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WINTER : : 2017 /  2018

VÖGTLI MODE

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JEAN-PAUL BRIGGER «ICH BIN VON BASEL SEHR ANGETAN»

DERMATOLOGIE AESCHE 48 DAS GESAMTE SPEKTRUM DER DERMATOLOGIE

KOLUMNEN DR. GABRIEL BARELL DR. MED. DENT. SVEN EGGER FRANK LINHART MARTIN & CORNELIA OMLIN THOMAS RUEPP DR. FRANZ A. SALADIN DR. MED. LUKAS SCHÖB PD DR. DR. DANIEL SOLLBERGER FABIA SPIESS ROGER THIRIET NINO TRALLI

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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

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as Jahr neigt sich wieder dem Ende zu, und wie immer stellt sich beim Verfassen des «Geschäftsführer»-Editorials zu dieser Jahreszeit die Frage, inwieweit das ablaufende Jahr zu kommentieren ist, wenn überhaupt! War 2017 das sprichwörtliche «annus horribilis», wie Auguren das vor rund einem Jahr angesichts der bevorstehenden ersten Amtszeiten von Donald Trump und Elisabeth Ackermann voraussagten, oder kam es noch viel schlimmer? Wir überlassen die Wertung der geneigten Leserschaft, weil wir uns dem üblichen Politiker-­ Bashing entziehen wollen, und registrieren positiv an das Geschehen herangehend, dass trotz Donald Trump zum Beispiel das IS-Kalifat bis zu einem gewissen Grad marginalisiert werden konnte und Elisabeth Ackermann uns dank der grandiosen Ergüsse des BaZ-­Journalisten Michael Bahnert regelmässig in seinen «Maladien» unter der Überschrift «Theater im Präsidialdepartement» nahezu schon homerisches Gelächter entlocken kann. Oder anders formuliert: Welcher anderen Politikerin ist es schon vergönnt, uns dermassen gute Laune zu verschaffen? Was also diese beiden Personalien anbelangt, können wir getrost in die Zukunft schauen beziehungsweise auf längere Amtszeiten hoffen, denn richtig gefährlich für den Welt- und Stadtfrieden würde es ja nur, wenn richtige Politiker eventuelle Nachfolgen antreten würden. Aber so ist halt Demokratie, und dieselbige sei ja bekanntermassen die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind, wie Winston Churchill vor 71 Jahren an seiner legendären Europa-Rede an der Universität Zürich formuliert hat, wobei besagter Winston Churchill an anderer Stelle auch einmal gesagt haben soll, dass das beste Argument gegen die Demokratie ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler sei! An pragmatischer Einsicht und misanthropischer Grundhaltung zu übertreffen wäre da nur noch der amerikanische Schriftsteller Mark Twain (1835 – 1910), der zu einer Zeit, als sich die USA – wie heute – ebenfalls relativ gespalten präsentierten, festhielt, dass, wenn Wahlen irgendeine Bedeutung hätten, man uns nicht erlauben würde, sie abzuhalten! Werfen wir unter dieser Prämisse trotzdem den Blick hoffnungsvoll voraus und fragen uns, was wir von einer möglichen Kandidatur Sions für die Olympischen Winterspiele  2026 zu halten haben. In rund einem halben Jahr wird das Walliser Stimmvolk hierfür an die Urnen gerufen. Eingedenk oben aufgeführter Überlegungen zum Thema «Demokratie» und der Tatsache, dass dem Olympischen Komitee (IOC) immer mehr die Kandidatenstädte ausgehen, können wir uns natürlich sehr gut vorstellen, zumindest zu behaupten, dass wir die Olympia-­Kandidatur von Sion unterstützen – oder auch nicht! Viel helfen wird dabei die an Realitätsferne kaum mehr zu überbietende Forderung der SVP an das IOC, mögliche Defizite, die über eine allfällige Bundesgarantie hinausgehen – zu übernehmen. Zusätzlich müsste natürlich Christian Constantin als «Tätsch»-Meister in organisatorische Verantwortlichkeit eingebunden werden, ansonsten auch uns schlagkräftige Argumente für eine Kandidatur auszugehen drohen!

Ihr Niggi Freundlieb Chefredaktor

Ihr Thomas Lindenmaier Projektleiter


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INHALT

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TIERSCHUTZ BEIDER BASEL Das neue Tierheim ist bald bezugsbereit

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CONGRESS CENTER BASEL Grossprüfung mit Rekord­teilnehmerzahl

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HILFSMITTEL-SHOP.CH 18 Grösstes Sortiment, günstigste Preise MERET OPPENHEIM HOCHHAUS Arbeiten und Wohnen in grandioser Architektur

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OMLIN ENERGIESYSTEME Integrale Lösungen für Heizungssanierungen

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BURCKHARDT + PARTNER Grosspeter Tower – Green Building mit Zero-Emission

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BERLITZ CENTER BASEL Die Berlitz Methode –  für eine weltweite Verständigung

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70 JAHRE VÖGTLI MODE Rückkehr ins Stammhaus

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ZEHN JAHRE BEEWORX Flexible Personaldienstleistungen

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

KLYBECKAREAL Ein Stadtquartier entsteht

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ZOO BASEL 40 Jahre Kinderzoo

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VAREM 42 Hochwertige Liegenschaften an erstklassigen Lagen WAHL GLAS- UND METALLBAU Erfolgreich mit Qualität und Ausbildung

UMFRAGE 64 Soll Basel-Stadt Aktien an die MCH Group verkaufen? KUNSTMUSEUM BASEL Ausstellung «Chagall»

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TAG DER WIRTSCHAFT «Konkrete Tipps statt theoretische Abhandlungen»

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«WER LIEFERT WAS» Online-Handel für KMU

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BLAUKREUZ-BROCKENHALLE 46 Eine Brocki für Geniesser

BUCHTIPPS 74 Die Nordwestschweiz entdecken

STEUDLER PRESS 50 Druck im Zeitalter der Digitalisierung

THEATER FAUTEUIL 60 Jahre Theater am Spalenberg

CHAPUY CARAVANING 52 Der Caravan-Experte aus der Region

THE ADECCO GROUP SWITZERLAND 78 Nordwestschweizer Stellenmarkt legt zu

KAMPAGNE «CHANCE» So geht Integration!

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BERNHARD MADÖRIN Color Wor(l)d; Concept art

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NAGRA 60 Sichere Entsorgung der radioaktiven Abfälle

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BUCH NEWS Zwischen zwei Buchdeckeln

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HOTEL EDEN IM PARK Oase der Entspannung

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INSTITUT FÜR COSMETIC Kosmetikstudio 5 Sterne verliehen

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WEITER AUF DER NÄCHSTEN SEITE    >


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INHALT

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BEAUTY NEWS Green Glam & Beauty-Bibel

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DAVID BROWN AUTOMOTIVE Mini maximiert

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L + B LIEGENSCHAFTSBERATUNG 25 Jahre Jubiläum

PURE HAIR & SPA Innovative Hautpflege für sichtbare Ergebnisse

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JEAN-PAUL BRIGGER «Ich bin von der Stadt Basel sehr angetan»

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KAMINÖFEN 130 Ihre Multifunktionsfähigkeit

DERMATOLOGIE AESCHE 48 Das gesamte Spektrum der Dermatologie

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90 JAHRE TC OLD BOYS Hallen-Neubauprojekt zur Förderung des Nachwuchs

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FOTOGRAF DANIEL REINHARD Chronist der FORMEL 1

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«KLARA» Neues Gastronomiekonzept an der Clarastrasse 13

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PALAZZO COLOMBINO Faszination im Spiegelpalast

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STARKOCH NOBU MATSUHISA Peru meets Japan in München

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«BELLWALD-CLASSIC» 94 Oldtimer erobern das Goms SUV NEWS Es kommt die nächste Welle, neue Crossover und SUVs

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WINTERGÄRTEN 134 Schutz vor Wetterkapriolen

KOLUMNEN

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ERBACHER BIKES «The World of Erbacher» – Be a part of it

101

QUOOKER SCHWEIZ Black is beautiful – Quooker in schwarzem Gewand

122

«GRAND BASEL» Globaler Salon für die wertvollsten Automobile

102

MCH MESSE SCHWEIZ (BASEL) Digitalisierung im Zentrum der Swissbau 2018

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MARGARETHEN GARAGE Schnellster SUV:  Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio

106

INFORM MÖBELSYSTEME Einrichtungen nach Mass – Home Office bis Einbauküche

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

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AKTUELL

DAS NEUE TIERHEIM IST BALD BEZUGSBEREIT

  Tierschutz beider Basel

NACH OSTERN 2018 ERFOLGT DANN DER UMZUG ALLER TIERE VOM ÜBERGANGSSTANDORT IN MÜNCHENSTEIN AN DIE BIRSFELDERSTRASSE 45 IN BASEL, WO WÄHREND 40 JAHREN BEREITS DAS ALTE TIERHEIM DES TBB BEHEIMATET WAR. ENDE 2017 WIRD DAS TIERHEIM IN EINE STIFTUNG ÜBERFÜHRT. INTERVIEW MIT BÉATRICE KIRN

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AKTUELL

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er TbB fungiert mit seinem Tierheim als Tierfundbüro und Kantonale Meldestelle für Fundtiere der Kantone Basel-­ Stadt und Basel-Landschaft und unterhält einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Er ist Ansprechpartner für Tierhalter, seine Mitglieder und die Öffentlichkeit in allen Fragen rund um das Thema Tier, aber auch für Behörden, die sich auf die Kompetenz und das Knowhow des TbB stützen können. So bildet der TbB Polizeiaspiranten im Tierbereich aus, arbeitet mit den Tierärzten und mit den Veterinärämtern auch im Bereich Nutztiere zusammen, unterhält eine offizielle Beratungs- und Meldestelle bezüglich Fragen des Tierschutzes, der Tierhaltung und des sachgemässen, korrekten Umgangs mit Tieren. Ein wichtiger Faktor in den Tätigkeiten des Tierheims sind die Dienstleistungsangebote des TbB, welche mit zur Deckung der laufenden Betriebskosten dienen. Weiter führt der TbB die überbetrieblichen Kurse für angehende Tierpf legerInnen durch, unterhält seit 1995 den «PetKids-Club», dem Jugendtierschutz-Club des TbB, und bietet für Kinder und Jugendliche Erlebnis-Nachmittage zu verschiedenen Themen an. Die Kinder und Jugendlichen haben dabei die Möglichkeit, sich aktiv bei den Arbeiten mit und für die Tiere zu beteiligen. Mit seinen Kindergeburtstagen im Tierheim bietet der TbB zudem spannende Erlebnisse mit Tieren, Spiel und Spass an.

Die Baukosten für das Tierheim waren mit 12.15 Mio. CHF budgetiert. Die Finanzierung des Neubaus setzt sich aus Beiträgen verschiedener Quellen zusammen. Zahlreiche Privatpersonen, Firmen und Stiftungen unterstützen das Projekt. Die Lotteriefonds der beiden Halbkantone Basel-­Stadt und Baselland sprachen je 500’000 CHF an den Neubau. Eine liechtensteinische gemeinnützige Stiftung gewährte ein Darlehen in Millionenhöhe. Mit der Basler Kantonalbank und der Basellandschaftlichen Kantonalbank konnte ein Baukredit von 6 Mio. CHF vereinbart werden. Die Parlamente der beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sprachen sich für eine Kreditsicherungsgarantie aus, welche im Notfall die Zahlung der Zinsen und die Amortisation des Bankenkredits sichern sollte. Nach umfangreichen baulichen Planungen konnte das Projekt «Neues Tierheim» mit dem Spatenstich am 18. September 2015 konkret gestartet werden. Auf dem 2 400 m2 grossen Grundstück des Kantons Basel-­ Stadt, das vom TbB im Baurecht genutzt wird, entstand ein markantes Gebäude, dessen unregelmässige, flache Form den bau- und tierschutzrechtlichen sowie organisatorischen Voraussetzungen für das Tierheim entsprechen konnten. Das neue Tierheim an der Birsfelderstrasse, in dem auf 28 Vollstellen verteilt 33 Mitarbeitende tätig sind, bietet rund 380 Tieren Platz, verfügt über eine Quarantänestation sowie Räume für Dienstleistungen, Beratung und Publikumsanlässe. Mit der Nähe zur Autobahnausfahrt Breite und der nahen Anbindung an den ÖV ist das Tierheim sehr gut erreichbar. Die Nähe zum begrünten Birsuferweg erlaubt zudem das wichtige tägliche Spazieren der Tiere in freier Natur. Das Tierheim wird seit bald zehn Jahren von Béatrice Kirn, eidg. dipl. Betriebswirtschafterin und eidg. dipl. Tierpflegerin, geleitet. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» beantwortet Béatrice Kirn Fragen über die Herausforderungen an die Unternehmensführung. «Geschäftsführer»: Welche zusätzlichen Aufgaben neben der Betriebs­ führung mussten bewältigt werden? Béatrice Kirn: Neben dem täglichen Betrieb und den damit verbundenen Aufgaben mussten die Abläufe und Prozesse an den Neubau angepasst werden. Am Übergangsstandort sind alle Tiere auf derselben  >

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AKTUELL

Ebene untergebracht. Im neuen Tierheim werden diese wieder auf zwei Ebenen betreut. Das bedeutet, dass sich die Wege der Tierpfleger verändern und damit auch die Arbeitsabläufe und die dafür notwendige Zeit. Wie wurden die Abläufe und Prozesse angepasst? Es wurden Arbeitsgruppen aus den jeweiligen Bereichen gebildet oder mit Teammitgliedern, die über Schnittstellen in die spezifischen Aufgaben involviert sind. Konkret stellten wir Arbeitsgruppen für die Quarantänestationen, den Katzen- sowie den Hundebereich  – inklusive Grünausläufe – für die Kleintieroasen, das Aussengehege, die Futter­ küchen, den Lehrpfad, den Reptilienraum und das Tierarztzimmer zusammen. Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der gesamten Administration des Tierheims und unseren Dienstleistungen sowie dem gesamten ICT-Bereich, an den wir als Dienstleistungsbetrieb hohe Anforderungen stellen müssen. Wie muss man sich die Arbeit dieser Arbeitsgruppen vorstellen? Zuerst bestimmte jede Gruppe einen Projektleiter. Danach wurde für jeden Bereich der Ist-Zustand festgehalten und der Soll-Zustand erarbeitet. Die Resultate wurden dann der jeweiligen Bereichsleitung und der Geschäftsleitung vorgestellt, welche ihrerseits Inputs formulierten, welche ins Projekt aufgenommen wurden. Zum Schluss wurden die einzelnen Projekte dem gesamten Team präsentiert. Wie hat sich dieser starke Einbezug der Mitarbeitenden Ihrer Ansicht nach bewährt? Äusserst positiv, denn die Mitarbeitenden kennen sich in den jeweiligen Bereichen am besten aus und sie können die Vor- und Nachteile der angedachten Lösungen am professionellsten beurteilen. Damit können auch Chancen der jeweiligen Projekte eruiert und Risiken vermindert beziehungsweise die Voraussetzungen für positive Veränderungen geschaffen werden. Darüber hinaus wirkt sich diese Arbeitsweise positiv auf die Motivation der Mitarbeitenden aus, welche damit auch dokumentieren, dass – und wie – sie hinter dem Gesamtprojekt stehen. Alles in allem lässt sich feststellen, dass damit auch das Vertrauen untereinander und gegenüber den Bereichsleitungen sowie der Geschäftsleitung gestärkt wird. Welche zusätzlichen Anforderungen haben sich – Stichwort «Zielbil­ dung» – für die Leitung des Tierheims im Zuge der organisatorischen Planung für das Neubauprojekt ergeben? Aufgrund neugewonnener Erfahrungen am Übergangsstandort in Münchenstein mussten die Zielsetzungen angepasst werden. Der Grundstein für eine erfolgreiche Führung wird durch eine Konkretisierung der Organisationsziele gelegt. Die Ziele haben wir klar formuliert: Sie sind messbar oder in messbare, kurz- mittel- und langfristige Ziele zerlegt worden, was für die Sicherung der Organisation wichtig ist. Wie bereits dargestellt dienten dabei die Vorschläge und Alternativlösungen der Arbeitsgruppen für die Leitung als zusätzliche Planungs- und Entscheidungshilfen für die komplexe Organisation des Tierheimes. Planung und Entscheidungsgrundlagen sind das eine – welche Mittel stehen der Leitung des Tierheimes für die Realisierung und Kontrolle der erarbeiteten Prozesse und Abläufe sowie für die Unternehmens­ führung als Ganzes zur Verfügung? Um die beschlossenen Aktivitäten realisieren zu können, müssen geeignete Massnahmen ergriffen werden, wie das Bereitstellen der geeigneten Infrastruktur, des passenden Personals und der notwendigen Personalressourcen sowie der Arbeitsmaterialien dazu. All diese Massnahmen sind zusätzlich termingebunden. Die Ausführung wird durch Kontroll-

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massnahmen begleitet, um bei Planabweichungen einerseits ein frühzeitiges Gegensteuern zu erlauben und andererseits Erfahrungen für künftige Planungs- und Entscheidungsprozesse zu sammeln und zu dokumentieren. Diese Kontrollmassnahmen mussten formuliert und verabschiedet werden. Welche Rolle spielt für die Leitung des Tierheimes die Informations­ wirtschaft und die Koordination der verschiedenen Organisations­ bereiche? Besonders anforderungsreich für die Leitung des Tierheimes ist es, die notwendigen Informationen für das betriebliche Rechnungswesen zur Verfügung zu stellen. Es gilt unternehmensexterne, entscheidungsrelevante Daten zu beschaffen sowie die Unternehmensführung in jeder Phase mit Plan- und Kontrolldaten zu versorgen. Somit ist die Informationswirtschaft in alle Teile des Unternehmens involviert. Besonderes Augenmerk wird ihr derzeit bei der Beschaffung von Kontrolldaten geschenkt (Corporate Governance, Value Governance). Grundsätzlich ist festzuhalten, dass alle Bereiche der Unternehmensführung in ganz bestimmter Weise von einander abhängen. So muss etwa für eine optimale Umsetzung einer geplanten Aktivität die Organisation entsprechend ausgerichtet werden. Dies bedarf koordinierender Handlungen, die als Teil des Controllings des Unternehmens gesehen werden können.

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AM 23. AUGUST 2017 WURDE ES FÜR 1330 ANGEHENDE TECHNISCHE KAUFLEUTE AUS DER GANZEN SCHWEIZ ERNST: IN DEN FOLGENDEN DREI TAGEN LEGTEN SIE IN DER MESSE BASEL IHRE SCHRIFTLICHEN ABSCHLUSSPRÜFUNGEN AB.

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ie Technischen Kaufleute (TK) sind ausgewiesene Fach- und Führungspersonen in der Koordination und Leitung von fachlichen und / oder interdisziplinären Teams und Projekten. Sie bearbeiten unternehmerische Fragestellungen hauptsächlich im technisch-betriebswirtschaftlichen Umfeld. Generalistisch ausgebildet, bringen sie ein fundiertes Verständnis für das Unternehmen und sein Umfeld in seiner Ganzheit auf. Sie agieren in verschiedenen Rollen, die ein betriebswirtschaftliches Know-how bedingen und sind in kleineren, mittleren und grossen Unternehmen tätig. In kleinen Unternehmen nehmen sie umfassende Führungsaufgaben wahr, in grösseren leiten sie Organisationseinheiten mit einem vertieften Verständnis der vor- und nachgelagerten Bereiche. Typische Arbeitsgebiete sind Technischer Verkauf und Marketing, Supply Chain Management, Leitung von Projekten im technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich oder Führen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Berufsprüfung der Technischen Kaufleute gilt jeweils als grösste Prüfung schweizweit, dieses Jahr sogar mit einem Teilnehmerrekord. Dafür wurde vom Congress Center Basel (CCB) im Obergeschoss der Halle 1 von Herzog & de Meuron ein perfekt ausgestatteter Prüfungsraum


eingerichtet. Die logistischen Vorbereitungen in Abstimmung mit dem Prüfungsorganisator, dem Schweizerischen Verband Technischer Kaderleute, waren ziemlich herausfordernd. Das Stellen der 1330 identischen Tische verlangte absolute Präzision: So standen die Tischreihen in 1.55 m Abstand zueinander, und die Tischnachbarn sollten während ihrer Prüfung nicht näher als 1.40 m nebeneinander zu sitzen kommen. «Wichtig war, dass alle Kandidaten die exakt gleichen Bedingungen vorfinden, das heisst gleiche Beleuchtung, gleiche Klimatisierung und gleicher Sitzkomfort», präzisierte Jonas Scharf, Leiter des CCB.

ÜBER 3 500 PRÜFUNGSKANDIDATEN JÄHRLICH Seit über zehn Jahren finden die Berufsprüfungen der Technischen Kaufleute schon in der Messe Basel statt – mit einem Unterbruch in der nahen St.-Jakobs-Halle während des Messe-­ Umbaus. Auch abseits der Prüfungen für Technische Kaufleute hat sich die Messe Basel mit dem Congress Center Basel als beliebter Veranstalter für Examen mit einer hohen Anzahl Kandidaten etabliert. Denn das Kongresszentrum verfügt nicht nur über die passenden, gross­ flächigen Räumlichkeiten, sondern bietet auch eigenes, identisches Mobiliar in grosser Stückzahl. Das Material wurde eigens gemäss der geltenden Prüfungsbedingungen angefertigt und steht für die verschiedensten Prüfungen im Einsatz. 2017 werden wiederum mehr als 3 500 Personen – neben den Technischen Kaufleuten zum Beispiel angehende Marketingfachleute oder künftige Hausärzte, welche die Facharztprüfung der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin ablegen – in der Messe Basel respektive im Kongresszentrum eine Prüfung absolviert haben.

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ie unter Schweizer Recht gegründete gemeinnützige Stiftung erfreut sich grosser nationaler und internationaler Beliebtheit: Es werden in der Schweiz jährlich über 300 neue Stiftungen gegründet. Der Stiftungsplatz Schweiz gehört direkt hinter Liechtenstein und Ungarn zu den internationalen Spitzenreitern. Innerhalb der Schweiz ist aktuell der Kanton Basel-Stadt mit einer Stiftungsdichte von 46 Stiftungen pro 10’000 Einwohnern führend. Die Gründe für eine Stiftungserrichtung sind vielfältig. Klassischerweise spielt sie in der Nachlassplanung eine Rolle wenn beispielsweise kinderlose Paare ihr Erbe in gemeinnütziger Weise an kommende Generationen weitergeben möchten. Die Stiftungsgründung kann jedoch auch für Spendensammlungszwecke oder für andere nachhaltige der Allgemeinheit dienenden Projekte eingesetzt werden. Denkbare weitere Stiftungszwecke sind die Förderung von Kultur, Kunst, Wissenschaft oder Forschung, Natur- und Tierschutz sowie die Unterstützung humanitärer Projekte. Allen Beweggründen zur Errichtung einer Stiftung ist gemein, dass sie eine karitative Zweckrichtung verfolgen. Herzstück der Stiftung ist ihr Zweck. Dieser gibt die Ausrichtung vor und bildet Leitschnur für alle ihre Handlungen. Der Stiftungszweck bestimmt sich nach dem Willen des Stifters. Dieser widmet durch die Stiftungserrichtung einen Vermögensteil einem besonderen Zweck, wodurch sich dieses rechtlich verselbständigt. Die Abänderung des einmal durch den Stifter festgelegten Zwecks ist grundsätzlich möglich, aber engen gesetzlichen Grenzen unterworfen (Art. 86a ZGB). Die gemeinnützigen Stiftungen können von der gesetzlich vorgesehenen Steuerbefreiung der direkten und indirekten Steuern auf allen Ebenen (Bund, Kanton, Gemeinde) profitieren. Für die Stifter bedeutet dies, dass ihre finanziellen Zuwendungen an die Stiftung bis zu einer bestimmten Grenze von der Einkommens- und Gewinnsteuer abziehbar sind.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

Nach der Praxis der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht sollte das Anfangskapital einer Stiftung mindestens CHF 50’000.– betragen. Dieses Anfangskapital kann von Zeit zu Zeit mittels sogenannten «Zustiftungen» vom Stifter oder Drittpersonen weiter aufgebaut werden. Diese finanziellen Zuschüsse können zu Lebzeiten oder zum Zeitpunkt des Todes erfolgen (Testament oder Erbvertrag). Das Gründungsprozedere einer Stiftung dauert in der Regel zwei bis drei Monate. Anschliessend wird die Stiftung im Handelsregister eingetragen sowie einer amtlichen Aufsicht unterstellt (je nach Zweck kantonale resp. eidgenössische Zuständigkeit der Stiftungsaufsicht). Diese kontrolliert, ob der vorgegebene Stiftungszweck eingehalten wird. Möchte der Stifter keine eigene Stiftung gründen, kann er einen Teil seines Vermögens auch einer bereits bestehenden Stiftung zuwenden, deren Zweck er unterstützen möchte. Die Schweizerische Treuhandgesellschaft AG (STG) kann Sie umfassend im Zusammenhang mit Ihrer (geplanten) gemeinnützigen Stiftung beraten und begleiten. Neben der umsichtigen Vorbereitung und Durchführung der Gründung einer eigenen Stiftung können wir Ihnen helfen, einen Überblick über die bereits bestehenden Stiftungen zu erhalten. So können Sie freier entscheiden, ob für Sie die Errichtung einer eigenen Stiftung oder eine Zustiftung in eine bereits bestehende Stiftung mehr Sinn macht. Für eine bereits gegründete Stiftung kann die STG Stiftungsräte zur Verfügung stellen und auf diese Weise für Fachwissen und Kontinuität garantieren. Gerne übernehmen wir für Sie auch den Kontakt mit der Stiftungsaufsichtsbehörde oder holen ein Steuerruling zur Steuerbefreiung der Stiftung ein. Bei all unserer Beratungstätigkeit dürfen wir auf unser seit 111 Jahren bestehendes Know-how in diesem Bereich zurückgreifen.


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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


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n den oberen 19 Etagen des 81 Meter hohen Hauses liegen hochwertig ausgebaute Mietwohnungen, die eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und das Umland gewähren. Im Erd­ geschoss, direkt am neu gestalteten Meret-Oppenheim-Platz gelegen, hat sich das Restaurant Tibits eingemietet.

BESTENS ERSCHLOSSEN IM ZENTRUM EUROPAS Im Dreiländereck, das die Schweiz zusammen mit Frankreich und Deutschland bildet, am sogenannten Rheinknie, liegt Basel: eine moderne Stadt mit historischem und internationalem Flair. Zu den rund 200’000 Einwohnern der Stadt aus über 160 Nationen kommen täglich bis zu 100’000 Pendler aus der trinationalen Region, die ihrerseits über eine Million Einwohner zählt. Basel ist nach Zürich das zweitgrösste Wirtschaftszentrum der Schweiz. Unternehmen von Weltformat und innovative Forschungsinstitute sind von hier aus global tätig.

BÜROFLÄCHEN IM MERET OPPENHEIM HOCHHAUS – VIELVERSPRECHENDE AUSSICHT FÜR UNTERNEHMEN Die Kulturabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat sich bereits auf vier Etagen eingemietet. Die vierte und die fünfte Etage sind derzeit noch verfügbar. Sie werden im Rohbau vermietet und können individuell ausgebaut werden. Das fünfte Stockwerk bietet zusätzlich eine grosse Dachterrasse.

WOHNEN MIT BLICK ÜBER BASEL UND UMGEBUNG In den oberen 19 Etagen des 81 Meter hohen Hauses liegen hochwertige 1 ½- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen, die ab Frühjahr 2018 vermietet werden. Eine atemberaubende Aussicht über die Stadt und das Umland machen die Wohnungen, die teilweise über Terrassen verfügen, einmalig.

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


Sehr oft sind Wärmepumpen die energieeffizienteste Lösung, um im Zuge der Dekarbonisierung die Öl- oder Gasheizungen zu ersetzen.

  Omlin Energiesysteme AG

INTEGRALE LÖSUNGEN FÜR HEIZUNGSSANIERUNGEN

ALS REAKTION AUF DAS NEUE ENERGIEGESETZ HAT DIE OMLIN ENERGIESYSTEME AG EINEN EINZIGARTIGEN WISSENS­ POOL AUFGEBAUT. FÜR JEDEN SCHRITT EINER HEIZUNGSSANIERUNG STEHEN ERFAHRENE SPEZIALISTEN BEREIT – VON DER GEAK-ANALYSE BIS ZUR NEUEN, HOCHEFFIZIENTEN ANLAGE.

G

EAK, Bewilligung vom AUE, Baugesuch für die Luft- / Wasser-­ Wärmepumpe oder sogar ein Kanalisationsgesuch – unglaublich, welche Hürden ein Hauseigentümer bewältigen muss, um eine Heizung zu sanieren. Zum Glück gibt es Heizungsfachfirmen wie die Omlin Energiesysteme AG, die ganzheitliche Lösungen dafür anbieten. Als Reaktion auf die zusätzlichen Vorschriften in den neuen Energiegesetzen von Basel-Stadt und Baselland haben Cornelia und Martin Omlin einen für die Region einzigartigen Wissens­ pool in der Gebäudetechnik aufgebaut.

GEAK-ANALYSE UND SANIERUNGSVORSCHLAG Die GEAK-Experten der Firma Omlin liefern viel mehr als der verlangte Standard, weil sie gleichzeitig auch erfahrene Spezialisten für Heizungen und Gebäudetechnik sind. Die Schnittstelle zwischen GEAK und Heizungstechnik bedeutet für die Kunden einen grossen Mehrwert: Erstens haben sie nur einen Ansprechpartner, zweitens liefert die Firma Omlin mit der GEAK-Analyse auch gleich einen plausiblen Vorschlag für die Sanierung der Heizung.

«Falls die nötigen Gebäudepläne vorhanden sind, erstellen wir den GEAK und den Sanierungsvorschlag innert nützlicher Frist», sagt MarFalls eine Gas- oder Ölheizung 15-jährig oder älter ist, verlangt das neue tin Omlin. Das ist eine grosse Leistung angesichts der Tatsache, dass Energiegesetz von Basel-Stadt einen GEAK (Gebäudeenergieausweis wegen des Mangels an GEAK-Experten Wartezeiten von mehreren Woder Kantone), der nur von ausgewiesenen Experten erstellt werden darf. chen oder Monaten die Regel sind. Wer mit der Omlin Energiesysteme AG zusammenarbeitet, kann auf einen GEAK-Experten verzichten. «Wir haben selbst drei GEAK-ExperBIS ZU 1000 TAGE FÜR SANIERUNG ten», sagt Martin Omlin. Neben ihm und seiner Frau Cornelia arbeitet Das neue Energiegesetz führt auf jeden Fall zu grossen Verzögerungen, neu ein Energieingenieur und GEAK-Expert bei der Birsfelder Firma. wie Martin Omlin ausführt. «Konnte eine HeiGemäss Definition zeigt der GEAK, wie energiezungssanierung früher in rund 10 Tagen reaeffizient die Gebäudehülle ist und wie viel Ener«FALLS DIE NÖTIGEN PLÄNE gie ein Gebäude bei einer Standardnutzung VORHANDEN SIND, ERSTELLEN lisiert werden, braucht es jetzt gut und gern 100 oder sogar 1000 Tage dafür.» Neben der Zeit benötigt. Der ermittelte Energiebedarf wird in WIR DEN GEAK UND DEN Klassen von A bis G (von sehr energieeffizient bis SANIERUNGSVORSCHLAG INNERT für die Erstellung des GEAK muss jede neue Heizung vom Amt für Umwelt und Energie wenig energieeffizient) eingeteilt und anhand NÜTZLICHER FRIST.» Basel-­Stadt (AUE) bewilligt werden. einer Energieetikette angezeigt.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


AKTUELL Da Basel-Stadt voll auf die Dekarbonisierung (Reduktion und Vermeidung von CO2) setzt, kommen als Ersatz von Öl- und Gasheizungen sehr oft Luft-/Wasser-Wärmepumpen in Frage. Für die Aussengeräte braucht es ein Baugesuch und je nachdem ein Kanalisationsgesuch. Entscheidet sich jemand für die Variante Fernwärme, muss man bis zu zwei Jahre auf einen neuen Anschluss warten. Wer eine Pelletsheizung einbauen lässt, muss die Einhaltung des Brandschutzes und die Zufahrten für die Lieferungen der Pellets berücksichtigen.

Jahre erworbenen Wissenspool lassen sich Heizungssanierungen wesentlich beschleunigen. Wir bieten integrale Lösungen im Einklang mit dem neuen Energiegesetz an», sagt Martin Omlin.

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SO WAR ES VOR WENIGEN WOCHEN…

…UND SO IST ES SEIT WENIGEN WOCHEN!

1. SCHRITT

Meistens ist ein GEAK (Gebäudeausweis der Kantone) als Voraussetzung notwendig. Verständlicherweise rufen die allermeisten den Heizungsfachbetrieb zuerst an…

Zeitbedarf 1 – 2 Wochen Anruf bei Heizungsfirma Anlagebesuch Offerte für Heizungssanierung §§ Mit 50 % alternativem Anteil für Warmwasser Varianten: Fernwärme/Gas mit Solar/Öl mit Solar §§ Kaum Wärmepumpen und Pellets

1. SCHRITT

2. SCHRITT

2. SCHRITT

Heizungssanierung in Kürze Ersatz der Heizung Eventuelle Erschwernisse Wartezeit auf Fernwärme- / Gasanschluss

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Zeitbedarf 1 – 2 Monate Anruf bei GEAK-Expert/-in GEAK Plus erforderlich, wenn … … Gas- oder Ölheizungsanlage älter als 15 Jahre … Subventionen ab 10‘000.– CHF Ablauf: Zeitbedarf pro GEAK +/- 20 Stunden 1. Anlagebesuch §§ Inkl. detaillierter Aufnahme des gesamten Hauses §§ Abklärung der Verbrauchszahlen 2. GEAK (Hauspläne müssen vorliegen!) §§ Zur Erstellung eines GEAKs mit ca. 30 Seiten notwendig 3. Aufzeigen möglicher Heizungssysteme §§ In Form eines Beratungs- / Abschlussgespräches

Zeitbedarf 2 – 3 Wochen Anruf bei Heizungsfirma Anlagebesuch Offerte für Heizungssanierung §§ Ziel DEKARBONISIERUNG: 0 % fossil! Varianten: Fernwärme / Wärmepumpe / Pellets §§ Gas oder Öl mit Solar kaum mehr möglich §§ Wenn Abschied von Gas oder Öl technisch nicht umsetzbar: Energieklasse C muss erreicht werden §§ Gas mit Solar + Fassade /Dachsanierung innerhalb 3 Jahre §§ Öl mit Solar + Fassade/Dachsanierung innerhalb 3 Jahre Einholen der Bewilligung bei AUE (Amt für Umwelt und Energie) §§ Ohne Bewilligung kein Heizungsersatz!

3. SCHRITT

Heizungssanierung mit verspätetem Start um circa 1 Monat bis 2 Jahre Ersatz der Heizung Erschwernisse und Wartezeiten Variante Fernwärme Bestellen eines Fernwärmehausanschlusses §§ Wartezeit für Anschluss pro Objekt: +/- ½ Jahr bis 2 Jahre Variante Luft-Wasser-Wärmepumpe §§ Baugesuch notwendig! (Zeitbedarf 1– 3 Monate) §§ Gesuch WPesti (Berechnung der Leistungszahl)

§§ Allg. Fördergesuche und evtl. Kanalisationsgesuch Variante Pellets Tankanlagenumbau: Relativ grosser Zusatzeingriff! Massnahmen zur Einhaltung der Brandschutzvorschriften, Gebäudestatik Zufahrt für Pelletslieferung gewährleisten Die Gegenüberstellung zeigt, wieso es künftig 100 oder sogar 1000 Tage dauert, bis eine Heizung saniert ist.

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KOLUMNE

NO BILLAG – NO TELEBASEL?

ROGER THIRIET Präsident der Stiftung Telebasel Telebasel Steinenschanze 2 Postfach 4443 CH-4002 Basel Telefon +41 (0)61 226 95 95 info@telebasel.ch www.telebasel.ch

A

m 4. März  2018 wird die Schweizer Bevölkerung über die «No Billag»-Initiative abstimmen. Die Initianten des Vor­ stosses möchten die Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen, die gemäss dem geltenden Radio- und TV-­Gesetz des Bundes jeder Schweizer Haushalt bezahlen muss und die zurzeit von der Firma Billag eingezogen werden, abgeschafft sehen. Sowohl die Initiative selber als auch ein Gegenvorschlag, welcher es bei einer Halbierung der Gebühren bewenden lassen wollte, fielen im Bundesrat, im Nationalrat und im Ständerat klar durch, sodass «No Billag» mit Empfehlung auf Nicht-Annahme und ohne Gegenvorschlag vors Volk kommt.

gewinnorientierte Lokalradios sowie die Regional-TV-Sender total vier Prozent oder 54 Mio. CHF – seit dem 1.  Juli 2016 neu fünf Prozent resp. 67.5 Mio. CHF aus dem Billag-Topf –, vorausgesetzt, sie verfügen über eine Konzession und einen Leistungsauftrag des Bundesamts für Kommunikation. Vor allem die Regionalfernsehsender könnten ohne diesen Zustupf wirtschaftlich nicht überleben. Fernsehmachen ist teuer und lässt sich in der kleinräumigen Schweiz über Werbung und Sponsoring nur teilweise finanzieren. Wenn die «No Billag»-Initiative angenommen würde, müsste also nicht nur die SRG, sondern müssten auch viele private TV-Stationen in den Regionen ihre Studios schliessen.

