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2 | 2012 Die etwas andere Zeitschrift für Menschen mit Diabetes.

Sport und Bewegung Dem Hypo ein Schnippchen schlagen Typ 1: Auch Extremsportarten sind möglich

www.prisma-online.ch

ISSN 1423-9949

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editorial

inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser

gesundheit 4 Sport treiben kann man auch mit Diabetes

Die Olympischen Spiele und die Europameisterschaft im Fussball prägen das Sportjahr 2012. Weshalb 2012 nicht auch zu Ihrem ganz persönlichen Bewegungsjahr machen? Die vorliegende Prisma-Ausgabe soll Ihnen dafür einen Anstoss geben.

besser leben 7 Diafit-Diabetes-Rehabilitationsprogramme

reportage 8 «Ich habe am längsten und härtesten MTB-Rennen

Sport treiben mit einem Diabetes Typ 1 oder 2? Klar, alle profitieren von regelmässiger Bewegung. Diabetesbetroffene Typ 1 müssen dabei die Insulinmenge der Dauer und Inten­ sität der Bewegung anpassen. Viele wertvolle Tipps hat Dr. Patrick Meyer im Schwerpunktbeitrag zusammengestellt.

der Welt teilgenommen!» 12 Louise Jeckelmann, 17, trägt Pumpe und spielt Fussball

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Die etwas andere Zeitschrift für Menschen mit Diabetes. Offizielles Organ der Interessengemeinschaft für Menschen mit Diabetes 13. Jahrgang – Nr. 2/2012 – ISSN 1423-9949

Erscheinungsweise 4 Ausgaben pro Jahr in Deutsch, Französisch und Italienisch Auflage Deutsch: 32 830 Mitglieder-/Spenderauflage + 5 633 Gratisauflage Französisch: 7 622 Mitglieder-/Spenderauflage + 5 671 Gratisauflage Italienisch: 2 419 Mitglieder-/Spenderauflage + 1 286 Gratisauflage WEMF-beglaubigte Auflage. Adresse «PRISMA», Postfach 96, CH-6343 Rotkreuz, ­ postfach@prisma-online.ch, www.prisma-online.ch Herausgeber Interessengemeinschaft für Menschen mit Diabetes. Redaktionssekretariat Franziska Bachl, «PRISMA», Postfach 96, 6343 Rotkreuz, Tel. 041 799 62 79, Fax 041 799 65 63

Peter Jäggi

Redaktionsteam Peter Jäggi (Chefredaktor), Tina Ackermann (TA), Franziska Bachl (FBA), Freddy Karrer (FKA), Christian Vitorino (CVI), Bruno Candrian (BCA) Anzeigenverkauf Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien, Postfach, 8021 Zürich Tel. 043 444 51 04, Fax 043 444 51 01, info@fachmedien.ch, www.fachmedien.ch

Was ist ein QR-Code?

QR bedeutet Quick Response (schnelle Antwort) und wird mittlerweile meist verwendet, um mit der integrierten Kamera eines Smartphones direkt zu weiterführenden Informationen zu gelangen.

Wie funktionierts?

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Verlag/Vertrieb LABO LIFE-Verlagsgemeinschaft, c/o DE GRA AG, Grundstrasse 16, CH-6343 Rotkreuz, verlag@labolife.ch Produktion DE GRA AG, Grundstrasse 16, CH-6343 Rotkreuz, agentur@degra.ch Übersetzungen LE SCRIBE, CH-2500 Biel 4, Tel 032 342 77 77, Fax 032 342 43 67 Verkaufspreise Jahresabonnement CH/FL: Einzel-Nummer: (zuzüglich Porto und Versandkosten)

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Adressmutationen Leserservicekarte retournieren, online unter www.prisma-online.ch oder Tel. 0800 803 303


gesundheit

Sport treiben kann man auch mit Diabetes Sport und Bewegung sind ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Behandlung von Diabetes Typ 2. Anders verhält es sich bei Diabetesbetroffenen mit Typ 1, denn bei ihnen senkt die sportliche Betätigung nicht ­automatisch den HbA1c-Wert. Sport bleibt dennoch eine gesundheitsfördernde Massnahme für alle – denn er hält uns fit, fördert die Gewichtsreduktion, steigert die Ausdauer und lässt uns gesellige und gemütliche Momente erleben. Um Energie zu produzieren, benötigt unser Körper vor allem zwei «Energielieferanten»: Kohlenhydrate (­Zucker) und Fette. Kohlenhydrate – vor allem Glukose – sind unentbehrlich für unseren Körper, weil sie die Muskeln sehr rasch mit Energie versorgen. Leider sind ihre Reserven beschränkt, weshalb die Muskeln einen Teil der für sie notwendigen Energie auch aus den Fetten schöpfen, von denen grös­ sere Ablagerungen bestehen.

