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UNI VERSI TÄT SMEDIZIN MAGDEBURG www.med.uni-magdeburg.de

Sitzung am 06. Dezember 2016

Fakultätsratsinfo Verabschiedung von Herrn Prof. Dr. Peter Malfertheiner in den Ruhestand Zum 31.12.2016 ist Herr Prof. Dr. Malfertheiner aus der Medizinischen Fakultät ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Er wurde im Januar 1995 auf die C 4-Professur für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie berufen und hat die gleichnamige Klinik somit 22 Jahre geleitet. Der Dekan dankte Herrn Prof. Dr. Malfertheiner im Namen der Fakultät für sein engagiertes, erfolgreiches Wirken als Hochschullehrer an unserer Fakultät.

Verabschiedung von Prof. Dr. Peter Malfertheiner

Begrüßung und Vorstellung von Frau Prof. Dr. rer. nat. Ildiko Dunay, neuberufene Hoch-

schullehrerin auf die W 2-Professur für Inflammation und Neurodegeneration Zum 15.10.2016 wurde Frau Prof. Dr. rer. nat. Ildiko Dunay auf die W 2-Professur für Inflammation und Neurodegeneration mit Leitung des gleichnamigen Instituts an die hiesige Fakultät berufen. Der Dekan begrüßte Frau Prof. Dr. Dunay und stellte ihren wissenschaftlichen Werdegang vor. Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu „Perspektiven der Universitätsmedizin“ Der Wissenschaftsrat hat mit seinem Papier über die „Perspektiven der Universitätsmedizin“ vom 21.10.2016 eine umfassende Analyse der aktuellen Situation der Universitätsmedizin in Deutschland vorgelegt und Empfehlungen zu ihrer weiteren Entwicklung unterbreitet. Herr Prof. Dr. Heinze, Mitglied der vom Wissenschaftsrat eingesetzten Arbeitsgruppe zur Erarbeitung dieses Papiers, stellte die Kernaussagen dieser Empfehlungen vor. Hierbei ging er insbesondere auf die Empfehlungen zur Förderung des wissenschaftlichen klinischen Nachwuchses (Clinician Scientists) sowie den Aufbau von Profilbereichen ein. Im erweiterten Fakultätsrat erfolgte ein intensiver Meinungsaustausch über diese Empfehlungen.

Anträge zur Ausschreibung von Professuren und Bestellung von Mitgliedern der Berufungskommissionen • W 3-Professur für Molekulare und Zelluläre Neurowissenschaft (gemeinsame Berufung mit dem LIN) Der Fakultätsrat hatte in der Sitzung am 01.11.2016 bereits den Beschluss gefasst, die Ausschreibung der o. g. W 3-Professur bei den zuständigen universitären Gremien zu beantragen. Nachdem der Senat in der Sitzung am 16.11.2016 festgestellt hatte, dass zu einzelnen Sachverhalten weiterer Klärungs- und Beratungsbedarf besteht, wurde die Beschlussfassung darüber vertagt. Nach Diskussion im Fakultätsvorstand und mit dem LIN wurden die Hinweise des Senates berücksichtigt. Nunmehr beschloss der Fakultätsrat den geänderten Ausschreibungstext für die W 3-Professur und Abteilungsleiterposition für Molekulare und Zelluläre Neurowissenschaft am Leibniz-Institut für Neurobiologie (gemeinsame Berufung). Des Weiteren hat der Fakultätsrat die Zusammensetzung der Berufungskommission nach den Empfehlungen des Senates angepasst. • W 3-Professur für Thoraxchirurgie Der Fakultätsrat beschloss die Änderung der Denomination der W 3-Professur für Mund-,

  EDIZINISCHE FAKULT Ä T  UNIVERSIT Ä TSKLINIKU   AGDEBURG A .ö.R .


Bericht der Promotionskommission Bestätigung der Gesamtprädikate abgeschlossener Promotionsverfahren zum „Dr. med.“ Der Fakultätsrat beschloss die Gesamtprädikate der abgeschlossenen Promotionsverfahren zum „Dr. med.“ von Frau Kathrin Berger Frau Andrea Just Herrn Ruben Levene Herrn Vincent März Herrn Jens Holger Müller Frau Caroline Perner Frau Fanny Quandt Frau Juliane Schümann Frau Katharina Wex.

Kiefer- und Gesichtschirurgie in eine W 3Professur für Thoraxchirurgie sowie die Ausschreibung dieser W 3-Professur für Thoraxchirurgie. Ebenfalls wurden der Ausschreibungstext befürwortet und die Mitglieder der Berufungskommission bestellt. • Juniorprofessur (W 1) für Computergestützte Pathologie Der Fakultätsrat beschloss die Ausschreibung der Juniorprofessur (W 1) für Computergestützte Pathologie am Institut für Pathologie einschließlich des vorliegenden Ausschreibungstextes und bestellte die Mitglieder der Berufungskommission. Aufruf zum Curriculum-Mapping Der Studiendekan, Herr Prof. Dr. Frodl, appellierte nochmals an alle Lehrverantwortlichen, sich am Curriculum-Mapping zu beteiligen. Auswertung des HAM-Nat-Auswahltests 2016 Der erweiterte Fakultätsrat nahm den Bericht über den HAM-NaT-Auswahltest sowie über das Zulassungsverfahren 2016 zustimmend zur Kenntnis. Verleihung des Nachwuchs-Forschungspreises 2016 Auf Empfehlung der Kommission zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beschloss der Fakultätsrat die Verleihung des Nachwuchs-Forschungspreises 2016 an Frau PD Dr. med. Stefanie Schreiber, Universitätsklinik für Neurologie. 2

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Informationen Stand von Berufungsverfahren • W 3-Professur für Neuroanatomie Die Berufungsverhandlungen mit Herrn PD Dr. Schmeißer (Ulm) konnten erfolgreich abgeschlossen werden, sodass er voraussichtlich zum 01.01.2017 seinen Dienst an der hiesigen Fakultät antreten wird. • W 3-Professur für Strahlentherapie Die Berufungsverhandlungen mit Frau Prof. Dr. Wittig sind noch nicht abgeschlossen. Sie wird in Kürze ein Berufungsangebot erhalten. • W 3-Professur für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Herr apl. Professor Croner (Universitätsmedizin Erlangen/Nürnberg) hat im November den Ruf auf diese Professur erhalten. Die Berufungsverhandlungen mit ihm wurden am 05.12.2016 aufgenommen. • W 3-Professur für Allgemeinmedizin Die Vorstellungsvorträge und persönlichen Gespräche mit 5 ausgewählten Bewerbern werden am 12.01.2017 stattfinden. • W 2-Professur für Nuklearmedizin Die Berufungsverhandlungen mit Herrn PD Dr. Kreißl (Klinikum Augsburg) wurden aufgenommen. • W 2-Professur (0,5-Stelle) für Translationale Psychiatrie Die Ausschreibung dieser Professur erfolgte am 07.10.2016. Die Vorstellungsvorträge und persönlichen Gespräche sind für Januar 2017 geplant. • W 2-Professur für Neurophysiologie und Zelluläre Bildgebung Die erste Sitzung der Berufungskommission wird am 15.12.2016 stattfinden. Bestellung von Mitgliedern in Kommissionen Der Fakultätsrat befürwortete den Vorschlag der Fachschaft für die Mitarbeit von Studierenden des 1. Studienjahres in der Kommission für Studium und Lehre: - Frau Weber - Vertreter: Herr Rose. In der Kommission zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde Herr Prof. Dr. Tüting als neues Mitglied in der Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Schostak bestellt.

Sitzung der Gemeinsamen Kommission am 24.11.2016 Der Dekan berichtete über Schwerpunkte der Sitzung der Gemeinsamen Kommission: - Verträge mit Akademischen Lehrkrankenhäusern: Den Empfehlungen des MFT folgend soll ein Krankenhaus grundsätzlich nur für eine Medizinische Fakultät Akademisches Lehrkrankenhaus sein. - Kooperation der beiden universitätsmedizinischen Einrichtungen - Sachstand zur Finanzierung des Investitionsbedarfs der Universitätsklinika und der Hochschulambulanzen. Einkaufsgemeinschaft des Universitätsklinikums Auf Bitte der Kaufmännischen Direktorin informierte der Dekan über die Mitgliedschaft des Universitätsklinikums Magdeburg in der neuen Einkaufsgemeinschaft Sana voraussichtlich zum 01.01.2017. Aus der bisherigen Einkaufsgemeinschaft Comparatio ist das Universitätsklinikum Magdeburg damit ausgeschieden. Promotionen zum „Dr. rer. nat.“ an der Fakultät für Naturwissenschaften Als kooptiertes Mitglied in der Fakultät für Naturwissenschaften bat Herr Prof. Dr. Verhey auf Grund bisheriger Erfahrungen darum, dass bei Gutachtervorschlägen zur Erlangung des akademischen Grades „Dr. rer. nat.“ aus der Medizinischen Fakultät mindestens ein Gutachter mit naturwissenschaftlichem Hintergrund vorgeschlagen werden sollte. Andernfalls würden oft andere Gutachter ausgewählt, was nicht immer im Interesse unserer Fakultät ist. Termine 13.12.2016

14.12.2016 15.12.2016 19.12.2016 10.01.2017

Abschiedsvorlesung von Herrn Prof. Dr. Roessner und Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dr. Dr. Haybäck Senatssitzung Arbeitsessen des erweiterten Fakultätsrates Absolventenfeier der Medizinischen Fakultät Fakultätsratssitzung

Bericht der APL-Kommission Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Eröffnung eines Antragsverfahrens zur Verleihung der Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“. Bericht der Habilitationskommission Anträge auf Zulassung zur Habilitation Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Zulassung zur Habilitation von


• Herrn Dr. med. Markus Porsch, Universitätsklinik für Urologie und Kinderurologie, für das Lehrgebiet Urologie • Herrn Dr. rer. biol. hum. Enno Swart, Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, für das Lehrgebiet Versorgungsforschung und Epidemiologie. Beurteilung einer schriftlichen Habilitationsleistung Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Annahme der schriftlichen Habilitationsleistung von Herrn Dr. rer. nat. Sven Halbedel, Robert-

Koch-Institut Wernigerode/Institut für Medizinische Mikrobiologie, für das Lehrgebiet Molekulare Mikrobiologie. Antrag auf Umhabilitation Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Umhabilitation von Frau PD Dr. med. Evelyn Gaffal, Universitätshautklinik, von der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn an die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg für das Fachgebiet Dermatologie und Allergologie.

