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Inhalt

Betreff: Wandel

Betreff: Wandel

3

Treffsichere Köpfe

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Die Neuen, die bei uns angeheuert haben

Was sich ändert und was bleibt

Führungswechsel

4

Treffsichere Hobbys

Technicis TRANSLATION übernimmt die

«Dunkin‘ Dali» als Juniorentrainer

TRANSLATION-PROBST AG

Telegramm

The French Connection

6

Unsere Verstärkung aus Paris

Neue Geschäftsleitung:

8

Andreas Lucco stellt sich vor

Drei Fragen an die CSF AG

9

Warum IT Security auch für KMU relevant ist

Perspektivenwechsel

10

16

Ob beruflich oder privat – Veränderungen bereichern das

Ausserdem haben wir weitere Neuerungen und Nachrichten

Leben. Und weil uns der Wandel in den letzten Monaten

für Sie – zum Beispiel, wer bei uns alles neu angeheuert hat

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selbst beschäftigt hat, haben wir ihn gleich zum Titelthema

oder welche neuen Partner wir gewinnen durften. Ereignis-

unserer aktuellen Ausgabe erkoren. Im Fokus steht der Füh-

reich waren auch unsere Events – ob der Teamausflug auf

Gewonnene Pitches und realisierte Projekte

rungswechsel, der Anfang Juni bei uns stattfand. Nach elf-

dem Vierwaldstättersee, das Public Viewing des EM-Spiels

Rätselhaft

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jähriger Tätigkeit hat Roman Probst seine Firma an Technicis

Schweiz-Rumänien oder unser Auftritt an der SuisseEMEX.

TRANSLATION verkauft – dem französischen Marktführer

Anekdoten und Impressionen dazu finden Sie auf Seite 20.

und der Nummer fünf in Europa. Was sich dabei ändert und

Darüber hinaus plaudert Heinz Hug aus dem Nähkästchen

was bleibt, erfahren Sie auf Seite 4.

eines Korrektors.

Die Perspektive gewechselt hat zwischenzeitlich auch Caro-

Zu guter Letzt noch ein Zitat von Immanuel Kant: «Es ist

le Menzi. Unsere Leiterin der Corporate Language Techno-

nichts beständig als die Unbeständigkeit.» In diesem Sinne

Textfehler finden und Comic-Porträt gewinnen

Treffpunkt

20

Teamausflug, Public Viewing, SuisseEMEX

Treffsicherheit

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Wortwechsel mit Korrektor Heinz Hug

Vom vermissten Staubsauger in Südamerika

Land und Leute Kolumbiens

Liebe Leserin, lieber Leser

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logy (CLT) hat einen dreimonatigen Aufenthalt in Kolumbien

wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre und Mut zu

absolviert und erzählt uns, was sie in Südamerika alles

Veränderungen.

erlebt hat. Einen Rollenwechsel hat unser Leiter Agenten-

Mehr als nur Kaffee

management diesen Sommer vollzogen – vom «Dunkin‘ Dali» zum «Daddy Dali». Wie er in seiner neuen Vaterrolle

6

4

zurechtkommt und warum Basketball seine Leidenschaft

16

bleibt, erzählt er uns im Interview.

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

Gender-Disclaimer

10 20

Für alle Texte in der TRANSLATION-POST gilt: Die gewählte männliche Form bezieht immer gleichermassen auch weibliche Personen mit ein. Zwecks besserer Lesbarkeit wurde auf eine

Impressum Die TRANSLATION-POST ist eine Infozeitung für Kunden, Mitarbeitende und Partner. Herausgeberin ist die TRANSLATION-PROBST AG. Idee, Konzept, Redaktion Predrag Jurisic, TRANSLATION-PROBST AG Redaktionelle Mitarbeit Dr. rer. pol. Andreas Lucco, TRANSLATION-PROBST AG, Marco Weyers, TRANSLATION-PROBST AG

konsequente Doppelnennung verzichtet. Korrektorat Heinz Hug, TRANSLATION-PROBST AG Grafikdesign Layout und Fotografie RESIGN. Grafik & Webdesign Comics Pascal Coffez Fotocredits Seite 13, Andrey Gontarev, shutterstock.com Druck Brüggli Medien, Romanshorn Erscheinungsweise / Auflage 2x jährlich / 1‘000 Exemplare Adresse Redaktion TRANSLATION-PROBST AG, Technoparkstrasse 3, 8406 Winterthur, T +41 840 123 456, marketing@translation-probst.com, www.translation-probst.com

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3 | TRANSLATION-POST


Führungswechsel

Adieu Roman! Er kam, sah und übersetzte – Roman Probst hat in den letz-

Welche Beweggründe haben dich dazu bewogen,

ten elf Jahren ein dynamisches und sympathisches Überset-

dein «Baby» zu verkaufen? Das gute Bauchgefühl, das

Technicis TRANSLATION übernimmt die TRANSLATION-PROBST AG

zungs- und Textbüro auf die Beine gestellt, das nun reif für

ich gleich vom ersten Gespräch an mit Technicis hatte. Für

den internationalen Markt geworden ist. Zum Abschied gibt

die Firma und die Mitarbeitenden ergeben sich durch die

er uns noch ein letztes Interview, in welchem er erzählt, wie

Übernahme internationale Entwicklungsmöglichkeiten. Die

er auf das Kaufangebot von Technicis reagierte und welche

TRANSLATION-PROBST AG spielt nun in der Champions

Mit einem Startkapital von 5000 Franken gründete

von 450 Fachleuten beschäftigt sowie 600 namhafte und

Vorteile Kunden und Mitarbeitende künftig dadurch haben.

League der Übersetzungswelt mit. Damit ist mein Traum in

Roman Probst 2005 die TRANSLATION-PROBST. Was

qualitätsorientierte KMU und Grosskonzerne in der Schweiz

zunächst als Einzelfirma begann, entwickelte sich im

bedient. Um im internationalen Verdrängungsmarkt ein

Laufe der Zeit zu einer erfolgreichen Aktiengesellschaft

optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, lag es nahe,

mit einem jährlichen Wachstum in zweistelliger Höhe.

sich mit einem starken Partner zusammenzuschliessen. Per

Per Juni 2016 hat Roman Probst seine Firma an die

2. Juni 2016 hat Technicis TRANSLATION die TRANSLATI-

Technicis TRANSLATION aus Frankreich verkauft.

ON-PROBST AG übernommen und führt die Erfolgs-

Erfüllung gegangen. TRANSLATION-POST: Was hast du gefühlt, als Technicis auf dich zukam und deine Firma kaufen wollte?

Welche Vorteile haben Kunden von der Firmen-

Roman Probst: Zunächst mal nur WOW! Danach fühlte ich

übernahme? Die Kunden profitieren von einem internatio-

mich geehrt, weil das Übernahmeangebot eine grosse Aner-

nalen Umfeld, noch besserem Service und einem Überset-

kennung der Arbeit ist, die mein Team und ich täglich leisten.

zungspartner, der die Kundenbedürfnisse dank Synergien und zusätzlichen Ressourcen noch individueller abdecken kann.

geschichte weiter. Der französische Marktführer agiert seit mehr als zwanzig Jahren im Übersetzungsgeschäft und ist mit seiner

Was möchtest du den Kunden als letzte

Die Stabübergabe an Benjamin du Fraysseix und Guillaume

250-köpfigen Belegschaft die Nummer fünf in Europa. Technicis TRANSLATION betreut 1200 Unternehmen in den sechs Ländern Frankreich, Belgien, USA, Grossbritannien,

«treffsichere Botschaft» mit auf den Weg geben?