SENDESCHLUSS FÜR DIE SRG …

UND TELEBASEL?

Vordergründig stossen sich die Befürworter der Initiative ganz allgemein an den «Zwangsgebühren», die für den Konsum von Radio- und Fernsehprogrammen erhoben werden. Mehr oder weniger offen nehmen jedoch die meisten von ihnen die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG ins Visier, die für den Betrieb und die Verwaltung ihrer Programme den Löwenanteil der 1.3 Gebührenmilliarden erhält. Ihnen ist das «Monopol» des öffentlich-rechtlichen Medienhauses seit Langem ein Dorn im Auge – umso mehr, als der «Staatssender» nach ihrer Wahrnehmung in vielerlei Hinsicht «links» unterwandert ist. Die Vertreter der SRG weisen ihrerseits mit Nachdruck darauf hin, dass sie bei einer Annahme der Initiative ihren «Service public» einstellen müsste. Unter anderem würden gebührensubventionierte Medienangebote in wirtschaftlich schwächeren Landesteilen oder in der vierten Landessprache wegfallen und mit ihnen eine wichtige «Klammerfunktion» der Schweizer Gesellschaft.

Somit wäre auch Telebasel in seiner heutigen Form stark gefährdet. Zwar steht die Stiftung, die das einzige verlegerunabhängige Regionalfernsehen der Schweiz trägt, finanziell auf mehr als dem Billag-Bein. Zu den 3.2 Mio. CHF Billag-Gebührengeldern bezahlt ihr als Eigentümerin des Basler Kabelnetzes dessen Nutzerin upc cablecom noch bis ins Jahr  2027 eine Nutzungsabgeltung von jährlich 1.6 Mio. CHF. Die rund 3 Mio. CHF Differenz zum Jahresbudget von 8 Mio. CHF werden via Spotwerbung und Sponsoring erwirtschaftet, was angesichts der rasanten Entwicklungen und grossen Veränderungen in der Medienlandschaft in Zukunft jedoch schwieriger werden wird. Telebasel hat auf diese Entwicklung mit dem umfassenden Relaunch und der Ausweitung des Geschäftsmodells nach der Multichannel-Strategie «TV – Web – App» bereits im Januar 2016 reagiert. Das neue Online-Nachrichtenportal www.telebasel.ch und die erfolgreich eingeführten Special Interest Channels haben denn auch bereits Wirkung gezeigt und dem Sender neue Werbemärkte erschlossen. Dennoch ist klar: Wird «No Billag» angenommen, muss Telebasel sein heutiges Angebot massiv zusammen­ streichen. Ein umfassender «Service public regional», wie ihn unser Regionalfernsehen seit bald 25 Jahren für die Nordwestschweiz erbringt, wird ihm dann nicht mehr möglich sein.

… UND REGIONALES FERNSEHEN Die erwähnten Vorbehalte gegen den «Moloch» SRG gibt es allerdings nicht erst seit gestern. Um sie wenigstens teilweise zu entkräften, wurde bereits vor zehn Jahren das sogenannte «Gebühren-Splitting» eingeführt. Seither erhalten Lokalradios in Berg- und Randregionen, nicht

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AKTUELL

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GROSSPETER TOWER – GREEN BUILDING MIT ZERO-EMISSION

MIT DEM IN KÜRZE FERTIGGESTELLTEN GROSSPETER TOWER HAT DAS BASLER ARCHITEKTUR- UND GENERALPLANER­ UNTERNEHMEN BURCKHARDT+PARTNER EINES DER MARKANTESTEN GEBÄUDE DER STADT REALISIERT. VOR ALLEM ABER WERDEN MIT DEM GROSSPETER TOWER EUROPAWEIT NEUE UND RICHTUNGSWEISENDE STANDARDS IN PUNKTO ARCHITEKTUR UND PHOTOVOLTAIK SOWIE ÖKOLOGISCHER NACHHALTIGKEIT MIT ZERO-EMISSIONS-BETRIEB GESETZT.

INTERVIEW MIT SAMUEL SCHULTZE

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er im Auftrag von PSP Swiss Property mit einem Investitionsvolumen von CHF 120  M io. entstandene Grosspeter Tower am südöstlichen Eingang von Basel  –  u nmittelbar beim Autobahnanschluss A2 / A 3  –  i st ein neues Basler Wahr­zeichen mit Signalcharakter. Mit 22 Stockwerken ist der Gross­peter Tower 78 Meter hoch und bietet auf 18’000 m2 Platz für Gewerbe und Büros. 5 500 m2 Mietfläche im Sockelbereich, vom ersten bis zum fünften Obergeschoss des Gebäudes, werden vom Dreistern-­Hotel «Ibis Styles», das bereits im März 2017 zur Baselworld eröffnet worden ist, genutzt. Zum Gebäudekomplex gehört auch eine Einstellhalle mit 153 Parkplätzen.

seiner Branche in der Schweiz etabliert hat: So entstehen in Ebikon  (LU) mit der «Mall of Switzerland» eines der grössten Einkaufszentren der Schweiz und in Gümligen (BE) der Neubau der International School of Berne. Abgeschlossen werden 2018 der Neubau der Schweizer Botschaft in Seoul, Südkorea, der Neu- und Umbau der Rehaklinik in Bellikon  (AG) oder der Neubau der Wohnüberbauung Areal Hübeli in Aesch  (BL). Fertig werden 2022 Neubau, Umbau und Sanierung des Spitalzentrums Oberwallis in Brig (VS), und ebenfalls beendet wird im Jahr 2023 die Sanierung und Erweiterung des Palais des Nations in Genf, ein Auftrag, den die Burckhardt+Partner  AG im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs im Jahr 2014 gemeinsam mit Skidmore, Owings and Merrill (SOM) erhielt. SOM ist übrigens weltweit eines der grössten Architekturbüros, welches zum Beispiel den Burj Khalifa, das derzeit höchste Gebäude der Welt, das One World Trade Center oder den Jin Mao Tower entworfen hat.

Die Burckhardt+Partner AG ist das grösste Schweizer Architektur- und Generalplanungsbüro mit verschiedenen Tochterfirmen und Standorten in Zürich, Bern, Lausanne, Genf sowie Berlin / Stuttgart und Grenzach. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Basel beschäftigt 360 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 92.9 Mio. Franken. Hinsichtlich sozialer Verantwortung gilt die Burckhardt+Partner  AG als Pionier, der die Ganzjahresarbeitszeit sowie ein Modell für eine vorzeitige Pensionierung eingeführt hat. 58 leitende Mitarbeitende tragen als Partner, Associate Partner und Associates die Verantwortung und sind als Aktionäre am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Die Partner bilden die Geschäftsleitung.

Im Interview mit dem Geschäftsführer erläutert Samuel Schultze, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Burckhardt+Partner  AG, wie das Unternehmen bei Planung und Realisierung des Grosspeter Tower technologisches, aber auch architektonisches Neuland betreten hat. «Geschäftsführer»: Wann ist der Grosspeter Tower endgültig be­ zugsbereit? Samuel Schultze: Die Aussenhülle des Gebäudes ist fertig gestellt und das Hotel Ibis Styles im Sockelbereich mit seinen 186 Zimmern schon seit März geöffnet. Zurzeit läuft der Innenausbau für die spezifischen Mieterbedürfnisse auf vollen Touren. Dieser Ausbau sollte anfangs 2018

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© Adriano Biondo

© Mark Niedermann

Zahlreiche aktuelle Grossprojekte – neben dem Grosspeter Tower – dokumentieren, weshalb sich die 1951 gegründete und 1981 in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Burckhardt+Partner  AG als führendes Unternehmen


ebenfalls abgeschlossen und der Grosspeter Tower vollständig bezugsbereit sein. Sehr zufrieden stellt mich die Tatsache, dass Burckhardt+Partner sämtliche Vorgaben und Termine einhalten konnte.

© Adriano Biondo

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© Adriano Biondo

© Adriano Biondo

AKTUELL

Was waren die besonderen Herausforderungen, welche Sie bei Planung und Bau berücksichtigen mussten? Die Vorgaben der Bauherrschaft PSP Swiss Property waren in verschiedener Hinsicht – sowohl architektonisch, als auch technologisch und vor allem in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit – sehr anspruchsvoll. So galt es zum einen – neben dem «core-and-shell»-Grundausbau – auf unterschiedlich grossen Flächen im 22-geschossigen Gebäude massgeschneiderte Bürokonzepte für den Mieterausbau zu ermöglichen. Zum anderen waren die Vorgaben bezüglich Nachhaltigkeit in Verbindung mit der Architektur für uns als Architekten und Generalplaner sowie für die mit der Ausführung beauftragte Dietziker Projektmanagement  AG der Anreiz, neue und innovative Lösungen zu entwickeln. Konkret sollten wir ein architektonisch hochwertiges «Green Building» mit Zero-Emission errichten, welches seinen Strombedarf grösstenteils selbst produzieren soll, was uns so – erst- und einmalig in Europa – auch gelungen ist. Was ist denn das Einmalige am Grosspeter Tower? Die Fassade des Grosspeter Tower besteht zur Hälfte aus Fenstern, zur Hälfte aus einer total 6 000 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage, deren Struktur sich an die Architektur anpasst und welche rund 260’000 Kilo­ wattstunden Strom pro Jahr produziert. Damit – inklusive zusätzlicher Solarzellen auf dem Dach – werden ein Grossteil des Grundstrombedarfs des Gebäudes gedeckt und 240 Tonnen CO2 eingespart, was in dieser Grösse in Europa einmalig ist. Das Revolutionäre am Grosspeter Tower ist  – aus architektonischer Sicht – dass dies das erste Gebäude in Europa ist, bei dem die Photovoltaik der Architektur angepasst wurde, und nicht umgekehrt. Diese von uns entwickelte Lösung eröffnet uns als Architekten sowie zukünftigen Projekten ungeahnte Möglichkeiten. Beim Bau des Grosspeter Tower hat man aber nicht ausschliesslich in die Höhe «gen Himmel» gearbeitet? Das ist richtig. Der Grosspeter Tower produziert die Wärme, um im Winter zu heizen, mit Hilfe eines Erdsondenfeldes, welches aus 52 Sonden besteht und die Wärme aus 250 Metern Tiefe aus dem Boden holt. Dafür haben wir mit über 50 Bohrungen 14 Kilometer in die Tiefe gebohrt, was der Länge des Lötschbergtunnels entspricht. Insgesamt können wir so die Heizkosten minimieren. Im Sommer wird die Wärmepumpe mit derselben geothermischer Energie versorgt und damit kann das Gebäude auch gekühlt werden.

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AKTUELL

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DIE BERLITZ METHODE  – FÜR EINE WELTWEITE VERSTÄNDIGUNG DER NAME BERLITZ STEHT WELTWEIT FÜR HÖCHSTE QUALITÄT BEI SPRACHTRAININGS, VON DENEN JÄHRLICH 300’000  ZUFRIEDENE KUNDEN PROFITIEREN. BEREITS VOR FAST 140 JAHREN WURDE DIE ERSTE BERLITZ SPRACHSCHULE GEGRÜNDET. SEITDEM HAT SICH DIE EINZIGARTIGE BERLITZ METHODE ZU EINEM DIFFERENZIERTEN ANGEBOT AN KOMMUNIKATIONSTRAININGS FÜR DIE GLOBALE ARBEITSWELT WEITERENTWICKELT.

INTERVIEW MIT MARTIJN MORREN

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


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eltweit ist Berlitz an 500 Standorten in über 70 Ländern präsent, so auch in Basel – und dies bereits seit 1910! Berlitz ist Vorreiter in der Entwicklung innovativer (Distance-Learning-)Trainingsprogramme. Verständigung ermöglichen, sich in anderen Kulturen zu Hause fühlen und Managementqualitäten erweitern: Das sind die Ziele der Weiter­ bildungsangebote. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Martijn Morren, der seit 2015 das Berlitz Center in Basel leitet, Einblicke in die Sprachschule im Zentrum von Basels Altstadt. «Geschäftsführer»: Welche Sprachen werden in Basel unterrichtet? Martijn Morren: Grundsätzlich unterrichtet unser Team, welches aus 35 Lehrpersonen aus 17 verschiedenen Ländern besteht, alle lebenden Sprachen. Der Fokus liegt jedoch auf germanischen und romanischen Sprachen. Am stärksten werden in Basel Deutsch, Englisch und Französisch nachgefragt und unterrichtet. Die exotischste Sprache, die wir dieses Jahr unterrichtet haben, war Hindi für einen Schweizer Kunden, der Geschäfte mit Indien abwickelt. Unglaublich, aber wahr: Auch hier funktioniert die Berlitz Methode hervorragend! Was ist denn das Geheimnis der Berlitz Methode, welche sich von Methoden anderer Sprachschulen unterscheidet? Die Berlitz Methode bildet seit 1878 die Basis unseres Unterrichts: Es wird ausschliesslich in der jeweiligen Zielsprache kommuniziert. Um den neuesten didaktischen Erkenntnissen gerecht zu werden, wird die Methode in unserer pädagogischen Abteilung kontinuierlich weiterentwickelt. Heute wird sie zum Beispiel durch eine individuelle Bedarfsanalyse und den Einsatz neuer Medien ergänzt. Hören, lesen, schreiben, sprechen: Bei Berlitz lernt man mit allen Sinnen, und jeder Lerntyp wird angesprochen. Statt trockenem und theoretischem Auswendiglernen von Vokabeln und Grammatik liegt der Fokus auf dem aktiven Sprechen. Inhalte werden direkt mit Situationen aus der Praxis verbunden. Die Lernenden beginnen dadurch ganz schnell, sogar in der Zielsprache zu denken. Aber eine effiziente Methode ersetzt natürlich nicht den Trainer. Dieser ist ausschlaggebend dafür, dass das Gelernte schnell umgesetzt wird und nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Was zeichnet Ihrer Meinung nach denn einen topqualifizierten Trai­ ner aus? Ein guter Lehrer entscheidet massgeblich über die eigene Motivation und den Lernerfolg. Deshalb stellt Berlitz an alle Sprachtrainer höchste Anforderungen. Die Aus- und Weiterbildung unserer Trainer ist fester Bestandteil des zertifizierten Qualitätsmanagements eduQua. Die Trainer rekrutieren wir im In- und Ausland. Sie haben unterschiedliches berufliches Hintergrundwissen, kommen überwiegend jedoch aus der Wirtschaft. Sie durchlaufen eine sehr intensive und umfangreiche Ausbildung, in der sie auf den Unterricht vorbereitet werden. Selbstverständlich nehmen sie hinterher fortlaufend an Weiterbildungen teil und werden im Alltag über die lokale pädagogische Leitung unterstützt. Wer sind die Kunden im Berlitz Center Basel? Wir zählen ca. 35 % private und rund 65 % Firmenkunden. Darunter sind Global Players, aber auch lokale Klein- und Mittelstandsunternehmen aus allen Branchen. Da wir ausserdem Kooperationspartner des «Gutschein-Programms» von Basel-Stadt sind, haben wir ebenso Kunden, die über diese Fördermittel bei uns Sprachtrainings buchen und somit leichter in der Schweiz integriert werden. Wie sieht das Berlitz-Trainings-Angebot in Basel konkret aus? Neben dem klassischen Präsenz-Sprachtraining in allen Formaten bieten wir auch e-Learning-Lösungen, Blended Learning und Distance

Mit dem Berlitz Sprachtraining schnell und erfolgreich ans Ziel kommen.

Learning an, darunter sind Phone Lessons und der Berlitz Virtual Class­ room zu verstehen, dessen Umsätze seit Jahren stark steigen. Aufgrund welcher Kriterien werden die Schüler eingestuft und damit ihre Bedürfnisse evaluiert? Alle Interessenten bekommen ein kostenloses Beratungsgespräch, in dem die individuelle Situation eruiert wird. Dazu gehören mündliche und schriftliche Einstufungstests, Evaluation der persönlichen, sprachlichen und inhaltlichen Ziele und die Überlegung, in welchen Bereichen die notwendigen Kenntnisse wann und wie oft benötigt werden. Dann finden wir heraus, welcher Lerntyp die Kunden sind, welche Erfahrungen und Erwartungen sie mitbringen und welche Unterrichtsformate infrage kommen. Weiter gilt es, die Rahmenbedingungen – also Zeit, Umfang, Frequenz und Budget – abzustecken und festzulegen, welche Inhalte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vermittelt werden müssen, damit der Lernfortschritt garantiert ist. Wie ist die Unterrichtsfrequenz – oder lässt sich das nicht generalisieren? Das variiert je nach individuellen Bedürfnissen, Zielen und Vorkenntnissen. Unser intensivster Einzelunterricht «Total Immersion» umfasst zwölf Lektionen pro Tag (= 9 Zeitstunden) über mindestens eine Woche, offene Gruppen gibt es abends bereits für 1 x 2 Lektionen (= 90 Minuten) pro Woche und bei der E-Learning-Version CyberTeachers legt der Schüler sein Pensum selbst fest. Was sind Ihre persönlichen Werte, und wie passen diese zu Berlitz? Wir bei Berlitz glauben an eine Welt, in der die Kommunikation keine Grenzen kennt. Unsere Dienstleistungen – ob Sprachtrainings oder Interkulturelle Trainings – führen dazu, dass Menschen Selbstvertrauen und Kompetenzen entwickeln, sich in einer fremden Sprache und mit anderen Kulturen besser verständigen. Die sichtbaren Lernfortschritte unserer Kunden und deren positive Rückmeldungen im Alltag geben uns im Team die Bestätigung, dass wir es richtigmachen und für eine gute Sache arbeiten. Wir schätzen Offenheit und Toleranz. Unser internationales Team funktioniert nur, wenn Diversity und Freiheiten gelebt werden, sodass ein respektvoller Umgang möglich ist.

THE BERLITZ SCHOOLS OF LANGUAGES AG Gerbergasse 4 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 226 90 40 basel@berlitz.ch www.berlitz.ch

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70 Jahre Vögtli Mode

ANSTATT SCHLIESSUNG RÜCKKEHR INS STAMMHAUS

VOR GUT EINEM JAHR BESCHLOSS ROLAND VÖGTLI, KLEINBASLER URGESTEIN UND INHABER VON VÖGTLI MODE, SEIN MODEGESCHÄFT IM CLARASHOPPING, DESSEN VERKAUFSFLÄCHE ER NOCH VOR NICHT ALLZU LANGER ZEIT VERGRÖSSERT HATTE, ZU SCHLIESSEN, WEIL ER KEINEN NACHFOLGER FINDEN KONNTE. ABER ES KAM ANDERS: SEIT 1. SEPTEMBER  2 017 BEFINDET SICH VÖGTLI MODE WIEDER DORT, WO SICH DAS TRADITIONSGESCHÄFT SCHON VON 1962 BIS 2009 BEFAND, NÄMLICH IN DER LIEGENSCHAFT AN DER GREIFENGASSE 12. DER LADEN IM CLARASHOPPING WIRD ALS FILIALBETRIEB WEITERGEFÜHRT.

INTERVIEW MIT ROLAND VÖGTLI UND BORIS WAGNER

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ie Rückkehr ins «Stammhaus» fällt mit dem 70-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen. Rudolf Vögtli eröffnete am 1. April  1947 an der Ochsengasse unter dem Namen «American Taylor» sein eigenes Geschäft und stellte vor allem Massanfertigungen her. 1952 zügelte das Geschäft an die Greifengasse 19 und 1962 dann in die eigene Liegenschaft an der Greifengasse 12. 1979 übernahm Roland Vögtli das Geschäft seines Vaters. Nach einer intensiven Umbau- und Erneuerungsphase wurde im Haus «Zum Mayen» an der Greifengasse 12, das 1311 erstmals erwähnt wird, eine komplett neue Ladeneinrichtung realisiert. Im Parterre befindet sich die Damenabteilung, im ersten Stock kommen die Herren auf ihre Kosten. Vögtli Mode bietet Marken-Damen- und -Herrenmode sowie Accessoires in einem hohen Segment zu absolut erschwinglichen Preisen an. Die hochwertigen Taschen des Schweizer Labels Mollerus, die in

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Bezug auf Design, Qualität und Stoff aussergewöhnlichen Hemden von Leché, die Herren-Outfits für nahezu jeden Dresscode von Barutti, die Pullover und Poloshirts der renommierten Marke Carlo Colucci, die modischen Jeans von Lagerfeld und Angels oder Herrenunterwäsche von HOM – bei Vögtli Mode finden sich für jedes Alter ständig neue Angebote und versprechen einen inspirierenden Einkauf. Streitbarer Politiker, innovativer Unternehmer, ehemaliger IGK-Vorstand, Mitbegründer des Claramattenfests, Wurzengraber, Gesellschaftsbruder der 3E zum Rebhaus oder Buchautor – Roland Vögtli versteht es immer wieder zu überraschen, Projekte anzureissen und neue Akzente im Kleinbasel zu setzen. Zusammen mit seinem Filialleiter Boris Wagner, der dem Unternehmen seit 1988 verbunden ist, hat er sich zum Interview mit dem «Geschäftsführer» in der ebenfalls in der Greifengasse 12 beheimateten Redaktion der neuen «Kleinbasler Zeitung» eingefunden.


AKTUELL «Geschäftsführer»: Wir leben in Zeiten, in denen viele Läden, nicht nur aus der Modebranche, wegen Einkaufstourismus, starkem Fran­ ken und dem Internethandel schliessen, gehen Sie den umgekehrten Weg und haben ein neues Geschäft eröffnet – was hat Sie zu diesem Schritt bewogen? Roland Vögtli: Eigentlich wollte ich ja unseren Laden im clarashopping schliessen – nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil ich mich langsam aus dem Berufsleben zurückziehen wollte, aber leiden keinen Nachfolger finden konnte. Als ich dann erfuhr, dass der Mieter in meiner Liegenschaft an der Greifengasse 12 frühzeitig aus dem Vertrag wollte, konnte ich aber der Idee, an alter Wirkungsstätte nochmals neu anzufangen, einfach nicht widerstehen. Boris Wagner: Die Idee, gegen den Trend zu schwimmen und quasi «Back to the roots» zu agieren, schien uns ein gutes Rezept für die Zukunft zu sein. Es gibt viele Beispiele dafür, dass im Geschäftsleben gerade jene, welche antizyklisch handeln, erfolgreich sind. Sie haben also keine Angst, dass neue Einkaufsgewohnheiten – zum Beispiel das Einkaufen via Internet – die Kunden von einem Laden­ besuch abhalten? Roland Vögtli: Nein, das Gegenteil ist der Fall. Im Gegensatz zu grossen Kleiderketten können wir viel individueller auf die Wünsche der Kunden eingehen. Ausserdem schätzen die Kunden die persönliche Beratung und einen umfassenden Service durch kompetentes Personal. Boris Wagner: Apropos Internet: Ich möchte an dieser Stelle einfach in Erinnerung rufen, dass Vögtli Mode bereits seit 15 Jahren mit seinem Online-Shop auf www.voegtli-mode.ch das elektronische Einkaufen ermöglicht. Wie beurteilen Sie den Standort an der Greifengasse? Roland Vögtli: Das Kleinbasel wurde ja als Einkaufsort immer wieder schlechtgeredet. Zu Unrecht, finde ich, denn es passiert doch einiges, was die Attraktivität im «minderen» Basel steigert. Mit den neuen Boden­ platten aus Alpnacher Quarzsandstein als Belag wurde die Greifengasse enorm aufgewertet, und die Greifengasse entwickelt sich immer mehr zur Hauptstrasse im Kleinbasel. Die neue und moderne Einrichtung unseres Ladengeschäftes lädt zudem die Kunden regelrecht zu einem Besuch ein. Was sind denn die Trends der Saison? Boris Wagner: Bei den Herren sind die Designerhemden von Leché, welche wir exklusiv in Basel verkaufen, eigentliche Unikate und sehr gefragt. Bei den Damen ist im Moment Kunstleder sehr beliebt, und die Trendfarbe der Saison ist natürlich Rot. Dass sich die Redaktionsstube der neuen «Kleinbasler Zeitung» im zweiten Stock im Haus «Zum Mayen» befindet, ist sicher kein Zufall? Roland Vögtli: (lacht) Nein, als Kleinbasler Gewerbler fühle ich mich mit dem Stadtteil sehr verbunden. Ich unterstütze quasi als «Götti» dieses Projekt und stelle dafür unter anderem Platz zur Verfügung. Abgesehen davon finde ich in Zeiten des Zeitungssterbens jedes neue Print-Projekt unterstützenswert.

VÖGTLI MODE Greifengasse 12 CH-4058 Basel Telefon +41 (0) 61 691 18 77 r.voegtli-mode@bluewin.ch www.voegtli-mode.ch

Inhaber Roland Vögtli und Filialleiter Boris Wagner (v. l.)

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AKTUELL

FLEXIBLE PERSONAL­ DIENSTLEISTUNGEN

  Zehn Jahre beeworx GmbH

VON DER VERMITTLUNG VON TEMPORÄRARBEIT BIS HIN ZU FESTANSTELLUNGEN – SEIT ZEHN JAHREN ERBRINGT DIE BEEWORX  GMBH FLEXIBLE, GENAU AUF DIE BEDÜRFNISSE VON UNTERNEHMEN ZUGESCHNITTENE PERSONALDIENSTLEISTUNGEN. HAUPTGESCHÄFT DER BEEWORX GMBH IST DIE VERMITTLUNG VON TEMPORÄRPERSONAL FÜR PRODUZIERENDES GEWERBE, INDUSTRIE, TECHNIK, PHARMA, CHEMIE, LIFE SCIENCE UND DEN KAUFMÄNNISCHEN SEKTOR. INTERVIEW MIT DIANA GEBAUER

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ie durch beeworx GmbH vermittelten Arbeitskräfte verfügen über genau definierte beruf liche Qualifikationen. Sie erhalten von beeworx ein spezielles Coaching und – so weit nötig – eine Sicherheitseinweisung sowie Schutzkleidung und sind damit sofort und von Beginn an auf die jeweiligen Herausforderungen im Arbeitsalltag vorbereitet. So sparen die Unternehmen Zeit und organisatorischen Aufwand und somit auch Geld. Die beeworx GmbH berücksichtigt sämtliche individuelle Anforderungen der Unternehmen und entwickelt dementsprechende massgeschneiderte Lösungskonzepte.

Die inhabergeführte beeworx GmbH ist ein eidgenössisch anerkannter Ausbildungsbetrieb sowie «swiss staffing»-zertifiziert und erfüllt damit die Qualitätsstandards der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS). Die beeworx GmbH hat seit der Firmengründung vor zehn Jahren rund 9 5 00 Temporäreinsätze verbucht. Über 210 namhafte Unternehmen in der Region zählen zu ihren Kunden. Rund 12’000 aktive Profile befinden sich aktuell in der beeworx-­Datenbank. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Diana Gebauer, Gründerin und Geschäftsführerin der beeworx GmbH, Einblicke in ihr Unternehmen und spricht über die Zukunft. «Geschäftsführer»: Ein kurzes Fazit Ihrerseits: Wie hat sich die bee­ worx GmbH seit ihrer Gründung vor zehn Jahren in einem umkämpf­ ten Umfeld entwickelt? Diana Gebauer: Ich bin mit der Entwicklung unseres Unternehmens sehr zufrieden. Wir konnten uns in den letzten zehn Jahren einen sehr guten Ruf bei einer grossen Anzahl von renommierten Unternehmen in der Region als strategischer Partner aufbauen. Die Firmen kennen uns und wissen, dass sie durch unsere Lösungskonzepte Geld sparen, denn wir vermitteln ihnen qualifizierte und durch uns bestens vorbereitete Mitarbeitende, die sofort einsetzbar sind. Dank unserer Flexibilität können die Unternehmen sofort auf saisonale Auftragsspitzen oder Personalengpässe reagieren und damit Planungssicherheit herstellen, alles Faktoren, welche die Wirtschaftlichkeit steigern. Zudem haben wir gute Kontakte zu den regionalen Arbeitsvermittlungen – auch im grenznahen Ausland – sowie zu Fachhochschulen und Universitäten, sodass wir einen guten Überblick über potenzielle und qualifizierte Arbeitskräfte haben, welche temporäre Einsätze suchen. Wie gestaltet sich Ihre persönliche Bilanz? Auch diesbezüglich blicke ich auf gute zehn Jahre zurück. Ich konnte meine persönlichen Interessen rund um die Wirtschaft sowie den Wirtschaftsstandort Basel zum Beruf machen und diesen mit Herzblut ausführen und ausleben. Vor allem ist es äusserst faszinierend, mit Menschen zu arbeiten, denn jeder Kandidat bedeutet eine neue Herausforderung. Die beeworx GmbH vermittelt nicht nur Temporärpersonal, sondern auch Feststellen? Temporärmitarbeitende können nach einer Sperrfrist fest (Try & Hire) oder ohne Sperrfrist (Try & Hire Light) übernommen werden. Wir rekrutieren Fachkräfte gezielt nicht nur im In-, sondern auch im Ausland. Weiter bieten wir Unternehmen auch sogenannte Mandate an, in welchen

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AKTUELL zum Beispiel für die Kundenunternehmen die Bewerbungsprozesse genau dokumentiert und die Bewerbungsprofile detailliert auf bereitet werden, sowie zusätzliche Dienst- und Serviceleistungen, wie kleine Assessmentprozesse oder grafische Gutachten. Mit welchen weiteren Angeboten entlastet beeworx ihre Kunden? Mit dem sogenannten Payrolling werden sämtliche Arbeitgeberpflichten inklusive des damit verbundenen Verwaltungsaufwandes von beeworx übernommen. Payrolling stellt eine echte Entlastung für Ihre Personalabteilung und damit für das ganze Unternehmen dar. Weiter entwickelt beeworx bei strukturell oder konjunkturell verursachtem Stellenabbau für Unternehmen und Mitarbeitende Outplacement-­ Lösungen oder bietet Firmen mit mehr als 30 Temporärmitarbeitenden On-Site-Management  – ein Outsourcingkonzept zur Übernahme des administrativen Aufwandes inklusive Auftrags- und Anfragenkoordination – an. Wie sehen die Pläne für die unmittelbare Zukunft von beeworx aus? Wir verzeichnen – trotz der Konkurrenz von rund 300 Mitbewerbern in der Region – ein Wachstum und werden Anfang  2018 unser Team auf 12 Mitarbeitende ausbauen. Ebenfalls erweitert wird der digitale Bereich, der eine immer wichtigere Rolle in unseren Tätigkeiten einnimmt. Seit diesem Jahr können unsere Kunden via Login auf personalspezifische Daten zugreifen beziehungsweise ihre Bedürfnisse hinterlegen, und per 1. Januar werden auch unsere Kandidaten sie betreffende Informationen aus den Bereichen Administration, Zeiterfassung oder Salärzahlungen abrufen können.

Auf unseren bei Kälte kuschlig warm beheizten 4 Rhytaxi mit jeweils Platz für 12 Fahrgäste (Total 48 Personen) bietet René Didden mit seinem Rhytaxi-Team eines der besten Käsefondue�s in Basel mit 6 verschiedenen Käsesorten in heimeliger Atmosphäre zum geniessen an! Auch ein feines Raclette mit bis zu 5 Sorten feinstem Raclette Käse ist eine gute Gelegenheit mit Freunden, Familie und der Firma einen gemütlichen Abend an Bord vom Rhytaxi zu verbringen. Gerne offerieren wir Ihnen auch ein ausgezeichnetes Fondue Chinoise oder eine unserer vielen Menu Varianten nach Ihrem Wunsch! Gekrönt mit einem feinen Dessert fahren die Rhytaxi Ihre Gäste wieder durch die schön beleuchtete Altstadt an den Ausgangspunkt zurück! Die schöne Stimmung in der kalten Jahreszeit in unseren heimelig dekorierten Rhytaxi ist auch ideal für Ihre Weihnachtsfeier!

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P R O D U K T E   &  D I E N S T L E I S T U N G E N §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§ §§

Festellenvermittlung Try & Hire Try & Hire Light Payrolling Outplacement On-Site-Management Dauerstellen Temporär

BEEWORX GMBH Steinengraben 40 CH-4051 Basel Telefon +41 (0) 61 284 40 40 Telefax +41 (0) 61 284 40 47 info@beeworx.ch www.beeworx.ch

Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch ganzjährig unsere beliebten Stadt- und kommentierten Hafenrundfahrten mit oder ohne einem feinen Apéro/Apéro Riche an Bord an. Auch interessante Schleusenfahrten nach Rheinfelden, Mulhouse, Breisach oder nach Absprache sind immer eine gute Gelegenheit unseren Rhein und naturbelassene Kanäle zu erkunden. Advents- und Weihnachtszeit an Bord! Gerne beraten wir Sie unverbindlich und freuen uns, Sie und Ihre Gäste an Bord begrüssen zu dürfen! Alle Angebote auch als Geschenk Gutschein auf schönem marmorierten Papier in Alter Schrift.

Rhytaxi Basel GmbH | Westquaistr. 39 | 4019 Basel Ihr Gastgeber: René Didden und Rhytaxi-Team | www.rheintaxi.ch | offerte@rhytaxi-basel.ch | Tel. 061 273 14 14 | Bordhandy 078 796 98 99

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KOLUMNE

HEIZUNGSSANIERUNG: VON 10 AUF 100 ODER 1000 TAGE

MARTIN  & CORNELIA OMLIN Vereinspräsident & Gründungsmitglied Verein «EnergieErtragSchweiz» Salinenstrasse 3 CH-4127 Birsfelden Telefon +41 (0)61 378 85 00 info@energie-ertrag.ch www.energie-ertrag.ch

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eit dem 1. Oktober 2017 greift das neue Energiegesetz im Kanton Basel-Stadt. Oberstes Ziel ist die Dekarbonisierung (Reduktion und Vermeidung von CO2) – ein Unterfangen, das alle Beteiligten maximal beansprucht.

Falls eine Gas- oder Ölheizung 15 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat, verlangt das Gesetz einen GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone). Weil es an GEAK-Experteninnen und -Experten mangelt, ist mit einer Wartezeit von Wochen oder Monaten zu rechnen, bis jemand dafür Zeit hat. Warten Sie also nicht! Nehmen Sie Kontakt mit entsprechenden Sachverständigen auf. Dabei ist zu beachten, dass pro Objekt nur ein GEAK-Experte oder eine GEAK-Expertin aufgeboten werden darf. GEAK-Expertinnen und GEAK-Experten klären mit einer Objektanalyse ab, in welcher Energieklasse sich ein Gebäude befindet und wie je nach Gegebenheit die Gebäudetechnik und die Gebäudehülle verbessert werden können. Oberstes Ziel ist, die Energieklasse C zu erreichen. Falls dies wegen Platzmangel im Haus oder aus anderen Gründen nur mit einer Öl- oder Gasheizung geht, verlangt das Gesetz, innerhalb von 3 Jahren die Gebäudehülle zu sanieren. Mit dem GEAK hat der Hauseigentümer eine Analyse in der Hand, um das Ziel der Dekarbonisierung zu erreichen. Jetzt kann sich die Haus-

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eigentümerin mit einer Heizungsfachfirma in Verbindung setzen und die beste Sanierungsvariante ausarbeiten lassen. Was geht? Was geht nicht? Kann ich eine Variante mit alternativen Energiesystemen wählen? Sobald eine Systemlösung vorliegt, erfolgt der Schritt in Richtung Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE), das die neue Heizung bewilligen muss. Mit der Bewilligung allein ist die Heizung aber noch nicht saniert. Jetzt beginnt das grosse Warten. Der Kanton Basel-Stadt setzt im Zuge der Dekarbonisierung in erster Linie auf Wärmepumpentechnik und Fernwärmeheizsysteme. Für die Installation einer Luft- / Wasser-­ Wärmepumpe braucht es ein Baugesuch, was Wochen, wenn nicht Monate dauern kann. Bei der Umstellung auf Fernwärme hat man es nicht einfacher. Falls sich vor dem Haus kein Fernwärmeanschluss befindet, heisst es erneut warten: Mehrere Monate bis zu einem Jahr oder mehr kann es dauern, bis der Anschluss bewerkstelligt ist. Fazit: Vor dem neuen Energiegesetz konnte man eine Heizung in rund 10 Tagen sanieren. Seit dem 1. Oktober 2017 kann die gleiche Übung 100 oder gar 1000 Tage in Anspruch nehmen. Warten Sie also nicht! Nehmen Sie den Telefonhörer in die Hand und fragen Sie schon heute nach, mit welchem System Sie morgen Ihr Haus heizen.