Informationen Zu den Habilitationsschriften von Frau Dr. med. Hassina Baraki, Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, und Herrn Dr. med. Johannes Hadem, Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, sind positive Gutachten eingegangen. Der erweiterte Fakultätsrat erhält dazu in Kürze die erforderlichen Unterlagen zur Einsichtnahme. Die nächste Sitzung des Fakultätsrates wird am 10. Januar 2017 stattfinden. Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter Dekan

Sitzung des Fakultätsrates am 10. Januar 2017

Fakultätsratsinfo Begrüßung und Vorstellung von Herrn Prof. Dr. med. Ali Canbay, neuberufener Hochschullehrer auf die W 3-Professur für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie Zum 01.01.2017 wurde Herr Prof. Dr. med. Ali Canbay auf die W3-Professur für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie mit Leitung der gleichnamigen Universitätsklinik an die hiesige Fakultät berufen. Der Dekan begrüßte Herrn Prof. Dr. Canbay und stellte seinen wissenschaftlichen Werdegang vor. Öffentlicher Vortrag im Rahmen eines Habilitationsverfahrens Der erweiterte Fakultätsrat fasste den Beschluss, den öffentlichen Vortrag von Herrn Dr. rer. nat. Sven Halbedel, Robert-Koch-Institut Wernigerode/Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, positiv zu bewerten. Vorstellung des Masterstudiengangs „Innovationen in der Medizin“ Der Fakultätsrat nahm das von Herrn Prof. Dr. Friebe und Herrn Prof. Dr. Weimann vorgestellte Konzept zur Etablierung des Masterstudiengangs „Innovationen in der Medizin“ zur Kenntnis. Antrag zur Ausschreibung einer Juniorprofessur (W1) für Experimentelle Neuroonkologie und Bestellung von Mitgliedern der Berufungskommission Der Fakultätsrat beschloss die Ausschreibung der Juniorprofessur (W 1) für Experimentelle Neuroonkologie am Institut für Neuropatho-

logie einschließlich des vorliegenden Ausschreibungstextes und bestellte die Mitglieder der Berufungskommission. Bericht der Kommission für Internationale Beziehungen Frau Sasaki-Sellmer, Koordinatorin für Internationale Beziehungen des Akademischen Auslandsamtes (AAA), gab eine Übersicht über den Stand der Kooperationsverträge der Medizinischen Fakultät mit Ländern in Europa und weltweit im Rahmen des Erasmus-Programms. Außerdem beschloss der erweiterte Fakultätsrat die Nutzung des Online-Bewerbungsverfahrens auch für Bewerbungen von ausländischen Freemover-Studierenden für Famulatur- und Praktikumsaufenthalte, zentral verwaltet durch das Akademische Auslandsamt. Informationen Stand von Berufungsverfahren • W 3-Professur für Neuroanatomie Herr Prof. Dr. Schmeißer wird zum 16.01.2017 seinen Dienst an der hiesigen Fakultät antreten. • W 3-Professur für Strahlentherapie Frau Prof. Dr. Wittig hat ein Berufungsangebot erhalten mit der Bitte um Entscheidung bis zum 31.01.2017. • W 3-Professur für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Mit Herrn apl. Prof. Dr. Croner werden die Berufungsverhandlungen am 23.01.2017

fortgesetzt, nachdem ihm im Dezember ein erstes Berufungsangebot vorgelegt wurde. • W 3-Professur für Allgemeinmedizin Die Vorstellungsvorträge und persönlichen Gespräche mit 5 ausgewählten Bewerbern werden am 12.01.2017 stattfinden. • W 3-Professur für Molekulare und Zelluläre Neurowissenschaft Die Ausschreibung dieser Professur zur gemeinsamen Berufung mit dem LIN ist nach Bestätigung durch den Senat am 05. Januar 2017 erfolgt. • W 3-Professur für Thoraxchirurgie Die Ausschreibung dieser Professur erfolgte nach Bestätigung durch den Senat am 09. Januar 2017. • W 2-Professur für Nuklearmedizin Die Forderungen von Herrn PD Dr. Kreißl sind sehr hoch und möglicherweise nicht finanzierbar. Das nächste Gespräch mit ihm wird am 25.01.2017 stattfinden. • W 2-Professur (0,5-Stelle) für Translationale Psychiatrie Die Vorstellungsvorträge und persönlichen Gespräche sind für den 31. Januar 2017 geplant. • W 2-Professur für Neurophysiologie und Zelluläre Bildgebung Die Vorstellungsvorträge und persönlichen Gespräche mit 7 ausgewählten Bewerbern werden am 19.01.2017 stattfinden. intern 01 | 2017

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Bericht der Promotionskommission Bestätigung der Gesamtprädikate abgeschlossener Promotionsverfahren zum „Dr. med.“ Der Fakultätsrat beschloss die Gesamtprädikate der abgeschlossenen Promotionsverfahren zum „Dr. med.“ von Herrn Simon-Jeremias Conradt Frau Therese Däberitz Herrn Benjamin Eberhardt Frau Julia Eckert Herrn Christoph Gorka Herrn Martin Hendrischk Herrn Tim Klinge Frau Elisabeth Manke Frau Anne-Marie Meinecke Frau Janin Neumann Frau Anika Oettel Herrn Stefan Riwaldt Herrn Sascha Ussat.

Annahme von Dissertationen zum „Dr. med.“ Der Fakultätsrat beschloss die Annahme der Dissertationen zum „Dr. med.“ von Frau Isabel Bartella Frau Lisa Bergmann Frau Julia Böpple Frau Michaela Butryn Frau Claudia Dahms Frau Nicole Deutloff Frau Pia-Donata Eikemeier Frau Wiebke Habendorf Frau Janet Hausmann Frau Iris Jahn Frau Melanie Klix Frau Paula Löwe Frau Anja Peine Frau Sandra Petzold Frau Katja Simek Herrn Robert Steinbach Frau Simone Völkel Frau Rebecca Wurm Frau Franziska Zimmermann.

Annahme einer Dissertation zum „Dr. rer. medic.“ Der Fakultätsrat beschloss die Annahme der Dissertation zum „Dr. rer. medic.“ von Herrn Dennis Hamacher.

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• Bleibeverhandlungen mit Herrn Prof. Dr. Ricke Herr Prof. Dr. Ricke hat einen Ruf an die LMU München erhalten. Erste Bleibeverhandlungen wurden mit ihm aufgenommen. • W 1-Juniorprofessur für Computergestützte Pathologie Die Ausschreibung der Juniorprofessur (W1) für Computergestützte Pathologie erfolgte nach Bestätigung durch den Senat am 21. Dezember 2016. • Berufung von Herrn Prof. Dr. Kutschka nach Göttingen Herr Prof. Dr. Kutschka hat zum Ende des Jahres 2016 mitgeteilt, dass er die Medizinische Fakultät Magdeburg zum 31. März 2017 verlassen wird. Die Ausschreibung der W3Professur für Herzchirurgie wird im Februar 2017 im Fakultätsrat beraten werden. Bestellung eines neuen Mitgliedes in der APL-Kommission Für die APL-Kommission wird Herr apl. Prof. Dr. Meyer, Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, als neues Mitglied in der Nachfolge von Herrn PD Dr. Kandulski, ehemals Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, bestellt. Termine 25.01.2017 26.01.2017

Senatssitzung Neujahrsempfang des Universitätsklinikums 07.02.2017 Fakultätsratssitzung Bericht der Habilitationskommission Antrag auf Zulassung zur Habilitation Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Zulassung zur Habilitation von Herrn Dr. med. Christian Schulz, Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, für das Lehrgebiet Innere Medizin. Beurteilung von schriftlichen Habilitationsleistungen Der erweiterte Fakultätsrat beschloss die Annahme der schriftlichen Habilitationsleistungen von - Frau Dr. med. Hassina Baraki, Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, für das Lehrgebiet Herzchirurgie - Herrn Dr. med. Johannes Hadem, Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, für das Lehrgebiet Innere Medizin.