Patry, CEO und COO der Gruppe und neu auch der TRANS-

Behandle andere immer so, wie du selbst behandelt werden

LATION-PROBST AG, hat in den Monaten Juni und Juli

möchtest.

stattgefunden. Der Firmenname bleibt bestehen – ebenso

Deutschland und der Schweiz.

die bewährte Swissness- und Qualitätsphilosophie. Kunden wie Mitarbeitende dürfen sich auf weitere Entwicklungs-

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

potenziale freuen: mehr Spezialgebiete, grösseres Übersetzungsnetzwerk und zusätzliche Übersetzungsdienste.

Aus der Firma TRANSLATION-PROBST AG hat sich

Welche Pläne hast du nach der TRANSLATIONWer ist Technicis TRANSLATION? Der Übersetzungsdienstleister aus Frankreich gehört zu den fünf grössten Fachübersetzungs-

unterdessen die zweitgrösste Übersetzungsagentur der

unternehmen in Europa und zeichnet sich durch

Schweiz entwickelt, die 30 Mitarbeiter und ein Netzwerk

hohe Qualitätsstandards aus − ideal für Kunden mit internationalen Ambitionen. In der zwanzig-

ANDREAS LUCCO

JULIA KASIG

JONAS WIDÉN

CÉLINE ANDRÉ

auf verschiedene Fachgebiete wie Finanzen, LuSARA BUGMANN

GIULIA SILVESTRINI

FABIOLA VON WYL

CAROLE MENZI

GUILLAUME PATRY

HILARY MARSTON

CHERYL DURÁN MOHR

GEORG NEUF

ROMAN PROBST

FABIO DE DONATO

MARCO WEYERS

MELANIA LOFORTI

CHRISTOPH RENTSCH

GIULIA CUSIN

ALDANA CAPPARELLI

DALIBOR DAMJANOVIC

jährigen Geschichte spezialisierte sich Technicis

PROBST AG? Ferien. Ich werde mir eine Auszeit gönnen und die letzten elf Jahre Revue passieren lassen. Was später folgt, wird sich noch zeigen. Jedenfalls werde ich bestimmt keine Däumchen drehen. In diesem Sinne wünschen wir dir, lieber Roman, für die Zukunft alles Gute und danken dir für deinen Esprit und Elan. Adieu!

xusgüter, Medizin, Recht, Lokalisierung, Internet, Industrie, Luftfahrt oder Automobilsektor. In den letzten fünf Jahren hat Technicis TRANSLATION den Umsatz auf mehr als 24 Millionen Euro verdoppelt. Das starke Wachstum ermöglichte es, nicht nur in Frankreich, sondern auch international zu expandieren − wie zuletzt in die Schweiz. Für 2016 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 32 Millionen Euro. Weitere Informationen zu Technicis TRANSLATION unter www.TECHNICIS.fr/de. Sorgten 11 Jahre lang für Treffsicherheit: Roman Probst und Prof. Tell.

Predrag Jurisic Roman Probst übergibt die treffsichere Armbrust an Guillaume Patry, COO.

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Leiter Textservice und Konzeption

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The French Connection

Der in Paris geborene und aufgewachsene Guillaume Patry (39) stu­dierte Betriebs­wirtschaft an der Pariser

Unsere Verstärkung aus Paris

Universität La Sorbonne. Nach seinem Masterstudium arbeitete er zwei Jahre lang in Prag in einer Webentwicklungsfirma. Seit 2008 sitzt er bei Technicis fest im Sattel und

Auf der Insel Gran Canaria gibt es eine Bar, die einen Drink

entwickelte den Geschäftsbereich der

namens «The French Connection» serviert, der die Eleganz

Technicis Technology. Die Funktion als

des französischen Cognacs mit dem geschmeidigen Man-

Chief Operating Officer der Gruppe hat

delaroma des Amarettos vereint. Ähnlich sieht es bei der Verstärkung aus Paris aus, die eine Emulsion aus Esprit und Exzellenz verkörpert. Die Rede ist von CEO Benjamin du Fraysseix, COO Guillaume Patry und Business Development Managerin Hilary Marston. Ein Kurzporträt.

er seit Anfang 2016 inne. Auf die Frage, was ihm an der Schweiz bzw. den Schweizern so gefällt, schwärmt er: «Die Schweizer sind fair, ehrlich und äusserst achtsam – sei es, wenn es um Rechte und Pflichten geht, den Umweltschutz oder die Lebensqualität im Allgemeinen.» Kulturell interessiert ist Guillaume Patry auch in der Freizeit. Er lernt gerne neue Menschen und Kulturen kennen – am liebsten mit seiner Familie. Auch sportlich ist der passionierte Geschäftsmann sehr versiert: Wenn er sonntags nicht mit seinen Kindern Tennis spielen geht oder zusammen mit Freunden einen ausgiebigen Lunch geniesst, dann erfreut er sich an diversen Sportsendungen im Fernsehen.

«Die Schweizer sind fair, ehrlich und äusserst achtsam – sei es, wenn es um Rechte und Pflichten geht, den Umweltschutz oder die Lebensqualität im Allgemeinen.»

Ladies first: Hilary Marston (41) ist ihres Zeichens Britin und absolvierte an der Universität von Durham ihr BaLast, but not least – Benjamin

chelor-Studium in modernen

du Fraysseix (35): Er ist der

Sprachen, darunter in Deutsch und Paris. Seit

Französisch. 1999 zog es sie nach

neue CEO der TRANSLA-

2011 arbeitet sie als Kundenberaterin für

TION-PROBST AG. Geboren und aufgewachsen ist

Finanzübersetzungen und liebt es, sich ausgeklügelte Lösungen für Kun-

er ebenfalls in Paris, wo er

den auszudenken – sei es für KMU oder internationale Grosskunden. An den Schweizern schätzt sie die Höflichkeit, hohe Professionalität und den persönlichen Umgang

«An den Schweizern schätze ich die Höflichkeit, hohe Professionalität und den persönlichen Umgang untereinander.»

später sein Masterstudium in Betriebswirtschaft an der Universität Dauphine absolvierte. In Boston erSchool Finanzwirtschaft.

weiterte er sein Wissen an der Brandeis Business mit einem weiteren Masterabschluss in Betriebs- und Ein akkurater Analyst, der ebendiese Sorgfalt auch an

untereinander: «Die

der Schweizer Mentalität schätzt: «Die Schweizer sind sehr gründlich und den-

Schweizer versuchen stets, die positiven Aspekte einer Person zu sehen

noch fair und entspannt.» Auch die Neutralität der Schweiz erachtet er als eine

– privat wie beruflich.» Auch die Sauberkeit der Schweiz beeindruckt sie

Stärke. Doch Benjamin du Fraysseix ist nicht nur ein Zahlenmensch, sondern auch

sehr. Woran sie sich hingegen noch gewöhnen muss, sind die Schwei-

ein Naturbursche: Zusammen mit seinem Hund geht er sonntags gerne wandern.

zer Frühaufsteher. Zum Glück muss Hilary Marston wenigstens sonntags nicht allzu früh aufstehen.