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AKTUELL

«KLYBECKPLUS» – EIN STADTQUARTIER ENTSTEHT      Klybeckareal

DAS KLYBECKAREAL WIRD VON BASF UND NOVARTIS ZUKÜNFTIG NICHT MEHR FÜR DIE INDUSTRIELLE PRODUKTION BENÖTIGT. DAHER HABEN SICH DIE BEIDEN GRUNDEIGENTÜMERINNEN 2016 MIT DEM KANTON BASEL-STADT ZUSAMMENGESCHLOSSEN, UM DIE ZUKUNFT DIESER FLÄCHE VON RUND 300’000 M2 GEMEINSAM ZU PLANEN. DEMNACH WIRD IN DEN NÄCHSTEN JAHREN UNTER DEM NAMEN «KLYBECKPLUS» DIE SÜDLICHE HÄLFTE DES KLYBECK ZU EINEM NEUEN STADTQUARTIER TRANSFORMIERT. INTERVIEW MIT BEAT AEBERHARD

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er breite Gürtel zwischen Rhein und Wiese wird geöffnet, um sich zu einem vielfältigen, durchmischten und vernetzten Stadtquartier zu wandeln, das Raum für Wohnen, Arbeit, Freizeit und Kultur bietet. Dabei ist für den umfangreichen Planungsprozess die Öffentlichkeit, insbesondere die Bevölkerung des Klybeckquartiers, beteiligt und von Anfang an als Gesprächspartnerin und Impulsgeberin einbezogen worden. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Beat Aeberhard, Kantonsbaumeister im Basler Bau- und Verkehrsdepartement, weitere Einblicke in das Projekt «klybeckplus», dessen Entwicklung der Stadt Basel, ihren Bewohnern und dem Gewerbe einmalige Chancen bietet.

Auf diesem 40 Fussballfelder grossen Areal soll ein neues, lebendiges und gemischt genutztes Stadtquartier entstehen. Eine Riesenchance für Basel.

«Geschäftsführer»: Wie sieht die Vereinbarung zum Projekt «kly­ beckplus» von BASF, Novartis und dem Kanton Basel-Stadt aus? Beat Aeberhard: In dieser Planungsvereinbarung wird das Projekt und das Planungsgebiet beschrieben, sichern sich die drei Partner gegenseitige Unterstützung und Absprache zu, halten sie die Ziele für die Arealentwicklung fest, definieren die speziellen Rahmenbedingungen, die für einzelne Werkareale gelten, und beschreiben die Planungsschritte. Dieser Tage wird der definitive Wortlaut der sogenannten Synthese, deren Entwurf von den Planungspartnern der Bevölkerung an der dritten Beteiligungsveranstaltung am 19. September diskutiert wor­ den ist, vorgestellt. Was sind die Eckpunkte dieser Synthese? Die Synthese basiert auf einem Vergleich der vier Testplanungs-Varianten von vier beauftragten Planungsteams aus Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam und den Ergebnissen der Bevölkerungsbeteiligung. Sie definiert Grundsätze zu Bebauungsstruktur, Freiraum, Verkehr und Nutzung und wird die Grundlage für den behördenverbindlichen Stadtteilrichtplan bilden.

Kantonsbaumeister Beat Aeberhard, Leiter Städtebau und Architektur, Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt

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Wie soll man sich nun konkret das neue Stadtquartier vorstellen – so weit dies heute schon möglich ist? Rund 300’000 m², das sind mehr als 40 Fussballfelder, oder ca.  285’000 m² Werkareal plus angrenzende Grünflächen, Freiräume und Strassen, können als eine grosse, zusammenhängende, bisher abgeschlossene Fläche entwickelt werden. Daraus soll ein lebendiges Quartier wachsen – mit allen entsprechenden Angeboten, öffentlichen Einrichtungen und der Verkehrserschliessung, die es dazu braucht. Die Basler Bevölkerung profitiert von zusätzlichen Wohnungen, neuen Arbeitsplätzen – zum Beispiel für das Gewerbe oder den Detailhandel –, von Einkaufsmöglichen, Freizeitangeboten und öffentlichen Grün- und Freiflächen wie zum Beispiel dem «Klybeckpark» am Rhein. Alle Interessierten können sich übrigens ein Bild von den Testplanungen im Info-Center «klybeckplus» im Personalrestaurant Klybeck an der Mauerstrasse 1 machen (Öffnungszeiten s. Box, rechts).


AKTUELL Jedes Quartier braucht ein Zentrum, eine Seele oder ein Herz – wie sehen die diesbezüglichen Überlegungen aus? Die vier eingeladenen Planungsteams haben zusammen mit Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern verschiedene Szenarien entwickelt, wie sich die heute nicht mehr als Industrieareal benötigten Flächen zu einem gemischt genutzten Stadtquartier entwickeln lassen. Durch die Öffnung des Areals soll zudem eine Vernetzung zwischen Kleinhüningen, Klybeck, Horburg und Matthäus sowie von Basel Nord entstehen. Was den Mittelpunkt des neuen Quartiers anbelangt, ist zum Beispiel an der Schnittstelle von Klybeck- und Mauerstrasse der «Klybeckplatz» als Herz des neuen Quartiers mit stadtweiter Ausstrahlung für Kultur, Ausbildung und Wohnen – mit einem vergrösserten «Horburgpark» – eine sich abzeichnende und sinnvolle Möglichkeit. Hier soll auch ein Verkehrsknotenpunkt mit Tramlinien und S-Bahn entstehen. Apropos Verkehr: Wie gross werden die diesbezüglichen Verände­ rungen sein? Die verkehrsspezifischen Bedürfnisse eines neuen Quartiers werden durch den Ausbau des OeV und durch neue Möglichkeiten der Arealdurchquerung per Velo und zu Fuss aufgefangen. Dann braucht es aber auch eine angemessene Erschliessung des Areals für den motorisierten Individualverkehr. Besonders günstig ist der über den Wiesekreisel direkt erreichbare Autobahnanschluss an das Gesamtareal, was das Quartier nicht so belastet.

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Gebäude erhalten bleiben, da sie teilweise grosses Transformations­ potenzial besitzen und zudem identifikationsstiftend sind. Ihr Erhalt muss allerdings für die Eigentümer tragbar sein. Wann ist das neue Quartier als Gesamtheit Realität? Zum einen sind die Planungen ja noch längst nicht abgeschlossen und werden – weiterhin unter Mitwirkung der Bevölkerung – laufend weitergeführt, denn das bebaute Industriequartier wird nicht von Grund auf neugestaltet, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg Schritt für Schritt verändert. Erfahrungsgemäss dauert die Planung bis zur Rechtskraft der notwendigen Zonenänderungen und Bebauungspläne oder allfälligen politischen Entscheiden einige Jahre. Punktuelle Massnahmen, die Öffnung kleiner Teile des Areals oder neue gewerbliche Nutzungen wären allerdings schon früher möglich. Nach Eintritt der Rechtskraft der planungsrechtlichen Massnahmen werden auf Grundlage weiterer Verfahren – zum Beispiel durch Wettbewerbe – Teilgebiete entwickelt werden können. Insgesamt gehen wir von einem Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren aus.

Wie viele Gebäude werden nun im Zuge des Projektes abgerissen und welche bleiben bestehen? Selbstverständlich ist der Umgang mit bestehenden Bauten bereits diskutiert worden. So weit wie möglich sollen demnach bestehende

I N F O - C E N T E R K LY B E C K P L U S Personalrestaurant Klybeck Mauerstrasse 1 WEILS AM ENTER IST JE DAS INFO -C CH-4057 Basel 19 UHR) S BI ND (17 DIENSTAGABE MIT TAG ER ÜB H C TWO UND AM MIT GLICH. N Ä G info@klybeckplus.ch R) FREI ZU (12 BIS 14 UH www.klybeckplus.ch

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AKTUELL

DER ZOO BASEL FEIERTE 40 JAHRE KINDERZOO

  Zoo Basel

SEIT DER ERÖFFNUNG AM 25. AUGUST  1977 HELFEN KINDER BEI DER PFLEGE DER HAUSTIERE DES KINDERZOOS. WAS SIE AUS DIESEN BEGEGNUNGEN MITNEHMEN, IST EINE BEZIEHUNG GEPRÄGT VON RESPEKT UND VERTRAUEN. DER KINDERZOO IST EIN HERZSTÜCK DES BREITEN BILDUNGSANGEBOTES DES ZOO BASEL. AM 26. AUGUST GAB ER MIT EINEM SPEZIALPROGRAMM EINBLICK IN SEINE AKTIVITÄTEN.

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ie Basis für den Kinderzoo wurde 1961 gelegt, als der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt im Zuge der Birsregulierung das Nachtigallenwäldchen zwischen den Büffel-­A nlagen und heutigem Haupteingang dem Zoo Basel zuteilte. Dies

t l a h n i „Es s “ ! e t h c s e B die www.richterich-ag.ch

ermöglichte den Bau des Vivariums, der Somaliwildesel-Anlage und des Kassen- und Verwaltungsgebäudes und bot Platz für die Einrichtung des Kinderzolli. Dieser wurde am 25. August 1977 nach einer 17-monatigen Bauzeit der Öffentlichkeit übergeben. Viele der kleinen Helferinnen

Othmar Richterich AG Mohrenköpfe Meisenweg 5 4242 Laufen Filiale: Steinentorstrasse 30 4051 Basel


und Helfer der ersten Stunde sind heute Eltern, und mit ihren Kindern hilft bereits die zweite Generation beim Ausmisten der Ställe und Striegeln der Ponys mit.

GANZ NAH BEIM TIER Im Kinderzoo leben ausschliesslich Haustiere. Zurzeit sind es 13 verschiedene Rassen von neun Tierarten. Haustiere sind aufgrund der Zuchtwahl im Umgang mit Menschen sehr entspannt und deshalb besonders für den Kontakt mit Kindern geeignet. Der Kinderzoo ist kein klassischer Streichelzoo: Die Gehege sind den Tieren und den Menschen, die sie pflegen, vorbehalten. Die Begegnung mit dem Tier findet am Zaun statt. Viele Tiere des Kinderzoos lassen sich gerne streicheln, wenn sie selber über Mass und Zeitpunkt bestimmen können: ein Erlebnis, das nicht nur Kinder, sondern alle Besuchergruppen anspricht.

SELBER ANPACKEN An 365 Tagen im Jahr können Kinder ab acht Jahren und Jugendliche ohne Voranmeldung im Kinderzoo bei der Tierpflege mithelfen. Unter Anleitung einer Tierpflegerin oder eines Tierpflegers versorgen sie die Tiere. Sie reinigen den Stall und die Anlagen, richten frische Strohbetten her, füllen die Tränken mit Wasser und bereiten das Futter zu. Sind die Grundbedürfnisse der Tiere gedeckt, so reicht es vielleicht noch für einen Spaziergang mit einem Pony oder für die Fellpflege bei einem Esel. Im Jahr 2016 leisteten Kinder und Jugendliche rund 3 800 ganz- oder halbtägige Einsätze. Während einige Kinder sporadisch kommen, verbringen andere praktisch ihre ganze Freizeit im Kinderzoo. Jedes Jahr bietet der Zoo Basel ausserdem acht Projektwochen im Kinderzoo für vierte und fünfte Klassen der Primarschule aus der Region an.

ZOO BASEL Binningerstrasse 40 CH-4011 Basel Telefon +41 (0) 61 295 35 35 Telefax +41 (0) 61 281 00 05 zoo@zoobasel.ch www.zoobasel.ch

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KOLUMNE

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D R .  M E D.  L U K A S S C H Ö B Facharzt für Innere Medizin Ärztlicher Leiter Klinik Arlesheim Pfeffingerweg 1 CH-4144 Arlesheim Mobil +41 (0)79 374 20 10 lukas.schoeb@klinik-arlesheim.ch www.klinik-arlesheim.ch

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or Kurzem gab es in Zürich eine spannende kontroverse Podiumsdiskussion über Pro und Contra der integrativen Medizin, der um komplementärmedizinische Verfahren erweiterten Schulmedizin. Es gab kaum grundsätzliche Argumente gegen eine Erweiterung der Schulmedizin – vielmehr wurde die Krise der reinen Lehre der sogenannten evidence-based-medecin sogar allseitig anerkannt. Die reduktionistische Schulmedizin – vertreten lediglich im universitären und Pharma-Umfeld, in der Grundversorgung sind die praktischen und auch die Forschungsansätze bereits wesentlich pragmatischer – hat eine aufwändige Methodik mit scharfen Fragestellungen und sehr grossen Patientenkollektiven. Diesbezüglich war und ist sie unbestrittenermassen erfolgreich. Nun kommt sie jedoch in einen Sättigungsbereich. Es sind immer grössere Aufwendungen notwendig, um noch einen relevanten Wissensfortschritt zu erzielen. Selbst von renommierten Fachjournals werden neue Ansätze gefordert und angedacht. Die Komplementärmedizin hat einen konkreteren und patientenorientierteren Ansatz, welcher sich gerade in der neueren Forschung als sehr plausibel und sogar evidence-based herausstellt. Zu Recht kann von einem relevanten Innovationsfaktor gesprochen werden  – eigentlich ein Gratis-Thinktank seit bald 100 Jahren, welcher vom Staat finanziert und gefördert werden sollte. Die Liste mit Innovationsbeispielen aus verschiedensten medizinischen Bereichen könnte beliebig verlängert werden: Pharmakologisch wird Johanniskraut seit Langem als Licht- und Wärmepflanze eingesetzt, ihr Einsatz als Antidepressivum ist heutzutage medizinischer Mainstream. Die Allergiehypothese eines unterforderten Immunsystems war bis vor Kurzem noch verdächtig – heute ist es eine akzep-

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

tierte Lehre und mit Forschungsnachweisen in besten Journals gut unterlegt: Je länger sich Kinder im Kuhstall aufhalten, je mehr Schmutz auf den Matratzen von Babies gemessen wird, desto weniger Allergien entwickeln sie. Aktuell gibt es eine Flut psychologischer Studien, wie Meditation die Gesundheit positiv beeinflusst und sogar die Gehirnplastizität fördert bis zu nachweislicher Veränderung innerhalb dreier Monate – dabei existiert die Mind-Body-Medizin schon seit Jahrhunderten. Die Ernährungsmedizin spricht seit Jahrzehnten von Pro­ biotika – jetzt spricht die aktuelle Forschung bei der Darmf lora von einem neu entdeckten Organ, dem Mikrobiom, und beschreibt als Herausforderung die Komplexität der Interaktionen der verschiedenen Bakterienstämme. Ich bin überzeugt, dass bald weitere Forschungsresultate zu altbewährten Aspekten der Komplementärmedizin kommen, z. B. im Umgang mit Fieber. Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Symptom und als solches sogar gesund. Wetten? In einigen Jahren können wir von neuen Arbeiten zu diesem Thema lesen. Die integrative Medizin ist in der Phase, ihre Nische zu verlassen. Erinnern Sie sich an die Biobauern in den 80er-Jahren, die noch in den 70ern als komische Käuze angeschaut wurden! Die Klinik Arlesheim ist die älteste und grösste komplementärmedizinische Klinik der Schweiz – sie ist der Ursprung der Anthroposophischen Medizin, welche aktuell in mehr als 60 Ländern der Welt praktiziert wird. Seit dem 1. August 2017 ist sie in der Schweiz definitiv in den Katalog der Grundversorgung aufgenommen.


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AKTUELL

Ribetschi Park in Immensee: Baustart erfolgt   VAREM AG – VAREM DEVELOPMENT AG – VAREM TECH AG

HOCHWERTIGE LIEGENSCHAFTEN AN ERSTKLASSIGEN LAGEN UNTER DEM DACH DER VAREM HOLDING AG ENTWICKELT DAS ENDE 2009 GEGRÜNDETE UNABHÄNGIGE BASLER UNTERNEHMEN VAREM AG BAULAND UND HOCHWERTIGE LIEGENSCHAFTEN SOWIE GANZE ÜBERBAUUNGEN AN ERSTKLASSIGEN LAGEN IN DER GANZEN SCHWEIZ. DAZU GEHÖREN AUCH DIE SANIERUNG UND UMNUTZUNG ALTER LIEGENSCHAFTEN. DABEI HAT SICH VAREM DEM WOHNEN MIT STIL UND DEM GEWISSEN ETWAS VERPFLICHTET. DEN KUNDEN, WELCHEN EIN ATTRAKTIVES ANGEBOT VON MIETWOHNUNGEN UND WOHNEIGENTUM IN VERSCHIEDENEN PREISSEGMENTEN ZUR AUSWAHL STEHT, WERDEN HÖCHSTE QUALITÄTSANSPRÜCHE UND WEITREICHENDE MITBESTIMMUNG ZUGESICHERT.

INTERVIEW MIT PATRIK VON ARX UND TIMO SCHERER

A Gautschi Park in Reinach-Alzbachstrasse: Bezugsbereit

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

ls Investor ist die VAREM AG verantwortlich für die Finanzierung und das Projektmanagement inklusive Marketing. Unter dem gemeinsamen VAREM-Holding-Dach fungiert zusätzlich die 100-prozentige Schwestergesellschaft VAREM DEVELOPMENT AG, welche für eine professionelle Umsetzung der Konzepte und für den Verkauf verantwortlich ist. Ende März  2017 ist mit der VAREM TECH AG eine weitere 100-prozentige Schwester­ gesellschaft gegründet worden, welche in der Planung und der Umsetzung von verfahrenstechnischen Anlagen im Abfall-, Recycling- und im Bereich der erneuerbaren Energien tätig ist. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» stellen Patrik von Arx, Verwaltungsratspräsident der VAREM Holding AG und Geschäftsführer der VAREM AG, sowie Timo Scherer, Geschäftsführer der VAREM DEVELOPMENT AG, laufende und neue VAREM-Projekte vor.


AKTUELL

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«Geschäftsführer»: Was zeichnet die von der VAREM entwickelten Immobilien aus? Patrik von Arx: Wir wollen einen nachhaltigen Mehrwert für die Bewohner schaffen. Unsere Immobilien zeichnen sich durch eine ästhetisch herausragende Architektur aus, harmonisch eingebettet in einer ausgewählten und einzigartigen Umgebung. Natur und Architektur müssen zusammenpassen und einander ergänzen. Dementsprechend sorgfältig erfolgen Evaluation und Planung. Dazu kommt moderne Funktionalität in allen Wohnbereichen. Alle unsere Wohnungen sind ausserdem direkt mit den Tiefgaragen verbunden, sodass wertvolle Grünflächen nicht für Parkplätze «geopfert» werden müssen. Können Sie für uns einen Blick auf aktuelle Projekte werfen? Timo Scherer: In Sigriswil / Gunten, oberhalb des Thunersees, mit freier Sicht auf das Jungfraumassiv, haben wir auf einem uns gehörenden Grundstück drei Chalet-Häuser mit insgesamt 18 Mietwohnungen  – je Haus sind es sechs Wohnungen – errichtet, die als Erst- oder Zweitwohnsitz gedacht sind. 80 Prozent dieser Wohnungen sind vermietet. Bereits erfolgt ist auf diesem Grundstück auch der Baustart von weiteren vier, baugleichen Gebäuden mit insgesamt 24 Wohnungen. Diese zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmer grossen Wohnungen werden als Stockwerkeigentum verkauft und sollten im Sommer  2 019 bezugsbereit sein, wobei auch hier Zweitwohnsitze noch möglich sind. Ebenfalls erfolgt ist der Baustart der Wohnüberbauung Ribetschi-­ Park in Immensee am Fuss der Rigi und mit unverbautem und atemberaubendem Blick auf den Zugersee. Von 80 Wohnungen und vier Villen wurden bereits 30 Prozent verkauft. Ende 2019 werden die Wohnungen und Villen bezugsbereit sein. Fertiggestellt wurde mittlerweile die Wohnanlage «Gautschi-Park» in Reinach im Kanton Aargau, wo inzwischen 75 Prozent der Objekte verkauft worden sind. Im «Gautschi-Park» sind 30 Mietwohnungen, 25 Eigentumswohnungen und sechs Einfamilienhäuser für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt entstanden. Der «Gautschi-­ Park» ist ein gutes Beispiel, wie die VAREM qualitativ hochwertiges Wohnen in modernen Wohnwelten mit den Bedürfnissen an eine familienfreundliche Umgebung mit viel Raum für Grün- und Begegnungsflächen verbindet. Und ein weiteres VAREM-­Projekt im Chalet-­ Stil, das fertiggestellt ist, befindet sich am sonnigen Ortseingang von Kandersteg. Dort sind 24  zweieinhalb bis viereinhalb Zimmer grosse Ferienwohnungen – alle als Zweitwohnungen zugelassen  – für naturverbundene Menschen entstanden. Schlussendlich sind wir zurzeit in der Planungsphase für ein Grossprojekt im Zentrum von Interlaken, wo wir direkt beim Westbahnhof ein Gewerbehaus mit Wohnungen und Hotel realisieren wollen. Bei Grossprojekten, wie sie die VAREM entwickelt, gilt es in der Re­ gel, einen langen Atem zu haben und verschiedenste Interessen und Befindlichkeiten unter einen Hut zu bringen – was ist Ihre diesbezüg­ liche Philosophie? Patrik von Arx: Wir beziehen von Beginn eines Projektes an sämtliche involvierte Stellen, Behörden, die Nachbarschaft und generell das gesamte Umfeld ein und kommunizieren aktiv. Wir sprechen mit den Menschen und stellen grösstmögliche Transparenz über das entsprechende Projekt her. Und dann arbeiten wir intensiv mit lokalen Partnern und Experten aus der Bau- und Immobilienbranche zusammen und beziehen Architektur- oder Baumanagement-Leistungen direkt von Anbietern vor Ort. Die zum Teil langjährigen Kontakte ermöglichen uns auch, unser Wissen zu erweitern und unsere Projekte auf die Bedürfnisse und Eigenheiten der einheimischen Bevölkerung abzustimmen, was besonders in Orten, die durch dörfliche Gemeinschaften gewachsen sind, besonders wichtig ist.

Sigriswil / Gunten: Mietwohnungen bezugsbereit, Ferienwohnungen: Baustart erfolgt

Kandersteg: Ferienwohnungen bezugsbereit

Patrik von Arx

Timo Scherer

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


Wahl Glas- und Metallbau Liestal

ERFOLGREICH MIT QUALITÄT UND AUSBILDUNG

SEIT ÜBER 30 JAHREN STELLT DAS IN LIESTAL ANSÄSSIGE KMU, DIE WAHL GLAS- UND METALLBAU AG, EINE BREITE PALETTE VON HOCHWERTIGEN PRODUKTEN HER. RUND 20 MITARBEITER INKLUSIVE LEHRLINGE SORGEN TAGTÄGLICH FÜR GRÖSSTE KUNDENZUFRIEDENHEIT.

INTERVIEW MIT SAMUEL STRUB UND PATRIK SCHMID

H

eute nehmen die beiden Inhaber und Geschäftsführer Samuel Strub und Patrik Schmid Stellung zu Fragen rund um das aufstrebende Unternehmen.

«Geschäftsführer»: Die Wahl Glas- und Metallbau AG bietet eine breite Palette von Produkten an, können Sie diese grob beschreiben? Samuel Strub: Unsere Palette umfasst Produkte aus dem allgemeinen Metallbau wie Geländer, Treppen, Carports, Vordächer und vieles mehr. Zusätzlich dazu Wintergärten, Sitzplatz- und Balkonverglasungen, Balkonanbauten, Glasdächer, Brandschutzverglasungen und als Neuheit Schraubfundamente, mit denen auf einfachste Art und Weise sehr schnell ein stabiles Fundament erstellt werden kann. Wir übernehmen auch den Service und Unterhalt an allen Produkten. Wo setzen Sie Schwerpunkte? Patrik Schmid: Vom kleinsten Auftrag (zum Beispiel ein Handlauf) bis zum Grossprojekt (zum Beispiel Balkonverglasungen an Mehrfamilienhäusern) – wir machen eigentlich alles möglich. Dabei bauen wir immer nach Mass und individuellen Kundenwünschen. Samuel Strub: Dazu kommt, dass wir immer die Kundenzufriedenheit in den Vordergrund stellen, dies erreichen wir mit einer sehr hochstehenden Qualität in allem, das wir tun. Wichtig sind uns auch die Lehrlingsausbildung und die dauernde Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Wie aus Ihren Unterlagen hervorgeht, zeichnen Sie beide seit Anfang  2017 als verantwortliche Geschäftsführer / Inhaber des Unternehmens. Wie hat sich die Geschichte von Wahl Glas- und Metallbau entwickelt? Samuel Strub: Patrik Schmid und ich sind ausgewiesene Fachleute. Seit unserer Berufsausbildung arbeiten wir in dieser Branche, mittlerweile bald 20 Jahre bei der Wahl Glas- und Metallbau AG.

GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018

Patrik Schmid: 2012 traten wir in die Geschäftsleitung des Unternehmens ein, und Anfang 2017 ist die lange geplante Nachfolgeregelung umgesetzt worden, wir beide zeichnen nun als Inhaber und Geschäftsführer verantwortlich. Somit wird dieser über 30-jährige Betrieb nahtlos weitergeführt. Wie begründen Sie die grosse Verwurzelung und Akzeptanz in der Region? Patrik Schmid: Durch gleichbleibend hohe Qualität und saubere Arbeit in allen Bereichen. Zudem legen wir grossen Wert auf Fairness im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Samuel Strub: Weiter erachten wir das Eingehen auf Wünsche unserer Kunden als sehr wichtig. Wir nehmen Kunden und auch Lieferanten ernst. Wo sehen Sie die Zukunft des Unternehmens, welche Schwerpunkte werden Sie setzen? Patrik Schmid: Im Bereich allgemeiner Metallbau wollen wir einen grösseren Marktanteil erreichen, dazu wollen wir die Qualität kontinuierlich steigern. Samuel Strub: Zusätzlich dazu werden wir auch in der Zukunft innovativ bleiben und weitere Produkte anbieten, die zu unserem Portfolio passen. Wie zum Beispiel die neuen Schraubfundamente, die wir seit Anfang  2017 unserer Kundschaft anbieten können. Diese neuen Schraubfundamente können entweder durch uns versetzt werden oder der Kunde mietet das Einbaugerät bei uns und nimmt den Einbau selber vor. Dies ist vor allem bei kleinen Anlagen sinnvoll. Für Fragen über das Unternehmen und die Produktepalette wenden Sie sich direkt an Samuel Strub oder Patrik Schmid.

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AKTUELL

  Blaukreuz-Brockenhalle Muttenz

EINE BROCKI FÜR GENIESSER

HELL, FREUNDLICH UND TRENDY: DIE BLAUKREUZ-­BROCKENHALLE MUTTENZ ÜBERZEUGT DURCH IHR ANGEBOT UND IHR AUFTRETEN. ABER DIE BROCKI HAT NOCH EIN WEITERES PLUS: MIT IHREM REGELMÄSSIGEN BROCKI-BRUNCH UND DEM GOSPEL-­ KONZERT IST SIE EINE BROCKI FÜR GENIESSER.

von Mirjam Jauslin

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om 17. bis zum 19. November ist es wieder so weit: Die Brocki Muttenz wird zum Konzertsaal umgebaut. Es braucht Platz für den 50-köpfigen Chor Let’s Gospel. Bereits zum dritten Mal findet das Konzert in der Vorweihnachtszeit statt. Auch wenn der Konzertsaal zwischen Secondhand-Möbeln und antikem Porzellan etwas seltsam wirkt, gehört dieses Ambiente zum Gospel-­ Konzert dazu.

SENSATIONELLES ERLEBNIS Die Sänger sind vom ungewöhnlichen Auftrittsort jedenfalls begeistert: «Die Brocki ist irgendwie kultig. Es zeigt, dass Gospel nicht nur in die Kirche gehört», sagt Chormitglied Andrea. Harald fährt fort: «Es ist zwar sehr eng auf der Bühne, aber ein sensationelles Erlebnis. Nach den letztjährigen Konzerten waren wir alle sehr ergriffen.» Für Peter ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: «Mit unseren Konzerten unterstützen wir die Brockenhalle als Sozialinstitution und machen sie regional bekannter.» Sozial ist die Blaukreuz-Brockenhalle tatsächlich. Nicht nur, weil sie günstig Möbel, Kleider oder Spielsachen verkauft. Die Brocki unterstützt auch stellenlose Menschen auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt. Ihr Gewinn kommt der Offenen Jugendarbeit der Stiftung Jugendsozialwerk zugute.

BRUNCH FÜR ALLE Frühstücks-Liebhaber sollten sich den Sonntag, 3. Dezember, notieren. Am Brocki-­Brunch darf nach Belieben geschmaust werden. Der Eintritt ist bewusst tief gehalten, damit sich auch Familien dieses Vergnügen leisten können.

ALLES AUF EINEN BLICK Gospel-Konzerte: 17. bis 19. November 2017, Freitag und Samstag 19.30 Uhr, Sonntag 17.00 Uhr, Eintritt frei Brocki-Brunch & Sonntagsverkauf: Sonntag, 3. Dezember  2017, 9.30 – 14.00 Uhr, pro Person 10.–, pro Familie 25.– CHF

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


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ersonalverleih bietet die Möglichkeit, Teams kurz-, mittelund langfristig zu erweitern und ermöglicht Unternehmen dabei ein hohes Mass an Flexibilität in der Personalplanung. Die flexible Reaktion auf sich rasch verändernde Rahmenbedingungen durch Outsourcing kommt auf der einen Seite der eigenen Belegschaft zugute, da das Unternehmen «atmen» kann und Ressourcen schnell und effektiv auf- und auch wieder abbauen kann, ohne unpopuläre Massnahmen in der eigenen Belegschaft durchsetzen zu müssen. Auf der anderen Seite bringen die externen Mitarbeiter eine hohe Motivation mit, was zur raschen Umsetzung der Unternehmensstrategien führt. Des Weiteren ist die Aussicht auf eine Festanstellung für den externen Mitarbeiter ein hoher motivatonaler Faktor. Der aus meiner Sicht entscheidende Erfolgsfaktor ist, dass die Mitarbeiter in die Organisation des entleihenden Unternehmens integriert und wenn möglich auch in das bestehende Prämiensystem eingebunden werden. So wird eine hohe Identifikation mit dem entleihenden Betrieb erreicht. Natürlich bietet der Personalverleih den Unternehmen die Chance, qualifizierte Mitarbeiter, die sich durch erfolgreiche Arbeit ausgezeichnet und bewährt haben, zu übernehmen. Das Unternehmen hat den Vorteil, die Mitarbeiter über einen definierten Zeitraum im Arbeitsalltag zu erleben und anschliessend darüber entscheiden zu können, ob der Mitarbeiter eine positive Bereicherung für das Team ist. Gerade für projektbasiertes Arbeiten ist es von essenzieller Bedeutung, Mitarbeiter mit dem passenden Know-how zu finden, die für Aufgabe bestmöglich geeignet sind. So kann mittels Personalverleih für jedes Projekt der richtige Experte gefunden werden, um effizienter und leistungsstärker zu agieren. Ebenso ist für den Entleiher von grossem Nutzen, wenn der gesamte

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Recruiting-­Prozess vom Dienstleister bzw. Verleiher  –  wenn gewünscht  – übernommen werden kann. So können zeitliche und personelle Ressourcen in der Personalabteilung auf die Kernaufgaben im Unternehmen allokiert werden. Der Dienstleister hat Zugang zu einem grossen Pool von qualifizierten Bewerbern, für die bereits Bewertungen und Gutachten durch den Dienstleister erstellt sind. So gelingt es, schnell und treff­ sicher den richtigen Kandidaten zu vermitteln. Beim Personalverleih sind die Mitarbeiter fest beim Personaldienstleister (Entleiher) angestellt, der im Sinne des Arbeitgebers alle Personalprozesse von Rekrutierung bis Lohnbuchhaltung steuert und alle Arbeitgeberverpflichtungen übernimmt. Der Dienstleister bietet ein praktisches «Rund-um-Sorglos-­ Paket», zu dem auch die Bereitstellung eines Dienstwagens gehören kann. Personelle Engpässe schnell und effizient überwunden werden, da der Dienstleister oft kurzfristig und passgenau Kandidaten vermitteln kann. Abschliessend lässt sich feststellen, dass Personalverleih kein Hexenwerk ist, sondern eine wertvolle Dienstleistung, die jedes Unternehmen in Anspruch nehmen sollte, um im Wettbewerb zu bestehen. Ashfield-sellxpert AG ist einer der expandierenden Dienstleister der Pharma- und Healthcare-Industrie. Innovative Vertriebs- und Marketingkonzepte setzen wir nachhaltig um, indem wir wenn nötig auch konsequent neue Wege gehen. Zu unseren Kunden zählen die weltweit grössten Pharmakonzerne sowie eine Vielzahl an mittelständischen Healthcare-Unternehmen. Durch den Zusammenschluss von Ashfield Healthcare und der sellxpert AG im Juli 2017 wird das Angebot auch in der Schweiz sukzessiv ausgebaut.


AB AUGUST FREIE LEHRSTELLEN

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AKTUELL

Sie sorgen für Vielfalt und Innovation (v.l.n.r.): Hansi Fischer, Matthias Hager, Thomas Steudler, Philip Hübner, Marco Pittori.

DRUCK IM ZEITALTER DER DIGITALISIERUNG

Steudler Press AG

«WEB TO PRINT», DIGITALDRUCK ODER KLASSISCHER OFFSETDRUCK? DER KUNDE KOMMT MIT SEINEM BUDGET UND SEINEN IDEEN ZU DEN PROFIS DER DRUCKEREI STEUDLER PRESS, UND SIE ZEIGEN IHM DIE ZAHLREICHEN MÖGLICH­ KEITEN AUF. DABEI GEHT DIE BASLER DRUCKEREI GEMEINSAM MIT IHREN KUNDINNEN UND KUNDEN AUCH GERN EINMAL NEUE WEGE, WIE GESCHÄFTSFÜHRER THOMAS STEUDLER IM INTERVIEW ERKLÄRT.

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INTERVIEW MIT THOMAS STEUDLER von Rolf Zenklusen

Geschäftsführer» Die Digitalisierung ist in aller Munde. mit wiederkehrenden Druckaufträgen. Nehmen wir als Beispiel die Wie geht die Druckerei Steudler Press damit um? Visitenkarte. Da wechseln oft nur Namen, Titel, E-Mail-Konto und Thomas Steudler: Wir sehen die Telefonnummer. Diese Informationen gibt der Digitalisierung vor allem als «BERATUNGSINTENSIVE AUFTRÄGE Kunde einfach auf der Webplattform ein. SoChance. Die Digitalisierung bietet viele neue gleich erhält er ein druckfertiges PDF, auf dem SIND UNSERE SPEZIALITÄT.» Möglichkeiten für unsere Kundinnen und Kun1:1 ersichtlich ist, wie die Visitenkarte ausden. Gerade im Bereich der Produktionsprozesse hat sich viel getan, und sieht. Der Kunde braucht das PDF dann nur noch freizugeben. Gern es wird noch sehr viel auf uns zukommen. Ein Beispiel dafür ist «Web to zeigen wir die Vorzüge von «Web to Print» in einer kostenlosen ErstPrint»: Damit können Kunden bei der Übergabe eines Druckauftrages beratung auf. einiges an Zeit und Aufwand sparen. Und wie kann der Kunde Geld sparen? Wie funktioniert «Web to Print»? Die «Web to Print»-Lösung der Steudler Press lässt sich problemlos ins Mit «Web to Print» werden Vorlagen und Drucksachen automatisch Intranet des Kunden integrieren. Eingaben sind orts- und zeitunabhängig via Internet übermittelt. Davon profitieren vor allem Unternehmen möglich; es sind keine grafischen Vorkenntnisse erforderlich und das vorge-

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AKTUELL gebene Design bleibt stets gewährleistet. So spart der Kunde bei Administration und Personal. Auf Wunsch wird auch eine Lagerverwaltung ins «Web to Print» eingebaut.

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fälle aus der Druckerei werden getrennt und wiederverwertet. Zu unserer Philosophie gehört auch, dass wir alle Einkäufe in der Schweiz tätigen.

