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Kompressorabwärme wird klug genutzt Ölfreie Druckluft für die Pharmaproduktion Die Pharma Wernigerode GmbH nutzt für die Erzeugung ölfreier Druckluft die innovative PureAir-Technologie von CompAir und erfüllt auf diese Weise die Anforderungen von GMP und Pharmacopée Européenne. Die beiden drehzahlgeregelten Verdichter mit einer Antriebsleistung von jeweils 37 kW sind mit einer ausgeklügelten Abwärmenutzung ausgerüstet. Damit wird die Effizienz der Druckluftstation deutlich gesteigert. Die Pharma Wernigerode GmbH ist als Auftragshersteller besonders flexibel, weil sie sämtliche Darreichungsformen wie Tabletten und Kapseln, Cremes und Gele sowie Tropfen und Säfte anbietet. Entsprechend gefragt sind die Leistungen des Unternehmens, das auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurückblicken kann und seit 2006 zur „Aristo“-Gruppe gehört. Die Mengen, die Pharma Wernigerode von einzelnen Medikamenten produziert, sind ebenso variabel wie deren Aggregatzustand, und zum Portfolio gehören auch anspruchsvolle Produkte, deren Herstellung ein hohes Maß an Know-how erfordert. Die Produktionsanlagen sind daher auf Flexibilität ausgelegt (Bild 1). Bei vielen Prozessschritten – vor allem in der Verpackung – wird Druckluft benötigt, und es ist selbstverständlich, dass Pharma Wernigerode den Grundsätzen der „Good Manufacturing Practice“ (GMP) folgt und bei der Definition der Druckluftqualität die Richtlinien der


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Pharmacopée Européenne beachtet. Sie fordert einen Restölgehalt von maximal 0,1 mg/ m3. Diese Anforderungen lassen sich am besten erfüllen, wenn man direkt ölfreie Druckluft erzeugt statt sie umständlich zu „erfiltern“. Deshalb haben die Verantwortlichen bei Pharma Wernigerode zwei ölfrei arbeitende CompAirSchraubenkompressor vom Typ DH 37 mit „PureAir™“-Technologie angeschafft. Diese Kompressoren nutzen nicht das altbekannte Schraubenverdichterprinzip, bei dem zwei parallel angeordnete Schraubenpaare die Umgebungsluft komprimieren. Stattdessen wird die Druckluft von einer Schraube aus Bronzelegierung und einem Paar Schieberrotoren aus kohlefaserverstärktem Kunststoff erzeugt Bei einer Drehzahl von nur 2.960 min-1 wird ein Volumenstrom erreicht, für den herkömmliche Schraubensysteme bis zu 20.000 min -1 benötigen. Für die nötige Schmierung, Abdichtung und Kühlung des Verdichterblocks sorgt Wasser, das in das Kompressionselement eingespritzt wird. Bei Pharma Wernigerode kommt die drehzahlgeregelte Ausführung des DH 37 zum Einsatz, weil der Druckluftbedarf stark schwankt. Mit der Frequenzregelung können immer bedarfsgerecht und fast ohne Leerlaufverluste die aktuell benötigten Druckluftmengen bereitstellt werden. Die Effizienz der Druckluftstation wird erhöht durch die ausgeklügelte Abwärmenutzung, die Pharma Wernigerode in Eigenregie geplant hat. Andreas Erdmenger: „Wir sammeln die Abwärme der Verdichter und nutzen sie zur Beheizung von zwei Räumen.“ Neben dem Verdichterraum selbst wird auch die so genannte Bereitstellungshalle mit Warmluft versorgt. In dieser Halle werden die aus dem Lager kommenden Flaschen und Ampullen vorschriftsmäßig temperiert, bevor sie der Abfüllung zugeführt werden.


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Das „Gehirn“ der selbst entwickelten Abwärmenutzung ist eine Siemens-SPS, die von Frank C. Siebert, dem Automatisierungs-Spezialisten im TechnikTeam programmiert wurde: „Wir können den Luftstrom je nach Bedarf teilen oder auch priorisieren: Wenn zum Beispiel in der Halle 20 oC erreicht sind, schaltet die Steuerung um, und der Verdichterraum wird beheizt.“ (Bild 3).

Fazit: Ein sicheres und effizientes Konzept Rund ein halbes Jahr nach der Installation des zweiten „PureAir™“Kompressors und der Abwärmenutzung konnten die Verantwortlichen bei Pharma Wernigerode ein rundum positives Fazit ziehen. Andreas Erdmenger: „Die Druckluft – das ist das Wichtigste – erfüllt höchste Qualitätsanforderungen. Die Station arbeitet mit hoher Zuverlässigkeit und, nicht zuletzt dank der innovativen Technologie im Verdichterblock, mit großer Energieeffizienz. Durch die selbst entwickelte Abwärmenutzung erzielen wir einen zusätzlichen Effizienzgewinn und sparen auch Energie für die Beheizung der Bereitstellungshalle.“ ** Ende Pressetext ** Text und Fotos download: www.pr-download.com/compair49.zip

Fotos: CompAir / Simmern / D  CompAir_06_1_14_Wernigerode_03.jpg (Bild1 : Pharma Wernigerode GmbH) Die Produktionsanlagen der Pharma Wernigerode GmbH sind auf hohe Flexibilität ausgelegt.


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Zwei PureAir-Vedichter mit je 37 kW Antriebsleistung erzeugen ölfreie Druckluft für die Produktion bei Pharma Wernigerode.

 CompAir_06_1_14_Wernigerode_04.jpg Frank C. Siebert, Automatisierungs-Spezialist bei der Pharma Wernigerode GmbH, Werner Struck, Gebietsverkaufsleiter der CompAir Deutschland GmbH, Marco Krenge, Geschäftsführer der Druckluft Krenge GmbH und Matthias Künne, stellvertretender Leiter Technik der Pharma Von links nach rechts:

Wernigerode GmbH.  CompAir_06_1_14_Wernigerode_B03.jpg Die Abwärme der Kompressoren wird zur Beheizung der Bereitstellungshalle verwendet.

Mit mehr als 200 Jahren Erfahrung bietet CompAir ein umfassendes Portfolio an zuverlässigen, energieeffizienten Kompressorentechnologien und Aufbereitungsprodukten, die sich für nahezu jede Anwendung eignen. Ein weltumspannendes Netzwerk von spezialisierten CompAirVertriebsunternehmen und Händlern kombiniert globales Know-How mit lokaler Verfügbarkeit, um eine optimale Unterstützung für unsere innovativen


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Technologien zu gewährleisten. CompAir, ein Unternehmen der weltweit tätigen Gardner Denver-Gruppe, nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung hochmoderner Druckluftsysteme ein. So bietet CompAir dem Kunden hochmoderne Druckluftlösungen, die in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Innovation wegweisend sind. 3. Juni 2014

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