Informationen zum Stand von Habilitationsverfahren Zu der Habilitationsschrift von Herrn Dr. med. Stefan Sammito, Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr/Bereich Arbeitsmedizin Magdeburg, sind positive Gutachten eingegangen. Der erweiterte Fakultätsrat erhält dazu in Kürze die erforderlichen Unterlagen zur Einsichtnahme. Antrag auf Umhabilitation Die Habilitationskommission hat die Umhabilitation von Herrn PD Dr. med. Michael Probst-Kepper, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, befürwortet und bat nunmehr den erweiterten Fakultätsrat um Einsichtnahme in die Antragsunterlagen. Die nächste Sitzung des Fakultätsrates wird am 07. Februar 2017 stattfinden. Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter Dekan

Impressum „UMMD intern“ Redaktionsanschrift: Pressestelle der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel. 03 91 / 67 15162, Fax 03 91 / 67 15159 Redaktion: Kornelia Preuß-Suske E-Mail: kornelia.suske@med. ovgu.de Fotos: AVMZ und Medizinische Fakultät (Archiv) Druck: Harzdruckerei GmbH „UMMD intern“ erscheint als Beilage zur Zeitschrift „UMMD aktuell“ für Mitarbeiter und Studierende der Medizinischen Fakultät.


Symposium

Infektionen in der Hämatologie und Onkologie Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Enrico Schalk und Prof. Dr. Thomas Fischer aus der Klinik für Hämatologie und Onkologie fand am 18. Januar 2017 ein Symposium zu Infektionen in der Hämatologie und Onkologie statt.

te, denn neben klinischen Aspekten wurden auch neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, bis hin zur mathematischen Modellierung der Neutropenie vorgestellt. Dr. Schalk betonte im Anschluss die zahlreichen Fortschritte, die in den letzten Jahren bei der Behandlung von Patienten aus dem Bereich Die von der Ärzteder Hämatologie und Onkologie erzielt werkammer als Fortbilden konnten. Er wies darauf hin, dass diese dungsveranstaltung verbesserten Prognosen auch auf Verbeszertifizierten Vorträserungen in der Therapie infektiologischer ge waren mit etwa Komplikationen zurückzuführen sind, welche 60 Zuhörern gut nach wie vor eine der Hauptbedrohungen für besucht. In zahlreionkologische Patienten darstellen. chen ausführlichen In fünf spannenden und vieldiskutierten Diskussionen nach Vorträgen berichteten sodann Priv.-Doz. Dr. den Vorträgen zeigte Dr. Enrico Schalk Martin Schmidt-Hieber (HELIOS Klinik Bersich zudem, dass die lin-Buch, Klinik für Hämatologie, Onkologie Vorträge inhaltlich auf reges Interesse stie- und Tumorimmunologie), Dr. Daniel Teschner ßen. Prof. Fischer begrüßte die Zuhörerinnen (Universitätsmedizin Mainz, III. Medizinische und Zuhörer im Zentralen Hörsaal des Uni- Klinik und Poliklinik), Dr. Enrico Schalk, Dr. versitätsklinikums Magdeburg und stimmte Robert Damm (Universitätsklinik für Radiolosie auf einen Abend ein, der das Thema von gie und Nuklearmedizin) und Prof. Dr. Sebasvielen verschiedenen Seiten beleuchten soll- tian Sager (OVGU, Institut für Mathematische

Auditorium (Foto: Melitta Dybiona)

Optimierung) über die neuesten Entwicklungen und Leitlinien in der klinischen und experimentellen Infektiologie bei Patienten mit hämatologisch-onkologischen Erkrankungen. Abgerundet wurde die, vom Tumorzentrum Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V. und vom Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³) organisierte Veranstaltung durch einen kleinen Imbiss, bei dem die Zuhörer die Gelegenheit nutzten, das eben Gehörte untereinander und mit den Dozenten zu diskutieren. Dr. Martina Beyrau

Einsendertreffen Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt Am 19. November 2016 fand in Magdeburg zum 12. Mal das jährliche Einsendertreffen, organisiert vom Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt, statt. Das Einsendertreffen ist eine Fortbildungsveranstaltung, die die Vorstellung des Jahresberichts, verschiedene Fachvorträge und einen offenen Austausch beinhaltet.

Dr. Anke Rißmann stellte vor dem ersten thematischen Vortrag den Jahresbericht von 2015 vor und erklärte, dass in den letzten Jahren die Erkrankung eines Fetus an Microcephalie oder Trisomie 21 besonders häufig vorkam. Dieser Jahresbericht, der Dank den Dateneinsendungen entstehen konnte, wird an die Einsender verschickt.

Eingeladen werden dazu Angestellte von Kliniken, Schwangerschaftsberatungsstellen oder Apotheken, die über das Jahr wichtige Daten, die zu Studien- und Forschungszwecken verwendet werden, eingeschickt haben. Der Schwerpunkt in diesem Jahr lag dabei auf fetalen Infektionen, die als Ursache einer angeborenen strukturellen Fehlbildung in Frage kommen.

Gestartet wurde mit einem Vortrag von CA Dr. Roberto Müller aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Altmark-Klinikums Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Hei- Salzwedel. Er sprach über die Anforderungen demarie Willer vom Ministerium für Arbeit, an die Fehlbildungsdiagnostik der DEGUMSoziales und Integration Sachsen-Anhalt. Sie Stufe II im 1. und 2. Trimenon. DEGUM ist die ging in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der von Impfungen ein, die genau diese Infekti- Medizin, die den fachlichen und praktischen Austausch im Bereich Ultraschall für Ärzte und onen des Fetus vermeiden sollen. Die Referenten des Einsendertreffens

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ist die häufigste Infektion, die zur Schädigung eines Kindes führen kann und für die bisher noch keine anerkannte Therapie gefunden wurde. Die Erkrankung des Fetus an einer solchen Infektion besitzt die Dr. Anke Rißmann stellte den Jahresbericht 2015 vor (Fotos: Elke Lindner) gleiche Häufigkeit wie eine Erkrankung Studierende ermöglicht. Dr. Müller erläuterte am Down-Syndrom. Die Infektion wird hierbei in seinem Vortrag die Unterschiede zwischen über die Mutter übertragen. Das Kind steckt den Untersuchungen, die laut Mutterschafts- sich jedoch nur in den seltensten Fällen an Richtlinien vorgenommen werden, und denen, und ist entweder immun oder reagiert schnell die in der Feindiagnostik durchgeführt werden. genug, so dass die Krankheit bei dem Kind Dabei können in der Feindiagnostik schon im nicht ausbricht. 1. Trimenon frühzeitig Fehlbildungen erkannt Hannah Rütten behandelt dasselbe Thema, werden. Es gibt verschiedene Indikatoren, die jedoch aus einem mehr theoretischen Blickeine Feindiagnostik als sinnvoll erscheinen feld in ihrer Promotionsarbeit. Sie hat Daten lassen, diese sind bei der DEGUM und den aus fünf verschiedenen Datenquellen aus Mutterschafts-Richtlinien identisch. Da die Sachsen-Anhalt zum Thema schwerer CMVFeindiagnostik verschiedene Untersuchungen Infektion verglichen und ist zu dem Ergebnis beinhaltet, die eine Fehlbildung des Fetus früh gekommen, dass in der Vergangenheit ein erkennen oder ausschließen lassen, bemüht Kind von 1000 an einer solchen Infektion sich die DEGUM derzeit diese Untersuchungen erkrankt ist, wobei viele Kinder entweder mit in die Mutterschafts-Richtlinien aufzu- nicht diagnostiziert, verstorben sind oder nehmen. Wichtig vor allen Untersuchungen Fehlbildungen besitzen, von denen der Urist das vorbereitende Gespräch mit den wer- sprung nicht bekannt ist. Diese Kinder sind denden Eltern, denen die Untersuchungen demnach in Hannah Rüttens Auswertungen und deren mögliche Resultate genauestens nicht enthalten. erläutert werden sollten. Die beiden Ärzte aus dem Harz-Klinikum WerAnschließend sprach Prof. Dr. Renaldo Faber nigerode, OÄ Dr. Uta Schulze und OA Dr. Amer vom Zentrum für Pränatale Medizin Leipzig, Ahmad, bereiteten den folgenden Vortrag geAbteilung spezielle Geburtshilfe und Perina- meinsam vor. Sie stellten drei verschiedene talmedizin über fetale Infektionen mit beson- Fälle vor, bei denen es zu einer konnatalen derem Blick auf die fetale CMV-Infektion. Sie CMV-Erkrankung oder Sartanfetopathieer-

krankung des Fetus gekommen war. Hierbei erläuterte Dr. Schulze als Ärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe die pränatalen Untersuchungen und deren daraus resultierenden Ergebnisse. Dr. Ahmad beschrieb, wie sich das jeweilige Kind nach der Geburt, sofern diese überstanden wurde, entwickelt hat und unter welchen Krankheiten es leidet. Den Abschluss bildete OA Dr. Horst Bartsch von der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie aus dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle. Er sprach über Fehlbildungen der Harnblase und ging dabei besonders auf die Bildung von Divertikeln ein, die eine ähnliche Größe wie die Harnblase selbst annehmen können und den Harnfluss des Kindes einschränken und somit zu Beschwerden führen. Diese Fehlbildungen der Harnblase können hierbei oft erst in den ersten Lebensjahren beobachtet werden. Zum Abschluss ist noch auf den internationalen Tag der Fehlbildungen hinzuweisen. Dieser wird am 3. März jeden Jahres auf der ganzen Welt und somit auch in der Universitätsmedizin Magdeburg begangen. Das Thema in diesem Jahr lautet „Fetale Alkoholexposition oder genetisch bedingte Fehlbildung?“, zu dem die beiden Ärzte CÄ Dr. Birgit Brett und Prof. Dr. Martin Zenker Vorträge halten werden. Dieser Tag soll der Prophylaxe, dem Austausch und der Unterstützung Betroffener dienen. Mit dem Einsendertreffen bedankt sich das Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt bei allen Helfern und hofft auch im kommenden Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung. Damaris Rulf

