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konzertkarten verschenken Namen & Nachrichten

mozartnews No.6 – November 2011

Machen Sie anderen zu Weihnachten eine Freude mit Konzert-Gutscheinen für das Jahr 2011 mit freier Auswahl des Konzerts. Oder überraschen Sie Ihr jüngstes Date, feiern Sie Verlobung mit Mozart, erinnern Sie sich an Jugendzeiten. Für einen wunderbaren Konzertabend im Kurhaus Wiesbaden gibt es immer einen Anlass. Rufen Sie einfach an unter 0611-30 50 22 oder 0611-9016979 oder kontaktieren Sie uns unter info@mozartwiesbaden.com

Ihre Mozart-Gesellschaft Wiesbaden

Die 13jährige Ausnahmegeigerin Hanah Mundiya wird vom Mainzer Kammerorchester begleitet

2011: Die Insel Usedom präsentiert sich vor einem Konzert im Kurhaus Begeisterte Reaktionen auf die Mozartreise nach Usedom in der ersten Oktoberwoche: 15 Mitglieder der MGW erlebten eine Woche lang nicht nur die Sonneninsel, sondern auch ein wunderbares und intimes Konzerterlebnis, unter anderem Gesprächskonzerte mit dem litauischen Ausnahme-Cellisten David Geringas. Da außerdem noch das Wetter mitspielte und die Usedomer Betreuer sich als außerordentlich rührige und charmante Gastgeber erwiesen, wird es in 2012 sicher eine Fortsetzung geben. Gastland des Usedomer Musikfestivals dann: Russland. 

Mitte Oktober hatte die Mozart-Gesellschaft ihre Mitglieder und Abonnenten um einen Spendenbeitrag gebeten, der helfen sollte, die Konzertsaison 2011/2012 finanziell auf sicherere Beine zu stellen. Bis Anfang November waren 5.000.- € an Spenden eingegangen. Wir danken allen bisherigen Spendern für ihren großzü-

gigen Beitrag. Wenn Sie ebenfalls einen Beitrag leisten möchten, erfahren sie mehr unter www.mozartwiesbaden.com/spender-sponsoren/spenden/ 

Ihrem Anspruch, hochtalentierte Nachwuchs-Künstler zu fördern, ist die MozartGesellschaft jetzt in der Form eines Stipendiums nachgekommen: Für die junge Wiesbadener Geigerin Anna Katherine Claus, die schon mehrfach bei Veranstaltungen der MGW auftrat, übernahm die Gesellschaft die Studiengebühren 2011/2012 an der Frankfurter Musikhochschule, wo Anna Katherine Claus studiert. Ihre Familie, die seit längerem in Wiesbaden wohnt, stammt aus El Salvador. www.annkatherineclaus.de

„Backen, Schwimmen, Geigen...“

nächste konzert-termine* 22. Januar 2012, 17 Uhr Sinfonietta Köln, Werke von Haydn, Mozart, Dukas Leitung: Cornelius Frowein Solist: Yoichi Murakami, Horn 04. März 2012, 16 Uhr Zemlinsky-Quartett Werke von Mozart und Smetana Solisten: Renate Kehr (Flöte) Christoph Schneider (Klarinette) 15. März 2012, 20 Uhr Waseda Symphony Orchestra Tokyo Werke von Strauss, Mozart, Yutani Leitung: Kazufumi Yamashita Solistin Nao Iijima, Flöte

27. November 2011, Kurhaus Wiesbaden 17:00 Uhr Das Konzert am 27. November mit dem Mainzer Kammerorchester bringt auch eine junge, hochtalentierte Solistin auf die Bühne: Hanah Mundiya (13), die in New York lebt und unterrichtet wird in der Musikakademie von Arik Braude, einer der angesehensten Schulen des Landes. Sie konzertiert nicht nur im Orchester der Akademie als jüngstes Mitglied, sondern spielt bereits als Solistin mit den New Yorker Philharmonikern und dem Minsk Festival Orchestra. Wir sprachen mit ihr und ihrem Lehrer.

konzert– programm

Du hast bereits mit drei Jahren angefangen, Geige zu spielen. Wie kam es dazu?

Ich mag Bach, Vivaldi und Tschaikowsky ganz besonders. Und das FantasieImpromptu von Chopin oder das ViolinKonzert Nr. 5 von Vieuxtemps – das sind Stücke, in die ich mich richtig versenke.

