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Bundesthema coolinarisch :: S. 1, 2, 11

Programm & Ausbildung :: S. 1/3, 4, 6

2/14 www.pfadfinderInnen.at

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BUNDESTHEMA 14|15

Inhalt

coolinarisch

Editorial Impressum

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Themen coolinarisch.................................. 1

Gemeinsam Kochen, gemeinsam Essen, neue Rezepte ausprobieren, internationale Gerichte, nachhaltig einkaufen, sich gesund ernähren... Endlos ist die Liste, wie das Bundesthema 2014/2015 Coolinarisch in das Pfadfinderprogramm eingebaut werden kann. Hierbei handelt es sich nicht um ein Kochbuch im herkömmlichen Sinn, sondern um eine Ideensammlung, was zu den einzelnen Schwerpunkten gemacht werden kann. Pünktlich zum Beginn des Pfadfinderjahres wird dieses online gestellt und kann von euch allen auf www.pfadfinderInnen.at angesehen werden. Schnappt euch jene Ideen, die für eure Gruppe passen und setzt sie einfach um!

Von Gitti Krepl, Bundesleiterin

Bundesthema 2014/2015 Jedes Jahr wählt der Bundesrat ein Thema mit gesellschaftlicher Relevanz aus, mit dem sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs auseinandersetzen und das sich leicht und laufend in das Jahresprogramm integrieren lässt. Coolinarisch schließt thematisch passend an das Vorjahresthema „Bewegung“ an und soll das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden unserer Mitglieder und deren Umfeld unterstützen. Das gemeinsame Planen, Mithelfen und Experimentieren beim Kochen in der Gruppe vermittelt Grundkenntnisse und gibt Selbstbewusstsein, im eigenen Umfeld aktiv zu werden. Darüber hinaus können verschiedenste Aktivitäten (z.B. Besuch auf einem Bauernhof, bei einem/r Gemüsegroßhändler/in, Informationsabende mit Expert/innen) alle Facetten des Themas beleuchten: Herkunft und Verarbeitung von Lebensmittel, gesunde Ernährung oder etwa Essgewohnheiten in anderen Kulturen.

Das Projektteam um Ursi Klug (Stmk), Michael Etlinger (OÖ)

Wenn deine Gruppe/Stufe ein Projekt/eine Aktion zum Thema Coolinarisch gemacht hat, sende einen kurzen Bericht mit max. 100 Wörtern und zwei Fotos, Name und Adresse der Kontaktperson sowie Anzahl der Teilnehmer/innen an bundesthema@ppoe.at und du erhältst für deine Kids das Abzeichen zum Bundesthema. Wir wünschen dir und deiner Gruppe/Stufe viel Spaß beim Umsetzen von Coolinarisch!

Frauen in der Führung ................ 4 Pfadfinder sein heißt Ich selbst sein – Skauts Mirdita, Albanien . 16

Berichte Bewegung 2013/14 ...................... 2 Akela 2014 ................................... 2 Memoiren eines Fahrrads ............ 3 Voll verzahnt – Bundesspezialseminar Teamleitung ................... 4 Pratz‘n zam – RaRo BuPfiTr ......... 5 Mach dich stark! Agora 2014 .... 11 Pfadialltag mal anders – WAGGGS Weltkonferenz .......... 12 Shaping a common Future – 40. WOSM WC, Slowenien ....... 12 Wurzl‘14 .................................... 16

Infos & Termine Übernimm Verantwortung für deinen Ausbildungsweg ............ 1/3 Zwei neue Kapitel für GOLD ....... 4 Gilwellparkgruppe..............................6 Gut Ding braucht Weile – BZW ....... 6 WiWö Bundesspezialseminar Ernährung .................................... 6 Helfen mit Herz und Hand ........ 11

Coolinarisch Foto: PPÖ/Terry Pribil

Was kannst du mit deinen Kindern und Jugendlichen konkret machen?

Was habt ihr davon?

coolinarisch – RaRo und das Bundesthema ............................... 2

und Sara und Charly Bonetti (V) hat in den letzten Monaten überlegt, was in der Gruppe/Stufe zu

diesem Thema gemacht werden könnte. Das Ergebnis ist ein „Kochbuch zu den Acht Schwerpunkten“.

Kochbuch und mehr Infos unter pfadfinderIn.at/coolinarisch Schick deinen spannenden Aktionsbericht an bundesthema@ppoe.at

Vermischtes ..........................11, 15 „WA“ - Jamboree 2015 in Japan 13 Stellenausschreibungen.............. 14 Nutzloses Pfadiwissen ............... 14

Das Poster zum Bundesthema coolinarisch Mittelseite zum Herausnehmen

Editorial Von Vicky Eckert Der Sommer – auch wenn er leider mehr ins Wasser gefallen ist – war der krönende Abschluss eines sehr bewegten Pfadfinderjahres. Ihr wart mit uns mehr als 5.000 Kilometer on the r(o)ad (Poster zur Aktion im Heft-Inneren) und dafür sagen wir herzlich Danke! Apropos Sommer: Der Sommer war nicht nur aufgrund der Lager spannend – wer noch immer Fernweh hat und ein bisschen internationale Luft schnuppern will, sollte auf alle Fälle nachlesen, was auf den Weltkonferenzen von WAGGGS und WOSM (Seite 12), sowie beim Akela (Seite 2) oder

dem Agora (Seite 11) passiert ist. Weil wir natürlich nicht wollen, dass es langweilig wird nach den aufregenden Sommerlagern und dem noch aufregenderen Wurzl (Seite 16) füttern wir euch mit einem neuen Bundesthema: 2014/15 wird Coolinarisch (Seiten 1, 2 und 11) und wir sind schon so vernarrt in dieses Thema, dass wir es kaum erwarten können, bis wir die ersten Abzeichen an euch verteilen können. Apropos cool: Das ist auch die AusbildungNEU. Da wirst du deinen Ausbildungweg als PfadfinderleiterIn komplett selbst und flexibel mixen – so einfach und individuell wie noch nie zuvor (Seite 1/3). Also können wir dir jetzt schon versprechen: Dieses Jahr wirst dumit ziemlicher Sicherheit einiges umrühren.

Übernimm Verantwortung für deinen Ausbildungsweg Eigenverantwortung im neuen Ausbildungssystem bedeutet, dass du deine Ausbildungsverantwortung selbst in die Hand nehmen wirst. Du entscheidest mit, was du schon kannst und was du noch brauchst. Dabei wirst du von erfahrenen Leuten begleitet, und es werden dir Seminare und verschiedene Informationen und Werkzeuge geboten. Von Gerald Stockinger, Bundesbeauftragter für Ausbildung Im Projekt „AusbildungNeu“ verfolgen wir das Ziel, künftig flexibler und individueller auf die jeweiligen Lernbedürfnisse einzugehen. Das

kann allerdings nur funktionieren, wenn du selbst Verantwortung übernimmst und deinen Weg maßgeblich mitgestaltest. Die starre Seminarschiene, die derzeit den Ausbildungsweg bestimmt, ist für manche bequem – ich muss ja nur Fortsetzung auf Seite 3 >>

Bei Unzustellbarkeit bitte zurück an: PfadfinderInnen Österreichs A-1170 Wien, Stöberplatz 12

P.b.b. Verlagspostamt A-1050 Wien, Zulassungsnr. GZ 02Z033410 M

unterstützt das Bundesthema 14|15 coolinarisch


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ppö brief 2/14

Bundesthemen

Coolinarisch – RaRo und das neue Bundesthema

Bewegung 2013|14

Das kommende Bundesthema „Coolinarisch“ wird sich mit Ernährung befassen. Diese ist ein wichtiges menschliches Grundbedürfnis. Kein Lager vergeht, ohne dass wir uns über unsere Verpflegung Gedanken machen. Während der RaRo-Zeit passiert meist auch der Schritt raus aus dem „Hotel Mama“ und hinein in die ersten eigenen vier Wände. Ist da das Klischee von Nudeln mit Ketchup und Bergen von Pizzakartons wirklich noch aktuell? Wie können wir als RaRo-BegleiterInnen unsere Jugendlichen da unterstützen?

Von Christopher Calliess, Bundesbeauftragter für Rover RaRo sollen lernen, sich kritisch mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen. In einer Heimstunde oder auf Lager können wir unseren Jugendlichen Raum dazu bieten, verschiedene Ernährungsformen aus-

zuprobieren und auch die Herkunft der verwendeten Lebensmittel zu ergründen. In den kommenden Ausgaben werden wir euch mit Ideen ver-

Von Brigitte Krepl, Bundesleiterin Bewegung hat der Bundesrat als Bundesthema des letzten Pfadfinderjahres gewählt. Ein Rad fuhr von Ortsgruppe zu Ortsgruppe, legte mehr als 5.000 km auf teilweise sehr ausgefallene Art und Weise zurück: Bäche wurden durchquert, Seen durchschwommen, Berge erklommen und Sehenswürdigkeiten befahren. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, und die österreichischen Pfadfindergruppen haben keine Mühen gescheut, sich immer wieder etwas Neues einfal-

sorgen, was ihr mit euren RaRo zu diesem Thema machen könnt. Als Erstes stellen wir euch in der unten stehenden Box ein Projekt der Rotte Bertha von Suttner, Gruppe Wien 36 vor. Wenn ihr selber tolle Projekte oder Ideen habt, die ihr uns allen zur Verfügung stellen wollt, schickt diese bitte an raro@ppoe.at.

Die Notte: Das Buffet ist eröffnet

etwas zu trinken, wird die Jugendlichen nur sehr wenig weiter bringen. Gemeinsame Erlebnisse in der Natur stellen gemeinsam mit „Learning By Doing“ ein wesentliches Kernelement der Pfadfindermethode dar. Bewegung beschränkt sich bei den PfadfinderInnen nicht nur auf die körperliche und seelische Bewegung, sondern auch die Weiterentwicklung als Jugendbewegung. So wird bundesweit an einem

Das Rad im Rad – Pfadis der Gruppe Salzburg 4 „Mülln“

Von Bella Steger, Wien 36, LJR-Leiterin

Foto: © PPÖ

Die Notte: Das Buffet ist eröffnet

Fotos: PPÖ/Gruppe Wien 36

len zu lassen. Gratulation zu so viel Ideenreichtum und einer so tollen Öffentlichkeitsarbeit - waren doch fast alle in Facebook und in vielen Orts-, Bezirks- und Landeszeitungen präsent. Bewegung sollte jedoch für die PPÖ auch der Ansporn sein, mit den Kindern und Jugendlichen in die Natur zu gehen und sich sportlich und geistig zu betätigen. Ein – in Zusammenarbeit mit dem Umweltdachverband erstelltes – Toolkit mit Actionpass und Abzei-

„Nacht der Nudeln“ oder alles von Bratheuschrecken bis Fischsuppe am „Jambor-EAT“ - für Abwechslung ist gesorgt. Das eingenommene Geld wird entweder gespendet oder landet in der Rottenkasse. So

konnte zum Beispiel letztes Jahr den Opfern der Hochwasserkatastrophe geholfen und finanziell schwächeren Mitgliedern teure Auslandslager ermöglicht werden. Die Notte bietet eine aufregende Möglichkeit, das En-

neuen Ausbildungssystem und der VISION 2028 gearbeitet. Auch im nächsten Jahr wird sehr viel Energie und Zeit in diese Themenschwerpunkte einfließen. Bewegung – ob in körperlichem oder geistigem Sinne – ist aus einer aktiven Pfadfindergruppe nicht wegzudenken, wollen wir auch in Zukunft eine attraktive und erfolgreiche Jugendbewegung sein. Als LeiterIn oder GruppenleiterIn trage ich Verantwortung für eine Stufe oder für eine Pfadfindergruppe.

gagement unserer Rotte produktiv und sinnstiftend umzusetzen. Und nichts ist schöner, als am Ende des Abends von den Gästen zu hören: „Es war wieder ein gelungener Abend. Wir freuen uns schon aufs nächste Ma(h)l!“

Akela 2014 1st International Cub Scout and Brownie Leader Gathering

Von 2. bis 6. August fand in Westernohe (Deutschland) ein internationales WiWö-LeiterInnentreffen anlässlich des 100. Geburtstags der WiWö-Stufe statt. Namensgeber war Akela, eine berühmte Figur aus der Rahmengeschichte der Wichtel und Wölflinge. Über 300 PfadfinderInnen aus 27 verschiedenen Ländern waren vertreten, darunter elf Österreicherinnen und Österreicher aus Niederösterreich und Tirol. Im Mittelpunkt stand der Erfahrungsaustausch mit PfadfinderInnen aus aller Welt. Andere Länder, andere Sitten: Spiele, Traditionen, Rituale, Erprobungssystem,

Rahmengeschichte. Egal, ob bei Workshops, Expert Lectures, bei der Exhibition oder beim abendlichen Rumble in the Jungle: Wir konnten viele neue Freunde und Infos gewinnen, die wir mit nach Hause nehmen können. Beim Pubquiz konnte das Team mit der größten österreichischen Beteiligung gewinnen. Der öster-

reichische Lagertanz „Wotan Schu“ kam beim abendlichen Lagerfeuer besonders gut an. Am Lager wurden außerdem noch Ziele zu verschiedenen Themen der WiWö-Stufe ausgearbeitet, die wir zu Hause umsetzen können. Und jetzt bleibt nur mehr eines zu sagen: „Akela auuuuuuuuuuuuuuuuu, and we are alive!“

chen hat die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erleichtert. Ideen zu geben und zu motivieren, sich mit dem Thema Bewegung in der Natur auseinander zu setzen, und in die tägliche PfadfinderInnenarbeit einzubauen, war das Ziel dieser Unterlagen, welche von den Gruppen sehr gut angenommen wurden.