Einige Prinzipien Zwei Grundsätze sind von besonderer Wichtigkeit. Erstens, je grösser die Anstrengung ist, desto stärker wandeln die Muskeln den Zucker und das Fett in Energie um. Anders gesagt: Wenn jemand läuft, verbrennen seine Muskeln mehr Glukose, als wenn er geht. Und zweitens, je länger die Anstrengung dauert, desto mehr nehmen die in den Muskeln und in der Leber (hier als Glykogen) gelagerten Kohlenhydratreserven ab, und die Muskeln zehren folglich von den Kohlenhydraten im Blut. Für Betroffene mit Diabetes Typ 1 heisst das: Je grösser respektive länger die

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gesundheit

Leistung ist, desto stärker steigt auch das Risiko einer Hypoglykämie. Bei einer Person ohne Diabetes wird der Blutzuckerspiegel dank verschiedenen Mechanismen vom Körper ausgeglichen: Die Insulinproduktion nimmt während der Körperanstrengung ab, und die sogenannten «Gegen­re­gu­la­ tions­hormone» schalten sich ein und regen die Glukoseproduktion in der Leber an. Die Muskeln werden diese Kohlenhydrate auch bei sehr geringem Insulinvorrat verwerten, da durch die Anstrengung die Kohlenhydrate schneller in die Muskeln gelangen, ähnlich wie beim Insulin. Für den Dia­ ­ betesbetroffenen mit Typ 1, der weniger Glukagon herstellt und sich feste Mengen Insulin spritzt, hat dies Auswirkungen. Seine Leber wird weniger Zucker für die Muskeln bereitstellen, während die Muskeln aufgrund der Anstrengung und der Insulinzufuhr «gierig» nach Kohlenhydraten sind. Das führt oft dazu, dass bei Menschen mit Dia­ betes Typs 1 zu viel Insulin im Blut ist, was Hypo­ glykämieanfälle auslösen kann.

Zwei Risiken: Hypo- und ­Hyperglykämie Also besteht das Risiko einer Hypoglykämie nicht nur während oder unmittelbar nach der sportlichen Betätigung, sondern auch noch Stunden später oder in der darauf folgenden Nacht. Dies erklärt sich im Besonderen durch die Wirkung der Anstrengung auf die Glukosezufuhr in den Muskeln. Dieser Effekt dauert noch Stunden nach der eigentlichen Anstrengung an, auch weil die Leber nicht mehr über genügend Kohlenhydratreserven verfügt, weil diese während des Sports aufgebraucht wurden. Wie bereits beschrieben, produziert der Körper während einer Anstrengung Hormone, sogenannte «Gegenregulatoren», die Glukagon freisetzen. Bei einer intensiven und heftigen Leistung – zum Beispiel bei Sportarten mit Sprints – können diese Hormone die Glykämiewerte auf über 10 bis 15 mmol/L ansteigen lassen. Meistens handelt es sich dabei bloss um einen vorübergehenden Wert, dem, ist der Körper wieder zur Ruhe gekommen, ein oft bedeu-


Aktivität

Verbrauch von Kohlenhydraten pro Aktivitätsstunde bei folgendem Gewicht: 45 kg 70 kg 90 kg

Badminton

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Basketball

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Leichtes Joggen (8 km/h)

38

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Joggen (11 km/h)

60

70

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Joggen (14 km/h)

80

94

108

Tanzen

31

36

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Fussball spielen

51

60

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Aktives Gärtnern

30

35

40

Gehen (4,5 km/h)

18

21

24

Schwimmen (20 m/mn)

24

28

32

Wandern

38

45

52

Skifahren

43

50

58

Langlaufen (10 km/h)

89

105

121

Tennis spielen

32

38

44

Hausarbeit

10

12

14

Velofahren (8 km/h)

17

20

23

Velofahren (16 km/h)

38

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52

Velofahren (24 km/h)

60

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Tabelle 1: Menge (Gramm) an Kohlenhydraten, die eine Person pro Stunde je nach Körperaktivität und Gewicht verbraucht

genügende Flüssigkeitszufuhr garantieren, um eine Dehydratation durch Transpiration zu verhindern. Geht es um eine Sportart mit lang anhaltender Anstrengung bei mittlerer Intensität (z.B. Wandern), ist auch die Einnahme von Kohlenhydraten in fester Form (frische oder gedörrte Früchte, Müsliriegel etc.) empfehlenswert. Zu guter Letzt gilt es, darauf hinzuweisen, wie wichtig die Mahlzeit nach dem Sport ist: Diese sollte langsame Zucker beinhalten, damit die Reserven wieder aufgebaut werden können, was wiederum das Risiko einer Hypoglykämie während der Nacht zu reduzieren hilft. So gesehen wäre auch ein letzter Snack vor dem Einschlafen sinnvoll.

Zweitens: Insulindosis ­reduzieren tender Abfall der Glykämie folgt. Es ist während der Sportausübung also durchaus möglich, zuerst eine Hyperglykämie zu erfahren, der nur Minuten oder Stunden später eine Hypoglykämie folgt. Um das Risiko einer Hypoglykämie zu reduzieren, sind zwei Massnahmen wichtig.

Erstens: auf genügend ­ Zucker achten In Tabelle 1 werden die Mengen an Kohlenhydraten aufgelistet, die bei einer einstündigen Anstrengung bei verschiedenen Sportarten benötigt werden. Man kann dabei feststellen: je grösser die Anstrengung, desto höher auch der Bedarf an Kohlenhydraten. Um einer Hypoglykämie vorzubeugen, sollten im Idealfall die verbrauchten Kohlenhydrate durch eine regelmässige Zuckerzufuhr während der Anstrengung kompensiert wer-

den. Es ist interessantzu sehen, dass die Menge der benötigten Kohlenhydrate meistens unterschätzt wird. Einfacher gesagt: Die Zufuhr von Kohlenhydraten sollte in etwa 15 bis 30 Gramm pro halbe Stunde Sport betragen. Da der Bedarf je nach Intensität und Dauer der Sportart variiert, zeigt Tabelle 2 die empfohlene Menge an Kohlenhydraten im Detail auf.