Else Kröner-Forschungskolleg Magdeburg trifft erneut auf Else Kröner-Forschungskollegien Göttingen und Frankfurt

Impulse für Forschung und neue Netzwerke Das zweite Retreat des Else KrönerForschungskollegs (EKFK) Magdeburg fand erneut in Kooperation mit den Else Kröner-Forschungskollegien Göttingen und Frankfurt statt. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten vom 10. bis 11. November in Magdeburg 6

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zu den übergreifenden Themenkomplexen: • „Die Bedeutung des inflammatorischen Mikromilieus für die Entwicklung von Präneoplasien: von den molekularen Signalen zu neuen Therapiestrategien“ • „Molekulare Therapie und Prädiktion beim kolorektalen Karzinom“ • „Zielgerichtete Therapiestrategien in der

Onkologie - Targeted Therapies - Von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung“ über aktuelle Forschungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten konferieren. Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr in Göttingen fand das diesjährige Retreat in


Magdeburg im Guericke-Zentrum/Lukasklause statt. Die Sprecher der Forschungskollegien Göttingen und Magdeburg, Prof. Dr. Matthias Dobbelstein (Göttingen) und Prof. Dr. Thomas Fischer (Magdeburg), eröffneten die Veranstaltung. Anschließend präsentierten die Kollegiatinnen und Kollegiaten aus Göttingen, Frankfurt und Magdeburg in Vorträgen ihre wissenschaftlichen Forschungsergebnisse dem Auditorium. Dieses bestand aus den Projektleiterinnen und Projektleitern der EKFK Göttingen, Frankfurt und Magdeburg sowie aus ehemaligen Kollegiaten der ersten Forschungsperiode des EKFKs Göttingen. Begleitet wurden die Vorträge erneut durch den Vorsitz eines Senior (Projektleiterinnen und Projektleiter) und eines Junior Scientists (Kollegiaten), die aus den drei Kollegien Göttingen, Frankfurt und Magdeburg ausgewählt wurden. Während der Vorträge gab es wie auch schon im letzten Jahr ausreichend Zeit, um aktuelle Forschungsergebnisse, inhaltliche Fragestellungen sowie methodische Probleme tiefgründig zu erörtern. Diese charakteristische Besonderheit des Retreats, die verlängerte Zeit zum Diskutieren und sich Austauschen fand wiederholt großen Anklang unter den

Gruppenfoto der Else Kröner-Forschungskollegien Göttingen, Frankfurt und Magdeburg vor dem GuerickeZentrum in Magdeburg (Foto: Melitta Dybiona)

Kollegiatinnen und Kollegiaten. Sowohl der Inhalt der Vorträge als auch der gestellten Fragen spiegelte die hohe wissenschaftliche Qualität des Retreats wider. Den Abschluss des ersten Tages bildete eine gemeinsame Stadtführung auf dem Fürstenwall mit der „Gräfin Gröschner“ sowie ein sich anschließendes gemeinsames Abendessen in der Sichtbar. Während dieser Zeit erfolgte die weitere Vertiefung des Netzwerkes zwischen den Kollegien und ein reger Austausch entstand. Im Mittelpunkt des zweiten Tages standen nicht nur die wissenschaftlichen Vorträge der Kollegiaten, sondern auch der Key Note Speaker Prof. Dr. Frank-Dietmar Böhmer aus

Jena, der zum Thema: „Promotion of oncogenic FLT3-ITD signaling in AML by reactive oxygen species“ referierte. Um den auswärtigen Gästen auch die Geschichte und Historie der Otto-Stadt Magdeburg etwas näher zu bringen, schloss das Retreat mit einer Führung durch die Lukasklause ab. Es konnten die verschiedenen Experimente und Erfindungen von Ottovon-Guericke bestaunt und erkundet werden. Am Ende des Tages lud Prof. Dr. Simone Fulda (Sprecherin des EKFKs Frankfurt) alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ein Wiedersehen zum Retreat 2017 in Frankfurt ein. Dr. Anne Teller

BMBF fördert Internationale Kooperation mit Argentinien

Auftakt für regen wissenschaftlichen Austausch Die Abteilung Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität erhält Forschungsgelder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Durchführung eines Forschungsprojektes mit Argentinien. Das Projekt mit dem Titel: „Einfluss von Umweltöstrogenen auf endokrine Faktoren, die während der Schwangerschaft die Immunantwort modulieren.“ wird auf deutscher Seite von Prof. Dr. Ana Zenclussen und auf argentinischer Seite von Prof. Dr. Horacio Rodríguez geleitet. Das Thema Umweltöstrogene ist sehr aktuell, es handelt sich hierbei um Substanzen die z. B. als Weichmacher in Plastikflaschen (BPA), als Bestandteil der Antibabypille (EE2) oder als Lichtschutzfilter in Sonnencremes (BP-3) verwendet werden. Und zu untersuchen, wie sich diese Substanzen auf die Immunantwort in der Schwan-

gerschaft im Mausmodell auswirken, hat sich das Wissenschaftlerteam aus Argentinien und Deutschland zum Ziel gesetzt. Es steht nicht nur die reine Projektarbeit im Mittelpunkt dieser Kooperation, sondern es soll auch ein Wissensaustausch verschiedener Forschungsrichtungen ermöglicht werden, so dass auf dieser Basis weitere Ansatzpunkte für künftige Kooperationsprojekte geschaffen werden können. Daher ist es geplant, dass jeweils die Projektleiter und je eine oder zwei Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen das jeweilige andere Labor besuchen und dort zum einen Versuche durchführen und zum anderen auch Seminare veranstaltet werden. Derzeitig befindet sich Dr. Clarisa Santamaría aus dem argentinischen Labor zu Gast in Magdeburg. Bei ihrer Projektarbeit wird sie von der Postdoktorandin Dr. Nicole Meyer und der Medizinstudentin und Doktorandin Judith Müller tatkräftig unterstützt. Im März/April reisen dann zunächst

Dr. Anne Schumacher, Judith Müller, Dr. Clarisa Santamaría, Dr. Nicole Meyer (v.l.) (Foto: privat)

Prof. Zenclussen und Dr. Nicole Meyer nach Argentinien und im März 2018 wird sich auch Dr. Anne Schumacher auf den rund 12 000 km weiten Weg ins Partnerlabor begeben. Stefanie Langwisch intern 01 | 2017

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Wissenschaftliche Nachwuchsförderung in Aachen und Magdeburg

Zeit für die Forschung Vom 24. bis 25. November 2016 fand erstmalig auf dem Campus der Medizinischen Fakultät das Symposium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Universitätskliniken für Hämatologie und Onkologie Aachen und Magdeburg statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Fischer (Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie Magdeburg) und Prof. Dr. Tim-Hendrik Brümmendorf (RWTH Aachen) sowie Prof. Dr. Steffen Koschmieder (RWTH Aachen) tagten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwei Tage im ZENIT-Gebäude. Thematisch wurde Bezug zur Akuten myeloischen Leukämie (AML), zu Myeloproliferativen Neoplasien (MPN) sowie zur Telomerbiologie im Hämatopoetischen System genommen. Ebenfalls wurde über geeignete Therapieansätze sowie klinische Studien diskutiert. Beide Forschungsgruppen nutzen die Zeit intensiv, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen, alte Kontakte zu festigen sowie mögliche

Im Anschluss des ersten Tages wurde für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hoflieferanten am Fürstenwall ein abendlicher Ausklang organisiert. In entspannter Atmosphäre konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inhaltlich austauschen. Ferner bot der Abend die Gelegenheit zum kollegialen Beisammensein und schuf damit ebenfalls die Grundlange für eine weitere enge Zusammenarbeit zwischen den Kliniken. Aufgrund der mangelnden Strukturen für klinisch forschende Ärzte in Deutschland, bot das Symposium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Universitätskliniken für Hämatologie und OnkoloFoto: Melitta Dybiona gie Aachen und Magdeburg eine wichtige Grundlage, um die Ausbildung zum Clinician Kooperationen aufzubauen. Im Rahmen Scientist an der Medizinischen Fakultät der des Symposiums hielt Prof. Dr. Steffen Ko- Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg schmieder (RWTH Aachen) ebenfalls einen weiter zu unterstützen und zu fördern. Vortrag in der Seminarreihe des SFBs854 sowie des Else Kröner-Forschungskolleg Aufgrund des großen Anklangs des neuzum Thema: „Novel insights into the mole- gestalteten Formates wird das Symposium cular mechanisms of calreticulin mutations nächstes Jahr voraussichtlich in Aachen in myeloproliferative neoplasia: megaka- stattfinden. ryocytic differentiation and intracellular trafficking“. Dr. Anne Teller

Grand round

Polyneuropathie bei Parkinsonpatienten – Inzidenz, Risikofaktoren und Therapie Dr. Imke Galazky, Leiterin des Bereiches Extrapyramidale Bewegungsstörungen, hatte am 21.September 2016 zu einer weiteren Grand Round der Universitätsklinik für Neurologie eingeladen.