Jugend braucht Bewegung Foto: PPÖ/Lea Maurberger

Von Monika Neurauter, Michaela Stemmer und Lisa Weigl

Jugend in Bewegung

In einem begleiteten Umfeld seine eigenen körperlichen Grenzen kennenzulernen und Neues in der Natur auszuprobieren, ist heute noch genauso aktuell wie vor einigen Jahren. Nur im Pfadfinderheim zu sitzen, zu diskutieren oder

Bewegt sich meine Pfadigruppe?

Bewegung heißt hier, sich Gedanken darüber zu machen, wo meine Pfadfindergruppe in fünf bzw. zehn Jahren steht. Haben wir alle Stufen besetzt? Können wir die Rover/Ranger vielleicht anzahlmäßig verdoppeln? Besuchen unsere LeiterInnen die landesweit angebotenen Ausbildungsseminare? Dies sind nur einige Fragestellungen, die sich verantwortliche LeiterInnen im Laufe ihrer Tätigkeit immer wieder stellen sollten. Die Antworten darauf bringen die Weiterentwicklung der eigenen Gruppe. Auch wenn Bewegung als Schwerpunktthema durch ein neues abgelöst wird, bleibt es ein Kernelement für eine attraktive Jugendbewegung.

Fotos: © PPÖ/Paul Kubalek, Vero Steinberger

Essen, Plaudern, Kennenlernen, und das jedes Jahr ein bisschen anders. Das von der Rotte „Bertha von Suttner“ aus der Pfadigruppe Wien 36 organisierte FundraisingDinner zählt gruppenintern zu einem der Frühlings-Highlights des Pfadi-Jahres. Bei der Notte werden die Gäste von uns bekocht. Das Essensangebot variiert dabei von Jahr zu Jahr: Ob deftiges Heurigenessen unter dem Motto „Ausg‘steckt is“, diverse Nudelkreationen in der


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www.pfadfinderInnen.at

Übernimm Verantwortung für deinen Ausbildungsweg

AusbildungNEU, Bundesthemen

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AusbildungNEU – Projektfolder und Plakat brandneu!

>> Fortsetzung von Seite 1

„hinfahren“, für andere unbefriedigend, weil „kaum Neues gelernt“. Das richtige Maß zu finden bedeutet, dich stärker ins Boot zu holen.

du von erfahrenen LeiterInnen aus deiner eigenen Gruppe und von den Ausbildungsteams im Landesund Bundesverband.

Persönliches Lernen

Kompetenzorientierung

Das persönliche, selbstständige Lernen ist neben den angebotenen Seminaren und dem Lernen in deiner Pfadfindergruppe eine der drei wesentlichen Lernebenen. Es ist zeitlich und örtlich flexibel - du setzt dir selbst einen konkreten und für dich passenden Lernschritt, dessen Umfang du selbst bestimmst. Du bekommst das, was du brauchst, genau jetzt, wenn du es brauchst. Zur Verfügung stehen dir Werkzeuge, wie Ausbildungsbehelfe, Methodensets, Internetplattform oder Erfahrungsaustausch mit anderen. Deine dadurch erworbene Lernselbstständigkeit ist eine tolle Basis für dein weiteres lebensbegleitendes Lernen!

Wir bringen verschiedene Fähigkeiten und ungleiches Vorwissen mit, wenn wir unsere Ausbildung beginnen. Der neue Ausbildungsweg ist kompetenzorientiert und soll Rücksicht auf unterschiedliche Kompetenzlevels zu Beginn und auf individuelle Lernfortschritte nehmen können. Dazu ist es wichtig, in den einzelnen Lernfeldern jeweils einzuschätzen, ob du einen großen Lernschritt oder nur einen sehr

Eine Voraussetzung dafür, dass du selbstständig deinen Weg gestalten kannst, ist ein transparenter Ausbildungsweg. Was sind die Angebote, was kann ich nutzen? Dieser klare und doch flexible Weg wird dich wie ein roter Faden zu deinen gesteckten Zielen führen. Unterstützung auf deinem Weg erhältst

Viele wissen, dass etwas in der Luft liegt, einige haben schon davon gehört, und manche sind voll informiert. Das Thema ist die Erneuerung des Ausbildungssystems, kurz „AusbildungNEU“. Seit Projektstart ist sehr viel geschehen, viele wichtige Grundlagen wurden erarbeitet, wie zum Beispiel die Entwicklung eines neuen Kompetenzkatalogs für JugendleiterInnen. Intensiv wird auch am Design des neuen Systems gearbeitet, damit alle drei Lernebenen, persönliches Lernen, Lernen in der Pfadfindergruppe und Lernen auf Seminaren, gleichermaßen unterstützt werden können.

begleitet wird, kannst du dir auf der Webseite herunterladen oder in deinem LV holen. Im kommenden Jahr wird sich viel tun, also informiere dich doch bitte weiterhin laufend! Die Pilotphase soll im Herbst 2015 starten.

Wir bewegen uns gemeinsam hin zu AusbildungNEU kleinen benötigst. Du übernimmst die Verantwortung für deine individuelle Weiterentwicklung. So ist es möglich, dass du dir jene Kompetenzen erwirbst, die du für deine aktuelle Funktion und Tätigkeit gerade benötigst. Ein bisschen Übung in Selbstreflexion gehört ganz klar dazu, aber du hast selbstverständlich auch die Möglichkeit, dir laufend Unterstützung zu holen.

Dazu braucht es mehr als Stifte und Papier, grübelnde Köpfe und viel Zeit. Es benötigt viele engagierte PfadfinderInnen, die bereit sind, sich unvoreingenommen diesem wichtigen Thema zu widmen. Unsere Empfehlung: Informiere dich selbstständig und tausche dich mit anderen zu den aktuellen News aus!

Memoiren eines Fahrrads

Eine Erinnerung an

findest du auf der Rückseite des diesmaligen ppö brief-Mittelposters

Ich bin etwas Besonderes. Das war mir zu Beginn gar nicht so bewusst. Ich wurde in Vorarlberg geboren mit vielen gleichartigen Geschwistern. Dann montierte jemand diese roten Scheiben an meine Räder und nannte mich „OnTheRoad“ – ein lustiger Name. Dann eines Abends, am 13. August 2013, wurde ich auf eine Bühne gehoben und unter großem Applaus von ganz vielen dieser Menschen auf eine Reise geschickt. Was ich damals so mitbekommen hatte, war, dass ich es mit Pfadfindern zu tun hatte und innerhalb eines Jahres alle Pfadfindergruppen in Österreich besuchen sollte. Ich kann euch sagen, es war eine unglaubliche Reise. Ich wurde auf Häuser, Dächer und Kirchen gehoben, konnte in Zelten übernachten, durfte mehrmals mit Booten fahren. Ich konnte auf Berge klettern. Ich war in großer Hitze und großer Kälte unterwegs, ich hab auch Regen, Stürme und Schnee erlebt. Ich habe die schönsten Plätze in Österreich gesehen, durfte Pässe und Täler überqueren, an der Donau und an Seen entlangfahren – ich kann gar nicht alles aufzählen. Ich war bei Feiern von Gruppen dabei und habe Pfadfinder aller Altersstufen kennengelernt. Von jeder Pfadfindergruppe habe ich ein kleines Andenken bekommen, das in oder auf meinem Rucksack Platz gefunden hat. All die Dinge wurden am Ende der Reise zur Erinnerung auf eine Fahne und auf eine Leine genäht. Immer wieder wurde ich fotografiert, allein, mit Kollegen und in

Damit du immer am Laufenden sein kannst, gibt es nicht nur auf der Webseite www.ppoe. at/ausbildung_neu die neuesten Informationen, sondern du findest dort auch einen Newsletter, zu dem du dich anmelden kannst. Ein Plakat, das von einem Folder

unzähligen Posen. Ich hatte eine eigene FacebookSeite und einen Fanclub von mehr als 1000 ständigen Verfolgern. Ich war Star in einer Vielzahl von Videos und Hauptperson in unzähligen Zeitungsartikeln. Ich kann euch sagen, ich war ein Jahr unterwegs, habe fast alle Pfadfindergruppen in Österreich besucht und bin mehr als 5000 Kilometer gefahren. Letzte Woche am Zellhof heiratete ich sogar ein Pfadfinderrad und hatte eine internationale Hochzeitsfeier. Dabei bekam ich einen Patschen – ich hoffe, das hat keine negativen Auswirkungen. Ich wurde über die Grenzen von Österreich berühmt und werde noch die Pfadfinderweltkonferenz in Slowenien besuchen und dann in die Schweiz reisen. Heute am 4. August 2014 ist das Ende meiner Reise in Österreich. Vielen Dank allen, die meine Reise ermöglicht haben, die mich begleitet haben und die mit Kreativität und Enthusiasmus dabei waren. Es war eine wunderbare Zeit. Irgendwann darf ich mich zur Ruhe setzen und werde mit all meinen Andenken im Pfadfindermuseum in Wien zu bewundern sein.

on the r(o)ad zum Abschluss am Wurzl,...

Ein herzliches Gut Pfad! Euer

...in Hohenems...

und in Wilhelmsburg

Fotos: PPÖ

Transparenz des Ausbildungsweges

Von Katharina „erbs“ Rollinger Bundesbeauftragte für Caravelles


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Leitung, Gruppenleitung

Frauen in der Führung

Hurra! Zwei neue Kapitel für GOLD

Diversität ist eines der bestimmenden Schlagworte bei der Weiterentwicklung unserer Organisation. Die Vielfalt der Gesellschaft soll sich bei den PfadfinderInnen spiegeln. Aber ist das wirklich so? Ein Blick auf Frauen in der Führung – in unserer Gesellschaft und bei den PPÖ

Endlich sind sie fertig, die beiden neuen Kapitel für unser GruppenleiterInnenhandbuch GOLD: 1. AIS – Anerkennung und Wertschätzung 2. AIS – MitarbeiterInnengespräch

Von Katharina Schwesig, Landesbeauftragte für Caravelles, LV Steiermark Schon mal Männerführung gegoogelt? Nein? Lohnt sich auch nicht. „Meinten Sie: ‚Markenführung‘?“ spuckt die Suchmaschine da ungeniert aus. Frauenführung hingegen bringt mehr als sieben Millionen Ergebnisse. Grund zur Freude gibt das keinen: Frauen in Führungspositionen überholen die Männer nur bei Google. Im Top-Management der ATX-notierten Unternehmen liegt der Frauenanteil bei 3 % - Tendenz rückläufig. Dagegen sind die PPÖ mit 38 % Frauen im Bundesverband nahezu eine Vorbildorganisation. Der Frauenanteil in der Gesamtbevölkerung von 51 % spiegelt sich jedoch auch bei uns nicht. Aber warum?

Mut zur Führung – (auch) eine Frage der Erziehung Wissenschaftlich ist es Common Sense, dass weder Frauen noch Männer auf geschlechtstypische Verhaltensmuster festgelegt sind. Das heißt, sie sind gleichermaßen geeignet für Führungsrollen. Dennoch ist Führung ein traditionell männlich besetztes Konzept. Das liegt unter anderem an den Rahmenbedingungen, unter denen Mädchen und Buben in unserer Gesellschaft aufwachsen: Während sich die Sozialisierung von Buben vorwiegend in Gruppen abspielt und sie früh die Prinzipien von Wettbewerb, Führung und Hierarchie trainieren, werden Mädchen vorwiegend paarweise sozialisiert und erlernen bereits in jungen Jahren passive Verhaltensmuster. Warten und rumliegen hat schließlich schon Dornröschen weit gebracht.