Die zweite wichtige Massnahme ist die Reduzierung der Insulindosis. Bevor es um die Anpassung der Dosis geht, hier einige wichtige Basisinformationen: ‚‚ Man sollte kein Insulin in die Körperteile spritzen, die während des Sports gebraucht werden (z.B. Oberschenkel beim Joggen oder Arm beim Tennis-

Dauer

Folgendes ist zu beachten: Liegt der Blutzucker vor dem Sport bei <  7 mmol/L, sollte man sofort 15 Gramm Zucker einnehmen, um eine Hypoglykämie gleich zu Beginn der sportlichen Aktivität zu verhindern. Während des Sports sollten dann schnelle und leicht verdauliche Zucker­ arten eingenommen werden, zum Beispiel gezuckerte Getränke oder Energydrinks, die auch eine

< 20 Min. 20 – 60 Min.

> 60 Min.

Intensität < 60% der max. HF

15 g

30 g/Std.

60 – 75% der max. HF

15 g

30 g

75 g/Std.

> 75% der max. HF

30 g

75 g

100 g/Std.

Tabelle 2: Empfohlene Zufuhr (in Gramm) von Kohlen­ hydraten je nach Dauer und Intensität der Leistung. Max. HF = maximale Herzfrequenz. Kann folgendermassen berechnet werden: 220 – Alter (z.B.: für eine 30-jährige Person ist die max. HF 220 – 30 = 190 Herzschläge/Min.) Quelle: Grimm JJ et al, Diabetes Metab 2004

Sport treiben kann man auch mit Diabetes

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Intensivierte Insulintherapie mit Mehrfachinjektionen Eine Stunde Jogging um 9 Uhr: Basalinsulin*: morgens: æ um 10 – 30% abends: nichts ändern Pumpe: æ um 20 – 50% beim Sport, dann um 10 – 30% während 2 – 3 Std.

07:00

Mahlzeiteninsulin: morgens: æ um 50% mittags: æ um 25 – 50% abends: æ nichts ändern

12:00

Ein Wandertag in den Bergen: Basalinsulin*: morgens: æ um 20 – 50% abends: æ um 20 – 50% Pumpe: um 20 – 50% beim Sport und in der Nacht

Eine Stunde Badminton um 18 Uhr: Basalinsulin*: morgens: nichts ändern abends: æ um 10 – 30% Pumpe: æ um 20 – 50% beim Sport, dann um 10 – 30% während 2 – 3 Std. ± Nacht

19:00

Mahlzeiteninsulin: morgens: æ um 50 – 75% mittags: æ um 50 – 75% abends: æ um 50 – 75%

Mahlzeiteninsulin: morgens nichts ändern mittags: nichts ändern abends: æ um 25 – 50%

00:00

07:00

Grafik 1: Beispiele für Insulinanpassung bei der Ausübung von Sport (muss individuell angepasst werden) * ausser Lantusinsulin

Dr. Patrick Meyer Assistenzarzt Endokrinologie, ­Diabetologie und Ernährung Universitätsspital Genf Patrick.Meyer@hcuge.ch

spielen), damit das Insulin nicht zu schnell aufgenommen wird. ‚‚ Man sollte auf sportliche Betätigung während der Insulinpiks, also zum Beispiel in den ersten zwei Stunden nach dem Spritzen von prandialem Insulin, möglichst verzichten. ‚‚ Für nur sporadische Sportleistungen sollte man die Dosis des Langzeit­ insulins (Lantus®) nicht anders ein­ stellen. Da dieses Insulin sehr langsam wirkt, bringt eine ­ Reduktion am Vorabend oder einen halben Tag im Voraus nicht viel und ein angemessener Glykämiewert während des Sports wird damit kaum/nicht erreicht. Erstreckt sich die sportliche Aktivität jedoch über mehrere Tage (z.B. anlässlich einer Wanderwoche), kann die Lantus­ menge tatsächlich korrigiert werden.

6

gesundheit

‚‚ Treibt man öfter Sport, wäre es sicher einfacher und bequemer, sich für eine Insulinpumpe zu entscheiden, denn diese erlaubt, die Basalrate stündlich anzupassen, was während des Sporttreibens und danach besonders sinnvoll ist. Zudem kann die Pumpe bei kurzen Sporteinsätzen (z.B. beim Schwimmen) abgenommen werden. ‚‚ Man sollte Hyperglykämien, die während oder gleich nach der Aktivität entstehen, nicht sofort mit schnell wirkendem Insulin korrigieren wollen. Diese Hyperglykämien sind oft nur temporär und korrigieren sich von selbst wieder. Eine Insulinzufuhr sollte nur dann erwogen werden, wenn die hohen Werte über Stunden andauern (in diesem Fall jedoch mit geringerer Insulindosis als üblich).

