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Bedingungslose Liebe ist die Abwesenheit von Nicht-Akzeptanz und "die Welt" vermittelt bekommen und geglaubt haben.

Die bedingungslose Liebe ist - in der Prä äsenz natü ürlicherweise immer da! Warum ist die bedingungslose Liebe nicht völlig selbstverständlich die Basis für den Umgang jedes Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit seiner Umwelt? Wenn Sie glauben Ihr Selbst-Bild zu sein, innerhalb der Plus-Minus-Illusion, scheint die bedingte Liebe "normal" zu sein. NATÜRLICH und NORMAL ist jedoch nicht das Gleiche! Plus-Minus-Illusion? Selbst-Bild? Jeder Mensch, der die Plus-MinusIllusion glaubt, hat die Vorstellung, dass seine erlernten, individuellen Meinungen, Beurteilungen und Verurteilungen ( = Nicht-Akzeptanz) tatsächlich der Wahrheit entsprechen. (www.plus-minus-illusion.com) Auch Ihre Eltern und andere Bezugspersonen haben die Bewertungen, die Sie Ihnen weitergegeben haben, selber bereits innerhalb der weit verbreiteten PlusMinus-Illusion vermittelt bekommen und geglaubt. Ihr Selbst-Bild ist die Gesamtheit dessen, was Sie bewusst und unbewusst von Ihrem Umfeld über sich

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Das Selbst-Bild kennt die bedingungslose Liebe nicht! Es existiert nur im Vergleich zwischen Vergangenheit und Zukunft, plus und minus, richtig und falsch, sinnvoll und nicht sinnvoll, liebenswert und nicht liebenswert ... Das Selbst-Bild ist nie vollendet, liebt nie dauerhaft bedingungslos und fühlt sich auch nie dauerhaft bedingungslos geliebt. Das Selbst-Bild hat scheinbar einige positive Eigenschaften, aber auch einige "Mängel". Der Ausgleich dieser illusionären "Mängel" wird im Geliebt-werden-wollen durch andere Menschen gesucht - oft ein Leben lang. Ständig müssen Sie sich scheinbar "richtig" verhalten, um Zuwendung und Anerkennung zu bekommen und um sich dann dadurch für eine gewisse Zeit geliebt zu fühlen. Wenn die Illusion des Selbst-Bildes offensichtlich ist, hört das "Gerenne" nach Bestätigung, Zuwendung und Geliebt-werden-wollen auf. Grundsätzlich kann zwischen bedingungsloser Liebe und bedingter Liebe unterschieden werden. Die bedingungslose Liebe ändert sich nicht durch Aussagen oder Handlungen anderer Menschen und ist auch nicht

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abhängig davon, wie gerade die äußeren Lebens-um-stände sind. Innerhalb der bedingungslosen Liebe verlangen oder erwarten Sie nicht von einem anderen Menschen, dass er etwas auf bestimmte Art und Weise tun oder sagen muss, ... damit Sie sich dann geliebt fühlen. Wenn Sie Vergangenheit und Zukunft, alle Bewertungen in Plus oder Minus mal für einen Moment weglassen und einfach nur da sind... ... gibt es dann noch Vorstellungen, dass an Ihnen oder anderen Menschen irgendetwas richtig ist oder falsch, liebenswert oder nicht liebenswert? Was übrig bleibt, wenn alle illusionä ären Vorstellungen wegfallen, ist die Prä äsenz, in der bedingungslose Liebe einfach da ist. ßerhalb der Prä äsenz findet Alles auß nur in der individuellen Vorstellungswelt statt. Und die ist letztendlich nicht real. (Buch: PräsenzMedizin - Medizin für das Leben - www.präsenzmedizin.de) Niemals konnte/kann ein Mensch die bedingungslose Liebe erlernen, erreichen oder durch aktives Handeln „hinbekommen“ - weil sie einfach da ist. Wie soll etwas erreicht werden, was bereits ganz natürlich da ist? Bei der bedingten Liebe hingegen stehen, wenn auch häufig sehr subtil, immer Forderungen im Raum: Wenn..., dann …

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Schon früh lernen Kinder die bedingte Liebe kennen. Sie bekommen von den Eltern signalisiert, dass sie "geliebt" werden, wenn... Je nachdem, wie weit das Verhalten der Kinder den Vorstellungen der Bezugspersonen entspricht, werden sie mehr oder weniger "lieb gehabt". Die Eltern glauben zu wissen, weil sie es selber innerhalb der PlusMinus-Illusion so gelernt haben, was liebenswert ist und was nicht. Die bedingungslose Liebe fließt dem anderen Menschen völlig mühelos zu, einfach weil es den Menschen gibt und er da ist. Das Hauptmerkmal der bedingten Liebe ist: „Lieb haben und geliebt werden“ erfolgt FÜR etwas Liebenswertes. Jeder Mensch, der sich anstrengt liebenswert zu sein, hat auch Angst davor, als nicht liebenswert beurteilt zu werden. Die illusionären, individuellen Einteilungen in "liebenswert und nicht liebenswert" können bei den Personen in Ihrem Lebensumfeld sehr unterschiedlich sein. Hierdurch kommt es häufig zu dem weitverbreiteten "Rollenspiel", um den verschiedenen Vorstellungen von "liebenswert" zu entsprechen. Jenseits der Plus-Minus-Illusion - in der Prä äsenz gibt es nur bedingungslose Liebe und keine Angst.