Worauf sind Sie besonders stolz? «GEMEINSAM MIT UNSEREN Was versteht man darunter? KUNDINNEN UND KUNDEN GEHEN Als eine der wenigen Druckereien der Region Wenn der Kunde zu wenig Platz hat für seine Basel steht bei uns eine Digitaldruckmaschine, WIR GERN NEUE WEGE UND Drucksachen, bieten wir Lagerflächen an. Via die nahe am RGB-Farbraum produziert. Damit WAGEN NEUES.» Internet ruft der Kunde die Drucksachen ab, die lassen sich Produkte mit mehr und brillanteren er gerade braucht. Die gelagerten Mengen sind jederzeit einsehbar und Farben drucken – die Resultate sind wirklich sehr überzeugend. das System meldet automatisch, wenn der Vorrat an Drucksachen langsam zur Neige geht.

ÜBER STEUDLER PRESS

Hat der klassische Offsetdruck noch eine Chance? Der Offsetdruck wird bei der Produktion höherer Auflagen nicht verschwinden, aber er hat starke Konkurrenz erhalten. Der Digitaldruck eröffnet den Kundinnen und Kunden viele neue Möglichkeiten – gerade bei kleineren Auflagen und bei personalisierten Aufträgen. Was ist alles möglich? Möglich ist sehr vieles. Der Kunde kommt mit seinem Budget und seinen Ideen, wir zeigen ihm die zahlreichen Möglichkeiten auf und helfen bei Gestaltung, Text und Bildbearbeitung. Beratungsintensive Aufträge sind unsere Spezialität; getreu unserem Motto «Gleich ist nicht gleich» sind wir auch für unkonventionelle Ideen die richtige Adresse. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden gehen wir gern neue Wege und wagen Neues. Unsere Imagebroschüre zeigt einen Teil der Möglichkeiten auf, die wir haben. Was tut Steudler Press für die Umwelt? Mit der FSC-Zertifizierung garantieren wir eine zu 100 % nachhaltige Papierherstellung. Zudem produzieren wir seit Jahren klimaneutral, garantiert durch «Climate Partner». Wir beziehen zu 100 % Ökostrom; rund ein Viertel davon produziert unsere eigene Photovoltaikanlage. Die Ab-

Die Steudler Press AG in Basel produziert seit über 30 Jahren einfache bis hochwertige Drucksachen. Die Firma mit 18 Mitarbeitenden hat sämtliche Revolutionen in der rasanten Entwicklung neuer Technologien adaptiert und verfügt über modernste Infrastruktur und entsprechend geschultes Personal. Die Lehrlingsausbildung war und ist stets ein grosses Anliegen für die Steudler Press AG. Zurzeit beschäftigt die Firma einen Drucktechnologen im dritten Lehrjahr.

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DER CARAVAN-EXPERTE AUS DER REGION

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ALS HÄNDLER FÜR WOHNMOBILE UND WOHNWAGEN IST DIE CHAPUY CARAVANING AG AUS AESCH-ANGENSTEIN (BL) GANZ VORNE MIT DABEI. UM SICH VON DER KONKURRENZ ABZUHEBEN, SETZT DER PREMIUM-HÄNDLER VOR ALLEM AUF PERSÖNLICHE BERATUNG UND QUALITÄT STATT AUF QUANTITÄT. UND DAS SEIT 53 JAHREN. INTERVIEW MIT PETER CHAPUY von Freya Mohr

S

chon von Weitem ist die Musik zu hören, es duftet nach Grillfleisch und ein Parkplatzwächter weist die ersten Besucher ein. Wie jedes Jahr im September lädt die Chapuy Caravaning AG zur Herbstausstellung an der Baselstrasse zwischen Aesch und Grellingen ein. Immer wieder begrüsst Peter Chapuy Stammkunden und Bekannte. Sie sind gekommen, um sich die Wohnmobile und Wohn­ wagen anzusehen. Und vielleicht auch, um einen zu kaufen. Im Kreis gruppiert stehen die kleinen Wohnanhänger für zwei Personen. In Reih und Glied aufgestellt die grösseren Wohnwagen mit Doppelbetten für die Eltern und Stockbetten für die Kinder. Aber dieses Jahr gibt es noch mehr bei Chapuy zu sehen: Keine fünf Autominuten entfernt hat das Unternehmen seine neue Caravan-Werkstatt eröffnet. Ein moderner Neubau aus Beton und Holz. Hier können Mechaniker, Elektriker, Schreiner und Karossiers an sieben bis acht Caravans gleichzeitig schrauben. Ein Stockwerk höher befindet sich das Lager mit Zubehör von Reifen über Abdichtungen und Satellitenanlagen bis hin zu Fernsehern. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Peter Chapuy über die aktuelle Situation der Caravaning-Branche und über die neue Werkstatt. «Geschäftsführer»: Sie sind ja schon lange im Campinggeschäft. Hat sich seitdem etwas verändert in der Branche? Peter Chapuy: Ich bin seit 47 Jahren Vollprofi und unser Unternehmen gibt es seit 53 Jahren. Natürlich hat sich in der Zeit für uns was verändert. Aber das Grundprinzip ist immer noch dasselbe. Wir möchten dazu motivieren, der Natur näherzukommen und nicht in irgendeinem Hotelkasten zu übernachten.

Wie schätzen Sie die aktuelle Marktsituation ein? Camping ist nach wie vor eine sehr beliebte Möglichkeit Urlaub zu verbringen. Wer in der letzten Zeit ein bisschen die Zeitungen und die Medien verfolgt hat, weiss, dass Campingübernachtungen in der Schweiz einen Zuwachs von fast 30 Prozent haben. Bei einem Wohnwagen geht natürlich auch immer mal wieder etwas kaputt. Vielleicht sogar kurz vor dem Urlaub. Welche Dienstleistung bieten Sie Ihren Kunden? Wir haben ganz neu unsere Werkstatt eröffnet. Die modernste Werkstatt der Schweiz für den Caravan- und Wohnmobilsektor bietet eine super Infrastruktur. Hier kann unser Fachpersonal sämtliche Reparaturen, Ein- und Umbauten vornehmen. Wir haben zusätzlich 30 neue Abstellplätze generiert. Kunden, die zu Hause keinen Platz für ihren Wohnwagen oder ihr Wohnmobil haben, können es so bei uns abstellen. Und als Kerngeschäft bieten Sie Wohnwagen und Wohnmobile zum Verkauf und zur Miete. Ja genau. Und das neuste Kind ist seit Kurzem die Premiummarke KABE. Für diesen schwedischen Hersteller gibt es nur ganz wenige Händler in der Schweiz. Nur Premiumhändler vertreiben diese Marke. Wir haben jetzt nach zwei Jahren Verhandlungen diese Marke bekommen und uns zusammen mit dem Hersteller entschieden, dass wir die KABE neu ab Saison 2018 in den Vertrieb aufnehmen.

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AKTUELL

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AKTUELL

Beatriz Greuter und Mohamed Abdalla Ismail im Gespräch.

SO GEHT INTEGRATION!

  Wie ein somalischer Flüchtling erfolgreich seine Berufsausbildung abschloss

WENN MOHAMED ABDALLA ISMAIL ÜBER SEIN LEBEN SPRICHT, TUT ER DIES NICHT NUR «DEUTSCH UND DEUTLICH», SONDERN MIT EINEM LÄCHELN. BEMERKENSWERT FÜR EINEN MENSCHEN, DER VOR NEUN JAHREN AUS SEINER HEIMAT SOMALIA VOR DEN WIRREN DES BÜRGERKRIEGS FLÜCHTEN, IN DER SCHWEIZ EINE NEUE SPRACHE UND KULTUR LERNEN SOWIE EINE NEUE EXISTENZ AUFBAUEN MUSSTE.

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von Niggi Freundlieb

Ich musste schon als Kind im grossen Gemischtwaren­ laden meiner Mutter mitarbeiten», erinnert sich der heute 30-jährige Somali. «Während des Bürgerkrieges gerieten wir aber immer wieder zwischen die Fronten von regulären Truppen und rivalisierenden Milizen, die uns unter Druck setzten, uns misshandelten, uns bedrohten und bestahlen.» Die Folge: Vor rund zehn Jahren finanzierte die Mutter von Mohamed Abdalla Ismail seine

4133 Pratteln Flucht aus Somalia, die ihn schlussendlich nach Basel brachte. Später folgte sie mit seinen beiden Schwestern nach.

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2008 kam Mohamed Abdalla Ismail nach Basel. «Mir war schnell klar, dass ich ohne Deutschkenntnisse und schulischer Grundbildung hier keine Zukunftschancen hatte», erzählt er. «In Somalia hatte ich gerade

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AKTUELL mal drei Jahre die Schule besucht, weil ich meine Mutter in ihrem Laden unterstützen musste.» Als anerkannter Flüchtling musste er zumindest nicht befürchten, wieder abgeschoben zu werden. Stattdessen ergriff er alle ihm angebotenen Möglichkeiten, Deutsch zu lernen und seine schulische Bildung zu komplettieren. «Es ging ja nicht nur darum, meine schulischen Defizite auszugleichen, mit lediglich drei Jahren Schul­ besuch fehlten mir jegliche Erfahrungen, wie das System Schule funktioniert und wie man lernt oder wie man Prüfungen ablegt.» Mohamed Abdalla Ismail liess sich davon aber nicht abhalten, seinen Weg zu gehen und besuchte die ihm angebotenen Sprachkurse. «Ich erinnere mich, dass uns die Jobfactory, wo Mohamed Abdalla Ismail ein Praktikum absolvierte, auf ihn aufmerksam machte», sagt Beatriz Greuter, Direktorin der Hirslanden Klinik Birshof. «Da wir schon öfters mit Personen aus der Jobfactory gute Erfahrungen gemacht hatten, vermittelten wir ihm ein Praktikum für einen ungelernten Hilfsjob im Zentrallager bei uns.»

UNBÜROKRATISCHE UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN KANTON Nach einem Jahr, in dem er sich sehr engagierte und viel an seinen schulischen Defiziten arbeitete, entschied man sich bei der Hirslanden Klinik Birshof, Mohamed Abdalla Ismail einen Ausbildungsplatz anzubieten für eine Attestlehre als Logistiker. Diese Lehrstelle gab es vor Mohamed Abdalla Ismail in der Hirslanden Klinik Birshof nicht. «Obwohl er nicht alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllte, bewilligte der Kanton Baselland unbürokratisch – wofür ich ihm ein Kränzlein winden möchte – unser Gesuch, dass Mohamed Abdalla Ismail eine Attestlehre bei uns absolvieren kann», berichtet Beatriz Greuter. «Zusammen mit dem Basler Gewerbeverband, dem Sozialamt Basel-Stadt und der Berufsfachschule Liestal konnten wir die Voraussetzungen für eine solche Ausbildung schaffen.» Mohamed Abdalla Ismail enttäuschte das in ihn gesetzte Vertrauen nicht. Entgegen den Erwartungen musste er das erste Lehrjahr nicht wiederholen – dieser Kelch ging allerdings nach dem zweiten Ausbildungsjahr nicht an ihm vorbei – dennoch schloss er vor wenigen Monaten seine Attestlehre als Logistiker erfolgreich ab. «Mich hat er unglaublich beeindruckt, mit welchem Fleiss und Engagement er seine Ziele verfolgte», stellt Beatriz Greuter fest. «Er hat alles seiner Ausbildung untergeordnet, auch die Autoprüfung beim ersten Mal geschafft, und die Hirslanden Klinik Birshof begrüsst ihn deshalb ab 1. August als festangestellten Mitarbeiter!» Von diesen Perspektiven ist Mohamed Abdalla Ismail natürlich begeistert: «Vor allem möchte ich natürlich meinem Ausbildner, Corsin Kohlbrenner, danken, aber auch dem gesamten Hirslanden-Team, das für mich wie eine Familie geworden ist und mich unterstützt hat. Auch Katja Schilder vom Gewerbeverband

und Matthias Vögtli vom Sozialamt haben mich sehr unterstützt.» Beatriz Greuter jedenfalls ist überzeugt, dass Mohamed Abdalla Ismail ein äusserst gelungenes Beispiel für Integration ist: «Er tritt sogar als Vorträbler an der Basler Fasnacht auf – und das Schöne ist, er weiss mittlerweile mehr über die Fasnacht als ich!»

ÜBERDURCHSCHNITTLICHE ERWERBSQUOTE BEI FLÜCHTLINGEN IN BASEL DANK KMU Rund 1100 Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene in Basel-Stadt werden derzeit von der Sozialhilfe betreut. Um diese Personen so rasch als möglich in den Arbeitsprozess zu integrieren, unternimmt die Sozialhilfe – in Zusammenarbeit unter anderem mit dem Gewerbeverband Basel-Stadt oder den Berufsfachschulen – grosse Anstrengungen im Bereich des Spracherwerbs und der Potenzialabklärung sowie in der Bereitstellung von Schnupper-, Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Zahlreiche Unternehmen in der Region – wie die Hirslanden Klinik Birshof stellvertretend obenstehend geschildert – leisten dabei jetzt schon einen beachtlichen Beitrag zu dieser beruflichen und sozialen Integration von Flüchtlingen. Das zeigt die im Schweizer Vergleich hohe Erwerbsquote. Diese liegt bei der Gruppe der vorläufig aufgenommenen Ausländer und Flüchtlinge in Basel-Stadt bei 36.4 Prozent (CH: 30.3 Prozent) und bei den anerkannten Flüchtlingen bei 29.8 Prozent (CH: 24 Prozent). Um bei der Basler Bevölkerung die offene und solidarische Grundhaltung gegenüber Flüchtlingen aufrechtzuerhalten und weiter zu stärken sowie neue Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft für die berufliche und soziale Integration von Flüchtlingen zu gewinnen, ist im Oktober  2016 zudem die Kampagne «Chance», ein Projekt des Präsidialdepartements und des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, mit Unterstützung des Staats­ sekretariats für Migration (SEM) des Bundes, lanciert worden. Dabei dient die Website der Kampagne «Chance» als Informations- und Vernetzungsplattform für Interessierte. Im Zentrum der Website finden sich vollständige Porträts von drei  Flüchtlingen, die der Kampagne ein Gesicht geben, sowie das Partnernetzwerk von Commitment-Partnern und Angebotspartnern der Kampagne. Die Website bietet weiter die Möglichkeit, Fragen, Anregungen und Erfahrungs­ berichte aus bestehenden Arbeitsverhältnissen mit Flüchtlingen einzubringen oder sich mit Projekten und Partnern zu vernetzen, welche in diesem Bereich aktiv sind. : : WWW.CHANCE-BASEL.CH : :

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KOLUMNE

GEGEN DIE ANGST VOR DEM ZAHNARZTBESUCH

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eit der Praxisgründung 2004 können wir immer wieder feststellen, dass Angst bei vielen Patienten mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Oft war sie lange Zeit ein beinahe unüberwindbares Hindernis, den Zahnarzt aufzusuchen. Wir haben inzwischen sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln können. Selbst Patienten mit ausgeprägten Phobien behandeln wir einfühlsam und völlig schmerzfrei. Angst vor dem Zahnarzt zu haben, ist kein Grund sich zu schämen. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir, der Zahnarzt und das Team, auf die Wünsche und Bedürfnisse des Angstpatienten eingehen, das heisst, die geplante Behandlung ausführlich erklären und selbstverständlich schmerzfrei behandeln. So können aus grossen Ängsten kleine Ängste und in einigen Fällen aus Zahnarztphobikern sogar Zahnarztfans werden. Die Angst vor dem Zahnarzt betrifft alle Altersgruppen. Diese kann ihren Ursprung im Kindesalter haben, aber auch sehr viel später, manchmal sogar ohne nachvollziehbare Ursachen, auftreten. Viele Patienten haben schlechte Erfahrungen mit ihrem Hauszahnarzt gemacht oder erinnern sich nur zu gut an eine schmerzhafte oder erfolglose Behandlung. Allein der Gedanke, das könnte sich wiederholen, löst bei empfindsamen Menschen Angst und Widerwillen aus. Der Zahnarztbesuch bleibt dann oft über längere Zeit, manchmal über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg aus. Bleibt die regelmässige zahnärztliche Betreuung über lange Zeit aus, kann die Mundgesundheit, ja die Gesundheit allgemein darunter leiden. Neben dem Auftreten von Zahn- und Zahnbetterkrankungen leiden Betroffene häufig unter starker Nervosität, Schweissausbrüchen, Würgereiz, Herzrasen, Panik­

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attacken, aber auch psychischen Barrieren wie Schamgefühl, vermindertes Selbstwertgefühl, Hilflosigkeit bis hin zu Depressionen. Kann ein Angstpatient über seinen Schatten springen, gebührt ihm die Anerkennung des Teams. Dieses Gefühl, ernst genommen zu werden, fördert das Vertrauen in den behandelnden Zahnarzt. Dabei wird dem Patienten deutlich gemacht, dass Zahnbehandlungen absolut schmerzfrei und sanft erfolgen können. Zusammen mit dem passenden Konzept können auch grössere Eingriffe mühelos durchgeführt werden. Patienten raten wir, springen Sie über ihren Schatten und suchen Sie einen einfühlsamen Zahnarzt. Jemand, der Ihnen das Gefühl gibt, dass die «Chemie stimmt». Eine intensive Aufklärung über die Art der Behandlung, den zeitlichen Ablauf, die Kosten und Risiken können dazu beitragen, Hemmungen und Ängste zu abzubauen. Mit dem Einsatz, klinisch bewährter und etablierter Verfahren lassen sich massgeschneiderte und individuelle Behandlungskonzepte verwirklichen. Die moderne Zahnmedizin bietet eine Vielzahl an sanften und schonenden Verfahren an, die es ermöglichen, auch in zeitlich überschaubarem Rahmen topqualitativ und grundsolide zu behandeln. Detaillierte Informationen zum Thema aesthetische Zahnmedizin und Implantate erhalten Interessierte auf der Vortragsreihe der Zahnarztpraxis Aesthetikart: «Veneers – Für ein atemberaubendes Lächeln» und «Zahnimplantate – schmerzfrei und ohne Angst» am Dienstag 28. November um 18 Uhr. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine verbindliche Anmeldung für eine kostenfreie Teilnahme. Nach dem Vortrag stehe ich Ihnen für Fragen oder ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.


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AKTUELL

COLOR WOR(L)D; CONCEPT ART

  Bernhard Madörin

DER GESCHÄFTSFÜHRER BERNHARD MADÖRIN REALISIERT MIT SEINER CONCEPT ART COLOR WOR(L)D EINE KUNSTPRODUKTION ALS PHANTASTISCHE REISE IN DIE FARBENWELT. DAS KONZEPT BESTEHT DARIN, DASS EIN EINFARBIGES ODER ZWEIFARBIGES ODER DREIFARBIGES BILD DARGESTELLT WIRD. DABEI BESTEHT DAS BILD AUS EINER GRUNDFARBE UND EINER SCHRIFTFARBE. IN SCHRIFT WIRD DIE FARBE IN WORTEN GESCHRIEBEN, DIE AUS DER GRUNDFARBE UND DER SCHRIFTFARBE ENTSTEHT, WOBEI DIE GESCHRIEBENE FARBE SELBST NICHT ERSCHEINT.

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s wird die additive (+) wie auch die subtraktive (-) (physikalische) Farbmischung angewandt. Das Thema Farbe ist von Interesse und aktuell. Die innovative Darstellung der Farben im Projekt Color Wor(l)d ist absolut neu und wird zahlreiche Personen ansprechen. In der Folge wird die Darstellung der Farben bei den Betrachtern ein reaktives Verhalten auslösen. Die im Programm

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Color Wor(l)d mitarbeitenden Personen zeigen denn auch nach kurzer Zeit eine rasch wachsende Kreativität, da die Anwendung und Kombination von additiver und subtraktiver Farbdarstellung reichhaltige Varianten ermöglicht mit zahlreichen Überraschungen. Im Gegensatz der einfachen Farbdarstellung, löst die hier gewählte Variante bei den Betrachtern einen komplexen Gedankenprozess aus.


AKTUELL

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ZUM KÜNSTLER Dr. iur. Bernhard Madörin, geboren 1959 in Basel, ist Autor von über einem Dutzend Fachbüchern zu den Themen Recht, Steuern und Rechnungslegung und erfahrener Referent zu diesen komplexen Fachgebieten. Neben zahlreichen Büchern und Aufsätzen innerhalb seines Berufsgebietes publizierte er zusammen mit Dr. med. Hanspeter Braun im Jahre 2008 ein Buch über Traditionelle Chinesische Medizin, wofür die beiden Autoren den «Preis für Alternativmedizin 2008» erhalten haben (eine zweite, ergänzte und überarbeitete Auflage erschien 2012). Als Politiker im Kantonsrat Basel-Stadt erarbeitete er sich überregionale Bekanntheit. Nationale Bedeutung erlangte er erstmals mit seiner Initiative, den grössten Detailhändler der Schweiz, die Migros, von einer Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Bernhard Madörin ist CEO einer Unternehmensberatergruppe (Artax Fide Consult AG, www.artax.ch). Mit rund 40 Mandaten in Verwaltungs- und Exekutivorganen kennt er die Welt der Wirtschaft. Neben der Publikation diverser Fachbücher hat er sich in den vergangenen Jahren auch der Prosa gewidmet und es ist ihm gelungen, mit dem Wirtschaftskrimi «Tödliche Gene» (erschienen im Münster Verlag Basel, 2011) einen spannenden Ermittlungsroman zu schreiben. Madörin lebt in Basel, Oberwil und auf der Bettmeralp.

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Das Projekt Color Wor(l)d wird in Zusammenarbeit mit Künstlern oder Künstlerinnen aus Basel realisiert.

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AKTUELL

  Nagra

SICHERE ENTSORGUNG DER RADIOAKTIVEN ABFÄLLE

DIE MITARBEITENDEN DER NAGRA HABEN DEN ANSPRUCHSVOLLEN JOB, DIE SICHERE ENTSORGUNG RADIO­AKTIVER ABFÄLLE ZU PLANEN UND UMZUSETZEN. EIN PROJEKT, WELCHES AUF ZEHNTAUSENDE VON JAHREN IN DER ZUKUNFT AUSGELEGT IST – EIN FÜR UNS MENSCHEN NAHEZU UNVORSTELLBAR LANGER ZEITHORIZONT. UM DIESE AUFGABE BEWÄLTIGEN ZU KÖNNEN, MUSS VIEL KNOW-HOW AUFGEBAUT WERDEN – UND EIN «WÄCHTER» VORHANDEN SEIN, DER DIE ISOLATION DER ABFÄLLE VON UNSERER UMWELT GEWÄHRLEISTEN KANN: EINE GEEIGNETE GESTEINSSCHICHT. von Nagra

Bei der Entsorgung von radioaktiven Abfällen hat die Sicherheit in jeder Phase oberste Priorität. Deshalb arbeitet die Nagra mit wissenschaftlicher Sorgfalt und nach objektiv überprüfbaren Grundsätzen. Sie pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Entsorgungs­organisationen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland und ist in der Tiefenlagerforschung bestens vernetzt. Die internationale Fachwelt ist sich einig: Die Lagerung der Abfälle in geeigneten geologischen Schichten ist aus heutiger Sicht die einzige und sicherste Lösung, um Mensch und Umwelt für lange Zeiträume vor möglichen negativen Auswirkungen zu schützen. Die Lagerung an der Erdoberfläche ist keine langfristige Lösung, denn diese könnte schon mittelfristig zu einer Gefahr werden: Sabotage, Krieg, Eiszeiten oder Erdbeben sind dabei mögliche Gefährdungsszenarien. Zudem würde eine Tausende von Jahren dauernde Langzeitüberwachung der Abfälle an der Oberfläche den Menschen wohl überfordern und dem Gebot der Nachhaltigkeit widersprechen.

RÜCKHOLBARKEIT UND LANGZEITÜBERWACHUNG DER ABFÄLLE SIND GEWÄHRLEISTET Sicherheit und Handlungsspielraum der Gesellschaft müssen bei der Entsorgung gewährleistet sein. Das Kernenergiegesetz schreibt deshalb vor, dass die Rückholung der Abfälle aus einem Tiefenlager machbar sein muss. Während des Einlagerungsbetriebs und selbst nach einem künftigen Verschluss des geologischen Tiefenlagers ist eine Rückholung möglich. Sie wäre beispielsweise denkbar, wenn künftige Generationen die radioaktiven Abfälle als Rohstoffe verwenden möchten oder sich für eine andere Entsorgungslösung entscheiden sollten.

WIE WERDEN STANDORTE FÜR GEOLOGISCHE TIEFENLAGER GEWÄHLT? Die Standortwahl für ein geologisches Tiefenlager erfolgt gemäss «Sachplan geologische Tiefenlager» (SGT) unter Leitung des Bundes. Entscheidend für die Sicherheit eines Lagerstandorts sind die Verhältnisse im Untergrund und nicht diejenigen an der Erdoberfläche. In einem Tiefenlager gibt es mehrere Sicherheitsbarrieren, die den Schutz von Mensch und Umwelt sicherstellen. Die Schweiz plant die Errichtung von Tiefenlagern im «Opalinuston»; das Gestein ist die wichtigste Sicherheitsbarriere. Das rund 175 Millionen Jahre alte Tongestein schliesst Wasser und darin gelöste Stoffe über Millionen von Jahren praktisch vollständig ein.

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WARUM GEOLOGISCHE TIEFENLAGER?

16 Organisationen aus acht Ländern forschen im internationalen Fels­labor Mont Terri für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle.

DIE BEDEUTUNG EINES TIEFENLAGERS FÜR E ­ INE REGION Wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte sind gewichtige Faktoren für eine potenzielle Standortregion. Ausführliche Studien von Bund, Kantonen und Regionen beleuchten wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte und ermöglichen es den Regionen, darauf basierend eine geeignete Entwicklungsstrategie für die Zukunft zu entwerfen. Wollen Sie mehr wissen? Haben Sie Fragen? Interessiert Sie das Thema? Besuchen Sie ein Felslabor. Anmeldung bei:

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KOLUMNE

EINE STARKE UNIVERSITÄT – EINE STARKE REGION

D R. F R A N Z A.  S A L A D I N Direktor Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 270 60 60 Telefax +41 (0)61 270 60 05 hkbb@hkbb.ch www.hkbb.ch

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n unserer Universität haben während fünf Jahrhunderten Experten in ihren Fachgebieten geforscht, Neues entdeckt und damit viel zur Entwicklung der Wirtschaft, des Wohlstandes und zur Offenheit in unserer Region beigetragen. Die Universität steht für unsere starke und innovative Region Basel und ist Anziehungspunkt für exzellente Forscherinnen und Forscher. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, auch aus volkswirtschaftlicher Sicht. Denn mit ihrer exzellenten Forschung – vor allem in den Life Sciences – trägt die Uni zur Innovationskraft und damit zur Wertschöpfung unserer Region bei: Für jeden Franken, den die Basler Kantone in die Universität investieren, entsteht in der Region ein Mehrwert von knapp drei Franken. Damit dies auch zukünftig so bleibt, ist die Uni auf Planungssicherheit angewiesen. Eine Universität mit internationaler Ausstrahlung braucht das richtige Umfeld. Und es braucht die richtigen Strategien. Die Handelskammer beider Basel fordert deshalb hinsichtlich: Ausrichtung und Trägerschaft, dass die beiden Trägerkantone Basel-­ Stadt und Basel-Landschaft dasselbe Mitbestimmungsrecht bei der Universität Basel haben und der Universitätsvertrag nicht einseitig gekündigt wird,

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Finanzierung und Drittmittel, dass die Universität enger mit der Industrie zusammenarbeitet und die Kooperationen mit der Wirtschaft in ihre Innovationsstrategie aufnimmt, Immobilien und Standort, dass die Trägerkantone bei der Standortwahl für Fakultäten und Institute den Nutzen für die Universität vor externe, politische Zwänge stellen und ein zentrales Raumkonzept erarbeiten. Dabei gilt es zu prüfen, ob Liegenschaften, in denen die Uni tätig ist, an die Universität Basel übertragen werden, Eignerstrategie, dass die beiden Basler Kantone mit einer gemeinsamen, langfristigen Eignerstrategie ihre Zielsetzungen und Grundsätze als Eigentümer der Universität Basel festigen und sich verpflichten, danach zu handeln. Die Eignerstrategie definiert den Kern der Universitätsstrategie und stellt damit in den wichtigsten Punkten auch das Leitbild für den Universitätsrat dar. Die Handelskammer beider Basel ist überzeugt, dass die aktuell – teilweise kontrovers – diskutierten Themenfelder keine unüberwindbaren Hürden mehr darstellen, wenn die Zusammenarbeit der beiden Trägerkantone auf einer soliden und langfristigen, gemeinsamen Strategie gründet.


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AKTUELL

Umfrage

SOLL BASEL-STADT AKTIEN AN DIE MCH GROUP VERKAUFEN?

FDP-GROSSRAT CHRISTOPHE HALLER, PRÄSIDENT DER WIRTSCHAFTS- UND ABGABEKOMMISSION (WAK), FRAGTE IM SEPTEMBER DIE REGIERUNG, OB DER KANTON BASEL-STADT SICH VON DER BETEILIGUNG AN DER MCH GROUP TRENNEN UND DAFÜR DIE IN BASEL VON DER FIRMA ORGANISIERTEN MESSEN UND KONGRESSE IN ANGEMESSENER FORM UNTERSTÜTZEN SOLLTE.

UMFRAGE von Niggi Freundlieb

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intergrund seiner schriftlichen Anfrage war das kürzlich publizierte Halbjahresergebnis 2017 der MCH Group, welches eindeutig aufzeige, dass das Messewesen weltweit einen grossen Wandel durchmache und die MCH Group auf diese Herausforderungen mit verstärktem Engagement im Ausland reagiere. Tatsächlich ist der Kanton Basel-Stadt mit seiner 33.5-prozentigen Beteiligung der grösste Einzelaktionär der MCH Group. Christophe Haller stellt fest, dass die Wertschöpfung der von der MCH Group organisierten Messen und Kongresse für die Region sehr wichtig sei, dass die namhafte Beteiligung als Hauptaktionär an einer international tätigen Firma allerdings kaum zu den Aufgaben des Kantons gehören dürfte und auch gewisse Gefahren beinhalte.

In ihrer Antwort vom 18. Oktober schreibt die Regierung, dass «der Kanton Basel-Stadt seine Beteiligung an der MCH Group in erster Linie wegen der Wertschöpfung, die der Messe- und Kongressbetrieb in der Region Basel generiert, hält». Laut Regierung wird diese «Wertschöpfung auf insgesamt 1.9 Mia. Franken pro Jahr geschätzt, wobei in den beiden Basler Kantonen über 10’000 Arbeitsplätze und rund 70 Mio. Franken Steuereinnahmen anfallen».

Fazit der regierungsrätlichen Antwort: «Der Regierungsrat ist auch heute unverändert der Meinung, dass die Standortinte­ ressen – abgesehen von gelegentlichen Beiträgen an den Ausbau der Infrastruktur – am besten gewahrt werden können, wenn der Kanton Basel-Stadt Aktionär bleibt. Eine Subvention einzelner Veranstaltungen würde zudem das Unternehmen MCH  Group in grossem Stil zu einer Empfängerin von staatlichen Betriebs­ beiträgen machen. Auch in der «Geschäftsführer»-Blitz­ umfrage zum Thema sprach sich die Mehrheit der Befragten dafür aus, dass der Kanton Basel-­ Stadt weiterhin Anteilseigner an der MCH Group bleiben sollte.

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AKTUELL

ROLAND VÖGTLI, INHABER VÖGTLI MODE Ich fände es nicht gut, wenn Basel-Stadt seine Anteile an der MCH Group veräussern und damit auf seine Einflussmöglichkeiten in diesem, für den Kanton wichtigen Unternehmen, verzichten würde.

THOMAS RUEPP, INHABER BASLER ORTHOPÄDIE RENÉ RUEPP AG Es sollte in einer Marktwirtschaft nicht Aufgabe des Staates sein, sich an privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen und Konzernen zu beteiligen. Aus prinzipiellen Gründen wäre ich deshalb für den Verkauf der staatlichen Anteile an der MCH Group.

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DIANA GEBAUER, INHABERIN UND GESCHÄFTSFÜHRERIN BEEWORX GMBH Basel-Stadt sollte weiterhin an der MCH Group beteiligt bleiben. Gerade weil die MCH Group dafür verantwortlich ist, dass viele tausend Arbeitsplätze in der Region generiert werden, gehört es sogar zu den Aufgaben des Kantons, dafür mit zu sorgen, dass dies so bleibt.

SAMUEL SCHULTZE, VORSITZENDER DER GESCHÄFTSLEITUNG BURCKHARDT+PARTNER AG Auch wenn sich die MCH Group momentan in einer vielleicht etwas heikleren Situation befindet, sollte man nicht mit Hektik darauf reagieren. Die Messe hat in ihrer über 100-jährigen Geschichte immer wieder schwierige Phasen er- und überlebt. Der Kanton muss das weitertragen, denn die Messe ist einer der ganz grossen Pluspunkte, welche diese Stadt zu bieten hat.

Das schöne Tessin kulinarisch entdecken Tanners pARTEcibo Jurastrasse 21 CH-4053 Basel Tel.: 078 820 85 60 Da mag manch einer dabei denken, drei Stunden Autofahrt – auch wenn vor dem Gotthard Nordportal alles rund läuft, sei ihm dies wohl zu viel. Aber weshalb sich mit solchen Gedanken befassen? Das Tessin, fern – und doch so nahe. Nein, dies ist wahrlich keine Anmassung von Pascal Tanner, dem Geschäftsführer von Tanners pARTEcibo, im Grossraum Basel DAS einzige Tessiner Spezialitätengeschäft. Er ist in Basel heimisch geworden. Er hat sich hauptsächlich den kulinarischen Teil des Tessins nach Basel geholt und wie! Erlesene Weine, Spirituosen wie z. B. den Ascona-Whisky , Hart- und Frischkäse, Salametti resp. sonstige Fleischwaren, Teigwaren, Maggiadelta Risotto-Reis oder unterschiedlich farbene Polenta, ein grosses Sortiment an dunkler Schokolade mit hohem Kakaogehalt und für alle Feinschmecker Panettone / Colombe ohne Konservierungsmittel oder sonstige Zusatzstoffe. Es gibt unzählige Kastanienprodukte zu entdecken. Sehr beliebt und immer mehr eine Mangelware, der Honig. Wer sich im kleinen, aber schmucken Laden nicht entschieden kann, wird gerne kompetent beraten. Es hat meist etwas Passendes zum Verschenken oder selber konsumieren im Sortiment. Mit Gutscheinen kann man die beschenkten Personen natürlich selbst staunen und wählen lassen.

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AKTUELL

  Kunstmuseum Basel

AUSSTELLUNG «CHAGALL»

DIE AUSSTELLUNG CHAGALL – DIE JAHRE DES DURCHBRUCHS 1911–1919 FOKUSSIERT AUF DAS FRÜHWERK MARC CHAGALLS. GRUNDLAGE IST DIE AUSSERORDENTLICHE GRUPPE VON HOCHKARÄTIGEN GEMÄLDEN DES FRANZÖSISCHEN KÜNSTLERS IN DER SAMMLUNG DES KUNSTMUSEUMS BASEL UND DER SAMMLUNG IM OBERSTEG.

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© Musée national d'art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris

er künstlerische Durchbruch Marc Chagalls (1887–1985) vollzog sich zwischen zwei gegensätzlichen Polen: Seiner weissrussischen Heimatstadt Witebsk und der Weltstadt Paris,wo Chagall von 1911 bis 1914 lebte. In dieser Zeit kombinierte er in seinen Gemälden Erinnerungen aus dem russischen Provinzleben mit ikonischen Bruchstücken aus dem Leben in der Metropole. Reminiszenzen an die russische Volkskunst wurden ebenso verarbeitet wie neueste stilistische Experimente, denen er durch das Leben im Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde und durch die Bekanntschaft mit vielen der progressivsten Künstler, darunter Pablo Picasso, Robert und Sonia Delaunay sowie Jacques Lipchitz, ausgesetzt war. Aus diesen Pariser Jahren zeigt die Ausstellung Schlüsselwerke wie À la Russie, aux ânes et aux autres (1911), die den Erfolg Chagalls auf dem Salon des Indépendants 1912 begründeten, und Hommage à Apollinaire (1913), das von seiner Verbindung zum französischen Dichter und der Pariser Avantgarde zeugt. Daneben präsentiert das Kunstmuseum Basel zahlreiche Gemälde und Arbeiten auf Papier, in denen sich Chagall mit dem jüdischen Schtetl und dem ländlichen Leben seiner weissrussischen Heimat befasste. 1914 nahm Chagalls Biografie eine unbeabsichtigte Wende. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges überraschte ihn während einer Reise in seine Heimat und zwang ihn zu einem achtjährigen Aufenthalt in Russland. Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Werken aus dieser künstlerisch, biografisch und politisch bewegten Zeit. Die Ausstellung ist vom 16. September 2017 – 21. Januar  2018 im Kunstmuseum Basel, Neubau zu sehen.

