas:

voll und ganz auf den Frühling einlassen, möchten wir in der

Beantworte die knifflige Gewinnspielfrage auf S. 16, und mit

aktuellen Ausgabe noch einen Blick auf den vergangenen Win-

etwas Glück gehört der Makita Akku-Schlagbohrschrauber dir.

ter werfen: Dieser war sowohl arbeits- als auch ereignisreich

Wir wünschen dir viel Spaß beim Durchblättern und einen

und hat die Forstprofis und Winterdienstleister ordentlich

guten Start in den Frühling.

gefordert. Im Blattinneren findest du darüber hinaus wichtige Informationen zum Thema Sicherheit am Arbeitsplatz und was du bei Nebenjobs beachten musst. Weiters stellen wir dir eini-

Dein Redaktionsteam von

ge interessante Mitarbeiter vor, die neben ihrem Teilzeit-Job

Mein Maschinenring

S. 10

MASCHINENRING

S. 18

S. 26


•3

Mein

Maschinenring

Inhalt

S. 6

EINSATZ IM KIESWERK

Frühjahr 2018

23-jähriger Kay Eschenweck lenkt den 40-Tonnen-Muldenkipper sicher durch Kies und Schlamm.

S. 4

Seit 20 Jahren erfolgreich

S. 18 Sensenmäh-Weltmeister am Bau

S. 25 Rezepttipp

Maschinenring Personalleasing feiert

Fabian Winder aus Vorarlberg und sein

Geräucherte Lammlachse in Kräuterkruste

Geburtstag

außergewöhnliches Hobby

S. 6

S. 20 Sicherheit geht vor

Ob Vollzeit oder Teilzeit – ein Job für jede

Sicher unterwegs in luftiger Höhe.

Lebenssituation

S. 22 Durchblick

S. 28 Frauenpower & Powerfrauen

Darauf musst du bei Nebenjobs achten

Stark und erfolgreich mit flexiblen Jobs

S. 23 Seite an Seite

S. 30 Ins Land einigschaut

Heidi und Max Bobleter sind privat und

Die Tradition der Sommersonnenwende in

beruflich ein eingeschweißtes Team

Österreich

S. 26 Volle Flexibilität Herr über 500 PS

Wir blicken Kay Eschenweck bei seinem Job im Kieswerk über die Schulter

S. 10 Winterrückblick 2017 Eine ereignisreiche Schneesaison für die Maschinenring-Mitarbeiter geht zu Ende

S. 16 Gewinnspiel Gewinne ein tolles Makita Schlagbohrschrauber-Set mit vielen Zubehörteilen!

S. 24 Aufgetischt Maschinenring-Mitarbeiterin bloggt über

S. 17 Wir gratulieren zum Jubiläum

kulinarische Genüsse

Danke für die langjährige Treue

MITARBEITER MAGAZIN


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MITARBEITER UND JUBILÄUM KUNDEN IM PORTRAIT

Vom Montagehelfer bis zum Schäfer

Maschinenring Personalleasing feiert 20. Geburtstag

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ie hat alles angefangen und wohin hat es sich entwickelt? Anlässlich des Jubiläums werfen wir einen Blick auf die letzten 20 Jahre des Maschinenring Personalleasing.

Zeit zum Arbeiten hätten. Der Maschinenring konnte Landwirte mit freier Zeit erfolgreich an zu Viking vermitteln, und so wurde im Jahr 1998 Maschinenring Personalleasing geboren. Zwischen Traktoren & Melkmaschinen

Als im Jahr 1998 Josef Koller – Produktionsleiter des Tiroler Gartengeräteherstellers Viking – personelle Unterstützung beim Maschinenring suchte, ahnte noch niemand, dass sich folgende Idee zum führenden Personaldienstleistungsunternehmen am Land entwickeln würde: Um die Arbeitsspitzen abzudecken, benötigte Viking im Winter zusätzliche Mitarbeiter. Daraufhin fragte Josef Koller beim Tiroler Maschinenring an, ob der ein paar Bauern wüsste, die in der landwirtschaftlich weniger intensiven Saison Egal ob Schäfer, Liftwart oder LKWLenker – Maschinenring Personalleasing hat für jeden den richtigen Job!

MASCHINENRING

Seit der Gründung im Jahre 1998 hat sich beim Maschinenring Personalleasing einiges verändert. Monika Mayrhofer ist seit den Anfängen als Mitarbeiterin in der Bilanzierung und Buchhaltung in der Zentrale in Linz tätig und erinnert sich zurück: „Ich war die erste Mitarbeiterin überhaupt. Neben mir gab es noch einen Geschäftsführer und eine Sekretärin, aber die waren damals noch vom Maschinenring Österreich. Wir haben bei null angefangen. Alles war noch händisch zu

erledigen und einzeln zu schreiben. Erst später kamen Lohnverrechnungs- und Buchhaltungsprogramme dazu. Das Unternehmen ist sehr schnell gewachsen, und so wuchs auch die Abteilung immer mehr. Mittlerweile sind wir acht Mitarbeiter in der Buchhaltung.“ Besonders in Erinnerung blieben Monika Mayrhofer auch die Räumlichkeiten in der Landwirtschaftskammer: „Wir sind mehrmals innerhalb der Landwirtschaftskammer auf der Gugl in Linz umgezogen, da einfach der Platz zu knapp wurde. Unsere jetzigen Büros waren früher Werkstätten und Garagen. Bereits während des Umbaus haben wir die Räumlichkeiten bezogen und saßen neben Traktoren und Melkmaschinen.“ Auf die Frage, warum sie bereits so lange für den Maschinenring tätig ist, hat Monika Mayrhofer eine klare Antwort:


JUBILÄUM

„Ich bin aus Katsdorf im Bezirk Perg. Dort betreiben wir eine Mutterkuh-Haltung mit rund 70 Tieren. Die Arbeit beim Maschinenring erlaubt es mir, Job und Hof flexibel unter einen Hut zu bringen. Ich arbeite 25 Stunden für den Maschinenring, davon bin ich zwei Tage die Woche im Büro in Linz und den Rest kann ich von Zuhause aus erledigen.“ Liftwart, Senner und Co: Wir haben die größte Jobvielfalt in der Region Mittlerweile sind für die Maschinenring Personal und Service eGen mehr als 5.000 Mitarbeiter jährlich bei rund 2.800 Kundenbetrieben im Einsatz – und das in über 260 verschiedenen Berufen. Werden Montagehelfer oder Produktionsmitarbeiter benötigt und gehören Gärten und Bäume auf Vordermann gebracht oder Straßen und Wege vom Schnee befreit, ist der Maschinenring zur Stelle. Auch eher ungewöhnliche Jobs, wie Muldenkipperfahrer, Bestatter, Senner, Skilehrer, Liftwarte oder Helfer bei Skirennen, Schafhirten und Christbaumverkäufer, werden vom Maschinenring vermittelt. Egal was gesucht wird, der Maschinenring hat immer den passenden Job bzw. den passenden Mitarbeiter.

fachte sich die Zahl und stieg auf knapp 2.800 an – viele Kunden der ersten Stunde bauen auch nach wie vor auf die erfolgreiche Partnerschaft mit dem Maschinenring. Neben klein- und mittelständischen Unternehmen vermittelt der Maschinenring sein Personal auch an innovative Weltmarktführer: So sind zum Beispiel bei dem Licht- und Elektroniksystem-Hersteller ZKW oder bei der Palfinger AG Facharbeiter sowie Hilfskräfte tätig, und in der Lenzing AG, einem weltweit agierenden Unternehmen, das aus Holz hochwertige Fasern herstellt, unterstützt ein Mitarbeiter des Maschinenrings bei der Holzübernahme und Holzverarbeitung.

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Mag. Gertraud Weigl, Geschäftsführerin Maschinenring Personal und Service eGen

» Wer für uns tätig ist, hat einen sicheren Arbeitsplatz meist ganz in der Nähe des Wohnortes und einen wertschätzenden Arbeitgeber. « Ob kurz- oder langfristige Einsätze: Auch Studenten und Ferialarbeiter sind über Maschinenring Personalleasing gerne im Einsatz

Mitarbeiter unterstützen Weltmarktführer Mit dem Erfolgsrezept „Zufriedene Mitarbeiter leisten beste Qualität für unsere Kunden“ hat sich Maschinenring Personalleasing in den vergangenen Jahren kontinuierlich über dem Personalleasing-Branchentrend entwickelt und gehört heute zu den Top 10 der Zeitarbeitsunternehmen in Österreich. Im ländlichen Raum ist die Maschinenring-Tochter darüber hinaus sogar Marktführer. Im Jahre 1998 betreute Maschinenring Personalleasing rund 50 Kunden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten verviel-

MITARBEITER MAGAZIN


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MITARBEITER UND TECHNIK KUNDEN IM PORTRAIT

Volle Fahrt voraus

Kay Eschenweck ist Herr über 500 PS

Arbeitsplatz mit Panorama-Aussicht: Von dem Führerhaus des 500 PS starken Muldenkippers hat Kay stets alles im Blick

MASCHINENRING


TECHNIK

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MITARBEITER MAGAZIN


8•

MITARBEITER TECHNIK IM PORTRÄT

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er träumt nicht davon: Einmal mit einem 500 PS starken Gefährt durch Schotter und Schlamm zu fahren und einen Berg aus Kies zu erklimmen, um anschließend die Ladung einfach runterzukippen? Für den Bludenzer Kay Eschenweck (23) wurde dieser Traum durch den Maschinenring Realität: Seit Juni letzten Jahres arbeitet er als Muldenkipperfahrer bei Zech Kies in Nüziders – und das ganz ohne Führerschein.

Alexander Gstrein (r.), Maschinenring Oberland Vorarlberg, hat Kay den Job im Kieswerk vermittelt.

