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Mitarbeiter Magazin

Mein

Maschinenring technik MEin Job im Ersatzteillager

S. 18

Sicherheit Arbeiten mit der Motorsäge

S. 24

Freizeit Traktorpulling im Mühlviertel

S. 32

Herbst 2018

Wir bewegen was Eine Job-Tour quer durch Österreich Ausgabe 9 // Herbst 2018


2•

eDITORIAL

Hallo Herbst!

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter! Im ganzen Land hat der Herbst bereits Einzug gehalten und

Massivholzteileherstellers KLH und zum Pistengeräteherstel-

zeigt sich von seinen schönsten Seiten. Er verzaubert uns

ler Prinoth. Außerdem berichten wir dir von unserem Besuch

nicht nur mit seiner bunten Farbenpracht, in die er die Land-

beim westlichsten Landwirt Österreichs. Wir zeigen dir, wie im

schaft hüllt, sondern die dritte Jahreszeit verwöhnt uns auch

Mühlviertel Bio-Hopfen geerntet wird und wie Traktorziehen

kulinarisch mit unzähligen Köstlichkeiten direkt vom Feld.

zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung wurde.

Wir möchten dich nun einladen, gemeinsam mit uns den dies-

Diese und viele weitere interessante Geschichten von

jährigen Sommer Revue passieren zu lassen: Im aktuellen Mit-

­Kollegen, wertvolle Sicherheits- und Rechts-Tipps sowie ein

arbeitermagazin zeigen wir dir, wie deine Maschinenring-Kol-

leckeres Rezept und die Möglichkeit, eine Stihl-Motorsäge

legen mithalfen, die Alte Donau in Wien Floridsdorf von Algen

zu gewinnen, findest du auf den nachfolgenden Seiten. Wir

zu befreien, und mit welchen Mitteln man dem Eichenprozes-

­wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

sionsspinner zu Leibe gerückt ist. Wir stellen dir Josef Fahrnberger und Margarethe Strobl vor, die beim Maschinenring

Dein Redaktionsteam von

Karriere gemacht haben. Wir nehmen dich mit ins Werk des

Mein Maschinenring

S. 8

Maschinenring

S. 20

S. 32


•3

Mein

Maschinenring

Inhalt

S. 34

Allen Zweifeln zum trotz

Herbst 2018

Einen mutigen Schritt wagte die Familie Starlinger aus Hehenberg (OÖ) mit ihrem BioHopfenanbau – ein Schritt, der sich allerdings ausgezahlt hat

S. 4 Rückblick Das war im Frühjahr/Sommer alles los

S. 20 Mit schwerem Gerät unterwegs

S. 32 Freizeit

Zu Besuch auf der Baustelle für die Landes-

Maschinenring-Teams sind beim Traktor­

gartenschau 2019

ziehen unschlagbar

Auszubildende zur Wirtschafts- und Agrar-

S. 24 Sicherheit

S. 34 Ins Land einigschaut

fachkraft starten durch

Tipps für den richtigen Umgang mit der

Wir waren bei der Bio-Hopfen-Ernte im

Motorsäge – mit Gewinnspiel!

Mühlviertel mit dabei

Der Sprung von der Gärtnerin zur Dispo-

S. 26 Der westlichste Landwirt

S. 38 Rezept-Tipp

nentin beim Maschinenring Pongau

Paul Fehr nimmt uns mit auf seinen Hof

Eine bierige Kürbissuppe zum Nachkochen

S. 12 Gratulation zum Jubiläum

S. 28 Recht und Finanzen

S. 39 Maschinenring International

Unsere langjährigsten Mitarbeiter

Darüber solltest du Bescheid wissen:

Die Liebe führte einen Engländer zum

Schwerarbeit, Winterfeiertagsregelung und

Maschinenring

S. 8

Aktuelles

S. 10 Karriere beim Maschinenring

S. 14 International erfolgreich

Arbeitnehmerveranlagung

Holzelemente aus der Steiermark für ­Häuser in der ganzen Welt

S. 30 Ein weltmeisterlicher Lehrling Caroline Weinberger holte sich Gold im

S. 18 Mein Job im Ersatzteillager

Kettenwechseln

Ein Koch mit Leidenschaft für Logistik arbeitet bei Südtiroler ­Pistengerätehersteller

Mitarbeiter magazin


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Rückblick

Aufregend und arbeitsreich

Unser Sommer 2018 Spezialeinsatz auf der Alten Donau Temperaturtechnisch haben wir einen Sommer der Superlative hinter uns. Die Hitze ließ allerdings Algen und Seegras in der Alten Donau enorm wuchern, weshalb spezielle Grasmähboote zum Einsatz kamen – dafür brauchte die Stadt Wien (MA45 Wiener Gewässer) Unterstützung vom Maschinenring, sowohl personell als auch technisch. Zur Hilfe eilte Josef Hartl aus Oberösterreich gemeinsam mit den Mähbooten des Maschinenring Braunau und Umgebung. GPS-gesteuert, wissen die Kapitäne ganz genau, wo bereits gemäht wurde und wo nicht, höchste Effizienz ist dadurch gewährleistet. Das Seegras wurde anschließend in die Lobau abtransportiert und kann dort auf einem speziellen Lagerplatz der MA48 kompostieren. 15.000 Lärchen für die Bucklige Welt Eisbruch beschädigte im Gebiet „Hals“ zwischen Pernitz und Pottenstein (NÖ) im letzten Jahr unzählige Bäume. Um das vier Hektar große Gebiet wieder aufzuforsten, rückte ein Trupp des Maschinenring Bucklige Welt an. Innerhalb von zehn Tagen wurden pro Mann ca. 25 Lärchen in der Stunde gesetzt. Erschwert wurde die Arbeit nicht nur von der steilen Hanglage mit einer Neigung von 50–60 Prozent, sondern auch durch das viele Astmaterial,

Maschinenring

das nach dem Eisbruch liegen blieb. Auch aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse mussten sich die Baumprofis vom Maschinenring etwas einfallen lassen: So wurden die Bäume als Ballenpflanzen mitsamt Erde eingesetzt. Am Ende kann sich die Region nun über 15.000 neue Lärchenbäume freuen. 20 Jahre Maschinenring ­Niederösterreich Kein bisschen leise – so feierte der Maschinenring Niederösterreich erst kürzlich sein 20-jähriges Bestehen. Nach der Begrüßung ging es bereits los mit dem Warm-up: Gummistiefel-Weitwerfen und Bogenschießen waren ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Führungen durch die GARTEN TULLN sowie eine Vorführung der Maschinenring-Baumkletterer bildeten das Parallelprogramm. Dann wurde der brandneue Maschinenring-Film, produziert von Swamp Studios/Vienzenz, präsentiert: ein bild- und tongewaltiger Streifzug durch alle Bereiche des Maschinenring – vom Kernbereich Agrar bis hin zu allen während der vergangenen 20 Jahre erschlossenen Geschäftsfelder: Baummanagement, Forst & Energie, Gartengestaltung, Grünraumpflege, Reinigung und Winterdienst. Im Mittelpunkt: der Mensch. Von diesem Film beflügelt, fiel den beiden Geschäftsführern Christi-

an Wildeis und Gernot Ertl ein Rückblick auf die letzten 20 Jahre nicht schwer: Lustiges, Aufregendes und ganz Alltägliches, Erfolge und Misserfolge aus zwei Jahrzehnten Maschinenring-Service NÖ-Wien wurden dabei präsentiert. Vorträge von Michael Altenhofer und Doppelgrillweltmeister Adi Matzek rundeten die Jubiläumsfeier ab.


Rückblick

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Nach dem Eisbruch in der Buckligen Welt wurden am „Hals“ 15.000 neue Lärchen gesetzt

1.000. Rindermark in Greinbach Alle zwei Wochen am Dienstag findet seit August 2005 in Greinbach der mittlerweile traditionelle Rindermarkt statt. Erst im März feierten die Organisatoren den 1.000. Markttag. Wie Marktsprecher Josef Haas erklärt, sind alle Landwirte eingeladen, ihre Rinder zu präsentieren und zu versteigern. Es herrscht immer großer Andrang – rund 490 Tiere gibt es bei den einzelnen Marktterminen zu sehen. So ein Rindermarkt macht natürlich auch sehr viel Arbeit – bereits seit einigen Jahren

helfen daher die engagierten Mitarbeiter vom Maschinenring Almenland beim Entladen, Wiegen, Sortieren, Präsentieren und beim Verladen der Tiere oder beim Stalldienst fleißig mit. Derzeit stehen rund zwölf Maschinenring-Arbeiter beim Rindermarkt in Greinbach im Einsatz. Vom Mitarbeiter zum Kunden Sein eigener Chef sein – davon träumen viele, doch diesen Wunsch auch in die Realität umzusetzen, erfordert viel Mut und Fleiß. All seinen Mut hat

An jedem Markttag in Greinbach helfen Maschinenring-Mitarbeiter fleißig mit

Josef Fahrnberger (40) aus Wang (NÖ) zusammengenommen und die Firma „Dein Zimmerer“ gegründet. Der ehemalige Maschinenring-Mitarbeiter ist nun Kunde und holt sich für seine Aufträge Verstärkung vom Maschinenring. Thomas Pfeiffer (39) aus Randegg ist bereits seit zwei Jahren Teil des Maschinenring Personalleasing-Teams und unterstützte Josef Fahrnberger in diesem Frühjahr auf einer Baustelle in Blindenmarkt.