Daneben steht er gerne auf dem Golfplatz und arbeitet akribisch an seiner Treff-

Dann verbringt sie nämlich ihre Zeit gemütlich mit ihren Kindern im Park oder im Wald, geht joggen

sicherheit. Auf sein Lebensziel angesprochen, findet er klare Worte: «Ich will privat und

oder schaut Fussball. Auf ihr Lebensziel angesprochen, erzählt sie, sie habe sich einiges vorge-

beruflich glücklich sein.» Sein Leitsatz für das persönliche Glück: «Gib niemals auf. Denn

nommen: «Ich will meine Kinder in einer sicheren und friedlichen Welt aufziehen und sie auf ihrem

es ist alles möglich, wenn du einen starken Willen mit einer Vision für etwas Grosses

Weg zum Glück auf jeder Ebene unterstützen.» Ein hoch gestecktes Ziel, das von ihr täglich einen

hast.»

Balanceakt zwischen einer fürsorglichen Mutter und einer erfolgreichen Geschäftsfrau verlangt. Um Kraft zu tanken, hält sie sich mit Sport fit.

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«Die Schweizer sind sehr gründlich und dennoch fair und entspannt.»

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

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Neue Geschäftsleitung:

Andreas Lucco TRANSLATION-POST: Andreas, die ersten 100 Arbeitsstunden hast du bereits hinter dir. Wie sieht dein Fazit als neuer Managing Director aus? Andreas Lucco: Angeregt und inspiriert – es gibt viel zu tun, was aber auch sehr viel Spass macht.

Was hat dich dazu bewogen, die Geschäftsleitung bei uns zu übernehmen? Es war eine Herzensangelegenheit. Die Menschen bei der TRANSLATION-PROBST AG haben mich motiviert, neue Horizonte und Herausforderungen anzupacken, weil sie sich mit Herzblut ihrer Arbeit verschrieben haben – denn es duftet hier nach Innovation und Energie, etwas nach vorne zu bringen. Ausserdem spornt mich die globale Dimension an: Mit Technicis haben wir die Vision, uns in der Schweiz, aber später auch in Europa noch stärker zu positionieren

Du bist begeisterter Musiker und Sänger und spielst in der Freizeit in der Band «The Countdowns». Welche Töne gedenkst du in der TRANSLATION-PROBST AG anzuschlagen? Im Vergleich zur Rockmusik in der Freizeit setze ich in der Firma auf Harmonie und Zen, weil die Kraft in der Ruhe liegt. Zudem möchte ich den guten Groove des Teams beibehalten und fördern. Musikalisch ausgedrückt: «Adagio zu Beginn und dann vivace, ma non troppo.» Ich will das Unternehmen reif werden und innerlich wie äusserlich wachsen lassen. Welche Neuerungen dürfen Kunden und Mitarbeitende erwarten? Wir werden Bestehendes noch besser machen und die Bereiche digitale Sprachlösungen, Text- und Dolmetscherservice ausbauen. Unser Ziel ist es, einen Rundum-Service zu bieten, was Sprachen anbelangt. Dabei legen wir den Fokus auf IT Security, digitale Lösungen sowie persönliche Coachings, was Sprachstil und Auftreten betrifft. Intern wollen wir die Abläufe glätten und die Organisationsstruktur gezielter auf den Markt und die Kunden ausrichten.

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

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Seit Mitte Oktober freut sich das TRANSLATION-PROBST-Team über die neue Geschäftsleitung: Andreas Lucco, Doktor der Staatswissenschaften. Als Sohn italienischer Einwanderer aus dem Friaul kam er in Basel zur Welt, wo er Wirtschaft studierte und am Lehrstuhl von Prof. Dr. Manfred Bruhn in Marketing promovierte. Nach verschiedenen Mandaten in der Unternehmensberatung spezialisierte er sich auf ICT Management, CRM und IT Security. Neben seinen fachlichen Qualitäten, die er an der ZHAW, am SAWI oder an der Universität als Dozent weitergibt, ist er ein begeisterter Musiker und Sänger.

Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft der Übersetzungsbranche aus? Gut! Nein, sehr gut! Die Übersetzungsbranche ist eine Wachstumsbranche. Hinzu kommt die Digitalisierung, die viele Prozesse automatisieren wird – Stichwort «maschinelle Übersetzungen». Der Mensch wird dadurch noch stärker zum Differenzierungsmerkmal. Es gibt also viel zu tun. Was tust du als Privatmann zum Ausgleich? Ich widme mich meinen Kids und meiner Familie, geniesse den Garten, mache Musik oder meditiere im Zug während der täglichen Hin- und Rückfahrt zum Büro. Ein Schlusswort für unsere Kunden? Kunden sind Menschen, und ich liebe Menschen. Ich liebe, was ich mache, und freue mich auf jede Interaktion und auf jeden Tag, an dem ich diesen Menschen direkt oder auch über mein Team eine Freude machen kann. Ganz einfach.

Drei Fragen an die CSF AG

Warum IT Security auch für KMU relevant ist

In unserer neuen Rubrik «Drei Fragen an …» lassen wir unsere Kunden und Partner zu Wort kommen. Den Auftakt macht die CSF Computer Solutions Facility AG aus Pratteln – unser Partner für IT-Sicherheit, wenn es um Ihre Daten geht. Denn die CSF AG verfügt über die hohen Standards der ISO-Norm 27001 und sorgt dafür, dass Ihre sensiblen Daten in sicheren Händen sind. Im Interview erzählt uns Ralph Remensperger, Chief Service Officer der CSF AG, mehr über die ISO-Norm und warum eine stabile IT-Infrastruktur selbst für KMU wichtig ist.

TRANSLATION-POST: Was steckt hinter der ISO-Norm 27001? Ralph Remensperger: Die internationale Norm ISO / IEC 27001 spezifiziert die Anforderungen für Herstellung, Einführung, Betrieb, Überwachung, Wartung und Verbesserung eines dokumentierten Informationssicherheits-Managementsystems unter Berücksichtigung der IT-Risiken innerhalb der gesamten Organisation. Ebenso werden geeignete Sicherheitsmechanismen spezifiziert, die an die Gegebenheiten der einzelnen Organisation adaptiert sind. Die drei Grundwerte von ISO 27001 sind: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität. Warum sollten sich auch KMU Gedanken zu Datensicherheit und IT-Struktur machen? Viele Unternehmen sind heute ohne funktionierende Informationstechnik (IT) nicht lebens- bzw. handlungsfähig. Nahezu alle Geschäftsprozesse und Fachaufgaben erfolgen mittlerweile elektronisch und werden über öffentliche Netze übermittelt. Mit der Abhängigkeit von der IT erhöht sich auch der potenzielle soziale Schaden durch einen Ausfall der IT. Da sie an sich nicht frei von Schwachstellen ist, besteht ein durchaus berechtigtes Interesse, die von der IT verarbeiteten Daten und Informationen zu schützen und die Sicherheit der IT zu planen, zu realisieren und zu kontrollieren. Immer mehr Organisationen versuchen durch Lücken Daten zu manipulieren und / oder zu entwenden, um damit Geld zu verdienen. Mittlerweile hat sich hier eine ernstzunehmende «Industrie» entwickelt, die