MASCHINENRING

Kay suchte die Abwechslung, weshalb er seinen Job als Karosseriebautechniker und Kfz-Lackierer an den Nagel hing und vor zwei Jahren bei Maschinenring anfing. Seit gut einem Jahr ist er nun bei der Firma Zech Kies beschäftigt. Die Wurzeln des traditionsreichen Unternehmens reichen dabei bis in die 1930er Jahre zurück, als August Zech mit der Lieferung von Sand und Kies begann. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Mit einem jährlichen Ausstoß von rund einer Million Tonnen ist die Zech Kies GmbH der führende Kiesversorger in der Region und seit langem starker Partner des Maschinenrings.


TECHNIK

40 Tonnen reine Power Der Schesa-Murbruch, der größte Murbruch Europas, liegt in Bürs. Er ist eines dieser großen Ablagerungsgebiete, die im Laufe von Jahrtausenden entstanden sind. Eine unterirdische Förderbandanlage von über drei Kilometern Länge bringt das Rohmaterial nach der Überbrückung von 450 Höhenmetern vom Schesa-Murbruch direkt zur Zech-Aufbereitungsanlage nach Nüziders. Das Förderband verläuft je nach Gelände in einer begehbaren Metallröhre oder in einem befahrbaren Tunnel. Kay befördert mit seinem knickgelenkten Muldenkipper ebenfalls Kies vom Steinbruch runter bis zum Ablageplatz. Das Fahrzeug alleine wiegt bereits 40 Tonnen – ist es beladen, kommt es auf rund 100 Tonnen. In den Tank passen übrigens 400 Liter Treibstoff und hinter der Fahrerkabine ist ein weiterer Tank mit 400 Liter Hydrauliköl. Einen niedrigen Verbrauch hat der Muldenkipper ebenfalls nicht, denn alleine beim Anfahren benötigt er 85 Liter Treibstoff. Eine weitere Besonderheit des

Muldenkippers ist, dass er unglaublich wendig ist. Durch das Knickgelenk lässt er sich einfach manövrieren, und das macht es ihm möglich, seine Position am Stand flexibel in jede Richtung zu verändern – und das trotz seines hohen Gewichts. Ohne Führerschein unterwegs Bei Zech Kies sind insgesamt sieben Muldenkipper im Einsatz, davon drei große – wie Kay einen fährt – und vier kleinere. Das Kuriose an Kays Job ist, dass er den Muldenkipper ganz ohne Führerschein fährt, denn diesen macht er erst jetzt mit der Unterstützung vom Maschinenring – doch am Firmengelände ist es ihm erlaubt, das Fahrzeug bereits jetzt zu lenken. „So ein großes Fahrzeug zu fahren, ist etwas ganz Einzigartiges“, verrät Kay: „bereits das Gelände hier im Steinbruch ist herausfordernd, da man eine bis zu 34prozentige Steigung überwinden muss. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.“ Auch in seiner Fahrerkabine fühlt sich Kay sichtlich wohl: „Es ist wie ein

Voll beladen bringt der Muldenkipper rund 100 Tonnen auf die Waage

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Wohnzimmer." Wenn er einsteigt, werden sofort die Schuhe ausgezogen, um keinen Schmutz mit rein zu nehmen. Das Cockpit ist mit einer Heizung, einer Rückfahrkamera, einem stoßgefederten Sitz und unzähligen Knöpfen und Schaltern ausgestattet – mit denen sich Kay bestens auskennt.

Knickgelenkter Muldenkipper Marke: Volvo Modell: A40G PS: 476 Motor: V-ACT, 13 Liter, 6-Zylinder-Diesel-Reihenmotor mit Turbolader (VGT) und 4 Ventilen pro Zylinder, obenliegender Nockenwelle und elektronisch gesteuerten Einspritzdüsen. Der Motor ist mit austauschbaren, nassen Zylinderlaufbuchsen, Ventilführungen und Ventilsitzen ausgestattet. Bremsanlage: Vollhydraulische Nassbremsen mit ölgekühlten Lamellen an allen Rädern. Zweikreis-Bremsanlage. Lenkung: Hydromechanische Knicklenkung, selbstausgleichende Konstruktion. Zwei doppeltwirkende Lenkzylinder. Lenkwinkel: 3,4 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag +- 45°.

Vollbeladen bringt der Muldenkipper rund 100 Tonnen auf die Waage.

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RÜCKBLICK

Rückblick

… das war der Winter 2017/18

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er diesjährige Winter war ein Winter der Extreme: Im Dezember war es österreichweit in den Niederungen sehr mild, dann folgten der drittwärmste Jänner der meteorologischen Messgeschichte und ein frostig-kalter Februar. Ende Februar konnte am Brunnenkogel eine Tiefsttemperatur von minus 31,9 Grad gemessen werden – kurze Zeit später wandelte sich das Bild, und es hielt Anfang März der Frühling vorübergehend Einzug. Vor allem spontan einsetzende Straßenglätte, Schneefälle und starker Wind hielten die Winterdienstleister in dieser Saison vielerorts auf Trab.

Aufräumarbeiten in Kärnten nach dem Sturm „Yves“.

Forstprofis in Kärnten im Hilfseinsatz Sturmtief „Yves“ hinterließ im Dezember eine Spur der Verwüstung – Föhnsturmböen von über 200 km/h sorgten für Chaos in ganz Kärnten. In Südkärnten musste sogar der „Ausnahmezustand“ ausgerufen werden. 6.000 Haushalte waren ohne Strom, Straßen mussten gesperrt werden und einige Orte in Völkermarkt und Klagenfurt-Land waren teilweise nicht bzw. nur schwer erreichbar. Sturm, Starkregen und Schnee haben vor allem in den betroffenen Bezirken für chaotische Verhältnisse gesorgt. Ob

MASCHINENRING

Freiwillige Feuerwehren, Straßenmeistereien, die Monteure der KELAG oder der Maschinenring: Alle waren im Einsatz und haben geholfen, die rund 6.000 Haushalte wieder mit elektrischer Energie zu versorgen. Unpassierbare Straßen wurden wieder funktionsfähig gemacht. Da der Maschinenring mit der KELAG schon seit Jahren zusammenarbeitet, konnten die gemeinsamen Hilfseinsätze auch schnell und höchst professionell durchgeführt werden. Neben diesen Arbeiten waren die Teams auch bei der schnellen Aufarbeitung des Schadholzes im Bauernwald im Einsatz.


RÜCKBLICK

Schneelast auf Dächern Besonders starke Schneefälle gab es im Winter in Salzburg. Dort schüttelte Frau Holle ihre Kissen so stark, dass die Maschinenring-Mitarbeiter viele Dächer vom Schnee befreien mussten. Die schwere Last könnte Gebäude beschädigen, Dächer eindrücken, und auch herunterstürzende Dachlawinen könnten zur Gefahr werden. Um Schäden zu vermeiden, kam unter anderem in Saalbach bei der Parkgarage Schattberg, beim Gymnasium St. Johann und bei der Eishalle Zell am See die Schaufel zum Einsatz.

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Die Mitarbeiter des Maschinenring Salzburg schaufelten vielerorts zahlreiche Dächer frei, selbstverständlich unter Einhaltung aller sicherheitstechnischen Vorschriften, um Schäden an den Gebäuden zu vermeiden.

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RÜCKBLICK

Schneefreie Bahnhöfe sorgen für die Sicherheit der Fahrgäste

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er heurige Winter hatte es in sich: Schnee und Glätte machten uns ordentlich zu schaffen und forderten, die Winterdienstleister bei Tag und Nacht.

Freie Fahrt für Salzburger Lokalbahn

Arbeitsbeginn noch vor dem Stall

Um die Sicherheit der Fahrgäste im Winter zu gewährleisten, führt am Streckenteil der Salzburger Lokalbahn der Maschinenring die Winterdienstarbeiten durch. Von Sankt Georgen bei Salzburg bis Ostermiething im Bundesland Oberösterreich, sorgen sechs Mitarbeiter vom Maschinenring Ober dem Weilhart bereits seit der Wintersaison 2011/12 für schneeund eisfreie Flächen auf insgesamt neun Haltestellen und zahlreichen Bahnübergängen. Florian Lasser ist einer der fleißigen Winterdienstleister. Der 21-Jährige ist beim Maschinenring Ober dem Weilhart in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Im Winter sorgt er beispielsweise bei Tages- und Nachtzeit für schnee- und eisfreie Flächen auf dem oberösterreichischen Streckenabschnitt der Salzburger Lokalbahn. Doch auch über Maschinenring Personalleasing sowie als Betriebshelfer ist Florian in verschiedenen Betrieben aktiv. Wenn der geprüfte Pferdewirt gerade nicht für den Maschinenring tätig ist, kommt er am elterlichen Reitergut seiner Leidenschaft nach: dem Kutschenfahren. Angefangen von romantischen Seerundfahrten um den nahegelegenen Holzöstersee über Kutschenpartien zum Bauerngolfen bis hin zu gemütlichen Ausfahrten zum Mostbauern hat Florian alles im Programm.

Der 34-jährige Franz Baumgartner aus Zell ist dafür bekannt, dass er mit Eifer und Genauigkeit beim Schneeschaufeln dabei ist. Bereits die dritte Saison ist Franz für den Bahnsteig in seiner Heimatgemeinde zuständig. Der Landwirt fährt schon vor dem Stall pflichtbewusst zum Bahnhof und schaut, dass die Bahnsteige frei von Schnee und Eis sind – damit die ersten Fahrgäste sicher zu ihren Zügen kommen. Einige weitere Objekte betreut Franz mittlerweile noch zusätzlich. Im Sommer ist er tageweise auf Agrarbaustellen im Einsatz und im Winter ist er ein zuverlässiger Wintermitarbeiter.