Russland, den Eseln und den anderen (A la Russie, aux ânes et aux autres), Marc Chagall, 1911(-1912), Öl auf Leinwand, 157 x 122 cm

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AKTUELL

     Tag der Wirtschaft

«KONKRETE TIPPS STATT THEORETISCHE ABHANDLUNGEN» DAS THEMA «DIGITALISIERUNG» NIMMT EINEN IMMER WICHTIGER WERDENDEN PLATZ IN DER ÖFFENTLICHEN DISKUSSION EIN. INSBESONDERE DIE DAMIT VERBUNDENEN FOLGEN, ABER AUCH CHANCEN FÜR DIE WIRTSCHAFT WERDEN GERADE IM KMU-BEREICH INTENSIV DISKUTIERT. SO UNTER ANDEREM AM «TAG DER WIRTSCHAFT» VOM KOMMENDEN 23. NOVEMBER IN DER BASLER ST. JAKOBSHALLE, DESSEN TAGUNGSTITEL «DIGITALISIERUNG IN DER PRAXIS» LAUTET.

INTERVIEW MIT CHRISTOPH BUSER

I

m Interview mit dem «Geschäftsführer» erklärt Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, wieso das Thema «Digitalisierung» so wichtig ist und wie hochkarätig das entsprechende Podium am «Tag der Wirtschaft» besetzt sein wird.

«Geschäftsführer»: «Digitalisierung in der Praxis» lautet der Tagungs­ titel am «Tag der Wirtschaft» vom kommenden 23. November in der St. Jakobshalle. Ist das nicht etwas sehr ein Allerweltsthema? Christoph Buser: Über die Digitalisierung spricht tatsächlich die ganze Welt. Es gibt kaum einen Anlass mit Unternehmerinnen und Unternehmern, an dem nicht irgendwann die digitale Transformation oder die sogenannte Industrie 4.0 angesprochen wird. Nur: Es herrscht sehr viel Unsicherheit in dieser Frage. Hier schaffen wir Abhilfe mit konkreten Tipps statt theoretischen Abhandlungen. Wie wollen Sie dies erreichen? Wir haben Unternehmerpersönlichkeiten eingeladen, die konkret darüber berichten, wie sie die Digitalisierung in der Praxis bei sich umgesetzt haben, und haben dabei die unterschiedlichsten Branchen berücksichtigt: Medien, Logistik, Versand und Handel, die Finanzindustrie  – aber auch traditionelles Gewerbe.

Wen haben Sie eingeladen? Das Line-up ist breit gefächert: Barend Fruithof berichtet als CEO der ASH Group über die Digitalisierung beim weltweit führenden Anbieter von intelligenten Produktsystemen und Dienstleistungen zur Reinigung und Räumung von Verkehrsflächen. John Häfelfinger, CEO der Basellandschaftlichen Kantonalbank, die übrigens auch Hauptpartnerin des Anlasses ist, wird das Thema aus Sicht eines Finanzdienstleisters beleuchten. Claudia Pletscher, Leiterin Entwicklungsprogramme und Innovationsmanagement Konzern bei der Schweizerischen Post, wird ebenfalls ein Impulsreferat halten. Mit dabei ist auch Samuel Rutz vom liberalen Think Tank Avenir Suisse. Besonders gespannt bin ich auf die Inputs von FCB-Präsident und Medienunternehmer Bernhard Burgener und von Oliver Pabst, CEO der Mammut Sports Group AG. Aber auch die Podiumsdiskussion verspricht, spannend zu werden. Wer wird das Podium bestreiten? Unter der Leitung von BaZ-Verleger und Chefredaktor Markus Somm werden ausgesprochene Praktiker diskutieren. Mit Roman Mayer, dem CEO des Terminalbetreibers Swissterminal, wird ein Logistikspezialist mit dabei sein. Hans-Jörg Fankhauser gilt als einer der kreativsten Köpfe im Bereich Arealentwicklung und hat ein spannendes Projekt zur Industrie 4.0 in Arlesheim. Und mit Roman Schneider, Stv. Geschäftsführer der Prattler Schneider Holding AG, haben wir einen Vertreter eines typischen KMU auf der Bühne, das die digitale Transformation schon lange lebt. Auch für das Podium gilt: Nicht graue Theorie steht im Zentrum. Stattdessen berichten erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeiten über ihre praktischen Erfahrungen. Wie ist eigentlich die Wirtschaftskammer Baselland in puncto Digi­ talisierung unterwegs? Wir sind schon sehr weit. Insbesondere bei den internen Prozessen haben wir in den vergangenen fünf Jahren – seit ich die Leitung übernommen habe – gewaltige Schritte gemacht. Dies kommt sowohl den Mitgliedern der Wirtschaftskammer zugute als auch den Kundinnen und Kunden. Und in der digitalen Ablage wird auch physisch sichtbar, wie sehr wir Fortschritte gemacht haben. Noch bis vor wenigen Jahren stapelten sich im Keller an der Altmarktstrasse 96 in Liestal Unmengen an Dokumenten, Akten und Material. Heute stelle ich fest: Dieser Keller ist deutlich weniger genutzt, denn die Unterlagen wurden digitalisiert, kategorisiert und sind nun jederzeit über das interne digitale Netz leicht abrufbar. Unter dem Strich spart die Digitalisierung also nicht nur Platz, sondern auch Zeit, Nerven – und nicht zuletzt auch Geld.

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Digitalisierung», «Ausländische Konkurrenz», «Fachkräftemangel» … Die Herausforderungen, mit denen die Wirtschaft konfrontiert ist, sind mannigfaltig. Und sie werden massgeblichen Einf luss auf die zukünftige Entwicklung unseres Arbeitsmarkts haben. Nur lässt sich heute kaum sagen, wohin genau die Reise geht. Umso mehr sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sowohl von Arbeitgeber- als auch von Arbeitnehmerseite gefragt. Vor allem braucht es mehr denn je eine liberale Wirtschaftspolitik, die nicht stets neue Regulierungen produziert. Dies gilt beispielsweise auch, wenn es um die Beschäftigung älterer Personen geht. Denn ja, es gibt tatsächlich Fälle, in denen ältere Menschen ihre Stelle verlieren oder aufgeben und anschliessend bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung Mühe haben. Und ja, jeder Einzelfall ist einer zu viel. Aber diese Perspektive ist nicht repräsentativ und kann nicht die Richtschnur für neue Vorschriften sein. Die neuesten Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE des Bundesamts für Statistik zeigen nämlich: Praktisch bei allen Indikatoren zu älteren Angestellten kann sich die Schweizer Wirtschaft mit den besten der Welt messen. Auch eine Umfrage des Schweizerischen Arbeitgeberverbands bei KMU und Familienunternehmen brachte zutage, dass die Unternehmer in der Schweiz mehrheitlich ein entspanntes Verhältnis zu ihren älteren Mitarbeitern pflegen. Diese sind ein fester und geschätzter Bestandteil der Belegschaft und können in der Regel damit rechnen, bis zur Pensionierung beschäftigt zu bleiben. Wenn in einem konkreten Fall Anpassungen notwendig sind, finden die Arbeitgeber individuell und situativ Lösungen. Allfällige Prob-

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leme mit älteren Angestellten haben ihren Ursprung oft im Verhalten der Mitarbeiter oder in der Führung durch die Vorgesetzten. Zwar gibt es in den allermeisten Betrieben regelmässig standardisierte Mitarbeitergespräche, es fehlt dabei aber zuweilen an einer realistischen Beurteilung beiderseits: Leistungsdefizite kommen nicht zur Sprache, und deshalb werden auch keine korrigierenden Massnahmen, wie beispielsweise Weiterbildungen, eingeleitet. Auch die Senioritätsentlöhnung (d. h. eine sogenannte Bogenkarriere mit abnehmender Verantwortung und entsprechend sinkendem Lohn im Alter) ist noch zu oft tabuisiert und gilt noch nicht in ausreichendem Mass als realistisches und nachhaltiges Karrieremodell. Dabei liegt gerade in solchen Lösungen die Zukunft. Nicht Erfolg versprechend ist allerdings ein (staatlich regulierter) ausgebauter Kündigungsschutz für ältere Mitarbeiter. Ein solcher würde zum Bumerang, denn er wirkt sich genau auf jene Arbeitnehmer negativ aus, die er eigentlich schützen will. Das ist gut sichtbar in Branchen, in denen durch Gesamtarbeitsverträge ein Kündigungsschutz vorgeschrieben ist: Arbeitnehmer mit unterdurchschnittlichen Leistungen verlieren dort ihre Stelle unmittelbar vor Erreichen des Alters, ab dem eine längere Kündigungsfrist vorgesehen ist. Oder aber wir haben bald Zustände wie in der EU. Dort führt der fast unkündbare Status derjenigen, die eine Stelle haben, zu Jugendarbeitslosigkeit in erschreckender Höhe. Und das kann ja wohl nicht unser Ziel sein! Fazit: Es gilt, von Fall zu Fall vernünftig, mit Weitsicht und gesundem Menschenverstand zu handeln. Zuverlässige ältere Mitarbeiter haben in der Regel nichts zu befürchten  – im Gegenteil: Auf ihre Erfahrung und ihr Wissen greift die Wirtschaft gerade in nicht so einfachen Zeiten sehr gerne zurück.


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 Wer liefert was

ONLINE-HANDEL FÜR KMU

FÜR EINKÄUFER VON KMUS IN DER IN DER SCHWEIZ, DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH WERDEN ONLINE-PLATTFORMEN UND -MARKTPLÄTZE ZUNEHMEND WICHTIGER. WIE EINE UMFRAGE DES FÜHRENDEN ONLINE-B2B-MARKTPLATZES «WER LIEFERT WAS» ZEIGT, WIRD BEI DER INTERNETBASIERTEN SUCHE NACH ROHSTOFFEN, PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN VOR ALLEM DIE RASCHE AUFFINDBARKEIT GESCHÄTZT. HINGEGEN ÄUSSERTEN DIE BEFRAGTEN BEDENKEN BEZÜGLICH DER AKTUELL VERFÜGBAREN DETAILGENAUIGKEIT DER INFORMATIONEN. MEHR ALS EIN DRITTEL DER EINKÄUFER SEHEN IN DER DOMINANZ VON GOOGLE, AMAZON, FACEBOOK UND APPLE (GAFA) EINE ZUNEHMENDE ABHÄNGIGKEIT EUROPAS VON DEN USA. von Christian Iten

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er Online-Marktplatz «Wer liefert was» hat auf den eigenen länderspezifischen Online-Marktplätzen des DACH-Raumes im August und September 1 313 Einkäufer zur Nutzung von Online-Plattformen und -Marktplätzen befragt. Demnach sind Online-Bezugskanäle für KMUs bald mindestens so wichtig wie der persönliche Kontakt zwischen Handelsvertretern. So gaben 53.4 Prozent der Befragten an, dass sie als Bezugskanal überwiegend Online-Shops nutzen oder auch Online-Marktplätze (45.9 Prozent). Der Direktkontakt wurde nur noch von 59.4 als relevant eingestuft. Messen wurden von einem Anteil von 36.9 Prozent der Einkäufer bevorzugt, gefolgt von Branchenverzeichnissen (27.8 Prozent) und eigenen Liefersystemen (11.1 Prozent). Die übrigen Bezugsquellen liegen mit 11.9 Prozent deutlich dahinter, wobei Google und persönliche Empfehlungen noch am häufigsten genannt wurden.

ONLINE-PLATTFORMEN UND -MARKTPLÄTZE FÜR KMUS ZUNEHMEND WICHTIGER «Die Umfrage zeigt, dass Online-Plattformen und -Marktplätzen für die Suche nach Produkten bei den Unternehmen an Bedeutung gewinnen», erklärt Peter F. Schmid, CEO von «Wer liefert was» und Chairman von EUROPAGES. «In der Tendenz ist der persönliche Kontakt erst relevant, nachdem sich der Einkäufer bereits online über die möglichen Lieferanten informiert hat», erklärt Schmid. Der Grossteil der Umfrageteilnehmer nutzt Online-Plattformen und -Marktplätze vor allem, um konkrete Produkte zu finden (67.3 Prozent) und neue Lieferanten zu suchen (47.9  Prozent). Lediglich rund ein Drittel der Befragten führt auch Bestellungen durch.

dukte schnell finden. Mit einigem Abstand folgen die Vergleichbarkeit von Preisen (18.9 Prozent) und Produkten (13.6 Prozent) sowie eine grosse Auswahl an Produkten (16.6 Prozent). «Die Umfrage hat gezeigt, dass Online-Plattformen und -Marktplätze sehr effizient und daher besonders beliebt sind», sagt Peter F. Schmid.

MEHR DETAILS ZU PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN GEFRAGT «Es gibt seitens der Unternehmen einen grossen Aufholbedarf, wenn es darum geht, genügend Detailinformationen online zur Verfügung zu stellen», erklärt Peter F. Schmid. Der Grund: Nach den Hürden bei der Nutzung von Online-Plattformen und -Marktplätzen gefragt, empfanden rund 45.8 Prozent der Teilnehmer das Fehlen detaillierter Produktinformationen als kritisch. Der B2B-Marktplatz «Wer liefert was» hat gemäss Schmid bereits reagiert. «Auf wlw.ch können detaillierte Produktinformationen heute sogar automatisiert und tagesaktuell integriert werden», sagt er.

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DIE NORDWESTSCHWEIZ ENTDECKEN

  Buchtipps

WIR EINHEIMISCHEN DENKEN JA, DASS WIR UNSERE HEIMAT AUS DEM EFFEFF KENNEN. DENNOCH GIBT ES IMMER WIEDER ORTE IN DER NORDWESTSCHWEIZ, DIE ES NOCH ZU ENTDECKEN GILT. DER KÖLNER VERLAG «EMONS:» SCHLOSS IN DEN LETZTEN JAHREN ETWAIGE DIESBEZÜGLICHE WISSENSLÜCKEN MIT DREI PUBLIKATIONEN, WELCHE DIE VERSTECKTE VIELFALT IN BASEL-STADT, IN BASELLAND UND IM AARGAU BESCHREIBEN.

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ie Baselbieter Autorin Barbara Saladin lädt in «111 Orte in Baselland, die man gesehen haben muss» zu einer Ent­ deckungsreise zu wunderbaren, rätselhaften, skurrilen und geschichtsträchtigen Orten in Baselland ein, die selbst Einheimische noch nicht kennen. Sie stellt einmalige Orte vor, zum Beispiel ein Theater, in dem Bäume wachsen, einen Bauernhof, wo Tiger leben, einen Velokeller, der als Kino fungiert oder geht den Fragen nach, welche Kirche Wölfe zum Heulen bringt, was die Cholera mit dem Läufelfingerli zu tun hat oder wo die perfekteste Eiche Europas steht. Man wird verwundert feststellen: Baselland steckt voller Überraschungen. Mit seinem ländlichen Charme und seiner überraschenden Vielseitigkeit wartet er nur darauf, entdeckt zu werden, denn er und hat so einiges zu bieten: von Jurasalz bis Kräuterzucker, von Hafenkran bis Henkersbeil, von Silex bis Solex.

Die im Aargau lebende Schriftstellerin Ursula Kahi stellt in ihrem Buch «111 Orte im Aargau, die man gesehen haben muss» überraschende, geschichtsträchtige und abseitig gelegene Orte vor. Die abwechslungsreiche Mischung komplettiert sie kenntnisreich mit spannenden Fakten und lebendigen Anekdoten. Selbst Aargauer werden erstaunt sein, was sie alles nicht kannten oder wussten, denn der Kanton präsentiert sich mit seinen malerischen Altstädten, modernen Forschungszentren oder artenreichen Naturparadiesen äusserst vielfältig. Da ist zum Beispiel von einer Madonna die Rede, die baden ging, von einem 16-Punkte-­ Restaurant mit traditioneller Kaiseki-Küche aus dem Japan des 16. Jahrhunderts, von einem Wegstein, der die Entfernung vom Berner Zyt­­glogge­t urm in Stunden angibt, oder wo man der Aare beim Rückwärtsfliessen zuschauen kann.

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Mercedes Korzeniowski-Kneule, Schweizer Marketingfachfrau und Texterin mit spanisch-­ deutschen Wurzeln, entführt dann ihre Leserschaft in ihrem Reiseführer der speziellen Art «111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss» ans Dreiländereck. Die Stadt am Rheinknie, welche sich auf den ersten Blick als eine überschaubare, freundliche, offenherzige und gemütliche Welt präsentiert, entpuppt sich allerdings bei näherem Hinschauen als Ort, der kulturell mit grossen Weltmetropolen mithalten kann. Die Autorin zeichnet das Bild einer Stadt, wo Gegensätze verschmelzen und wo eine einzigartige Kombination aus Diskretion und Weltklasse zu beobachten ist, welche jeden Besucher in seinen Bann zieht.

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AKTUELL

60 JAHRE THEATER AM SPALENBERG

  Theater Fauteuil

AM 27. NOVEMBER 1957, ALSO FAST AUF DEN TAG GENAU VOR 60 JAHREN, ERÖFFNETE ROLAND RASSER, DER SOHN DES LEGENDÄREN ALFRED RASSER, DAS THEATER FAUTEUIL AM SPALENBERG 12. DIESES DATUM GILT ZUGLEICH ALS EIGENTLICHE GEBURTSSTUNDE DER SCHWEIZER KLEINKUNSTTHEATERSZENE.

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m ersten Stock kam 1971 mit dem Tabourettli eine zweite Bühne dazu, und 1988 wurde im zweiten Stock der aus dem 16. Jahrhundert stammende Kaisersaal, der sich für Anlässe aller Art eignet, restauriert. 1998 übergab Roland Rasser die Leitung des Hauses an seine Kinder Caroline und Claude. Seit 1989 der spanische Star-­A rchitekt und Wahlschweizer Santiago Calatrava das Tabourettli umgebaut hatte, wird es von Kennern als

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«Europas schönstes Kleinkunsttheater» bezeichnet. Die von Calatrava entworfenen Stühle wurden allerdings 2002 durch eine «rücken­ tauglichere» Bestuhlung ersetzt. Apropos Bestuhlung: Als Alfred Rasser zusammen mit dem Cabaret Gigampfi und dem Programm «Pscht …  w ytersage!» am 27. November 1957 das Fauteuil eröffnete, mussten die Besucher kein Ticket lösen, sondern stattdessen einen Stuhl mitbringen! Erst 2002 wurde dann die aktuelle Theaterbestuhlung installiert.


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Die Liste der Namen, welche auf den Bühnen am Spalenberg 12 aufgetreten sind oder auch wieder aktuell sich quasi die Klinke in die Hand geben, liest sich wie ein «Who`s who» der deutschsprachigen Kabarett- und Kleinkunstszene: Dieter Hildebrandt, die Münchner Lach- & Schiessgesellschaft, Hanns Dieter Hüsch, Alfred Rasser, Dieter Hallervorden, Georg Kreisler, César Keiser & Margrit Läubli, Dimitri, Franz Hohler, Urban Priol, Mathias Richling, Gerhard Polt, Dieter Nuhr, Ottfried Fischer, Lorenz Keiser, Massimo Rocchi, Marco Rima, Ursus & Nadeschkin, Hazel Brugger, Claudio Zuccolini und und und … In dieser äusserst unvollständigen Liste darf natürlich auch Emil Steinberger nicht fehlen, der Anfang September die aktuelle Spielzeit mit seinem Programm «No einisch» eröffnete. Grosse Erfolge feiern jedes Jahr am Spalenberg auch die regelmässigen Eigenproduktionen mit den eigenen Ensembles. Diese Spielzeit stehen «Frau Holle», «Zimmer 12a», «Im Weissen Rössl» und natürlich das «Pfyfferli» ab 5. Januar 2018 auf dem Spielplan. Obwohl sie allen Grund hätten, feiern Caroline und Claude Rasser den 60. Geburtstag des Fauteuil-Theaters nicht. Einzig am 27. November erhalten die Theaterbesucher eine limitierte Publikation, in der man die vergangenen 60 Jahre nochmals Revue passieren lässt.

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Die Räumlichkeiten am Spalenberg 12 können übrigens für Firmenanlässe oder private Feiern gemietet werden. Für das Fauteuil und das Tabourettli kann ein Catering auf individuellen Wunsch organisiert werden. Für den Kaisersaal werden auch externe Caterer berücksichtigt.

THEATER FAUTEUIL Spalenberg 12 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 261 26 10 (Theaterkasse) Telefon +41 (0)61 261 26 11 (Theaterbüro) theaterkasse@fauteuil.ch (Theaterkasse) briefkasten@fauteuil.ch (Theaterbüro) www.fauteuil.ch


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AKTUELL

NORDWESTSCHWEIZER STELLENMARKT LEGT ZU

  The Adecco Group Switzerland

© The Adecco Group Switzerland

DIE UNTERNEHMEN DER NORDWESTSCHWEIZ SCHREIBEN IM HERBST 2017 ETWAS MEHR STELLEN AUS ALS NOCH IM SOMMER 2017. DIE ZUNAHME IN DIESER REGION LIEGT DABEI ETWAS ÜBER DEM GESAMTSCHWEIZERISCHEN DURCHSCHNITT. DIES ZEIGT DIE WISSENSCHAFTLICH FUNDIERTE ERHEBUNG DES ADECCO GROUP SWISS JOB MARKET INDEX. IN DER NORDWESTSCHWEIZ NIMMT DIE PERSONALNACHFRAGE WIE AUCH IN DER GESAMTSCHWEIZ AM STÄRKSTEN IN DEN BERUFEN DER TECHNIK UND INFORMATIK ZU.

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er Adecco Group Swiss Job Market Index legt im Herbstquartal um 6 Prozent zu, dies sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch im Vergleich zum Herbst des letzten Jahres. «Unternehmen sind optimistischer und schreiben mehr Stellen aus als im vorausgehenden Quartal. Die positive konjunkturelle Entwicklung schlägt sich in der Zahl der Stellenangebote nieder», so Anna von Ow vom Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich. Die Entwicklung unterscheidet sich klar nach Berufsbereichen. «Gesamtschweizerisch steigt die Nachfrage mit Abstand am stärksten in den Informatikberufen», präzisiert Nicole Burth, CEO von The Adecco Group Switzerland. In der Nordwestschweiz sind im Herbstquartal 2017 mit einem Plus von 17 Prozent mehr Stellenangebote ausgeschrieben als im Sommer 2017. Verglichen mit dem Vorjahr ist der Anstieg mit einem Wachstum von 10 Prozent moderat. Anna von Ow führt aus: «Seit Ende 2016 sind die Unternehmen in der Nordwestschweiz verhalten optimistisch in ihrer Personalsuche. Die aktuelle Entwicklung fügt sich in dieses Bild ein. Weiter kann der Anstieg im Quartalsvergleich als Reaktion darauf verstanden werden, dass die Personalnachfrage im Sommerquartal etwas abflachte.» Grosse Unterschiede gibt es nach Berufsbereichen.

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BERUFSGRUPPEN DER TECHNIK UND INFORMATIK BOOMEN IN DER NORDWESTSCHWEIZ Die Nordwestschweizer Unternehmen schreiben aktuell mit einer Zunahme von 72 Prozent wesentlich mehr Stellen in den Berufen der Technik und Informatik aus als im Herbst des letzten Jahres. «Die sehr grosse Nachfrage nach Personal in diesem Berufsbereich unterstreicht deutlich die positive Entwicklung, die bereits Anfang Jahr eingesetzt hat», erläutert Anna von Ow vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz. Bemerkenswert ist in diesen Berufsgruppen auch der Anstieg verglichen mit dem Sommerquartal 2017 (+ 31 %). Für Berufe der Unternehmensdienstleistungen kann mit einem Plus von 13 Prozent eine Zunahme der Stelleninserate im Vergleich zum Vorquartal beobachtet werden. Somit ist die Nordwestschweiz die einzige Region, in der die Unternehmensdienstleistungen kurzfristig zulegen konnten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Stellenangebote in diesem Berufsbereich jedoch etwas gesunken (- 11 %). Auch die persönlichen und sozialen Dienstleistungen verlieren im Vergleich zum Vorjahr etwas (- 13 %). Die Zahl der Stellenausschreibungen in den Berufen der Industrie und des Baus bleibt auf dem Niveau des Vorjahres. : : WWW.ADECCOGROUP.CH : :


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  Buch News

ZWISCHEN ZWEI BUCHDECKELN MUST-HAVE FÜR ALLE PFERDE­ LIEBHABER «Die Welt der Pferde» nimmt Sie mit auf die Reise in eine Welt, in der stets ein Hauch von edlem Sattelleder und frischem Heu in der Luft liegt. Pferdeexperte und -liebhaber Peter Clotten übernimmt in dieser Publikation das Kommando und entführt uns in die facettenreiche Welt des Pferdesports. Lernen Sie in emotionalen Portraits und informativen Texten be­rühmte Protagonisten und Pferde­enthusiasten kennen – Imposant, anmutig, majestätisch, aber auch überaus geduldig. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist heute mehr denn je von einer innigen Verbundenheit geprägt und Reiten zu einer Lebenseinstellung geworden. Das Buch «Die Welt der Pferde» ist die beste Einstimmung, um sich in diese Welt zu träumen und sich eine kleine Auszeit vom Alltag zu gönnen: Die Welt der Pferde, Peter Clotten, TeNeues Verlag

ELEFANTEN – SCHÖNHEIT, VERGÄNGLICHKEIT & WÜRDE Elefanten werden gerne als Dickhäuter bezeichnet und dadurch ergibt sich der Trugschluss, ihnen könnte nichts und niemand etwas. Doch damit liegen wir falsch. Elefanten werden seit jeher gejagt und aufgrund ihres Elfenbeins getötet. Was jedoch oft ignoriert wird: Die getöteten Elefanten hinterlassen oft Jungtiere, die als Waisen zurückbleiben. Der Fotograf Joachim Schmeisser erzählt ihre Geschichte. Durch eine eigene Elefantenpatenschaft kam er in Kontakt mit dem David Sheldrick Wildlife Trust in Nairobi, der weltweit grössten und erfolgreichsten Rettungs- und Auswilderungsstation für Elefantenwaisen. Ziel ist es, die jungen Elefanten in ihren natürlichen Kreislauf zu integrieren und mit anderen ausgewilderten

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Tieren leben zu lassen. Ohne diesen Trust hätten die kleinen Elefanten keinerlei Überlebenschancen. «Elephants in Heaven» bebildert die Aufzucht der traumatisierten Elefantenwaisen an einem für sie wahrlich himmlischen Ort und gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen von einer Elefanten-Aufzuchtstation: Elephants in Heaven | Joachim Schmeisser | TeNeues Verlag

BILDGEWALTIGE REISE IN DIE TROPISCHEN REGENWÄLDER Mit dem atemberaubenden Reichtum ihrer Tier- und Pflanzenwelt sind die Regenwälder der Erde wahre Schatzkammern der Natur. Der preisgekrönte Fotojournalist und Naturschützer Christian Ziegler hat sie für Jungle Spirits festgehalten. Das Buch ist mehr als eine Ode an die tropische Pracht der vielfältigsten Ökosysteme unseres Planeten – es ist ein dringender Aufruf, die tropischen Regenwälder weltweit zu bewahren. Informative Texte von Daisy Dent, Zieglers Partnerin und Mitstreiterin in Sachen Naturschutz, komplettieren den aufwendigen Bildband. Befeuert von der Leidenschaft des Autorenduos für den Schutz und Erhalt dieser natürlichen Wunderwelten, ist Jungle Spirits eine wunderschöne bildgewaltige Odyssee, die jeden einzelnen Tierfreund, Botanikbegeisterten und Naturliebhaber in ihren Bann ziehen wird. Ein perfektes Geschenk für alle, die sich für Natur, Tiere oder Reisen interessieren: Jungle Spirits | Christian Ziegler & Daisy Dent | TeNeues Verlag


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BEAUTY & GESUNDHEIT

OASE DER ENTSPANNUNG

  Hotel EDEN im Park

INMITTEN EINES IDYLLISCHEN PARKS GELEGEN, NUR WENIGE MINUTEN VON DER RHEINFELDER ALTSTADT ENTFERNT, PRÄSENTIERT SICH DAS HOTEL EDEN ALS OASE DER ENTSPANNUNG, DES WOHLFÜHLENS UND DER BESINNLICHKEIT. DAFÜR SORGEN DER IN DER GANZEN REGION BEKANNTE EDEN-SPA-BEREICH MIT SOLEBAD, SAUNA UND DAMPFBAD, EIN FITNESSRAUM MIT PROFESSIONELLER BETREUUNG, VIER WELLNESS-ANWENDUNGSRÄUME FÜR UMFASSENDE UND PERSÖNLICH ABGESTIMMTE MASSAGE- UND KOSMETIKANWENDUNGEN, DER ACHTSAMKEITSGARTEN UND DAS RESTAURANT MAKAAN MIT SEINEM AUSGEWOGENEN UND EURO-ASIATISCHEN ANGEBOT.

INTERVIEW MIT WALBURGA KUNZ

as 4-Sterne-Hotel EDEN mit seinem Solebad, das vor 106 Jahren im Zuge der Nutzbarmachung der reichen Rheinfelder Salzlager eröffnet wurde, ist der ideale Ort für Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung, eine kurze Auszeit vom Alltag zu nehmen und sich vom rund 40-köpfigen EDENTeam verwöhnen zu lassen.

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Künstler tragen zur Wohlfühl-Atmosphäre im Hotel EDEN bei. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Walburga Kunz, seit neun Jahren Hotelière im EDEN, Einblicke in ein Haus, das sich nicht einfach nur die perfekte Beherbergung seiner Gäste, sondern vor allem deren Wohlbefinden sowie den Einklang von Körper und Geist auf die Fahne geschrieben hat.

Dank Renovationen und Modernisierungsmassnahmen in den letzten beiden Jahren – die Zimmer und Badezimmer sowie das Solebad und die Küche des Restaurants Makaan wurden rundum erneuert und saniert – verfügt das Hotel EDEN über eine moderne Infrastruktur. So lassen die 42 geschmackvoll gestalteten Hotelzimmer, welche grösstenteils einen Ausblick auf den Park gestatten, in puncto Komfort sowie Einrichtung keine Wünsche offen. Kostenloses WLAN im ganzen Hotel ist eine Selbstverständlichkeit. Regelmässige Ausstellungen namhafter

«Geschäftsführer»: Wieso eignet sich das Hotel EDEN ganz besonders für einen Kurzurlaub? Walburga Kunz: Selbstverständlich kann man das EDEN auch für einen längeren Urlaub buchen (lacht)! Was Ihre Frage anbelangt: Im Eden finden Sie alles, was es braucht, um eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und sich zu erholen, am selben Ort. So können Sie zum Beispiel nach einem langen Arbeitstag sich im 33 Grad warmen Solebad entspannen, die Sauna, das Dampfbad oder den Fitnessraum besuchen, sich massie-

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BEAUTY & GESUNDHEIT ren lassen oder eine kosmetische Behandlung oder Maniküre in Anspruch nehmen und anschliessend in unserem Restaurant Makaan – in der warmen Jahreszeit auch zusätzlich im Park unter freiem Himmel oder in unserem Pavillon kräuterreiche und gewürzbetonte, leichte euro-­asiatische Küche geniessen. Das kulinarische Erlebnis nimmt im EDEN einen breiten Platz ein? Eigentlich geht es uns darum, Entspannung und Kulinarik miteinander zu kombinieren, wofür wir verschiedene Arrangements anbieten. So ist unser «Spa-Brunch» am Sonntag sehr beliebt. Da werden die Gäste mit einem reichhaltigen Buffet mit kalten und warmen Speisen verwöhnt und können das kulinarische Erlebnis mit einem Besuch im Solebad kombinieren. Unsere Gäste mögen auch zum Beispiel unser «After-Work Special», bei dem man den Tag gemütlich im Solebad ausklingen lässt und anschliessend mit einem Fitnessteller im Restaurant Makaan beschliesst. Regelmässig führen wir auch die EDEN-Genuss-Reisen durch. Dabei entführen wir die Gäste kulinarisch in fremde Länder oder organisieren der jeweiligen Jahreszeit angepasste Menüs. Welche Rolle spielt im EDEN der Faktor Natur? Die Natur spielt eine wichtige Rolle, damit sich unsere Gäste auch wohlfühlen. Das Hotel EDEN ist ja in einem prächtigen Park mit altem Baubestand gelegen, der viel Raum für Spaziergänge lässt, oder einfach um sich auszuruhen. Besonders möchte ich auf unseren 2014 angelegten «Achtsamkeitsgarten» hinweisen, der in Form einer liegenden Acht angelegt ist. Auf einem Barfusspfad mit insgesamt 16 verschiedenen Belägen kann man den Garten erkunden und dabei eine grosse Fülle von einheimischen Kräutern entdecken oder Kneipp-Becken zum Wassertreten oder Armbaden nutzen. Ausserdem lädt die Meditationsplattform zum Innehalten ein. Im EDEN kann auch gefeiert werden? Ob private oder geschäftliche Anlässe – wir gestalten nach Wunsch unvergessliche Events für 50 Gäste im EDEN-Saal oder für bis zu 16 Personen im EDEN-Salon. Für unvergessliche Momente steht natürlich auch unser Park zur Verfügung, der für Veranstaltungen und Festivitäten genutzt werden kann. Apropos feiern: Als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke bieten sich auch attraktive Arrangements für alle unsere Bereiche an, welche wir gerne individuell zusammenstellen.

SCHÜTZEN RHEINFELDEN AG Die drei dynamischen, innovativen und nicht alltäglichen Hotels Schützen Rheinfelden*** und EDEN im Park**** mit Seminar-, Wellness- und Kulturbetrieb sowie das Hotel Schiff am Rhein*** gehören zur «Schützen Rheinfelden  AG» mit insgesamt ca. 400  Mitarbeitenden. In zwei der Hotels ist die Klinik Schützen integriert, eine führende Privatklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie der Schweiz.

HOTEL EDEN IM PARK Froneggweg 3 CH-4310 Rheinfelden Telefon +41 (0)61 836 24 24 Telefon +41 (0)61 836 24 00 willkommen@hoteleden.ch www.hoteleden.ch

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KOLUMNE

PSYCHIATRISCHE ARBEITGEBERBERATUNG

P D D R. M E D. D R. P H I L. DA N I E L S O L L B E R G E R Chefarzt Zentrum für spezifische Psychotherapien und Psycho­somatik und Zentrum für psychosoziale Therapien Psychiatrie Baselland Bienentalstrasse 7 CH-4410 Liestal Telefon +41 (0)61 553 51 15 daniel.sollberger@pbl.ch www.pbl.ch

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twa Dreiviertel der psychiatrisch erkrankten Menschen in der Schweiz sind erwerbstätig. Allerdings: Die Leistungseinbussen und die damit verbundenen Produktivitätseinschränkungen dieser psychisch belasteten Mitarbeiter sind erheblich – nicht nur in der Schweiz. Das zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die damit verbundenen betrieblichen und volkswirtschaftlichen Kosten sind hoch. Umfragen ergeben, dass über 90 Prozent der Arbeitgeber mit psychisch belasteten Mitarbeitern zu tun haben. Die Folgen sind ungenügende Leistungen, ein problematisches Sozialverhalten und entsprechend negative Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter selbst und ihre Arbeitskollegen. Die ärztlichen Krankschreibungen wiederholen sich nicht selten und laufen über längere Phasen, sodass der Wiedereinstieg und die Stabilisierung der Arbeitssituation von Betroffenen häufig scheitern.

VORGESETZTE ZU WENIG GESCHULT Trotz den hohen Belastungen für die Mitarbeiter, Teams und Führungskräfte zeigt sich, dass Letztere kaum je im Umgang mit psychisch auffälligen oder erkrankten Mitarbeitern geschult worden sind. Die Probleme werden nicht offen angesprochen, da psychische Schwierigkeiten und Krankheiten immer noch ein Tabu sind. Zudem zögern viele Vorgesetzte, externe professionelle Hilfe zu beanspruchen.

ARBEITGEBERBERATUNG INS LEBEN GERUFEN Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen hat die Psychiatrie Baselland in Kooperation mit der Taggeldversicherung SWICA ein Pilotprojekt für

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eine psychiatrische Arbeitgeberberatung gestartet. Dazu hat sie ein interdisziplinäres Team von Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Pflegefachpersonen zusammengestellt. Die Fachleute bieten telefonische Beratungen für Führungskräfte an, die Schwierigkeiten im Umgang mit psychisch auffälligen Mitarbeitenden haben. Ziel ist es, die Problematik am Arbeitsplatz professionell einzuschätzen, um den Führungspersonen zu helfen. Diese sollen sich entlasten können oder ermutigt werden und bekommen Empfehlungen, um schwierige Situationen zu klären und Lösungen zu finden. Dadurch sollen längere Krankheitsabsenzen verhindert werden. Erste Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass sich die Leistung betroffener Mitarbeitender oft massiv reduziert oder dass sie in ihrem Arbeits- und Sozialverhalten auffällig sind. Günstig ist, dass in vielen Fällen die Situation noch nicht eskaliert ist und zu längeren Krankschreibungen geführt hat, sodass frühe Interventionen möglich sind. Allerdings stellen wir fest, dass die Hemmschwelle für Anrufe hoch ist.