Die Situation bei den PPÖ Bei den PfadfinderInnen haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Chance, sich selbst in der Führungsrolle zu erproben, unabhängig von ihrem Geschlecht. Soweit sich das aus den Mitgliederzahlen ableiten lässt, stehen ihnen dafür in den Gruppen üblicherweise Männer und Frauen gleichermaßen als Vorbilder zur Verfügung. Auf der Ebene der Landesverbände und des Bundesverbands ist das nicht zwingend so – vor allem die Präsidien sind vorrangig „Old Boys‘ Clubs“. Von neun Landesverbänden haben nur drei eine Präsidentin: Oberösterreich, Tirol und Steiermark. Eine Präsidentin der PPÖ gab es in der 37-jährigen Geschichte des Dachverbands noch nie.

Vorbilder fehlen Frauen finden in den genannten Gremien der PPÖ nur keine oder nur wenige Role Models. Konkrete weibliche Vorbilder spielen aber eine wesentliche Rolle in der Entscheidung für eine Funktion. Wo keine Frauen sind, entsteht unter-

bewusst der Eindruck, sie würden dort auch nicht hingehören – ein Mechanismus, der auch bei anderen Bevölkerungsgruppen greift und dazu führt, dass wir das Potenzial an Mitgliedern und MitarbeiterInnen nicht ausschöpfen.

Be the change you want to see in the world Weil Jammern leider nichts verändert, zum Abschluss ein paar konkrete Tipps, die im aktuellen gesellschaftlichen Umfeld Frauen in der Führung helfen: • Such dir ein Vorbild und ein/e MentorIn. Noch besser: zwei. Wenn du bei den Pfadis keine Frau als Mentorin finden kannst, erweitere dein Blickfeld: Bestimmt findest du in einem anderen Lebensbereich eine Frau in einer Führungsposition, mit der du dich austauschen kannst. • Tue Gutes und rede darüber: Dass du dein Bestes gibst, wird nicht automatisch bemerkt. Wenn du dein Licht unter den Scheffel stellst, kassieren andere die Lorbeeren, und du wirst übersehen. • Schon in der Bibel steht geschrieben: „Wer bittet, dem wird gegeben werden“. Von Anspielungen und Telepathie ist nicht die Rede. Artikuliere deine Wünsche klar und deutlich. So erhöhst du deine Chance, zu bekommen, was du willst. • Trainiere deine Führungskompetenz und eigne dir fachliches Wissen über Führung an – im Rahmen der Ausbildung der PPÖ, in deiner Gruppe und privat, z.B. mit dem iLead Online-Kurs von WAGGGS. Einige Ressourcen findest du in der Info-Box. Quelle: https://www.ppoe.at/ wir/mitarbeiterinnen.html [Stand: 4. 3. 2013]

Buchempfehlungen Daniela Daufeldt: Karriere weiblich. Wie Frauen ihre Ziele erreichen, ohne sich zu verbiegen. Zürich: orell füssli 2010. Patrizia Haucke, Annette Krenovsky: Gelassen und souverän führen. Die Stärken des weiblichen Führungsstils. München: Kösel 2008. Cornelia Topf: Durchsetzungsfähigkeit für Frauen. Charmant, souverän und vor allem überzeugend. München: Redliang 2011. Mirella Visser: The Female Leadership Paradox. Power, Performance, and Promotion. Basingstoke: Palgrave Macmillan 2011.

Ressourcen WAGGGS: iLead. Kostenloser Online-Leadership-Kurs mit freier Zeiteinteilung, bei dem du jederzeit einsteigen kannst. glow.wagggs.org WOSM: European Scout Region. Regional Scout Plan 2013-2016. www.scout.org/sites/default/files/ library_files/RSP20132016_EN.pdf

Von Susi Panzenböck, Bundesbeauftragte für Gruppenleiterinnen Wir (= Personen aus dem Bundespädagogikrat und der Arbeitskreis für GruppenleiterInnen) haben versucht, diese beiden Kapitel so praxisnah wie irgend möglich zu machen, damit ihr davon in euren Gruppen recht viel und vor allem recht einfach umsetzen könnt.

Ad 1) Anerkennung und Wertschätzung • Wir haben dazu genaue Begriffsdefinitionen eingefügt, denn Anerkennung ist nicht gleich Wertschätzung. • Wir haben die einzelnen Kategorien der Anerkennung zusammengeschrieben. • Wir haben auch mögliche Stolpersteine aufgezeigt.

• Wir haben versucht aufzuzeigen, wie wichtig diese beiden Begriffe für eure Arbeit als GruppenleiterInnen bzw. FunktionärInnen sind. • Wir haben euch zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, wie ihr Anerkennung bzw. Wertschätzung in eurer Gruppe durchführen könnt. • Und natürlich haben wir wieder A là Carte eingebaut.

Ad 2) MitarbeiterInnengespräch Dazu gab es ja schon ein wenig im ursprünglichen AIS-Kapitel. Aber nun sind wir ein wenig genauer eingegangen auf:

• Sinnhaftigkeit bzw. Notwendigkeit von MitarbeiterInnengesprächen • Rahmenbedingungen, um ein erfolgreiches Gespräch führen zu können (wann, wo, mit wem, wie, …) • Nutzen der MitarbeiterInnengespräche für die GL’s und natürlich auch für die JugendleiterInnen / MitarbeiterInnen • bestmögliche Vorbereitung • Ablauf der Gespräche • Selbstbild / Fremdbild Wir hoffen sehr, dass diese beiden neuen Kapitel eurer Arbeit als GruppenleiterInnen bzw. GruppenfunktionärInnen dienlich sind. Solltet ihr noch Anregungen dazu haben oder Ideen für neue Kapitel haben, so schreibt uns einfach unter gruppenleitung@ppoe.at. Wir freuen uns über jede Art der Rückmeldung!

Voll verzahnt – Das Bundesspezialseminar Teamleitung Für die einen geht es um ein Truppteam, für andere um ein Stufenteam oder einfach um Projektteams für Pfadi-Events – die Notwendigkeit von Teamleitungsfähigkeiten im „täglichen“ Pfadfindergeschehen steht außer Zweifel.

Von Angelika Oberzalek, Cecilia Bischofberger und Christoph Leitinger Dies zeigte auch der Run auf das erstmals stattfindende Bundesspezialseminar Teamleitung, welches binnen weniger Wochen mit der Maximalkapazität ausgebucht war. Letztendlich nahmen Mitte März 28 TeilnehmerInnen aus acht Bundesländern am Seminar im Salzburger Landesverbandshaus teil. Im Fokus des Seminars standen die sozialen Aspekte von Teamleitung. Eingangs war es wichtig, die Unterschiede zwischen einer Gruppe und einem Team herauszuarbeiten, um zu verstehen, worauf es zum gemeinsamen Wirken als Team ankommt. Wir beschäftigten uns mit Motivatoren für mich und mein Team bzw. tauchten detailliert ins Adults In Scouting-Konzept ein. AiS ist ein wunderbarer Rahmen, um engagierte Erwachsene bei ihrer Tätigkeit bei den PfadfinderInnen zu begleiten und mit ihnen im Team zu planen. Es lohnt sich allemal, auf der Bundesverbandshomepage zu diesem Thema vorbeizuschauen oder im zugehörigen Kapitel des GOLD – dem Gruppenleiterbehelf – zu schmökern und Elemente davon einfach in deiner Gruppe auszuprobieren. Reflektieren und Feedbackgeben war uns als Seminarinhalt ebenfalls ein besonderes Anliegen. Beide Themen tragen dazu bei, sich persönlich, betreffend des Gruppenprozesses oder auch inhaltlich weiter zu entwickeln. Viel zu oft bleiben wir beim Reflektieren einfach bei inhaltlichen Veranstaltungsreflexionen stehen. Warum nicht auch mal einen Entwick-

lungsschritt im Team reflektieren? Für die Wahleinheiten konnten wir zwei weitere wichtige „Zahnräder“ im Getriebe der Teamleitung vorbereiten. Während sich die eine Gruppe verstärkt mit Elementen der Sitzungsgestaltung auseinandersetzte, konnte die andere Gruppe Erfahrung mit Kreativmethoden sammeln. Ein World Café, welches ermöglichte, offengebliebene Fragen zu thematisieren, rundete das Seminar auch zur Zufriedenheit der TeilnehmerInnen ab. Vielfach wird es wichtig sein, als TeamleiterIn auf Rahmenbedingungen zu achten und diese zu entwickeln, die ein gemeinsames Wirken als Team unterstützen. Wir wünschen dir und allen Teams alles Gute dafür.

Team- und Lagerleitung Im Rahmen des Projektes „AusbildungNEU“ werden die Aufbaukompetenzen „Teamleitung und Lagerleitung“ zwei wesentliche Bausteine für die Funktion der Stufenleitung sein. Der Erfolg dieses Teamleitungsseminars bestätigt den Bedarf an kompetenten Angeboten zur eigenen Weiterbildung in diesem wichtigen Bereich. Wir schaffen dadurch die Voraussetzung für eine gute Betreuung von neuen LeiterInnen und eine motivierende Teamkultur. Gerald Stockinger

Foto: PPÖ

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Trainingskompetenz 1

„Pratz‘n zam“

23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 8 Teammitglieder, 1 Ort – das war die TK1 im schönen Wassergspreng, die von 9. bis 11. Mai über die Bühne ging.

Das RaRo-Bundespfingsttreffen 2014

Von Markus Weigl Von Christa Sieder, Bundesbeauftragte für Wölflinge Nach dem Basisworkshop ist er der zweite von drei Präsenzveranstaltungen im Rahmen der TrainerIn-

nenausbildung der PPÖ. Die Teilnehmenden sind in den verschiedensten Seminarteams in Österreich engagiert und dementsprechend motiviert: Zielorientiertes Arbeiten, Hilfestellungen zur Planung von Seminareinheiten, Lerntypen, Auseinandersetzung mit der Rolle als TrainerIn, erwachsenengerechtes Lernen und noch viele Inhalte mehr wurden erarbeitet und diskutiert. Darüber hinaus planten die TeilnehmerInnen und Teilnehmer eine Einheit im sogenannten „Laborseminar“ zum Bundesthema „Bewegung“, die sie am Abend den jeweils anderen Kleingruppen präsentierten.

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Ausbildung, Stufen: RaRo

www.pfadfinderInnen.at

Ein inniger Handschlag unter guten Freunden oder mit Leuten, die extrem leiwand sind. So begann das RaRo-Bundespfingsttreffen 2014 und so endete es auch.

Von 7. bis 9. Juni 2014 haben sich rund 650 Ranger und Rover aus ganz Österreich in der lebenswertesten Stadt der Welt, in Wien, auf der Donauinsel getroffen.

„Geh mas an und Pratz‘n zam“ Ganz unter dem Motto gab es neben zahlreichen Workshops in Wien und einem genialen Tag mit selbstgestalteten Stationen von den Rotten auch ein sehr ansprechendes und ausgewogenes Feiern, wie es sich für Ranger und Rover gehört. So haben alle die Mög-

lichkeit gehabt, sich zwischen gemütlicher Lagerfeuerromantik und Konzertstimmung kennen zu lernen und neue Bekanntschaften zu machen beziehungsweise Freundschaften zu schließen. Für super Stimmung am Abend sorgte der Tuesdayclub, der beide Abende gesponsert hat, mit DJ Adrian K und Marcus Smaller mit einem genialen Konzert. Das hervorragende Küchenteam unter der Leitung von Hannes Schindl (Nochnicht-Pfadfinder) sorgte für ausgezeichnete Verpflegung am Lager. Vielen Dank! Alles in Allem war es ein extrem leiwandes Lager!

Über all diesen Inhalten „schwebte“ die Spirale, die Methode zur Seminarplanung, die wir intensiv kennenlernten, bastelten und sogar besangen. Am Sonntag zu Mittag traten die TeilnehmerInnen wieder den Heimweg an, im Gepäck eine Menge neues Wissen und Erfahrungen. Möge der Transfer beginnen! Foto: PPÖ

650 RaRo in Wien – Das war das Bundespfingsttreffen 2014

ROSENBURG PURKERSDORF BEI WIEN

Natur und Sport in den Kletterparks.