Bild rechts: Von St. Georgen bis Ostermiething werden die Bahnhöfe der Salzburger Lokalbahn von den Maschinenring-Mitarbeitern betreut

MASCHINENRING

Wenn nichts mehr geht, kommt Florian Lasser auch mit der Kutsche zur Arbeit Franz Baumgartner befreit die Bahnsteige in seiner Heimatgemeinde vom Schnee.


RÜCKBLICK

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Lift, Kassa & Co

Abwechlsungsreiche Jobs in Österreichs Skigebieten Der Wintertourismus ist bekanntlich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Österreich. Und auch das Zillertal, in einem der tourismusintensivsten Bezirke Tirols, ist eine wahre Wintersport-Metropole und schafft dadurch direkt und indirekt stabile Beschäftigungsmöglichkeiten, die auch beim Maschinenring für attraktive Jobs sorgen. So findet auch Markus Feiersinger aus Reith im Alpbachtal seine ideale Einkommenskombination beim Maschinenring. Um seine Leidenschaft, die Landwirtschaft, ausüben zu können, nutzt Markus die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten, wie die Beschäftigung über die Zeitarbeitssparte bei Seilbahnen im Winter und über die Bereiche der Agrar- und Service-Dienstleistungen in den Sommermonaten. Bereits zum zweiten Mal ist er dieses Jahr beim Pistendienst in der Zillertal Arena in Zell am Ziller tätig. Markus kümmert sich im Zuge seiner Beschäftigung im Bereich des Pistendienstes nicht nur um die Absicherung der Abfahrten, sondern ist auch mit dem Akja unterwegs, sollte im Skigebiet ein Unfall passieren. Er macht aber nicht nur mit den Skiern an den Füßen eine gute Figur auf der Piste, auch die luftige Höhe bei der Stützenkontrolle macht dem geschickten 44-Jährigen nichts aus. Die Anstellung über den Maschinenring bietet dem Landwirt die notwendige Flexibilität neben der Arbeit im Stall. Die attraktiven Arbeitszeiten mit vier Tagen Dienst und zwei Tagen frei bedeuten während des Winters genügend Freiraum für den eigenen Betrieb bei gleichzeitig gutem Verdienst.

Barbara Leitner: Im Sommer als Gärtnerin, im Winter als Liftwartin für den Maschinenring im Einsatz (Foto: Mag. Mario Webhofer)

Auf den Skiern zur Arbeit Neben Markus Feiersinger ist auch Barbara Leitner über den Maschinenring bei der Zillertal Arena in Zell am Ziller beschäftigt. Die gelernte Einzelhandelskauffrau und ausgebildete Maschinistin nutzt die winterlichen Arbeitsmöglichkeiten beim Maschinenring, während sie in den Sommermonaten wieder als Gärtnerin arbeitet: „Ich arbeite am liebsten im Freien. Beim Sessellift bin ich nicht nur draußen, sondern habe auch viel Kontakt zu den Gästen. Mir macht die Arbeit Spaß und außerdem kann ich täglich mit den Skiern zu meinem Arbeitsplatz fahren.“ Auf den Einsatz als Maschinenring-Dienstnehmer setzt auch Stefan Wolf. Der 43-Jährige führt am Gatte-

rerberg, einem Ortsteil der Gemeinde Stummerberg, einen Milchviehbetrieb mit sieben Kühen. Beim Skizentrum Hochzillertal-Kaltenbach wird er vormittags für das Einweisen der ankommenden Skigäste am Parkplatz eingesetzt. Für

Stefan Wolf sorgt dafür, dass jeder seinen Parkplatz bekommt. (Foto: Mag. Mario Webhofer)

MITARBEITER MAGAZIN


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RÜCKBLICK

ihn bedeutet diese Stelle eine attraktive halbtägige Zuverdienstmöglichkeit, die ihm die Bewirtschaftung seines landwirtschaftlichen Betriebes ermöglicht. „Ohne flexiblen Zuverdienst könnte ich meinen Hof nicht in dieser Form bewirtschaften. Beim Maschinenring ist es möglich, dass ich im Winter intensiv arbeite und im Sommer sporadisch bei Aufforstungen mein Einkommen erweitern kann.“

keit, andere Branchen und Aufgabengebiete kennenzulernen, haben mich dazu bewogen, zum Maschinenring Personalleasing zu gehen. Früher habe ich mich in der Küche für die Gäste voll ins Zeug gelegt – diesen Winter lege ich mich ebenfalls für

die Gäste voll ins Zeug, aber diesmal eben als Mitarbeiter beim Lift. Von der Ein- und Ausstiegshilfe beim Schlepp- & Sessellift über die Pistenbeschneiung bis hin zu den Revisionsarbeiten gehört alles zu meinem Aufgabengebiet.“

Regionales Personal legt sich ins Zeug Doch nicht nur in Tirol zählen die Seilbahnbetreiber auf die Maschinenring-Mitarbeiter: Wenn es ums Liftpersonal geht, so waren die Hahnbaumlifte, die zu den Alpendorf Bergbahnen St. Johann gehören, in diesem Winter fest in Maschinenring-Hand. Vom Parkplatz über die Kassa bis zum Liftbügel und zur Beschneiungsanlage. „Die ortsnahen Hahnbaumlifte sind besonders für die einheimische Bevölkerung eine wichtige Einrichtung und werden auch ein belebender Bestandteil im zukünftigen Stadtentwicklungsprogramm sein. Sie werden von den Schulen, von Familien, den Benützern der Rodelbahn und auch von den Tourengehern gerne genützt. „Mit dem Personal vom Maschinenring haben wir nur die besten Erfahrungen. Die Leute kommen aus der Umgebung, sind zuverlässig und pünktlich. Viele von ihnen haben zuhause einen landwirtschaftlichen Betrieb, haben dadurch ein hohes Verantwortungsbewusstsein und legen sich für den Lift und unsere Gäste toll ins Zeug“, schwärmt Siegfried Gruber, Betriebsleiter, von den verlässlichen Maschinenring-Mitarbeitern. Kevin Überegger ist einer von sechs Zeitarbeitskräften, die sich über die Maschinenring Personal und Service eGen um die Hahnbaumlifte kümmern. „Als gelernter Koch hatte ich in den Winter- und Sommersaisonen zwar immer genug Arbeit, aber der Leerlauf in den Zwischensaisonen und die unregelmäßigen Arbeitszeiten waren sehr herausfordernd. Das und die Möglich-

MASCHINENRING

Markus Feiersinger (r.) wird bei den Bergbahnen in Zell am Ziller für den Pistendienst eingesetzt. Unter anderem ist er mit dem Akja unterwegs. (Foto: Mag. Mario Webhofer)

Das Team des Hahnbaumliftes in St. Johann im Pongau (v. l.): Betriebsleiter Sigfried Gruber und MR-Personaldisponent Torsten Becker mit den Maschinenring-Dienstleistern Elisabeth Holzer, Michael Brüggler, Annemarie Haunsperger, Kevin Überegger und Hias Heigl (Foto: Klaus Bauer)


RÜCKBLICK

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Kai Pfurtscheller war Teil des 15-köpfigen Maschinenring-Teams und sorgte für die notwendige Vereisung der Weltcup-Strecke in Lienz (Foto: martinluggerphotography)

Maschinenring-Mitarbeiter im Weltcup-Einsatz

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enn Ende Dezember zwischen den Feiertagen die weltbesten Damen des alpinen Skizirkus über die Weltcup-Piste am Hochstein in Lienz herunterbrettern, dann müssen die Pistenverhältnisse perfekt sein. Das vierte Mal in Folge war auch der Maschinenring für den Erfolg des Damenweltcuprennens mitverantwortlich. 15 Maschinenring-Mitarbeiter waren bei eisigen Temperaturen von minus zehn Grad für Aufbau, Streckenhilfe und Umzäunung im Einsatz. Im Zuge der Arbeiten wurden die Bauten im Zielgelände aufgestellt, 4.000 Meter Sicherheitszaun aufgebaut und die Piste durch Balkenbearbeitung renntauglich gemacht. Im Team der Kälte getrotzt An vorderster Front mit dabei war auch Kai Pfurtscheller. Der 22-Jährige aus Dölsach sorgte gemeinsam mit dem

eingespielten Team mit Fingerspitzengefühl und Know-how für die optimale Vereisung der Strecke. Als Atemschutzträger der Feuerwehr ist er den Umgang mit Wasser und Schläuchen gewohnt und konnte diese Erfahrung bei der Arbeit im steilen und rutschigen Gelände einsetzen. „Eine besondere Herausforderung war die Kombination aus Wasser und Kälte. Nicht nur die Piste vereist, auch auf dem Arbeitsgewand und den Gerätschaften setzt sich aufgrund der niedrigen Temperaturen mit der Zeit eine dicke Eisschicht fest. Gemeinsam im Team lässt sich aber auch ein solch frostiger Einsatz gut abwickeln. Wir motivieren uns gegenseitig und freuen uns dann umso mehr über das Ergebnis, wenn die FIS ihr Okay gibt“, erzählt Pfurtscheller. Auch bei allen weiteren Tätigkeiten konnte der vielseitig einsetzbare Osttiroler seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Jeder Handgriff trägt bei den Vorbereitungen schlussendlich dazu bei, dass die Skidamen beste

Rennbedingungen vorfinden und die Veranstaltung erfolgreich über die Bühne gehen kann. Die sogenannte Streckenhilfe ist dabei die Grundvoraussetzung, um für alle Läuferinnen optimale Voraussetzungen gewährleisten zu können. Speziell die Arbeiten an der Piste erfordern von den Mitarbeitern technische Exaktheit und jede Menge Durchhaltevermögen, schließlich erfolgt die Präparierung der Piste so zeitnah wie möglich vor den Renntagen. „Für eine optimale Rennstrecke braucht es ein bisschen ‚a Handl‘ und ein funktionierendes Team. Es muss alles zusammenpassen und das Personal muss bereit sein, einiges auf sich zu nehmen. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Maschinenring haben wir es auch dieses Jahr geschafft, die Anforderungen der FIS zu erfüllen“, berichtet Skiclub-Präsident und Rennleiter Siegfried Vergeiner.