Von links nach rechts: Herbert Spettel CEO, Ralph Remensperger CSO, Patrik Brändle CTO, Markus Haas COO

weltweit operiert. Es stehen nicht mehr nur die «Grossen» im Fokus, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen. Vor allem auch deshalb, da das Thema Security dort noch nicht bei allen so hoch priorisiert ist, wie es die Geschäftsprozesse eigentlich erfordern würden. Ihr habt die IT-Infrastruktur der TRANSLATION-PROBST AG ebenfalls auf Vordermann gebracht. Welche Vorteile haben dadurch unsere Kunden? Die IT bei der TRANSLATION-PROBST AG betreiben wir im Sinne von ISO 27001 und legen grossen Wert auf Verfügbarkeit und Datensicherheit. Wir überwachen ständig alle Systeme und halten sie stets auf dem aktuellen Stand der Technik. Entsprechende Back-ups und Ausfallsicherheit sind garantiert. Somit können die Kunden der TRANSLATION-PROBST AG darauf vertrauen, dass sich ihre Dokumente in einem sicheren Umfeld befinden. Dies beginnt bereits bei sicheren Übertragungstechnologien. Durch unsere grosse und langjährige Erfahrung im Bereich der Übersetzungsindustrie wissen wir genau, worauf es ankommt, und können die Systeme wie auch die Prozesse der TRANSLATION-PROBST AG und ihrer Kunden optimal unterstützen und schützen.

Andreas Lucco Managing Director

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Perspektivenwechsel

Vom vermissten Staubsauger in Südamerika

Malerische Häuserreihen im Kolonialstil und kulinarische Köstlichkeiten – Carole Menzi hat sich in Kolumbien verliebt.

Inwiefern abenteuerlich – inwiefern gelohnt?

es solche Leckereien wie Empanadas (gefüllte Teigtaschen),

Also die Fahrt war deshalb abenteuerlich, weil der Verkehr in

Arepas (Maisfladen) oder Patacones (flachgedrückte und

Kolumbien recht gefährlich ist. Niemand nimmt die Verkehrs-

frittierte Kochbanane), aber auch lokale Spezialitäten, zum

regeln wirklich ernst. Vortritt hat meist der, der schneller ist,

Beispiel die Tamales (Reis, Gemüse und Fleisch, gekocht in

und überholt wird sowohl links als auch rechts – wo halt ge-

einem Bananenblattpäckchen).

rade Platz ist. Ausserdem sind die Strassen teilweise in einem schlechten Zustand, sodass man öfters mal einem Loch oder

Was hast du in Kolumbien vermisst? Manchmal fehlte mir

einer Unebenheit ausweichen muss. Und warum sich diese

die warme Dusche am frühen Morgen – leider gab es nur

Fahrt in die Karibik, wo durchschnittlich 35 Grad herrschen,

kaltes Wasser. Aber dafür war ich dann jeweils gleich richtig

für einen Aufenthalt am Meer mit weissem Sandstrand und

wach. Was ich aber tatsächlich vermisst habe, war der Staub-

kristallklarem Wasser gelohnt hat, muss ich bestimmt nicht

sauger (lacht). Dieses Haushaltsgerät scheint in Kolumbien

weiter ausführen (grinst).

nicht allzu verbreitet zu sein. Viel mehr benutzen die Kolumbianer Besen und Kehrschaufel, um dem Dreck den Garaus

Fotos: Carole Menzi

Was zeichnet denn Land und Leute von Kolumbien aus?

zu machen. Ich sehe den Sinn nicht ganz dahinter, da ich mit

Die Leute sind extrem offen und gastfreundlich. Es kommt

dieser Methode etwa drei Mal durchs Haus wischen muss,

nicht selten vor, dass dich Leute, die du gerade erst ken-

bis endlich alles weg ist, während dies mit dem Staubsauger

nengelernt hast, gleich zu sich nach Hause einladen – ganz

in einem Mal gemacht wäre. Naja, andere Länder, andere

nach dem Motto «mi casa es tu casa» (lacht). Vor allem im

Sitten …

Norden an der Karibikküste wirken die Leute viel fröhlicher und nehmen den Alltag etwas gelassener. Darunter leiden

Welche Destination peilst du als nächste an? Da gibt es

Carole Menzi arbeitet bei der TRANSLATION-PROBST

Wie hast du Arbeit und Abenteuerlust unter einen Hut

allerdings öfter mal die Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit.

noch einige schöne Orte, aber Südamerika hat es mir schon

AG als Leiterin der Corporate Language Technolo-

gekriegt? Da ich mein Arbeitspensum für diese Zeit reduziert

Das Land an sich ist sehr vielfältig. In Kolumbien gibt es von

sehr angetan. Wenn es sich ergibt, bin ich hoffentlich bald

gy (CLT) und hat einen dreimonatigen Aufenthalt in

habe, habe ich jeweils morgens gearbeitet. Den Nachmittag

schneebedeckten Bergen über Wüsten und Sandstrände bis

wieder auf diesem Kontinent anzutreffen (schmunzelt).

Kolumbien absolviert. Wie sie von Südamerika aus

hatte ich dann zur freien Verfügung. Abenteuer- und Reiselust

hin zum Regenwald so ziemlich alles. Dementsprechend ist

den Berufsalltag managte, welche Abenteuer sie dabei

gab’s natürlich auch – die konnte ich dann zumindest für eine

klimatechnisch mit allem zu rechnen. Ich war mit meinen

erlebte und was ihr in Südamerika fehlte, berichtet sie

Woche stillen, als ich mit der ganzen Familie in die Karibik

durchschnittlichen 30 Grad am Tag ziemlich zufrieden – trotz

im Interview.

fuhr. Die 16-stündige Autofahrt war schon ziemlich abenteuer-

regelmässiger Regenschauer (Regenzeit).

lich, hat sich schliesslich aber sehr gelohnt … TRANSLATION-POST: Warum Kolumbien?

Welche kulinarische Spezialität Kolumbiens hat es dir

Carole Menzi: Seit ich da vor fünf Jahren einen einjährigen

besonders angetan? Als Erstes sind da natürlich all die

Sozialeinsatz gemacht habe, ist dieses Land meine zweite

leckeren Früchte, teils für uns auch unbekannte, die an jeder

Heimat. Ich wollte meine kolumbianische Familie endlich wie-

Ecke für einen Spottpreis zu bekommen sind – entweder im

der besuchen und den südamerikanischen Alltag neu erleben.

Urzustand oder dann als frisch gepresster Saft. Dann gibt

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Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

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Land und Leute Kolumbiens – mehr als nur Kaffee Kolumbien liegt im nordwestlichen Teil des südamerikanischen Kontinents, umgeben von den Nachbarländern Ecuador, Venezuela, Peru, Brasilien und Panama. Im Herzen des Landes befindet sich die Hauptstadt Bogotá. Sie beherbergt 6,8 Millionen Einwohner. In der Agglomeration Bogotás leben weitere 7,9 Millionen Menschen, was die Stadt zu einer der am rapidesten wachsenden Städte Südamerikas macht. Fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung Kolumbiens wohnt in der Hauptstadt. Durch die äquatoriale Lage zwischen dem pazifischen und atlantischen Ozean ist Kolumbien in fünf Naturzonen gegliedert: Im Westen durchziehen die mächtigen Anden mit mehreren 4000ern und 5000ern das Land. Von hier aus erstreckt sich das pazifische Küstentiefland, das wegen seines feucht-heissen Klimas kaum besiedelt ist. Ebenfalls spärlich besiedelt ist das karibische Küstentiefland im Norden, da weite Teile des Landes aus Sümpfen bestehen und für eine funktionierende Infrastruktur schwer erschliessbar sind. Den Osten Kolumbiens dominieren die beiden Gebiete Amazonien und Orinokien mit ihren dichten Wäldern und zahlreichen Flüssen, Seen und Nationalparks.