‚‚ Im Falle eines schlecht eingestellten Diabetes mit seit Tagen andauernden, überhöhten Blutzuckerwerten und vor allem bei einer zu hohen Konzentration von Ketonkörpern, sollte auf Sport verzichtet werden, da die körperliche Anstrengung die Situation noch verschlimmern könnte. Was die Anpassung der Insulinmenge betrifft, ist es sehr schwierig, allgemeingültige Empfehlungen abzugeben. Eine Verminderung der Basalraten und/oder der Bolus­menge sollte individuell, je nach Intensität, Dauer und Typ der sportlichen Tätigkeit, gewählt werden. Grafik 3 führt eini-


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Rehabilitation: Tel. 056 486 39 79 nicole.kolb@ksb.ch Langzeitgruppe: Tel. 062 871 42 06 rene.weber@dia-rehafrick.ch

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Rehabilitation: Tel. 031 632 89 70 kard_rehab@insel.ch Langzeitgruppe: Tel. 031 632 23 03 physio.kare@insel.ch

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Zürich Anmeldung: Tel. 044 466 16 84 physiotherapie@triemli.zuerich.ch

Seit dem 1.7.2009 ist die 12-Wochen-Diabetes-Rehabilitation in einem zertifizierten Programm Pflichtleistung der Krankenkassen. Auf der Website www.diafit.ch finden Sie weitere Informationen zu den Programmen. Administration DIAfit-Projekt: info@diafit.ch

ge Sportarten auf und die dafür empfohlenen möglichen Insulinanpassungen. Natürlich sind diese Empfehlungen bloss Einschätzungen, die aufgrund individueller Erfahrungswerte noch angepasst werden müssen.

Sogar Spitzensport ist möglich! Diabetes Typ 1 darf nicht der Grund sein, auf Sport verzichten zu müssen. Den Beweis dafür erbringen Spitzensportler, die bereits vor ihrem Diabetes Weltmeister waren und auch nach der Diagnose noch Medaillen gewonnen haben. Das heisst nicht, dass die Blutzuckereinstellung während des Sports einfach ist. Sie erfordert eine erhöhte Beachtung der Blutzuckertests und eine Anpassung der Insulinmengen. Doch bei einer genügenden Zufuhr von Kohlenhydraten, einer entsprechenden Verringerung der Insulinmengen und mit ein wenig Erfahrung kann das Risiko der Hypoglykämien erheblich gesenkt werden. Und die Freude und Genugtuung bei der Ausübung eines Sports können dann voll zum Tragen kommen!

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Sport treiben kann man auch mit Diabetes

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reportage gesundheit

«Ich habe am längsten und härtesten MTB-Rennen der Welt teilgenommen!» Wir haben Sie gebeten, aus Ihrem Leben mit Diabetes zu erzählen. Als ersten Interviewpartner stellen wir Ihnen Yann Currat, 38 Jahre, aus dem Kanton Freiburg vor. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und ein ziemlich extremer Sportfan ...

TA. Prisma: Schön, dass Sie sich gemeldet

haben für unsere neue Rubrik «So lebe ich mit Diabetes». Was war der Grund?

Ganz einfach: Ich möchte jungen Leuten, die die Diagnose Diabetes erhalten, Mut machen. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie niederschmetternd es ist, plötzlich von einer unheilbaren Krankheit betroffen zu sein. Wie haben Sie das damals erlebt, als die Diagnose feststand?

Es war wirklich hart. Ich war 24 Jahre alt, durchtrainiert, in körperlicher und psychischer Höchstform und seit sechs Monaten einer Spezialeinheit der Freiburger Kantonspolizei zugeteilt. Unser Team kam vor allem bei Sonder- und Risikointerventionen zum Einsatz. Bevor ich aufgenommen wurde, musste ich verschiedene Durchhalteprüfungen bestehen und mich diversen Sport- und Schiesstests unterziehen. Auf einen freien Platz kamen zwölf Bewerber. Mich haben sie genommen. Und nach sechs Monaten bekam ich die Diagnose Diabetes. Damit war alles vorbei. Sie mussten wegen der Krankheit aufhören?

Ja. Ich verstehe das natürlich. In einem solchen Team muss man zu hundert Prozent uneingeschränkt einsatzbe-

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reit sein. Ich wurde in eine andere Abteilung versetzt und war insgesamt 18 Jahre bei der Kantonspolizei tätig. Vor rund fünf Monaten stellte ich mich einer neuen Herausforderung. Heute arbeite ich als Schadenexperte für eine Versicherung.

vor der Diagnose leidenschaftlich gern Fussball. Danach habe ich mit meinem Club FC Sarine-Ouest in der 2. Liga gespielt. Im Winter mache ich Skitouren, im Sommer bin ich mit dem Mountainbike unterwegs. Skitouren mit Diabetes?

Wie hat sich Ihr Leben mit Diabetes sonst noch verändert?