Lichtstark.com / Wien 2014 / Fotos: R.W. Lichtstark

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Euer Preisvorteil ab einer Gruppengröße von mind. 15 Personen. Kinder ab 110cm – 11 Jahre: statt € 25,90 um € 21,Kinder von 12 bis 15 Jahre: statt € 38,90 um € 24,Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene: statt € 35,90 um € 31,-

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KLETTERPARK Rosenburg u. Purkersdorf ist Partner der scout . card Viele tolle Vorteile für Pfadis

Fotos: PPÖ/Markus Weigl

Seminarplanungshilfe Spirale


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ppö brief 2/14

Gilwellparkgruppe, BZW, Ausbildung

Bericht von einem Treffen

Zwischenbericht Spendenaktion

Gilwellparkgruppe Vorarlberg

Neues Dach für die Mühle im Wassergspreng

Fotos: PPÖ

Von Biggi Stockinger-Hofer und Helmut Stump, GLs der Gilwellparkgruppe

Von Helmut Stump Bereits zum vierten Mal trafen sich die Mitglieder der Vorarlberger Gilwellparkgruppe (also jene PfadfinderInnen, welche den Woodbadgekurs absolviert haben) zum Gedankenaustausch und Auffrischen der alten Freundschaften. Zuerst trafen wir uns beim Islamischen Friedhof in Altach (die einzige derartige Einrichtung im Ländle). Herr Ali Khan, ein muslimischer Bestatter im Ländle, stellte sich gleich als Ali vor und gewann sofort das Herz der TeilnehmerInnen. Er erklärte uns das Totenritual der Muslime und führte uns über den rituellen Waschraum über die Einwicklung der Toten in weiße Tücher bis zur Einsargung in die Aufbahrungshalle. Ali erklärte uns dann den Ablauf einer Totenfeier. Auch den wunderschönen Gebetsraum und die bisher 15 Grabstätten besuchten wir. Ali freute sich,

uns geführt zu haben und erzählte noch von sich und seiner Arbeit. Er beantwortete alle Fragen und trug so zu einem guten Verständnis für die Rituale unserer muslimischen MitbürgerInnen bei. Im Anschluss daran fuhren wir zum Landespfadfinderheim Neuburg. Dort informierte uns Stefan Gärtner über den Stand der Sanierungsarbeiten im Bundeszentrum Wassergspreng und wir erhielten auch die aktuellsten Informationen aus der Ausbildung sowie zum Bundesthema „Bewegung“. Danach labten wir uns an einem auf offenem Feuer zubereiteten Eintopf und genossen bis in die späten Nachtstunden das gemütliche Beisammensein. Wir freuen uns bereits auf das nächste Treffen 2015.

Gut Ding braucht Weile Auf vieles können wir im BZ Wassergspreng 2014 stolz sein.

Von Marisa Fedrizzi

Wir sind „SCENES“ Lang hat’s gedauert, nun ist es geschafft: Das Bundeszentrum Wassergspreng wurde als „Scout Center of Excellence for Nature and Environment“ zertifiziert! Wir freuen uns sehr und arbeiten intensiv mit dieser thematischen Ausrichtung weiter. So haben RaRo der Pfadfinder/innengruppe Wilhelmsburg während ihres Sommerlagers zwei Kräuterhochbeete und einen Weidenzaun gebaut – die Kräuter werden auch schon gut verwendet.

Wir werden saniert Die Fenster sind ja schon ausgetauscht – die Mühle erstrahlt in neuem (grünen) Glanz – jetzt ist außen (fast) alles gut. Für „drin“ gibt’s jetzt auch schon ein Datum! Ende September geht’s los, die Baufirma steht bereits in den Startlöchern, jede Woche gibt’s Besprechungen, Bauzeitpläne werden erstellt, die Umräumaktion geplant, Leute für die selbst zu erledigenden Arbeiten organisiert. Alles will perfekt vorbereitet sein, da die Mühle bei laufendem Betrieb umgebaut wird! Sechs Wochen sind veranschlagt, dann kann sich die Mühle auch innen sehen lassen – das gesamte Team (und vor allem die Gäste, die ab Dezember auch in der Mühle unterkommen) freuen sich schon!

Zu Adventbeginn ist der Grundzustand der Mühle dann saniert und an die Säge angepasst. Ein großer Schritt, der nun noch zu tun ist, ist das neue Dach! In diesem Zusammenhang sagen wir der Gillwellparkgruppe ein herzliches Dankeschön – die Spendenaktion freut uns natürlich sehr! Damit wird es auch wahrscheinlicher, dass unser größter Wunsch, die Nutzung des Dachbodens, in Erfüllung geht – an einen Baubeginn ist allerdings erst zu denken, wenn die Finanzierung gesichert ist.

Wir sind gut gebucht Auch heuer durften wir einige Sommerlagergruppen im BZW begrüßen – aus Wilhelmsburg, Langenlois, Stockerau, Wien, Bad Vöslau Gainfarn, Tennengau - , außerdem hat natürlich der Woodbadgekurs wieder im BZW stattgefunden. Die Buchungslage ist recht gut, das stimmt uns auch für die nächsten Jahre zuversichtlich.

Wir sagen DANKE! An unser Team, an alle SpenderInnen, an alle, die immer wieder helfen, wenn es nötig ist, an Sommer-Dienst EinspringerInnen, an Sponsoren, an befreundete Pfadfinderzentren im In- und Ausland, an Pfadfindergruppen und natürlich an alle unsere Gäste, die uns immer wieder in unserem Tun bestärken! DANKE!

In unserer Jahresaussendung 2014 sowie auch im letzten ppö brief haben wir zu einer Spendenaktion für ein neues Dach für die Mühle im Bundeszentrum Wassergspreng aufgerufen. Seither hat sich einiges getan, und viele Mitglieder der Gilwellparkgruppe haben bereits gespendet. An dieser Stelle möchten wir uns bei jedem Spender und jeder Spenderin herzlich bedanken!! Bisher haben wir Spenden in der Gesamthöhe von 9.300,– Euro erhalten, und jeder

einzelne Euro fließt direkt in den Umbau des Daches. Bis Jahresende werden wir jedem Spender und jeder Spenderin ein kleines Dankeschön zukommen lassen.

Bitte auch an Gruppen und Gilden An dieser Stelle wollen wir unsere Spendenaktion nun erweitern und rufen alle Pfadfindergruppen und Pfadfindergilden auf, für das Dach zu spenden. Zur Erinnerung nochmal die Fakten zum Umbau des Daches: Die Kosten für ein neues Dach (Dach-

decker, neuer Dachstuhl, Fenstereinbau,…) belaufen sich laut Stefan Gärtner vom BZW-Team (er war bei vielen Woodbadgekursen als QM tätig) auf ca. 160.000,– Euro. Es fehlen also noch ein „paar Euro“. Wenn auch du, deine Pfadfindergruppe oder deine Pfadfindergilde dich/sich mit einer Spende in den großen Spendenhut der Gilwellparkgruppe beteilig(s)t, dann könnte es gelingen. Wir danken dir/euch schon jetzt für deine/eure finanzielle Unterstützung, denn jeder Euro zählt! Bitte überweise deine Spende an: Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Verwendungszweck: GWPG 2014, Spende Wassergspreng Dach. IBAN: AT 752011128021385101 BIC:GIBAATWWXXX Wir versichern dir/euch, dass jede Spende direkt in den Neubau des Daches fließen wird.

Das WiWö-Bundesspezialseminar zum Thema Ernährung 29. bis 30. November 2014 im Pfadfinderheim Gallneukirchen (OÖ) In den letzten Jahren hat sich das WiWö-Bundesspezialseminar zu einer sehr „pottigen“ Tradition entwickelt – ein spannendes Wochenende mit WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich, jeder Menge Erfahrungsaustausch, neuen Ideen, Spielen und Spaß. Deswegen fehlt es auch heuer nicht in unserem Terminkalender! „Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ von François de la Rochefoucauld

Was erwartet dich also an diesem Wochenende? Am 29./30.November wird Eva Etlinger, diplomierte Ernährungstrainerin, uns einige Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit WiWö zum heurigen Bundesthema arbeiten kann. Die Freude am Tun und Ausprobieren steht dabei im Vordergrund. Mit folgenden Themen werden wir uns beschäftigen. • gemeinsam gesunde Küche erleben • Ideen und Methoden für die Heimstunde • Regionalität/Saisonalität • Was ist Bio? • Ernährungspsychologie und Essgewohnheiten • Bewusstes Einkaufen

Zielgruppe • WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich, die bereits • ein Grundlagenseminar besucht und das 18. Lebensjahr vollendet haben TeilnehmerInnenzahl ist auf 25 Personen begrenzt (Minimum: 15 Personen). Die Reihung erfolgt nach Eintreffen der Anmeldungen (inkl. Einzahlung des Seminarbeitrags!) Anmeldung bis spätestens Samstag, 1. Nov. 2014 ausschließlich über das Online-Formular auf www.ppoe. at/leiter/wiwo/bundesseminar. Achtung! Deine Anmeldung wird erst mit Einlangen deines Seminarbeitrags gültig! Abmeldung Wenn du trotz deiner Anmeldung an diesem Seminar nicht teilnehmen kannst, melde dich bitte bis spätestens 15. November 2014 bei Biggi Stockinger-Hofer, biggi.stockinger-hofer@ppoe.at (Seminaradministration) ab. Bei Nichtabmeldung wird der gesamte Seminarbeitrag einbehalten. Seminarkosten Der Seminarbeitrag beträgt EUR 65,– (Fahrtkosten werden rückerstattet! Bildung von Fahrgemeinschaften nach Möglichkeit!) und ist ab 1. Okt. 2014 bis 15. November 2014 auf folgendes Konto einzubezahlen:

Erste Bank, lautend auf Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs; Kennwort: WiWö-Bundesspezialseminar; IBAN: AT372011100004039742; BIC: GIBAATWWXXX; Frag bitte auch in deinem Landesverband (Landesbeauftragte für Ausbildung bzw. WiWö) nach – der Seminarbeitrag wird nämlich von einigen Landesverbänden gefördert. Ausrüstung –Verpflegung Hausschuhe, Halstuch, Schlafsack und Unterlagsmatte, Persönliches, usw. Verpflegung voll (außer Getränke). VegetarierInnen bitte angeben! Dauer – Unterbringung Seminarbeginn: Sa., 30. Nov. 2014, 14 Uhr Seminarende: So., 2. Nov. 2014, 14.30 Uhr Die Unterbringung ist im Pfadfinderheim Gallneukirchen (bei Linz, OÖ) – www.pfadfinder-gallneukirchen.at Kontakt bei den PPÖ Bei Fragen wende dich an Biggi Stockinger-Hofer biggi.stockingerhofer@ppoe.at oder bei Christa Sieder christa.sieder@ppoe.at. Wir freuen uns schon jetzt auf eine zahlreiche Teilnahme. Nähere Infos erhältst du übrigens rechtzeitig vor Seminarbeginn. Wir freuen uns auf dich! Dein WiWö-Bundesarbeitskreis

ppö brief Impressum Medieninhaber, Verleger und Herausgeber Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Stöberpl. 12/3-4, 1170 Wien Tel: +43 1 523 31 95 bundesverband@ppoe.at www.pfadfinderInnen.at Redaktion Viktoria Eckert| redaktion@ppoe.at Design & Layout Paul Kubalek | grafik.kubalek.at Hersteller Grasl Druck

Anzeigenannahme Monika Zimmerl, Stöberplatz 12/3-4, 1170 Wien Tel: +43 1 523 31 95, E-mail: bundesverband@ppoe.at Danke an Marisa Fedrizzi für‘s Korrekturlesen! Offenlegung gem. §25 Medienges. Medieninhaber (Alleininhaber): Verein „Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs“, Stöberplatz 12/3-4, 1170 Wien. Grundlegende Richtung der Zeitschrift: Der ppö brief ist eine unabhängige Zeitschrift, die alle wichtigen Entwicklungen im Bereich der

Kinder- und Jugendarbeit, vor allem nach pfadfinderischen Gesichtspunkten, beobachtet und kommentiert. Weiters dient sie der Kommunikation zwischen der Verbandsleitung und den Leitungspersönlichkeiten sowie den Freunden und Interessierten an der Entwicklung des Verbandes. Alle Rechte, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung, sind dem Herausgeber vorbehalten. Gefördert vom


World Association of Girl Guides and Girl Scouts


World Association of Girl Guides and Girl Scouts


www.pfadfinderInnen.at/coolinarisch

Ein Methodenkochbuch erwacht zum Leben. Der Kern des Bundesthemas coolinarisch 14|15 ist ein Methodenkochbuch, ein Online-Ideenpool f端r alle Stufen und LeiterInnen. Gemeinsam wird hier 端ber das Jahr hinweg geplant, gekocht, gespielt, ausprobiert und am Ende online gesammelt.


www.pfadfinderInnen.at


ppö brief 2/14

Internationales, BJV

www.pfadfinderInnen.at

Mach dich stark! – Agora 2014

Helfen mit Herz und Hand Medizin im Himalaya 2013-2015

Von 23. bis 27. April trafen sich europäische Pfadfinder und Pfadfinderinnen der letzten Altersstufen in Straßburg. Ein Event voller Austausch, Horizonterweiterung und jugendlichem Selbstbewusstsein. und Jugendlichen weitergeben? Pfadimethode eben.