MITARBEITER MAGAZIN


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MITARBEITER UND RÜCKBLICK, GEWINNSPIEL KUNDEN IM PORTRAIT

Ö3-Weihnachtswunder

3.507 Euro für Licht ins Dunkel

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on 19. bis 24. Dezember 2017 sendete Ö3 live vom Linzer Hauptplatz. Bekannt als das „Ö3-Weihnachtswunder“ wurden 120 Stunden lang Musikwünsche gegen eine Spende, mit der der Licht-ins-Dunkel-Soforthilfefonds unterstützt wurden, erfüllt. Zahlreiche Stargäste aus Musik, Sport und Kabarett sorgten fünf Tage lang für Unterhaltung vor dem Alten Rathaus. Gemeinsam Gutes tun Diese Gelegenheit wollte sich auch der Maschinenring Oberösterreich nicht entgehen lassen. Stellvertretend für den Maschinenring besuchten Hannes Enzenhofer und Martin Hofer am 20. Dezember in den frühen Morgenstunden bei Neuschnee das gläserne Ö3-Studio. Für jeden Zentimeter Schnee am Linzer

Hauptplatz wurden 1.000 Euro gespendet. Hannes war danach live im Radio zu hören und bedankte sich bei allen Mitarbeitern für ihren Einsatz. Eine Spende von 3.000 Euro kam durch die drei Zentimeter dicke Schneeschicht zusammen. Danach gab der Maschinenring Oberösterreich allen Facebook-Nutzern die Chance, den Spenden-Betrag zu erhöhen. Unser Angebot: Für jeden neuen Fan der Facebook-Seite „Maschinenring Oberösterreich“ spenden wir zusätzlich einen Euro.

Durch die vielen Interaktionen durch den Beitrag wurden insgesamt 35.400 Facebook-Nutzer erreicht. Zum Endzeitpunkt der Ö3-Weihnachtswunder-Aktion hatte die Facebook-Seite 507 neue Fans. Daraus ergibt sich ein Gesamtspendenbetrag von 3.507 Euro für den Licht-ins-Dunkel-Soforthilfefonds. Insgesamt konnten mehr als 2,2 Millionen Euro beim Weihnachtswunder in Linz gesammelt werden.

Gewinnspiel Für alle Macher, die gerne die Dinge selbst in die Hand nehmen, verlosen wir in der aktuellen Ausgabe einen Makita Akku-Schlagbohrschrauber im Alukoffer samt 96-teiligem Zubehörset.

ei i t a rb n M n d ist e t z le t n e n u r nn e n b e im h a t e l g e wo e l l e – d e r a d i o e l h Stre winnspi r Baust ustellen der e hard de on Ba Bern agazin- G it auf je bustes Radio v erso P H o s r m r a g r e n d n i e i d t gl er e wurde hinenr em b d Wei ü t i d c se e sich b e n e r M a s e r tr a u e n e t g f r r du n. Übe rerin d Mag. G sef Ed s a o e freu häf tsfüh e eGen rer, LA J d Andre l. ic c e n o v s h u r D e ü e r G b rt o se nd S Ki t z obe nal u .l.n.r.) R Niederm enring n (v mit er, Maria Maschi s hau ger vom B ru g

Um stolzer Gewinner zu werden, musst du uns einfach nur bis 13. Mai 2018 an mein@maschinenring.at oder per WhatsApp ( 0664 9606403) die Lösung folgender Frage schicken: Den wievielten Geburtstag feiert Maschinenring Personalleasing in diesem Jahr?

Viel Glück! MASCHINENRING


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH RÜCKBLICK

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Wir gratulieren!

5, 10, 15 und noch viele weitere Jahre

W

ir sind stolz auf unsere Mitarbeiter. Einige von ihnen sind bereits seit vielen Jahren für den Maschinenring im Einsatz. Für die erbrachte Leistung und Treue möchten wir uns herzlich bedanken! Auch 2018 gibt es wieder einige Dienstjubiläen zu feiern – der Maschinenring gratuliert:

Dienstjahre Mitarbeiter 15

Johann Reitbauer

Gemeinde Haidershofen

Dienstjahre Mitarbeiter 5

Werner Lindorfer

Gemeinde Arnreit

15

Franz Gschaider

Seekirchen

5

Reinhard Polt

Waidhofen a.d. Thaya

15

Christian Bletzacher

Alpbach

5

Mehmet Ceylan

Ellmau

10

Alfons Hölbling

Rum bei Innsbruck

5

Peter Bacher

Aschau, Zillertal

Andreas Gmeiner

Alberschwende

10

Gerhard Schösser

Bruck am Ziller

5

10

Gerfried Maier

Trofaiach

5

Mustafa Dolas

Kundl

10

Willi Hecher

Proleb

5

Manuel Neumayr

Berndorf bei Salzburg

St. Jakob im Walde

5

Karl Peter Asanger

Vöcklabruck

Hartberg

5

Leopold Wiesenberger Geinberg

Wiesmath

5

Georg Luchner

Langkampfen

Wenigzell

5

Stefanie Wagner

Aschbach Markt

5

Franz Wietinger

Hainzenberg

10

Leo Berger

10

Johann Mauerhofer

10

Martin Gradwohl

10

Christoph Mosbacher

10

Alois Strasser

Statzendorf

10

Harald Schneeberger

Oberlienz

5

Stefan Glanzl

Dölsach

5

Andreas Huber

Berndorf bei Salzburg

10

Peter Schweiger

Kolsass

10

Johannes Rahm

Stumm/Zillertal

5

Fikret Eren

Söll

Josef Kals

Oberndorf in Tirol

10

Josef Ziller

Adnet

5

10

Franziska Wagner

Pernegg a. d. Mur

5

Alois Schmölzer

Oberndorf in Tirol

10

Gabi Kranawetter

Neuzeug

5

Johann Rosegger

Kematen/Innbach

Obdach

5

Daniel Stenzel

Sulzberg/Vorarlberg Alberndorf i. Pulkautal

10

Bernhard Steinkellner

5

Andreas Ibele

Langen bei Bregenz

5

Peter Schrama

Stumm/Zillertal

5

Gerhard jun. Aigner

Anthering

5

Robert Strasser

Anthering

5

Friedrich Gschaider

Anthering

5

Daniel Perndorfer

Münzkirchen

5

Manfred Karner

St. Georgen/Lavanttal

5

Fritz Infanger

Ternberg

5

Anjuli Franzeskon

Lienz/Osttirol

5

Manfred Geier

Grunddorf

5

Florian Zeller

Albrechtsberg / Gr. Krems

5

Karl Lackner

Kühnsdorf

5

Jürgen Wüstner

Altach

5

Karl jun. Schopper

Haitzendorf

5

Dominik Hintenegger

Vomp

5

Dominik Hörth

5

Robert Berchtold

Schwarzenberg/Bregenzerw.

5

Silvia Rosskogler

Lochau/Vorarlberg

5

Dragan Radosavljevic

Wörgl

5

Ewald Berger

Retz/NÖ

5

Johann Fürlinger

Strengberg

5

Blasius Rehrl

Kuchl

5

Bernhard Marton

Herzogenburg

5

Zoltan Bokor

Sopron

5

Evelyn Grubhofer

Berg bei Rohrbach

5

Franz Standl

Friedburg

5

Erwin Harrer

Weikertschlag/Thaya

5

Josef Gogl

Schwendt

5

Josef Wellinger

Haag am Hausruck

5

Matthias Schimböck

Engerwitzdorf

MITARBEITER MAGAZIN


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MITARBEITER UND MITARBEITER IM PORTRAIT KUNDEN IM PORTRAIT

Ein SensenmähWeltmeister am Bau Fabian Winder (27) ist Jungbauer aus Leidenschaft und verbindet Tradition mit Moderne MASCHINENRING


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Seit 2005 nimmt Fabian an Wettkämpfen im Sensenmähen teil. Sein größter Erfolg war der Weltmeistertitel, den er sich 2016 in Norddeutschland sicherte.

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abian ist begeisterter Sensen-Mäher. Das macht der Landwirt aus Krumbach/Vorarlberg leidenschaftlich gerne und nimmt auch regelmäßig an nationalen sowie internationalen Wettkämpfen teil. In Wiesmoor, Norddeutschland, sicherte sich der 27-Jährige aus dem Ländle erst 2016 den Weltmeistertitel in der Kategorie „Herren Königsklasse“ und ließ dabei seine Konkurrenz weit hinter sich: Fabian mähte das 30 Quadratmeter große Feld in nur 81 Sekunden und war somit der schnellste Mäher der Meisterschaft. Bei der Europameisterschaft letzten Sommer in Ingenbohl/Brunnen, Schweiz, trat er mit zehn Mähern und fünf Mäherinnen aus Österreich an und landete auf dem erfolgreichen 15. Platz. Übung macht den Meister Das Sensen-Mähen ist harte Arbeit: Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd sind beim SensenMähen entscheidend. Vor einem Wettbewerb trainiert Fabian fast jeden Tag.