Wie gesagt, am Anfang war es ein harter Schlag. Ich dachte, mein Leben sei zu Ende. Ich glaubte, dass alles, was mir Spass machte, nicht mehr möglich sei. Das fühlte sich gar nicht gut an ... Ich brauchte Zeit. Nach und nach habe ich meinen Diabetes kennen gelernt, habe gemerkt, wie mein Körper funktioniert und zusammenspielt. Ich musste lernen, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und auf sie zu achten. Und: Ich habe festgestellt, dass Sport und Diabetes bestens zusammen­ passen. Heute habe ich das Gefühl, gesund zu sein mit einem Handicap. So haben Sie quasi über den Sport wieder zu einem positiven Lebensgefühl gefunden?

Das kann man so sagen. Der Sport hat mir geholfen, mich nicht von der Krankheit fremdgesteuert zu fühlen und mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ich spielte schon

Ja, ich habe mit zwei Kollegen im Jahr 2008 die Patrouille des Glaciers auf dem 53 Kilometer langen ArollaVerbier-Parcours gemeistert. Dafür mussten wir uns fünf Monate lang intensiv vorbereiten. Die Patrouille des Glaciers ist ein internationaler militärischer Skialpinismus-Wettkampf der


Schweizer Armee, an dem auch zivile Patrouillen teilnehmen dürfen. Sie diente ursprünglich dazu, Ausbildungs­ stand, Einsatzfähigkeit und Durch­ haltewillen der ­ Gebirgssoldaten zu testen. Heute stellt man seine Ausdauer auf der hochalpinen Strecke unter Beweis, und zwar als Teil einer Seilschaft. Die Patrouille des Glaciers ist extrem durch ihre Länge, die Anforderungen des hochalpinen Geländes, die Höhenlage und das Profil der Strecke. Es war ein einmaliges Erlebnis, und ich bin stolz, dass mein Team und ich es geschafft haben. Wie haben Sie Ihr Blutzucker-Messgerät damals warm gehalten?

Meinen Insulinpen und meinen Accu-Chek Mobile, von dem ich übrigens sehr begeistert bin, weil er so kompakt und praktisch ist, habe ich immer möglichst nah am Körper getragen. Natürlich war es nicht lustig, den Blutzucker mit kalten Fingern zu messen, dazu kam noch die Müdigkeit. Wir starteten um vier Uhr morgens und waren sechs Stunden auf den Ski. Mit dem Mountainbike habe ich am Grand Raid im Wallis teilgenommen. Er gilt als längstes und härtestes Mountainbikerennen der Welt. Die Strecke zwischen Hérémence und Grimentz war 68 Kilometer lang und führte über 2296 Höhenmeter. Beim ersten Mal brauchte ich im Regen achteinhalb Stunden, beim zweiten Mal nur noch knapp sechs Stunden… Sie fordern viel von Ihrem Körper und scheinen vor allem Spass an Ausdauersportarten zu haben. Was beachten Sie besonders?

Ich bin sehr gut organisiert, sehr diszipliniert. Natürlich als ehemaliger Polizist … Zum Beispiel messe ich

Grand Raid, August 2009: Yann Currat am Pas-de-Lona auf 2800 m ü. M.

meinen Blutzucker zwischen fünf und acht Mal am Tag. Wenn man seinen Körper kennt, sich informiert und gut vorbereitet ist, sind auch Ausdauersportarten kein Problem. Diabetes ist mein ständiger Begleiter, aber ich führe das Team an. Wie kommt Ihre Familie mit Ihrem ­Diabetes zurecht?

Eigentlich ganz gut. Natürlich bin ich immer noch ab und zu frustriert, dass ich mich mit Diabetes herumschlagen muss. Aber inzwischen merkt meine Frau oft früher als ich, wenn ich mich der Unterzuckerung nähere. Wir lassen uns auch nicht davon abhalten, unser Leben zu geniessen, ganz besonders jetzt mit unserer Tochter Mélia, die übrigens heute sechs Jahre alt wird, und unserem zweieinhalbjährigen Sohn Ylann.

Ja dann, herzlichen Glückwunsch an Mélia und Ihnen vielen Dank für dieses Gespräch!

Gern geschehen, es ist mir wirklich wichtig, dass das bei den Jungen ankommt: Mit Diabetes geht das Leben weiter, gerade weil ihr euch so gut kennt, kennen müsst, könnt ihr eure Ziele erreichen.

So lebe ich mit Diabetes Erzählen Sie uns Ihre Geschichte! In unserer neuen Rubrik veröffentlichen wir im Prisma künftig in loser Folge aussergewöhnliche, alltägliche, motivierende, inspirierende, aber auch nachdenklich stimmende Porträts unserer Leserinnen und Leser. Schicken Sie eine Mail mit Ihren Angaben an redaktion@prisma-online.ch, und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf und führen ein Interview.

«Ich habe am längsten und härtesten MTB-Rennen der Welt teilgenommen!»

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Accu-Chek Mobile. Ohne Teststreifen. Einfach. Genial. Das neue Accu-Chek Mobile Blutzucker-Messsystem mit seinen bewährten Eigenschaften präsentiert sich nun noch schlanker, leichter und leiser.