Von Julius Tacha Das Agora ist ein Event „von Rovern, für Rover“. Wie auf dem Versammlungsplatz der griechischen Polis, sind knapp fünfzig Pfadfinder und Pfadfinderinnen zwischen 16 und 24 zusammengekommen, um sich über die letzte Altersstufe der Pfadfinderei auszutauschen – über diese letzte Phase, in der aus Jugendlichen eigenständige und engagierte Erwachsene werden. Gemeinsam versuchen wir, die Hindernisse auszumachen, denen junge Menschen ausgesetzt sind, wenn sie sich engagieren wollen. Wir diskutieren Möglichkeiten für Partizipation in unserer unmittelbaren Umgebung und in Europa. Wir entwickeln Ideen, wie wir die Gesellschaft verbessern könnten, lernen, was es dafür alles braucht.

„Youth Empowerment“ als Schlagwort „Empowerment ist mehr ein Gefühl als ein Konzept“, erklärt der WOSM-Facilitator Stevie. Wann haben wir uns das erste Mal richtig fähig gefühlt, selbstbewusst, von anderen geschätzt, als wertvoller Teil der Gesellschaft? Immer mehr junge Menschen sollen durch die PfadfinderInnenmethode „die Fähigkeiten und Möglichkeiten erhalten, innerhalb der Pfadfinderei und in ihrer weiteren Community zu wirksamem Empowerment beizutragen.“ Junge Menschen, die ihre Erfahrungen und Fähigkeiten anderen Kindern

Internationaler Austausch Das Rover-Agora leistet seinen methodischen Beitrag dazu. Schon seit etwa acht Jahren findet es statt – wie jedes Mal von Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Vorjahres geplant und organisiert. Die Organisatoren Cristi, Filipe, Máire und Sophie tun alles, um die Methoden so abwechslungsreich und die Arbeitsgruppen stets so gemischt wie irgend möglich zu gestalten. Mit ihrem Engagement beweisen sie, wozu Pfadis in diesem Alter in der Lage sind und inspirieren damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mehr als es jeder Leiter oder jede Leiterin könnte. „Youth Empowerment (YE) ist ein Prozess in Verhalten, Struktur und Kultur, bei dem junge Menschen die Fähigkeit, Autorität und Zuständigkeit erhalten, Veränderung im eigenen Leben und dem anderer – ob Jugendlicher oder Erwachsener - zu bewirken.“ (World Scout Youth Involvement Policy) YE ist zentraler Bestandteil innerhalb der strategischen Pläne von WOSM und der EuropaRegion.

Der vollständige Artikel findet sich im Internet unter: www.ppoe.at/ wir/int/agora_14.html

Wir. Jetzt. Hier. (Fast) alles neu bei der BJV!

Von Johanna Tradinik Bei der BJV ist immer etwas los – in den letzten Monaten ganz besonders. Beim Open House am 25. Juni konnten wir stolz unser neues Corporate Design präsentieren. Gelegenheiten, um es auszuführen gab es auch schon reichlich, bei Medienauftritten ebenso wie beim Europäischen Forum Alpbach – wer uns in den sozialen Medien folgt, weiß Bescheid ;) Als Ergebnis der junge.stim-

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men.für.europa-Kampagne gibt es jetzt, druckfrisch, im neuen Design und zu bestellen im BJV-Büro, die neue Toolbox „Jugend – Europa – Politik“, ein Handbuch voller spannender Methoden zum Thema (Europa-)Politik. Und die nächsten Aktionen lassen nicht lange auf sich warten: Nach Beschluss des Positionspapiers zum Thema Sexualität startet dazu ab Ende September die neue BJV-Kampagne „RDN WR KLRSEX“. Seid gespannt! Mehr Infos unter www.bjv.at

www.bjv.at

Hard facts:

Von Caro Ocks Ein Jahr vergeht wie im Fluge, und wir haben dank eurer zahlreichen Unterstützung schon eine große Summe für das Helfen mit Herz und Hand Projekt in Nepal sammeln können. Im Juni konnten wir dem Verein Chay-Ya einen ersten Teil von 15.000,– Euro für den Kauf von Baumaterialen überweisen. In den kommenden Wochen wird wieder ein Team ins Tsum Valley losstarten und den dort lebenden Menschen ein weiteres Mal mit den mobilen Health-Posts eine große Hilfe sein. Jedoch wird dieses Mal etwas anders sein – der Bau der Krankenstation beginnt! Zusammen mit den Bewohnern aus den umliegenden Dörfern wird das Haus errichtet. Tipp: Die ersten Fotos könnt ihr dann im nächsten ppö brief, bzw. auf Facebook (www.facebook.com/ HHHNepal) sehen.

Vielen Dank für euer Engagement! Jedes Projekt kann nur durch eine tatkräftige Mithilfe Erfolg haben.

(Stand August 2014)

Das gilt auch für unsere Helfen mit Herz und Hand Projekte. Unterstützt uns mit euren Spenden-Aktionen. Als Dankeschön, aber auch Ermutigung für andere bekommt jede/r von euch dieses Abzeichen zugesandt.

Wie geht das? Sendet uns nach Abschluss eurer Aktion einen kurzen Bericht und die Anzahl der TeilnehmerInnen an viktoria.eckert@ppoe.at. Die eingesendeten Berichte könnt ihr dann, wie auch beim letzten HHH-Projekt, online auf www. ppoe.at/aktionen/hhh/2013_15/ aktionen ansehen.

Ein Jahr ist vergangen und das Projekt ist gut angelaufen • Es haben bisher 36 Gruppen, 7 Landesverbände sowie zahlreiche Privatpersonen das Projekt unterstützt. • Bisher wurden ca. 22.000,– Euro gesammelt • 15.000,– sind schon überwiesen • Der Bau der Krankenstation beginnt jetzt – im September 2014.

HHH ist die Abkürzung für die Aktion „Helfen mit Herz und Hand“.. Seit vielen Jahren stellen die PPÖ ihre gemeinsame Aktion für Menschen, die Hilfe brauchen, unter diese drei Buchstaben.

Spendenkonto Eure Spenden überweist bitte auf das Konto: Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs Swift Code: GIBAATWW IBAN: AT352011100000075582 Verwendungszweck: „HHH 2013/2014 + (Gruppen-)Name“

Dal Bhat Reis mit Linsen (25 min.) Zutaten Bhat: 2 Schalen Reis (Basmati- oder Langkornreis) 4 Schalen Wasser evtl. 1 TL Butter Dal: 1½ Schalen Linsen (z.B. „Dal Kalo“ = schwarze Linsen oder „Dal Pahelo“ = gelbe Linsen) 4–5 Schalen Wasser ½ TL Gelbwurz 1 TL Knoblauch, gehackt 6 EL geklärte Butter (Butterschmalz) ¾ Schale Zwiebeln, fein gewürfelt 2 rote Chilis (getrocknet und entkernt) Salz, zum Abschmecken

So wird’s gemacht: Bhat (Reis) Reis im Sieb unter Fließwasser gut waschen. Für 5 min in Wasser einweichen. Erneut den Reis im Sieb unter Fließwasser gut waschen. Den Reis in einem Topf mit Wasser auf kleiner Flamme in 10-15 Min. fast gar kochen. Dann umrühren. Butter hinzu geben und schmelzen lassen. Hitze auf kleinste Flamme drosseln, Reis mit Deckel bedecken und weitere 5 Min. fertig garen.

Dal (Linsen) Die gewaschenen und gut abgetropften Linsen im Wasser mit Salz 20 min köcheln lassen. Die Linsen müssen sehr weich gekocht werden und sollten sich so mit dem Wasser vermischen, dass eine Art Suppe entsteht. In der Zwischenzeit alle Gewürze (ohne Zwiebel) in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Öl in einer kleinen Teflonpfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin goldbraun rösten. Die Gewürzmischung dazugeben und kurz andünsten. Tipp: Dieses Rezept könnt ihr auch im HHH-Nepal Toolkit, downloadbar auf www.ppoe.at/ service/download/arbeitsbehelfe/ pdf/hhh_toolkit.pdf, finden.

Erinnerungstreffen 3. Rover/Ranger Bundestreffen mitanand 1984, Neuburg (9. bis 11. Juni 1984) und 4. Rover/Ranger Bundestreffen Servus Wien 1985 (25. bis 27. Mai 1985) an. Auf Wunsch vieler wäre nach dreißig Jahren so ein Erinnerungstreffen in Wien eine nette Sache. Die damaligen Landesbeautragten haben ein Organisationsteam gebildet. Nach umsichtiger Prüfung aller Möglichkeiten wurde als Termin der Samstag, 30. 5. 2015 in Wien vorgesehen. Um eine ordentliche Planung unter bestmöglicher Berücksichtigung eurer Wünsche durchführen zu können, werdet ihr gebeten, uns auf die E-Mail-Adresse raro85@gmx.at folgendes bis 28. 9. 2014 bekanntzugeben:

1) Bundesland oder Ort aus dem ihr kommt. Über alles weitere werdet ihr dann per E-Mail verständigt. 2) Habe Interesse zu kommen oder nicht (für uns wichtig, um eine ungefähre Teilnehmerzahl zu ermitteln und zu wissen wie viele die Information

erhalten haben, denen wir dann weiter Infos zusenden können) 3) Ab wann kann ich kommen und wie lange bleibe ich (für uns wichtig, um das Programm optimal festzulegen zu können.) 4) Programmanregungen u. a. (kann Erinnerungsfotos oder anderes zu Verfügung stellen o. ä.) Alle, die ihr Interesse bekanntgeben haben, erhalten bis Jahresende die Anmeldeunterlagen mit allen Details. Eine Bitte noch: gebt diese Information an alle euch aus dieser Zeit bekannten PfadfinderInnen weiter!


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ppö brief 2/14

Internationales

WAGGGS hautnah

40. WOSM-Weltkonferenz

Pfadialltag mal anders

Shaping a common future

Die 35. WAGGGS Weltkonferenz von 5. bis 9. Juli 2014 in Hongkong erlaubte spannende Einblicke in die WeltpfadfinderinnenArbeit.

„Es ist wie ein Neustart; eine fantastische Gelegenheit, diese Bewegung weiterzubringen. Ein gemeinsames Abenteuer, das uns einwirken lässt auf das Leben von Millionen über Millionen junger Menschen, auf die Zukunft ihrer Communites und auf die Welt als Ganzes.“

Von Elli Alberti Zelte und Lagerfeuer? Nicht die Spur! Trotzdem war die WAGGGS Weltkonferenz ein sehr pfadfinderisches Erlebnis. Austausch, Teamwork, lange Tage und natürlich Spaß prägten unsere Konferenz-Erfahrung. Wir, das ist die PPÖ-Delegation, bestehend aus Irene Rojnik (Bundesbeauftragte für Internationales), Julia Krepl (Vorarlberger Landesbeauftragte für Internationales) und Elli Alberti (Leiterin Bundesjugendrat). Die Weltkonferenz findet alle 3 Jahre in einem anderen Land statt,

den uns näher gebracht – darunter „Stop the violence“, „GLOW“/ „iLead“ (Online Leadership Training), und „Free being me“ (Selbstbewusstsein stärken). Mehr über einzelne Kampagnen und Themen erfährst du immer wieder im ppö brief und auf der PPÖ-Homepage (www.pfadfinderInnen.at). In Workshops zu verschiedenen Themen konnten wir uns mit den anderen Delegierten über unsere nationalen Situationen, Erfahrungen und Projekte austauschen. Darunter waren Spiritualität (in Versprechen und Programm), Geschlechtergerechtigkeit und Männer, Diversität und Inklusion, das

Von Julius Tacha, Landesjugendrat Wien Mit diesen Worten beschloss João Armando Gonçalves die 40. WOSM-Weltkonferenz in Slowenien. Damit zeichnet der Vorsitzende des frisch gewählten World Scout Committees ein Bild für die Zukunft der Pfadfinderei und besiegelt eine Entwicklung, die die Verbände aus aller Welt noch näher aneinander führen wird: ein Zusammenwachsen unter dem gemeinsamen Bestreben, noch bessere Pfadfinderei für noch mehr junge Menschen zu ermöglichen.

Projekten der letzten drei Jahre, in Break-Out-Groups thematisieren wir unter anderem Transparenz, Menschenrechte, „Duty to God“ und Jugendpartizipation. Im Plenum wählen wir das neue Committee und geben unsere Stimmen für das World Scout Moot 2021 ab (es wird Irland knapp vor Ungarn).