Als Polyneuropathie bezeichnet man die Erkrankung mehrerer oder aller peripheren Nerven. Abhängig von der jeweiligen Ursache können motorische, sensible oder auch vegetative Nerven betroffen sein, entsprechend sind die Symptome je nach Als Referenten zum Thema „Polyneuropa- betroffenem Nervenfasertyp und betroffethie bei Parkinsonpatienten - Inzidenz, Ri- ner Körperregion sehr vielfältig. Zu Beginn sikofaktoren und Therapie“ konnte sie Prof. seines Vortrages gab Prof. Müller eine EinDr. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für führung zur Ätiologie der Erkrankung. NeNeurologie des St. Joseph-Krankenhauses ben Diabetes und Alkoholkrankheit ist ein Berlin, gewinnen. Dieser ist ausgewiesener B-Vitaminmangel wichtiger Faktor für die Experte für Bewegungsstörungen und befasst Entstehung von Polyneuropathien, vor allem sich seit langer Zeit wissenschaftlich mit der bei Parkinson-Patienten. Dies kann zu einem Thematik. In seinem Vortrag stellte er die Anstieg der Konzentration von Homozystein spezifischen Standards zur differenzierten im Blut führen. Die Aminosäure HomozyDiagnostik und Therapie der Polyneuropathie stein beschleunigt in erhöhter Konzentrabei Parkinsonpatienten vor. tion durch oxydativen Stress die Apoptose 8

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Prof. Dr. Stefan Vielhaber, Prof. Dr. Thomas Müller und Dr. Imke Galazky (v.l.) (Foto: Melitta Dybiona)

(Zelluntergang), so Prof. Müller, und ist bei Parkinson-Patienten für die Entstehung von Polyneuropathie mit verantwortlich. Daneben führe bei behandelten ParkinsonPatienten der Abbau von Levodopa durch


O-Methylierung mit der Catechol-O-Methyltransferase (COMT) zusätzlich zu einer Homozysteinsynthese. Diesem Prozess kann man mit der zusätzlichen Gabe eines COMT-Hemmer-Präparates entgegenwirken. So wurden bei mit einem COMT-Hemmer behandelten Parkinson-Patienten niedrigere Homozysteinspiegel gemessen. Eine Folsäuresupple-

mentation unterstützt die Umwandlung von Homozystein in nicht-toxische Substanzen.

der Progression die Behandlung mit Radikalfängern (z. B. Vitamin E) und Supplementierung von Methylgruppen wie z. B. Folsäure Zusammenfassend empfahl Professor Müller und Vitamin B12. Dies sei ein entscheidender aus seiner klinischen Erfahrung bei Levodopa- Faktor, welcher einen festen Bestandteil der therapie im Rahmen der Parkinson-Erkrankung Parkinson-Therapie bilden sollte. zur zusätzlichen Prävention die additive Gabe eines COMT-Hemmers und zur Verlangsamung Ögelin Düzel

Personalia: Verabschiedungen, Neuberufungen und Auszeichnungen

Prof. Dr. Peter Malfertheiner wurde in den Ruhestand verabschiedet Nach 22jähriger Tätigkeit als Direktor der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie übergab Prof. Dr. Peter Malfertheiner, Jahrgang 1950, zum 1. Januar 2017 die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Prof. Dr. Ali Canbay. Bevor Prof. Malfertheiner Anfang 1995 den Ruf auf die Professur für das Fach Gastroenterologie/Hepatologie an die Otto-vonGuericke-Universität annahm, war er an der der Medizinischen Klinik der Universität Bonn tätig. Seinen beruflichen Weg nach dem Medizinstudium an der Universität Bologna begann der gebürtige Südtiroler 1975 in seiner Heimat in Bozen, drei Jahre später wechselte er an das Universitätsklinikum Ulm. Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt Mitte der achtziger Jahre an der renommierten Mayo Klinik in Rochester in den USA folgte Prof. Malfertheiner dem Ruf auf die Professur für das Fach Innere Medizin/Gastroenterologie an der Universität Bonn. Während seines über zwei jahrzehntelangen Wirkens in Magdeburg hat sich der hiesige Standort zu einem weltweit anerkannten Zentrum für Magen- und Darmerkrankungen etabliert, insbesondere bei der Erforschung

des Magenbakteriums Helicobacter pylori sowie Erkrankungen der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse. Dafür wurden Prof. Malfertheiner mehrere Anerkennungen zuteil, wie die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Semmelweis-Universität Budapest, der Universität Athen und der rumänischen Universität in Turgu Mures. In starkem Maße widmet er sich auch der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses über Ländergrenzen hinweg. Auf seine Initiative geht zum Beispiel das „Bridging Meeting“ zurück, eine Veranstaltungsreihe für junge Forschern verschiedener Nationen Neben seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert sich Prof. Malfertheiner in mehreren Fachgesellschaften und Forschungsgruppen. Dazu gehören viele leitende Funktionen, z. B. in der European Association of Gastroenterology an Endoskopy (EAGE) und der European Helicobacter Study Group. Außerdem hat er die Healthy Stomach Initiative gegründet, ein internationales Expertenbündnis, das sich der Aufgabe widmet, das Bewusstsein für einen gesunden Magen stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch nach dem Ende seiner offiziellen Amtszeit wird Prof. Malfertheiner sich nicht zur Ruhe

Die letzte Vorlesung von Prof. Dr. Peter Malfertheiner mit Mitarbeitern und Studierenden während seiner offiziellen Amtszeit. (Foto: Elke Lindner)

setzen. Viele kreativen Ideen und Aktivitäten prägten stets seinen beruflichen Weg. Ein Höhepunkt war vor sechs Jahren, als Ötzi zum zweiten Mal seit seiner Entdeckung aufgetaut wurde und der Magdeburger Magenspezialist als einziger deutscher Wissenschaftler zusammen mit anderen internationalen Forschern untersuchten, welche Bakterien vor 5300 Jahren im Magen der Gletschermumie lebten. Nun wird es neue Projekte geben, vielleicht auch eine Fortsetzung des Buches „Aus Liebe zum Magen. Spannendes aus Kochkunst und Wissenschaft“, bei dem er Mitautor war. Gedacht ist dieses Buch als Motivation zum Genuss ebenso wie zum respektvollen Umgang mit einem unserer interessantesten Organe, wie es Prof. Malfertheiner immer betonte.

Professur für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie Prof. Dr. Ali Canbay ist neuer Direktor der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie Magdeburg. Der an die Otto-von-Guericke-Universität berufene W3-

Professor für Gastroenterologie, Hepatologie Prof. Dr. med. Ali Canbay, 1969 in Malatya/ und Infektiologie hat zum Jahresanfang das Amt Türkei geboren, hat seine Approbation als Arzt von Prof. Dr. Peter Malfertheiner nach dessen 1997 an der Ruhr-Universität Bochum erhalten. Verabschiedung in den Ruhestand übernommen. Von 2001 bis 2003 war er DAAD-Stipendiat in intern 01 | 2017

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der Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie an der Mayo-Klinik in Rochester (Minnesota, USA) und wurde 2004 zum besten Nachwuchswissenschaftler der Mayo-Klinik gewählt sowie mit dem Edward-Kendall-Award ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt Prof. Canbay die Venia Legendi für das Fach „Innere Medizin“ an der Universität Duisburg-Essen. Er war seit 2007 Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Essen und erwarb hierbei die Zusatzbezeichnung „Internistische Intensivmedizin“ (2008) sowie die Schwerpunktbezeichnung „Gastroenterologie“ (2010). 2010 erfolgte die Ernennung zum

außerplanmäßigen Professor. Ab Anfang 2012 leitete Prof. Canbay die neu eingerichtete Intermediate Care Station im Universitätsklinikum Essen. Außerdem wurde er 2012 mit dem „The Hiromasa Ishi Memorial Award of the International Society for Biomedical Research on Alcoholism (ISBRA) ausgezeichnet. Im November 2012 wurde Prof. Canbay als Visiting Professor an die Universi-

ty of California, San Diego (USA) berufen. Im Juni 2014 erfolgte die Ernennung zum Visiting Professor an der Universitätsklinik von Ulaanbaatar (Mongolei). Seit dem 2. Januar 2017 leitet Prof. Canbay nun die Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie Magdeburg. Seine Forschungsarbeit fokussiert sich auf die Rolle der Apoptose und Mechanismen der Fibrogenese bei nichtalkoholischer Fettlebererkrankung, akutem Leberversagen, hepatozellulärem Karzinom und beim Cholangiokarzinom.