Orchideen, Smaragde und Kartoffeln Wer gedacht hat, dass Kolumbien ausschliesslich in der Kaffeeproduktion tätig ist, irrt. Das Land ist global die Nummer zwei bei der Produktion von Schnittblumen und Spitzenreiter bei den Nelken. Mit über 3500 Arten verfügt das Land weltweit über die grösste Vielfalt an Orchideen. Bei der Smaragd-Produktion ist Kolumbien ebenfalls zuvorderst, beim Kaffee die Nummer vier. Ausserdem ist das Land der grösste Kartoffelproduzent Lateinamerikas. Trotz des jahrzehntelangen Konflikts zwischen linken Guerillas, rechten Paramilitärs sowie dem regulären Militär wächst Kolumbiens Wirtschaft kontinuierlich: Seit 2003 ist die Zahl der von ernsthafter Armut betroffenen Bevölkerung von 49 auf 27 Prozent gesunken. Dennoch ist die Einkommensverteilung nach wie vor ungleich: 62 Prozent des Vermögens liegen in den Händen von 20 Prozent der Bevölkerung.

Exportschlager Shakira und Juanes Kulturell ist Kolumbien von der spanischen Kolonisation geprägt worden. Spanisch ist auch die Landessprache, mit Einflüssen von verschiedenen indianischen Sprachen. Die Musik vereint afrokaribische und europäische Stile. Darum tanzen die Kolumbianer zu heissen Salsa-Rhythmen am liebsten. Zu den musikalischen Exportschlagern gehören Shakira und Juanes, die mit ihrem LatinPop-Rock längst die Welt erobert haben. Neben der Musik bietet Kolumbien gleich mehrere Weltkulturerbestätten der UNESCO wie den Nationalpark Los Katíos, den Hafen mit Befestigungen und Baudenkmälern der Kolonialzeit in Cartagena oder die archäologischen Parks Tierradentro und San Agustín. Der Karneval von Barranquilla gehört ebenfalls zum anerkannten immateriellen Kulturerbe und ist ein viertägiges Grossereignis, das jeweils vor dem Aschermittwoch stattfindet. Quelle: Wikipedia

Predrag Jurisic Kolumbiens Hauptstadt Bogotá beheimatet einen Drittel der Landbevölkerung.

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Leiter Textservice und Konzeption

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Treffsichere Köpfe Die Neuen, die bei uns angeheuert haben Um der steigenden Nachfrage nach Übersetzungen und Textservices gewachsen zu sein, haben wir unser Team erweitert. Lernen Sie die neuen Köpfe kennen und erfahren Sie, warum sie von Sprachen gefesselt sind.

Melania Loforti Projektmanagerin / Sales

«Sprache ist der Schlüssel für Kommunikation Sie ermöglicht einerseits den Zugang zu verschiedenen

Schirin Lutoschkin Projektmanagerin

Kulturen; andererseits schafft sie ein Verständnis für die kulturellen Unterschiede.»

«Sprache – und auch der Dialekt einer Sprache – ist für mich mitunter der wichtigste Zugang zu einer Kultur. Aus

Kai John

diesem Grund ist die Sprache der erste Ansatz, eine neue

Projektmanager

Kultur kennenzulernen und zu verstehen.»

«Mehrsprachigkeit definiere ich als einen wertvollen Schatz. Meine stärksten Sprachen sind Englisch, Deutsch und Finnisch. Sie decken jeweils andere Erfahrungsbereiche in

Cheryl Durán Mohr

meinem Leben ab. Die Vertrautheit in der einen Sprache

Projektmanagerin

erzeugt auch immer einen Moment der Fremdheit in der

Bei der Frage, warum mich Sprachen faszinieren, kommt mir

anderen. Das empfinde ich als sehr produktiv, da man einen

ein Zitat von Camus in den Sinn:

jeweils anderen Blickwinkel auf unsere Welt erhält und lernt, Sprachen von aussen zu betrachten und ihre Eigenheiten zu entdecken.»

«Wir müssen immer wieder das Gespräch mit unserem Nächsten suchen. Das Gespräch ist die einzige Brücke

Marco Weyers

zwischen den Menschen.» Albert Camus, französischer Schriftsteller, 1913 bis 1960

Marketing und Kommunikation «Sprache ermöglicht mir, exakt jenes zu transportieren, das ich vermitteln will. Durch Sprachwitz aber eröffne ich gleichzeitig die Interpretationsspiele.»

Aldana Capparelli Projektmanagerin

«Eine neue Fremdsprache eröffnet uns den Zugang zu einem neuen Kulturkreis. Darüber hinaus entfaltet sie persönliche Facetten, die uns so bisher verborgen waren. Sprachen bringen uns kulturell und menschlich weiter und

Laura Diana Projektmanagerin

«Sprache gehört zum Charakter eines jeden Menschen. Sie formt unsere Persönlichkeit und macht uns zu dem, was wir sind: individuell und einzigartig.»

bereichern unser Leben enorm.»

Dr. rer. pol. Andreas Lucco Managing Director

«Sprache und Tonalität schaffen Bilder in unserem Gehirn, entscheiden über den Erfolg von Werbebotschaften und machen das Leben zum Erlebnis.»

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Marco Weyers Leiter Marketing und Kommunikation

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Treffsichere Hobbys

Was müsste deiner Meinung nach in der Schweiz geschehen, damit Basketball als Sport

«Dunkin’ Dali» und seine Leidenschaft für Basketball

populärer wird? Zum einen mehr Kooperation zwischen den verschiedenen regionalen Verbänden – und das über den Röstigraben hinaus. Zum an-

Unsere Mitarbeiter feilen selbst in ihrer Freizeit an der

deren braucht der Sport mehr Medienpräsenz. Es

Treffsicherheit. So auch Dalibor Damjanovic, unser

gibt selten Basketballübertragungen im Fernsehen.

Leiter Agentenmanagement. Seine Leidenschaft gehört

Wenn, dann höchstens auf den welschen Sendern,

dem Basketball. Als begeisterter Spieler engagierte er

weil Basketball dort bereits professioneller und

sich auch in der Juniorenförderung beim Basketballclub

populärer ist als in der Deutschschweiz. Was sich

Wohlen (AG), bis er diesen Sommer selbst für Nach-

im Allgemeinen in der Schweiz ändern müsste, ist

wuchs sorgte. Seit Mitte Juni ist er stolzer Vater eines

die Einstellung zum professionellen Sport. Während

Jungen. Wie sich das nun auf seine Basketballkarriere

in Ländern wie den USA, Frankreich oder Deutsch-

auswirkt, erzählt er uns im Interview.

land Sport und Sportförderung in den Schulen einen hohen Stellenwert geniessen, ist es in der

TRANSLATION-POST: Seit gut zwei Monaten bist du

Schweiz ein Kampf, weil die Anerkennung fehlt

nun nicht nur «Dunkin‘ Dali», sondern auch «Daddy

– ausser vielleicht beim Fussball oder Eishockey.