Umweltschutz: Zustimmung zum PPÖ-Antrag Die Tage sind lang, die Nächte länger. Unablässig knüpfen wir neue Kontakte für zukünftige Zusammenarbeiten mit anderen Verbänden, ständig wird an den Anträgen

gebastelt und nach Unterstützung dafür gesucht. Die Arbeit der Konferenz-Teilnehmenden trägt Früchte: Mit einem zusätzlichen Fokus auf „Umweltprobleme und Naturschutz“, hat auch Österreich einen Antrag mit breiter Unterstützung durchgebracht. Am Ende stehen eine noch bessere Vision und „Triennial Plan“ und der Grundstein für unser Engagement für eine bessere Welt. João beendet seine Rede mit den Worten: „Ich lade euch ein, das World Scout Committee in dieser Bemühung zu unterstützen. Zählt auf uns, das Beste zu geben. Wir werden auf euch zählen.“

diesmal waren die Hong Kong Girl Guides Gastgeberinnen. Kern und wichtigstes Ereignis war die Wahl des World Boards, das zwölfköpfig ist und die meisten Entscheidungen trifft. Außerdem stimmten wir über den Strategischen Plan 2015-17, Mitgliedsbeiträge, ein neues Weltzentrum in Afrika, die Aufnahme neuer Mitgliedsorganisationen etc. ab. Diesmal gab es zum ersten Mal einen (ziemlich coolen) Extra-Tag für junge Delegierte, um uns auf die Konferenz vorzubereiten. Mehr darüber erfährst du auf unserem Blog (Adresse siehe unten).

What’s new, world? Spannend gestaltete sich der Austausch. Wir erfuhren, welche Projekte die Regionen gerade verfolgen. Die aktuellen Kampagnen und Kernthemen von WAGGGS wur-

pädagogische Konzept unserer Bewegung, Mitgliederentwicklung,… Nicht zu kurz kam natürlich der informelle Austausch in den Pausen und abends, sprich: plaudern, lachen, sich kennenlernen. Da fühlte man sich auch schon wieder fast wie auf einem internationalen Lager, nur ohne Lagerfeuer.

World Association of Girl Guides and Girl Scouts

Wer mehr wissen will... ...kann sich gerne bei uns melden oder liest ganz einfach selbst nach: • auf unserem Blog ppoe35wocohk.blogspot.co.at • auf der WAGGGS-Seite wagggs.org/ en/35worldconference

Die diesjährige Weltkonferenz ist der Abschluss und Startpunkt eines Prozesses, wie wir ihn auch in der PPÖ erleben. Es ist das Herausarbeiten einer gemeinsamen Vision aller, die uns den Weg in die Zukunft weist. Von 100 Millionen Mitgliedern weltweit spricht die WOSM-Vision, die einen Horizont von 2023 hat – fünf Jahre eher als unsere PPÖ-Vision 2028. Das sind drei Dreijahreszyklen, drei Weltkonferenzen, beinahe eine Dekade. Von positiver Veränderung in den Communites und der Welt spricht die WOSM-Vision und von der Pfadfinderei als „leading educational youth movement“. Doch es bleibt nicht beim Träumen. In sechs strategischen Handlungsfeldern wird skizziert, wo unsere Prioritäten liegen werden: Youth Engagement, Educational Methods, Diversity & Inclusion, Social Impact, Communication & External Relations und Governance. Der „Triennal Plan“ bricht das auf konkrete Schritte und Ziele für die nächsten drei Jahre herunter. 800 Pfadfinder und Pfadfinderinnen von über 130 Verbänden aus aller Welt sind zur Weltkonferenz angereist, um all dies und noch viel mehr zu diskutieren. In Workshops erfahren Christoph Mayer (Bundesbeauftragter Internationales WOSM), Fabian Bonetti (Landesbeauftragter Internationales Vorarlberg), Sebastian Steininger (Landesjugendrat NÖ) und ich (Landesjugendrat Wien) von den WOSM-

Die 40. WOSM-Weltkonferenz fand in Slowenien statt

Foto: WOSM

Dresscode multikulti – Österreich und Hongkong

Foto: PPÖ

WOSM im Entwicklungsprozess

Fact Box Die World Scout Conference ist das oberste Gremium von WOSM und findet alle drei Jahre statt. Hier betrachten die Mitgliedsorganisationen die geleistete Arbeit der letzten Jahre und bestimmen die Strategie und den Arbeitsplan des Weltkomitees (World Scout Committees) für die nächsten Jahre. Das Weltkomitee besteht aus zwölf Mitgliedern, die von den nationalen Verbänden zur Wahl vorgeschlagen werden. Das Komitee bestimmt dann selbst, wer für die nächsten drei Jahre den Vorsitz übernehmen soll.

Das World Scout Youth Forum findet im Vorfeld der World Scout Conference statt. Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Jugendliche aus den Mitgliedsorganisationen. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, die aktuellen Themen der Weltpfadfinderbewegung zu diskutieren und diese in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Bei der heurigen World Scout Conference hatten zwei Drittel der Anträge ihren Ursprung im Youth Forum.

Ein Beitrag zur Versöhnung Vor 70 Jahren leiteten die Landung der Alliierten in der Normandie und der unaufhaltsame Vormarsch der Roten Armee das Ende des Zweiten Weltkriegs ein.

Von Philipp Lehar Bereits 1945 entstanden in Österreich und Süddeutschland wieder Pfadfindergruppen. Auch in den Lagern der Vertriebenen und Flüchtlinge gründeten sich Gruppen. In den Streitkräften der Westmächte dienten zahlreiche Pfadfinder, und die Kinder der Armeeangehörigen hatten bald amerikanische, französische und britische Pfadfindergruppen in den Besatzungszonen. Schnell kam es

zu gemeinsamen Aktionen. 1946 feierten in Innsbruck Tiroler und Franzosen gemeinsam St.Georg. Im „Lagerfeuer“ 4/1951 findet sich der Bericht eines britischen Rovers, der in Kärnten diente: „Alles übertraf das Landestreffen im Juni 1946 in Gurk. Dort witterten wir alle die Luft eines internationalen Pfadfinderlagers. Es waren Vertreter von den Pfadfindern aus sieben Nationen dabei, und Gruppen aus allen Teilen Kärntens, mit Gruppen aus den DP-Lagern, lagerten an den Hängen um Gurk herum.“

Die Westmächte unterstützten den Wiederaufbau der Pfadfinderbewegung aktiv. In der internationalen Pfadfinderbewegung sahen die verantwortlichen Offiziere einen Schlüssel gegen Nationalismus und einen Weg, die deutsche und österreichische Jugend wieder in die westliche Wertegemeinschaft zu integrieren. Gemeinsame Lager wurden großzügig gefördert, Pfadfinderführer besuchten Kurse in den USA, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz, Pfadfindergruppen erhielten Geld und Material.

Jamboree des Friedens Im Sommer 1947 lud Frankreich zum Jamboree, mit dabei auch 217 Österreicher. Spenden, etwa vom französischen Hochkommissar General Béthouard ermöglichten die Teilnahme. Einige Deutsche konnten auf Einladung der Scout de France teilnehmen. Pfadfinder aus den Flüchtlingslagern waren ebenso vertreten. Viele waren einander noch zwei Jahre zuvor als Kriegsgegner gegenüber gestanden. In Begegnungen wie in Moisson wurde große

Hoffnung gesetzt. „…den Frieden zu bewahren – Erstes Nachkriegstreffen der Jugend abgeschlossen.“ stand im Rheinischen Merkur am 4. 9. 1947.

Friedensarbeit auch heute In Bosnien-Herzegowina, in Nordirland und in der Region der Großen Seen in Afrika finden auch heute vergleichbare, wichtige Begegnungen der PfadfinderInnen statt. Dabei werden Vorurteile abgebaut und Brücken zwischen (früheren) Konfliktparteien gebaut.


ppö brief 2/14

Internationales, Lotterie

www.pfadfinderInnen.at

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„WA“ – Jamboree 2015 in Japan 236 österreichische Pfadfinder und Pfadfinderinnen werden vom 28. Juli bis 8. August 2015 in Kirara-hama, Yamaguchi am 23. Welt-Jamboree teilnehmen. „WA“ steht für „Spirit of Unity“. Gemeinschaft, Harmonie, Friede, das „Pfadfindersein leben“ aber auch die japanische Kultur und deren Geschichte näher kennenzulernen stehen im Mittelpunkt dieses Großevents.

Was erwartet die TeilnehmerInnen? Nach einem Verabschiedungsevent in Wien um den 26. Juli 2014 wird das Kontingent nach Japan reisen, wo neben rund 30.000 erwarteten PfadfinderInnen aus der ganzen Welt die Zelte für zwölf Tage aufgeschlagen werden. Wesentliche Highlights während des Jamborees sind sicher die Eröffnungs- und Schlussveranstaltung und das tägliche Leben im Trupp und in der Patrulle. Daneben wird vielfältiges Programm angeboten: Peace programme: ein eintägiger Besuch von Hiroshima, welcher den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, aus der Geschichte von 1945 zu lernen. Global Development Village (GDV): Dieses Programm wird von sehr vielen Partnerorganisationen durchgeführt und beinhaltet Themenschwerpunkte wie Friede, Umwelt, Menschenrechte und Gesundheit – um nur einige zu nennen. Exploring Nature: Ein Tagespro-

gramm welches dem/der Jugendlichen die Natur, deren Schönheit näherbringen soll, um so zum Umweltschutz zu ermutigen. Cross Road of Culture (CRC): Tag der offenen Kochtöpfe, dieser Tag soll zu einem kulturellen Austausch ermutigen und dazu beitragen, andere Kulturen und die japanische Kultur besser kennen zu lernen, durch gemeinsames Kochen/Essen, Spielen und dem interkulturellen Austausch. City of Sience (COS): Soll den TeilnehmerInnen Aufschluss über Wissenschaft und Technik, deren Vorteile und Herausforderungen geben, indem interaktiv die Themen: Entwicklung von Treibstoffen, Erneuerbare Energien, Ökologische Probleme aber auch Automatisierung und neue Technologien behandelt werden. Community Services: Hier werden die Jugendlichen animiert, ihre Gemeinde mit einer japanischen Gemeinde zu vergleichen und hier einen Arbeitseinsatz zu absolvieren. Water Activities: segeln, windsurfen, tauchen, rafting und fischen wird in Flüssen und Seen angeboten. Nach dem Abschluss des Jamborees haben sich noch einige Teil-

Ergänzung zum Artikel auf Seite 3 im ppö brief 1/14

„Scouting 3.0“ – Innovative Support to National Scout Associations in Europe WOSM Europe Circular 1/2014

National Scout Organisations (NSOs) and National Scout Association (NSAs) around Europe dedicate a considerable amount of resources to the training and support of their adult volunteers, ensuring the correct mechanisms are in place to support the personal development of adults who undertake specific roles and volunteer their time. Increasingly, associations are exploring and developing new ways of delivering training which can provide an answer to needs of adult volunteers, raising their satisfaction and consequently the length of their commitment to the Movement. E-Learning is one of the methods to support that strategy. “Scouting 3.0” aims at promoting online training as a complementary training delivery method for European NSOs. It will provide a platform eventually populated with training modules focused on relevant subjects for all European NSOs. The project has two main benefits: on one hand it allows the immediate beneficiaries to be empowered and acquire the necessary skills for developing online training modules relevant for adult training in Europe today and, on the other hand, it encourages the partners to multiply the experience, offering them the technical means and the know-how to identify their train-

nehmerInnen entschlossen, an der Rundreise durch Japan teilzunehmen, die uns nicht nur an wunderschönen Naturschauplätzen vorbei führt, sondern uns die Burgen Japans und als Abschluss die Stadt Tokyo bietet.

Was sind die nächsten Schritte? Die PatrullenbetreuerInnen werden sich noch im September treffen, um in ihre Aufgabe eingeschult zu werden. Gegenseitiges Kennenlernen, Informationsweiterleitung, Auseinandersetzung mit dem Amt des Patrullenbetreuers, Patrulleneinteilung und Gestaltung des Patrullenprogrammes oder gar der Elterninformationsabende stehen im Mittelpunkt dieses Meetings. Bis Dezember sollten dann die ersten Aktivitäten mit den Patrullen stattfinden mit dem Ziel des Kennenlernens und der Formation der Patrulle, sowie der Auseinandersetzung mit dem Thema Japan und Jamboree. IST (International Service Team) sind erwachsene PfadfinderInnen, die sich entschlossen haben, der Pfadfinderei zu dienen, indem sie

ihre Zeit, ihre Energie und auch ihr Geld in das Jamboree stecken, um dort zu arbeiten. Ihnen allen gebührt großer Dank. Ohne mehr wie 8.000 IST weltweit wäre ein solches Jamboree nicht möglich. Die IST sind ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Kontingentes und werden sich – sobald nähere Infos aus Japan ausgegeben werden – im Frühjahr 2015 zu einem gemeinsamen „WA – Jamboree 2015 Event“ treffen. Das Wiener Kaffeehaus ist aus dem österreichischen Kontingent nicht wegzudenken, repräsentiert es die österreichische Kultur auf eine ganz besondere Art und Weise. Leider gibt es hier noch einige Hürden mit dem Veranstalter zu klären, wir sind jedoch sehr zuversichtlich, dass auch das Kaffeehaus ein Teil des österreichischen Kontingentes sein wird. Das Jamboree, das größte Event, das die PfadfinderInnen organisieren, verwandelt in einigen Wochen eine große Wiese in eine kleinere Stadt von 30 bis 40.000 EinwohnerInnen. An allen Ecken freundliche Gesichter, junge Menschen, die offen auf einen zugehen, gemeinsames Arbeiten, singen und spielen, egal welche Hautfarbe oder

welche Religion. Fünf Tage nach der Schlusszeremonie lassen nur noch die Lagerstraßen und die niedergetrampelten Grashalme erkennen, dass hier ein Großevent stattgefunden haben muss. Beim Jamboree sind übrigens mehr Länder als bei den olympischen Spielen repräsentiert, und es ist somit ein einzigartiger Event, an welchem 236 österreichische PfadfinderInnen die Chance haben teilzunehmen. Als Kontingentleiter sind wir sehr bemüht alles zu tun, dass dieses Jamboree für alle TeilnehmerInnen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Auch du kannst die JamboreeteilnehmerInnen unterstützen IBAN: AT25 2011 1000 007 5582 BIC: GIBAATWW Ab einer Spende von EUR 30,– und der vollständigen Angabe deiner Adresse senden wir dir gerne Abzeichen des ÖsterreichKontingents und ab EUR 100,– bekommst du selbstverständlich eine Ansichtskarte aus Japan.