„Zäune ausmähen oder schnell mal im Garten eine kleine Fläche mit der Sense mähen, das reicht nicht“, erzählt der Bregenzerwälder. Er hat schon jahrelange Erfahrung im Umgang mit der Sense: Bei den Landesentscheiden der Landjugend Jungbauernschaft Vorarlberg sowie beim internationalen Mähen der Bregenzerwälder Landjugend und auch auf Bundesebene mäht Fabian schon seit 2005 in den vorderen Reihen mit. Im vergangenen Jahr qualifizierte sich der Krumbacher auch für die Europameisterschaft in Spanien.

» Die Landwirtschaft und das Sensen-Mähen kann ich gut mit den Arbeitszeiten Fabian vereinbaren. « Winder

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Nicht nur im Job erfolgreich – Fabian ist auch im Sensenmähen ein absoluter Profi

Beruf, Hobby und Hof perfekt vereint Ebenso Profi wie im Sensen-Mähen ist Fabian auch im Job. Über den Maschinenring ist er als Montagehelfer bei der Firma Manfred Immler GmbH in Andelsbuch tätig – und das bereits seit zehn Jahren. Dort montiert Fabian diversen Sonnenschutz, wie Raffstore, Rollläden oder auch Garagentore. „Nach der landwirtschaftlichen Fachschule suchte ich eine Arbeit von Herbst bis Frühling, weil ich im Sommer auf die Alpe ging. Da hat sich der Maschinenring für mich super angeboten.“ Morgens geht Fabian vor der Arbeit noch in den Stall. Untertags kümmert sich sein Vater um den Milchviehbetrieb mit 30 Kühen und Nachzucht. „Die Landwirtschaft und das Sensen-Mähen kann ich gut mit den Arbeitszeiten vereinbaren“, so der Krumbacher.

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MITARBEITER UND SICHERHEIT KUNDEN IM PORTRAIT

Bei Arbeiten in luftiger Höhe ist vor allem die Verwendung der richtigen Sicherheitsausrüstung entscheidend, um Unfälle zu vermeiden

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Jobs in luftigen Höhen Sicheres Arbeiten ist dein Recht

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iele unserer Mitarbeiter arbeiten tagtäglich in schwindelerregenden Höhen. Egal, ob Dachdecker, Landschaftsgärtner, Zimmerer oder Gebäude- und Fassadenreiniger – beim Maschinenring hat die Gesundheit jedes Mitarbeiters oberste Priorität. Um das zu gewährleisten, sind einerseits eine ordnungsgemäße Arbeitsausrüstung und -Kleidung und andererseits Aus- und Fortbildungen im jeweiligen Beruf Voraussetzung. Doch auch am Arbeitsplatz an sich müssen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um die Mitarbeiter vor Unfällen zu schützen. Abstürze sind häufigste Unfallursache Eine kurze Ablenkung oder Unachtsamkeit reicht bereits: Der Absturz von erhöhten Standplätzen, wie etwa Bauwerken, zählt dabei zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz. Die Folge von solchen Unfällen sind oft schwere oder gar tödliche Verletzungen. Viele dieser Unfälle können jedoch vermie-

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MITARBEITER IM PORTRÄT

den werden, wenn die vorgeschriebene Schutzausrüstung benutzt wird und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, wie Absturzsicherung, Abgrenzungen und Schutzeinrichtungen, eingehalten werden. Wann wird’s gefährlich? Von einer potentiellen Absturzgefahr ist zum Beispiel die Rede bei Schächten, Kanälen, Gruben oder Gräben, bei Öffnungen in Geschoßdecken (Installationsöffnungen), in Dächern (wie Lichtkuppelöffnungen) oder an Arbeitsplätzen an oder über Gewässern, an Wandöffnungen, an Stiegenläufen und -podesten sowie bei Arbeitsplätzen mit mehr als 2 m Absturzhöhe. Bei all diesen potentiellen Absturzgefahren müssen vom Auftraggeber Sicherheitsmaßnahmen für die Arbeiter getroffen werden. Sicherheit durch Sicherungen Wenn einmal etwas passiert, muss man (ab)gesichert sein: Unfälle in luftigen Höhen sowie Abstürze können zum Beispiel durch Absturzsicherungen, Abgrenzungen, Fangnetze oder Gerüste reduziert werden. Wie genau die einzelnen Schutzvorrichtungen funktionieren, erklären wir hier: Zu Absturzsicherungen zählen tragsichere und unverschiebbare Abdeckungen von Öffnungen und Vertiefungen sowie Umwehrungen (Geländer) an Absturzkanten, die aus Brust-, Mittel- und Fußwehren bestehen. Umwehrungen (Geländer) müssen aus widerstandsfähigem Material hergestellt und so befestigt sein, dass sie nicht unbeabsichtigt gelöst werden können. Die Umwehrungen müssen an den Absturzkanten angebracht werden, wobei die Brustwehren in mindestens 1 m Höhe installiert ist. Die Fußwehren müssen mindestens 15 cm hoch sein. Bei Holz-

SICHERHEIT

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ausführungen muss auch die Brust- und Mittelwehr 15 cm hoch sein. Abgrenzungen sind stabile Brustwehren aus Holz, Metallrohren, gespannten Seilen oder Ketten, und sie sind nur auf Flächen bis 20 Grad Neigung zulässig. Sie müssen mindestens 2 m von der Absturzkante entfernt positioniert werden. Die Oberkante von Brustwehren muss in voller Länge mindestens 1 m bis 1,20 m über der Standfläche liegen, und sofern sie aus Brettern bestehen, müssen diese einen Mindestquerschnitt von 15 x 2,4 cm haben. Wenn Absturzsicherungen oder Abgrenzungen arbeitstechnisch nicht möglich sind, dann müssen andere Schutzeinrichtungen zum Auffangen abstürzender Personen und Materialien installiert werden. Das sind zum Beispiel Fanggerüste, Auffangnetze sowie Dachfanggerüste oder auch Schutzdächer. Auffangnetze dienen als Schutzeinrichtung gegen Abstürze von Bauwerken, wie Fabrikhallen, Dachunterkonstruktionen oder Brückensanierungen, an denen sonst keine geeigneten Absturzsicherungen montierbar sind. Diese speziellen Netze müssen an tragfähigen Konstruktionen befestigt sein, dürfen keine Maschenweite von mehr als 10 cm aufweisen und müssen möglichst dicht unterhalb des absturzgefährlichen Arbeitsplatzes angebracht sein. Die wohl bekannteste Möglichkeit, um in Höhen sicher zu arbeiten, sind Gerüste. Hierbei gibt es zwei Arten: Das Arbeitsgerüst und das Schutzgerüst. Als Arbeitsgerüste werden jene Gerüste bezeichnet, von denen aus Arbeiten durchgeführt werden. Das heißt, bei diesen Gerüsten stehen die Arbeiter auf den Gerüstbelägen, um ihre Arbeit zu verrichten. In die Gruppe der Schutzgerüste fallen Fanggerüste (sie sollen vor einem tieferen Absturz schützen) und Schutzdächer, die die Arbeiter vor herabfallenden

Gegenständen bewahren sollen. Nach dem Aufbau der Gerüste, gehören diese noch vor ihrer erstmaligen Benützung geprüft. Diese Überprüfung ist durch eine fachkundige Person des Gerüstaufstellers durchzuführen. Dabei wird auf offensichtliche Mängel geachtet. Solche Prüfungen sind ebenfalls nach jeder längeren Arbeitsunterbrechung – wie etwa nach einem Sturm, starkem Regen, Frost oder sonstigen Schlechtwetterperioden – sowie bei Systemgerüsten mindestens einmal monatlich und bei sonstigen Gerüsten mindestens einmal wöchentlich durchzuführen. Sicherheit geht immer vor Arbeitssicherheit ist ein Recht jedes Mitarbeiters. Bevor Maschinenring Personal an einen Kunden vermittelt, werden zuerst alle Details genau besprochen. Dazu zählen auch die Themen Sicherheit, Gefährdung und Schutzmaßnahmen. Fühlst du dich an deinem Arbeitsplatz dennoch nicht sicher? Oder sind dir schwerwiegende Sicherheitsmängel aufgefallen? Dann kannst du dich jederzeit an deinen Personalbetreuer im Ring wenden – denn Sicherheit geht immer vor!

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DURCHBLICK

Bestens informiert: Worauf

bei Nebenjobs zu achten ist

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b in der Stadt oder am Land: Immer mehr nutzen das vielfältige Jobangebot vom Maschinenring, um ganz flexibel etwas dazuzuverdienen – vor allem Jobs auf geringfügiger Basis sind beliebt. Damit der Nebenerwerb jedoch keine teure Überraschung mit sich bringt, gibt es rechtlich ein paar Punkte einzuhalten. Verdienst-Grenzen beachten Geht man einer geringfügigen Beschäftigung nach, wird einem eine Höchstlohn-Grenze vorgeschrieben. Diese liegt 2018 bei 438,05 Euro und ändert sich jährlich – ist man also geringfügig angestellt, darf man pro Monat nicht mehr als diesen festgelegten Betrag verdienen. Wenn das Gesamtmonatseinkommen über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, für das geringfügige Einkommen 14,62 % an die Sozialversicherung nachbezahlt werden. Eine Meldung beim Finanzamt muss nur dann erfolgen, wenn das steuerpflichtige Jahreseinkommen 12.000 Euro übersteigt. Ist dies der Fall, muss die Pflichtveranlagung bis zum 30.09. des Folgejahres beim Finanzamt durchgeführt werden.