Professur für Neuroanatomie Prof. Dr. Dr. Michael Schmeißer wurde auf die W3-Professur für Neuroanatomie an der Medizinischen Fakultät der der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg berufen und leitet seit Anfang Januar 2017 im Institut für Anatomie den Bereich Neuroanatomie. Zudem wurde er zum Fellow des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN Fellow) ernannt. Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Schmeißer, (geboren 1983 in Kempten, Allgäu) promovierte nach seinem Studium der Humanmedizin in Ulm, Boston, Glasgow und Basel und seiner Vollapprobation zum Arzt 2010 am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Ulm mit summa cum laude zum Dr. med. und

2013 innerhalb der International Graduate School der Universität Ulm ein weiteres Mal mit summa cum laude zum Dr. rer. nat. Anschließend leitete er eine Nachwuchsgruppe am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Ulm. Als weitere Qualifikationen erwarb er das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik, den Facharzt für Anatomie und den Fachanatom der Anatomischen Gesellschaft. Nach Forschungsaufenthalten am Institut Pasteur in Paris und am CNR Institute of Neuroscience in Mailand folgte 2016 die Habilitation für die Fächerkombination Anatomie und molekulare Neurowissenschaften. Wissenschaftlich beschäftigt sich Prof. Schmeißer hauptsächlich mit molekularen Pathomechanismen neuropsychiatrischer Erkrankungen. Hierbei liegt sein besonderer Fokus auf dem Verständnis der Entstehung neuronaler Entwicklungsstörungen wie Au-

tismus und mentaler Retardierung. Dabei kommen sowohl Zellkultur- als auch Tiermodelle zum Einsatz. Darüber hinaus interessiert er sich für den grundsätzlichen molekularen Aufbau synaptischer Verbindungen und die Entwicklung neuronaler Netzwerke. Prof. Schmeißer wurde für seine Forschung bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Nachwuchspreis der anatomischen Gesellschaft, dem Weber-Bosch-Preis der wissenschaftlichen Gesellschaft Autismus-Spektrum und dem Care-for-Rare Science Award der Werner Reichenberg Stiftung. Auch die anatomische Lehre liegt Prof. Schmeißer sehr am Herzen. Hier möchte er im Rahmen innovativer Lehrkonzepte den Medizinstudierenden vor allem klinisch bedeutsame und praxisnahe Zusammenhänge vermitteln.

Professur für Inflammation und Neurodegeneration Prof. Dr. Ildiko Rita Dunay wurde auf die W2-Professur für Inflammation und Neurodegeneration der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen und leitet seit Oktober 2016 das neu-etablierte Institut für Inflammation und Neurodegeneration an der Medizinischen Fakultät.

Semmelweis-Universität Budapest im Bereich der Mikrobiologie und Infektionsimmunologie an der Freien Universität Berlin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité Universitätsmedizin Berlin, Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie, beschäftigte sich Ildiko Rita Dunay mit der Erforschung von neuen TherapiemögProf. Dr. rer. nat. Ildiko Rita Dunay (geb. Jas- lichkeiten gegen Toxoplasma-Enzephalitis zbereny, Ungarn, Jahrgang 1975) promovierte und in vitro Modellen der Blut-Hirn-Schranke. nach ihrem Studium der Pharmazie an der Während ihres DFG-finanzierten Postdoc10

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Aufenthalts an der Washington University St. Louis in den USA, Department of Molecular Microbiology, charakterisierte sie die angeborene Immunantwort und die Funktion von Monozyten in eine Toxoplasma-Infektion. Seit 2011 ist sie Leiterin einer Forschungs-


gruppe im Bereich der Neuroimmunologie am Institut für Medizinische Mikrobiologie der OVGU Magdeburg. Im Fokus ihres wissenschaftlichen Interesses steht die Erforschung der Kommunikation

von Immunzellen des angeborenen Immunsystems, wie zum Beispiel Mikrogliazellen, Monozyten und Innate Lymphoid Cells mit den Zellen des zentralen Nervensystems während einer Infektion. Darüber hinaus untersucht Prof. Dr. Dunay die Modulation der

Homöostase des Gehirns durch den Einfluss von Darmflora und peripheren Infektionen sowie die Auswirkungen von Neuroinflammation auf den Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen.

Anerkennung beim ESC-Kongress 2016 Der weltweit größte Jahreskongress zu Themen um Herz und Kreislaufsystem wurde vom 27. bis 31. August 2016 in Rom ausgerichtet. Die European Society of Cardiology (ESC) bot den rund 30 000 Teilnehmern erneut ein umfangreiches Programm und neueste Studienergebnisse aus dem kardiovaskulären Sektor. Über eine Anerkennung mit dem Preis für das beste Poster und die Präsentation eines klinischen Forschungsprojektes konnte sich Privatdozent Dr. Jörg Herold freuen, Oberarzt der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, beim ESCKongress 2016 freuen.

In dem Projekt wurde folgendes untersucht: Eine Gefäßeinblutung (Pseudoaneurysma = falsches Aneurysma) im Bereich der Gefäßpunktionsstelle stellt die häufigste Komplikation nach Intervention der Herzkranzgefäße dar. Bisher wurden nur Einzelfälle von Thrombosen und Lungenembolien in diesem Zusammenhang beschrieben. Eine Untersuchung der Thrombose-Inzidenz und der direkte Vergleich zwischen dem herkömmlichen Druckverband und der Thrombininjektion wurden bisher noch nicht durchgeführt. Bei der Untersuchung von über 300 Patienten im Rahmen einer von PD Dr. Herold initiierten und geleiteten klinikinternen Studie stellte sich heraus, dass es zur gehäuften Thromboserate nach der Anlage eines Druckverbandes in Folge einer Gefäßeinblutung nach einer Katheter-

untersuchungen des Herzens und der Beine kommt. Diese erhöhte Anfälligkeit für eine Thrombose betraf 21% der Patienten und sollte daher künftig stärker als begleitende Komplikation bei einem Pseudoaneurysma in Betracht gezogen werden. Aus den Untersuchungen geht auch hervor, dass die Thrombininjektion eine sichere Strategie zur Behandlung des Pseudoaneurysma ist. Diese Therapie ist dem alleinigen Druckverband in Bezug auf die Entstehung einer Thrombose signifikant überlegen und reduziert das Auftreten von Thrombosen um mehr als die Hälfte. Einen wesentlichen Beitrag an diesen Studienergebnissen haben die Doktoranden Sophie Peters, Maria Stolt und Jonas Jünger geleistet.

„Nachwuchs-Forschungspreis 2016“ Privatdozentin Dr. Stefanie Schreiber wurde der „Nachwuchs-Forschungspreis 2016“ der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen der feierlichen Exmatrikulation am 19. Dezember 2016 in der Johanniskirche statt. PD Dr. med. Stefanie Schreiber (Jahrgang 1982) ist als Oberärztin in der Uniklinik für Neurologie tätig und leitet die Arbeitsgruppe „Mischpathologien des zerebralen Alterns“ sowie eine Forschungsgruppe am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE). Als „Jüngste habilitierte Ärztin“ in der Geschichte der Medizinischen Fakultät Magdeburg (Stand: Dezember 2013) absolvierte sie von Anfang 2014 bis September 2016 einen Forschungsaufenthalt in Berkeley, Kalifornien, USA, mit dem Ziel, ihr Methodenspek-

trum auf die quantitative Auswertung bildgebender Verfahren, wie MRT und PET zu erweitern. Die er folgreiche Forschungstätigkeit in Berkeley mündete bisher in drei Beiträgen in Fachzeitschriften und ist die Grundlage für weitere gemeinsame Arbeiten mit der Gruppe in Berkeley. Die erworbenen Techniken erlauben ihr zudem nach ihrer Rückkehr, die im Rahmen der Habilitation anhand eines Tiermodells beschrieben Mechanismen auch an Patienten mit zerebraler Mikroangiopathie und Alzheimer Demenz zu untersuchen. Mit Unterstützung von Prof. Dr. Stefan Vielhaber und Prof. Dr. Michael Görtler hat Ste-

fanie Schreiber die Sonographie peripherer Nerven am Standort Magdeburg etabliert. Für ihre Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Sonographie der peripheren Nerven wird sie im Februar 2017 mit dem Felix-Jerusalem-Preis für neuromuskuläre Erkrankungen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. geehrt. Die Vergabe des Nachwuchs-Forschungspreises der Medizinischen Fakultät erfolgte für ein Projekt in dem die in Magdeburg bereits etablierte sonographischen Untersuchung der peripheren Nerven um komplementäre Bildgebungsmethoden angereichert wird, um ein detaillierteres Verständnis der Schädigungsmechanismen der peripheren Nerven bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose zu gewinnen. Ögelin Düzel intern 01 | 2017

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Karin-Witte-Preis für Wissenschaftlerinnen verliehen GC-I³ Mitarbeiterin Dr. Anne Schumacher wurde im Rahmen des Akademischen Festakts der OVGU am 17. November 2016 in der Johanniskirche der Karin-Witte-Preis für Wissenschaftlerinnen verliehen. Die promovierte Biologin ist wissenschaftliche Mitarbeitern in der Abteilung für Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe der Medizinischen Fakultät unter der Leitung von Prof. Dr. Ana Claudia Zenclussen. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt der Erforschung der Funktion von Immunzellen in der Schwangerschaft. In den letzten Jahren konnte verstärkt gezeigt werden, dass verschiedene Immunzelltypen einen entscheidenden Beitrag zur Toleranz des Fötus während der Schwangerschaft leisten. Denn der heranwachsende Fötus enthält auch Erbinformationen des Vaters - und das stellt das Immunsystem vor eine große Herausforderung, denn eigentlich würde es solches Gewebe als „fremd“ erkennen und abstoßen. Die Gebärmutter muss daher auf die Schwangerschaft vor-

bereitet werden und ihre Funktionen verändern, um den Fötus nicht abzustoßen, sondern ihn aktiv zu tolerieren. Dr. Schumacher widmet sich der interessanten Frage, welche Toleranzwege in der Schwangerschaft aktiviert werden um den Fötus solange zu beschützen, bis er bereit ist, zur Welt zu kommen. Denn heftige immunologische Abwehrreaktionen der Mutter sind nicht selten der Grund für Früh- oder Fehlgeburten. Das Verständnis dieser Mechanismen ist daher die Grundlage, um in der Zukunft hilfreiche Therapien für Patientinnen mit Schwangerschaftskomplikationen entwickeln zu können. „Durch meine Forschung irgendwann Frauen, die sich schon seit langer Zeit Kinder wünschen, zu helfen, ein gesundes Kind in den Armen zu halten, ist mein persönlicher Antrieb“, so die zielstrebige junge Wissenschaftlerin.

