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SOFTWARE & HARDWARE

E-Commerce wird zunehmend mobil abgewickelt.

an, eine Strategie für die digitale Transformation zu haben, doch nur 28 Prozent setzen hier auf schnelle Umsetzung. Insgesamt haben nur vier Prozent das Projekt bisher tatsächlich abgeschlossen (DACH zwei Prozent), was die Lücke zwischen dem, was die IT liefern will, und was sie tatsächlich ausführen kann, unterstreicht.

GRÖSSTE HINDERNISSE Laut der Studie von Sana Commerce gibt es eine Reihe von Herausforderungen, die den Erfolg von digitalen Transformationsprojekten beeinträchtigen können. Wenig überraschend war mit vier Prozent veraltete Technologie die grösste Herausforderung der weltweit Befragten – in DACH liegt dieser Wert mit 33  Prozent deutlich darunter. Ebenso glauben 33 Prozent der DACH-Unternehmen (global 39 Prozent), dass der interne Widerstand in den Organisationen gegenüber Veränderungen den Erfolg behindert. «Wenn es um digitale Transformationsprojekte für B2B-Organisationen geht, gilt das Motto – handeln statt untergehen», kommentiert Michiel Schipperus, CEO von Sana Commerce. «Wir wissen, dass Unternehmen den Druck von Online-Unternehmen spüren, die sich immer stärker als neue Konkurrenten in den Märkten positionieren. Die Studie zeigt: Weltweit glau-

ben 72 Prozent der Befragten, dass B2BUnternehmen in Zukunft 100 Prozent ihrer Produkte online verkaufen werden, was zu mehr Online-Wettbewerb führen wird.» Interessant ist hier der regionale Vergleich: DACH-Unternehmen gehen zu 67 Prozent davon aus, dass B2B-Unternehmen ihr komplettes Sortiment online anbieten werden, für die USA liegt dieser Wert bei stolzen 83 Prozent, in der Region Australien/Neuseeland liegt er mit 60 Prozent am niedrigsten.

WETTBEWERBSFÄHIGKEIT STÄRKEN Um dem Wettbewerbsdruck entgegen­ zutreten, setzen B2B-Unternehmen auf Technologien, die den Direktverkauf an Endnutzer ermöglichen: 73 Prozent aller befragten Hersteller (DACH 7 Prozent) geben an, dass sie letztlich in Zukunft diesen Weg gehen werden. Dies kann die steigende Popu­larität der B2B-­Marktplätze erklären, deren Einsatz voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren um ein Drittel wachsen wird. Als Geschäftsbereich, der oft versucht, an B2C-Standards heranzukommen, nutzt der B2B-Markt die digitale Transformation, um die eigene Organisation wettbewerbsfähig zu halten. 62 Prozent der befragten DACH-Unternehmen (global 69 Prozent) werden das Internet der Dinge (IoT) und

Machine to Machine (M2M) nutzen, um vorausschauendes Bestellwesen oder Automatisierung zu ermöglichen. Mobilität spielt auch im Geschäftskundenbereich eine wichtige Rolle: 70 Prozent (global 68 Prozent) erwarten, dass B2B-E-­ Commerce in Zukunft vollständig über mobile Technologien abgewickelt werden kann. Virtual Reality wird bei 63 Prozent der DACH-Unternehmen (global 67 Prozent) relevant, um die Kauferfahrung zu personalisieren und 56 Prozent (global sechs Prozent) werden fahrerlose Autos und Drohnen für die Lieferung einsetzen.  ANMERKUNG 1) Die Befragung von 300 B2B-Organisationen in Europa, USA, Australien und Neuseeland wurde von der unabhängigen Marktforschungsgesellschaft Sapio im Auftrag von Sana Commerce durchgeführt. Bei den Befragten handelt es sich um Führungskräfte aus IT, operativem Geschäft, Vertrieb, Finanzen und Marketing der Elektronik-, Bau-, Automobilund Lebensmittelindustrie sowie dem Gesundheitswesen.

GEORG LUTZ ist Chefredaktor von kmuRUNDSCHAU. www.sana-commerce.com/de/

Ausgabe 4/ 2017 // Seite 65

kmuRUNDSCHAU 04/2017  
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