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Die Ansprüche bleiben die gleichen Als geringfügig Beschäftigter hat man dieselben Ansprüche wie voll versicherte Arbeitnehmer. Dazu gehören zum Beispiel fünf Wochen Urlaub im Jahr, Entgeltfortzahlung im Krankenstand, Pflegefreistellung, Sonderzahlungen etc. Eine Versicherung besteht ebenfalls: Alle geringfügig Beschäftigten sind unfallversichert. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich in der Kranken- und Pensionsversicherung für 61,83 Euro im Monat selbst zu versichern. Eine Arbeitslosenversicherung ist jedoch nicht möglich. Zuverdienst in Pension und Karenz Immer öfter suchen auch Pensionisten in ihrem wohlverdienten Ruhestand Abwechslung oder wollen sich etwas dazuverdienen. In diesem Fall gilt: Bei der Alterspension gibt es keinen maximalen Zuverdienst. Bleibt man innerhalb der Geringfügigkeitsgrenzen besteht keine Sozialversicherungs- oder Lohnsteuerpflicht. Bei der Frühpension ist der maximale Zuverdienst die Geringfügigkeitsgrenze. Auch während der Karenz ist die gering-

fügige Beschäftigung sowohl beim selben als auch bei einem anderen Arbeitgeber möglich. Ist letzteres der Fall, muss jedoch der Betrieb – in dem die Karenz in Anspruch genommen wird – darüber informiert werden. Für einen Zeitraum von längstens 13 Wochen im Kalenderjahr kann mit dem Arbeitgeber eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze vereinbart werden. Während dieser Beschäftigung bleibt der Kündigungsschutz aufrecht. Bezieht man Kinderbetreuungsgeld, so gibt es ebenfalls Zuverdienstgrenzen zu beachten: Beim einkommensabhängigen Modell liegt die Grenze bei 6.800 Euro jährlich bzw. bei 438,05 Euro monatlich. Beim Kinderbetreuungsgeld-Konto gibt es eine individuelle Zuverdienstgrenze von 60 % der Letzteinkünfte.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Zuverdienst können sich alle Mitarbeiter an ihren Betreuer im Ring wenden.


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Heidi und Max Bobleter

Ob Sommer oder Winter – immer Seite an Seite

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icht nur Maschinenring Personalleasing begeht in diesem Jahr sein 20-jähriges Firmenjubiläum, auch Heidi und Max Bobleter – Mitarbeiter beim Maschinenring Zwettl-Weitra – feiern ihre beständige Liebe: Bereits seit 20 Jahren sind die beiden glücklich verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder. Weil sie sich keinen Tag ohne einander vorstellen können, arbeiten sie für den Maschinenring Seite an Seite und pflegen gemeinsam die Gartenanlage des Schlosses Rosenau im Waldviertel. Rosenau Schloss gilt als eine der schönsten Ortschaften des Waldviertels. 1593 wurde dort ein ehemaliger Vierkanthof zu einem prächtigen Renaissanceschloss um-

gebaut: Gepflegte Rasen- und Grünflächen sowie eine große Vielfalt an Rosen tragen ihren Teil zur Schönheit des Schlosses bei. Dass die Pflege der Pflanzen viel und auch harte Arbeit ist, können die Grünraum-Spezialisten Heidi und Max Bobleter bestätigen – dennoch gilt dieser Arbeitsplatz für sie als einer der interessantesten: „Wir können wöchentlich die Veränderungen der Natur durch die Jahreszeiten beobachten. Das Arbeitsumfeld ist sehr freundlich und man trifft immer neue Leute, die sich über den Garten freuen.“ Im Laufe der Jahre haben Heidi und Max etliche Kurse, Fortbildungen und den qualifizierten Grünraumpfleger absolviert. Nun liegt der Schwerpunkt für die weiteren Kurse beim Erlernen und Umsetzen von „Natur im Garten“.

Für Alfred Steindl, Geschäftsführer beim Maschinenring Zwettl-Weitra, sind Heidi und Max wertvolle Mitarbeiter: Durch die langjährige Zugehörigkeit zur Firma kann er sich voll auf sie verlassen, kennt ihre Stärken und Schwächen, weiß genau, wo und wann er sie am besten mit Aufgaben betreuen kann. Auch für Johannes Krapf, Kundenbetreuer beim Maschinenring Zwettl-Weitra, sind die beiden aus seinem Team nicht mehr wegzudenken: „Max ist gelernter KFZ-Mechaniker und hat die Meisterprüfung abgelegt. Dementsprechend ist er ein richtiger Glücksgriff für uns, da er bei den Maschinen und Geräten viel selbst reparieren oder warten kann.“ Auch im Winter gemeinsam im Einsatz Bereits seit 14 (Max) bzw. fünf Jahren (Heidi) ist das Ehepaar beim Maschinenring beschäftigt. In den Sommermonaten kümmern die beiden sich um die Gräser und Pflanzen im Schlossgarten – doch damit noch nicht genug: In der kalten Jahreszeit arbeiten sie gemeinsam im Winterdienst. Dann werden die Rechen und Gartenscheren beiseitegelegt, um stattdessen Wege und Einfahrten vom Schnee zu befreien. Zu einem besonderen Einsatz kam es im Winter 2005/06: Aufgrund der großen Schneemengen mussten von den Winterdienstleistern bei etlichen Gebäuden die Dächer abgeschaufelt werden.

Ein eingespieltes Team: Heidi und Max Bobleter sind beruflich sowie privat unzertrennlich

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MITARBEITER UND MITARBEITER IM PORTRAIT KUNDEN IM PORTRAIT

Florian und Romana Hieß teilen die Leidenschaft zum Kochen und Bloggen. Hauptberuflich arbeitet Romana für den Maschinenring Service Niederösterreich.

Aufgetischt: Wenn aus der Passion zum

Kochen ein zweites Standbein wird

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omana Hieß zaubert auf ihrem Blog www.aufgetischt.net seit 2014 regelmäßig kulinarische Köstlichkeiten und teilt die Rezepte mit ihren zahlreichen Fans. Mit uns sprach sie über ihren Job beim Maschinenring und ihre Leidenschaft zum Kochen. Zusätzlich kreierte Romana Hieß exklusiv für den Maschinenring ein frühlingshaftes Rezept zum Nachkochen: Geräucherte Lammlachse in Kräuterkruste. Seit wann bist du beim Maschinenring? „Ich bin nun schon seit Herbst 2007 in der Maschinenring-Organisation, genauer gesagt bei der Maschinenring Service NÖ-Wien eGen in Mold. Ich habe mich damals aufgrund einer Stellenausschreibung für die Anstellung als Bilanzbuchhalterin beworben und wurde prompt genommen.“ Wie können wir uns deinen Job vorstellen? Was sind deine täglichen Aufgaben als Bilanzbuchhalterin? „Im Laufe der Jahre hatte ich bereits einige Aufgabenbereiche in der Buchhaltung und Bilanzierung sowie Kostenrechnung. Nach der Rückkehr aus meiner Karenz vor MASCHINENRING

drei Jahren bin ich derzeit allerdings für die laufenden Arbeiten in der Kostenrechnung, der Eingangsrechnungskontrolle sowie in der Bilanzierung tätig.“ Was macht für dich die Arbeit beim Maschinenring aus? „Ich schätze vor allem das Team und den freundschaftlichen Umgang mit den Kollegen. Gemeinsam unterstützen wir uns in den Aufgabenbereichen, und mit etwas Spaß und Freude an der Arbeit geht’s ja immerhin viel leichter.“ Von wem hast du so gut kochen gelernt? „Da kommt ganz klar die Family ins Spiel, denn hier habe ich sowohl von meiner Mama also auch von meinen Omas einiges mitnehmen dürfen, wofür ich auch sehr dankbar bin. Ich denke, jede Familie hat so klassische Rezepte, die man unbedingt weitergeben sollte. Im Zuge der Schulausbildung habe ich ebenfalls eine Prüfung im Koch- und Servierbereich abgelegt. Das Lernen und Probieren hört nie auf und ich bin laufend dabei, mich weiterzuentwickeln.“ Wie entstand dein Blog „aufgetischt“?

„Die Idee zu einem eigenen Foodblog ist schon Mitte 2013 entstanden. Damals hatten wir, mein Mann Florian und ich, noch nichts Konkretes im Kopf, ein paar Ideen „gebrainstormt“ und das war es. Die große Überraschung kam dann zum ersten Muttertag am 11. Mai 2014. Eine Orchidee mit ausgedrucktem QR-Code, der zum fertig vorbereiteten Blog mit Logo und allem Drumherum führte. Die Überraschung war groß und unser Foodblog aus dem digitalen Nichts war geboren.“ Wie lassen sich der Job, deine Familie und der Blog vereinbaren? „Die Kombination passt für mich eigentlich sehr gut. Der Blog lässt sich vor allem mit viel wertvoller Familienzeit ergänzen, denn wir versuchen stark, die Zeit gemeinsam zu verbringen, und auch unsere kleine Tochter ist immer mit dabei. Faszinierend finde ich, wie sehr Kinder sich auch für Lebensmittel interessieren und wie viel Spaß das gemeinsame Kochen macht. Speziell beim Verarbeiten von regionalen Lebensmitteln können wir ihr viel weitergeben.“ Immer mit dabei: das Maschinenring-Logo.