Josef Fahrnberger mit Thomas Pfeiffer

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Rückblick

Brennende Spinner Im Osten Österreichs haben sich im Sommer die Eichenprozessionsspinner ausgebreitet, etwa im Schönbrunner Schlosspark. Die Brennhaare der Raupen werden vom Wind vertragen und rufen beim Menschen allergische Reaktionen hervor. Ausschläge sind die Folge. Daher müssen die Raupen und Nester entfernt werden. So waren im Juni vier Mitarbeiter des Maschinenring Mittleres Weinviertel im Wiener Stadionbad und für den Schulverein De La Salle im Einsatz. Sie sprühten die Nester am Baum mit Sprühkleber ein, nahmen sie ab und verbrannten sie am Boden. Die Reste wurden als Problemstoff entsorgt. Zwei Michaels in luftiger Höh' Hoch hinaus ging es für Michael Lassnig und Michael Rosenkranz. Die beiden sind ausgebildete Forst- und Landwirtschaftsfacharbeiter und seit gut drei Jahren für den Maschinenring bei Holzschlägerungen und -seilungen sowie Spezialbaumfällungen im Einsatz. So auch bei der Abtragung einer mehr als 30 Meter hohen und gut 80 Jahre alten „Riesenpappel“ am neu gebauten Areal des Campus Technik Lienz. Die Fäulnis und der Schädlingsbefall im Stamm waren so weit fortgeschritten,

Maschinenring

dass der Baum sommerlichen Unwettern und Gewitterstürmen oder auch einem schneereichen Winter kaum noch standgehalten hätte. Aufgrund der schwierigen und beengten Bedingungen in der unmittelbaren Nähe zum neuen Ausbildungsgebäude war die Baumentfernung eine Aufgabe für die beiden erfahrenen Profi-Forstarbeiter Michael und Michael. Mithilfe von Klettertechnik und schwerem Gerät, einem der größten verfügbaren LKW-Kräne im Bezirk, rückte der Maschinenring dem holzigen Giganten mit einem Stammdurchmesser von mehr als einem Meter zu Leibe.

Foto: Martin Lugger

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Neben dem Faktor Sicherheit zählen bei Baumabtragungen wie am Campus Technik Lienz vor allem auch das Fachwissen und die Erfahrung der eingesetzten Dienstleister

Foto: Martin Lugger

Michael Lassnig (l.) und Michael Rosenkranz (r.) sind ein eingespieltes Team, wenn es um die professionelle Abtragung von Bäumen geht. Die Freude nach der getanen Arbeit und der erfolgreichen Fällung der „Riesenpappel“ mit dem enormen Stammdurchmesser war bei beiden groß.


Rückblick

Mitarbeiter schwitzten für den guten Zweck Anfang September fiel auf der Gugl in Linz für tausende Läufer der Startschuss für den 17. WKO Businesslauf. Mit dabei waren auch sieben Teams des Maschinenring Personalleasing. Der Schweiß der 20 Läuferinnen und Läufer machte sich bezahlt, denn der Vorstand und die Geschäftsführung spendete für jeden Mitarbeiter pro gelaufenen Kilometer der 5,4 km langen Strecke 30 Euro an die Hilfsorganisation „Bauern für Bauern“ – so konnte eine Summe von 3.402 Euro erlaufen werden, die dann schließlich im Ziel noch auf 3.500 Euro aufgerundet wurde.

Von der Spendenaktion begeistert zeigten sich auch Vorstandsvorsitzender Gerhard Rieß und Bundesobmann Johann Bösendorfer – sie schnürten ebenfalls ihre Laufschuhe und machten beim Businesslauf mit. Zusammenhalt spielt unter den Kolleginnen und Kollegen der MRPS nicht nur in Österreich eine wichtige Rolle – auch Teams aus den Tochtergesellschaften der Tschechischen Republik und der Slowakei kamen angereist, um mitzulaufen. Adriàn Andodi, vom Team Maschinenring Slowakei, war mit einer Spitzenzeit von 00:20:26.5 der schnellste Maschinenring-Läufer. In der Gesamtwertung der Männer schaffte er es auf Platz 54.

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Mit der bundesweiten Spendenaktion „Bauern für Bauern“ hilft der Maschinenring österreichweit bäuerlichen Familien, die in akute Notsituationen geraten sind. Seit der Gründung der Aktion im Jahr 2007 wurden bereits mehr als 100 Familien mit finanziellen Zuwendungen von 500 bis 6.000 Euro rasch und unbürokratisch unterstützt.

Johann Bösendorfer (Bundesobmann) und Gerhard Rieß (Vorstandsvorsitzender) überreichten 3.500 Euro an Bauern für Bauern.

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mITARBEITER uNd Aktuelles kuNDEN IM pORTRAIT

Mitten in der Ausbildung: Sichtlich Freude hat Dominik sowohl bei seiner Arbeit im Stall als auch in der Zimmerei

Die Fachkräfte von morgen

Mit viel Praxis ins Berufsleben starten

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ine solide Ausbildung zu haben, bei der man was Gescheites gelernt hat, ist viel Wert. Das denken sich auch 35 junge Menschen, die in diesem Jahr ihre Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft beim Maschinenring starteten.

Mit der zweijährigen Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft gewinnen die Auszubildenden umfangreiche Kenntnisse und sichern sich eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Das Programm führt durch die drei Maschinenring-Kerngebiete Agrar, Service und Personalleasing – so ist auch dafür gesorgt, dass es niemals langweilig wird. Neben dem Praxis-

Maschinenring

schwerpunkt stehen in den Wintermonaten jeweils bis zu zehn Wochen fundierte Kursausbildung mit Einzel- und Gesamtabschluss auf dem Programm. Kein Tag ist wie der andere Wenn Philipp Leitenmüller in der Früh die Kälber füttert, ist er in seinem Element. Dabei stammt er gar nicht von einem Bauernhof – ihn interessierte einfach immer schon die Arbeit in der Landwirtschaft. Um seine Leidenschaft ausleben zu können, startete er im Juni die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft. Einen typischen Tag gibt es bei Philipp nicht. Er fährt jeden Morgen dort hin, wo er eingesetzt wird. Das kann der Bauern-

Philipp Leitenmüller, 20

hof sein, dem er fix zugeteilt ist. Meist einmal pro Woche greift er dem Landwirt unter die Arme, melkt, füttert die rund 120 Stück Milchvieh, hilft bei der Ernte, beim Silieren und Heumachen. „Ich bin bei allen Arbeitsschritten dabei, damit ich im Notfall den Bauern voll ersetzen kann.“ Das macht Philipp auch auf anderen Höfen, bei denen er als Sozialer Betriebshelfer vom ersten Moment an alle Aufgaben übernimmt. Deswegen ist die Ausbildung breit gefächert, umfasst neben der Praxis Kurse im Winter zu Rind- und Schweine-


Aktuelles

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Manuela hat die Ausbildung bereits hinter sich und arbeitet nun als Vorarbeiterin für einen Pflegetrupp des Maschinenring Gmunden

haltung, zu handwerklichen Fähigkeiten wie Schweißen, Holzbearbeitung und Elektro, Garten-Know-how genauso wie Stapler- und Kranführerschein. Dadurch können die Wirtschafts- und Agrarfachkräfte vielseitig eingesetzt werden – was ihnen vielfältige Berufschancen eröffnet. Wenn er nicht in der Landwirtschaft eingesetzt ist, arbeitet der 20-Jährige bei Firmen als Leasing-Mitarbeiter oder im Gartentrupp des Maschinenring. Viel Praxis für zukünftigen ­Hof­übernehmer Auch Dominik Bauer hat sich für die Ausbildung zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft entschlossen: „Seit Anfang meiner Ausbildung arbeite ich bei einer Holzbaufirma in den verschiedensten Bereichen, wie Produktion und Montage von Holzhäusern, mit. Im Winter unterstütze ich einen landwirtschaftlichen Betrieb bei der täglichen Stallarbeit“, erzählt uns Dominik von seinen Aufgaben. Für ihn ist die Ausbildung die perfekte Vorbereitung auf die Übernahme des elterlichen Hofes: „Im Zuge meiner Ausbildung

Mitdenken und Kreativität beweisen: Bei einem gemeinsamen Team-Event in Spital am Pyhrn lernten sich alle Auszubildenden kennen und lösten gemeinsam Herausforderungen

sammle ich wertvolle Erfahrung und kann mein erlerntes Wissen in der Praxis einüben, mit Sicherheit lerne ich dabei auch wichtige Erkenntnisse für mich als zukünftiger Hofübernehmer. Derzeit bin ich auf Kursausbildung: erlange Qualifikationen in den Bereichen Tier und Technik, Gartengestaltung und Grünraumpflege, absolviere einen Schweißkurs und vieles mehr.“

Weitere Informationen zur Wirtschafts- und Agrarfachkraft unter www.maschinenring.at/waf. Für 2019 werden wieder neue Fachkräfte gesucht.

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mITARBEITER uNd Mitarbeiter im Portrait kuNDEN IM pORTRAIT

Margarets Lieblinge sind ihre Blobe-Ziegen. Die werden auch schon mal mit saftigen Äpfeln und anderen Leckerbissen verwöhnt.