INTERESSE GROSS Das Interesse von Arbeitgebern an der Beratung ist gross, wie an Informationsveranstaltungen und Tagungen zu bemerken ist. Trotzdem wird sie noch wenig in Anspruch genommen. Gründe dafür liegen in der Schwierigkeit, solche Angebote in den Firmen bis zu den einzelnen Kadermitarbeitenden zu kommunizieren, aber auch in der Tabuisierung des Themas. Vielleicht wollen Führungskräfte aber auch aus Gefühlen des Ungenügens und Versagens die Probleme nicht nach aussen tragen.


Sie haben schon von Akupunktur gehört, wissen aber nicht, dass diese Medizin wirksame, ganzheitliche und schnelle Resultate erzielen kann? Seit 14 Jahren unterstützt die Weltgesundheits­ organisation (WHO) die Akupunktur als eine durch Forschung geprüfte, wissenschaftlich nachgewiesene und durch ihre jahrtausendalte Erfahrung bewiesene Therapiemethode bei einer Vielfalt von Krankheiten. Die Indikations­ liste ist abrufbar unter «Acupuncture» bei www.evidencebasedacupuncture.org . Seit 20 Jahren bietet ChinaMed Behandlungen mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) an, und dies in 20 Zentren schweizweit. Bei ChinaMed werden u.a. Schmerzen aller Art behandelt, wie z. B. Migräne, Rückenschmerzen, Gelenk­ beschwerden und Sportverletzungen, ebenso systemische Beschwerden wie Allergien, Burnout, Magen­Darm­, Hautprobleme usw. Behandelt wird je nach Vorliegen der Krankengeschichte mit Akupunktur – gelegentlich auch mit Schöpfen, Moxa, GuaSha, mit Kräutertherapie oder mit TuiNa­AnMo, die chinesische Heilmassage.

Mit mehr als 65 Jahren klinischer Erfahrung bringt das schweizerische­chinesische Team in Basel ein ausgeprägtes, fachliches Wissen in die Praxis. Die chinesischen Spezialisten haben ein universitäres Medizinstudium in ihrem Heimat­ land absolviert und weisen eine langjährige Erfahrung als Ärzte in China mit leitenden Positionen auf. Alle Therapeuten bei ChinaMed Basel sind ASCA und EMR anerkannt, d.h. die Leistungen der TCM werden grösstenteils von der Zusatzversicherung rückerstattet. Die Patienten kommen aus allen Altersgruppen, von Babys und Kleinkindern bis ins hohe Alter. ChinaMed erhält täglich Überweisungen von Ärzten in der Schweiz, da eine Kombination von chinesischen und westlichen Methoden besonders erfolgsversprechend ist. Zur Abklärung, ob die TCM für Sie eine geeignete Behandlungsmethode wäre, steht ChinaMed Basel zur Verfügung und gibt gerne Auskunft.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

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  Beauty News

GREEN GLAM & BEAUTY-BIBEL DIE NEUE BEAUTY-BIBEL

GREEN GLAM

Visagistin und Unternehmerin Bobbi Brown glaubt fest daran, dass Make-­up Ihr Selbstvertrauen stärken kann. In ihrem neuen Buch befasst sie sich mit einem einzigartigen und ganzheitlichen Ansatz zu einem schöneren Selbst von der Ernährung bis hin zu neuen Make-up-Techniken. Der Ratgeber enthält Beauty-Food-Rezepte, Bobbis Lieblingsworkouts sowie Yoga-Übungen, Tipps für Wohlbefinden und Gelassenheit, Hautpflege­ tricks und zahlreiche inspirierende Anleitungen, um Selbstvertrauen durch tolles Make-up zu betonen. Ausserdem hat Bobbi Brown Tricks und Tipps von einigen der bekanntesten Namen in Sachen Ernährung, Gesundheit, Hautpf lege und Schönheit eingeholt, darunter Model und Life­style-Expertin Elle Macpherson, Mediziner Dr. Frank Lipman, Schauspielerin Olivia Munn, Olympionikin Gabby Reece, Unternehmerin und Bloggerin Hannah Bronfman, Visagistin Tracie Martyn, Startrainer Harley Pasternak, Ernährungsberaterin Tricia Williams und viele mehr.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

  Pure Hair & Spa

INNOVATIVE HAUTPFLEGE FÜR SICHTBARE ERGEBNISSE

PURE HAT SEIN DIENSTLEISTUNGSSPEKTRUM IM SPA-BEREICH ERWEITERT, UM INTEGRIERTE UND LANGFRISTIGE LÖSUNGEN ZUR WIEDERHERSTELLUNG, VERJÜNGUNG UND VERBESSERUNG IHRER NATÜRLICHEN SCHÖNHEIT DURCH NICHT-­INVASIVE UND NICHT-CHIRURGISCHE BEHANDLUNGEN ANZUBIETEN.

von Frank Rudigier

U

nsere Kernkompetenz liegt im Vertrieb von hochwertigen und innovativen Premium-Marken, die in der Schweiz durch umfangreiche klinische Forschung entwickelt und unterstützt werden. Unsere schweizerischen Nischenprodukte sind ergebnisorientiert und geniessen eine beeindruckende internationale Anerkennung. Es ist unser Ziel, mit Niederlassungen in der Schweiz und in London, das Pure Swiss Aesthetics Konzept gezielt im schweizerischen Markt zu etablieren. Die persönliche Kundenbetreuung sowie ein hochstehender Rundumservice zählen zu unseren zentralen Leistungsmerkmalen. Alle Produktlinien SWISSCODE Pure, SWISSCODE Bionic, VETIA FLORIS sowie VETIA MARE sind direkt bei Pure in der Bäumleingasse 14 oder neu unter www.pureswissboutique.com erhältlich.

Die Natrue zertifizierte Pflegelinie verwendet natürliche pflanzliche Wirkstoffe und hervorragende ätherische Öle, um den hauteigenen Stoffwechsel und die regenerativen Fähigkeiten der Haut sanft zu unterstützen und zu pflegen. Pure bietet mit der Anwendung von VETIA FLORIS aktiv pf legende und regenerierende Anti-­Aging Treatments, die ein reiner Luxus sind. Exquisit zusammengestellt, wirken sie zusammen mit Ihren natürlichen Hautabwehrkräften.

PFLEGEKONZENTRATE IN IHRER REINSTER FORM SWISSCODE Pure umfasst sieben Konzentrate, die die Hautalterung dechiffrieren und wirksam korrigieren. Mit reinen, äusserst effizienten Aktivstoffen unterstützen die erlesenen Pflegeprodukte die Wirkung jedes beliebigen Hautpflegeprogramms, auch im Rahmen der klinischen Nachsorge. Die Produkte verfolgen das Ziel, den sichtbaren Zeichen der Hautalterung entgegenzuwirken und die hauteigenen Funktionen zu aktivieren.

DIE KRAFT DER PFLANZLICHEN STAMMZELLEN Stammzellen haben eine reparierende und verjüngende Wirkung. Die Schutzfunktion die von Stammzellen ausgeht, wurde auf die Bionic Produkte übertragen. Die Haut wird dadurch vor schädlichen Einflüssen bewahrt und ihr Well-Aging-Potenzial gefördert. Die kultivierten Stammzellen, die in die Komposition der SWISSCODE Bionic Seren eingehen, schützen hervorragend gegen Oxidation, UV-Strahlen, Feuchtigkeits- und Kollagenverlust sowie gegen Entzündungen.

HOCHWERTIGE NATURKOSMETIK AUF PFLANZLICHER BASIS VETIA FLORIS begünstigt die natürliche Schönheit durch einen luxuriösen Ansatz, der seinen Ursprung in der Erkenntnis der Natur findet.

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DIE KOMBINATION EINZIGARTIGER MEERES-WIRKSTOFFE VETIA MARE ist auf den Grundsätzen der DERMA OCEANIC SCIENCE entwickelt. Biologisch aktive Komponenten antiker Tiefseeorganismen entfalten ihre regenerierende Wirkung bei der Anwendung der Produkte. VETIA MARE ist die erste luxuriöse Hautpflege, die auf rein biologischen Meereskomponenten basiert. Wir haben das Beste aus den Meerestiefen extrahiert und eine Natrue zertifizierte Pflegelinie mit synergetischen Reinigungs- und individuell abgestimmten Pflegeprodukten entwickelt, die Ihre Haut nicht nur sofort nach der Anwendung sondern auch langfristig glatter, jünger und strahlender aussehen lassen. Wir bezeichnen diese Wirkung als «jugend­ erhaltenden» Effekt.

PURE HAIR & SPA Bäumleingasse 14 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 273 77 73 pure@pureaveda.ch www.pureaveda.ch www.pureswissboutique.com


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Wir gratulieren ganz herzlich Kristina & Jadwiga zur bestandenen Gesellenprüfung. Schön das ihr weiterhin ein Teil des Hair Cut Corner Teams bleibt.

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BEAUTY & GESUNDHEIT

DAS GESAMTE SPEKTRUM DER DERMATOLOGIE

  DERMATOLOGIE AESCHE 48

DAS FRÜHESTMÖGLICHE ERKENNEN UND DIE SOFORTIGE OPERATIVE ENTFERNUNG VON HAUTKREBSTUMOREN BIS ZU ÄSTHETISCHEN BEHANDLUNGEN – DR. MED. MARTIN SCHERMESSER UND SEIN TEAM DECKEN IN DER GROSSZÜGIG UND PATIENTENFREUNDLICH EINGERICHTETEN DERMATOLOGISCHEN PRAXIS AN DER AESCHENVORSTADT 48 DAS GESAMTE SPEKTRUM DER DERMATOLOGIE AB.

INTERVIEW MIT DR. MED. MARTIN SCHERMESSER

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irekt in der Praxis – oder ambulant in einer Basler Klinik  – werden schonend jährlich mehrere Hundert bös­ artige Hauttumore entfernt. Daneben stehen verschiedene modernste Therapiemöglichkeiten, wie zum Beispiel die Bestrahlung des Hautkrebses, zur Verfügung, was die DERMATOLOGIE AESCHE 48 zu einer der führenden in der Region macht. Dr. med Martin Schermesser, der 2006 seine eigene Praxis eröffnete, hat sich neben der Vorsorge von Hautkrebs und dessen Entfernung auf die Therapie von Ekzemen, Schuppenf lechten, Allergien, Infektionen der Haut sowie die dazugehörige Diagnostik sowie auf die Behandlung von Venen­ erkrankungen und auf ästhetische Behandlungen der Haut beziehungsweise auf Hautverjüngerung spezialisiert. «Geschäftsführer»: Wie schaffen Sie mental den Spagat zwischen Operationen von Krebserkrankungen und der Behandlung von nicht so lebensbedrohlichen, ästhetischen Problemfeldern? Dr. med. Martin Schermesser: Im Mittelpunkt steht das Wohlbefinden der Patienten. Natürlich kann man eine Krebserkrankung nicht unbedingt zum Beispiel mit einer ästhetischen Korrektur vergleichen. Dennoch ragen gerade ästhetische Behandlungen ungemein zum Wohlbefinden der Patienten, und damit auch zu deren Gesamt-Gesundheit, bei. Für mich als operierenden Arzt ist dieser Aspekt sehr wichtig und stellt auch einen Ausgleich zu meiner chirurgischen Tätigkeit dar. Wie verbreitet ist Hautkrebs? Immer mehr ältere, aber auch jüngere Menschen erkranken an Hautkrebs. Da Hautkrebs – je nach Art des Tumors – schnell wächst, ist es wichtig, dass man sich regelmässig untersuchen lässt. Meine Philosophie ist es, den Tumor direkt nachdem ich ihn entdeckt habe, zu entfernen. Je früher der Krebs diagnostiziert wird, desto höher sind die Heilungs­

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chancen – in fast 100 Prozent der Fälle lässt sich der Krebs heilen. Ein früher, ambulanter Eingriff nimmt dem Patienten nicht nur die Angst, sondern ist unkompliziert und auch aus kosmetischer Sicht optimal. Apropos Kosmetik – als diesbezüglich besonders innovativ gilt das soge­ nannte «Fadenlifting», das Sie in der DERMATALOGIE AESCHE 48 anbieten – um was geht es genau? Tatsächlich stellt das «Fadenlifting» eine echte Alternative zum chirurgischen Lifting dar. Konkret werden sich selbst auf lösende Fäden in einer lokalen Betäubung mittels einer Nadel in die zu stützenden Gesichts- oder andere Körperareale eingebracht. Die Fäden haben kleine Widerhaken, durch die sie sich im Bindegewebe verankern. So kann über Jahre abgesunkenes Gewebe durch Zug wieder an den ursprünglichen Ort gebracht werden, wo es sich in jüngeren Jahren ursprünglich befunden hat. Zudem «reizen» die Fäden das Bindegewebe, und es wird neues Kollagen gebildet, welches im Alter abnimmt. Somit wird auch die Hautstruktur verjüngt.

DERMATOLOGIE AESCHE 48 Dermatologie Venerologie FMH, Dermatochirurgie VOD-­Lasermedizin FMCH, Dipl. ETH NDS Medizinphysik, Ästhetische Medizin Aeschenvorstadt 48 CH-4051 Basel Telefon +41 (0)61 271 74 84 info@hautarzt-basel.ch www.hautarzt-basel.ch


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AUTO & MOTO

CHRONIST DER FORMEL 1

  Fotograf Daniel Reinhard

© Daniel Reinhard

© Daniel Reinhard

DER INNERSCHWEIZER FOTOGRAF DANIEL REINHARD PRÄGTE MIT SEINEN FOTOS UNSEREN BLICK AUF DIE FORMEL 1. SEIT 1979 BANNTE ER 573 GRAND-PRIX-RENNEN AUF FILM UND CHIPKARTE. HEUTE KONZENTRIERT SICH SEINE FOTOGRAFISCHE LEIDENSCHAFT AUF KLASSISCHE AUTOMOBILE.

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von Andreas Faust

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an soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Daniel Reinhard kam diese Erkenntnis ausgerechnet mitten im Gotthard-Tunnel. «Die Belastung war schon enorm», sagt der gerade 57 Jahre alt gewordene Fotograf und meint damit seine beispiellose Karriere als Haus- und Hof-­Fotograf in der herausforderndsten Klasse des Rennsports. Seit der Saison 1979 fotografierte er am Pistenrand; seit 1987 verpasste Reinhard nur zwei Grand Prix. Er gehörte zur Rennsport-Familie wie Fahrer und Funktionäre, und er hatte sie alle vor der Linse: Alonso, Hamilton, Senna, Schumacher. Bis er auf der Fahrt zu seinem 573. Rennen im italienischen Monza beschloss: Jetzt ist Schluss. «Ich habe abends meine Fotografen-Kollegen zum Nachtessen eingeladen, mich verabschiedet und bin gegangen», beschreibt Reinhard seinen Ausstieg aus der Formel 1 im September letzten Jahres. Er hat diesen Schritt nicht bereut. In den letzten Jahren wurden die Arbeitsbedingungen für Fotografen an der Strecke ungünstiger  – verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, blickdichte Zäune und die zunehmende Abschottung der Teams nach aussen machten es immer schwieriger, die spezielle Atmosphäre auf der Piste und in den Pits auf den Chip zu bringen. «Mit Bernie Ecclestone hat sich nun der Schöpfer und Nukleus dieser ganz eigenen Welt ver­abschiedet», sagt Reinhard. Bis sich unter den neuen Formel-1-­Eigentümern wieder jenes Gefühl familiären Zusammenhalts einstellen werde, das er so schätzte, werde es Jahre dauern; davon ist Reinhard überzeugt. In dritter Generation sieht Reinhard durch die Linse in die Welt: Sein Grossvater Joseph eröffnete 1932 in Sachseln ein Foto­geschäft; sein Vater Josef fotografierte 33 Jahre lang Motorsport-Events. Im Jahr 1979 übernahm Daniel die F1-Fotografie von seinem Vater: Zunächst an den europäischen Rennen; ab 1987 dokumentierte er die Formel 1 auch in Übersee; unter anderem für das deutsche Fachmagazin «auto-motor-sport». Klassische Automobile liess er dagegen lange links liegen. Erst ein Bugatti 35B öffnete ihm die Augen für historische Fahrzeuge, ohne die es schliesslich auch aktuelle Boliden nicht gäbe. Vor sechs Jahren machte Reinhard diese neu entdeckte Liebe gemeinsam mit seinem ehemaligen Schulkollegen Bruno von Rotz zum Beruf: Die beiden gründeten das Webportal Zwischengas (www.zwischengas.com), das mit zeitgenössischen Test­berichten und aktuellen Fotoproduktionen die ganze Vielfalt klassischer Automobile dokumentiert. Daniel Reinhard trifft man nun weniger an der Rennstrecke, dafür umso häufiger an einem der unzähligen Oldtimer-Events in der Schweiz und ganz Europa. «Immerhin: Ein paar mehr freie Wochenenden als zu Formel-1-­Zeiten liegen nun drin», sagt Reinhard. Das freue seine Frau und die beiden Kinder. Vom Motorsport hat er sich dennoch nicht so ganz verabschiedet; weiterhin reist er dem Tross der DTM hinterher. Und demnächst will er auch wieder ein Formel-1-Rennen besuchen – als Zuschauer, ohne Fototasche und mit Tribünenkarte. Obwohl Bernie Ecclestone ihm zum 500. Grand Prix 2012 den Honory Pass überreichte als lebenslange Akkreditierung. Jetzt kann er wieder ein Fan unter Fans sein.


AUTO & MOTO

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AUTO & MOTO

«Bellwald-Classic»

OLDTIMER EROBERN DAS GOMS

VOM 8. BIS 10. JUNI 2018 WIRD DIE WALLISER GEMEINDE BELLWALD AUSTRAGUNGSORT DER ERSTMALS DURCHGEFÜHRTEN OLDTIMERVERANSTALTUNG «BELLWALD-CLASSIC». IN DREI FAHRZEUGKATEGORIEN – INKLUSIVE MOTORRÄDER – WERDEN OLDTIMERFAHRZEUGE EINE GLEICHMÄSSIGKEITSPRÜFUNG AUF DER BERGSTRECKE FÜRGANGEN–BELLWALD ABSOLVIEREN UND SICH AN EINEM CONCOURS D’ELÉGANCE EINER FACHKUNDIGEN JURY STELLEN. ZUSÄTZLICH GIBT ES EINE WERTUNG FÜR DAS BESTE DAMENTEAM SOWIE FÜR DAS PASSEND ZUR ZEITEPOCHE DES FAHRZEUGS «BEST DRESSED TEAM». INTERVIEW MIT THOMAS RUEPP


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ellwald ist mit 1560 m ü. M. die höchstgelegene Gemeinde im Goms. Zum Dorf führen eine kurvenreiche Strasse und eine Luftseilbahn von der Bahnstation Fürgangen-Bellwald. Die Rallyestrecke misst 6 950 Meter, und die Fahrzeuge müssen eine Höhendifferenz von 424 Metern überwinden. Initiator und Präsident des Organisationsteams der «Bellwald-Classic» sowie Rennleiter ist der Basler Orthopädie-Unternehmer Thomas Ruepp. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» gibt Thomas Ruepp Einblicke in die «Bellwald-Classic», in deren Mittelpunkt vor allem der Spass und die Freude an Oldtimerfahrzeugen stehen sollen. «Geschäftsführer»: Fahren Sie eigentlich auch einen Oldtimer? Thomas Ruepp: Ja, einen MG TF, Jahrgang 1953. Als OK-Präsident und Rennleiter der «Bellwald-Classic» werde ich allerdings nicht aktiv am Event teilnehmen.

Welche Idee steckt hinter der Ausrichtung eines Oldtimer-Events in Bellwald? Bellwald ist über die Jahre so etwas wie meine zweite Heimat geworden, wo ich mich als Feriengast enorm wohlfühle. Mir geht es vor allem darum, dem Dorf etwas zurückzugeben, aber auch touristisch interessante und nachhaltige Möglichkeiten zu entwickeln. So unterstützt zum Beispiel die zu meinem Unternehmen Basler Orthopädie – René Ruepp AG  – gehörende Sportho GmbH der Verein Dualski Bellwald, welcher Menschen mit Behinderungen und ihren Familien ermöglicht, das Skifahren durch eine behindertengerechte Infrastruktur zu erleben. Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von der Stiftung Cerebral und den Dienstleistungsanbietern in Bellwald getragen. Mit dem Oldtimer-Event «Bellwald-­Classic» soll nun die touristische Attraktivität dieses wunderschönen Ortes mit seinem intakten Dorfkern gefördert werden.

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Seit 2007 ist Bellwald Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch – haben die Bewohner der Gemeinde nicht Angst, dass ihre dörfliche Idylle durch die Oldtimerfahrzeuge und die damit verbundenen Aktivitäten gestört wird? Nein, im Gegenteil! Die Einheimischen sind begeistert, wenn das Tourismusangebot erweitert wird, denn auch sie sind damit konfrontiert, dass die Winter immer schneeärmer werden und man deshalb touristische Alternativen – vor allem für den Sommer – suchen muss. Kommt dazu, dass Oldtimer überall auf eine hohe Akzeptanz stossen und «Bellwald-Classic» ja nicht ein Rennen ist, wo es auf die Geschwindigkeit, sondern auf die Zuverlässigkeit ankommt. Was die auswärtigen Besucher der Veranstaltung anbelangt, die mit dem Auto anreisen, so organisieren wir einen Shuttledienst ab Fiesch, weil in Bellwald selbst nur ein grosser Parkplatz zur Verfügung steht. Mit welchen Geschwindigkeiten ist denn zu rechnen? Es gilt, für jeden der beiden Läufe jeweils eine Zeitvorgabe pro Kategorie, welche am Vorstart beim Sekretariat aushängt, so präzise wie möglich zu erreichen. Dann sind die Verkehrsvorschriften zu berücksichtigen, insbesondere im Dorf muss ein Gang zurückgeschaltet werden. Auf der ganzen Strecke sorgen insgesamt 20 Posten und ein Radarkasten dafür, dass das Reglement eingehalten wird. Ausserdem darf sowieso nicht schneller als durchschnittlich 49 km/h gefahren werden, weil sonst eine spezielle Rennbewilligung benötigt würde. Insgesamt stehen also weniger das Sportliche und Technische, sondern der Spass und die Freude im Mittelpunkt der «Bellwald-Classic»? Zwar findet am ersten Tag eine technische Abnahme statt, und wer jemals mit einem Oldtimer eine Bergstrecke von sieben Kilometern gefahren ist, weiss, dass dies durchaus einer sportlichen Leistung bedarf, aber Sie haben recht, das Zusammensein mit Gleichgesinnten und die >

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Freude an alten Fahrzeugen stehen im Vordergrund. Aber auch zum Beispiel der Wettbewerb um das «Best Dressed Team» anlässlich des Concours d’Elégance wird wohl einen grossen Unterhaltungswert haben. Insgesamt wird es für alle Wettbewerbe tolle Preise geben, und das gesellige Beisammensein wird für alle Teilnehmenden den Event unvergesslich machen. Dennoch scheint das «Drumherum» einen höchst professionellen An­ strich zu haben? Spass und Professionalität schliessen sich ja nicht aus – und dies erst noch kostenlos! Professionelle Mechaniker mit fundierten Kenntnissen in Bezug auf Oldtimer und Youngtimer leisten technischen Support beim Event. Es stehen voll ausgestattete Werkstätten für jegliche technischen Probleme zur Verfügung. Natürlich werden wir auch an unser Publikum vor Ort, den Fans in den Sozialen Medien und vor allem auch den Sponsoren einiges bieten. Auf grossen Bildschirmen kann das Geschehen vom Publikum verfolgt werden, denn vier mobile Kameras und acht Drohnen liefern Livebilder auf allen Monitoren und Projektoren des Events. 15 bis 20 Standkameras sind an Abbiegungen und Geraden positioniert und acht 360-Grad-Kameras werden um das Event-Areal installiert und übertragen den Event live auch in den Sozialen Medien.

ANMELDUNG FÜR DIE BELLWALD-CLASSIC VOM 8. –10. JUNI 2018 Das Startgeld beträgt pro Auto 1 950.– CHF, pro Motorrad 950.– CHF. In diesem Startgeld sind die gesamte Verpflegung, Hotel und Getränke wie Bier sowie alle alkoholfreien Getränke enthalten. §§ Anmeldung vor 31.12.2017 – 10 % Rabatt §§ Anmeldeschluss 31.3.2018 Anmeldungen via bellwald-classic.ch/online-nennung

TEILNAHMEKRITERIEN Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrzeuge, die eine Strassen­verkehrszulassung haben. Die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt (ca. 120 Autos, 30 Motorräder). Kategorien: §§ Kategorie A – Fahrzeuge bis 1945 §§ Kategorie B – Fahrzeuge bis 1960 §§ Kategorie C – Fahrzeuge bis 1975 Die Wertung erfolgt per Kategorie vom 1. bis 3. Rang. Ein Fahrzeugwechsel ist möglich und bis 11. Mai 2018 zu melden und vom OK zu genehmigen.

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  SUV News

ES KOMMT DIE NÄCHSTE WELLE DER TREND ZUM SUV IST UNGEBROCHEN. VOR ALLEM IN DEN KLEINEREN KLASSEN WIRD NEUHEIT UM NEUHEIT LANCIERT UND DABEI ZUGUNSTEN GERINGEREN VERBRAUCHS UND VERTRÄGLICHER PREISE HÄUFIG AUF DEN ALLRADANTRIEB VERZICHTET. AUF DIESE CROSS­OVER-MODELLE KÖNNEN WIR UNS IN DEN NÄCHSTEN MONATEN FREUEN.

von Andreas Faust

HYUNDAI KONA Lange hat die südkoreanische Aufsteiger-Marke in diesem Segment auf sich warten lassen, aber zur IAA ist es endlich so weit. Hyundai stellt ein kleines SUV namens Kona vor. Und traut sich dabei was mit ungewohnt expressivem Design und wuchtiger Front inklusive LED-Scheinwerfern. Richtige Entscheidung, zumal sich die Schwestermarke Kia mit einem ebenso peppig gestalteten SUV auf gleicher Plattform in Frankfurt präsentieren wird. Auch im Interieur schlägt der Kona eine neue, weichere und rundlichere Richtung ein, die wohl ebenfalls wegweisend sein dürfte für künftige Modellneuheiten. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenten wird sich optional ein Allradantrieb ordern lassen; für den Antrieb sorgen Diesel- und Benzinmotoren zwischen 115 PS und 177 PS. : : WWW.HYUNDAI.CH : :

JAGUAR E-PACE Zur Premiere drehte der E-Pace eine Dreiviertelschraube. Aber der kleine Bruder von Jaguars F-Pace überzeugt auch im Stand. Chefdesigner Ian Callum widerstand der Versuchung, einfach einen geschrumpften F-Pace auf die bis zu 21 Zoll grossen Räder zu stellen. Technisch baut der E-Pace auf dem Range Rover Evoque auf und soll Kunden mit kompakteren Budgets locken. Antriebs­seitig bescheidet er sich mit vier Zylindern: Die Turbo­d iesel leisten zwischen 150 und 240 PS, die Turbo­benziner 250  u nd 300 PS; alle Versionen verfügen über einen Hinter­­ achsebetonten Allradantrieb für optimale Fahr­dynamik. Optional werden im Infotainment-­­System die G-Kräfte angezeigt, denen die Passagiere ausgesetzt sind. Zum Beispiel in der Dreiviertelschraube. : : WWW.JAGUAR.CH : :

MITSUBISHI ECLIPSE CROSS Vor 100 Jahren lancierte Mitsubishi sein erstes Serienmodell. Aber von Ruhestand keine Spur: Nach finanziellen Problemen, einem Verbrauchs­ skandal in Japan und dem Beitritt zur Allianz von Nissan und Renault will der japanische Autobauer in den kommenden Jahren mit gleich drei neuen SUVs durchstarten. Den Anfang macht der Eclipse Cross, positioniert zwischen den Modellen ASX und Outlander und voller durchdachter Details wie ein kleiner Touchpad für die Infotainment-­

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Steuerung oder die kostensparende Integration der Smartphone-­ Navigation ins Auto. An den Start rollt er im Dezember mit einem neuen 1.5-Liter-Turbo­b enziner mit 163 PS und Front- oder Allrad­ antrieb; ein Turbodiesel mit Achtstufen-­Automatik folgt dann 2018. : : WWW.MITSUBISHI-MOTORS.CH : :

BMW X3 Von den letzten zwei Generationen seines Mittelklasse-SUVs setzte der Münchner Autobauer rund 1.5 Millionen Exemplare ab – jetzt kommt zur Internationalen Automobilausstellung im September die Neuauflage: BMWs neuer X3 wird rund sieben Zentimeter länger als der Vorgänger und wirkt damit sportlicher – und dürfte dank ausgeglichener Gewichtsverteilung und einer Erleichterung um 55 Kilogramm auch flinker fahren. Die grosse Design-­Revolution bleibt wie zuletzt oft bei BMW auch diesmal aus – warum auch Erfolgreiches ändern? Zum Marktstart sind zunächst zwei Turbodiesel und drei Turbo­benziner von 184 PS bis zur M-Performance-Variante mit 360 PS geplant. Ausserdem bereits angekündigt: Im Jahr 2020 wird eine batterie­ elektrische Version folgen. : : WWW.BMW.CH : :


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er für die Überwinterung seines Motorrades keinen Platz hat oder eine günstige Alternative sucht, der ist bei uns richtig. Wir bieten eine spezielle Lack- und Chrom-Konservierung, Batterieausbau, Reifendruck­ erhöhung, Vergaserentleerung und Benzinzusatz für 45 Franken pro Monat (min. 3 Monate) sowie pauschal 80 Franken für die Wiederinbetriebnahme inkl. Batterie laden und einbauen, Reifendruck kontrollieren und waschen. Wohnen Sie innerhalb eines Radius von 30 Kilometer, so holen und bringen wir Ihr Bike gratis. Abholung / Bringen über 30 Kilometer 40.– CHF. Weiter im Angebot steht ein kleiner oder ein grosser Service (380.– CHF / 580.– CHF).

NEUHEITEN INDIAN 2018 Es läuft was bei Indian. Neue Farben, Modellpf lege-Massnahmen an einigen Töff sowie das wegweisende neue Infotainment-System «Ride Command» prägen die Indian Modellpalette  2018. Dazu gibt es neue Basismodelle bei Chief und Chieftain. Ebenso neu erhältlich sind die Indian Springfield Dark Horse, die Chieftain Classic sowie die Roadmaster Elite.

HARLEY DAVIDSON WEITERHIN BEI ERBACHER BIKES Urs Erbacher ist ja seit vielen Jahren bekannt dafür, Motorräder der US-Traditionsmarke Harley-Davidson zu Unikaten zu customizen. In den Hallen von Fat Attack wurden in den letzten Jahren schon hunderte Harleys umgebaut, von kleineren Veränderungen bis hin zu Komplett­ umbauten im Wert eines Mittelklasse-Neuwagens. Für Harley-Besitzer werden neben dem Customizing weiterhin auch Reparaturen und Tuning angeboten. Wir führen eine grosse Anzahl an Gebrauchtfahrzeugen. Auch neue Harley können wir besorgen.

ERBACHER CARS BIETET AUTO-UMBAUTEN ODER – RESTAURIERUNGEN Das jüngste Standbein ist der Umbau sowie das Restaurieren von Autos. Natürlich stehen auch hier amerikanische Klassiker wie Corvette, Mustang, Cobra oder T-Bird im Vordergrund, aber auch ältere Porsche  911

oder Jaguar E-Type fanden den Weg in die heiligen Hallen in Arlesheim und wurde fachmännisch restauriert. Ganz speziell auf Kundenwunsch sind die Erbacher-Porsche  9 64 zugeschnitten. Haben Sie einen Wunsch, einfach anrufen. Wir können auf über 20  Jahre Knowhow in Sachen Custom Bike-Bau sowie über 30 Jahre Rennerfahrung zurückgreifen. Auch was das Vorführen bei der MFK angeht, sind wir Ihr Ansprechpartner.

KOMPLETTE DRAG-RACING-SAISON 2018 FÜR JNDIA ERBACHER Jndia Erbacher wird die komplette Saison 2018 in der Topklasse des Drag-Racings bei den Top Fuelern unter die Räder nehmen. Natürlich vorausgesetzt, das Sponsoring kommt zusammen. Wer sich daran beteiligen will, ist herzlich willkommen. Über die diversen Sponsoring-­Pakete geben Urs und Jndia Erbacher gerne Auskunft. Urs wird punktuell an einigen Rennen 2018 teilnehmen.

CLUB111 – CROWDFUNDING FÜR DAS RENNTEAM Werden Sie Mitglied im Erbacher Club111. Mit dem Beitrag von 111.– CHF unterstützt jedes Club-Mitglied das Rennteam tatkräftig. Will man im Motorsport ganz vorne dabei sein, so braucht es finanzielle Resourcen. Dank treuen Sponsoren ist ein Teil der Saison abgedeckt, aber längst nicht alles. Deswegen wurde der Club111 gegründet. Im Mitgliederbeitrag von 111.– CHF inbegriffen sind persönliche Einladungen zu speziellen Events, eine Membercard, mit der günstiger im Erbacher-Shop eingekauft werden kann, sowie ein Welcome-Paket mit Aufkleber und Autogrammkarte. Wer es noch exklusiver mag, der nimmt das Nitroboost-Paket für 1111.– CHF. Anmeldungen unter club111@club111.org.

ERBACHER-UHR ALS TOLLES GESCHENK Ein schönes und exklusives Präsent hält der Club111-Shop für Euch parat. Daniel Strom, Designer und Uhrenmacher aus Biel hat in Zusammenarbeit mit Urs Erbacher eine exklusive Uhr in limitierter Kleinserie aufgelegt. Je nach Ausstattung sind die Uhren entweder für 1 111.– CHF oder für 2 111.– CHF. Mehr dazu auch auf der Homepage.

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«Grand Basel»

GLOBALER SALON FÜR DIE WERTVOLLSTEN AUTOMOBILE

MIT DER «GRAND BASEL» LANCIERT DIE MCH GROUP EIN NEUES, GLOBALES AUSSTELLUNGSFORMAT. DIE «GRAND BASEL»  – DER ERSTE SALON FÜR DIE BEDEUTENDSTEN UND WERTVOLLSTEN AUTOMOBILE DER WELT – SOLL ERSTMALS IM SEPTEMBER  2018 STATTFINDEN.

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aut Mitteilung der MCH Group werden mit der «Grand Basel» zum ersten Mal Automobile im kulturellen Kontext von Design, Architektur und Kunst präsentiert. Nach der Premiere im September 2018 in Basel sind weitere Messen in Miami und Hongkong geplant. «Grand Basel» spricht internationale Kenner, Experten und Sammler mit höchsten Ansprüchen an – und alle, die sich für automobile Ästhetik, technische Virtuosität, Kunst und Kultur interessieren.

RAHMEN FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE AUTOMOBILE Die «Grand Basel» 2018 soll aussergewöhnliche Automobile in einem aussergewöhnlichen Rahmen präsentieren. Das Berliner Designbüro Blue Scope entwickelte dafür ein einheitliches Architektur- und Ausstellungs-

konzept sowie ein Corporate Design in konsequent zeitgenössischer Formensprache. Das Design ist ein kühner Bruch mit dem meist nostalgischen Ambiente konventioneller Automobilveranstaltungen und erlaubt eine Präsentation und Betrachtung der Objekte in der Qualität moderner Museen. Das Grand-Basel-Ausstellungsdesign greift die Architektur des Basler Messeneubaus von Herzog & de Meuron auf. So wird ein Grand Parcours für Fahrpräsentationen und Auktionen den ikonischen Lichthof der Halle 1 umkreisen. Aussteller können Präsentationsmodule für bis zu sieben Exponate buchen. Aussergewöhnlich ist auch der Service für Aussteller. Neben dem Messebau bietet die «Grand Basel» die komplette Abwicklung, inklusive Transport und Zollformalitäten aus einer Hand. Die Preise für Aussteller liegen in etwa auf dem Niveau interna-

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AUTO & MOTO tionaler Automobil-Auktionen. Neben den Publikumstagen wird die «Grand Basel» an Preview-Tagen exklusiv für ausgewählte Gäste öffnen.