Strahlende Gesichter bei der Gewinnübergabe Bei der 54. Pfadfinderlotterie konnten sowohl an glückliche Gewinner der zweite Hauptpreis (Gutschein der Firma Leiner in der Höhe von EUR 12.500,–), als auch der dritte Hauptpreis, ein E-Scooter (Wert EUR 8.500,–) übergeben werden.

Von Sonja Wellenhofer Die diesjährige Pfadfinderlotterie war aber natürlich vor allem wieder für die teilnehmenden Gruppen ein Gewinn, rund EUR 70.000,– wurden für die Gruppenkassen erwirtschaftet. Die Topverkäufer sind erneut die Pfadfinder/innengruppen Rankweil (Vorarlberg), Salzburg Maxglan und Wien 42.

Nach der Lotterie ist vor der Lotterie Wir stecken natürlich schon wieder mitten in den Vorbereitungen für die kommende Lotterie und suchen wieder Fotomodelle für ein Shooting im Oktober 2014. Fahrtkosten werden übrigens ersetzt, auch VorarlbergerInnen und TirolerInnen sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben! Wenn ihr (du selbst oder eines deiner Pfadfin-

derkinder) Interesse habt und eine vollständige Uniform besitzt, meldet euch doch bitte mit einem aussagekräftigen Foto unter lotterie@ ppoe.at. Bei nicht volljährigen Kindern brauchen wir auch eine Einverständniserklärung der Eltern. Somit bleibt uns noch Danke zu sagen an alle Losverkäuferinnen und Losverkäufer und nicht vergessen: PfadfinderInnen bringen Glück!

ing needs and to use e-Learning as a useful tool to answer them. All the project outcomes will be shared with European NSOs. Thirty highly motivated and skilled volunteers from eight European associations are currently involved: CNE – Portugal; CNGEI – Italy; Júnak – Czech Republic; KFUM – Denmark; Les Scouts – Belgium; PPÖ – Austria; and SGdF – France. The European Scout Region invites all European NSOs to join this project. We are also keen to be contacted regarding different possibilities to explore this project at the national level.

For more information please contact the Project Team at elearning@scout.org

Ab sofort mit Strom durch die Stadt!

Fotos: PPÖ

Von Gitti Krepl und Christoph Mayer, Kontingentleitung


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Stellenausschreibungen, Kurioses

Wir suchen ... dich!

Fotos: PPÖ, WOSM, Paul Kubalek

Spannende Tätigkeiten in motivierten Teams warten auf dich.

Webmaster/in (ehrenamtlich)

Softwareentwickler/in – Zentrale Systeme und Dienste (ehrenamtlich)

Service- und Systemintegrator/in (ehrenamtlich)

Medien und Technologie – Dein Arbeitsumfeld Die Webseite der PPÖ ist das umfangreichste Informationsmedium des Verbands. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Inhalte online gestellt werden sollten. Bei der Bereitstellung neuer Inhalte ist nicht nur Verlässlichkeit und Korrektheit gefragt. Die PPÖ stellt ihre Inhalte auch für Personen mit Beeinträchtigungen zur Verfügung. Die barrierefreie Bereitstellung von Webinhalten stellt eine grundlegende Herausforderung dar.

Technisches Knowhow und Kreativität – Dein Arbeitsumfeld Die Mitgliederverwaltung der PPÖ stellt das zentrale Herzstück der Verwaltung dar. Das Entwicklerteam stellt den Betrieb und die Weiterentwicklung der Mitgliederverwaltung sicher. Dazu zählen das Core-System, integrierte und autonome Module als auch Webserviceanbindungen.

Abwechslungsreich und herausfordernd – Dein Arbeitsumfeld

Deine Aufgaben • Du veröffentlichst vorliegende Inhalte in enger Absprache mit dem BV-Büro auf der Webseite der PPÖ mittels einem Content Management Systems • Du bereitest Inhalte und Bilder für die Bereitstellung auf der Webseite auf • Du erkennst und löst Problemstellungen selbstständig

Dein Profil

Deine Aufgaben (optional) • Die Weiterentwicklung des CoreSystems • Entwicklung von Modulen • Entwicklung von autonomen Programmteilen • Bereitstellung von Webservices • Entwicklung von Apps (Android, iOS, Windows)

Dein Profil • Du hast Spaß an der Softwareentwicklung • Du kennst eine Programmiersprache, vorzugsweise Java oder .NET

Die PPÖ stellt sich als junge und dynamische Organisation laufend den Herausforderungen der Zukunft. Zentrale Services und Dienste stellen hierbei eine immer größer werdende Rolle dar. Die Verwaltung beschäftigt sich mit dem Zusammenwachsen von Dienstleistungen und klassischen IT Systemen. Die systematische Integration von IT Diensten in den operativen Betrieb ist ein Erfolgsfaktor einer modernen Organisation.

Deine Aufgaben • Zusammen mit unterschiedlichen Bereichen erarbeitest du Umsetzungs- und Rolloutpläne von IT gestützten Projekten • Du spezifizierst die Anforderung für die Umsetzung der Implementierungen in den operativen Betrieb • Du vernetzt dich selbstständig innerhalb der PPÖ mit den relevanten Bereichen und Gremien • Du stellst sicher, dass die Lösungen bei den Betreibern und Benutzern eingesetzt werden können

• Du magst Webtechnologie • Du hast schon einmal mit einem Content Management System (CMS) gearbeitet

• Relationale Datenbank ist dir ein Begriff

• Du hast sehr gute Rechtschreibkenntnisse

• Du erarbeitest selbstständig Lösungen für bekannte Problemstellungen

• Du magst Technologie. Der Umgang mit IT ist für dich selbstverständlich

• Du arbeitest gerne im Team • MS Server Technologien (Power Shell, MS AD, …) wäre eine Bereicherung

• Das Arbeiten im interdisziplinären Umfeld macht dir Spaß

• Du kannst Medieninhalte für die Bereitstellung auf einer Webseite aufbereiten • Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen macht dir Spaß

• Du willst dich in deinen Programmierfähigkeiten weiterentwickeln

• Selbstständiges Vernetzen innerhalb der PPÖ ist für dich selbstverständlich

Dein Profil

• Du hast Spaß an Innovationen und begeisterst dich für neue Technologien • Du bist ein Teamplayer mit dem Blick aufs Ganze und kannst andere überzeugen

Projektleiter Medienarchiv * Verantwortungsvoll und zielorientiert – Dein Arbeitsumfeld Die Aufgaben und Tätigkeiten der PPÖ sind vielfältig. Im Laufe der letzten Jahre haben sich unzählige analoge und digitale Fotos und Videos zu diversen Aktivitäten und Veranstaltungen angehäuft. Diese Mediendateien spiegeln nicht nur die Geschichte und Entwicklung des Verbands wider, sie stellen für jedes Mitglied die Erinnerung unvergesslicher Erlebnisse dar. Die PPÖ möchte vorhandene Medien digital archivieren, schnell für Mitglieder und PR-Teams zugänglich machen und für Herausforderungen der Zukunft allzeit bereit sein.

IT-Administrator/in – Office 365 (ehrenamtlich) Lösungsorientiert und verlässlich – Dein Arbeitsumfeld Österreichweit verlassen sich die Funktionäre in der Ausübung ihrer Tätigkeit auf den reibungslosen Betrieb der Basisdienste der PPÖ. Zu den wichtigsten zählen der E-Mail und der SharePoint Server. Beide Systeme werden über das Office 365 bereitgestellt. Konfigurationsanpassungen an die Geschäftsanforderungen sind ebenso wichtig wie die Hilfestellung für die Anwender.

Deine Aufgaben • Administration des Office 365 Exchange Servers

Deine Aufgaben • Ausarbeitung und Durchführung eines mehrstufigen Projektplans für Entwicklung und Implementierung einer Mediendatenbank

• Administration der SharePoint Seiten

• Ausarbeitung von Softwareanforderungen auf Basis von Geschäftsanforderungen

• Dokumentation und Information an die BenutzerInnen

• Evaluieren von Softwarelösungen • Technische Implementierung in den operativen Betrieb

Dein Profil • Projektmanagement ist für dich eine Selbstverständlichkeit • Erarbeiten von Kostenvoranschlägen unter Einhaltung von Budgetvorgaben stellen für dich keine Herausforderung dar • Das Arbeiten mit neuen Technologien gehört zu deinem täglichen Arbeitsumfeld

• Selbstständiges Erarbeiten und Lösung von Problemstellungen

Dein Profil • Du magst MS Technologie • Du hattest schon mit MS Exchange oder SharePoint zu tun • MS Berechtigungen und Benutzergruppen sind dir nicht fremd • Du magst Webtechnologien • Erfahrungen mit MS AD sind von Vorteil • Arbeiten im IT-Team macht dir Spaß • Du bist auf der Suche nach einer Bachelor- oder Masterarbeit

• Du kannst Ideen überzeugend vertreten • Du hast Spaß in der Arbeit im interdisziplinären Arbeitsumfeld • Kommunikation und Vernetzung sind deine Stärke

• Zope Kenntnisse sind von Vorteil

Weitere Informationen Du willst im Rahmen deiner Tätigkeit eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben? Wir übernehmen gerne die Betreuung. * Diese Stelle wird für Mitglieder ehrenamtlich bzw. für externe Personen auf Honorarbasis vergeben. Ehrenamtlich ist die Aufgabe ab sofort verfügbar, auf Honorarbasis nach Abstimmung und Möglichkeit. Deine Fragen beantwortet Hubert Novak (BPS) unter der Telefonnummer +43 664 190 11 80 oder per E-Mail auf job@ppoe.at.

Brownies in den USA

Ban Ki-moon Von Geo Gegenhuber. Online auf www.nutzlosespfadiwissen.at

◆ Der Vatikan ist der einzige Staat, der noch zu keiner Zeit eine Pfadfinderorganisation hatte. ◆ Namen der Entenhausener Pfadfindertruppe Fähnlein Fieselschweif in anderen Sprachen: Dänisch: Grønspætterne Englisch: Junior Woodchucks Finnisch: Sudenpennut Französisch: Les Stolles Juniors Italienisch: Giovani Marmotte Holländisch: De Jonge Woudlopers

Norwegisch: Hakkespettene Polnisch: Młodzi Skauci Schwedisch: Gröngölingarna ◆ Ihren 100. Geburtstag feiern die Brownies (in Österreich Wichtel), der Girl Guides-Ableger für Mädchen unter 11 Jahren, heuer bereits. Brownies sind ursprünglich Gestalten der englischen und schottischen Folklore. Dort bezeichnet der Begriff eine Art von kleinen

Feen oder Heinzelmännchen, die in Harmonie mit den Menschen leben. Bezahlen darf man die Brownies für ihre Hilfsdienste nicht, ansonsten verschwinden sie für immer. Ins Leben gerufen wurden die jungen Pfadfinderinnen von Baden Powell ursprünglich unter dem Namen Rosebud (Rosenknospe). Doch bereits im Jahr 1915 erhielten sie dann den Namen der kleinen Hausgeister, welche ihren

Namen der braunen Kleidung, die sie tragen, verdanken. ◆ Die 500 Pfund schwere Hochzeitstorte von Prinzessin Elisabeth, der späteren Queen, und ihrem Gemahl Prinz Philip wurde aus Zutaten gemacht, die die Australischen Girl Guides geschickt hatten.