REZEPT

ZUTATEN (für zirka vier Personen) 1 Stück Lammrücken Kräuterkruste (Kräuterrub) 1 Handvoll Semmelbrösel 1 EL Rosmarin 1 handvoll Petersilie frisch o. getrocknet 1 Prise Salz grob 1 Prise Pfeffer frisch gemahlen Gemüsebeilage 1 Packung frischen Spargel 1 Packung frische Fisolen Kräuter-„Kartoffelsterz“ 1 kg Kartoffeln 1 Handvoll Petersilie 1 EL Rosmarin 1 Prise Salz 1 Prise Pfeffer 2 EL Öl zum Anrichten 1/2 Pkg Pinienkerne frisch anrösten und etwas salzen etwas Basilikumpesto

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Geräucherte Lammlachse in Kräuterkruste frischer Rosmarinzweig Zubereitung - Die Lammlachse mit einem scharfen Messer vom Knochen trennen und vorsichtig auslösen. - Für die Kräuterkruste verwenden wir gerne Semmelbrösel als Grundzutat, und in diesem Fall kommt noch Petersilie und Rosmarin dazu. Mit etwas grobkörnigem Salz und frischem Pfeffer würzen und gut vermengen. - Die Lammlachse nun mit dem Kräuterrub gut marinieren, dabei darauf achten, dass der Kräuterrub gut ins Fleisch einmassiert wird. - Den Grill in der Zwischenzeit auf Temperatur bringen und bei 130–140 Grad einregeln. - Für den Kartoffelsterz die Kartoffeln kochen, abseihen und schälen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kartoffeln grob in die erhitzte Pfanne reiben. Mit den Kräutern und Gewürzen abschmecken und goldbraun anrösten. - Die beiden Fleischstücke nun für kurze Zeit direkt grillen. Nach ein paar Minuten

die Lammlachse von der Hitze nehmen und indirekt bis zu einer Kerntemperatur von rd. 60 Grad garen lassen. - In der Zwischenzeit den Spargel schälen und im Salzwasser für rund 10 Minuten zubereiten. Die Fisolen blanchieren und abseihen. - Die Pinienkerne in etwas Öl anrösten und mit einer Prise grobem Salz bestreuen. - Sobald die Lammlachse die Kerntemperatur erreicht hat (indirekt am Grill für rund 15–20 Minuten), das Fleisch vom Grill nehmen und für ein paar Minuten nachziehen und rasten lassen. - Das Lamm nun gemeinsam mit frischem Spargel, Fisolen und dem Kartoffelsterz servieren. Als geschmackliche Ergänzung die gerösteten Pinienkerne sowie ein wenig Kräuterpesto hinzugeben. Gutes Gelingen wünscht Romana Hieß!

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MITARBEITER UND MITARBEITER IM PORTRAIT KUNDEN IM PORTRAIT

Volle Flexibilität

Es muss nicht immer 8–17 Uhr sein

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lexible Arbeitszeitmodelle sind in der heutigen Zeit gefragter denn je. Denn nicht nur für Landwirte ist die Möglichkeit für einen Zuverdienst interessant – auch immer mehr Studenten oder Pensionisten sind auf der Suche nach flexiblen Nebenjobs, die sich mit ihrer individuellen Lebenssituation vereinbaren lassen.

Über 5.000 Jobs hat der Maschinenring zu vergeben – darunter sind nicht nur Vollzeitstellen, sondern auch Teilzeitjobs mit lang- oder auch kurzfristigen Einsatzmöglichkeiten. Margit Kastberger (63) und Dominik Diensthuber (21) haben ihren Job beim Maschinenring bereits gefunden, der es ihnen ermöglicht, nebenbei etwas dazuzuverdienen.

Nebenjob im Ruhestand Die gelernte Herrenschneiderin Margit Kastberger (63) ist seit 2015 in Pension und übernimmt nebenbei noch regelmäßig Einsätze für den Maschinenring bei der Leeb Biomilch GmbH in Oberösterreich. In der Tischlerei ihres Mannes war sie lange Zeit "Mädchen für alles" und erledigte, was im Tagesgeschäft anfiel. Als die Tischlerei vor ein paar Jahren an den Bruder übergeben wurde, gab es für Margit nicht mehr viel zu tun. Um der möglichen Langeweile vorzubeugen, meldete sich die Pettenbacherin beim Maschinenring und begann stundenweise beim Kaminprofi Schiedel zu arbeiten. Seit geraumer Zeit ist Margit nun bei der Leeb Biomilch GmbH im Einsatz: „Bei Leeb arbeite ich, wenn ich gebraucht werde, und springe ein, wenn Not am Mann ist“, erzählt die Pensionistin begeistert: „Dort übernehme ich Tätigkeiten in der Produktion oder in der Palettierung. Ab und zu packe ich auch Milch ab.“ Margit schätzt besonders die hohe Flexibilität ihres Nebenjobs: „Ich genieße meine Pension. Aber die Arbeit nebenher macht mir großen Spaß und bringt Abwechslung in meinen Alltag. Ich bin gerne unter Leuten, und obwohl ich zu den Älteren zähle, verstehe ich mich sehr gut mit den anderen Mitarbeitern bei

MASCHINENRING

Mitarbeiterbetreuer Markus Lindinger vermittelte Margit den Job bei Leeb Biomilch GmbH.

Leeb.“ Da Margit die Einsätze bei der Leeb Biomilch GmbH nur fallweise übernimmt, bleibt ihr noch genügend Zeit um ihren Ruhestand mit der Familie und die schöne Naturlandschaft des Traunviertels zu genießen. Obwohl Margit ihre Pension genießt, möchte sie nicht auf ihren abwechslungsreichen Nebenjob verzichten


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Vor einem Jahr hat sich Dominik selbstständig gemacht. Der Nebenjob beim Maschinenring gibt ihm zusätzliche finanzielle Sicherheit.

Firmenchef in Teilzeit Beim Maschinenring findet jeder den passenden Job mit einem Stundenausmaß, das zur aktuellen Lebenssituation passt. So auch der 21-jährige Dominik Diensthuber. Nach seiner Lehre bei Scania als Lkw-Mechaniker und Systemelektriker arbeitete er Vollzeit als Lkw-Mechaniker. Das war ihm allerdings nicht genug,

weshalb er sich vor einem Jahr selbstständig machte. Auf einem ehemaligen Vierkanthof in Fischlham betreibt er seit letztem Jahr seine eigene Werkstatt mit einem Autoersatzteil-Handel und repariert defekte Kleingeräte – und das alles in Teilzeit, denn nebenbei arbeitet er für den Maschinenring im Winterdienst. Dabei befreit er die Bahnhöfe der Almtalbahn von Schnee und Eis. Insgesamt zwölf Haltestellen sowie Parkplätze hatte Dominik diese Schneesaison täglich händisch zu schaufeln. Für den Maschinenring ist der handwerklich überaus begabte Mechaniker ein echter Glücksgriff. Das kann auch Markus Lindinger, Kunden- und Mitarbeiterbetreuer vom Maschinenring Kremstal-Windischgarsten, bestätigen: „Ist etwas kaputt, dann rufen wir den Dominik an. Bereits mehrmals hat er für uns Geräte wie Kehrmaschinen, Rasenmäher oder Streugeräte repariert. Es ist toll, ihn im Team zu haben.“

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In der Werkstatt auf seinem Hof repariert Dominik defekte Kleingeräte sowohl für private Kunden als auch für den Maschinenring

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EDITORIAL MITARBEITER IM PORTRAIT

Job, Hof, Familie

Von Frauenpower & Powerfrauen

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tarke Frauen sind der Motor der Gesellschaft. Sie sind nicht nur Hausfrau, Mutter, Landwirtin oder Angestellte – sie sind alles auf einmal und meistern ihren Alltag mit Bravour. Wir besuchten drei Powerfrauen und blickten ihnen bei ihren Jobs über die Schulter. Beruflich und privat aufgeblüht

Bei ihrer Arbeit für den Maschinenring blüht Monika Reiter regelrecht auf.

Landwirtin Maria Schütz wechselte vom Verkauf in die Produktion. Über den Maschinenring erhält sie die notwendige Flexibilität um neben der Bewirtschaftung ihres Hofes einer Anstellung nachzugehen.

MASCHINENRING

Setzen, pflegen, jäten, harken, schneiden: Seit mehr als 15 Jahren ist Monika Reiter in der Grünraumpflege beim Maschinenring Pongau tätig. Wenn man sich ihr Bauernhaus und die Blumenpracht rundherum so ansieht, dann liegt die Vermutung nahe, dass Monika ihr Hobby zum Beruf gemacht hat. Unterschätzen darf man die Arbeit von Job, Hof und Hobby in Summe allerdings nicht. Doch Monika bewältigt ihren Alltag mit einer großen Portion Lebensfreude und mit System: „Natürlich

gibt es gerade im Frühling Stoßzeiten, wo in den Gärten und Grünanlagen sowie am Hof alles gleichzeitig erledigt werden soll. Aber ansonsten lässt es sich für mich im Jahreslauf ganz gut einteilen. Wir haben im Jahr 2000 einen neuen Stall gebaut und auf Mutterkuhhaltung umgestellt, das hat die Arbeit am Hof flexibler gemacht. Aber auch Mutterkühe machen Arbeit. Es ist ein Trugschluss zu glauben, ich müsste nicht auch zwei Mal täglich in den Stall gehen. Da sowohl mein Mann als auch ich noch einer außerlandwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, haben wir uns die Arbeit daheim gut aufgeteilt. Die tägliche Stallarbeit erledige ich, für die Feldarbeiten ist mein Mann zuständig. Das System hat sich für uns sehr gut bewährt.“ Neue Kraft holt sich Monika nicht nur mit dem Blick auf die Kulisse des Tennengebirges: „Ich bin ein recht geselliger Mensch und schöpfe viel Kraft aus dem Miteinander. Ich könnte mir auch gar