Geboren 1981 in Berlin, studierte Dr. Schumacher dort Biologie an der HumboldtUniversität. Nach Abschluss ihres Studiums begann sie ihre Promotion zunächst an der Charité. 2008 folgte sie Prof. Dr. Zenclussen, die kurz zuvor an die Otto-von-GuerickeUniversität berufen worden war. Seitdem ist sie in der Abteilung für Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe tätig. Karin Witte (1929–2015) war eine äußerst engagierte und selbstlose Stifterin aus Lübeck, die sich unter anderem für die Förderung angehender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingesetzt hat. Von 2005 bis zu ihrem Tod war sie eng mit der OVGU verbunden und stiftete den Karin-WitteFrauenförderpreis, der sich an besonders begabte Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften richtet, mit dem Ziel sie zu motivieren, ihre wissenschaftliche Karriere an der OVGU fortzusetzen. Dr. Martina Beyrau

Innovationen „made in Sachsen-Anhalt“ Vier der diesjährigen 15 Preisträger des HugoJunkers-Preises für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt kommen aus der Ottovon-Guericke-Universität Magdeburg. Zu den innovativsten Projekten der angewandten Forschung gehört das ex-vivo Lungen-Ventilations- und -Perfusionsmodel für thoraxchirurgische Forschung der Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie Magdeburg (3. Platz/ Bewerber: Dr. Patrick Zardo, Dr. George Kensah und Jan Pietras). Jährlich werden weltweit bis zu 120 Millionen Wirbeltiere für die Forschung benötigt. Davon entfallen in Deutschland ca. 20% auf die Entwicklung von medizinischen Produkten, was erhebliche Kosten und ethische Bedenken mit sich bringt. Moderne Ansätze könnten helfen, diesen Bedarf signifikant zu reduzieren. Daher hat die Uniklinik der Herz- und Thoraxchirurgie Magdeburg, in enger Kooperation mit dem Bereich Ur- und Umformtechnik des Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung der OVGU, ein System entwickelt, in dem eine isolierte Lunge für 12

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die Dauer einer üblichen Lungenoperation außerhalb des Körpers durchblutet und belüftet wird, um in realitätsgetreuer Umgebung Experimente durchzuführen. So ist es den Ärzten beispielsweise möglich, Kleber, die für den intraoperativen Einsatz am Menschen entwickelt werden, realitätsnah auf ihre Funktionalität zu testen. Die ausschließliche Verwendung von Schlachtabfällen macht den Einsatz von Versuchstieren dabei überflüssig. Die modulare Konstruktion und der Einsatz additiver Fertigungsverfahren in der Prototypenphase erlaubt zudem die gezielte Modifikation des Systems für alternative Anwendungen. So wird die Apparatur als OP-Simulator mit „lebendem“ Organ eingesetzt. Mithilfe spezieller Deckeleinsätze können minimalinvasive, thoraxchirurgische Eingriffe realitätsnah simuliert werden und somit die motorischen schäftsmodelle und Forschungsprojekte aus Fähigkeiten kosteneffizient geschult werden. Wissenschaft, Industrie und Handwerk des Landes ausgezeichnet. Das Ziel ist es, WirtMit dem Hugo-Junkers-Preis werden jähr- schaft und Wissenschaft einander näher zu lich kluge Produkte, Dienstleistungen, Ge- bringen. (PM)


News aus der Suchtkrankenhilfe

Neuro-Enhancement – Grenzenlos belastbar und leistungsfähig? Die ToDo-Liste ist lang, die Herausforderungen im Beruf, im Studium und im Privatleben sind nicht nur zeitintensiv, sondern auch kräftezehrend. Jedoch sind es die starken Menschen, die immer fokussiert und beherrscht in all dem Trubel und der Hektik gesellschaftlich anerkannt und bewundert werden.

Arbeitstag leichter, Manager und Angestellte in den Führungspositionen sind länger leistungsbereit und in der Lage, Spitzenleistungen zu vollbringen. Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit können deutlich gesteigert werden. Angst und Unruhe sollen gemindert werden, ist das der Garant für effektivstes Arbeiten? Möchten gesunde Menschen ihre Hirnleistung steigern, müssten sie viel trainieren, um die Merkfähigkeiten zu erhöhen und die Vigilanz zu verbessern. Meist wird aber auf psychoaktive Substanzen zurückgegriffen, da die Wirkung viel schneller verfügbar zu sein scheint. Das geht auf dem illegalen Weg, indem Drogen wie Kokain, Ecstasy, Amphetamine (Meth, Crystal) konsumiert werden. Dabei besteht jedoch nach nur wenigen Einnahmen die Gefahr der Abhängigkeit und die Drogen müssen risikoreich und finanziell aufwendig beschafft werden.

Mach mal Pause (Fotos: Melitta Dybiona)

rotoninwiederaufnahmehemmer, Antidementiva) und Psychostimulanzien die ursprünglich für erkrankte Menschen entwickelt wurden, werden im Bereich des Neuro-Enhancement missbräuchlich und ohne medizinische Indikation eingenommen. Die Debatte um Nutzen und Risiken wird kontrovers geführt, jedoch muss hier auch hinterDer legale Weg wird über die Einnahme von fragt werden, ob man über die missbräuchArzneimitteln im Sinne des Fehlgebrauchs liche Einnahme der genannten Substanzen Kaffee zählt zu den Lieblingsgetränken von uns beschritten. Hier stehen einige Psychosti- diskutieren sollte, ohne das fortwährende Deutschen. Viele „brauchen“ ihn, sonst kommen mulanzien zur Verfügung, die frei verkäuflich Leistungsstreben außen vor zu lassen. Allein sie morgens erst gar nicht in den Tag. Wie aber sind. Zu den natürlichsten Formen gehören die Bereitschaft zur Einnahme legaler psychowirken die Dosen von Coffein auf den Menschen? hochdosiertes Coffein, Gingko biloba oder auch aktiver Substanzen zur Leistungssteigerung ist Energydrinks. Bestimmte Antidepressiva (Se- alarmierend und wird gern verharmlost als Es sind die Macher, denen gern auch immer eine Phase, in der es gerade vor dem Hintermehr aufgebürdet wird. Sie lassen dieses aber grund bestehender Ansprüche und Aufgaben auch geschehen. Die Grenzen der eigenen Leisnicht anders gehe. tungsfähigkeit werden negiert zugunsten von Jedoch ist es langfristig grundverkehrt und Bestätigung und Anerkennung. Die Fähigkeit krankmachend, wenn die Signale der Erschöp„Nein“ zu sagen, ist bei weitem nicht jedem fung übersehen oder sogar ignoriert werden. Menschen gegeben und so ist die Vorstellung, Dies bedeutet Stress für den Körper und kann sich und seine Leistungsfähigkeit zu tunen in die seelische und/oder körperliche Erschöpoder zu dopen verlockend. Aber ist Neurofung münden. Sich auf Verschleiß zu fahren, Enhancement eine Alternative? Unter pharmakologischem Neuro-Enhancement geht nicht gut. Schüler und Studierende würden mittels Neu- versteht man die Einnahme von psychoaktiven ro-Enhancement ihre Prüfungen besser schaf- Substanzen aller Art mit dem Ziel der geistigen Silke Ribal fen, Berufstätige bewältigen den stressigen Leistungssteigerung. Betriebliche Suchtkrankenhelferin

Dienstjubiläum Wir gratulieren zum 25. Dienstjubiläum

Frau Silke Zierau, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie.

Die Fakultäts- und Klinikumsleitung dankt der Jubilarin herzlich für die langjährige Tätigkeit.