Richard Strauss (1864-1949) Metamorphosen für 23 Streicher (1945)

Wie schaffst du es, noch Freundschaften zu pflegen und Hobbies nachzugehen, wenn du so viel üben musst und überall in der Welt Konzerte spielst?

Franz Schubert (1797-1828) 5. Sinfonie B-Dur D 485

Hanah Mundiya: Meine Mutter war Geigenspielerin und immer, wenn sie irgendetwas für mich gespielt hat, wollte ich es nachmachen. Angeblich hab ich damals nicht viel gesprochen und meine Eltern haben mir eine Geige gekauft als Möglichkeit, mich auszudrücken. Ich hab von Anfang an überall gespielt: In meiner Klasse, auf der Straße, in den Ferien...

* alle Konzerte finden im Kurhaus Wiesbaden statt.

Karten für das Konzert am 27. 11. 2011 erhalten Sie unter Tel. 0611 - 90 16 979, online über www.mozartwiesbaden.com oder an der Abendkasse.

Welche Komponisten, welche Stücke liegen dir besonders?

Natürlich muss ich viel üben und kann viele Dinge nicht so machen wie meine Freunde. Aber diese kennen ja meine Situation und akzeptieren das.

Wolfgang Amadè Mozart (1756-1791) Flötenkonzert G-Dur KV 313

Ludwig van Beethoven (1770-1827) 1. Violin-Romanze G-Dur

Ausführende: Mainzer Kammerorchester Leitung: Hubert Buchberger Solistinnnen: Renate Kehr, Flöte Hanah Mundiya, Violine Einführungsvortrag: 16:00 Uhr


Große Klassik und Romantik

Arik Braude, Lehrer von Hanah Mundiya und Gründer der „Jeunes Virtuoses de New York“. Mr. Braude, wie würden Sie Hanahs Spiel beschreiben? “Hanahs Spiel kombiniert Ausdruck, Drama und Ernsthaftigkeit mit Intelligenz und Kontrolle. Ein Kollege von mir, seit 20 Jahren Professor an einer amerikanischen Universität, beschreibt ihr Spiel als “engelsgleich”. * Welche Rolle spielt Mozart in Ihrem Unterricht? “Die Schüler sollen ihn so früh wie möglich kennenlernen und mit seiner “Sprache” vertraut werden. Mozarts (und Bachs) Musik legt den Grundstein für alles, was danach kommt. Deshalb müssen meine Schüler ihn intensiv kennen - möglichst gleich am Anfang.”

Der Herbst ist die beste Jahreszeit für große Stücke der Klassik und Romantik, wie sie das Mainzer Kammerorchester am 27.11. in einem großartigen Programm mitbringt. Das Orchester wurde 1955 von Prof. Günter Kehr gegründet, der es bis zu seinem Tod 1989 geleitet hat. Es hat die ganze Welt bereist, rund 150 LPs und CDs produziert. Unter der künstlerischen Leitung von Volker Müller hat sich das Mainzer Kammerorchester neue Ziele gesetzt. Interpretationen werden meist unter der Leitung der Konzertmeister erarbeitet. Solisten kommen in der Regel aus den eigenen Reihen, und Ensemblemitglieder werden in interessante Projekte eingebunden.

Ich bin ja an der “United Nations International School” in New York City. Das ist ein großes Glück, weil sie sehr flexibel sind, wenn ich mal reisen muss.

Aber für mich bedeutet das: Hausaufgaben im Flugzeug, während die anderen Leute schlafen... Hast du noch andere Hobbies? Klavier spielen, Backen, Schwimmen. Wie lange musst du täglich üben? 2-3 Stunden an Wochentagen, am Wochenende etwas länger. Das ist wahrscheinlich viel weniger als ich sollte. Du konzertierst ja in den größten Konzerthallen der Welt, oft vor mehreren tausend Besuchern. Wie bereitest du dich darauf vor?

Eine der Solistinnen: Renate Kehr (Flöte)

Das ist ganz harte Arbeit. Und es gelingt einem auch erst im Laufe der Zeit. Ein paar Stunden vor dem Konzert nehme ich ein heißes Bad und fange an, mich zu konzentrieren. Dann beginne ich, nervös zu werden - und dann passiert einfach

* Ihre Akademie hat ein eigenes Orchester, die Jeunes Virtuoses de New York. Wann erleben wir das Orchester in Deutschland? “Sie bringen mich auf eine tolle Idee: Lassen Sie uns etwas planen. Mit ihren 13 Jahren ist Hanah übrigens das jüngste Mitglied der Camerata”.