Spannender Karriereweg

Von der Gärtnerin zur Disponentin Maschinenring


Mitarbeiter im Portrait

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Im Büro hat Margaret alles im Griff – nur manchmal wären mehr Hände hilfreich

O

b im Büro, am Bau oder im Grünen: Der Maschinenring bietet ganz unterschiedliche Arbeitsplätze. Margarethe Strobl ist eine unserer Mitarbeiterinnen, die beruflich sowohl im Büro als auch in der Natur unterwegs ist. Wir haben sie zuhause, am Niederstallnhof in St. Johann im Pongau, besucht und mehr über ihre Karriere beim Maschinenring erfahren. 2004 startete Margarethe, die eigentlich viel lieber Margaret genannt werden möchte, im Gärtnerteam des Maschinenring Pongau. Im Jahr 2006 wechselte sie schließlich von den grünen Wiesen ins Maschinenring-Büro, zuerst in die Auftragsbearbeitung, später dann in die Forstabteilung. Seit 2016 trägt sie als Disponentin die Verantwortung für die Abwicklung der Kundenaufträge. Und auch wenn einmal der Hut brennt, weil zum Beispiel das Wetter wochenlang nicht mitspielt, Lieferungen nicht eintreffen oder Dienstleister aufgrund von Krankheit ausfallen – mit ihrer lösungsorientierten Art bewältigt Margaret jede Herausforderung.

Auch am elterlichen Bergbauernhof gibt es für die fleißige Disponentin immer etwas zu tun – Familienzusammenhalt wird dort groß geschrieben

Multitasking ist gefragt Auf die Frage, was denn das Wichtigste in ihrem Job sei, lautet ihre Antwort: „Mein Handy. Wobei es schwierig wird, wenn das Handy und das Festnetz klingelt, und noch ein Dienstleister zwecks Baustellenabstimmung bei mir im Büro steht. Manchmal wünscht man sich schon drei Hände.“ In ihrer Freizeit hilft sie tatkräftig am elterlichen Betrieb mit – egal ob im Stall, auf den Wiesen oder auf der Alm. Der familiäre Zusammenhalt ist auf dem arbeitsreichen Bergbauernbetrieb und bei der Bewirtschaftung der zum Hof gehörenden Vorderkaseralm in Hüttschlag sehr wichtig.

» Manchmal wünscht man sich schon drei Hände «

Margarethe Strobl

Leidenschaft für alte Ziegenrasse Margarets besondere Lieblinge sind ihre Blobe-Ziegen. Eine hochgefährdete alte Gebirgsziegenrasse aus dem Tiroler Raum. „Damit wir die ganz steilen Hänge nicht mehr händisch bewirtschaften müssen, haben wir uns überlegt, kleine Wiederkäuer einzusetzen. Durch einen Arbeitskollegen bin ich auf die Blobe-Ziege gestoßen, und es war sozusagen „Liebe auf den ersten Blick“.

Der Niederstallnhof liegt auf einer Anhöhe nördlich von St. Johann und eröffnet einen schönen Blick auf den Ort und die umliegenden Berge

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mITARBEITER uNd Herzlichen Glückwunsch kuNDEN IM pORTRAIT

Treue zahlt sich aus

Der langjährigste Mitarbeiter kommt aus Tragwein, OÖ

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rst im Sommer feierte Maschinenring Personalleasing das 20. Jubiläum – fast genauso lang ist Stefan Wiesinger aus Tragwein bereits für uns im Einsatz. Der 44-jährige Ehemann und Vater von vier Kindern ist stolz auf seine Arbeit: „Ich bewirtschafte nebenbei mit meiner Familie einen Milchviehbetrieb. Seit März 2000 bin ich nun beim Maschinenring im Einsatz.“ Vor mehr als 18 Jahren startete er über den Maschinenring Freistadt Süd & Ost als LKW-Fahrer und Bauhelfer. Seit 2002 ist er bei derselben Firma für die Instandhaltung verantwortlich.

Dort warteten bereits eine Dankes-Urkunde und ein Korb gefüllt mit verschiedensten Köstlichkeiten auf Stefan. „Für die lange und vor allem gute Zusammenarbeit möchten wir einfach einmal Danke sagen!“, so Michaela Buchberger.

und überraschten Christian am Arbeitsplatz. Zusammen mit Jakob Mittner vom ­Lagerhaus gratulierten sie Christian zum 15. Dienstjubiläum. Doppelter Anlass zum Feiern Beim Maschinenring Pannonia wurde kürzlich gleich doppeltes Jubiläum gefeiert: Mitarbeiter Herbert Heissenberger feierte nämlich nicht nur seinen 60er, sondern auch sein 10-jähriges Dienstjubiläum. Zum Maschinenring ist Herbert eher zufällig gekommen: Wie so oft, war ihm der Maschinenring zwar bekannt, allerdings aus dem agrarischen Bereich. Erst durch ein Inserat in der Lokalzeitung wurde er vor mittlerweile mehr als zehn Jahren auf die Möglichkeit aufmerksam, für und mit dem Maschinenring in seinem Beruf zu arbeiten. Davor hat Herbert viele Jahre lang als Maurer und Asphaltierer gearbeitet. „Herbert ist höchst engagiert, sehr verlässlich

Der Maschinenring Freistadt Süd & Ost ist stolz auf seinen langjährigen Mitarbeiter. Aus diesem Grund wurde Stefan Wiesinger von Ring-Geschäftsführer Erich ­Kriechbaumer und Mitarbeiterbetreuerin Michaela Buchberger ins Büro bestellt.

Gelungene Überraschung zum 15. Dienstjubiläum Der längstdienende Mitarbeiter im Personalleasing-Bereich des Maschinenring Kufstein ist Christian Bletzacher. Der 46-Jährige ist bereits seit 15 Jahren für den Maschinenring tätig. Sein Einsatzort ist das Lagerhaus Brixlegg. Seit seinem Dienstantritt im Jahr 2003 behält Christian im Lager den Überblick. Er ist kompetenter Ansprechpartner für Kunden und hält den Warenfluss bei der Ausgabe am Laufen. Josef Unterweger und MRPS-­ Geschäftsführerin Mag. Gertraud Weigl machten sich erst kürzlich auf den Weg

Manuel Haderer, Johann Wittinghofer, Michaela Buchberger und Erich Kriechbaumer vom Maschinenring Freistadt Süd & Ost überraschten Stefan Wiesinger (Mitte) mit einem Geschenkkorb im Ring-Büro und bedankten sich für seine Leistungen in den letzten 18 Jahren

Josef Unterweger, Christian Bletzacher, G ­ ertraud Weigl und Jakob Mittner

Maschinenring


Herzlichen Glückwunsch

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Rabatte kassieren und Geld sparen

Maschinenring-­ Mitarbeiter ­kaufen ­günstiger ein Jubilar Herbert Heissenberger, Mag. Gertraud Weigl, MR-Pannonia-Geschäftsführer Jürgen Simonovits und Wolfgang Schitter

und gilt bei unserem langjährigen Kunden als gern gesehener Mitarbeiter und Kollege. Herbert ist immer und überall einsetzbar. Ob auf dem Bau oder seit einiger Zeit auch mehr und mehr in Unternehmen, die sich mit Gartengestaltung beschäftigen, Herbert arbeitet sich sehr schnell ein und besticht durch Freundlichkeit und Flexibilität“, lobt ­Wolfgang Schitter, Kundenbetreuer im Bereich Personalleasing beim Maschinenring ­Pannonia, seinen langjährigen Mitarbeiter.

D

ie Weihnachtszeit naht schon wieder in großen Schritten und die Suche nach Geschenken für die Liebsten beginnt. Was soll man nur schenken? Wir hätten da eine Idee: Gutscheine! Auf maschinenring.meinrabatt.at gibt es ab sofort exklusiv für Maschinenring-Mitarbeiter Wertgutscheine von je 100 Euro zum Preis von nur 75 Euro, die in insgesamt rund 300 Geschäften und Dienstleistungsbetrieben aller Branchen in ganz Österreich sowie Hotels im In- und Ausland einlösbar sind. Bei den Angeboten der

Woche oder Sale-Aktionen warten sogar bis zu 50 Prozent Rabatt! Anmelden und losshoppen Damit du diese sensationellen Preisvorteile nutzen kannst, registriere dich einfach mit deiner E-Mail-Adresse auf maschinenring. meinrabatt.at und schon kannst du die Gutscheine beziehen. Und das Beste: Jede Bestellung wird mit der Post innerhalb von 3–5 Werktagen ganz bequem nach Hause geliefert. Viel Spaß beim Geschenke-Shopping!

Viele weitere Jubilare

F

ür ihre langjährige Treue, ihr Engagement und ihren Einsatz für den Maschinenring bedanken wir uns ebenfalls bei folgenden Mitarbeitern und gratulieren zum Jubiläum:

Dienstjahre

Mitarbeiter

Maschinenring

10

Franziska W.

Obersteirischer Maschinenring

10

Gabi K.

10

Bernhard St.

Dienstjahre

Mitarbeiter

Maschinenring

5

Dragan R.

Maschinenring Kufstein

Maschinenring Steyr

5

Ewald B.

Maschinenring Hollabrunn-Horn

Obersteirischer Maschinenring

5

Johann F.

Maschinenring Mostviertel West Maschinenring Tennengau

5

Andreas H.

Maschinenring Flachgau

5

Blasius R.

5

Fikret E.

Maschinenring Kufstein

5

Bernhard M.

Maschinenring St. Pölten

5

Josef K.

Maschinenring Kitzbühel

5

Zoltan B.

Maschinenring Wiener Becken

Maschinenring Kitzbühel

5

Evelyn G.