WELTBEKANNTE PERSÖNLICHKEITEN Zur Avant-Premiere und Medienpräsentation des Grand-Basel-Konzepts Ende August in der Messe Basel gaben sich weltbekannte Persönlichkeiten der Automobilkultur die Ehre. Sie stellten das Konzept der «Grand Basel» anhand vier aussergewöhnlicher Entwürfe vor, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden: Giorgetto Giugiaro, «Car Designer of the Century», brachte seinen legendären Chevrolet Corvair Testudo von 1963 nach Basel. Andrea Zagato kündigte eine Hommage an die legendäre Marke IsoRivolta an. Designer Rem D. Koolhaas zeigte für sein Modelabel United Nude ein neues «Lo Res Car», für das er das polygonale Design eines Lamborghini Countach zur minimalen Keilform abstrahierte. Für die vielfältige Wechselwirkung zwischen Architektur, Automobil und Städtebau steht der Avions Voisin C25 Aérodyne von 1935 – die Lieblingsmarke des Schweizer Architekten LeCorbusier, dessen Mäzen Gabriel Voisin die radikalen Entwürfe für den autogerechten Stadtumbau von Paris inspirierte. Prof. Paolo Tumminelli, Direktor des Goodbrands Institute, Buchautor und Professor an der Fakultät für Kulturwissenschaften der TH Köln, entwickelt das kulturelle Konzept und leitet das Kuratorium der «Grand Basel». Er wird in den nächsten Monaten ein Kuratorium einberufen, das unabhängig arbeitet und für höchste Qualitätsmassstäbe bürgen soll. Anfang 2018 wird das Konzept an weiteren Orten weltweit vorgestellt, und weitere Einzelheiten werden bekannt gegeben.

MCH GROUP HALBJAHRESABSCHLUSS Die MCH Group präsentiert für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 einen konsolidierten Halbjahres­ abschluss, der deutlich unter den entsprechenden Vorjahresperioden liegt. Die zyklus-, markt- und investitions­ bedingten Rückgänge bewegen sich im Rahmen, der sich bereits 2016 abgezeichnet hat. Laut Medienmitteilung der MCH Group beläuft sich der konsolidierte Betriebsertrag auf CHF 305.6 Mio. Er liegt 9.4 % unter dem ersten Semester des messestarken Vorjahres und 1.5 % unter der messezyklisch vergleichbaren Periode 2015. Aufgrund zusätzlicher Aufwendungen für die Entwicklung und Umsetzung verschiedener strategischer Initiativen resultiert ein deutlicher Rückgang bei

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den operativen Ergebnissen und dem Konzerngewinn: Der EBITDA beträgt CHF 63.7 Mio. und liegt rund ein Drittel unter den beiden Vorjahren. EBIT und Konzerngewinn sind gegenüber den beiden Vorjahren auf rund die Hälfte zurückgegangen. Der EBIT beträgt CHF 30.1 Mio., der konsolidierte Konzerngewinn (ohne Minderheiten) beläuft sich auf CHF 26.5 Mio. Insgesamt erwartet die MCH Group ein Jahresergebnis 2017, das mindestens 50 % unter dem Jahresergebnis 2016 von CHF 34.3 Mio. liegen wird. 2017 ist ohne die national führende Baumesse Swissbau, welche nur in den geraden Jahren stattfindet, ein messezyklisch schwaches Jahr, das diesbezüglich mit 2015 vergleichbar ist. Seit damals haben sich allerdings verschiedene Faktoren akzentuiert, die das Messe- und Event-Geschäft der MCH Group negativ beeinflussen, so unter anderem der starke Schweizer Franken, Marktkonsolidierungen in der Uhren- und Schmuckbranche und in der Automobilindustrie sowie die digitale Transformation und eine zunehmende Umschichtung der Marketing-Budgets. Bei den meisten nationalen Messen und auch im nationalen Geschäft im Bereich «Live Marketing Solutions» haben diese – und weitere – Faktoren Rückgänge zur Folge. Sie schlugen 2017 insbesondere auch erstmals auf die Weltmesse für Uhren und Schmuck Baselworld durch. Deshalb wurden bereits in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Ausstellern für die Baselworld 2018 und die folgenden Jahre einschneidende konzeptionelle Anpassungen wie eine Verkürzung der Messe um zwei Tage und eine wesentliche Verkleinerung der Ausstellerzahl beschlossen oder dass die Luxusmarken in der Halle 1.0. in den geraden Jahren, in welchen die Swissbau im Januar stattfindet, ihre Stände nach Messeschluss stehen lassen können, was zu markanten Einsparungen auf Ausstellerseite führen soll. Die marktbedingten Rückgänge im Geschäftsverlauf können 2018 noch nicht vollständig mit den positiven Effekten der 2016 und 2017 umgesetzten sowie weiteren strategischen Initiativen kompensiert werden. Die MCH  Group erwartet für 2018 deshalb ein Ergebnis im Bereich des zu erwartenden Ergebnisses 2017. Sie ist jedoch zuversichtlich, dank einer Anzahl neuer Initiativen mittelfristig wieder eine positive Ergebnisentwicklung erzielen zu können. : : WWW.MESSE.CH : :

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iebe Freundinnen und Freunde der Oldtimer mit zwei, drei und vier Rädern, meine Kolumne soll das Thema «Oldtimer», wie das auch in meinem Interview zur «Bellwald-Classic» in der vorliegenden «Geschäftsführer»-Ausgabe zum Ausdruck kommt, kommentieren. Oldtimer, Youngtimer, Vorkriegsfahrzeuge und Nachkriegsfahrzeuge sowie Veteranen sind die gängigen Begriffe für Oldtimerfahrzeuge, wie sie je nach Alter und Redensart angewendet werden. Aussenstehende, die mit der Gesellschaft von Autofantasten wenig oder nichts anfangen können, haben möglicherweise den Eindruck, bei Oldtimern handele es sich vor allem um teure Limousinen. Dem ist aber nicht so. Wenn man zum Beispiel das jetzige mit dem letzten Jahrhundert vergleicht, sind die Preisverhältnisse für «normale» Autos bis hin zu Luxuslimousinen ziemlich ähnlich geblieben. Lassen Sie mich an dieser Stelle einen kleinen Abstecher in die Geschichte des Automobils machen: Vielen ist vielleicht nicht bewusst, dass vor über 100 Jahren die Fahrzeuge elektrisch angetrieben wurden. Weil die Batterien aber ein Vielfaches grösser als die heutigen waren, setzte sich das Elektroauto nicht durch, und es ist doch einigermassen erstaunlich, wie schwer sich die Automobilindustrie selbst heute noch mit dieser Problematik tut! Die rasante wirtschaftliche Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging einher mit derjenigen des Automobils,

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insbesondere im Nutzfahrzeugbereich, denn es galt, immer mehr Güter zu transportieren. Die Motorisierung des Transportwesens brachte denn auch eine grosse Vielfalt von nützlichen und gleichzeitig attraktiven Fahrzeugen hervor. Eine Auswahl von entsprechend schönen Lieferwagen, die zum Transport von Waren und Gütern aller Art verwendet wurden, waren übrigens in der letzten Ausstellung im Pantheon in Muttenz zu sehen. Die Konstrukteure von damals waren jedenfalls vom Ehrgeiz getrieben, nicht nur praktische, sondern auch ästhetisch ansprechende Fahrzeuge zu entwickeln, welche zum Beispiel dank speziellem Chassis und einer auf spezifisch Schweizer Bedürfnisse ausgerichteten Karosserie eine gewisse Exklusivität erlangten. Die Motivation, Oldtimerfahrzeuge zu sammeln, ist vielfältig. Sammelt man gezielt und akribisch nach historischen Gesichtspunkten, sammelt man die Fahrzeuge, die einen selbst durchs Leben begleitet haben, sammelt man einfach aus Lust am Sammeln oder gehört zum Sammeln auch das selber «Schrauben» und Restaurieren – einem Sammler gehen kaum die Argumente aus, seinem Hobby zu frönen, und sei es einfach, das einmalige Fahrerlebnis, das ein Oldtimer bietet, zu geniessen! Und vergessen wir nicht die soziale Komponente und das «zusammen Erleben», welches Liebhaber und Sammler an einzigartigen Events wie der «Bellwald-­Classic» vom 8. bis 10. Juni 2018 vereint.


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ie Nordschleife des Nürburgrings, eigentlich eine Rennstrecke, gilt als ultimative Herausforderung für jedes sportliche Serienauto. Alle grossen Automobilhersteller testen regelmässig ihre Fahrzeuge auf der 20’832 Kilometer langen Berg-und-Tal-Bahn in der Eifel in Deutschland. Alfa Romeo erzielte hier einige seiner grössten Rennerfolge – und jüngst einen neuen Rekord für Serienfahrzeuge. Der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio umrundete die Nordschleife schneller als jeder andere SUV zuvor. Nach exakt  7 : 51, 7  M inuten blieben die Stoppuhren stehen. Alfa Romeo Testfahrer Fabio Francia verbesserte damit den bisherigen Bestwert um rund acht Sekunden. Der Italiener war vor wenigen Wochen schon einmal für einen Nordschleifen-Rekord verantwortlich. Mit der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio setzte er in 7 : 32,1 Minuten einen neuen Massstab für viertürige Serienlimousinen. Der Alfa Romeo Stelvio, der erste SUV in der über 100-jährigen Historie der italienischen Premiummarke, verkörpert authentisch die Werte, die Alfa Romeo zu einer der bekanntesten Marken weltweit gemacht haben: unverwechselbar italienisches Design, leistungsstarke und moderne Motoren, optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, innovative Technologie und ausgezeichnetes Leistungsgewicht. Gebaut mit italienischer Liebe zum Detail und Handwerkskunst, ist der Alfa Romeo Stelvio auf kurvenreichen Strassen in seinem Element. Beim Stelvio Quadrifoglio sorgen Hightech-Materialien für hohe Verwindungssteifheit, aber auch für Gewichtsreduzierung. So erreicht die Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse nahezu das perfekte Verhältnis von 50 : 50. Einzigartig im Segment sind die Kardanwelle aus Kohlefaser und die sehr direkt ausgelegte Lenkung. Das Herz des Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio ist ein nahezu komplett aus Aluminium gefertigter V6-Motor mit 2.9 Liter Hubraum. Diese Konstruktion sorgt für geringes Gewicht, während der Zylinderwinkel von 90 Grad die optimale Platzierung im Motorraum ermöglicht. Ausgerüstet mit vier Ventilen pro Zylinder, zwei Turboladern und Ladeluftkühler leistet das High-Performance-Triebwerk 375 kW (510 PS) – die höchste Liter-Leistung in diesem Segment. Auch das

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maximale Drehmoment ist mit 600 Newtonmeter beeindruckend. Kombiniert ist der Sechszylinder mit dem Vierradantrieb  Q4 und einem Achtstufen-Automatikgetriebe, das im Modus «Race» Gangwechsel in nur 150 Millisekunden durchführt. Innerhalb der Baureihe bietet der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio weitere exklusive Technologien. Dazu gehören beispielsweise die Fahrdynamikregelung Alfa DNA Pro mit zusätzlichem Modus «Race», das elektronisch gesteuerte Hinterachsdifferenzial (Torque Vectoring), das aktive Fahrwerk in spezifischer Quadrifoglio Abstimmung sowie die Zylinderabschaltung, die den Kraftstoffverbrauch spürbar reduziert. Auf Wunsch sind ausserdem Schalensitze von Sparco erhältlich, die durch eine Unterkonstruktion aus Kohlefaser besonders leicht sind und Fahrer und Beifahrer extremen Seitenhalt geben. Eine weitere Option ist die Hochleistungsbremsanlage von Brembo mit Scheiben aus Kohlefaser-­Keramik-Verbundstoff. Der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio hebt die Faktoren Leistungsfähigkeit und sportliches Fahrverhalten im Segment auf ein neues Niveau, ohne die praktischen Attribute eines SUV wie beispielsweise Komfort und Platzangebot zu vernachlässigen. Informieren Sie sich jetzt bei Ihrer Margarethen Garage !

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AUTO & MOTO

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ieser Mann trägt schon einmal den richtigen Namen: Brown, David Brown; wie der britische Unternehmer, der zwischen 1946 und 1972 dem Sportwagenhersteller Aston Martin vorstand. Und obwohl keine verwandtschaftliche Bande besteht, produziert der aktuelle Brown unter dem Namen David Brown Automotive (DBA) im englischen Coventry in Handarbeit den Speedback GT. Die Wiedererweckung einer automobilen Ikone, weil er frappante Ähnlichkeit zum legendären Aston Martin DB5 aufweist. Nun hat sich Brown einen weiteren britischen Klassiker der 1960er-Jahre vorgenommen. Der Mini Remastered interpretiert den von Alec Issigonis entwickelten und ab 1959 von BMC angebotenen ersten Kleinwagen mit Frontantrieb neu. In der alten Form, aber mit frischen Ideen bei Styling und Ausstattung. Und mit unbegrenzten Möglich-

keiten zur Individualisierung auf Kundenwunsch, weil sowieso jedes Exemplar einzeln in rund 1000 Mannstunden Handarbeit gefertigt wird. Modernisiert und poliert wird dieser vierplätzige Neubau-Klassiker ausserdem. Die Aussenhaut wird nahtfrei geschweisst und innen verstärkt und der Frontgrill aus Aluminium gefertigt. Kleine Leuchten an den Aussenspiegeln weisen ihren den Weg zur Haustür, und in den Heckleuchten blinzeln LEDs. Zwölf Aussenlacke stehen zur Wahl, drei für das Dach und fünf für die Belederung des Innenraums. Der wurde ebenfalls umfassend modernisiert. Das klassische Holzlenkrad dirigiert eine Servolenkung, eine Funkfern­bedienung gewährt Zugang, und ein Touchscreen inklusive Smartphone-­Integration prangt über einer Reihe klassischer Aluminiumschalter. Den Antrieb übernimmt eine überarbeitete Version des 1.3-Liter-Vierzylinders des Ur-Mini.

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SPORT & FREIZEIT

«ICH BIN VON DER STADT BASEL SEHR ANGETAN»

Jean-Paul Brigger

SEIT DEM 2. AUGUST 2017 ARBEITET JEAN-PAUL BRIGGER ALS DELEGIERTER DER FC BASEL AG. ER KOMPLETTIERT DAMIT DIE NEUE FÜHRUNGSCREW UM PRÄSIDENT BERNHARD BURGENER ALS DESSEN STELLVERTRETER UND VOR ALLEM ALS DER MANN, DER BEIM FCB DAS OPERATIVE GESCHÄFT LEITET UND DAMIT FÜR DEN SPORTLICHEN UND WIRTSCHAFTLICHEN ERFOLG DES 20-FACHEN SCHWEIZER MEISTERS VERANTWORTLICH IST. INTERVIEW MIT JEAN-PAUL BRIGGER von Niggi Freundlieb

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ie Berufung des bald 60-Jährigen zum starken Mann beim FCB wurde in Basel vor allem von den Medien als Überraschung aufgenommen, stand doch der Name des Wallisers, der seit 17 Jahren beim Weltfussballverband FIFA beschäftigt war, kaum auf den Notizblöcken der Journalisten. Zu Unrecht, denn Jean-Paul Brigger ist die Walliser Fussballlegende schlechthin, blickt auf eine glanzvolle Karriere zurück und weiss eine Menge über Fussball. Der Stürmer absolvierte zwischen 1979 und 1988 35 Länderspiele und wurde mit dem FC Servette Genf und dem FC Sion je einmal Schweizer Meister und errang mit diesen beiden Clubs insgesamt fünf Cupsiege.

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1983 war er Torschützenkönig, 1992 Schweizer Fussballer des Jahres und 1996 Trainer des Jahres (FC Luzern). Seit 2005 amtierte Jean-Paul Brigger als Direktor der Technischen Studien-Gruppe (TSG) bei der FIFA. In diesem Rahmen war er für die Analyse der neuesten Fussballtrends verantwortlich und hielt die FIFA-Mitgliedsverbände über taktische Neuerungen auf dem Laufenden. Im Interview mit dem «Geschäftsführer» spricht Jean-Paul Brigger unter anderem über seine neue beruf liche Herausforderung, sein Job-­ Verständnis oder wie es dazu kam, beim FCB zu arbeiten.


SPORT & FREIZEIT «Geschäftsführer»: Wie sind Sie in Basel angenommen worden? Jean-Paul Brugger: Ich muss gestehen, ich kannte zuvor die Stadt und die Basler nicht so gut. Natürlich wusste ich, dass die Basler fussballverrückt sind, aber wie der Fussball sämtliche Basler Bevölkerungsschichten zusammenbringt und ein starker Integrationsfaktor ist, das ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. Ich durfte auch feststellen, dass die Basler viel warmherziger sind, als ich das gedacht hatte, und fühle mich sehr gut angenommen. Ich lerne jedenfalls täglich mehr über diese Stadt, wobei das ganze Team hier in der Geschäftsstelle des FCB eine grosse Unterstützung ist. Jetzt muss man mich nur noch in die Geheimnisse der Fasnacht einweihen, aber auch da ist mir bereits kompetente Nachhilfe angeboten worden (lacht)! Ihre Wahl zum Delegierten des Verwaltungsrates ist doch einigermassen überraschend erfolgt, für Sie auch? Ja, das stimmt, denn es gab ja keine Stellenausschreibung. Ich kannte Bernhard Burgener schon länger, wir haben uns immer wieder mal an offiziellen Anlässen getroffen und sind immer in Kontakt geblieben. Als er mich dann gefragt hat, ob ich den Job beim FCB übernehme wolle, kam das schon überraschend, aber ich musste nicht lange überlegen und sagte zu. Was hat Sie zu Ihrer Entscheidung bewogen? Dafür gab es mehrere Gründe. Einerseits trug ich mich schon länger mit dem Gedanken, die FIFA zu verlassen, weil ich ständig sehr viel in der ganzen Weltgeschichte herumreisen musste, oft viele Wochen von zu Hause weg war und ich gerne – auch zugunsten meiner Familie – etwas mehr Beständigkeit suchte. Dann kommen Jobangebote, wie sie mir der FCB gemacht hatte, nicht jeden Tag vor und schlussendlich halte ich sehr viel von Bernhard Burgener, der trotz seiner Erfolge als Geschäftsmann immer bescheiden und bodenständig geblieben ist. Was er sagt, hat Hand und Fuss, und vor allem: Man kann sich darauf verlassen. Dazu kam die Chance, zusammen mit grossen, ehemaligen Spitzen-

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fussballern ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des FCB aufschlagen zu können. Wie kommentieren Sie Ihre Zeit bei der FIFA, deren Image ja in den letzten Jahren doch beträchtlich gelitten hat? Ich konnte mich während meiner 17 Jahre bei der FIFA direkt mit dem Fussball auf der ganzen Welt beschäftigen, ihn taktisch und technisch analysieren und meine Erkenntnisse den Mitgliedsverbänden zugänglich machen. So war es höchst interessant, wie mehr oder weniger im Rhythmus von Weltmeisterschaften sich fussballerische Trends geändert haben. So wurde zum Beispiel nach 2010 taktisch eher vorsichtig gespielt, während an der WM in Brasilien 2014 und danach auf allen Ebenen, also auch beim Nachwuchs, wieder offensiver und technisch anspruchsvoller gespielt wurde. Die Erarbeitung und Weitergabe entsprechender Analysen, und welchen Nutzen nationale Verbände für ihre gesamte Arbeit – auch im Nachwuchsbereich – daraus ziehen konnten, war eine äusserst befriedigende und sehr lehrreiche Arbeit, von der ich sicher auch für meine Tätigkeit beim FCB profitieren kann. Ebenfalls sehr vorteilhaft für meinen neuen Job ist mein weltumspannendes Netzwerk, das ich mir während meiner FIFA-Zeit aufbauen konnte. Grundsätzlich – was das Image der FIFA anbelangt – möchte ich aus meiner Sicht als Praktiker betonen, dass die FIFA in vielen Bereichen Hervorragendes für den Fussball leistet und geleistet hat. Was sind nun die zentralen Elemente Ihrer Aufgaben beim FCB? Im Mittelpunkt steht die Umsetzung der «Strategie 2017–2020». Diese beinhaltet vor allem die Integration und den Einbau von einheimischen Talenten in das Fanion-­ Team, aber auch im gesamten Nachwuchsbereich, um vermehrt regionale Identität zu schaffen. Dazu gehört auch eine vertiefte Nutzbarmachung der Möglichkeiten, die der FCB-Campus bietet. Und natürlich das operative Führen der Geschäftsstelle.  >

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SPORT & FREIZEIT

Welche Rolle spielt für Sie die «Fan-Thematik»? Ich weiss, dass das ein grosses Thema ist und dass ich als Nicht-Basler hier möglicherweise noch Nachholbedarf habe. Andererseits scheint die Ebene des vertieften Dialoges, wie Bernhard Heusler das Thema angegangen ist, der einzige richtige Weg zu sein, den auch Bernhard Burgener und ich verfolgen möchten. Es gilt, den Fans zu zeigen, dass sie ein wichtiger Teil des FCB sind, dass man mit ihnen sprechen und ihre Anliegen ernst nehmen muss. In einem Interview war zu lesen, dass Sie kein «Zampano» wären – wie würden Sie denn Ihren Führungsstil charakterisieren? Nein, ein «Zampano» bin ich wirklich nicht. Ich würde mich als Vermittler und als überzeugten Teamplayer bezeichnen, der ruhig im Hintergrund arbeitet. Dabei kann ich mich auf das geschäftliche und fussballerische Knowhow von Bernhard Burgener, Karli Odermatt, Marco Streller, Alex Frei oder Massimo Ceccaroni sowie aller anderen FCB-Mitarbeitenden stützen. Sie geben mir auch dort Sukkurs, wo ich als Nicht-Basler noch nicht so sattelfest bin. Der FCB hat sich beim Start in die neue Saison schwieriger als ge­ wohnt getan, was auch bereits zu Reaktionen in der Öffentlichkeit geführt hat  – haben Sie dafür Verständnis? Die Erwartungshaltung bei einer Mannschaft, welche achtmal hintereinander Meister geworden ist, ist nun mal enorm. Das ist normal und verständlich. Dass der Druck auf uns alle sehr gross sein wird, war mir von Anfang an bewusst. Ich denke aber, auch der Öffentlichkeit ist klar, welche Konsequenzen es hat, wenn der FCB quasi auf allen Ebenen einen Neuanfang wagt: neuer Trainer, viele neue Spieler, neuer Präsident und neuer Vorstand  – das alles braucht seine Zeit. Ich glaube, man darf behaupten, dass hier auf hohem Niveau geklagt wird, und die Fans haben Verständnis, denn der neue FCB ist national vorne dabei und hat auch international Klasse gezeigt. Was sagen Sie zu den enormen Summen, die weltweit mittlerweile für Spieler bezahlt werden, und wo ist da der FCB positioniert? Wenn ein Spieler wie Neymar für 220 Millionen Euro den Verein wechselt, beziehungsweise so viel Geld fliesst, ist das natürlich kaum mehr zu kommentieren. Andererseits gibt der Markt das her, und solche Transfers sind wie eine Lokomotive, die den Fussball in der öffentlichen Wahrnehmung noch interessanter macht, wovon schlussendlich auch Clubs wie

der FCB profitieren. Für uns ist die Situation klar: Der FCB ist und bleibt ein Ausbildungsverein, der dank seiner professionellen Nachwuchsarbeit immer wieder ungeschliffene Diamanten hervorbringt. Der Name «FCB» ist europaweit bekannt geworden, dessen Erfolge und vor allem dessen Philosophie überall wahr- und ernst genommen wird. Es gibt auf der Welt ca. 20 Mannschaften, die wir kaum schlagen können, alle anderen aber schon! Und wenn es besonders gut läuft, können wir auch den ganz Grossen hin und wieder ein Schnippchen schlagen. Und darauf zählen wir!

JEAN-PAUL BRIGGER Alter: 60 Zivilstand: verheiratet Erlernter Beruf: Maler Heutige Position: Delegierter des Verwaltungsrates FC Basel AG Hobbys: Berge, Natur, Motorradfahren

FC BASEL 1893 Geschäftsstelle St. Jakob-Turm Birsstrasse 320A CH-4052 Basel Telefon +41 (0)61 375 10 10 Telefax +41 (0)61 375 10 11 info@fcb.ch www.fcb.ch

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D R .  G A B R I E L B A R E L L Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt Elisabethenstrasse 23 Postfach 332 CH-4010 Basel Telefon +41 (0)61 227 50 50 Telefax +41 (0) 61 227 50 51 g.barell@gewerbe-basel.ch www.gewerbe-basel.ch

S

chweizerinnen und Schweizer geben jedes Jahr elf  Milliarden  Franken für Einkäufe im Ausland aus. Eine gigantische Summe. Die Auswirkungen sind für unsere KMU – insbesondere den Detailhandel und die Gastronomie – eine grosse Herausforderung. Die KMU in unserer Grenzregion Basel sind von diesem Einkaufstourismus besonders betroffen. Der Hauptgrund, warum zum Einkaufen über die Grenze gegangen wird, ist vor allem die Preisdifferenz.

So liegen die Preise für die gleichen Markenprodukte in der Schweiz nicht selten 50 oder sogar 70 Prozent höher. Und dies obwohl die Mehrwertsteuer in der Schweiz elf Prozentpunkte tiefer ist als in Deutschland. Natürlich lässt sich ein gewisser Teil der Preisdifferenz durch das höhere Schweizer Preisniveau etwa in Bezug auf Löhne und Mieten erklären. Allerdings wird dieser Einfluss stark überschätzt. Hauptgrund für die frappanten Preisunterschiede sind stark unterschiedliche Beschaffungskosten. Internationale Grossunternehmen schotten ihr hiesiges Vertriebssystem ab und können so überhöhte Preise durchsetzen, weil für die Nachfrager in der Schweiz oft keine ausreichenden und zumutbaren Ausweichmöglichkeiten bestehen.

Hier setzt die nationale Initiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» (Fair-Preis-Initiative) an: Sie erweitert den Geltungsbereich des Kartellrechts auf sogenannte relativ marktmächtige Unternehmen und hebt damit den faktischen Beschaffungszwang im Inland auf. Lieferverweigerungen und unrechtmässige Preisdiskriminierungen durch marktmächtige Unternehmen werden dadurch unterbunden. Schweizer Unternehmen erhalten eine echte Beschaffungsfreiheit, wodurch sich die Preise ihrer Produkte verringern und ihre Konkurrenzfähigkeit im Binnenmarkt wie auch im Export zunimmt. Natürlich ist die Fair-Preis-Initiative kein Allerheilmittel. Aber sie ist ein wichtiges Puzzlestück im Kampf gegen die Auswirkungen des Einkaufstourismus. Dabei spielen vor allem auch staatliche Hürden eine wichtige Rolle. Erwähnt sei etwa die dringend notwendige flächendeckende Öffnung des grossmehrheitlich abgeschotteten Agrarmarkts. Oder die ungleich langen Spiesse im Hinblick auf die Regulierungsdichte (zum Beispiel Ladenöffnungszeiten) und die Gebührenbelastung. Und nicht zuletzt natürlich die vergleichsweise mangelhafte Erreichbarkeit. Mehr Informationen sowie den Unterschriftenbogen zum Ausdrucken und Ausfüllen finden Sie unter: www.fair-preis-initiative.ch

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SPORT & FREIZEIT

  90 Jahre TC OLD BOYS

HALLEN-NEUBAUPROJEKT ZUR FÖRDERUNG DES NACHWUCHS

DER TENNISCLUB OLD BOYS (TCOB) FEIERT DIESES JAHR SEIN 90-JÄHRIGES BESTEHEN. ANSTATT NOSTALGISCH ZURÜCKZUSCHAUEN, BLICKT DER BASLER TRADITIONSVEREIN AUF DER SCHÜTZENMATTE ABER IN DIE ZUKUNFT UND PLANT EIN HALLEN-NEUBAUPROJEKT.

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n einer ausserordentlichen Generalversammlung am 23. August stimmten die anwesenden Mitglieder mit grosser Mehrheit für den von Architekt Mathias Hinselmann entworfenen Entwurf und genehmigten den entsprechenden Planungskredit. Clubintern wird der Hallen-Neubau als wichtigstes Projekt der Vereinsgeschichte bezeichnet, der insbesondere für den eingeschlagenen Weg der Junioren- und Wettkampfförderung – unter anderem mit der clubeigenen Tennisschule – neue Akzente setzen soll. Der Wunsch nach dem Hallenprojekt wird vor allem mit der Tatsache begründet, dass nicht alle von den bis zu 40 Kindern und Jugendlichen, welche jedes Jahr beim TCOB mit dem Tennisspielen beginnen, bisher einen Platz in einer Trainingsgruppe fanden, da dem Club während den Wintermonaten zu wenige Trainingsflächen zur Verfügung stehen. Der abgesenkte Hallenneubau mit vier Plätzen soll auf den bisherigen Courts 8 und 9 errichtet werden. Auf dem Dach der Halle könnten vier weitere Plätze angelegt werden. Damit würde der TCOB zusätzlich vier wetterunabhängige Spielflächen erhalten und könnte seine Platzkapazität um sechs auf maximal 15 Plätze erhöhen. Gleichzeitig würde der in die Jahre gekommene und den Umwelt- und Energievorgaben von Bund und Kantonen nicht mehr entsprechende Ballon, der jeweils über den Courts  3 und 4 während der Wintersaison aufgebaut wird, ersetzt werden. Die Clubverantwortlichen sind zuversichtlich – und wenn alles nach Plan läuft – den Neubau auf die Wintersaison 2019 / 2020 hin realisieren zu können. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund sieben Millionen Franken, rund 1 Million soll von den Mitgliedern in Form von Darlehen und Spenden aufgebracht werden.

TC OLD BOYS – 90 JAHRE BASLER TENNIS-TRADITION 131 Jahre alt ist der Tennisclub Casino, Basel ältester Tennisclub. 110  Jahre alt ist 2017 der BLTC, der «Basler Lawn Tennis Club», geworden, und

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damit 20 Jahre älter als der TC Old Boys, der dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiert. Dafür ist der TCOB das «Home of the Legend», wie auf einer grossen Fototapete im Clubhaus am St. Gallerring  225 am Rande der Sportanlage Schützenmatte im Basler Neubad-Quartier zu lesen und zu sehen ist. «The Legend» ist natürlich Roger Federer, der wahrscheinlich grösste Tennisspieler unserer Epoche, auf jeden Fall aber des TCOB, aus dem er hervorgegangen ist. Gut, um der Wahrheit gerecht zu werden, muss erwähnt werden, dass Roger Federer seine ersten Filzbälle als Junior des TC Ciba Allschwil schlug und erst als etwa Achtjähriger zum TCOB stiess. Hier erkannte dann allerdings der Trainer Adolf «Seppli» Kazovsky – und später Peter Carter – sein Talent und legte die Basis für alles, was später kommen sollte. Roger Federer entschied sich dann mit 12 Jahren den Club zu verlassen und wechselte ins nationale Trainingscenter der Schweiz in Ecublens. Der Rest ist Geschichte und muss an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden, da Roger Federer mittlerweile weltweit der bekannteste Schweizer ist und jeder ihn und seine Erfolgsstory kennt. Laut Swiss Tennis wird Roger Federer immer noch als Mitglied des TCOB, allerdings ohne Wettkampflizenz für den Interclub, geführt. Interessanterweise hat Roger Federer zwar einige nationale Junioren­ titel errungen, aber keinen als «Aktiver», da er sich bereits als Junior vom nationalen Wettkampfgeschehen verabschiedet hatte. Zumindest stand er aber – ebenfalls laut Swiss Tennis – 1996 nominell im Kader der Interclubmannschaft des TCOB, welche ihren einzigen Herren-­ Schweizermeistertitel der Clubgeschichte errang. Zuletzt startete er, damals bereits als weltbester Junior, 1998 für die Interclubmannschaft des TCOB. Ebenfalls TCOB-Mitglied ist Marco Chiudinelli, der allerdings


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nie ganz den Durchbruch an die Weltspitze geschafft hatte. Gleichwohl ist auch nach ihm, wie nach Roger Federer, ein Court auf der Anlage des TCOB benannt. Während – neben diversen Schweizermeistertiteln durch TCOB-Junioren  – einzig Erwin Balestra drei Mal in den 1950er Jahren den Herren-­ Schweizermeistertitel auf die Schützenmatte holte, waren die Damen wesentlich erfolgreicher und prägten über viele Jahre das Schweizer Damentennis. Von 1951 bis 1975 erspielten sich Ruth Kaufmann, Janine und Michelle Bourgnon, Marianne Kinder und Evagreth Emmenegger insgesamt 36 Schweizermeistertitel in Einzel, Doppel und Mixed. Elf Mal waren die OB-Damen seit 1955 zudem im Interclub siegreich – zuletzt 2008.

Projekt-Illustration des Hallenneubaus

Heute figurieren – laut Swiss Tennis – mit Belinda Bencic und Rebeka Masarova zwar zwei bereits international in Erscheinung getretene Schweizer Spitzenspielerinnen auf der Mitgliedsliste des TCOB – wobei Mitgliedschaften in mehreren Clubs durchaus gang und gäbe sind. Aber wann aus der aktuellen Damen-Mannschaft, welche – wie die der Herren  – aktuell in der Nationalliga C spielt, wieder ein nationales Spitzenteam wird, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Immerhin haben die Clubverantwortlichen mit den Plänen für das Hallenprojekt klar zum Ausdruck gebracht, dass neben dem Breitensport die Voraussetzungen für eine nachhaltige Nachwuchsförderung geschaffen werden sollten. Auf jeden Fall hat der vor 90 Jahren von Carl Emil Stolz und ein paar Damen und Herren im Restaurant Löwenzorn zu Basel aus der Taufe gehobene Club mehr als nur lokale Sportgeschichte geschrieben. 1934 nahm die zunächst dem 1894 gegründeten Sportclub BSC Old Boys angegliederte Tennissektion den Namen Tennisclub Old Boys an. 1949 wurde der TCOB dann definitiv selbständig, die Parzelle, auf der sich die Spielfelder des Clubs befanden, wurden vom BSC Old Boys getrennt und ging in den Pachtbesitz der Stadtbürgergemeinde über. Wer hätte damals gedacht, dass hier einstmals der beste und vielleicht eleganteste Tennisspieler aller Zeiten seine Karriere starten, und damit auch den Namen Basels in die ganze Welt tragen würde. Dies auch unter dem Aspekt, dass gleichzeitig Basel, Riehen, Münchenstein, Oberwil, Birsfelden und bis zu einen gewissen Grad auch Allschwil jeweils in Anspruch nehmen, dass Roger Federer einer der ihren sei!

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CULINARIUM

  «Klara»

NEUES GASTRONOMIEKONZEPT AN DER CLARASTRASSE 13

AM 15. SEPTEMBER ERÖFFNETE AN DER CLARASTRASSE 13 IM KLEINBASEL DAS «KLARA». AUF 800 QUADRATMETERN PRÄSENTIEREN VERSCHIEDENE KLEINKÜCHEN AN IHREN JEWEILIGEN STÄNDEN EIN REICHHALTIGES GASTRONOMIE­ ANGEBOT AUS DER GANZEN WELT. EINE GROSSE BAR, WELCHE AUCH ALS BÜHNE FÜR KULTURELLE VERANSTALTUNGEN DIENEN SOLL, BILDET DER MITTELPUNKT DES BEREITS ALS GASTROTEMPEL BEZEICHNETEN LOKALS.

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um «Klara» passt allerdings der Begriff Food Market eigentlich besser, denn wie auf einem asiatischen Markt kann man von Stand zu Stand schlendern und dabei kulinarische Leckerbissen aus vieler Herren Länder entdecken und genies-

sen, wobei in den Medien der Insekten-Burger bereits für Schlagzeilen gesorgt hat. Im «Klara», das insgesamt 300 Gästen Platz bietet, werden argentinische, japanische, afrikanische, orientalische oder mexikanische Spezialitäten, aber auch Schweizer Produkte angeboten.

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CULINARIUM

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EITEN: ÖFFNUNGSZ 00 UHR  –  09 G TA N MO 00 UHR  –  09 DIENSTAG  – 00 UHR 09 H C O TW MIT 09 – 01 UHR DONNERSTAG 02 UHR FREITAG 09 –  02 UHR  –  09 SAMSTAG  – 22 UHR SONNTAG 09

Mit dem «Klara» konnte nun vor allem auch ein Impuls gesetzt werden, die seit Langem schon als «Krisenmeile» geschimpfte Clarastrasse aufzuwerten. Vor rund einem Jahr sagte Benny Zeuggin, Geschäftsführer der IG Kleinbasel (IGK), im Interview zum «Geschäftsführer»: «Die IGK beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und sucht zusammen mit den Behörden konkrete Lösungen, wobei weder wir noch der Staat natürlich gross auf private Liegenschaftsbesitzer einwirken können, wie sie ihre Liegenschaften nutzen wollen. Grundsätzlich streben wir eine Veränderung des Ladenmixes zwischen Clara- und Messeplatz an und führen entsprechende Gespräche. Daraus hat sich zum Beispiel nun ein interessantes Projekt ergeben, welches durchaus die Qualität als Leuchtturmprojekt für einen Neuanfang in der Clara­ strasse hat. Die Rede ist von der Liegenschaft an der Clarastrasse 13, welche von der kantonalen Liegenschaftsverwaltung an eine Gemeinschaft, bestehend aus den Projekt-Entwicklungsbüros Denkstatt sàrl, Hinterhof AG und Markthallen  AG, die bereits über einige Erfahrung mit ähnlich gelagerten Projekten wie zum Beispiel dem Gundeldingerfeld oder der Markthalle verfügen, vermietet wird.»