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Angst wird nur wahrgenommen, wenn Sie glauben das Selbst-Bild zu sein. • Bin ich für meinen Mann/meine Frau attraktiv? • Komme ich „gut an“? • Bin ich beliebt? • … Das Selbst-Bild versucht immer die Vorstellungen anderer Selbst-Bilder zu erfüllen, um dadurch Zuwendung zu erhalten. Im Umkehrschluss fordert es aber auch dies von seinem Umfeld ein. Wie oft haben Sie sich geliebt gefühlt, einfach weil Sie da sind, weil es Sie gibt? Viele Philosophen haben sich schon über die Definition der Liebe Gedanken gemacht. Die folgende Definition von Liebe erscheint vielen Menschen beim ersten Lesen als kompliziert, oder unromantisch:

„Liebe ist die Abwesenheit von Nicht-Akzeptanz““ Dr. med. Volker Mann

Wenn Nicht-Akzeptanz als erlernte Illusion durchschaut wird, bleibt die bedingungslose Liebe übrig. Solange die Liebe vermeintlich mit bestimmten Ausdrucksformen oder Handlungen, Gesten oder Lebens-umständen gekoppelt ist, handelt es sich dabei nicht um die natürliche, bedingungslose Liebe. Man könnte dies eher als eine „ausgedachte" menschliche

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Liebesersatzform bezeichnen, die – wie schon erwähnt - automatisch mit Angst gekoppelt ist. Vielleicht glauben Sie, dass die Abwesenheit von Nicht-Akzeptanz gleichbedeutend ist mit Akzeptanz? Dieses ist aber nicht der Fall. Um etwas akzeptieren zu können, muss dies vorher beurteilt und dann abgelehnt worden sein. Und jede Beurteilung, die für Wahrheit gehalten wird, ist bereits pure Illusion! Das, was jeder Mensch wirklich ist, kennt die Nicht-Akzeptanz nicht. Die Nicht-Akzeptanz ist immer eine Folge der Identifikation mit dem SelbstBild innerhalb der Plus-Minus-Illusion. Das, was wir alle in Wirklichkeit sind (unser eigentliches Selbst), hat keine Vorstellung davon, dass Menschen sich gegenseitig beurteilen und ablehnen können. Dazu sind nur illusionäre Selbst-Bilder fähig. Da sehr viele Menschen mit ihrem Selbst-Bild (vergleichbar mit einer "Geschichtssammlung") identifiziert sind, erscheint die bedingte Liebe völlig normal zu sein. Beispiel: … dafür, deshalb, darum, - liebe ich SIE/IHN. ... weil SIE/ER bestimmte Eigenschaften hat, dieses oder jenes besitzt, kann oder macht - liebe ich SIE/IHN. Dies sind nur ein paar Beispiele für die bedingte Liebe innerhalb von SelbstBildern (siehe hierzu E-Book „Der Glaube daran, das Selbst-Bild zu sein“:

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http://www.shop.commedi.de/BuecherE-books/E-books/Der-Glaube-darandas-Selbstbild-zu-sein.html) Nur innerhalb des illusionären SelbstBildes kommt es zu Einteilungen der Handlungen, Gesten und Aussagen anderer Menschen in liebenswert und nicht liebenswert. Wenn offensichtlich ist, dass Sie nicht Ihr Selbst-Bild sind, haben Sie auch keine Angst mehr davor, dass andere Menschen Sie als nicht-liebenswert beurteilen können. Das, was Sie wirklich sind, beurteilt Niemanden und Nichts. Hierdurch werden alle Bemühungen, liebenswert zu sein, überflüssig. Es ist sehr anstrengend sich ständig so zu verhalten, dass möglichst alles in das Beurteilungsschema eines - oder vieler anderer Menschen passt. Hierzu müssen Sie die Vorstellungen und Bewertungen des anderen Menschen kennen und dann Ihre Aussagen und Taten darauf abstimmen. Bei Menschen, die sich länger kennen, kann dies in gewissem Umfang klappen. Kinder sind manchmal Experten darin, genau das zu sagen oder zu machen, was ihre Eltern für liebenswert halten. Jedoch ist dies immer mit Angst bzw. Stress gekoppelt. Sie können nie wirklich sicher sein, dass das, was Sie jetzt gerade sagen oder tun auch als liebenswert von Ihrem Umfeld gewertet wird. Und dann fühlen Sie sich aufgrund der Rückmeldung entweder geliebt oder nicht?!?

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Wenn Sie nicht weiterhin glauben Ihr Selbst-Bild zu sein, "verschatten" Sie die natürliche, bedingungslose Liebe nicht mehr und der Spuk von: Alles Richtig-machen zu müssen, in unterschiedlicher Gesellschaft verschiedene Rollen spielen zu müssen, Angst vor Bewertungen zu haben, bestimmte Dinge im Leben unbedingt erreichen zu müssen, … und anderen "stressigen" Vorgehensweisen, um sich endlich geliebt zu fühlen oder liebenswert(er) zu sein, hat ein Ende. All‘ dies nachzuvollziehen und umzusetzen, erscheint aus Sicht des Selbst-Bildes sehr schwierig. So lange Sie glauben das Selbst-Bild zu sein, ist es sogar unmöglich. In Wirklichkeit ist es jedoch einfach und absolut offensichtlich. Wenn Sie durchschauen wollen, dass Sie nicht Ihr Selbst-Bild sind, dass bedingungslose Liebe völlig natürlich ist, dass Angst grundsätzlich die Folge einer Illusion ist und wie dies mit körperlichen oder psychischen Symptomen zusammenhängt, finden Sie auf www.präsenzmedizin.de hierzu E-Books, das Buch „PräsenzMedizin“ und Informationen über die nächsten Webinare und Seminare. Außerdem haben Sie im Rahmen von Online-Coachings und Live-Coachings die Möglichkeit mehr zu erfahren.

Ihnen viel Präsenz Dr. med. Volker Mann

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