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nicht vorstellen, ausschließlich zuhause am Bauernhof zu sein. Mit meinen Kolleginnen in der Grünraumpflege macht das Arbeiten genauso viel Freude wie auch zuhause am Hof. Und auch als Ortsbäuerin in Pfarrwerfen und als Mitglied bei den Trachtenfrauen schätze ich einfach den guten Zusammenhalt in der Gruppe.“ Einen Rat hat Monika noch für alle Powerfrauen: „Natürlich gibt es Tage, da geht die Arbeit nicht so leicht von der Hand. Wichtig ist trotzdem, niemals die Freude und den Spaß an der Arbeit zu verlieren.“ Starke Frauen, starke Arbeitskraft Auch für den Maschinenring Rohrbach sind regelmäßig Powerfrauen im Einsatz – so auch bei den Firmen Internorm und Mauracher. „Mit rund 750 Mitarbeitern am Standort sind wir der führende Arbeitgeber im Bezirk“, so Internorm-Betriebsleiter Johann Saxinger. „Darauf sind wir sehr stolz. Doch das Rennen um die besten Mitarbeiter macht auch vor uns nicht Halt.“ Personelle Unterstützung holt sich das Unternehmen deshalb schon seit 13 Jahren vom Maschinenring. Ganzjährig sind im Schnitt 14 Mitarbeiter über Maschinenring Personalleasing im Einsatz und stellen gemeinsam mit dem Stammpersonal rund 530.000 Fenster her. Viele der Mitarbeiter sind weiblich und arbeiten im Nebenerwerb für den Fensterhersteller. Landwirtin Maria Schütz ist rund drei Tage in der Woche bei Internorm. Einen Job im Handel gab sie auf, da er einfach zu unflexibel war. Über den Job beim Maschinenring kann sie jetzt die Stallarbeit zuhause am Hof noch vor Arbeitsbeginn erledigen und so ihre 55 Maststiere versorgen. Eine weitere Powerfrau bei Internorm ist die gelernte Friseurin Nicole Hinterleitner. Sie hat ihren Job an den Nagel gehängt und arbeitet seit 2016 beim Maschinenring – im Sommer als Gärtnerin und die

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restliche Zeit des Jahres bei der Firma Internorm. Nebenbei hilft sie auf der Landwirtschaft ihres Partners mit, kümmert sich um ihr Pferd und engagiert sich bei der Feuerwehr – Langeweile kommt bei ihr definitiv nicht auf. Tanja Gierlinger liebt ebenfalls die Abwechslung und Flexibilität: Bei der Bio-Hofbäckerei Mauracher in Sarleinsbach hat sie ihren passenden Zweitjob gefunden. „Neben meinem Teilzeit-Job als Zahnarztassistentin verdiene ich noch geringfügig was mit meinem Maschinenring-Job dazu“, erzählte sie uns beim Besuch in der Backstube. Dort ist die zweifache Mutter in der Produktion tätig und bereitet das frisch gebackene und duftende Brot für die Auslieferung vor. Die zweifache Mutter Tanja Gierlinger bereitet bei der Bio-Hofbäckerei Mauracher das frisch gebackene Brot für die Auslieferung vor

Die gelernte Friseurin Nicole Hinterleitner hat ihren Job an den Nagel gehängt und arbeitet jetzt für den Maschinenring Ameisberg-Große Mühl im Sommer als Gärtnerin und die restliche Zeit des Jahres beim Fensterriesen Internorm

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INS LAND EINI-UND MITARBEITER KUNDEN IM PORTRAIT GSCHAUT

Sommersonnenwende: Mit

Feuer die bösen Geister vertreiben

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lljährlich zur Sommersonnenwende zünden die Menschen in ganz Österreich nach alter Tradition Feuer an um damit böse Geister zu vertreiben. Dieses Brauchtum erleuchtet den dunklen Nachthimmel rund um den 21. Juni und verzaubert jedes Jahr aufs Neue sowohl Einheimische als auch Besucher.

Die kunstvoll gestalteten Feuer der Zugspitz-Arena ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher in ihren Bann (Foto: Somweber)

Sonnenwende im Nibelungengau (Foto: Donau Niederösterreich / Martina Siebenhandl)

Zur Sonnenwende am 21. Juni fallen die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres zusammen. Erst seit wenigen Jahrzehnten ist es üblich geworden, die Sommersonnenwende durch Feiern und Feuer zu begehen. Im europäischen Brauchtum wird aber nachweislich bereits seit einem halben Jahrtausend der Vorabend des 24. Juni, die sogenannte Johannisnacht, als „hohe Sonnwend” oder als „Mittsommer-

hängt wurde und vor den Geistern und Dämonen in dieser besonderen Nacht schützen sollte. Mit Johanni beginnt ebenfalls die Erntesaison: Das Johanniskraut blüht, die Johannisbeeren reifen und die Johanniskäfer (Glühwürmchen) schwärmen leuchtend aus.

tag” gesehen.

Im Johannes-Evangelium verkündet Johan-

sollten – daher kommt die Bezeichnung

nes der Täufer die Ankunft von Jesus Chris-

„Hanslverbrennen“. Meist tanzte man um

tus, dem Lichtbringer. Die angesprochene

das Johannisfeuer herum, sang Lieder und

Lichtsymbolik findet auch im österreichi-

erzählte Geschichten. Über das Feuer zu

schen Brauchtum ihren Platz: Die Johannis-

springen, sollte eine baldige Hochzeit oder

feuer stellen die Sonne dar und sollen dem

Glück bringen und vor Krankheit schüt-

Sonnenlicht Beistand leisten. Vor allem im

zen. Die Asche des Johannisfeuers streute

Mittelalter waren sie sehr beliebt und haben

man am Tag danach auf die Felder – dies

sich trotz der Verbote der Aufklärung bis in

sollte nach alter Tradition eine gute Ernte

unsere Zeit erhalten.

versprechen. Als typische Sonnwendspeisen

Auch zu Ehren von weiteren Heiligen

galten sowohl früher als auch nach wie vor

entzündete man im Juni Feuer, wie etwa für

Hollerstrauben, Krapfen und mit Marmelade

Vitus oder Peter und Paul. Diese Feuer-

gefüllte Pofesen.

Die magischen Kräfte der Johannisnacht Seit jeher wird die Sommersonnenwende als eine mystische Zeit verstanden, die mit weltlichen und religiösen Feierlichkeiten einhergeht. Im Volksglauben wirken in der Johannisnacht besondere Mächte in der Natur, die Kräuter und Pflanzen mit besonderen magischen Kräften ausstatten. Früher band man aus Kräutern einen Kranz, der über Türen und Fenster aufge-

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bezeichnet, verbindet man gerne mit größer angelegten Sommerfesten. Früher verbrannte man in den Sonnwend- oder Johannisfeuern alte Besen, Überreste des Maibaumes oder die dürren Zweige des Fronleichnamsschmuckes. Auf die Feuerhaufen wurden auch häufig zwei Puppen aus Stroh in alten Kleidern (genannt „Sonnwendhansel“ und

Der Brauch mit dem Feuer

„Sonnwendgretel“) gesetzt, die symbolisch böse Dämonen und Krankheiten abwehren

bräuche, oft allesamt als „Sonnwendfeuer”


INS LAND EINIG’SCHAUT

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Berge und Flüsse in Flammen Zahlreiche Vereine und Gruppen machen sich jährlich in ganz Österreich daran, den längsten Tag im Jahr zu feiern und damit einen Brauchtum wieder aufleben zu lassen. Ein eindrucksvolles Schauspiel wird zum Beispiel jedes Jahr zur Sonnenwende in der Tiroler Zugspitz-Arena geboten. Der breite Talkessel rund um Ehrwald, Lermoos und Biberwier ist dabei die ideale Kulisse, wenn rund 10.000 einzelne Feuerstellen den Nachthimmel erleuchten. Die UNESCO hat die Bergfeuer, die längst über die Tiroler Grenzen hinaus bekannt sind, 2010 sogar zum immateriellen Kulturerbe Österreichs erklärt. Auch im westlichsten Bundesland Österreichs, in Vorarlberg, wird die Sonnwende traditionell gefeiert. Unzählige Gipfel im Montafon stehen dann mit dem Einbruch der Dunkelheit in Flammen. Diese Veranstaltung ist vielen freiwilligen Helfern zu verdanken, die das Brennmaterial oft viele Stunden auf die hohen Gipfel tragen. Ein weiteres besonderes Sonnenwend-Spektakel wird jährlich in der Wachau und im Nibelungengau zelebriert: Zu sehen gibt es dort Tausende treibende Lichter auf dem Donaustrom und diverse Feuershows in den Orten auf beiden Seiten der Donau.

» Sunnawend, Sunnawend, dass mi nit des Feia brennt, dass i bald z heiraten kum, drum taunz i drum herum! «

Du möchtest heuer bei einem der traditionellen Sonnwendfeuer dabei sein? Hier haben wir ein paar Tipps für dich: - Bergfeuer Zugspitz Arena, www.bergfeuer.at - Sonnwendfeiern im Montafon, www.montafon.at/sonnwend - Sommersonnenwende in der Wachau www.donau.com/de/sonnenwende

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Fotos alle Maschinenring, außer auf S. 13 und 14: Mag. Mario Webhofer, S. 14: Klaus Bauer, S. 15 martinluggerphotography, S. 18: Fabian Winder, S. 30: Somweber, Donau Niederösterreich / Martina Siebenhandl, S. 31: Pixabay Trotz sorgfältiger Erstellung und Kontrolle können Satz- und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden. Änderungen vorbehalten.

Redaktion: Carina Panholzer, Sabrina Wohlschlager Mitarbeit: Anja Bröcker, Lisbeth Albrecht, Sandra Schneckenleitner, Rainer Schöffl, Verena Schurian, Martin Egger, Elisabeth Neureiter, Kerstin Schmid, Michael Fazokas, Mario Spaninger, Martin Nimmervoll, Markus Lindinger, Elisabeth Gail, Philipp Witzmann, Sabine Scharner Layout & Satz: Christiane Aigner Druck: TRAUNER DRUCK GmbH & Co KG, gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UW-Nr. 962

Impressum: Mein Maschinenring. Das Magazin für Maschinenring-Mitarbeiter Maschinenring Personal und Service eGen, Auf der Gugl 3, 4021 Linz, T: 059060 90210 E: personal@maschinenring.at

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AUSGABE 8 // FRÜHJAHR 2018

Mitarbeiter-Magazin Frühjahr 2018  
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