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Nach rund einem Jahr Planung und umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten – die damals bestehende Infrastruktur des Gebäudes war laut «Klara»-Betreiber katastrophal und Lüftung sowie Heizung fehlten  – soll das «Klara» einerseits neuen Verpflegungsgewohnheiten einer jungen, urbanen Bevölkerungsschicht gerecht werden und andererseits auch als Treffpunkt und Begegnungsstätte für das Kleinbasel dienen, in dem neben der Gastronomie auch kulturelle Aktivitäten stattfinden sollen.

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CULINARIUM

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FASZINATION IM SPIEGELPALAST

EIN ABEND IM PALAZZO COLOMBINO IST EINER DIESER AUGENBLICKE, DER IM HERZEN FÜR EWIG PLATZ FINDET. AKROBATEN UND PREISGEKRÖNTE ARTISTEN INTERNATIONALER FESTIVALS GESTALTEN EINE SHOW ZWISCHEN TRAUMHAFTER POESIE UND TURBULENTER RASANZ.

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n der einzigartigen Atmosphäre der zeitlosen Eleganz des Spiegelpalastes verwöhnt PALAZZO COLOMBINO seine Gäste mit einem exquisiten Vier-Gang-Menü. Es ist eine spektakuläre Mischung aus Haute Cuisine und erstklassiger Unterhaltung. Es ist die Summe perfekt inszenierter Details: Show, Musik, Licht, Essen, Service und Ambiente sind auf das Feinste abgestimmt und verschmelzen zu einem rauschenden Fest für alle Sinne. Am Abend, wenn es dunkel wird und Hunderte von Kerzen im Innern des Zeltes hell leuchten, entfaltet der Spiegelpalast seinen ganz besonderen Charme. Mit klassischer Eleganz und dem Glitzern unzähliger Lichter in den geschliffenen Blei­ glasspiegeln verbreitet sich ein Hauch von Nostalgie. Ausgestattet mit edlen Materialien wie Brokat und Seide lässt das imposante Jugendstil-Interieur den Besucher in eine längst vergangene Welt eintauchen.

DER SPIEGELPALAST – EINE KURZE HISTORIE Die Geschichte der Spiegelpaläste geht bis zur vorletzten Jahrhundertwende zurück, als die Zelte vor allem als mobile Tanzpavillons genutzt und Woche für Woche in einer anderen Stadt aufgebaut wurden. Die Spiegelpaläste erfreuten sich beim Publikum grosser Beliebtheit, schufen sie doch zugleich eine noble als auch behagliche Atmosphäre. Die vielen Spiegel im Innern ermöglichten den Besuchern einen relativ uneingeschränkten Blickkontakt und avancierten zu einem Ort des Amüsements, an dem das extravagante Nachtleben gebührend gefeiert werden konnte.

ANKUNFT IN DER MODERNE Obwohl der Spiegelsaal nach traditionellen Konstruktionsplänen originalgetreu nachgebaut wurde, sorgen im Innern modernste Ton- und Lichttechnik und ein Heiz- und Klimasystem für einen unbeschwerten Showgenuss und Aufenthalt. Den Mittelpunkt des Zeltes bildet die Bühne, die sich hydraulisch heben und senken lässt und so von allen Seiten beste Sicht bietet. Die Sitzplätze für die bis zu 250 Gäste sind in drei Bereiche gegliedert: Die Manege mit runden Tischen befindet sich im Zentrum des Zeltes. Der Rangbereich läuft als Zirkel um die Manege herum, während die gemütlichen Logen im äusseren Rundgang zu finden sind. In den ansprechend gestalteten Foyers sind Garderoben und eine Bar untergebracht, die vor oder nach der Show bei einem Drink zum Verweilen einlädt.

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PERU MEETS JAPAN IN MÜNCHEN

Starkoch Nobu Matsuhisa

IRGENDWIE PASST ES, DASS SICH SUPERSTARKOCH NOBU MATSUHISA FÜR SEIN HOCHEXKLUSIVES RESTAURANT «MATSUHISA» FÜR DEN STANDORT IM POMPÖSEN MÜNCHEN ENTSCHIEDEN HAT. IN DER BAYERISCHEN LANDESHAUPTSTADT GENIESSEN GUT BETUCHTE GÄSTE AUS ALLER WELT JAPANISCH-PERUANISCHE FUSIONKÜCHE, DIE BEREITS VON DEN LIEBHABERN DER PROMINENTEN RESTAURANTKETTE «NOBU» GESCHÄTZT WIRD. von Nike Schröder

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enn es nach Nobu Matsuhisa geht, der München als «eine aufregende internationale Stadt voller Energie und pulsierenden Lebens» hält, könnte es fast keinen besseren Standort für sein erstes Luxuslabel geben. Nicht nur, dass das legendäre Luxus­hotel «Mandarin Oriental», das als einziges seiner Art in Deutschland hier in München seinen Sitz hat, als Kulisse dient, nein, es wurde auch noch zehn Monate lang aufwendigst umgestaltet. Das Amsterdamer Designstudio FG Stijl, welches auch verantwortlich für die Umgestaltung des Esszimmers in der BMW-Welt zeichnete, hat mit edlen Hölzern und besonderen Lampen einen hoch­eleganten Rahmen geschaffen, der asiatischen Einflüssen unterliegt, aber dennoch den minimalistischen japanischen Stil dominieren lässt. Keine Platte des Parkettbodens ähnelt der anderen, strahlende Onyxschalen, dominante Panoramafenster

öffnen den Blick auf die Lobby, Perlmuttmosaike verschönern die Innenseiten der Lampenschirme, warme Bronzetöne lassen die Wände erstrahlen. Das Auge wird nicht müde, alles zu erkunden. Zum Feng-Shui-Style gesellen sich Lebendigkeit und eine kommunikative offene Atmosphäre. Wolfgang Greiner, Hoteldirektor des «Mandarin Oriental München», ist über das Ergebnis be­geistert, obwohl er während der Umbauphase hinsichtlich der Kosten zeitweise schlucken musste. Wer könnte solch tollen Kreationen widerstehen, die der Küchenchef Loris di Santo (zuvor im «Nobu Mykonos») zaubert? Wir jedenfalls nicht und lassen uns «Nobu»-Klassiker wie Black Cod, mit Lachs gefüllte Nobu-Tacos oder Gelbf lossen-­S ashimi schmecken. Eine zentrale Rolle in der «Nobu»-­ Küche spielt die Yuzu, eine japanische Zitrusfrucht. Sie aromatisiert verschiedene Gerichte unterschiedlichster Art.

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BLACK IS BEAUTIFUL – QUOOKER IN SCHWARZEM GEWAND

DIE FARBE SCHWARZ IN DER KÜCHE IST KEIN THEMA FÜR SCHÜCHTERNE ZEITGENOSSEN UND WARMDUSCHER. WER SOLCH EINE AUSDRUCKSSTARKE VARIANTE WÄHLT, LIEBT DAS EXTRAVAGANTE UND DAS BESONDERE COOLE FLAIR. EINE KÜCHE IN SCHWARZ, DIE PRÄSENZ ZEIGT, IST GLEICHZEITIG EIN DOMINATOR UND TEAMPLAYER UND ZIEHT DIE BLICKE AUF SICH. JETZT HAT AUCH QUOOKER EINE SCHWARZE LINIE AUF DEM MARKT.

von Georg Lutz

Schwarz in der Küche überzeugt mit einer mystischen Ausstrahlung.

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ine Küche ist heute der Kommunikationsraum und ein Statussymbol im Haus. Sie hat das Auto abgelöst. Es zählen nicht die PS unter der Haube, sondern das Design und die moderne Technik in der Küche. Folglich kann auch hier die Farbe Schwarz mit ihrem herausragenden Ambiente punkten. Küchen sind heute meist offen in Wohnlandschaften integriert, und daher stellt sich die Frage, ob Schwarz trotz seiner optischen Präsenz gut kommunizieren kann. Ja, es gibt spannende Szenarien. Starke Kontraste bilden die Komplementärfarben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen. Das wird an einigen Beispielen deutlich. Violett und Hellgrün stehen auf den ersten Blick in Opposition zueinander. Werden sie jedoch geschickt eingesetzt, wirken sie sehr effektvoll. Schwarz kann hier auch ein punktueller Begleiter sein. Lebhafte Kombinationen sind gerade voll im Trend. Dominante Farben wie Rot, Pink oder Schwarz können aktuell ihre Stärken voll ausspielen. Das trifft auch auf die gegensätzlichen Punkte wie Schwarz und Weiss zu. Allerdings ist die Partnerschaft von mattem Schwarz und kühlem Polarweiss ein echter Hingucker. Die Liaison von Schwarz und Weiss ist ein überzeugender Klassiker, der beide Pole ausgleicht und das Thema Extravaganz in die Praxis umsetzt. In einem Raum mit viel Tages- und Kunstlicht entfaltet Schwarz seine Wirkung am besten. Die Lichtref lexionen auf den matt- oder hoch­ glänzenden Fronten lassen die Küche nicht zu dunkel erscheinen. Glänzende, grifflose Fronten wirken puristisch und vergrössern durch die Lichtreflexionen optisch den Raum.

SPANNENDE WAHL FÜR DIE KÜCHE Der neu auf dem Markt sich präsentierende schwarze Quooker hat einen zierlichen Auftritt, mysteriös – eine Spur düster. Und dennoch

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ein treuer Begleiter für alle, denn ein Quooker mit schwarzer Oberfläche passt einfach immer. Mit Beton vermittelt er trotz seines anspruchsvollen Ambientes eine spartanische Ausstrahlung. Mit schwarzem Marmor, Granit und Messing dagegen wirkt er ausgesprochen elegant. Glühend kalt und kühlend warm! In jedem Fall fesseln Emotionen den Betrachter und Nutzer.

DARK ROMANCE IM TREND Auf dem diesjährigen Salone del Mobile in Mailand, einer Möbelmesse, die Richtungen vorgibt, war zu sehen, dass dunkle Farben und wertvolle Materialien im europäischen Design vorherrschen. Mit dem «Quooker schwarz» stellen die Verantwortlichen von Quooker den ersten schwarzen Kochendwasserhahn der Welt vor. Ein wahres Schmuckstück für jede moderne Küche! Dabei sind viele Kombinationen denkbar.

NEUE OBERFLÄCHE IM KLASSISCHEN RAHMEN Unter dem Namen «Quooker schwarz» werden alle Quooker-Produkte mit schwarzer Oberfläche vertrieben. Die Serie umfasst einen schwarzen Fusion Square und Fusion Round. Sie haben also die Wahl zwischen einem streng geradlinigen und einem zierlich runden Auslauf. Beide schwarzen Hähne sind Mischbatterie und Kochendwasserhahn in einem, die es ermöglichen, direkt von kaltem zu kochendem Wasser und umgekehrt zu wechseln. Sie bieten alle Vorteile des bewährten Quooker: Energieeffizienz und Sicherheit, und Sie sparen Wasser, Platz und vor allem Zeit. Auch der passende Seifenspender ist in Schwarz erhältlich. Die schwarzen Modelle Fusion Square und Fusion Round werden mit PRO3-Reservoir oder COMBI- bzw. COMBI +-Reservoir zur Montage unter der Spüle geliefert. Der Quooker in Schwarz ist eine spannende Wahl.


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Bei einer Küche in Schwarz sind Emotionen im Preis inbegriffen.

U NTERNEHEMENSPORTRÄT Quooker ist ein familiengeführter Betrieb aus den Niederlanden. Es begann im Jahre 1970 mit einer spontanen Eingebung und wuchs heran zu einer Revolution. Der Kochendwasserhahn Quooker ist eine einfache, aber geniale Idee: ein Wasserhahn, aus dem auf Knopfdruck und im Handumdrehen direkt 100 Grad Celsius kochendes Wasser kommt. Durch den Ersatz des Wasserkochers und des Boilers ist er platz-, energie-, wasser- und zeit­ sparend zugleich. Dabei ist er 100-prozentig sicher: Der Hahn ist – im Gegensatz zum Wasserkocher – fest mit der Arbeitsplatte verbunden, doppel­ wandig und hat einen kindersicheren Druck-­ Drehknopf. Der Quooker erfreut sich in vielen Ländern seiner Beliebtheit – er ist bereits in zehn euro­päischen Ländern verfügbar, und es wurden über 500'000 Quooker weltweit verkauft.

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Der Quooker hat technische Potenziale – jetzt auch eine neue Oberfläche.

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zer aus dem In- und Ausland die aktuellen Chancen und Herausforderungen diskutieren. Im Zentrum stehen die Themen Energie, Bildung, Raumplanung, Digitalisierung und Lebenszyklus von Immobilien.

SWISSBAU INNOVATION LAB In der neuen Sonderschau Swissbau Innovation Lab erhalten die Besucher einen Einblick, wie die Zusammenarbeit in der Schweizer Baubranche künftig aussehen könnte. Die zentralen Elemente des Innovation Lab sind das Innovation Village und der iRoom. Im iRoom können Besucherinnen und Besucher ein der Realität nachempfundenes Bauprojekt, in Form von zehn verschiedenen Anwendungsbeispielen, aktiv mitgestalten. Dabei werden Augmented-Reality-Technologien eingesetzt. Im Innovation Village präsentieren Hersteller, Opinion Leaders, Planer und Forscher ihre neuesten Produkte und Lösungen rund um das Thema «Digitales Bauen». Die Swissbau ist die grösste Baumesse der Schweiz. In vier Hallen präsentieren die rund 1 0 00 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen aus den drei Themen Planen, Bauen, Nutzen & Betreiben. Im Zentrum steht der Lebenszyklus eines Bauwerks, verteilt auf die vier Ausstellungsbereiche Planung, Rohbau und Gebäudehülle, Gebäudetechnik sowie Innenausbau. Erwartet werden erneut über 100’000 Besucher unterschiedlichster Branchen, vorwiegend qualifizierte Fachleute aus den Bereichen Planung, Investment, Baugewerbe, Handel, Immobilienwirtschaft sowie private Bauherren.

SWISSBAU 2018 – ALLES AUF EINEN BLICK

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ie Digitalisierung verändert auch die Baubranche. Schneller als erwartet sehen sich viele Unternehmen mit neuen Technologien und bislang unbekannten Wettbewerbern konfrontiert. Eine Auseinandersetzung mit den bisherigen Formen der Zusammenarbeit wird zwingend notwendig, wenn die digitale Transformation als Chance und nicht als Risiko wahrgenommen werden soll. Die Nutzung der Potenziale dieser neuen Vernetzungsformen hinkt in der Bauwirtschaft noch hinterher. Deshalb sucht und bietet die Swissbau  2018 Antworten sowie Möglichkeiten, wie bestehende Prozesse optimiert und wie neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden können, und macht die Digitalisierung greifbar.

SWISSBAU FOCUS In dem Veranstaltungs- und Netzwerkformat Swissbau Focus wird in rund 70 Veranstaltungen diskutiert, Fachwissen vermittelt und vernetzt. Ausserdem bietet die Swissbau vier eigene Veranstaltungen unter dem Namen «Focus», in denen Innovatoren, Unternehmer, Politiker und Nut-

16. bis 20. Januar 2018 Dienstag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr Tageskarte bei Online-Bezug: 29.– CHF Tageskarte bei Bezug vor Ort: 49.– CHF Tageskarte für Studenten/Lernende, AHV/IV: 19.– CHF Schulklassen mit Registrierung: kostenlos Schulklassen ohne Registrierung: 5.– CHF / Person

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DIE L + B AG, 1992 GEGRÜNDET, IST EIN ERFAHRENES UND MIT GROSSEM FACHWISSEN AUSGESTATTETES TEAM, WELCHES DIE KERNKOMPETENZEN KAUF / VERKAUF, SCHÄTZUNG UND BEWIRTSCHAFTUNG VEREINT UND IN DIESEM JAHR BEREITS DAS 25-JÄHRIGE BESTEHEN FEIERT! IN DEN LETZTEN JAHREN HAT SICH DAS UNTERNEHMEN INSBESONDERE AUF DEN KAUF UND VERKAUF VON MEHRFAMILIENHÄUSERN SPEZIALISIERT.

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m aktuellen Marktumfeld sind Mehrfamilienhäuser äusserst gesuchte Anlageobjekte. Dies zeigt sich darin, dass die Liegenschaftsberatung wöchentlich Anfragen von privaten sowie institutionellen Anlegern erhält, welche Wohn- und Geschäftsliegenschaften als Investment suchen. Im Auftrag eines Family Office in Basel erwirbt die L+B AG schweizweit Liegenschaften. So erhält sie laufend ansprechende Kaufangebote für Anlageobjekte, sei es exklusiv von den Hauseigentümern direkt oder auch von verschiedenen Vermittlungsbüros. Von der Mehrheit der Eigentümer wird meist der Wunsch geäussert, dass der Liegenschaftsverkauf möglichst diskret abgewickelt und die Mieterschaft durch die Verkaufsbemühungen nicht belastet wird. Auch für den potenziellen Käufer ist es vorteilhaft, eine Liegenschaft exklusiv zu erwerben. Zahlreiche, solvente Kaufinteressenten nehmen nämlich aufgrund Preistreiberei Abstand von öffentlich ausgeschriebenen Angeboten.

Käufer- und Verkäuferschaft durch die L+B AG in kürzester Zeit zusammengeführt. Der Verkaufsvertrag wird von der Liegenschaftsberatung ausgearbeitet und das Kaufgeschäft beim Notariat angemeldet.

WEITERE GESCHÄFTSFELDER Die L + B AG verkauft ebenfalls sehr erfolgreich Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Fundierte Fachkompetenz im Schätzungswesen ist die Voraussetzung für die Erstellung einer marktspezifischen Immobilienbewertung und deren Verkauf. Auch in der Bewirtschaftung von Mietliegenschaften hat das Unternehmen umfassende Erfahrung. Die entsprechend ausgebildeten Mitarbeitenden betreuen die zugeteilten Liegenschaften vollumfänglich – ein Ansprechpartner für alle Belange; von Eigentümer über Mieterschaft bis hin zu Handwerker. Ein absolutes Erfolgsmodell für die aussichtsreiche Bewirtschaftung von Liegenschaften. Wir sind gerne für Sie da.

Der L + B-AG-Firmeninhaber, Remo Leibundgut, ist Mitglied der Schweizerischen Maklerkammer (SMK) und der Schweizerischen Schätzungsexperten-Kammer (SEK). Die vertrauliche Vermittlung von Anlageobjekten ist seine Spezialität.

DIE VORGEHENSWEISE Wird die L + B AG seitens Hauseigentümer kontaktiert, wird in Zusammenarbeit ein fairer und marktkonformer Verkaufspreis bestimmt. Für dessen Festlegung sind grosse Erfahrung sowie detaillierte Kenntnis der aktuellen Marktverhältnisse nötig. Gleichzeitig werden die Liegenschaften in vollem Umfang überprüft (wie zum Beispiel baulicher Zustand, Mietverträge, Flächenberechnungen). Nach Durchsicht und Evaluation der Kundenkartei werden diejenigen Kunden angeschrieben, welche aufgrund ihrer Anlagekriterien interessiert sein könnten. So werden

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  Intelligent, schön und steuerbar

KAMINÖFEN UND IHRE MULTIFUNKTIONSFÄHIGKEIT

DER WIND PEITSCHT, DUNKLE WOLKEN ZIEHEN HERAN UND DIE ERSTEN REGENTROPFEN FALLEN VOM HIMMEL: IST ES DRAUSSEN KALT UND UNGEMÜTLICH, VERBREITET EIN KAMINOFEN WOHLIGE WÄRME IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN. DAS FLACKERNDE SPIEL DER FLAMMEN ALS ATMOSPHÄRISCHE WOHLFÜHLKOMPONENTE REICHT UNS ABER HEUTE NICHT MEHR. KAMINOFEN IST NICHT GLEICH KAMINOFEN. QUALITÄT, FORM, FUNKTION, NACHHALTIGKEIT UND JETZT NEU AUCH EINE STEUERUNG STEHEN AUF DER WUNSCHAGENDA.

von Georg Lutz/epr

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ast schon selbstverständlich sind Kaminöfen heute mit der neuesten Brennkammer-Technologie ausgestattet – zum Beispiel mit einem hochwertigen Dauerbrandofen. So geht es um drehbare Modelle, die über eine Automatik verfügen. Atmosphärisch sollte es auch passen. Die Optik kommuniziert mit dem umgebenen Raum. Hier bietet sich beispielsweise ein puristisch in Grau gehaltenes Modell mit Specksteinummantelung an. Es passt sich jedem Wohnstil nahtlos an. Neben der Optik und niedrigen CO2-Werten, ein Feinstaubabscheider ist in Erwägung zu ziehen, überzeugt auch das technische Knowhow. Der Benutzer kann selbst entscheiden, ob er die Dauerbrandöfen mit Scheitholz, Holzbriketts oder Braunkohlenbriketts heizt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zeitbrandöfen kann durch die tiefe Gussmulde eine bedeutend grössere Menge an Briketts auf einmal aufgelegt werden. So ist eine dauerhafte Wärmeabgabe durch die Gluterhaltung von bis zu zwölf Stunden möglich. Der Clou dabei: die unkomplizierte und saubere Bedienung dank der automatischen Luftregelung. Das ist das Ergebnis der innovativen Entwicklungs- und Designarbeit des ungarischen Unternehmens Fireplace mit aktuell mehr als 100 Kaminofenmodellen.

Doch den ganzen Tag über zu heizen, selbst wenn man gar nicht zu Hause ist, schont weder die Umwelt noch den Geldbeutel. Die perfekte Lösung wäre da ein Ofen, der sich von unterwegs steuern lässt. Doch ist das über-

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haupt möglich? Inzwischen ja! Die Pelletöfen von HAAS+SOHN überzeugen nicht nur mit formschönem Design und energiesparender Raum­ temperaturregelung, sondern können darüber hinaus mit einem WLAN-Modul ausgestattet werden, welches extra für sie konzipiert wurde. Dieses unterstützt dabei zwei Arten der Fernbedienung: Zur Verfügung stehen die Funktionen WLAN «Local», also Heizen in und rund ums Haus, und WLAN «Global», Heizen weltweit völlig standortunabhängig. Mit ihren edlen Looks fügen sich die verschiedenen Ausführungen perfekt in das heimische Ambiente ein. Das Modell LUCCA-II beispielsweise sorgt mit seiner Front in Holz­optik in Kombination mit dem Scheitholzfeuer-Effekt für ein besonders wohnliches Ambiente. Der nahezu lautlose Betrieb ohne Raumluftgebläse lässt das Zimmer sofort zu einem echten Wohlfühl­ ort werden, an welchem man ungestört entspannen kann. Alle Pelletöfen von HAAS+SOHN bestechen mit einem Kamin­ofen-Flammenbild wie auch der PALLAZZA-III mit zentriertem grossen Sichtfenster, welcher sogar mit dem iF Design Award 2016 ausgezeichnet wurde. Ein intelligentes Überwachungssystem gehört serienmässig zur Ausstattung dazu, sodass ein sicherer Betrieb garantiert ist. Vollautomatisch schaltet sich der Ofen ab, sobald die Tür geöffnet wird, eine Verschmutzung oder Verstopfung vorliegt oder sich die Zugverhältnisse im Kamin ändern.

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DAS HEIMISCHE BADEZIMMER EMPFINDEN DIE MEISTEN MENSCHEN ALS INBEGRIFF VON ERHOLUNG UND ENTSPANNUNG. DAMIT SICH DIESE WOHLIG-BEHAGLICHE ATMOSPHÄRE AUCH TATSÄCHLICH EINSTELLT, WÜNSCHEN SICH BEWOHNER VOR ALLEM ZWEIERLEI: EINE INDIVIDUELLE EINRICHTUNG UND GESTALTUNG, DIE GEMÜTLICHKEIT AUSSTRAHLT, UND GRÖSSTMÖGLICHE RUHE. STÖRENDE GERÄUSCHE VON AUSSERHALB SOLLEN GENAU DORT BLEIBEN UND DAS BAD ZUR «STILLEN OASE» WERDEN LASSEN. DAZU BRAUCHT ES WÄNDE, DIE IHRE PRAKTISCHEN HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN.

von Georg Lutz/epr

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äder sind heute oft relativ offen in die sie umgebenden Wohnraumlandschaften integriert. So kommuniziert heute das Badezimmer innovativ mit dem Schlafzimmer. Gleichzeitig wollen wir im Bad auch unsere Ruhe. Zudem soll die Wand auch etwas aushalten und Möglichkeiten für die Aufbewahrung bieten. Speziell für den Einsatz in Badezimmern hat Trockenbaupionier Rigips daher eine imprägnierte Variante seiner innovativen Wohnbauplatte Rigips Habito entwickelt. Sie ist wirksam gegen Feuchtigkeit geschützt, sodass ihr die in häuslichen Badezimmern übliche Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser nichts anhaben können. Der «Clou»: An einer mit Rigips Habito imprägniert beplankten Trockenbauwand können selbst schwere Lasten ohne Dübel mit handelsüblichen Schrauben sicher befestigt werden. Bis zu 60 Kilogramm Gewicht werden von nur einer Schraube bei einer zweilagigen Beplankung getragen. Auch grosse Badezimmerschränke, schwere Spiegel oder andere Einrichtungsgegenstände können somit einfach, sicher und an jeder Stelle der mit Rigips Habito imprägniert ausgeführten Badezimmerwand montiert werden. Die Oberflächen der Platte sind zudem äusserst robust und widerstandsfähig gegenüber

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mechanischen Beanspruchungen. Stösse etwa durch Türklinken, die Türe einer Duschabtrennung oder eines Möbels können daher auch gefliesten Wandoberflächen wenig anhaben. Und dank des massiven, hoch schalldämmenden Charakters dieser Rigips-Innovation wird das eigene Bad wirklich zu einer «Oase der Ruhe»: Eine nur zehn Zentimeter schlanke Trennwand weist bereits ein Schalldämm-Mass RW von 57 Dezibel auf. Mit einer Wand aus herkömmlichen Baumaterialien wie Ziegel oder Porenbeton lässt sich diese hohe Schalldämmung nicht realisieren.

VORTEILE AUS DEM TROCKENBAU Die mit Rigips Habito beplankten Wände übersteigen die Leistungswerte von Massivwänden etwa in puncto Oberflächenhärte und Schallschutz und bieten gleichzeitig die entscheidenden Vorteile des klassischen Trockenbaus: Wände und Grundrisse lassen sich flexibel und schnell anpassen, wochenlange Austrocknungszeiten, wie sie bei gemauerten Wänden nötig wären, entfallen komplett. : : WWW.RIGIPS-HABITO.DE : :


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MORGENS IN DER SONNE FRÜHSTÜCKEN, MITTAGS EINEN KNACKIGEN SALAT VERSPEISEN UND ABENDS MIT FREUNDEN GRILLEN – DAS LEBEN AUF DER TERRASSE UND IN WINTERGÄRTEN LÄSST SICH VORTREFFLICH GENIESSEN. AUCH IN DER ÜBERGANGSZEIT FINDET MAN NOCH SCHUTZ. von Georg Lutz/epr

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in Haus oder eine Wohnung mit Terrasse oder Wintergarten ist für viele Menschen ein echter Glücksgriff. Schliesslich lässt sich mit diesem Draussen-Wohnzimmer das eigentliche Heim wunderbar erweitern. Gerade in den warmen Monaten spielt sich möglichst viel vom Alltag im Grünen ab. Damit das auch an nassen Nachmittagen oder heissen Mittagsstunden noch Spass macht, beschirmt man seine Terrasse idealerweise mit einem Dach. Hochwertige Terrassendächer schützen zuverlässig vor Sonne oder Regen und sehen dank der schmalen Profilquerschnitte auch schick aus. Langlebige, stabile Konstruktionen er-

möglichen variantenreiche Dachkonstruktionen rund ums Haus – nutzbar auch als Carport, Unterstellplatz oder Hofüberdachung. Bei professionellen Shootings greifen Fotografen auf sogenannte Soft­boxen zurück, um die perfekte Lichtstimmung zu erzeugen. Zur idealen Reflexion sind diese lichtundurchlässig und innen in der Regel silber. Das Ergebnis: Bilder erhalten eine optimale Ausleuchtung, und Schatten wird nahezu vollständig vermieden. Hochwertige Lamellendächer, die auf der Terrasse und im Wintergarten vor direktem Sonneneinfall schützen und diese zu einer Wohlfühloase werden lassen, funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. : : WWW.GUTTA.COM : : : : WWW.FLEDMEX.COM : :

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GESCHÄFTSFÜHRER WINTER : : 2017 /  2 018


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IMPRESSUM & INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM Lienhard Tribelhorn Rolf Zenklusen

Dr. Gabriel Barell Dr. med. dent. Sven Egger

epr Andreas Faust Niggi Freundlieb Christian Iten Mirjam Jauslin Frank Linhart Georg Lutz Freya Mohr Nagra Martin & Cornelia Omlin Anka Refghi Frank Rudigier Thomas Ruepp Dr. Franz A. Saladin Dr. med. Lukas Schöb Nike Schröder Pd Dr. Dr. Daniel Sollberger Fabia Spiess Christoph Steinmann Roger Thiriet Nino Tralli

52 Chapuy Caravaning AG 85 ChinaMed Zentrum UG4 Chronometrie Spinnler + Schweizer AG 14 –15 Congress Center Basel 129 Demenga Glas AG 90 DERMATOLOGIE AESCHE 48 87 Drogerie Rühle GmbH 57 Drogerie zum Chrüterhüsli AG 121 Eiche Metzgerei- und Party Service 63 Elektro Struss GmbH 107 Emi lFrey AG Münchenstein 8 – 9 Emil Frey AG Basel-Dreispitz 71 Envitec AG 100 –101 Erbacher Bikes AG 71 Estoppey Value Investments 133 Everest Wohnbau GmbH 129 F + T Fensterabdichtung GmbH 2 FC Basel 1893 AG 63 Felix Transport AG 41 FIFA Museum AG 66 Fisch Gartenbau AG 135 Format12 AG 92 Fotograf Daniel Reinhard 131 Fred Senn AG 102 Gally Websolutions GmbH 99 Garage Basilisk AG UG2 –1 Garage Hollenstein AG 17 Garage Nepple AG 93 Garage B. Schmid AG 113 Gewerbeverband Basel-Stadt 14 Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule GIBM 108 Götschi AG 102 –103 Grand Basel 73 H-Hotels AG 96 H. P. Gerber Pannendienst AG 89 Hair Cut Corner 62 Handelskammer beider Basel 80 Hänni + Schmidlin 18 –19 Hilfsmittel-Shop.ch GmbH

121 Hotel Bad Eptingen AG 82 –83 Hotel EDEN im Park 64 IC Unicon AG 126 Inform Möbelsysteme AG 86 Institut für Cosmetic 110 – 112 J. P. Brigger CEO FCB 71 Kaffeerösterei Buser 130 Kaminöfen 115 Kieser Training AG 116 –117 Klara 13 40 Klinik Arlesheim AG 66 Kunstmuseum Basel 129 L & B Fenster GmbH 128 L+B AG Liegenschaftsberatung 53 Lederfärberei Schmid AG 15 Leitz Multimedia & Solar AG 35 Luxor Haushaltapparate AG 77 M. Wagner + Co. AG 97, 106 Margarethen Garage AG 75 Marketing Consulting Basel 39 Mc Optik (Schweiz) AG 133 Meister Immobilien-Treuhand 76 Meyer Reinigung GmbH 108 Mini maximiert 67 Möbel Roth AG 112 Moritz Hunziker AG 60 – 61 NAGRA 22 –23, 34 Omlin Energiesysteme AG 53 Orsini Sprachschule AG 38 Othmar Richterich AG 117 Paphos-Weine GmbH 124 PHILIPO IMMOBILIEN GMBH 25 Plüss Sanitär-Technik 53 Pro Engineering AG 54 – 55 Projekt «Chance» 84 Psychiatrie Baselland 88 Pure Hair & Spa 25 Qualis Vita AG 122 – 123 Quooker Schweiz AG 116 RCB GmbH

25 Reimann Graveure 121 Restaurant Hard 33 Rhytaxi Basel GmbH 133 Rieflex Lift GmbH 35 Rotstift AG 25 Sautter Malerarbeiten AG 20 –21, 127 SBB AG 25 Schenker Storen AG 25 Schuhhaus Dorenbach 16 Schweizerische Treuhandgesellschaft AG 131 Securiton AG 49 Selmoni AG 47 Stagecom Event AG 120 Starkoch Nobu Matsuhisa 50 – 51 Steudler Press AG 72 Stiftung Irides AG 134 Stolz GmbH 98 SUV News 124 – 125 SWISSBAU UG3 Swisscom (Schweiz) AG 65 Tanner's pARTEcibo 24 Telebasel 114 – 115 Tennisclub Old Boys 69 Tertianum AG 78 The Adecco Group Switzerland 76 – 77 Theater Fauteuil 120 Thommen Getränke AG 10 –13 Tierschutz beider Basel 55 Ulmann-Degen AG 64 – 65 Umfrage 42 – 43 Varem AG 110 Voellmy AG 7, 30 – 31 Vögtli Mode 44 – 45 Wahl Glas- und Metallbau AG 129 Wenger 2-Rad-Shop GmbH 72 Wer liefert was 134 Wintergärten 37 WIR Bank 68 Wirtschaftskammer Baselland 38 – 39 Zoo Basel

ISSN 1662-1263 «GESCHÄFTSFÜHRER» WINTER  : :  2017 / 2018

Projektleitung Thomas Lindenmaier t.lindenmaier@rundschaumedien.ch

HERAUSGEBER

Verkauf Marco Bernasconi m.bernasconi@rundschaumedien.ch

rundschauMEDIEN AG St. Jakob-Strasse 110 CH-4132 Muttenz / Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 Fax +41 (0) 61 335 60 88 info@rundschaumedien.ch www.rundschaumedien.ch Verleger Francesco J. Ciringione Verlagsleitung Serhat Tok Chefredaktion Niggi Freundlieb

Leitung Produktion & Grafik Sandra Schneider s.schneider@rundschaumedien.ch Korrektorat / Lektorat Brigitte Battaglia Aboservice info@rundschaumedien.ch

AUTOREN

BILDER

Adriano Biondo, COMET Photoshopping, Daniel Reinhard, Musée national d'art moderne Centre Georges Pompidou Paris, Mark Niedermann, HLC / Fireplace, Saint-Gobain Rigips, The Adecco Group Switzerland, Bildagentur. Bei allen übrigen Bildern liegen die Bild­rechte bei den jeweiligen Inserenten.

COPYRIGHT Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur unter genauer Quellenangabe und mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder, die sich nicht automatisch mit der des Verlages deckt. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte.

INHALTSVERZEICHNIS 25 ABRO 118 –119 act entertainment AG, Palazzo Colombino 56 AESTHETIKART ® 103 Ageba Treuhand AG 111 Alltech Installationen AG 81 Antikmöbel H.Seibt 70 Arbeitgeberverband Basel 58 – 59 Artax Fide Consult AG 48 Ashfield - Sellxpert AG 99, 105 Auto Götte AG 93 AVB Autovermietung Basel AG 25 Avec 132 Bad gestalten 47 Banca Popolare di Sondrio (SUISSE) SA 3 Banque CIC (Suisse) AG 63 Barbey Söhne AG 74 bauRUNDSCHAU 36 – 37 Bau- und Verkehrsdepartement BS 131 BauTech Personal 131 Bawa AG 54 BBS AG 87 Beauty News 32 – 33 Beeworx GmbH 94 – 96, 104 Bellwald-Classic GmbH, Basler Orthopädie René Ruepp AG 105 Belmot Swiss BRG Insurance Broker 28 – 29 Berlitz School of Languages AG 136 Bettenhaus Bettina AG 46 Blaukreuz-Brockenhalle 85 Blutspendezentrum SRK beider Basel 125 Boner Elektrohaus 91 brandoo 63 Brunner Storen AG 80 Buch News 74 – 75 Buchtipp: 111 Orte in BS BL AG 26 – 27 Burckhardt+Partner AG 5 Bütler Men's Fashion 35 Carkos Werbetechnik GmbH 109 Centra-Garage ag 79 CFT AG, GreenLounge

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Geschäftsführer Basel 04/2017  

Geschäftsführer Basel 04/2017