Ab welchem Alter kann ein Schüler bei Ihnen das Repertoire, das er spielen möchte, selbst aussuchen”? Das hängt vom Einzelnen ab. Das Repertoire zusammenzustellen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben des Musiklehrers. Meistens gebe ich den Schülern zwei, drei Stücke zur Auswahl, aber bei einigen kann ich ganz schön streng sein, es geht ja darum, erst einmal das Instrument perfekt zu beherrschen bei allen Schwierigkeiten, die die Kompositionen zu bieten haben”. * Wie bringen Sie Schule und Musikunterricht bei Ihren Schülern zusammen? “Ich lege großen Wert auf eine breite kulturelle Bildung. Wenn der Musiker auf der Bühne steht, geht es nicht nur um technische Perfektion. Das Publikum fragt: Was kann dieser Solist, dieser Künstler mir bieten? Was will er mir mit seinem Speil sagen? Das sind schwierige Fragen, auf die der Künstler eine Antwort mit seiner ganzen Person geben muss - und die setzt eine breite kulturelle Bildung voraus”.

Der Dirigent: Hubert Buchberger

ein Wunder mit mir: Sobald ich die Bühne betrete, ist das alles weg: Ich fühle das Publikum, seine Sympathie und Energie. Isaac Stern hat mal gesagt: Spiele so, dass sie dir zuhören und Teil deines Spiels werden. Hast du Visionen oder Ziele, was du erreichen willst? Mein Leben liegt offen vor mir. Ich kann mir sehr gut vorstellen, Musiker zu bleiben, aber die Welt ist so voller Möglichkeiten. Vielleicht werde ich Rechtsanwältin, mal sehen, was die Zukunft bringt. Welche Länder faszinieren dich besonders? Ich spreche Englisch und Japanisch, ein bißchen Französisch. Frankreich und Italien, das sind großartige Länder, schon alleine wegen des Essens! Und Deutschland? Deutschland gehört mit Sicherheit zu den Ländern, die ich gerne intensiv kennenlernen würde.

„verbunden mit der region“ “Wir – die Niederlassung der UBS in Wiesbaden – freuen uns sehr, bereits im dritten Jahr ein Orchesterkonzert – aufgeführt durch das Mainzer Kammerorchester und zwei herausragende Solistinnen unterstützen zu dürfen. Warum fragen Sie sich, engagieren wir uns gerade hier? Traditionell dem Sponsoring von Kunst und Kultur verpflichtet, fühlt sich die UBS weltweit im Besonderen der klassischen Musik verbunden: In Deutschland unterstützen wir beispielsweise das Rheingau-Musikfestival oder Schüler-Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, um nur hier in der RheinMain-Region zu bleiben. Grundsätzlich aber gilt – egal ob in Hessen oder über die europäischen Grenzen hinaus: Die sorgfältig ausgewählten UBS-Sponso-

rings spiegeln immer unsere Verbundenheit mit der Region und der Gesellschaft, in der wir leben, wider. Lokale Verwurzelung heißt für uns aber auch Verantwortung: In Zeiten, in denen Kunst und Kultur trotz ihrer wichtigen Bedeutung für die Gesellschaft schmerzhafte Kürzungen oder gar Streichungen erleben, sehen wir uns in der Pflicht. Denn erst ein lebendiges kulturelles Leben macht eine Stadt, und noch dazu eine Stadt mit einer so vielfältigen kulturellen Tradition wie Wiesbaden − lebenswert und (nicht zuletzt auch als wirtschaftlichen) Standort attraktiv. Angesichts dieser Entwicklung ist es uns ein Bedürfnis, einer so traditionsreichen und aus Wiesbaden nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung und

Förderin von jungen musikalischen Talenten wie die Mozart-Gesellschaft Wiesbaden e.V. auch dieses Jahr partnerschaftlich zur Seite zu stehen. Wir freuen uns mit Ihnen auf ein stimmungsvolles, den Advent einläutendes Konzert.

Ihr Arasch Charifi Niederlassungsleiter UBS Wiesbaden


Mozart News Wiesbaden Nr. 6