Dali». Was hat sich seither für dich verändert?

Hinzu kommt noch der Kantönligeist: Förderpro-

Dalibor Damjanovic: Mein Fokus hat sich deutlich ver-

gramme geschehen – wenn überhaupt – immer nur

schoben. Infolge des Pendelns war es schon früher sehr

im Kleinen und regional völlig unterschiedlich, was

knapp, bis ich zum Juniorentraining gelangte. Und nun wer-

die Professionalisierung des Sports verlangsamt.

de ich zu Hause mehr gebraucht, weshalb ich das Amt als Juniorentrainer zugunsten der Vaterrolle aufgegeben habe – auch wegen der Wochenendeinsätze. Allerdings werde ich dem Basketball als Spieler und Coach der Herrenmannschaft weiterhin die Treue halten. Denn das brauche ich als Ausgleich zum Büroalltag.

Auch in seiner Freizeit treffsicher: Dalibor Damjanovic.

So leidenschaftlich, wie du nun in deiner Vaterrolle auf-

War das später mit ein Grund, dich als Trainer zu enga-

blühst, warst du schon immer, wenn es um Basketball

gieren? Unter anderem. Ich spielte in dieser Zeit im Sport-

ging. Wie kam es dazu? Das war vor etwa zwanzig Jahren.

verein Tägerig. Weil wir dort eine etwas kleine Halle hatten,

Vor dem Basketball spielte ich Fussball und ging ins Karate,

hat der Vorstand beschlossen, die Trainings nach Wohlen

bis ich zwölf war. Von der Karatehalle aus beobachtete ich

zu verlegen. Dort gab es ausser der Damenmannschaft

fasziniert die Basketballspieler, die draussen auf dem Bas-

keine Teams und keine Junioren mehr, weshalb ich mich

ketballfeld Körbe warfen. Als mir dann meine Eltern einen

anbot, das Juniorentraining zu übernehmen. Für mich ist es

Basketball schenkten, war es um mich geschehen.

immer wieder eine Freude, wenn ich sehe, wie der Sport bei anderen dieselbe Leidenschaft entfacht wie bei mir.

Welche Höhepunkte durftest du als Spieler erleben, an die du dich heute noch gerne erinnerst? Anfangs spielte ich in der U15-Mannschaft in Wohlen. Bei einem Spiel gegen Baden kam der dortige Coach auf mich zu und fragte mich für ein Probetraining an. Von da an ging es in eine professionellere Richtung. Ich spielte in der Interregionalliga und bekam mit siebzehn Jahren das Aufgebot zur Nati-Auswahl. Allerdings hatte ich in diesem Alter andere Vorstellungen vom Leben als hartes Training und dazu noch am Sonntagmorgen in Zürich. Heute bereue ich es teilweise, weil ich den Sport damals nicht so ernst genommen habe.

Basketball − die Erfindung eines Kanadiers Es war das Jahr 1891, als der kanadische Arzt und Pädagoge James Naismith für seine Studenten eine weniger kampfbetonte Sportart entwickelte. Zusammen mit dem Hausmeister Pop Stabbins montierte er zwei Pfirsichkörbe an der Empore der YMCA Training School in Springfield (Massachusetts). Noch heute ist die Aufhängehöhe von 3,05 Metern international gültig. Dank der einfachen dreizehn Grundregeln fand die neue Sportart an den amerikanischen Colleges und Universitäten rasch Anklang und bildet bis heute eine der weltweit beliebtesten Sportarten − nicht zuletzt auch dank Basketballgrössen wie Michael Jordan, Kobe Bryant oder Dirk Nowitzki. Der Spielball besteht heute aus synthetischem Material oder Leder und hat einen Umfang von 749 bis 780 Millimetern bei einem Gewicht zwischen 567 und 650 Gramm. Die deutsche Damenliga spielt mit einem etwas kleineren Basketball mit 724 bis 737 Millimeter Umfang sowie einem Gewicht zwischen 510 bis 567 Gramm. Gespielt wird auf einem 28 mal 15 Meter grossen Spielfeld. Jedes Team hat fünf Feldspieler und versucht während einer Spielzeit von viermal zwölf Minuten, mehr Körbe als der Gegner zu erzielen, um damit das Spiel für sich zu entscheiden. Quelle: Wikipedia, Dalibor Damjanovic

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

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Telegramm

Rätselhaft

Fünf neue Partnerschaften

Finden Sie die Textfehler

Die TRANSLATION-PROBST AG steht für fünf weitere nam-

Umfrage in eigener Sache

hafte Unternehmen als Übersetzungs- und Dolmetscher-

Sie lesen gerade die zweite Ausgabe der TRANS-

partnerin im Einsatz. Zu den fünf neuen Partnern gehören die Elvetino AG (Tochterfirma der SBB), Heineken Schweiz, das Winterthurer Maschinenbauunternehmen Rieder, die Winkler Multi Media Events AG sowie die Hammer Group. Die TRANSLATION-PROBST AG hat damit ihr Partnerschaftsmodell erneut ausbauen können. Wie Ihr Unternehmen ebenfalls Partner der TRANSLATION-PROBST AG werden kann, lesen Sie online nach: www.translation-probst.com/partner/partner-werden

Für Procamed getextet und übersetzt Seit über zwanzig Jahren bietet die Procamed AG medizi-

Karikatur von unserem Comic-Zeichner Pascal Coffez, der bereits Professor Tell inszeniert hat.

LATION-POST. Das positive Echo auf die erste Ausgabe hat uns gefreut und gezeigt, dass wir mit unserer Unternehmenszeitung bei Ihnen ins

Ihre Textkorrektur:

Schwarze getroffen haben. Damit wir auch künftig

Ob für eine mehrsprachige Tagung, Konferenz oder Ge-

eine lesenswerte TRANSLATION-POST für Sie gestalten dürfen, sind wir an Ihrer Meinung interessiert:

richtsverhandlung – kompetente Dolmetscher sorgen dafür, das keine Missverständnisse entstehen. Bei Anlässen

Textfehler auf dieser Seite farbig markieren.

braucht es neben branchenerprobten Simultandolmet-

• Welche Themen gefallen Ihnen? • Was für Inhalte würden Sie sich noch wünschen? • Worauf sollen wir künftig verzichten? Senden Sie uns Ihre Anregungen per E-Mail: marketing@translation-probst.com

naltechnische Lösungen an, die in den Bereichen Notfall-, Rettungs- und Intensivmedizin sowie für die Anästhesie

In unserer Rubrik «Rätselhaft» haben wir fünf Fehler im Text versteckt. Finden Sie die Textfehler und gewinnen Sie eine eigene

Unter allen Einsendern verlosen wir ein Goldvreneli.

und Kardiologie zum Einsatz kommen. 2016 erneuerte das Unternehmen seinen Kommunikationsauftritt und liess die

Fehlt Ihnen die letzte Ausgabe der TRANSLATI-

gesamte Website von der TRANSLATION-PROBST AG neu

ON-POST? Auf unserer Website finden Sie diese

texten und auf Französisch und Italienisch übersetzen.

als PDF-Download: www.translation-probst.com/

schern, auch moderne Konferenztechnik, die eine einwandfreie Verdolmetschung ermöglicht. Wer neue Märkte im Ausland erschliesst, muss die sprachlichen und kulturellen Begebenheiten des Ziellandes kennen. Muttersprachliche

Korrigierten Text fotografieren.