Maschinenring Mühlviertel

Maschinenring Grieskirchen

5

Franz St.

Maschinenring Flachgau

5

Erwin H.

Maschinenring Waldviertel Nord

5

Alois Sch.

5

Johann R.

5

Daniel St.

Maschinenring Unterland

5

Dominik H.

Maschinenring Mittleres Weinviertel

5

Josef G.

Maschinenring Kitzbühel

Josef W.

Maschinenring Grieskirchen

Matthias Sch.

Maschinenring Mühlviertel

5

Robert B.

Maschinenring Bregenzerwald

5

5

Silvia R.

Maschinenring Unterland

5

Jubiläen berücksichtigt von Juli 2018 bis Dezember 2018 Mitarbeiter magazin


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mITARBEITER uNd Mitarbeiter im Portrait kuNDEN IM pORTRAIT

Ein Tag mit MaschinenringMitarbeitern bei KLH

In der Steiermark ­daheim, in der Welt ­zuhaus' Maschinenring


Mitarbeiter im Portrait

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Mitarbeiter magazin


16 •

Mitarbeiter Mitarbeiter im porträt im Portrait

Im Schichtdienst: Patrick Seidl und Bruno Steinwender helfen beim Verladen

W

enn einem bei einer Wanderung durch die knapp 2.000 Seelen große Gemeinde Teufenbach-Katsch (Bezirk Murau, Steiermark) der Duft von getrocknetem Holz in die Nase steigt, dann muss man sich ganz in der Nähe der Produktionshallen der Firma KLH befinden. Das 1997 gegründete Unternehmen ist treibender Wirtschaftsfaktor der Region und beschäftigt rund 190 Mitarbeiter. Neben dem Stammpersonal helfen auch Leasingmitarbeiter des Maschinenring fleißig mit. Was es dort alles für sie zu tun gibt, haben wir uns bei einem Lokalaugenschein gemeinsam mit Sandra Muhr, Kunden- und Personalbetreuerin beim Obersteirischen Maschinenring, genauer angesehen: Produktionsleiter Erich Dorfer führt uns am 16.000 Quadratmeter großen Firmenareal herum und gewährt uns einen Einblick ins tägliche Geschäft: „KLH ist ein international tätiges Unternehmen. Produziert werden hier groß­formatige

Maschinenring

Brettsperrholzelemente, die als konstruktive Bauteile im Wand-, Decken- und Dachbereich eingesetzt werden. Zu unseren Kunden zählen vorwiegend Zimmerei- und Holzbaubetriebe, Baufirmen und Bauträger, aber auch Architekten und Bauingenieure, die die Holzelemente zum Beispiel für den Bau von Schulen und Kindergärten, Studentenwohnheimen, Einfamilienhäusern, mehrgeschoßigen Wohnbauten bis hin zum Industrie- und Gewerbebau auf der ganzen Welt verwenden.“

Foto: KLH Massivholz GmbH

KLH Massivholz GmbH Eigentum der Johann Offner ­Unternehmensgruppe Firmengründung: 1997 Firmensitz: Katsch an der Mur Produktpalette: Wand-, Deckenund Dachelemente aus Kreuz­ lagenholz

Bruno Steinwender


Mitarbeiter im Portrait

2.700 LKW-Ladungen Holz im Jahr „Die Auftragslage ist sehr gut. Gearbeitet wird deshalb bei KLH im Schichtbetrieb und das sieben Tage die Woche“, erzählt uns Erich Dorfer. Das für die Produktion benötigte Holz kommt aus den heimischen Wäldern und wird täglich aus ganz Österreich per LKW angeliefert – pro Tag sind das ca. 10 LKW, pro Woche 55 und pro Jahr 2.700. Täglich werden am Areal in Teufenbach-Katsch rund 3.000 Quadratmeter Platten gefertigt, was ca. 6–7 Einfamilienhäusern entspricht – dass man dafür jede Menge Mitarbeiter benötigt, versteht sich von selbst. Da viele Junge die ländliche Region verlassen und der Schichtbetrieb auch nicht jedermanns Sache ist, holt sich die KLH tatkräftige Verstärkung vom Maschinenring. Ein starker Trupp vom Maschinenring In der Halle für die Sonderfertigung treffen wir auf Patrick Seidl, Andreas Unterweger, Bruno Steinwender, Franz Feichtner, Gernot Steiner und Slavko Den Kran fest im Griff: Franz Feichtner

Grgic. Allesamt sind sie über Maschinenring Personalleasing bei KLH eingestellt und helfen aus, wo sie gebraucht werden. Der Jüngste des Maschinenring-Trupps ist Patrick Seidl. Der 22-Jährige ist eigentlich gelernter Maler- und Beschichtungstechniker. Nach dem Bundesheer wollte er eine Veränderung, kam mit einem Freund ins Gespräch und ist seither über den Maschinenring bei KLH. „Mir macht die Arbeit hier Spaß“, erzählt uns Patrick, „sie ist abwechslungsreich, die Kollegen sind sehr nett und ich habe von daheim nicht weit zum Arbeitsplatz.“ Mit den anderen Maschinenring-Mitarbeitern hilft er sowohl beim Formatieren als auch beim Verladen der Holzplatten. Anschließend werden sie in Folie verpackt und entweder per LKW geliefert oder per Container rund um den Globus verschifft. Mit Bauteilen des steirischen Holz-Profis konnten bereits Bauwerke in Amerika, Australien, Island, Japan, Deutschland und natürlich in Österreich verwirklicht werden.

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Patrick Seidl

Erich Dorfer Alter: 39 Wohnort: St. Peter am Kammersberg Familie: verheiratet, 2 Kinder Position bei KLH: Produktions­ leiter

„Fair und ehrlich“, so bezeichnet Kunden- und Personalbetreuerin ­Sandra Muhr die Zusammenarbeit mit KLH

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18 •

mITARBEITER uNd TechnikIM pORTRAIT kuNDEN

Von Südtirol hinaus auf die Pisten der Welt

Ein Koch mit der Leidenschaft für Logistik

In einer Autowerkstätte in Gröden baute Ernst Prinoth 1962 den ersten Prototypen eines Fahrzeuges zur Pistenpräparierung

Maschinenring

Die Pistengeräte aus Südtirol verrichten in mehr als 50 Ländern der Welt Winter für Winter ihre Arbeit. Für ihre reibungslose Funktion sorgt neben dem neuesten Stand der Technik auch das Ersatzteil­ lager in Telfs. „Insgesamt beschäftigt Prinoth über 600 Mitarbeiter weltweit, davon mehr als 80 in Telfs, wo neben einer Service-Werkstätte auch das weltweite Ersatzteillager für Prinoth-Pistengeräte stationiert ist. Ebenso werden Produkte für Kettennutzfahrzeuge vom Tiroler Lager aus an Empfänger in ganz Europa versendet“, erklärt uns Thomas Kirchmair,

Head of After Sales, bei unserem Besuch. Durchschnittlich werden täglich rund 150 Sendungen in über 50 Länder verschickt: von der kleinen Schraube bis hin zu großen Teilen wie Fräswellen oder Ketten. Optimierte Abläufe durch ­Digitalisierung Knapp 2.500 Quadratmeter misst die riesige Logistikhalle, in der mehr als 25.000 Produkte gelagert werden. Alles im Blick behält Lagerleiter Bernhard Neuner mit Hilfe neuester Technologie: „Mit der digitalen Erfassung unserer Produkte

Foto: Prinoth

P

erfekte Pistenverhältnisse sind nicht nur die Freud' eines jeden Skifahrers, sondern auch das wichtigste Gut der Wintersportgebiete. Für die perfekte Präparierung jedes Hangs sorgen vielerorts die modernen Pisten- und Ketten-Nutzfahrzeuge der Südtiroler Firma Prinoth mit Hauptsitz in Sterzing. Im modernen Zentrallager in Telfs im Bezirk Innsbruck Land ist Maschinenring-Mitarbeiter Michael Volderauer beschäftigt. Einen Tag lang durften wir ihn und Lagerleiter Bernhard Neuner bei der Arbeit begleiten.


Technik

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Foto: Prinoth

können wir das Service-Angebot verbessern, die Arbeit vereinfachen und dadurch noch schlagkräftiger werden – und so die schnelle Betreuung unserer Kunden weiter ausbauen.“ Von der Küche ins Ersatzteillager Ein Mitarbeiter der Logistik-Mannschaft ist Michael Volderauer, der seit Dezember als Maschinenring-Dienstnehmer neben der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten auch bei der Warenannahme, bei Ein-, Aus- und Umlagerungstätigkeiten oder bei der Inventur eingesetzt wird. Der ausgebildete Koch war auf der Suche nach einer Alternative zur Gastronomie, hatte aber keine konkreten Vorstellungen von seinem nächsten Beruf: „Über einen Kollegen bin ich auf den Maschinenring

Michael Volderauer wird in allen Bereichen des Prinoth-Zentrallagers in Telfs eingesetzt. Dafür ermöglichte ihm der Maschinenring den Staplerschein.

als vielseitigen Arbeitgeber aufmerksam geworden. Für mich ist das ideal, so kann ich nun verschiedene Berufsfelder kennenlernen. Ich war bereits im Agrarbereich, am Bau oder auch bei einem Zeltverleih tätig“, erinnert sich der 31-jährige Wipptaler, dem die Arbeit im Logistikbereich nun besonders viel Spaß macht.