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H. pylori Infektionen beeinflussen die mikrobielle Vielfalt in Mundhöhle und Dünndarm

Helicobacter pylori – Ein kleiner Keim mit großem Einfluss Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg und des HelmholtzZentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam den Einfluss einer Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori auf die Zusammensetzung der bakteriellen Besiedelung – des sogenannten Mikrobioms - verschiedener ökologischer Nischen des oberen Verdauungstraktes untersucht. Für die Studie wurde das Mikrobiom des oberen Verdauungstraktes bei 24 Patienten untersucht, die entweder eine Infektion mit Helicobacter pylori hatten, oder nicht Dr. Christian Schulz infiziert waren. Es wurden insgesamt über 120 Patientenproben aus der Mundhöhle, dem Magen, und dem Zwölffingerdarm genommen. Mittels modernster Sequenziermethoden und umfangreicher bioinformatischer Analysen auf Basis der RNA-Profile konnten die Forscher sehr detailliert feststellen, welche Mikroorganismen an den einzelnen Stationen stoffwechselaktiv waren. Hierbei konnte gezeigt werden, dass Helicobacter pylori in der Magenschleimhaut infizierter Patienten dominiert und andere, natürlich vorkommende Bakterien, verdrängt. Neu ist vor allem die Erkenntnis, dass sich die bakterielle Zusammensetzung im Dünndarm bei infizierten und nicht-infizierten Menschen deutlich unterscheidet. Die Vielfalt der bakteriellen Mitbewohner ist bei Helicobacter-infizierten Menschen reduziert. Zudem analysierten die Forscher erstmals das Mikrobiom der Mundhöhle und konnten zeigen, dass der Speichel eine natürliche Ressource mikrobieller Aktivität in den sich anschließenden Abschnitten des Verdauungstraktes ist. Zusätzlich fanden sich auch hier deutliche Unterschiede zwischen den bakteriellen Profilen bei Menschen, die mit dem Magenbakterium 14

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Helicobacter pylori infiziert waren und bei nicht-infizierten. Dr. med. Christian Schulz, der Erstautor der Studie, erläutert: „Durch die det aillier te Untersuchung des gesamten Verdauungstraktes konnten wir erstmals zeigen, dass die bakterielle Besiedelung der Mundhöhle zum einen das Mikrobiom im gesamten Verdauungstrakt beeinflusst und zum Durch eine Infektion mit Helicobacter pylori steigt auch das Risiko, an Magenanderen mitverant- krebs zu erkranken. Bild: HZI/M. Rohde wor tlich für die Empfänglichkeit für Helicobacter pylori- Durch diese Einbindung von Klinikern in Infektionen sein könnte. Diese Zusammen- die Forschung sollen also in Zukunft Erhänge müssen nun genauer untersucht kenntnisse aus der Grundlagenforschung werden.“ Veröffentlicht wurden die neuen schneller den Patienten zugutekommen. Mit Erkenntnisse im renommierten Fachblatt Unterstützung des DFG-SonderforschungsGUT (doi:10.1136/gutjnl-2016-312904). bereiches 854 und des Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und InflammaHelicobacter pylori ist das „erfolgreichste“ tion konnte mit Dr. Christian Schulz aus der humanpathogene Bakterium. Weltweit sind Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie etwa 50 % aller Menschen mit Helicobacter und Infektiologie des Universitätsklinikums pylori infiziert. Circa 80 % aller infizierten Magdeburg erstmals ein Arzt mit einem Menschen sind symptomlos und die Infek- Stipendium des Programmes für zwei Jahre tion bleibt unerkannt. Die Infektion kann in der Arbeitsgruppe „Mikrobielle Interakfür die Patienten jedoch auch fatale Folgen tionen und Prozesse“ von Prof. Dr. Dietmar haben, die bis zu Magenkrebs reichen. Etwa Pieper im HZI Braunschweig arbeiten. 90 % aller Magenkrebserkrankungen sind auf Helicobacter zurückzuführen. Erst im In bereits initiierten Projekten werden die Jahre 1989 wurde das Bakterium als die Forscher nun ergründen, wie das MikrobiUrsache für Magen- und Zwölffingerdarm- om der Mundhöhle die Empfänglichkeit für geschwüre und Magenkrebs anerkannt, die eine Helicobacter pylori-Infektion beeinAufdeckung dieses Zusammenhangs wurde flusst und die mikrobielle Zusammenset2005 mit dem Medizinnobelpreis ausge- zung im Dünndarm genauer untersuchen. zeichnet. Die neu entstandene Forschungsverbindung wird also weiterbestehen und dazu Die Kooperation zwischen dem Univer- beitragen zu ergründen, warum ein Baktesitätsklinikum Magdeburg und dem HZI rium, das jeden zweiten Menschen besiebeinhaltet im Rahmen eines „clinical leave“ delt, bei manchen zu so fatalen Folgen wie Programms die Entsendung von Ärzten in Magengeschwüren und Magenkrebs führt. Arbeitsgruppen der Grundlagenforschung zur Stärkung der translationalen Forschung. Dr. Martina Beyrau


Tagungen und Veranstaltungen an der Medizinischen Fakultät und am Universitätsklinikum Datum

Zeit, Ort

13.02.2017 Mo.

09:30 Uhr – 17:00 Uhr Müde vom Leben – Hilfen zum Umgang mit Raum wird bekannt gegeben dem Thema „Suizid“ Referent: Dr. Stephan Peeck

14./16.02.2017 1. Tag: 10:00 – 18:00 Uhr Di. – Do.. 2. Tag: 09:00 – 17:00 Uhr 3. Tag: 09:00 – 14:00 Uhr Haus 15, Raum 147

Referent, Thema

Basale Stimulation in der Pflege – Grundkurs Referentin: Susanne Keßler

Veranstalter Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

15.02.2017 Mi.

08:00 Uhr – 15:00 Uhr HIV – ein Thema?! Raum wird bekannt gegeben Referenten: Sabine Körber und Birgit Löchner

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

15.02.2017 Mi.

16.30 Uhr – ca. 18.00 Uhr Haus 10, Hörsaal

Grand Round „Versorgungskonzepte von Morbus Parkinsonpatienten im internationalen Vergleich“

Universitätsklinik für Neurologie Universitätsklinik für Stereotaktische Neurochirurgie Jacqueline Lemme Tel.: 0391/67-14487

17.02.2017 Fr.

08:00 Uhr – 15:30 Uhr Haus 15, Raum 147

Refresher – Handling und Transfer schwerstbetroffener Patienten in der Pflege Referentin: Melanie Lindau

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

20.02.2017 Mo.

14:30 Uhr – 17:00 Uhr Haus 15, Raum 147

Notfälle im Klinikalltag Referenten: Susanne Diester, Edgar Uterwedde, Matthias Angierski

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

22./23.02.2017 jeweils „Tut mir leid, aber ich habe schlechte Mi. – Do. 09:00 – 17:00 Uhr Nachrichten…“ – Die Rolle der Stationsleitung Raum wird bekannt gegeben und Motivation der MitarbeiterInnen in Belastungssituationen Referent: Michael Wachholz

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

27.2.2017 Mo.

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

14:00 Uhr – 16:00 Uhr Fortbildung zum Thema der palliativen Raum wird bekannt gegeben Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen – Angehörigenarbeit – Referentin: Kirsti Gräf

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Datum

Zeit, Ort

27.02.2017 14:30 Uhr – 17:00 Uhr Mo. Haus 15, Raum 147 Edgar Uterwedde,

Referent, Thema

Veranstalter

Notfälle im Klinikalltag Referenten: Susanne Diester, Matthias Angierski

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

28.02.2017 Di.

10:00 Uhr – 16:00 Uhr Expertenstandard Pflege von Menschen mit Raum wird bekannt gegeben chronischen Wunden (Wundmanagement) Referent: Dipl.-Pflegewirt Heiko Tierling

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

01.03.2017 Mi.

10:00 Uhr – 15:30 Uhr Nicht mehr ganz dicht? – Aktuelle Strategien Raum wird bekannt gegeben in der Kontinenzversorgung Referenten: Uwe Papenkordt und Monique Welke-Pelz

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

02.03.2017 Do.

14:30 – 15:30 Uhr Von der Spende zum Medikament – Die Raum wird bekannt gegeben Laborbereiche der Uni-Blutbank stellen sich vor! Referenten: MTA´s des Instituts für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie mit Blutbank

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

03./04.03.2017 09:00 Uhr -16.45 Uhr Fr./Sa. Ramada-Hotel

20. Magdeburger Onkologie-Workshop „Chirurgische Onkologie – Woher und wohin?“

Klinik für Allgemein-, Viszeralund Gefäßchirurgie Barbara Broschat

06.03. – 08.03.2017 Mo. – Mi.

1. Tag: 10:00 – 18:00 Uhr 2. Tag: 09:00 – 17:00 Uhr 3. Tag: 09:00 – 14:00 Uhr Haus 15, Raum 147

Kinästhetik – Aufbaukurs Referentin: Susanne Keßler

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

07.03.2017 Di.

14:00 – 15:30 Uhr Ursachen und Symptome von verschiedenen Raum wird bekannt gegeben Abhängigkeitserkrankungen Referentin: Silke Ribal

Programm Universitätsklinikum Januar 2017 – Dezember 2017 Anmeldung über Aus-, Fort- und Weiterbildung

Am 10. Dezember 2016 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren unsere langjährige Mitarbeiterin

Gabriele Wartner Mit ihr verlieren wir eine hilfsbereite, engagierte und zuverlässige Kollegin, die seit 32 Jahren auf der chirurgischen Intensivtherapiestation tätig war. Wir trauern um Frau Wartner und werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren. Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Pflegedirektor Rick Pieger 16

intern 01 | 2017

Die Mitarbeiter der Chirurgie

Personalrat Markus Schulze

Uni ummd intern 01 2017 int  
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