Fotografierten Text an marketing@translation-probst.com senden.

Verhandlungsdolmetscher treffen hierbei den richtigen Thon. Wenn für ein internationales Meeting wenig zeitliche wie finanzielle Resourcen vorhanden sind, ist das Video-Dolmetschen eine effiziente Alternative – ob über Smartphones, Tabletts oder Computer.

Warten, bis das Los die Siegerin oder den Sieger gekürt hat.

Über Karikatur freuen und am Arbeitsplatz aufstellen.

Senden Sie uns das Bild Ihrer Textkorrektur an: marketing@translation-probst.com.

Marco Weyers

ueber-uns/translation-post Die Herausforderung dieses Projekts lag darin, die Texte

Leiter Marketing und Kommunikation

und Übersetzungen sowohl für ein Laien- als auch für ein Fachpublikum zu formulieren. Neben den suchmaschinenoptimierten Texten erarbeitete die TRANSLATION-PROBST AG auch ein Terminologie-Glossar für alle drei Sprachen, um den einheitlichen Sprachgebrauch der Fachbegriffe zu

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

gewährleisten und damit die Corporate Language von Procamed zu unterstützen. Wie die neuen Website-Texte von Procamed geworden sind, sehen Sie unter www.procamed.ch

Oliver Marti von der Redaktion Touring Club Schweiz (TCS)

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Flavio Theiler von ricardo.ch

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Treffpunkt Impressionen eines ereignisreichen Sommers Teamausflug auf den Vierwaldstättersee Dieses Jahr führte uns der Teamausflug direkt zu den Wurzeln der Swissness – auf den Vierwaldstättersee. Schon die Anreise im Zug versprach Gutes: Vertieft in Gespräche und Anekdoten bemerkten wir erst kurz vor Luzern, dass der trübe Himmel sich vereinzelt von seiner versöhnlichen Seite zeigte und einigen wenigen Sonnenstrahlen den Durchbruch erlaubte. Auf dem Schiff nach Flüelen wurde uns ein mundendes Mittagessen samt süffigem Wein serviert. Häufig jedoch zog es uns an die frische Luft, wo wir die berauschende Szenerie bewundern und Sorgen über die bevorstehenden Veränderungen teilen konnten. Der Anlass wurde als gemütlich, interessant und oft lustig empfunden – und schweisste uns weiter zusammen. An dieser Stelle gelte ein grosses Danke-

Per Schiff zum Ursprung der Swissness: Unser Teamausflug auf dem Vierwaldstättersee

schön an das Team und den ehemaligen Chef.

Public Viewing

Schwangen für die Kunden den Glacé-Löffel: Marco Weyers, Sara Bugmann, Georg Neuf, Laura Diana, Kai John (von links nach rechts).

Ein Unentschieden, zahlreiche Gäste, kühles Bier und leckere Sandwiches – das ist das Fazit des Public Viewings, organisiert mit Unterstützung des KMU-Verbands,

SuisseEMEX

der Probst Rechtsanwälte und der Fabrikkirche Winterthur.

Nachdem wir in den letzten Jahren die Messebesucher mit

Am frühen Abend des Schweiz-Rumänien-Spiels trudelten

Spielen zur Treffsicherheit gleich scharenweise angelockt

die Gäste vor den Toren unserer Räumlichkeiten und in die

hatten, wollten wir sie in diesem Jahr für ihre Treue beloh-

dekorierte Kirche ein. In ungezwungener Atmosphäre wurde

nen. Bekannt dafür, dass unsere Texte und Übersetzungen

geplaudert, sich ausgetauscht und verknüpft. Nach dem

den Geschmack des Zielpublikums treffen, boten wir heuer

Anpfiff wurde es still, der Führungstreffer der Rumänen wur-

Glacé in sechs Sorten an – und das Wetter spielte mit.

de raunend zur Kenntnis genommen. In der Pause nahmen

So konnten Besucher und Aussteller je nach Gusto bei

die zahlreichen selbsternannten Experten die Leistung der

drückenden Temperaturen zwischen Schokolade, Vanille,

Schweizer unter die Lupe. Der Ehrengast, der ehemalige FC

Grünem Apfel, Stracciatella, Erdbeer und Mango wählen.

Winterthur-Spieler Patrick Bengondo, wusste die sich um ihn

Insgesamt verschenkten wir so 110 kg Eiscreme auf 1050

scharenden Gäste mit witzigen und geistreichen Anekdoten

Waffeln.

Impressionen vom Glacé-Stand an der SuisseEMEX‘16.

aus dem Profisport zu unterhalten. Als Mehmedi endlich der

Public Viewing zur EM 2016: Roman Probst (links) mit FC Winterthur-Spieler Patrick Begondo (rechts).

Ausgleich gelang, löste sich die angespannte Stimmung.

Für das Eis, die Idee mit dem dekorierten Eiswagen und die

Nach dem Spiel verabschiedete sich die Mehrzahl der

herzlichen Mitarbeitenden ernteten wir enormen Zuspruch.

Gäste, um sich zu Hause das Neun-Uhr-Spiel anzuschauen.

Und dank dem Gewinn von zahlreichen neuen Kunden ha-

Höflich bedankten und herzlich verabschiedeten sich, was

ben sich Aufwand und Grosszügigkeit mehr als ausbezahlt.

Vertraute geworden war.

Trotz zweier anstrengender Messetage waren dem Team

Danke für den gemütlichen Abend!

die Zufriedenheit und ein gewisser Stolz über das Erreichte anzusehen.

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Marco Weyers Leiter Marketing und Kommunikation

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Treffsicherheit Wenn jemand treffsicher ist, dann unser Korrektor Heinz Hug. Seit über acht Jahren korrigiert und redigiert er Texte unserer Kunden. Davor arbeitete der Germanist und Deutschlehrer als Dozent am Technikum bzw. an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW ). Gleichzeitig schrieb er für verschiedene Zeitungen über Literatur. Wir haben mit ihm über seine Arbeit als Korrektor und über seine Faszination an diesem Beruf gesprochen.

Unser Korrektor Heinz Hug.

