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PRESSEDIENST Da blüht uns was! Fünf Gartentipps der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau Egal ob Stauden, Obst, Gemüse, Wein oder Kräuter: Wer säen und ernten will, braucht fruchtbare Erde. Kein Wunder also, dass die Biolandwirte des Netzwerks der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau besonders auf den Boden achten und versuchen, durch natürliche Dünger und eine vielseitige Fruchtfolge die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Anlässlich der bundesweiten aktionREGENWURM 2014 im Mai und Juni haben sie zusammengefasst, was Klein-, Hobby-, Stadt- und Landgärtner sich und ihrem Boden Gutes tun können. (1) Blumen statt Kies Kies- und Schotterflächen im Vorgarten sehen oft nicht nur öde aus, sondern sorgen durch ihr Gewicht und das darunterliegende Vlies auch für eine Verödung des Bodenlebens. Eine ökologische Alternative sind hingegen Stauden. Die krautartigen, mehrjährigen Pflanzen sind sowohl attraktiv, als auch pflegeleicht. Nach winterlicher Ruhepause treiben sie jährlich neu aus und bilden somit einen festen Bestandteil des Gartens. Mit den verschiedensten Farben, Formen und Strukturen bieten sie eine unglaubliche Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten. Und nicht zuletzt: Der Regenwurm fühlt sich wohl und spendet permanent kostenlosen Humus. (2) Rosen lieben Regenwürmer Bei der Kultur von anspruchsvollen, vielblühenden Rosen ist ein intaktes Bodenleben wichtig. Bodenbewohner wie Regenwürmer sorgen für eine optimale Nährstoffversorgung. Eine Mulchdecke liefert Futter für diese Bodenorganismen und hält zudem den Boden unkrautfrei. Wer mit Rinde mulcht, sollte vorher organischen Volldünger ausbringen, damit die Bodenorganismen ausreichend Nährstoffe zum Arbeiten finden. Zum Düngen eignet sich z. B. Pferdemist, den die Regenwürmer flink zersetzen. (3) Genießen statt Jäten Das Jäten von ungeliebten Gewächsen ist nicht nur anstrengend, sondern stört auch das Bodengleichgewicht. Deswegen hilft es, die vermeintlichen Störenfriede im gepflegten Garten mit anderen Augen zu sehen – nämlich als willkommene kulinarische Abwechslung im Speiseplan. Melde, Giersch, Vogelmiere, Löwenzahn, Franzosenkraut, Gänsedistel, Spitzwegerich oder Gänseblümchen sind eine Bereicherung für die Küche und können Salate sowie andere Gerichte geschmacklich verfeinern. Wer die Beikräuter regelmäßig als frische Triebe erntet, hält die Pflanzen klein und der Boden bleibt mit Grünmasse bedeckt, was ihm wiederum gut tut. (4) Kompost-Beet mit Blumen Kompost ist die beste Möglichkeit, um die Humusschicht im Garten zu erhalten und die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern. Statt den Komposthaufen in der hintersten Gartenecke zu verstecken, kann er zum leuchtenden Blickfang werden, indem er mit Stauden bepflanzt wird. Dazu eignet sich ein Kompost mit einem hohen Holzanteil. Neben Ästen, Zweigen und unbehandelten Holzresten, können

Kontakt Elmar Seck | Informationsmanagement BÖLN E-Mail: elmar.seck@ble.de | T. 0228 6845-2926 | F. 0228 6845-2907 Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn

Karin Wilhelm | Koordinationsstelle Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau E-Mail: info@demonstrationsbetriebe.de | T. 0228 410028-3 | F. 0228 410028-33 c/o m&p: public relations GmbH Portlandweg 1 (Bonner Bogen), 53227 Bonn 1 von 2


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auch Holzkisten (z. B. vom Gemüse) kompostiert werden. Einfach das Holz kleinmachen, dicht übereinander stapeln und dazwischen etwas Erde oder Gartenabfälle geben. Anschließend benötigt der Kompost noch eine „Haut“ z. B. Grasschnitt, Laub oder Erde, die dafür sorgt, dass er dunkel und feucht bleibt. Darauf können bunte Stauden oder Sommerblumen gepflanzt werden. Etwa anderthalb Jahre braucht es, bis sich das Holz in Erde verwandelt hat. Der zusätzliche Vorteil: Das im Holz gebundene Kohlendioxid wird auf diese Weise in den Boden zurückgeführt. (5) Blick in den Boden Die genaue Kenntnis des Gartenbodens, seine Art und seine Qualität sind von entscheidender Bedeutung, denn Pflanzen und Boden stehen in einem lebendigen Austausch. Mit der Spatenprobe kann ein umfassender Einblick in das Bodengefüge erhalten werden. Dafür den Spaten etwa 30 cm tief in den Boden stechen. Dieser sollte zuvor von der Grasnarbe befreit worden sein. Im Querschnitt lässt sich das Bodenprofil gut erkennen. Ist der Boden dicht oder wie gewünscht locker? Der Regenwurm ist ein Gradmesser für die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit des Bodens. Zudem produziert er Dünger, der zu den besten der Welt zählt. (6) Noch mehr Gartentipps Im Rahmen der aktionREGENWURM des Netzwerks der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau finden im Mai und Juni 2014 bundesweit zahlreiche Infoveranstaltungen und Führungen zum Thema Boden statt. Diese stehen unter dem Motto „Ich zeig‘ dir meinen Boden!“ und laden Besucherinnen und Besucher zu „Boden-Entdeckungsreisen“ ein. Mehr unter www.aktion-regenwurm.de . Weitere Informationen: Boden-Bilder aus dem Netzwerk sowie Betriebsportraits der einzelnen Tippgeber finden Sie unter www.bio-live-erleben.de/presse/ . Tippgeber sind folgende Demonstrationsbetriebe (1) Staudengärtnerei Gaißmayer, Illertissen, Bayern (2) Rosenschule Ruf in Bad Nauheim-Steinfurth, Hessen (3) Bio Hof Brinkmann in Lage, Nordrhein-Westfalen (4) Gut Wulfsdorf in Ahrensburg, Schleswig-Holstein (5) Gärtnerei Berg in Binzen, Baden-Württemberg

Kontakt Elmar Seck | Informationsmanagement BÖLN E-Mail: elmar.seck@ble.de | T. 0228 6845-2926 | F. 0228 6845-2907 Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn

Karin Wilhelm | Koordinationsstelle Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau E-Mail: info@demonstrationsbetriebe.de | T. 0228 410028-3 | F. 0228 410028-33 c/o m&p: public relations GmbH Portlandweg 1 (Bonner Bogen), 53227 Bonn 2 von 2


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