Ohne Teststreifen seinen Blutzucker zu messen, ist mit dem neuen Accu-Chek Mobile System einfach und schnell in nur 4 Schritten möglich. Die neue Art des Blutzuckermessens eignet sich besonders für insulinbehandelte Patienten, die ihren Blutzucker regelmässig kontrollieren. Mit Accu-Chek Mobile, seiner integrierten Kassette mit 50 Tests auf einem laufenden Band und den 6 sterilen Lanzetten

CVI.

in einer Trommel entfällt das umständliche Hantieren mit einzelnen Teststreifen und Lanzetten. So lässt sich ganz bequem Zeit sparen und diskret messen – praktisch überall. Nebenbei: Die angedockte, innovative Accu-Chek FastClix Stechhilfe lässt sich jetzt mit nur einem Klick spannen und auslösen. Ausserdem kann die Stechtiefe in 11 Stufen eingestellt werden, sodass Sie immer genau die Einstellung wählen können, die zu Ihnen passt. Die Blutgewinnung wird praktisch schmerzfrei.

Integriertes EntsorgungsKonzept Das integrierte System mit Testkassetten und Lanzettentrommeln hat

4 einfache Schritte, um den Blutzucker zu messen.

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2

Spitzenschutz öffnen

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Blut gewinnen

3

Blut auftragen

4

Messwert ablesen und ­Spitzenschutz schliessen


Mehr zum Thema www.accu-chek.ch/mobile

Profitieren Sie vom Einführungsangebot:

den Vorteil, dass nach einer Blutzuckerbestimmung kein Abfall mehr anfällt. Einzelne, blutverschmierte Teststreifen oder Lanzetten gehören so endgültig der Vergangenheit an. Sind die 50 Test oder 6 Lanzetten aufgebraucht, können diese jeweils sicher und hygienisch im Hausmüll entsorgt werden.

1 Accu-Chek Mobile Kit mmol/L inkl. Testkassette mit 50 Tests (Pharmacode: 4048819) zum Höchstvergütungsbetrag (HVB) von CHF 42.00! Erhältlich in Ihrer Apotheke, bei Ihrem Arzt oder Ihrer Diabetesgesellschaft

Weitere Innovationen Das Display wurde verbessert, wodurch es nun gestochen scharf und besser lesbar ist. Zusammen mit der vereinfachten Menüführung lässt sich das Accu-Chek Mobile jetzt spielend leicht bedienen. Auch können Spitzenschutz und Kassettenfach einfacher geöffnet werden, genauso wie das Batteriefach. Und wenn Sie die Stechhilfe einmal losgelöst vom Gerät verwenden möchten, kann diese nun noch leichter entriegelt und abgezogen werden.

Auch der einfache Datentransfer vom Accu-Chek Mobile zum Computer ist möglich. Dieser erfolgt nun mit dem Standard-USB-Micro-BAnschlusskabel, welches im Kit mitgeliefert wird. Übrigens: Auch eine internationale Jury findet das neue Accu-Chek Mobile System einfach genial. Mit seinem überzeugenden Mix aus Design und Funktion konnte es die

Fachleute überzeugen und wurde mit dem anerkannten reddot design award 2012 ausgezeichnet. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das neue Accu-Chek Mobile ist ab sofort in der Schweiz erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.accu-chek.ch oder rufen Sie die kostenlose Diabetes Hotline 0800 803 303 an.

Willkommen beim Swiss Pumpers Club Das Leben mit der Pumpe bleibt eine Herausforderung, die jedoch alle Diabetesbetroffene schnell in den Griff ­bekommen – ob 40-jährig, 14-jährig oder erst 4-jährig. Der Austausch der eigenen Erfahrungen unter Betroffenen und Angehörigen hilft, den Weg mit Diabetes noch konsequenter zu gehen. Mit diesem Grundgedanken entstand vor rund 10 Jahren der Swiss Pumpers Club. Im Zeitalter der Social Media präsentiert sich die Website www.swisspumpers.ch nun im neuem, f­ rischem Design. Bleiben Sie auch über Facebook mit uns verbunden.

www.swisspumpers.ch

Accu-Chek Mobile. Ohne Teststreifen. Einfach. Genial.

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Louise Jeckelmann, 17, trägt Pumpe und spielt Fussball Eine aufgeweckte Jugendliche aus dem Kanton Freiburg spricht mit Prisma über ihren Alltag mit Diabetes Typ 1.

TA. Prisma: Louise, wie lautet dein Tipp?

Wer gewinnt die diesjährige Fussball-­ Europaweltmeisterschaft?

Oh, keine Ahnung, ich schaue nicht so oft Fussball, ich spiele lieber selbst. Aber ich denke, dass wahrscheinlich Weltmeister Spanien auch Europameister wird.

Vor einem Match messe ich meinen Blutzucker, rechne schnell aus, was ich für das Spiel brauche, und gebe die benötigte Insulinmenge über die Pumpe ab. Wegen des Adrenalins im Wettkampf steigt mein Blutzucker sonst zu hoch. Auf welcher Position spielst du?

Du spielst Fussball in einer Damenmannschaft. Wie bist du auf die Idee ­gekommen?

Im Mittelfeld. Zuvor habe ich übrigens mit Ballett angefangen.

Ich war im zehnten Schuljahr in Zürich, um Deutsch zu lernen. Dort wollte ich neue Leute kennenlernen und Kolleginnen finden. Also habe ich einen Sportclub gesucht und mich beim Zürcher FC Blue Star gemeldet. Heute spiele ich in der vierten Liga beim Fussballclub Villars-surGlâne. Wir sind im Moment auf dem vierten Platz. Im Kanton Freiburg gibt es sieben Damenmannschaften. Wir haben da also noch Steigerungspotenzial…

Ballett und Fussball – du bist ziemlich vielseitig. Hast du sonst noch Hobbys?