» Ich war bereits im

Agrarbereich, am Bau oder auch bei einem Zeltverleih tätig «

Michael Volderauer

Prinoth Firmengründung: 1962 Firmensitz: Sterzing in Südtirol (Italien) Weitere Standorte: Herdwangen (Deutschland), Granby (Kanada), Telfs (Österreich) Produktpalette: Pistenfahrzeuge, Ketten-Nutzfahrzeuge, Vegetation Management (Mulchgeräte­ technik)

Lagerleiter Bernhard Neuner mit Maschinenring- ­Mitarbeiter ­Michael Volderauer

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mITARBEITER uNd Mitarbeiter im Portrait kuNDEN IM pORTRAIT

Baustellenbesuch in OÖ

Mit schwerem Gerät zur Landesgartenschau 2019

Maschinenring


Mitarbeiter im Portrait

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Es wird nicht nur gegärtnert: Stefanie Märzinger ist Dumper-Fahrerin und leidenschaftliche Landwirtin. Wir haben sie auf der Baustelle für die Landes­ garten­schau 2019 besucht.

Mitarbeiter magazin


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eDITORIAL Mitarbeiter im Portrait

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n diesen bunten Herbsttagen führt der Sonntagsausflug viele Familien sowohl aus der Region als auch aus den Gemeinden über die Landesgrenzen hinaus in die Böhmerwald-Gemeinde Aigen-Schlägl. Die Gäste besuchen das Stift des Prämonstratenserordens, sie nehmen in den großen Weinfässern des Stiftskellers Platz, kosten das stiftseigene Bier und schlendern als Abschluss durch die Ausstellungsräume der Kerzenwelt. Um eine Sehenswürdigkeit reicher ist die Mühlviertler Ortschaft von Mai bis Oktober 2019: Die Landesgartenschau „Bio.Garten.Eden“ gastiert nämlich im nächsten Jahr in Aigen-Schlägl und lässt die beliebte Gemeinde mit Hilfe der Maschinenring-Mitarbeiter bereits jetzt erblühen.

Die Arbeit im Freien macht Stefanie sichtlich Spaß

Alles im Griff: Locker steuert Stefanie den Dumper, der beladen ca. neun Tonnen auf die Waage bringt

Maschinenring

In den letzten Wochen hat sich am Veranstaltungsgelände rund um das Stift schon so einiges getan. Jeden Tag lassen sich die Veränderungen und Baufortschritte beobachten – ganz besonders jetzt, wo schon die ersten Pflanzen, Blumen und Sträucher von den Mitarbeitern vom Maschinenring Grieskirchen gepflanzt werden. Bevor das Gelände jedoch für die Filigranarbeit der Gärtner freigegeben werden konnte, waren zuerst die Männer und Frauen fürs Grobe gefragt. Frau am Steuer Auf der Baustelle entlang des Stiftes treffen wir Stefanie Märzinger. Die 26-Jährige ist dort für den Maschinenring Rohrbach bzw. unseren Kunden, das Bauunternehmen Held und Franke, im Einsatz. Wer


Mitarbeiter im Portrait

jetzt denkt, sie sei ebenfalls Gärtnerin, der irrt! 20 Stunden pro Woche steuert sie einen bis zu neun Tonnen schweren Dumper und zeigt ihren männlichen Kollegen, wie Frau das macht. Eine Einschulung war für Stefanie nicht nötig: „Ich habe den Dumper gestartet und losgelegt“, erzählt sie von ihrem ersten Arbeitstag auf der Baustelle. Bei den Kollegen kommt die Frauenpower gut an: „Mit ihr ist es immer lustig. Sie weiß, was sie zu tun hat, und man muss ihr nichts erklären.“ Schwere Maschinen zu lenken, ist die gelernte Kellnerin und Traktorführerscheinbesitzerin von zuhause gewohnt: Gemeinsam mit ihrem Freund hat sie den Hof seines Opas übernommen, der derzeit noch fleißig umgebaut wird. Ende des Jahres möchten die beiden dann mit der eigenen Milchviehhaltung starten. Bereits während ihrer Ausbildung zur Kellnerin merkte sie, dass das nichts für sie ist. Auch im Job als Masseurin fand sie nicht die Erfüllung. Nach der einjährigen Ausbildung zur landwirtschaftlichen Facharbeiterin für biologische Landwirtschaft wusste sie jedoch genau, was sie will – und zwar Landwirtin sein. Bevor es mit ihrer eigenen Landwirtschaft ab Herbst so richtig losgeht, arbeitet sie Teilzeit für den Maschinenring – dort wo sie eben gerade gebraucht wird, und derzeit ist das in Aigen-Schlägl.

Nachhaltiges Großprojekt Bereits seit Herbst 2017 wird in Aigen-Schlägl fleißig gewerkelt. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau im Mai 2019 gibt es für die insgesamt 15 Mitarbeiter von Held und Franke auf der Baustelle aber noch so einiges zu tun: Insgesamt gilt es drei Bauabschnitte fertigzustellen, bei denen Pflastersteine, Leisten und Kabel verlegt gehören. Nach der Fertigstellung und Bepflanzung wird das insgesamt 15 Hektar große Areal des „Bio.Garten. Eden“ die Besucher ab dem Frühjahr zum Genießen, Entdecken und Entschleunigen einladen. Das Thema Ökologie wird in den Vordergrund gerückt, Lebensräume für Mensch und Tier sowie Lebensmittel werden näher beleuchtet. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Gelände der

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Landesgartenschau aber auch nach dem Ende der Ausstellung für die Bevölkerung und Besucher zur Verfügung stehen, zum Beispiel durch Picknickgärten oder Sport- und Spielmöglichkeiten. Auch der revitalisierte Stiftergarten und die Neugestaltung des Stiftsteiches sollen in Zukunft in die Aktivitäten der Gemeinde eingebunden werden.

Stefanie Märzinger Alter: 26 Wohnort: Ulrichsberg/OÖ Ausbildung: Kellnerin, Masseurin, Landwirtschaftliche Facharbeiterin für biologische Landwirtschaft Beim Maschinenring Rohrbach seit: März 2018 Ab Herbst/Winter: eigene Landwirtschaft mit Milchviehhaltung

Ausflugs-Tipp Landesgartenschau Aigen-Schlägl „Bio.Garten.Eden“ 17. Mai – 13. Oktober 2019 www.biogarteneden.at Stefanie Märzinger und Martin Nimmervoll (Personal- und Kundenbetreuer beim MR Rohrbach) sahen sich mit uns auf der Baustelle für die Landesgartenschau Mitarbeiterum magazin


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mITARBEITER uNd Sicherheit kuNDEN IM pORTRAIT

7 Tipps für mehr Sicherheit Die Motorsäge richtig bedienen

Maschinenring


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Mitarbeiter im porträt

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ange, morsche Äste, wucherndes Gestrüpp oder benötigtes Brennholz für den Kamin – gerade im Herbst rücken viele ihren Bäumen und Sträuchern mit der Motorsäge zu Leibe. Auch in vielen Berufen beim Maschinenring kommt die Motorsäge regelmäßig zum Einsatz. Aber Achtung: Der richtige Umgang will gelernt sein! Was es bei der sicheren Handhabung mit der Motorsäge alles zu beachten gibt, haben wir für dich zusammengefasst:

1. Trage eine Schutzbekleidung Bevor es mit der Arbeit losgehen kann, musst du noch das Richtige anziehen: Dazu gehört zum Beispiel ein Helm mit Gesichts- sowie Schallschutz. Deine Hände schützt du mit festen Handschuhen, am besten aus Chromleder. Ziehe eine Hose mit Schnittschutzeinlagen an sowie Schuhe mit griffiger Sohle, Schnittschutz und Stahlkappen. 2. Mache dich mit der Motorsäge vertraut Elektro, Benzin oder Akku? Welche Antriebsvariante hat deine Motorsäge? Lies dir die Beschreibung des Gerätes genau durch und mache dich mit dessen Eigenschaften vertraut. Der Gerätehersteller verrät dir in der Beschreibung, worauf zu achten ist und wie du die Motorsäge richtig startest.

Sicherheit

3. Das Halten der Motorsäge Die Motorsäge wird immer mit beiden Händen gehalten. Deine Hände umfassen die Haltegriffe so, dass der Daumen den Griff umschließt. Beim Schneiden soll die Motorsäge wenn möglich am Stamm abgestützt werden, das erhöht die Sicherheit und erleichtert die Haltearbeit. 4. Der richtige Stand Dein Stand beim Schneiden muss stabil sein und ist so zu wählen, dass der Körper durch einen Stoß oder Zug nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Für einen festen Stand stelle die Beine daher seitlich und der Länge nach versetzt hin. Der linke Fuß darf jedoch nicht vor die Linie des vorderen Haltegriffs gestellt werden. Deinen Kopf hältst du nicht über die Kette der Säge, sondern immer seitlich versetzt. 5. Abstand halten Dein Kollege oder Nachbar möchte bei der Arbeit helfen? Achte immer darauf, dass sich während des Arbeitens mit der Motorsäge keine weiteren Personen im nahen Umfeld aufhalten. Ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern wird hier empfohlen.

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torsäge sind der Motor abzustellen und die Kettenbremse einzulegen. Über eine größere Distanz ist des Weiteren der Kettenschutz anzubringen. 7. Regelmäßige Reinigung Eingetrockneter Schmutz, Harz oder Holzsplitter können deine Motorsäge schädigen. Eine regelmäßige Reinigung ist daher unablässig. Nach jedem Einsatz der Säge sollte daher die Kette abgenommen und gereinigt werden. Auch auf die optimale Schärfe der Kette sollte geachtet werden.