Prominente Pfadis ◆ Ban Ki-moon (achter Generalsekretär der Vereinten Nationen) ◆ Tipper Gore (ehem. Second Lady der USA) ◆ Andreas Gruber (österr. Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur) ◆ László Almásy (Ungar. Adeliger, Wüstenforscher, Automobilpionier, Flieger, Vorlage für den „Englischen Patient“)


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Vermischtes

www.pfadfinderInnen.at

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Vermischtes Diversity-StartUp-Workshop Wir alle sind anders – und alle sind wir Pfadis! Wir laden dich zu einem Seminar-Workshop ein, wo wir uns mit dem Begriff Diversity beschäftigen und darüber sprechen, welche Inhalte wir Pfadfinder und Pfadfinderinnen in ganz Österreich damit verbinden. Wo? Das Seminar findet am 10. und 11. Oktober 2014 im Jugendgästehaus in Linz statt. Wer? Ranger und Rover, JugendleiterInnen und GruppenleiterInnen sowie PfadfinderInnen, die längere Zeit aktiv waren, aber nicht aktiv leiten. Anmeldung bei Viktoria Eckert viktoria.eckert@ppoe.at Weitere Informationen bei Roland Raab roland@raaben.at und unter www.ppoe.at/leiter/pwa/ 2014_09_diversity_workshop.html

Das ist ... Vicky!

Prof. Dipl. Ing. Dr. Heinz Zemanek Heinz Zemanek, geboren 1920 in Wien, verstorben 2014 in Wien Internationaler Kommissär der Pfadfinder Österreichs (1949 – 1953) Ordentlicher Universitätsprofessor an der TU Wien Heinz Zemanek ist am 16. Juli 2014 in Wien verstorben.

war gestern, fair

ist

heute.

2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, www.grasl.eu Kontakt: +43 2252 402-0, k.grasl@grasl.eu

zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen durch die Republik, die Forschung und die Pfadfinder. So war er auch 2001 Ehrengast auf der Jamboree-Reunion. Ein ausführlicher Nachruf von Kurt Pribich ist auf der PPÖ-Homepage zu finden: www.pfadfinderInnen.at

Liechtensteiner in (Maria Enzersdorf-) Liechtenstein Eine Delegation von Liechtensteiner Pfadfindern hat am 21./22. Juni das Waldfest der Pfadfindergruppe Maria Enzersdorf - Liech-

drucken

Zemanek erlebte bereits das Weltjamboree 1937 in Holland und war als Internationaler Kommissär für die 13. Internationale Konferenz in Salzburg verantwortlich. Danach erlangte er Bekanntheit für die Erfindung der elektronische Großrechenanlage „Mailüfterl“. Im Zuge seines Lebens erhielt er

printen Karl und Walter Grasl stehen für Europas nachhaltigste Druckerei. Höchste Qualität, die nachhaltig und ressourcen­ schonend produziert wird. Das ist Grasl FairPrint. Mit vielfach ausgezeichneten Druck ­ werken. Auch der ppö brief gehört dazu.

tenstein besucht. Die Gruppe hat eine enge Beziehung zum Fürstentum Liechtenstein und waren in den Nachkriegsjahren maßgeb-

lich am Wiederaufbau der Burg beteiligt. Auch unsere Bundesleiterin Gitti und Bundesleiter Uli kamen zu Besuch.

Foto: PPÖ

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs beschäftigen sich gezielt mit dem Themenfeld Vielfalt. In diesem Seminar setzen wir uns in lockerer und gemütlicher Runde näher mit diesem Thema auseinander und ermitteln, wie wir als PPÖ diese Thematik in unsre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und in unseren Pfadfidnergruppen einbinden können.


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Salzburger Landeslager und Pfadis in Albanien

Wurzl‘14 – verwurzelt mit der Einfachheit Die Salzburger PfadfinderInnen veranstalteten von 3. bis 13. August ihr viertes internationales Landeslager mit mehr als 1.750 TeilnehmerInnen in Bad Hofgastein.

Die Besonderheit beim GuSp-Programm: neben einem Abenteuertag gab es auch einen sogenannten Georgs-Wettbewerb, ein traditioneller Wettbewerb der Salzburger Pfadfinder, der auch den Kindern am Lager viel Spaß bereitete. Die CaEx waren zwei Tage wandernd unterwegs. Manche wanderten im Gasteinertal, und für Gruppen, die von weiter weg kamen, gab es auch verschiedene Salzburg-Ausflüge. Besonderes Highlight war bei den CaEx der „Gute-Tat-Tag“, an dem sie in Bad Hofgastein Müll sammelten, Besuchern aus dem Altersheim und der Lebenshilfe das Lager zeigten und einen Sinnesweg im Seniorenheim bauten. Auch die Ranger und Rover wanderten viel. Sie sammelten gleichzeitig Müll im Rahmen des „Waste-Contest“ und entsorgten diesen dann fachgerecht am Lager. Die Salzburger Biber und WiWö kamen für einen Tag zu Besuch. Sie durften nicht nur das Lager kennenlernen, sondern halfen auch gleich dem Wurzl-König. Besonders im Zentrum des gesamten Lagers stand der Leitgedanke „Back to the roots“ und somit der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Die Einfachheit und das naturverbundene Leben zogen sich als roter Faden durch das Gesamtprogramm. Am La-

gerplatz gab es beispielsweise nur Strom für die Infrastruktur und Administration, Kamera- oder auch Handy-Akkus konnten per Muskelkraft mittels umgebauter Ergometer geladen werden. Lustiges Highlight des stufenübergreifenden Programmtags: ein 130 Meter langes Schokofondue – als Belohnung für die Kinder und Jugendlichen und als super Fotomotiv für die LeiterInnen. Viele Eltern, Verwandte, ehemalige und Freunde der Pfadfinder und Gasteiner – insgesamt in etwa 2.000 Personen – folgten der Einladung zum „Tag der offenen Zelte“. Es gab einen ökumenischen Wortgottesdienst in verschiedenen Sprachen. Im Anschluss gab es vielfältiges Programm, das von den örtlichen Vereinen und verschie-

Fotos: PPÖ/Gregor Sams

Von Christian Haggenmüller

denen Lagergruppen angeboten wurde. Die BesucherInnen konn-

Eine Zusammenfassung aller Eindrücke könnte in etwa so lauten: „Es war ein schönes und harmonisches Lager mit spannendem und abwechslungsreichem Programm, vielen neuen Freundschaften und Natur pur.“ Diese Eindrücke konnte auch das wechselhafte Wetter nicht trüben. Weitere Fotos und alle Ausgaben der Lagerzeitung gibt es online auf www.wurzl14.at.

ten zudem einen Einblick ins Lagerleben gewinnen.

Skauts Mirdita/Albanien -

„Ein Pfadfinder sein heißt – Ich selbst sein“ Von Brigitte Krepl, Projektkoordination In Tirana trafen sich die Europaebene WOSM, Vertreter/innen der Verbände aus Albanien, Frankreich, Italien und Österreich. Ziel war es, die momentane Situation der Albanischen Pfadfinder/innen zu analysieren, sowie die Projekte der einzelnen Verbände zu präsentieren und diese miteinander zu vernetzen. 230 registrierte PfadfinderInnen in sieben Ortsgruppen, ein Büro in Tirana und hauptamtliche Unterstützung von WOSM auf der einen Seite, jedoch viele Herausforderungen, wie vom Weltverband nicht mehr anerkannt zu sein (aufgrund der Mitgliederzahlen und des Nichtvorhandenseins von Statuten), in Albanien nicht als Jugendorganisation geltend (weil kein hauptamtlicher, albanischer Mitarbeiter vorhanden) und das Verständnis der albanischen Bevölkerung für das Ehrenamt, machen die Arbeit von Greta, Bruno und Co. nicht gerade einfach. Während Italien die Pfadis in Tirana mit Ausbildungsseminaren und Roverlagern unterstützt, entsendet Frankreich einen Zivildiener und versucht, mit finanziellen Mitteln die Ausbildung voranzutreiben. Wir als Vorarlberger Landesverband haben eine Pfadfindergruppe gegründet und sind, wenn

wir die Herausforderungen in Albanien ansehen, eigentlich sehr erfolgreich. Größter Wunsch des Albanischen Dachverbandes ist es: Wieder vom Weltverband anerkannt zu sein, das Verständnis bei der albanischen Bevölkerung für das ehrenamtliche Engagement zu ändern, um somit viele LeiterInnen zu finden, die der albanischen Pfadfinderbewegung zum Wachstum verhelfen. Während dieser äußerst spannenden Sitzung machten Alexandra und Michael ein Treffen mit den Skauts. Wenngleich nur die Hälfte am Samstag die Zeit fand – da die anderen mitten in der Matura sind – war es ein sehr informatives und kreatives Treffen. Berichtet wurde, was so in den letzten Monaten passiert ist. Aufgrund der Wetterlage und mancher äußeren Einflüsse konnten nicht alle geplanten Aktionen durchgeführt werden, was dem Zusammenhalt der Gruppe jedoch keinen Abbruch tat. Auf dem Programm standen Mithilfe beim Pflanzen von Bäumen, ein kultureller Abend in der Schule initiiert und durchgeführt von den Pfadis, ein Basketballturnier, ein literarischer Abend, sowie eine kleine Wanderung an einen nahe gelegenen See. Den Sonntag verbrachten wir dann mit der Detailplanung eines Kinderspielnachmittages für die Kinder aus der Kinderbetreuung.

Foto: PPÖ

Von 24. bis 26. Mai 2014 führte uns unsere Reise für ein Wochenende nach Albanien. Während ich zu einer Sitzung nach Tirana begab, reisten Alexandra und Michl Degenkolb nach Mirdita, um bei den SKAUTS nach dem Rechten zu sehen.

Dies und ein Grillfest sollen der Abschluss des heurigen Pfadfinderjahres in Mirdita darstellen. Was von uns vor etwas mehr als einem Jahr gegründet wurde, hat noch immer Beständigkeit. Höhen und Tiefen sind da, um daraus zu lernen. Die Skauts in Mirdita sind auf einem sehr guten Weg. Zu Weihnachten ließen wir sie Briefe an sich selbst schreiben, in welchen sie festhalten sollten, was die Pfadfinderei für sie ist. Hier die Gedanken von Elda, einer 16-jährigen Pfadfinderin aus Rreschen: Ein weiser Mann hat mal gesagt: „Willst du was ändern so beginne bei dir!“ So, wenn ich die Welt wirklich verändern will, so muss ich mich verändern; ich muss meine Ideen,

meine Art wie ich über diese Welt denke weiter entwickeln. Ich bin erst 16 Jahre alt, aber ich weiß, dass ich mehr fühle als meine Freunde. Jeder sagt, dass das Leben sehr hart ist, dass wir auf einem Planeten wohnen, welcher von uns zerstört wird. Das ist auch teilweise wahr. Ich fühle mich schuldig und würde mir wünschen, dass sich auch die anderen Menschen schuldig fühlen. Das gegenwärtige Verhalten der Menschen ist sehr befremdend. Sie denken nur an sich selbst und sind der Meinung, dass es hauptsächlich ihnen gut zu gehen habe und sie sich nicht um die anderen Menschen kümmern müssten. Doch es gibt Menschen, welche sich um die Umwelt und die Menschen, die Hilfe brauchen, kümmern:

Diese Menschen sind die PfadfinderInnen und ich bin sehr glücklich, eine von ihnen zu sein. Ich kannte die Pfadfinder nur aus dem Fernsehen. Dann kamen sie nach Albanien, und nun bin ich eine davon. Ich liebe es, Projekte zu machen und anderen Leuten zu helfen. Beim Verteilen der Weihnachtspakete fühle ich mich auf der einen Seite glücklich und gleichsam traurig. Traurig, weil wir in einem Land leben, einem armen Land, in dem niemand etwas unternimmt, um die Armut zu bekämpfen, und glücklich, weil ich zu jenen Menschen gehöre, die hier helfen. Ich möchte diese Welt wirklich verändern, indem ich mein Leben ändere. Ich möchte studieren, um eine Person zu werden, die anderen helfen kann. Ich möchte ein besseres Ich kreieren, und ich bin sicher, ich kann es tun. Danke, dass ihr nach Albanien gekommen seid und uns die Pfadfinderidee näher gebracht habt. Ich lernte eine ganze Menge von Euch. Wenn du/deine Gruppe den Aufbau der Pfadfindergruppe Mirdita/Albanien unterstützen möchtest, so wende dich an Brigitte Krepl +43 664 22 677 22 gitti.krepl@ppoe.at Wir können dir Infomaterial zur Verfügung stellen und dich informieren, wie die Unterstützung aussehen könnte.

ppö brief 2/2014  

Zeitung für Kinder- und JugendleiterInnen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs. Thema dieser Ausgabe: Bundesthema coolinarisch

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