Wortwechsel mit Heinz Hug

TRANSLATION-POST: Wie bist du Korrektor geworden? Heinz Hug: Als Roman Probst die TRANSLATION-PROBST AG gründete: Er war an der ZHAW mein Student und fragte mich an, ob ich nach meiner Tätigkeit als Dozent für ihn Texte korrigieren und redigieren möchte. Die Korrekturarbeit fasziniert mich auch noch nach acht Jahren. Was reizt dich besonders daran? Zum einen ist es eine sehr lehrreiche und vielfältige Arbeit. Während der Korrekturarbeiten erfahre ich viel Neues über verschiedene Branchen und deren Entwicklung. Neulich korrigierte ich einen Text zum Thema «Internet der Dinge», kurz darauf einen über «Baby Shower Partys» – das kann spannend und unterhaltsam sein. Zum anderen ist es die Sprache an sich, die mich fasziniert. Welche Aspekte der Sprache begeistern dich? Die generative Transformationsgrammatik. Die Idee hinter dieser Theorie, die auf Noam Chomsky zurückgeht, beschreibt den dynamischen Prozess der Sprachproduktion und Sprachrezeption. Der Ansatz von Chomsky betrachtet den Satz als kleinste Einheit, die einen Kontext zwischen Regeln und Bedeutung herstellt, während sich die traditionelle Grammatik an Lauten und Wörtern als kleinste Bausteine orientiert, die anhand der Grammatikregeln zu Sätzen zusammengesetzt werden. Die Erzeugungsgrammatik erfasst somit zunächst die Bedeutung und den Kontext und danach die Regeln. So funktioniert beispielsweise das Erlernen der Muttersprache: Wir lernen zuerst ganze Sätze, deren Kontext

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Allerdings bringt diese Freiheit oft auch Unsicherheit mit sich, etwa bei der Frage, ob ein Komma vor einem erweiterten Infinitiv zu setzen ist oder nicht. Neu sind beide Versionen erlaubt. Für eine bessere Strukturierung des Satzes empfehle ich, das Komma weiterhin zu setzen. Es macht den Text lesefreundlicher. Hat sich das Sprachniveau in den letzten zwanzig Jahren stark verändert? Wenn ja, wie? Das Sprachniveau als solches hat sich nicht stark verändert. Wie früher gibt es auch heute Menschen, die die Sprache besser als andere beherrschen. Das hängt auch vom Sprachgefühl ab: In welchem Umfeld wächst jemand auf ? Welchen Stellenwert hat die Sprache im Alltag und in der individuellen Artikulation? Wie viel Wissen und Bereitschaft bringt jemand mit, sich intensiv mit den Sprachregeln auseinanderzusetzen? Die Summe dieser linguistischen Sozialisation bestimmt dann das Sprachniveau. Was sich eher verändert hat, ist der freie Umgang mit der Sprache: Das Amtsdeutsch ist einer bürgerfreundlicheren Sprache gewichen – statt z. B. «in Abzug bringen» wird heute

häufiger «abziehen» verwendet. Ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Sprachentwicklung hat der technologische Fortschritt: Seit dem Computerzeitalter haben sich vermehrt englische Begriffe eingebürgert und damit die deutsche Sprache erweitert. Neben der längerfristigen Sprachentwicklung gibt es auch modische Trends, z. B. das willkürliche Weglassen von Artikeln (s. Info-Box). Wie müssen sich unsere Kunden deine Korrekturarbeit vorstellen? Ich bearbeite die Texte immer zweimal – und das in unterschiedlichen Medien: Bei Word-Dokumenten korrigiere ich den Text zuerst direkt am Computer und drucke ihn anschliessend aus, um die zweite Korrekturlesung zu machen; bei PDF-Dokumenten korrigiere ich zuerst handschriftlich und gleiche bei der zweiten Lesung diese Korrekturen vor dem Computer ab.

Heinz Hugs «Top-5» der häufigsten Fehler 1. Kommas: Vieles, was im Duden als fakultativ angegeben ist, unterstützt nicht zwangsläufig auch die

Lesefreundlichkeit, z. B. das Weglassen des Kommas vor dem Bindewort «und», wenn danach ein ganzer

Hauptsatz folgt. Heinz Hug setzt hier nach wie vor ein Komma, weil es die Struktur des Textes unterstützt

und dem Leser Orientierung verschafft. Dasselbe gilt für den erweiterten Infinitivsatz.

2. Weggelassene Artikel: Vielleicht ist diese Tendenz auf den Sprachgebrauch in den Onlinemedien

und Bedeutung verstehen, ehe wir die Regeln dahinter begreifen können. Sprache ist nicht bloss eine Aneinanderreihung von Wörtern, sondern ein System mit Hierarchien, mit Elementen, die nach bestimmten Regeln zusammengeführt werden. Diese Betrachtungsweise bewirkt, dass die Struktur eines Satzes – auch eines komplexen – «durchsichtig» wird, dass die Schnittstellen eindeutig werden, sodass wir die Kommas am richtigen Ort setzen und keine Mühe mehr haben, «das» und «dass» voneinander zu unterscheiden. Sprache verändert und entwickelt sich – unter anderem auch mit der Rechtschreibreform. Wie hast du diese erlebt? Viel gebracht hat die Reform nicht. Aus meiner Sicht wäre sie in dieser Weise nicht nötig gewesen. Ich habe aber auch das Geschrei darum übertrieben gefunden. Das Positive an der Reform ist, dass sie mehr Freiheiten gewährt, beispielsweise bei der Kommasetzung.

zurückzuführen, wo die Sprache ja gerne verkürzt wird. Es gibt schon Fälle, wo der Artikel weggelassen

wird, dafür gibt es aber eindeutige Regeln.

3. Leerzeichen setzen: Ob Prozentzeichen oder Masseinheiten – es gehört immer ein Leerzeichen zwischen

die Mengenangabe und die dazugehörige Masseinheit – also 65 %, 37 kg oder 25 min.

4. Zusammengesetzte Fachbegriffe: Oft wissen Schreibende nicht, wie sie zusammengesetzte

Fachbegriffe darstellen sollen: als ein Wort, mit einem Bindestrich oder getrennt? Das gilt vor allem bei

Zusammensetzungen mit englischen Begriffen. Als Faustregel hierbei gilt: Ist ein Doppelbegriff sehr

geläufig, wird er in einem Wort geschrieben, z. B. Marketingstrategie. Handelt es sich beim Doppelbegriff

um zwei englische Wörter, werden diese getrennt geschrieben wie bei «Case Study». Englisch-deutsche

Begriffe sind mit dem Bindestrich darzustellen, z. B. Networking-Tag.

5. Bindestrich (=kurzer Strich) vs. Gedankenstrich (=langer Strich): Es gibt Menschen, die scheinen den

Unterschied zwischen den beiden Zeichen nicht zu kennen – sie setzen immer einen Bindestrich.

Predrag Jurisic Leiter Textservice und Konzeption

23 | TRANSLATION-POST


Unsere Dolmetscher treffen den richtigen Ton – und das in über 30 Sprachen Ob Events, Schulungen oder Konferenzen – mit unserem kombinierten Dolmetscher- und Übersetzungsservice bekommen Sie alles aus einer Hand.

Jetzt Offerte für Ihren nächsten Anlass anfordern: Tel 0840 123 456/interpreting@translation-probst.com Mehr zu unserem Dolmetscherservice: www.translation-probst.com/dolmetscher

Profile for Predrag Jurisic

Kundenmagazin «TRANSLATION-POST», Nr. 2  

Idee, Konzept, Text, Redaktion und Projektleitung für das Kunden- und Mitarbeitermagazin «TRANSLATION-POST» der TRANSLATION-PROBST AG, heuti...

Kundenmagazin «TRANSLATION-POST», Nr. 2  

Idee, Konzept, Text, Redaktion und Projektleitung für das Kunden- und Mitarbeitermagazin «TRANSLATION-POST» der TRANSLATION-PROBST AG, heuti...

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