Wenn doch einmal was passiert! Sollte es bei einem deiner Jobeinsätze dennoch zu einem Unfall kommen, dann melde diesen umgehend bei deinem Maschinenring-Betreuer. Er/Sie wird dich über alles weitere aufklären. Auch dein Chef von der Firma, in der du gerade im Einsatz bist, muss von dir sofort informiert werden.

6. Sicherer Transport Deine Arbeit ist erledigt und es geht ab nach Hause? Beim Transport der Mo-

Gewinnspiel Du willst diesen einen Baum im Vorgarten endlich zu Kleinholz verarbeiten? Dann mach mit und gewinne eine Akku-Motorsäge von Stihl. Beantworte dazu folgende Gewinnspielfrage: Welche Hopfensorte von Landwirt Albert Starlinger riecht bzw. schmeckt leicht nach Zitrone?

Foto: Stihl

Sende die richtige Antwort mit deinen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer) bis zum 23. November per E-Mail an mein@maschinenring.at oder per WhatsApp an 066/9606403.

Über einen Makita-W erkzeugkoffer durfte sich in der letzten Au sgabe des MR-Mitar beitermagazins Theresia Zellinger, Wirtschaft sund Agrarfachkraf t beim Maschinenring Grieskirchen, freuen v. l. Gerhard Wimmer, Gabriele Mittendorf er, Theresia Zeilinger, Ma g. Gertraud Weigl, Martin Mielinger, Jos ef Voraberger, Manfr ed Pauzenberger

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mITARBEITER uNd Landwirt Portrait kuNDEN IMim pORTRAIT

Von Milchkühen und Arbeitseinsätzen im Dreiländereck:

Paul Fehr ist Österreichs westlichster Landwirt

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wischen Liechtenstein und der Schweiz, in Feldkirch Bangs, besuchten wir Maschinenring-Mitglied und -Mitarbeiter Paul Fehr am westlichsten Punkt Österreichs. Zu den beiden Staatsgrenzen sind es nur ein paar Hundert Meter. Der Landwirt bewirtschaftet hier gemeinsam mit seiner Familie einen Betrieb mit den Schwerpunkten Milchvieh, Hühnerhaltung und Kartoffelanbau.

Erst kürzlich war Paul mit seinen Kollegen im Gärtner-Einsatz

Pauls Arbeitstag startet bereits um fünf Uhr früh im Hühnerstall. Täglich gilt es, die Hühner zu versorgen, bevor sein Arbeitstag beim Maschinenring beginnt. Rund 60 Milchviehkühe und Jungvieh leben im vor zwei Jahren neu errichteten Laufstall, wo inzwischen die Hauptarbeit von seinem Neffen übernommen wird. Seit August 2017 ist Paul Mitarbeiter des Maschinenring Oberland und damit bei verschiedenen Firmen tätig. „Mir gefällt die Abwechslung, und das flexible Arbeiten ist für mich sehr praktisch. In der kurzen Zeit arbeitete ich schon von Lech bis Bregenz – in einer Schlosserei, Schreinerei, Brauerei und einem Kieswerk“, erzählt der Feldkircher. Auch im Winterdienst ist die Familie schon seit mehreren Generationen für den Maschinenring im Einsatz.

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Neben seinen Hühnern kümmert sich der Landwirt auch um seine 60 Kühe

Im Sommer war Paul auch mit dem Gärtnerteam des Maschinenring unterwegs. Bei einem Kindergarten in Feldkirch legten die Gärtner einen neuen Rasen an und schnitten die Hecken. „Für mich ist die Arbeit beim Maschinenring ein super Ausgleich zu meinen Tätigkeiten auf dem Hof. Zudem haben wir ein gutes Arbeitsklima“, freut sich Paul über die Zusammenarbeit mit den Kollegen. Nach Feierabend geht's für Paul wieder zurück nach Hause, an den westlichst gelegenen Punkt Österreichs, wo seine Hühner schon wieder auf ihn warten.

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Durchblick

Hacklerregelung

Was es zum Thema­Schwer­arbeit und Pension zu wissen gibt

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ann darf ich als Schwerarbeiter eigentlich in Pension gehen? Mit 60, 62 oder mit 65? Und wann gilt mein Job eigentlich als Schwerarbeit? Hier findest du die Antworten.

Was fällt unter Schwerarbeit? Der Begriff Schwerarbeit bezeichnet Tätigkeiten, die unter körperlich oder psychisch besonders belastenden Bedingungen erbracht werden. Dazu zählen zum Beispiel der Schicht- oder Wechseldienst sowie schwere körperliche Arbeit oder Tätigkeiten, die bei Hitze bzw. Kälte verrichtet werden. Welche Altersgrenzen gibt es? Das gesetzliche Pensionsantrittsalter erreichen Frauen (geboren zwischen 1. Jänner 1959 und 31. Dezember 1963) mit Vollendung des 55. Lebensjahres und Männer (geboren zwischen 1. Jänner 1954 und 31. Dezember 1958) mit Vollendung des 60. Lebensjahres.

Maschinenring

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Es wurde Schwerarbeit geleistet und es wird die lange Versicherungsdauer erfüllt. Hierbei müssen Frauen mindestens 480 und Männer 540 Beitragsmonate durch eine Erwerbstätigkeit oder eine freiwillige Versicherung vorweisen. Davon wurden mindestens 120 Schwerarbeitsmonate in den vergangenen 240 Kalendermonaten geleistet. Voraussetzung ist auch, dass man nicht in der Pensionsversicherung pflichtversichert ist und man keiner sonstigen selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit mit einem monatlichen Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze nachgeht.


Durchblick

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BUAK Winterfeiertagsregelung

Wie funktioniert's? Das Ziel der Winterfeiertagsregelung ist es, die Jahresbeschäftigung für Bauarbeiter durch die Weiterbeschäftigung über die Winterfeiertage zu erhöhen. Dabei sind Betriebe aus der Baubranche sowie Arbeitskräfteüberlasser von April bis November zuschlagspflichtig. Der Betrieb erhält eine Refundierung der Winterfeiertagsvergütung von der BUAK

(Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse) für jene Arbeitnehmer, die an den Winterfeiertagen beschäftigt wurden. Als Winterfeiertage gemäß den Bestimmungen des Kollektivvertrages zählen der 24. und der 31. Dezember sowie gemäß dem Arbeitsruhegesetz der 25. und 26. Dezember und der 1. und 6. Jänner. Die Winterfeiertagsvergütung erhält

der Arbeitnehmer jährlich Mitte März automatisch überwiesen. Diese setzt sich folgendermaßen zusammen: (KV-Lohn + 20 %) x wöchentlicher Normalarbeitszeit / 5. Vom berechneten Bruttobetrag werden 30 % an das AMS bezahlt. Weiters werden 18,2 % Sozialversicherungsbeitrag und 22 % Lohnsteuer abgezogen.

Geld zurückholen

Arbeitnehmerveranlagung Jedes Jahr ist es wieder so weit und man kann sich über das Bundesministerium für Finanzen zu viel bezahlte Steuern zurückholen. Geltend gemacht werden können unter anderem der Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag, der Unterhaltsabsetzbetrag, der Mehrkindzuschlag, der Kinderfreibetrag sowie die Pendlerpauschale. Eventuelle Freibeträge ergeben sich durch Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche

Belastungen. Der jährliche Steuerausgleich mag für manche eine mühsame und komplizierte Sache sein – er zahlt sich allerdings aus! Am einfachsten ist die elektronische Arbeitnehmerveranlagung. Schritt für Schritt wird man automatisch durch die Online-Maske navigiert. Den „Jahresausgleich“ durchführen kannst du, sobald du deinen Jahreslohnzettel erhalten hast.

Du hast noch mehr Fragen? Melde dich einfach bei deinem Maschinenring-­ Betreuer vor Ort!

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Mitarbeiter im Portrait

Caroline Weinberger, Lehrling

Weltmeisterliche Verstärkung für den Maschinenring Kärnten

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ie Maschinenring-Auszubildende Caroline Weinberger staubte erst kürzlich bei der Forst­arbeiter-WM in Norwegen gleich drei Medaillen ab – eine davon in Gold. Und das als erste weibliche Teilnehmerin, die jemals für Österreich bei einer Forst-WM an den Start ging. Wer in der Landesstelle des Maschinenring Kärnten anruft, wird meist von der Weltmeisterin im Kettenwechseln höchstpersönlich begrüßt. Seit diesem Sommer

Maschinenring

ist die 19-jährige Caroline Lehrling beim Maschinen­ring Kärnten. Dort unterstützt sie das gesamte Team in Sachen Verwaltung und Organisation. Zu ihren derzeitigen Hauptaufgaben gehören das Ring-Telefon, das Vorbereiten der Post und der Rechnungen, die Lagerverwaltung und alles, was sonst gerade anfällt. Für Caroline und ihre vier Teamkollegen war die 33. Forst­arbeiter-WM in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Insgesamt holten die „jungen Wilden“ neun Medaillen nach Hause.