Du hast vor sieben Jahren die ­Diagnose Diabetes Typ 1 erhalten und trägst seit drei Jahren eine Insulinpumpe. Wie läuft das mit der Pumpe im Training?

Das funktioniert problemlos. Fürs Training und natürlich auch in den Matches trage ich die Pumpe nicht.

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Ja, ich spiele gern Klavier, lese viel, am liebsten Romane und nicht etwa diese Fantasybücher. Und natürlich bin ich auch gern mit meinen Freundinnen aus dem Gymi unterwegs. Wissen die Bescheid über deinen ­Diabetes?

nicht oft etwas an meinem Schema ändern muss. Meinen Blutzucker messe ich sechsmal am Tag mit meinem Accu-Chek Mobile. Helfen dir deine Eltern dabei?

Schon, ich habe alles erklärt. Aber eigentlich haben wir ganz andere Themen. Ich rede nicht viel über Dia­betes. Für den Notfall eines Hypos habe ich aber immer einen Orangensaft bei mir.

Nein, schon lange nicht mehr. Sie sind da und geben vielleicht Tipps, aber ich mache das alles ganz gern allein. Ich bin schliesslich alt genug.

Wie kommst du mit der Pumpe und dem Blutzuckermessen zurecht?

Ja, wenn alles gut geht, bin ich in drei Jahren mit dem Gymi fertig und kann anfangen zu studieren. Ich möchte Primarlehrerin werden.

Ich fühle mich wohl mit der Pumpe und bin gut eingestellt, sodass ich

Du bist im Gymi, hast du schon eine Idee, was du später machen möchtest?


Angebot:

Der Schrittzähler Warum Schritte zählen?

Für gesunde Alltagsbewegung muss man nicht stundenlang durch den Wald rennen oder sich im Fitnesscenter abquälen. Es geht viel einfacher mit der natürlichsten aller Bewegungen – dem Gehen! An einem normalen «Bürotag» legt man ca. 2500 Schritte am Tag zurück. Zur Gesundheitsförderung sollten zusätzlich 6000 – 8000 Schritte pro Tag gesammelt werden. Ziel ist es, eine tägliche ­Schrittzahl von rund 10 000 Schritten zu erreichen. Das entspricht etwa 5 – 7 Kilometern. Ein optimales Pensum sind 50 – 70 Minuten Gehen pro Tag. 50 Minuten am Stück sind schon genug, um den Fettstoffwechsel in Schwung zu bringen. Der Pedometer (Schrittzähler) ist dazu der ideale Trainings- und ­Motivationspartner. Er ist klein, sofort einsetzbar und kann unauf­ fällig am Hosen- oder Rockbund befestigt werden.

Bewegung zählt neben einer ausgewogenen Ernährung zu den besten Schutzfaktoren für unsere Gesundheit. Wer sich seiner Gesundheit zuliebe mehr bewegen will, muss deshalb nicht zum Leistungssportler werden. Kleine Verhaltensänderungen im Alltag können mehr und nachhaltiger wirken als grosse Vorsätze. Jede Art von körperlicher Aktivität tut dem Körper gut, und schon regelmässiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining.

Sinn und Zweck

Facts zum Schrittzähler

Spezialangebot für bisherige und neue ­Mitglieder im Programm «Motivation»:

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Eine pedometer®-Aktion richtet sich an alle Personen, die mehr Bewegung in ihren Alltag bringen möchten. Dazu gehören vor allem Menschen, die keinen oder wenig Sport treiben. Wenn Sie zum Beispiel in Ihrem Alltag überwiegend sitzen oder viel mit dem Auto unterwegs sind, ist die Aktion ideal.

· Stärkerer Halt für optimalen Sitz am Gurt, Hosen- oder Rockgurt · Versenkte Bedienknöpfe, die ein versehentliches «Reset» verhindern · Zusätzliches Sicherheitsband mit Clip, um einen Verlust zu vermeiden · Verbesserte zuverlässige Mechanik (Zählwerk) · Qualitätsbatterie (2 Jahre Lebensdauer)

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Profitieren Sie vom Begrüssungspaket «Motivation»: Sie erhalten eine kleine Überraschung und ein kostenloses

Telefon

Accu-Chek-Blut­zucker-Messgerät nach Wahl! E-Mail

Ich möchte beim Programm «Motivation» mitmachen

Datum, Unterschrift

Ich bin bereits Mitglied beim Programm «Motivation» Geburtsdatum

I ch freue mich, meine Alltagsbewegung zu steigern, und bestelle den Schrittzähler für CHF 32.– (inklusive Versandkosten und MwSt., solange Vorrat)

Typ 1

Diabetes?

Typ 2

Wie oft messen Sie Ihren Blutzucker pro Woche? 1–3 Mal

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7–10 Mal

11–20 Mal

mehr als 20 Mal

Einsenden an: Prisma, Motivation, Postfach 96, 6343 Rotkreuz, oder online bestellen unter www.prisma-online.ch

Benutztes Blutzucker-Messgerät

Sie erklären sich hiermit einverstanden, von uns periodisch bedürfnisgerechte I­ nformationen und A ­ ngebote zu erhalten. Ihre Adresse wird nicht an Dritte w ­ eitergegeben. Die vollständige Datenschutz­erklärung finden Sie auf www.accu-chek.ch unter Motivation.