Trotz holprigem Start zu reichlich Edelmetall Das österreichische Forstwettkampf-Nationalteam besteht aus den vier Kärntnern Jürgen Erlacher, Mathias Morgenstern, Daniel Oberrauner, Caroline Weinberger und dem Niederösterreicher Harald Umgeher. Gestartet wurde mit der Königsdisziplin – der Zielfällung. Das Ziel dieser Disziplin ist es, einen 20 Meter hohen Masten innerhalb von drei Minuten so genau wie möglich auf eine vorgegebene Markierung zu fällen. Der erwartete Jubel


Sie ist die Schnellste im Kettenwechseln: Caroline Weinberger

bei den österreichischen Startern blieb vorerst aber aus. Die drei Profis im Team – Jürgen Erlacher, Mathias Morgenstern und Harald Umgeher – überließen aufgrund ärgerlicher Fehler und den daraus resultierenden Abweichungen die stark erhofften Podestplätze anderen Teilnehmern. Die zwei WM-Debütanten hingegen präsentierten sich bei ihrem WM-Auftritt stark. In der Junioren-Klasse kam Daniel Oberrauner der Zielmarkierung im österreichischen Team am nächsten und erreichte trotz Schnittfehler den überragenden 7. Platz. Auch Caroline Weinberger, die als erste Österreicherin überhaupt an den Start ging, zählte zu den Athletinnen, die den geringsten Abstand zur Markierung vorweisen konnten. Trotzdem war der Ärger groß, als die Stoppuhr und das vorgegebene Zeitlimit einen Spitzenplatz verhinderten. Mit 557 Zählern landete sie

Mitarbeiter im Portrait

schlussendlich auf dem 6. Platz in der Damen-Wertung. Schnellste im Kettenwechsel Im Kettenwechsel der Damen sicherte sich Caroline mit 13,68 Sekunden die Goldmedaille. Und das sollte nicht die letzte Medaille an diesem Tag für die 19-Jährige sein. Im Folgewettbewerb, dem Kombinationsschnitt, sprang die Starterin aus Kärnten mit Bronze ein zweites Mal aufs WM-Podium. Ihre letzte Medaille sicherte sich Caroline bei der Frauen-Länderstafette mit drei anderen Starterinnen aus Ungarn, Frankreich und Norwegen. Das zusammengewürfelte Team konnte sich am Schluss über einen sensationellen dritten Platz freuen. Caroline ist im Nachhinein noch immer sehr dankbar für die Erfahrungen, die sie während der WM sammeln konnte:

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Die WM war ein Traum, wenn man es im Nachhinein betrachtet. Die fünf Tage waren nervlich sehr anstrengend, aber trotzdem konnten wir es genießen, unsere Nation in einem anderen Land vertreten zu dürfen. Vor allem war ich sehr stolz, dass ich als erste Frau Österreich bei der 33. Forst­arbeiter-WM vertreten durfte. Ich habe viele neue Freunde in der ganzen Welt gefunden und bin sehr dankbar für diese Erfahrung.“

» Ich bin sehr stolz, als erste Frau Österreich bei der ForstarbeiterWM vertreten haben zu dürfen «

Caroline Weinberger

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mITARBEITER uNd Freizeit IM pORTRAIT kuNDEN

Wer seinen Traktor liebt, der zieht

Maschinenring-Teams beim ­Traktorziehen unschlagbar Maschinenring


Freizeit

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Nicht nur das Männerteam holte sich den ersten Platz, sondern auch die Damen zeigten, welche Kräfte in ihnen stecken, und ließen die Konkurrenz weit hinter sich

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ie verschlafene Ortschaft Altenschlag im Mühlviertel (Helfenberg, OÖ) zählt nur knapp 140 Einwohner und ist von grünen Wiesen und dichten Wäldern umringt – doch einmal im Jahr strömen hunderte Besucher zum Altenschläger Traktorziehen und feuern die teilnehmenden Teams lautstark an, wenn es wieder heißt: Pull It!

26 Teams zu je fünf Personen machten beim diesjährigen Pull It mit. Die Teilnehmer jeder Mannschaft zogen dabei einen 3,2 Tonnen schweren Traktor der Marke New Holland über eine Strecke von 20 Metern. Für Damen- und Jugendgruppen gibt es zusätzlich eine eigene Wertungsklasse sowie einen etwas leichteren Traktor mit einem Gewicht von rund 1,7 Tonnen. Power Bauern stellten alle in den Schatten Seit es das Altenschlägler Traktorziehen

gibt, mischt auch das Herrenteam des Maschinenring Rohrbach ganz vorne mit: Reichte es 2016 noch nicht für den Sieg, so standen 2017 nach einem kräfteraubenden Bewerb die Power Bauern mit einer Zeit von 10,3 Sekunden als Gewinner fest. Unter den jubelnden Zurufen des Publikums setzten sich die Maschinenring-Power-Bauern auch heuer mit einer Zeit von 10,57 Sekunden durch. Somit durfte sich das Maschinenring-Team über seinen zweiten Sieg in Folge sowie dem Hauptpreis in Höhe von 500 Euro freuen. Maschinenring Mescha fordern ­Organisatoren heraus Die richtige Technik hatten auch die Maschinenring Mescha drauf: Für die fünf Mühlviertlerinnen war das Pull It absolutes Neuland, dennoch zogen sie den 1,7 Tonnen schweren Traktor in der Damenwertung in einer Spitzenzeit von nur 14 Sekunden – ihre Konkurrenz brauchte knapp doppelt so lange für die gleiche Strecke. Ein Sieg reichte den Maschinen-

ring Mescha noch nicht, weshalb sie auch das Organisationsteam herausforderten: „Das können wir unmöglich ausschlagen“, nahmen die fünf Männer der FF Altenschlag die Herausforderung an und mussten schnell einsehen, dass sie hier wohl den Kürzeren ziehen würden. Die Maschinenring Mescha besiegten die PullIt-Crew und wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt.

Kräftemessen beim Traktorpulling der FF Altenschlag: Zwei Teams des Maschinenring Rohrbach zeigten, wie's geht

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Ins Land Einigschaut

Eine erfolgreiche Nischen-Landwirtschaft im Mühlviertel

Wo der Bio-Hopfen wächst und schmeckt

Die Landwirtschaft als erfolgreicher Familienbetrieb: Bei der Ernte helfen immer alle mit

Maschinenring


Ins Land Einigschaut

Zwei Generationen, ein Ziel: Der Hopfen muss runter

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io-Hopfen, das funktioniert nicht“ – diese Zweifel hört man immer wieder. Doch dass das „ eben doch funktioniert, beweist Albert Starlinger. Wir haben den Mühlviertler Bio-Hopfen-Bauer bei der Ernte besucht und durften ihm und seiner Familie dabei einen Tag lang über die Schulter schauen.

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Reif: Ende August begann heuer die Hopfen-Ernte

„Um heutzutage als Landwirt erfolgreich zu sein, muss man Risiken eingehen und innovativ sein“, ist sich Vollzeit-Bio-Hopfen-Bauer und Obmann des Maschinenring Rohrbach Albert Starlinger sicher. Seine Eltern haben bereits 1975 mit dem Anbau von Hopfen begonnen. Als Albert dann den Hof übernommen hat, stellte er auf biologischen Anbau um. „Im ersten Jahr hatten wir einen Totalausfall“, erinnert er sich zurück. Mit Geduld, Biss und dem Mut, Neues auszuprobieren, baut er mittlerweile erfolgreich vier Sorten Bio-Hopfen in bester Qualität auf über fünf Hektar Land an. Die Sorten Tradition, Spalter Select, Perle und Cascade sind sogenannte „Aromahopfen“. Klassische Hochalphasorten geben dem Bier seinen typischen bitteren Geschmack, während die Aromasorten weniger Bitterstoffe beinhalten und dem beliebten Hopfengetränk eine noch facettenreichere Note verleihen. So schmeckt zum Beispiel die Sorte Cascade leicht nach Zitrone. Wurzelstöcke im besten Alter Im Frühling beginnt die Arbeit für den Hopfenbauer. Vieles wird dabei noch per

Hand erledigt: Jeder einzelne Wurzelstock wird kontrolliert. Neue Triebe werden abgeschnitten und eingepflanzt, zusammengedreht und auf die Drähte gespannt. So manche Wurzelstöcke der Familie Starlinger sind bereits 30 Jahre alt und liefern nach wie vor einen reichen Ertrag der wertvollen Dolden. Über den Sommer hinweg wächst der Hopfen hoch hinaus Richtung Himmel, bevor er dann ab ca. Ende August reif für die Ernte ist. Bei der zwei- bis dreiwöchigen Ernte hilft die ganze Familie mit. Gattin Julia, die Kinder Konrad, Leonhard und Judith sowie die Großeltern packen fleißig mit an. Mit der am Traktor angebrachten Pflückvorrichtung wird die Hopfenpflanze gleichzeitig unten abgeschnitten und heruntergezogen. Bleibt mal eine Pflanze hängen, so hilft nur noch Muskelkraft, wie uns Sohn und Nachwuchs-Landwirt Konrad beim Besuch vorführt. Lässig hängt er sich an die Hopfenpflanze und schwingt sich herum. Wie Tarzan mit einer Liane. Da er wohl noch ein paar Kilo zu wenig wiegt und die Pflanze immer noch nicht nachgibt, kommt Opa Stefan zur Hilfe und holt die Pflanze herunter.

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Ins Land Einigschaut

Die Familie Starlinger auf ihrem Hof in Hehenberg (Auberg, OÖ)

Echter Mühlviertler Hopfen Der frisch geerntete Hopfen wird maschinell von Blättern und Stängeln getrennt – übrig bleiben die wertvollen Dolden, die im nächsten Schritt mit 65 Grad heißer Luft mehrere Stunden lang getrocknet werden. Weggeschmissen wird bei den Starlingers allerdings nichts – der Pflanzenabfall wird direkt am Hof kompostiert, mit Grünschnitt vermischt und später als Dünger verwendet. Nach der Trocknung wird der Hopfen in Säcke gepresst und persönlich von Bauer Albert nach Neufelden zur Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft transportiert. Insgesamt beliefern 42 Mitglieder die Hopfenbaugenossenschaft. Die Landwirte kommen aus dem Mühl- und Waldviertel, derzeit haben sich drei Betriebe auf Hopfen aus kontrolliert biologischem Anbau spezialisiert – dazu gehört auch Albert Starlinger. Brauereien aus der Region sowie aus ganz Österreich können von der Hopfenbaugenossenschaft in Neufelden den Hopfen, der unter der Marke „Mühlviertler Hopfen“ verkauft wird, für ihre Bierspezialitäten beziehen.

Maschinenring

Des Hopfenbauern Lieblingsbier Dass Albert mit Leib und Seele Hopfenbauer ist, wurde bei unserem Tag am Hof mehr als deutlich. Beim Rundgang entdeckten wir aber noch die ein oder andere Überraschung: Neben Hündin Fina und einer Hofkatze gibt es bei der Familie Starlinger auch noch zwei Kaninchen sowie 15 Kühe und Kälber. Und neben Obst und Gemüse für den Eigenverbrauch werden ebenfalls das Superfood Öllein für die Herstellung von Leinöl (Farmgoodies) sowie Pfefferminze angebaut, die dann von der Österreichischen Bergkräutergenossenschaft zu köstlichem Tee verarbeitet wird. Zusätzlich engagiert sich Albert auch beim Maschinenring Rohrbach. Dort setzt er sich als ehemaliger Mitarbeiter und Vorstandsmitglied nun als Obmann für die Landwirte der Region ein. Dass ein Hopfenbauer natürlich auch gerne Bier trinkt, ist selbstverständlich. Oft wird da zum selbstgebrauten Bier vom Bruder gegriffen. Alberts Lieblingsbier ist und bleibt allerdings ein hopfengestopftes Pale Ale mit einer intensiven Hopfennote.


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Frisch vom Feld: Die wertvollen Hopfen-Dolden werden zuerst getrocknet und dann verpackt. Anschließend liefert Albert seinen Bio-Hopfen bei der Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft ab.

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mITARBEITER uNd Rezept IM pORTRAIT kuNDEN

ZUTATEN (für zirka vier Personen) 1,5 kg Hokkaidokürbis 1 Stk. Zwiebel 1 Stg. Sellerie 2 Stk. Knoblauchzehen 20 g Butter 0,20 l Helles Bier 100 g Sauerrahm 30 g gewürfelter Speck 30 g Kürbiskerne Salz und Pfeffer

Kürbissuppe mit Bier Der Herbst verzaubert uns nicht nur durch seine bunten Farben, auch kulinarisch hat er so einiges zu bieten. Die heimische Früchte- und Gemüsevielfalt ist nach der Ernte riesig und lädt zum Genießen und Schlemmen ein. Das nasskalte Herbstwetter nahmen wir zum Anlass, um euch eine Kürbissuppe mit dem gewissen Extra – nämlich Bier – vorzustellen. Perfekt, um sich nach einem langen Spaziergang wieder aufzuwärmen. Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit.

Zubereitung

Deko-Tipp: Für ein herbstliches Ambiente sorgen getrocknete Blätter und kleine Zierkürbisse als Tischdeko.

Maschinenring

Das Kürbis-Fruchtfleisch grob zerschneiden, Zwiebel und Knoblauch abziehen, in Würfel schneiden. Den Sellerie waschen, putzen und ebenfalls kleinschneiden. Dann alles Gemüse – außer dem Kürbis – in Butter glasig dünsten. Anschließend den Kürbis zugeben, mit dem Bier angießen, mit Salz und Pfeffer würzen und zudecken. Nun etwa 20 Minuten garen. Inzwischen den Speck in einer Pfanne langsam anbraten. Dann die Kürbiskerne

zugeben und alles knusprig rösten. Dieses Gemisch nun beiseitestellen. Jetzt die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren, dabei den Sauerrahm nach und nach zugeben. Zum Schluss pikant abschmecken und mit den Kernen bestreut in vorgewärmten Tellern zu Tisch geben. Für richtige Kürbisfans kann noch Kürbiskernöl über die Suppe geträufelt werden.


Internationale kollegen

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Ein Engländer startet in Deutschland durch:

Glück in der Liebe und im Job

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amuel Eckerman ist 26 Jahre alt und Engländer. Seit April dieses Jahres arbeitet er über die Maschinenring Personaldienste beim Schleifmittelhersteller Saint-Gobain Abrasives GmbH in Gerolzhofen. Was er in Deutschland macht und warum es ihn wegen der Liebe hierher verschlagen hat, haben wir ihn im Interview gefragt. Samuel, du bist der Liebe wegen nach Deutschland gekommen. Wie hast du deine Freundin kennengelernt? Wir spielten online gemeinsam ein Playstation-Spiel, haben dabei viel Zeit miteinander verbracht und lernten uns immer besser kennen. Du bist dieses Jahr nach Deutschland gezogen. War es auch eine Option, dass deine Freundin nach England geht? Nach ein paar Monaten Online-Kontakt haben wir uns das erste Mal für ein Wochenende in Köln getroffen. Danach wusste ich sofort, dass ich nicht mehr ohne sie sein könnte (lacht, weil so romantisch). Dadurch dass meine Freundin bereits ein Kind hat, habe ich beschlossen, nach Deutschland zu ziehen.

Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Deutschland und England? Neben der Sprache auf jeden Fall das Essen und der Tee. Ich vermisse beides so sehr, dass mir meine Mutter regelmäßig Lunch-Pakete schickt. So hole ich mir ein Stückchen Heimat nach Deutschland.

Was gefällt dir am meisten an ­Deutschland? Natürlich das Wetter, aber auch das Bier. Das ist eine schwierige Entscheidung. Lernst du bereits fleißig Deutsch? Was ist dein Lieblingswort? In der Arbeit habe ich bereits viel Deutsch gelernt, weil ich nur mit Deutschen zusammen­arbeite. Bevor ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich beinahe kein Wort gesprochen. Es war wirklich schwierig für mich, die Sprache zu lernen. Mein absolutes Lieblingswort der deutschen Sprache ist „Kleiderbügel“. Ich weiß nicht wieso, aber es hört sich für mich ziemlich lustig an. Wie geht’s dir mit dem Dialekt? Am Anfang habe ich nichts im Dialekt verstanden, aber mittlerweile ist es schon besser geworden. Trotzdem ist es teilweise schwierig für mich, manche meiner Kollegen zu verstehen. Wie bist du zum Maschinenring gekommen und was macht dir besonders viel Spaß an deinem Job? Die Jobsuche war sehr schwierig für mich, und mit meinem vorherigen Job hatte ich kein Glück. Online habe ich dann gesehen, dass der Maschinenring Leute sucht. So habe ich mich beworben und konnte gleich losstarten. Obwohl ich nicht perfekt Deutsch spreche, war der Bewerbungsprozess sehr angenehm. Am meisten gefällt mir, dass die Leute hier so freundlich und hilfsbereit sind. Das hat mir sehr geholfen.

Sam im Einsatz in der Mischerei eines Schleifmittelherstellers

Was hast du in England gearbeitet? Ich arbeitete als Haushaltselektriker und war zuletzt im Vertrieb und Kundenservice eines Gas- und Elektrizitätsunternehmens tätig. Was arbeitest du genau bei Saint-Gobain Abrasives? Ich arbeite in der Mischerei und bin für die Mischung der richtigen Komponenten der Schleifmittel zuständig. Ich überprüfe die Bestellung, sammle das Material, das ich dafür benötige, und mische alles zusammen. Über ein Sieb geht’s zum nächsten Produktionsschritt in die Presserei. Was sind deine Pläne für die Zukunft? Ich möchte mich gut in den neuen Job einarbeiten, mit meiner Freundin in ein größeres Zuhause ziehen und mir einfach ein gutes Leben hier in Deutschland aufbauen. Dafür wünschen wir dir alles Gute, Sam. Wir freuen uns, dass du im Maschinenring-Team bist.

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Redaktion: Carina Panholzer, Sabrina Wohlschlager Mitarbeit: Lisbeth Albrecht, Sandra Schneckenleitner, Rainer Schöffl, Verena Schurian, Martin Egger, Kerstin Schmid, Mario Spaninger, Martin Nimmervoll, Sandra Muhr, Elisabeth Gail, Elisabeth Neureiter, Michael Fazokas, Astrid Gerger Layout & Satz: Denise Mair Druck: TRAUNER DRUCK GmbH & Co KG, gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UW-Nr. 962 Fotos alle Maschinenring, außer auf S. 6: Martin Lugger, S. 16: KLH Massivholz GmbH, S. 18/19: Prinoth, S. 25: Stihl Trotz sorgfältiger Erstellung und Kontrolle können Satz- und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden. Änderungen vorbehalten.

Impressum: Mein Maschinenring. Das Magazin für Maschinenring-Mitarbeiter Maschinenring Personal und Service eGen, Auf der Gugl 3, 4021 Linz, T: 059060 90210 E: personal@maschinenring.at

Maschinenring

Mein

Ausgabe 9 // Herbst 2018

Maschinenring-Magazin Herbst 2018  
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