Gewünschtes Blutzucker-Messsystem mmol/L (nur für Neumitglieder) Accu-Chek Mobile Accu-Chek Aviva Accu-Chek Aviva Nano


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Die Gratishotline zu Fragen rund ums Blutzuckermessen

Die Gratishotline für Fragen zur ­Insulinpumpe

Bei Fragen und für Notfälle: die Accu-Chek Hotlines Unter der Rubrik «mehrwert» stellen wir Ihnen die vielen Dienst- und Serviceleistungen von Roche Diagnostics (Schweiz) AG vor. Lesen Sie im ersten Beitrag über die beiden Hotlines. BCA. Für Unternehmen wie Roche Diagnostics hört die «Beziehung» zu Kundinnen und Kunden mit dem Kauf eines Produktes nicht auf. Sie beginnt sogar erst – mit einem umfassenden, kostenlosen Service- und Dienstleistungsangebot. Eine dieser Dienstleistungen sind die beiden Hotlines für Accu-Chek BlutzuckerMessgeräte und für Accu-Chek Insulinpumpen.

10 000 Anrufe pro Jahr – Tendenz steigend – gehen auf den beiden Hotlines ein, welche Kundinnen und Kunden jederzeit zur Verfügung stehen. Die meisten Anrufe kommen aus der Deutschschweiz. Sie werden vom Kundendienst von Roche Diagnostics in Rotkreuz entgegengenommen. Das Hotline-Team ist umfassend geschult und kennt sich mit allen Themen rund ums Blut­ zuckermessen und mit den Geräten – ob älter oder brandneu – bestens aus. Aussergewöhnlich ist, dass auch regelmässig Mitarbeitende aus dem Product Management und dem Marketing diesen Dienst versehen. Sie bleiben im direkten Kontakt mit den Diabetesbetroffenen auf dem Laufenden über deren tägliche Fragen und Sorgen. Französisch- und italienischsprachige Anrufe werden an die europäische Hotline von Roche in Barcelona weitergeleitet.

Rund um die Uhr mit Pikett

Patrick Schmid an der Hotline – eine Selbstverständlichkeit für praktisch alle Mitarbeitenden aus dem Team von Roche Diabetes Care.

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Öffnungszeiten kennen die beiden Accu-­Chek-Hotlines nur insofern, als vor 8 Uhr und nach 17 Uhr die Anrufe durch Pikettdienste ­übernommen werden. Den Pikettdienst für Insulinpumpen übernimmt abends und am Wochenende jeweils eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter aus dem Team. Sie oder er ist über Handy je-

derzeit für technische Notfälle erreichbar und kann zum Beispiel dafür sorgen, dass rasch eine Ersatzpumpe geliefert wird. Mitarbeiter Patrick Schmid erinnert sich an den aufgeregten Anruf einer Mutter. Die Tochter hatte im Klassenlager die Pumpe auf der Skipiste verloren. Da die Pumpe auch nach intensiver Suche unauffindbar blieb, musste sie per Kurier ersetzt werden. Für Ferien im Ausland, wo die rasche Ersatzlieferung nicht gewährleistet ist, stellt Roche ihren Kundinnen und Kunden übrigens kostenlos Leihpumpen zur Verfügung.

Fragen über Fragen Die häufigsten Fragen an der Hotline drehen sich um die richtige Handhabung der Accu-Chek BlutzuckerMesssysteme. Aber auch Bestellungen gehen regelmässig ein, wenn zum Beispiel ein älteres Gerät ausgetauscht werden soll. Fragen zur Bedienung können vielfach direkt am Telefon gelöst werden. Technische Probleme von Geräten werden in einem zentralen System erfasst. Sollte ein Problem gehäuft auftreten, lassen sich entsprechende Massnahmen ergreifen. Dieses Vorgehen erfüllt die hohen Anforderungen, welche der Gesetzgeber im Zusammenhang mit Arzneimitteln und medizinischen Geräten fordert (sog. Vigilance, Meldepflicht).


Céline fährt heute Velo – dank den EKZ.

Sozial engagiert. Strombetriebene Spezialvelos der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ermöglichen Menschen mit Behinderung gemeinsame Ausflüge mit Familie und Freunden.

www.ekz.ch/sozial


Das neue Accu-Chek Mobile System ohne Teststreifen. Ideal für insulinbehandelte Diabetesbetroffene. Die wahrscheinlich einfachste Art den Blutzucker zu messen. • Ohne Teststreifen • 50 Tests auf einem laufenden Band • Kein Hantieren und keine Entsorgung von Teststreifen oder Lanzetten Experience what’s possible. www.accu-chek.ch/mobile Diabetes Hotline 0800 803 303 Roche Diagnostics (Schweiz) AG Industriestrasse 7 · CH-6343 Rotkreuz

ACCU-CHEK und ACCU-CHEK MOBILE sind Marken von Roche.

Ohne Teststreifen. Einfach. Genial.


Prisma 2/2012 Sport & Bewegung